Ihre Meinung zu: Migranten in Mexiko: Durch die löchrige Mauer in die USA

25. März 2021 - 17:31 Uhr

Die US-Migrationsreformpläne wecken viele Hoffnungen: Immer mehr Menschen kommen zum Grenzübergang im mexikanischen Tijuana - und müssen sich eingestehen, dass die USA sie nicht willkommen heißen. Von X. Böttcher.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.166665
Durchschnitt: 2.2 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Tja Heilsbringer Biden wird...

...genau das selbe machen wie die meisten anderen vor ihm, er wird es aussitzen und sich klammheimlich die Absperrungen zu Nutze machen die die Vorgänger ihm beschert haben.
Er poltert halt lediglich nicht so laut herum wie sein Vorgänger.

Nachbetrachtung

"Richtig ist, dass Trumps "Stay in Mexico"-Regel durch die neue Regierung aufgehoben wurde. Trump hatte Mexiko mit Strafzöllen gedroht, wenn sich der Nachbar nicht dazu bereit erklärte, die Migranten an seiner Südgrenze zu stoppen und alle Flüchtlinge an der Nordgrenze zu beherbergen, während die auf ihren Asylentscheid warten."

Tja, das war wohl doch sinnvolle Realpolitik für einen geregelten Asylantrags-Ablauf.
Nun steht man belämmert vor dem selben Problem und hat mit seinem humanen "lipservice" Hoffnungen geweckt, die nichts mit der unveränderten Politik zu tun haben – was noch mehr Menschen angelockt hat.

Tagesschau-Kommentar

"Immer mehr Menschen kommen zum Grenzübergang im mexikanischen Tijuana - und müssen sich eingestehen, dass die USA sie nicht willkommen heißen."

,.,.,

"DIE" USA heißen die Menschen nicht willkommen?
Ist dieser billige Populismus und gefährliche Verallgemeinerungstrieb jetzt auch bei der Tagesschau angekommen?

Einige kämpfen hier im Forum gegen diese billige Masche an - und nun springt sie auf hiesige Journalisten über.

Gute Nacht, Redlichkeit.

Armut

Ich würde das selbe machen wie diese armen Menschen . Was mich besonders erschüttert das die Ärmsten der Armen noch beraubt und Frauen vergewaltigt werden , auf derer Flucht in ein " besseres " Leben . In wie fern die USA an der Situation Mitschuld haben an dem Elend in den Süd-amerikanischen Ländern weiß ich nur bedingt , ist leider auch nicht thematisiert worden . Tatsache ist das Amerikas Außenpolitik an sozialen Verbesserungen in diesen Ländern nie wirklich Interesse hatte . Armut lässt sich besser ausbeuten , das ist Fakt . Und das liegt im Interesse eines Kap. Systems . Ob demokratisch oder nicht spielt keine Rolle . Konkurrenz belebt das Geschäft . Was erschüttert ist die Skrupellosigkeit mit der Menschen auf der Flucht noch zu Opfern werden .

Migranten in Mexiko: Durch die löchrige Mauer in die USA....

Und Mexiko ist dabei, als Türsteher Washingtons. Ab Juni 2019 wurden Soldaten und Nationalgaerdisten an die mexikanische Südgrenze entsand.
Letzten Donnerstag wurde bekannt, daß die US-Regierung 2,5 Millionen Impfdosen von AstraZeneca an Mexiko übergeben will. Am gleichen Tag gab das mexikanische Außenministerium bekannt, daß es Einschränkungen für die Süd-und Nordgrenze bis zum 21. April gibt.
Die Migranten kommen aus den Ländern Mittelamerikas, mit denen die USA das Freihandelsabkommen CAFTA unterhält.

Wo ist jetzt das Problem?

Haben die Demokraten nicht die Mauer zu Mexiko mit „Zähnen und Klauen“ bekämpft ?

Und haben sich deutsche Medien nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit über Trumps Ambitionen eine „Mauer zu bauen“ lustig gemacht ?

Deshalb kann ich nur sagen: lasst sie doch kommen, alle! Die Demokraten ernten, was sie gesät haben.

In Deutschland war es zB auch nicht Merkel, die den Flüchtlingsstrom 2015 stoppte. Sondern Österreichs Kanzler Kurz.

Am Ende behält Trump mit dem Migrationsthema ebenso recht wie mit der generalstabsmässig durchgeführten Impfkampagne. Einer Voraussicht, von der Biden jetzt profitiert.

@17:08 von Sausevind

""DIE" USA heißen die Menschen nicht willkommen?
Ist dieser billige Populismus und gefährliche Verallgemeinerungstrieb jetzt auch bei der Tagesschau angekommen?

Einige kämpfen hier im Forum gegen diese billige Masche an - und nun springt sie auf hiesige Journalisten über.

Gute Nacht, Redlichkeit."

Niemand ohne durchlaufenes Asylverfahren wird willkommen geheissen. Das ist die unveränderte Politik. War unter Obama so, unter Trump und nun unter Biden. Lediglich die Rhetorik hat sich verändert. "Ihr seid willkommen" unter Auslassung des Kleingedruckten.
Falsche Hoffnungen zu wecken ist keine Humanität. Erweiterte Aufnahmebreitschaft wäre es.

um 17:08 von Sausevind

>>""DIE" USA heißen die Menschen nicht willkommen?
Ist dieser billige Populismus und gefährliche Verallgemeinerungstrieb jetzt auch bei der Tagesschau angekommen?

Einige kämpfen hier im Forum gegen diese billige Masche an - und nun springt sie auf hiesige Journalisten über."<<
.
.
Das ist beileibe nicht eine billige Masche den wenn Sie Kontakte zu den USA unterhalten würden dann würden Sie wissen das diese Meinung (....heißen diese Menschen nicht willkommen) die Meinung des überwiegenden Teil der Bevölkerung der USA entspricht und dieses Thema damit ein gehöriges Maß an politischen Sprengstoff dort beinhaltet. Führende Politiker aller Lager sagen dort voraus das Biden den ablehnenden Weg von Trump weiter verfolgen wird, nur mit anderen Mitteln.

Nicht besser

Ich habe es schon immer gesagt: Biden ist kein Stück besser als Trump. Aber auf letzterem wurde medial eingehackt weil er sich traute auch die unbequemen Dinge beim Namen zu nennen und offen auszusprechen.

@17:08 von VictorJara

In wie fern die USA an der Situation Mitschuld haben an dem Elend in den Süd-amerikanischen Ländern weiß ich nur bedingt , ist leider auch nicht thematisiert worden .

Ohne die USA als Handelspartner wäre das Elend dort noch größer. Wenn man bezüglich der USA die Vorteile und Nachteile abwägt, überwiegen für diese Länder die Vorteile.

Tatsache ist das Amerikas Außenpolitik an sozialen Verbesserungen in diesen Ländern nie wirklich Interesse hatte .

Das ist keine Tatsache.

Armut lässt sich besser ausbeuten , das ist Fakt . Und das liegt im Interesse eines Kap. Systems

Bei den alternativen Systemen werden die Armen erst recht ausgebeutet.

Da

hatte Mr. Biden im Herbst 2015 wohl eine politische Tiefschlafphase. Sonst hätte er nämlich Anschauungsunterricht nehmen können über die Folgen einer solchen Grenz-Öffnungsankündigung, wie er sie kurz nach Amtsantritt so vehement rausgehauen hat, als ob er die 4 Jahre zuvor an nichts anderes gedacht hatte.
Ausbaden müssen seinen „Merkel-Fehler“ jetzt alle jenen potentiellen Asylbewerber an der US-Südgrenze, die sich auf diese Ankündigung hin zuhauf auf den Weg zur USA gemacht haben, wie der Artikel aufzeigt.

16:47, alu355

>>Tja Heilsbringer Biden wird...
...genau das selbe machen wie die meisten anderen vor ihm, er wird es aussitzen und sich klammheimlich die Absperrungen zu Nutze machen die die Vorgänger ihm beschert haben.
Er poltert halt lediglich nicht so laut herum wie sein Vorgänger.<<

Niemand, der Herrn Biden nicht komplett ablehnend gegenüber eingestellt ist, nennt ihn einen Heilsbringer.

Und ja, Präsidenten kommen und gehen, das Problem und der Umgang damit bleibt bestehen.

Es wird sich sogar noch verschärfen. Denn der Klimawandel schreitet voran und wird viele Gegenden der Welt unbewohnbar machen. Auch die weltweite Renaissance autoritärer Politikmodelle wird nicht dazu beitragen, den Menschen eine Lebensperspektive zu geben.

um 17:08 von Sausevind

Tagesschau-Kommentar
"Immer mehr Menschen kommen zum Grenzübergang im mexikanischen Tijuana - und müssen sich eingestehen, dass die USA sie nicht willkommen heißen."

,.,.,

"DIE" USA heißen die Menschen nicht willkommen?
Ist dieser billige Populismus und gefährliche Verallgemeinerungstrieb jetzt auch bei der Tagesschau angekommen?

Einige kämpfen hier im Forum gegen diese billige Masche an - und nun springt sie auf hiesige Journalisten über.

Gute Nacht, Redlichkeit.
-----------
Es ist nun mal Fakt das große Teile der US Bevölkerung gegen die Einwanderung sind.
Übrigens auch in der EU. Egal ob man für oder gegen Einwanderung ist, Unredlich ist wenn man diktieren will was geschrieben werden darf.

Das grenzenlose Europa

Das grenzenlose Europa mokiert sich natürlich über die Mauer und über die Usa, die nicht jedem Asyl gewähren.
UPS, unser Türsteher heißt halt nicht Mexico und ist nicht im Süden.

Das bleibt spannend

Warum wird im Artikel nicht erwähnt, dass Herr Biden die Lösungssuche für das Flüchtlingsproblem soeben an Kamela Harris übertragen hat? Und vor allem, wie sie vorzugehen gedenkt?
Andere Medien haben heute morgen dazu berichtet.
Als Staatsanwältin soll sie ja ziemlich streng gewesen sein.
Mal sehen, was sie für die Flüchtlinge erreicht?

Der Mexikaner aus Tijuana: "Arme Teufel, sie müssen viel leiden. "Sie müssen die Kälte aushalten, den Hunger und die Angst. Hier gibt es Schlangen und Skorpione und es ist gefährlich." Porfirio zeigt auf die Büsche:
>> "Hier verstecken sich oft Kriminelle, die die Migranten überfallen, weil sie denken, dass die etwas Geld dabei haben. Hier wurden auch schon Frauen vergewaltigt. Ich würde das nicht riskieren, was die machen"

Das Problem ist, dass dieses Risiko in den Augen der Flüchtlinge (jedenfalls bis zu diesem Punkt: „Das Begreifen der Realität hat bei den Menschen längst eingesetzt“) immer noch das kleinere Übel ist. Nachhaltig kann eine Lösung daher nur sein, wenn sie die Voraussetzung dafür schafft, dass die Menschen in ihrer Heimat sicher leben und arbeiten können - und sich nicht länger gezwungen sehen, sich dazu in „reicheren“ Ländern zu verdingen. Und so die Fluchtursachen abstellt. Was ein an Menschen- statt Finanzinteressen „ausgerichtetes“ Wirtschaftsmodell voraussetzt.

@ um 17:08 von VictorJara

Die USA haben die meisten südamerikanischen Länder Jahrzehntelang per Rohstoffabbau ausgebeutet und dazu auch rechtsradikale, faschistische Regierungen mit Hilfe von inszenierten Bürgerkriegen installiert.
Nach dem 2. WK haben dort auch viele Nazis, die aus Deutschland flüchten konnten, daran mitgewirkt und ihr Know-how in Sachen Foltern und Töten von „Linken“ und anderen Unliebsamen zur Verfügung gestellt.
Im vorletzten Jahr kam hier mal zu Gespräch, dass auch VW in den 1970er Jahren in Brasilien der Militärdiktatur hilfreich zur Hand ging.
Auch Deutschland hat seinen Anteil an den Verhältnissen in Südamerika.

