Kommentare - Vor dem Impfgipfel: Viel Streit um wenig Stoff

01. Februar 2021 - 11:06 Uhr

Die Erwartungen an den "Corona-Impfgipfel" sind hoch - auch, weil es an vielen Stellen massiv ruckelt. Neuen Schwung statt mehr Streit soll die Bund-Länder-Schalte bringen. Wie die Impf-Situation momentan aussieht - ein Überblick.

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Kommentare

Spahn warnt vor zu hohen Erwartungen

das ist unnötig
meine Erwartungen sind schon recht niedrig
wenn ich mir unseren Impffortschritt betrachte
hinter Rumänien und sogar Serbien ist schneller

Corona-Impfstoff-Gipfel u. Corona-Impfen : Ruckel-Tempo gg. 0

tagesschau.de berichtet:
">> ... Gesundheitsminister Jens Spahn dämpfte die Erwartungen an mögliche Beschlüsse. "Es ist ein Wert an sich, dass Bund und Länder gemeinsam agieren, ein gemeinsames Verständnis haben, ein gemeinsames Ziel haben, einen gemeinsamen realistischen Blick haben auf das, was geht und was nicht geht", sagt der CDU-Politiker "Bild". Deswegen müsse man "nicht gleich alles beschließen." Man werde sich im Februar erneut treffen, dann könne man gemeinsam Schlüsse ziehen ... <<"

Und wann soll die Masse an Impfstoff geliefert werden ?

Das wird wohl erst zu den Osterferien mal was.

Das ist keine Impfstrategie.

Das ist kein Kampf gg. die Corona-Pandemie

Es fehlt die Gesamtstrategie.

Ist ja nicht nur der Impfstoffmangel

Der wenige Impfstoff zZ ist doch nur eins der Probleme im Ablauf der Impfaktion! Jedes Bundesland organisiert das Procedere anders! Umständlicher Bürokratismus von "Oben" nach "Unten", chaotische u unterschiedliche Termin-Vereinbarungsmodelle, und ein "Verteilerschlüssel" der Impfstoffe sind gravierende Probleme! In NRW zB werden die vorhandenen Impfstoffe hin u her geschoben! Eine Stadt erhält "zu viel" der direkte Nachbarkreis gar nichts usw. War jetzt nur ein Beispiel!
Nur am momentanen Impfstoffmangel liegt es eben leider nicht.

IImpfgipfel

Da ist nicht viel zu erwarten von diesem umworbenen "Impfgipfel". Was verspricht man sich davon? Eine weitere wortreiche, aber planlose Runde, an deren Ende jedeR nach Hause geht und sowieso macht, was er will? Hier braucht man eine Runde von Experten, die am Ende entscheiden können, wo und wie dieses (nicht kleine) Problem zu lösen ist, weit weg von irgendeinem Wahlkampf-Getöse, dass bereits jetzt überall unterschwellig mitzuhören ist. Da zeigt die SPD ständig mit dem Finger auf den Koalitionspartner, und spielt beleidigte Opposition. Herr Habeck möchte ein Pharmakonzern wie ein Ikea- Möbelstück in Kürze vom Staat aufgebaut sehen (China würde das evtl. schaffen). Und Herr Spahn versucht im Dauermodus, alles schön zu reden. So geht das wieder gewaltig in die Hose und man endet ohne Ergebnis.

Ich bin über 65 und Risikopatient ...

.. ich erwarte weder von der EU oder von Deutschland irgend etwas ... der Zug ist abgefahren. Statt mir Maskengutscheine zu schicken lese ich ... die Bundesdruckerei schafft es zzt.leider nicht?!?
Derart amateuhaftes Regieren ist ein direktes Armutszeugnis aller Beteiligten. Aber Fragen nach Verantwortlichkeit oder gar Schuld enden zwangsläufig mit einem Fingerzeig auf den anderen ... bis am Ende gar der Pförtner des Bundestages "seinen Hut" nehmen muss. Unter dem Strich bedeutet dass, dass viele unnötiger Weise sterben- oder mit Langzeitfolgen leben müssen, wegen handwerklicher Fehler und Sparsamkeit an falscher Stelle.
Verdrossenheit, Impf- und Politikverdrossenheit ... wer will es dem Bürger Verdenken?
Und im Radio trällert "Deutschland krämpelt die Ärmel hoch" ... wenn da mal nicht viele demnächst vor lauter warten mit Lungenentzündung statt zur Impfung vor den Kliniken stehen.
Was mich betrifft: Impftechnisch habe ich mit 2021 abgeschlossen für mich geht's ums Überleben ... :-/

Viel Streit um wenig Stoff

Was nützt es immer und immer wieder zu debattieren. Eins hat es gebracht, biontec/pfizer liefert 75 mio Dosen zusätzlich, für Europa!
Aber das hehre Ziel, im Sommer allen impfwilligen ein impfangebot zu machen wird damit auch nicht erreicht. Statt die Konzerne zur vertragseinhaltung zu zwingen, werden Prämien ausgelobt für zusätzliche Produktion. Sind in den Verträgen vielleicht gar keine Vertragsstrafen vorgesehen für Vertragsverletzungen?

Analog zu vergleichbaren Diskussionen (arm versus reich)

wird immer wieder das Positive betont.
"Wir sind ein reiches Land".
"Wir haben den Impfstoff in Rekordzeit entwickelt".
Die Armen werden sichtbarer.
Die Geimpften auch, nur in anderen Ländern.
Die Armseligkeit bleibt. Auch bei der für unser Land unwürdigen Digitalisierung.

Vor dem Impfgipfel: Viel Streit um wenig Stoff...

Und viele Rechtfertigungen und Ankündigungen. "Vielleicht im Sommer....", so heißt es da.
Vor einigen Tagen sprach Kanzleramtsminister Braun in einem Interview mit T-online von "bis zu 20,3 Millionen Impfdosen bis Ende März".

Hat man da zu spät bestellt ? In dem Artikel steht etwas zu Israel und Großbritannien mit erheblich mehr Impfungen.

Corona-Impfstoff-Gipfel : Besser gleich über PlanB beschließen

Sicherlich muss über das Corona-Impfstoff-Debakel als Chaos-Strategie gg. d. Pandemie gesprochen werden. Es kann nur besser werden.

Das Corona-Impfen dauert noch ...
Und Keiner weis wie lange.
Und keiner weis derzeit, wann und ob die nächste Runde zu Corona-Impfen eingeleitet werden muss, weil niemand weis, wie gut und wie lange der Impfstoff einen Schutz bietet, und niemand weis ob Geimpfte ggf. doch wieder andere Menschen infizieren können.

Und wann kommen die nächsten Massen an Impfstoff, falls die Schutzwirkung nicht so lange anhält, wie sich das die Experten so gedacht haben.

Da macht es Sinn mal ein paar Gedanken über PlanB zu machen ...
Immerhin wird die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen immer noch nicht müde mittels Medien zu verbreiten, dass D. in der Corona-Pandemie lebt, und das jetzt ALLES getan werden müsse, um Menschen vor schwerwiegenden Krankheitsverläufen oder gar dem Tod zu schützen ...

Na denn mal langsam richtig los ...

Warten bleibt ....

Impfungen werden dauern ....
Maskengutscheine sollen angeblich bis Ende der ersten Februarwoche seitens der jeweiligen Krankenkasse zugestellt bzw. zugesandt werden !
Man braucht auch nicht darauf warten evtl. eine Lungenentzündung zu bekommen , das ist wohl reichlich übertrieben , ..schließlich kann sich jeder Versicherte über seinen Hausarzt entsprechend untersuchen lassen , ..auch im Rahmen der Vorsorge ...

11:39 von H.Hummel

Mir geht es da wie ihnen. 2020 habe ich auch psychisch ganz gut gepackt. Nur zwischenzeitlich habe ich echt Angst vor diesem Virus zum einen durch das impfdebakel, zum anderen durch die Mutation, wo auch immer die Deutschland bisher lahm legt. Und dann diese dauernde Verlängerung des Lockdowns. Wäre unsere Regierung bei der Beschaffung des Impfstoffs auch so fürsorglich gewesen wie sie es mit dem Lockdown wegen der Mutationen ist, wären sicher auch bei uns schon 25-30% geimpft. Allerdings hätte dazu sicher von zentraler Stelle ein einheitliches Vorgehen angeordnet werden müssen.

Der ewige Lockdown setzt sich fort

Peinlich ist noch geschmeichelt für diese Unfähigkeit. Die Tatsache, dass die EU die Verträge geschwärzt veröffentlich wurden, zeigt, dass die Verhandlungen extrem schlechte Resultate beinhalten. Ähnlich wie bei GSG 9, das den Angaben zu Folge nicht geleistet hat, was erwartet, frage ich auch hier: Was steht im Lasten-/Pflichtenheft? So dumm ist Astra auch nicht, dass sie nicht liefern würden, wenn dicke Konventionalstrafen dahinter stünden! In der Wirtschaft Gang und Gäbe, ist das für Beamte wohl nicht möglich, so einen Vertrag aus der Wirtschaft einfach mal abzukupfern? Die EU hat sich über den Tisch ziehen lassen! Und so haben die Bürger das Nachsehen, die Alten versterben und die Jungen erleiden Langzeitfolgen. Eine Nachbesserung z.B. durch restriktive Ausfuhr-Politik bleiben sie schuldig. Das gilt nicht nur für Astra, sondern auch für Biontech. Es geht wie immer um extrem viel GELD, nicht Verantwortung. Und unsere Recken drücken sich vor letzterer mit endlosen Stümpereien(Lockdwn)

Gegen Impfstoffmangel hilft nur mehr Impfstoff!!!

Da hilft weder Gejammer, noch eine Bund-Länderschalte oder -Gipfel oder gar irgendwelche Brennpunkte oder Sondersendungen in den Medien. Auch Hashtag-xyz oder sonstige Kritik in irgendwelchen Social-Media ist hier vollkommen überflüssig.

Es muss einfach MEHR Impfstoff hergestellt werden. Und dazu muss man sich mit verschiedenen Pharmaunternehmen auseinandersetzen.

Ob irgendwelche Ministerpräsidenten dazu irgendetwas sagen ist vollkommen egal - Sie müssen sich um die geordnete Verimpfung der verfügbaren Impfdosen kümmer.

Wenn die Pandemie dann mal einige Zeit zurück liegt, muss man die ganzen Missstände und Fehler einmal gründlich aufklären und die entsprechenden Konsequenzen ziehen.
Dies wird sicher nie passieren, aber jetzt ist definitiv der falsche Zeitpunkt für sinnloses Palaver.

Viel Streit um wenig Stoff,

und wenn schon wenig, dann noch ungerechte Verteilung auf die Bundesländer. Wer am meisten Stoff bekam, konnte auch am meisten impfen. Welches der Länder der BRD ist denn Impfmeister? - Und da die Verträge nicht veröffentlicht werden, darf man seiner Phantasie freien Lauf lassen in die Richtung, daß im Vorwahlkampf den politischen Vertretern und Vertreterinnen das Hemd näher ist als der Rock. - Der Anschauungsunterricht für die Entscheidung, das Kreuzchen bei den Wahlen zu setzen, könnte nicht besser sein. -

11:14 von Sisyphos3

«meine Erwartungen sind schon recht niedrig
wenn ich mir unseren Impffortschritt betrachte
hinter Rumänien und sogar Serbien ist schneller.»

In Serbien wird der Sputnik V in den Oberarm gejagt.
Würden Sie den wollen, dass der bei Ihnen eintritt in den Organismus?

Serbien hat ± 7 Mio. Einwohner, und bisher ± 33% so viele Impfdosen an die Bevölkerung verabreicht wie Deutschland. Aber der Faktor 84 : 7 = 12 macht halt fixer einen höheren Prozentsatz. Bei Rumänien ist der Faktor nur ± 4 mal zu Deutschland.

Ansonsten verfolge ich diese Impftabellen weltweit als Ersatz für den Medaillenspiegel bei Olympia nicht regelmäßig aufmerksam.
Nur ganz manchmal, wenn ich will.

Nur mit den Zahlen ohne Bezugsgrößen zur Bevölkerung kann man in der Ersatztabelle aber sehr vieles finden zum Unzufrieden-Sein-Wollen.
Ist mir aber zu langweilig.

Selbstorganisation

Finde es interessant, wie die Bevölkerung sich zwischenzeitlich selber organisiert hat, bei einer auch meiner Meinung nach inzwischen völlig gleich gültigen Strukturhebung der Regierung. Ich arbeite an einer Schule an der Inklusion behinderter Kinder. Hier sind wir bereits seit einem Jahrzehnt uns selber überlassen. Auch aktuell: keine Computer, alles aus privatem Bestand organisiert. Als darüber hinaus freiwilliger Kandidat für Testungen der Besucher bei Seniorenheimen gibt es nach wie vor nicht mal eine Bewerbungsmöglichkeit. Stattdessen Impfgipfel, wo eh keiner verlässliche Zahlen verarbeiten kann. Wie die Pandemie sehr schnell eingedämmt werden kann, weiss inzwischen jeder Amateurleser von Nachrichten. Mit vielen Bausteinen, die konsequent und schnell umgesetzt werden. Was wird eigentlich innerhalb der tausenden Behördenmitarbeiter täglich so bewerkstelligt? Hoffentlich werden spätestens im Herbst hier einmal wirklich innovative und lösungsorientierte Menschen reingewählt.

iStreit um geringe Impfstoffmengen,

im Grunde genommen können sich fast alle Gesundheitsminister- bis auf S-H - glücklich schätzen, das es so ist; denn fällt das Chaos bei der Impfterminvergabe nicht so sehr ins Gewicht.
Nun wird erstmals vorrangig nach Schuldigen für den fehlenden Impfstoff gesucht, anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man das Problem der Terminvergabe für unsere "hochmobilen" Hochbetagten und die weiteren Probanden richtig löst.

6 Monate früher als gehofft

Wenn ich daran erinnern darf, kaum jemand wagte im Frühjahr zu hoffen, dass wir jetzt schon funktionierende Impfstoffe haben. Jetzt wurden welche entwickelt und auch schon Produktionsstraßen gebaut. Jetzt wird gejammert, dass es zu wenig ist. Ja klar, alles weniger als alles wird als zu wenig wahrgenommen. Was da ist wurde, die zweite reservierte Dosis eingerechnet, verimpft. Das wir alle hoffen das es besser wird mit vielen geimpften versteh ich, aber dadurch steigen die Produktionskapazitäten nicht - durchs kritisieren auch nicht. Das ist doch nicht wie Sandsäcke schleppen. Egal wie viel gejammert wird, es bleibt bis auf weiteres ein knappes Gut. Was die Politiker tun können ist den Mangel zu verwalten, dadurch wird nichts beschleunigt. Lasst uns hoffen, dass es keine Produktionsprobleme bei den Herstellern gibt. Und außerdem dass vllt der eine oder andere Pharmakonzern die technischen und personellen Voraussetzungen erfüllt bei der Produktion zu helfen - gewiss ist das auch nicht.

Niemand weiss wie verlässlich die Zulieferketten

arbeiten. Daher kann auch niemand sagen welche Mengen wann zur Verfügung stehen, Verträge hin oder her. Wenn kein Erz oder Koks da ist steht die Hütte still. Ersetze die beiden Begriffe durch Kulturen, Chromatographie-Membranen, "Lipide", Glasware, Trockeneis, Kühl-Elemente....und das Beispiel ist zeitgemäß. Vom Technikum in die Produktion läuft nur theoretisch alles glatt.

Schön zu sehen wie der

Schön zu sehen wie der ehemalige Pharmalobbyist der Impfstoffherstellern zur Seite springt. Ich erwarte nicht viel vom Impfgipfel, warum auch die Verträge sind gemacht, die Regeln festgelegt. Wer mehr will muss kräftig zahlen. Genau darauf wird es hinauslaufen. Der Steuerzahler hats ja. Leider ist das nur noch ein grauen was aus dem einstigen Primus Deutschland geworden ist. Digitalisierung ganz hinten dran, Bildung naja reden wir nicht drüber, Flughafen können wir nicht und nun das Desaster mit den Impfungen. An wem es liegt kann ja jeder mal für sich reflektieren.

Ruckeln

Das Spahn'sche "ruckeln" ist die Unterteilung des Jahrhunderts. Ein ganzes Jahr hatte die Politik und Verwaltung Zeit gehabt, gute Pläne für guten und sinnvollen Lockdown, Impfstrategie und Öffnungsszenarien vorzubereiten. Aber das ist total verschlafen worden. Auch gab es nur soviel Kommunikation wie nötig mit den Bürgern. Vertrauen wurde absolut keines geschaffen. Keine Erklärungen für die vielen Ungereimtheiten der Lockdown-Massnahmen. Das zeigt die Unfähigkeit von Spahn der eigentlich schon lange seinen Hut nehmen sollte.

Den Umgang mit der Pandemie …

… als eine Jahrhundertaufgabe zu bezeichnen, ist fast schon tiefgestapelt. Und unter diesem Aspekt betrachtet finde ich, dass bisher - trotz unbestreitbarer Fehler - alles extrem gut gelaufen ist! Allein dass in weniger als einem Jahr überhaupt hochwirksame Impfstoffe bis zur Produktionsreife entwickelt wurden, ist nahezu ein Wunder. Vielleicht sollten wir da ab und zu mal kurz innehalten und dankbar sein. Und - klar - weiter an den sicher notwendigen Verbesserungen arbeiten, das ist ja völlig unstrittig.

@Carina F, 11:34

"Der wenige Impfstoff zZ ist doch nur eins der Probleme im Ablauf der Impfaktion! Jedes Bundesland organisiert das Procedere anders! Umständlicher Bürokratismus von "Oben" nach "Unten", chaotische u unterschiedliche Termin-Vereinbarungsmodelle, und ein "Verteilerschlüssel" der Impfstoffe sind gravierende Probleme!"

Stimmt. Und die vielen Bürger, die es tatsächlich besser könnten (weil sie meist schon aus ihrer täglichen Praxis über das nötige Know-how verfügen) und auch guten Willens sind, ihr Können gewinnbringend für die Gesellschaft einzubringen kriegen eben wegen dieses Bürokratismus "keinen Fuß in die Tür". Es ist manchmal wirklich zum Verzweifeln. Aber Aufgeben ist da auch (bzw. erst recht) keine Alternative.

Das Versagen unserer Volksvertreter,

Spahn: "Eine Impfstoff-Produktion lässt sich nicht in vier Wochen mal eben aufbauen."
Merkel: "Ich betreibe keine Produktionswerke für Impfstoffe."
Das ist das Problem: Keine langfristige Planung und die Merkelsche Aussitzmethode.
Seit einem Jahr ist klar, dass die Krise erst durch Impfungen beendet werden kann und sie schwere gesellschaftliche und wirtschaftliche Schäden verursacht. Unserem Spahn möchte man sagen: Du hattest mehr als 4 Wochen Zeit.
Unserer Merkel möchte man zurufen: In solch einer Krise musst du dich darum kümmern, dass die Produktionswerke entstehen!
In der viertgrößten Volkswirtschaft wird noch immer kein Impfstoff hergestellt. Das ist erbärmlich.

Kommunikation

Der Eindruck das Kommunikation von vielen Politikern als Abfallprodukt ihrer 'Wahlreden' sehen lässt sich nicht vermeiden.
Sicher hat sowohl die Bundesregierung als auch die EU hehre Vorstellungen wie sich etwas regeln lässt ..... und genau da liegt der Fehler. Es wird von oben herab 'geregelt' ohne das die Infrastruktur vorhanden ist. Jedes Land (auch Bundesländer) meinen sie müßten 'ihre' Prioritäten durchsetzen und dazu kommt noch ein unerträgliches Maß an Bürokratie. Zur Kommunikation gehört auch das die gleichen 'Kanäle' und die gleiche Software zur Nachverfolgung eingesetzt wird. Da kann der Bürgermeister von Miltenberg (leider) etwas erzählen,
Und die Verträge? Das weder wir noch die EU das kann haben Maut und Brexit ausreichend bewiesen. Ich bin Risikopatient und was bleibt ist, ich werde mich 2021 in meiner Wohnung verkriechen und Hoffen das es gut geht.

11:39 von H. Hummel

Auch ich bin Risikopatient mit 76 Jahren habe die Hoffnung das ich geimpft werde noch nicht aufgegeben. Ich halte weiterhin an die z.Zt. möglichen Vorsicht Maßnahmen fest. Maske und Abstand zu meinen Mitmenschen und täglich einen Spaziergang an der frischen Luft. Gruß

Am letzten Samstag bekam ich meine 2. Impfung

zusammen mit ca. 350 Seniorenwohnheimbewohnern, Pflegepersonal und wir vom Verwaltungspersonal. Das ging alles Ruck-zuck. Das Impfteam war sehr kompetent und hat uns alles erklärt.
Ach ja, Herrn Bill Gates werde ich dann via seinem inplantierten Chip davon Meldung machen :)))))

@valentinos, 12.09h

Wieso gehen Diabetes, Herzinfarkte Adipositas in die Höhe.
Ich bin Diabetiker, habe 3 Herzinfarkte hinter mir, COPD und Asthma und einigens mehr.
Bei mir hat sich nichts verschlechtert, denn weder das Virus noch die einschränkenden Maßnahmen hindern mich daran, etwas für mich zu tun.
Ich bin jeden Tag 2 - 3 Stunden zu Fuß in der Natur.
Begegne fasst niemanden und kann somit weder einen anderen noch mich selbst infizieren.
Wenn ich mein Dasein natürlich auf Sofa, Fernseher, Essen und Naschen beschränke, dann haben Sie recht.
Mit Corona hat das allerding nichts zu tun.

Berichterstattung

Spahn bemüht Superlative? Er klingt eher wie einer, der von einer seit Jahren grössten Impfkampagne spricht (hatten wir so noch nie), als wie er eine grösste Impfkampagne verspricht. Ist schon ein Unterschied.

@12:04 von Klauserich

"... Es muss einfach MEHR Impfstoff hergestellt werden. Und dazu muss man sich mit verschiedenen Pharmaunternehmen auseinandersetzen ... "

Ja ... gute Idee ... aber ...

Z.B. Bayer-Leverkusen als Pharma-Unternehmen berichtet, dass es mit BioNTech zusammen arbeiten wird, und den Impfstoff produziert ... aber erst in 2022 ...

Dann sind weitere große Mengen zu erwarten.

Und wie soll das mit dem Corona-Impfen bis dahin so funktionieren ?

Derzeit wird viel um mehr Beschaffung von Impfstoff geredet, und wenig darüber ausgesagt, wann u. wo u. von wem u. wie u. wohin u. wie viel an Impfstoff tatsächlich geliefert wird.

Und weil das Alles so lange dauert, macht es Sinn z.B. die Impfzentren (gg. d. Verstauben) z.T. zum Massen-Schnell-Testen für die Belegschaften ALLER Unternehmen, und für die Schülerinnen/er u. d. Personal für die Schulen, und ggf. auch für das Personal in den Kitas, sowie für die Pflegekräfte in der Häuslichen Krankenpflege, usw. zu nutzen.

Es nervt einfach nur noch....

.....ständig werden irgendwelche vagen Zusagen gemacht, angefangen mit " es wird keine zweiten Lockdown geben" - finde den Fehler. Später: bei 50 auf 100.000/7 Tage kann wieder gelockert werden. Jetzt von Herrn Altmeier: auch bei 50 noch keine Lockerungen möglich - die Mutanten sind zu unbekannt. Selbige sind mit Sicherheit bereits seit Dezember hier und lassen die Zahlen NICHT hochknallen. Tja, und nun der völlig sinnfreie Impfgipfel: Fällt danach der Impfstoff vom Himmel?

Kleinere Gruppen

Sie schreiben: "Gesundheitsminister Spahn sagt dazu: 'Das muss besser werden.' Es mache Sinn, wie einige Länder es machten, nicht gleich alle aus einer Altersgruppe einzuladen - sondern die Gruppen, die einen Termin vereinbaren könnten, kleiner zu machen.'

Komisch. Meiner Erinnerung nach hat die STIKO in ihrer Impfempfehlung sechs Dringlichkeits-Gruppen definiert. Das Gesundheitsministerium hat in seiner Verordnung daraus durch Zusammenfassung mal schnell vier Gruppen gemacht. Wäre man bei der ursprünglichen STIKO-Empfehlung geblieben, dann hätte man im Impf-Verlauf kleinere Gruppen gehabt.

Klingt also ein bisschen nach "Hü und Hott", was Herr Spahn da sagt. Manchmal lohnt es sich eben doch, den Rat der Experten nicht zur Seite zu schieben.

Wie oft soll geimpft werden

Was mich stutzig macht, Spahn bringt ins Spiel, mehrere Impfungen (Verstärker) im Falle von Mutationen usw.. Das würde doch anders herum dann bedeuten: Das Impfmittel funktioniert nicht richtig. Wenn jetzt jeder alle drei Wochen oder von mir aus alle Zwei Monate geimpft werden muss: Das kann doch gar nicht durchführbar sein!

Kurzum: Viel Streit um nichts-. Ausser Kosten, die wir alle zahlen müssen.

AstraZenica Impfstoff

Uns und auch viele andere würde echt mal interessieren, wieso es in Grossbritanien trotz hoher Impfzahl weiter so viele Infizierten und vor allem so viele Tote gibt, kann es sein, daß dies damit zusammenhängt, daß dies daher kommt, weil er nur bei wenig Älteren getestet wurde? Welche Altersstufe haben die vielen Toten? Denkt die Regierung, daß sich viele Deutsche mit diesem Impfsoff impfen lassen, wohl kaum, uns ist der zu gefährlich wie sind 73 und 76 J. alt und beide chron. krank. Man klammert sich an jeden Strohhalm. Minster Spahn erklärt jeden Tag daß er mit Zulassung von noch mehr Impfstoffen rechnet, sogar mit welchen die noch keine Zulassung beantragt haben. Wieso soll ich mich mit einem Stoff impfen lassen, der z.B. nur eine Wirksamkeit von 60 % hat, dann kann ich es gleich lassen, nach der 1. Impfung ist der Schutz erst bei 50 % wie paßt diese Logik zusammen? Das sollte Minister Spahn der Bevölkerung mal erklären.

11:34 von Carina F

Das sehe ich auch so.

Die Terminvergabe ist z.B. ein Nadelöhr
von mehreren Problemen.

Der Wille der über 80-Jährigen sich impfen zu lassen, ist nach meinem Eindruck da. Aber ein Termin zu bekommen ist oftmals eine Tortur.

Dabei sollen im 1. Quartal 20-22 Millionen Dosen (Quelle: n-TV) zur Verfügung stehen. Bei 8 Millionen Menschen in der ersten Gruppe (80 Jahre alt + Pflegeheimbewohner) sollte das ja für diese Gruppe auf jeden Fall reichen.

Trotzdem gebe ich auch den Usern 0_Panik (11:31) und Sisyphos (11:14) recht, das die Situation beim Thema Impfen sehr unbefriedigend ist.

Noch keine Weltregierung

Unsere gewählte Regierung hat ein weiteres mal nicht begriffen das sie zuerst für Deutschland verantwortlich sind, dann evtl für Europa und die gesamte Welt. Sie haben für ihr eigenes Land versagt und der Welt wird es letztlich auch nicht nutzen.

Da wird nicht viel passieren @12:06 von erstaunter bürger

>>>Nun wird erstmals vorrangig nach Schuldigen für den fehlenden Impfstoff gesucht, anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man das Problem der Terminvergabe für unsere "hochmobilen" Hochbetagten und die weiteren Probanden richtig löst>>>

Die Terminvergabe zB in NRW, führt momentan dazu, dass hochbetagte Menschen wesentlich weiter, zum Termin fahren müssen, als angedacht!
Diverse ü80 jährige in "meinem" NRW Kreis, haben ihre hart umkämpften Termine nun teilweise 50-80km entfernt! Weil das lokale Impfzentrum immer noch keines ist! Nicht möbliert gar nix. In Betriebnahme bisher nicht zeitlich sicher.....Ah u Impfstoff gibts eben auch nicht.

@12:07 von n3uromancer

"... Wenn ich daran erinnern darf, kaum jemand wagte im Frühjahr zu hoffen, dass wir jetzt schon funktionierende Impfstoffe haben. Jetzt wurden welche entwickelt und auch schon Produktionsstraßen gebaut. Jetzt wird gejammert, dass es zu wenig ist ... "

Was sind das denn für Ausreden für das Impf-Desaster und das Versagen ?

Wer redet in den Medien die ganze Zeit das D. in der Pandemie lebt, und das schwere Krankheitsverläufe und der Tod von Menschen möglichst zu verhindern sind ?

Dazu sind grundrechtseinschränkende Maßnahmen dem Volk aufgedrückt worden.
U.a. auch das eingeschränkte Recht auf Bildung, was bedeutet, das jetzt die Schülerinnen/er mit einem - fast wertlosem - Schulzeugnis den Rest des Lebens klar kommen müssen.
Die anstehenden Arbeitslosen und Firmenpleiten kommen als totales Wirtschaftsdesaster noch hinzu.
U.v.m. ...

Und das soll so weiter gehen, nur weil der Impfstoff über all viel zu wenig angeliefert wird ?

um 11:53 von

um 11:53 von Sonnenstern
11:39 von H.Hummel
Mir geht es da wie ihnen. 2020 habe ich auch psychisch ganz gut gepackt.
_______

"Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der Dritte!" (Schiller)

Ich würde auch gern den russischen oder einen der beiden chinesischen Impfstoffe nehmen :-)

Gruß, Wolfgang

Vorsichtiger Optimismus ist

Vorsichtiger Optimismus ist angesagt.
Die Impfung läuft. Die Fallzahlen gehen zurück. Fast zwei Millionen Menschen wurden bereits geimpft. Täglich werden fast 100 000 Menschen geimpft (Erst- und Zweitimpfung).
Ja, alles hätte schneller gehen können.
Niemand hätte vor einem halben Jahr gehofft, daß es so schnell gehen würde. Bald werden alle Menschen in den Pflegeheimen geimpft sein und allein diese Gruppe stellte mehr als die Hälfte aller Todesfälle. Sobald alle über 70jährigen geimpft sind werden auch die Zahl der schweren Verläufe und die Todesrate weiter deutlich absinken, denn diese Gruppe allein stellte 89% der Todesfälle (RKI Lagebericht, 26.01.)
Viele Menschen leisten alles nur menschenmögliche.

Vor dem Impfgipfel?

Hoffentlich werden dort auch neu ander Maßnahmen besprochen.

Die Imfung ist wie einige totesfälle auch nach der Impfung zeigen kein "Königsweg" und man muss auch nach andern guten Alternativen wie weitern stärkern und längern Lockdown nachdenken.

Planung und Planbarkeit

Man sollte Termine nur dann vergeben, wenn sicher ist, dass man was zum impfen hat.

Dafür brauche ich natürlich Liefertermine.
Am xx. kommen von Hersteller abc soundsoviel Impfdosen.
Jeweils die Planmenge, die bestätigte und die gelieferte Menge.
Einen Puffer sollte man von jedem Hersteller aufbauen, um eventuelle Lieferprobleme zumindest ein wenig überbrücken zu können.

Weil wir meistens zwei Impfdosen benötigen, halbieren wir die genannte Anzahl aus der Lieferung und das ist dann die Zahl derer, die wir impfen können.

Nur für die macht man dann auch gleich den ersten und den zweiten Termin.

Das sollte man ein Mal pro Woche hochrechnen, um selber zu wissen, wo man steht und der Bevölkerung zu zeigen, wann wer ungefähr dran sein wird.

Es geht um Transparenz. Die war bisher nicht so toll.

Ich erwarte nichts von diesem Gipfel

Es würde mich überraschen wenn eine Planung vorgelegt würde, oder wenigstens eine Route mit Meilensteinen definiert um eine solche Planung aufzustellen.

Spahn hat im Vorfeld schon darauf hingewiesen, dass der Bund ja die Impfung nicht planen „könne“, weil die Planung Sache der Länder sei.

Allerdings sitzen ja nun genau die Länder mit dem Bund zusammen. Die Herstellerzahlen dürften mittlerweile auch bekannt sein.

Entsetzt bin ich auch das die EU Führung in einer Kurzschlussreaktion zuerst Artikel 16 des Brexit Abkommens zum Backstop aktivierte, nur um dies nach Protesten wieder zurückzuziehen und sogar zu dementieren es jemals gemacht zu haben.

Qualität von Politik erkennt man daran, wie sie mit unvorhergesehenen Ereignissen umgeht.

Das „Fahren auf Sicht“ verträgt sich nun mal nicht mit der Planung einer langfristigen Impfkampagne.

Um im Bild zu bleiben, zweifle ich manchmal daran, ob die Fahrer alle im Besitz eines Führerscheins sind.

...sie haben sowas von recht

....unsere Regierung - und auch die EU - haben das ganze mit dem "Licht am Ende des Tunnels" einfach so richtig versemmelt und nun wird es nicht mehr lange dauern, bis wir erfahren: Eure Stuergelder für die Entwicklung der Impfstoffe sind nun mal weg, aber wir haben ja der Welt damit geholfen und wenn wir überhaupt da wieder raus wollen, müssen wir halt das Dreifache zahlen.
Wir werden es schlucken, weil wir alles schlucken und der Michel sich ja eh nicht wehrt....
Noch nicht....

Nicht überbewerten

Sie oder Wir sollten unsere vermeintliche Überlegenheit in Technik und Wissenschaft nicht ständig überbewerten. Russland kann es sehr wohl einen Impfstoff zu entwickeln, die werden mit Sicherheit ihre eigene Bevölkerung nicht schädigen wollen. Sollte das wirklich passieren, werden die Verantwortlich wohl härter als bei uns bestraft.

11:42 von Sonnenstern

doch, doch. lt kanzlerin hat jeder/divers bis sept. ein angebot. wie wir seid der impfdosenbestellung nun alle wissen, ist ein angebot kein kauf, bzw. hier termin. der termin wird dann iab 2022 zugeteilt

Bis zum Sommer ein Impfangebot an alle?

Mal ganz ehrlich, wer hat denn wirklich daran geglaubt? Noch vor der ersten Zulassung gingen vorsichtige Schätzungen von vier Jahren aus, bis man in Deutschland von "durchgeimpft" sein würde. Irgendwie, habe ich das Gefühl, haben doch einige über die Euphorie der ersten Impfstoffzulassungen den Kopf verloren.

Noch lange Risiko

um 12:28 von schiebaer45
11:39 von H. Hummel
"Auch ich bin Risikopatient mit 76 Jahren habe die Hoffnung das ich geimpft werde noch nicht aufgegeben. Ich halte weiterhin an die z.Zt. möglichen Vorsicht Maßnahmen fest. Maske und Abstand zu meinen Mitmenschen und täglich einen Spaziergang an der frischen Luft. "
Kann ich Ihnen nur sehr dringend empfehlen. Denn die Gruppe der Ü-80jährigen dürfte zu Ostern noch nicht durch sein und bis die Hausärzte den bei ihnen lagerfähigen Impfstoff erhalten, ist Sommer.
Danke an die geballte Inkompetenz der EU.

Besser als jede Karnevalsveranstaltung

ist diese Impfstoffgeschichte.
Die Firmen sollen die Verträge veröffentlichen.
Die EU und die Staaten kennen die Verträge, die sie abgeschlossen haben, wohl gar nicht?
Kniefälle vor der Wirtschaft, wie immer.
Ich kann vor Lachen nicht.

Impfkampagne

Es wird viel diskutiert, die Fakten bleiben aus. Vielleicht sollten aus der Wirtschaft kompetente Personen integriert werden - hier ist bekannt, wie Verträge mit Lieferfristen, Lierfermengen, Konventionalstrafe etc. Zu schließen sind. Nachkarten hat im Moment meines Erachtens keinen Sinn, es müssen die Fakten auf den Tisch und die Vorgehensweise sowie die Liefermengen/ -Termine konsequent dargelegt werden.
Bei den FFP2 Masken werden die Preise pro Maske auf 3,30€ für die Abrechnung der Apotheke festgelegt - holt man sich die Masken, bekommt man made in China (Ärzte empfehlen angeblich in Deutschland hergestellt Masken) - frag ich mich, was kostet die Maske im Einkauf? Wäre mal interessant.
Impfen ist wichtig, geklärt ist aber noch nicht abschließend, ob geimpfte auch weiterhin ansteckend sind. Wie wird die Entwicklung von Medikamenten gefördert? Wer krank ist braucht ein Medikament! Dieser Part rückt meines Erachtens viel zu stark in den Hintergrund. Hier ist auch Handlungsbedarf.

an Sisiphos 3, 11:14

Ich sehe Spahns Sprüche, wie Ruckeln oder Bremsspur, langsam als Provokation.

Altmaier bei Anne Will: „Das Virus ist neu“

Als Erklärung dafür warum immer wieder jede vorhersehbare Entwicklung auf Politiker trifft, die sich ihre Entscheidungen jedesmal neu ad hoc überlegen müssen.

Die Talkshow war aber keine Wiederholung vom Frühjahr letzten Jahres (denke ich).

Nach einem Jahr sollte man eigentlich keine Ausreden mehr haben, warum man etwas nicht hinbekommt.

Verblüfft bin ich darüber, dass es offenbar auch kein Risikomanagement gibt.

Wenn zB ein Hersteller einen Lieferplan abgibt, dann muss ich mir jetzt schon mal überlegen was ich später mache wenn sich Lieferungen verzögern oder ganz ausfallen, und wie man jeweils gegensteuern kann.

Ich muss kein Experte für Virologie sein um vorherzusagen, dass die Herdenimmunität in 2021 nicht mehr erreicht werden kann wenn man das Impfen nicht schnell und deutlich hochskaliert, mit entsprechenden Folgen für die Lockdown Maßnahmen und deren Akzeptanz, mit der Folge noch strengerer Maßnahmen und höherer Bußgelder. Nicht erquicklich !

Realismus fordern

Es muss auch einmal gesagt werden, was alles richtig gemacht worden ist. Auch wenn es hier und da noch hängt. Man muss nach vorne schauen. Pessimismus und Trübsalblasen helfen uns nicht weiter. Die Baustellen müssen genannt werden und die Fehler behoben. Aber bitte alles mit Augenmaß.

Ausgetestet

@schabernack
Würden Sie den wollen ...den russischen, chinesischen ...
Mittlerweile ja.
Die Phase III war bestimmt nicht EU konform.
Aber Sputnik und Co. sind mittlerweile als einzige
millionenfach verimpft.
Das heißt definitv ausgetestet !!
Dass es wahrscheinlich verantwortungslos gegenüber den zwangsgeimpften chinesischen Soldaten war,
ändert nichts am heutigen Wissen.
Ob man der russischen Bevölkerung das Vakzim durch höhere Preise "klauen" sollte ist dann ein weiteres Thema.

Impf Task Force

Beschönigung und Aussitzen ist nicht gefragt.
Es geht um schnelle Impfstoffproduktion und verlässliche Lieferung.

Mit China und Russland kooperieren - schade, ist aber wohl nötig, die rostigen Räder in Europa zu schmieren und schneller, agiler, williger zu sein, alles zu tun, um Ergebnisse zu liefern.

Es sollte nach dem "ImpfGipfel" ( bei dem Spahn bereits wenig erwartet ) eine "Impf Task Force " ran- aber mit Unternehmen, die in der Ehre stehen, nicht nur dass in D der Impfstoff erfunden wurde, sondern ihn umsetzen wollen und zwar schnell, in riesigen Mengen produzieren wollen, um nicht China den Vorrang zu lassen.

Europa, das ist Deine letzte Chance.

ja klar, alles schön unter den Teppich

"Spricht Jens Spahn immer wieder, da seien Anlaufschwierigkeiten doch verständlich."

Viele andere Staaten zeigen dass es besser geht, von daher hält sich mein Verständnis in Grenzen, zumal dies Leben kostet u. Freiheit einschränkt.

"Und Schuldzuweisungen würden jetzt auch nicht weiterbringen. Es helfe im Moment nicht, "wenn jeder mit dem Finger auf den anderen zeigt""

Ohne Fehler- u. Ursachensuche verschenkt man die Möglichkeit des Verbesserungspotenzials.

Unbedingt sollte man mit dem Finger auf schlechte Regierungsarbeit zeigen, jeder soll wissen wen er wählt.

Impfung..

hab ich heute die zweite bekommen..vertrage sie bis dto gut..

Als Pflegekraft (und Risikopatient) hat man halt Vorbildcharakter und muss den medizinischen Laden am Laufen halten..

Um Corona in den Griff zu bekommen, muss es aber auch rasche Impfungen für weitere Bevölkerungsschichten geben.

Leider gibt es noch zu viele Impfverweigerer..

@Sisyphos3

"das ist unnötig
meine Erwartungen sind schon recht niedrig
wenn ich mir unseren Impffortschritt betrachte
hinter Rumänien und sogar Serbien ist schneller"

Und andere europäische Länder sind langsamer.

Ich möchte auch nicht unbedingt behaupten, dass der Unterschied von 2,7 zu 3,2 Prozent (Rumänien) jetzt wirklich signifikant ist. Und in Serbien ist das Impfgeschehen durch eine Lieferung des chinesischen Impfstoffes beschleunigt worden.

Nix wie weg

Nix wie weg von dieser unfähigen Verwaltung in Deutschland. Sobald meine Frau und ich geimpft sind fahren wir mit unserem Wohnmobil nach Lappland und verbringen dort in der Einsamkeit den Sommer und Herbst. Da wir fast keine Leute treffen werden ist die Ansteckungsgefahr nahezu bei Null.

Jacko08 Impfgipfel

welch lustiges Wort genau wie "Impfnotfallwirtschaft".
Ich glaube nur, dass solche Veranstaltungenn langsam teurer werden als der Impfstoff selbst.

@Nettie

"Und die vielen Bürger, die es tatsächlich besser könnten (weil sie meist schon aus ihrer täglichen Praxis über das nötige Know-how verfügen) und auch guten Willens sind, ihr Können gewinnbringend für die Gesellschaft"

Ich gebe ehrlich zu, dass ich niemanden kenne, der eine Organisation solchen Ausmaßes - das konzertierte Impfen von 60 Millionen Menschen, verteilt auf ganz Deutschland - wirklich gut auf die Beine stellen könnte. Wer macht denn so etwas in seiner täglichen Praxis?

Zumutung

eine Zumutung ist das Thema Impfstoff, Impftermin Vergabe insbesondere für die, die dringend auf den Impfstoff angewiesen sind, da in deren Alterklasse das Risiko zu sterben, am Größten ist. Und wir muten den Ü80 jährigen zu, sich an einer Online Plattform zu versuchen, die selbst IT Experten an den Rand des Wahnsinns treibt da völlig unausgereift - wissend, dass es Unternehmen gibt, die auf sowas spezialisiert sind und gerade nix zu tun haben (Veranstaltungsbranche). Meinen Eltern konnte ich zwar Termine buchen - diese liegen jedoch 2 Wochen auseinander, da es nicht Möglich ist, Online als Ehepaar einen Termin zu erhalten. Nun müssen die also 4 statt 2 mal ins Impfzentrum finden und werden bis zu ihrem Termin noch weiter verängstigt, da ja gar nicht klar ist, ob zu ihrem Impftermin überhaupt ausreichend Impfstoff da ist.
Ein weiteres schönes Beispiel für absolute Inkompetenz und Unfähigkeit unserer Regierenden

Impfung

Ich weiß natürlich um die geradezu erschütternde Lage bei den Impfstoffen und deren Verspritzung. Nur ich (Berechtigter) habe eigentlich mehr aus Spaß an einem Sonntag die 116117 angerufen, die nach vielen Aussagen kaum erreichbar ist. Einmal angerufen, mehrere 1 oder/und 2 gedrückt. Da war dann plötzlich ein netter Mensch am Telefon, interessierte sich für meine und meiner Frau Daten, schlug mir eine Station in 60km Entfernung vor, die eine Woche später aufmachen würde und schon hatten wir die nötigen zwei Termine (einer war schon - problemlos, wenn man ein AUTO hat).
Natürlich ist es hemmungsloser Egoismus, aber ich träume immer noch davon, nach einem Jahr Pause wieder auf mein liebes Sardinien fahren zu können. Die Fähre wird doch wohl so nett sein, meinen Impfstempel zu akzeptieren.
Glücklicherweise weiß ich nicht, wieviel Jahre mir für so etwas bleiben, aber dass mancher meint, man könne doch den Alten ruhig ein paar Jahre abschneiden, klingt für mich perverser als... Ich lass es

Ich habe die Hoffnung jetzt endgültig aufgegeben.

In mehrerer Hinsicht.
Da ich zu keiner Risikogruppe gehöre, werde ich wohl kaum vor den Sommerferien geimpft, weil es wurde ja alles verschlafen, was man verschlafen konnte.
Und B-Wäre aus China oder Russland lasse ich mir nicht spritzen (toller Vorschlag, der da gerade kursiert).
Und das die EU zukűnftig überhaupt noch etwas vernünftig, durchdacht und nachvollziehbar planen wird (die Super-Impfstrategie ist ja für alle Welt sichtbar ein Super-Gau geworden), halte ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für ausgeschlossen.
Bin mal gespannt, welchen Wähler-Bonus die Regierung bei der nächsten Wahl bekommt.

Die deutsche Regierung....

un die Länder haben es versemmelt. Wie in den letzten 15 Jahren nahezu alle Herausforderungen.

Ob es Wehrpflicht, Atomausstieg, Energiewende, BER, Klimawandel und nun das Impfen. Unsere Regierenden bekommen es einfach nicht mehr hin Projekt zu planen und realisieren. Vielleicht sind dies schon die Auswirkungen des Bildungsmangels, der sicherlich auch in den Parlamenten und Regierungen seine Ofer gefunden hat. In jedem Fall ist es aber die Abwesenheit von Fachleuten. Heutige Parlamente und deren Zuarbeiter in Ministerien und Ausschüssen rekrutieren sich hauptsächlich aus Juristen und dem öffentlichen Dienst (Lehrer, Sozialpädagogen, Kindergärtner.....) oder VWLler bzw. BWLler. Und selbst die werden nicht nach Qualifikation sonder häufig nach Parteienproporz, Quote und Gefügungkeit gegenüber der Parteiführung ausgesucht. Wo bitte ist der Ingenieur oder Techniker, wo die Facharbeiter, Handwerksmeister, Unternehmer usw.

Unter diesen Aspekten MÜSSEN die Dinge einfach schief gehen....

@12:21 von Nettie/ Einbringen

Einbringen ist mein Job, ich arbeite als Verwaltungskraft in einem Krankenhaus und mich einbringen, damit zB die Ärzte u Pflegekräfte ENDLICH ihre versprochene Impfung erhalten, ist mein täglich Brot, Telefonate mit dem Kreisgesundheitsamt! Die für den ganzen Schlamassel leider auch nix können, sie sind nämlich nur die, die Tagtäglich den Ärger anderer Einrichtungen abbekommen!

Was wollen wir daraus lernen?

Hier wurde ja schon beklagt, dass es sich eigentlich immer nur um die gleichen Themen dreht, wenn es um den täglichen Corona-Report geht.

Deshalb mal ein neuer Aspekt mit der Frage:
Was dürfen wir als wegweisendes Fazit aus diesem Corona-Drama erwarten?

Müsste das Geschehen - wenn sich der Trubel gelegt haben sollte - nicht mal kritisch aufgearbeitet werden?
Was war gut - was war schlecht - was darf sich auf keinen Fall wiederholen?
Wer arbeitet so etwas auf und lässt es dann in Richtlinien / Verordnungen fließen, damit Verfahren und Zuständigkeiten besser als jetzt funktionieren?

Oder verschwinden solche Erkenntnisse in der berühmten Schublade, womit wir uns bei der nächste Katastrophe erneut im Modus "Hühnerhaufen" wiederfinden?
Wer da sagt "kalter Kaffee" so etwas gibt es schon seit 2013, dann bitte auch darlegen, was im Laufe dieser Pandemie davon wirkungsvoll zum Tragen gekommen ist.

Ich denke, dass nach gut einem Jahr Pandemie hier bereits reichlich Arbeitsstoff vorliegt.

In 2022 darf die EU und alle voran Deutschland stolz sein.

Wir werden die größten Geber-Länder sein, die eine irrsinnige Anzahl von Impfdosen den armen Ländern schenken werden können.
Bis dahin haben wir unsere Impfung zu 50-75% durch und jede Menge vom seinerzeit bestellten und nachbestellen Impfstoff übrig.
Und im Winter 2022 kommt der nächste Hammerschlag: die gespritzten Impfdosen wirken nicht so lange wie man sich das ausgemalt hatte.
Dumm nur, die vermeintlichen Impfreserven haben wir verschenkt, ist ja auch fair. Nur gucken wir jetzt wieder durch die Röhre.
Macht aber nix, ist ja die EU, die kann da nix für.

IImpfstoffversorgung

Ich verstehe nicht, warum Sie Herrn Söder in der Tagesschau so viel Platz für doch sehr inhaltsleere Aussagen einräumen. Z. B. in der Ausgabe der Tagesschau zum Mangel an Impfstoff mit dem Statement "Wir müssen jetzt endlich handeln." Aus meiner Sicht wurde die ganze Zeit auf unterschiedlichen Ebenen (EU, Bund ...) gehandelt.
Es ärgert mich, dass so jemand wie Hr. Söder, der nachweislich als Krisenmanager völlig versagt hat, so von Ihnen protegiert wird.
Ich staune, dass sich Hr. Söder anmaßt den Impfvorschritt auf Bundesebene zu kritisieren, wenn er selbst nicht einmal in der Lage ist Corona-Tests in nur einem Bundesland so zu organisieren, dass die Getesteten auch alle zeitnah ihr Ergebnis bekommen. Hier hätte Hr. Söder handeln sollen.

Mittlerweile kann man davon ausgehen,...

dass die Erwartungshaltung gegen 0 tendiert, da die angepriesene Impfstrategie nicht funktioniert.
Organisation wie auch Ausführung- sechs setzen.
Wer ist nun dafür Verantwortlich? Der Gesundheitsminister, die Ministerpäsidenten und innen, die EU, die Pharmakonzerne...man spielt sich den schwarzen Peter gekonnt zu, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

Jeder Zauberkünstler, Magier bzw. Illusionist kennt das, denn mit viel Tamtam lenkt man von dem ab was zur Überraschung aller als Ergebnis herauskommt. Der Unterschied ist, dass diese Künstler präziese Wissen was sie tun, weswegen man auch mit Erwartungen in eine solche Vorstellung gehen darf.

Die Enttäuschung über diese blamable Vorstellung wird als ruckeln verharmlost. Es ist schlicht und einfach, völlig unprofessionell.

@ Sonnenstern

Welche Vertragsverletzungen? Wenn es in den Verträgen allenthalben heißt "nach besten Anstrengungen" (= best efforts), dann tun die Firmen genau das. Jetzt gibt es aber ein Interpretationsproblem: für die EU scheint es so, als wenn die betreffenden Pharmaunternehmen sich nicht genug anstrengen würden, die betreffenden Pharmaunternehmen schreien dagegen, dass sie schon am Limit produzieren und nicht noch mehr in kurzer Zeit draufsatteln könnten.

Was ich - ehrlich gesagt - nicht wirklich verstehe: warum scheint es nicht möglich vorübergehend größere Kapazitäten zu schaffen, indem man z.B. Giganten wie BEYER in Leverkusen dazu verpflichtet, einen Teil der Produktion auch auf diese Impfstoffe umzustellen? Im Ernst: wozu braucht es im Moment z.B. Unmengen an Aspirin? Das kann ja wohl im Moment nicht so wichtig sein.

12:05 von schabernack

Nur mit den Zahlen ohne Bezugsgrößen zur Bevölkerung kann man in der Ersatztabelle aber sehr vieles finden zum Unzufrieden-Sein-Wollen.
--
ohne Bezugsgröße .... ?

in Serbien sind 5 % der Menschen geimpft
in Rumänien sind es 3,6 %
in GB so um die 14%
in Israel sogar über 55 %
hierzulande eben 3 %
was wollen sie sonst für Zahlen ?
in Deutschland 2,5 Mill Geimpfte
in GB 9,5 Mill und in den USA 31 Mill
also wo stehen wir ?

der prozentuale Anteil berücksichtigt die Bevölkerung
der Absolute eben nicht
suchen sie sich das passende raus,
oder wollen sie jetzt wieder ne Grundsatzdiskussion anstoßen wie gestern

Und schon wieder kein Wort ...

... zu den russischen und chinesischen Impfstoffen – das ist seitens unserer Politiker schlichtweg millionenfach fahrlässige Körperverletzung oder Tötung gegenüber der Bevölkerung! Wie kann man nur so blind und total verblendet unterhalb des Tellerrands des eigenen heruntergewirtschafteten Systems sitzen... Also, ich persönlich wünsche mir eine Impfung ausschließlich mit dem chinesischen Impfstoff oder äußerstenfalls noch mit dem von Curevac – in alle anderen habe ich weder hinsichtlich der Wirksamkeit noch hinsichtlich der Lieferbarkeit noch hinsichtlich der weltweit gerechten Verteilung auch nur das geringste Vertrauen.......

Vor dem Impfgipfel: Viel Streit um wenig Stoff

Ja. Es geht im Kabinett einfach nur noch vor sich wie im Tollhaus. Kein Impfstoff nah. Kein Impfstoff nah. Und schon so viele Opfer. Wird das ganze Thema überhaupt noch wirklich ernst genommen?

von schabernack 12:05

Das ist ja interessant: Bei einem Artikel über den bevorstehenden Impfgipfel in Berlin fällt Ihnen sofort Serbien und Sputnik ein.
Fürchtet man den Erfolg von anderen ?
Oder will man von hier ablenken ?
Und mit dem Unzufrieden-Sein-Wollen ist das doch so: Haben die Leute Grund dazu, sollen aber nicht ?

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