Kommentare

3. Impfung

"Bis zum Herbst würden hierfür vermutlich acht verschiedene Impfstoffe zur Verfügung stehen"

Ich wünschte wir hätten die erste.
Stoppt Biontech Export.

Sackgasse Corona-Impfstoffe

Und auf die 3. folgt die 4., 5., 6., 7. ..... Impfung, bis von den Briten nix mehr übrig bleibt als nur noch ein mutiertes großes Mega-Monstervirus.

plant dritte Impfung ?

Da können wir nur traurig zusehen und auf die EU waren.

Heißes Rennen...

... zwischen Team Lockdown und Team Impfungen, auch ohne Stadionbesuch. Damit steht es 3:3. Und es ist noch nicht mal Halbzeit.

Keine Angst, Sie werden weiterhin gut unterhalten. Das geht bis ins Elfmeterschießen.

Gute Taktik.

Es wird befürchtet, dass Virusvarianten aus dem Ausland das bislang erfolgreiche britische Impfprogramm schwächen könnten.

Gute Taktik. Die Geimpften einfach nicht auf die verschiedenen Viren treffen lassen.

So wurde dank hervorragender Impfstoffe schon so manche Pandemie besiegt.

...ttetEineMeinung #Pandemiemarathon

Die Strategie ist richtig.

Wir müssen vorbereitet sein auf Mutanten gegen die die Impfungen nicht mehr so wirksam sein werden.

Zum Glück können wir die Impfstoffe inzwischen im Normalfall recht schnell anpassen, sobald das Grundkonzept erst mal steht. Wir sehen das ja inzwischen bei den Grippeimpstoffen. Auch dort haben wir einen sich verändernden Virus und können vorbeugend gegen die Stämme impfen die sich voraussichtlich weltweit ausbreiten werden. Zusammen mit der Grundimmunität, die sich voraussichtlich gegen diese Coronaviren bilden wird, wie auch im Fall der Grippe, sollten wir DIESE Pandemie in den Griff kriegen.

Dafür ist es notwendig, dass wir Produktionskapazitäten aufbauen und aufrecht erhalten, die ausreichen um die Weltbevölkerung innerhalb weniger als 12 - besser 6 - Monaten impfen zu können und diese auch den ärmeren Ländern zur Verfügung stellen.

Das vermeidet Streit um die Verteilung und wir sind auch für den nächsten Erreger gewappnet.

Dritte Impfung

Ich bin ein Laie, aber ich halte es nicht für möglich, dass eine Drittimpfung gegen Mutationen schützt, gegen die die Erst- und die Zweitimpfung nicht schützen. Jeder Impfstoff "lernt" doch das Immunsystem "an", wie die Oberfläche des schädlichen Virus beschaffen ist. Daher kann das Immunsystem Viren, deren Oberfläche zu sehr abweicht, diese nicht erkennen. Oder liege ich da falsch?

Grüße, Kurt

außerhalb der Welt.

„Allerdings wächst auch wegen der Ausbreitung ansteckenderer Varianten der Druck auf die Regierung, den bisherigen Impferfolg nicht zu gefährden“

Dann sollten sie über den nationalen Tellerrand hinausschauen und (schon im eigenen Interesse) mithelfen, die Eintragung neuer Mutationen von „außerhalb“ zu verhindern, statt ihr Handeln an „nationalen Interessen“ bzw. Egoismen auszurichten (dies zu „In den vergangenen Tagen war es zum Streit zwischen der britischen Regierung und der EU gekommen. Diese hatte ihre Exportkontrollen von Coronavirus-Impfstoffen verschärft, um Lieferungen in Länder zu blockieren, die hohe Impfraten aufweisen oder dort produzierte Impfdosen nicht abgeben. Vor allem Großbritannien war in den Fokus geraten: Nach Angaben der EU wurden bislang etwa elf Millionen Impfdosen in das Vereinigte Königreich exportiert. Umgekehrt warte die EU noch auf Lieferungen von britischer Seite“).

„Mehr“ hilft nichts, wenn richtige Verteilung das Entscheidende ist.

13:48, Kurt Meier

>>Dritte Impfung
Ich bin ein Laie, aber ich halte es nicht für möglich, dass eine Drittimpfung gegen Mutationen schützt, gegen die die Erst- und die Zweitimpfung nicht schützen. Jeder Impfstoff "lernt" doch das Immunsystem "an", wie die Oberfläche des schädlichen Virus beschaffen ist. Daher kann das Immunsystem Viren, deren Oberfläche zu sehr abweicht, diese nicht erkennen. Oder liege ich da falsch?

Grüße, Kurt<<

Der Impfstoff für die dritte Impfung wird an die neu aufgetretenen Mutanten angepasst sein. Das ist relativ einfach zu bewerkstelligen. Ein Prinzip, daß wir auch von der Grippeimpfung kennen, die deswegen jährlich wiederholt werden muss.

So kann es gehen ...

wenn man glaubt, die EU allein kann Impfstoffe besorgen.
Ich sage wieder einmal, dass sich für Großbritannien der Brexit bereits wegen der Impfungen mehr als rentiert hat.
Und ich kritisiere auch wieder, dass wir mit der EU aufs falsche Pferd setzen.
Wenn so viele unterschiedlich starke Länder in einem Bündnis sind, die wirtschaftlich und von der Interessenlage wenig Gemeinsamkeiten haben, wird es nichts mit dem Bündnis.
Die EU hat dies uns wiederholt vorgemacht:
Was ist mit der Zeitumstellung? Wird die noch rückgängig gemacht oder wartet man, bis ALLE Eu-Länder dies wollen?
Dann warten wir vergeblich.
Dabei ist die 2-malige Zeitumstellung pro Jahr nur ein Ärgerniss, dass bei mir den ablehnende Haltung gegenüber der EU nur noch fördert.

13:54 von Nettie: Mehr Impfungen werden helfen

„Mehr“ hilft nichts, wenn richtige Verteilung das Entscheidende ist
---------------------------------------------
Ich glaube schon, dass es bei Corona so ist wie bei der Grippe. Es gibt ständig neue Mutationen, so dass man immer wieder neu impfen muss.
GB ist m. E. auf dem richtigen Weg.

Nur wir, wir sind es sicher nicht.

@ 14:02 von fathaland slim

Ja, das macht natürlich Sinn. Danke!

Grüße, Kurt

Na dann weiß ja jeder...

...wohin die Reise führen soll.

EU möchte einen Impfausweis für Corona, dessen
Besitz verpflichtend wird für die Freiheit der Menschen
in Sachen Reisen. Welche sonstigen Grundrechte
vielleicht noch damit verbunden werden in der Zukunft,
wer weiß das schon.

Und dazu dann die Möglichkeit aufgrund von "Mutationen"
jeden jährlich zu zwingen sich erneut einem staatlichen
Nadelstich zu unterziehen, sonst Schluss mit Freiheiten.
Natürlich wird dies dann auch sehr zeitnah von jedem
Arbeitgeber gefordert werden...sonst byebye Arbeitnehmer.

Ein Kontrollinstrument, das jedem Menschen schwerste
Sorgen bereiten muss.
Niemand sagt, dass man diese Mechanismen für Böses
nutzen wird, aber die Möglichkeiten denen damit
Tür und Tor geöffnet werden sind astronomisch.

Zweiklassengesellschaft ante portas.
Geimpfte mit allen Rechten und Arbeit.
Ungeimpfte, ohne Reisefreiheit und verminderten Chancen
für ein durch Arbeit frei bestimmtes Leben.
Das kann nicht gut gehen.

GB kann Impfstoff spenden

Die WHO ruft zur Impfstoffspende auf.
Bei dem Überfluss könnte GB etwas an ärmere Länder spenden.

Die EU muss erstmal gucken, wie sie überhaupt genug heranschafft. Vor allem gleich, nicht irgendwann.

Nun liest man immer wieder von Marburg, dem tollen Aufbau der Produktionskapazitäten, doch das kann ja nicht alles sein, wenn eine 3.,4.,5. Impfung notwendig wird und zusätzlich exportiert und noch gespendet werden soll?
Ruht man sich gerade wieder aus?

Wann geht´s hier los

Die Briten planen die 3. Impfung, wir haben nicht einmal die 1. Impfung. Irgendwer macht da bedauerlicherweise zu viele Fehler! Nennt man wahrscheinlich Fachkräftemangel.

Wir wußten es vorher...

Jeder wußte, dass der "Brexit" in die Hose geht. Aber das es die Ärmsten so schlimm erwischt...

Ist doch mal ein Plan....

Hier wird doch immer bemängelt, daß die Bunderegierung keinen Plan hätte, wie sieht es denn mit der Zeit ab Herbst aus?? Groß Britannien als Vorbild hinzustellen ist vielleicht zu weit gegriffen. Aber der ganze Zirkus um Impfstoffe hat doch gezeigt, daß man finanzielle Risiken eingehen muss, eventuell Produktionskapazitäten einfordern und fördern muss, damit später dann genug Impfstoff da ist. Aufgrund des sich ständig verändernden Corona-Virus, der Tatsache, daß sich vermehrt neue Mutationen bilden ist doch davon auszugehen, daß wir wohl nachimpfen müssen, vielleicht eben auch mit veränderten Impfstoffen.
Zudem glaube ich zwar nicht dran, aber es wäre ja wohl ein Welt-Impfprogramm hilfreich, das dafür sorgt, daß rund um den Globus geimpft wird, ob sich das ein Staat leisten kann oder nicht, schlichtweg um die Bedingungen unter denen das Virus mutieren kann zu verschlechtern. Kostet Geld, aber wäre es das billiger als ein Lockdown nach dem anderen.

Am 27. März 2021 um 13:44 von BILD.DirEinDuHä...

Dafür ist es notwendig, dass wir Produktionskapazitäten aufbauen und aufrecht erhalten, die ausreichen um die Weltbevölkerung innerhalb weniger als 12 - besser 6 - Monaten impfen zu können und diese auch den ärmeren Ländern zur Verfügung stellen.
________
Wen bitte meinen Sie, wenn Sie von "wir" sprechen ? Wir, die Deutschen ? Wir die Europäer ? Wir der Westen ? Wir die Weltbevölkerung ?
Eigentlich wäre es sinnvoll, wenn das jeder Staat auf seinem Territorium macht. Für Länder, die nicht das können, muss das in die Kompetenz der WHO fallen. Es ist ja schwachsinnig, eine Versorgung zentral zu positionieren und jeder hat auch andere Präferenzen.

Wenn man einfachste Rechnungen könnte

Wenn man einfachste Rechnungen könnte, wären wir in ganz Europa schon mit der zweiten Impfung durch.

Rechenbeispiel: Wenn man nicht verhandelt, sondern gehandelt hätte und sofort mit Beginn von Phase 3 Studien alles daran gesetzt hätte, diesen Impfstoff bereits in Mengen ab 300-500 Mio Dosen zu produzieren, hätte man die Produktion davon schon im Januar oder Februar spätestens erledigt gehabt.

Die Kosten dafür wären selbst bei 50 Euro pro Dosis unter 100 Milliarden geblieben.

Stattdessen nimmt man Kredite in Billionenhöhe auf, lässt die gesamte mittelständische Wirtschaft und die kleinen gegen die Wand fahren.

