Migranten in Mexiko: Durch die löchrige Mauer in die USA

Kommentare

Tja Heilsbringer Biden wird...

...genau das selbe machen wie die meisten anderen vor ihm, er wird es aussitzen und sich klammheimlich die Absperrungen zu Nutze machen die die Vorgänger ihm beschert haben.
Er poltert halt lediglich nicht so laut herum wie sein Vorgänger.

Nachbetrachtung

"Richtig ist, dass Trumps "Stay in Mexico"-Regel durch die neue Regierung aufgehoben wurde. Trump hatte Mexiko mit Strafzöllen gedroht, wenn sich der Nachbar nicht dazu bereit erklärte, die Migranten an seiner Südgrenze zu stoppen und alle Flüchtlinge an der Nordgrenze zu beherbergen, während die auf ihren Asylentscheid warten."

Tja, das war wohl doch sinnvolle Realpolitik für einen geregelten Asylantrags-Ablauf.
Nun steht man belämmert vor dem selben Problem und hat mit seinem humanen "lipservice" Hoffnungen geweckt, die nichts mit der unveränderten Politik zu tun haben – was noch mehr Menschen angelockt hat.

Tagesschau-Kommentar

"Immer mehr Menschen kommen zum Grenzübergang im mexikanischen Tijuana - und müssen sich eingestehen, dass die USA sie nicht willkommen heißen."

,.,.,

"DIE" USA heißen die Menschen nicht willkommen?
Ist dieser billige Populismus und gefährliche Verallgemeinerungstrieb jetzt auch bei der Tagesschau angekommen?

Einige kämpfen hier im Forum gegen diese billige Masche an - und nun springt sie auf hiesige Journalisten über.

Gute Nacht, Redlichkeit.

Armut

Ich würde das selbe machen wie diese armen Menschen . Was mich besonders erschüttert das die Ärmsten der Armen noch beraubt und Frauen vergewaltigt werden , auf derer Flucht in ein " besseres " Leben . In wie fern die USA an der Situation Mitschuld haben an dem Elend in den Süd-amerikanischen Ländern weiß ich nur bedingt , ist leider auch nicht thematisiert worden . Tatsache ist das Amerikas Außenpolitik an sozialen Verbesserungen in diesen Ländern nie wirklich Interesse hatte . Armut lässt sich besser ausbeuten , das ist Fakt . Und das liegt im Interesse eines Kap. Systems . Ob demokratisch oder nicht spielt keine Rolle . Konkurrenz belebt das Geschäft . Was erschüttert ist die Skrupellosigkeit mit der Menschen auf der Flucht noch zu Opfern werden .

Migranten in Mexiko: Durch die löchrige Mauer in die USA....

Und Mexiko ist dabei, als Türsteher Washingtons. Ab Juni 2019 wurden Soldaten und Nationalgaerdisten an die mexikanische Südgrenze entsand.
Letzten Donnerstag wurde bekannt, daß die US-Regierung 2,5 Millionen Impfdosen von AstraZeneca an Mexiko übergeben will. Am gleichen Tag gab das mexikanische Außenministerium bekannt, daß es Einschränkungen für die Süd-und Nordgrenze bis zum 21. April gibt.
Die Migranten kommen aus den Ländern Mittelamerikas, mit denen die USA das Freihandelsabkommen CAFTA unterhält.

Wo ist jetzt das Problem?

Haben die Demokraten nicht die Mauer zu Mexiko mit „Zähnen und Klauen“ bekämpft ?

Und haben sich deutsche Medien nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit über Trumps Ambitionen eine „Mauer zu bauen“ lustig gemacht ?

Deshalb kann ich nur sagen: lasst sie doch kommen, alle! Die Demokraten ernten, was sie gesät haben.

In Deutschland war es zB auch nicht Merkel, die den Flüchtlingsstrom 2015 stoppte. Sondern Österreichs Kanzler Kurz.

Am Ende behält Trump mit dem Migrationsthema ebenso recht wie mit der generalstabsmässig durchgeführten Impfkampagne. Einer Voraussicht, von der Biden jetzt profitiert.

