Kommentare - Corona-Pandemie: Großbritannien plant dritte Impfung

27. März 2021 - 13:25 Uhr

Eine dritte Impfung soll in Großbritannien vor Mutationen des Coronavirus schützen. Man sei vorbereitet, sagte der zuständige Staatssekretär. Auch im Streit mit der EU über Impfstoff-Exporte scheint es eine Lösung zu geben.

Artikel auf tagesschau.de

Kommentare

3. Impfung

"Bis zum Herbst würden hierfür vermutlich acht verschiedene Impfstoffe zur Verfügung stehen"

Ich wünschte wir hätten die erste.
Stoppt Biontech Export.

Sackgasse Corona-Impfstoffe

Und auf die 3. folgt die 4., 5., 6., 7. ..... Impfung, bis von den Briten nix mehr übrig bleibt als nur noch ein mutiertes großes Mega-Monstervirus.

plant dritte Impfung ?

Da können wir nur traurig zusehen und auf die EU waren.

Heißes Rennen...

... zwischen Team Lockdown und Team Impfungen, auch ohne Stadionbesuch. Damit steht es 3:3. Und es ist noch nicht mal Halbzeit.

Keine Angst, Sie werden weiterhin gut unterhalten. Das geht bis ins Elfmeterschießen.

Gute Taktik.

Es wird befürchtet, dass Virusvarianten aus dem Ausland das bislang erfolgreiche britische Impfprogramm schwächen könnten.

Gute Taktik. Die Geimpften einfach nicht auf die verschiedenen Viren treffen lassen.

So wurde dank hervorragender Impfstoffe schon so manche Pandemie besiegt.

...ttetEineMeinung #Pandemiemarathon

Die Strategie ist richtig.

Wir müssen vorbereitet sein auf Mutanten gegen die die Impfungen nicht mehr so wirksam sein werden.

Zum Glück können wir die Impfstoffe inzwischen im Normalfall recht schnell anpassen, sobald das Grundkonzept erst mal steht. Wir sehen das ja inzwischen bei den Grippeimpstoffen. Auch dort haben wir einen sich verändernden Virus und können vorbeugend gegen die Stämme impfen die sich voraussichtlich weltweit ausbreiten werden. Zusammen mit der Grundimmunität, die sich voraussichtlich gegen diese Coronaviren bilden wird, wie auch im Fall der Grippe, sollten wir DIESE Pandemie in den Griff kriegen.

Dafür ist es notwendig, dass wir Produktionskapazitäten aufbauen und aufrecht erhalten, die ausreichen um die Weltbevölkerung innerhalb weniger als 12 - besser 6 - Monaten impfen zu können und diese auch den ärmeren Ländern zur Verfügung stellen.

Das vermeidet Streit um die Verteilung und wir sind auch für den nächsten Erreger gewappnet.

Dritte Impfung

Ich bin ein Laie, aber ich halte es nicht für möglich, dass eine Drittimpfung gegen Mutationen schützt, gegen die die Erst- und die Zweitimpfung nicht schützen. Jeder Impfstoff "lernt" doch das Immunsystem "an", wie die Oberfläche des schädlichen Virus beschaffen ist. Daher kann das Immunsystem Viren, deren Oberfläche zu sehr abweicht, diese nicht erkennen. Oder liege ich da falsch?

Grüße, Kurt

Großbritannien ist eine Insel, aber liegt deshalb aber nicht

außerhalb der Welt.

„Allerdings wächst auch wegen der Ausbreitung ansteckenderer Varianten der Druck auf die Regierung, den bisherigen Impferfolg nicht zu gefährden“

Dann sollten sie über den nationalen Tellerrand hinausschauen und (schon im eigenen Interesse) mithelfen, die Eintragung neuer Mutationen von „außerhalb“ zu verhindern, statt ihr Handeln an „nationalen Interessen“ bzw. Egoismen auszurichten (dies zu „In den vergangenen Tagen war es zum Streit zwischen der britischen Regierung und der EU gekommen. Diese hatte ihre Exportkontrollen von Coronavirus-Impfstoffen verschärft, um Lieferungen in Länder zu blockieren, die hohe Impfraten aufweisen oder dort produzierte Impfdosen nicht abgeben. Vor allem Großbritannien war in den Fokus geraten: Nach Angaben der EU wurden bislang etwa elf Millionen Impfdosen in das Vereinigte Königreich exportiert. Umgekehrt warte die EU noch auf Lieferungen von britischer Seite“).

„Mehr“ hilft nichts, wenn richtige Verteilung das Entscheidende ist.

13:48, Kurt Meier

>>Dritte Impfung
Ich bin ein Laie, aber ich halte es nicht für möglich, dass eine Drittimpfung gegen Mutationen schützt, gegen die die Erst- und die Zweitimpfung nicht schützen. Jeder Impfstoff "lernt" doch das Immunsystem "an", wie die Oberfläche des schädlichen Virus beschaffen ist. Daher kann das Immunsystem Viren, deren Oberfläche zu sehr abweicht, diese nicht erkennen. Oder liege ich da falsch?

Grüße, Kurt<<

Der Impfstoff für die dritte Impfung wird an die neu aufgetretenen Mutanten angepasst sein. Das ist relativ einfach zu bewerkstelligen. Ein Prinzip, daß wir auch von der Grippeimpfung kennen, die deswegen jährlich wiederholt werden muss.