Übrig bleiben Superreiche und Arme. Es wirkt auf mich, als hätte man die Pandemie dazu genutzt, die Bürger der EU am Ende faktisch zu Leibeigenen der Gewinner dieser Pandemie zu machen.

Die gesamte Politik, von Frau vd Leyen über die Herrn Spahn und Altmaier bis zu den Ministerpräsident:innen kann einfach nicht rechnen. Oder sie wollte es nicht.

Geschwindigkeit

Wenn es hier bei uns endlich einmal schneller gehen sollte und in den Impfzentren pro Impfkabine und Impfung 5 statt geplanter 15(!) Minuten umgesetzt würden, könnten wir auch im Herbst dieses Jahres mit der Drittimpfung loslegen.

Grüße, Kurt

13:48 von Kurt Meier Auch ich

13:48 von Kurt Meier

Auch ich bin " nur " Halblaie, aber so wie ich das verstanden habe, werden die Impfstoffe
- ähnlich wie die Grippeimpfung - dann an die Mutanten angepasst ( soll bei Biontech, Moderna und Curevac sehr gut gehen ).

Na, das ist doch schön für die Briten

Wie lange sollen wir eigentlich noch die Folgen der unfähigen EU-Politik ausbaden müssen? Ist schon interessant, wie sich einige Länder entwickeln, die die überlebten Gesellschaftsmodelle und den Parteienquatsch des 19. Und 20. Jahrhunderts abgelegt und sich auf ihre eigenen Stärken besonnen haben. Es gibt nun mal keine "Freundschaft zwischen Staaten" und in der EU ist deshalb Deutschland längst nur noch Zahlemann und Melkkuh geworden, wir stellen uns hinten an und die anderen lachen. Die Briten lachen auch, denn sie sind aus diesem Schmarotzerverein raus und sorgen selbst für sich.

13:54 von Nettie // Dann

13:54 von Nettie

// Dann sollten sie über den nationalen Tellerrand hinausschauen und (schon im eigenen Interesse) mithelfen, die Eintragung neuer Mutationen von „außerhalb“ zu verhindern, statt ihr Handeln an „nationalen Interessen“ bzw. Egoismen auszurichten (dies zu „In den vergangenen Tagen war es zum Streit zwischen der britischen Regierung und der EU gekommen. //

Das wäre wünschenswert, aber das bekommen die Briten nicht hin, die haben schon immer ihre eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt ( erinnere mal an M. Thatcher ).
Aber deswegen müssen " wir " nicht auch so handeln !

@ fathaland

Der Impfstoff für die dritte Impfung wird an die neu aufgetretenen Mutanten angepasst sein. Das ist relativ einfach zu bewerkstelligen.

Bei mRNA Impfstoffen geht das mit der Anpassung relativ schnell. AstraZeneca oder Sputnik sind Vektor-Impfstoffe und müssen neu entwickelt und neu zugelassen werden. Vielleicht will Russland den Sputti deshalb jetzt auch so schnell los werden.

rer Truman Welt

Spannend wird für mich die Frage bleiben, ob wir aus einem kollektiven permanenten Impfmodus jemals wieder einmal herauskommen werden. Jetzt sind es zunächst einmal Mutanten, die weitere ( dritte, vierte, fünfte, etc. ) Impfung(en) erforderlich machen, und dann endet ja auch einmal die Wirkung der ersten Impfungen. Interessant finde ich übrigens, daß m. W. bis heute selbst die Hersteller keine fundiert belegte Angabe über die Dauer eines Impfschutzes machen (können) Ich hörte "Blindflug-Einschätzungen" von 3 und mehr Jahren bis runter auf 6 Monate. Wann erfahren das Geimpfte denn einmal? Ich habe den Eindruck, daß Geimpfte eine Haltung einnehmen, beide Impfungen erhalten "and now protected forever". Wann klärt die jemand einmal auf? Für das Thema scheinen sich weder öffentlich wirkende Virologen, noch Politiker oder die Presse zu interessieren. Interessant, weil es wirkt wie abgesprochen.

14:07 von Margitt. Ich würde

14:07 von Margitt.

Ich würde mich mal weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, das wir mit dem Biontech - Impfstoff besser dran sind wie die Briten mit AstraZeneka !
Die mRNA Impfstoffe lassen sich leichter anpassen, dauert also nicht so lange.

Wird vermutlich nichts an Ihrer negativen Einstellung ändern, aber geschrieben habe ich es wenigstens. Wer so negativ denkt, kann nicht ruhig in die Zukunft blicken.

Wir sollten in der EU

Wir sollten in der EU zusehen, dass wir uns selbst versorgen können. Ich wäre dafür, den Curevac-Impfstoff schon einmal mit einer Notzulassung auszustatten (die bisherigen Studiendaten sind sehr gut). Und die EU sollte genauer zeigen, wo es lang geht: Wieviel Dosen bleiben zu welchem Zeitpunkt in der EU, wieviel gehen wann an Covax, wieviel wird in Drittstaaten exportiert.
Die EU muss da ein klares Statement bringen, um zu zeigen, dass es möglich ist berechtigte Eigeninteressen bei Wahrung einer Solidarität (Covax) und eines *geregelten* Marktes (Export) zu berücksichtigen.
Nur wenn wir das hinbekommen, dann können wir ähnliches auch von anderen fordern.

@ Al Ternativ

Na, das ist doch schön für die Briten
Wie lange sollen wir eigentlich noch die Folgen der unfähigen EU-Politik ausbaden müssen?

Die Impfpolitik der EU ist vernünftig und an Solidarität und Gemeinsinn orientiert. Egoismus und arrogante Ellbogenmentalität einiger Länder ist für mich kein Vorbild.

@ Al Ternativ

Die Briten lachen auch, denn sie sind aus diesem Schmarotzerverein raus und sorgen selbst für sich.

Frustration und mangelndes Selbstwertgefühl teile ich nicht und es bringt uns auch nicht weiter.

@ 14:26 von Fuchs123

Wir müssen produzieren, produzieren, produzieren, damit wir den Ländern, die keine Produktionskapazitäten haben, durch Lieferungen helfen können. Wir brauchen ca. 15 Milliarden für die gesamte Weltbevölkerung (für Erst- und Zweitimpfung).

Grüße, Kurt

@ Meinung zu unse...

Spannend wird für mich die Frage bleiben, ob wir aus einem kollektiven permanenten Impfmodus jemals wieder einmal herauskommen werden.

Gemeinsam werden wir es schaffen. Die Zukunft liegt nicht in nationalistischen Egoismen. Die Zukunft Europas ist eine solidarische EU. Und dazu stehen wir auch bei der Impfung.

14:41 von Meinung zu

14:41 von Meinung zu unse...

// Interessant finde ich übrigens, daß m. W. bis heute selbst die Hersteller keine fundiert belegte Angabe über die Dauer eines Impfschutzes machen (können) Ich hörte "Blindflug-Einschätzungen" von 3 und mehr Jahren bis runter auf 6 Monate. //

Woher sollen denn die von Ihnen eingeforderten Infos kommen ? Die Impfstoffe gibt es erst seit einigen Monaten !!

// Wann erfahren das Geimpfte denn einmal? Ich habe den Eindruck, daß Geimpfte eine Haltung einnehmen, beide Impfungen erhalten "and now protected forever". Wann klärt die jemand einmal auf? Für das Thema scheinen sich weder öffentlich wirkende Virologen, noch Politiker oder die Presse zu interessieren. Interessant, weil es wirkt wie abgesprochen. //

Die Angaben werden dann " raus gelassen " wenn Sie eruiert werden konnten. Also nach Ihren Angaben ab dem 6. Monat nach der vollen Impfung bis zu 3 ( oder mehr ) Jahren.
Abwarten ( und Tee trinken ).

@ asimo

Wir sollten in der EU zusehen, dass wir uns selbst versorgen können.

Wir sind genau auf dem richtigen Weg. Toleranz, Solidarit, Zuversicht.

um 14:33 von Al Ternativ

"... und in der EU ist deshalb Deutschland längst nur noch Zahlemann und Melkkuh geworden, wir stellen uns hinten an und die anderen lachen. Die Briten lachen auch, denn sie sind aus diesem Schmarotzerverein raus und sorgen selbst für sich."

Zum Thema Melkkuh...
Allein unsere Firma saugt über Preiserhöhungen knapp 28 Millionen Pfund aus dem NHS. Monatlich.

@ 14:41 von Meinung zu unserer Truman Welt

Man weiß es schlichtweg nicht, da noch nicht genug Zeit seit den ersten Impfungen vergangen ist. Man muss abwarten...

Grüße, Kurt

@14:44 von Keveslegeti

"Die Impfpolitik der EU ist vernünftig und an Solidarität und Gemeinsinn orientiert."

Der Eine sieht es so und der Andere halt anders.

Mir redet man zu viel vom Testen und nicht vom Impfen, als wenn man mit testen das Virus ausrotten könnte.

Wir könnten Impfstoff produzieren das die Heide wackelt wenn unsere Regierung es denn wollte, Sputnik 5 ist nicht Verboten in der EU, ein EU-Land macht das schon lange.

Wenn es ums Abkassieren geht haben einige Abgeordnete keine Skrupel, wenn es um das Wohl er Bevölkerung geht anscheinend schon.

@ 13:48 von Kurt Meier

Die Drittimpfung erfolgt in dem Fall mit einem leicht veränderten Impfstoff auf der gleichen Basis wie die bisherigen; dadurch ist dann ein höherer Schutz gegen Mutationen gegeben.
Das ist ähnlich bei den jährlichen Grippeschutzimpfungen, die wegen der schnell mutierenden Influenza-Viren jährlich erneuert werden sollte - wenn man denn zu denen gehört, für die eine Grippeschutzimpfung angeraten wird.

@Seebär1 - 14:25 Uhr

"Jeder wußte, dass der "Brexit" in die Hose geht. Aber das es die Ärmsten so schlimm erwischt..."

Was meinen Sie mit "die Ärmsten", aus welchem Grund? Wegen der vorgesehenen dritten Impfung?

Also, wenn's um die Impfung geht, wenigstens das läuft da.

Aber ich will nicht zu viel jammern, immerhin hab' ich meine erste bereits. Ist ja schon sehr viel in D.

2 Millionen Dosen

Im neuen Werk von Biontech im hessische Marburg werden seit Anfang März pro Tag zwei Millionen Dosen Biontech Impfstoff hergestellt.

Neuer Impfstoff

Ich halte den mRNA Impfstoff von CureVac aus Tübingen für wesentlich besser als den russischen Vektor-Impfstoff Sputnik. Leider steht die Zulassung noch aus. Trotzdem läuft die Produktion schon und die Kapazitäten sind bedeutend größer als bei Sputnik.

Das sind atemberaubende

Ankündigungen, die mich erblassen lassen.
Warum?
1. Auch hier in Deutschland ist im Zusammenhang mit dem Virus terminlich schon viel angekündigt worden, was später nicht wahr wurde.
2. Wie häufig muss man sich denn in Zukunft impfen lassen, um auf der sicheren Seite zu sein? Falls die Antwort "jährlich" heißen sollte, dann wäre das global leider nicht machbar...

Schoen zu lesen

waehrend in der EU gerade mal 7% Erstgeipft sind und man diskutiert, wieviel Impfstoff man spenden koennte, plant Grosbritanien die dritte Impfung.

Fuer viele Briten hat sich der Brexit gelohnt, moeglicherweise sogar das Leben gerettet.

Die EU gibt ein Bild ab, was sehr wenig Empathie fuer die eigene Bevoelkerung zeichnet. Ich bin enttaeuscht. So habe ich mir meine EU nicht vorgestellt.

Im Rahmen des Abkommens wolle

Im Rahmen des Abkommens wolle die EU ihre Drohung, den Export von BioNTech/Pfizer-Impfstoffen nach Großbritannien zu verbieten, aufheben. Im Gegenzug sei die britische Regierung bereit, auf einige langfristige Bestellungen des AstraZeneca-Impfstoffs zu verzichten, der aus Holland exportiert werden sollte.
Wir tauschen also BioNTech jetzt gegen AstraZeneca in nebulöser Zukunft, über Größenordnungen verrät der Artikel nichts.

Das Erschreckende an der Perspektive der regelmäßigen Wiederholung der Impfungen ist ja, dass die Drittimpfungen in der "ersten Welt" starten, bevor genug Impfstoff für eine Erstimpfung in ärmeren Ländern zur Verfügung steht.

@ Margitt

... Und ich kritisiere auch wieder, dass wir mit der EU aufs falsche Pferd setzen.
Wenn so viele unterschiedlich starke Länder in einem Bündnis sind, die ...

Im Klartext, Sie kritisieren angesichts des nun einmal faktisch bestehenden weltweiten Impfstoffmangels die Solidaritätder EU? Und die Tatsache, dass Deutschland es "versäumt" hat, sich auf Kosten schwächerer Länder mehr Impfstoff zu raffen?

Am 27. März 2021 um 13:34 von werner1955

plant dritte Impfung ?

Da können wir nur traurig zusehen und auf die EU waren.
__
Grundsätzlich schimpfe ich ja auch über das Impfmanagement aber "planen" ist ja, wie wir wissen nicht gleich "machen". GEPLANT hat die EU das sicher auch anders.

14:33 von Al Ternativ

«Na, das ist doch schön für die Briten … Die Briten lachen auch, denn sie sind aus diesem Schmarotzerverein raus und sorgen selbst für sich.»

Grobe Unkentnis oder Tatsachenverleugnung.
Oder beides in Personalunion.

Der Schmarotzerverein hat mit Impfstoff-Export ins UK erst mit dafür gesorgt, dass GB heute beim Impfen so weit fortgeschritten ist, wie es ist. Große Mengen vom AstraZeneca Impfstoff in GB kommen aus der EU dorthin.

Völlig sinnbefreit, den größten Corona-Impfstoff-Exporteur der Welt … die EU … als "Schmarotzerverein" zu titulieren. Aber sinnfrei mit heftig Schlagwort oben drauf gemeckert, ist ja immer besonders gut gemosert. Aber so bleibt es schön simpel schwarz und weiß für's Geschimpfe.

Je mehr der Virus

in seinen Reservoiren passagiert, umso grosser die Wahrscheinlichkeit von Mutationen.

Man muss kein Schwarzseher sein um zu prognostizieren, dass es in den Laendern, die mit dem Impfen nicht nachkommen , noch dicker kommen wird.

Bravo GB, alles richtig gemacht.

Auf Kommentar antworten...

Am 27. März 2021 um 14:50 von Keveslegeti

Gemeinsam werden wir es schaffen. Die Zukunft liegt nicht in nationalistischen Egoismen. Die Zukunft Europas ist eine solidarische EU.

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Ihr Optimismus in aller Ehren...
aber bis dahin ist es noch ein sehr sehr langer Weg.
In allen Beziehungen...

@ Emil67

Sputnik 5 ist nicht Verboten in der EU, ein EU-Land macht das schon lange.

Ich schätze, dass Ungarn etwa zehnmal mehr Biontech verimpft hat und nur gegen die EU stänkern will.
Russland hat prozentual weniger Impfungen als jedes Land in der EU und die echten Produktionskapazitäten von Sputnik sind völlig unklar.

@ 15:08 von Sparpaket

Wenn das stimmt, dass in Marburg 2 Millionen Dosen pro Tag produziert werden (siehe oben), dann kriegen wir das locker hin.

Grüße, Kurt

Am 27. März 2021 um 13:54 von Nettie

„Mehr“ hilft nichts, wenn richtige Verteilung das Entscheidende ist.
______
Doch, zunächst schon. Wie sich das ganze handling mit dem Virus bzw. seinen Mutationen in Zukunft gestalten wird, kann man noch nicht absehen. Nach allem, was ich bislang dazu erfahren habe, ist z.B. ein mRNA Wirkstoff von BP innerhalb kurzer Zeit anzupassen bzw. so zu verändern, dass er auch für Mutationen wirksam ist. Insofern wäre es sicher sinnvoll, wenn jedes Land, je nach Grösse entsprechende Produktions -
standorte hätte, um seine Bevölkerung dann so schnell, wie möglich mit dem angepassten Vakzim zu impfen. Wenn die Hardware einmal erprobt ist und steht und die Bevölkerung einmal durchgeimpft ist, wird das zu händeln sein. Und am besten eben dezentral, im eigenen Land dann vielleicht zentral, je nach dem, wie die Infrastruktur ist.

@ werner1955

plant die dritte Impfung ?
Da können wir nur traurig zusehen und auf die EU waren.

Schöne Planung. Ich plane übrigens Millionär zu werden.
Im Moment hat in GB kaum jemand die zweite Impfung, weniger als in Deutschland jedenfalls.

14:41 von Meinung zu unserer Truman Welt

«Interessant finde ich übrigens, daß m. W. bis heute selbst die Hersteller keine fundiert belegte Angabe über die Dauer eines Impfschutzes machen (können) Ich hörte "Blindflug-Einschätzungen" von 3 und mehr Jahren bis runter auf 6 Monate. Wann erfahren das Geimpfte denn einmal?»

Was sollen sie denn verlässlich dazu sagen … die Hersteller.
Sagen zu was in 3 Jahren ist, über einen Impfstoff, der seit kaum 6 Monaten überhaupt erst existiert.

Sagen sie 3 Jahre wird der wirken. Ist Kritik sehr laut, sollten es tatsächlich dann nur 2 Jahre sein. Sagen sie 6 Monate, heißt es dann … was für ein Loser, der Impfstoff … und der Hersteller auch.

Manchmal träume ich, zum Impfstoff sagt erst mal 6 Monate niemand mehr was, und man macht, bis man wieder was Neues zu sagen hat, was man nicht immer gleich schon 1.001x hörte oder las.

@ Der freundliche...

Gemeinsam werden wir es schaffen. Die Zukunft liegt nicht in nationalistischen Egoismen. Die Zukunft Europas ist eine solidarische EU.
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Ihr Optimismus in aller Ehren...
aber bis dahin ist es noch ein sehr sehr langer Weg.

Dann machen wir uns mal auf.
Danke für die Rückmeldung.
Von der Menge an Frust, den andere Foristen hier abladen bin ich einigermaßen erstaunt.

@Truman Welt 14:41

Sie wollen etwas wissen, was man noch gar nicht wissen kann.
Hellseherei?
Und weil es noch keiner sagen kann, ist das für Sie wieder mal eine Verschwörung.
Mann oh Mann!

Am 27. März 2021 um 14:04 von Margitt.

Dabei ist die 2-malige Zeitumstellung pro Jahr nur ein Ärgerniss, dass bei mir den ablehnende Haltung gegenüber der EU nur noch fördert.
____
Das ist ein gutes Beispiel, wie unterschiedlich die jeweiligen Interessenslagen sind. Ich freue mich wie Bolle, wenn ab es ab morgen wieder länger hell bleibt. Es ist doch toll, wenn man wieder bis fast 23.00 Uhr im Garten oder auf der Terrasse sitzen kann. Ich hasse die dunkle Jahreszeit und fiebere immer auf Ende März
hin, wenn die Zeitumstellung erfolgt. Deshalb hoffe ich, dass nie eine Einigung diesbezüglich
erfolgen wird. Da im Grunde genommen irgendwie alle mit der IS-Beschaffung unzufrieden sind, hoffe ich, dass bei künftigem Bedarf, das auch jeder passend zu SEINEN Anforderungen selbst bestellt.
Wie es NICHT klappt, sollte jetzt jeder wissen und daraus gelernt haben.
Hoffentlich.

Gleicher oder angepasster Impfstoff?

@ Redaktion:

Eine entscheidende Frage beantwortet der Artikel nicht: Soll mit dem gleichen Impfstoff ein drittes mal geimpft werden, um noch ein paar Promillepunkte Wirksamkeit herauszuquetschen, oder soll mit einem für Mutationen veränderten Impfstoff ein zusätzlicher Schutz erzeugt werden?

Eine dritte Dosis des unveränderten Wirkstoffs fände ich vor dem Hintergrund der weltweiten Impfstoffknappheit ziemlich dreist.

Eine dritte Spritze in diesem Jahr mit einem angepassten Impfstoff wäre dagegen hervorragend. Der stünde dann ja auch uns zur Verfügung.

@ Keveslegeti

"Wir sollten in der EU zusehen, dass wir uns selbst versorgen können.

Wir sind genau auf dem richtigen Weg. Toleranz, Solidarit, Zuversicht."

Wenn wir hier genug produzieren, klappt es auch mit der Solidarität besser. Wenn wir zusehen, dass die Produktion hier gut läuft, dann fällt es wesentlich leichter auch abzugeben. Und dafür bin ich durchaus!
Eigeninteresse und Solidarität muss kein Widerspruch sein. Das sollten wir in der EU beweisen!

Mit etwas Glück

Mit etwas „Glück“ bekommen die Normalsterblichen in der EU wegen des Impuls-Antriebs (Star-Trek fans wissen Bescheid) des Impffortschritts in der EU direkt Ihre erste Impfung mit einem Impfstoff gegen die Mutationen. Sicherlich passiert das im Herbst (welchen Jahres verrate ich nicht, als Reminiszenz an die großspurigen Worte des Curevac Mäzens und Marketingprofis Dietmar Hopp). Das war Satire über die man weinen statt lachen könnte!

@Meier Kurt

"Am 27. März 2021 um 14:49 von Kurt Meier

@ 14:26 von Fuchs123

Wir müssen produzieren, produzieren, produzieren, damit wir den Ländern, die keine Produktionskapazitäten haben, durch Lieferungen helfen können. Wir brauchen ca. 15 Milliarden für die gesamte Weltbevölkerung (für Erst- und Zweitimpfung).

Grüße, Kurt"

Ich möchte mich einmal bei Ihnen bedanken, dass Sie immer wieder-entgegen dem hier vorherrschenden Egoismus- darauf hinweisen, dass Impfstoff für alle Menschen gleichermaßen hergestellt werden muss.

Herzlichen Dank dafür!

