Dritte Corona-Welle: Wie gefährdet sind Kinder?

01. April 2021 - 08:04 Uhr

Lange war die Rolle von Kindern in der Pandemie unklar. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, die zeigen, dass sich auch Kinder infizieren und das Coronavirus weitertragen können. Von Anja Martini.

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Kommentare

Wie gefährdet sind Kinder?

Kinder sind auch Menschen - zumindest sollte man das annehmen. Die Erzählungen über die immunen Kleinen waren von vornherein unglaubhaft und reif für Märchen von den "unschuldigen Kleinen", die nix dafür können. Bloß die Schulen auf halten und keine Keile in die (heilige) Familien treiben ... Das war die Devise, die sich jetzt nicht mehr halten lässt.
Wir sollten neue Erzählungen begründen mit dem Tenor "alle Menschen werden Brüder/ Schwestern" und den "Gleichheitsgrundsatz" wieder in sein recht setzen.

Na endlich

Na endlich stellt jemand mal die Coronafrage in dies Richtung.
Aber mal abgesehen von der Gefährdung müsste die wirkliche Frage doch heißen: Weshalb denken wir das Kinder den Virus nicht übertragen?
Ich kann mich an volle Schulbusse und Straßenbahnen voller Kinder erinnern ,in Zeiten in denen andere in den Lockdown sollten/ mussten.
Da wurde um jeden Preis die Schule durchgeführt.
Ich verstehe die Sorgen der Mütter und Väter, insbesondere der Alleinerziehenden, jedoch ändert das nichts an der Übertragbarkeit des Virus durch Kinder.
Bisher war die Aussage das das Virus für Kinder relativ ungefährlich ist.(leider bestätigen auch in diesem Falle Außnahmen die Regel) . Da wir auf dem Weg in die dritte Welle sind, und die Zahlen lügen hoffentlich nicht, steht die Frage. Wie reagieren und insbesondere mit unseren Kindern.
Ich denke es sollte ien Schnitt gemacht werden, der Förderraalismus in den Müll geworfen werden und alle in den Lockdown.
UND IMPFEN. Aber das können wir ja auch nicht.

Kinder Schützen

Eltern dürfen ihre Fürsorgepflicht nicht ausüben in dem sie ihre Kinder nicht ins Infektionsgeschehen schicken.

Eltern müssen entscheiden können ob sie ihre Kinder in die Schule schicken wollen.

Anwesenheitspflicht stoppen

Aus UK gibt es zahlreiche Berichte aus der B117-Welle zu LongCovid bei Kindern. Es ist ein Unding, dass Eltern zumindest nicht selbst entscheiden dürfen, ob die von zu Hause aus lernen. Ich kenne Eltern, die nun im Haushalt den ganzen Tag FFP2-Maske tragen, um sich nicht über ihre Kinder anzustecken. Das kann es doch echt nicht sein.

Wir kämpfen um unser Leben

Das PIM-Syndrom ist eine gefährliche Entzündungsreaktion des kindlichen Körpers auf eine Infektion mit Covid.
Auch in der Bremer Kinderklinik gab es bereits Fälle.
Frankreich schließt die Schulen für insgesamt 3 Wochen (zusätzlich zu den Frühjahrsferien). Warum wohl?
Außerdem gibt es Ausgangsbeschränkungen ab 19 Uhr abends, Bewegung ist innerhalb eines 10 km-Radius erlaubt. Planbare Operationen werden verschoben/abgesagt, dritter Lockdown ab 3.4.
"Kaum Symptome bei Kindern" heißt nicht, dass sie nicht erkranken. Sie tragen das Virus symptomlos in die Familien und erkranken möglicherweise später.

Wir gehen auf das Schuljahresende zu, das Schuljahr ist gelaufen. JedeR LehrerIn, jedeR SchulleiterIn ist froh über jedes Kind, dass nicht die engen Klassenräume bevölkert. Wer Angst um sein Kind hat, sollte "inoffiziell" mit der Schule sprechen und sein Kind zu Hause lassen.

Wer es bisher noch nicht gemerkt hat: Wir kämpfen um unser Leben.

