Ihre Meinung zu: Schwedens Chefepidemiologe: "Balanceakt zwischen Schaden und Nutzen"

30. März 2021 - 11:28 Uhr

Schweden geht in der Pandemiebekämpfung eigene Wege. Das Leben habe sich dennoch drastisch geändert, sagt Chefepidemiologe Tegnell. Im ARD-Interview erklärt er, warum er geöffnete Schulen für vertretbar hält.

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Kommentare

Schulen und Kitas auf. Geht

Schulen und Kitas auf. Geht doch. Auf unserer Kinder Intensivstation war im letzten Jahr kein schwerer Verlauf bei Kindern zu beobachten. KEINER! Und auch die Mutanten gibt es bereits wochenlang. Über Folgeschäden bei Kindern keine aussagekräftige Studie. Und nur aus der Überträgerfunktion heraus unsere Kinder nicht zur Schule gehen lassen, rechtfertigt nicht, unsere Schüler ab der 7. Klasse seit Dezember im Homeschooling zu beschulen.

sicherlich nicht der Königsweg

Man sieht jedoch, das die Leute automatisch vorsichtiger geworden sind. Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen, auch in Schweden ist keine Normalität. Überlegenswert ist es trotzdem. Mit Hygienekonzepten Hotels, Gastro und weitere Freizeitaktivitäten zu erlauben. Ich bin davon überzeugt, das dadurch die geltenden Maßnahmen mehr Akzeptanz finden. Einfach alles langfristig zu schließen was das private und die Freizeit angeht, wie bei uns, fördert den Frust und führt zum Nichtbeachten der wichtigen Maßnahmen. Vielleicht sind die meisten Leute vernünftiger als man denkt. Wie sich das Pandemiegeschehen bei uns entwickeln würde, weiß man einfach nicht. Aber mal darüber nachdenken könnte man mal.

@ Nelke785

Schulen und Kitas auf. Geht

In Schweden waren die Schulen in etwa so lange geschlossen wie in Deutschland.


Und nur aus der Überträgerfunktion heraus unsere Kinder nicht zur Schule gehen lassen, rechtfertigt nicht, unsere Schüler ab der 7. Klasse seit Dezember im Homeschooling zu beschulen.

Oh doch.

Bin da anderer Meinung

Ich finde es riskant, zumal man zur Zeit ja deutlich mehr Ansteckungen in Schulen feststellt und das Risiko besteht vor allem darin, dass die Kinder dann zu Hause Eltern und Grosseltern anstecken, denn zu Hause trägt ja wohl keiner eine Maske. Auch sind ja die Tests noch lange nicht in allen Schulen verfügbar. In China hat man die Schulen übrigens wie in allen anderen Ländern zuletzt aufgemacht, zum Schutz der Kinder. Der Zeitraum vom Lockdown bis zur Schulöffnung dauerte aber auch nur drei Monate, seit Mai 2020 sind alle Schulen hier wieder von Beginn an ohne Masken im Regelbetrieb. In allen asiatischen Ländern ist man so vorgegangen. das Homeschooling hat übrigens super funktioniert.

11:41 von Schweriner1965

Ja es ist schwierig. Ich habe den Eindruck, in Schweden herrscht auch ohne Corona mehr Konsens, wie sich in Norwegen und Dänemark. Vielleicht täuscht das.

Tegnell: „Wir haben uns dafür entschieden, uns auf die Stellen zu fokussieren, bei denen wir aus eigener Erfahrung
>> oder aus den Erfahrungen anderer Länder <<
wissen, dass eine erhöhte Infektionsgefahr besteht“

„Was Kinder in Schulen betrifft, ist unsere Bewertung die ganze Zeit gewesen, dass die Schulen zu schließen zu sehr viel größeren Schäden führt. Kinder werden offensichtlich nicht so oft wie Erwachsene infiziert. Wir haben einige Studien gemacht, die zeigen, dass sie sich etwa halb so oft infizieren wie Erwachsene. Es gibt auch viele Studien, die belegen, dass Kinder Erwachsene viel seltener anstecken als Erwachsene Kinder (…) Wir haben viele Belege dafür, dass die Schulen nicht gefährlicher sind als viele andere Orte“

Ob das angesichts der Virusmutationen immer noch so ist, ist die Frage.
Wobei ich davon ausgehe, dass diese Studien (-Ergebnisse) konsistent mit internationalen wissenschaftlichen Standards, und v.a. von unabhängigen internationalen Instutitionen geprüft sind.

11:40 von Nelke785

Meine hinlänglich bekannte Meinung ist anders. Man geht davon aus, dass ein Kind unter 12 ungefähr so ansteckend ist wie 0,7 erwachsene. Die Zahl stand zumindest mal im Raum. Bei drei Kindern habe ich also zwei Erwachsene im Haus. Da ist epidemiologisch schon von Bedeutung, ob diese mit AHAL unterwegs sind oder nicht.
Können wir uns auf AHAL zumindest drinnen einigen wie es für Erwachsene gilt?

Ich verweise mal auf eine

Ich verweise mal auf eine Dokumentation von Markus Lanz, die vor einiger Zeit im ZDF lief.
Herr Lanz war 2 x in Schweden, einmal im Dezember und dann noch mal im Januar -
oder Februar.
Da kann man ganz gut sehen ( und hören ) , das auch " die Schweden " ( manche von
Ihnen ) nicht so gut auf die Regierung zu sprechen sind - wie hier manch einer Glauben machen will.
Es ist ähnlich wie bei uns hier, der eine findet gut was die " Regierung " macht, der andere eben nicht.
Das liegt wohl in der Natur der Menschen.

Kowalsky

Am 30. März 2021 um 11:47 von KowaIski
@ Nelke785
Schulen und Kitas auf. Geht

In Schweden waren die Schulen in etwa so lange geschlossen wie in Deutschland.

Das ist falsch. Sie haben sich den Bericht nicht richtig durchgelesen, aus dem hervorgeht, dass Grundschulen und Unterstufen während der ganzen Pandemiezeit in Schweden geöffnet waren. In den meisten deutschen Bundesländern waren diese von März 2020-2021 insgesamt über 20 Wochen geschlossen. Das ist ein Unterschied!

Halbe Wahrheit

Das Interview blendet leider die Bilanz des Schwedischen Weges aus. Über die möchte Hr. Tegnell nicht so gerne sprechen:

Tote/100.000 Einwohner: (Stand 26.3.)
Schweden: 130,75
Norwegen: 12,21 (mit strengen Lockdownmaßnahmen)
Finnland: 14,64 (mit strengen Lockdownmaßnahmen)

Das sind Länder mit vergleichbarer (!) Bevölkerungsdichte und - Struktur.

Diese schlechte Bilanz wurde mit einem halben Teil-Lockdown erzielt und mündete letztlich in einer gespaltenen Bevölkerung und der Erkenntnis, gescheitert zu sein.
(Schwedischer König, 17.12.2020)

Ich finde es trotzdem gut, dass ein Land andere Wege probiert. Es gibt in dieser Krise keine einfachen Wahrheiten.

Es ist allerdings vollkommen daneben, wie Schweden von den querdenkenden Realitätsverweigerern auch hier in diesen Foren permanent als erfolgreiches Gegenmodell und Beweis der Nutzlosigkeit von Lockdowns stilisiert wird. Diese Sicht ist Fakten verfälschender Fake auf unterstem Niveau.

rer Truman Welt

Irgendwie wurde und wird immer wieder an der hochintelligenten Pandemie Politik der Schweden herumgekrittelt oder sich gar indirekt schon gefreut, wenn dort die Zahlen etwas höher waren bzw. sind im angemessenen Vergleich mit anderen Ländern bzw. Deutschland. Jetzt auch der Versuch, daß der Ansatz der dortigen Politik gar nicht so anders war und ist als hier. Es gibt aber einen nicht wegzudiskutierenden gravierenden Unterschied->
die Regierung Schwedens bevormundet nicht seine Bevölkerung, sondern nimmt diese für voll und das passiert hier eben nicht. Jeder praktisch tätige Soziologe und Psychologe wird bestätigen, daß Menschen ihr Verhalten danach ausrichten, wie sie behandelt werden. Wenn Erwachsene bevormundet werden, kann gar kein vernünftig erwachsenes Verhalten erwartet werden, wenn die Bevormundung beendet wird bzw. Verbote oder Einschränkungen aufgehoben werden. Genau vor diesem Problem steht die Regierung in diesem Lande, aber die Schweden deshalb eben nicht!

Abwägungen

Letztlich geht es bei der Entscheidung über Einschränkungen bis hin zu Lockdowns (Schule, Geschäfte, Arbeit, Events ...) um Abwägungen zwischen verschiedenen Risiken und Werten bzw. dringenden Bedürfnissen.

Leider sind nicht alle Informationen über Risiken und Gefahren zu jeder Zeit vorhanden. Deswegen können leicht Entscheidungen fallen, die sich im Nachhinein als Fehler herausstellen. Ich denke, das liegt in der Natur der Sache. Wer behauptet, er wisse es sowieso besser belügt meiner Meinung nach sich selbst und uns alle.

Die Schweden sind für ihren Weg keinesfalls zu verurteilen, finde ich. Sie haben allen einen großen Gefallen getan, indem sie es anders gemacht haben und dadurch Erkenntnisse gewonnen wurden.

Es entbindet sie nicht von der Realität, dass dieser Weg mit ca. 10.000 Toten Menschen mehr als in vergleichbaren Ländern mit anderer Lockdown Strategie 'erkauft' wurde. Hr. Tegnell scheint auch sehr bedacht darauf zu sein, diese Sicht in den Hintergund zu rücken.

12:36 von Eu-Schreck

Es gibt immer viele verbreitete Wahrheiten.

