Ihre Meinung zu: Havarie der "Ever Given": Entscheidender Tag am Suezkanal

28. März 2021 - 10:37 Uhr

Seit Dienstag steckt die "Ever Given" im Suezkanal fest - nun wollen Helfer mit neuem, schwerem Gerät einen weiteren Befreiungsversuch machen. Klappt er nicht, wird entladen. Inzwischen nehmen andere Schiffe den Weg um Afrika.

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Kommentare

Mit Lastenhubschrauber endladen

Ein paar reihen Container runter
und schon klappt es mit dem Auftrieb.

Just in time ist tot!

Vielleicht wird dieser Vorfall einigen gierigen Großunternehmen das Mütchen kühlen und hoffentlich viele Wirtschaftsunternehmen wieder zu einer soliden eigenen Lagerwirtschaft sowie Produktion im eigenen Land führen. Vielleicht sollten die Wirtschaftsbosse auch mal anfangen, über den Sinn der Globalisierung nachzudenken.

@Karl Klammer, um 11:54

"Ein paar reihen Container runter
und schon klappt es mit dem Auftrieb."

Ja - alles easy, nicht wahr?
Klingt im Artikel aber gar nicht so.

Havarie

Immer größer; hat auch seine Risiken ,wie wir sehen. Die Betreiber des Kanals sollten bei solch großen Schiffen besser Schlepper einsetzen ,die auf jeden Fall für mehr Kontrolle bei solchen Riesen Pötten gewährleisten . Nicht zuletzt deckt die einmal mehr die Abhängigkeit und Risiken des Welthandels auf . Meiner Meinung nach sollte die EU sich autarker aufstellen . Denn die Risiken im Welthandel werden durch den Klimawandel weiter zu nehmen . Des weiteren würde dies einer sozialen Demokratisierung in der EU Vorschub leisten . Wir sollten endlich aufhören alles und jedes zu verkaufen ,um am Ende festzustellen ,das einige wenige die Macht durch immer mehr Handelsverträge die die Demokratie unterwandern , übernehmen . So wie in dieser Pandemie doch der Mangel an Schutzkleidung und dazu gehören auch Masken, mehr als offen gelegt hat . Von wegen Lieferketten und so . Handel ist eine Sache aber nicht um jeden Preis und erst Recht nicht darf der Preis die Demokratie selbst sein .

11 rumänische Frachter mit 130.000 Schafen...

Du liebe Zeit, und die sollen das überleben?

Wenn man hier hört, dass gar nicht so selten hier bei uns rumänische Lieferwagen mit Hundewelpen gestoppt werden, die alles andere als alters- und artgerecht transportiert werden, muss man sich um die Tiere auf den Frachter erst recht sorgen.
Da kann nie und nimmer hinreichend Wasser und Futter an Bord sein - und an die hygienischen Verhältnisse mag man überhaupt nicht denken.

Klammer

Meinen sie denn diese Container sind leicht genug ,oder die Hubschrauber so stark?
Das hätten die doch längst machen können .Meines Wissens ist dort ein Krahn hin unterwegs.
Big ist nicht immer beautiful.

Alles was den Auftrieb

erleichtert von Bord nehmen .Wasserballast abpumpen,Container runter soweit wie möglich per Lastenhubschrauber an Land setzen.Schweröl Tanks entleeren dann könnte es gehen.

Ein paar Reihen nur?

Mit ein paar Reihen wird es nicht getan sein. Zu oberst stehen nur die leichtesten Boxen, die max. 5 Tonnen wiegen. Bis der Dampfer sich allerdings signifikant bewegen wird, muss man ihn sicher um mindestens 10.000 Tonnen erleichtern.

"Ever Given" irgendwann musste das ja...

... na ja, wenn es denn die Möglichkeit gibt...
Warum hat der Suez eigentlich nur einen "Fahrstreifen", statt zwei getrennte, das hätte doch was.
Wenn es nicht nach Unfall klingen würde, aus den Medien, könnte man glauben, es läge eine Absicht darin und die Terroristen aller Länder werden mit sabbernden Mäulern auf den Bildschirm starren und sich fragen, warum sie nicht dahinter stecken... eine Hübsche Seemine, den Kahn auf Grund setzen... das würde denen gefallen, die z. B. al-Sisi gern fallen sehen würden ... aber ach, zum Glück ist's nur eine Paddelichkeit, die vermutlich einen Kapitän in Erklärungsnot bringt.

um 12:07 von harry_up

Doch, Karl Klammer hat völlig recht.

Das Problem ist: Selbst bei einem so riesigen Schiff können natürlich nur wenige Lastenhubschrauber gleichzeitig eingesetzt werden, weil die sich sonst in die Quere kommen. Und dadurch dauert eben "ein paar Reihen runter" mehrere Wochen.
_

„Spezialisten setzten auf eine Kombination aus schweren Schleppern, Saugbaggern und der Springflut, die wegen des bevorstehenden Vollmonds bis zu 50 Zentimeter höher sein werde als normal“

Wohl nur logisch:
„Eine genauere Prognose darüber, wann die "Ever Given" wieder flott sein könnte, konnte auch der Leiter der ägyptischen Kanalbehörde nicht geben: "Ich kann es nicht sagen, weil ich es nicht weiß“. Die Situation sei schwierig. "Der Sonntag ist ganz entscheidend", sagte ein Kanallotse. Er werde zeigen, wie es weitergehe. Auch er sagte, dass der nächste Schritt höchstwahrscheinlich die zumindest teilweise Entladung des Schiffes bedeute.
>> Das wäre allerdings schwierig und würde enorm viel Zeit kosten“

Zeit, die alle „unbeteiligten Beobachter“ u.a. dazu nutzen könnten (und sollten), zu überlegen, ob der ganze Stress wirklich unbedingt sein muss.
Und sein darf: „Der Stau an den Kanalzufahrten hält derweil hunderte Schiffe auf >> Darunter sollen auch Frachter mit lebenden Tieren (...)“

@Hurry up

Als Großhändler mache ich leider die Erfahrung, das Konsumenten nicht bereit sind, die Preise, die bei heimischer Produktion anfallen, zu zahlen. Der Welthandel wird solange aufrechterhalten, wie der Konsument das verlangt. Wenn Sie mit dem Finger auf andere zeigen, zeigen drei Finger auf sie selber. Oder, wie Michael Jackson schon treffend sang: "Start with the man in the mirror."

Lastenhubschrauber

Fachwissen ,ach wie Toll da können wahre Männer wieder glänzen .Köstlich .
Ein wenig Satire bitte, sollte auch hier möglich sein .
Oh oh oh .

@ MartinBlank, um 12:30

re 12:07 @ harry_up

Was hab ich anderes gesagt als das, was Sie jetzt schreiben, oder ist das für Sie "easy"?

@MaWit - Jedes Schiff hat ein Beladungsplan

Man weiß ja wo das Schiff aufsitzt
und kann sich auch genau errechnen
welche Container runter müssen.
Aber Richtig ist , die Leichtesten Container
sind wegen dem Kippunkt immer ganz oben.

@ Nettie, um 12:33

Sie zitieren fast ausschließlich den Artikel und raten dann, die "unbeteiligten Benutzer" ( wen immer Sie damit meinen) mögen sich überlegen, "ob der ganze wirklich unbedingt sein muss..."

Was wollen Sie mit dieser nebulösen Aufforderung überhaupt sagen?

Das wird nicht so einfach

Selbst die größten Hubschrauber können so um die 10 Tonnen transportieren, zu wenig für einen gut gefüllten Container, der bis zu 25 Tonnen wiegen kann - da bleibt nur der Einsatz eines sehr großen Autokrans, um die Container vom Schiff zu bekommen (denn das Schiff ist ja auch extrem hoch) oder man schmeißt sie einfach runter ;-)

Wer profitiert? Wer trägt die Folgen?

