Kommentare - Wirkung der Corona-Maßnahmen: Deutschland im Blindflug

14. Januar 2021 - 15:08 Uhr

Selbst nach vier Wochen ist unklar, welchen Einfluss der Lockdown auf das Infektionsgeschehen hat. Auch über die Ausbreitung der neuen Mutation ist nichts bekannt. Warum wissen wir so wenig? Von Dominik Lauck.

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Kommentare

"Wir haben keinen vollen Überblick über die Varianten"

Wie auch !
Es wird nicht auf die verschiedenen Mutationen getestet.
Sonden nur allgemein auf Corona.

Ich gehe davon aus, das sich die Mutationen aus England/Südafrika längst hier durchs Land kämpfen und deshalb die Zahlen trotz Lockdown nicht runtergehen.

Aber anscheinend interessiert das die Politik nicht.

Wir müssen noch härter schließen

Unser Lockdown ist immer noch zu leicht. Wir haben zwar die Zunahme gestoppt, in Schweden beispielsweise ist die Inzidenz mehr als doppelt so hoch (417 im Vergleich zu 169, laut Tagesspiegel), aber wir können mit dem zu schwachen Lockdown die Zahl nicht senken. Also muss möglichst sofort nachjustiert werden. Diemal aber bitte richtig.

"Warum wissen wir so wenig?"

Weil die penible Einhaltung von Regeln jeder Art (u.a. Datenschutz) hier offenbar wichtiger ist als ihr Sinn und Zweck.

und weil man keine Daten hat...

und im Nebel stochert verläßt man sich auf eine kleine Schar ausgewählter Virologen die unisono in einseitiger Sichtweise genau das vorschlagen was man schon lange selber geplant hat weil man ansonsten gar nichts hätte und zugeben müßte dass man nichts weiss und nichts machen kann

Hohe Todeszahlen in den USA

@ steuer.mann:
Und wenn die Sterblichkeit mittlerweile Höher ist als die in den USA - wäre es vielleicht doch besser keine Masken zu tragen?

In den USA tragen viele Leute ja auch keine Maske und müssen dann auch die wesentlich höhere Sterblichkeit in Kauf nehmen: Stand heute 393.961 laut https://www.worldometers.info/coronavirus/country/us/

Deutschland im Blindflug

Vor allem aber kann niemand erklären, weshalb die Zahlen nicht signifikant sinken.

Doch kann ich. Bei uns wird alles zu locker gesehen. Donnerstag ist unser Einkaufstag. E- Center. Da rennen Leute ohne Maske rum mit einem Schild um den Hals welches erklärt, daß sie ein ärztliches Attest haben. Ich behaupte, daß diese Leute mich trotzdem anstecken können. Und dann das Gedränge. So läuft das nicht.

Struktur von Daten

"Es müssten mehr Daten erfasst werden, fordert der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther. "Warum hat das RKI nicht eine Struktur von Daten erhoben, wo man beim einzelnen Infektionsfall Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsgrad, Arbeits- und Wohnort sowie Familienstand weiß?", fragte er in der ARD. "

*

Da hat dieser Mensch Recht.
Jede Werbung wird nach besserer Datenerhebung und -auswertung auf die Zielgruppe zugeschnitten, als die Schutzmaßnahmen gegen Corona.

Die Einschläge kommen näher

Leider haben wir jetzt den ersten Corona-Toten im Bekanntenkreis. Die Tage ist ein Mann aus unserer Straße an Covid-19 gestorben. Er hatte Vorerkrankungen, nämlich geringes Übergewicht und Bluthochdruck, war aber erst Mitte 50. Es muss ein schlimmer Tod sein, weil man ja praktisch erstickt, weil man den ganzen Sauerstoff wieder ausatmet und er nicht in den Lungenbläschen ins Blut gelangen kann.

Prioritäten?

Was hat Priorität: Infektionschutz oder Datenschutz?
In Deutschland offenbar der Datenschutz. Damit nimmt man die beschriebenen Informationsdefizite in Kauf - mit den entsprechenden Folgen.
Eine Korrektur ist offenbar nicht erwünscht, also wird es dabei bleiben. Anonymisierte Studien, deren Ergebnisse in der fernen Zukunft zur Verfügung stehen, sind nur zur Vergangenheitsbewältigung geeignet.

>>Seit mehr als zehn Wochen

>>Seit mehr als zehn Wochen gelten in Deutschland scharfe Einschränkungen, seit vier Wochen ein harter Lockdown - und noch immer bleiben die Corona-Fallzahlen hoch. Heute wurden so viele Corona-Tote wie nie zuvor gemeldet. Vor allem aber kann niemand erklären, weshalb die Zahlen nicht signifikant sinken. <<

Wenn der Lockdown nicht hilft, dass sich die Ansteckungsgefahr und die Zahl der Toten dadurch nicht verringert, stellt sich die Frage, ob ein Lockdown überhaupt Sinn ergibt.

Diese und andere Fragen einer Studie (Bewertung der Auswirkungen der Quarantäne und der Schließung von Unternehmen auf die Verbreitung von COVID-19) wurde vom Stanford Forscher und Medizinprofessor John Ioannidis ebenfalls gestellt mit der Antwort, dass der Lockdown keinen signifikanten nachweisbaren Nutzen bringt....

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13484

und "Experten" wie....

Lauterbach, Leopoldina und die anderen immer gleichen Namen die glauben alles genau zu wissen und sich jetzt noch im Scheinwerferlicht sonnen werden nur benutzt und als erste fallengelassen wenn alles anders ausgeht als man es herbeisehnt und -betet

Über die Ausbreitung der neuen Mutation ist nichts bekannt

weil Positiv-Proben in D so gut wie nicht sequenziert werden. Trotzdem wird in totaler Unkenntnis über weitere Verschärfungen diskutiert - totaler Blindflug!
Insofern ist Herrn Lauterbachs Erkenntnis dass doch der Arbeitsplatz ein Infektionstreiber sein könnte immerhin ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die gehäuften Ansteckungen in der Fleischindustrie sowie in Paketverteilzentren haben doch schon längst die Schwachstellen aufgezeigt.
Und warum immer noch über eine Pflicht für FFP2-Masken in Öffentlichen Verkehrsmitteln diskutiert wird erschließt sich mir nicht. In Österreich ist das schon längst umgesetzt.

@Nettie

""Warum wissen wir so wenig?"
Weil die penible Einhaltung von Regeln jeder Art (u.a. Datenschutz) hier offenbar wichtiger ist als ihr Sinn und Zweck." Am 14. Januar 2021 um 15:19 von Nettie

*

Mit Datenschutz hat das nichts zu tun.
Man kann eh nicht immer absolut alles auswerten, das schafft man nicht und es wird nur konfus.

Aber wenn man bei den Tests, die ja nun stattfanden, die Möglichkeit hätte freiwillig seine Daten zu hinterlassen (und prüfen zu lassen), dann wäre schon eine representative Gruppe zusammengekommen.

dass ein lockdown hilft

sieht man an den ländern, die diesen auch durchgesetzt haben: z.b. china, taiwan, japan, neu seeland.
man kann auch in den statistiken sehen, dass wenn es lockerungen gab, die infektionen wieder anstiegen.
obwohl auch china erst seit kurzem impft: kaum infektionen. dort hat man allerdings auch keinen datenschutz, sondern apps die wirkluch etwas bringen. uns ist halt der datenschutz scheinbar wichtiger.

warum steigen die zahlen derzeit/ oder sinken nicht?
weil wie jedes jahr die sterberate bis mitte januar steigt.
kann jeder nachlesen.

Weiter so, kann ja nicht die

Weiter so, kann ja nicht die Lösung sein.
Da es keinen Vergleich gibt, muss man probieren.
-Alles lockern
-kompletter lockdown inclusive. Arbeit.
Das geht bundesweit, oder gleichzeitig in verschiedenen Ländern.
Versuch macht kluch, sagt man doch. Die Theorie hat jetzt bald mal sendepause

@15:18 von und die ganze Corona

"Also muss möglichst sofort nachjustiert werden. Diesmal aber bitte richtig"
Aber die richtigen Maßnahmen bitte - und die liegen mittlerweile weniger im privaten Bereich sondern eher dort wo wirklich viele Menschen zusammenkommen; das sind der ÖV und die Arbeit (nicht nur Fleischereibetriebe und Paketverteilzentren).

Wann wird umgedacht..

... auch wenn mich dieser Lockdown wenig beeinträchtigt (arbeite im Homeoffice; aus dem Partyalter bin ich raus), sollte nach fast 8 Wochen klar sein, dass das nicht der entscheidende Weg ist. Ich kann auch die Stimmen nach noch mehr Kontakteinschränkungen nicht mehr hören... Wenn ich mich umschaue, haben in unserem Kreis (Inzidenz über 200) die meisten Infektionen ihren Ursprung in Pflegeheimen oder aus dem Krankenhaus selbst plus deren engen Kontakte, dann am Arbeitsplatz (Polizei, Physiotherapie...) und einige wenige von Partys (im Herbst)... Wo also soll eine weitere Einschränkung hier helfen? Schützt die Pflegeheime und vulnerablen Menschen besser und impft, impft, impft...

Eigentlich wissen wir, was zu tun ist

@ qpqr27:
... weil man ansonsten gar nichts hätte und zugeben müßte dass man nichts weiss und nichts machen kann

Man weiß sehr viel, man will nur nicht auf die Wissenschaft hören und die richtigen und harten Konsequenzen ziehen. Politiker haben die Tendenz zu glauben, es sei schon alles nicht so schlimm und man könne dem Wähler nicht so viel zumuten. Das ist aber genau falsch.

Am 14. Januar 2021 um 15:26 von Barbarossa 2

Das Attest hat den Sinn, das auch gesundheitlich (psychisch und körperlich) angeschlagene Leute sich mit Lebensmitteln versorgen können und nicht ganz vereinsamen. Wie hoch die Ansteckungsgefahr ist, wenn mir mal jemand für ein paar Sekunden zu nahe kommt, überlasse ich den Virologen.

Wie oft und wie lange gehen die Leute arbeiten. Wie oft und wie lange kaufen sie Lebensmittel ein ? Aber alle wundern sich, warum die Zahlen nicht heruntergehen. Dabei sind doch die Schuhgeschäfte und die Frisörläden geschlossen.

Ursachen unklar? Von wegen...

Ich nehme an, wir sind zu blöd, um uns gegen das Virus zu wehren.
Beispiel:
gestern in der Selbstbedienung der Sparkasse: ein älterer Mann mit Hut und Maske steht vor dem Bankautomaten. Zuerst nimmt er den Hut ab, dann die Maske ab, schneuzt sich heftig in ein Papiertaschentuch, setzt dann den Hut und die Maske wieder auf und tippt anschließend in den Automaten Zahlen ein.
Falls der Mann infiziert war, wäre das Virus so auf die Tasten gelangt.
Let's hope the best.

Jetzt muss gehandelt werden

@ Hennes Conrad:
Weiter so, kann ja nicht die Lösung sein.

Genau. Jetzt muss der richtig konsequente Lockdown kommen.