Eines aber ist sicher: Kinder und Jugendliche selbst sind so gut wie gar nicht von einem schweren Verlauf oder gar Tod bedroht. Dies zeigen die vom RKI veröffentlichten Zahlen drastisch. So waren von den am 23.03.gemeldeten 74.964 Todesfällen genau elf jünger als 20 J.
RKI: "Bislang sind dem RKI 11 validierte COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Diese Kinder und Jugendlichen waren zwischen 0 und 17 Jahre alt, bei acht mit Angaben hierzu sind Vorerkrankungen bekannt."

Andererseits steigt die Zahl der Infektionen bei den jüngeren Menschen an, ist aber bei weitem nicht so wie in den Wochen 44/20 bis 02/21. (COVID-19-Lagebericht vom 23.03.2021)

@12:47 von Meinung zu unse...

@12:47 von Meinung zu unse...

Zitat: "Unterschied->die Regierung Schwedens bevormundet nicht seine Bevölkerung, sondern nimmt diese für voll und das passiert hier eben nicht. "

Das ist so nicht richtig. Die alten Menschen in den Pflegeheimen hat man in Schweden oft sterben lassen ohne jegliche Schutzmaßnahmen oder Begleitung und hat Angehörige vollkommen desinformiert zurückgelassen. Es gab keinerlei Plan oder Konzept, sondern man hat es gegen die Wand laufen lassen. Das ist so gesehen evtl. keine Bevormundung, aber eigentlich etwas viel Schlimmeres. Viele Schweden empfinden das selber als 'von oben verordnete Ignoranz'.

Auch in Schweden haben Betroffene gehörige Wut auf diese Form der 'Gängelung', insb. wenn man danach sinnbildlich 'mit den Schultern zuckt' und sich auf seine kulturelle Eigenart beruft. Diesen doch etwas selbstgerechten Zynismus würden Sie hier sicherlich auch nicht tolerieren.

12:54 von bolligru

Das ist richtig. Kinder und Jugendliche leben allerdings nicht in einem eigenen Hausstand, insofern sind Infektionen bei ihnen sehr relevant. Nicht alle Eltern sind Freiwillige für einen Test zur Viruswirkung. Beim britischen und erst recht beim brasilianischen Stamm zeichnet zudem ab, dass auch Kinder und Jugendliche nachhaltig durch das Virus gesundheitlich beeinträchtigt werden. Das sollte man nicht negieren und einen angemessenen Weg für Schule finden. Kein AHAL ist noch realitätsferner als Schulen zu schließen.

12:54 von bolligru

Zum letzten Absatz Ihres Posts, bei den 6-9 Jährigen lag Ende letzter Woche die Inzidenz bei 130. Die Mittelstufe dürfte unterdurchschnittlich betroffen sein, denn Dir sitzen seit Weihnachten zu Hause im Homeschooling.

Großer Unterschied

In Deutschland sind während des Lockdowns alle Sportgeschäfte, Kauf- und Warenhäuser, Mode & Schuhe, Möbelhäuser, Baumärkte und Gartenhäuser, Elektrohäuser geschlossen. Nur die Geschäfte, die der täglichen Versorgung dienen werden nicht geschlossen und das ist nicht viel.
Seitdem hat sich auch wegen der Angst vor der Pandemie und der ausgelösten Unsicherheit der Konsum deutlich reduziert, obwohl man am Anfang die Mehrwertsteuer herab gesetzt hat. Wenn sich das Horten durchsetzt, droht erfahrungsgemäß eine Deflation. „Deflation“ meint im meist verwendeten Sinn, dass die Preise insgesamt sogar sinken werden, da die Nachfrage zusammenbricht.
Das ist die Gegensteuerung der Regierung vor Angst der Inflation, die aber die Wirtschaft dafür zerstört. Keine Beschäftigung und immer mehr Arbeitslose auch wegen den Schließungen. Kreditausfälle !! Bankpleiten !! Der Konsumverzicht ist eine Einbahnstraße. Wie lange soll das gehen ohne ein Licht am Ende des Tunnels?

@12:53 von Humanokrat

"Es entbindet sie nicht von der Realität, dass dieser Weg mit ca. 10.000 Toten Menschen mehr als in vergleichbaren Ländern mit anderer Lockdown Strategie 'erkauft' wurde"
Die meisten Todesopfer gab es dabei (wie auch bei uns) in den Alten- und Pflegeheimen wo die Menschen schlecht geschützt waren (wiederum wie bei uns).
In Schweden wurde viel Covid von schlecht bezahlten Aushilfskräften (Putzdienste) in die Einrichtungen geschleppt. Wir sehen dass wir überall in Europa ähnliche Probleme haben.
Was die Pflege betrifft scheinen die Arbeitsbedingungen trotz allem deutlich besser als in D zu sein wie mir einige persönliche Bekannte (die nach Schweden umgezogen sind) gesagt haben. Es herrscht dort anscheinend ia mehr Wertschätzung.

@12:47 von Meinung zu unse...

Schweden hat das Glück aufgrund der Bevölkerungsverteilung im weltweiten Vergleich noch akzeptierte Todeszahlen zu haben. Was beim schwedischen Weg in Mitteleuropa passiert kann jeder, der es will in Tschechien beobachten. Bei der tschechischen Todesrate in D würden wir kaum noch über Selbstverantwortung diskutieren. Noch weniger würden wir diskutieren, wenn die Todesrate verglichen mit unseren Nachbarländer den 10-fachen Wert hätte. Und das ist das Ergebnis in Schweden verglichen mit Norwegen oder Finnland also mit Schweden wirklich vergleichbaren Ländern. Aber wenn das unsere Gesellschaft aushält, können wir ja auf die Selbstverantwortung setzen. Dann wundert sich auch niemand, dass Menschen ganz selbstverantwortlich in Mallorca Urlaub machen.

@12:44 Humanokrat

"Halbe Wahrheit"
Ein Vergleich von Schweden mit Norwegen und Finnland ist führt auch nur zur halben Wahrheit. Die beiden anderen Staaten haben deutlich weniger Großstädte wie Schweden und vor allem auch weniger soziale Brennpunkte (Göteborg, Malmö..) wie Schweden. Neben Stockholm sind es vor allem diese Orte in denen sich hauptsächlich das Infektionsgeschehen abspielt.

Eine Studie aus Oxford hatte Schweden die halbe Übersterlichkeit

@12:44 von Humanokrat
im Vergleich zu uns attestiert (1,5% zu 3,5%).
Schweden haben eine ca. 3 Jahre höhere Lebenserwartung als wir.
Statistiker können solche Faktoren einbeziehen.
Ich habe für D. allerdings auch schon eine Rechnung gesehen, bei der 2020 insgesamt keine Übersterblichkeit herauskam. Im Frühjahr '20 sogar eine Untersterblichkeit.
Wer auf lange Sicht besser dasteht, kann vermutlich im Moment nicht beurteilt werden.
PS.: Bei den Todeszahlen muss ehrlicherweise genauso wie bei den Impftoten unterschieden werden zwischen "mit" oder "an" dem Virus bzw. Impfstoff gestorben.

Schulen/Kinder zentrale Infektionsorte

In Schweden offenbar nicht.

In Schulen infizieren sich die Kinder eben so wie anderswo.

Wieso soll das in D anders sein?

12:53 von Humanokrat

Ja stimmt. Ich hoffe dass anschließend eine fundierte Analyse der Pandemie, frei sowohl von Hysterie alsauch ignoranter Vogel-Strauß-Denke und Verschwörungsschwurbel, durchgeführt wird. Es ist ein reiner Glücksfall wie es einem ergeht - abhängig von der jeweiligen Regierung.

Die Doku habe ich auch gesehen

Da gebe ich Ihnen absolut recht: Viele Ältere wurden garnicht mehr in Krankenhäusern gebracht; es wurde den Ärzten auch ein Maulkorb verpasst, man durfte nur die offizielle Linie der Regierung vertreten, um die Leute nicht zu verunsichern und selbst infizierte Personen sollten einfach zum Hausarzt gehen. Das war eine sehr sehenswerte Reportage, die auch so garnicht dem so freiheitlichen Ansehen Schwedens gerecht wurde. Da wurde eher Unvorsichtigkeit verordnet. Im Nachhinein war das wirklich ein Irrweg!

@Humanokrat um 12:44

Danke für Ihren Kommentar, den ich gut und informativ finde!

Ein Land, das flächenmäßig fast so groß ist wie unseres, aber von der Einwohnerzahl etwa 1/10 ausmacht, kann vielleicht so eine Pandemie besser bekämpfen. Aber, und sorry, dass ich sowas erwähne, aber es ist meine ernsthafte Meinung: die schwedische Bevölkerung ist im Schnitt m. E. vernünftiger als die deutsche Bevölkerung - bei uns springen zu viele „Querdenker / Querköpfe“ herum, die eine vernünftige Pandemiebekämpfung verhindern. Bitte nicht missverstehen: der Großteil der Bevölkerung macht bei uns mit den AHA-Regeln schon mit und halten sich dran, aber es sind schlichtweg zu viele, die sich nicht dran halten! Meine Beobachtung, und somit meine Meinung!

Jetzt muss man sich nur

Jetzt muss man sich nur vorstellen, dass morgen ein vergleichbarer Bericht über die Schweiz hier prominent erscheint.

Schweizer liegen in ihrer Corona-Strategie vergleichbar mit Schweden, wirf es nicht ein großes Fragezeichen auf?

Das sind wahrlich keine Entwicklungsländer ....

um 12:47 von Meinung zu unse... rer Truman Welt

,,Wenn Erwachsene bevormundet werden, kann gar kein vernünftig erwachsenes Verhalten erwartet werden, wenn die Bevormundung beendet wird bzw. Verbote oder Einschränkungen aufgehoben werden. Genau vor diesem Problem steht die Regierung in diesem Lande, aber die Schweden deshalb eben nicht!"

