Kommentare - Reportage: Sorge im Saarland über Corona-Lockerungen in Luxemburg

17. Januar 2021 - 12:31 Uhr

Zwischen Lockdown und Lockerungen liegt hier nur die Mosel: Im saarländischen Perl blicken viele mit Unmut hinüber zum luxemburgischen Ufer. Denn während sich die Deutschen einschränken, gehen die Nachbarn shoppen. Von Emil Mura.

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tja, die Leute werden wohl

tja, die Leute werden wohl hinfahren,UM ENDLICH ZU SPÜREN ,dass es auch ein Leben gibt.

Welch glückliche Bürger, die

Welch glückliche Bürger, die nur die Sorge haben, wie sie in diesen Zeiten nur endlich wieder shoppen gehen können.
Man könnte verzweifeln, was da an Erkenntnis über die Gefahr dieser Pandemie in manchen Köpfen abgeht. Aber es scheint wirklich, dass normaler Menschenverstand auch hier endlich zur absoluten Mangelware geworden ist. Das hängt wohl auch mit der Anpassung mit bestimmten Neubürgern zusammen, deren einfachere Gedankengänge bei unseren Leuten erfolgreich übergegriffen zu haben scheinen. Man sieht so, dass manch alter Spruch viel tiefe Wahrheit enthält. Hier passt diese Konsequenz zu dem Spruch: Der Umgang formt den Menschen.
Also bis dann, falls die so zu erwartenden Pandemieauswirkungen es noch erlauben werden, in der angepassten Idiotenrepublik Deutschland...

Corona-Lockerungen

Es ist ein Härtetest, den die EU nicht zu bestehen scheint. Eine Gruppe von Sportlern ist immer nur so schnell wie der Langsamste. So verhält es sich auch mit den EU- Staaten.

Abstimmung

Sicherlich wäre mehr Abstimmung untereinander gut. Da das aber noch nicht einmal innerhalb von Deutschland klappt, ist es auf grenzüberschreitender Ebene nicht denkbar.
Die Diskussion ist aber typisch deutsch. Als Luxembourg zu hatte sind die Luxembourger bestimmt auch in Deutschland zum Einkaufen. Jetzt kommt der Ausgleich, nicht mehr und nicht weniger.

Am 17. Januar 2021 um 12:33 von lenamarie

"tja, die Leute werden wohl hinfahren,UM ENDLICH ZU SPÜREN ,dass es auch ein Leben gibt."

Mal sehen wie unsere Welt nach dem Great Reset aussieht. Das es kein zurück in die Normalität gibt, sollte langsam jedem klar sein.

Lage in Grenzbereichen

Die hier geschilderte Lage ist auch in anderen Grenzbereichen doch identisch.

Als hier im Dezember der Einzelhandel schloss - öffnete Straßburg seine Geschäfte direkt wieder. Wir konnten hier im Südwesten dann deren Werbungen in unseren Zeitungen lesen: Kommen Sie zum Einkaufen nach Straburg ...

Ebenso sah es doch bislang auch im Grenzbereich D-CH aus. Auch in der Schweiz waren bislang die Geschäfte offen. Erst jetzt werden diese teilweise jetzt auch geschlossen.

Es hilft zwar dem Händler in dem Bericht nicht weiter - aber alleine ist er mit dieser Situation nicht. Die kennen wir hier in Ba-Wü schon lange - genauer gesagt hatten wir die schon beim ersten Shotdown im März/April bereits.

hallo nachbarn

luxemburg ist ein autonommer staat. In luxemburg wurde schon sehr früh eine vollständige Testung aller Einwohner und Pendler durchgeführt. Folge - Luxemburg war Risikogebiet. Heute hat Luxemburg das Geschehen im Griff. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Aus Sicht von Luxemburg hat Deutschland viele gute Ansätze nicht mitgemacht. Tja - liebe Landsleute - das wird noch öfter vorkommen - das uns kleinste Nachbarländer vormachen - wie es "richtig" gewesen wäre. Hier ist es intelligent bei sinkenden Infektionszahlen eine Begründung für noch mehr unsinnige Gängelei zu finden. Nur Impfen hilft, .... die Toten findet man wohl zum größten Teil in der häuslichen Quarantäne - denn für den Schutz der Gepflegten in der Familie - gibt es nichts - noch nicht mal eine Impfung - und das gibt es in luxemburg auch anders

Monumentales Versagen

Was für ein monumentales Versagen seitens sämtlicher Regierungschefs in Europa. Eine Pandemie müsste weltweit angegangen werden, statt dessen schaffen es nicht einmal die Europäer eine gemeinsame Lösungen zu finden. Nicht einmal innerhalb Deutschlands klappt das. Ich erinnere mich noch gut als Merkel im Oktober mit deutschen Bürgermeistern sprach um Corona in den Griff zu bekommen. Wer wundert sich dass es Europaweit nichts wird, wenn die deutsche Kanzlerin eine Pandemie, per Definition ein weltweites Problem, mit Bürgermeistern lösen will? Es fehlt einfach das grundlegende Verständnis bei den Verantwortlichen.
Die Luxemburger bauen jetzt Infektionen auf, die in 2 Monaten, wenn wir aufmachen, wieder nach Deutschland schwappen. Ping Pong mit Menschenleben, weil Politiker sich benehmen wie Kinder im Sandkasten.

Corona : gemeinsam in der EU

Dieses Beispiel im Artikel macht deutlich, dass die kürzliche Forderung der Wissenschaftler in der EU, dass die Corana-Bekämpfung abzustimmen ist, völlig richtig ist.

Denn es macht keinen Sinn, dass in D. mittels geschlossenem Einzelhandel versucht wird die Kontakte zu reduzieren um so Corona zu bekämpfen, aber in Luxemburg die Kontaktreduzierung nicht diese Rolle spielt und der Einzelhandel wieder öffnet.

