Kommentare

Ich hoffe das

Ich hoffe das Schleswig-Holstein sein Konzept umsetzt.

Viele Konzepte für einen Fahrplan

Ein wichtiger Bestandteil des Fahrplans könnte sein , endlich , ja endlich mal an einem Seil zu ziehen und die Überraschung wäre auch noch am gleichen Ende zu ziehen !
Damit hätte ja niemand gerechnet und dann könnte es aber funktionieren.

Wo sind die Massen-Schnell-Tests

Was in der Öffnungsdebatte fehlt, sind die Massen-Schnell-Tests.
U.a. Österreich macht es vor. Wieso geht das in D. wieder gar nicht ?

Richtig ist doch nur, wer NICHT-Corona-Infiziert ist, kann uneingeschränkt am Leben teilnehmen.
Dazu müssen den Menschen die Schnell-Tests seitens des Bundesgesundheitsministeriums zur Verfügung gestellt werden.

Dann ist doch eine Schritt weise Öffnung gar kein Problem mehr.

Zuerst die Schulen/Kitas:
Leute die hier arbeiten müssen oder Schülerin/er (ggf. auch Kinder in der Kita) sind, müssen einen negativen Schnell-Test vorweisen.

Und damit die Infektionen am Arbeitsplatz reduziert werden, müssen ALLE Unternehmen/Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet sein, dafür - strikt - Sorge zu tragen, dass nur die - negativ - getestete Belegschaft an den Arbeitsplatz/Wirkungsbereich gelangen kann. Dazu gehört auch externes Personal.

Und morgen sitzen sie wieder

Und morgen sitzen sie wieder 10 Stunden beisammen um sich auf gar nichts Einheitliches zu einigen.
Außer das sie Candycrush spielen.
Gibt es bezüglich der Öffnung von Kigas und Schulen denn schon Vollzugsmeldungen, dass die gestern vorgestellten Voraussetzungen erfüllt sind? Ausstattung mit Masken, Tests, Lüftungsanlagen in den Schulen!
Wahrscheinlich aus keinem einzigen Bundesland.

Wieso Angst vor den Mutanten

Wie bekannt sein muss, haben sich viele Menschen seit dem 1.1.20-dato. mit Corona infiziert. Viele Betroffenen haben es gar nicht gemerkt, und haben dennoch am Leben teilgenommen und sind ggf. zur Arbeit gefahren oder waren einkaufen (usw.).

Damit hat eine große Menge an Menschen mittlerweile Anti-Körper gebildet.

Und wie auch bekannt sein muss, kursieren in der EU mittlerweile tausende verschiedenen Mutanten.

3 davon seien besonders gefährlich, weil sie viel mehr infektiös seien.
Und nun hat die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen Panik, dass - ausgerechnet diese 3 - alles kaputt machen ...

Und was ist mit den anderen tausenden Mutanten, welche in der EU schon seit Zeit geraumer kursieren ?

Für welche Fläche gilt die Stufe?

für den Hotspot,für einen Betrieb, für Stadtteile, für eine Stadt, für den Kreis, für den Teilstaat, für das ganze Land, auch für inlandsgrenzüberschreitende Regionen, auch für auslandsgrenzüberschreitende Regionen? Die eventuellen Stufenverschärfungen sollen ja schließlich auch eine möglichst vollständige regionale Wirkung erbringen. Wer bewertet und wie, welche Stufe für welche Fläche den größten Erfolg erbringt? Ich habe für diese Frage kaum Überlegungen gelesen, aber ich halte sie für genauso wichtig wie die Härtegrade der Stufen.

@16:06 von nie wieder spd

"... Ausstattung mit Masken, Tests, Lüftungsanlagen in den Schulen! Wahrscheinlich aus keinem einzigen Bundesland ... "

Da wieder kein Bundesland was zu Stande gebracht hat, muss jetzt der Bundesgesundheitsminister mit seiner Crew im Bundesgesundheitsministerium jetzt schnell und ganz klar sagen, was er alles beschafft hat, und was abholbereit auf dem Lager ist.

Im Meeting muss er das alles sagen:
Wie viele Masken, Schnell-Tests und welche, und auch die Lüftungsanlagen müssen vorhanden sein.
Alles das sind Geschenke an ALLE Bundesländer.

Und das muss so lange gehen, bis die Bundesländer selber so weit und in der Lage sind, das Material zu beschaffen und auch zu lagern.

Wann soll eigentlich...

der richtige Zeitpunkt sein, um über Lockerungsszenarien zu sprechen, wenn nicht im Vorfeld? Irgendwann sagen "Mensch, guck' mal, da hätten wir ja schon vor 3 Wochen was machen können" erscheint mir wenig zielführend.

Der Abwärtstrend bei den Zahlen ist erkennbar und fortlaufend, da ist jetzt GENAU der richtige Zeitpunkt, um sich zu überlegen, unter welchen Bedingungen man weelche Maßnahmen wieder zurückfährt. Das heisst ja nicht, dass automatisch in dem Moment, wo man darüber diskutiert, dass auch direkt so umgesetzt wird. Aber ienen fertigen Plan in der Schublade zu haben, sollte hilfreich sein.

Wäre es übrigens in die andere Richtung, Verhängung von Maßnahmen ab wann und wie, auch gut gewesen, hat man aber versäumt und ziemlich in den Tag hinein gelebt und entschieden. In S-H gibt es bereits Landkreise mit Inzidenzen unter 20, die müssen endlich mal erfahren, wie es weitergeht, wenn man die Menschen nicht verlieren will...

@16:11 von sikgrueblerxyz

"... Für welche Fläche gilt die Stufe ... Wer bewertet und wie, welche Stufe für welche Fläche den größten Erfolg erbringt ... "

Ja ... das soll ja erst noch mittels Rätzel der ganze große Wurf im laufenden Jahr werden.

Das wird Alles noch geübt ...

Weitere Milliarden für

Weitere Milliarden für Impfstoffe.

Warum wird die Entwicklung/Erforschung neuer Medikamente nicht massiv vorangetrieben?

@16:27 von traurigerdemokrat

"... Warum wird die Entwicklung/Erforschung neuer Medikamente nicht massiv vorangetrieben ... "

Corona mutiert so schnell, dass dann nur noch geforscht werden kann.

Eine Produktion kann so schnell nicht anlaufen.
Denn erst muss geforscht muss, und dann sind die Anlagen umzustellen.

Aber bis dahin ist Corona schon wieder viel fach hundert fach mutiert ...

Und dann muss erst mal wieder geforscht werden ...

Alles wirklich wichtig, aber...

Natürlich müssen die Konzepte zum Herunterfahren der Coronamaßnahmen ausgiebig diskutiert werden. Ebenso wie es über den aktuellen Inzidenzwert viel zu diskutieren gibt. Da kann der coronabedingte Exporteinbruch natürlich nicht unkommentiert bleiben, nachdem wir bereits über Impfstoffe und Schulöffnungen in der Pandemie wahrlich mehr als ausgiebig diskutiert haben. Zwischenzeitlich dürfen wir auch schon mal darüber diskutieren, welche exklusive Sicht auf Corona Herrn Söder zu seinen Entscheidungen veranlasst. Alles, alles wirklich extrem wichtig.

... aber derweil rauscht der verbliebene Rest des Lebens fast komplett unkommentiert an uns vorüber, obwohl es so unwichtig auch wieder nicht sein kann. Worüber sollten wir sonst eigentlich ohne Corona diskutieren?

Ich bin dann mal raus.

Lassen wir uns morgen

überraschen was die Damen*Herren mal wieder vereinbaren.
Wenn die Sitzung beendet ist kocht der eine oder andere sein eigenes Süppchen.
Bei uns in BAWÜ wird wohl sicher verlängert bis Ende Februar, Kitas Schulen hoffentlich öffnen. Ob Konzepte zum Schutz der Kinder und Jugendlichen erarbeitet und umgesetzt wurde mag ich nicht einschätzen. Sicher ist das man die Ausgangssperre ab dem 14.2. aufhebt, bleibt abzuwarten wie es sich entwickelt.
So langsam geht einem dieser Lockdown auf die Nerven, auch andere Menschen werden recht schnell aggressiv. Weilen wir der Dinge, die noch kommen.

16:27, traurigerdemokrat

>>Weitere Milliarden für Impfstoffe.

Warum wird die Entwicklung/Erforschung neuer Medikamente nicht massiv vorangetrieben?<<

Sie können sich nicht vorstellen, daß man beides tut?

@ sikgrueblerxyz (16:11): Verschärfungen sind Gift für das Land

hi sikgrueblerxyz

Die eventuellen Stufenverschärfungen sollen ja schließlich auch eine möglichst vollständige regionale Wirkung erbringen. Wer bewertet und wie, welche Stufe für welche Fläche den größten Erfolg erbringt?

Jede weitere Verschärfung bringt unser Land um!! Es muss Schluss sein mit Verschärfungen!! Jede weitere Verschärfung ist Gift für unser Land. Der Kurs muss umgekehrt werden zu Lockerungen!!

@ Renamed User (16:22): Exakt wie Sie sehe ich das auch

hi Renamed User

Exakt wie Sie sehe ich das auch:

der richtige Zeitpunkt sein, um über Lockerungsszenarien zu sprechen, wenn nicht im Vorfeld? Irgendwann sagen "Mensch, guck' mal, da hätten wir ja schon vor 3 Wochen was machen können" erscheint mir wenig zielführend.

Der Abwärtstrend bei den Zahlen ist erkennbar und fortlaufend, da ist jetzt GENAU der richtige Zeitpunkt, um sich zu überlegen, unter welchen Bedingungen man weelche Maßnahmen wieder zurückfährt. Das heisst ja nicht, dass automatisch in dem Moment, wo man darüber diskutiert, dass auch direkt so umgesetzt wird. Aber ienen fertigen Plan in der Schublade zu haben, sollte hilfreich sein.

Wenn man sich die Simulationen anschaut, sind wir Ende März raus, wenn Merkel es nicht wieder kaputt macht. Und ab Ende März müssen Lockerungen kommen.

@ 0-Panik (16:36): Next-Gen Impfstoff ist unterwegs

@ 0-Panik

Oder siehe das hier von Curevac:

tinyurl.com/4dl84kx6
RTL: CureVac entwickelt "NextGen"-Impfstoff - was bedeutet das? 04. Februar 2021 - 7:54 Uhr

"Next Generation"-Impfstoff gegen Mutationen

Das Biotechunternehmen Curevac will zusammen mit dem britischen Pharmakonzern Glaxosmithkline (GSK) Covid-19-Impfstoffe der nächsten Generation ("next generation mRNA vaccines") entwickeln. Die sollen sich vor allem gegen die Mutationen richten, von denen es in Zukunft regelmäßig neue geben wird. Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor Hygienezentrum Bioscientia schätzt ein, ob diese weiterentwickelte Impfung gegen die Mutationen helfen kann

Umso entscheidender ist dann die Weiterentwicklung des Impfstoffs. Der Corona-Impfstoff des deutschen Unternehmens CureVac ist noch gar nicht auf dem Markt, da arbeitet das Unternehmen bereits an einer Weiterentwicklung.

Von daher: es hat sich auscoronert!

16:39 Demokratieschützer, nicht das ganze Land:

Wenn ich den Grundgedanken der Stufenpläne richtig verstanden habe, soll das Konzept ja nicht nur Verschärfungen, sondern auch Lockerungen für weniger gefährdete Regionen beinhalten. Das wäre doch auch in Ihrem Sinne.

Gefährliche Kakophonie!

Die Mutationen sind erst seit Kurzem mit steigender Tendenz in Deutschland im Umlauf. Und alle wissen inzwischen, dass die Ansteckungsgefahr der mutierten Viren um ein vielfaches höher ist, wie gerade das jüngste Beispiel bei der Fa. Würth zeigt. Es macht also überhaupt keinen Sinn, im Augenblick Rosinenpickerei zu betreiben. Weder für Friseure, Kitas und Schulen noch für sonstige Dienstleistungen ist die Zeit reif für Öffnungen. Jedenfalls für mindestens weitere 2 bis 3 Wochen. Und schon gar nicht ist verständlich, warum körpernahe Dienstleister öffnen sollen, die Gastronomie mit ausgeklügelten Hygienekonzepten aber nicht!

@ Wolfgang E S 16.43

"....ohne uns einschränken zu müssen?"
Ich glaube, es ist NOT-wendig Begriffe wie "Einschränkungen", "Verzicht" usw. zu hinterfragen und zwar im Hinblick auf Solidarität, Verteilungsgerechtigkeit und auch
auf das Alltägliche. Vielleicht werden dann
Einschränkungen zu Befreiung, Verzicht zu Gewinn?

@16:53 von Demokratieschue...

Ganz tolle Meldung.
Ist bekannt.
Und wann kommt der tolle Impfstoff auf den Markt ?
Gibt es schon Impftermine für diesen ImpfStoff ?

@16:27 von traurigerdemokrat

//Warum wird die Entwicklung/Erforschung neuer Medikamente nicht massiv vorangetrieben?//

Dazu gibt es auch(!) im Internet jede Menge an Information.

z.B. in der Apotheken-Umschau:

***Derzeit laufen die Forschungsarbeiten weltweit auf Hochtouren, um Medikamente zur Behandlung einer Covid-19 Erkrankung zu finden. Hierfür kommen auch viele Medikamente zum Einsatz, welche bereits von anderen Erkrankungen bekannt sind. Somit müssen die Forscher meist nicht bei null anfangen. Wahrscheinlich wird es aber nicht "das eine Medikament" geben, da eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (Sars-CoV-2) sehr unterschiedlich verlaufen kann (siehe hierzu auch Phasen einer Covid-19 Erkrankung). Daher wird bei der Testung neuer Medikamente auch berücksichtigt, in welcher Phase sie am besten zum Einsatz kommen könnten.***

Zur Förderung siehe bitte hier:

https://www.bmbf.de/de/neues-foerderprogramm-zur-covid-19-arzneimittelen...

@16:53 von Demokratieschue...

//Von daher: es hat sich auscoronert!//

Ihr Wort in Gottes Ohr. Bleibt die Frage: Wann?

16.39 Uhr Demokratiesch

Jede weitere Verschärfung bringt unser Land um!! Es muss Schluss sein mit Verschärfungen!! Jede weitere Verschärfung ist Gift für unser Land. Der Kurs muss umgekehrt werden zu Lockerungen!!

Richtig ist das jede Verschärfung Geld kostet, welche auch wieder erwirtschaftet werden muss. Das ist das größte Gift für das Land.
Lockerungen am besten ab dem 15.2. wäre Ihnen sicher recht, denke ich mir.
Sollten nach geraumer Zeit die Zahlen durch die Decke schießen, müsste man alles schließen auch die Industrie was dann?

@16:41 von Demokratieschue... @ Renamed User

Auch ich stimme @ Renamed User zu, aber

//Wenn man sich die Simulationen anschaut, sind wir Ende März raus, wenn Merkel es nicht wieder kaputt macht.//

Frau Merkel hatte bisher mit allen Warnungen und Mahnungen Recht gehabt. Sie selbst hat da gar nichts kaputt gemacht. Das waren eher ein paar Ungezogene in der Minister-Kita.

Sehe ich auch so @16:58 von Südstaatlerin

>>>Es macht also überhaupt keinen Sinn, im Augenblick Rosinenpickerei zu betreiben. Weder für Friseure, Kitas und Schulen noch für sonstige Dienstleistungen ist die Zeit reif für Öffnungen. Jedenfalls für mindestens weitere 2 bis 3 Wochen. Und schon gar nicht ist verständlich, warum körpernahe Dienstleister öffnen sollen, die Gastronomie mit ausgeklügelten Hygienekonzepten aber nicht!>>>

Da haben Sie wirklich recht! Der Preis für das jetzige Absinken der Infektionszahlen war und ist sehr hoch!
Der "Erfolg" ist ein zarter und kann schnell Zunichte gemacht werden!

Es gibt einen Plan?

Bodo Ramelow hat also gesagt: "Der Stufenplan sei auf die nächsten Monate ausgelegt - ein "klar orientierter Fahrplan bis Ostern"."
Dann würde es mich freuen (und da bin ich bestimmt nicht der einzige), wenn ich etwas über diesen Plan erfahren könnte...

Corona-Lockerungen?

Das Original-Virus mutiert wie verrückt.

Einen geeigneten Impfstoff zu finden wird schwerer- die derzeitigen werden nicht ausreichend sein.

Wenn jetzt gelockert wird, werden Zügel bald wieder angezogen werden müssen.....das schafft noch mehr Frust.

Da das Virus nicht mehr verschwinden wird, muss die Wirtschaft auf Dauer heruntergefahren werden und rd. 83 Mio. Menschen in Deutschland einen längeren/langjährigen Lockdown tolerieren.

Oder wir kehren ab sofort wieder zur früheren Normalität zurück, was ich befürworte: Keine Masken, kein Abstand und wir leben unser Leben!

@Demokratieschue... - 16:41

"Wenn man sich die Simulationen anschaut, sind wir Ende März raus, wenn Merkel es nicht wieder kaputt macht."

Schon seit Monaten klar:
Bei Virologen heißt das Virus Covid-19 und in Ihrer Community Angela Merkel.

"Und ab Ende März müssen Lockerungen kommen."

Und wenn nicht...?

@17:03 von Wohlergehen @ Wolfgang E S 16.43

//Ich glaube, es ist NOT-wendig Begriffe wie "Einschränkungen", "Verzicht" usw. zu hinterfragen und zwar im Hinblick auf Solidarität, Verteilungsgerechtigkeit und auch auf das Alltägliche. Vielleicht werden dann
Einschränkungen zu Befreiung, Verzicht zu Gewinn?//

Klingt schön und mag für Teilbereiche (Konsum) stimmen. Für Besuchsmöglichkeiten von kranken Angehörigen sind aber Wörter wie "Einschränkungen"und "Verzicht" nicht einmal stark genug. Für sehr viele kleine Kinder und Schüler sicher auch nicht zutreffend.

Im Hinblick auf Solidarität und Verteilungsgerechtigkeit fürchte ich eher, dass Corona nicht ausreicht, um hier zu einer Besserung zu gelangen.

es ist doch gut und richtig....

wenn jetzt schon frühzeitig über Lockerungskonzepte nachgedacht wird - allerdings darf das nicht dazu führen dass jetzt zu schnell über alles gemeinsam nachgedacht wird - an Schulen und Kitas muss ganz bestimmt als erstes gedacht werden

Herr Ramelow noch am 5. Januar zu den Sterbezahlen in Thüringen

Folgendes sagte Bodo Ramelow im Deutschlandfunk am 5. Januar: „Wir haben lange Zeit gedacht, dass wir in Thüringen auf der Seite der Glückseligen gewesen sind, aber da muss ich zugeben, dass ich mich getäuscht habe“. Auch er selbst habe sich Ende Oktober zu sehr von Hoffnungen leiten lassen und vor Weihnachten in Thüringen zu sehr gelockert. Dazu seien die Infektionszahlen jetzt viel zu hoch. In den letzten 24 Stunden habe es 56 Verstorbene in Thüringen gegeben. „Diese Zahl lässt mich demütig werden“, sagte der Ministerpräsident.
Und jetzt, vier Wochen später? Alles vergessen Herr Ramelow?
Oder möchte er dieses Mal die Beschlüsse dahingehend beeinflussen, dass nicht nur er alleine der Buhmann ist, sondern dass alle zusammen ein Hochschnellen der Infektionen zu verantworten haben? Ich hoffe, die anderen Ministerpräsidenten sind vernünftiger.

Am 09. Februar 2021 um 16:21 von 0_Panik

Tja, so lange Sie noch nicht Mitglied des Krisenstabes sind und "denen" mal klarmachen, wie der Hase läuft, wird das nix!
____________________
Und egal, wie oft Sie hier Ihre Forderungen in ermüdender Art und Weise vortragen, wird sich nichts ändern.

Ein Praxisbeispiel...

... als früherer Firmenchef: Wenn ich in meinem Unternehmen ein umfassend gravierendes Problem hatte, wurde das zwar mit allen Filial- und Abteilungsleitern beraten und Lösungsvorschläge diskutiert (eventuell unter Hinzuziehung externer Berater), aber entschieden habe am Ende ich selbst, und zwar allgemeinverbindlich als Gesamtverantwortlicher. Das schafft für alle Klarheit, Handlungssicherheit und Vertrauen zur Geschäftsführung... Dieses Procedere war zwar in meiner aktiven Zeit (bin heute "nur noch" Seniorchef) nur ein Mal nötig (1992), und war erfolgreich. Rückblickend wäre mir aber nie in den Sinn gekommen, jedem Filial- und Abteilungsleiter eine eigene Problemlösung je nach individuellem Interesse zu gestatten...
_
Genau so (individuell je nach Parteieninteressen) läuft es aber derzeit in DE in der Coronakrise. Das aber ist nur möglich, weil die Verantwortlichen davon ausgehen können, daß die "Firma" DE nicht konkurs gehen kann und man selbst schadlos bleibt...

Am 09. Februar 2021 um 16:27 von traurigerdemokrat

Warum wird die Entwicklung/Erforschung neuer Medikamente nicht massiv vorangetrieben?
_________________

Sie können ganz sicher sein, dass daran geforscht wird. Man wird aber nicht täglich Berichte dazu finden, wenn es nichts bahnbrechendes zu berichten gibt.
Das ist neben Impfstoff die grosse Herausfordeung der Pharmafirmen, die sich das aber mit Sicherheit sehr gut bezahlen lassen werden, was man ja auch verstehen kann.

Nach einem Jahr Pandemie ist

Nach einem Jahr Pandemie ist es ein Armutszeugnis, dass weiterhin auf den Lockdown mit der Gießkanne gesetzt wird. Es war genug Zeit zu erkennen, wo sich die wirklich vulnerablen Gruppen aufhalten und diese zu schützen. Statt dessen werden Millionen Bürger in den wirtschaftlichen Ruin und/oder den psychischen Kollaps getrieben.

Widespruch in Bayern: Schulen dürfen Fussball spielen, Vereine

nicht.
Unser Nachwuchs darf jetzt - endlich - wieder, wenn auch in halber Klasse Schulsport analog machen (Fußball spielen).
Der Verein, der ein ausgefeiltes Konzept entwickelt hatte, darf dagegen immer noch keine Jugendlichen auf den Platz lassen...

ein Fahrplan zu möglichen Freiheiten....

muss natürlich auch das immer noch sehr hohe Infektionsgeschehen im Blick behalten - Schulen und Kitas haben dabei die 1.Priorität und stehen ganz oben, selbstverständlich immer unter der Annahme dass die gefährlichen Virus Varianten dem nicht zwingend entgegenstehen

***Neben der Zahl der

***Neben der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sollen im Vier-Stufen-Plan Thüringens auch regionale Faktoren darüber entscheiden, ob und wie weit die Maßnahmen gelockert werden können. Die Impfquote in einzelnen Regionen etwa oder die Auslastung der Intensivbetten in den Kliniken.***

Die "Auslastung" der Intensivbetten darf KEIN Kriterium sein.
Das Personal dort arbeitet schon viel zu lange an der Belastungsgrenze. Offensichtlich vergisst man schon wieder, dass jeder Covid-19-Patient ein zusätzlicher Patient zum Normalbetrieb ist - ein besonders zeitaufwendiger dazu.

Bitte nicht nach dem Motto: Ach da sind noch Betten frei? Dann müssen wir ja nicht mehr so vorsichtig sein. Es geht nicht um die Betten, sondern um Menschen!

Die Impfquote hingegen kann ein Kriterium sein.

@ Wanderfalke (17:33): Konsequenz wäre Staatspleite!

@ Wanderfalke

Zu Ihrer Frage:

"Und ab Ende März müssen Lockerungen kommen."
Und wenn nicht...?

Dann ist unser Land bankrott! Wirtschaft = tot, Bürger sind pleite, Massenarbeitslosigkeit... Staatspleite!! So schaut's aus. Daraus würde sich eine Banken- und Finanzkriese entwickeln und unser Land ginge den Bach runter...

Am 09. Februar 2021 um 16:41 von Demokratieschue...

Wenn man sich die Simulationen anschaut, sind wir Ende März raus, wenn Merkel es nicht wieder kaputt macht. Und ab Ende März müssen Lockerungen kommen.
_______________
Das verstehe ich nicht so ganz. Frau Merkel kann eigentlich nichts "kaputt machen". Sie kann ohnehin nur Vorschläge machen, Ihre Meinung kund tun und an die Vernunft appellieren. Gesundheit ist Ländersache. Dürfte sich aber langsam herumgesprochen haben.

Wetten, dass..?

Wetten, dass alle Lockerungen der nächsten Wochen schon im März wieder zurückgenommen werden? Das ergibt sich zwangsläufig aus der Tatsache, dass der R-Wert der Mutante B.1.1.7. schon jetzt bei über 1 liegt. Jede Lockerung beschleunigt das Auftreten der 3.Welle nur noch. Das ist einfach eine mathematische Realität!

@ krittkritt (17:42): stimmt exakt - total widersinnig

hi krittkritt

stimmt exakt und das ist total widersinnig. Denn die kleinen Vereine in den Bezirksligen, den Kreisligen und den Oberligen sowie in der dritten Bundesliga wären pleite. Und das geht zu Lasten der heutigen jungen Generationen, darunter den Kindern und Jugendlichen. Die anderen in der erste und zweiten Bundesliga dagegen nicht weil das Milliardenkonzerne sind die zum Teil an der Börse sind.

Von daher:
die kleinen Vereine brauchen Hilfe, nicht die großen börsennotierten Vereine wie FC Bayern, BVB und andere.

wir sehen doch alle...

dass über die Kinderwohlgefährdung vor allem in sozialen Brennpunkten nachgedacht werden muss, dies geht uns doch alle an, immer natürlich vorausgesetzt dass die Mutationen dem nicht zwingend entgegenstehen und die gültigen Hygieneregeln eingehalten werden

Nun ja

Die Frage nach Lockerungen ist mittlerweile mit der Angst vor Mutationen verbunden. Dabei, sagt der Virologe Klaus Stöhr, habe die Variante aus England keinen signifikanten Einfluss.

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Liebe User,

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Denokratieschuh

"Von daher:
die kleinen Vereine brauchen Hilfe, nicht die großen börsennotierten Vereine wie FC Bayern, BVB und andere."
Sehr sinnig. Was glaubst du, wo das Geld für dfl und DFB herkommt? Wer sind die Zugpferde bei Pay Tv und stadionauslastung? Wer spielt im UEFA System Siege, Punkte und siegprämien ein?
Klar, geb den kleinen Vereinen Geld und lasse die angeblichen milliardenvereine darben. Dann hat morgen gar keiner mehr Geld. Dann kommen keine Stars, dann gibts keine Erfolge keine Ausbildung, eine Abwärtsspirale.
Aber klar, geben wir es nur den kleinen.

@17:14 von VictorJara

Ich brauche ein Paar neue Schuhe ,sonst sterbe ich wegen nasser Füße an einer Lungenentzündung . Frisöre sind mir gleich Nagestudios auch . Amazon mag ich nicht , Online Handel ist nicht mein Ding . Ich brauche auch was zum anziehen . Ich bin für eine vorsichtige Lockerung . Wir haben tiefsten Winter . Nicht mal eine neue Jacke kann ich mir kaufen .

Mein Ding ist online bestellen i.d.R. auch nicht. Ein paar relevante Dinge habe ich mir vor dem Lockdown noch kaufen können. Und währenddessen wird vielfach die Möglichkeit zu Käufen an der Ladentür (Bar- oder Kartenzahlung) angeboten. Oder die Ware des örtlichen Händlers wird Ihnen auf Rechnung geliefert. Diese können Sie dann zuhause anprobieren und ggfs. umtauschen. Die Anfrage und Beratung erledigen Sie vorher telefonisch. Viel Erfolg!

Hmm, Es klingt verlockend:

Hmm,
Es klingt verlockend: Landkreise mit sehr niedriger Inzidenz zu öffnen.
Nur: wie kann man verhindern, dass dann aus benachbarten Landkreisen die Infektionen wieder eingeschleppt und hochgetrieben werden?
Ich denke, dass könnte evtl. nur funktionieren, indem man das, was Menschen anlockt, weil es in ihrem Kreis noch nicht möglich ist, auch in den Niedrig-Inzidenz-Kreisen weiter geschlossen hält, sprich: in erster Linie Einzelhandel und Geschäfte.
Sonst gibt es Einkaufstourismus. Man kann einzelne Landkreise nicht rigoros absperren, dass ginge nicht.
Meinetwegen in den entsprechenden Landkreisen die Schulen öffnen und die Kitas. Nebeneffekt: man hätte nach wenigen Wochen endlich einmal deutliche Zahlen über die Auswirkungen von Schulöffnungen, wenn nur dort gelockert wird.
Gibt es in allen umliegenden Kreisen ebenfalls sehr gute Zahlen, dann kann man den nächsten Bereich öffnen, aber: nicht alles, sondern Stück für Stück.
Das könnte ich mir vorstellen.

Lockerungen

Wie wäre es mit einem Stufenplan,
1. Pflegeheime und risikopatienten schützen
2. Schnelltests für alle
3. Impfstoffe zur Verfügung stellen
3.Bei Ausbruch neuer Hotspots, sofort handeln und eindämmen.
5.Maskenpflicht beibehalten, mit strengen Strafen bei Nichtbeachtung
6.Medikamente die Wirksamkeit zeigen, schnell zulassen und verfügbar machen
7. Grenzverkehr überwachen, schnelltests an der Grenze wären ne feine Sache!

Dann würde ich keine Probleme sehen zu Ostern zu lockern.

@Sternenkind 17:57

Zitat Klaus Stöhr gleiches Interview:
"Wir dürfen auf keinen Fall, wie in Irland geschehen, nach einem harten Lockdown wieder alles öffnen und dann steigen die zahlen raketenmäßig wieder an." Wenn man Sätze aus dem Zusammenhang reißt, kann man die Aussage sehr verändern.

Bitte nicht vor 2023

Bitte nicht vor 2023 lockern.
Das erspart mir Urlaubsplanung, Friseurbesuche und Einladungen.
Und 2022 hab ich endlich h wieder meine Metal-Mähne wieder. Ohne dass irgendwer blöd gekukt hätte. Ich werde ca 20000€ in der Kneipe/ Restaurant gespart haben, ohne das ich auf mein Fehlen angesprochene wäre.
Ich finde lockdown super.
Wegen mir könnte das noch 1-2 Jahre so gehen.
Heimwerken? Fehlanzeige.
Einkaufsbimmel? Dafür musste man sich früher Ausreden einfallen lassen.
Heute werde ich danach nicht mal mehr gefragt.
Also, es hat nicht nur Nachteile für Alle.

17.42 mpc10000 1 Jahr und nix dazugelernt

Ich muss Ihnen recht geben.
Giesskannenlockdown unter Aussparung der diversen Bereiche Fabriken, Behörden, Firmen, Handwerk, Produktion, Handel mit Lebensmitten, Drogerien, Apotheken , Optiker, Bank, Post, Metzgerei , Kirche und ÖPNV und Profisport.

Ohne Sinn bleiben andere Läden zu und werden in den Ruin getrieben.
Es ist nicht mehr lustig. Es gibt keine Erklärungen dazu. Studien belegen schließlich , dass dort nicht mehr Infektionen passieren.

Einige werden ruiniert und schultern den Lockdown ganz alleine. Werden arbeitslos, verlieren ihre Existenz.

Dabei wäre mit Schnelltests ein Leben ohne viel Infektion möglich. Kostenlose Schnelltests und ihre Kontrolle überall könnten schnell ein Öffnen ermöglichen.
Der Impfstoff scheint verlorene Hoffnung, bis er anrückt ist das Virus mutiert.

Demokratieschuh

"haut's aus. Daraus würde sich eine Banken- und Finanzkriese entwickeln und unser Land ginge den Bach runter"
Seit Abkehr von der sozialen Marktwirtschaft und der Implementierung des absoluten und brutalsten Kapitalismus, ist das Land längst den Bach runter. Wir befinden uns längst jenseits des Ereignisshorizontes. Der Kapitalismus wird ebenso implodiert , wie Kommunismus oder Sozialismus. Da alle 3 gleich funktionieren: ein paar wenige Reiche/Mächtige haben das Sagen. Der Rest ist unwichtig, soll funktionieren und Gewinne und Steuern abdrücken.
Was mit der Ddr passiert ist, muss i h dir nicht erklären. Wir haben das gleiche Problem. Aber ein wenig mehr Bananen. Immerhin.

Hotspots herausrechnen

Ein zweites, was man machen könnte: ganz offensichtliche Hotspots, wie etwa Ausbrüche in Heimen oder bestimmten Betrieben, die klar und eindeutig zuzuordnen sind, werden aus der 7-Tages-Inzidenz herausgerechnet, indem man die Zahl 1 dafür berechnet. Nach 7 Tagen würden die Infektionen sowieso nicht mehr zur Inzidenz herangezogen, und ein ständiges auf und zu wäre Unsinn. Betriebe schließen bzw. absolutes Besuchsverbot in Heimen anordnen.
So sollte man mMn in solchen Fällen vorgehen.

Gewöhnung an lockdown

Bevor wir weiter den Ruin gewisser Wirtschaftszweige und vieler Existenzen riskieren, nach 1 Jahr müssen wir wissen, wie Ansteckung vermeidbar ist.
Zusätzlich kann der tägliche Schnelltest helfen, nur wer negativ ist, darf zur Schule, zur Arbeit, in Läden Lokale, Kino und Museum, in Urlaub, in ÖPNV und mehr.
Das ist besser als warten bis 2024.
Pläne und kreative Lösungen müssen begleiten. Spahn geht nur auf Verteidigungskurs, er sagt, es kann keinen Plan geben, wir müssen immer hinterherlaufen. Das kann es nicht sein.
Mehr Ideen, ungewöhnliche Ansätze.

Vor Weihnachten hat man bei

Vor Weihnachten hat man bei einer Inzidenz von über 200 einen auf happy family machen dürfen. Und weil es so schön war, direkt noch eine Woche drangehangen. Kinder bis 14 „zählten“ ja nicht. Jetzt, bei einer Inzidenz von 73 wird allen Ernstes darüber nachgedacht, unsere Kinder wieder 3 der Schule entziehen? Was für ein Irrsinn! Nein, das hat mit „hinterher ist man immer schlauer“ lange nichts mehr zu tun. Auch die Mutationen überzeugen mich nicht, weil es, wie Frau Giffey heute sagte, das Kindeswohl gefährdet. Neulich war Frau Merkel im Familieninterview per Videokonferenz zugeschaltet. Wie kann sie nach diesen Schicksalen die Schulen nicht öffnen wollen? Sie wirkte doch so berührt?! Lange war das Dilemma in Heimen zu beobachten. Warum hat man sie nicht geschützt? Da wäre es so nötig gewesen.

@19:03 von harpdart

//Meinetwegen in den entsprechenden Landkreisen die Schulen öffnen und die Kitas. Nebeneffekt: man hätte nach wenigen Wochen endlich einmal deutliche Zahlen über die Auswirkungen von Schulöffnungen, wenn nur dort gelockert wird.//

Etwas in der Art würde ich auch für sinnvoll halten. Immer Schritt für Schritt. Nach jedem Schritt innehalten und genau prüfen. Das Problem dabei: Es geht immer mehr Menschen (z.B den Friseuren) die Puste aus.

@0_Panik 16:21

"Im Meeting muss er das alles sagen:
Wie viele Masken, Schnell-Tests und welche, und auch die Lüftungsanlagen müssen vorhanden sein.
Alles das sind Geschenke an ALLE Bundesländer."

Ihre ewigen Forderungen in aller Ehren. Ich hatte es gestern bereits geschrieben : lt. Statista.com gab es zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 mehr als 32.000 allgemeinbildende Schulen in DE. Berufsschulen excludiert. Wenn jedes Schulgebäude nur 20(?) Klassenzimmef hat, entstünde ein Bedarf von 640.000 Luftreinigungsanlagen. Mal eben nebenan kaufen?

Verbesserungsvorschläge sind per se gut, sollten aber auch konstruktiv und praktikabel sein und nicht mal eben sinnlos in eine Diskussion geworfen.

Bender Rodriguez

Sie müssen doch nicht zum Friseur, Gaststätten, Urlaub, etc. Wer zwingt sie denn außerhalb des Lockdowns dazu?

@harpdart - Vergessen Sie die "Einschleppung"

19:03 von harpdart:
"Nur: wie kann man verhindern, dass dann aus benachbarten Landkreisen die Infektionen wieder eingeschleppt und hochgetrieben werden?"
> Das brauch man gar nicht. Wenn man bei einer Handvoll unerkannter Fälle im Landkreis so tut, als wäre die Epidemie vorbei, dann hat man sie sofort zurück. Dafür braucht es keine einzige Ein- oder Ausreise.

"Ich denke, dass könnte evtl. nur funktionieren, indem man das, was Menschen anlockt, weil es in ihrem Kreis noch nicht möglich ist, auch in den Niedrig-Inzidenz-Kreisen weiter geschlossen hält, sprich: in erster Linie Einzelhandel und Geschäfte."
> Sie denken also, dass Einzelhandel ein Infektionstreiber wäre. Wie kommen Sie darauf?

"Meinetwegen in den entsprechenden Landkreisen die Schulen öffnen und die Kitas. Nebeneffekt: man hätte nach wenigen Wochen endlich einmal deutliche Zahlen über die Auswirkungen von Schulöffnungen, wenn nur dort gelockert wird."
> Solche Zahlen will man gar nicht haben.

@Mika D.

"Ohne Sinn bleiben andere Läden zu und werden in den Ruin getrieben.
Es ist nicht mehr lustig. Es gibt keine Erklärungen dazu. Studien belegen schließlich , das dort nicht mehr Infektionen passieren. "

Ohne Sinn?
Wie erklären Sie es denn, dass nach den Schließungen jener Betriebe, in denen angeblich nicht mehr passiert, die Infektionen deutlich zurückgehen?

17:47 von Demokratieschue.

aber dem klima würde das gefallen. keine flugzeuge, keine autos. die luft wäre rein und man könnte je nach wind , auf essbares gehen

Viel Spielraum für

Viel Spielraum für Lockerungen haben wir nicht. Wenn man die Modelle mit B.1.1.7 oder 351 durchrechnet, müssen wir weiter Maßnahmen aufrecht erhalten.
Worüber man nachdenken sollte, ist, wo wir was ändern könnten.
Mehr Homeoffice, höhere Verkehrs- und Reisebeschränkungen. Schulen nicht öffnen, aber Räume zum Lernen und zur Betreuung schaffen (study halls).
Kleine Geschäfte mit strikter Einlassregelung öffnen. Man kann und sollte hier und da nachsteuern. Das Ziel muss sein: den Gesamt- R-Wert deutlich unter 1 zu halten und die Einschränkungen so zu gestalten, dass sie maximale Effizienz bei möglichst geringer Gesamtbelastung und gleichmäßiger Lastenverteilung aufweisen. Schwierige Aufgabe, aber vom Ziel her klar zu definieren.

Es ist nur noch absurd

Merkel und die MPs scheinen unser GG inzwischen als Kannbestimmung zu betrachten. Eine Verlängerung des bundesweiten Lockdown bedeutet - auch Regionen mit einer Inzidenz von deutlich unter 50 sind weiter davon betroffen. Das allerdings ist weder als zwingend, noch als verhältnismäßig darzustellen.
Weil es ist immer noch so - der Bürger muss gar nichts begründen, die Grundrechte sind ohne jede Bedingung einfach da.
Begründen muss die Politik, warum die die Grundrechte lânger einschränken will.
Und da es zu den angeblich so gefährlichen Mutationen keinerlei belastbare Daten gibt, dürfte Merkels Bauchgefühl kaum als hinreichende Begründung gelten.

Lockdown

Wir haben eine Sterbequote von 2,6% aller positiv getesteten Personen. Bei einer so geringen Testquote wie wir sie haben, liegt das Risiko an covid zu sterben deutlich darunter. Wollen wir deswegen die Zukunft unserer Kinder sowohl finanziell siehe Schulden als auch intellektuell und sozial aufs Spiel setzen? Immer weiter auf Kosten der nächsten Generationen wie beim Raubbau an unserer Erde? Wenn wir das bejahen, dann weiter im lockdown bis zum Nimmerleinstag. Damit die Reichen reicher, die Armen ärmer- bisher fast keine Impfung in Afrika, weil die Industrieländer alles kaufen- und korrupte Politiker sich beim impfen verdrängen. Gratulation zur schönen neuen Welt.

@19:10 von Mika D

//Ohne Sinn bleiben andere Läden zu und werden in den Ruin getrieben.
Es ist nicht mehr lustig. Es gibt keine Erklärungen dazu. Studien belegen schließlich , dass dort nicht mehr Infektionen passieren.//

Keine ernstzunehmende Studie kann das belegen. Könnten Sie evtl. eine nennen? Wenn ich z.B. Schuhe kaufe und wenige Tage später bei mir eine Corona-Infektion festgestellt wird, wer will dann bitte wie beweisen, dass ich mir diese Infektion NICHT in diesem Schuhgeschäft geholt habe sondern im Supermarkt, da ich sonst keine weiteren Kontakte hatte.

@19:19 von harpdart

//...absolutes Besuchsverbot in Heimen anordnen.//

Mehr Unmenschlichkeit geht eigentlich nicht mehr. Mit Schnelltests und Einhaltung der sonstigen Regeln sollten Besuche möglich sein. Man muss die Heime allerdings auch personell besser ausstatten, damit die möglichen Schnelltests nicht am Personalmangel scheitern.

@Anna-Elisabeth

"Etwas in der Art würde ich auch für sinnvoll halten. Immer Schritt für Schritt. Nach jedem Schritt innehalten und genau prüfen. Das Problem dabei: Es geht immer mehr Menschen (z.B den Friseuren) die Puste aus."

Ja sicher, dieses Problem sehe ich auch. Aber, in meinem Vorschlag wollte ich versuchen, erste Öffnungen möglich zu machen, die keine Masseneinreise aus anderen Kreisen provozieren würden. Würde man z.B Friseure öffnen, würden vermutlich viele versuchen, aus anderen Kreisen auch zu einem Haarschnitt zu kommen. Obwohl die Friseure den Ansturm dann sowieso nicht bewältigen könnten.
Es ist alles sehr vertrackt, man sollte wie ich finde, vermeiden, der Versuchung zu widerstehen zu viel auf einmal zu lockern, so sehr auch ich mit all jenen mitfühle, die seit Monaten am meisten zu leiden haben.
Ginge es aber schief, wenn man zu schnell vorgeht, dann wäre diesen erst recht nicht mehr zu helfen.
Es ist schlimm, und alle, die entscheiden müssen, sind nicht zu beneiden.

Am 09. Februar 2021 um 19:28 von harpdart

..........Wie erklären Sie es denn, dass nach den Schließungen jener Betriebe, in denen angeblich nicht mehr passiert, die Infektionen deutlich zurückgehen?...........

Ist das so ? Die meisten "Läden" haben doch auf. Immerhin ca. 35000 Lebensmittelgeschäfte und 5000 Drogerien.

Verhältnismäßig

Natürlich ist es verhältnismäßig den Lockdown über alle Regionen aufrecht zu halten,
So lang Corona-Leugner durch die Lande reisen und die Viren verteilen oder mit nehmen und somit auch in saubren Bereichen die Inzidenz hochtreiben und somit Leute krank machen.

Am 09. Februar 2021 um 19:36 von Anna-Elisabeth

Eben, man weiß eben nicht wann und wo man sich infiziert hat. Schuhe sind ein gutes Beispiel, bei uns ist der Real neben dem Deichmann. Schuhe werden nun bei Real gekauft, im Deichmann ist es zu gefährlich, deshalb ist er zu.

Natürlich ist es absurd

Das Home-Schooling ist eine nicht ganz freiwillige Unterstützungsmaßnahme der Eltern für den Staat, damit dieser wiederum die Schulpflicht durchsetzen kann.

Das der Staat sich schlicht geweigert hat, in Firmen den Arbeitsschutz durchzusetzen ist ein Skandal. Das liegt nicht an mangelndem Personal sondern an mangelndem politischen Willen. Denn im öffentlichen Bereich hat man Personal für Kontrollen. Außerdem hat sich der Staat dagegen gesperrt, entsprechende Gesetze zu erlassen die eine Sanktionierung von Betrieben überhaupt erst ermöglicht hätte.

Natürlich sind das keine „Dilettanten“ in der Politik die da unterwegs sind. Es ist noch schlimmer: man entscheidet sich aufgrund von angeblichen „Sachzwängen“ bewusst gegen das Richtige.

19:06 von Zwischendenker

@Sternenkind 17:57
Zitat Klaus Stöhr gleiches Interview:
"Wir dürfen auf keinen Fall, wie in Irland geschehen, nach einem harten Lockdown wieder alles öffnen und dann steigen die zahlen raketenmäßig wieder an."

Wenn man Sätze aus dem Zusammenhang reißt, kann man die Aussage sehr verändern.

Das ist @Sternenkinds übliche Methode.

Anna Elisabeth

Keine ernstzunehmende Studie kann das belegen. Könnten Sie evtl. eine nennen? Wenn ich z.B. Schuhe kaufe und wenige Tage später bei mir eine Corona-Infektion festgestellt wird, wer will dann bitte wie beweisen, dass ich mir diese Infektion NICHT in diesem Schuhgeschäft geholt habe sondern im Supermarkt, da ich sonst keine weiteren Kontakte hatte.

Ich tippe auf Supermarkt.
In einem Schuhgeschäft befinden sich nur wenige Personen. Da braucht man keine Studie.

Grenzsicherung u schnelles Impfen notwendig

Der Bund ist für die Impfstoffbeschaffung u Grenzsicherung verantwortlich. Sphan sagt selbst: „Schnelles Impfen rettet Leben“.

Solange Merkel ihren Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, nicht durch schnelles Impfen umsetzt, sind die Konzepte der Länder auf Öffnung nicht umsetzbar.

@asiko

Wovon genau schreiben Sie eigentlich? Zu keiner der angeblich so gefährlichen Mutationen gibt es eine belastbare Datenbasis. Also raten Sie ebenso wie Merkel, Spahn und Söder.
Allerdings rechtfertigt dieses "Raten" eben keine weitere Einschränkung unserer Grundrechte.

@Krid09 19:33

"auch Regionen mit einer Inzidenz von deutlich unter 50 sind weiter davon betroffen."

Die 50 war auch im Frühjahr schon eine willkürlich festgesetzte Zahl, die von den meisten Wissenschaftlern als deutlich zu hoch erachtet wurde.

"Und da es zu den angeblich so gefährlichen Mutationen keinerlei belastbare Daten gibt, dürfte Merkels Bauchgefühl kaum als hinreichende Begründung gelten."

Es gibt sehr wohl belastbare Daten. Bitte informieren Sie sich!
Die Mutationen sind gefährlicher, weil sie ansteckender sind. B 1.1.7 bspw. um 30-50%. Und es gibt inzwischen auch Hinweise auf eine größere Zahl schwerer Verläufe bei dieser Mutante.

Nelke

Selbstverständlich wird man zu allerlei Unsinn gezwungen. Ich habe es doch beschrieben. Das nennt sich Gruppenzwang, Gesellschaftliche Konvention, Geschäftsordnung,,Arbeitssicherheit, etc.
Aber momentan ist es völlig egal, wie man rumläuft. Ich finde das gut.

Sport für die Jugend ermöglichen.

@18:58 von Bender Rodriguez
Vielleicht eine Art Missverständnis. Es geht in erster Linie darum, Sport wie Fussball, da wo entsprechende Konzepte erarbeitet wurden, zu ermöglichen.
Das Immunsystem und die Gesundheit unserer Jugendlichen leidet unter überflüssigen Lockdown-Maßnahmen.

Was die Millionen-Vereine betrifft, die führen uns vor, wie überflüssig viele Maßnahmen möglicherweise sind.
Die ukrainische Mannschaft hätte nach allen Regeln nach den Tests nicht mehr antreten dürfen. Das Spiel fand statt - und es passierte nichts.
Sind also die strikten Regeln überflüssig?

Furcht

"Für eine Verlängerung des Lockdowns spricht vor allem die Furcht vor einer Mutation" - Videountertitel

*

Angst ist ein schlechter Ratgeber.

@harpdart 19:47

"Würde man z.B Friseure öffnen, würden vermutlich viele versuchen, aus anderen Kreisen auch zu einem Haarschnitt zu kommen."

Was ich mich immer wieder frage: Gibt es wirklich keine Möglichkeit einer befristeten Ausweispflicht für bestimmte Dienstleistungen?
Oder von mir aus generell, um ggf. Tourismus von Hoch- in Niedriginzidenzgebiete zu unterbinden.

@ asimo 19:32

"Viel Spielraum für Lockerungen haben wir nicht. Wenn man die Modelle mit B.1.1.7 oder 351 durchrechnet, müssen wir weiter Maßnahmen aufrecht erhalten.
Worüber man nachdenken sollte, ist, wo wir was ändern könnten.
Mehr Homeoffice, höhere Verkehrs- und Reisebeschränkungen. Schulen nicht öffnen, aber Räume zum Lernen und zur Betreuung schaffen (study halls).
Kleine Geschäfte mit strikter Einlassregelung öffnen. Man kann und sollte hier und da nachsteuern. Das Ziel muss sein: den Gesamt- R-Wert deutlich unter 1 zu halten und die Einschränkungen so zu gestalten, dass sie maximale Effizienz bei möglichst geringer Gesamtbelastung und gleichmäßiger Lastenverteilung aufweisen. Schwierige Aufgabe, aber vom Ziel her klar zu definieren."

Danke für Ihren konstruktiven Beitrag. Schließe mich gerne an, möchte noch ergänzen, dass es für die verantwortlichen der Politik und auch den Virulogen der quadratur des Kreises gleicht, um es allen Intetessensgruppen recht zu machen.

Debatte um Corona-Lockerung...

Konzepte...
Es gebe positive Entwicklungen in der Pandemie führte Ramelow an: Die Fallzahlen würden sinken und mit den Impfungen rücke das Ziel der Herdenimmunität näher. 

###

Man sollte Bedenken, das die Fallzahlen nur die offiziellen Zahlen sind. Die Dunkelziffer dürfte 5 bis 10 mal höher sein. Und eine Herdenimmunität erreicht man nur wenn schnell viele Menschen geimpft werden. Und das soll ja aus bekannten Gründen noch bis zum Spätsommer dauern. Angesichts dieser Tatsachen sind Lockerungen noch zu früh, und der Lockdown wird von der Politik wohl noch verlängert...

@Nelke785 19:21

"Neulich war Frau Merkel im Familieninterview per Videokonferenz zugeschaltet. Wie kann sie nach diesen Schicksalen die Schulen nicht öffnen wollen? Sie wirkte doch so berührt?!"

Das ist der alte Konflikt von Herz und Hirn.

Das Herz sagt, wie furchtbar das für die Kinder sein muss.
Und gleichzeitig sagt das Hirn: Ja, ver... noch einmal, so furchtbar das ist, es muss jetzt leider sein, weil wir sonst das Risiko eingehen, dass es in einem Monat so schlimm ist wie noch nie zuvor.

Leider Gottes gibt es Momente im Leben, wo das Hirn über das Herz siegen muss. Und es vielleicht im besten Fall auch noch schafft, etwas auszuknobeln, damit es doch nicht ganz so furchtbar für die Kinder ist.

Wie herrlich plan- und strukturlos

Stimmt, das V ist nicht weg und eine Mutation kommt näher. Aber es bleibt C., es ist nicht über Nacht Pocken oder Ebola geworden. Und nach wie vor ist die Gefahr von den AKTIV Infizierten abhängig, nicht von den kumulierten oder Inzidenz. Also: Weiterhin AHA+M. Aber vielerorts praktizieren die Leute das, in anderen sind sie verblendet von der Leugnung der Blauen. Auch an der CZ-Grenze grassiert das V noch, eingeschleppt über die Arbeitnehmer von dort. Warum also müssen ALLE, ALLE ind den Lockdown, selbst die, die sich besten halten?? Abstrafen für den Schluder anderer bzw das "diffuse Geschehen" bei der Arbeit?? Sieht so Solidarität aus? 3 Inz-Stufen auf LKR-Ebene: darüber=Verschärfen, Drunter= Lockern. Denn es ist doch handklar, dass eine 3. Welle kommen könnte, egal welchen Inz-Wert wir endlos anstreben. Und vllt kommen die G-Ämter ihrer Tätigkeit wieder mal nach und machen sinnvolle Nachverfolgung und zeitgerechte Quarantäne-Überwachung? Könnte ebenso helfen wie symptomloses Testen.

Wenn man nach einem Jahr nichts besseres

... hat als Schließungen, um die Pandemie bekämpfen, dann wird es auch in 20 Jahren nicht besser werden.

Selbst bei der Spanischen Grippe wütete die 2. Welle im Herbst/Winter von ca. Oktober bis Januar.
Jetzt fing die 2. Welle auch so etwa an und im Januar ging es runter und alle klopfen sich auf die Schultern, dass dass nur wegen der Maßnahmen so sei.

@nachfragerin

"> Das brauch man gar nicht. Wenn man bei einer Handvoll unerkannter Fälle im Landkreis so tut, als wäre die Epidemie vorbei, dann hat man sie sofort zurück. Dafür braucht es keine einzige Ein- oder Ausreise."

Man sollte eben nicht so naiv sein zu denken,dass dann die Epedemie vorbei sei. Deshalb weiter Vorsicht. Einreise würde auf jeden Fall ein höheres Risiko bedeuten, wenn die Menschen aus höher belasteten Kreisen kommen.

"> Sie denken also, dass Einzelhandel ein Infektionstreiber wäre. Wie kommen Sie darauf?"

Es dürfte inzwischen bekannt sein, je mehr Kontakte, desto mehr Ansteckungsgefahr. Geöffneter Einzelhandel im Nachbarkreis zieht mehr Menschen an, also mehr Kontakte, auch außerhalb der Läden.

"> Solche Zahlen will man gar nicht haben."

WEN Sie mit man meinen, weiß ich nicht. Aber es ist dringend erforderlich,dass endlich Klarheit herrscht,was alleine die Schul- und Kitaöffnung für Folgen hat. Bislang steht hier Aussage gegen Aussage.

@19.28 hardpart

Wie das Sinken der Infektionen zu erklären wäre:
es war zum Jahreswechsel alles! 2 Wochen etwa ganz dicht, inklusive der Fabriken und Betriebe, es haben erst im Januar einige große Betriebe wieder die Kurzarbeit aufgenommen. Zumal nun endlich Homeofficepflicht ! für Arbeit und Beruf vorgegeben wurde, da wo es möglich ist.
Desweiteren ist Reisen unmöglich geworden, fast alle Länder stehen als Risikogebiet mit erschwerten Bedingungen.

Wie erklären Sie, dass in seit 1 Jahr durchgängig geöffneten Lebensmittelgeschäften, Bäckereien, Post, Metzgerei, Bank, Arzt, Drogerien, Optiker usw.. kaum Infektionen auftraten?

Und warum dies bei einem Schuhgeschäft, Fahrradladen, Etc. wohl der Fall sein solle?

@Krid01 19:57

"Zu keiner der angeblich so gefährlichen Mutationen gibt es eine belastbare Datenbasis."

Das ist der Stand vom letzten Jahr.
Inzwischen gibt es sehr wohl sehr gute Daten.
Ich habe ein Coronavirus-Update im letzten Jahr gehört, in dem Prof. Drosten sagte, dass man nicht genau sagen könne, woher die rasante Verbreitung kommt, weil die Daten zu schlecht seien. Zufälligerweise habe ich ein paar Wochen später ein anderes Coronavirus-Update gehört, in dem er sagte, dass die Daten, die es inzwischen gibt, sehr gut seien. Und extrem besorgniserregend.

Bender Rodriguez

Selbstverständlich wird man zu allerlei Unsinn gezwungen. Ich habe es doch beschrieben. Das nennt sich Gruppenzwang, Gesellschaftliche Konvention, Geschäftsordnung,,Arbeitssicherheit, etc.
Aber momentan ist es völlig egal, wie man rumläuft. Ich finde das gut.

Davon lass ich mich nicht
beeinflussen. Klingt pubertär. Apropos pubertär- ich werde doch gezwungen- und zwar meine Kinder nicht in die Schule zu schicken.

Die Post-Corona Welt wird anders aussehen

In den Innenstädten nur noch Ketten. Weniger und kleinere Flughäfen. Und eine noch viel größere Abhängigkeit von China.

Da ist es dann schon fast egal, ob es schon „an Ostern“ oder erst „im Sommer“ „Lockerungen“ geben wird.

Staat und Behörden sind 1 Jahr lang ganz gut so über die Runden gekommen. Deshalb finde ich die Debatte jetzt über einen „Fahrplan“ nur lächerlich.

Man sollte lieber mal schauen, dass man das mit dem Impfen auf die Reihe kriegt damit sich nicht bald die kleineren Kinder fragen: „Papa, warum tragen die Menschen in dem Film keine Maske?“

@19:52 von Schweriner1965

//Eben, man weiß eben nicht wann und wo man sich infiziert hat. Schuhe sind ein gutes Beispiel, bei uns ist der Real neben dem Deichmann. Schuhe werden nun bei Real gekauft, im Deichmann ist es zu gefährlich, deshalb ist er zu.//

Wenn mich nicht alles täuscht, wollte man das Anfang Dezember noch verbieten, dass Supermärkte auch Waren außerhalb des täglichen Bedarfs anbieten. Aber dann kam Weihnachten und ich erinnere mich genau, dass ich da schon (auch hier im Forum) gewettert hatte, was da an Waren alles von den Supermärkten angeboten wurde.

Dennoch halte ich Studien, die bei nicht mehr möglicher Kontaktverfolgung, weismachen wollen, zu wissen, wo keine Ansteckung erfolgt, für unseriös.

@krittkritt 20:01

"Die ukrainische Mannschaft hätte nach allen Regeln nach den Tests nicht mehr antreten dürfen. Das Spiel fand statt - und es passierte nichts.
Sind also die strikten Regeln überflüssig?"

Es ist durchaus möglich, dass jemand mit 300 km/h durch eine Baustelle fährt, ohne dass etwas passiert. Und trotzdem ist es richtig, dass wir, gerade in Baustellen, ziemlich strikte Regeln haben.

19:57 von Initiative Neue...

Solange Merkel ihren Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden,
.
Frage: kann man das einklagen ?
wobei
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, ...... und Gerechtigkeit gegen jedermann üben ..

da steht im letzten Teil "üben"
also sie übt noch (im Zweifelsfall)

@Anna-Elisabeth 19:43

Sorry, Anna-Elisabeth, da habe ich mich sehr unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte natürlich Besuchsverbot jeweils nur in einem konkret betroffenen Heim und nur solange bis der Ausbruch wieder unter Kontrolle ist.

@Tada 20:02

""Für eine Verlängerung des Lockdowns spricht vor allem die Furcht vor einer Mutation" - Videountertitel

*

Angst ist ein schlechter Ratgeber."

So pauschal stimmt das nicht.
Ohne Angst hätten wir die Evolution nicht überstanden und wären vor ein paar hunderttausend Jahren ausgestorben.

Angst kann u.U. der allerbeste Ratgeber sein.

@ Krid01

Es gibt in vitro-Tests zur Infektiosität sowie statistische Analysen zur relativen Verbreitungsgeschwindigkeit von B.1.1.7 ggü. dem Wildtyp, z.B.
"https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.12.30.20249034v1.full"

Beide Ansätze kommen zum Ergebnis, dass b.1.1.7 infektiöser ist als der Wildtyp.

19:43 von Anna-Elisabeth

Mehr Unmenschlichkeit geht eigentlich nicht mehr.
.
so sehe ich das eigentlich auch
wobei ich auch nicht verstehe weshalb sich viele Pflegekräfte nicht impfen

@ Anna-Elisabeth 17.33

Ich bezog mich zuerst einmal auf den letzten Satz des Users Wolfgang E S.
Der Konsum beeinflusst ganz wesentlich Solidarität und Verteilungsgerechtigkeit. Aber nicht nur: Um bei Ihrem Beispiel Besuchsmöglichkeiten zu bleiben, bedeutet der "Verzicht" der einen "Gewinn" für die anderen und nach meinem Verständnis dann auch für mich (wenn ich mit meinem Verhalten ernsthaft dazu beitrage, die Infektionszahlen niedrig zu halten, können die Besuche eher wieder möglich werden). Besonders kleinen Kindern kann sehr gut - wenn kindgerecht - vermittelt werden, dass Rücksicht, Abwarten wichtig sind. Zudem ist es gutes Vorbildverhalten, was Empathie und Solidarität fördert - also ein großer Gewinn für das Leben. Aktuelle Beispiele für Zusammenhang Verzicht / Gewinn / Solidarität bieten auch "keine Ferienwohnungen..." und "Mehr Infektionen durch Querdenker-Demos". Ich fürchte, dass SELBST Corona nicht zu der Einsicht führen wird, dass Verteilungsgerechtigkeit (Impfungen) Gewinn statt Verzicht ist.

19.36 Anna Elisabeth - Studie

Eine Studie und Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt, bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zur erhöhten Infektionsgefährdung.
Nach ein Jahr Öffnung der Supermarktketten ist das belegt.
Gerade die Angestellten, die 8 Std. dort verbringen sind nicht durch Infektionen aufgefallen, Kunden wohl durch die kurze Aufenthaltsdauer und entsprechende Maßnahmen sowieso nicht.
Warum sollte ein Schuhgeschäft ansteckender sein als ein Discounter?

Jetzt ist es angebracht

den Lockdown zu verlaengern und einer Mutation keine Chance zur Verbreitung zu geben

Bitte nicht die Fehler vom Februar 2020 wiederholen. Vorsorgen ist allemal besser Als spaeter wieder dem Problem nachlaufen

Am 09. Februar 2021 um 20:02 von Tada

"Für eine Verlängerung des Lockdowns spricht vor allem die Furcht vor einer Mutation" - Videountertitel

Zitat: Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Leichtsinn und Torheit sind Nachbarn.

@19:54 von Nelke785 Anna Elisabeth

//Ich tippe auf Supermarkt.
In einem Schuhgeschäft befinden sich nur wenige Personen. Da braucht man keine Studie.//

Na, bei z.B. Görtz in der Innenstadt kann es auch rappelvoll sein. Aber auch bei nur zwei Kunden im Laden, kann einer von denen Viren verbreiten. Es geht ja bei den Schließungen der Läden ganz allgemein um Kontaktreduzierung. Je mehr Läden geöffnet sind, desto mehr Leute benutzen den ÖPNV, die Parkhäuser, zudem noch Gedrängel in Einkaufspassagen und Straßen.

Herdenimmunität und Mutante

Weil die Herdenimmunität mit fortschreitendem Impfverlauf möglicherweise immer öfter in's Feld geführt werden könnte, möchte ich darauf hinweisen, dass die bisher angeführte Herdenimmunität von 60-70% Durchseuchung nicht mehr gültig ist.

Da B 1.1.7 30-50% ansteckender ist, liegt auch die Herdenimmunität höher.

Mal ganz abgesehen davon, dass noch niemand weiß, ob die Impfung überhaupt zu eier Herdenimmunität führt ...

@ Tada

"Selbst bei der Spanischen Grippe wütete die 2. Welle im Herbst/Winter von ca. Oktober bis Januar.
Jetzt fing die 2. Welle auch so etwa an und im Januar ging es runter und alle klopfen sich auf die Schultern, dass dass nur wegen der Maßnahmen so sei."

Die spanische Grippe ist wenig mit Sars CoV2 vergeleichbar. Die Infektionsdynamik der spanischen Grippe ist deutlich schneller aber auch einfacher zu bremsen. Der Beginn der Infektiosität ist bei der spanischen Grippe recht deckungsgleich mit dem Symptombeginn. Das ist ziemlich schwierig zu modellieren, da sind zu viele Parameter unterbestimmt und verschieden.

KeinPlan

Mit der Aussage, wenn wir jetzt öffnen steigt die Inziden wieder, ob nun bei 1,0, 07 oder 0,5 können wir noch bis Herbst in Karantene sitzen. Die Nullvirusforderung ist eine reine Illusion, das werden wir wahrscheinlich nicht in einem Jahr haben. Wo also sind die Impfstoffe? Wer hat die Verhandlungen vergurkt. Wer hat und übernimmt die Verantwortung. Wir verliehren einen Monat Zeit. Das hektische Nachbestellen ändert an der Tatsache nichts.
Leider haben die Verursacher bis jetzt nicht mal den Fehler eingeräumt, verdrehen Ursache und Folgen.

Am 09. Februar 2021 um 20:14 von Mika D

Zitat: Wie erklären Sie, dass in seit 1 Jahr durchgängig geöffneten Lebensmittelgeschäften, Bäckereien, Post, Metzgerei, Bank, Arzt, Drogerien, Optiker usw.. kaum Infektionen auftraten?

Woher haben Sie diese Erkenntnis?

Stimmt es nicht mehr, dass die weit überwiegende Anzahl der Infektionsquellen unbekannt ist?

Nach all den Monaten..

... der mehr oder wenig sinnvollen Einschränkungen und der unendlichen Diskussionen hier in den Foren, welche mich auch teilweise zum Nachdenken animiert haben, habe ich jetzt eine - wenn auch provokative - Frage an alle:

Stellen Sie sich vor Sie wären verantwortlicher Politiker*in, welche Lösung des Problems würden Sie final favoririsieren um
- die Infektionszahlen sowie die Sterberate und die Überlastung des Gesundheitswesens maximal dauerhaft zu reduzieren
- gleichzeitig Schulen sowie gleichzeitig Restaurants, EZH und Dienstleistungsbetriebe wieder zu öffnen?

Vorschläge werden gerne angenommen.. Soviel vorneweg.. Mit Beschimpfungen der Verantwortlichen und Meckerei werden Sie dieses Ziel niemals erreichen. Also, ich bitte um konstruktive Lösungsvorschläge.

Früher galt es als Unhöflichkeit

Wenn man jemanden nicht die Hand gegeben hat.

Und wie wäre es gewesen wenn man früher maskiert eine Bankfiliale betreten hätte ... :-)

Der Alltag wird auch nach Corona anders bleiben. Beamte gehören zu den Gewinnern der Krise, was den Drang verstärken wird eine solche Laufbahn einzuschlagen. Viele Menschen werden sich beruflich neu orientieren müssen, was die Gesellschaft verändern wird, weil es Lebensläufe verändert.

Wann wird die Pandemie in Deutschland für „beendet“ erklärt? Wird es dieses oder nächstes Jahr oder erst 2024 ? Man weiß es nicht.

Der Staat sollte sich komplett neue Herangehensweisen überlegen. Denn so wie aktuell kann eine Gesellschaft nicht auf Dauer funktionieren. Nicht einmal in autoritären Staaten.

19:52 von Schweriner1965

Eben, man weiß eben nicht wann und wo man sich infiziert hat. Schuhe sind ein gutes Beispiel, bei uns ist der Real neben dem Deichmann. Schuhe werden nun bei Real gekauft, im Deichmann ist es zu gefährlich, deshalb ist er zu.

Nun, es ist nicht weniger oder mehr gefährlich, nur eine Frage, welche Grundversorgung unbedingt aufrechterhalten werden sollte. Und eine Fußgängerzone ist, so eine Intention, deutlich leerer, wenn es nur die Möglichkeit für Ladentürkäufe gibt. (Und wenn dann noch sehr viel Schnee fällt und der ÖPNV deshalb ausfällt, erkennt man die eigene Stadt gar nicht wieder...)

Es ist aber trotzdem vieles nicht gerecht, so wie in Ihrem Beispiel. Als Kunde/Kundin ist man vielleicht froh im größeren Markt auch Kleidung, Spielzeug, Elektronik etc. vorzufinden. Für die Einzelhändler, die nicht regulär öffnen dürfen, möglicherweise schwer nachvollziehbar.

@20:19 von harpdart @Anna-Elisabeth 19:43

//Sorry, Anna-Elisabeth, da habe ich mich sehr unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte natürlich Besuchsverbot jeweils nur in einem konkret betroffenen Heim und nur solange bis der Ausbruch wieder unter Kontrolle ist.//

Danke für die Rückmeldung. Ich schrieb ja kürzlich erst, dass ich hinsichtlich des rigorosen Besuchsverbots auch in Krankenhäusern, ein wenig schizophren bin. Wenn man persönlich von so einem Verbot betroffen ist und mitbekommt, was das anrichtet, ändert sich auch die Sichtweise ein wenig.

@Mika D 20:24

"Warum sollte ein Schuhgeschäft ansteckender sein als ein Discounter?"

Abgesehen davon, dass jeder Einkauf durch Kontakterhöhung das allgemeine Infektionsrisiko erhöht (siehe Anna-Elisabeth 20:26), kann u.U. gerade auch der Schuhladen oder ganz allgemein ein kleiner Laden ein potentieller Superspreaderort sein, weil sein Luftvolumen pro Kunde kleiner und die Lüftungsanlage schlechter als die bei einem großen Discounter ist.

DrBeyer

Leider Gottes gibt es Momente im Leben, wo das Hirn über das Herz siegen muss. Und es vielleicht im besten Fall auch noch schafft, etwas auszuknobeln, damit es doch nicht ganz so furchtbar für die Kinder ist.

Das haben sie sehr schön geschrieben. Doch wenn nicht nur Frau Giffey von Kindswohlgefährdung spricht, dann fühle ich mich gefordert, dagegenzuhalten.

Am 09. Februar 2021 um 20:24 von Mika D

Zitat: Eine Studie und Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt, bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zur erhöhten Infektionsgefährdung.

Ist eine durchschnittliche Infektionsgefährdung demnach vernachlässigbar?

@Möbius 20:33

"Früher galt es als Unhöflichkeit, wenn man jemanden nicht die Hand gegeben hat."

Mir ist klar, dass das nur ein Beispiel sein soll. Aber genauso habe ich als Beispiel die Entgegnung parat, dass ich, weil ich generell abseits von Lebenspartnern oder eigenen Kindern kein Freund körperlicher Nähe oder gar Kontakte bin, mir angewöhnt habe, den Kollegen morgens nicht mehr die Hand zu geben, sondern mich stattdessen vor der Gruppe zu verbeugen. Die (sehr leichte) Irritation über die nicht gegebene Hand wurde nach meiner Beobachtung locker durch den durch die Verbeugung zum Ausdruck gebrachten Respekt ausgeglichen.

Am 09. Februar 2021 um 19:03 von harpdart

Nebeneffekt: man hätte nach wenigen Wochen endlich einmal deutliche Zahlen über die Auswirkungen von Schulöffnungen, wenn nur dort gelockert wird.
Gibt es in allen umliegenden Kreisen ebenfalls sehr gute Zahlen, dann kann man den nächsten Bereich öffnen, aber: nicht alles, sondern Stück für Stück.
Das könnte ich mir vorstellen.
______________
Nach diesem Prinzip hatte ich das Vorgehen im Vorgängerthread auch gepostet.
Unn auch, wenn ich weiss, dass die Mehrheit dafür ist, als erstes die Schulen zu öffnen, bin ich d.M. dass es ein Fehler ist, als erstes dieses grosse System zu öffnen, zumal sich dort leider ( aber auch verständlicherweise ) die Hyg.Maßnahmen schlechter umsetzen lassen. Hoffentlich belässt man es zunächst bei den Grundschulen.

Nachtrag..

... bitte beziehen Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung auch die Variable der Mutanten mit ein..

Mutationen und dann?

Wir werden mit Corona als permanenten Begleiter und mit den Mutationen Leben lernen müssen. Wer denkt das sich ein Land über längere Zeit davor schützen kann, lebt in einer Traumwelt. Die Hoffnungen nur allein auf Impfungen zu setzen ohne einen Plan B zu haben, ist ein gefährliches Spiel mit der Zukunft. Übermorgen kommt vielleicht die Berchtesgaden oder Berlin Mutation..was dann? Lockdown bis zum Staatsbankrott? Ein Öffnungsplan mit Corona gehört erarbeitet.

@Mika D. 20:14

"Wie erklären Sie, dass in seit 1 Jahr durchgängig geöffneten Lebensmittelgeschäften, Bäckereien, Post, Metzgerei, Bank, Arzt, Drogerien, Optiker usw.. kaum Infektionen auftraten?

Und warum dies bei einem Schuhgeschäft, Fahrradladen, Etc. wohl der Fall sein solle?"

Zunächst: Fahrradwerkstätten sind nach wie vor geöffnet.

Es gibt mit Sicherheit auch in den von Ihnen genannten Geschäften Infektionen. Aber niemand kann ernsthaft irgendwelche Daten liefern, wie viele. Genau wie in den Geschäften, die schließen mussten. Es ist nicht korrekt nachverfolgbar.
Das ist ein Dilemma, aber gar nicht anders möglich.
Die Frage ob geschlossen oder nicht, ist letztendlich nur davon abhängig, wie sehr ein Betrieb unbedingt zur notwendigen Grundversorgung benötigt wird.

@20:32 von Opa Klaus

//Stellen Sie sich vor Sie wären verantwortlicher Politiker*in, welche Lösung des Problems würden Sie final favoririsieren um
- die Infektionszahlen sowie die Sterberate und die Überlastung des Gesundheitswesens maximal dauerhaft zu reduzieren
- gleichzeitig Schulen sowie gleichzeitig Restaurants, EZH und Dienstleistungsbetriebe wieder zu öffnen?//

Ich kann nur wiederholen, was ich hier im Forum schon öfters geschrieben habe: Ich möchte mit keinem Entscheidungsträger tauschen. Ich könnte in dieser Position vermutlich nicht einmal mehr schlafen. Allerdings habe ich auch nicht das dicke Fell eines Herrn Spahn, womit ich jetzt wohl genau das geschrieben habe, was Sie partout nicht lesen wollen.

Ein großes DANKE...

An dieser Stelle mal ein großes "Danke" an all die Leute, die ohne Masken und Abstand an Demos teilnehmen, und sich auch im täglichen Leben nicht dran halten, weil ja ihre Grundrechte dadurch sooooo schlimm "eingeschränkt" werden. IHR seid ein nicht unerheblicher Baustein dafür, dass die Maßnahmen verlängert werden. Aber Einsicht wird bei diesen Leuten eh nicht erwartbar sein. Vermutlich kommt dann eh nur das "Argument", dass es ja sowieso immer weiter verlängert würde, weil es natürlich alles eine riesige Verschwörung ist. Da kann man nur noch ungläubig mit dem Kopf schütteln.

Mehr Kreativität bitte

Statt immer nur die gleichen Argumente bei "lockdown vs. lockern" und "wer braucht was am nötigsten" lieber kreative Vorschläge siehe Österreich, wo es mit vorherigem Schnelltest die Erlaubnis zum Friseurbesuch gibt.
(Auch wenn manche das irrelevant finden, nach 2-3 Monaten sieht es ziemlich unseriös aus. Und nicht jeder steht so über diesen Dingen wie Prof. Drosten.) Oder man probiert es mit Angabe von Kontaktdaten; wäre ein Experiment. Läßt sich dann auch wunderbar nachverfolgen....

Überhaupt mal kleinere Dinge ausprobieren, um mehr zu verstehen, wo Ansteckungen stattfinden. Erstaunlicherweise ist der Lebensmittelhandel kaum ein Problem. Das Personal dort ist nicht häufiger infiziert, nach dem was die AOK zu Berufsgruppen und ihren Krankmeldungen feststellte. (Im Gegensatz zum pädagogischen Personal!) Warum sollten Blumenläden oder Buchhandlungen gefährlicher sein? Oder mal versuchsweise schwerpunktmässig einen Hauptbahnhof durchtesten, um zu sehen, ob solche Orte Hotspots sind

@Opa Klaus 20:32

"Vorschläge werden gerne angenommen.. Soviel vorneweg.. Mit Beschimpfungen der Verantwortlichen und Meckerei werden Sie dieses Ziel niemals erreichen. Also, ich bitte um konstruktive Lösungsvorschläge."

Na sowas, da möchte jemand Konstruktives? Nicht schlecht ...

Ich bin ein in gewisser Weise persönlicher Betroffener selbst leichter Lockdowns und habe in meiner Verwandtschaft Menschen, die unmittelbar betroffen sind. Aus dieser Warte heraus würde ich als Politiker tatsächlich alles daran setzen, so viele Menschen wie möglich mitzunehmen, würde ein relativ großes Team zusammenstellen und versuchen, das No-Covid-Konzept in Deutschland einzuführen.
Mir ist klar, dass Deutschland dafür quasi zu einer Insel gemacht werden müsste und einige europäische Verträge und diverse Freiheitsrechte davon betroffen wären.

Da es aber meiner ziemlich festen Überzeugung nach das einzige NACHHALTIGE Corona-Konzept ist, würde ich, wie gesagt, alles daran setzen, das einzuführen.

@ Opa Klaus

1. Sich einig werden, ob es noch um Gesundheitsschutz oder jeglichen Gegenpart des Zielkonflikts geht (Wachstum, Datenschutz, Bildung, Freiheitsrechte)
2. Wenn 1. nicht gelöst wird: Die Verantwortung den Schulen übertragen, Kultusminister in die Amtsstube sperren. Alternativ: Das Schuljahr abbrechen! Lehrer abordnen, Für alle bis 15 Jahre ein Betreuungskonzept durch Studierende erarbeiten, für alle über 15 Jahre ein FSJ, das als Praktikum
dient.
3. Gastro und Einzelhandel öffnen. Wer gegen Hygienekonzepte verstößt, hat fertig!
4. Bestehende Maßnahmen umsetzen und entsprechend sanktionieren.
5. Jede kreative Idee zulassen, interdisziplinäre think tanks fördern

Grüße vom Main

@DrBeyer

Nein, es gibt keineswegs gesicherte Erkenntnisse - es gibt Vermutungen, es gibt erste Studien - eine gesicherte Datenlage sieht klar anders aus. Auch haben wir - Minister Spahn sei Dank - keine Ahnung über den Verbreitungsgrad in Deutschland. Also kommen wir keineswegs über Raten und Bauchgefühl hinaus. Zu wenig um die Grundrechte einzuschränken.

20:03 von DrBeyer @harpdart 19:47

//Was ich mich immer wieder frage: Gibt es wirklich keine Möglichkeit einer befristeten Ausweispflicht für bestimmte Dienstleistungen?
Oder von mir aus generell, um ggf. Tourismus von Hoch- in Niedriginzidenzgebiete zu unterbinden.//

Habe ich auch schon dran gedacht. Ich vermute aber, dass die wieder von irgendwelchen Gerichten kassiert würde. Eine Begründung dafür habe ich allerdings nicht parat.

@harpdart - Ortswechsel und Infektionsketten

20:13 von harpdart:
"Einreise würde auf jeden Fall ein höheres Risiko bedeuten, wenn die Menschen aus höher belasteten Kreisen kommen."
> Und wenn sie aus niedriger belasteten Kreisen kommen, sinkt das Risiko. Im Durchschnitt läuft es auf +/- Null hinaus, weil die Zahl der Infizierten unabhängig von deren Aufenthaltsort ist und das Virus keine Grenzen beachtet.

"Es dürfte inzwischen bekannt sein, je mehr Kontakte, desto mehr Ansteckungsgefahr."
> Ja eben! Wie viele Kontakte man beispielsweise in einem Schuhgeschäft? Und wie wahrscheinlich ist eine Ansteckung, wenn alle FFP2-Masken tragen und den Sicherheitsabstand einhalten?

"WEN Sie mit man meinen, weiß ich nicht."
> Ich meine die Politik. Seit einem Jahr werden Infektionsketten nachverfolgt, aber es gibt bis heute keine verlässlichen Zahlen, wo die meisten Ansteckungen stattfinden. Ich kann mir das nur damit erklären, dass die Politik Angst vor dem Ergebnis hat (ÖPNV, Arbeit, Schulen).

@Opa Klaus 20:32

Weil die Zeichen plötzlich zu Ende waren:

Mir ist völlig klar, wie leicht sich so etwas abends im Sessel in die Tastatur hacken lässt und wie schwer es tatsächlich umzusetzen ist.

Allerdings haben uns andere Länder vorgemacht, dass es geht. Und ohne Quatsch: Ich weigere mich zu glauben, dass wir schlechter als andere Länder sein müssen.

DrBeyer + asimo

Sie sprechen sich ja beide gegen Schulöffnungen aus. In Niedersachsen ist das seit Weihnachten so geregelt:

Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs, Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung an Förderschulen einschließlich Tagesbildungszentren sowie Jugendliche, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, wird unter erhöhten Hygienestandards nach Szenario B Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Den vorhandenen Sorgen Rechnung tragend, wird aber neu die Möglichkeit auf Verzicht zum Präsenzunterricht eingeräumt. (Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium)

Trotzdem steht NS ganz gut mit der Inzidenz da. Ich würde gerne noch die Fünftklässler, die gerade einen Übergang zu bewältigen haben, dazunehmen wollen. Die älteren können je nach Persönlichkeit, familiärer und schulischer Unterstützung natürlich schon viel besser eigenständig lernen.

Am 09. Februar 2021 um 17:47 von Demokratieschue...

„@ Wanderfalke (17:33): Konsequenz wäre Staatspleite!
@ Wanderfalke
Zu Ihrer Frage:
"Und ab Ende März müssen Lockerungen kommen."
Und wenn nicht...?
Dann ist unser Land bankrott! Wirtschaft = tot, Bürger sind pleite, Massenarbeitslosigkeit... Staatspleite!! So schaut's aus. Daraus würde sich eine Banken- und Finanzkriese entwickeln und unser Land ginge den Bach runter...“

Da ist was dran.

Es könnte sein, dass Bankbilanzen durch erhöhte Kreditausfälle Schaden nehmen.

Das ist dann aber auf schlechtes
Risikomanagement-Manager zurückzuführen.

Zu schwache Banken, die den aktuellen Trend verschlafen haben, werden aus dem Markt ausscheiden.
Das ist gut so.

Innovativere Banken werden sich durchsetzen.
Die alte Banken-Generation stirbt aus.

Und, wer kein Smartphone hat, sollte sich besser ein altes, gebrauchtes Auto kaufen.

Am 09. Februar 2021 um 19:19 von harpdart

absolutes Besuchsverbot in Heimen anordnen.
_____________
Ich glaube, die grösste Infektionsgefahr in den Heimen geht neben den Besuchern, die aber ohnehin schon seeehr stark eingeschränkt sind, vom Personal aus und das können Sie nun weder kasernieren noch wirklich kontrollieren. Ich glaube das macht es so schwierig.

@20:23 von Wohlergehen @ Anna-Elisabeth 17.33

//Um bei Ihrem Beispiel Besuchsmöglichkeiten zu bleiben, bedeutet der "Verzicht" der einen "Gewinn" für die anderen und nach meinem Verständnis dann auch für mich (wenn ich mit meinem Verhalten ernsthaft dazu beitrage, die Infektionszahlen niedrig zu halten,...//

Wenn Patient und Besucher getestet mit negativem Ergebnis getestet wurden, ist das Besuchsverbot für niemanden ein Gewinn.

//...können die Besuche eher wieder möglich werden).//

Auf dem Friedhof ist es zu spät!

20:32 von Opa Klaus

«Stellen Sie sich vor Sie wären verantwortlicher Politiker*in, welche Lösung des Problems würden Sie final favoririsieren um
- die Infektionszahlen sowie die Sterberate und die Überlastung des Gesundheitswesens maximal dauerhaft zu reduzieren
- gleichzeitig Schulen sowie gleichzeitig Restaurants, EZH und Dienstleistungsbetriebe wieder zu öffnen?»

Ich als Politiker wäre längst an beide Anstalten des ÖR herantreten, und hätte versucht, auf mind. 2 auf beiden Sendern ARD / ZDF gleichzeitig ausgestrahlte Sendungen hinzuwirken. Beide Sendungen je ± 2 Stunden lang, beide werden moderiert durch von den Sendern ausgesuchte Moderatoren.

Gäste sind Entscheidungsverantwortlich aus DEU + welche aus einigen Ländern in Südostasien. Vorzugsweise aus dem Demokratien TAIW / S-KOR / JAP.

Aus den Runden soll deutlich werden, wie es gelingen kann, durch verständiges Verhalten der Menschen "Inzidenz" niedrig zu halten, ohne andauernd alles mögliche "absperren" zu müssen.

Nur Mitwirkung ermöglicht !

um 20:31 von falsa demonstratio

"Stimmt es nicht mehr, dass die weit überwiegende Anzahl der Infektionsquellen unbekannt ist?"

Das hat noch nie gestimmt. In der Mehrheit der Fälle ist die Infektionsquelle bekannt.

Und zusammegefasst zeigt die Statistik des RKI unverändert, dass der häusliche Bereich ganz weit vorne liegt:

Weil die Einstellung: "Wieso, ich kann es ja gar nicht haben!" eben immer noch Hunderttausende dazu verführt, sich privat zu treffen.
_

um 20:45 von Theo1968

Sie gehen davon aus, dass die Impfstoffe gegen eine Mutation nicht schützen. Das ist falsch. Mutationen ändern nicht nur ein Merkmal, sondern viele. Es wäre schon ein gewaltiger Zufall, wenn eine Mutation resistent gegen die Impfung wäre und dabei gleichzeitig alle anderen negativen Eigenschaften beibehalten würde.

Nach wie vor gilt unverändert, dass wir im Sommer mit Corona durch sein werden; so, wie es seit einem halben Jahr immer wieder vorhergesagt worden ist.

Schluss mit der Panikmache. Suchen Sie sich ein anständiges Hobby.
_

@20.37 Dr Beyer Beispiel

Nehmen Sie die qm Begrenzung pro Kunde.
Kleine Läden dürfen 1-2 Kunden bedienen.
Nehmen Sie einen kleinen geöffneten Bäcker, dessen Lebensmittel gegessen werden und einen großen Schuhladen mit Lüftung im Vergleich. Im übrigen ist im Schuhladen deutlich weniger los als beim Discounter.

Darum geht es mir, willkürliche Schließungen mit der Gießkanne ohne Details zu beachten.
Ohne Begründung. Ohne Hintergrund.

@DrBeyer - Kein Superspreading im Einzelhandel

20:37 von DrBeyer:
"Abgesehen davon, dass jeder Einkauf durch Kontakterhöhung das allgemeine Infektionsrisiko erhöht (siehe Anna-Elisabeth 20:26), kann u.U. gerade auch der Schuhladen oder ganz allgemein ein kleiner Laden ein potentieller Superspreaderort sein, weil sein Luftvolumen pro Kunde kleiner und die Lüftungsanlage schlechter als die bei einem großen Discounter ist."

Für ein erfolgreiches Superspreading braucht es a) einen Infizierten, der ungehindert seine Viren versprüht (Reden, Husten/Niesen, Singen), b) mehrere gesunde Teilnehmer und c) genug Zeit. Nichts davon gibt es im kleinen Laden um die Ecke. Wenn man dann noch die vorgeschriebenen Hygienekonzepte und die Maskenpflicht berücksichtigt, ist das Virus praktisch chancenlos.

Am 09. Februar 2021 um 19:28 von Nachfragerin

"Meinetwegen in den entsprechenden Landkreisen die Schulen öffnen und die Kitas. Nebeneffekt: man hätte nach wenigen Wochen endlich einmal deutliche Zahlen über die Auswirkungen von Schulöffnungen, wenn nur dort gelockert wird."
-------------------------
> Solche Zahlen will man gar nicht haben.
-------------------------
Sie bringen es genau auf den Punkt!
Weil nicht sein darf, was nicht sein soll.
Ich fürchte nur, dass wegen des Druckes, der hier aufgebaut wird, es nicht lage dauern wird, bis der nächste LD kommt. Und dann werden die gleichen Leute jammern, die jetzt auf Gedeih und Verderb auf Lockerungen bestehen.

@20:21 von Sisyphos3 19:43 von Anna-Elisabeth

//Mehr Unmenschlichkeit geht eigentlich nicht mehr.
---
so sehe ich das eigentlich auch
wobei ich auch nicht verstehe weshalb sich viele Pflegekräfte nicht impfen//

Eine meiner beiden Nachbarinnen arbeitet in einem Pflegeheim. Sie erzählte mir vorgestern, dass sie bereits geimpft ist. Das hat nicht nur mich beruhigt, sondern vor allem ihren Ehemann. Die Mutter dieser Nachbarin ist im Januar in einem Heim an Corona gestorben. Die Tochter durfte aber in entsprechender Montur zu ihrer Mutter. Das finde ich richtig.

@ Anna-Elisabeth 20:47

Sehen Sie, ich habe auch absolut keine Idee. Gebe ich zu und nein, ich hatte keinerlei Erwartungen, irgendwas zu hören :-)

@Dr. Beyer

"Angst ist ein schlechter Ratgeber."

So pauschal stimmt das nicht.
Ohne Angst hätten wir die Evolution nicht überstanden und wären vor ein paar hunderttausend Jahren ausgestorben.

Angst kann u.U. der allerbeste Ratgeber sein."

Oh, vielen herzlichen Dank für Ihren Beitrag.
Darauf habe ich lange gewartet, so oft wie dieses Sprichwort hier zitiert wird.
Mir ist nie eine zufriedenstellende Antwort dazu gelungen.

Sprichwörter sind zwar oft zutreffend, aber mindestens genauso oft vollkommen daneben.
Ich wäre als Jugendlicher beinahe mal ertrunken, weil ich meine Angst unterdrückt habe, um dem Gruppendruck zu folgen. Ich wollte ja nicht als Angsthase dastehen. Das habe ich nie vergessen.
Angst kann eben auch ein sehr guter Ratgeber sein, wenn man sie ernst nimmt.

@20.46 hardpart

Interessant, Fahrradläden sind hier zu.

Grundversorgung ist dagegen für Kinder ein paar neue Winterschuhe, gerade bei der jetzigen Wetterlage.

Bestellen bei Amazon kann man auch Drogeriebedarf.

Es fehlt die Begründung. Sie ist willkürlich.

Kirchen offen, Profisport offen, Kinderschuhläden zu, das sind willkürlich festgesetzte Prioritäten.

@ 20:24 von Mika D 19.36 Anna Elisabeth

//Warum sollte ein Schuhgeschäft ansteckender sein als ein Discounter?//

Das habe ich an keiner Stelle behauptet. Wie ich weiter oben schon ausgeführt habe, geht es ganz allgemein um Kontaktreduzierung.

20:43 von DrBeyer

«… mir angewöhnt habe, den Kollegen morgens nicht mehr die Hand zu geben, sondern mich stattdessen vor der Gruppe zu verbeugen. Die (sehr leichte) Irritation über die nicht gegebene Hand wurde nach meiner Beobachtung locker durch den durch die Verbeugung zum Ausdruck gebrachten Respekt ausgeglichen.»

Auch hierzulande nach einem sehr kurzen Zeitraum der Gewöhnung durch andere gar nicht problematisch. Jeder, der schon mal in Asien lebte, oder auch nur im Business mit Asiaten zu tun hatte. Weiß das sowieso als Beschäftigung mit kulturellen Gepflogenheiten, wie Menschen einander begegnen.

Zusätzlich hat es den Vorteil, dass man einer ganzen Gruppe gegenüber gleichzeitig Höflichkeit und Respekt ausdrücken kann. Zweitens hat man es nicht mehr zu tun mit "Berserkern" des Händeschüttelns, die meinen, ihre bärig hohe Position durch Händedruck wie im Schraubstock auszudrücken.

"Latschig weichen" Händedruck gibt es auch nicht mehr.
Und Übertragungsrisiko von irgendwas wird auch geringer.

Am 09. Februar 2021 um 19:33 von Krid01

Begründen muss die Politik, warum die die Grundrechte lânger einschränken will.
Und da es zu den angeblich so gefährlichen Mutationen keinerlei belastbare Daten gibt, dürfte Merkels Bauchgefühl kaum als hinreichende Begründung gelten.
____________________
Dass Frau Merkels Bauchgefühl eine Rolle spielt, glaube ich auch nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Einschätzung von Wissenschaftlern gegebenenfalls auch von Medizinern Gehör findet.
Und selbstverständlich gibt es bereits Daten zu den Mutationen, wenn natürlich auch noch keine, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.
Sie können aber gerne den Gang zum BVerfG gehen. Hält sie niemand von ab.
Ich denke aber, da sind schon Pfiffigere gescheitert. Aber nur Mut !

@ DrBeyer 20.43

Ich liebte das Händeschütteln auch nicht sehr - jetzt habe ich etwas viel Schöneres für mich gefunden: Gegenüber anschauen, Hand hoch (senkrecht), dann zur Faust aufs Herz! Löst manchmal etwas erstaunte Blicke aus - aber wird sicher mit derr Zeit vergehen. Ich bleibe dabei!

Heiliger Geist ...

... schwebe über sie ein. Leider muss ich diese Metapher bedienen, alles andere muss ja zubleiben, dieser Verein darf uneingeschränkt immer und überall offen haben. Tja, alle sind gleich, aber es gibt eben doch hell- und dunkelgrüne? Und es herrscht ein Durcheinander an old-iron Einfällen, die schon letztes Mal unstimmig waren. Vorschläge: Schnelltests, Öffnen und Schließen auf LKR-Ebene (a la Italia) usw. Aber unsinniges Drücken der Inzidenzen bringt nichts: 50 im letzten Lockdown ist nicht vergleichbar mit heutigen 50 - immerhin gibt's mal Masken, so es Impfstoff gibt, scheitert es an der Verteilung und der Reihenfolge? Zu, Zu, Zu heißt es monoton. Fast könnte man vermuten, es regiert sich im Lockdown einfacher. Und behründet wird es mit "diffusem Geschehen". 80%, deren Herkunft man nicht benennen will. Ich sage, das sind die Arbeitsplätze, vllt auch der LKW-Verkehr kreuz und quer durch Europa, von einem Höchst-Inz-Land zum anderen. 14.3. ist Wahl in BW ...

Re Opa

Mutante: Die Universität von Oxford hat zum B 1.1.17 eine sehr umfassende Studie gemacht. Das Ergebnis bei etwas über 1,5 Millionen genommenen Proben zwischen September 2020 und Januar 2021. Das Ergebnis in Kürze: Die Forscher gehen derzeit davon aus, dass sich B.1.1.7 nur geringgradig (um 6%) schneller verbreitet als die klassische Variante, zu keiner höheren Viruslast führt und keine bestimmte Altersgruppe priorisiert.

@Opa Klaus - Nachtrag

7. Allgemeine Impfpflicht bzw. volle Kostenübernahme für Covid-19-Behandlung von nicht Geimpften, außer es liegt ein amtsärztliches Attest vor, das die Nichtimpfung legitimiert

@20:48 von Haki1906

//An dieser Stelle mal ein großes "Danke" an all die Leute, die ohne Masken und Abstand an Demos teilnehmen, und sich auch im täglichen Leben nicht dran halten, weil ja ihre Grundrechte dadurch sooooo schlimm "eingeschränkt" werden.//

Ich fürchte es sind weit mehr Menschen, als jene, die Sie hier ansprechen. Ich hatte mir auf YT Videos, die in den Innenstädten (z.B. Berlin) zwei Tage vor dem Lockdown gedreht wurden, angesehen. Da war noch richtig viel los. Die Leute sagen sich vermutlich: Ist ja die Ausnahme, mache ich ja sonst nichts. Und dieses eine Mal wird schon nichts passieren. Ich MUSS noch Weihnachtsgeschenke kaufen.

Anna Elisabeth

Na, bei z.B. Görtz in der Innenstadt kann es auch rappelvoll sein. Aber auch bei nur zwei Kunden im Laden, kann einer von denen Viren verbreiten. Es geht ja bei den Schließungen der Läden ganz allgemein um Kontaktreduzierung. Je mehr Läden geöffnet sind, desto mehr Leute benutzen den ÖPNV, die Parkhäuser, zudem noch Gedrängel in Einkaufspassagen und Straßen.

Gedrängel? Also rechnen Sie damit, dass die wenigsten so denken wie Sie?

Am 09. Februar 2021 um 20:12 von Tada

Selbst bei der Spanischen Grippe wütete die 2. Welle im Herbst/Winter von ca. Oktober bis Januar.
Jetzt fing die 2. Welle auch so etwa an und im Januar ging es runter und alle klopfen sich auf die Schultern, dass dass nur wegen der Maßnahmen so
_____________
Ah ja, jetzt müssen Sie mir nur noch erklären, warum das für Länder wie Brasilien oder Südafrika nicht zutrifft. Kann also nicht nur mit der kalten Jahreszeit zusammenhängen.
Fakt ist : man weiss immer noch zu wenig und über die Mutationen schon gar nichts.

@DrBayer.@LehrerFrankfurt

Vielen Dank für Ihr feedback. Sehen Sie, genau Ihre Antworten stellen für mich eine Basis für eine sachbezogene Diskussion dar.. Auf dieser sachlichen Basis lohnt sich zu diskutieren. Verunglimpfungen und Besserwisserei helfen uns nicht weiter..

Opa Klaus

ich hatte keinerlei Erwartungen, irgendwas zu hören :-)

Das ist unsportlich;-)

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