Die Schweden haben eben auch keine ,,Querdenker", denen im Längsschnitt vor allen Absonderlichkeiten fast alles fehlt, was man in der Erwachsenenwelt als erwachsen definiert. Eine solche Kindsköpfigkeit und Selbstdarstellungsflucht aus instabilem Charakter, verbunden mit massivem Bildungsmangel, wird man in Schweden kaum finden. Nichtbeschränkte haben mit Beschränkungen auch nicht so große Probleme.

@baumgarten67

https://meta.tagesschau.de/id/148667/schwedens-chefepidemiologe-balancea...

Wg. steigenden Infektionzahlen bei Kindern in D :

Kein Wunder.

Ende Sommer2020 wurden Kinder nicht systematisch mit Schnell-Test getestet. Es bestand in den Schulen keine Teststrategie.

Erst kürzlich wurde damit begonnen.

Dazu kommen Selbst-Schnell-Test die zu Hause angewendet werden können. Wobei erst seit einigen Wochen dies überhaupt möglich ist.

Bei positiv Getesteten muss ein PCR-Test abgenommen werden.

Die Folge :
Mehr Infizierte in dieser Altersgruppe ohne Symptome,oder nur schwache Symptome.
Die Inzidenz in die Gruppe steigt an.

B1. 1.7. wurde im November 2020 in GB entdeckt und kursiert seit etlichen Wochen in D

@Meinung, 12:47 Uhr

Wenn Sie von Bevormundung sprechen, dann paßt es nicht so recht ins Bild, dass die Bevölkerung in Deutschland die Corona-Schutzmaßnahmen zu 70% befürwortet oder gar für Verschärfungen eintritt. Auch nicht, dass Kanzlerin Merkel von allen Politikern die mit Abstand höchsten Zustimmungswerte erfährt, wobei gerade sie es ist, die den Bürgern hohe Opfer abverlangt. Mein Eindruck ist, dass die Bürger sich nach Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit sehnen. Sie wollen ehrliche, ggf. auch schmerzliche Anworten auf das Pandemiegeschehen. Die Schön-Wetter-Propheten, insbesondere von AFD und FDP, bringen unser Land nicht weiter und sind längst demaskiert.

@13:11 von Advocatus Diabo...

@13:11 von Advocatus Diabo...

Zitat:"in Vergleich von Schweden mit Norwegen und Finnland ist führt auch nur zur halben Wahrheit. Die beiden anderen Staaten haben deutlich weniger Großstädte wie Schweden und vor allem auch weniger soziale Brennpunkte (Göteborg, Malmö..) wie Schweden."

Das ist richtig und ich gebe zu, dass der Vergleich nicht 1:1 möglich ist.
In Schweden leben ca. 3 mill. Menschen in Städten > 100.000 Einwohner, (ca. 30%) aber in Norwegen sind es auch etwa 1,5 mill. (ca. 25%).

Ein krasser Unterschied von > 1:10 ist damit m.M.n. nicht erklärbar. Ein Vergleich Schweden zu D ist in jedem Fall völlig unangebracht wg. der komplett unterschiedlichen Bevölkerungsdichte und der damit verbundenen unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Struktur.

@Schweriner1965 11:41

Zitat: "sicherlich nicht der Königsweg

Man sieht jedoch, das die Leute automatisch vorsichtiger geworden sind. Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen, auch in Schweden ist keine Normalität. Überlegenswert ist es trotzdem. Mit Hygienekonzepten Hotels, Gastro und weitere Freizeitaktivitäten zu erlauben. Ich bin davon überzeugt, das dadurch die geltenden Maßnahmen mehr Akzeptanz finden. Einfach alles langfristig zu schließen was das private und die Freizeit angeht, wie bei uns, fördert den Frust und führt zum Nichtbeachten der wichtigen Maßnahmen. Vielleicht sind die meisten Leute vernünftiger als man denkt. Wie sich das Pandemiegeschehen bei uns entwickeln würde, weiß man einfach nicht. Aber mal darüber nachdenken könnte man mal."

Das hat etwas mit Respekt zu tun. Und den haben die wenigsten dt. Politiker vor dem Wähler. Beispiele gibt es genug. Ich vermute, diese Tatsache hat auch etwas mit dem Abrutschen der Union in den Umfragen zu tun.

@ 13:19 von falsa demonstratio

[...in Krisenzeiten alles zerreden und zerrklagen anstatt die Backen zusammen zu kneifen und zusammen zu halten, auch wenn einem persönlich einmal etwas nicht behagt.]
Was Sie hier einfordern, ist eine Haltung, die spätestens seit den 70er-Jahren der Vergangenheit angehört. Das haben wir - beginnend mit antiautoritärer "individualistischer" Wunscherfüllungserziehung - Stück für Stück abgebaut. Keiner will eine schwarze Pädagogik der 50er Jahre zurück, aber etwas weniger Selbstverwirklichungs-Drang wäre in so einer Krise ein enormer Bonus!

13:16 von baumgart67 Ja, aber

13:16 von baumgart67

Ja, aber so ist das mit den Menschen.
Ich höre noch den deutschen Arzt, der gesagt hat, er und seine Frau haben überlegt, wieder nach Deutschland zu ziehen.
Das hat er sicher nicht aus lauter Jux und Dollerei gesagt.
Es wird immer anders denkende geben, leider nimmt das mMn bei uns überhand.
So können wir in Sachen Pandemie " keinen Blumentopf " gewinnen .
Grüße nach China und bleiben Sie gesund.

@Humanokrat, 12:44

Danke für diese übersichtliche "Aufstellung" hier (auf deren Richtigkeit ich mich jetzt einfach mal verlasse, zumal sie ohnehin jeder selbst nachprüfen kann):

"Tote/100.000 Einwohner: (Stand 26.3.)
Schweden: 130,75
Norwegen: 12,21 (mit strengen Lockdownmaßnahmen)
Finnland: 14,64 (mit strengen Lockdownmaßnahmen)
Das sind Länder mit vergleichbarer (!) Bevölkerungsdichte und - Struktur"

Eindeutiger geht's eigentlich kaum noch.

"Ich finde es trotzdem gut, dass ein Land andere Wege probiert. Es gibt in dieser Krise keine einfachen Wahrheiten"

Ich auch. Zumal alles im ständigen (und wie mir scheint, gerade immer schnellerem) Wandel ist: Was heute noch "gilt", kann morgen obsolet sein.

@13:10 von Advocatus Diabo...

@13:10 von Advocatus Diabo...

Zitat: "Was die Pflege betrifft scheinen die Arbeitsbedingungen trotz allem deutlich besser als in D zu sein wie mir einige persönliche Bekannte (die nach Schweden umgezogen sind) gesagt haben. Es herrscht dort anscheinend ia mehr Wertschätzung."

Oh ja, da herrscht in den Skandinavischen Ländern eine ganz andere Kultur vor. Das Soziale wird ganz anders wertgeschätzt. Das ging so weit, dass Ältere auch auf besonderen Schutz verzichten wollten. Es kam ihnen nicht in den Sinn, dass sie Jüngeren gegenüber anders behandelt werden sollten.

Das ist das Gegenteil des (oft) Deutschen Ellenbogenegoismus, den man hier täglich reichlich in Schriftform wiederfindet.

Insofern, ich kritisiere die Schweden nicht. Es ist ihr Weg und er ist zunächst wirklich gut gemeint. Aber er ist keine 'Wahrheit' die zur Legitimierung von Realitätsverleugnung und Eigeninteressen dienen kann.

Es ist völlig egal

ob in Schweden jetzt mehr oder weniger Menschen an Corona sterben, ob die Schulen kürzer oder länger geschlossen haben. Lockdown ja, nein, vielleicht- es ist zwangsläufig der einzige Weg!
Wir können weder wirtschaftlich, noch was den sozialen Frieden betrifft, oder was andere gesundheitliche Schäden oder Hunger auf der anderen Seite der Erde durch unseren Lockdown angeht ewig so weiter machen.
Corona ist hier und bleibt hier. Das Virus wird noch 7.483 mal + XY mutieren. Die Impfung wird, wie jede andere Grippeimpfung auch, nie vor allen aktuellen Mutationen schützen. Also entweder gehen wir bei jeder neuen Horrormeldung über Mutante XY schnell wieder in den Lockdown, oder wir lernen mit dem Risiko Corona zu bekommen, zu leben und machen es wie die Schweden. Nichts Anderes wird dauerhaft möglich sein. Wenn die Risikogruppen mit impfen durch sind, dann bitte wieder zur Normalität übergehen, auch wenn wie schon gesagt nie eine 100% ige Sicherheit da sein wird, auch mit Impfung nicht.

@13:40 von Nettie

@13:40 von Nettie

Zitat: "Danke für diese übersichtliche "Aufstellung" hier (auf deren Richtigkeit ich mich jetzt einfach mal verlasse..."

Keine Sorge, die Zahlen waren vom Dashboard der Johns Hopkins am 26.3., hätte ich dazuschreiben sollen.

Wenn die Schwedische Bevölkerung das hätte anders

haben wollen, wäre es anders gewesen.

Und ein freiheitsliebendes Volk zu bevormunden geht aus meiner Sicht gar nicht.

Am 30. März 2021 um 13:31 von Adeo60

...... 70% befürwortet......

Sagen kann man viel bei Umfragen. Habe schon erlebt, das 4 Personen die Maßnahmen befürworten, und sich danach zum Stammtisch zu Hause getroffen haben. Ob das mal eine Ausnahme war ?

Tegnell ist mit seiner Meinung praktisch alleine

Wie man weiss, gilt in Schweden, dass man seine Regierung nicht öffentlich kritisiert. Jedoch zeigt sich bei Umfragen, dass die Haltung von Tegnell kaum wirklich gutgeheissen wird und die Bevölkerung sich eine eigene Schutzstrategie aneignete.

Wir hätten besser mal in

Wir hätten besser mal in Krankenhäuser investiert , anstatt alles dauerhaft zu schließen.

Balanceakt?

13.402 Tote bei ca. 10 Millionen Einwohner.

Jeder kann an diesen Zahlen ablesen wie der Balanceakt für Ihn persönlich ausgeht.

@ 13:49 von mleh

"und die Bevölkerung sich eine eigene Schutzstrategie aneignete."

Ist das nicht wundervoll?
Ein Volk das sich selber helfen kann und keine Bevormundung braucht.
Ich werde im Spätsommer dorthin in Urlaub fahren.

Plötzliches Verantwortungsbewusstsein???

Irgendwie will es mir nicht so recht logisch erscheinen, was einige hier im Forum, aber auch anderswo propagieren - mehr Eigenverantwortung, und schon sind alle vernünftiger. Bei Verboten sei die Akzeptanz halt nicht so hoch ...

Das heißt übersetzt und zugegebenermaßen etwas zugespitzt:

Dieselben Menschen, die sich bei demselben Informationsstand aus Totz nicht an Verbote halten, sollen bei einem Umschwenken auf Bitten plötzlich dieselben Regeln freiwillig beachten?

Ich habe da so meine Zweifel ...

@Eu-Schreck 11:55

Zitat: "Ja es ist schwierig. Ich habe den Eindruck, in Schweden herrscht auch ohne Corona mehr Konsens, wie sich in Norwegen und Dänemark. Vielleicht täuscht das."

Nein, das täuscht nicht. Die Skandinavier sind auch nicht so Problembehaftet, wie der Deutsche, den es immer wahnsinnig beschäftigt, wie man selber ist, und andere sind, und wie die sich verhalten (auch in Corona-Zeiten), und je nach dem seinen Neid (zB über inzidenzbedingte Öffnungen woanders, ist ja schlimm der Flickenteppich, und Flügen nach Mallorca) und Ärger über andere auslebt. Hat man diesen Balast nicht, bleibt Raum für Gemeinsamkeiten und Konsens. Obwohl es dieses Neid/Ärgervirus auch bei den Skandinaviern(rechte Parteien) gibt.

sehnsuchtsland schweden

aus politischer folklore gesehen, ist schweden ein sehnsuchtsland. gesitteter umgang - jeder ein staatsbürger und höflich. was tegnell vorträgt, ist eine entscheidung in leitlinien und mit abwägungen. der erfolg ist, dass viele deutsche - dazu gehöre auch ich - sich wünschen auch in der pandemie als mündige bürger behandelt zu werden. ich würde gerne sätze hören voll abwägung. und zu allem gehört auf wahrheit - wenn die mutanten so ansteckend sind wie die pandemie propaganda wissen will -sollte eines ganz klar sein JEDER wird sich mit corona anstecken - jeder. Wenn ich sehe, dass die Intensivstation Betten von ca. 30.000 anfang 2020 auf jetzt 26.000 abgebaut haben ... wir sollen in den lock down zum schutz der restlichen kapzität - als massnahmen zur pandemiebekämpfung notwendig - es karlchen auf dem dach braucht dann nichts mehr zu erklären - es ist diebstahl am leben aller ...

@ 13:55_werner1955-13.402 Tote.?!

Also diese 13.402 Toten liegen absolut im Rahmen. Aufs Jahr gesehen war die Rate sogar besser als bspw in Deutschland.

Zudem entfallen fast 8.000 Tote auf die Probleme im Frühjahr 2020, als die Heime zu Beginn der Pandmie ungeschützt waren.

Seither ist die Statistik für Deutschland deutlich schlechter. Als älterer Mensch (ihr Jahrgang) würde ich lieber in Schweden wohnen wollen...

Als jüngerer aktuell sowieso.

Vielen Dank

Besten Dank für die Grüße. Was mich in Deutschland wundert, dass nach allen gängigen Umfragen ca. 70% der Bundesbürger härtere Massnahmen für richtig hielte bzw. die derzeitigen Massnahmen für angemessen hält, nur eine Minderheit wünscht sich Lockerungen. Das Grundwesen einer Demokratie ist doch eigentlich, dass die Mehrheit massgeblich ist; man hat aber den Eindruck, dass sich viele Ministerpräsidenten eher an der Minderheit orientieren. Bleiben Sie bitte auch gesund! Deutschland braucht vernünftige Leute wie Sie!

14:01 von steuer.mann Was

14:01 von steuer.mann

Was glauben Sie denn, wer die Betten abgebaut hat ?
Meinen Sie Frau Merkel oder Herr Spahn oder sonst wer aus der Regierung, ist hin gegangen und hat gesagt ihr müsst jetzt xx Betten abbauen ?
Nein, letztens hat jemand hier geschrieben, es wäre 9000 arbeitslose Krankenpfleger gemeldet. Wenn keine Pflegekräfte da sind kann man kein Bett auf der ITS betreiben - und für Covid 19 Patienten braucht man mindestens 2-3 eher 5 - 6 Pflegekräfte - pro Krankem !
Leider haben viele auf Grund der schlechten Arbeitsbedingungen usw. gekündigt - für mich verständlicher Weise.

@13:07_Eu-Schreck- Inzidenzen 6-9 Jährige

Ich habe drei Kinder in dem Alter. An den Schulen wird gerade getestet was das Zeug her gibt.

Da werden immer mal wieder symptomlose gefunden, die dann über PCR positiv bestätigt werden. Das führt zu höheren Inzidenzen.

Allerdings war bislang hier keine Ansteckung anderer Kinder gegeben, auch Erwachsene wurden nicht angesteckt.

Bei einem mir bekamen Fall hat ein Kind ein anderes Kind infiziert und das dann zu Hause das Geschwisterkind.

Alle mild bzw symptomlos. Und die Eltern waren auch negativ. Trotzdem es die Mutation war.

@13:12 von krittkritt

@13:12 von krittkritt

Zitat: "Eine Studie aus Oxford hatte Schweden die halbe Übersterlichkeit m Vergleich zu uns attestiert (1,5% zu 3,5%)."

Übersterblichkeit festzustellen ist sehr komplex weil man ALLE möglichen (anderen) Einflussfaktoren berücksichtigen muss. Das wird oft gar nicht möglich sein. Ihr Argument zählt in etwa so viel wie 'es gibt keine Studie, dass Bielefeld existiert, also existiert es nicht'.

Sie hätten wenigstens einen Zeitraum der Studie angeben können sowie ein Datum samt Quelle.

Die 'an Corona' oder 'mit Corona' Debatte ist auch bereits gelaufen. Deutlich mehr als 90% sterben an Corona. Siehe diverse Studien dazu.

Sie liefern hier einen sehr durchsichtigen Versuch der Pauschalrelativierung, auch der Vergleichszahlen zu N und F, die ich gepostet hatte. Sorry, klappt nicht.

14:12 von baumgart67 Vielen

14:12 von baumgart67

Vielen Dank.

Ich vermute mal, die Minderheit schreit einfach lauter . Das kann man hier auch beobachten.

@ 14:12 von baumgart67

"Was mich in Deutschland wundert, dass nach allen Umfragen ca. 70% der Bundesbürger härtere Maßnahmen für richtig hielte bzw. die derzeitigen Maßnahmen für angemessen hält, nur eine Minderheit wünscht sich Lockerungen"
Die seit Jahren vorherrschende Praxis alles regeln zu wollen hat nicht nur die Bereitschaft zur Eigenverantwortung schwinden lassen sondern auch zur Gewöhnung geführt dass eben der Staat alles regelt; irgendwann findet man das auch noch gut so.
Umfragen sehe ich immer ein bisschen kritisch und hängen oft von der Art der repräsentiven Stichprobe ab (ob wirklich die Zusammensetzung der Bevölkerung gegeben ist) und auch von der Fragestellung wie ich kürzlich bei einer Umfrage zur Pflegekammer gesehen habe:
Möchten Sie für eine Pflegekammer Mitgliedsbeiträge bezahlen? Die Mehrheit stimmte für nein. Als Ergebnis wurde verbreitet dass die Pflegekammer abgelehnt wurde.
Interessent wäre die Frage gewesen: Möchten Sie eine Pflegekammer als ihre berufliche Interessenvertretung?

Danke für dieses Interview.

Danke für dieses (unerwarteterweise sogar sachlich geführte) Interview mit dem angeblichen "Corona-Teufel"!

Endlich ein Lichtblick durch die Wand des Schweigens.

In einem irrt Tegnell allerdings gewaltig: Schweden geht sehr wohl einen Sonderweg (zum Glück - für Schweden!).

Während es in anderen Ländern sehr viele verpflichtende Maßnahmen gab, sind schwedische Maßnahmen meist freiwillig - ein zentraler demokratietheoretischer Unterschied.

Deutschland geht auch einen Sonderweg: Dort sind fast alle Maßnahmen verpflichtend - sogar bei sehr geringen Inzidenzwerten...

war bislang hier keine Ansteckung

von vriegel @
Da kann man nur sagen , Glückwunsch.
Jetzt sieht das laut RKI dramatisch anders aus.

https://www.tz.de/welt/corona-deutschland-rki-kinder-infizierte-zahlen-b...

@demokrat, 13:59

Dieselben Menschen, die sich bei demselben Informationsstand aus Totz nicht an Verbote halten, sollen bei einem Umschwenken auf Bitten plötzlich dieselben Regeln freiwillig beachten.

Also, bei mir ist es so. An Bitten halte ich eher als an Verbote. Aus demokratischem Trotz, wie Sie richtig sagen.

