Kommentare

Im Nachhinein sind immer alle

Im Nachhinein sind immer alle schlauer. Hätte die EU mehr und teurer bestellt - die gleichen Personen wie jetzt auch würden meckern und sich über dieses oder jenes aufregen. Meckern scheint eine sehr beliebte Beschäftigung zu sein.
Und ja, es ist nicht alles gut gelaufen. Es wäre z.B. besser mit dem Moderna-Impfstoff in die Pflegeheime zu gehen und die Impfzentren mit dem Biontech-Stoff bereits früher hochzufahren.
Insgesamt ist es so schlecht nicht: Das Impfprogramm ist angelaufen. Es ist zwar in der Quantität bisher geringer als gewünscht/denkbar, aber es läuft und es zeigt sich bereits auch im Feld nun eine gute Verträglichkeit.
Die Menge wird nun hochgefahren, ich bin zuversichtlich und freue mich auf den Tag der Impfung.

Spahn hat das gar nicht schlecht gemacht

Spahns Management in der Corona-Krise und seine Impfstrategie ist eigentlich gar nicht so schlecht. Ich glaube nicht, dass es jemand besser hinbekommen hätte.

Und bei aller Beschwerde über zu wenig Impfstoff, sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass wir im Sommer noch nicht geglaubt hätten, dass wir im Januar 2021 überhaupt schon impfen würden.

Kann Herr Spahn rechnen?

Wie kann er den Deutschen ein Impfangebot bis zum Sommer machen? Um (nur) 50 Mio. (=100 Mio. Impfungen) bis zum Sommer zu impfen müssen 4 Mio. Impfungen je Woche erfolgen. Davon ist trotz ausreichend vorhandenem Impfstoff bisher nichts zu sehen. Für lediglich rund 600.000 Impfungen haben wir 2,5 Wochen gebraucht. Gestern wurde von 60.000 Impfungen pro Tag also selbst mit Wochenende 420.000 Impfungen je Woche berichtet. Dies müsste also verzehnfacht werden. Davon ist aktuell nichts zu sehen!

Wo Herr Spahn recht hat, ist

Wo Herr Spahn recht hat, ist dass die Bevölkerung nun zur möglichst vollständigen Teilnahme an der Impfung motivert werden muss. Mir fällt es immer ein wenig schwer zu verstehen, dass viele Menschen offensichtlich Schwierigkeiten einer Kosten-/Nutzenabwägung und dem Verständnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge haben.
Viele haben offensichtlich Sorge wegen der neuen Technik, die mRNA-Technik ist zwar praktisch etwas tricky, grundsätzlich aber sehr einfach und vor allem sehr sicher. Viele haben offensichtlich Verständnisprobleme der Technik: mRNA kann _nicht_ in genomische DNA überführt werden. Die injizierte mRNA liegt nur kurzzeitig im Körper vor und wird dann abgebaut. Zuvor wird aber von den Körperzellen ein wirksames Antigen gebaut - und dieses trainiert das Immunsystem.
Langzeitschäden sind nicht zu erwarten, da die mRNA und die Antigene nach recht kurzer Zeit im Körper nicht mehr vorhanden sind. Nur das Immunsystem ist trainiert und kann wirksame Antikörper produzieren.

Sorry aber das hier von Spahn ist viel zu spät

Sorry aber das hier von Spahn mit diesem Impfangebot für alle erst ab Sommer ist viel zu spät:

Impfangebot für alle bis zum Sommer

Der Gesundheitsminister erneuerte darüber hinaus seine Ankündigung, bis zum Sommer jedem in Deutschland ein Impfangebot machen zu können. Die Situation beim Impfen werde sich bessern, sagte er. "Natürlich ruckelt es bei der größten Impfkampagne der Geschichte." Aber es sei eine Struktur aufgebaut, "die hochfahren kann und wird".

Warum kann das nicht deutlich früher gehen?? Denn ich lese, dass weitere Impfstoffe laut PEI und EMA kurz vor der Zulassung stehen.

14:49 von und die ganze Corona

Möchte ihrem Kommentar zustimmen und mal eine Frage in den Raum werfen. Wenn nach der ersten Impfung die nötige zweite Impfung nicht erfolgen kann, ist dann die Erste umsonst gewesen?

...ttestEineMeinung #berechtigte Kritik

Gegen die Priorisierung der Impfungen gibt es wenig bis nichts zu sagen.

Über die Organisation werden wir demnächst mehr wissen.
Da sind gewisse Anlaufschwierigkeiten zu erwarten und auch normal, wenn es nicht zu viel wird.

Mehrere Kandidaten für mögliche Impfstoffe finanziell zu unterstützen war auch richtig.

Warum aber nicht frühzeitig, für ALLE möglichen Impfstoffe Produktionskapazitäten geplant und aufgebaut wurden, bleibt unklar.

Man hätte über Verträge die Produktionskosten absichern und bei erfolgreicher Zulassung und Verimpfung die Lizenzgebühren nachzahlen können.

So hätte man zwar am Ende ein Mehrfaches der benötigten Menge produziert, aber den Lockdown mindestens um mehrere Wochen verkürzt.
Mit den überzähligen Impfdosen hätte man immer noch ärmeren Ländern helfen können.

Eine gute Investition, wenn man die Kosten des Lockdowns gegenrechnet.

So muss sich Herr Spahn schon fragen lassen, warum sich die Impfungen so lange hinziehen werden.

@14:49 von und die ganze Corona

"... Beschwerde über zu wenig Impfstoff, sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass wir im Sommer noch nicht geglaubt hätten, dass wir im Januar 2021 überhaupt schon impfen würden ..."

Und jetzt müssen wir erst mal abwarten, ob die Impfstoffe auch den gewünschten Erfolg haben wird.

Und wie lange dauert das Alles ?

So bis Ende 2022 ?

Noch ein Nachtrag, bzw.

Noch ein Nachtrag, bzw. Selbstreflexion:
Mich treibt um, warum so viele Menschen Sorge vor der Impfung haben und offensichtlich weder die zu Grunde liegenden Prozesse verstehen, noch entsprechenden Experten vertrauen. Was haben wir ( d.h. die NaWi-Wissenschaftscommunity) in der Kommunikation falsch gemacht?

Mich macht das (d.h. das mangelnde naturwissenschaftliche Verständnis) einerseits etwas traurig, andererseits will ich besser werden. Ich möchte gern helfen, dass naturwissenschaftliche Zusammenhänge besser verstanden werden - das gehört zu meinem Berufsethos bzw. zu meinem Selbstverständnis als Wissenschaftler (Biologie und Chemie).

Offenheit und Wahrheit tut Not

Wer die heutige Diskussion im Bundestag zumindest zum Teil mit erleben durfte, dem wurde sehr deutlich das zwischen dem was versprochen wurde und die tatsächliche Realität große Entfernungen liegen.
Es wird Zeit das die wirkliche Fakten auf den Tisch kommen damit die Politik wieder an Glaubwürdigkeit gewinnt. Zum einen wann nun wirklich tatsächlich die Mehrheit der menschen geimpft werden. Also nicht einige wenige Auserwählte AB WANN, sondern bis wann. Zum andern BIS WANN der Mittelstand und die Selbständigen ihre Unterstützungsgelder bekommen.
Im übrigen in Europa sieht es mit den Impfungen in einigen Ländern gar nicht gut aus, so werden in einigen Nachbarländern Deutschlands erst im Herbst mit den Impfungen der allgemeine Bevölkerung angefangen und es wird immer noch nicht offen berichtet..

14:49 von asimo 15:07 von

14:49 von asimo
15:07 von asimo

Ich Ihren beiden Kommentaren nur anschließen.
Auch Ihre Erklärung des Impfstoffes finde ich sehr gelungen - verständlich für jedermann / frau / divers..
Danke dafür .

14:50 von Erna Müller

Nicht so pessimistisch sein. Es läuft ja alles erst an. Bei der Impfverteilung z.B. in Sachsen- Anhalt blamiert man sich inzwischen bis auf die Knochen. Nachzulesen Magdeburger- Volksstimme. Und das ist definitiv nicht Herrn Spahn anzurechnen.

Ich gebe Span Recht

"Diese größte Impfaktion unserer Geschichte ist eine Gemeinschaftsaufgabe", sagte der CDU-Politiker bei einer Regierungserklärung im Bundestag. "Kein Land, keine Partei, keine Regierung kann allein dieses Virus besiegen, es geht nur gemeinsam." Dies könne auch nur gelingen, wenn über das Jahr hinweg die allermeisten Bürger bereit seien, sich impfen zu lassen.
#
Wir können nur gemeinsam das Virus besiegen,wenn überhaupt.

@ Barbarossa 2

"Möchte ihrem Kommentar zustimmen und mal eine Frage in den Raum werfen. Wenn nach der ersten Impfung die nötige zweite Impfung nicht erfolgen kann, ist dann die Erste umsonst gewesen?"

Wahrscheinlich nicht, nur der Impfschutz ist dann deutlich geringer - und zwar in zwei Dimensionen (Dauer des Impfschutzes, Stärke des Impfschutzes). Es ist aber etwas schwierig zu beziffern, da die Zulassungsstudie dieses Szenario nicht in dem Umfang getestet hat, wie die Regelgabe (2x, 3 Wochen Abstand), es liegt dazu zu wenig Datenmaterial vor.

14:49 von und die ganze Corona

Und bei aller Beschwerde über zu wenig Impfstoff, sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass wir im Sommer noch nicht geglaubt hätten, dass wir im Januar 2021 überhaupt schon impfen würden.
.
man sollte sich alles aufschreiben
aber mir war so dass vollmundig erklärt wurde es kann in 2020 schon klappen
vor allem wie viele Mill Impfdosen bestellt sind

15:14 von Barbarossa 2 Bitte

15:14 von Barbarossa 2

Bitte mal nachlesen unter :

"https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html"

**Für eine vollständige Immunisierung sind mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech und Moderna zwei Impfstoffdosen notwendig. Eine zweite Impfstoffdosis muss - je nach
Hersteller - in einem Mindestabstand von 21 bzw. 28 Tage zur Vervollständigung der Impfserie verabreicht werden, spätestens jedoch 42 Tage nach erster Dosis. Eine Impfserie muss nicht neu begonnen werden, wenn zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis mehr als 21 Tage liegen sollten. Wird nach der 1. Impfstoffdosis eine SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch nachgewiesen (positive PCR), soll die 2. Impfung zunächst nicht gegeben werden.**

Strategie ?

Welche Strategie ? Ich kann keine erkennen.
Ich frage mich nur wo der Unterschied zwischen den Zahlen herkommt. Ca. 2 Millionen gelieferte Dosen und nur 500.000 Impfungen ?

Soll er den seine Arbeit selbst kritisieren?

Er lobt die Arbeit der beteiligten und sieht seine Ergebnisse!
Das ist alles was man erwarten kann.

15:15 von

15:15 von BILD.DirEinDuHä...

// Warum aber nicht frühzeitig, für ALLE möglichen Impfstoffe Produktionskapazitäten geplant und aufgebaut wurden, bleibt unklar.//

Finde ich gar nicht. Die Produktionskapazitäten - sprich Bau von Hallen o.ä. - mussten / müssen erst geschaffen werden. Das geht nun einmal nicht von jetzt auf gleich.
Ich empfehle Ihnen mal diese Seite :
"https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov"

Ist sehr interessant auch in Bezug auf die Herstellungsorte.

Für die Dauer der Impfungen ( wenn der Impfstoff da ist ) kann letztlich nur das jeweilige Bundesland etwas, wenn die nicht in die Pötte kommen kann Herr Spahn auch nichts machen.

@Asimo

Hallo, wir sind uns einig, dass die RNA nicht in DNA übersetzt wird. Aber was passiert mit dem Protein, dem Produkt der Translation, dass dann in der Zelle vorhanden ist? Wird das auch abgebaut? Können beim Abbau Peptide entstehen, die in andere Prozesse eingreifen können? Wer kann Langzeitfolgen ausschließen, wenn sie nicht getestet sein können? Dann kommt für mich die Abwägung zu der Gefährdung durch eine Infektion. Ich bin im mittleren Alter, gesund, was bedeutet, dass für mich das Risiko gering ist, dass eine Coronainfektion für mich folgenschwer wäre. Dazu steht nicht fest, ob man als Geimpfter nur nicht schwer erkrankt oder auch den Virus nicht weitergeben kann.
Vielleicht verstehen Sie mich jetzt besser, warum ich mich nicht impfen lassen werde!
Freundliche Grüße
Timon Mönig

14:49 von und die ganze Corona: Spahn

Sie leben Spahns Management und seine Strategie?
Ich erkenne bei Spahn keine Strategie. Was er tut ist etwas schönzureden, was total daneben ging.
Eindeutig hat die EU erst im November und damit VIEL zu spät die Impfstoffe von Biontech bestellt. Es wurden hunderte Mio Impfdosen, die Biontech der Regierung und der EU angeboten hatte, sogar abgelehnt.
Natürlich kann Biontech, wenn erst im November bestellt wurde, die Kapazitäten so schnell nicht erweitern, was aber bei einer früheren Bestellung möglich gewesen wäre.
Das seit 2 Jahren leerstehende Werk in Marburg hätte man auch schon letztes Jahr einrichten können, wenn die Firma Biontech mehr Bestellungen bekommen hätte.
Der Lockdown hat schon viel gekostet und wird noch weiterhin viel kosten.
Und noch schlimmer: Es sterben jeden Tag viele Menschen, die bei früherer Impfung nicht alle gestorben wären.
Meine noch ungeimpfte Mutter im Altenheim ist nun auch infiziert ....
Ich kann das Schönreden bald nicht mehr hören.

15:23 von ich1961

15:23 von asimo

Dank für die Aufklärung.

15:25 von Karin

15:25 von Karin Mustermann

Ihre Fragen können hier beantwortet werden :

"https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c19934"

15:23 von Sisyphos3 14:49 von und die ganze Corona

>>aber mir war so dass vollmundig erklärt wurde es kann in 2020 schon klappen
vor allem wie viele Mill Impfdosen bestellt sind<<

Entweder das "mir war so" hat Sie getäuscht oder man hat Ihnen das falsch erklärt. Bis Juni etwa hieß es, mit einem Impfstoff ist frühesten Frühjahr oder Sommer 2021 zu rechnen.

15:34 von Barbarossa 2

15:34 von Barbarossa 2

Nichts zu danken, wenn ich helfen kann immer gerne ;-))

15:31 von Timon Mönig

Vielleicht verstehen Sie mich jetzt besser, warum ich mich nicht impfen lassen werde!
.
wer widerspricht ihnen
wenn ich 80 bin, mit Bluthochdruck, Übergewicht und Zucker
wird meine Entscheidung anders ausschauen wie wenn ich 20 und gesund bin
Einschließlich ihrer Langzeitfolgen und evt. Erbschäden

15:14 von Barbarossa 2

umsonst nicht. kann die pharmafirma ja nix zu, wenn in deutschland wieder anders gedacht wird. die impfung ist dann nur vergebens gewesen

15:31, Timon Mönig

>> Aber was passiert mit dem Protein, dem Produkt der Translation, dass dann in der Zelle vorhanden ist? Wird das auch abgebaut? Können beim Abbau Peptide entstehen, die in andere Prozesse eingreifen können? Wer kann Langzeitfolgen ausschließen, wenn sie nicht getestet sein können?<<

Ist Ihnen eigentlich klar, was für ungeheure Mengen an Fremd-DNA, -RNA -mRNA sie tagtäglich nicht nur mit der Nahrung, sondern mit jedem Atemzug aufnehmen? Die Abbau-Peptide, von denen Sie schreiben, fallen beim Abbau eines jeden Proteins an. Und Proteine werden in Ihrem Körper 24 Stunden am Tage abgebaut.

>>Dann kommt für mich die Abwägung zu der Gefährdung durch eine Infektion. Ich bin im mittleren Alter, gesund, was bedeutet, dass für mich das Risiko gering ist, dass eine Coronainfektion für mich folgenschwer wäre.<<

Meine Corona-Infektion liegt gerade in den letzten Zügen. So krank war ich lange nicht mehr, und mein Verlauf war sehr mild. Bin 64.

15:34 von Margitt.

man muß immer Wissen wo man sparen kann !

das Doppelte für den Wirkstoff zu bezahlen
25 statt 12 Euro und unnötig ein paar Mill Dosen beschaffen .....
Was zahlt man an geschlossenen Gaststätten oder Geld für Eltern, wenn sie zu hause bleiben ?
Sicherlich erheblich mehr
ansonsten alles gute für ihre Mutter

@ Timon Mönig 15:31

Der Abbau der gebildeten Antigene erfolgt wie der Abbau anderer Peptidketten, heißt hat genau wie körpereigene Verbindungen das Potential sich blöd zu falten oder Schaden anzurichten. Sollte aber aufgrund der geringen Menge nicht ins Gewicht fallen.

Abgesehen davon: bei der Infektion durch Virus und Reaktion des Immunsystems hätte man mit größter Wahrscheinlichkeit ähnliche Abbauprodukte.

Finde ich einen guten Einwand und ich sehe es genauso wie Forist Asimo, dass man wesentlich besser informieren müsste! Es kann nicht erwartet werden, dass jemand, der noch nie etwas von mRNA gehört hat (oder nur sehr rudimentär) ein sofortiges Komplettvertrauen hat.

14:50 von Erna Müller Kann Herr Spahn rechnen?

Liebe Frau Müller, wie Sie wissen sind die Impfkapazitäten der Impfzentren nicht ausgelastet und zudem könnten bis zum Sommer auch die Hausärzte die Impfstoffe impfen, die nicht so stark gekühlt werden müssen.
Herr Spahn kann also rechnen - es ist eine Frage der Verfügbarkeit von Impfstoffen - alleine bei Biontec und Moderna sind für D 140 Mio Dosen bestellt... Ich wundere mich über die Vorwahl-Kritik, wo wir in der EU am schnellsten impfen.
Das ständig Länder als besseres Beispiel (England, Israel) mit Notfallzulassungen ohne genaue Prüfung angeführt werden ist lächerlich... Die mussten eine Notfallzulassung machen, wegen Ihres schlechten Pandemiemanagement!

@14:49 von asimo

"...ich bin zuversichtlich und freue mich auf den Tag der Impfung."

Ich auch, natürlich, der Haken an der Sache sind jedoch die Impfzentren. Wenn wie hier in Konstanz der OB mit dem Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur vor Ort deswegen zögert, weil noch kein Impfstoff in Sicht ist, dann ist es für Hochbetagte und wenig Mobile eine Zumutung nach Freiburg zum nächsten KIZ zu fahren. Das kann hier noch Monate mit dem Impfbeginn dauern!

Vergangenheit muss aufgearbeitet werden! um besser zu werden!

Aus der Vergangenheit muss man für die Zukunft lernen.
In der Politik fehlt das Bewusstsein das Versäumnisse vorkommen können, wenn dies erkannt ist (das muss man erkennen wollen), gerade in dieser Situation in der sich EU/BRD befindet, muss man aber dann schnell lernen und Vollgas geben, um mindestens bis Ende Februar unsere älteren Mitbürger zu Impfen (Gruppe1 12000000 Impfungen)
Alles ermöglichen um genügend Impfstoff zügig zu Impfen
Jeder Tag länger bedeutet jeden Tag unnötige verstorbene.
Wir dürfen nicht mit allem zufrieden sein was erzählt wird sondern müssen auch als Bürger fordern genauso wie wir gefordert werden von der Politik.
Die Lösung kann jetzt nicht immer nur Lockdown sein!

Spahn weiß um das Problem der Virusmutationen ...

und genau deshalb auch muss man so schnell als möglich impfen. Bis bei uns das Impfen richtig losgeht, kann sich das Virus schon so mutiert haben, dass wir mit der Impfung nichts mehr erreichen könnten.
Lauterbach hat zu Recht auf diese Möglichkeit hingewiesen.

Doch wir können wegen des Impfstoffmangels die Impfungen nicht beschleunigen.

Es kann also passieren, dass der Impfstoff bei mutierten Viren nicht mehr wirkt und bis dann ein neuer Impfstoff entwickelt wurde, sterben noch viel mehr Menschen, als dies bereits jetzt der Fall ist.

Eine für den Winter 2020/2021 entwickelter Grippeimpfstoff kann auch nicht im nächsten Winter mehr verwendet werden, weil die Virensituation sich ständig ändert.

@15:18 von asimo

"... Ich möchte gern helfen, dass naturwissenschaftliche Zusammenhänge besser verstanden werden - das gehört zu meinem Berufsethos bzw. zu meinem Selbstverständnis als Wissenschaftler (Biologie und Chemie) ..."

Wissenschaftler wissen von unzähligen Mutationen von Sars-CoV-2 in der Welt schon länger.
Quelle vom 30.10.20
https://www.spektrum.de/news/
neue-variante-von-sars-cov-2-kam-im-sommer-aus-spanien/
1788146

Die WHO berichtet heute, dass die Verbreitung von Corona-Mutationen in der Welt unterschätzt wurde.

Da erscheint es immer unwahrscheinlicher, dass auf Dauer die bisherigen Impfstoffe den ausreichenden Schutz gg. Corona und seine Mutanten bieten werden.

Hierzu gab es vom Bundesgesundheitsminister kein Statement in seiner Rede zur Impfstrategie. Auch der Artikel zeigt nicht mehr an.

Gleichwohl hat u.a. BioNtec verlauteten lassen, es sei alles kein Problem.

Wer es glaubt ...

15:31 von Timon Mönig Bitte

15:31 von Timon Mönig

Bitte lesen Sie mal hier :
"https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-12/corona-impfstoff-biontech-usa-wirksamkeit-nebenwirkungen-europa-faq#schuetzt-der-impfstoff-auch-vor-einer-ansteckung"

Sie scheinen Ahnung zu haben und können da vielleicht Ihre Antwort finden.
Grüße zurück und bleiben Sie gesund.

15:31, Timon Mönig

Nachtrag:

Haben Sie sich mal klargemacht, wie viel der Ihnen unheimlichen Viren-mRNA Ihre Körperzellen nach einer Infektion mit dem Virus produzieren?

Und zwar nicht nur die ausgewählten Bruchstücke, mit denen geimpft wird, sondern das volle Programm.

Ganz allgemein nochmal ein

Ganz allgemein nochmal ein Diskussionsanstoß - nach meinem Verständnis können Langzeitfolgen nach einer Impfung (auch mit einem leicht geänderten Immunisierungsablauf) schon rein vom Mechanismus her eigentlich nur in den ersten Monaten auftreten.

Allerdings gilt das natürlich dann nur für den immunisierenden Bestandteil und weniger für das Adjuvans, wobei letzteres bei den Impfstoffen, die zugelassen wurden keine komplett neue Zusammenstellung hat - oder?

15:16, 0_Panik

>>Und wie lange dauert das Alles ?

So bis Ende 2022 ?<<

Wissen Sie was?

Es wird so lange dauern, wie es dauert.

@13. Januar 2021 um 15:31 von

@13. Januar 2021 um 15:31 von ich1961 :

Ob es uns an Hallen dafür mangelt, die erst gebaut werden müssen, wage ich zu bezweifeln.
Der Rest braucht schon seine Zeit.

Deswegen stelle ich ja die Frage ob und warum Herr Spahn nicht, gleichzeitig mit Beginn der Gespräche zur Förderung der Impstoffentwicklung auch in die Planung der Produktion eingestiegen ist.

Das dürfte etwa vor einem halben Jahr gewesen sein, die Förderung wurde vor vier Monaten beschlossen.

Die Herstellungsmethoden für die benötigten Impfstoffe dürften ebenfalls schon in groben Zügen bekannt gewesen sein, wie ihr Link (leider nicht mehr) verrät.

Die immensen (wenn auch notwendigen) Kosten des Lockdowns waren auch schon bekannt. Deshalb ist die Impfstoffforschung auch mit 750 Mio gefördert worden.

Die frühzeitige Erstellung eigener Produktionskapazitäten sind da eine logische Zukunftsinvestition.
Nicht nur für diese Pandemie, sondern auch für eventuelle weitere, oder Mutationen des aktuellen Erregers.

@ Erna Müller um 14.50 Uhr, Herr Spahn macht das gut

"Kann Herr Spahn rechnen? Wie kann er den Deutschen ..." Bedenken Sie bitte, dass der Impfstoff bestellt werden musste, als es ihn noch gar nicht gab.
Niemand wusste vorher, ob und wann die Entwicklung eines Impfstoffes gelingen würde.
Jetzt gibt es verschiedene Impfstoffe, aber auch die Herstellung braucht Zeit.

Das weiß eigentlich jedeR, aber meckern geht immer.

@asimo, 15:07

"Viele haben offensichtlich Sorge wegen der neuen Technik, die mRNA-Technik ist zwar praktisch etwas tricky, grundsätzlich aber sehr einfach und vor allem sehr sicher. Viele haben offensichtlich Verständnisprobleme der Technik: mRNA kann _nicht_ in genomische DNA überführt werden. Die injizierte mRNA liegt nur kurzzeitig im Körper vor und wird dann abgebaut. Zuvor wird aber von den Körperzellen ein wirksames Antigen gebaut - und dieses trainiert das Immunsystem.
Langzeitschäden sind nicht zu erwarten, da die mRNA und die Antigene nach recht kurzer Zeit im Körper nicht mehr vorhanden sind. Nur das Immunsystem ist trainiert und kann wirksame Antikörper produzieren"

Danke für diese übersichtliche Erklärung (die für technische Laien, u.a. auch mich, aber immer noch nicht ganz einfach zu verstehen ist). Umso wichtiger ist da Vertrauen, d.h., dass es gelingt, auch die Bürger mit "technischen Verständnisproblemen" vom Nutzen der möglichst vollständigen Teilnahme an der Impfung zu überzeugen.

@ 15:31 von Timon Mönig

Sie wissen schon, das mRNA seit 10 Jahren in erfolgreich der Krebstherapie eingesetzt wird? Was war nochmal genau in Viren drin? Wie vermehren sich diese? Machen Sie sich bei jeder Virusinfektion (Noro, Rota, unzählige Erkältungsviren) solche RNA Sorgen? Siehe
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Viren

@Demokratieschueler... um 15:10

Haben Sie schon mal was von dem Begriff „Lieferzeiten“ gehört?
Haben Sie mitbekommen, welche Logistik stehen muss, damit der Impfstoff wirken kann?
Haben Sie schon mal davon gehört, dass man entsprechend Personal benötigt, die den Impfstoff verabreichen?
Sie sollten Ihre Kritik mal den gegebenen Tatsachen anpassen, nicht nur „... zu spät, zu langsam, ...“ etc.
Aber immer auf die Verantwortlichen - hier Minister Spahn sowie seine Kolleg*innen aus den einzelnen Bundesländern - „draufhauen“ ist nicht konstruktiv.

@Timon Mönig

"Aber was passiert mit dem Protein, dem Produkt der Translation, dass dann in der Zelle vorhanden ist? Wird das auch abgebaut?"

Ja. Zum einen durch das Immunsystem (AKs docken an das Antigen), zum anderen durch die normalen Stoffwechselprozesse. Mit ziemlich wilder Phanatsie kann man natürlich überlegen, dass z.B. so ein Protein auch mal in eine Plague einer Alsheimerbefallenen Zelle eingebaut werden könnte (aber auch nur in solche eher unspezifischen Proteincluster).Aber auch das machte nichts, da das Protein in diesem Fall von weiterer Plague gekapselt würde.

Die Antigene verschwinden nach kurzer Zeit, es sind keine Langzeitschäden zu erwarten.

Seien Sie unbesorgt, gerade die mRNA-Impfung ist besonders einfach zu kontrollieren und Nebenwirkungsarm (sie sparen sich den ganzen Überbau eines Vektors oder des Infektionspathogens). Es ist die minimalistischste Lösung (ohne _direkte_ T-Zell-Programmierung, das wäre noch einen Schritt weiter, aber ungleich schwieriger).

@ 15:25 von Karin Mustermann Strategie ?

Logistik? Sie entsinnen sich an den Mangel an Toilettenpapier bei großer Nachfrage - ein logistisches Problem...
Geliefert heißt noch nicht geprüft, verteilt, geimpft...

@ Am 13. Januar 2021 um 15:41 von Wilhelm Schwebe

>>Am 13. Januar 2021 um 15:41 von Wilhelm Schwebe
15:14 von Barbarossa 2

umsonst nicht. kann die pharmafirma ja nix zu, wenn in deutschland wieder anders gedacht wird. die impfung ist dann nur vergebens gewesen<<

Lieber Hr. Schwebe,

inwiefern ist die Impfung dann vergebens gewesen? Könnten Sie ihre Annahme bitte differenzierter erläutern.
Da ich andere Informationen dazu habe bin ich jetzt verwirrt. Daher bitte ich Sie um Aufklärung. Sie werden das ja nicht einfach so dahergesagt haben :-)

Hoffentlich

TS "Der Gesundheitsminister erneuerte darüber hinaus seine Ankündigung, bis zum Sommer jedem in Deutschland ein Impfangebot machen zu können."

Wir werden sehen. Ich hoffe, er hat nicht zu viel versprochen; und hoffe, dass die notwendige Anzahl das Angebot auch wahrnimmt.

@Karin Mustermann um 15:25

Sie schreiben „Welche Strategie ? Ich kann keine erkennen.
Ich frage mich nur wo der Unterschied zwischen den Zahlen herkommt. Ca. 2 Millionen gelieferte Dosen und nur 500.000 Impfungen ?“
Könnte es nicht sein, dass von den 2 Millionen gelieferten Dosen eben 1/2 Million davon verimpft wurde und die weiteren eben peu á peu verimpft werden? Man kann ja nicht alles auf einmal verimpfen, da fehlt‘s auch an Personal.

Impfstrategie mit PCR-Tests und Schnell-Tests

Aus dem Artikel, auch der Schutz von Pflegeheimen kam zur Sprache, FDP-Chef Lindner kritisierte :
"Bis heute ist kaum vermittelbar, dass Ski- und Rodelpisten besser kontrolliert werden als der Zugang zu Alten- und Pflegeheimen ..."

Da hat er Recht.

Solange nicht klar ist, wie gut der Impfschutz ist, müssen Tests/Schnelltests vor Betreten der Alten- u. Pflegeheimen sein. Und das jeden Tag.
Wie bekannt, sind es die Betagte und sehr Betagten aus Alten- u. Pflegeheimen, welche die schweren Corona-Erkrankungsverläufe haben, und auf den Krankenstationen (Isolierstationen) und Intensivstationen der Krankenhäuser und Unikliniken versorgt werden müssen.

Das wäre dann die Strategie der Massentests/Schnelltests als Unterstützung des Corona-Impfens, und der Entlastung des betroffenen Pflege- u. Ärztepersonals

Leider fehlt es immer noch an Laborkapazitäten, am genügenden Material für die PCR-Tests, das Personal dazu, an Schnelltests, usw.

...ttestEineMeinung

@13. Januar 2021 um 15:31 von Timon Mönig :

Hallo Herr Mönig,

prinzipiell besteht die Möglichkeit, wenn auch eher hypothetisch. Damit werden sich die Impfstoffforscher im Hinblick auf die Sicherheit des Wirkstoffs schon befasst haben.
Wahrscheinlichkeiten und Schwere dieser - hypothetischen - Nebenwirkung dürften auch bei ihnen geringer sein, als die möglichen Folgen einer Erkrankung.

Der gleiche Prozess würde übrigens auch bei einer Infektion stattfinden - in ungleich höheren Mengen, denn das Protein ist ja Bestandteil des Virus, der dann nicht nur relativ wenige Zellen im Bereich der Impstelle betrifft, sondern ihren gesamten Organismus.

Wenn sie also wirklich Angst vor diesen - hypothetischen - Nebenwirkungen haben, sind sie mit einer Impfung gut beraten.
Übrigens auch im Hinblick auf mögliche Weiterverbreitung.
Nicht zu erkranken heisst zwar nicht, dass man andere nicht anstecken kann, aber es wird mit Sicherheit weniger wahrscheinlich.

Grüsse von einem UngeBILDeten.

15:57 von Wolf1905

mag ja alles sein
nur andere Länder kriegen es besser hin ....

@ Am 13. Januar 2021 um 15:46 von Glücklicher Leser

>>(...)
Das ständig Länder als besseres Beispiel (England, Israel) mit Notfallzulassungen ohne genaue Prüfung angeführt werden ist lächerlich... Die mussten eine Notfallzulassung machen, wegen Ihres schlechten Pandemiemanagement!<<

Dem Gedanken/Kommentar möchte ich mich gerne anschließen. Ich sehe es genauso.

15:18 und vorher @asimo

Empfinde die Art, wie Sie das äußern, als sehr hilfreichen und wertschätzenden Ansatzpunkt. Häufiger wird hier, aus meiner Sicht, jede/r der/die Ängste/ Bedenken aufgrund der sehr schnellen Entwicklung äußert, als Impfverweigerer hingestellt oder sonst wie abqualifiziert. Natürlich gibt es die, die sich auf keinen Fall impfen lassen möchten (diese wird man möglicherweise eh nicht erreichen), aber eben auch sehr viele Menschen, die noch abwarten (wogegen man ja eigentlich aufgrund der Impfstoff- und Personalknappheit erst mal gar nichts sagen müsste). Und die erreichen Sie mit solchen Aufklärungen m.E. sehr viel besser.

Die Frage, die mich nicht nur zu Impfungen umtreibt und ich hier häufiger ohne Antwort zu bekommen gestellt habe, wäre die, warum die Dosis für alle Menschen gleich ist, egal ob jemand 50 kg oder 90 kg wiegt. Das stört mich auch an Medikationen.

@16:00 von asimo

"... gerade die mRNA-Impfung ist besonders einfach zu kontrollieren und Nebenwirkungsarm ..."

nebenwirkungsarm ?
Das muss erst noch Alles beobachtet werden.

Wie ist es denn bei Betagten und sehr Betagten, die einen multiresistenten Keim in sich tragen, - und niemand weis es - ?

Und dann Corona-Impfen ?

Vermutung:
Das wird wohl dann doch so ein paar unerwünschte Nebenwirkungen auslösen.

Wer zuerst bestellt

impft auch zuerst. USA, GB und Isrsael waren schneller und sind höheres BestellRisiko gegangen.
Nicht an der falschen Stelle gespart.

MIsere

Am Besten gefällt mir die Aussage vom Ministerium Spahn "Es war klar, dass ein harter Winter kommen wird".
Wenn das bekannt war, warum hat man dann nicht genug unternommen um diesen "harten Winter" zu entschärfen.
Tut mir leid, ich kann den ewig ausweichenden Darstellungen nichts abgewinnen. Das Krisenmanagement hat versagt. Ewige Disskussionen und Fehleinschätzungen haben zu dieser Misere geführt.

@16:21 von 0-Panik

Wenn jemand einen multiresistenten Keim trägt, dann hat dieser Patient ganz andere Probleme.

Wenn man nun einen Lebend-Impfstoff impfen würde, wäre eine bakterielle Infektion obendrauf natürlich ein Problem - das Bruchstück mRNA in diesen Impfstoffen ist aber selbst kein Pathogen.

Die tatsächliche Infektion mit Covid-19, ohne vorherige Immunisierung? Das wäre dann wesentlich fataler.

16:21, 0_Panik

>>@16:00 von asimo
"... gerade die mRNA-Impfung ist besonders einfach zu kontrollieren und Nebenwirkungsarm ..."

nebenwirkungsarm ?
Das muss erst noch Alles beobachtet werden.<<

mRNA-Impfungen werden seit vielen Jahren beobachtet. Das Prinzip ist nicht ganz neu.

>>Wie ist es denn bei Betagten und sehr Betagten, die einen multiresistenten Keim in sich tragen, - und niemand weis es - ?

Und dann Corona-Impfen ?

Vermutung:
Das wird wohl dann doch so ein paar unerwünschte Nebenwirkungen auslösen.<<

Sie stellen ja tolle Vermutungen an.

Einen multiresistenten Keim, der ein Bakterium ist, trägt man nicht in sich, mit dem infiziert man sich und wird dann krank. Die meisten Antibiotika wirken nicht, deswegen multiresistent.

Inwiefern eine Impfung gegen einen Virus darauf Einfluss haben sollte, kann ich mir in meinen wildesten Phantasien nicht vorstellen.

@Sisyphos3

„ .. nur andere Länder kriegen es besser hin ...“

So richtig finde ich die nicht.

(Allerdings eine Bestellung bei noch mehr Firmen wäre schon nicht unklug gewesen, mit der Option, übrig bleibende Dosen an ärmere Länder weiter zu geben).

@16:32 von die-hexe

"... Wenn jemand einen multiresistenten Keim trägt, dann hat dieser Patient ganz andere Probleme ... das Bruchstück mRNA in diesen Impfstoffen ist aber selbst kein Pathogen ..."

Das ist nicht die Antwort auf die Impfproblem-Fragestellung.
Sondern:
Was passiert, wenn der mRNA-Impfstoff oder der Vektor-Impfstoff jemanden verabreicht wird, - der einen multiresistenten Keim in sich trägt und niemand weis es - . (Ist also erst mal von außen nicht erkennbar).

@ BILD... 15:52

"Deswegen stelle ich ja die Frage ob und warum Herr Spahn nicht, gleichzeitig mit Beginn der Gespräche zur Förderung der Impstoffentwicklung auch in die Planung der Produktion eingestiegen ist."

Nun, die Aufgaben eines Gesundheitsministers sind mannigfaltig. Dass Herr Spahn auch noch die Produktionsplanung bei Biontec /Pfizer übernehmen sollte, ist dann aber, naja, ich möchte es höflich ausdrücken, ein etwas sehr abwegiges Ansinnen.

@ Kaneel, @ asimo

>>Am 13. Januar 2021 um 16:15 von Kaneel
15:18 und vorher @asimo

Empfinde die Art, wie Sie das äußern, als sehr hilfreichen und wertschätzenden Ansatzpunkt. Häufiger wird hier, aus meiner Sicht, jede/r der/die Ängste/ Bedenken aufgrund der sehr schnellen Entwicklung äußert, als Impfverweigerer hingestellt oder sonst wie abqualifiziert. Natürlich gibt es die, die sich auf keinen Fall impfen lassen möchten (diese wird man möglicherweise eh nicht erreichen), aber eben auch sehr viele Menschen, die noch abwarten (wogegen man ja eigentlich aufgrund der Impfstoff- und Personalknappheit erst mal gar nichts sagen müsste). Und die erreichen Sie mit solchen Aufklärungen m.E. sehr viel besser. (...)<<

Dieser Aussage möchte ich mich ebenfalls anschließen und Beiden danken.
Asimo für die Erklärungen und Kaneel dafür die besseren Worte gefunden zu haben.

Ihre abschließende Frage (@Kaneel) kann ich Ihnen leider nicht beantworten.

15:31 von Timon Mönig

«Ich bin im mittleren Alter, gesund, was bedeutet, dass für mich das Risiko gering ist, dass eine Coronainfektion für mich folgenschwer wäre.»

Sie können nicht ansatzweise aus Ihrem Lebensalter + Ihrer allgemeinen Gesundheit (sportlichen Fitness) heraus folgern, welchen Verlauf eine Infektion mit CoVid19 bei Ihnen möglicherweise nähme.

Es gibt 90-Jährige, die überstanden die Infektion gut. Sie mussten nicht beatmet werden. Ins Krankenhaus kamen sie wegen des hohen Alters, um für den Fall der Fälle schnell reagieren zu können. Sie sind wieder gesundet, ohne dass grundlegend was anders wäre mit deren Gesundheit als vor Corona.

Leistungssportler von Mitte 20 bis Mitte 30 Jahren sind mit rapiden Verläufen der ganz heftigen Art innerhalb von 14 Tagen verstorben. Die waren noch viel weniger: "Besonderes Risiko" als Mann / Frau: "mittelalt-gesund".
Und nun sinn'se tot.

Sich müssen sich auch nicht impfen lassen.
Und Sie dürfen nicht jammern, falls Airline (x) Sie nicht mehr reinlässt …

...ttestEineMeinung #chronischer Zweifel?

@13. Januar 2021 um 16:21 von 0_Panik:
"@16:00 von asimo

"... gerade die mRNA-Impfung ist besonders einfach zu kontrollieren und Nebenwirkungsarm ..."

nebenwirkungsarm ?
Das muss erst noch Alles beobachtet werden.

Wie ist es denn bei Betagten und sehr Betagten, die einen multiresistenten Keim in sich tragen, - und niemand weis es - ?

Und dann Corona-Impfen ?

Vermutung:
Das wird wohl dann doch so ein paar unerwünschte Nebenwirkungen auslösen."

Ich fasse zusammen:

Muss man beobachten, vielleicht Keime, niemand weiss es, Vermutung dass es doch wohl...

Haben sie neben nebulösen Andeutungen auch substanzielle Informationen dazu ?
Oder nicht rhetorische Fragen?

Falls nein, weiter viel Spass beim Beobachten, Keimen, Nichtwissen und Vermuten und Kommentare schreiben.

"Das ist nicht die Antwort

"Das ist nicht die Antwort auf die Impfproblem-Fragestellung."

Es tut mir Leid, dann verstehe ich nicht was Sie meinen. Ich ging davon aus, dass Sie den multiresistenten Keim in den Ring werfen, um nach Fällen zu fragen, in denen eine Impfung eine zusätzliche Belastung sein könnte (was wie gesagt bei dem mRNA-Stück sehr unwahrscheinlich sein dürfte).

Oder meinen Sie generell das Risiko, dass jemand, der mit anderen infektiösen Erkrankungen im Impfprogramm selbst noch andere Menschen anstecken kann?

um 16:45 von schabernack

"Sie können nicht ansatzweise aus Ihrem Lebensalter + Ihrer allgemeinen Gesundheit (sportlichen Fitness) heraus folgern, welchen Verlauf eine Infektion mit CoVid19 bei Ihnen möglicherweise nähme."

Das hat sie ja auch ausdrücklich nicht (!) getan. Sie schrieb, dass ihr RISIKO geringer ist, und das ist Fakt.

@ Kaneel um 16:15

Wenn es um die Medikationsdosis geht, kann ich Ihnen eventuell weiterhelfen:

Jeder Wirkstoff hat ein spezifisches "Therapeutisches Fenster" - damit ist der Konzentrationsbereich gemeint, in dem a. genug Stoff da ist, um eine Wirkung zu entfalten und b. nicht so viel Stoff da ist, um toxisch zu werden, dh. eine Fehl- oder Überreaktion zu produzieren.

Dieses Fenster kann sehr unterschiedlich groß sein - ein Beispiel für ein breites Fenster ist Ibuprofen - hier haben Sie viel Spielraum, weswegen man üblicherweise nur bei Kindern auf das Gewicht achtet (vielleicht haben Sie das bei Fiebersäften schon einmal gesehen.
Das trifft für den Großteil von Medikamenten zu, unter anderem auch im Normalfall auf Impfstoffe.

Wenn das Fenster sehr klein ist, wie zum Beispiel bei Lithium, dann muss man die Dosis zwingend anpassen und gegebenenfalls sogar die Konzentration im Blut des Patienten aktiv überwachen.

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen!

@16:47 von BILD.DirEinDuHä...

wg. Corona-Impfen und multiresistenten Erregern im Organismus:
Es wird auf die bereits vorgetragene Impf-Fragestellung um fundierte Antwort gebeten.

In der ges. Debatte um die Impfstrategie und Corona-Impfen und Nebenwirkungen usw. ist diese Fragestellung Nirgends beantwortet worden.
Das kann bei diesem neuen Impfstoff nicht automatisch bedeuten, dass es dieses Problem gar nicht gibt.

rer Truman Welt

Für die Anzahl der momentan Impfwilligen sollte der Impfstoff doch ausreichen!

...ttestEineMeinung #Konkretisierung

@13. Januar 2021 um 16:42 von Opa Klaus:
"@ BILD... 15:52

"Deswegen stelle ich ja die Frage ob und warum Herr Spahn nicht, gleichzeitig mit Beginn der Gespräche zur Förderung der Impstoffentwicklung auch in die Planung der Produktion eingestiegen ist."

Nun, die Aufgaben eines Gesundheitsministers sind mannigfaltig. Dass Herr Spahn auch noch die Produktionsplanung bei Biontec /Pfizer übernehmen sollte, ist dann aber, naja, ich möchte es höflich ausdrücken, ein etwas sehr abwegiges Ansinnen."

Ernsthaft abwegig?
Mal abgesehen davon, dass sie mich vermutlich absichtlich falsch verstehen wollen, dächte ich dass die Bekämpfung der aktuellen Pandemie die wichtigste Aufgabe unseres Gesundheitsministers darstellt.
Und eine möglichst schnelle Impfung die wichtigste Maßnahme.

Ihnen zuliebe konkretisiere ich aber gerne, dass ich mit Herrn Spahn unseren Gesundheitsminister meine.
Ihm steht für diese Aufgabe ein komplettes Ministerium zur Verfügung.

nachtrag @Kaneel

Oh und speziell im Bezug auf diesen Impfstoff ist noch zu sagen, dass die Technik über mRNA gerade deshalb so clever ist, weil der Körper dann selbst Antigen produziert - selbst bei einer geringen Dosis entsteht hierbei genug Antigen um das Immunsystem effektiv zu aktivieren, ganz unabhängig vom Körpergewicht.

Alles Neu

Persönlich finde ich es enorm, in so kurzer Zeit einen Impfstoff zu entwickeln. Das es dann seine Zeit braucht, bis dieser in großer Menge produziert wird, ist nicht verwunderlich.
Auch negative Langzeitfolgen der Impfung usw. lassen sich natürlich nicht beurteilen. Sollten wir nun auf die Impfung verzichten? Jeder kann sich selbst informieren und selbst entscheiden ob Impfung ja oder nein. Informationen gibt es mittlerweile mehr als genug. Bis zum Sommer bin ich überzeugt, daß wirklich Massen geimpft wurden und bis dahin Geduld. Jeden Tag eine neue aufgeregte Meldung über das Thema bringt nichts.

@16:48 von die-hexe

wg. multiresistenten Keime und Corona-Impfen:
"... Ich ging davon aus, ... um nach Fällen zu fragen, in denen eine Impfung eine zusätzliche Belastung sein könnte (was wie gesagt bei dem mRNA-Stück sehr unwahrscheinlich sein dürfte) ..."

Ist doch schon mal eine Aussage.

Zustimmung

Zitat 16:36 von schneegans

"(Allerdings eine Bestellung bei noch mehr Firmen wäre schon nicht unklug gewesen, mit der Option, übrig bleibende Dosen an ärmere Länder weiter zu geben)."

Das sehe ich auch so.

@ 16:15 von Kaneel

" ... wäre die,
warum die Dosis für alle Menschen gleich ist, egal ob jemand 50 kg oder 90 kg wiegt. Das stört mich auch an Medikationen. "

Bei den Impfstoffen kann ich es Ihnen nicht beantworten.

Bei anderen, wenn auch nicht allen, Medikamenten
oder z.B. Narkosen werden Alter, Gewicht und andere Maße oder Blutwerte
sehr wohl berücksichtigt.
Manche Medikamente werden Kindern bzw. sehr alten Menschen nicht verabreicht.
Letztlich auch eine Frage des Zulassungsverfahrens.

So mancher Beipackzettel gibt Auskunft,
wenn man den Mut hat, ihn zu lesen ohne gleich den Apotheker ... zu wollen.

Immer sparsam mit
Medikamenten
Mrs. Dalloway.

16:51 von MartinBlank um 16:45 von schabernack

>>Das hat sie ja auch ausdrücklich nicht (!) getan. Sie schrieb, dass ihr RISIKO geringer ist, und das ist Fakt.<<

Dann hoffen wir dass dies kein Irrtum ist.

Die mRNA Technik ist ganz

Die mRNA Technik ist ganz einfach zu verstehen, die europäische Impfstrategie auch. diese Impftechnik ist wirksam und ohne ernsthafte Nebenwirkungen, die Impfstrategie der Bundesregierung ist sehr durchdacht. Die Kritiker kann ich nicht verstehen.

"Soweit - so gut... oder..."

Vorab: Meiner persönlichen (auch altersbedingten) Risikoabwägung gemäß werde ich mich impfen lassen, sobald ich darf. Soweit - so gut...
_
Im Hinterkopf bleiben freilich Überlegungen... bspw. die Hoffnung, an einer schweren Infektion nicht zu versterben. Außerdem gilt die vordergründig logische Auffassung, daß ein Geimpfter, in dessen Organismus das Covid-Virus nicht mehr "andocken" und sich vermehren kann, das Virus auch nicht weiterverbreiten kann. Das ist aber noch nicht sicher wegen fehlender Erfahrung mit dem neuartigen Impfstoff und dem Virus. Deshalb ist die vorläufige Aufrechterhaltung bisheriger Anti-Corona-Maßnahmen wohl zweckmäßig.
_
Und zu Minister Spahn: Dessen Äußerungen sind für mich Schall und Rauch... denn nur Realitäten gestern, heute und morgen zählen! Denn noch sind Impfwirkungen und Normalisierung des Gesellschaftslebens nur Hoffnungen... inklusive volkswirtschaftlicher Belastungen und sozialer Verwerfungen...

moin und aufwachen

es fehlt nicht nur Impfstoff sondern auch an Logik einiger User.
Wer behauptet seine Stadt ABC hatte vor dem Lockdown 100 Tote/Zeit, trotz Lockdown mit allen erträglichen Mittteln, sind es jetzt 120Tote/Zeit und daraus folgert: "Der Lockdown habe nichts gebracht."
überlegen Sie bitte nochmal was ohne Lockdown passiert wäre?
Corona (Ansteckung) ist zur Zeit eine unberechenbare Grösse in einer sonst simplen Formel

>>Das hat sie ja auch

>>Das hat sie ja auch ausdrücklich nicht (!) getan. Sie schrieb, dass ihr RISIKO geringer ist, und das ist Fakt.<<

„Dann hoffen wir dass dies kein Irrtum ist.“

Wie kann ein Fakt ein Irrtum sein?

16:59 von Meinung zu unse...

Für die Anzahl der momentan Impfwilligen sollte der Impfstoff doch ausreichen!
.
darauf hoffe und baue ich
mich bräuchte man nicht lange bitten
Anruf genügt halbe Stunde bin ich dort

16:15 von Kaneel

«Die Frage, die mich nicht nur zu Impfungen umtreibt und ich hier häufiger ohne Antwort zu bekommen gestellt habe, wäre die, warum die Dosis für alle Menschen gleich ist, egal ob jemand 50 kg oder 90 kg wiegt. Das stört mich auch an Medikationen.»

Bei der Corona-Impfung verabreicht man das Minimum an Wirkstoff, das noch ausreicht, um das Immunsystem zu aktivieren, damit dies spezifische Antikörper bildet.

Diese Menge Wirkstoff ist unabhängig vom Körpergewicht des Geimpften. Sie muss aber so groß sein, dass die Inhaltsstoffe Ihre Wirkung auch bewirken können.

Erkennt man ja auch an der Debatte, ob man aus den Ampullen nun statt 5 Dosen auch 6 Dosen in Spritzen aufziehen kann, ohne die Wirksamkeit ganz grundlegend zu gefährden.

Verglichen mit 50 kg oder 90 kg Körpergewicht ist dies eh so verschwindend gering. Einige wenige Milliliter. Mehr als 10 ml werden es kaum sein. Weiß ich aber nicht in exakter Menge.

Ändert aber auch nichts am zugrunde liegenden Wirkprinzip.

@ BILD 17:00

Ich wollte Ihnen ja nicht zu nahe treten. Aber denken Sie nicht auch, dass alle Pharmaunternehmen, welche in absehbarer Zeit in der Lage sein würden, Vakzine gegen Covid19 zu produzieren, ihre Fachleute haben, welche versuchen binnen kürzester Zeit die Produktionsauslastung zu maximieren? Das liegt ja schon im eigenen, betriebswirtschaftlichen Interesse begründet.

@ 17:15 von Zwicke

Sie haben Recht, „Worte sind Schall und Rauch“!
In Rekordzeit Impfstoffe entwickelt und getestet und regulär zugelassen nach ausführlicher Prüfung. Impfzentren in allen Bundesländern aufgebaut, ausreichend Impfstoffe geordert (müssen natürlich produziert werden)
- Alles eine logistische Meisterleistung! Danke an alle Beteiligten - auch Herrn Spahn!

@ 0_Panik (15:48)

(...Mutationen...)"
Gleichwohl hat u.a. BioNtec verlauteten lassen, es sei alles kein Problem.

Wer es glaubt ..."

Schätzungsweise ist das auch kein Problem, denn die Mutationsstämme müssen, um weiter Zellen befallen zu können über das Spikeprotein verfügen. Da mag es kleinere Variationen geben (wie z.B. bei der britischen oder südafrikanischen Variante), aber die Grundstruktur ist aller Wahrscheinlichkeit nach hoch konservativ. Und das von der mRNA codierte Antigen bildet genau an diese konservativen, kritischen Stellen ab. Das ist u.a. auch der Charme eines genetisch (rekursiv) konstruierten Antigens. Man kann es clever designen (und Genetiker können ziemlich viel rechnen, von außen ahnt man kaum, wie viel in der Genetik gerechnet wird, in der Proteinbiologie übrigens auch).

Es besteht ein Restrisiko, dass sich Mutationen bilden, die nicht von dem Impfstoff erfasst werden, aber dieses würde ich als ziemlich gering einstufen.

Also, zuversichtlich bleiben, 0 Panik haben ;-)

@asimo 14:49

Zitat: "Im Nachhinein sind immer alle schlauer. Hätte die EU mehr und teurer bestellt - die gleichen Personen wie jetzt auch würden meckern und sich über dieses oder jenes aufregen. Meckern scheint eine sehr beliebte Beschäftigung zu sein.
Und ja, es ist nicht alles gut gelaufen. Es wäre z.B. besser mit dem Moderna-Impfstoff in die Pflegeheime zu gehen und die Impfzentren mit dem Biontech-Stoff bereits früher hochzufahren.
Insgesamt ist es so schlecht nicht: Das Impfprogramm ist angelaufen. Es ist zwar in der Quantität bisher geringer als gewünscht/denkbar, aber es läuft und es zeigt sich bereits auch im Feld nun eine gute Verträglichkeit.
Die Menge wird nun hochgefahren, ich bin zuversichtlich und freue mich auf den Tag der Impfung.

Wer bei der Performance der dt. Bundesregierung nicht meckert, wird nie etwas ändern. Wie Lindner sagte, bei dem Rettungspaket der EU wäre ein Mehr für den Impfstoff auch drin gewesen. Andere waren auch vorher schon schlauer als Merkels Kabinett.

@Dieter K., 15.46h

Mein Schwager wohnt in Friedrichshafen.
Er hätte nach Ulm oder Tübingen fahren müssen, um sich impfen zu lassen.
Mit 84 Jahren auch nicht der Hit,.

@Barbarossa2, 15:20 Uhr

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für die Durchführung der Impfungen sind in der Tat die einzelnen Bundesländer zuständig. Das scheinen einige User leider immer wieder auszublenden.

@schiebaer45

Nur wenn alle bis September geimpft sind. Denn dann beginnt die Auffrischung der Impfungen nach 12Monaten

Am 13. Januar 2021 um 15:45 von fathaland slim

Meine Corona-Infektion liegt gerade in den letzten Zügen. So krank war ich lange nicht mehr, und mein Verlauf war sehr mild. Bin 64.
------------------------------------------
Bleiben sie uns erhalten fathaland-also gute Besserung und eine schnelle Genesung.
Auch wenn wir meistens verschiedener Meinung sind würde ich ihre spitze Feder sehr vermissen.

@Barbarossa2, 15:14 Uhr

Zur Wirksamkeit des Impfstoffes bedarf es der zeitnahen zweiten Impfung. Wenn vor der 2. Impfung eine Infektion auftritt, sollte die zweite Impfung nicht gegeben werden.

Selbstkritik

Klar, dass das etwas Besonderes ist, dass es toll ist Impfstoff zu haben. Selbstkritik wäre aber sinnvoll und ist im Gegensatz zum Schönreden zum Lernen und Besser machen da.

Vermutlich hat Herr Spahn nicht die Einsicht, es mangelt an Verständnis und Know how der Bestellungs-, Produktions-und Lieferungsabläufe. Er verteidigt sich.

Man sollte lernen. Beim nächsten Mal es besser machen. Optimieren.

Wer früh Ware will, muss in Vorlauf gehen, Bestellung und Produktion mit Risiko.
Das ist der Grund, warum einige schneller sind. In der Privatwirtschaft ist das Gang und gäbe. Für Staatsbeamten vermutlich ungewohnt.

Man hätte rechtzeitig und früher produzieren und bestellen und sich Ware sichern müssen. Mit Restrisiko, worse case, Impfstoff ist unbrauchbar, Plan B bei zu viel gekauft, Verteilung an andere Länder. So wie der Indische Privatmann, der bereits im Sommer die Produktion hochfuhr.

Lernen und Einsicht helfen. Man hätte etwas besser machen müssen. Ohne zu kritisch zu sein.

@ 17:00 von BILD.DirEinDuHä...

Die Bundesregierung hat die Entwicklung und Produktion gefördert...
bei Biontec, Curevac und Anderen... informieren Sie sich!

@Timon Mönig 15:31

„... Ich bin im mittleren Alter, gesund, was bedeutet, dass für mich das Risiko gering ist, dass eine Coronainfektion für mich folgenschwer wäre. ...“

Ein Mathematiker könnte Ihnen allerdings ganz schnell vorrechnen, dass die Wahrscheinlichkeitsrechnung die Folgen der Impfung geringer einschätzt als die von Corona, zumal die Mutationsformen immer mehr Jüngere erwischen.

@fathaland slim

Ich vermute, dass ich Ihnen nicht allzu viel über dieses Virus erzählen muss. Zwei gute Bekannte, die dieses Virus im Frühjahr bereits hatten, machen an einer Studie mit, die die Folgen des Virus ins Auge fasst. Er hatte einen leichten, aber keinen angenehmen Verlauf inklusive des Verlustes des Geschmacks- und Geruchssinns. Bei ihr lief es deutlich glimpflicher ab.
Bei beiden wurde eine Herzmuskelentzündung festgestellt. Und ihnen wurde mitgeteilt, dass das auf ca. 60-70 % der Teilnehmer dieser Studie zutrifft.

Ich denke, es lohnt sich sich die Folgen, unabhängig des Verlaufs, intensiv zu beobachten.

In meiner Familie ist es nun auch, leider an der schwächsten Stelle, angekommen. Es bleibt nur zu hoffen, dass alles gut geht.

Ich wünsche Ihnen weiterhin eine gute Besserung.

17:04 von MrsDalloway @ 16:15 von Kaneel

Bei den Impfstoffen kann ich es Ihnen nicht beantworten.

Bei anderen, wenn auch nicht allen, Medikamenten
oder z.B. Narkosen werden Alter, Gewicht und andere Maße oder Blutwerte
sehr wohl berücksichtigt.

Das sollte so sein - aber nach meinen Erfahrungen passen nicht alle Ärzte die Medikation an die individuelle Patientin an.

16:29 von maheba1

>>Tut mir leid, ich kann den ewig ausweichenden Darstellungen nichts abgewinnen. Das Krisenmanagement hat versagt. Ewige Disskussionen und Fehleinschätzungen haben zu dieser Misere geführt.<<

So gibt es eben verschiedene Meinungen.
Ich kann den ewigen Dauernörglern nichts abgewinnen.
Jetzt beginnt das Impfen etliche Monate bevor es noch vor kurzer Zeit abzusehen war. Und ständig wird ein Haar in der Suppe gesucht.

Aufklärung und Information

Die User asima und die-hexe haben hier ja schon dankenswerterweise sehr kompetente Beiträge geschrieben. Insgesamt ist natürlich verständlich, dass nicht jeder mit „mRNA“ etwas anfangen kann und tatsächlich trägt vermutlich die Tatsache, dass bei diesem Impfstoff noch nicht jeder Spezialfall bekannt ist, zur Verunsicherung bei.

Es bringt aber auch nichts, noch Jahre zu warten. Denn wenn sich in dieser Zeit niemand impfen lässt, dann kann man die Fragen nach Langzeiteffekten nie klären. Auch in Studie müssen sich Menschen impfen lassen. Erfahrungen gewinnt man nur durch „machen“.

Ich glaube, dass wenn sich weltweit erstmal ein paar Millionen haben impfen lassen, wird sich so manche Skepsis legen. Und bis dahin ist ja sowieso nicht genügend Impfstoff für alle da. Also kein Grund, jetzt auf Skeptikern herumzuhacken.

Wen es interessiert - Eiweißsynthese in Zellen ist Stoff von Bio in der Mittelstufe. Da kommt auch mRNA vor. Gibt bestimmt gute Videos auf YouTube dazu.

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