Ihre Meinung zu: Schärfere Vorgaben für Plastikverpackungen geplant

17. Januar 2021 - 15:03 Uhr

Das SPD-geführte Umweltministerium will schärfere Vorgaben für Plastikverpackungen. Ihr Gesetzentwurf, der Mittwoch ins Kabinett soll, liegt dem ARD-Hauptstadtstudio vor. Es geht dabei auch um die Kaffee-To-Go-Becher.

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Kommentare

Erstens

kein Plastik.

Zweiten, wo Plastik unvermeidbar, dann wenigstens das Plastik einer Sorte und

Drittens, Ruecknahmepflicht, bzw 100% Wiederverwertung

warum erst ab 2023

Wer Kaffee oder Speisen zum Mitnehmen verkauft, soll ab 2023 auch eine Mehrwegvariante anbieten...........

Unsere Zukunft ist ja mittlerweile Kaffee oder Speisen zum mitnehmen, anders geht es ja gar nicht. Also wird der Müll zunehmen, nicht aber erst ab 2023, sondern jetzt schon.

Gutes Konzept

Aus dem Artikel:
"... In dem Gesetzentwurf ist zudem eine Ausweitung der Pfandpflicht auf alle Plastikflaschen vorgesehen ... "

Ja, da können die armen Menschen als Pfand-Sammler/innen etwas mehr Geld dazu verdienen.

Bald gibt es noch mehr Einweg-Verpackung mit Pfand.

Wie wäre es, die Einweg-Verpackungen ganz zu verbieten, und Restaurants, Gaststätten, Bäckereien, usw. offen halten, um so Einweg-Verpackungen gg. 0 zu reduzieren.

Und auf Dauer sind nur noch Mehrweg-Verpackungen zu zu lassen.

der Vergleich verbietet sich mit Sicherheit fuer viele...

... der "Pandemiebegeisterten": was da momentan an schwerst entsorgbarem Muell aus allen moeglichen Materialien in die Umwelt gelangt (Testmaterial, Umverpackungen, Einmalspritzen, "Schutzkleidung", Mund- Nase-Bedeckungen, ...) sollte im Geiste einmal zur Oekobilanz hinzugezaehlt werden. Einem "Verbot" von gewissen Einmal-Dingen in unserer Konsumgesellschaft moechte ich damit natuerlich nicht widersprechen, nur ob wirklich *alles* in Gesetze und Verordungen gepackt werden muss, finde ich ueberaus bedenklich... Die gepamperte Gesellschaft.

15:20, tagesholg

>>der Vergleich verbietet sich mit Sicherheit fuer viele...
... der "Pandemiebegeisterten": was da momentan an schwerst entsorgbarem Muell aus allen moeglichen Materialien in die Umwelt gelangt (Testmaterial, Umverpackungen, Einmalspritzen, "Schutzkleidung", Mund- Nase-Bedeckungen, ...) sollte im Geiste einmal zur Oekobilanz hinzugezaehlt werden.<<

Ja, ich bin sehr pandemiebegeistert. Kämpfe mich gerade wieder ins Leben zurück, nachdem ich zwei Wochen flach gelegen habe.

Sicher, eins kommt zum anderen. Aber der "Pandemie-Verpackungsbedarf" lässt mit Sicherheit die Müllflut nicht signifikant ansteigen. Auch wenn mich die weggeworfenen Masken auf Supermarktparkplätzen und Bahnhöfen nerven.

Eigene Gläser, Tassen und Geschirr mitbringen

Wenn jeder, der sich öfters Getränke oder Essen unterwegs zum Sofortverzehr kauft, sein eigenes Geschirr mitbrächte, dann könnte man viel Müll einsparen,
Es kann ja meinetwegen auch Plastikgeschirr sein, das man 200 Mal wieder verwenden kann (wegen des Gewichts).
Aber Einwegbecher, -teller, -besteck sollte verboten werden.

Kein guter Zeitpunkt Momentan

Kein guter Zeitpunkt
Momentan versuchen viele Restaurantbesitzer verzweifelt, wirtschaftlich zu überleben. "to go" ist oft die einzige verbliebene Möglichkeit. Dabei spielen Plastikverpackungen aus hygienischen Gründen eine wichtige Rolle.

Verwertung

Ich sammele wie verrückt Plastemüllim gelben Sack.
Warum....damit das dann in die Müllverbrennungsanlage bzw.Müllheizkraftwerk gebracht wird.
So sieht es mit der Wiederverwertung aus.
Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit.

omg

> In dem Gesetzentwurf ist zudem eine
> Ausweitung der Pfandpflicht auf alle
> Plastikflaschen vorgesehen

ENDLICH!

Ich habe noch nie verstanden, warum auf einige Flaschen (z.B. Valensina oder Punika) kein Pfand ist. oO

Und könnte dann auch gleich mit den Getränkedosen (z.B. Eiscaffee von Müllermilch) weitergemacht werden? -.-

Wie kamen diese Ausnahmen überhaupt zu Stande?

Ibelin

Natürlich ist das Verursacherprinzip die Beste Lösung .Nur wer ist das?
Der Hersteller der Anbieter oder der Verbraucher .
Es gibt Alternativen . Bio Verpackungsprodukte .
. Zu viel Lobbyarbeit die die Einführung verhindern .

von skydiver-sr

um 15:37 …Ich sammele wie verrückt Plastemüllim gelben Sack.
Warum....damit das dann in die Müllverbrennungsanlage bzw.Müllheizkraftwerk gebracht wird.
So sieht es mit der Wiederverwertung aus.
Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit.

Ihr Hinweis auf Rot/Grün wirft Fragen auf. Was haben diese Farben für Auswirkungen auf die Wiederverwertung?

15:15 von Schweriner1965

warum erst ab 2023
Wer Kaffee oder Speisen zum Mitnehmen verkauft, soll ab 2023 auch eine Mehrwegvariante anbieten...........
Unsere Zukunft ist ja mittlerweile Kaffee oder Speisen zum mitnehmen, anders geht es ja gar nicht. Also wird der Müll zunehmen, nicht aber erst ab 2023, sondern jetzt schon.

Es bezieht sich hoffentlich eher auf unsere Gegenwart. Wobei es bereits vorher Liefer- und Abholdienste gab. Aufgrund der Pandemie wird das Müllaufkommen vermutlich zunehmen. Vorher ging die Tendenz teilweise in die Richtung Unverpacktläden - nun stellt die Hygiene ein Problem dar. Wobei, als ich mir letztens etwas zum Mitnehmen holte, war dort auch ein Paar mit eigenem Topf für das georderte Gericht. Gut für die Umwelt - vielleicht schlecht für den Virenschutz. Ich hoffe wir finden umwelt- und hygienegerechte Löungen für unser Müllproblem in diesen und anderen Bereichen.

@15:32 von fathaland slim

"... Ja, ich bin sehr pandemiebegeistert ... Aber der "Pandemie-Verpackungsbedarf" lässt mit Sicherheit die Müllflut nicht signifikant ansteigen ..."

Doch.

Das zeigen die nunmehr immer öfter überquellenden Mülleimer in den (größeren) Innenstädten. Diese Mülleimer sind voll mit Einwegmaterial aus den umliegenden Pizzaria, Pommes-Buden, Bäckereien (insb. Kaffee-Becher), usw.

Die Müllabfuhr kommt nicht mehr hinter her.

15:37, skydiver-sr

>>Verwertung
Ich sammele wie verrückt Plastemüllim gelben Sack.
Warum....damit das dann in die Müllverbrennungsanlage bzw.Müllheizkraftwerk gebracht wird.
So sieht es mit der Wiederverwertung aus.
Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit.<<

Der gelbe Sack geht auf die Verpackungsverordnung von 1991 zurück. Da regierte nicht Rot/Grün, sondern Schwarz/Gelb.

Mal überlegen!

Alles was an Überlegungen an Plastiksparen die Vergangen Jahre gemacht und verordnet worden ist, wurde bei weitem mit Corona zunichte gemacht. Es geht los mit den Schutzanzügen, Schutzkleidung bis Einwegspritzen in Milliardenfacher Menge.

@ 15:32 fathaland slim 15:20, tagesholg

Im Freien weggeworfene Masken sind schlicht weg eine riesige, unhygienische Sauerei.

> ... Pandemiebegeistert ... <
Oh Graus,
wer solchen Schwachsinn von sich gibt, argumentiert auch mit Pandemie->Gutmenschen< , Gegenargumente müssen umweltfreundlich verpackt sein, sonst ...

Ihnen weiterhin ein gute und
vollständige Genesung!

@tagesholg
Ich möchte nicht mit verwendeten Testkits getestet,
mit benutzten Kanülen geimpft werden.

Schutzkleidung evtl. kochfestem Material oder zu 100% recycelbar.

Kaffee oder Tee kann man von zu Hause mitnehmen.
Wozu gibt es die belegen Thermobehälter?

Für Speisen sollten überall eigene Gefäße erlaubt sein, zumindest nach der Pandemie.

Für Speisenlieferungen nach Hause gibt's vermutlich ebenso Alternativen bzgl. Material.

Mrs. Dalloway

Am 17. Januar 2021 um 15:52 von Kaneel

...........Ich hoffe wir finden umwelt- und hygienegerechte Löungen für unser Müllproblem in diesen und anderen Bereichen...........

Das hoffe ich auch. Für mich persönlich hat sich das Thema Restaurant sowieso erledigt. Ich fahre nicht mit dem Essen 25 Minuten durch die Weltgeschichte, und warte noch vorher 10-20 Minuten an der Haltestelle, bis der Bus kommt. Liefern geht auch nicht, das ist den Restaurants in der Stadt zu weit (obwohl wir in Schwerin wohnen, allerdings in einem äußeren Stadtbezirk). Aber für Großstädte ist/wird das bestimmt in Zukunft ein Riesenthema.

offenbar hat der wahlkrampf schon begonnen

jetzt kommt jeder mit seinen meinungen um die ecke, weil unsere minister in coronazeiten ja eh überflüssig sind. rgeiert wird aus dem kanzleramt mit den Mp/innen

@ 0_Panik Re: Gutes Konzept

Wie wäre es, die Einweg-Verpackungen ganz zu verbieten, und Restaurants, Gaststätten, Bäckereien, usw. offen halten, um so Einweg-Verpackungen gg. 0 zu reduzieren.
WAS hat das eine mit dem anderen zu tun? NICHTS! Bzw kann nichts verkauft werden wenn nichts geöffnet ist. Und gerade der Kaffee zum Gehen wird dann konsumiert, wenn 1. die entsprechenden "Buden" offen sind und 2. die Leute unterwegs. Also vermehrter Verbrauch dieser Verpackungen vor der Conoakriese, weil die Leute nicht einmal 1/2 oder 1 Std auf ihre "Droge" (Koffein) verzichten können/wollen. Meiner Meinung nach sollte diese "Unsitte" komplett verboten werde. Mir wird immer mulmig wenn solche Leute mit ihren schlabberigen Bechern im ÖPNV entweder im Nacken oder gegenüber sitzen.

0_Panik@15:54

mein Gedanke bezog sich tatsaechlich schon eher auf Abfall aus Arztpraxen, Kliniken, Test- und Impfstationen, zusaetzliches aus Pflegeeinrichtungen und Altenheimen sowie Laboren. @fathaland slim hatte da schon richtig "hingehoert". Aber sicher: durch die vielen Ausserhaus-Angebote potenziert sich der Kunststoffabfall natuerlich ebenso. So hat eben *alles* seine Kosten...

15:37 von skydiver-sr

>>Ich sammele wie verrückt Plastemüllim gelben Sack.
Warum....damit das dann in die Müllverbrennungsanlage bzw.Müllheizkraftwerk gebracht wird.
So sieht es mit der Wiederverwertung aus.
Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit.<<

Dass beim Recycling noch Etliches zu verbessern ist, ist gewiss.
Aber was hat das Ganze mit "Rot /Grün" zu tun?
Hat Blau / Gelb / Schwarz eine andere Welt in der es keinen Müll gibt.

wird der Bürger sensibler bei der Vermeidung ?

das bezweifle ich doch sehr

also zu meiner Jugendzeit ging man mit der Milchkanne zur Molkerei
das Gemüse und Obst welches man kaufte kam in so eine Dreieckstüte aus Papier
Kaffee to go ... ? Mc Donald ... Alu Pads für den Kaffeegenuß
Sprudel / Getränke waren in Glasflaschen
... jedes Jahr kommt ne neue "Dummheit" auf den Markt
aber der Bürger ist ja immer bewußter - vielleicht mit der Klappe ....

Warum wird wieder im

Warum wird wieder im Klein-Klein gearbeitet? Wie viele Gesetze will man denn machen? Warum nicht Tabula rasa, Einwegplastik wird grundsätzlich verboten, Ausnahme nur für medizinische Artikel nach Antrag. Zack fertich würde ein Böhmermann-Einspieler sagen.

@15:56 von fathaland slim, skydiver-sr

"skydiver-sr: >>Ich sammele wie verrückt Plastemüllim gelben Sack.
Warum....damit das dann in die Müllverbrennungsanlage bzw.Müllheizkraftwerk gebracht wird.
So sieht es mit der Wiederverwertung aus.
Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit.<<

Der gelbe Sack geht auf die Verpackungsverordnung von 1991 zurück. Da regierte nicht Rot/Grün, sondern Schwarz/Gelb."

Wäre trotzdem mal eine Massnahme da ranzugehen, wie man mit dem Müll eigentlich umgeht. Da sind die Bürger schon alle fleissig am Trennen, es kommen irre Mengen zusammen und dann ab zur Verbrennung!?
Die Grünen haben sich das Thema nun mal auf die Fahnen geschrieben und spielen Vorreiter. Anstatt ständig neues Kleinzeug zu regeln sollte man mal Prioritäten ausfindig machen und angehen. Natürlich geht das auch von Oppositionsseite und bald sind sie ja wohl selbst wieder dran.

16:18 von Sisyphos3

aber der milchbauer wurde vom hygienbeauftragtem verboten, ebenso wie in nrw den losen verkauf von essig und ölen in mitgebrachten flaschen

15:37 von skydiver-sr

So sieht es mit der Wiederverwertung aus.
.
selbst wenn es verbrannt wird ist es sinnvoll -
in Heizkraftwerken spart man schon Öl
hauptsache es landet nicht auf Müllkippen hier oder in Afrika

Zitat :"Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit."
weltfremd eben, all deren Entscheidungen

Schärfere Vorgaben für Plastikverpackungen geplant....

Eine interessante Initiative aus dem Bundesumweltministerium. Wenn sie durch kommt, dann gibt es eine Pflicht für Unternehmen zu einer Mehrweggarantie.

Immerhin, ein etwas anderer Akzent wie in Nordrhein-Westfalen. Im neuen Wassergesetz werden Entnahmerechte von Unternehmen entfristet und die Genehmigungspflicht zur Einleitung flüssiger Stoffe in eine Meldepflicht umgewandelt.

Alles schön und gut, wir

Alles schön und gut, wir Verbraucher können sehr viel tun. aber wer guckt denn der Industrie auf die Finger?

Gerade heute in der Sendung mit der Maus gesehen. Herstellung einer Zange. Früher: Verpackung in Pappschachteln. Heute: Plastiktüte.

Fusselrollen gab es mit Griff und Ersatzrollen. Diese Fusselrollen gibt es jetzt nur noch in einer zusätzlichen ca. 1 mm dicken Plastikrolle. Damit kann man die Dinger dann auch stehend aufbewahren. Die Griffe gehen manchmal kaputt, die Aufbewahrungshülle hingegen scheint "unkapputbar" Welch ein Fortschritt! Das hatte ich mir all die vielen Jahre zuvor schon gewünscht.
Im Ernst: Was soll das?

Es gibt endlos viele Beispiele für ähnlichen Verpackungswahn, aber Hauptsache, der Verbraucher hat keine Plastiktüte und keine Trinkhalme. Ich hege große Zweifel an der Ernsthaftigkeit all dieser Verordnungen.

MrsDalloway@16:02

@fathaland slim muessen Sie fuer diese Formulierung nicht angehen; sie stammt von mir.
Mein Hinweis zielt doch in eine ganz andere Richtung: zum Einen ist es eine Erinnerung an die tatsaechlich anfallenden Muellberge aus diesem Zusammenhang und unter Beruecksichtigung, dass aus vielen Ecken gerade wieder ein Extrem-Testing (quasi eine Testeritis) gewuenscht/ gefordert wird (jeden Tag 30 Millionen+ ?!?) und darueberhinaus es bedenkenswert ist, ob dieser Art Tests nicht besser einfach nur zur Abklaerung einer Diagnose in Kliniken sinnvoll sind. Eine "Rueckverfolgung" von Infektionen ist einerseits doch offenbar ohnehin nicht mehr moeglich und darueberhinaus ohnehin (von Anbeginn) voellig sinnbefreit. Fuer die Forschung mag dies ein interessantes Feld darstellen, fuer die "Beweaeltigung der Krise" sehe ich keine Vorteile. Aber eventuell koennen Sie mir einen Hiweis geben, davon zu wissen, wer vor "mir" diese Infektion hatte und derweil wahrscheinlich laengst wieder gesund ist und immun.

Wenn Plastikverbot - dann aber richtig!

Wenn schon Plastikverbot bzw. Pfandpflicht dann auf alle Plastikerzeugnisse!

Ob Plastikflaschen, die Plastikkäse- oder Wurstverpackung etc. auf alle Erzeugnisse aus Plastik Pfand erheben.

Das wäre ein Gesetzentwurf!

Alles andere ist - wie immer- nur Kleinkram.

Zu lasch & auch die Zeit bis sich etwas

Ändert. Gerade die vielen Take away Packungen sollten gesetzlich schnell per Gesetz verboten werden. Firmen können dazu aufgefordert werden bestimmte Verpackungsgrössen als Mehrwert Packungen im Leihverfahren zu nehmen. Alle können sich beteiligen und das ist billiger sowie besser als für Müll zu zahlen.
Dann wird automatisch anders verpackt und es entsteht fast kein Müll mehr. Man könnte den Firmen da Zugeständnisse steuerlich machen.
Dafür genügt aber nicht das es freiwillig bleibt.
Das hilft nicht. Alles was nichts kostet wird sowieso benutzt. Plastiktüten gibt es nur noch selten und haben schon immer zu wenig gekostet.
Also verzichtet keiner darauf.
Verpackung muss streng reguliert werden.
Ich habe bei Netto online ein kleines Teil 12 cm lang, 10 cm breit und 2,5 cm hoch gekauft. Das Paket mit dem das Teil kam war 60 cm lang, 40 cm breit und 25 cm tief.
Was für eine Verschwendung :-((((

Mehr Initiative gegen Plastik

Mehr Initiative gegen Plastik ist dringend notwendig.
Viel zu lange wurde nichts getan.

@16:19 von teenriot

//Ausnahme nur für medizinische Artikel nach Antrag//

Bitte nicht noch Anträge für täglichen (zwingenden) Bedarf!
Im Krankenhaus, in Heimen und Arztpraxen hat man Wichtigeres zu tun und kann es sich auch nicht leisten, darauf zu warten, dass diese Anträge an irgendeinem Sankt-Nimmerleins-Tag bearbeitet werden.

16:25 von Sisyphos3

Zitat :"Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit."
weltfremd eben, all deren Entscheidungen"

Wusste gar nicht, dass Kohl und Genscher rot/grün waren...

@ 16:18 von Sisyphos3

In meiner Jugendzeit schrieb man
noch (Leser)Briefe,
nur auf Papier und mit spitzer Feder,
sehr um viel Geist bemüht.
Mrs. Dalloway

16:24 von Wilhelm Schwebe

das brauchen sie mir nicht zu erzählen
unsere Vorschriftenwahn eben ....
wobei in meinem Bio Laden / Bauernhof
füllt man die Milch in mitgebrachte Milchflaschen ab !

15:37 von skydiver-sr

Ich sammele wie verrückt Plastemüllim gelben Sack.
.
also der GELBE Sack aus Plastik produziert definitiv mehr Plastik - Abfall
früher brachte ich das Zeug zum städtischen Bauhof wenn ich gerade mal dort vorbei kam
ohne Extraverpackung

Abgabe auf Doppelverpackung mit Plastik

und auf Plastik-Einwegverpackung.
Anders wird das nichts. Die zusätzlichen Kosten den Kram aus dem Meer zu fischen, Trinkwasser zu säubern usw. müssen endlich eingepreist werden. Mikroplastik im Grundwasser und die Politik schaut zu?
Manche Verpackung im Supermarkt ist irrwitzig ( zig mal jedes Teilchen in Plastik verpackt).
- Abgabe auf Plastikverpackungen ohne Ausnahmen
- weniger Verpackung ( Doppelverpackung und unnötige Verpackungen)
- Notwendige Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen fertigen und nach Gebrauch kompostieren.
Fossile Energieträger sollten wir für wichtigere Dinge für nachfolgende Generationen aufheben.

16:25, Sisyphos3

>>Zitat :"Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit."
weltfremd eben, all deren Entscheidungen<<

Wenn man gern so pauschal rundumschlägt, dann entgehen einem schon mal unwichtige Einzelheiten.

Beispielsweise die, daß Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher weder rot noch grün waren.

Aber was soll's.

✎ ... immer wieder abkassieren .. inflationär . . .

Svenja Schulze hat wiederholt angekündigt, die Nutzer und Hersteller von Wegwerfartikeln zur Kasse zu bitten.
Das werden immer die Verbraucher über die Preise bezahlen, auch diejenigen, die auf die Umwelt achten. Ankündigungen in diesem Stil sind inflationär. Da scheint ein regelrechter Wettbewerb im Gange. Wer bietet mehr.

Umweltsünder sind zu fassen und zur Kasse zu bitten, nicht der Verbraucher.
Für was noch Steuern, wenn für jede bundes-, landes- oder kommunale Aufgabe nochmal extra abkassiert wird.

Propagiert wird, jeder verursache pro Jahr 220 kg Verpackungsabfälle. Das ist Nonsens, nicht jeder! Heime, Hotels, Gastronomie, Vereine, Demo-, Partei-, Sport- Events etc. sind dabei.

Hat das Dosenpfand den Weltmeeren etwas gebracht?!
Es gibt gute Gründe für eine Einmalnutzung. Aktuell sind Coronaimpfstoffdosen und Spritzen ein treffendes Beispiel.
Eher sollten Gesetze genutzt, bzw. einige in die Tonne getreten werden, bevor man ständig einseitig gefärbte neue "Gute" präsentiert.

@15:59 von MichlPaul

//Alles was an Überlegungen an Plastiksparen die Vergangen Jahre gemacht und verordnet worden ist, wurde bei weitem mit Corona zunichte gemacht. Es geht los mit den Schutzanzügen, Schutzkleidung bis Einwegspritzen in Milliardenfacher Menge.//

Wollen Sie damit zum Ausdruck bringen, dass sich alle weiteren Bemühungen zur Plastikvermeidung nicht lohnen?

@16:21 von Olivia59 @15:56 von fathaland slim, skydiver-sr

//Wäre trotzdem mal eine Massnahme da ranzugehen, wie man mit dem Müll eigentlich umgeht. Da sind die Bürger schon alle fleissig am Trennen, es kommen irre Mengen zusammen und dann ab zur Verbrennung!?//

Zum Teil noch schlimmer: teilweise nach Asien verschifft und dort ins Meer. Nur gut, dass die unseren Müll jetzt auch nicht mehr wollen.

//Natürlich geht das auch von Oppositionsseite und bald sind sie ja wohl selbst wieder dran.//

Ja, da heißt es dann Farbe bekennen. Ob denen klar ist, dass der Verbraucher allein das Problem nicht lösen kann?

um 16:25 von Sisyphos3

…Zitat :"Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit."
weltfremd eben, all deren Entscheidungen

Wirklich alle Entscheidungen? Ausschließlich? Wahnsinn, dass der Zuspruch in der Bevölkerung bei 20% liegt. Und das bei ausschließlich weltfremden Entscheidungen.

Plastikmüll-Vermeidungsstrategien

gibt es ja schon.

Abfüllautomaten für Milch im Supermarkt oder für Waschmittel (bei Rossmann) habe ich schon gesichtet. Keine schlechten Ansätze, die aber noch verbessert werden können, da sie noch Hersteller gebunden sind.
Die Flaschen* müssten vereinheitlicht genormt werden und nicht ausschließlich für einen Hersteller benutzbar sein.
Die Automaten müssten mehrere Konkurrenzprodukte anbieten können.

Für andere Produkte wie
Hülsenfrüchte, Müsli usw. wäre so ein Abfüllautomat auch möglich.

p.s.
*) In der alternativen "Architektur-Scene" gab es schon einmal ein Vorschlag, alle Wegwerfflaschen aus Glas in Bausteinform (Ziegel) herzustellen, da die Luft sehr gut Kälte isoliert. Da hat die Getränkeindustrie sofort widersprochen, weil sie um den Verlust ihres Markterkennungszeichen besorgt war.

@15:20 von tagesholg

//Einem "Verbot" von gewissen Einmal-Dingen in unserer Konsumgesellschaft moechte ich damit natuerlich nicht widersprechen, nur ob wirklich *alles* in Gesetze und Verordungen gepackt werden muss, finde ich ueberaus bedenklich... Die gepamperte Gesellschaft.//

Ich habe auch so meine Probleme mit manchem Klein-Klein bei Verboten und Verordnungen, aber sind die nicht genau deshalb nötig, WEIL wir gepampert sind und deshalb Probleme mit der Selbstdisziplin haben?

kein Plastik

Statt immer nur auf die Verpackung von Lebensmitteln zu schauen, sollte auch die Verpackung bei anderen Produkten wie Waschmittel, Putzmittel usw. reduziert werden. Dazu kann ein Pfand auf diese Artikel eingeführt werden oder eine Nachfüllstation im Supermarkt, um den mitgebrachten Behälter mit Waschmittel zu füllen

✎ Zu 16:25 von Sisyphos3 "Müllkippen"

Leider landet viel diverser Müll auf den "Müllkippen". Kontrolle Fehlanzeige oder unzureichend.
Beim Bürger und Verbraucher, der für die Misswirtschaft und die Umwelt-Verfehlungen nicht verantwortlich ist, wird mehrfach abkassiert. Z.B.:

Bürger sollen Altlasten allein tragen
Die Abfallgebühren steigen in diesem Jahr insbesondere für Privathaushalte deutlich. Dies beschloss der Kreistag gestern mit großer Mehrheit. Die Erhöhung hat mehrere Gründe – unter anderem die Kostenexplosion bei der Deponienachsorge, die allein den Gebührenzahlern aufgebürdet wird.

https://www.lkz.de/lokales/
landkreis-ludwigsburg_artikel,-buerger-sollen-altlasten-allein-tragen-_arid,621522.html

@ 16:21 von Olivia59

Leider sind nicht alle konsequent und fleißig beim Trennen, sondern kippen alles in eins, wahlweise in den Müll oder in die gelbe Tonne oder gar Bioabfallbehälter.
Faulheit und Ignoranz pur.

Leider konnte ich vor vielen Jahren auf Bahnhöfen auch beobachten, dass dort aus den getrennten Abfallbehältern alles in einen großen Sack kam.

Da bleibt noch viel Wille übrig bis zum Können.
Mrs. Dalloway

@all

Was R2G damit zu tun hat? Die waren und sind auch in Regierungsverantwortung und könnten das ändern.
Denn Plaste kann man wiederverwenden.
Zum Verbrennen...na klar erzeugt man damit Wärme- was agt nur die Luft und der Feinstaub dazu?(trotz Filteranlagen)
Wenn man fossile Brennstoffe sparen will dann recycelt man Kunststoffe.
Das alles könne R2G anschieben....was ist passiert? Nichts!

@skydiver-sr

Die Grünen haben die Müllvermeidung verfolgt und ganz sicher nicht die Einführung der Gelben Säcke, deren verwandelte Inhalte in Form von Polyacryl Pullovern wieder auf dem Markt käuflich zu erwerben sind.

@Olivia59 16:21

"Da sind die Bürger schon alle fleissig am Trennen, es kommen irre Mengen zusammen und dann ab zur Verbrennung!?"

Ein großer Teil - ja.
Der andere große Teil geht nach Asien. Davon wiederum ein nicht unbeträchtlicher Teil in die Weltmeere.

16:53, grübelgrübel

>>um 16:25 von Sisyphos3
…Zitat :"Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit."
weltfremd eben, all deren Entscheidungen

Wirklich alle Entscheidungen? Ausschließlich? Wahnsinn, dass der Zuspruch in der Bevölkerung bei 20% liegt. Und das bei ausschließlich weltfremden Entscheidungen.<<

Der liegt sogar mehr als doppelt so hoch, wenn Sie die Wähler der beiden "roten" Parteien zu denen der Grünen hinzuzählen.

@16:28 von Anna-Elisabeth

>> Früher: Verpackung in Pappschachteln.
>> Heute: Plastiktüte.

Schlimmer: Blisterpackung.

@16:02 von MrsDalloway

//Für Speisen sollten überall eigene Gefäße erlaubt sein, zumindest nach der Pandemie.//

Bei allen Speisen ist das vermutlich nicht gut möglich. Die Hersteller brauchen eine gewisse Sicherheit, dass sie nicht haftbar gemacht werden für z.B. Salmonelleninfektionen, die nicht vom Produkt, sondern von verunreinigten Gefäßen des Käufers stammen. Ich meine, eine solche Argumentation im Zusammenhang mit Milchprodukten gelesen zu haben.

16:53, Anna-Elisabeth

>>//Natürlich geht das auch von Oppositionsseite und bald sind sie ja wohl selbst wieder dran.//

Ja, da heißt es dann Farbe bekennen. Ob denen klar ist, dass der Verbraucher allein das Problem nicht lösen kann?<<

Nicht nur das.

Denen ist auch klar, daß die Industrieverbände einen gewaltigen Machtfaktor darstellen. Ebenfalls ist ihnen klar, daß, sollte ihnen das Aufbrechen der Blockaden dieses Machtfaktors nicht gelingen, natürlich in den Augen vieler diejenigen schuld sind, die es probiert haben. Wegen Weltfremdheit. Und nicht diejenigen, die blockieren. Denn die sind ja die Welt.

sowas geht immer...

zu Lasten des Verbrauchers - wie die CO2-Abgabe, die über Nacht den Benzinpreis um 30 % verteuerte und der Lohn sind irgendwelche Wolkenkuckusheime für unsere Kindeskinder

@16:29 von morgentau19

>> Das wäre ein Gesetzentwurf!

Diese Idee wird aber an der Lobbyarbeit vom Handel scheitern.

Dann müßte der Handel nämlich die ganzen VerkäuferInnen hinter den Wurst-, Käse-, ?theken wieder einstellen und entlohnen, die durch diese Plasteverpackungen wegrationalisiert wurden.

Plaste war/ist halt billiger als Löhne zahlen. -.-

@saschamaus75, 15:42

„Wie kamen diese Ausnahmen überhaupt zu Stande?“

Ich glaube, ein guter Hinweis auf die richtige Antwort ist dem letzten Satz des ihrem unmittelbar folgenden Kommentars (@VictorJara, 15:43) zu entnehmen.

sinnlos

PlugInHybride mit über 10l/100km werden gefördert, der gelber-Sack-Müll geht ins Ausland oder die Mülle muß ihn kaufen um ihre Temperatur zu erreichen, weil der Restmüll nicht mehr richtig brennt.
Wie mein Plastikmüll es aus der Hamburger Mülltonne ins mehr schaffen soll versteh ich auch noch nicht. Vielleicht gibt es ja bei der Stadtreinigung Leute, die ihn herauspulen und in die Elbe kippen.
Der ganze Verpackungswahnsinn vom Versandhandel ist auch kein Problem.
Aber mit Plastiktüten, Strohhalmen und Pappbechern muß man den Leuten auf die Nerven gehen.

16:33 von MrsDalloway

In meiner Jugendzeit schrieb man noch (Leser)Briefe,
nur auf Papier und mit spitzer Feder,
sehr um viel Geist bemüht
.
sie schreiben ja "bemüht"
und ob sich das in ner Beurteilung gut macht "hat sich stets bemüht" ??
:-)
und wenn hier nicht jeder "Leserbrief" gut ankommt akzeptiert wird
was soll´s, legen sie´s wohlwollend unter Meinungsvielfalt ab

Es gibt einen einfachen Ansatz

für die Müllproblematik: Man ermittle die gesamten Kosten, die ein Produkt verursacht. Dazu gehören die Herstellung des Produktes inkl. der Umweltbilanz für die Erzeugung der Grundstoffe. Weiterhin die Beseitigung, bzw. das zurückführen in den Kreislauf der Natur. Umweltschäden müssen eingerechnet werden. Und zwar alle. Die Belastung der Meere, der Luft und der Natur. Das Ganze in den Kosten der Produkte einarbeiten und den wahren Preis ermitteln. Uns würden die Augen überlaufen, wenn wir den tatsächlichen Preis einer Einwegverpackung kennen würden und bezahlen müssten.

und wenn man die Artikel auf dem Bild betrachtet

(für mich) unnütze Plastikbecher, Plastikschalen, Plastiklöffel
und ein Pappteller, der ja wohl kein Problem darstellen sollte

das war/ist längst überfällig

wollen nur hoffen, es wird nicht durch die Industrie aufgeweicht.

früher gab es "Strohhalme"

heute unüblich, wahrscheinlich verboten
wohl aus hygienischen Gründen
bei der berühmten Currywurst kann man nen Zahnstocher dazu legen
oder ne Plastikgabel
was ist aus dem populären "Papp"becher geworden, heute geschäumter Kunststoff
Vorteil man verbrennt sich die Finger nicht
Nachteil ... bekannt

15:32 von fathaland slim

Genau richtig.

Ich denke, dass mehr an Müll, durch die z.B. unappetitlichen weggeworfenen Masken, wird ausgeglichen durch die Reduktion des Konsums.

Meine Eltern haben mir noch beigebracht nichts in die Natur zu schmeißen. Ich weiß nicht, ob das heute Kindern nicht mehr vermittelt wird.

Trotz alledem, Ihnen weiterhin gute Besserung.
Ihr Piano wartet sicherlich sehnlichst auf Sie.

16:28 von Anna-Elisabeth

«Es gibt endlos viele Beispiele für ähnlichen Verpackungswahn [wie die Fusselrollen], aber Hauptsache, der Verbraucher hat keine Plastiktüte und keine Trinkhalme. Ich hege große Zweifel an der Ernsthaftigkeit all dieser Verordnungen.»

Diese Beispiele gibt es sicherlich.
Es gibt aber auch welche für den Weg in die andere Richtung.

Einwegfeuerzeuge. Bis gar nich lange her im 3-er Pack eingeschweißt in so eine Art von Panzerplastik. Kaum anders zu öffnen die Umverpackung als mit einer stabilen Säge.

Nun sind die Dinger fast immer zu dritt in einer einfachen Halterung aus stabilem Kartonpapier. Von außen drumrum muss man Feuerzeuge aus Plastik nicht noch zusätzlich schützen. Das machen die Feuerzeuge schon selbst.

In Gesamtmengen von Umverpackung machen Einwegfeuerzeuge wesentlich mehr Müll als das Plastik, das unnötigerweise um Fusselrollen mit Zubehör drumrum ist.