Am 27. März 2021 um 14:15 von JanRos

Ein Kontrollinstrument, das jedem Menschen schwerste
Sorgen bereiten muss.
Niemand sagt, dass man diese Mechanismen für Böses
nutzen wird, aber die Möglichkeiten denen damit
Tür und Tor geöffnet werden sind astronomisch.
_____
Ääähm, welche Mechanismen für welches "Böse" ? Wir sind doch nicht im "Bourne Universum".
___
Zweiklassengesellschaft ante portas.
Geimpfte mit allen Rechten und Arbeit.
Ungeimpfte, ohne Reisefreiheit und verminderten Chancen
für ein durch Arbeit frei bestimmtes Leben.
Das kann nicht gut gehen.
___
Wenn die Einschränkung, zumindest bis sich die Pandemie vielleicht irgendwann totgelaufen hat, darin besteht, sich einmal im Jahr vielleicht beim Doc einen Pieks in den Arm abzuholen, soll mir das egal sein.
Ich hege nicht die Befürchtung, dass ich dann einer Gehirnwäsche unterzogen werde. Wenn Sie das nicht möchten....
jeder, wie er mag. Ich fahre dann lieber in Urlaub.

@ IBELIN

"Fuer viele Briten hat sich der Brexit gelohnt, moeglicherweise sogar das Leben gerettet."

Der Brexit hat aber auch gezeigt, dass es zu mehr Nationalismus führt. Ist dann kurzfristig für eine Minderheit toll, langfristig aber eine Sackgasse und wider - zumindest meinen humanistischen - Grundwerten.

Allerdings - und da stimme ich Ihnen zu - die EU hat sich bisher auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, da ist noch mächtig Luft nach oben. Ich hoffe, dass das besser wird.

Das Verhalten der Briten....

Bei Vertragsabschluss mit AstraZeneca war nicht freundlich gegenüber der EU.

Aber Sinnvoll, um das UK auf die Spur zu bekommen nachdem es zu Beginn nicht so gut lief.

Da die EU trotz allem nach dem Export von Impfmittel strebt, hat sie sich ihr Schicksal - den Impfstoffmangel - letztendlich auch selber ausgesucht.
Die meisten anderen exportieren allenfalls Grundsubstanzen.

Folgeimpfungen machen natuerlich Sinn.

Denn nicht jedes verimpfte Vakzin wird gegen die Mutationen helfen, die ihre Reise um die Welt angetreten haben :
- Südafrikanische Mutation...
- Brasilianische Mutation (aka P1) - mit Resistenzen
- Vermutlich eine indische Mutation - mit Resistenzen.

Proaktives Handeln stünde auch D gut an - wenn wir in D nicht derart viel nacharbeiten müssten.

Corona-Pandemie: Großbritannien plant dritte Impfung...

Und liegt in der Impfkampagne vor den EU-Staaten. Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca bevorzugt das Land.
Und beim dem Streit um den Impfstoff handelt es sich um den ersten Konflikt nach dem Brexit zwischen der EU und Großbritannien. Er offenbart aber auch den Impfstoffnationalismus der Kontrahenten.

Während zugleich viele Länder in Afrika und einige in Lateinamerika noch keinen Impfstoff sehen. Es sei denn, sie bestellen wo anders.....

15:25 von weingasi1

«… ist z.B. ein mRNA Wirkstoff von BP innerhalb kurzer Zeit anzupassen bzw. so zu verändern, dass er auch für Mutationen wirksam ist. Insofern wäre es sicher sinnvoll, wenn jedes Land, je nach Grösse entsprechende Produktions -
standorte hätte, um seine Bevölkerung dann so schnell, wie möglich mit dem angepassten Vakzim zu impfen.»

Als mittelfristige Strategie wird es auch so sein. Indien bspw. ist nicht das einzige "Schwellenland", das über Kenntnisse und Kapazitäten zur Impfstoffproduktion in Lizenz verfügt. Brasilien oder Thailand … oder so … könnten das auch. In Afrika wohl Südafrika … aber darüber hinaus auf diesem Kontinent … weiß ich nicht.

Japan hat zusammen mit der Bestellung bei Biontech einen Vertrag über Produktion in Lizenz abgeschlossen. Vom Können her gar keine Frage ob möglich. Aber so was Standort will erst mal gebaut sein. Noch gibt es den nicht.

Und bis zu Olympia Tokyo in 08/2021 wird das nix.
Wäre toll … war mit im Hinterkopf bei der Lizenzvereinbarung.

15:34 von weingasi1: Sommerzeit und EU

Sie freuen sich auf die Sommerzeit Ende März.
Aber die meisten Deutschen haben zugunsten einer dauerhaften Sommerzeit abgestimmt - nur dass die EU dies noch nicht umsetzte.
Aber stellen Sie sich vor, wir hätten dauerhaft Sommerzeit: Dann würden Sie sich doch jeden Tag darüber freuen können.

Sie hoffen, dass bei künftigem Impfstoffbedarf jeder seinen Impfstoff selbst bestellt, anstelle der EU.
Das wird nicht der Fall sein:
Die EU wird aber weiterhin unsere Impfstoffe bestellen.
DAS kritisiere ich auch, weil eben die EU bisher dabei so versagt hat.

Am 27. März 2021 um 14:36 von ich1961

aber das bekommen die Briten nicht hin, die haben schon immer ihre eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt ( erinnere mal an M. Thatcher ).
Aber deswegen müssen " wir " nicht auch so handeln !
_____
Um Gottes Willen. Solange nicht der letzte, im tiefsten Amazonasgebiet oder jenseits des Polarkreises wohnhafte Mensch geimpft wurde, dürften wir eigentlich überhaupt nicht impfen, bei unserer Vergangenheit.
Ironie off.

Diese Pandemie fordert einiges von vielen. Im Rahmen einer internationalen Institution, wie eben der WHO, sollten alle
etwas tun für die, die es nicht können.
Wir brauchen uns da nicht unbedingt als letzte hinten anstellen. Wir brauchen aber auch nicht unbedingt den Vorreiter und Klassenprimus zu machen. Im gleichen Rahmen, wie andere G20 Nationen auch.

@15:17 von IBELIN

Sie beschreiben einigermaßen korrekt den Zusammenhang von Ländern, in denen gar nicht oder viel zu wenig geimpft wird, und der Entstehung von Mutationen.
Ihre Konklusio ist allerdings nicht korrekt: Genau aus diesem Zusammenhang heraus müsste es nämlich absolute Priorität haben, eine weltweite Impfgerechtigkeit herzustellen - eine nationale Impfstrategie greift zu kurz und hilft damit nicht mal denen, die zu eng auf ihr eigenes Land schauen, denn Viren und ihre Mutationen kennen bekanntlich keine Grenzen.

Zulassungsprozedere

Wenn die aktuellen Impfstoffe für die neuen Mutationen aus Brasilien oder auch für P1 (die Mischvariante) modifiziert sind, müssen dann noch einmal alle drei Zulassungsphasen komplett durchlaufen werden, oder kann die Zulassung dann viel schneller erfolgen?

Grüße, Kurt

15:17 von IBELIN

... Bravo GB, alles richtig gemacht.

Na ja ...:

Verstorbene GB: ca. 127.000
Bevölkerung GB: ca. 67.000.000

Verstorbene DE: ca. 76.000
Bevölkerung DE: ca. 83.000.000

Wenn Sie meinen ...

15:43 von asimo

@ IBELIN
"Fuer viele Briten hat sich der Brexit gelohnt, moeglicherweise sogar das Leben gerettet."

"Der Brexit hat aber auch gezeigt, dass es zu mehr Nationalismus führt. Ist dann kurzfristig für eine Minderheit toll, langfristig aber eine Sackgasse und wider - zumindest meinen humanistischen - Grundwerten."

Welcher Nationalismus soll denn das sein, wenn eine Regierung bereit ist sich um das Leben der Mitbuerger zu kuemmern? Welche humanistischen Grundwerte vertritt denn die EU mit dieser chaotischen Corona Politik und Impfstrategie?

GB 3.Impfung : wie kann das sein?

Der Bundesgesundheitsminister als ein Kopf der Task-Force Impfstoff und Logistik muss jetzt schnell alles tun, damit D. GB beim Impfen einholen kann.

Er muss jetzt schnell Zwischenbilanz vorlegen wo D. steht. Die Bundesländer brauchen die Übersicht.

Wo ist derzeit wie viel von welchem Impfstoff vorhanden, und wie sieht die Lage in der Zukunft aus?

Hier muss der Bundesgesundheitsminister jetzt schnell ran.

m 27. März 2021 um 14:49 von Kurt Meier

Wir müssen produzieren, produzieren, produzieren, damit wir den Ländern, die keine Produktionskapazitäten haben, durch Lieferungen helfen können. Wir brauchen ca. 15 Milliarden für die gesamte Weltbevölkerung (für Erst- und Zweitimpfung).

___
Auch an Sie die Frage :
Wer ist "wir" ?

@ 15:34 von M. Höffling

'fatherland slim' meinte, es sei die bereits modifizierte Form des Impfstoffs gegen die bereits mutierten Viren.

Grüße, Kurt

15:13 von Keveslegeti:

Sie kritisieren angesichts des nun einmal faktisch bestehenden weltweiten Impfstoffmangels die Solidaritätder EU? Und die Tatsache, dass Deutschland es "versäumt" hat, sich auf Kosten schwächerer Länder mehr Impfstoff zu raffen?
-------------------------------------
Die EU hat erst im November bestellt (und noch dazu viel zu wenig). Das zu späte Bestellen hat dazu geführt, dass die Ländern USA, Großbritannien und Israel vorzeitig von Firmen wie Biontech bedient werden (müssen).
Diese Länder rechne ich nicht zu den schwächeren Ländern. D. h. das späte Bestellen lag nicht an einer "Solidarität" der EU, sondern daran, dass die verschiedenen Mitgliedsländer uneins waren, was die Kosten angeht u. dass man offenbar im Sommer deswegen die Mio. an angebotenen Impfstoffdosen abgelehnt hat, weil man nicht an eine starke 2. Welle glaubte. Letzteres hat Altmaier vor wenigen Wochen auch mal so zugegeben.
Auch der Amtseid der Regierung sieht vor, dass Schaden vom dt. Volk abgehalten werden solle....

@kurtmeier, 14:29

Wenn es hier bei uns endlich einmal schneller gehen sollte und in den Impfzentren pro Impfkabine und Impfung 5 statt geplanter 15(!) Minuten umgesetzt würden, könnten wir auch im Herbst dieses Jahres mit der Drittimpfung loslegen.

Stimmt, ja. Genau richtig.

Wenn die nächsten Mutationen (indische steht gerade auf dem Fahrplan) ankommen, die Impfstoffe noch unwirksamer sind und sich infolgedessen statt 60% nur noch 6% impfen lassen möchten, könnte das hinkommen...

@ 15:55 von Thomas D.

Zitat: „ 15:17 von IBELIN
... Bravo GB, alles richtig gemacht.

Na ja ...:

Verstorbene GB: ca. 127.000
Bevölkerung GB: ca. 67.000.000

Verstorbene DE: ca. 76.000
Bevölkerung DE: ca. 83.000.000

Wenn Sie meinen ..“

Sie vergessen, dass wir uns in der Halbzeit befinden. Abgerechnet wird, wenn die Pandemie beendet ist! Die Variante B 1.1.7. grassierte in UK schon und scheint dort besiegt zu sein! Hier fängt diese Mutation gerade erst an zu wüten!

3. Impfung -

Gut, dass auch in Israel bereits über die 3.,4.,5. Impfung sicher nicht nur nachgedacht wird, es wurde bereits länger wieder Impfstoff in großen Mengen nachbestellt.

Zur Auffrischung, man geht nur von Monaten der Wirksamkeit aus.

Während wir von der 1. Impfung träumen, zwischendurch etwas pennen, ist es schon wieder zu spät für die Auffrischung..

Man hört von unseren auch nichts darüber, vermutlich gefangen in derzeitigen tagesaktuellen Themen und wieder und wieder zu spät.

Tragisch.

15:53 von andererseits

@15:17 von IBELIN
"Sie beschreiben einigermaßen korrekt den Zusammenhang von Ländern, in denen gar nicht oder viel zu wenig geimpft wird, und der Entstehung von Mutationen.
Ihre Konklusio ist allerdings nicht korrekt: Genau aus diesem Zusammenhang heraus müsste es nämlich absolute Priorität haben, eine weltweite Impfgerechtigkeit herzustellen - eine nationale Impfstrategie greift zu kurz und hilft damit nicht mal denen, die zu eng auf ihr eigenes Land schauen, denn Viren und ihre Mutationen kennen bekanntlich keine Grenzen."

Doch, Viren kennen Grenzen, wenn man bereit ist darauf zu kontrollieren.

Eigentlich bereits Standard. Viele Laender fordern bei Einreise Gesundheitsnachweise und Impfungen. Gerade Entwicklungslaender tun das.

Scheinbar beginnen wir

gleich mit der 4ten Impfung.
Dann bleibt man auf der sicheren Seite und vermeidet somit Impfnationalismus.
Oder besser erst mal ein Angebot machen.

15:54 von Kurt Meier

Zulassungsprozedere
Wenn die aktuellen Impfstoffe für die neuen Mutationen aus Brasilien oder auch für P1 (die Mischvariante) modifiziert sind, müssen dann noch einmal alle drei Zulassungsphasen komplett durchlaufen werden, oder kann die Zulassung dann viel schneller erfolgen?

Es ist wohl ein abgekürztes Zulassungsverfahren in Vorbereitung:

„https://www.pharmazeutische-zeitung.de/angepasste-covid-19-impfstoffe-haben-es-leichter-123991/“

15:55 von Thomas D.

"15:17 von IBELIN
... Bravo GB, alles richtig gemacht.

Na ja ...:

Verstorbene GB: ca. 127.000
Bevölkerung GB: ca. 67.000.000

Verstorbene DE: ca. 76.000
Bevölkerung DE: ca. 83.000.000

Wie Sie meinen"

Nein, das meinte ich nicht. Ich meinte eher die Impfstrategie.

Im Infektionsgeschehen steckt man nicht mehr drin. Covid 19 hat sich zu einer offenen Epidemie entwickelt. Eigentlich kann man nur noch die Impfung steuern. Das meinte ich.

@ 15:54 von Kurt Meier

Zitat: „ Zulassungsprozedere
Wenn die aktuellen Impfstoffe für die neuen Mutationen aus Brasilien oder auch für P1 (die Mischvariante) modifiziert sind, müssen dann noch einmal alle drei Zulassungsphasen komplett durchlaufen werden, oder kann die Zulassung dann viel schneller erfolgen?

Grüße, Kurt“

Herr Spahn sagte gerade im livestream der ARD, dass wie bei einem Grippeimpfstoff nicht erneut alle Phasen durchlaufen werden müssen. Man arbeite da auch gerade zusammen mit dem PEI an Vereinfachungen und Beschleunigungen! Ob das nun Beschwichtigung oder aber Realität ist, was er sagt, überlasse ich Ihnen!

@ 15:39 von harpdart

Ist meiner Meinung nach doch selbstverständlich.

Weg mit den Patenten! Damit andere Staaten (ggf. mit unserer Unterstützung) selbst Produktionsstätten errichten können.

Grüße, Kurt

@IBELIN (15:56)

1. Die Regierung in GB hat wohl eher erst Mist gebaut und versucht das auszubügeln.

2. Ich glaube auch nicht, dass andere Staaten solche Aktionen vergessen. Und dann merkt GB, dass es wirklich eine Insel ist.

***

Ich persönlich finde es eine Schande, dass viele Impfprojekte gegen Kinderkrankheiten in der 3. Welt wegen Corona gestoppt worden sind. Schon alleine, weil die Helfer wegen Grenzschließungen nicht zu den kleinen Patienten kamen. Ich finde es wäre das absolute Minimum dafür zu sorgen, das wenigstens die Helfer gegen Corona geimpft werden und diese Impfprojekte weiter laufen. Da sterben und verkrüppeln Kinder an Krankheiten, gegen die man nur hätte impfen müssen.
Es hat nichts mit Selbstlosigkeit zu tun sich darum zu kümmern, denn sonst fällt uns das bald auf die Füße.

15:56 von IBELIN

15:43 von asimo
@ IBELIN
"Fuer viele Briten hat sich der Brexit gelohnt, moeglicherweise sogar das Leben gerettet."

"Der Brexit hat aber auch gezeigt, dass es zu mehr Nationalismus führt. Ist dann kurzfristig für eine Minderheit toll, langfristig aber eine Sackgasse und wider - zumindest meinen humanistischen - Grundwerten."

Welcher Nationalismus soll denn das sein, wenn eine Regierung bereit ist sich um das Leben der Mitbuerger zu kuemmern? ...

Sie wissen genau, was gemeint ist. Bei der Impfstoffbeschaffung beide Ellenbogen auszufahren, ist erstens zu kurz gedacht und zweitens höchst unmoralisch.

Lockdown

Auch in GB ist der Erfog noch nicht gesichert.
Es wird übergangen, dass der harte lockdown bislang nur partell gelockert ist.
Es ist also offen, ob der Erfolg bei völliger Aufhebung aller Maßnahmen dauerhaft sein wird.
Auch ob die Strategie einer möglicherweise imer kurzschrittigeren Anpssung des Impfstoffes wirklich so reibungslos erfolgt, ist ein nicht eingelöstes Versprechen.

15:32 von Keveslegeti: Frust ...

"Von der Menge an Frust, den andere Foristen hier abladen bin ich einigermaßen erstaunt."
..........................
Frust ist berechtigt:
Es sind viele der Risikopatienten noch nicht geimpft. D. h. diese müssen weiterhin medizinische Behandlungen u. erst Recht Operationen meiden.
Z. B. besteht bei mir ein Tumorverdacht.
Ich kann deswegen seit einem Jahr nicht zu Ärzten bzw. nur, wenn ich das hohe Ansteckungsrisiko in Kauf nehmen würde. Denn vor einer Operation müssten eine Reihe von Voruntersuchungen erfolgen. Das bedeutet, dass man etliche Untersuchungstermine hätte.
Hinzu kommt, dass auch Tumoroperationen wegen Covid-19 meist verschoben werden ...
D. h. ein Risikopatient ist alles andere als begeistert, wenn er immer noch ungeimpft ist u. die Gefahr besteht, dass zwischenzeitlich neue Mutationen kommen, gegen die die vorhandenen Impfstoffe womöglich nicht wirken.
Das alles, weil eben die EU im Sommer 2020 hunderte Mio an Impfdosen abgelehnt hat!
Von den Toten ganz zu schweigen.

@Kurt, 15.54 - Zulassungsprozedere

Die Kommission hat zumindest das Problem "schon" vor einigen Wochen erkannt und lässt vereinfachte, beschleunigte Verfahren erstellen, damit es nicht viele Monate dauert, sondern "wesentlich schneller" geht, angepasste Impfstoffvarianten zu genehmigen. So berichtet bei Tagesschau online.

Ich sage mal so: Wenn das noch in diesem Jahr in der Praxis umgesetzt wird, dann würde sich die EU als lernfähig erweisen. Dieses dann in Kombination mit den mittlerweile (angeblich) erfolgten Bestellungen von Impfstoffmengen, die weit über die Erst- und Zweitimpfung für die gesamte EU-Bevölkerung hinausgehen, wäre ein Lernerfolg, der uns allen wieder ein normales Leben ermöglichen wird.

Sollte sich - wie viel zu oft (das "immer" will ich mir mit Mühe verkneifen) - herausstellen, dass die EU für die Arbeit am vereinfachten und beschleunigten Prozess bis 2039 benötigen wird, wäre das endgültig der Startschuss, um für nationale Alleingänge auf die Straße zu gehe

@ 15:56 Uhr von IBELIN

Zitat: „ Welcher Nationalismus soll denn das sein, wenn eine Regierung bereit ist sich um das Leben der Mitbuerger zu kuemmern? Welche humanistischen Grundwerte vertritt denn die EU mit dieser chaotischen Corona Politik und Impfstrategie“

Sie müssen wissen: Wenn Populisten wie Johnson oder Orban schneller vorankommen mit den Impfungen, dann sind das egoistische Nationalisten! Wenn sie etwas schlechter machen, dann sind es die unfähigen Populisten! So einfach ist das Ganze in den Meinungsblasen mancher Foristen!

das "Anpassen" von Impfstoffen

an kommende Mutanten dürfte schwierig bis unmöglich sein....wer will denn heute schon wissen, wie diese "aussehen"?....
Zitat Karl Valentin "Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen"...

Von andererseits Vielleicht

Von andererseits

Vielleicht schließt man deshalb die Grenzen nicht und lasst Haus, Hof und Tor für das Virus offen, weil das Virus keine Grenzen kennt.
Und dritte Impfung, weil die ersten beiden Impfungen gegen die Corona Mutante nicht gut wirksam ist? Was soll man davon halten?
Na bald kämpfen wir höchstwahrscheinlich gegen die brasilianische Mutante, da wirkt erstmal gar nichts mehr. Die Grenzen und Flughäfen sind bekanntlich offen. Weder Impfung noch Tests helfen den Menschen.
Ist das ein "Spiel ohne Grenzen"?
Das wird ein endlos "Spiel", das sehr gefährlich ist. Leib und Seele jedes einzelnen stehen in Gefahr.
Man sollte sich/uns besser in Sicherheit bringen und schützen.

Am 27. März 2021 um 15:50 von Margitt.

Zitat: Aber die meisten Deutschen haben zugunsten einer dauerhaften Sommerzeit abgestimmt - nur dass die EU dies noch nicht umsetzte.

Ich kann mich nicht erinnern, jemals zu einer Volksbefragung zur Zeitumstellung aufgerufen gewesen zu sein.

Sie meinen wahrscheinlich die Online-Umfrage der EU 2018. Daran haben gerade einmal 3,79 % der deutschen Bevölkerung teilgenommen. Vielelicht davon haben die meisten für die Abschaffung der Zeitumstllung gestimmt. Das sind bei weitem nicht "die meisten Deutschen".

@ 0_panik, Statistiken und Infos zum Stand der Impfkampagne

Mir scheint, Ihre Fragen werden hier beantwortet:

https://impfdashboard.de/

@ 15:58 von weingasi1

'Wir', damit meine ich die reichen Industrienationen. (Wir, die wir alles im Überfluss haben - ohne dass wir es wirklich bräuchten.)