Und

wieder ist die „aufnehmende Seite“, dh in diesem Falle die südlichen Staaten der USA, gar nicht oder nur sehr schlecht vorbereitet auf die Herausforderungen des Ansturms, den Bidens kurzsichtige und nicht durchdachte Ankündigung der Öffnung verursacht hat. Kennen wir doch irgendwoher.
Wer sagt den Politikern bitte mal, dass ihre öffentlichen Worte Effekte, auch nicht beabsichtigte oder auch ungewollte, nach sich ziehen können?
Viele Politiker gehen leider nach dem Motto „woher soll ich denn wissen, was ich meine, bevor ich gehört habe, was ich sage ?“ vor.

17:38, Möbius

>>In Deutschland war es zB auch nicht Merkel, die den Flüchtlingsstrom 2015 stoppte. Sondern Österreichs Kanzler Kurz.<<

Der damalige österreichische Bundeskanzler hieß Werner Faymann.

17:43, Sparer

>>Da
hatte Mr. Biden im Herbst 2015 wohl eine politische Tiefschlafphase. Sonst hätte er nämlich. Anschauungsunterricht nehmen können über die Folgen einer solchen Grenz-Öffnungsankündigung, wie er sie kurz nach Amtsantritt so vehement rausgehauen hat, als ob er die 4 Jahre zuvor an nichts anderes gedacht hatte.<<

Mit keinem Wort hat Biden angekündigt, die Grenze zu öffnen.

@ 17:38 von Möbius

Eine Frage: Haben Sie vergessen, dass Kurz 2015 als Außenminister Österreichs die Aktion von Kanzlerin Merkel, die Budapester Flüchtlinge einreisen zu lassen, um Gewalteskalation zu verhindern, ausdrücklich befürwortet hat?
Und haben Sie vergessen, mit welch aggressiv-abwertender Sprache Trump die Mauer zu Mexiko zu reinen Propagandathema hochgetuned hat ohne auch nur im geringsten an einer wirklichen humantiären Regelung interessiert zu sein?

17:41, Gogolo

>>Ich habe es schon immer gesagt: Biden ist kein Stück besser als Trump. Aber auf letzterem wurde medial eingehackt weil er sich traute auch die unbequemen Dinge beim Namen zu nennen und offen auszusprechen.<<

Ach ja?

Zu behaupten, die Menschen, die über die Südgrenze in die USA wollen, seien alles Vergewaltiger und Drogendealer, um dann noch nachzuschieben, ein paar nette gäbe es auch darunter, bezeichnen Sie als "die unangenehmen Dinge beim Namen nennen"?

Was soll man nun dazu noch

Was soll man nun dazu noch sagen? Vielleicht lediglich das, "so will man es doch"?
Waren die US Demokraten nicht entschieden gegen Donald Trump Einwanderungspolitik?
Die US Demokraten haben über 4 Jahre alles getan um den Weiterbau der Mauer zu unterbinden.
Trump vorne, hinten, oben, unten, man hörte nur der "böse Trump"
Jetzt ist es nur gerecht, wenn sie illegal ins Land strömen. So wollte man es doch.

abartig, aber nicht nur die USA, sondern alle

einersetis braucht man diese leute, weil zuviele diese kaum bezahlten und unbeliebten arbeiten machen will, andererseits will man gegen diese leute vorgehen.
hintergrund: ohne die ganze schwarzarbeiter, gerade in USA, wäre die halbe wirtschaft nicht machbar, wer will denn die ganzen arbeiten machen, die dort die illegalen verichten?!
eben, keiner der papiere hat.
und wer soll das dann machen?
erntearbeit, hausmädchen, usw, macht sich nicht von selbst.
nicht ganz so krass ist es auch in der EU, zb mit erntearbeitern oder pflegekräften, egal ob in spanien oder selbst in deutschland teils.

andererseits, was würde man denn machen, wenn man selbst in solch einer lage wäre?
gerade wenn da noch ein kartell mit hintersteht, was mord und totschlag verbreitet? genau, auch abhauen, auch illegal wenn es sein muss.

korruption, wirtschaftslage, usw in allen ländern weltweit muss auf einen gewissen level gehoben werden, erst dann bessert es sich, aber das wollen die nicht, die dran gewinne machen!

Naive Willkommenspolitik

Biden hat seinen Parteigenossen eine Abkehr von der harten Trump’schen Migrationspolitik versprochen.
Diese Nachricht ist angekommen- bei den Millionen von Migranten, die sich ein besseres Leben in den USA versprechen und auf gepackten Koffern sitzen.
Im Ergebnis ist jede Form von „Willkommenspolitik“ fatal.
Keine Gesellschaft möchte (mehrheitlich) Migranten in großer Zahl aufnehmen. Die Anzahl der Migranten die in ein bestimmtes Wunschland wollen ist immer größer als die Bereitschaft in den Aufnahmeländern.
Willkommenspolitik führt sich ad absurdum und sorgt für Stimmen für Rechtsradikale oder Politiker vom Schlage Trump‘s

@ 18:19 von Nettie | USA ist Erfolgsmodell des Kapitalismus

Und so die Fluchtursachen abstellt. Was ein an Menschen- statt Finanzinteressen „ausgerichtetes“ Wirtschaftsmodell voraussetzt.

Die größte Fluchtursache ist der Anti-Kapitalismus.
Wenn die Länder Lateinamerikas selbst gut funktionierende kapitalistische Systeme aufbauen würden, dann würden ihre Bürger nicht so viel daran setzen die kapitalistische USA zu erreichen.

18:21, Sparer

>>Und
wieder ist die „aufnehmende Seite“, dh in diesem Falle die südlichen Staaten der USA, gar nicht oder nur sehr schlecht vorbereitet auf die Herausforderungen des Ansturms, den Bidens kurzsichtige und nicht durchdachte Ankündigung der Öffnung verursacht hat. Kennen wir doch irgendwoher.<<

Doch, sie ist bestens vorbereitet, denn sie hat jahrzehntelange Übung.

Das "Anstürmchen", das sie gerade erlebt, ist nichts gegen die 70er, 80er, 90er und Nullerjahre.

Humanität wäre Aufnahmebereitschaft ....

Also wir wissen ja um die Aufnahmebereitschaft der deutschen Mentalität , ...das war und ist immer noch das Streitthema ...
Aber ein Herr Biden in den USA braucht jetzt nicht mehr den alternativen weitsichtigen Präsidenten mehr spielen , schließlich ist Kollege Trump vorerst besiegt !
Schön zu sehen , dass die Trumpkritiker jetzt sehen ..das sich nicht viel ändern wird " Amerika zuerst " ; ...gemeint ist nicht Lateinamerika ...

Biden wird von der Realität eingeholt

"Doch Trumps Mauer wurde nicht fertig"

Tja, hätte man ihn nicht so ausgebremst, wäre sie fertig.

"Die US-Migrationsreformpläne wecken viele Hoffnungen: Immer mehr Menschen kommen zum Grenzübergang im mexikanischen Tijuana - und müssen sich eingestehen, dass die USA sie nicht willkommen heißen."

Besser eine klare Linie fahren wie die Republikaner, als falsche Hoffnungen wecken und nicht erfüllen, wie die Demokraten.

Aber der Tenor bleibt, was die Demokraten machen ist "gut", täten die Republikaner das Gleiche, ist es "böse".

um 18:35 von Gregor 42

Was soll man nun dazu noch
Was soll man nun dazu noch sagen? Vielleicht lediglich das, "so will man es doch"?
Waren die US Demokraten nicht entschieden gegen Donald Trump Einwanderungspolitik?
Die US Demokraten haben über 4 Jahre alles getan um den Weiterbau der Mauer zu unterbinden.
Trump vorne, hinten, oben, unten, man hörte nur der "böse Trump"
Jetzt ist es nur gerecht, wenn sie illegal ins Land strömen. So wollte man es doch.
-------------------------
Die Völkerwanderung von Süd nach Nord, ist ein politisch, wirtschaftliches Problem. Durch den Bau einer Mauer löst sich das Problem nicht.

18:35, Gregor 42

>>Waren die US Demokraten nicht entschieden gegen Donald Trump Einwanderungspolitik?<<

Nein.

Denn die unterschied sich nicht von der seiner Vorgänger.

Sie waren gegen seine hetzerische, rassistische Rhetorik und die unmenschliche Behandlung der Menschen an der Grenze. Drahtkäfige, Kinder von den Eltern trennen etc.

18:42, Vielfalt.

>>Die größte Fluchtursache ist der Anti-Kapitalismus.
Wenn die Länder Lateinamerikas selbst gut funktionierende kapitalistische Systeme aufbauen würden, dann würden ihre Bürger nicht so viel daran setzen die kapitalistische USA zu erreichen.<<

Sämtliche Länder in Mittelamerika sind kapitalistische Länder.

Keiner dieser Flüchtlinge stammt aus einem nichtkapitalistischen Land.

@fathaland slim 18:27 Uhr: das ist spitzfindig !

Und ändert an meiner Schlussfolgerung auch nichts.

@18:42 von Vielfalt.

"Die größte Fluchtursache ist der Anti-Kapitalismus.
Wenn die Länder Lateinamerikas selbst gut funktionierende kapitalistische Systeme aufbauen würden, dann würden ihre Bürger nicht so viel daran setzen die kapitalistische USA zu erreichen."

Solange wir mit Diktaturen kooperieren die uns weiter billig den Zugriff auf deren Rohstoffe unter Ausbeutung der eigenen Bevölkerung gewähren und sich auch noch um die Unterbindung von Flüchtlingsströmen kümmern wird sich nichts ändern bzgl. "Fluchtursachen".
Das ist halt genau das Modell des Raubtierkapitalismus des frühen 20. Jahhunderts dass wir überwunden haben und dort Blüten treibt – Mit Antikapitalismus hat es also rein garnichts zu tun.

um 18:42 von Vielfalt.

>>
Die größte Fluchtursache ist der Anti-Kapitalismus.
Wenn die Länder Lateinamerikas selbst gut funktionierende kapitalistische Systeme aufbauen würden, dann würden ihre Bürger nicht so viel daran setzen die kapitalistische USA zu erreichen.
<<

Interessante Ansicht, wo doch fast alle Südamerikanischen Staaten kapitalistische Wirtschaftssysteme haben. Die Menschen fliehen übrigens nicht in ein existierendes Wirtschaftssystem, sondern in das System ihrer Vorstellungen.

Grenzschutz

war bei Trump die Ausgeburt des Bösen. Bei Biden ist er Ausdruck vernünftiger Politik. Immer wieder interessant.

Trump ist gescheitert

Trumps einzig vorzeigbares Wahlversprechen war die Mexikanische Mauer. Dieses Wahlversprechen hat er nicht erfüllt, die ungewollte Migration geht weiter. Trump ist gescheitert.

@Sausewind,17.08

Wären Sie so nett mir zu erklären, wo genau in der Formulierung "Die USA heißen etc." der "billige Populismus" steckt, der in Ihren Augen das Ende der Redlichkeit markiert?
Vielen Dank.

Das ist nur der Anfang

nicht nur USA sondern Weltweit werden die Menschen ,bedroht durch den Klimawandel und seinen Folgen, sich auf den Weg in eine vermutete bessere Zukunft begeben. Ich möchte nicht wissen wie es in 50 Jahren in der Welt aussieht.

@ zöpfchen

Naive Willkommenspolitik. Biden hat seinen Parteigenossen eine Abkehr von der harten Trump’schen Migrationspolitik versprochen.

Die Migrationspolitik Trumps war löchrig wie ein schweizer Käse. In Trumps vier Jahren sind mehr Menschen eingewandert als in der achtjährigen Amtszeit Obamas.

@Epilog 18:31 Uhr: ..nach meinem Prolog

Also: in Budapest (am Bahnhof) gab es damals eine humanitäre Notlage, vergleichbar der in der Prager Botschaft bevor Genscher den Flüchtlingen aus der DDR ihre „Ausrei...“ verkündet hatte (mehr war nicht mehr zu verstehen).

Derselbe Genscher hatte wenige Jahre später übrigens einen russischen Milliardär mit krimineller Vergangenheit (auch eine Art Migrant!) nach Deutschland im Charterflugzeug bringen lassen (nur so am Rande).

Trump ist oft durch seine inadäquate Wortwahl aufgefallen. In der Sache unterscheidet sich Biden von seinem Vorgänger aber nur in Nuancen.

Der Bundesregierung war Trump vor allem deshalb ein Dorn im Auge, weil mit seiner Administration Abstimmungen im Hintergrund (zB durch Heusgen) im Auftrag der Kanzlerin nicht mehr möglich waren. Alles wurde öffentlich ausgetragen. Deshalb hat man in Berlin auf eine Ablösung Trumps gehofft.

Doch wenn Biden so weiter macht heißt der US Präsident 2024 eventuell wie der der bis 20.01.2021 regierte ...

@ Giselbert

"Doch Trumps Mauer wurde nicht fertig"
Tja, hätte man ihn nicht so ausgebremst, wäre sie fertig.

Wäre er erfogreich gewesen, wäre es sein Verdienst gewesen. Er war nicht erfolgreich, also waren's die andern. Einfach genial, die Trump-Fans.

Die USA haben in Wahlen zugunsten von Diktatoren eingegriffen.

@17:42 von Vielfalt.
Die Idee des "Hinterhofs" hatte zur Folge, dass "linke" gewählte Regierungen oft gewaltsam gestürzt wurden.
Es wurden Strukturen gefördert, die die Gewinnmaximierung großer Konzerne ermöglich(t)en. Und heute für die Fluchtbewegungen mit verantwortlich sind.
Vgl. Chiquita, "Blutige Bananen"
"https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/blutige-bananen/"

@ Bernd Kevesligeti

Die Migranten kommen aus den Ländern Mittelamerikas, mit denen die USA das Freihandelsabkommen CAFTA unterhält.

Das Freihandelsabkommen ist ja eher gut für die armen Südländer und ein keines Gegengewicht gegen die Migration.

@Möbius, 17.38

"Deshalb kann ich nur sagen: lasst sie doch kommen, alle! Die Demokraten ernten, was sie gesät haben."
Das wäre wenigstens konsequent. Aber wir können uns alle sicher sein, dass Biden niemals die Fehler begehen wird, die Merkel und die ihren immer wieder begangen haben. Der Mann hat ja alle seine Sinne beieinander.

@ um 17:08 von VictorJara

Das Wichtigste hatte ich vergessen: Wissen Sie wer Victor Jara war?
Wahrscheinlich nicht!
Erkundigen Sie sich mal.
Dann können Sie auch viel über die unfassbaren Verbrechen der USA in Lateinamerika erfahren.
Und dann eben auch über die Hintergründe der dortigen Fluchtbewegungen.

Migration in die falsche Richtung

Die Menschen fliehen von den sozialistischen Staaten Mittelamerikas in die kapitalistischen USA. Für mich als Linker ist das eine Schmach.

Re : Gogolo !

Nein, das stimmt so nicht wirklich, denn Trump kannte nur eines : Amerika first, und zwar zum größten Teil für viele Weiße, denn selbst die Afroamerikaner im Land wurden von ihm nie wirklich anerkannt und respektiert. Sonst hätte er mal klar das Problem der Schwarzen und Hispanos angegangen, in dem er ihnen zu hört, in dem er für Verbesserungen sorgt und noch etliches mehr in dieser Richtung.
Er war lediglich so unverschämt, den Kongress wegen dem Bau der Mauer zu belügen, weil er gar keinen mehr reinlassen wollte. Ist doch gegen seine Doktrin der weißen Herrschaft, auch zu sehen in all den rechtsextremen Milizen, die nicht einmal vor dem Kapitol halt machen. Auch da hat er vergnügt zugeschaut, und erst im letzten Moment eingegriffen.
Sicher Biden ist noch nicht lange im Amt und muss eine Lösung finden, was sicher nicht über Nacht geschieht.

@ 19:08 von KowaIski

"Wäre er erfogreich gewesen, wäre es sein Verdienst gewesen. Er war nicht erfolgreich, also waren's die andern. Einfach genial, die Trump-Fans."

Bitte lassen Sie diese Unterstellungen, ich bin kein Trump Fan. Es ist eine Tatsachen, dass er beim Mauerbau ausgebremst wurde.

18:58, derdickewisser

>>Grenzschutz
war bei Trump die Ausgeburt des Bösen. Bei Biden ist er Ausdruck vernünftiger Politik. Immer wieder interessant.<<

Nicht Trumps Grenzschutz war die Ausgeburt des Bösen, sondern seine rassistische Rhetorik und die unmenschliche Behandlung der Menschen.

Sein Grenzschutz unterschied sich nicht groß von dem seiner Vorgänger. Wenn man mal von der teuren Symbolpolitik des Mauerbaues absieht.

von Kowalski 19:11

Offenbar hat das CAFTA-Freihandelsabkommen und die Abhängigkeit von den USA nicht die Armut in diesen Ländern bekämpft.
Sonst würden sich nicht immer mehr Menschen auf machen.
Was natürlich auch innere Ursachen, wie Großgrundbesitz, Bandenkriminalität (failed states) hat.

Migranten ?

Es ist schon irgendwie komisch, dass die USA über Migranten entscheiden können nach gut Denken.

In Europa wäre das nicht möglich. Eine derartige Diskussion wäre höchst unmenschlich........

schon komisch

@Kowalski 19:00 Uhr: Trump hat recht behalten

Wie kommen Sie darauf, „Trump sei gescheitert“ nur weil er die „Mauer nicht bauen“ konnte?

Wer ist ihm denn da in die Parade gefahren?

Übrigens müssen sogar deutsche Medienvertreter vor Trump inzwischen anerkennend den Hut ziehen, wie viele kluge Maßnahmen er ergriffen hat um die Impfungen in seinem Land voranzubringen. Maßnahmen, die in Deutschland versäumt wurden oder zu denen die Regierenden zu verzagt waren.

Die Situation mit der noch weiter rollenden Migrationswelle gibt Trump jedenfalls nachträglich recht.

Wäre damals die Einwanderungswelle über die „Balkan Route“ nach Deutschland ungebremst so weiter gegangen, würde Deutschland wohl jetzt von einem Kanzler der AfD regiert!