Wenn Datenschutz die Erhebung

Wenn Datenschutz die Erhebung wichtiger Daten zu Corona verhindert, dann sollte die Politik das schleunigst ändern.

Ich würde stark vermuten,

Ich würde stark vermuten, dass sich a. neue, ansteckendere Varianten hier bereits verbreitet haben und b. wie an andere Stelle bereits geschrieben, wir durch den Anteil asymptomatischer Carrier so etwas wie ein endemisches Reservoir seit dem Sommer haben.

Letzteres wäre unschön, da hier nur der komplette Stillstand für mehrere Wochen oder das Durchtesten der gesamten Bevölkerung helfen könnte (+ Isolierung Fälle) und weder das eine noch das andere machbar ist.

Mehr ginge noch, aber 100% uff...das sehe ich nicht.

Hoffen wir, dass ein stärkerer Druck in Richtung Homeoffice sich durchsetzt und zumindest lindernd wirkt.

Wissen ist Macht,

nichts Wissen macht an der Stelle auch nichts.
Es würde nichts an den empfohlenen Maßnahmen ändern.
Am Verhalten der Menschen auch nicht.
Interessant wäre es nur für die Wirksamkeit der vorhandenen Impfstoffe.

Blindflug

ja, guter Begriff.
Fehlende Laborkapazitaet zur Virus Sequnzierung, weil keine Geld = Mangel, Daher kann der englische/suedafrikanische Virus sich schon laengst etabliert haben - der bekanntlich sich rascher Verteil, da hilft nur Lockdown, gehen die Zahlen wie erwartet nicht zurueck - Dauer Lockdown.
Dann noch Mangel an Impfstoffen als Sahnehaeubchen. = Totalversagen.
Die natuerlich Immunitaet wird am Ende das Problem mit dem mangelnden Impfstoff ausgleichen.
Ich hoffe til Intensivkapazitaeten, die Aerzte und Pflegekraefte halten noch ein wenig durch.
Geduld - Wir schaffen das.

@Barbarossa 2 15:26

„Doch kann ich. Bei uns wird alles zu locker gesehen. Donnerstag ist unser Einkaufstag. E- Center. Da rennen Leute ohne Maske rum mit einem Schild um den Hals welches erklärt, daß sie ein ärztliches Attest haben. Ich behaupte, daß diese Leute mich trotzdem anstecken können. Und dann das Gedränge. So läuft das nicht.“

Das hört sich nicht gut an, habe ich so jedoch noch nicht beobachtet. Meine seltenen Einkäufe lege ich allerdings auf die letzte dreiviertel Stunde vor Ladenschluss.

@15:22 von qpqr27

"verläßt man sich auf eine kleine Schar ausgewählter Virologen"
bzw. Mathematiker und Physiker die von Praxis auch keine Ahnung haben und nur Theorien in ihren Instituten nachgehen.
So hatte die Leopoldina Irland als Musterbeispiel für eine Inzidenz 25 genommen weil man dort (aufgrund kompletter Schließung der Industrie und massiven Ausgangssperren) kurzfristig diesen Wert erreicht hatte. Nach Wiedereröffnung an Weihnachten (man kann nicht alles ewig schließen ohne alles komplett kaputtzumachen) schossen die Zahlen auf 1000 hoch (Jo-Jo-Effekt).
Sonntag bei Anne Will wurde von Leopoldina die Schließung der Kantinen verteidigt weil Menschen zusammen essen würden. In unserer Kantine gibt es nun Essen-to-Go mit dem Erfolg dass man in der Kantine immer 2-3m Abstand gehabt und auch jeder 1 Tisch für sich hatte - und nun die Leute ihr in Pausenräumen essen müssen wo vielleicht gerade 1m Abstand ist (selbst wenn man in 2 Schichten isst).
Theorie trifft auf Wirklichkeit

@ und die ganze Corona

"Die Einschläge kommen näher
Leider haben wir jetzt den ersten Corona-Toten im Bekanntenkreis. Die Tage ist ein Mann aus unserer Straße an Covid-19 gestorben. Er hatte Vorerkrankungen, nämlich geringes Übergewicht und Bluthochdruck, war aber erst Mitte 50." Am 14. Januar 2021 um 15:27 von und die ganze Corona

*

Ich habe auch aktuell (immer noch) ein "geringes Übergewicht" mit BMI 28.
In Zahl sind es aktuell noch 8kg zum Abnehmen bis ich BMI 25 erreiche.

Aber ich wartete keinen "Einschlag" ab, ich habe beschlossen abzunehmen. Schließlich wurde schon im Frühjahr bekannt, dass Übergewichte stark von Corona betroffen sind. (Dass sie auch vom Bluthochdruck betroffen sind ist schon lange bekannt).

Keine Ausreden mehr, das Gewicht muss runter.

***

Da laut Impf-Listen alle mit BMI ab 30 geimpft werden sollen, sind offensichtlich alle ab diesem BMI schon stark übergewichtig.

15:27 von Tada Da stellt sich

15:27 von Tada

Da stellt sich mir nur die Frage : Was hat das alles mit der Erkrankung zu
tun ?
Alter, Geschlecht, Arbeits- und Wohnort sowie Familienstand sind ok und werden vermutlich auch erhoben.
Aber was hat der Beruf und der Bildungsgrad mit der Covid19 Infektion zu tun ?

