Kommentare

Ultra posse Nemo tenetur

Wo nichts ist, gibts nichts zu holen.(jenseits der Moeglichkeiten kann keiner zur Verantwortung gezogen werden).
Wussten schon die Roemer.

Es gibt zu wenig Impfstoff und damit Lieferengpaesse. Da hilft vermutlich kein Vertrag und keine Diskussion. War auch vorab absehbar.

Die Gewinne stimmen.

"Wir verdienen kein Geld mit dem Mittel." (Soriot)
> Wer soll das glauben?

"Ein Unternehmen, das seinen Ruf auf dem größten Markt der Welt komplett ruiniert, wird langfristig Schaden davontragen." (Liese)
> Wenn das so wäre, gäbe es keine Pharmaunternehmen oder Rüstungskonzerne. An der Börse zählen die Gewinne bzw. der Glaube an diese.

Der Vertrag soll klare Mengen und Daten beinhalten

Es könnte dennoch abhängig von Zulassung der EU eine Klausel enthalten sein, die geschwärzt wird.
Dennoch hat sich Astra Zeneca übernommen?
Schon die Anmeldung zur Zulassung war verspätet und Daten fehlten.
Die Impfungen wurden mal voll, mal halb voll gespritzt.
Nun kann auch niemand erklären, warum die Studien nicht auch an älteren Teilnehmern getestet wurden.
Es musste schnell gehen,
die Preise sind extrem niedrig, das Unternehmen verdient angeblich nicht am Impfstoff, nur an Börsenwert.
Man darf gespannt sein wie es weitergeht.

Gelder zurück fordern 1

Wenn es so ist, wie die Mitteilung der öffentlichen es darstellt, dass Zeneca Fördermittel für die Entwicklung und spätere Lieferung im Vorfeld erhalten hat, dann mit aller Härte einfordern was vertraglich geschuldet.
Ich glaube hier wir gepokert.
Biontec sein Wirkstoff laut ARD Morgenmagazin 10 bis 12 Euro , Zeneca 1,30 Euro.
UPS: Hat Zeneca gerade endeckt das man diesen Impfstoff auch teurer verkaufen kann?
Hinzu kommt die wohl berechtigte Frage, warum der Impfstoff von Biontec , trotz Staatlicher Hilfe bei der Entwicklung so teuer ist? Wenn man das liest und hört, ist das gerade eine Gelddruckmaschine, mit Förderung der Steuerzahler. Ja wir benötigen diesen Impfstoff, aber zu jedem Preis??????
Jedes Menschenleben ist wichtig und die Zeit von Lockdowns nervt, aber ist das Umherwerfen mit Steuergelden, egal wieviel die richtige Strategie?
Wie immer steckt der Teufel im Detail und was richtig ist sehen wir erst später.

Gelder zurück fordern 2

Ich hoffe nur, dass dadurch die die Corona überlebt haben nicht später daran zerbrechen, da irgend jemand die Zeche bezahlen muss.

Der Hersteller kann/will nicht liefern?

Ok dann heißt es doch eigentlich "Geld zurück"? Mal abgesehen von den Zweifeln am Produkt an sich, ist es doch besser gleich auf die Lieferung zu "verzichten" und das Geld zurück zu verlangen. Was bringt den älteren vunerablen Menschen ein zweifelhafter Impfwirkstoff? Tja und "Jüngere" werden beim Impfen vielleicht den Gedanken haben: "Bekomme ich das gute Zeug oder nur den zweitklassigen?"

wie Hochwasser oder Sturm

nicht Corona und die Einschränkungen ärgern mich, es ist die Politik. Man muss den Vertrag mit AstraZeneca nicht komplett veröffentlichen, meinetwegen schwärzt man Preise und was auch immer. Ich möchte nur wissen, stehen Zahlen hinsichtlich Menge und Termin in dem Vertrag. Zahlen, nicht "so viel wie möglich" und "so schnell wie es geht".
Die Enttäuschung über die Politik ist bei mir kaum noch zu steigern.

@Finn Serene, 00:35 (Vorgängerthread),

„Wenn Politiker Menschen sind, Menschen Fehler machen, können wir Politiker für nichts kritisieren. Dann können wir Ihnen nur vorhalten, dass Sie Menschen sind. Ergo, können wir einpacken.
Davon abgesehen, haben wir überhaupt keine Ahnung, was vertraglich konkret vereinbart wurde; wir werden auch nicht erfahren, was nun vor Veröffentlichung der Verträge von welcher Seite aus, geschwärzt werden wird. Es sei denn, uns hilft ein wistlblower. Dann haben wir eine Erweiterung der Diskussion“

Wäre schön. Aber was Whistleblowern blüht bzw. was passiert, wenn vermeintlich Mächtige ihre Macht bedroht sehen (und Wissen ist bekanntlich Macht), wissen Sie sicher auch.

Konsequenzen aus der Corona Politik

Am Beginn des neuen Jahres scheint für die Kanzlerin angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen klar: „Die Menschen“ waren nicht folgsam genug. Von der „Bild“-Zeitung frisch kolportierte Sätze aus einer Runde Merkels mit den Fraktionschefs von CDU und CSU geben diesem Eindruck einen apokalyptischen Zug. „Wir leben durch die Mutationen auf einem Pulverfass“, soll die Kanzlerin intern gesagt haben, „Uns ist das Ding entglitten“, „Das ist alles furchtbar“, „Die Gesundheitsämter haben keine Fähigkeit mehr zur Kontaktnachverfolgung“, „Wir brauchen ein härteres Grenzregime“. Fielen solche Sätze öffentlich, bliebe danach eigentlich nur der Rücktritt. Es wäre das Eingeständnis, nichts bewirkt zu haben, eine politische Kapitulation.

Gastkommentar der NZZ im deutschen Focus

Ich finde es wurde sehr viel bewirkt. Vor allem im Bereich der Kolatteralschäden.

Und im Bereich der Einschränkung von Grundrechten.

Solche Verträge sind super.

Solche Verträge sind super. Ich werde dann mit VW einen Kaufvertrag über 10 Autos schließen. Bezahlen werde ich nicht. Und VW darf diesen Vertrag niemandem zeigen. Also auch vor Gericht keine Chance.
Ich glaube nicht, damit durchzukommen. Warum macht die EU dann solche Amateurfehler? Wohl weil bei AC Profis sitzen und in der EU eigentlich nur Amateure als Quereinsteiger.
Ich hoffe doch sehr, dass ich mich irre.

merkwürdiges Ansinnen der Öffentlichkeit

Dass ein Unternehmen seine Verträge und Geschäftsinterna veröffentlicht, das ist für mich undenkbar. Wer lässt schon die konkurrierenden Bewerber und Kunden in die Papiere schauen? Vielleicht auch noch die Bezugsquellen und Produktionsvorgänge? Kaum vorstellbar.

Sofern die EU

die Entwicklung des Impfstoffes vorfinanziert hat, gibt es darueber hoffentlich einen Nachweis und eine Klausel, dass die Summe zurueckgezahlt werden muss.

Alles andere waere hahnebuechern, auch die Annahme, dass man mit der Vorfinanzierung Impfstoffdosen gekauft hat.

Lieferengpässe kommen in der

Lieferengpässe kommen in der Industrie immer wieder vor. Best effort ist Standard. Ebenso wie voraussichtliche Liefertermine und Mengen.

Was ist mit den 7 Milliarden aus Steuermitteln?

@ 08:47 von Heiko.H
Wichtiger Beitrag! Danke!
Die EU hat 7 Milliarden "eingesammelt". Wurden die an die Pharmafirmen "verschenkt"? Wurden Bedingungen an den Empfang der Unterstützung geknüpft?
Ich habe den leisen Verdacht, die Intransparenz ist nicht allein den Firmen anzulasten.

Angebot und Nachfrage - Grundprinzip der Wirtschaft

Offenbar haben die Verhandler nur rudimentäre Kenntnisse von wirtschaftlichen Grundgesetzen.

Kein Vernünftiges Unternehmen wird Kapazitäten schaffen, wenn keine Nachfrage besteht.

Wird anfangs zu wenig bestellt, dann entstehen weniger Kapazitäten.

Hätte man also frühzeitig mehr bestellt, dann gäbe es jetzt schon mehr Kapazitäten.

So einfach ist das im Grunde genommen.

Vermutlich sollte man die Entscheidungen lieber von Experten, anstatt von Politikern treffen lassen..?

Und fällt das nur mit auf? Überall wo Kanzlerin Merkel zumindest mit entscheidet, läuft was schief...

09:09 von draufguckerin

Dass ein Unternehmen seine Verträge und Geschäftsinterna veröffentlicht, das ist für mich undenkbar.
.
wer verlangt das ?
Die Frage lautet doch lediglich, wie viele Impfdosen wurden zu welchem Liefertermin vereinbart
Vielleicht noch, was passiert wenn nicht geliefert wird
Was ist daran unbillig

Für den Aufbau der Produktion wird Geld gebraucht

VAE, Großbritannien, USA, Israel, Bahrain und andere haben sich vertraglich festgelegt, sofort bestellt und auch bezahlt.
Die Pharmafirmen haben in diesem Fall ein exklusives Wissen und Kompetenzen. Sie sitzen als Monopolist am längeren Hebel, das ist nun mal so. Insbesondere, wenn der Monopolist die betreffenden Produktionsstätten mit dem Geld der Vorauszahlungen aufbauen muss, werden auch Vorauszahlungen fällig.
Ohne Geld keine Produktionsstätten, ohne Produktionsstätten kein Impfstoff.

Da tun sich Abgründe auf

"Warum werden nur die Lieferungen für die EU gedrosselt, während Großbritannien seine Impfstoffdosen im vollen Umfang bekommt?"

*

Umgekehrt wäre es aber OK?

Ich denke, GB hat einfach die besseren Steueroasen. Sonst hätte sich die EU nicht beim Brexit von GB auf der Nase herumtanzen lassen.

@08:49 von Carina F

Tja und "Jüngere" werden beim Impfen vielleicht den Gedanken haben: "Bekomme ich das gute Zeug oder nur den zweitklassigen?"

*

Auch bei dem Impfstoff von Biontech ist die Wirksamkeit in der Studie bei Personen über 75 (die wir jetzt bevorzugt impfen) nicht belegt, da trotz insgesamt 40000 Probanden die Anzahl derer, die in der Altersgruppe infizert wurden, derart gering ist (null bei den geimpften ca. 800 Personen Ü75 und 5 in der etwa gleich starken placebo-Gruppe), dass man daraus statistisch eine Effektivität der Impfung in einem Bereich von -13% bis 100% ableiten kann.

Nachzulesen ist dies im Epidemiologischen Bulletin 02/2021 des RKI.

Gut gemeint

Frau Merkel und auch die EU-Kommission hatten guten Willen, sie wollte keinen EU-Mitgliedstaat allein lassen. Aber wem nützt das letztlich? Glaubt jemand ernsthaft, dass der Impfstoff in korruptionsgefährdeten Staaten (die es auch in der EU gibt) zuerst an die armen Leute ausgegeben wird? Militärs, sehr reiche Menschen ... werden die ersten sein. Und die werden dafür auch zahlen, aber nicht in die Kasse der EU.

Was für eine Posse!

Bei diesem hin und her soll nun derjenige der geimpft werden soll, dem Produkt, welches offensichtlich nur halherzig erprobt wurde, vertrauen.
Es geht hier um die Gesundheit von Millionen, da kann man doch professionelles, verantwortungsvolles Handeln erwarten. So hat man den Eindruck, dass ein hochqualifizierter Konzern zu einem Hinterhofdealer mutiert und das Produkt minderwertig ist.

Merkwürdiger Vorgang

Wenn es Probleme mit Lieferanten gibt, dann setzt man sich normalerweise zusammen und versucht Lösungen zu finden. Das passiert sicherlich auch in der Politik i.d.R. so.

Dass man einen Streit dermaßen in die Öffentlichkeit zerrt ist schon ungewöhnlich. Dass man die Genervtheit mit der anderen Seite über die Medien so deutlich zu erkennen gibt, ist sicherlich unüblich und zeigt mir das Ausmaß des Zerwürfnisses.

Selbst wenn die Verträge jetzt öffentlich wären, würden Juristen sicherlich weiter darüber streiten, wer im Recht ist. Und erst ein Gericht müsste klären, wer nun Recht bekommt.

AZ ist darauf angewiesen, auch in Zukunft mit der Politik zusammenzuarbeiten. Der Markt mit verschreibungspflichtigen Medikamenten unterliegt in allen Ländern staatlichen Regulierungen und da ist es unklug, sich Regierungen zum Feind zu machen.

Einen großen Gewinn kann ein Impfstoff für 1,80€ nicht abwerfen, gemessen an dem, was Firmen wie AZ in anderen Bereichen verdienen.

Dann eben...

... Geld zurück und anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. GB ist aus der EU raus und ein britisches Unternehmen. Was kümmert B. Johnson die EU und Hr. Soriot hat vermutlich gleiche Ansichten. Das englische Pharmaunternehmen beliefert halt seine eigene Nation zuerst. Ist für uns zwar sehr bitter aber hier zeigt sich auch, dass es ohne EU auch schneller geht.
Die EU ist ein aufgeblasener, träger und langsamer Verwaltungskoloss dem es nicht möglich ist flexibel und schnell Entscheidungen zu treffen.

... wir verdienen kein Geld

Wenn diese Pandemie vorüber ist und wir wieder endlich zu einer gewissen Normalität zurück kehren können, werden diese Pharmaunternehmen in den " Himmel " erhoben und als Retter der Menschheit hin gestellt und diese ganze Diskussion ist dann vergessen . Aber wie sagte schon der Chef eines Pharmaunternehmen: Wir verdienen kein Geld .

@IBELIN

Zumindest sollte man sich mal damit befassen ob nicht die Produktionsprozesse derzeit die "bottlenecks" darstellen. Während man einerseits das berüchtigte "N" als etwas so kompliziertes hinstellt dass nur Groß- Akteure dahinter stehen können glaubt man bei den Impfstoffen wohl, es reichten ein paar Rührbehälter mit angeschlossener Reinigungsanlage mit einem Bretterverschlag drumherum aus für die Produktion.

@ 08:47 von Heiko.H Gelder zurück fordern

Sie übersehen, dass nahezu keine öffentlichen Mittel geflossen sind in den letzten 15 Jahren bei der Biontech.

Das Unternehmen wurde mit Private Equity Milliarden finanziert, bis erste Erfolge im Bereich der personifizierten Krebsimmuntherapie sichtbar wurden.

Dann ist auch big pharma dazu gestoßen und hat weitere Milliarden bereit gestellt. Es gab auch bereits eine Cooperation zwischen Biontech und Pfizer zur Entwicklung eines Influenza Impfstoffes.

Und dann erst kam Corona. Und dann hat Prof Sahin in Eigenregie den Impfstoff entwickelt. Und dann wurden klinische Studien begonnen.

Erst als man dann schon relativ weit war, kam der Staat mit einem Vorschuss und einem Zuschuss (!) zur Beschleunigung der klinischen Studien und zum schnelleren Errichten einer weiteren Produktionsstätte.

In diesem Licht betrachtet sieht das schon ganz anders aus, oder..?

@draufguckerin um 09:20

>Glaubt jemand ernsthaft, dass der Impfstoff in korruptionsgefährdeten Staaten (die es auch in der EU gibt) zuerst an die armen Leute ausgegeben wird?<

Meldungen entsprechender Skandale und Skandälchen erreichen uns ja aus dem grenznahen Ausland. Mann kann sich auch sicher sein das es auch hier Menschen gibt die entsprechend handeln, nur ist es bisher nicht bekannt geworden.
Wenn es denn bekannt wird und als Skandal betrachtet ist übrigens schon viel gewonnen.

@ Tada um 9.18 Uhr, "da tun sich Abgründe auf" - nein

"Ich denke, GB hat einfach die besseren Steueroasen. Sonst hätte sich die EU nicht beim Brexit von GB auf der Nase herumtanzen lassen."
Kann sein. Kann aber auch sein, dass GB schneller war. Die EU hat viel Zeit verloren, weil alle mit ins Boot geholt werden sollten. Es musste verhandelt werden, wer was und wieviel bezahlt ... das hat gedauert.Erinnert sich noch jemand an das Hin und Her?
In diesem Fall gab es für GB weniger bürokratische Hürden, sofort Entscheidungen treffen zu können.

@ 08:45 von Nachfragerin

Weder Gewinne noch der Glaube daran sind letztlich relevant für die Börse, sondern Kompetenzillusion, Sturheit, Geduld, Zufall, eine zumindest nah am pathologischen liegende Risikobereitschaft und interessanterweise Diversifikation. "Die erfolgreichsten Fonds eines beliebigen Jahres haben einfach das meiste Glück. Sie haben gut gewürfelt." sagt der Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman. Oder noch klarer der Börsenheilige Warren Buffett: "Wer auf die Tipps von Brokern hört, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt."

Wo ist das Problem?

Es gibt doch ganz sicher einen schriftlichen Liefervertrag. Und wenn eine Seite ihren Teil des Vertrags nicht erfüllt, wird eine Vertragsstrafe fällig.

Schildbürger-Posse

Entweder waren die EU-Verantwortlichen zu dumm, einen für beide Seiten verbindlichen Vertrag auf die Beine zu stellen, oder Soirot hält wenig von der Wahrheit.
Wie immer aber haben die vielen Millionen Unschuldiger darunter zu leiden, was die sog. "Elite" an ihnen verbricht.

@ dr.bashir um 9.23 Uhr, "AZ muss in Zukunft mit Politik .."

"AZ ist darauf angewiesen, auch in Zukunft mit der Politik zusammenzuarbeiten. Der Markt mit verschreibungspflichtigen Medikamenten unterliegt in allen Ländern staatlichen Regulierungen und da ist es unklug, sich Regierungen zum Feind zu machen."
Ich fürchte, das ist nicht so. AstraZeneca kann seine Produktion jederzeit auslagern.
Dass ein Unternehmen auf das Wohlwollen der Politik angewiesen ist, das mag für viele Bereiche stimmen: Das fängt beim Straßenbau und der Energiepolitik ( muss von Politik angeschoben werden) an und hört beim Genehmigen und Finanzieren von bestimmten Schulbüchern auf.
Aber in diesem Falle muss man doch sagen: AZ kann sein Produkt verkaufen, ohne die Politiker / EU-Beauftragten zu pampern. Wer nicht will, der hat schon.

Welcher Impfstoff @09:19 von Chekow

Ich halte mich da eher an die Empfehlungen der STIKO!
Und falls später (nächstes Jahr (lach) Impfwillige einen bestimmten Impfstoff X wünschen (sofern in der EU zugelassen!) Kein Thema, die müssen ihre Impfe dann halt selbst bezahlen!
Somit, kann dann "gewählt" werden. Aber nur, wenn die Impfung eben vom Impfwilligen privat getragen wird!

um 09:09 von draufguckerin

merkwürdiges Ansinnen der Öffentlichkeit
Dass ein Unternehmen seine Verträge und Geschäftsinterna veröffentlicht, das ist für mich undenkbar. Wer lässt schon die konkurrierenden Bewerber und Kunden in die Papiere schauen? Vielleicht auch noch die Bezugsquellen und Produktionsvorgänge? Kaum vorstellbar.
--------------
Der Vertragspartner EU repräsentiert die Menschen in Europa, von daher finde ich es merkwürdig, das der Bevölkerung Europas diese wichtigen Informationen vorenthalten werden.
Über Bezugsquellen und Produktionsabläufe will doch niemand informiert werden.

08:44 von IBELIN

>>Wo nichts ist, gibts nichts zu holen.(jenseits der Moeglichkeiten kann keiner zur Verantwortung gezogen werden).
Es gibt zu wenig Impfstoff und damit Lieferengpaesse. Da hilft vermutlich kein Vertrag und keine Diskussion. War auch vorab absehbar.
<<

Dann müsste aber noch geklärt werden, warum es nur für die EU Lieferengpässe zu geben scheint... Das ist ja vermutlich der große Stein des Anstoßes...

Karl Marx - Das Kapital

Kann man solchen Ländern wie Israel und GB einen Vorwurf machen, daß sie Verträge aushebeln und Kraft ihres Geldes bevorzugt beliefert werden?
Auch wenn das Profitstreben dieser Pharmafirmen Menschenleben kostet, die Aktionäre werden begeistert sein.
"Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn.
...für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß;
300 Prozent und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.“

@ nikioko um 9.34 Uhr Liefervertrag

"Es gibt doch sicher einen schriftlichen Liefervertrag. Und wenn eine Seite ihren Vertrag nicht erfüllt, wird eine Vertragstrafe fällig."
Ich fürchte, so einfach ist das nicht. Als die Verträge abgeschlossen wurden, war das Medikament noch nicht zugelassen. Insofern wird AstraZeneca keinen Liefervertrag abgeschlossen haben, konnten sie auch nicht. Im Höchstfall gibt es einen "Letter of Intent", eine Absichtserklärung.
Ob diese Absichtserklärung bindend ist, das können Gerichte gerne klären. Dann haben wir vielleicht in 10 Jahren eine Entscheidung.
In der Zwischenzeit verdient AZ soviel Geld, da lässt sich eine Vertragsstrafe locker wegstecken.

8:48 von Heiko.H

>>Gelder zurück fordern 2
Ich hoffe nur, dass dadurch die die Corona überlebt haben nicht später daran zerbrechen, da irgend jemand die Zeche bezahlen muss.
<<

Früher oder später wird die Zeche zurückgezahlt werden müssen. Das vermuten auch Wirtschaftsexperten (welt.de). Heute noch gelesen.

Krieg dem Virus

Wir befinden uns nach meiner Einschätzung im Krieg. Im Krieg gegen ein erbarmungsloses und tückisches Virus, das jede Lücke findet und nutzt, sich auf Kosten der Menschen zu vermehren.

Deshalb muss m.E. eine kriegsentscheidende Abwehr aktiviert werden:

alle Betriebe, die das irgendwie können, müssen Imfstoffe produzieren bzw. zu deren Produktion beizutragen.

Notfalls auch durch die Vergabe von Zwangslizenzen und unter weitestmöglicher Ausschöpfung des Patentrechtes.

Bis das Virus besiegt ist.

@09:40 von Carina F

Ich halte mich da eher an die Empfehlungen der STIKO!

*
Auch die STIKO hat keine anderen Zahlen als die, die in der Studie (die Rede ist vom Biontech-Impfstoff, der gemäß eines Kommentares hier ein Impfstoff erster Klasse sein soll) mit 40.000 Probanden, davon die Hälfte geimpft) erhoben wurden.

Tatsache ist, dass die Fallzahlen sowohl der PCR-Positiven als auch die der schwer Erkranten in beidne Gruppen derart niedrig sind, dass eine statistische Aussage nur mit ganz großen Fehlerbändern gemacht werden kann.

Da man ja mittlerweile schon ziemlich viele Leute geimpft hat, klönnte man daraus etwas mehr Informationen bekommen, nur werden diese wohl nicht erhoben. Wieviele Geimpfte starben im Vergleich zu den nicht Geimpften gleichen Alters?
Das weiß man eben nicht. Ob man es je erfahren wird, ist fraglich.

Warum ?

Also ich glaube das des an den Personen und Forderungen seitens der EU liegt.

Erst wird lange gewartet, wo ander Länder zügig und selbstbestimmt schnelle gute und notwendige Entscheidungen für Ihre kranken Bürger getroffen haben.

Ist das nicht der Impfstoff

Ist das nicht der Impfstoff, der noch keine EU Zulassung hat ?
Wenn ja, wer kommt dann für etwaige Schadenersatzforderungen auf ?

...und lt. Deutschlands populärster Tageszeitung ...

.. steht Frau v. d. Leyen für ein Interview zu Corona nicht zur Verfügung ... man (oder Frau) ist da wohl eher der Industrie als dem Bürger und Wähler verpflichtet.
Für mich hat es den Anschein, ich kann mich natürlich Täuschen, als wenn sich jetzt verstärkt das Phänomen "Trumpeln" auch bei uns etabliert: "Nebelkerzen zünden und Fake News" fürs Volk.
"Schaut in die, sicherlich, tolle Zukunft, nicht auf Fehler, die wir 'eh nie zugeben werden." Und Tote reden ja auch nicht schlecht...
Dieses kollektive Versagen der Gesammteuropäischen Politik spiegelt die derzeitige Unfähigkeit deutlich wieder. Nur kostet das diesmal tausende Menschenleben.
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, dass in ihren Herkunftsländern gescheiterte Politiker die EU regieren können?
Wer wundert sich noch über Politikverdrossenheit oder EU- Müdigkeit?
Die nächsten Wahlen lassen nichts gutes erahnen ...

Ein wenig Gier? @ 09:41 von Jacko08

>>>Dann müsste aber noch geklärt werden, warum es nur für die EU Lieferengpässe zu geben scheint... Das ist ja vermutlich der große Stein des Anstoßes...>>>

Weil beim Hersteller die Gier nach Einnahmen größer war, als die produzier u lieferbare Menge? Und der Hersteller das auch wusste, aber trotzdem das Geld einstreichen wollte?
Kann man nur als Frage formulieren, aber eine die ja passiert sein kann....(erfahren werden Wir das eh nicht!)

sicher einen schriftlichen Liefervertrag?

nikioko @

Leider sind Verträge die von Politiker abgeschlossen oft nicht sehr gut.
Maut, S21, BER, A1 Lebverkusen usw sind dan nur die schlechtesten Beispiele. Immer wenn Politiker sehr sorglos mit stuergelder der Bürger umgehen muss nachher hoch, lange und teuer nachgearbeitet werden.

@09:37 von draufguckerin

So paradiesisch, wie Sie es schildern, ist die Welt für die Pharmaindustrie auch wieder nicht.

AstraZeneca kann seine Produktion jederzeit auslagern

Klar könnten sie das. Aber erstens tun alle Industrien das sowieso. Es wird in der globalisierten Wirtschaft dort produziert, wo es die meisten Vorteile bringt. Viele unsere Medikamente kommen auch heute schon sonst wo her. Aber AZ will seine Produkte ja auch hier verkaufen, nicht nur den Impfstoff.

AZ kann sein Produkt verkaufen, ohne die Politiker / EU-Beauftragten zu pampern

Wenn das so wäre, bräuchten große Pharmakonzerne nicht viel Geld für teure Lobbybüros in allen Hauptstädten ausgeben (was sie tun). Der Pharmamarkt ist in jedem Land stark reguliert (in jedem anders). Medikamente brauchen Zulassungen, Preise werden ausgehandelt und genehmigt. Man nennt das "Market Access" und der kann schwieriger werden.

Die Frage ist nur, ob "die Politik" willens wäre, diese Daumenschrauben zumindest mal auf den Tisch zu legen.

09:03 von vriegel

Wieder Frau Merkel diesbezüglich die Schuld zuzusprechen, obwohl diese mit der Bestellung von AstraZeneca genau soviel zu tun hatte, wie Sie selbst oder ich, macht vermutlich Spaß, oder? Der Boxsack ist vollkommen deplatziert. Es geht um die Bestellung, die von der EU aus gemanagt wurde.

Na so was

"Auszüge aus dem Vertrag zwischen der EU und Astra-Zeneca scheinen das zu bestätigen. Darin ist nach Angaben des Deutschlandfunks vereinbart, „dass anders als vom Unternehmen behauptet, auch zwei Werke in Großbritannien für die Produktion von Impfstoffen für die EU eingeplant sind“.

Astra-Zeneca versichert nach Angaben des Senders in dem Vertrag sogar, „dass der Konzern keine Abmachungen mit Dritten geschlossen“ habe, die der Auslieferung der ersten Impfstofftranchen an die EU entgegenstehen. Damit widerspreche der Vertrag den Aussagen des Astra-Zeneca-Chefs Pascal Soriot, der gesagt habe, dass die britischen Werke exklusiv für die Versorgung Großbritanniens mit Impfstoffen reserviert seien."
Quelle FAZ

Wenn das stimmt kann man der EU keinen Vorwurf machen.

Vertrag und Liefermengen hin oder her ...

Entscheidend ist - derzeit - dass der Impfstoff besser nur für Menschen bis - 64 J. - verabreicht werden sollte. Eine bedingte Zulassung darf doch hier das Hindernis nicht sein.

Zudem sollte dann mal in D. und in der EU überlegt werden, ob die Prioritätenliste hier zu ändern ist.
Der Impfstoff von AstraZeneca wird dann eben für jüngere Menschen verwendet. Auch hier gibt es Risiko-Gruppen, die genauso gut auch in der 1.Gruppe sein könnten, die aber nur deswegen nicht in der 1.Gruppe sind weil sie nicht zu den Betagten und sehr Betagten gehören.

Das kann ja Alles nicht so schwer sein ...

Also wieso wird seitens der EU hier so happig auf die Einhaltung des Vertrages gepocht, wenn die Impfstoffe ohnehin allen Orts Mangelware sind.

ShowDown wäre hier besser als dauerhaft LockDown ... Schließlich ist die gesamte EU in der Pandemie, und EU-Show ist in der Pandemie keine Strategie im Kampf gg. Corona.

@IBELIN Falsch. Es gibt nicht

@IBELIN

Falsch.

Es gibt nicht zu wenig Impfstoff, siehe Israel, dort sind die Lager mit Deutschem Impfstoff angeblich voll.

@draufguckerin 09:29

"Kann aber auch sein, dass GB schneller war. Die EU hat viel Zeit verloren, weil alle mit ins Boot geholt werden sollten. Es musste verhandelt werden, wer was und wieviel bezahlt ... das hat gedauert.Erinnert sich noch jemand an das Hin und Her?
In diesem Fall gab es für GB weniger bürokratische Hürden, sofort Entscheidungen treffen zu können."

Das mag sein, ist aber irrelevant.

Gucken Sie mal, was (zugegebenermaßen ziemlich weit hinten) im Artikel steht:

"Nach Informationen des ARD-Studios Brüssel sind auch die Mengen des zu liefernden Impfstoffes von der EU genau festgelegt und mit AstraZeneca fest vereinbart worden."

AstraZeneca hat also etwas fest zugesagt, will sich aber jetzt nicht mehr dran halten - hat also etwas falsch gemacht.

Die EU mag langsamer gewesen sein, hat aber, so, wie es momentan aussieht, nichts falsch gemacht.

@ nikioko (09:34)

Zitat: "Es gibt doch ganz sicher einen schriftlichen Liefervertrag. Und wenn eine Seite ihren Teil des Vertrags nicht erfüllt, wird eine Vertragsstrafe fällig."

Wer wird die denn als Abhängiger einfordern geschweige denn einklagen? Die EU mit Sicherheit nicht. Und wenn? Wann können wir durch die Instanzen mit einem (windelweichen) Ergebnis rechnen? In das vorhergehende Schiedsverfahren erhält 'eh niemand Einsicht ... ist ja vertraglich so vereinbart.
Der Donner den wir hier hören, stammt mal wieder von Platzpatronen ...

@draufguckerin - Wer zahlt, bestimmt auch die Regeln.

09:09 von draufguckerin:
"Dass ein Unternehmen seine Verträge und Geschäftsinterna veröffentlicht, das ist für mich undenkbar."

Das Unternehmen hat öffentliche Gelder erhalten, um eine Dienstleistung zu erbringen. Es ist nicht nur denkbar, sondern dringend geboten, dass der Geldgeber über die Abläufe und Fortschritte informiert wird.

um 09:41 von Jacko08

08:44 von IBELIN
>>Wo nichts ist, gibts nichts zu holen.(jenseits der Moeglichkeiten kann keiner zur Verantwortung gezogen werden).
Es gibt zu wenig Impfstoff und damit Lieferengpaesse. Da hilft vermutlich kein Vertrag und keine Diskussion. War auch vorab absehbar.
<<

Dann müsste aber noch geklärt werden, warum es nur für die EU Lieferengpässe zu geben scheint... Das ist ja vermutlich der große Stein des Anstoßes...
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Die amerikanischen Aufkäufer schlagen am 21. Mai zum ersten Mal zu: Auf Verdacht und zunächst ohne Zulassung wird über die nächsten Monate bei fünf potenziellen Corona-Impfstoffherstellern, bei Moderna, AstraZeneca, Pfizer (samt dem Partner BioNTech), Johnson & Johnson sowie Merck, eingekauft.

Europa schläft derweil den Schlaf der Gerechten. Erst am 17. Juni stellt die EU-Kommission eine europäische Impfstoffstrategie zur raschen Entwicklung, Herstellung und Verbreitung eines Corona-Impfstoffs vor.

@ vriegel um 9.46 Uhr "keine öffentlichen Gelder geflossen"

Ich stimme Ihnen zu. Wer Genaueres wissen will, sollte "Sahin EU Impfstoff" googlen und lesen, was Herr Sahin dazu sagt.
Herr Sahin hat sein Leben lang zusammen mit seiner Frau in Eigenregie und mit eingeworbenen Geldern aus der Privatwirtschaft geforscht. Ihr Gebiet ist die Immuntherapie, u.a. auch gegen Krebs. Seit 2008 gibt es die Firma Biontech.

Wenn Herr und Frau Sahin mit Biontech so erfolgreich arbeiten, wie es ihnen mit der Impfstoffentwicklung gelungen ist, dann sollten wir Ihnen sehr dankbar sein.

"Erst als man dann schon relativ weit war, kam der Staat mit einem Vorschuss und einem Zuschuss (!) zur Beschleunigung der klinischen Studien und zum schnelleren Errichten einer weiteren Produktionsstätte.

In diesem Licht betrachtet sieht das schon ganz anders aus, oder..?"
So ist es.

@werner1955 09:54

"Leider sind Verträge die von Politiker abgeschlossen oft nicht sehr gut.
Maut, S21, BER, A1 Lebverkusen usw sind dan nur die schlechtesten Beispiele. Immer wenn Politiker sehr sorglos mit stuergelder der Bürger umgehen muss nachher hoch, lange und teuer nachgearbeitet werden."

Scheint in diesem Fall aber besser gelaufen zu sein. Im Artikel steht:
"Nach Informationen des ARD-Studios Brüssel sind auch die Mengen des zu liefernden Impfstoffes von der EU genau festgelegt und mit AstraZeneca fest vereinbart worden."

Und wenn der Vertrag irgendwelche Schlupflöcher bieten würde, hätte Herr Soriot diese bestimmt längst ausgenutzt.

Ja, wa soll ...

... die Ablenkung mit:
"AstraZeneca will Impfstoff-Vertrag mit EU veröffentlichen"
Denn, die heiklen Textstellen des Vertrages werden sowieso geschwärzt der Öffentlichkeit angeboten.
Analog wie bei BioNTech.
Viel entscheidender ist, dass die EU Impf-Schrott eingekauft hat, bevor es überhaupt die Daten aus Phase 3 der notwendigen Tests gab.
Nicht über 65-Jährige geeignet und vielleicht 64 % Wirksamkeit ist im Vergleich zu den weltweit angewendeten
Impfstoffen (u.a. Sputnik V) Schrott.
Ja, in Argentinien ist bereits die 2. Impfung mit Sputnik V im vollen Gange und nach aktuellen Berichten argentinischer Gesundheitsbehörden bisher nicht ein Toter nach oder infolge der Impfung.

@vriegel - Die Sichtweise entscheidet.

09:16 von vriegel:
"Und fällt das nur mit auf? Überall wo Kanzlerin Merkel zumindest mit entscheidet, läuft was schief..."

Aus Sicht des Steuerzahlers mag das stimmen. Aus Sicht der Konzerne läuft es ausgezeichnet.

@09:55 von Charlys Vater

Es gibt nicht zu wenig Impfstoff, siehe Israel, dort sind die Lager mit Deutschem Impfstoff angeblich voll

Das Eine ist ja kein Widerspruch zum Anderen. Selbst wenn in Israel 2 Impfdosen für jeden Einwohner im Kühlschrank liegen, dann sind das 18 Mio. Dosen. Wir jammern hier, dass 31 Mio. Dosen zu wenig sind. Wir hätten gerne 80 Mio. bis März und danach noch mehr.

Erkennen Sie das kleine Mengenproblem?

Also selbst wenn man, sagen wir, die Hälfte der für Israel bestimmten Dosen nach Europa umleiten würde, würde das das Problem nicht lösen.

Es kann also durchaus für Israel genug, aber insgesamt zu wenig da sein. Von Bestellbedingungen und Preis mal abgesehen.

Tunnelblick

Führen wir hier eine sichtverengte, egoistische Diskussion über einen im Grunde erfolgreichen Vorgang?

Es wurde rasend schnell durch Anstrengungen und Investitionen Vieler Impfstoffe entwickelt. Es werden große Mengen der Vakzine hergestellt und es werden energisch die Kapazitäten erweitert.

In dieser eigentlich hoffnungsfrohen Situation ist jetzt ein Verteilungskampf ausgebrochen und man fühlt sich übervorteilt. Dabei sollte uns klar sein, dass sämtlicher Impfstoff verabreicht wird und der, den wir uns eigentlich mehr für uns erhoffen, keineswegs ins Klo geschüttet wir. Wir werden trotz Verzögerungen vielleicht nicht die Ersten sein aber weltweit zu den Bevorzugten gehören.

Vielleicht sollte man sich diese Umstände vor Augen halten und etwas gelassener die notwendige Aufklärung angehen, Fehler einsehen und korrigieren und sich mit einem Hauch von Großherzigkeit darum bemühen, dass man auch tatsächlich zum Kreis der Bevorzugten gehört.

@09:19 von Chekow

"... Auch bei dem Impfstoff von Biontech ... in der Altersgruppe infizert wurden, derart gering ist (null bei den geimpften ca. 800 Personen Ü75 und 5 in der etwa gleich starken placebo-Gruppe) ..."

Offensichtlich haben die Impfstoffhersteller schon im Vorfeld erkannt, dass Corona-Impfen für Betagte und sehr Betagte (so will es die Bundesregierung) nicht so sonderlich zu empfehlen ist.

Da darf es nicht verwundern, wenn Impfstoffhersteller Lieferschwierigkeiten bekommen, mit dem Wissen, dass vorrangig Betagte und sehr Betagte z.B. in D. geimpft werden sollen ...

Der Impfstoff ist knapp, und da macht es mehr Sinn den Impfstoff dahin zu liefern, wo er den Altersgruppen verabreicht wird, welche die Studien vor der Zulassung schon ausgewiesen haben.

@ Charlys Vater um 9.55 Uhr Wer zuerst kommt ...

"@ IBELIN Es gibt nicht zu wenig Impfstoff, siehe Israel, dort sind die Lager mit deutschem Impfstoff angeblich voll."

Ja, als die EU sich noch um die Beiträge der einzelnen EU-Mitglieder stritt, als in Deutschland über Priorisierungen, Lieferbedingungen und Kosten diskutiert wurde, da hatte Israel schon bestellt und bezahlt und Netanjahu die erste Impfung erhalten.

Fairerweise muss man aber sagen, dass in der EU der Zulassungsprozess des Medikamentes zu dem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen war. Israel ist ein hohes Risiko eingegangen.

Nachdem ein Kommentator ...

... hier im Blog meinte, der Impfstoff von BioNTech/Pfizer sei einer der "ersten Klasse", kann man nur den Kopf schütteln über die Uninformiertheit mancher, die meinen, hier etwas sagen zu müssen.
Zur Klarstellung:
Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer hat von der europäischen Zulassungskommission eine "Notfallzulassung mit Befristung für ein Jahr" erhalten.
"Wegen fehlender Daten" wie es in der Zulassung heißt.
Das ist das Gegenteil von erster Klasse !

Vieles weiß man nicht @09:49 von Chekow

>>>Das weiß man eben nicht. Ob man es je erfahren wird, ist fraglich>>>

Nichts genaues weiß man nicht, u wird es auch nicht erfahren! Jedenfalls fände ich es mehr als falsch, beim Impfen Astra ü 65jährigen zu verabreichen! Ich würde weder Astra noch Sputnik als Impfstoff haben wollen.
Da ich allerdings überhaupt gar nicht (mehr) die Aussicht habe, dieses Jahr geimpft zu werden, habe ich vllt 2022 die Möglichkeit mich auf eigene Kosten mit einem bevorzugten Stoff impfen zu lassen. Für die vunerablen Senioren, hoffe ich sie erhalten Moderna oder Biontech.

Problem mit den Jahreszahlen

Genau wie bei der 80 gibt es auch hier wieder Probleme bei der Nennung der korrekten Jahreszahl.

Ab oder über 65, das ist hier die Frage.

Richtig ist, dass der Wirkstoff bis 64 gestestet wurde, folglich also für Leute AB 65 nicht freigegeben wurde.

Sätze wie
"Zweifel an der Wirksamkeit des AstraZeneca-Vakzins bei den über 65-Jährigen"
sind zwar richtig, aber ungenau und falsch zitiert. Es müsste "ab 65" heißen.
Das kann ja nicht so schwer sein!

Am 29. Januar 2021 um 08:44

Am 29. Januar 2021 um 08:44 von IBELIN
Ultra posse Nemo tenetur

Wo nichts ist, gibts nichts zu holen.(jenseits der Moeglichkeiten kann keiner zur Verantwortung gezogen werden).
Wussten schon die Roemer.

Es gibt zu wenig Impfstoff und damit Lieferengpaesse. Da hilft vermutlich kein Vertrag und keine Diskussion. War auch vorab absehbar.

//////////

Ach ja. Und wieso hat dann Großbritanien alles bekommen was sie bestellt haben? Mir kommt es so vor, dass das englische Pharma Unternehmen AstraZaneca einfach der EU über die Hälfte gestrichen hat um es den Briten zu geben. Ich verstehe ja, das die Engländer gerade viele Corona Tote haben und auf dem Zahnfleisch gehen. Aber sollte sich herausstellen, dass es so war wie ich beschrieben habe, dann muss die EU in der Sache tätig werden. Verträge müssen eingehalten werden. Schließlich hat die EU mit ca.330 Mio. Euro AstraZaneca unterstützt und da kann man schon erwarten, dass sie dann ihre Pflichten nachkommen!

@ 09:51 von H. Hummel

Man mag zur Kommissionspräsidentin von der Leyen unterschiedlich stehen: Das Sie der "B..D" für ein Interview nicht zur Verfügung stand und wichtigeres zu tun hatte, ist für mich kein Beispiel von Versagen oder Unfähigkeit, sondern eher das Gegenteil.

Am 29. Januar 2021 um 09:09 von draufguckerin

Dass ein Unternehmen seine Verträge und Geschäftsinterna veröffentlicht, das ist für mich undenkbar. Wer lässt schon die konkurrierenden Bewerber und Kunden in die Papiere schauen?

Natürlich nicht !
Aber hinsichtlich Liefermengen und Lieferdaten muss das möglich sein. Da handelt es sich doch nicht über Interna, sondern um Modalitäten, über die man ohnehin öffentlich diskuttiert. Strittig ist die genaue Formulierung, also der genaue Wortlaut.
Vielleicht ist uns Uschi sein Englisch nur nicht gut genug ;))))

@ 09:40 von Carina F

"... Und falls später (nächstes Jahr (lach) Impfwillige einen bestimmten Impfstoff X wünschen (sofern in der EU zugelassen!) ..."

Und angesichts der totalen Pandemie-Panikmache, welche immer wieder dadurch zum Ausdruck kam, dass die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen die ganze Zeit nicht müde wurden in den Medien zu proklamieren, dass wir in einer Pandemie leben, hier ein solches öffentliches Theater um einen Impfstoff-Vertrag zu betreiben, ist nicht mehr nach zu vollziehen.

Wo bleibt denn da der Schutz des Lebens und der Gesundheit - in der Pandemie - im Jahr_ZWO ?

@ dr. bashir um 9.54 UHr, Re

Ich schrieb: "AZ kann sein Produkt verkaufen, ohne die Politiker / EU-Beauftragten zu pampern"

Dazu Ihr Kommentar:"Wenn das so wäre, bräuchten große Pharmakonzerne nicht viel Geld für teure Lobbybüros in allen Hauptstädten ausgeben (was sie tun). Der Pharmamarkt ist in jedem Land stark reguliert (in jedem anders). Medikamente brauchen Zulassungen, Preise werden ausgehandelt und genehmigt. Man nennt das "Market Access" und der kann schwieriger werden."

Sie haben Recht, wenn es um Medikamente geht, die seit langem produziert und weitgehend verfügbar sind. Schmerztabletten, Lifestyleprodukte, Psychopharmaka ... diese Medikamente gibt es seit Jahrzehnten, sie sind billig zu produzieren, zum Teil sind die Patente abgelaufen. In verschiedenen Zusammensetzungen und unter verschiedenen Namen werden sie immer wieder in den Markt gedrückt. Dafür muss man werben und die Kunden (Ärzte, Politiker) bearbeiten.
Bei Produkten/Medikamenten mit Alleinstellungsmerkmal ist das nicht notwendig.

09:16, vriegel

>>Kein Vernünftiges Unternehmen wird Kapazitäten schaffen, wenn keine Nachfrage besteht.

Wird anfangs zu wenig bestellt, dann entstehen weniger Kapazitäten.

Hätte man also frühzeitig mehr bestellt, dann gäbe es jetzt schon mehr Kapazitäten.<<

Für einen wirksamen Impfstoff gegen den Covid19-Virus gibt es natürlich eine große Nachfrage. Das weiß das eine Firma, die mit staatlichem Geld bei der Entwicklung desselben unterstützt wurde, auch wenn nicht frühzeitig festgelegte Mengen bestellt wurden. Offiziell bestellt werden kann sowieso erst, wenn der Impfstoff zugelassen ist.

>>Und fällt das nur mit auf? Überall wo Kanzlerin Merkel zumindest mit entscheidet, läuft was schief...<<

Nein, das fällt ungefähr zehn bis fünfzehn Prozent der Bevölkerung auf.

Am 29. Januar 2021 um 09:16 von vriegel

Und fällt das nur mit auf? Überall wo Kanzlerin Merkel zumindest mit entscheidet, läuft was schief...

Das kann man so nun wirklich nicht behaupten. Im Gegenteil, hier wurde an die EU delegiert. DAS kann man natürlich kritisch sehen, war aber vom Grundgedanken her nicht unbedingt verkehrt. Ich finde, Merkel hat während der gesamten Pandemie, dafür dass diese FÜR ALLE absolutes Neuland war, sehr besonnen und vernünftig reagiert.
Dass es Ihnen nicht passt, dass die Schulen noch geschlossen sind und einiges andere auch, ist zwar nach zu vollziehen aber m.M. z.Zt. unerlässlich.

09:23 von dr.bashir

>>Dass man einen Streit dermaßen in die Öffentlichkeit zerrt ist schon ungewöhnlich. Dass man die Genervtheit mit der anderen Seite über die Medien so deutlich zu erkennen gibt, ist sicherlich unüblich und zeigt mir das Ausmaß des Zerwürfnisses.
<<

Dass der Streit in die Öffentlichkeit gerät, wenn 26 Staaten auf ihre (versprochenen) Impfdosen warten, ist abzusehen. Und wenn auf all die Fragen an den Hersteller nur ein "rumdrucksen und wegducken" erfolgt, kommt aufgrund der vielen nervenaufreibenden Anfragen der Öffentlichkeit so etwas zustande. Skandale werden auch immer breit in die Öffentlichkeit getragen.

Standard in pharmazeutischen Lieferverträgen

Ich habe 30 Jahre in führender Position in der pharmazeutischen Industrie gearbeitet. In dieser Zeit haben ich zahlreiche Verträge mit Lizenzgebern, Lieferanten, Zulieferern und wissenschaftlichen Dienstleistern ausgehandelt. Es ist üblich, dass ein Liefervertrag eine genaue Auflistung der geplanten Liefermengen und Liefertermine enthält, meist als detaillierten Anhang. Im Vertragstext wird jedoch nahezu immer geregelt, dass der Lieferant „(reasonable) best effort“ aufwenden muss, um die aufgelisteten Mengen zu den genannten Terminen zu liefern. Ich erinnere mich an keinen Vertrag, in dem garantiert wurde, dass bestimmte Mengen an einem bestimmten Termin geliefert werden. Grund ist, dass es bei der Herstellung von Arzneimitteln als solchen und den komplexen Zuliefer-Ketten immer wieder zu Schwierigkeiten und Verzögerungen kommen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Profis von AstraZeneca, den "Fehler" gemacht haben und feste Mengen und Termine garantiert haben.

@10:02 von wolf 666

"... Ja, in Argentinien ist bereits die 2. Impfung mit Sputnik V im vollen Gange und nach aktuellen Berichten argentinischer Gesundheitsbehörden bisher nicht ein Toter nach oder infolge der Impfung ..."

Wer hat denn Interesse beim Impfen gg. Corona ausgerechnet Werbung damit zu machen, dass Betagte und sehr Betagte nach dem Corona-Impfen versterben ?

Da ist es wohl besser den Ball mal ganz flach zu halten.

09:25 von Dr.Bahnfahrer

Das englische Pharmaunternehmen beliefert halt seine eigene Nation zuerst.
.
das würden die tun ??
erstaunlicher Gedanke für Menschen in unserem Land
dass man die eigene Nation / Menschen bevorzugen tut
:-)

Zitat : "EU ein träger und langsamer Verwaltungskoloss"
der Eindruck drängt sich einem auf
kaum ist der Brexit vollzogen schon klappt es (zumindest) beim Impfen

Warum nur ?

Wird immer und immer wieder auf unsere Kanzlerin Merkel verbal eingedroschen, obwohl sie nichts damit zu tun hat? Es läuft doch alles gut, die fallinzidenzen sinken, die impfungen laufen an. Und wegen die vielen pessimisten, die eh nichts für die EU übrig haben wird nun wegen 30 statt 80 mio ein riesen Fass aufgemacht. Der Rest wird sicher nachgeliefert werden. Und selbst wenn nicht, gibt es noch genug andere Impfstoffhersteller

Einen guten start in den Tag wünscht PM

m 29. Januar 2021 um 09:20

m 29. Januar 2021 um 09:20 von draufguckerin
Gut gemeint

Frau Merkel und auch die EU-Kommission hatten guten Willen, sie wollte keinen EU-Mitgliedstaat allein lassen. Aber wem nützt das letztlich? Glaubt jemand ernsthaft, dass der Impfstoff in korruptionsgefährdeten Staaten (die es auch in der EU gibt) zuerst an die armen Leute ausgegeben wird? Militärs, sehr reiche Menschen ... werden die ersten sein. Und die werden dafür auch zahlen, aber nicht in die Kasse der EU.

////////

Ja vielleicht waren die Deutschen und die EU einfach zu "leichtgläubig" und haben AstraZaneca vertraut. So sind die Deutschen halt. Viel zu ehrlich, ja man könnte auch sagen: "zu selbstlos" Andere würden jetzt sagen: Ja die Deutschen oder die EU hat sich über den Tisch ziehen lassen. Und das finden Viele auch noch toll. Soll heissen: Regierungen die skrupellos sind und sich daran ergötzen Andere "über den Tisch zu ziehen" als eine gute Tugend an und finden es toll. In was für eine Welt leben wir eigentlich?

09:44, diewahrheit2020

>>Kann man solchen Ländern wie Israel und GB einen Vorwurf machen, daß sie Verträge aushebeln und Kraft ihres Geldes bevorzugt beliefert werden?<<

Israel und GB sind zwei grundlegend verschiedene Fälle.

In Großbritannien gab es eine Notfallzulassung, weswegen dorthin schon länger geliefert wird. Von der Menge und auch vom Preis her unterscheiden sich die Impfstofflieferungen eher unwesentlich von denen in die EU. Mit Israel kein Vergleich.

Fall aber besser gelaufen zu sein?

von DrBeyer @
Sie sehen ja das es nicht besser ist. Gute verträge sind die die auch geprüft und realistische sind.

Leider bekommen ja ander Länder die früher oder bessere Verträge haben Ihren Impfstoff.
Und gerade Politiker sind ja dafür bekannt maßnahmen die Sie versprochen haben wegen neuer "alternativloser" fakten um 180 Grad zu ändern.

Gerade Corona hat das ja gezeigt wie Spahns "Hände waschen" reicht.

@10:23 von draufguckerin

Ich hoffe, dass mir erlaubt wird, Ihnen hier noch mal zu widersprechen.

Sie haben Recht, wenn es um Medikamente geht, die seit langem produziert und weitgehend verfügbar sind. Schmerztabletten...., zum Teil sind die Patente abgelaufen

Diese Medikamente sind ein ganz anderer Markt. Die interessieren Firmen wie AZ, Pfizer, Novartis u.a. nur am Rande. Für die hatten sie ja die Patente und das Geld damit machen jetzt Ratiopharm, Hexal u.a.

Bei Produkten/Medikamenten mit Alleinstellungsmerkmal ist das nicht notwendig

Doch. Die Firmen wollen natürlich für ein neues Produkt eine Zulassung und einen möglichst hohen Preis. Und den legt die Firma selten unabhängig fest. Die USA sind in dieser Beziehung relativ großzügig und solche Medikamente i.d.R. teurer als bei uns.

Viele andere Länder schreiben Preise mehr oder weniger streng vor. Auch bei uns werden Preise für neue Medikamente 1 Jahr nach Zulassung verhandelt.

10:23 von fathaland slim

Offiziell bestellt werden kann sowieso erst, wenn der Impfstoff zugelassen ist.
.
wie meinen sie das ?
offiziell .
Bestellen kann ich was ich will - vielleicht nicht spritzen
aber das ist eine ganz andere Frage
produzieren hätte man es können
wegen mir dann eben entsorgen
damit hatte die EWG in früheren Jahren viel Erfahrung, wenn es um vernichten von Tomaten ging
sie erinnern sich auch !

AstraZeneca und die EU: Machtprobe beim Impfstoff

Alles sieht zur Zeit nach einem gnadenlosen Machtkampf der Konzerne um die Vormacht bei der Verbreitung des Impfstoffs in Deutschland und der EU aus.
Ist ja nichts ungewöhnliches in der Wirtschaft.

08:49 von Carina F

>Ok dann heißt es doch eigentlich "Geld zurück"? Mal abgesehen von den Zweifeln am Produkt an sich, ist es doch besser gleich auf die Lieferung zu "verzichten" und das Geld zurück zu verlangen.<
Ich denke, Brüssel hätte das Geld schon zurück verlangt, wenn der Impfstoff nicht so dringend notwendig wäre.
Und hätte man tatsächliche Zweifel am Produkt, dann hätte man diesen Impfstoff erst gar nicht bestellt.

inakzeptables Geschäftsgebaren

"Warum behandelt der Pharma-Riese die EU wie einen lästigen Geschäftspartner?"

Was hier AstraZeneca abzieht ist völlig inakzeptabel. Gut so, dass hier VdL den Vertrag veröffentlichen will.
Bei Nichteinhaltung würde ich den Vertrag aufkündigen, zumal der Impfstoff nur für bis 65 jährige sinnvoll ist und die Wirksamkeit geringer als bei anderen ist.

Sobald ich an der Reihe mit Impfen bin, dann werde ich diesen Impfstoff gewiss nicht akzeptieren.

10:11, wolf 666

>>Nachdem ein Kommentator ...
... hier im Blog meinte, der Impfstoff von BioNTech/Pfizer sei einer der "ersten Klasse", kann man nur den Kopf schütteln über die Uninformiertheit mancher, die meinen, hier etwas sagen zu müssen.
Zur Klarstellung:
Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer hat von der europäischen Zulassungskommission eine "Notfallzulassung mit Befristung für ein Jahr" erhalten.
"Wegen fehlender Daten" wie es in der Zulassung heißt.
Das ist das Gegenteil von erster Klasse !<<

Es handelt sich um eine so genannte bedingte Zulassung. Das ist etwas anderes als eine Notfallzulassung. Bei einer Notfallzulassung, wie etwa in Israel und GB, übernimmt der Staat sämtliche Haftung, bei einer bedingten Zulassung ist das nicht so. Da wird die Firma verpflichtet, die für die reguläre Zulassung eigentlich notwendigen Daten nachzuliefern.

Näheres hier:

https://ec.europa.eu/germany/news/20201222-impfstoff-zulassung_de

09:18 von draufguckerin

sie haben es doch auf den Punkt gebracht
warum hat man es hierzulande nicht so gehandhabt

@ 10:26 von Simplicius Simp...

von der Leyen sagt, dass der Vertrag glasklar sei und das Liefermengen angegeben seien.
Sie mögen das anders kennen, sorry, darum geht es hier nicht. Einer der Vertragspartner sagt nicht die Wahrheit. Ich bin einfach neugierig. Mir ist auch bewusst, ändern können wir nichts mehr.

10:07, proehi, Tunnelblick

>>Führen wir hier eine sichtverengte, egoistische Diskussion über einen im Grunde erfolgreichen Vorgang?

Es wurde rasend schnell durch Anstrengungen und Investitionen Vieler Impfstoffe entwickelt. Es werden große Mengen der Vakzine hergestellt und es werden energisch die Kapazitäten erweitert.

In dieser eigentlich hoffnungsfrohen Situation ist jetzt ein Verteilungskampf ausgebrochen und man fühlt sich übervorteilt. Dabei sollte uns klar sein, dass sämtlicher Impfstoff verabreicht wird und der, den wir uns eigentlich mehr für uns erhoffen, keineswegs ins Klo geschüttet wir. Wir werden trotz Verzögerungen vielleicht nicht die Ersten sein aber weltweit zu den Bevorzugten gehören.

Vielleicht sollte man sich diese Umstände vor Augen halten und etwas gelassener die notwendige Aufklärung angehen, Fehler einsehen und korrigieren und sich mit einem Hauch von Großherzigkeit darum bemühen, dass man auch tatsächlich zum Kreis der Bevorzugten gehört.<<

Danke. Dem ist nichts hinzuzufügen.

@10:25 von weingasi1

"... Merkel hat während der gesamten Pandemie, dafür dass diese FÜR ALLE absolutes Neuland war, sehr besonnen und vernünftig reagiert ..."

Nee. Unrichtig.

Das Problem der Pandemie ist schon länger bekannt. Da gibt es im Internet genügend Infos zu, was gemacht werden kann.
Das Thema Quarantäne gehört dazu und ist genauso alt, wie die Pandemien selbst.

Dazu gehört auch ein PlanB wenn PlanA (wie hier Corona-Impfen) nicht wirklich läuft. PlanB kommt erst jetzt - im Jahr_ZWO von Corona - so langsam in die Gänge.

Wie bekannt, haben wir in D. die ganze Zeit die Verpflichtung zur Quarantäne, die aber nicht wirklich zwingend überwacht wird. Da fehlt der Einsatz der Quarantäne-Hotels.

Und Massentests werden jetzt mal so langsam in Gang gebracht ...

09:49 von werner1955

>>Also ich glaube das des an den Personen und Forderungen seitens der EU liegt.

Erst wird lange gewartet, wo ander Länder zügig und selbstbestimmt schnelle gute und notwendige Entscheidungen für Ihre kranken Bürger getroffen haben.
<<

Andere Länder können ohne erst gegenseitiges Verhandeln schnell und unbürokratisch (siehe Israel, gibt Einsicht über die Daten heraus) einen Vertrag festzurren. Die EU muss erst mit 26 Ländern Absprache halten, um dann Verträge abschließen zu können. Das ist wohl der feine, allerdings nicht kleine Unterschied. Das erfordert Zeit, weil jeder sein eigenes Süppchen kochen will (ähnlich wie bei den MP-Konferenzen in DE).

10:26 von Jacko08

wenn 26 Staaten auf ihre (versprochenen) Impfdosen warten,
.
ach ja ?
bei uns sind 2 % geimpft
in Malta EU Spitze bei Korruption etc, bei über 4 %
selbst Rumänien liegt bei 3 %

09:55, Charlys Vater

>>@IBELIN

Falsch.

Es gibt nicht zu wenig Impfstoff, siehe Israel, dort sind die Lager mit Deutschem Impfstoff angeblich voll.<<

Israel hat sich genügend Impfstoff, um neun Millionen Menschen zu impfen, gesichert.

So viele Einwohner hat das Land.

Das ist kein Hinweis darauf, daß große Mengen Impfstoff auf dem Markt vorhanden wären, sondern lediglich darauf, daß sich Israel von einem knappen Gut eine überproportional große Menge gesichert hat.

10:26 von Simplicius Simp...

Grund ist, dass es bei der Herstellung von Arzneimitteln als solchen und den komplexen Zuliefer-Ketten immer wieder zu Schwierigkeiten und Verzögerungen kommen kann.
.
.
bei Medizin kenne ich mich nicht aus
Aber wenn der Bosch Einspritzpumpen zusammenbastelt,
da kommen Unter Komponenten aus Polen, und von denen noch Teile aus Belarus
Erstaunlicherweise hat jedes Auto so ne Einspritzpumpe
wie machen die das nur ?

@10:26 von Simplicius Simp...

"... Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Profis von AstraZeneca, den "Fehler" gemacht haben und feste Mengen und Termine garantiert haben ... Grund ist, dass es bei der Herstellung von Arzneimitteln als solchen und den komplexen Zuliefer-Ketten immer wieder zu Schwierigkeiten und Verzögerungen kommen kann ..."

Jep. Völlig richtig.

Und ca. März2020 ist in der EU sowie in D. sowie auch Welt weit erst mal die Logistik wg. Corona völlig zusammen gebrochen.
Mit dem Wissen schließt wohl - niemand - eine feste Liefermenge zu einem bestimmten Termin ab, und riskiert dazu horrende Konventionalstrafen.

Das geht auch einfacher.
Mit dem Vertragsbegriff: „(reasonable) best effort“
Total normal.

Und wie sich hier die EU gegenüber AZ aufspielt, muss die EU noch aufpassen, dass bei AZ nicht der Kragen platzt, und die EU nichts mehr geliefert bekommt.

@10:10 von 0_Panik

Offensichtlich haben die Impfstoffhersteller schon im Vorfeld erkannt, dass Corona-Impfen für Betagte und sehr Betagte....nicht so sonderlich zu empfehlen ist

Das glaube ich nicht. Es ist so, dass diese Gruppe in den Studien unterrepräsentiert ist und deswegen nur wenige Daten vorliegen. Es heißt nicht, dass ein Impfstoff bei z.B. über 70-jährigen schlecht wirkt. Kann sein, kann nicht sein.

Stellen Sie sich vor, wie so eine Studie sich abläuft. Gesunde Menschen müssen sich freiwillig melden, impfen lassen und dann regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen gehen. Schon allein aus logistischen Gründen sind dann Bevölkerungsgruppen mit eingeschränkter Mobilität unterrepräsentiert.

Ebenso gibt es aus juristischen Gründen i.d.R. immer wenige Daten zu Kindern und Schwangeren. Auch da weiß man dann wenig bis nichts, aber nicht weil man glaubt, der Impfstoff wäre dort nicht wirksam oder gar gefährlich

10:02 von wolf 666 // Nicht

10:02 von wolf 666

// Nicht über 65-Jährige geeignet und vielleicht 64 % Wirksamkeit ist im Vergleich zu den weltweit angewendeten
Impfstoffen (u.a. Sputnik V) Schrott. //

Zu der Annahme der Impfstoff hätte bei über 65 Jährigen keine Wirksamkeit mehr : bei " Markus Lanz " ( ich glaube gestern oder vorgestern ) war eine Ärztin und STIKO Mitglied , die das wunderbar ausgedrückt hat . Sie sagte sinngemäß * ob der Impfstoff bei 64 Jahren 364 Tagen weiß, das er ab morgen nicht mehr wirken darf *?

Der Astra Zeneka Impfstoff soll heute zugelassen werden, und Ihr heißgeliebter " Sputnik " ?? Hat meines Wissens noch keine Zulassung in der Eu.

10:03 von Nachfragerin

«Aus Sicht der Konzerne läuft es ausgezeichnet.»

Ganz wenig läuft "ausgezeichnet" aus Sicht von AstraZeneca, wenn das Unternehmen ständig in der Diskussion steht, zu viel versprochen zu haben, und zu wenig liefern zu können. Den einen Kunden zu bevorzugen, den anderen zu benachteiligen.

Nicht nachvollziehbar mit der Preisgestaltung umzugehen würde, und der Impfstoff sei eh der Looser, der mit angeblich nur 60% Wirksamkeit gar nix kann.

Es war sowieso klar, dass ein Corona-Impfstoff für jedes Unternehmen, das sowas machen kann, sehr viel Geld verdienen lassen kann. Weltweit alle Staaten wollten den Impfstoff … und erstaunlich schnell war dann welcher da. Von AstraZeneca und anderen.

Gar nichts läuft "ausgezeichnet" aus Sicht von AstraZeneca, wenn mögliche Vertragsdetails ständig öffentlich angezweifelt werden, und die Firmenleitung andauernd was erklären, oder dementieren muss.

"Ausgezeichnet" läuft es, wenn Unternehmen in Ruhe im Einvernehmen mit Kunden sind, und produzieren.

09:55 von 0_Panik

Hier könnte und müsste umdisponiert werden. Zuerst in die systemrelevanten Gruppen: Krankenschwestern, PflergerInnn, ÄrztInnen, Feuerwehr, LehrerInnen... sollten mMn Vorrang haben. Das wird in einigen deutschen Städten bereits so gehandhabt, wo Impfstoff vor Ort, da nicht lange haltbar, verbraucht werden muss und übrig war (Remscheid z.B.).

Vorstellen durchaus! @10:26 von Simplicius Simp

>>>Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Profis von AstraZeneca, den "Fehler" gemacht haben und feste Mengen und Termine garantiert haben.>>>

Doch vorstellen kann ich mir das ganz gut! Man wird es ja sehen, sofern der Vertrag einsehbar wird. Dennoch was bringt es der EU noch Wochen mit dem Hersteller "herumzuzanken" u trotzdem keinen Impfstoff zu erhalten?
So rein gar nix, dann lieber gleich auf Astra verzichten. Es wird in den Bundesländern mit lahmen Impffortgang ohnehin nichts ändern, schneller läuft es mit Astra dann nämlich auch nicht.

AstraZeneca und die EU: Machtprobe beim Impfstoff....

Gegenseitige Vorwürfe zwischen dem Pharmaunternehmen und der EU. Vielleicht wird die Offenlegung der Verträge Licht in die Sache bringen.

Aber wenn es hier schon hakt, wie ist daß dann wohl im Bezug auf andere Regionen der Welt (dritte Welt) ? Die drohen doch, was die Impfmöglichkeiten an geht abgehangen zu werden.

Oder, in der Konsequenz, sich abzuwenden und von anders wo Impfstoff zu beziehen(Mexiko, Argentinien, Serbien, Kuba). Ob Sputnik, Sinovac oder Soberana.

EU: alles falsch gelaufen

Die vormals hochgelobte und machtbesessene Ursula v.d.L. - von Merkel in dieses Amt gehieft - sollte sich zunächst mal um ihre eigenen Versäumnisse kümmern.

Nichts in der politischen Vergangenheit dieser Frau hat jemals geklappt (s. Bw. und andere).

Die EU-Kommissionspräsidentin hatte es in der Hand, rechtzeitig passende Verträge mit allen potentiellen Herstellern zu schließen.
Sie hat es schlicht und einfach nicht geschafft!

Warum gibt v.d.L. ihre Fehler nicht zu?

Und die Bundesregierung hätte halt im Sinne und in Verantwortung für Gesundheit ihrer deutschen Staatsbürger die Kompetenz nicht an Brüssel abgeben dürfen.

Was gibt der Mart bisher her? @10:41 von Werneranerin

>>>Und hätte man tatsächliche Zweifel am Produkt, dann hätte man diesen Impfstoff erst gar nicht bestellt.>>>

Besser den als Nix, war vielleicht die Ansicht. Auch wenn das Zeug jetzt eh für unter 65J empfohlen wird.
Vielleicht bekommt die EU ja doch noch eine gewisse Menge Astra.....oder auch nicht. Wem es egal ist womit er/sie geimpft wird, auch gut.....dann rein damit, sofern es denn überhaupt noch geliefert wird.

10:32 von Der_Europäer Volle

10:32 von Der_Europäer

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

Seit einem gewissen Amerikaner scheint das generell angesehen zu sein. Mir ist aber das " zu selbstlos " eindeutig lieber.

AZ mit EU-Exportverbot belegen

Es ist wie bei der Automobilindustrie
es wird kassiert für was in aussicht gestelltes. Mein Auto hält Abgasnorm ein :-)

Ein EU-Exportverbot würde erst den Herrn BONI- Managern
& Rechtsverdrehern die Augen öffnen.

Am 29. Januar 2021 um 08:45 von Nachfragerin

den Vergleich Pharma- und Rüstungskonzerne finde ich etwas schräg.
Aber sie haben in ihrer Antwort nicht weit genug gedacht.
Der Schaden für AstraZeneca entsteht in erster Linie nicht an der Börse, sondern durch das Verhalten von Ärzten in der Zukunft was Therapien anbelangt, das Verhalten von Verwaltungen in Bezug auf Fördermittel oder Flächen für Produktionsanlagen..etc. Im Nachgang kommt die Börse.

10:56, Sisyphos3

>>10:26 von Simplicius Simp...
Grund ist, dass es bei der Herstellung von Arzneimitteln als solchen und den komplexen Zuliefer-Ketten immer wieder zu Schwierigkeiten und Verzögerungen kommen kann.
.
.
bei Medizin kenne ich mich nicht aus
Aber wenn der Bosch Einspritzpumpen zusammenbastelt,
da kommen Unter Komponenten aus Polen, und von denen noch Teile aus Belarus
Erstaunlicherweise hat jedes Auto so ne Einspritzpumpe
wie machen die das nur ?<<

Es gibt keine Notlage, die bewirken würde, daß sämtliche KFZ plötzlich innerhalb kürzester Zeit mit neuen Einspritzpumpen versorgt werden müssten.

09:59 von hesta15

>>Europa schläft derweil den Schlaf der Gerechten. Erst am 17. Juni stellt die EU-Kommission eine europäische Impfstoffstrategie zur raschen Entwicklung, Herstellung und Verbreitung eines Corona-Impfstoffs vor.
<<

Mir ist durchaus bewusst, dass die EU schneller hätte handeln können und müssen. Da gibt's nichts schönzureden. Wenn aber in einem Vertrag die Menge der Impfdosen inkl. Liefertermine vereinbart wurden, wovon man eigentlich ausgehen müsste, dann braucht sich der Hersteller und Lieferant plötzlich nicht mit irgendwelchen "Engpässen" herauszureden, während es woanders vorschriftsmäßig brav weiter läuft. Das ist eine "billige" Ausrede.

astrazeneca-und-die-eu-machtprobe-beim-impfstoff

Gerangel um die Lieferverträge ist nicht der Kern des Problems. Wer einen Impfstoff zu einer aktuell grassierenden gefährlichen Pandemie ergattern will, muss bereit sein, viel Geld in die Hand zu nehmen, um der erste im Wettlauf um Impfstoffe zu sein. Oder muss sich andere Anbieter suchen, sparen und kleine Brötchen backen. Es war absehbar und logisch, dass Ethik und Moral keine Bedeutung haben, wenn eine Regierung was für ihre Leute tun will. Wenn nun schon Lieferverträge offengelegt werden sollen, um den eigenen Standpunkt zu belegen, dann macht mich das eher skeptisch. Soll unabhängige Jurisprudenz das durchleuchten und ihr Urteil abgeben. Und dann fallen die Puzzelsteine wieder zusammen und man kann sich als Laie ein Bild machen, wer hier wen über den Tisch ziehen will. Den Menschen, die auf die Impfung warten, hilft ein verbaler Streit der Vertragspartner nichts in der Sache.

@10:58 von dr.bashir

10:10 von 0_Panik schrieb:
"... Offensichtlich haben die Impfstoffhersteller schon im Vorfeld erkannt, dass Corona-Impfen für Betagte und sehr Betagte....nicht so sonderlich zu empfehlen ist ..."

10:58 von dr.bashir antwortete u.a.:
"... Das glaube ich nicht ..."

Glauben ist nicht Wissen.

Als Vertragspartner zum Corona-Impfen hat u.a. AZ eine hohe Verantwortung.

Die EU nimmt diese Verantwortung nicht auf sich, - da kann so viel zugelassen werden wie will - .

Und unter diesen Umständen in Corona-Zeiten, wie u.a. der Vertrag mit AZ zustande kam, darf es nicht verwundern, wenn AZ hier an dieser Stelle (für sich selbst) ein "NoGo" reserviert ... (anderswo heißt das Garantieübernahme).

11:10, Hansi2012

>>EU: alles falsch gelaufen
Die vormals hochgelobte und machtbesessene Ursula v.d.L. - von Merkel in dieses Amt gehieft - sollte sich zunächst mal um ihre eigenen Versäumnisse kümmern.

Nichts in der politischen Vergangenheit dieser Frau hat jemals geklappt (s. Bw. und andere).

Die EU-Kommissionspräsidentin hatte es in der Hand, rechtzeitig passende Verträge mit allen potentiellen Herstellern zu schließen.
Sie hat es schlicht und einfach nicht geschafft!

Warum gibt v.d.L. ihre Fehler nicht zu?

Und die Bundesregierung hätte halt im Sinne und in Verantwortung für Gesundheit ihrer deutschen Staatsbürger die Kompetenz nicht an Brüssel abgeben dürfen.<<

Die Impfungen liegen gut im Plan. Trotz der Verzögerungen.

Und niemand hätte vor einem Jahr gedacht, daß es innerhalb weniger als eines Jahres Impfstoffe geben würde.

11:09, Bernd Kevesligeti

>>Aber wenn es hier schon hakt, wie ist daß dann wohl im Bezug auf andere Regionen der Welt (dritte Welt) ? Die drohen doch, was die Impfmöglichkeiten an geht abgehangen zu werden.<<

Die drohen nicht, abgehängt zu werden, sie sind es. In vielen Ländern läuft es wohl auf eine "natürliche Immunisierung" hinaus, mit allen damit verbundenen Opfern.

Das Gejammere auf höchstem Niveau bei uns hier nervt mich ungemein.

>>Oder, in der Konsequenz, sich abzuwenden und von anders wo Impfstoff zu beziehen(Mexiko, Argentinien, Serbien, Kuba). Ob Sputnik, Sinovac oder Soberana.<<

Sie meinen, die von Ihnen erwähnten Impfstoffe wären a) eindeutig wirksam und b) reichlich vorhanden, so daß man sie lediglich zu bestellen bräuchte?

Da hilft vermutlich kein Vertrag und keine Diskussion.

Über diesen Punkt sind wir lange hinaus, seit es mehrere Firmen mit Impfstoffen gibt. Ob die teurer oder billiger sind, wird man im Einzelfall prüfen können, wenn man die Entwicklungs-, Forschungs- und Herstellungskosten auf den Tisch legt. Dass die Firmen als Kaufmann agieren und Rückfluss an Geld in ihre Vorleistungen für künftige Projekte benötigen, ist dabei eine Binsenweisheit. Was aber nun entscheidend ist, ist die Frage von Angebot und Nachfrage. Nimm viel Geld in die Hand und manche Medizinforschung wird ins Laufen kommen, weil man nicht jedes Jahr neue Fördergelder beantragen und sich mit kleinem Budget weiterhangeln muss. Das hat sicherlich auch zum Erfolg der Impfstoffe beigetragen. Gegenleistung heißt nun, liefern, was bestellt und zugesagt wurde. Und erklären, warum man nicht kann. Ist das plausibel, klappt´s auch mit dem künftigen Verhandeln als Geschäftspartner. Bleibt es bei einem Geschmäckle, ist die Firma raus.

Wieder mal

gilt anscheinend das Motto „wer zuerst kommt malt zuerst“ in Kombination mit dem größten Geldsäckchen. Eine Frage am Rande, die ich mir seit Wochen stelle. Am Anfang war es ein absolutes No Go, dass man die Bezeichnung „chinesisches Virus“ in den Mund nahm. Wieso macht es jetzt nichts, die Mutationen Britisch, brasilianisch und südafrikanisch zu nennen? Auch hier ist ja nicht genau bekannt, wo diese Mutationen ihren Ursprung hatten. Nur, wo sie zuerst entdeckt wurden.

AstraZeneca und die EU: Machtprobe beim Impfstoff

Spielen eigentlich hier noch die zu heilenden Menschen überhaupt noch eine Rolle, wenn hier nach den gnadenlosen Regeln der Wirtschaft des "Fressen und Gefressen werden" um das absolute Monopol auf dem Impfstoffmarkt gekämpft wird. Da sind sogar innerhalb der Familien aus Freunden Feinde geworden.

11:09 von Bernd Kevesligeti

«Aber wenn es hier schon hakt, wie ist daß dann wohl im Bezug auf andere Regionen der Welt (dritte Welt) ? Die drohen doch, was die Impfmöglichkeiten an geht abgehangen zu werden.

Oder, in der Konsequenz, sich abzuwenden und von anders wo Impfstoff zu beziehen(Mexiko, Argentinien, Serbien, Kuba). Ob Sputnik, Sinovac oder Soberana.»

Auch andere Impfstoffe von wo anders her sprudeln nicht wie Erdöl aus dem Boden, das nur wenige Meter unter der Erdoberfläche in Lagerstätten liegt, und nur darauf wartet, gefördert zu werden.

Bisher ist wohl noch niemandem der Sputnik V Impfstoff dadurch auffällig geworden, dass er in quasi unbegrenzter Menge zur Verfügung steht. Ob er überhaupt schon nach irgendwo außerhalb von Russland geliefert wird = ?. Wenn ja + wenn Sputnik V wirksam + verträglich ist. Warum denn nicht.

Gilt auch für pot. Impfstoffe aus anderen Ländern.
Hersteller werden sowieso lange herstellen müssen.
Um ± 2 x 6 Mrd. Impfdosen zu produzieren.
Lässt man Kinder ungeimpft.

@11:25 von fathaland slim

"... Die Impfungen liegen gut im Plan. Trotz der Verzögerungen ..."

Ja ... wann geht es richtig los ?

Die Betagten und sehr Betagten in D. sind z.T. schon ganz nervös und wollen zum Corona-Impfen.

Wann wird wo wie viel von was angeliefert ?

@draufguckerin Re: merkwürdiges Ansinnen der Öffentlichkeit

Schon einmal daran gedacht, dass WIR (die Steuerzahler) die Auftraggeber sind? Damit habe ich ein RECHT auf Einsicht solcher Verträge die "Angestellte" in meinem Auftrag abschließen.

11:25 von fathaland slim //

11:25 von fathaland slim

// Die Impfungen liegen gut im Plan. Trotz der Verzögerungen.

Und niemand hätte vor einem Jahr gedacht, daß es innerhalb weniger als eines Jahres Impfstoffe geben würde. //

Das müssten tatsächlich mal mehr Mitbürger akzeptieren. Genau so wie die Entscheidung europaweit zu koordinieren.
Ich empfinde das immer noch als richtig.

Es schein Ihnen besser zu gehen, das freut mich. Weiter gute Besserung.

Die EU hat 3 Monate nach GB bestellt, daraus folgt...

dass sie nicht gleichzeitig wie GB beliefert werden kann.
Die EU versucht nun ihren gemachten Fehler zu kaschieren und sucht die Schuld an anderen.

Wenn wir in Deutschland doch alles, was sonst die Pandemie angeht, selbst im Lande regeln, wieso nur haben wir dann nicht auch den Impfstoff selbst bestellt?
Die EU kümmert sich doch sonst nicht um Gesundheitsbelange der Mitgliedstaaten - siehe auch gestern in Hr. Cohn-Bendit bei Maybrit Illner.
Nein, hier wurden unverzeihliche Fehler gemacht, die zum Tod von vielen Menschen führen.

Die eigentliche Ursache für die zu späte Bestellung war die, dass man im Sommer glaubte, dass die Pandemie so gut wie voruber ist. Viele damaligen Aussagen von Politikern lassen den Schluss zu.
Z. B. hatte Spahn es damals ausgeschlossen, dass wir keine Läden mehr schließen werden etc. etc.

Nur mal so zur Info, ac

Nur mal so zur Info, ac schließt einen Vertrag. Als Vertragspartner werde ich, und ihr anderen auch, diesen Vertrag sehen dürfen.
Den Vertrag schließt ac nicht mit einer Regierung. Sondern mit uns, dem Volk, für das stellvertretend die Regierung verhandelt. Und wir beauftragen die Regierung. So gesehen darf sogar biontec alle Details erfahren.

10:58, 0_Panik

>>Und wie sich hier die EU gegenüber AZ aufspielt, muss die EU noch aufpassen, dass bei AZ nicht der Kragen platzt, und die EU nichts mehr geliefert bekommt.<<

Sie sollten nicht von Ihrem Kindergarten auf das Verhalten erwachsener Menschen schließen.

Verschieben der Liefertermine

Am 29. Januar 2021 um 09:52 von Carina F
Ein wenig Gier? @ 09:41 von Jacko08
>>>Dann müsste aber noch geklärt werden, warum es nur für die EU Lieferengpässe zu geben scheint... Das ist ja vermutlich der große Stein des Anstoßes...>>>

Weil beim Hersteller die Gier nach Einnahmen größer war, als die produzier u lieferbare Menge? Und der Hersteller das auch wusste, aber trotzdem das Geld einstreichen wollte?
Kann man nur als Frage formulieren, aber eine die ja passiert sein kann....(erfahren werden Wir das eh nicht!)
________
Nein, es betrifft nicht nur die EU. Gleiches Problem hat z.B. auch Taiwan. In gestrigen Tageszeitungen von dort vollumfängliche Informationen, dass AZ vertraglich vereinbarte Liefermenge von 10 Mio. Dosen nicht einhalten wird.
Warum? Siehe oben?

Gruß, Wolfgang

Obskures

Dass der Biontech Impfstoff wirkt, scheint durch Israel momentan belegt. Aber eben nur momentan. Ich möchte mal sehen, ob die Antikörper noch nach Monaten zureichend sind. Und bei Moderna wird in Bezug zu der südafrik. Mutation eine dritte Impfung ins Spiel gebracht, die nötig sein könnte. Also wenn das auch überhaupt so läuft (ink. Biontech). Ist für mich dieser ganze Impf-Hype ein Debakel. Und Astrazeneca scheint mir für Politiker wie eine Ablenkung von dem eigenen Versagen genügend zu bestellen. Wie im Kindergarten.

Über die Wirksamkeit: Wir werden ja sehen, die ganze Welt impft, und es ist nicht zu verschweigen , was die Realität sein wird.

von fathaland slim 11:31

Na ja, die Bevölkerungszahlen Mexikos und Argentiniens ?
In Argentinien soll schon der zweite Durchgang begonnen haben.
Aber sehen können Sie, daß die Corona-Krise weitere Spaltungstendenzen in der Welt bringt.

11:33, Werneranerin

>>10:35 von Lampenladen
> Sputnik V?
Wenn uns ein Impfstoff so lieb und teuer ist, warum reden wir dann nicht mit den Russen über Sputnik V?
Scheint ja ganz offensichtlich zu funktionieren das Mittelchen. <
- Erst wenn uns die Gesundheit und das Leben der Bürger wichtiger ist, als geopolitische Interessen der grossen Allianz, deren Mitglied man ist. Aber vielleicht werden gerade hier ein Durchbruch und eine Veränderung stattfinden.
Wäre aus zahlreichen Gründen zu wünschen.<<

Wenn der Sputnik-Impfstoff den eindeutig festgelegten Zulassungskriterien der EU genügt, dann wird er zugelassen.

Was für einen Grund sollte es für Deutschland geben, zwar mehr als ein Drittel seines Erdöls und Erdgases aus Russland zu beziehen, aber keinen Impfstoff, wenn er die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt?

Die EU Kommission

zeigt hektischen Aktionismus. Dabei ist anzumerken, dass die Ankündigung den Vertrag offen zu legen, nicht von der EU-Kommission kommt, sondern vom Lieferanten Astra Zeneca, da er sich zu Unrecht beschuldigt fühlt.
Es ist eine Nebelkerze, jetzt so zu tun, als ob man für Aufklärung sorgen wollte-das wollte die EU-Kommission bisher nämlich gar nicht, denn die Verträge sind geheim und auch jetzt will man Astra Zeneca zwingen viele Textpassagen zu schwärzen-warum wohl?
Wie sagte Frau Merkel "Das Ding ist uns entglitten"-passt auch für die EU-Kommission.

@ Klabautermann 08 um 11.40 Uhr "Recht auf Einsicht"

"Schon einmal daran gedacht, dass WIR (die Steuerzahler) die Auftraggeber sind? Damit habe ich ein RECHT auf Einsicht solcher Verträge die "Angestellte" in meinem Auftrag abschließen." Theoretisch vielleicht. Aber Sie werden doch zugeben, dass Ihre Aussichten auf Durchsetzung dieses Rechts gleich null wären, oder?

Übrigens: Schließlich haben wir alle diesen Staat gewählt, es ist unsere Gesetzgebung. Sie und ich und alle anderen sind der Staat. Und was sie hier als "Angestellte" bezeichnen, sind die von uns gewählten PolitikerInnen.

Machtkampf?

es bleibt dabei, die EU hat zu spät bestellt und wird natürlicher weise auch später beliefert.
Astra Z wird die verabredeten Mengen liefern, die Frage wann?
Hier geht es um Wochen, Monaten die das falsche Handel der Bürokraten, Politiker schuldet, für uns länger Lockdown, mehr Krankheit und Tod, größere finanzielle Verluste.
Das ganze Gestreite ist ein Spiel für die Kulissen.

Aussicht auf Einsicht in Verträge ?

Nein , warum auch , ..selbst wenn unsere Steurgelder beteiligt sind .
Bestellung zu spät ?
Hängt von den Vertragsverhandlungen ab , ..können wir nicht beurteilen .
War der Gesundheitsfaktor eigentlich der bestimmende Faktor bei den Verhandlungen ?
Also ....
Hätte , hätte , Fahrradkette .....

Am 29. Januar 2021 um 08:49 von Carina F

Nach Angaben von Astra Zeneca wird geliefert, wie vertraglich vereinbart.
Im Vertrag soll zwar die Menge an sich fixiert sein, allerdings unter dem Vorbehalt, dass der Hersteller nur das liefern muss, was technisch möglich ist.
Ich denke es werden genau die Textpassagen sein, die die EU-Kommission so gerne schwärzen möchte.

@ Bernd Kevesligeti um 11.09 Uhr "andere Regionen der Welt"

"Aber wenn es hier schon hakt, wie ist daß dann wohl im Bezug auf andere Regionen der Welt (dritte Welt) ? Die drohen doch, was die Impfmöglichkeiten an geht abgehangen zu werden.
Oder, in der Konsequenz, sich abzuwenden und von anders wo Impfstoff zu beziehen(Mexiko, Argentinien, Serbien, Kuba). Ob Sputnik, Sinovac oder Soberana."

Meinen Sie, ich möchte mich mit Sputnik o.ä. impfen lassen, weil korrupte Politiker in armen Ländern sich nicht um die Versorgung ihrer Bevölkerung kümmern?

Letztlich lasse ich mich doch lieber mit einem Impfstoff impfen, der eine europäische Zulassung hat.
Ihre Fragen nach "den anderen Regionen der Welt. Die drohen doch, was die Impfmöglichkeiten an geht, abgehangen zu werden." Ja, das ist leider zu befürchten. Zumindest gilt das für die arme Bevölkerung.

Die Herrschenden dort werden für sich selbst sorgen, wie sie das immer tun. Militärs, Politiker, Oligarchen und ihre Familien ...

um 11:42 von Margitt.

"Nein, hier wurden unverzeihliche Fehler gemacht, die zum Tod von vielen Menschen führen."

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, ALLE brauchen den Impfstoff. Wenn Land A ihn bekommt, dann fehlt er in Land B, und wenn Land B ihn bekommt, fehlt er in Land A.

Die Zahl der Toten bleibt immer dieselbe.
_

um 10:11 von wolf 666 Nachdem

um 10:11 von wolf 666
Nachdem ein Kommentator ...
... hier im Blog meinte, der Impfstoff von BioNTech/Pfizer sei einer der "ersten Klasse", kann man nur den Kopf schütteln über die Uninformiertheit mancher, die meinen, hier etwas sagen zu müssen.
Zur Klarstellung:
Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer hat von der europäischen Zulassungskommission eine "Notfallzulassung mit Befristung für ein Jahr" erhalten.
"Wegen fehlender Daten" wie es in der Zulassung heißt.
Das ist das Gegenteil von erster Klasse !
__________
Leider haben Sie Recht. Die Lücken in den Daten für diesen Impfstoff waren schon in der Empfehlung der US-Behörden (FDA) nachzulesen.

Gruß, Wolfgang

Am 29. Januar 2021 um 09:08 von Bender Rodriguez

Solche Verträge sind super. Ich werde dann mit VW einen Kaufvertrag über 10 Autos schließen. Bezahlen werde ich nicht. Und VW darf diesen Vertrag niemandem zeigen. Also auch vor Gericht keine Chance.
Ich glaube nicht, damit durchzukommen. Warum macht die EU dann solche Amateurfehler?
--------------------------------------------------
Ja die Zeiten, als Politiker noch Fachkompetenz hatten sind wohl leider vorbei.
Wie gut Frau v.d. Leyen beim Abschließen von Verträgen ist, hat sie ja schon mehrfach unter Beweis gestellt-z.B. bei der Instandsetzung der Gorch Fock.
Damals kostete es allerdings nur unser Steuergeld-dieses mal Menschenleben.

Das braucht Top Management Attention

Wäre ja schön, wenn Frau von der Leyen Recht hat, dass feste Liefermengen und Zeitpunkte im EU-AstraZeneca Vertrag geregelt sind. Dann können wir bald auf mehr Impfstoff hoffen. Vielleicht sollte sie auch ein ernstes Wort mit BionTech/Pfizer reden, denn die Kürzung der zugesagten Liefermengen um 20%, weil ja 6 statt 5 Dosen aus einer Portion entnommen werden können (was mangels geeigneter Spritzen nicht immer klappt) mag juristisch okay sein, ethisch sicher nicht. Damit bei den nächsten Impfstoffkandidaten Novovax, Johnson&Johnson und CureVac böse Überraschungen ausbleiben, sollte die EU die Verträge mit den Herstellern im Sinne der Bürger „wasserdicht“ machen. Die frühe Entsendung von EU-Inspektoren zu den Produktionsstätten der potentiellen Lieferanten hilft Probleme vorzeitig zu erkennen und beseitigen. Die EMA kann noch mehr „Körperspannung“ aufbauen und das Zulassungsverfahren weiter beschleunigen. Dann könnten die EU-Impfwilligen doch bis 21.9.21 durchgeimpft sein...

09:37 von pemiku

ich tippe auf ersteres, falls Mir das erlaubt ist!

11:48, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 11:31
Na ja, die Bevölkerungszahlen Mexikos und Argentiniens ?
In Argentinien soll schon der zweite Durchgang begonnen haben.
Aber sehen können Sie, daß die Corona-Krise weitere Spaltungstendenzen in der Welt bringt.<<

Argentinien ist sozusagen das Sputnik-Impflabor. Die Daten, die dort gewonnen werden, werden auch in das Sputnik-Zulassungsverfahren für die EU einfließen.

So kann man mit der "dritten Welt" natürlich auch umgehen...

RE: von ich1961 um 11:40; 11:25 von fathaland slim

***// Die Impfungen liegen gut im Plan. Trotz der Verzögerungen.
Und niemand hätte vor einem Jahr gedacht, daß es innerhalb weniger als eines Jahres Impfstoffe geben würde. //

Das müssten tatsächlich mal mehr Mitbürger akzeptieren. Genau so wie die Entscheidung europaweit zu koordinieren.
Ich empfinde das immer noch als richtig.***

Da haben Sie Beide sicherlich recht.
Trotzdem ist es richtig und wichtig die Arbeit der Regierenden kritisch zu begleiten. Und falls was im Argen liegt, muss das auf den Tisch und die Verantwortlichen müssen sich wenigstens dann glaubhaft erklären.
Dieses wegducken und jemand anderem in die Schuhe schieben muss endlich mal aufhören.

Das Vorgehen der EU bzgl. einer gemeinsamen Beschaffung von Impfstoffen ist grundsätzlich zu loben. Ich habe da noch die Bilder vor Augen, als das Hauen und Stechen im Frühjahr um Schutzkleidung und Desinfektionsmittel losging. Das war absolut unwürdig !

Gruß Hador

Am 29. Januar 2021 um 10:23 von fathaland slim

09:16, vriegel>>Und fällt das nur mit auf? Überall wo Kanzlerin Merkel zumindest mit entscheidet, läuft was schief...<<

Nein, das fällt ungefähr zehn bis fünfzehn Prozent der Bevölkerung auf.
----------------------------------------------------
Ich glaube, das ist mittlerweile schon einer größeren Gruppe als nur den AFD-Wählern aufgefallen, dass das Krisenmanagement von Frau Merkel im Vergleich zu anderen Ländern schlecht ist. Natürlich gibt es auch noch schlechtere - aber das kann für Deutschland nicht der Maßstab sein.

@fatherland

Wenn es Sie nervt, das Gejammere wie Sie sagen, dann lesen Sie nicht die Kommentare.
Ihr "Gutreden", wir sollten froh sein..alles im Plan ..nervt mich.
Es ist die gleiche Argumentation wie unsere lieben Politiker, Spahn Merkel.
Es sind Fehler gemacht, wir sind spät dran, Vergleich USA, GB, Israel und da entsteht die natürlichen Frage nach dem Warum? Wer trägt die Verantwortung, welche Konsequenzen?
Sie wollen alles unter den Teppich kehren.

Lach @11:40 von 0_Panik

>>>Wann wird wo wie viel von was angeliefert ?>>>

Finden und entwirren Sie den Verteilerschlüssel nachdem Bundesländer, Städte u Kreise beliefert werden. Dieser erscheint mir auch chaotisch gehandhabt. Mal davon abgesehen, dass im größten bevölkerungsreichsten Bundesland, die Impfdosen hin u her geschoben werden. Warum, weshalb, wieso kann ich mir nicht erklären. Manche Städte u Kreise haben genug u "bunkern" für die 2te Dosis. Andere Städte u Kreise haben sehr wenig bis nichts mehr......
NRW Verteilerschlüssel......oder Gesamt deutscher Verteilerschlüssel......ich kapiere die "Schlüssel" nicht!

11:40, ich1961

>>Es scheint Ihnen besser zu gehen, das freut mich. Weiter gute Besserung.<<

Danke!

Ja, die Coronainfektion scheint einigermaßen folgenlos überstanden. Noch ist der Geruchssinn gestört und ich bin ungeheuer schlapp, aber das wird.

Nein - keine Werbung bitte!

Am 29. Januar 2021 um 10:31 von 0_Panik
@10:02 von wolf 666
"... Ja, in Argentinien ist bereits die 2. Impfung mit Sputnik V im vollen Gange und nach aktuellen Berichten argentinischer Gesundheitsbehörden bisher nicht ein Toter nach oder infolge der Impfung ..."

Wer hat denn Interesse beim Impfen gg. Corona ausgerechnet Werbung damit zu machen, dass Betagte und sehr Betagte nach dem Corona-Impfen versterben ?

Da ist es wohl besser den Ball mal ganz flach zu halten.
________
Allerdings würden wir es hier in Europa mit Sicherheit in Nachrichten erfahren, wenn es in Folge bzw. kurz nach Impfung mit dem russischen bzw. den beiden chinesischen Impfstoffen zu Todesfällen gekommen wäre.
Ich vertraue da dem Fleiß und dem Engagement unserer Journalisten in diesen Ländern.

Gruß, Wolfgang

@ Klabautermann 11:40

„ Schon einmal daran gedacht, dass WIR (die Steuerzahler) die Auftraggeber sind? Damit habe ich ein RECHT auf Einsicht solcher Verträge die "Angestellte" in meinem Auftrag abschließen.“
>
Sind Sie da sicher?
Sie haben das Recht 2 X zu bezahlen: Die Entwicklung per Steuergeld und die Impfung per Krankenkasse.
Dafür dürfen Sie aber vermuten, dass wenn beide Partner den Inhalt eines Vertrages nicht offenlegen wollen, vermutlich beide „Dreck am Stecken“ oder zumindest etwas zu verbergen haben. Oder?

Am 29. Januar 2021 um 10:33 von fathaland slim

In Großbritannien gab es eine Notfallzulassung, weswegen dorthin schon länger geliefert wird.
------------------------------------------------
Dann bitte ihre Analyse, warum es in Deutschland keine Notfallzulassung für den Impfstoff von Biontech gegeben hat.
Für welchen Fall ist denn die Notfallzulassung durch das Gesundheitsministerium vorgesehen?
Fehlen uns die Spezialisten um die Herstellerinformationen zu beurteilen?
Haben wir keinen Notfall?
Und bitte kommen sie jetzt nicht mit der Haftung-die kann man auch bei Notfallzulassungen mit dem Hersteller vereinbaren-so wie GB.

Also Gier @ 11:45 von Wolfgang GA

>>>Nein, es betrifft nicht nur die EU. Gleiches Problem hat z.B. auch Taiwan. In gestrigen Tageszeitungen von dort vollumfängliche Informationen, dass AZ vertraglich vereinbarte Liefermenge von 10 Mio. Dosen nicht einhalten wird.
Warum? Siehe oben?
Gruß, Wolfgang>>>

Ja dann, gute alte Gier, den Hals nicht voll kriegen.... Dachte ich es mir doch.
Tjoa, als EU wäre ich somit "durch" mit diesem Hersteller! Geld zurück, aber schnell.

Machtprobe beim Impfstoff...

Bei der EU liegen die Nerven blank: Weniger Impfstoff als erhofft und der Vorwurf, man habe zu wenig bestellt.

###

Schon seltsam das sich die EU-Kommisionschefin Frau von der Layen, auf die unsere Bundesregierung ja so sehr gesetzt hat, noch nicht zur Sache geäußert hat.
Diese ganze Misere muß und wird aufgearbeitet werden ! Schließlich wird und hat es Menschenleben gekostet...

11:51, Hanno Kuhrt

>> Dabei ist anzumerken, dass die Ankündigung den Vertrag offen zu legen, nicht von der EU-Kommission kommt, sondern vom Lieferanten Astra Zeneca, da er sich zu Unrecht beschuldigt fühlt.<<

Ja, natürlich.

Wenn die EU-Kommission den Vertrag ohne Einwilligung von AstraZeneca offenlegen würde, dann würde sie Vertragsbruch begehen. AstraZeneca könnte dann klagen.

Glauben Sie, die EU-Kommission würde AstraZeneca verklagen, wenn die den Vertrag einseitig offenlegen würden? Ich nicht.

von draufguckerin 11:56

Aber wenn Sie schon drauf gucken wollen, dann sehen Sie doch, daß offenbar die dritte Welt vom Norden oder den Pharmaunternehmen kaum versorgt wird oder werden kann.
Und wenn das Land Mexiko 24 Millionen Impfdosen bestellt, dann sorgt man sich da zumindest in dieser Sache um die Bevölkerung.

Im übrigen waren Oligarchen oder Militärs dort für den Norden kaum ein Problem.

10:50 von Sisyphos3

>>10:26 von Jacko08
wenn 26 Staaten auf ihre (versprochenen) Impfdosen warten,
.
ach ja ?
bei uns sind 2 % geimpft
in Malta EU Spitze bei Korruption etc, bei über 4 %
selbst Rumänien liegt bei 3 %
<<

Findet innerhalb der EU nun bereits ebenfalls ein Impfwettkampf statt, oder wie soll ich Ihre Interpretation deuten? (So weit mit bekannt ist, hat Italien z.B. schon mit Klagen gedroht). Ich dachte, es ginge hier um die Lieferengpässe nach Europa, und nicht wer der Schnellste auf dem Erdball ist?

Am 29. Januar 2021 um 11:10 von Hansi2012

>>Und die Bundesregierung hätte halt im Sinne und in Verantwortung für Gesundheit ihrer deutschen Staatsbürger die Kompetenz nicht an Brüssel abgeben dürfen<<

das Geschrei möcht ich in Deutschland hören, wenn dann pro Impfdosis z.B. 40€ statt 12€ gezahlt werden müssten. die Menge macht den Preis, insofern ist die Bestellung der Vaczine über Brüssel schon der richtige Weg.

12:06, sosprach

>>@fatherland
Wenn es Sie nervt, das Gejammere wie Sie sagen, dann lesen Sie nicht die Kommentare.
Ihr "Gutreden", wir sollten froh sein..alles im Plan ..nervt mich.
Es ist die gleiche Argumentation wie unsere lieben Politiker, Spahn Merkel.
Es sind Fehler gemacht, wir sind spät dran, Vergleich USA, GB, Israel und da entsteht die natürlichen Frage nach dem Warum? Wer trägt die Verantwortung, welche Konsequenzen?
Sie wollen alles unter den Teppich kehren.<<

Nichts möchte ich unter den Teppich kehren.

Und wenn das Spanmerkel dasselbe sagt wie ich, dann muss es ja deswegen nicht falsch sein.

Um Kommentare zu beantworten, muss ich sie lesen. Und wenn mich etwas nervt, dann sage ich das. Das wäre ja noch schöner, wenn ich das nicht dürfte.

11:48 von Bernd Kevesligeti

«Na ja, die Bevölkerungszahlen Mexikos und Argentiniens ?
In Argentinien soll schon der zweite Durchgang begonnen haben.»

Mexiko ± 130 Mio. und Argentinien ± 45 Mio.
Zusammen weniger als die Hälfte der Einwohner der EU.

"Der 2. Durchgang" beginnt nicht schlagartig an Termin (x). Sondern fließend jeweils 3 bis 4 Wochen nach der Erstimpfung eines jeden Geimpften.

Es ist doch "wunderbar", wenn in Ländern Impfungen voran kommen.
Als Impf-Wettkampf in der Beurteilung durch Zuschauer als Quasi-Ersatz für Olympia 2021 taugt das aber gar nicht.

«Aber sehen können Sie, daß die Corona-Krise weitere Spaltungstendenzen in der Welt bringt.»

Zur Beilegung, zumindest zur Minderung der Krise, müssen die div. Länder aber erst mal Zulassungen für Impfstoffe erteilen. Bzw. sie könnten bestehende Zulassungen anderer übernehmen, wenn sie keine eigenen Kapazitäten haben.

In Japan ist noch keine Zulassung für keinen der Stoffe. Frühestens Ende Februar. Ob man dort dann Bestellmengen erhält …?

Best effort

Ein Vertrag, der keine klare Größenangaben beinhaltet, sondern sich auf solche Begriffe wie "best effort" bezieht, enthält ein "einseitiges Leistungsbestimmungsrecht". Dies muss nach "billigem Ermessen" erfolgen, d.h. die Gegenpartei ist nicht nur zu Offenheit verpflichtet, nach welchen Grundsätzen sie erfüllt, sondern sie muss auch fair sein. Zuerst, ohne die EU darüber zu informieren, feste Lieferpflichten gegenüber dem UK zu übernehmen, die die Liefermöglichkeiten gegenüber der EU deutlich einschränken, und dann einen zweiten Vertrag auf "best effort"-Basis zu schließen, ist missbräuchlich. Hier zeigt sich, was wir auch zukünftig wie in der Vergangenheit bei Verhandlungen mit dem UK und britischen Unternehmen beachten müssen: Fairness gilt in England nur zwischen Gentlemen. Ausländer und das einfache Volk sind keine Gentlemen.

von fathaland slim 12:03

"So kann man mit der dritten Welt natürlich auch umgehen"

Irgend wie sind Sie verärgert, daß etliche Länder Corona-Impfstoff bei den aus Ihrer Sicht falschen bestellt haben.

12:14 von fathaland slim

Glauben Sie, die EU-Kommission würde AstraZeneca verklagen, wenn die den Vertrag einseitig offenlegen würden?
Ich nicht.
.
davon würde ich aber ausgehen
wenn in dem Vertrag stehen täte, was die Aussage der EU
Lügen strafen täte !
Wenn wie gesagt !!
von uns hier kennt keiner die Wahrheit
keine Lieferzeiten, keine Verbindlichkeiten, keine
Impfstoffmengen, keine Vorgehensweise bei Störungen jeglicher Art

Warum?

Erst am 11. November 2020 – fast vier Monate nach den USA – billigt die EU-Kommission den zwischenzeitlich ausgehandelten Liefervertrag mit BioNTech/Pfizer über bis zu 300 Millionen Impfdosen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen setzt Durchhhalteparolen ab: "Wir haben es fast geschafft. Bis dahin – lasst uns vernünftig bleiben und uns sicher verhalten."
Und jetzt will sie uns erklären, dass man bei Astra Zeneca alles besser gemacht hat?

12:11, Hanno Kuhrt

>>Am 29. Januar 2021 um 10:33 von fathaland slim
In Großbritannien gab es eine Notfallzulassung, weswegen dorthin schon länger geliefert wird.
------------------------------------------------
Dann bitte ihre Analyse, warum es in Deutschland keine Notfallzulassung für den Impfstoff von Biontech gegeben hat.
Für welchen Fall ist denn die Notfallzulassung durch das Gesundheitsministerium vorgesehen?
Fehlen uns die Spezialisten um die Herstellerinformationen zu beurteilen?
Haben wir keinen Notfall?
Und bitte kommen sie jetzt nicht mit der Haftung-die kann man auch bei Notfallzulassungen mit dem Hersteller vereinbaren-so wie GB.<<

In Großbritannien haftet die Regierung. Anders geht es gar nicht, wenn eine Notfallzulassung erteilt wird, also die aus gutem Grund vorgeschriebenen Zulassungskriterien außer Kraft gesetzt werden. In diesem Augenblick übernimmt der Staat die volle Verantwortung.

12:20, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 12:03
"So kann man mit der dritten Welt natürlich auch umgehen"

Irgend wie sind Sie verärgert, daß etliche Länder Corona-Impfstoff bei den aus Ihrer Sicht falschen bestellt haben.<<

Das schließen Sie aus meinen Worten?

Echt jetzt?

um 11:49 von fathaland

um 11:49 von fathaland slim
11:33, Werneranerin
>>10:35 von Lampenladen
> Sputnik V?
Wenn uns ein Impfstoff so lieb und teuer ist, warum reden wir dann nicht mit den Russen über Sputnik V?
Scheint ja ganz offensichtlich zu funktionieren das Mittelchen. < ....
>>Wenn der Sputnik-Impfstoff den eindeutig festgelegten Zulassungskriterien der EU genügt, dann wird er zugelassen.

Was für einen Grund sollte es für Deutschland geben, zwar mehr als ein Drittel seines Erdöls und Erdgases aus Russland zu beziehen, aber keinen Impfstoff, wenn er die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt?<<
____________

1. Wir haben eine "systemische" Auseinandersetzung mit einigen Staaten.
2. Vertrauensfrage, wenn der Impfstoffhersteller früher auch an der Entwicklung von Bio-Kampfstoffen beteiligt war?

Gruß, Wolfgang

12:16 von plueschkissen

, insofern ist die Bestellung der Vaczine über Brüssel schon der richtige Weg.
.
der "richtige Weg" wäre genügend Impfstoff zu bekommen
zu welchem Preis ... ?
interessiert sie was der Rettungsring kostet, den man ihnen zuwirft
ok wer ne Krämerseele hat gewiss

@ 12:11 von Hanno Kuhrt

"Dann bitte ihre Analyse, warum es in Deutschland keine Notfallzulassung für den Impfstoff von Biontech gegeben hat." Die Analyse ist ganz einfach: UK stand und steht bzgl. seines Gesundheitssystems vor dem Umfallen, die Anzahl der Toten ist extrem im weltweiten Vergleich. Da muss etwas geschehen, das sah jeder Bürger. Daher musste man beim Impfstoff nicht auf Nummer sicher gehen, man konnte davon ausgehen, dass auch ohne intensivste Prüfung die Bürger die Impfung weitestgehend akzeptieren werden, insbesondere wenn sie vom geliebten aber dennoch maroden NHS kommt. In Deutschland, mit unseren tausenden Bedenkenträgern und Impfmuffeln, mussten wir leider auf völlig Nummer sicher gehen und alle Prozeduren bis aufs letzte i-Tüpfelchen komplett durchziehen. Wir sind auch auch nicht im entferntesten so unter Druck, wie das UK dank schwerer Versäumnisse von Johnsons Regierung.

@12:07 von Carina F

11:40 von 0_Panik wg. Anlieferung von Impfstoff, ggf. auch in der Zukunft von AZ:
>>>Wann wird wo wie viel von was angeliefert ?>>>

12:07 von Carina F antwortete u.a mit "Lach":
">> ... Manche Städte u Kreise haben genug u "bunkern" für die 2te Dosis. Andere Städte u Kreise haben sehr wenig bis nichts mehr......
NRW Verteilerschlüssel......oder Gesamt deutscher Verteilerschlüssel......ich kapiere die "Schlüssel" nicht ... <<"

Muss wohl was mit dem Zufall zu tun haben ... so 6 aus 49 ... oder so was ...

Für Betagte und sehr Betagte muss es jetzt aber besonders schwer sein um an einen Impftermin zu gelangen ...
Corona-Impfen als Lotteriespiel, jetzt bald auch mit dem Impfstoff von AZ ... jetzt anmelden ... auf der Tel.-Warteschleife ...

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