19:11, KowaIski

>>@ Bernd Kevesligeti
"Die Migranten kommen aus den Ländern Mittelamerikas, mit denen die USA das Freihandelsabkommen CAFTA unterhält."

Das Freihandelsabkommen ist ja eher gut für die armen Südländer und ein keines Gegengewicht gegen die Migration.<<

Nein, DR-CAFTA ist nicht gut für die armen Südländer. Bitte informieren Sie sich. Wikipedia ist ein guter Einstieg.

Re : hesta15 !

Es bleibt die Frage, wer von dem großen Teil der Bevölkerung in den USA ist gegen die Einwanderung ??? Sind es wieder einmal nur die Weißen, die Angst um ihre Kohle haben oder wer ist wirklich dagegen ???
Ja auch in der EU gibt es Widerstände, zum sehr großen Teil von Populisten wie Orban, die Polen und Tschechien, und natürlich hier die Rechten um die AFD, die ja so gerne wieder ein Großdeutsches Reich haben wollen. Alles weiße Arier, die noch irgend wo in der Vergangenheit leben, und nicht wirklich gewillt sind, Humanität, Empathie, Achtung und Respekt zu zeigen, gegenüber Menschen die in großer Not sind.
Kaum jemand hier kann sich das Leid vorstellen, dass viele dieser Menschen erleiden mussten. Es mag sein, dass sich einige dies vorstellen können, aber wehe diese Armen wollen hier her, werden sie verteufelt, diffamiert und beschimpft, und am Liebsten wieder zurück geschickt. Bei vielen ist es reine Heuchelei, weil es ihnen nur um ihre Kohle geht.

19:13, derdickewisser

>>@Möbius, 17.38
"Deshalb kann ich nur sagen: lasst sie doch kommen, alle! Die Demokraten ernten, was sie gesät haben."
Das wäre wenigstens konsequent.<<

Entweder alle raus oder alle rein? Das sind in Ihren Augen die Alternativen der Wahl?

>>Aber wir können uns alle sicher sein, dass Biden niemals die Fehler begehen wird, die Merkel und die ihren immer wieder begangen haben. Der Mann hat ja alle seine Sinne beieinander.<<

Das was Sie einen Fehler nennen, war der damaligen dramatischen Situation geschuldet. "Immer wieder" wurde dieser "Fehler" nicht gemacht.

19:08, krittkritt

>>Die USA haben in Wahlen zugunsten von Diktatoren eingegriffen.
@17:42 von Vielfalt.
Die Idee des "Hinterhofs" hatte zur Folge, dass "linke" gewählte Regierungen oft gewaltsam gestürzt wurden.
Es wurden Strukturen gefördert, die die Gewinnmaximierung großer Konzerne ermöglich(t)en. Und heute für die Fluchtbewegungen mit verantwortlich sind.
Vgl. Chiquita, "Blutige Bananen"
"https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/blutige-bananen/"<<

Richtig.

Deswegen nennt man diese Länder Bananenrepubliken. So ist dieser Begriff entstanden.

Soso Mr President

Open the gate!

19:04, KowaIski

>>Die Migrationspolitik Trumps war löchrig wie ein schweizer Käse. In Trumps vier Jahren sind mehr Menschen eingewandert als in der achtjährigen Amtszeit Obamas.<<

Dafür war seine Rhetorik krachend rassistisch, was bei seiner Wählerschaft Jubelstürme auslöste.

Er spielte Klavier auf den niedersten menschlichen Instinkten.

@ Giselbert

Biden wird von der Realität eingeholt

Biden kennt die Realität sehr genau.


"Doch Trumps Mauer wurde nicht fertig"
Tja, hätte man ihn nicht so ausgebremst, wäre sie fertig.

Naja, er hat ja auch erst nach über einem Jahr mit dem Bau begonnen. Die Emsigkeit am Schluss war dann ja mehr Show.

Ihr Wort in Gottes Ohr!

Man hat sich neulich in den Staaten schon Sorgen gemacht, weil er beim Erklimmen der Gangway von AirForce One dreimal gestolpert ist (es ging Wind..).

Wenn ich’s recht bedenke klingt ihr Post allerdings ironisch, ja fast sarkastisch ...

(der Groschen fällt bei mir nicht immer gleich ...)

Perspektive ..

Die Republikaner waren für " Klare Kante " zeigen , ...
nun sollen die Demokraten ihrer Kritik an der Trump-Administration doch endlich ihre humanistische Seite zeigen , ...ach nein Wahlkampf war gestern , ...jetzt zeigen wir alle wieder den Geist der Abschottung ob nun Herr Trump oder Herr Biden ; ..ach wie wahr ; ein Globelplayer handelt nach eigenen Gesetzen , ..das hat mit Hinterhältigkeit zu tun ..weniger mit der Aufzeichnung von Perspektiven ...

@19:08 von krittkritt

Die Idee des "Hinterhofs" hatte zur Folge, dass "linke" gewählte Regierungen oft gewaltsam gestürzt wurden.

Das kritisiere ich auch an der US-Lateinamerika-Politik seit dem 2 WK. Erst dann wenn linke Regierungen die Wahlen fälschen, um an der Macht zu bleiben, bestehen legitime Gründe einzugreifen. Bei Allende in Chile lagen diese 1973 noch nicht vor. Bei Maduro in Venezuela lagen diese Gründe jedoch 2018 schon längst vor. In beiden Fällen haben die USA sich leider für die falsche Antwort entschieden.

Es wurden Strukturen gefördert, die die Gewinnmaximierung großer Konzerne ermöglich(t)en. Und heute für die Fluchtbewegungen mit verantwortlich sind.

Immer eine Frage der Alternativen. Denn ohne Kapitalismus wären die Menschen in Lateinamerika noch viel verzweifelter.

17:38 von Möbius

>>In Deutschland war es zB auch nicht Merkel, die den Flüchtlingsstrom 2015 stoppte. Sondern Österreichs Kanzler Kurz.<<

Bleiben sie bitte bei der Wahrheit.
Herr Kurz war 2015 noch kein Kanzler. Frau Merkel hat mit Ihrer Flüchtlingspolitik Orban den Hintern gerettet.

19:04, schiebaer45

>>Das ist nur der Anfang
nicht nur USA sondern Weltweit werden die Menschen ,bedroht durch den Klimawandel und seinen Folgen, sich auf den Weg in eine vermutete bessere Zukunft begeben. Ich möchte nicht wissen wie es in 50 Jahren in der Welt aussieht.<<

Wenn nicht ganz schnell grundlegend umgesteuert wird, dann wird es sehr, sehr hässlich.

Fast bin ich froh, in fünfzig Jahren nicht mehr leben zu müssen. Unsere Nachfahren erben jedenfalls eine böse Hypothek. Und damit meine ich nicht die Schulden. Geld wird das geringste Problem sein.

@19:13 von derdickewisser

"Möbius: >>Deshalb kann ich nur sagen: lasst sie doch kommen, alle! Die Demokraten ernten, was sie gesät haben.<<
Das wäre wenigstens konsequent. Aber wir können uns alle sicher sein, dass Biden niemals die Fehler begehen wird, die Merkel und die ihren immer wieder begangen haben. Der Mann hat ja alle seine Sinne beieinander."

Wozu sollte er auch. Obama hat doch gezeigt, dass man trotz der selben Zahl an Abschiebungen allein mit der rhetorischen Suggestion des "Willkomens" auf die Stimmen der Progressiven zählen kann.
Den meisten geht´s, ist meine Einschätzung, auch hauptsächlich um dieses gute Gefühl als um belastbare Handlungen die herausfordernde Konsequenzen mit sich bringen – ähnlich wie beim Umweltthema.

Re : fathaland slim !

Solange es in vielen Ländern immer nur um den Wachstum der Wirtschaft, um den noch größeren Einfluss und diktatorische Macht- Präsenz geht, sowie um extrem viel Kohle für Wenige, wird sich nichts ändern.
Man sieht es zur Zeit auch an China, sobald da mal die Kritik etwas lauter und stärker wird, kommt die Propaganda der KP zum Tragen, die dann westlichen Firmen das Leben und Wirtschaften schwer machen, siehe H und M und Nike, denen alle Produkte in China boykottiert werden. Leider sind zu wenige dazu bereit, den Chinesen die Zähne zu zeigen, weil immer das Geld wichtiger ist. Da braucht man nur auf VW oder Daimler schauen, wie die in China schleimen, nur um Geschäfte machen zu dürfen. Da zählen ein paar Millionen Menschenleben doch nichts, wenn dagegen Milliarden verdient werden können. Und so ist es in anderen Ländern ähnlich, auch da gibt es nur bei der Unterdrückung von Menschen eine Zusammenarbeit, aber sonst eben nicht !

@krittkritt, 19:08 (re @17:42 von Vielfalt.)

„Die Idee des "Hinterhofs" hatte zur Folge, dass "linke" gewählte Regierungen oft gewaltsam gestürzt wurden.
>> Es wurden Strukturen gefördert, die die Gewinnmaximierung großer Konzerne ermöglich(t)en. Und heute für die Fluchtbewegungen mit verantwortlich sind.
Vgl. Chiquita, "Blutige Bananen"
"https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/blutige-bananen/"

Stimmt. Und das mit den Fluchtbewegungen gilt nicht nur für den amerikanischen Kontinent (Allende ist da nicht das einzige Beispiel) und auch nicht nur für die USA.

Beiden

um 16:47 von alu355
"... Biden wird genau das selbe machen wie die meisten anderen vor ihm... Er poltert halt lediglich nicht so laut herum wie sein Vorgänger."
Und: Biden ist weit mehr Staatsmann, als sein direkter Vorgänger je hätte werden können.

18:50 von fathaland slim 18:42, Vielfalt.

Sämtliche Länder in Mittelamerika sind kapitalistische Länder.
Keiner dieser Flüchtlinge stammt aus einem nichtkapitalistischen Land.
Was ist für sie ein nichtkapitalistischen Land?
Venezuela? Cuba?

19:07, Möbius

>>Trump ist oft durch seine inadäquate Wortwahl aufgefallen. In der Sache unterscheidet sich Biden von seinem Vorgänger aber nur in Nuancen.<<

Das, was Sie als inadäquate Wortwahl bezeichnen, nenne ich rassistische Hetze.

Die Grenzpolitik sämtlicher US-Präsidenten unterschied sich nicht groß, da haben Sie Recht.

Die Religion der Einwanderer

Die Religion der Einwanderer und die des aufnehmendes Landes haben wohl nur marginale Unterschiede .

18:21 von nie wieder spd

>>Im vorletzten Jahr kam hier mal zu Gespräch, dass auch VW in den 1970er Jahren in Brasilien der Militärdiktatur hilfreich zur Hand ging.<<

Weder deutsche Firmen noch andere Firmen weltweit, haben jemals die Zusammenarbeit mit Diktaturen gescheut, wenn es darum ging Geschäfte zu machen.

@ krittkritt

Die USA haben in Wahlen zugunsten von Diktatoren eingegriffen.

Das weiß man nicht. Hörensagen.
Russland hat allerdings wirklich gegen Biden eingegriffen und aufs falsche Pferd gesetzt. Für die illegale Einmischung muss es jetzt leiden.

18:45, hesta15

>>Die Völkerwanderung von Süd nach Nord, ist ein politisch, wirtschaftliches Problem. Durch den Bau einer Mauer löst sich das Problem nicht.<<

So ist es.

Aber eine Mauer gibt den schlichteren, ängstlichen Gemütern das trügerische Gefühl von Sicherheit.

Ähnlich wie ein Maschendrahtzaun ums Eigenheim.

Meins ist von einem verrotteten Jägerzaun, ca. 80 cm hoch, umgeben. Mehr Ärger mit ungebetenen Besuchern als meine Nachbarn habe ich auch nicht. Genauer gesagt gar keinen.

@ krittkritt

Es wurden Strukturen gefördert, die die Gewinnmaximierung großer Konzerne ermöglich(t)en.

Es ist ja nicht verboten, Gewinn zu machen.

