Ihre Meinung zu: Bilanz der "Wohnraumoffensive": Regierung zeigt sich zufrieden

23. Februar 2021 - 17:03 Uhr

Die Regierung zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen ihrer "Wohnraumoffensive": Die Bilanz könne sich sehen lassen, sagt Kanzlerin Merkel. Verbände werfen der Regierung dagegen vor, Zahlen schönzurechnen.

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Kommentare

Bürotürme zu Wohntürmen

Home-Office-Machen wird nicht verschwinden. Das bedeutet, dass viele Büroflächen der Unternehmen (ggf. öffentlicher Dienst) nicht mehr benötigt wird.

Da liegt es nahe Büroflächen zu Wohnflächen (Kosten günstige Sozialwohnungen) umzugestalten.

Leider ist hierzu eine Nutzungsänderung notwendig, und ggf. noch weiter Änderungen um eine Baugenehmigung zu solchen Projekten zu bekommen.

Hier ist die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen gefragt, sodass hier super schnell die rechtlichen Grundlagen als Baureform durchgepeitscht werden.
Leider war hierzu von den v.g. Verantwortlichen bisweilen nichts zu hören und nichts zu lesen.

"Wohnraumoffensive" ?

Sie hat jetzt wiedermal gezeigt das es genug wohnraum gibt.

Leider nicht da wo viel Menschen unbedingt hin wollen.

Es müssen

sehr viele Wohnungen noch gebaut werden. Vor allen müssen es dringend Sozialwohnungen sein die auch Mietemäßig bezahl bar sind.

Erst verscherbelt

Erst werden die Sozialwohnungen an Private verscherbelt, nur um dann festzustellen, huch, wir haben ja zu wenige Sozialwohnungen.

Bilanz der "Wohnraumoffensive": Regierung zeigt sich zufrieden..

Deutsche Wohnen und Vonovia sind auch zufrieden und können es auch sein.
Mieter und Wohnungssuchende können nicht zufrieden sein. Deshalb gibt es auch die Volksinitiative zur Deutsche Wohnen AG.
Während die Verbraucherpreise von Anfang 2015 bis Oktober 2020 um 7,5 Prozent stiegen, stiegen die Kaltmieten für Wohnungen mit einfachem Standard im gleichen Zeitraum um 28 Prozent (Robert Feiger, IG BAU).

"Die Regierung zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen ihrer "Wohnraumoffensive": Die Bilanz könne sich sehen lassen, sagt Kanzlerin Merkel. Verbände werfen der Regierung dagegen vor, Zahlen schönzurechnen"

Da die sich vor lästigen Detailfragen jederzeit hinter dem Datenschutz verschanzen kann, fällt ihr das auch nicht weiter schwer.

An der unschönen Realität, die dazu führt, dass immer mehr Menschen aus Angst, ihre Wohnung zu verlieren, weil sie sie nicht mehr finanzieren können (und eine neue erst recht nicht) nicht mehr ruhig schlafen können, ändert das allerdings nichts.

Wohnraum !

Wieder einmal zeigt sich die Politik unbelehrbar und nicht lernfähig. Diese Protagonisten können nur eines, sich selbst loben und an den Tatsachen vorbei reden.
Natürlich fehlen zig Tausende Sozialwohnungen, weil überall wenn gebaut wird, immer mehr Eigentumswohnungen und frei vermietbare Wohnungen gebaut werden, statt es mal um zu drehen.
Und natürlich muss der Kurs der Privatisierung endlich gestoppt werden, wie auch, dass wirklich jeder aus irgend einem Land mit viel Geld hier Wohnungen, ja ganze Blocks kaufen und teuer vermieten kann. Dazu werden dann zig Briefkastenfirmen gegründet, um all die Gewinne zu verschleiern und zu verschieben. Die deutschen Steuerbehörden schauen dabei in die Röhre bei diesem Treiben und natürlich die Mieter !

Grigori Alexandrowitsch Potjomkin hat einst mehr bauen lassen

>>"Die Bilanz der Regierung ist niederschmetternd", sagte die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt - "explodierende Mieten, schwindende Sozialwohnungen, kaum bezahlbares Eigentum für Familien in Ballungsräumen, dazu mehr Leerstand und verödende Ortskerne." Die Bundesregierung habe es nicht geschafft, die Wohnungsnot in den Städten zu lindern, sondern sie sogar verschärft. (...)<<

Damit sehe ich Frau Göring-Eckardt näher an den Tatsachen als Die Bundeskanzlerin oder Minister Seehofer. Was diese eine Offensive nennen, ist im Fußballspiel die Arbeit, die die Verteidiger verrichten. Die reinste Defensive: bloß den freien Markt und die teuren Immobilien und hohen Mieten nicht in Gefahr bringen. Manchmal - wie heute - sind die Statements von Kanzlerin und Minister nichts als Fassade und nichts weiter.
Im Vergleich zur Bundesregierung ließ Potjomkin tatsächlich in kurzer Zeit in Neurussland ganze Siedlungen und Städte entstehen und nicht, wie die Legende erzählt, nur zum Schein.

Zu spät, zu wenig..

Seit 2015, bricht so langsam der bezahlbare Wohnungsmarkt weg. Zu viele, die aufeinmal eine bezahlbare Wohnung suchen. Man braucht ja nur den Anzeigenteil für Wohnungen in den Tageszeitungen der letzten 5 Jahre anschauen, die Angebote werden immer weniger und die Gesuche, immer mehr. Ähnlich ist es auf den einschlägigen Internetseiten, man hat viel zu spät und zu langsam reagiert.

Staatliche Sozialwohnungen sind unsozial.

Wer etwas davon versteht, weiß, Umverteilung über Wohngeld ist kostengünstiger und gerechter, als wenn staatliche Einrichtungen direkt in den Markt einsteigen und Wohnungen bauen und vermieten.

>Rahmenbedingungen verbessern, wäre eine echte Wohnraumoffensive:

Weniger Vorschriften (die das Bauen und Betreiben von Mietwohnungen unnötig verteuern).

Schluss mit höchst unsozialen Mietendeckel und übertriebenem Kündigungsschutz (der sogar auch zahlungsunwillige Mieter schützt). Ehrliche Mietsuchende zahlen auch den Preis dafür. Und es schreckt potentielle Vermieter ab, Wohnungen anzubieten.

>Soviel zur Angebotsseite, und ganz zu schweigen von der verfehlten Politik der Bundesregierung, die die Nachfrage so extrem hat steigen lassen.

17:28 von werner1955

Aber, da muss ich Sie leider aufklären, Mobilitaet ist böse.

Deshalb keine Glasfaser oder Zugstrecken, oder gar böse Strassen in die Peripherie, wo Leerstand und Zerfall nur 7 ab 60min Fahrzeit von Berlin zu besichtigen sind..

Was hilft je nach politischer Präferenz:
1. Geschwurbel und Zurechtrechnen
oder siehe Berlin
2. Neid

Wenn man von der eigenen Untätigkeit ablenken will....

Familien im Stich gelassen

Ich suche für meine Familie ein Reihenhaus mit ca. 130 qm. Preise liegen bei 500.000 aufwärts für Baujahr 1980. In diesem Segment gibt es unzählige suchende so dass am Ende der Makler/Verkäufer entscheidet wer es bekommt. Makler müssen sich an keine Regeln halten und Preise im Exposé werden nicht eingehalten. Banken verlangen mehr Eigenkapital auf Grund Corona. Ich Frage mich wer als normal Verdiener das noch finanzieren kann. Hätte ich das gewusst hätte ich keine Kinder bekommen. Und bei den Kita Plätzen gehts weiter, aber anderes Thema.

@ Lampenladen um 17.42 Uhr, so ist es

Ja, genau so ist es. Stichwort "Schlanker Staat": Alles, was Arbeit macht, wird outgesourct und verscherbelt. Fachleute wollte man nicht mehr, nur noch politische Beamte, die je nach Couleur/Partei mit dem Eigentum der Bürger schändlich umgegangen sind. Nicht gepflegt, verkommen lassen ... und wenn dann die Instandhaltung unrentabel war: Baulöwen und (ausländischen) Immobiliengesellschaften in den Rachen werfen.
So war es mit Wohnungen, mit Schwimmbädern, Krankenhäusern, Kinderheimen, Straßen ... mit der gesamten Infrastruktur. Das lag an der politischen Führung der Kommunen, nicht am Bund. Bei manchen hat es nicht zu mehr als zu Milchmädchenrechnungen gereicht: Verkaufe ich Immobilien, habe ich hinterher mehr Geld zur Verfügung und hab weniger Arbeit. Diese Denke reichte immer nur von einem Wahltermin zum nächsten. In Bremen können wir ein Lied davon singen: Vonnovia und andere Profiteure , soweit das Auge reicht.

Man würde..

gerne Wohnungen bauen und/oder renovieren, wenn es nicht so viele Bauvorschriften gäbe.

Zuviele Ämter müssen oder wollen mitreden und gefragt werden, bevor etwas gebaut werden kann.

Wir z.B. leben in Rothenburg/Tauber und sind im Würgegriff des Denkmalschutzes sowie weiter steigender Abgaben.

Wie soll man da bezahlbare Mieten garantieren?

Regierung zeigt sich zufrieden ...

... und Merkel glaubt nicht, sie habe Fehler gemacht, - ein Land, in dem wir gut und gerne leben - und wegen Regierungsversagen sterben oder obdachlos werden.

