Ihre Meinung zu: Corona: Politiker sprechen sich für vorsichtige Öffnungen aus

28. Februar 2021 - 20:24 Uhr

Obwohl Mediziner vor einer dritten Corona-Welle warnen, debattieren Politiker vor dem Bund-Länder-Treffen vor allem über Öffnungen. Ihr Argument: Fortschritte beim Impfen und Testen würden dies möglich machen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.142855
Durchschnitt: 2.1 (7 votes)
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Das ist lebensgefährlich

Wo sind Fortschritte beim Impfen?

In BW z.B. herrscht das reinste Chaos, die bisherige 2. Priogruppe bekommt keine Termine,
aber wer frech abends am Impfzentrum die Mitarbeiter beschwatzt kann sich vordrängeln.
Und was hilft mir der Test von vor einer Stunde, wenn ich schon bei der nächsten Busfahrt angesteckt bin.

Dauerschleife.

Öffnungsdebatte die nächste

Stimmt. Öffnungsdebatten haben wir am fließenden Band. Bloß geöffnet wird halt außer ein paar Dauerwellenhauben nichts.

Naja. Wir tragen die Politik schon noch zum Brunnen. Zu Wahlen ist die Kehle gerne trocken.

wie soll die Praxis aussehen ?

Legen die Angestellten dann den geimpften Gästen ihrerseits den Nachweis ihrer Covid-19 Impfung vor? Ansonsten wäre das doch recht einseitig bzw fahrlässig.

//Obwohl Mediziner vor einer

//Obwohl Mediziner vor einer dritten Corona-Welle warnen, debattieren Politiker vor dem Bund-Länder-Treffen vor allem über Öffnungen. Ihr Argument: Fortschritte beim Impfen und Testen würden dies möglich machen.//

Fortschritte beim Impfen? Die sind lustig. Es sind ja auch vor allem die Menschen Ü80 und die Heimbewohner, die mit ihrem Konsum die Wirtschaft ankurbeln. Ob Lehrer, Erzieher, Pflegepersonal jetzt Zeit für Einkaufsbummel haben? Es wird wohl eher die Nichtgeimpften in die Lokale und Läden ziehen.
Wenn es wirklich nennenswerte Fortschritte bei den Selbsttests geben sollte, wäre das zu begrüßen.

Ich weiß nicht, was richtig ist, aber mir scheint das alles
ein wenig verfrüht.

Vorsichtige Öffnungen

Der Plan, die Perspektive ist längst überfällig.
Öffnung der Aussenbereiche und Handel ist zwingend, zumal willkürlich grundlos geschlossen.

Impfforcierung, Schnelltestforcierung.
Jeder Schüler erhält pro Woche 2 Schnelltests.

Die Inzidenzen gehen nicht weiter runter.
Aber es geht nicht mehr, die Existenz vieler ist gefährdet, die Nöte sind zu groß, die Belastung ohne Perspektive ist ein Dilemma.

Zumindest die Aussenbereiche, der Handel kann öffnen. Hier gibt es nicht mehr Kontakt als im Aldi, Rewe, Edeka.

Baumärkte, Gartencenter, Fahrradläden, Kleine Shops, Aussengastronomie, die sonst wirtschaftlich ruiniert sind. Es sollte nicht alles bei Amazon bestellt werden müssen.

Die Reden wurden nun genügend geschwungen, Frau Dreyer hat Recht.
Umsetzung ist Devise.
Doch hier hapert es.

um 19:36 von kurtimwald

Die Terminvereinbarung ist eine Katastrophe.
Bleibt daher die Frage: warum sind keine telefonischen Anmeldungen an 7 Tagen und 24 Stunden möglich?

Ministerpräsidenten sollen zu ihrer Verantwortung stehen

"Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil wird nicht ganz so konkret, argumentiert aber ähnlich wie seine Parteikollegin aus Rheinland-Pfalz. Nach einem Jahr mit Corona seien viele Menschen "zermürbt und sehnen ein Ende der vielen Einschränkungen herbei." Auf der Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch müsse es darum gehen, "gleichermaßen mehr Freiheit und mehr Sicherheit zu schaffen"."
Herr Weil gehörte zu denen, die auch nach den Warnungen der Kanzlerin im Dezember einen eigenen Weg für Niedersachsen diskutiert hatte.
Während des derzeitigen Lockdowns, der in Bremen strikt beachtet wurde, hat Niedersachsen einige Läden, z.B. die Gartencenter aufgemacht. Es war klar, was für eine Völkerwanderung daraufhin nach NDS einsetzte.
Die Länder/Ministerpräsidenten sollten die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und nicht immer Vorpreschen und hinterher, wenn es schief geht, nach Mutti rufen.

Vor Bund-Ländertreffen...

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil: Man werde beim Impfen "weiter spürbar vorwärts gehen"

###

Läuft es denn in Niedersachsen beim Impfen in dieser Hinsicht erfolgreich ?

omg

Aus dem Artikel:
> Ihr Argument: Fortschritte beim Impfen
> und Testen würden dies möglich machen.

Ähh, im übertragenen Sinne:
Wir haben zwar immer noch Deichbruch, aber das Hochwasser ist um 3cm gesunken? oO

Mediziner und Politiker

Die Politiker wuerde ich gerne fragen:

Warum laesst man einen unbekannten Erreger, den die Chinesen im Februar 2020 bereits im eigenen Land mit strikten Massnahmen isolieren, ins eigene Land? Warum Lockdown erst als sich die Intensivstationen fuellten.

Warum war man nicht in der Lage ausreichend Impfstoff rechtzeitig zu beschaffen.

Da wird sich ...

... die dritte Welle wohl nicht mehr verhindern lassen, so, wie das klingt.
Schade ...

Und angesichts von einer Inzidenz von 17 in Kaiserslautern kann ich Frau Dreyer zwar ein wenig verstehen, dass sie ständig von Öffnungen spricht, aber sie hat in ihrem Bundesland auch den Kreis Altenkirchen mit einer Inzidenz von 107, in dem jede noch so kleine Öffnung eine dritte Welle vermutlich unausweichlich machen würde.

Und da sie in den letzten Tagen ohne jede Differenzierung dermaßen penetrant nur von Öffnungen redet, ohne wirklich Einhalt geboten zu bekommen, fürchte ich, dass nach einer sehr kurzen demnächst anstehenden Öffnungsphase ein mindestens so strenger Lockdown wie in den letzten Monaten folgen wird - und zwar mindestens bis zum Anfang des Sommers, weil wir leider und völlig unvorhersehbar in eine dritte Welle gestolpert sind, die leider und völlig unvorhersehbar noch stärker als die völlig unvorhersehbare zweite Welle sein wird.

Was hoffe ich, dass ich danebenliege ...

@rossundreiter 19:37

"Öffnungsdebatten haben wir am fließenden Band. Bloß geöffnet wird halt außer ein paar Dauerwellenhauben nichts."

Und obwohl ich vom Lockdown betroffen bin, kann ich nur hoffen, dass das in den meisten Gebieten in Deutschland noch ein paar Wochen so bleiben wird.

Am 28. Februar 2021 um 19:41 von westfale4711

Zitat: Legen die Angestellten dann den geimpften Gästen ihrerseits den Nachweis ihrer Covid-19 Impfung vor? Ansonsten wäre das doch recht einseitig bzw fahrlässig.

Haben Sie sich auch früher immer die Gesundheitszeugnisse des Kneipenpersonals vorlegen lassen?

Öffnungsdebatte...

Obwohl Mediziner vor einer dritten Corona-Welle warnen, debattieren Politiker vor dem Bund-Länder-Treffen vor allem über Öffnungen. 

###

Die Politiker die am Mittwoch Entscheidungen treffen , sollten gut zuhören wenn Mediziner schon warnen...

Das Virus offenbart

die Kompetenz der politischen Elite in Europa.

Gemessen an den Toten, Langzeitfolgen und wirtschaftlichen Schaeden ist Europa (die EU) weit hinter Asien zurueck.

In Asien haben sich die Fachleute wesentlich besser durchgesetzt.

Lockdown und 5 Millionen ungenutzte Impfdosen

Es liegen ungenutzte Dosen auf Halde.
Es kommt eine wahre Impfdosenflut schreibt die „Welt“.

@ westfale4711 um 19.41 Uhr, Ja, so soll das aussehen

"Wie soll die Praxis aussehen? Legen die Angestellten dann den geimpften Gästen ihrerseits den Nachweis ihrer Covid-19 Impfung vor? Ansonsten wäre das doch recht einseitig bzw fahrlässig."
Was spricht dagegen, dass ein Impfnachweis die Voraussetzung für eine Beschäftigung in der Küche und im Service ist? Es gibt doch auch andere notwendige Gesundheitsnachweise für Gastro-Mitarbeiter, z.B. den "Buletten-Schein".
Ich finde das vernünftig.

Wir müssen endlich öffnen

Es wird die nächsten Tage wieder das übliche laufen. Die bekannten Personen und Institutionen werden unter Verwendung eines Vokabulars, die jede andere Entscheidung als grob verantwortungslos erscheinen lässt, vehement die Verlängerung des Lockdowns bis nach Ostern verlangen. Garniert wird das mit irgend welchen Modellierungen, deren Praxisnähe unklar ist, die aber von einer Inzidenz von 200 oder gar 100000 Infektionen am Tag zu Ostern ausgehen.

Bislang ist die Politik jedes Mal diesen Rufen gefolgt. Angesichts der immer schlimmeren Nebenfolgen muss das enden, wir brauchen breite Öffnungen und auch Tourismus an Ostern. Der Blick in den RKI-Bericht zeigt, dass die Inzidenz in der Gruppe 80+ kontinuierlich fällt und in der Gruppe 60+ unter 50 liegt. In Österreich ist es so, dass die höchste Inzidenz die Gruppe von 15 bis 25 hat. Hieraus werden kaum schwere Fälle resultieren, die psychische Gesundheit erfordert Öffnung und deutliche Lockerung der Kontaktbeschränkungen.

@westfale4711

Ich weiß nicht, wenn Sie irgendwo hin wollen, sei es in ein Restaurant, Hotel oder Kino, dann ist es ihr eigener Wunsch. Wenn Sie in einem Land Urlaub machen wollen, das bestimmte Impfungen zur Einreise verlangt ist das genau so. Wenn Sie aus Datenschutzgründen oder auch anderen Gründen Ihren Impfpass nicht vorzeigen wollen, dann ist es Ihre eigene Entscheidung.
Sind Sie geimpft, dann sind Sie auch weitgehend geschützt vor dem möglicherweise noch nicht geimpften Kellner.
Überhaupt: Datenschutz in diesem Zusammenhang, was erfährt der Restaurantbesitzer denn über Sie? Nur, dass Sie geimpft sind, sonst nichts.

Schnelltests müssen "Super Schnelltests werden" und billiger

Im Moment ist es undenkbar, dass man vor jedem Restaurant und Geschäft 15-20 Min. warten muss, bis der bisher schnellste Test ein Ergebnis zeigt und min. 2 Euro kostet.
Aber bei nur 3 Min. und 50 Cent halte ich das für voll praktikabel. Abgesehen von den Millionen Tonnen an Plastikmüll, der wegen möglicher Viren eigentlich Sondermüll ist....
Oder einen einzigen Test pro Tag, der einen QR-Code + Nummerncode hat, den man dann im Handy oder einer kleinen Digicam mitführt und vorzeigen kann.
Das ist auch der beste Weg für Impfskeptiker bis 2023 / 2024 das Risiko von Impfschäden klar ist.
Also auch für mich.

Lockerungen

Die Leute haben es einfach satt. Wer sich schützen möchte, soll zu Hause bleiben oder erstklassige Masken tragen.
Und die Heimbewohner müssen geschützt werden, was ja eigentlich mit der Impfung erledigt sein sollte.
Bei uns in Köln fährt Polizei und Ordnungsamt Dauerstreife gegen Spaziergänger. So darf es nicht weitergehen.

