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Im Zusammenhang mit diesem

Im Zusammenhang mit diesem Thema bereiten mir die neuesten Meldungen der Deutschen Welle echte Sorgen: "Immer häufiger postvirales Syndrom bei britischen Kindern."

Das es zu früh ist für

Das es zu früh ist für Lockerungen sehe ich genauso, allerdings sollte man langsam mal anfangen die ganze Sache etwas differenzierter zu betrachten. Nach 1 Jahr Corona sollte es an Hand von Daten möglich sein die Infektionsherde zu lokalisieren und gezielt anzugehen. Wenn wir so wie jetzt weiter machen werden immer weniger Menschen die Regeln befolgen weil sie deren Sinn nicht mehr verstehen. Was hat man den die letzten 3 Monate gemacht außer verlängern und verschärfen. Ja wir müssen jetzt medizinische Masken tragen, was aber an der Situation das ich in einer überfüllten Straßenbahn zur Arbeit fahren muss um dann mir 300 anderen in einer Halle Autos zusammenschrauben darf nicht geändert hat. Als Desinfektionsmittel hat man uns Fenster Reiniger hingestellt. Ja auf dem Papier gibt's gute Konzepte in der Praxis leider nicht weil es keiner kontrolliert.

rein in die Kartoffeln ... raus aus die Kartoffeln

das ausgerechnet Thüringen als "Schlußlicht" sich Gedanken über ein Öffnungsszenario macht
mal sehen ob eine beschlossene gemeinsame Vorgehensweise der Ministerpräsidenten
nach der Konferenz ebenso schnell endet wie beim letzten mal
und zu den Vorschlägen selbst
öffnen je nach den Fallzahlen ist sicherlich sinnvoll - auf den ersten Blick
aber wenn natürlich dann eine große Wanderbewegung von Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz von 300
in Gebiete mit 15 folgt, weil da der Friseur und die Disko aufhat
halte ich das jetzt für wenig zielführend

Mittlerweile Stufenfahrplan

Generell ist der Fahrplan- Kinder zuerst, geringste Infektionsgefahr folgend, Rest -sicher richtig.
Gerade die Opposition könnten helfen aus der festgezurrten Aktion rauszukommen.
Kritik ist oft angemessen und hilft.

Hoffentlich wurden Studien und Zahlen im Vorfeld intensiv studiert, die "Angst" ohne Begründung ist sicher kein guter Berater.
Hiermit ist sind Mutationen gemeint, die bereits in Tirol weitermutiert sein sollen, es ist wichtig das richtig einzuschätzen.

Daher finde ich den Rat zu Schnelltests und Selbsttests absolut richtig, somit wäre "schnell" ein "Leben" mit dem Virus möglich.
Man kann nicht ernsthaft alle unter 70 bis Minimum Ende des Jahres im Lockdown belassen, für Kinder gäbe es dann gar kein "Rauskommen" mangels Impfoption. Es muss an alternativen Fahrplänen gearbeitet werden, hoffentlich ist die Kraft und der Wille ungebrochen.
Grundsätzlich wichtig - jetzt offen bleiben- nicht einigeln- auf aussen hören, sich informieren, es gibt gute Ideen.

Auch die Zuschaltung...

des Kabinetts wird das Ergebnis nicht „richtiger“, geschweige demokratischer entschieden machen. In diesem Kreis herrscht weiterhin die Dynamik des partei-politischen Überbietens und Profilierens. Gleichzeitig fehlt der Einfluss Politik- und Karriere-unabhängiger Experten. Inzidenz- und R-Wert, an dem sich alle Beteiligten festhalten, spiegeln letztlich nur einen Nebenschauplatz wider, nämlich den des labortechnisch bestätigten Geschehens. Weiterhin wird die Gesamtbevölkerung mit Erschwernissen befrachtet, während ein Fokus auf den konzertierten Schutz der sog. vulnerablen Gruppe unerkennbar bleibt.

Was die Lösung der Pandemie ist,...

weiß keiner so genau. Schaut man sich die Zahlen in Israel an, wo schon so viele Menschen geimpft sind, müsste uns Angst und Bange werden, denn dort schießen die Zahlen durch die Decke. Im Bezug auf die Eindämmung des Virus fahren wir mit dem Lockdown sehr gut. Durch die Unbekannte des mutierten Virus muss an einem Strang gezogen und mindestens noch 4 Wochen durchgehalten werden, damit die Zahlen deutlich auf ein Level sinken.
Und bitte nicht wieder Auslandsreisen ermöglichen, bevor sich die Zahlen weltweit auf einem festgelegten Niveau befinden.
Was sehr schlecht läuft, sind die versprochenen Unterstützungen der zwangsgeschlossenen Unternehmen. Hier gibt es keine klare Linie und die Sicherheit, wenn diese Hilfen gezahlt worden sind, dass diese auch verwendet werden dürfen ohne das man Angst vor Rückforderungen haben muss. Wenn man in der Öffentlichkeit diese Hilfen zusagt, sollte man auch halten was man verspricht, ohne wenn und aber.

@8:31 von heribix

Es gibt ja immer noch zu viele- auch in Berlin - die nicht verstehen, woher die Infektionen kommen.

Ihr Artikel hat es auf den Punkt gebracht.
"Ja wir müssen jetzt medizinische Masken tragen, was aber an der Situation das ich in einer überfüllten Straßenbahn zur Arbeit fahren muss um dann mir 300 anderen in einer Halle Autos zusammenschrauben darf nicht geändert hat. Als Desinfektionsmittel hat man uns Fenster Reiniger hingestellt".
"Ja auf dem Papier gibt's gute Konzepte in der Praxis leider nicht weil es keiner kontrolliert."

Es wäre gut, das so 1:1 nach Berlin zu übermitteln.
Stattdessen werden kleine Läden zugemacht, in die sich am Tag 2-4 Kunden mit AHAL verirren.
Danke!

Es ist wirklich nur noch

Es ist wirklich nur noch irre, eigentlich sollte ich mich über die sinkenden Zahlen freuen, aber es löst bei mir als Nebeneffekt nur noch Ärger aus, Ärger über dieses sture An-die-Wand-Fahren eines großen Teils unserer Wirtschaft, das pro Woche 1,5 Mrd € kostet und unzählige Lebensentwürfe auslöscht. Das, wohl bemerkt bei einer Inzidenz, bei der kein anderes europäisches Land derart runterfährt. Die vielzitierte Verhältnismäßigkeit ist schon lange verloren gegangen. Im März konnte ich das alles nachvollziehen, alles war neu, man wusste nur wenig. Jetzt habe ich kein Verständnis mehr für das massive Beschränken der Grundrechte, bis hin zum faktischen Berufsverbot. Das Land begeht wi. und soz. Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Eigenverantwortung ist in dem Konzept nicht vorgesehen, lieber noch eine Schippe Angst drauflegen... Und in der HAZ war zu lesen, dass in Nds als erste Geschäfte Gartencenter und Autosalons öffnen dürfen, geht's noch? Wir brauchen Kultur für alle, keine Autos.

Same procedure as after every meeting?

Dinner for 16 plus one könnte man meinen...nur dass Miss Sophie unsere Kanzlerin ist und die Länderchefs das Menü, das für den Bürger allmählich aufgrund fehlender Perspektive immer schwerer verdaulich ist, kredenzen. Was wird Neues heraus kommen? Wenig. Schulen und Kitas auf (mir grauts schon wieder vor den Horden von schreienden Schülern in den Straßenbahnen meiner Stadt, die ihre Aerosole durch schlecht sitzende Masken sprühen - kein Vorwurf, nur eine Tatsache, denn den Sack voll junger Flöhe kann man schwerlich beherrschen). Der Lockdown (manche sagen nun shutdown, ist nicht das gleiche!) dann bis Ende Februar - ok, der Monat ist ein kurzer, und 10 Arbeitstage mehr macht den Kohl nicht mehr fett, da Fasching de facto ausfällt und es ansonsten in KW 7 zumindest in den Faschingshochburgen auch einen, Humor-bedingten, Shutdown gegeben hätte.
Hoffen wir auf Anfang März - leider kommt nach Lock- und Shutdown dann der große SHOWDOWN! Pleiten, Arbeitslose und Wirtschaftsschäden...

Was der Bericht

Was der Bericht "Pandemie-Müdigkeit" nennt, ist in Wahrheit eine tiefgreifende Erschöpfung bei vielen, bei manchen auch existentielle Sorge, und v.a. bei Kindern in prekären Verhältnissen eine Situation mit erheblichen Langzeitfolgen. Das wirklich tragische und dramatische ist, dass es zu einer weitgehenden Verlängerung des Lockdown nach Überzeugung der allermeisten Fachleute keine Alternative gibt, wenn man eine Art Jojo-Effekt vermeiden will. In einer solchen Situation können sich weder Politiker noch Experten Meriten oder Applaus verdienen, sie ziehen eher angestauten Frust und hier und da Aggression auf sich. Es ist wichtig, sich das klar zu machen, um letztlich diese Mechanismen eigenverantwortlich zu steuern, zu unterbinden und Frust und Aggression nicht an die falsche Stelle zu adressieren.

@Sisyphos3

"was für Daten ?
wenn die Leute sich mit Donald Duck und Mickey Mouse angemeldet haben" Am 10. Februar 2021 um 08:50 von Sisyphos3

*

Wenn einer einen Test gemacht hat weil es Symptome hat oder zum Arzt geht, dann meldet er sich nicht mit Donald Duck und Mickey Mouse an.

Als mein Schwager 4 Tage nach Weihnachten zufällig positiv getestet wurde (hat man vorsorglich in der Arbeit gemacht), da wurde nur der Haushalt in Quarantäne geschickt. Wo er überall über Weihnachten gewesen ist hat keinen interessiert.

Theoretisch hätten noch weitere 10 Leute infiziert sein können.

Man gibt vor, bundesweite

Man gibt vor, bundesweite Regelungen treffen zu wollen und wieder einmal mehr wird es keine bundesweiten Regelungen geben....

Ich wohne in einem Landkreis mit einer 7-Tage-Inzidenz <30, trotzdem werden Dienstleister in den Ruin getrieben, da die Politik die Großveranstaltung Schule priorisiert!

Ein Glück, dass bei uns im kommenden Monat Wahlen anstehen!

Eigenverantwortung? Zum Post von von heribix, 8:31 Uhr

Das ist so typisch in macher "deutschen Diskussion": man zählt alles an Negativem auf, fügt ein bisschen Dramatik hinzu und schiebt die Verantwortung aus andere ab. überfüllte Straßenbahnen kann man durch Gleitzeit vermeiden und wenn ein Arbeitgeber Ihnen Fensterreiniger als Desinfektionsmittel hinstellt, dann gehen Sie zum Betriebsrat oder zu Ihrem Sicherheitsbeauftragten uund fragen Sie nach, was der Unsinn soll. Wenn Sie bei einem Autobauer arbeiten, dann gibt es bei Ihrer Firm beides! Das Problem ist somit keines. Ich finde hier wird nur genörgelt, anstelle proaktiv dagegen was zu tun.

@heribix

"Als Desinfektionsmittel hat man uns Fensterreiniger hingestellt".

Gut, aber niemand hätte Sie gehindert statt dessen Klosettreiniger zu nehmen. Von der Wirkung gesehen das gleiche, 100%.

die Corona-Maßnahmen waren und sind unsinnig

Erst fehlte durch Monate der Schutz durch medizinische Masken, und erst seit deren längst überfällige Einführung gehen die Zahlen trotz neuer ansteckenderer Mutanten deutlich zurück. Mit Masken ist das Öffenen aller Geschäfts und Dienstleistungen, wo diese anbehalten werden können, vergleichsweise unkritisch. Wirtschaft und Menschen werden so letztlich völlig unnötig seit Monaten geschädigt. Schon im März war klar, dass der Verzicht auf angemessenen Maskenschutz der größtmögliche Unsinn der deutschen Politik während dieser Krise war. Statt die Produktion in Deutschland zu erzwingen, tat man einfach genau NICHTS. Kleinlaut führte man irgendwann Alltagsmasken ein, weil man nichts zustande brachte. Noch dümmer geht aber immer: lauthals krakelen deutsche Politiker, Kindergärten und Schulen müßten als erste wieder öffnen. Das mag politisch legitim sein, ist aber tatsächlich eine deutliche Gefahr in der Pandemie. Nein, die deutsche Regierungspolitik versagt ziemlich total in der Pandemie.

@ Mika D

"Als Desinfektionsmittel hat man uns Fenster Reiniger hingestellt" Am 10. Februar 2021 um 08:50 von Mika D

*

Es gibt Fensterreiniger mit Alkohol, weil das streifenfrei Fenster reinigt und schön jede Fettschicht löst.

Wobei man bei Corona von Anfang an gesagt hatte: Seife reicht aus, um das Virus zu zerstören.

Desinfektionsmittel ohne Händewaschen ist wie Deo ohne Duschen.

Perspektiven

Der Schrei nach Lockerungs-Perspektiven wird immer lauter, dabei gibt es doch eine klare Grundlage für Perspektiven: Der Inzidenzwert MUSS deutlich unter 50 runter. Bevor das nicht der Fall ist, ist jeglicher Ruf nach Lockerungen unverantwortlicher Populismus und sonst nichts!
Wenn man allerdings mitbekommt, wie unverantwortlich mancher Zeitgenosse am öffentlichen Leben teilnimmt, werden wir noch sehr lange mit dem so genannten Lockdown leben müssen.
Nur einige Beispiele für dieses Fehl-Verhalten:
- Immer noch Alltagsmasken in Zügen
- Essen und trinken in Zügen und Bussen
- Laute Unterhaltungen überall
- Laute Telefonate im Zug und an den Haltestellen und überall dort wo sich immer noch Menschen begegnen
- "Modisches" Tragen der Maske UNTER der Nase oder noch schlimmer: unterhalb vom Kinn...
- Tösende und schreiende Kinder in größeren Gruppen in den Fußgängerzonen und Plätzen

Vermutlich bedarf es noch deutlich mehr Aufklärung - und das in allen gängigen Sprachen in Deutschland.

Zitat:

"Zugleich wollen Bund und Länder aber auch eine Perspektive geben. "

Das gab es schonmal, nämlich im November. Da hieß es sinngemäß, wir machen jetzt einen Lockdown damit wir zusammen Weihnachten feiern können. Diese "Perspektive" wurde dann ja auch wieder einkassiert. Insofern bin ich jetzt auch wieder mehr als skeptisch.
Die Stufenpläne tragen ebenso wenig zur Beruhigung bei, denn bei den niedrigen Inzidenzwerten die da als Schwellen angedacht sind, reicht in dünn besiedelten Gebieten schon ein Ausbruch in einem einzigen Altenheim um eine ganze Stadt oder Region wieder lahmzulegen. Ich fürchte also, dass auch mit den Stufenplänen das hin und her zwischen "offen" und "geschlossen" weitergeht. Das kann aber nicht die vielbeschworene "Perspektive" sein, denn wenn das so weitergeht sind bald viele Geschäfte und Gastronomen nicht mehr da, die öffnen könnten wenn sie wieder dürften.

@ Charlys Vater

Soweit ich gelesen habe sind die Schulen in GB zu.

Zu dem Thema Kinder und MIS-C ist auch zu finden:

"Die Forscher gehen davon aus, dass die Genetik eine Rolle spielen könnte , zeigten sich aber auch besorgt darüber, dass überproportional viele dieser Menschen wegen ihres Berufs oder ihrer sozialen Verhältnisse eine Exposition nur schwer vermeiden könnten." hxxps://m.dw.com/de/immer-häufiger-postvirales-syndrom-bei-britischen-kindern/a-56470781

Was passiert,wenn man sich

Was passiert,wenn man sich mit beiden Viren gleichzeitig infiziert?
Minis x Minus =Plus?
Oder sofortiger Exitus?
Da man sich nacheinander damit infizieren kann, muss das auch so gehen.
Lockerungen sind eh utopisch. Wir müssen noch mindestens 6 Monate strengere Auflagen bekommen.

08:53 von redfan96

unzählige Lebensentwürfe auslöscht.
Eigenverantwortung ist in dem Konzept nicht vorgesehen
.
wenn man den falschen" Lebensentwurf favorisierte ?
von daher verstehe ich ihren Vorwurf "Eigenverantwortung" nicht
heißt Eigenverantwortung nach dem Staat zu schreien, Kindergarten, Hort, Betreuung ?

Zitat : "Wir brauchen Kultur für alle" haben wir doch
GZSZ, Bauer sucht Frau, DSDS - Bohlen und Co geben sich doch Mühe

08:55 von Tada

ob jeder sich im Restaurant oder Cafe mit dem richtigen Namen anmeldete
bei den verstörten Menschen die um ihre Bürgerrechte bangten ??

Kurz Zurückspulen

Wir haben Sommer 2020. reihenweise kassieren Gerichte die „Allgemeinverfügungen“ der Bundesländer. Daraufhin wird das Infektionsschutzgesetz im Herbst novelliert um „Rechtssicherheit“ zu schaffen.

Im ersten Wurf hatte man einfach alle Allgemeinverfügungen der Länder eingesammelt und zum Gesetzentwurf zusammengefasst. Auf Drängen vor allem der FDP hat man dann auch Kriterien und Schwellwerte mit aufgenommen.

Also, eigentlich müsste man doch jetzt im Gesetz nachschauen, was man an Maßnahmen aufheben müsste ...

So ist es natürlich nicht, aber m.E. Sollte es bzw. Hätte es so sein sollen!
Stattdessen wird weiter ad hoc Politik betrieben nach dem Motto: heute so, morgen so.

llockdownausstieg

Wichtiger als über Ausstieg nachzudenken, wäre es, darüber nachzudenken, wie man erreichen kann, Verzögerungen bei der Reaktion auf eine drohende Infektionswelle zu vermeiden. Dazu sind willkürliche Inzidenzwertgrenzen untauglich. Wollen sie bei einer aufgrund eines Inzidenswertes z.B. von unter 50 erfolgten Lockerrung mit einer Reaktion warten, bis der Inzidenswert deutlich, vielleicht gar auf 100 gestiegen ist? Wollen wir weiter dem Infektionsgeschehen hinterherlaufen, obwohl dies die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Mutanten erhöht? Vielmehr sollte überlegt werden, wie der R-Wert der Mutation hinreichend gesenkt werde kann. Impfungen, Frühwarnung durch Virusnachweis im Abwasser, hoffentlich auch Entlastung durch den kommenden Sommer, verbesserte Hygienekonzepte, verbesserte Behandlungsmöglichkeiten - das alles macht berechtigte Hoffnung. Weiter zögerliches Handeln und Desinformation kann diese Hoffnung zunichte machen.

09:03 von Klartexxter Ich

09:03 von Klartexxter

Ich gebe Ihnen recht.
Soviel dann zur viel beschworenen
" Eigenverantwortung ". Die existiert mMn leider nur bei sehr wenigen Mitmenschen.

@08:43 von Sisyphos3

>> aber wenn natürlich dann eine große
>> Wanderbewegung von Gebieten mit einer
>> 7-Tage-Inzidenz von 300 in Gebiete mit 15
>> folgt, weil...

Wie in jedem billigen Zombiefilm: Die Infizierten fallen über die Nicht-Infizierten her. -.-

@ redfan96, um 08:53

"...Eigenverantwortung ist in dem Konzept nicht vorgesehen..."

Wie bitte??
Seit Anbeginn der Pandemie ist von der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen von uns ununterbrochen die Rede.
Oder wie würden Sie die ständige Aufforderung verstehen, die AHAL-Regeln zu befolgen?
Ich brauche auch nicht vor dem Eingang des Supermarkts einen Desinfektionsspender - in meinem Auto habe ich eine Sprühflasche mit selbst gekauftem Mittel.

Kleine Dinge, die unter den Bereich fallen, den Sie fordern.

Und:
Vergessen Sie nicht, dass es die ansteckungsfreudige Mutante vor einigen Wochen noch nicht gab.
Das erforderte ärgerlicherweise diese Verlängerung der einschränkenden Maßnahmen.

an spax-plywood

"Gut, aber niemand hätte Sie gehindert statt dessen Klosettreiniger zu nehmen. Von der Wirkung gesehen das gleiche, 100%."
Bitte verschonen sie die Diskussion mit derart deplazierte Äußerungen.

09:05 von Mike65 Danke für

09:05 von Mike65

Danke für den Kommentar !

Ich kann nur die TV Bilder als Maßstab nehmen ( gehe nur 1x die Woche einkaufen und da tragen alle die Masken richtig ) und schlage jedes Mal die Hände über dem Kopf zusammen.
Allerdings glaube ich nicht, das es an mangelnder Aufklärung liegt. Nach etwa 1 Jahr sollte jeder mitbekommen haben, das Aerosole nebst Kontakten hauptsächlich für die Verbreitung der Viren verantwortlich sind.
Bleiben Sie gesund .

MNS @09:05 von Mike65

>>>Nur einige Beispiele für dieses Fehl-Verhalten:
- Immer noch Alltagsmasken in Zügen
- "Modisches" Tragen der Maske UNTER der Nase oder noch schlimmer: unterhalb vom Kinn...>>>

Ich sehe es lieber wenn Jemand korrekt eine saubere Alltagsmaske trägt, (ja ich weiß gegen die Vorschriften) als die ganzen Ignorant*innen der/die ihren Zinken aus der Maske lugen lassen!
Und der "Witz" ist es sind immer nur Erwachsene! Keine Kinder, die tragen (meistens) ihre Maske korrekt! Wenn diese Kinder die "Zinken raus" Träger bitten ihre Maske hochzuziehen, werden sie von diesen aggressiv angepöbelt!

Die Situation ist eine

Die Situation ist eine ziemlich schwere. Die Inzidenz fällt, das ist gut. Alle haben langsam keine Lust mehr auf Lockdown. Die Gefahr ist aber unsichtbar und in der Statistik verborgen. Konkret ist die Hauptgefahr derzeit die höhere Infektiosität von B.1.1.7 und B.1.351.
Derzeit ist die Verbreitung dieser Virustypen noch relativ gering, sie breitet sich aber aus. Und während der Wildtyp mit den gegenwärtigen Maßnahmen einen R-Wert irgendwo um 0.8 hat, hat B.1.1.7 roundabout 1.2. wer des exponentiellen Rechnens mächtig ist, weiß, was das bedeutet....
Prognose: Die Zahlen werden bis Anfang März weiter sinken und dann wieder ansteigen. Je nach Maßnahmen und Wetter kann der Anstieg im März eingefangen oder abgeschwächt werden.
Nur: durch Lockerungsübungen wird das Einfangen erheblich erschwert
.
Mobilität runter, homeoffice hoch, neue Öffnungskonzepte für kleinere Geschäfte und alternative Betreuung in den Schulen (in weiterführenden Schulen z.B. mehr Lernräume ermöglichen).

09:05 von Mike65

Vermutlich bedarf es noch deutlich mehr Aufklärung
- und das in allen gängigen Sprachen in Deutschland.
.
auch da gibt es, wenngleich einige das nicht akzeptieren, Probleme
Es fällt eben nicht allen hier ansässigen Kulturen leicht auf menschliche Nähe zu verzichten
Da gehört eben eine Umarmung, Küsschen links, Küsschen rechts dazu
Auch das muß man als gegeben einfach mal hinnehmen

Nun ja

Heute kommen Merkel und die Ministerpräsidenten wieder zur Corona Schalte zusammen. Die Erwartung ist klar: Die Maßnahmen sollen verlängert werden, zumindest bis zum Monatsende. Und das trotz steigenden Unmuts bei gleichzeitig sinkenden Corona-Zahlen. Keine der durch die Exekutive ausgegebenen Maßstäbe, ob nun der R-Wert oder die Sieben-Tage-Inzidenz, zeichnen das Bedrohungsszenario, das einen längeren Lockdown rechtfertigt – auch die geschürte Angst vor den Corona-Mutationen fällt als die Luftnummer, die sie ist, langsam in sich zusammen, weil die belastbaren Daten fehlen.

@08:53 von redfan96

>> Die vielzitierte Verhältnismäßigkeit ist
>> schon lange verloren gegangen

Richtig, wir stecken gerade in einem Dilemma.

Auf der einen Seite eine Pandemie, die durchaus die Menschheit oder wenigstens die menschliche Zivilisation, wie wir sie kennen, zerstören könnte.

Auf der anderen Seite die Boniforderungen der Manager sowie die Dividende- und Renditewünsche der Aktionäre, des ShareholderValue und der Banken.

Was ist jetzt wichtiger? -.-

@ Tada 08:55

„ Als mein Schwager 4 Tage nach Weihnachten zufällig positiv getestet wurde (hat man vorsorglich in der Arbeit gemacht), da wurde nur der Haushalt in Quarantäne geschickt. Wo er überall über Weihnachten gewesen ist hat keinen interessiert.“
<>
Das liegt nahe, weil Ihr Schwager (wie verstanden, ohne Symptome..) wegen geringer „Viruslast“ kaum infektiös sein dürfte. Ein PCR-Test reagiert bereits bei minimalster Viruslast positiv. Um ansteckend zu sein muss man 100 mal mehr Viruslast in sich tragen, als die unterste Nachweisgrenze des Tests. Dies sagt Olfert Wandt, einer der Hersteller der PCR-Testsets in Berlin. Übrigens beinhaltet das Testergebnis auch quantifiziert diese Viruslast des Getesteten.

@ spax-plywood

""Als Desinfektionsmittel hat man uns Fensterreiniger hingestellt".

Gut, aber niemand hätte Sie gehindert statt dessen Klosettreiniger zu nehmen. Von der Wirkung gesehen das gleiche, 100%."

Nein, WC-Reiniger sind meistens Reiniger basierend auf einem Oxidationsmittel (oder Säure), das ist gegen die Viren nicht so effektiv. Fensterreiniger sind meist Reiniger mit Tensiden und einem Anteil Alkohol. Das wirkt gegen behüllte Viren gar nicht so schlecht, gleichzeitig ist es hautverträglicher.
Trotzdem ist Fensterreiniger natürlich kein adäquates Desinfektionsmittel zur Handdesinfektion.

09:19 von saschamaus75

warum überzeichnen sie eigentlich so maßlos ?
war mein Beispiel unrealistisch gar beleidigend
eben ein selbstverständliches Verhalten beschrieb ?

@ Charlys Vater um 8.25 Uhr, Sorge um Kinder

Ja, das postvirale Syndrom bei britischen Kindern macht Sorgen. Man glaubte erst, wenn Kinder nur leichte Symptome zeigten, seine sie weniger krank, weniger ansteckend und könnten auch die Krankheit schnell überwinden. Das war ein Irrtum.

Ich frage mich, wie andere Staaten, die früher als Europa betroffen waren, es schaffen, ohne weitere Lockdowns "über die Runden zu kommen" und ihren Alltag managen.
Es muss doch auch dort neue Ausbrüche geben. Das Virus ist weltweit unterwegs.

Es wäre zu begrüßen, wenn die Abgesandten der WHO auch diesen Aspekt betrachten würden.

Eigenverantwortung heißt für

Eigenverantwortung heißt für mich, sich an die AHA - Regeln zu halten und selbst zu sehen wo man Kontakte einschränkt. Aber es heißt auch, dass ich selbst entscheiden möchte, ob ich mich einem erhöhten Risiko aussetze, weil ich die Oper, das Kino, Museum oder auch ein Restaurant, alle mit guten Hygienekonzepten, besuche. Das möchte ich nicht durch einseitige Schließung vom Staat vorgegeben bekommen. Der Staat sollte dort schützen , wo durch die Ignoranz und Missachtung ganze Gruppen gefährdet werden. Klar, man kann sich eigene Desinfektionsmittel an den Arbeitsplatz mitbringen, aber die Geschichte von dem Fensterputzmittel zeugt nur von einer Herabwürdigung der AN und ich kann mir gut vorstellen, dass in einem solchen Arbeitsklima die Kündigung dann auch nicht mehr weit ist, wenn jemand eigenverantwortlich dagegen protestiert. D a muss der Staat eingreifen, aber das konnte man gestern gut auf TS lesen, dass die A-Schutzkontrollen heruntergespart wurden.

Ziel verfehlt !

"Das Gesundheitssystem darf nicht kollabieren!"

Das war der Indikator für einschränkende Maßnahmen.

Wer heute noch glaubt, mit Schliessung von Kita, Schule, Gastro/ Einzelhandel,
vulnerable Gruppen zu schützen, bewegt sich m.M. im pseudopolitischen Bereich
der einer Symbolpolitik gleich kommt.

09:05 von Mike65

Ernsthaft?

"Der Inzidenzwert MUSS deutlich unter 50 runter. Bevor das nicht der Fall ist, ist jeglicher Ruf nach Lockerungen unverantwortlicher Populismus und sonst nichts!"

Der 50er Wert ist rein Politisch festgelegt worden und sagt nichts aber auch gar nichts aus.

Erklären sie doch mal warum der 50er Wert Wissenschaftlich wichtig ist.
Falls sie das nicht können geht der Populismus klar von ihnen aus.

Allen, die hier so gerne

Allen, die hier so gerne Auslandsreisen verbieten möchten, sei mal gesagt: Ich lebe z. Zt. in einem touristisch hoch abhängigem Gebiet und kann also tagtäglich beobachten, was das Herunterfahren des internationalen Tourismus für die Leute hier bedeutet. Es fängt mit Kurzarbeit an und endet immer öfter in der Suppenküche und ohne Obdach. Was auf TS schon über Mallorca berichtet wurde, gilt für die Kanaren erst recht. Wir brauchen den Tourismus, allerdings in einer nachhaltigen Form, die Menschen (qual. Arbeit, keine prekären Jobs), Territorium und Umwelt schont, am besten ohne all inclusive

Wie schrieb mein Namensvetter

bei "Focus Online"in einem Beitrag:"Wir werden von Trotteln regiert." Impfstoff super billig eingekauft.Toll.Was scheren uns die Schäden von wieviel Milliarden Euro pro Woche? Wir haben ja eine Bazooka die aber nicht schießt wie bei anderen deutschen Waffen auch schon geschehen.
Keine Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen,keiner hat untersucht im großen Stil was jede einzelne Maßnahme bringt.
Hier wird die Gießkanne ausgeschüttet ohne Maß und Verstand.
Ich habe mir heute mal die schwedische Coronazahlen angesehen.Da geht es runter und runter mit den Zahlen trotz offener Schulen,Restaurants und Einzelhändler.
Außerdem gibt es immer noch keine Maskenpflicht.
Aber die Schweden haben ihre Lektion gelernt punkto Altersheime.Da wird alles zum Schutz getan. Bei uns wird geredet.
Ich habe es bis heute nicht geschafft für meinen 97 jährigen Vater in Sachsen/Anhalt einen Impftermin zu bekommen.
Bei mir ist bis jetzt kein Schutzmasken Coupon im Briefkasten aufgetaucht obwohl ich 64 bin und COPD habe.

Daten fehlen? @09:30 von Sternenkind

>>>...auch die geschürte Angst vor den Corona-Mutationen fällt als die Luftnummer, die sie ist, langsam in sich zusammen, weil die belastbaren Daten fehlen.>>>

Außer populistischen Randbemerkungen oder absichtlich aus dem Zusammenhang gerissenen Ziaten, kommt von Ihnen nichts konstruktives, wahrscheinlich geht es Ihnen stets nur um das polarisieren

Beispiel für Daten: (und es wird sicherlich bald mehr Daten geben!)
"https://www.mdr.de/wissen/verbreitung-mutanten-coronavirus-deutschland-100.html"

09:30 von Sternenkind // auch

09:30 von Sternenkind

// auch die geschürte Angst vor den Corona-Mutationen fällt als die Luftnummer, die sie ist, langsam in sich zusammen, weil die belastbaren Daten fehlen. //

Dann schauen Sie sich mal die Zahlen von GB auf " worldometers " an. Die hatten am 08.01.2021 den höchsten Wert mit über
68 000 Neuinfektionen. Ich hoffe, das wir in D. diese Zahlen nicht haben wollen !!

Alltagsleben mit Vorsichtsmaßnahmen organisieren

Ein generelles Ende des Lockdowns kann es nicht geben, das ist klar. Es muss bundesweit modifizierte Regeln geben, damit die Menschen nicht den Ernst der Lage verkennen, aber sich auch etwas freier bewegen können.
Selbsttests müssen ebenso wie Masken kostenfrei oder gegen ein geringes Entgelt abgegeben werden. Schon vor Monaten sind Tests für Gruppen vorgeschlagen worden, sogenannte Pool-Tests. Eine Gruppe spuckt/gurgelt/was auch immer. Das wird in einem Gefäß gesammelt und der Inhalt per Schnelltest untersucht. Man sieht dann, ob z.B. in einer Gruppe von fünf Menschen ein Infizierter dabei ist. Wenn ja, muss sich jeder testen. Wenn nicht, kann gespielt/gelernt werden.

So könnte man wenigstens kleine Spielgruppen für Kinder, kleine Lerngruppen für Schulkinder relativ gefahrlos installieren. Auch studienhalber, wenigstens versuchsweise.

Lockerungen sind komplett abzulehnen

Wir befinden uns im Krieg gegen ein Virus und wer diesen Krieg gewinnen will, muss alle Entscheidungen auf dieses Virus ausrichten. Wer also über Öffnungen nach Bedürfnissen oder Bildung nachdenkt hat nicht verstanden worum es geht. Auch ob die Haare lang oder kurz sind spielt in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle.

Wir müssen die Füße stillhalten und Kontakte beschränken und das ist weder in der Kita noch in der Schule der Fall.

Pläne sind gut und müssen sein ...

.. sollten aber nicht tägliches Gesprächsthema sein. Und sie sollten nicht bei cirka, ungefähr oder vielleicht beginen, sondern bei exakt x, y oder z. Das sind verlässliche, für alle verständliche Größen. Alles andere verunsichert und/oder weckt Begehrlichkeiten.
Und wir sollten die Augen nicht davor verschließen, dass die eine oder andere Mutation erheblich aggressiver zu Werke geht und ggf. Impfstoff nur noch in geringeren Umfang wirkt. Variante eins könnte da bald auf einem Nebenschauplatz spielen.
Corona in irgend einer Form bleibt, finden wir uns damit ab. Hören wir auf, uns an "täglichen" Öffnungen und Schließungen aufzureiben; die dürfen nicht vordergründig zum Lebensinhalt werden. Nutzen wir mit Verstand das was wir können ... sinnvoll.
Bis eine uns bekannte "Normalität" wiederkehrt, werden Jahre vergehen ...

@ um 09:12 von Sisyphos3

Eigenverantwortung ist doch gar nicht wirklich erwünscht.
Wenn Eigenverantwortung tatsächlich verantwortlich umgesetzt würde, würden die Menschen zu Hause bleiben, sich um ihre Kinder kümmern und nicht arbeiten. Dazu hätten sie eigenverantwortlich nämlich gar keine Zeit.
Und: wenn ich eigenverantwortlich entscheiden würde, mich als Vorerkrankter aus dem Arbeitsleben herauszuhalten um das Risiko zu vermindern, bekäme ich kein Gehalt.
Echte Eigenverantwortung ist also nicht nur unerwünscht, sie ist auch gar nicht möglich.

@ Fensterreiniger...

Bitte aufhören die Diskussion mit Fensterreiniger zu vermanschen. Das fällt allenfalls später unter „multiresistente Keime“.
Danke

WeiterSoLockDown : mathe. daneben modeliert

Was fehlt, sind die Kennzahlen, wie viele Menschen sich bereits infiziert hatten.

Und das müssen seit dem 1.1.20 sehr viele Menschen sein ...

Das immer wieder auch von der Bundesregierung, den MPs, und d. sonst. Verantwortlichen gepriesene mathematische tolle Modelierungsprogramm für die hiesige WeiterSoLockDownWurstel-Strategie gg. Corona ist genau an dieser Stelle fehlerhaft.

Es macht keinen daher keinen Sinn, weiter auf Schließung von kleinen Läden (Einzelhändlerinnen/er) zu pochen.

Vielmehr ist ein Strategiewechsel längst überfällig.
Ein Segment ist "... Testen ... Testen ... Testen ... " , - so macht es u.a. Österreich vor ...
Das zweite Segment sind Tests, wer denn schon infiziert gewesen ist (diese Leute brauchen dann auch erst mal nicht geimpft werden).
Usw. ...

09:48 von Falke86 // Der 50er

09:48 von Falke86

// Der 50er Wert ist rein Politisch festgelegt worden und sagt nichts aber auch gar nichts aus. //

Das stimmt nach meiner Erinnerung so nicht. Es wurde bei der Einführung des Inzidenzwertes kommuniziert, das die Gesundheitsämter in die Lage versetzt werden sollen, die Nachverfolgung wieder ermöglichen zu können, da das eben darüber nicht gewährleistet ist.
Das wird sehr gut hier erklärt :

"https://www.quarks.de/gesundheit/wann-die-obergrenze-problematisch-werden-kann/"

@ 09:14 von Sisyphos3

Eine Frage: Sie wollen die bewusste Falschangabe des eigenen Namens mit "verstört, weil um Grundrechte bangend" legitimieren? Sorry, kann ich nicht ernstnehmen.

Kritisieren ist leicht

Wir haben heute die gleiche Inzidenz wie Ende Oktober. Damals wurde die Politik kritisiert, weil der Lockdown light zu "light" war. Viele waren der Meinung, man müsste entschlossener vorgehen. Seit der Lockdown nicht mehr so light ist, gehen die Zahlen runter. Man muss kein Epidemiologe sein, um zu ahnen, was nach Lockerungen passiert.
Leider kann man als Politiker nicht nur auf medizinische Fachleute hören. Zu Recht, denn die reale Welt ist kein Labor, kein epidemiologisches Modell. Man hört gleichzeitig Wirtschaftsvertreter, Lehrer- und Elternverbände, Kulturschaffende und was weiß ich noch. Und keine Entscheidung wird allen gerecht. Was der Eine begrüßt hält der Andere für den größten aller Fehler.
Ich finde die derzeitige Inzidenz einen Erfolg verglichen mit vielen anderen Ländern in Europa. Und es gäbe auch Einiges, was ich mir anders wünschen würde. Aber ich weiß, wie alle, nicht, ob das besser wäre.

@Tada @Sisyphos3 "was für Daten ?

Absolut richtig , ohne Daten kann man nicht lockern und die Pandemiezahlen beobachten.

Der Selbsttest für zu Hause ist absoluter Unsinn, da sich kein infizierter freiwillig
beim Arbeitgeber oder Gesundheitsamt selbst anschwärzt.

@ um 09:52 von ich1961

Zur Info:

Die 7 Tage Inzidenz in GB ist seit einem Monat rückläufig.
Kontinuierlich.

@ redfan96, um 09:43

“Eigenverantwortung heißt für mich...auch, dass ich selbst entscheiden möchte, ob ich mich einem erhöhten Risiko aussetze, ...“

Das gerade ist Ihr Irrtum.
Wenn Sie allein auf einem Segelboot über den Atlantik schippern, ist es Ihnen überlassen, was Sie dort tun.
Wenn Sie aber überhaupt nicht wissen können, ob Sie das kürzlich unbemerkt eingefangene Virus in das mit guten Hygienekonzepten ausgestattete Restaurant, Kino oder Museum eintragen - wo Menschen arbeiten, von denen Sie ebenso wenig wissen können, wie es um deren “Gesundheitszustand“ und Hygienevorstellung bestellt ist, tragen Sie keineswegs das Risiko allein.

Darum kann Ihre Vorstellung einfach nicht funktionieren.

um 09:00 von Schwarzseher

>>
Ich wohne in einem Landkreis mit einer 7-Tage-Inzidenz <30, trotzdem werden Dienstleister in den Ruin getrieben, da die Politik die Großveranstaltung Schule priorisiert!
<<

Schulen und Kitas haben ja den Vorteil, dass man sie lokal öffnen kann, ohne - wie beim Einzelhandel - Wanderungsbewegungen zwischen Landkreisen zu provozieren.

@09:57 von V.Scho

"... Lockerungen sind komplett abzulehnen ... "

Und weil es ein Virus ist der mutiert, und das bis auf Weiteres auch so bleibt, dürfe nichts mehr geöffnet werden, und das so lange, bis D. die Wirtschaft selber pleite gefahren hat.

Ist es so richtig ?

@spax-plywood: "Gut, aber

@spax-plywood: "Gut, aber niemand hätte Sie gehindert statt dessen Klosettreiniger zu nehmen. Von der Wirkung gesehen das gleiche, 100%."
Stimmt daran hatte ich noch garnicht gedacht, war schon immer mein Traum meinen Frühstückstisch oder das Telefon mit Toiletten Reiniger abzuwischen. Tun sie mir bitte einen gefallen laden sie mich nie zum essen ein.

nicht gegeneinander „ausgespielt“ werden. Schon deshalb nicht, weil sie untrennbar miteinander verbunden sind.

Konkreter: Es darf nicht sein - und deshalb auch nicht zugelassen werden - dass der Fakt, dass wegen des nach derzeitigem Erkenntnisstand zum Infektionsgeschehen weitestgehenden Konsenses innerhalb der globalen Wissenschaft, dass es zur Verhinderung noch größerer Nachteile für die gesamte Gesellschaft weiterhin notwendig ist, den Lockdown in großen Bereichen der Wirtschaft (insbesondere dem Dienstleistungsbereich) aufrechtzuerhalten dazu führt, dass viele ihre Existenzgrundlage verlieren. Ebensowenig, dass die durch die momentane Lage und die sich daraus ergebenden Umstände notwendigen Maßnahmen die zahllosen davon Betroffenen (z.B. in Friseurhandwerk und Gastronomie) in existenzielle wirtschaftliche Not geraten, während zugleich andere (z.B. Finanzinstitute, auf deren Kredite jetzt viele angewiesen sind um evtl. wirtschaftlich doch noch überleben können) davon „profitieren“.

@ nie wieder spd, um 10:02

re @ Sisiphos3, um 09:12

“Eigenverantwortung ist doch gar nicht wirklich erwünscht.“

Das ist jetzt aber steil.

Wenn Sie sagen, “Eigeninitiative ist doch gar nicht immer möglich“, klingt das schon anders; aber selbst da sollten Sie differenzieren, wo die anfängt oder aufhört.
Da Sie Ihrer Arbeitsstelle nicht ohne sehr triftigen Grund fernbleiben können, kann und muss Ihre Eigeninitiative sich darauf beschränken, sich und andere bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen.
Wie, das ist ja hinlänglich bekannt.

Es ist eine Sch...zeit, doch sie wird vorübergehen.

@Falke86: Absolut ernsthaft!

Jeder, der den Sinn eines Inzidenzwertes UNTER 50 anzweifelt, sollte sich mal mit Krankenhauspersonal und Intensivmedizinern in Verbindung setzen - sofern dieser Teil unserer Gesellschaft überhaupt noch Zeit und Kraft haben sollte, sich über sowas unterhalten zu wollen.

Eigenverantwortung...

ist doch für viele ganz offensichtlich ein Fremdwort. Anscheinend gehen diejenigen die für eine Eigenverantwortung plädieren mit einem sehr eingeschränkten Sichtfeld durch den Alltag. In den letzten Jahrzehnten hat sich unsere Gesellschaft doch zur Unselbständigkeit entwickelt. Zum großen Teil wird doch nur noch die Verantwortung übernommen, danach zu suchen, welcher Dritte für ein persönliches Unglück zur Verantwortung gezogen werden kann.
Also bitte, ohne straffe Vorgaben werden wir die Infektionen nicht senken.

@draufguckerin

"Mischproben" sind immer eine Verdünnung. Wenn sich eine Originalprobe schon an der Bestimmungsgrenze des Tests befindet wird sie mit fünfen zusammen unter die Bestimmungsgrenze verdünnt. Also fällt das Ergebnis der Mischprobe negativ aus obwohl sich eine Positive drin befindet.

10:02 von nie wieder spd

... ja die Eigenverantwortung bei Menschen
-
was meinen sie wer sich ein Auto mit Airbag und Sicherheitsgurten kauft
wenn eines ohne billiger wäre
(von Kat und Russfilter will ich erst nicht reden)
wäre jeder Krankenversichert und würde Rentenbeiträge bezahlen
natürlich nicht ! weil er es sich ja nicht leisten kann
so wenig wie Klamotten die nicht menschenunwürdig in Indien hergestellt werden

@09:20 von harry_up

"... Vergessen Sie nicht, dass es die ansteckungsfreudige Mutante vor einigen Wochen noch nicht gab.
Das erforderte ärgerlicherweise diese Verlängerung der einschränkenden Maßnahmen ... "

Und die nächste hoch ansteckende Mutante wartet schon im Hintergrund ...

Und was machen wird dann ?

Die WeiterSoDauerLockDownWurstel-Strategie ?

Da bedarf es des Strategiewechsels, der aber weit und breit nicht in Sichtweite ist.
Aber die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen werden nicht müde dem ges. Volk in den Medien zu erklären, dass auf Sichtweite gehandelt werden müsse. Da ist aber nichts in Sicht ...

Wieder da, wie wir schon waren.....

Das Problem bei zu schnelleren Lockerungen wird erneut sein, das wir dann wieder da sein werden, wo wir letztes Jahr waren. Sobald alles wieder offen, setzt der Herdentrieb ein und alles ist wieder voll mit Menschen. Das hat man doch schon allein beim ersten richtigen Schnee gesehen, wo die Schneepisten voll waren....jeder will der Erste sein, um ja nichts zu verpassen. Und sobald die heißbegehrten Frisöre wieder öffnen oder aber auch Cafe's und Restaurants, schaue ich jetzt schonmal in meine Glaskugel und prophezeie, dass alles voll über überlaufen sein wird. Und wenn DANN die Zahlen wieder steigen und sie werden dann auch sicher wieder steigen, wird das Gejammere erneut nach dem Warum aufbranden.

Ja, wir haben die Hoffnung gehabt, dass Corona schnell vorbei ist, aber wenn sich jeder nur selbst der Nächste ist, werden wir trotz Impfungen irgendwann in eine 3. Welle oder 4. Welle rutschen.....WOLLT IHR DAS SO HABEN?? Dann macht so weiter wie jetzt, aber hört dann auf mit Rumheulen!!!!

um 09:48 von Falke86

>>
Der 50er Wert ist rein Politisch festgelegt worden und sagt nichts aber auch gar nichts aus.

Erklären sie doch mal warum der 50er Wert Wissenschaftlich wichtig ist.
Falls sie das nicht können geht der Populismus klar von ihnen aus.
<<

Gerne doch: Weil man sich operable Ziele setzen muss. Das finden Sie überall im Leben - etwa, wenn ein Unternehmen 10 % Wachstum im nächsten Jahr plant oder wenn der Fußballtrainer ein 0:0 in die Pause nehmen will oder wenn Kinder bis x Jahren einen Stoff y gelernt haben sollen. Für alle diese Ziele gibt es keine handfeste wissenschaftliche Begründung. Dennoch macht es Sinn. Das Unternehmen passt seine Resourcen auf das Ziel an. Der Trainer verzichtet auf einen Stürmer und stellt einen zusätzlichen Abwehrspieler auf. Und den Kinder bescheinigt man das erreichen des Ziels mit Zeugnissen.

10:05 von Epilog

legitimieren ??
ich will überhaupt nichts legitimieren !
sondern brachte hier Polemik rein, die zugegebener maßen nicht von allen verstanden wird,

10:04 von ich1961

"// Der 50er Wert ist rein Politisch festgelegt worden und sagt nichts aber auch gar nichts aus. //

Das stimmt nach meiner Erinnerung so nicht. Es wurde bei der Einführung des Inzidenzwertes kommuniziert, das die Gesundheitsämter in die Lage versetzt werden sollen, die Nachverfolgung wieder ermöglichen zu können, da das eben darüber nicht gewährleistet ist."

"Es wurde bei der Einführung des Inzidenzwertes kommuniziert, das die Gesundheitsämter in die Lage versetzt werden sollen, die Nachverfolgung wieder ermöglichen zu können"

Das ist der wichtige Teil.
Sie beschreiben hier genau das was ich schreibe, der Wert ist Politisch festgelegt.

Damit sind wir uns ja einig.
Aber warum schreiben sie das es nicht stimmt was ich schreibe, um mir dann doch recht zu geben?

Keine Rosinenpickerei!

Der große Wunsch nach Öffnungen von Schulen und Kitas mag berechtigt sein, allerdings ist er im Augenblick so ziemlich die gefährlichste Maßnahme, die uns voraussichtlich bald wieder ein exponentielles Infektionsgeschehen bescheren wird. Gerade die Mutationen sorgen auch bei Kindern für Infektionen und vor allem für eine Weitergabe des Virus. Und wenn die Damen und Herren der KMK wirklich glauben, dass ihre Hygienekonzepte bei Kindern greifen, ist wohl nur der fromme Wunsch der Vater des Gedankens. Bis März sollten die Kitas und Schulen auf jeden Fall geschlossen bleiben.

@10:09 von dr.bashir

"... Ich finde die derzeitige Inzidenz einen Erfolg ... "

Nee. Ist ein math. vorgetragener Trugschluss und hat eher was mit Wunschdenken zu tun.

Das fängt schon damit an, dass die Anzahl der Test/Woche stark schwankt.

Eine korrekte Test-Strategie, die in eine Top Statistkauswertung eingeflossen ist, hat es in D. zu keinem Zeitpunkt gegeben.

Eigenverantwortung...

setzt vor Allem eine SACHLICHE Informationspolitik voraus, anhand derer sich jeder Einzelne ein Urteil bilden kann und anhand wissenschaftlicher Ratschläge sein Verhalten bestimmt. Was ich verfolge sind politisches Gemetzel, Darstellung von Schreckensszenario und zumindest an der Oberfläche „gefällige“ Experten, die ihren Blick auf die Spitze der Karriereleiter zu richten scheinen. Es gibt unabhängige Virologen/Epidemiologen sowie Statistiker und Medizinhistoriker, die das Meinungsbild sicherlich korrigieren würden. Sie werden aber nicht präsentiert, eher abgelehnt, müssen also vom Einzelnen gesucht werden. Dabei ist die Gefahr im falschen Kanal zu landen gänzlich groß. Solidarität will erzeugt werden. Zwangs-Solidarität führt eher zur Spaltung. Meine Meinung...

Friseure öffnen und doch weiter Lockdown? Wieso?

Wenn Friseurbesuche ein Risiko sind und das sind sie, sobald der Friseur selbst oder andere im Raum befindliche Menschen (Angestellte, andere Kunden) infiziert sind, dann macht es keinen Sinn, wenn die Friseure vor allen anderen Geschäften wieder öffnen.
Das sieht mir eher nach "Eigennutz" der Politiker aus.
Da ist die eigene Eitelkeit wohl doch wichtiger als das vorgegebene Ziel.

Wenn man meint, die Haare müssten unbedingt geschnitten werden, man nicht auch mal etwas längere Haare tragen kann und ggf. den Grauansatz aus den gefärbten Haaren herauswachsen lassen kann, dann kann man doch selbst "Hand anlegen".
Es gibt Haarschneidemaschinen , die man auch als Laie bedienen kann. Es gibt Haarfärbemittel, die man anwenden kann. Würden beides nicht von den Bürgern angewendet, würden sich beide Produkte kaum verkaufen lassen.
Von dem Trend zu ständig anderen Kurzhaarfrisuren haben ansonsten die Friseure den größten Nutzen. Es fördert den Umsatz, macht aber den Kunden oft nicht schöner.

@10:11 von beinhart

Die 7 Tage Inzidenz in GB ist seit einem Monat rückläufig

Schönes Beispiel - dort herrscht strenger Lockdown, die Schulen sind zu, Haushalte sollen sich nicht mischen, Geschäfte und Pubs sind zu. Die Inzidenz liegt aktuell bei 176.

Nach den letzten Lockerungen in GB sind die Zahlen wieder nach oben geschossen und es gab wieder einen Lockdown.

Bisherige Tote in GB - doppelt so viele, wie bei uns.

Was können wir also von GB lernen, außer früher Impfstoff bestellen?

Zum ersten Mal seit Beginn dieser Pandemie

fühle ich mich in Frankreich "besser" aufgehoben als in meinem Heimatland (bei allem Hickhack in den Bundesländern). Auch die Entscheidung der französischen Regierung, die Schulen weiterhin offen zu lassen, finde ich richtig-und bei den sanitären Massnahmen die erst kürzlich erneut verschärft wurden, habe ich nicht mehr dieselben Bedenken wie am Anfang..Auch wenn das Ganze danach aussieht, als käme auch in Frankreich demnächst wieder ein Lockdown..

@10:10 von Karl Klammer

"... Der Selbsttest für zu Hause ist absoluter Unsinn, da sich kein infizierter freiwillig
beim Arbeitgeber oder Gesundheitsamt selbst anschwärzt ... "

Leider richtig.

Es fehlt die gesetzlich zwingende Verpflichtung für Unternehmen/Arbeitgeber, dass solche Schnell-Tests als "Ausweis" zu nutzen sind.
Wer negativ getestet ist, darf das Unternehmen betreten und an seinen Arbeitsplatz/Wirkungsbereich.
Die Unternehmen/Arbeitgeber müssen hier die Kontrollfunktion und die Verantwortung mit übernehmen.

Wer positiv getestet ist, muss sich halt arbeitsunfähig schreiben lassen dürfen.
Das Betreten des Unternehmens ist damit untersagt.

10:11 von beinhart Das ist

10:11 von beinhart

Das ist richtig, aber wollen Sie wirklich solche Zahlen bei uns ?
Wir " hinken " den Zahlen hinter her - es ist also nicht ausgeschlossen - auch wenn bei uns die Zahlen ebenfalls sinken.
Die Zero - Covid Fraktion hat da mMn durchaus recht.

Beratung

der Mps und des Kanzleramtes sollte parteiübergreifend geschehen. Dann könnte jede Partei seine Ideen zu den Maßnahmen beitragen und die Bürger müssten nach der Entscheidung nicht anhören was andere Parteien besser gemacht hätten.
Die Bürger müssen sich auf Grund der derzeitigen Lage sich weiter einschränken. Da hilft kein wenn oder, da hilft auch fragen nach Zahlen oder Prozenten, da hilft nur Augen zu und durch.
Dinge für das tägliche Leben bekommt man in jedem offenem Geschäft.
Der Ruf Baumärkte zu öffnen ist nicht nachvollziehbar, man kann alles bestellen und vor Ort abholen. Selbst elektronische Geräte oder andere Elektrogeräte bekommt man und sogar angeliefert. Fast jeder hat ein Telefon oder ein Laptop ( sonst könnte man ja hier nicht schreiben) und man braucht nicht einmal Amazon, der Händler vor Ort hat es.
Bleibt gesund und seid nett zueinander.

um 10:29 von re al ist

>>
Anscheinend gehen diejenigen die für eine Eigenverantwortung plädieren mit einem sehr eingeschränkten Sichtfeld durch den Alltag.
<<

Man sollte das Wort "Eigenverantwortung" sollte man nicht verwenden, weil es doch von sehr vielen so verstanden wird, dass man sich gut um sich selbst kümmert. Gewünscht ist doch aber, Verantwortung auch für andere, für die Gesellschaft zu übernehmen und nicht im kümmerlichen Egoismus zu verharren.

Die 50er Inzidenz ist veraltet und damit überholt,

denn sie wurde als Orientierungsgrenze zu einer Zeit ausgegeben, als nur das Wildvirus in Deutschland grassierte. Jetzt haben wir die Variante B.1.1.7 mit höherer Verbreitungsfähigkeit (nach Berichten ca. 35% mehr) als Eigenschaft. Diese Variante ist z.B. in Großbritannien, Portugal in der Bevölkerung zunehmend vorhanden, was hohe Infektionszahlen ausgelöst hat. Frau Brinkmann erwartet für Deutschland ähnliche Verhältnisse durch diese neue Variante wie in GB. Dashalb sollte die Orientierungsgrenze von 50 abgesenkt werden Die neue Orientierungsgrenze liegt nach meiner Grobeinschätzung bei 37 als adaptierter Wert im Vergleich zu der alten 50er Inzidenz, da ein dominantes B.1.1.7 Virus in der Bevölkerung sich ca 35% schneller verbreitet als das alte Virus.

@10:29 von re al ist

"... Eigenverantwortung... ist doch für viele ganz offensichtlich ein Fremdwort ... "

Insb. fallen hier die Unternehmen/Arbeitgeber im produzierenden Gewerbe auf.
Hier wird häufig auf engem Raum zusammen gearbeitet. In manchen Betrieben wird noch nicht einmal die Atemschutzmaske getragen (außer beim Schleifen etc.), bzw. die AHA-Regeln+Lüften wirklich strikt eingehalten.
Manch jemand kommt aus der Belegschaft infiziert an den Arbeitsplatz, und hat aber selber die Infektion gar nicht gemerkt. Weitere Infektionen nicht ausgeschlossen ...

Viele Arbeitgeber sehen sich hier nicht selber in der Pflicht alles zu tun, damit Corona nicht in das Unternehmen gelangt.

Und so lange hier kein Strategiewechsel gg. Corona eingeleutet wird, wird es mit der Infektion der Menschen in D. so weiter gehen.
Aber geöffnet werden dürfe erst mal wieder nichts ...

10:33 von Klärungsbedarf

"Gerne doch: Weil man sich operable Ziele setzen muss. Das finden Sie überall im Leben - etwa, wenn ein Unternehmen 10 % Wachstum im nächsten Jahr plant oder wenn der Fußballtrainer ein 0:0 in die Pause nehmen will oder wenn Kinder bis x Jahren einen Stoff y gelernt haben sollen. Für alle diese Ziele gibt es keine handfeste wissenschaftliche Begründung. Dennoch macht es Sinn. Das Unternehmen passt seine Resourcen auf das Ziel an. Der Trainer verzichtet auf einen Stürmer und stellt einen zusätzlichen Abwehrspieler auf. Und den Kinder bescheinigt man das erreichen des Ziels mit Zeugnissen."

Was soll das bitte?

Ein einfaches Nein hätte gereicht.
Ich habe nicht nach einem Strohmann gefragt.

um 10:34 von Falke86

>>
Das ist der wichtige Teil.
Sie beschreiben hier genau das was ich schreibe, der Wert ist Politisch festgelegt
<<

Sie sind mit Ihrem ganzen Denkansatz auf dem Holzweg: Mit der Klage darüber, dass der Wert von 50 politisch festgesetzt sei, erwecken Sie den Eindruck, dass man einen Zielwert auch wissenschaftlich (oder was sonst?) hätte festlegen können. Mit der Wissenschaft können Sie aber grundsätzlich keine Ziele festlegen. Ziele werden immer von Menschen oder Gruppen festgelegt. Die Wissenschaft kann uns vielleicht die Frage beantworten, ob Maßnahmen x zur Erreichung des Ziels y angemessen sind. Mehr aber auch nicht.

10:34 von Falke86 Wenn Sie

10:34 von Falke86

Wenn Sie das so ausdrücken wollen - bitte.
Ich halte es trotzdem nicht für einen politischen Wert - der wäre für mich nicht
" erklärbar oder nachvollziehbar "
( Nachverfolgung der Ansteckungswege, die hier ja auch immer wieder gefordert wird ).
Ergo : der Wert muss weit runter, damit wir in die " sicheren Gefilde " kommen.

// Aber warum schreiben sie das es nicht stimmt was ich schreibe, um mir dann doch recht zu geben?//

Weil Sie schreiben // sagt nichts aber auch gar nichts aus. //. Der sagt sehr wohl was aus.

@ Margittt (10:43): Friseure sind systemrelevant

@ Margitt

Frage: schneiden Sie sich auch selbst die Haare oder wie??

Wenn man meint, die Haare müssten unbedingt geschnitten werden, man nicht auch mal etwas längere Haare tragen kann und ggf. den Grauansatz aus den gefärbten Haaren herauswachsen lassen kann, dann kann man doch selbst "Hand anlegen".

Völlig neben der Spur sage ich dazu nur. Sowas hier geht vielleicht bei der männlichen Generation der Schöpfung:

Es gibt Haarschneidemaschinen , die man auch als Laie bedienen kann.

aber nicht bei Frauen!! Friseure sind und bleiben systemrelevant! Das hier stimmt zwar:

Es gibt Haarfärbemittel, die man anwenden kann. Würden beides nicht von den Bürgern angewendet, würden sich beide Produkte kaum verkaufen lassen.

und das macht meine Altvordere auch, aber besser macht es immernoch der Friseur. Und das hier ist Unsinn:

Von dem Trend zu ständig anderen Kurzhaarfrisuren haben ansonsten die Friseure den größten Nutzen.

@ Mike65 10:26

„ Jeder, der den Sinn eines Inzidenzwertes UNTER 50 anzweifelt, sollte sich mal mit Krankenhauspersonal und Intensivmedizinern in Verbindung setzen - sofern dieser Teil unserer Gesellschaft überhaupt noch Zeit und Kraft haben sollte, sich über sowas unterhalten zu wollen.“
<>
Ihr Hinweis ist zweifellos angebracht. Die Überlastung dieser Gruppe basiert aber weniger auf dem Aufkommen von Patienten, sondern auf den Rahmenbedingungen und Begleitumständen, die auf anderer Ebene geschaffen werden. Die Protagonisten dieser Ebene scheuen auch inmitten dieser Pandemie nicht davor zurück über die „Rentablisierung“, (sprich Schließungen) des Krankenhaus-Systems zu diskutieren.
„https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/september-2020/krankenhausschliessungen-eine-deutsche-diskussion-inmitten-der-pandemie“

10:37 von DüsselTom Mir sind

10:37 von DüsselTom

Mir sind die Fachleute - egal welche - sehr wichtig. Ich verfolge auch Prof. Streek und Prof. Kekule, die sicher nicht im Verdacht stehen " der Regierung nach der Schnauze zu reden ".
Allerdings höre ich dann auch genau hin. Prof. Streek hat z.B. letztens bei M.Lanz gesagt, es gibt keine Alternative für den Lockdown eben weil die Zahlen runter müssen und das im Winter sonst nicht möglich ist. Dann gibt es verschiedene " Modellierer " usw. Das ist nicht weiter schwierig.
Und beinhaltet die " Eigenverantwortung " !!

@10:36 von 0_Panik

Nee. Ist ein math. vorgetragener Trugschluss

Ich vergleiche schlicht die Inzidenzen pro Einwohner der einzelnen Länder. Und da sind in Europa nur wenige besser.

Das fängt schon damit an, dass die Anzahl der Test/Woche stark schwankt

Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Zahlen beziehen. Laut RKI schwankt die Zahl der Test nicht sehr. Sie beträgt ziemlich konstant 1,1 Mio. pro Woche. Das war im Herbst auch schon so, lediglich im November und Dezember höher. Ein gutes Beispiel ist die Woche 53/20. Wenige Tests, aber eine hohe Zahl von Infektionen.

Falls Sie erwarten, dass viele Tests automatisch viele Infizierte produzieren oder umgekehrt, dann vergleichen Sie einfach mal ebenfalls die Länder Europas. Viele testen ähnliche Zahlen pro Einwohner wie wir. Dänemark testet extrem viel und hat eine geringere Inzidenz als wir. Polen testet weniger und hat eine höhere Inzidenz.

@Mike65

"Jeder, der den Sinn eines Inzidenzwertes UNTER 50 anzweifelt, sollte sich mal mit Krankenhauspersonal und Intensivmedizinern in Verbindung setzen - sofern dieser Teil unserer Gesellschaft überhaupt noch Zeit und Kraft haben sollte, sich über sowas unterhalten zu wollen."

Sie können sich gern mit meiner Frau darüber unterhalten, die schütteln unterdessen selbst den Kopf darüber, das man aus deren Intensivstation ein Altenheim gemacht hat, von denen die wenigsten Corona haben, sondern schlichtweg altersbedingte Krankheiten. Unterdessen dürfen die alten Leutchen nichtmal in Ruhe sterben, sondern werden austherapiert, bis wirklich garnix mehr geht. So verdient man Geld.

Auf der anderen Seite gehen hier ganze Existenzen vor die Hunde, für einen völlig aus der Luft gegriffenen statistischen Wert.
Ach ja, unsere Fussballmillionäre dürfen natürlich gut frisiert um die Welt reisen, während die Blumenfrau hier um die Ecke ihren Laden geschlossen hat-für immer.

um 10:49 von Klärungsbedarf

Man sollte das Wort "Eigenverantwortung" sollte man nicht verwenden, weil es doch von sehr vielen so verstanden wird, dass man sich gut um sich selbst kümmert. Gewünscht ist doch aber, Verantwortung auch für andere, für die Gesellschaft zu übernehmen und nicht im kümmerlichen Egoismus zu verharren.

Sehr richtig.

Solange aber die wichtigste Person im persönlichen Umfeld "Ich" ist, wird daraus wohl nichts.

Das Problem der Aufhebung von

Das Problem der Aufhebung von Einschränkungen, insbesondere geschlossene Schulen und Einzelhandel, ist nicht die Aufhebung selbst, sondern die Signalwirkung. Es glaubt ja niemand, dass ein Kunde mit medizinischer Maske in einem großen Ladengeschäft einem relevanten Risiko ausgesetzt ist oder für andere ein solches darstellt. Aber es ist nun mal so, dass auch bei vorsichtiger Öffnung viele glauben, alles sei vorbei und am Nachmittag mit Omas und Opas und Tanten und Onkel bei Kaffee und Kuchen feiern, während die Jugend für den Abend endlich mal wieder eine maskenfreie Party einplant.
Ich plädiere daher nach wie vor für Lockerungen, verbunden mit erheblichen Verschärfungen der Strafen bei Verstößen.

Friseure könnten schon eher wieder öffnen.

Wieso schon wieder eine extra Wurst für Friseure? Ich hoffe doch das dann auch alle anderen aus dem Wellnessbereich wieder öffnen dürfen, deren Durststrecke war wesentlich länger als die der Friseure die noch den ganzen November und halben Dezember offen waren. Eine Pediküre ist nicht gefährlicher als ein Haarschnitt...
Naja, mal schauen was der Arbeitskreis heute beschließt, vermutlich....ach lassen wir das...

10:44 von agora // fühle ich

10:44 von agora

// fühle ich mich in Frankreich "besser" aufgehoben als in meinem Heimatland (bei allem Hickhack in den Bundesländern) //

Das gönne ich Ihnen von Herzen.

Aber ich fühle mich hier in D. sehr wohl, mit Ausnahme der ewigen Meckerer ( auch der meckernden Politiker*innen ) usw.
Niemand hat dieses Virus gebeten her zu kommen, nun ist es da und wir und die Regierungen müssen damit umgehen.
An der Stelle mal Hochachtung, viel Glück und Danke an alle Entscheider, ich möchte für kein Geld der Welt diesen Job machen !

Besetzung der Runde

Zitat aus dem Artikel:
"Auf die Beratungen mit Expertinnen und Experten vorab soll offenbar verzichtet werden. "
Das kann man und frau sich nicht ausdenken. Mich wundert gar nichts mehr.

Es zeigt auch ganz deutlich, dass es sich bei den meisten(?) Politiker letztendlich um Profilierung geht.

Inzidenzwert 50

Natürlich ist der Wert von 50 politisch festgelegt. Wie auch sonst? Wissenschaftlich würde man sagen, wenn sich keiner trifft, kann sich keiner anstecken und landet bei Zero-Covid. Wenn es nur um Ansteckungen geht ist 0 besser als 50.

Die Politik muss aber gesamtgesellschaftlich entscheiden und das meint, wie viel Lockdown können wir uns leisten und wie viel Kranke und Tote können wir ertragen.

Und die MitarbeiterInnen auf den Intensivstationen haben in den letzten Wochen, bei den hohen Inzidenzen nicht gejammert, weil sie Schwächlinge sind, sondern weil auf vielen ITS "Land unter" war. Aber wer dort nicht arbeitet und auch nicht damit rechnet, selbst mal dort als Patient zu landen (Herzinfarkt, Unfall), dem kann das offensichtlich egal sein. Wir lernen, dass für Manche der Friseur eine höhere Bedeutung hat.

@ 0_Panik, um 10:30

re @09:20 von harry_up

Bitte - Sie müssen mir persönlich Ihre hundertmal zu lesende Mär von Strategiewechsel, testen, testen, testen, DauerLockDownWurstelStrategie nicht auch noch unter die Nase reiben.

Ich versuche seit einiger Zeit erfolgreich, Ihre Kommentare zu ignorieren und werde das weiterhin tun, solange Sie Ihre immer gleichen Verse aufsagen.

@Südstaatlerin

"Bis März sollten die Kitas und Schulen auf jeden Fall geschlossen bleiben."

Im März kommt dann wahrscheinlich die tasmanische Supermutation und alles ist wieder hinfällig.
Bitte verzeihen Sie mir die Ironie, aber ich habe langsam den Eindruck, das es hier einige Leute gibt, die es sich im Homeoffice bequem gemacht haben und diesen Status sehr ungern aufgeben, der Lockdown kann also nicht lange genug dauern. Das hier ganze Existenzen auf dem H4-Amt landen, scheint keine Rolle zu spielen.
Das Virus ist da, es wird so schnell nicht verschwinden, ob die Impfungen langfristig wirksam sind, weiß kein Mensch, trotzdem können wir uns nicht auf ewig einsperren oder ganze Branchen ruinieren, erst recht nicht, wenn ich im TV sehe, wie unsere Spitzensportler durch die Welt gurken.
Ich werde mir mit Sicherheit nicht mehr lange verbieten lassen, WANN ich WEN und WIE oft treffen darf. Wenn ich mich hier in meiner Umgebung umschaue, hält sich eh keiner mehr dran, nichtmal die, die dafür waren.

@Demokratieschuetzerin2021, 11:05

Bei allem Respekt für Ihre Haar-Sorgen: im Verhältnis zur Gesundheit von Menschen oder dem Zugang zu Bildung von unzähligen Kindern steht das doch hinten an.
Wenn jemand zeigen könnte, dass eine Wiederöffnung der Friseure noch Zeit braucht, weil das unterm Strich zu sehr zum Risiko beiträgt, dann wäre das eine verhältnismäßige Abwägung - in meinen Augen.

@ DüsselTom (11:08): Krankenhausschließungen sind falsch

hi DüsselTom

Die Überlastung dieser Gruppe basiert aber weniger auf dem Aufkommen von Patienten, sondern auf den Rahmenbedingungen und Begleitumständen, die auf anderer Ebene geschaffen werden. Die Protagonisten dieser Ebene scheuen auch inmitten dieser Pandemie nicht davor zurück über die „Rentablisierung“, (sprich Schließungen) des Krankenhaus-Systems zu diskutieren.

Ganz genau und zu denen gehört traurigerweise auch die werte Leopoldina- Stiftung. Aber es muss um das Patientenwohl gehen und erst an zweiter Stelle um Ökonomie. Wir haben eh schon viel zu wenig Krankenhäuser. Da machen Schließungen von Krankenhäusern keinen Sinn sondern die Kapazitäten im gesamten Gesundheitssystem müssen aufgestockt werden OHNE weitere Zerstörungen anzurichten! Beispiel:

tinyurl.com/4hnn4jxb
Tagesspiegel: „Wie in Havelberg werden viele kleine Krankenhäuser schließen“ 29.12.2020, 14:07 Uhr

@11:08 von DüsselTom

"... Die Protagonisten dieser Ebene scheuen auch inmitten dieser Pandemie nicht davor zurück über die „Rentablisierung“, (sprich Schließungen) des Krankenhaus-Systems zu diskutieren ... "

Ja. Richtig.

Es fehlt an diesem Punkt seit dem Frühjahr2020 die Umdenke der Verantwortlichen in eine andere Strategie gg. Corona.
Es fehlt die Strategie zum Ausbau des Gesundheitswesens. Auch so kann die Überlastung des Gesundheitswesens entgegen gewirkt werden.
Die Aufstockung der Kapazitäten hätte schon längst beginnen müssen. Der Bundesgesundheitsminister (+ Bundesregierung) , die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen haben hier seit dem Frühjahr2020 nichts wirklich merkliches hinbekommen.

es kommt wie erwartet

Gewöhnen wir uns für die Zukunft an einen Herbst/Winter-Lockdown von Oktober bis April.

@ Falke86, um 10:34

re 10:04 von ich1961

“Aber Warum schreiben sie erst das es nicht stimmt was ich schreibe, um mir dann doch recht zu geben?“

Ihnen wurde nur halb recht gegeben.
Sie behaupten, dass der 50er Wert “nichts aber auch gar nichts“ aussage.

Wie kommen Sie auf solch eine verkehrte Behauptung?

@10:07 von Carina F

"... Beispiel für Daten: (und es wird sicherlich bald mehr Daten geben!) ... "

Wie lange sollen denn noch Daten gesammelt werden ?

Unternehmen/Arbeitgeber sind nicht in der gesetzlichen Verpflichtung tüchtig mitzuarbeiten.

Es bestand/besteht keine Massen-Test-Strategie pro Kreis, welche als Datensammlung in die Mathe.-Modelierungsprogramme als Kampfmaßnahme gg. Corona einfließen könnten.

Also was soll die Theorie bringen ?

Praktische Umsetzung von Strategien gg. Corona müssen die Ansage sein.

Und wenn das mal erfolgreich im Angriff ist ... dann dürfen wir in D. wieder öffnen ... (???) ...

@Demokratieschue...um 11:05

> Sowas hier geht vielleicht bei der männlichen Generation der Schöpfung:<
>aber nicht bei Frauen!!<

Warum nicht?

Ich würde dem ja aus Erfahrung und Anschauung ganz direkt wiedersprechen aber die Begründung ihres Statements würde mich vorher schon interessieren .

@0_Panik, 1=:36

"Nee. Ist ein math. vorgetragener Trugschluss und hat eher was mit Wunschdenken zu tun.

Das fängt schon damit an, dass die Anzahl der Test/Woche stark schwankt.

Eine korrekte Test-Strategie, die in eine Top Statistkauswertung eingeflossen ist, hat es in D. zu keinem Zeitpunkt gegeben."

Ich würde sagen, der Trugschluss ist auf Ihrer Seite.
Auch wenn es Veränderungen an der Teststrategie gab, sind die vom RKI regelmäßig transportierten Ergebnisse vergleichbar und in einem gewissen Rahmen auch aussagekräftig.
Klar, da ist noch Luft nach oben. Aber sie sind keineswegs so sinn- oder belanglos, wie das bei Ihnen klingt.

an 0_Panik

Östereich läuft mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die nächste Welle.

11:12 von dr.bashir

wg. Anzahl der Test/Woche beim RKI
"... Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Zahlen beziehen. Laut RKI schwankt die Zahl der Test nicht sehr ... "

Die Zahlen können aus einer Exel-Tabelle auf der Internetseite des RKI eingesehen werden.

Hier fällt auf, dass über den gesamten Zeitraum (seit ca. Frühjahr2020) in der einen Woche schon mal ca. 800000 Tests gelaufen sind und in mach andere Woche ca. 1200000 Tests gelaufen sind.
An mach andere Woche war die Abweichung noch höher ...

Exakt sieht anders aus ...

11:02 von Klärungsbedarf

"Sie sind mit Ihrem ganzen Denkansatz auf dem Holzweg: Mit der Klage darüber, dass der Wert von 50 politisch festgesetzt sei, erwecken Sie den Eindruck, dass man einen Zielwert auch wissenschaftlich (oder was sonst?) hätte festlegen können. Mit der Wissenschaft können Sie aber grundsätzlich keine Ziele festlegen. Ziele werden immer von Menschen oder Gruppen festgelegt. Die Wissenschaft kann uns vielleicht die Frage beantworten, ob Maßnahmen x zur Erreichung des Ziels y angemessen sind. Mehr aber auch nicht."

Ich weiß gar nicht wo ich hier anfangen soll.
Ich versuche es mal.
Natürlich kann man Werte Wissenschaftlich festlegen.
z.B. 1–2 mg Blausäure pro kg Körpermasse wirken tödlich.
Wir können jetzt natürlich sagen nein wir als Gruppe haben festgelegt, dass Blausäure erst ab 5 mg pro kg Körpermasse tödlich wirkt. Das wäre allerdings nicht zu empfehlen.

@10:46 von ich1961

"Die Zero - Covid Fraktion hat da mMn durchaus recht."

Ja, da sind wir uns einig.
Kein Mensch möchte britische Zahlen/ Verhältnisse.

Es wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit
kein "Zero-Covid" geben, genau wie es, einfach ausgedrückt,
kein "Zero-Grippe" geben wird.

@ 09:48 von Falke86

Eine Frage: Haben Sie tatsächlich noch nie davon gehört oder gelesen, dass der Wert 50 die Nachverfolgung der Infektionsketten ermöglicht und damit eine stärkere Kontrolle des Infektionsgeschehens?Kann ich mir fast nicht vorstellen.
Es gibt fachlich begründet eher Kritik daran, dass er zu hoch ist und eher bei 35 liegen sollte, manche sagen sogar bei 10. Populistisch ist es, diese Diskussion zu ignorieren oder gar zu leugnen.

@re al ist, 08:46

„Was die Lösung der Pandemie ist,...

weiß keiner so genau. Schaut man sich die Zahlen in Israel an, wo schon so viele Menschen geimpft sind, müsste uns Angst und Bange werden, denn dort schießen die Zahlen durch die Decke. [...]“

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es dort eine besondere, große gesellschaftliche Gruppe gibt, die für sich Sonderregeln auch gegen das Gesetz beansprucht.
Daraus entstehen dann Meldungen wie die von der Beerdigung zweier hoher Geistlicher. Die beiden Rabbiner sind von mehreren Tausend streng orthodoxen Gläubigen, größtenteils ohne Masken oder Abstand, durch die Straßen begleitet worden.
Gleichzeitig soll diese Gruppe eher wenig Interesse an Impfungen haben.

Allerdings: das soll und kann die Gefahren der zur Zeit oft diskutierten britischen, südafrikanischen oder brasilianischen Virusvarianten nicht relativieren. Die gibt es auch dort ‚on top‘.

Selbsttest

Es wird öfter gefordert, die Menschen mit Selbsttests auszustatten.
Ich möchte, aus eigener Erfahrung, davon abraten. Ich werde seit einigen Wochen vor dem Besuch eines Alten- und Pflegeheimes mit einem Schnelltest in der Nase getestet.
Wenn ich mir vorstelle, diese Prozedur selbst durchzuführen, kommen mir größte Zweifel, ob dieser Test aussagefähig ist.
Auch ich beobachte vermehrt, dass die AHA-Regeln nicht oder nur nachlässig befolgt werden. Hier fällt leider die ältere Generation besonders auf.

@ ich1961 (11:11): Es gibt Alternativen zum Lockdown

@ ich1961

Es gibt Alternativen zum Lockdown. Das sagt zumindest der Vorgänger von Christian Drosten an der Charite.

tinyurl.com/257fgqqg
ardmediathek.de: Gibt es eine Alternative zum Lockdown? 05.02.2021 ∙ corona nachgehakt ∙ phoenix

Professor Detlev Krüger war 27 Jahre lang der Leiter der Virologie an der Charité. Er war der Vorgänger von Christian Drosten. Seine Forderung: Schulen und Kitas öffnen, auch wenn die Inzidenz von 50 noch nicht erreicht ist. Denn er befürchtet, dass die Kollateralschäden schlimmer seien als der Nutzen des Lockdowns.

Denn die Infektionsfälle sind immernoch in Pflegeheimen und Schlachthöfen. Im Einzelhandel hat es bislang keine einzige nachgewiesene Infektion gegeben. Außerdem hier mal weitere Alternativen:

tinyurl.com/1ecpmmcj
Focus: Regional-Strategie statt Holzhammer-Lockdown: Experten zeigen Alternative zum Merkel-Plan Dienstag, 09.02.2021, 10:54

Es geht also anders.

@09:34 von Sisyphos3

>> warum überzeichnen sie eigentlich so
>> maßlos ?

"Überzeichnen" jepp, aber "maßlos" nope.

@sikgrueblerxyz um 10:55

Die 50er Inzidenz ist keine aus der Luft gegriffene "Orientierungsgröße" sondern basiert auf der Rückverfolgbarkeit der Infektionen durch die Gesundheitsämter die bis ungefähr zu diesem Wert gegeben ist; nicht nur wegen der Arbeit die Infektionsketten ausfindig zu machen und Menschen in Quarantäne und Isolation zu schicken sondern auch weil irgendwann die Wahrscheinlichkeit einer vom Patienten unbemerkten "en-passant" Infektion steigt.
Sind die Infektionsmomente nicht mehr nachvollziehbar muss von Persönlicher zu generellen Schutzmaßnahmen übergegangen werden.
Wahrscheinlich müsste eine Weile eine niedrige Inzidenz herrschen um wieder nachverfolgen zu können.
Eigentlich kann man das aufheben der Generellen Schutzmaßnahmen, nur daran koppeln das dies wieder Effektiv möglich ist.
50 oder 35 ...man wird sehen.

@ich1961 11:19

„ An der Stelle mal Hochachtung, viel Glück und Danke an alle Entscheider, ich möchte für kein Geld der Welt diesen Job machen !“
<>
Ich könnte den Job aus rein charakterlichen Gründen und natürlich wegen mangelndem Fachwissen nicht machen.
Aber das Geld???
(Thomas1957)

Zu früh für Lockerungen

Es gibt meiner Meinung immer noch keinen Spielraum für Lockerungen. Ein wichtiger Punkt sind die Mutationen. Aber auch wenn man sich mal die Mühe macht in den Faktenfinder der Tagesschau zum Thema Infektionen bei Kindern anzusehen (übrigens vielen Dank an die Redaktion, das ist toll und sehr detailliert dargestellt) findet man nichts, was wirklich hart und faktenbasiert sagt, dass Kinder weniger ansteckend sind als Erwachsene und dort genannte Studien, die sich detailliert mit Kindern beschäftigt haben, geben eher Anlass zur Vorsicht. Auch habe ich gerade den Artikel mit dem Update der App gelesen und was mich immer noch fassungslos macht, ist dass man nun meint, wenn der User den Tag des Risikokontaktes ansehen kann, hilft ihm/ihr das bei der Einschätzung. Wenn man aber jeden Tag mit Bus und Bahn zur Arbeit oder Schule fährt ist das nicht hilfreich, die Uhrzeit wäre doch das mindeste, aber da greift dann wieder der Datenschutz.

Oder siehe zu Lockdown-Alternativen - Impfstoffe anpassen

Oder siehe zu Lockdown-Alternativen auch hier beim Focus:

tinyurl.com/e3famtah
Focus: Es gibt Alternativen zur apokalyptischen Grundstimmung von Angela Merkel Dienstag, 09.02.2021, 22:16

Das hier sollte Merkel genauso mal lesen. Außerdem sollten die Impfstoffe möglichst schnell angepasst werden wegen dem hier:

tinyurl.com/4vtq5ba6
n-tv: Impfstoffe weniger wirksam - Wie gefährlich ist die Südafrika-Mutante? Dienstag, 09. Februar 2021

Curevac arbeitet schon daran:

tinyurl.com/yg9gkwfx
SWR: Impfstoff gegen Mutationen: Curevac arbeitet mit Großbritannien zusammen 5.2.2021, 16:24 Uhr

Curevac kooperiert außerdem mit Bayer zur Herstellung seines aktuellen, noch in klinischen Tests befindlichen mRNA-Impfstoffs sowie mit dem britischen Pharmakonzern Glaxosmithkline (GSK) für die Vakzine der nächsten Generation. Curevac hofft auch durch eine Kooperation mit dem Pharmakonzern Bayer, seinen Corona-Impfstoff noch in diesem Sommer einsetzen zu können.

@ DerLenz (11:39): Warum es bei Frauen nicht funktioniert

@ Der Lenz

1. weil die Haare von Frauen länger sind
2. weil man als Frau nicht so pauschal einfach alle Haare abrasieren kann
3. es funktioniert bei Frauen nicht so professionell wie bei Männern weil bei Frauen musst du Schicht für Schicht beim Haar vorgehen damit es gleichlang wird.

Sonst geht der beste Schnitt schief. Und dann sieht es nicht ordentlich aus. Also: Friseure sind und bleiben systemrelevant.

um 11:43 von Falke86

>>
Ich weiß gar nicht wo ich hier anfangen soll.
Ich versuche es mal.
Natürlich kann man Werte Wissenschaftlich festlegen.
z.B. 1–2 mg Blausäure pro kg Körpermasse wirken tödlich.
Wir können jetzt natürlich sagen nein wir als Gruppe haben festgelegt, dass Blausäure erst ab 5 mg pro kg Körpermasse tödlich wirkt. Das wäre allerdings nicht zu empfehlen.
<<

Ich glaube, Sie verrennen sich immer weiter: Ihr Beispiel zeigt doch gerade, dass die Wissenschaft kein Ziel festgelegt hat.
Wenn ich aber das Ziel festlege: "Niemand soll an Blausäure sterben", dann kann mir die Wissenschaft sagen: "Besser nicht mehr als 1 mg". Sie verwechseln schlichtweg Ziele mit Wirkungsmechanismen.

an Sternenkind

Ohne jede Begründung reden sie von einer Luftnummer. Die Mutanten sind bereits nachgewiesen, auch z.B. in den Altenheimen in Umland Hannover. Die höhere Infektionsrare ist nachgewiesen. Wenn sie den begründten Prognosen nicht glaunen, dann sollten sie in der Lage sein auf die Abläufe in England und Portugal zu schauen. Östereich wird das nächste Beispiel sein, das zeigt, wie hoch der Preis ist, wenn man wissenschaftlich begründeten Prognosen ignoriert. Ich frage mich, ob sie nicht in der Lage sind, sich sachlich mit dem Problem auseinander zu setzen oder ob sie wider besseren Wissens reden.

Wirklich bemerkenswert...

zu beobachten, wie ein „Inzidenzwert“ das Leben von rund 83 Mio. Menschen bestimmt.
Noch mehr verblüfft mich aber wie viele Menschen es zu geben scheint, die daran glauben, dass wenn dieser Wert auf ein Tiefstmaß heruntergedrückt würde, das Problem gelöst sei. Allein witterungsbedingt dürfte dies im Sommer zwar nicht schwer sein. Aber was kommt danach? Das Virus, inklusive all seiner Mutationen wird nicht verschwunden sein. Jeden Winter Pandemie? Jeden Winter Lockdown?

10. Februar 2021 um 10:19 von

10. Februar 2021 um 10:19 von Klärungsbedarf

"Schulen und Kitas haben ja den Vorteil, dass man sie lokal öffnen kann, ohne - wie beim Einzelhandel - Wanderungsbewegungen zwischen Landkreisen zu provozieren."

Da haben Sie recht, trotzdem ist den Zeugen Coronas das Augenmaß völlig abhanden gekommen.
Ich bin froh, dass in meinem Bundesland die offensichtlich widerrechtliche, nächtliche Ausgangssperre
gekippt wurde und dass auch in anderen Bereichen bezüglich Lockerungen Prozesse anstehen....

@bäuerchen um 11.12 Uhr, "Patientengut" auf Intensiv

"Sie können sich gern mit meiner Frau darüber unterhalten, die schütteln unterdessen selbst den Kopf darüber, das man aus deren Intensivstation ein Altenheim gemacht hat, von denen die wenigsten Corona haben, sondern schlichtweg altersbedingte Krankheiten. Unterdessen dürfen die alten Leutchen nichtmal in Ruhe sterben, sondern werden austherapiert, bis wirklich garnix mehr geht. So verdient man Geld."
Das hat mit Covid nichts zu tun, das war schon vorher so. Wer ältere Verwandte beim Sterben begleitet hat, wird das wissen.
Um so eine Quälerei und Geldschneiderei auszuschließen, muss man unbedingt eine Vorsorgeverfügung oder -vollmacht ausstellen, am besten notariell beglaubigt. Jede(r) kann einen Unfall haben, sich mit Covid infizieren ... für so eine Verfügung ist es nie zu früh.

Man kann das so eine Vorsorgeverfügung jederzeit ändern.

Falsche Annahmen

Was mich auch an vielen Diskussionen stört sind oft falsche Annahmen, denn Impfung, Schnelltests und Masken bieten keinen 100%igen Schutz, es wird aber meist so diskutiert, als ob es so wäre und die Impfungen schützen offensichtlich gut vor ernsten Erkrankungen aber offensichtlich nur teilweise oder garnicht gegen Übertragungen, es wird also keine sterile Immunität erreicht und nur diese könnte dann ja Lockerungen für Impfungen medizinisch überhaupt erst möglich machen. Manche Diskussionen sind verfrüht oder gehen auch von falschen Voraussetzungen aus. So können Altenheime nicht 100ig geschützt werden, da die Tests nicht 100%ig zuverlässig sind und immer noch Besucher oder Pflegepersonal das Virus einschleppen können. Hier helfen also nur ganz geringe Infektionsraten in der Gesellschaft.

@Falke86 um 11:43

Sie betreiben Sophisterei um ihre unhaltbare Position irgendwie zu rechtfertigen.

Die Schwelle der Nachverfolgbarkeit ist nicht nur prognostiziert worden sondern hat sich in den Daten widergespiegelt; mit anstieg der Inzedenz ging die Nachverfolgbarkeit zurück so das man als man die Strategie schließlich wechselte bei 80% nichtnachvollziehbaren (durch Test bestätigten) Infektionen war.

Natürlich ist das Festlegen eines Grenzwertes durch die Politik eine Politische Entscheidung, so wie man auch einen Grenzwert für Blausäure festlegt der eben unterhalb der Tödlichkeitsschwelle liegt.
Sie können natürlich auch diesen als völlig willkürlich Angreifen mit der Begründung das ein Mikrogramm mehr jawohl keinen unterschied machen würde...
...aber das ist Sophisterei..oder
Es gibt auch einen modernen Begriff dafür der auch auf Bio-Dünger bezogen werden kann.

@11:50 von Nordseeblick18

wg. Schnelltest in der Nase :
"... Es wird öfter gefordert, die Menschen mit Selbsttests auszustatten ... Ich möchte, aus eigener Erfahrung, davon abraten ... "

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht auf deren Internet-Seite eine ganze Reihe von unterschiedlichen Schnell-Tests.

Darunter sind auch Schnell-Tests die mit einem Blut-Tropfen funktionieren ( so auch beim Blutzuckertest).

Wieso werden denn immer nur diese Nasen-Stocher-Schnell-Tests angeboten ?

Sind diese Test so schön billig ?

Eitelkeit vor Sicherheit

Anscheinend vernebelt die Eitelkeit das Denken. Wie unvernünftig und einseitig bevorzugend ist doch die Entscheidung Friseure bereits ab dem 01. März das Recht auf Ladenöffnung zuzusprechen. Ein Friseur nähert sich bis zu ca. 20 Zentimeter dem Gesichtsfeld seiner Kunden. Und dies täglich mehrfach. Ist ein Kunde der ein kleines Modegeschäft oder einen kleinen Buch-, Blumen-, Geschenkeladen... betritt und dies mit deutlicherem Abstand sowohl zum Inhaber als auch zu anderen Kunden nicht den Friseuren gleichzustellen (oder sogar zu bevorzugen) ?
Ist es die Eitelkeit (vielleicht verbunden mit fleißiger Lobbyarbeit) die hier das Denken der Entscheider leitet. Sinn macht dieses #Friseurprivileg jedenfalls nicht.

@ dr.bashir

"Seit der Lockdown nicht mehr so light ist, gehen die Zahlen runter. Man muss kein Epidemiologe sein, um zu ahnen, was nach Lockerungen passiert" Am 10. Februar 2021 um 10:09 von dr.bashir

*

Selbst mit Lockerungen wird nicht so viel passieren, weil die Menschen trotzdem vorsichtig bleiben werden. Keiner will einen Ausbruch in seinem Betrieb und die Kunden werden auch nicht in der Anzahl kommen, weil viele verunsichert sind oder kein Risiko eingehen wollen.

Auch die 2. Welle der Spanischen Grippe fing gegen Oktober an und endete etwa im Januar. Grippesaison fängt auch im Oktober an. Das ist durch die Jahreszeit bedingt.

(Brasilien und Südafrika haben jetzt kein Winter, aber ich kenne die Erkrankungen-Saison vor Ort nicht. In Brasilien sind die Schlachthöfe Hotspots und die allgegenwärtige Klimaanlagen problematisch.
In Südafrika ist sogar N. Mandela im Dezember an Lungenentzündung gestorben, obwohl da eigentlich Frühjahr/Sommer ist. Offensichtlich gibt es vor Ort andere Faktoren.

@ Sternenkind um 9.30 Uhr, stimmt alles nicht

"Die Erwartung ist klar: Die Maßnahmen sollen verlängert werden, zumindest bis zum Monatsende. Und das trotz steigenden Unmuts bei gleichzeitig sinkenden Corona-Zahlen." Unmut? Das trifft vielleicht auf Sie zu, aber nicht auf die Mehrheit.

"Keine der durch die Exekutive ausgegebenen Maßstäbe, ob nun der R-Wert oder die Sieben-Tage-Inzidenz, zeichnen das Bedrohungsszenario, das einen längeren Lockdown rechtfertigt – " Stimmt nicht. Die einschränkenden Maßnahmen werden von maßgeblichen Wissenschaftlern befürwortet.

"auch die geschürte Angst vor den Corona-Mutationen fällt als die Luftnummer, die sie ist, langsam in sich zusammen, weil die belastbaren Daten fehlen."
Sie streiten ab, das es die Mutationen gibt?
Auch das ist nicht wahr, sondern einfach nur eine interessengeleitetes Statement.

Etablierte Viren

Der aktuelle Virenstamm wird sich vermutlich etablieren.

Und da befindet er sich in einer geselligen Runde.
Von daher ist ein Leben mit dem Virus zutreffender.
Somit wäre eine punktuelle Maßnahme zielführender als eine globale.

Schutz da, wo erforderlich.

Lockdown

Ich habe Asthma und bin mir - gerade bei meiner Krankheit - der Gefährlichkeit von Covid 19 bewusst. Trotzdem kann für mich ein Dauer-Lockdown nicht die Lösung sein.
Ganze Wirtschaftsbranchen (Einzelhandel, Gastronomie, Kultur) gehen kaputt. (Ausnahme der von der Politik bevorteilte Profifußball) .
Die verordnete Einsamkeit - ohne als Single in ein Cafe oder Kneipe gehen zu können geht mir an die Psyche. Depressionen werden durch den Dauerlockdown gefördert.

Einseitige Maßnahmen auf gut Glück

Verlängern, verschärfen und abwarten. Vielleicht noch publikumswirksam ein wenig Stigmatisierung des Reisens, insbesondere ins Ausland, sogar in Niedriginzidenzgebiete. Ob die Leute, die sich vor fast einem Jahr freudig und enthusiastisch "Wir bleiben zu Hause" Schilder ins Fenster gehängt haben dies auch gemacht hätten, wenn man ihnen gesagt hätte, dass sie ein Jahr und länger "zu Hause" bleiben sollen? Relativ früh zirkulierte das Zitat "niemand ist in Sicherheit, bis alle in Sicherheit sind". Das wird dann aber wohl noch zwei Jahre dauern und bis dahin müssen wir ja irgendwie weiter leben. Darauf zu hoffen, dass nach nochmaliger Verlängerung des Lockdowns Mitte März alles besser wird, führt in die Irre. Es gibt keinerlei bestätigte Daten über die Hauptinfektionswege. Anscheinend will die aber auch niemand haben, denn dann wüsste man ja, dass die meisten sich eben nicht beim Friseur oder bei Karstadt angesteckt haben, auch nicht am Strand von Maspalomas. So geht's jedenfalls nicht!

Vor Bund-Länder-Runde: Ringen um den Lockdown-Ausstieg....

Die Corona-Zahlen sind noch recht hoch.
Jetzt wird überlegt, wann und wie geöffnet werden kann.
Dabei ist nicht zu verstehen warum Friseure, Kinos, Gastronomie um die Existenz bangen müssen und andere profitabel weitermachen konnten und können. Und das trotz beträchtlicher Infektionszahlen. Packzentren, BASF, manche Industriebetriebe.
Das ist kein solidarischer Lockdown......

Ähm @11:50 von Demokratieschue...

>>>Im Einzelhandel hat es bislang keine einzige nachgewiesene Infektion gegeben. Außerdem hier mal weitere Alternativen>>>

Treffen sich "2 Nase raus" Masken Träger im Supermarkt, der Eine schnaupt der Andere steht zu nah, Uppsala!
Wie ist das nachzuweisen?

@ Epilog

"noch nie davon gehört oder gelesen, dass der Wert 50 die Nachverfolgung der Infektionsketten ermöglicht und damit eine stärkere Kontrolle des Infektionsgeschehens?" Am 10. Februar 2021 um 11:45 von Epilog

*

Und nach rund 1 Jahr kann man immer noch nur bei 50 nachverfolgen und bei 51 gibt man auf?

Die Nachverfolgung kann man nicht auf 100 und 150 bringen, aber alle anderen haben in Home-Office und Homeschooling bestens zu funktionieren?

Man hat die Nachverfolgung mit Desinteresse nicht ein kleines Bisschen gebessert.
Man hat die Pflegeheime nicht besonders geschützt, obwohl die meisten Corona-Patienten aus Altersheimen kommen.

Für wichtige Aufgaben in den beiden Bereichen werden keine Stellen geschaffen sondern Ehrenamtliche gesucht (arbeiten umsonst und übernehmen die Haftung).
Bundeswehr half lange nicht, weil nicht klar war, wer die Kosten dafür übernimmt.

Das ist keine Epidemie-Bekämpfung. (Pandemie ist weltweit - weltweit können wir eh nichts nur hier vor Ort bekämpfen.)

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