Es gibt Sie

Wie die Jugendlichen, Erwachsenen und Alten.
Wer Gesund ist, ist auch gefährdet. Wer Krank ist gefährdet.
Die Erde ist gefährdet.

Aber anstelle ein paar Milliarden in das Gesundheitsystem zu stecken, nicht nur durch evtl. Einmalzahlungen, um die Profis dauerhaft zu entlasten, Nein. Man hätte dadurch ja meine liebste Wirtschaft am laufen gehalten und den Kindern unzumutbare Schul-/Lernverhältnisse erspart.

Wer bei den winzigen Zahlen, ich wiederhole mich, wie aus meinem Landkreis 135000 Einwohner mit 4500 Infizierte und 90 Tote nach einem Jahr, die Maßnahmen noch gut heißt, hat den Blick für das Wesentliche verloren.

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest im Kreise eurer Lieben.

Erst kommt die Wirtschaft, und dann?

Alle reden von einer Wende im Denken durch Corona. Wo ist davon etwas zu merken? Mercedes schüttet das vom Staat erhaltene Kurzarbeitsgeld als Dividende aus, Kinder müssen in Kita und Schule, weil .....
.
So lange die Kinder nur das Virus verbreitet haben, tat man so, als sei das nicht sicher (nach 1 Jahr wiss. "Betrachtung"). Nun, wo auch Kinder erkranken, wird´s brenzlig. Aber wie der CDU-Vorsitzende Laschet so schön sagte: man kann doch nicht jedem MP vorschreiben, was zu tun sei, wo doch die Inzidenzwerte so verschieden sind. Zudem gibt´s ja die "Modellversuche".
.
Letztenendes unterscheiden wir uns kaum von USA und Schweden, nur dass bei uns so viel hin und her gezauselt wird.

Wenn es mal

Kinder trifft, von welchen bisher Niemand wusste, dass sie ebenfalls vunerabel sind, dann wird es sehr bitter! Ich denke dass auch Kinder geimpft werden sollten, sobald Impfstoffe für Kinder offiziell zugelassen sind! Vunerable Kinder ohnehin, und bisher gesunde Kinder nur in Absprache mit ihrem behandelnden Kinderarzt!
Zu denken Kinder stecken eine Coronainfektion immer locker weg, halte ich so oder so für naiv u undurchdacht!

omg

Sind jetzt nicht eh eine Woche Ferien?

WIR sollten die Zeit nutzen und die Schulen mal 'upgraden'! Und wenn es nur heile Toiletten, Heizungen und Fenster sind.

Oder wollen WIR wieder eine Woche Zeit verschwenden? ;(

Nicht darauf warten, daß von 'oben' etwas gesagt wird, einfach mal anpacken! =)

Danke.

All diese technischen Vorschläge zur Umsetzung

benötigen Monate, bis sie in einem Umfang umgesetzt worden sind, dass sie statistisch das Pandemiegeschehen positiv beeinflussen können - bis dahin haben wir Herdenimmunität durch Impfung. Grund sind vor allem die begrenzten Kapazitäten zur Produktion und Installation solcher Geräte. Hier rächt sich, dass die Schulträger und Landes-Ministerialbürokraten seit einem Jahr vor allem Urlaub gemacht haben und alle Probleme mit einem "man kann ja lüften" beiseite geschoben haben. Hauptsache Präsenzunterricht. Bloß keine neue Lösung. Gar ein Live-Videounterricht via Konferenzsoftware - shocking, da sieht der Lehrer ja gar nicht, wer ihm so alles zuhört. Es wurden teils absurde Gründe erfunden, nach denen es keine Alternative zum Präsenzunterricht gibt, fertig. Beamten-Mikado gewonnen. Egal was das dieses schwarz-weiß Denken für die Bildung oder Gesundheit der Kinder bedeutet. Wenn ich diese Leute höre, wie sie den Verfall der Bildung der Kinder beweinen, wird mir schlecht.