@17:08 von Sausevind

""DIE" USA heißen die Menschen nicht willkommen?
Ist dieser billige Populismus und gefährliche Verallgemeinerungstrieb jetzt auch bei der Tagesschau angekommen?

Einige kämpfen hier im Forum gegen diese billige Masche an - und nun springt sie auf hiesige Journalisten über.

Gute Nacht, Redlichkeit."

Niemand ohne durchlaufenes Asylverfahren wird willkommen geheissen. Das ist die unveränderte Politik. War unter Obama so, unter Trump und nun unter Biden. Lediglich die Rhetorik hat sich verändert. "Ihr seid willkommen" unter Auslassung des Kleingedruckten.
Falsche Hoffnungen zu wecken ist keine Humanität. Erweiterte Aufnahmebreitschaft wäre es.

um 17:08 von Sausevind

>>""DIE" USA heißen die Menschen nicht willkommen?
Ist dieser billige Populismus und gefährliche Verallgemeinerungstrieb jetzt auch bei der Tagesschau angekommen?

Einige kämpfen hier im Forum gegen diese billige Masche an - und nun springt sie auf hiesige Journalisten über."<<
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Das ist beileibe nicht eine billige Masche den wenn Sie Kontakte zu den USA unterhalten würden dann würden Sie wissen das diese Meinung (....heißen diese Menschen nicht willkommen) die Meinung des überwiegenden Teil der Bevölkerung der USA entspricht und dieses Thema damit ein gehöriges Maß an politischen Sprengstoff dort beinhaltet. Führende Politiker aller Lager sagen dort voraus das Biden den ablehnenden Weg von Trump weiter verfolgen wird, nur mit anderen Mitteln.

Nicht besser

Ich habe es schon immer gesagt: Biden ist kein Stück besser als Trump. Aber auf letzterem wurde medial eingehackt weil er sich traute auch die unbequemen Dinge beim Namen zu nennen und offen auszusprechen.

@17:08 von VictorJara

In wie fern die USA an der Situation Mitschuld haben an dem Elend in den Süd-amerikanischen Ländern weiß ich nur bedingt , ist leider auch nicht thematisiert worden .

Ohne die USA als Handelspartner wäre das Elend dort noch größer. Wenn man bezüglich der USA die Vorteile und Nachteile abwägt, überwiegen für diese Länder die Vorteile.

Tatsache ist das Amerikas Außenpolitik an sozialen Verbesserungen in diesen Ländern nie wirklich Interesse hatte .

Das ist keine Tatsache.

Armut lässt sich besser ausbeuten , das ist Fakt . Und das liegt im Interesse eines Kap. Systems

Bei den alternativen Systemen werden die Armen erst recht ausgebeutet.

Da

hatte Mr. Biden im Herbst 2015 wohl eine politische Tiefschlafphase. Sonst hätte er nämlich Anschauungsunterricht nehmen können über die Folgen einer solchen Grenz-Öffnungsankündigung, wie er sie kurz nach Amtsantritt so vehement rausgehauen hat, als ob er die 4 Jahre zuvor an nichts anderes gedacht hatte.
Ausbaden müssen seinen „Merkel-Fehler“ jetzt alle jenen potentiellen Asylbewerber an der US-Südgrenze, die sich auf diese Ankündigung hin zuhauf auf den Weg zur USA gemacht haben, wie der Artikel aufzeigt.

16:47, alu355

>>Tja Heilsbringer Biden wird...
...genau das selbe machen wie die meisten anderen vor ihm, er wird es aussitzen und sich klammheimlich die Absperrungen zu Nutze machen die die Vorgänger ihm beschert haben.
Er poltert halt lediglich nicht so laut herum wie sein Vorgänger.<<

Niemand, der Herrn Biden nicht komplett ablehnend gegenüber eingestellt ist, nennt ihn einen Heilsbringer.

Und ja, Präsidenten kommen und gehen, das Problem und der Umgang damit bleibt bestehen.

Es wird sich sogar noch verschärfen. Denn der Klimawandel schreitet voran und wird viele Gegenden der Welt unbewohnbar machen. Auch die weltweite Renaissance autoritärer Politikmodelle wird nicht dazu beitragen, den Menschen eine Lebensperspektive zu geben.

um 17:08 von Sausevind

Tagesschau-Kommentar
"Immer mehr Menschen kommen zum Grenzübergang im mexikanischen Tijuana - und müssen sich eingestehen, dass die USA sie nicht willkommen heißen."

,.,.,

"DIE" USA heißen die Menschen nicht willkommen?
Ist dieser billige Populismus und gefährliche Verallgemeinerungstrieb jetzt auch bei der Tagesschau angekommen?

Einige kämpfen hier im Forum gegen diese billige Masche an - und nun springt sie auf hiesige Journalisten über.

Gute Nacht, Redlichkeit.
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Es ist nun mal Fakt das große Teile der US Bevölkerung gegen die Einwanderung sind.
Übrigens auch in der EU. Egal ob man für oder gegen Einwanderung ist, Unredlich ist wenn man diktieren will was geschrieben werden darf.

Das grenzenlose Europa

Das grenzenlose Europa mokiert sich natürlich über die Mauer und über die Usa, die nicht jedem Asyl gewähren.
UPS, unser Türsteher heißt halt nicht Mexico und ist nicht im Süden.

Das bleibt spannend

Warum wird im Artikel nicht erwähnt, dass Herr Biden die Lösungssuche für das Flüchtlingsproblem soeben an Kamela Harris übertragen hat? Und vor allem, wie sie vorzugehen gedenkt?
Andere Medien haben heute morgen dazu berichtet.
Als Staatsanwältin soll sie ja ziemlich streng gewesen sein.
Mal sehen, was sie für die Flüchtlinge erreicht?

Der Mexikaner aus Tijuana: "Arme Teufel, sie müssen viel leiden. "Sie müssen die Kälte aushalten, den Hunger und die Angst. Hier gibt es Schlangen und Skorpione und es ist gefährlich." Porfirio zeigt auf die Büsche:
>> "Hier verstecken sich oft Kriminelle, die die Migranten überfallen, weil sie denken, dass die etwas Geld dabei haben. Hier wurden auch schon Frauen vergewaltigt. Ich würde das nicht riskieren, was die machen"

Das Problem ist, dass dieses Risiko in den Augen der Flüchtlinge (jedenfalls bis zu diesem Punkt: „Das Begreifen der Realität hat bei den Menschen längst eingesetzt“) immer noch das kleinere Übel ist. Nachhaltig kann eine Lösung daher nur sein, wenn sie die Voraussetzung dafür schafft, dass die Menschen in ihrer Heimat sicher leben und arbeiten können - und sich nicht länger gezwungen sehen, sich dazu in „reicheren“ Ländern zu verdingen. Und so die Fluchtursachen abstellt. Was ein an Menschen- statt Finanzinteressen „ausgerichtetes“ Wirtschaftsmodell voraussetzt.

@ um 17:08 von VictorJara

Die USA haben die meisten südamerikanischen Länder Jahrzehntelang per Rohstoffabbau ausgebeutet und dazu auch rechtsradikale, faschistische Regierungen mit Hilfe von inszenierten Bürgerkriegen installiert.
Nach dem 2. WK haben dort auch viele Nazis, die aus Deutschland flüchten konnten, daran mitgewirkt und ihr Know-how in Sachen Foltern und Töten von „Linken“ und anderen Unliebsamen zur Verfügung gestellt.
Im vorletzten Jahr kam hier mal zu Gespräch, dass auch VW in den 1970er Jahren in Brasilien der Militärdiktatur hilfreich zur Hand ging.
Auch Deutschland hat seinen Anteil an den Verhältnissen in Südamerika.

Und

wieder ist die „aufnehmende Seite“, dh in diesem Falle die südlichen Staaten der USA, gar nicht oder nur sehr schlecht vorbereitet auf die Herausforderungen des Ansturms, den Bidens kurzsichtige und nicht durchdachte Ankündigung der Öffnung verursacht hat. Kennen wir doch irgendwoher.
Wer sagt den Politikern bitte mal, dass ihre öffentlichen Worte Effekte, auch nicht beabsichtigte oder auch ungewollte, nach sich ziehen können?
Viele Politiker gehen leider nach dem Motto „woher soll ich denn wissen, was ich meine, bevor ich gehört habe, was ich sage ?“ vor.

17:38, Möbius

>>In Deutschland war es zB auch nicht Merkel, die den Flüchtlingsstrom 2015 stoppte. Sondern Österreichs Kanzler Kurz.<<

Der damalige österreichische Bundeskanzler hieß Werner Faymann.

17:43, Sparer

>>Da
hatte Mr. Biden im Herbst 2015 wohl eine politische Tiefschlafphase. Sonst hätte er nämlich. Anschauungsunterricht nehmen können über die Folgen einer solchen Grenz-Öffnungsankündigung, wie er sie kurz nach Amtsantritt so vehement rausgehauen hat, als ob er die 4 Jahre zuvor an nichts anderes gedacht hatte.<<

Mit keinem Wort hat Biden angekündigt, die Grenze zu öffnen.

@ 17:38 von Möbius

Eine Frage: Haben Sie vergessen, dass Kurz 2015 als Außenminister Österreichs die Aktion von Kanzlerin Merkel, die Budapester Flüchtlinge einreisen zu lassen, um Gewalteskalation zu verhindern, ausdrücklich befürwortet hat?
Und haben Sie vergessen, mit welch aggressiv-abwertender Sprache Trump die Mauer zu Mexiko zu reinen Propagandathema hochgetuned hat ohne auch nur im geringsten an einer wirklichen humantiären Regelung interessiert zu sein?

17:41, Gogolo

>>Ich habe es schon immer gesagt: Biden ist kein Stück besser als Trump. Aber auf letzterem wurde medial eingehackt weil er sich traute auch die unbequemen Dinge beim Namen zu nennen und offen auszusprechen.<<

Ach ja?

Zu behaupten, die Menschen, die über die Südgrenze in die USA wollen, seien alles Vergewaltiger und Drogendealer, um dann noch nachzuschieben, ein paar nette gäbe es auch darunter, bezeichnen Sie als "die unangenehmen Dinge beim Namen nennen"?

abartig, aber nicht nur die USA, sondern alle

einersetis braucht man diese leute, weil zuviele diese kaum bezahlten und unbeliebten arbeiten machen will, andererseits will man gegen diese leute vorgehen.
hintergrund: ohne die ganze schwarzarbeiter, gerade in USA, wäre die halbe wirtschaft nicht machbar, wer will denn die ganzen arbeiten machen, die dort die illegalen verichten?!
eben, keiner der papiere hat.
und wer soll das dann machen?
erntearbeit, hausmädchen, usw, macht sich nicht von selbst.
nicht ganz so krass ist es auch in der EU, zb mit erntearbeitern oder pflegekräften, egal ob in spanien oder selbst in deutschland teils.

andererseits, was würde man denn machen, wenn man selbst in solch einer lage wäre?
gerade wenn da noch ein kartell mit hintersteht, was mord und totschlag verbreitet? genau, auch abhauen, auch illegal wenn es sein muss.

korruption, wirtschaftslage, usw in allen ländern weltweit muss auf einen gewissen level gehoben werden, erst dann bessert es sich, aber das wollen die nicht, die dran gewinne machen!

Naive Willkommenspolitik

Biden hat seinen Parteigenossen eine Abkehr von der harten Trump’schen Migrationspolitik versprochen.
Diese Nachricht ist angekommen- bei den Millionen von Migranten, die sich ein besseres Leben in den USA versprechen und auf gepackten Koffern sitzen.
Im Ergebnis ist jede Form von „Willkommenspolitik“ fatal.
Keine Gesellschaft möchte (mehrheitlich) Migranten in großer Zahl aufnehmen. Die Anzahl der Migranten die in ein bestimmtes Wunschland wollen ist immer größer als die Bereitschaft in den Aufnahmeländern.
Willkommenspolitik führt sich ad absurdum und sorgt für Stimmen für Rechtsradikale oder Politiker vom Schlage Trump‘s

@ 18:19 von Nettie | USA ist Erfolgsmodell des Kapitalismus

Und so die Fluchtursachen abstellt. Was ein an Menschen- statt Finanzinteressen „ausgerichtetes“ Wirtschaftsmodell voraussetzt.

Die größte Fluchtursache ist der Anti-Kapitalismus.
Wenn die Länder Lateinamerikas selbst gut funktionierende kapitalistische Systeme aufbauen würden, dann würden ihre Bürger nicht so viel daran setzen die kapitalistische USA zu erreichen.

18:21, Sparer

>>Und
wieder ist die „aufnehmende Seite“, dh in diesem Falle die südlichen Staaten der USA, gar nicht oder nur sehr schlecht vorbereitet auf die Herausforderungen des Ansturms, den Bidens kurzsichtige und nicht durchdachte Ankündigung der Öffnung verursacht hat. Kennen wir doch irgendwoher.<<

Doch, sie ist bestens vorbereitet, denn sie hat jahrzehntelange Übung.

Das "Anstürmchen", das sie gerade erlebt, ist nichts gegen die 70er, 80er, 90er und Nullerjahre.

Humanität wäre Aufnahmebereitschaft ....

Also wir wissen ja um die Aufnahmebereitschaft der deutschen Mentalität , ...das war und ist immer noch das Streitthema ...
Aber ein Herr Biden in den USA braucht jetzt nicht mehr den alternativen weitsichtigen Präsidenten mehr spielen , schließlich ist Kollege Trump vorerst besiegt !
Schön zu sehen , dass die Trumpkritiker jetzt sehen ..das sich nicht viel ändern wird " Amerika zuerst " ; ...gemeint ist nicht Lateinamerika ...

Biden wird von der Realität eingeholt

"Doch Trumps Mauer wurde nicht fertig"

Tja, hätte man ihn nicht so ausgebremst, wäre sie fertig.

"Die US-Migrationsreformpläne wecken viele Hoffnungen: Immer mehr Menschen kommen zum Grenzübergang im mexikanischen Tijuana - und müssen sich eingestehen, dass die USA sie nicht willkommen heißen."

Besser eine klare Linie fahren wie die Republikaner, als falsche Hoffnungen wecken und nicht erfüllen, wie die Demokraten.

Aber der Tenor bleibt, was die Demokraten machen ist "gut", täten die Republikaner das Gleiche, ist es "böse".

18:42, Vielfalt.

>>Die größte Fluchtursache ist der Anti-Kapitalismus.
Wenn die Länder Lateinamerikas selbst gut funktionierende kapitalistische Systeme aufbauen würden, dann würden ihre Bürger nicht so viel daran setzen die kapitalistische USA zu erreichen.<<

Sämtliche Länder in Mittelamerika sind kapitalistische Länder.

Keiner dieser Flüchtlinge stammt aus einem nichtkapitalistischen Land.

@18:42 von Vielfalt.

"Die größte Fluchtursache ist der Anti-Kapitalismus.
Wenn die Länder Lateinamerikas selbst gut funktionierende kapitalistische Systeme aufbauen würden, dann würden ihre Bürger nicht so viel daran setzen die kapitalistische USA zu erreichen."

Solange wir mit Diktaturen kooperieren die uns weiter billig den Zugriff auf deren Rohstoffe unter Ausbeutung der eigenen Bevölkerung gewähren und sich auch noch um die Unterbindung von Flüchtlingsströmen kümmern wird sich nichts ändern bzgl. "Fluchtursachen".
Das ist halt genau das Modell des Raubtierkapitalismus des frühen 20. Jahhunderts dass wir überwunden haben und dort Blüten treibt – Mit Antikapitalismus hat es also rein garnichts zu tun.

um 18:42 von Vielfalt.

