Update der Corona-Warn-App: Anonym einchecken per QR-Code

Kommentare

dass man meistens Recht behält, wenn man behauptet: Sobald unser Staat sich mit was digitalem beschäftigt wird es kolossal in die Binsen gehen.

Ist es zu viel verlangt, ein Bürger einfach mal nur ein Großprojekt oder ein Digitalisierungsverfahren sehen möchte, dass gut geplant ist und einfach Funktioniert?

Muss überall so viel Nepotismus drin stecken, dass am Ende nix mehr funktioniert?

Bitte nur ein Projekt, dass meinen Eindruck der allumfassenden Inkompetenz ein wenig abbaut.

Wir gehenden ganzen Tag inflationär mit unseren Daten um, zahlen mit Karte, kassieren Pay Back Punkte, lassen uns in Kaufhaus, Bahnhof und Zug filmen, haben aber ein Problem damit uns als Besucher eines Restaurants oder einer Kneipe namentlich zu identifizieren.
Machen wir uns nicht langsam lächerlich?

"Nutzerinnen und Nutzer der App sollen künftig beim Betreten von Restaurants oder beim Besuch von Veranstaltungen per QR-Code einchecken können. Falls ein Gast des Events wenig später positiv auf Covid-19 getestet wird, kann er das Ergebnis an den Server des Robert Koch-Instituts (RKI) übertragen. Andere Gäste erhalten dann eine Warnung von der Corona-Warn-App. "

Ja ein Gast, kann, muss aber nicht.... und wer weiss, ob er sich überhaupt "erinnert" bei welchen "event" er gewesen ist.

Also, warum mehr Geld für diese App...???

Lieber umbenennen: CoRona APplication, bei der Abkürzung wissen die Leute wenigstens was sie sich auf Handy laden.

Das ist ein guter und wichtiger Schritt. Die App wird immer besser. Und die Anonymität bleibt, anders als bei der Luca-App.

Und wann kommt die auch für alte Handys?

Mein S5 geht immer noch nicht.

Weder diese App noch eine andere App noch die Tests werden etwas an der Situation ändern. Das ist grober Unsinn.
Impfen ist das Einzige was hilft. Welche Anstrengungen wurden von der EU unternommen ihr Fehlverhalten bei der Impfstoffbeschaffung wieder gut zu machen?
Ich habe nicht gehört. Warum nicht endlich energische Alleingänge Deutschlands? Klar, haben wir alles nicht absehen können. Warum haben andere Länder besser und schneller gehandelt?

Garant für Infektionsfreiheit und Türöffner für Partys ist es für mich nicht. Zu viele Schwächen, die beim Nutzer anfangen. Zu viele technikverliebte Spielereien. Kein System, das überall in Deutschland für schnelle Vernetzung sorgt, weil zu viele andere Apps nutzen, die nicht kompatibel sind oder nebeneinander laufen. Solange hier keine Vereinheitlichung ist, kann auch ein einchecken in die Gastronomie kaum gelingen und wirklichen Schutz sicherstellen. Bin gespannt, wie lange sich das Virus damit austricksen lässt. Die Ansteckungsgefahr ist und bleibt unverändert.

Wie kommen Sie darauf, dass inzwischen 60% der positiven Ergebnisse über die App mitgeteilt werden?
Laut App hatten wir gestern 9.549 Neuinfektionen und 1.960 Warnungen über die App. Das sind gerade mal 21%.

Für mich daß dennoch wesentlich effektivere Vorgehen ist eine Testung vor einem und kurze Zeit nach einem Event bzw. regelmäßig wöchentliche Testungen auch geimpfter Personen. Effektiver geht es nicht!
Geimpfte keiner Testpflicht bei Veranstaltungen zu unterwerfen wie jetzt in Berlin geplant- entweder geimpft oder Test - halte ich für fatal! Das könnte zu sehr unangenehmen Ansteckungsherden führen. Geimpfte sind so u. U. die künftigen Ansteckungsherde und das auch noch von potentiell sehr gefährlichen (neuen) Mutationen. Sie müssen in Zukunft auch stets getestet werden. Das muß klar werden!

Generelle einheitliche Digitalisierung für Jung und Alt quer durch Deutschland wäre die Antwort. Die ist schon überfällig, seit irgendwelche Erfinder ihre Apps anbieten und damit eigentlich eine überschaubare Menge an handlichen Apps fehlt. Und vor lauter Datenschutz wird auch manches unterlaufen, was in einer Pandemie nötig wäre. Daher mag solche App was für flippige Spaßvögel sein. Die Wirksamkeit ist beschränkt bis fehlerhaft. Fragt man in Gesundheitsämtern und Behörden anderer Art nach, gibt es in fast jedem Bundesland massive Problem damit, wenn nicht gerade das erforderliche Equipment und Personal nicht schon Mangelware sind.

...fehlt Nennung und Analyse der Kosten der App.
Und wohin die Gelder geflossen sind.
Waren ja schliesslich nicht gerade unbedeutende Summen.

es ist doch schon erstaunlich...
wir sind ohne App, FFP2 Masken, Schnell oder Selbsttests, Impfen, relativ gut durch die erste Welle gekommen.....

Vielleicht hatte die WHO ja doch Recht, das falls Sachen nicht 100% funktionieren und nicht positiv ineinandergreifen, täuschen die nur Sicherheit vor und sind detrimental fuer das Infektionsgeschehen.

Ich schalte mein Smartphone mit der App ein, wenn ich das Haus verlasse. Das ist ungefähr 2x in der Woche der Fall, wobei ich (Risikogruppe) darauf achte, beim Einkauf möglichst in 7-9 Minuten durch zu sein.
Zuhause habe ich gar kein Netz. Das Smartphone nutze ich ansonsten zum Fotografieren im Nah- und im Weitwinkelbereich sowie schon mal beim Radfahren als Navi.
Aber diese infame App sendet oder plaziert mir seit wohl dem letzten Update bei jedem Einschalten einen Text, dass ich bitte die App öfter aufrufen und mich vergewissern soll, dass sie keine Risikobegegnungen zu melden hat. (Sie hat noch nie was angezeigt, immer alles grün. Wie denn auch, ich habe keine Angehörigen und Freunde treffe ich im realen Leben ca. dreimal im Jahr).
Ich mag wegen der Moderation und zugunsten eines guten Umgangston hier in den Kommentaren nicht reinschreiben, an welchem Körperteil mir diese unglückselige App vorbeigeht.

@ werner1955:
Corona-Warn-App? Und wann kommt die auch für alte Handys?

Nie. Wie soll das gehen? Sie hören ja auch auf dem Plattenspieler keine CDs.

@ JanRos:
Im Artikel...fehlt Nennung und Analyse der Kosten der App. Und wohin die Gelder geflossen sind.

Fehlt für was? Für eine Neid-Debatte?

Ich finde es traurig dass man meistens Recht behält, wenn man behauptet: Sobald unser Staat sich mit was digitalem beschäftigt wird es kolossal in die Binsen gehen.

Im Beschweren sind wir tatsächlich wesentlich schneller als im Machen.

"...fehlt Nennung und Analyse der Kosten der App."

Diese Frage halte ich für höchst sekundär, denn das dürften angesichts ganz anderer Ausgaben im Zusammenhang mit Corona lächerliche Summen sein.

... sehr gut gegen Corona helfen . Nimmt man die v o r oder n a c h dem Essen ?

@ sonnenbogen:
... täuschen die nur Sicherheit vor und sind detrimental fuer das Infektionsgeschehen.

Ich kenne das Wort aus dem Englischen, im Deutschen gibt es das aber meines Wissens nicht. Und es macht Ihren Beitrag nicht wirklich glaubwürdiger.

Es ist traurig, dass man nach wie vor, was die Übertragungsorte angeht in Deutschland im Dunkeln tappt. Könnte man z.B. Ort und Uhrzeit von Risikokontakten anonym aus der App auslesen, so wüsste man erheblich mehr, wo Ansteckungen stattfinden und man könnte die Massnahmen viel feiner kalibrieren und ggfs. auch Dinge wieder möglich machen, die jetzt mangels Wissen nicht möglich sind. Es ist schon eigenartig, dass viele Bürger dann eher geschlossene Restaurants, Kinos und Geschäfte akzeptieren, als ein wenig vernünftiger beim Datenschutz zu sein. Und gleichzeitig greifen dann Facebook, Google und Co alles ab, weil man deren Geschäftsbedingungen akzeptiert.

Die Luca-App funktioniert.
Die Luca-App ist für den Bürger kostenlos
Die Luca-App ist für den Betreiber des Geschäfts kostenlos
Die Luca-App kann auch für private Anlässe genutzt werden

Der Ladenbetreiber/Restaurantbetreiber ist verpflichtet Kontakte zu dokumentieren. Die Luca-App zeigt ihm an, dass ein Besucher sich eingecheckt hat, ohne die Kontaktdaten offenzulegen, diese sind verschlüsselt.

Im Falle einer Infektion fordert das Gesundheitsamt über eine bereits existierende Schnittstelle die Kontaktdaten beim Geschäft/Restaurant an und bekommt diese übermittelt, dann werden sie entschlüsselt und die Kontakte sind im System ohne telefonieren oder manuell erfassen zu müssen.

Das klingt für mich erstmal nach einer deutlichen Vereinfachung gegenüber der Auswertung von etlichen Zetteln oder Listen.

Nun soll ein Teil dieser Funktionen in der CWA nachgebaut werden. Es wird neue QR-Codes geben, so dass viele Geschäfte vieles neu machen müssen.

SO EIN UNSINN! Nutzt doch das was da ist!

Zeitreisefunktion?
Man könnte sich dann in eine schönere, pandemiefreie, Zeit zurück beamen, und irgendwo lecker essen.
Kaiserstuhl Herbst 1967, tolle Landschaft, klare Luft am frühen Morgen, später dann die warme Septembersonne, Wein und köstliche Speisen.
War wirklich so...

man müsste z:b. auch im Klassenraum, im Büro oder im ÖPNV einchecken, denn dort gibt es vermutlich mehr Übertragungen als in den zur Zeit geschlossenen Kinos und Restaurants. Dann hätten wir auch endlich nach über einem Jahr einmal Daten.

Dann vielleicht mal in diesem Jahr statt einer nicht gerade sinnvollen Urlaubsreise von dem gesparten Geld in diesen Tagen ein neues Handy leisten... Da haben Sie dann unter Umständen mehr Spaß dran!

das so eine Corona warn App gut ist,aber können viele ältere Menschen denn damit auch umgehen. Ich sage nur impfen,impfen und nochmal impfen.

Ich kenne niemanden, habe von niemandem gehört, der jemals durch die App gewarnt wurde. Weiß aber von mindestens zwei Dutzend Personen, die Corona hatten. Die App funktioniert nicht, sie ist sinnlos.

>>Im Beschweren sind wir tatsächlich wesentlich schneller als im Machen.<<

Das Stimmt.

Ich find es unfair, wenn man bei einer derartig kurzlebigen Situationslage permanent langfristige Konzepte erwartet.
Dies ist schwer bis unmöglich.

Was es jedoch geben sollte ist ein allgemeines Grobkonzept, frei von Nepotismus... unsere Corona-Maßnahmen werden nach wie vor nahezu sklavisch von der Meinung diverser Wirtschaftsverbänden abhängig gemacht... egal was Menschen sagen die deutlich mehr Ahnung von der Situation haben als die Lobbisten oder die Politiker...

Des weiteren ist es eine Schaden, dass es bisher noch nicht einmal angefagen wurde ein Digitales Bildungskonzept zu erarbeiten... nach über einem Jahr Homeschooling...

Nach über einem Jahr Homeoffice hat sich nichts am Ausbau der digitalen Netze getan...

Menschen müssen nach wie vor ins Großraumbüro, weil diverse Firmen es so halt lieber haben...

Beschwerden können auch gerechtfertigt sein...

Nepotismus? Wieso das denn? Die Verzögerungen der Corona-App kamen durch "datenschutzrechtlich begründete" Bedenken der Grünen und Linken zustande. Bitte googlen Sie (Corona-App, Datenschutz, Grüne) und dazu einen beliebigen Monat in 2020: Immer die gleiche Bedenkenträgerei.

Linke und Grüne wollten, bevor die Corona-App entwickelt werden sollte, eine Gesetzesänderung bzw ein Begleitgesetz zum Datenschutzgesetz. So kann man auch die Arbeit der Bundesregierung hintertreiben - und uns alle der Ansteckungsgefahr aussetzen, zugunsten des Datenschutzes.

"Ja ein Gast, kann, muss aber nicht.... und wer weiss, ob er sich überhaupt "erinnert" bei welchen "event" er gewesen ist."

Eben, es kommt auf die Mitwirkung der Nutzer an.
Dass diese bereit sind,einen positiven Befund an die App zu übermitteln.
Wenn das nicht der Fall ist, müssen Sie die verantwortungslosen Nutzer anklagen, nicht die App.

So ist es: Kinderkram aus datenschutzrechtlichen Bedenken. Wie viele Menschen haben sich letztes Jahr als "Donald Duck" oder "Elli Pirelli" angemeldet? Und fühlten sich dann noch toll, als Verteidiger der Freiheit.
Mit solchen Egoisten ist die Infektionsverfolgung natürlich nicht zu machen.

Die App macht genau das was sie soll, das haben ein Kumpel vor mir und ich selbst am eigenen Beispiel vorgeführt bekommen.

Es scheint ja sehr en vogue zu sein, gegen die Warn-App zu lästern.

Ich vermute mal stark dass ein Gros derjenigen die sich so oft das Maul zerreißen:

erstens garnicht verstehen wollen wie der Nutzen durch die App gedacht ist

Und zweitens natürlich die App erst garnicht installiert haben.

Analog dazu könnte man sagen, dass eine Messenger-App die kaum einer meiner Kontakte nutzt noch so gut sein kann, sie wird mir wenig Mehrwert bringen.

Aber daran hat natürlich mitnichten die App Schuld

Ich benötige keinen Computer um unterwegs telefonieren zu können. Zumal ich dafür quasi nie einen Bedarf habe. Für "Notfälle" tut es auch ein altes Samsung GT-S3500i.

Manche lieben ihre Plattenspieler und niemand wird sie dazu bringen, einen CD-Spieler zu kaufen.

>>Nepotismus? Wieso das denn? <<

Nenne sie mir einen besseren Grund, warum man nicht die App der TU-Darmstadt genommen hat, denn diese war:

1. Fertig
2. deutlich sicherer als das Machwerk von Telekom und SAP
3. Wesentlich billiger.
4. Benutzerfreundlicher
5. Bereits darauf abgestimmt auch auf älteren Systemen zu funktionieren.

Warum gibt es bis Dato kein Verpflichtendes Homeoffice?

Die Grünen und die Linken habe es verhindert?
Wie denn?
Das Parlament wurde das letzte mal gefühlt vor Jahren nach seiner Meinung gefragt und selbst auf Landesebene sind sie so sehr in der Minderheit, dass sie kaum eine Rolle spielen.

Ich kann nicht verlässlich sagen, ob eine der anderen Parteien die Kriese besser gehandhabt hätte, was aber sicher ist, ist dass CDU und SPD im großen Stil versagt haben.

"Das ist ein guter und wichtiger Schritt. Die App wird immer besser. Und die Anonymität bleibt, anders als bei der Luca-App."
Ich hab beide. Ich möchte einfach rechtzeitig gewarnt werden, damit ich meine Lieben, meine Familienmitglieder und meinen Freund, nicht anstecke.

Im Netz ist nichts anonym.
Wer unbedingt noch eine APP braucht darf ja gerne.
Wer aber behauptet man könne sich im digitalen Netz irgendwo anonym anmelden hat entweder keine Ahnung vom Netz oder verbreitet schlicht Fakes.
Viele meiner Bekannten darunter auch viele Junge ziehen sich wie ich auch eher mehr aus diesem schon längst immer Krimineller werdenden Digitalen Netzwerk heraus.
Mein Smartphon ist nur noch dann an wenn ich es wirklich brauche, und ich werde mir von niemandem vorschreiben lassen das ich immer Online zu sein habe.

@ baumgart67:
Und....man müsste z:b. auch im Klassenraum, im Büro oder im ÖPNV einchecken, denn dort gibt es vermutlich mehr Übertragungen als in den zur Zeit geschlossenen Kinos und Restaurants.

Vielleicht. Es hat aber nun wenig Sinn, die Restaurants und Kinos zu öffnen, aber den ÖPNV zu schließen. Irgendwie müssen die Jugendlichen ja ins Kino kommen. Die Kinos sind ja nicht nur geschlossen, weil die Gefahr im Kino so groß ist. Es geht ja auch um das Drumrum.

Und im Klassenraum kommen wir mit einer App nicht weiter, da die Kinder noch gar keine Smartphones haben. Hoffentlich. Ich hätte jedenfalls nicht gewollt, dass meine Kinder schon mit 12 oder 13 ein Smartphone gehabt hätten und erst recht nicht immer dabei haben.

ca. 10 Monaten nach Inbetriebnahme der App.
Bringt aber meiner Frau wenig, denn auf ihrem Samsung S5 läuft die App nicht.

Daten zur Datenerfassung

Ich frage mich, ob Aufwand und Nutzen in einem vertretbaren Verhältnis stehen.

Selten bis gar nicht wird berichtet, wie oft eine Nachverfolgung im Falle einer Infektion mit Hilfe der App tatsächlich gelang.
Selbst bei unserem Gesundheitsminister war es icht möglich, die Quelle seiner Ansteckung zu ermitteln.
Man hört von einer "diffusen Verbreitung" und das beschreibt das Virus wohl am besten: Es ist "ungehorsam", läßt sich nicht an die Leine legen, auch nicht eine elektronische.
Also: Wie viele "superspreader" wurden mit Hilfe der App tatsächlich ermittelt, wie viele Infizierte wurden schnell informiert?
Wie oft (prozentual) gelang die "Rückwärtsermittlung" der "Infektionsquellen" MIT HILFE DER APP?
"Excuse me, I am not convinced!"

Also, nicht nur Linke und Grüne hatten datenschutzrechtliche Bedenken.
Und wenn Sie sich an die Beiträge aus diesem Forum erinnern, dann müssten Sie wissen, dass die Angst vor einer angeblichen Überwachungs-App quer durch alle Lager geschürt wurde.
Konnte man heute auch wieder lesen.

Die Gesundheitsämter sind somit außen vor.
Die Einbindung und Entlastung der Gesundheitsämter, die momentan eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung nicht auf die Reihe kriegen, ist ja gerade das Charmante an der LUca-App.
Was ist denn eigentlich der Fortschritt? Eine Warnung geht nicht nur an engere Kontakte, sondern an alle Teilnehmer einer Veranstaltung? Und diese kann ggf schnell als Ansteckungsort identifiziert werden? Das setzt aber schon voraus, dass die Teilnehmer miteinander reden und dies dem Gesundheitsamt gegenüber kundtun.

Ein richtiger Wumms ist das leider nicht.

Manche lieben ihre Plattenspieler und niemand wird sie dazu bringen, einen CD-Spieler zu kaufen.

Ich liebe meinen Plattenspieler auch und habe noch sämtliche Platten. Aber ich habe auch einen CD-Spieler und Spotify.
Auf alten Mobiltelefonen läuft die Corona-App nicht und sie kann auch nicht laufen. Mich stört, dass da immer mit rumlamentiert wird,

Sie haben Recht!
Auf meinen Dual 701 kommt keine CD und auf mein Großtastenhandy keine App!

@ Löwe 48:
Im Netz ist nichts anonym.

Das stimmt so pauschal nicht.
Die Messenger App Signal ist anonym und Videokonferenzen mit Jitsi Meet sind auch anonym. Jitsi ist freie Software und die können Sie auch auf Ihrem eigenen Server installieren. Da guckt niemand rein. Wie denn auch?

@ bolligru:
Ich frage mich, ob Aufwand und Nutzen in einem vertretbaren Verhältnis stehen.

Ich habe die Frage für mich mit ja beantwortet.

@kowalski, ganz unrecht hat der Nutzer nicht. Un meiner zweiten Heimat, ein Schwellenland, passiert die Registrierung für Einkaufszentren, Restaurants usw seit Sommer 2020 mittels QR Code - ohne Probleme. Hier hats über ein Jahr gedauert...

"30. März 2021 um 09:51 von draufguckerin

@ harpdart um 8.43 Uhr, Ich hab beide

"Das ist ein guter und wichtiger Schritt. Die App wird immer besser. Und die Anonymität bleibt, anders als bei der Luca-App."
Ich hab beide. Ich möchte einfach rechtzeitig gewarnt werden, damit ich meine Lieben, meine Familienmitglieder und meinen Freund, nicht anstecke."

Genau. Und ich habe heute morgen auch noch die "Gast Bremen" installiert, die von der Bremer Gastrogemeinschaft eingesetzt werden soll.

Zur LucaLuca-App: Das Land Bremen möchte diese einführen und steht zur Zeit, wenn ich richtig informiert bin, in Vertragsverhandlung mit den Anbietern. Die Luca-App kostet also, und zwar für die Steuerzahler.

Dass die MPs nach ihrer Konf. eine Warung bekamen, ist für sie nur deshalb hilfreich, weil andere das selbe BERICHTET haben. Unsereiner bekommt von diesem Schrott nicht mal einen Hinweis, welcher der EIGENEN Datensätze auffällig war. So bleibt für mich dieses Teil unnütz, kein Wunder, dass die meisten das abschalten. Bei einer Meldung könnte ich selbst rückschließen, wo ich war und mit wem ich Kontakt hatte - könnte im Idealfall meine Bekannten selbst informieren und zu einem Schnelltest schicken. ABER: diese wichtige Info bekomme ich nicht - wegen DATENSCHUTZ ! Wie lächerlich ist das in einer Pandemie? Das ist MEIN UREINGENSTER SATZ, niemand außer mir fängt was damit an, wenn ich Datum und Uhrzeit und der Ort gesagt bekomme. ICH könnte aktiv diese Bereiche meiden - aber offenbar traut mir der Staat so viel Intelligenz nicht zu, geschweige denn mache ich das Vermeiden richtig. Ich verstehe: Nur Stallhaltung ist das Mittel der Regierung ... wenn ich jetzt Verschwörer wäre ...?

"Ich kenne niemanden, habe von niemandem gehört, der jemals durch die App gewarnt wurde. Weiß aber von mindestens zwei Dutzend Personen, die Corona hatten. Die App funktioniert nicht, sie ist sinnlos."
Ich lebe zur Zeit ziemlich reduziert, was Kontakte betrifft, deshalb kann ich ungefähr nachvollziehen, wo ich mir die Warnung eingehandelt habe.
Ich hatte schon mehrere Warnungen per Corona-App., z.B. nachdem ich längere Zeit vor dem Schaufenster neben einem Barber-Shop gestanden habe. Oder nachdem ich sehr lange in der Schlange auf dem Markt warten musste. Das mache ich nicht wieder.

Die Warnung kommt nicht sofort, sondern mit einem Tag Verzögerung. Eine sofortige Warnung im Falle der Begegnung mit einem Infizierten ist, soweit ich weiß, aus Stigmatisierungsgründen nicht gewünscht.

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