Gesellschaftliches und politisches Wunschdenken

Die Vorstellung, dass Kinder weniger ansteckend seien als Erwachsene entsprang wohl dem gesellschaftlichen und politischen Wunschdenken mit der damit verbundenen Absicht den Kinden durch einen geregelten Kindergarten- und Schulalltag eine gewisse Normalität und ihren Eltern oder ihren allein erziehenden etwas Freiraum zu verschaffen. Jeder im Freundes- und Verwandtenkreis mit Kindern in Kitas oder Schulen kann ein Lied davon singen, wie viele Infektionen (Schnupfen, Magen-Darm-Infkete etc.) die Kleinen nach Hause schleppen und dort weiter verbreiten. Warum sollte COVID davon ausgenommen sein? Hier müssen Gesellschaft und Politik den wissenschaftlichen Erkennnissen offen gegenüberstehen und nicht in weiterem Wunschdenken verharren.

@Initiative Neue... - Eltern & Fürsorgepflicht

Die Fürsorgeplicht der Eltern gilt aber auch
für die Kinder anderer.

So "bestehen infizierte Eltern" immer öfteres darauf das ihre Kinder in der Schule/Kindergarten aufgenommen werden

08:25 von Heiko.H

«Ich denke es sollte ien Schnitt gemacht werden, der Förderralismus in den Müll geworfen werden und alle in den Lockdown.»

Auf den Müll ist unmöglich … Frage von Verfassungsrecht.
Ändern kann man das mit Zustimmung Bundesrat.
Einfacher kann man Schulen landesweit schließen mit Einigung der 16 MPs.

«UND IMPFEN. Aber das können wir ja auch nicht.»

Für unter 16-Jährige gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff.
Für 12 bis 15-Jährige laufen die Tests. Vor Beginn des neuen Schuljahrs nach den Sommerferien gibt es den sicher nicht. Eher frühestens Ende Herbst.

Jugendliche ab 16 mit bekannten Risikofaktoren könnte man impfen.
Kinder unter 12 sowieso nicht. Das ganze Jahr 2021 nicht.

Auch wenn man alle Schulen bis zu den Sommerferien schließt. Man kann nicht alle Kinder bis dahin in den Wohnungen lassen. Das Wetter wird bald wieder für draußen sein, und Kinder treffen sich. Jugendliche erst recht.

Das Ungehen damit ist was für noch das ganze Jahr 2022.
Schnell gelöst geht nicht.

Corona Infizierte Kinder : Eltern sind in Panik

Was kann getan werden?

Wie wäre es mal zu einer Demo zu gehen oder selber eine Demo zu organisieren?
Hier können dann die mittlerweile bekannten Forderungen gestellt werden.
Die Umsetzung dürfte auch im JAHR_ZWO von CORONA noch andauern.
Die zuständigen Verantwortlichen sind viel zu lahm.

Bis dahin helfen Selbst-Schnell-Tests zur Anwendung zu Hause weiter.
Die zugelassenen Test - Kits können auch im Internet bestellt werden.

Und sonst noch:
Beten!

Ziel ist die Immunität. Nur dann ist Pandemie zu Ende

Und wer denkt nur mit der Impfung wird man immun, der irrt. Weltweit werden mehr Menschen durch die Infektion immun werden, als mit der Impfung. Bzw. das ist längst so.

Zudem:
Insbesondere Kinder sind nicht die Treiber der Pandemie. Sie folgen dieser nach.

Schreibt Prof. Dr. Klaus Stöhr.

Und wenn man mal die Liste der Unterstützer auf

Covid-Strategie de

liest, dann findet man da sehr viele Experten mit Rang und Namen.

Was fehlt ist, dass die „Elefanten im Raum“ das auch mal zur Kenntnis nehmen..

Wer oder was ist der „Elefant im Raum“..?

08:59 von Obschtopa

"Wer bei den winzigen Zahlen, ich wiederhole mich, wie aus meinem Landkreis 135000 Einwohner mit 4500 Infizierte und 90 Tote nach einem Jahr, die Maßnahmen noch gut heißt, hat den Blick für das Wesentliche verloren."

This!

Danke, sehr gut kann mich nur anschliessen!

Schulpflicht und Homeschooling

In einigen Bundesländern ist die Schulpflicht ausgesetzt, sicher besser als das sture Beharren auf dem Präsenzunterricht für alle.

Auch ohne Schulpflicht stehen die Eltern unter Druck, ihr Kind wie alle anderen in die Schule zu schicken. Niemand möchte sein Kind zum Außenseiter machen, abgesehen davon, dass eine schulische Unterstützung für einzelne Kinder im Homeschooling auch bei gutem Willen kaum zu stemmen ist.

Mit dem Aussetzen der Schulpflicht macht man sich einen schlanken Fuß und schiebt den schwarzen Peter in die Familien. Besser ist eine gute Regelung für alle, die auch konsequent umgesetzt wird.

@ Der_Wunderer_1970

Sie haben Recht; am besten ignorieren wir die Forschungsergebnisse und schelten alle, die sich in ihrer Gesundheit gefährdet sehen, als Kinderhasser. Kinder über alles, alle anderen sind egal und müssen sich unterordnen.

09:01 von DeHahn

"Alle reden von einer Wende im Denken durch Corona"

"Wo ist davon etwas zu merken?"

"Letztenendes unterscheiden wir uns kaum von USA und Schweden"

Da ist die Wende, sie waren doch auch lange der Meinung Schweden wäre den Falschen weg gegangen.

Fällt erst jetzt auf

Das sich Kinder/Jugendliche mit Viren infizieren ist nichts Neues.

Gleichwohl ist diese Gruppe mit CORONA dahingehend aufgefallen, dass sie kaum oder gar keine Symptome zeigten.

Dazu habe es eine Studie geben müssen.

Das hätte auch schneller auffallen können.
Z. B. Wenn Schnell-Tests bereits im März2020 zur Verfügung gestanden hätten.
Hier hat der Bundesgesundheitsminister aber erst ca. Februar 2020 mit der Änderung der Verordnung reagiert.

@09:01 von DeHahn

>> Aber wie der CDU-Vorsitzende Laschet so
>> schön sagte: man kann doch nicht jedem
>> MP vorschreiben, was zu tun sei,

ABER wenn sich die MP mit der Kanzlerin zusammenfinden und zu einer verbindlichen(!) Einigung kommen? Und dann ein gewisser MP Armin Laschet dazwischen grätscht, indem er hinterher (zum wiederholten Male) Alles umschmeißt, da kann ich nur sagen: "Herr Laschet, bitte treten Sie endlich zurück. Politiker, die sich nicht an Absprachen halten, sind in Dtl. untragbar"!

@Initiative Neue..., 08:25 Uhr

"Eltern müssen entscheiden können ob sie ihre Kinder in die Schule schicken wollen".

Grundsätzlich gilt die Schulpflicht. Die Frage, ob Corona für Kinder ein Gefahrenpotential darstellt, gilt im übrigen nicht für den Besuch der Schule, sondern für den gesamten Alltag der Kinder (insbesondere für das Treffen mit Freunden). Vielleicht wird sich für die Eltern auch einmal die Frage stellen, ob sie ihre Kinder impfen lassen möchten. Klar ist, dass mit diesen Themen verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Und wie immer sollten Entscheidungen auf der Basis einer fundierten Expertenmeinung getroffen werden. Kinder ohne eine solche Prüfung einfach vom Schulunterricht auszuschließen, hielte ich für genauso falsch wie auch im umgekehrten Fall, einer Teilnahme kritiklos zuzustimmen.

09:08 von saschamaus75

Frau Dr. Merkel hat ihren denkprozess ja noch nicht abgeschlossen. also ist noch genug zeit vorhanden

@ Duzfreund

>>> Bloß die Schulen auf halten und keine Keile in die (heilige) Familien treiben ... Das war die Devise, die sich jetzt nicht mehr halten lässt. <<<
.
Vielleicht war auch die Devise, einen Jahrgang nicht komplett zu verlieren, und Bildung ist schließlich ein Grundrecht.
Und aus Erfahrung kann ich Ihnen sagen, in meiner (heiligen) Familie hatten meine beiden Kinder Kontakt in der Schule zu Corona Erkrankten. Bei meiner Tochter war es sogar ihre beste Freundin, die infiziert ist - in der Schule ihre Nebensitzerin und nach der Schule täglich privat Kontakt.
Testergebnis: Negativ! Sie wurde nicht angesteckt, trotz stetigem, engen Kontakt.
Somit ist meine persönliche Erfahrung eine andere, was die Verteilung durch Kinder anbelangt.

Wortwahl passt nicht mehr

So ziemlich jede Meldung und jeder Diskussionsbeitrag pauschalisieren. So bringt die ganze Kommunikation rund um Corona nichts. Wir haben in D - auf kommunaler Ebene - Inzidenzen von 2 bis 1000. Ebenso ist der Spread bei der Belastung der Kliniken. Was bringt mir die tägliche Meldung eines Bundesweites? Wie können da vereinheitlichte Bewertungen von Maßnahmen, Angemessenheit und Auswirkungen in die Welt getextet werden? Und wer bitte maßt sich an, eine wie auch immer geartete Zahl von Corona-Toten als einen "winzigen" Wert zu bezeichnen?

@Der Wunderer_1970, 08:49 Uhr

Tatsächlich geht es bei den Corona-Maßnahmen um den Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit. Beides hat die Politik zu Recht auf die höchste Prioritätsstufe gestellt. Sie sollten nicht denjenigen Heilsbringern folgen, die Corona noch immer als eine Form von Grippe verkaufen wollen und damit die Menschen auf gefährliche Weise zu nachlässigem Handeln verleiten.

08:32 von draufguckerin

«Frankreich schließt die Schulen für insgesamt 3 Wochen (zusätzlich zu den Frühjahrsferien). Warum wohl?»

Inzidenz in FRA ist so was bei 300.
Wenn so hoch, ist auch Gefahr für Kinder größer.
3 Wochen länger Schule zu ist was für akut. Aber nichts für langfristig.
In FRA kommen dann bald Sommerferien. 2 Monate landesweit.
Kann man Kinder nicht in der Wohnung lassen.
Impfen kann man unter 16-Jährige auch nicht.

Zu, zu, zu machen … ist keine Strategie als Selbstzweck.
Nur immer damit wird für Kinder gar nichts besser.

«Wer es bisher noch nicht gemerkt hat: Wir kämpfen um unser Leben.»

Überdramatisiert. Sehr aufmmerksam muss man sein, nun wo B.1.1.7 auch für Kinder gefährlicher ist als die vorherige Variante. Aber es kämpfen doch nicht alle Kinder um ihr Leben.

Man kann Kinder doch nicht in der Vitrine parken, bis Corona dann mal weg ist, oder man auch Jüngere als 16 Jahre impfen kann. Kinder leiden noch mehr unter eingeschränkten Sozialkontakten als Erwachsene das tun.

Wer hätte das gedacht ?

Massenimpfung und dann ?: Dann kommt die nächste Virusmutante.

saschamaus75 9:08

Guter Ansatz. Am besten besuchen alle Eltern mal die Schule ihrer Kinder und lassen sich Toiletten, WLAN und sonstige Ausstattung zeigen. Am besten bei geöffnetem Fenster im Klassenraum mit den Lehrern sprechen. Und viele Warum-Fragen stellen. Probleme, Ursachen, Lösungen sind an jeder Schule ein anderes Geflecht. Dann weiß man auch, wo es Sinn macht, als Elternteil oder wie ich Onkel mit anzupacken.

Versäumnisse über Versäumnisse

Wie konnte man so lange den Faktor Kind unberücksichtigt lassen. Solch eine Untersuchung war längst überfällig.

Gerade was die Infektionsausbreitung anbelangt eine notwendige Erkenntnis, um hier begründete Entscheidungen treffen zu können. Die AfD hat schon länger eine systematische Untersuchung der Infektionsausbreitung gefordert (z.B. Interview Frau Weigel im Morgenmagazin).

Stattdessen treffen die Regierenden Entscheidungen im Blindflug (z.B. was Schulöffnungen / -schließungen anbelangt).

"Kinder bleiben oft symptomlos und wurden im vergangenen Jahr auch seltener getestet."
Gerade deshalb sind Schulschließungen für die C-Kontrolle so wichtig.

Corona, das zeigen die Zahlen

Corona, das zeigen die Zahlen des RKI, gefährdet vor allem alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.
Von den bis zum 23.03. gemeldeten 74.964 Todesfällen waren genau 613 jünger als 50 J., also 0,8%, acht von 1000. Vorerkrankungen werden statistisch nicht dargestellt.
Das RKI schreibt:"Bislang sind dem RKI 11 validierte COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Diese Kinder und Jugendlichen waren zwischen 0 und 17 Jahre alt, bei acht mit Angaben hierzu sind Vorerkrankungen bekannt."
Zweifellos werden Kinder genauso oft infiziert wie Erwachsene und tragen somit zur Ausbreitung des Virus bei.
Es stellt sich aber die Frage, ob man Kindern in einer so wichtigen Phase der Entwicklung, zumal selbst kaum gefährdet, derart lange das soziale lernen im Klassenverband einschränken darf.
Eltern klagen, die Kinder seien mittlerweile apathisch. Werden sich diese im Ergebnis zu gehemmten, sebstunsicheren, kontaktscheuen, ängstlich vermeidenden Menschen entwickeln?

@09:13 von 0_Panik

>>Eltern sind in Panik
Nope, Sie (mall wieder) "in Panik". -.-

>> Wie wäre es mal zu einer Demo zu gehen
>> oder selber eine Demo zu organisieren?
Solange alle die AHA-Regeln einhalten, kein Problem. oO

Ich finde es wirklich

Ich finde es wirklich problematisch,wenn Kinder nur dann in den Fokus rücken, wenn sie angeblich Erwachsene gefährden. Sie sind "Teil des Infektionsgeschehens".
Was für ein Abbild unserer Gesellschaft!

Kinder sind durch Corona weniger gefährdet, als durch Grippe (die bis zum Koma und Tod führen kann, und das auch ohne Vorerkrakungen). Trotzdem werden sie nicht vorsorgend gegen Grippe geimpft.

Ich wünscht über den "Teil des Infektionsgeschehens" in der Arbeitswelt hätte ich auch nur halb so viele Artikel gefunden, wie über Kinder als "Teil des Infektionsgeschehens"
Ausgerechnet in den Arbeitsbereichen, wo sich die Leute tümmeln wird nicht geprüft.
Fangen wir mit der Pendelquarantäne an, wo Mitarbeiter in Quarantäne weiterhin mit Risikogruppen arbeiten müssen (Altenheime, Krankenhäuser). Wie viele Infektionen hat uns das beschert?
Die Kinder dieser Mitarbeiter dürften / mussten die ganze Zeit über in die Notbetreuung in die Schule.
Ein Irrenhaus.

@saschamaus75 - undichte Fenster = Dauerbelüftung

09:08 von saschamaus75:
"WIR sollten die Zeit nutzen und die Schulen mal 'upgraden'! Und wenn es nur heile Toiletten, Heizungen und Fenster sind. Oder wollen WIR wieder eine Woche Zeit verschwenden? ;("
> Es wurden schon Jahre oder Jahrzehnte verschwendet. Auf die paar Ostertage kommt es nun auch nicht mehr an.

"Nicht darauf warten, daß von 'oben' etwas gesagt wird, einfach mal anpacken! =)"
> Wie stellen Sie sich das vor? Soll das Schulpersonal seine Ferien opfern, um mit nicht vorhandenen Materialien Reparaturen an Dingen vornehmen, von denen es keine Ahnung hat?
Wenn von "oben" keine Mittel kommen, wird das nichts. Zumal ich nicht bereit wäre, die Pflichten der Schulträger zu übernehmen. Die würden nämlich sofort die restlichen Gelder streichen, weil es ja auch ohne geht.

Undichte Fenster sorgen übrigens für die derzeit gewünschte Dauerbelüftung. Und die marode Heizungsanlage, die immer auf voller Leistung läuft, hält die Räume trotzdem warm.

Notbetreuung ausgenutzt

Ja fragen Sie mal die Eltern, ob die sich dem Ernst der Lage bewusst sind. Kenne genug Eltern, die mitten in der 2. Welle ihre KiTa-Kinder täglich (!) in die "Notbetreuung" geschickt haben, obwohl beide Eltern im Homeoffice waren bzw. sogar ein Elternteil in Elternzeit mit einem jüngeren Geschwister zu Hause war. Das ist für mich fahrlässig gegenüber den Kindern und unsolidarisch gegenüber den Berufsgruppen, die nur in Präsenz arbeiten können und darauf angewiesen sind, ihre Kinder in Notgruppen zu geben.
Mir tun die Erzieherinnen leid...die Impfung wieder aufgeschoben bei steigenden Infektionszahlen von KiTakindern ohne Maske, ohne Abstand..

09:08 von saschamaus75

«omg … Sind jetzt nicht eh eine Woche Ferien?

«WIR sollten die Zeit nutzen und die Schulen mal 'upgraden'!
Und wenn es nur heile Toiletten, Heizungen und Fenster sind.»

Ja … im ganzen Land sind Osterferien.
Unterschiedlich lang … teils auch 2 Wochen.

Was kann man denn in dem Zeitraum an 10.000-en von Schulen gleichzeitig "upgraden"? Die Heizperiode geht eh dem Ende entgegen. Ab Mai heizt man so gut wie nie. Außerdem sind nicht alle Schulen bauliche Wracks. Die sieht man immer im Fernseher, und denkt dann, alle Schulen seien so.

Es sind auch nicht alle Autos verkratzt, verbeult, und verranzt wie das vom Nachbar.

«Oder wollen WIR wieder eine Woche Zeit verschwenden? ;(
Nicht darauf warten, daß von 'oben' etwas gesagt wird, einfach mal anpacken! =)»

Sollen nun VIER ALLE zu irgendeiner Schule hin rennen, und unkoordiniert was "upgraden". Viele Eltern und Verwandte der Schüler tun das sowieso schon längst regelmäßig. Koordiniert.

An der Problematik B.1.17 ändert das nix.

@ Der_Wunderer _1970 um 8.49 Uhr. / 08:58 von draufguckerin

"Meine Güte, geht es noch heftiger??"
Fragen Sie einfach die Eltern betroffener Kinder.

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- Persönliche Angriffe und
- Relativierungen ohne Belege
stammen ganz klar aus dem Methodenkoffer der Wissenschaftsleugner.

Super @08:59 von Obschtopa

>>>Wer bei den winzigen Zahlen, ich wiederhole mich, wie aus meinem Landkreis 135000 Einwohner mit 4500 Infizierte und 90 Tote nach einem Jahr, die Maßnahmen noch gut heißt, hat den Blick für das Wesentliche verloren.
Ich wünsche allen ein frohes Osterfest im Kreise eurer Lieben.>>>

Super das nidrige Indiez in ihrem LK! Spricht ja dafür dass man dort Menschen aus wesentlich schlimmer betroffenen LKs unterbringen könnte!
Denn wenn man das mit der Infeziererei gleichmäßiger verteilt, sind doch alle Städte u LKs viel fairer betroffen. Also cool wie viele Menschen aus hart betroffenen Gebieten, kann man in Ihrem LK denn unterbringen?
Frankreich hätte bestimmt auch Interesse...

@09:21 von 0_Panik

>> Das hätte auch schneller auffallen können.
>> Z. B. Wenn Schnell-Tests bereits im
>> März2020 zur Verfügung gestanden
>> hätten.

Wurde da nicht gerade die 'Diamond Princess' evakuiert? oO

Rationale Angst....Cool @09:18 von Locker werden

Rationale Angst ist doch gut, besser als irrationale Angst nech....?
Und welche "Angst" Eltern vunerabler Kinder haben, geht Sie weder etwas an, noch haben Sie diese anmaßend zu "bewerten"!

Ausser Sie hätten selbst ein vunerables Kind!

Neue Debatte nötig

Ist es ethisch vertretbar, wenn Kinder und Jugendliche mehr als ein Jahr ihrer Kindheit und Jugend verlieren, womöglich schwer erkranken und Spätfolgen ein ganzes Leben lang mittragen werden, während immer noch in erster Linie Alte und Kranke geschützt werden?

Ich will hier niemanden gegeneinander ausspielen, aber eine offene Debatte ist notwendiger denn je und bevor jemand kommt und mir seine Vorurteile entgegenhält: Ich bin selbst Risikopatient.

Schulen

Schulen sind ein Problem. Tatsächlich ist für viele Kinder der digitale Unterricht samt Präsenzunterricht durch die Eltern kein adäquater Ersatz für richtige Schule. Und das liegt nicht überwiegend an fehlender Technik. Selbst das tollste Tablet auf Staatskosten hilft einer Familie, die zu fünft in einer 3-Zimmerwohnung lebt und in der die Eltern selbst eher „bildungsfern“ und/oder mit Sprachproblemen sind, nichts. Jeder der sich das so einfach vorstellt schaue sich einen Mittelstufenlehrplan an und frage sich selbst, wie gut er oder sie darin wäre, einem Kind den Sinussatz, den Plusquamperfekt oder die Bedeutung der „Goldenen Bulle“ zu erklären.

Andererseits hat man sich jetzt ein Jahr lang mit Narrativen wie „Schule ist kein Pandemietreiber“, „Kinder sind nicht gefährdet“ und „Lüften reicht“ in die Tasche gelogen, damit die Eltern weiter der Wirtschaft dienen können. Wer Kinder, wie bisher, nicht testet, findet keine und hat dann die beliebten „Infektionen im Privatbereich“. Q.e.d.

Relative Zahlen...

Relative Zahlen betrachten ist nicht gleich "relativieren", "verharmlosen" oder gar "leugnen".

Tatsächlich scheint es (siehe unten stehender Link) als kämpften 0,25 % aller mit dem Originalvirus SarsCov-2 Infizierten "um ihr Leben" und 0,4 % der mit der gefährlicheren britischen Varianten Infizierten. Im Gegenzug heißt dies freilich, dass ca. 99,6 % aller Infizierten nicht "um ihr Leben kämpfen", wenn sie eine Covid-Infektion durchmachen. Bei allem Verständnis für jedermanns Sorgen, Ängste und Nöte finde ich, es täte uns allen einmal gut, den Blick von absoluten Zahlen auf relative zu richten.

https://www.bmj.com/content/372/bmj.n579

Apropos absolute Zahlen: Nimmt man an, dass die Covid-Infektionssterblichkeit für Deutschland dem höheren der o.g. Werte (0,4 %) entspricht, hätten wir bereits ca. 18,53 Millionen Infektionen statt der vom RKI bestätigten ca. 2,6 Millionen gehabt.

So viel zum "Boden der Wissenschaft", auf dem sich das RKI und u.a. Prof. Drosten wähnen...

@09:25 von Karl Maria

>> Frau Dr. Merkel hat ihren denkprozess ja
>> noch nicht abgeschlossen.
Was hat das denn jetzt schon wieder mit der Merkel zu tun? oO

>> also ist noch genug zeit vorhanden
Nope. -.-

@9:31 von Thrombosen-Paul

„Massenimpfung und dann ?: Dann kommt die nächste Virusmutante.“

Ja sicher: wie bei der Grippe. Dann wird jedes Jahr einmal geimpft, vielleicht sogar mit der Grippe-Impfung zusammen, und fertig. Wo ist das Problem? Oder - interessanter - die Alternative?

@Leck mich fett um 09:28

>Wir haben in D - auf kommunaler Ebene - Inzidenzen von 2 bis 1000. Ebenso ist der Spread bei der Belastung der Kliniken. Was bringt mir die tägliche Meldung eines Bundesweites?<

Die Aufschlüsselung im kleinen ist zwar hilfreich, letztlich bleibt es aber kein lokales Problem: Wenn on einem Kreis die Betten Voll sind wird nicht mit der Behandlung neuer Fälle aufgehört sondern dorthin verbracht wo noch Platz ist. Das war in der Winterwelle schon Standard.
Die mit einer 2er Inzidenz sitzen im selben Boot wie die mit der 1000er.

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