Kommentare - Corona-Lockerungen: Wie riskant sind die Stufenkonzepte?

04. Februar 2021 - 15:07 Uhr

Ein klarer Stufenplan über Lockerungen und Verschärfungen könnte den Lockdown ablösen. Doch Epidemiologen befürchten, dass der zu früh kommt - und die ersten Erfolge verspielt werden. Von Sandra Stalinski.

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Kommentare

wer hätte das gedacht

diese regierung schafft das schon

Drahtseilakt

Ich fürchte auch, dass man durch allzu rasche Lockerungen die Erfolge der letzten Wochen leichtfertig verspielen könnte. Gleichwohl macht die Ausarbeitung eines Stufenplanes Sinn. Insbesondere muss geklärt werden, wie man die Schulen für den Präsenzunterricht öffnen kann, ohne das Virus zu verbreiten.

Ich denke, es wird nicht

Ich denke, es wird nicht anders gehen, als zu lockern, und die Minister wollen ja zwanghaft die Schulen wieder aufmachen, und dann wird es wieder munter hoch gehen mit den Fallzahlen... es geht aber nicht anders. Es ist den Leuten sonst auch nicht zu verkaufen.

Corona-Lockerungen?

Und wieder wollen wir die schlimmen Fehler wieder machen.
Reichen Euch den 60.000 tote immer noch nicht.

Lockerungen dürfen erst dann kommen wenn die fehlerlose Bundeskanzlerin und Frau Vl für mehr als 80 % der Bürger Impstoff bereitgestellt haben.

Realismus

Wenn man es nicht regional machen möchte, was auch Mobilitätsbeschränkungen zwingend erforderlich machen würde, wird es bei Inzidenzen zwischen 30 und über 300 weiterhin einen Lockfown geben müssen.

irgendwie habe ich den Eindruck

nach 6 Tagen Lockerung hat man die 6 Wochen Lockdown ad absurdum geführt
Jeder freut sich und hängt die Sau raus, indem er es mit den Partys nachholt

Oh je @15:21 von werner1955

>>>Lockerungen dürfen erst dann kommen wenn die fehlerlose Bundeskanzlerin und Frau Vl für mehr als 80 % der Bürger Impstoff bereitgestellt haben.>>>

Sie meinen schlimmstenfalls 2022?

15:12 von Adeo60

aber das mit dem plan hätte ihre kanzlerin ja schon vor einem jahr anregen können.

von

von werner1955
Corona-Lockerungen?
Und wieder wollen wir die schlimmen Fehler wieder machen.
Reichen Euch den 60.000 tote immer noch nicht.

Lockerungen dürfen erst dann kommen wenn die fehlerlose Bundeskanzlerin und Frau Vl für mehr als 80 % der Bürger Impstoff bereitgestellt haben.
_______

Ich glaube, Sie prügeln aktuell das falsche Pferd.
Gestern bei Lanz erzählte Herr Weber (CSU) von der EU etwas zur Impfstoffversorgung.
Wussten Sie denn, dass die aktuelle US-Regierung die Ausfuhr sämtlicher in den USA produzierter Corona-Impfstoffe verboten hat? Dazu zähle übrigens auch die einzige Produktionsstätte von Biontech.

Gruß, Wolfgang

@werner1955, 15:21

Lockerungen dürfen erst dann kommen wenn die fehlerlose Bundeskanzlerin und Frau Vl für mehr als 80 % der Bürger Impstoff bereitgestellt haben.
Das Management der Impfungen ist eine Katastrophe. Das können Sie zu Recht kritisieren.
Frau Merkel ist aber ebenso wenig dafür zuständig, Ihnen Impfstoff zu beschaffen wie ich. Sie ist Bundeskanzlerin und nicht Bundesimpfministerin.
Und nein, ich bin nicht, wie mir gestern unterstellt wurde, ein Merkel-Fan, eher im Gegenteil. Ich würde aber die Bundeskanzlerin auch nicht für Schlaglöcher in der Straße vor meinem Haus verantwortlich machen. Das an die richtige Adresse zu richten, kann man vom mündigen Bürger schon erwarten.

Stufenplan ist unpraktikabel

Stufenplan: Ja geht, aber nicht so wie im Artikel unter diesen Umständen.

Der Nachteil dieses Stufenplans ist, wenn die Infektionszahlen knapp um den betreffenden Wert pendeln.
Das bedeute:
Heute auf, morgen zu, oder so.
Das bietet wenig Verlässlichkeit für die Arbeitgeber und die Arbeitnehmer und für die Beschäftigten an Schulen (Kitas) und Schülerinnen/er und Kinder die in Kitas gehen wollen.

Was gehen könnte, ist, dass an diese im Artikel genannten Infektionszahlenwerte der Einsatz von Schnell-Tests (als "Ausweise" nutzbar) gebunden ist.
Denn es macht Sinn bei der Tendenz zu steigenden Infektionszahlen mehr zu testen, was bei der Tendenz zu niedrigen Infektionszahlen eher weniger Sinn macht.

Und informiert werden müssen die Menschen und die Arbeitgeber so oder so.

15:11 von Wilhelm Schwebe

>>diese regierung schafft das schon<<

Man schlägt sich vor Lachen auf den Schenkel. Ich stimme Ihnen vollumfänglich zu.
Wenn ich das hier so offen sagen darf.

Fanatiker

"eine Gruppe von Wissenschaftlern, die sich für eine No-Covid-Strategie einsetzt"

*

Diese Leute sind verrückte Fanatiker, nichts weiter.

So dürfte die Menschheit niemals aus Afrika raus: es gab überall in der Welt für die Menschen neue Viren und Bakterien.

Weltentdecker wären alle eingesperrt worden.

Mit anderen Worten...

...wir sollen akzeptieren, dass - mit leichten vorübergehenden Verbesserungen - der aktuelle Zustand ein Dauerzustand bleibt.

Würde mich ja nicht mal stören, wenn man dann wenigstens ein bedingungloses Grundeinkommen von 1200 Euro Netto einführen würde für all' die Gering- und Zusatz-Verdienenden (Studis, Mütter, Menschen mit Mini-Rente...), die jetzt entweder noch in Kurzarbeit sind oder ihren Job sowieso schon verloren haben.

15:21 von werner1955

>>Und wieder wollen wir die schlimmen Fehler wieder machen.
Reichen Euch den 60.000 tote immer noch nicht.

Lockerungen dürfen erst dann kommen wenn die fehlerlose Bundeskanzlerin und Frau Vl für mehr als 80 % der Bürger Impstoff bereitgestellt haben.<<

Na, erzählen Sie das mal dem geschätzten Mitforisten Hanno K. Sie sehen, es gibt verschiedene Sichtweisen.

@Wilhelm Schwebe, 15:11

wer hätte das gedacht
diese regierung schafft das schon

Wie man es von Ihnen gewohnt ist, beleuchten Sie die Problematik differenziert und von unterschiedlichen Seiten, arbeiten Ihre Kritik sorgfältig heraus und bringen sie, verbunden mit konstruktiven Vorschlägen und getragen von dem Wunsch nach einer lösungsorientierten Diskussion, in sachlicher Art und Weise vor.

Sehr wohltuend (wieder einmal).

15:33 von Wilhelm Schwebe

>>aber das mit dem plan hätte ihre kanzlerin ja schon vor einem jahr anregen können.<<

Am 04.02.2020 wusste in Deutschland außer Ihnen niemand wie sich die Corona-Geschichte entwickeln würde.

@DerOstbayer

Genau so sieht es aus. Lockerung kann man nur regional machen mit Mobilitätsbeschränkung. Bezweifele aber das die Politik das früh begreift.

Auf Kommentar antworten...

Am 04. Februar 2021 um 15:21 von werner1955

Corona-Lockerungen?
Und wieder wollen wir die schlimmen Fehler wieder machen.
Reichen Euch den 60.000 tote immer noch nicht.
Lockerungen dürfen erst dann kommen wenn die fehlerlose Bundeskanzlerin und Frau Vl für mehr als 80 % der Bürger Impstoff bereitgestellt haben.

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So wird es wohl kommen, die gleichen Fehler werden wiederholt. Und wenn die Zahlen dann in März wieder steigen, liegt es halt an den neuen Mutationen. Das konnte man in Februar, also heute, nicht voraussehen.

Zu riskant!

Wir sollten so direkt alles wieder öffen und aufhören die Kinder zu gefährden mit den unnötigen Maßnahmen.

Alles wieder Aufmachen und zwar jetzt!

Hört auf mit den Grundrechten zu spielen.
Wer zuhause bleiben will kann das ja tun. Euch zwingt keiner rauszugehen.
Zwingt aber bitte andere nicht, zuhause zu bleiben und körperlich, seelisch und geistig zu verkümmern.
Der LockDown hat schon zu viel kaputt gemacht.
Retten wir das was noch zu retten ist, bevor es zu spät ist.

@5:21 von werner1955

"... Lockerungen dürfen erst dann kommen wenn die fehlerlose Bundeskanzlerin und Frau Vl für mehr als 80 % der Bürger Impstoff bereitgestellt haben ... "

Es nützt nichts wenn Impfstoffe zur Verfügung stehen, wenn derzeit niemand weis, wie toll diese Impfstoffe schützen, sei es dass die Leute selber wieder infiziert werden ohne dass sie es selber merken (" ... die Unentdeckten ... ") und dass sie dabei wieder andere Menschen infizieren.

Das dauert Alles viel zu lange.

Da sind andere Strategien gefragt, und dass schon seit dem Frühjahr2020.

Die schlechte: Es sind immer

Die schlechte: Es sind immer noch viel zu viele Neuinfektionen. Erst recht, wenn man bedenkt, dass die tatsächliche Zahl durch die Dunkelziffer fünf- bis zehnmal so hoch sein dürfte, wie Studien nahe legen.

Wenn es ins Konzept passt, wird die Dunkelziffer also erwähnt. Hat man ja fast das ganze letzte Jahr möglichst vermieden, um die Sterblichkeitsrate nicht zu marginalisieren.

Der Stufenplan liest sich einigermaßen vernünftig, allerdings sind die angedachten Werte zu niedrig. Und der Inzidenzwert nach wie vor einfach nur ein willkürlich ausgewählter Wert ohne Aussagekraft. Aber immerhin, man kommt wohl nicht mehr umhin, der Realität ins Auge zu sehen.
Wohl auch, weil
Und vulnerable Gruppen wie die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen müssten viel besser geschützt werden, anstatt "nach dem Gießkannenprinzip" Kitas und Schulen zu schließen, so Stöhr.

Hätte ein Streek oder so das gesagt, wäre es wieder unterschwellig als `Verharmlosung´ kommuniziert worden.

Zahlen sind nicht stabil genug

Auch wenn die Infektionszahlen momentan sinken, so sind sie z.Zt. weder stabil noch weit genig abgesunken. Nicht einmal die Inzidenz von 50, ist gegeben, die wohl erst einmal erreicht werden muss um überhaupt über Lockerungen nachzudenken. Und selbst diese Zahl ist den meisten Wissenschaftlern noch viel zu hoch.
Wenn nun (wieder) selbst moderat geöffnet wird, wird der nächste shut-down nicht lange auf sich warten lassen. Dass man das häufig nicht versteht. Ich möchte auch gerne wieder essengehen, in Urlaub fahren, auf die Sonnenbank u.s.w. Wir haben es doch bereits mitgemacht. Es wurde gelockert, die Leute haben die Lockerungen angenommen (verständlicherweise) und ein paar Wochen später wurde wieder geschlossen. Finde ich nerviger, als jetzt noch ein paar Wochen zuzuwarten bis die Zahlen stabiler sind. Ich bedaure die Politiker; egal wie sie es machen, es wird immer verkehrt sein.

"Das Hin- und Her ist viel zermürbender" (und gefährlicher dazu)

Ich schließe mich der Einschätzung des Epidemiologen Reintjes:
"aus epidemiologischer Sicht mache ich mir Sorgen, ob so ein Stufenplan im jetzigen Moment - anstatt einen Weg aus der Pandemie zu ebnen - nicht vielmehr den Status Quo festschreiben würde" -
"Wer beispielsweise bei Inzidenzen zwischen 25 und 50 lockert, riskiert, dass sie bald wieder über 50, 80, 90 steigen. Dieses Auf und Ab würde dann sehr lange so weitergehen (...)"
und der der Gruppe von Wissenschaftlern einschließlich des Pädagogen Baumann an:
„Noch radikaler sieht das eine Gruppe von Wissenschaftlern, die sich für eine No-Covid-Strategie einsetzen. Ihr Ansatz sieht vor, durch eine Kombination von Maßnahmen aus Lockdown, strategischen Testungen, zielgerichtetem Mobilitätsmanagement und positiven Zielen die Inzidenzwerte europaweit zunächst unter zehn und dann in mehrstufigen Lockerungen Richtung null zu bringen. Überall dort, wo das geschafft ist, würden "grüne Zonen" eingerichtet, in denen alles wieder erlaubt wäre".

rer Truman Welt

Wenn ich das schon höre, der Erfolg der bisherigen Anstrengungen könnten schnell zunichte gemacht werden, wenn jetzt zu früh gelockert würde.
Aus soch einem epidemiologischen Blickwinkel könnte das auch heißen, bei 0 Inzidenz trotzdem weiter im Lockdown bleiben, weil ja nur keiner positiv getestet wurde, aber sicher infektiöse Träger des Virus unterwegs sein könnten.
Wann wäre denn von solchen Bedenkenträgern eine Situation konkret erreicht mit welchem veränderten Risiko und wie stellt sich der Unterschied konkret (Zahlen bitte) dar?
Immer nur abstrakt warnen ist keine Diskussionsgrundlage! Dann kann auch vor der Lebensgefährlichkeit des Lebens an sich gewarnt werden. Würde das auch einen Sinn ergeben oder sich daraus eine Handlungsempfehlun für den Lebensalltag ableiten lassen?

80% Impfquote?

@werner1955
Wir brauchen keinen Impfstoff für 80% der Bürger. Allen Umfragen zufolge sind bei weitem keine 80% der Bürger bereit sich impfen zu lassen.
Sobald alle Impfwilligen geimpft sind, müssen alle Einschränkungen aufgehoben werden. Wer sich nicht impfen lassen will, muss dann eben mit den gesundheitlichen Folgen leben. Oder schlimmstenfalls an Covid-19 sterben. Das ist dann aber ein selbstgewähltes Schicksal und liegt nicht in der Verantwortung der Politik.
Ich selbst bin von diesen Turbo-Impfstoffen auch nicht überzeugt. Man kann in wenigen Monaten einfach keine Langzeitfolgen in Studien überprüfen, das liegt nun mal in der Natur von Langzeitfolgen.
Ob ich mich dennoch impfen lasse, werde ich entscheiden, wenn meine Altersgruppe an der Reihe ist. Gerade für sehr junge Menschen finde ich die Impfung aber fragwürdig. Da ist das Risiko eines wenig getesteten Impfstoffes ebenso hoch wie das Risiko ernsthafter Komplikationen bei einer Covid-Infektion.

@werner1955

"Corona-Lockerungen? Und wieder wollen wir die schlimmen Fehler wieder machen. Reichen Euch den 60.000 tote immer noch nicht" Am 04. Februar 2021 um 15:21 von werner1955

*

Mir reicht es mit solchen Schuldzuweisungen!

Seit fast einem Jahr wird alles mögliche unternommen, um möglichst wenig Opfer an Corona zu verlieren.
Kinder werden nicht richtig geschult, Familienmitglieder können sich nicht sehen, wenn sie zu weit auseinander wohnen (darf ja nur 1 Person kommen), Betriebe gehen bankrott, Impfstoffe werden entwickelt und es wird immer noch gemeckert.

Es reicht!
Jedes Leben endet bekanntlich mit dem Tod.
Das müsste eigentlich jeder wissen.
Man kann nicht verlangen, dass niemand mehr stirbt.

Nicht Jede/r @ 15:28 von Sisyphos3

>>>nach 6 Tagen Lockerung hat man die 6 Wochen Lockdown ad absurdum geführt. Jeder freut sich und hängt die Sau raus, indem er es mit den Partys nachholt >>>

Nicht Jede/r aber viel zu Viele!
Ist ja immer was ich an Restaurants u Gaststätten mit "perfekten Hygienekonzept" bemängele, was nützt das Hygienekonzept einer Gastätte, wenn die trinkseeligen Gäste im angetrunkenen Zustand auf Maske, Händewaschen u Abstand pfeiffen?
Und Hey dass angetrunkene Menschen ehr das Bedürfnis nach "Lockerheit/Spaß/haben, kann man das auch gar nicht einhalten.

15:34 von Wolfgang GA

dann hätte ja vor den feierlichkeiten am 22. noch was von der trumpregierung geliefert werden müssen. unsere impfstädte warten doch seit dem 2. weihnachtstag auf material was kommen sollte. auch jetzt sind keine betriebsferien bei den pharmafirmen. und was der eu-weber bei lanz oder der granma erzählt juckt nicht

Am 04. Februar 2021 um 15:28 von Sisyphos3

irgendwie habe ich den Eindruck

nach 6 Tagen Lockerung hat man die 6 Wochen Lockdown ad absurdum geführt
Jeder freut sich und hängt die Sau raus, indem er es mit den Partys nachholt
_______________
Es sind nicht nur die Parties. Das ist ungerecht, den (meist)jüngeren Leuten gegenüber. Wenn grundsätzlich wieder mehr geht, geht auch mehr Mobilität und gehen auch wieder mehr Kontakte. Da liegt das Dilemma. Auch in dem "Nach-Schule-Verhalten" sowie "nach-der-Arbeit-Treffen" usw.
Ich geb' der Sache max. 6 Wochen, dann stehen wir wieder bei den Zahlen von vor Weihnachten, aber viele wollen es nicht anders und wenn es so kommt, ist das Geschrei wieder gross.

15:35 von frosthorn

schon erstaunlich, daß neuerdings linksgrün die wachmannschaft für die kanzlerin stellt. hat die dame doch die partei gewechselt?

Stufenpläne sind unterschiedliche Tontaubenschießplätze:

wir hoffen, dass die lageangepasste Frequenz der Schüsse die Virusbelastung zutreffend vermindern wird. Eine kalkulierbare Treffsicherheit der mehr/weniger großen Schuss-Salven ist nicht gegeben. Wir wissen nicht, welche Maßnahme bei welcher Situation Bestwirkung zeigt; wir vertrauen auf Praxis-Erfahrungen.. Man weiß nicht, welche Fläche bei Erreichen der Grenzwerte mehr eingeschränkt/ gelockert werden soll. Inzidenzen sind Zustandswerte, aber wir müssen Ausbruchsdynamik bekämpfen. Kontaktverfolgung ist nichts anderes als Ausbruchsdynamikbekämpfung, ein flächiger Inzidenzlockdown ist eine große, weniger zielgenaue Fliegenklatsche mit meist langsamer Trefferwirkung. Aber ein festgestellter Ausbuch ist nie die ganze Wahrheit, da es am/um den Ausbruchsort unbekannte Dunkelziffern gibt. Eine Klärung der Dunkelziffer kann ein Massentest am Ausbruchsort bringen, was nur bei niedrigen oder ortsbekannten Ausbrüchen/Inzidenzen realisierbar ist. Hohe Inzidenzstufen sollten wir nie zulassen.

Öffenen müsste gehen ...

Aus dem Artikel:
"... Es sind immer noch viel zu viele Neuinfektionen. Erst recht, wenn man bedenkt, dass die tatsächliche Zahl durch die Dunkelziffer fünf- bis zehnmal so hoch sein dürfte, wie Studien nahe legen ... "

Das legt auch nahe, dass seit 2020 zahlreich d. Menschen infiziert wurden. Es stellt sich die Frage, sind diese Menschen nun immun o. nicht.

tagesschau.de Live-Blog am 3.2.20:
"... Nach Auswertung von Tests auf Antikörper haben bereits mehr Ukrainer eine Corona-Infektion gehabt ... Bei den Tests im Januar 2021 wurde je nach Region bei 44 bis 60 Prozent der Menschen eine gewisse Immunität festgestellt ... "
tagesschau.de berichtete u.a., d. Massentests in der Slowenien, Österreich, und in der Schweiz ergeben haben, d. ca. 1% mit Corona infiziert waren.
Eine ähnliche Quote besteht in D., d. kann aus den RKI-Zahlen entnommen werden, u. diese Quote blieb ü. einen langen Zeitraum in 2020 fast konstant. Folge:
- pro Woche - in D. ca. 830000 Infizierte
= ca. 43,16Mio in 2020

@Schwebe, 15:33

Lieber Herr Schwebe,
zum einen: es ist nicht meine, sondern unsere Kanzlerin. Zum anderen ist man rückblickend doch immer schlauer. Niemand konnte die Pandemie-Entwicklung vorausahnen. Selbst wenn nun ein solcher Plan erstellt wird (was mir sinnvoll erscheint), bleibt dieser nur solange aktuell, wie die Infektionsentwicklung es zulässt. Hätten Sie vor einem Jahr einen knallharten Lockdown durchsetzen können? Kanzlerin Merkel hatte doch bereits im Frühjahr auf die Gefahr eines 2. Lockdown hingewiesen. Seien Sie mal ehrlich: Gehörten Sie nicht auch zu denjenigen, die ihr Panikmache vorwarfen? Aber Merkel hatte recht, wie auch die MPs kleinlaut einräumen mussten. Und deshalb vertraue ich Kanzlerin Merkel, weil sie weiß, wovon sie redet, weil sie Expertenrat einholt, weil sie unser Land giut durch alle Krisen geführt hat. Kopf hoch - und bleiben Sie gesund!

Am 04. Februar 2021 um 15:34

Am 04. Februar 2021 um 15:34 von Wolfgang GA
von
von werner1955
Impfstoffversorgung...
###
Ich glaube, Sie prügeln aktuell das falsche Pferd.
###
Ganz und gar nicht !
Was genau ist den bei der Imfstoffversorgung durch die EU in großen und ganzen "nichts" schiefgelaufen, wie die Kanzlerin sagte ? Der Kanzlerin und Spahn scheint die Situation vollkommen aus den Händen zu gleiten. Eine Lockerung ab 15. Februar ist riskant, und soll meiner Meinung nach vom ganzen Impfdesaster ablenken !

Macht keinen Sinn

Es macht doch keinen Sinn jetzt vorschnell wieder zurueckzufahren um dann in 4-8 Wochen wieder anzuziehen.

Oder doch?

@frosthorn, 15:35 Uhr

Ich lese Ihre Kommentare immer wieder gerne, weil Sie es verstehen, zu differenzieren, weil sie nicht einfach nur plakativ Parolen in den Raum werfen, sondern Begründungsarbeit leisten, meist noch verbunden mit einem Schuss trockenem Humor. Machen Sie weiter so! Bewahren Sie sich Ihre Unabhängigkeit, aber auch Ihre Geradlinigkeit!

um 15:21 von werner1955

"Lockerungen dürfen erst dann kommen wenn die fehlerlose Bundeskanzlerin und Frau Vl für mehr als 80 % der Bürger Impstoff bereitgestellt haben."
.
Fehlerlos ist doch nur die blitzgescheite Partei. Fragen Sie mal den Boten!

@0_Panik, 15:36

Der Nachteil dieses Stufenplans ist, wenn die Infektionszahlen knapp um den betreffenden Wert pendeln.
Das bedeute:
Heute auf, morgen zu, oder so.

Schlagen Sie mal den Begriff Hysterese nach. Die Techniker verwenden sowas, und die Wissenschaftler selbstverständlich auch.
Nicht alles, was Sie nicht kennen, ist unmöglich.

Stufenplan und Lockerung...

sehen in erster Linie das öffnen von Kitas und Schulen vor. Und warum? Damit deren Eltern nicht zuhause auf sie aufpassen müssen und fleißig arbeiten gehen. Es gab mal Zeiten, in denen es gar kein Problem war, wenn Kinder daheim blieben, weil es da noch Eltern gab die gerne für ihre Kinder da waren. Bei den derzeitigen Diskussionen, bekommt man das Gefühl, dass Kinder eher lästig sind.
Im Bezug auf einen Stufenplan, sollte man darüber nachdenken alle zu impfen die wichtig für das System sind. Also alle die, die mit ihrer Produktivität dafür sorgen, dass alle anderen versorgt sind und bleiben. Dann könnte man auch das öffentliche Leben wieder aufnehmen.

Ganz einfach...

Wir behalten den Lockdown bei, dann ist der Mittelstand, welcher immer als Stütze der Gesellschaft bezeichnet wird, am Ende und somit weite Teile Deutschlands. Oder wir lockern jetzt peu à peu und es sterben noch einige tausend Menschen, vornehmlich in Altenheimem ( 3 von 4 Toten lebten in diesen ). Klingt brutal, ist aber Realität.

Also, ab wie vielen Überlebenden durch Lockdowns nimmt man den Absturz Deutschland's in Kauf? Das ist die Frage, welche sich am Ende stellt.

um 15:35 von frosthorn: " Sie

um 15:35 von frosthorn:
"
Sie ist Bundeskanzlerin und nicht Bundesimpfministerin.
Und nein, ich bin nicht, wie mir gestern unterstellt wurde, ein Merkel-Fan, eher im Gegenteil. Ich würde aber die Bundeskanzlerin auch nicht für Schlaglöcher in der Straße vor meinem Haus verantwortlich machen. Das an die richtige Adresse zu richten, kann man vom mündigen Bürger schon erwarten.
"

->
Moment.
Verteidigen Sie gerade Frau Merkel damit, dass Frau Merkel während einer Pandemie, während tausende Menschen in Deutschland sterben, die Hände zur Raute legt und sich jetzt fragt wer da mal Bundesimpfministerin sein müsste ?

15:33 von Wilhelm Schwebe @ 15:12 von Adeo60, Plan

Am 04. Februar 2021 um 15:12 von Adeo60
Drahtseilakt
Adeo schrieb: "Ich fürchte auch, dass man durch allzu rasche Lockerungen die Erfolge der letzten Wochen leichtfertig verspielen könnte. Gleichwohl macht die Ausarbeitung eines Stufenplanes Sinn. Insbesondere muss geklärt werden, wie man die Schulen für den Präsenzunterricht öffnen kann, ohne das Virus zu verbreiten."
Dazu um 15:33 von Wilhelm Schwebe: "aber das mit dem plan hätte ihre kanzlerin ja schon vor einem jahr anregen können"
Ja hätte sie, wenn sie Hellseherin wäre und klüger als alle WissenschaftlerInnen der Welt. Wer wusste denn vor einem Jahr, welches Ausmaß die Pandemie annehmen würde?

@Tremino, 15:36 Uhr

Ich habe eher den Eindruck, Herr Schwebe fühlt sich "geschafft" von seiner Regierung. Aber es ist ja nicht mehr lange hin, bis Kanzlerin Merkel (leider) in den Ruhestand geht. Dann "schwebt" jemand auf Wolke 7...

No-Covid-Strategie ist mehr NoGo

Aus dem Artikel:
" ... eine No-Covid-Strategie ... Ihr Ansatz sieht vor, durch eine Kombination von Maßnahmen aus Lockdown, strategischen Testungen, zielgerichtetem Mobilitätsmanagement und positiven Zielen die Inzidenzwerte europaweit zunächst unter zehn und dann in mehrstufigen Lockerungen Richtung null zu bringen ... "

Das liest sich für Theoretikerinnen/er sehr gut.

Die Praktikerinnen/er, welche diese Strategie umsetzten sollen, raufen sich jetzt schon die Haare.

Und das Volk weis spätestens nach 4 Wochen nicht mehr, was es tun und was es lassen soll oder gar darf.

Die No-Covid-Strategie beinhaltet letztendlich ein fast immer alles zu und dicht machen, und dann mal wieder hier und da wieder auf und zu machen.

Unter diesen Umständen muss erst mal über ein üppiges Bedingungsloses Grundeinkommen für alle geredet werden ... und dann über die No-Covid-Strategie ...

Bis dahin hilft erst mal nur Schnell-Testen und Quarantäne-Hotels (m. strikter Überwachung d. Quarantäne).

Hin- und Her - Kasperötheater

Meine Frau und ich haben beschlossen, diesen Zirkus nicht mehr mitzumachen. Sobald wir geimpft sind werden wir mit unserem Wohnmobil nach Lappland aufbrechen und dort - ganz einsam - an einem See den Sommer und den Herbst in relativer Freiheit verbringen.

Wo liegt das Problem?

Es ist doch so einfach, Lockerungen für den Einkauf in Geschäften gefahrlos zu ermöglichen. Jedes Geschäft hat entsprechend seiner Größe nur eine beschränkte Anzahl Einkaufskörbe. Das Geschäft darf nur mit Korb betreten werden. Erledigt der Fall.
Vor meiner Apotheke steht ein Schild: "Aufenthalt nur bis 3 Personen im Geschäft gestattet!" Klappt. Wäre auch anderswo möglich.
In Speiselokalen einfach ein Schild: "Sie werden platziert!" Ging zu DDR-Zeiten doch auch.
In Kino und Theater: Einlaß mit Abstand und begrenzte Platzanzahl mit Abständen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Keiner weiß, wie lange Corona anhält und ob nicht schon die nächste Pandemie wartet. Das Leben muß aber trotzdem weiter gehen, wollen wir nicht in der Steinzeit landen.

Schulen als erstes öffnen?

Bei einer Inzidenz von unter 200 wieder Schulen in Kita öffnen?

Der Lockdown von Anfang November bis Weihnachten hat nicht viel gebracht, aber kaum waren die Schulen zu, gingen die Zahlen runter. Der Zusammenhang ist für mich völlig klar. Auch wenn gestern wieder eine Studie veröffentlicht wurde die behauptet, dass Schulen keine Infektionstreiber sein, weil die Schulkinder nicht überdurchschnittlich oft Infiziert sind. Nach der Logik dürften auch wieder Diskotheken öffnen. Im Grude dürfte alles wieder öffnen, solange die Gäste-/Nutzergruppe nicht klar über dem Schnitt infiziert ist. So ein Unsinn wird dann natürlich unkommentiert in den Medien verbreitet.

16:11 @ draufguckerin ... @ Wilhelm ...

"... Ja hätte sie, wenn sie Hellseherin wäre und klüger als alle WissenschaftlerInnen der Welt. Wer wusste denn vor einem Jahr, welches Ausmaß die Pandemie annehmen würde? ..."

Das sind die dümmsten und nervigsten Ausreden und Totschlagargumente, die man vorbringen kann.

Ich kann es nicht mehr hören, lass das auch nicht gelten.

Risikoanalyse, RKI, Bundestag von 2012 mit Beschreibung einer viel schlimmeren Pandemie in 3 Wellen - mit grundlegenden Ereignissen und Maßnahmen.

Drosten, 28.01.2020
"... Pandemiepläne rausholen ! ... "
Kekule und iele andere Wissenschaftler, ...
Ich erspare weitere Zitate.

Wenn ich etwas nicht weiß, plane ich erst recht, mit verschiedenen Szenarien und bin gewappnet für verschiedene Verläufe.

Es wurde doch ständig vor 2., 3. Welle gewarnt. Aber eben nur das. Sonst wurde nichts erarbeitet, der Sommer verpennt. Das konnte man sogar auf TS mehrfach nachlesen, u.a. "Kopflos un die zweite Welle ..."

16:19 von Finn Serene

Sie übersehen, dass auch die Ureinwohner Amerikas erst in Amerika einwandern mussten, bevor sie später seit Columbus mit weiteren neuen Viren angesteckt werden konnten.

Aber das ist typisch Europäische Sicht. Fängt bei Columbus an, was vorher war wird ausgeblendet.

16:20 von DerKuchen

Der Zusammenhang "Schulen sind Infektionstreiber" ist für Sie also klar und das trotz Studien, die Sie erwähnen und kennen und die anderes besagen?

Dann ist Ihre Behauptung nur eine Verschwörungstheorie.

16:12 @ 0_Panik

Lesen Sie erst einmal gründlich nach was die NoCovid-Strategie bedeutet,
bevor Sie Unsinn schreiben.

Die No-Covid-Strategie ist wesentlich besser als Ihre pausenlosen Vorschläge, die nicht minder verwirrend sind.

Sie ist verständlich und umsetzbar.

Wenn man denn will.

um 15:12 von Adeo60

>>
Gleichwohl macht die Ausarbeitung eines Stufenplanes Sinn. Insbesondere muss geklärt werden, wie man die Schulen für den Präsenzunterricht öffnen kann, ohne das Virus zu verbreiten.
<<

Für das Bundesland MV werden Zahlen über die betroffenen Schulen, Kitas, Schüler, Lehrer, Kita-Kinder und Betreuer veröffentlicht.

Im Wesentlichen sind dort die Erwachsenen erkrankt. Wenn man Verbreitung vermeiden will, dann muss man bei den Erwachsenen ansetzen und schulen: Verhalten in Lehrerzimmern, Aufenthaltsräumen, Konferenz, Besprechungen usw usw.

NoCovid von Wissenschaftlern

Stufenplan (NoCovid)) mit Testen, testen, testen ist genau das, was schon länger gefordert und gebraucht wird, das ist weder radikal noch fanatisch.
Das ist wissenschaftlich u. Erfahrung aus weltweiten Epidemien anderer Erkrankungen.

Testen mit Heimtests, natürlich mit hohem Verantwortungsbewusstsein bis zu PCR-Tests.

Nur so kann man die Dunkelziffer möglichst gering halten, so dass auch die Inzidenzen "brauchbar" sind und minimale Schwankungen verkraften. Dazu stets den aktuellen R-Wert im Blick bzw. die "Entwicklung" des R0-Wertes.
Mai Thi hat diese Zusammenhänge in einem Video sehr gut dargestellt - ebenso, wie "Herdenimmunität" im Zusammenhang mit R0 steht.

Fakt ist, dass sich die Varianten B117 und B1351 (fast unkontrolliert) in Europa, auch in DE ausbreiten u. nicht zu unterschätzen sind.
Darauf verweisen Drosten, Ciesek u. internationale Wissenschaftler wie u.a. Eric Feigl-Ding oder Adam Kucharski.
Leider findet man auf TS zuwenig Hinweise auf solche Untersuchungen.

Die Menschen müssen wissen, was sie erwartet - und v.a. den

aktuellen Stand der Dinge jederzeit selbst nachvollziehen können. Da hat der international anerkannte Pandemie-Experte Stöhr [der Stufenpläne prinzipiell begrüßt: "Die Menschen "wissen dann, was sie erwartet, und das Stolpern von Lockdown zu Lockdown wird durch einen transparenten, vorhersagbaren Maßnahmenkatalog ersetzt"] recht.

"Der Deutsche Ethikrat sieht keine Möglichkeit, die Corona-Auflagen für geimpfte Menschen zurückzunehmen.
Zuvor müsse sichergestellt sein, dass diese andere nicht mehr mit Covid-19 infizieren"

Das sowieso. Außerdem: Sollen wir uns während die Impfungen noch laufen alle gegenseitig auf die „Berechtigung“ zur Inanspruchnahme von Sonderrechten kontrollieren?

„Sollte das Impfprogramm anschlagen, könnten die Einschränkungen für alle schrittweise aufgehoben werden“

Das tut es offenbar. Und bis das überall(!) Wirkung zeigt, sollte es in jedermanns Interesse sein, alles zu tun, damit sich die Notwendigkeit coronabedingter Einschränkungen schnellstmöglich erübrigt.

Am 04. Februar 2021 um 16:20 von KarlderKühne

Guter Ansatz. Ansonsten sollte man nämlich für gewisse Branchen (z.B. Gastro, Tourismus,Hotels) die Zahlungen einstellen. Das gibt nie mehr was. Wenn ich da lese, Inzidenz unter 10, das bedeutet hier ein einziger pro Tag bei 96000 Einwohnern. Wird wohl auch mit Impfung nicht zu erreichen sein. Kann dann nur allen raten, die dort beschäftigt sind, neue Jobs zu suchen.

Home-Schooling ist schon vom Ansatz her falsch

Obwohl es auch durchaus erste zaghafte Gehversuche Richtung „Digitales Lernen“ gibt. Es fehlen schlichtweg elektronische Lehrmittel.

Es ist ironisch, dass man Schülern (und vor allem deren Eltern) zumutet was der Privatwirtschaft insgesamt erspart blieb, nämlich eine „Home-Office Pflicht“ - freilich mit vorsintflutlichen Mitteln die kein Unternehmen lange überleben würde.

Richtig wäre es gewesen, die Weihnachtsferien zu verlängern und die Schulpflicht auszusetzen. Den verlorenen Stoff hätte man dann an Ostern und Pfingsten nachholen können. Das war aber offenbar mit der verbeamteten Lehrerschaft nicht zu machen, die traditionell Schulferien für Fortbildungen und eigene Urlaube nutzt. Dazu kommt das Dienstrecht. Was würden die Lehrer machen ohne Schulpflicht?

Was hier passiert ist eigentlich skandalös. Die wenigsten Schüler können mit der digitalen Technik allein umgehen und Arbeitsplanung, Medienwechsel, IT-Support schultern. Warum sollen Eltern das Geschäft des Staates besorgen?

@draufguckerin, 16:11

Genau so ist es! Ich habe dies Herrn Schwebe auch in einer Antwort geschrieben. Richtig ist auch, dass Kanzlerin Merkel als Panikmacherin beschimpft wurde, nachdem sie vor der Gefahr einer 2. Welle gewarnt hatte. Diejenigen, die damals geschimpft und Panikmache vorgeworfen haben, wollen davon heute nichts mehr wissen. Man biegt sich die Wahrheiten eben so zu recht, wie es Trump vorgelebt hat.

Am 04. Februar 2021 um 16:00 von Adeo60

Sie hatten ja zuletzt geschrieben, das fast alle mit dem Corona Management in D zufrieden sind. Da sind Sie aber nicht mehr auf dem neusten Stand. 46% unzufrieden, 42% zufrieden.

@Silverfuxx

Bei Ihrem Beitrag kommen mir fast Freudentränen! Die ach so Evidenz-fixierten Wissenschaftler haben es halt in diesen Zeiten nicht so mit der Dunkelziffer...
Ganz wie Sie sagen: würde sie mitberücksichtigt, spräche man statt von der "Case Mortality" = "Fallsterblichkeit" von einer wesentlich niedrigeren "Infection Fatality Rate" (0,15 max. wohl 0,6%). Aber: Wer will das schon wissen, nicht wahr?

Der "Freitag" hat diesbezüglich mal bei der TS angefragt, warum die Dunkelziffer der Covid - Infektionen dort eigentlich nie thematisiert werde. Darauf gab es keine Antwort. Und mein Beitrag wird jetzt wohl nicht veröffentlicht...

Hoch lebe die "Corona Diskurs-Kultur"!

@Klärungsbedarf, 16:54 Uhr

Interessante Feststellungen. Danke für diesen sachkundigen Kommentar!

Herdenimmunität erst Ende 2022?

So eine Studie über die hier im Liveticker berichtet wurde - falls man nicht schleunigst schneller impft! Keine Gastronomie, keine Reisen bis Ende nächsten Jahres?

Ein Trost bleibt: bis dahin ist die Pandemie längst vorbei.

"Sachverständigenrat" und Ethikrat haben keine Legitimation

Weder der Ethikrat, noch die Sachverständigen haben eine Legitimation gleichsam einer "Regierung" zu exekturien.

Es gut, Sachverständige zu Wort kommen zu lassen, sie anzuhören und durchaus auch auf sie zu hören. Mehr aber auch nicht. Gewählte Politiker dürfen sich nicht hinter Sachverständigen verstecken. Sie tragen die Verantwortung für das, was sie entscheiden.

Dabei muss es bleiben.

Die Rolle, die der sog. Ethikrat beansprucht, und die ihm zugeordnet wird, geht über das hinaus, was in einer Demokratie erträglich ist.

Im Ethikrat versammeln sich Personen, die keinesfalls nur durch Sachverstand aufgefallen sind. Ihre Auswahl entzieht sich jeglicher demokratischen Legitimation. Die Äußerungen sind vielmehr - überwiegend -ideologisch geprägt und spiegeln keinesfalls den Willen, die Seele und/oder das Gewissen des Volkes wider.

@6:54 von Leipzigerin59

"... NoCovid-Strategie ... Sie ist verständlich und umsetzbar ... "

Für Theoretikerinnen/er.

Aber nicht in der Praxis.

Balkanisierung?

Das unterteilen in kleine Zonen mit unterschiedlichen Freiheiten hätte eine ganz klare Folge: Ausweichbewegungen; wenn ich aus meiner Schwarzen 200-Zone raus muss um in der Grünen <10 Zone Tanzen zu gehen, oder Shoppen, Essen, Caffeetrinken, zum Friseur, na dann....
Nein, ich glaube nicht das man da mit Polizei viel dran drehen kann; und wenn man es versucht kann das durchaus nach hinten los gehen. Denn es verstößt gegen unsere Geselschaftlich-Kulturellen Spielregeln was bei den Benachteiligten Trotz und Empörung hervorrufen würde.
Nein, das ist nicht Rational, aber vorhersagbar, wie der Schmerz wenn man auf die heisse Herdplatte fasst. Womit das implementieren und sich hinterher über die irrationalen Reaktion aufregen noch irrationaler als diese wäre.

@MCLogistik um 15:41

„Lockerung kann man nur regional machen mit Mobilitätsbeschränkung. Bezweifele aber das die Politik das früh begreift.“

Die Politik hat das schon lange begriffen und im letzten Jahr versucht umzusetzen. Dann kamen Kritik (Flickenteppich), Inkonsequenz lokaler Politiker und die Leute, die vor Gerichten gegen ihre Einschränkungen klagten und irgendwann einen Richter fanden, der ihnen Recht gibt. Ich bin inzwischen überzeugt, dass wir das Corona Management leider lokal nicht geregelt bekommen.

Es reicht!

Ja, und der gute Major Tom (100), der jetzt an Covid 19 verstorben ist, hätte doch locker noch 20 lebenswerte Jahre vor sich gehabt, nicht wahr?

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich gönne jedem einzelnen Menschen auf diesem Planeten (ja, auch denen in der Dritten Welt, die wir jetzt massenweise durch unsere Lockdownmaßnahmen in den frühen Tod schicken) 120 Lebensjahre und danach noch ein ewiges Leben für diejenigen, die daran glauben. Ein Recht auf 100 und mehr Lebensjahre kann man aber leider niemandem verschaffen...

Am 04. Februar 2021 um 15:53 von Wilhelm Schwebe

„15:35 von frosthorn
schon erstaunlich, daß neuerdings linksgrün die wachmannschaft für die kanzlerin stellt. hat die dame doch die partei gewechselt?“

Fast jeden Tag lese ich von Ihnen negative Kommentare über Ihren Lieblingsminister Olaf Scholz.

„Die Impfstoffbeschaffung bei der EU ist richtig scheiße gelaufen, und er habe keinen Bock darauf, dass sich der Scheiß jetzt wiederholt“
Olaf Scholz

"es ist schlecht gelaufen", kritisierte Schwesig und nannte namentlich Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen“

Anstatt den werten Mitforisten @frosthorn zu kritisieren, hätte ich heute ein dickes Lob erwartet.

Ist sicher schon in Arbeit.
Ich bin gespannt.

Man kann nicht verlangen,

von Tada @
Aber wir müssen verlangen das niemand wegen falschen Politik und Maßnahmen an Corona verstirbt.

Elemente der No-Covid-Strategie können ggf. umsetzbar sein ...

... z.B. aus strategischen Testungen u. zielgerichtetem Mobilitätsmanagement :
Zu den Schnell-Tests (strategischen Testungen) müssen die Unternehmen/Arbeitgeber (Schulen/Kitas, usw.) gesetzlich verpflichtet werden. Aus den Belegschaften müssen "die Unentdeckten" als Infizierte heraus gefiltert werden (könnten selber infiziert sein, merken es aber nicht).

Würden die strategischen Testungen an den im hiesigen Artikel genannten Stufenplan gekoppelt, könnte die Anzahl der Test verringert, und die Test auch zielgerichtet der Hotspot-Regionen eingesetzt werden.

Die Infizierten müssen in Quarantäne-Hotels ggf. mit Überwachung. Die Infizierten in die Fam. zurück nach Hause zu schicken um sich dort abzusondern bringt nichts.

Beim zielgerichteten Mobilitätsmanagement kommen nur längere Zeiträume in Frage.
In Hotspot-Regionen wird der ÖPNV dicht und zu gemacht. AG sind in d. Pflicht, und müssen ggf. dafür Sorge tragen, dass ihre Belegschaft an die Arbeitsplätze kommen (erfor. Gesetzesänderung)

@derkleineBürger, 16:08

Der User Frosthorn liefert Sachargumente, während Sie damit polemisieren, dass Kanzlerin Merkel die "Hände zur Raute legt"... Zumindest legt sie die Hände nicht in den Schoß, sondern handelt. Wenn man im Frühjahr auf sie gehört hätte, als sie vor einer 2. Welle warnte, wäre vielleicht manches besser gelaufen. Sie sollten Ihre Kritik daher besser an die Stellen richten, die Corona bis heute verleugnen und verharmlosen sowie Schutzmaßnahmen torpedieren. Betriebe müssen mittlerweile schließen, weil Q-Anon Protagonisten, Querdenker, Reichsbürger, AFD/NPD- Aktivisten auf Maskenschutz etc. verzichten wollen und andere aufstacheln. Unglaublich wie unsolidarisch und menschenverachtend manche Gruppen agieren.

Zero-Covid Strategie

Sie überzeugt mich nicht wirklich. Zum einen glaube ich nicht, dass sie vor Gericht Stand halten würde und zum anderen widerstrebt es mir, das Ausüben meiner Grundrechte als Belohnung anzusehen. Das würde ja bedeuten, die Einschränkung ist der Normalfall.
Ich sehe die Einschränkungen auch nicht als Bestrafung, sondern sie sind einfach notwendig, um die Bevölkerung zu schützen.

@Schweriner1965, 16:00

Der Kern des Corona-Managements sind die Schutzmaßnahmen - und diese werden, wennich mich nicht irre, von der breiten Bevölkerungsmehrheit unterstützt, teilweise werden sogar Verschärfungen gefordert. Die Maßnahmen zeigen Erfolg und dürften damit nach wie vor auf große Akzeptanz stossen.

@Tada 16:50

„Sie übersehen, dass auch die Ureinwohner Amerikas erst in Amerika einwandern mussten, bevor sie später seit Columbus mit weiteren neuen Viren angesteckt werden konnten. ...“

Diese Einwanderer waren aber noch nicht die Heuschrecken-Eroberer der Neuzeit.

Am 04. Februar 2021 um 17:06 von Der Lenz

..........Ausweichbewegungen; wenn ich aus meiner Schwarzen 200-Zone raus muss um in der Grünen <10 Zone Tanzen zu gehen, oder Shoppen, Essen, Caffeetrinken, zum Friseur, na dann....

Nicht nur das, oder auch einfach nur um zur Arbeit zu kommen.

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