Kommentare

Ich lebe

im weniger entwickelten europaeischen Ausland. Mein Sohn hat seit einem Jahr online Unterricht (Gymnasium). Nur fuer die Pruefungen muss er physisch in die Schule. Funktioniert gut.

Die Schule liess die Eltern waehlen.70% entschieden sich fuer online Unterricht. So wurde auch sichergestellt, dass die 30% , die physischen Unterricht haben , genug Abstand einhalten koennen. Funktioniert auch.

Aber das ist wie gesagt im weniger entwickelten nicht EU Ausland. Deutschland hat sicher bessere Konzepte.

Den Lockdown bitte noch weiter durchhalten

Wenn wir klug sind, halten wir jetzt mal die Füße still und den Lockdown noch eine Weile weiter durch. Wenn wir jetzt öffenen, ist in vier Wochen wieder zu und die Bevölkerung zieht nicht mehr mit.
Die Akzeptanz des Lockdown ist jetzt hoch und das sollte auch so bleiben. Öffnung erst, wenn es weitgehend ungefährlich geworden ist. Also bei sehr geringer Inzidenz, so wie das China und australien machen.

Was ist mir Spätfolgen bei Kindern?

Zuallererst sollte herausgefunden werden, inwieweit die langfristigen Folgen einer Coronainfektion, zu denen hier erst vorgestern berichtet wurde, auch für Kinder eine Gefahr darstellen.
Man will es sich gar nicht ausdenken, wie groß das Geschrei sein wird, wenn sich in einigen Monaten herausstellt, dass mit Corona infizierte Kinder, auch wenn sie keinerlei Symptome gezeigt haben, plötzlich schwere Behinderungen aufweisen oder gar zu schwererkrankten Pflegefällen werden.
Gibt es dazu schon Untersuchungen, Studien, Berichte?
Oder soll nun einfach drauflos gelockert werden, weil Eltern keine Lust mehr haben, sich um ihre Kinder zu kümmern?
Denn Arbeit an sich, egal ob Homeoffice oder nicht, ist für Eltern ja nur nötig, weil diese Eltern nicht in Kurzarbeit gehen.
Von der Last der erwerbsmäßigen Arbeit befreit, könnten sich sicher viele Eltern auch am Zusammensein und gemeinsamen Lernen mit ihren Kindern erfreuen.
Ist das nicht gewollt? Zum Schutze der Kinder ...

@ 17:07 von IBELIN

Das ist genau das zielführende Konzept! In Deutschland, bis auf Berufsschulen, nicht machbar. Hat auch nichts mit der Verfügbarkeit der Technik zu tun. Sondern nur mit mangelnder Flexibilität aller Verantwortlichen. Hier geht es nur um Besitzstandswahrung, um Beibehaltung des Gewohnten. Bloß nichts Neues. Außer irgendwelche absurden überkandidelten pädagogischen Konzepte, die werden sofort in der Masse ausgerollt, ohne dass es Not täte. Jeder Schultag zählt, höre ich immer wieder. Und? Auch wenn Karneval dieses Jahr abgesagt ist, findet dennoch am Rosenmontag in unserer Stadt kein Unterricht statt - so kurzfristig könne man das nicht ändern, möglicherweise hätten ja Schüler und Lehrer (!) schon andere Pläne für den Tag - im tiefsten Lockdown! Da alle Eltern arbeiten müssen, ergibt sich natürlich sofort das Betreuungsproblem ... Dessen Lösung den Eltern überlassen bleibt ...

Schulen

Wie ist der Meinung der Schüler zum Präsenzunterricht? Oder gibt es dann flächendeckend Proteste?

Lernen zu Hause

Unsere Kinder, 5., 7. und 10. Klasse im Gymnasium lernen zu Hause sehr gut und ich möchte sie nicht in die Schule schicken, so lange die Infektionsgefahr so hoch ist. Die Lehrer sind sehr bemüht und machen einen guten Job. Das sollte so auf jeden Fall noch mindestens bis Ostern weiter laufen. Ich bin gegen eine unüberlegte und vorschnelle Öffnung.

Der Herr Dobrindt … da isser wieder da.

«Er könne sich Lockerungen beispielsweise bei körpernahen Dienstleistungen oder in anderen Bereichen zu Beginn eher vorstellen.»

Sagt er. Wahrscheinlich meint er Friseure, weil er sich mit dem "Internet-Hack" selbst ausprobiert die Frisur verhunzt hat. Und sich nun nicht mehr aus dem Haus traut.

Friseur-Frisur würde ich jedem gönnen. Vor allem aber den Friseuren, wieder Geld duch Frisieren zu verdienen. Am wenigsten frisur-besorgt scheinen Kinder zu sein. Oft klüger als Erwachsene.

Herrn D. aber sind Schule & Kita nicht "körpernah" genug.
Muss man erst gar nicht versuchen, zu verstehen. Trallala.

Verhalten von Erwachsenen beeinflusst Infektionszahlen viel mehr als das der Kinder. In Zahlen an Köpfen sind Erwachsene in DEU auch viel mehr. Kinder krawallen auch weniger, wenn Erwachsene ihnen das kindlich-unbeschwerte Leben versemmeln. Lobby haben Kinder auch keine.

Schlicht katastrophal, wie man in DEU mit Kindern seit Monaten mit Schule & Kita umgeht. Fürchterlich erbärmlich !

@ free Nawalny

"Wenn wir klug sind, halten wir jetzt mal die Füße still und den Lockdown noch eine Weile weiter durch" Am 06. Februar 2021 um 17:18 von free Nawalny

*

Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.

Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen.

...ttestEineMeinung #Für und Wider Schulschliessung

In einer Zeit, in der jedes Wort von interessierter Seite auf die Goldwaage gelegt wird, ist es schwer solche Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen.

Wenn ein Wissenschaftler herausfindet, dass Schulen nicht DER maßgeblich für die Infektionen sind, glauben viele sie seien gar nicht beteiligt.

Das stimmt so nicht. In Schulen kommen grössere Gruppen auf engen Raum in Kontakt, die Infektionen zeigen sich aber eher dann in den Familien, weil die Kinder selbst selten Symptome zeigen.

Geöffnete Schulen wären, bei sonst weiter bestehendem Lockdown, dann doch wieder neben Firma und ÖPNV, DIE Infektionsquelle.

Es müssten andere Lösungen her - Schichtbetrieb z.B. im Mix mit Fernunterricht.
Leider ist unser Bildungssystem flexibel wie ein trockener Ast.
Klar daß dann Schüler durchs Raster fallen, u.a. mangels Internet, Laptop und digitaler Lernkonzepte.

Krisen machen stark, hoffen wir das auch für die Schüler.
Immerhin habe ich nie von so viele erlebt, die gerne in die Schule gehen wollen!

Zweierlei

Als zusätzlicher sozialpädagogischer Mitarbeiter an einer weiterführenden Schule sehe ich große Nachwirkungen auf uns zukommen. Gerade bei Kindern, die in schwieriger Umgebung aufwachsen, mache ich mir große Sorgen. Teilweise haben die Schulsozialarbeiter den Kontakt hier völlig verloren, und diese jungen Menschen waren in Präsenszeiten oft täglich bei uns zur Unterstützung. Bei der Gelegenheit möchte ich aber auch betonen, dass pandemieunabhängig gleichermaßen Kinder aus wirtschaftlich sehr gut gestelltem Haus uns Sorgen machen...

Gestern war ein Vorbereitungstreffen zur Abiturprüfung und ich war äußerst schockiert, welch große Depression sich unter den Abiturienten entwickelt hat. In allen Fällen sollte eine komplexere Lösung für alle Schüler gefunden werden, als nur zu öffnen, und einfach weiter zu machen. Dazu benötigt es Mithilfe der Gemeinschaft im Ganzen.

Andererseits ja, es gibt einige wenige Schüler, die ihr Selbstbewusstsein im Online-Unterricht steigern konnten.

@ free Nawalny

"Unsere Kinder, 5., 7. und 10. Klasse im Gymnasium lernen zu Hause sehr gut und ich möchte sie nicht in die Schule schicken, so lange die Infektionsgefahr so hoch ist" Am 06. Februar 2021 um 17:24 von free Nawalny

*

Sie sprechen nicht für die Mehrheit der Eltern.

In Niedersachsen hat man die Erfahrung gemacht, dass bei freier Wahl 87% der Eltern ihre Kinder in die Schule geschickt haben. Nur 13% haben sie vom Präsenzunterricht befreien lassen (inklusive der Haushalte mit Personen aus Risikogruppen).

*

Wenn man sich Länder ohne Schulpflicht anschaut, dann sind es in den meisten Fällen die religiösen Fanatiker, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Da sollen Kinder vor der Evolutionstheorie und Sexualkunde beschützt werden.

Hygienekonzepte?

Wie sehen denn die Hygienekonzepte der Kultusministerien aus?
Da reicht es nicht, dass sich Kinder kaum in der Schule die Hände waschen können und sich davor ekeln, die maroden und schmutzigen Toiletten zu benutzen, es müssen Luftreinigungs - Lösungen in Schulen und in Kindergärten auch Hygienekonzepte für den Schulweg installiert werden. Von der Haustür bis zum Schultor muß klar sein, dass sich Kinder nicht infizieren können.
Der ÖPNV muß entsprechend ausgerüstet und die Haltestellen dabei berücksichtigt werden.
Masken und Tests liegen wahrscheinlich schon massenhaft in den Schulen bereit und die ausgeklügelten Hygienekonzepte werden demnächst veröffentlicht, oder?
Viele Eltern erwarten diese schon sehnsüchtig.
Denn welche Eltern oder welche Politiker würden vorsätzlich das Risiko von Langzeitfolgen eines Post-Covid-Syndroms bei Kindern eingehen?

Es ist nicht zu verstehen,

Es ist nicht zu verstehen, dass schärfste Forderungen nach Bestrafung von Politikern (oder Bürgermeistern) gegenüber Regelbrechern erhoben werden, also wenn Abstandsregeln nicht eingehalten werden, wenn Infektionsgefahr beschworen wird, und man die Schulen (Präsenzunterricht) öffnen will.

Es ist nicht zu verstehen,.

Spätfolgen

bei Kindern oder ist es nicht viel mehr eine direkte Folge einer immer stärkeren Politik die die Reichen immer weiter begünstigt. Eine Folge davon ist , das Kinder armer Familien keine Zugang zum Internet haben ,geschweige dann einen Computer ihr eigen nennen können . Deshalb fordere ich die Politik dazu auf , endlich allen Kindern einen Computer nebst Zugang zu stellen . Das wäre ein Akt der den ungleichen Bedingungen entgegenwirkt . Desweiteren sollte der Staat erheblich mehr Sozialarbeiter einstellen, um der Ungleichheit intellektuell entgegen zu wirken . Die Öffnung der Schulen wäre nach dem RKI ein Fehler .

17:21 von nie wieder spd

«Von der Last der erwerbsmäßigen Arbeit befreit, könnten sich sicher viele Eltern auch am Zusammensein und gemeinsamen Lernen mit ihren Kindern erfreuen.»

Auch Kinder können sich daran erfeuen.

Wenn Eltern aber kaum bis gar nicht in der Lage sind, Kinder zu lehren. Nicht, weil die Eltern ignorant / unwillig sind, oder sie sich nicht um das Wohlergehen der Kinder kümmern wollen. Auch nicht, weil die Eltern zu dumm wären. Aber es gibt schlicht Eltern, die auch bei bestem Willen schon Mathe für Klasse 5 oder 6 nicht erklären können.

So trivial ist der Schulstoff dann nicht mehr, als dass es jederwer im Nebenbei nur aus eigenem Wissen erklären kann. Wäre ich nicht Ingenieur. Wüsste ich nicht zu sagen, was ich selbst erst wieder "auffrischen" müsste. Mit Ingenieur ist es quasi immer unproblematisch.

Ab 12 J. Lebensalter sind Kinder "corona-mäßig" Erwachsenen sehr gleich zu setzen. Aber je jünger Kinder sind … desto mehr schmerzlich vermissen sie Gleichaltrige zum Lernen & Spielen.

...ttestEineMeinung @06. Februar 2021 um 17:21 von nie wied...

Die gesundheitlichen Folgen sind das Eine, die psychischen das Andere und dazu kommt noch der verpasste Unterrichtsstoff zumindest bei einem Teil der Schüler.

Ich fürchte, dass in vielen Familien weder Eltern noch Kinder es gewohnt sind, ständig miteinander auskommen zu müssen.
Das kann im Einzelfall zu Konflikten oder zu neu gefundener Gemeinsamkeit führen, aber im wenn der Arbeitsdruck im Homeoffice noch dazu kommt, wird es bestimmt nicht leichter.

Es gibt ja schon einige Psychologen, die davor warnen, dass das für die Kinder zum Trauma werden kann.
Auch wenn der grössere Teil der Menschen eher gestärkt aus Krisen herauskommt, weil er gelernt hat sie zu bewältigen, sollten wir die nicht vergessen, denen das nicht leicht fällt.
Unter Anderem, weil sie in unserem eher unflexiblen Schulsystem ohnehin schon benachteiligt sind.

Klar müssen wir die körperliche Gesundheit schützen, aber wir sollten auch anfangen Konzepte zu entwickeln wie wir mit den Folgen dieser Notwendigkeit umgehen.

Nach Corona wird nichts mehr so sein, wie vor Corona

Wie stellen sich die Kultusminister die Öffnung der Schulen denn vor?
Mit zu wenig Schulpersonal und restaurierungsbedürftigen Schulgebäuden?
Wurden Schulen im großen Umfang saniert und fit gemacht für die Zukunft?
Gibt es Pläne dazu, wie Lehramtsstudenten in den Unterricht eingebunden werden, um den Lehrermangel auszugleichen?
Gibt es mehr Sozialarbeiter und Schulpsychologen, um allein die angeblichen Lockdown - Folgen bei den Kindern zu behandeln?
Wurden zusätzliche Schulen errichtet, damit die Klassengrößen endlich den erziehungswissenschaftlichen Anforderungen genügen? ZB nicht mehr als 7 Kinder pro Klasse plus Lehrer und Sozialarbeiter.
Unsere Kinder sind das Wichtigste, was wir haben.
Da können und müssen wir gerade von unseren Politikern erwarten, dass sie unsere Kinder auch entsprechend würdigen und behandeln.
Oder soll einfach wieder so weitergemacht werden, wie vor Corona?
Das kann nach Aussage vieler Politiker in den letzten Monaten nicht sein: Siehe Überschrift.

Wenn

. ""Wenn die Zahlen sinken, und das tun sie, dann haben wir mehr Perspektiven, dann gibt es auch Veränderungen und natürlich wieder zu mehr Freiheit und Normalität", sagte Söder auf dem CDU-Landesparteitag"

*

Perspektiven worauf?

Es wird doch dauernd gesagt und behauptet, dass die Zahlen wieder steigen werden, sobald etwas wieder öffnet.

Wo ist da der Unterschied ob wir sofort öffnen, oder in einer oder zwei Wochen oder in zwei Jahren?
Den Aussagen nach werden die Zahlen so oder so steigen, weil wenigstens eine Virus-Mutation kommt.

Es geht jetzt um Bildung der nächsten Generation (wie man sich bettet so schläft man) und das wirtschaftliche Überleben der geschlossenen Betriebe. (Dass die Betriebe, in denen sowieso normal gearbeitet wird - auch ohne Maske und ohne Abstände - nicht von Pleite bedroht sind versteht sich von selbst. Mein Vater hat nur noch paar Monate bis zu Rente und arbeitet weiterhin Vollzeit bei Wind und Wetter draußen und drinnen, mit wechselnden Leiharbeitern.)

„"Wer Lockerungen im Bildungsbereich priorisiert, muss auch den Gesundheitsschutz für die dort Beschäftigten priorisieren", sagte VBE-Chef Beckmann. Zudem müssten alle an Schule oder Kita Beschäftigten die Möglichkeit haben, sich jederzeit mit PCR-Tests auf das Coronavirus testen lassen“

Warum nicht?

die armen Kinder

Bildung ist ein Grundrecht. Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Kindern droht durch das Virus eine Gefahr = Null, abgesehen von schwerstkranken Ausnahmen. Eltern, welche meist unter 60 Jahren alt sind, trifft ein geringes Risiko durch eine Infektion mit dem Virus und Lehren ebenso. Einzelne Ausnahmen gibt es natürlich immer. Für wen werden die Schülerinnen und Schüler in Haftung genommen? Sind die Großeltern gefragt worden, ob sie diesen Preis einfordern, den Verzicht auf vernünftige Bildung und das bereits seit fast drei Monate in 2020/21? Kennt jemand eine diesbezügliche Umfrage?

Sind Schulen/Kitas Infektionstreiber oder nicht?

Das ist m.E die Frage mit höchster Priorität. Ich sehe nicht, dass die Frage eindeutig beantwortet ist. Um das zu klären, müssten wir einfach mal etwas versuchen( was wir übrigens schon längst hätten tun können). Eine Versuchsanordnung könnte z.B. sein, die Stätten in niedrig inzidierten Kreisen in kleiner Menge zu öffnen und die Infektionsentwicklung über dazu fähige Gesundheitsämter und Massentests ein Zeit lang zu beobachten. Andere oder ähnliche Versuchsanordnungen könnte man auch z.B. in höher inzidierten Kreisen einrichten, wenn die Ergebnisse trotz Kapazitätsengpässen in dort meistens stark belasteten Gesundheitsämtern ermittelt werden können. Hat man aus den Versuchsanordnungen Ergebnisse gewonnen, würde man nicht mehr so ins Blaue bei Lockerungen entscheiden müssen.

@ nie wieder spd

"Gibt es mehr Sozialarbeiter und Schulpsychologen, um allein die angeblichen Lockdown - Folgen bei den Kindern zu behandeln?" Am 06. Februar 2021 um 17:52 von nie wieder spd

*

Es sind keine "angeblichen" Folgen.

Dazu haben sich schon Kinderärzte, Pädagogen und Soziologen geäußert.
(Sie äußern sich schon seit Monaten, nur findet das nicht solche mediale Beachtung.)

@Tada

"Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.

Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen."

Ziemlich despektierlich, was Sie hier schreiben.
Ja, ich weiß, für Sie gibt es nichts Wichtigeres als schnellstmöglich Ihre Kinder wieder in die Schule zu bringen.
Aber was der User, auf den Sie antworten schreibt, entspricht auch meiner Meinung. Und es gibt viele Beweise dafür, dass das vorschnelle Beenden der Lockdown-Massnahmen zu einem sofortigen Wiedereinstieg der Infektionen führte. In sehr vielen Ländern, kann man alles auf den hier sooft genannten Statistikseiten nachverfolgen. Das sind keine Sprüche. Und welchen Anteil daran die Schulen haben ist weiterhin umstritten.
Schauen Sie mal aktuell auf das kleine Luxemburg, vor gut 2 Wochen fast alles wieder geöffnet, inklusive Schulen, seit einer Woche gehen die Zahlen wieder hoch.
Längeres Durchhalten bringt mehr, siehe Belgien.

@ um 17:45 von schabernack

Da haben Sie sicher recht.
Umso wichtiger ist es nun, dass Eltern darauf achten, dass die Politik nicht mehr so liederlich wie bisher mit unseren Kindern umgeht.
Nicht nur umfassende Hygienekonzepte allein, nein, auch neue Schulkonzepte müssen her, um einen kindgerechten und der Wichtigkeit von Kindern entsprechenden Unterricht zu erteilen.
Mehr Personal, kleinere Klassen, beste Ausstattung, Einbindung von Studenten, nicht nur bei der Digitalisierung, echte Chancengleichheit, egal mit welchem monetären Hintergrund die Kinder aufwachsen.
Für all das haben die zuständigen Politiker nun 1 Jahr Zeit gehabt.
Ohne umfassende Verbesserungen, die diese Bezeichnung auch verdienen, sollten Eltern den Lockerungswahn nicht mitmachen.
Zumal das Post - Covid - Syndrom bei Kindern auch nicht ausgeschlossen sein kann.
Da bin ich wirklich mal gespannt, was die Politik dahingehend geleistet hat.

Die Vorfreude ist die schönste Freude

Die Kinder können es kaum erwarten, wieder in die Schule zu gehen. Hoffentlich enttäuscht Frau Merkel die Kinder nicht.

17:58 von Mr.Snail

"die armen Kinder"

Die armen Kinder haben nichts davon, wenn Eltern, Lehrer, Professoren, Busfahrer, Baecker, Polizisten usw. erkranken und ggf. an Spaetfolgen laborieren.

Leider muss man sich , bis einigermassen durchgeimpft ist noch einschraenken. Heisst nicht, dass man deswegen faul sein muss.

@ Tada um 17.39 Uhr @ free Nawalny, Schulpflicht

"Wenn man sich Länder ohne Schulpflicht anschaut, dann sind es in den meisten Fällen die religiösen Fanatiker, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Da sollen Kinder vor der Evolutionstheorie und Sexualkunde beschützt werden." Ist da nicht ein bißchen starker Tobak? Jemanden mit einem religösen Extremisten zu vergleichen, nur weil es ihm lieber ist, seine Kinder derzeit nicht zur Schule zu schicken?
Außerdem: Inhaltlich gibt es keine Änderungen zum Präsenzunterricht. Nur bestimmte Fächer mit Praxisanteilen, die laufen eher theoretisch und auf Sparflamme: Werken, Kunst, Chemie und Physik (Versuche), Musik, Sport ... schade ist das. Das ist leider der Preis für Corona, wir alle haben Verluste.
Aber ich versteh schon: Die Nerven liegen blank ...

Und die Lehrer?

Mir ist schon bewusst, das in manchen Familien die Situation problematisch ist. Warum denkt eigentlich niemand ernsthaft an die Lehrer. Wenn Bildung das höchste Gut ist, warum werden die nicht als erstes geimpft? Und bitte nicht mit der Einhaltung der AHA Regeln kommen! Klappt möglicherweise im Ansatz in der Schule, aber Schulweg, Verhalten ausserhalb der Schule? Fehlanzeige! Ich möchte hier mal den einen oder anderen sehen, wenn er vor 30 SuS in kleinen Klassen steht! Symptome haben die oft nicht, streuen ihre Virenlast sehr wohl!

Die reden alle nur, abe keiner tut was.

Corona belagert die Schulen und die Kinder sitzen zu Hause. Das kann doch so nicht weitergehen, Dagegen muß doch endlich etwas getan werden.

Das Problem sind nicht „Lernrückstände“

Sondern die vermessene Heransgehensweise der Kultusministerien und Schulen an das Thema Home-Schooling.

Anstatt die Weihnachtsferien zu verlängern und die Schulpflicht auszusetzen sowie den entgangenen Stoff an Ostern/Pfingsten nachzuholen, gibt es oft ein massives Arbeitspensum, so als wenn der Tag 50 Stunden hätte und Eltern neben ihrem Home-Office noch inhaltlich und technisch die Lernplattformen der Schulen unterstützen sollen, damit der Staat seine Schulpflicht erfüllt und die dienstrechtlichen Verpflichtungen der Lehrer erfüllt werden.

Aus Angst, sein eigenes Kind könnte zurückfallen, macht man als Eltern diesen Wahnsinn mit, während die Schüler unter der Last der Aufgabenflut ächzen.

Selbst in der Pandemie möchten die Verantwortlichen kein Iota von der deutschen Leistungsschule abweichen, so als gelte es einen Wettbewerb zu gewinnen.

@ um 18:01 von sikgrueblerxyz

Wie schon mehrfach in allen Medien berichtet wurde, ist die Berufsgruppe, die am häufigsten an Corona erkrankt, die Erzieher.
Von daher kann man davon ausgehen, dass Kinder möglicherweise seltener erkranken, aber auf jeden Fall genauso infektiös sind, wie Erwachsene.
Ein weiterer, wahrscheinlich bisher noch nicht näher überprüfter Umstand ist das Post - Covid - Syndrom, das alle möglichen Erkrankungen provozieren kann, ohne dass man an Covid selbst erkrankt war, bzw. nur Symptomlos.
Daran könnten Kinder, die ja wohl infiziert sein können, ohne Symptome zu zeigen, demnächst auch leiden.
Und dann möchte ich die Lockerungshelden erleben.
Konzepte um das zu verhindern existieren sicher nicht.

@17:33 von Tada

>> Nach fast einem Jahr wird die Platte
>> langweilig und es wird Zeit eine neue
>> aufzulegen

Tja, aber eine Pandemie ist nunmal kein Wunschkonzert. -.-

17:24 von free Nawalny

«Unsere Kinder, 5., 7. und 10. Klasse im Gymnasium lernen zu Hause sehr gut und ich möchte sie nicht in die Schule schicken, so lange die Infektionsgefahr so hoch ist. Die Lehrer sind sehr bemüht und machen einen guten Job.»

Ich bin mir recht sicher, dass der Großteil aller Lehrenden alles in ihren Möglichkeiten stehende tut, "um einen guten Job zu machen". Schwierig genug schon dann, als der Unterricht von Corona noch unbeeinflusst in der Schule stattfand.

7. und 10. Klasse Gymnasium sind ja schon was ältere Kinder. Klasse 10 ist "Halbwüchsig". Je jünger Kinder aber sind … desto weniger können sie sich eigenständig Lerninhalte erschließen, und mit relativ wenig "Rückkopplung" auch Lernfortschritte machen.

Super … "funktioniert" es bei / mit Ihren Kindern so gut mit Schule at home. Bei mir als Aushilfslehrer klappt es mit meinen Nichten (8 / 11 J.) auch gut. 2 Fälle von 100.000-en. Nicht immer ist es so gut.

Beide vermissen Schule + Freunde sehr, sehr, sehr. Macht mich traurig.

Entlüftungsanlagen

In unserer Verbandsgemeinde ist jetzt der erste Klassensaal damit ausgestattet. In der Regionalzeitung liest man viel von solchen Bastellösungen, die mal gut und mal schlecht funktionieren. Wer in Chemie aufgepasst hat, weiß was ein Gegenstromkühler ist und kann sich vorstellen, wie eine umweltfreundliche Entlüftung aussehen müsste. Die würden auch nach Corona für genug Sauerstoff in Klassensälen sorgen. Warum gibt es nicht mehr Unterstützung für solche Projekte.

Trauerspiel und Bankrotterklärung

Überfällig, die Schulen endlich wieder zu öffnen! Denn dort spielt sich normalerweise das Leben der Kinder und Jugendlichen ab. Sie selbst sind vom Virus gesundheitlich so gut wie gar nicht bedroht - außer eben indirekt durch die Corona-Maßnahmen, und zwar um so stärker.
Die derzeitigen Schließungen sind mit einer Normalität zu Weihnachten begründet worden. Das ist längst vorbei! Seitdem sinken die Zahlen - entgegen allen Beschwörungen eines Riesen-Ausbruchs - rasant. Wozu eigentlich, wenn die Perspektiven für Öffnungen des gesellschaftlichen Lebens fehlen bzw. verweigert werden! Dafür geht mittlerweile jedes Verständnis verloren.
Wer hätte noch vor einem Jahr (zur Zeit der Kemmerich-Wahl) ernsthaft daran gedacht, den Schulbetrieb mit "Lockerung" zu verbinden? Das ist ein Trauerspiel und eine Bankrotterklärung an die Jugend!
Wohlgemerkt: Hygiene-Konzepte gibt es längst, an Schulen ebenso wie im Einzelhandel und in Kinos. Und um Konzerte, Disco und Festivals geht es noch nicht einmal!

17:33 von Tada

Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.
.
Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen.

Die Platte wird denen, die sie auflegen, nie langweilig werden, weil sie weder davon betroffen sind noch sich Gedanken darüber machen, was das bedeutet. Für solche Leute ist Lockdown was positives und vor allem verursacht er denen keine Probleme. Dazu kommen dann noch Träumereien von alternativen Realitäten (wie z.B. Zero-Covid).

Derzeit kann man noch gar nicht absehen, welche Auswirkungen Kita- und Schulschließungen auf die Kinder haben werden. Sicher ist aber, dass es gravierende sind.
Und wohl ebenso sicher ist, dass für den `Ausgleich´ jener allenfalls ein Bruchteil dessen ausgegeben werden wird, was man in die Wirtschaft gepumpt hat, um da die Auswirkungen abzumildern.
Nichts Neues also in Deutschland.

Null Risiko ?

Für Kinder .nein das stimmt keinesfalls. Auch Kinder sind an diesem Virus gestorben und jedes einzelne ist zu viel. Ich selbst war in den Siebzigern aufgrund einer Salmonellen Vergiftung ein Halbes Jahr von der Schule befreit . Es hat mir in keinster Weise geschadet . Im Gegenteil ,meine 4 Geschwister die ins Krankenhaus mussten hat dies auch in keinster Weise geschadet . Mir wurde zum ersten mal bewusst was Ruhe und Platz für eine enorme Bedeutung haben . ich habe diese Zeit genossen . Menschen die alles haben können sich nicht vorstellen was das bedeutet. Ich kenne aus meinen täglichen Begegnungen viele Familien die mit 4 Kindern auf engstem Raum leben müssen . Deshalb auch mein Appell für mehr soziale Gerechtigkeit. Denn die Folgen solcher Umstände sind dramatisch .

Härtetest

Grundsätzlich gilt: Wer WC´s in Schulen, Rathäusern, Bahnhöfen und Autobahn-Rastplätzen überlebt, der ist auch immun gegen Pest und Cholera.

Meine

persönliche Erfahrung mit dem Home-schooling meines Kindes ist, dass komplettes Home-schooling vom Schüler leichter verkraftet wird als Wechselunterricht - und nur um einen solchen kann es im Moment gehen. Schüler und Lehrer haben sich in den letzten Wochen gut aufeinander abgestimmt, der online-Unterricht funktioniert -zumindest bei uns- prima. Dagegen führt Wechselunterricht zu großen Verwirrungen.
Nicht vergessen darf man, dass Wechselunterricht für die Lehrer eine Doppelbelastung darstellt; es müssen ja gleichzeitig die Schüler im Präsenz- und die im Heimunterricht unterrichtet werden.

@ free Nawalny, um 17:18

“Die Akzeptanz des Lockdown ist jetzt hoch...“

Das klang in etlichen Kommentaren in Vorgängerthreads zwar ganz und gar nicht so, aber natürlich haben Sie insofern Recht:

Sich jetzt durch zu unvorsichtiges Lockern an verkehrten Stellen ein endgültiges “Jetzt-bleibt-aber-jeder-zu-Hause!“ einzuhandeln wäre töricht.

Andererseits:
Das Wasser steht sehr sehr vielen Menschen bis zum Hals, man kann das nur noch schwer mit Durchhalteaufrufen übertönen, das ist ebenso klar.

Erleichterungen und Schutz für Beschäftigte

Dass Erleichterungen bei Kinderbetreuung und Schulen möglichst bald kommen sollten - wenn das vertretbar ist - liegt auf der Hand.

Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Situation für junge Menschen z.T. sehr problematisch sein können, gerade wenn es noch andere Baustellen z.B. in den Familien gibt.
Schule online kann Präsenz nicht voll kompensieren.

Ich würde gerne die Forderungen insbesondere des Philologenverbands nach früheren Impfungen für Lehrkräfte aufgreifen. In meinen Augen wäre da zu differenzieren, wenn Schulen schrittweise wieder öffnen.
Jugendliche können Masken tragen und Abstand einhalten. In Grundschulen und erst recht Kitas ist das anders. Und auch wenn die Kinder in der Regel nicht so schwer erkranken, können sie angesteckt werden und auch andere anstecken. Es wäre zu prüfen, ob nicht Lehrkräfte und/oder Erzieher_innen (die in Kitas z.T. ohne Abstände und Masken arbeiten!) Vorrang erhalten sollten, zumindest vor Lehrkräften für Ober- und Mittelstufe.

Man kann nicht alle

Man kann nicht alle Schulen in einen Topf werfen. Es gibt solche und solche Schulen, bei denen die Kinder Covid-19 schon auf der Türklinke begrüßt.

wer sind die Risikogruppen

Warum wird nicht zur Kenntnis genommen, dass die Risikogruppe bei ab 60 + liegt? Das berichtete auch das RKI regelmäßig im Lagebericht. Die Hälfte aller an oder mit Corona verstorbenen Menschen war 84 Jahre oder älter. Obwohl die Menschen 70 + nur 16% der nachweislich Infizierten ausmachen kommen aus dieser Gruppe 89% der Toten. Das bedeutet, das nur 11% aller Verstorbenen unter 70 Jahren alt waren. Davon haben viele Vorerkrankungen. Es gibt nur 13 Tote unter 20 Jahren. Davon sind 9 Fälle bereits bestätigt. Bei 7 gab es Angaben zu teilweise erheblichen Vorerkrankungen, bei 2 haben diese gefehlt. Wo sieht jemand ein Risiko, bei immerhin insgesamt 2,2 Millionen Infizierten und einer nicht bekannten Dunkelziffer. Es kann gut sein, dass in Deutschland bereits 6-10 Millionen Menschen infiziert waren. Schüler haben von einer Infektion nichts zu fürchten, Eltern kaum und alle Berufstätigen Jahren haben ein überschaubares Risiko.

Oft gibt es morgendliche Anwesenheitsprüfungen

Wie ein online-„Morgenappell“. Dabei ist das unsinnig, denn wo sollen die Schüler sein, außer zu Hause.

Schule in Deutschland mag Bildung beinhalten. Vor allem aber ist es eine Kaderschmiede des Staates, um der Volkswirtschaft Auszubildende und Studenten zuzuführen. An solchen Auswüchsen merkt man mit wieviel Kontrolle der Tagesabläufe von Kinder und Familien, Erziehung von oben herab und Gängelung hierzulande im Schulwesen gearbeitet wird.

Nicht nur beim digitalen Lernen liegt Deutschland weit zurück. Es ist auch eines der wenigen Länder in Europa, dass bereits um 08:00 Uhr Schulbeginn hat.

Im Home-Schooling wären Kinder leistungsfähiger wenn sie ihren eigenen Rhythmus haben dürften, zumal die Eltern nicht nur ein halbes Dutzend versetzungsrelevante Fächer unterrichten müssen, sondern auch noch die Arbeitsplanung der Kinder übernehmen müssen mit einem Durcheinander aus Abgabeterminen, Medien und Anforderungen an die private (!) IT-Infrastruktur.

@ um 18:01 von Tada

Ich glaube, dass die tatsächlichen Folgen für die Schüler daher rühren, dass denen immer noch Druck gemacht wird und dass auch die Eltern dadurch in Stress geraten. Vor allem, wenn sie auch noch von zH aus arbeiten müssen.
Man könnte auch sagen, es gibt in diesem Jahr keine Prüfungen und Sitzenbleiben/Versetztwerden ist freiwillig.
Und möglicherweise schaffen auch deutsche Sender noch ein vernünftiges Schulfernsehen und - radio, zum freiwilligen Lernen. Auch das könnte den Druck mindern.
Die BBC ist da wieder einmal wegweisend und selbst Mexiko bekommt das in 68 dort anerkannten Amtssprachen hin.
Es wäre doch gelacht, wenn die BRD - Sender das nicht auch könnten.
(Allerdings lache ich darüber schon seit 1 Jahr.)

@sikgrueblerxyz um 18.01., Kinder nicht Treiber

"Sind Schulen/Kitas Infektionstreiber oder nicht?" Nein, sind sie nicht. Sie infizieren sich und erkranken genauso wie Erwachsene, nur entwickeln sie überwiegend nicht solche schwerwiegenden Symptome. Dazu gibt es bereits Untersuchungen. Nachzuhören im letzten Podcast von Prof. Drosten in der ARD Audiothek, Dienstag,2.Februar. Dauert aber 1Std 30 Min.

"Das ist m.E die Frage mit höchster Priorität. Ich sehe nicht, dass die Frage eindeutig beantwortet ist. Um das zu klären, müssten wir einfach mal etwas versuchen( was wir übrigens schon längst hätten tun können)."
Wie gesagt, ist bereits geschehen.

Ob und wie schwer evtl Langzeitfolgen für Kinder sind, wird man abwarten müssen, darüber gibt es noch keine Erkenntnisse.

um 18:10 von dm1961

Da kann ich Sie beruhigen. Abgesehen von maroden Schulen gilt für die überwältigende Mehrheit meiner Kollegen, dass wir keine besondere Sorge haben, uns anzustecken. Die AHA-Regeln reichen; dass haben die Erfahrungen des Jahres 2020 gezeigt.
_

@Tada, 17:33

„@ free Nawalny

"Wenn wir klug sind, halten wir jetzt mal die Füße still und den Lockdown noch eine Weile weiter durch" Am 06. Februar 2021 um 17:18 von free Nawalny

*

Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.

Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen.“

Ähm, es geht hier nicht darum, wie lange das schon Thema ist, sondern einzig und allein darum, ob es der Sache angemessen ist.

Wenn das jetzt eben noch so ist, bleibt auch das Risiko da.
Von mir aus kann es gerne eine Debatte darüber geben, ob wir einen Punkt erreicht haben, wo wir als Gesellschaft das Risiko der Folgen für die Kinder bewusst über Ansteckungsrisiken stellen wollen. Das sollte dann aber auch so diskutiert werden - und nicht als Konsequenz davon, dass die Maßnahmen manchen inzwischen zu lange dauern, um sie weiter fortzuführen, selbst wenn sie weiterhin sinnvoll und angemessen, wenn nicht gar notwendig sind.

@ Contergan-Gegner, um 18:10

Was soll der Unsinn:
“Corona belagert die Schulen.“

Was erwarten Sie z. B., was “endlich getan werden muss“?
Haben Sie die aktuellen Diskussionen und Überlegungen nicht verfolgt?

Raus mit Ihren Ideen zum Schluss mit der Belagerung der Schulen...!

Am 06. Februar 2021 um 17:39 von Tada

Zitat: Wenn man sich Länder ohne Schulpflicht anschaut, dann sind es in den meisten Fällen die religiösen Fanatiker, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Da sollen Kinder vor der Evolutionstheorie und Sexualkunde beschützt werden.

Das im Rahmen dieser Diskussionsrunde zu problematisieren und dann noch als Antwort auf den Post von "free Nawalny" (17:42) halte ich für ausgesprochen unangebracht.

@ um 18:10 von Carina F

Nein, da rede ich selbstverständlich nicht von den Kindern!
Die haben weder für ihre Schulkarriere noch für den Schulweg irgendeine Verantwortung. Die sind ja noch nicht einmal Geschäftsfähig.
Gemeint waren Konzepte der Kultusminister und andere Ministerien, die hoffentlich alles unternehmen, um Kinder keiner Gefahr auszusetzen.
Und ein umfassendes Hygienekonzept für Schulen und ÖPNV setze ich als Mindestanforderung voraus.
Wesentlich mehr Personal, das meinetwegen auch die Schulwege beaufsichtigt, ist sowieso dringend notwendig. Seit Jahrzehnten!
Jetzt ist Zeit, Gelegenheit und Grund vorhanden.
Genügend Personal kann über Arbeitsagenturen und Universitäten angeworben werden. Für anständige Gehälter wird das bestimmt kein Problem sein.

@ Contergan-Gegner um 18.10 Uhr, "nur reden" Stimmt nicht

"Die reden alle nur, aber keiner tut was." Hören Sie sich selbst auch mal zu? Wer tut hier nichts?

"Corona belagert die Schulen und die Kinder sitzen zu Hause. Das kann doch so nicht weitergehen, Dagegen muß doch endlich etwas getan werden."
Stimmt nicht. In meiner Heimatstadt wurden jetzt endlich Luftreiniger für Schulen und KiTas angeschafft. Es gibt seit Monaten Unterrichtsangebote auf freiwilliger Basis, d.h. ohne Präsenzpflicht. Die LehrerInnen arbeiten sehr viel und die Kinder und Jugendlichen haben die Schule schätzen gelernt. Viele gehen - oh Wunder - gerne zur Schule.

um 18:16 von waldkauz

Die Schulschließungen dienen in erster Linie dem Schutz der Angehörigen, nicht dem Schutz der Kinder. Schülerinnen und Schüler verkraften eine Infektion fast immer gut ... aber das gilt nunmal nicht für deren Familienmitglieder im Seniorenalter.

Angesichts dessen kann ich als einer der Lehrer, die voll und ganz hinter dem Präsenzunterricht im Dezember gestanden haben, sehr gut verstehen, dass wir uns das im Moment nicht erlauben können.
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@ um 18:20 von Contergan-Gegner

Umso dringender sind Konzepte, die sicher bald der Öffentlichkeit vorgelegt werden.

@VictorJara um 17:45

Das ist doch Jammern auf hohem Niveau. Gebrauchte (refurbished) PCs mit Betriebssystem gibt es für 200 €, gebrauchte Bildschirme für 80 €. Das ist das equivalent von 6 Wochen Kindergeld.

@ Contergan-gegner um 18.20 Uhr , wo denn

"Man kann nicht alle Schulen in einen Topf werfen. Es gibt solche und solche Schulen, bei denen die Kinder Covid-19 schon auf der Türklinke begrüßt."
Wo wäre das denn z.B.?

Außer Kontrolle

Ich finde, wir sind mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo der "rote Faden" verloren gegangen ist und der ganze Krisen-Modus in einer Mischung von individuellen Ansichten gemündet ist.

Für Schulen auf gibt es einerseits ebenso logische Begründungen wie andererseits die Schulen geschlossen zu halten.
Ob Virologen, Wirtschaftsweise, Soziologen oder Politiker - alle haben ein "Angebot" zum Krisenfahrplan, der von weiter zu bis volle Kanne offen machen reicht.

Das ganze bekommt nun mehr den Charakter eines großen Pandemie-Experiments, wo nun jeder, der den nötigen Einfluss hat, die Versuche für seine Ansichten starten kann, bis schließlich die Infektionsentwicklung im Ergebnis hinterher zeigt, wie gut oder schlecht die Maßnahme gewesen ist.

Pandemie-Bekämpfung als "Learning by doing" Prozess, wo die Vielfältigkeit der Maßnahmen die Erkenntnisgewinne liefern.

Ansteckung vermeiden ...

Alle Verantwortliche Stellen und Personen mit Entscheidungsgewalt tauschen sich aus , ..also alles gut ...
Abgesehen davon , ..mir ist völlig neu , dass sich Pädagogen jemals auf eine einheitliche Vorgehensweise innerhalb eines Bundeslandes einig waren , ..
also wer sich da nicht eingebracht hat oder einbringen wird muss nicht meckern ...
Ansteckung weiterhin gegeben , daher weiterhin nicht leicht zu einem Ergebnis zu kommen .

@waldkauz

Schule besteht eben nicht nur aus Kindern. Und Lehrer sind keine Krankenpfleger. Sie gehören aber oft Risikogruppen an, schon vom Alter her.
Und wenn sie mir erzählen wollen, die Kids halten sich an Hygieneregeln, dann kennen das Leben an Schule und in der Freizeit nicht.

Wenn an Schulen

Universitaeten, Forschungseinrichtungen und Instituten die Kapazitaeten ausfallen oder wegsterben kann man Deutschland als Forschungs und Entwicklungsstandort dicht machen.

Deswegen muss man so eine Pandemie aus verschiedenen Richtingen betrachten.

Es ist so wie es ist. Wenn man die Situation wie in Australien, Vietnam oder Neuseeland haben moechte , haette man for 12 Monaten anders Handeln muessen.

Jetzt ist es so, wie es ist.

18:10 von dm1961

«Warum denkt eigentlich niemand ernsthaft an die Lehrer. Wenn Bildung das höchste Gut ist, warum werden die nicht als erstes geimpft?»

Man hat von Seiten der Regierung zwar einen "Priorisierungsplan" für die Gruppen der bevorzugt zu Impfenden erstellt. Der ist ja auch nicht ohne Sinn, und ganz grundlegend muss man den auch nicht ändern.

Bleibt es aber vorerst bei Knappheit der Impfdosen. Wass man wohl erst mal für das ganze 1. Quartal 2021 annehmen muss. Dann erst recht darf der einmal gefasste Plan nicht so was wie die 10 Gebote in Stein gemeißelt sein.

Es ist ohne Sinn, sich über Strategien zu Schulöffnungen Gedanken zu machen, ohne dabei auch bevorzugte Impfungen von Lehrern mit in den Blick zu nehmen. Es kann gar keine Stratege sein, lässt man dies außer Acht. Betrachtet den 1x erstellten Impfplan als "sakrosant" + gar nicht veränderbar bei veränderter Lage der Dinge.

Für alle Erzieher in Kitas gilt das noch mehr.
Die ganz Kurzen können gar nicht ohne menschliche Nähe sein.

@ um 18:14 von Letzeburger

Ausgerechnet in der Nähe von Heinsberg, dem Ort des ersten Superspreader - Ereignisses in NRW, Karneval 2020, existiert eine Firma, die mobile Luftreinigungsgeräte mit thermischer Desinfektion der Filter anfertigt. Kostenpunkt ca 3 - 4000€.
Für alle Klassenzimmer lt Herrn Lauterbach ca 1 Milliarde Euro. Einige Politiker haben ihre Büros damit ausgestattet, für unsere Kinder ist das aber zu teuer. Sagen die zuständigen Politiker. Stattdessen gibt es Bastellösungen. Oder Billigluftverteiler von Amazon.
Soo wichtig sind Kinder dann doch nicht.
Schade ...

Am 06. Februar 2021 um 18:18 von Silverfuxx

Zitat: Die Platte wird denen, die sie auflegen, nie langweilig werden, weil sie weder davon betroffen sind noch sich Gedanken darüber machen, was das bedeutet. Für solche Leute ist Lockdown was positives

Was sollen denn das für Menschen sein, die den Lockdown positiv sehen und warum sollten sie das tun?

>Bayerns Ministerpräsident

>Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnte hingegen vor überstürzten Lockerungen und der Gefahr eines Rückfalls. "Wenn die Zahlen sinken, und das tun sie, dann haben wir mehr Perspektiven, dann gibt es auch Veränderungen und natürlich wieder zu mehr Freiheit und Normalität"<
- Woher weiss das der Herr? Zw. dem 11.Dez. 2020 und dem 05.Feb. 2021 - im Lockdown- haben sich über 1.000.000 Menschen in D infiziert und sind fast 40.000 mit Corona verstorben. Fast so viele entspr. doppelt so viele wie in der ganzen Pandemiezeit. Es ist ohne jeden wissenschaftlichen Beleg und ohne praktischen Nachweis zu behaupten, Lockdowns wären sinnvoll.
Man braucht nicht mehr Härte und Dauer des Lockdown, sondern mehr Differenzierung. Die Mittel, durch die Pandemie möglichst erfolgreich durchzukommen, müssen geeignet, angemessen und erfolgreich sein - für möglichst viele in allen gesellschaftlichen Schichten und Bereichen.

RE: schabernack um 17:45 ; 17:21 von nie wieder spd

Sie werden vielfältige Gründe finden können, warum Unterricht zwischen Eltern/Kind nicht funktioniert.
Zum einen gibt es emotionale Störungen, die einen gemeinsamen Unterricht unmöglich machen, gerade in der Pubertät. Zum anderen sind fachliche und pädagogische Gründe anzuführen.

Ich wurde diese Woche von zwei besorgten Müttern gefragt, ob ich nicht helfen könne. Da ich zu jungen Menschen schon immer einen guten Draht hatte und in früheren Zeiten meine Kollegen diesbezüglich unterstützt hatte habe ich natürlich zugesagt. Für mich ist das bei Freunden Ehrensache !
So habe ich jetzt die ehrenvolle Aufgabe mich in die Untiefen der Mathematik für die gymnasiale Oberstufe hineinzustürzen und zu helfen so gut es geht.
Die Kids sind locker drauf und der Online-Unterricht funktioniert formidabel, auch aufgrund der eingesetzten hochwertigen Technik. Die Schüler konnten mir dann auch von einigen Zoten berichten, wie der Unterricht z.Z. an ihren Schulen läuft, oder eben nicht.

Gruß Hador

@Tada, 17:58

„[...] Es wird doch dauernd gesagt und behauptet, dass die Zahlen wieder steigen werden, sobald etwas wieder öffnet.

Wo ist da der Unterschied ob wir sofort öffnen, oder in einer oder zwei Wochen oder in zwei Jahren?
Den Aussagen nach werden die Zahlen so oder so steigen, weil wenigstens eine Virus-Mutation kommt. [...]“

Wenn die Inzidenz vor Ort niedrig genug ist (also am besten deutlich unter 50!), dürfte auch die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung in der Schule (aber auch in Betrieben) unterm Strich niedriger sein.
Dann hätten wir eine Situation wie nach der ersten Welle.
Gäbe es dann Verdachtsfälle, könnten auch ganze Klassen wieder getestet werden, um das schnell eindämmen zu können.
Bei hohen Fallzahlen wird es aber wohl bei der aktuellen Teststrategie bleiben. Das hieße dann vermutlich bestenfalls Quarantäne für die Kontaktpersonen, ohne Testungen.

Das würde ich für suboptimal halten.

Die "Logik" der Politik...

"'Ehe wir irgendein Geschäft oder etwas anderes öffnen, muss die Bildung für unsere Kinder wieder in Gang gesetzt werden, denn wir richten mit dem Lockdown auch Schäden an', sagte der CDU-Bundesvorsitzende."

Welche Gruppe wird durch einen weiteren Monat Lockdown wohl eher in der Existenz bedroht?
A) Schüler mit zehnjährige Schulpflicht und Onlineunterricht oder
B) Einzelhändler ohne Umsatz, aber mit laufenden Kosten.

Und wo sind wohl mehr Ansteckungen zu erwarten?

Meine Kinder sehnen die

Meine Kinder sehnen die Schule herbei. Es geht nicht um die faulen Eltern, die keine Lust auf ihre Kinder haben. Das klingt übrigens eher kinderfeindlich als pandemisch besorgt . An einen Impfstoff für Kinder ist noch lange nicht zu denken. Warum eigentlich nicht?

Ist ein schwieriges

Ist ein schwieriges Thema.
Wenn Frau Merkel täglich zum Kinderhüten kommen würde, können wir den Lockdown gerne bis zum Sankt Nimmerleinstag so weiter machen.
Bis Ende des Jahre schaffen wir die 6%-Quote
für die Erstimpfung.
In der Zwischenzeit tauchen halt die nächsten Mutationen auf und Covid21 steht auch schon in den Startlöchern.
Lockdown for ever fürchte ich und alle klatschen Beifall.

@ YibYangFish um 18.19 Uhr, Endlich ein konstruktiver Beitrag

Ihre Darstellung der Schulsituation und der problematischen Lage für SchülerInnen und LehrerInnen ist einleuchtend. Auch Ihren Vorschlag zum weiteren Vorgehen kann ich nachvollziehen.
Momentan stellt sich noch jeder Schulbezirk auf die jeweilige Gefahrenlage ein, die ist eben in den Ländern und Gemeinden z. Zt. sehr unterschiedlich.
Ich denke, es wird so kommen, wie Sie schreiben: Baldige Impfungen für die LehrerInnen, Maskenpflicht für ältere SchülerInnen. Unterricht mit Präsenzpflicht für die Kinder sehe ich noch nicht, das geht erst, wenn die Gefährdeten in den Familien geimpft sind.

Wasser bis zum Hals

ES gibt aber auch erstaunliches zu berichten . So ist mir aufgefallen das Familien trotz einer stabilen finanziellen Lage , mit 2 Kindern überfordert sind . So kenne ich eine Mutter die trotz guter Lebensverhältnisse mit einem Kleinkind und einem Schulpflichtigem Kind schon überfordert war so das Sie für jetzt schon 6 Wochen in eine Art Kur befindet . Ich denke wir brauchen mehr Sozialarbeiterinnen ,und wir brauchen mehr Staat statt weniger. Menschen haben einfach Angst ,diese Angst macht sie Krank . Diese Pandemie macht Menschen in mehrfacher hin Sicht Krank .

@waldkauz, 18:16

„[...] Die derzeitigen Schließungen sind mit einer Normalität zu Weihnachten begründet worden. Das ist längst vorbei! Seitdem sinken die Zahlen - entgegen allen Beschwörungen eines Riesen-Ausbruchs - rasant. Wozu eigentlich, wenn die Perspektiven für Öffnungen des gesellschaftlichen Lebens fehlen bzw. verweigert werden! [...]“

Naja, die Zahlen sind gesunken, das ist richtig. Vielerorts liegen sie aber noch merklich über dem Niveau, auf dem wir nach der ersten Welle im Frühjahr/Sommer 2020 waren. Außerdem gab es damals kein zusätzliches Risiko durch mutierte und möglicherweise ansteckende Virusvarianten.

Insofern wird hier nichts quasi grundlos verweigert. Es wird aufgrund einer anderen Situation anders gehandelt. Und das finde ich angemessen.

@ jetstream747 um 18.46 Uhr, keiner klatscht

"Lockdown for ever fürchte ich und alle klatschen Beifall" Destruktive Einstellung. Wer klatscht denn?

18:38 von falsa demonstratio

Das ist zwar etwas abseits vom Thema, aber:
Menschen, die sich tatsächlich durch Corona für gefährdet halten und Angst davor haben. Die glauben, wenn man noch ein wenig länger `durchhält´ dann wird alles `besser´. Die keine Nachteile durch Lockdown haben, weil sie finanziell oder sozial nicht betroffen sind. Und auch die, die Kinder und Jugendliche ohnehin `nicht leiden können´ (siehe damals die FFF-Diskussionen hier).
Übrigens: Eigentlich ist der sogar für mich persönlich positiv :) Weniger Arbeitsstunden, sehr viel weniger Stress auf der Arbeit, gleiches Gehalt. Aber ich arbeite nunmal mit Kindern und Jugendlichen und das weniger wegen der Kohle als viel mehr aus `Passion´. Darum schreibe ich bei diesem Thema hier auch oft noch etwas mehr `on the edge´ als ohnehin oft.
Die Auswirkungen werden einfach nicht in der Breite gesehen oder als nicht so schlimm abgetan.

mit Kitas und Schulen?

Die müssen geschlossen bleiben bis wir alle Impfwilligen versorgt haben und sicher feststeht das sie dann nicht mehr ander Infizieren können.

Schlecht?

Die Schulschließungen sind schlecht für die, die sowieso abgehängt sind. Für "mormale" Haushalte ist es sogar manchmal ein Vorteil. Da haben sie nicht die Dauernerver in der Schule dabei. Machen wir uns nix vor, die Kinder treffen sich auch so.

Wer meint, Forschung und

Wer meint, Forschung und Bildung sei wichtig: die Existenz der Leute könnte als wichtiger erachtet werden, und darauf wird gelinde gesagt nichts gegeben, am Ende wartet Hartz Vier. Wenn man den Virus bekämpfen will, ist sicher ein bisschen Augenmaß sinnvoll. aber Schulen in der Weise auf zu halten, da ist für mich keine verhältnismässigkeit erkennbar, während unzählige Menschen hier existentiell bedroht sind und ich bin sicher, die Folgen des Lockdwowns werden nach der Pandemie erst noch sichtbar. Die Bildung ist doch sowieso ein Witz mit dem ganzen Auswendiglernen. Es müsste doch jeder froh sein, endlich Zeit für eigenes Lernen zu haben, weil er mal nicht alles vorgeplappert bekommt vom Dozenten. Aber das momentane Bildungssystem sieht eben nur Funktionsträger vor, keine Kreativen oder Eigenständige. Da sehe ich nicht, was uns verloren geht. Es ist eher eine Chance umzudenken.

Der CDU-Vorsitzende Armin

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet forderte den Vorrang von Schulen und Kindern bei möglichen Lockerungen. " Uns ist allen klar, Schule, Bildung, Kinderbetreuung muss absolute Priorität haben. "
- Es gibt ein Recht auf Bildung. Die Schließung von Schulen und Kindergärten schränkt die Bildungschancen ein, auf Dauer verschärft diese die soziale Ungleichheit erheblich. Am meisten werden die Kinder aus ärmeren, bildungsfernen Familien getroffen. Sie haben nicht die Möglichkeit, zu Hause gut betreut unterrichtet zu werden, was sich auf ihr gesamtes Leben auswirken wird.
Die Schulen müssen möglichst schnell wieder geöffnet werden, mit allen nötigen Vorsichsmassnahmen.

@Mr.Snail, 18:20

„Warum wird nicht zur Kenntnis genommen, dass die Risikogruppe bei ab 60 + liegt? Das berichtete auch das RKI regelmäßig im Lagebericht. Die Hälfte aller an oder mit Corona verstorbenen Menschen war 84 Jahre oder älter. Obwohl die Menschen 70 + nur 16% der nachweislich Infizierten ausmachen kommen aus dieser Gruppe 89% der Toten. Das bedeutet, das nur 11% aller Verstorbenen unter 70 Jahren alt waren. Davon haben viele Vorerkrankungen. Es gibt nur 13 Tote unter 20 Jahren. [...]“

Es gab und gibt ja nun regelmäßig Berichte über schwerwiegende Verläufe oder später aufkommende Folgen einer zunächst leichten Erkrankung an Covid-19 (Post-/Long-Covid). Außerdem auch viele jüngere Menschen, die auch zu den Risikogruppen gehören.

Insofern teile ich Ihre Aussage, dass Schüler_innen nichts zu fürchten haben, nicht. Und auch das angeblich überschaubare Risiko für Beschäftige hilft schwer erkrankten Erzieher_innen und Lehrkräften im Zweifel nicht weiter, wenn es sie dann doch trifft.

18:41 von Nachfragerin

das verstehe ich nicht. von bildung wird hierzulande schon über 30 jahre als hohes gut palavert. aber geändert hat sich doch nur, daß die lehrerinnen noch älter geworden sind und jetzt zu den gefährdern zählen

Umschulung

Viele arbeitslose Lehrer wollen gar nicht mehr in die Schule zurück, sondern haben neue Jobs als Taxifahrer oder Pizzakurier gefunden und fahren nun die Kids in der Stadt herum und bringen ihnen die Pizza nach Hause.

18:40 von Hador Goldscheitel / @schabernack, 17:45

«… warum Unterricht zwischen Eltern/Kind nicht funktioniert.
Zum einen gibt es emotionale Störungen, die einen gemeinsamen Unterricht unmöglich machen, gerade in der Pubertät. Zum anderen sind fachliche und pädagogische Gründe anzuführen.»

Dies ist ganz sicher so.

Eltern + Lehrer + Aufsichtspersonen + Weisungsberechtigte für den ganzen Tagesablauf zu sein. Ist auch schon bei jüngeren Kindern als beim Pubertier gar keine glückliche Fügung. Selbst bei bestem Willen aller macht das sehr schnell auch Überforderung aller. Auch wenn gar kein Wille zum Streit mit in der Wohnung wohnt.

«… gefragt, ob ich nicht helfen könne. Da ich zu jungen Menschen schon immer einen guten Draht hatte … habe ich natürlich zugesagt. Für mich ist das bei Freunden Ehrensache !»

Es macht ja auch Freude, mit Kindern zusammen zu sein. Oder mit denen auch nur als Teilzeitlehrer am PC zu kommunizieren. Lustig + lehrreich kann es für "die Alten" noch dazu sein.

Sind ja gar nicht so wenige, die Zeit hätten.

Öffnungen wo möglich

Ich verstehe immer noch nicht warum es bundeseinheitliche Regelungen geben muss. Wenn die Zahlen in Stadt/Land passen spricht doch nichts gegen Öffnungen. Sollten die Zahlen wieder schlechter werden kann man ja wieder schließen. Es könnte eine Ampel geben, wann was zu tun ist bei welchen Zahlen. Hier könnte sich jeder darauf einstellen.
Auf jeden Fall wird es Zeit die Grundschulen zu öffnen ! Wenigstens im Wechselunterricht. Die Mehrbelastung für Eltern ist hier besonders hoch. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Lockdown und Öffnung

Alle Länder haben die gleiche Strategie.
Lockdown , zahlen runter, lockern , nächste Welle... , wieder Lockdown, manche schon die 5te Welle. Also eigentlich aussichtslos...
Vielleicht mal mit anderen Beratern weiter Möglichkeiten besprechen.
Leider sitzen immer die gleichen am Tisch..

@Werneranerin, 18:39

„[...] Zw. dem 11.Dez. 2020 und dem 05.Feb. 2021 - im Lockdown- haben sich über 1.000.000 Menschen in D infiziert und sind fast 40.000 mit Corona verstorben. Fast so viele entspr. doppelt so viele wie in der ganzen Pandemiezeit. Es ist ohne jeden wissenschaftlichen Beleg und ohne praktischen Nachweis zu behaupten, Lockdowns wären sinnvoll. [...]“

Ihre Betrachtungsweise hinkt in meinen Augen.
1. Wenn es schon viele Ansteckungen gibt, wegen derer ein Lockdown erfolgt, wird es erstmal noch viele weitere geben, bis dieser überhaupt greift, und noch mehr, bis die Zahlen wieder gesunken sind.
2. Nicht alle Menschen stecken sich an. Aber wer erkrankt, tut das nicht sofort, sondern erst einige Zeit nach der Ansteckung (also im Zweifel dann im Lockdown). Wer dann noch länger behandelt werden muss und es nach Wochen eventuell nicht schafft, verstirbt dann ebenfalls im Lockdown.

So einfach kann man die Zahlen aus dieser Zeit daher nicht mit denen aus der Zeit davor vergleichen.

Konzeptlos in den Frühling

......und immer wieder Kitas und Schulen. Die Angst in der nächsten Pisa Studie in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen schürt Landauf/-ab blanken panischen Aktionismus. Ob Lehrinhalte, Betreuungskonzepte o.ä. das kollektive Versagen sämtlicher Institutionen einschließlich der allzu gestressten Helikopterpatriarchen lässt für dieses Land nichts Gutes erwarten.

18:23,draufguckerin,Kinder Infektionstreiber?

<<"Sind Schulen/Kitas Infektionstreiber oder nicht?" Nein, sind sie nicht. Sie infizieren sich und erkranken genauso wie Erwachsene, nur entwickeln sie überwiegend nicht solche schwerwiegenden Symptome.<<
mein Zweifel bezog sich nicht auf die Schwere der Symptome sondern auf die Fähigkeit als Infektionstreiber (Weitergabe durch das Kind an Andere) Danke für den Weiterbildungshinweis, werde mir bei Gelegenheit den Podcast mal ansehen.

Warum müssen Schulen geschlossen bleiben?

Pauschal kann man sagen , weil es nicht geschafft wurde in ein Jahr Konzepte für ein halbwegs sicheren aber vor allem zukunftsweisenden Schulbetrieb zu erstellen. Betriebe, Selbständige ,mußten Hygenekonzepte erarbeiten ist ja auch privater Sektor. Verwaltungen bekamen Zuschüsse damit ja kein Beamter erkrankt... Was gab es für den Schulbetrieb?
Fenster auf , Fenster zu..Hier sind die Länder gefragt und die Schulträger und ganz sicher ist es nicht die Schuld der Pädagogen.
Allerdings sollte man auch sehr differenzieren.
1. kitas arbeiten, laut eines früheren ARD Beitrages im Notbetrieb aber mit Auslastung von mehr als50% z.T bis 80%
2.Präsens Unterricht in der Grundschule unabdingbar. Gerade auch weil es im Vorschulbereich+Grundschule 20% Schüler mit ausländischer Staatsbürgerschaft gibt.+ eine unbekannte Anzahl deutscher Schüler, mit Migrationshintergrund. Sie können nur in der Schule oftmals Deutsch lernen
3.Altere Schüler sollten schon Fernunterricht verstehen können

Planlos immer weiter

Falls es zu einer Öffnung der Schulen kommen sollte, kann ich keine nennenswerten verbesserten Konzepte erkennen. Da gab es mal so Überlegungen, zeitversetzten Unterricht anzubieten, Luftfilteranlagen in die Klassenzimmer zu stellen (ich möchte nicht wissen, wie beim derzeitigen scharfen Ostwind das Lüftungskonzept durchgezogen wird - wenn die Schulen denn geöffnet wären), Digitalisierung, Testen usw. . Mir tun die vielen Eltern leid, die sich tagtäglich zerreißen (müssen) und bin heilfroh, dass sich meine Tochter durch alle Online-Angebote quält, damit sie irgendwie ihr Abi noch unter diesen Bedingungen hinbekommt mit großzügigen 30 Minuten mehr Zeit etc. (in Schleswig-Holstein). Schade, dass weder Strategie noch Impfstoff da ist für Lehrer:innen, Kita-Mitarbeiter:innen - damit wäre vielen geholfen. Nach einem Jahr der Pandemie immer noch das Stochern im Nebel, viele vertane Möglichkeiten - planlos immer weiter...

@Nelke785, 18:42

„[...] An einen Impfstoff für Kinder ist noch lange nicht zu denken. Warum eigentlich nicht?“

Nach meinem Verständnis würde kaum jemand Kinder an Studien an einem unbekannten Impfstoff teilnehmen lassen.
Inzwischen weiß man mehr über diese Wirkstoffe. Wenn Eltern jetzt ihr Einverständnis für eine Studienteilnahme des eigenen Kindes geben, kann so etwas stattfinden (und tut es wohl auch schon).
Erst wenn es hier Ergebnisse gibt, können Mittel auch für den flächendeckenden Einsatz bei Jugendlichen und Kindern freigegeben werden.

Unklar wäre mir aber trotzdem, wie z.B. herausgefunden wird, ob Dosierungsanpassungen nötig sind.
Ich vermute zumindest, dass auch das über Studien letztlich erprobt werden muss und insofern schon auch ethisch nicht ganz unproblematisch ist.

Es ist doch eine Illusion,

Es ist doch eine Illusion, Krankheiten und Viren ganz entkommen zu können, diese (durch Lockdowns?) verschwinden lassen zu können. Es geht eher darum, mit ihnen leben zu können, im persönlichen und im gesellschaftlichen Bereich. Das Leben ist sterblich, zu manchen Zeiten sichtbarer als sonst. Niemand hat das Recht, von sehr vielen Menschen sehr viele Opfer zu verlangen und auf ihre Rechte zu verzichten, um sein Leben evtl. zu retten. Vorsicht und Rücksicht verstärkte Hygiene, Eigenverantwortung- mehr darf man weder verlangen noch aufzwingen.

an sikgrueblrxyz

Anstatt weiter herumzuprobieren und eine neue Welle zu riskieren, sollte man eher versuchen, die immer noch vorhandenen Schlupflöcher für den Virus zu schließen. Im Landkreis Schaumburg fahren die Busse. abgesehen von der Maskenpflicht für Fahrgäste ohne jedes Hygienekonzept. Das heißt: offener Fahrerbereich, Kontakt beim Zahlen und Kontrollieren unter einem Meter, Fahrpersonal ohne Maske. Im Umland Hannover anscheinend Infektionen im Pflegeheim durch einen Dialysearzt. Nur zwei Beispiele. Solange mit großer Wahrscheinlickeit anzunehmen ist, dass sich die neuen Mutanten durchsetzen, wäre jede Lockerung zumindest als grob fahrlässig einzuschätzern. Jeder kann sich die Folgen von Lockerungen bei dem augenblicklichen Impfstoffmangel und den begrensten Möglichkeiten des Gesundheitsystems vorstellen. Zumindest müßten dies die Entscheidungsträger - dementsprechend sollten sie auch klarere Worte finden.

Schulen und Kindergärten sowie Kitas erst ganz zum Schluss

Die Schulen, Kindergärten und Kitas kommen zusamen mit dem Profisport erst ganz zum Schluss dran. Spahn hat ja gesagt, dass mit einem Impfstoff für Kinder erst ab Sommer zu rechnen ist:

https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-impfung-kinder-101.html

Der Impfplan für Deutschland steht - doch gerade für die Jüngsten fehlt bisher ein Wirkstoff. Bundesgesundheitsminister Spahn setzt darauf, dass bis zum Sommer auch ein Vakzin für Kinder und Jugendliche entwickelt wird.

Vorher macht Präsenzunterricht an den Schulen keinen Sinn weil es sonst wieder zu viele Coronafälle gibt. Von daher muss der Fernunterricht verbessert werden:

1. jeder Schüler/jede Schülerin muss ein eigenes Laptop bekommen
2. jede Familie muss die dafür nötige Technik und schnelles Internet bekommen das abhörsicher sein muss
3. die Qualität der Fernunterrichts muss verbessert werden (Unterrichtsstoff muss besser vermittelt werden, Lernlücken müssen im Fernunterricht geschlossen werden können...)

Armut

Für viele reicht es nicht mal für ein Eis . Das ist Armut darüber denke ich halt viel nach . Die Ursachen liegen auf der Hand . Hartz 4 reicht nicht für einen Computer .

Eine Schulwiedereröffnung ist derzeit noch zu früh

Viele Eltern nutzen die langen Corona-Schulferien und fahren mit ihren Kindern zum Rodeln in den Harz, Schwarzwald, in die Alpen oder nach Ischgl, wo derzeit die Übernachtungspreise besonders günstig sind und Eltern mit Kindern mehrwöchige Aufenthalte ermöglichen.

Zugang zu Bildung muss sein!

Ich bin Lehrerin und Mutter und habe seit 2 Monaten nur ein Zitat von John F. Kennedy im Ohr:
„Es gibt nur eins, was auf Dauer teuerer ist als Bildung: keine Bildung!“ und wie recht dieser Mann mit dieser mehr als treffenden Aussage hat, wird sich in den nächsten noch zeigen! Es gibt bereits zig Studien und Verbände, die Alarm schlagen. Kinder mit Depressionen, Essstörungen und sogar Suizidgedanken haben deutlich zugenommen.
https://edoc.rki.de/handle/176904/7549

@MartinBlank

Das wäre mal interessant zu evaluieren. In meinem Kollegium sind ausser 2-3 Kollegen alle sehr erleichtert, nach mehreren Quarantänephasen, dieser latenten Gefahr nicht ausgesetzt zu sein. Aber bei uns läuft der digitale Unterricht nahezu reibungslos und falls SuS zu Hause Probleme haben, gibts in der Schule study rooms.

Von daher kann Laschet sich das hier knicken

Von daehr kann Laschet sich das hier knicken:

Vorrang von Schulen vor Geschäften?"Ehe wir irgendein Geschäft oder etwas anderes öffnen, muss die Bildung für unsere Kinder wieder in Gang gesetzt werden, denn wir richten mit dem Lockdown auch Schäden an", sagte der CDU-Bundesvorsitzende. Das Kindeswohl und Bildungschancen würden durch geschlossene Schulen gefährdet. Laschet appellierte außerdem an die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Beratungen am Mittwoch: Nötig sei ein größtmöglicher Konsens der CDU- und SPD-geführten Länder.

Erst werden Geschäfte und anderes wieder geöffnet. Notfalls über den gerichtlichen Weg. OVG Greifswald ist über drei bundesweit auswirkende Verfahren eingeschaltet!

tinyurl.com/th3z08x5
tag24: Urteil mit Folgen: OVG Greifswald prüft Corona-Schließung im Einzelhandel 05.02.2021 10:17

Da rechne ich Mitte März mit Entscheidung, wenn ich mir so die Zahlen, die Kurve und die Simulationen anschaue.

@18:46 von jetstream747

>> Bis Ende des Jahre schaffen wir die
>> 6%-Quote für die Erstimpfung.

Ich wette dagegen:
Bis Ostern schaffen wir die 6%-Quote für die Erstimpfung.

Das erste Problem bei der

Das erste Problem bei der Bekämpfung der Pandemie ist, dass sich scheinbar nirgendwo jemand ansteckt.
Nicht in der Schule, nicht im Einzelhandel, nicht beim Friseur, nicht im Kino, nicht im Restaurant, nicht in der Kneipe, nicht im ÖPNV usw. usw.
Je nach Interesse bzw. nach persönlicher Betroffenheit. Trotzdem gibt es Infektionen. Da schließen dann Einige daraus,dass es vor allem im privaten Bereich passiert. Aber wie kommt das Virus dorthin? Aus dem Nichts, oder doch aus Schulen, Einzelhandel, Frisör usw., s.oben.
Die Ergebnisse des Lockdowns zeigen eindeutig, je mehr geschlossen ist, desto weniger Infektionen. Wie kann man das verleugnen?

Nein, solange es keine genauen Erkenntnisse gibt, plädiere ich dafür, davon auszugehen, dass man sich überall infizieren kann, deshalb so viel Kontaktvermeidung wie möglich.
So lange wie nötig.

Die Schüler

selber werden natürlich nicht gefragt. Warum auch, betrifft sie ja nur am Rande....
Impfen....gut und schön, aber auch dann muß mindestens Abstand und Maske beibehalten werden! Diese Impfhysterie birgt die grosse Gefahr der falschen Sicherheit, weil sie nicht vor Ansteckung schützt. Eventuell ist es sogar möglich, dass die Mutationenbildung dadurch begünstigt werden:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Corona-Mutationen-Wie-bedrohlich-...
Wenn man zwischen den Zeilen liest.
Das einzige effektive Mittel ist Abstand, wenig Menschen in geschlossenen Räumen und Masken (wobei Stoff reichen müsste, FFP2 sind nur für kurze Einsätze, max.75min tragen, 30min Pause!)
Das geht mit entsprechenden Maßnahmen (wobei hier bisher viel wertvolle Zeit verplempert wurde) auch ohne Lockdown, u.a. geteilte Klassen, maximal Kunden pro qm usw. Besser wir gewöhnen uns daran, je eher desdo besser, es wird noch lange dauern, da wird kein Weg daran vorbeiführen.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Es wäre schön, wenn sich Hr. Weil auch an seine Eindrücke erinnert, die er hier mit so viel Anteilnahme ausgedrückt hat- und wir reden von 20-60 jährigen!

https://www.stk.niedersachsen.de/startseite/presseinformationen/genesen-...

Für mich ist die Diskussion um Öffnungen müßig. Kommen mehr Menschen ohne Abstand (z. B. über Bustransfer) zusammen, gibt es wieder mehr Ansteckungen...

Führende Virologen haben die aktuellen Entwicklungen bereits vor längerem prognostiziert.

Dennoch wird wieder über Lockerungen diskutiert und jede/r Politiker/in wirft wieder den Hut in den Ring - einfach nur unglaublich - hört den Fachleuten doch bitte Mal zu!

Wie wäre es mal mit einem gemeinsamen Konzept aller!

Und ebenso wichtig wäre, auch nach der Pandemie die Bildungsungerechtigkeit zu bekämpfen und nicht nur dann, wenn sie der eigenen Ausrichtung in den Kram passt!!

18:01; nie wieder spd; Erzieher und Luftreinigung

"Wie schon mehrfach in allen Medien berichtet wurde, ist die Berufsgruppe, die am häufigsten an Corona erkrankt, die Erzieher."
Hier könnten Luftreinigungskonzepte die Gefährdung der Erzieher reduzieren. Die Luftreinigungsanlagen wurden schon angekündigt, ist die Installation angelaufen?
Das Postcovidsyndrom könnten Luftreinigungskonzepte vielleicht auch vermindern, da ich meine, gelesen zu haben, dass die Schwere dieses Syndroms im Zusammenhang mit der im Körper eingetragenen Virusmenge steht.

@ OrwellAG

"Die Bildung ist doch sowieso ein Witz mit dem ganzen Auswendiglernen" Am 06. Februar 2021 um 18:52 von OrwellAG

*

Ja, wer braucht schon Vokabeln, Zahlen und Fakten!
Ironie aus.

Man muss etwas Basiswissen haben, um die Welt an der "eigenen Weisheit" teilhaben zu lassen.
Und das Wissen aus der Schule ist nichts anderes, als die gesammelten Erfahrungen der vergangenen Generationen.

Niedere Tiere müssen alles alleine neu erlernen. Höher entwickelte Tiere lernen etwas von den Älteren. (Der Mensch ist nun Mal ein Tier und keine Pflanze.)

archiey

kollektive, und Selbstinitiative mit staatlicher Unterstützung könnten da erfolgreich Abhilfe schaffen . Aber schon interessant zu sehen was alles falsch läuft in diesem Land . Die viel beschworene Solidarität bleibt für die Ärmsten allzu oft auf der Strecke . Kinder sollten doch wichtig sein . Spiegelt sich nicht im tun wieder .

RKI-Bericht(e)

Wer sich diese Berichte regelmäßig anschaut, insbesondere den vom Dienstag, sieht dass die Inzidenzen in allen Altersgruppen hoch sind, Höhepunkt 50. KW.
Warum?
Weil die Maßnahmen zu spät kamen, mind. 4 Wochen. Entgegen der Forderungen von Lauterbach u. anderen, nicht bis Weihnachten zu warten, wurde somit ein Infektionsgeschehen möglich, dass sich nun in ewigem Salami-Lockdown-light seit 2 Monaten hinzieht.
11 Tote Kinder bis 9 Jahre, Inzidenzen unter Pflege- und medizinischem Personal am höchsten, gefolgt von Lehrern und Erziehern.
Keine bzw. halbgare Alternativen zum Präsenzunterricht, sture und inkompetente KMK, u.a.
Sommer verpennt.
Wann noch einmal warnte Frau Merkel mit ihrer vielfach belächelten Rechnung zum exponentiellem Wachstum bis Weihnachten?
Ende Sept.- Anfang Okt?
Sie sollte schneller recht behalten als ihr und uns allen lieb war.
Schade, dass sie sich nicht durchsetzen konnte gegen die Mehrheit der MP.
Schade, dass sie am derzeitigen BMG festhält (...muss).

Weiterhin gibt es weder Kontrollen noch Vorschriften

In der Arbeitswelt!

MP Kretschmer hat es neulich ja auf den Punkt gebracht: (mit eigenen Worten) „die Maßnahmen dienen ja vor allem dazu, die Wirtschaft zu schützen!“.

Eigentlich muss man da mehr dann garnicht mehr zum Thema Schulpflicht vs. Home-Schooling wissen/sagen. Diejenigen, die sagen das es „super“ läuft, haben entweder einen Grund eine solche abwegige Aussage zu machen - oder schlichtweg keine Ahnung !

Nicht nur in der Gesellschaft, der Kunst, der Wissenschaft, auch im Bildungssektor, merkt man immer deutlicher, wie eine tonangebende Elite versucht ihre „Ideale“ von „guter Lebensführung“ dem Rest der Bevölkerung zu verordnen.

So lässt sich natürlich (fast) alles rechtfertigen. Ein Großteil der Debatten seit Beginn der Pandemie lässt sich so erklären.

Dabei ist der Begriff „Elite“ unbestimmt. Er hat jedenfalls nichts mit dem Einkommen zu tun. Am ehesten lässt sich der Begriff einordnen als „Zugehörigkeit zu Netzwerken, um Interessen durchzusetzen“.

@harpdart

"Das erste Problem bei der Bekämpfung der Pandemie ist, dass sich scheinbar nirgendwo jemand ansteckt. [...] Je nach Interesse bzw. nach persönlicher Betroffenheit. Trotzdem gibt es Infektionen" Am 06. Februar 2021 um 19:15 von harpdart

*

Die Meisten stecken sich im privaten Bereich an, in den Familien.
Die Lösung nach dem üblichen Schema wäre Familien zu schließen.

Und da sich die Vieren durch die Atemluft ausbreiten wäre es nach dem Schema am besten die Atemwege der Menschen zu schließen.

Das heißt im Fachjargon "Operation gelungen, Patient tot".

@Silverfuxx, 18:50

„[...] Aber ich arbeite nunmal mit Kindern und Jugendlichen und das weniger wegen der Kohle als viel mehr aus `Passion´. Darum schreibe ich bei diesem Thema hier auch oft noch etwas mehr `on the edge´ als ohnehin oft.
Die Auswirkungen werden einfach nicht in der Breite gesehen oder als nicht so schlimm abgetan.“

Ich fürchte, da haben Sie recht. Auch mit der weiter oben geäußerten Befürchtung, dass am Ende bzgl. der Folgen in der Wirtschaft mehr Geld in die Hand genommen wird als bei den Kindern und Jugendlichen. Vermutlich selbst dann, wenn man Relationen wie Ausgaben in dem Feld z.B. in 2018 anlegt.

Aber Wege, die die unterschiedlichen Interessen berücksichtigen, sind schwer zu finden.

werner1955 schrieb um 18:51:
„mit Kitas und Schulen?

Die müssen geschlossen bleiben bis wir alle Impfwilligen versorgt haben und sicher feststeht das sie dann nicht mehr ander Infizieren können.“

Wir brauchen irgendetwas Sinnvolles zwischen ‚alles dauerhaft einfach zu‘ und ‚alles sofort auf‘.

Risikokinder sind nicht mit FFP-2-Masken ausgestattet

worden. Sie sind nicht 60 Jahre alt und wer nicht gerade zu den vom Bund genannten Gruppen gehört, bekommt KEINE Masken-Coupons. Aber zur Schule sollen diese Risikokinder dennoch, weil die Schulen oft gar nicht in der Lage sind, einen individuellen Distanzunterricht zu gewährleisten.
Deshalb haben diese Kinder nur die Wahl:
Schule unter Risiko und Gefährdung
oder
Zuhause bleiben und gar keinen Unterricht bekommen.
Beides ist absurd und unmenschlich, zumal die Schulen für den Schutz der Schüler/innen verpflichtet sind und sich nicht zieren, den Risikokindern etwa Masken zu stellen, sondern ggf. nur den Lehrkräften.

Was ist das für ein Unfug und was für eine Ungleichbehandlung!
WEGEN Risikopatienten rechtfertigt man den gesamten harten Lockdown, aber einige minderj. Patienten sollen als erstes wieder in die Schulen!
Ab in den öffentlichen Nahverkehr und ab in die Kohorte mit über 100 Schülern?
Selbst bei Wechselunterricht sind es immer noch Treffen aus rund 15 Haushalten!

17:24 von free Nawalny

>> Lernen zu Hause <<

Nicht alle Kinder genießen das Privileg, so ungestört und hürdenfrei z.h. lernen zu können, erst recht nicht, wenn noch mehrere Geschwister vor Ort lernen müssen. Die Frage fängt mit genug Platz vor ungestörtes Lernen an, geht über Hilfestellung von Vater oder Mutter und hört mit einem Tablet für jedermann auf. Die wenigsten genießen dieses Privileg, Was Sie letztendlich für Ihre Kinder vorziehen, bleibt Ihnen überlassen, aber schließen Sie nicht von sich auf andere Familien.

Eine Schulwiedereröffnung ist kaum mehr durchsetzbar

Viele Schüler besitzen keinen Internet-Zugang und sind daher schon seit vielen Wochen für die Lehrer erreichbar. Eine Schulwiedereröffnung würden all diese Kinder daher gar nicht mitbekommen und würden auch die restlichen Schuljahre daheim bleiben und auf ihr Abschlußzeugnis warten.

Ständiger Sprecher nach jedem Corona-Gipfel

Wieso ist eigentlich Söder ein ständiger Sprecher nach jedem Corona-Gipfel (MPK+Teil der Bundesregierung)? “Freistaat“ nennt sich auch Sachsen. Repräsentiert Söder den deutschen Südwesten zum Ausgleich ggü. den nordöstlich wirkenden Merkel + Müller? Dann müsste Bayern sich eher abwechseln mit Baden-Würtemberg und Saarland, Rheinlandpfalz. Oder etwa repräsentiert dieser 3.Sprecher die Sonderrolle der CSU? Ramelow oder Kretschmann haben parteilich auch Sonderrollen. Oder soll Söder etwa gar getröstet werden für seine die meiste Zeit geringsten Eindämmungserfolge aller Länder?

19:11 von Demokratieschue...

«Von daher muss der Fernunterricht verbessert werden:
1. jeder Schüler/jede Schülerin muss ein eigenes Laptop bekommen
2. jede Familie muss die dafür nötige Technik und schnelles Internet bekommen das abhörsicher sein muss
3. die Qualität der Fernunterrichts muss verbessert werden (Unterrichtsstoff muss besser vermittelt werden, Lernlücken müssen im Fernunterricht geschlossen werden können...).»

Die Siebenfaltigkeit vom Großen Muss.

Die findet aber nicht statt wie das Muss-Konzert im Mussikanten-Stadt.

In der realen Welt wird nicht im Muss-Ganz-Schnell-Sein jeder Lernende einen eigenen Laptop haben, bevor dann wieder Sommerferien sind.

Verbesserungen sind immer gut. Aber schon viele Lehrende tragen dazu bei, deren Maxime eben nicht Muss-Wieder-Zu-Bett-Gehen ist. Seit Frühjahr 2020 ist das schon was anders geworden. Wie ich es an einem Beispielfall meiner von mir belehrten Nichten erkenne.

Die Abläufe an derer beider Schulen sind besser organisiert als damals.

Muss ja müssen …

KiTa

Wissen sie, bei uns in Hessen bleibt es zum Glück einem selbst überlassen, ob Kleinkinder in die Kita gehen oder nicht. Unsere Kinder gehen beide in die Kita, bei einer gefüllten Auslastung von etwa 70 %.
In unserer Kita gab es genau keinen Fall von Corona und das läuft schon das ganze Jahr so. Bin ich froh in Hessen zu leben...

RE: schabernack um 19:01; 18:40 von Hador Goldscheitel

***Es macht ja auch Freude, mit Kindern zusammen zu sein. Oder mit denen auch nur als Teilzeitlehrer am PC zu kommunizieren. Lustig + lehrreich kann es für "die Alten" noch dazu sein. Sind ja gar nicht so wenige, die Zeit hätten.***

Absolut richtig, was Sie schreiben !
Ja, sehr interessant und aufschlussreich, wie die Jugend von heute so tickt. Welche Sorgen und Nöte sie plagt, was sie antreibt und was sie mag, schätzt und interessiert. Und ihre Lebenslust hebt sich wohltuend vor den langweiligen "Alten" ab.
Auch die Entwicklung, die die jungen Menschen durchlaufen, vom Kind zum Teenie, zum jungen Erwachsenen - sehr bemerkenswert, teilweise sogar beeindruckend.
Leider zur Zeit nur vor der Flimmerkiste und nicht persönlich, aber in diesen Zeiten mache ich das Beste aus der Situation.

Gruß Hador

@Werneranerin, 19:10

„Es ist doch eine Illusion,

Es ist doch eine Illusion, Krankheiten und Viren ganz entkommen zu können, diese (durch Lockdowns?) verschwinden lassen zu können. Es geht eher darum, mit ihnen leben zu können, im persönlichen und im gesellschaftlichen Bereich. Das Leben ist sterblich, zu manchen Zeiten sichtbarer als sonst. Niemand hat das Recht, von sehr vielen Menschen sehr viele Opfer zu verlangen und auf ihre Rechte zu verzichten, um sein Leben evtl. zu retten. Vorsicht und Rücksicht verstärkte Hygiene, Eigenverantwortung- mehr darf man weder verlangen noch aufzwingen.“

Hat der Staat oder die Gesellschaft anders herum denn das Recht, die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel zu setzen, die sich nicht vor Ansteckung, z.B. auch bei der Arbeit in der Krippe oder Kita, schützen können? Oder gar das von den Menschen zu verlangen?

Verstehen Sie mich bitte richtig. Ich verstehe Ihren Gedanken.
Den anderen kann ich nur genauso nachvollziehen.
Es wird etwas für beide Seiten brauchen.

19:11 logig Schulbesuch Gefahr durch Schulweg

"Anstatt weiter herumzuprobieren und eine neue Welle zu riskieren, sollte man eher versuchen, die immer noch vorhandenen Schlupflöcher für den Virus zu schließen."
Die Argumente und Beispiele Ihres Kommentars sind nicht von der Hand zu weisen. Ungenügende Hygienehandhabung erhöht die Gefahr. Und der gesamte Schulbesuch erhöht die Kontaktanzahl und hat viel mehr Mobilität in sich als ein Aufenthalt zuhause.

@19:13 Uhr Contergan-Gegner: zum Rodeln in den Schwarzwald ?

Wo haben Sie denn den Unsinn her ?

Zumindest die weiterführenden Schulen führen tägliche Kontrollen durch.

Die Arbeitsbelastung ist auch zum Teil für die Schüler so hoch, dass da weniger Freizeit als im Präsenzunterricht bleibt.

Das deutsche Home-Schooling als „Corona-Ferien“ zu verniedlichen ist genauso gehässig, wie man damals Maskenmuffel und Partygänger (oder neulich Rodler!) für Infektionsketten verantwortlich gemacht hat, während in den Bussen und Büros oder beim Kunden oder der Dienstreise jeder jeden treffen konnte!

@Demokratieschuelerin, 19:11

„Die Schulen, Kindergärten und Kitas kommen zusamen mit dem Profisport erst ganz zum Schluss dran. Spahn hat ja gesagt, dass mit einem Impfstoff für Kinder erst ab Sommer zu rechnen ist [...]

Der Impfplan für Deutschland steht - doch gerade für die Jüngsten fehlt bisher ein Wirkstoff. Bundesgesundheitsminister Spahn setzt darauf, dass bis zum Sommer auch ein Vakzin für Kinder und Jugendliche entwickelt wird.

Vorher macht Präsenzunterricht an den Schulen keinen Sinn weil es sonst wieder zu viele Coronafälle gibt. Von daher muss der Fernunterricht verbessert werden:

1. jeder Schüler/jede Schülerin muss ein eigenes Laptop bekommen
2. jede Familie muss die dafür nötige Technik und schnelles Internet bekommen das abhörsicher sein muss
3. die Qualität der Fernunterrichts muss verbessert werden (Unterrichtsstoff muss besser vermittelt werden, Lernlücken müssen im Fernunterricht geschlossen werden können...)“

Fernunterricht hilft Kindern unter 3, unter 6 und auch noch unter 12 nur wenig.

@ Contergan-Gegner (19:30): der Fernunterricht muss besser werde

@ Contergan-Gegner

An eine Schulwiedereröffnung ist erst dann zu denken, wenn es Impfstoffe für Kinder und Jugendliche gibt. Aber nicht vorher

Von daher muss beim Fernunterricht nachgebessert werden:

1. alle Schüler und Schülerinnen brauchen einen eigenen Laptop (Bund und Länder müssen das finanzieren)
2. alle Familien müssen mit schnellem Internet ausgestattet werden (Finanzierung von Bund und Ländern und eventuell EU-Finanzierung)
3. der Unterricht muss qualitativ besser werden und Lernrückstände im Fernunterricht geschlossen werden. Da müssen sich die Schüler online zu Lerngruppen zusammentun und sich gegenseitig helfen und eventuell zusätzlich Nachhilfe.
4. die Unterrichtsmaterialien müssen besser werden.

ArtMa

Dem kann ich mich nur anschließen. Volkskrankheiten entstanden durch Corona.

Für Karl Lauterbach ist

Für Karl Lauterbach ist eine Schulwiedereröffnung jetzt noch zu früh, während Christian Drosten da etwas leichtsinniger ist und schon mal versuchsweise die unteren Jahrgänge in die Schule schicken will. Alexander Keküle hingegen rät dazu, die Kinder am besten gleich ab der 5. Klasse in die Universität zu schicken, weil da sowieso schon seit vielen Jahren all das Grundlagenwissen bis hin zum 1x1 nachgeholt werden muß, was die Schulen versäumen.

Impfstoff für Kinder

... Im Sommer.

Wieder so ein Unfug, den Hr. Spahn heraushaut, bar jeder Kenntnis von Impfstudien.

Warum will die KMK-Vorsitzende nicht, dass Lehrer und Erzieher vorrangig geimpft werden?
Aber Schulen auf?
Ein Widerspruch sondersgleichen.

Gegen Lockerungen

Obwohl ich Mama von zwei Schulkindern bin und mein Mann und ich arbeiten müssen/dürfen und uns die ganze Organisation viel abverlangt, bin ich gegen Schul- und Kitaöffnung! So weit sind wir noch nicht, finde ich. Die Mobilität würde steigen, weniger Menschen bleiben im HO und die Zahlen steigen wieder. Meine große Tochter am Gymnasium hatte vor dem derzeitigen Lockdown ständig 3-8 Risikobegegnungen in ihrer App angezeigt. Dabei war sie nur daheim und in der Schule.

Das Lernen daheim funktioniert bei uns gut und ich möchte meine Kinder noch gar nicht in die Schule schicken...aus Angst vor Ansteckung!

um 19:04 von YinYangFish

> So einfach kann man die Zahlen aus dieser Zeit daher nicht mit denen aus der Zeit davor vergleichen.<
- Neun Wochen ist nun wirklich kein kurzer Zeitraum. Wenn man uns schon seit einem Jahr Zahlen präsentiert und hineininterpretiert, dann sollte man auch die Zahlen zw. dem 11. Dez. und dem 5.Feb. - im Lockdown - nicht ausser acht lassen. Sehen, hören, beobachten, differenzieren, Prioritäten und Alternativen erkennen - darum geht es und nicht um blindes Folgen.

Ich kenne keine Mutter/

Ich kenne keine Mutter/ keinen Vater, die sich keinen Präsenzunterricht ab 15.2. für ihre Kinder wünschen. In diesem Portal sind sie aber nicht anzutreffen, da sie zeitlich nicht dazu kommen, teilweise Burnout Tendenzen haben.

„ Von der Last der erwerbsmäßigen Arbeit befreit, könnten sich sicher viele Eltern auch am Zusammensein und gemeinsamen Lernen mit ihren Kindern erfreuen.“

Da laufen mir kalte Schauer den Rücken herunter. Denn natürlich wäre es schön, mehr Zeit mit seinen Kindern zu verbringen wenn der Staat das zulassen würde.

Das Home-Schooling hat aber nun mal gar keine solchen sozialromantischen Elemente sondern ist für viele Eltern knallharter Zwang - wollen sie vermeiden, dass ihre Sprösslinge Nachteile erleiden. Das Leben in Deutschland mag in mancher Hinsicht zweckmäßig sein, Leutseligkeit kann ich diesem jedenfalls nicht abgewinnen.

@Jacko08, 19:29

„17:24 von free Nawalny
>> Lernen zu Hause <<
Nicht alle Kinder genießen das Privileg, so ungestört und hürdenfrei z.h. lernen zu können, erst recht nicht, wenn noch mehrere Geschwister vor Ort lernen müssen. Die Frage fängt mit genug Platz vor ungestörtes Lernen an, geht über Hilfestellung von Vater oder Mutter und hört mit einem Tablet für jedermann auf. Die wenigsten genießen dieses Privileg, Was Sie letztendlich für Ihre Kinder vorziehen, bleibt Ihnen überlassen, aber schließen Sie nicht von sich auf andere Familien.“

In der Schule, die ich kenne, haben Kinder, bei denen solche schwierigen Verhältnisse sichtbar geworden sind, einen Platz in der Notbetreuung angeboten bekommen.
Auch das ist nicht optimal. Vermutlich sind auch da Kinder übersehen worden.

Solange niemand weiß, wie lange wir noch in der Pandemie stecken, wird es wichtig sein, für solche Kinder weiter aufmerksam zu sein und sie zu unterstützen, soweit es möglich ist.

kein Risiko gibt es nicht

Berichte findet man zu allen Themen im Netz und besonders die Ausnahmen sind immer interessant. Ich schaue da lieber auf die Zahlen des RKI. Wir können unser Leben nicht von Ausnahmen, Pech, Tragik und Einzelschicksalen bestimmen lassen. Das sollte auch die Politik nicht tun. Risikoabwägung ist eine Kunst, die verlorengegangene zu sein scheint. Spätfolgen, Mutanten und, und und, sind die neuen Angstmacher hinter denen sich Politiker verstecken welche nichts falsch machen wolle, heißt am Ende keine Verantwortung übernehmen.

19:39 von YinYangFish

Fernunterricht hilft Kindern unter 3, unter 6 und auch noch unter 12 nur wenig.
.
Fernunterricht für 3 Jährige und unter 6 Jährige?
sind sie da in der Zeile verrutscht

@Wilhelm Schwebe - Es geht um die Eltern, nicht um die Schüler.

18:58 von Wilhelm Schwebe:
"das verstehe ich nicht. von bildung wird hierzulande schon über 30 jahre als hohes gut palavert."

Ja eben. Wenn es wirklich um das Wohl der Kinder gehen würde, hätte man mit der Digitalisierung der Schulen nicht erst im ersten Lockdown begonnen und auch keinen Personalmangel.

Meiner Meinung nach zielt die rasche Öffnung der Schulen ausschließlich darauf ab, die Arbeitskraft der Eltern voll ausschöpfen zu können.

Es ist mir ein Rätsel

wie man die Schulöffnungen auch nur irgendwie in Frage stellen kann. Die Folgen der Schließung sind für die Kinder dramatisch. Die Berichte des Bundesverbandes der Kinderärzte alarmierend. Sämtliche aktuelle Studien, selbst die der Charité kommen zu dem Ergebnis, dass Kinder KEIN wesentlicher Teil des Infektionsgeschehens sind. Darüber wird nur offenbar weniger gerne berichtet. Ebenso darüber, dass die sinkenden Inzidenzen insg NICHT die Altersgruppe 70+ betreffen. Also die wirklich Gefährdeten. Man erkennt das auch an den nach wie vor sehr hohen Todeszahlen. Wirkung des Lockdowns? Mehr als begrenzt. Der Vorgänger von Drosten, der 27!Jahre die Virologie an der Charité geleitet hat, hält in einem aktuellen Interview auf Phoenix die Schäden des Lockdowns für größer als die damit beabsichtigten und erreichbaren Erfolge. Interessiert aber weder die Medien iü noch die Befürworter des Lockdowns. Wir brauchen endlich eine sachliche, faktenbasierte Berichterstattung und weniger Panik.

@chwarz, 19:37

„Wieso ist eigentlich Söder ein ständiger Sprecher nach jedem Corona-Gipfel (MPK+Teil der Bundesregierung)?“

Berlin hat aktuell den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz. Vorher hatte ihn Bayern.
Teil der Pressekonferenz waren neben der Bundeskanzlerin immer der turnusgemäße Vorsitzende der MPK sowie dessen Stellvertreter, der der letzte Vorsitzende ist.

Insofern hat Herr Söder nun den Platz von Peter Tschentscher (Hamburg) übernommen.

Demokratieschue

Warum ist das nicht schon längst ungesetzt worden was sie vorschlagen. Die Politik hat die Menschen und vor allem die Kinder , bei der Pandemie im stich gelassen . Die Ärmsten zahlen den höchsten Preis ,das belegt jede Studie ,und dabei besonders die Kinder .

J.F.K.

"Ich bin Lehrerin und Mutter und habe seit 2 Monaten nur ein Zitat von John F. Kennedy im Ohr..."
Ich habe auch ein großartiges Zitat von ihm:
"Frage nicht, was der Staat für dich tun kann, sondern was DU für den. Staat tun kannst."

es ist zum Weinen

wie man mit den Kindern und uns allen umgeht! Auch im Sommer hatten wir kein normales Leben. Keinen normalen Unterricht, kein normales Freizeitangebot. Für Besuche im Zoo musste ein Zeitfenster gebucht werden, Freibäder waren meistens zu. Ist das alles schon vergessen? Was tut man den Kindern an? Ist das noch das Deutschland in dem ich gerne gelebt habe? Nein! Politiker, die von uns gewählt wurden, maßen sich an, uns unsere Grundrechte zu nehmen und den Kindern ihr recht auf Bildung. Ich habe Enkelkinder und ich hatte Corona. Ich weiß, wovon ich spreche.

@ nie wieder spd

>> Oder soll einfach drauflos gelockert werden, weil Eltern keine Lust mehr haben, sich um ihre Kinder zu kümmern?
>> Von der Haustür bis zum Schultor muß klar sein, dass sich Kinder nicht infizieren können.
Der ÖPNV muß entsprechend ausgerüstet und die Haltestellen dabei berücksichtigt werden.
<<

Diese Aussagen lassen mich nur vermuten, dass Sie nicht ansatzweise wissen, wie der Alltag mit den Kindern wirklich ausschaut, oder? Ehrlich, ich bin froh, dass meine Kinder die Schulpflicht hinter sich haben und ihre Wege in Beruf und Ausbildung gefunden haben. Denn ich weiß, es wäre zu Zeiten einer Pandemie nicht einfach bei uns geworden...

@ Hador Goldscheitel, um 18:40

Tut richtig gut, Ihren
Kommentar zu lesen.
Der Umgang mit Schülern ist, gerade wenn man selbst nicht im Berufsdruck steckt, ungemein ausfüllend.
Man macht was Sinnvolles. Toll!

Und:
Das Hirn macht nochmal richtig Jogging! :-)

Ich verstehe auch nicht,

Ich verstehe auch nicht, warum Erzieher und Lehrer nicht priorisiert geimpft werden sollen.

@Werneranerin, 19:46

„> So einfach kann man die Zahlen aus dieser Zeit daher nicht mit denen aus der Zeit davor vergleichen.<
- Neun Wochen ist nun wirklich kein kurzer Zeitraum. Wenn man uns schon seit einem Jahr Zahlen präsentiert und hineininterpretiert, dann sollte man auch die Zahlen zw. dem 11. Dez. und dem 5.Feb. - im Lockdown - nicht ausser acht lassen. Sehen, hören, beobachten, differenzieren, Prioritäten und Alternativen erkennen - darum geht es und nicht um blindes Folgen.“

Ja, beobachten und differenzieren. Ich versuche, genau das zu tun.
Verstehen Sie meine Überlegungen als ‚blindes Folgen‘? Ich jedenfalls nicht.

19:56 von Nachfragerin

ach so. ich denke aber, viele kinder merken eh keinen unterschied zu früher. die kinder stehen morgens auf, nehmen den heiermann vom tisch, während die eltern nach dem harten tag vorher noch bis mittag ausschlafene

@Sisyphos3, 19:52

„ 19:39 von YinYangFish

Fernunterricht hilft Kindern unter 3, unter 6 und auch noch unter 12 nur wenig.
.
Fernunterricht für 3 Jährige und unter 6 Jährige?
sind sie da in der Zeile verrutscht“

Keineswegs. Ich gebe zu, das ist vielleicht missverständlich.
Allerdings war es vor allem als zugespitzte Kritik an den in meinen Augen undifferenzierten Forderungen ausschließlich nach besserem Fernunterricht einer Vorschreiberin gedacht - anstelle eines überlegten Maßnahmenpakets, das einerseits dem Infektionsschutz für die ganze Bevölkerung (Kinder, Beschäftigte, Risikogruppen in allen Gruppen), aber auch den Bedürfnissen der Kinder unterschiedlichen (!) Alters von Krippe und Kita über Grundschule und Teenager bis Abitur-Prüflingen und deren Familien ein Stück weit gerecht wird.
Fernunterricht hilft da vielen eben einfach gar nichts!

Also was KITAs angeht, die waren nie richtig geschlossen.

Wenn im Schnitt 17 von ansonsten 22 Kindern (also mehr als 75 %) sowieso andauernd von ihren Eltern in die KITA-Gruppe, zwecks "Notbetreuung" abgegeben werden, kann von Wiederöffnung keine Rede sein.
Angeblich arbeiten so viele Erwachsene in sog. "systemrelevanten" Berufen, oder können aus anderen Gründen nicht ihre Kinder alleine Zuhause versorgen und erziehen.
Wollt ihr mich vera...?
Die Bürger sind es einfach nicht gewohnt, mal etwas für Familienanghörige zu tun, und auf eigenes Einkommen zu verzichten! Die viele egoistische und unsinnige Lohnarbeit ist das Problem. Das sieht man schon daran, dass sehr viele alte Eltern und Großeltern einfach in Heime und derartige Einrichtungen "abgeschoben" werden. In zu vielen Familien existiert keine innige Liebe mehr zwischen allen Familienanghörigen - traurig!

@Rationalstattpanisch - Es gibt auch jugendliche Schüler.

19:58 von Rationalstattpanisch:
"Sämtliche aktuelle Studien, selbst die der Charité kommen zu dem Ergebnis, dass Kinder KEIN wesentlicher Teil des Infektionsgeschehens sind."
> Es gehen aber nicht nur Kinder zur Schule, sondern auch Jugendliche. Und in dieser Altersgruppe sieht es dann nicht mehr so gut aus.

"Wir brauchen endlich eine sachliche, faktenbasierte Berichterstattung und weniger Panik."
> Und eine Politik, die faktenbasiert und transparent handelt.

@ YingYangFish 18.27

Pflichte Ihnen vollkommen bei!

Schulen auf und zwar sofort!

Die Kinder sind weder die Treiber der Pandemie noch davon gefährdet. Ja, auch Schulen sind Teil des Infektionsgeschehens. Aber die notwendigen Kontaktreduktionen um das zu kompensieren haben die Erwachsenen aufzubringen. Nicht die Kinder! Um den gleichen Effekt auf die Fallzahlen zu bekommen kann man zum Beispiel am Arbeitsplatz ansetzen. Oder auch Gottesdienste verbieten. Die Kinder bezahlen momentan für die Erwachsenen!

Am 06. Februar 2021 um 18:01 von sikgrueblerxyz Sind Schulen/Kit

In seinem neuen Podcast im NDR hat Professor Drosten da sehr klare Worte gefunden. Den Podcast man noch runterladen.

Unseren Kindern wird ganz

Unseren Kindern wird ganz schön viel aufgebürdet. Sie werden als Überträger regelrecht kriminalisiert. Es wird nach Schuldigen gesucht. Katastrophen sind in Heimen aufgetreten. Viele Schuldzuweisungen treten aus einem schlechten Gewissen heraus.

19:52 von Sisyphos3

«Fernunterricht hilft Kindern unter 3,
unter 6 und auch noch unter 12 nur wenig.»

«Fernunterricht für 3 Jährige und unter 6 Jährige?
sind sie da in der Zeile verrutscht.»

Es geht nicht nur um Schulen, sondern auch um Kitas.
Bei letzteren ist Prozentsatz der Kinder "in Notbetreuung" zwar höher als in Schulen. Teilweise sogar bei ± 80% … in einigen Städten / Regionen.

Ersetzen Sie "Fernunterricht" durch "Fernbetreuung".
Dann passt das auch auf Kinder unter 3 J. und auf unter 6 J.
Bei denen ist "Betreunug" dann immer auch "Lernen".
Die ganz Kurzen muss man (noch) mehr beaufsichtigen, bevor sie dann in die Grundschule gehen. Noch mehr Zeitaufwand, Konzentration, Verantwortung für die Erziehenden.

Findet das alles zuhause statt.
Dann sind es vorwiegend die Eltern.
Ihnen als Vater muss man das gar nicht erzählen.

Kommen Kinder "mit Defiziten" in die Grundschule.
Wird es dort um so schwieriger für sie.
Kleine Kinder können nur mit anderen kleinen Kindern sozialen Umgang lernen.

20:03 von Serenissima

"es ist zum Weinen
wie man mit den Kindern und uns allen umgeht! Auch im Sommer hatten wir kein normales Leben.
....Was tut man den Kindern an? Ist das noch das Deutschland in dem ich gerne gelebt habe? Nein! Politiker, die von uns gewählt wurden, maßen sich an, uns unsere Grundrechte zu nehmen und den Kindern ihr recht auf Bildung. Ich habe Enkelkinder und ich hatte Corona. Ich weiß, wovon ich spreche."

Das Recht auf Unversehrtheit ist auch ein Grundrecht.

Wenn ich an die Zeit meiner Eltern und Grosseltern zurueckdenke, dann ist doch ein temporaerer Lockdown und ein Sommer ohne Schwimmbad eine sehr milde Sache. Und das noch dazu um Leben zu retten. Das muesste doch vermittelbar sein.

@ um 19:30 von Contergan-Gegner

„Viele Schüler besitzen keinen Internet-Zugang ...“
Richtig. Vor wenigen Wochen teilte mir hier ein Mitforist mit, dass die Telekom ihr Angebot für günstige Datentarife in die Tat umgesetzt hat und diese anbietet.
Vielleicht könnten die Faktenfinder der Tagesschau mal herausfinden, wieviele Schüler und Schulen diese Datentarife inzwischen nutzen und wieviele Schüler immer noch kein digitales Gerät für den Heimunterricht ihr Eigen nennen bzw von der Schule zur Verfügung gestellt bekommen haben?
Auch über die Vorbereitungen der Schulen und ÖPNV auf eventuelle Unterichtswiederaufnahme sollte detailliert berichtet werden.
Meiner Überzeugung nach ist da nämlich noch nichts passiert.
Wenn aber über Lockerungen diskutiert wird, müssen Konzepte ja bereits vorhanden sein und die Vorbereitungen zu deren Umsetzung auf Hochtouren laufen.
Vielleicht macht Anne Will ja morgen ihre Sendung dazu?

@Tada

"Die Meisten stecken sich im privaten Bereich an, in den Familien.
Die Lösung nach dem üblichen Schema wäre Familien zu schließen.

Und da sich die Vieren durch die Atemluft ausbreiten wäre es nach dem Schema am besten die Atemwege der Menschen zu schließen.

Das heißt im Fachjargon "Operation gelungen, Patient tot"."

Liebe Tada, diese Antwort auf meinen Beitrag empfinde ich gelinde gesagt als Frechheit.
Weder gehen Sie auf meine vorgebrachten Erkenntnisse ein noch nehmen Sie sie in irgendeiner Weise ernst, sondern machen sie lächerlich. Zusätzlich schustern Sie mir Behauptungen unter, die eben nicht meiner Meinung entsprechen (Ansteckung in Familien)
Sie könnten ja die Beiträge anderer auch mal konzentrierter lesen und versuchen sie wenigstens ernst zu nehmen. Aber nein.
So nicht, nicht mit mir.
Alles weitere ist nicht der Mühe wert.

@Serenissima, 20:03

„[...] Politiker, die von uns gewählt wurden, maßen sich an, uns unsere Grundrechte zu nehmen und den Kindern ihr recht auf Bildung. Ich habe Enkelkinder und ich hatte Corona. Ich weiß, wovon ich spreche.“

Schön, dass Sie hier noch schreiben können. Ich hoffe, Sie erfreuen sich auch sonst wieder einer guten Gesundheit, und kommen mit Ihren Enkelkindern gut durch diese schwierige Zeit.

Ich bezweifle, dass irgendjemand Kindern bewusst Schaden will.
Was ich unterstützen würde, ist, dass gerade die Belange von Kindern und Jugendlichen noch stärker berücksichtigt werden müssen, je länger Infektionsschutzmaßnahmen notwendig bleiben.

Am 06. Februar 2021 um 19:58 von Rationalstattpanisch

Zitat: selbst die der Charité kommen zu dem Ergebnis, dass Kinder KEIN wesentlicher Teil des Infektionsgeschehens sind.

Bei uns im Nachbarort ist gerade ein Kindergarten Pandemietreiber - mit der britschen Mutation.

Im Kindergarten lief alles vorbildlich: getrennte Gruppen. Für die Vermischung haben dann die Mütter später gesorgt.

Unser Kreis kommt deshalb, was die Inzidenz betrifft auf keinen grünen Zweig. Sie ist nach den Vorfällen im Kindergarten (und anderen) von unter 100 auf wieder auf über 130 gestiegen.

@18:01 von sikgrueblerxyz

"Sind Schulen/Kitas Infektionstreiber oder nicht?"

Die Frage hat doch die Praxis beantwortet!
Der Teillockdown mit Hotel- und Restaurantschließung, Verbot von Fitnessstudios und Vereinssport hat nichts gebracht. Die Zahlen gingen erst zurück, als Mitte Dezember 2020 bzw. vor Weihnachten die Schulen geschlossen wurden.

Es git dann immer eine Verzögerung von bis zu zwei Wochen bei den Infektionen und 4-6 Wochen bei den Toten auf der Intensivstation. Die Infektionen gehen seit Anfang Januar zurück und die Zahl der Toten seit etwa Ende Januar.

DIE entscheidende Maßnahme war die Schulschließung und evtl. noch die damit verbundene völlige Leerung des ÖPNV.

Alle Schulen und Kitas aufmachen : Sofort !

Wie geht das ?
Schnell-Tests sind die Lösung, mind. 48Std. , max. 72Std. alt, und sind der "Ausweis" zum Mitmachen (grundsätzlich).
Diese werden werden am Abend vorher zu Hause gemacht. Das gilt auch für Lererinnen/er, und Schulpersonal.

Kontrolliert werden die Schülerinnen/er vor dem Schulgelände.
Hierzu sind die Lehrerinnen/er zuständig, sie müssen eh die Anwesenheit eintragen, auf die Schnell-Test-Cassette wird das Datum und Zeit geschrieben.

Ist jemand positiv, bleiben die Leute zu Hause. Und fertig.

Wie viel Schnell-Tests hat das Bundesgesundheitsministerium beschafft ?
Sind schon so ein paar hundert Mio. auf Lager, und wenn ja , wo ?

Ich bleibe dabei: Eine unüberlegte Lockerung wäre fatal

@ Tada:
Sie sprechen nicht für die Mehrheit der Eltern.

Ich spreche für mich und ich meine es ehrlich. Und Sie sprechen auch nicht für die Mehrheit, selbst wenn Sie diesen Eindruck erwecken wollen.

RE: harry_up um 20:05; @ Hador Goldscheitel, um 18:40

***Der Umgang mit Schülern ist, gerade wenn man selbst nicht im Berufsdruck steckt, ungemein ausfüllend.
Man macht was Sinnvolles. Toll!
Und:
Das Hirn macht nochmal richtig Jogging! :-)***

Für mich eine Frage der Priorität.
Zu meinen Hooochzeiten als Selbstständiger (nicht selten>80std/Woche) frage mich eine befreundete Lehramststudentin (Mathmatik natürlich), ob ich ihr helfen könnte. Ich sage zu und dann erst rückte sie mit dem Themenbereich heraus.

Elementar Zahlentheorie ! ... ???

Es gibt Themen, die muss man nicht kennen, ... und die verursachen nur Kopfschmerzen.
Ich besorgt mir also das Lehrbuch und dann begann das Gehirnjogging. Sich autodidaktisch mit solchen Themen zu befassen ... nun ja. Die junge Frau hatte dann auch ihre Prüfung mit Erfolg bestanden. Zum Glück, ... auch für mich !

Gruß Hador

@neu

Man kann bei den Schulen evtl differenzieren. Aber nochmal: Der Lockdown bringt für das Absinken der Inzidenz der Altersgruppen 70+ deutlich weniger als für die anderen Altersgruppen. Und auch Jugendliche haben ein Recht auf Bildung, soziale Kontakte und einfach Leben. In der Altersgruppe 0-19 sind seit Beginn der Pandemie 12 (!!) Personen (mit Vorerkrankungen) an oder mit C verstorben. Und auch das ist in der Verhältnismäßigkeitsprüfing zu berücksichtigen. Was der Altersgruppe zugemutet wird ist ausschließlich Fremdschutz. Und der zeigt eine lediglich begrenzte Wirkung. Daher müssen wir mE auch dort umdenken. Und eine faktenbasierte Politik wäre zweifellos wünschenswert. Solange über die Presse aber die allgemeine, faktenlosgelöste, Panik verbreitet wird, fürchte ich, dass der Druck nicht hoch genug ist. Wir müssen umdenken. Und rational agieren. Damit ließen sich höchstwahrscheinlich sogar mehr Leben retten, als mit der aktuellen Strategie.

@ Nachfragerin 18.41

Unbestritten ist wohl, dass es nach Lockerungen wieder zu erhöhten Infektionszahlen kommen wird -ob hier oder dort.
Wessen "Existenz" mehr bedroht ist, ist allerdings für mich keine Frage: Eindeutig die der Schüler*innen. Weil: Für mich ist der Erwerb von Bildung, die auch die Förderung von Humanität und emotionaler Intelligenz einschließt, wichtiger, als der Umsatz von Einzelhändlern.

@ 18:31 von Hirschauer

"Das ist doch Jammern auf hohem Niveau. Gebrauchte (refurbished) PCs mit Betriebssystem gibt es für 200 €, gebrauchte Bildschirme für 80 €."
Genau das! Und wenn man bei größeren Unternehmen am Ort nachfragt, bekommt man sie für die ärmeren Schüler vielleicht auch aus dem Pool der zurückgegebenen Geräte gespendet. Und alles was man als Schüler als Software braucht, gibt es kostenlos, als open source und z.B. Zoom für den Anwender (nur der Lehrer braucht eine Lizenz). Aber das würde ja so etwas wie "Initiative" erfordern, ein Wort, dass die Bildungsverantwortlichen nur aus dem Diktat zu kennen scheinen. Wer braucht denn ein superteurer iPad - oder noch schlimmer, ein Gaming-Laptop, wie es einige Länder jetzt mit den Digital-Milliarden zu kaufen scheinen? Lehrer, die sich weigern, aus ihrem Wohnzimmer live Unterricht über Zoom zu machen, haben ihren Beruf verfehlt. In der Wirtschaft haben sich längst alle daran gewöhnt, dass immer mal wieder das Kind eines Teilnehmers reinplatzt.

Schulen und Kitas aufmachen, keine Ferien mehr ...

... bis zum Abschluss der Prüfungen.

Den jungen Leuten wurde hier Schaden zugefügt. Das darf so nicht weiter gehen.

Die jungen Leute haben gem. GG Anrecht auf Bildung. Und das kann hier nicht weiter entzogen werden.

Es gibt keinen Grund mehr.

Viele Menschen haben sich vom 1.1.20-31.12.20 und darüber hinaus mit Corona infiziert. Es darf davon ausgegangen werden, dass viele Menschen mittlerweile eine Immunität gg. Corona haben.

Auf das Corona-Impfen für Alle brauch nicht mehr gewartet werden.

Wir müssen jetzt geduldig sein und klug

@ Rationalstattpanisch:
selbst die der Charité kommen zu dem Ergebnis, dass Kinder KEIN wesentlicher Teil des Infektionsgeschehens sind.

Das ist nicht richtig. Neuere Studien gehen davon aus, dass die Schulen nicht mehr, aber auch nicht weniger zur Weitergabe der Infektion beitragen. In einem vernünftigen Lockdown müssen daher auch die Schulen geschlossen sein und es muss ein flexibeles und kluges Konzept des Unterrichtens auf Distanz gefahren werden. Meine Kinder lernen im Distanzunterricht nicht weniger als sonst.

Ich wünsche uns allen mehr Gesundheit, mehr Klugheit und Fantasie - und mehr Bescheidenheit. Den Öffnungs- und Lockerungs-Ideologen müssen wir dann nicht auf den Leim gehen.

@19:41 von Demokratieschue...

>> Von daher muss beim Fernunterricht
>> nachgebessert werden:

5. Auf allen Dritten läuft Vormittags wieder Schulfernsehen

Das Recht auf Unversehrtheit gilt auch für Kinder

@Serenissimo: "Das Recht auf Unversehrtheit ist auch ein Grundrecht."

Ja und es gilt auch für Kinder! Momentan scheint es so, als ob jeder Schaden für Kinder in Kauf genommen wird. Halt solange ein Kind nicht direkt daran stirbt :-((

@ Serenissima

... Politiker, die von uns gewählt wurden, maßen sich an, uns unsere Grundrechte zu nehmen und den Kindern ihr recht auf Bildung.

Ein Grundrecht endet dort, wo ein anderes beginnt. Mir wird kein Grundrecht genommen. Meine Kinder bekommen Bildung im Lockdown nicht weniger als zuvor. Nur anders und es wird Vernunft und Fantasie von uns verlangt. Eine sture Anti-Haltung bringt uns nicht weiter.

Babylonische Sprachverwirrung

Was ist Homeschooling? Was ist Online-Unterricht? Was ist Fernunterricht? Was ist Wechsel-Präsenzunterricht? Einfach mal: Was ist das Ideal, wenn schon nicht alle im Klassenraum sitzen? Ein kleiner Teil der Schüler, insbesondere der, der es unbedingt braucht, sitzt in der Klasse und erhält Unterricht. Der Unterricht wird zugleich live online an die Mitschüler zuhause übertragen, die über eine ganz einfache handelsübliche Konferenzsoftware auch Fragen stellen können und vom Lehrer beobachtet werden. Das ist "Online-Unterricht im Wechsel". Dafür braucht man nicht viel bei den Schülern. Alles andere, über Lernsoftware ist vielleicht Online-lernen oder Home learning aber kein Schooling oder Unterricht. Hier wird so getan, als würden im Normalfall die Kinder unterrichtet, das ist heute aber nicht der Fall. Viele Schulen schaffen das (obwohl es im 21. Jhdt. nur in völlig verschlafenen Bürokratien als Leistung angesehen werden kann), viele aber nicht.

@berthold 0815 Hort Kita schule

Gut, dass wenigstens einige vernünftige Politiker erkannt haben, es muss endlich offiziell eine Öffnung der systemrelevanten Bereiche Kita, Grundschule stattfinden.
Auch in Rheinland Pfalz ist es ein Glück den Eltern überlassen, zu entscheiden, ob sie Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen.
Trotz hoher Inanspruchnahme ist kein Coronafall aufgetreten und und die Zahlen sinken und sinken.
Mit weiteren Maßnahmen, Tests und Maske sollte der Plan zum Leben mit Corona stehen und Perspektiven bieten außer „ wir warten nun auf eine Kinderimpfung“, vorher geht nichts. Die Arbeitswelt kann ohne Maske, in Kundengesprächen und Kontakten weitermachen wie bisher, die Supermärkte können alles verkaufen, aber andere Läden müssen schließen. Das „mit zweierlei Maß messen“ ist keine Perspektive für die Zukunft und nicht länger durchhaltbar..

@VictorJara, 18:18

„Mir wurde zum ersten mal bewusst was Ruhe und Platz für eine enorme Bedeutung haben“

Ruhe und Platz sind wirklich enorm wichtig. Jeder, gerade Kinder, braucht zu seiner freien Entwicklung gelegentlich Rückzugsräume.

Der Vorsitzende des VBE in einem Interview:
„Wir haben während des Wechselunterrichts gesehen, was es für positive Auswirkungen hatte, sich den Kindern endlich einmal in der Ruhe einer kleinen Lerngruppe widmen zu können. Die Lehrkräfte berichteten davon, dass sie weniger Stress in der Unterrichtssituation empfunden hätten. Die Kinder wiederum spiegelten zurück, dass sie sich gesehener fühlten, besser gefördert fühlten und dass es zu weniger Konflikten in den Lerngruppen komme. Das ist unser Reden seit vielen Jahren. Doch gerade aufgrund des Lehrkräftemangels (...)"

Es wird definitiv an den falschen Stellen „gespart“. Obwohl das gar nicht nötig wäre. Und die unterbliebenen Investitionen in das Gemeinwesen immense (diesmal wirkliche!) Folgekosten nach sich ziehen werden.

Wie lange denn noch ZU???

Ganz klarbrauchen wir Lockerungen. Fair wäre eine klare Regelung auf LKR-Ebene. Denn AfD-nahe Lkr wie Schmalkhalden müssen mit ihrer 350-er Inzidenz zu bleiben, nix Fastnacht machen. Auch etliche BY-Lkr sind immer noch VIEL zu hoch (Hof über 300) und der "harte Hund" guckt zu. Ja, bei NRW hätte er längst getönt, aber vor der eigenen Haustüre?? Abdr wegen solcher Kreise sollen wir solidarisch im Lockdown sein, selbst bei 25 Inzidenz?? Schizophren. Hotellerie, Gastronomie, Kultur und Vereine waren NIE die Treiber, sondern das Nicht-Öffentliche, das "diffuse Geschehen". Dass so eine Bankrott-Erklärung den Politikern und dem RKI so lange angekauft wird? Findet das endlich heraus, woher das kommt, denn es ist 80% der Inf!! Stellt die richtigen Fragen und macht mal wieder Nachverfolgung, die den Namen verdient!

@ Nelke785

Eine können Sie jetzt kennenlernen:
Nola_22 19.46 h

um 10:36 von YinYangFish

> Hat der Staat oder die Gesellschaft anders herum denn das Recht, die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel zu setzen, die sich nicht vor Ansteckung, z.B. auch bei der Arbeit in der Krippe oder Kita, schützen können? Oder gar das von den Menschen zu verlangen? <
- Die Gefährdung durch das Virus kommt nicht vom Staat. Der Staat kann Vorsichtsmassnahmen organisieren, aufklären und empfehlen. Nachtklubs, Diskotheken und ähnl., wo viele, sagen wir, gelöste Menschen dicht beieinander sind, sollten eher geschlossen werden.
Aber denken Sie bitte an die Supermärkte mit enormen Warenangebot. Das alles wird dauerhaft produziert, transportiert, rangiert, verkauft... Millionen Menschen gehen da täglich rein und raus, fassen die Sachen an, suchen sich was aus... Tausende Menschen in der Produktion, Tausende im Verkauf, Millionen beim Einkauf. Alle gefährdert. Vielleicht sollten wir nach Termin von Lastwagen versorgt werden? Fast 100%- ger Schutz für weitere Millionen? Das Ziel und der Weg.

Wechselunterricht

Im Februar und März würde ich alle Schüler noch zu Hause lassen und dann kann man weiter machen mit Wechselunterricht. Ein über den anderen Tag ist die eine oder andere Hälfte der Klasse in der Schule (meinetwegen auch Samstags) und die anderen lernen in Ruhe zu Hause. Dann ist auch die unerträgliche Verkehrssituation in den sonst hoffnungslos überfüllten Schulbussen im Rahmen.

@falsa demonstratio

Einzelfälle eignen sich auch immer ganz hervorragend um allgemeingültige Entscheidungen zu treffen. Aber das ist genau das, was ich meine. In den Altersgruppen unter 60 liegt das Mortalitätsrisiko zwischen 0,009 und 0,2 %, Dunkelziffer nicht eingerechnet. Aber die Kitas müssen geschlossen bleiben weil es in Ihrer Nachbarschaft einen Fall gab. Super Logik. Psychische und körperliche Schäden die erwiesen und unmittelbare Folge des Lockdowns sind, spielen ja keine Rolle. Hauptsache wir halten die Inzidenz niedrig. Auch wenn es die Älteren trotzdem erwischt. Traurig

@8:30 von MartinBlank

" ... Präsenzunterricht im Dezember gestanden haben, sehr gut verstehen, dass wir uns das im Moment nicht erlauben können ... "

Falsch !

Was hier gefordert wird ist der weitere Entzug auf das Recht auf Bildung gem. GG, und das geht gar nicht mehr.

Das sind mehr Ideen gefragt, als die alte Leier von 2020. Schluss mit Panik-Mache !

Was ist in 2018 u. 2019 nicht alles von Kindeswohl gelabert worden.
Und Bildung ... Bildung ... Bildung ...
Und Intergration über Bildung ...

Schon wieder ALLES vergessen ?

@ 19:58 von Rationalstattpanisch

"Kinder KEIN wesentlicher Teil des Infektionsgeschehens sind" Sie müssen das schon ein bisschen differenzieren. Was sind Kinder? Kinder im Grundschulalter oder darunter sind tatsächlich wenig an dem Infektionsgeschehen beteiligt, nach jetzigem Wissen. Ab 12-14 wird es immer mehr und Oberstufenschüler sind praktisch genauso beteiligt, wie alle Erwachsenen. Es ist also richtig, für Kinder unter 10 das Bildungs- und Betreuungsangebot unter strengen Auflagen zur Distanz insbesondere für die Erwachsenen wieder zu erweitern. Für alle Älteren müssen wir endlich digitale Lösungen nutzen, wie sie im 3. Jahrzehnt des 21. Jhdt. selbstverständlich sein sollten. Ich bin erschüttert, was ich von Eltern darüber höre, was in den Schulen an technischer Inkompetenz versammelt ist, selbst an Gymnasien. Diese Leute bilden die Schüler aus, die den technischen Spitzenplatz Deutschlands in den nächsten Jahren (und damit die Pensionen der Lehrer) sichern sollen!

20:30 @ falsa demonstratio

"... Kindergarten Pandemietreiber - mit der britschen Mutation. ..."

Wie hoch war die Inzidenz unter allen Altersgruppen vorher?
In den Elternhäusern?
Vermischung durch die Mütter.

Pandemietreiber ist das Virus mit seinen Varianten, die Begriffe
> Pandemietreiber <
und
> Virenschleudern < auf Menschengruppe bezogen
sind diskriminierend, sie werden von den Virologen wie Prof. Drosten abgelehnt, sie sind wie Schuldzuweisungen und ideologische Kampfargumente.

Ein solcher Ausbruch wie auch Ausbrüche in anderen Einrichtungen spiegeln, dass das Infektionensgeschehen nicht bestimmten Gruppen zugeordnet werden kann, sondern sollte zur Aufmerksamkeit auf das Gesamtgeschehen beitragen.

Kontakte minimal und mit höchsten Hygienemaßnahmen sind gefordert.

Ich sehe insbesondere mit dem

Ich sehe insbesondere mit dem anhaltenden kalten Wetter wenig Spielraum. Lüften bei -10°C alle paar Minuten klingt nach einer 1a Idee.
Wir müssen erst deutlich weiter runter mit den Infektionen (weit unter 50!), parallel Impfen, besseres Wetter bekommen und dann wird es auch wieder was. Aber ab einer 50er Inzidenz im Winter mit ansteckendereen Varianten Schulen wieder zu öffnen - das ist nicht ratsam.

Und: sehr viele Schulen können nun ordentlichen Distanzunterricht machen, das geht schon noch eine Weile.

Bitte keine Präsenzpflicht

Wenn schon Schulen wieder öffnen, dann doch bitte mit weiter ausgesetzter Präsenzpflicht, damit Schüler/Eltern selbst entscheiden können, ob sie sich dem Risiko aussetzen wollen.
Präsenzpflicht betrachte ich zumindest als versuchte Körperverletzung.

@ Wilhelm Schwebe 18.58 Hilfe!

Ja, die Lehrerinnen (auch die Lehrer) sind in über 30 Jahren um über 30 Jahre älter geworden.... und jetzt gehören sie zu den "Gefährdern". Alles klar!

Ein Witz

Unser „online-Unterricht“ ist ein Witz! Ich habe 2 Kinder, beide Gymnasium, 6. und 8. klasse. Wir sind beide berufstätig. Und ich kann auch nicht im homeoffice arbeiten, mein Arbeitgeber hält auch nicht viel davon Rücksicht auf Eltern zu nehmen, aber ich brauche den Job...also arbeiten. Überstunden...und zuhause passiert nichts. Die Kinder kriegen Aufgaben, die in 19 Minuten erledigt sind, mein Sohn, der sowieso schon schwer zu motivieren ist, hat gar keine Lust mehr. Es gibt auch keine Videokonferenzen, stattdessen sollen Bilder gemacht werden, wie sie im Schnee spielen, sie sollen sich Apps runterladen und da was machen, wenn das das ist, was ein Lehrer unter Unterricht versteht, dann kann ich auch Lehrer werden, jetzt sofor....ich möchte meine Kinder aber auch nicht der Gefahr einer Infektion aussetzten, also versuche ich, neben der Arbeit auch noch irgendwie Schule zu machen, aber wie lange soll man das aushalten? Und wann kommt endlich ein vernünftiges Konzept?

Am 06. Februar 2021 um 17:33 von Tada

...........Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.

Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen...........

Die Platte ist schon älter, wird aber wohl noch sehr sehr lange aktuell bleiben.

Abseitsdesmains

Zeitgleich mit den Schulen wurde vor Weihnachten der Einzelhandel geschlossen. Ich denke, die Menschenmengen in den Innenstädten vor Weihnachten sind auch an Ihnen nicht vorbeigegangen.

@ yolo

"Risikokinder sind nicht mit FFP-2-Masken ausgestattet worden. Sie sind nicht 60 Jahre alt und wer nicht gerade zu den vom Bund genannten Gruppen gehört, bekommt KEINE Masken-Coupons. Aber zur Schule sollen diese Risikokinder dennoch" Am 06. Februar 2021 um 19:29 von yolo

*

Sie schreiben Unwahrheit.

Kinder aus Risikogruppen und aus Haushalten mit einer Person aus Risikogruppe hatten von Anfang an die Möglichkeit vom Präsenzunterricht freigestellt zu werden.

Aber nur mit einem Nachweis vom Arzt und nicht wie es jedem beliebt.
Sie erinnern sich: Am Anfang der Pandemie hielten sich Menschen für Risikopatienten, weil sie Bluthochdruck hatten oder irgendwann mal eine Lungenentzündung gehabt haben, die mittlerweile längst ausgeheilt ist.

Ich bin sowieso der Meinung, dass etliche Personen nun wirklich ihre Ernährung und Bewegung überdenken sollten. Nicht wegen Öko und Bio (bin ich selbst nicht), aber wegen BMI >29.
Ab 30 gehört man zu Risikogruppen - völlig unnötigerweise wie ich finde

@ Wilhelm Schwebe 20.09

Woher wissen Sie das? War das früher bei Ihnen oder ist das heute bei Ihnen so?

Diskussion Ende : Schulen und Kitas auf !

Seit 2020 wird über das für und wider der Schul- und Kitaöffnung diskutiert.

Alles war nix gewesen.

Da helfen eben nur neue Ideen.

Dazu ist vorgetragen worden (bitte vorher weiter oben lesen, dann erst dann fragen ...)
Schnell-Tests als "Ausweis" = Zutritt zum Schulgelände

Wer positiv - zu Hause - getestet wurde, bleibt zu Hause fertig .

Und wenn das Bundesgesundheitsministerium es seit 2020 nicht geschafft hat mal diese Schnell-Test massenhaft zu ordern, dann sollte da mal das Versagen gesehen werden.

Und nicht bei den Eltern, Kindern, dem Lehrpersonal, und so was alles.

Da nichts an anderen Konzepten umgesetzt wurden, die auf Dauer was taugen, dann muss dass eben später erfolgen - ABER JETZT NICHT MEHR - . Zu spät. Die Zeit ist völlig verplempert ...

20:38 von Wohlergehen

"@ Nachfragerin 18.41
Unbestritten ist wohl, dass es nach Lockerungen wieder zu erhöhten Infektionszahlen kommen wird -ob hier oder dort.
Wessen "Existenz" mehr bedroht ist, ist allerdings für mich keine Frage: Eindeutig die der Schüler*innen."

Die Existenz der Kinder ist auch bedroht, wenn Eltern, Lehrer, Professoren, Busfahrer usw krank sind oder schlimmer ......

Gerade wegen der Kinder sollte man vorsichtig sein. Ausserdem sind die Kinder die Erwachsenen von morgen und werden von unserem Verhalten lernen.

RE: Autograf um 20:45

***Alles andere, über Lernsoftware ist vielleicht Online-lernen oder Home learning aber kein Schooling oder Unterricht. Hier wird so getan, als würden im Normalfall die Kinder unterrichtet, das ist heute aber nicht der Fall. Viele Schulen schaffen das (obwohl es im 21. Jhdt. nur in völlig verschlafenen Bürokratien als Leistung angesehen werden kann), viele aber nicht.***

Der Unterschied ob Unterricht oder Arbeitsblatt, den gibt es auch innerhalb einer Schule, je nachdem wie fähig der Lehrer ist.
Einige verschicken nur Arbeitsaufträge, andere wiederum erteilen über Videokonferenz Echtzeitunterricht. Jeder macht's nach seinem Gusto. Wurde mir heute erst von meinem Oberschüler bestätigt.
Manche Lehrkräfte haben wohl selbst das Lernen verlernt, was mich für die Zukunft unserer Schüler nicht wirklich froh stimmt.

Gruß Hador

Am 06. Februar 2021 um 17:58 von Tada

.............Wo ist da der Unterschied ob wir sofort öffnen, oder in einer oder zwei Wochen oder in zwei Jahren?..............

Da ist schon ein Unterschied. Das eine bedeutet, öffnen / schließen/ öffnen / schließen usw., das andere bedeutet Dauerlockdown.

@ free Nawalny

"Ich spreche für mich und ich meine es ehrlich. Und Sie sprechen auch nicht für die Mehrheit, selbst wenn Sie diesen Eindruck erwecken wollen." Am 06. Februar 2021 um 20:34 von free Nawalny

*

Ich muss nicht für die Mehrheit sprechen, die Mehrheit in Niedersachsen hat selbst entschieden.
Representative Umfragen gibt es auch, diese wurden auch bei ARD nicht verheimlicht.

@ 0_Panik, 20:33

„Alle Schulen und Kitas aufmachen : Sofort !

Wie geht das ?
Schnell-Tests sind die Lösung, mind. 48Std. , max. 72Std. alt, und sind der "Ausweis" zum Mitmachen (grundsätzlich).
Diese werden werden am Abend vorher zu Hause gemacht. Das gilt auch für Lererinnen/er, und Schulpersonal.

Kontrolliert werden die Schülerinnen/er vor dem Schulgelände.
Hierzu sind die Lehrerinnen/er zuständig, sie müssen eh die Anwesenheit eintragen, auf die Schnell-Test-Cassette wird das Datum und Zeit geschrieben. [...]“

Okay, stellen Sie doch mal eine Schule vor Beginn auf dem (vielleicht eher zu kleinen) Hof auf. Manche haben erst später Unterricht (vielleicht auch erst zur 1. großen Pause). Durcheinander.
Und dann Kontrolle. Dauert wie lange? „Oh, schon wieder hält jemand den Abstand nicht ein.“ Und ganz sicher, dass nicht jemand getrickst hat?
Ach ja, die Menge der benötigten Tests beträgt? Woher kommen die doch gleich?

Ich habe Zweifel, dass das funktioniert.

Alles sofort auf?! Mit dem Holzhammer?

20:47 von Nettie @VictorJara, 18:18

Mir wurde zum ersten mal bewusst was Ruhe und Platz für eine enorme Bedeutung haben“

Ruhe und Platz sind wirklich enorm wichtig. Jeder, gerade Kinder, braucht zu seiner freien Entwicklung gelegentlich Rückzugsräume.

#
So haben wir Eltern es bei unseren Kinder auch gesehen.Sie brauchen auch Ruhe und Rückzugs Möglichkeiten am Tage nach der Schule.Dann wurden die Hausaufgaben auch viel besser erledigt.

@ Gassi

"Ganz klarbrauchen wir Lockerungen. Fair wäre eine klare Regelung auf LKR-Ebene. Denn AfD-nahe Lkr" Am 06. Februar 2021 um 20:47 von Gassi

*

Die "AfD-nahe Lkr" haben ganz bestimmt nicht diese Werte, weil sie zu viel Bildung genossen haben.

@20:32 von AbseitsDesMains...

"... DIE entscheidende Maßnahme war die Schulschließung ... "

Nee. Falsch.

Die endscheidene Maßnahme war Home-Office-Machen. Hier sind weit mehr Menschen zu Hause geblieben, als Schülerinnen/er.

Die Leute konnten sich nicht auf der Arbeitsstätte und auch nicht im ÖPNV infizieren.

20:51 von free Nawalny

(meinetwegen auch Samstags)
.
da habe ich andere Erfahrungen über die Motivation von Lehrern

@ harpdart 20.28

"Sie könnten ja die Beiträge anderer auch mal konzentrierter lesen...."
Kann (will) er das? Ich glaube eher nicht!

Sehe das auch so:...nicht der Mühe wert!

@18:01 von sikgrueblerxyz

Hier der Link zum Podcast:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

@0_Panik, 20:40

„Schulen und Kitas aufmachen, keine Ferien mehr ...

... bis zum Abschluss der Prüfungen.

Den jungen Leuten wurde hier Schaden zugefügt. Das darf so nicht weiter gehen.

Die jungen Leute haben gem. GG Anrecht auf Bildung. Und das kann hier nicht weiter entzogen werden.“

Ja, aber die jungen Leute & ihre Eltern hatten alles andere als eine einfache Zeit.
Es wird jetzt also nicht nur um Wissensvermittlung & ‚Pauken‘ gehen, gerade bei den Jüngeren.

Wie sehr die überhaupt in der Lage sind, gleich wieder ganz normal zu lernen, wird sich zeigen müssen.
Ich bezweifle aber, dass sie alle ohne Ferien bis zum Sommer durchhalten & dann am Ende noch etwas dabei lernen.

„Es gibt keinen Grund mehr.

Viele Menschen haben sich vom 1.1.20-31.12.20 und darüber hinaus mit Corona infiziert. Es darf davon ausgegangen werden, dass viele Menschen mittlerweile eine Immunität gg. Corona haben.

Auf das Corona-Impfen für Alle brauch nicht mehr gewartet werden.“

Was zumindest mal im Ansatz zu belegen wäre!

@17:33 von Tada @ free Nawalny

//"Wenn wir klug sind, halten wir jetzt mal die Füße still und den Lockdown noch eine Weile weiter durch" Am 06. Februar 2021 um 17:18 von free Nawalny

*

Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.

Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen.//

Liebe Tada,
ich bewundere Ihren Kampf für die Interessen der Kinder, dennoch gebe ich auch "free Nawalny" recht. Lieber jetzt noch eine überschaubare Zeit "die Füße still halten" als in wenigen Wochen alles wieder auf Anfang zu stellen. Letzteres kann ja auch nicht im Sinne der Kinder sein.

RE: harry_up um 20:05 @ Hador Goldscheitel, um 18:40

***Tut richtig gut, Ihren
Kommentar zu lesen.
Der Umgang mit Schülern ist, gerade wenn man selbst nicht im Berufsdruck steckt, ungemein ausfüllend.
Man macht was Sinnvolles. Toll!***

Leider hat meine erste Antwort die "Rötelmaus" gefressen, also nächster Versuch.

Ich sehe es genauso wie Sie.
Und wenn man jetzt, in diesen schwierigen Zeiten, nicht zusammensteht, dann weiß ich auch nicht weiter. Da ich z.Zt. etwas Luft habe, stelle ich meine Talente gerne in den Dienst anderer, natürlich besonders gern für gute Freunde.

Gruß Hador

17:58 von Mr.Snail

Bildung ist ein Grundrecht.
-
leider !
eine Grundpflicht wär besser
.. und dann vernünftige Bildung, als ob, sie sprechen von fehlenden 3 Monaten, ne große Affäre darstellen
Zu meiner Zeit gab es "Kurzschuljahre" ob das geschadet hat, mir hat es den Weg zur Hochschule nicht versperrt
Zugegeben meine Tochter die gerade in der Abiklasse ist tut mir schon leid, da sie auch noch ein G8 Zug besucht

Am 06. Februar 2021 um 20:47 von Mika D

Zitat: Die Arbeitswelt kann ohne Maske, in Kundengesprächen und Kontakten weitermachen wie bisher

Meine Kunden und ich tragen während unserer Besprechungen Masken. Wo ich in komme, werden Massken getragen: Apotheke, Arzt, Bank, Post, Beörden.

Wo leben Sie? Was machen Sie für Erfahrungen?

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