Grüße, Kurt

@ 15:22 von Keveslegeti

"Russland hat prozentual weniger Impfungen als jedes Land in der EU und die echten Produktionskapazitäten von Sputnik sind völlig unklar."

Einige wollen es einfach nicht verstehen.
Es geht nicht darum dieses Sputnik 5 von Russland zu beziehen.
Es geht darum es selber hier zu produzieren, Russland hat da nämlich keine Patentprobleme.
Es ist geplant Sputnik 5 in Italien, Deutschland und sonst wo vor Ort zu Produzieren.

Tja, in GB plant man die 3. Impfung

Stand vorgestern: in Bayern haben viele Über-80-Jährige noch keinen Impftermin, vermute in anderen Bundesländern ist es ähnlich.

Noch Fragen?

15:17 von IBELIN

«Bravo GB, alles richtig gemacht.»

Kaum was bis gar nichts richtig gemacht … Regierung in GB.

Impfen ist seit einigen Monaten, und vorher war GB Corona-Katastrophen-Country. Derart katastrophal mit exorbitat hohen Zahlen an Toten, dass GB noch heute die Statistik mit Todesfällen / 100.000 Einwohner unter allen Industriestaaten der Erde in negativ anführt.

Dann kam der Impfstoff … und große Liefermengen als Hilfestellung aus der EU. Wäre die EU genau so nationalistisch wie GB (oder die USA) gewesen. Sähe die Impfsituation in GB heute ganz anderes viel mieser aus.

Impfhysterie hat um sich gegriffen, und Impfquoten wurden der neue Medaillenspiegel als Ersatz für den im Sport, der wegen Corona verstarb.
Ohne selbst corona-krank gewesen zu sein.

Impfen ist wichtig, und schnell viele Menschen impfen ist gut.
In allen Ländern der Welt wäre es das.

Impfen ist nicht der Heiland, der alleine Erlösung auf Erden bringt.
Dauer-Enttäuschung über Gewesenes verleidet das Leben … sonst nix.

16:01 von Hinterdiefichte

@ 15:55 von Thomas D.
Zitat: „ 15:17 von IBELIN
... Bravo GB, alles richtig gemacht.

Na ja ...:
Verstorbene GB: ca. 127.000
Bevölkerung GB: ca. 67.000.000
Verstorbene DE: ca. 76.000
Bevölkerung DE: ca. 83.000.000
Wenn Sie meinen ..“

Sie vergessen, dass wir uns in der Halbzeit befinden. Abgerechnet wird, wenn die Pandemie beendet ist! Die Variante B 1.1.7. grassierte in UK schon und scheint dort besiegt zu sein! Hier fängt diese Mutation gerade erst an zu wüten!

Das ändert nichts an der Tatsache, dass auch wegen Boris Johnsons schlechtem Krisenmanagement bereits 127.000 Briten tot sind! Die werden nicht mehr lebendig, sie bleiben tot! Ihr Versuch, diese Schicksale zu relativieren und irgendeinen späteren Abrechnungspunkt zu etablieren, ist unredlich.

@ 16:14 von Zundelheiner

Karl Valentin hat mit "Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen" von Mark Twain geklaut. Letzterer hatte darauf kein Patent.

Grüße, Kurt

@ Hinterdifichte

" Wenn Populisten wie Johnson oder Orban schneller vorankommen mit den Impfungen, dann sind das egoistische Nationalisten! Wenn sie etwas schlechter machen, dann sind es die unfähigen Populisten! "

Das ist zu einfach. Ich z.B. halte Johnson für relativ clever, er ist auch durchaus sprachlich gewand und unterhaltsam. Aber die Prämisse seines Handels ist doch sehr vom Ego getrieben. Und im UK macht man mit dem Impfen nun vieles auch richtig, das stelle ich nicht in Abrede. Aber in GB gilt in vielen Belangen eine Sicht die vor allem den eigen Vorteil als alleiniges Bewertungskriterium ansetzt. Und dagegen verwehre ich mich. Klar, man muss nicht unbedingt Selbstaufgabe betreiben, aber doch einen Mittelweg beschreiten, fair bleiben. Und fair ist ein Fremdwort für die "Johnsons und Orbans". Ich lehne das ab. Und zwar grundsätzlich, es ist mit meinem Wertebild nicht kompatibel.
Von der EU erwarte ich sowohl die eigenen Interessen zu vertreten als auch die Anderen nicht zu vergessen.

16:10 von Thomas D.

"15:56 von IBELIN
Welcher Nationalismus soll denn das sein, wenn eine Regierung bereit ist sich um das Leben der Mitbuerger zu kuemmern? "...

Sie wissen genau, was gemeint ist. Bei der Impfstoffbeschaffung beide Ellenbogen auszufahren, ist erstens zu kurz gedacht und zweitens höchst unmoralisch."

Nein weiss ich nicht. Auch Israel und die USA haben sich rechtzeitig mit Impfstoff eingedeckt. Was ist daran unmoralisch, wenn eine Regierung Schaden vom Volk fernhaelt. Das versprechen die doch bei der Amtseinfuehrung.

16:10 von Tada

"Ich persönlich finde es eine Schande, dass viele Impfprojekte gegen Kinderkrankheiten in der 3. Welt wegen Corona gestoppt worden sind. "

Das finde ich auch. Aber auch dafuer gaebe es Sicherheitsmodelle , um weitermachen zu koennen.

Es ist halt von Anfang an chaotisch. Erst laesst man zu, dass sich das Virus praktisch ungehindert um den Globus verbreiten kann und spaeter findet man ungeeignete Massnahmen, die eigentlich nur noch purer Aktionismus sind.

Was soll man sagen?

15:44 von Bernd Kevesligeti

«Und beim dem Streit um den Impfstoff handelt es sich um den ersten Konflikt nach dem Brexit zwischen der EU und Großbritannien. Er offenbart aber auch den Impfstoffnationalismus der Kontrahenten.»

Wenn da "Impfstoffnationalismus" zutage tritt. Dann ist es der von GB.

Die EU ist der größte Impfstoff-Exporteur der Welt, auch wenn nicht so große Mengen geliefert werden können, wie man mal annahm. Oder irgendwie in Aussicht stellte mit Über-Optimismus, ohne das absehen zu können.

Russland liefert Sputnik V … und die Impfquote in Russland selbst ist mau.
Weit unter dem Durchschnitt in der EU.
So viel Sputnik V produzieren kann Russland aktuell gar nicht, als dass dort Hinz und Kunz heute bestellen, und morgen beliefert werden könnten.

CHN hat fast 1,4 Mrd. Menschen im eigenen Land zu impfen. Selbst gesteckter Zeitrahmen: 20 bis 24 Monate. Ansonsten … siehe RUS mit Lieferungen.

Israel ist fast "impf-fertig" mit dem Stoff von Biontech.
Japan nimmt den auch.

Alles EU-Nationalismus …

@ 16:02 von IBELIN

Das verzögert die Verbreitung, verhindert sie aber nicht. Das ist leider die generelle Erfahrung in der Pandemie, auch in der aktuellen.

16:21 von schabernack

"15:17 von IBELIN
«Bravo GB, alles richtig gemacht.»

Kaum was bis gar nichts richtig gemacht … Regierung in GB."

Beziehe mich auf das Impfmanagement. Die Corona Epidemie ist ausser Kontrolle. GB ist bei 2 Mutationen offensichtlich durch, DE noch nicht. Insofern ist das Geschehen nicht vergleichbar. Man sollte die Zahlen am Ende vergleichen.

Am 27. März 2021 um 15:06 von Keveslegeti

Neuer Impfstoff

Ich halte den mRNA Impfstoff von CureVac aus Tübingen für wesentlich besser als den russischen Vektor-Impfstoff Sputnik. Leider steht die Zulassung noch aus. Trotzdem läuft die Produktion schon und die Kapazitäten sind bedeutend größer als bei Sputnik.
__
Ich bin immer wieder überrascht, wieviele Menschen es alleine hier im Forum gibt, die ein umfassendes Wissen über so komplexe Dinge, wie mRNA Vakzime haben. Da brauchen wir uns um unsere med. Forschung wahrlich keine Gedanken machen.
Auf mich bzw. mein Wissen kann sich da leider niemand verlassen. Ich bin da auf Insider angewiesen, die sich fundiert mit dem Thema auseinander gesetzt haben.
Ich gestehe 1. dass ICH nicht einmal weiss, wo genau Sputnik in welcher Grössenordnung produziert wird und 2. dass ich persönlich nicht fundiert belegen könnte, dass z.B. Biontech ein besserer Impfstoff ist, als z.B. Curevac oder Sputnik.
Sorry.

Am 27. März 2021 um 14:50 von Keveslegeti

Sie haben jetzt schon mehrfach in Ihren Beiträgen das Wörtchen wir genommen, wen meinen sie mit wir.
Wenn ich die Beiträge so lese, gibt es eine Menge anderer Meinungen, das ist nichts mit wir.
Und ich habe gerade auf anderer Deutschen Seite gelesen, die Zustimmung zur EU hat ganz schön gelitten, was auch kein Wunder ist.
Also mit dem wir, das sehen wohl nicht mehr so viele, beim impfen.

Am 27. März 2021 um 14:52 von Keveslegeti

@ asimo

Wir sollten in der EU zusehen, dass wir uns selbst versorgen können.

Wir sind genau auf dem richtigen Weg. Toleranz, Solidarit, Zuversicht
___
Bei der Kakophonie der Stimmen, des Nörgelns und des Schimpfens (ich schliesse mich da nicht aus ) der unterschiedlichen Anforderungen und Prämissen, sehen Sie "uns", wer auch immer gemeint ist, auf genau dem richtigen weg ?
Na, dann wollen "wir" mal hoffen, dass jemand Brotkrumen gestreut hat.

@ 16:21 von schabernack

"Impfen ist seit einigen Monaten, und vorher war GB Corona-Katastrophen-Country. Derart katastrophal mit exorbitat hohen Zahlen an Toten, dass GB noch heute die Statistik mit Todesfällen / 100.000 Einwohner unter allen Industriestaaten der Erde in negativ anführt."

Zumindest was die Impferei angeht hat GB alles richtig gemacht!
Außerdem, wenn das mit der Impferei bei uns so schleppend weitergeht, dann wird es auch bei uns noch viele weitere Todesfälle geben.

@Keveslegeti

Sind Sie sicher, dass die Vektor-Impfstoffe neu zugelassen werden müssten?
Schließlich verimpft das Vereinigte Königreich auf der Insel hauptsächlich den Impfstoff von Astra Zeneca.
Und müssten dann nicht auch die jährlich überholten Grippeimpfstoffe ständig neu zugelassen werden?
Und welches Verfahren würde das nach sich ziehen, doch schlussendlich nicht mehr den gesamten Zulassungsweg?

Am 27. März 2021 um 15:11 von mcg

Im Rahmen des Abkommens wolle die EU ihre Drohung, den Export von BioNTech/Pfizer-Impfstoffen nach Großbritannien zu verbieten, aufheben. Im Gegenzug sei die britische Regierung bereit, auf einige langfristige Bestellungen des AstraZeneca-Impfstoffs zu verzichten, der aus Holland exportiert werden sollte.
Wir tauschen also BioNTech jetzt gegen AstraZeneca in nebulöser Zukunft, über Größenordnungen verrät der Artikel nichts.
___
Ich kann und will nicht glauben, dass man ein solches Abkommen tatsächlich getroffen hat.
Sowas mit dem Begriff "beratungsresistent" zu beschreiben, ist noch viel zu beschönigend. Lasst denen doch in Gottes Namen den eh ungeliebten AZ und wir behalten den Biontech, der angeblich leichter anzupassen ist, wenn das stimmt.
Das man da überhaupt drüber nachdenkt, nach all dem Debakel mit GB.

Auf mich bzw. mein Wissen kann sich da leider niemand verlassen?

von weingasi1 @
Aber wählen gehen Sie doch?

@xeniosson 14:29

Es gibt selbst bei ungebremsten Bestellungen Kapazitätsbeschränkungen bei jeglicher Produktion.

Am 27. März 2021 um 15:13 von Keveslegeti

Im Klartext, Sie kritisieren angesichts des nun einmal faktisch bestehenden weltweiten Impfstoffmangels die Solidaritätder EU? Und die Tatsache, dass Deutschland es "versäumt" hat, sich auf Kosten schwächerer Länder mehr Impfstoff zu raffen?
___
Ich würde es nicht als "raffen" bezeichnen, wenn man anstatt wochenlang zu debattieren und abzuwägen und nochmal zu feilschen, sondern man hätte dann eine schnelle, dem Bedarf und der Preisvorstellung entsprechende Bestellung abgegeben und wäre dadurch sogar in die Lage gekommen, anderen zu helfen. Nur wer selbst hat, kann anderen geben.

16:48 von weingasi1

2. dass ich persönlich nicht fundiert belegen könnte, dass z.B. Biontech ein besserer Impfstoff ist, als z.B. Curevac oder Sputnik.

Das kann keiner, und ein redlicher Wissenschaftler wird das auch nicht tun. Es scheint ein Kopf an Kopf- Rennen zu sein.

... brauchen die

... brauchen die Übersicht.
Wo ist derzeit wie viel von welchem Impfstoff vorhanden, und wie sieht die Lage in der Zukunft aus?

Völlig richtig, vor der nächsten Wahl lassen wir uns von allen Politikern die jeweiligen Glaskugeln zeigen.

Am 27. März 2021 um 16:35 von IBELIN

Zitat: Auch Israel und die USA haben sich rechtzeitig mit Impfstoff eingedeckt. Was ist daran unmoralisch, wenn eine Regierung Schaden vom Volk fernhaelt. Das versprechen die doch bei der Amtseinfuehrung.

Ich vermute, Sie verstehen Thomas D (16:10) absichtlich falsch. Er hat nicht kritisiert, dass sich manche Staaten schneller mit Impfsoff versorgt haben als andere. Er hat die Art und Weise ("Ellbogen ausfahren") kritisiert, in der das zum Teil geschehen ist. Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel.

Am 27. März 2021 um 15:16 von schabernack

Völlig sinnbefreit, den größten Corona-Impfstoff-Exporteur der Welt … die EU … als "Schmarotzerverein" zu titulieren.
______
Dann ist es ja eigentlich umso trauriger, dass der "grösste Impfstoff-Exporteur der Welt "
es nicht fertigbringt, seine eigene Bevölkerung mit ausreichend Impfstoff zu versorgen. Das war mir so in der Tat nicht bewusst. Dann ist das Dilemma ja noch weniger zu verstehen.
Ein solches Vorgehen kenne ich nur vom Hörensagen aus der ehem. DDR. Da diente der Vorgang, eher etwas zu exportieren, obwohl im Land Mangel herrschte, ja der Devisenbeschaffung.

@weingasi 1, 16:48

Auch ich bin nicht vom Fach und kann die unterschiedlichen Impfstoffe nicht beurteilen.
Wenn Einige meinen, dass sie das notwendige Wissen haben, dann sollen Sie danach handeln.
Ich kann nicht verstehen, warum man sich nur z.B. mit dem russischen Stoff impfen lassen würde oder eben auf keinen Fall mit dem russischen.
Mir ist das vollkommen schnuppe, ich nehme den Impfstoff, der mir angeboten wird, alle sind zugelassen, sicher und als wirksam bewertet.

@ weingassi

Ich bin immer wieder überrascht, wieviele Menschen es alleine hier im Forum gibt, die ein umfassendes Wissen über so komplexe Dinge, wie mRNA Vakzime haben.

Das habe ich nicht behauptet. Ich habe mich als Laie rege und offen informiert und meine Meinung gesagt.
Mehr nicht.

@16:16 von M. Höffling

Herr Bundesgesundheitsminister muss das in einer Bundespressekonferenz mitteilen. Die Menschen wollen vollumfänglich über das Corona-Impfen informiert sein, mit der Fragestellung :
Wo ist der ganze Impfstoff für D. Obwohl andere Länder richtig loslegen.
Auf das RKI zu verweisen ist zu schwach.

16:48 von weingasi1

«Ich gestehe 1. dass ICH nicht einmal weiss, wo genau Sputnik in welcher Grössenordnung produziert wird und 2. dass ich persönlich nicht fundiert belegen könnte, dass z.B. Biontech ein besserer Impfstoff ist, als z.B. Curevac oder Sputnik.»

Der Stoff von Biontech ist als mRNA Impfstoff schneller an Mutationen anzupassen als ein Vektor Impfstoff wie Sputnik V.

Beide stehen exemplarisch für die Art der Impfstoffe.
Für alle anderen in der jeweiligen Gruppe gilt das gleiche.

Der Vektor-Impfstoff benötigt eine "Zutat" (ein Enzym … meine ich … weiß ich aber auch nicht genau) zur Anpassung. Ein Vorprodukt, das man auch erst in benötigter Menge herstellen muss. Evtl. muss es ein anderes sein nach Mutation, damit der Vektor auch wirksam bleibt.

Bei mRNA ist es eine genetische Änderung in der "Programmierung", die kein Vorprodukt erfordert. Ist mehr flexibel … dieses Prinzip.

Über die Qualität des Impfstoffs sagen beide Prinzipien nichts.
Bei Biontech mit ± 94% ist der Schutz sehr hoch.

Es geht völlig an der Realität vorbei, ...

... , wenn man die Entscheidungsmöglichkeiten eines Staatenbundes (EU) mit den Entscheidungsmöglichkeiten eines Einzelstaates vergleicht.
Es gibt gute Gründe für ein Gebilde wie die EU (mit Verbesserungsluft nach oben), aber es gibt natürlich auch Nachteile (wie u.a. bei den Impfstoffverhandlungen gesehen).
Haben wir ja an Trump‘s USA deutlich vorgeführt bekommen, was im Guten aber auch im Schlechten per Dekret für 300 Mill. beschlossen werden kann.
Ist doch logisch, dass ein Zusammenschluss von mehreren Staaten andere Bedingungen erfüllen muss.
Ich möchte zur Zeit nach wie vor weder in England, Israel oder USA leben.

@ IBELIN

Bravo GB, alles richtig gemacht

Können wir uns darauf einigen, dass das Geschmackssache ist? Egoismus ist meiner Ansicht nach nur ein vordergründiger Erfolg. Die rechten Tory-Anhänger werden allerdings wohl begeistert sein.

von schabernack 16:45

Impfstoffnationalismus, so ziemlich allgemein in Europa und GB. Der Streit war doch offensichtlich. Nur das in dem Fall die EU wohl die schlechteren Karten hat (warum? ).

Um Sputnik V ging es hier nicht. Aber das Sie damit kommen offenbart natürlich auch die Position. Die sind schlecht,
die können nicht liefern.....

Könnte es nicht sein, daß das Wünsche sind ?

16:00 von Margitt. Sie - und

16:00 von Margitt.

Sie - und alle anderen Meckerer - vergessen, dass niemand wissen konnte, welcher Impfstoff denn überhaupt wirken würde.
Die USA, UK und auch Israel standen " mit dem A.... an der Wand " - z.T wegen verfehlter Coronapolitik oder bevorstehenden Wahlen.
Die haben ziemlich alles gekauft, was irgendwie ging - ohne an ihr Volk zu denken. Gedacht haben die nur an sich selber.
Das Geschrei hier in D. wenn die EU so gehandelt hätte, mag ich mir gar nicht vorstellen.

@ wenigfahrer

Vielleicht haben Sie recht, aber meine positive und solidarische Haltung lasse ich mir nicht vermiesen. Und da sehe ich mich in Deutschland durchaus eingebettet in eine Mehrheit.
Das Negative, der Frust, das ist nicht die Mehrheit.

Am 27. März 2021 um 15:53 von andererseits

- eine nationale Impfstrategie greift zu kurz und hilft damit nicht mal denen, die zu eng auf ihr eigenes Land schauen, denn Viren und ihre Mutationen kennen bekanntlich keine Grenzen.
___
Wenn man im Land ausreichende Produktionsstätten hat und demzufolge bei Auftauchen einer Mutation, die eine Anpassung desselbigen verlangt, entsprechend schnell reagieren kann, dürfte das ein recht gutes und wirkungsvolles
Konzept sein.

Wo ist die EU?

Die EU muss jetzt schnell die Optionen für die neuen Impfstoffe sichern. Koste es was es wolle. Wie von den Impfstoff Herstellern angekündigt können die Impfstoffe an die neuen Mutanten angepasst werden.
Macht die EU wieder nur ein Impfdesaster dann ist GB längst fertig mit dem Corona-Impfen und D. hat noch gar nicht richtig losgelegt.

Egoismus Show

Jetzt über eine dritte Impfung zu schwadronieren, wo ja noch kaum jemand die zweite Impfung bekommen hat, ist schon ein seltsamer Zug. Eine sehr unschöne Zurschaustellung von Egoismus der restlichen Welt gegenüber.

Es liegt wahrscheinlich darin begründet, dass in GB das gesamte restliche Krisenmanagement völlig in die Hose gegangen ist.

16:47 von IBELIN / @schabernack, 16:21

«Beziehe mich auf das Impfmanagement …
Man sollte die Zahlen am Ende vergleichen.»

"Das Ende" soll dann wann genauer sein?
Tot ist tot … und lebendig wird kein Toter mehr.
Inzidenzen können sinken.
Die Zahl der Toten ist eine Summe ohne Subtraktion !

Das Impfmanagement ist nicht der Heiland.
Ich wiederhole mich ungern.
Aber manchmal geht es nicht anders.

Alle Industriestaaten, die sich als demokratisch verstanden wissen wollen. Gucken auf ewig belämmert aus der Wäsche, wenn sie mal die Vergleichszahl der Toten aus Japan und Südkorea pro Bevölkerungszahl zur Kenntnis nähmen.

Ca. 70 und 35 aus JAP / S-KOR.
Ca. 900 und 1.650 in DEU / GB.
Was soll dann welches ferne Ende im Sankt Nimmerlein sein.
Bis das mal so was wie "gleich" wäre.

"Impfmanagement" in beiden Ländern könnten Sie gar nicht anders als: "lahm wie die Sau" bezeichnen. Geimpft wird dort seit ca. 2 bis 4 Wochen. Und woher die Zahlen oben?

Impfen ist wichtig … Impfen ist nicht der Heiland.
Leben ist noch was anderes.

Am 27. März 2021 um 16:17 von Kurt Meier

@ 15:58 von weingasi1

'Wir', damit meine ich die reichen Industrienationen. (Wir, die wir alles im Überfluss haben - ohne dass wir es wirklich bräuchten.)
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Wieso fällt mir jetzt als allererstes wieder der Impfstoff ein ?
Davon abgesehen, kann ich mit Aussagen, wie: "wir, die wir ALLES im Überfluss haben"
nicht viel anfangen. Wenn Sie da auch wieder die G20 meinen, so gibt es selbst da grösste Unterschiede und was "Überfluss" ist, wird auch fast jeder eine unterschiedliche Vorstellung haben.
Fakt bleibt, nur wer selbst (genug) hat, ist in der Lage, jemandem etwas zu geben, der nichts bzw. zuwenig hat.

um 16:35 von IBELIN

,,...Was ist daran unmoralisch, wenn eine Regierung Schaden vom Volk fernhaelt. Das versprechen die doch bei der Amtseinfuehrung."

Egoisten haben ein feines Leben und brauchen sich nicht zu schämen, solange es noch schlimmere oder mächtigere Egoisten gibt. Eine Regierung, die wie Sie sagen, 'Schaden vom Volk' fernhält, indem sie sich an anderen schadlos hält, ist sicher nicht unmoralisch. Die Cleverness der Macht kennt keine Moral und sie hat ihre Fans im ,,Volk".

Ein roter Faden, der durch die Pandemie geht, ist die Demaskierung aller nach Immunität gegen Verlust von Privilegien lechzenden Mitmenschen, denen man im Notfall nicht begegnen oder gar ausgeliefert sein möchte. Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg hat eine sehr verwöhnte Gesellschaft zu eingebildeter Erhabenheit und Größe geformt, der in Teilen einfachste Formen von Solidarität irgendwo vorbeigeht und das derart, daß es als Schwäche oder Naivität diffamiert wird. Dahinter lauern Brutalität und Disziplinlosigkeit der Verqueren.

@14:04 von Margitt

>> viele unterschiedlich starke Länder in
>> einem Bündnis sind, die wirtschaftlich
>> und von der Interessenlage wenig
>> Gemeinsamkeiten haben

Dasselbe können Sie aber auch über die Bundesstaaten der USA sagen. Also z.B. Iowa und Kalifornien haben auch "wirtschaftlich und von der Interessenlage wenig Gemeinsamkeiten". -.-

Oder über Dtl., Bayern und MeckPomm haben auch "wirtschaftlich und von der Interessenlage wenig Gemeinsamkeiten". oO

GB benötigt mRNA Impfstoff

Eine dritte Impfung würde Impfexperten zufolge nur mit einem mRNA Impfstoff Sinn machen, jedenfalls nicht wieder mit dem gleichen Vektor-Impfstoff. In GB gibt es aber keine Produktion von mRNA Impfstoffen.

Die EU sollte mRNA Impfstoff aber dann lieber in die 3. Welt schicken, als an den Impfweltmeister zur 3. Impfung.

um 16:55 von Giselbert @ 16:21 von schabernack

,,Außerdem, wenn das mit der Impferei bei uns so schleppend weitergeht, dann wird es auch bei uns noch viele weitere Todesfälle geben."

Die Sterblichkeit ist trotz zögerlichem Impftempo und steigender Inzidenz rückläufig.

Am 27. März 2021 um 16:00 von rossundreiter

Wenn die nächsten Mutationen (indische steht gerade auf dem Fahrplan) ankommen, die Impfstoffe noch unwirksamer sind und sich infolgedessen statt 60% nur noch 6% impfen lassen möchten, könnte das hinkommen...
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Wenn ich diverse Meldungen aus unterschiedlichen Medien richtig verstehe, ist die Bereitschaft sich impfen zu lassen erheblich gestiegen und nicht wie etwa gesunken, wie Sie das hier proklamieren. Zumal es als sicher anzusehen ist, dass man als Geimpfter andere Möglichkeiten haben wird. Wer die nicht möchte, der lässt es eben.

3. Impfung

Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass in Großbritannien bisher nur wenige eine 2. Impfung erhalten haben - deutlich weniger als in der EU. Wenn die EU mit einem Exportverbot ernst macht, wird es für die Briten schwierig überhaupt diese 2. Impfung zu gewährleisten. Also keine Grund für Neid. Angesichts dessen, dass AstraZenteca in dem Vertrag mit der EU im Punkt 13.1.e versichert hat, dass keine Ansprüche Dritter - wie z.B. den Briten - gegen eine Erfüllung der vertraglich abgesprochenen Lieferungen an die EU spricht, kann man auch guten Gewissens von Seiten der EU auf den Verbleib der in der EU hergestellten Impfdosen pochen. Ohne den Impfstoff aus der EU würde die Briten ziemlich alt ausehen. Die Impfstofflieferungen waren auch ein Akt der Solidarität mit der britischen Bevölkerung, die wie kaum ein anderes europäisches Land von der Coronapandemie gebeutelt ist wenn man die Todesfallzahlen betrachtet. Grund war die lange Zeit verharmlosende Politik von Herrn Boris Johnson.

16:55 von Giselbert / @schabernack, 16:21

«Zumindest was die Impferei angeht hat GB alles richtig gemacht!»

Aus nationaler Sicht hat GB zum Impfen zumindest nichts falsch gemacht. Ist ja auch eine Sichtweise, zu der sich im Hinblick auf Bevölkerungsschutz jede Kritik von selbst verbietet.

«Außerdem, wenn das mit der Impferei bei uns so schleppend weitergeht, dann wird es auch bei uns noch viele weitere Todesfälle geben.»

Auch in GB wird es weitere Tote geben.
Nicht nur Impfschutz kann helfen, all zu viele Tote zu vermeiden.
Für Schwer-Erkrankte und Erkrankte insgesamt gilt das auch.

Alle Menschen weltweit sehnen sich danach, dass mehr Impfschutz auch wieder mehr normal macht im Leben. Sowohl privat … als auch öffentlich. Ein mehr als nur verständlicher Wunsch, der bei mir selbst auch gar nicht anders ist.

Bewegung im eigenen Land kann national mehr geimpft besser werden. Bewegung nach außerhalb mit (Urlaubs) Reisen wird es erst dann, wenn man auch über den Teller national mehr Impfschutz in anderen Ländern hat !

Am 27. März 2021 um 17:04 von werner1955

Auf mich bzw. mein Wissen kann sich da leider niemand verlassen?

von weingasi1 @
Aber wählen gehen Sie doch?
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Da können Sie aber ganz sicher sein, obwohl ich den Zusammenhang zwischen meinen nicht oder kaum vorhandenen Kenntnissen hinsichtlich biologisch, chemischer und medizinischer Zusammenhänge mit meinem Wahlverhalten nicht wirklich verstehe.

@ 0_Panik

Macht die EU wieder nur ein Impfdesaster ...

Das ist ja so weit an der Realität vorbei, dass mir die Worte fehlen.


... dann ist GB längst fertig mit dem Corona-Impfen und D. hat noch gar nicht richtig losgelegt.

Das ist mir zu negativ, zu viel Minderwertigkeitsgefühl, zu viel Frust. Der scheint wirklich tief zu sitzen. Wieso?

@17:31 von Keveslegeti

"@ wenigfahrer
Vielleicht haben Sie recht, aber meine positive und solidarische Haltung lasse ich mir nicht vermiesen. Und da sehe ich mich in Deutschland durchaus eingebettet in eine Mehrheit. Das Negative, der Frust, das ist nicht die Mehrheit."

Ich frage mich nur immer öfter ob die EU nicht einfach eine weitere Entität ist, in der die selbe Dynamik von "egoistischen" Nationalstaaten vorherrscht.
Die vereinigten Staaten sind gerade beim Impfthema nun auch nicht wirklich als "solidarisch" zu beschreiben – das gilt nur nach innen.

Also wenn in Großbritannien dann schon 5...6 Mal

die ganze Bevölkerung durchgeimpft sein wird, meine 89-jährige Mutter, die vollkommen bewegungsunfähig ist, hier in Deutschland aber immer noch ungeimpft überlebt (haben wird), muss es ein Wunder sein! Auf dieses Wunder warte ich.

(In frühestens 2 Monaten werden Hausärzte oder mobile Impfteams Hausbesuche machen, bis dahin besuchen >>nur<< hunderte junge Pflegekräfte, die zwischenzeitlich mit hunderten anderen - auch Fremden - Kontakt hatten und vielleicht ganz viele Auslandsurlaube ebenfalls, diese alten gefährdeten Leute)

@ ich1961

"Das Geschrei hier in D. wenn die EU so gehandelt hätte, mag ich mir gar nicht vorstellen."

Ihrer Phantasie kann auf die Sprünge geholfen werden, wenn wir uns mal die Schweinegrippe erinnern. Da hat die EU auf Vorrat gekauft. Und das Geschrei war groß und laut. Etwa der Art: "natürlich haben die EU-Bonzen nur versagt und das sauer verdiente Steuergeld der Pharmylobby in den Rachen geworfen".
Dass die EU nun etwas vorsichtiger agierte, kann man ihr danach kaum vorwerfen. Vorwerfen kann man der EU nur etwas, wenn sie jetzt nicht Dampf macht.

Unsere Regierenden "GroKO"

Reden im Moment nur vom Testen, weil sie beim Impfstoff verschlafen haben, oder weil sich mit Tests mehr verdienen lässt?
Aus meiner Sicht hilft testen nicht gegen Corona, Impfen dagegen schon.

Wie soll das jetzt kommen?
Wer Einkaufen will oder anderes unternehmen will muss einen negativen Test vorweisen, ja so generiert man neue Geschäftsmodelle!!!!

17:28 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 16:45

«Impfstoffnationalismus, so ziemlich allgemein in Europa und GB. Der Streit war doch offensichtlich. Nur das in dem Fall die EU wohl die schlechteren Karten hat (warum? ).»

Würde die EU gegenüber GB aufs Gaspedal vom Nationalismus treten. Dann gibt es Exportstopp aus allen Produktionsstätten von aus der EU nach GB. Und noch doppelt so verstruwwelt guckt der Nationalismus-Struwwelpeter namens Boris dann aus der Wäsche. Nur mit in GB produziertem Impfstoff macht die Impfkurve in GB die steile Biege schwer nach unten.

So nationalistisch isser dann schon … der Impfstoff vom Peter.
Pustekuchen … die EU hat die schlechteren Karten !

«Um Sputnik V ging es hier nicht. Aber das Sie damit kommen offenbart natürlich auch die Position. Die sind schlecht, die können nicht liefern.
Könnte es nicht sein, daß das Wünsche sind ?»

Wieder mal verzapfen Sie selbstgebrauten Mumpitz, der aus Worten anderer nicht im Ansatz zu lesen ist.

Gar nichts anderes als viele gute Impfstoffe wünsche ich !

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