Kommentare

Wenn das so weitergeht....

......wird es zwangsläufig auch eine vierte Welle geben. Nämlich eine Pleitewelle.

"Eine Öffnungsstrategie mit angezogener Handbremse"

Eine gute Umschreibung.

Mit angezogenen Handbremse kann man höchstens die Fenster öffnen. Nur vorwärts kommt man dabei nicht.

Etwas öffnen - und zur Not ...

Drei Schritte vor und zwei zurück - oder gar im Krabbengang vorwärts.
Was wir brauchen ist doch ein Wiederanlaufen "aller" Kreisläufe - aber da kommt uns die vertrackte Schuldebatte dazwischen.
Wenn man pandemiegerecht mit seinen Kolleginnen umgeht, dann können die "allzu engen" Kontakte im privaten vielleicht noch aufgeschoben werden.
Die ganzen kostspieligen Konzepte aus dem Sommer werden sich doch wohl noch ein wenig bewähren dürfen, bevor wie die Wirksamkeit der Impfungen wirklich testen dürfen.

Der zweite Schritt vor dem ersten

Sollte man nicht endlich die logische Folge der Schritte einhalten.. Erst Sicherung. dass die angekündigten Maßnahmen auch durchgeführt wreden können. Ehrliche Einschätzung, wann sie greifen, sonst kommt es erneut zu Enttäuschungen. Das wäre in seiner Auswirkung verheerend. Erst Sicherung, dass die dritte Welle durch die Mutanten nicht alle Hoffnungen zerstört und der Kampf dann auf noch höheren Niveau weitergeführt werde muss.
Das dauernde Hin-und-Her ist in jeder Hinsicht unerträglich.

Es geht

um einen radikalen Strategiewandel....

Lockerungen ab 50: nicht erreicht; und trotzdem schon Schulen und Friseure auf.
Weitere Lockerungen erst ab 35: stabil für 2 Wochen.... weit weit weg..... ohne neue Erkenntnisse oder neue Mutationen oder neue Impfstoffe entscheidet man sich dagegen, Massnahmen zu Verschärfen und Ziele zu erreichen. Einfacher ist es die Ziele zu verändern und solange schoen zu reden bis die Todeszahlen die Stimmung im Land wieder ändern. Und dann geht das Spiel von Vorne los.....
Also, machen wir lieber was erwünscht und nicht was erforderlich.
Wir sehen manchmal ein Licht am Ende des Tunnels und legen den Rückwärtsgang ein....zwei Schritte vor und ein zurück....
Das ist schlicht ein extrem schlechtes Krisenmanagement....
Deshalb, Kabinettsumbildungen in Land und Bund: "Heute".

Etwas oeffnen und zur Not bremsen

welche unsinnige Strategie. Entweder es geht oder es geht nicht.

Wegen dieser unsinnigen Bekaempfungspolitik haben wir die Misere.

Vor 13 Monaten haette man den Virus kontrollieren koennen. Jetzt ist es zu spaet.

Die offenen Grenzen zu Beginn kann man nicht mit Grenzkontrollen jetzt nachholen.

Macht die Grenzen und die Geschaefte auf. Jeder kann sich selbst schuetzen, wer will. Der Staat hat schon versagt.

Unsere Kanzlerin und die MPs

Unsere Kanzlerin und die MPs halten also daran fest, Blumenläden, gartenmärkte, kosmetikstudios als nächstes öffnen. Wir sollen uns Ostern wieder mit Verwandten und x hochinfektiösen Kindern treffen dürfen. Die Gastronomie bleibt weiter zu und darf vielleicht öffnen, wenn die tagesinzidenz über mehrere Tage nicht steigt. Was stimmt in unserem Land nicht. Merken die echt nicht mehr, was sie diesen Menschen antun. Die büßen für die ganze verfehlte Politik und sehen immer noch kein Licht am Ende des Tunnels.

Alles nur ein Tropfen auf dem heißen Stein

So lange es diese Regierung nicht hinbekommt die Bevölkerung zügig durchzuimpfen wird sich an der Jojo-Situation Öffnen-Schließen-Öffnen-Schließen ... nichts mehr ändern. Die Zeit, die jetzt schon wieder mit der Diskussion über den Astraseneca Impfstoff vertan wurde und weiterhin vertan wird, hätte die Regierung einzig und alleine für das Thema Impfen nutzen müssen. Astraseneca Impfstoff an die niedergelassenen Ärzte ausgeliefert, die priorisieren ihre Patienten durch, fertig. Wieviel Patienten jeder Hausarzt hat, liegt ja wohl den Krankenkassen vor. Anhand dessen wird der Impfstoff an die Hausärzte verteilt. Ständig neue Gruppen hierfür zu finden und am Ende den Impfstoff an Tschechien zu verschenken oder einfach vergammeln zu lassen ist eine Unverschämtheit. Für jeden weiteren Corona Toten, der durch diese Unfähigkeit stirbt, muss die Regierung zur Verantwortung gezogen werden. Es reicht!

Ich bin gespannt

Mal sehen was und wer sich heute durchsetzt.
Eines dürfte sich mittlerweile auch in Berlin und in den Staatskanzleien durchgesetzt haben: eine neue Strategie muss her! Und zwar nicht in Form von Arbeitsgruppen sondern von konkreten Plänen und Zielgrößen. Die sollten dann auch für Schließungen gelten. Allerdings sollte man beachten wo und wer sich infiziert. Bricht das Virus in einem Altenheim aus und treibt die Inzidenz auf 200+ macht es wohl kaum Sinn lokal alle in einen Lockdown zu schicken.

Politik hat lange sehr viel Vertrauen von uns Bürgern bekommen. Heute würde ich die Damen und Herren gerne daran erinnern das sie zwar die CEOs der Deutschland AG sind, wir jedoch der Aufsichtsrat der eine klare, einheitliche und differenziertere Strategie erwartet!

Die in Aussicht gestellten

Die in Aussicht gestellten Schnelltests erhöhen die Eigenverantwortung und dürfen keine falsche Sicherheit erzeugen, denn sie sind eine Momentaufnahme, die bei negativem Ergebnis durch Vernachlässigung von Abstand, ffp2-Maske und Hygieneregeln und signifikanten Kontakt zu einem infizierten Menschen schnell Makulatur sein kann. Es braucht die Selbstverantwortung daher nicht nur bei einem positiven Befund, bei dem man umgehend einen PCR-Test veranlassen muss und strikte Quarantäne einhalten muss.
Kurz gesagt: Die Gefahr der Schnelltests besteht einerseits darin, sich in falscher Sicherheit zu wiegen (Sicherheit gibt es nicht ohne Impfstrategie), und andererseits in einer Vernachlässigung der AHFL-Regeln incl. Kontaktreduzierung, die die Basis der Pandemie-Bekämpfung bleiben.

Seit vielen Monaten

Seit vielen Monaten unkoordiniertes Stückwerk, von keiner Sachkenntnis beeinflusst, alles mit Blick auf das Wahljahr und die politische Karriere. Was haben sie gelacht, als ihnen die Kanzlerin, als Physikerin wenigstens von der Ausbildung her für die Mathematik urteilsfähig, versucht hat zu erklären, was "exponentielles Wachsum" bis Weihnachten bedeuten könnte. Wenn die Seuche sich durch Mutationen so verschärft, wie es sich abzuzeichnen scheint, wird man sich hoffentlich an die Zauderer erinnern und wie sie ihr Mäntelchen nach dem Wind gedreht haben, ohne die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung vor ihre eigenen Interessen gesetzt zu haben. Wir haben sie gewählt, wir haben sie verdient.

Alles nur scheinbar?

Nur impfen hilft. Es scheint, als hätten wir zwar nicht viel Impfstoff, aber diesen schaffen wir nicht an den Mann oder Frau zu bringen.
Jetzt sollen Schnelltests helfen. Man versucht die Infektionsträger frühzeitig herauszufinden. Habe ich verstanden. Bedenkt man die Anfänge, wie schnell sich das Virus verbreitet hat, von ganz wenigen Infizierten auf ganz viele, dann muss man nur den Einen oder Anderen Infizierten übersehen und schon hat die ganze Schnelltesterei keinen Sinn. Schade dass man hier keine Wetten abschließen kann.

Es ist ein Desaster

Wieder keine zielgerichteten Maßnahmen.
Wieder Handeln auf Sicht.
Wieder Verlängerung durch das Corona-Tribunal.
Der Inzidenzwert wurde durch die Leistungsfähigkeit der Gesundheitsämter begrenzt.
Nun wird er ohne Bezug zum Ursprungsgedanken permanent verändert und unendlich andauernde Maßnahmen damit begründet.
Die einzig relevante Zahl sollte doch die Auslastung der Krankenhäuser sein bzw. die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe.
Schaut man sich die Zahlen der Auslastung an, gibt es hier kaum Veränderung in den letzten Jahren.
Außer natürlich die sinkende Anzahl an Intensivbetten.
Und doch duldet/befürwortet ein Großteil der Bevölkerung die Grundrechtseinschränkung kritiklos und erachtet die Arbeit der Regierung in der Pandemie als erfolgreich.

Einfach unfassbar.

Ich oute mich mal

Der Lockdown muß bestehen bleiben, für den Rest des Jahres bzw bis der Inzidenz unter 10 sinkt.
Ich hatte bisher keinen Tag Arbeitsausfall, ich bestelle nur im Internet und ich seh meine Familie täglich.
Aber ich bin nicht egoistisch.
Wenn alle, die vom Lockdown keine finanziellen Nachteile haben, 20 Prozent ihres monatlichen Lohnes an den Staat abdrücken dürften, um die finanziell Lockdown geschädigten zu unterstützen, würde ich das gerne mit gutem Gewissen machen.
Würden das andere Lockdown Vorteilszieher auch so handhaben?

Trial and Error

Öffnungsstrategie ist gut! Strategie nenne ich ein Vorgehen, dass vorher geprüft und geplant wird. Hier handelt es sich eher um "Trial an Error". Hoffen wir, dass das gut geht.

Die Bundesländer machen leider wieder mal, was sie wollen. In Bremen sind die Schulen wieder geöffnet - in Vollbesetzung! Gegen den Willen der Eltern, gegen den Wunsch der LehrerInnen. Die Kinder sitzen mit warmen Klamotten bei geöffneten Fenstern mit viel zu wenig Abstand in den Klassen.
Ich weiß nicht, ob unserer Bildungssenatorin klar ist, was sie da zu verantworten hat. In 4 Wochen werden wir es sehen.
Mir graut davor.

Die Vernunft und der Druck der Strasse

Ich würde mir wünschen, wenn die Politik jetzt nicht dem Meinungsdruck nachgibt und uns in ein Regelungschaos stürzt. Ich sehe und höre bei uns plötzlich mehr Populisten, die sich für Wählerstimmen positionieren, als bisher vorstellbar. Wie möchten man denn z.B. Einkaufstourismus vermeiden, wenn ein Nachbarlandkreis öffnet? Impfen, Impfen, Impfen und bitte noch mehr sichtbare Aufklärung zu den verwendeten Vakzinen. Dann -und nur dann- sind wir im Sommer mit dem Schlimmsten durch.

Ärztepräsident warnt

Auch nach einem negativen Selbsttest selbstverständlich weiter Maske und Abstand. Nach positivem Testergebnis natürlich PCR. Warum dann bitte den Selbsttest machen?
Eine Branche hat hier auf jeden Fall die Nase vorn-die Hersteller dieser Tests.

rer Truman Welt

Das Ergebnis dieser Beratung zu erwarten ist doch so spannend wie das Anschauen des 74er Endspiels der Fussball Weltmeisterschaft. Was kommt raus? Na, es wird beschlossen was bereits beschlossen und schon umgesetzt ist, gewarnt und irgendwas in Aussicht gestellt und verlängert - was sonst? Der Schnee von heute ist von gestern.
Daß sich nun zwei Haushalte treffen dürfen mit maximal 5 Personen, das sollte ein Politiker vor dem Hintergrund zunehmender Injektionen einmal detailliert erklären. Das ist so willkürlich wie blödsinnig und ausschließlich dem Druck der Bürger geschuldet. Deshalb der Hinweis auf die Notbremse, die schon gezogen ist, bevor die Fahrt überhaupt losgeht.

Das ist ja

eine merkwürdige Strategie,etwas öffnen und dann wieder schließen, ich glaube bald nichts mehr was man mir erzählen will von Seiten der Politik.

@Sebastian15 um 07:52

"Wenn..."

Das "Wenn" können sie ersatzlos streichen.

Die Pleitewelle wird es geben. Sie Rollt breit seit dem Ersten Lockdown.
Allerdings wäre sie auch ohne diesen nicht zu verhindern gewesen da die Kundschaft dann eben aus Angst ferngeblieben wäre - was sie wahrscheinlich auch so noch nach der Öffnung tun wird. Nicht komplett, aber genug damit die kleinen kaum Chancen haben.

@Sebastian15 - vierte Welle, Pleitewelle

Sie wissen ja wer diese zu verantworten hat.

Richtig : Es sind die Corona-Leugner,Maskengegner,Fake-News Verbreiter über Impfstoffe welche aus politischen Gründen sich an keine Vorgaben halten.

Warum hält man gerade bei der

Warum hält man gerade bei der Öffnung der Gastronomie so am inzidenzwert fest? Für keinen anderen Bereich ist der von belang.

Lockerungen

Nun versucht die Regierung den Bürgern ein klein wenig "Freiheit" zurück zu geben, ist es einigen wieder nicht recht.
Der eine fordert wie so oft den "Rücktritt" der Regierung.
In meinem Landkreis ist der Inzidenzwert seit 4 Wochen unter 35, das Bundesland selbst liegt bei 60. Deshalb wird im Landkreis nicht mehr geöffnet, wie im Bundesland.
Noch etwas zur Regierung wählt im Herbst die richtigen, dann wird alles besser. ( Ironie aus)

07:55 von Tada Ich möchte

07:55 von Tada

Ich möchte mich auf einen Ihrer Posts von gestern beziehen.

Am 02. März 2021 um 19:42 von Tada
19:32 von Der freundliche...
Die größte Risikogruppe waren die Bewohner der Altenheime.

Ich möchte Sie auf eine s e h r falsche Sicht hinweisen !!
In der
1. Prioritätsgruppe sind 8,6 Mio.,
2 . Gruppe 13,8 Mio.,
3: 14,9 Mio
4: Gruppe ( keine erhöhte Priorität ) 46,6 Mio. Menschen zu verorten.
Also sind in den Risikogruppen ca. 38 Mio. Menschen ( !!! ) - im Gegensatz dazu die Pflegeheimbewohner : 1 Mio. !!!
Sollte man mal drüber nachdenken .

Quelle:
"https://interaktiv.morgenpost.de/corona-impfungen-deutschland-bundeslaender-weltweit/"

Das ist unter " Warteschlange "etwas weiter unten zu finden.

Alles nur ein Tropfen auf dem heißen Stein

Pool Roboter: Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen. Vor lauter Angst irgendetwas nicht bedacht zu haben und in der Fairness und sozial Diskussion angreifbar zu sein, wird gezögert, gezögert, gezögert.
Auch ich finde Vordrängler sind einfach asoziale ...., aber (und ok. vielleicht bin ich da auch etwas naiv) ich glaube daran das der größte Teil der Bevölkerung sich vernünftig verhält. Und jeder der geimpft ist, minimiert das Risiko für andere. Also auch wenn sich irgendein blöder Oberbürgermeister sich mal wieder vordrängelt ... soll er halt bei den nächsten Wahlen abgestraft werden.
Wichtig ist einzig, das wir schnell impfen und uns nicht in Bürokratie verzetteln.

@ Pool Roboter

Alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein ? Nicht mal das ! Denn all das von Maskenpflicht, manischer Testerei bis Lock down hat die RKI-Coronafallzahlen weder signifikant noch mit der Lupe erkennbar senken können und hat sich alles nur als pandemie-verlängernde Groko-Scharlatanerie erwiesen. Und wenn man schon mal in der Vorschau wissen will, wie ein durchgeimpftes Land ausschaut, der schaue nach Israel, wo nach der Durchimpfung die Coronafall- und Virusmutatuinszahlen noch weiter steigen. Für echte Wissenschaftler völlig klar. Für Pseudowissenschaftler wie Drosten & Lauterbach mysteriös.

08:38 von andererseits Ich

08:38 von andererseits

Ich muss Ihnen - leider - vollkommen zustimmen.

In der Selbstverantwortung sehe ich auch sehr große Probleme. Für mich wird es zu viele geben, die einen positiven Test verschweigen und zum Alltagsgeschehen zurück kehren - ohne auf die logischen Folgen zu achten.

im Winter in steigende Fallzahlen hinein lockern

Die Fakten sind ja seit langem bekannt. Dass Covid19 mind. 0,6% der Bevölkerung tötet (in Dtld. wären das eine halbe Million Tote), wenn es sich unkontrolliert verbreitet, kann man an Zahlen einzelner Counties in den USA ablesen und konnte man schon im letzten Frühjahr an den Fallzahlen von New York und Bergamo ungefähr hochrechnen. Dass ca. 5-10 mal so viele Menschen (das wären in Dtld. mehrere Millionen Menschen) mit mittel- und langfristigen Folgen ist noch nicht so lange aber auch schon einige Zeit bekannt. Dass das Virus sich im Winter besonders gut verbreitet aber auch im Sommer nicht "verschwindet" wissen wir aus Spanien, Italien und Brasilien. Jetzt hoffen wir (wie auch schon im November), dass es irgendwie schon gut geht. Ja ich weiß, dass Lockdowns katastrophale Nebenwirkungen haben und theoretisch würde mit mehr Vernunft aller (und nicht nur eines Teils) das Virus auch ohne Lockdown kontrollierbar sein. Hat nur leider bisher nirgendwo auf der Welt geklappt. Schauen wir mal.

@ Am 03. März 2021 um 08:28 von peterpan25

> Allerdings sollte man beachten wo und wer sich infiziert. Bricht das Virus in einem Altenheim aus und treibt die Inzidenz auf 200+ macht es wohl kaum Sinn lokal alle in einen Lockdown zu schicken.

Und deenoch wird es bei weiterer starrer Festlegung auf die Inzidenzwerte so kommen.

Ganz ehrlich

Es ist mir total egal, ob in Berlin die Nagelstudios offen haben und in Bremen nicht. Oder welchen Konstruktionen für Schulunterricht im Ruhrgebiet gelten. Meine Frau hat schon Schwierigkeiten zu verstehen, was diese Woche an ihrer Schule angesagt ist. Mittwochs MP-Konferenz, dann tagt am Donnerstag das Landeskabinett (Bayern) und am Freitag kommt eine Mail an den Rektor, was am Montag gelten soll.

Was da heute nach langer Diskussion beschlossen wird, wird keine Überraschung sein. Ist ja alles in den letzten Tagen schon gespoilert worden. Öffnungen nicht nach validen Infektionsdaten, sondern danach, was gerade populär ist - Frisuren und Stiefmütterchen. Inzidenzwerte sind inzwischen egal.

"Fahren auf Sicht" war noch nie so offenkundig wie derzeit.

ich oute mich mal

Sehr guter Grundgedanke,

ich würde es aber etwas anders angehen.
Der Soli muss wieder her. Für alle die nicht unmittelbar von der Krise betroffen sind.....
und für alle bedeutet nicht nur für normale Arbeitnehmer, sondern auch Betriebe
die nicht unmittelbar betroffen sind!

Wir brauchen Mut - und andere Berater

Eine Inzidenz von 50 ist quasi „virenfrei“. In Italien wird darunter quasi alles geöffnet.

In Schweden ist sowieso alles auf, mit kleineren Einschränkungen und dem Fokus auf Kontaktreduzierung im privaten und geschäftlichen Bereich.

In vielen Ländern gab es strengere Einschränkungen und Schließungen erst bei Inzidenzen über 500.

Das „Ziel“ ist es ohnehin, dass wir alle immun werden. Das geht nur über die Infektion, auch mit Impfung.

Für die Allermeisten ist so eine Infektion nicht belastender als eine Impfung. Und den anderen hilft die Impfung dabei keinen schweren Verlauf zu haben.

Statt weiter lockdown zu betreiben, sollten wir Schulen komplett aufmachen, regional alle Geschäfte öffnen und private und geschäftliche Treffen bis 10 Personen oder mehr mit Schnelltests zulassen.

Man kann und muss nicht jede Infektion verhindern. Man muss Infektionen bei der Hochrisikogruppe verhindern und super spreading events.

Dazu braucht man aber keinen lockdown.
Selbstschutz schon eher

Unsere Politiker sind es …

… gewohnt, auf Ereignisse mit Verordnungen und Gesetzen zu reagieren - und scheinen dabei oft nicht in der Lage zu sein zu unterscheiden, wann das geht und wann grundsätzlich nicht, nämlich bei Gesetzmäßigkeiten zB der Physik oder wie hier der Biologie. Erinnert mich an das folgende Ereignis:
Am 7.11.1940 stürzte die riesige Tacoma- Bridge im US-Bundesstaat Washington aufgrund eines Konstruktionsfehlers ein (beeindruckende Filme davon im Netz).
In der Folge beeilte sich ein Politiker zu versichern: „We will rebuild the Tacoma-Bridge exactly as before!“
Worauf der berühmte Aerodynamiker von Kármán hierzu bemerkte: „If you rebuild the Tacoma-Bridge exactly as before, it will fall in the same river exactly as before.“
Bis heute offenbar nichts dazugelernt … :-))

@ sonnenbogen, um 08:06

Ihre Folgerung:

“Also, machen wir lieber was erwünscht und nicht was erforderlich.“

Dieser etwas missverständliche Satz mündet in Ihre Folgerung, dass ein extrem schlechtes Krisenmanagement eine Kabinettsumbildung in Bund und Ländern erfordere - ziemlich illusorisch zum jetzigen Zeitpunkt.

Es scheint bei vielen Menschen der Punkt erreicht, an dem sie sich “lange genug gegängelt“ fühlen, dabei aber 2 Dinge außer Acht lassen:

1. Die auf zu hohem Niveau verharrende Inzidenz ist auf der erhöhten Ansteckungsrate des mutierten Virus zurückzuführen.

2. Momentan besteht die wirksamste Methode gegen die Ausbreitung immer noch in der Kontaktbeschränkung.

So gut der Überdruss und die Not sehr vieler Menschen, Betriebe, Institutionen zu verstehen ist:

Was wird es bringen, alles zu öffnen, wie viele fordern, und in 4 Wochen traut sich kaum noch jemand aus dem Haus, weil er Angst haben muss, sich aufgrund in die Höhe geschossener Inzidenzwerte anzustecken?

Druck der Strasse???

Ich finde, es sollten endlich die aufstehen, die aktuell den Lock Down (und auch die Politiker) bezahlen - die Steuerzahler (nein, nicht die Beamten und andere Berufsgruppen die von Steuergeldern finanziert werden - die, die echt etwas zur Wertschöpfung in unserer Gesellschaft beitragen). Ich denke, deren Risikoabschätzung wird zu einem sehr eindeutigen Schluss kommen - Lock Down Ende und zwar sofort und dann ran ans Schulden abtragen und zwar nicht durch Steuererhöhungen sondern durch Vermeidung unnötiger Ausgaben sowie dem Ankurbeln der Wirtschaft - nur mit Wachstum schafft man das...

08:49 von Ein Demokrat //

08:49 von Ein Demokrat

// Wieder keine zielgerichteten Maßnahmen.//

Wie sehen diese denn Ihrer Meinung nach
aus ?

// Wieder Handeln auf Sicht. //

Fragen Sie mal den Virus, was der so vorhat. Dann können Sie " das auf Sicht fahren " lassen.

// Wieder Verlängerung durch das Corona-Tribunal.//

Das gab und gibt es nicht !

// Und doch duldet/befürwortet ein Großteil der Bevölkerung die Grundrechtseinschränkung kritiklos und erachtet die Arbeit der Regierung in der Pandemie als erfolgreich. //

Mag daran liegen, das viele Verstanden haben, worum es geht. Ich fühle mich durch die Maßnahmen nicht eingeschränkt und schon gar nicht meine Grundrechte. Und die Arbeit der Regierung ist nicht fehlerlos, aber durchaus anzuerkennen.
Sie hätten vermutlich alles von Anfang an richtiger gemacht ??

@Steppo1402

ich zahle bereits ca. 40% meines Gehaltes an den Staat in Form von Steuern - wieso sollte ich da jetzt noch einmal 20% oben drauf legen. Der Staat kann doch bei den Angestellten und Beamten sparen, die durch den Lock Down eh nichts zu tun haben....mit fallen da spontan ca. 600 Parlamentarier in Berlin ein die gerade keiner mehr fragt und die somit nicht mehr benötigt werden

Jetzt schnell d. Schnell-Tests in Massen beschaffen

Der Bundesgesundheitsminister muss jetzt schnell sagen, wann wo wie viele Schnell-Tests für wen zur Verfügung stehen.
Die 1.Welle der Beschaffung muss jetzt schnell abgeschlossen werden. Und die 2.Welle der Beschaffung muss sofort anlaufen, und noch besser organisiert sein als in der 1.Welle.
Und er muss schnell jetzt sagen, wo überall die Einweisungen/Schulungen der Schnell-Tests sein sollen, und wer da die Schulungen/Einweisungen durchführt.
Und er muss jetzt schnell sagen, wo diese Schnell-Tests kostenlos durchgeführt werden, und wo die Schnell-Tests angesiedelt sind.

Die Massen-Schnell-Tests sind bekanntlich eine Bazooka im Kampf gg. Corona, und das mit großem Wumms. Viele asiatische Staaten, Insel-Staaten, und auch Australien und Neuseeland, haben diese Schnell-Tests schon im Frühjahr2020 sehr erfolgreich im Kampf gg. Corona im Einsatz.

Wie bekannt, dass Corona-Impfen läuft noch mit angezogener Handbremse und ausgeworfenem Schlepp-Anker an. Das dauert Alles noch.

08:52 von Steppo1402 Würde

08:52 von Steppo1402

Würde ich, aber ich bekomme " nur " das Pflegegeld ( für die Pflege meines Mannes ) der Stufe 2 = 316 Euro.

in den Sommer mit hoher Inzidenz starten

Fakt ist auch, dass angesichts der prognostizierten Impfstofflieferungen ungefähr ab Juni/Juli ein relevanter Anteil der Bevölkerung geimpft ist, um die Dynamik von Covid19 zu brechen (immer unter der Voraussetzung dass keine resistente Variante die Karten neu mischt). Jetzt kann man natürlich viel über Impfstoffdesaster lamentieren obwohl Europa eine der wenigen Gegenden der Welt ist, die überhaupt eine schnelle Impfperspektive haben und es eigentlich auch immer klar war, dass das Hochfahren der Produktion etwas Zeit kostet. Das Lamentieren ändert aber nichts an der Situation. Jetzt ist die Frage, wie überbrückt man die Zeit bis dahin. Versuchen, so wie letztes Jahr die Fallzahlen zum Frühling nach unten zu bringen um dann wieder einen entspannten Sommer zu haben wie letztes Jahr. Oder lockern, weil alle keine Lust mehr haben und mit hohen Inzidenz Zahlen in den Sommer gehen um dann bis Juni/Juli weiter so ein quälendes Gewürge wie jetzt zu haben. Schauen wir mal.

08:55 von McChina Sie haben

08:55 von McChina

Sie haben recht.
Und wenn ich lese ( Videotext ), das die FDP, die Linke und die AfD die sofortige Öffnung von allem fordern, wird mir schlecht.

Die Infizierten sind das Problem ...

Seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam wurde die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen nicht müde in den Medien zu melden, dass die Pandemie sehr gefährlich ist. Das Gesundheitssystem darf auf keinen Fall überlastet werden, was sehr gefährlich wäre.
Jetzt kommen gefährliche Mutanten dazu. Das verschärft die gefährliche Lage nochmal.

Die gesamte Zeit über bis dato. waren die Verantwortlichen nicht in Lage eine Strategie vorzulegen, was denn eigentlich mit den Infizierten geschehen soll.
Es kann nicht richtig sein, alle 14Tage die Lage als gefährlich einzustufen, aber dann nicht sagen, was mit dem eigentlichen Problem - die Infizierten - werden soll.

Es kann nicht sein, dass nun die gefährliche 3.Welle anrollt, und die Infizierten zur Absonderung nach Hause zu ihren Fam.-Mitgliedern zurück müssen.

Hier müssen die Verantwortlichen jetzt schnell sagen, wie hier die Strategie aussehen soll.

Impfungen

Inzwischen kann wenigstens niemand mehr behaupten, es wäre zu wenig Impfstoff da. Laut BMG sind bislang über 10 Mio. Dosen geliefert worden, aber nur 6,5 Mio. Dosen verimpft. Liegen also 4 Mio. Dosen in Kühlschränken. Das würde reichen, um die Hälfte der Bevölkerung Israels 1x zu impfen. Immerhin wurden gestern 200000 Dosen verimpft. Wenn wir aber bis Ende September 70% der Bevölkerung geimpft haben wollen, müssen es täglich 600000 sein.

Jeder Tag, an dem wir darüber diskutieren, wer jetzt womit, wann geimpft wird, erhöht die Differenz.

Statt dessen konferieren sie über Lockerungen und über eine Inzidenz von 35 oder 50, die man mit Lockerungen garantiert nicht erreicht.

Derweil darf man keinen Hotelurlaub an der Ostsee machen, kann aber nach Tansania, Dubai oder Mexiko fliegen (kenne solche Leute).

@ Schaefer, um 08:43

“Es scheint, als hätten wir zwar nicht viel Impfstoff, aber diesen schaffen wir nicht an den Mann oder Frau zu bringen.“

Da “muss“ ich Ihnen zustimmen.

Gerade noch kam in den hiesigen Nachrichten, dass gestern in Krefeld (wohl nicht zum ersten Mal) Impfstoff von AZ übrig geblieben sei und man dort aufgerufen habe, abweichend vom vorgesehenen Impfplan ErzieherInnen... zu impfen.

Und das, obwohl inzwischen klar feststeht, dass dieser Impfstoff in seiner Wirksamkeit absolut vergleichbar ist mit den anderen.

Da wird in vielen Kommentaren auf die beabsichtigten Maßnahmen der Regierung geschimpft, das reicht bis hin zur Forderung nach Kabinettsumbildung - vielleicht sollten sich diese Leute stärker dafür ins Zeug legen, ihren Mitmenschen die Impfung nachdrücklich zu empfehlen.

08:23 von Sonnenstern

>>Unsere Kanzlerin und die MPs halten also daran fest, Blumenläden, gartenmärkte, kosmetikstudios als nächstes öffnen. Wir sollen uns Ostern wieder mit Verwandten und x hochinfektiösen Kindern treffen dürfen.<<

Die Regeln zu Besuchen werden eventuell gelockert, aber nicht unbegrenzt möglich sein.
Sie werden auch nicht verpflichtet dass Sie sich mit Ihren "hochinfektiösen Kindern" treffen. UNd keineswegs müssen Sie in Blumenläden, Gartenmärkte, Kosmetikstudios.
Zumindest in den beiden Ersteren dürfte die Ansteckungsgefahr, bei Einhaltung der Hygieneregeln, gleich Null sein.

Gesundheitsminister Spahn hat

Gesundheitsminister Spahn hat sicher in den letzten Monaten viel sinnvolles getan in der Pandemiebekämpfung. In der letzten Zeit scheint er doch etwas überfordert, zunächst mit seinen zumindest unglücklichen Äußerungen zu Impfstrategie und Schnelltests, jetzt auch mit seinen Aussagen zum Abstand zwischen erster und zweiter Impfung: Die Begründung, man verlängere den Abstand, damit mehr Menschen schneller die erste Impfdosis bekämen, ist fachlich falsch, denn allein Untersuchungsergebnisse der Wirksamkeit können dafür eine Begründung sein; und sie ist als Signal zumindest missverständlich, denn eine erste Impfung bewirkt keinen hinreichenden Schutz, weil die volle Wirksamkeit der Impfung etwa 10-14 Tage nach der zweiten Imfpung einsetzt. Ein Gesundheitsminister sollte bei diesem wichtigen Thema wissen, was er sagt. Dem RKI widerspricht das, was Spahn sagt: https://kurzelinks.de/36hh

@Ibelin - "Wegen dieser unsinnigen

Bekaempfungspolitik haben wir die Misere."

Nee, die Misere haben wir wegen eines Virus, bei dem zu viele Leute es für albern halten, sich und andere davor zu schützen.
Und weil - jedenfalls bei uns - nicht durchgesetzt wird, dass Leute die Regeln einhalten.

Das Foto der Tagesschau vor ein paar Tagen aus München: eine Wiese voll mit Menschen - in Grüppchen ohne Maske und Abstand - während die maskierte Polizei vom Rand aus zuschaut, sagt eigentlich alles.
Wenn eine COVID-19-Infektion gleich sichtbar wäre - etwa wie eine Pest-Infektion - dann würden Menschen sich schützen, und zwar bis zur Aggression.

Da man es nicht sieht, ist es "cool" sich über alles hinwegzusetzen, aber von den Regierungen zu fordern, dass sie für uns "Schadensfreiheit" regeln - und zwar 100%ig.

Wir müssen aufhören, im Kindergarten-Modus zu leben. Es gibt zu viele, die dabei Leben, Gesundheit und/oder Existenz verlieren.
Und vom medialen Dauerjammern auf oder unter Expertenniveau wird's auch nicht besser.

Regierung windet sich wie ein Aal

Auf die „Wissenschaft“ (genauer: ausgewählte Berater) mag man inzwischen nicht mehr so gern hören (beim letzten Gipfel blieben die gar außen vor), da Mediziner (zu denen Virologen auch gehören) eher zur Vorsicht mahnen.

Die frühere Hoffnung auf „wärmere Temperaturen“ hat sich auch als trügerisch erwiesen. Das Virus mutiert immer häufiger (bis Frühjahr 2020 gab es EINE wesentliche Mutation, inzwischen gibt VIER „große“, zwei davon aus Ländern mit hoher Impfquote!

Die EMA soll deshalb auf politischen Druck hin ihr Zulassungsverfahren so straffen, dass angepasste Impfstoffe quasi nach wenigen Wochen zugelassen werden können.

Tatsächlich verschiebt das den Flaschenhals zu den Herstellern.

Und zu den für die Impfkampagnen Verantwortlichen: denn die Varianten sind zT so verschieden, dass die 80jährigen bald erneut geimpft werden müssen.

Und die Komplexität Paralleler Versionen von Impfstoffen wird man wohl kaum noch beherrschen können, wenn es schon jetzt bei der Organisation hakt!

Ich glaube nicht daran...

...dass bei der "Corona-Bekämpfung" in den nächsten sechs Monaten ein Zustand erreicht wird, mit dem sich Politik, Mediziner oder ein erheblicher Teil der Foristen hier zufrieden geben. Es sind schließlich noch über 80 Millionen Menschen in Deutschland nicht positiv getestet und auch nur etwa 10% geimpft. Da sind noch jede Menge Neuinfektionen drin.

Was ich aber glaube ist, dass mit jedem Tag Lockdown in Betrieben und Unternehmen, die jetzt seit einem Jahr als unwichtig betrachtet und teilweise völlig allein gelassen werden, der Untergang mit großen Schritten näher kommt. Das betrifft Millionen Menschen. Und ich bin mir nicht sicher, ob das am Ende nicht mehr Opfer fordert, denn man sollte eins nicht vergessen: Auch Armut tötet.

@ draufguckerin, um 08:53

Es gefällt niemandem, aber so ist es:

Außer hier und da vorsichtig zu probieren, welche Öffnung welche Konsequenzen mit sich bringt, bleibt den Verantwortlichen doch kaum eine andere verantwortbare Möglichkeit.

Das ist in der Tat wie “Trial Land Error“.

So sehr Ihre Sorge nachvollziehbar ist:

Was halten Sie von den hier dauernd zu lesenden Forderungen nach “alles öffnen, wir haben die Nase voll“?

Davor graut mir.

Weitere Öffnungen müssen möglich sein

Das sind die Außenbereiche der Gaststätten, Restaurants, Bäckereien, Konditoreien, Cafes, usw.
Auch diese Bereiche haben Top Hygienekonzepte mittels AHA-Regeln.

Die Städte hatten über lange Zeit ihre Innenstädte so gestaltet, dass hier ein Gesamtkonzept von Einkaufen und den o.g. Bereichen entstand. Hier ist viel Arbeit und Geld über Jahre hinweg investiert worden.

Daher macht es keinen Sinn den Einzelhandel in vorsichtigen Schritten zu öffnen, aber die o.g. Bereiche müssen dicht und zu bleiben.

Viele Leute die Einkaufen gehen, wollen dann im Anschluss gerne mal was essen und was trinken gehen.
Und da bieten sich die o.g. Außenbereiche gerade bei schönem warmen sonnigen Wetter an.

Die o.g. Bereichen das Öffnen behördlich zu verbieten ist nunmehr in keinster weise mehr nachvollziehbar.

@ 08:47 Sonnenstern (Vorgängermeldung)

Um "Bestrafung" und "autoritäre Gelüste" ging und geht es bei der Pandemiebekämpfung zu keiner Zeit. Aber einigen ist es anscheinend zu viel oder zu kompliziert, die verschiedenen Aspekte von Gesundheitsschutz, Freiheitsrechten, sozialen/psychischen und ökonomischen Folgen nicht einseitig aufzulösen. Und Einseitigkeit ist in der Pandemiebekämpfung verheerend - auch wenn's manche*r nicht mehr hören mag...

@andererseits

"Kurz gesagt: Die Gefahr der Schnelltests besteht einerseits darin, sich in falscher Sicherheit zu wiegen (Sicherheit gibt es nicht ohne Impfstrategie), und andererseits in einer Vernachlässigung der AHFL-Regeln incl. Kontaktreduzierung, die die Basis der Pandemie-Bekämpfung bleiben."

Ich bin öfters nicht ihrer Meinung aber hier kann ich Ihnen vollkommen zustimmen .

Die Gefahr besteht dass durch die eher einseitige Konzentration der Politik auf diese Schnelltests das Tempo beim Impfen vernachlässigt wird .
Wir brauchen diese Schnelltests , aber was wir vor allem brauchen ist eine massive Steigerungen bei den Impfungen .
Da müssen auch schnellstens Hausärzte , Betriebsärzte und auch Apotheken miteinbezogen werden .
An den Impfstoffmengen wird es bald nicht mehr mangeln , deshalb muss die Infrastruktur für Massenimpfungen schnellstens eingerichtet werden .

Natürlich bleiben über dem Allem die bisherigen Hygieneregeln wichtig , ohne diesen "Basisschutz" geht es auch zukünftig nicht .

"Wäre da nicht ein wachsender

"Wäre da nicht ein wachsender Druck aus jenen Bereichen, die seit vier Monaten geschlossen sind, und wäre da nicht Ermüdung und teilweise auch Verzweiflung vieler Menschen ob der Maßnahmen, dann wäre jetzt nicht die Zeit, um über Lockerungen zu diskutieren."

Ahja, darum geht's also...eigentlich sind Lockerungen nicht angebracht aber weil die Menschen jammern und müde sind machen wir es trotzdem... Super Plan bzw Strategie.

Und wie kann man sich regionale Lockerungen vorstellen, kommen dann innerdeutsche Reisseverbote? Oder wie will man verhindern das die Menschen dann den Nachbarlandkreis überlaufen wenn dort fast alles offen ist, bei sich im Landkreis aber alles zu ist? Denn genau das wird passieren...

Einmal richtig und nicht so zögerlich, wie bisher.

Betrachtet man die sehr hohe Sterberate alleine in den vergangenen 3 Monaten an (01.12.: 17.177 / 01.03.: 70.514 (Quelle:statista)) ist es absurd, jetzt schon über Öffnungen überhaupt laut nachzudenken! Bevor irgendwelche Lockerungen beschlossen werden, die vermutlich innerhalb kürzester Zeit wieder kassiert werden müssen, sollte einmal richtig für etwa 1 Monat alles, außer System relevanten Einrichtungen, herunter gefahren werden. Außerfamiliäre Kontakte auf NULL! Hätte die Politik von Beginn an den Mut dazu gehabt, wären wir vermutlich schon gut über den Berg... Über 53.000 Tote innerhalb von nur 3 Monaten sprechen doch eine deutliche Sprache und klagen an! Wie kann es z.B. sein, dass die gefährlicheren Mutanten mittlerweile schon mehr als 1/3 der Infektionen hierzulande ausmachen? Vermutlich weil immer noch gereist wird, und vor allem wird anscheinend immer noch viel zu viel geflogen, dienstlich, wie zu Urlaubszwecken. Wie sonst sollten die Mutanten so schnell hier auftreten???

09:02 von schiebaer45 // Das

09:02 von schiebaer45

// Das ist ja eine merkwürdige Strategie,etwas öffnen und dann wieder schließen //

Was wäre denn Ihre Alternative ? Alles auf und gut ?
Nein, es kann nur mit einer " Notbremse " funktionieren. Dann kann man eventuell auf steil steigende Zahlen reagieren und eben wieder Geschäfte schließen.

@ Mutante 0815, um 08:57

“Auch nach einem negativen Selbsttest selbstverständlich weiter Maske und Abstand. Nach einem positiven Testergebnis natürlich PCR. Warum dann bitte den Selbsttest machen?“

Was um Himmels Willen ist da noch unverständlich?

Der psychische und wirtschaftliche Druck wächst

Die Lockdown-Maßnahmen sind zur Eindämmung der Pandemie durchaus nachvollziehbar, sowie auch eine nur vorsichtige Lockerung. Aber die psychischen Schäden vor allem bei Kindern und die wirtschaftlichen Schäden sind immens und daher müssen vorsichtige Lockerungen endlich eingeleitet werden!
3 Dinge die für mich ein Unding waren und sind:
1. Die Berichte über "Verfolgungsjagden" von Lockdown-Sündern in den Parks und Jagd auf Kinder mit dem Polizeihubschrauber. Diese Polizeiaktionen sind menschenverachtend und kriminell!
2. Die Kontaktbeschränkungen hätten niemals unter 2 Haushalte gehen dürfen.
3. Wir werden extrem in unseren Grundrechten eingerschränkt aber die Minister dürfen in den Ländern nach belieben schalten und walten. Wenn müsste das Infektionsschutzgesetz auch die Minister in Ihren Rechten einschränken und alle Lockdown- oder Öffnungsschritte müssten bundeseinheitlich umgesetzt werden. Das würde Chaos vermeiden, weil jedes Bundesland doch immer wieder anders entscheidet.

09:16 von MR.Troc

„Ein klein wenig Freiheit „ kann doch aber nicht heißen, dass private Treffen Vorrang vor arbeiten gehen müssen haben. Leider gibt es ja kein Grundrecht auf Arbeit. Deshalb kann so weiter agiert werden.

08:26 von Pool Roboter

>>So lange es diese Regierung nicht hinbekommt die Bevölkerung zügig durchzuimpfen<<

Falsch! Richtig ist:
So lange es diese Hersteller nicht hinbekommen die Bevölkerung zügig mit Impfstoff zu versorgen.

>>Die Zeit, die jetzt schon wieder mit der Diskussion über den Astraseneca Impfstoff vertan wurde<<

Diese Diskussion wurde nicht von der Regierung angezettelt.

Kann die Politik mit den Ergebnissen von Massentests umgehen?

"Viele Hoffnungen ruhen in der Debatte auf flächendeckenden Schnelltests."

Wenn wir in Deutschland auch nur ansatzweise so flächendeckend Testen, wie es beispielsweise in Österreich gemacht wird, dann werden die Fallzahlen extrem steigen. Ich gehe davon aus, dass unsere von logische Fehlschlüssen geleiteten Politiker diesen Zusammenhang nicht erkennen werden. Die sehen nur die Zahlen und kassieren in ihrem panischen Aktionismus die dringend gebotenen Lockerungen sofort wieder ein.

@ 09:15 von tagesschlau2012 (Vorgängermeldung)

Ach ja, die "Willkür von Frau Merkel" - ein beliebtes Bonmot (bzw. mallemot) in bestimmten Kreisen. Und dann haben auch noch die Lakaie des Parlamentes diese Willkür in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen.
Sie merken schon, was Sie da sagen, oder?

Bitte auf die Wissenschaftler hören

Von Seiten der Modellierer gibt es jetzt eine neue Modellierung, die den noch bestehenden Lockdown einfach fortschreibt und dann Anfang April zu einer Inzident von etwa 100 kommt. Jetzt zusätzlich noch zu lockern wäre unter diesem Gesichtspunkt sicher ein Fehler, wenn wir nicht bald wieder viel stärker zumachen wollen. Denn einen Lockdown wie in Portugal oder GB wünscht sich hier ja niemand.

Sicht von außen

Vor zwei Tagen kommentierte Christoph Prantner in der Neuen Züricher Zeitung seine Sicht auf unsere Lockdown-Politik.

"Deutschland im Dauer-Lockdown: Zu Tode geschützt ist auch gestorben" (NZZ, 01.03.2021)

https://kurzelinks.de/r6uy

Jedem recht getan

ist eine Kunst, die niemand kann.
Wäre ich Gastwirt oder Klamottenhändler, würde ich sicher ganz andere Ansichten haben, als jetzt als Rentner.
Morgen werde ich mein Dasein als Hippiespätlese beenden.
Da freue ich mich natürlich.
Allerdings wäre ich ein glücklicher Mensch, wenn die Corona-Matte mein größtes Problem darstellen würde.
Ein Patentrezept gibt es meiner Meinung nach nicht, so dass man sich auf die geringsten Kompromisse verständigen muss.
Des einen Uhl ist des anderen Nachtigall.

08:53 von draufguckerin

Kinder brauchen Schule.
Kinder brauchen Sport.
Kinder brauchen die Oma. Ich als Opa, Nebensache. Ich kann nicht das leckere Essen kochen.
Denken Sie mal an Ihre Kindheit zurück. Hätten Sie sich einsperren lassen wollen?

Als wirksamste Bremse

erweist sich die Impfstoffbeschaffung der EU.
Die ImpfSpassBremse.

Erst Beratung, dann Beurteilung

Da werden reihenweise Ministerpräsidenten befragt, bevor die große Runde zusammen sitzt und abschließend berät. Und die Inhalte der Vorab-Interviews wirken wie eh und je: mit redseligen Politikern, bei Enthaltsamkeit konkreter Auskunft. Kann auch nicht anders sein. Manche haben gelernt, dass ihre starken Worte und Zuversicht am nächsten Tag einkassiert wurden und nichts mehr galt. Deshalb finde ich: lasst die Runde erstmal tagen und beschließen. Dann können wir mit Fakten handeln und müssen nicht unsere Kritikmunition schon vorher gegen Dinge feuern, die sich dann von selbst erledigt haben. Reden um des Redens willen sorgt für Desinformation und kommt wie ein Lückenbüßer daher. Dann lieber in Geduld fassen und die Leute ihre Arbeit machen lassen. Unsere Diskussionskultur ist mittlerweile einer saftlosen Murmelstunde geworden. Und wem hilft das am Ende?

Modellierung der DIVI Arbeitsgruppe

Eine Arbeitsgruppe der DIVI, also der Intensiv- und Notfallmediziner modelliert den Infektionsverlauf und die Entwicklung der Impfung und kommt zu dem alarmierenden Ergebnis, dass die Intensivstationen im Mai in eine folgenschwere Überlastung hinein laufen.
Die Betten und die Geräte kann man zwar ausbauen, aber das Personal ist der begrenzende Faktor. So wären im Mai Patienten ohne Versorgung, wenn wir nicht jetzt mutig gegensteuern.

Lockern und aufgeben ist keine Alternative.

09:30 von Sunshine24 @ Pool Roboter

>>Alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein ? Nicht mal das ! Denn all das von Maskenpflicht, manischer Testerei bis Lock down hat die RKI-Coronafallzahlen weder signifikant noch mit der Lupe erkennbar senken können und hat sich alles nur als pandemie-verlängernde Groko-Scharlatanerie erwiesen.<<

Und warum sank während des Lockdowns die Inzidenz ca. 1.000 auf etwa 50?
Glauben Sie das Virus ist über Winter erfroren?

Am 03. März 2021 um 09:13 von Karl Klammer

@Sebastian15 - vierte Welle, Pleitewelle

Zitat: Sie wissen ja wer diese zu verantworten hat. Richtig : Es sind die Corona-Leugner,Maskengegner,Fake-News Verbreiter über Impfstoffe welche aus politischen Gründen sich an keine Vorgaben halten.

Ich stimme Ihnen zu und bedauere, dass diese Leute hier so stark vertreten sind.

08:53 von draufguckerin

Entweder alle SuS in Präsenz oder alle im Homeschooling als Strategie kann ich auch nicht nachvollziehen. Wir benötigen m.E. mehr Kreativität und Flexibilität. Stimme der Soziologin Jutta Allmendinger zu:

"Die Strategie für den gesellschaftlichen Umgang mit der Pandemie ist bislang geprägt von einem Entweder-oder. Wir sehen das am deutlichsten in der Bildung: entweder Schließung von Kitas und Schulen oder deren Öffnung. Zwischentöne scheint es nicht zu geben. Das Ergebnis ist ein entsetzliches Hin und Her für viele Kinder und Eltern. Wir müssen weg von diesem binären Blick auf mögliche Lockerungen.

[...]So hat Berlin für Abschlussprüfungen an Hochschulen große Ballsäle der Stadt angemietet - [...] Kitas und Schulen dagegen klagen weiterhin über zu wenig Platz. Warum nutzt man die leerstehenden Hotels, Konzerthallen und Museen nicht für den Unterricht? [...]

„https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/corona-lockdown-oeffnung-strategien-101.html"

09:30 von Sunshine24 // Für

09:30 von Sunshine24

// Für Pseudowissenschaftler wie Drosten & Lauterbach mysteriös. //

Wer wäre denn Ihr " Fachmann " des Vertrauens ?

Sie sollten sich nicht nur auf Te.......
informieren !

Die von Ihnen angesprochenen Fachleute haben die Bezeichnung jedenfalls verdient. Sie sind beide Virologe oder Epidemiologe.

@ Sebastian15

Wenn das so weitergeht....wird es zwangsläufig auch eine vierte Welle geben. Nämlich eine Pleitewelle.

Wenn wir kopflos öffnen und in das offene Messer einer Infektionswelle laufen, kommt die Pleitewelle ohnehin.

Infektionswelle und Pleitewellen schwappen zusammen

Insolvenzen und Leerstand in Geschäften kenne ich aus dem gesamten Bundesgebiet. Aber schon weit vor der Pandemie. Man kann das Sterben regelrecht verfolgen und in Echtzeit erleben. Dann kommt die Pandemie dazu. Bisher shoppingfreudige Kunden haben bevölkert, dann blieben die auch noch fern. Und das versetzt den Geschäften, die noch vor sich hin dümpelten, das Ende. Selbst große Einkaufsmeilen müssen um ihre Zukunft bangen. Online-Handel allein sehe ich nicht als das Problem. Denn viele Mittelstandsbetriebe haben auch hier bereits vor Jahren ein Standbein entwickelt. Die Infektionswelle aber wird ja nicht verebben. Und man kann andere Infektionskrankheiten auch in Zukunft erwarten. Die Misere ist dabei aber, dass der Lernprozess von Schutzmaßnahmen und Umbau von Unternehmen und Gewerbe zu spät erfolgen. Und einige kaum zukunftsfit sind. Und ein Patentrezept für alle fehlt dabei. Also müssen wir alle aus den Schwächen lernen und diese korrigieren.

09:44 von ich1961

Ich fühle mich durch die Maßnahmen nicht eingeschränkt und schon gar nicht meine Grundrechte.

Mir geht dieses „die Grundrechte sind nicht eingeschränkt“ ziemlich auf den Zeiger. Das mag für Sie so gelten, aber Sie können doch deshalb nicht auf alle Mitmenschen schließen. Und das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich die Einschränkungen als notwendig erachte und diese größtenteils und auf Zeit akzeptiere.

Aber rigide Einschränkungen sind es – das immer wieder abzustreiten zeigt, dass manche in einer völlig anderen Sphäre leben.

Es gibt nun mal viele Alleinstehende, aber nicht nur, die Ihre Kontakte in Vereinen, Kursen, Ehrenämtern etc. pflegen. Der Wegbruch dieser Kontakte ist für manche (!), vor allem Ältere im Ruhestand, auf so lange Zeit, sehr zermürbend.

Verständnis und Empathie Ihrerseits würde ich mir hier wenigstens wünschen. Das hat noch nichts mit „ wir müssen alles öffnen“ zu tun. Und umgekehrt wünschen Sie sich dies für sich doch auch.

@10:16 von gestört aber geil

"... Bitte auf die Wissenschaftler hören ... Von Seiten der Modellierer gibt es jetzt eine neue Modellierung, die den noch bestehenden Lockdown einfach fortschreibt und dann Anfang April zu einer Inzident von etwa 100 kommt ... "

Auf welche Wissenschaftlerinnen/er soll gehört werden ?
Immer die selben ?
Falls ja, dann kommt beim gleichen Math.-Modelierungsprogramm immer ein ähnliches o. g. modelliertes Ergebnis als theoretische Lösungsansätze raus, die immer wieder im 0-Corona-Modus landen und damit im WeiterSoDauerLockDown bis zum totalen wirtschaftlichen Untergang des Mittelstandes und der mittelständischen Unternehmen (nicht gemein sind Produktionsbereiche, Bau, Logistik, etc.)

Was soll das ?

Was wir brauchen sind praktische Lösungen, die und weiter bringen.
Viele Beispiele sind hier schon vorgetragen worden.

@ IBELIN (08:15)

Zitat: "Der Staat hat schon versagt."
#
Das kann man blind unterschreiben.
ABER ... der Staat ... das sind WIR alle.
WIR haben das was wir nach der ersten Welle erreicht hatten undiszipliniert, den eigenen Vorteil im Auge, "vor die Wand gefahren".
Auch da darf man nichts beschönigen.
Wer da mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt hier auf sich selbst

@falsa demonstratio 10:26

"Am 03. März 2021 um 09:13 von Karl Klammer
@Sebastian15 - vierte Welle, Pleitewelle

>>Zitat: Sie wissen ja wer diese zu verantworten hat. Richtig : Es sind die Corona-Leugner,Maskengegner,Fake-News Verbreiter über Impfstoffe welche aus politischen Gründen sich an keine Vorgaben halten.<<

Ich stimme Ihnen zu und bedauere, dass diese Leute hier so stark vertreten sind."

Ich möchte Ihnen beiden zustimmen, auch falsa demonstratios Bedauern, was deren starke Vertretung in diesem Forum angeht, und Ihnen außerdem zurufen:

Sie sind nicht allein!!!

@ich1961

"... Und wenn ich lese ( Videotext ), das die FDP, die Linke und die AfD die sofortige Öffnung von allem fordern, wird mir schlecht ... "

Und wenn die Leute hören, die ein Laden-Lokal, oder eine Gaststätte, oder ein Hotel, ein Restaurant, oder ein Cafe, usw., betreiben, dass es einen WeiterSoDauerLockDown geben soll, dann wird diesen Leuten erst recht schlecht.
Das liegt daran, dass ihr Lebensunterhalt in Kürze wg. Insolvenz weg ist. Ihre Rücklagen auch.
Die Arbeitsplätze sind dann auch weg.
Und dann ?

Und vom ges. Veranstaltungsgewerbe (z.B. Theater, Konzerte) ist hier noch gar nicht gesprochen.

Beamte oder Rentnerinnen/er haben da gut lachen beim WeiterSoDauerLockDown.

09:18 von ich1961

Altenheime sind trotzdem in Corona mit Abstand am meisten problematisch.

Es hat sich gezeigt, dass das Virus nicht aufgehalten werden kann, sobald es den Weg in ein Altenheim gefunden hatte. Da werden die meisten (oder alle) Bewohner schnell nacheinander krank und (ohne Impfung) es sterben sehr viele daran.

Hinzu kommt, dass die Mitarbeiter nicht in richtige Quarantäne können. Sie haben "erweiterte Quarantäne" und müssen in der Zeit weiterhin mit den Altenheimbewohnern und Kollegen arbeiten.

Diese Problematik besteht nicht bei Senioren, die noch in eigener Wohnung leben. Selbst dann wenn sie gepflegt werden müssen, denn diese Enge ist nicht da.

@Karl Klammer - Pleitewelle

09:13 von Karl Klammer:
"Sie wissen ja wer diese [Pleitewelle] zu verantworten hat.
Richtig : Es sind die Corona-Leugner,Maskengegner,Fake-News Verbreiter über Impfstoffe welche aus politischen Gründen sich an keine Vorgaben halten."

Falsch. Der Mittelstand blutet nicht etwa aus, weil es ein paar Coronaleugner gibt oder weil wissenschaftliche Analysen von Infektionsketten ergeben hätten, dass viele Ansteckungen im Restaurant oder Einzelhandel stattfänden.

Diese Pleitewelle ist der politischen Entscheidung geschuldet, die Gastronomie und den Einzelhandel zu opfern, um anderswo wie bisher weitermachen zu können.

@vriegel 9:39 Uhr

"Man kann und muss nicht jede Infektion verhindern. Man muss Infektionen bei der Hochrisikogruppe verhindern und super spreading events."

Haben Sie es denn immer noch nicht verstanden oder mitbekommen? Wie soll man Infektionen bei den Gefährdeten (etwa 30 Mio. in D.) verhindern, wenn alles laufen gelassen wird? Die Folgen werden katastrophal sein. Um ein Vielfaches schlimmer, als es jetzt schon ist.

10:08 von andererseits

ich habe gestern schon gepostet ich kann nicht ins blaue hinein blumen züchten und dann verlangen dass geöffnet wird. wieviele lebensmittel musste die gastronomie im november vernichten? die durften auch nicht auf bleiben bis das zeug alle war und nochmal es geht um halbwegs gerechte öffnungen aber bisher gehen die raus die zuletzt in den lockdown mussten. einfach mal an diese menschen denken statt hochtrabend zu philosophieren.

@gestört aber geil 10:25

"ine Arbeitsgruppe der DIVI, also der Intensiv- und Notfallmediziner modelliert den Infektionsverlauf und die Entwicklung der Impfung und kommt zu dem alarmierenden Ergebnis, dass die Intensivstationen im Mai in eine folgenschwere Überlastung hinein laufen.
[...]So wären im Mai Patienten ohne Versorgung, wenn wir nicht jetzt mutig gegensteuern.

Lockern und aufgeben ist keine Alternative."

Wahrscheinlich pokern unsere Spitzenpolitiker gerne.
Und im Moment pokern sie vielleicht einfach sehr hoch und hoffen, dass bis Mai die hoffentlich bald kommenden Schnelltests und die Impfstoffe so viel Wirkung entfalten, dass der Ritt auf der Rasierklinge, den sie gerade beginnen wollen, nicht zu holprig wird ...

Ich kann es mir eigentlich nur mit dieser Art Poker (obwohl es auch viel Ähnlichkeit mit Russisch Roulette hat) erklären.

Südkorea hat seit März 2020 Schnelltests.
Es gibt diese also schon mindestens so lange.
Karl Lauterbach hat ab ca. Frühsommer 2020 auf die Möglichkeit, diese sehr zahlreich und flächendeckend einzusetzen, wiederholt hingewiesen.
Doch passiert ist nichts.
Schnelltests ab Sommer 2020 hätten viele Infektionen, Tote, Firmenpleiten, Firmenschließungen, Ausgleichszahlungen an Unternehmen, etc. verhindert und wir hätten nie erfahren, wie eine 2. Welle sich äußern kann.
Lauterbach und Drosten hatten beide im Frühsommer auf eine sehr starke 2. Welle hingewiesen. Doch die Politik hat dies nicht geglaubt!
Einerseits lässt man sich von Fachleuten beraten u. andererseits entscheidet man dann gegen deren Rat.
Auch die Impfstoffbeschaffung erfolgte erst im November, weil man an die 2. Welle nicht glaubte und daher die Impfstoffangebote von Biontech + Moderna über mehr als 700 Mio Impfstoffe für die EU im Sommer sogar ablehnte.
Wie wäre es mit Expertenkabinetts wie unter Biden bzw. anderer Regierung?

@ 07:52 von sebastian15 - 4 . Welle

Die 4. Welle schwingt bereits hoch. Die Pleitewelle läuft schon.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum es keinen "lockdown" in bestimmten Industrien, Büros, Handwerksbetrieben, Unternehmen gab im Winter. Es ist nicht verwunderlich, warum die Inzidenzen nicht sinken. ( Schüler + Feiern waren es nicht).

Nun müssen lange geschlossene Unternehmen, Industrien, Handel, Läden, Gastro, Tourismus, Kultur Pleiten anmelden.

Es ist unverständlich, warum nun wiederum private Kontakte gelockert werden sollen und eine irrationale Auswahl "Friseure, Blumen, Baumarkt" - anstatt generell- eine gleichberechtigte moderate Öffnung mit Konzepten ( Test Test Test) stattfinden soll.

Wer durchdachte Strategien, die über das jetzige Mass hinausgehen hat - sollte öffnen.
Es funktioniert mit Schnelltests und Mitarbeitertesting sehr gut - seit Monaten zb. in Kiniken.

Ändern des "Pseudo -Giesskannenlockdowns" für unbegründete Bereiche - hin zu kontrolliertem Testing, 2 x für jeden pro Woche und in Betrieben.

Natürlich will ich Lockerungen

Und solange Risikogruppen sich nicht mit AZ impfen lassen wollen, weil sie davon etwas Fieber kriegen könnten oder nicht zu 'Tausend Prozent' geschützt sind habe ich auch kein Verständnis dafür, dass ich auf Lockerungen verzichten soll und wir als Familie meine Familie nicht besuchen können (die weiter weg wohnt - da können wir nicht einfach abwechselnd hin).

@SirTaki - Sinnvolle Maßnahmen wären leicht umzusetzen.

10:29 von SirTaki:
"Die Misere ist dabei aber, dass der Lernprozess von Schutzmaßnahmen und Umbau von Unternehmen und Gewerbe zu spät erfolgen."

Es muss überhaupt nichts umgebaut werden. An Orten, an denen sich Menschen nur kurzzeitig begegnen, beträgt die Ansteckungsgefahr dank Maske und Abstand praktisch null.

Und an anderen Orten wie Arbeitsplätzen und Schulen muss mit regelmäßigen Tests dafür gesorgt werden, dass Infizierte frühzeitig erkannt werden. Solange es an Testkapazitäten fehlt, müssen diese Orte geschlossen bleiben.

Es könnte so einfach sein, wenn der politische Fokus nicht auf dem kurzfristigen Erhalt der Wirtschaftszahlen, sondern auf der langfristigen Bekämpfung der Pandemie läge.

08:04 von logig wie lange

"Erst Sicherung, dass die dritte Welle durch die Mutanten nicht alle Hoffnungen zerstört"

Wie lange möchten Sie sichern- bis 80% geimpft ist? Soll man Ihrer Ansicht so lange - also noch bis nächstes Jahr die 4. Welle/ Pleitewelle rollen lassen?

Wir wissen eigentlich jetzt, dass wir noch sehr sehr lange mit dem Virus leben müssen.
Wir haben aber mehr Massnahmen.
Jetzt alles im Giesskannenprinzip zuzulassen ist - wie ein User sehr treffend schrieb - wie einen "Waldbrand mit dem Wasserflugzeug über der Antarktis zu löschen".

Massnahmen gezielt, streng, testen für Sicherheiten, wer nicht will, muss ja nicht in ein Lokal oder Laden gehen.
Wobei - derzeit ist es ja im Discounter eher sehr voll.
Das Prinzip Testen funktioniert in AT recht gut.

strikte Einbindung der Unternehmen

Die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen haben noch nichts verlauten lassen, wie - ALLE - Unternehmen (insb. Produktionsbetriebe, Bau, Werkstätten, auch Alten- u. Pflegeheime, u. a. Einrichtungen, usw.) in d. Massen-Schnell-Test-Strategie einbezogen werden sollen.
Strikt bedeutet:
mit gesetzlichen Vorgaben
ALLE Unternehmen müssen ihre Belegschaft min. alle ca. 48Std. - max. alle ca. 72Std. Schnell-Testen (Label, Datum, Uhrzeit).
Das geht nur wirtschaftlich mit Schnell-Tests zu Hause.
Zu Testen ist externes Personal, welches z.B. als Genzpendlerinnen/er oder z.B. von Personalunternehmen kommt.
Nur die negativ getestete Belegschaft hat mittels des "Ausweises" o. "Zutrittsbefugnis" (Schnell-Test) die Möglichkeit an den Arbeitsplatz/Wirkungsbereich zu gelangen.

Hierzu muss mal der Bundeswirtschaftsminister etwas sagen ...
Und zu der Beschaffung d. Massen an Schnell-Test muss der Bundesgesundheitsminister etwas sagen ...

Zero Lockdown Strategie

„10:06 von Tinkotis
Ich glaube nicht daran...
...dass bei der "Corona-Bekämpfung" in den nächsten sechs Monaten ein Zustand erreicht wird, mit dem sich Politik, Mediziner oder ein erheblicher Teil der Foristen hier zufrieden geben. Es sind schließlich noch über 80 Millionen Menschen in Deutschland nicht positiv getestet und auch nur etwa 10% geimpft. Da sind noch jede Menge Neuinfektionen drin.“

Sie vergessen die Dunkelziffer. Hier können Sie Faktor 10 ansetzen.

Andere Experten gehen von noch viel höheren Zahlen aus. Das „Problem“ ist eher, dass die meisten keine oder nur milde Symptome haben und daher keine Antikörper für eine länger anhaltende Immunität bilden. Was darauf hindeutet, dass das Virus überwiegend nicht gefährlich ist.

Geimpft werden vorrangig alle Alten und die echte Risikogruppe mit schweren relevanten Vorerkrankungen. Das könnte bis in 6 Wochen erfolgt sein..

Solange die Inzidenz hier unter 200 ist, besteht auch keine ernsthafte Gefahr für das Gesundheitssystem.

@Margareta K. 10:29

Was Sie schreiben berührt mich. Wenn einige meinen den empfundenen Komfort ihrer vom Bestellservice gepolsterten Mehrpersonen-Lockdown-Nische als einen für Alle ertragbaren Grundzustand zu deklarieren dann ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

@ 08:57 von Mutante 0815

Eigentlich weiß es jede*r: Nach einem positiven Selbsttest ist der PCR-Test wichtig, um fehlerhafte Ergebnisse auszuschließen. Und das Tragen von Maske, die Abstandsregel und die Kontaktbeschränkung bleibt unverzichtbar, weil jeder Test nur etwas aussagt über die Situation jetzt: Wenn Sie eine halbe Stunde später einen signifikanten Kontakt zu einer Corona-positiven Person haben, ist jeder negative Test Makulatur.

Regelmäßige Schnelltests erst Anfang April2021 möglich

tageschau.de berichtet heute:
"... Wichtiger Baustein für die behutsamen Lockerungen sind flächendeckende Corona-Tests. Bis Anfang April soll die nationale Teststrategie schrittweise umgesetzt sein. Es dauert also erheblich länger, als zunächst von Gesundheitsminister Jens Spahn in Aussicht gestellt ... "

Wie befürchtet gibt es einen WeiterSoDauerLockDown-Light als Strategie.
Das ges. Volk wird wieder hingehalten.
Weitere Durchhalteparolen können nur die Folge sein.

Das ist wieder so gut wie nichts.

Dabei sind die negativen Schnell-Test ("Ausweis") derzeit der wichtigste Baustein, um überhaupt mal einen Schritt weiter zu kommen.

Was jetzt wieder angedacht ist, damit befördert die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen die kleinen Unternehmen in der Gastronomie, der Hotels, der Restaurants, der Konditoreien, das ges. Veranstaltungsgewerbe, die Kunst, d. Reisegewerbe, Tourismusgewerbe, Free-Lancer, u.v.a. in die Richtung Insolvenz und in den wirtschaftlichen Ruin.

Etwas tun ohne etwas zu tun

Typisch Politik. Einfach irgendwelche unerreichbaren Grenzen definieren ohne Plan wie man dort hin kommt. Hauptsache man kann sagen man hat etwas getan und alles bleibt bei #WeiterSo

@08:52 von Steppo1402

Ein gar toller Vorschlag. Ich oute mich jetzt auch mal. Bis jetzt gehe ich jeden Tag zur Arbeit (kein Home Office möglich). Letztes Jahr hatten wir kurzzeitig auch Kurzarbeit und das Gespenst schwebt weiter über allem. Steuern zahle ich aber auch weiter, die ja auch dafür eingesetzt werden sollten, Hilfen zu zahlen.

Sonst hatte ich keine „Einbußen“, außer der Tatsache, dass mir leider die „finanzelle Potenz“ feht, mal eben auf 20% zu verzichten. Mein Gehalt ist leider nicht so üppig für solche solidarischen Vorachläge.

10:14 von Oliver_50 // 1. Die

10:14 von Oliver_50

// 1. Die Berichte über "Verfolgungsjagden" von Lockdown-Sündern in den Parks und Jagd auf Kinder mit dem Polizeihubschrauber. Diese Polizeiaktionen sind menschenverachtend und kriminell!//

Bitte mal um Belege für Ihre Behauptung, danke.

// 2. Die Kontaktbeschränkungen hätten niemals unter 2 Haushalte gehen dürfen. //

Warum nicht ? Weil es Ihnen nicht passt ?
In UK ist es komplett verboten gewesen, sich mit anderen zu treffen.

// 3. Wir werden extrem in unseren Grundrechten eingerschränkt aber die Minister dürfen in den Ländern nach belieben schalten und walten. //

Ich fühle mich nicht in meinen Grundrechten eingeschränkt.
Und die Minister arbeiten - wie viele andere hier im Land auch.

Was also soll der Quatsch ?

@ rainer4528 um10.20 Uhr, Kinder müssen Zuwendung haben

"Kinder brauchen Schule.
Kinder brauchen Sport.
Kinder brauchen die Oma. ...
Denken Sie mal an Ihre Kindheit zurück. Hätten Sie sich einsperren lassen wollen?"

Hier wird niemand eingesperrt. Solange die Eltern in Kurzarbeit sind, können sie auch mit den Kindern raus gehen. In den Park oder einfach irgendwohin, wo man auf dem Pflaster kreiden kann. Man kann mit seinen Kindern Federball oder Hinkekästchen spielen, man kann seilspringen ... Das können Oma und Opa im Regelfall auch noch.
"Kinder brauchen Schule."
Ja, aber momentan noch nicht dicht an dicht mit 30 Kindern in einem Raum. Denn dann ist die von Ihnen zitierte Oma auch bald infiziert. Und was dann?

harter shutdown?

Eine erfolgreiche Strategie sollte auf Inzidenzen unter 10 abzielen. Das heßt nicht, dass die Strategie Australiens 1zu1 übernommen werden kann bzw. muß. Dazu ist die Ausgangslage zu verschieden.
Am einfachsten und wohl auch am wirksamsten wären wohl flächendeckende Maßnahmen. Dabei wären die Maßnahmen natürlich aufgrund der Erfahrungen, die z.B. England mit der Eindämmung der Mutation gemacht haben, zu berücksichtigen. Die Wirkung möglichst umfangreicher Testung würde natürlich auch helfen. Stategien zur Eindämmung von hot spots müßten optimiert werde, z.B. durch Ausgangssperren. Schnellst möglichst müssten moderne Verfahren zur Frühwarnung und Nachverfolgung, wie Abwassertests und mobile Sequenzierung erprobt und eingesetzt werden.
Gleichzeitig müsste auf offensichtlich widersinnige Maßnahmen verzictet werden. Sie schaffen nur Unmut.
Wir können also meht tun, als aufs Massentesten und auf die Impfungen zu warten. Das Bild das die Politik bietet, ist niederdrückend..

Ich hoffe ja

das sich möglichst viel vom Berliner Stufenplan durchsetzt. Der klang halbwegs vernünftig.
Lockerung bei Erfüllung von min. 3 von 5 notwendigen Kriterien.

-> Wenn die intensivbettenbelegung gering ist, die Impfungen laufen und der R Wert klein, dann kann auch die Inzidenz etwas höher sein, oder die Inzidenzentwicklung...

Wenn.

@10:22 von SirTaki

"... lasst die Runde erstmal tagen und beschließen. Dann können wir mit Fakten handeln und müssen nicht unsere Kritikmunition schon vorher gegen Dinge feuern, die sich dann von selbst erledigt haben ... "

Es ist jetzt schon klar:
Es kommt ein WeiterSoDauerLockDown-Light als "befristete Verlängerung".

Ein Strategiewechsel ist schon deswegen nicht möglich, weil erst Anfang April2021 die Schnell-Tests und die Möglichkeiten und die Voraussetzungen dafür, zur Verfügung stehen.
Dabei hätten die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen schon im Frühjahr2020 wissen müssen, dass es diese Schnell-Tests gibt (Anwendung u.v.a. in Australien, Neuseeland seit Frühjahr2020), und die Beschaffung u. d. ges. Voraussetzungen zum Einsatz in D. hätten schon im Frühjahr2020 beginnen müssen.

Für die jetzt noch behördlich geschlossen gehaltenen Unternehmen und die wg. behördlich verordneten Einschränkung arbeitenden Unternehmen steht der Sensemann der Insolvenzen jetzt vor der Haustür.

@ Nachfragerin - Besser als andere

Sicht von außen
Vor zwei Tagen kommentierte Christoph Prantner in der Neuen Züricher Zeitung seine Sicht auf unsere Lockdown-Politik.

Naja. Besser als die Schweiz haben wir es bislang aber schon gemacht. Deutlich besser.

Kurz und schmerzlos?

Als einzig akzeptables Ziel muss gelten: Das Virus auszurotten und zwar komplett auf dem Bundesgebiet. Das ist nur möglich, wenn nicht wie bisher, ein Pseudolockdown immer weiter verlängert wird. Alles andere führt zu immer wiederkehrenden Problemen. Immer weiter lasche Maßnahmen zu verlängern ist weder politisch, wirtschaftlich noch in sonst einer Weise zumutbar oder tragbar. Leider hat man hier versucht, möglichst niemdanden allzusehr zu verärgern und verhängte nur vergleichsweise behutsame Maßnahmen. Immer noch wurde nicht über den Tellerrand hinausgeschaut, da man ja zu arrogant ist und es besser weiß. Andere Staaten können bereits im Inland dem normalen Leben nachgehen, ohne jegliche Neuinfektionen, dank harter, umfassender und ausnahmsloser Maßnahmen. Aber hier dümpelt man vor sich hin, weil niemand den Mut hat, umfassend einheitlich durchzugreifen.
Vier Wochen absolut harter innerer Lockdown, mit langer Vorankündigung. Einreisende in Quarantäne! Kontrollen!

Am 03. März 2021 um 09:29 von wunderwunderstaun

..........Wichtig ist einzig, das wir schnell impfen und uns nicht in Bürokratie verzetteln..........

Es geht ein bißchen vorwärts. Ab nächste Woche impfen wir die Gruppe 2. Für die U70 mit Vorerkrankungen gilt dann : Termin beim Hausarzt machen. Dort bekommt man die Bescheinigung Gruppe 2 oder 3. Zählt man zur Gruppe 2, Termin machen, impfen lassen. Ich habe nächste Woche den Arzttermin.

@ harry_up um 10.07 Uhr, Mir graut auch davor

"Was halten Sie von den hier dauernd zu lesenden Forderungen nach “alles öffnen, wir haben die Nase voll“?

Davor graut mir."

Mir graut auch davor.
Aber wenn die Menschen nicht mehr zu halten sind, dann muss man vielleicht mit eingeschränkten Öffnungszeiten einiges erlauben. So wie es in Spanien war.

Wer dann Angst vor Infektion hat (so wie ich), bleibt zu den Zeiten zu Hause und geht später oder früher raus. Wer unbedingt durch Malls und Kaufhäuser bummeln muss: Bitte sehr. Selbst schuld.

Ich schätze, bis Mitte Mai gibt es genug Impfstoff. In Niedersachsen impfen schon einige Hausärzte. Die paar Wochen halte ich noch durch. Besser, als die Radieschen von unten zu begucken.

10:20 von rainer4528 Erinnern

10:20 von rainer4528

Erinnern Sie sich noch an 1986 ? Den Supergau in der Ukraine ?

Da mussten die Kinder auch drinnen bleiben - ok war nicht so lange.
Und ja, man kann ihnen das auch erklären - altersgerecht . Außerdem bin ich der Meinung, das man Kinder auch beschäftigen kann - mit sinnvollem - wie z.B. auf einem Teller mit Küchenkrepp Kresse säen. Was glauben Sie was die kleineren sich über sowas freuen, wenn sie beobachten können, wie " ihr essen von übermorgen " wächst . Da schlägt man doch zwei Fliegen mit einer Klappe : zum einen lernen die Kinder wie Kräuter - und damit auch anderes - wächst
( es wird nur im Supermarkt gekauft ) , zum anderen kann man ihnen auch die Liebe und Verständnis für Pflanzen usw. weiter geben.
Es gibt so viele Möglichkeiten.

Etwas öffnen-und zur Not bremsen?

Die Not ist doch schon längst da, die dritte Welle hat begonnen, auch wenn wir das nicht gern wahrhaben wollen. Warum? Weil wir es versäumt hatten, uns bereits Anfang Nov. 20 mit einem harten Lockdown gegen die zweite Welle zu stemmen.
Von der seriösen Wissenschaft war angekündigt, dass die kalte Jahreszeit die Verbreitung des Virus extrem begünstigen wird -und es war angekündigt, dass je länger das Virus im Umlauf ist, Mutanten auftreten, die sich noch schneller und gefährlicher ausbreiten. Nun sind wir nicht klüger geworden und wollen ÖFFNEN, obwohl die Fallzahlen wieder steigen. (Die Wirtschaft drängt und die Politiker fallen reihenweise um)! Impfungen sind die effektivste, aber nicht die alleinige Lösung. Vernunft ist gefragt. Und wehe uns, wenn eine Mutation kommt, für die wir einen neuen Impfstoff brauchen....das Virus interessiert sich weder für Stufenpläne noch für Perspektiven, es will sich einfach nur ausbreiten.

Die gewohnte Politik fällt in einer Pandemie auf die Schnauze

@ 0_Panik:
Auf welche Wissenschaftlerinnen/er soll gehört werden ?

Ich denke eben nur, dass man in der Politik vieles aus dem Bauch und mit etwas Gefühl für Volkes Stimme entscheiden kann. Da habe ich ja gar nichts dagegen.

Aber hier in der Pandemie ist nicht der hemdsärmelige Macher gefragt, sondern eine mathematische Modellierung, die auf einer neutralen Analyse der Werte basiert. Der hemdsärmelige Macher muss in der Pandemie unausweichlich auf die Schnauze fallen. Das Virus verhandelt nicht.

an ich1961

Die Alternative bzw eine der Alternativen habe ich wiederholt dargelegt. Meinen Sie wirklich unsere Regirung hätte die Kraft zum erneuten Schließen. Und wenn ja, was wären die Folgen: Noch tiefere Resignation bei den Betroffenen. Dieses Jo-Jo Spiel ist es, das unbedingt vermieden werden muss.

12:50 von Kaneel Es ist Ihnen

12:50 von Kaneel

Es ist Ihnen - und anderen - unbenommen Ihre Meinung zu haben /sagen/ schreiben.

Aber es muss auch den anderen erlaubt sein, Ihre Meinung zu haben/sagen/ schreiben.
Ich bleibe bei meiner Meinung, das ich meine Grundrechte nicht eingeschränkt sehe.
Und weder Sie noch sonst jemand hier wird mich vom Gegenteil überzeugen.
Es mag die Menschen geben, die ohne Trouble, Halligalli, Friseur, Kneipe usw. nicht leben können - dazu habe ich noch nie gehört und werde ich auch nie gehören.
Ich habe mein Leben anders priorisieren müssen.

@Der kleine Olli

"... Wie soll man Infektionen bei den Gefährdeten (etwa 30 Mio. in D.) verhindern, wenn alles laufen gelassen wird ... "

Wie kann das jetzt sein ?

Seit Frühjahr2020 wird Propaganda für die tollen AHA-Regel+Lüften gemacht. Alles das habe Corona abwehren können.
Und jetzt kürzlich haben wir gar die tollen Papieratemmasken (+ FFP2-Masken) im Einsatz, die sogar auch die super gefährlichen Mutanten abwehren können.

Demnach müsste Alles super laufen, und die Infektionszahlen müssten sinken (so wie Welt weit zu beobachten).

Also ist Alles klar:
Jetzt Alles aufmachen ...

heute wird wohl gar nichts rauskommen

was auch nur im Ansatz zielführend ist. Keine Konzentration auf "nur" die Hochgefährdeten, keine Perspektive für den Mittelstand und die, die gerade in Existenznöten sind und unsere Kinder sind den Politikern eh egal...trotz ihre hohlen Lippenbekenntnisse.

Und impfen? Ich verweise nur auf die Infektionszahlen in Israel (heutegeht die Kurve auch dort wieder schön nach oben (https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=coronastatistik+israel). Auch hier wird man verwundert feststellen: Ups, Impfen drückt nicht die Zahlen.

Portugal ist übrigens mit seinem Inzidenzwert jetzt niedriger als wir und Spanien wird es wohl bis zum Wochenende auch sein, trotz der britischen Mutante...und das alles bei geöffneten Geschäften und offener (wenn auch zeitlich eingeschränkter) Gastronomie. Warum nicht einfach mal da hinschauen, was da besser läuft Frau Merkel.

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