Vielmehr muss in D. eingesehen werden, dass die Kontaktreduzierung mit dem Schließen von Unternehmen mit Hygienekonzepten wie Restaurants, Gaststätten, Museen, Theater, Kino, (fast) nichts gebracht hat. Die v.g. Bereiche sind sofort wieder zu öffnen, um weiteren Schaden vom ges. Volk abzuhalten.

Vielmehr müssen jetzt die Verantwortlichen sehen, dass Hotels als Quarantäne-Hotels den positiv Getesteten zur Verfügung gestellt werden. Hier kann dann auch die Quarantäne überwacht werden.

Und die Zahlen steigen wieder?

Schnell wieder lockern, weil sich die Zahlen etwas gebessert haben? Und in zwei oder drei Monaten steht man dann wieder vor einem Chaos?
Der reine Aufruf an´s Volk sich einfach eine gewisse Zeit zurückzuhalten reicht nicht, wie man merkt. So sorgt ein kleiner Teil der Bürger dafür, dass wir alle noch lange mit Maßnahmen zu kämpfen haben.
Eine kurze Zeit mit knallharten Maßnahmen würde ein besseres Ergebnis bringen.

12:44 von V.R. 12:55 von

12:44 von V.R.
12:55 von offene Diskussion
13:00 von Barbarossa 2

Mir bleibt - leider - nur, Ihnen zu zustimmen.
Für mich ist das einfach nur noch unverständlich. Hier wird sich über die Maßnahmen aufgeregt, aber dann über die Grenze fahren und einkaufen.
Das ist echt ne Leistung.
Mir bleibt nur die Hoffnung, das " unsere Verschärfungen dieses unterbinden wird ( Grenzen
schließen ).
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.

So ist das

Es werden wohl nie alle europäischen Länder gleichzeitig dieselben Maßnahmen ergreifen. Und solange die Grenzen offen sind fahren Deutsche zum Tanken nach Tschechien oder zum Skifahren nach Österreich. Oder eben zum Shoppen nach Luxemburg.

Zwar ist das z.B. im Falle von Tschechien verboten (auf deutscher Seite), aber jeder kann im Internet lesen, dass die Kontrollen überschaubar sind.

Tschechien hat sehr hohen Inzidenzen, aber Pendler fahren jeden Tag hin und her.

Viele waren über Weihnachten bei ihrer Familie in diversen Ländern. Bei einer Stichprobe an der Grenze in Passau hatten ca. 10% den vorgeschriebenen negativen Test dabei. Der Rest muss in Quarantäne, aber die Gesundheitsämter sagen offen, dass sie das kaum kontrollieren können.

Also warum ist jetzt plötzlich Luxemburg ein Problem.

Vertrauen wir also auf die Eigenverantwortung der mündigen Bürger.

Das ist schon merkwürdig.

Also nicht daß die Läden auf der anderen Seite öffnen.

Nein, ich finde den Neid des Aufmerkens würdig, denn wie viele Jahrzehnte haben die deutschen Geschäfte den Rahm abgeschöpft weil gerade Mode hier deutlich günstiger war als in Frankreich oder Luxemburg?!?

Nun müssen die Läden hier schließen. Ja, das ist bitter, aber ja, das ist auch notwendig. Denn wir machen UNSERE Regierung verantwortlich wenn was in die Hose geht, nicht die französische oder luxemburgische. Und schon gar nicht die EU als Ganzes.

Gott, dieses Land ist eines der ewig Möckrigen geworden.

13:14 von Kessl Sie haben

13:14 von Kessl

Sie haben sowas von recht.
Alle vergessen, das der Virus sofort wieder eingeschleppt wird, sobald man über Grenzen geht - egal in welche
Richtung !

Repräsentative Umfrage von Infratest-dimap

im Auftrag des Saarländischen Rundfunks stellt eine Frage über das deutsch-luxemburgische Freundschafts-Verhältnis.

Es gibt sie also noch, die Umfragen während der Corona-Krise.
Mir ist kein Erhebungsbogen bekannt, der eine Antwort auf die Frage - WIE - WANN - WO -COV19 ansteckt - im Nebellicht deuten könnte.

Positiv gedacht

Ich finde das Fazit schön - dass der Grenzverkehr eben nicht heftig ansteigt. Dass die Perler an der Freundschaft festhalten. Mich hat es gefreut, über so viel Vernunft zu lesen.

Zum Zitat von lenamarie: "...um endlich zu spüren, was Leben ist...".
Mein Leben beinhaltet doch etwas mehr als shoppen zu gehen, und ich glaube, damit bin ich nicht alleine.

@13:17 von Garden.of.Eden

"... Eine kurze Zeit mit knallharten Maßnahmen würde ein besseres Ergebnis bringen ..."

Selbst wenn dies in Abstimmung in der EU durch gezogen würde, bleibt die Frage:
Und danach ?

Es fehlt selbst in D. eine Strategie gg. Corona.

Es gibt (fast) kein Land in der EU, die bessere Infektionszahlen aufweisen, eher noch schlechter.

Also ist die Strategier verkehrt.

Es gibt Ausnahmen:
Neuinfektionen gg. 0:
Andorra
wenige Neuinfektionen (unter 50):
Liechtenstein
Monaco
Z.B. in GB: Western Islands, Orkney Islands, oder die Bereiche Mull und Islay

Offensichtlich wird hier eine andere Strategie gefahren. Geht doch.

13:11 von steuer.mann // die

13:11 von steuer.mann

// die Toten findet man wohl zum größten Teil in der häuslichen Quarantäne - denn für den Schutz der Gepflegten in der Familie - gibt es nichts - noch nicht mal eine Impfung - und das gibt es in luxemburg auch anders //

Das ist schlicht nicht richtig !
Mein Mann wird geimpft - zu Hause -von einem mobilen Impfteam und ich gleich mit.
Warum verbreiten Sie
Unwahrheiten ??
Zu Ihrem übrigen Kommentar : das wird sich alles erst zeigen.
Bisher hat Luxemburg
874 Tote / Mio -- was ist da besser ???

wir leben in einem Rechtsstaat

die MAssnahmen müssen angemessen sein, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Ihre Arrgumentation legt nahe, dass die Massnahmen in der Vergangenheit nicht zweckdienlich war. Daraus folgt zwingend, dass der Shut Down nicht fortgesezt werden darf, wenn er permanent geändert werden muss, ohne das der Zweck z.B. Schutz der häuslichen Pflege erreicht wird. Können Sie sich vorstellen wie das ist, wenn 5 Erwachsene einer Familie mit 1 Pflegebedürftigen Elternteil zusammenleben MÜSSEN. Wie hoch das Risiko ist und wie sich jeder dabei fühlt. Ich kann sie also beruhigen - für sehr viele Menschen ist das Choas die tägliche Katastrophe.

Abstimmung zwischen Nachbarregionen ist sinnvoll

Herr Brockmann hält die Mobilität und damit verbundene Kontakte meines Wissens für einen möglichen Infektionstreiber. Daher könnte eine Maßnahmenabstimmung zwischen benachbarten Gebieten sinnvoll sein. Dies könnte auch zwischen benachbarten Regionen innerhalb von Deutschland bei unterschiedlicher Belastung sinnvoll sein,nämlich nicht nur die hotspotbasierte Mobilität innerhalb eines Gebietes im Maßnahmenblick zu behalten, sondern auch den Eintrag aus und nach den Hotspotgebieten durch Nachbarschaftsmobilität zu berücksichtigen.

Quarantänevorschriften erlassen

Wenn das so ist, dann sollte Deutschland Quarantänevorschriften für Einreisende erlassen, auch für unsere eigenen hin- und herreisenden Bürger. An der dänischen und polnischen Grenze gelten ja auch Beschränkungen, weshalb dann nicht an der Grenze zu Luxemburg? Sind Luxemburger immun?

wer weis...,

bei den häufig zitierten 25.000 Todesfällen in der schweren Grippesaison 2017/2018
handelt es sich um eine Schätzung der Übersterblichkeit im Zeitraum der Grippewelle, die das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin jährlich vornimmt. Bei den Covid-19-Sterbefällen handelt es sich dagegen nicht um eine Schätzung, sondern um die Summe aller Todesfälle bei Patienten mit laborbestätigter Infektion.
[diesen und gleich/ähnlich lautende texte findet jeder der will im netz],
Nun möchte ich hier anmerken; wenn die Schätzungen des RKI nicht mit denen des covid-19 verglichen werden dürfen weil nicht aussagefähig, also vertrauenswürdig sind, weshalb wird aufgrund der Empfehlungen des RKI zu Covid-19 die Grundrechte der Bürger derart eingeschränkt.

Ich meine hier wird seitens der Verantwortlichen mit zweierlei maß gewertet. gez. A.O´K

Am 17. Januar 2021 um 12:33 von lenamarie

Zitat: tja, die Leute werden wohl hinfahren,UM ENDLICH ZU SPÜREN ,dass es auch ein Leben gibt.

Ich bedauere Sie, weil Sie offensichtlich wegen der Coronaeinschränkungen kein Leben mehr verspüren. Sind Einkaufen und Kneipenbesuche Ihr Lebensinhalt?

Mein Leben ist sicherlich so eingeschränkt wie das Ihrige. Ich kann aber nicht sagen, dass es deshalb nichts mehr Wert ist. Im Gegenteil habe ich durch die Rückbesinnung auf die Kernfamilie und die Veränderung meines Freizeitverhaltens (z.B. dass Lesen von Büchern, die ich schon immer einmal lesen wollte) eine gewisse Entschleunigung und dadurch durchaus einen Lebensmehrwert erfahren.

Viel Lärm um nichts

Wie falsch die Coronamaßnahmen-Politik ist, zeigen unübersehbar und unbestreitbar die RKI-Coronafallzahlen. Und darauf wird mit noch mehr Groko-Blödsinn reagiert. Doch ganz egal, ob man in Quarantäne, Lock down, beim mutativen Impfen oder hinter einer Maske sitzt, bringen längst auch Wind und Wetter Coronaviren bis in den letzten Winkel Deutschlands mit.

offene Geschäfte in Luxembourg

Die Einzelhändler in Perl beklagen zurecht die fehlende europäische Koordination. Aber was wir im föderalistischen Deutschland schon nicht schaffen - jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen - ist in Europa umso schwieriger

gegenfrage

Wann wird ihr Mann geimpft - Termin ? und bis dahin ? gehts ihnen gut ?

13:17 von Garden.of.Eden

Schnell wieder lockern, weil sich die Zahlen etwas gebessert haben? Und in zwei oder drei Monaten steht man dann wieder vor einem Chaos?
Eine kurze Zeit mit knallharten Maßnahmen würde ein besseres Ergebnis bringen.
#
Dem stimme ich zu,auch wenn es manch Einen schmerzt..

Die Unterschiede werden nicht weniger...

...wenn sich nächste Woche wieder die Inkarnation der Inkompetenz versammelt und in einer Mischung aus Hysterie und Hybris über Massnahmen diskutiert, die in ihrer Wirksamkeit kaum zu unterbieten und in ihren Nebenwirkungen kaum zu überbieten sein werden.

re 13:14 Kessl: Monumentales Versagen

>>Was für ein monumentales Versagen seitens sämtlicher Regierungschefs in Europa.<<

Ich versuche es mal spitzfindisch: Wenn diese Aussage richtig ist, dann ist sie falsch!

0der: Wenn man zu wissen glaubt, was „Alle“ falsch machen, dann glaubt man auch, den „allein richtigen“ Weg zu kennen.

Und das ist dann das Ende jeden Nachdenkens, jeder Selbstreflektion, jedes Zuhörens usw. usw..

Kurz: Das Ende jeder Kommunikation!

>>Es fehlt einfach das grundlegende Verständnis bei den Verantwortlichen.<<

Ich verstehe ja Ihre Kritik, aber so allgemein kann und darf man das nicht stehen lassen. Es mag ja sein, dass „den“ Verantwortlichen „Ihr“ Verständnis der Sache fehlt. Aber das können alle Anderen dann eben auch behaupten.

Konkret: Ich halte es durchaus für ein gutes Zeichen und auch für produktiv, dass wir in der EU und in D derart viele „Wege nach Rom“ suchen.

Mich machen alle Menschen und vor allem Politiker misstrauisch, die vorgeben, den „richtigen“ Weg gefunden zu haben.

@13:31 von ich1961

Bisher hat Luxemburg 874 Tote / Mio

Dazu die Anzahl der Corona-Todesfälle pro Million Einwohner für die erste Welle (bis zum 1 Oktober, gerundet), die zweite Welle (ab 1 Oktober bis zum 16. Januar, gerundet) und für die 7 Tage bis zum 16. Januar.
(Quellen: RKI für D, und Worldometer für die anderen Länder.)

119 - 460 - 75,80 : D
372 - 379 - 38,08 : NL
855 - 882 - 30,71 : B
472 - 562 - 37,48 : F
576 - 735 - 54,58 : I
632 - 694 - 115,6 : UK
639 - 579 - 71,49 : USA

Für Schweden verzögert sich die genaue Meldung der Zahlen in Worldometer leider um mehrere Wochen. Aber dort hatte man gerundet 303 Todesfälle pro million Einwohner für die erste Welle, und bereits 387 für die zweite Welle am 1 Januar mit dann einer wöchentlicher Zunahme von 59.40. Also immer noch etwas slechter als Deutschland für die zweite Welle. Die Gesamtzahl der Todesopfer pro million Einwohner für beide Wellen in Schweden ist derzeit mit der in Frankreich vergleichbar, d.h. fast doppelt so hoch wie in D.

13:26 von Die Patin Wenn

13:26 von Die Patin

Wenn Sie die Umfragen vermissen - warum auch immer - dann bemühen Sie doch bitte Ihren gesunden Menschenverstand.
Der sollte jedem sagen, das die Ansteckung von Mensch zu Mensch, also über Kontakte , erfolgt. Das ist der Grund für die Einschränkungen bei uns.
Und da der Virus keine Grenzen
kennt ...

12:55, offene Diskussion

>>Welch glückliche Bürger, die nur die Sorge haben, wie sie in diesen Zeiten nur endlich wieder shoppen gehen können.<<

Das kann man wohl sagen.

>> Aber es scheint wirklich, dass normaler Menschenverstand auch hier endlich zur absoluten Mangelware geworden ist. Das hängt wohl auch mit der Anpassung mit bestimmten Neubürgern zusammen, deren einfachere Gedankengänge bei unseren Leuten erfolgreich übergegriffen zu haben scheinen. <<

Ach, die Fremden sind schuld.

Na dann...

Das Virus folgt nur seinen eigenen Gesetzen

- nicht denen der Politik. Und es kennt nur ein einziges: Jede Gelegenheit nutzen, um sich „durchzusetzen“.

Was soll dann dieses Bäumchen-wechsle-dich-Spiel (= dem Virus jedesmal, wenn es endlich an einer Stelle weniger Chancen hat sich auszubreiten sogleich neue „Ausweichmöglichkeiten“ anderer Stelle zu eröffnen) anderes bewirken, als ihm optimale „Überlebenschancen“ zu bieten? Nur zur Erinnerung: Viren kennen keine Grenzen.

Impfung als "Rettung"

Es gibt mittlerweile Rechner im Internet, mit denen man berechnen kann, wann man nach dem Plan der Regierung eine Impfung bekommen könnte. (Funktioniert so ähnlich wie BMI-Rechner).

Bei dem "Impf-Rechner", den ich gefunden habe wird auch noch angenommen, dass in allen Gruppen generell die Impfbereitschaft bei ca. 54% liegt.

Damit wäre ich - wenn alles nach Plan läuft und rund die Hälfte der Leute, die vor mir dran wären, auf das Impfen verzichtet - in etwa 8 bis 12 Monaten dran.

Ich lasse das jetzt unkommentiert.

Aber noch ein zweites Jahr "Maßnahmen" will ich nicht auf mich nehmen. (Mal abgesehen davon wären meine Kinder da noch ungeimpft, da noch keine Zulassung für Kinder existiert.)

13:40 von steuer.mann Einen

13:40 von steuer.mann

Einen konkreten Termin haben wir noch nicht. Das wird erst soweit sein, wenn die Heime durch geimpft sind .
Und bis dahin : weiter wie bisher. Mein Mann kann nicht mehr raus und wenn ich 1x die Woche einkaufen gehe, dann nur mit MNS, AHA +L ist ohnehin selbstverständlich.
Danke der Nachfrage , ja uns geht es sehr gut.
Auch trotz der Maßnahmen und allem anderen hier oft geäußerten Quatsch.

@0_Panik 13:16

"Vielmehr muss in D. eingesehen werden, dass die Kontaktreduzierung mit dem Schließen von Unternehmen mit Hygienekonzepten wie Restaurants, Gaststätten, Museen, Theater, Kino, (fast) nichts gebracht hat."

Sie verbreiten Unsinn.
Die Kontaktreduzierung hat sehr wohl eine Menge gebracht, aber leider zu wenig.

"Die v.g. Bereiche sind sofort wieder zu öffnen, um weiteren Schaden vom ges. Volk abzuhalten."

Selbstverständlich, die Todeszahlen sind zwar inzwischen auf US-Niveau, aber Ihnen anscheinend immer noch zu niedrig.

Unfassbar, was manche Leute hier absondern.
Dadurch, dass wir alle zu undiszipliniert sind und demzufolge die Zahlen nicht ausreichend sinken, wird logischerweise selbstverständlich demnächst der Lockdown noch verschärft. Alles andere wäre unverantwortlich.

@13:11 von steuer.mann

"Aus Sicht von Luxemburg hat Deutschland viele gute Ansätze nicht mitgemacht."

Es gibt viele weitere gute Beispiele, dass andere Länder ihre eigenen Bürger bei Schutz in den Vordergrund stellen (Israel, Süd-Tirol, Tschechien etc.). In der BRD hat man den Eindruck, es darf vor allem nichts kosten und man lässt allen anderen den Vortritt. Der eigene Bürger darf nur eins, nämlich malochen, Steuern zahlen und Klappe halten.

EU-Koordination

Viele reden hier von Koordination der Maßnahmen, meinen aber in Wirklichkeit, dass es alles so machen sollen wie Deutschland! Die Lockdown-Begeisterung wie bei uns gibt es in vielen anderen EU-Ländern so nicht! Am Ende müssen wir uns dem Willen der Mehrheit beugen und selber lockern. Dann ist aber die Empörung groß. Die meisten EU-Länder lassen wesentlich höhere Zahlen zu als wir und lockern auch schneller, einfach auch deshalb, weil sie ihre Wirtschaft nicht so subventionieren können wie wir.

es sollte allen Klar werden das der Virus nicht Verschwinden wird, wie der Grippevirus wird dieser jedes Jahr wieder da sein, an die Todeszahlen wird Mann/Frau sich gewöhnen, und wie bei der Jährlich Wiederkehrenden grippe wird sich keiner mehr darüber Gedanken machen, außer die welche betroffen sind.

@13:48 von Tada

wg.: Impfung als "Rettung"
"... Damit wäre ich - wenn alles nach Plan läuft und rund die Hälfte der Leute, die vor mir dran wären, auf das Impfen verzichtet - in etwa 8 bis 12 Monaten dran ..."

In Indien geht das aber schneller.

Ggf. gibt es dort einen Termin.
Falls ja, dann dort hin reisen, Corona-Impfen machen, Urlaub an wunderschönen Palmen-Sand-Stränden machen, und dann wieder nach Hause.

@Tada 13:48

"Aber noch ein zweites Jahr "Maßnahmen" will ich nicht auf mich nehmen."

Werden Sie aber müssen.

Es hat überhaupt keinen Sinn, hier wie ein bockiges Kind "Ich will aber nicht!" zu rufen. Viel sinnvoller ist es, den Tatsachen und den Notwendigkeiten offen entgegenzusehen und das beste draus zu machen.

Das wäre jedenfalls das Verhalten von vernünftigen Erwachsenen.

@V.R.

Sie schreiben: Für mich sind die Lockerungen in Luxemburg wieder nur ein Zeichen dafür das viele Politiker in der EU nicht in der Lage gemeinschaftlich Verantwortung zu tragen.
Das Virus kennt keine Grenzen und wenn es in Luxemburg jetzt wieder möglich ist zu shoppen dann werden es die Belgier / Deutschen / Franzosen gerne dort einkaufen gehen weil es bei ihnen nicht möglich ist. Es sei denn Luxemburg schließt die Grenzen.... aber ist das Europa ?

Warum sollen dich die LuxemburgerInnen nach uns richten? Wir können uns auch an sie anpassen und öffnen. Europa muss sich nicht immer an Deutschland ausrichten.

@offene Diskussion, 12:55

Das hängt wohl auch mit der Anpassung mit bestimmten Neubürgern zusammen, deren einfachere Gedankengänge bei unseren Leuten erfolgreich übergegriffen zu haben scheinen.

Sie übertreiben maßlos. So neu sind diese Bürger auch nicht, die Wiedervereinigung hat bereits vor über 30 Jahren stattgefunden.

@AOK 13:56

"es sollte allen Klar werden das der Virus nicht Verschwinden wird, wie der Grippevirus wird dieser jedes Jahr wieder da sein"

Wahrscheinlich haben Sie damit recht.

"an die Todeszahlen wird Mann/Frau sich gewöhnen"

Hoffentlich nicht. Das wäre nämlich in der Tat erbärmlich.

"und wie bei der Jährlich Wiederkehrenden grippe wird sich keiner mehr darüber Gedanken machen, außer die welche betroffen sind."

Tja, wir sind aber blöderweise alle betroffen.

Deshalb habe ich mir auch schon Gedanken gemacht und werde mich in Zukunft so oft impfen lassen, wie die Stiko das empfiehlt. Momentan sieht es ja so aus, als wenn man sich ungefähr 1x im Jahr impfen lassen müsste. Meinen Hund lasse ich ja auch jährlich gegen die ganzen Tierseuchen impfen.

Ich werde das jedenfalls machen, da ich keine Lust habe, sehenden Auges in den Erstickungstod zu gehen.

@ 13:54 von DrBeyer

"... die Todeszahlen sind zwar inzwischen auf US-Niveau ... dadurch, dass wir alle zu undiszipliniert sind und demzufolge die Zahlen nicht ausreichend sinken, wird logischerweise selbstverständlich demnächst der Lockdown noch verschärft. Alles andere wäre unverantwortlich ..."

Nee. Falsch.

Das Gewurschtel, das die EU und D. gg. Corona angewendet wird, ist völlig unverantwortlich.

Es fehlt völlig an einer gesamt wirkenden Strategie in D. und in der EU.

Das es besser geht, zeigen diese Beispiele.
Neuinfektionen gg. 0:
Andorra
wenige Neuinfektionen (unter 50):
Liechtenstein
Monaco
Z.B. in GB: Western Islands, Orkney Islands, oder die Bereiche Mull und Islay
Geht doch.

Impfdebakel in Deutschland

Ich bin entsetzt, was unser Außenminister unserem Land zumutet: Er hielt es für vorstellbar, dass bereits geimpfte Personen wieder am normalen Leben teilhaben könnten, wie z. B. Kino-, Restaurantbesuche u. Ä.
Ich gehöre zu der Gruppe, die voraussichtlich zum Ende 2021 geimpft werden könnte, falls man dann noch Überreste an Impfstoff hat, aber bis dahin, keine Chance auf Normalität! Ich finde solche Äußerungen nicht nur dumm, sondern auch anmaßend den Menschen in unserem Land gegenüber.

13:38 von Muttis Rottweil...

Zitat:"Wie falsch die Coronamaßnahmen-Politik ist, zeigen unübersehbar und unbestreitbar die RKI-Coronafallzahlen."

Inwiefern?

Zitat:"Doch ganz egal, ob man in Quarantäne, Lock down, beim mutativen Impfen oder hinter einer Maske sitzt, bringen längst auch Wind und Wetter Coronaviren bis in den letzten Winkel Deutschlands mit."

Ja und, was soll uns das jetzt sagen? Da Coronaviren offensichtlich nicht tage- oder wochenlang mit "Wind und Wetter" frei flottieren können, sind die AHS-Maßnahmen doch goldrichtig!

13:55, AbseitsDesMains...

>>@13:11 von steuer.mann
"Aus Sicht von Luxemburg hat Deutschland viele gute Ansätze nicht mitgemacht."

Es gibt viele weitere gute Beispiele, dass andere Länder ihre eigenen Bürger bei Schutz in den Vordergrund stellen (Israel, Süd-Tirol, Tschechien etc.). In der BRD hat man den Eindruck, es darf vor allem nichts kosten und man lässt allen anderen den Vortritt. Der eigene Bürger darf nur eins, nämlich malochen, Steuern zahlen und Klappe halten.<<

Warum wohnen Sie eigentlich noch in Deutschland?

In der EU herrscht Freizügigkeit. Tschechien ist EU, Südtirol ist EU, Luxemburg ist EU...

Quarantäne

....gibt es immer erst dann, wenn das besuchte Land als nachgewiesenes sog. "Riskogebiet" gilt (wob ei auch das unfug ist, da manche dieser Länder geringere Inzidenzen haben als Deutschland) . Dann ist es aber eh zu spät. Es sollte auch eine Quarantäne nach Besuch eines Landes erfolgen, das keine adäquaten PRÄVENTIVEN Maßnahmen ergreift, weil die eigene Wirtschaft höhere Priorität hat.
Mal schauen wann die Erkrankungen in Luxemburg hochschnellen, das Muster war doch immer gleich.

Was spricht bei uns gegen Lockerungen?

Die Testungen zur „Ermittlung“ von Neuinfektionen sind sowieso eine Farce. Die Dunkelziffer ist sicherlich Faktor 10 höher und Neuinfektionen spielen keine übergeordnete Rolle. Das ist eher eine „Spielwiese“ für die Theoretiker unter den Epidemiologen.

Würde man die Alten direkt vor Ort in den Heimen ordentlich schützen.... aber das ist ja alles inzwischen längst bekannt...

wer stirbt denn aktuell

warum gibt Sachsen nicht bekannt, wer gestorben - über 5.000 - um zu sehen welche massnahmen wirklich gebraucht werden ... ich finde es zynisch mit Toten Politik zu machen ohne das man ihnen ein Gesicht gibt.

Ja, und?

So ist das halt in Grenzregionen, dass hier und dort andere Gesetze gelten und die Länder frei sind sie zu gestalten. Nur ist das im heutigen Europa, wo die Grenze bis letztes Jahr für die meisten nur noch ein Strich auf der Landkarte war, niemandem mehr so bewusst gewesen. Nun scheint es auf einmal so, dass wenn man manche Aussagen hört, auf der anderen Seite der Grenze das Böse lauert.

@Tada 13:48

Ach ja, noch was.

Mich würde mal interessieren, welchen Hintergrund die Seite hat, auf der Sie diesen "Rechner" gefunden haben.

Und die Zahlen, mit denen er arbeitet, also bspw. Anzahl der täglich verabreichten Impfdosen.
Mich würde nicht wundern, wenn ein Rechner, der mit aktualisierten Zahlen arbeitet, nicht bei 8-12, sondern bei 7-8 Monaten rauskommt. Und ganz ehrlich: Das fände ich ziemlich in Ordnung.

@dr.bashir

"Vertrauen wir also auf die Eigenverantwortung der mündigen Bürger"

Das Vertrauen auf die MÜNDIGEN Bürger ist gut,
und wie steht es mit der Kontrolle ist "Besser" der UNMÜNDIGEN?

Beispiel:
(Bei einer Freundin im Wohnhaus hat sich ein Bordell nach dem Prostitutionsschutzgesetz etabliert, das während des Lockdowns seinen Betrieb nicht eingestellt hat sowie als Folge auch der damit zusammenhängende Drogenkurierdienst seine Leistungen nicht eingestellt hat)

14:04 von 0_Panik

Zitat:"Western Islands, Orkney Islands, oder die Bereiche Mull und Islay"

Verraten Sie uns jetzt auch noch die Super-Strategie der genannten Inseln, außer dass sie extrem dünn besiedelt sind und weitab vom Schuss liegen?

0_Panik

Vielmehr müssen jetzt die Verantwortlichen sehen, dass Hotels als Quarantäne-Hotels den positiv Getesteten zur Verfügung gestellt werden. Hier kann dann auch die Quarantäne überwacht werden.

Einige hier drehen mittlerweile offenbar total frei in ihrer Komplettpanik. Leute absondern, wegsperren und überwachen . Hatten wir schon mal in diesem Land.
Bei einer Letalität, die- wie sich immer mehr herausstellt- im Bereich einer mittelschweren Grippewelle liegt.

@0_Panik 14:04

Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, dass ich die von Ihnen gebrachten Beispiele nicht ernstnehme, da sie von Ihnen sicherlich auch nicht ernstgemeint waren.

Insofern kann ich mir auch eine ernsthafte Erwiderung sparen und stattdessen lieber noch das Beispiel des Dorfes bringen, in dem mein kleines Ferienhäuschen steht: Auch 0 Infektionen.
(Dass dort niemand lebt, muss ich Ihnen ja nicht unbedingt erzählen ...)

So ein Bullshit

Luxemburg sollte Grenzkontrollen einführen. Die Superspreader Europas sind die Deutschen. Zum Glück gibt es in dem Artikel eine Liste über weltweite Neuinfektionen. Deutschland knapp 14.500 und Luxemburg? 0
Luxemburger haben sich diszipliniert und verantwortungsvoll verhalten. Und in D? Da feiert man in Hameln einen Kindergeburtstag mit 30 Leuten, da sind die Wintergebiete überfüllt. Beispiel Tschechien. Alles geöffnet gewesen, keine Maskenpflicht. Der Deutsche im Lockdown strömte rüber. Resultat? Hohe Infektionszahlen 3 Wochen später. Die deutschen Maßnahmen waren im ersten Lo ckdown uneuropäisch. Grenzschließung über Nacht, ohne die Luxemburger Regierung zu informieren.

gg. Corona : gemeinsame Strategie, z.B.:

Den gesamten ÖPNV in der EU dicht und zu machen. 4 Wochen lang.

Das reduziert Kontakte ganz gewaltig.

Wie kommen die Leute zur Arbeit oder so.

Mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Motorrad o. Moped, dem Auto, Taxi, usw.

@14:04 von 0_Panik

"Das es besser geht, zeigen diese Beispiele. Neuinfektionen gg. 0: Andorra
wenige Neuinfektionen (unter 50): Liechtenstein Monaco"

Die haben aber auch alle keinen ausgebauten ÖPNV mit U-Bahn, Straßenbahn, S-Bahn und vollen Bussen, mit denen die Menschen aus Sicht der Gutmenschen fahren sollen statt das sichere Auto zu nutzen.
Wann wird der ÖPNV denn endlich untersagt?

@ teachers Voice 13:44

Sie haben es treffend beschrieben . Meine Meinung ist gerade auf den Bezug Nachdenken und miteinander reden heutzutage so , das die Gesellschaft es zum überwiegend Teil verlernt hat .

Luxemburg

hat andere Zahlen was Infektionen anbelangt wie das Saarland also Geschäfte auf. Die grenznahen Deutschen wird es freuen, so wie die Deutschen die an der schweizerischen Grenze wohnen.
Europa wird sich nie eins werden, jeder kocht sein eigenes Süppchen. Man sieht es ja bei uns, jeder Ministerpräsident kocht seine Suppe.
Nun wollen wir hoffen, dass nächste Woche endlich wieder Lockerungen ausgesprochen werden.
Mit Ausnahme von Alten und Pflegeheimen . Endlich mal wieder ein halbwegs normales Leben führen.
Laut Impftechner bin ich im Mai dran, dann ab in den Urlaub. (BAYERN)

@drbeyer, 13:58

"Aber noch ein zweites Jahr "Maßnahmen" will ich nicht auf mich nehmen."

Werden Sie aber müssen.

Solange die polizeilichen Ressourcen der Bundesregierung nicht ausreichen, die Einhaltung ihrer Maßnahmen flächendeckend durchzusetzen, ist diese Aussage objektiv falsch.

Es hat überhaupt keinen Sinn, hier wie ein bockiges Kind "Ich will aber nicht!" zu rufen.

Dieser "Ruf" des Users war lediglich eine Darstellung der realen Gegebenheiten.

erkennen sie die Konsequenz in Ihrer Obrigkeithörigkeit ?

sechs monate impfen heißt das noch 180 Tage menschen sterben - 24 Monate Impfen heißt das dann noch 730 Tage Menschen sterben. Pro Hundert Tote pro Tag sterben in der ersten Variante ca. 9.000 MEnschen, die zweite wird ca. 37.000 Tote fordern - das ist die Konsequenz der Vernunft, die in unsere Gesellschaft tobt. Für mich ist das Verzögern der Impfung aus Unfähigkeit Totschlag ... damit werde ich mich nicht abfinden.

Dr.Beyer

Deshalb habe ich mir auch schon Gedanken gemacht und werde mich in Zukunft so oft impfen lassen, wie die Stiko das empfiehlt.
Machen Sie das, wenn es Ihnen Sicherheit gibt.
Vielleicht machen Sie sich nochmal neue Gedanken, nachdem Sie das gelesen haben:
„Doch was bedeutet eine 95%-Impfeffektiviät? In der Impfgruppe traten bei 8 von 17411 Probanden eine Erkrankung auf, in der Placebogruppe traten 162 Erkrankungen bei 17551 Probanden auf. Das entspricht einem prozentualen Auftreten von 0,046% in der Impfgruppe und 0,923% in der Placebogruppe. Man nimmt an, dass auch bei der geringen Anzahl in beiden Gruppen 162 Covid-19-Erkrankungen aufgetreten wären, wenn in beiden Gruppen nicht geimpft worden wäre. Jedoch wurden in der Impfgruppe durch die Impfung 154 Covid-19-Fälle verhindert. Das heißt, dass 154 Covid-Fälle bei 17551 Personen verhindert wurden, also 0,877%. Die absolute Impfeffektivität beträgt also 0,877%

@rroderich 13:55

"Viele reden hier von Koordination der Maßnahmen, meinen aber in Wirklichkeit, dass es alles so machen sollen wie Deutschland!"

Wäre ich mir nicht so sicher.
Ich denke, dass die meisten derjenigen, die hier für Koordination und/oder Verschärfung der Maßnahmen plädieren, alles unterstützen würden, was sinnvoll und stringent erscheint. Und wenn es EU-weit koordiniert wäre, müsste es aller Wahrscheinlichkeit nach auch gar nicht so hart sein.
Der bei uns sich aktuell anbahnende noch härtere Lockdown hat zu einem guten Teil seinen Grund auch in dem vollkommen unabgestimmten Verhalten unserer Länderchefs und der EU-Regierungen.

@Spamschreck

Sie sprechen von Inzidenzen und Erkrankungen.

Das ist bei einer Krankheit, die bis 60 Jahre genauso viele Menschen ins Krankenhaus bringt wie Influenza, und auch genauso wenig tödlich ist wie Influenza, nicht besonders zielführend.

(Bitte lesen Sie die Studie im Lancet, einfach googeln "Lancet Influenza vs. Covid19")

Die Ü-60-jährigen muss man schützen. Bzw. ist inzwischen das Wissen so verbreitet, daß sich die Risikogruppen selbst schützen werden, bis sie geimpft werden können. Sehr alte Menschen, die sich nicht selbst schützen können, sollte der Staat schützen und dafür auch viel Geld lockermachen. (Altersheime abschirmen, Pfleger anheuern, Essen auf Rädern, kostenlose Masken, Handschuhe, etc. etc.)

Aber nicht die Gesellschaft in Geiselhaft nehmen, Grundrechte abbauen, Demos verbieten, Billionen Euro Spielgeld drucken lassen, Schulden bis zum Umfallen machen, und so tun, als gäbe es keine Bürgerrechte mehr.

Vertrauen in die Eigenverantwortung

Das die Bürger Deutschland mit Eigenverantwortung nicht umgehen können, zeigte sich bereits während der gesamten Pandemie. Eure Restaurants zu, hier offen, ihr strömt nach Lux. Am Do. war ich bei meiner Friseurin zum Termin. Schlange davor. 60% Deutsche. Sagt das AA nicht: Von touristischen und nicht notwendigen Reisen ist abzusehen? Nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet muss man in Quarantäne?

14:16 von AbseitsDesMains...

Zitat:"Die haben aber auch alle keinen ausgebauten ÖPNV mit U-Bahn, Straßenbahn, S-Bahn und vollen Bussen, mit denen die Menschen aus Sicht der Gutmenschen fahren sollen statt das sichere Auto zu nutzen."

Nach der Logik des von Ihnen sinnfrei und vermutlich beleidigend benutzten Begriffs "Gutmenschen" sind Autofahrer also "Schlechtmenschen". Was bin dann ich? Ich fahre je nach Gelegenheit mal Fahrrad, S-Bahn oder Auto...

13:29, 0_Panik

>>Es gibt (fast) kein Land in der EU, die bessere Infektionszahlen aufweisen, eher noch schlechter.

Also ist die Strategier verkehrt.

Es gibt Ausnahmen:
Neuinfektionen gg. 0:
Andorra
wenige Neuinfektionen (unter 50):
Liechtenstein
Monaco
Z.B. in GB: Western Islands, Orkney Islands, oder die Bereiche Mull und Islay

Offensichtlich wird hier eine andere Strategie gefahren. Geht doch.<<

Zwergstaaten und fast menschenleere Inseln.

Prima.

Was genau sollte man Ihrer Ansicht nach jetzt von denen lernen?

@AbseitsDesMains, 14:16

Die haben aber auch alle keinen ausgebauten ÖPNV mit U-Bahn, Straßenbahn, S-Bahn und vollen Bussen, mit denen die Menschen aus Sicht der Gutmenschen fahren sollen statt das sichere Auto zu nutzen.

Endlich ist es einem aufgefallen: die Gutmenschen sind auch für Corona verantwortlich.

@HabMut13, 13:19

„Der Lieblingswert des Gutmenschen ist der Inzidenzwert (künstlich errechnet auf 100.000 – ohne Aussagegehalt)....

Der Gutmensch behauptet dieser Wert müsse sinken, dann wäre alles besser.
Weit gefehlt!“

Und die Bösmenschen behaupten das Gegenteil, glauben, dass wenn jeder nur an sich denkt an jeden gedacht ist und freuen sich über steigende Inzidenzzahlen, da je eh nur „künstlich“ errechnet und es keinen Zusammenhang zu der Zahl der Erkrankten und zu behandelnden Coronaopfer gibt?
Meine Güte, ich bin ein Stück weit fassungslos.
Und sowas wird hier nach fast 12 Monaten Corona geschrieben.

Blödsninnige Vergleiche

Luxemburg ist ein Zwergstaat verglichen zu Deutschland. Das nun als Grund dafür zu nutzen Lockerungen zu fordern ist nicht nur albern sondern auch vollkommen daneben. Es ist sehr interessant mit was für einer Sturheit einige Foristen Lockerungen fordern und zeigen wie undiszipliniert sie sind.

Sind Luxemburger immun?

Nein. Wir machen es nur besser. Hier in dem Artikel gibt es von der tagesschau eine weltweite Liste mit den Neuinfektionen. Das vorbildliche Deutschland hat da ca. 14.500 Neuinfektionen und das böse Luxemburg 0!!! Inzwischen wurden 1,7 Mio. Tests durchgeführt. Bedeutet im Schnitt: Jeder Luxemburger (625.000) wurde 2 mal getestet. Und auch die Grenzgänger testete Luxemburg kostenlos und verteilte 50 Masken gratis. Wenn man liest, 60 Personen gestern in Berlin bei Hochzeit von Polizei hochgenommen, 30 Gäste bei Kindergeburtstag in Hameln. Da wird das eigentliche Dilemma deutlich. Bürger in Deutschland können mit Eigenverantwortung nicht umgehen.

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