Bisher hat an keiner Stelle

Bisher hat an keiner Stelle der Pandemiebekämpfung irgendetwas geklappt.
Die Infektionsraten erhöhen sich und die Impfrate stagniert bzw. wird noch nicht einmal das an Impfstoff verimpft, was davon vorhanden ist.
Wozu denn nun weitere Probleme schaffen durch unqualifizierte Öffnungen irgendwelcher Bereiche?
Ein Teil der Schulen ist gerade erst geöffnet worden. Nun muss erst einmal abgewartet werden, wie sich das auf das Infektionsgeschehen auswirkt?
Und die Auswirkungen der Mutanten ist auch immer noch nicht klar.
Aber wir öffnen ...
Warum?

@kurtimwald, 19:36

aber wer frech abends am Impfzentrum die Mitarbeiter beschwatzt kann sich vordrängeln.

Das ist doch hervorragend. Warum machen das nicht mehr Leute?

Also, in Israel wird dieses "Dosenauskratzen" ausdrücklich gelobt.

Ach so, vergessen, verstößt ja gegen den deutschen Ordnungswahn.

Öffnung an Impfung und Inzidenz knüpfen

In Italien ist mit einer Inzidenz von 50 in einer Region „Zona Bianca“, also keine Einschränkungen mehr.

Wir sollten das auch als Untergrenze definieren und diese aber mit steigender Zahl der Impfungen anheben.

Pro 100.000 Geimpfte aus der Risikogruppe erhöht sich die Inzidenz Basis um einen Punkt.

Also pro 1 Mio Geimpfte steigt die Basis um 10 Punkte.

Bei 10 Mio Geimpften hätten wir als Basis 150.

Zudem muss die Zahl der Intensivpatienten im Auge behalten werden.

Sollte man auf die Notfallreserve zugreifen müssen, dann müsste man natürlich wieder Maßnahmen verhängen.

Aber es ist eher unwahrscheinlich, dass es dazu kommt.

@19:36 von kurtimwald: Kommt auf die Inzidenz an!

Bei einer Inzidenz von 25 und weniger ist das sehr wohl verantwortbar und überhaupt nicht "lebensgefährlich".
Wer Hochrisiko Gruppe ist, sollte ohnehin auch weiterhin öffentliche Veranstaltungen und Orte mit vielen Personen meiden. Vorerst.
Ein kleines Rest-Risiko kann ja wohl eigenverantworlich jeder selber abschätzen - die Masken verhindern ja die Infektion der Umgebung, wenn man das Virus selbst bekommen hat, ohne es zu merken. Und die Schnelltests tun ein Übriges.

Existenzen zerstört

Die Öffnungen werden nur in sehr kleinen Schritten kommen. Wer will auch schon die Verantwortung für weitere große Ausbrüche und Tote übernehmen. Aber eine Übervorsichtigkeit wird noch mehr Jobs und Selbständige in den Ruin treiben. Ein Mittelmaß zu definieren, hat bisher nicht funktioniert, was aber auch am Virus liegt. Das Virus ist schnell und effektiv. Unsere Politik langsam und bürokratisch.

Seufz....

Auch ich wünsche mir Öffnungen.
Und bin heilfroh, wenn mir nächste Woche die Haare gestutzt werden und ich nicht mehr aussehe wie Boris Johnson.

Nebenher brauche ich neue Bekleidung inklusive Unterwäsche.

Aber mir ist heute in unserer Innenstadt unangenehm zumute geworden.
Dutzende von Lemmingen - alle Altersklassen - hingen vor einer Eisdiele ab.

Oft ohne mns.

Auch eine rein optisch der Grünen Wählerschaft zuzuordnende Familie machte Kollektiv ohne Mns „Bareback“.

Aktuell wird b1.1.7 dominant.
Einhergehend mit einer höheren infektiösität.
Und mit einer weitestgehend umgeimpften Bevölkerung

Lockerungen werden nur dann nicht zu einer Katastrophe führen, wenn jeder bestimmte Regeln einhält.

An Leute, die all das nicht für real halten, habe ich eine Bitte :

Sucht bitte keinen Kontakt außer zu euresgleichen.

Damit der Schaden auf Leute wie euch beschränkt bleibt.

Und Leute, verantwortungsvoll handeln wollen, nicht wegen euch krank werden oder gar sterben müssen.

Klarheit nach den Wahlen

Politiker sind nicht blöd: in eine dritte Welle hinein zu lockern ist widersinnig. Aber es sind Wahlen, Frau Dreyer steht unter Druck, Herr Kretschmann weniger.
Söders Zustimmungswerte fallen und auch Laschet muss sich beweisen.

Also muss man dem coronamüden Wahlvieh was versprechen, denn die letzten Wochen haben es leichtsinnig werden lassen und die Lautsprecher der Konsumverführer haben ganze Arbeit geleistet.
Die Forderungen der Lobbyverbände und ihres parlamentarischen Wurmfortsatzes sind ohnehin klar. Erwartbar, dass die Lobbyisten erst klare Richtwerte gefordert haben und jetzt, da sie ihnen nicht gefallen, weil schwerlich erreichbar, dieselben Richtwerte anzweifeln und auf regionale Unterschiede abzielen.

Natürlich wäre das Beste, bis nach Ostern alles zuzulassen, aber das kann jetzt keiner mehr glaubhaft fordern.
Also wird's erst einen Flickenteppich geben und etwas später das böse Erwachen.
Und ganz sicher will es dann wieder keiner gewesen sein.

Grundsätzlich

möchte ich den Intensivmedizinern zustimmen. Etwas länger durchhalten wäre dringend erforderlich. Die Zahlen steigen leicht an, sie sind jetzt auf etwa der gleichen Höhe wie kurz vor dem Mini Lockdown im Oktober, und sie sind deutlich höher als in der schlechtesten Zeit im vergangenen Frühjahr.
Jetzt zu öffnen ist falsch, denn das können die Impfungen noch nicht auffangen.

@19:41 von westfale4711: Nein, Schnelltests genügen vorerst

Ein Schnelltest nicht älter als 12-18 Stunden + Maske tragen genügt vorerst.
Aber ja, alle Angestellen der betroffenen Lokalitäten müssen einen morgentlichen Schnelltest machen und das wird dann als Aushang bescheinigt.
Jeder Gast hat auch einen aktuellen Test dabei. Das ist mit einer Seriennummer + Foto des Tests möglich, denn jeder im Handy, einer kleinen Digicam oder notfalls als analogen Ausdruck (vom Copyshop) aus Papier dabei hat.
Dann nimmt man auch die Leute ohne Smartphone mit bei der Aktion.

Impfkatastrophe und Öffnungskatastrophe

Haben sich die Politiker auch schon dafür ausgesprochen die Impfstoffe zu verimpfen?
Da zeichnet sich ja gerade die nächste, von der Politik aus Unfähigkeit verschuldete, Katastrophe ab.

Vorsichtige Öffnungen?

Und dann täglich im Internet gucken, was darf ich wo und was nicht?
Beim Spazierengehen im Park Maske tragen und dann ins Lokal. Jeder Ort hat andere Vorschriften und ändert diese auch noch alle paar Tage.

Ich habe mir gestern ein Video vom Anwalt Christian Solmecke (Vor seiner Tätigkeit als Anwalt arbeitete er über 10 Jahre als freier Journalist und Radiomoderator (u.a. für den Westdeutschen Rundfunk)) angesehen. Es ging um die Verfolgung eines Maskenverweigerers im Hamburger Jenischpark.

Ich zitiere hier einen bemerkenswerten Satz zu den Verordnungen: "Ich selbst als Jurist hab den Überblick verloren." ---"...und wie der Bürger dahinterherkommen soll, weiß ich natürlich auch nicht mehr."

Verantwortung nein danke

Die Mediziner warnen mit handfesten Daten vor Lockerungen. Will die Politik erneut trotz der Warnungen der Mediziner den Schutz von Gesundheit und Leben hintenanstellen. Will man erneut abwarten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Man konnten es ja nicht wissen, dass wissenschaftliche Prognosen mit großer Wahrscheinlichkeit zutreffen. Siehe sehen ja nicht, was in den Nachbarländern abläuft. Sie fürchten nicht einmal um ihre Glaubwürdigkeit. Sie ignorieren die dringenden Empfehlung des austalischen Coronamenangers die Inzidenz zu senken. Sie setzen die Förderung der Bildung neuer Mutationen durch hohe Inzidenz fort. Sie schaden der Demokratie.

Auch ich

Nach einem Jahr mit Corona seien viele Menschen "zermürbt und sehnen ein Ende der vielen Einschränkungen herbei."
#
möchte nur noch so wenig wie unbedingt an Einschränkungen nötig ist,damit Schritt für Schritt wieder Normalität zurück kommt.

an Mika D

"Die Inzidenzen gehen nicht weiter runter.
Aber es geht nicht mehr, die Existenz vieler ist gefährdet, die Nöte sind zu groß, die Belastung ohne Perspektive ist ein Dilemma."

Schauen Sie sich die Länder an, die mit einer no covid Strategie gearbeitet haben. Die erhebliche Existenzgefährdungen sind von der zögerlichen Vorgehensweise der Politiker zu verantworten. Sind nicht schon alle umgebenden Länder dabei, auf die dramatische Infektionswelle mit Lockdownmaßnahmen zu reagieren? Je später diese Maßnahmen eingeleitet werden, um so größer der Schaden und die Dauer des notwendigen Lockdowns.
Ich fürchte, dass Sie das nicht verstehen oder nicht verstehen wollen.

um 19:36 von kurtimwald

Das ist lebensgefährlich

Und was hilft mir der Test von vor einer Stunde, wenn ich schon bei der nächsten Busfahrt angesteckt bin.

Es paßt aber doch zu der mehrheitlich geforderten "Öffnungen".

Also kann es nicht lebensgefährlich sein.

Warum eigentlich nicht

bis nach Ostern weiter alles zulassen? Jetzt kommt's doch auch nicht mehr drauf an.
Wenn das Volk für die Ostergeschenke wieder in die Städte drängt, gibt's schnell ein Chaos, auch bei "click&meet". Die Osterbesuche werden ohnehin wieder ein Ansteigen der Zahlen bewirken.

Man sollte auch den Erhalt des Einzelhandels nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen. Eine Weiterentwicklung der Innenstäde ist überfällig, denn das Angebot im Internet wird nicht kleiner werden.
Wenn es das Miederwarengeschäft nicht mehr gibt, dann gibt's die Feinrippunterhosen eben bei sOliver oder Hilfiger oder eben gleich bei Amazon. Und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter.
Warum nicht mehr Dienstleistungen in der Innenstadt, ist doch ohnehin der Trend.
Und vielleicht wäre es auch mal Zeit, die horrende Höhe der Ladenmieten zu thematisieren, die schon früher ihren Teil zum Einzelhändlersterben beigetragen hat.

Termine

Ich weiß nicht, wie das in anderen Bundesländern organisiert ist, aber es scheint häufig schlecht zu funktionieren.
Es gab in der letzten Woche mehrere Artikel hier auf tagesschau.de, die positiv über die Vorgehensweise in Bremen berichtet haben. Hier sieht es so aus, dass Wirtschaft und Politik gut zusammenarbeiten.
Ich habe noch keinen Brief erhalten, der mich zur Impfung einlädt, also warte ich geduldig und blockiere nicht schon jetzt die Termin-Hotline.
Übrigens gehören sowohl die Gesundheits- als auch die Wirtschaftssenatorin der Partei "Die LINKE " an,
und insgesamt wurden hier schon mehr Impfdosen gespritzt als die FDP oder die AFD Wähler bei der letzten Bürgerschaftswahl hatten.

Kontaktbeschränkungen beenden

Die Diskussion beschränkt sich viel zu sehr auf die Wirtschaft. Es ist inzwischen vier Monate so, dass keine drei Freunde mehr gemeinsam auf einer Parkbank sitzen dürfen. Das geht einfach nicht in einer freiheitlichen Gesellschaft, das kann man nicht mehr als vorübergehende Maßnahme ansehen nach 4 Monaten, das muss endlich enden. Es muss sofort wieder die bis Ende Oktober geltende Regelung hergestellt werden, dass sich beliebige 10 Personen treffen dürfen - und zwar ohne Testverpflichtung. Das ist für Veranstaltungen und Hotels eine gute Idee, aber nicht im normalen Alltag. In einer freiheitlichen Gesellschaft eigentlich selbstverständliche lockere soziale Kontakte in der Öffentlichkeit sind augenblicklich wieder freizugeben. Die Beschränkungen sind völlig unverhältnismäßig. Selbst nach RKI sind Infektionen bei Treffen im Freien unwahrscheinlich. Das ganze ist reiner Aktionismus, die 2-Haushaltsregel im Lockdown light hat zudem ja gar nichts gebracht.

Weil man ein Callcenter nicht

Weil man ein Callcenter nicht hinbekommt ?
Wieso klappt die Organisation nicht ?
Es liegen angeblich schon 1,2 Millionen Impfdosen herum, die nicht verimpft wurden.

Weniger lamentieren, sondern Durchsatz bringen !

Wir brauchen endlich Fortschritte, oder müssen Öffnen !

Es hat sich ausgewartet ! Der Staatlich verordnete Konkurs muss beendet werden !!

@ kurtimwald um 19.36 Uhr, "vordrängeln" - nicht mehr nötig

"In BW z.B. herrscht das reinste Chaos, die bisherige 2. Priogruppe bekommt keine Termine,
aber wer frech abends am Impfzentrum die Mitarbeiter beschwatzt kann sich vordrängeln." Ihre berechtigte Kritik scheint heute Abend schon von der Realität eingeholt worden zu sein. Der AstraZeneca-Impfstoff scheint nun für alle, die ihn wollen, verfügbar zu sein.
Was jetzt noch fehlt, ist die Man-Power, sind die personellen und organisatorischen Ressourcen.
Da sollten die Länder, und Kommunen, auch die rot-grünen (wie B-Friedrichshain), ihre Vorbehalte gegen unsere Bundeswehr hintenan stellen und deren Kompetenzen vertrauen.
Wir in Bremen haben jetzt Impfzentren, die mit Hilfe der Bundeswehr und tatkräftigen Unternehmern aufgebaut wurden. Sie arbeiten effektiv und schnell, ebenfalls mit Hilfe von Sanitätern der Bundeswehr.

Am Telefon geht auch nicht

Zu ihrer Frage: Impftermine am Telefon geht schon deshalb nicht, weil selbst die Mitarbeiter die länderspezifische Regeln nicht verstehen, wer zu welchen Bedingungen in welche Gruppe gehört.

Und in BW gibt es zu wenig Impfzentren, meist 20 bis 30 km von der Bevölkerung entfernt. Im RemsMurrKreis vergibt das Impfzentrum seit Samstag schon überhaupt keine Termine mehr.

@Mika D

"Zumindest die Aussenbereiche, der Handel kann öffnen. Hier gibt es nicht mehr Kontakt als im Aldi, Rewe, Edeka."

Wir haben mit den Kontaken bei "Aldi, Rewe, Edeka" bis jetzt immer noch höhere Zahlen als beim Lockdown 2020.
Wenn jetzt noch der Handel oder die Außengastronomie öffnet, kommen Ansteckungen durch diese Kontakte noch dazu und summieren sich auf.
Und dann steigen die Zahlen weiter bis wieder geschlossen werden muss, wie in vielen Nachbarländern.

Alles Notwendige hat öffen, für den Rest sollten keine Menschenleben geopfert werden.
Also abwarten, wie sich die Zahlen nach der letzten Öffnungsrunde entwickeln, gleichzeitig praktikable Testroutinen entwickeln.

"Der Plan, die Perspektive ist längst überfällig.
Öffnung der Aussenbereiche und Handel ist zwingend, zumal willkürlich grundlos geschlossen."

Erst ein Plan, dann die Öffnungen.

@kurtimwald, 19:36

Was meinen Sie mit "das ist lebensgefährlich"...? Die 2. Priogruppe bekommt offenkundig keine Termine, weil die 1. Priogruppe noch nicht durchgeimpft ist. Ich bin zwar auch der Meinung, dass man freie Kapazitäten nutzen und ggf. auch Impfungen der 2. und 3. Kategorie vorziehen sollte, wenn Impfstoff vorrätig ist und nicht abgerufen wird. Aktuell halten sich die Impfzentren aber wohl an die Vorgaben - handeln also gerade nicht "chaotisch". Wenn Ihnen die Busfahrt von/zur Impfstelle zu gefährlich erscheint, müssen Sie sich eine anderweitige Fahrgelegenheit organisieren. Ganz ohne Eigenverantwortung geht es leider nicht. Bleiben Sie gesund!

@19:47 von westfale4711 um 19:36 von kurtimwald

//Die Terminvereinbarung ist eine Katastrophe.
Bleibt daher die Frage: warum sind keine telefonischen Anmeldungen an 7 Tagen und 24 Stunden möglich?//

Mein 84jähriger Schwager hat nun endlich eine "Einladung" bekommen, sich einen Impftermin zu holen. Mit dem Internet kommt er nicht mehr gut klar, weil ihm auch wegen einer Makuladegeneration das Lesen schwerfällt. Den Weg zum Impfzentrum schafft er auch nicht mehr und vermutlich hätte er auch Schwierigkeiten, sich dort zurechtzufinden.
Außerdem kann und will er seine schwerkranke Frau, die erst vorgestern aus dem Krankenhaus entlassen wurde, nicht alleine lassen. Da kann er auch nicht stundenlang versuchen, die 116 117 zu erreichen. Wäre schön, wenn da jetzt endlich die Hausärzte impfen dürften. Die kennen die Probleme ihrer Patienten.

Eintrittskarten in den Tag

Wie wäre es...
wenn wir uns daran gewöhnen, morgens vor dem Zähneputzen einen Schnelltest zu machen? Als Eintrittskarte in den Tag... Die Kapazität dafür kann sehr schnell aufgebaut werden, diese Trockendiagnostika sind kein Hexenwerk und Pfennigartikel. Wer keine Eintrittskarte hat, der darf nicht mitspielen! Wer sich keine leisten kann, bekommt sie kostenlos! Wer sie sich ergaunert, zahlt! Und zwar richtig! (Testpflicht)

Das selbe dann mit der Impfung, wenn sie für alle verfügbar ist! (Impflicht, Befreiung nur mit amtsärztlichem Attest)

Aber ich vergaß: Sowas geht ja hierzulande nicht, weil da ja wieder Grundrechte von wenigen zu Lasten von vielen eingeschränkt würde...

an DrBeyer

Ein "weiter so" wird nicht reichen. Es sollte mich wundern, wenn der jetzige lockdown light ausreichen wird, die Inzidenz auch nur stabil zu halten. Je länger die Politik die Sache verzögert, um so größer wird der Schaden, wenn dann zwingend harte Maßnahmen getroffen werden müssen. Die Politiker spielen mit ihrer Glaubwürdigkeit.

Was denn für Fortschritte?

Gebt endlich den Hausärzten den Impfstoff, damit dieser endlich Hausbesuche bei ganz alten und vollkommen bewegungsunfähigen Pflegefällen machen kann, und diese endlich impft! Wenn es schon keine mobilen Impfteams gibt, die das übernehmen können.

19:52 von IBELIN

Die Politiker wuerde ich gerne fragen:
Warum laesst man einen unbekannten Erreger, den die Chinesen im Februar 2020 bereits im eigenen Land mit strikten Massnahmen isolieren, ins eigene Land? Warum Lockdown erst als sich die Intensivstationen fuellten.
Warum war man nicht in der Lage ausreichend Impfstoff rechtzeitig zu beschaffen.

Diese Fragen haben vor Ihnen schon seeehr viele TS-Leser gestellt und sie wurden auch schon x-mal beantwortet, im redaktionellen Teil und hier.

Das wissen Sie aber doch selbst ...

@Saschamaus75, 19:52

Wir haben zwar immer noch Deichbruch, aber das Hochwasser ist um 3cm gesunken?

Nee, noch doller: eigentlich müssten wir ja weiter an der Deichbefestigung arbeiten. Aber die Leute "sind zermürbt" und wollen lieber aufhören. Also stellen wir die Arbeiten ein. Zermürbte Leute sind nämlich etwas viel schlimmeres als eine Überschwemmung.

Weil hier die dieselbe

Weil hier die dieselbe Strategieabteilung wie z.B. beim Bau des BER am Werke war. Kompetenz setzt sich letztenendes immer durch :)

Daher fühlen sich die Politiker im Moment auch so wohl. Man muss sich nicht mit so komplizierten Sachen wie einem florierenden Wirtschaftsumfeld herumschlagen, sondern kann ein bisschen Pandemie-Lambada machen.

@ Mika D. um 20.03 Uhr "ungenutzte Impfdosen" - jetzt nicht mehr

"Es liegen ungenutzte Dosen auf Halde. Es kommt eine wahre Impfdosenflut schreibt die „Welt“."
"Impfdosenflut", die ist gewollt nach dem Engpass, den wir hatten.
Jetzt muss geimpft werden, was die Spritze hergibt. Ich hoffe, dass die Gesundheitsbehörden vorbereitet sind und sich locker machen, was die vorübergehende Beschäftigung von Impfpersonal als Aushilfen betrifft. Jeder Arzt hat es gelernt zu impfen, auch Hebammen, KrankenpflegerInnen und HeilpraktikerInnen u.a. medizinische Fachkräfte können und dürfen intramuskulär impfen.
Wichtig wäre es, dass die Registrierung der Geimpften und die Erteilung eines sicheren, personenbezogenen Corona-Impfpasses vorbereitet ist. Oder regen sich dann die Datenschützer auf?

@ IBELIN

Warum war man nicht in der Lage ausreichend Impfstoff rechtzeitig zu beschaffen.

Die Produktion muss erst anlaufen. Lesen Sie denn gar keine aktuellen Nachrichten? Impfstoff ist weltweit Mangelware. Was es in Deutschland mehr gäbe, würde in anderen Ländern fehlen. Wer kann das ernsthaft wollen?

Die Politik in Deutschland und der EU hat in Bezug auf Impfstoffe im Wesentlichen nichts falsch gemacht.

Laschet spricht Spahn sein Vertrauen aus

Nach meiner Meinung hätte Spahn schon im März versetzt werden müssen: ein mittelmäßiger Jurist als Lenker in einer Pandemie, das konnte und geht auch nicht gut. Zu viele Fehler, zu viele Tote, zu großer Schaden. Deutschland kann sich das Mittelmaß an der Spitze nicht länger leisten. Merkel wird ihrer Führungsverantwortung nicht gerecht und versagt so auch. Öffnungen unter ausreichenden Schutzmaßnahmen sind völlig unproblematisch.

@rossundreiter, 19:37

Die Debatten über mögliche Öffnungen sind doch per se nichts Verwerfliches. Die Politik sucht eine vernünftige Balance zwischen der Gefahrenabwehr (Schutz der Bürger vor dem Virus) und einer schrittweisen Rückkehr zu einer Normalität, die es so auf Sicht nicht geben kann und geben wird. Ich sehe natürlich auch die bisherigen Kausalketten. Auf eine Öffnung der Beschränkungen folgten stets erhöhte Infektionzahlen und eine weitere Welle. Ich meine aber, dass bei aller gebotenen Vorsicht der Versuch einer Öffnung in Teilbereichen durchaus gewagt werden könnte. Ein Restaurantbetreiber in meiner Nähe hat vor über einem Jahr acht kleine Hütten vor seinem Restaurant gebaut. Man könnte dort grds. problemlos zusammensitzen, ohne sich und andere zu gefährden. Andere Betreiber könnten nur eine sehr begrenzte Zahl an Gästen aufnehmen dürfen (mit festen Reservierungszeiten). Dagegen habe ich durchaus ein flaues Gefühl im Magen, wenn ich demnächst meinen Friseurtermin wahrnehme...