17.12 von 0-Panik----- Bürotürme zu Wohntürmen

In den Niederlanden werden jetzt aus Bürotürme Wohntürme. Viele Jahre hat es gedauert. Bis zu 50 % in manchen Städten standen die Büroflächen leer. Teilweise Jahrzehntelang. Mit Steuermittel gefördert. Für die große Expansion der Bürokratie. Obwohl schon vor Jahren ersichtlich war das Bürofläche nicht mehr nötig war. Ein Corona Krise war hierzu gänzlich unnötig. Investiert wurden Milliarden. Auch Steuermittel. Dafür konnten Wohnungen weniger gebaut werden. Es war schlichtweg kein Kapazität da. Eine seltene Verschwendung, wissentlich.
Und jetzt. Da ist die große Erkenntnis gekommen. Endlich wird auf breiter Ebene Bürofläche zu Wohnfläche. Auch wieder mit Steuermittel.
Aber leider nicht für die untere Einkommensschicht. Die muss sich gedulden. Teilweise 10 Jahre und länger.

rer Truman Welt

Zufrieden ist und kann jemand sein wenn er seine Minimalziele oder gar mehr erreicht hat. Das sagt natürlich nichts über das objektiv Erreichte aus. Es hängt somit von der eigenen Zielsetzung ab und ob mit dem Erreichten diese erfüllt werden. Desto niedriger besagte Zielsetzung, desto schneller ist eine Zufriedenheit erreichbar.
Die Regierung ist deshalb stets mit dem von ihr Erreichten zufrieden, geleistet hat sie dennoch in den letzten 16 Jahren extrem wenig. Deutschland steht trotz Merkel da, wo es steht und nicht wegen Merkel. Deshalb wird es nun Zeit - zu gehen. Leider kann nicht viel Gescheiteres nachfolgen, aber das liegt am Wähler, der sich scheinbar nur 4 Parteien merken kann oder gleich in die Radikalität abgleitet. Tja, ich verstehe deshalb schon die hohe Einschaltquote beim "Bergdoktor"!

Die Zahlen zeigen, dass die

Die Zahlen zeigen, dass die Bilanz sich sehen lassen kann. Im übrigen haben bzgl. Sozialwohnungen die Länder den meisten Einfluss und nicht der Bund. Jeder Mieter sollte sich mal ausrechnen, ob es nicht viel billiger ist, Wohnraum zu kaufen statt zu mieten. Unter 1% Hypothekenzins ist ein historisch extrem niedriger Wert. Eigentumsquote Deutschland etwa 50%, zum Vergleich Rumänien etwa 90%.

17:59 von hanse685

Leider muss ich Sie davon unterrichten:
Sie sind ja nur ein "Einzelfall".

Menschen die arbeiten gehen müssen und dadurch Steurn zahlen müssen, sind keine Zielgruppe der Politik.
Warum?
Sie müssen.
Das mit den Kindern, tja s.oben,
jetzt müssen sie besonders viel müssen,
denn lt. K.Adenauer kriegen die Leute immer Kinder....

Etwas Positives hätte ich für Sie in 20/30/40 Jahren dürfen Sie vielleicht mit über 70 (Grund)Rentner sein, ob Ihr Haus dann abgezahlt ist is wurscht, jedenfalls sind Sie dann endlich Zielgruppe ohne gammeln/schwimmen.

PS: Einzelfälle verlassen das Land, weil sie keine Zielgruppe mehr sind, in steigenden absoluten Zahlen seit ca. 30Jahren.

bescheiden ...

Ich würde sagen, die Bilanz fällt sehr sehr bescheiden aus. Immer noch horrende Mietpreise die weiter steigen.
Bei diesem Grundbedürfnis hat die Regierung einfach versagt.

Anstatt mit Maßnahmen auf dem Rücken der Vermieter (Mietpreisdeckel ...), sollten für genügend Wohnraum gesorgt werden.

"Die Regierung zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen ...: Die Bilanz könne sich sehen lassen, sagt Kanzlerin Merkel."

Tja, das Schönreden beherrscht man schon mal. Auch die Verbänden werfen der Regierung vor die Zahlen schönzurechnen.

Hinzu kommt, dass ein Teil-Bestand in einem miserablen Zustand ist, teilweise mit Wohngiften und Schimmel belastet, den dürfte man gar nicht dazu zählen.

Alle machen alles richtig

Ich hoffe einfach nur noch, dass mit Merkel dann endlich auch diese unsägliche Kultur verschwindet, dass immer alles total klasse ist.
.
In diesem Land passierten zig Fehler, von Bildung über Mobilität bis Energie etc. etc.
und hier wird weiter so getan, als wäre alles wunderbar.
.
Die Tatsache, dass immer noch alle Merkel Beifall klatschen ist schon verwunderlich.
Und wohl nur darin begründet, dass irgendwie irgendwas auch hätte "schlimmer" sein können.
.
Das trifft es aber gut, die einen machen keinen Fehler und die anderen habe keinen Anspruch mehr, wirklich besseres zu fordern als das Minimum.
.
Die Frage ist ja nicht, ob die Ziele erreicht sind, sondern ob das wirklich das Beste war, was erreicht werden konnte.
Und Merkel sagt dann, wenn die Ziele nichtmal erreicht wurden.... Dass die Welt komplex sei.
.
Blablabla...

, Mobilitaet ist böse?

von oooohhhh @
Dasseh ich nicht so. Ich fahre gerne.

Auch ist der idiologische Kampf der link/grünen mit Homeoffis und Eigenheimverbot doch klar der Grund dafür auf´s Land zu ziehen.

Und seit Corona wissen wir das es auch ein gutes leben ohne Kino, Bar, Museum, Kneipe oder Schwimmbad gibt.

Problem leider vielschichtig

Dass viele Normalverdiener sich keine angemessenen Wohnungen leisten können, hat leider vielschichtige Gründe.
Der Neubau ist mittlerweile so teuer, dass sich eine angebotene Kaltmiete unter 10,- /m2 nicht rechnet. Da baue ich lieber Sozialwohnungen, die sich ob der Fördergelder eher lohnen. Hier sind die Mietbindung über 20-30 Jahre und strikte Forderungen des Gesetzgebers aber ein Dorn im Auge.

Teuer ist das Bauen durch immer neue Regelungen gem. Wärme-, Schallschutz und TGA (techn. Gebäudeausrüstung). Ein Hoch auf die Lobbyarbeit auf diesem Gebiet (hier leider auch mit den Grünen).
Teuer ist das Bauen auch, weil die Bodenpreise ins Unermessliche steigen.
Technisches Hochrüsten und Bodenspekulation durch Grundstücksankauf durch die öfftl. Hand die rote Karte zeigen sind einfache Maßnahmen, an die sich keiner ran traut.
Zudem kann keine Lohnerhöhung dieser Teuerung nachfolgen, so dass die Schere noch weiter auseinander gehen wird.

17:52 Sirene: Geschichte 6 setzen

das mit dem Fürsten googeln Sie besser nochmal woanders...

Aber: "Damit sehe ich Frau Göring-Eckardt näher ...."
Kann ich Sie bitten mal zu schauen was da unter RRG in Berlin in den letzten 4 Jahren so entstanden ist...so wenig wie nie seit dem Kriegsende.
Warum?
Ich denke die drei Parteien, zwei mehr eine weniger, haben da fette ideologische Gewichte eingebracht, um die Wage zum absoluten Nachfragemarkt kippen zu lassen....
Hab ich mir ausgedacht?
Jaja fakenews und Einzelfälle ..
Nene einfach mal die Angebotszahlen der Immobilienportale für Berlin anschauen....
Auweia seitdem achsoguten Mietendeckel schnurren die Angebotszahlen zusammen...
Die kann man schlecht faken, oder?.

Vielfalt, 17:54

Aus Ihrem Post spricht überdeutlich der Vermieter.

Wer etwas davon versteht, weiß, Umverteilung über Wohngeld ist kostengünstiger und gerechter, als wenn staatliche Einrichtungen direkt in den Markt einsteigen und Wohnungen bauen und vermieten.

Natürlich, denn eine Wohngelderhöhung kann der Vermieter 1:1 abgreifen, das ist nichts anderes, als wenn man Wohngeld gleich auf das Konto des Hausbesitzers überweist.

Weniger Vorschriften (die das Bauen und Betreiben von Mietwohnungen unnötig verteuern).

Damit Vermieter gar keine Kosten mehr haben, auch wenn die Wohnungen nur noch zerfallene Bruchbuden sind. Hauptsache, die Miete kommt rein.

Schluss mit höchst unsozialen Mietendeckel und übertriebenem Kündigungsschutz (der sogar auch zahlungsunwillige Mieter schützt). Ehrliche Mietsuchende zahlen auch den Preis dafür.

Dafür erübrigt sich vollends jeder Kommentar. Nur "den Preis" hätten Sie noch durch "jeden Preis" ersetzen können.

@17:28 von werner1955

//"Wohnraumoffensive" ?
Sie hat jetzt wiedermal gezeigt das es genug wohnraum gibt.

Leider nicht da wo viel Menschen unbedingt hin wollen.//

Wenn Sie in einem Polizeirevier oder im Krankenhaus in München, Berlin oder Frankfurt arbeiten, können Sie nicht in Kleinkleckersdorf wohnen. Schon gar nicht, wenn Sie Bereitschaftsdienst haben. Genau das sind aber die Berufsgruppen (gibt viele andere mehr), die auf günstigen Wohnraum angewiesen sind.

0-Panik um 17.12 Uhr

Leider gilt auch immer wieder:
was in den Niederlanden geht, geht in Deutschland noch lange nicht.

Größere Bürogebäude in Wohngebäude umzuplanen, versuchte man schon öfter, z.B. in Düsseldorf vor ca. 10 Jahren, als nahezu 1 Mio. m2 Bürofläche leer standen.
Technisch ist das allerdings sehr schwierig. Gebäudetiefen, technische Ausrüstung, bauphysikalische Voraussetzungen, passen nicht zur Wohnnutzung.

In den Niederlanden sind die Anforderungen an Wohnungen beileibe nicht so hoch wie in Deutschland.

Zugegeben überwiegt hier unter den Besitzern der Büroflächen immer noch die Überzeugung, dass es sich eher lohnt, die Flächen mal länger unvermietet zu lassen, da Büromieten nun mal bedeutend höher als Wohnraummieten sind.

18:12 von Meinung zu unse...

>>aber das liegt am Wähler, der sich scheinbar nur 4 Parteien merken kann<<

Also wenn ich mich nicht verzählt habe hat der Wähler 6 Parteien in den Bundestag gewählt. Gar nicht angekommen?
Und die vielen anderen Parteien, die sich um Bundestagsmandate bewarben, haben wohl kein gutes Konzept für Wohnungsbau. Sonst wären die wohl auch im Bundestag vertreten.