Gerade Kleinkram-Um-Plastik türmt sich zu Bergen.
Wie viele Mio. von Einwegfeuerzeugen werden pro Jahr in DEU leer ?

Während der Pandemie ...

... ist alles das, was auf dem Weg war, natürlich zurück geworfen worden:
die eigenen Kaffeebecher, die eigenen Behältnisse, Bringdienst statt Essengehen, alle Art Lieferdienste ...

Ich möchte die Lokale aber auch nicht ganz in Stich lassen.

15:37 von skydiver-sr

Also ich weiß aus erster Hand, dass in meinem Bundesland der Verpackungsmüll sortiert und wiederverwertet wird.

Wie das in Ihrem Bundesland ist weiß ich nicht.

Aber Ihr Kommentar, mit dem Verweis auf Rot/Grün, macht Sie nicht gerade zum "Fachmann" für die Müllentsorgung.

@tagesholg 15:20

Im Gesundheits- bzw. Klinikbereich besteht nun mal ein notwendiger Grundbedarf an Einwegdingen, darum muss die Vernunft ja bei Vermeidbarem einsetzen.
Außerdem sollten getrennte Materialien nicht hinter den Kulissen dann doch in der Verbrennung landen (weil nämlich der Restmüll in der Anlage nicht reicht).

verhältnismäßig ?

PlugInHybride mit weit über 10l/100km werden gefördert, der gelber-Sack-Müll geht ins Ausland oder die Mülle muß ihn kaufen um ihre Temperatur zu erreichen, weil der Restmüll nicht mehr richtig brennt.
Wie mein Plastikmüll es aus der Hamburger Mülltonne ins mehr schaffen soll versteh ich auch noch nicht. Vielleicht gibt es ja bei der Stadtreinigung Leute, die ihn herauspulen und in die Elbe kippen.
Der ganze Verpackungswahnsinn vom Versandhandel ist auch kein Problem.
Aber mit Plastiktüten, Strohhalmen und Pappbechern muß man den Leuten auf die Nerven gehen.

!

Yep, jetzt mitten in der Pandemie isses wohl ein bisschen eigenartig, Einmalartikel und Plastik einzudämmen/zu verbieten/mit Pfand zu belegen etc.
Aber da es außer Corona noch andere Themen auf diesem unserem Planeten gibt, die nicht einfach weggehen, weil wir gerade Krise haben, ist es nicht nur legitim, sondern auch notwendig, auch an diesen Themen dranzubleiben und Modelle und Regelwerke zu erarbeiten, die spätestens dann gelten, wenn wir hoffentlich wieder unter Leute gehen können.
Und gerade vor diesem Hintergrund ist es ja fair, 2023 in die Vollen zu gehen.
Frau Schulz gehört zu den wenigen Minister*innen, die ich als sehr engagiert, kompetent und vertrauenswürdig wahrnehme. Ich nehme ihr ab, dass ihr die Sache an sich wichtig ist. Gut so.

16:25 von Sisyphos3

Eine Frage:

Waren alle Entscheidungen von Rot/Grün weltfremd, wie z.B. direkt nach Regierungsübernahmen den Kündigungsschutz wieder einzuführen (sie sind doch immer so für den "kleinen Mann").

Den Bioladen, den Sie angeblich besuchen, wäre ohne das Anstoßen des Problembewusstseins in den 80er Jahren auch heute noch Utopie.

Also ich will in einer intakten Umwelt leben. Sie doch auch.

um 15:32 von fathaland slim

Ja, ich bin sehr pandemiebegeistert. Kämpfe mich gerade wieder ins Leben zurück, nachdem ich zwei Wochen flach gelegen habe.

Sicher, eins kommt zum anderen. Aber der "Pandemie-Verpackungsbedarf" lässt mit Sicherheit die Müllflut nicht signifikant ansteigen. Auch wenn mich die weggeworfenen Masken auf Supermarktparkplätzen und Bahnhöfen nerven.
----------------
Der größte Schwachpunkt ist der Mensch, egal ob Maske, Mc Donalds Tüten und brennende Zigarettenkippen die achtlos aus dem fahrenden Auto geworfen werden, alte Autoreifen oder Abfallsäcke die in der Natur deponiert werden, solange es diese gewissenlosen Mitmenschen gibt, helfen Gesetze wenig.
Ihnen wünsche ich gute Besserung.

Ich erinnere mich dunkel, ...

..., dass ich schon vor Jahren mal einen Bericht sah, der aufzeigte, wie Abfall in Straßenbelag verarbeitet werden könnte. Muss wohl jemand in der Versenkung verschwinden haben lassen.
Außerdem muss viel mehr „Energie aus Müll“ gewonnen/ erforscht werden.

Ein guter Anfang

Wie der werte Herr Sisyphos und andere schon erwähnten ist es kein Unding seine eigene Verpackung mitzubringen.

Viele Menschen machen auch ihr möglichstes um müll zu vermeiden. In meinen Restmüll kommt z.B. nur das, was ich in meiner Wohnung zusammenkehre.

Ich hoffe Frau Schulze kommt mit ihrem Gesetzesentwurf durch.
Obwohl noch viel mehr Schritte nötig sind eine saubere Umwelt für unsere Kinder zu hinterlassen.

um 15:37 von skydiver-sr

Ich sammele wie verrückt Plastemüllim gelben Sack.
Warum....damit das dann in die Müllverbrennungsanlage bzw.Müllheizkraftwerk gebracht wird.
So sieht es mit der Wiederverwertung aus.
Rot /Grün-Anspruch und Wirklichkeit.
------------
Verpackungsmüll der in einer Verbrennungsanlage endet ist besser entsorgt als achtlos weggeworfen in die freie Natur.

Es ist

schon ironisch, das "einmal Besteck" verteufelt wird... es wurde eingeführt damit Hygiene gewährleistet werden kann.

@MichlPaul um 15.59

Alles was an Überlegungen an Plastiksparen die Vergangen Jahre gemacht und verordnet worden ist, wurde bei weitem mit Corona zunichte gemacht. Es geht los mit den Schutzanzügen, Schutzkleidung bis Einwegspritzen in Milliardenfacher Menge."

Und deshalb schlagen Sie nun was vor ?
Lieber keine Schutzanzüge u.dergl. sich als Folge dessen infizieren, aber Hauptsache Plastik eingespart ?
Kopfschüttel.....

Eine (!) der größten Unsinnigkeiten ...

... ist für mich „das stille Wasser in Plastikflaschen“ in einem Land, wo an das Leitungswasser in D an den meisten Orten absolute Trinkwasserqualität hat., wobei viele Plastikflaschen auch noch Schadstoffe absondern.

Plastikmüll

Wenn ich mir 'nen 'Cafe to go' hole,bekomme ich den in einem Pappbecher mit Beschichtung und werfe ihn nach Gebrauch in den Papierkorb! Ess ich meine Bratwurst mit Brötchen,werfe ich die mitgegebene Servette in den Papierkorb ....! Die Papierkörbe werden regelmässig geleert,...Wo ist das Problem? Einige Gedanken mache ich mir beim "Gelben Sack", - weil ich mir nicht sicher bin,ob alles der Wiederverwertung durch Recycling zugeführt oder gleich nach Abholung der Säcke in der Verbrennung landet! Wenn jeder mitmacht und Müll trennt gebe es keine Probleme mit zuviel Plastemüll!!

15:15 von Schweriner1965

«Unsere Zukunft ist ja mittlerweile Kaffee oder Speisen zum mitnehmen, anders geht es ja gar nicht. Also wird der Müll zunehmen, nicht aber erst ab 2023, sondern jetzt schon.»

Kluge Menschen erfanden im 5. Jahrhundert n.Chr. in Japan etwas,
das sie … nannten:

弁当 bentoo・Klappe Ziel|Essensbox zum Mitnehmen

Urprünglich waren sie aus Bambus.
Mit verschieden großen Fächern im Inneren.
Wie eine Puppenstube, die man auf die Rückseite mit den Fächern nach oben zeigend kippt. Mit Deckel zum Abnehmen + Fach für Essstäbchen.

In Modern Times gibt es Bentō-Boxen weiterhin aus Holz in div. Größen, unterschiedlich luxuriöser Ausstattung. Zu Preisen von preiswert bis repräsentativ sehr schön aussehend richtig teuer.

Gibt es heute auch aus stabilem Plastik für 100 Jahr, oder aus Metall.
Mit Klappdeckel mit Dichtung zum Warmhalten.
Das einzige, was man darin nicht transportieren + warm halten kann …
sind Suppen.

Amazon & Co. haben sie im Sortiment.
Kluge Menschen haben sie zuhause im Schrank.

Eine Todgeburt

Man solle sich mal vorstellen, es würden keine Speisen und Getränke mehr außer Haus verkauft.
Ist zwar möglich, aber nicht für die Verkäufer derselben.

@Anna-Elisabeth um 16.28 Uhr

Es gibt endlos viele Beispiele für ähnlichen Verpackungswahn, aber Hauptsache, der Verbraucher hat keine Plastiktüte und keine Trinkhalme. Ich hege große Zweifel an der Ernsthaftigkeit all dieser Verordnungen."

Bei all diesen Vorhaben, die teilweise ja auch schon angewandt werden, fällt mir auf, dass es in den meisten Fällen irgendein Ungemach für den Verbraucher macht. M.M. müsste eigentlich auch die Industrie in die Pflicht genommen werden. Btw. zahlen wir nicht schon durch diese undurchschaubare "grüne Punkt" Geschichte für die Beseitigung bzw. Aufbereitung des Verpackungsmülls ? Diese ganze Diskussion über Q-Tipps, Mitnahme von Geschirr zum Einkaufsbummel, Trinkhalme aus Glas uvm.
Jeder kräht nach irgendeiner teilweise alltagsuntauglichen Verordnung, als gäbe es z.Zt. nichts Wichtigereres.

Jeder kann doch selbst entscheiden!

Das kann doch jeder selbst Entscheiden welche Verpackung er auch aus Gewissengründen haben will, dazu muß doch nicht ständig den anderen Menschen Vorschiften gemacht werden. Manche wollen sich eben als die Großen Umweltschützer profilieren, z.T. auf Kosten anderer.

um 17:22 von fathaland slim

>>16:53, grübelgrübel
Wahnsinn, dass der Zuspruch (zu den Grünen) in der Bevölkerung bei 20% liegt<<

Der liegt sogar mehr als doppelt so hoch, wenn Sie die Wähler der beiden "roten" Parteien zu denen der Grünen hinzuzählen.

Na ja, als Urgrüner mit über 40 Jahren Grünen-Wahl kann ich schon nicht anders als auf „meine“ Partei zu sehen. Obwohl GRR für mich die erste Wahl wäre.

15:59 von MichlPaul

«Mal überlegen!

«Alles was an Überlegungen an Plastiksparen die Vergangen Jahre gemacht und verordnet worden ist, wurde bei weitem mit Corona zunichte gemacht. Es geht los mit den Schutzanzügen, Schutzkleidung bis Einwegspritzen in Milliardenfacher Menge.»

Wäre ja auch noch doofer, würde man Schutzkleidung aus Serviettenpapier herstellen, und Einwegspritzen aus Holz fabrizieren. Zusätzlich Testkits für das in Nase und Rachen Rumfummeln wieder verwertbar mit Stäbchen aus Metall verwenden.

Corona ist Ausnahmesituation, die einige Erfordernisse mit sich bringt, die man mit einer Herangehensweise an Entstehung von überflüssigem Müll gar nicht betrachten + bewerten kann.

Mal überlegen !
Das lohnt sich immer sehr !

@die Patin um 16.54 Uhr

Für andere Produkte wie
Hülsenfrüchte, Müsli usw. wäre so ein Abfüllautomat auch möglich.

Nun sind das aber gerade nicht die Waren, die eine besonders üppige Verpackung haben.
Bei den Produkten, wo es angezeigt wäre, ist die Art der Verpackung auch von Wiedererkennungswert für den Kunden.

*) In der alternativen "Architektur-Scene" gab es schon einmal ein Vorschlag, alle Wegwerfflaschen aus Glas in Bausteinform (Ziegel) herzustellen, da die Luft sehr gut Kälte isoliert. Da hat die Getränkeindustrie sofort widersprochen, weil sie um den Verlust ihres Markterkennungszeichen besorgt war.
Da bekommt der Sinnspruch mit dem Glashaus direkt noch eine 2. Bedeutung.

um 17:23 von Anna-Elisabeth

/Für Speisen sollten überall eigene Gefäße erlaubt sein, zumindest nach der Pandemie.//

Bei allen Speisen ist das vermutlich nicht gut möglich. Die Hersteller brauchen eine gewisse Sicherheit, dass sie nicht haftbar gemacht werden für z.B. Salmonelleninfektionen, die nicht vom Produkt, sondern von verunreinigten Gefäßen des Käufers stammen. Ich meine, eine solche Argumentation im Zusammenhang mit Milchprodukten gelesen zu haben.
----------------
In meiner Jugendzeit fuhren Milchautos die Straßen ab, jeder Haushalt hatte seine Milchkanne in denen die Milch abgefüllt wurde, Salmonelleninfektionen gab es auch nicht viel mehr wie heute. Salmonelleninfektionen wurden in den meisten Fällen durch den Verzehr von rohem Fleisch oder Eier begünstigt, durch den Einsatz von Antibiotika im Stall hat man die Zahlen der Infektionen reduziert.

@Die Patin um 17.14 Uhr

Die Grünen haben die Müllvermeidung verfolgt und ganz sicher nicht die Einführung der Gelben Säcke, deren verwandelte Inhalte in Form von Polyacryl Pullovern wieder auf dem Markt käuflich zu erwerben sind.

Davon abgesehen, dass ich diese Fleece-Sachen eklig finde, dachte ich, es sei gewünscht, Dinge aufzubereiten und mehrfach zu nutzen.

18:07 von schabernack

... Wie viele Mio. von Einwegfeuerzeugen werden pro Jahr in DEU leer ?

Richtig, Einwegfeuerzeuge sind eine echte Sünde. Sie bestehen aus mehreren Materialien, die aufwendig getrennt werden müssen und kommen in einer unsagbar bösen Verpackung.

Sie sind der Inbegriff einer Industrie und - mit Verlaub - einer großen Gruppe von Nutzern, denen vermeidbarer Müll am Allerwertesten vorbeigeht.

Re : Bernd Kevesligeti !

Ja ich würde mir auch wünschen, wenn weniger Plastik verwendet werden würde.
Dass sich immer wieder die Industrie mit ihren Vorstellungen bei bestimmten Gesetzen durch setzt, hat nur damit zu tun, dass da etliche Lobbyisten am Werk sind, zum anderen zu viele Politiker in gewissen Abhängigkeiten stecken, durch Posten als Vorstand oder im Aufsichtsrat, was so in keiner Weise sein dürfte.
Dass die Politik dies immer noch nicht bereinigt hat, zeigt ziemlich deutlich, wie zu sehr und zu oft Politik, Industrie und Wirtschaft verbandelt sind, und sich einen Dreck um den nötigen Anstand und Moral kümmern ! Es ist ihnen egal, weil nur die Macht, Einfluss und viel Geld für sie und ihre Kumpane zählt. In meinen Augen findet so etwas nur in einer Bananenrepublik statt !

Sämtliche Plastik Dinge

aus dem Medizinischen Bereich sollten nach Gebrauch der Müllverbrennung zugeführt werden und nicht weiter verarbeitet werden.m.M.

@17:18 von DrBeyer

"Olivia: >>Da sind die Bürger schon alle fleissig am Trennen, es kommen irre Mengen zusammen und dann ab zur Verbrennung!?<<

Ein großer Teil - ja.
Der andere große Teil geht nach Asien. Davon wiederum ein nicht unbeträchtlicher Teil in die Weltmeere."

Ich habe zwar schonmal am Rande vom Müllhandel gehört aber nie gross drüber nachgedacht und gewusst, dass in Asien einfach in´s Meer verklappt wird. Jetzt wird mir erst bewusst was es für ein Schildbürgerstreich ist so einen Wirbel um Plastikstrohhalme zu machen, die für mich bisher unerklärlicherweise in den Weltmeeren landen. Scheint ja mal wieder ein unverzichtbares Business zu sein oder frisiert man damit die deutsche Ökobilanz?

18:32 von hesta15

Sie:Verpackungsmüll der in einer Verbrennungsanlage endet ist besser entsorgt als achtlos weggeworfen in die freie Natur.

Noch besser, er entsteht erst gar nicht:

Der Müll wird zum Beispiel als Ersatzbrennstoff in der Zementproduktion genutzt. Wird er in Müllverbrennungsanlagen verbrannt, dann so, dass daraus Energie gewonnen wird. Allerdings gibt es hier viele Nachteile: Erstens kann diese Energie nur einmal gewonnen werden. Zweitens wird dabei viel Kohlendioxid ausgestoßen. Drittens müssen die Giftstoffe, die bei der Verbrennung von Plastik unweigerlich entstehen, aufwändig aus dem Qualm gefiltert und die danach hochgiftigen Filteranlagen in Untertagedeponien eingelagert werden. Sicherlich das Gegenteil von dem, was wir unter Recycling verstehen.

Quelle: "https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kurzerklaert/kurzerklaert-recycling-101.html"

Müll ...

Einwegverpackungen können doch heute schon bei größeren Geschäften gleich abgegeben werden .
Die Kultur " Coffee to go "
...schon unappetitlicher ...
Warum diese Becher überhaupt in der Gegend rumgeschmissen werden ?
Man hat die Kultur verinnerlicht :
Wegwerfgesellschaft...
Nein , nicht nur meckern ..hat schon nachgelassen , ..mehr Gelassenheit zeigen ...

@tagesholg - Pandemiebegeisterte - Die Pandemie-Skeptiker

scheinen aber noch unbegreiflicher:

Sie mockieren sich über medizinische Einmalartikel im Zusammenhang mit Corona (für die es immerhin eine regulierte Krankenhausentsorgung gibt),

während unsere Straßen, Parks, Bürgersteige immer beliebtere Müllkippen für die abartig vielen Aludosen/ Schnapsfläschchen, Bier-/Schnaps-/ Limoflaschen / To-go-Becher/Burger- und Pommesschalen/Pizzakartons/Snickers/Tricker/Klickers-Papierchen, Zigarettenschachteln werden, ohne deren Dauerkonsum inzwischen diverse Generationen offensichtlich keine 100 m mehr im Freien überleben können - und wo man auch nicht weiß, ob nicht vor allem der Inhalt zum Sondermüll gehört.

Dies alles während die Medien uns die "Fridays for Future" Jugend als die Norm der derzeitigen Jugendlichen verkaufen wollen (wobei aber die Grünen vor 40 Jahren ihre Partei für die Umwelt gegründet haben) und die EU/unsere Regierung als einschneidende Maßnahme gegen die Erderwärmung Plastikstrohhälmchen verbietet?

Das ist ja goldig ...

18:43, schneegans

>>Eine (!) der größten Unsinnigkeiten ...
... ist für mich „das stille Wasser in Plastikflaschen“ in einem Land, wo an das Leitungswasser in D an den meisten Orten absolute Trinkwasserqualität hat., wobei viele Plastikflaschen auch noch Schadstoffe absondern.<<

Wirklich ein Produkt, welches auf der Überflüssigkeitsskala ganz oben angesiedelt ist.

17:57 von Sisyphos3

«früher gab es "Strohhalme"
heute unüblich, wahrscheinlich verboten
wohl aus hygienischen Gründen.»

Dafür gibt es heutzuge Trinkhalme ais Metall mit "lebennsmittelechtem" Silikon an der Knickstelle oben zum Mundstück. Mit verschieden großem Durchmesser, in unterschiedlichen Längen.

Die Dinger tragen nicht groß auf, wenn man sie mit sich trägt. Und Kilos zum sinnlosen Rumschleppen wiegen sie auch nicht. Sollte man sie mal mitgenommen haben, ohne dass man sie dann tatsächlich braucht.

Man kann sie reintun in eine Hülle zusammen mit 1 Paar Essstäbchen. Kann man dann an der Verpflegungsbude dem Verkäufer vom Getränk oder den Fritten oder der Curywurst immer sagen … Halme oder Gabeln aus was auch immer Stroh, Holz, oder Plastik … brauche ich gar keine.

Ich habe was Eigenes dabei zur kleckerfreien Nahrungs- und Getränkeaufnahme, was man hinterher nicht wegwerfen muss.

Meint 1x Investition in Langlebiges. Zu äußerst moderaten Preisen.
Mit Essstäbchen essen ist dazu 1.001x angenehmer.

von Traumfahrer 19:22

Zu Ihrem Kommentar die Ergänzung: Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner hatte 2018 verkündet, sie wolle bis 2020 die Anwendung von glyphosathaltigen Pestiziden in der Nähe von Kindergärten, Gewässern, Altenheimen und Schulen verringern. Geliefert hat sie bis Ende 2020 nicht.

Ist das jetzt notwendig ?

Anscheinend ist die Corona Lage doch nicht so dramatisch, dass man sich um solche Dinge jetzt kümmern kann.

Ich fand Plastiktüten recht praktisch. Denn man konnte sie noch als Restmüllbehälter verwenden. Sie sind dehnbar und feuchtigkeitsbeständig, im Gegensatz zu den leicht reißenden und durchnässten Papiertüten.

Es ist auch auffällig, dass immer der Endverbraucher die Öko-Zeche zahlen muss. Für das verarbeitende Gewerbe gibt es Regelungen, die garnicht großzügig genug sein können. Was soll das dann bringen?

Manche Firmen glauben Kunden locken zu können indem sie auf den Öko-Zug aufspringen, andere genau dadurch indem sie es nicht tun. Mir sind letztere sympathischer. Denn wenn die Bundesregierung wirklich etwas gegen die Vermüllung der Meere tun wollte, gäbe es ganz viele Handlungsfelder ohne das die Verbraucher im mindesten tangiert wären.

Deshalb habe ich den Verdacht, das es - auch hier wieder - um eine volkserzieherische Maßnahme geht deren Effekt nur symbolisch ist.

@17:23 von Anna-Elisabeth

>> Die Hersteller brauchen eine gewisse
>> Sicherheit, dass sie nicht haftbar gemacht
>> werden für z.B. Salmonelleninfektionen

Ähh, der Unterschied ist doch ganz einfach:
* ca. 1-5 Personen (1 Haushalt) krank -> war's die Verpackung
* ca. 100-200 Personen krank -> war's das Essen

So schwer ist das jetzt auch nicht. -.-

19:01, MichlPaul

>>Das kann doch jeder selbst Entscheiden welche Verpackung er auch aus Gewissengründen haben will, dazu muß doch nicht ständig den anderen Menschen Vorschiften gemacht werden.<<

Man kann nur selbst entscheiden, welche Verpackung man verwenden möchte, wenn es diese Verpackung auch gibt. Sie also hergestellt wird. Was nicht hergestellt wird, das kann man auch nicht verwenden.

Die Verpackungswahlfreiheit ist eine Illusion. So wie alle Produktwahlfreiheiten.

@Willie Graf

"Ich weiß nicht, ob das heute Kindern nicht mehr vermittelt wird."

Es sind nicht nur die Kinder, bzw. die mangelnde Erziehung. Es sind auch Erwachsene sowie auch Raben,
die schon entsorgte Verpackungen aus den Papierkörben wieder in der Park-Landschaft verteilen. Häufig fehlt es an Bedeckungen der aufgestellten Abfallkörbe, die das verhindern könnten.
Und bei den Erwachsenen, die ihr Eispapier, Zigarettenfilter u.ä. dort entsorgen, wo sie gerade stehen hilft nur eins: sie beschämen, indem man ihr Entsorgtes vor ihren Augen ohne Kommentar aufhebt und in den nächsten Papierkorb wirft.
Das wirkt, Probieren Sie es mal.

@17:31 von Nettie

>> die richtige Antwort

Ähh, daß war auch nur eine rhetorische Frage. -.-

19:38 von saschamaus75

Ähh, der Unterschied ist doch ganz einfach:
* ca. 1-5 Personen (1 Haushalt) krank -> war's die Verpackung
* ca. 100-200 Personen krank -> war's das Essen

So schwer ist das jetzt auch nicht. -.-

Mir fällt auf, dass Sie laut Ihrer Zeichensprache des öfteren genervt oder aufgebracht zu sein scheinen. Oder deute ich das falsch?

@fatherland slim

"Kämpfe mich gerade wieder ins Leben zurück,"

Willkommen im Leben
Gruß
Pappy Biondo & Friends
A Night of Appreciation of ...

@17:51 von Sisyphos3

>> und ein Pappteller, der ja wohl kein
>> Problem darstellen sollte

Ähh, Sie wissen schon, daß diese Pappteller auf der Oberseite einen Plasteüberzug haben? oO

@ 19:34 von schabernack

Trinkhalme gibt es auch aus Glas, wahrscheinlich ohne Knick.

>> ... Mit Essstäbchen essen ist dazu 1.001x angenehmer. <<

Ich würde verhungern oder mich vollkleckern.
Nach ein paar Übungen vor ein paar Jahren habe ich es aufgegeben.

Gute Investition und leicht.

Vermutlich viel leichter als das
Kosmetik- und andere Zeug, was Frau in der Handtasche herum schleppt.

Für Fertigsalate oder ähnliches ist (neuerdings) das Besteck im Bodenbecher.
Toll, oder?
> Überflüssiger <
geht immer noch.
Mrs. Dalloway

@19:10 von hesta15 um 17:23 von Anna-Elisabeth

//In meiner Jugendzeit fuhren Milchautos die Straßen ab, jeder Haushalt hatte seine Milchkanne in denen die Milch abgefüllt wurde,...//

Ja kenne ich auch noch. Und zwischendurch auch mal selbst mit Milchkanne zum "Milchmann".

//Salmonelleninfektionen wurden in den meisten Fällen durch den Verzehr von rohem Fleisch oder Eier begünstigt, durch den Einsatz von Antibiotika im Stall hat man die Zahlen der Infektionen reduziert.//

Und mit dem Antibiotikamissbrauch hat man die multiresistenten Keime geschaffen, ist die Salmonellen aber keineswegs los.
Ich denke aber, dass zu unserer Kinder- und Jugendzeit die Menschen zum einen noch nicht so "klagewütig" waren wie heute und durch fehlende Einwegartikel mit Lebensmittelhygiene besser Bescheid wussten. Wenn ich mir dann noch das Geschirr und Besteck in Kantinen ansehe... Da spart man Strom und Wasser an der falschen Stelle.

"Was gab's heute in der Kantine?" Antwort: "BSE-Fleisch mit Ehec-Gemüse. Salmonellencreme zum Nachtisch."

@19:26 kaneel Ihr Link

Für was wenn nicht zur Energieproduktion wird denn der Müll bei der Zementherstellung eingesetzt. Da laufen nun mal Vorgänge ab die Energie erfordern. Oder gilt -da das ein TS Artikel war, der Link- nur Stromproduktion als Energieproduktion?

@18:07 von schabernack

>> Einwegfeuerzeuge...

...sind jetzt ein schlechtes Beispiel, wenn es um Plastemüll geht. -.-

Oder habe ich einfach nur Ihre Ironie nicht verstanden? oO

@19:38 von saschamaus75 @17:23 von Anna-Elisabeth

//Ähh, der Unterschied ist doch ganz einfach:
* ca. 1-5 Personen (1 Haushalt) krank -> war's die Verpackung
* ca. 100-200 Personen krank -> war's das Essen//

Diese Argumentation kam von den Herstellern. Hatte ich das nicht erwähnt?

//So schwer ist das jetzt auch nicht. -.-//

Genießen Sie sich doch einfach über Ihr Überlegenheitsgefühl.

@Olivia59 19:25

"Jetzt wird mir erst bewusst was es für ein Schildbürgerstreich ist so einen Wirbel um Plastikstrohhalme zu machen, die für mich bisher unerklärlicherweise in den Weltmeeren landen."

Naja, irgendwo muss man ja anfangen. Und da so viele Mitmenschen schon solche Probleme haben, auf's Plastikgeschirr zu verzichten, kann ich verstehen, dass man nicht gleich den großen Rundumschlag machen will, auch wenn er nötig (und auch möglich) wäre.

"Scheint ja mal wieder ein unverzichtbares Business zu sein oder frisiert man damit die deutsche Ökobilanz?"

Unverzichtbares Business natürlich nicht, aber so scheint es am einfachsten zu sein. Erschwerend kommt hinzu, dass China bislang den ganzen Müll auch recht gerne genommen hat, weil sie dafür Geld bekommen haben. Und so haben sich alle damit bequem eingerichtet. Hier war der Müll ja weg.
Und ja - man frisiert damit die deutsche Ökobilanz.

19:35 von Möbius

«Ich fand Plastiktüten recht praktisch. Denn man konnte sie noch als Restmüllbehälter verwenden. Sie sind dehnbar und feuchtigkeitsbeständig, im Gegensatz zu den leicht reißenden und durchnässten Papiertüten.»

Ihren Müll zuhause stopfen Sie sowieso in Mülltüten aus Plastik rein, die den Mülleimer von innen wechselweise auskleiden. Bevor die Tüten in blau oder gelb oder grün oder orange oder durchsichtig dann irgendwann voll sind mit Müll, ohne dass die großartig "dehnungsfähig" sein müssten.

Vel besser ist es sowieso, man wechselt die Tüten im Mülleimer von Zeit zu Zeit. Nachdem man den Müll in die größere Tonne im Keller, oder vor dem Haus verbrachte. Oder verbringen ließ von wem anderen, der auch im gleichen Haushalt lebt.

Wer Mülltüten aus Papier verwendet, muss sich allerdings sehr die Frage gefallen lassen, wobei er im Leben in der Vergangenheit ganz grandios was verpennt hat. Mit der Ausnahme von Mülltüten aus Papier für Müll aus Papier oder aus Pappe.

Mal so als Tipp …

@saschamaus75 19:54

"Ähh, Sie wissen schon, daß diese Pappteller auf der Oberseite einen Plasteüberzug haben? oO"

Gibt es auch ohne Plasteüberzug.

Was bedeutet eigentlich "oO"?

@18:28 von schneegans

>> wie Abfall in Straßenbelag verarbeitet
>> werden könnte. Muss wohl jemand in der
>> Versenkung verschwinden haben lassen.

Nope, genau DAS wird doch gemacht. Nur das wir mit dem Plastemüll, den WIR verbrauchen, 5-10x im Jahr komplett ALLE Straßen neu machen müßten. -.-

Wohne an einer viel befahrenen Straße

Zigarettenkippen und anderen Müll der einfach aus dem Auto geworfen wird zusammen zu lesen muß ich hier immer wieder machen.
Auch wenn ich mit dem Fahrrad der Straße entlang fahre oder an den Parkplätzen wird immer wieder Müll entsorgt.
So viel zur Selbstdisziplin sage ich hier nur.
Dabei sollte es doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein,dass man seinen Müll nicht einfach in der Landschaft entsorgt.

19:54 von saschamaus75

wußte ich jetzt nicht
vielleicht weil ich mich auf derartige Art nicht ernähre
:-)

@um 18:40 von sonnenbogen

>> es ["einmal Besteck"] wurde eingeführt
>> damit Hygiene gewährleistet werden
>> kann.

Nope. Es wurde eingeführt, weil es billiger war! -.-

@ 19:38 von saschamaus75 @17:23 Anna-Elisabeth

Ganz so einfach ist es doch nicht,
@Anna-Elisabeth hat schon recht.

Angenommen, Kunde übergibt
- übertrieben -
völlig verkeimte Dose über den Ladentisch.

Keine u.a. Dann im Laden.

Dann betrifft es die,
die danach Essen ggf. mit Salmonellen bekommen.

Geschäft ist schuldig.

Verursacher bzw. Quelle nicht auffindbar.

Mrs. Dalloway

Coffee to go in Recyling-Bechern.

@19:30 von Boxtrolls
In meinem Ökoladen bekam ich einmal einen "Recup". Aufschrift "return, reuse, recycle". Man kann den Becher beim nächsten Mal wieder abgeben.
Ich benütze ihn bei "meinem" anderen Laden und bekomme anstandslos meinen Kaffee darin.
PS.: Hoffentlich kommt jetzt keine Geheimpolizei und ermittelt, ob das nicht illegal ist -;)

@19:01 von MichlPaul

>> Das kann doch jeder selbst Entscheiden
>> welche Verpackung er auch aus
>> Gewissengründen haben will

Ähh, wirklich? Wenn ich im Supermarkt z.B. Wurst kaufen will, kann ich mich entscheiden zwischen Plasteverpackung, Plasteverpackung und Plasteverpackung. Tolle Auswahl, wie würden Sie entscheiden?

@weingasi1

Zumindest haben Sie erkannt, dass bei der Aufarbeitung auch viele mit Ekel behaftete unnütze Produkte entstehen.

Einweggeschirr & Verpackungen

Es gibt mittlerweile Einweggeschirr aus Bambus / Mais / und anderen Biofasern die man einsetzen kann und diese sind nur wenig teurer als Plastik sind aber
kompostierbar... aber man sollte mal an anderer Stelle eingreifen und zwar an der Stelle wo die Industrie (Lebensmittelindustrie) einpackt.
Muß jeder Keks 3 mal eingepakt werden ? Nein ...es nervt Pappe / Keks in Plastikschale & Folie .... Warum Getränke in Plastikflaschen, bis vor 25 Jahren war Glas normal( das einzige was stört ist das Gewischt beim Einkauf... grundsätzlich wird vieles viel zu viel eingepackt! Müllvermeidung ist die Lösung..man muß dabei aber bei der Verpackungsindustrie anpacken.Und dss geweine um die leibe Hygiene muß natürlich auch mal in gesunde Grenzen geführt werden.

Wer steht hier für die Keimfreiheit

vor der Wiederverwendung gerade? Schönes Keime verteilen, Corona reicht noch nicht! Im 21. JH sollten ökologische Einwegverpackungen, natürlichen Ursprungs, der Standard sein. Und am Besten gleich mit saftigem Pfand, denn 25 Cent interessieren ja auch viele Zeitgenossen nicht.

@ weingasi1

Schon mal was von Foamglas gehört?

18:44 von Skatstädter

«Wenn ich mir 'nen 'Cafe to go' hole,bekomme ich den in einem Pappbecher mit Beschichtung und werfe ihn nach Gebrauch in den Papierkorb! Ess ich meine Bratwurst mit Brötchen,werfe ich die mitgegebene Servette in den Papierkorb ....! Die Papierkörbe werden regelmässig geleert,...Wo ist das Problem?»

Müllmengen sind das Problem … ein selbst erklärendes Problem.

Papierkörbe sind keine Schluckspechte mit unendlichem Fassungsvermögen.
Auch selbst sprechend in Erklärung.

Pappbecher sind nicht nur aus Pappe. Wären sie es, würde Ihnen das Heißgetränk schon über die Hose aus dem Becher tropfen, bevor Sie den Becher auch nur zur Hälft ausgetrunken hätten. Schütten Sie mal heißen Kaffee in eine aus 3 oder 5 Lagen Papier gefaltete Tüte. Dann erklärt sich die Kleckerei auch von ganz alleine.

Auf Hemd und Hose bedröppelt nach dem Trinkversuch machen Sie das dann nicht noch ein 2. Mal. Versuch macht kluch.

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