RE: Anna-Elisabeth um 19:43

Liebe Anna-Elisabeth,

die Politiker öffnen mit dem völlig verfrühten Aufhebung des Lockdown die "Kammer der offenen Messer" in die wir uns reinstürzen dürfen.
Es ist weder hinreichend genug geimpft worden, noch gibt es genügend Schnell- und Selbsttests. Und es wird geöffnet, geöffnet und nochmals geöffnet. Einigen Politikern kann es offensichtlich nicht schnell genug gehen und sorgen dafür, dass die nächste Welle so richtig Fahrt aufnimmt.
Die Politiker erscheinen mir sowohl kopflos, wie auch beratungsresitent, völlig überfordert.
Das hätte ich mir vor einem Jahr nicht auch nur ansatzweise vorstellen mögen.
Bleiben Sie tapfer.

Gruß Hador

@ kurtimwald

In BW herrscht das reinste Chaos, die bisherige 2. Priogruppe bekommt keine Termine,

Kann ja auch nicht, weil die erste Priorisierungsgruppe noch nicht durch ist. In BW herrscht außerdem kein Impf-Chaos. Das ist doch völlig unsachlich.

@ kurtimwald um 21.00 Uhr "Am Telefon geht auch nicht"

"Und in BW gibt es zu wenig Impfzentren, meist 20 bis 30 km von der Bevölkerung entfernt. Im RemsMurrKreis vergibt das Impfzentrum seit Samstag schon überhaupt keine Termine mehr."
Was Sie beschreiben, darf nicht toleriert werden. Wenn jetzt genügend Impfstoff vorhanden ist, gibt es doch überhaupt keinen Grund mehr, das komplizierte Anmeldungs- und Priorisierungssystem aufrecht zu halten.

Dann wären doch "Walk-In"-Impfzentren einfacher: Kommen, anmelden, geimpft werden, Impfpass mitnehmen und nach Hause gehen.

Anmeldungen und Terminierungen nur noch für Menschen, die z.B. nicht lange in der Schlange stehen können oder aus anderen Gründen speziell betreut werden müssen, z.B. Angstpatienten, Allergiker ...

Der

im Artikel angesprochene bisher erreichte „Fortschritt“ beim Impfen kann und darf kein Argument für Lockerungen sein. Aktuell haben grade einmal 2,5 Prozent der Bevölkerung die zweite Impfdosis erhalten, und da es 2-4 Wochen dauert, bis die Wirkung der Impfung voll einsetzt, ist erst ein noch weit geringerer Anteil der Bevölkerung immunisiert. Dann noch die Gefahren der Mutationen dazugerechnet -wobei der AZ-Impfstoff wohl gegen die südafrikanische Variante, die von Frankreich her zu uns vordringt, nur eingeschränkt wirkt- und es wird glasklar, dass jetzt noch nicht die Zeit für Lockerungen sein kann. Zumindest wenn man verantwortungsvoll mit dem Leben und der Gesundheit der Bürger umgehen will.

an Tino255

"Garniert wird das mit irgend welchen Modellierungen"

Es geht nicht um irgendwelche Modellierungen. Es sind auf Daten und wo nötig plausiblen Annahmen beruhende Prognosen. Woher nehmen sie die Arroganz zu ihrem abwertenden Urteil.
So läuft nun einmal Wissenschaft.

"Bislang ist die Politik jedes Mal diesen Rufen gefolgt."

Das ist nun schlicht unwahr. Die Länder, die diesen Prognosen entsprechend gehandelt haben, sind in jeder Hinsicht, auch wirtschaftlich, weit besser gefahren.
Der hier eingetretene Schaden ist weitgehend durch die Zögerlichkeit der Politiker erfolgt. Zu deren vermutlicher Motivation habe ich schon einiges gesagt.

@ 20:23 von AlterSimpel Klarheit nach den Wahlen?

Offenbar ist eine Mehrheit im Land für Öffnungen.

Den geimpften Senioren kann man es nicht verdenken, dass sie so schnell wie möglich noch ein bisschen was vom Leben haben wollen.

Und der Großteil der Unter-60-Jährigen war ohnehin noch nie begeistert von unsinnigen lockdowns. Denn sind wir mal ehrlich. Der lockdown hat sehr wahrscheinlich kein einziges Menschenleben gerettet.

Das Virus bewegt sich in Wellen und auch in Ländern ohne lockdown hat die Welle abgeebt.

Und in der zweiten Welle haben wir auch nicht weniger Tote pro 100.000 als bspw Schweden.

Es gibt unterschiedliche Theorien, weswegen das so ist. Aber es spricht sehr viel dafür, dass wir auch ohne lockdown gut durch die zweite Welle gekommen wären.

Daher wird ein Öffnen mit hygienekonzept und weiterhin da testen wo es die Risikogruppe betrifft nicht dazu führen, dass unser Gesundheitssystem kollabiert. Auch wenn die Inzidenzen steigen. Das tun sie mit jeder neuen Variante, die sich durchsetzt. Für eine Weile.

@ Anna-Elisabeth

Den Weg zum Impfzentrum schafft er auch nicht mehr und vermutlich hätte er auch Schwierigkeiten, sich dort zurechtzufinden.

Es gibt Taxen für den Weg und im Impfzentrum ist man sehr hilfsbereit. Die meisten zu Hause lebenden Alten haben aber eine Begleitperson für diese kleine Weltreise.

RE: westfale4711 um 19:47

***Die Terminvereinbarung ist eine Katastrophe.
Bleibt daher die Frage: warum sind keine telefonischen Anmeldungen an 7 Tagen und 24 Stunden möglich?***

Ihre Frage kann ich leider nicht beantworten, aber bei einigen Freunden, Bekannten und mir selbst, hat die Anmeldung für einen Impftermin gut funktioniert. Meine Hausärztin hat auch prima Arbeit geleistet und mir einen Tag später mein Attest zugeschickt.
Also bei mir läuft's. Ich lebe ja auch in Hessen.
Aber womöglich funktioniert's in NRW demächst auch etwas besser. Das wünsche ich Ihnen jedenfalls.

Gruß Hador

@ kurtimwald

Und in BW gibt es zu wenig Impfzentren, ...

Das stimmt gar nicht.

Lokal Öffnen, allerdings mit Tests

Es fehlt mir der Pragmatismus bei Entscheidungen und Umsetzungen. Alle Politiker kennen nur Angst und Entscheidungslosigkeit. Es ist NOTWENDIG, jetzt zu testen, eher mehr als weniger. Aber die Zulassung fehlt an Pillepalle, wo in anderen Ländern diese Tests seit August zugelassen sind. Bitter, dieses Zögern. Impfstoffe zulassen? Da verbirgt man sich lieber hinter der EU. Weder Reihenfolgebildung noch Ersatz-Liste beim Impfen: Wer den AZ nicht will, dann nehmt den nächsten Impfkandidaten, der Ablehner stellt sich hinten an - so einfach kann das gehen. Stattdessen verwalten sie den Mangel und richten nicht Neues, Pragmatisches ein. Öffnen möglichst lokal und schnell. Klärt das "diffuse Geschehen" endlich auf, setzt eine wirksame C-App auf: dann leidet halt der Datenschutz aber nciht mehr wie alle unter Isolationshaft.

@20:14 von nie wieder spd

>> die Impfrate stagniert

Nope, laut zeit.de steigt sie kontinuierlich. Nur vorletzte Woche war ein (wetterbedingter) Einbruch zu verzeichnen, der sich aber gegen Ende der Woche wieder gefangen hat. -.-

21:09 von LehrerFrankfurt

Wie wäre es...
wenn wir uns daran gewöhnen, morgens vor dem Zähneputzen einen Schnelltest zu machen? Als Eintrittskarte in den Tag...

Eine schöne Idee! Eventuell könnte eine entsprechend ausgerüstete Zahnbürste sogar das Testgerät sein ... (das meine ich durchaus ernst)

@ LehrerFrankfurt

Wie wäre es...
wenn wir uns daran gewöhnen, morgens vor dem Zähneputzen einen Schnelltest zu machen?

Ist der Test mit Mundgeruch zuverlässiger?
Ich möchte lieber eine Impfung für 12 Euro statt eine Woche Schnelltests für über 100 Euro.

20.44 von logig

Sehr geehrter User, von „no covid“ sind wir meilenweit entfernt, selbst „Zero covid“ hätte ich unterstützt. Das wäre ein wirklicher harter kurzer Lockdown.

Was aber nicht ok ist:
Massenfabrikation bleibt offen und Arbeit läuft in etlichen auch nicht existentiellen Sektoren aber kleine Läden haben unbegründet zu.
Was nicht geht: Wasser predigen, aber Wein trinken.
Falls Sie verstehen.

@ 20:51_Tino255-Kontaktbeschränkungen beenden

„Es muss sofort wieder die bis Ende Oktober geltende Regelung hergestellt werden, dass sich beliebige 10 Personen treffen dürfen - und zwar ohne Testverpflichtung. ..In einer freiheitlichen Gesellschaft eigentlich selbstverständliche lockere soziale Kontakte in der Öffentlichkeit sind augenblicklich wieder freizugeben. Die Beschränkungen sind völlig unverhältnismäßig. Selbst nach RKI sind Infektionen bei Treffen im Freien unwahrscheinlich. Das ganze ist reiner Aktionismus, die 2-Haushaltsregel im Lockdown light hat zudem ja gar nichts gebracht.“

Da bin ich absolut bei Ihnen. Persönlich halte ich das sogar für wichtiger als das Öffnen von großen Shopping Center und Möbelhäusern, aber im Interesse der Wirtschaft müssen auch die aufgemacht werden.

Es ist zudem keinesfalls erwiesen, dass generelle Kontaktbeschränkungen tatsächlich viel bringen.

Wichtig ist es die symptomatisch Infizierten zu isolieren. Klappt das zu 90%, dann kann man sich fast alles andere sparen.

um 19.59 Uhr von Ibelin, Elite würde ich die nicht nennen

"Das Virus offenbartdie Kompetenz der politischen Elite in Europa.
Gemessen an den Toten, Langzeitfolgen und wirtschaftlichen Schaeden ist Europa (die EU) weit hinter Asien zurueck."
Ich stimme Ihnen zu. Die Politik, besonders die Ministerpräsidenten und Verwaltungen der Länder und Kommunen, haben sich als unfähig erwiesen. Ich fürchte, es sind überwiegend Karrieristen und Verwaltungsbeamte, die eigentlich in Ruhe und ohne große Anforderungen ihre Zeit bis zur Pension "auf einer Backe" abreißen wollten.
Das gilt meiner Meinung auch für unsere Vertreter der EU. Ich bin maßlos enttäuscht von der dort versammelten politischen Beamtenschaft.
Zu Frau Merkel und ihrer Mannschaft habe ich weiterhin Vertrauen. Aber was soll man machen, wenn die Arbeit vor Ort ( in den Ländern und Kommunen) schlurig erledigt wird?
Dass das Virus uns erreicht hat, war schlimm genug. Die langsame Reaktion der EU, das Herumeiern der Behörden,hat viele Menschen das Leben gekostet. Schrecklich.
Elite? Eher nicht!

dort zurechtzufinden.

Anna-Elisabeth@
Wäre es dann nicht möglich das Sie Ihm helfen oder ein Hilfe besorgen?

Re 21:09 von LehrerFrankfurt

"Aber ich vergaß: Sowas geht ja hierzulande nicht, weil da ja wieder Grundrechte von wenigen zu Lasten von vielen eingeschränkt würde..."
Vorbei am Thema.Die Grundrechte sind für alle eingeschränkt.
Wer Grundrechte von einem Test oder einer Spritze abhängig macht beruft sich auf was? Das Grundgesetz? Sicher nicht. Genau das ist zur Zeit unter Quarantäne und kein Verfassungsrichter stellt die grundgesetzliche Ordnung wieder her. Die Politiker sind ja offensichtlich nicht in der Lage dazu.
Da gibts irgendwelche Öffnungen oder Nichtöffnungen nach Gusto und nicht nach Verstand.
Aber in 2 Wochen wird bei mir gewählt. Schaun wir mal wie die Zauntore eines nach dem Anderen sich öffnen aus Angst vor dem Wähler der die Schnauze voll hat.