>>
Die größte Fluchtursache ist der Anti-Kapitalismus.
Wenn die Länder Lateinamerikas selbst gut funktionierende kapitalistische Systeme aufbauen würden, dann würden ihre Bürger nicht so viel daran setzen die kapitalistische USA zu erreichen.
<<

Interessante Ansicht, wo doch fast alle Südamerikanischen Staaten kapitalistische Wirtschaftssysteme haben. Die Menschen fliehen übrigens nicht in ein existierendes Wirtschaftssystem, sondern in das System ihrer Vorstellungen.

Grenzschutz

war bei Trump die Ausgeburt des Bösen. Bei Biden ist er Ausdruck vernünftiger Politik. Immer wieder interessant.

Trump ist gescheitert

Trumps einzig vorzeigbares Wahlversprechen war die Mexikanische Mauer. Dieses Wahlversprechen hat er nicht erfüllt, die ungewollte Migration geht weiter. Trump ist gescheitert.

@Sausewind,17.08

Wären Sie so nett mir zu erklären, wo genau in der Formulierung "Die USA heißen etc." der "billige Populismus" steckt, der in Ihren Augen das Ende der Redlichkeit markiert?
Vielen Dank.

Das ist nur der Anfang

nicht nur USA sondern Weltweit werden die Menschen ,bedroht durch den Klimawandel und seinen Folgen, sich auf den Weg in eine vermutete bessere Zukunft begeben. Ich möchte nicht wissen wie es in 50 Jahren in der Welt aussieht.

@ zöpfchen

Naive Willkommenspolitik. Biden hat seinen Parteigenossen eine Abkehr von der harten Trump’schen Migrationspolitik versprochen.

Die Migrationspolitik Trumps war löchrig wie ein schweizer Käse. In Trumps vier Jahren sind mehr Menschen eingewandert als in der achtjährigen Amtszeit Obamas.

@Epilog 18:31 Uhr: ..nach meinem Prolog

Also: in Budapest (am Bahnhof) gab es damals eine humanitäre Notlage, vergleichbar der in der Prager Botschaft bevor Genscher den Flüchtlingen aus der DDR ihre „Ausrei...“ verkündet hatte (mehr war nicht mehr zu verstehen).

Derselbe Genscher hatte wenige Jahre später übrigens einen russischen Milliardär mit krimineller Vergangenheit (auch eine Art Migrant!) nach Deutschland im Charterflugzeug bringen lassen (nur so am Rande).

Trump ist oft durch seine inadäquate Wortwahl aufgefallen. In der Sache unterscheidet sich Biden von seinem Vorgänger aber nur in Nuancen.

Der Bundesregierung war Trump vor allem deshalb ein Dorn im Auge, weil mit seiner Administration Abstimmungen im Hintergrund (zB durch Heusgen) im Auftrag der Kanzlerin nicht mehr möglich waren. Alles wurde öffentlich ausgetragen. Deshalb hat man in Berlin auf eine Ablösung Trumps gehofft.

Doch wenn Biden so weiter macht heißt der US Präsident 2024 eventuell wie der der bis 20.01.2021 regierte ...

@ Giselbert

"Doch Trumps Mauer wurde nicht fertig"
Tja, hätte man ihn nicht so ausgebremst, wäre sie fertig.

Wäre er erfogreich gewesen, wäre es sein Verdienst gewesen. Er war nicht erfolgreich, also waren's die andern. Einfach genial, die Trump-Fans.

@ Bernd Kevesligeti

Die Migranten kommen aus den Ländern Mittelamerikas, mit denen die USA das Freihandelsabkommen CAFTA unterhält.

Das Freihandelsabkommen ist ja eher gut für die armen Südländer und ein keines Gegengewicht gegen die Migration.

@Möbius, 17.38

"Deshalb kann ich nur sagen: lasst sie doch kommen, alle! Die Demokraten ernten, was sie gesät haben."
Das wäre wenigstens konsequent. Aber wir können uns alle sicher sein, dass Biden niemals die Fehler begehen wird, die Merkel und die ihren immer wieder begangen haben. Der Mann hat ja alle seine Sinne beieinander.

@ um 17:08 von VictorJara

Das Wichtigste hatte ich vergessen: Wissen Sie wer Victor Jara war?
Wahrscheinlich nicht!
Erkundigen Sie sich mal.
Dann können Sie auch viel über die unfassbaren Verbrechen der USA in Lateinamerika erfahren.
Und dann eben auch über die Hintergründe der dortigen Fluchtbewegungen.

Migration in die falsche Richtung

Die Menschen fliehen von den sozialistischen Staaten Mittelamerikas in die kapitalistischen USA. Für mich als Linker ist das eine Schmach.

Re : Gogolo !

Nein, das stimmt so nicht wirklich, denn Trump kannte nur eines : Amerika first, und zwar zum größten Teil für viele Weiße, denn selbst die Afroamerikaner im Land wurden von ihm nie wirklich anerkannt und respektiert. Sonst hätte er mal klar das Problem der Schwarzen und Hispanos angegangen, in dem er ihnen zu hört, in dem er für Verbesserungen sorgt und noch etliches mehr in dieser Richtung.
Er war lediglich so unverschämt, den Kongress wegen dem Bau der Mauer zu belügen, weil er gar keinen mehr reinlassen wollte. Ist doch gegen seine Doktrin der weißen Herrschaft, auch zu sehen in all den rechtsextremen Milizen, die nicht einmal vor dem Kapitol halt machen. Auch da hat er vergnügt zugeschaut, und erst im letzten Moment eingegriffen.
Sicher Biden ist noch nicht lange im Amt und muss eine Lösung finden, was sicher nicht über Nacht geschieht.

@ 19:08 von KowaIski

"Wäre er erfogreich gewesen, wäre es sein Verdienst gewesen. Er war nicht erfolgreich, also waren's die andern. Einfach genial, die Trump-Fans."

Bitte lassen Sie diese Unterstellungen, ich bin kein Trump Fan. Es ist eine Tatsachen, dass er beim Mauerbau ausgebremst wurde.

18:58, derdickewisser

>>Grenzschutz
war bei Trump die Ausgeburt des Bösen. Bei Biden ist er Ausdruck vernünftiger Politik. Immer wieder interessant.<<

Nicht Trumps Grenzschutz war die Ausgeburt des Bösen, sondern seine rassistische Rhetorik und die unmenschliche Behandlung der Menschen.

Sein Grenzschutz unterschied sich nicht groß von dem seiner Vorgänger. Wenn man mal von der teuren Symbolpolitik des Mauerbaues absieht.

von Kowalski 19:11

Offenbar hat das CAFTA-Freihandelsabkommen und die Abhängigkeit von den USA nicht die Armut in diesen Ländern bekämpft.
Sonst würden sich nicht immer mehr Menschen auf machen.
Was natürlich auch innere Ursachen, wie Großgrundbesitz, Bandenkriminalität (failed states) hat.

Migranten ?

Es ist schon irgendwie komisch, dass die USA über Migranten entscheiden können nach gut Denken.

In Europa wäre das nicht möglich. Eine derartige Diskussion wäre höchst unmenschlich........

schon komisch

@Kowalski 19:00 Uhr: Trump hat recht behalten

Wie kommen Sie darauf, „Trump sei gescheitert“ nur weil er die „Mauer nicht bauen“ konnte?

Wer ist ihm denn da in die Parade gefahren?

Übrigens müssen sogar deutsche Medienvertreter vor Trump inzwischen anerkennend den Hut ziehen, wie viele kluge Maßnahmen er ergriffen hat um die Impfungen in seinem Land voranzubringen. Maßnahmen, die in Deutschland versäumt wurden oder zu denen die Regierenden zu verzagt waren.

Die Situation mit der noch weiter rollenden Migrationswelle gibt Trump jedenfalls nachträglich recht.

Wäre damals die Einwanderungswelle über die „Balkan Route“ nach Deutschland ungebremst so weiter gegangen, würde Deutschland wohl jetzt von einem Kanzler der AfD regiert!

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