@18:31 von frosthorn

Natürlich, denn eine Wohngelderhöhung kann der Vermieter 1:1 abgreifen, das ist nichts anderes, als wenn man Wohngeld gleich auf das Konto des Hausbesitzers überweist.

Wohngeld ist eine Subvention für einkommensschwache Personen, nicht für Vermieter.

Damit Vermieter gar keine Kosten mehr haben, auch wenn die Wohnungen nur noch zerfallene Bruchbuden sind. Hauptsache, die Miete kommt rein.

Bruchbuden sind das Ergebnis von Mietendeckel. Wer will als Vermieter da noch investieren.

Dafür erübrigt sich vollends jeder Kommentar. Nur "den Preis" hätten Sie noch durch "jeden Preis" ersetzen können.

Nicht nur ersetzen, sondern hinzufügen. Die Schwierigkeiten der Mietsuchenden sind das Ergebnis der unsozialen Mietendeckel und des übertriebenen Kündigungsschutz.

@18:27 von Vaddern

//...Ein Hoch auf die Lobbyarbeit auf diesem Gebiet (hier leider auch mit den Grünen).
Teuer ist das Bauen auch, weil die Bodenpreise ins Unermessliche steigen...//

Volle Zustimmung. Das Buch von Hans-Jochen Vogel

>>Mehr Gerechtigkeit! Wir brauchen eine neue Bodenordnung – nur dann wird auch Wohnen wieder bezahlbar<<

sollte zur Pflichtlektüre aller Verantwortlichen in diesem Bereich gehören. Vielleicht muss man es dann aber noch als Hör-Buch anbieten.

18:24 von MrEnigma

>>Und Merkel sagt dann, wenn die Ziele nichtmal erreicht wurden.... Dass die Welt komplex sei.<<

Da unterscheidet Frau Merkel sich erfreulicherweise deutlich von einer Partei, die der Meinung ist, alles sei ganz einfach.
Aber davon abgesehen, verraten Sie mir welche/r Politiker/in in den letzen 15,5 Jahren eine bessere Politik gemacht hätte?
Aber bitte nur Politiker die in dem Zeitraum auch zur Wahl standen (d.h. keine verstorbenen oder nichtdeutsche Politiker)
.

"Bilanz der Wohnraumoffensive kann sich sehen lassen"

Das bestärkt mich in der Annahme, dass Politiker und Lobbyisten in gehobenen Machtpositionen ihr ganzes Leben lang keinen einzigen Kontakt zu Obdachlosen hatten. Ich hatte während meiner Studienzeit solche Kontakte. und leider ist auch trotz wiederholtem Kontakt (auf dem Marktplatz einer Kleinstadt) und meiner Gabe von Rostbratwurst und Kaffee, statt nur Geld (das er nur für Schnaps verschwendet hätte), der Mensch in einem Winter erfroren und gestorben.
Es fehlt den Menschen in Machtpositionen unübersehbar an Mitmenschlichkeit!

@ FinnSirene um 17.52 Uhr, lieber die Realität anschauen

"Die Bundesregierung habe es nicht geschafft, die Wohnungsnot in den Städten zu lindern, sondern sie sogar verschärft. (...)<<"
Nee, Wohnungsnot in den Städten lindern kann die Bundesregierung auch nicht, wenn die Kommunen nicht mitziehen. Das Verwalten städtischen Eigentums liegt in der Verantwortung der kommunalen Behörden.
Und wenn Sie sich da mal anschauen, was die Grünen in Bremen, Berlin ... geschafft haben: Gar nix! Jede Menge Projekte, alles schön gezeichnet: Fußgängerbrücken, Fahrradstraßen, neue Wohnprojekte ... aber das war's dann auch. Auf die Umsetzung warten wir noch heute, da passiert gar nichts.
Statt dessen hässliche Betonklötze mitten in der Innenstadt, alles unter einem grünen Bauressort.

@18:19 von Werner40

//Jeder Mieter sollte sich mal ausrechnen, ob es nicht viel billiger ist, Wohnraum zu kaufen statt zu mieten. Unter 1% Hypothekenzins ist ein historisch extrem niedriger Wert.//

Rechnen Sie das doch bitte mal den mehr als 25%(!) Niedriglöhnern vor. Davon abgesehen sind nicht nur die Mieten sondern auch die Immobilienpreise ins fast unermessliche gestiegen.

Das finde ...

...ich sehr schön, dass die Regierung sich mit der sogenannten "Wohnraumoffensive" zufrieden gibt. Und mit der Quintessenz.
Doch was ist mit den unzähligen Menschen/Familien, die dringend (bezahlbare) Wohungen suchen und leider nicht finden?
Und das schon seit vielen Jahren.
Ich persönlich empfinde es mehr als traurig und unwürdig für dieses Land!

@ hanse685. 17:59

"ich suche für meine Familie ein Reihenhaus mit ca. 130 qm. Preise liegen bei 500.000 aufwärts für Baujahr 1980. In diesem Segment gibt es unzählige suchende so dass am Ende der Makler/Verkäufer entscheidet wer es bekommt. Makler müssen sich an keine Regeln halten und Preise im Exposé werden nicht eingehalten. Banken verlangen mehr Eigenkapital auf Grund Corona. Ich Frage mich wer als normal Verdiener das noch finanzieren kann. Hätte ich das gewusst hätte ich keine Kinder bekommen."

Entschuldigung, aber über Ihren Kommentar muss ich nur den Kopf schütteln.

Das Glück eigene Kinder zu haben, sie groß zu ziehen, ihre Liebe zu genießen ist für Sie abhängig davon, ob Sie sich ein Reihenhaus leisten können? Sind Kinder für Sie nur Beiwerk zum Reihenhausglück?

Wohnraumverknappung kam doch

Wohnraumverknappung kam doch auch dadurch zu Stande, weil das Kapitel Bauen zu einem einzigen Investitionsgeschäft gemacht wurde, durch die damit verbundene endlose Verteuerung sowohl von Herstellung wie auch Kauf bis zum Mieten hat immer mehr zu einer Verknappung geführt. Doch den wohl größten Tritt hat das Ganze dadurch bekommen, dass eine weltweite Kriminalität im Wohnungsbau und Wohnungskauf immer wieder ganze Stadtviertel aufgekauft hat, früher oft auch zum symbolischen Preis von einer Mark. Das alles hat den Wohnungsmarkt zu einer gigantischen Gelddruckmaschine für entsprechende Spekulantentum und zur absoluten Wohnungsnot gebracht, weil so der soziale Wohnungsbau geschrottet wurde. Sich jetzt von Regierungsseite hinzustellen und alles super richtig zu finden, zeigt nur, welches erschreckend fatale (Nich?)Wissen in den verantwortlichen Ministerien vorherrscht, oder ist man da schon Helfershelfer geworden, dass man das Thema versucht so klein zu reden?

So lange Bestandskunden/Altmieter

für satte Rendite sorgen,
entfalten Investoren nicht maximalen Ehrgeiz bei Investitionen/Neubau.

@ oooohhhh, 18:28; Re

Wenn Sie schon Noten verteilen, dann bitte gleich begründen und erläutern.
1.) wegen dem Fürsten und seinem Siedlungsbau: einfach schreiben, was an meiner (sehr knappen) Aussage falsch gewesen sein soll;
2.) kann ich nichts dafür, dass Sie kritisieren worüber ich mich nicht (!) ausgelassen habe. (aber hier: natürlich ist die Berliner Wohnungspolitik der letzten Jahre ebenfalls schlecht!)
3.) wegen der Note 6; was soll der Quatsch!? Dafür kriegen Sie von mir die gelbe Karte! Nehmen Sie die zurück, dann diskutiere ich mit Ihnen über die Hilfslosigkeit von allen in Bund wie Ländern regierenden Parteien in Sachen Wohnungspolitik, Marktpreise, geeignete Maßnahmen, etc.

18:19 von Werner40

“Jeder Mieter sollte sich mal ausrechnen, ob es nicht viel billiger ist, Wohnraum zu kaufen statt zu mieten. Unter 1% Hypothekenzins ist ein historisch extrem niedriger Wert.“

Ich lach mich schlapp. Etwas weltfremd, Ihr Vorschlag.
Was helfen Hypotkenzinsen von ca. 1%, wenn man keine Möglichkeit hat 1/4 des Kaufpreises als Eigenkapital auf den Tisch zu legen? Nicht jeder hat reiche Eltern, die helfen können. Viele gehen, trotz Kinder, zu Zweit arbeiten, weil ein Gehalt schon für Miete und Nebenkosten drauf geht.
Im Münchner UmLAND kostet eine “günstige“ 3-Zimmerwohnung aus dem Baujahr 1982 gut über 400.000€.
Ihr Vorschlag ist utopisch und weit weg von der Realität.

Die Nachteile

Übertriebener Liberalisierung wird d nicht mehr rückgängig machen können.

Es sei denn, es findet eine Enteignung großer wohnungskonzerne statt und der Staat mischt sich aktiv in den Wohnungsbau ein.

Nach dem Beispiel Singapurs, das dafür sorgt, das der Wohnungsbau den Erfordernissen entspricht und nicht etwa den Bedürfnissen des spekulativen Marktes.

Da D nicht die fiskalischen Spielräume hat für solche Änderungen, sind Gedanken über derartige Änderungen jedoch nutzlos.

Der

letzte Satz des Artikels lautet, „Selbst Normalverdiener fänden in den Ballungsräumen keine bezahlbare Wohnung mehr.“
Warum genau heißen „Ballungsräume“ so ? Richtig. Gerade in Ballungsräume ziehen (oder wollen ziehen) viele „Besserverdiener“, zB ausländische Manager ausländischer Firmen, die entweder genug verdienen oder das Wohnen sogar vom Arbeitgeber bezahlt bekommen. Diese stellen eine nicht überwindbare Konkurrenz zu den erwähnten „Normalverdienern“ dar, weil für sie die Höhe der Miete keine Rolle spielt. Außerdem ist Wohnraum in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland ganz naturgemäß knapp und daher teuer, und es soll ja auch nicht jeder Quadratmeter zubetoniert werden. Dessen sollte sich jeder „Normalverdiener“ bewusst sein, bevor er in einen Ballungsraum ziehen möchte.

@Anna-Elisabeth um 18.41 Uhr

Hurra,
jemand, der das Buch von Hans-Jochen Vogel kennt und zu schätzen weiß.

Habe ich hier in NRW u.a. den Grünen angepriesen ... und es hat wohl auch gewirkt.
In D-Dorf hat die neue Schwarz-Grüne Ratsmehrheit immerhin den Ankauf von Grundstücken oben auf die Agenda gesetzt.

Natürlich sind das Ansätze für die Zukunft und helfen, wenn, dann vielleicht in 10-15 Jahren.

@ draufguckerin, 18:52; Re

"Nee, Wohnungsnot in den Städten lindern kann die Bundesregierung auch nicht, wenn die Kommunen nicht mitziehen. Das Verwalten städtischen Eigentums liegt in der Verantwortung der kommunalen Behörden. (...) Und wenn Sie sich da mal anschauen, was die Grünen in Bremen, Berlin ... geschafft haben: Gar nix! (...)"

Weil ich die Kritik einer Politikerin der Grünen an den Bericht und die Wohnungsbaupolitik der Bundesregierung zitiere, müssen Sie nicht annehmen, dass ich damit sagen will, dass Die Grünen in den Ländern, Städten und Kommunen (wo sie mitregieren) es besser machen. Dann hätte ich dies zusätzlich geschrieben. Ich finde, dass die Grünen ganz erheblich für diese Missstände mitverantwortlich sind.

18:25 von werner1955

“Und seit Corona wissen wir das es auch ein gutes leben ohne Kino, Bar, Museum, Kneipe oder Schwimmbad gibt.“

Wer ist “WIR“? Ich nicht.
Ich lebe, ja. Aber immer weniger gut. Ich nehme es so wie es ist, bleibt mir auch nichts anderes übrig.
Wenn Ihnen das so gefällt, ohne alle diese Annehmlichkeiten ohne Abwechslung, den Horizont erweitern, dazu lernen (auch im Alter), Yoga oder Fitness Studio, dann machen Sie das weiterhin so. Es zwingt Sie niemand, etwas zu tun. Für mich wäre das auf Dauer ein furchtbar armseliges Leben und ich freue mich schon darauf, wenn - mit Regeln - wieder mehr gut.

17:54 von Vielfalt.

Ganz ehrlich, zu Ihrem Kommentar fällt mir persönlich nichts mehr ein. Da bleibt mir die Luft weg.

In meiner Familie und im Freundeskreis gibt es auch Vermieter. Ein derartiger Kommentar wäre für die undenkbar. Die verlangen noch nicht einmal die ortsübliche Miete. Wie dumm, so werden die noch lange auf ein gut gefülltes Konto warten.

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Liebe User,

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

18:40 von Vielfalt.

“Bruchbuden sind das Ergebnis von Mietendeckel. Wer will als Vermieter da noch investieren.“

Bruchbuden gab es schon vor dem Mietendeckel. Es wurde nicht investiert, weil die Rendite stimmen musste. Das mag beim “kleinen“ Vermieter möglicherweise anders sein. Ich wollte Ihnen vorher nicht zu nahe treten, ich kenne Sie ja nicht. Aber lesen Sie einfach die Erfahrungen von Mietern der 'Deutschen Wohnen', der 'Vonovia' oder ähnlichen “Vermietern“.
Da wird nicht renoviert, die Bruchbude wird am Ende einfach weiter verkauft.

@ 18:40 von Vielfalt

"Bruchbuden" sind nicht das Produkt des Mietdeckels, sondern das gewollte Produkt von nur auf Gewinn gepolter Vermieter, die keine verlässlichen langfristigen Mietparteien wollen, sondern mit jeder Renovierung was drauf packen bei den neuen Mietparteien. Und die langjährigen Mieter bekommt man u.a. dadurch los, indem man sie durch Renovierungsstau vergrault und nur das absolut notwendigste und rechtlich auf unterster Stufe zwingend gebotene ausbessert.
Weiß eigentlich jeder, der den Mietmarkt und vor allem noch Mieter face to face kennt.

Man definiert die Situation als Erfolg

So kann man natürlich auch für positive Nachrichten sorgen.

Der Betongold-Boom wurde durch die Pandemie noch einmal stark befeuert.

Seit vielen Jahren hat es sich als fatal erwiesen, dass der Staat Sozialwohnungen größtenteils vom Markt genommen hat.

Um das klarzustellen: der Bau von einigen wenigen Wohnungen mit befristeter Sozialbindung für wenige Jahre ersetzt nicht den umfassenden Bau von Sozialwohnungen!

Gewinner der staatlichen deutschen Wohnbaupolitik sind private Spekulanten.

@ Margareta K.

Bruchbuden gab es schon vor dem Mietendeckel. Es wurde nicht investiert, weil die Rendite stimmen musste.

Mit Mietendeckel wird es noch viel mehr Bruchbunden geben. Heruntergekommene Wohnungen sind für die Rendite selten gut. Es sei denn es gibt einen Mietendeckel. Dann lohnt es sich erst recht, nichts mehr zu investieren.

Die verlangen noch nicht einmal die ortsübliche Miete. Wie dumm, so werden die noch lange auf ein gut gefülltes Konto warten.

Das ist auch ihr gutes Recht das eigene Eigentum so zu vermieten wie sie es für richtig halten, und ganz wichtig, sich leisten können.
Viele Großvermieter hätten wahrlich auch diese Möglichkeit, aber wie viel Geld bliebe diesen dann für den Bau neuer Wohnungen? (die dann anderen auch Menschen einen Dach über den Kopf geben). So oft wird Profitstreben als etwas böses dargestellt. Die Realität ist, gäbe es dieses Streben nicht, hätten wir Massenarmut oder noch schlimmeres.

An

der ganzen Diskussion fehlt mir ein Hinweis auf die grundsätzliche Ursachen für die Lage am Wohnungsmarkt:
Zum einen ist die Bevölkerung im Deutschland in den letzten Jahren substantiell angewachsen.
Zum zweiten hat die EZB-Negativzins-Politik dazu geführt, dass Anlegern, um überhaupt eine Rendite >0 % zu erzielen, fast nichts anderes übrig blieb, als Immobilien zu kaufen.
Zum dritten haben auch die Schuldenkrisen in anderen Euro-Ländern dazu geführt, dass dortige Bürger ihr Geld massiv durch den Kauf ua deutscher Immobilien in Sicherheit gebracht haben.
All das hat in einer „Immobilienpreis-Inflationsrate“ von weit über den von der EZB gewünschten 2% seinen Widerhall gefunden.
Kein Wunder, dass auch die Mieten, die ua stark von den Immobilienpreisen getrieben werden, explodiert sind.

Wohnraumoffensive

Die Bundesregierung hat in Ihrer Wohnraumoffensive Ihr Ziel nicht erreicht.
Die Zahl der Mietwohnungen sind überteuert
und sind in Ballungsgebieten für Otto Normalverbraucher garnichtmehr bezahlbar.
Die heutige Bilanz der Bundesregierung zeigt nur, dass alles nur eine Schönfärberei ist.
Es wird noch viel zuwenig für bezahlbaren Wohnraum getan und gemacht. Was helfen heute Wohnungen in der Innenstadt, die leerstehen und nicht bezahlbar sind.
Die Städte veröden immer mehr, schönes Stadtleben.

@Möbius - voller Erfolg

20:12 von Möbius:
"Gewinner der staatlichen deutschen Wohnbaupolitik sind private Spekulanten."

Wenn das Geld zufrieden ist, ist es die Politik auch. :)

Problematisch allemal..

.. einige Foristen fordern hier die Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften, und "der Staat" müsse das alles künftig regeln. In diesem Kontext muss ich an sozialistische respektive kommunistische Regierungsformen denken. Nun leben wir jedoch in einem Staat, welcher auf dem Prinzip der freien Wirtschaft basiert. Immobilien sowie Grundstücke sind Spekulationsobjekte sowohl für GmbH's als auch für den Privatinvestor. Ist nunmal so. Jeder, der sein Kapital investiert, möchte den maximalen Ertrag erwirtschaften. Wer von den Foristen, welche hier Vermieter anschwärzen würde dies nicht tun? Beispiel : in unserer Stadt betrug der Mietpreis vor 1 Jahr €6,50. Dann hat Siemens gebaut. Jetzt € 11. Wo Industrie boomt, siehe Köln, München, Hamburg, sind Mieten expansiv. Menschen ziehen in die Peripherie der Boomtowns, gleichzeitig sind die Mieten auf dem Land wegen Leerstand billig. Nicht der Bund baut SozWohnungen, das ist Länder-bzw Kommunalangelegenheit. Grundstücjsankauf ortsüblicher Preis.

Angebote mangelhaft

Viele Wohnungen stehen leer. Nicht weil die Nachfrage fehlt, sondern weil sie schlicht nicht bezahlbar sind.
Wenn das Angebot höher als die Nachfrage wäre, könnte sich auch jeder eine bezahlbare Wohnung leisten.
Gerade junge Familie brauchen bezahlbare Wohnung damit die Frauen nicht unbedingt arbeiten sondern sich um die Kindererziehung kümmern können.
Wenn ein Einkommen nicht mehr reicht um eine Familie anständig unterzubringen und zu ernähren dann ist das ein Armutszeugnis erster Klasse für Deutschland.

20:04 von Margareta K. 17:54 von Vielfalt.

//Ganz ehrlich, zu Ihrem Kommentar fällt mir persönlich nichts mehr ein. Da bleibt mir die Luft weg.//

Das ist mir vor ein paar Tagen mit dem Kommentar eines anderen Users so ergangen.

Zitat: "Ich vermiete selbst mehrere Häuser in Mitteldeutschland und kann Ihnen berichten, dass das Problem deutlich vielschichtiger ist....Das hat auch nichts mit Gier zu tun, ich zwinge ja niemanden bei mir zu mieten."

Wie kommt man ohne Gier zu mehreren Häusern? Geerbt, Lottogewinn?
Allein mit Arbeit, die der Allgemeinheit zugute kommt, jedenfalls nicht.
Meine Ansichten dazu, sind für den Herrn "Klassenkampf".
Nun ja, damit kann ich leben,

Die Nachteile?

Autochon@
Gerade die Gewerkschaften mit Neue Heimt oder LEG und die Städte waren doch sehr froh ihe "Mieter" endlich los zu sein.

Jahrzehnte entscheiden die Mieter über neue Auto, Handy und Urlaub nur wenns um eine eigen Wohnung geht soll das nicht klappen?

Etwas mehr Eigenverantwortung bei den Mieter wäre sehr sinnvoll. Das würde auch einen besseren Umgang mit persönlichm oder fremden Eigentum gut tun.

Wir haben in Europa die gringste Eigenheim Quoten.
Andere Länder haben da fast 90% und deshalb keine Sorgen.

bezahl bar sind.

schiebaer45@
Dann müssen Sie grün wählen. Die werden demnächst für uns dann in den Städten nur neue Platten DDR 4.0 bauen lassen. Mit Blockwart inklusive.

@20:12 von Möbius

Gewinner der staatlichen deutschen Wohnbaupolitik sind private Spekulanten.

Interessant, nicht wahr, dass die auf Glück und Zufall basierenden (windfall) Profite, statt aus dem freien Wettbewerb, meistens einen starken Bezug zum Staat haben. Wenn das kein Argument für freie Märkte statt Staatswirtschaft ist.

Einigen

Foristen täte offensichtlich der Hinweis „Auch Vermieter sind Menschen“ ganz gut.
Und: ich bin kein Vermieter

Mieten steigen schneller als Einkommen

Das wird für diejenigen zunehmend zur Belastung die nicht zu den Glücklichen gehören, die in den eigenen vier Wänden wohnen.

Der Staat hat durch seine steuerlichen Abschreibungsmodelle der Spekulation mit Wohneinheiten Vorschub geleistet. Manchmal rechnet es sich in Ballungsräumen sogar, Wohnungen leer zu „halten“, anstatt sie zu vermieten.

Der Staat schaut bei dem Treiben nicht hilflos zu. Er hat diese Entwicklung überhaupt erst ermöglicht.

Leider ist die Eigentumsquote in Deutschland überhaupt sehr niedrig. Deshalb haben „Normalbürger“ auch weniger Chancen, Vermögen aufzubauen.

Die EU Statistiken bestätigen das: das private Medianvermögen ist in Griechenland oder Frankreich höher als in Deutschland.

Übrigens ist gerade in Osteuropa die Eigentumsquote besonders hoch. Eine Folge der „Wende“. Oft konnten Wohnungen für einen Appel und ein Ei gekauft werden.

In Westdeutschland ist diese Entwicklung naturgemäß ausgeblieben. In Ostdeutschland kurioserweise auch: dank Treuhand!

überteuert?

Hansemann52@
Regulierung über den Preis und Verbote sind doch das erste Mittel der politischen Wahl.

Das machen wir doch beim Rauchen, Tanken, Alkohol, Energie und Stromkosten und Steuern überall so zum wohle der Menschen.

Bilanz der "Wohnraumoffensive": Regierung zeigt sich zufrieden..

Und zu der Bilanz gehört der Verlust von 160.000 Sozialwohnungen in einer
Legistaturperiode. Wahrscheinlich ist die Wohnraumoffensive mehr virtuell gedacht.

@20:28 von Opa Klaus

//Immobilien sowie Grundstücke sind Spekulationsobjekte sowohl für GmbH's als auch für den Privatinvestor. Ist nunmal so.//

Ist nunmal so? Opa Klaus, das kann nicht Ihr Ernst sein! Wohnen ist nicht irgendeine Ware, die man sich leisten kann oder eben auch nicht. Der Staat hat hier weitgehend dem Markt überlassen, was dieser - wie wir überdeutlich sehen - eben nicht regelt. Sind Sie ernsthaft der Ansicht, der Staat solle sich daraus halten?

//Grundstücjsankauf ortsüblicher Preis.//

Auch an Sie die Empfehlung des Buchs von Hans-Jochen Vogel. (Siehe meinen Kommentar weiter oben.)

Ich halte Enteignungen auch für problematisch, Spekulanten-Geschäfte aber für schlimmer. Ist nun mal so? Nein, SO darf es nicht sein!

@ 20:33 von Anna-Elisabeth

Ein guter Kommentar, den Sie da zitieren.

Wie kommt man ohne Gier zu mehreren Häusern? Geerbt, Lottogewinn?
Allein mit Arbeit, die der Allgemeinheit zugute kommt, jedenfalls nicht.

Organisationsgeschick, Risikobereitschaft, uvm. Hätte ich gerne auch, habe ich aber nicht.

Viele Geschäftsleute gehen pleite beim Versuch. Aber ohne Menschen, die etwas riskieren und diejenigen die es schaffen, wären fast alle Menschen bettelarm. Das gilt für den Wohnungsmarkt genauso wie für alle anderen Märkten.

um 18:07 von friedrich peter...

ich stimme Ihnen völlig zu.
Solange die Immobilienhaie mehr Geld für Geschäftsflächen, die z.T. der Repräsention dienen bekommen, wird sich an der Gesamtlage auch nichts ändern. Es sollte endlich eine Anordnung für Home-Office und damit für freien Raum her.
Damit wäre auch viel Wind aus den Segeln der Grünen genommen, die den Eigenheimbau verdammen, aber selbst in luxuriösen Häusern residieren.

@19:12 von Sparer

//Dessen sollte sich jeder „Normalverdiener“ bewusst sein, bevor er in einen Ballungsraum ziehen möchte.//

Aber auf Supermärkte, Polizei, Briefträger, Krankenpflege, Hotelbetriebe, Restaurants etc. will man in Ballungsräumen doch auch nicht verzichten? Aber die Angestellten dort sollen alle in der Pampa wohnen? Wie stellen Sie sich das vor? Wer sollte sich da mal etwas bewusst machen? Denken Sie noch einmal darüber nach.

@ Vielfalt, 20:12

"... für die Rendite selten gut. (...)
So oft wird Profitstreben als etwas böses dargestellt. Die Realität ist, gäbe es dieses Streben nicht, hätten wir Massenarmut oder noch schlimmeres."
------
Hätten Alle (etwa "die Masse") Geld fürn Dach überm Kopf, und wären glücklich damit, wären die ganzen Vermieter mit der Null-Rendite an Vermietung unglücklich?
Das Thema heute ist nicht, wie werde ich Milliardär, sondern: wie kommen so gut wie alle BürgerInnen zu einer Wohnung (arrendiert oder in Eigentuom) oder ein Haus mit Garten und passenden Zwergen aus Ton und mit Farbe auf der Mütze, und wie blieben ihnen dabei noch ein paar €uro für Kaffee und Kuchen am Sonntag übrig.
Seit Homo Sapiens (Sapiens) die Steinhöllen verlassen hat, kriegt er (in Deutschland derzeit die Hälfte) kein Häuschen mehr hin. Dafür Vermieter nur Renditen. Das ist doch nicht normal. Wollen Sie, dass diese Menschen irgendwann auf die Barrikaden gehen? Und dann? Muss doch nicht sein.

@ Werner1955. 20:35

"Wir haben in Europa die gringste Eigenheim Quoten.
Andere Länder haben da fast 90% und deshalb keine Sorgen."

Da gebe ich Ihnen recht. In DE ein Eigenheim zu bauen oder zu erwerben ist für viele kaum möglich oder zumindest mit hohem finanziellen Risiko behaftet. In Spanien oder Griechenland ist dies viel einfacher zu realisieren. Wer kann schon 400.000 oder 600.000 Euronen finanzieren, ohne Erbschaft oder anderweitiger Hilfe?Wir bauen gerade unser Haus in Thailand. Grundstück 4800qm,Haus mit 3 Schlafzimmern 2 Bädern, großes Wohnzimmer und Pool für € 90.000.

DE ist gut um zu arbeiten, gut was die Krankenversicherung anbetrifft, gut für die Schulbildung und Ausbildung der Kurzen. Immobilien....anderes Thema ... eher nicht gut.. Und am Ende des Berufslebens haben viele Menschen damit zu kämpfen, dass die Rente für die Miete und das Essen reicht... traurig einfach..

20:35 von werner1955

“Wir haben in Europa die gringste Eigenheim Quoten.
Andere Länder haben da fast 90% und deshalb keine Sorgen.“

Der erste Satz stimmt vermutlich. Was ich aber ganz stark bezweifle ist, dass andere Länder - wegen 90% Eigenheimquote - keine Sorgen mehr haben. Woran machen Sie diese Sorglosigkeit fest?

@ Möbius

Leider ist die Eigentumsquote in Deutschland überhaupt sehr niedrig. Deshalb haben „Normalbürger“ auch weniger Chancen, Vermögen aufzubauen.

Die Chancen hätten die Leute schon, aber viele erkennen den Sinn nicht, geben das Geld lieber anderweitig aus oder sind schlicht zu träge.

Der Staat sollte sich da raus halten

@ Anna-Elisabeth:
Der Staat hat hier weitgehend dem Markt überlassen, was dieser - wie wir überdeutlich sehen - eben nicht regelt. Sind Sie ernsthaft der Ansicht, der Staat solle sich daraus halten?

Ich bin der Ansicht, dass der Staat sich da raushalten soll. Der Markt ist der ideale Regelmechanismus. Der Staat sollte außerdem neutral sein in Bezug auf Mieter und Vermieter.

@20:54 von Vielfalt. @ 20:33 von Anna-Elisabeth

//Aber ohne Menschen, die etwas riskieren und diejenigen die es schaffen, wären fast alle Menschen bettelarm.//

Da gebe ich Ihnen Recht. Ich habe nichts gegen Reichtum, der selbst erarbeitet wurde, eben mit Risikobereitschaft, Eigeninitiative, neuen Ideen etc.. Auch Firmen wie BioNtech usw. gönne ich ihre Gewinne. Aber ab einer bestimmten Höhe hat man eine Verantwortung für die Gesellschaft. Gewinne, wie sie z.B. Amazon erzielt, halte ich für obszön.
Aber wie ich schon schrieb: Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf nicht in die Händen von Spekulanten geraten. Bei Amazon muss ich nichts bestellen - noch nicht. Wohnen schon. Oder?

Am 23. Februar 2021 um 20:54 von Vielfalt.

„Organisationsgeschick, Risikobereitschaft, uvm. Hätte ich gerne auch, habe ich aber nicht.
Viele Geschäftsleute gehen pleite beim Versuch. Aber ohne Menschen, die etwas riskieren und diejenigen die es schaffen, wären fast alle Menschen bettelarm. Das gilt für den Wohnungsmarkt genauso wie für alle anderen Märkten.“

So ist es.

Als Beispiel soeben gelesen:

„Der Mehrheitsgesellschafter der Knorr-Bremse AG, Heinz Hermann Thiele, ist am Dienstag im Alter von 79 Jahren überraschend verstorben.“

Und hierzu passt alles, was Sie oben schreiben.

„Organisationsgeschick, Risikobereitschaft“

„Thiele trat im Jahr 1969 als juristischer Sachbearbeiter in die Patentabteilung der damaligen Knorr-Bremse GmbH ein. Im Jahr 1985 übernahm er die Firma und formte sie bis zu ihrem Börsengang im Jahr 2018 zum heutigen Technologiekonzern.“

Nichts ist 100% sicher,
außer der Tod,
aber der kostet nur das Leben.

Kostenfaktor... Quoten- Heimatmoral

Reelle Staatsbevölkerungsnöte wurden seitens der politischen Kompromisse in dieser Woche, was Mieten betrifft, nicht erkannt. Zukünftiger Wohnbedarf?! Aber... bedingt durch hauptsächliche Überteuerungstätereien seitens Wohnbaugesellschaften und weiteren: wurden anteilig unsere Mitmenschen als heimische Staatsbürger in die Obdachlosigkeit getrieben. Wer... in der Politik, oder seitens der Vermietungs- Überteuerungstäterei... erstattet jenen nun Schmerzensgeld? Oder: besser noch, beschafft all jenen SOFORT wieder neue Festwohnsitze? Auch in der Politik sollte unabdingbar zuerst an die eigene Staatsbevölkerung wohlwollend gedacht werden. Was wurde all jenen angetan!!! Zudem: noch immer wird klimatisch nirgends per Klartext geklärt, dass die jeweiligen Bundesländer nur so viel Bevölkerung, statt Hochhäuser- Gewinnsüchte, beheimaten können wie im ärgsten Hitzesommer gänzlich all deren Wasserversorgungen garantiert ist, z.B.! Politisch gehen zwar Elefanten durch Nadelöhre..
Frau D. Brauer

gut wie alle BürgerInnen zu einer Wohnung ?

Finn Serene @
In dem wir persönlich uns die richtigen Ziel setzen, mal aufs neue Auto, Urlaub oder Handy verzichten und die Gesellschaft und der Staat uns nicht so viel über Steuern, Gebühren und Abgaben weg nimmt. Wir haben ein Abgaben kein Lohn Problem.

Dann könnten wir selbst entscheiden was und wer für uns wichtig ist.Klima, Euro usw. oder eine eigen Wohnung.

20:33 von Anna-Elisabeth

Wie kommt man ohne Gier zu mehreren Häusern? Geerbt, Lottogewinn?
.
wie sichern sie sich ihre Rente
als Selbstständiger ?
oder als als "Mustermann" wenn ihnen die staatlichen Rente zum Überleben nicht reicht.
Wird nicht von staatlicher Seite gefordert ein 2. oder 3. Standbein sich zu schaffen ?
Riester ... Rürup ... Aktien ... Lebensversicherung ... Wohneigentum

@Anna-Elisabeth um 17:28

Ich wohne in einer ca. 500 Jahre alten Stadt am Land. Das Krankenhaus wurde vor 19 Jahren geschlosen, die Polizei ist schon länger weg. Auch Polizei, Notarzt, Lehrer zieht es in die Städte. Wir haben also die Sittuation, daß die Menschen den Dienstleistern folgen (müssen) und nicht umgekehrt.

@Vielfalt 20:38 Uhr: so kann man es sehen

In der Wohnungsbaupolitik hat der Staat ironischerweise Anreize für den Bau von Wohnungen als Anlageobjekt geschaffen. Neubau besteht i.d.R. aus Projektförderung mit Eigentumswohnungen als Kreditfinanzierung Investitionsobjekt für Privatanleger. Das so keine niedrigen Mieten herauskommen, kann sich jeder denken. Dabei steigt der Leerstand. Dank der steigenden Immobilienpreise und der Verlustabschreibung, rechnet sich sogar der !

Insgesamt stehe ich der deutschen Wirtschaftspolitik sehr kritisch gegenüber. Man versucht Vorzeigeunternehmen zu „pampern“. ZB den „größten deutschen Industriekonzern“ SIEMENS, der ohne staatliche Aufträge wahrscheinlich längst alle Viere von sich gestreckt hätte, oder jetzt die Lufthansa, oder ..

Zusammengefasst...

...die von der Regierung vermeldeten Zahlen
haben mit der Realität nichts gemein,
sondern sind so zusammengeschustert, dass es nicht
auf den ersten Blick gleich als komplett gescheitert
durchschimmert.
Und nun, will man sich dafür noch feiern lassen
und niemand ist schuld oder gar verantwortlich.

Deutschland 2021. Lug und Trug an allen Ecken und Enden.

19:12 von Sparer

“Dessen sollte sich jeder „Normalverdiener“ bewusst sein, bevor er in einen Ballungsraum ziehen möchte.“

Verstehe. Der Manager steht dann von 7.00 bis 10.00 Uhr an der Supermarktkasse, um dann vom Vorstandsvorsitzenden abgelöst zu werden. Der arbeitet dann bis 14.00 Uhr und hofft, dass der Herr Professor pünktlich nach der OP zur Arbeit im Supermarkt kommt.
Auch das Modegeschäft, das Restaurant und was es sonst noch so gibt, ja auch Polizei, macht das ohne “Normalverdiener“.
Es wird erwartet, dass die “Normalverdiener“ jeden Tag ein paar Stunden Arbeitsweg auf sich nehmen? Weil sie sich Wohnraum IM Ballungsraum nicht leisten können.
Ich kann nur am Beispiel München feststellen, inzwischen muss man schon ganz weit weg vom “Ballungsraum“ ziehen, um sich noch einigermaßen die Miete leisten zu können. Ich kenne Menschen, die sind einfache Strecke ca. 90 Minuten unterwegs.
Wirklich schlimm, denn so findet Familienleben nur noch sehr eingeschränkt statt.

Was heißt bezahlbar?

Das Problem ist, dass es immer noch genug Menschen gibt, für die die teuersten Wohnungen bezahlbar sind. Unsere Einkommensschere klafft zu weit.
Das Problem wird nie gelöst, wenn die öffentliche Hand nicht selbst soziale Wohnungen baut, Bsp.: Wien.
Selbst gezahlte Förderungen machen die Wohnungen teurer weil das Geld wieder beim Wohnungsbesitzer landet.
Deshalb geht Wohnungspolitik bei uns immer zu Gunsten der Besitzer.
Wie lange existiert das Problem schon? Auch Wohnzuschüsse fördern am Ende mehr den Vermieter als den Mieter, denn der Vermieter kalkuliert die Förderung schon mit ein.

@ schwer gestört. 21:00

"Die Chancen hätten die Leute schon, aber viele erkennen den Sinn nicht, geben das Geld lieber anderweitig aus oder sind schlicht zu träge."

Ihr Kommentar ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, welche sich einkommensmässig mit dem Mindestlohn abfinden müssen oder aufgrund diverser persönlicher und situativer Problemlagen eben nicht € 3000 im Monat verdienen. Eine Friseurin, welche Ihren Schopf in Form bringt, ist zu träge, sich ein Haus zu bauen?

Vielleicht sollten Sie über ihren Kommentar nochmals nachdenken.

@20:56 von Anna-Elisabeth

Darüber habe ich vor einigen Jahren sogar ganz intensiv nachgedacht. Und bin für den Bruchteil der Konditionen im Ballungsraum relativ weit von meiner Arbeitsstelle entfernt aufs Land gezogen.
Einfach 60-70 Minuten mit der Bahn, das muss man mögen, aber dafür frische Luft und wenig Lärm, hoher Freizeitwert für Menschen mit Hang zum Laufen und Radeln wie mich. Alles günstiger hier übrigens, auch das Einkaufen.
Und apropos „bewusst machen“: wenn man wegen einer Arbeitsstelle in den Ballungsraum ziehen will, sollte man sich vor Annahme dieser Arbeitsstelle schon im Klaren sein, dass das Wohnen im Ballungsraum vermutlich wesentlich teurer ist da, wo man herkommt. Erst rechnen und planen, dann unterschreiben.

20:04 von Margareta K.

Ganz ehrlich, zu Ihrem Kommentar fällt mir persönlich nichts mehr ein. Da bleibt mir die Luft weg.

In meiner Familie und im Freundeskreis gibt es auch Vermieter. Ein derartiger Kommentar wäre für die undenkbar. Die verlangen noch nicht einmal die ortsübliche Miete. Wie dumm, so werden die noch lange auf ein gut gefülltes Konto warten.
.
also mehrmals habe den Beitrag von @vielfalt gelesen
was ist da unangemessenes dran ?
Zugegeben meine Einliegerwohnung habe ich seit 22 Jahren vermietete ohne Mieterhöhung
Macht man vielleicht wenn man nicht bei Verstand ist oder der Mieter im eigenen Haus wohnt
Erwarten sie irgend wo ohne Gehaltserhöhung zu arbeiten über Jahrzehnte ??

gerade bei uns an der Litfaßsäule

Hypothekendarlehen 0,75 % und 15 Jahre fest

als wer sich da kein Wohneigentum schaffen kann
der braucht auch keins

Unter Rendite und

Unter Rendite und Leistungsaspekten nur betrachtet, wäre es für viele der jungen Menschen derzeit - in Zeiten von Corona - im eigenen Interesse, nicht solidarisch mit den Älteren, zu sein und sich lieber nicht an die Maßnahmen zu halten, schon gar nicht wenn sie ältere Vermieter oder sonstige, ältere Hauseigentümer treffen. Wir können gerne weitere Renditeüberlegungen anstellen, die ja angeblich (hier vertreten) so notwendig für die Gesamtgesellschaft und den Fortschritt sind.

21:14 von joe70

weil das Geld wieder beim Wohnungsbesitzer landet.
.
dann kaufen sie sich doch die Wohnung
dann landet sie bei ihnen !

Am 23. Februar 2021 um 21:04 von schwer gestört

Was sie wünschen und meinen ist tiefster Manchester Kapitalismus. Mit noch wesentlich mehr Armut als jetzt schon.
Was mich immer wieder erstaunt, hier verteidigen nicht gerade wenige den "liberalen Mark". Praktisch die Grundeinstellung der FDP und Ihrer Führenden Politiker, auf der anderen Seite " verteufeln" sie dann dieselben, wenn sie in einer Rede die Regierung kritisieren.
Ich bin sicher kein Freund von Profit Maximierung aber ein Freund von wenigsten einer etwas neutralen Diskussion.
Was den Wohnungsbau betrifft, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Gerade für den sozialen Wohnungsbau gibt es viele Möglichkeiten gerade auch von jungen innovativen Menschen erdacht .
Da muss man sich halt nur mal ein wenig bemühen und nicht alles aus sitzen wollen.
Ein Wort zu den in letzter Zeit immer öfter kommenden Argument...alles Länder oder Kommunensache.
Dann sparen wir halt das riesige Parlament..geht aber nicht.. Es ist das Gesetzgebende Organ...nicht Kommunen oder Länder

Eine Inflation bei der die Kaufkraft steigt

@ Sparer:
All das hat in einer „Immobilienpreis-Inflationsrate“ von weit über den von der EZB gewünschten 2% seinen Widerhall gefunden.

Ihre schöne neue "Inflationsrate" hat den Vorteil, dass der Immobilienkäufer seine Kaufkraft erhöht, wenn er die erworbene Immobilie nach ein paar Jahren wieder mit Gewinn verkauft.

@schwer gestört, 21:00

Die Chancen hätten die Leute schon, aber viele erkennen den Sinn nicht, geben das Geld lieber anderweitig aus oder sind schlicht zu träge.

Ich komme aus ärmsten Verhältnissen, konnte aber aufgrund guter Schulbildung ein Leben lang ordentlich verdienen und wohne jetzt im abbezahlten eigenen Haus.

Und ich würde mich schämen, jawohl schämen, jenen, die dieses Glück nicht hatten, und die ein Leben lang unten rum krebsen ohne Chance auf wirkliche Besserung, auch noch Dummheit oder gar Trägheit anzudichten.

Diese Arroganz ist unerträglich.

Ich bin sehr gespannt

1. auf die Steuerschätzung im Sommer
2. auf die Haushaltsberatung im Herbst
So langsam kommt die Stunde der Wahrheit.

Seit nunmehr fast 20 Jahren findet in Deutschland eine Umverteilung von der Mitte nach oben statt. Die unten waren, bleiben unten. In allen OECD Staaten ist Deutschland bei Sozialer Mobilität nahezu Schlusslicht.

Es geht garnicht darum, Hartz IV Empfängern zu den eigenen vier Wänden zu verhelfen (oder ihnen diese wenigstens nicht wegzunehmen). Es geht darum das die Quandts & Klattens dieser Republik immer mehr Reichtum anhäufen können mit wohlwollender Billigung des Staates und auf Kosten des breiten bürgerlichen Mittelstandes, der unter den zweithöchsten Steuern und Sozialabgaben aller OECD Staaten ächzt und bei Nullzinsen noch saftige Preissteigerungen hinnehmen muss, und, so könnte man noch hinzufügen: sein Geld eben nicht auf dem chinesischen Markt verdienen kann !

Am 23. Februar 2021 um 21:19 von Sisyphos3

Kennen sie das Gehalt einer Verkäuferin, einer Krankenpflegerinnen usw. ? Da hilft selbst ein Zinssatz von 0,75 nicht. Weil der schon mal ein bestimmten Prozentsatz an Eigenkapital voraussetzt

@21:08 von Werner Krausss

//„Thiele trat im Jahr 1969 als juristischer Sachbearbeiter in die Patentabteilung der damaligen Knorr-Bremse GmbH ein. Im Jahr 1985 übernahm er die Firma und formte sie bis zu ihrem Börsengang im Jahr 2018 zum heutigen Technologiekonzern.“//

Oetker war Apotheker. Seine Biographie unterscheidet sich jedoch in jeglicher Hinsicht von den Wohnungs- bzw. Grundstücksspekulanten von heute. Seine Arbeiter wurden gut behandelt und die Betriebsrenten waren so hoch, dass man auch als Rentner noch gut leben konnte. Die Leute waren fest angestellt, keine Leiharbeiter und keine Sklaven wie in der Fleischindustrie oder bei Amazon.
Ich kann nicht fassen, wer hier die unerträgliche Wohnraumsituation verteidigt und was da alles vermischt wird.

18:55 von Anna-Elisabeth

Rechnen Sie das doch bitte mal den mehr als 25%(!) Niedriglöhnern vor. Davon abgesehen sind nicht nur die Mieten sondern auch die Immobilienpreise ins fast unermessliche gestiegen.
.
was an Rendite gönnen sie denn einem Vermieter ?
Aktueller Hypozins 0,75 % über 15 Jahre fest
wer jammert denn, weil der Zins auf dem Sparbuch so niedrig ist

21:08 von Werner Krausss

““Und hierzu passt alles, was Sie oben schreiben.
„Organisationsgeschick, Risikobereitschaft“
„Thiele trat im Jahr 1969 als juristischer Sachbearbeiter in die Patentabteilung der damaligen Knorr-Bremse GmbH ein. Im Jahr 1985 übernahm er die Firma und formte sie bis zu ihrem Börsengang im Jahr 2018 zum heutigen Technologiekonzern.““

Ja, mit einem autoritären Führungsstil lässt sich vieles erreichen. Mit Gewerkschaft und Tarifverträgen hatte er's auch nicht so. Mitglieder der AfD fanden ihn super und haben Videos von Thieles Auftritten verbreitet. Dieses “gute Miteinander“ schlägt sogar den Sohn in die Flucht.
Echt zu bewundern, dieser Mann.

Was heißt bezahlbar?

Das Problem ist, dass es immer noch genug Menschen gibt, für die die teuersten Wohnungen bezahlbar sind. Unsere Einkommensschere klafft zu weit.
Das Problem wird nie gelöst, wenn die öffentliche Hand nicht selbst soziale Wohnungen baut, Bsp.: Wien.
Selbst gezahlte Förderungen machen die Wohnungen teurer weil das Geld wieder beim Wohnungsbesitzer landet.
Deshalb geht Wohnungspolitik bei uns immer zu Gunsten der Besitzer.
Wie lange existiert das Problem schon? Auch Wohnzuschüsse fördern am Ende mehr den Vermieter als den Mieter, denn der Vermieter kalkuliert die Förderung schon mit ein.

@ Anna-Elisabeth

Wie kommt man ohne Gier zu mehreren Häusern?

Wir haben 2003 selbst gebaut und haben das Elternhaus meiner Frau und ein Haus von meinen Großeltern. Wir haben vermietet und eine der Mieterinnen ist unsere Tochter.
Als gierig würde ich uns nicht bezeichnen. Ich arbeite viel und gern und verdiene auch noch gut.

@21:05 von Anna-Elisabeth

Aber wie ich schon schrieb: Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf nicht in die Händen von Spekulanten geraten.

Wie das Wohnen, sind auch Lebensmittel ein Grundbedürfnis. Und was haben wir da, wo der Staat sich weniger einmischt und es den "Spekulanten" überlässt?

Top Qualität zum günstigen Preis. Im Vergleich ein Super Preis/Leistungs- Verhältnis.

Warum lernt man daraus nichts für den Wohnungsmarkt? Die Märkte sind nicht identisch, aber es gelten die gleichen Prinzipien.

Am 23. Februar 2021 um 19:08 von Margareta K.

18:19 von Werner40: “Jeder Mieter sollte sich mal ausrechnen, ob es nicht viel billiger ist, Wohnraum zu kaufen statt zu mieten. Unter 1% Hypothekenzins ist ein historisch extrem niedriger Wert.“

Zitat: I ch lach mich schlapp. Etwas weltfremd, Ihr Vorschlag

Nicht immer alles aus der Froschperespektive betrachten!

Wenn man nicht wie Sie offensichtlich davon ausgeht, dass München der Nabel Deutschlands ist, ist die Ansicht von "Werner40" gar nicht so weltfremd.

Ich habe schon 110%-Finanzierungen gesehen, d.h. Finanzierungen, bei denen sogar die Kaufnebenkosten mitfinanziert wurden.

Für 250.000 € bekommen Sie bei uns (auf dem Land aber nur 80 km von der Großstadt entfernt) ein freistehendes EFH.

Was bisher für die Miete drauf ging, kann man in Zins und Tilgung stecken.

Mein Häuschen ist bald abbezahlt und ich wohne im Alter miefrei.

@ frosthorn

Und ich würde mich schämen, jawohl schämen, jenen, die dieses Glück nicht hatten, und die ein Leben lang unten rum krebsen ohne Chance auf wirkliche Besserung, auch noch Dummheit oder gar Trägheit anzudichten.

Das ist nicht angedichtet, das ist einfach nur die Wahrheit.

21:19 von Sisyphos3

“Hypothekendarlehen 0,75 % und 15 Jahre fest

als wer sich da kein Wohneigentum schaffen kann
der braucht auch keins“

Und das geforderte Eigenkapital, das die Bank sehen will bevor der Antrag überhaupt bearbeitet wird, das klaut man sich vorher zusammen? Man kann ja nicht einmal mehr eine Bank überfallen, da gibt's kein Bargeld mehr. ^^

@21:17 von Sisyphos3 20:04 von Margareta K.

//Erwarten sie irgend wo ohne Gehaltserhöhung zu arbeiten über Jahrzehnte ??//

Darum geht es doch gar nicht. In vielen Mietverträgen steht, dass der Mieter beim Auszug die Wohnung in renoviertem Zustand zu verlassen hat.
Welchen Grund könnte der Vermieter haben, vom neuen Mieter 500 Euro monatlich(!) mehr zu verlangen als vom Vormieter, obwohl der Vermieter das Haus insgesamt verkommen lässt (Treppenhaus, Keller, elektrische Leitungen usw.)?

Am 23. Februar 2021 um 21:15 von Opa Klaus

„@ schwer gestört. 21:00
"Die Chancen hätten die Leute schon, aber viele erkennen den Sinn nicht, geben das Geld lieber anderweitig aus oder sind schlicht zu träge."
Ihr Kommentar ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, welche sich einkommensmässig mit dem Mindestlohn abfinden müssen oder aufgrund diverser persönlicher und situativer Problemlagen eben nicht € 3000 im Monat verdienen. Eine Friseurin, welche Ihren Schopf in Form bringt,
ist zu träge, sich ein Haus zu bauen?“

Ganz bestimmt nicht zu träge.

Ich kenne keine Friseurin, die verheiratet ist und kein selbstgenutztes Wohneigentum hat.

Wenn 2 oder 3 Leute einer Familie ein Einkommen haben, finanziert die Bank ein Hypothekendarlehen, auch zu mehr als 100%, mit Kusshand.

Alleinstehen, natürlich keine Chance.

@Sysyphos3. 21:19

"Hypothekendarlehen 0,75 % und 15 Jahre fest

als wer sich da kein Wohneigentum schaffen kann
der braucht auch keins"

Auch Ihr Kommentar zeigt eine gewisse Arroganz wieder. Entschuldigung. Seit über 30 Jahren bin ich in der Arbeitsvermittlung tätig. Ich kenne - im Gegensatz zu Ihnen- die Lohnsituation in vielen Gewerken. Nicht jeder wohnt im Schwabenländle und verdient sein Geld beim Bosch oder Daimler. Sie outen sich einerseits als Weltreisender, argumentieren jedoch wie ein Mensch, der Mühe hat über seinen persönlichen Kirchturm hinauszusehen. Nicht jeder Mensch hat das Glück, welches Sie offensichtlich für selbstverständlich halten.

@21:28 von Sisyphos3 18:55 von Anna-Elisabeth

//wer jammert denn, weil der Zins auf dem Sparbuch so niedrig ist//

Alle, die ein Sparbuch haben, weil sie sich keine Aktien leisten können.

20:58 von Opa Klaus

Wer kann schon 400.000 oder 600.000 Euronen finanzieren,
.
was würde denn die Miete für so ein Objekt betragen ?
ich schrieb ja aktuell 0,75 % fest über 15 Jahre
also wären das wenn ich es überschlage (bei 400.000)
Zins ca. 3.000 Euro im Jahr also 250 Euro/mtl
15 Jahre lang Zins ohne Tilgung
von einem Eigenheim reden wir - keiner Wohnung

und für ne Wohnung die 200.000 kostet entsprechend nur 125 Euro
und das 15 Jahre lang !
Wo soll da ein Problem liegen, gar ein Risiko !

Wohnraumoffensive

Vielleicht wäre es ja mal eine gute Idee, den Markt insbesondere für wirtschaftliche Investoren zu regulieren.
Dass der Marktliberalismus für den Immobiliensektor Gift ist - und damit meine ich eine anhaltende Entwicklung von Kaufpreisen, die selbst vielen Gutverdienern den Kauf unmöglich machen - sollte inzwischen doch bekannt sein.
Und wenn man sich mal Statistiken ansieht, welche Akteure in Deutschland wieviel Immobilien kaufen und die Eigentumsrate der Deutschen dem gegenüberstellt, wird doch einiges klar...

an Sisyphos 3

"dann kaufen sie sich doch die Wohnung
dann landet sie bei ihnen !"

Ich habe zwei. In denen wohnen Familienangehörige und ich.
Die Politik, die hier getrieben wird , ist trotzdem unsozial.
Sie verstehen mich ja auch richtig, dass erkenne ich an Ihrer Reaktion und das Problem erkennen Sie auch.

21:36 von Opa Klaus

warum bleiben sie nicht sachlich ?
nicht überall kostet eine 3 Zimmer Wohnung 700.000 Euro
und was sind sie bereit an Miete zu zahlen
für eine angemessene Rendite
0,75 % kostet es das Geld zu leihen
in Frankfurt, in München, in Stuttgart und an der polnischen Grenze
... und das mit dem großen Geld verdienen
im Saarland sind die Löhne nicht die höchsten
aber die Wohneigentumsquote bei 65 %
ganz anders in Berlin mit 17 %
vielleicht sind doch andere Gründe auch noch ausschlaggebend

21:30 von schwer gestört

“...haben das Elternhaus meiner Frau und ein Haus von meinen Großeltern. Wir haben vermietet und eine der Mieterinnen ist unsere Tochter.
Als gierig würde ich uns nicht bezeichnen. Ich arbeite viel und gern und verdiene auch noch gut.“

Wunderbar, sich ins - zum Teil - gemachte Nest setzen und anderen Trägheit unterstellen.
Es ist Ihnen möglicherweise entgangen, es gibt ganz viele Menschen die ebenfalls viel arbeiten aber nicht gut verdienen. Nicht weil Sie zu dumm sind, sondern weil es nicht so viele Chancen gab. Oft haben die auch nichts von Eltern und Großeltern geerbt.
Ich gönne Ihnen Ihr Vermögen, bleiben Sie glücklich und zufrieden damit, aber erheben Sie bitte nicht über andere Menschen, die eben nicht so viel Glück hatten.
Was glauben Sie verdient Ihre Friseurin, die Brötchenverköufetin oder Arzthelferin?

@21:30 von schwer gestört @ Anna-Elisabeth

//Wir haben 2003 selbst gebaut und haben das Elternhaus meiner Frau und ein Haus von meinen Großeltern. Wir haben vermietet und eine der Mieterinnen ist unsere Tochter.
Als gierig würde ich uns nicht bezeichnen. Ich arbeite viel und gern und verdiene auch noch gut.//

Ich würde Sie deshalb auch nicht für gierig halten. Gier beginnt dort, wo jemand ausschließlich mit Vermietungen Gewinne erzielen will, mit denen er weitere Objekte zwecks Vermietung erwerben will. Das geht natürlich nur mit Abzocke.

Abzocke ist für mich auch, wenn jemand für einen 25qm-Meter-Raum mit einem kleinen Dachfenster und Dachluke in der Decke, Mitbenutzung von Bad und Küche 600 Euro monatl. fordert. Kein Balkon, kein Garten, eine eher deprimierende Wohngegend ohne nahegelegene Einkaufsmöglichkeit.

21:34 von Margareta K.

wieviel Eigenkapital braucht man denn ?
so viel dass es für den Notar reicht und die Grunderwerbsteuer sollte doch wohl machbar sein !

Scharfe Kritik der Verbände

In dem Punkt rechne ich es den GRÜNEN hoch an, dass sie sich gegen diese Auswüchse positionieren (und auch für mehr Transparenz beim Lobbyismus).

Den Mieterbund oder die LINKE hat man erst garnicht gefragt, weil die wahrscheinlich vor lauter Schaum vor dem Mund nicht sprechen konnten .,,

@Sysiphos3. 21:37

"und für ne Wohnung die 200.000 kostet entsprechend nur 125 Euro
und das 15 Jahre lang !
Wo soll da ein Problem liegen, gar ein Risiko"

Für € 200.000 bekommen Sie hier ein Wohnklo mit Kochnische

Ok, Mieterbund wurde gefragt, sorry.

Aber hat sich noch vornehm zurückgehalten.

@21:16 von Sparer @20:56 von Anna-Elisabeth

//Und apropos „bewusst machen“: wenn man wegen einer Arbeitsstelle in den Ballungsraum ziehen will, sollte man sich vor Annahme dieser Arbeitsstelle schon im Klaren sein, dass das Wohnen im Ballungsraum vermutlich wesentlich teurer ist da, wo man herkommt. Erst rechnen und planen, dann unterschreiben.//

Ok, aber dann nicht jammern, wenn die Innenstädte veröden, oder die Notaufnahme im Krankenhaus Sie wegen Personalmangels zum nächsten Krankenhaus schickt, die Polizei sich nicht um den Einbruch in Ihrem Haus kümmert und die Feuerwehr eintrifft, wenn das Feuer bereits kein neues Futter findet.

21:34 von Anna-Elisabeth

Darum geht es doch gar nicht. In vielen Mietverträgen steht, dass der Mieter beim Auszug die Wohnung in renoviertem Zustand zu verlassen hat.
.
in meinem nicht !
so wenig wie ich einen Einkommensnachweis fordere oder ne Schufa Auskunft
und auch wenn sie das nicht zu akzeptieren bereit sind
sie mieten auch ne billig zu habend Wohnung .
Ich habe auch so meine Prämissen
zugegeben die höchste Miete ist es nicht
ein Mieter der zahlt und das Eigentum schonend behandelt schon eher

im übrigen finde ich es unmöglich alle Vermieter über einen Kamm zu scheren
es gibt ja auch nicht nur Mietnomaden

21:48 von Opa Klaus

möglich !
aber für die 125 Euro im Monat die ich ansetzte ist das wohl auch nicht unangemessen !

@Sysiphos3

Wissen Sie eigentlich, wieviele Arbeitsverträge heutzutage befristet sind? Gerade junge Menschen haben kaum Perspektiven, Kinder? Zukunft? Perspektive? Welche Bank gibt Darlehen bei befristeten Arbeitsverträgen? Sie leben in einer Parallelwelt, sorry..

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