So kann es gehen ...

wenn man glaubt, die EU allein kann Impfstoffe besorgen.
Ich sage wieder einmal, dass sich für Großbritannien der Brexit bereits wegen der Impfungen mehr als rentiert hat.
Und ich kritisiere auch wieder, dass wir mit der EU aufs falsche Pferd setzen.
Wenn so viele unterschiedlich starke Länder in einem Bündnis sind, die wirtschaftlich und von der Interessenlage wenig Gemeinsamkeiten haben, wird es nichts mit dem Bündnis.
Die EU hat dies uns wiederholt vorgemacht:
Was ist mit der Zeitumstellung? Wird die noch rückgängig gemacht oder wartet man, bis ALLE Eu-Länder dies wollen?
Dann warten wir vergeblich.
Dabei ist die 2-malige Zeitumstellung pro Jahr nur ein Ärgerniss, dass bei mir den ablehnende Haltung gegenüber der EU nur noch fördert.

13:54 von Nettie: Mehr Impfungen werden helfen

„Mehr“ hilft nichts, wenn richtige Verteilung das Entscheidende ist
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Ich glaube schon, dass es bei Corona so ist wie bei der Grippe. Es gibt ständig neue Mutationen, so dass man immer wieder neu impfen muss.
GB ist m. E. auf dem richtigen Weg.

Nur wir, wir sind es sicher nicht.

Na dann weiß ja jeder...

...wohin die Reise führen soll.

EU möchte einen Impfausweis für Corona, dessen
Besitz verpflichtend wird für die Freiheit der Menschen
in Sachen Reisen. Welche sonstigen Grundrechte
vielleicht noch damit verbunden werden in der Zukunft,
wer weiß das schon.

Und dazu dann die Möglichkeit aufgrund von "Mutationen"
jeden jährlich zu zwingen sich erneut einem staatlichen
Nadelstich zu unterziehen, sonst Schluss mit Freiheiten.
Natürlich wird dies dann auch sehr zeitnah von jedem
Arbeitgeber gefordert werden...sonst byebye Arbeitnehmer.

Ein Kontrollinstrument, das jedem Menschen schwerste
Sorgen bereiten muss.
Niemand sagt, dass man diese Mechanismen für Böses
nutzen wird, aber die Möglichkeiten denen damit
Tür und Tor geöffnet werden sind astronomisch.

Zweiklassengesellschaft ante portas.
Geimpfte mit allen Rechten und Arbeit.
Ungeimpfte, ohne Reisefreiheit und verminderten Chancen
für ein durch Arbeit frei bestimmtes Leben.
Das kann nicht gut gehen.

GB kann Impfstoff spenden

Die WHO ruft zur Impfstoffspende auf.
Bei dem Überfluss könnte GB etwas an ärmere Länder spenden.

Die EU muss erstmal gucken, wie sie überhaupt genug heranschafft. Vor allem gleich, nicht irgendwann.

Nun liest man immer wieder von Marburg, dem tollen Aufbau der Produktionskapazitäten, doch das kann ja nicht alles sein, wenn eine 3.,4.,5. Impfung notwendig wird und zusätzlich exportiert und noch gespendet werden soll?
Ruht man sich gerade wieder aus?

Wann geht´s hier los

Die Briten planen die 3. Impfung, wir haben nicht einmal die 1. Impfung. Irgendwer macht da bedauerlicherweise zu viele Fehler! Nennt man wahrscheinlich Fachkräftemangel.

Wir wußten es vorher...

Jeder wußte, dass der "Brexit" in die Hose geht. Aber das es die Ärmsten so schlimm erwischt...

Ist doch mal ein Plan....

Hier wird doch immer bemängelt, daß die Bunderegierung keinen Plan hätte, wie sieht es denn mit der Zeit ab Herbst aus?? Groß Britannien als Vorbild hinzustellen ist vielleicht zu weit gegriffen. Aber der ganze Zirkus um Impfstoffe hat doch gezeigt, daß man finanzielle Risiken eingehen muss, eventuell Produktionskapazitäten einfordern und fördern muss, damit später dann genug Impfstoff da ist. Aufgrund des sich ständig verändernden Corona-Virus, der Tatsache, daß sich vermehrt neue Mutationen bilden ist doch davon auszugehen, daß wir wohl nachimpfen müssen, vielleicht eben auch mit veränderten Impfstoffen.
Zudem glaube ich zwar nicht dran, aber es wäre ja wohl ein Welt-Impfprogramm hilfreich, das dafür sorgt, daß rund um den Globus geimpft wird, ob sich das ein Staat leisten kann oder nicht, schlichtweg um die Bedingungen unter denen das Virus mutieren kann zu verschlechtern. Kostet Geld, aber wäre es das billiger als ein Lockdown nach dem anderen.

Am 27. März 2021 um 13:44 von BILD.DirEinDuHä...

Dafür ist es notwendig, dass wir Produktionskapazitäten aufbauen und aufrecht erhalten, die ausreichen um die Weltbevölkerung innerhalb weniger als 12 - besser 6 - Monaten impfen zu können und diese auch den ärmeren Ländern zur Verfügung stellen.
________
Wen bitte meinen Sie, wenn Sie von "wir" sprechen ? Wir, die Deutschen ? Wir die Europäer ? Wir der Westen ? Wir die Weltbevölkerung ?
Eigentlich wäre es sinnvoll, wenn das jeder Staat auf seinem Territorium macht. Für Länder, die nicht das können, muss das in die Kompetenz der WHO fallen. Es ist ja schwachsinnig, eine Versorgung zentral zu positionieren und jeder hat auch andere Präferenzen.