@ Tino255

Das geht einfach nicht in einer freiheitlichen Gesellschaft, das kann man nicht mehr als vorübergehende Maßnahme ansehen nach 4 Monaten, das muss endlich enden.

Das erklären Sie aber dann bitte mal dem Virus.

an Tino255

Weshalb geht es denn bei uns schon so lange so? Wenn wir so handeln würden, wie sie es sich vorstellen, hätten wir binen kurzen einen massiven exponentiellen Anstieg der Infektionen. Da würde uns auch der Frühling nicht helfen. Wenn wir den Epidemologen und Virologen gefolgt wären, und nicht faule Kompromisse ausprobiert hätten, würden wir ähnliche Erfolge wie die Länder vorweisen können, die die Vorschläge der Fachleute ernst genommem habe.
Die hohen Opferzahlen und immensen Schäden beruhen auf einem Politikversagen bei uns und in der ganzen EU.

@20:52 von Charlys Vater

"Wieso klappt die Organisation nicht ?
Es liegen angeblich schon 1,2 Millionen Impfdosen herum, die nicht verimpft wurden."

"15.000 Impfdosen aus Deutschland für Tschechien."

Wenn wir es selber nicht verimpft bekommen, geben wir es denen die es können und noch schlechter im Bestellen sind.

@Tino255, 20:51 Uhr - Verantwortliches Handeln

Ich kann Ihre Ungeduld verstehen und Sie sind nicht der einzige, der unter den Corona-Beschränkungen leidet. Und dennoch waren und sind die Maßnahmen im Grundsatz notwendig, verhältnismäßig und zumutbar. Wenn Sie dafür plädieren, dass sich 10 beliebige Personen wieder Treffen könnten, dann schauen Sie einfach einmal nach Stuttgart. Dort haben sich am Wochenende in der Innenstadt Jugendliche getroffen, wohl ohne MNS und Mindestabstand. Sie haben wegen der Corona-Maßnahmen randaliert, mit Flaschen und Steinen auf Polizisten geworfen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Nicht ohne Grund werden Demos aktuell kaum noch genehmigt. Eine Bevölkerungsgruppe trifft die Pandemie im übrigen extrem hart: Alte, vereinsamte und pflegebedürftige Menschen, die oft nicht, wie andere, über digitale Kontaktmöglichkeiten verfügen. Sie ertragen ihr Schicksal, das mich berührt, im Stillen.

Jetzt öffnen wäre Harakiri

Alles, was wir jetzt kopflos öffnen, müssen wir bald wieder schließen. Und dieses Hin und Her treibt uns in den Wahnsinn und macht unsere Wirtschaft kaputt.

Schon, um die ganz sicher nicht unbegründeten Befürchtungen der Mediziner („Mediziner vor einer dritten Corona-Welle“) Realität werden zu lassen, sondern vor allem, um alle (Öffnungs-)Möglichkeiten ausschöpfen zu können, um so gut wie irgend möglich durch diese Pandemie zu kommen, ohne dabei unnötige Risiken einzugehen, insbesondere nicht das, das Infektionsgeschehen und seine desaströsen „Nebenwirkungen“ erneut anzutreiben und somit den nächsten Lockdown zu provozieren.

Und um verantwortlich handeln zu können, kann muss man (also jeder) wissen, woran man (er/sie) ist. Deshalb hier ein Tipp am Beispiel einer in der Praxis nicht nur erfolgreich funktionierenden, sondern vor allem effizienten Teststrategie: br.de/mediathek/video/gurgeln-gegen-corona-wo-bleiben-die-flaechendeckenden-tests-av:60380bbb0adede001af9499c

Bleibt da nur zu hoffen, dass die Politiker währenddessen alles daran setzen, ihr Argument („Fortschritte beim Impfen und Testen würden dies möglich machen“) zu untermauern.

@ LehrerFrankfurt um 21.09 Uhr, schön wär's

"Wie wäre es, wenn wir uns daran gewöhnen, morgens vor dem Zähneputzen einen Schnelltest zu machen? Als Eintrittskarte in den Tag..."
Meinen Sie, dass Testergebnisse ohne fälschungssichere persönliche Zuordnung hilfreich wären? So nachlässig und rücksichtslos, wie bisher von manchen Menschen mit den Abstands- und Quarantäneregeln umgegangen wird, würde ich mir von einer Testpflicht nicht viel versprechen.
Woher weiß ich, dass derjenige, der mir ein Testergebnis vorzeigt, den Test auch wirklich selbst gemacht hat?

19:57 DrBeyer

„"Öffnungsdebatten haben wir am fließenden Band. Bloß geöffnet wird halt außer ein paar Dauerwellenhauben nichts."

Und obwohl ich vom Lockdown betroffen bin, kann ich nur hoffen, dass das in den meisten Gebieten in Deutschland noch ein paar Wochen so bleiben wird.“

Ich bin von Homeoffice, Homescooling und Kurzarbeit betroffen und hoffe, dass der Lockdown-Unsinn sofort beendet wird. Glauben tu ich‘s aber nicht.

@20:35 von schiebaer45

//möchte nur noch so wenig wie unbedingt an Einschränkungen nötig ist,damit Schritt für Schritt wieder Normalität zurück kommt.//

Das möchten wir alle. Aber wenn wir jetzt zu früh leichtsinnig werden, rückt die herbeigesehnte Normalität wieder ein gutes Stück in die Ferne. Wenn nur das Impfen nicht so quälend langsam voran käme. Je nach Bundesland sind gerade mal 4,2% bis 5,2% der Bevölkerung mit der Erstimpfung versorgt. (Daten vom RKI).

Schneckenplagen habe ich mir immer ganz anders vorgestellt.

Lockdown umsonst

Es ist schade wie hier sehenden Auges in den nächsten Lockdown gerannt wird. Dann war alles umsonst, sehr sehr bitter. Und auf das Impfen abzustellen finde ich frech, wo doch kaum etwas vorangeht...
Aber nun ja es ist ja Wahlkampf...

@Thomas D.

Stimmt! Auch eine gute Idee! Vielleicht sollten wir uns zusammen tun und reich werden :-) Ich würde meinen Anteil allen spenden, die seit Monaten leiden, weil wir es als hochentwickelte Industrienstion nicht schaffen kreative zu sein ...
Take care!

Zu viele Impfdosen??

Auf der einen Seite heißt es zu viele Impfdosen, schuld die vielen Impfverweigerer. Nur warum keine Termine für viele die wollen?
Was will man damit erreichen?
1.Wahl steht an und man über schlägt sich mit populistischen Forderungen und Öffnungen.
Nach der Wahl dann war halt der Bürger schuld, wenn das Wetter nicht mitspielt
Nächster Schritt kann doch nur sein..Impfcentren in Bürgernähe..geschlossene Kino, Theater usw. Gibt es genug. Andere Länder machen es vor. Warum geht es hier nicht? Vielleicht weil dann die falschen ein paar Euro bekommen?
Warum nutzt man nicht seit Jahren funktionierende Software für Termine, wenn es schon digital sein muss.?
Warum wird ewig diskutiert über Hausärzte, die Kühlung kann nicht das Problem sein, andere Impfstoffe müssen auch gekühlt werden.
Also ich kenne genügend Impfwillige gerade aus älteren Jahrgängen denen der Impfstoff egal ist, Hauptsache sie müssen nicht mehr allein sein.
So ist der zu viele Impfstoff erklärungswürdig.

Früher hat man noch lange um Begründungen gerungen

Jetzt schert sich keiner mehr drum.

Die Friseure sollen angeblich der „Körperpflege“ dienen. Wie soll man das verstehen?

Bei den Baumärkten macht man sich schon garnicht mehr die Mühe nach „Begründungen“ zu suchen, mit denen sich die Öffnungen „verkaufen“ lassen.

War da nicht mal was neulich mit diversen Mutanten? Scheint schon wieder sehr lange her zu sein.

Irgendwie haben die Politiker wohl spitzgekriegt das die Umfragen, die seit einem Jahr regelmäßig hohe Zustimmung zu ihnen und ihren Maßnahmen suggerieren wohl doch kein realistisches Stimmungsbild der Gesellschaft abbilden.

@20:58 von draufguckerin

//Wir in Bremen haben jetzt Impfzentren, die mit Hilfe der Bundeswehr und tatkräftigen Unternehmern aufgebaut wurden. Sie arbeiten effektiv und schnell, ebenfalls mit Hilfe von Sanitätern der Bundeswehr.//

Dass in Bremen auch tatkräftige Unternehmen ihren Beitrag leisten hat mich auch sehr beeindruckt.

@21:18 von Aufgeklärte Welt

Jens Spahn ist kein „mittelmäßiger Jurist“, wie Sie behaupten, sondern mW Bankkaufmann und Politikwissenschaftler. Ob das nun „mittelmäßig“ oder nicht, wer will oder kann das behaupten ?
Sie behaupten außerdem, „Öffnungen seien unter ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen völlig unproblematisch“.
Nicht einmal der Umgang von „voll vermummtem“ medizinischem Personal mit Corona-Infizierten ist völlig unproblematisch...wie soll es da unproblematisch sein, mit einer schlecht sitzenden Maske (von denen wohl viele schlechter schützen als versprochen) zB dem Friseur -notwendigerweise- nahezukommen oder im Lokal -auch notwendigerweise- ohne Maske zu speisen?

@AufgeklärteWelt, 21:18

"Merkel wird ihrer Führungsverantwortung nicht gerecht und versagt so auch. Öffnungen unter ausreichenden Schutzmaßnahmen sind völlig unproblematisch".

Ich bin kein Experte und vertraue deshalb, wie auch die Kanzlerin, der Einschätzung von Virologen und Epidemiologen. Bislang lagen diese (und auch die Kanzlerin) meist richtig in ihrer Vorausschau. Ihre Argumentation, wonach Öffnungen unter ausreichenden Schutzmaßnahmen völlig unproblematisch seien, haben wir schon zu Beginn der Pandemie und danach wiederkehrend von verschiedenen Gruppierungen gehört. Wenn es denn so einfach wäre... Mir ist es jedenfalls lieber, wenn die Politik bereit ist, den Bürgern bittere Wahrheiten zu verkaufen und auch harte Maßnahmen zu treffen. Nicht die Wahlen im nächsten Jahr, sondern ein hohes Maß an Verantwortung scheint das politische Handeln zu bestimmen - trotz mancher Fehler und Versäumnisse.

@21:22 von Hador Goldscheitel RE: Anna-Elisabeth um 19:43

//Bleiben Sie tapfer.//

Ich bemühe mich. Ist aber nicht ganz leicht in "angefressenem" Zustand.

Gruß
Anna-Elisabeth

@vriegel

"Denn sind wir mal ehrlich. Der lockdown hat sehr wahrscheinlich kein einziges Menschenleben gerettet."

Mir fehlen die Worte.

"Das Virus bewegt sich in Wellen und auch in Ländern ohne lockdown hat die Welle abgeebt."

Es gibt meines Wissens keine Länder ohne irgendeine Art eines Lockdowns. Nennen Sie mir nur eins.
Nein, auch Schweden nicht, die ihre Maßnahmen gerade weiter verschärft haben.

"Es gibt unterschiedliche Theorien, weswegen das so ist. Aber es spricht sehr viel dafür, dass wir auch ohne lockdown gut durch die zweite Welle gekommen wären."

Nichts spricht dafür.
Ihre Beiträge werden zunehmend unerträglich, und auf Fragen dazu reagieren Sie grundsätzlich nicht.
Mich interessiert es jedenfalls nicht mehr.

@Halleluja

Dann müssen wir leider darüber sprechen, ob in einer Ausnahmesituation es nicht andere Prioritäten bzgl. Grundrechten geben sollte!? Dann sind wir aber in der leidigen Diskussion, ob wir neue Notstandsgesetze für den Katastrophenfall auch vor dem Hintergrund unserer Geschichte haben sollten... Ich plädiere unbedingt dafür :-)

Ein Deja Vu

Voriges Jahr gab es ein regelrechtes Öffnungs-Chaos - jeder wollte den anderen mit den Lockerungen überholen.

In 2021 ist es ganz genauso.

Gut möglich dass nach Ostern wieder alles zu gemacht wird - aber dann hat man sich beim Baumarkt schon mit Material eingedeckt, und beim Frisör war man auch wieder mal...

Ich fand es schon im letzten Jahr schwer vermittelbar warum man sich jeden Tag „auf Arbeit“ mit 30 wildfremden Menschen treffen durfte (nicht mal notwendigerweise mit Masken), aber im Privatleben es nicht mal gestattet war seine Verwandten zu besuchen und man in der Öffentlichkeit teils absurde Kontrollen über sich ergehen lassen musste.

Vielleicht hat ja zum Sinneswandel auch beigetragen die Empörung über Spahns Spenden-Dinner und die „Jagdszenen“ die die Hamburger Polizei bei der Verfolgung eines 17jährigen Maskenmuffels zur Schau getragen hat. Oder Steinmeiers Südtirol Foto ohne Masken und Abstand oder die geplante Sitzplatzregel für Beamte im ICE, oder oder oder ...

@21:38 von werner1955

//Wäre es dann nicht möglich das Sie Ihm helfen oder ein Hilfe besorgen?//

Er will nicht. Vermutlich, weil ihm das zu anstrengend ist. Und Menschen in dem Alter können auch etwas bockig sein. (Kann das aber gut verstehen). Ein Pflegedienst für beide ist beantragt. Ich hoffe, dass dann alles etwas leichter wird.
Außerdem komme ich auch nur mit dem ÖPNV dahin. Ohne Schnelltest wage ich das aber nicht. Für meine Schwester wäre jetzt die kleinste Infektion wohl tödlich.

@ 21:54 von Maus wird 50 Lockdown umsonst

„Es ist schade wie hier sehenden Auges in den nächsten Lockdown gerannt wird. Dann war alles umsonst, sehr sehr bitter. Und auf das Impfen abzustellen finde ich frech, wo doch kaum etwas vorangeht...
Aber nun ja es ist ja Wahlkampf...“

Sie widersprechen sich teilweise. Es ist zwar richtig, dass der lockdown umsonst war. Kostenlos war er zudem leider auch nicht.

Und wenn Sie schon erkannt haben, dass der lockdown unnötig war und unterm Strich nichts gebracht hat - wieso schreiben Sie dann vom nächsten lockdown..?!

Wenn wir doch gelernt haben, dass es nichts bringt..?

Die Inzidenzen werden ansteigen - na und? Damit kann man gut klar kommen. Entscheidend ist wer (!) sich ansteckt und nicht wie viele.

Zudem hängt die Inzidenz stark von der Teststrategie und der Anzahl der Tests ab...

Stichwort Dunkelziffer.

Viele In den Heimen sind geimpft. Testen dort ist weiterhin drinnen nötig und FFP2-Maske etc.

Das wird schon...

@Gassi

"dann leidet halt der Datenschutz aber nciht mehr wie alle unter Isolationshaft."

Himmel nochmal. Wissen Sie überhaupt, was Isolationshaft ist?
Kein Wunder, dass so manche in diesem Land einen Aufenthalt im Gefängnis als "Hotelzimmer mit kostenloser Vollversorgung" bezeichnen.

Niemand ist hier wegen Corona auch nur ansatzweise eingesperrt!

@21:41 von kritt: Das ist nicht verschleißfrei....

Es dauert nicht mehr lange und die (jungen) Bürger werden aufhören sich irgendwas noch sagen zu lassen. Gegen die Kontaktbeschränkungen wird im Geheimen schon längst millionenfach verstoßen. Und die Opfer unter den 80+ kümmern dann die komplett abgestumpften und nach sozialen Kontakten hungernden auch nicht mehr.

Was das Virus betrifft: Das wird nach und nach zwar ansteckender - aber auch schwächer von der Schwere der Erkrankung.
Jede Seuche ist bisher wieder verschwunden.
Oder wie viele Fälle von Typhus, Pest, Cholera, Lepra oder Gelbfieber gibt es denn so in Europa noch ??

@draufguckerin

Ich gebe zu, daran hakt die Idee!
Möglichkeit 1: Jeder Test ist mit einem QR-Code versehen, der nur im negativen Fall erscheint.
Möglichkeit 2: Das "Anzeigen" eines positiven Ergebnisses wird "belohnt"

@21:57 von Magic.fire

>> So ist der zu viele Impfstoff
>> erklärungswürdig.

Das ist ein (gesunder) Sicherheitspuffer. Hat was mit Logistik zu tun. -.-

Oder hätten Sie lieber ein 'auf Kante genähtes' System? oO

Wir sollten keine Wahlen

Wir sollten keine Wahlen abhalten, bevor nicht 60% der Bevölkerung geimpft sind. Dann können sich unsere Politiker vielleicht besser auf unser eigentliches Problem konzentrieren und sich leichter auf eine gemeinsame Vorgehensweise einigen. Wahlkampf und Corona sind eine doppelt ungesunde Mischung.

@vriegel 21:35

"Es ist zudem keinesfalls erwiesen, dass generelle Kontaktbeschränkungen tatsächlich viel bringen."

Oh Mann ...

Nach einem Jahr der Pandemie muss man immer noch solche Faktenleugnung lesen.

21:56 von LehrerFrankfurt

@Thomas D.

Stimmt! Auch eine gute Idee! Vielleicht sollten wir uns zusammen tun und reich werden :-) Ich würde meinen Anteil allen spenden, die seit Monaten leiden, weil wir es als hochentwickelte Industrienstion nicht schaffen kreative zu sein ...

Für‘s Kreative sind doch nur noch Start-Ups zuständig ... :-)

Take care!

Sie auch! Aber kommen Sie derzeit nicht in die Kaiserstraße, da ist Maskenpflicht mit etwa 40% Durchsetzungsquotient ...

Obwohl Mediziner vor einer

Obwohl Mediziner vor einer dritten Corona-Welle warnen, debattieren Politiker vor dem Bund-Länder-Treffen vor allem über Öffnungen.

Welche Mediziner sind hier wohl gemeint ?
Psychologen, Kinderärzte, Onkologen, ... ?
Wohl nicht, eher die üblichen Verdächtigen, die nichts anderes im Blick haben als angebliche Bedrohungen durch Viren.

Die Politik wird öffnen müssen. Aber nicht aus Einsicht, sondern weil die Wirtschaft sie zwingt. Ist okay, Hauptsache irgendwer zwingt zu Vernunft und Verhältnismäßigkeit. War übrigens mal Job der Gerichte... lange her.

Aber das heißt nicht, dass es schnell gehen wird. Es wird nur mal wieder was in Aussicht gestellt werden. Die Karotte vor der Nase. Und dann, irgendwann, wenn illusorische Zahlen bei nichtssagenden Werten erreicht sind, dann vielleicht demnächst mal.
Also keine Panik, es wird noch dauern. Bis zu Vernunft und Verhältnismäßigkeit.

@vriegel 22:10

"Sie widersprechen sich teilweise."

Nein, er widerspricht sich nicht im geringsten.

"Entscheidend ist wer (!) sich ansteckt und nicht wie viele."

O sancta simplicitas!

@ Magic.fire um 21.57 Uhr, Fragen, die ich mir auch stelle

"Nächster Schritt kann doch nur sein..Impfcentren in Bürgernähe..geschlossene Kino, Theater usw. Gibt es genug. Andere Länder machen es vor. Warum geht es hier nicht?" Eine berechtigte Frage. Es stehen genug Messehallen leer.

"Warum nutzt man nicht seit Jahren funktionierende Software für Termine, wenn es schon digital sein muss.?" Das frage ich mich auch. Terminierungssoftware hat jede Artpraxis, jede Spedition, jeder Handwerker, jeder Supermarkt, der Liefertermine vergibt.

"Also ich kenne genügend Impfwillige gerade aus älteren Jahrgängen denen der Impfstoff egal ist, Hauptsache sie müssen nicht mehr allein sein." Wichtig sind jetzt mobile Impfteams, die die Menschen auf Nachfrage zu Hause aufsuchen. Ich verstehe nicht, weshalb das so schwierig ist. Das kriegt doch jeder Klempner hin.
Ich stimme Ihnen zu, dass ab jetzt die Impfwilligen geimpft werden sollten. Wer nicht will, der hat schon. Oder muss warten bis zur nächsten Lieferung.

@21:09 von LehrerFrankfurt

Eine prinzipiell schöne Idee, die Sie da unterbreiten...“Schnelltests als Eintrittskarte für den Tag“. Mal abgesehen davon, das Manipulationen Tür und Tor geöffnet wäre, würden Sie dann jeden Tag vor Beginn Ihrer ersten Unterrichtsstunde (aus Ihrem Pseudonym schließe ich, dass Sie Lehrer sind) die Testergebnisse aller Ihrer Schüler kontrollieren? Und die, die keines haben, umgehend nach Hause schicken ? Und die Schulleitung macht dasselbe mit dem Lehrkörper ? Und die Testergebnisse der Schulleitung werden kontrolliert von...Ja von wem denn dann ?
Man könnte das ganze aber auch automatisieren... zB am Eingang zum Schulgelände Automaten aufstellen, die die Testergebnisse kontrollieren; wer dabei „durchfällt“, kommt nicht rein.
Das gleiche funktioniert sicher auch bei der Bäckerei und im Baumarkt.

an Mika D

Lassen wir Wortklaubereien.
Weshalb halten sie jetzt einen hinreichend scharfen logdown anscheinend nicht mehr für erforderlich?
Im grunde verstehe ich ihre Einlassung nicht.

@vriegel - Zielloses Hin und Her.

22:10 von vriegel:
"Und wenn Sie schon erkannt haben, dass der lockdown unnötig war und unterm Strich nichts gebracht hat - wieso schreiben Sie dann vom nächsten lockdown..?! Wenn wir doch gelernt haben, dass es nichts bringt..?"

Ich hatte bisher selten den Eindruck, dass die getroffenen Entscheidungen einer rationalen Logik entspringen. Es wirkt vielmehr wie ein unkontrolliertes Wechselspiel zwischen panischem Lockdown und überstürzten Lockerungen.

Sprach- und ratlos

In meinem Alter (Baujahr 1958) wollte ich mich eigentlich nicht mehr sportlich betätigen. Aber durch den Zickzackkurs der Politik werde ich jetzt zum Wellenreiter. Die 1., die 2. haben wir schon, jetzt folgt die 3. Welle und niemand kann uns wissenschaftlich erklären, wie der Infektionsweg des Virus verläuft. Wenn es etwas mit den Öffnungszeiten der Geschäfte zu tun hat, dann wundere ich mich aber ganz doll, dass wir noch keine Masseninfektionen in den Supermärkten und Discountern bei den Angestellten haben, denn sie stehen mit uns, den anscheinenden Virusschleudern, täglich stundenlang in Kontakt. So langsam erwarte ich Ergebnisse, denn die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Pandemie sollte oberste Priorität haben.

Schon, um die ganz sicher nicht unbegründeten Befürchtungen der Mediziner („Mediziner warnen vor einer dritten Corona-Welle“) NICHT Realität werden zu lassen, vor allem, um alle (Öffnungs-)Möglichkeiten ausschöpfen zu können, um so gut wie irgend möglich durch diese Pandemie zu kommen, OHNE dabei unnötige Risiken einzugehen. Insbesondere nicht das, das Infektionsgeschehen und seine schlimmen „Nebenwirkungen“ erneut anzutreiben und somit den nächsten Lockdown zu provozieren.

Und um verantwortlich handeln zu können, muss man (also jeder) wissen, woran man (er/sie) ist. Deshalb hier ein Tipp am Beispiel einer in der Praxis nicht nur erfolgreich funktionierenden, sondern vor allem effizienten Teststrategie: br.de/mediathek/video/gurgeln-gegen-corona-wo-bleiben-die-flaechendeckenden-tests-av:60380bbb0adede001af9499c

Bleibt dann nur zu hoffen, dass die Politiker währenddessen alles daran setzen, ihr Argument („Fortschritte beim Impfen und Testen würden dies möglich machen“) zu untermauern.

Am 28. Februar 2021 um 19:57 von DrBeyer

"Öffnungsdebatten haben wir am fließenden Band. Bloß geöffnet wird halt außer ein paar Dauerwellenhauben nichts."
_______
Ich habe soeben "Anne Will" gesehen. Da waren sehr gute Vorschläge von "Smudo" von den "Phantastischen Vier" und von Frau Woopen, vom EU-Ethikrat vorgetragen worden, die praktikable Lösungen anboten und zwar für ALLE Bereiche. Das hier zu erklären, wäre zu umfangreich. Hörte sich für mein Verständnis eigentlich machbar an. Voraussetzung sind natürlich Schnell- bzw. Selbsttests in grosser Menge. Was mich daran faszinierte war, dass dieses System quasi auf alle Lebensbereiche von der Kneipe über ÖPNV bis zum Urlaubshotel Anwendung finden könnten.
Ich wäre sofort dabei ! Eine echte Pespektive auch für die Gastro.

Seltsame Wortwahl

Es wird immer von "Lockerung" gesprochen, dabei geht es um nichts anderes als die Wiederherstellung des Normalzustands.
.
Freiheit muss wiederhergestellt werden, denn diese steht im Grundgesetz. Daher geht es nicht um Lockerungen. Wir haben ein Recht auf Freiheit und nicht Teile davon, die mehr oder Willkürlich gewährt werden.
.
Scheinbar hat das jeder vergessen. Aber noch bildet das Grundgesetz und nicht eine Verordnung die Basis unserer Demokratie.
.
Die Politik hat begriffen, dass der Lock Down nicht durchzuhalten ist. Spätestens wenn die Kurzarbeit nicht mehr die breite Masse schützen wird, kann Merkel mit ihren 35 keine "Mehrheit" mehr überzeugen.
.
Die aktuelle Politik wird zu Lasten der Jungen durchgezogen, die nichtmal gehört wird. Und dieser Staat zeigt absolutes Totalversagen.
.
Liebe Jugend, guckt euch das gut an, denn der Klimawandel soll von diesem Leuten angegangen werden, die nichtmal eine einfache Impfkampagne hinbekommt.

@22:17 von Anna-Elisabeth

"Wir sollten keine Wahlen abhalten, bevor nicht 60% der Bevölkerung geimpft sind. "

bei der derzeitigen Impfgeschwindigkeit wäre das irgendwann 2023, kommen Mutationen hinzu ...... bleibt uns die GroKo auf ewig erhalten,

wird halt ..... nichts.

rossundreiter@
Aus ist doch auch gut so. Wir haben kaum Erfolge beim Impfen und zu den 69000 tausend Corona toten kommen immer noch zuviele hinzu.

@ Adeo60 um 22.01 Uhr, stimme Ihnen zu

"Ich bin kein Experte und vertraue deshalb, wie auch die Kanzlerin, der Einschätzung von Virologen und Epidemiologen. Bislang lagen diese (und auch die Kanzlerin) meist richtig in ihrer Vorausschau."
Ja, Frau Merkel und ihr wirklich fähiges Beraterteam aus vertrauenswürdigen Virologen/Medizinern/Epidemiologen sind für mich wie ein Fels in der Brandung.
Leider versuchen einige profilsüchtige MPs und ihr politisches Personal die Vorgaben der Fachleute zu hintertreiben. Politische Beamte sind eben bildungsmäßig nicht immer topp, sondern opfern zudem ihr mittelmäßiges Rest-Wissen auch noch der politischen Karriere, d.h. sie verhalten sich wider besseren Wissens opportunistisch, wenn es der Karriere dient. Es wird Zeit, dass Schlüsselpositionen wieder an Fachleute vergeben werden. Das passende Parteibuch führt zu Duckmäusertum.

bevor nicht 60% der Bevölkerung geimpft sind.?

Anna-Elisabeth @
Und dad soll die Politiker die jetzt an der Regierung sind schneller machen?

Was wenn die dann noch viele Jahre brauchen, gewollt, oder wegen Lieferproblemen usw.?

Ich bin auch für Lockerungen - Masken in der Natur nicht nötig

Also ich bin auch für Lockerungen bei

a) Einzelhandel (notfalls mit Maske und Abstand und OHNE solche Terminvereinbarung)
b) Cafes/Eisdielen

Außerdem weiss ich, dass man auf Masken im Freien (Parks/Feld/Wald/Wiese/am Meer) verzichten kann, weil im Freien die Ansteckungsgefahr null ist:

https://tinyurl.com/y3pvxdm4
RTL: Aerosol-Physiker spricht von Corona als Innenraum-Problem - „Die Ansteckungsgefahr draußen liegt bei 0!“ 26. Februar 2021 - 14:22 Uhr

oder hier:

https://tinyurl.com/xp584h4m
RND: Virologe: Spazierengehen und Rodeln mit Abstand nicht gefährlich
16.01.2021, 9:48 Uhr

oder hier von EMA-Experten bei der Morgenpost:

https://tinyurl.com/cmewyw6r
Morgenpost: FFP2-Masken unter freiem Himmel - nützlich oder übertrieben? Aktualisiert: 23.02.2021, 15:49

Von daher kann auch die Maskenpflicht damit schonmal eingedämmt werden.

@ leerer Frankfurt

Möglichkeit 2: Das "Anzeigen" eines positiven Ergebnisses wird "belohnt"

Womit? Mit Quarantäne?

@22:10 von vriegel

>> Es ist zwar richtig, dass der lockdown
>> umsonst war.
Sie haben schon mitbekommen, daß die Zahlen seitdem entsprechend gesunken sind? oO

>> Damit kann man gut klar kommen.
Auch wieder mit 4stelligen Todeszahlen pro Tag? -.-

21:16 von frosthorn

<< @Saschamaus75, 19:52

Wir haben zwar immer noch Deichbruch, aber das Hochwasser ist um 3cm gesunken?

Nee, noch doller: eigentlich müssten wir ja weiter an der Deichbefestigung arbeiten. Aber die Leute "sind zermürbt" und wollen lieber aufhören. Also stellen wir die Arbeiten ein. Zermürbte Leute sind nämlich etwas viel schlimmeres als eine Überschwemmung. <<

.-.-.-

Auf den Punkt gebracht, liebe(r) frosthorn; wirklich genau auf den Punkt.

RE: Anna-Elisabeth um 22:02

Immerhin haben Sie Ihren Humor noch behalten. So mancher Zeitgenosse hat Witz und gute Laune wie einen alten Mantel an der Garderobe abgelegt, und verkriecht sich zum Lachen unters Bett, wahlweise auch unters Sofa.

Gruß an Sie und Ihre Schnecken.
Hador

@22:22 von Silverfuxx

Sie schrieben etwas von „angeblicher Bedrohung durch Viren“.
Manche glauben auch erst, dass Wasser nass macht, wenn sie in den Fluss gefallen sind. Oder die Herdplatte und das Bügeleisen heiss. Musste ich als Kleinkind auch erst lernen. Trotz vorher vorliegender tausendfacher Erfahrungen anderer.

@ Icke 1

Die 1., die 2. haben wir schon, jetzt folgt die 3. Welle und niemand kann uns wissenschaftlich erklären, wie der Infektionsweg des Virus verläuft.

Wieso? Was verstehen Sie daran nicht?

19:36 von kurtimwald

In BW z.B. herrscht das reinste Chaos, die bisherige 2. Priogruppe bekommt keine Termine,
.
na so schlimm kann es ja nicht sein
Verwandter 81 kriegte im letzten Jahr seinen 1 ten Impftermin und im Januar den 2ten

@ Lehrer Frankfurt

Glauben Sie wirklich, dass die berufstätigen Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken, weil der Schnelltest nicht negativ anzeigt?

@22:22 von Silverfuxx

//Welche Mediziner sind hier wohl gemeint ?
Psychologen, Kinderärzte, Onkologen, ... ?
Wohl nicht, eher die üblichen Verdächtigen, die nichts anderes im Blick haben als angebliche Bedrohungen durch Viren.//

Allen voran wohl Intensiv-Mediziner. Die haben nämlich auch langsam die Nase voll.

Belgien

Mehr oder weniger unbeachtet ist Belgien seit etwa 4 Monaten im "Lockdown."
Ohne Lockerungen. Ergebnis: die zweite Welle wurde zurückgedrängt, seit nun fast 3 Monaten bleiben die Infektionszahlen relativ konstant, sind jedenfalls nicht wieder angestiegen. Sie sind aber immer noch höher als im letzten Frühjahr, deshalb hat man wohl an den Maßnahmen festgehalten.
Im Gegensatz dazu ist es in vielen europäischen Ländern zu einer dritten Welle gekommen, weil man die Maßnahmen gegen die zweite Welle viel zu schnell wieder aufgehoben hat, als die Zahlen etwas zurückgegangen waren.
Wem sollten wir also folgen? Belgien oder all den anderen?
Für mich ist die Antwort klar.

@22:11 von WirSindLegion

>> Oder wie viele Fälle von Typhus, Pest,
>> Cholera, Lepra oder Gelbfieber

Ähh, weil (abgesehen von Gelbfieber) alle von Ihnen aufgezählten Krankheiten mit simplen Antibiotika heilbar sind? oO

Massenhafte Regelverstöße?

@ WirSindLegion:
Es dauert nicht mehr lange und die (jungen) Bürger werden aufhören sich irgendwas noch sagen zu lassen. Gegen die Kontaktbeschränkungen wird im Geheimen schon längst millionenfach verstoßen.

Naja, so naiv bin ich nun nicht. Mir ist auch klar, dass wir mit Appellen allein nicht weiter kommen. Genau so wenig wie bei Alkohol am Steuer. Ohne klare Strafen geht da nix. Vielleicht sollte man bei Corona-Verstößen auch den Führerschein einkassieren.

„vorsichtige Öffnungen“ sind geplant

Aber es wird nicht beschrieben wie die Vorsicht gestaltet sein soll. Vorsicht heißt in diesem Fall, dass ich VOR dem Öffnungskontakt einen Schnelltest machen muss. Denn ich will ja das Risiko vor dem Öffnungskontakt minimieren, dass ich Andere anstecke. Nur dadurch kann ich mit einer gewissen zeitlichen Sicherheitsspanne rechnen, in der nichts passiert. Man kann natürlich auch jederzeit anlasslose Tests oder Reihentests( Z.B. für Hochinzidenzgebiete ) machen, um symptomlose Infektionen auszufiltern. Aber für als gefährlich beurteilte Öffnungsstrategien/ereignisse minimiert nur der vorher durchgeführte Test die Gefährlichkeit des Öffnungsevents.

@ WirSindLegion

Was das Virus betrifft: Das wird nach und nach zwar ansteckender - aber auch schwächer von der Schwere der Erkrankung.

Glauben Sie, dass die Schwere der Erkrankung irgendwie auf das Virus zurück wirkt und es abschwächt?

@22:22 von Silverfuxx

>> War übrigens mal Job der Gerichte... lange
>> her.

Richtig. Ich befürchte ebenfalls, daß ab morgen (wie nach dem letzten LockDown) die Gerichte wieder Sonderschicht fahren müssen, weil alle Nagelstudios, Fitnesscenter, Bordelle usw. (wie nach dem letzten LockDown) klagen werden. oO

Man ist verwundert , wie in

Man ist verwundert , wie in einem bundesweiten mehrmonatigen Lockdown eine dritte Welle entstehen kann.
Eigentlich habe ich erwartet, dass man die Pandemie dann zumindest wieder beherrscht also erstmal die Oberhand gewonnen hat. Die Geschäfte, Restaurant, Zoos usw. sind geschlossen und eine dritte Welle fasst Fuß?! Wie kann das denn möglich sein?
Sehr merkwürdige Angelegenheit.
Trotz beständiger Kontaktbeschränkungen, Einhaltung von Aha Regeln, Lockdown, Test über Tests und der Impfung soll es von vorne beginnen? Neue Virusmutanten halten die Bevölkerung weiter in Schrecken?
Wenn eine dritte Welle im Lockdown beginnt, dann spricht überhaupt nichts für behutsames Öffnen.