Inwieweit diese meine Haltung in der Gesellschaft verbreitet ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich vermute aber (anhand von Gesprächen):

Recht weit.

Alleine die Diskussion ist natürlich sehr deutsch.

12:44 von Humanokrat

Sehr guter Beitrag.
Ich bin mir aber sicher dass die Corona-ist-nicht-schlimmer-als-Grippe-Fraktion auch künftig Schweden, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, als leuchtendes Beispiel in der Corona-Bekämpfung darstellen wird.

Am 30. März 2021 um 13:34 von Schelm62

@ 13:19 von falsa demonstratio: [...in Krisenzeiten alles zerreden und zerrklagen anstatt die Backen zusammen zu kneifen und zusammen zu halten, auch wenn einem persönlich einmal etwas nicht behagt.]

Zitat: Was Sie hier einfordern, ist eine Haltung, die spätestens seit den 70er-Jahren der Vergangenheit angehört.

Ich bin ein Kind der 70er und als solches zwar einem gewissen Freiheitsdrang, aber auch der Solidarität besonders verbunden.

Die Ablehnung von Autoritärem muss nicht das Ende von Menschlichkeit und Solidarität bedeuten.

14:12 von baumgart67

Das Grundwesen einer Demokratie ist doch eigentlich, dass die Mehrheit massgeblich ist
.
wie kommen sie denn darauf ?
Das wird ja vorallem hier im Thread permanent in Frage gestellt.
Im übrigen, wer am lautesten schreit und sich wie die Axt im Wald aufführt, setzt sich durch

@14:09 von vriegel

@14:09 von vriegel

Zitat:"Also diese 13.402 Toten liegen absolut im Rahmen"

In welchem Rahmen, bitte? In dem Rahmen Ihrer hier oft demonstrierten Unempathie und Geringschätzung für Menschenleben? (siehe oben)

Zitat: "Zudem entfallen fast 8.000 Tote auf die Probleme im Frühjahr 2020, als die Heime zu Beginn der Pandmie ungeschützt waren. "

Ja, und exakt das war ein Teil des 'Schwedischen Weges'. Später wurden dann wie bei uns Masken und Schließungen eingeführt, auch an Schulen.

Zitat: "Seither ist die Statistik für Deutschland deutlich schlechter. "

Stimmt. Wohlmöglich auch wegen den ganzen Querverweigerern, die uns erzählen wollen, in Schweden sei ohne Lockdown alles kein Problem. Leider alles auch völlig faktenfrei.

14:21 von rossundreiter

>>in einem irrt Tegnell allerdings gewaltig: Schweden geht sehr wohl einen Sonderweg (zum Glück - für Schweden!).<<

Ja, es ist ein unglaubliches Glück dass man das Zehnfache an Coronatoten hat wie die Nachbarn.
Sarkasmus aus.

14:30 von falsa

14:30 von falsa demonstratio

Schließe mich mal unumwunden an - bin ja auch ein 70iger Jahre Kind ;-)

13:52 von Bender Rodriguez

>>Wir hätten besser mal in Krankenhäuser investiert , anstatt alles dauerhaft zu schließen.<<

Ihr Vergleich entspricht dem berühmten "Nachts ist es kälter als draußen"

Inzidenz in Schweden liegt bei 350

man sollte das auch mal erwähnen, nur damit man die Verhältnisse sieht.

Bei uns wird wegen einer Inzidenz von 100 die "Notbremse" gezogen - völlig unnötig aus meiner Sicht.

In Schweden ist dagegen weiterhin kein Lockdown in Sicht...

@14:12 von baumgart67

Aller gängigen Umfragen? Oder meinen Sie eben einfach den Deutschlandtrend der Tagesschau?
Weil demnach stimmen Ihre Zahlen- ALLER anderen gängigen Umfragen nach eben nicht.
Die deutsche Presseagentur hat letzte Woche bspw. eine Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegeben mit dem Ergebnis:
30% Verschärfungen
23% beibehalten
22% Lockerungen
15% Aufhebung aller Einschränkung
10% keine Angabe
Wenn der Deutschlandtrend eben nur drei Antwortmöglichkeiten vorgibt, kommt man eben auch zu einem völlig andren Ergebnis. Dann werden aus Ihren 70% schnell nur noch 53%.
Wenn man aber genauer nachfragt, das hat der Deutschlandtrend(04.03.) auch kürzlich getan, dann ist auf einmal eine überwiegende Mehrheit dafür, die Maßnahmen bald ganz oder teilweise aufzuheben.
Somit sind die 70% vermutlich nicht nur nicht wirklich repräsentativ, sondern es verändert sich bei derselben Befragung sogar, wenn man genauer nachfragt.

@baumgart67

"Was mich in Deutschland wundert, dass nach allen gängigen Umfragen ca. 70% der Bundesbürger härtere Maßnahmen für richtig hielte bzw. die derzeitigen Maßnahmen für angemessen hält, nur eine Minderheit wünscht sich Lockerungen. "

Weil verschwiegen wird, dass wir pleite sind und wir uns die Lockdowns nicht mehr leisten können. Es wird suggeriert, dass wir reich sind und wir ohne Probleme die Wirtschaft für mehrere Jahre einfach so in Ruhestand setzen könnten ohne irgendwelche Folgen befürchten zu müssen.
Wenn man dagegen bekannt geben würde, wie viele Arbeitslose wir jetzt schon haben, wie viele Kreditausfälle es gibt und Insolvenzen wir derzeit erleben. Diese Nachrichten auch jeden Tag wie bei den Infektionszahlen, dann würde sich kein Mensch noch mehr Lockdowns wünschen.

Versuch und Irrtum

Da weltweit alle möglichen Wege zur Bekämpfung und Eindämmung verfolgt wurden, kann niemand behaupten, es gebe ein Patentrezept. Schweden ist da keine Ausnahme, denn auch wir und die Dänen haben kennengelernt, welche unbeherrschbaren Entwicklungen die Pandemie zeigt. Wir können nur vorsichtig sein und Vorsichtsmaßnahmen einsetzen. Wir können aber nicht Kinder und Jugendliche auf der Strecke lassen, wenn es um Bildung und Grundlagen zur Ausbildung geht. Das wäre weitaus verheerender. Pennäler wollen und müssen die Chance auf einen angemessenen Unterricht haben. Mit dem gleichen Argument müsste man sonst alle Gemeinschaftseinrichtungen und Shoppingmeilen dicht machen. Die sind wohl noch riskanter als eine überschaubare Gruppe in einer Kita oder Schule.

14:18 von vriegel

Da kann ich aus meiner Umgebung Gegenbeispiele für Infektion von unten nach oben beitragen. Die bekommen gerade essen geliefert da sie im Bett liegen.

Noch was zu Schweden - Anzahl Intensivbetten

"In Frankreich beträgt die Inzidenz aktuell 386. Im Großraum Paris wird eine Auslastung der Intensivbetten von 127,7 Prozent gemessen, weshalb im Lande Alarmstimmung herrscht."

In Schweden und das wissen wir von der ZDF Doku von Markus Lanz, hat die dortige Uniklinik des Karolinska "einfach" immer so viele Intensivbetten geschaffen wie nötig waren, so dass immer auch noch freie Betten da waren.

Teilweise war die "Auslastung" bei 400 %.

Bei uns in Deutschland ist die Auslastung immer sehr deutlich unter 100 % gewesen, auch weil wir schon im Standard sehr viele Betten haben.

@ich, 12:40

Herr Lanz war in Schweden als Journalist.

Ein Journalist braucht für eine solche Reportage Spannungen. Sonst guckt keiner.

Insofern hat sich Herr Lanz in Schweden natürlich vor allem Interviewpartner gesucht, die die Regierung kritisieren (macht Herr Lanz nebenbei gesagt bei seiner journalistischen Arbeit in Deutschland auch oft so).

Das Problem ist, dass diese journalistische Vorgehensweise den meisten deutschen sogenannten Journalisten völlig verloren gegangen ist...

15:19 von vriegel

Klingt so nach alles easy. Heißt, Sie wollen auf Intensiv als Mitarbeiter oder als Patient? Weder noch nehme ich an. Beides ist nicht ohne. Es liest sich immer so leicht, ach ja, da stehen ja genügend Betten also weiter so. Stellt Euch nicht so an. Dabei ist es weder für den drin noch den daneben einfache Routine.

@tremiro, 14:33

Ja, es ist ein unglaubliches Glück dass man das Zehnfache an Coronatoten hat wie die Nachbarn.
Sarkasmus aus.

Unseriöse Polemik.

1. Sie müssen bei solchen Vergleichen schon den gesamten internationalen Kontext sehen. Nicht nur Länder, die Ihnen gerade in den Kram passen.

2. Des weiteren müssen die entstandenen Kollateralschäden aller Länder und Modelle auf Gesellschaft und Demokratie miteinbeziehen.

@14:31_Humanokrat - keine Masken in Schweden

In Schweden werden Masken im ÖPNV zu Stosszeiten empfohlen.

Maskenpflicht gibt es weiterhin nicht, da man dort erkannt hat, dass Masken kaum was bringen... So die Aussagen von Anders Tegnell.

Schulen waren immer bis Klasse 9 geöffnet. Es gab nie Schließungen.

Höhere Klassen und die Unis sind zweitweise im Homeschooling.

Sie sollten aufhören Ihre frei erfundenen "Fakten" hier zu verbeiten. Man nennt das auch Fake News...

Am 30. März 2021 um 13:16 von

Am 30. März 2021 um 13:16 von baumgart67
Die Doku habe ich auch gesehen
Da gebe ich Ihnen absolut recht: Viele Ältere wurden garnicht mehr in Krankenhäusern gebracht; es wurde den Ärzten auch ein Maulkorb verpasst

In Deutschland sah es doch nicht anders aus, dass ist das dunkle Kapitel.
Viele Heimbewohner wollten aber auch nicht mehr in die Klinik.

14:31 von Humanokrat

Letzter Absatz volle Zustimmung. Ich halte es für keinen Zufall das in Regionen mit vielen Quer“denkern“ die Inzidenzen innerhalb der typischen Dauer („die aktuellen Zahlen spiegeln das Infektionsgeschehen vor 6-14 Tagen wider) stärker ansteigen als anderswo. Ich verstehe wenn Leute für Lockerungen demonstrieren, aber keines, wenn sie dicht an dicht ohne Maske und Abstand rumstehen. Reminder: im freien braucht man eine Maske dann, wenn nicht ein Abstand von ca. 1,5 m eingehalten werden kann. Bei Sturm reicht vielleicht weniger, wenn herumgeschrien wird allerdings braucht es mehr.

an Nettie um 13:40

"Ich finde es trotzdem gut, dass ein Land andere Wege probiert. Es gibt in dieser Krise keine einfachen Wahrheiten"

Dieser Schluß ist nicht nachvollziehbar.
Wir befinden uns nicht im mehr im Zeitalter des Herumprobierens. Die Grundausagen der Virologen und Epidemiologen, die mit wissenschaftlichen Prognosen belegt wurden, sind im Grunde von Anfag an gleich.

Sie dürfen nicht vergessen, das die Berücksichtigung vermuteter wirtschaftlicher Schäden Zentausende von Toten und einen großen Teil aller kollateralen Schäden zu vertreten hat.

Der bereits für die Glaubwürdigkeit angerichtete Schaden ist katastrophal.

wenn das Virus in der Breite da ist, dann können Sie alle Länder mit ähnlichen sozialen und wirtschaftlichen Strukturen, also Industrienationen sehr gut miteinander vergleichen...

Sonst fange ich jetzt an die Bevölkerungszahlen von Australien und Kanada auf die Gesamtfläche umzurechnen und die Bevölkerungsverteilung zu ignorieren...

;-)

In Schweden leben nun mal fast alle in den Ballungsräumen im Süden und der Norden ist menschenleer.

Finnland und Norwegen haben nur jeweils "eine" Grenze, haben also fast Inselstatus. Norwegen hatte zudem das Land im Norden zweitweise abgeriegelt.

Insgesamt hat Norwegen das Virus gut im Griff. Mal sehen wie lange noch. Finnland hat jetzt ja auch ein Problem...

Warum hackt man immer auf Schweden rum?

Weil der Weg am Ende besser ist?
Wenn die Todeszahlen das Maß aller Dinge ist, dann sollte man auch die Zukunft mit betrachten.
Deutschland bekommt da bestimmt noch ein böses Erwachen.
Altenpflege, Kinderbetreuung, versäumte OPs usw.
Von der Psyche ganz zu schweigen.

Der ruhige Umgang und das Vertrauen in die Regierung in Schweden fehlt in Deutschland völlig.

15:37 von vriegel

Wer den Nutzen von Masken in geschlossenen Räumen negiert verbreitet Fake News hoch zehn.

@15:29_rossundreiter_ Lanz' Doku über Corona in Schweden

ich war anfangs auch erstaunt über die teilweise tendenziöse Berichterstattung von Lanz. Zumal ich das aus erster Hand weiß, dass es anders ist...

Aber gegen Ende wurden die kritischen Töne weniger und er hat auch Protagonisten zu Wort kommen lassen, die den schwedischen Weg nicht so schlecht finden.

Einer war immerhin der Chefarzt der Intensivmedizin des Karolinska in Stockholm, dem wohl renommiertesten Krankenhaus in Schweden.

Da dachte ich mir, so jemand würden sicher auch gut zum UKE in Hamburg passen.

Wobei der Chefarzt und Professor von dort ja neulich auch bei Lanz war, aber wegen der Anwesenheit von Prof. Streeck ganz gegen seine Gewohnheit keine Panikmeldungen über "kollabierende" Intensivstationen und verstorbene "jüngere" verbreitet hatte...

Die Stanford University hat

Die Stanford University hat eine Studie zur Wirksamkeit von LD und Ausgangssperren veröffentlicht und kam zu dem Ergebnis, dass diese Maßnahmen allenfalls einen flankierenden Nutzen haben. Den größten beobachtbaren Nutzen haben die AHA-Regeln, wenn man sie gut einhält. Als Hauptmaßnahmen sieht die Studie den LD und Ausgangssperren eher kritisch, da die Kollateralschäden den kleinen Zusatznutzen bei weitem übertreffen. Stand heute in der HAZ.
Ich finde, die Schweden machen vieles, wenn auch nicht alles, richtig.
Und wenn, wie im Spiegel dieser Woche zu lesen ist, dass viele Altenheimbewohner trotz Impfung immer noch keine Freiheiten haben, weil es an Konzepten fehlt, dann krampft sich mein Magen vor Wut zusammen. Nicht auszuschließen, dass es Bewohner gibt, die sich lieber ein Ende dieses Eingesperrtseins mit Hilfe des Virus gewünscht hätten, keinen Lebensmut mehr haben und nun wieder vergessen werden. Deprimierend!

@15:34_EU-Screck- Kingt nicht "easy", ist es auch nicht

es geht mir vor allem darum, dass man solchen Situationen nicht mit einem Lockdown begegnen sollte...

Und das es anders geht sieht man ja an Schweden.

Mir tun die Mitarbeiter auf Intensiv leid. Ich kenne selber mehrere, die auf einer Covid-Station tätig sind.

Zudem ist es kein Automatismus, dass höhere Inzidenzen zu mehr Toten und Intensivaufenthalten führen.

Auch das sieht man an Schweden. Die kappen die Spitze im exponentiellen Wachstum nur marginal, wir machen das schon viel früher und haben kaum mehr bzw gar nicht mehr Erfolg damit.

Aber deutlichst höhere Kolatteralschäden.

Heißt: Das Kanzleramt dreht an den falschen Stellschrauben.

@15:43_logig - wer probiert ständig herum?

Schweden jedenfalls nicht.

Der natürlich Weg ist es, dass sich alle Menschen infzieren und dann immun sind. Das scheinen viele immer zu vergessen...

Je weniger man von diesem Weg abweicht, desto weniger "probiert" man herum.

Als ersten Schritt "gegen" die "Natur" sehe ich, dass man die, die potentiell am meisten gefährdet sind, vor einer Ansteckung schützt, bspw. durch Isolation, Selbstschutz usw.

Oder eben durch die Impfung.

Alles andere - auch ein Lockdown- ist letztendlich herumprobieren und stochern im Dunklen.

Der Lockdown in der zweiten Welle war mit verantwortlich für die 50.000 Toten der zweiten Welle. Direkter und wirksamer Schutz vor Ort hätte sicher viele Menschenleben gerettet.

Der Versuch diese indirekt zu schützen über die Senkung von Inzidenzen war letztendlich "herumprobieren" und ist gescheitert...

um 13:45 von Sisyphos3 12:34 /Eigenverantwortung <=>Bevormundung

,,...viele im Thread sind ja der Auffassung alle Menschen weltweit ticken komplett gleich
Weshalb ich mich gelegentlich schon wundere dass hierzulande in der Schweiz/Österreich
Warenkörbe unbewacht vor den Geschäften stehen"

Ich habe weder in diesem Thread noch im Verlaufe meiner Mittäterschaft in diesem Forum eine solche Beobachtung gemacht. Es kommt noch schlimmer. In jedem Kopf tickt es meiner Erfahrung nach anders. Da mag es Überschneidungen geben in Haltung, Denken,
Ideen und in der Art, seine Intelligenz für sinnerfüllte Dinge zu nutzen. Aber ich muß sagen, eine Vielzahl von Menschen, die nicht aus Deutschland stammt, tickt ähnlicher wie ich als viele Foristen in manchen Themenbereichen, sogar eklatant. Wenn ich hier so manchen stolzen und von sozialer Kälte knackenden Beitrag lese, kommen mir Ihre ,,Warenkörbe" seltsam entrückt vor, besonders im Hinblick auf Ihr freundlich mitfühlendes Schreiben über Arbeitslose und Hartz IV - Empfänger.

Schweden?

Galt Schweden vor der Pandemie nicht für Viele als ein Staat mit viel zu viel sozialer Politik, wurde das nicht vielfach als fast schon sozialistisch verordnete Gleichmacherei kritisiert? Oder so etwas in der Art.
Regieren dort nicht die Sozialdemokraten mit den Grünen?
Hat sich die Einstellung zu diesem Land durch die andere Strategie in der Pandemie schlagartig verändert?

@15:51_EU-Schreck-Masken in Innenräumen

den Vorwurf können Sie ja Anders Tegnell machen. Nicht mir.

Es gibt in Schweden ja eine Empfehlung bei Stoßzeiten im ÖPNV eine Maske zutragen.

Ehrlich gesagt denke ich auch, dass man in vollen Zügen, dicht an dich gedrängt, besser eine Maske anhat.

Das schützt im Zweifel zwar nicht vor einer Ansteckung, kann aber helfen die Virenlast etwas zu reduzieren und somit einen potentiell milderen Verlauf zu haben...

Im Viren-verseuchten Innenraum, in dem man sich länger aufhält, gilt das selbe. Zudem tragen die meisten Menschen die Maske falsch und infizieren sich nachher beim abziehen der selben...

Ansonsten ist eine Maske kein echter Schutz. Es hilft lediglich das Gesamtgeschehen etwas zu "drücken"... Da macht es die große Zahl... immerhin.

@15:37 von vriegel

@15:37 von vriegel

Ziatat: "Maskenpflicht gibt es weiterhin nicht .." Ich habe auch nicht von Maskenpflicht gesprochen, also behaupten Sie es bitte nicht. Fake.

Zitat: "Schulen waren immer bis Klasse 9 geöffnet. Es gab nie Schließungen."
Falsch, oberhalb von Klasse 9 gab es regionale Schließungen, manche auf freiwilliger Basis, manche lokal verpflichtend.

Zitat: "Höhere Klassen und die Unis sind zweitweise im Homeschooling."
Ebend, warum behaupten Sie dann das Gegenteil ??

Bitte lassen Sie das, es ist zwecklos ihre phantastischen Erfindungen hier positionieren zu wollen.

Eltern sollen selbst entscheiden

Die Studienlage zu Übertragbarkeit bei Kindern ist in der tat nicht ganz klar, das liegt vor allem daran, dass Kinder in so gut wie jeder Studie im Vergleich zur Gesamtbevölkerung "untertestet" sind. Die Meinung des Topspezialisten Drosten nach Herausrechnung dieses Effektes ist, dass Kinder genauso infektiös wie erwachsene sind. Gleichzeitig sorgt das noch starke angeborene Immunsystem der Kinder dafür, dass "schwere Verläufe" so gut wie nicht vorkommen. Allerdings gilt das nicht für die Stoffwechselerkrankung LongCovid; hier sind Kinder auch häufig betroffen, allerdings sagt meine Lebenserfahrung, dass sich auch hier mehr "rauswachsen" sollte als bei Erwachsenen. So oder so, es gibt genug Gründe, warum die Eltern die Entscheidung eines Schulbesuches zumindest nicht aufgezwungen bekommen sollten. Die Klagewelle bei LongCovid wird rollen und im Moment kommen die Länder ihrer Verpflichtung nach Infektionsschutzgesetz nicht nach ab einer Inzidenz von 50 schnell einzudämmen.

16:11 von melancholeriker

Aber ich muß sagen, eine Vielzahl von Menschen, die nicht aus Deutschland stammt, tickt ähnlicher wie ich als viele Foristen in manchen Themenbereichen, sogar eklatant
.
wenn alle Menschen weltweit gleich ticken wie sie offensichtlich meinen,
warum geht es dann nicht allen Menschen weltweit gleich gut oder gleich schlecht,
herrschen nicht überall die absolut identischen Lebensgrundlagen ?
Aber vielleicht sind es ja gottgegebene Gründe es liegt am Wetter oder so !

@harpdart, 16:19

Galt Schweden vor der Pandemie nicht für Viele als ein Staat mit viel zu viel sozialer Politik (...)
hat sich die Einstellung zu diesem Land durch die andere Strategie in der Pandemie schlagartig verändert?

Also, bei mir nicht.

Ich empfand schwedische Politik schon immer als demokratisch, moderat und sozial, was ich durch die schwedische Corona-Politik bestätigt sehe.

Bedauerlicherweise ist mir zum Auswandern dort zu kalt.

(Ausnahme war der Umgang mit dem Fall Assange. Dort hat die schwedische Demokratie bestenfalls geschlafen...)

@Rossundreiter

"Ich empfand schwedische Politik schon immer als demokratisch, moderat und sozial,..."

Wie sieht nochmal das Emoji für "ungläugiges Staunen" aus?

Wahnsinn

Hier in diesem Forum wird ständig mit Todeszahlen rumgeworfen. Es gibt in Deutschland keinerlei Übersterblichkeit. Meine Frage ist: Wieviel von den angeblich mit und an Corona verstorbenen hätten denn wieviel Jahre länger gelebt, wenn es Corona nicht gäbe? Alles Panikmache mit den Zahlen. An Alkohol, Rauchen und zu ungesundem Essen, sterben viel viel mehr, als angeblich an Corona. Was sagt uns das? Schluss jetzt mit dem Lockdown Wahnsinn und den schwedischen Weg einschlagen. Und zu den Umfragen mit 70% Zustimmung. Alles Interpretationssache. Ich kenne viele Menschen aber keinen einzigen der den Lockdown befürwortet oder verschärft haben will.

@oh-schreck, 15:51

Wer den Nutzen von Masken in geschlossenen Räumen negiert verbreitet Fake News hoch zehn.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Die Wirksamkeit von Stoff-, Papp- oder Faschingsmasken ist zumindest sehr begrenzt.

Ich habe ja schon oft betont, dass ich ein sehr großer Fan von guten, trägerschützenden Masken bin und jedem, der sich Corona-gefährdet fühlt, rate, eine solche zu tragen.

Ich wende mich allerdings vehement gegen eine staatlich verordnete Maskenpflicht.

Dass diese die Grundfeste der Demokratie angreift, wird in Schweden verstanden.

Wie gering sich der Widerstand gegen eine solche Verordnung in Deutschland darstellt, ist erschreckend.

Das ist DER Weg. Und das ist

Das ist DER Weg. Und das ist die Sicht, die alles umfasst in der bürgerlichen Gesellschaft, im bürgerlichen Leben.. Das ist die Allianz der Regierung und der Wissenschaft in der Zeit der Pandemie, sozial und demokratisch, deren Kern frei von Willkür ist, wo enorme Teile der Bevölkerung einseitig und engstirnig nicht geopfert werden, um irgendwelche Zahlen zu erreichen.
Aber den Weg ist nicht nur Schweden gegangen. Auch nicht mit weniger Erfolg in mehreren Ländern.

Das Sozialsystem in Schweden

Das Sozialsystem in Schweden habe ich auch immer bewundert, dort ist nämlich "Fördern und Fordern" wirklich ein gelebtes Konzept, nicht so wie in D, wo die Förderung von Arbeitslosen oft im Parken in sinnlosen Maßnahmen besteht, nur damit sie aus der Statistik rausfallen. Und andererseits Hartz-Empfänger durch Bürokratie gegängelt und entwürdigt werden... Aber mir ist es dort auch zu kalt, daher bin ich auch auf den Kanaren gelandet. Allerdings ist Spanien kein gutes Pflaster für soziale Absicherung. Da ist D wiederum besser...

16:20 von vriegel

Gut alles klar.

7:29 von pferdundreiter

Hm, Tempolimit gibt’s auch an passenden Stellen, sind Sie auch dagegen? Momentan ist es wie Tempo achtzig an einer Autobahnbaustelle. Das hat seinen Grund. Wie die Baustelle mit Tempolimit wird auch die maskenpflicht verschwinden. Da bin ich sicher.

um 16:31 von Sisyphos3 16:11 von melancholerike

,,wenn alle Menschen weltweit gleich ticken wie sie offensichtlich meinen,
warum geht es dann nicht allen Menschen weltweit gleich gut oder gleich schlecht,
herrschen nicht überall die absolut identischen Lebensgrundlagen ?
Aber vielleicht sind es ja gottgegebene Gründe es liegt am Wetter oder so !"

Sie ticken nicht gleich und nicht ein einziger Mensch tut das. Würden Sie nicht so viel schreiben und auch mal aufmerksamer lesen, hätten Sie das längst mal gemerkt. Vielleicht ist es zu früh, um länger auf dem Balkon zu sitzen.

Man stirbt nur einmal.

Da Covid hauptsächlich für Personen oberhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung tödlich ist, die auch noch erhebliche Vorerkrankungen haben, sieht es in Schweden nicht anders aus als in Deutschland: Wenn das Virus die vulnerable Gruppe erfasst, gibt es eine kurze Zeit der sog. "Übersterblichkeit" - es sterben also mehr, als normalerweise (= durchschnittlich) im gleichen Zeitraum sterben würden.

Aber eben nur einmal. Danach folgt zwangsläufig ein Zeitraum mit "Untersterblichkeit", dem die Todeskandidaten, die bereits gestorben sind, dann fehlen.

Schweden hatte ganz am Anfang eine Zeit mit Übersterblichkeit in den Heimen. Deutschland erst im vergangenen Winter. Darauf folgt deutliche Untersterblichkeit, hier wie dort (bei uns derzeit ca. -14%).
Am Ende ist es fast das Gleiche.
Und ganz am Ende sind wir tot. Alle.

Der Vernünftige Weg

Die geringe Bevölkerungsdichte in Schweden zumindest abseits der wenigen Ballungsgebiete und Städte ermöglich einen anderen Abstand als hier in dicht besiedelten Gebieten. Die Selbstverantwortung und Vorsicht der meisten Schweden trägt weiterhin zu vernünftigem Handeln bei.
Selbstverantwortung der Läden würde ich hier wünschen, warum sollen gezielt einige nicht öffnen, dafür Fabriken arbeiten?
Homeoffice ist scheinbar in Schweden bereits voll und ganz toleriert, der schwedische Weg ist schon immer smart, sozial und entspannter, hier in Augen der älteren wenig IT affinen Generation sowie in unorganisierten Betrieben oft ein Unding.
Die entspannte Einstellung ist beneidenswert.
Kinder gehören natürlich in die Schule, AHAL ist überall. Interessant, dass man dort Studien erwähnt, die das bekräftigen.
Wie steht’s denn mit Impfen in Schweden?
Merkwürdig finde ich, dass nun trotz sehr viel Impfen die 4. Welle in USA angekündigt wird.
Ebenso die Auffrischungen in GB und Israel, wirkt Impfen?

Jeder kann mithelfen - Solidarität=funktionierende Gesellschaft

Ich möchte mich bei allen bedanken, die die ganze Zeit helfen, die Pandemie einzudämmen, die sich zurücknehmen und Kontakte vermindern. Es dauert nun schon etliche Monate und nun erscheinen die neuen Viren, die sich noch leichter übertragen.
Ich hoffe, wir halten alle noch durch und helfen uns gegenseitig (trotz der wenigen direkten Kontakte), mithilfe digitaler Kommunikation unsere sozialen Bedürfnisse zu befriedigen. Im Sommer wird die Lage besser, es werden mehr Leute eine Impfung erhalten haben.
Jetzt sind die Regeln noch sehr wichtig, um die Intensivstationen arbeitsfähig zu halten und keine Triage machen zu müssen. Wir alle können verhindern, dass Leute sterben. Wer sich dessen bewußt ist, der hilft ganz freiwillig mit, passt auf sich und auf andere auf.

Danke an alle, die das machen!

16:31 von Sisyphos3

«wenn alle Menschen weltweit gleich ticken wie sie offensichtlich meinen,
warum geht es dann nicht allen Menschen weltweit gleich gut oder gleich schlecht,
herrschen nicht überall die absolut identischen Lebensgrundlagen ?
Aber vielleicht sind es ja gottgegebene Gründe es liegt am Wetter oder so !»

Niemand mit Verstand hat je behauptet, alle Menschen weltweit ticken gleich. Das sehen und hören Sie doch jeden Tag schon in Ihrem ganz engen Umfeld der Nachbarschaft.

Der unsympathische Querulant bei mir in der Eigentümergemeinschaft tickt nicht richtig mit seinem Dauer-Extrawurst-Gehabe. Jedes Jahr wieder das gleiche Drama …

Ja … es liegt auch am Wetter … das Ticken da und dort.
Am Rand der Sahara ist das nun mal was anderes mit Nahrungsmittelanbau, Versorgungssicherheit, Lebensbedingungen, und was noch drumrum ist.
Deswegen ist nicht überall alles gleich. Gar nicht überraschend.

Ansonsten ticken so gut wie alle Menschen für gute Lebensbedingungen …
und sehr laut gegen Corona.

Pandemiebekämpfung braucht wirksame Maßnahmen

Kleine feste Gruppen, Abstand halten, Lüften, Hände mit Seife waschen und FFP2-Masken können helfen die Epidemie einzugrenzen.

Aerosole sind ein großes Problem.

Die Langzeitfolgen durch Long-Covid sind nicht abschätzbar.

Der exponentielle Anstieg bedeutet, mehr Schwerstkranke, mehr Kranke in Intensivbehandlung/Beatmung, mehr betroffene Familien. Deshalb ist äußerste Vorsicht geboten.

Ehrliche Quarantäneeinhaltung und ehrliche Testung, wenn man (auch nur geringere) Gesundheitsprobleme hat, ersparen Menschen viel Trauer um Angehörige.

Bleiben Sie gesund.

um 13:10 von passdscho

> Aber wenn das unsere Gesellschaft aushält, können wir ja auf die Selbstverantwortung setzen. Dann wundert sich auch niemand, dass Menschen ganz selbstverantwortlich in Mallorca Urlaub machen. <
- Wundert sich jemand, weil viele Menschen rauchen, obwohl die Folgen bekannt sind - Organschäden, mehrere Krebsarten. Zucker in grösseren Mengen ist schädlich, zu viel Salz ist schädlich, Wurst ist absolut ungesund und noch zig Beispiele. Warum lässt die Regierung die Herstellung und den Verkauf von gesundheitsschädlichen Genuss - und Lebensmitteln zu? Pestizide sind gesundheitsschädlich. Bewegungsmangel ist gesundheitsschädlich. Wegen all dem sterben jährlich viel mehr Menschen als an Covid 19. Was unternimmt die Regierung dagegen? Wie oft und öffentlich gehen wir dagegen gemeinsam vor?

Jedes Land hat Anfang der Pandemie geglaubt,

dass man die besten Ideen hat, wie man Corona innerhalb ein paar Wochen besiegen kann.
Oh, wie ist das in die Hosen gegangen. Von der EU hätte ich erwartet, dass man die besten Fachleute mit der Lösung des Problems beauftragen würde.
Aber alle meinten, man könnte, jeder für sich, alles erledigen.
Schweden hat mich da am meisten enttäuscht. Ebenso GB und Frankreich. An unsere Fachleute habe ich auch geglaubt. Welch Ein Irrtum.
Selbst die Herren Drosten, Lauterbach und Spahn haben m.M. letztendlich versagt..
Meine Landsleute kann ich nur loben: die Proteste hielten sich im Rahmen, die Wut auf die Verantwortlichen ist jetzt berechtigt. Ausgenommen die Coronaleugner und die extremistischen Krawallbrü-
der sind doch fast alle Deutschen geduldig geblieben.

um 14:31 von Humanokrat

@14:09 von vriegel

>In welchem Rahmen, bitte? In dem Rahmen Ihrer hier oft demonstrierten Unempathie und Geringschätzung für Menschenleben? (siehe oben)<
- Wissen Sie, die Problematik der Menschenleben in dieser Pandemie ist nicht so eindeutig. Es gibt so viele menschliche Tragödien gerade wegen Lockdowns. Das darf man doch auch nicht geringschätzen. Verlust der Existenzgrundlage, Horrorszenen in den sozialschwachen Familien, Verlust des Sozialstandes, verpasste Chancen, Suizide... Beim Letzteren darf man auch nicht sagen: Der Depressive hätte sich eh irgendwann umgebracht. Die eine Seite des Tragischen wird durch das Virus verursacht, die andere durch die menschlichen Beschlüsse.

Erkrankungsvorsorge=Pandemieeingrenzung

Bei einer Pandemie sind die Menschen auf ihre Mitmenschen angewiesen, denn das Verhalten der anderen, beeinflusst ganz direkt, das Erkrankungsrisiko.

Es wird jetzt etwas sichtbar, was vorher nicht so deutlich war: Wir leben auf relativ engem Raum, in enger Arbeitsteilung, in großen Gruppen zusammen und sind ganz stark aufeinander angewiesen. Wir ergänzen uns als Gesellschaft und benötigen eine soziale/emotionale "Verbindung", damit sich jeder geachtet, wahrgenommen und sich dazugehörend empfindet und somit die Werte der Gesellschaft teilen kann.
Corona zeigt, dass viele Menschen, das immer noch nicht verstehen und glauben,sie seien in keinster Weise für irgendetwas verantwortlich, auch wenn sie durch eigenes Verhalten anderen schaden. Dass Egozentrik zu großem gesellschaftlichem Schaden führen kann, beweisen Not- und Pandmiezustände. Hier zeigt sich, wie die Gesellschaft in Problemlagen agieren kann, um den Schaden klein zu halten.

@ 16:24_ Esel_85 - 12 Mio Angststörungen in D

Wenn Sie mal Angststörung in Ihrer Suchmaschine eingeben, dann kommen Sie ganz schnell zu dieser Zahl.

Das dürfte auch der Hauptgrund sein, weswegen verhältnismäßig viele Menschen einen Lockdown für notwendig halten.

Das gibt ihnen ein gewisses Gefühl von Sicherheit.

Das gleiche gilt bei Eltern, die ihre Kinder lieber nicht in die Schule lassen wollen.

Übrigens: Drosten sieht sich selbst als widerlegt an und plädiert inzwischen für eine andere Vorgehensweise bei infizierten Schülern.

Auch da hilft googeln.

Herr Tegnell

erweist sich im interview vor allem als eines: unfähig. direkte antworten bleibt er schuldig, sondern redet nur um den heissen brei.

wir als direkte nachbarn haben tagtäglich mitbekommen, was Tegnell uns da eingebrockt hat.

hätte Deutschland, so wie wir, mit den täglichen pendlern aus Schweden zu tun gehabt, die "Mär vom guten schwedischen Weg", die viele hier leider glauben, wäre nicht so weit verbreitet.

@vriegel

ihre verdrehten tatsachen (siehe z.b. Drosten und seine heutigen äusserungen) und ihre offen zur schau getragene Querdenker-Logik werden so langsam unerträglich.

@20:30_suomalainen-hyvää iltaa

„ Zudem zeigte Drosten mittels neuester Daten auf, dass Schulen Teil des Infektionsgeschehens sind. Um Schulen dauerhaft offen zu halten, verwies Drosten auf bereits vorliegende Expertenvorschläge. Danach soll im Falle eines positiven Testergebnisses die Klasse des betroffenen Schülers zunächst für fünf Tage in Heimquarantäne geschickt und dann "freigetestet" werden. Nur die positiv getesteten Schüler müssten dann noch einige Tage zuhause bleiben, die anderen könnten umgehend wieder am Unterreicht teilnehmen. Die Eltern und die Geschwister der betroffenen Kinder müssten nur im Falle von Sympotmen in Quarantäne.“

Gefällt es Ihnen so besser?

Das Wichtigste in einer Pandemie ist doch

... der Schutz der Risikogruppe.

Und genauso wichtig ist es so schnell wie möglich immun zu werden.

Ein dauerhafter Schutz der Risikogruppe ohne Immunität ist genauso illusorisch, wie eine schnelle Immunität für alle durch Infektion nicht ethisch vertretbar ist.

Zudem muss man erkennen, dass die Pandemie erst vorbei ist, wenn alle immun sind.

Eine Ausrottung des Virus ist auf absehbare Zeit nicht möglich.

Wenn man diese elementaren Grundsätze erkannt und verinnerlicht hat, dann kann man darauf Maßnahmen entwickeln.

Immer unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit.

Ich denke das ist so in etwa der Weg, den man in Schweden geht.

Und das sollten wir hier auch machen...

@20:28_suomalainen- Schwedische Pendler?!

Es wurde mich mal interessieren welche „schwedischen Pendler“ denn regelmäßig nach Finnland kommen? Sicher nicht zum arbeiten?!

Höchstens weil das Bier etwas weniger überteuert ist als in Finnland. Dafür gehen die Finnen ja ansonsten nach Estland um billiger trinken zu können.

Sie verwechseln hoffentlich nicht die 5% schwedisch stämmigen Finnen mit den Schweden aus dem echten Schweden..?!

Meine Schwiegermutter hat über 10 Jahre in Helsinki gewohnt. Ich war oft da.

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