Herr Lauterbach

"Nach Meinung des SPD-Politikers könnte es ein Fehler gewesen sein, sich bei den strengeren Regeln auf das Privatleben und die Schulen zu konzentrieren "Es ist stark anzunehmen, dass sich viele Menschen im Beruf anstecken"
Damit dürfte er wohl Recht haben!
Obwohl etliche Länder in Europa viel schärfere Restriktionen hatten (haben) als wir (zB Frankreich, Irland) konnten diese das 50-er Ziel auch nicht erreichen oder dauerhaft halten. Privat ist bei uns eh schon fast alles heruntergefahren und auch in Frankreich hat die Einschränkung des Bewegungsfreiheit auf 1,5km (nur 1 Std draussen) auch nichts gebracht so dass man kaum erwarten kann dass es in D etwas bringt.
Und damit bleibt doch nur noch maximales Home Office übrig um die Risiken am Arbeitsplatz und die drangvolle Enge im ÖV zu reduzieren.

Mehr Informationen helfen bessere Entscheidungen zu treffen...

"Warum hat das RKI nicht eine Struktur von Daten erhoben, wo man beim einzelnen Infektionsfall Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsgrad, Arbeits- und Wohnort sowie Familienstand weiß?" Exakt das ist die richtige Fragestellung und nur mit diesen Informationen kann man strukturiert und erfolgreich gegen die Ausbreitung einer Pandemie ankämpfen. Ich bin sehr überrascht, dass diese Daten nicht vorhanden sind und wundere mich auf welcher Basis Entscheidungen getroffen werden. Man könnte die Daten noch ergänzen mit Bewohner eines Heimes oder einer Pflegestation, Blutgruppe, Vorerkrankungen, etc. - all dies würde helfen, gezielter zu agieren...

Schützt Bildung vor einer Infektion?

@ Tada:
"Warum hat das RKI nicht eine Struktur von Daten erhoben, wo man beim einzelnen Infektionsfall Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsgrad, Arbeits- und Wohnort sowie Familienstand weiß?", fragte er in der ARD. "

Aber wieso ist das interessant? Warum will man das wissen? Schützt eine feinere Wohngegend oder eine bessere Bildung vor der Infektion?
Was das RKI erhebt und was ich merkwürdig finde ist, dass sich in jeder Altersgruppe mehr Frauen infizieren als Männer. Dafür ist bei Männern die Impfbereitschaft bekanntlich höher.

@FritzF

zu einer strukturierten Problemlösung gehören nun mal Daten um ein Problem gezielt zu bekämpfen. Wer daran kein Interesse hat, wählt das Gießkannenprinzip und wundert sich, dass es nicht wirkt, wer lösungsorientiert arbeitet, kämpft um maximal verfügbare Daten um schneller und besser ein Problem zu lösen.
Das aktuelle Problem ist Corona - wenn sie das nicht lösen wollen, verzichten sie auf Daten...

@ Tada

Keine Ausreden mehr, das Gewicht muss runter.

Ja, das ist glaube ich auch ohne Corona eine gute Idee. Ich will auch ein wenig abnehmen.
Aber was mich stutzig macht ist, dass der Nachbar, der an Covid-19 gestorben ist, nicht mehr Vorerkrankungen hatte als die meisten von uns. Es kann jeden treffen.

@und die ganze Corona

aber exakt das ist doch der Punkt. Wenn sich mehr Frauen interessieren ist doch gerade u.a. auch der Beruf wichtig. Wahrscheinlich arbeitenden die in Pflegenden Berufen oder sitzen im Lebensmittelhandel an der Kasse - tendenziell Berufsfelder, bei denen mehr Frauen als Männer aktiv sind. Wenn man da eine Korrelation herstellen kann, kann man viel besser schützen...

@15:43 von ich1961

Aber was hat der Beruf und der Bildungsgrad mit der Covid19 Infektion zu tun ?

*

Naja, es wäre vielleicht schon interessant, ob sich bevorzugt die Bäckereiverkäuferin, der Busfahrer, der Lehrer oder sonstwer infiziert.
Das könnte schon einen Hinweis auf die Orte der Infektionen geben ... jedenfalls in der Statistik.

Noch interessanter wäre, ob und in welchem Maße die Infizierten eigentlich erkrankten, und wieviele Infektionen es in einer zufällig ausgewählten Gruppe gibt (zur Abschätzung der Dunkelziffer). diese Zahlen werden aber anscheinend nicht erhoben. Stattdessen wird zum x-ten Mal die Teststrategie angepasst, um nachher Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

@15:48 von Non-Partisan

So viel ich weiss hat der RKI eigentlich sogar eine Software - die in Nigeria eingesetzt wird (wie H.Spahn letztes Jahr bei einem Besuch erfahren durfte) allerdings in nur ganz wenigen deutschen Gesundheitsämtern.
Überhaupt ist die schlechte Ausstattung der Gesundheitsämter mit zahlreichen unterschiedlichen, inkompatiblen Software-Lösungen (oder noch auf Papier) ein ganz erheblicher Flaschenhals in der Pandemie-Bekämpfung.
Ich erinnere mich dass die Gesundheitsämter letztes Jahr bei einer Inzidenz von 50 überfordert waren.

Solange nicht durch

Solange nicht durch kostenlose Massentests, Personen, die den Virus übertragen, selbst aber nichts davon wissen, da sie keine Symptome haben. diese einer Quarantäne zu geführt werden, wird sich an den Hohen Zahlen Infizierte Menschen nichts ändern.

15:32 von Hennes Conrad //

15:32 von Hennes Conrad

// Die Theorie hat jetzt bald mal sendepause //

Dann sollten hier einige sofort aufhören zu schreiben !
Ich für meinen Teil hoffe auf eine Verschärfung des Lockdowns. Das im übrigen von " gestandenen
Virologen "ebenfalls angemahnt wird.
Entgegen der hier gerade vorherrschenden Meinung kenne ich die Zahlen von Worldometers und die sagen, das es - schon auf hohem
Niveau - sinkende Zahlen gibt .

@und die ganze Corona

"Aber wieso ist das interessant? Warum will man das wissen? Schützt eine feinere Wohngegend oder eine bessere Bildung vor der Infektion?" Am 14. Januar 2021 um 15:48 von und die ganze Corona

*

Wo waren denn die ersten Hotspots?
In Villen-Gegenden oder da wo Menschen in Beengten Verhältnissen lebten? Die Arbeitsbedingungen entsprechen vermutlich auch den Wohnbedingungen.

Jeder Einzelne von uns...

Ich beobachte meinen Alltag und stelle fest, dass ich täglich sogar als Rentner mindestens einen spontanen Kontakt habe, bei dem ohne Maske ein Alarmsignal in mir schrillen müsste, so wie bei einem Versuch in Gedanken, die Straße zu überqueren. Ich gehe garantiert nicht los, bevor ich mich nicht vergewissert habe, dass keine Gefahr droht. Bei Corona schrillt nichts. Gestern klingelt es und meine Nachbarin bringt mir ein schweres Paket. Ich sage nicht, danke, stell mal auf den Boden, ich hole es mir. Nein, ich trete ohne Maske nahe an sie heran und nehme ihr das Paket aus dem Arm. Sie ohne Maske. Oder heute: ich will bei jemandem einen Zettel in den Briefkasten werfen, da ist seine Tür offen. Er steht da und raucht eine. Ich grüße und frage, ob ich mir schnell eine Maske holen soll. Er schaut mich verwundert an und weiß nicht einmal, wovon ich rede. Also rede ich drauf los, ohne dass wir uns einer Gefahr bewusst sind. Wir müssen die echte Gefahr als Gefahr werten. Das ist der Punkt...

@ ich1961

"Aber was hat der Beruf und der Bildungsgrad mit der Covid19 Infektion zu tun ?" Am 14. Januar 2021 um 15:43 von ich1961

*

Noch nie von Corona-Ausbrüchen auf Schlachthöfen gehört?

Und dass man in manchen berufen mehr Reisen muss oder mehr Menschen trifft?

15:38 von die-hexe

Mehr ginge noch, aber 100% uff...das sehe ich nicht.
Hoffen wir, dass ein stärkerer Druck in Richtung Homeoffice sich durchsetzt und zumindest lindernd wirkt.

Dass nicht mal alle Krankenkassen Homeoffice ermöglich(t)en, was dazu führte, dass viele MitarbeiterInnen einer KK sich infiziert haben / erkrankt waren - ist irgendwie schwach. Und wahrscheinlich kein Einzelfall in Bezug auf andere Unternehmen.

Ich würde stark vermuten, dass sich a. neue, ansteckendere Varianten hier bereits verbreitet haben und b. wie an andere Stelle bereits geschrieben, wir durch den Anteil asymptomatischer Carrier so etwas wie ein endemisches Reservoir seit dem Sommer haben.

Das denke ich auch. Möglicherweise waren wir/viele im Sommer zu "sorglos". Auf jeden Fall zu spät mit Maßnahmen. Eine Zeitlang habe ich im Herbst das Durchschnittsalter der Infizierten in meiner Region verfolgt. Anfangs lag es bei 30, später bei knapp 50.

Technologiestandort Deutschland

Untersuchungsergebnisse werden per Fax gesendet. Hintergrunddaten zu Ansteckungswegen werden wegen Datenschutz und Personalmangel gar nicht erst gesammelt (was ist eigentlich aus der elektronischen AU geworden?). Sequenzierungen werden nicht durchgeführt. Labore und Intensivstationen sind am Anschlag. Impfstoff gibt es auch nicht genügend. Dazu funktioniert Onlineunterricht nur auf dem Papier (im wahrsten Sinne des Wortes), weder gibt es eine tragfähige Infrastruktur, noch passende Konzepte. Und es werden Ratschläge verteilt, wie man Einwegschutzausrüstung (zB. FFP2-Masken) notdürftig wiederaufbereiten soll.

Das ist kein Technologiestandort, das ist eine traurige Lachnummer.

Die einzige sinnvolle

Die einzige sinnvolle Konsequenz aus der Beobachtung, dass die Infektionszahlen nicht genügend sinken, ist, die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen zu verschärfen. Da sind sich Fachleute einig, das zeigen auch alle relevanten Szenario-Beechnungen.

@16:00 von Tada

Wo waren denn die ersten Hotspots?

Die ersten Hotspots waren Karnelvalsveranstaltungen, Arbeitsplatzschulungen und Urlaubsorte. Zumindest in Europa.

Bisher gibt es, was Verbreitungswege angeht, weitaus mehr Raterei als handfeste Daten. In anderen Ländern (zB Israel) wurden beispielsweise die Schulen frühzeitig als wesentliche Hotspots erkannt und geschlossen, während man das hier lange Zeit, und eigentlich immer noch, leugnet. Wer hat Recht?

15:32 von Hennes Conrad

"Kompletter Lockdown inklusive Arbeit".
Würde bedeuten, dass keiner mehr zur Arbeit geht und als Folge keine Waren und vor allem
keine Lebensmittel mehr zur Verfügung stünden. Auch keine erstrebenswerte Lösung.
Wenn sie aber für Arbeitsstop bei nicht relevanten Branchen sind, dann macht es Sinn.

@ 15:32 von Tada

Das hat sehr viel mit Datenschutz zu tun. Jede Datensammlung von Behörden wird so sehr mit Misstrauen beäugt, dass es dafür kein Geld von den Parlamenten gibt. Zudem genügt es nicht, dass man irgendwo eine Zustimmung gibt - jeder, der mit den Daten umgeht, muss Zugriff auf diese Zustimmung haben. Schon bei der Zustimmung muss festgelegt werden, von wem und für welche Zwecke die Daten verwendet werden. Letztlich schützen wir unsere Daten zu Tode. Nicht dass ich gegen Datenschutz bin - ich war mal eine Zeitlang Datenschutzbeauftragter einer öffentlichen Einrichtung - aber es muss irgendwo auch sowas wie vernünftige Grenzen und vor allem ein gewisses Vertrauen in den Staat geben. Wir hinterlassen eine solch intensive Datenspur im täglichen Leben - aber der Staat weiß über uns weniger, als der Schutzmann an der Ecke vor 150 Jahren.

@16:04 von qpqr27

"z.B. Herkunft, Bildungsstand und Beruf.....

glaubt eigentlich im Ernst jemand dass man diese Daten wissen geschweige denn öffentlich publizieren will"

Meinen Sie, um eventuell das Risiko für bestimmte Berufe (zB. Kindergärtner*, Supermarkt-Kassierer*, Haushaltshilfe...) besser einschätzen zu können oder worauf möchten Sie hinaus?

Ich fasse mich kurz

viele, viele Baustellen in Deutschland!

@Kaneel 16:04

"Dass nicht mal alle Krankenkassen Homeoffice ermöglich(t)en, was dazu führte, dass viele MitarbeiterInnen einer KK sich infiziert haben / erkrankt waren - ist irgendwie schwach. Und wahrscheinlich kein Einzelfall in Bezug auf andere Unternehmen. "

Oh ja - ich selbst arbeite in einem Unternehmen der Gesundheitsberufe und es stand nie zur Diskussion... hätte ich mir schon allein wegen der Vorbildfunktion gewünscht.

(PS, ich hoffe ich konnte Ihre Fragen zur Medikationsdosis in einem vorhergegangenen Thread beantworten)

@Schweriner1965

„ Das Attest hat den Sinn, das auch gesundheitlich (psychisch und körperlich) angeschlagene Leute sich mit Lebensmitteln versorgen können und nicht ganz vereinsamen.“

Mit dem Attest wird eine Menge Schindluder getrieben. Es gibt kaum Menschen, die eine kurze Einkaufszeit mit Maske nicht aushalten können. Aber da es für manche Menschen auch Ärzte mit willfährigen Krankschreibungen gibt, wird es auch Ärzte mit willfährigen Attesten geben.

@ riewekooche

"In anderen Ländern (zB Israel) wurden beispielsweise die Schulen frühzeitig als wesentliche Hotspots erkannt und geschlossen, während man das hier lange Zeit, und eigentlich immer noch, leugnet." Am 14. Januar 2021 um 16:10 von riewekooche

*

Und warum hatte dann Israel trotz Schulschließungen weiter so hohe Ansteckungsraten gehabt?

Und das bei der Datensammelwut

Und das, wo unser Staat andauernd die Überwachung ausbauen möchte und den Datenschutz immer weiter untergräbt. Da fehlen nun die entsprechen Daten? Können sich ja welche aus der Vorratsdatenspeicherung oder Kennzeichen Scanning holen. Ach nee, wurde ja gekippt. ;)

Mal im Ernst, man muss ja nicht auf diese polemischen Aussagen wie "Leben sind wichtiger als Datenschutz" hören und sollte stattdessen freiwillige Möglichkeiten zum Daten teilen anbieten (z.B. u.a. in der App). Dann kann jeder für sich entscheiden. Aber nicht mal das ist möglich.

Digital und Daten ist hier immer noch ein Synonym für Neuland...

@ 15:35 und die ganze Corona

>> Man weiß sehr viel, man will nur nicht auf die Wissenschaft hören und die richtigen und harten Konsequenzen ziehen. Politiker haben die Tendenz zu glauben, es sei schon alles nicht so schlimm und man könne dem Wähler nicht so viel zumuten. ...<<

Solche Worte aus Ihrer Tastatur?
Sie bestätigen doch unseren Politiker/innen permanent ein (sehr) gutes Krisenmanagement.

Zu Kekulé von Ihnen:
>>... Virologen, der aber mehr repräsentiert und verwaltet, der häufig in Talkshows zu Gast ist, aber in den letzten Jahren kein Labor mehr ... <<

Es war ca. ein halbes Jahr sehr still um Kekulé, weil er seinen Podcast zu Corona zu Papier gebracht hat.

Außerdem hat Kekulé Vorwürfe wie die Ihrigen zurückgewiesen, man hat diesem Forschungsbereich die Mittel gekürzt bzw. verweigert.
Ihre Schelte gegen Kekulé ist unterirdischem Niveau.

Im Übrigen wollte Prof. Kekulé schon am 24.02.2020 die kleine Flamme austreten,
doch ...

Den Rest wissen Sie sicher besser als
Mrs. Dalloway

Traurig...

da werden Milliarden im Lockdown versenkt, Existenzen vernichtet und Menschen in die Arbeitslosigkeit und Verzweiflung getrieben.
Den ganzen Sommer über war es relativ ruhig - wo ist die Vorbereitung und das Konzept für den Unterricht zuhause, wie sind die Gesundheitsämter ertüchtigt worden?

Warum konzentriert man sich nicht auf sinnvolle Alternativen?
- Schnelltests für jeden: 5 Stück bekommt jeder Bürger kostenlos, weitere zum Selbstkostenpreis in der Apotheke. Vor jedem Kontakt machen alle Beteiligten einen Schnelltest.
- FFP2-Pflicht in geschlossen Räumen bei mehr als 1 Person (außer Wohngebäuden) - z.B. beim Einkauf und im Büro. Bei den dadurch notwendigen Pausenzeiten schicken die Chefs die Mitarbeiter soweit möglich freiwillig ins HO.

Vermutlich könnte man sich Ausgangssperren, 15km und den Lockdown mit einigen Zielgerichteten(!) Maßnahmen sparen.

Die Überschrift ist korrekt,

nur sind vor allem Politik und Behörden im Blindflug und das Land muss darunter leiden. Dass der Lockdown nicht die erhoffte Wirkung zeigt, liegt daran, dass er ein untaugliches Mittel ist, das auch die WHO allenfalls als ultima ratio empfiehlt.

Dagegen wurde komplett versäumt, die hauptsächlich von schweren Verläufen Betroffenen (Pflegebedürftige, Kranke) zu schützen. Die zahlreichen Todesfälle der letzten Wochen sind eindeutig auf diese Versäumnisse zurückzuführen.

Im Winter einen wesentlich niedrigeren Inzidenzwert kleiner 50 zu erhoffen, ist zudem Wunschdenken, zumal diese Kennziffer weitgehend willkürlich gewählt wurde.

Erstaunlich auch, dass niemand die Frage stellt, wieso Länder wie Südkorea oder Taiwan die Pandemie problemlos durch effiziente Gegenmaßnahmen gestoppt haben.

@ riewekooche

Labore und Intensivstationen sind am Anschlag. Impfstoff gibt es auch nicht genügend. Dazu funktioniert Onlineunterricht nur auf dem Papier (im wahrsten Sinne des Wortes), weder gibt es eine tragfähige Infrastruktur, noch passende Konzepte.

In der Schule meiner Kinder klappt der Onlineunterricht gut.
Und dass es beim Anlaufen der Produktion weltweit noch zu wenig Impdstoff gibt, ist ja nicht ungewöhnlich. Das wird sich in Kürze einspielen.

"Ergebnisse werden erst in einigen Monaten erwartet"

Traurig aber wahr.

Wer benötigt "in einigen Monaten" Ergebnisse über die Wege der Ansteckung?

Es ist "unentschuldbar", mittlerweile nicht mal die Übertragung der Zahlen an das RKI hinzubekommen, das RKI ist -mit Verlaub- hinter der Zeit- immer sehr weit hinterher.

Zum "harten" Lockdown möchte ich nur anmerken, dass fast überall "normal"gearbeitet wird- nur Einzelhandel, Schulen und Kultur, Restaurants haben zu.

Dafür ist bei Aldi, Lidl, DM und Rossmann sowie auch im ÖTNV die Hölle los.
Und die Feiertage zählen jetzt erst - da gab es private Treffen. Wie weit entfernt leben Politiker vom Rest der Bevölkerung?

Desweiteren will Wieler verschärfen, in den KH erkennt man bereits einen hinter uns liegenden Höhepunkt? Was stimmt?

@16:12 von B. Pfluger - Relevanz

Wenn sie aber für Arbeitsstop bei nicht relevanten Branchen sind, dann macht es Sinn.

Hier wäre dann die Frage, welche Branchen nicht relevant sind.

Ist ein Kunststoff- oder Stahlhersteller, der Material für medizinische Geräte oder Behälter herstellt, relevant? Brauchen die Menschen Schuhe und Kleidung, oder können sie auch eine Zeitlang in Lumpen und barfuß gehen? Sind Busfahrer relevant, Bankangestellte, Drogerien, Elektronikläden (was, wenn der Bildschirm im Homeoffice den Geist aufgibt?)?

Es kommt auch nichts mehr per Internetbestellung und Paket, wenn es einen Arbeitsstop gibt. Das Zeug verpackt und verschickt sich nicht von alleine.

Ich finde die Differenzierung nicht so einfach.

@ riewekooche

In anderen Ländern (zB Israel) wurden beispielsweise die Schulen frühzeitig als wesentliche Hotspots erkannt und geschlossen, während man das hier lange Zeit, und eigentlich immer noch, leugnet. Wer hat Recht?

Ich finde, dass man die Schulen schließen und die Kinder online unterrichten sollte.
Aber Israel hat glaube ich immer noch eine drei bis vier mal so hohe Inzidenz wie Deutschland.

16:18 von die-hexe @Kaneel 16:04

Oh ja - ich selbst arbeite in einem Unternehmen der Gesundheitsberufe und es stand nie zur Diskussion... hätte ich mir schon allein wegen der Vorbildfunktion gewünscht.

Darf ich nach den Gründen fragen? Liegt es am nicht zu gewährleistenden Datenschutz oder ist es anderweitig zu schwierig umzusetzen ?

(Danke, jein, meine Ausführungsversuch gestern scheiterte)

@ ich1961, um 15:43

re Tada, 15:27

“Aber was hat der Beruf und der Bildungsgrad mit der Covid19 Infektion zu tun?“

Ist sicher etwas verzwickelter, aber ein Motorenentwickler z. B. wird seinen Job seltener auf dem Land ausüben, wird also eher im Team arbeiten, wo die Ansteckungsgefahr größer ist.

Wegen Lockdown geschlossen

Heute haben wir ja die neuesten Zahlen aus der Wirtschaft bekommen. Mit 5 % minus geht es nun erst einmal hinunter. Es gibt mittlerweile immer mehr Firmen, die unter den permanenten Schließungen sehr leiden bzw. vor der Insolvenz stehen. Nicht selten gehören dazu verschiedene Läden, die eben nicht zu Lebensmittelketten gehören, weil sie nicht die Privilegien haben öffnen zu dürfen. Eine der vielen verschiedenen Unternehmen ist zum Beispiel die Modekette ADLER. Doch hier könnten vermutlich noch viele andere Namen genannt werden.
In der aktuellen Ausgabe der Januar-Befragung eines bekannten deutschen Forschungsinstituts ist bereits eine der allerersten Fragen auf der ersten Seite die sich aufdrängende Frage, wie der bzw. die Interviewte die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sehe. Werde sie steigen oder fallen oder bleibe sie gleich. Der größte Optimist werde vermutlich selbst sich für Lösung Nr. 2 entscheiden müssen.
Auch wenn es da noch 60 weitere Fragen, meist zu Corona gibt

Es gibt Licht!

Dass wir einen Nebelflug machen, war doch uns klar. Wo und wann haben die zitierten Lotsen bitte vor Start auf einen anderen Kurs gedrängt?

Dass die Zahlen nur bedingt vergleichbar sind, ist ebenfalls seit Monaten der Fall. Oder gehen diese "Experten" plötzlich davon aus, dass in Laboren/Ämtern an Weihnachten oder an Wochenenden eine Vollbeschäftigung herrscht?

Die aktuelle Todeszahl im Bericht wurde bereits 3-4 Wochen vorher definiert. Und die heutigen Neu-Infektionen werden wieder ein zukünftiges Tribut generieren.

Unaufhaltbar und schlimm, wir sollten uns daher auf den Trend der Verbreitung konzentrieren. Und der hatte Ende des Jahres 2020 seinen Wendpunkt (BRD-Vergleichs-Inzidenz > 200).

Jetzt ist jeder Wert < 200 eine gute Nachricht (wenn auch viel zu hoch). Im Nov. Lockdown hatten wir nur eine Stagnation auf hohem Niveau.

Verifizieren kann man den abnehmenden Trend mit sinkenden Zahlen der DIVI Neuaufnahmen. Gehe davon aus, dass wenigstens diese Werte ajour sind.

@Morgentau19 - 15:29

"Wenn der Lockdown nicht hilft, dass sich die Ansteckungsgefahr und die Zahl der Toten dadurch nicht verringert, stellt sich die Frage, ob ein Lockdown überhaupt Sinn ergibt."

Was sagt denn die von Ihnen angeführte Studie darüber, wie sich die Zahl der Corona- Toten ohne Lockdown darstellen würde?

Weniger, gleichbleibend oder mehr?

Ein logischer Abgleich könnte auch helfen.

@Tada 15:43

Es ist sicher nicht verkehrt, sich vernünftig zu ernähren, zu leben und ein akzeptables Gewicht anzusteuern, aber ganz so einfach ist die Gleichung nicht.
Wieviele Gesundheitsfreunde habe ich rundherum schon erkranken oder versterben sehen müssen ...
So wie wirtschaftlich nicht jeder seines Glückes Schmied ist, liegt auch die Gesundheit nicht nur in der individuellen Hand.

von und die ganze Corona 15:35

Sie plädieren für härtere Maßnahmen ?
Gut, dann sind Sie doch sicher auch für den Lockdown in Bereichen, wo er jetzt noch nicht ist ?
Wo aber viele Mitarbeiter infiziert sind und "die Politik" nicht hin guckt: Fleischindustrie, BASF und AMAZON-Zentren(Garbsen, Winsen).

16:08 von SinnUndVerstand

16:08 von SinnUndVerstand

Mehr ist dazu nicht zu sagen !
Danke !

Kaffeesatzleserei

"noch immer eine Folge der Feiertage am Jahresende. In dieser Zeit seien Corona-Fälle nur verzögert entdeckt, erfasst und gemeldet worden, so das RKI."

Offenbar war dem RKI und der Lockdown-Regierung unbekannt, dass an Feiertagen Ärzte weniger und Ämter meist gar nicht arbeiten. Nun ja...

Der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe BMAS meint mit Bezug auf die Heinsbergstudie "die Zahl der tatsächlich Infizierten diejenige der Personen, die durch eine Labordiagnose identifiziert und registriert wurden, um etwa das Zehnfache übersteigt".

Insofern ohnehin tägliche Zahlen-Kaffeesatzleserei.

Lesenswert (Websuche hilft):
-> Beschluss 1/2020 des ABAS – Aktualisierung vom 8.12.2020
-> Einstufung des Virus SARS-CoV-2 (nur) in Risikogruppe 3

@16:22 von und die ganze Corona

In der Schule meiner Kinder klappt der Onlineunterricht gut.

Bei meiner Tochter klappte am Montag nicht mal der Login in die HPI-Cloud - die Schule war eines von gut 3000 DDos-Opfern. Jetzt gibt es Arbeitsblätter zum Download, die bearbeitet und zurückgeschickt werden müssen (Onlineunterricht auf Papier). Für den Sportunterricht sollen (immerhin digital!) Schritte gezählt werden...

Als Softwareentwickler hätte ich mir da mehr Interaktivität gewünscht, aber bislang zeigt sich da wenig bis nichts. Nicht einmal eine Videokonferenz oder ähnliches gab es bislang. Die Schülerlizenzen für Teams und Office 365 sind noch in Verhandlung. Vom Job bin ich da deutlich Besseres gewohnt.

Wo da mündliche Noten herkommen sollen, ist mir schleierhaft. Klausuren werden geschrieben (Sek2).

Und komisch, daß es zB in Israel von Anfang an genügend Impfstoff gibt, in der EU aber (u.a. aus Kostengründen) nicht.

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