Kommentare - Mars-Rover "Perseverance" unternimmt erste Erkundungsfahrt

06. März 2021 - 16:12 Uhr

6,5 Meter in 33 Minuten - der Schnellste ist der Rover nicht, für die NASA ist seine erste Spritztour trotzdem ein Meilenstein. Denn nach dem ersten Antriebstest stehen bald größere Touren an - auf der Suche nach Spuren von Leben auf dem Mars.

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hätte man diese Millionen..

... in die Erforschung der Entsorgung von Brennstäben aus AKW's investiert, um umweltschonende Energiegewinnung auf der Erde zu generieren, wäre das Geld besser angelegt. Was nützt uns die Erkundung des Mars, wenn wir hier vor Ort noch so viele Probleme haben. Hier macht man den 5. Schritt vor dem 2.

meinen Glückwunsch

und meine aufrichtige Bewunderung den Wissenschaftlern und vor allem den Ingenieurskollegen. Es ist schon eine fantastische Leistung, ein Gerät zu konstruieren, das nach einer Reise von fast 500 Millionen Kilometern Entfernung wie geplant ankommt und immer noch funktioniert. Das ist was anderes als ein selbstgebasteltes Schiffchen auf dem Teich mit Fernsteuerung. Das kann sich wahrscheinlich kaum jemand vorstellen, am allerwenigsten diejenigen, die jetzt gleich wieder meckern werden, warum wir uns nicht um die Probleme auf der Erde kümmern ...

ich hatte es mir gedacht, @Opa Klaus

hätte man diese Millionen..
... in die Erforschung der Entsorgung von Brennstäben aus AKW's investiert, um umweltschonende Energiegewinnung auf der Erde zu generieren, wäre das Geld besser angelegt.

Hätte der Erfinder des Rads seiner Rotte lieber beim Wurzelsammeln geholfen, wären damals abends mehr satt geworden. Und wo wären Sie und ich heute?

Super sage ich nur

diese Technische u. Wissenschaftliche Meisterleistung ist schon sehr Beachtung Wert.Mal sehen was die Forschungsergebnisse für die Menschheit bringen.

Cool

Der ganze Vorgang ist absolut cool. Ich habe schon die Landung live im Internet verfolgt. Hochspannend.

Solange die Menschheit so etwas hinbringt, kann es so schlecht nicht stehen; genauer ist es nicht die Menschheit, sondern die Amerikaner, die führende Nation dieser Welt.

Ich bin sehr gespannt, was Perseverance entdecken wird. Cool. Ein Meilenstein.

Ein großes Danke an die USA.

16:45, frosthorn

Ich wollte auch gerade etwas schreiben, aber Sie haben es mittels eines sehr treffenden Vergleiches viel besser hingekriegt.
Danke.
Nur ein Satz noch:
Wenn wissenschaftliche Forschung dem Diktat der unmittelbaren Nützlichkeit unterworfen wird, dann ist das ihr Tod.

@Opa Klaus - Was man nicht versteht, muss nicht schlecht sein.

16:33 von Opa Klaus:
"Was nützt uns die Erkundung des Mars, wenn wir hier vor Ort noch so viele Probleme haben."
> Gegenfrage: Was schadet es, Dinge zu erforschen, deren späteren Nutzen wir noch gar nicht erkennen können?

"hätte man diese Millionen in die Erforschung der Entsorgung von Brennstäben aus AKW's investiert [...]"
> Ich habe einen unglaublich viel besseren Vorschlag: Statt die Forschung einzustellen, sollte man die Rüstungsausgaben auf Null senken. Allein dieses Nicht-Ausgeben von Geldern würde schon sehr viele Probleme dieser Welt lösen.

Und wenn man das eingesparte Geld dann nachhaltig in Bildung oder Natur- und Klimaschutz steckte... Ja dann wäre Utopia komplett.

@ frosthorn 16:45

"Hätte der Erfinder des Rads seiner Rotte lieber beim Wurzelsammeln geholfen, wären damals abends mehr satt geworden. Und wo wären Sie und ich heute?"

Was ich damit sagen wollte. Die Entdeckung der zivilen und friedlichen Nutzung der Atomkraft war ein Segen, ähnlich wie die Entdeckung von Antibiotika oder des Penecilins. Letztlich hat man in DE gegenüber anderen Ländern kapituliert, da man das Problem der Entsorgung nicht in den Griff bekommen hat. Vor 60 Jahren waren Autos bei Unfällen meist tödliche Fallen. Dennoch hat man an der Entwicklung festgehalten und heute viele Sicherheitsstandards entwickelt. Heute baut man neue Kohlekraftwerke und bezieht Atomstrom aus FRA. Entwicklung, Forschergeist und neue Technologien sind unabdingbar. Keine Frage. Aber sollten wir nicht erst mal die Probleme auf unserem Planeten im den Griff kriegen? Ich will die Problematik von Hunger, Armut und Kinderarbeit erst gar nicht thematisieren. Aber Hauptsache der Marsroboter funktioniert..

16:41 von frosthorn

«Es ist schon eine fantastische Leistung, ein Gerät zu konstruieren, das nach einer Reise von fast 500 Millionen Kilometern Entfernung wie geplant ankommt und immer noch funktioniert.»

Das allerdings ist es äußerst beeindruckend und faszinierend.

Zumal "das Gerät" ja auch noch erst sicher landen musste, ohne zu zerschellen. Oder irgendwo in 'nen Krater reinfallen, unkippen, und gar nix mehr machen können. Was auch schon geschah mit anderen Geräten.

Re: Utopia

um 17:22 von Nachfragerin
>>... Ich habe einen unglaublich viel besseren Vorschlag: Statt die Forschung einzustellen, sollte man die Rüstungsausgaben auf Null senken. Allein dieses Nicht-Ausgeben von Geldern würde schon sehr viele Probleme dieser Welt lösen.

Und wenn man das eingesparte Geld dann nachhaltig in Bildung oder Natur- und Klimaschutz steckte... Ja dann wäre Utopia komplett.<<
________
Gern möchte ich mich Ihrem Utopia anschließen, befürchte aber, dass es keiner von uns mehr erleben wird.

Glückwunsch und Gratulation an die Wissenschaftler und Techniker der USA, die hier eine Meisterleistung bei der Erforschung des Roten Planeten vollbracht haben.

2. Teil von Utopia: Noch toller fände ich es, wenn alle Nationen, die sich der Raumfahrt widmen (wollen), gemeinsam und zusammen agieren würden. Natürlich auch die Bayern mit "Bavaria One" :-).

Gruß, Wolfgang

@Opa Klaus

Ich habe dieses Beispiel schon früher einmal angeführt:
in Zeiten vor dem Internet las ich in der Zeitung, dass ein japanisches Wissenschaftlerteam die Zahl Pi auf 2 Millionen Nachkommastellen genau berechnet hatte. Ich dachte damals: "Und dafür wird Geld ausgegeben? Was fangen wir denn jetzt mit diesem Wissen an?"
Später erfuhr ich, welch wertvollen "Beifang" dieses Projekt gebracht hatte: Entwicklungsschübe in der Speichertechnologie, in der Multiprozessortechnik, in der Informatik. Alles Dinge, die an sich selbst schon von unschätzbarem Wert waren, im Nachhinein sogar grundsätzlich oder auch flankierend für viele weitere Fortschritte.
Der geschätzte Mitforist @fathaland slim hat es in seinem Beitrag um 17:18h auf den Punkt gebracht, wofür ich mich hiermit bedanken möchte.

@frosthorn, 16:41

„meinen Glückwunsch
und meine aufrichtige Bewunderung den Wissenschaftlern und vor allem den Ingenieurskollegen. Es ist schon eine fantastische Leistung, ein Gerät zu konstruieren, das nach einer Reise von fast 500 Millionen Kilometern Entfernung wie geplant ankommt und immer noch funktioniert“

Ich bin von dieser Leistung auch schwer beeindruckt. Da ohne Wasser kein Leben möglich und man schon mal „vor Ort“ ist, sollte man (wenn machbar) herauszufinden versuchen, warum es auf dem Mars verschwunden ist („Forscher debattieren noch, ob er die leichtere Route zum nahen Delta nehmen sollte oder einen heikleren Pfad, der dafür Spuren von inzwischen verschwundenen drei bis vier Mrd. Jahre alten Wasservorkommen zeigt. "Perseverance" war in einem ausgetrockneten See auf dem Mars aufgesetzt. Diesen See mit einem Durchmesser von etwa 45 KM soll der Rover in den kommenden zwei Jahren auf Spuren früheren mikrobiellen Lebens untersuchen. Außerdem soll er Klima und Geologie auf dem Mars erforschen“)

@ 17:28 von Opa Klaus

„ Letztlich hat man in DE gegenüber anderen Ländern kapituliert, da man das Problem der Entsorgung nicht in den Griff bekommen hat.“

Nennen Sie mir ein Land, dass die Entsorgung besser in den Griff bekommen hat. Da pfuschen alle nur rum.

2,2 Mrd. für den Marsrover sind viel Geld. Aber wir geben 5,4 Mrd. für 38 neue Eurofighter aus und wollen noch 93 davon kaufen. Plus evtl. ein paar von den USA um Atombomben zu transportieren. Plus Panzer, Hubschrauber, Schiffe, Sturmgewehre (375 Mio.).. Und angeblich ist das alles zu wenig.

Da finde ich so einen Marsrover gut angelegtes Geld. Und eine tolle Leistung.

@. Nachfragerin

"Und wenn man das eingesparte Geld dann nachhaltig in Bildung oder Natur- und Klimaschutz steckte... Ja dann wäre Utopia komplett."

Manchmal gibt einem die vermeintliche Vorstellung von Utopia ein gutes Gefühl. Warum arbeiten wir nicht daran? Besser Utopia auf der Erde als auf dem Mars..

17:28 von Opa Klaus

Vor 60 Jahren waren Autos bei Unfällen meist tödliche Fallen. Dennoch hat man an der Entwicklung festgehalten und heute viele Sicherheitsstandards entwickelt.
#
Ja, da kann ich nur Zustimmen.Galt die Lenksäule doch als Todesspieß bei Unfällen.Doch das alles wurde verbessert mit z.B, Airbag .

17:28 von Opa Klaus

Ihre Argumente leuchten erstmal ein. Aber wenn man wegen eventuell kommender Unbewohnbarkeit der Erde einen Ersatzplaneten zur Verfügungung haben will, dann sollte man schon langsam damit anfangen zu forschen.

17:28 von Opa Klaus

«Was ich damit sagen wollte. Die Entdeckung der zivilen und friedlichen Nutzung der Atomkraft war ein Segen, ähnlich wie die Entdeckung von Antibiotika oder des Penecilins. Letztlich hat man in DE gegenüber anderen Ländern kapituliert, da man das Problem der Entsorgung nicht in den Griff bekommen hat.»

Kein einziges Land der Welt hat die Entsorgung von Brennelmenten aus AKWs "in den Griff bekommen". Von "Bewältigung" der Folgen der beiden Havarien von Reaktoren in der UKR + in JAP gar nicht zu reden. Das einige Land mit "Konzept", das den Namen auch verdient, ist Finnland.

In der UKR wäre Tschernobyl ohne große finanzielle & technologische Hilfestellung der Staatengemeinschaft gar nicht zu sichern. Dass Fukushima im Hochtechnologieland JAP war. Katastrophe für JAP, aber "wenigstens" finanziell in der Lage, damit umzugehen. Dafür zahlt aber auch jeder Japaner bis mind. 12/2029 (2,1%) "Fukushima-Soli" auf die EkSt.

Verbranntes Geld da & dort … für gar nix weiter.
Was hätte man …

16:33 von Opa Klaus

das eine tun
das andere nicht lassen !

Warum nicht den Mars erkunden
es macht doch eben das Menschsein aus
wissen wollen was sich hinter der nächsten Weggabelung hinterm nächsten Berg sich befindet

@ frosthorn 17:43

Wenn Sie meinen Beitrag gelesen haben, dann werden Sie erkannt haben, dass ich keineswegs gegen Forschung und Weiterentwicklung bin. Ich bin selbst Maschinenbauingenieur. Allerdings setze ich für mich andere Prioritäten, aufgrund meiner humanistischen Einstellung. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, wie er seine Prioritäten setzt. Welthungerhilfe, UNICEF, Kinder in Not benötigen Geld. Was nützt einem verhungernden Kind in Afrika die Tatsache, dass irgendwer die Zahl pi auf 2.000.000 Stellen nachvollziehen kann. Alles zu seiner Zeit..

16:45 von frosthorn

sie können es noch drastischer formulieren

Wären einige unsere Vorfahren damals nicht so neugierig gewesen
säßen wir jetzt noch auf Bäumen und täten uns lausen

@ Schabernack...

... Kein einziges Land der Welt hat die Entsorgung von Brennelmenten aus AKWs "in den Griff bekommen".

1960: kein einziger Automobilhersteller hat eine Ahnung, wie man Airbags, ASR ASB energiehemmende Karosserien oder elektronische Spurhaltesysteme entwickeln sollte. Also bauen wir keine Autos mehr? Kapitulation wegen Bequemlichkeit?

@. Tetschko.

"Ich fürchte bei Ihnen beiden müssen wir nochmal beim ABC der Grundlagenforschung anfangen."

Freut mich, dass Sie so nachsichtig mit mir sind. Ich bin und war sehr viel in ärmeren Ländern unterwegs und habe viel Armut gesehen. Denken Sie nicht auch, dass es wichtiger wäre, Technologien zu entwickeln, dass Kinder in der Welt etwas zu essen haben, um uns dann später auf den Mars zu konzentrieren? War eine Suggestivfrage, sorry..

wir Ingenieure, @Opa Klaus

also Sie und ich, sind ja nun mal Multitalente. Ich kann zu meiner Entlastung sagen, dass ich die Ehre hatte, bei Bosch an der Entwicklung des ABS mitzuarbeiten und bei Fiat am später eingestellten Projekt eines 1-Liter-Autos. Bei meinem ersten Arbeitgeber nach dem Studium hingegen habe ich gekündigt, weil ich außer an Fehlersimulatoren für AKW an keine anderen Projekte rangelassen wurde. Das war eben mit meinen Überzeugungen nicht vereinbar.
Andererseits trage ich eine tiefe Sehnsucht nach den Sternen in mir und hadere mit dem Schicksal, nicht tausend Jahre später geboren zu sein, um vielleicht zu ihnen reisen zu können. Missionen wie die, über die wir heute diskutieren, berühren mich im tiefsten Innern.

Mars-Rover "Perseverance" unternimmt erste Erkundungsfahrt...

Aber so einfach ist das nicht. Da können sich schon bestimmte Fragen ergeben: Was ist wenn der Rover durch Klingonen an der Weiterfahrt gehindert wird ? Oder gar entwendet wird ?
Gibt es dann als Antwort darauf Sanktionen gegen den Mars ?

16:45 von frosthorn

Und wo wären Sie und ich heute?
.
beim Wurzelsammeln !!
definitiv würden wir dann nicht über Corona nachdenken
über Prioritäten beim Impfen .... und ob Wasser gar Leben auf dem Mars war oder ist

Opa Klaus für die friedliche Kernenergie

Atomkraftwerke produzieren anreicherungsfähiges Spaltmaterial für Atombomben. Ein nicht ungewolltes Nebenprodukt der ach so friedlichen Atomenergie. Damit immer wieder das Arsenal auf den best zerstörerischen Stand bleibt.
Ach Utopia wenn alle Menschen zusammenarbeiten würden könnten wir AKW auf dem Mond errichten, und uns eines Tages mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten Produziert aus Helium Plasmatriebwerken (Atomkraft) fortbewegen.

18:07 von Barbarossa 2

«Aber wenn man wegen eventuell kommender Unbewohnbarkeit der Erde einen Ersatzplaneten zur Verfügungung haben will, dann sollte man schon langsam damit anfangen zu forschen.»

Will man wegen Erde unbewohnbar …
irgendwann mal auf dem "Ersatzplaneten" Mars leben.

Muss man das wegen atmosphärischer Bedingungen dort in so was wie "Kugeln" aus Science-Fiction-Movies tun. Oder in unterirdischen Städten wie aus der Vorstellungswelt von Jules Verne. Beides schön für als Science Fiction.

Rausgehen auf dem Mars geht ohne Space-Suit mit Sauerstoffzufuhr gar nicht. Die Kosmische Strahlung verbruzzelt. Tagsüber ist es brüllend heiß, nachts klirrend kalt. Mit Maxima, die beide die Werte auf der Erde bei weitem überschreiten. Sehr schwieriges Leben auf dem Mars.

Wäre es schon dann, müsste der Mensch gar nicht essen und trinken.
Muss er aber … und Bauarbeiter müssten erst mal was zum Wohnen bauen. Mit Material rangeschafft.

Man flöge Monate bis zum Mars.
"Warp Speed" wäre toll … Beamen besser.

18:35 von frosthorn

... zu früh geboren ?
ich tröste mich mit Isaac Asimov, Stanislav Lem oder Perry Rhodan
und dann gibt es ja noch Captain Kirk und Raumpatrouille mit Zitat :
"das ist wie ein Märchen von übermorgen"

@ frosthorn

"Andererseits trage ich eine tiefe Sehnsucht nach den Sternen in mir und hadere mit dem Schicksal, nicht tausend Jahre später geboren zu sein, um vielleicht zu ihnen reisen zu können. Missionen wie die, über die wir heute diskutieren, berühren mich im tiefsten Innern."

Da haben wir etwas gemeinsam. Denke aber, das werden wir beide erst in einem unserer nächsten Leben erfahren.

18:40 von schabernack

ich stelle fest sie haben sich in ihrer Jugend wenig mit dem Thema auseinandergesetzt ....
Sonst wüssten sie, dass man dort Moose und Flechten anbaut,
die mit der Zeit ne atembare Sauerstoffatmosphäre erzeugten
Das alles in riesigen Kuppeln aus Glas (?) das die Strahlung abhält
oder unterirdisch

18:29 von Tinkotis

Oder einfach ausgedrückt: Nach mir die Sintflut. Hauptsache, mein Internet funktioniert.
.
welches Lebewesen auf unserem Planeten denkt anders ??
Welches Tier denkt über Geburtenregelung nach
oder ob es sich beim Fressen zurückhalten soll

@ Sysiphos3.

"und ob Wasser gar Leben auf dem Mars war oder ist"

Menschen denken immer, dass Wasser die Grundlage für Leben ist. In unserer Galaxie gibt es tausende Sonnensystem wie unsere. In unserem Universum gibt es tausende Galaxien. Und es soll unzählige Universen geben. Woher nehmen wir Menschen eigentlich die Arroganz, dass Wasser für Leben grundsätzlich von Nöten ist? Für das Leben unserer Art ja, aber..

18:40 von schabernack

Rein theoretisch soll es möglich sein, eine Atmosphäre zu erschaffen. Wasser soll es ja geben. Wenn das gelänge, hielte ich den Rest auch für machbar. Also, je früher desto besser damit anfangen zu forschen.

18:40 von schabernack 18:07 von Barbarossa 2

Will man wegen Erde unbewohnbar …
irgendwann mal auf dem "Ersatzplaneten" Mars leben.
#
Ich hoffe schon für meine Enkel und Urenkel das die Menschheit begreift diesen wunderbaren Planeten Erde niemals unbewohnbar zu machen.Im Weltall gibt es meines Wissen nach nichts vergleichbares.

18:40 von Theo Hundert.neu

und uns eines Tages mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten Produziert aus Helium Plasmatriebwerken (Atomkraft) fortbewegen.
-
da war Eugen Sänger 1955 schon weiter
der war für Materie/Antimaterietriebwerke

18:18 von Opa Klaus / @schabernack

«1960: kein einziger Automobilhersteller hat eine Ahnung, wie man Airbags, ASR ASB energiehemmende Karosserien oder elektronische Spurhaltesysteme entwickeln sollte. Also bauen wir keine Autos mehr? Kapitulation wegen Bequemlichkeit?»

Nö … natürlich keine Kapitualation.

Geht auch alleine deswegen schon gar nicht, weil der doofe Atommüllkram im Gegensatz zum Airbag mit Automobilhelferlein-Kumpels auch in tausenden von Jahren noch strahlend blöde grinst.

Müll machen ist immer fix getan.
Müll wegschaffen ist bei nix anderem so aufwändig + mega-teuer wie beim Atomdepp. "Rückbau" vom AKW nach Stilllegung dauert Jahrzehnte. Beim Ex-DDR-Meiler bei Greifswald ist man seit den 1990-er Jahren dabei. Fertig ist man noch nicht. For free ist es auch nicht.

Bei allen anderen abgeschalteten AKW nicht anders. Dabei ist überall der hochradioaktive Müll immer nur ein marginaler Prozentsatz. Aber alles muss "dekontaminiert" werden.

Kostet (x) Mrd. von Euro.
Vielfach mehr als das Mars-Vehikel.

Respect

Viel Erfolg wünsche ich dieser Mission der USA.
Respect

16:45 von frosthorn

"Hätte der Erfinder des Rads seiner Rotte lieber beim Wurzelsammeln geholfen, wären damals abends mehr satt geworden. Und wo wären Sie und ich heute?"

Schöner Vergleich. Wir wissen nicht, ob man den Erfinder des Rades damals für voll genommen hat (wahrscheinlich nicht) und ob man ihm irgendwann mal dankbar war. Vielleicht wurde er gar mit Schimpf und Schande als Nichtsnutz aus der Rotte vertrieben. Aber wir wissen mit Sicherheit, dass er seiner Zeit weit voraus war und seine Erfindung uns weitergebracht hat.
Forschung KANN dazu da sein, ein konkretes Problem zu lösen: z. B. die Entwicklung eines Impfstoffes. Dagegen ist das Perseverance-Projekt eher als Grundlagenforschung zu sehen. Es soll unsere allgemeine theoretische, praktische und experimentelle Wissensbasis erweitern und ebnet so den Weg für Innovationen.

Ich wünsche dem Rover eine gute Fahrt ;-)

18:36 von Bernd Kevesligeti

«Was ist wenn der Rover durch Klingonen an der Weiterfahrt gehindert wird ? Oder gar entwendet wird ?
Gibt es dann als Antwort darauf Sanktionen gegen den Mars ?»

Dann gibt es Sanktionen gegen die Klingonen.
Vorbeugend-vorauseilend auch gegen:
Captain Kirk, Mr. Spock, und Lord Helmchen.

RE: an Opa Klaus

Ich denke, Sie respektieren diese Marsmission genauso wie viele Mitforisten als großartige menschliche Leistung.
Gleichzeitig möchte ich Ihnen beipflichten, dass auf der liebenErde noch genug Probleme selbst zu lösen sind. Vor allem: Mit vollem Magen forscht es sich leichter !
Soll heißen: Wenn wir die Probleme hier, wie Hunger, Krankheit mangelnde Bildung usw. im Griff haben, können wir in Zukunft auf ein fast unerschöpfliches Re­ser­voir an Forschern und Wissenschaftlern zurückgreifen. Und dann wäre womöglich auch der Zeitpunkt gekommen, zur den Sternen zu greifen. Aber leider schöpfen wir nicht unser tatsächliches Potential aus und so bleiben wir weit hinter unseren Möglichkeiten.

Gruß Hador

um 18:07 von Barbarossa

um 18:07 von Barbarossa 2
17:28 von Opa Klaus
Ihre Argumente leuchten erstmal ein. Aber wenn man wegen eventuell kommender Unbewohnbarkeit der Erde einen Ersatzplaneten zur Verfügung haben will, dann sollte man schon langsam damit anfangen zu forschen.
_______
Aus meiner Sicht ein klares NEIN zu Ihrem Vorschlag.
Sollte die Menschheit nicht in der Lage sein, die Erde in Schuss und am Laufen zu halten, dann sollte sie keine Möglichkeit haben, den nächsten Planeten in Schutt und Asche zu fahren.

Und sollte mal die Sonne in ein nächstes Stadium ihrer Entwicklung kommen, tja - dann ist nicht nur mit der Erde Sense, sondern auch dem Mars.

Gruß, Wolfgang

@ frosthorn

Tut mir leid, wenn ich heute abend mit einer gewissen Aggression kommentiere. Ist nicht persönlich gegen Sie gerichtet. Habe nur zuviel Leiden auf unserem Planeten persönlich erlebt und somit eine gewisse Ambivalenz in mir.

Wenn China das machen würde ...

... würden westliche Medien es eine „Machtdemonstration“ nennen.

Aber was die USA hier erreichen ist wirklich sehr schön. Ob die US Vorstellungen zur „Rückkehr zum Mond“ und der immer wieder verschobenen „bemannten Mission zum Mars“ jemals wahr werden, wer weiß ...

Als die Astronauten vom Mond zurückkamen war man ernsthaft besorgt, die könnten irgendwelche Mikroben zur Erde mitbringen. Doch der Mond ist steril. Diesmal hofft man sehr „Leben auf dem Mars“ zu entdecken.

Es wäre wirklich Stoff für einen Science-Fiction Thriller, sollten Keime vom Mars sich auf der Erde wohlfühlen und sich ausbreiten ...

Da man aus der Corona Pandemie aber inzwischen SO viel GELERNT hat, hätten etwaige Mars-Viren aber auf der Erde null Chance, oder ?

@schabernack 17:37

"Oder irgendwo in 'nen Krater reinfallen, unkippen, und gar nix mehr machen können. Was auch schon geschah mit anderen Geräten."

Ich glaube, damit spielen sie auf den einen Hügel herabgelaufenen Lander Philae an, der auf Tschury im Schatten eines Felsens zum Stehen gekommen ist. Das war aber auch nochmal ein anderes Kaliber in Anbetracht der noch viel größeren Entfernung, der viel geringeren Größe und der vollständig unbekannten Beschaffenheit des Objekts, auf dem gelandet wurde.

@opa klaus 18:12

Als Scherz: Ich hab gerade die zweimillionste Nachkommastelle von "1/7" bestimmt, das genügt. Das berufsbedingte Basteln kann ich mit bald 70 nicht lassen. Im letzten Jahr war's ein Förster-Magnetometer, im Winter der Thermostat dazu und ab bald wird's ein leistungsstarker Fledermausempfänger sein. Und einmal im Leben möchte ich noch mal "Eisen nach Reinhardt-Zimmermann" aus Kiruna-Erz machen....

RE: frosthorn um 16:45

***Hätte der Erfinder des Rads seiner Rotte lieber beim Wurzelsammeln geholfen, wären damals abends mehr satt geworden. Und wo wären Sie und ich heute?***

Werter frosthorn,
Sie haben sicherlich recht einerseits, andererseits hätten alle Mitglieder den nahrungsspreicher füllen können um dann einen Philosophen abstellen zu können, der sich mal ein paar gute Gedanken zu neuen Nahrungsquellen oder praktischen Erfindungen machen könnte.
Sie werden weltweit Kulturen entdecken können, die ihre Blütezeit, oder ein goldenes Zeitalter erst dann erlangen konnten, als wirtschaftliche und militärische Sicherheit gegeben war. Dann kam es zur Blüte von Kunst, Kultur und Wissenschaft. Aber vor jeder neuen großen Erkenntnis stand erst einmal ein gefüllter Bauch.

Ich möchte noch betonen, auch ich hege den Wunsch, hinter den Kuipergürtel, bzw. hinter die Oortsche Wolke (sofern existent) zu blicken, was wohl dahinter noch so alles zu entdecken ist.

Beste Grüße Hador

18:12 von Opa Klaus

«Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, wie er seine Prioritäten setzt. Welthungerhilfe, UNICEF, Kinder in Not benötigen Geld. Was nützt einem verhungernden Kind in Afrika die Tatsache, dass irgendwer die Zahl pi auf 2.000.000 Stellen nachvollziehen kann. Alles zu seiner Zeit..»

Geld genug für beides zugleich ist mehr als genug vorhanden.

Gar nicht werden aber 2 Mrd. US-$ für Nicht-Mars-Mission eingespart hungernden Kindern, oder anderen sehr Bedürftigen zugute kommen. Einsparen würde in diesem Fall die NASA. Die verwendet eingesparte Mittel vom Mars dann aber für andere Projekte.

Gibt keine Ausschließlichkeit Eines vs. Anderes.
Beginnt man erst dieses Rennen, nimmt es gar kein Ende mehr.
Prinzipiell alles andere wird unwichtig im Vergleich zu hungernden Kindern. Womit ich keineswegs sage, Sie zeichneten hier ein Bild von: "Drama durch Kinderleid".

Tatsächlich gauenhaft an viel zu vielen Orten der Welt.
Für 100 € / Monat kann man für Besserung für ganze Familien sorgen.

@Barbarossa 2 18:07

"Aber wenn man wegen eventuell kommender Unbewohnbarkeit der Erde einen Ersatzplaneten zur Verfügungung haben will, dann sollte man schon langsam damit anfangen zu forschen."

Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob Ihr Beitrag scherzhaft gemeint war oder nicht.

Für den Fall, dass nicht: Bei allen wissenschaftlichen Weltraumforschungen jenseits von Elon Musk geht es NICHT um irgendetwas, was auch nur im entferntesten mit 'Ersatzplanet' oder so zu tun hat.

Allen Weltraumwissenschaftlern ist nämlich klar, dass wir nur dann einen Ersatzplaneten erschaffen könnten, wenn wir vorher unsere Probleme auf der Erde gelöst haben. Und dann brauchen wir keinen Ersatzplaneten mehr.

@16:33 von Opa Klaus

//hätte man diese Millionen..
... in die Erforschung der Entsorgung von Brennstäben aus AKW's investiert, um umweltschonende Energiegewinnung auf der Erde zu generieren, wäre das Geld besser angelegt. Was nützt uns die Erkundung des Mars, wenn wir hier vor Ort noch so viele Probleme haben. Hier macht man den 5. Schritt vor dem 2.//

Jetzt enttäuschen Sie mich aber (und Ranga Yogeshwar ganz sicher auch :-)).
Sie sind ja leider einer von Vielen, die diese vermeintlich nutzlose Forschung bemängeln. Leider wird dabei vergessen, dass es gerade diese Forschung ist, deren "Abfallprodukte" uns im Alltag schon so viel weitergebracht haben. Auch in der Medizin wurden viele Geräte, die man heute nicht mehr missen möchte, nicht direkt für ihren Zweck erfunden. Es waren vielmehr die Erkenntnisse, die man in der Teilchenphysik und der Technik der Beschleuniger gewonnen hatte. Selbst der Dopplereffekt ist so ein "Abfallprodukt" für die heute übliche Dopplersonographien.

Es ist ja

nicht nur das Geld, das in die Rüstung fließt. Es ist auch die ungeheure geistige Kapazität, die dafür verschwendet wird.
Alle Wissenschaftler mit anderen Aufgaben und Zielen eingesetzt, würden es uns ermöglichen, sowohl die Probleme auf der Erde effektiver zu bekämpfen als auch weitere Forschung zu betreiben.
Das gilt weltweit, für alle Staaten.

@17:11 von schiebaer45

//Super sage ich nur
diese Technische u. Wissenschaftliche Meisterleistung ist schon sehr Beachtung Wert.Mal sehen was die Forschungsergebnisse für die Menschheit bringen.//

Ich kann es nicht leugnen: ich bin auch immer wieder völlig verzückt von diesen mathematischen und technischen Leistungen und der ungeheuren Präzision, die in diesen unvorstellbaren Entfernungen noch funktioniert.

@18:07 von schabernack

>> Katastrophe für JAP, aber "wenigstens"
>> finanziell in der Lage, damit umzugehen

Ähh, die letzte Reportage, die ich kenne, ist jetzt 5 Jahre (2016!) alt. Da wurde der radioaktive Abfall in riesigen Plastikbehältern am Strand(!) gesammelt. Davor, also im Jahr 2015, wurden die Brennstäbe aus Block 3 entfernt, keine weiteren Angaben zu Block 1 und 2.

Ich hoffe, daß nächste Woche zum 10. Jubiläum endlich mal wieder aktuelle(!!!) Bilder kommen. oO

ABER, in Fukushima ist praktisch noch nichts(!) passiert. Es gibt halt nur keine neuen Dokus mehr.

@frosthorn

"Andererseits trage ich eine tiefe Sehnsucht nach den Sternen in mir und hadere mit dem Schicksal, nicht tausend Jahre später geboren zu sein, um vielleicht zu ihnen reisen zu können. Missionen wie die, über die wir heute diskutieren, berühren mich im tiefsten Innern."

Ach, sehr schön formuliert. Mir geht es genauso.
Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob es jemals möglich sein wird, die ungeheuren Entfernungen zurückzulegen.
Gerade gestern wurde von der Entdeckung des bislang erdnächsten, mit der Erde vergleichbaren Planeten berichtet, Griese b2 oder so getauft. 26 Mio Lichtjahre Entfernung...über 400 Grad Celsius heiß.
Leider nichts mit Ersatzerde.

RE: fathaland slim um 17:18; 16:45, frosthorn

***Wenn wissenschaftliche Forschung dem Diktat der unmittelbaren Nützlichkeit unterworfen wird, dann ist das ihr Tod.***

Abwägungen...

Sie haben mit Ihrer Aussage sicherlich recht, trotzdem muss Wissenschaft und Forschung auch immer wieder ihre Nützlichkeit unter Beweis stellen, sonst findet Wissenschaft im Elfenbeinturm statt, und verliert damit ihre Berechtigung. Gleichwohl muss Wissenschaft frei sein.

Gruß Hador

Es bleibt weiter spannend.

Wenn man bedenkt, welch ungeheuere Entfernung zwischen uns und unserem Nachbarplaneten liegt, kann man nur den Hut ziehen vor der fantastischen Ingenieursleistung, ein Roboter-Fahrzeug samt Labor mit einer Rakete bis zum Mars zu bringen und einen Rücktransport von Mars -Material zu planen.
Schade, dass wir nicht mehrere Jahrhunderte in die Zukunft blicken können um das Geheimnis zu lüften, ob wir auch jemals als Menschen dort wissenschaft. Arbeit verrichten werden oder das ganze lieber doch computergesteuerten Maschinen überlassen werden.
Es bleibt spannend...

klaus

Glauben sie wirklich noch das irgendetwas eine Frage des Geldes ist ? Nach Corona sollten wir dies aber besser wissen .
Wir Menschen sind neugierig, und von daher ist es durchaus Legitim wenn die Weltgemeinschaft forscht und dazu gehören auch die unendlichen Weiten des Weltalls . Irgendwann ,wenn wir es denn so lange geschafft haben zu überleben , wird die Sonne uns zu nahe kommen spätestens dann müssen wir weg sein . Es ist keine Frage des Geldes . Vieles ist nur eine Frage des guten Willens . Das soll nicht heißen das wir die Erde nicht schützen sollten ; dies sollten wir unbedingt tun . Aber Reisen sind immer interessant, gerade die Fremde hat uns schon immer angezogen . Und die Frage warum wir da sind sowieso. Wir sind suchende und damit sollten wir nicht aufhören . Sonst verlieren wir das Staunen über dieses phantastische Universum . Das Staunen ist das was unser Leben so faszinieren macht. Gerade in den letzten Jahren gab es jede Menge neue Erkenntnisse .

@18:07 von Barbarossa 2 17:28 von Opa Klaus

//Ihre Argumente leuchten erstmal ein. Aber wenn man wegen eventuell kommender Unbewohnbarkeit der Erde einen Ersatzplaneten zur Verfügungung haben will, dann sollte man schon langsam damit anfangen zu forschen.//

Ich möchte noch hinzufügen, dass wir z.B. ohne die Satelliten im All sehr viel weniger über das Ausmaß der Umweltschäden auf unserem Planeten wüssten. Und von dessen seltener und ungeheuren Schönheit hätten wir auch keinen Schimmer.

@Opa Klaus

um 16:33 von Opa Klaus:
"hätte man diese Millionen..
... in die Erforschung der Entsorgung von Brennstäben aus AKW's investiert, um umweltschonende Energiegewinnung auf der Erde zu generieren, wäre das Geld besser angelegt. Was nützt uns die Erkundung des Mars, wenn wir hier vor Ort noch so viele Probleme haben. Hier macht man den 5. Schritt vor dem 2."
.
Das sehe ich völlig anders.
Es gibt ganz andere Ausgaben die man einsparen kann und dafür nützlichere Dinge tun könnte. Stichwort Rüstungsausgaben!
An der Forschung zu sparen ist verfehlt.

@ Hador Goldscheitel. 19:05

Vielen Dank für Ihr positives Feedback. Machmal ist meine Argumentation etwas schwierig nachzuvollziehen. Schön, dass es Foristen gibt, welche es können.

von schabernack 19:03

Gut, aber für die juristische Aufarbeitung in einem solchen Fall ist auch die Zugehörigkeit des Planeten entscheidend. Gehört der Mars zur UNO oder ist er Mitglied der Interplanetarischen Föderation ?

Wissenschaft vs. Armut

Ich erinnere eines Liedes der nordischen Band "The Sands Family" aus den 70ern

"A Man named Armstrong,
who walked ... "

Ein immer wieder kehrendes Thema, ...

Es gibt einerseits so viel Leid auf der Welt,
das man andererseits, möglicherweise auch mit solchen,
zunächst absurd und kostspielig erscheinenden,
Experimenten zu lindern versucht.

Höre ich das Lied, macht es mich traurig, immer wieder.

Doch die Wissenschaft allein ist nicht der Haupt"verschwender" von Geld,
das meiste fließt in die Rachen derer, denen die Kinder, die hungern oder nichts anzuziehen haben, völlig egal sind.

Also möge der nicht so schnelle Rover auf Entdeckungsreise gehen und erfolgreich sein.

19:45 von Anna-Elisabeth

nd der ungeheuren Präzision, die in diesen unvorstellbaren Entfernungen noch funktioniert.
.
Präzision ?
da wurde zum Messen von Gravitationswellen in den USA 2 Anlagen gebaut ( Technik Made in Germany)
die können die Raumzeitkrümmung durch Gravitationswellen verändert, messen
und zwar die Entfernung Sonne Erde auf den Durchmesser eines Atomkerns genau

@19:11 von Möbius

//Wenn China das machen würde ...
... würden westliche Medien es eine „Machtdemonstration“ nennen.//

China hat sich bereits 2007 eine solche höchst fragwürdige
Machtdemonstration erlaubt. Man hat einen eigenen Wettersatelliten mit einer ballistischen Rakete zerschossen, nur um zu demonstrieren, dass man das kann.

19:48 von Parsec

Schade, dass wir nicht mehrere Jahrhunderte in die Zukunft blicken können
.
auch das wurde in meiner Jugend diskutiert

da hatten die Russen so nen Supercomputer gebaut ...
Schauten sich gemeinsam mit den Amis die Kiste an
der Russe befragte den nach der Regierungsform in den USA in 2050
die Antwort Kommunismus
der Ami etwas frustriert fragte und wie sieht es in Russland aus ?
komisch sagte der Russe da steht die Antwort in chinesisch

Marsmission "Perseverance"

Eine sagenhafte, anerkennenswerte wissenschaftlich-technische Leistung. Natürlich auch sehr spannend. Trotzdem darf man wohl über die Sinnhaftigkeit geteilter Meinung sein, auch wenn es scheinbar nicht jedem Foristen gefällt. Gern pflichte ich „Opa Klaus 16:33, 16:45“ bei.
Meine Hoffnung ist immer, daß sich aus derartigen Unternehmungen Erkenntnisse ergeben, die dem Wohle der Menschheit dienen könnten, in der Rüstung aber keinen Platz finden. Die aufgewendeten Geldmittel sind im Vergleich zum Rüstungsetat der USA tatsächlich nur „Peanuts“. Das hat nichts mit meckern, mit nicht verstehen oder dergl. zu tun, sondern nur damit, daß man dies alles etwas unaufgeregt nüchtern und in Anbetracht der existierenden Probleme auf dieser Erde sieht. Diese Ansichten sind eben sehr individuell. Forschung soll beileibe keinem Diktat unterworfen sein. Die Frage nach Sinn und Zweck, nach dem (friedl.) Nutzen für die Menschheit, sollte allerdings, so meine Meinung, immer im Vordergrund stehen.

@ Anna-Elisabeth

"Sie sind ja leider einer von Vielen, die diese vermeintlich nutzlose Forschung bemängeln. Leider wird dabei vergessen, dass es gerade diese Forschung ist, deren "Abfallprodukte" uns im Alltag schon so viel weitergebracht haben. Auch in der Medizin wurden viele Geräte, die man heute nicht mehr missen möchte, nicht direkt für ihren Zweck erfunden."

Ob Marie-Curie, Tesla oder andere Forscher. All diese großartigen Menschen haben ihre Kraft und Intelligenz zum Wohle der Menschheit eingesetz. Prof. Barnard hat anfang der 60er die erste Herzransplation durchgeführt. Gebrüder Wright versuchten Flugmaschinen zu entwickeln. Alles gut. Wer entwickelt heute Möglichkeiten, den Hunger in der Welt und das Kindersterben zu beenden? Wenn ich Sie enttäusche, dann kann ich es auch nicht ändern. Hungernde Kinder sind mir wichtiger als Gesteinsprobem vom Mars, auch wenn Sie andere Prioritäten haben.

@Barbarossa 2 18:55

"Rein theoretisch soll es möglich sein, eine Atmosphäre zu erschaffen."

Natürlich.
Unsere erdige Atmosphäre wurde hier ja auch nicht erzaubert, sondern durch natürliche Prozesse gebildet.

"Wasser soll es ja geben. Wenn das gelänge, hielte ich den Rest auch für machbar."

Naja, Atmosphäre ist ja nur eines der Probleme, vielleicht nicht mal das größte.
Ein anderer User hat schon den auf dem Mars fehlenden Strahlenschutz erwähnt, und dann wäre da auch noch die deutlich geringere Schwerkraft.

Wenn die Menschen dort erst einmal für ein paar Generationen geblieben sind, muss ihnen klar sein, dass sie nicht mehr auf die Erde zurückkönnen, da sie sich (bspw. in Hinblick auf den Knochenbau) an die dortige Schwerkraft angepasst hätten und hier richtig große Probleme bekämen.

19:50 von Anna-Elisabeth

Darum bin ich ja auch der Meinung, daß vorrangig Wert auf eine mögliche Asteoritenabwehr gelegt werden sollte. Aber auf mich hört ja keiner.

Möbius

Bitte, bringen Sie jetzt hier nicht irgendwelche nationalen oder gar Systemfragen (China hätte).
Es ist löblich, dass viele Staaten auch unterschiedlicher Ausrichtung zumindest einen Teil der Weltraumforschung gemeinsam betreiben, siehe ISS und viele weitere Projekte wie Teleskope im All usw.
Ich jedenfalls habe mich genauso über die erste gelungene Landung auf der dunklen Seite des Mondes durch China im letzten Jahr gefreut, wie über gelungenen Projekte der NASA, der ESA, der russischen Weltraumforschung (da fällt mir gerade partout der Name nicht ein) oder anderer Staaten.
Vergessen wir endlich dieses Denken, arbeiten wir zusammen!

Zukunft Persec

Ich hoffe aber schon das sich die Menschheit besinnt ,damit wir und unsere Nachfahren eine Zukunft haben ,dann könnte es richtig interessant werden.

18:18, Opa Klaus

>>@ Schabernack...
... Kein einziges Land der Welt hat die Entsorgung von Brennelmenten aus AKWs "in den Griff bekommen".

1960: kein einziger Automobilhersteller hat eine Ahnung, wie man Airbags, ASR ASB energiehemmende Karosserien oder elektronische Spurhaltesysteme entwickeln sollte. Also bauen wir keine Autos mehr? Kapitulation wegen Bequemlichkeit?<<

Ihre glühende Parteinahme für die technologische Sackgasse Kernenergie überrascht mich ein wenig.

Die meisten Länder, die nicht von ihr lassen wollen, sind Atomwaffenmächte oder wollen es (uneingestandenermaßen) werden. Bzw. sich den Weg dorthin offen halten.

Allein das sollte schon zu denken geben.

@19:47 von harpdart @frosthorn

//Gerade gestern wurde von der Entdeckung des bislang erdnächsten, mit der Erde vergleichbaren Planeten berichtet, Griese b2 oder so getauft. 26 Mio Lichtjahre Entfernung...über 400 Grad Celsius heiß.
Leider nichts mit Ersatzerde.//

Gliese hat aber auch einen der (bisher entdeckten) erdähnlichsten Planeten in seiner Umlaufbahn. Da darf er doch auch seine eigene Venus haben? :-)

@ VictorJara. 19:49

"Und die Frage warum wir da sind sowieso. Wir sind suchende und damit sollten wir nicht aufhören . Sonst verlieren wir das Staunen über dieses phantastische Universum . Das Staunen ist das was unser Leben so faszinieren macht. Gerade in den letzten Jahren gab es jede Menge neue Erkenntnisse ."

Absolute Zustimmung. Darüber habe ich ca. 120 Bücher im Regal. Das Universum ist allerdings 5 dimensional. Ist aber nicht das Thema heute. Aber wichtig für die Weiterentwicklung der Menschlein..

18:49 von Sisyphos3 / @schabernack, 18:40

«ich stelle fest sie haben sich in ihrer Jugend wenig mit dem Thema auseinandergesetzt ....
Sonst wüssten sie, dass man dort Moose und Flechten anbaut,
die mit der Zeit ne atembare Sauerstoffatmosphäre erzeugten
Das alles in riesigen Kuppeln aus Glas (?) das die Strahlung abhält
oder unterirdisch.»

Was habe ich denn zu dieser obigen Uhrzeitt geschrieben?

Ihre "Kuppeln" nannte ich "Kugeln".
Schon dort in "Anführungszeichen" gesetzt.

"Unterirdisches Leben wie in der Vorstellungswelt von Jules Verne".
Da ist der Unterschied = Null.

Nicht schrieb ich, man müsse in der Kuppel (Kugel) immer den Space-Suit tragen. Aber wenn man mal raus will. Flechten & Moose in der Kuppel (Kugel) machen ja keine Sauerstoffatmosphäre um den ganzen Mars drumrum. Die dürfen auch nur im Space-Suit raus. Gleich mies für alle. Auch für den Haushund (Kuppelhund / Kugelhund). Gassi draußen auch nur im Space-Suit.

Sciene-Fiction … immer schon spielerisch.
Ich kenne 2 Space-Ladies mit tollem Fantasy-Outfit.

18:33, Opa Klaus

>>Ich bin und war sehr viel in ärmeren Ländern unterwegs und habe viel Armut gesehen. Denken Sie nicht auch, dass es wichtiger wäre, Technologien zu entwickeln, dass Kinder in der Welt etwas zu essen haben, um uns dann später auf den Mars zu konzentrieren? War eine Suggestivfrage, sorry..<<

Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen.

Wie ein Forist schon schrieb.

Außerdem braucht man keine Technologien zu entwickeln, um Kinder satt zu kriegen. Es ist eine Verteilungsfrage. Eine Frage des politischen Willens.

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