Kommentare - BMW beschleunigt den Umstieg auf Elektro-Modelle

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rer Truman Welt

Jedes 2. produzierte Auto soll 2030 ein E-Car sein. Hm, diese Zielsetzung ist nur bedingt eine Herausforderung bzw. im Grunde eigentlich keine. Primär ist zunächst einmal die Frage, wie viele Einheiten verkauft BMW dann überhaupt noch?
Ferner halte ich es für nicht ausgeschlossen, daß in den meisten westlichen Ländern bis dahin eh verboten ist, Verbrenner neu zu verkaufen. Und übrigens, Tesla baut seit Jahren zu 100% E-Cars. Ich höre noch den Vorstandsvorsitzenden vor 3 oder 4 Jahren auf einer Messe sagen, die heutigen- also damaligen- E-CarAnbieter würden nicht als ernsthafte Konkurrenten betrachtet. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall.
Ausserdem sehe ich E-Cars bis 2030 als nicht mehr wettbewerbsfähige Technologie an. Die Brennstoffzelle wird diese Technik "überfahren"!

12:09 von Miauzi

fahren Sie Rennen auf abgesperrten Strassen in D-Land??

ich wüsste keine Autobahn bei der man AM STÜCK mit 200 km/h auch nur mehr als 30 min fahren kann
.
warum beziehen sie sich nicht auf die Aussage meines Beitrags
Zitat "ermöglicht mir fast 1.000 km bei Tempo 200" heißt das
und dann Zitat "AM STÜCK mit 200 km/h auch nur mehr als 30 min fahren kann"
wer hat das behauptet ?
was soll so ne Unterstellung in einer lockeren Diskussion

Ich fuhr mit dem Auto noch nie schneller als 200
aber ich freue mich wenn ich mal 2 ... 3 km weit etwas schneller fahren kann
Ohnehin käme ich nicht auf meine Verbrauchswerte, wenn ich 2 Fahrzustände hätte Vollgas und Vollbremsung

Zitat : "jeder Ing. der schon mal etwas von Wirkungsgrad, Verbrauch und Geschwindigkeit gehört hat"
das Beschleunigen kostet extrem Sprit, gleichmässiges Fahren nicht
ich nehme an sie hörten davon ?

Reichweite und Lebensdauer der Akkus

Schwere Wagen, voll elektronischer Finessen mögen in einigen Jahren vom Band laufen und entsprechend teuer bezahlt werden. BMW und seine Kollegen sind hohe Klassewagen und nicht für jeden erschwinglich. Was ist aber alltagstauglich für Normalverbraucher mit überschaubarem Einkommen? Selbst wenn wir in einigen Standorten PKW reduzieren, bleiben noch die Bedarfe auf dem Land und in Flächenländern ohne ÖPNV-Struktur. Individualverkehr wird bleiben. Da viele Einzelfahrer die Straßen nutzen, bleiben also Fahrzeugaufkommen und Bedarf ziemlich gleich hoch. Heute aber sollen wir denen eine Antwort geben, was sie als umweltfreundliche Alternative haben. Prof. Ifra aus Wien, selbst lange mit E-Motoren befasst, bezeichnet die heutigen Modelle als Einwegautos, weil Kosten eines zu ersetzenden Akkus deutlich zu teuer sind im Vgl. zum Kaufpreis eines Neuwagens. Das sieht man auch bei den E-Bikes. Hier fehlen alltagstaugliche Lösungen. Und nicht nur Verbote von Fahrzeugtypen.

Wenn es um CO2-Einsparung im

Wenn es um CO2-Einsparung im Straßenverkehr geht, wäre der vernünftige erste Schritt eine Massenbegrenzung, z.B auf leer 1000 kg für PKW.

Dass E-Autos mit ihren nahezu tonnenschweren Akkus damit zunächst weg vom Fenster sind, ist beabsichtigt. Erneuerbare Energien benötigen Energiespeicher. Es ist aber idiotisch, Energie dafür zu verschwenden, sie auf den Staßen spazieren zu fahren (Beschleunigen, Bremsen, um Kurven Herumwuchten, Feinstaub erzeugen). Akkus gehören in den Keller, nicht auf die Straße.

Über E-Autos, E-Fuels und Wasserstoff kann man nachdenken, sobald man wirklich so viel erneuerbaren Strom hat, dass man nicht mehr weiß, wohin damit.

RE: Sisyphos3 um 12:13; 11:59 von Hador Goldscheitel

***Ich verneige mich in Demut für Ihr herausragendes Umweltbewusstsein
.
??
warum, ich bin kein Heiliger !***

Wenn ich's nicht geahnt hätte.
Und dann rücken Sie auch noch so freimütig Ihre "Sünderkartei" heraus ..., unglaublich !

Ich denke aber, Sie haben nun hireichend Ihr Selbstbild zum Umweltschutz zurechtgerückt !

Gruß Hador

Individualverkehr - Gesellschaft

um 12:17 von Miauzi
______
Werte(r) Miauzi, vielen Dank für Ihren Beitrag, dessen Inhalt ich uneingeschränkt in allen Aspekten zustimme.
Vielen Dank!

Gruß, Wolfgang

@ Bender Rodriguez, um 12:03

re harry_up

"Nein, die Lösung ist seit 30-40 Jahren bekannt. Nur will man eben zwischen Problem und Lösung noch die Batterie mitnehmen und kräftig abkassieren."

Dann hätten Sie das Wort Lösung allerdings in Anführungszeichen setzen müssen.

Aber im Grunde sehen Sie und ich das genau gleich - die "wollen" abkassieren.
Ich bezweifle bloß, dass denen das gelingt...

...außer, man kriegt in absehbarer Zeit einfach keinen Verbrenner mehr zu kaufen oder zugelassen, oder die setzen die Treibstoffsteuer so hoch, dass der Sprit nicht mehr bezahlbar ist...

E-Autos

...sind nicht geeignet-zu viele Umweltsünden bei der Batterieherstellung.
Ich denke in Grünheide wird bald das Wasser knapp.
Ich kenne Leute ,die sind von E-Auto wieder auf Verbrenner umgestiegen.
Aber wer es möchte, bitte sehr

12:17 von Hador Goldscheitel

Ich verneige mich in Demut für Ihr herausragendes Umweltbewusstsein
.
das habe ich definitiv nicht
und um das hier festzustellen geht es mir !
und wenn mir dieser Kaffee aus Pads erheblich besser schmecken täte,
wahrscheinlich hätte ich dann so ne Maschine
ebenso würde ich mir ein Handy oder ein Laptop kaufen
im Gegensatz dazu ist mir mein Auto jeden Cent wert .....

Wasser

Ja, bei Wasserstoffautos entsteht aus Wasserstoff und Sauerstoff wieder Wasser. Was zu gerne vergessen wird: Das Verbrennen von einem Liter Sprit erzeugt immerhin auch ziemlich genau einen Liter Wasser, den der Verbrenner neben allem möglichen Zeug in die Luft bläst. Über 100km werden also rund 10l Wasser(dampf) ausgepustet. Das ist sehr ähnlich der Menge, die ein Wasserstoffauto über die gleiche Strecke emittiert.
Jetzt müsste man den Verbrennern nur noch das CO, das CO2, das NOx usw. abgewöhnen. Wird aber wohl nichts.
Mal sehen, wie die Gesamtbilanz bei sog. "reinen" Elektrikern aussieht, bzw. sehen wird! Bitte einschließlich der Bauarbeiten und der Art der Komponentenbeschaffung. Vielleicht wird es auch nur in den höchstentwickelten Gegenden dieser Welt was.

12:25 von sollndas

Über E-Autos, E-Fuels und Wasserstoff kann man nachdenken,
sobald man wirklich so viel erneuerbaren Strom hat
.
aktuell beträgt der Anteil Strom aus regenerativen Quellen 50 %
jedes E Auto das angeschafft wird, verschlechtert den Wert

@Wenn ein E-Auto mit der Energiemenge ... 11:56 von V.Scho

Das sind die üblichen 'Rosinenpicker'Argumente.
Jeder Naturwissenschaftler weiss,
dass der Wirkungsgrad von Wasserstoff auf den ersten Blick geringer ausfällt.
Aber man muss das Gesamtbild betrachten
https://enertrag.org/eta/wasserstoffenergiesystem/

Und da sieht es schon besser aus.
Insbesondere im Lastverkehr bzw. Fernverkehr ist Wasserstoff unverzichtbar.
Es wird also auf einen Mix herauslaufen,
allein schon weil die Batteriefrage erhebliche Probleme aufwirft.
- wenn alles nur auf Elektro basiert wäre.

Es wird höchste Zeit, dass D seinen ehemaligen Vorsprung in der H2-Technologie nutzt,
zu Gunsten eines klimafreundlicheren Mixes.

SUV als Elektro-Auto (?)

oder anders ausgedrückt : die Quadratur des deutschen "Größenwahns". Umweltfreundlich und Sparsam, das Umdenken beginnt jedoch im Kopf. Ein E-Antrieb ist allein noch kein Indietz dafür, das der Fahrer auch verstanden hat, Umweltbewustsein hat nichts mit E-Mobilität zu tun. Resourcen schonend, Effizient , vor allem aber die Abkehr von dem Wahn, das größte,schnellste und dickste Auto fahren zu müssen. Neid ???, zu primitiv. Erwachsene sind die Vorbilder für künftige Generationen von Autofahrern. So lange ihnen jedoch solche Lebensmaxime vorgelebt werden, verpuffen die gut gemeinten Freitags-Umweltaufmärsche vieler Jugendlicher spätestens dann, wenn der Führerschein und der erste eigene fahrbare Untersatz winken. Also ? SUV mit E-Antrieb sind definitiv das falsche Signal in Richtung "Umweltbewustsein" !

@11:56 von Sisyphos3: dass es einfach nicht geht ....

"Aber trotzdem was tut man, wenn man in Urlaub will, seine Oma besuchen.
Aber wer weiß vielleicht gewöhnt man sich dran, dass es einfach nicht geht ...."

Wie wäre es mit Pause machen und den Akku dabei aufladen?

Ob Sie es glauben oder nicht, es gibt Ladestationen.

@ 10:48 von Orfee

Genau! Wasserstoffautos sind die Lösung, denn wir haben sehr, sehr viel Wasser, was wir mit Elektrolyse (Photovoltaik) in sehr sonnenreichen Regionen unserer Erde in H2 und O2 spalten können. E-Autos sind so ein Hype, den jeder gerne mitmacht. Wozu, frage ich mich.

Grüße, Kurt

RE: Sisyphos3 um 12:13; 11:59 von Hador Goldscheitel

***Manches betrachte ich eben als für mich unnötig,
verzichte daraus
unabhängig was der Zeitgeist vorschreibt***

So, so, ... Zeitgeist !
Vor vierzig Jahren haben mir meine Eltern schon vorgelebt und beigebracht, die Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Und meine Eltern waren liberal-konservativ eigestellt, also nix mit linken Grünlingen. Auch der soziale Gedanke wurde mir schon damals ans Herz gelegt.
Das wird so manchen Mitforisten erstaunen, dass Liberal-Konservativ sich auch auf Umwelt und Soziales einlassen kann.

Gruß Hador

12:30 von hbacc

Jetzt müsste man den Verbrennern nur noch das CO, das CO2, das NOx usw. abgewöhnen.
.
CO ist relativ leicht, eben für ne sauberere Verbrennung sorgen, mit genug Sauerstoff.
Ohnehin haben Diesel nur den halben Wert eines Benziners
Bei NOx muß man eben in die Trickkiste greifen, hohe Verbrennungstemperaturen sorgen für einen besseren Wirkungsgrad aber auch für Stickoxyd,
also muß man z.B. Harnstoff etc. verwenden
.... und CO2
das ist eben bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen so

@ skydiver-sr, um 12:29

"Ich kenne Leute ,die sind von E-Auto wieder auf Verbrenner umgestiegen."

Mich, und vielleicht auch den einen oder anderen User hier, würde sehr interessieren, was der Hauptgrund dafür war.
Wissen Sie da etwas?

Wenn ich immer über

Wenn ich immer über ineffizienten Wassestoff lese, wird mir schwindelig.
Wie lange braucht die Natur für einen Liter E10?
Die Zeit wird immer gerne vergessen.und mit Elektrolyse ist Wasserstoff nahezu kostenlos.
Und das muss man mit extrem gedrosseltem Individualverkehr koppeln.
Es wird eben nicht jeder mehr ein Auto haben können / müssen. Ebenso wird das die sinnbefreite, arbeitnehmerfeindliche Globalisierung zurückdrehen. Das ist immerhin ein positiver Effekt.

BMW baut die grünsten Autos

Zipse trifft Entscheidungen über sein Produktionsprogramm auf der Basis von globalen Markteinschätzungen, die er sich von seinen Experten holt.

Amüsante Lektüre, wie Hobby-Energie-Experten dann mit Halbwissen über E-Technik und Wasserstoff glänzen. Am Ende dieser Vorschlagspalette kommt dann der "Patent-Motorwagen" von Carl Benz heraus.

12:33 von artist22

bleibt nur noch das kleine Problem, wie speichert man den Wasserstoff
Gasflasche im Kofferraum ?
Metallhydrid ?

Vielversprechende Ansätze

Aber im Zuge der Battereientwicklung muss noch viel geschehen bevor Elektroautos eine vollwertige Alternative sind.

BMW iX : Umweltfreundlich ?

Der ADAC schreibt:
" ... An einer entsprechend schnellen, momentan aber noch rar gesäten Gleichstrom-Säule kommt der iX so in 40 Minuten von zehn auf 80 Prozent und zieht in zehn Minuten den Strom für 120 Kilometer ... "
Quelle:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/
autokatalog/marken-modelle/bmw/bmw-ix/

Klar ist, die Batterien sind sehr leistungsstark.
Die Reichweite ist bei vollen Batterien völlig o.K.

Bei Dauer-Voll-Strom-Fahrt mag das anders aussehen. Hierzu sagt der Bericht nichts.

Und wie sieht es mit den Ladezyklen aus ?
Irgendwann ist mal Schluss mit Schnell-Laden, falls das denn überhaupt geht (weil fast nirgends vorhanden). Auch hierzu sagt der Bericht des ADAC nichts.

Und was ist, wenn immer nur kurzzeitig die Batterie geladen werden kann (z.B. bei vielen Kurzstrecken ohne längeren Aufenthalt) ?
Auch hierzu sagt der Bericht nichts.

Und wie viel CO2 mag wohl die Produktion (Rohstoffgewinnung/Verarbeitung/Logistik/Montage) eines PKW diesen Typs erst ein mal verursachen ?

@ Kurt Meier, um 12:39

re @ 10:48 von Orfee

"E-Autos sind so ein Hype, den jeder gerne mitmacht."

Das können Sie, wenn Sie die Kommentare (aber nicht nur einen) hier lesen, aber beim besten Willen nicht behaupten.

Am 17. März 2021 um 11:59 von V.Scho

Ich bin kein Technik freak zugegeben.
Allerdings bin ich sieben Jahre mit einem Elektroauto in der Schweiz gefahren.
Der Verbrauch ist stark abhängig vom Gewicht und Zuladung, plus auch der Dichte im Verkehr. Die Haltbarkeit des Akku plus seiner Lebensdauer ist auch abhängig wie oft ich laden muss.
Diese von Ihnen genannte Zahl erscheint daher doch unter Laborbedingungen entstanden zu sein.
Flächendeckende Aussagen zu dieser langen Haltbarkeit können noch gar nicht gesagt werden, weil der technische Entwicklungsstand vor Jahren noch nicht die Qualität von heute hatte.
Zudem sagt es auch nichts aus , solange es sich nicht um massenhaft erhobene Daten handelt.
Vor Jahren fuhr Auto- Motorsport mit einen Diesel, ich glaube großen Audi, mit einer Tankfüllung von Berlin nach Moskau, trotzdem sagte es nichts über den tatsächlichen Verbrauch aus. Einmal weil ab Polen die Straßen leer waren, nur eine Person, in Sommer ohne Heizung, Bergab Motor aus plus Abschaltung allen elektrischen.

Karl Maria

"daran bastelt man/divers schon über 40 jahre, nd relativ erfolglos. das wird högstenz was für lkw, busse und schiffe"
Das ist fertig entwickelt und wartet auf seine Zeit. Da ist nichts erfolglos.
Nur will man eben Benzin und Batterie noch auspressen. Oder glaubst du, deutsche Ingenieure würden den Unsinn mit Batterien mitgehen, wen nicht der BWLer das vorgibt? Reibach. Nur das zählt. Umwelt? Egal.

eine vollwertige Alternative ?

von Anonym200 @
Wir ein Batterie Fahrzug nie werden. jahrzehnte lang haben iwr jedes Gramm gewicht aus dem PKW entfert um uns jetzt Hunderte Kilo schwere Batteriemonster einzuladen.

@artist22 Zitat: "Es wird

@artist22
Zitat:
"Es wird höchste Zeit, dass D seinen ehemaligen Vorsprung in der H2-Technologie nutzt,
zu Gunsten eines klimafreundlicheren Mixes."

sorry das ich da widersprechen muss -> einen solchen Vorsprung hatte D-Land niemals gehabt...
..was wir hier haben ist Forschung seit 40 Jahren aus der nix heraus kommt - gewollt nix heraus kommt
("O-Ton einer Professors hier in Berlin an einer FTH der ganz stolz auf sein Solar-Wasserstoff-Labor war)

weil was ich z.B. für die Energie-Speicherung von WKA-Strom in Wasserstoff brauche konnte ich bereits vor 30 Jahren in den USA kaufen
bzw.
deren Vertreter boten mir das gesamte Equipment in Chile für ein von mir bearbeitetes Projekt (der chilenischen Regierung an)...
..modulare Bauweise vom Elekrolyseur über die Speicherung bis hin zur Brennstoffzelle
war übrigens die Firma "Ballard" - damals wie heute immer noch eine der führenden Firmen bei Brennstoffzellen

da gibt es nix mehr zu forschen - da heisst es ANWENDEN (seit mehr als 30 Jahren)

Am 17. März 2021 um 11:12 von harry_up @ Sunshine24, um 11:00

Oha, gestern füllten Sie die Kommentarspalten mit Antimaterie in Globuli, und heute lassen Sie die Welt im Wasserdampf verschimmeln.

Was um alles in der Welt lesen Sie?
Außer Fachliteratur für Homöopathie und vielleicht die Apotheken-Umschau?
______
Ähnliches ging mir auch soeben durch den Kopf. Ja, die Beiträge von unserem homöopathischen user "Sunshine24" sind immer für einen Lacher gut. Da frage ich mich immer, wie ein so getaktetes Alltagsleben wohl aussehen mag.
Wenigstens sorgt es in den Foren für Erheiterung. Ist derzeit ja auch einiges wert.

@11:35 von V.Scho

" Auf Batterien gibt es bald eine Verdopplung der Garantie, nämlich auf 16 Jahre."
Ein Link hierfür wäre schon nicht schlecht. Ich habe dazu nur gefunden, das BMW die Garantie für Akkus des i3 von 100.000 Kilometer auf 160.000 Laufleistung Kilometern erhöht hat. Der Zeitraum von 8 Jahren bleibt unverändert. Für die Lebensdauer der Lithium-Ionen-Akkus sind nämlich die Ladezyklen und somit das Alter entscheidend.
Ein großes bisher nicht gelöstes Problem ist, das Recycling der Akkus. Es gibt noch keine kostengünstige und für die breite Masse einsetzbare Technologie, geschweige denn eine Infrastruktur.

Beachtlich!

Zitat: "Ab 2030 soll jeder zweite weltweit verkaufte BMW vollelektrisch sein. Auch in der Produktion verspricht der Münchner Autobauer Nachhaltigkeit: Konzernchef Zipse will die "grünsten Fahrzeuge" bauen."

Beachtlich!

Dass BMW derartig konsequent und nachhaltig seine Technologiestrategie, die Antriebstechnologie betreffend, umsetzen möchte, ist bewundernswert und beachtlich.

Für mich bleiben jedoch mehrere Fragen ungeklärt:

1. wie ist die Rohstoffversorgung bei den seltenen Erden für die Batterieherstellung sichergestellt?

2. Ist man in der Lage, bei der Batterietechnologie die Energiedichte zu erhöhen, was letztendlich die Voraussetzung für akzeptable Reichweiten ist

3. last but not least, auch wenn das ein Henne-und-Ei-Problem ist, bei dessen Lösung nicht kein eigentliches Problem sehe: wie wird die Ladeinfrastruktur ausgebaut?

11:55 Hador Goldscheitel

"auch ich bin für eine saubere Stadt......"

kann ihnen nur zustimmen.

Und wie die Batterien umweltgerecht also "grün" entsorgt werden sollen steht noch in den Sternen.

@ 10:48 von Orfee

"Die Zukunft liegt bei Wasserstoffautos. Die Elektro-Modelle sind nur Verschwendung der Ressourcen."

Ihre Aussage kann ich nur unterstützen.

Schon öfters habe ich dies ausführlich begründet. Nur ein Beispiel Wasserstoff wäre ein idealer Energiespeicher für Windenergie.

Die Entscheidungen der Regierung bzgl. E-Autos sind nicht nachvollziehbar.

Gibt genauso eine Fehlgeburt wie die giftigen, quecksilberhaltigen Energiesparlampen. Obwohl die LED-Technologie zum greifen nah war, ging man diesen unsinnigen Zwischenschritt. Gibt keinen Fisch mehr, wo kein Quecksilber drin ist, dies war eine unnötige zusätzliche Belastung.

um 12:39 von Hador

um 12:39 von Hador Goldscheitel
>>RE: Sisyphos3 um 12:13; 11:59 von Hador Goldscheitel
***Manches betrachte ich eben als für mich unnötig,
verzichte daraus
unabhängig was der Zeitgeist vorschreibt***

So, so, ... Zeitgeist !
Vor vierzig Jahren haben mir meine Eltern schon vorgelebt und beigebracht, die Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Und meine Eltern waren liberal-konservativ ...<<
_____________
Werter Hador, auch ich wurde schon so erzogen, bin so aufgewachsen, dass man die Umwelt schützen und Ressourcen schonen soll - und das schon vor mehr als 60 Jahren.
In meiner Erfahrung schließt sich "links" und "konservativ" keineswegs aus. Wie gesagt, ich brauche keine GRÜNEN Oberlehrer.

Gruß, Wolfgang

@Sir Taki

Die "seltenen Erden" sind ja nicht das Alleinstellungsmerkmal für "Batterien" (außer dem Lanthan für Nickelhydrid) sondern für Elektromotoren (egal welcher Mobilitätsstrang) und WKA's. Aber sie sind rel. gut rückgewinnbar. Da sie oft mit Uran und Thorium vergesellschaftet sind ist deren Erst-Gewinnung natürlich ein Problem.

12:38 von GeMe

Ob Sie es glauben oder nicht, es gibt Ladestationen.
-
wie gesagt
mit meiner Kiste fahre ich bequem vom Bodensee bis nach Flensburg
wie sähe das mit nem E Auto aus, gar im Winter wenn der Akku die Karre noch heizen muß ?
3 mal ne "Tankstelle" anfahren auf dieser Strecke zu 0 mal aktuell - dazu alle Autos .
Was meinen sie wie viele Ladesäulen dazu benötigt werden ?
Wie lange dauert ein Ladevorgang ?
1 Stunde bei 35 ....100 KW
Wo kommt der Strom her ?
Auch das sollte man sich bei aller E Auto Euphorie mal überlegen

12:50 von Giselbert

Gibt genauso eine Fehlgeburt wie die giftigen, quecksilberhaltigen Energiesparlampen
.
ein wie ich finde schönes Beispiel bezüglich blindem Aktionismus

@ MRomTRom, um 12:42

Über E-Technik wurde hier doch kaum im Ansatz diskutiert.
Aber lassen Sie die Möchtegern-Energie-Experten doch an Ihrem offenbar fundierten Wissen teilhaben.

Solange erfreue ich mich völlig unabhängig davon an der Tatsache, dass dies eine lange Kommentarspalte ist, die bislang ohne das Wort "Corona" oder " Pandemie" geblieben ist...

Zitat: "Wir ein Batterie

Zitat:
"Wir ein Batterie Fahrzug nie werden. jahrzehnte lang haben iwr jedes Gramm gewicht aus dem PKW entfert um uns jetzt Hunderte Kilo schwere Batteriemonster einzuladen."

Hä??
Gewicht entfernt??
Höre wohl nicht richtig!!

Die Schrott-Karren sind immer schwerer geworden - im Schnitt 1,5 bis 2,5 Tonnen
Die Autos vor 30 Jahren waren bedeutend leichter.....und wenn man mal als Beispiel einen Golf 2 mit einem Golf 6 vergleicht -> trotz älterer Motortechnik verbraucht der 2er weniger als der 6er

Findet den fehler!

12:52 von spax-plywood

ie "seltenen Erden" sind ja nicht das Alleinstellungsmerkmal für "Batterien"
.
sondern eher unverzichtbar zur Herstellung von Magnetwerkstoffen in diesen Hochleistungsmotoren.
Die eben etwas anspruchsvoller sind als der verwendete Spaltpolmotor in meiner Jugendzeit

re: BMW baut die grünsten Autos

um 12:42 von MRomTRom
>> Zipse trifft Entscheidungen über sein Produktionsprogramm auf der Basis von globalen Markteinschätzungen, die er sich von seinen Experten holt.<<
_______
Produzieren kann BMW sicher eine Menge, in dem festen Glauben oder der Hoffnung, sie auch abzusetzen.

Und wenn BMW nicht mehr 40% seiner neu produzierten Autos in China absetzt - und das wird keine 5 Jahre mehr dauern, eher weniger - dann werde die BMW an die Tuareg in die Sahara oder nach Grönland verkauft?

Sorry, die Konkurrenz ist größer als es unsere Automobilproduzenten glauben wollen.

Gruß, Wolfgang

@Am 17. März 2021 um 10:48 von Orfee

Zitat: "Wasserstoff
Die Zukunft liegt bei Wasserstoffautos. Die Elektro-Modelle sind nur Verschwendung der Ressourcen."

Man merkt sofort, dass Sie sich eingehend mit der Wasserstofftechnologie - insbesondere bei der Speicherung von H2 - auseinandergesetzt hat und ganz sicher nicht nur ein paar Phrasen unreflektiert nachplappern.

Nach dem Motto: Wasserstoff? Wasser kommt doch aus dem Wasserhahn!

11:02 von harry_up

>>Woher kommt der Strom, der benötigt wird, und wie kommt der in den Akku meines E-Autos?<<

Die einfachste Lösung wäre, von der Steckdose mittels Kabel zur Steckdose Ihres autos.

Wann kommen bei BMW die Antiebe mit Brennstoffzellen ?

Auch BMW hat offensichtlich die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Es ist längst die Zeit der Antriebe mit Brennstoffzellen angebrochen.

Etlichen ÖPNV-Busse fahren mittlerweile mit Antrieben der Brennstoffzelle, so z.B. in Hamburg oder auch in anderen Städten.

Hier ist die Ladezeit mit Wasserstoff innerhalb von Minuten bei 100%.
Die Reichweiten - ohne Zwischentanken - sind beachtlich (ca. 800 km).

Es ist für 2022 geplant, dass die Wasserstofftankstellen bei den Verkehrsbetrieben für den privaten Kunden geöffnet werden sollen.
Damit steht ein recht ordentliches Tankstellen-Netz - in relativ kurzer - Zeit zur Verfügung.

@Hador Goldscheitel um 11:09

Ihr Kommentar
„Na klar ! Grün, grüner, am grünsten, ...... BMW !
Wieder einmal so ein sinnentleerter Werbeslogan, mehr nicht.
Bis vor kurzem wurden Abgaswerte mit Abgasmanipulation zurechtgerückt, deutsche Ingenieurskunst und Qualitätsarbeit in den Dreck gezogen und nun gibt sich die Branche grün. Einfach lächerlich, wenn man gerade bei den Premiumherstellern Begriffe wie Ressourcenschonung, Energieverbrauch und Umweltzerstörung bei der Gewinnung von Seltenen Erden und Lithium für die Batterieproduktion in Betracht ziehen würde.“
zeigt in keinster Weise einen Vorschlag auf, nur destruktive Kritik - das ist sinnentleert!
Gruß
Wolf

BMW beschleunigt den Umstieg auf Elektro-Modelle

Dann können wir ja alle so froh sein, das es soweit weg ist. Die Förderung, Verarbeitung und der Transport der Rohstoffe und die daraus resultirende Umweltproblem.
Unter den schlechtesten Arbeitsbedingungen und der nachhaltigen Zerstörung der selbigen Umwelt.
Hauptsache E-Auto !

Genau, diese unsinnigen

Genau, diese unsinnigen Energiesparlampen machen das System doch verständlich. Glühbirne aus Stahl und Sand. Umweltfreundlich.
Dann macht man den Draht so dünn, dass kaum benutzte Lampen 3 mal im Jahr gewechselt werden müssen. Und dann schiebt man Leuchtmittel nach, die nicht hell machen, sondern einleuchten müssen und die hochgiftig zusammengebaut und später entsorgt werden müssen. Kurz, kein normaler Mensch hätte sich das so ausgedacht.
Alles zu 100% analog zum Otto/Diesel-Motor.

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@Wolfgang GA Zitat: "In

@Wolfgang GA
Zitat:
"In meiner Erfahrung schließt sich "links" und "konservativ" keineswegs aus. Wie gesagt, ich brauche keine GRÜNEN Oberlehrer."

wenn "konservativ" für die Bewahrung des Planeten Erde steht - dann sind sogar Marxisten -> konservativ

es muss aber eben eine Balance zw. sozialen und ökologischen Belange gehen...
..leider haben das die "Grünen" komplett aus den Augen verloren
das hängt wohl auch mit ihrer zumeist "gut-bürgerlichen" Herkunft zusammen

Darstellung: