Kommentare - Vor Bund-Länder-Beratungen: Was passiert mit Kitas und Schulen?

06. Februar 2021 - 16:54 Uhr

Die Infektionszahlen sinken - das facht die Diskussion um Lockerungen an. Vor den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch mehren sich Stimmen, die Öffnungen vor allem im Bildungsbereich fordern. Andere warnen vor überstürztem Handeln.

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Kommentare

Ich lebe

im weniger entwickelten europaeischen Ausland. Mein Sohn hat seit einem Jahr online Unterricht (Gymnasium). Nur fuer die Pruefungen muss er physisch in die Schule. Funktioniert gut.

Die Schule liess die Eltern waehlen.70% entschieden sich fuer online Unterricht. So wurde auch sichergestellt, dass die 30% , die physischen Unterricht haben , genug Abstand einhalten koennen. Funktioniert auch.

Aber das ist wie gesagt im weniger entwickelten nicht EU Ausland. Deutschland hat sicher bessere Konzepte.

Den Lockdown bitte noch weiter durchhalten

Wenn wir klug sind, halten wir jetzt mal die Füße still und den Lockdown noch eine Weile weiter durch. Wenn wir jetzt öffenen, ist in vier Wochen wieder zu und die Bevölkerung zieht nicht mehr mit.
Die Akzeptanz des Lockdown ist jetzt hoch und das sollte auch so bleiben. Öffnung erst, wenn es weitgehend ungefährlich geworden ist. Also bei sehr geringer Inzidenz, so wie das China und australien machen.

Was ist mir Spätfolgen bei Kindern?

Zuallererst sollte herausgefunden werden, inwieweit die langfristigen Folgen einer Coronainfektion, zu denen hier erst vorgestern berichtet wurde, auch für Kinder eine Gefahr darstellen.
Man will es sich gar nicht ausdenken, wie groß das Geschrei sein wird, wenn sich in einigen Monaten herausstellt, dass mit Corona infizierte Kinder, auch wenn sie keinerlei Symptome gezeigt haben, plötzlich schwere Behinderungen aufweisen oder gar zu schwererkrankten Pflegefällen werden.
Gibt es dazu schon Untersuchungen, Studien, Berichte?
Oder soll nun einfach drauflos gelockert werden, weil Eltern keine Lust mehr haben, sich um ihre Kinder zu kümmern?
Denn Arbeit an sich, egal ob Homeoffice oder nicht, ist für Eltern ja nur nötig, weil diese Eltern nicht in Kurzarbeit gehen.
Von der Last der erwerbsmäßigen Arbeit befreit, könnten sich sicher viele Eltern auch am Zusammensein und gemeinsamen Lernen mit ihren Kindern erfreuen.
Ist das nicht gewollt? Zum Schutze der Kinder ...

@ 17:07 von IBELIN

Das ist genau das zielführende Konzept! In Deutschland, bis auf Berufsschulen, nicht machbar. Hat auch nichts mit der Verfügbarkeit der Technik zu tun. Sondern nur mit mangelnder Flexibilität aller Verantwortlichen. Hier geht es nur um Besitzstandswahrung, um Beibehaltung des Gewohnten. Bloß nichts Neues. Außer irgendwelche absurden überkandidelten pädagogischen Konzepte, die werden sofort in der Masse ausgerollt, ohne dass es Not täte. Jeder Schultag zählt, höre ich immer wieder. Und? Auch wenn Karneval dieses Jahr abgesagt ist, findet dennoch am Rosenmontag in unserer Stadt kein Unterricht statt - so kurzfristig könne man das nicht ändern, möglicherweise hätten ja Schüler und Lehrer (!) schon andere Pläne für den Tag - im tiefsten Lockdown! Da alle Eltern arbeiten müssen, ergibt sich natürlich sofort das Betreuungsproblem ... Dessen Lösung den Eltern überlassen bleibt ...

Schulen

Wie ist der Meinung der Schüler zum Präsenzunterricht? Oder gibt es dann flächendeckend Proteste?

Lernen zu Hause

Unsere Kinder, 5., 7. und 10. Klasse im Gymnasium lernen zu Hause sehr gut und ich möchte sie nicht in die Schule schicken, so lange die Infektionsgefahr so hoch ist. Die Lehrer sind sehr bemüht und machen einen guten Job. Das sollte so auf jeden Fall noch mindestens bis Ostern weiter laufen. Ich bin gegen eine unüberlegte und vorschnelle Öffnung.

Der Herr Dobrindt … da isser wieder da.

«Er könne sich Lockerungen beispielsweise bei körpernahen Dienstleistungen oder in anderen Bereichen zu Beginn eher vorstellen.»

Sagt er. Wahrscheinlich meint er Friseure, weil er sich mit dem "Internet-Hack" selbst ausprobiert die Frisur verhunzt hat. Und sich nun nicht mehr aus dem Haus traut.

Friseur-Frisur würde ich jedem gönnen. Vor allem aber den Friseuren, wieder Geld duch Frisieren zu verdienen. Am wenigsten frisur-besorgt scheinen Kinder zu sein. Oft klüger als Erwachsene.

Herrn D. aber sind Schule & Kita nicht "körpernah" genug.
Muss man erst gar nicht versuchen, zu verstehen. Trallala.

Verhalten von Erwachsenen beeinflusst Infektionszahlen viel mehr als das der Kinder. In Zahlen an Köpfen sind Erwachsene in DEU auch viel mehr. Kinder krawallen auch weniger, wenn Erwachsene ihnen das kindlich-unbeschwerte Leben versemmeln. Lobby haben Kinder auch keine.

Schlicht katastrophal, wie man in DEU mit Kindern seit Monaten mit Schule & Kita umgeht. Fürchterlich erbärmlich !

@ free Nawalny

"Wenn wir klug sind, halten wir jetzt mal die Füße still und den Lockdown noch eine Weile weiter durch" Am 06. Februar 2021 um 17:18 von free Nawalny

*

Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.

Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen.

...ttestEineMeinung #Für und Wider Schulschliessung

In einer Zeit, in der jedes Wort von interessierter Seite auf die Goldwaage gelegt wird, ist es schwer solche Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen.

Wenn ein Wissenschaftler herausfindet, dass Schulen nicht DER maßgeblich für die Infektionen sind, glauben viele sie seien gar nicht beteiligt.

Das stimmt so nicht. In Schulen kommen grössere Gruppen auf engen Raum in Kontakt, die Infektionen zeigen sich aber eher dann in den Familien, weil die Kinder selbst selten Symptome zeigen.

Geöffnete Schulen wären, bei sonst weiter bestehendem Lockdown, dann doch wieder neben Firma und ÖPNV, DIE Infektionsquelle.

Es müssten andere Lösungen her - Schichtbetrieb z.B. im Mix mit Fernunterricht.
Leider ist unser Bildungssystem flexibel wie ein trockener Ast.
Klar daß dann Schüler durchs Raster fallen, u.a. mangels Internet, Laptop und digitaler Lernkonzepte.