Wenn man einfachste Rechnungen könnte

Wenn man einfachste Rechnungen könnte, wären wir in ganz Europa schon mit der zweiten Impfung durch.

Rechenbeispiel: Wenn man nicht verhandelt, sondern gehandelt hätte und sofort mit Beginn von Phase 3 Studien alles daran gesetzt hätte, diesen Impfstoff bereits in Mengen ab 300-500 Mio Dosen zu produzieren, hätte man die Produktion davon schon im Januar oder Februar spätestens erledigt gehabt.

Die Kosten dafür wären selbst bei 50 Euro pro Dosis unter 100 Milliarden geblieben.

Stattdessen nimmt man Kredite in Billionenhöhe auf, lässt die gesamte mittelständische Wirtschaft und die kleinen gegen die Wand fahren.

Übrig bleiben Superreiche und Arme. Es wirkt auf mich, als hätte man die Pandemie dazu genutzt, die Bürger der EU am Ende faktisch zu Leibeigenen der Gewinner dieser Pandemie zu machen.

Die gesamte Politik, von Frau vd Leyen über die Herrn Spahn und Altmaier bis zu den Ministerpräsident:innen kann einfach nicht rechnen. Oder sie wollte es nicht.

Geschwindigkeit

Wenn es hier bei uns endlich einmal schneller gehen sollte und in den Impfzentren pro Impfkabine und Impfung 5 statt geplanter 15(!) Minuten umgesetzt würden, könnten wir auch im Herbst dieses Jahres mit der Drittimpfung loslegen.

Grüße, Kurt

13:48 von Kurt Meier Auch ich

13:48 von Kurt Meier

Auch ich bin " nur " Halblaie, aber so wie ich das verstanden habe, werden die Impfstoffe
- ähnlich wie die Grippeimpfung - dann an die Mutanten angepasst ( soll bei Biontech, Moderna und Curevac sehr gut gehen ).

13:54 von Nettie // Dann

13:54 von Nettie

// Dann sollten sie über den nationalen Tellerrand hinausschauen und (schon im eigenen Interesse) mithelfen, die Eintragung neuer Mutationen von „außerhalb“ zu verhindern, statt ihr Handeln an „nationalen Interessen“ bzw. Egoismen auszurichten (dies zu „In den vergangenen Tagen war es zum Streit zwischen der britischen Regierung und der EU gekommen. //

Das wäre wünschenswert, aber das bekommen die Briten nicht hin, die haben schon immer ihre eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt ( erinnere mal an M. Thatcher ).
Aber deswegen müssen " wir " nicht auch so handeln !

@ fathaland

Der Impfstoff für die dritte Impfung wird an die neu aufgetretenen Mutanten angepasst sein. Das ist relativ einfach zu bewerkstelligen.

Bei mRNA Impfstoffen geht das mit der Anpassung relativ schnell. AstraZeneca oder Sputnik sind Vektor-Impfstoffe und müssen neu entwickelt und neu zugelassen werden. Vielleicht will Russland den Sputti deshalb jetzt auch so schnell los werden.

rer Truman Welt

Spannend wird für mich die Frage bleiben, ob wir aus einem kollektiven permanenten Impfmodus jemals wieder einmal herauskommen werden. Jetzt sind es zunächst einmal Mutanten, die weitere ( dritte, vierte, fünfte, etc. ) Impfung(en) erforderlich machen, und dann endet ja auch einmal die Wirkung der ersten Impfungen. Interessant finde ich übrigens, daß m. W. bis heute selbst die Hersteller keine fundiert belegte Angabe über die Dauer eines Impfschutzes machen (können) Ich hörte "Blindflug-Einschätzungen" von 3 und mehr Jahren bis runter auf 6 Monate. Wann erfahren das Geimpfte denn einmal? Ich habe den Eindruck, daß Geimpfte eine Haltung einnehmen, beide Impfungen erhalten "and now protected forever". Wann klärt die jemand einmal auf? Für das Thema scheinen sich weder öffentlich wirkende Virologen, noch Politiker oder die Presse zu interessieren. Interessant, weil es wirkt wie abgesprochen.

14:07 von Margitt. Ich würde

14:07 von Margitt.

Ich würde mich mal weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, das wir mit dem Biontech - Impfstoff besser dran sind wie die Briten mit AstraZeneka !
Die mRNA Impfstoffe lassen sich leichter anpassen, dauert also nicht so lange.

Wird vermutlich nichts an Ihrer negativen Einstellung ändern, aber geschrieben habe ich es wenigstens. Wer so negativ denkt, kann nicht ruhig in die Zukunft blicken.

Wir sollten in der EU

Wir sollten in der EU zusehen, dass wir uns selbst versorgen können. Ich wäre dafür, den Curevac-Impfstoff schon einmal mit einer Notzulassung auszustatten (die bisherigen Studiendaten sind sehr gut). Und die EU sollte genauer zeigen, wo es lang geht: Wieviel Dosen bleiben zu welchem Zeitpunkt in der EU, wieviel gehen wann an Covax, wieviel wird in Drittstaaten exportiert.
Die EU muss da ein klares Statement bringen, um zu zeigen, dass es möglich ist berechtigte Eigeninteressen bei Wahrung einer Solidarität (Covax) und eines *geregelten* Marktes (Export) zu berücksichtigen.
Nur wenn wir das hinbekommen, dann können wir ähnliches auch von anderen fordern.

@ Al Ternativ

Na, das ist doch schön für die Briten
Wie lange sollen wir eigentlich noch die Folgen der unfähigen EU-Politik ausbaden müssen?

Die Impfpolitik der EU ist vernünftig und an Solidarität und Gemeinsinn orientiert. Egoismus und arrogante Ellbogenmentalität einiger Länder ist für mich kein Vorbild.

@ Al Ternativ

Die Briten lachen auch, denn sie sind aus diesem Schmarotzerverein raus und sorgen selbst für sich.

Frustration und mangelndes Selbstwertgefühl teile ich nicht und es bringt uns auch nicht weiter.

@ 14:26 von Fuchs123

Wir müssen produzieren, produzieren, produzieren, damit wir den Ländern, die keine Produktionskapazitäten haben, durch Lieferungen helfen können. Wir brauchen ca. 15 Milliarden für die gesamte Weltbevölkerung (für Erst- und Zweitimpfung).

Grüße, Kurt

@ Meinung zu unse...

Spannend wird für mich die Frage bleiben, ob wir aus einem kollektiven permanenten Impfmodus jemals wieder einmal herauskommen werden.

Gemeinsam werden wir es schaffen. Die Zukunft liegt nicht in nationalistischen Egoismen. Die Zukunft Europas ist eine solidarische EU. Und dazu stehen wir auch bei der Impfung.

14:41 von Meinung zu

14:41 von Meinung zu unse...

// Interessant finde ich übrigens, daß m. W. bis heute selbst die Hersteller keine fundiert belegte Angabe über die Dauer eines Impfschutzes machen (können) Ich hörte "Blindflug-Einschätzungen" von 3 und mehr Jahren bis runter auf 6 Monate. //

Woher sollen denn die von Ihnen eingeforderten Infos kommen ? Die Impfstoffe gibt es erst seit einigen Monaten !!

// Wann erfahren das Geimpfte denn einmal? Ich habe den Eindruck, daß Geimpfte eine Haltung einnehmen, beide Impfungen erhalten "and now protected forever". Wann klärt die jemand einmal auf? Für das Thema scheinen sich weder öffentlich wirkende Virologen, noch Politiker oder die Presse zu interessieren. Interessant, weil es wirkt wie abgesprochen. //

Die Angaben werden dann " raus gelassen " wenn Sie eruiert werden konnten. Also nach Ihren Angaben ab dem 6. Monat nach der vollen Impfung bis zu 3 ( oder mehr ) Jahren.
Abwarten ( und Tee trinken ).

@ asimo

Wir sollten in der EU zusehen, dass wir uns selbst versorgen können.

Wir sind genau auf dem richtigen Weg. Toleranz, Solidarit, Zuversicht.

@ 14:41 von Meinung zu unserer Truman Welt

Man weiß es schlichtweg nicht, da noch nicht genug Zeit seit den ersten Impfungen vergangen ist. Man muss abwarten...

Grüße, Kurt

@14:44 von Keveslegeti

"Die Impfpolitik der EU ist vernünftig und an Solidarität und Gemeinsinn orientiert."

Der Eine sieht es so und der Andere halt anders.

Mir redet man zu viel vom Testen und nicht vom Impfen, als wenn man mit testen das Virus ausrotten könnte.

Wir könnten Impfstoff produzieren das die Heide wackelt wenn unsere Regierung es denn wollte, Sputnik 5 ist nicht Verboten in der EU, ein EU-Land macht das schon lange.

Wenn es ums Abkassieren geht haben einige Abgeordnete keine Skrupel, wenn es um das Wohl er Bevölkerung geht anscheinend schon.

@ 13:48 von Kurt Meier

Die Drittimpfung erfolgt in dem Fall mit einem leicht veränderten Impfstoff auf der gleichen Basis wie die bisherigen; dadurch ist dann ein höherer Schutz gegen Mutationen gegeben.
Das ist ähnlich bei den jährlichen Grippeschutzimpfungen, die wegen der schnell mutierenden Influenza-Viren jährlich erneuert werden sollte - wenn man denn zu denen gehört, für die eine Grippeschutzimpfung angeraten wird.

@Seebär1 - 14:25 Uhr

"Jeder wußte, dass der "Brexit" in die Hose geht. Aber das es die Ärmsten so schlimm erwischt..."

Was meinen Sie mit "die Ärmsten", aus welchem Grund? Wegen der vorgesehenen dritten Impfung?

Also, wenn's um die Impfung geht, wenigstens das läuft da.

Aber ich will nicht zu viel jammern, immerhin hab' ich meine erste bereits. Ist ja schon sehr viel in D.

2 Millionen Dosen

Im neuen Werk von Biontech im hessische Marburg werden seit Anfang März pro Tag zwei Millionen Dosen Biontech Impfstoff hergestellt.

Neuer Impfstoff

Ich halte den mRNA Impfstoff von CureVac aus Tübingen für wesentlich besser als den russischen Vektor-Impfstoff Sputnik. Leider steht die Zulassung noch aus. Trotzdem läuft die Produktion schon und die Kapazitäten sind bedeutend größer als bei Sputnik.

Das sind atemberaubende

Ankündigungen, die mich erblassen lassen.
Warum?
1. Auch hier in Deutschland ist im Zusammenhang mit dem Virus terminlich schon viel angekündigt worden, was später nicht wahr wurde.
2. Wie häufig muss man sich denn in Zukunft impfen lassen, um auf der sicheren Seite zu sein? Falls die Antwort "jährlich" heißen sollte, dann wäre das global leider nicht machbar...

Schoen zu lesen

waehrend in der EU gerade mal 7% Erstgeipft sind und man diskutiert, wieviel Impfstoff man spenden koennte, plant Grosbritanien die dritte Impfung.

Fuer viele Briten hat sich der Brexit gelohnt, moeglicherweise sogar das Leben gerettet.

Die EU gibt ein Bild ab, was sehr wenig Empathie fuer die eigene Bevoelkerung zeichnet. Ich bin enttaeuscht. So habe ich mir meine EU nicht vorgestellt.

Im Rahmen des Abkommens wolle

Im Rahmen des Abkommens wolle die EU ihre Drohung, den Export von BioNTech/Pfizer-Impfstoffen nach Großbritannien zu verbieten, aufheben. Im Gegenzug sei die britische Regierung bereit, auf einige langfristige Bestellungen des AstraZeneca-Impfstoffs zu verzichten, der aus Holland exportiert werden sollte.
Wir tauschen also BioNTech jetzt gegen AstraZeneca in nebulöser Zukunft, über Größenordnungen verrät der Artikel nichts.

Das Erschreckende an der Perspektive der regelmäßigen Wiederholung der Impfungen ist ja, dass die Drittimpfungen in der "ersten Welt" starten, bevor genug Impfstoff für eine Erstimpfung in ärmeren Ländern zur Verfügung steht.

@ Margitt

... Und ich kritisiere auch wieder, dass wir mit der EU aufs falsche Pferd setzen.
Wenn so viele unterschiedlich starke Länder in einem Bündnis sind, die ...

Im Klartext, Sie kritisieren angesichts des nun einmal faktisch bestehenden weltweiten Impfstoffmangels die Solidaritätder EU? Und die Tatsache, dass Deutschland es "versäumt" hat, sich auf Kosten schwächerer Länder mehr Impfstoff zu raffen?

Am 27. März 2021 um 13:34 von werner1955

plant dritte Impfung ?

Da können wir nur traurig zusehen und auf die EU waren.
__
Grundsätzlich schimpfe ich ja auch über das Impfmanagement aber "planen" ist ja, wie wir wissen nicht gleich "machen". GEPLANT hat die EU das sicher auch anders.

Je mehr der Virus

in seinen Reservoiren passagiert, umso grosser die Wahrscheinlichkeit von Mutationen.

Man muss kein Schwarzseher sein um zu prognostizieren, dass es in den Laendern, die mit dem Impfen nicht nachkommen , noch dicker kommen wird.

Bravo GB, alles richtig gemacht.

Auf Kommentar antworten...

Am 27. März 2021 um 14:50 von Keveslegeti

Gemeinsam werden wir es schaffen. Die Zukunft liegt nicht in nationalistischen Egoismen. Die Zukunft Europas ist eine solidarische EU.

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Ihr Optimismus in aller Ehren...
aber bis dahin ist es noch ein sehr sehr langer Weg.
In allen Beziehungen...

@ Emil67

Sputnik 5 ist nicht Verboten in der EU, ein EU-Land macht das schon lange.

Ich schätze, dass Ungarn etwa zehnmal mehr Biontech verimpft hat und nur gegen die EU stänkern will.
Russland hat prozentual weniger Impfungen als jedes Land in der EU und die echten Produktionskapazitäten von Sputnik sind völlig unklar.

@ 15:08 von Sparpaket

Wenn das stimmt, dass in Marburg 2 Millionen Dosen pro Tag produziert werden (siehe oben), dann kriegen wir das locker hin.

Grüße, Kurt

Am 27. März 2021 um 13:54 von Nettie

„Mehr“ hilft nichts, wenn richtige Verteilung das Entscheidende ist.
______
Doch, zunächst schon. Wie sich das ganze handling mit dem Virus bzw. seinen Mutationen in Zukunft gestalten wird, kann man noch nicht absehen. Nach allem, was ich bislang dazu erfahren habe, ist z.B. ein mRNA Wirkstoff von BP innerhalb kurzer Zeit anzupassen bzw. so zu verändern, dass er auch für Mutationen wirksam ist. Insofern wäre es sicher sinnvoll, wenn jedes Land, je nach Grösse entsprechende Produktions -
standorte hätte, um seine Bevölkerung dann so schnell, wie möglich mit dem angepassten Vakzim zu impfen. Wenn die Hardware einmal erprobt ist und steht und die Bevölkerung einmal durchgeimpft ist, wird das zu händeln sein. Und am besten eben dezentral, im eigenen Land dann vielleicht zentral, je nach dem, wie die Infrastruktur ist.

@ werner1955

plant die dritte Impfung ?
Da können wir nur traurig zusehen und auf die EU waren.

Schöne Planung. Ich plane übrigens Millionär zu werden.
Im Moment hat in GB kaum jemand die zweite Impfung, weniger als in Deutschland jedenfalls.

14:41 von Meinung zu unserer Truman Welt

«Interessant finde ich übrigens, daß m. W. bis heute selbst die Hersteller keine fundiert belegte Angabe über die Dauer eines Impfschutzes machen (können) Ich hörte "Blindflug-Einschätzungen" von 3 und mehr Jahren bis runter auf 6 Monate. Wann erfahren das Geimpfte denn einmal?»

Was sollen sie denn verlässlich dazu sagen … die Hersteller.
Sagen zu was in 3 Jahren ist, über einen Impfstoff, der seit kaum 6 Monaten überhaupt erst existiert.

Sagen sie 3 Jahre wird der wirken. Ist Kritik sehr laut, sollten es tatsächlich dann nur 2 Jahre sein. Sagen sie 6 Monate, heißt es dann … was für ein Loser, der Impfstoff … und der Hersteller auch.

Manchmal träume ich, zum Impfstoff sagt erst mal 6 Monate niemand mehr was, und man macht, bis man wieder was Neues zu sagen hat, was man nicht immer gleich schon 1.001x hörte oder las.

@ Der freundliche...

Gemeinsam werden wir es schaffen. Die Zukunft liegt nicht in nationalistischen Egoismen. Die Zukunft Europas ist eine solidarische EU.
###
Ihr Optimismus in aller Ehren...
aber bis dahin ist es noch ein sehr sehr langer Weg.

Dann machen wir uns mal auf.
Danke für die Rückmeldung.
Von der Menge an Frust, den andere Foristen hier abladen bin ich einigermaßen erstaunt.

@Truman Welt 14:41

Sie wollen etwas wissen, was man noch gar nicht wissen kann.
Hellseherei?
Und weil es noch keiner sagen kann, ist das für Sie wieder mal eine Verschwörung.
Mann oh Mann!

Am 27. März 2021 um 14:04 von Margitt.

Dabei ist die 2-malige Zeitumstellung pro Jahr nur ein Ärgerniss, dass bei mir den ablehnende Haltung gegenüber der EU nur noch fördert.
____
Das ist ein gutes Beispiel, wie unterschiedlich die jeweiligen Interessenslagen sind. Ich freue mich wie Bolle, wenn ab es ab morgen wieder länger hell bleibt. Es ist doch toll, wenn man wieder bis fast 23.00 Uhr im Garten oder auf der Terrasse sitzen kann. Ich hasse die dunkle Jahreszeit und fiebere immer auf Ende März
hin, wenn die Zeitumstellung erfolgt. Deshalb hoffe ich, dass nie eine Einigung diesbezüglich
erfolgen wird. Da im Grunde genommen irgendwie alle mit der IS-Beschaffung unzufrieden sind, hoffe ich, dass bei künftigem Bedarf, das auch jeder passend zu SEINEN Anforderungen selbst bestellt.
Wie es NICHT klappt, sollte jetzt jeder wissen und daraus gelernt haben.
Hoffentlich.

Gleicher oder angepasster Impfstoff?

@ Redaktion:

Eine entscheidende Frage beantwortet der Artikel nicht: Soll mit dem gleichen Impfstoff ein drittes mal geimpft werden, um noch ein paar Promillepunkte Wirksamkeit herauszuquetschen, oder soll mit einem für Mutationen veränderten Impfstoff ein zusätzlicher Schutz erzeugt werden?

Eine dritte Dosis des unveränderten Wirkstoffs fände ich vor dem Hintergrund der weltweiten Impfstoffknappheit ziemlich dreist.

Eine dritte Spritze in diesem Jahr mit einem angepassten Impfstoff wäre dagegen hervorragend. Der stünde dann ja auch uns zur Verfügung.

@ Keveslegeti

"Wir sollten in der EU zusehen, dass wir uns selbst versorgen können.

Wir sind genau auf dem richtigen Weg. Toleranz, Solidarit, Zuversicht."

Wenn wir hier genug produzieren, klappt es auch mit der Solidarität besser. Wenn wir zusehen, dass die Produktion hier gut läuft, dann fällt es wesentlich leichter auch abzugeben. Und dafür bin ich durchaus!
Eigeninteresse und Solidarität muss kein Widerspruch sein. Das sollten wir in der EU beweisen!

@Meier Kurt

"Am 27. März 2021 um 14:49 von Kurt Meier

@ 14:26 von Fuchs123

Wir müssen produzieren, produzieren, produzieren, damit wir den Ländern, die keine Produktionskapazitäten haben, durch Lieferungen helfen können. Wir brauchen ca. 15 Milliarden für die gesamte Weltbevölkerung (für Erst- und Zweitimpfung).

Grüße, Kurt"

Ich möchte mich einmal bei Ihnen bedanken, dass Sie immer wieder-entgegen dem hier vorherrschenden Egoismus- darauf hinweisen, dass Impfstoff für alle Menschen gleichermaßen hergestellt werden muss.

Herzlichen Dank dafür!

Am 27. März 2021 um 14:15 von JanRos

Ein Kontrollinstrument, das jedem Menschen schwerste
Sorgen bereiten muss.
Niemand sagt, dass man diese Mechanismen für Böses
nutzen wird, aber die Möglichkeiten denen damit
Tür und Tor geöffnet werden sind astronomisch.
_____
Ääähm, welche Mechanismen für welches "Böse" ? Wir sind doch nicht im "Bourne Universum".
___
Zweiklassengesellschaft ante portas.
Geimpfte mit allen Rechten und Arbeit.
Ungeimpfte, ohne Reisefreiheit und verminderten Chancen
für ein durch Arbeit frei bestimmtes Leben.
Das kann nicht gut gehen.
___
Wenn die Einschränkung, zumindest bis sich die Pandemie vielleicht irgendwann totgelaufen hat, darin besteht, sich einmal im Jahr vielleicht beim Doc einen Pieks in den Arm abzuholen, soll mir das egal sein.
Ich hege nicht die Befürchtung, dass ich dann einer Gehirnwäsche unterzogen werde. Wenn Sie das nicht möchten....
jeder, wie er mag. Ich fahre dann lieber in Urlaub.

@ IBELIN

"Fuer viele Briten hat sich der Brexit gelohnt, moeglicherweise sogar das Leben gerettet."

Der Brexit hat aber auch gezeigt, dass es zu mehr Nationalismus führt. Ist dann kurzfristig für eine Minderheit toll, langfristig aber eine Sackgasse und wider - zumindest meinen humanistischen - Grundwerten.

Allerdings - und da stimme ich Ihnen zu - die EU hat sich bisher auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, da ist noch mächtig Luft nach oben. Ich hoffe, dass das besser wird.

Corona-Pandemie: Großbritannien plant dritte Impfung...

Und liegt in der Impfkampagne vor den EU-Staaten. Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca bevorzugt das Land.
Und beim dem Streit um den Impfstoff handelt es sich um den ersten Konflikt nach dem Brexit zwischen der EU und Großbritannien. Er offenbart aber auch den Impfstoffnationalismus der Kontrahenten.

Während zugleich viele Länder in Afrika und einige in Lateinamerika noch keinen Impfstoff sehen. Es sei denn, sie bestellen wo anders.....

15:25 von weingasi1

«… ist z.B. ein mRNA Wirkstoff von BP innerhalb kurzer Zeit anzupassen bzw. so zu verändern, dass er auch für Mutationen wirksam ist. Insofern wäre es sicher sinnvoll, wenn jedes Land, je nach Grösse entsprechende Produktions -
standorte hätte, um seine Bevölkerung dann so schnell, wie möglich mit dem angepassten Vakzim zu impfen.»

Als mittelfristige Strategie wird es auch so sein. Indien bspw. ist nicht das einzige "Schwellenland", das über Kenntnisse und Kapazitäten zur Impfstoffproduktion in Lizenz verfügt. Brasilien oder Thailand … oder so … könnten das auch. In Afrika wohl Südafrika … aber darüber hinaus auf diesem Kontinent … weiß ich nicht.

Japan hat zusammen mit der Bestellung bei Biontech einen Vertrag über Produktion in Lizenz abgeschlossen. Vom Können her gar keine Frage ob möglich. Aber so was Standort will erst mal gebaut sein. Noch gibt es den nicht.

Und bis zu Olympia Tokyo in 08/2021 wird das nix.
Wäre toll … war mit im Hinterkopf bei der Lizenzvereinbarung.

15:34 von weingasi1: Sommerzeit und EU

Sie freuen sich auf die Sommerzeit Ende März.
Aber die meisten Deutschen haben zugunsten einer dauerhaften Sommerzeit abgestimmt - nur dass die EU dies noch nicht umsetzte.
Aber stellen Sie sich vor, wir hätten dauerhaft Sommerzeit: Dann würden Sie sich doch jeden Tag darüber freuen können.

Sie hoffen, dass bei künftigem Impfstoffbedarf jeder seinen Impfstoff selbst bestellt, anstelle der EU.
Das wird nicht der Fall sein:
Die EU wird aber weiterhin unsere Impfstoffe bestellen.
DAS kritisiere ich auch, weil eben die EU bisher dabei so versagt hat.

Am 27. März 2021 um 14:36 von ich1961

aber das bekommen die Briten nicht hin, die haben schon immer ihre eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt ( erinnere mal an M. Thatcher ).
Aber deswegen müssen " wir " nicht auch so handeln !
_____
Um Gottes Willen. Solange nicht der letzte, im tiefsten Amazonasgebiet oder jenseits des Polarkreises wohnhafte Mensch geimpft wurde, dürften wir eigentlich überhaupt nicht impfen, bei unserer Vergangenheit.
Ironie off.

Diese Pandemie fordert einiges von vielen. Im Rahmen einer internationalen Institution, wie eben der WHO, sollten alle
etwas tun für die, die es nicht können.
Wir brauchen uns da nicht unbedingt als letzte hinten anstellen. Wir brauchen aber auch nicht unbedingt den Vorreiter und Klassenprimus zu machen. Im gleichen Rahmen, wie andere G20 Nationen auch.

@15:17 von IBELIN

Sie beschreiben einigermaßen korrekt den Zusammenhang von Ländern, in denen gar nicht oder viel zu wenig geimpft wird, und der Entstehung von Mutationen.
Ihre Konklusio ist allerdings nicht korrekt: Genau aus diesem Zusammenhang heraus müsste es nämlich absolute Priorität haben, eine weltweite Impfgerechtigkeit herzustellen - eine nationale Impfstrategie greift zu kurz und hilft damit nicht mal denen, die zu eng auf ihr eigenes Land schauen, denn Viren und ihre Mutationen kennen bekanntlich keine Grenzen.

Zulassungsprozedere

Wenn die aktuellen Impfstoffe für die neuen Mutationen aus Brasilien oder auch für P1 (die Mischvariante) modifiziert sind, müssen dann noch einmal alle drei Zulassungsphasen komplett durchlaufen werden, oder kann die Zulassung dann viel schneller erfolgen?

Grüße, Kurt

15:17 von IBELIN

... Bravo GB, alles richtig gemacht.

Na ja ...:

Verstorbene GB: ca. 127.000
Bevölkerung GB: ca. 67.000.000

Verstorbene DE: ca. 76.000
Bevölkerung DE: ca. 83.000.000

Wenn Sie meinen ...

15:43 von asimo

@ IBELIN
"Fuer viele Briten hat sich der Brexit gelohnt, moeglicherweise sogar das Leben gerettet."

"Der Brexit hat aber auch gezeigt, dass es zu mehr Nationalismus führt. Ist dann kurzfristig für eine Minderheit toll, langfristig aber eine Sackgasse und wider - zumindest meinen humanistischen - Grundwerten."

Welcher Nationalismus soll denn das sein, wenn eine Regierung bereit ist sich um das Leben der Mitbuerger zu kuemmern? Welche humanistischen Grundwerte vertritt denn die EU mit dieser chaotischen Corona Politik und Impfstrategie?

GB 3.Impfung : wie kann das sein?

Der Bundesgesundheitsminister als ein Kopf der Task-Force Impfstoff und Logistik muss jetzt schnell alles tun, damit D. GB beim Impfen einholen kann.

Er muss jetzt schnell Zwischenbilanz vorlegen wo D. steht. Die Bundesländer brauchen die Übersicht.

Wo ist derzeit wie viel von welchem Impfstoff vorhanden, und wie sieht die Lage in der Zukunft aus?

Hier muss der Bundesgesundheitsminister jetzt schnell ran.

m 27. März 2021 um 14:49 von Kurt Meier

Wir müssen produzieren, produzieren, produzieren, damit wir den Ländern, die keine Produktionskapazitäten haben, durch Lieferungen helfen können. Wir brauchen ca. 15 Milliarden für die gesamte Weltbevölkerung (für Erst- und Zweitimpfung).

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Auch an Sie die Frage :
Wer ist "wir" ?

@ 15:34 von M. Höffling

'fatherland slim' meinte, es sei die bereits modifizierte Form des Impfstoffs gegen die bereits mutierten Viren.

Grüße, Kurt

15:13 von Keveslegeti:

Sie kritisieren angesichts des nun einmal faktisch bestehenden weltweiten Impfstoffmangels die Solidaritätder EU? Und die Tatsache, dass Deutschland es "versäumt" hat, sich auf Kosten schwächerer Länder mehr Impfstoff zu raffen?
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Die EU hat erst im November bestellt (und noch dazu viel zu wenig). Das zu späte Bestellen hat dazu geführt, dass die Ländern USA, Großbritannien und Israel vorzeitig von Firmen wie Biontech bedient werden (müssen).
Diese Länder rechne ich nicht zu den schwächeren Ländern. D. h. das späte Bestellen lag nicht an einer "Solidarität" der EU, sondern daran, dass die verschiedenen Mitgliedsländer uneins waren, was die Kosten angeht u. dass man offenbar im Sommer deswegen die Mio. an angebotenen Impfstoffdosen abgelehnt hat, weil man nicht an eine starke 2. Welle glaubte. Letzteres hat Altmaier vor wenigen Wochen auch mal so zugegeben.
Auch der Amtseid der Regierung sieht vor, dass Schaden vom dt. Volk abgehalten werden solle....

@kurtmeier, 14:29

Wenn es hier bei uns endlich einmal schneller gehen sollte und in den Impfzentren pro Impfkabine und Impfung 5 statt geplanter 15(!) Minuten umgesetzt würden, könnten wir auch im Herbst dieses Jahres mit der Drittimpfung loslegen.

Stimmt, ja. Genau richtig.

Wenn die nächsten Mutationen (indische steht gerade auf dem Fahrplan) ankommen, die Impfstoffe noch unwirksamer sind und sich infolgedessen statt 60% nur noch 6% impfen lassen möchten, könnte das hinkommen...

3. Impfung -

Gut, dass auch in Israel bereits über die 3.,4.,5. Impfung sicher nicht nur nachgedacht wird, es wurde bereits länger wieder Impfstoff in großen Mengen nachbestellt.

Zur Auffrischung, man geht nur von Monaten der Wirksamkeit aus.

Während wir von der 1. Impfung träumen, zwischendurch etwas pennen, ist es schon wieder zu spät für die Auffrischung..

Man hört von unseren auch nichts darüber, vermutlich gefangen in derzeitigen tagesaktuellen Themen und wieder und wieder zu spät.

Tragisch.

15:53 von andererseits

@15:17 von IBELIN
"Sie beschreiben einigermaßen korrekt den Zusammenhang von Ländern, in denen gar nicht oder viel zu wenig geimpft wird, und der Entstehung von Mutationen.
Ihre Konklusio ist allerdings nicht korrekt: Genau aus diesem Zusammenhang heraus müsste es nämlich absolute Priorität haben, eine weltweite Impfgerechtigkeit herzustellen - eine nationale Impfstrategie greift zu kurz und hilft damit nicht mal denen, die zu eng auf ihr eigenes Land schauen, denn Viren und ihre Mutationen kennen bekanntlich keine Grenzen."

Doch, Viren kennen Grenzen, wenn man bereit ist darauf zu kontrollieren.

Eigentlich bereits Standard. Viele Laender fordern bei Einreise Gesundheitsnachweise und Impfungen. Gerade Entwicklungslaender tun das.

Scheinbar beginnen wir

gleich mit der 4ten Impfung.
Dann bleibt man auf der sicheren Seite und vermeidet somit Impfnationalismus.
Oder besser erst mal ein Angebot machen.

15:54 von Kurt Meier

Zulassungsprozedere
Wenn die aktuellen Impfstoffe für die neuen Mutationen aus Brasilien oder auch für P1 (die Mischvariante) modifiziert sind, müssen dann noch einmal alle drei Zulassungsphasen komplett durchlaufen werden, oder kann die Zulassung dann viel schneller erfolgen?

Es ist wohl ein abgekürztes Zulassungsverfahren in Vorbereitung:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/angepasste-covid-19-impfstoffe-h…

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