Falscher Ansatz von Anfang an

Es wird bis heute der Fehler fortgesetzt, dass wir zu viele Kommissionen haben, die mit Bedenkenträgern besetzt sind, und zu wenig durchentschieden wird. Die Politik hätte von Anfang an die Devise ausgeben müssen, dass es Ziel einer hochtechnisierten Gesellschaft sein muss, trotz der Pandemie weitestgehend normales Leben zu ermöglichen. Und dann hätte man Beratungsgremien so besetzen müssen, dass sie auf dieses Ziel zuarbeiten. Jene Modellierer, die ihre Aufgabe allein darin sehen zu warnen, Lösungen über Lockdown hinaus aber nicht anbieten, hätten dann als Berater keine Chance gehabt.

Man hätte konsequent Schnelltests entwickeln und produzieren müssen, dass sie schon in Oktober zur Verfügung stehen, ebenso auch monoklonale Antikörper. Und man hätte von Anfang an auch die Produktion von Impfstoffen fördern müssen mit dem Ziel, dass 3 Monate nach Zulassung Impfstoff für 60% der Bevölkerung da ist. Und für diese Ziele hätte man massivst Geld geben müssen.

22:17 von Anna-Elisabeth

Wir sollten keine Wahlen abhalten, bevor nicht 60% der Bevölkerung geimpft sind. Dann können sich unsere Politiker vielleicht besser auf unser eigentliches Problem konzentrieren und sich leichter auf eine gemeinsame Vorgehensweise einigen. Wahlkampf und Corona sind eine doppelt ungesunde Mischung.

Der Gedanke kam mir auch schon. Unsere Erfahrung ist ja, dass im Wahlkampf die Politikersinne weitgehend vernebelt sind, pragmatische und zielorientierte politische Arbeit ist da nicht mehr zu erwarten.

Was wir nun wirklich nicht gebrauchen können, ist Krisenmanagement nach Umfrageergebnissen.

@ westfale4711, um 19:47

re 19:36 von kurtimwald

“warum sind keine telefonischen Anmeldungen an 7 Tagen und 24 Stunden möglich?“

Ein Grund könnte sein, weil dann wohl 24/7 geimpft werden müsste, was nicht realistisch wäre.

@22:32 von Nachfragerin

>> wie ein unkontrolliertes Wechselspiel
>> zwischen panischem Lockdown und
>> überstürzten Lockerungen

Das ist "das Wechselspiel" zwischen realer existierender Pandemie und geldgierigen Ökonomen. -.-

was soll man davon halten?

Auf der einen Seite warnen Mediziner und auf der anderen Seite sprechen Politiker von Lockerungen. In solchen Fragen halte ich die Mediziner für kompetenter.
Die Politik hat bereits mehrfach ihr absolutes Versagen unter Beweis gestellt. Jetzt wollen sie einfach mal Lockerungen probieren. Wenn hier nicht Menschenleben auf dem Spiel stünden, könnte man fast lachen.

@22:32 von logig an Mika D

//Weshalb halten sie jetzt einen hinreichend scharfen logdown anscheinend nicht mehr für erforderlich?
Im grunde verstehe ich ihre Einlassung nicht.//

Vor allem gibt es keinen einzigen vernünftigen Grund, wegen eines Lockdowns ausgerechnet bei Amazon zu bestellen. Es gibt viele Anbieter im Internet, die hier in Deutschland Steuern zahlen.

Meine direkte Reaktion auf den Kommentar von Mika D war etwas ungehalten ausgefallen, deshalb hänge ich das etwas freundlicher an Ihren Kommentar an.

@22:33 von Icke 1

>> dann wundere ich mich aber ganz doll,
>> dass wir noch keine Masseninfektionen
>> in den Supermärkten und Discountern
>> bei den Angestellten haben

Weil Ihnen (so wie den Meisten) gar nicht auffallen würde, wenn die eine Kassiererin von einem Tag auf den Anderen einfach verschwindet und 2-3 Tage später durch den nächsten Niedriglöhner ersetzt wird? oO

"(jungen) Bürger" Wollen sie

"(jungen) Bürger"
Wollen sie wirklich die Jungen gegen die Alten ausspielen? Solche Spaltungen brauchen wir nicht. Auch können und sollten wir unsere Entscheidungen nicht von Menschen abhängig machen, die so unverantwortlich denken, wie sie es darstellen.

"Was das Virus betrifft: Das wird nach und nach zwar ansteckender - aber auch schwächer von der Schwere der Erkrankung."

Das ist eine aus der Luft gegriffene Behauptung. Die in forderster Linie stehen und Intensivpatienten betreuen, berichten anderes.

@ vriegel

Und der Großteil der Unter-60-Jährigen war ohnehin noch nie begeistert von unsinnigen lockdowns. Denn sind wir mal ehrlich. Der lockdown hat sehr wahrscheinlich kein einziges Menschenleben gerettet.

Vergleicht man Schweden (126 Todesopfer pro 100.000 Bevölkerung) mit Norwegen (12 Todesopfer pro 100.000) oder Finnland (13 Todesopfer pro 100.000), dann scheint ein Lockdown schon etwas zu nutzen.

21:26 von vriegel

«Denn sind wir mal ehrlich. Der lockdown hat sehr wahrscheinlich kein einziges Menschenleben gerettet.»

Denn stellen wir uns mal noch dümmer als der Lehrer H. Rühmann aus der "Feuerzangenbowle" nach dem Genuß der ganzen Bowleschüssel auf ex und hopp:

Sehr wahrscheinlich haben auch Sicherheitsgurt + Airbag zusammen im Auto noch kein einziges Menschenleben gerettet. So knülle muss man erst mal werden von den Umdrehungen in der Bowle.

Kann man ja gar nicht wissen, was geworden wäre ohne Gurt und Airbag.
Oder Prämisse annehmen mit wenn kein "Lockdown" gewesen wäre.
Wahrscheinlichkeitsrechnung mit Annahmen aus dem Nirvana.
Der direkte Nachbar Ihrer Corona-Kommetare von aus dem Nirvana.

«Aber es spricht sehr viel dafür, dass wir auch ohne lockdown gut durch die zweite Welle gekommen wären.»

Sehr viel labert auch hier im Nirvana.
Wie immer vor allem das: "Sehr Viel".
Wie auch: "sehr viele Länder".

Nicht ein Land gekannt, nicht eines genannt.
Uns nichts was spricht exakt erwähnt.

@ 22:17 von DrBeyer- nicht verstanden..?

„@vriegel 21:35
"Es ist zudem keinesfalls erwiesen, dass generelle Kontaktbeschränkungen tatsächlich viel bringen."

Oh Mann ...

Nach einem Jahr der Pandemie muss man immer noch solche Faktenleugnung lesen.“

Sinn des Ganzen ist es Infektionen zu verhindern. Wenn wir aber hauptsächlich Nicht-Infizierte vor Nicht-Infizierten „schützen“, dann betrieben wir viele unnötigen Dinge..

Darum geht es.

Und um den direkten (!) Schutz der Hochrisikogruppe

Vielleicht lesen Sie es nochmal..?

Ich bin ja so gespannt,

ob dann wieder die „Nachverfolgungslisten“
in Restaurants, Cafés und Friseuren auftauchen werden. Die waren ja soo nützlich nachdem man Hals über Kopf alles geschlossen hatte. Da regte man sich über falsche Namen auf, aber genützt hat ja Ehrlichkeit auch nichts. In unserem Land ist mittlerweile so gut wie nichts durchdacht.
Man sollte die Alten und Kranken schützen und den großen Rest der Bevölkerung leben lassen. Wer sich schützen will soll nicht andere dafür einspannen, sondern für sich selbst sorgen. Beispielsweise Masken tragen ( sogar doppelt, wie ich es jetzt öfters beobachte) und/ oder daheim bleiben und Lieferdienste beauftragen.

@ saschamaus75, um 22:15

re @21:57 von Magic.fire

“Das [der zu viele Impfstoff] ist ein gesunder Sicherheitspuffer. Hat was mit Logistik zu tun. -.-“

Nein, das stimmt ja nun nicht.

Sie vergessen z. B. Söders und Kretschmanns laut geäußerte Idee, den ungeliebten und daher nicht verimpften AstraZeneca-Impfstoff breiter zu impfen als geplant.

Mit Logistik hat das definitiv nichts zu tun.

Vergleicht man die

Vergleicht man die Todeszahlen bezogen auf 1 Mio. Einwohner, so stellt man fest, daß Deutschland es vergleichsweise "gut" gemacht zu haben scheint.

Allerdings darf man nicht übersehen, daß diese Zahl stärker steigt als in Schweden, wo am 30.01. pro 1 Mio. Einwohner 1140 verstorben waren und jetzt sind es dort 1270. Also sind dort 130 pro 1 Mio. hinzugekommen, bei uns in Deutschland sind es von 670 auf heute 840, also 170 pro 1 Mio. Einwohner.

In Frankreich verstarben im Zusammenhang mit Corona bis zum 30.01. ca. 1150, jetzt sind es 1310, also 160 mehr.
In Portugal waren es 1160, jetzt 1600- also 440 mehr pro 1 Mio. Einwohner.
Quelle: www.corona-in-zahlen.de/land-uebersicht/

Schweden hat übrigens reagiert: Dort müssen Gastätten und Restaurants ab dem 1.3. um 20.30 Uhr schließen und Stockholmer Behörden empfehlen das Tragen einer Mund-Nasen-Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Klare Sache

Was ich daran nicht verstehe? Steht in meinem Kommentar, müsste man aber lesen! Er geht um die Frage, warum wir uns seit fast einem Jahr nicht in den Supermärkten, den Discounter infizieren, denn dort ist der Kontakt tagtäglich unumgänglich. Und von einer erhöhten Infektionsrate bei dieser Klientel habe ich noch nie etwas gehört. Aber vielleicht sind die auch nur alle immun gegen das Virus, oder?

@ harpdart

... weil man die Maßnahmen gegen die zweite Welle viel zu schnell wieder aufgehoben hat, als die Zahlen etwas zurückgegangen waren.
Wem sollten wir also folgen? Belgien oder all den anderen?
Für mich ist die Antwort klar.

Verraten Sie sie uns auch?

@kritt

Wenn die berufstätigen Eltern keine finanziellen Nachteile daraus haben, warum nicht?

So schlecht scheinen Sie die Idee gar nicht zu finden, sonst würden Sie nicht in fünf Kommentaren das Haar in der Suppe suchen ;-)

@ kritt. um 22:57

re @ Icke 1

“Wieso? Was verstehen Sie daran nicht?“

Nun, der User meint wohl, dass jemand, der heute positiv getestet wurde, Ihnen mit ziemlicher Sicherheit n i c h t sagen kann, wo oder bei wem er sich angesteckt hat.

22:53 von Demokratieschue...

«Außerdem weiss ich, dass man auf Masken im Freien (Parks/Feld/Wald/Wiese/am Meer) verzichten kann, weil im Freien die Ansteckungsgefahr null ist: …»

Außerdem ist es schon für ganz kleine Kinder mega-einfach zu verstehen, dass auch im Freien ein Infektionsrisiko besteht, wenn man sich mit anderen in der Nähe in größerer Personenzahl zusammenrummelt.

So etwa unter 1 Meter Abstand in der möglichen Ausbreitungsrichtung der Aerosole des nächsten Menschen, zu dem man ist.

Wenn Sie alleine oder mit größerem Abstand zu anderen im Wald rumliefen, am Meer sich aufhielten, oder so. Hätten Sie gar keine Maske tragen müssen … und hätten sich die unnötig getragenen Dinger für die nächsten 3 Jahre beim Friseur-Sitzen beiseite legen können.

Darstellung: