Ihre Meinung zu: Corona-Beschränkungen: Die Suche nach einem Öffnungskonzept

8. Februar 2021 - 11:42 Uhr

Übermorgen beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Schnelle Lockerungen erscheinen aktuell unwahrscheinlich. Vizekanzler Scholz fordert ein konkretes Öffnungskonzept.

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Kommentare

@margitt

............Das hieße natürlich auch, dass ein normales Schuljahr 2 Jahre dauert.......

Jetzt habe ich schon in zwei verschiedenen Zeitungen gelesen, das man mit einem Pandemieende 2024 rechnet. Dann müssen die Kinder aber sehr lange zur Schule gehen, bis die fertig sind.

Konzepte

Mal sehen was man sich einfallen läßt. Man rechnet mit einem Pandemie-Ende 2024, so steht es in zwei Zeitungen geschrieben. Wenn das Jahr 2020 maßgebend für unsere Strategie ist, dann gute Nacht.

Söders unwissenschaftliche Maßnahmen.

Die "Maßnahmen" erscheinen willkürlich. Zuerst der einsame Leser auf der Parkbank, von der Polizei vertrieben - da hat sich Einiges gebessert. Aber warum den Sportclub bestrafen, der ein solides Konzept vorlegte, oder den Liftbetreiber, der an der frischen Luft auch noch Abstände garantieren kann?
Oder die Geschäfte, die relativ willkürlich geschlossen sind wie der Blumenladen, in dessen Nachbarschaft der Markt aber Blumen verkaufen darf etc.

es ist doch seltsam....

das in allen in den ÖR-Medien veröffentlichen Stellungnahmen ausnahmslos alle unisono für eine Fortsetzung des lockdowns sind - gibt es wirklich überhaupt keine ganz anderen Stimmen

Alles schon bekannt. Und

Alles schon bekannt. Und dazu die üblichen Sprechblasen. Corona ist aktiv und zwingt uns, inaktiv zu sein. Das ist ganz einfach. Was öffnen bringt, hat ja der erste lockdown gezeigt. Kurz Party und ein längerer lockdown. Da kann man gleich zu lassen.

Welche Lockerungen sollen nun als erstes greifen?

Ich kann nachvollziehen, dass Schulen wieder öffnen sollen, damit die Kinder und Jugendlichen nicht noch mehr hinterherhinken. Dabei sollte hier nicht nur auf die Konzepte in den Schulen geachtet werden, sondern auch auf das Schülerverhalten in Pausen, wie auch vor und nach der Schule.
Richtig gute Konzepte wurden in Sportvereinen mit Individualsportarten erarbeitet, die Senioren, Jugendlichen und Kindern ein Mindestmaß an Bewegung ermöglichen. Das sind psychisch und physisch wichtige soziale Säulen in unserem System.
Das Friseure mit an erster Stelle stehen, kann ich nicht nachvollziehen, da andere mit sehr guten Konzepten nicht berücksichtigt werden. In der Gastronomie und auch in der Beherbergung (Ferienhäuser, Ferienwohnungen) sind Abstand inklusive notwendiger Desinfektion schon praktiziert worden.
Also bitte liebe Regierung, Haare sind ein äußerliches Merkmal, Wissen und physische wie psychische Gesundheit sind Lebenswichtig, entscheiden Sie mit Fingerspitzengefühl!

Einzelhandel öffnen

In solchen kleinen Läden (2-3 Kundinnen/en) ist die Infektionsgefahr gg. 0
Die Hygienekonzepte und Abstandkonzepte bestehen längst.

In Frage kommen als erstes Friseure (sofort öffnen), und auch Änderungsschneiderei, Schuhreparatur, Schuh-Läden, Kleider-Boutiquen, Handy-Läden, Uhren-, Schmuck-, Gold-Ankauf-Verkauf-Läden, usw.

Und das bundesweit.

Termin: ~ nach Ostern, falls möglich auch gerne früher

Grund u.a. :
Die Einzelhändlerinnen/ stehen kurz vor der Pleite. Die Geld-Hilfen vom Bundeswirtschaftsministerium kommen nur sehr zögerlich an.

Die Schulen und Kitas sind sofort zu öffnen.

Eindämmungskonzept

Mittelfristig sind für den weiteren Pandemieverlauf nur zwei Faktoren relevant, nämlich der R-Wert der aktuell ansteckendsten Virusvariante und die Impfwirkung gegen diese. Da der R-Wert der Variante B.1.1.7. im Rahmen der aktuellen Maßnahmen bereits über 1 liegt, können Lockerungen also nur bei gleichzeitigen Verschärfungen in anderen Bereichen stattfinden. Wir befinden uns prinzipiell in genau derselben Situation wie im Spätsommer/Früherbst. In der Summe muss weiter eingeschränkt werden, ansonsten gibt es eine dritte Welle , das ist eine mathematische Gewissheit. In meinen Augen bewegt sich die ganze Diskussion über Lockerungen also in eine völlig falsche Richtung.

„Vergangenheitsbewältigung“ hilft jetzt niemandem weiter

und Debatten über „verschüttete Milch“ daher unverantwortliche Zeitverschwendung (dies zu „Zur Debatte um fehlenden Impfstoff sagte er, die Europäische Union (EU) hätte "mehr bestellen können und auch sollen"“.

Zielführend und damit Gebot politischer Verantwortung ist jetzt in der Tat, schnell aus Fehlern zu lernen und überall dort, wo sich das als im Sinne des Gemeinwesens bzw. aller als nötig erweist schnell in die richtige Richtung „umzusteuern“:
„Die Bundesregierung müsse nun "alles dafür tun, dass die Impfstoffproduktion so weit wie möglich angekurbelt wird" und der vorhandene Impfstoff auch genutzt werde“.

Irgendwie kommen wir nicht weiter

Wir halten den Soft-Lockdown und den richtigen aus, tragen medizinische Masken wo es nötig ist, die Wert sinken aber es reicht einfach nie. Ständig haben wir harte Wochen vor uns, benötigen noch eine Kraftanstrengung und noch eine, aber schaffen irgendwie nichts. Herr Spahn meinte einmal Ende 2021 haben wir es im Griff, jetzt ist wohl 2024 relevant. Ich bin nicht überzeugt das die Bürger so lange mitmachen können und wollen. Ein Lockdown bis Ende des Jahres wäre schon viel.

Di einzelnen Minister sollten

Di einzelnen Minister sollten nicht immer irgendwas "fordern", sondern konkret was vorschlagen oder -- noch besser -- in ihrem Ressort auch umsetzen.

Lockdown endet am 14. Februar

Erschreckend mit welcher Selbstverständlichkeit der Lockdown bereits als Normalzustand betrachtet wird.
Die Politik muss sich nicht für ein Ende des Lockdowns entscheiden, sondern explizit weitere Maßnahmen ab dem 15. Februar beschließen. Und diese sollten jede für sich sehr gut begründet werden, da die Grenze des Erträglichen längst überschritten ist. Ein generisches "Inzidenz noch zu hoch" reicht nicht mehr.
Ich beispielsweise habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass der Einzelhandel geschlossen wird, mit verheerenden Schäden und astronomischen Kosten, ohne dass es irgendeinen belastbaren Nachweis für die Wirksamkeit dieser Maßnahme gibt. Das ist absurd unverhältnismäßig.

Es kann nicht bis 2024 Total Lockdown sein

Daher finde ich Herr Scholz hat Recht.

Begründete vorsichtige Öffnung, da wo es keine Infektionen gibt- im Handel.
Bewiesen durch Lebensmittelhandel, Drogerien, Apotheken uvm.
Somit werden viele Bankrotte verhindert.
Am Handel hängt die Industrie. Nicht zu vergessen.

Des Weiteren geht es um elementare psychisch wichtige Dinge wie Grundschule- es ist erwiesen, dass kleinere Kinder unter 10 nicht die Pandemietreiber sind. Schließung ist nicht haltbar. Wer Angst hat kann freiwillig zuhause bleiben und Homeschooling machen ( bzw, die Eltern ). Desweitern wären Testen Pflicht und Impfen für Lehrer über 50.

Mut zur Wahrheit

Es ist alles in allem eine ernste Situation und ich finde es bedenklich, in der jetzigen Situation schon wieder über Lockerungen nachzudenken. Der Soft-Lockdown im Herbst hat ja schon nichts gebracht und bedenkt man, dass nun die Mutationen auf dem Vormarsch sind, steht zu befürchten, dass es noch lange andauert, wenn man nicht wirklich harte Massnahmen ergreift. Man muss für ca. 3 Wochen wirklich alles dichtmachen und es gehört leider auch dazu, Grenzen zu schliessen und das gehört eigentlich zur Ehrlichkeit dazu, denn man wird ansonsten ja immer wieder irgendwo aus der Welt das Virus einschleppen. Hier ist dann eine obligatorische Hotelquarantäne erforderlich, man sieht ja immer mehr Länder, die das so machen, z.B. auch Australien. Es ist langsam einmal Zeit, von den Ländern zu lernen, die in der Pandemiebekämpfung erfolgreich waren und das war nicht nur China sondern auch andere Länder, wie Australien, Neuseeland oder Vietnam.

Corona-Beschränkungen: Die Suche nach einem Öffnungskonzept...

Es wird also gesucht. Die Corona-Zahlen sind noch ziemlich hoch, aber natürlich wäre für kleine Gewerbetreibende eine Perspektive nötig und richtig.

Auch kaum zu verstehen, daß Friseure und Gastronomie vollständig geschlossen sind, während andere Arbeitsbereiche mit überdurchschnittlichen Infektionszahlen weitermachen können. Ob Paketverteilzentren oder die Fleischindustrie (bis zu 4,8 % der Beschäftigten betroffen).

oberste Priorität muss Bildung sein

Bevor man wieder das anonyme und sehr schwer zu kontrollierende stundenlange bummeln / Schnäppchensuche in Einkaufszentren, Malls und Shoppingcenter möglich macht, muss alles in der Macht stehende getan werden um Schulen und Kitas wieder zu öffnen.

Das man da überhaupt überlegt was wichtiger ist, ist schwer nachvollziehbar.

@11.23 o Panik - Einzelhandel

Eine Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt: Bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zu einer erhöhten Infektionsgefährdung.
Es wurden sogar weniger Infiziert als in der Allgemeinbevölkerung im gleichen Zeitabschnitt.
Bei Schule - Grundschule + Kita gilt dass Kinder unter 10 nicht Infektionstreiber sind.
Da gehe ich mit Ihnen konform.
Auch in Punkto Testen. Das gehört dazu wie Zähneputzen.

11:12 von re al ist

Erzählen sie das mit den Friseuren mal meiner Bekannten. Ständig wird sie nicht nur von Frauen angesprochen nach Haarpflege. Es wäre vielleicht auch anders wenn die November Unterstützungen nicht nur zu 60 Prozent ausgezahlt wären. Die Politik schließt immer gern und schnell, aber bei den Unterstützungen klemmt es. Es hat auch nicht jeder eine Assistentin wie Fr. Merkel , die Hand anlegt bei den Haaren. Zum zweiten sind die Hygienekonzepte sehr gut bei den Friseuren.

Wir kennen das Virus noch ueberhaupt nicht

Insofern sollte man die Konzepte darauf ausrichten, dass man es mit einem immer noch infektioesen Agens zu tun hat, was sich ebenfalls anpasst.

Ich kann da nur zur Vorsicht raten. Vielleicht muss man noch vieles dieser Situation anpassen.

Zu Am 08. Februar 2021 um 11:31 von Ernst Graeber

Es reicht nicht weil wir ständig die Regeln missachten (wir allgemein, nicht Sie persönlich).
Da werden Hochzeiten , Wandergruppen usw. ohne AHA abgehalten.
Und schon geht es wieder von vorne los.

@ zyklop um 11.39 Uhr, Richtig

"Die einzelnen Minister sollten nicht immer irgendwas "fordern", sondern konkret was vorschlagen oder -- noch besser -- in ihrem Ressort auch umsetzen."
So ist es. Ich weiß auch nicht, ob dieses sogenannte "Fordern" nur von den Medien verbreitet wird, oder ob die Politiker das wirklich so sagen.
Es ist doch total sinnlos, etwas zu fordern, was man selbst mitbestimmt. Einfach vorschlagen, verhandeln, absprechen und machen.

Mißverständnisse

Logig hilft anscheinend nicht. Viele, auch Politiker verstehen die Sprechweise mancher Wissenschaftler nicht. Grundsätzlich geht Wissenschaft davon aus, dass es keine Letztbegründung gibt, auch keine abschließende Erklärung. Das ist gut für die Wissenschaft, die sich nie mit der gegebenen Erklärung zufrieden gibt. Mit dem "wir wissen es noch nicht ganz genau" suggerieren sie dem Laien, man könne oder müsse noch nicht handeln. Es scheint dann so, als bestehe ein grundsätzlicher Widerspruch.
Manche Wissenschaftler haben möglicherweise auch nicht den Mut oder die Fähigkeit zu entscheiden, wenn es notwendig isr zu entscheiden und zu handeln. Folgende Sachverhalte sollte man nicht ignorieren: mehrfach massive Infektionswellen nach Lockerungen, Abnahme der Inzidenz nach "lockdown", Ausbreitung infektiöserer Mutanten mit zumindest gleich schweren Verläufen, Schwierigkeit bei Anlaufen der Impfungen, Zunahme der Mutanten bei der augenblicklichen Intensität der Maßnahmen. Jetzt nachdenken!

@ma tiger - Sie haben Recht

"Ich beispielsweise habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass der Einzelhandel geschlossen wird, mit verheerenden Schäden und astronomischen Kosten, ohne dass es irgendeinen belastbaren Nachweis für die Wirksamkeit dieser Maßnahme gibt. Das ist absurd unverhältnismäßig. "

Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt: Bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zu einer erhöhten Infektionsgefährdung.

@11:25 von Esel_85

"... Wir befinden uns prinzipiell in genau derselben Situation wie im Spätsommer/Früherbst. In der Summe muss weiter eingeschränkt werden, ansonsten gibt es eine dritte Welle , das ist eine mathematische Gewissheit ... "

Soweit die Theorie.

Wie wäre denn mal ein Strategie-Wechsel ?

Gut wäre, wenn die Unternehmen/Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet werden, dass die ihre Belegschaft und auch das externe Personal mit Schnell-Tests überprüft.
Die Schnell-Tests müssen (z.B. zu Hause) alle ca. mind. 48Std. - max. ca. 72Std. wiederholt werden. Die Test-Cassette gilt als "Ausweis" und muss bei der Eingangskontrolle vorgezeigt werden und z.B. am Arbeitsplatz erfolgt die Aufschrift mit Datum/Uhrzeit.

An den Arbeitsplatz dürfen nur die Leute gelangen, die einen negativen Test vorweisen können.

11:43 von Mika D

Sie sehen aber das auf jeden der "vorsichtige Lockerungen" fordert gleich jemand folgt der übermäßiges Leid in der Bevölkerung befürchtet. Und auch ich nehme bei den Beiträgen leider keine eindeutige Mehrheit für Lockerungen war.

10:47 von Schweriner1965

>> Man rechnet mit einem Pandemie-Ende 2024, so steht das in zwei Zeitungen geschrieben.
<<

Das kann noch niemand vorhersagen. Sich jetzt auf irgendwelche Zukunftsvisionen zu versteifen, ist nur mühsam und schafft noch mehr Unsicherheit.

Strategie-Wechsel ist gut.

Strategie-Wechsel ist gut. Vielleicht einfach mal in die Expertenrunde vor der MP-Konferenz die Verantwortlichen aus den Ländern zu Wort kommen lassen, die die Pandemie gut im Griff haben. Wenn man schon nicht auf seine eigenen Experten hören möchte. Vielleicht hilft das ja...

eine Illusion

"auch in Pandemiezeiten sicher öffnen" heißt es da im Schulleidfaden.

In Zeiten der wesentlich ansteckenderen Mutationen wird dies eine Illusion bleiben.

Wenn noch nicht einmal alle Lehrer eine Vorbildfunktion übernehmen, wie soll man von den Schülern akribisches Einhalten von Hygiene u. Abstandsregeln erwarten können. Aus erster Hand: ein Lehrer kam zum Unterricht obwohl seine Frau infiziert war!

Fern- /Onlineunterricht muss Lösung der Wahl bleiben. Es gibt genügend Beispiele wo dies mit WebCam gut funktioniert.

Anstatt nach einem ...

... Öffnungskonzept zu suchen, müssen immer neuere Begründungen für eine Verschärfung und Verlängerung her.
Allseits von herrschender Politik und ihr zur Seite stehenden Experten und Journalisten zu hören, zu sehen und zu lesen.
War es im 1. Lockdown noch der R-Wert, der allumfassenste Wert aller Pandemiewerte.
Seitdem dieser beständig unter 1 fiel und die Massentests begannen, rückten die Neuinfektionen und der Inzidenzwert als die entscheidenden Pandiewerte in den Focus.
Als diese beiden beständig nach unten gingen, mussten die Mutationen herhalten, von denen man eigentlich nichts Entscheidens weiß, weil nicht erforscht.
Macht aber nichts, Mutationen werden heute zum wichtigsten Argument für weiteren Lockdown.
In der Realität findet demnach keine Suche nach Öffnung, wie der Artikel suggeriert, sondern das Gegenteil davon, nämlich Verlängerung statt.

@ 11:58 von Ernst Graeber

Ich sehe das auch -aber mangels Optionen und kreativen Lösungen.

Es gibt viele, die wollen es einfach so wie früher.. doch das geht eben nicht, noch lange nicht..bis 2024 gar.

Daher plädiere ich für sinnvolle Massnahmen, möglichst optimale Massnahmen.
Es kann nicht sein, dass Schüler zuhause sitzen, aber Fabrikarbeiter sind zu tausenden in Fabrikhallen.
Dabei wäre es so einfach, morgens Schnelltest und schon geht NORMALES LEBEN überall.
Mit Vorsicht, es gibt schwarze Schafe überall.
AHAL beibehalten.
Testpflicht Kontrolle muss also sein.
Beim Einlass in Schule, in Betrieb,
nun soll aber bitte niemand kommen und sagen, dass das soooo umständlich ist....
Eine Kröte muss man nunmal schlucken.
Der Effekt wäre: wie können leben.

an Panik

Die augenblicklichen Maßnahmen sind gerade dazu in der Lage, die Inzidenz langsam zu senken. Jede Maßnahme, die die Zahl der Kontake erhöht, ist daher nicht richtig. Oder wollen sie einfach mal ausprobieren, wie man eine dritte Welle anfachen kann.

Es ist mir genauso völlig

Es ist mir genauso völlig unbegreiflich, warum man sich keinen Rat von den Verantwortlichen der Länder einholt, die die Pandemie im Griff haben. Die Lösungen sind doch längst entwickelt, einfach zugreifen und los gehts...

@11:51 von kurtimwald

"... Da werden Hochzeiten , Wandergruppen usw. ohne AHA abgehalten.
Und schon geht es wieder von vorne los ... "

Wieso sind denn bei z.B. Hochzeiten und Wandergruppen - immer - einige Leute mit Corona infiziert ?

Und - nur - mit AHA-Regeln+Lüften sind andere EU-Länder auch nicht weiter gekommen.

Es sind Strategie-Wechsel notwendig.
Und das schon seit Anfang Herbst2020.

Vorschläge wurden genügend gemacht.
Aber umgesetzt vorrangig LockDown und AHA-Regeln+Lüften.
Kürzlich wurde die Einreiseverordnung sinnvoll eingesetzt (negative Corona-Tests mind. 48Std. max. 72Std.).

Lockerungen erst dann...

wenn es in Alten- und Pflegeheimen keine Corona-Toten mehr gibt - vorher müssen sich alle solidarisch zeigen

Fehler des Staatshandelns von 2020 auswerten,

bevor neue Handlungspläne aufgestellt werden. Welche Fehler?: Warum wurde der 11er-Lockdown erst mit ca 15000 Infizierten beschlossen, im Frühjahr aber schon mit ca 5000 Infizierten? Warum wurde eine November-Plateauphase von ca 5 Wochen als Erfolg betrachtet, obwohl die Zahl der Coronatoten/ Intensivfälle weiterstieg? Warum wurde im November nach 14 Tagen ohne deutliche Fallreduzierung nicht der Lockdown verschärft? Warum hat niemand Alarm geschrien, als nach Mitte Juni die Zahl der 158 Nullinfektions-Landkreise schleichend alle wieder Infektionen auswiesen, obwohl die schwerere Bekämpfbarkeit einer diffusen flächigen Virusverteilung bekannt ist? Warum wurde für die elektronische Nachverfolgung kein Weg für eine datenschutzsichere und anonymisierte Datenverwertung gefunden? Warum wurden erfolgreiche Coronabekämpfungskonzepte in Rostock und Tübingen nicht in die Bekämpfungsarbeit bundesweit integriert? Warum wurden im Sommer nicht Luftreinigungsanlagen in Kitas und Schulen eingebaut

11:31 von Ernst Graeber

Wann wir alles endgültig wieder "im Griff" haben, weiß weder ein Herr Spahn, noch irgendwelche Medien oder Sie und ich vorherzusagen. Nicht einmal das RKI. Niemand kann ahnen, welche Mutationen noch auftreten können/werden, was für Folgen diese bringen, oder ob der Impfstoff bei allen Mutanten gleich gut wirkt...
Deswegen halte ich es persönlich für indiskutabel, hier das Jahr 2024 in die Waagschale zu legen.

Sind Schulöffnungen wirklich erforderlich

Leitlinien zur Öffnung von Schulen halte ich persönlich für äußerst schwach: mit dem Lüften (schwierig mit der aktuellen Witterungslage) und Schichtmodell ist es für mein Dafürhalten nicht ansatzweise getan. Inzwischen wissen wir ja, dass Kinder ohne Symptome aufzuweisen ebenfalls Träger sein können. D.h. eine Infektion wird mit großer Wahrscheinlichkeit unbemerkt in die Familie getragen, die es wiederum unbemerkt in die Betriebe trägt. Das ist für mich kein Konzept. Warum wird nicht mehr getestet, um mehr verdecktes Infektionsgeschehen zu verhindern? Schnelltests vor jedem Schulbesuch (oder nach jedem Schulbesuch) würden zumindest das Risiko minimieren...

Baumärkte

Ich brauche Material das ich vor Ort aussuchen muß um wichtige Arbeiten zuhause zu erledigen und meine Jungs zu beschäftigen. Wieso die überhaupt zu waren, ist und bleibt mir ein Rätsel. Nachdem die wichtigen Lockdownbeschränkungen ab Mitte Oktober nicht gemacht wurden, sondern viel zu spät erst im Dezember, mit überzogenen Überreaktionen, hätten die auch offen bleiben können, gerade dort gibt es mehr als genug Platz, um "Besucherströme" nach Hyginekonzepten zu steuern.

@ Mika D. um 11.57 Uhr,Untersuchung Handel und Logistik

"Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt: Bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zu einer erhöhten Infektionsgefährdung."

Ich würde gerne lesen, was genau da untersucht wurde. Nur der reine Kundenkontakt im Laden?
Oder wurden auch die Aktivitäten rund um den Einkauf einbezogen? Sind z.B. die Wege der Kunden und Angestellten im ÖPNV, die Nutzung öffentlicher Toiletten (die dann nicht ausbleibt), das Anprobieren von Kleidung ( nacheinander ohne Desinfizierung/Auslüften) ... mit einbezogen?

@11:58 von Ernst Graeber

>> Und auch ich nehme bei den Beiträgen
>> leider keine eindeutige Mehrheit für
>> Lockerungen war.

Ob das evl. daran liegen könnte, daß eine Mehrheit gegen(!) Lockerungen ist? oO

Die beschlossene Inzidenz,

Die beschlossene Inzidenz, die man angeblich noch nachverfolgen kann, ist irreführend. Erstens verfolgt eh niemand das geschehen, zweitens ist das völlig egal, wo man sich ansteckt. Mich hat noch kein Amt informiert.
Dabei ein fast Kontakt, mit einem infizierten. Fast, weil niemand weiß, ob der schon infiziert war, als ich ihn sah. Und da war die Inzidenz noch bei 20.
Wir müssten schon unter 3, damit irgendwas verfolgt werden könnte.

11:41 von ma_tiger

>>Ich beispielsweise habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass der Einzelhandel geschlossen wird, mit verheerenden Schäden und astronomischen Kosten, ohne dass es irgendeinen belastbaren Nachweis für die Wirksamkeit dieser Maßnahme gibt. Das ist absurd unverhältnismäßig.
<<

So zwiegespalten können die Meinungen sein. Ich persönlich hätte, wenn meine Kinder noch schulpflichtig wären, eher die große Sorge eines Bildungsversäumnisses. Der Nachweis für die Wirksamkeit eines Lockdowns im Zentrum der Stadt ist m.E. sehr wohl erbracht. Die entsprechenden sinkenden Inzidenz-Zahlen, die Anzahl der Infektionen und auch der Verstorbenen werden uns doch täglich mitgeteilt.

Regierungsverantwortung statt Fordern

um 11:53 von draufguckerin
@ zyklop um 11.39 Uhr,
//"Die einzelnen Minister sollten nicht immer irgendwas "fordern", sondern konkret was vorschlagen oder -- noch besser -- in ihrem Ressort auch umsetzen."
"Richtig. So ist es. Ich weiß auch nicht, ob dieses sogenannte "Fordern" nur von den Medien verbreitet wird, oder ob die Politiker das wirklich so sagen.//

Sie sprechen mir aus dem Herzen. Es ist inzwischen eine fürchterliche Unsitte, daß die meisten Politiker anstatt ihre Pläne und Handlungen zu kommunizieren, lieber Forderungen in den Raum stellen. Dazu eine bestürzende Verantwortungsdiffusion; gut zu sehen bei der zwar beschlossenen aber stockenden Einführung von SORMAS in den Gesundheitsämtern. Liegts am Föderalismus?

an Ernst Graeber

Bei konsequentem Handel wären wir wahrscheinlich schon weiter. Resignation im sinn "aber wir schaffen irgendwie nichts" ist weder hilfreich noch angebracht. Die schnelle Bereitstellung von wirksamen Impfstoffen, das wenn auch verzögerte Eindämmenn der Infektionswellen, erste Fortschritte hinsichtlich Behandlungskonzepten, das ist nicht nichts. Richtig ist auch, dass das zögerliche Handeln viel Leid ausgelöst und die Problemlage verschärft hat. Was wir uns nicht leisten können, ist eine durch unverantwortliche Zögerlichkeit ausgelöste dritte Welle. Vertröstung mit angeblichen Lockerungskonzepten ist wenig hilfreich und verunsichert nur.

Rat von

Verantwortlichen aus Städten und Ländern wäre sehr sinnvoll.
Es gibt Städte und Landkreise welche längst unter 50 sind, Beispiel Rostock welches gestern Abend im Fernsehen kam. Ein parteiloser dänischer Bürgermeister, hat gute Ideen und eine bemerkenswerte Strategie. Auch in meinem Landkreis liegt der R Wert bei 50, aber Lockerungen sind nicht in Sicht so es das Bundesland will.
Da werden die Damen * Herren am Mittwoch wieder etwas gemeinsam beschließen und am Donnerstag macht jeder wieder was er*sie richtig hält.

Das Problem

Das Problem ist, dass keiner was genaues weiß. Das kann man hier im Forum schon mal sehen. Jeder hat andere Ideen und findet zur Not auch irgendetwas im Internet, irgendeinen Experten oder eine "Studie", die seine Meinung stützt. Jeder hätte gerne etwas anderes geöffnet. Vom Friseur bis zum Baumarkt und jeder ist sich sicher, dass genau seine Tennishalle ungefährlich ist. Sobald man eines öffnet, klagen die nächsten. Gefühlt natürlich. Ich hätte "gefühlt" auch gesagt, dass ein Wanderausflug ungefährlich ist. Aber solange man mit Menschen zu tun hat, die trotz Quarantäneanordnung zur Arbeit gehen, wird das nix.
Zur Bedeutung von Schulen und Kitas findet auch jeder seine Lieblingsstudie.
Und die Impfung? Bis gestern wurden 3,2 Mio. Impfungen durchgeführt, aber 4,2 Mio. Impfdosen geliefert (Quellen: RKI und BMG). Diese Woche kommen weitere 1,5 Mio. Da wäre wohl auch noch Luft drin oder die Zahlen stimmen nicht.
Und bei all dem Zahlensalat sollen PolitikerInnen Entscheidungen treffen.

Wo ist es besonders gefährlich?

Leider haben wir wenig und teils widersprüchliche Erkenntnisse über Orte von Ansteckung. Ziemlich sicher sind aber Lebensmittelgeschäfte nicht besonders gefährlich. Eigentlich erstaunlich, aber es gibt keine Meldungen der Krankenkassen, daß sich Verkaufspersonal besonders infiziert im Gegensatz zu Lehrern und anderen Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten und doppelt so oft diesbezüglich krankgemeldet war.

Auch die Zahlen im Dezember mit Schulschließungen wiesen in die Richtung. Also auch wenn die Öffnung besonders wichtig wäre, kann man sie nicht riskieren. Wie wäre es mit kleinen Geschäften und Friseuren. Österreich erlaubt mit Test den Friseurbesuch.

Südafrika stoppt Impfungen mit AstraZeneca

Diese Meldung
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/
suedafrika-coronavirus-astrazeneca-101.html
sollte die Lockerungsfans mal überdenken.
Wenn jetzt dort die Ansteckungsquote dieser Variante 90 % erreicht hat, und wir nicht mit allein Möglichkeiten die Weiterausbreitung dieses Virus , der auch hier festgestellt wurde,
zu unterbinden, machen wir das Tor für eine neue Welle weit auf.
Da wird dann der Sommeranfang extrem schlimmer als der Herbst Corona von 2020.
Wenn dazu noch die Impfungen nicht mehr gegen diese Variante an Wirksamkeit verlieren,
wird es wohl nicht bei den bisherigen soften Lockdown bleiben.

Verständnismängel an ma_tiger

"Ich beispielsweise habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass der Einzelhandel geschlossen wird, mit verheerenden Schäden und astronomischen Kosten, ohne dass es irgendeinen belastbaren Nachweis für die Wirksamkeit dieser Maßnahme gibt. Das ist absurd unverhältnismäßig". Was genau verstehen sie unter einem "belastbaren Nachweis" oder übernehmen sie nur Formulierungen, die sie selbst nicht verstehen?
Wir könne möglicherweise tatsächlich nur sagen, dass die bisherigen Maßnahmen in ihrer Gesamtheit, ein Sinken der Inzidenz erreicht haben. Oder halten sie auch diese Aussge für "nicht belastbar". Wenn man alle Maßnahmen, die andere nicht für belastbar halten, zurücknehmen würde, wäre das katastrophale Ergebnis vorprogamiert. Ihre Argumentation ist schlicht selbst absurd.

11:53 von draufguckerin

>>Es ist doch total sinnlos, etwas zu fordern, was man selbst mitbestimmt. Einfach vorschlagen, verhandeln, absprechen und machen.
<<

Hört sich einfach an, wäre schön, wenn es denn auch so einfach zu realisieren wäre. Dann gibt es 16 Vorschläge aus 16 Ländern, es wird über Stunden verhandelt, und einigt sich dann auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. JedeR MP verkündet anschließend im Nachhinein sein eigenes Konzept, was für sie/ ihn für ihr/sein Land das Richtige erscheint...

@draufguckerin - Es geht um Beschäftigte und Kunden

In die Studie wurden drei Untersuchungen einbezogen: Einzelhandelsunternehmen wurden durch die BGHW befragt, Daten der Barmer Krankenkasse zu den an Corona erkrankten Berufsgruppen analysiert sowie epidemiologische Daten ausgewertet.

Dabei habe es keine wesentlichen Unterschiede in den betrachteten Handelsbereichen gegeben. So sei etwa im Lebensmitteleinzelhandel, der in allen Lockdown-Phasen geöffnet hatte, die Infektionshäufigkeit unauffällig geblieben.
Dabei habe die Ursache für die gemeldeten Infektionen überwiegend sogar im außerbetrieblichen Bereich gelegen.

Untersuchungen zeigen zudem, dass kurze Kontaktdauern, wie sie im Einzelhandel typisch sind, im allgemeinen geringere Infektionsrisiken bergen als längere Kontaktdauer.
ÖPNV ist wohl nicht dabei. Das wäre evtl. auch zu umgehen, Fahrrad, Auto, Zu Fuss, Taxi, usw. wobei wenn nicht gesprochen wird und FFP auf..

@dr bashir Zahlensalat

Ich hoffe, die Politik verweist auf ein vernünftiges Datenmanagement, Beraterteam, Controlling, Abteilungen zum Pandemie Management.
Wäre anzuraten:-)

Zuerst einmal....

.....muss dieses mantraartige Festhalten an der Inzidenz 50 aufhören, was ja wohlgemerkt ein willkürlich gewählter Wert ist (haben ja auch etliche Politiker schon zugegeben). Weil ansonsten wird es auch dieses Jahr keine Freiheiten geben.

es ist völlig richtig,

dass nicht gelockert wird, wir müssen dankbar sein, dass wir so verantwortungsbewusste Politiker haben die uns auf dem richtigen Weg halten

@ Am 08. Februar 2021 um 12:41 von hippojim

> Wenn jetzt dort die Ansteckungsquote dieser Variante 90 % erreicht hat, und wir nicht mit allein Möglichkeiten die Weiterausbreitung dieses Virus , der auch hier festgestellt wurde, zu unterbinden, machen wir das Tor für eine neue Welle weit auf.

Bei der britischen Variante hieß es auch, sie sei gefährlicher. Die Tatsache, dass in z. B. den Niederlanden immer mehr positive Fälle dieser Variante zugeordnet werden können gleichzeitig aber die Gesamtzahl sinkt, spricht eindeutig dagegen. Insofern sollte man rational denken und sich nicht von jeder Nachricht zu einer Mutation in Panik versetzen lassen. Angst ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber.

@12:39 von gila.b Österreich

Österreich erlaubt auch Schulen ab heute.

Grundschule und Kita Kinder unter 10 tragen nicht zum Infektionsgeschehen bei ( Studie in der Schweiz).

Es gibt auch keine Meldung, dass Einzelhandel Risiken aufweist.

Eine Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt: Bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zu einer erhöhten Infektionsgefährdung. Vorwiegend wegen der Sicherheitsmassnahmen und des kurzen Aufenthalts.

@qpqr27 10:53

Zitat: "es ist doch seltsam....

das in allen in den ÖR-Medien veröffentlichen Stellungnahmen ausnahmslos alle unisono für eine Fortsetzung des lockdowns sind - gibt es wirklich überhaupt keine ganz anderen Stimmen"

Ja, wirklich seltsam. Obwohl doch alle Zahlen für nur eine Entscheidung stehen können.

die Lockerungsdiskussion....

sollte man den Experten und Politikern überlassen die hierfür das beste Rüstzeug besitzen und genau wissen was richtig ist

Lockdown oder Flockdown

Um schnell ein Leben möglich zu machen - schnell Schnelltests - nach dem "FLockdown" kann wieder MIT Massnahmen und MIT AHAL & Monitoring/Testing gelebt werden.
Täglich daheim/ überprüft in Schule und Betrieben.

Am 08. Februar 2021 um 11:58 von Ernst Graeber

Wundert mich nicht mehr. Kenne z.B. 3 Leute aus 3 verschiedenen Haushalten. Alles zu 100% Maßnahmenbefürworter, finden diese für richtig. Und dann treffen die drei sich für ein Kaffeekränzchen. Öffentlich wird sich also daran gehalten, aber privat nicht. Ich finde manche Maßnahmen unlogisch und übertrieben, halte mich aber trotzdem daran. Die Maßnahmen befürworten und sich daran halten ist halt zweierlei.

Soviel zum Thema Umfrage.

um 12:34 von dr.bashir

… Und die Impfung? Bis gestern wurden 3,2 Mio. Impfungen durchgeführt, aber 4,2 Mio. Impfdosen geliefert (Quellen: RKI und BMG). Diese Woche kommen weitere 1,5 Mio. Da wäre wohl auch noch Luft drin oder die Zahlen stimmen nicht.

Das einige Länder Impfstoff für die 2. Impfung zurück halten ist doch allseits bekannt. Spahn rät allerdings mittlerweile dazu, alles zu verimpfen. Er glaubt, dass genug Impfstoff für die zweite Impfung zum richtigen Zeitpunkt nachgeliefert wird.

Schulen und Kitas.....

müssen als erstes öffnen. Richtig und wichtig dass unsere Politiker unisono die richtigen Prioritäten setzen. Genau so und nicht anders wird alles wieder gut.

Als die Schwimmbäder zu

Als die Schwimmbäder zu schließen drohten, waren sie in den letzten Tagen rappelvoll- nein, nicht nur von Kinder und Jugendlichen. Die Innenstadt vor Weihnachten überfüllt an den letzten 2 geöffneten Tagen. Es fällt mir wirklich schwer zu glauben, dass es so viele Lockdownbefürworter gibt.

@ Esel_85 um 12.09 Uhr, Rat von Verantwortlichen

"Es ist mir genauso völlig unbegreiflich, warum man sich keinen Rat von den Verantwortlichen der Länder einholt, die die Pandemie im Griff haben." Welche Verantwortlichen wären das denn? Probleme haben wir doch überall, wechselnd: Mal hier - mal da.

Schulöffnungen gehen erst mit Impfstoff

Schulöffnungen gehen erst wieder mit Impfstoffen für Kinder und Jugendliche, weil Corona in den Schulen verbreitet wird. Es gibt mehr als genug Nachweise dafür.

Und bei dem ganzen Lüften wird nur erneut Unterrichtsstoff versäumt, die Lernlücken werden noch größer als ohnehin schon was den Schülern und Schülerinnen schadet und deren Zukunft kaputtmacht. Nochdazu frierend die dann wieder in den eiskalten Klassenzimmern was kein vernünftiges Lernen ist. Von daher bleibt es dabei, dass die Schüler und Schülerinnen weiterhin im Fernunterricht Zuhause bleiben.

Außerdem demonstrieren die Schüler und Schülerinnen schon gegen Präsenzunterricht:

tinyurl.com/qxmzr9l2
augsburger-allgemeine: In Augsburg streiken immer mehr Schüler gegen den Präsenzunterricht 04.02.2021

oder hier:

tinyurl.com/1p6enyl4
NDR: Schüler starten Petition gegen Abiprüfungen Stand: 04.02.2021 13:20 Uhr

Durch die Lernlücken sind die Schüler und Schülerinnen eh schon benachteiligt. Das ist keine Chancengleichheit.

von sikgrueblerxyz um 12.14 Uhr „Fehler des Staatshandelns"

„Fehler des Staatshandelns von 2020 auswerten“ - Fehler des Staatshandelns würde ich das nicht nennen. Ihre Aufzählung von Fehlern in einzelnen Bereichen des öffentlichen Lebens stimmt. Aber die Bundesregierung hat recht früh gewarnt und Regeln propagiert, die aber von den Ministerpräsidenten (vielleicht aufgrund des Drucks einzelner Interessengruppen) unterlaufen wurden.
Mehr als einmal wurde gesagt: „Wir brauchen einheitliche Regeln“ - und jedesmal schießen wieder welche quer, um sich zu profilieren.
Diesmal muss das besser laufen.
Wenn die MPs unter Frau Merkel, Herr Altmaier und Herr Spahn jetzt konferieren, dann muss das Protokoll von jedem MP unterschrieben und eingehalten werden. Anders geht es nicht.

ein besonderer Dank....

geht an die TS die uns immer bestens informiert und ausgewogen über die aktuelle Lockerungsdiskussion auf dem Laufenden hält

Natürlich Schulen und Kitas

Natürlich Schulen und Kitas zuerst. Fitnessstudios öffnen. Gut gegen Übergewicht. Risikofaktor Corona. Gegen Sauna hätte ich auch nichts. Geschäfte habe ich mir zum Leid der Einzelhändler im Lockdown abgewöhnt.

@0_Panik um 11.23 Uhr,"Für den Betreiber oder den Kunden?"

„Einzelhandel öffen. In solchen kleinen Läden (2-3 Kundinnen/en) ist die Infektionsgefahr gg. 0
Die Hygienekonzepte und Abstandkonzepte bestehen längst.
In Frage kommen als erstes Friseure (sofort öffnen), und auch Änderungsschneiderei, Schuhreparatur, Schuh-Läden, Kleider-Boutiquen, Handy-Läden, Uhren-, Schmuck-, Gold-Ankauf-Verkauf-Läden, usw.“

"Infektionsgefahr gleich Null", für wen? Für den Angestellten/Betreiber oder für den/die Kund/Innen? Es ist ein großer Unterschied, ob man kurz in einen Laden geht, oder ob man dort arbeitet und täglich sehr viele Kontakte mit Kunden hat.

12:11 von 0_Panik

Wieso sind denn bei z.B. Hochzeiten und Wandergruppen - immer - einige Leute mit Corona infiziert ?
.
warum ?
weil die sich nicht nur bei der einen Veranstaltung an die Vorgaben halten
sondern generell nicht
also kann man davon ausgehen das von denen ohnehin ne größere Gefahr ausgeht

@ aausberlin um 11:45, Priorität für Bildung: Zustimmung

„Bevor man wieder das anonyme und sehr schwer zu kontrollierende stundenlange Bummeln / Schnäppchensuche in Einkaufszentren, Malls und Shoppingcenter möglich macht, muss alles in der Macht stehende getan werden, um Schulen und Kitas wieder zu öffnen.
Das man da überhaupt überlegt was wichtiger ist, ist schwer nachvollziehbar.“

Das meine ich auch. Wenn öffnen, dann nach und nach, und nur mit Sicherheitskonzepten, z.B. Luftreinigern, ständig gereinigten Toiletten, antiviral beschichteten Tür- und Fenstergriffen ... Währenddessen Daten erheben und auswerten. Über die einzelnen Bevölkerungsgruppen, Orte, Zeiten, Anlässe. Damit wir endlich nachvollziehen können, wo Ansteckungen passieren.

Ach ja, was glauben Sie

Ach ja, was glauben Sie eigentlich, wie viele Menschen depressiv, übergewichtig, herzkrank geworden sind? Zählt das denn nicht? Diejenigen die hätten beschützt werden müssen, hat man nicht geschützt durch eine schlechte Gesundheitspolitik. Personalmangel, allseits bekannt. Impfen klappt wenigstens jetzt in den Heimen, jetzt noch bei den Erziehern und Lehrern nachlegen und bitte am 15.2. die Schulen öffnen.

14:09 von Nelke785

Als die Schwimmbäder zu schließen drohten, waren sie in den letzten Tagen rappelvoll-
.
was glauben sie wohl was geschieht, wenn ne Lockerung in Kraft tritt
da wird das in 1 Tag nachgeholt auf das man 6 Monate "verzichten" mußte

Immer nur lockern, schließen, lockern, schließen ... ?

Ich frage mich, wieso man nicht konkrete Maßnahmen für Innenräume zum Virenschutz einführt?
Ich denke an automatische und bewegliche UV-C-Lampen in Toilettenkabinen, die nach jeder Toilettennutzung sich in der Kabine hin- und her und auf und ab bewegen, um die Raumluft von Viren zu befreien.
Ich denke auch an Lüftungsanlagen, die Frischluft zuführen.
Welche der Maßnahmen geeignet ist, wird man sicher vor Ort entscheiden können.
Wichtig aber ist, DASS endlich mal etwas in diese Richtung passiert.

Denn wie soll man als Bürger der Risikogruppe sich sonst noch in fremde, unbekannte Innenräume "verirren", wenn es nicht solche Maßnahmen gibt?
Arzt- oder Krankenhausbesuche wären weiterhin zu meiden, aber auch viele andere Einrichtungen mehr - Behörden, Restaurants, etc. etc.

@ Am 08. Februar 2021 um 14:01 von Schweriner1965

> Alles zu 100% Maßnahmenbefürworter, finden diese für richtig. Und dann treffen die drei sich für ein Kaffeekränzchen.

Lassen Sie mich raten: Um sich bei diesem Kaffeekränzchen dann lang und breit über das "junge Partyvolk, das sich an keine Regeln hält" aufzuregen?

14:11 von Demokratieschue...

Durch die Lernlücken sind die Schüler und Schülerinnen eh schon benachteiligt.
.
gegenüber von wem
wenn keiner in die Schule zum Präsenzunterricht darf

Am 08. Februar 2021 um 14:12 von qpqr27

Ihre Beiträge erheitern mich etwas, danke dafür. Sie sind aber auch heute in Hochform :-)

Es ist mir ja peinlich die

Es ist mir ja peinlich die BILD zu zitieren, die ja alles so und so aufbauscht. Gestern oder vorgestern war das aber so eine nette Grafik, ich nehme an auf Basis von RKI Daten, wie unter Fortführung derzeitiger Maßnahmen (!) die Fallzahlen dennoch wegen der höheren Infektionsrate der Mutationen auf Mai in die Höhe schnellen. Siehe UK - und bitte nicht vorschnell kontern, die Briten seien einfach disziplinlos. Jedenfalls ist dieses Modell hoffentlich nicht wahr. Bisher haben viele Modelle allerdings dann mehr Wahrheit in sich getragen als ich vermutet hatte. Bin daher nicht optimistisch was Öffnungen angeht, möchte fast sagen: es gibt keine Möglichkeiten mehr die wir nutzen können, um entgegen zu steuern. Es sieht nach einer ziemlich kargen Zeit aus was zumindest das öffentliche Leben angeht. Aber hey: das ist wie ein Marathon. Kleine Ziele setzen auf dem Weg, dann kommt man auch über die Ziellinie.

@draufguckerin: Für den Angestellten/ Betreiber

In erster Linie für den Händler, Angestellten, Betreiber, aber natürlich wegen der kurzen Dauer für Kunden:
nochmals zur Studie:
"eine Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt: Bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zu einer erhöhten Infektionsgefährdung."

Wie man aber bereits bei seit 1 Jahr geöffneten Supermarkt, Discounter, Drogerie, Apotheke, Optiker, Bank, Post,Bäckerei, Metzger uvm. erkennen kann, keine erhöhte Gefahr.

Am 08. Februar 2021 um 14:20 von Sisyphos3

.........was glauben sie wohl was geschieht, wenn ne Lockerung in Kraft tritt
da wird das in 1 Tag nachgeholt auf das man 6 Monate "verzichten" mußte.......

Da ja mehr als 80% die Maßnahmen befürworten und richtig finden, kann doch gar nicht viel passieren. Es werden sich doch demnach fast alle weiterhin an MNS und Abstand halten.

@ Sisyphos3 (14:23): Antworten zu Ihren Fragen

@ Sisyphos3

Antwort zu dem hier:

gegenüber von wem

gegenüber vorhergehenden Jahrgängen und untereinander

dann Antwort zu dem hier:

wenn keiner in die Schule zum Präsenzunterricht darf

1. Abiturienten sind durch die Lernlücken benachteiligt weil die dann bestimmte Teile von den Abi-Prüfungen nicht können weil zu viel Unterrichtsstoff ausgefallen ist
2. Schüler sind bei den Abschlussprüfungen in den Realschulen durch die Lernlücken benachteiligt

Dadurch ist das Risiko durch die Prüfung zu fallen ungleich größer und damit machen die sich ihre eigene Zukunft kaputt. Das ist nicht fair gegenüber den Schülern und Schülerinnen. Außerdem kann man dieses "Schuljahr" sowieso nicht richtig bewerten.

Am 08. Februar 2021 um 14:22 von Sebastian15

.......lassen Sie mich raten: Um sich bei diesem Kaffeekränzchen dann lang und breit über das "junge Partyvolk, das sich an keine Regeln hält" aufzuregen?........

Möglich, ich weiß es aber nicht. Ich war ja persönlich nicht dabei.

@14.17.von Sisyphos3

"Wieso sind bei z.B. Hochzeiten und Wandergruppen - immer - einige Leute mit Corona infiziert ?"

Weil sie ohne Maske und ohne Abstand keinerlei AHAL Massnahmen berücksichtigen.
Generell nicht so vorsichtig sind, gerne mal Corona verdrängen.
Private Kontakte sind die riskantesten.
Wandergruppen werden im Anschluss einkehren und was trinken ( privat oä)
Es wird laut und viel gesprochen, man trinkt Alkohol usw.
Singen ist ja "Superspreading".

die Politiker....

tun ihr möglichstes um uns vor Covid19 zu schützen - da sollten wir doch dankbar sein und jetzt nicht wegen jeder Kleinigkeit herum quengeln

Corona-Beschränkungen

Herr Scholz fordert konkretes Öffnungskozept!
Das wird ein Flickenteppich Sondergleichen und würde nur Chaos schaffen weil immer Randgebiete getroffen werden und die Menschen , weil immer was fehlt , fahren denn eben in geöffnete Gebiete. Herr Scholz redet wieder ohne selbst konkret über die Dinge nachgedacht zu haben. Sehr hilfreich.

@ Esel_85

" In der Summe muss weiter eingeschränkt werden, ansonsten gibt es eine dritte Welle , das ist eine mathematische Gewissheit. "

Super Beitrag, sehr wertvoller Hinweis. Das doofe nur ist, viele Leute verstehen diese mathematischen Zusammenhänge nicht. Das ist ärgerlich, aber auf die Schnelle nicht änderbar.
Ich sehe wegen der Dynamik auch nur sehr begrenzte Spielräumen, man kann hier und da ein wenig nachjustieren, aber im großen ganzen geht (leider!!) nicht viel.

14:11 von Demokratieschue...

«Schulöffnungen gehen erst wieder mit Impfstoffen für Kinder und Jugendliche … Durch die Lernlücken sind die Schüler und Schülerinnen eh schon benachteiligt. Das ist keine Chancengleichheit.»

"Chancengleicheit" zwischen Schülern mit unterschiedlich guten Voraussetzungen im Elternhaus wird um so geringer, je länger der Unterricht mit Präsenz in der Schule ausgesetzt bleibt. Wieder mal im letzten Satz was behauptet, was dem Inhalt des ersten Satzes genau widerspricht.

Niemand verlangt, Schulen wieder hopplahopp so zu öffnen, als gäbe es Corona gar nicht. Schüler aber aus der Schule fern zu halten ohne Berücksichtigung von Unterschieden im Alter bis zum Tag (x), an dem der "Kinderimpfstoff" kommt.

Ist schülerfeindlich in ausgeschrieben. Schule als Ort ist für Schüler kein Labor, in das man reingeht, um sich dort Wissen aus dem Lerntrichter einfüllen zu lassen.

Schule ist ein sozialer Raum von Treffen unter Kindern.
Aber die fragen Sie ja sowieso nicht nie nach deren Meinung.

@00_Panik - Winter&Sommerschlußverkauf auf einmal ?

Bei der Schlacht am Wühltisch vergessen alle die AHA-L Regeln.

Was glauben Sie wenn was erst los ist wenn z.B. die ersten Baumärkte öffnen.

Jeder will der erste sein mit
Da stehen die schon 2 Std vorher in der Schlange an.

Innerhalb von 3 Min sind da 500 Personen im Markt.

14:30 von Schweriner1965

Da ja mehr als 80% die Maßnahmen befürworten und richtig finden, kann doch gar nicht viel passieren.
.
beruhigt sie das
wenn demnach 16 Mill in unserem Land sich nicht daran halten ?
:-)

@ mika_D

"es ist erwiesen, dass kleinere Kinder unter 10 nicht die Pandemietreiber sind."

Das ist mitnichten bewiesen. Es gibt unertscheidliche Studien, die zu recht verschiedenen Bewertungen kommen. Ich z.B. finde die AOK-Krankenstandsauswertung ziemlich viel sagend, nach der Erzieher die am stärksten von Covid-19 betroffene Berufsgruppe sind (in Bezug auf Krankmeldungen). Muss wohl vom Gruppenkuscheln der MAs in der Teeküche kommen, denn die lieben Kleinen sind ja keine Pandemietreiber...

14:30 von Demokratieschue...

1. Abiturienten sind durch die Lernlücken benachteiligt weil die dann bestimmte Teile von den Abi-Prüfungen nicht können weil zu viel Unterrichtsstoff ausgefallen ist
.
aber doch wohl bei allen Abiturienten !
oder gab es welche die keine Lernlücken aufweisen weil sie permanent Schule hatten ?

14:01 von Schweriner1965 11:58 von Ernst Graeber

Wundert mich nicht mehr. Kenne z.B. 3 Leute aus 3 verschiedenen Haushalten. Alles zu 100% Maßnahmenbefürworter, finden diese für richtig. Und dann treffen die drei sich für ein Kaffeekränzchen. Öffentlich wird sich also daran gehalten, aber privat nicht. Ich finde manche Maßnahmen unlogisch und übertrieben, halte mich aber trotzdem daran. Die Maßnahmen befürworten und sich daran halten ist halt zweierlei.

Liegt wohl daran, dass man meint, dass eigene Verhalten, das eigene Risiko gut einschätzen und kontrollieren zu können. Außerdem wird das eigene Umfeld sicherlich als weniger gefährlich angesehen - sind ja sympathische Menschen. ;-) Bei Ihrem Beispiel finde ich, solange diese sich auf ihre Dreiergruppe beschränken und darüber hinaus keine weiteren privaten Kontakte haben, dies besser, als wenn man sich jeden Tag mit jemand anderen trifft, was ja nicht verboten ist.

Qpqr27

Hier geht es doch nicht nur um Schutz, sie sind aber sehr naiv.

Deals mit der Pandemie

Wenn wir uns alle ein Stück ehrlich machen käme man zu dem Schluss, dass in der Pandemie alles offen zu lassen ebenso viel Kritik erzeugen würde als einen harten Lockdown zu verordnen. Also sucht man den "goldenen Mittelweg", der allerdings mit Kompromissen behaftet sein wird.

Bekanntlich können vernünftige Menschen in Verhandlungen treten und sich über einen Kompromiss verständigen.
Mit der Natur Kompromisse zu schließen wird schon schwieriger bis aussichtslos.

Wer z.B. die Klimaerwärmung ignoriert, weil die dazu erforderlichen Maßnahmen zu rigide und wirtschaftsfeindlich sind, hat somit gute Gründe, einfach weiter zu machen wie bisher. Die Natur antwortet darauf auf ihre Weise: Böden trocknen aus, Korallenriffe sterben ab, Trinkwasser wird belastet sowie Tier- und Pflanzenarten sich zunehmend dezimieren.

Mit Sars Cov2 und seinen Varianten lassen sich ebenso wenig Kompromisse schließen.
Wir können zwar Gegenmittel entwickeln und Schutzvorkehrungen treffen aber keine Deals machen.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Oberbürgermeister Dr Tschentscher...

und Ministerpräsidentin Schweswig haben bereits alles notwendige bezüglich der Lockerungsdiskussion mit intelektueller Brillianz auf den Punkt gebracht - da sollte sich unsereins nicht seinen Kopf zerbrechen

@11:41 von ma_tiger

>> Erschreckend mit welcher
>> Selbstverständlichkeit der Lockdown
>> bereits als Normalzustand betrachtet
>> wird.

Niemand hier betrachtet den LockDown als angenehm oder gar "Normalzustand".

Aber ca. 85% betrachten die Maßnahmen als derzeit notwendig, während 15% wie bockige, kleine Kinder mit dem Füßchen aufstampfen. -.-

>> ohne dass es irgendeinen belastbaren
>> Nachweis für die Wirksamkeit dieser
>> Maßnahme gibt.

Einfach täglich "https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.html" mitverfolgen, wie sich die Lage peu-a-peu verbessert.

@14 41 asimo

Es gibt unterschiedliche Studien, doch die Kinder unter 10 gehören nicht zu den Treibern.

Bei uns in der Kita waren es in der Tat die Erzieherinnen, die sich beim Betriebsausflug angesteckt hatten, von 120 Kindern waren 3 positiv getestet, aber 14 Erzieherinnen Positiv.

Keine hatte ein Glück starke Symptome, alle sind jetzt immun.

Die Suche nach einem Öffnungskonzept

Nach Konzepten suchen. Werden unsere Politiker nicht dafür gewählt und bezahlt, eben weil sie Konzepte haben? Oder haben die das nur für den Wahlkampf...

Schulen, Kitas, Läden @14:12 von Nelke785

>>>Fitnessstudios öffnen. Gut gegen Übergewicht. Risikofaktor Corona. Gegen Sauna hätte ich auch nichts.>>>

Schulen/Kitas, Geschäfte, Friseur ok ich vertsehe den Ruf dass diese geöffnet werden sollten! Fitnessstudio (Ähm) Nöh, und Sauna.....feuchte Luft, feuchter Atem.....Nöh!
Und diese tollen Hygienekonzepte die ja Alle aber auch wirklich Alle angeblich haben. Scheitern an nicht ganz so tollen Kunden, die eben nicht Alle, nicht mal mindestens 60% (meine Schätzung)an die Konzepte halten wenn Niemand hinschaut. Achten Sie mal darauf, wie viele Kunden nun wirklich die Desinfektionsmittel der Supermärkte nutzen, nicht mal Jede/r zweite Kund/in (und auch das ist jetzt nur eine weitere Schätzung) nutzt die Desinfektionsstationen an den Supermarkteingängen vor u nach dem Betreten des Ladens. Leider

Ich wiederhole es: Mut

Ich wiederhole es: Mut braucht das Land. Siehe A, I und PL. Die Kultur muss wieder geöffnet werden, zumindest dort, wo Hygienekonzepte gut umsetzbar sind. Zoos und Tierparks müssen wieder öffnen dürfen, sind schließlich an der frischen Luft. Der momentane LD sperrt die Leute von praktisch allem aus, was im Winter etwas Freude bereitet und die Düsternis in der Seele aufhellt. Zum Glück lenkt der Schnee etwas ab. Die psych. Folgen werden sich langfristig zeigen, langsam erkennbar werden ... Warum relativ wenige die Treffen mit der Familie vermissen wie es gestern von Foristen angemerkt wurde? Das mag daran liegen, dass das, wenn auch eingeschränkt, möglich ist. Grosstadtleben ist z. Zt. nicht wirklich möglich und das vermissen viele. Ich habe einen Freund in Frankfurt /O., dem geht gar nichts ab, der war schon vor Corona stundenlang in der Natur wandern oder Radfahren. Shopping, Kino und dergl. fand er schon immer doof. Aber jede Jeck is anders, ich würde in D der Depression verfallen.

Virus lässt nicht mit sich verhandeln

Neu
Am 08. Februar 2021 um 11:31 von Ernst Graeber
Irgendwie kommen wir nicht weiter

Wir halten den Soft-Lockdown und den richtigen aus, tragen medizinische Masken wo es nötig ist, die Wert sinken aber es reicht einfach nie. Ständig haben wir harte Wochen vor uns, benötigen noch eine Kraftanstrengung und noch eine, aber schaffen irgendwie nichts. Herr Spahn meinte einmal Ende 2021 haben wir es im Griff, jetzt ist wohl 2024 relevant. Ich bin nicht überzeugt das die Bürger so lange mitmachen können und wollen. Ein Lockdown bis Ende des Jahres wäre schon viel.

///////

Mit dem Virus lässt sich halt nicht verhandeln. Niemand weiß, wie lange das noch gehen kann. Ende 2021 wäre zwar toll wenn es bis dahin klappen würde, aber wer weiß das schon. Und einfach zu sagen: Ich habe jetzt kein B**** mehr, geht irgendwie auch nicht. Wir werden wohl "auf Sicht" fahren müssen sowie auch die Politiker die derzeit mit ihren Entscheidungen die sie treffen müssen, nicht zu beneiden sind.

an Mika D

"Untersuchung der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt: Bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zu einer erhöhten Infektionsgefährdung."
Komisch, jeder findet für seinen Bereich heraus, dass es in seinem Bereich nicht zu erhöhter Infektionsgefährdung kommt. Es geht aber nicht nur um die Gefährdung der in diesem Bereich Beschäftigten, es geht vor allem um die insgesamt durch eine Öffnung erhöhte Mobilität.

@15:27 von qpqr27

Und wann bezahlt endlich mal die Bundesregierung (Bundeswirtschaftsministerium) das gesamte Geld für den Schaden, welcher der LockDown beim Einzelhandel anrichtet ?

Hier ist längst noch nicht alles Geld bei den Leuten angekommen.

Und das soll immer so weiter gehen ?

Die Existenzen werden hier vernichtet.
Und da ist mehr Augenmaß gefragt, als alles dicht und zu zu machen, und dann zahlt die Bundesregierung aber die Schadenszeche immer nicht pünktlich und auch nicht immer vollumfänglich.
Wer es nicht glaubt, kann ja mal die Einzelhänderinnen/er fragen ...

Öffnungen

Man könnte meinen das schlimmste was manchen Politikern passieren kann sind sinkende Fallzahlen, weil damit deren Maßnahmen von immer mehr Leuten in Frage gestellt werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen daß das Umgehen der Maßnahmen immer mehr zunimmt. Selbst Herr Seehofer hat jetzt gemerkt daß die Friseuse auch ins Haus kommt. Auslandsreisen gehen auch, da man ja die Quarantäne gut in Kurzarbeit oder Homeoffice aussitzen kann. Die Ausgangssperre in BW wurde gerichtlich gekippt weil unverhältnismäßig.

Kontrolle

Ich schlage ein "Kontrollkonzept" vor.

Wie wärs den, wenn man einfach mal die gegebenen Maßnahmen kontrollieren würde.

- Da gibt es Menschen, die tragen die Masken immer noch unter der Nase.
- Viele glauben mit einer FFP2-Maske braucht man keinen Abstand mehr.
- Desinfektionsmittel wurde in der ersten Welle Literweise in Hände gerieben, jetzt sucht man die Ständer oftmals vergeblich.
- Was wurde aus der Idee nur eine gewisse Anzahl von Kunden in Lebensmittelmärkte zu lassen.
- Von Fiebermessen beim Betreten wird hier gar nichts gehalten (in Asien obligatorisch).
- Bei uns kann man in verschiedene Pflegeheime immer noch ohne Test reinspazieren.

Da freut sich doch die Mutation schon jetzt auf uns.

Gewagte These: Wenn wir alle, uns strikt an die einfachsten Regeln halten würden und die würde man kontrollieren, bräuchten wir keinen Lockdown oder Schließungen.

an zyklop

Sie sollten nicht nur immer irgendetwas fordern, sondern auch nicht oberfächliche Äußerungen machen, die den Eindruck erwecken, sie würden dem Öffnungsverlangen nachkommen.
Was Herr Scholz letzlich geäußert hat, ist milde gesagt irreführend und wenig hilfreich.

um 14:48 von Wanderfalke

> Wenn wir uns alle ein Stück ehrlich machen käme man zu dem Schluss, dass in der Pandemie alles offen zu lassen ebenso viel Kritik erzeugen würde als einen harten Lockdown zu verordnen. Also sucht man den "goldenen Mittelweg", der allerdings mit Kompromissen behaftet sein wird.<
-Sie haben hier absolut Recht. Ich bin Rentnerin, meine Kinder sind beruflich von den Lockdowns nicht betroffen, meine Enkelkinder leben in wunderbaren Familien und grossen Häusern. Worum sorge ich mich? Um viele Andere. Für mich gilt: Woher habe ich das Recht, um mein Leben zu schützen, in das Leben der Anderen so einzutreten? Frisöre Kellner, Köche, ... verlieren so viel Geld, dass sie vielleicht ihre Kredite nicht bezahlen können, viele verlieren ihre Jobs; Kinder in den sozialschwachen Familien erleben keine Normalität, Menschen zerbrechen an der Einsamkeit - können weder arbeiten gehen, noch ausgehen.
Es muss zurück, was den Menschen durch die Menschen willkürlich genommen wurde.

Vor Gericht

Wenn ich vom dem Lockdown so betroffen wäre, wie die meisten Einzelhändler, kleinen Geschäftsinhaber oder Kneipen Besitzer, dann hätte ich schon längst Strafanzeige gegen die Politiker Gilde gestellt. Was die Politik da angerichtet hat, ist in keinster Weise mit der Pandemie zu rechtfertigen. Die Hygienekonzepte waren allesamt 100%ig und die Politik schärt sich eine Teufel darum und schließt willkürlich alle Geschäfte.

Einzelhandel öffnen geht ...

tagesschau.de berichtet heute:
Österreich öffnet u.a. den Einzelhandel ...

Wie kann es sein, dass in Österreich die Ladenlokale öffnen (usw.) ?

Auch andere Länder öffnen (z.B. Israel).

Wieso soll das in D. überhaupt nicht gehen ?

Einfach mal zu den anderen Ländern schauen, welche Öffnungskonzepte dort entwickelt wurden.

Ggf. wird es ja dann etwas zügiger mit dem Öffnen was ...

an Ernst Graeber

Es geht nicht um Befürchtungen sondern um sehr gut begründete Prognosen. Die Sachverhalte, auf denen sie beruhen, sind kaum ernsthaft zu bezweifel, der Rest ist gnadenlose Matemetik. Auch bei Unwetterprognosen, die ehe unsicherer sind, würden wohl die Wenigsten darauf warten ob, das Unwtter wirklich kommt.

Ich stimme ja mit den meisten

Ich stimme ja mit den meisten Maßnahmen mit unseren Politikern überein, so mit den Abstandsregeln oder der Maskenpflicht.
Aber einige Maßnahmen sind doch echt paradox. So darf ich zwar meine Eltern besuchen, die mich jedoch gleichzeitig nicht. In Bus und Bahn muß ich eng an eng sitzen, in der Haltestelle aber einen Abstand von 1,50 m halten. Krankenhäuser werden geschlossen, wie jetzt in Havelberg, aber der Zusammenbruch des Gesundheitswesens droht usw.
Hier einige Vorschläge: Jedes Geschäft hat entsprechend seiner Größe nur eine beschränkte Anzahl Einkaufskörbe. Das Geschäft darf nur mit Korb betreten werden. Erledigt der Fall.
Vor meiner Apotheke steht ein Schild: "Aufenthalt nur bis 3 Personen im Geschäft gestattet!" Klappt. Wäre auch anderswo möglich.
In Speiselokalen einfach ein Schild: "Sie werden platziert!" Ging zu DDR-Zeiten doch auch.
Kino und Theater: Einlaß mit Mundschutz, Abstand und begrenzte Platzanzahl auch mit Abständen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

@asimo 14:36

"Das doofe nur ist, viele Leute verstehen diese mathematischen Zusammenhänge nicht. Das ist ärgerlich, aber auf die Schnelle nicht änderbar."

Es ist auch gar nicht notwendig das zu verstehen. Es reicht schon zu erkennen, dass diejenigen Menschen, die mit dem R-Wert argumentieren auf längere Sicht immer recht behalten haben.

Am 08. Februar 2021 um 11:47 von Mika D

Zitat: Bei der Arbeit im Einzelhandel kommt es nicht zu einer erhöhten Infektionsgefährdung.

Meinen Sie damit, dass man alles aufmachen kann, wo es keine erhöhte, sondern nur eine höchstens durchschnittliche Infektionsgefärdung gibt?

@13:00 Uhr qpqr27: Experten u. Politiker wissen was richtig ist?

Meinen Sie das wirklich. Woher sollen die das wissen?

Selbst die Virologen versuchen nur Informationen zu deuten. Und jeder sagt ja, dass das Virus „neu“ und „anders“ sei, worauf sich wiederum Politiker gerne berufen. Gute Wissenschaftler geben zu, nicht zu viel sicher zu wissen, weil oft der Beweis fehlt.

Vieles was man seit einem Jahr gehört hat, sind bloße Meinungen. Woher soll denn die Erkenntnis auch kommen?

Ich höre aus Ihren Äußerungen eine gewisse Experten- und Obrigkeitsgläubigkeit heraus, die nicht wirklich gerechtfertigt ist.

Ich sehe hingegen leider immer wieder, dass gerade oft Führungskräfte überfordert scheinen, Entscheidungen auf schwankender Datenbasis zu fällen - obwohl man ja eigentlich gerade diesem Personenkreis zuschreibt solche Entscheidungen besser fällen zu können als jeder beliebige andere.

Man glaubt immer, die „Grosskopferten“ (wie man in Bayern sagt) wüssten schon, was sie tun. Nicht immer stimmt das.

saschamaus75

wenn ich die Kommentare hier lese fällt auf, daß es sehr verschiedene Meinungen zum Lockdown gibt. Ein Beamter z.B. mit sicherem Einkommen kann die Sperre als zusätzlichen Urlaub betrachten und das auch über lange Zeit durchstehen. Freiberufler werden anders darüber denken, ebenso wie Einzelhandel, Gastronomie und andere, für die mangelndes Einkommen einen Konkurs bedeuten kann. Wie wäre es mit einem "Brainstorming",wo herausgestellt wird, wer durch zahlreiche Kontakte wirklich stark gefährdet ist und sich nur wenig schützen kann . Ich wette, daß dabei andere Berufsgruppen ganz vorn stehen, als die von der Spahn´schen Regelung jetzt bevorzugten. Natürlich sollte dies in Absprache mit unseren europäischen Nachbarstaaten erfolgen, die ja dieselben Sorgen haben (und möglicherweise bereits bessere Problemlösungen ?).

16:04 Willi Graf Kontrolle

Ich schlage ein "Kontrollkonzept" vor.
Wie wärs denn, wenn man einfach mal die gegebenen Maßnahmen kontrollieren würde.

1) In meiner Stadt wurden Anfang des Jahres Kontrollen in mehreren Imbissen und Supermärkten durchgeführt. Ein nicht unerheblicher Teil hatte entweder kein Hygienekonzept (nach fast einem Jahr Pandemie !?) oder sich nicht daran orientiert.

2) Vor dem Lockdown bin ich gelegentlich an einem wenig frequentierten Geschäft vorbeigegangen, in dem weder die Betreiber noch die Kunden MNS trugen. Mir gefiel das nicht, aber anschwärzen wollte ich die Betreiber auch nicht. Schwierige Situation...

Bin überzeugt der überwiegende Teil der Ladenbesitzer hält sich an die Maßnahmen, oder hoffe es wenigstens. Kontrollen sind wichtig, da stimme ich zu.

um 14:40 von Sisyphos3

>beruhigt sie das

wenn demnach 16 Mill in unserem Land sich nicht daran halten ?<

Ist eigentlich eine ganz gute Quote; an die StVO halten sich weniger...wenn nicht gerade die Polizei daneben steht oder ein Blitzer...oder Kinder, aber das betrifft auch nur Fußgänger/Fahrradfahrer und Rote Ampeln (Vorbildfunktion)

DIe 16 Millionen (ich würde die Ziffer niedriger ansetzen, andererseits könnte man die Kinder die wirklich noch nicht wissen wo das Problem sitzt mitzählen, also nehmen wir halt diese beliebige Zahl) sind zum Glück recht gut verteilt weshalb sie es nicht schaffen sich alle Gleichzeitig anzustecken und damit für den Rest zum Problem zu werden,
nichtmal wenn sie sich regelmäßig zum Innenstadtgruppenkuscheln unter Polizeischutz treffen.
Natürlich gibt es ein paar problematische Ecken, aber die sind eigentlich immer problematisch, also nichts neues .

Einzelhandel und Gaststätten....

können ihr Geschäft später im Jahr noch nachholen und unterstützen deshalb auch den Lockdown-Kurs der Bundesregierung

Italien öffnet Cafés und Restaurants bis 18 Uhr

Österreich öffnet Schulen und Läden, Niederlande, Frankreich, Dänemark usw. ebenso.

Es wird dort den Menschen im eigenen Land das Leben minimal besser gestaltet, minimal, dafür schliesst man eher die Grenzen wegen der Mutation aus Südafrika und Brasilien.

Warum richten wir unseren Handel zugrunde aber reisen kann jeder? Warum sperren wir unsere Kinder ein aber lassen Kirche + Profisport offen?

Ich hoffe, dass Frau Merkel etwas erkannt hat, zumindest las ich gerade, sie möchte Mittwoch Öffnungspläne besprechen.

Die Prioritäten scheinen derzeit zumindest noch reichlich verschoben.

@16:32 von qpqr27

Sie meinen das ironisch, nehme ich an.

@16:18 von Esel_85

"... Es reicht schon zu erkennen, dass diejenigen Menschen, die mit dem R-Wert argumentieren auf längere Sicht immer recht behalten haben ... "

Nee. Ist unrichtig.

Eine Prognose wagen, dass im Winter die Infektionszahlen steigen und zum Sommer hin die Infektionszahlen sinken, dazu wird kein R-Wert notwendig.
Das können auch Laien vorhersagen ...

Und wer sich mal auf der RKI-Seite umgeschaut hat, stellt fest, dass es dort eine Exel-Tabelle gibt, welche die Testanzahl pro Woche anzeigt.
Hier fallen - reichlich - deutliche Schwankungen auf ...

die Vorgaben von Bundesregierung....

Länderchefs und Experten bezüglich des anhaltenden Lockdowns werden von der ganz überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung ohne Einschränkung akzeptiert und für gut geheißen

@16:32 von qpqr27

"... Einzelhandel und Gaststätten.... können ihr Geschäft später im Jahr noch nachholen ... "

Nee. Geht nicht.

U.U. ist vorher die Pleite angezeigt ...

16:29 von Der Lenz

DIe 16 Millionen (ich würde die Ziffer niedriger ansetzen,
.
ich auch !!
aber 80 % die sich an die Regeln halten war als Beispiel im Beitrag genannt

@ Mika D um 16:35

>Österreich öffnet Schulen und Läden,...dafür schliesst man eher die Grenzen wegen der Mutation aus Südafrika und Brasilien.<

Das ist jetzt ja auch total sinnvoll wenn niemandes dem Ausland in den Südafrika-mutation-hotspot Tirol reindarf die aber fröhlich überall in Österreich einkaufen gehen...ganz großes Kino, und in zwei Wochen wieder Verschärfte Ausgangssperre, ausser für Schieferer und Friseure, weil: irgendeinen Fetisch braucht der Mensch ja um sich zu erleichtern.

Am 08. Februar 2021 um 16:36 von Mika D

........@16:32 von qpqr27

Sie meinen das ironisch, nehme ich an.

Ja, bestimmt. Aber irgendwie fühle ich mich gut unterhalten.

@nein - nicht ironisch...

sondern als Vorbild für mustergültige Beiträge die gerne zustimmend zur Kenntnis genommen werden weil sie haargenau auf der richtigen Linie liegen

Corona Beschränkungen: Die Suche nach einen Öffnungskonzept...

Der Bundesfinanzminister forderte angesichts rückläufiger Infektionszahlen Öffnungskonzepte...

###

Natürlich sollte man sich Gedanken um ein Öffnungskonzept machen. Aber die Zahl der Infektionen und Todesfälle ist immer noch zu hoch, als das man Mitte Februar wieder mehr öffnen kann. Wenn jetzt zu früh wieder alles geöffnet wird, können die Fallzahlen auch schnell wieder steigen. Und dann müßte der Finanzminister erneut seine Bazouka rausholen... Aber das macht der Finanzminister und Kanzlerkandidat ja sehr gerne, den das kommt ihn im Wahlkampf ja ganz gelegen...

Es erschreckt mich

das in den vielen vergangenen Wochen scheinbar keiner in Erwägung gezogen hat, uns Bürgern unsere Grundrechte zurückzugeben. Weil anders ist es nicht zu erklären, dass bisher kein Konzept vorliegt. Haben Merkel, Spahn und Söder wirklich vom Lockdown bis zur Impfung phantasiert? Dann sind alle drei der Situation nicht gewachsen und fehl am Platz.
Das vorliegende Personalproblem bei den Regierenden macht mehr Angst - als Corona.

16:18 von Esel_85 @asimo 14:36

"Das doofe nur ist, viele Leute verstehen diese mathematischen Zusammenhänge nicht. Das ist ärgerlich, aber auf die Schnelle nicht änderbar."

Es ist auch gar nicht notwendig das zu verstehen. Es reicht schon zu erkennen, dass diejenigen Menschen, die mit dem R-Wert argumentieren auf längere Sicht immer recht behalten haben.

Im niedersächsischen Stufenplan sollen sowohl der Inzidenzwert als auch der R-Wert als Kriterien für Lockerungen sowie Verschärfungen herangezogen werden. Das scheint in der Diskussion irgendwie verloren gegangen zu sein. Allerdings sehe ich es leider auch als notwendig an, zusätzlich Mutationen und Wetterlage zu berücksichtigen.

@ 0_Panik 16:40

"Eine Prognose wagen, dass im Winter die Infektionszahlen steigen und zum Sommer hin die Infektionszahlen sinken, dazu wird kein R-Wert notwendig.
Das können auch Laien vorhersagen ..."

Der Saisonalitätseffekt hatte bei uns einen Einfluss im R-Wert von ca. 0,2. Da B.1.1.7. ansteckender ist, kann dieser Sommer nicht so verlaufen wie letztes Jahr. Die Variante aus Südafrika ist vermutlich sogar noch ansteckender und wird sich auch im Sommer stark ausbreiten; warum sollte es bei uns anders als in Südafrika sein?

@krittkritt, 10.49h

Das hat nichts mit Söder zu tun.
So sieht es auch in anderen Bundesländern aus, auch im linksregierten Thüringen.
Es sind eben nicht jedem alle Maßnahmen verständlich, mich eingeschlossen.

Ich frage mich das auch

.. gerade was diese Wandergruppe angeht. Das waren ja ältere Herrschaften...
Wie sollen Kinder und Jugendliche das verstehen, dass sie keine Freunde mehr treffen dürfen, seit Wochen in einem mega anstrengenden Homeschooling stecken, eine "Corona-Prüfung" ablegen müssen (aaaahhh, Abschluss 2021! Corona Prüfung, was?), wenn das ältere Semester fröhlich und in verbotener Größe zum Wandern geht und den Virus lustig weiter verteilt? Das begreife ich auch nicht mehr...

@16:41 von qpqr27

"... die Vorgaben von Bundesregierung.... Länderchefs und Experten bezüglich des anhaltenden Lockdowns werden von der ganz überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung ohne Einschränkung akzeptiert und für gut geheißen ... "

Ja ... ist klar ...

So lange sie Beamte sind oder im öffentlichen Dienst arbeiten, mag das stimmen ...

Jedoch ist das dann nicht mehr der Fall, wenn die Leute in der freien Wirtschaft tätig sind, oder ein Unternehmen zu führen haben, oder Free-Lancerinnen/er sein müssen.

um 16:11 von ablehnervonallem

Vor Gericht...
Wenn ich vom dem Lockdown so betroffen wäre, wie die meisten Einzelhändler, kleinen Geschäftsinhaber oder Kneipen Besitzer, dann hätte ich schon längst Strafanzeige gegen die Politiker Gilde gestellt. Was die Politik da angerichtet hat, ist in keinster Weise mit der Pandemie zu rechtfertigen. Die Hygienekonzepte waren allesamt 100%ig und die Politik schärt sich eine Teufel darum und schließt willkürlich alle Geschäfte.

Das sie nicht Besitzer einer der oben genannten Betriebe sind, hat einen guten Grund: Man muss Ahnung vom Geschäft haben und gesetzliche Regeln beachten. Ahnungslosigkeit verhindert, solche Geschäfte zum Laufen zu bringen.

16:45 von Der Lenz

Das ist jetzt ja auch total sinnvoll wenn niemandes dem Ausland in den Südafrika-mutation-hotspot Tirol reindarf die aber fröhlich überall in Österreich einkaufen gehen...ganz großes Kino, und in zwei Wochen wieder Verschärfte Ausgangssperre, ausser für Schieferer und Friseure, weil: irgendeinen Fetisch braucht der Mensch ja um sich zu erleichtern.

Fetisch, naja. Erleichterung trifft es aber ganz gut. Und: ganz unwichtig fürs Wohlbefinden ist eine halbwegs akzeptable Frisur nicht. Nach drei Monaten überlege ich nun auch langsam wen aus meinem Freundeskreis ich möglicherweise an meine Haare lassen könnte mit dem am wenigsten verheerenden Ergebnis um für diese nervigen Zotteln weniger Zeitaufwand betreiben zu müssen.

@Ernst Graeber, 11.58h

Das ist wohl eine Sache des Standpunktes.
Wäre ich Einzelhändler, Friseur o.ä. und mir stünde das Wasser bis zum Hals, würde ich für sofortige und vollständige Öffnung plädieren.
So, als Rentner, belasten mich die Corona-Maßnahmen nicht.
Es ist mir bestenfalls lästig, als "Spätbeatle" herumzulaufen.
Das Nötige kann ich einkaufen und Bewegung kann ich mir mehr als genug verschaffen, ohne gegen Regeln zu verstoßen.

@ Mika D., um 15:37

“Keine hatte ein Glück starke Symptome, alle sind jetzt immun.“

Da hatten die Damen in der Tat Glück, dass keine stärkere Symptome hatte.
Nun verfügen gerade Kita-Erzieherinnen, wie auch Kinderarzt-Beschäftigte über ein jahrelang trainiertes Immunsystem, das möglicherweise dem Coronavirus effektiver die Stirn bieten kann.

Ob die Damen letztlich tatsächlich immun sind, zeigt sich dann nach dem nächsten Betriebsausflug. :-)

Verfassungsklage

Egal was der Ethikrat sagt, wenn ab Sommer alle die Chance hatten sich impfen zu lassen, muss der Lockdown enden. Andernfalls werde ich eine Verfassungsklage anstreben. Ich habe langsam genug.

@ Krid01, um 16:55

“Es erschreckt mich, dass in den vielen vergangenen Wochen scheinbar keiner in Erwägung gezogen hat, uns Bürgern unsere Grundrechte zurückzugeben...“

Da hat wohl jemand in den letzten Wochen Winterschlaf gehalten, sonst hätte er die mannigfaltigen Diskussionen gerade zu den vorenthaltenen Grundrechten mitbekommen, und auch die Gründe, weshalb wir uns nicht so frei entfalten können, wie wir das gerne möchten und gewohnt waren.

@dr.bashir, 12.34h

Das haben Sie sehr treffend beschrieben.
Kürzlich vor dem EDEKA haben sich vier junge Damen, c a. Mitte 20, im 50cm-Abstand und ohne Masken lautstark darüber ausgelassen, dass sie auf dem Friedhof zwei alte Frauen gesehen hätten, die sich ohne Maske unterhalten haben.
Genau wegen dieser alten Frauen müssten die jungen Damen auf Disko, Tanz und andere lebenswichtige Dinge verzichten.

@16:59 von Esel_85

"... Da B.1.1.7. ansteckender ist, kann dieser Sommer nicht so verlaufen wie letztes Jahr ... "

Um das in Zahlen richtig darzustellen, müssen schon jetzt Massen-Tests in gleicher Anzahl/Woche und immer in den gleichen Bereichen stattfinden (u.v.a. Unternehmen/Arbeitgeber, Schulen, Alten- u. Pflegeheimen und andere Einrichtungen mit zu betreuenden Bewohnerinnen/er, Krankenhäuser).

Ein solches System besteht immer noch nicht.

Vielmehr ist auf der RKI-Seite festzustellen, dass in einer Exel-Tabelle die Anzahl der Tests/Woche dargestellt sind, und das die Anzahl die ganze Zeit über stark schwankt. Und das sagt wenig aus ...

Deswegen wird es auch keine klare Aussage über Zahlen geben können.

@ 0_Panik, um 17:06

re @16:41 von qpqr27

“So lange sie Beamte sind oder im öffentlichen Dienst arbeiten...“

Angesichts Ihrer zahlreichen (freigeschalteten) Kommentare sind Sie aber vermutlich auch dort tätig. Einem Free-Lancer fehlte dazu sicher die Zeit :-)

Auf Kommentar antworten...

Am 08. Februar 2021 um 16:55 von Krid01

Es erschreckt mich
das in den vielen vergangenen Wochen scheinbar keiner in Erwägung gezogen hat, uns Bürgern unsere Grundrechte zurückzugeben. 

###

Welche Grundrechte meinen Sie denn genau, die man "uns" Bürger genommen hat und uns zurückgeben muß ???

Am 08. Februar 2021 um 16:11 von ablehnervonallem

Zitat: Wenn ich vom dem Lockdown so betroffen wäre, wie die meisten Einzelhändler, kleinen Geschäftsinhaber oder Kneipen Besitzer, dann hätte ich schon längst Strafanzeige gegen die Politiker Gilde gestellt.

Was sollte so eine Strafanzeige bringen?

Es gibt effektiveren Rechtschutz, der allerdings bisher von den Verwaltungs- und Verfassungsgerichten kaum gewährt wurde.

Die quadratur des Kreises?

Nachvollziehbar, Menschen haben so ihre persönlichen Bedürfnisse und stellen ihre Interessen über die der Allgemeinheit. Letztlich ein angeborener Instinkt, welcher dem persönlichen Überlebensdrang geschuldet ist. Seit Monaten verfolge ich hier die Kommentare und gebe ab und zu meinen unpassenden persönlichen Senf dazu. Manchmal wünsche ich mir, jeder möge sich eine gute Tasse Tee zubereiten, eine Kerze anzünden und mal in sich gehen und darüber zu reflektieren, was in den letzten 12 Monaten passiert ist. Millionen Verstorbene weltweit, Egoismus weltweit wegen Impfstoffen, Häme gegenüber anderen Ländern, Häme und Spott gegenüber Politikern, welche nichts anderes versuchen, als diese unsägliche Pandemie zu stoppen. Von der Couch aus mit sixpack und chips zu kritisieren, ja, das schaffen wir. Stelle mir gerade vor, 1942 hätte es schon Internet gegeben. " Hey Alter, schluss mit Krieg. Ich will wieder ins Fitnessstudio". Warum wird die Chance zur Solidarität und Humanität nicht erkannt?

Öffnungskonzept ?

sollte es erst geben wenn alle Impfwilligen versorgt sind und sicher ist das sie niemanden mehr anstecken können oder trotzem wieder erkranken können.

So wie die viel Senioren im altersheim.

sinnlos abstrakt

abstruse Diskussionen zeitweise. Wer hier und in der Politik als "Experten" rum lamentiert ist mir egal langsam. Die Schulen sollen wieder mit "Konzepten" geöffnet werden !? Dass ich nicht lache-Lüften,Masken (hatten wir alles schon), kleinere Gruppen/Wechselunterricht-(jaja-erzählt mal wie die das in der Schule auf die Kette kriegen sollen). Es bleibt weiterhin am arbeitenden Mittelstand hängen-der ganze Corona Kram- an den Familien,Kindern,Arbeitern, Selbstständige und Kleinunternehmer- die sind die leidtragenden dieser Pandemie.

@rentner2017,16:39h Sehr

@rentner2017,16:39h Sehr kluge Worte. Wann lernt der Mensch, dass man eben nicht alles kontrollieren kann und so kleine Mikroben erst recht nicht? Stattdessen wird das lebenswürdige Leben z. Zt. einem Kontrollwahn untergeordnet, Anzeichen dafür ist diese willkürlich festgelegte 50er-Inzidenz. Dabei ist alles relativ. In einem LK von 50.000 EW ist nicht einmal eine 200er Inzidenz bedrohlich, da ja schon verhältnismäßig wenige Fälle an 7 Tagen hintereinander dazu führen. In einem großen LK oder einer Großstadt sieht es schon anders aus, eine Inzidenz von 50 bedeutet dann auch viele konkrete Fälle, die sich im Zweifelsfall über U-Bahn oder andere Öffis schnell weiter verteilen können. Ich finde, der Staat muss dort schützen, wo es große Gruppen aufgrund von Abhängigkeitsverhältnissen (Angst vor A-platzverlust) nicht können. Aber ansonsten die Eigentverantwortlichkeit stärken, das geht nur mit Kommunikation, nicht mit weiterer Gängelung. Und Vorbildfkt. der Politiker...

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