Ihre Meinung zu: US-Republikaner: Noch hat Trump seine Partei im Griff

15. Februar 2021 - 9:20 Uhr

Zwar stimmten mehrere Republikaner für eine Verurteilung Trumps, doch seine Getreuen setzen weiter auf Trumps Machtbasis. Einen Durchmarsch für Trump wird es aber nicht geben. Von Sebastian Hesse.

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Kommentare

Trump ist Geschichte

Der Mann ist verbrannt. Man darf nicht vergessen, dass er auch zu besten Zeiten nur knapp in Führung lag- und das auch nur aufgrund des Wahlsystems. Bei der Bevölkerung war er nie mehrheitlich beliebt.

Seine Propaganda funktioniert nicht mehr im gleichen Maß- keine Chance für einen polit. Restart. Die Republikaner haben ihn aber noch als Problem an der Backe.

Das hat nichts mit Trump zu tun.

Es ist nicht Trump, sondern die verzerrte Selbstwahrnnehmung der Republikaner, die die Partei fest im Griff hat. Sie halten sich für unfehlbar und bestrafen jeden Abweichler - das kennt man von allen Ideologien, die über ihr Ziel hinausschießen.

Alles für die Macht...

... selbst die Partei-Werte werden aufgegeben, um an der Macht zu bleiben.

Ein gutes Beispiel:
Mitch McConnell stimmt für den Freispruch und sagt kurze Zeit später (wo er sich sicher sein kann, dass die durchschnittlichen Trump-Anhänger nicht zuschauen, dass Trump praktisch und moralisch verantwortlich ist.

rer Truman Welt

Trump als Projektionsfläche des "Retters, Erlösers, oder Verbesseres" darf nicht unterschätzt werden. Er wird alles daran setzen, seinen pathologischen Narzissmus zu befriedigen, ja er muss dem Drang seines Leidens folgen. Das ist die Wirkung der Krankheit. Die Aufmerksamkeit, die er als Präsident in den USA und der Welt genoss, hat er nicht mehr. Alles was ein Narzisst an Aufmerksamkeit einmal erlangt hat, kann er nicht mehr abgeben, ohne dabei selbst emotional vor die Hunde zu gehen. Das kann regelmäßig bei Super Stars beobachtet werden, die in der Versenkung verschwinden. Genau das darf nicht unterschätzt werden. Deshalb liegt es an zwei Dingen ob Trump es schafft, die USA in bürgerkriegsähnliche Zustände zu versetzen:
1. In welchem Umfang erreicht er die große US Öffentlichkeit-
2. Wie unzufrieden sind und bleiben die US Amerikaner mit der US Politik.
Beide Aspekte sind für die zukünftige diesbezügliche Entwicklung verantwortlich und darin verwickelt sind die Republikaner.

um 08:35 von Skywalker

Der Mann ist verbrannt. Man darf nicht vergessen, dass er auch zu besten Zeiten nur knapp in Führung lag- und das auch nur aufgrund des Wahlsystems. Bei der Bevölkerung war er nie mehrheitlich beliebt.

Seine Propaganda funktioniert nicht mehr im gleichen Maß- keine Chance für einen polit. Restart. Die Republikaner haben ihn aber noch als Problem an der Backe.
-------------------------
Ich hoffe Sie haben recht mit der Aussage "der Mann ist verbrannt".
Immerhin wurde er aber einmal zum Präsidenten gewählt.
Trotz seiner desaströsen Politik wurde er von großen Teilen der amerikanischen Bevölkerung trotzdem erneut gewählt.
Ich hoffe das er mit fast 80 Lebensjahren, in 4 Jahren keine politische Rolle mehr spielt.

GOP Senatoren wenden sich schon ans Supreme Court

So ganz waren sie doch nicht überzeugt
bezüglich der Konformität es Impeachment verfahren im Senate.

Schade das die Zeugin blockiert wurde.
Da johlte und jubelte noch einer am Telefon, anstelle
die Nationalgarde zum Schutz des Vize und Senats zu endsenden

08:51 von hesta15

Ich hoffe das er mit fast 80 Lebensjahren, in 4 Jahren keine politische Rolle mehr spielt.
.
er wäre dann genauso alt wie der Biden heute
nur mal zur Orientierung

@ um 08:51 von hesta15

Am Alter allein muss es nicht scheitern. In 4 Jahren ist Trump so alt, wie Biden jetzt.
Warum sollte ausgerechnet dieses Alter Trump von einer erneuten Kandidatur abhalten?
Zumal er einen wesentlich agileren Eindruck macht, als Biden vor 4 Jahren.
Und wie groß der Unterschied der 2 in ihrer Politik tatsächlich ist, wird erst noch zeigen.

ich hoffe...

inständig das sich die evangelikalen endlich von ihrem support für Trump distanzieren und beginnen ihre kollektive Schuld zu erkennen und bereit sind dafür um Vergebung zu bitten.

Veränderung beginnt in den Herzen !

Was hier vielmals vergessen

Was hier vielmals vergessen wird ist, das Trump nicht das Problem der USA, sondern nur das Ergebnis des Problems der USA ist. Das trifft aber auf alle Populisten zu. Solange wir Probleme nicht benennen und anfangen sie zu lösen, sondern jeden der sie benennt ausgrenzt oder in irgendwelche Schubladen steckt, werden die Populisten mehr und stärker werden. Eigentlich sollten wir das aus unsrer Geschichte gelernt haben.

Ein Rätsel

Ich habe nie verstanden, wie sich eine traditionsreiche Partei wie die GOP mit einer großen Zahl von gebildeten und wohlhabenden Anhängern so dermaßen Trump und seinem Mopp ergeben konnte. Unter den 70 Mio. Wählern der Partei waren ja wohl nicht nur Büffelmützenträger und QAnon-Gläubige. Darunter dürften viele sein, die einfach immer Reps wählen und die vermutlich auch den Kopf schütteln über so manche Eskapade des Ex-Präsidenten. Auch tief religiöse Christen schwärmen für jemanden, der nun wirklich alles andere als ein "gottgefälliges" Leben geführt hat und führt. Aber Logik verliert häufig gegen Emotion.

Aber wenn es um Macht und Posten geht, scheint alles egal zu sein. Die Büffelköpfe sind vermutlich schwer zu erreichen. Aber ich hoffe, dass sich die Republikaner mit mehr Abstand zu der Geschichte langsam trauen, sich von Trump zu distanzieren.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.

US-Republikaner

Die Anhänger von Trump sind auch nicht besser als er selbst und sind zu gleich für das Desaster mit verantwortlich. Die Reps in den USA sind ein Geschwür die alles Heilsame vernichten wollen, was nicht von ihnen kommt und es wird sich weiter verbreiten. Die meisten bei den Reps sind Hasenfüße und gehen schon laufen, wenn wenn die Gerechtigkeit ihre Fehler aufzeigt. Was die Reps im moment veranstalten ist unheilsam für die USA und die Quittung werden sie bekommen. Den Teufel kann man nicht mit dem Beelzebub austreiben.

@Jenny

"Am 15. Februar 2021 um 08:43 von Jen_ny
Alles für die Macht...

... selbst die Partei-Werte werden aufgegeben, um an der Macht zu bleiben.

Ein gutes Beispiel:
Mitch McConnell stimmt für den Freispruch und sagt kurze Zeit später (wo er sich sicher sein kann, dass die durchschnittlichen Trump-Anhänger nicht zuschauen, dass Trump praktisch und moralisch verantwortlich ist."

Mitch McConnell hat mitnichten für Freispruch gestimmt. Er hat gegen das Impeachment gestimmt. McConnell hat seine Entscheidung begründet. Er hält Trump für voll verantwortlich, politisch und juristisch. Das nachträgliche Impeachmentverfahren hält er für verfassungswidrig. Nund kann man natürlich seine Haltung bezüglich der Zulässigkeit kritisieren (was ich auch tue), aber mit solcherlei Differenzierungen kann ein durchschnittlicher, in Stereotypen denkender Trumpanhänger nichts anfangen. Da gibts nur schwarz oder weiß.

09:04 von Sisyphos3 08:51 von hesta15

Ich hoffe das er mit fast 80 Lebensjahren, in 4 Jahren keine politische Rolle mehr spielt.
.
er wäre dann genauso alt wie der Biden heute
nur mal zur Orientierung
#
Und noch lange keine 90zig wie unser BK Adenauer seiner Zeit.

Trump - Hetze

Der Blick auf die USA ist medial verengt. Welcher Journalist hat dort noch genügend Kenntnisse an der Basis der Gesellschaft, wo weit verbreitet Verzweiflung über die wirtschaftliche Situation herrscht? Seit 30 Jahren täuschen uns Statistiken über dieses Desaster, und damit fehlt dem Medienkonsumenten die Verständnisgrundlage des Phänomens „Trump“. Weder Obama noch seinem Vize Biden ist es 8 lange Jahre gelungen, diese Katastrophe aufzufangen. Trump hatte hingegen (bis auf die Pandemie Schäden) Wort gehalten: Jobs und Einkommen stiegen,

@nie wieder spd

"Am 15. Februar 2021 um 09:05 von nie wieder spd
@ um 08:51 von hesta15

Am Alter allein muss es nicht scheitern. In 4 Jahren ist Trump so alt, wie Biden jetzt.
Warum sollte ausgerechnet dieses Alter Trump von einer erneuten Kandidatur abhalten?
Zumal er einen wesentlich agileren Eindruck macht, als Biden vor 4 Jahren.
Und wie groß der Unterschied der 2 in ihrer Politik tatsächlich ist, wird erst noch zeigen."

Wie groß der Unterschied der zwei ist, hat sich schon in den ersten Stunden der Amtszeit Bidens gezeigt.

09:11 von Jimi58

ja das Leben ist so einfach ...
hier die Hasenfüße dort die Helden

09:13 von Heinz Anton

09:13 von Heinz Anton Meier

// Trump hatte hingegen (bis auf die Pandemie Schäden) Wort gehalten: Jobs und Einkommen stiegen, //

Da sollten Sie sich nochmal " schlau " lesen !

1. die " Mauer " : Mexiko sollte zahlen !
Haben die bis heute nicht .
2. Obamacare : sollte abgeschafft werden !
Hat auch nicht geklappt !
3. Steuer
**Nach Daten des überparteilichen Tax Policy Center sind 60 Prozent der Steuerersparnisse Menschen zugutegekommen, die zu den oberen 20 Prozent auf der Einkommensleiter gehören. Menschen mit geringeren Einkommen haben zum Teil sogar höhere Steuern gezahlt als zuvor.**

usw, usw.
Quelle :
"https://www.sueddeutsche.de/politik/trump-wahlversprechen-analyse-1.5006970"

@Heinz Anton Meier um 09:13

Die Entwicklungskurve der Arbeitsplätze/Arbeitslosen hat sich unter Trumps Präsidentschaft sogar abgeflacht im vergleich zur Entwicklung unter seinem Vorgänger:
Unter ihm entstanden weniger Jobs, wodurch die Arbeitslosigkeit langsamer zurückging als unter seinem Vorgänger.
Die Spitze von der sie sich runter arbeiteten war übrigens die Folge der Politik von Bush Jr die den Crash 07/08 auslöste, die die USA die über kein relevantes Soziales Sicherheitsnetz verfügen (obwohl sie dafür ungefähr soviel ausgeben wie wir) übler beutelte als den Rest der Welt.

@dr.bashir

Am 15. Februar 2021 um 09:07 von dr.bashir

"Ein Rätsel

Ich habe nie verstanden, wie sich eine traditionsreiche Partei wie die GOP mit einer großen Zahl von gebildeten und wohlhabenden Anhängern so dermaßen Trump und seinem Mopp ergeben konnte. Unter den 70 Mio. Wählern der Partei waren ja wohl nicht nur Büffelmützenträger und QAnon-Gläubige. [...] Auch tief religiöse Christen schwärmen für jemanden, der nun wirklich alles andere als ein "gottgefälliges" Leben geführt hat und führt. Aber Logik verliert häufig gegen Emotion."

Für die religiösen Eiferer bei den evangelikalen Christen, deren Glauben auf Zwingli und Calvin zurückgeht, ist schon der vermeintliche Reichtum Trumps der Beweis für ein gottgefälliges Leben. Gott hat ihn belohnt. Je reicher, desto gottgefälliger. Die Gruppe der Radikalen hat sehr viel Geld zur Verfügung und ist äußerst einflußreich. Die träumen von einer Art Gottesstaat. Trumps spiritistische Beraterin Paula White (die mit den afrikanischen Engeln) gehört dazu.

ein 74-jähriger ist

"die zukunft der partei"???
auweia.

davon ab : Trump hat sich in der respektlosesten aller weisen über seinen "senilen" 77-jährigen kontrahenten bei der wahl lustig gemacht, aber sieht sich selbst, als dann 78-jährig, gut gerüstet für eine wiederwahl?

mögen die gerichte (oder mutter natur) ihr veto einlegen. ohne Donald ist der rest des Trump-clans blass und chancenlos.

@Anderes1961 - Senatsminoritätsführer Mitch McConnell sagte:

McConnell sagte: "Er ist noch mit nichts davongekommen"
Er bestand auch darauf, dass die Gerichte ein geeigneterer Ort seien, um Trump zur Rechenschaft zu ziehen, als ein Senatsverfahren.

Bundesermittler haben in einer strafrechtlichen Untersuchung haben viel mehr Macht, Beweise durch Grand Jury Vorladungen zu zwingen.

Der Aufstand im Kapitol, bei dem fünf Menschen starben, ist nur einer der Rechtsfälle, die Trump in den Monaten nach seiner Abwahl betrifft. Er sieht sich auch rechtlicher Exposition in Georgia über einen angeblichen Druck Kampagne auf staatliche Wahlbeamte, und in Manhattan über Hush-Geld-Zahlungen und Geschäfte.

Die Anklage wäre ein Vergehen mit einer Höchststrafe von sechs Monaten im Gefängnis

@Skywalker, 8.35

Zum einen gewinnt jeder Wahlsieger immer nur "aufgrund des Wahlsystems". Zum anderen: liegen Ihnen belastbare Zahlen vor darüber, wer wo "bei der Bevölkerung mehrheitlich beliebt" ist oder war? Mir nicht.
Und wenn die Republikaner Trump "noch an der Backe" haben, liegt die Möglichkeit durchaus nahe, dass er sich wieder zu ihrem Kandidaten macht. So eindeutig "verbrannt" ist er keineswegs.

@ um 09:14 von Anderes1961

Biden hat die Verordnungen an seinem ersten Tag nicht aus Menschlichkeit unterzeichnet, sondern weil ihm bzw. seinen Beratern klar ist, dass die USA so besser die Kontrolle zB über die internationalen Abkommen behalten können.
Der Wolf im Schafspelz.

@unbutu77

Ich bin beileibe kein Freund der Evangelikalen, aber von welcher "kollektiven Schuld" sprechen Sie?

...Tip an die Demokraten...

...Trump in von Republikanern dominierten Bundesstaaten zivilrechtlich belangen (Fahren ohne Führerschein oder so..) Er hat ja genug auf dem Kerbholz und "Leichen im Keller". Soviel, wie ich weiß, dürfen in den meisten Bundesstaaten verurteilte Straftäter nicht wählen, geschweige denn gewählt werden...

Immer die gleichen Fotos

Generell gesagt, kommt Trump aber auch immer schlecht weg. Entscheidend ist zunächst das veröffentlichte Foto, in der Regel von unten, mit dem entsprechenden Gesicht was Arroganz und Macht ausdrücken soll. Wenn man lange genug wartet, wird jeder Mensch irgendwann mal so ein Gesicht aufsetzen.

Bei aller Kritik, berechtigt oder nicht, wünsche ich mir auch hier etwas mehr Neutralität.
Das würde die Glaubwürdigkeit noch mehr fördern.

@Jimi58, 9.11

Sie kennen die Mehrzahl der amerikanischen Republikaner bzw. ihrer Wähler? Ansonsten ist Ihre "Analyse", alle Republikaner seien "Hasenfüße ein bisschen arg pauschal und im übrigen ziemlich anmaßend, denken Sie nicht? So was würde noch nicht mal Frau Pelosi behaupten.

@Heinz Anton Meier

"Am 15. Februar 2021 um 09:13 von Heinz Anton Meier
Trump - Hetze

Der Blick auf die USA ist medial verengt. Welcher Journalist hat dort noch genügend Kenntnisse an der Basis der Gesellschaft, wo weit verbreitet Verzweiflung über die wirtschaftliche Situation herrscht? Seit 30 Jahren täuschen uns Statistiken über dieses Desaster, und damit fehlt dem Medienkonsumenten die Verständnisgrundlage des Phänomens „Trump“. Weder Obama noch seinem Vize Biden ist es 8 lange Jahre gelungen, diese Katastrophe aufzufangen. Trump hatte hingegen (bis auf die Pandemie Schäden) Wort gehalten: Jobs und Einkommen stiegen,"

Stimmt, Jobs und Einkommen stiegen. Weil Trump und die Amerikaner von den Maßnahmen profitierten, die noch unter Obama eingeleitet wurden. Als nach zwei Jahren Amtszeit Trumps die Wirkung verpuffte, war es Aus mit dem vermeintlichen Trumpschen Jobwunder. Da kam nichts mehr, außer ein paar Geldgeschenken für Superreiche. Seine Weigerung auf Unterstützung wg. Corona gaben ihm den Rest.

@Karl Klammer

"
Am 15. Februar 2021 um 09:29 von Karl Klammer
@Anderes1961 - Senatsminoritätsführer Mitch McConnell sagte:

McConnell sagte: "Er ist noch mit nichts davongekommen"
Er bestand auch darauf, dass die Gerichte ein geeigneterer Ort seien, um Trump zur Rechenschaft zu ziehen, als ein Senatsverfahren.

Bundesermittler haben in einer strafrechtlichen Untersuchung haben viel mehr Macht, Beweise durch Grand Jury Vorladungen zu zwingen.

Der Aufstand im Kapitol, bei dem fünf Menschen starben, ist nur einer der Rechtsfälle, die Trump in den Monaten nach seiner Abwahl betrifft. Er sieht sich auch rechtlicher Exposition in Georgia über einen angeblichen Druck Kampagne auf staatliche Wahlbeamte, und in Manhattan über Hush-Geld-Zahlungen und Geschäfte.

Die Anklage wäre ein Vergehen mit einer Höchststrafe von sechs Monaten im Gefängnis"

Danke für die Ergänzung. Ja, auf Trump wird noch so einiges an Verfahren zukommen. Die Ermittlungen begannen ja bereits in Minute 1 nach seiner Amtszeit.

TS:"..."Trump Plus" - das ist

TS:"..."Trump Plus" - das ist das neue republikanische Label für die Rückeroberung von Senat und Repräsentantenhaus."

Funny, weil ich dachte GOP hatte vor Trump die Macht in House and Senate und verloren beides durch Trump.

09:32 von derdickewisser //

09:32 von derdickewisser

// Zum anderen: liegen Ihnen belastbare Zahlen vor darüber, wer wo "bei der Bevölkerung mehrheitlich beliebt" ist oder war? Mir nicht. //

Kann man im Netz durchaus finden :
** Update, 15.14 Uhr: Eine neue „Gallup“-Umfrage hat ergeben, dass der designierte Präsident Joe Biden bei den Amerikanern bereits jetzt beliebter ist als der noch amtierende US-Präsident Donald Trump zu irgendeinem Zeitpunkt während oder unmittelbar vor seiner Präsidentschaft war. Das berichtet „Business Insider“.**

Frankfurter Rundschau vom 13.12.2020
13:00

08:35 von Skywalker

"Trump ist Geschichte...Der Mann ist verbrannt. "

Erinnern sie sich an OJ Simpson ?
Nach dem Gerichtsurteil war er ein freier Mann, aber niemand wollte gesehen werden mit ihm. Nicht mehr. Und Simpson's Werbevertraege ? Sie ahnen es - canceled

Leider ist fuer die GOP wichtiger Macht zu haben als Moral zu zeigen, sonst haetten allein die videos ueber January 6 genuegt und Trump waere Geschichte

@.tinchen

"Am 15. Februar 2021 um 09:47 von .tinchen
TS:"..."Trump Plus" - das ist

TS:"..."Trump Plus" - das ist das neue republikanische Label für die Rückeroberung von Senat und Repräsentantenhaus."

Funny, weil ich dachte GOP hatte vor Trump die Macht in House and Senate und verloren beides durch Trump."

Wenn das mal kein böses Erwachen gibt für die GoP. Die jüngsten Äußerungen des GröPaZ, die auch hier in Tagesschauberichten zitiert wurden, deuten eher darauf hin, daß Trump eine eigene Partei gründen will: Maga. Er nennt es "unsere Bewegung", was auch nach meiner Ansicht die bessere Bezeichnung ist. Wenn man es ganz böse meint, könnte man auch von einer "Sekte" sprechen. Denn das Verhalten etlicher Trump-Anhänger hat was erschreckend sektiererisches, wie man es von Scientology kennt.

Partei ohne Rückgrat!

Also nach diesem politischem Urteil, weil nichts Anderes war das, sind für mich die Republikaner eine Partei ohne Rückgrat. Natürlich ist er im Sinne der Anklage schuldig. Nur seine Machtbessesenen Senatoren wollen an der Macht bleiben und haben es ihm, wiedermal, "durchgehen" lassen. Hoffentlich werden sie diese Entscheidung bitter bereuen. Der 1. Impeachment war ja schon eine Farce. Aber das sie ihm ein 2. Mal "laufen" lassen, lässt diese Partei sehr tief blicken.

Zurück in die Zukunft

Wer kennt sie nicht, die Western aus Hollywood? Der einsame Held gegen die Banditen, so das Klischee. Wir sehen heute eine Republikanische Partei, die sich in dieser Tradition sieht. Der einsame Held DT gegen die Banditen, die ihm vermeintlich die Wahl gestohlen haben, flankiert von einem Mob, der dem vor 250 Jahren sehr ähnlich ist. Damals zogen marodierende Horden über das Land und verbreiteten Angst und Schrecken unter der Bevölkerung. Heute sind es die Anhänger*Innen von DT, die das Parlamentsgebäude gestürmt haben und Angst und Schrecken verbreiteten. Menschen wurden verletzt, kamen zu Tode. Und bei der Frage, wer daran Schuld hat, wer das angeordnet, befeuert hat, weiß die GOP keine Antwort. Eine waffenstarrende Nation, die sich in einem paranoiden Verfolgungswahn wähnt, leistet sich eine Partei, die es zulässt, dass das Parlamentsgebäude, das Haus der Volksvertreter*Innen, von einem Mob besetzt wurde und damit die Demokratie und das Ansehen des Staates massiv Schaden genommen ha

08:42 von Nachfragerin

"Das hat nichts mit Trump zu tun.
Es ist nicht Trump, sondern die verzerrte Selbstwahrnehmung der Republikaner, die die Partei fest im Griff hat. Sie halten sich für unfehlbar und bestrafen jeden Abweichler - das kennt man von allen Ideologien, die über ihr Ziel hinausschießen."

Naja, es hat nicht mit Trump "nichts zu tun", das glauben Sie ja selbst nicht, wenn Sie ihn hier von aller Verantwortung freisprechen wie eine Tochter "den geliebten Daddy". (Für 6-jährige ist das aber m.E. okay)

Aber Sie haben recht, es sind auch die hündisch gehorsamen, feigen, opportunistischen Politiker der zweiten Reihe, allen voran der unsägliche Lindsey Graham, der mit Freuden auch seine Großmutter für einen guten Preis auf dem Silbertablett servieren würde.

Mike Pence musste am 06.01. beim von Trump schuldhaft angezettelten Sturm auf das Capitol um sein Leben fürchten- und Lindsey Graham geht mit Trump Golf spielen.

Was muss ich immer über die Verrohung der Jugend lesen, das Problem sind die Alten!!

Der Machtausübungsmechanismus des Trumpismus ...

... folgt autoritären Vorbildern und damit hat Trump die Grand Old Party in weniger als 4 Jahren seiner Herrschaft unterworfen.

Trump ist kein Faschist, weil er nicht durch Ideologie sondern primär durch Narzissmus getrieben wird. Allerdings sind seine Methoden faschistoid, weil sie den demokratischen Diskurs innerhalb der GOP durch einen ausschließlich auf Trump zugeschnittenenen Führerkult ersetzt haben. Abweichende Meinungen oder gar Widerspruch gegenüber Trump wurden stets abgestraft. Senatoren wie Jeff Flake aus Arizona oder Bob Corker aus Tenneessee sind prominente Beispiele dafür, dass auf Dissens die Vernichtung der politischen Existenz im Senat folgt. Es gibt zig weitere dafür.

Die "Machtbasis" Trump's ist ein harter Kern von Followern, die "Base", welche der Partei von außen zuströmten. Sie sind unter der Gesamtwählerschaft der GOP eine Minderheit, geben aber den Ton bei den Vorwahlen an.

Das ist der noch existierende Core, der Trump's Macht begründet.

09:37 von meiner meinung ...

"...Trump in von Republikanern dominierten Bundesstaaten zivilrechtlich belangen "

In Georgia droht Trump schon eine Anklage (attempt to overturn the state's election results).

In NY gibt es Klagen gegen die Trump Organization (insurance fraud, tax fraud )

Sein stauts als POTUS schuetzte ihn vor Anklagen. That was yesterday, heute ist er fair game fuer jeden District Attorney

@nie wieder spd

"Am 15. Februar 2021 um 09:33 von nie wieder spd
@ um 09:14 von Anderes1961

Biden hat die Verordnungen an seinem ersten Tag nicht aus Menschlichkeit unterzeichnet, sondern weil ihm bzw. seinen Beratern klar ist, dass die USA so besser die Kontrolle zB über die internationalen Abkommen behalten können.
Der Wolf im Schafspelz."

So naiv bin ich nicht, daß ich denken würde, Biden würde aus purem Altruismus handeln. Natürlich vertritt er amerikanische Interessen, das ist sein Job. Aber es kommt eben nicht nur darauf an, was man tut, sondern auch, wie man es tut.

Da gibt es zwei grundsätzliche Handlungsweisen, und ganz viel dazwischen. Auf der einen Seite partnerschaftliches Miteinander reden und auf gegenseitigen Ausgleich und Respekt bedacht, wie Biden es tut. Oder eben so wie Trump, bei dem jede Nachricht über seine Vorhaben mit dem Satzteil "Trump droht..." eingeleitet wurde. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Und miteinander reden statt drohen ist schon mal ein guter Anfang.

@ich1961

Ganz genau, Sie haben Recht, es kamen viele Versprechen von Trump, wenig konnte gehalten werden.
Denn - es gibt ja immer eine Opposition.
Sonst wäre es ein Wunschkonzert.
Ich denke daran, was bei uns so alles versprochen wird und wurde: Man müsste, man sollte, wir werden dies und das machen. Aktuell nur: wir werden den Mittelstand unterstützen, wir lassen niemanden im Stich - usw. usw. Auf die finanzielle Unterstützung warten einige heute noch und Monate später. Aber es hört sich natürlich erst mal fantastisch an.
Es bleibt auch bei uns relativ wenig übrig.
So funktioniert eben Demokratie. Jeder kann Einwände haben.

Die Demokratie-Nation USA.

Trump hin oder her. Wie hier schon erwähnt, wohl eher ein Symptom.
Wie demokratisch ist ein Land, dass durch sein Wahlsystem nicht die Meinung des Volkes wiederspiegelt.
Das Prinzip der Wahlmenschen heißt ' der Gewinner bekommt alles'.
Wie einfacher und demokratischer erscheint mir eine direkte Präsidentenwahl? Sehr!
Zu Trump: Er sollte nur noch Golf spielen. Auch,wenn er da vielleicht nicht so gut dabei ist. Aber ich glaube, das kann er immer noch am Besten.

@Demokritisch

"Wenn man lange genug wartet, wird jeder Mensch irgendwann mal so ein Gesicht aufsetzen."

muss man bei Trump nicht warten. dieser gesichtsausdruck ist bei narzissten normalität...

Am 15. Februar 2021 um 09:05

Am 15. Februar 2021 um 09:05 von nie wieder spd
@ um 08:51 von hesta15

"Am Alter allein muss es nicht scheitern. In 4 Jahren ist Trump so alt, wie Biden jetzt.
Warum sollte ausgerechnet dieses Alter Trump von einer erneuten Kandidatur abhalten?
Zumal er einen wesentlich agileren Eindruck macht, als Biden vor 4 Jahren.
Und wie groß der Unterschied der 2 in ihrer Politik tatsächlich ist, wird erst noch zeigen."

///////////

Was heisst hier, wird sich noch zeigen. Also ich finde, dass Biden schon längst bewiesen hat das er es kann. Und was Trump in 4 Jahren angeht. Nun, wenn er sich vielleicht besser ernährt, also keine Burger und Cola vom Mac, dann vielleicht lebt er noch bis dahin. Und nur weil er Golf spielt heisst das noch lange nicht das er sich körperlich fit hält. Sogar beim Golfen fährt er mehr mit seinem Kaddy als das er läuft.
Und außerdem glaube ich nicht , dass er es nochmal schafft in 4 Jahren. So blöd werden sein Jünger nicht sein und nochmal so einen Rüpel ans steuer la

10:02 von Anderes1961

"Die jüngsten Äußerungen des GröPaZ, die auch hier in Tagesschauberichten zitiert wurden, deuten eher darauf hin, daß Trump eine eigene Partei gründen will: Maga. "

Ich hoffe sie haben Recht !!!
Wenn dann 10, 20 oder 30 Million von GOP wandern zu MAGA, dann sind beide Parteien bedeutungslos bei Wahlen in Zukunft.

Trump verlor schon mit GOP 2016 und 2020 die popular vote. Ohne GOP wird daraus ein total disaster

09:39 von derdickewisser

"Ansonsten ist Ihre "Analyse", alle Republikaner seien "Hasenfüße ein bisschen arg pauschal und im übrigen ziemlich anmaßend, denken Sie nicht? So was würde noch nicht mal Frau Pelosi behaupten." Ich würde mal richtig lesen und ich habe nicht"alle Republikaner"geschrieben. Sie machen es so gerne wie sie es am liebsten haben.

@ um 10:09 von Anderes1961

„Das ist ein himmelweiter Unterschied.“
Stimmt. Aber nur insofern, dass die US - Regierung nun wieder Kreide frisst, um ihre „Partner“ einzulullen.
Ihr Ziel, die Welt zu dominieren, bleibt.

10:04 von Bayuware

Menschen wurden verletzt, kamen zu Tode.
Eine waffenstarrende Nation
die sich in einem paranoiden Verfolgungswahn wähnt
.
4 der 5 Getöteten würde ich als Terroristen einstufen
Waffenstarren" scheinbar steht ein "Groß"teil der Bevölkerung drauf
und der "Verfolgungswahn" schlägt sich bei dem Wahlergebnis nieder
also was erwarten sie bei der offensichtlichen Einstellung weiter Teile der Bevölkerung in dem Land ?

hochgepuscht von Medien

Trump ist Geschichte! Ein Machtfaktor ist er keineswegs, also die Medien ziehen das Ganze etwas zu hoch auf...
In USA gibt es Senatoren etc. die weitaus machtvoller einflussreicher sind als Donald Trump.

Die Demokraten wollen versöhnen und zusammenbringen? Dann bitte das traurige Kapitel "Trump" endgültig schließen und nach vorne schauen!

Es ist zu früh um die Zukunft des Trumpismus ...

... und die Rolle Trump's in der politischen Szenerie vorhersagen zu wollen.

US-amerikanische Politik ist trotz aller bremsenden, institutionellen "Roadblocks", welche sie behindern, zu dynamisch, um prognostizieren zu wollen, unter welchen Konstellationen und unter welchen Kandidaten 2024 gewählt wird. Das hat in der Frühzeit der Periode 2016-2020 nicht funktioniert und wird es auch in auch in Zukunft nicht.

Vieles wird davon abhängen,

• ob und wie die gegenwärtige Covid-19 Pandemie bewältig wird
• wie sich die ökonomischen Parameter Wachstum und Jobs entwickeln
• ob die leidenden Regionen im mittleren Westen neue Perspektiven erhalten.
• wie sich die Kräfteverhältnisse im Südwesten verändern.

Die Wählerschaft von Parteien und Kandidaten setzen sich aus festen Kernen und jeweils neu entscheidenden Independents zu temporären Koalitionen zusammen.

Welche Konstellation das in 2022 und 2024 ergibt, hängt auch von den o.g. Faktoren ab.

Demokraten angestachelt

Sind die Demokraten wirklich so viel besser als ein Mr. Trump? Das frage ich mich...

Biden, Pelosi etc. behaupten ununterbrochen, sie wollen Versöhnung und Vereinigung aber mit ihre Rhetorik und Verhalten tun sie aktuell das Gegenteil. Sie hetzen auf und spalten noch mehr.

Ja, Mr. Trump hat viele Fehler gemacht. Aber das Land braucht nun Versöhnung, Kompromisse und vor allem einen Staatslenker, welches sich auf die Kernprobleme konzentriert.

Zeichen von Abgang

Trump war nicht die Ursache sondern nur ein Symptom. Auch die Erstürmung des Kapitols war ein Symptom bzw. eines der Zeichen für ein Verfall der USA als Supermacht.

Das sollten die Demokraten eig. wissen. Trump hin oder her, die USA befinden sich seit Jahren in einem Abwärtstrend. Jede Supermacht hat nun mal ein Ende.

Die GoP

Das Eigentliche in der jetzigen Situation ist der Zustand der GoP. Sie müssen dafür sorgen, dass sie wieder vereint sein können. Da kann auch Mr. Biden nicht heilend wirken. Auch wenn er beide Hände ausstreckt.
Einige Rep. können nicht mit, andere können nicht ohne DT. Diese Medaille hat 2 Seiten. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir (besonders in Europa) nicht sagen wohin die Reise der Gop gehen wird. Es wird sicher eine längere Zeit dauern, bis sich in den USA eine deutliche Entwickung abzeichnen wird.

@.tinchen

"
Am 15. Februar 2021 um 10:16 von .tinchen
10:02 von Anderes1961

"Die jüngsten Äußerungen des GröPaZ, die auch hier in Tagesschauberichten zitiert wurden, deuten eher darauf hin, daß Trump eine eigene Partei gründen will: Maga. "

Ich hoffe sie haben Recht !!!
Wenn dann 10, 20 oder 30 Million von GOP wandern zu MAGA, dann sind beide Parteien bedeutungslos bei Wahlen in Zukunft.

Trump verlor schon mit GOP 2016 und 2020 die popular vote. Ohne GOP wird daraus ein total disaster"

Darauf hoffe ich und sehe das so wie Sie, ob ich mit meiner Spekulation, daß Trump eine eigene "Bewegung" gründen will richtig liege, weiß ich natürlich nicht. Aber es deutet so einiges darauf hin. Und dann würde es genauso kommen, wie Sie sagen. Sowohl Maga als auch GoP würden beide in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Daß ich darauf hoffe, ist keine Boshaftigkeit, sondern im Gegenteil. Es wäre die Chance für die GoP sich wieder darauf zu besinnen, was sie mal war, nämlich die Partei Abraham Lincolns.

m 15. Februar 2021 um 10:20

m 15. Februar 2021 um 10:20 von Sisyphos3
10:04 von Bayuware

Menschen wurden verletzt, kamen zu Tode.
Eine waffenstarrende Nation
die sich in einem paranoiden Verfolgungswahn wähnt
.
4 der 5 Getöteten würde ich als Terroristen einstufen
Waffenstarren" scheinbar steht ein "Groß"teil der Bevölkerung drauf
und der "Verfolgungswahn" schlägt sich bei dem Wahlergebnis nieder
also was erwarten sie bei der offensichtlichen Einstellung weiter Teile der Bevölkerung in dem Land ?

////////

Achja? Ja, Terroristen die sich von Trump haben anstacheln lassen. Oder woher wollen Sie wissen das es Terroristen waren? Haben Sie neuerdings eine Glaskugel?

@nie wieder spd

"
Am 15. Februar 2021 um 10:19 von nie wieder spd
@ um 10:09 von Anderes1961

„Das ist ein himmelweiter Unterschied.“
Stimmt. Aber nur insofern, dass die US - Regierung nun wieder Kreide frisst, um ihre „Partner“ einzulullen.
Ihr Ziel, die Welt zu dominieren, bleibt."

Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem Arbeitgeber, der mir ständig droht und einem Arbeitgeber, der mit mir redet und auch Respekt entgegenbringt, muß ich nicht lange überlegen. Dann lasse ich mich lieber von einem Arbeitgeber dominieren, der mir Respekt entgegen bringt, statt mir ständig irgendwelche Drohungen anhören zu müssen. Wäre besser für mein Nervenkostüm.

@ nie wieder spd, 09:05

Um die körperliche Fitness von Trump braucht man sich keine Gedanken zu machen.

Viel mehr Sorge sollte jedem bereiten, was in dessen krankem Kopf vorgeht.

10:08 von .tinchen

„... Sein stauts als POTUS schuetzte ihn vor Anklagen. That was yesterday, heute ist er fair game fuer jeden District Attorney“

Dann schau mer mal, ob sie ihn so richtig herspielen, am besten gleich in den kommenden beiden Jahren.

Spätestens wenn Lindsey Graham nicht mehr zum Golf kommt, weiß DT: jetzt isch over...

Die Gefahr für die US-Demokratie durch den Trumpismus ...

... ist mit Blick darauf, wie Trump versucht hat, an der US-Verfassung vorbei die Macht zu usurpieren, deutlich geworden.

Vielen politischen Akteuren und Bürgern ist klar geworden, dass der friedliche Machtwechsel durch demokratische Wahlen und die administrativen Übergabemechanismen in weiten Teilen von Konsens & Goodwill der Beteiligten abhängen und weniger von abgesicherten Mechanismen.

  • Trump hat in den 77 Tagen zwischen dem 3. November und dem 20. Januar nichts unversucht gelassen, um seinen Machterhalt trotz Wahlverlust und Verfassungsvorgaben zu betreiben
  • Letzlich ist diese Usurpation nicht an Mechanismen sondern an der Standhaftigkeit von Personen wie Brad Raffensperger, Brian Kemp, Mike Pence und Mitch McConnel gescheitert.
    Dieses Mal noch.
     
    Das Playbook für einen weiteren Versuch muss nur redigiert werden, indem die "Schwachstelle" von nicht komplett "steuerbaren" Akteuren korrigiert wird.
     
    Die Sanktionen der GOP für die "Abweichler" sind ein Beginn
  • Trump ist Trump

    Ich frage mich immer wieder, wann endlich beginnen die Gerichte, die bisher durch die Immunität des POTUS gebremst waren, endlich mit den angepriesenen Verfahren.
    Davon gibt es laut Medienberichten nun doch wirklich genügend wie Steuer- und Versicherungsbetrug, Geldwäsche, sexuelle Belästigungen usw.
    Das sollte doch Zündstoff vorhanden sein, um ihn an einer neuen Planung für das Amt des Präsidenten zu hindern, dazu kommen noch seine Glanzleistungen beim Sturm auf das Kapitol.

    Geheime Wahl

    Nein, davon bin ich überzeugt, wird Trump in 4 Jahren keine erneute Chance erhalten um sein weltweit spalterisches Gebaren fortsetzen zu können. Dieser Mann ist eine Gefahr für den Weltfrieden.
    Im übrigen vermute ich auch, bei einer geheimen Impeachment-Abstimmung wäre noch eine größere Anzahl an -guilty- Stimmen zustande gekommen, wenngleich auch keine 75%.

    @Jimi58, 10.18

    Sie hatten geschrieben: "Die (!) Reps in den USA sind ein Geschwür die alles Heilsame vernichten wollen, was nicht von ihnen kommt und es wird sich weiter verbreiten."
    Das ist schon mal eindeutig.
    Und Ihre Einschränkung im folgenden Satz: "Die meisten (!) bei den Reps ...", was die Sache ja nur sehr wenig einschränkt, wird durch den nächsten Satz aufgehoben: "Was die Reps (!) im moment veranstalten ist unheilsam für die USA und die Quittung werden sie bekommen."
    Ich denke nicht, dass ich mir hier etwas "so mache, wie ich es am liebsten habe". Ich denke eher, dass Sie ein wenig differenziertes Bild von einer Partei haben, die offenbar immerhin beinahe für die Hälfte der amerikanischen Wähler wählbar ist.

    10:31 von Googol

    „ Trump war nicht die Ursache sondern nur ein Symptom. Auch die Erstürmung des Kapitols war ein Symptom bzw. eines der Zeichen für ein Verfall der USA als Supermacht.
    Das sollten die Demokraten eig. wissen. Trump hin oder her, die USA befinden sich seit Jahren in einem Abwärtstrend. Jede Supermacht hat nun mal ein Ende.“

    Trump war nicht das Symptom für den Verfall der USA, sondern er war „das letzte Aufgebot“, den Traum von der white supremacy wiederzubeleben.

    Dass der Schmarrn aufhört, ist aber nun kein Zeichen von Verfall, sondern von Zukunft.

    Auch wenn der Weg im Moment steinig ist, Biden und Harris sind mehr Zukunft als Xi, Putin und Erdogan.

    10:07 von Cosmopolitan_Citizen

    «Die "Machtbasis" Trump's ist ein harter Kern von Followern, die "Base", welche der Partei von außen zuströmten. Sie sind unter der Gesamtwählerschaft der GOP eine Minderheit, geben aber den Ton bei den Vorwahlen an.»

    Die Fanatisierten sind immer die politisch Aktivsten, wenn es darum geht, Einfluss ausüben zu können. So, wie es auch bei Sekten ist. Als was anderes kann man dieses dümmliche "MAGA" Gefasel kaum bezeichnen.

    Meine Glaskugel murmelt auch unablässig, vor der nächsten Präsidentenwahl in den USA werde es zu einer Abkehr vom strikten 2 Parteensystem kommen. Okay … es gibt auch heute schon mehr als 2 Parteien, die zur Wahl mit eigenen Kandidaten antreten.

    Aber es sind immer nur sehr wenige, die Green oder Libertarians wählen. MAGA-Party wäre was anderes, und die TEA-Party hätte bei denen auch eher weniger Einfluss. Und wenn Trump als "Gallionsfigur" wegfällt, fällt das Ganze wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

    So was wie MAGA braucht wen, der sich für Gottkaiser hält.

    @ 10:20 von Sisyphos3

    Hallo und danke für Ihre Antwort, auch wenn ich ein Problem habe, damit umzugehen.
    Was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen? Dass die Menschen, die Sie als "Terroristen" einstufen, kein Recht auf Unversehrtheit und Leben haben? Dass die USA keine waffenstarrende Nation ist, die sich in ihrem kollektiven Verfolgungswahn beweihräuchert? Bitte helfen Sie mir, damit auch ich dazulerne.

    Trumps Zukunft

    Jetzt lassen wir mal den Staatsanwalt in New York seinen Job machen, eine von den 30 Klagen reicht bei einer Verurteilung aus, um den Kasper kalt zu stellen. Al Capone hat man auch "nur" wegen Steuerhinterziehung dran bekommen....

    09:07 von dr.bashir

    "Aber ich hoffe, dass sich die Republikaner mit mehr Abstand zu der Geschichte langsam trauen, sich von Trump zu distanzieren.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt."

    ,.,.,

    Wenn bei jemandem die Hoffnung stirbt, dann hat er schon verloren.
    Und er ist mit schuld an kommendem Übel.

    Denn nur, wenn man das Gute am Menschen auch dann sehen kann, wenn es düster ist, kann man ihn aus finsteren Löchern herausholen.

    Wenn niemand nach dem Dritten Reich an das letztlich Gute in den Deutschen hätte sehen können, hätten sie ihr eigenes Gutes niemals wiedergefunden.

    @Elisabeta

    "Am 15. Februar 2021 um 10:35 von Elisabeta
    Die GoP

    Das Eigentliche in der jetzigen Situation ist der Zustand der GoP. Sie müssen dafür sorgen, dass sie wieder vereint sein können. Da kann auch Mr. Biden nicht heilend wirken. Auch wenn er beide Hände ausstreckt.
    Einige Rep. können nicht mit, andere können nicht ohne DT. Diese Medaille hat 2 Seiten. [...]"

    Sie meinen das Richtige, schießen aber am Ziel vorbei. Bidens Job ist es nicht, die GoP wieder zu heilen, er ist Demokrat. Was die GoP macht, dafür ist alleine die GoP verantwortlich, nicht Biden.

    Wenn Sie damit aber sagen wollen, daß Biden Amerika wieder versöhnen soll, liegen Sie richtig. Und das weiß auch Biden und er hat ja schon angekündigt, es wenigstens zu versuchen. Wenn es einer kann, dann Biden, der Freundschaften über Parteigrenzen hinweg pflegt und im Wahlkampf schon mal die richtigen Worte fand: "Wir sind Gegner, keine Feinde". Seine Hände hat er schon mal ausgestreckt. Aber zum Versöhnen braucht es Zwei Parteien.

    @Stein des Anstosses - Republikaner wollen Trump nicht loslassen

    10:05 von Stein des Anstosses:
    "Naja, es hat nicht mit Trump 'nichts zu tun', das glauben Sie ja selbst nicht [...]"
    > Doch.
    In der Überschrift heißt es sinngemäß, dass Trump die Republikaner kontrolliert. Meiner Meinung nach sind es aber die Republikaner, die Trump nicht loslassen können bzw. wollen. Schließlich könnten sie sonst seine Anhänger verärgern.

    "Was muss ich immer über die Verrohung der Jugend lesen, das Problem sind die Alten!!"
    > Die Jugend ist in der Politik so gut wie gar nicht vertreten. Das Problem sind halt jene Politiker, die nicht dem Volk, sondern ihrer Karriere dienen.

    re 08:42 Nachfragerin: Wieder nicht?

    >>Das hat nichts mit Trump zu tun.<<

    Im Ernst? Trump hat nichts mit Trump zu tun?

    >>Es ist nicht Trump, sondern die verzerrte Selbstwahrnnehmung der Republikaner, die die Partei fest im Griff hat.<<

    Und diese „verzerrte Wahrnehmung“ hat auch nichts mit Trump zu tun? Das sehen „die“ Republikaner merkwürdigerweise ganz anders! Und plappern alles nach und glauben alles, was ein Trump ihnen vorsagt. Beispiele können wir uns hier wohl sparen.

    Ihre Argumentation läuft (mal wieder?) auf eine Exculpation all der Autokritären dieser Welt hinaus, die sich alle gerne als Vertreter irgendeines „Volkswillens“ betrachten. Für diesen dann aber „selbstverständlich“ nicht verantwortlich sind.

    Hier liegt übrigens ein prägnanter Unterschied zu Demokraten: Diese betrachten sich als Gestalter der Gesellschaft und nicht als Vollstrecker ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Anhänger.

    Nebenbei: Das ist meist sehr leicht auseinander zu halten und damit ein guter Gradmesser!

    @nie wieder spd

    "Am 15. Februar 2021 um 10:19 von nie wieder spd
    @ um 10:09 von Anderes1961

    „Das ist ein himmelweiter Unterschied.“
    Stimmt. Aber nur insofern, dass die US - Regierung nun wieder Kreide frisst, um ihre „Partner“ einzulullen.
    Ihr Ziel, die Welt zu dominieren, bleibt."

    Noch eine Ergänzung zu meiner Antwort von 10:42 Uhr: Die US-Regierung muß gar keine Kreide fressen, um ihre Partner "einzulullen". Die führenden Politiker Europas sind genauso wenig naiv wie ich.

    Europa wartet darauf, daß es von den USA endlich wieder "eingelullt" wird, insofern, als man händeringend bittet, daß die USA ihre Führungsrolle in der Welt endlich wieder übernimmt, statt - wie unter Trump - Despoten und Demokratiefeinden in Russland, China und Nordkorea hinterherzulaufen und sie auch noch zu hofieren.

    10:19 von nie wieder spd

    >>Stimmt. Aber nur insofern, dass die US - Regierung nun wieder Kreide frisst, um ihre „Partner“ einzulullen.
    Ihr Ziel, die Welt zu dominieren, bleibt.<<

    Da hat Trump allerdings kräftig dagegen gearbeitet. In den letzten Jahren hat die USA gewaltig an Einfluss in der Welt verloren.
    Damit hat er ein weiteres Wahlversprechen (america first) nicht nur nicht gehalten, sondern das Gegenteil gemacht.
    Xi, Putin und Kim Jong Un klopfen sich vermutlich heute noch vor Lachen auf die Schenkel (um einen geschätzten Mitforisten zu zitieren), dass ihnen die Geschichte so einen Clown als US-Präsident beschert hat.

    um 10:24 von Googol

    Die Demokraten wollen versöhnen und zusammenbringen? Dann bitte das traurige Kapitel "Trump" endgültig schließen und nach vorne schauen!
    #
    Ja das mein ich auch,nach vorne schauen.Hoffentlich taucht der Trump nicht wieder am Horizont auf.

    10:28 von Googol

    >>Sind die Demokraten wirklich so viel besser als ein Mr. Trump?<<
    Für die Anhänger des rechten Randes bei uns nicht.
    Ganz im Gegenteil.

    McConnell als die künftige "Trump-Bremse" ?

    Die nicht laut ausgesprochenen Hoffnungen vieler Kongress-Republikaner ruhen auf Mitch McConnell.
    Obschon er in seiner Zeit als Mehrheitsführer im Senat Trump’s getreuer „Stalwart“ war, gilt sein Fokus mehr dem Wiedererlangen der Senatsmehrheit in 2022 als der Loyalität zu Trump.

    Die historische Lektion, dass fanatisierte Vorwähler skurrile Kandidaten auf das Schild heben, die dann in den Wahlen untergehen, hat McConnell verinnerlicht.

  • Roy Moore (Alabama), der „trumpier“ als Trump seine wollte, aber über Pädophilie stolperte
  • Delaware’s Christine O’Donnell (Delaware), die sich mit Zauberei und Hexenphantasien ins Gespräch brachte
  • Todd Akin (Missouri) (“legitimate rape” does not cause pregnancy),
  • Richard Mourdock (Indiana) (“a woman made pregnant by her rapist is carrying a “gift from God”),
  • Sharron Angle (Nevada) mit dem Vorschlag, den Congress mit Bezug auf das 2. Amendment (Waffen) zu “kurieren”.

    Zumindest wird Trump+ kein Durchmarsch.

  • 10:05 von Stein des Anstosses

    "Was muss ich immer über die Verrohung der Jugend lesen, das Problem sind die Alten!!"

    ,.,.,

    Nein, das Problem sind die Pauschalisierer: "die" Jugend, "die" Alten.

    @Rybnika

    "Am 15. Februar 2021 um 10:55 von Rybnika
    Trump ist Trump

    Ich frage mich immer wieder, wann endlich beginnen die Gerichte, die bisher durch die Immunität des POTUS gebremst waren, endlich mit den angepriesenen Verfahren.
    Davon gibt es laut Medienberichten nun doch wirklich genügend wie Steuer- und Versicherungsbetrug, Geldwäsche, sexuelle Belästigungen usw.
    Das sollte doch Zündstoff vorhanden sein, um ihn an einer neuen Planung für das Amt des Präsidenten zu hindern, dazu kommen noch seine Glanzleistungen beim Sturm auf das Kapitol."

    Die Gerichte sind als letztes dran mit den Verfahren. Vor dem Lohn steht die Arbeit, nämlich die Arbeit der Ermittler. Erst wenn die was Konkretes in der Hand haben, wird es auch Verfahren geben. Und Arbeit braucht was? Richtig: Zeit. Es dauert. Denn die Ermittler durften erst ermitteln ab Minute eins nach der Amtszeit Trumps. Denn vorher war er durch seine Immunität geschützt. Auch vor Ermittlungen. Gott hat die Welt auch nicht an einem Tag erschaffen.

    um 10:28 von Googol

    ,,Biden, Pelosi etc. behaupten ununterbrochen, sie wollen Versöhnung und Vereinigung aber mit ihre Rhetorik und Verhalten tun sie aktuell das Gegenteil. Sie hetzen auf und spalten noch mehr.

    Ja, Mr. Trump hat viele Fehler gemacht. Aber das Land braucht nun Versöhnung, Kompromisse... "

    Besonders Biden hat im Verlauf des Verfahrens und auch danach kaum ein Wort verloren über Trump.

    Einen korrupten Flegel in die Schranken weisen ist keine Hetze oder Spaltung und es hat noch keinem pubertierenden Mobber geschadet, daß er Grenzen aufgezeigt bekommt, die er in seiner Entwicklung nie spüren mußte. Eins ist klar. Er spürt sie auch jetzt noch nicht. Im Gegenteil. Er feiert seinen ,,Sieg" und provoziert weiter wie ein jugendlicher Intensivtäter, dessen Lebenselexier das Wütendmachen der seiner Macht Ausgelieferten, das Ausnutzen von Menschen und sein zum Himmel und wieder zurück miefendes Selbstlob ist. Trump steht für die Allgegenwart des Schlechten in der Welt und bleibt deshalb so aktuell.

    @Schabernack 11:02 - Das 2-Parteiensystem wird bleiben, weil ..

    ... oder - wahlweise - solange die Kombination aus

    • starker politischer Polarisierung
    • dem first-past-the-post Wahlsystem im House

    bestehen bleibt.

    Dritt-Kandidaten bei Präsidentschaftswahlen, wie

    • John Anderson 1980
    • Ross Perot 1992

    galten als "Spoiler", welche zumindest im letzteren Fall, die Wahlchancen der Mainstream-Kandidaten ruinierten, ohne aber eine Wahl gewinnen zu können. Diese Befürchtung bringt dann - schon aus Tribalismus heraus - auch grantelnde Wähler zurück zum Altbewährten.

    "Die Fanatisierten sind immer die politisch Aktivsten, wenn es darum geht, Einfluss ausüben zu können. So, wie es auch bei Sekten ist. Als was anderes kann man dieses dümmliche "MAGA" Gefasel kaum bezeichnen."

    So ist es. Aber diese Aktivisten und Follower bringen den Enthusiasmus und die radikale Motivation mit, um häufiger als die Moderaten zu den Primaries zu gehen und ihre Kandidaten durchzubringen.

    re 11:19 Nachfragerin: Jugend und Politik

    >>Die Jugend ist in der Politik so gut wie gar nicht vertreten.<<

    Das stimmt so wieder nur für Autokratien, dort wird regelmäßig die „Jugend“ als „minderjährig“, „aufgestachelt“ und schlimmer abqualifiziert. Und ist in der sich „konservativ“ gebenden Nomenklatura natürlich nicht vertreten. Beispielhaft zu beobachten zuletzt in Belarus und Russland.

    In einer Demokratie ist „die“ Jugend dagegen durch ihr Engagement und Wählerschaft „vertreten“. Beispielhaft zu beobachten zuletzt in den USA, wo der klare und überraschende Sieg der Demokraten vor allem von dem großen Engagement der „Jugend“ getragen wurde. Dem konnten die „Konservativen“ nur ihre typische, aber eben auch sehr abgegriffene Allzeitphrase „law and order“ entgegensetzen.

    >>Das Problem sind halt jene Politiker, die nicht dem Volk, sondern ihrer Karriere dienen.<<
    Da bleibt wieder die entscheidende Frage trostlos im Raum stehen, wen man alles zu „seinem Volk“ zählt.

    US-Republikaner?

    Sind für viel Menschen dort der Garant für Selbtverantwortung, persönliche freiheiten und weniger Bevormundung und Ausbeutung.

    Am 15. Februar 2021 um 08:35 von Skywalker

    Der Mann ist verbrannt. Man darf nicht vergessen, dass er auch zu besten Zeiten nur knapp in Führung lag-
    ------------------------------------------------
    Nach 2 Jahren Biden und zwei weiteren Jahren Harris als US Präsidentin, werden wir sehen, wie schlecht es für Trump oder seine Tochter mit dem Präsidentenamt aussieht.
    Obama war ein ganz anderes politisches Schwergewicht als Biden oder Harris und doch kam nach ihm Trump.

    @teachers voice

    "Am 15. Februar 2021 um 12:34 von teachers voice
    re 11:19 Nachfragerin: Jugend und Politik

    >>Die Jugend ist in der Politik so gut wie gar nicht vertreten.<<

    Das stimmt so wieder nur für Autokratien, dort wird regelmäßig die „Jugend“ als „minderjährig“, „aufgestachelt“ und schlimmer abqualifiziert. Und ist in der sich „konservativ“ gebenden Nomenklatura natürlich nicht vertreten. Beispielhaft zu beobachten zuletzt in Belarus und Russland. [...]"

    Nur mal so nebenbei, als Funfact, wenn es mir die Moderation erlaubt. Hier mal ein Zitat über die Jugend:

    "Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte.“

    Raten Sie mal, wer das geschrieben hat. Tipp: ich habe diesen Text schon mal an anderer Stelle hier im Forum gepostet.

    Es ist ein Text auf einer 5000 Jahre alten Tontafel der Sumerer, geschrieben in Keilschrift (Übersetzung Keller 1989).

    11:29 von Cosmopolitan_Citizen

    «Die historische Lektion, dass (fanatisierte Vorwähler skurrile Kandidaten) auf das Schild heben, die dann in den Wahlen untergehen, hat McConnell verinnerlicht.»

    "Skurril" ist für die 5 Vögel, die Sie namentlich nennen, eine mäßigende Bezeichnung. "Gemeingefährlich" scheint mir treffender zu sein für das, was die für Politik zu halten scheinen.

    Immer ganz schlecht, wenn sich religiöses Sektierertum mit Politik vermischt. Im Fall der USA kann man schon sehr froh sein, wenn es nur um Religion in Richtung von Katholiken geht … und nicht noch Evangelikales oder irgendwelcher "Engelglaube" die Skurrilen heimgesucht hat.

    Hört sich alles an wie erfundene Comedy, die eigentliich gar nicht wahr sein kann. But it's God's Blessed Country. Als Nicht-US-Bürger steht man wie der Ochs vor'm Scheunentor, und kann es gar nicht fassen.

    Skurril in der Politik gibt es auch woanders. In Japan ziehen Kandiaten teils Plüschtier-Kostüme im Wahlkampf an, und verschenken Bärchen aus Plüsch. Lieber so …

    @melancholeriker 12:18

    "Trump steht für die Allgegenwart des Schlechten in der Welt und bleibt deshalb so aktuell."

    Der Endpunkt einer Argumentation, der gleichzeitig alles in einem Satz vereint und auf den Punkt bringt ...

    Chapeau!!!

    Am 15. Februar 2021 um 08:51 von hesta15

    Ich hoffe das er mit fast 80 Lebensjahren, in 4 Jahren keine politische Rolle mehr spielt.
    ----------------------------------------------
    Kann man sehen wie man will er wird in 4 Jahren mit ziemlicher Sicherheit der Vater der GOP Präsidentschaftskandidatin sein. Ob das jetzt "keine politische Rolle" ist bezweifle ich.

    Die Aufarbeitung des Trumpismus ...

    .. und seiner Hintergründe bedürfen mehr als der rein juristischen Bewältigung. Deswegen nochmals:

    1. Die sozio-ökonomischen Treiber ...
    für dessen Entstehung liegen in der Selbstblockade des Systems. Die Menschen im Rustbelt, deren Jobs im Zuge von Automatisierung, globalen Lieferketten und Produktivitätsfortschritt unter Druck kamen, rebellierten nicht pauschal gegen Globalisierung und Migration. Aber sie fühlten sich im Stich gelassen, weil ihnen die Politik weder Investitionen zur Strukturveränderung noch die soziale Abfederung gewährten.

    2. Die kulturelle Drift der Gesellschaft...
    zwischen Stadt und Land, gut und weniger Gebildeten, old & new Economy tat ein Übriges um eine Stimmung entstehen zu lassen, in dem das demagogische Messaging eines Wannabe-Despoten wie Trump mit "einfachen Wahrheiten" Anhänger fand.

    Die Politik muss sich dieser Themen annehmen, was aber in ausgewählten Politikfeldern "bipartisanship" und Kompromisse einfordert.

    Am 15. Februar 2021 um 09:05 von heribix

    Was hier vielmals vergessen wird ist, das Trump nicht das Problem der USA, sondern nur das Ergebnis des Problems der USA ist.
    -------------------------------------------
    Ja in dem man alles Schlechte auf Trump projiziert, kann man wunderbar davon ablenken.
    Wenn Obama doch so großartig und weise war, die US Bürger wie ein Mann hinter ihm standen-wie um Gottes Willen konnte danach ein Donald Trump an die Macht kommen-lag es an Hillary oder waren doch nicht alle so zufrieden mit Obamas Elite Politik?

    Das Impeachmentverfahren

    ohne jede Aussicht auf Erfolg war nur der Versuch der Demokraten die GOP zu spalten um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Es ging also einfach nur um Macht, nicht um Moral oder Ehrlichkeit.
    Leider ging das nach hinten los und Trump genießt durch seinen zweiten Freispruch ungeahnte Popularität.

    RE: Cosmopolitan_Citizen um 12:19 @Schabernack 11:02

    Die Situation der GOP erinnert mich an die Situation, die zum Aufstieg der Republikaner führte im 19. Jh. führte.

    Die innenpolitische Polarisierung in zwei Lager (heute: für oder gegen DT) war vor rund 160 Jahren die Frage der Sklaverei innerhalb der Whig Partei. Viele bekannte Parteimitglieder, wie Abe Lincoln wechselten zur GOP, die die Sklaverei abschaffen wollte.
    Wir werden, sollte es zur Aufspaltung der Republikaner kommen, drei um die Macht konkurrierende Parteien sehen. Vermutlich wird dann eine der rechten Parteien auf der Strecke bleiben, aus Gründen, die von Ihnen schon gut beschrieben wurden.

    Gruß Hador

    Kandidatur ist Droh-/Mobilisierungsinstrument

    Das Schauspiel mit seiner erneuten Kandidatur ist ein durchschaubares Spiel.
    Seine dortigen & hiesigen Fanboys lassen sich bekanntlich gerne an der Nase herumführen & glauben ihm sektenhaft alles.

    Der Mann hat in 4 Jahren Amtszeit allen (die es wissen wollten) gezeigt, dass er st..kfaul ist, an Detailarbeit kein Interesse hat. Zum Beisp. mal ein Gesetz durchbringen. Das Steuergeschenk an Reiche war das einzige. Der Rest waren Executive Order.

    Er sieht sich als Königsmacher mit Golfplatz, als Spendeneinsammler, um in den Primaries wildgewordene Rechtsaußenkandidaten zu finanzieren.

    Sycophanten wie McCarthy o. jetzt Graham reisen regelmäßig an, um ihm auf Knien den Ring zu küssen.

    Er nutzt seine in den Raum gestellte Kandidatur dazu als Mobilisierungsinstrument, um seine Hardcore-Sektenmitglieder bei Laune zu halten & um Spenden einzusammeln bei jenen mit ungeklärtem Verhältnis zur Gewalt (siehe Capitol!).

    Gefährlich ist das alles schon. Die Vergiftung des Klimas geht weiter.

    RE: Sausevind um 11:30

    ***Nein, das Problem sind die Pauschalisierer: "die" Jugend, "die" Alten.***

    Stimmt sicherlich !

    Was Sie aber nicht daran gehindert hat, selbst zu pauschalieren.
    Ihr Kommentar um 11:12:
    ***Wenn niemand nach dem Dritten Reich an das letztlich Gute in den Deutschen hätte sehen können, hätten sie ihr eigenes Gutes niemals wiedergefunden.***

    Die Deutschen ? ... das letzlich Gute nach dem dritten Reich ?
    Hmm !

    Viel zu viele von den Nazistrolchen sind davongekommen und konnten am Ende gar auf eine veritable Karriere (als Politiker, Beamter, usw.) zurückblicken.

    Gruß Hador

    11:19 von Nachfragerin

    "Das Problem sind halt jene Politiker, die nicht dem Volk, sondern ihrer Karriere dienen."

    ,.,.,

    Und warum führt nicht jeder Staat automatisch zum faschistoiden System?

    Wer sich auf eine einzige Erklärung festlegt, ist dogmatisch bzw. gar fanatisch.

    Und ein solcher kann nicht weiterhelfen, sondern ist selber ein Problem.

    Vae victies!

    Die Senatoren haben mit 57:43 Stimmen deutlich gemacht, dass Trump die gewalttätige Stürmung des Capitols zu verantworten hatte. Die Beweislast war erdrückend und nur die Angst um Leib und Leben sowie vor einem Karriereende ließ die Republikaner gegen das Impeachment votieren. Immerhin haben die dramatischen Videos und die Reden von Trump erkennen lassen, dass dieser Mann seine persönlichen Machtinteressen über die Verfassung gestellt hat und als Präsident gänzlich ungeeignet war/ist. Seine "Trump First" Politik ist gescheitert. Die GOP steht vor einer Zerreißprobe. Vae victies!

    "Am 15. Februar 2021 um 10:55 von Rybnika

    Davon gibt es laut Medienberichten nun doch wirklich genügend wie Steuer- und Versicherungsbetrug, Geldwäsche, sexuelle Belästigungen usw.
    --------------------------------------------------
    Wie sie schon schreiben-laut Medienberichten...
    Laut Medienberichten war Trump in der Ukraineaffäre schuldig, im Impeachment um den Sturm auf das Kapitol-schuldig, ein Frauenverachter, Rassist, Vergewaltiger ja der Leibhaftige schlechthin.
    Tatsächlich wurde er betreffs Impeachment zwei mal freigesprochen und bis heut nicht mal angeklagt wegen Betrugs, Geldwäsche etc. Ein Großteil der Latinos in den USA wählte den Rassisten Trump und Millionen Frauen haben ihm ihre Stimme gegeben.

    Am 15. Februar 2021 um 11:28 von Tremiro

    Der linke Rand fand`s also super, als Obama Bin Laden durch eine Spezialeinheit in einem fremden Land hinrichten ließ? Oder die 12000 toten Zivilisten im Jahr durch Drohneneinsätze (er regierte 8 Jahre).

    Am 15. Februar 2021 um 09:37 von meiner meinung ...

    ...Tip an die Demokraten...
    ...Trump in von Republikanern dominierten Bundesstaaten zivilrechtlich belangen (Fahren ohne Führerschein oder so..) Er hat ja genug auf dem Kerbholz und "Leichen im Keller". Soviel, wie ich weiß, dürfen in den meisten Bundesstaaten verurteilte Straftäter nicht wählen, geschweige denn gewählt werden...
    ------------------------------------------------
    ein Tipp für sie Donald Trump fährt niemals selbst Auto höchstens Golfbuggy.
    Und fahren ohne Führerschein ist auch in den USA kein Verbrechen, für das man seine Bürgerrechte verliert.

    @Googol, 10:28

    In der Tat brauchen die USA nichts dringlicher als Versöhnung. Diese kann aber nur entstehen, wenn Unrecht als Unrecht bezeichnet wird und ein Lernprozess stattfindet. Das Impeachment wäre eine Chance gewesen, dass Reps und Dems sich die Hände gereicht hätten. Die Beweise gegen Trump waren/sind erdrückend. Sein Aufruf an den Mob, das Capitol zu stürmen, war ein dreister Angriff auf die Verfassung. Gleichwohl blendeten die Reps dies aus. Das schlechte Gewissen war McConnell ins Gesicht geschrieben, als er die Schuld von Trump bestätigte ("no doubt") und auf die Strafgerichte verwies. Wie schlimm muss es aber um eine Supermacht bestellt sein, wenn sich die Senatoren von Angst und Karrieredenken leiten lassen. Dem Ende mit Schrecken folgt nun ein Schrecken ohne Ende. Die GOP folgt ihrem Heilsbringer in den sicheren Untergang.

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