Hilfsteam der Bundeswehr fliegt nach Portugal

03. Februar 2021 - 09:41 Uhr

In Niedersachsen ist eine Maschine mit Bundeswehrsoldaten und medizinischem Gerät gestartet. Das Hilfsteam soll in Portugal helfen: Dort grassiert die britische Virusvariante besonders heftig. Von Reinhard Spiegelhauer.

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Kommentare

Bundeswehr nach Portugal

Hoffentlich sind alle wirklich gut gerüßtet und können dort helfen !

Wie gut, dass Solidarität und

Wie gut, dass Solidarität und Unterstützung gerade in Pandemiezeiten noch nicht ausgestorben ist. Einen sinnvolleren Bundeswehreinsatz im Ausland kann ich mir schlechterdings nicht vorstellen.

Unbürokratisches und schnelles

Helfen ist doch mal eine positive Nachricht...
Viel Erfolg und ein 'bleibt gesund' an die Helfer.

Wo Not am Mann ist, hilft jeder anständige Mensch so gut er kann

"Hohe Infektionszahlen, nur noch wenige freie Intensivbetten: In Portugal grassiert die britische Virusvariante besonders heftig. Deutschland entsendet deshalb ein medizinisches Hilfsteam der Bundeswehr"

Das ist auch ein sehr guter Grund, das zu tun.

Für mich ist es gar keine

Für mich ist es gar keine Frage. Wenn ein Land ( D ) besser da steht muss einem weniger gut da stehenden Land geholfen werden.
Ich wünschte, alles wäre so " einfach "
zu lösen.
Alle guten Wünsche an die Soldaten und die Portugiesen !

was für eine Frage

selbstverständlich hilft man seinem Nachbarn wenn er Hilfe benötigt weil sein Haus brennt
sieht nur dumm aus wenn man löscht und er in der Zeit zum Shopping geht
und im konkreten Fall fragt man sich schon, weshalb er nicht sich selber hilft mit freien Plätzen in Privatkliniken

Das ist...

gut so.

Wie schön, ...

... dass es auch mal vergleichsweise gute und motivierende Nachrichten zum Corona-Komplex gibt.

Und wie wohltuend, dass die ersten Kommentare hier auch positiv sind.

Vermutlich aber wird es nicht lange dauern, bis die üblichen Miesmacher auch an dieser Aktion kein gutes Haar lassen ...

Hilfsteam der Bundeswehr fliegt nach Portugal....

Hohe Infektionszahlen und nur noch wenige freie Intensivbetten.
Auf T-Online wird von einem Corona-Kollaps geschrieben. Und eine ausgewanderte Pflegerin wird zitiert (700 Euro im Monat).
800 Millionen Euro wurden im Gesundheitswesen in den letzten Jahren eingespart.
Die Gehälter sind eingefroren, Überstunden- und Feiertagszuschläge gekürzt worden. Zeitverträge die Regel.
150.000 Angehörige des medizinischen Personals seit 2012 ausgewandert.
Wie stände das Land heute da, ohne die Auflagen der Troika ?

Toll

das man schnell und unbürokratisch einem Nachbarland hilft.
Möge es den erkrankten Menschen in Portugal, mit Hilfe der Soldaten*Soldatinnen bald wieder besser gehen.

Hilfsteam der Bundeswehr fliegt nach Portugal ...

... und eilt unseren portugiesischen Freunden und Partnern zuhilfe.
Ein exemplarisches Beispiel für europäische Solidarität !

Gruß Hador

Gut dass geholfen wird

Solange wie es nötig ist.

Und ich hoffe, dass die Helfer alle gesund bleiben und Portugal bald besser dasteht.

Ich liebe Portugal sehr, es ist ein wunderschönes Land mit freundlichen Menschen, einer faszinierenden Geschichte und Kultur.

Freunde hat man, damit sie in der Not da sind und helfen, ohne wenn und aber.

Ein Dank an die Bundeswehr!

Deutschland hat die Corona-Pandemie bisher vergleichsweise gut gemeistert. Es ist ein ermutigendes Zeichen, das unser know-how sowie erforderliche Gerätschaften Portugal zur Verfügung gestellt werden. Die EU beweist sich damit als Solidargemeinschaft. Danke Bundeswehr!

Nichts gegen die 28 Helfer,

Nichts gegen die 28 Helfer, die sicherlich einen guten Job machen werden... aber bei der Anzahl ist ja jetzt alles im Griff in Portugal. Wirkt eher nach Symbolsolidarität..

@ Am 03. Februar 2021 um 11:23 von Lyn

> Freunde hat man, damit sie in der Not da sind und helfen, ohne wenn und aber.

Wobei die Hilfe in Europa in der letzten Zeit überwiegend einseitig von Nord nach Süd geht und nicht umgekehrt.

Und wieder einmal

zeigt sich doch wie gut unsere BW Hilfe leisten kann.So wie ich es als Hamburger 1962 bei der Sturmflut erlebt habe.

Gut, dass der Sanitätsdienst hilft.

wenn ich auch nicht verstehe, das es in diesem Land in so einer Situation die Privatkliniken nicht zur Behandlung verpflichtet werden können, wenn das staatliche Gesundheitswesen überlastet ist.

"Zudem bin ich schon vorgeimpft."

Ich hoffe, das sind alle Soldaten und sonstige Personen, die in Einsatz geschickt werden.

Ich finde, dass wichtige Berufsgruppen die im Beruf mit vielen Personen Kontakt haben vorrangig geimpft werden sollten. Schließlich könnten sie nicht nur krank werden (Gott bewahre), sondern das Virus verteilen.

Gut, dass wir helfen

Die deutsche Bundeswehr hilft und das ist ein gutes Zeichen der internationalen Solidarität.

@ um 11:11 von Bernd Kevesligeti

"…
800 Millionen Euro wurden im Gesundheitswesen in den letzten Jahren eingespart.
Die Gehälter sind eingefroren, Überstunden- und Feiertagszuschläge gekürzt worden. Zeitverträge die Regel.
150.000 Angehörige des medizinischen Personals seit 2012 ausgewandert.
Wie stände das Land heute da, ohne die Auflagen der Troika ?"
.
Waren das die Auflagen der Troika?

Einsatz Bundeswehr

Ist ein sehr positives Zeichen. Ihr sei Dank und viel Erfolg und Bleiben Sie gesund!

BW hilft in Portugal

Alles Gute für das Team und bleibt gesund!

Positive Nachricht

Mal eine gute Nachricht in diesen Zeiten.

Danke an die Bundeswehrsoldaten*Soldatinnen.

Passt auf Euch auf und kommt gesund wieder zurück.

Die Mutante

Klar wird das ganze in den Ländern, in denen die Mutante teilweise bis zu 50% der Corona Neuinfektionen ausmacht, also bereits eine extrem große Verbreitung hat. Auch hier zeigt sich keine Veränderung bei den Gesamtinfektionen. In Großbritannien, Irland und auch im Herkunftsland der zweiten gefährlichen Mutante, Südafrika, sind die Inzidenzen im Sturzflug. Auch im in Kontinentaleuropa am stärksten von der Mutation betroffenen Dänemark sank die Inzidenz zuletzt unter das deutsche Niveau.

Schuld sind nicht die Sparmaßnahmen

@ Bernd Kevesligeti:
800 Millionen Euro wurden im Gesundheitswesen in den letzten Jahren eingespart.
Die Gehälter sind eingefroren, Überstunden- und Feiertagszuschläge gekürzt worden. Zeitverträge die Regel.

Das ist zwar doof, aber Portugal hat eben nicht genug Geld für hohe Gehälter und die Sparmaßnahmen sind ja auch notwendig. Das ist leider in jedem Land so, aber mit der gegenwärtigen Krise hat das sicher nichts zu tun.
Ursache der jetztigen Krise ist die mangelnde Vorsicht der Bevölkerung und natürlich die neue Mutation.

Super Hilfe

Solche Hilfe ist nur zu begrüßen!

Aber Portugal könnte vermutlich zusätzlich selbst manches tun. Da gibts das Thema "Privatkliniken", die sich bislang der Gemeinschaftsaufgabe nur unzureichend gestellt haben sollen.

um 11:55 von erstaunter bürger

Weil die dann im Krisenfall sagen "Oh, wir melden mal Insolvenz und Kurzarbeit an. Pech gehabt."

von Ritchi 12:03

Die Auflagen der Troika verlangten die Begrenzung der Staatsausgaben. Das Resultat ist die heutige Situation.

@ um 13:25 von Bernd Kevesligeti

"von Ritchi 12:03
Die Auflagen der Troika verlangten die Begrenzung der Staatsausgaben. Das Resultat ist die heutige Situation."
.
Die heutige Situation ist nicht das Resultat der Auflagen der Troika, es ist das, was die portugiesische Regierung daraus gemacht hat. Es gab ganz sicher auch andere Sparmöglichkeiten. Es ist außerdem das übliche Resultat, wenn Sparen angesagt ist. Das ist in der Industrie und der öffentlichen Hand oft ähnlich: es wird da gespart, wo es anderen besonders schmerzt und wo man besonders laut nach mehr Geld (hier aus dem EU – Haushalt) rufen kann.

von Sputnikschok V 12:14

Wo stände das Land heute, wenn es noch ein Gesundheitswesen auf dem Stand von vor 2011 gäbe ?
Und warum hat "Portugal eben nicht genug Geld für hohe Gehälter" ? War doch früher etwas anders.

von Ritchi 13:38

Was hätte denn die portugiesische Regierung daraus machen sollen ? Das ging nicht anders, außer man tritt aus. Aber das soll ja nicht....

@10:56 von Sisyphos3

>> weshalb er nicht sich selber hilft mit freien
>> Plätzen in Privatkliniken

Weil die in der Zwischenzeit auch schon voll sind? Portugal ist mittendrin in der Triage. oO

RE: Ritchi um 13:38; Bernd Kevesligeti

Laut Wiki:
Der Wirtschaftsjournalist Harald Schumann kritisierte im Februar 2015, die Troika-Mitglieder seien als Beamte der EU-Kommission zwar auf EU-Recht verpflichtet. Sie verstießen jedoch gegen Artikel 153 der EU-Verfassung, dass die EU und ihre Organe „nicht für das Arbeitsentgelt“ zuständig sind. So wurden in allen Krisenländern Reformen zur Lohnsenkung erzwungen, beispielsweise Senkungen der Mindestlöhne in Irland, Portugal und Griechenland. In Griechenland wurde nach einer Drohung, die nächste Kreditauszahlung zu sperren, der Mindestlohn um ein Fünftel auf 3,40 Euro pro Stunde gesenkt, obwohl Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und der zuständige Minister Giorgios Koutroumanis dagegen waren. Das System der Tarifverträge wurde zerschlagen – in Portugal arbeiteten 2014 nur noch 6 Prozent der Beschäftigten nach Tarif. Die Lohnsenkungen schufen laut Schumann keine neuen Arbeitsplätze; eine massive Auswanderung sei eine Folge.

Fachkräfte adè !

Gruß Hador

@ Bernd Kevesligeti

Wo stände das Land heute, wenn es noch ein Gesundheitswesen auf dem Stand von vor 2011 gäbe ?

Besser sicherlich nicht.


Und warum hat "Portugal eben nicht genug Geld für hohe Gehälter" ? War doch früher etwas anders.

Nein, wohl kaum. Früher gab es sicherlich noch weniger medizinisches Personal und das war teilweise gar nicht bezahlt (Ordensschwestern) oder schlecht bezahlt. Das ist heute doch wesentlich besser geworden.

13:45 von saschamaus75

>was für eine Frage - selbstverständlich hilft man seinem Nachbarn, wenn er Hilfe benötigt <

so war mein Statement !

nichts desto trotz hinterfragen darf doch erlaubt sein ?

@11:55 von erstaunter bürger

>> in so einer Situation die Privatkliniken
>> nicht zur Behandlung verpflichtet
>> werden können

Ähh, weil DAS schon längst gemacht worden ist? -.-

10:56 von Sisyphos3

«selbstverständlich hilft man seinem Nachbarn wenn er Hilfe benötigt weil sein Haus brennt
sieht nur dumm aus wenn man löscht und er in der Zeit zum Shopping geht
und im konkreten Fall fragt man sich schon, weshalb er nicht sich selber hilft mit freien Plätzen in Privatkliniken.»

Gar kein Portugiese, und auch nicht die Regierung in Portugal gehen "zum Shopping", während wer anders das eigene brennende Haus löscht.

Portugal hatte vor der nun dramatischen Situation 850 Intensivbetten in staatlichen Kliniken auf dem Festland. Dazu einige wenige auf den Inseln Madeira und den Azoren. Wenn man alles "zusammenkramt" dazu noch max. 100 Betten in Privatkliniken. Wenn man ganz viel findet beim Kramen … dann sind es max. 1.000 all inclusive.

Auf DEU hoch gerechnet, hat POR akut Infektionszahlen von > 100.000 / Tag.
50 Beatmungsgeräte, die die BW mitbringt, sind 5% zusätzl. Beatmungsplätze in POR zu obiger Zahl.

Nur ein weiterer Kommentar zu Corona von Ihnen ohne jeden Plan dahinter.

@Bernd Kevesligeti um 13:25

>Die Auflagen der Troika verlangten die Begrenzung der Staatsausgaben. Das Resultat ist die heutige Situation.<

Jain

Das wie und wo wurde dortselbst entschieden. Möglichkeiten gab es viele, diese wurde gewählt. Daran ist niemand anderes schuld als die die dieses beschlossen.
Ist ein Schönes Land. In einem Malerischen Bergdorf fand ich das Wohlgepflegte "Denkmal des unbekannten Auswanderers".
Traditionsbewusst ....

Die Sparmaßnahmen sind ja nun einfach notwendig

@ Bernd Kevesligeti:
Wie stände das Land heute da, ohne die Auflagen der Troika ?

Naja, sehr wahrscheinlich wäre es zahlungsunfähig.
Das Geld ist ja nun mal echt nicht da. Bitte tun Sie nicht so, als hätte "die Troika" irgend was gestohlen. Solche Kritik ist ja nicht seriös.

von Sputnikschok V 13:52

Nach dem "aerzteblatt 2014" sind diese Maßnahmen in den letzten Jahren gekommen. Und früher soll es weniger medizinisches Personal gegeben haben ? Wo in den letzten Jahren 150.000 Ärzte oder Pflegekräfte ausgewandert sind.

13:52 von schabernack

gelegentlich gewinne ich den Eindruck ich kann schreiben was ich will
Zitat : "selbstverständlich hilft man seinem Nachbarn wenn er Hilfe benötigt "
die Aussage ist doch eindeutig ?
sie finden immer ein Haar in der Suppe !

13:52 von saschamaus75

Ähh, weil DAS schon längst gemacht worden ist? -.-
.
also vorgestern kam das Thema im TV
da war es nicht gemacht

von Der Lenz 13:54

Mit dem auswandern wird es auch so bleiben. Nach dem die Wohlstandsversprechen (Euro etc.) anscheinend nicht gegriffen haben. Da nützen auch keine wohlgepflegten Denkmäler.

@ Erstaunter Bürger

Sie dürfen nicht davon ausgehen, dass es in Portugal in Privatkliniken nennenswert viele Intensivbetten gibt. Viele Privatkliniken haben sich auf ganz bestimmte Behandlungen wie z.B. die plastische Chirurgie oder die Bestrahlung bei Krebs spezialisiert. Und die sind vielfach nicht auf die Behandlung von Pandemieopfern vorbereitet.

13:46, Hador Goldscheitel

Danke, daß Sie auf Harald Schumann hinweisen. Ein Journalist, den ich sehr schätze und der sehr scharfe, kenntnisreiche, treffende Analysen zur so genannten Eurokrise geschrieben hat. Leider habe ich schon lange nichts mehr von ihm gelesen.

@ Ritchi, um 13:38

re 13:25 Bernd Kevesligeti

Portugal steht wirtschaftlich auf recht dünnen Beinen.

Die Algarve, okay, nur dort sieht es derzeit coronabedingt total mau aus; dann gibt es eine beachtliche Textilindustrie, wovon man hier kaum weiß, dann gab es mal eine Korkindustrie, die natürlich zurück geht, jetzt gibt es noch eine Zellstoffindustrie, aber auch nur noch so lange, bis die letzten Eukalyptuswälder abgebrannt sind.
Das bisschen Fischindustrie ist kaum der Rede wert, ebenso die Landwirtschaft.

Da können kaum dolle Gehälter gezahlt werden.

Portugal ist wunderschön, aber keineswegs wohlhabend.

13:42 von Bernd Kevesligeti

«Und warum hat "Portugal eben nicht genug Geld für hohe Gehälter" ?
War doch früher etwas anders.»

War früher gar nicht anders. Als ich 1983 das 1. Mal in Portugal war (Interrail nach dem Abi). War POR ein Agrarland quasi ohne Industrie mit Ochsen vor dem Pflug auf dem Feld. 1974 in einer unblutigen Revolution von der Militärdiktatur des Senhor Salazar befreit.

Ich habe mich schon bei diesem 1. Mal "unsterblich auf ewig" in dieses Land verliebt. Dann waren wir 1987/88 insg. 4 Monate im Campingbus in POR unterwegs. In keinem anderen Land der Welt habe ich addiert mehrZeit auußerhalb von DEU verbracht. Mittlerweile spreche ich recht gut Portugiesisch. Wir haben gute Freunde bei Lissabon und in Porto.

POR war immer ein Land, aus dem nach Ende der Militärdiktatur viel Auswanderung aus wirtschaftlichen Aspekten war. Zusätzlich die aus den Verbindungen als Ex-Kolonialmacht.

Gerade in den letzten Jahren vor Corona wurde es in POR besser mit der wirtschaftlichen Situation + Gehältern.

13:45, Bernd Kevesligeti

>>von Ritchi 13:38
Was hätte denn die portugiesische Regierung daraus machen sollen ? Das ging nicht anders, außer man tritt aus. Aber das soll ja nicht....<<

Vor allem hätte sie dann erst recht kein Geld gehabt.

@ Bernd Kevesligeti

von Sputnikschok V 13:52

Sputnitschok V bitte.

Sorry, ich habe das Ärzteblatt nie gelesen, ich bin Krankenpfleger. Ich habe ein gutes Gespür dafür, was in der Pflege geht. Und ich wehre mich gegen unsachliche Kritik an den europäischen Institutionen.

von Sputnikschok V 13:57

Tun Sie mal nicht so, als hätte die Troika
irgend etwas gebracht. Das ist nicht seriös. Wohlstand schon gar nicht.

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