Kommentare

Die Probleme in den

Die Probleme in den Gesundheitsämtern sind jedenfalls zu einem großen Teil Probleme durch die Gesundheitsämter. Immerhin weigern sich einige Gesundheitsämter die vereinbarte Software einzuführen mit dem Argument, das könne man nicht auch noch leisten. Das Genörgel in alle Richtungen wird langsam nervend. Was auch immer gemacht wird - es finden sich immer solche, die zu kritisieren haben.

Der Mensch als Input

ist im Programmierbereich die unberechenbarste und darum die schlechteste Eingabe überhaupt. Die nächsten Hürden sind Hard- und Software-Verbindungen bzw. Betriebssysteme und deren Schnittstellen. Um alleine diese beiden Punkte digital übereinstimmend zu bringen, ist Zeitmangel der größte Hemmschuh. Ein bißchen Programm ist wie ein bißchen Schwanger.
Nicht zu vernachlässigen ist die Datensicherung oder Datenklau. Gerade ist eine Cloud in Flammen aufgegangen, leider ohne Cloud-Sicherungen. Schwierig, schwierig. Da wäre mir Verstand, Vernunft und mein Karteikasten doch viel lieber. Bin selber Entwickler, Programmierer und Anwender bzw. User - und Denker.

Verantwortung für Menschenleben - Rücktritt?

Es zeigen sich immer mehr Defizite in der Amtsführung des Gesundheitsministers.

Bei Ausbruch der Pandemie wurde festgestellt, dass die Vorsorge für einen solchen Ausbruch jahrelang vernachlässigt worden ist.

Diese Erkenntnis wurde dann immer noch nicht zum Anlass genommen, wenigstens jetzt die Versäumnisse so gut wie möglich aufzuholen.

Bis heute ist nicht erkennbar, dass die Erkenntnis und Bereitschaft besteht die Versäumnisse abzustellen.

Dies lässt den Schluss zu, dass es nicht (nur) am Willen, sondern insbesondere auch an den Fähigkeiten fehlt.

Es reihen sich Fehlleistungen an Versäumnisse.

Auch wenn es monatlelang ein Tabu war:

Jetzt muss der Gesundheisministers sofort zurücktreten.

Ein sofortiger Rücktritt bietet Gelegenheit für einen Schnitt und hilft Menschenleben zu retten.

Einm Weiter-So wird der erforderlichen Verantwortung nicht gerecht.

Geduldsspiel

Ich möchte nicht in der Haut der Programmierer stecken. Das Implementieren einer Schnittstelle zwischen zwei Programmen kann nervenzerreißend sein. Immer wieder Bugs, die im Laufe der Zeit bei der Benutzung auftreten, oder auch die Nicht-Kompatibilität zweier Betriebssysteme, all dies benötigt viel, viel Zeit, Kaffee und Geduld. Das geht nicht innerhalb von ein paar Tagen.

Grüße
Kurt

Schilda..

..lässt Grüßen.
Je länger die Pandemie andauert, umsomehr Informationen über fragwürdige Aktionen kommen ans Licht. Wenn ich jetzt diese Nachricht mit der Software lese, überkommt mich das Bedürfnis der Spiegel Kolumne zuzustimmen https://tinyurl.com/yhmogaj8

Ketten verfolgen

Der gleiche Staat, der mit einem riesigen Behördenapparat nicht in der Lage ist, hier im Land Infektionsketten anständig zu verfolgen, verlangt von hiesigen Unternehmen, Lieferketten bis in die Dritte Welt nachzuverfolgen um in fernen Ländern Pseudopolizei zu spielen. Befugnisse hat man zwar nicht, mischt sich aber dennoch ein - anstatt seinen eigenen Laden ordentlich zu führen.

Gesundheitsämter langsamer als Weinbergschnecke

Ich wurde 10 Tage nach Kontakt mit infizierter Person an einem Samstag auf dem Betriebsanrufbeantworter erstmals kontaktiert. Montags abgehört. Also nach 12 Tagen erstes Gespräch mit GA, welches den Fall weiterleitete zum GA am Wohnort, mit denen ich am 13. Tag sprach, die mir ein schriftliche Quarantäne Anordnung anzukündigten, die mich dann am 15. Tag also nach Ablauf erreicht. =>
So kann das nichts werden.

Die Rahmenbedingungen stimmen einfach nicht. Aber Spahn kümmert sich nicht um die SORMAS-Einführung, wollte für die IT-Umstellung nicht zahlen- lässt das rki blockieren und fühlt sich nicht zuständig den Prozess zu strukturieren. Nein die Presse muß nachhaken, wie's läuft. Wir brauchen aber gerade jetzt in der dritten Welle eine funktionierende Kontaktnachverfolgung, einen schnellen Datenabgleich und eine verbesserte Kommunikation. Und ganz dringend brauchen wir ein besser funktionierendes BGM.

Gesundheitsamt und Software

Vielleicht sollte man sich für die Implementierung der Software Hilfe aus Afrika holen. Normalerweise sollte auch jede Firma oder auch Schule einen It beauftragen haben, aber dafür scheint kein Geld und keine Zeit.
Ein Armutszeugnis mal wieder

„Spahn könnte das Problem lösen“

Fragt sich nur, ob er das auch will. Manchmal hilft wirklich nur noch Sarkasmus (hoffentlich). Und bleibt nur zu hoffen, dass diese Satire die Realität nicht allzu wahrheitsgetreu abbildet: ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/Realer-Irrsinn-Der-gesammelte-Corona-Irrsinn-11,extra19364.html

„Nach fast einem Jahr Schnittstellen-Chaos sieht Löbke nur einen Ausweg: Bundesgesundheitsminister Spahn müsse das RKI als untergeordnete Behörde anweisen, Corona-Meldungen direkt aus Sormas zu empfangen. Damit wäre der Umweg über SurvNet automatisch weg, das Thema Schnittstelle hätte sich erledigt“

Hoffentlich sieht der das auch so. Und „erteilt Anweisung“.

"Spahn könnte das Problem

"Spahn könnte das Problem lösen"

Sicher? Wenn ich eins aus den letzten Jahr gelernt habe dann das Herr Spahn als Gesundheitsminister eine Fehlbesetzung ist und so gut wie nix bisher auf die Kette bekommen hat, weder wurde vorausschauend gehandelt noch irgendwelche Konzepte entwickelt und wenn was geklappt hat war es für den Steuerzahler teuer - siehe TS Artikel zu den kostenlosen FFP2 Masken oder "Es wird einsamer um Spahn" von heute.

Konsequenzen hat er aber wahrscheinlich nicht zu befürchten, das Politiker Konsequenzen befürchten müssen stammt aus dem letzten Jahrtausend.

Wie soll man das kommentieren?

Wenn ich meine fundierte, gemäßigte Meinung abgebe über die Kompetenz von Herrn Spahn, der die Mittel und Befugnisse über die Gesundheitspolitik und ihre Organisation anvertraut bekommen hat, handle ich mir selbst bei höflichster Ausdrucksweise bestimmt eine Beleidungsklage ein. 1 Jahr nach Einschlag der gefährlichsten Seuche seit 100 Jahren eiert eine der hochentwickeltsten und reichsten Nationen des Planeten mit irgend welchen Nonsenszahlen, mal hier 3000 Nachmeldungen, mal dort falsche Zahlen am Sonntag, weil irgendwem der Bleistift abgebrochen ist, herum - Zahlen, die dringend zeitnah als Rückmeldung für getroffene als auch für zu treffende Maßnahmen benötigt werden.
Wenn die Bundesbahn so geführt würde, könnte kein Zug mehr fahren, weil die Fenster für den Lokführer weit zehn Jahren nicht mehr geputzt wurden und keine Wassereimer, Seife und Feudel mehr da sind.

Was funktioniert überhapt?

Es ist schon sehr erschreckend, was man so zu hören bekommt.
Bei einem sehr verbreiteten Messanger kursieren schon Gerüchte das der Bau des BER dagegen solide abgelaufen ist.
Wenn es nicht so ernst wäre, wäre es ja schon lustig. Das einzigste was wirklich funktioniert, sind beschaffungen von Masken, Verkauf derselben zu überhöhten Preisen und das alles gesteuert von der CDU/CSU.
Gibt es denn keinen der in der Lage ist ein Kriesenmanagement zu erstellen und dies durchzuführen?
Aber, es ist leichter sich die Taschen zu füllen als richtig und vernunftig zu aggieren.
Als Frau von der Leyen Unsummen an Honoraren für Berater gezahlt hat, war doch auch die Möglichkeit fähige leute gegen Geld zu fragen. Aber da hat es auch nicht funktioniert.
Ein ehemaliges Land von Dichtern und DENKERN, aber leider nicht mehr.
ARMES DEUTSCHLAND.

@12:40 von Klaus.Guggenberger

„Jetzt muss der Gesundheisministers sofort zurücktreten.“

Das wird ja gefühlt mindestens alle zwei Tage von verschiedenen Foristen gefordert, und man kann da in der Tat einiges zu Recht kritisieren.
Aber glauben Sie (und alle die anderen) ernsthaft, dass ein solcher Rücktritt auch nur ein Problem bzgl. Corona löst und mit einem Nachfolger alles besser wird?
Das größte Problem bei Corona scheint mir sowieso die völlige Uneinsichtigkeit der Bevölkerung zu sein.
Wenn ich jedenfalls sehe, wie jetzt Flugtickets nach „Malle“ gekauft werden, kann ich nur den Kopf schütteln.

Diese digitale Ferne ...

... ist nicht mehr vermittelbar.
Vor 20 Jahren begann ich (nach ursprünglich skeptischer Betrachtung dieses Mediums) im schulischen Umfeld Wege zur sinnvollen Nutzung zu erschließen. Das geschah mit Selbstausbeutung (finanziell und zeitlich) und vielen Hindernissen.
Jetzt im Jahre 2020 mitanzusehen, was in diesem Lande auf diesem Gebiet los ist, macht mich nur noch fassungslos.
Nur die negativen Auswüchse sind machtvoll. Die positiven Möglichkeiten bleiben ungenutzt.

SORMAS wenig anwenderfreundlich

Die Software wird in den höchsten Tönen gelobt. Aber hat sich überhaupt mal jemand die Mühe gemacht damit zu arbeiten? Für einzelne Ebola Fälle mag dieses Programm ja tauglich sein, aber nicht für die Massenbearbeitung von Covid-19 Fälle. Das ganze Eingabeprozedere ist sehr umständlich und stammt aus dem vorigen Jahrtausend. Es ist kein Datenaustausch mit anderen Gesundheitsämtern möglich. Termine bei Teststationen müssen wieder manuell angefordert werden. Daten von Kontaktpersonen werden wieder händisch eingegeben, Testergebnisse werden manuell eingestellt (alles dies hat mit dem alternativen Programm cov-19 vorher tadellos elektronisch funktioniert). Beim Importieren von Daten müssen zunächst alle Umlaute manuell umgeschlüsselt werden. Ist ein Datenfehler enthalten bekommt man keine vernünftige Fehlermeldung und kann die ganzen Datensätze manuell durchgehen. Kurz gesagt: das Programm ist schrott, deshalb wehren sich die Gesundheitsämter dagegen!

12:40 von

12:40 von Klaus.Guggenberger

// Diese Erkenntnis wurde dann immer noch nicht zum Anlass genommen, wenigstens jetzt die Versäumnisse so gut wie möglich aufzuholen. Bis heute ist nicht erkennbar, dass die Erkenntnis und Bereitschaft besteht die Versäumnisse abzustellen.
Dies lässt den Schluss zu, dass es nicht (nur) am Willen, sondern insbesondere auch an den Fähigkeiten fehlt.//

Was wurde denn nicht nachgeholt/ abgestellt ? Bitte entsprechende Belege angeben!

// Auch wenn es monatlelang ein Tabu war:
Jetzt muss der Gesundheisministers sofort zurücktreten.//

" Nur " weil er Ihnen nicht " in den Kram " passt ?

Corona: Massive Software-Probleme in Gesundheitsämtern.....

Und nicht nur Software-Probleme.
Offenbar auch Mangel an Personal, wenn in vielen Mediemeldung davon die Rede ist, daß die Mitarbeiter "am Limit" arbeiten. Das Ärzteblatt meldete am 14. Mai, daß in 119 der 380 Gesundheitsämter nicht, wie vom Bund gefordert, 5 Mitarbeiter auf 20.000 Einwohner kommen
Im August ging durch die Presse, daß man das Personal in den Gesundheitsämtern um 5.900 Mitarbeiter aufstocken will. Hat man das umgesetzt ?

12:51 von Kurt Meier Wenn ich

12:51 von Kurt Meier

Wenn ich ( nach Besprechungen mit meinem Sohn - Programmierer ) sowas geschrieben habe, habe ich mindestens Unverständnis geerntet.
Weil nach 83 Mio. Bundestrainern, 83 Mio Virologen dann auch noch 83 Mio. Programmierer unterwegs sind ?

@Klaus.Guggenberger - Rücktrittsvorderung

Bevor Sie hier nach Rücktritt schreien,
sollten Sie mal sich kundig machen.

Die Gesundheitsämter unterliegen ?

Lucca-App in MV

> Die nächsten Hürden sind Hard- und Software-Verbindungen
> bzw. Betriebssysteme und deren Schnittstellen

Ja, dass ist oft ein Hindernis. Aber wurde nicht innerhalb 2 Wochen die Lucca-App an die Schnittstellen der Gesundheitsämter in MV angepasst? Irgendwie scheint es zu funktionieren - wenn man will.

13:01 von gila.b // Die

13:01 von gila.b

// Die Rahmenbedingungen stimmen einfach nicht. Aber Spahn kümmert sich nicht um die SORMAS-Einführung, wollte für die IT-Umstellung nicht zahlen- lässt das rki blockieren und fühlt sich nicht zuständig den Prozess zu strukturieren. //

Haben Sie dafür auch Belege - oder reicht Ihre Meinung ?
Ich habe - es ist schon länger her ( ca. 6 Mon.) einen Bericht gesehen, das saß Herr Spahn und hat erklärt, das alle Gesundheitsämter " Sormas " benutzen sollten. Leider ist der " arme Mann " - soweit ich weiß - nicht Zuständig. Das sind die Landesregierungen.
Und warum soll jetzt die Presse da nachhaken ? Sind Sie nicht in der Lage zu
" dingsen " und sich selber schlau zu lesen

Für die 3. Welle wird das nichts mehr mit der Nachverfolgung - die ist schon da.

// Und ganz dringend brauchen wir ein besser funktionierendes BGM.//

Es gibt immer das Eine oder andere zu verbessern, aber im Großen und Ganzen tut Herr Spahn das Richtige : er hört auf seine Berater.

Spezialisten gefragt, nicht Papier

Als „Spezialist“ sollte hier jeder IT-versierte und allgemein als zuverlässig bekannte „Digital Native“ durchgehen, der diese Fragen beantworten und die Probleme lösen kann. Auch ohne einen „anerkannten Abschluss“.

„Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamts Nordfriesland, versucht seit Wochen, Sormas zum Laufen zu bekommen - und schafft es nicht, auch nicht mit seinem jungen, computeraffinen Team. "Wir würden ja Sormas gerne nutzen", sagte er Kontraste, "aber wir sind ein Gesundheitsamt, kein Software-Haus". Es gehe insbesondere um Schnittstellen, um den Export von Daten aus dem bisherigen System in das neue.
>> "Wir brauchen Spezialisten, die uns begleiten und Fragen schnell beantworten", so Tinnemann“

Wo bleiben die?

Abtippen - ehrenamtlich nicht erwünscht

Ich hatte mich am 12. Oktober 2020 beworben, solche Daten ehrenamtlich abzutippen - schnell, zuverlässig, äußerst fehlerarm. Ich bekam nicht einmal eine Antwort. Auf meine Nachfrage wollte eine web-Redaktion meine Bewerbung noch einmal an die zuständige Abteilung weiterleiten. Wieder keine Reaktion. Tja!

Ein Gesundheitsamt

ist kein Softwarehaus.
Ja ist ok. Aber anstelle von Handarbeit sollte das Geld für Automatisierung ausgegeben werden. Zumindest ein Teil davon.
Nur, und nur dann ist es möglich zu skalieren.
Sormas ist eher einfach gestrickt, da ist eine Integration nicht das Problem.
Und wenn der Staat den Gesundheitsämtern nicht die Mittel und Resourcen gibt läuft da was von ganz weit oben her falsch.

@ um 13:13 von Advocatus Diabo...

""Normalerweise sollte auch jede Firma oder auch Schule einen It beauftragen haben, aber dafür scheint kein Geld und keine Zeit.""

Antwort
Ein IT Beauftragter ist in den meisten Fällen noch lange kein Programmierer.

Ein IT Beauftragter spielt z.Bsp. ein vorgegebenes Image auf einen neuen Rechner.
Spielt Updates oder neue Software auf.
Installiert auch noch Treiber und Drucker etc.
Hat andere Zugriffsrechte als der kleine Angestellte
Ein Programmierer ist da schon von der Ausbildung her eine ganz andere Fachkraft

Das einzig gute an Corona

Das einzig gute an Corona ist, das so langsam ans Tageslicht kommt das wir eben nicht der Klassenprimus sind sondern höchstens Mittelmaß sind. Wenn man bedenkt welche finanziellen Möglichkeiten Deutschland hat und hatte ist es einfach nur peinlich. Vielleicht wäre es ja ganz gut wenn wir uns mal eine Zeitlang nur um uns kümmern und nicht die Probleme der ganzen Welt lösen wollen.

@ um 13:47 von Karl Klammer

Zitat aus der heutigen Veranstaltung zur Veröffentlichung des Berichts zum Mißbrauch in der katholischen Kirche: „Viele Pflichtverletzungen habe man nicht einer bestimmten Person zuordnen können. Deshalb müsse man die Strukturen ändern, um Verfehlungen Einzelner klar benennen zu können.“
Das gilt uneingeschränkt auch für Politik und Politiker.
Und beim Gesundheitsministerium eben auch für sämtliche Gesundheitsminister, im Bund und in den Ländern, seit 2013, als das RKI seine Vorschläge zur Bekämpfung einer Pandemie veröffentlicht hat.

Never

Touch a running system.

Und für runterfahren ist gerade keine Zeit.

Und die Forderung das RKI-Systhem auszutauschen ist fast schon irrwitzig.
Hat sich jemand über die große der damit verwalteten Datenbanken informiert?
Möglicherweise war der Hinweis auf diese und die veranschlagte Zeit für eine Übertragung in das neue System der Punkt wo die Diskussion einfach endete. Kann man machen, ist technisch möglich.
Auf diese Planeten ticken giga-ichweisnichtwas an Daten in Uraltsysthemen vor sich hin. Hat man noch gar kein System lässt sich schön von null starten was dann auch ganz toll ist...bis man eigentlich auf ein besseres wechseln sollte.

@ Am 18. März 2021 um 13:47 von Karl Klammer

"Bevor Sie hier nach Rücktritt schreien,
sollten Sie mal sich kundig machen."

"Die Gesundheitsämter unterliegen ?"

Das ist egal, geehrter Herr Guggenberger, notfalls müssten die Ministerien miteinander reden. Was halten Sie davon? Und notfalls müssen mehrere zurücktreten, weil sie in der Jahrhundertkriese versagt haben. Einfach nicht begriffen haben, was ihre Verantwortung ist. Also ja, zurücktreten und Platz für fähige Leute machen, notfalls Fachleute ohne eine Parteizugehörigkeit.

Ich kann

... das alles gar nicht mehr ernst nehmen. Ich habe Industrie und Mittelstand mehere solche Rollouts für ERP Systeme mitgemacht, Trainings und VorOrt-Betreuung organsiert und durchgeführt. Es gibt in Deutschland mit Sicherheit tausende Berater, die wissen wie es geht. Offenbar hat man nicht EINEN davon gefragt.
Garantiert gibt es mehr als hundert, die sagen:
Zahlt die Reisekosten und ich mach das.
Ich würde es tun.
Und was die Schnittstelle angeht, da sollte man vielleicht mal Herrn Plattner fragen (siehe LUCA), der weiss auch wie es geht.
Es wird Zeit, dass die Pamdemie und dessen Auswirkungen in der Prioritätenliste mal nach oben rutschen.
Hier wird halbherzig und kompetenzlos gearbeitet.

Re : ich1961 !

Nun ich bin kein Programmierer, und auch keiner der anderen Befähigten.
Nur will es mir persönlich nicht in den Kopf und Verstand, dass ei so hoch technisiertes Land wie D, keine vernünftige laufende Software auf die Reihe kriegt, die dann auch für alle die zuständigen Stellen nutzbar wäre.
Da wurde ja auch eine Corona- Warnup eingeführt, die nicht mal auf allen Handys oder Smartphone läuft. Da zeigt sich das ganze Dilemma, das vom BMG nicht bewältigt wird.
Würde so in einer Firma gearbeitet, wäre dies schon lange pleite.

13:21 von johnl Zu Ihrem "

13:21 von johnl

Zu Ihrem " Spahn - Bashing ".

** 50 Millionen Euro hat Spahn 2020 kurzfristig für die Digitalisierung der Gesundheitsämter bereitgestellt. Zudem könnten sie, wenn sie wollten, kostenlos auf SORMAS zugreifen. Anordnen kann der Minister das aber nicht. "Die Verantwortung für die Ausstattung der Gesundheitsämter und damit die Entscheidung über den Einsatz digitaler Hilfsmittel obliegt den Bundesländern und den Gesundheitsämtern selbst", teilt eine Sprecherin des Ministeriums mit.**
Quelle:
"https://www.dw.com/de/gesundheits%C3%A4mter-mit-papier-stift-und-fax-gegen-corona/a-56347106"

13:31 von Egleichhmalf Danke

13:31 von Egleichhmalf

Danke für diesen zutreffenden Kommentar.
Schließe mich uneingeschränkt an.

Die Probleme müssen gelöst werden

Einführung neuer Software und Schulung der Anwender/Innen?
Eigentlich ganz normal im Wirtschaftsleben.
Hier ist immer das Management gefordert.
Es gibt einen Oberbegriff, der das Verantwortungsbewusstsein und dessen praktische Umsetzung im Unternehmen umschreibt: Guidance.
Diese Fähigkeit fehlt der Bundesregierung völlig, es wird primär angekündigt, gemahnt und moderiert, anstatt Probleme zu lösen.
Die Bundesländer machen dabei allerdings kräftig mit.
Einzig manche Kommunen wie Rostock, Goslar oder Tübingen machen den Eindruck, als wollten sie die Probleme auch lösen.
Dort haben aber Politiker das Sagen, denen es erkennbar um die Sache geht. Boris Palmer und Claus Ruhe Madsen zum Beispiel.

Merkel, Scholz, Spahn, Laschet, Söder und viele andere erwecken dagegen eher den Eindruck, als lavierten sie sich durch, anstatt Probleme überhaupt erkennen zu wollen.

Ich wünsche mir, dass die Tübinger und Rostocker weiterhin Erfolg haben.
Wie sind dort die Gesundheitsämter ausgerüstet?

Re : ich1961 !

In einem Punkt widerspreche ich deutlich und vernehmbar.
Herr Spahn hat von sich aus entschieden, dass die Masken für sechs Euro Kosten pro Stück die Apotheken diese an die älteren Menschen mit Bezugsschein ausgegeben werden, und hat somit den Apotheken einen echt hohen Gewinn verschafft, und dem Steuerzahler zwei Milliarden auf gebrummt. Und dies obwohl er davor gewarnt wurde, und keinerlei Alternativen gesucht wurden.

Geduld

Die Hoffnung, viele Jahre alte Versäumnisse jetzt mit einem Fingerschnipsen beseitigen zu können, ist unrealistsich.
Mit dieser Diskussion wird der eigentliche Fehler und das ist die Entscheidung für einen Dauerlockdown light, verscheiert. Vorgeschobene wirtschaftliche Gründe ziehen nicht, wenn man die Entwickung in den Ländern sieht, die sich von Anfang an für Leben und Unversehrtheit entschieden haben.
Aber es nutz wohl nicht, immer wieder auf diese Sachverhalte hinzuweisen.
Da vertritt eine Virologin im Fernsehen munter die Ansicht, es würde an den Schulen reichen, wenn bei vorhandenen Symptomen getestet würde. Das entspricht nicht einer wirksamen Teststategie. Aber man kann damit, den Testmagel hinweg diskutieren.
Dieser Umgang mit Expertise, gefährdet auch die Glaubwürdigkeit der Tagesschau.

13:51 von Nettie // >> "Wir

13:51 von Nettie

// >> "Wir brauchen Spezialisten, die uns begleiten und Fragen schnell beantworten", so Tinnemann“

Wo bleiben die? //

Die fallen auch nicht - wie alle anderen Fachleute - vom Himmel.
Was glauben Sie denn ? Die Computerspezialisten - und zwar alle - haben soviel zu tun, das es denen " fast über den Kopf " wächst.

Re : Nettie !

Vor vielen Jahren, ich glaube 2009 hat Frau Merkel eine digitale Revolution und den großen Deutschland weiten Netzausbau an gekündigt. Nur leider ist dies alles irgend wo in den Kinderschuhen stecken geblieben, trotz Milliarden schwerer Förderung.
Das ist schon mal ein riesiges Armutszeugnis für die deutsche Politik.
Zum anderen ist erst vor wenigen Tagen aufgefallen, dass die deutsche Katastrophenhilfe um ein Vielfaches mehr hätte ein gebunden werden müssen. Leider aber fehlt es auch hier an dem nötigen Personal und Material, weil diese Behörde, die es ja immerhin gibt, seit Jahrzehnten wie ein Stiefkind behandelt wurde, und zu keinem Zeitpunkt wirklich ernsthafte Pläne für landesweite Katastrophen und Pandemien erarbeitet wurden, keine wirklichen Strukturen und Strategien da sind, und dies nach über einem Jahr der Pandemie auch schon mal auffiel !

Oje ...

was ist denn das für eine SW? Scheinbar nur von Überflieger nutzbar und überhaupt nicht Anwenderfreundlich, keine oder nur sehr kompliziert nutzbare Schnittstellen.

Hat die SW vor der Einführung eigentlich irgendjemand auf Nutzbarkeit geprüft?
Anstatt für Entlastung zu sorgen quält man die Gesundheitsämter mit so etwas unausgegorenem.

Letztlich verantwortlich natürlich die Regierenden.

14:25 von Traumfahrer //Da

14:25 von Traumfahrer

//Da wurde ja auch eine Corona- Warnup eingeführt, die nicht mal auf allen Handys oder Smartphone läuft. Da zeigt sich das ganze Dilemma, das vom BMG nicht bewältigt wird.//

Und was hat Herr Spahn/ BMG damit zu tun ?
Der kann " nur " Geld zur Verfügung stellen und hat das auch getan, kümmern müssen sich die Länder und/oder die Gesundheitsämter.

Re : nie wieder spd !

Ja hätte man schon vor etlichen Jahren sich dazu durch gerungen, dass die jeweils zuständigen Stellen, wie das RKI, die Feuerwehr, die Rettungsdienste, die Bergungsdienste, die Bundeswehr und CO, also all die Stellen die bei einer Katastrophe oder Pandemie äußerst wichtig sind, dazu zu verpflichten, verschieden Szenarien und Pläne mit allen wichtigen Faktoren zu erstellen, aus zu arbeiten, zu erproben, incl. der digitalen Struktur, und dann dem Bundestag und den Ländern vor zu legen, und diese dann zu genehmigen. Dann wären die echten Fachleute am Werk, die dann unterstützt von Virologen und Epidemiologen die grundsätzlichen Antworten, Regelungen und Beschränkungen aufzeigen, die die Politik dann beschließt. So aber ist es Fahren im dichten Nebel von vielen Seiten, in unsicheren Zeiten !

Angenommem ein kleines

Angenommem ein kleines Software Startupunternehmen hätte eine vielversprechende Lösung für die Digitalisierung der Gesundheitsämter. Welche Chance hat es mit dem zuständigen Ministerien Kontakt aufzunehmen. Der Kontakt geht nur über den Lobbyismus und das kostet Geld. Dann wird vielleicht die Software von einen unabhängigen Institut überprüft. Das kostet wieder usw. und die Zeit vergeht. Mit unserem derzeitigen System, wo jeder mitverdienen will, ist schnelles Handeln ausgeschlossen. Da kann eine einzelne Person nicht zur Rechenschaft gezogen werden, denn in diesem System ist jeder Mensch ersetzbar, ohne das sich das System verändert. Dieses System hat der mündige Bürger legalisiert indem er es bei der Wahl bestätigt. Deswegen sollte jede User hier in den Spiegel schauen, bevor er auf andere schimpft.

Ich bin u.a. Softwareentwickler

@Traumfahrer
und ich kann ihnen dazu was sagen:
1. Als Softwareentwickler in einer Behörde arbeiten funktioniert nicht. Man würde nach kurzer Zeit nicht mehr am Ball bleiben
2. Die Tarife sind unattraktiv verglichen mit der freien Wirtschaft
3. Bürokratie ist der natürliche Feind des Softwareentwicklers. Er fühlt sich dort nicht wohl
4. Software Herstellen und
Anpassen ist tatsächlich einfach. Sormas ist ok auch wenn es etwas angestaubt ist.
5. Softwareunternehmen wollen keine öffentlichen Ausschreibungen. Die sind finanziell unattraktiv und wahnsinnig viel Arbeit
6. Behörden können nicht definieren was sie überhaupt brauchen. Das ist so ein Henne/Ei Problem. Und wenn dann dauert es Jahre.
7. Die Zyklen in der Softwarebranche werden immer kürzer, von 5 Jahren vor 20, 30 Jahren auf 3 bis 5 Monate aktuell. Keiner der Politiker oder Beamten kann sich da auskennen.

Mein Fazit: Das wird nichts...

Wo gibt es denn keine Probleme?

G4 an jeder Gießkanne? Endlich Software für die Gesundheitsämter? Corona-Handy-App? Einsatzbereitschaft von Bundeswehrgerät? Bafin und Wirecard? Taktung des Zugnetzes? Beschaffung von Impfstoff und Impfung der Bevölkerung? - So geht es munter fort!

14:42 von ich1961

nein, die coronaapp ist ein rohrkrepierer, weil ganz oben wiedermal tief geschlafen wurde. hätten wir wirklich pandemie und katastrophe, hätte man/frau in diesem fall eine richtige app in auftrag geben müssen, die nicht den datenschutz in den vordergrund stellt, sondern die gesundheit der menschen

14:35 von ich1961

irgendwie seltsam. doch gerade die ard zaubert doch jeden abend bei jeder sondersendung einen neuen experten hervor. warum helfen die nicht der groko?

14:25 von Traumfahrer

leider haben Sie nicht Recht. Es gibt eine Pandemieverordnung. Hier ist festgelget was der BGM zu tun hat. Wer liest die eigentlich?

@nie wieder spd - Welch kausaler zusammen gereimter Unsinn

Gemäß iher Aggumentation , wäre dann der heutige Bundesgesundheitsminister Spahn
sogar für den einstigen Contagan Skandal mitschuldig.

Weil es bisher aus Kostengründen bewährt hat.
Der Weg aus der Steinzeit ist lang und steinig.

@ich1961

> Was glauben Sie denn ? Die Computerspezialisten - und
> zwar alle - haben soviel zu tun, das es denen " fast über den
> Kopf " wächst.

Sie scheinen auch dem IT-Bereich eine Fachkraft zu sein. Leider wird die eindrucksvolle Kraft Ihrer Worte wird nur durch die fehlende namentliche Nennung eines Beispiels empfindlich getrübt. Wo sind "Computerspezialisten" überlastet und: warum?

@ um 15:09 von Karl Maria Jose...

""hätte man/frau in diesem fall eine richtige app in auftrag geben müssen, die nicht den datenschutz in den vordergrund stellt, sondern die gesundheit der menschen""

Antwort
Ich bin sehr zufrieden mit dem deutschen Datenschutz.
Hätte man ihn wegen Corona eingeschmolzen wäre das für immer und ewig so geblieben.
Dessen muss man sich auch bewusst sein.

Oder glauben sie etwa, dass der Datenschutz nach Corona zurück gedreht würde?

Das ist so wie mit der Zahnpasta
Schieben sie die mal wieder zurück in die Tube.

Am 18. März 2021 um 12:40 von Klaus.Guggenberger
Verantwortung für Menschenleben - Rücktritt?
Es zeigen sich immer mehr Defizite in der Amtsführung des Gesundheitsministers.
____
Gesundheit ist Ländersache !
________
Kürzlich habe ich in eine Schalte mit MP Malu Dreyer, RLP gehört, die meinte, auf den Vorhalt von Christiane Woopen (Ethikrat) warum die Gesundheitsämter das System "Sormas" nicht benutzen würden, worum sie doch vonseiten des BGM aufgefordert worden seien, damit eben alle die gleichen und miteinander kompatiblen Möglichkeiten hätten, "wir haben in RLP das System "XYZ" (ich weiss den Namen nicht mehr) damit kommen sie gut zurecht und wollen jetzt nicht wechseln."
Mit anderen Worten, da kann der GM nix dran machen. Herr Spahn hat m.E. bis zu den versprochenen Tests, die es dann nicht gab, gute Arbeit geleistet. Er wollte auch den Impfstoff NICHT mit der gesamten EU bestellen.
Warum Rücktritt ? Wer wäre denn besser ?

@vweh

> 2. Die Tarife sind unattraktiv verglichen mit der freien Wirtschaft

Wer nur Peantus bezahlt, bekommt Affen. Und damit sind wir wieder bei dem Problem.

Klärungsbedarf (Vorgänger)

In 1000 Zeichen ist es mir leider unmöglich alles was als Rahmen zu meiner Argumentation dazu gehört, rein zu packen. Dass Sie aus meiner Reduktion ein völlig falsches Bild entwickeln, finde ich bedauerlich. Die Aussage, dass eine Argumentation auf den Verfasser zurückfällt o.Ä., halte ich gelegentlich für ein „'Totschlagargument". M.E. argumentiere ich durchaus differenziert.

Mein Eindruck ist, Sie hören nur das, was Ihr Bild oder Ihre Meinung bestätigt, im Grunde genau das, was Sie mir vorgeworfen haben. Ich selbst behaupte nicht im Besitz einer universellen einfachen Wahrheit zu sein. Wünschenswert fände ich, wenn Sie mir Ihre Argumente auf eine sachliche und respektvolle Weise darlegen würden. Denn ich habe die Entscheidung die Impfungen mit AZ auszusetzen nicht getroffen und würde befürworten diese fortzusetzen bei Menschen, die keine Vorbehalte dagegen haben.

P.S. Trotz der bedrohlichen, ernsten und zermürbenden Lage würde ich mir respektvolleres Miteinander hier wünschen.

@ Advocatus Diabo...

Sie werden lachen, Nigeria und Namibia haben ein vollständig durchdigitalisiertes Gesundheitssystem.

Die Infrastruktur mag Ressourcen bedingt nicht so gut sein wie bei uns, aber die Organisation ist es um Welten.

Deutschland scheint sich vehement zu weigern, irgendeine Technologie in Ihren Ämtern einzusetzen, die nach 1995 erfunden wurde... Hat sich ja noch nicht bewährt.

Ich fürchte auch dass sich dies nicht besser wird, solange die Union in der Regierung ist... denn in den nun mehr fast 16 Jahren die sie am Drücker sind, haben sie mehr als bewiesen, dass sie Technologie und Fortschrittsfeindlich sind und die entsprechenden Ressorts grundsätzlich ihren inkompetentesten Ministern anvertrauen...

SORMAS als Bund-Länder Beschluss

um 13:50 von ich1961
13:01 von gila.b

// Die Rahmenbedingungen stimmen einfach nicht. Aber Spahn kümmert sich nicht um die SORMAS-Einführung, wollte für die IT-Umstellung nicht zahlen- lässt das rki blockieren und fühlt sich nicht zuständig den Prozess zu strukturieren. //

//Haben Sie dafür auch Belege - oder reicht Ihre Meinung ?
Ich habe - es ist schon länger her ( ca. 6 Mon.) einen Bericht gesehen, das saß Herr Spahn und hat erklärt, das alle Gesundheitsämter " Sormas " benutzen sollten. //

Es gibt einen Bund-Länder Beschluss vom Januar, wo alle die Einführung von SORMAS unterschreiben - angestrebtes Zeitfenster bis Ende Februar- der Bund übernehme Kosten für Programme und IT Unterstützung. Nachzulesen hier auf Tagesschau - der gesamte Wortlaut des Beschlusses.
Wieder mal ein Kommunikationsmissverständnis? Dachte Spahn, jemand anders kümmere sich und er sei nur zum Ankündigen da....

Am 18. März 2021 um 13:39 von Bernd Kevesligeti

Und nicht nur Software-Probleme.
Offenbar auch Mangel an Personal, wenn in vielen Mediemeldung davon die Rede ist, daß die Mitarbeiter "am Limit" arbeiten.
___
Kürzlich im TV zum Thema GÄ.
Es wurde ein Bevollmächtigter der BW gefragt, ob sie nicht den Ämtern im Falle der Pandemie z.B. in der Nachverfolgung helfen könnten.
Antwort : das würden sie gerne und hätten auch die personellen und techn. Möglichkeiten. Das Angebot wurde an Ämtern auch gemacht ABER : die Ämter müssen die BW anfordern ! Es muss abgeklärt sein, wer was bezahlt. Ist mal so hier. Wäre aber dennoch sinnvoll, denn was macht man nach der Pandemie in den GÄ, mit dem zusätzlichen Personal, was bei normalem Tagesgeschäft nicht nötig ist, die kann man, weil ÖD nicht einfach wieder entlassen. Dann lieber BW nach Bedarf. Und Organisation können die auch. Besser vermutlich.

Am 18. März 2021 um 14:25 von Traumfahrer

Nur will es mir persönlich nicht in den Kopf und Verstand, dass ei so hoch technisiertes Land wie D, keine vernünftige laufende Software auf die Reihe kriegt,
_________
Das mag vielleicht für die Privatwirtschaft gelten, aber wie kommen Sie auf die wahnwitzige Idee, dass die Administration
"hoch technisiert" wäre ?
----
Würde so in einer Firma gearbeitet, wäre dies schon lange pleite.
_______
Das ist wohl wahr. Umso unverständlicher, dass es immer noch Bürger gibt, die nach noch mehr Staat rufen.
Seufz......

15:09 von Karl Maria

15:09 von Karl Maria Jose...

Sie scheinen " vom Fach " zu sein - oder wieder nur einer der 83 Mio. ?
In D. wird nun mal sehr viel Wert auf den Datenschutz ( ob zurecht darüber kann man streiten ) gelegt. Und die " Luca - App " verbindet beides - das hätte mit den richtigen Programmierern eventuell auch funktionieren können. Aber eben nur eventuell.

// app in auftrag geben müssen, die nicht den datenschutz in den vordergrund stellt, sondern die gesundheit der menschen //

Das Geschrei würde man meilenweit hören !

14:25 von Traumfahrer

wir haben doch auch schon lange den "sog" digitalen Perso und die Gesundheitskarte. die funktionieren doch auch nicht. oder sieht die ard das anders?

um 15:45 von Kaneel

>>
Wünschenswert fände ich, wenn Sie mir Ihre Argumente auf eine sachliche und respektvolle Weise darlegen würden.
<<

Im Kern habe ich dafür plädiert, die Vorgänge in der Gesamtheit zu betrachten und nicht jedes kleine Problem zum Hauptthema aufzubauschen. Das aktuelle Beispiel sind Selbst-Test für Schüler. das geht so:
1. Elternvertretungen und andere im Fahrwasser beschweren sich lauthals darüber, dass an den Schulen keine Selbsttests verfügbar sind.
2. Es werden eiligst solche Tests besorgt (z.B. MV) und an die Schulen transportiert.
3. Die Elternvertretungen beschweren sich: Unmöglich, das an den Schulen zu machen. Es fehlt an Anleitung und der Datenschutz ist nicht gewährleistet.
4. Die Medien springen auf den Zug: Skandal bei Selbsttest. Kein Datenschutz.
5. Psychologen finden sich: Kinder könnten schockiert sein, wenn sie positiv getestet würden.
6. Elternvertreter: Man sollte die Test zuhause machen (warum nicht schon längst gemacht?.

ist das alles noch normal ?

15:26 von Wir sind gut

15:26 von Wir sind gut vo..

// Sie scheinen auch dem IT-Bereich eine Fachkraft zu sein. //

Weit gefehlt, aber mein Sohn ist Programmierer und die " kommen vor Arbeit um ". Und nicht wegen Arbeit für das Gesundheitsministerium. Und er hat auch Kontakt zu Kollegen, die genau das auch berichten.
Alle Welt will jetzt die Digitalisierung, ob Firmen oder Privatleute.

14:14 von Der Lenz

"Never Touch a running system.
Und für runterfahren ist gerade keine Zeit".
Pardon, das RKI hat doch schon 2012 eine Seuche, ziemlich genau mit den Eigenschaften von Corona, in einer Studie durchgespielt. Nachzulesen als Bundestagsdrucksache.
8 Jahre Zeit, bis die Situation dann gerade so eintrat, sind doch genug? Nicht nur, um Schutzanzüge usw. einzulagern, sondern auch, um eine Software zu entwickeln, welche die Daten von Erkrankten sammelt? Oder ist es eine abartige Idee, die Entwicklung exakt verfolgen zu wollen, damit man die Auswirkungen von Quarantänemaßnahmen erkennt und übrigens die Krankenhäuser auf den Trend vorbereiten kann?

um 15:52 von gila.b

>>
Wieder mal ein Kommunikationsmissverständnis? Dachte Spahn, jemand anders kümmere sich und er sei nur zum Ankündigen da....
<<

Dachten Sie, Herr Spahn fährt von Gesundheitsamt zu Gesundheitsamt und installiert da Software ?

15:52 von gila.b SORMAS als

15:52 von gila.b
SORMAS als Bund-Länder Beschluss
um 13:50 von ich1961
13:01 von gila.b

Ja, den Beschluss meinte ich, aber was kann Herr Spahn dafür, wenn die Länderministerien nicht so wollen wie er ?
Er hat gar nichts " zu melden".

14:51 von Traumfahrer

"Ja hätte man schon vor etlichen Jahren sich dazu durch gerungen, dass die jeweils zuständigen Stellen, wie das RKI, die Feuerwehr, die Rettungsdienste, die Bergungsdienste, die Bundeswehr und CO, also all die Stellen die bei einer Katastrophe oder Pandemie äußerst wichtig sind, dazu zu verpflichten, verschieden Szenarien und Pläne mit allen wichtigen Faktoren zu erstellen".
Hat man doch, im „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“.Diese Drucksache (17/12051) des Deutschen Bundestages über eine Pandemie stammt vom 3. Januar 2013. Sie erreichte die Bundestagsabgeordneten, Ministerien und die Länder.“
Keiner von den Abgeordneten, Ministern, Mitarbeitern, ist allerdings auf die Idee gekommen, "die Feuerwehr, die Rettungsdienste, die Bergungsdienste, die Bundeswehr und CO" hinzuzuziehen oder auch nur die tödliche föderale Entscheidungsstrukturen für einen nationalen Katastrophenfall zu durchdenken. Was die Hausaufgabe eines Gesundheitsministers gewesen sein sollte.

Was soll das ? Wie kann das sein ?

Wie kann hier über ein Jahr lang ein olles Programm von 1990 beim RKI - bei einer PANDEMIE -im Einsatz sein, und die 400 Gesundheitsämter in D. versuchen mit einem neuen modernen Programm zu arbeiten und die Daten zu übermitteln, was aber durch das RKI offensichtlich - Programm technisch - geblockt wird.

Das hätte im Bundesgesundheitsministerium schon längst auffallen müssen.

Und wie so hat sich der Bundesgesundheitsminister hier nicht persönlich drum gekümmert ?
Er hätte davon wissen müssen, und er hätte sich um diesen Skandal persönlich drum kümmern müssen, - sozusagen Chef-Sache - .

Hier wird wieder einmal mehr deutlich, dass der effektive Kampf gg. Corona nicht funktionieren kann.

Wie viele Infizierte mögen wohl auf ihren - positiven PCR-Bescheid - gewartet haben ?
Und als aus den Gesundheitsämtern nichts kam, als Infizierte einfach weiter in der Öffentlichkeit oder gar in den Produktionsbereichen der Unternehmen, o. im Bauwesen/Handwerksbetrieben, Logistik, usw. arbeiten waren

@12:33 von Klärungsbedarf

"... Die Probleme in den Gesundheitsämtern sind jedenfalls zu einem großen Teil Probleme durch die Gesundheitsämter. Immerhin weigern sich einige Gesundheitsämter die vereinbarte Software einzuführen mit dem Argument, das könne man nicht auch noch leisten ... "

Nee. Ist voll falsch.

Richtig ist, dass es keine - fixe Programm technische - Schnittstelle zwischen dem 1990-Ollen-Programm im RKI und dem modernen Programm SORMAS in den Gesundheitsämtern gibt.
Die Datenübertragungen für die Statistiken für das RKI funktionieren offensichtlich nicht.

Lösung:
Das RKI fängt mal langsam im - Jahr_ZWO - von Corona (in einer PANDEMIE) an, mit SORMAS zu arbeiten.

Aber offensichtlich geht das hier nicht ...

Wieso wohl ?

Langsam wird deutlich, wieso die Statistiken beim RKI voll daneben laufen ...

Warum erst ab Februar 2021

"eigentlich hätte das Programme schon seit Ende Februar in allen Ämtern im Einsatz seine sollen" Warum muss alles so lange dauern? Wir wussten im März vergangenen Jahres, dass die Digitalisierung der Gesundheitsämter eine Priorität sein sollte. Während der normale Bürger den Lockdown mitgetragen hat, hat die Politik es versäumt ihre Aufgaben professionell zu lösen. Wenn wir da viel besser gewesen wären, würden wir heute nicht so schlecht da stehen. Bei besserer Digitalisierung ist auch die Nachverfolgung bei höheren Inzidenzwerten einfacher.
Gibt es eine Statistik wie viele Infektionen und Todesfälle hätten verhindert werden können wenn man dort etwas besser gearbeitet hätte?

@12:51 von Kurt Meier

"... Das Implementieren einer Schnittstelle zwischen zwei Programmen kann nervenzerreißend sein ... "

In diesem Fall lässt man es einfach.

Das RKI hat mit SORMAS zu arbeiten, und fertig.

Und falls das nicht so schnell geht, dass müssen sich die Leute im RKI mal im Jahr_ZWO von Corona (und in einer PANDEMIE) etwas mehr beeilen ...

um 16:26 von 0_Panik

>>
Nee. Ist voll falsch.

Richtig ist, dass es keine - fixe Programm technische - Schnittstelle zwischen dem 1990-Ollen-Programm im RKI und dem modernen Programm SORMAS in den Gesundheitsämtern gibt.
Die Datenübertragungen für die Statistiken für das RKI funktionieren offensichtlich nicht.
<<

Da liegen Sie wohl falsch. Wenn SORMAS eingesetzt wird, dann funktioniert auch die Datenübertragung. Und was soll denn wohl eine "fixe Programm technische Schnittstelle sein ? Mir scheint, Sie sind da nicht im Thema. Eine Schnittstelle ist eine Definition. Und einen Datenaustausch über so eine definierte Schnittstelle erarbeitet ein qualifiziertes Entwicklerteam in einer Nachtschicht.

@13:36 von Haslamer

"... Kurz gesagt: das Programm ist schrott, deshalb wehren sich die Gesundheitsämter dagegen ... "

Verständlich.

Leider hat das Bundesgesundheitsministerium zu den Klagen der Gesundheitsämter nicht so wirklich hingehört.

Und auch der Bundesgesundheitsminister hatte offensichtlich die ganze Zeit was anders zu tun.
Das war insb. in der Sommerpause2020 der Fall.

Der Bundesgesundheitsmister hätte von diesen Schnittstellen-Schwierigkeiten wissen müssen.
Aber in Sachen Abhilfe ist er nicht in Erscheinung getreten.

@13:47 von Wir sind gut vo...

"... Aber wurde nicht innerhalb 2 Wochen die Lucca-App an die Schnittstellen der Gesundheitsämter in MV angepasst ... "

So eine Luca-App ist ganz was anders als ein derart umfangreiches Programm wie SORMAS.

Und SORMAS wurde von Anfang an nicht an die Bedürfnisse angepasst, die hier bei Corona als Datenerfassung von Nöten gewesen wäre.

Das hätte der 1.Schritt sein müssen.

Aber auch hier volle Fehlanzeige.

Wie bei - mittlerweile - vielen zentralen Punkten, welche das Bundesgesundheitsministerium zu verantworten hat, um im Kampf gg. Corona mal nach vorne zu kommen.

von weingasi1 15:52

Es gibt kaum Statistiken im Netz zu finden über die personelle Entwicklung in den Gesundheitsämtern. Das deutet darauf hin, daß da vor Corona abgebaut wurde.
Aber ob die Bundeswehr da die Lösung des Problems sein kann ? Sind die nicht im Ausland, in Zukunft noch mehr ?

@13:50 von ich1961

"... Ich habe - es ist schon länger her ( ca. 6 Mon.) einen Bericht gesehen, das saß Herr Spahn und hat erklärt, das alle Gesundheitsämter " Sormas " benutzen sollten. Leider ist der " arme Mann " - soweit ich weiß - nicht Zuständig. Das sind die Landesregierungen ... "

Für das RKI ist der Bundesgesundheitsminister zuständig.

Das RKI arbeitet mit einem ollen Programm von 1990.

Das RKI weis schon länger, dass die Schnitt-Stelle zwischen dem ollen RKI-1990-Programm und SORMAS nicht wirklich funktioniert.

Anstatt das beim RKI schnellst möglich SORMAS zu Einsatz kommt, und SORMAS auf die Bedürfnisse Programm technisch auf die Anforderung hier im Kampf gg. Corona angepasst wurde, ist nichts passiert.

Wer war zuständig ?

um 16:11 von Zuschauer49

>8 Jahre Zeit... ...um eine Software zu entwickeln, welche die Daten von Erkrankten sammelt? <

Haben sie den Artikel nicht gelesen?
Das RKI hat eine Software.
Eine laufende Software.
Die die bisher auch von vielen Gesundheitsämtern mitbenutzt wurde.

Es wurde nur gerade an die Ämter eine neue Verkauft. eine die Leider mit der Existierenden nicht Kompatibel ist, und bisher auch nicht befriedigend angepasst werden konnte.

Also kam das Unternehmen, ganz erstaunlicherweise auf die Idee das auch das RKI Ihre Software nutzen sollte. Und das das RKI tausend Sonderwünsche hat (die das Laufende System wahrscheinlich dank Haustechnikern die bei bedarf implementieren abbildet) empfindet dieses Unternehmen als Sabotage.

Ich verstehe ja das IT unternehmen Software verkaufen wollen, und die Idee das der Minister das RKI zwingen könnte hat von deren Perspektive auch sicher Charme.

Aber muss ich deren Perspektive zu meiner machen?

16:06 von Klärungsbedarf um 15:45 von Kaneel

ist das alles noch normal ?

Schaue mir gerne den "realen Irrsinn der Woche" an - da gibt es einiges worüber ich mich amüsiere, gelegentlich fassungslos die Haare raufe. Nur, wenn Sie eigentlich die Politik oder die Medien kritisieren möchten, müssten Sie doch nicht mich so angreifen.

Deute Ihre obige Kritik so, dass Sie sich weniger Bürokratie und mehr Machen wünschen (?) Da sind Sie sicher nicht die/der Einzige. Finde auch vieles unlogisch.

Luftfilteranlagen, die Schulen selbst finanziert haben, dürfen diese aufgrund von rechtl. Vorschriften nicht nutzen.

Nachverfolgung von Kontakten bzw. Quarantäne:

Eine Person muss in Quarantäne, Rest der Familie aber nicht. Verstehe ich nicht.
Treten in einer Schule Infektionen auf, übernehmen die Schulen die Nachverfolgung teilweise selbst.

Das ist sicherlich von GA zu GA unterschiedlich, aber nicht unbedingt so, wie ich mir das wünsche.

In Bezug auf Nebenwirkungen finde ich(!) die Verantwortungsübernahme schwieriger.

Systemabsturz

um 16:11 von Klärungsbedarf
um 15:52 von gila.b
>>
Wieder mal ein Kommunikationsmissverständnis? Dachte Spahn, jemand anders kümmere sich und er sei nur zum Ankündigen da....
<<

//Dachten Sie, Herr Spahn fährt von Gesundheitsamt zu Gesundheitsamt und installiert da Software ?//

Bitte nicht, jetzt haben sie mir Angst gemacht. Wir wollen doch nicht jede Chance verspielen.
Ich hätte eher an einen Austausch Landesgesundheitsminister und BGM gedacht; so im Sinne von "wie laufen unsere gemeinsamen Beschlüsse."Oder die Prüfung des im Artikel geschilderten IT-Angebots.

Man schüttelt nur noch ungläubig den Kopf

Wie kann es sein, dass Herr Spahn für zwei Milliarden Euro völlig überteuerte Atemschutzmasken einkauft (die man für ein Fünftel des Betrages hätte bekommen können), aber nicht die acht Millionen Euro in ein Roll-out-Konzept investiert, damit die Gesundheitsämter mit einer dringend benötigten neuen Software arbeiten können?

Und obwohl das Schnittstellen-Problem zwischen Sormas und SurvNet seit einem Jahr bekannt ist, beharrt das RKI immer noch darauf, seine alte Software aus den 1990ern zu nutzen, und boykottiert das neue Programm?

Meine Frau arbeitet bei einem großen Unternehmen im IT-Management und kann angesichts solcher Meldungen nur noch ungläubig den Kopf schütteln: "Wenn bei uns einer als Bereichsleiter oder als Vorstand für so einen Schlamassel verantwortlich wäre, dann wäre der sofort weg vom Fenster."

Nachtrag

In der Privatwirtschaft kommt das ja oft vor, dass eine neue Software entwickelt und implementiert wird.
Hier ist der Fachbegriff "Change" wichtig, der letztendlich alles umfasst, was mit der konkreten Einführung zu tun hat und nicht Programmierung ist.
Ganz wichtig die Mitarbeiterschulung.
Hier hätte man mal nachfragen müssen, ob irgendwo in den beteiligten Ministerien und Behörden das know how für solch einen Change vorhanden ist.
Ich vermute nicht, das wird dann von externen Beratungsfirmen gemacht. Und dafür scheint nirgends Geld eingeplant worden zu sein.
Haushaltstechnisch hatte man wohl vergessen, die Ausgaben für den Change einzustellen.
Deshalb gibt es wohl nur dürftige Schulungen. Geld ist halt nicht da.

Fürsorgepflicht des Staates sträflich vernachlässigt

Ja, die Ämter arbeiten noch wie zu Kaiser's Zeiten. Jeder wusste, dass die 2. Welle kommen wird - und sie kam - und die Ämter ... standen da wir VOR der 1. Welle: Zeit verplempert, unnütz in den Lockdown geschliddert, weil keinerlei Alternativen betrachtet wurden. Selbst jetzt noch wäre es ein Fliegenschiss, z.B. die LUCA-App als Standard verpflichtend auszuloben. Überall angewendet, mit validierten Kontaktdaten, und im Ernstfall maschinell lesbar - verpennt, nicht mal drüber nachgedacht. Ob es daran liegt, dass man dafür keine Beraterhonorare mehr einstreichen oder via Bezugszettel protegieren kann? Diese App gab es letzten Sommer bereits, habe ich in München ausprobiert und für gut befunden. Ein Standard wie die Luca-App erspart auch das ständige Eintippen von ID-Daten - schnell, dicht, gut. Verstehe, erst muss ewig drüber diskutiert werden ... weder Mut, noch Pragmatismus, Schnelligkeit und Einigkeit: Nur über den EWIGEN LOCKDOWN sind sie sich einig. Eindimensional = Alternativlos

@ 16:36 von Klärungsbedarf

"... Und einen Datenaustausch über so eine definierte Schnittstelle erarbeitet ein qualifiziertes Entwicklerteam in einer Nachtschicht ... "

Schön wärs.

Ist aber so nicht.

SORMAS ist immer noch die "Roh-Software".

Und die muss für die Userinnen/er für die Erfordernisse zur Dateneingabe und gg. Automatisierung von Datenübertragungen angepasst werden.

Die Schnittstelle für die Datenübertragung kommt dann noch hinzu.
Nur macht das in diesem Fall überhaupt keinen Sinn, da das RKI mit einem 1990-Ollen-Programm arbeitet.
Das RKI hat mit SORMAS zu arbeiten. So ist es richtig.

Verwaltung in IT-Steinzeit

Der Fairness halber muss gesagt werden, dass sich die Verwaltung allerorten mit Händen und Füssen gegen die Einführung von Software (ge)wehrt (hat). Zu leicht wäre offenbar geworden, mit welch miserabler Produktivität sie arbeitet.

@ Der Lenz

"Das RKI hat eine Software. Eine laufende Software. Die die bisher auch von vielen Gesundheitsämtern mitbenutzt wurde."

Eine uralte Software, die den Anforderungen der Pandemie-Bekämpfung offensichtlich nicht genügt (die Nachverfolgung funktioniert absolut nicht).

"Ich verstehe ja das [sic!] IT unternehmen Software verkaufen wollen [...] Aber muss ich deren Perspektive zu meiner machen?"

Na ja, vielleicht könnte man ja in Erwägung ziehen, das Programm aus den 1990er Jahren mal langsam durch etwas Neues zu ersetzen, anstatt das von vornherein mit der Begründung zu verweigern, dass gierige Software-Unternehmen ja sowieso nur Kohle machen wollen?

Aber danke für ihren Kommentar. Ich stelle mir vor, dass einige verantwortliche Leute in den Ministerien und Ämtern genauso ticken ("Haben wir immer so gemacht, also machen wir es weiter so!"). Und das erklärt immerhin, wie es zu solchen unsäglichen Problemen kommt.

Schonungslos zeigt Corona auf

in welchen desaströsen ("mittelalterlichen") Zustand deutsche Ämter und Behörden sind.

Die Einstellung der Behördenleiter und Amtsleiter muss sich zwingend ändern. In jedem Industriebetrieb würde eine derartige Verweigerung zur Moderne mit Kündigung abgestraft werden.

Für einen Exportweltmeister Deutschland und Hochtechnologie-Standort ist das schlicht weg beschämend.

Ohne ein schnelles Umdenken werden unsere nachfolgenden Generationen abgehängt werden von anderen aufstrebenden Nationen und der Wohlstand wird verschwinden.

Fürsorge Fehlanzeige

In LKR Esslingen ist die Inzidenz wieder über 100 - innerhalb 5 Tagen von 65 auf 115 gestiegen. Das Umland und auch die Stadt Nürtingen leisten wenig Beitrag, die meisten Inf. kommen aus ES selbst. Ich schreibe deshalb das Ges-Amt ES an mit der Bitte, mir mitzuteilen, wo das Geschehen, die Hotspots sind. Denn nur wenn ich das WEISS, kann ich diese Bereiche meiden. Die Hochschule hat ZU, Kultur, Gaststätten und Vereine auch, also bleiben nur Heim, Firmen, Schulen ggf. Ortsteile mit "Großfamilien" übrig. Also woher kommt's? Und alle verbarrikadieren sich hinter dem Datenschutz: Das ist bitter, weil ich damit die Fürsorgepflicht stärflich vernachlässigt sehe. Offenbar steht jetzt plötzlich der Datenschutz über dem Grundrecht auf Unversehrtheit und Freiheit??? Ihr Gemeinden (damit Ges-Ämter), sagt UNS endlich, woher die Inf. kommen. Eine Zahl sagt nichts und steuert kein Verhalten.

@von Laskaris um 17:20

Abgesehen von unsachlichem Rechtschreibungsgetrolle übersehen sie das angeführt Problem das eine Implementierung einen Faktischen Stillstand bis zum Abschluss der Datenübertragung bedeutete; Datenmengen und Übertragungsraten (auf was für Hardware glauben sie läuft ein 90er Jahre Program?) die uns beiden nicht bekannt sind.
Und das jetzt, zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt.
Nebenbei läuft da auch mehr drüber als nur Covid, alles Dinge die sich schlecht eben mal abschalten lassen.
Wie gesagt: deshalb ticken teilweise noch Datenverwaltungen aus den 80ern im Hintergrund : weil moderne Software oft ein Abwärtskompatibilitätsproblem hat
so wie diese offensichtlich auch.
Mit Adjektiven wie "unsäglich" und anderen Freundlichkeiten beseitigt man keine technischen Schwierigkeiten. Damit beseitigt man nur Höflichkeit im Komunikationsklima.

Das ist...

...ja so fortschrittlich wie in den deutschen Schulen...
Bin beeindruckt ob der deutschen Digitalmisere

@ 14:07_heribix-ohne Merkel wird schnell vieles besser

„Das einzig gute an Corona ist, das so langsam ans Tageslicht kommt das wir eben nicht der Klassenprimus sind sondern höchstens Mittelmaß sind. Wenn man bedenkt welche finanziellen Möglichkeiten Deutschland hat und hatte ist es einfach nur peinlich. Vielleicht wäre es ja ganz gut wenn wir uns mal eine Zeitlang nur um uns kümmern und nicht die Probleme der ganzen Welt lösen wollen.“

Das Problem ist längst erkennt. Die junge Politiker Generation hat da ein Buch zu geschrieben:

Neustaat

Die Blaupause für die Zeit nach Merkel.

Empfehle ich jedem Mal zu lesen...

Es sagt zwar noch keiner aus der CDU direkt, dass es wegen Merkel nicht voran geht.

Aber viele denken und wissen es...

Katastrophale Zustände

SORMAS hätte laut Helmholtz-Institut bereits im Frühjahr 2020 eingesetzt werden können. Stattdessen stritten sich Gesundheitsministerium und Länder, wer dafür zuständig ist. Wertvolle Zeit ist verstrichen und verstreicht weiter. Ein katastrophales Management.

Spahn völlig machtlos?

15:52 von gila.b
SORMAS als Bund-Länder Beschluss
um 13:50 von ich1961
13:01 von gila.b

//Ja, den Beschluss meinte ich, aber was kann Herr Spahn dafür, wenn die Länderministerien nicht so wollen wie er ?
Er hat gar nichts " zu melden".//

Nun der Artikel regte an, er könnte das ihm unterstellte rki zur Verwendung von SORMAS verpflichten.....

Abgesehen davon besteht ein großer Teil der politischen Macht von Politikern darin, bzw über Pressearbeit öffentlich Druck aufzubauen und weniger in Anordnungsbefugnissen.

@0_Panik

> So eine Luca-App ist ganz was anders als ein derart
> umfangreiches Programm wie SORMAS.

Meine Aussage bezog sich auf die Schnittstelle zu den Gesundheitsämtern und nicht auf Somas. Dieses Somas scheint ein Frickel-Dinosaurier zu sein, bei dem wahrscheinlich keiner mehr so richtig durchblickt. Da ist eine neue, moderne Software sicherlich besser. Denke, so 2025 könnten erste Gespräche stattfinden und 2030 Version 1.0 erscheinen - die dann nochmals von Grund auf an die technischen Änderungen angepasst werden muss.

@12:51 von Kurt Meier

//Ich möchte nicht in der Haut der Programmierer stecken. Das Implementieren einer Schnittstelle zwischen zwei Programmen kann nervenzerreißend sein. Immer wieder Bugs, die im Laufe der Zeit bei der Benutzung auftreten, oder auch die Nicht-Kompatibilität zweier Betriebssysteme, all dies benötigt viel, viel Zeit, Kaffee und Geduld. Das geht nicht innerhalb von ein paar Tagen.//

Hier recht sich halt ganz böse , dass man die Digitalisierung so lange verschlafen hat. Ich kann mich nur zu gut erinnern, welche Probleme es bei uns an der Uni-Klinik mit all den verschiedenen Schnittstellen gab. Bis es mit der Verbindung unserer Rechnungsabteilung und dem Finanzamt reibungslos geklappt hat, hatte es Monate gedauert. Auch bei den Schnittstellen zwischen den verschiedenen Untersuchungsabteilungen und der elektronischen Krankenakte hatte es am Anfang viele Probleme gegeben. Solche Probleme kann man aber nicht ausgerechnet in einer Überlastungssituation meistern.

16:36 @ Klärungsbedarf

"... Datenaustausch über so eine definierte Schnittstelle erarbeitet ein qualifiziertes Entwicklerteam in einer Nachtschicht. "

Laut Artikel dauert diese Nachtschicht schon ein Jahr.

Software von 1990 kennen junge Entwickler kaum noch, müssen sich einarbeiten. Zudem steht auch im Artikel, dass das RKI ständig Datenfelder ändert. Sprich Eingriffe in die Datenbankstruktur sind i.d.R. mit viel Aufwand verbunden, teils "tödlich".

Es müssen also die DB-Modelle erst einmal angeglichen bzw. vereinheitlicht werden.

Sollten Sie wissen bzw. sollte Ihnen aufgefallen sein, wenn Sie vom Fach sind bzw. den Artikel gelesen hätten.

14:42 @ ich1961 ... Corona-Warn-App

"...hat das auch getan, kümmern müssen sich die Länder und/oder die Gesundheitsämter...."

Die Corona-Warn-App ist Projekt des Bundes. Damit haben die Länder u. Gesundheitsämter überhaupt nichts zu tun. Letztere sind nicht einmal eingebunden, bekommen keine Daten
aus der App, haben keinerlei Nutzen.

Den Auftrag haben sie zwei größten u. teuersten der Branche bekommen, ohne dafür darlegen zu müssen, dass dafür Kompetenz vorliegt. SAP hat noch nie solche Apps entwickelt.
Der BMG hat den Start mit sinnlosen Diskussionen/Wünschen - entgegen der Empfehlungen vieler verschiedener Berater - verzögert.
Der Nutzen der App ist fraglich, da COVID viel zulange Inkubationszeit hat. Die Dauer der Test-Ergebnis-Übermittlung ist zu lang. Außerdem, bei quantitativ nicht genügend verfügbaren PCR-Test, die per VO nach unten gedrückt wurden, keine Daten, keine Warnungen.
Hat der BMG bei VO nicht bedacht.

Auxh sonst konnte man reichlich leden, wie gut der BMG auf Berater hört.

@ Der Lenz

Die von Ihnen genannten Probleme ("never touch a running system", veraltete Datenbanken, bestimmte Software-Relikte aus den 90ern usw.) gibt es in der freien Wirtschaft allesamt auch, z. B. bei Banken im Zahlungsverkehr. Über die Arbeit meiner Frau bekomme ich davon einiges mit, das Thema ist mir also vertraut (besonders, seit ich mir mit ihr im Homeoffice das Büro teile).

Bei den Privatunternehmen bekommt man die Probleme in den Griff. Oder man bekommt sie nicht in den Griff und wird dann von der Konkurrenz verdrängt.

Dieser Modernisierungsdruck existiert bei den Ämtern nicht. Zudem bekommen die nícht die fähigsten Leute, weil sich im Staatsdienst nicht so viel Geld verdienen lässt wie in der Wirtschaft. Neulich habe ich bei einem Amt eine Anfrage gestellt und bekam die Antwort: "Die Bearbeitungszeit beträgt 4 Monate. Sie haben Glück, letztes Jahr waren es 6 Monate!" Mit so einer Mentalität wären die auf dem freien Markt alsbald weg vom Fenster.

@ Der Lenz

"Mit Adjektiven wie 'unsäglich' und anderen Freundlichkeiten beseitigt man keine technischen Schwierigkeiten. Damit beseitigt man nur Höflichkeit im Komunikationsklima."

Ich bin in den meisten Fällen für Höflichkeit im Kommunikationsklima. Aber ab einem bestimmten Maß an Inkompetenz sind offene Worte angebracht, und notfalls müssen dann auch mal Leute ausgetauscht werden. Ein Abteilungs- oder Bereichsleiter, der sich ähnliche Versäumnisse erlaubt wie ein Herr Spahn in der Corona-Krise, würde bei den meisten Unternehmen schnell aufs "Abstellgleis" manövriert.

Zum Stichwort "Rechtschreibungsgetrolle": Bitte um Nachsicht, ich bin öfter als Lektor tätig. Berufskrankheit!

@14:07 von heribix

>> Vielleicht wäre es ja ganz gut wenn wir
>> uns mal eine Zeitlang nur um uns
>> kümmern und nicht die Probleme der
>> ganzen Welt lösen wollen.

Sie glauben allen Ernstes, daß eine weltweite Ausnahmesituation wie eine Pandemie national gelöst werden könnte? oO

Gesundheit - Ländersache

Ein Totschlagargument, wir haben eine epidemiologische Lage von nationaler Tragweite. In dieser hat der BMG laut IfSG weitreichende Ermächtigungen. Warum ordnet er also den Umstieg des RKI auf SORMAS nicht an?
Den Einsatz von DEMIS und SORMAS (stufenweise) hat er doch auch angeordnet. Allerdings hat er die Ausgangssituation nicht berücksichtigt.
Und eben kein Konzept für das Rollout bereitgestellt. Dazu die vielen proprietären Lösungen des GA nicht berücksichtigt, die auf Grund fehlender, einheitlicher langfristiger Konzepte entstanden sind.
Spätestens nach der Influenza-Welle 2017/18, in der Gesundheitsämter schon überlastet waren, hätte es den Start für diese Software-Projekte geben müssen.
Helmut Krcmar ist ein "alter Hase", dessen Bücher ich schon vor 15-20 Jahren gelesen habe. Solche Probleme sind kein Neuland, jedenfalls nicht für Informatiker, die wissen, dass es Zeit u. vor allem gute Pflichten- und Lastenhefte, gutes Projektmanagements braucht, keine Hauruck-Aktion.

20:04 von saschamaus75

Sie glauben allen Ernstes, daß eine weltweite Ausnahmesituation wie eine Pandemie national gelöst werden könnte? oO
.
in Israel sind 50 % der Menschen das 2te mal geimpft
was soll denen jetzt passieren ?

@19:53 von Laskaris @ Der Lenz

//Die von Ihnen genannten Probleme ("never touch a running system", veraltete Datenbanken, bestimmte Software-Relikte aus den 90ern usw.) gibt es in der freien Wirtschaft allesamt auch, z. B. bei Banken im Zahlungsverkehr.//

Das Problem ist aus meiner Sicht der Zeitpunkt. Wie ich weiter oben schon erwähnte, gab es bei uns im Krankenhaus während der Umstellungsphase viele Probleme. Eins davon war: Man war mit einer zeitaufwendigen Untersuchung fertig, klickte aus "Senden" (also Daten zum Server (später von dort samt Befund zu Krankenakte)). Statt "Senden" 2-3x täglich (von verschiedenen PC bzw. Untersuchungen) Programmabsturz, Daten im Orkus. Dann kam ein Programmierer der Firma und versuchte, die auf der Festplatte wüst verteilten Daten wieder zusammenzufügen, was nicht immer gelang. Dann wurde am Wochenende mit drei Leuten bis in die Nacht versucht, den Fehler zu finden.
So ein Theater jetzt mitten in der Pandemie? Ich weiß nicht so recht.

@12:51 von Kurt Meier

//Hier recht sich halt ganz böse , ...//

Bitte verzeihen Sie mir meinen dämlichen Rechtschreibfehler.
Es sollte natürlich heißen: Hier rächt sich halt...

Darstellung: