Kommentare - Corona-Krise: Spahn geht von ausreichend vielen Tests aus

05. März 2021 - 10:40 Uhr

Gesundheitsminister Spahn ist überzeugt, dass ausreichend Schnelltests vorhanden sind und verweist auf Deutschlands Logistikkompetenz. RKI-Chef Wieler sieht die britische Virusvariante als bald vorherrschend an.

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Schnell-Tests sind da ... aber ... wo genau ...

Immerhin hat der Bundesgesundheitsminister angekündigt, dass ausreichend Schnell-Tests vorhanden wären.

Die Länder (ggf. Gemeinden/Städte/Kreise) müssen jetzt beim Bundesgesundheitsministerium anfragen, wo bei welchen Unternehmen bestellt werden kann. Das dauert.

Zwischenzeitlich müssen die Länder (ggf. Gemeinden/Städte/Kreise) jetzt schnell dafür Sorge tragen, dass genügend Test-Zentren eingerichtet sind, oder gar schon vorhanden sind, und den Bürgerinnen/er jetzt schnell kund tun, wo das genau sein wird oder gar schon ist.

Ggf. macht es (derzeit) Sinn die Impfzentren auch als Test-Zentren mit zu nutzen.

Auch Apotheken sollen diese Schnell-Tests durchführen. Hoffentlich bekommen sie von den Krankenkassen (oder ggf. Bundesgesundheitsministerium ... ??? ...) auch das Endgeld für den Aufwand.
Und weis die Belegschaft schon, wo sie bestellen müssen ?

Was Herr Spahn versichert, und wie er es formuliert...

...lässt den Betrachter wieder einmal mit einer großen Portion Skepsis zurück.

Es seien mehr als genügend Tests verfügbar, und jetzt müssten die Impfzentren vorbereitet sein usw.

Mich nimmt sein Optimismus in dieser Hinsicht nicht mit.

Was ihm abzunehmen ist:
Dass mit weiteren Öffnungen die Gefahr eines fortgesetzten Inzidenzanstiegs droht.

Wieder nichts als starke Worte?

Die starken Worte des Minister lassen die Frage auf kommen, wie weit seine Ankündigungen ernst zu nehmen sind und wie weit er sich von der Realität entfernt hat. Wir haben ausreichend Masken, so behauptet er. Für weches Ziel genau und wann?
Ich fürchte, dass sich der Titel "Ankündigungsminister" bestätigt, wenn es auch auf den ersten Blick etwas gehässig erscheint.

an 0_Panik

Da haben Sie die Probleme einmal klar formuliert.
Was folgern Sie daraus?
Sollte ganz auf das im Prinzip wirksame Mittel verzichtet werden? Und wie steht es um die Einbeziehung anderer Möglichkeiten, um die dritte Welle zu unterbinden?

11:02 von 0_Panik - Vertragssache

Aussage Spahn zu lesen heute in unserer Tageszeitung :

150 Mio Schnelltests liegen bereits heute auf Halde der Hersteller ( keine Laienschnelltests).
Der Bund habe sich 800Mio Tests über bilaterale Absichtserklärungen der EU Rahmenverträge gesichert.

Also bisher kein regulärer Vertrag mit Lieferzeit wenn ich das richtig interpretiere.
Genau dies ist seit Wochen zu lesen.

Das hat Habeck zu Recht kritisiert.
Spahn meint jetzt die Länder wären für die Beschaffung zuständig gewesen? Das ist eine seiner bekannten Nebelkerzen.
Wenigstens soll es jetzt eine Taskforce Teststrategie geben.

Testzentren....ich ahne....

Wieder Probleme......Ein Testzentrum pro Landkreis? Stadt?
Wenn teilweise die Leute einen 50km Anfahrtsweg (zB Eifel/Impfzentrum) zum Testzentrum haben....bringt das auch nicht Allen was. Wer dann nicht motorisiert ist, hat Pech oder 2,5 St Anfahrt mit ländlichen Bummel Bussen. Gut finde ich die "Testzentren" Idee daher nicht!

Logistikweltmeister?!

„Wir sind doch Logistikweltmeister“ - das war doch wohl im Scherz gesagt, oder irre ich mich?

Ich setze nicht allzu große

Ich setze nicht allzu große Hoffnungen in Schnelltests. Es gibt Unzuverlässigkeiten bei den Ergebnissen der britischen Mutation. Diese könnten die Zahlen in kurzer Zeit in die Höhe steigen lassen. Mein Fokus liegt klar bei den weiterführenden Schulen, dass bald auch diese nach Monaten öffnen können. Das erscheint mir wichtiger als eine kosmetische Behandlung.

Selbsttests werden in

Selbsttests werden in Südkorea bereits seit einem Jahr mit Erfolg eingesetzt. Bis vor kurzem haben sich herstellende Unternehmen, die natürlich ein Interesse haben so schnell wie möglich auf den Markt zu kommen, vergeblich bemüht, eine Zulassung zu bekommen.

an rr2015

Der Ablauf ist tatsächlich so klar, dass das Autreten des Ministers unverständlich ist.

Habeck Äußerungen zeigen, dass er verstanden hat, worum es geht.

Er lernt es nicht...

"Gesundheitsminister Spahn ist überzeugt, dass ausreichend Schnelltests vorhanden sind [...] viele Bundesländer hätten angekündigt, loslegen zu wollen."

Herr Spahn muss doch mal merken, dass er nicht jede Woche eine neue Ankündigung in die Welt setzen kann, die er ein paar Tage später wieder einkassieren muss, weil sie von der Realität überholt wurde.

An meiner Schule gibt es etwa 1000 Schüler, 100 Lehrer. In zwei Wochen soll wieder Präsenzunterricht stattfinden und wir haben noch 57 Testkits übrig.

Wenn ich den Artikel richtig

Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, gibt es genug Tests, die aber nicht abgerufen werden .
**Der Bund habe im übrigen derzeit mindestens 50 Millionen Schnelltests im Monat abgesichert, abgerufen würden zehn Millionen. **

** Das werde nicht überall gleich an diesem Montag der Fall sein, aber viele Bundesländer hätten angekündigt, loslegen zu wollen. "Von diesen Schnelltests sind mehr als genug da", betonte Spahn. Jedes Testzentrum wisse, wo sie zu bestellen seien, dies passiere auch schon. Der Bund übernehme nun die Kosten dafür.**

Letztlich sind die Bundesländer ( oder die Testzentren ) zuständig, und wenn Herr Spahn sich als "Kontaktbörse" anbietet, ist das doch ok.

Warum gehen hier wieder alle davon aus das der / die Fehler bei Herrn Spahn zu suchen sind ? Wenn die Bundesländer nicht in der Lage sind, Ihre Aufgaben zu erfüllen
( da kann Frau Schwesig motzen soviel sie will, ihre Partei ist auch in der Verantwortung !), ist nicht Herr Spahn
" schuldig zu sprechen ".

@11:22 von logig

"... Und wie steht es um die Einbeziehung anderer Möglichkeiten, um die dritte Welle zu unterbinden ... "

Nicht nur die 3.Welle ...
Corona bleibt und mutiert, und macht eine Welle nach der anderen.
Und ist es nicht Corona dann kommt in der Zukunft - mit Sicherheit - die nächste Viren-Erkrankungswelle nach der anderen.
Das ist keine Panik-Mache. Das versteht sich aus den Naturgesetzen, und die gelten seit Millionen von Jahren, und das bleibt auch so.

Was das Schnell-Testen, Selbst-Schnell-Testen angeht:
Hier werden sicherlich viele Infizierte festgestellt werden, die bisweilen in der "Dunkelziffer" zu suchen sind.
Das wird die Infektionszahlen tüchtig nach oben befeuern, sodass ziemlich zügig die "Notbremse Ü100" von den Verantwortlichen gezogen wird. Leider haben sich die Verantwortlichen in ihrem letzten Beschluss hierzu nicht geäußert.
Und auch dazu nicht, wohin u.a. mit den "Dunkelziffer"-Infizierten. Hier fehlen die Quarantäne-Unterbringungen (Absonderung) als Strategie-Punkt.

Spahn geht von ausreichend vielen Tests aus

Das wäre , wenn es stimmt , ja auch gut ! Dabei hat er aber vergessen , dass das Impfen vordergründig steht und auch dort stehen muß ! Aber , wir haben ja Zeit .....

Es ist noch Suppe da

"Gesundheitsminister Spahn ist überzeugt, dass ausreichend Schnelltests vorhanden sind." Gesundheitsminister Spahn empfiehlt den Ländern, selbst zu bestellen. Gute Empfehlung. Endlich!

Strategiewechsel in Sachsen: Der Impfstoff wird jetzt freigegeben, jederR, der/ die will, kann sich impfen lassen. Die Bevölkerung wird durchgeimpft.
Wenigstens dort kehrt Vernunft ein.

Wenn es viele Positivzahlen

Wenn es viele Positivzahlen geben wird, steigt natürlich der Inzidenzwert. Würden sich die Betroffenen an die Quarantäne halten, dürften wir binnen weniger Wochen niedrigere Inzidenzwerte haben.

Gesundheitsminister Spahn hat

Gesundheitsminister Spahn hat sicher recht, wenn er betont, dass man mit den Öffnungsperspektiven und -schritten an die Grenze des Verantwortbaren gegangen ist. Mir scheint es in der Tat wichtig, diese Strategien konkretisiert zu haben, um die Menschen weiter in der Mehrzahl bei der Pandemiebekämpfung an Bord zu behalten.
Es spricht allerdings nicht für die Planungskompetenz des Gesundheitsministers und seiner Behörde, wenn bis heute wichtige rechtliche Fragen und Kompetenzdefinitionen nicht geklärt sind, wenn man am kommenden Montag mit den Schnelltests fächendeckend starten will.

@11:26 von Carina F

"... Wenn teilweise die Leute einen 50km Anfahrtsweg (zB Eifel/Impfzentrum) zum Testzentrum haben... "

Null Problemo ...

Z.B. beim ALDI oder so soll es zügig Selbst-Schnell-Tests geben.
Das gemeine:
Das kostet Geld.

Ansonsten ist eh erst mal nur ein kostenloser Schnell-Test/Woche in einem Test-Zentrum vorgesehen ...
Das muss mehr drin sein.

Eigentlich gibt es Selbsttests schon seit einem halben Jahr,...

man nennt sie nur nicht so. Die bereits seit Oktober in großer Zahl verfügbaren Schnelltests können nämlich durchaus zur Selbsttestung eingesetzt werden. Lediglich die Klassifizierung als Medizinprodukt und die Vorschrift, dass nur medizinisches Fachpersonal diese anwenden darf, verhindern seit Monaten, dass sich die Menschen selber ein Stäbchen in die Nase stecken, ein wenig auf einem Plasteröhrchen rumdrücken und nach ein wenig klecksen 15 Minuten auf ein Ergebnis warten.

Mit unserer überbordenden Bürokratie und dem Streben nach perfekten Goldstandard-Lösungen bremsen wir so viele Möglichkeiten aus, bereits vorhandene Mittel effektiv zur Bewältigung der Pandemie einzusetzen. Wir erheben zu wenig Daten, behindern uns mit Vorschriften und schränken dafür lieber Grundrechte ein...

@ nachfragerin um 11.32 Uhr, Doch, er hat es gelernt

"An meiner Schule gibt es etwa 1000 Schüler, 100 Lehrer. In zwei Wochen soll wieder Präsenzunterricht stattfinden und wir haben noch 57 Testkits übrig."
Woher soll Herr Spahn das wissen?

Herr Spahn stellt es den Ländern frei, für Testkits zu sorgen. Es gibt genug, man muss sich aber drum kümmern. Zuständig ist Ihre Schulbehörde und darüberhinaus Ihre Landesregierung, das Bildungsministerium. In Niedersachsen sind für Schulen noch die Bezirksregierungen zwischengeschaltet.

In Bremen wurde nach Art der Lemminge Präsenzunterricht für alle angeordnet. Lüfter sind weiterhin nicht ausreichend vorhanden. Die Kinder sitzen in dicken Jacken und schreiben mit Eisfingern.
Wer so etwas anordnet, muss für ausreichendes Testmaterial sorgen. Sonst kann man das nicht machen.

@11:43 von SinnUndVerstand

"... Mir scheint es in der Tat wichtig, diese Strategien konkretisiert zu haben, um die Menschen weiter in der Mehrzahl bei der Pandemiebekämpfung an Bord zu behalten ... "

Passt insg. nur, wenn die "Pandemiebekämperinnen/er" eh nicht mehr vor die Haustür gehen wollen.

Und was ist mit dem Rest, die Öffnungen wollen ?

um 11:43 von SinnUndVerstand

Es spricht allerdings nicht für die Planungskompetenz des Gesundheitsministers und seiner Behörde, wenn bis heute wichtige rechtliche Fragen und Kompetenzdefinitionen nicht geklärt sind, wenn man am kommenden Montag mit den Schnelltests fächendeckend starten will.

Die rechtlichen Fragen und Kompetenzen sind schon lange geklärt: Was mit "Gesundheit" und damit mit Impfen und Testen zu tun hat ist Sache der Bundesländer. Das ist im GG festgelegt.

Der Bundesgesundheitsminister und auch die Bundeskanzlerin haben in diesen Sachen leider sehr weinig bis nichts zu sagen (btw.: "sagen" können die schon, es braucht aber keiner darauf zu hören).

Vertrauen geht anders

Mehr als genug Schnelltests? Genauso wie ausreichend Impfdosen? Wenn wir weiterhin so auf die Politik bei der Pandemie Bekämpfung vertrauen, werden wir uns auch noch 2030 im bundesweiten Lockdown befinden!

Wenn ich das mal anmerken

Wenn ich das mal anmerken darf :
jeder User hier sollte froh sein, das wir Gesetze, Vorschriften usw. haben. Ganz besonders im medizinischen Bereich.
Ja - manches wird dadurch langsamer - aber ich möchte nicht in der Situation von afrikanischen oder südamerikanischen Ländern sein, wo Hygiene, anständige Medikamente usw. fehlen.
Die entsprechenden Bilder sollte jeder kennen.

@ ich1961, um 11:36

Es ist freundlich von Ihnen, Herrn Spahn in Schutz zu nehmen, steckt ja gerade der in letzter Zeit jede Menge Prügel ein.

Doch von so ganz ungefähr ist die allgemein verbreitete Unzufriedenheit mit dem Gesundheitsminister ja nicht.

Vielleicht ist es die Reihenfolge seiner Bekanntmachungen oder Ankündigungen.
Er sollte alles einleiten, was einzuleiten ist, sich mit den Ländern einigen und: sich vergewissern(!), dass das dort auch so vorbereitet und laufen wird wie geplant - und dann erst an die Öffentlichkeit treten.

Ich bin sehr sicher, dass er heute zu den geachtetsten Ministern des Kabinetts zählte.

@11:43 von Nelke785

"... Würden sich die Betroffenen an die Quarantäne halten, dürften wir binnen weniger Wochen niedrigere Inzidenzwerte haben ... "

Selbst wenn sich die "Dunkelziffer"-Infizierten in Quarantäne zur Absonderung begeben, bringt das immer dann überhaupt nichts, wenn die "Dunkelziffer"-Infizierten zu Hause in der kleinen Wohnung mit der Fam. die Absonderung nur üben können.

Hier sind eher weitere Infektionen der Fam.-Mitglieder zu erwarten.

Die identifizierten "Dunkelziffer"-Infizierten werden die Infektionszahlen durch die Decke schießen lassen.

@ RenamedUser um 11.45 Uhr Selbsttests schon seit ..."

"Die bereits seit Oktober in großer Zahl verfügbaren Schnelltests können nämlich durchaus zur Selbsttestung eingesetzt werden. Lediglich die Klassifizierung als Medizinprodukt und die Vorschrift, dass nur medizinisches Fachpersonal diese anwenden darf, verhindern seit Monaten, dass sich die Menschen selber ein Stäbchen in die Nase stecken, ein wenig auf einem Plasteröhrchen rumdrücken und nach ein wenig klecksen 15 Minuten auf ein Ergebnis warten."

Richtig! Diese Tests werden in Österreich schon frei verkauft und auch im öffentlichen Raum, z.B. in Schulen, genutzt.

Man sollte sich damit nicht "freitesten" können, dazu sind die Schnelltests nicht genau genug.
Aber wenigstens sollte man dem öffentlichen Leben fernbleiben und sich mit PCR nachtesten, wenn man einen positiven Schnelltest hat.

@Nelke785 - flächendeckende Massentests

11:43 von Nelke785:
"Würden sich die Betroffenen an die Quarantäne halten, dürften wir binnen weniger Wochen niedrigere Inzidenzwerte haben."

Genau darin liegt der Sinn von flächendeckenden Massentests: Infektionen erkennen und Ansteckungen verhindern.

Es fehlt halt an den flächendeckend durchgeführten Massentests.

11:32 von Nachfragerin Darf

11:32 von Nachfragerin

Darf ich Sie auf diese Passage des Artikels hinweisen ?

** Spahn machte deutlich, dass für den Start kostenloser Schnelltests als Angebot für alle Bürger ab kommender Woche ausreichend Tests vorhanden seien. Das werde nicht überall gleich an diesem Montag der Fall sein, aber viele Bundesländer hätten angekündigt, loslegen zu wollen. "Von diesen Schnelltests sind mehr als genug da", betonte Spahn. Jedes Testzentrum wisse, wo sie zu bestellen seien, dies passiere auch schon. Der Bund übernehme nun die Kosten dafür.**

Meine Schlüsse habe ich daraus gezogen !

@ SinnUndVerstand um 11.43 Uhr, lieber gleich impfen

"Es spricht allerdings nicht für die Planungskompetenz des Gesundheitsministers und seiner Behörde, wenn bis heute wichtige rechtliche Fragen und Kompetenzdefinitionen nicht geklärt sind, wenn man am kommenden Montag mit den Schnelltests fächendeckend starten will."

Mir wäre es lieber, es würde gleich mit dem fächendeckenden Impfen gestartet.

Eine rote Linie zieht sich durch die Pandemie

Selbstverständlich haben wir nach Ankündigung der Verantwortlichen immer von allem genug da - aber wenn es dann darauf ankommt, dann fehlen Masken, dann fehlen Impfseren, dann fehlen Schnelltests .........irgendwie komisch.

Das Gemeine @11:44 von 0_Panik

>>>Z.B. beim ALDI oder so soll es zügig Selbst-Schnell-Tests geben.
Das gemeine:
Das kostet Geld.>>>

Das wirklich gemeine, man müsste schon 30Min vor Öffnung vorm Discounter stehen um sich dann mit einer "wilden Horde" auf die Testsets zu stürzen.....
Auch keine Aussicht, von dem Preisen abgesehen. Aber ok, ich werde nicht zu den Pulk von "Testset Kaufanwärtern" gehören!

11:40 von draufguckerin

Hallo! Verstehe ich Sie richtig: Sachsen weicht von der streng vorgegebenen Reihenfolge/Priorisierung ab?

Grüße, Kurt

@ nelke785 um 11.43 Uhr, niedrigere Inzidenzwerte

"Wenn es viele Positivzahlen geben wird, steigt natürlich der Inzidenzwert. Würden sich die Betroffenen an die Quarantäne halten, dürften wir binnen weniger Wochen niedrigere Inzidenzwerte haben."
Für solche Überlegungen ist es zu spät.
Schauen Sie sich mal die Zahlen in Sachsen, im Vogtland an. Da geht es um Leben und Tod.

Am 05. März 2021 um 11:40 von draufguckerin

Zitat: Strategiewechsel in Sachsen: Der Impfstoff wird jetzt freigegeben, jederR, der/ die will, kann sich impfen lassen. Die Bevölkerung wird durchgeimpft.

Das liest sich aber auf dem "Serviceportal zur Impfung gegen das Coronavirus in Sachsen" ganz anders.

Woher haben Sie Ihre Informationen?

Zitat: Wenigstens dort kehrt Vernunft ein.

Schauen sie sich einmal an, wer zur Gruppe 2 gehört. Meinen Sie, dass Gruppe 2-Mitglieder (oder gar noch verbliebene Gruppe 1-Mitglieder) dem von Ihnen geforderten Windhund-Prinzip gewachsen sind? Dem können sich doch nur Gesunde mit viel Zeit stellen. Sie scheinen dazu zu gehören. Soll ich mein behindertes Kind dem aussetzen?

@ RenamedUser, um 11:45

Was die von Ihnen beschriebenen Selbsttests angeht, dazu kann ich nichts sagen, ober es klingt sehr einleuchtend.

Jederzeit unterschreiben würde ich das, was Sie im 2. Abschnitt Ihres Kommentars sagen!

Und wenn man selbst auch noch eher auf Pragmatik programmiert ist, muss einen dieses Hickhack an bürokratischen Hindernissen zuweilen aus der Fassung bringen.

sollte kostenlos sein...

die Tests sollten mindestens in jeder Apotheke kostenlos erhältlich sein, verbunden mit dem Appell, das Angebot auch zu nutzen. Jedem halbwegs verantwortungsvollen Bürger sollte es möglichst einfach gemacht werden, andere zu schützen. Das würde auch der Allgemeinheit helfen. Stattdessen werden Hürden aufgebaut (Kosten) - eigentlich ein völlig falsches Signal. Die Tests kosten zwar dem Staat Geld, was aber sicher gut angelegt wäre, da jeder Pandemietag auch kostet. So wie es jetzt geplant ist, finde ich es schlecht und auch ungerecht Ärmeren gegenüber.

@0_Panik - Anonyme Tests vor jedem Supermarkt!

11:44 von 0_Panik:
"Z.B. beim ALDI oder so soll es zügig Selbst-Schnell-Tests geben."

Besser wäre es, wenn es die Schnelltests kostenlos vor jedem Aldi gäbe.

Wer will, lässt sich vor dem Einkauf testen und holt sich nach dem Einkauf das Ergebnis ab. Test positiv: "Gehen Sie zum PCR-Test oder in Quarantäne".

Das ganze sollte anonym erfolgen, um die Akzeptanz zu steigern. Für einen langfristigen Erfolg muss der R-Wert unter 1 bleiben. Dafür braucht es kaum mehr als die Gewissheit, ob man infiziert ist oder nicht.

Derzeit ein Drittel weniger Tests als im Dezember

Die Testzahlen im Dezember lagen bei 1,6 Mio (und höher). Derzeit werden aber nur rd. 1,1 Mio Tests durchgeführt.
Daher sank die Inzidenz auch so deutlich zunächst.
Durch die Einführung der Schnelltests und das Nachtesten mit PCR-Test bei pos. Ergebnis werden die Testzahlen wieder steigen und auch die Zahl der Infektionen wird zunehmen.

D.h. die Zahl der Infektionen kann durch ein Absenken der Tests um 500000, wie von Dezember bis Ende Februar geschehen, abgesenkt werden.
Das Absinken der Zahlen ist also nicht unbedingt ein Ergebnis des Lockdowns, sondern eine mit den Testzahlen steuerbare Größe.

Inwieweit dies bei der Konferenz vom Mittwoch auch bedacht wurde, würde mich sehr interessieren.
Denn, was das Verhältnis Testzahlen und Infektionszahlen angeht, ist Deutschland bisher sogar schlechter als Österreich.

Treffen v. Merkel m. Wirtschaft zu Tests in Unternehmen abgesagt

tagesschau.de Live-Blog meldet heute 11:55 Uhr :
"... Treffen von Kanzlerin Angela Merkel mit der Wirtschaft zu mehr Corona-Schnelltests in Unternehmen abgesagt wurde ... "Es gibt noch zu klärende Fragen." Eigentlich sollte das Treffen am Freitagnachmittag stattfinden ... "

Na denn stehen mehr Tests für das ges. Volk zur Verfügung ... oder ... ?

Das ist mal wieder typisch:
Die Unternehmen in D. hätten auf der - freiwilligen - Basis schon seit Frühjahr2020 die Belegschaft (auch das externe Personal) mit Schnell-Tests versorgen können. Betriebsärztliche Dienste intern wie extern und ggf. auch Hausärzte hätten hier mitwirken können. Ggf. wäre auch der Einsatz von Selbst-Schnell-Tests möglich.

Diese Tests wären dann als "Ausweis" u./o. als "Zutrittsbefugnis" genutzt worden.

Wie bekannt, sind diese Tests bereits seit Frühjahr2020 in D. erhältlich.

Offensichtlich wollen die Unternehmen den Belegschaftsausfall der "Dunkelziffer"-Infizierten und sonst. Kosten nicht hinnehmen.

11:26 von Carina F

Meines Wissens soll es diese Schnelltests auch in Apotheken und Discounter geben. Nur vermutlich nicht kostenlos. Was wieder ein Managementfehler wäre. Ich habe es zuvor so verstanden, dass die Tests kostenlos wären. Darum bin auch etwas verwirrt... allerdings habe ich die Pressekonferenz vom Herrn Spahn und RKI-Chef Wieler nicht verfolgen können.

Logistikkompetenz?

Jein. Die Supermärkte und auch die Apotheken sind beeindruckend. Selten das in der Pandemie irgendetwas nicht verfügbar war. Bei Bund und Ländern funktioniert es nicht so reibungslos (Schutzausrüstung, Impfstofflieferung und Impftermine..)

Zwei Arten von Selbsttests

Ich denke, man muss zwei Arten von Selbsttests unterscheiden:

Die 'älteren': Hier muss das Stäbchen sehr tief in die Nase und/oder den Hals hineingesteckt werden, weswegen sie sehr unangenehm sind. (Daher sollten diese Tests nur von geschultem Personal ausgeführt werden.)

Die 'neueren': Hier genügt ein Abstrich vom vorderen Teil der Nase und/oder Gurgeln mit
Spucken. Diese Tests kann jeder selbst bequem durchführen.

Grüße, Kurt

Da man mittlerweile ...

.... weiß, was man von Ankündigungen Spahns zu halten hat, ist diese Nachricht eigtl. keine Nachricht. Nächste Woche ist sie eh wieder überholt bzw. von der Realität widerlegt.

Ab morgen

soll es die Tests schon bei Aldi geben, alle anderen ziehen nächste Woche nach.
In den Artikel die heute zu lesen sind, wollen alle ein gutes Geschäft machen.
Kann also was an den Zahlen nicht ganz richtig sein, vermute ich mal, die Firmen haben sich wie es scheint selber um Nachschub gekümmert.
Wer also genug Geld hat, kann sich ausreichend selber versorgen, Mangel scheint es nicht zu geben.

11:45 von RenamedUser

>>Eigentlich gibt es Selbsttests schon seit einem halben Jahr,... [...]
Mit unserer überbordenden Bürokratie und dem Streben nach perfekten Goldstandard-Lösungen bremsen wir so viele Möglichkeiten aus, bereits vorhandene Mittel effektiv zur Bewältigung der Pandemie einzusetzen. Wir erheben zu wenig Daten, behindern uns mit Vorschriften und schränken dafür lieber Grundrechte ein...
<<

Da gebe ich Ihnen zu 100% recht. Wir stellen Hürden auf, um Fehler zu vermeiden, aber daraus folgt die Kettenreaktion an Stolperei. Daten, Perfektionismus und Bürokratismus stehen uns im Weg... Gibt es diese Schnelltests nicht sogar schon länger als 6 Monate?

Oha, Herr Spahn ist einmal mehr überzeugt....

....kommt mir bekannt vor....so, wie er auch immer mal wieder auf etwas "stolz" ist....
eine Serie von Irrtümern!

"Keine Öffnungsschritte zu wagen, wäre aber kaum verantwortbar gewesen."
Es wäre das einzige gewesen, was in der aktuellen Lage verantwortbar ist.

Wieler: "Signal einer Trendumkehr".
Das ist logisch - ohne Verdrängung, an der Realität orientiert - für Jede*n.

@11:45 von RenamedUser: Ja, und hat die Auswirkung....

.... dass diese bisherige Teststrategie miemals für den Einzelhandel, Gastronomie oder andere Orte taugen KANN - außer es reichen zwei Tests pro Woche - das ist das absolute Maximum pro Person, dass mit der bisherigen Strategie der Testzentren mit Fachpersonal möglich ist.
Sonst sollte man die Geschäfte lieber zu lassen - wenn vorweg 50% der Kunden nicht kommen können.

50 Mio. Tests pro Monat

Wenn sich 50 Mio. Menschen pro Woche testen lassen wollen, sollen, dürfen, ist viel Monat übrig.
Warum wird eine Taskforce Testlogistik initiiert, ausgerechnet mit Herrn Scheuer, wenn sie überzeugt sind, dass genügend Tests da sind?

Sorry,
wenig überzeugend, wie alles in den vergangenen Monaten.

@1:59 von Nachfragerin

"... Es fehlt halt an den flächendeckend durchgeführten Massentests ... "

Na ja ... immer hin ... seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, läuft es auch in D. mal so langsam mit den Massen-Tests an ... Dauert in D. alles ...

Leider hat sich die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen noch nicht geäußert, wohin mit den identifizierten "Dunkelziffer"-Infizierten.
Ab nach Hause zur Absonderung, um gemeinsam mit den Fam.-Mitgliedern die Absonderung zu erleben, kann nicht die Lösung sein.

@ Carina F 11.26

"Testzentren - ich ahne" - ich befürchte!
Zu Impfzentren: Hier ist den Verantwortlichen jetzt doch SCHON aufgefallen, dass ein 2. Impfzentrum sinnvoll wäre - MAN arbeitet daran! Vor Wochen wies ich den Kreis auf die Problematik hin (und sicher nicht nur ich), dass genau die Menschen, die Sie erwähnen, aus entlegenen Dörfern sowie aus ca. 40 km entfernten Ortschaften, wohl nicht zum Impfzentrum kommen könnten. Ich bin echt gespannt, was passieren wird. Ich selbst wohne nur wenige Kilometer vom bestehenden Impfzentrum entfernt und von hier komme ich mit ÖPNV problemlos hin.

11:57 von harry_up Danke für

11:57 von harry_up

Danke für Ihre Bemerkung " freundlich ", ich gebe mir alle Mühe ( trotz der Freundlichkeit geht auch bei mancher Kommentar nicht durch ! ).

// Er sollte alles einleiten, was einzuleiten ist, sich mit den Ländern einigen und: sich vergewissern(!), dass das dort auch so vorbereitet und laufen wird wie geplant - und dann erst an die Öffentlichkeit treten.//

Eingeleitet, was einzuleiten war - hat er, steht im Artikel !
Warum sollte er sich mit den Ländern worüber einigen ?
Die alleinige Zuständigkeit liegt bei den Ländern ( und deren Chefs ), da hat weder Herr Spahn noch Frau Merkel etwas zu zu sagen. Das wird nur leider immer wieder vergessen.

@12:08 von Nachfragerin

"... Für einen langfristigen Erfolg muss der R-Wert unter 1 bleiben. Dafür braucht es kaum mehr als die Gewissheit, ob man infiziert ist oder nicht ... "

Doch.

Strategie ist seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, dringend von Nöten.

Besteht die Möglichkeit der Infektion, welche durch Selbst-Schnell-Tests zunächst festgestellt wurde, stehen die Leute in der Selbstverantwortung sich in die Quarantäne zu begeben.
Nur wo soll das sein ?
Zu Hause bei der Fam. ? Sicherlich nicht.
Hier fehlt die Strategie, welche die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen schon im Frühjahr2020 auf den Weg hätten bringen müssen.

Corona-Krise: Spahn geht von ausreichend vielen Tests aus...

Aber ab wann ? Und zu welchem Preis ?
Gibt es Zuschüsse für Niedrigverdiener ?
Der Minister Spahn spricht von der Logistikkompetenz.
Also Tests in Apotheken und auf Arbeitsstellen in Unternehmen.

Vielleicht auch im Schöneberger Restaurant Ponte ?

12:53 von Bernd

12:53 von Bernd Kevesligeti

Die Antworten auf Ihre Fragen stehen im Artikel !
z. B.
**Jedes Testzentrum wisse, wo sie zu bestellen seien, dies passiere auch schon. Der Bund übernehme nun die Kosten dafür.**

Schnell und Selbst -Tests

0_Panik @

Was sollen die erreichen?

Werde damit weiter Infektionen verhindert?
Halten Sich dann die Menschen an einfache, sinnvolle Regeln und warum haben Sie das dann bisher nicht schon getan?
Sie werden dann alle Ihren Arbeitgeber und Kontaktpersonen Informieren das sie "positiv" sind und freiwillig in Quarantäne gehen? ich glaube es nicht.

Bisher hatten wir als folge mehr als 70.000 Tote in unserem Land, was glauben Sie wieviel jetzt noch sterben werden.

Dieser Spahn ist desöfteren von etwas überzeugt.

Nur ob es dann wirklich so ist kann man nicht wissen.
Sollte es diesen ich schon seit Anfang des Monats geben?

Es wird in letzter Zeit sehr viel Diskutiert , Taskforces gebildet, Vorgeschlagen, usw.

Aber ich habe noch nie gesehen das vom Diskutieren ein Nagel in die Wand kommt und schonmal gar nicht an die richtige Stelle.

Aber der Politiker weis das man beim Diskutieren nicht viel falsch machen kann, aber wenn man etwas Umsetzt.

Am 05. März 2021 um 12:04 von

Am 05. März 2021 um 12:04 von draufguckerin
@ nelke785 um 11.43 Uhr, niedrigere Inzidenzwerte
"Wenn es viele Positivzahlen geben wird, steigt natürlich der Inzidenzwert. Würden sich die Betroffenen an die Quarantäne halten, dürften wir binnen weniger Wochen niedrigere Inzidenzwerte haben."
Für solche Überlegungen ist es zu spät.
Schauen Sie sich mal die Zahlen in Sachsen, im Vogtland an. Da geht es um Leben und Tod.

Und genau das ist der Grund, dass sich bei positiven Tests an die Quarantäne gehalten werden muss. Außerdem sind die Schnelltests und die Selbsttest erst recht zu unsicher, da die Mutanten nicht sicher angezeigt werden und die Menschen sich in falscher Sicherheit befinden. Dann wird es in ihren genannten Regionen noch schlechter aussehen.

@12:53 von Bernd Kevesligeti

"... Der Minister Spahn spricht von der Logistikkompetenz ... Also Tests ... auf Arbeitsstellen in Unternehmen ... "

Nee.

Die Unternehmen haben sich bis auf Weiteres erst mal abgemeldet.
Frau Bundeskanzlerin und Herr Bundeswirtschaftsminister wollten Ende der Woche ein Treffen. Daraus wurde erst mal nichts.
Die Bundesregierung hätte erst mal internen Klärungsbedarf.

Und so gehen "Dunkelziffer"-Infizierten schön weiter zur Arbeit und infizieren in der "Dunkelziffer" noch mehr Kolleginnen/en und die infizieren in der "Dunkelziffer" ggf. im ÖPNV noch mehr Fahrgäste, und alle zusammen als "Dunkelziffer"-Infizierte infizieren ggf. weitere Fam.-Mitglieder zu Hause, wobei sich dann die Gruppe der "Dunkelziffer"-Infizierten als Schülerinnen/er/Kinder/Leherinnen/er, Schulpersonal, und externes Personal d. Schule (z.B. Reinigung), in der Schule (Schulen) treffen.
Und dann das Ganze rückwärts und wieder vorwärts ... = ... (Infektionskeise der "Dunkelziffer"-Infizierten).
So wird das nix ...

Versprechen Nr. 386?

Ich kann es nicht mehr hören. Immer wieder vollmundige Versprechen und dann kommt wieder nichts von Herrn Spahn.

Jetzt werden die Schulen nach und nach wieder geöffnet und Niedersachsen verspricht dann, dass manche Schüler und Lehrer vielleicht Ende März auch mal getestet werden. Wenn nichts dazwischenkommt ...

Bundesgesundheitsminister Spahn: „Wichtig sei deswegen die vereinbarte "Notbremse" für den Fall, dass die Zahl der Neuinfektionen wieder stark ansteigen sollten“

Wichtiger noch ist, dass er dafür sorgt, dass die nicht gezogen werden muss.
Indem er alles Notwendige tut, um seiner Verantwortung gerecht zu werden und beweist, dass seine Annahme begründet ist: „Gesundheitsminister Spahn ist überzeugt, dass ausreichend Schnelltests vorhanden sind und verweist auf Deutschlands Logistikkompetenz“

Was Spahn zu sagen hat

Am 05. März 2021 um 12:47 von ich1961

//Die alleinige Zuständigkeit liegt bei den Ländern ( und deren Chefs ), da hat weder Herr Spahn noch Frau Merkel etwas zu zu sagen. Das wird nur leider immer wieder vergessen.//

Wenn er nicht zuständig ist, sollte er vielleicht zurückhaltender mit Ankündigungen sein.

O Panik

Also wollen Sie sie alle draußen rumlaufen lassen?

@13:44 von werner1955

"... Bisher hatten wir als folge mehr als 70.000 Tote in unserem Land ... "

Das ist seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch kam, nicht das Thema.
Sondern wie hätten viele Infizierte und Tote verhindert werden können, wenn es ab Frühjahr eine - wirkliche - Strategie im Kampf gg. Corona gegeben hätte.
Was bisher als "Strategie" gelaufen ist, hat ja eben zu den vielen Toten und Infizierten und den "Dunkelziffer"-Infizierten geführt.

Bei den Schnell-Tests in Test-Zentren, Apotheken, ggf. Arztpraxen, usw. geht eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt, falls der Test positiv ist. Es folgt der PCR-Test, bisweilen läuft das über z.B. die Arztpraxen.

Selbst-Schnell-Test:
Hier besteht in der Tat - derzeit - die Gefahr, wenn der Test positiv ist, dass es eine ganze Reihe von Leuten gibt, die dies einfach ignorieren, und einfach weiter zum Arbeiten gehen, und ansonsten weiter so machen.
Das wird sich erst ändern, wenn die Unternehmen in die Test-Strategie eingebunden sind (ist abgesagt)

Irgendwie kann ich den Versprechungen nicht mehr glauben

Es ist eben nicht nur Schuld der Länder wenn es im Gesundheitswesen nicht so recht funktioniert.
Abgesehen davon , wenn alles im Bereich der Länder liegt wie einige Foristen den Minister entschuldigen, dann brauchen wir dieses Ministerium nicht .
Genügend Test vorhanden, warum wird dann von zwei auf ein kostenlosen Test zuruckgerudert?
In Verbindung mit der Aussage"Logistikweltmeister"warum dann .."es werden am Anfang nicht Überfall genügend"vorhanden sein
Dazu, so wie ich es lese zählen als eine Art Eintrittskarte nur die Schnelltest, nicht die privaten.. dann muss ich halt auch keine privaten kaufen halte mich halt an die AHA Regeln.
Gebt den Apotheken, medizinisch ausgebildeten Leuten Planungssicherheit wäre schon mal ein Schritt.
Dann , die Testzentren so wie Impfzentren irgendwo auf der "grünen Wiese", in Flächenländern mit ungünstiger Altersstruktur kaum zu erreichen für viele Bürger. Lese ich dann noch den Armutsbericht..

Schnelltests sind ein Schritt in die richtige Richtung

aber das Problem sind die Kapazitäten zum Testen. Wenn die Inzidenz über 50 liegt und ich einen zertifizierten Schnelltest benötige (wohlgemerkt wenn kein Selbsttest reicht!) dann muss ich zu einer zugelassenen Stelle:
Das nächste Testzentrum ist derzeit 20km entfernt.
An meinem Wohnort gibt es für 3500 Einwohner eine einzige Apotheke.
Unsere Hausarztpraxis am Ort ist schon ohne Corona-Tests mangels Arzthelfer(innen) personell am Limit und soll evtl ab April auch noch impfen.
Kann mir jemand sagen wie das funktionieren soll ohne das halbe Wochenende Schlange stehen für einen Test der dann auch noch höchstens 24 Stunden gültig sein soll?
Und vor allem wer das mitmacht?

@12:02 von draufguckerin

Mit dem Impfen hat man längst begonnen. Es geht bei den Punkten Impfen und Schnelltests nicht um "entweder - oder" sondern um "sowohl - als auch".

13:55 von gila.b // Wenn er

13:55 von gila.b

// Wenn er nicht zuständig ist, sollte er vielleicht zurückhaltender mit Ankündigungen sein. //

Warum ? Hat jetzt jemand " Redeverbot " für Herrn Spahn verhängt ?
Oder " Meinungsverbot "?

Wenn Ihr Satz stimmt, dürfte hier niemand mehr schreiben .

unklare Kommunikation

Durch das gleichzeitige Versprechen von kostenlosen Schnelltests und käuflichen Selbsttests durch Spahn bringen jetzt selbst Politiker in Talkshows beide Themen durcheinander.Hier wäre mehr Klarheit wünschenswert.

@ 0_Panik

Das ist seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch kam, nicht das Thema.

Doch, die Toten sind genau das Thema. Und der Aschermittwoch ist doch längst abgehakt. Lassen Sie den einfach mal weg.

Selbst gekaufte Tests: Testergebnis Privatsache?

Ich frage mich, ob ein in einem Drogeriemarkt selbst gekaufter Test, der positiv ist, gemeldet werden muss und falls ja, nach welcher Vorschrift?
Es ist m. E. schon fast ungeheuerlich, dass man erwartet, dass sich die Bürger ihre Tests zur Feststellung einer hochansteckenden Krankheit selbst kaufen sollen.
Diese Kosten hätte m. E. zumindest die Krankenkasse zu bezahlen, wobei man den Kostenersatz ja "deckeln" kann und z. B. wöchentlich 2 oder 3 Tests erstatten könnte, um Mißbrauch vorzubeugen.
Aber müssen Ergebnisse solcher selbst bezahlter Tests denn gemeldet werden?
Ich muss einen pos. Schwangerschaftstest auch niemandem melden, wenn ich nicht will ...
Ich halte die Frage einer Meldung für einen pos. Corona-Test für juristisch sehr fraglich.

Anders wäre es, wenn die Kosten von der Kasse oder den Ämtern übernommen würde. Hier würde es eine rechtliche Verpflichtung geben, das Ergebnis zu melden.

@ 13:55 von gila.b

Vielleicht hilft es, die Dinge doch etwas differenzierter zu betrachten:

Bei der Pandemiebekämpfung ist eine internationale Strategie der einzig sinnvolle und wirksame Weg - wozu sowohl die Abstimmung mit WHO wie auf EU-Ebene gehört.

Dass auf Bundesebene die nationale Koordination vorgenommen wird, ist wichtig und richtig, auch wenn in unserer föderalen Struktur manche rechtliche Zuständigkeiten Ländersache sind - auch das ist so in Ordnung, wenn man daraus kein "gegeneinander" fabriziert.

Minister Spahn hat mit etlichen Einschätzungen und Initiativen einen sinnvollen Beitrag geleistet. Bei den Themen Impfstrategie und Selbsttests/Schnelltests ist er anscheinend an seine Grenzen gekommen bzw. manchmal nicht mehr Herr der Lage gewesen.

@ ich1961, um 12:47

re 11:57 von harry_up

Komme gerade von meiner ersten Runde mit 2 meiner Hunde zurück, heute scheinen alle auf “freundlich“ gestellt zu sein; sämtliche Leute, denen wir begegnet sind, hatten ein freundliches Wort für uns 3.
Tut gut. :-)

Was Sie zu der Rolle Spahns im Getriebe der Testschaffung usw. sagen, ist mir ja klar.
Auch seine “Grenzen der Macht“.

Was ich mir vorstelle, ist eine engere Kommunikation zwischen ihm und den Gesundheitsministern der Länder, ein eher lockerer, aber vertrauensbasierter Dauerkontakt, der eine Menge Irrtümer, Missverständnisse und Fehlentscheidungen verhindern helfen könnte.
Nicht das Motto: “So, der Gesundheitsminister hat alles vorbereitet, jetzt schaut zu, wie ihr's gemanagt kriegt...“

Aber vielleicht ist so eine Vorstellung auch zu naiv...
Sicher.

Testen aktuell nicht ausreichend

Ein Test pro Woche und pro Person ist viel zu wenig. Wir kommen nicht umhin, den Lockdown - und ich bin hier für eine verschärfte Variante als momentan - fortzuführen.

Grüße, Kurt

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