Wie ich schon schrieb: Ich fürchte, das ist Sabotage und hoffe zugleich, dass ich mich irre.
Dieses Unglück passt einfach zu gut in die derzeitige aufgewühlte Weltlage. Für mich stellt sich immer die Frage: Was bewirkt das Geschehen? Wer profitiert? Wer wird geschädigt?
Die Antworten dazu kann sich jeder selbst überlegen.

Ich hoffe nur, die Amerikaner lassen von ihrem Vorhaben ab, mit den Marines zu helfen. Der Suezkanal ist derzeit eine brisante Krisenregion, bitte keine zusätzl. Konflikte!

Ägypten ist in Aufruhr. Nil-aufwärts wurde in Äthiopien unter chin Regie der riesige Staudamm erstellt, er wird in der ägyptischen Nilregion massiven Wassermangel verursachen. Damit einher gehen schwerste Verluste in der Landwirtschaft. Die zweite Staustufe soll jetzt in Betrieb gehen.

Auch Sudan wird unter dem Wassermangel leiden, mehr als bisher.
Übrigens: Der Minister, der 2013 das Staudammprojekt in Äthiopien zusammen mit China angeschoben hat, war Tedros Adhanom, ehemals Außenminister

Entsprechend niedriger steht das Wasser

im Kanal bei "Ebbe". Das Schiff hängt dann zwischen den Auflagepunkten mehr durch. Wollen mal hoffen dass der Rumpf das aushält. Und dass bei Flut unter dem ernormen "Pfahlzug" der beiden Schlepper von zusammen über 400 Tonnen das Heck freikommt. So eine Bergung dürfte was neues sein, gern ausnahmsweise auch mal ohne "Zeit in sich zu gehen" ausgeführt, angesichts der Risiken.

Globalisierung ist am Ende

Es spricht grds. nichts gegen Welthandel. Nur so wie er derzeit betrieben wird, ist er nicht überlebensfähig. Die Wirtschaft müsste folgenden Grundsätzen folgen: lokal, regional, bayernweit, deutschlandweit, europaweit und dann erst weltweit. Die nächste Ebene - nach der lokalen - sollte nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es triftige Gründe (nicht nur wirtschaftlich sondern auch sozial, ökologisch, ...), dass es eine untere Ebene nicht leisten kann.

Hubschrauber-Kranflüge

@Karl Klammer
Zitat:
"Mit Lastenhubschrauber endladen - ein paar reihen Container runter
und schon klappt es mit dem Auftrieb."

ein paar Container??
Da sind ca. 10-15.000 drauf - da muss man ca. 2-3.000 entladen

Haben Sie schon mal Kranflüge mit Hubschraubern gemacht??
Mit Sicherheit nicht - ich dagegen schon...
...es zum einen nur wenige Typen die Aussenlasten von 10-20 Tonnen
..zum anderen kann man pro Stunde auch nicht dutzende "anbinden" und wegfliegen - so ein Hubschrauber hat einen Rotordurchmesser und eine damit verbundene Sicherheitszone

auf die Schnelle ist das nix - wenn aber nix anderes mehr gehen sollte...
..dann dauert so eine Entladung via Heli -> WOCHEN

Sabotage, hoffentlich kein neuer Konfliktherd

Zu meinem Sabotage-Verdacht: Das Staudamm-Projekt wird in Nordafrika Unruhe auslösen. Um die Wut von den Urhebern, Äthiopien und deren Verbündeten abzulenken, bietet es sich an, einen anderen Konfliktherd anzufachen. Diese Prügelknaben-Funktion könnte in dem Fall, wenn sich die amerikanischen Marines in die Bergung reinhängen, den Amis zugeschoben werden.
Da braucht nur ein Geplänkel anzufangen, durch irgendwelche gekauften Angreifer und einen Gegenschlag, schon ist ein Krisenherd entfacht.
Anstelle der Amis würde ich mich da raushalten.

Weiterhin soll uns dieser Konflikt unsere Hilflosigkeit klarmachen. Und er soll uns verdeutlichen, dass es keinen Sinn hat, sich gegen den weiteren Ausbau der neuen Seidenstraße per Schiene (Sinotrans und andere) zu stellen.
Das Verstopfen des Suez-Kanals ist einer von mehreren Hebeln, Europa unter Druck zu setzen.

@ draufguckerin, 12:54

Donnerwetter, Sie haben ja einen wirtschaftspolitischen Weitblick, darauf wäre ich nie gekommen.

Naiv wie ich bin glaubte ich dem Bericht vor etwa 1 Woche, der einen Sandsturm als Ursache der Havarie nannte.

Obwohl ich mir neulich wie heute denke, dass es derartige Stürme ja wohl schon des öfteren gab und ich mich daher nach wie vor frage, warum der Lotse nicht vom Befahren des Kanals abgeraten hat.
Bei dieser seitlichen Angriffsfläche des Schiffes.

Fast könnte man beim Weitersinnieren auf Ihre Theorie verfallen...
Aber nee - das klingt dann doch etwas sehr weit hergeholt.

11:54 von Karl Klammer

Mit Lastenhubschrauber endladen
Ein paar reihen Container runter
und schon klappt es mit dem Auftrieb.
,
tolle Idee !
Frage 1
was wiegt denn so ein Container auf dem Schiff ?
Frage 2
wie hoch ist die Tragfähigkeit eines Hubschraubers

damit dürfte sich der Vorschlag erledigt haben

12:45 von harry_up

«Was hab ich anderes gesagt als das, was Sie jetzt schreiben, oder ist das für Sie "easy"?»

Ich sah im TV ein Interview mit dem Leiter der Havarietruppe aus den Niederlanden, die federführend zur Beseitigung vom Schlamassel im Kanal vor Ort ist:

«Wenn wir den Kahn nicht frei kriegen, müssen wir entladen. Beides mit Kränen oder Hubschraubern ist äußerst schwierig … und es wird Wochen dauern.»

Im Comic geht so was immer fix und ohne Mühe.

@ IchUndDuMuellersKuh, um 12:37

re @ Hurry up
(korr.: "harry_up", ist nicht zufällig so)

Darf ich fragen, an welchem Inhalt welches meiner Kommentare Sie sich erregen?

12:46 von Karl Klammer / MayWit

Jedes Schiff hat ein Beladungsplan
Aber Richtig ist , die Leichtesten Container
sind wegen dem Kippunkt immer ganz oben.
.
Ein Beladungsplan ist wohl ne recht komplizierte Sache
ob da das leichte oben ist, was technisch sinnvoll wäre,
ist äußerst fraglich
Der Container der als nächster entladen wird, wird wohl zuoberst geladen/entladen
Kann mir also nicht vorstellen die räumen 20 Container auf die Seite um an den zu entladenden zu kommen

Was ich besonders beunruhigend finde ist

dass sich der Frontwulst der Ever Given doch ziemlich tief in die Seitenböschung des Kanals eingebohrt hat. Dies habe ich jetzt erst durch eine Nahaufnahme gesehen, die in den ersten Tagen nicht gezeigt wurde.

und Wenn der Suezkanal ...

... wieder frei ist, dann
wird zu Ehre der Triumphmarsch aus AIDA wieder gespielt.
(PS:
ich weiß, dass die Oper erst zwei Jahre nach Eröffnung des Suezkanals in Kairo uraufgeführt wurde)

13:20 von draufguckerin

«Zu meinem Sabotage-Verdacht: Das Staudamm-Projekt wird in Nordafrika Unruhe auslösen. Um die Wut von den Urhebern, Äthiopien und deren Verbündeten abzulenken, bietet es sich an, einen anderen Konfliktherd anzufachen. Diese Prügelknaben-Funktion könnte in dem Fall, wenn sich die amerikanischen Marines in die Bergung reinhängen, den Amis zugeschoben werden.»

US Marines sind Soldiers, und keine Bergungs- oder Havarieexperten.
Dafür gibt es Profis, die sich nur mit sowas beschäftigen. Besonders gut können das mit Schiffen Privatunternehmen aus Norwegen oder aus den Niederlanden. Die aus den Niederlanden haben nun im Kanal das Sagen, wie es gemacht werden soll.

Bei brennenden Erdölanlagen waren es nicht US Marines, die das wieder aus machten. Das war: "Red Adair", als der noch lebte. Bei der: "Deepwater Horizon" war es auch wer anders als US Marines.

Sehr verwegene Theorie:

Die Amis verstopfen den Suezkanal, damit die Chinesen mit Silk Road 2.0 besser und schneller voran kommen.

@ schabernack, um 13:28

re 12:45 von harry_up

Ich gebe zu, Filme, in denen Hubschrauber "in action" mitwirken, sehe ich ganz gerne.
Bloß sind die mit 10 Personen an der Beladungsgrenze...

Das hier im Suezkanal ist da eine ganz andere Hausnummer.

@Chavez Zitat: "Das wird

@Chavez
Zitat:
"Das wird nicht so einfach
Selbst die größten Hubschrauber können so um die 10 Tonnen transportieren, zu wenig für einen gut gefüllten Container, der bis zu 25 Tonnen wiegen kann - da bleibt nur der Einsatz eines sehr großen Autokrans, um die Container vom Schiff zu bekommen (denn das Schiff ist ja auch extrem hoch) oder man schmeißt sie einfach runter"
die sowjetische/russische Mil26 kann mehr als 10 Tonnen Aussenlast - Standard sind 20 Tonnen
https://de.wikipedia.org/wiki/Mil_Mi-26

trotzdem sind 2.000-3.000 Flüge für eine nötige Entlastung nötig

@harry_up um 13.26 Uhr, Hoffentlich haben Sie Recht

Ich hoffe sehr, dass ich mich irre. Hoffentlich haben Sie Recht!

13:28 von schabernack

dann hoffe ich doch sehr dass es am Suezkanals zivilisierter/verantwortungsvoller zugeht
als auf bundesdeutschen Autobahnen
sprich "Rettungsgassen" für die Schwimmkräne evt. die Schiffe die damit beladen werden, vorhanden sind
vielleicht auch jene die abgepumpten Treibstoff übernehmen

13:46 von Miauzi

trotzdem sind 2.000-3.000 Flüge für eine nötige Entlastung nötig
.
fragt sich wie viele Hubschrauber zur Verfügung stehen
wie viele gleichzeitig am Schiff arbeiten können
selbst bei ner Länge von 400 m dürfte das überschaubar sein
und vor allem wie viel Zeit brauchts für so nen Entladevorgang
... aber ich denke damit beschäftigen sich Fachleute seit Tagen

13:27 von Sisyphos3

«Frage 1
was wiegt denn so ein Container auf dem Schiff ?»

Hängt davon ab, was in dem Container drin ist. Sind es Wackersteine, dann wiegt der Container mehr als mit einer Füllung von Plüschbären oder Styroporschnipseln.

«Frage 2
wie hoch ist die Tragfähigkeit eines Hubschraubers?»

Kommt drauf an, welchen Hubschrauber man nimmt. Meiner mit der Fernsteuerung kann weniger Wackersteine heben als ein Schwerlasthubschrauber. Die heben so was wie 20 Tonnen Plüschbären auf einmal an, wenn die Bären im Container nicht randalieren, und der Hunschrauber dann wegen der Schwingungen des Containers in den Suezkanal abstürzt.

Muss man wohl den Reeder vom Schiff fragen.
Irgendwer wird doch genauer wissen, was in den Containern drin ist.

Das rüttel nicht an der just in time Produktion

@ Mike65
Just in time ist tot!
Vielleicht wird dieser Vorfall einigen gierigen Großunternehmen das Mütchen kühlen und hoffentlich viele Wirtschaftsunternehmen wieder zu einer soliden eigenen Lagerwirtschaft sowie

Quatsch. Welches Interesse haben Sie an Lagerhaltung? Wollen Sie auch die immensen Kosten tragen? Just in time Produktion ist höchst sinnvoll. Daran ändert doch dieser Unfall nichts.

@ Sisyphos3

... dann hoffe ich doch sehr dass es am Suezkanals zivilisierter/verantwortungsvoller zugeht als auf bundesdeutschen Autobahnen
sprich "Rettungsgassen" für die Schwimmkräne

Momentan sind keine weiteren Frachtschiffe im Kanal.

@ schabernack um 13.42 Uhr, ist bekannt

Das haben Sie evtl. absichtlich falsch gelesen bzw interpretiert.
Nicht die Amis verstopfen mit Absicht den Kanal. Und von den Marines habe ich nur geschrieben, weil das vorgestern das Angebot der USA war. Wenn andere das besser können, - super. Aber bisher tut sich noch nichts.

Die übrigen Fakten ( von "damals") sind mir bekannt, haben aber nichts mit dem jetzigen Vorfall zu tun.

Eigentlich ein Wunder, dass

Eigentlich ein Wunder, dass so etwas nicht schon früher passiert ist, bei der immer mehr wachsenden Schiffsgröße in dem engen Kanälchen.

Tiertransporte

@ harry_up
11 rumänische Frachter mit 130.000 Schafen... Du liebe Zeit, und die sollen das überleben?

Ich finde, man sollte Tiertransporte über Staatsgrenzen hinweg international verbieten.

@draufguckerin

"Am 28. März 2021 um 13:20 von draufguckerin
Sabotage, hoffentlich kein neuer Konfliktherd

Zu meinem Sabotage-Verdacht: Das Staudamm-Projekt wird in Nordafrika Unruhe auslösen. Um die Wut von den Urhebern, Äthiopien und deren Verbündeten abzulenken, bietet es sich an, einen anderen Konfliktherd anzufachen. Diese Prügelknaben-Funktion könnte in dem Fall, wenn sich die amerikanischen Marines in die Bergung reinhängen, den Amis zugeschoben werden. [...]"

Ich hätte da noch eine VT für Sie, weil Sie im vorhergehenden Post schon die beliebteste Frage von Verschwörungsschwurblern stellten: Qui bono.

Es war die Firma OKB Mil, die die Mi-26 herstellen, der stärksten Transporthubschrauber. Die haben das Schiff havarieren lassen, um mal zeigen zu können, was ihr Hubschrauber so alles kann, nämlich 20 Tonnen Last heben.

Oder vielleicht waren es ja die Aldebaraner, Hohlerdler, oder Trolle aus Skandinavien.

Sorry, aber Ihren Post kann man nun wirklich nicht ernst nehmen.

Ever Given - Nomen est Omen

Die Ever Given hat sich mit ihrer enormen Masse auf einer Länge von ca 40-70 Metern auf eine Anschwemmung aus Sand und Kies geschoben. Durch das enorme Gewicht wurde der Untergrund zu einer betonartigen Konsistenz verdichtet. Die Saugbagger können losen Sand ansaugen, der verdichtete Untergrund widersteht jedoch hartnäckig.

Was die Entladung von knapp 20.000 Containern per Hubschrauber betrifft....
Mal rechnen. Wenn alle 20 Minuten ein Container per Hubschrauber abgeladen werden könnte, mangels Hubschraubern eh utopisch, aber selbst dann würde es ein viertel Jahr dauern, 5000 Container abzuladen.

DIe Ever Given bleibt also auf absehbare Zeit eine wirkungsvolle Blockade des von Gier gesteuerten Globalismus - zwingt Industrie und Konzerne, Bevorratung, Lagerung, Logistik neu zu kalkulieren.
Diese Neukalkulation war eh überfällig, denn zu den Kosten der Globalisierung gehört m.A. auch die sogenannte "Corona-Pandemie".

12:54 von draufguckerin

>>Wer profitiert? Wer trägt die Folgen?
Wie ich schon schrieb: Ich fürchte, das ist Sabotage...<<

Sicherlich, eine einfache Havarie kann man sich bei einem so großen Kahn gar nicht vorstellen.

>>Ich hoffe nur, die Amerikaner lassen von ihrem Vorhaben ab, mit den Marines zu helfen.<<

Zustimmung. Die sind dafür ausgestattet, so einen Pott locker zu versenken, was in dieser misslichen Lage nicht wirklich helfen würde.

>>...Nil-aufwärts wurde in Äthiopien unter chin Regie der riesige Staudamm erstellt, er wird in der ägyptischen Nilregion massiven Wassermangel verursachen...<<

Meinen Sie, der befürchtete Wassermangel im Nil könnte auf den Suez-Kanal "rüberschwappen" und vielleicht die zur Bergung nötige Handbreit Wasser unter dem Kiel völlig verhindern? Das wäre wahrlich fatal.

Dabei ist der Einnahmeausfall für Ägypten noch nicht einmal thematisiert.

Ich hoffe mit Ihnen, dass Sie zu schwarz sehen.

@Leipzigerin59

"Am 28. März 2021 um 13:42 von Leipzigerin59
und Wenn der Suezkanal ...

... wieder frei ist, dann
wird zu Ehre der Triumphmarsch aus AIDA wieder gespielt.
(PS:
ich weiß, dass die Oper erst zwei Jahre nach Eröffnung des Suezkanals in Kairo uraufgeführt wurde)"

Der Hymnus an die Sonne von Echnaton aus der Phillip-Glass-Oper "Akhnaten" wäre mir lieber. :-) Schon mal gehört? Einfach wundervoll. Hören Sie mal rein.

en Sinn der Globalisierung nachzudenken?

von Mike65 @

Die Globalisierung ist das gut für uns alle. Viel guten Produkte hätten wir ohne diese nicht.
Viel Menschen erleben jetzt wie andern Kulturen arbeiten und die vielen Abhängigkeiten und persönlichen Kontakte Schaft vertrauen und Frieden.

Für die Wirtschaft ist das nur ein kleiner Ausrutscher und „übermorgen“ vergessen.

13:20 von draufguckerin

«Weiterhin soll uns dieser Konflikt unsere Hilflosigkeit klarmachen. Und er soll uns verdeutlichen, dass es keinen Sinn hat, sich gegen den weiteren Ausbau der neuen Seidenstraße per Schiene (Sinotrans und andere) zu stellen.»

Ist der Suezkanal verstopft, dann kommt durch die Verstopfung kein Schiff aus Asien nach Europa. Der umgekehrte Weg ist aber genau so verstopft. Wie beim Wasserrohr oder beim Klo. In beide Richtungen verstopft.

Will sagen: Auch das Exportschiff aus China muss den weiten Umweg um Afrika unten drumrum fahren, um bspw. nach Hamburg zu schippern. So was wie der Export-Verhinderer oder Export-Vertreuerer Chinese, der seine Produkte selbst teurer macht, und Importe ins Land gleich mit dazu.

Rumgefahre vom Kram Irgendwas durch die ganze Welt auf Gleisen mit der Bahn ist noch viel teurer, und wird Geschipper niemals ersetzen können.

Irgendwann ist der Suezkanal wieder befahrbar. Und nusss man als Ultima Ratio das Krawallschiff in Teile zerlegt wegschaffen.

Wenn doch nur...

...angesichts solcher Vorfälle mal ein wenig Umdenken einsetzen würde. Je komplexer ein System ist, desto größer ist die Gefahr, dass schon ein kleiner Fehler zu riesigen Auswirkungen führt. Und die globale Gesellschaft mit ihren Warenströmen ist hochkomplex. Ich fürchte, die Störanfälligkeit dieser weltweiten Abhängigkeiten erwischt uns noch vor dem Klimawandel.
Man stelle sich nur vor, auf diesem oder einem der festliegenden Schiffe wären Rohstoffe für die Impfstoff-Produktion, Masken oder Beatmungsgeräte.
Oder auch nur die über 20 Millionen Smartphones, die alleine Deutschland jedes Jahr konsumiert...

@sisyphos3 13:36

Bei Ihren Verstau- Überlegungen kommt als Folge das Balastwasser ins Spiel. Welches gegenwärtig abzupumpen wohl keine so gute Idee ist. Denn wenn das Schiff kentert oder durchbricht.......die Holländer werden's schon richten.

13:44 von harry_up

«Ich gebe zu, Filme, in denen Hubschrauber "in action" mitwirken, sehe ich ganz gerne. Bloß sind die mit 10 Personen an der Beladungsgrenze …»

Hubschrauber sind die tollsten Fluggeräte, die Menschen erfanden. Besonders die kleinen, die fast wie Kolibris umher schwirren, und in der Luft auf der Stelle verharren können.

Zweimal bin ich als Passagier in so'nem Ding mitgeflogen. Ein Rundflug über Tokyo, ein zweiter um den Berg Fuji herum. Beide Flüge schweineteuer … aber auf ewig unvergesslich.

Aber für so was wie Container weg fliegen, gibt es ja die Lastenhubschrauber. Ich hatte in dem Interview von oben genannt nicht den Eindruck, der Mann aus den Niederlanden sähe einen solchen Einsatz wegen der Lasten als unmöglich an, oder er betrachte so was aus anderen Gründen als ausgeschlossen.

um 13:20 von

um 13:20 von draufguckerin
Sabotage, hoffentlich kein neuer Konfliktherd
....
Weiterhin soll uns dieser Konflikt unsere Hilflosigkeit klarmachen. Und er soll uns verdeutlichen, dass es keinen Sinn hat, sich gegen den weiteren Ausbau der neuen Seidenstraße per Schiene (Sinotrans und andere) zu stellen.
Das Verstopfen des Suez-Kanals ist einer von mehreren Hebeln, Europa unter Druck zu setzen.
_____
Suez-Kanal war und ist immer ein Teil geostrategischer Politik.

Wem nützt seine Unterbrechung? Weder Europa, noch Fernost und auch nicht USA. Sie beschreiben es: Alternative außer Nordostpassage ist Seidenstraße - beides wollen USA nicht, da ggw. nicht von ihnen kontrollierbar.

Für die anderen beiden Nadelöhre der weltweiten Schifffahrt (Panama-Kanal, Straße von Malakka) gibt es Planungen bzw. Konsortien die angeblich bauen wollen.
Für Athiopien-Staudamm sollte Lösung möglich sein - ohne große Konflikte.

Gruß, Wolfgang

11:54 von Karl Klammer "Lastenhubschrauber"

"Mit Lastenhubschrauber endladen"

Welche Lastenhubschrauber können doch noch die 25-30 Tonnen eines beladenen Seecontainers heben?
Ach ja, der sowjetische Mil-12, von dem bis zur Einstellung der Entwicklung 1974 zwei Stück gebaut wurden. Einer von ihnen kann im Zentralen Museum der Luftstreitkräfte der Russischen Föderation in Monino besichtigt werden.

Das dauert noch bis nach Ostern

um 11:54 von Karl Klammer:
"Ein paar reihen Container runter
und schon klappt es mit dem Auftrieb"
Das dürfte auch zwingend erforderlich sein. Denn der größte Teil des Gewichtes dürfte gestrandet sein. Da werden wohl zwei Wochen Löscharbeiten der Ladung erforderlich sein. Container für Container. Und dann ist der Frachter noch lange nicht aus dem Kanal.

Unwillkürlich denke ich an die

"Ondo" und die "Fides" in der Elbmündung. Erstere nach Ruderschaden vom Orkan auf großen Vogelsand verdriftet, letztere dank Vorkriegs-Seekarten dort ebenfalls gelandet. Für Hamburg seinerzeit wohl so peinlich dass die Wracks gesprengt werden sollten um nicht als Wahrzeichen für einen unsicheren Seeweg zu künden. Steckte Bremen dahinter, in neuzeitiger Deutung? Will mir manchmal so scheinen angesichts x-beliebiger Auslegungsvarianten für jede technische Panne. Bei Fontanes "Brücke am Tay" reichten noch drei Hexen.

Hubschrauber sind die

Hubschrauber sind die tollsten Fluggeräte, die „Menschen erfanden. Besonders die kleinen, die fast wie Kolibris umher schwirren, und in der Luft auf der Stelle verharren können.

Zweimal bin ich als Passagier in so'nem Ding mitgeflogen. Ein Rundflug über Tokyo, ein zweiter um den Berg Fuji herum. Beide Flüge schweineteuer … aber auf ewig unvergesslich.“

Besonders für den ökologischen Fußabdruck unvergesslich - so ein privater Spaß-Rundflug

13:11 von DerOstbayer

Die Wirtschaft müsste folgenden Grundsätzen folgen: lokal, regional, bayernweit, deutschlandweit, europaweit und dann erst weltweit. Die nächste Ebene - nach der lokalen - sollte nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es triftige Gründe (nicht nur wirtschaftlich sondern auch sozial, ökologisch, ...), dass es eine untere Ebene nicht leisten kann.

Bin grundsätzlich dafür Nahrungsmittel weitestgehend aus der Region zu konsumieren. Aber auf Bananen und Zitrusfrüchte möchte ich dennoch nicht verzichten. Gerne kann auch die Arzneimittelproduktion wieder nach Europa verlagert werden.

Aber: aus welchem Material ist Ihre Kleidung? Wir dürften demnach nur noch Leder und Leinen ( letzteres scheitert sicherlich an fehlenden Anbauflächen) tragen. Essen Sie Schokolade, trinken Sie Kaffee? Nutzen Sie Elektronik, ein Auto? Wie stellen Sie sich das vor?

Im besten Fall betreiben Länder Austausch von Rohstoffen, Produkten, Wissen etc. fair und auf Augenhöhe. Träum...

@IchUndDuMuellersKuh (12:37)

Die Schuld den Konsumenten zuzuschieben, ist natürlich einfach. Ich glaube aber nicht, dass die Verlagerung der Produktion so vieler Dinge in Gegenden, wo es billiger war, zum Wohle der Verbraucher geschah. Mit scheint da Gewinnoptimierung wahrscheinlicher. Tja, und die Geister, die ich rief...

@Zuschauer49

"Am 28. März 2021 um 14:46 von Zuschauer49
11:54 von Karl Klammer "Lastenhubschrauber"

"Mit Lastenhubschrauber endladen"

Welche Lastenhubschrauber können doch noch die 25-30 Tonnen eines beladenen Seecontainers heben?
Ach ja, der sowjetische Mil-12, von dem bis zur Einstellung der Entwicklung 1974 zwei Stück gebaut wurden. Einer von ihnen kann im Zentralen Museum der Luftstreitkräfte der Russischen Föderation in Monino besichtigt werden."

Oder die Mi-26, von denen 276 gebaut wurden und die weltweit im Einsatz sind. Und die auch noch weiter gebaut werden, wie ein Blick in Wikipedia verrät.

Suez Kanal Havarie

Dieser Vorfall zeigt, die Probleme der ULCV (ultra-large container vessel). In engen Gewässern, Suez- andere Kanäle, Flüsse sind sie nur begrenzt beherrschbar. Jede Windbö, wie bei der E G drückt sie aus dem Kurs. Eine Korrektur ist, je enger die Fahrrinne, kaum möglich. Habe selber mit Panamax (Länge max. 294 m, Breite max. 32,30 m) Containerschiffen mehrfach in beide Richtungen den Suez Kanal passiert. Bei starkem Wind eine Herausforderung. Der kleinste Fehler, technisches Versagen, man gerät an/ in die Böschung. Ein Schiff mit 400 m Länge versperrt dann schon den 'nur' ca. 220 m breiten Kanal.
In punkto Beladung: In den obersten Lagen stehen aus Stabilitätsgründen generell leicht beladene, bzw. leere Container.
Eine Entladung, sei es mit Hubschraubern, Schwimmkran ist dennoch schwierig, zeitaufwändig.

Karlpeter Ahrens
Kapitän im Ruhestand

@draufguckerin (12:54)

Nichts gegen eine schöne Verschwörungstheorie, aber schauen Sie sich mal so ein vollbeladenes Riesenschiff an. Das sind an beiden Längsseiten zwei durchgehende senkrechte Flächen, groß wie mehrere Fußballfelder.
Und was Wind so anrichten kann, weiß jeder, der auf der Autobahn mal bei kräftig Seitenwind einen LKW überholt hat.
Manchmal ist ein Unfall tasächlich nur ein Unfall, auch wenn er zu Katastrophe wird.

@Zuschauer49 - Schwerste Ladung kommt oben drauf

Wie beladen Sie denn Schiffe ?

Das Schwerste nach oben , damit beim kleinsten Wellengang , das ganze Schiff gleich kentert.

um 14:46 von

um 14:46 von Zuschauer49
11:54 von Karl Klammer "Lastenhubschrauber"
"Mit Lastenhubschrauber endladen"

Welche Lastenhubschrauber können doch noch die 25-30 Tonnen eines beladenen Seecontainers heben?
Ach ja, der sowjetische Mil-12, von dem bis zur Einstellung der Entwicklung 1974 zwei Stück gebaut wurden. Einer von ihnen kann im Zentralen Museum der Luftstreitkräfte der Russischen Föderation in Monino besichtigt werden.
_____
Aber die Mi 26 dürfte es wohl auch noch packen, das Schiff zu entladen.
Und Sikorski hat nichts vergleichbares - glaube ich nicht.

Gruß, Wolfgang

@Wolfgang GA um 14.44 Uhr, Wem nützt die Unterbrechung?

"Wem nützt seine Unterbrechung? Weder Europa, noch Fernost und auch nicht USA. Sie beschreiben es: Alternative außer Nordostpassage ist Seidenstraße - beides wollen USA nicht, da ggw. nicht von ihnen kontrollierbar."
Ob die USA das wollen, das sollte nicht unsere Sorge sein. Sicher, sie haben auch ihre Interesssen, was die Verbindung nach Saudi-Arabien betrifft.
Aber wir leben in Europa und Europa sollte sich nicht zum Sklaven machen lassen, auch nicht zum Konsumsklaven. Europa ist inzwischen aufgewacht und längst nicht alle wollen den weiteren Ausbau der Seidenstraße. Es fahren heute schon 60 unendlich lange Züge, z.B. die Sinotrans, pro Woche von China nach Duisburg.

Wenn wir noch mehr Handel wollen, kann man drüber reden, auch über die Konditionen.
Aber per Druck und durch das Zerstören anderer Handelswege und Transportmittel? Sieht so eine Handelspartnerschaft auf Augenhöhe aus?

15:02 von Anderes1961 Mi-26

"Oder die Mi-26, von denen 276 gebaut wurden und die weltweit im Einsatz sind. Und die auch noch weiter gebaut werden, wie ein Blick in Wikipedia verrät".
Dann blicken Sie doch bitte noch einmal auf die technischen Daten in Wikipedia. Mil-12 hat eine Leermasse von 69,1 Tonnen und eine maximale Nutzlast von 40 Tonnen. Mi-26 hat eine Leermasse von 28,6 Tonnen und eine maximale Nutzlast von 20 Tonnen. Vollbeladene Seecontainer haben mehr als 20 Tonnen.

15:13 von Karl Klammer

"Wie beladen Sie denn Schiffe ?
Das Schwerste nach oben (...)"

Was möchten Sie denn entladen, die leichtesten oder die schwersten?
Wenn nur die obersten Reihen abgeräumt werden, dauert das Wochen und mindert das Gewicht des Schiffes samt Ladung doch nur um einen Bruchteil. Dafür wird Russland wohl nicht eine Flotte ihrer Mi-26 ausleihen, und das sind schon die größten (die Mil-12 war für den Transport von Interkontinentalraketen gedacht). Vielleicht sollte man das Ufer weiter aufsprengen, egal, was dem Schiff passiert. Das dürfte dem Unwesen, Schiffe auf der Flagge von Bananenrepubliken zuzulassen, ohne dass irgend welche Vorschriften für den Schiffsverkehr bestehen und ohne Haftung, ein Ende machen.

15:12 von Tinkotis

"Manchmal ist ein Unfall tasächlich nur ein Unfall".
Vor allem, wenn die Besatzung so gelangweilt war (ich vermute ja eher, sich mit gehaltvollen Getränken gestärkt hatte, dann hätte ich eher das b-Wort verwendet ... aber die Moderation ...), daß sie vorher peinliche Figuren während ihrer Warteschleife vor der Einfahrt in's Meer mit ihrem Kurs gemalt hat, wie bekannt wurde und auf Tracking-Websites prima zu sehen ist. Man kommt nicht umhin, an die Costa Concordia zu denken.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

@Zuschauer49 Zitat: "Vollbela

@Zuschauer49
Zitat:
"Vollbeladene Seecontainer haben mehr als 20 Tonnen."
vollbeladen sagt erst mal gar nix - denn ein Container voller Daunendecken wiegt keine 20 Tonnen

zum anderen -> maximales Gewicht Container beladen ist 30 Tonnen
und
genau dies stecken UNTEN im Schiff

Oben sind die LEICHTEN und die wiege weniger als 20 Tonnen
und
können locker von der Mil26 gehoben und geflogen werden

@Zuschauer49

"Neu
Am 28. März 2021 um 15:30 von Zuschauer49
15:02 von Anderes1961 Mi-26

"Oder die Mi-26, von denen 276 gebaut wurden und die weltweit im Einsatz sind. Und die auch noch weiter gebaut werden, wie ein Blick in Wikipedia verrät".
Dann blicken Sie doch bitte noch einmal auf die technischen Daten in Wikipedia. Mil-12 hat eine Leermasse von 69,1 Tonnen und eine maximale Nutzlast von 40 Tonnen. Mi-26 hat eine Leermasse von 28,6 Tonnen und eine maximale Nutzlast von 20 Tonnen. Vollbeladene Seecontainer haben mehr als 20 Tonnen."

Container können mehr als 20 Tonnen geladen haben, müssen aber nicht. Ich glaube kaum, daß ein Container voll mit Unterhosen oder T-shirts mehr als 20 Tonnen wiegt.

um 15:29 von

um 15:29 von draufguckerin
@Wolfgang GA um 14.44 Uhr, Wem nützt die Unterbrechung?

>>Weiterhin soll uns dieser Konflikt unsere Hilflosigkeit klarmachen. Und er soll uns verdeutlichen, dass es keinen Sinn hat, sich gegen den weiteren Ausbau der neuen Seidenstraße per Schiene (Sinotrans und andere) zu stellen.<<
______
Auf dieses von Ihnen vorher Geschriebenes bezog ich mich.
Jetzt habe ich Ihre VT richtig verstanden: die Bösen aus der VR China überreden die eigentlich Guten aus TAIWAN um mal eben den Suez-Kanal zu blockieren.

Auweia! Das tut richtig weg ...

Gruß, Wolfgang

@Zuschauer49

Am 28. März 2021 um 15:35 von Zuschauer49
15:13 von Karl Klammer

"Wie beladen Sie denn Schiffe ?
Das Schwerste nach oben (...)"

"Was möchten Sie denn entladen, die leichtesten oder die schwersten?
Wenn nur die obersten Reihen abgeräumt werden, dauert das Wochen und mindert das Gewicht des Schiffes samt Ladung doch nur um einen Bruchteil. Dafür wird Russland wohl nicht eine Flotte ihrer Mi-26 ausleihen, und das sind schon die größten (die Mil-12 war für den Transport von Interkontinentalraketen gedacht). Vielleicht sollte man das Ufer weiter aufsprengen, egal, was dem Schiff passiert. Das dürfte dem Unwesen, Schiffe auf der Flagge von Bananenrepubliken zuzulassen, ohne dass irgend welche Vorschriften für den Schiffsverkehr bestehen und ohne Haftung, ein Ende machen."

Sie möchten also zuerst die untersten, schweren Container entladen?

@Wolfgang GA (15:16)

Mil vs. Sikorsky:
Der Skycrane kann zwar nur etwa das halbe Gewicht (9t) tragen, ist aber für solche Aufgaben (Anheben/Transport) ausgelegt. Die meisten Transporthubschrauber sind eigentlich dafür gedacht, die Last IN den Heli zu stopfen und dann loszufliegen. Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass die Kapazität bei Aussenlasten deutlich geringer ist.

Wobei ich keine Ahnung habe, wie viele von den 40 oder so seit den 60ern jemals gebauten Skycranes überhaupt noch operational sind.

14:57 von berelsbub / @schabernack

«Besonders für den ökologischen Fußabdruck unvergesslich -
so ein privater Spaß-Rundflug.»

Komplett sinnfreier Einwand.

Der Ökologische Fußabdruck eines Menschen bemisst sich nicht an einem oder zwei privaten Rundflügen mit kleinen Hubschraubern, die man macht, weil man da was Interessantes sehen kann.

Darüber hinaus haben wir die Helikopter nicht gechartet nur für uns.
Geflogen wären die sowieso.

Der Ökologische Fußabdruck des Einzelnen ist eine Summe aus vielen Faktoren. Ohne jeden Sinn, irgendwas, was fliegt mit Menschen drin, als Schädling zu verteufeln, nur weil es fliegt.

Der Flugverkehr insg. inkl. Frachtflieger machte vor Corona ± 5% am weltweiten CO2-Ausstoß aus. Die Schifffahrt verbläst den Sondermüll Treibstoff: "Schweröl" inkl. Schwefeldämpfe in Megatonnen in die Luft. Auch das Krawallschiff im Kanal, das nun noch mal mehr Extra-CO2 macht wegen der Havarie.

So lange leben Sie gar nicht, um die gleiche Menge mit Dauer-Rundflug im Kleinhubschrauber zu erzeugen.

Hubschrauber

Mein letztes Posting zum Thema, ich schwör's. Ich bin gar kein Spezialist im Schiffe abschleppen. Hab's wiedergefunden: was ich dargelegt habe, habe ich ursprünglich auf https://www.spiegel.de gelesen, empfohlener Suchbegriff "wie man den Kahn aus dem Dreck zieht".

Frdl. Gruß, Zuschauer49

um 15:45 von

um 15:45 von Tinkotis
@Wolfgang GA (15:16)
Mil vs. Sikorsky:
Der Skycrane kann zwar nur etwa das halbe Gewicht (9t) tragen, ist aber für solche Aufgaben (Anheben/Transport) ausgelegt. Die meisten Transporthubschrauber sind eigentlich dafür gedacht, die Last IN den Heli zu stopfen und dann loszufliegen. Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass die Kapazität bei Aussenlasten deutlich geringer ist.

Wobei ich keine Ahnung habe, wie viele von den 40 oder so seit den 60ern jemals gebauten Skycranes überhaupt noch operational sind.
____
Danke für die Ifo.
Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es bloß russische Ingenieure in der Lage waren/sind, solche Schwerlasthubschrauber zu konstruieren und zu bauen ...

Gruß, Wolfgang

Zitat: " Ich meine mich

Zitat:
" Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass die Kapazität bei Aussenlasten deutlich geringer ist."

das hängt sehr von der Konstruktion der Hubschrauberzelle ab...

..und bei der Mil26 beträgt die AUSSENLAST ca. 20 Tonnen

Der Flugverkehr insg. inkl.

Der Flugverkehr insg. inkl. Frachtflieger machte vor Corona ± 5% am weltweiten CO2-Ausstoß aus.
.
2,5 % des weltweiten CO2 Ausstoßes !
so weit im Spiegel 19.09.2019, 20.11 Uhr
Was die Schiffe anbelangt ... 3 % des CO2 Ausstoßes, 15 % des NOx und 13 % des SO2
und die Schlagzeile damals bei Zeit Online die 15 dreckigsten Schiffe stoßen so viel Schadstoffe aus
wie sämtliche Autos weltweit zusammen

@ proehi um 14.19 Uhr Nile und Suez-Kanal

">>...Nil-aufwärts wurde in Äthiopien unter chin Regie der riesige Staudamm erstellt, er wird in der ägyptischen Nilregion massiven Wassermangel verursachen...<<

Meinen Sie, der befürchtete Wassermangel im Nil könnte auf den Suez-Kanal "rüberschwappen" und vielleicht die zur Bergung nötige Handbreit Wasser unter dem Kiel völlig verhindern? Das wäre wahrlich fatal."

Natürlich glaube ich das nicht, das können Sie sich auch denken, oder?

Ich vermute, die Havarie ist Teil einer Strategie, mit der von dem Vorhaben, das Wasser abzugraben, abgelenkt werden soll. Wenn man Menschen mit einem Unglück/Unfall beschäftigt, haben sie keine Kraft und Aufmerksamkeit für andere Dinge.

@12:05 von Mike65

Bin ganz ihrer Meinung. Allerdings habe ich wenig Hoffnung. Dass so ein Stau nach dem Coronaschock im letzten Jahr den Firmen immer noch Angst macht zeigt nur, dass die derzeitigen Firmenführer nur Verwalter und keine Gestalter sind. Eine Förderung des Mittelstands, Produktionszentren mit kurzen Lieferwegen statt globaler Transport von Kleinteilen sollten wieder mehr Gewicht bekommen. Wenn wir uns schon die Umweltauflagen leisten können, dann doch auch diese Rückumstellung in angeblich nicht Konkurrenzfähige Strukturen. Was bringt es dem Normalo, wenn die Exportüberschüsse Deutschlands weiter steigen. Anstelle die Umweltschäden durch Produktionsverlagerung mit ins Ausland zu verlagern, sollten wir wieder im Land produzieren. Vielleicht dann in der Menge weniger aber auch das würde die Umwelt schonen, was uns ja Corona gezeigt hat. Die Umweltauflagen mussten dann auch nicht ganz so intensiv sein, was den Wegfall der Billigstzulieferteile wieder ausgleichen sollte.

15:35 von Zuschauer49

>>... Vielleicht sollte man das Ufer weiter aufsprengen, egal, was dem Schiff passiert. Das dürfte dem Unwesen, Schiffe auf der Flagge von Bananenrepubliken zuzulassen, ohne dass irgend welche Vorschriften für den Schiffsverkehr bestehen und ohne Haftung, ein Ende machen.<<

... oder man könnte das Schiff in der Mitte "aufsprengen", dann könnte es bequem im Kanal wenden ...

Im Ernst. Keine noch so "edle Flagge" schützt vor einer Havarie da die Vorschriften internationaler Schiffahrtswege für alle gelten. Ob eine Billigflagge für einen heruntergekommenen Pott und Einsparungen bei der Qualifikation der Besatzung zu diesem folgenreichen Sandsturm geführt haben, ist doch sehr fraglich.

14:23 @ Anderes1961 .. Suezkanal

14:23 @ Anderes1961

Danke für den Tipp.

Nein,
noch nicht reingehört,
und vor ein paar Tagen im MetOpera-Live-Stream verpasst.

Eine interessante Geschichte der alten Ägypter, immer wieder spannend kulturell wie wissenschaftlich.
Vielleicht hätten die Erbauer der
Pyramiden eine Idee... :-)

@ Zuschauer49, um 15:49

Aber das, was Sie in Ihrem Beitrag von 15:40 geschrieben haben, steht nicht in dem von Ihnen zitierten Spiegelartikel, denke ich.

Der Crew zu unterstellen, sie sei möglicherweise besoffen gewesen, ist auch nicht ansatzweise witzig.

Abgesehen davon: Beim Durchfahren des Kanals ist, ebenso wie beim Anlaufen eines Hafens, ein Lotse für das Manövrieren verantwortlich.
User Kapt. Ahrens AFNI wird das sicher bestätigen.

Der Lotse wird seinen Job kaum mit 'ner Buddel Rum in der Hand verrichten.

Havarie

Wer ist eigentlich auf den Namen "Ever Given" gekommen? Der Kahn heißt "Ever Green", steht so jedenfalls an der Bordwand.

Hätte ich jetzt nicht gedacht

Hätte ich jetzt nicht gedacht das es in einem ausgebaggerten Kanal Untiefen gibt.
Auf dem Foto kann man eine fette Sandbank sehen.
Wieso wurde die nicht längst beseitigt ?

@sisyphos3 15:58

Schadstoffe wie SO2 und NOx werden auf offener See mit Sauerstoff und Wasser zu Schwefelsäure- und Salpetersäure-Aerosolen und als solche von der Pufferkapazität des Seewassers abgefangen. Ein Seewasserwürfel von 100 m Kantenlänge fängt eine Tonne konz. Schwefelsäure ab. In Häfen ist das natürlich was anderes und auch in Fjorden.

15:52 von Wolfgang GA

« Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es bloß russische Ingenieure in der Lage waren/sind, solche Schwerlasthubschrauber zu konstruieren und zu bauen ...»

Das heißt es ganz sicher nicht.

Würden andere Flugzeugbauer / Fluggerätebauer aus bspw. den USA / China / Kanada / Australien das wollen. Dann könnten die das auch.

In Australien treibt man Schafe aber nicht mit fetten Lastenhubschraubern zusammen, sondern mit sehr kleinen wenigen Dingern, die nahe über dem Boden fliegen. Ergibt viel mehr Sinn … und macht weniger verängstigtes Schaf, dem sonst vor Schreck die Haare ausfallen würden.

In Russland und in den Weiten von Sibirien mit unkalkulierbaren Straßenverhältnissen in Jahreszeiten war der Bedarf an Lastenhubschraubern auch hoher Traglast für alles mögliche ranschaffen aber schon zu Zeiten der UdSSR besonders dringlich.

Und deswegen gibt es in Russland die ganz großen Lastenhubschrauber von so was Companies wie Sikorsky & Co.

16:29 von Bauwie

>>Wer ist eigentlich auf den Namen "Ever Given" gekommen? Der Kahn heißt "Ever Green", steht so jedenfalls an der Bordwand.<<

Wenn achter und am Bug Ever Given drauf steht, darf man ein Schiff durchaus auch so nennen. Wenn Sie einem grünen Container auf einem LKW begegnen, auf dem Evergreen drauf steht, folgern Sie ja auch nicht daraus, dass der mit gleichnamigem Schiff rangeschafft wurde. Evergreen ist ein Markenname.

Besatzung, Name

Tinkotis um 15:40
Der Besatzung zu unterstellen be- angetrunken gewesen zu sein ist an Infamie nicht zu übertreffen. Auf den meisten Schiffen, prinzipiell herrscht absolutes Alkoholverbot. n punkto Schleifen fahren. Dies kann verschiedene Gründe haben. Wurde von mir auch schon vorkommen um die Ankunftszeit zu optimieren.
Ausserdem befanden sich zwei Kanallotsen an Bord. Hätten sich geweigert mit angetrunkener Brückenbesetzung den Kanal zu befahren.
Bauwie um 16.29
Der Name des Schiffes ist "Ever Given", siehe Bug und Heck.
An den Seiten "EVERGREEN", der Name der Reederei. Schiffe einer deutschen Reederei heißen auch nicht "HAPAG-LLOYD".Die Namen aller EVERGREEN Schiffe beginnen mit "Ever plus Anhängsel.

Gruß,

Karlpeter Ahrens
Kapitän im Ruhestand
P.S. Glauben Sie mir.: Auf professionell geführten Schiffen wird kein Alkohol konsumiert.

Suez Kanal Havarie

Sorry Tinkotis.
Meine Anmerkung in punkto Besatzung bezog sich natürlich auf den User Zuschauer49
Sicher ein Fachmann bezüglich Seefahrt7 Besatzungen.

Gruß,

Karlpeter Ahrens
Kapitän im Ruhestand

16:29 von Bauwie

«Wer ist eigentlich auf den Namen "Ever Given" gekommen?
Der Kahn heißt "Ever Green", steht so jedenfalls an der Bordwand.»

"Ever Given" = das Problemschiff.
"Ever Green" = die Reederei.

An der Bordwand steht der Name der Reederei.
Der Schiffsname steht am Bug oben.

Sandbank

In den Fahrrinnen des Suez Kanal befinden sich keine Sandbänke. Der Kanal selbst wird regelmäßig gebaggert um die Tiefe zu garantieren. Der in den Fotos zu sehende Sand ist die Kanalböschung. An der Ostseite des Kanals ist Wüste. Sehr viel Sand eben.

Gruß,

Karlpeter Ahrens
Kapitän im Ruhestand

@ Schabernack

„Darüber hinaus haben wir die Helikopter nicht gechartet nur für uns.
Geflogen wären die sowieso.“

Ja natürlich. Ist bei jedem Kurzstreckenflug und bei jeder Kreuzfahrt auch so. Die wären sowieso gestartet. Selbst die Müllabfuhr kommt automatisch, egal wieviel Müll ich produziere. Mit dieser Logik kann man sein Verhalten natürlich in allen Lebenslagen „sauber waschen“

Eine Havarie?

Ich kann das gar nicht verstehen, wie konnte das passieren? Eine Havarie in einem Kanal? Da hätte man doch rechtzeitig gegensteuern müssen.

@Kapt. Ahrens AFNI

Nix passiert, habe den zweiten Post gerade noch gelesen, bevor ich beleidigt antworten konnte ;-)

Ich hatte schon überlegt, selbst was zu der Alkohol-These zu antworten, aber eigentlich hatten Sie um kurz nach drei wirklich gut alles zu den Problemen geschrieben. Alkohol und dunkle Machenschaften braucht's da gar nicht.

um 16:41 von

um 16:41 von schabernack
15:52 von Wolfgang GA
« Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es bloß russische Ingenieure in der Lage waren/sind, solche Schwerlasthubschrauber zu konstruieren und zu bauen ...»

Das heißt es ganz sicher nicht.
_______
Oh, wohl doch bisher.
Mikojan und Sikorski - waren übrigens beide Russen.

Gruß, Wolfgang

Nochmal : Es gibt keine Hubschrauber die 30 - 40 to heben können

Es gibt keine Hubschrauber die 30 - 40 to heben können. Nur drei russische... und die stehen seit 1970 im Museum...

@15:52 von Wolfgang GA

Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es bloß russische Ingenieure in der Lage waren/sind, solche Schwerlasthubschrauber zu konstruieren und zu bauen ...

Das würde ich nicht so formulieren. Es waren bisher nur russische Ingenieure gefordert und fähig, die Forderung zu erfüllen, solche Schwerlasthubschrauber zu konstruieren und zu bauen. Nachdem die physikalischen Bedingungen in Island ähnlich denen in Russland sind, in Island allerdings noch niemand einen Hubschrauber brauchte, der >20 Tonnen Außenlast beherrscht, hat man die isländischen Ingenieure einfach noch nicht gebeten, so eine Maschine zu bauen...

16:56 von Kapt. Ahrens AFNI

P.S. Glauben Sie mir.: Auf professionell geführten Schiffen wird kein Alkohol konsumiert.
.
Der alkoholkranke Kapitän Joseph Hazelwood, war betrunken in seiner Kammer. Die Verantwortung auf der Brücke hatte der durch hohes Arbeitsaufkommen und mangelnde Ruhe vor seiner Wache vermutlich übermüdete Dritte Offizier Gregory Cousins. Er versäumte es, nach einer Abweichung vom normalen Reiseplan die Exxon Valdez – wie zuvor mit dem Kapitän abgesprochen – auf einen sicheren Kurs zurückzusteuern.
soweit zu Wiki

also war die Exxon Valdes kein professionell geführtes Schiff ?

spax-plywood

Wie gut, daß Sie das Problem mehr in die Nähe rücken ! So eine Havarie auf der Elbe wäre sicherlich auch ein großes Problem - dazu auch durchaus vorstellbar. Ich kann verstehen, daß man durch Vergrößerung der Schiffe die weiten Überseetransporte verbilligen möchte, doch ist die Obergrenze des Schiffbaus längst erreicht - evtl. sogar schon überschritten. Vielleicht ist diese Havarie ein Weckruf, den wir nicht überhören sollten. Da müssen sehr kostspielige Anlagen an Land geschaffen werden, um die Ladung überhaupt löschen zu können. Flüsse werden ausgebaggert (wie z.B. die Elbe) damit die dicken Pötte überhaupt ihre Handbreit Wasser unter dem Kiel haben - ohne die Folgen abschätzen zu können (oder wollen ?). Dieses Schiff hätte niemals in den Suezkanal einfahren dürfen. Hoffentlich ist man nun schlauer.

16:40 von spax-plywood

Schadstoffe wie SO2 und NOx werden auf offener See mit Sauerstoff und Wasser zu Schwefelsäure- und Salpetersäure-
H2O + SO2 = H2SO3 (schweflige Säure)
sie haben damals in Chemie nicht aufgepasst
Schwefelsäure heißt H2SO4

@sisyphos3

Schweflige Säure wird zu Schwefelsäure oxidiert.

H2O + SO2 + 1/2O2 -> H2SO4

Und Sie machen es jetzt für NOx zu Salpetersäure!

@ Kapt. Ahrens AFNI

Der Besatzung zu unterstellen be- angetrunken gewesen zu sein ist an Infamie nicht zu übertreffen.

Das finde ich auch. Die Besatzung ist vermutlich unschuldig an dem Unfall.

Scheinbare Überlegenheit

@ Wolfgang GA:
Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass es bloß russische Ingenieure in der Lage waren/sind, solche Schwerlasthubschrauber zu konstruieren und zu bauen ...

Das glaube ich nicht.

@12:20 von schiebaer45

>> dann könnte es gehen.

Ähh, das Schiff ist immerhin so groß wie einer von den TwinTowers vom ehemaligen WorldTradeCenter.

Darstellung: