Kommentare - EU: Vorerst keine Impfstoff-Spenden an ärmere Länder

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Spenden

Wenn erst einmal die Impfstoff-Produktion richtig in Fahrt gerät, werden wir pro Tag mehr Impfstoff bekommen als wir an demselben Tag verimpfen können. Die jeweils an diesem Tag übrig gebliebenen Dosen sollten wir spenden.

Grüße, Kurt

Kommunikationspanne?

"Von der Leyen hatte im Frühjahr 2020 offensiv dafür geworben, allen Menschen auf der Welt Zugang zu Impfstoffen gegen Covid-19 zu bieten." >>> "Jetzt gibt es erst mal einen ziemlichen Druck in den Mitgliedstaaten, selbst Impfstoff zu bekommen."

War natürlich klar, dass "Impfstoff für alle" nicht bedeutet, dass jeder Mensch mit der selben Priorität behandelt werden soll.
Ich hoffe mal, dass die Russen und Chinesen es mit ihren geplanten "Propagandaprojekten" besser machen, denn den Leuten ist letztlich egal woher der Impfstoff kommt.

Sankt Martin ist ja erst im November

Wie war das noch mal mit den Grundwerten unserer christlichen Kultur?
Und was ist mit den humanitären Solidaritätsbekundungen mit der Dritten Welt?
Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich ko... möchte.
Corona hält uns einen Spiegel vor und jetzt zeigt unsere politische Elite ihr wahres Gesicht.
Und siehe, es ist hässlich.
Ich bin mal gespannt, wieviele bekannte Politiker und Politikerinnen jetzt der EU widersprechen werden.

Wer Eigennutz vor Gemeinnützigkeit stellt, schadet allen

Also letzten Endes unweigerlich auch sich selbst. Denn solange eine Pandemie - also ein globales(!) Problem - sich weltweit aufgrund des durch das kurzsichtige Handeln einer von egoistischen Interessen „gesteuerten“ Politik* (siehe dazu untenstehenden Auszug aus der Meldung) provozierten Mangels an wirksamen Gegenmaßnahmen irgendwo weiter ungehindert ausbreiten kann, wird sie NIRGENDWO zu besiegen sein.

* „Der Druck aus den EU-Staaten sei zu groß, heißt es. Deshalb will die EU vorerst keinen Impfstoff mehr an arme Länder spenden. Zuvor hatte die WHO um Unterstützung für ärmere Regionen gebeten.“

Verständlich

Von der Leyen kann schließlich nur im Auftrag der Mitgliedstaaten handeln.
Das diese bereit sind Sonderzuteilungen für besonders hart betroffenes den eigenen Reihen die nicht der eigenen Bevölkerung zu Gute kommen mitzutragen ist schon ein über die Erwartungen hinausgehender diplomatischer Erfolg.

Also: welcher deutsche Politiker stellt sich jetzt, mitten im Wahlkampf hin und vertritt die Position einen relevanten Teil unserer Zuteilung an bedürftigere abzutreten einfach weil es viel vernünftiger wäre als die Folgemutanten zu importieren und nächstes Jahr den selben Tanz zu haben, auch wenn das bedeutet das die Impfkampagne hier ein Paar Monate länger dauert?
Na?

Sehe ich Wortmeldungen?
Was ist mit den Grünen? Die haben doch sonst die Eier das richtige zu fordern selbst wenn es keiner hören will und es ihnen die Wahl restlos verhagelt.

Spenden

Dass die EU zunächst die eigene Bevölkerung mit Impfstoff versorgt ist richtig und moralisch nicht angreifbar. Wenn 2022 dann Impfstoff übrig ist und zur Verfügung steht,
kann über Spenden oder Verkäufe an ärmeren Staaten nachgedacht werden.

Auf die Wissenschaft hören

Tagesschau.de Live-Blog. So., 21.03. 01:49 h berichtet:
"... Der Gründer des Mainzer Pharmaunternehmens BioNTech, Ugur Sahin, rechnet im Herbst mit einem Ende der Lockdown-Politik ... Das Virus werde aber nicht verschwinden, glaubt Sahin ... Es wird Mutationen geben. Aber diese werden mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Schrecken verbreiten" ... "Ob man jedes Jahr oder alle fünf Jahre eine Impfung braucht, das müssen wir sehen." Auf die Frage, ob es irgendwann auch Selbstimpfungen gebe, meinte der Unternehmer, das müsse nicht notwendig sein ..."

Wie längst bekannt, sind die Impfstoff produzierenden Unternehmen in der EU nicht in der Lage genügend Impfstoff für die Bürgerinnen/er der EU zu produzieren.
Da macht es keinen Sinn, Impfstoff zu exportieren, so wie Fr. von der Leyen dies noch in 2020 als Propaganda verkündete.

Der Wissenschaftler Ugur Sahin rechnet im Herbst eh mit einem Ende des Schreckens von Corona. Und Impfen wird eh nicht mehr so wichtig sein ...

Soviel Solidarität.

Erst Millionen Tote durch Lockdown-Maßnahmen verursachen, und dann mit dem Impfstoff knausern.

Beeindruckende Vorstellung von Solidarität.

Europa würde besser teilen können

Europa würde besser teilen können, wenn die Inzidenzzahlen nicht ständig steigen würden! Diese Zahlen steigen nicht zuletzt auch deswegen, weil uneinsichtige, selbstsüchtige und ignorante Demonstranten nicht in der Lage sind, weiter als an ihre eigenen Interessen zu denken! Gemeinwohl geht Ihnen am Allerwertesten vorbei!!!