Demografie

Die Kap. Wirtschaft braucht billige Arbeitskräfte, und die USA im Wettbewerb ganz besonders.
Ob es die Sklaven auf den Baumwollplantagen, oder nach dem Bürgerkrieg billige Kumpels in den Bergwerken des Nordens.
Und immer neues Menschenmaterial für die Railways aus China aus Irland und aus Schwaben. Und nun stehen 90% fleissige Katholen vor der Tür.
Es hat sich viel verändert, Kriege werden mit Drohnen gewonnen, Autos mit Robotern gebaut. Und trotzdem wird der billige Pflanzenflücker auf dem Gurkenflieger gebraucht.
Auch in Italien, Spanien, usw. und diese wurden über Arbeitsvisum ein und ausgeschafft. Allerdings stehen dort keine fleissigen Katholen vor dem A.Amt.

Es ist erschreckend.

Dass der unfähigste und faulste US-Präsident der Geschichte noch so viele Fans unter den Foristen hier hat. Wenn man sich dann noch vorstellt was diesen Foristen für eine Politik hier bei uns vorschwebt...

Biden besser

um 17:41 von Gogolo
"Ich habe es schon immer gesagt: Biden ist kein Stück besser als Trump. Aber auf letzterem wurde medial eingehackt weil er sich traute auch die unbequemen Dinge beim Namen zu nennen und offen auszusprechen."
Nee, total verkehrte Darstellung. Auf Trump wurde nicht medial" eingehackt", weil er sich was traute, sondern weil er populistisch und undiplomatisch, kein bißchen staatsmännisch und eines Präsidenten unwürdig zum Teil persönlich und politisch unter der Gürtellinie versuchte zu argumentieren, wobei ihm dann logischerweise bei seiner Unüberlegtheit die eigenen "Argumente" um die Ohren flogen, was ihn aber in keiner Weise Beeindruckte und er munter weiter machte, was ihm dann letztendlich seinen politischen Kopf kostete.

18:53, Möbius

>>@fathaland slim 18:27 Uhr: das ist spitzfindig !
Und ändert an meiner Schlussfolgerung auch nichts.<<

Sie finden es spitzfindig, wenn ich Sie darauf hinweise, daß der österreichische Bundeskanzler 2015 nicht Kurz, sondern Faymann hieß?

Kurz war Außenminister. Der Entschluss, die Grenzen nicht zu schließen, war mit der österreichischen Bundesregierung abgestimmt. Näheres dazu hier:

"https://www.zeit.de/2016/35/grenzoeffnung-fluechtlinge-september-2015-wochenende-angela-merkel-ungarn-oesterreich"

Migranten in Mexiko?

Was nun Joe?

Es kommt aber jetzt anders als vorgesehen? Die Wirklichkeit ist immer anders als ideologisch linke Politiker es sich vorstellen können. Wer Wind sät bekommt Sturm und wundert sich. Leider muss das nicht Herr Bieden sondern vor allem die leistungsbereiten Steuerzahler der USA ertragen.

Biden ist ein Segen

Joe Biden ist aus meiner Sicht als sozial engagiertem Linken ein Segen für die USA und die Welt.

19:20, Russland

>>Die Menschen fliehen von den sozialistischen Staaten Mittelamerikas in die kapitalistischen USA. Für mich als Linker ist das eine Schmach.<<

Von welchen sozialistischen Staaten Mittelamerikas reden Sie? Mir fällt kein einziger ein.

19:42, Tremiro

>>Frau Merkel hat mit Ihrer Flüchtlingspolitik Orban den Hintern gerettet.<<

So ist es.

19:13 von derdickewisser

>>Aber wir können uns alle sicher sein, dass Biden niemals die Fehler begehen wird, die Merkel und die ihren immer wieder begangen haben. Der Mann hat ja alle seine Sinne beieinander.<<

Bitte lesen Sie den Beitrag von um 18:31 von Epilog, 1. Hälfte und lassen Sie sich den bei Bedarf erklären.

19:20 von Russland

Die Menschen fliehen von den sozialistischen Staaten Mittelamerikas in die kapitalistischen USA. Für mich als Linker ist das eine Schmach.
#
Die werden schon wissen wo es besser zu leben ist.

19:24 von Giselbert @ 19:08 von KowaIski

>>Bitte lassen Sie diese Unterstellungen, ich bin kein Trump Fan.<<

Natürlich nicht. Wer sollte das auch nur vermuten.

@ krittkritt

Die USA haben in Wahlen zugunsten von Diktatoren eingegriffen.

Leider haben sie bei den von Maduro gefälschten Wahlen in Venezuela nicht eingegriffen. Jedenfalls nicht richtig.

19:29, Möbius

>>Die Situation mit der noch weiter rollenden Migrationswelle gibt Trump jedenfalls nachträglich recht.

Wäre damals die Einwanderungswelle über die „Balkan Route“ nach Deutschland ungebremst so weiter gegangen, würde Deutschland wohl jetzt von einem Kanzler der AfD regiert!<<

Die amerikanische Migrationswelle rollte immer schon. Das unterscheidet sie von der Sitution 2015, die eine Ausnahmesituation war.

Auch die Migration nach Europa geht übrigens weiter, eben nur nicht mehr über die Balkanroute. Die Menschen ertrinken in großer Zahl im Mittelmeer, woran man sich gewöhnt hat. Es ist ja weit weg von Deutschland. Ein moralischer Offenbarungseid.

um 19:42 von fathaland slim 19:04, schiebaer45

Fast bin ich froh, in fünfzig Jahren nicht mehr leben zu müssen. Unsere Nachfahren erben jedenfalls eine böse Hypothek. Und damit meine ich nicht die Schulden. Geld wird das geringste Problem sein.
#
Ich erlebe das auch nicht mehr,aber Sorgen mache ich mir um meine Enkelkinder.

@19:45 von Mass Effect

Sämtliche Länder in Mittelamerika sind kapitalistische Länder.

Aber oft gemischt mit viel korrupter Staatswirtschaft. Das schwere Erbe des Sozialismus wirkt nach.
Dort in Lateinamerika, wo die freie Marktwirtschaft am stärksten ausgeprägt und verwurzelt ist, z.B Costa Rica, kommen die wenigsten Wirtschaftsmigranten her.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: