Corona: Massive Software-Probleme in Gesundheitsämtern

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Die Probleme in den

Die Probleme in den Gesundheitsämtern sind jedenfalls zu einem großen Teil Probleme durch die Gesundheitsämter. Immerhin weigern sich einige Gesundheitsämter die vereinbarte Software einzuführen mit dem Argument, das könne man nicht auch noch leisten. Das Genörgel in alle Richtungen wird langsam nervend. Was auch immer gemacht wird - es finden sich immer solche, die zu kritisieren haben.

Der Mensch als Input

ist im Programmierbereich die unberechenbarste und darum die schlechteste Eingabe überhaupt. Die nächsten Hürden sind Hard- und Software-Verbindungen bzw. Betriebssysteme und deren Schnittstellen. Um alleine diese beiden Punkte digital übereinstimmend zu bringen, ist Zeitmangel der größte Hemmschuh. Ein bißchen Programm ist wie ein bißchen Schwanger.
Nicht zu vernachlässigen ist die Datensicherung oder Datenklau. Gerade ist eine Cloud in Flammen aufgegangen, leider ohne Cloud-Sicherungen. Schwierig, schwierig. Da wäre mir Verstand, Vernunft und mein Karteikasten doch viel lieber. Bin selber Entwickler, Programmierer und Anwender bzw. User - und Denker.

Verantwortung für Menschenleben - Rücktritt?

Es zeigen sich immer mehr Defizite in der Amtsführung des Gesundheitsministers.

Bei Ausbruch der Pandemie wurde festgestellt, dass die Vorsorge für einen solchen Ausbruch jahrelang vernachlässigt worden ist.

Diese Erkenntnis wurde dann immer noch nicht zum Anlass genommen, wenigstens jetzt die Versäumnisse so gut wie möglich aufzuholen.

Bis heute ist nicht erkennbar, dass die Erkenntnis und Bereitschaft besteht die Versäumnisse abzustellen.

Dies lässt den Schluss zu, dass es nicht (nur) am Willen, sondern insbesondere auch an den Fähigkeiten fehlt.

Es reihen sich Fehlleistungen an Versäumnisse.

Auch wenn es monatlelang ein Tabu war:

Jetzt muss der Gesundheisministers sofort zurücktreten.

Ein sofortiger Rücktritt bietet Gelegenheit für einen Schnitt und hilft Menschenleben zu retten.

Einm Weiter-So wird der erforderlichen Verantwortung nicht gerecht.

Geduldsspiel

Ich möchte nicht in der Haut der Programmierer stecken. Das Implementieren einer Schnittstelle zwischen zwei Programmen kann nervenzerreißend sein. Immer wieder Bugs, die im Laufe der Zeit bei der Benutzung auftreten, oder auch die Nicht-Kompatibilität zweier Betriebssysteme, all dies benötigt viel, viel Zeit, Kaffee und Geduld. Das geht nicht innerhalb von ein paar Tagen.

Grüße
Kurt

Schilda..

..lässt Grüßen.
Je länger die Pandemie andauert, umsomehr Informationen über fragwürdige Aktionen kommen ans Licht. Wenn ich jetzt diese Nachricht mit der Software lese, überkommt mich das Bedürfnis der Spiegel Kolumne zuzustimmen https://tinyurl.com/yhmogaj8

Ketten verfolgen

Der gleiche Staat, der mit einem riesigen Behördenapparat nicht in der Lage ist, hier im Land Infektionsketten anständig zu verfolgen, verlangt von hiesigen Unternehmen, Lieferketten bis in die Dritte Welt nachzuverfolgen um in fernen Ländern Pseudopolizei zu spielen. Befugnisse hat man zwar nicht, mischt sich aber dennoch ein - anstatt seinen eigenen Laden ordentlich zu führen.

Gesundheitsämter langsamer als Weinbergschnecke

Ich wurde 10 Tage nach Kontakt mit infizierter Person an einem Samstag auf dem Betriebsanrufbeantworter erstmals kontaktiert. Montags abgehört. Also nach 12 Tagen erstes Gespräch mit GA, welches den Fall weiterleitete zum GA am Wohnort, mit denen ich am 13. Tag sprach, die mir ein schriftliche Quarantäne Anordnung anzukündigten, die mich dann am 15. Tag also nach Ablauf erreicht. =>
So kann das nichts werden.

Die Rahmenbedingungen stimmen einfach nicht. Aber Spahn kümmert sich nicht um die SORMAS-Einführung, wollte für die IT-Umstellung nicht zahlen- lässt das rki blockieren und fühlt sich nicht zuständig den Prozess zu strukturieren. Nein die Presse muß nachhaken, wie's läuft. Wir brauchen aber gerade jetzt in der dritten Welle eine funktionierende Kontaktnachverfolgung, einen schnellen Datenabgleich und eine verbesserte Kommunikation. Und ganz dringend brauchen wir ein besser funktionierendes BGM.

Gesundheitsamt und Software

Vielleicht sollte man sich für die Implementierung der Software Hilfe aus Afrika holen. Normalerweise sollte auch jede Firma oder auch Schule einen It beauftragen haben, aber dafür scheint kein Geld und keine Zeit.
Ein Armutszeugnis mal wieder

„Spahn könnte das Problem lösen“

Fragt sich nur, ob er das auch will. Manchmal hilft wirklich nur noch Sarkasmus (hoffentlich). Und bleibt nur zu hoffen, dass diese Satire die Realität nicht allzu wahrheitsgetreu abbildet: ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/Realer-Irrsinn-Der-gesammelte-Corona-Irrsinn-11,extra19364.html

„Nach fast einem Jahr Schnittstellen-Chaos sieht Löbke nur einen Ausweg: Bundesgesundheitsminister Spahn müsse das RKI als untergeordnete Behörde anweisen, Corona-Meldungen direkt aus Sormas zu empfangen. Damit wäre der Umweg über SurvNet automatisch weg, das Thema Schnittstelle hätte sich erledigt“

Hoffentlich sieht der das auch so. Und „erteilt Anweisung“.

"Spahn könnte das Problem

"Spahn könnte das Problem lösen"

Sicher? Wenn ich eins aus den letzten Jahr gelernt habe dann das Herr Spahn als Gesundheitsminister eine Fehlbesetzung ist und so gut wie nix bisher auf die Kette bekommen hat, weder wurde vorausschauend gehandelt noch irgendwelche Konzepte entwickelt und wenn was geklappt hat war es für den Steuerzahler teuer - siehe TS Artikel zu den kostenlosen FFP2 Masken oder "Es wird einsamer um Spahn" von heute.

Konsequenzen hat er aber wahrscheinlich nicht zu befürchten, das Politiker Konsequenzen befürchten müssen stammt aus dem letzten Jahrtausend.

Wie soll man das kommentieren?

Wenn ich meine fundierte, gemäßigte Meinung abgebe über die Kompetenz von Herrn Spahn, der die Mittel und Befugnisse über die Gesundheitspolitik und ihre Organisation anvertraut bekommen hat, handle ich mir selbst bei höflichster Ausdrucksweise bestimmt eine Beleidungsklage ein. 1 Jahr nach Einschlag der gefährlichsten Seuche seit 100 Jahren eiert eine der hochentwickeltsten und reichsten Nationen des Planeten mit irgend welchen Nonsenszahlen, mal hier 3000 Nachmeldungen, mal dort falsche Zahlen am Sonntag, weil irgendwem der Bleistift abgebrochen ist, herum - Zahlen, die dringend zeitnah als Rückmeldung für getroffene als auch für zu treffende Maßnahmen benötigt werden.
Wenn die Bundesbahn so geführt würde, könnte kein Zug mehr fahren, weil die Fenster für den Lokführer weit zehn Jahren nicht mehr geputzt wurden und keine Wassereimer, Seife und Feudel mehr da sind.

Was funktioniert überhapt?

Es ist schon sehr erschreckend, was man so zu hören bekommt.
Bei einem sehr verbreiteten Messanger kursieren schon Gerüchte das der Bau des BER dagegen solide abgelaufen ist.
Wenn es nicht so ernst wäre, wäre es ja schon lustig. Das einzigste was wirklich funktioniert, sind beschaffungen von Masken, Verkauf derselben zu überhöhten Preisen und das alles gesteuert von der CDU/CSU.
Gibt es denn keinen der in der Lage ist ein Kriesenmanagement zu erstellen und dies durchzuführen?
Aber, es ist leichter sich die Taschen zu füllen als richtig und vernunftig zu aggieren.
Als Frau von der Leyen Unsummen an Honoraren für Berater gezahlt hat, war doch auch die Möglichkeit fähige leute gegen Geld zu fragen. Aber da hat es auch nicht funktioniert.
Ein ehemaliges Land von Dichtern und DENKERN, aber leider nicht mehr.
ARMES DEUTSCHLAND.

@12:40 von Klaus.Guggenberger

„Jetzt muss der Gesundheisministers sofort zurücktreten.“

Das wird ja gefühlt mindestens alle zwei Tage von verschiedenen Foristen gefordert, und man kann da in der Tat einiges zu Recht kritisieren.
Aber glauben Sie (und alle die anderen) ernsthaft, dass ein solcher Rücktritt auch nur ein Problem bzgl. Corona löst und mit einem Nachfolger alles besser wird?
Das größte Problem bei Corona scheint mir sowieso die völlige Uneinsichtigkeit der Bevölkerung zu sein.
Wenn ich jedenfalls sehe, wie jetzt Flugtickets nach „Malle“ gekauft werden, kann ich nur den Kopf schütteln.

Diese digitale Ferne ...

... ist nicht mehr vermittelbar.
Vor 20 Jahren begann ich (nach ursprünglich skeptischer Betrachtung dieses Mediums) im schulischen Umfeld Wege zur sinnvollen Nutzung zu erschließen. Das geschah mit Selbstausbeutung (finanziell und zeitlich) und vielen Hindernissen.
Jetzt im Jahre 2020 mitanzusehen, was in diesem Lande auf diesem Gebiet los ist, macht mich nur noch fassungslos.
Nur die negativen Auswüchse sind machtvoll. Die positiven Möglichkeiten bleiben ungenutzt.

SORMAS wenig anwenderfreundlich

Die Software wird in den höchsten Tönen gelobt. Aber hat sich überhaupt mal jemand die Mühe gemacht damit zu arbeiten? Für einzelne Ebola Fälle mag dieses Programm ja tauglich sein, aber nicht für die Massenbearbeitung von Covid-19 Fälle. Das ganze Eingabeprozedere ist sehr umständlich und stammt aus dem vorigen Jahrtausend. Es ist kein Datenaustausch mit anderen Gesundheitsämtern möglich. Termine bei Teststationen müssen wieder manuell angefordert werden. Daten von Kontaktpersonen werden wieder händisch eingegeben, Testergebnisse werden manuell eingestellt (alles dies hat mit dem alternativen Programm cov-19 vorher tadellos elektronisch funktioniert). Beim Importieren von Daten müssen zunächst alle Umlaute manuell umgeschlüsselt werden. Ist ein Datenfehler enthalten bekommt man keine vernünftige Fehlermeldung und kann die ganzen Datensätze manuell durchgehen. Kurz gesagt: das Programm ist schrott, deshalb wehren sich die Gesundheitsämter dagegen!

12:40 von

12:40 von Klaus.Guggenberger

// Diese Erkenntnis wurde dann immer noch nicht zum Anlass genommen, wenigstens jetzt die Versäumnisse so gut wie möglich aufzuholen. Bis heute ist nicht erkennbar, dass die Erkenntnis und Bereitschaft besteht die Versäumnisse abzustellen.
Dies lässt den Schluss zu, dass es nicht (nur) am Willen, sondern insbesondere auch an den Fähigkeiten fehlt.//

Was wurde denn nicht nachgeholt/ abgestellt ? Bitte entsprechende Belege angeben!

// Auch wenn es monatlelang ein Tabu war:
Jetzt muss der Gesundheisministers sofort zurücktreten.//

" Nur " weil er Ihnen nicht " in den Kram " passt ?

Corona: Massive Software-Probleme in Gesundheitsämtern.....

Und nicht nur Software-Probleme.
Offenbar auch Mangel an Personal, wenn in vielen Mediemeldung davon die Rede ist, daß die Mitarbeiter "am Limit" arbeiten. Das Ärzteblatt meldete am 14. Mai, daß in 119 der 380 Gesundheitsämter nicht, wie vom Bund gefordert, 5 Mitarbeiter auf 20.000 Einwohner kommen
Im August ging durch die Presse, daß man das Personal in den Gesundheitsämtern um 5.900 Mitarbeiter aufstocken will. Hat man das umgesetzt ?

12:51 von Kurt Meier Wenn ich

12:51 von Kurt Meier

Wenn ich ( nach Besprechungen mit meinem Sohn - Programmierer ) sowas geschrieben habe, habe ich mindestens Unverständnis geerntet.
Weil nach 83 Mio. Bundestrainern, 83 Mio Virologen dann auch noch 83 Mio. Programmierer unterwegs sind ?

Lucca-App in MV

> Die nächsten Hürden sind Hard- und Software-Verbindungen
> bzw. Betriebssysteme und deren Schnittstellen

Ja, dass ist oft ein Hindernis. Aber wurde nicht innerhalb 2 Wochen die Lucca-App an die Schnittstellen der Gesundheitsämter in MV angepasst? Irgendwie scheint es zu funktionieren - wenn man will.

13:01 von gila.b // Die

13:01 von gila.b

// Die Rahmenbedingungen stimmen einfach nicht. Aber Spahn kümmert sich nicht um die SORMAS-Einführung, wollte für die IT-Umstellung nicht zahlen- lässt das rki blockieren und fühlt sich nicht zuständig den Prozess zu strukturieren. //

Haben Sie dafür auch Belege - oder reicht Ihre Meinung ?
Ich habe - es ist schon länger her ( ca. 6 Mon.) einen Bericht gesehen, das saß Herr Spahn und hat erklärt, das alle Gesundheitsämter " Sormas " benutzen sollten. Leider ist der " arme Mann " - soweit ich weiß - nicht Zuständig. Das sind die Landesregierungen.
Und warum soll jetzt die Presse da nachhaken ? Sind Sie nicht in der Lage zu
" dingsen " und sich selber schlau zu lesen

Für die 3. Welle wird das nichts mehr mit der Nachverfolgung - die ist schon da.

// Und ganz dringend brauchen wir ein besser funktionierendes BGM.//

Es gibt immer das Eine oder andere zu verbessern, aber im Großen und Ganzen tut Herr Spahn das Richtige : er hört auf seine Berater.

Spezialisten gefragt, nicht Papier

Als „Spezialist“ sollte hier jeder IT-versierte und allgemein als zuverlässig bekannte „Digital Native“ durchgehen, der diese Fragen beantworten und die Probleme lösen kann. Auch ohne einen „anerkannten Abschluss“.

„Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamts Nordfriesland, versucht seit Wochen, Sormas zum Laufen zu bekommen - und schafft es nicht, auch nicht mit seinem jungen, computeraffinen Team. "Wir würden ja Sormas gerne nutzen", sagte er Kontraste, "aber wir sind ein Gesundheitsamt, kein Software-Haus". Es gehe insbesondere um Schnittstellen, um den Export von Daten aus dem bisherigen System in das neue.
>> "Wir brauchen Spezialisten, die uns begleiten und Fragen schnell beantworten", so Tinnemann“

Wo bleiben die?

Abtippen - ehrenamtlich nicht erwünscht

Ich hatte mich am 12. Oktober 2020 beworben, solche Daten ehrenamtlich abzutippen - schnell, zuverlässig, äußerst fehlerarm. Ich bekam nicht einmal eine Antwort. Auf meine Nachfrage wollte eine web-Redaktion meine Bewerbung noch einmal an die zuständige Abteilung weiterleiten. Wieder keine Reaktion. Tja!

Ein Gesundheitsamt

ist kein Softwarehaus.
Ja ist ok. Aber anstelle von Handarbeit sollte das Geld für Automatisierung ausgegeben werden. Zumindest ein Teil davon.
Nur, und nur dann ist es möglich zu skalieren.
Sormas ist eher einfach gestrickt, da ist eine Integration nicht das Problem.
Und wenn der Staat den Gesundheitsämtern nicht die Mittel und Resourcen gibt läuft da was von ganz weit oben her falsch.

@ um 13:13 von Advocatus Diabo...

""Normalerweise sollte auch jede Firma oder auch Schule einen It beauftragen haben, aber dafür scheint kein Geld und keine Zeit.""

Antwort
Ein IT Beauftragter ist in den meisten Fällen noch lange kein Programmierer.

Ein IT Beauftragter spielt z.Bsp. ein vorgegebenes Image auf einen neuen Rechner.
Spielt Updates oder neue Software auf.
Installiert auch noch Treiber und Drucker etc.
Hat andere Zugriffsrechte als der kleine Angestellte
Ein Programmierer ist da schon von der Ausbildung her eine ganz andere Fachkraft

Das einzig gute an Corona

Das einzig gute an Corona ist, das so langsam ans Tageslicht kommt das wir eben nicht der Klassenprimus sind sondern höchstens Mittelmaß sind. Wenn man bedenkt welche finanziellen Möglichkeiten Deutschland hat und hatte ist es einfach nur peinlich. Vielleicht wäre es ja ganz gut wenn wir uns mal eine Zeitlang nur um uns kümmern und nicht die Probleme der ganzen Welt lösen wollen.

@ um 13:47 von Karl Klammer

Zitat aus der heutigen Veranstaltung zur Veröffentlichung des Berichts zum Mißbrauch in der katholischen Kirche: „Viele Pflichtverletzungen habe man nicht einer bestimmten Person zuordnen können. Deshalb müsse man die Strukturen ändern, um Verfehlungen Einzelner klar benennen zu können.“
Das gilt uneingeschränkt auch für Politik und Politiker.
Und beim Gesundheitsministerium eben auch für sämtliche Gesundheitsminister, im Bund und in den Ländern, seit 2013, als das RKI seine Vorschläge zur Bekämpfung einer Pandemie veröffentlicht hat.

Never

Touch a running system.

Und für runterfahren ist gerade keine Zeit.

Und die Forderung das RKI-Systhem auszutauschen ist fast schon irrwitzig.
Hat sich jemand über die große der damit verwalteten Datenbanken informiert?
Möglicherweise war der Hinweis auf diese und die veranschlagte Zeit für eine Übertragung in das neue System der Punkt wo die Diskussion einfach endete. Kann man machen, ist technisch möglich.
Auf diese Planeten ticken giga-ichweisnichtwas an Daten in Uraltsysthemen vor sich hin. Hat man noch gar kein System lässt sich schön von null starten was dann auch ganz toll ist...bis man eigentlich auf ein besseres wechseln sollte.

@ Am 18. März 2021 um 13:47 von Karl Klammer

"Bevor Sie hier nach Rücktritt schreien,
sollten Sie mal sich kundig machen."

"Die Gesundheitsämter unterliegen ?"

Das ist egal, geehrter Herr Guggenberger, notfalls müssten die Ministerien miteinander reden. Was halten Sie davon? Und notfalls müssen mehrere zurücktreten, weil sie in der Jahrhundertkriese versagt haben. Einfach nicht begriffen haben, was ihre Verantwortung ist. Also ja, zurücktreten und Platz für fähige Leute machen, notfalls Fachleute ohne eine Parteizugehörigkeit.

Ich kann

... das alles gar nicht mehr ernst nehmen. Ich habe Industrie und Mittelstand mehere solche Rollouts für ERP Systeme mitgemacht, Trainings und VorOrt-Betreuung organsiert und durchgeführt. Es gibt in Deutschland mit Sicherheit tausende Berater, die wissen wie es geht. Offenbar hat man nicht EINEN davon gefragt.
Garantiert gibt es mehr als hundert, die sagen:
Zahlt die Reisekosten und ich mach das.
Ich würde es tun.
Und was die Schnittstelle angeht, da sollte man vielleicht mal Herrn Plattner fragen (siehe LUCA), der weiss auch wie es geht.
Es wird Zeit, dass die Pamdemie und dessen Auswirkungen in der Prioritätenliste mal nach oben rutschen.
Hier wird halbherzig und kompetenzlos gearbeitet.

Re : ich1961 !

Nun ich bin kein Programmierer, und auch keiner der anderen Befähigten.
Nur will es mir persönlich nicht in den Kopf und Verstand, dass ei so hoch technisiertes Land wie D, keine vernünftige laufende Software auf die Reihe kriegt, die dann auch für alle die zuständigen Stellen nutzbar wäre.
Da wurde ja auch eine Corona- Warnup eingeführt, die nicht mal auf allen Handys oder Smartphone läuft. Da zeigt sich das ganze Dilemma, das vom BMG nicht bewältigt wird.
Würde so in einer Firma gearbeitet, wäre dies schon lange pleite.

13:21 von johnl Zu Ihrem "

13:21 von johnl

Zu Ihrem " Spahn - Bashing ".

** 50 Millionen Euro hat Spahn 2020 kurzfristig für die Digitalisierung der Gesundheitsämter bereitgestellt. Zudem könnten sie, wenn sie wollten, kostenlos auf SORMAS zugreifen. Anordnen kann der Minister das aber nicht. "Die Verantwortung für die Ausstattung der Gesundheitsämter und damit die Entscheidung über den Einsatz digitaler Hilfsmittel obliegt den Bundesländern und den Gesundheitsämtern selbst", teilt eine Sprecherin des Ministeriums mit.**
Quelle:
"https://www.dw.com/de/gesundheits%C3%A4mter-mit-papier-stift-und-fax-ge…"

13:31 von Egleichhmalf Danke

13:31 von Egleichhmalf

Danke für diesen zutreffenden Kommentar.
Schließe mich uneingeschränkt an.

Die Probleme müssen gelöst werden

Einführung neuer Software und Schulung der Anwender/Innen?
Eigentlich ganz normal im Wirtschaftsleben.
Hier ist immer das Management gefordert.
Es gibt einen Oberbegriff, der das Verantwortungsbewusstsein und dessen praktische Umsetzung im Unternehmen umschreibt: Guidance.
Diese Fähigkeit fehlt der Bundesregierung völlig, es wird primär angekündigt, gemahnt und moderiert, anstatt Probleme zu lösen.
Die Bundesländer machen dabei allerdings kräftig mit.
Einzig manche Kommunen wie Rostock, Goslar oder Tübingen machen den Eindruck, als wollten sie die Probleme auch lösen.
Dort haben aber Politiker das Sagen, denen es erkennbar um die Sache geht. Boris Palmer und Claus Ruhe Madsen zum Beispiel.

Merkel, Scholz, Spahn, Laschet, Söder und viele andere erwecken dagegen eher den Eindruck, als lavierten sie sich durch, anstatt Probleme überhaupt erkennen zu wollen.

Ich wünsche mir, dass die Tübinger und Rostocker weiterhin Erfolg haben.
Wie sind dort die Gesundheitsämter ausgerüstet?

Re : ich1961 !

In einem Punkt widerspreche ich deutlich und vernehmbar.
Herr Spahn hat von sich aus entschieden, dass die Masken für sechs Euro Kosten pro Stück die Apotheken diese an die älteren Menschen mit Bezugsschein ausgegeben werden, und hat somit den Apotheken einen echt hohen Gewinn verschafft, und dem Steuerzahler zwei Milliarden auf gebrummt. Und dies obwohl er davor gewarnt wurde, und keinerlei Alternativen gesucht wurden.

Geduld

Die Hoffnung, viele Jahre alte Versäumnisse jetzt mit einem Fingerschnipsen beseitigen zu können, ist unrealistsich.
Mit dieser Diskussion wird der eigentliche Fehler und das ist die Entscheidung für einen Dauerlockdown light, verscheiert. Vorgeschobene wirtschaftliche Gründe ziehen nicht, wenn man die Entwickung in den Ländern sieht, die sich von Anfang an für Leben und Unversehrtheit entschieden haben.
Aber es nutz wohl nicht, immer wieder auf diese Sachverhalte hinzuweisen.
Da vertritt eine Virologin im Fernsehen munter die Ansicht, es würde an den Schulen reichen, wenn bei vorhandenen Symptomen getestet würde. Das entspricht nicht einer wirksamen Teststategie. Aber man kann damit, den Testmagel hinweg diskutieren.
Dieser Umgang mit Expertise, gefährdet auch die Glaubwürdigkeit der Tagesschau.

13:51 von Nettie // >> "Wir

13:51 von Nettie

// >> "Wir brauchen Spezialisten, die uns begleiten und Fragen schnell beantworten", so Tinnemann“

Wo bleiben die? //

Die fallen auch nicht - wie alle anderen Fachleute - vom Himmel.
Was glauben Sie denn ? Die Computerspezialisten - und zwar alle - haben soviel zu tun, das es denen " fast über den Kopf " wächst.

Re : Nettie !

Vor vielen Jahren, ich glaube 2009 hat Frau Merkel eine digitale Revolution und den großen Deutschland weiten Netzausbau an gekündigt. Nur leider ist dies alles irgend wo in den Kinderschuhen stecken geblieben, trotz Milliarden schwerer Förderung.
Das ist schon mal ein riesiges Armutszeugnis für die deutsche Politik.
Zum anderen ist erst vor wenigen Tagen aufgefallen, dass die deutsche Katastrophenhilfe um ein Vielfaches mehr hätte ein gebunden werden müssen. Leider aber fehlt es auch hier an dem nötigen Personal und Material, weil diese Behörde, die es ja immerhin gibt, seit Jahrzehnten wie ein Stiefkind behandelt wurde, und zu keinem Zeitpunkt wirklich ernsthafte Pläne für landesweite Katastrophen und Pandemien erarbeitet wurden, keine wirklichen Strukturen und Strategien da sind, und dies nach über einem Jahr der Pandemie auch schon mal auffiel !

Oje ...

was ist denn das für eine SW? Scheinbar nur von Überflieger nutzbar und überhaupt nicht Anwenderfreundlich, keine oder nur sehr kompliziert nutzbare Schnittstellen.

Hat die SW vor der Einführung eigentlich irgendjemand auf Nutzbarkeit geprüft?
Anstatt für Entlastung zu sorgen quält man die Gesundheitsämter mit so etwas unausgegorenem.

Letztlich verantwortlich natürlich die Regierenden.

14:25 von Traumfahrer //Da

14:25 von Traumfahrer

//Da wurde ja auch eine Corona- Warnup eingeführt, die nicht mal auf allen Handys oder Smartphone läuft. Da zeigt sich das ganze Dilemma, das vom BMG nicht bewältigt wird.//

Und was hat Herr Spahn/ BMG damit zu tun ?
Der kann " nur " Geld zur Verfügung stellen und hat das auch getan, kümmern müssen sich die Länder und/oder die Gesundheitsämter.

Re : nie wieder spd !

Ja hätte man schon vor etlichen Jahren sich dazu durch gerungen, dass die jeweils zuständigen Stellen, wie das RKI, die Feuerwehr, die Rettungsdienste, die Bergungsdienste, die Bundeswehr und CO, also all die Stellen die bei einer Katastrophe oder Pandemie äußerst wichtig sind, dazu zu verpflichten, verschieden Szenarien und Pläne mit allen wichtigen Faktoren zu erstellen, aus zu arbeiten, zu erproben, incl. der digitalen Struktur, und dann dem Bundestag und den Ländern vor zu legen, und diese dann zu genehmigen. Dann wären die echten Fachleute am Werk, die dann unterstützt von Virologen und Epidemiologen die grundsätzlichen Antworten, Regelungen und Beschränkungen aufzeigen, die die Politik dann beschließt. So aber ist es Fahren im dichten Nebel von vielen Seiten, in unsicheren Zeiten !

Angenommem ein kleines

Angenommem ein kleines Software Startupunternehmen hätte eine vielversprechende Lösung für die Digitalisierung der Gesundheitsämter. Welche Chance hat es mit dem zuständigen Ministerien Kontakt aufzunehmen. Der Kontakt geht nur über den Lobbyismus und das kostet Geld. Dann wird vielleicht die Software von einen unabhängigen Institut überprüft. Das kostet wieder usw. und die Zeit vergeht. Mit unserem derzeitigen System, wo jeder mitverdienen will, ist schnelles Handeln ausgeschlossen. Da kann eine einzelne Person nicht zur Rechenschaft gezogen werden, denn in diesem System ist jeder Mensch ersetzbar, ohne das sich das System verändert. Dieses System hat der mündige Bürger legalisiert indem er es bei der Wahl bestätigt. Deswegen sollte jede User hier in den Spiegel schauen, bevor er auf andere schimpft.

Ich bin u.a. Softwareentwickler

@Traumfahrer
und ich kann ihnen dazu was sagen:
1. Als Softwareentwickler in einer Behörde arbeiten funktioniert nicht. Man würde nach kurzer Zeit nicht mehr am Ball bleiben
2. Die Tarife sind unattraktiv verglichen mit der freien Wirtschaft
3. Bürokratie ist der natürliche Feind des Softwareentwicklers. Er fühlt sich dort nicht wohl
4. Software Herstellen und
Anpassen ist tatsächlich einfach. Sormas ist ok auch wenn es etwas angestaubt ist.
5. Softwareunternehmen wollen keine öffentlichen Ausschreibungen. Die sind finanziell unattraktiv und wahnsinnig viel Arbeit
6. Behörden können nicht definieren was sie überhaupt brauchen. Das ist so ein Henne/Ei Problem. Und wenn dann dauert es Jahre.
7. Die Zyklen in der Softwarebranche werden immer kürzer, von 5 Jahren vor 20, 30 Jahren auf 3 bis 5 Monate aktuell. Keiner der Politiker oder Beamten kann sich da auskennen.

Mein Fazit: Das wird nichts...

Wo gibt es denn keine Probleme?

G4 an jeder Gießkanne? Endlich Software für die Gesundheitsämter? Corona-Handy-App? Einsatzbereitschaft von Bundeswehrgerät? Bafin und Wirecard? Taktung des Zugnetzes? Beschaffung von Impfstoff und Impfung der Bevölkerung? - So geht es munter fort!

14:42 von ich1961

nein, die coronaapp ist ein rohrkrepierer, weil ganz oben wiedermal tief geschlafen wurde. hätten wir wirklich pandemie und katastrophe, hätte man/frau in diesem fall eine richtige app in auftrag geben müssen, die nicht den datenschutz in den vordergrund stellt, sondern die gesundheit der menschen

14:35 von ich1961

irgendwie seltsam. doch gerade die ard zaubert doch jeden abend bei jeder sondersendung einen neuen experten hervor. warum helfen die nicht der groko?

14:25 von Traumfahrer

leider haben Sie nicht Recht. Es gibt eine Pandemieverordnung. Hier ist festgelget was der BGM zu tun hat. Wer liest die eigentlich?

@ich1961

> Was glauben Sie denn ? Die Computerspezialisten - und
> zwar alle - haben soviel zu tun, das es denen " fast über den
> Kopf " wächst.

Sie scheinen auch dem IT-Bereich eine Fachkraft zu sein. Leider wird die eindrucksvolle Kraft Ihrer Worte wird nur durch die fehlende namentliche Nennung eines Beispiels empfindlich getrübt. Wo sind "Computerspezialisten" überlastet und: warum?

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