Patentfreigabe

Es bräuchte gar keine Impfstoffspenden .
Es bräuchte nur eine Patentfreigabe .
Aber dies zu leisten sind die Herzen der Menschen zu klein .Da ist doch die Gewinnmaximierung für das Kapitalistische System wichtiger ,wie wir sehen .
Aber Orden von Bundespräsidenten werden an die Entwicklerinnen und Entwickler verteilt . Weil sie so schnell den Impfstoff entwickelt haben . Wo bleibt denn deren Wille zur Hilfe ?
Den Menschen aus den Armen Ländern zu helfen . Warum wird das nicht in Erwägung gezogen ? Menschlichkeit hört scheinbar am Geldbeutel auf . Aber Orden ;
Tja so tickt die Welt .

Wir, die Guten ..

.. wie "Sparpaket es schreibt" - dem ist im Grunde nichts hinzuzufügen, außer vielleicht: ein weiteres Teil aus dem Puzzle des "lockstep" fällt auf den Tisch und komplettiert sukzessive das Bild, das mit Müh- und Not medial noch unter die Rubrik "Verschwörung" eingefasst wird. Wie sie sich an ihre Macht klammern ..

Unglaublich

Die EU stellt die Lieferung von Impfstoffen an arme Länder ein und wirft dann Ländern wie China und Russland Impfdiplomatie vor, das ist schon alles unglaublich und beschämend. Man könnte ja auch Patente freigeben und z.B. in Afrika Impfstoff produzieren. Ich finde sowohl die Sprüche gegenüber China und Russland als auch den Lieferstopp beschämend!

@12:34 von Kurt Meier

"Wenn erst einmal die Impfstoff-Produktion richtig in Fahrt gerät, werden wir pro Tag mehr Impfstoff bekommen als wir an demselben Tag verimpfen können. Die jeweils an diesem Tag übrig gebliebenen Dosen sollten wir spenden."

Spenden nach dem Prinzip "Wenn was über bleibt" ist halt nicht das selbe. Wird langsam Zeit, dass man die "white privilege" Diskussion und die Verpflichtungen, die daraus erwachsen, mal auf globale Ebene hebt.

Spenden

2,3 Milliarden Dosen sind für die EU bestellt. Diese hat ca. 450 Millionen Einwohner, daher brauchen wir nur ca. 90 Millionen Dosen. Den Rest sollten wir spenden, so früh uns das möglich ist.

Grüße, Kurt

Solidarität nein danke

Die undiffernzierte Impfgläubigkeit und die Schwäche der Regierenden, die sich von der selbsterzeugten Impfgläubigkeit blenden lässt, führt zu einem Versagen in humanitärer Hinsicht.

Impfen sind ein notwendiges Hilfsmittel, jetzt aber stünden uns andere wirksamere Mittel zur Verfügung. um dann bei ausreichender Impfstoffversorgung schnellst möglich zu Impfen.

Impfen ohne Senkung der Inzidenz ist keine Lösung, sondern eine zusätzliche Gefahr (Mutanten- und Resistenzzüchtung).

Unabhängig davon sollte Egoismus kein Leitschnur für das Handeln in Pandemiezeiten sein. Amerika first, EU first, die reichen Industriestaten first, das ähnelt doch sehr dem Trumpismus, zu sehr.

12:39, Olivia59

>>Ich hoffe mal, dass die Russen und Chinesen es mit ihren geplanten "Propagandaprojekten" besser machen, denn den Leuten ist letztlich egal woher der Impfstoff kommt.<<

Wenn "die Russen und Chinesen" genügend Impfstoff herstellen können, um den in wirklich nennenswertem Umfang anderen Ländern liefern zu können, dann wird das auch bei uns nicht anders sein.

Momentan ist Impfstoff einfach noch weltweit knapp. Das wird sich zum Glück bald ändern, und dann wird auch der Ideologisierung und Propagandisierung des Themas die Grundlage entzogen sein.
Ich freue mich drauf.

Etwas Spende aus der EU tut Not

Aus dem Artikel:
"... Die Bemühungen für eine gerechte Verteilung der Impfstoffe in der Welt sind in dem sogenannten ACT-Accelerator (Access to Covid-19 Tools Accelerator) mit der Covax-Initiative gebündelt, die die WHO und die Impfallianz Gavi vorantreiben ... "

Fr. von der Leyen kann sich gerne dafür einsetzten, dass eine Spende an das zuständige Projekt gegeben wird.

Mit dem Geld wird dann zwar von diesem Projekt der Impfstoff vor der Nase der EU weg gekauft.

Aber na ja ... Geht ja offensichtlich auch so.

Die EU ist auf dem besten Wege, dass sich ca. 65% der EU-Bürgerinnen/er im/aus dem Bereich der "Dunkelziffer"-Infizierten bis zum Herbst infizieren werden.
Es darf auch damit gerechnet werden das gar bis zum Herbst ca.25% der Bevölkerung geimpft sind.

Und ab Herbst ist es eh nicht mehr so wichtig mit dem Impfen, wie der Chef von BioNTech sagt ...

Und Bayer AG sagt, dass die Impfstoffproduktion in 2022 in D. das Maß zur Selbstversorgung erreicht haben wird ...

Leider Gottes sind wir

Leider Gottes sind wir Mitglied in der EU und zahlen Beitrag dafür, also hat die Union auch die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten und nicht die Afrikas.

Grundregel

Wenn man genügend Impfstoff hat, kann man Impfstoff abgeben. Wenn man aber selbst zu wenig hat, kann man davon nicht auch noch etwas abgeben.

Erst Selbstschutz, dann kann man anderen helfen. Das steht als Grundregel für Notsituationen überall.

@VictorJara um 12:49

>Es bräuchte gar keine Impfstoffspenden .
Es bräuchte nur eine Patentfreigabe .
.Da ist doch die Gewinnmaximierung für das Kapitalistische System wichtiger ,wie wir sehen .<

Hier muss ich Wiedersprechen. Auch bei freigegebenen Patenten würden Kosten anfallen für die Herstellung. Auch dann müssten zur Produktionserhöhung die Produktion und Lieferung der Rohstoffe und Zwischenprodukte erhöht werden.
All das müsste bezahlt werden um den Armen Zugang zu verschaffen, weil die es eben nicht bezahlen können:
Damit ist die Impfstoffspende einfach das A und O
Eine Produktion an anderer Stelle würde die Profite nur in andere Taschen lenken, und ich glaube auch nicht das die Profite damit sinken würden...höchstens die Löhne der Beschäftigten.
Sry, aber ich habe wenig Vertrauen in den Altruismus lokaler Eliten auch wenn sie nicht im Industrialisierten Norden sitzen.
Das alle gerne am neuen Heissen Scheiss MRNA mitverdienen wollen ist verständlich.

Impfen, impfen, impfen.....

....der gebetsmühlenartig verbreitete Slogan
gilt also nur für Deutschland bzw. die EU.

Bei so viel Unmenschlichkeit und Ignoranz weicht meine Wut allmählich meinen Tränen.

Die Politik der reichen Länder setzt sich unnachgiebig fort: Ausbeutung der armen Menschen auf jede mögliche und grenzenlose Art - und dann wird das Wort "Spenden" in den Mund genommen. Nein, die reichen Länder schulden den armen Ländern unendlich viel und an jedem Tag, an dem die reichen so weiterleben / entscheiden, mehr.

Es geht um MENSCHEN überall auf der Welt und jede*r Einzelne hat das Recht auf ein würdevolles Leben. Die reichen Länder haben nicht das Recht, ihnen dieses zu verweigern.

Jetzttexteich

In einer Pandemie fordern wir Solidarität ein in der EU . Dann fordere ich sie auch auf Solidarisch zu sein, wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Jeder ist sich doch selbst der Nächste . Das ist doch die Tragik unserer Zeit . Egoismus hat die Oberhand übernommen . Humanität bleibt auf der Strecke . Selbst jetzt . Der Schrei nach Solidarität in der Pandemie ist Groß . Aber sonst .

12:40, Sparpaket

>>Ich bin mal gespannt, wieviele bekannte Politiker und Politikerinnen jetzt der EU widersprechen werden.<<

Etwas schwierig, weil der Druck von den einzelnen Mitgliedsstaaten ausgeht, nicht von "Brüssel". Es herrscht in diesen einzelnen Mitgliedsstaaten ein ungeheurer Druck auf die Regierungen, weil die Menschen die ganzen Lockdown-Maßnahmen leid sind. Was meinen Sie, was hier in Deutschland los wäre, wenn die Bundesregierung den Leuten erzählen würde, daß sie sich mit dem Geimpftwerden leider noch etwas gedulden müssten, weil wir erst mal mit denen solidarisch sein müssten, die nicht so reich sind wie wir.

>>Corona hält uns einen Spiegel vor und jetzt zeigt unsere politische Elite ihr wahres Gesicht.
Und siehe, es ist hässlich.<<

Nein, nicht nur unserer politischen Elite, sondern jedem einzelnen von uns.

keine egoistische Entscheidung

Sehe darin keine egoistische Entscheidung.

Voraussetzung, dass wir geben/spenden können (egal ob Impfstoff oder Geld), ist eine funktionierende Wirtschaft und dies tut sie im Lockdown nicht.

Hinzu kommt, dass die Bevölkerung in ärmeren Ländern ein sehr junges Durchschnittsalter hat und somit nicht so gefährdet ist.

@ Sparpaket 12.40

Vielen Dank für Ihren Kommentar!

Ich vermute, widersprechen wird von Regierungsseite erneut nur der leider scheidende Entwicklungsminister Müller.

Wer so dusselig ist, die Lieferketten nicht im Mai 2020 ...

... der kann im Mai 2021 auch nix liefern oder abgeben.

Wenn nötig gehe ich den Lockdown mit. Aber DAS seit November wäre nicht nötig gewesen.

Dahinter stecken Namen: von der Leyen, Spahn, Altmaier, Merkel, Scholz, Seehofer und weitere.

Man war niemals auf eine zweite Welle vorbereitet. Was wäre denn mit einer komplett anderen Krankheit? Es gibt keine Garantien, dass es jeweils 100 Jahre dauert, bis mal wieder eine Pandemie vorbeischlittert.

Die Folgen sind nicht nur für Deutschland und Europa fatal, die sind weltweit fatal.

Die ganzen Schönwetterredner haben am Anfang gut gehandelt (wenn man die jahrzehntelangen Versäumnisse vorher ausblendet) und sich dann schulterklopfend schlafen gelegt.

Ein einziger PCR Test kostet mehr als eine komplette Impfung. Und trotzdem zackert mal lieber beim Preis für die Impfung herum, statt den einfach beizuschaffen und die Lieferkette zu sichern.

Was wir jetzt seit November (weltweit) ausbaden ist einfach unfassbar schlechte Politik.

Globales Problem muss global angepackt werden

Fakt ist: Eine Pandemie schafft weltumspannende gesundheitliche Probleme. Deshalb wäre es völlig falsch, Raffgier und Egoismus an den Tag legen zu wollen. Polen und andere Länder (vor unserer Haustüre) sowie auch der afrikanische Kontinent u.a. müssen in die Lage versetzt werden, die Bevölkerung durchzuimpfen. Die Freigabe von Impfmengen ist daher nicht nur ein Akt der Nächstenliebe, sondern liegt im ureigenen Interesse der Geberländer. Ich bin nur immer wieder schockiert, wenn Menschen ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Einhaltung der Abstandsregeln auf die Strasse gehen, um zu demonstrieren, wie nun in Kassel geschehen. Der Vorwurf gilt nicht den Demos als solchen, sondern der Verantwortungslosigkeit und Ignoranz gegenüber dem Gemeinwesen, letztlich auch gegenüber den armen Ländern, für die viel zu wenig Impfstiff übrig bleibt.

Egoismus

Da stimme ich Ihnen nicht zu, eine wenn nicht gar die wesentliche Grundlage der christlichen Kultur ist es, dass man auch in der Not teilt, wie z.B. die Mantelteilung von St. Martin. Wir verletzten unsere eigenen Grundwerte und werfen dann anderen Ländern, die sich solidarisch verhalten, Impfdiplomatie vor. Mit diesem Verhalten heftet sich die EU das Prädikat Egoismus und nicht christliche Nächstenliebe an. Peinlich für die oft westliche Überheblichkeit.

@Opanik, 12:44

Der Wissenschaftler Ugur Sahin rechnet im Herbst eh mit einem Ende des Schreckens von Corona. Und Impfen wird eh nicht mehr so wichtig sein...

Sehe ich auch so. Der Fetischisierung der Impfung werden die zu erwartenden nächsten Mutanten wohl eine Ende bereiten.

Ob Herr Sahin mit seiner Einschätzung recht hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Glaube ich aber eher nicht.

Solidarität muss man sich auch leisten können.

Bei einer Notlage im Flieger heißt es:
Erst selbst die Sauerstoffmaske anziehen, damit ich anderen danach helfen kann.
Es wäre bei der herrschenden Knappheit keinem Bürger zu erklären, wenn wir statt uns selbst zu impfen, diese Dosen ins Ausland verschenken würden.
Wäre interessant, wie das bei den bevorstehenden Wahlen ankäme.

@ Sparpaket

Klar, SIE geben auch das Brot, was sie gerade vom letzten Geld gekauft haben dem Bettler und lassen ihre Kinder zu hause hungern. Das Beispiel ist vielleicht jetzt etwas krass, aber irgendwo hört die Solidarität und "christliche Nächstenliebe" auch auf. Außerdem sind die deutschen Politiker in erster Linie dem deutschen Volke verpflichtet und nicht dem Rest der Welt.

anjetzttexteich um 12:48

"Europa würde besser teilen können, wenn die Inzidenzzahlen nicht ständig steigen würden!"

Das müssten sie ja nicht, sie müssten nie so hoch gestiegen sein, wenn man sie nicht durch mangelhafte Maßnahmen auf diesem Niceau gehalten hätte.

Die Verunsicherung Vieler ist auf grund der widersprüchliche Erklärungen, dem herbeiprovozierten Lockdown light und teilwese unsinniger Maßnamen verständlich.

Auf diese Verunsicherung reagiert man in einer Weise, die den Anschein von Populismus und Entscheidungsschwäche erwecken kann.

@12:59 von fathaland slim

"Wenn "die Russen und Chinesen" genügend Impfstoff herstellen können, um den in wirklich nennenswertem Umfang anderen Ländern liefern zu können, dann wird das auch bei uns nicht anders sein.

Momentan ist Impfstoff einfach noch weltweit knapp. Das wird sich zum Glück bald ändern, und dann wird auch der Ideologisierung und Propagandisierung des Themas die Grundlage entzogen sein."

Die knapsen sehr wahrscheinlich vom Eigenbedarf ab um rechtzeitig zu verteilen zu können damit die Propaganda wirkt. Wie Sie sagen, die Motivation bzw, Ideologisierung ist letztendlich egal, das Ergebnis zählt, für die Menschen in der dritten Welt.

13:00, Der Lenz

>>Eine Produktion an anderer Stelle würde die Profite nur in andere Taschen lenken, und ich glaube auch nicht das die Profite damit sinken würden...höchstens die Löhne der Beschäftigten.<<

Sehe ich auch so.

>>Sry, aber ich habe wenig Vertrauen in den Altruismus lokaler Eliten auch wenn sie nicht im Industrialisierten Norden sitzen.<<

Ick ooch nich.

>>Das alle gerne am neuen Heissen Scheiss MRNA mitverdienen wollen ist verständlich.<<

Sehr verständlich. Und gerade deswegen sollte man sich das mit den Zwangslizensierungen (was etwas anderes als Patentfreigabe ist, von der auch niemand redet) sehr genau überlegen.

12:40 von Sparpaket Bei

12:40 von Sparpaket

Bei manchen Kommentaren geht es mir wie Ihnen.
Es ist nun mal Fakt, das es sich bei Covid19 um eine weltweite Geschichte handelt, die auch nur weltweit bekämpft werden kann und muss !
Die 2,2 Milliarden € Spenden der Eu sind ein Anfang, aber da müsste dann auch Impfstoff auf dem Markt sein, den Covax kaufen könnte. Und das - sollte auch jeder mitbekommen haben - ist nur marginal möglich.
** 30 Millionen Impfdosen in 52 Länder geliefert. **
Das ist nicht mehr wie ein Tropfen auf den heißen Stein.
In unserem Europa leben ca. 450 Mio. Menschen und was ist mit den über 8 Milliarden anderen Erdenbürgern ? Die haben bisher gerade mal 30 Millionen Impfdosen bekommen .
Was für eine Schmach für Europa und die ach so tollen Bürger.

@ 12:53 von Olivia59

Das Gute ist doch: Das meiste (!) bleibt über. Wenn 2,3 Milliarden Dosen produziert sind und die EU nur ca. 1 Milliarde benötigt, verbleiben 1,3 Milliarden, die wir spenden könnten (und sollten). Das wäre, wenn wir die Weltbevölkerung mit ca. 8 Milliarden Menschen und zwei Impfungen pro Mensch annehmen, mehr als ein 1/16! (Und wer hindert uns, mehr als 2,3 Milliarden Dosen zu produzieren? Die EU sollte es bezahlen - im Sinne aller.)

Grüße, Kurt

Am 21. März 2021 um 13:01 von Wohlergehen

* Es geht um MENSCHEN überall auf der Welt und jede*r Einzelne hat das Recht auf ein würdevolles Leben. Die reichen Länder haben nicht das Recht, ihnen dieses zu verweigern.*
!!!genau so ist es!!!

Rossundreiter

Sie Zeichnen ein düsteres Bild was die Pandemie angeht .
Können sie das auch begründen ?
Antworten kann ich jetzt nicht mehr ,aber ihre Begründung würde mich trotzdem interessieren . Lesen werde ich sie . Später

@drhans, 12:59

Erst Selbstschutz, dann kann man anderen helfen. Das steht als Grundregel für Notsituationen überall.

Einverstanden!

Die 3 bis 5 Leute, die über die Impfstoff-Verteilung entscheiden (oder meinetwegen auch das ganze Europäische Parlament), werden erst selber geimpft und entscheiden dann nach Dringlichkeit/Notlage.

Da bin ich ganz bei Ihnen.

Solidarität

Solidarität ist leider nur eine leere Worthülse . Die WHO sieht genau das , wo vor sie gewarnt hat , den Impfnationalismus . Russland und China geben meines Erachtens nicht aus Humanitären Gründen ihren Impfstoff ab , sondern um sich Einfluss zu sichern. Allein schon eine Notlage auszunutzen, um Außenpolitik zu betreiben, ist Zynismus pur. Und ein Narr ist der , der meint , die Bevölkerungen vergessen, von wem der Impfstoff kam .

Ich bitte darum,

die ganze Sache mal von einem egoistischen Standpunkt aus zu betrachten.

Nämlich folgendem:

Solange nicht weltweit geimpft wird, wird der Virus in immer wieder neuen Mutationen in die "durchgeimpften" Länder zurückkommen. Man muss dann schlimmstenfalls immer wieder von vorne beginnen.

Es ist ganz oft so, daß Altruismus, bei Lichte betrachtet, eigentlich die beste Form des Egoismus ist.

an Giselbert um 13:06

"Sehe darin keine egoistische Entscheidung."

Ich weiß nicht wie sie den Begriff egoistich definieren.
Seit wann funktioniert unsere Wirtschaft nicht. Ihre Einschränkungen waren bislang minimal.

Wer so leichtfertig Gründe sucht, um Hilfe zu verweigern, ist tatsächlich unsolidarisch und damit egoistich.

Schade, keine Zeit für Impfstoffspenden

Die Impfstoffdiskussion wird in den EU-Ländern so heftig geführt, die Regierungen werden so oft beschimpft, dass im Moment leider keine Luft für Impfstofflieferungen an Entwicklungsländer ist.
Zuerst will man wohl hier in Europa mit der Impfung weiter kommen.
Schade ist auch, dass Länder, die mit der Impfung schon weiter sind, wie GB oder USA, auch nichts für Spenden übrig haben, obwol man es sich gut leisten könnte.

@ Stern2100 12.43

Nein, es ist falsch und unmoralisch.

"Wenn 2022 dann Impfstoff übrig ist und zur Verfügung steht, kann über Spenden oder Verkäufe an ärmeren Staaten nachgedacht werden."

Ihre Aussage entspricht der üblichen "Vorgangsweise" Reicher gegenüber Armen:
z.B. das Hähnchenfilet für die Reichen, den Abfall für die Armen, die Kleidung aus der die Reichen aufgrund ihrer Überernährung herausgewachsen sind / ihrer
"Ich-kauf-mir-was-kaufen-macht-so-viel-Spaß-Mentalität" nachgehen "müssen", geht dann an die armen Menschen zurück,die sie für uns unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen hergestellt haben, usw. usf.
Wie arm sind die Reichen an Verantwortung, Menschlichkeit?
Wie würden die Reichen leben ohne die gnadenlose Ausbeutung der Armen?

12:59 von Dr.Hans Sie - wie

12:59 von Dr.Hans

Sie - wie auch Ihr Vorschreiber
* Parteibuchgesteuert *
sind für mich nicht gerade Vorbilder.

Solidarität!!!

Wir sollten uns wie immer solidarisch hinten anstellen.

Gleichzeitig lassen wir dann auch das Lamentieren, dass andere Staaten (USA, GB, Israel, Chile.
) bezüglich der Impfgeschwindigkeit viel besser sind und ihre Bevölkerung/Wähler besser schützen.

Wir sind einfach weiterhin solidarisch und bleiben zuhause.

typische EU-Lösung!

Weiterhin werden z.B. Impfstoffe hier hergestellt, zum Abfüllen in die USA geschickt und lagern dann dort. Da trauen sich Uschi & Co. nach wie vor nicht ran.
Die ganze Beschaffungspolitik ist vermurkst. Um zu retten, was zu retten ist, geht es jetzt an die Hilf- und Wehrlosen.
Je mehr man von dem Brüsseler Zirkus mitbekommt, je widerlichen findet man die Politik der EU.
Es ist das Gleiche wie mit den Mittelmehrflüchtlingen: Lieber eine Grenztruppe aufbauen und mit menschenverachtenden Regimen zusammenarbeiten als Missstände in der Quelle zu beseitigen.
Der EU fehlen Profil, Tatkraft, Durchsetzungsvermögen, Einigkeit, Kompetenz oder einfach alles, was für eine Rolle in der Welt notwendig wäre.
Und sich jetzt mal wieder so in die Sackgasse manövriert zu haben, dass als letzte Rettung im Inneren wieder die ärmsten der Welt herhalten müssen, ist ein weiteres, eklatanten Armutszeugnis.

13:10, Olivia59

>>Die [Russland und China, fs] knapsen sehr wahrscheinlich vom Eigenbedarf ab um rechtzeitig zu verteilen zu können damit die Propaganda wirkt.<<

Auch dafür haben sie momentan nicht genug. Weswegen die Verteilung vorwiegend auf der verbalen Ebene stattfindet.

@Olivia59 um 13:10

>Die knapsen sehr wahrscheinlich vom Eigenbedarf ab um rechtzeitig zu verteilen zu können damit die Propaganda wirkt. Wie Sie sagen, die Motivation bzw, Ideologisierung ist letztendlich egal, das Ergebnis zählt, für die Menschen in der dritten Welt.<

Die Rechnung ist einfach: die Produktion reicht sowieso nicht für die eigene Bevölkerung also macht "Abknapsen" keinen Unterschied. Natürlich reichen die Liefermengen auch nicht für viel, aber wenn man die Prioritäten richtig sett, wie z.b. China das seine Politiker des Volkskongresses "Medienwirksam" durchkämpft kann man auf diplomatischem Gebiet einiges erreichen. Es seidnen Gegönnt, genau wie die Verträge mit Europäischen Herstellern die demnächst die in den Verträgen genannten Mengen als Vertragspartner Produzieren werden, bei Zulassung in der EU wird man auch diese "Retten" mit mindestens 200 Dosen sofortlieferung....und Ja, es werden viele Millionen Bestellt werden...und sei es nur um sie zu spenden.

Och nee

Jetzt begibt man sich auf das wie ich finde schäbige Niveau der USA und GB.

Ein Ergebnis wird sein, dass die dann zahlreichen Mutanten auch wieder bei uns landen.

Eine kurzsichtige, egoistische Entscheidung, die letztendlich niemand hilft

Der Punkt ist:

@Klabautermann 08: die Heuchelei ! Nicht die Tatsache, dass sich jeder selbst der nächste ist, das soz. natürliche Verhalten. Es ist die Fratze aus Lügen und Versprechen die im Moment global entrissen wird. Ist doch klar: keiner würde SEINE Kinder verhungern lassen, zu Gunsten eines fremden Kindes. Das ist ein Allgemeinplatz.

@fathaland slim 12:59 (re @Olivia59, 12:39)

„Momentan ist Impfstoff einfach noch weltweit knapp. Das wird sich zum Glück bald ändern, und dann wird auch der Ideologisierung und Propagandisierung des Themas die Grundlage entzogen sein.
Ich freue mich drauf.“

Ich auch.

So wie immer

Wir kriegen nicht mal unsere Staatsbürger geimpft und rennen von Lockdown zu Lockdown, aber Deutschland soll wieder der Retter der kompletten Welt sein?Vielleicht sollte man auch mal mit Realismus und Pragmatismus an die Sache gehen. Die Flüchtlingskrise hat doch schon gezeigt, dass Deutschland nicht die ganze Welt retten kann.

13:08 von baumgart67

dass man auch in der Not teilt, wie z.B. die Mantelteilung von St. Martin.
-
teilen !
hat der St Martin seinen Mantel geteilt oder hat er ihn komplett verschenkt ?
ebenso seinen Brotbeutel und sein Pferd abgegeben und sich zum sterben hingesetzt,
dass andere überleben konnten ?
Wenn die EU aktuell Impfstoff verschenkt, werden hierzulande Menschen versterben,
wer soll das sein. möchten sie das festlegen, auf ihre Impfung verzichten
dann wäre es ja soweit in Ordnung wenn sie auch noch auf ihr Intensivbett verzichten täten, im Fall der Fälle

Die Zeit der Großzügigkeit kommt noch

@ Sparpaket:
Wie war das noch mal mit den Grundwerten unserer christlichen Kultur?

Ein Grundwert unserer Kultur ist es, Druck aus dem Kessel zu lassen, wenn das Regierungs-Blaming zu heftig wird. Daher müssen wir den Impfstoff erst mal selbst verimpfen. Die Zeit zum Spenden wird kommen. Die Meckerer werden leiser.

@13:15 von Kurt Meier

"Das Gute ist doch: Das meiste (!) bleibt über. Wenn 2,3 Milliarden Dosen produziert sind und die EU nur ca. 1 Milliarde benötigt, verbleiben 1,3 Milliarden, die wir spenden könnten (und sollten). Das wäre, wenn wir die Weltbevölkerung mit ca. 8 Milliarden Menschen und zwei Impfungen pro Mensch annehmen, mehr als ein 1/16! (Und wer hindert uns, mehr als 2,3 Milliarden Dosen zu produzieren? Die EU sollte es bezahlen - im Sinne aller.)"

Das ist tatsächlich eine gute Nachricht, dass die Produktion nicht angehalten wird nachdem "wir" versorgt sind oder dann erst noch gewinnmaximierende Geschäftspolitik der Unternehmen zum tragen kommt.
Der Stoff ist bestellt und wird bezahlt.

13:00 von Der Lenz Volle

13:00 von Der Lenz

Volle Zustimmung !
Die nötigen Produktionsstätten, Rohstoffe usw. werden von den meisten einfach
" vergessen ". Impfstoff ist eben doch etwas mehr wie " Wasser mit Geschmack ".
Und über die Länder bzw. deren Politiker , in denen der Impfstoff produziert werden sollte, mag ich gar nicht nachdenken.

13:20 von fathaland slim

ob durchgeimpft oder nicht
der Virus wird in jedem Fall mutieren

Wer Eigennutz vor Gemeinnützigkeit stellt, schadet allen

Wer Eigennutz vor Gemeinnützigkeit stellt, schadet allen? Das sagen sie mal unseren Britischen und Amerikanischen Freunden. Das wir als Europäische Gemeinschaft uns gegenseitig unterstützen sollen versteht sich von selber. Ein durch CORONA komplett wirtschaftlich am Boden liegendes Deutschland kann aber niemanden helfen.

@ 13:01 von Wohlergehen

Ja, deswegen: Auf Teufel komm' heraus produzieren, so schnell wir können, und zwar mehr als wir selbst benötigen. Wir könnten und sollten für alle Nicht-EU-Länder mitproduzieren, ohne dass sie dafür bezahlen müssen. Wir haben genug und viel mehr als wir brauchen.

Grüße, Kurt

13:08, rossundreiter

>>Der Fetischisierung der Impfung werden die zu erwartenden nächsten Mutanten wohl eine Ende bereiten.<<

mRNA-Impfstoff lässt sich innerhalb kürzester Zeit jeder Mutante anpassen. Wenn die Produktionsstätten erst mal stehen, dann geht das ratzfatz.

Die Impfung wird nicht fetischisiert, sie ist einfach das ultimative Mittel der Wahl. Wenn man das Thema nicht vom ideologischen, sondern vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, dann ist das eigentlich klar wie Kloßbrühe.

@ baumgart67

Dann interpretieren Sie doch die Geschichte einmal richtig. Warum hat Martin den Mantel GETEILT und nicht abgegeben? Wahrscheinlich weil er trotz der Teilung immer noch ausreichte um sich selber zu wärmen und weil er auch entsprechende Kleidung unter dem Mantel trug. Er hat ihn aus guten Gründen (Selbsterhaltung) nicht komplett abgegeben. Sprich, ich gebe nur dann etwas ab, wenn ich selber genug habe und zurechtkomme. Oder auf Martin bezogen, er hat nur das abgegeben, auf das er selber (ohne eigenen Schaden zu erleiden) verzichten konnte. (Was macht ihn dadurch zum Heiligen?)

St. Martin

Schön, Ihr Beispiel von der Mantelteilung.
Leider ein Märchen:
Im wirklichen Leben wären sowohl St. Martin als auch der Bettler in ihren halbierten Mänteln erfroren.

@ ich1961 um 13:14

>Die 2,2 Milliarden € Spenden der Eu sind ein Anfang, aber da müsste dann auch Impfstoff auf dem Markt sein, den Covax kaufen könnte. Und das - sollte auch jeder mitbekommen haben - ist nur marginal möglich.<

Marginal ist nun auch Übertrieben.
ca 50% der EU-Impfstoffproduktion geht in den Export (waren die letzten Zahlen die ich gelesen habe, die Produktionserhöhungen der Letzten Zeit sind noch nicht eingepreist).
Dazu kommen Chinesische, Russische und Indische Exporte sowie einige Standorte der Impfstoffproduzenten ausserhalb Der Industriestaaten und Vertragsfirmen die für sie Produzieren. Das sind natürlich großteils Standorte die auf Produktionen des Lokalen Normalbedarfs (ca 1-5% der Bevölkerung pro Jahr) ausgelegt sind also Inder Menge nicht ausreichend.

Als ob es um "Spenden"

Als ob es um "Spenden" ginge... Es geht um Impfgerechtigkeit, um Solidarität und nicht zuletzt um eine professionelle Pandemie-Bekämpfung, die auch nur durch ein vernünftiges weltweites Impfprogramm gewährleistet ist.
"Spende" ist Almosen - und letztlich eine Demütigung von Menschen und Ländern, die einen Anspruch auf Gleichberechtigung haben.
Gebt die Lizenzen frei - das wäre ein erster sinnvoller und notweniger Schritt.

Am 21. März 2021 um 13:01 von Wohlergehen

Bei so viel Unmenschlichkeit und Ignoranz weicht meine Wut allmählich meinen Tränen.
______
Mein Gott, gehts ein bischen weniger dramatisch ? Diese öffentlich Empörung der Empörung willen ist einfach unglaubwürdig.
Sie können gerne IHRE Impfung dahin spenden, wo Sie es für sinnvoll erachten.
Die EU spendet übrigens mehr als 2 Milliarden an die WHO/Covax damit auch die armen Länder die Möglichkeit bekommen, ihre Bürger zu impfen. Wenn es die "reichen" Länder nicht gäbe, gäbe es überhaupt keinen Impfstoff. Einige wollen auch gar keinen (siehe Madagaskar u.a.) in vielen Ländern ist die Infektionslage viel entspannter als in den Industrienationen, u.a. weil die Bevölkerung viel jünger ist und die Mobilität nicht so gross ist.
Ausserdem gibt es Länder innerhalb der EU,
die wirtschaftlich auch sehr schlecht gestellt sind und deren Bürger unter der Pandemie sehr leiden. Spielt das keine Rolle ?

EU: Vorerst keine Impfstoff-Spenden an ärmere Länder...

Und auch keine Lizenzen zur Produktion von Impfstoff an ärmere Länder.
Durch die Covax-Initiative der WHO ist übrigens bisher kein Impfstoff ausgeliefert worden.
Es bildet sich ein Bild heraus unter dem Motto "Die Reichen zuerst".
In zahlreichen Ländern Afrikas und in einigen lateinamerikanischen Ländern ist bisher kaum oder gar nicht geimpft worden. Die Pandemie kann man aber so nicht bekämpfen, wenn sie dort weiter bleibt.

Aus der Enttäuschung darüber könnten sich da manche abwenden (geopolitisch). Oder sogar bei den "Falschen" bestellen....

Grundregel

Grundregel genau so ist es.

13:21 von Wohlergehen

Wie arm sind die Reichen an Verantwortung, Menschlichkeit?
Wie würden die Reichen leben ohne die gnadenlose Ausbeutung der Armen?
.
Also ob die Aldibrothers jetzt 10 oder 100 Mrd ihr eigen nennen,
davon werde ich nicht besser oder schlechter leben können
"Verantwortung und Menschlichkeit"
ich weiß ihnen zu platt !
Aber ich habe ein Kind (ebenso wie meine Groß und Urgroßeltern jeweils ein Kind hatten)
Das hat für ne gescheite Schulbildung Ernährung Kleidung Erziehung gereicht.
Sind alle Menschen so "verantwortungsbewußt" ?

13:09 von Klabautermann 08 Es

13:09 von Klabautermann 08

Es geht nicht um " Brot verschenken " oder " eigene Kinder hungern lassen ".
Es geht um teilen !
Niemand möchte, das die EU oder D alle verfügbaren Impfdosen abgeben, aber es muss ein Weg gefunden werden, wie anderen Ländern geholfen werden kann !
Ich würde notfalls noch 2 oder 3 Wochen auf meine Impfung warten.

@ greyeye75 Re: Solidarität!!!

Ganz genau: WIR solidarisieren uns zu Tode, Hauptsache den anderen geht es gut.

13:27, Sisyphos3

>>13:20 von fathaland slim
ob durchgeimpft oder nicht
der Virus wird in jedem Fall mutieren<<

Er mutiert ständig.

Aber je weniger Menschen mit ihm dank Impfung infiziert sind, desto weniger Viren sind, in absoluten Zahlen betrachtet, im Umlauf. Und da die Mutationsrate sich in Prozent ausdrückt, gibt es dann auch weniger Mutationen.

@13:24 von Der Lenz

"Die Rechnung ist einfach: die Produktion reicht sowieso nicht für die eigene Bevölkerung also macht "Abknapsen" keinen Unterschied."

Diese Argumentation, der auch andere hier folgen, bedeutet unterm Strich, dass man sowieso nur einer konstanten Anzahl von Menschen helfen kann und warum sollen das nicht ausschliesslich "wir" sein.
Ist tatsächlich eleganter als die Formulierung von Frau von der Leyen aber mit dem in 2020 formulierten Anspruch und Werten nicht vereinbar.

Für eine weltweit gerechte Verteilung

Ich wäre für eine sofortige weltweite und gerechte Verteilung aller Impfstoffe. Dass Länder wie Israel oder GB schon so weit vorgeprescht sind, ist Egoismus pur. Das lehne ich ab.

Ich wäre dafür, dass alle Impfstoffproduzenten (also auch die Diktaturen) ihren Impfstoff in einen großen Pot werfen und dass dann alle Länder gemäß ihrer Bevölkerungszahl den gleichen fairen Anteil bekommen. Jedes Land ist verpflichtet auch intern fair die Risikogruppen zuerst zu impfen.

Bezahlen müssen das alle Länder gemäß ihrem Reichtum. Ich gebe dafür gern einen gerechten Anteil meiner Steuern.
Das wäre solidarisch und weltweit gerecht.

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