Krisen machen stark, hoffen wir das auch für die Schüler.
Immerhin habe ich nie von so viele erlebt, die gerne in die Schule gehen wollen!

Zweierlei

Als zusätzlicher sozialpädagogischer Mitarbeiter an einer weiterführenden Schule sehe ich große Nachwirkungen auf uns zukommen. Gerade bei Kindern, die in schwieriger Umgebung aufwachsen, mache ich mir große Sorgen. Teilweise haben die Schulsozialarbeiter den Kontakt hier völlig verloren, und diese jungen Menschen waren in Präsenszeiten oft täglich bei uns zur Unterstützung. Bei der Gelegenheit möchte ich aber auch betonen, dass pandemieunabhängig gleichermaßen Kinder aus wirtschaftlich sehr gut gestelltem Haus uns Sorgen machen...

Gestern war ein Vorbereitungstreffen zur Abiturprüfung und ich war äußerst schockiert, welch große Depression sich unter den Abiturienten entwickelt hat. In allen Fällen sollte eine komplexere Lösung für alle Schüler gefunden werden, als nur zu öffnen, und einfach weiter zu machen. Dazu benötigt es Mithilfe der Gemeinschaft im Ganzen.

Andererseits ja, es gibt einige wenige Schüler, die ihr Selbstbewusstsein im Online-Unterricht steigern konnten.

@ free Nawalny

"Unsere Kinder, 5., 7. und 10. Klasse im Gymnasium lernen zu Hause sehr gut und ich möchte sie nicht in die Schule schicken, so lange die Infektionsgefahr so hoch ist" Am 06. Februar 2021 um 17:24 von free Nawalny

*

Sie sprechen nicht für die Mehrheit der Eltern.

In Niedersachsen hat man die Erfahrung gemacht, dass bei freier Wahl 87% der Eltern ihre Kinder in die Schule geschickt haben. Nur 13% haben sie vom Präsenzunterricht befreien lassen (inklusive der Haushalte mit Personen aus Risikogruppen).

*

Wenn man sich Länder ohne Schulpflicht anschaut, dann sind es in den meisten Fällen die religiösen Fanatiker, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Da sollen Kinder vor der Evolutionstheorie und Sexualkunde beschützt werden.

Hygienekonzepte?

Wie sehen denn die Hygienekonzepte der Kultusministerien aus?
Da reicht es nicht, dass sich Kinder kaum in der Schule die Hände waschen können und sich davor ekeln, die maroden und schmutzigen Toiletten zu benutzen, es müssen Luftreinigungs - Lösungen in Schulen und in Kindergärten auch Hygienekonzepte für den Schulweg installiert werden. Von der Haustür bis zum Schultor muß klar sein, dass sich Kinder nicht infizieren können.
Der ÖPNV muß entsprechend ausgerüstet und die Haltestellen dabei berücksichtigt werden.
Masken und Tests liegen wahrscheinlich schon massenhaft in den Schulen bereit und die ausgeklügelten Hygienekonzepte werden demnächst veröffentlicht, oder?
Viele Eltern erwarten diese schon sehnsüchtig.
Denn welche Eltern oder welche Politiker würden vorsätzlich das Risiko von Langzeitfolgen eines Post-Covid-Syndroms bei Kindern eingehen?

Es ist nicht zu verstehen,

Es ist nicht zu verstehen, dass schärfste Forderungen nach Bestrafung von Politikern (oder Bürgermeistern) gegenüber Regelbrechern erhoben werden, also wenn Abstandsregeln nicht eingehalten werden, wenn Infektionsgefahr beschworen wird, und man die Schulen (Präsenzunterricht) öffnen will.

Es ist nicht zu verstehen,.

Spätfolgen

bei Kindern oder ist es nicht viel mehr eine direkte Folge einer immer stärkeren Politik die die Reichen immer weiter begünstigt. Eine Folge davon ist , das Kinder armer Familien keine Zugang zum Internet haben ,geschweige dann einen Computer ihr eigen nennen können . Deshalb fordere ich die Politik dazu auf , endlich allen Kindern einen Computer nebst Zugang zu stellen . Das wäre ein Akt der den ungleichen Bedingungen entgegenwirkt . Desweiteren sollte der Staat erheblich mehr Sozialarbeiter einstellen, um der Ungleichheit intellektuell entgegen zu wirken . Die Öffnung der Schulen wäre nach dem RKI ein Fehler .

17:21 von nie wieder spd

«Von der Last der erwerbsmäßigen Arbeit befreit, könnten sich sicher viele Eltern auch am Zusammensein und gemeinsamen Lernen mit ihren Kindern erfreuen.»

Auch Kinder können sich daran erfeuen.

Wenn Eltern aber kaum bis gar nicht in der Lage sind, Kinder zu lehren. Nicht, weil die Eltern ignorant / unwillig sind, oder sie sich nicht um das Wohlergehen der Kinder kümmern wollen. Auch nicht, weil die Eltern zu dumm wären. Aber es gibt schlicht Eltern, die auch bei bestem Willen schon Mathe für Klasse 5 oder 6 nicht erklären können.

So trivial ist der Schulstoff dann nicht mehr, als dass es jederwer im Nebenbei nur aus eigenem Wissen erklären kann. Wäre ich nicht Ingenieur. Wüsste ich nicht zu sagen, was ich selbst erst wieder "auffrischen" müsste. Mit Ingenieur ist es quasi immer unproblematisch.

Ab 12 J. Lebensalter sind Kinder "corona-mäßig" Erwachsenen sehr gleich zu setzen. Aber je jünger Kinder sind … desto mehr schmerzlich vermissen sie Gleichaltrige zum Lernen & Spielen.

...ttestEineMeinung @06. Februar 2021 um 17:21 von nie wied...

Die gesundheitlichen Folgen sind das Eine, die psychischen das Andere und dazu kommt noch der verpasste Unterrichtsstoff zumindest bei einem Teil der Schüler.

Ich fürchte, dass in vielen Familien weder Eltern noch Kinder es gewohnt sind, ständig miteinander auskommen zu müssen.
Das kann im Einzelfall zu Konflikten oder zu neu gefundener Gemeinsamkeit führen, aber im wenn der Arbeitsdruck im Homeoffice noch dazu kommt, wird es bestimmt nicht leichter.

Es gibt ja schon einige Psychologen, die davor warnen, dass das für die Kinder zum Trauma werden kann.
Auch wenn der grössere Teil der Menschen eher gestärkt aus Krisen herauskommt, weil er gelernt hat sie zu bewältigen, sollten wir die nicht vergessen, denen das nicht leicht fällt.
Unter Anderem, weil sie in unserem eher unflexiblen Schulsystem ohnehin schon benachteiligt sind.

Klar müssen wir die körperliche Gesundheit schützen, aber wir sollten auch anfangen Konzepte zu entwickeln wie wir mit den Folgen dieser Notwendigkeit umgehen.

Nach Corona wird nichts mehr so sein, wie vor Corona

Wie stellen sich die Kultusminister die Öffnung der Schulen denn vor?
Mit zu wenig Schulpersonal und restaurierungsbedürftigen Schulgebäuden?
Wurden Schulen im großen Umfang saniert und fit gemacht für die Zukunft?
Gibt es Pläne dazu, wie Lehramtsstudenten in den Unterricht eingebunden werden, um den Lehrermangel auszugleichen?
Gibt es mehr Sozialarbeiter und Schulpsychologen, um allein die angeblichen Lockdown - Folgen bei den Kindern zu behandeln?
Wurden zusätzliche Schulen errichtet, damit die Klassengrößen endlich den erziehungswissenschaftlichen Anforderungen genügen? ZB nicht mehr als 7 Kinder pro Klasse plus Lehrer und Sozialarbeiter.
Unsere Kinder sind das Wichtigste, was wir haben.
Da können und müssen wir gerade von unseren Politikern erwarten, dass sie unsere Kinder auch entsprechend würdigen und behandeln.
Oder soll einfach wieder so weitergemacht werden, wie vor Corona?
Das kann nach Aussage vieler Politiker in den letzten Monaten nicht sein: Siehe Überschrift.

Wenn

. ""Wenn die Zahlen sinken, und das tun sie, dann haben wir mehr Perspektiven, dann gibt es auch Veränderungen und natürlich wieder zu mehr Freiheit und Normalität", sagte Söder auf dem CDU-Landesparteitag"

*

Perspektiven worauf?

Es wird doch dauernd gesagt und behauptet, dass die Zahlen wieder steigen werden, sobald etwas wieder öffnet.

Wo ist da der Unterschied ob wir sofort öffnen, oder in einer oder zwei Wochen oder in zwei Jahren?
Den Aussagen nach werden die Zahlen so oder so steigen, weil wenigstens eine Virus-Mutation kommt.

Es geht jetzt um Bildung der nächsten Generation (wie man sich bettet so schläft man) und das wirtschaftliche Überleben der geschlossenen Betriebe. (Dass die Betriebe, in denen sowieso normal gearbeitet wird - auch ohne Maske und ohne Abstände - nicht von Pleite bedroht sind versteht sich von selbst. Mein Vater hat nur noch paar Monate bis zu Rente und arbeitet weiterhin Vollzeit bei Wind und Wetter draußen und drinnen, mit wechselnden Leiharbeitern.)

„"Wer Lockerungen im Bildungsbereich priorisiert, muss auch den Gesundheitsschutz für die dort Beschäftigten priorisieren", sagte VBE-Chef Beckmann. Zudem müssten alle an Schule oder Kita Beschäftigten die Möglichkeit haben, sich jederzeit mit PCR-Tests auf das Coronavirus testen lassen“

Warum nicht?

die armen Kinder

Bildung ist ein Grundrecht. Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Kindern droht durch das Virus eine Gefahr = Null, abgesehen von schwerstkranken Ausnahmen. Eltern, welche meist unter 60 Jahren alt sind, trifft ein geringes Risiko durch eine Infektion mit dem Virus und Lehren ebenso. Einzelne Ausnahmen gibt es natürlich immer. Für wen werden die Schülerinnen und Schüler in Haftung genommen? Sind die Großeltern gefragt worden, ob sie diesen Preis einfordern, den Verzicht auf vernünftige Bildung und das bereits seit fast drei Monate in 2020/21? Kennt jemand eine diesbezügliche Umfrage?

Sind Schulen/Kitas Infektionstreiber oder nicht?

Das ist m.E die Frage mit höchster Priorität. Ich sehe nicht, dass die Frage eindeutig beantwortet ist. Um das zu klären, müssten wir einfach mal etwas versuchen( was wir übrigens schon längst hätten tun können). Eine Versuchsanordnung könnte z.B. sein, die Stätten in niedrig inzidierten Kreisen in kleiner Menge zu öffnen und die Infektionsentwicklung über dazu fähige Gesundheitsämter und Massentests ein Zeit lang zu beobachten. Andere oder ähnliche Versuchsanordnungen könnte man auch z.B. in höher inzidierten Kreisen einrichten, wenn die Ergebnisse trotz Kapazitätsengpässen in dort meistens stark belasteten Gesundheitsämtern ermittelt werden können. Hat man aus den Versuchsanordnungen Ergebnisse gewonnen, würde man nicht mehr so ins Blaue bei Lockerungen entscheiden müssen.

@ nie wieder spd

"Gibt es mehr Sozialarbeiter und Schulpsychologen, um allein die angeblichen Lockdown - Folgen bei den Kindern zu behandeln?" Am 06. Februar 2021 um 17:52 von nie wieder spd

*

Es sind keine "angeblichen" Folgen.

Dazu haben sich schon Kinderärzte, Pädagogen und Soziologen geäußert.
(Sie äußern sich schon seit Monaten, nur findet das nicht solche mediale Beachtung.)

@Tada

"Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.

Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen."

Ziemlich despektierlich, was Sie hier schreiben.
Ja, ich weiß, für Sie gibt es nichts Wichtigeres als schnellstmöglich Ihre Kinder wieder in die Schule zu bringen.
Aber was der User, auf den Sie antworten schreibt, entspricht auch meiner Meinung. Und es gibt viele Beweise dafür, dass das vorschnelle Beenden der Lockdown-Massnahmen zu einem sofortigen Wiedereinstieg der Infektionen führte. In sehr vielen Ländern, kann man alles auf den hier sooft genannten Statistikseiten nachverfolgen. Das sind keine Sprüche. Und welchen Anteil daran die Schulen haben ist weiterhin umstritten.
Schauen Sie mal aktuell auf das kleine Luxemburg, vor gut 2 Wochen fast alles wieder geöffnet, inklusive Schulen, seit einer Woche gehen die Zahlen wieder hoch.
Längeres Durchhalten bringt mehr, siehe Belgien.

@ um 17:45 von schabernack

Da haben Sie sicher recht.
Umso wichtiger ist es nun, dass Eltern darauf achten, dass die Politik nicht mehr so liederlich wie bisher mit unseren Kindern umgeht.
Nicht nur umfassende Hygienekonzepte allein, nein, auch neue Schulkonzepte müssen her, um einen kindgerechten und der Wichtigkeit von Kindern entsprechenden Unterricht zu erteilen.
Mehr Personal, kleinere Klassen, beste Ausstattung, Einbindung von Studenten, nicht nur bei der Digitalisierung, echte Chancengleichheit, egal mit welchem monetären Hintergrund die Kinder aufwachsen.
Für all das haben die zuständigen Politiker nun 1 Jahr Zeit gehabt.
Ohne umfassende Verbesserungen, die diese Bezeichnung auch verdienen, sollten Eltern den Lockerungswahn nicht mitmachen.
Zumal das Post - Covid - Syndrom bei Kindern auch nicht ausgeschlossen sein kann.
Da bin ich wirklich mal gespannt, was die Politik dahingehend geleistet hat.

Die Vorfreude ist die schönste Freude

Die Kinder können es kaum erwarten, wieder in die Schule zu gehen. Hoffentlich enttäuscht Frau Merkel die Kinder nicht.

17:58 von Mr.Snail

"die armen Kinder"

Die armen Kinder haben nichts davon, wenn Eltern, Lehrer, Professoren, Busfahrer, Baecker, Polizisten usw. erkranken und ggf. an Spaetfolgen laborieren.

Leider muss man sich , bis einigermassen durchgeimpft ist noch einschraenken. Heisst nicht, dass man deswegen faul sein muss.

@ Tada um 17.39 Uhr @ free Nawalny, Schulpflicht

"Wenn man sich Länder ohne Schulpflicht anschaut, dann sind es in den meisten Fällen die religiösen Fanatiker, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Da sollen Kinder vor der Evolutionstheorie und Sexualkunde beschützt werden." Ist da nicht ein bißchen starker Tobak? Jemanden mit einem religösen Extremisten zu vergleichen, nur weil es ihm lieber ist, seine Kinder derzeit nicht zur Schule zu schicken?
Außerdem: Inhaltlich gibt es keine Änderungen zum Präsenzunterricht. Nur bestimmte Fächer mit Praxisanteilen, die laufen eher theoretisch und auf Sparflamme: Werken, Kunst, Chemie und Physik (Versuche), Musik, Sport ... schade ist das. Das ist leider der Preis für Corona, wir alle haben Verluste.
Aber ich versteh schon: Die Nerven liegen blank ...

Von der Haustür bis zum Schultor?@17:40 von nie wieder spd

>>>Von der Haustür bis zum Schultor muß klar sein, dass sich Kinder nicht infizieren können.>>>

Reden Sie von Kindern? Oder Robotern denen man mal eben von der Haustür bis zum Schultor 100%tige Einhaltung der Hygieneregeln auf die Festplatte programmieren kann? Kein, wirklich kein Kind/Jugendlicher ist in der Lage, stets auf die ganzen Maßnahmen zu achten! Tun sie auch nicht, weil sie eben wie für Kinder u Jugendliche ganz normal zwischendurch einfach "ihr Ding" untereinander machen! Weil sie das eben tun in ihrem Alter.

Und die Lehrer?

Mir ist schon bewusst, das in manchen Familien die Situation problematisch ist. Warum denkt eigentlich niemand ernsthaft an die Lehrer. Wenn Bildung das höchste Gut ist, warum werden die nicht als erstes geimpft? Und bitte nicht mit der Einhaltung der AHA Regeln kommen! Klappt möglicherweise im Ansatz in der Schule, aber Schulweg, Verhalten ausserhalb der Schule? Fehlanzeige! Ich möchte hier mal den einen oder anderen sehen, wenn er vor 30 SuS in kleinen Klassen steht! Symptome haben die oft nicht, streuen ihre Virenlast sehr wohl!

Die reden alle nur, abe keiner tut was.

Corona belagert die Schulen und die Kinder sitzen zu Hause. Das kann doch so nicht weitergehen, Dagegen muß doch endlich etwas getan werden.

Das Problem sind nicht „Lernrückstände“

Sondern die vermessene Heransgehensweise der Kultusministerien und Schulen an das Thema Home-Schooling.

Anstatt die Weihnachtsferien zu verlängern und die Schulpflicht auszusetzen sowie den entgangenen Stoff an Ostern/Pfingsten nachzuholen, gibt es oft ein massives Arbeitspensum, so als wenn der Tag 50 Stunden hätte und Eltern neben ihrem Home-Office noch inhaltlich und technisch die Lernplattformen der Schulen unterstützen sollen, damit der Staat seine Schulpflicht erfüllt und die dienstrechtlichen Verpflichtungen der Lehrer erfüllt werden.

Aus Angst, sein eigenes Kind könnte zurückfallen, macht man als Eltern diesen Wahnsinn mit, während die Schüler unter der Last der Aufgabenflut ächzen.

Selbst in der Pandemie möchten die Verantwortlichen kein Iota von der deutschen Leistungsschule abweichen, so als gelte es einen Wettbewerb zu gewinnen.

@ um 18:01 von sikgrueblerxyz

Wie schon mehrfach in allen Medien berichtet wurde, ist die Berufsgruppe, die am häufigsten an Corona erkrankt, die Erzieher.
Von daher kann man davon ausgehen, dass Kinder möglicherweise seltener erkranken, aber auf jeden Fall genauso infektiös sind, wie Erwachsene.
Ein weiterer, wahrscheinlich bisher noch nicht näher überprüfter Umstand ist das Post - Covid - Syndrom, das alle möglichen Erkrankungen provozieren kann, ohne dass man an Covid selbst erkrankt war, bzw. nur Symptomlos.
Daran könnten Kinder, die ja wohl infiziert sein können, ohne Symptome zu zeigen, demnächst auch leiden.
Und dann möchte ich die Lockerungshelden erleben.
Konzepte um das zu verhindern existieren sicher nicht.

@17:33 von Tada

>> Nach fast einem Jahr wird die Platte
>> langweilig und es wird Zeit eine neue
>> aufzulegen

Tja, aber eine Pandemie ist nunmal kein Wunschkonzert. -.-

17:24 von free Nawalny

«Unsere Kinder, 5., 7. und 10. Klasse im Gymnasium lernen zu Hause sehr gut und ich möchte sie nicht in die Schule schicken, so lange die Infektionsgefahr so hoch ist. Die Lehrer sind sehr bemüht und machen einen guten Job.»

Ich bin mir recht sicher, dass der Großteil aller Lehrenden alles in ihren Möglichkeiten stehende tut, "um einen guten Job zu machen". Schwierig genug schon dann, als der Unterricht von Corona noch unbeeinflusst in der Schule stattfand.

7. und 10. Klasse Gymnasium sind ja schon was ältere Kinder. Klasse 10 ist "Halbwüchsig". Je jünger Kinder aber sind … desto weniger können sie sich eigenständig Lerninhalte erschließen, und mit relativ wenig "Rückkopplung" auch Lernfortschritte machen.

Super … "funktioniert" es bei / mit Ihren Kindern so gut mit Schule at home. Bei mir als Aushilfslehrer klappt es mit meinen Nichten (8 / 11 J.) auch gut. 2 Fälle von 100.000-en. Nicht immer ist es so gut.

Beide vermissen Schule + Freunde sehr, sehr, sehr. Macht mich traurig.

Entlüftungsanlagen

In unserer Verbandsgemeinde ist jetzt der erste Klassensaal damit ausgestattet. In der Regionalzeitung liest man viel von solchen Bastellösungen, die mal gut und mal schlecht funktionieren. Wer in Chemie aufgepasst hat, weiß was ein Gegenstromkühler ist und kann sich vorstellen, wie eine umweltfreundliche Entlüftung aussehen müsste. Die würden auch nach Corona für genug Sauerstoff in Klassensälen sorgen. Warum gibt es nicht mehr Unterstützung für solche Projekte.

Trauerspiel und Bankrotterklärung

Überfällig, die Schulen endlich wieder zu öffnen! Denn dort spielt sich normalerweise das Leben der Kinder und Jugendlichen ab. Sie selbst sind vom Virus gesundheitlich so gut wie gar nicht bedroht - außer eben indirekt durch die Corona-Maßnahmen, und zwar um so stärker.
Die derzeitigen Schließungen sind mit einer Normalität zu Weihnachten begründet worden. Das ist längst vorbei! Seitdem sinken die Zahlen - entgegen allen Beschwörungen eines Riesen-Ausbruchs - rasant. Wozu eigentlich, wenn die Perspektiven für Öffnungen des gesellschaftlichen Lebens fehlen bzw. verweigert werden! Dafür geht mittlerweile jedes Verständnis verloren.
Wer hätte noch vor einem Jahr (zur Zeit der Kemmerich-Wahl) ernsthaft daran gedacht, den Schulbetrieb mit "Lockerung" zu verbinden? Das ist ein Trauerspiel und eine Bankrotterklärung an die Jugend!
Wohlgemerkt: Hygiene-Konzepte gibt es längst, an Schulen ebenso wie im Einzelhandel und in Kinos. Und um Konzerte, Disco und Festivals geht es noch nicht einmal!

17:33 von Tada

Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.
.
Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen.

Die Platte wird denen, die sie auflegen, nie langweilig werden, weil sie weder davon betroffen sind noch sich Gedanken darüber machen, was das bedeutet. Für solche Leute ist Lockdown was positives und vor allem verursacht er denen keine Probleme. Dazu kommen dann noch Träumereien von alternativen Realitäten (wie z.B. Zero-Covid).

Derzeit kann man noch gar nicht absehen, welche Auswirkungen Kita- und Schulschließungen auf die Kinder haben werden. Sicher ist aber, dass es gravierende sind.
Und wohl ebenso sicher ist, dass für den `Ausgleich´ jener allenfalls ein Bruchteil dessen ausgegeben werden wird, was man in die Wirtschaft gepumpt hat, um da die Auswirkungen abzumildern.
Nichts Neues also in Deutschland.

Null Risiko ?

Für Kinder .nein das stimmt keinesfalls. Auch Kinder sind an diesem Virus gestorben und jedes einzelne ist zu viel. Ich selbst war in den Siebzigern aufgrund einer Salmonellen Vergiftung ein Halbes Jahr von der Schule befreit . Es hat mir in keinster Weise geschadet . Im Gegenteil ,meine 4 Geschwister die ins Krankenhaus mussten hat dies auch in keinster Weise geschadet . Mir wurde zum ersten mal bewusst was Ruhe und Platz für eine enorme Bedeutung haben . ich habe diese Zeit genossen . Menschen die alles haben können sich nicht vorstellen was das bedeutet. Ich kenne aus meinen täglichen Begegnungen viele Familien die mit 4 Kindern auf engstem Raum leben müssen . Deshalb auch mein Appell für mehr soziale Gerechtigkeit. Denn die Folgen solcher Umstände sind dramatisch .

Härtetest

Grundsätzlich gilt: Wer WC´s in Schulen, Rathäusern, Bahnhöfen und Autobahn-Rastplätzen überlebt, der ist auch immun gegen Pest und Cholera.

Meine

persönliche Erfahrung mit dem Home-schooling meines Kindes ist, dass komplettes Home-schooling vom Schüler leichter verkraftet wird als Wechselunterricht - und nur um einen solchen kann es im Moment gehen. Schüler und Lehrer haben sich in den letzten Wochen gut aufeinander abgestimmt, der online-Unterricht funktioniert -zumindest bei uns- prima. Dagegen führt Wechselunterricht zu großen Verwirrungen.
Nicht vergessen darf man, dass Wechselunterricht für die Lehrer eine Doppelbelastung darstellt; es müssen ja gleichzeitig die Schüler im Präsenz- und die im Heimunterricht unterrichtet werden.

@ free Nawalny, um 17:18

“Die Akzeptanz des Lockdown ist jetzt hoch...“

Das klang in etlichen Kommentaren in Vorgängerthreads zwar ganz und gar nicht so, aber natürlich haben Sie insofern Recht:

Sich jetzt durch zu unvorsichtiges Lockern an verkehrten Stellen ein endgültiges “Jetzt-bleibt-aber-jeder-zu-Hause!“ einzuhandeln wäre töricht.

Andererseits:
Das Wasser steht sehr sehr vielen Menschen bis zum Hals, man kann das nur noch schwer mit Durchhalteaufrufen übertönen, das ist ebenso klar.

Erleichterungen und Schutz für Beschäftigte

Dass Erleichterungen bei Kinderbetreuung und Schulen möglichst bald kommen sollten - wenn das vertretbar ist - liegt auf der Hand.

Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Situation für junge Menschen z.T. sehr problematisch sein können, gerade wenn es noch andere Baustellen z.B. in den Familien gibt.
Schule online kann Präsenz nicht voll kompensieren.

Ich würde gerne die Forderungen insbesondere des Philologenverbands nach früheren Impfungen für Lehrkräfte aufgreifen. In meinen Augen wäre da zu differenzieren, wenn Schulen schrittweise wieder öffnen.
Jugendliche können Masken tragen und Abstand einhalten. In Grundschulen und erst recht Kitas ist das anders. Und auch wenn die Kinder in der Regel nicht so schwer erkranken, können sie angesteckt werden und auch andere anstecken. Es wäre zu prüfen, ob nicht Lehrkräfte und/oder Erzieher_innen (die in Kitas z.T. ohne Abstände und Masken arbeiten!) Vorrang erhalten sollten, zumindest vor Lehrkräften für Ober- und Mittelstufe.

Man kann nicht alle

Man kann nicht alle Schulen in einen Topf werfen. Es gibt solche und solche Schulen, bei denen die Kinder Covid-19 schon auf der Türklinke begrüßt.

wer sind die Risikogruppen

Warum wird nicht zur Kenntnis genommen, dass die Risikogruppe bei ab 60 + liegt? Das berichtete auch das RKI regelmäßig im Lagebericht. Die Hälfte aller an oder mit Corona verstorbenen Menschen war 84 Jahre oder älter. Obwohl die Menschen 70 + nur 16% der nachweislich Infizierten ausmachen kommen aus dieser Gruppe 89% der Toten. Das bedeutet, das nur 11% aller Verstorbenen unter 70 Jahren alt waren. Davon haben viele Vorerkrankungen. Es gibt nur 13 Tote unter 20 Jahren. Davon sind 9 Fälle bereits bestätigt. Bei 7 gab es Angaben zu teilweise erheblichen Vorerkrankungen, bei 2 haben diese gefehlt. Wo sieht jemand ein Risiko, bei immerhin insgesamt 2,2 Millionen Infizierten und einer nicht bekannten Dunkelziffer. Es kann gut sein, dass in Deutschland bereits 6-10 Millionen Menschen infiziert waren. Schüler haben von einer Infektion nichts zu fürchten, Eltern kaum und alle Berufstätigen Jahren haben ein überschaubares Risiko.

Oft gibt es morgendliche Anwesenheitsprüfungen

Wie ein online-„Morgenappell“. Dabei ist das unsinnig, denn wo sollen die Schüler sein, außer zu Hause.

Schule in Deutschland mag Bildung beinhalten. Vor allem aber ist es eine Kaderschmiede des Staates, um der Volkswirtschaft Auszubildende und Studenten zuzuführen. An solchen Auswüchsen merkt man mit wieviel Kontrolle der Tagesabläufe von Kinder und Familien, Erziehung von oben herab und Gängelung hierzulande im Schulwesen gearbeitet wird.

Nicht nur beim digitalen Lernen liegt Deutschland weit zurück. Es ist auch eines der wenigen Länder in Europa, dass bereits um 08:00 Uhr Schulbeginn hat.

Im Home-Schooling wären Kinder leistungsfähiger wenn sie ihren eigenen Rhythmus haben dürften, zumal die Eltern nicht nur ein halbes Dutzend versetzungsrelevante Fächer unterrichten müssen, sondern auch noch die Arbeitsplanung der Kinder übernehmen müssen mit einem Durcheinander aus Abgabeterminen, Medien und Anforderungen an die private (!) IT-Infrastruktur.

@ um 18:01 von Tada

Ich glaube, dass die tatsächlichen Folgen für die Schüler daher rühren, dass denen immer noch Druck gemacht wird und dass auch die Eltern dadurch in Stress geraten. Vor allem, wenn sie auch noch von zH aus arbeiten müssen.
Man könnte auch sagen, es gibt in diesem Jahr keine Prüfungen und Sitzenbleiben/Versetztwerden ist freiwillig.
Und möglicherweise schaffen auch deutsche Sender noch ein vernünftiges Schulfernsehen und - radio, zum freiwilligen Lernen. Auch das könnte den Druck mindern.
Die BBC ist da wieder einmal wegweisend und selbst Mexiko bekommt das in 68 dort anerkannten Amtssprachen hin.
Es wäre doch gelacht, wenn die BRD - Sender das nicht auch könnten.
(Allerdings lache ich darüber schon seit 1 Jahr.)

@sikgrueblerxyz um 18.01., Kinder nicht Treiber

"Sind Schulen/Kitas Infektionstreiber oder nicht?" Nein, sind sie nicht. Sie infizieren sich und erkranken genauso wie Erwachsene, nur entwickeln sie überwiegend nicht solche schwerwiegenden Symptome. Dazu gibt es bereits Untersuchungen. Nachzuhören im letzten Podcast von Prof. Drosten in der ARD Audiothek, Dienstag,2.Februar. Dauert aber 1Std 30 Min.

"Das ist m.E die Frage mit höchster Priorität. Ich sehe nicht, dass die Frage eindeutig beantwortet ist. Um das zu klären, müssten wir einfach mal etwas versuchen( was wir übrigens schon längst hätten tun können)."
Wie gesagt, ist bereits geschehen.

Ob und wie schwer evtl Langzeitfolgen für Kinder sind, wird man abwarten müssen, darüber gibt es noch keine Erkenntnisse.

um 18:10 von dm1961

Da kann ich Sie beruhigen. Abgesehen von maroden Schulen gilt für die überwältigende Mehrheit meiner Kollegen, dass wir keine besondere Sorge haben, uns anzustecken. Die AHA-Regeln reichen; dass haben die Erfahrungen des Jahres 2020 gezeigt.
_

@Tada, 17:33

„@ free Nawalny

"Wenn wir klug sind, halten wir jetzt mal die Füße still und den Lockdown noch eine Weile weiter durch" Am 06. Februar 2021 um 17:18 von free Nawalny

*

Die Sprüche kennen wir hier schon vom letzten Frühjahr.

Nach fast einem Jahr wird die Platte langweilig und es wird Zeit eine neue aufzulegen.“

Ähm, es geht hier nicht darum, wie lange das schon Thema ist, sondern einzig und allein darum, ob es der Sache angemessen ist.

Wenn das jetzt eben noch so ist, bleibt auch das Risiko da.
Von mir aus kann es gerne eine Debatte darüber geben, ob wir einen Punkt erreicht haben, wo wir als Gesellschaft das Risiko der Folgen für die Kinder bewusst über Ansteckungsrisiken stellen wollen. Das sollte dann aber auch so diskutiert werden - und nicht als Konsequenz davon, dass die Maßnahmen manchen inzwischen zu lange dauern, um sie weiter fortzuführen, selbst wenn sie weiterhin sinnvoll und angemessen, wenn nicht gar notwendig sind.

@ Contergan-Gegner, um 18:10

Was soll der Unsinn:
“Corona belagert die Schulen.“

Was erwarten Sie z. B., was “endlich getan werden muss“?
Haben Sie die aktuellen Diskussionen und Überlegungen nicht verfolgt?

Raus mit Ihren Ideen zum Schluss mit der Belagerung der Schulen...!

Am 06. Februar 2021 um 17:39 von Tada

Zitat: Wenn man sich Länder ohne Schulpflicht anschaut, dann sind es in den meisten Fällen die religiösen Fanatiker, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Da sollen Kinder vor der Evolutionstheorie und Sexualkunde beschützt werden.

Das im Rahmen dieser Diskussionsrunde zu problematisieren und dann noch als Antwort auf den Post von "free Nawalny" (17:42) halte ich für ausgesprochen unangebracht.

@ um 18:10 von Carina F

Nein, da rede ich selbstverständlich nicht von den Kindern!
Die haben weder für ihre Schulkarriere noch für den Schulweg irgendeine Verantwortung. Die sind ja noch nicht einmal Geschäftsfähig.
Gemeint waren Konzepte der Kultusminister und andere Ministerien, die hoffentlich alles unternehmen, um Kinder keiner Gefahr auszusetzen.
Und ein umfassendes Hygienekonzept für Schulen und ÖPNV setze ich als Mindestanforderung voraus.
Wesentlich mehr Personal, das meinetwegen auch die Schulwege beaufsichtigt, ist sowieso dringend notwendig. Seit Jahrzehnten!
Jetzt ist Zeit, Gelegenheit und Grund vorhanden.
Genügend Personal kann über Arbeitsagenturen und Universitäten angeworben werden. Für anständige Gehälter wird das bestimmt kein Problem sein.

@ Contergan-Gegner um 18.10 Uhr, "nur reden" Stimmt nicht

"Die reden alle nur, aber keiner tut was." Hören Sie sich selbst auch mal zu? Wer tut hier nichts?

"Corona belagert die Schulen und die Kinder sitzen zu Hause. Das kann doch so nicht weitergehen, Dagegen muß doch endlich etwas getan werden."
Stimmt nicht. In meiner Heimatstadt wurden jetzt endlich Luftreiniger für Schulen und KiTas angeschafft. Es gibt seit Monaten Unterrichtsangebote auf freiwilliger Basis, d.h. ohne Präsenzpflicht. Die LehrerInnen arbeiten sehr viel und die Kinder und Jugendlichen haben die Schule schätzen gelernt. Viele gehen - oh Wunder - gerne zur Schule.

um 18:16 von waldkauz

Die Schulschließungen dienen in erster Linie dem Schutz der Angehörigen, nicht dem Schutz der Kinder. Schülerinnen und Schüler verkraften eine Infektion fast immer gut ... aber das gilt nunmal nicht für deren Familienmitglieder im Seniorenalter.

Angesichts dessen kann ich als einer der Lehrer, die voll und ganz hinter dem Präsenzunterricht im Dezember gestanden haben, sehr gut verstehen, dass wir uns das im Moment nicht erlauben können.
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@ um 18:20 von Contergan-Gegner

Umso dringender sind Konzepte, die sicher bald der Öffentlichkeit vorgelegt werden.

@VictorJara um 17:45

Das ist doch Jammern auf hohem Niveau. Gebrauchte (refurbished) PCs mit Betriebssystem gibt es für 200 €, gebrauchte Bildschirme für 80 €. Das ist das equivalent von 6 Wochen Kindergeld.

@ Contergan-gegner um 18.20 Uhr , wo denn

"Man kann nicht alle Schulen in einen Topf werfen. Es gibt solche und solche Schulen, bei denen die Kinder Covid-19 schon auf der Türklinke begrüßt."
Wo wäre das denn z.B.?

Außer Kontrolle

Ich finde, wir sind mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo der "rote Faden" verloren gegangen ist und der ganze Krisen-Modus in einer Mischung von individuellen Ansichten gemündet ist.

Für Schulen auf gibt es einerseits ebenso logische Begründungen wie andererseits die Schulen geschlossen zu halten.
Ob Virologen, Wirtschaftsweise, Soziologen oder Politiker - alle haben ein "Angebot" zum Krisenfahrplan, der von weiter zu bis volle Kanne offen machen reicht.

Das ganze bekommt nun mehr den Charakter eines großen Pandemie-Experiments, wo nun jeder, der den nötigen Einfluss hat, die Versuche für seine Ansichten starten kann, bis schließlich die Infektionsentwicklung im Ergebnis hinterher zeigt, wie gut oder schlecht die Maßnahme gewesen ist.

Pandemie-Bekämpfung als "Learning by doing" Prozess, wo die Vielfältigkeit der Maßnahmen die Erkenntnisgewinne liefern.

Ansteckung vermeiden ...

Alle Verantwortliche Stellen und Personen mit Entscheidungsgewalt tauschen sich aus , ..also alles gut ...
Abgesehen davon , ..mir ist völlig neu , dass sich Pädagogen jemals auf eine einheitliche Vorgehensweise innerhalb eines Bundeslandes einig waren , ..
also wer sich da nicht eingebracht hat oder einbringen wird muss nicht meckern ...
Ansteckung weiterhin gegeben , daher weiterhin nicht leicht zu einem Ergebnis zu kommen .

@waldkauz

Schule besteht eben nicht nur aus Kindern. Und Lehrer sind keine Krankenpfleger. Sie gehören aber oft Risikogruppen an, schon vom Alter her.
Und wenn sie mir erzählen wollen, die Kids halten sich an Hygieneregeln, dann kennen das Leben an Schule und in der Freizeit nicht.

Wenn an Schulen

Universitaeten, Forschungseinrichtungen und Instituten die Kapazitaeten ausfallen oder wegsterben kann man Deutschland als Forschungs und Entwicklungsstandort dicht machen.

Deswegen muss man so eine Pandemie aus verschiedenen Richtingen betrachten.

Es ist so wie es ist. Wenn man die Situation wie in Australien, Vietnam oder Neuseeland haben moechte , haette man for 12 Monaten anders Handeln muessen.

Jetzt ist es so, wie es ist.

18:10 von dm1961

«Warum denkt eigentlich niemand ernsthaft an die Lehrer. Wenn Bildung das höchste Gut ist, warum werden die nicht als erstes geimpft?»

Man hat von Seiten der Regierung zwar einen "Priorisierungsplan" für die Gruppen der bevorzugt zu Impfenden erstellt. Der ist ja auch nicht ohne Sinn, und ganz grundlegend muss man den auch nicht ändern.

Bleibt es aber vorerst bei Knappheit der Impfdosen. Wass man wohl erst mal für das ganze 1. Quartal 2021 annehmen muss. Dann erst recht darf der einmal gefasste Plan nicht so was wie die 10 Gebote in Stein gemeißelt sein.

Es ist ohne Sinn, sich über Strategien zu Schulöffnungen Gedanken zu machen, ohne dabei auch bevorzugte Impfungen von Lehrern mit in den Blick zu nehmen. Es kann gar keine Stratege sein, lässt man dies außer Acht. Betrachtet den 1x erstellten Impfplan als "sakrosant" + gar nicht veränderbar bei veränderter Lage der Dinge.

Für alle Erzieher in Kitas gilt das noch mehr.
Die ganz Kurzen können gar nicht ohne menschliche Nähe sein.

@ um 18:14 von Letzeburger

Ausgerechnet in der Nähe von Heinsberg, dem Ort des ersten Superspreader - Ereignisses in NRW, Karneval 2020, existiert eine Firma, die mobile Luftreinigungsgeräte mit thermischer Desinfektion der Filter anfertigt. Kostenpunkt ca 3 - 4000€.
Für alle Klassenzimmer lt Herrn Lauterbach ca 1 Milliarde Euro. Einige Politiker haben ihre Büros damit ausgestattet, für unsere Kinder ist das aber zu teuer. Sagen die zuständigen Politiker. Stattdessen gibt es Bastellösungen. Oder Billigluftverteiler von Amazon.
Soo wichtig sind Kinder dann doch nicht.
Schade ...

Am 06. Februar 2021 um 18:18 von Silverfuxx

Zitat: Die Platte wird denen, die sie auflegen, nie langweilig werden, weil sie weder davon betroffen sind noch sich Gedanken darüber machen, was das bedeutet. Für solche Leute ist Lockdown was positives

Was sollen denn das für Menschen sein, die den Lockdown positiv sehen und warum sollten sie das tun?

>Bayerns Ministerpräsident

>Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnte hingegen vor überstürzten Lockerungen und der Gefahr eines Rückfalls. "Wenn die Zahlen sinken, und das tun sie, dann haben wir mehr Perspektiven, dann gibt es auch Veränderungen und natürlich wieder zu mehr Freiheit und Normalität"<
- Woher weiss das der Herr? Zw. dem 11.Dez. 2020 und dem 05.Feb. 2021 - im Lockdown- haben sich über 1.000.000 Menschen in D infiziert und sind fast 40.000 mit Corona verstorben. Fast so viele entspr. doppelt so viele wie in der ganzen Pandemiezeit. Es ist ohne jeden wissenschaftlichen Beleg und ohne praktischen Nachweis zu behaupten, Lockdowns wären sinnvoll.
Man braucht nicht mehr Härte und Dauer des Lockdown, sondern mehr Differenzierung. Die Mittel, durch die Pandemie möglichst erfolgreich durchzukommen, müssen geeignet, angemessen und erfolgreich sein - für möglichst viele in allen gesellschaftlichen Schichten und Bereichen.

RE: schabernack um 17:45 ; 17:21 von nie wieder spd

Sie werden vielfältige Gründe finden können, warum Unterricht zwischen Eltern/Kind nicht funktioniert.
Zum einen gibt es emotionale Störungen, die einen gemeinsamen Unterricht unmöglich machen, gerade in der Pubertät. Zum anderen sind fachliche und pädagogische Gründe anzuführen.

Ich wurde diese Woche von zwei besorgten Müttern gefragt, ob ich nicht helfen könne. Da ich zu jungen Menschen schon immer einen guten Draht hatte und in früheren Zeiten meine Kollegen diesbezüglich unterstützt hatte habe ich natürlich zugesagt. Für mich ist das bei Freunden Ehrensache !
So habe ich jetzt die ehrenvolle Aufgabe mich in die Untiefen der Mathematik für die gymnasiale Oberstufe hineinzustürzen und zu helfen so gut es geht.
Die Kids sind locker drauf und der Online-Unterricht funktioniert formidabel, auch aufgrund der eingesetzten hochwertigen Technik. Die Schüler konnten mir dann auch von einigen Zoten berichten, wie der Unterricht z.Z. an ihren Schulen läuft, oder eben nicht.

Gruß Hador

@Tada, 17:58

„[...] Es wird doch dauernd gesagt und behauptet, dass die Zahlen wieder steigen werden, sobald etwas wieder öffnet.

Wo ist da der Unterschied ob wir sofort öffnen, oder in einer oder zwei Wochen oder in zwei Jahren?
Den Aussagen nach werden die Zahlen so oder so steigen, weil wenigstens eine Virus-Mutation kommt. [...]“

Wenn die Inzidenz vor Ort niedrig genug ist (also am besten deutlich unter 50!), dürfte auch die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung in der Schule (aber auch in Betrieben) unterm Strich niedriger sein.
Dann hätten wir eine Situation wie nach der ersten Welle.
Gäbe es dann Verdachtsfälle, könnten auch ganze Klassen wieder getestet werden, um das schnell eindämmen zu können.
Bei hohen Fallzahlen wird es aber wohl bei der aktuellen Teststrategie bleiben. Das hieße dann vermutlich bestenfalls Quarantäne für die Kontaktpersonen, ohne Testungen.

Das würde ich für suboptimal halten.

Die "Logik" der Politik...

"'Ehe wir irgendein Geschäft oder etwas anderes öffnen, muss die Bildung für unsere Kinder wieder in Gang gesetzt werden, denn wir richten mit dem Lockdown auch Schäden an', sagte der CDU-Bundesvorsitzende."

Welche Gruppe wird durch einen weiteren Monat Lockdown wohl eher in der Existenz bedroht?
A) Schüler mit zehnjährige Schulpflicht und Onlineunterricht oder
B) Einzelhändler ohne Umsatz, aber mit laufenden Kosten.

Und wo sind wohl mehr Ansteckungen zu erwarten?

Meine Kinder sehnen die

Meine Kinder sehnen die Schule herbei. Es geht nicht um die faulen Eltern, die keine Lust auf ihre Kinder haben. Das klingt übrigens eher kinderfeindlich als pandemisch besorgt . An einen Impfstoff für Kinder ist noch lange nicht zu denken. Warum eigentlich nicht?

Ist ein schwieriges

Ist ein schwieriges Thema.
Wenn Frau Merkel täglich zum Kinderhüten kommen würde, können wir den Lockdown gerne bis zum Sankt Nimmerleinstag so weiter machen.
Bis Ende des Jahre schaffen wir die 6%-Quote
für die Erstimpfung.
In der Zwischenzeit tauchen halt die nächsten Mutationen auf und Covid21 steht auch schon in den Startlöchern.
Lockdown for ever fürchte ich und alle klatschen Beifall.

@ YibYangFish um 18.19 Uhr, Endlich ein konstruktiver Beitrag

Ihre Darstellung der Schulsituation und der problematischen Lage für SchülerInnen und LehrerInnen ist einleuchtend. Auch Ihren Vorschlag zum weiteren Vorgehen kann ich nachvollziehen.
Momentan stellt sich noch jeder Schulbezirk auf die jeweilige Gefahrenlage ein, die ist eben in den Ländern und Gemeinden z. Zt. sehr unterschiedlich.
Ich denke, es wird so kommen, wie Sie schreiben: Baldige Impfungen für die LehrerInnen, Maskenpflicht für ältere SchülerInnen. Unterricht mit Präsenzpflicht für die Kinder sehe ich noch nicht, das geht erst, wenn die Gefährdeten in den Familien geimpft sind.

Wasser bis zum Hals

ES gibt aber auch erstaunliches zu berichten . So ist mir aufgefallen das Familien trotz einer stabilen finanziellen Lage , mit 2 Kindern überfordert sind . So kenne ich eine Mutter die trotz guter Lebensverhältnisse mit einem Kleinkind und einem Schulpflichtigem Kind schon überfordert war so das Sie für jetzt schon 6 Wochen in eine Art Kur befindet . Ich denke wir brauchen mehr Sozialarbeiterinnen ,und wir brauchen mehr Staat statt weniger. Menschen haben einfach Angst ,diese Angst macht sie Krank . Diese Pandemie macht Menschen in mehrfacher hin Sicht Krank .

@waldkauz, 18:16

„[...] Die derzeitigen Schließungen sind mit einer Normalität zu Weihnachten begründet worden. Das ist längst vorbei! Seitdem sinken die Zahlen - entgegen allen Beschwörungen eines Riesen-Ausbruchs - rasant. Wozu eigentlich, wenn die Perspektiven für Öffnungen des gesellschaftlichen Lebens fehlen bzw. verweigert werden! [...]“

Naja, die Zahlen sind gesunken, das ist richtig. Vielerorts liegen sie aber noch merklich über dem Niveau, auf dem wir nach der ersten Welle im Frühjahr/Sommer 2020 waren. Außerdem gab es damals kein zusätzliches Risiko durch mutierte und möglicherweise ansteckende Virusvarianten.

Insofern wird hier nichts quasi grundlos verweigert. Es wird aufgrund einer anderen Situation anders gehandelt. Und das finde ich angemessen.

18:38 von falsa demonstratio

Das ist zwar etwas abseits vom Thema, aber:
Menschen, die sich tatsächlich durch Corona für gefährdet halten und Angst davor haben. Die glauben, wenn man noch ein wenig länger `durchhält´ dann wird alles `besser´. Die keine Nachteile durch Lockdown haben, weil sie finanziell oder sozial nicht betroffen sind. Und auch die, die Kinder und Jugendliche ohnehin `nicht leiden können´ (siehe damals die FFF-Diskussionen hier).
Übrigens: Eigentlich ist der sogar für mich persönlich positiv :) Weniger Arbeitsstunden, sehr viel weniger Stress auf der Arbeit, gleiches Gehalt. Aber ich arbeite nunmal mit Kindern und Jugendlichen und das weniger wegen der Kohle als viel mehr aus `Passion´. Darum schreibe ich bei diesem Thema hier auch oft noch etwas mehr `on the edge´ als ohnehin oft.
Die Auswirkungen werden einfach nicht in der Breite gesehen oder als nicht so schlimm abgetan.

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