Ihre Meinung zu: Trumps Twitter-Bann: Wer löscht - und nach welchen Regeln?

13. Januar 2021 - 13:10 Uhr

Die Sperrung von Trumps Twitter-Account hat die Debatte über die Macht der Netzwerke und deren demokratische Kontrolle neu entfacht. Wer löscht, wer sperrt - und nach welchen Kriterien? Von Kristin Joachim.

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Kommentare

Dazu gibt es das

Dazu gibt es das Hausrecht.
In meinem Forum kann ich löschen, was ich will. Da kann keiner was machen.
So auch hier. Die TS lässt auch einiges nicht durch.
Gegenmassnahmen? Uninteressant. Es gibt nichts dagegen. Ausser eine neue Meinung.

Was soll eigentlich das ganze

Was soll eigentlich das ganze Theater um diesen irren Trump? Jeder andere User wäre, hätte er die gleichen Dinger gebracht, da längst von der Plattform rausgeflogen. Für mich gilt, gleiches Recht, gleiche Pflicht für alle! Da kann es nicht sein, dass man so einen Psychopathen alles durchgehen läßt und damit solchen Typen zu ihren Schandtaten noch eine Stimme gibt, womit der dann seine gefährlichen Spinnereien überhaupt erst immer weiter aufbauen konnte. Für mich eine klare Schuld wegen Mithilfe, aber das wird wohl erst später noch genauer untersucht und zu entsprechenden Strafen führen. Es bleibt bei allem bei meiner Standardfrage: Wieso lassen wir uns immer wieder solche Typen gefallen und warum haut die nicht einer weg, bevor die ihre Katastrophen anrichten und wieso lassen sich dann jetzt auch solche Foren dazu mißbrauchen denen zu helfen?

Meine Meinung:

es gibt keinen mir bekannten Zwang zur Teilname an so einer Plattform .. außer dem eigenen Ego, seinem Mitteilungsbedürfnis.
Als Inhaber würde ich mir vorbehalten, mir nicht genehme Texte zu löschen oder zu kommentieren. Im Gegenzug muss ich die Gesetzlichen Anforderungen ja auch erfüllen.
...und wem's nicht passt ...

Gefährlich

Ich halte die willkürliche Sperrung von Nutzern für gefährlich. Trump ist sicherlich nicht schlimmer als der Ayatollah oder der chinesische Diktator, die weiterhin posten dürfen. Außerdem ist die Grenze weit weniger Schwarz/Weiß, was "Falschinformationen" angeht. Alle politischen Akteure versuchen ihre Leistungen oder Argumente in einem möglichst guten Licht darzustellen; dass das oft Halbwahrheiten sind, und dabei Schwachpunkte ausgeblendet/unerwähnt bleiben, liegt in der Natur des politischen Diskurses. Auch das Thema "Verschwörungstheorie" ist nicht unproblematisch. So manche hat sich im Nachhinein als zumindest in Ansätzen zutreffend herausgestellt. Dass die US-Wahl nicht deutschen Kriterien entspricht, was die Prävention von Manipulationen angeht, sieht man schon daran, dass dort für Briefwahlen keine Wahlkarten verschickt werden. Dadurch ist das System natürlich tendenziell anfälliger. Ob das dann allerdings wahlentscheidend war, lässt sich von hier schwer beurteilen

"Besonders wichtig ist dabei,

"Besonders wichtig ist dabei, dass die Meinungsfreiheit gewahrt wird. Und dazu gehört vor allem auch, dass klar ist, nach welchen Kriterien gesperrt wird."

Das finde ich ziemlich absurd. Entweder es existiert Meinungsfreiheit oder nicht. Ein bisschen Meinungsfreiheit geht nicht. Dann müsste man sagen es herrscht eingeschränkte Meinungsfreiheit. Da ich die Meinungsfreiheit aber für einen Grundpfeiler der Demokratie halte, lehne ich jede Einschränkung ab.

Die Diskussion um die Macht der Netzwerke ist vonnöten

Netzwerke wie Twitter, Facebook und Co brauchen dringend verbindliche Vorgaben, wie sie mit Postings umgehen und - wie der aktuelle Fall Trump zeigt- wann sie User sperren müssen.
Dem Gutdünken und dem Geschäftssinn der Plattformbetreiber darf man es nicht überlassen. Hier gehören klare und scharfe Regeln her.
Und die müssen beinhalten, dass auch trump'sche Auswürfe, wie sie permanent zu lesen waren, gesperrt werden müssen. Irgendwann dann auch der User.

achso

[...] Julia Reda, begrüßt das Vorhaben: "Besonders wichtig ist dabei, dass die Meinungsfreiheit gewahrt wird. Und dazu gehört vor allem auch, dass klar ist, nach welchen Kriterien gesperrt wird. Dass Menschen diese Entscheidung treffen und dass man gegen eine solche Entscheidung auch im Zweifelsfall rechtliche Mittel einlegen kann."

Da müsste meta.tagesschau ja ihren Moderatoren mal auf die Finger schauen.

FakeNews löschen

Wichtig wäre, dass in allen soz. Netzwerken FakeNews sofort gelöscht werden. Aktuell z.B. auch alle FakeNews von Impfgegnern.

Merkwürdige Debatte

Ich muss gestehen, dass ich die ganze Debatte um Meinungsfreiheit im Bezug auf die Twitter Sperrung von Trump nicht verstehe.
Er hat einen Dienst eines privaten Unternehmens benutzt und die Richtlinien verletzt. Ihn zu sperren hat doch nichts mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit zu tun.
Niemand hält ihn ab auf einer eigenen Website oder bei einem Dienst der mehr toleriert weiter seine Meinung zu verkünden.

Also wo ist da die Logik hinter?
Darf jetzt jeder trotz Gesetze, Firmenrichtlinien und Nutzungsbedingungen alles an Lügen, Hetze und Verschwörungstheorien verbreiten? Oder worauf zielt die Debatte ab?

achso, ja

[...] Medienforscher Kettemann sieht die große Gefahr allerdings weniger im Löschen einzelner Statements oder Kommentare, sondern in der Frage, welche Inhalte den Nutzern in ihren Feeds gespielt werden, also wie die "Filterblasen" entstehen. "Es sind Entscheidungen, die Plattformen treffen, etwa ob sie den Nutzern Desinformationen vorlegen über Algorithmen, oder diese eher verstecken. Das sind große Entscheidungen, über die noch viel zu wenig gesprochen wird."

Wenn es ein Algorhithmus tut, trifft eben niemand eine Entscheidung. Dann bleibt es doch tatsächlich Eigenverantwortung des Nutzers, seinen feed kritisch zu betrachten - und das ist ja quasi schon der Vorhof der Hölle.

Wenn ranghohe Politiker darüber diskutieren,...

...ob es richtig war, Trump “von seinem vermutlich wichtigsten Kommunikationskanal abzuschneiden“, stellt sich mir die Frage, die davor gestellt werden sollte:

Wie kann es sein, dass der mächtigste Mann der Welt glaubt, seine unintelligenten Gedanken ununterbrochen gleich der ganzen Welt und nicht seiner Nation mitteilen oder aufdrängen zu müssen?
Hat er nicht andere Kommunikationskanäle?

Der Argumentation der Kanzlerin hinsichtlich des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung kann ich deshalb nicht folgen, weil nicht jede per Twitter von Trump geäußerte “Meinung“ eine solche war.
Nicht von ungefähr wurden seine Mitteilungen zunehmend von Twitter mit Warnhinweisen versehen.

freie Meinungsbildung

"Hier werden Meinungen gebildet, werden Informationen geteilt. Und wir dürfen nicht zulassen, dass diese Plattformen darüber allein bestimmen." (Matthias Kettemann)

Wer bestimmt eigentlich über die Berichterstattung in den klassischen Medien?

Freie Meinungsbildung kann nur stattfinden, wenn jeder Bürger auf alle Informationen und Meinungen zugreifen kann - ohne eine Vorauswahl oder andere Manipulationen. Aber dafür bräuchte jeder Bürger die nötige Medienkompetenz. Und daran scheitert es.

@ 12:28 von mispel

"Da ich die Meinungsfreiheit aber für einen Grundpfeiler der Demokratie halte, lehne ich jede Einschränkung ab." Richtig, Sie dürfen sich auch eine Apfelsinenkiste nehmen und sich am Hyde Park Corner aufstellen und sagen, was Sie wollen (fast). Aber niemand ist verpflichtet, Ihnen die Kiste zu geben. Oder irgendeine andere Plattform für Ihre Rede. Das gilt auch für Twitter. Und der POTUS muss wirklich nicht fürchten, seine Meinung nicht verkünden zu können. Er kann jederzeit eine Pressekonferenz geben und wenn er nicht allzu großen Blödsinn erzählt, wird sein Statement auch zur Prime Time über alle Sender verbreitet.

Nicht dabei sein ...

Twitter ?
Wer ist das eigentlich ?
Facebook , ...ach ja der seine Kommilitonen schon um die Idee betrogen hatte ..also man weiß wer gemeint ist ....
Finger weg von diesen " sozialen Netzwerken " ,
..nur verbrennen kann man seine Finger ....

Zeitungen müssen,

wenn sie Falsches berichten einen Widerruf drucken. Im Fernsehen genauso. Wenn es geregelt wäre, dass jeder, der nachweislich Falsches postet eine Widerrede veröffentlichen muss, wäre alles geregelt.

@12:28 von mispel

>> Entweder es existiert Meinungsfreiheit

Ähh, permanente Lügen und Beleidigungen sowie Aufrufe zur Gewalt fallen IMO nicht(!) unter Meinungsfreiheit. -.-

Außerdem wurde Trump oft genug verwarnt! oO

Soziale Netzwerke wie

Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook sollten dem Postgeheimnis unterstellt werden, so wie die Deutsche Post ja auch keine Ansichtskarte mitlesen und shreddern darf, wenn ihr der Inhalt nicht gefällt. Löschungen und Account-Sperren sollten daher ausschließlich eine Angelegenheit von Justiz und Polizei sein und gehören aus den Willkür-Händen und Privatbefindlicheiten von Twitter & Co. heraus.

Jedes Grundrecht hat Grenzen

@ mispel:
Das finde ich ziemlich absurd. Entweder es existiert Meinungsfreiheit oder nicht. Ein bisschen Meinungsfreiheit geht nicht.

Aber Sie wissen doch sicher, dass jedes Grundrecht Grenzen hat. Die Meinungsfreiheit hört dort auf, wo die Beleidigung anfängt (Grundrecht des anderen auf Würde). Und wenn ein User zu Unruhen und Gesetzesbrüchen aufruft, muss er gesperrt werden, da kann er sich auf keine Meinungsfreiheit berufen.

Ein konkretes Beispiel: Die massenhaften Postings mit "hang Mike Pence" hätten sofort gelöscht werden müssen. Trump hat sich übrigens nicht mal für seine Anhänger entschuldigt.

man schlägt sich vor lachen auf die schenkel

schon der 3. trump heute. wenn mal nächste woche unsere anstalt nicht implodiert vor langeweile

Ich bin etwas irritiert

Wie steht es um das Hausrecht?
In meiner kurzen Aufenthaltszeit in diesem Hause erfuhr ich, dass ich durch dieses nicht so einfach wandeln kann, obgleich ich mich höflich,
sachlich,
mit gut recherchierten Fakten bewegte.
Die Netiquette studierte ich reichlich und verglich ...

Diese Zwitscherstube lässt / ließ sich schon einiges bieten.
D. Trump hat nun den letzten Tropfen zum überlaufenden Fass getropft.
Wenn Frau Merkel auch nur einen
> wönzigen Schlock < von diesem Giftballonen Trumps
> genossen < hätte, Sie hätte vermutlich wie Prof. Drosten gesagt
> Ja, gut jetzt <
Das Gesöff aus der Trumpdestillerie war unverträglich.

Die Äußerung wundert mich außerdem, denn mit dem Netzdurchleitungsgesetz wird doch gefordert, solche Vergiftungen zu unterbinden.
Gibt es nicht in den USA Gesetze, die das rechtfertigen?
Wollte Trump nicht selbst, dass die (a)sozialen Netzwerke eingreifen, zumindest gegen Biden?

Verwirrt,
doch nicht klagend,
Mrs. Dalloway

Eigentlich existiert sie nicht @mispel

Die Meinungsfreiheit, total "frei" nennen sich diverse Platformen und was bieten sie? Eine Heimat für Radikale und ihr teilweise sehr gefährliches Gewäsch! Ich erwarte aber von Kommunikationsplatformen eine Form von Zensur! Und zwar vor Rassismus, jeglicher Art von Gewaltverherrlichung, Sexismus, Verschwörungszeug ect. Wer sich davon nicht distanziert u zensiert, ist für mich ein Handlanger!
Und ja, jede Platform hat Hausrecht!
Und wenn ich auf einer Seite der Rechten was von "Humanismus" schreibe, werde ich genau so flott wegzensiert!

@ Phonomatic

Da müsste meta.tagesschau ja ihren Moderatoren mal auf die Finger schauen.

Eher den Kommentatoren.

Meinungsfreiheit

Hahaha wie jetzt plötzlich die einschlägigen Kollegen hier im Forum ihr mangelndes Verständnis demonstrieren was Meinungsfreiheit überhaupt ist.

Erstens kann ein Privatunternehmen Benutzer bei Verstößen gegen seine Nutzungsregeln sperren. Durch die Nutzungsregeln strebt das Unternehmen an sich nicht mit strafbar zu machen, wenn einer der Nutzer versucht strafbare Handlungen über den Dienst des Unternehmens zu begehen (z.B. Aufruf zur Gewalt). So gibt der gesetzliche Rahmen die Nutzungsregeln mit vor.

Zweitens wird nirgends, auch nicht in unserem Artikel 5 GG, als Voraussetzung für die Meinungsfreiheit genannt, das jeder Volli...t die Möglichkeit haben muss über das Internet zum weltweiten Sender zu werden.

Aber diejenigen die jetzt laut „Meinungsfreiheit!!!!!“ schreien sind wohl in vielen Fällen auch diejenigen die Hass für eine Meinung halten, und nie verstanden haben warum Morddrohungen und Internethetze nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind.

Geht Arzt !

Wie schräg, krud und daneben Twitter und Facebook mit ihrem Löschungs- und Sperrungswahn liegen, zeigt auch die Justiz-Statist zu all den anzeigewütigen Internet-Blockwarten, von deren Strafanzeigen nicht mal 1 % Erfolg hat und derlei denunzierte Meinungsfreiheit keine strafbaren Inhalte aufweist.

Schwarz/Weiß

Freiheit ist auch der Grundpfeiler der Demokratie. Also sollte es einfach keine Gefängnisse oder jegliche Strafverfolgung mehr geben?
Dieses Schwarz/Weiß-Denken ist absurd. Es gibt genug Gründe, die es rechtfertigen Nutzer zu sperren oder ihre Beiträge zu löschen.
Ansonsten könnte jeder seinen ungeliebten Nachbarn überall als Straftätger denunzieren oder den nächsten extremistischen Anschlag hier im Kommentarbereich planen.

Die Medien sind in ihrer Meinungsbildung frei

@ Nachfragerin:
Wer bestimmt eigentlich über die Berichterstattung in den klassischen Medien?

Die Redaktion. Das ist ihr ureigenstes Recht.


Freie Meinungsbildung kann nur stattfinden, wenn jeder Bürger auf alle Informationen und Meinungen zugreifen kann

Aber dann möglicherweise woanders. Man kann kein liberales Medium dazu verdonnern, rechte Hetze zu publizieren.

Und noch schlimmer ...

Soll jeder, der einen Kommentarbereich hat oder irgendwelche sozialen Dienste anbietet nun jeglichen Schund, der geschrieben wird, akzeptieren da jegliche Moderation die Einschränkung der Meinungsfreiheit bedeutet?

Bei der

Bei der Löschung/Sperrung/etc. von Misgefälligem (Strafrechtliches unbelassen) muss man erstmal festhalten, dass dies eine Form struktureller Gewalt ist. Diese ist immer dann ungerechtfertigt und führt zu nichts Gutem, wenn der gelöschte/gesperrte Inhalt tatsächlich der wahren Überzeugung des Äußernden entspricht.

Es würde dazu führen, ...

... dass nur die aggressivste Propaganda am Ende gewinnen würde. Denn Medienkompetenz hat auch ihre Grenzen, mit genug Beschallung werden selbst die meisten objektiven und gebildeten Geister zumindest unbewusst Vorurteile bilden und Tendenzen verschieben.

Uneingeschränkte Meinungsfreiheit?

Mal angenommen, liebe Mitforisten, Sie hätten ein schönes Häuschen im Grünen und eine dazugehörige Familie, Frau und drei Kinder. Wenn Sie in Ihrem trauten Heim jetzt plötzlich anfangen würden, Ihre Frau, Ihre Kinder hemmungslos zu beschimpfen, Lügenmärchen über Ihre "Lieben" zu verbreiten und sie mit sonstigen Geschmacklosigkeiten wie Morddrohungen zu überziehen und angenommen, Ihre "Lieben" hätten irgendwann die Nase voll und würden Sie dafür vor die Tür setzen, würden Sie das dann auch als "Einschränkung Ihrer Meinungsfreiheit" brandmarken wollen? Oder hätten Sie nicht ingesheim doch Verständnis dafür, daß sich Frau und drei Kinder so etwas nicht gefallen lassen?

Sehen Sie, darum geht es. Auch Meinungsfreiheit hat klare Grenzen. Die liegen im Respekt und der Achtung vor Mitmenschen, oder mit einem Wort: Benehmen. Wer kein Benehmen hat, und sich auch weigert, es zu lernen. Der fliegt raus.

So einfach ist das manchmal.

Letztlich.....

geht es wieder um altbekannte und oft widergekäute Frage, wie z.B. was ist Meinungsfreiheit? Was ist Hetze oder Volksverhetzung? Und wenn sie politisch motiviert ist? Ist dann nicht eine z.B. Löschung eine Einschränkung der Meinungsfreiheit? Gerade in diesem Forum gibt es ein Thema, bei dem sogar auf einzelnen Wörtern herumgedeutet wird und behauptet wird, man wisse genau, was gemeint ist. Als Alternativen bieten dann sich nur nach Anpassung oder Schweigen an - und schon hat man die Meinungsfreiheit.Ich halte Trump für unfähig und charakterlich nicht geeignet,aber hat er wörtlich zum Sturm aufgefordert, oder ist das nur das, was verstanden werden soll?

@ Nachfragerin

freie Meinungsbildung ... ohne eine Vorauswahl oder andere Manipulationen.

Jedes Medium ist in seiner Vorauswahl frei. Das hat mit Manipulation nichts zu tun. Wenn ich beispielsweise die FAZ lese, dann weiß ich vorher, dass die Redaktion nicht für das bedingungslose Grundeinkommen eintritt. Na und? Da kann niemand die Redaktion bevormunden und zwingen "alle Meinungen" zu vertreten. Genau so ist es mit der Tagesschau.

Frau Merkel verwechselt da

Frau Merkel verwechselt da etwas ganz gewaltig. Ein Ausschluss aus einer Plattform hat nichts mit dem unterbinden von Meinungsfreiheit zu tun. Herr Trump darf seine Meinung haben und diese auch sagen. Niemand schränkt ihn da ein. Darüberhinausgehend ist alles nur Weiterverbreitung der Meinung. Dazu gibt's kein Recht, und zwar für keinen Politiker dieser Welt. Ob das eine Zeitung dann abdruckt oder nicht entscheidet die Redaktion. Ob diese Meinung ein TV-Sender sendet, entscheidet die Redaktion. Ob man alle Meinungen zusammenfasst als Buch druckt, entscheidet der Verlagsleiter eines Verlages. Und ob diese Meinung in einem Netzwerk Reichweite bekommt, entscheidet der Netzwerkbetreiber. Und da Twitter nicht allein auf der Welt ist, sondern es zich andere Portale etc. gibt wo man versuchen kann Publikum zu erreichen, ist die Meinungsfreiheit in keinster Weise eingeschränkt. Wenn Merkel da nicht ganz trittsicher ist in Rechtsfragen, liegt das bestimmt immer noch an diesem #Neuland...

Hausrecht der Tagesschau?

"
Am 13. Januar 2021 um 12:17 von Hennes Conrad
Dazu gibt es das
Dazu gibt es das Hausrecht.
In meinem Forum kann ich löschen, was ich will. Da kann keiner was machen.
So auch hier. Die TS lässt auch einiges nicht durch.
Gegenmassnahmen? Uninteressant. Es gibt nichts dagegen. Ausser eine neue Meinung.
"
Nein, Zeitungen und globale Diplomaten-austauschplatformen wie Twitter sind von besonderem öffentlichen Interesse, da gilt wie beim Recht auf das Bild und Beleidigungen (vgl. Personen des öffentlichen Interesses) eine andere Messlatte.

Zum 6. Januar (nicht 9.,TS!) darf ich mich bei Zeit nicht äußern, alles wurde gelöscht. Die willkürliche Zensur durch wohl oft juristische Laien führt ja offensichtlich in den USA zu Gewalt.

Außerdem ist der Bundestag verpflichtet, sich das "anzuhören", Zensur des Rückkanals war bei Sophie Scholl, bitte beachten.

Ein Hausrecht ist kein Konzernrecht.

Trump begründet nicht, er verkündet

@ harry_up:
Wie kann es sein, dass der mächtigste Mann der Welt glaubt, seine unintelligenten Gedanken ununterbrochen gleich der ganzen Welt und nicht seiner Nation mitteilen oder aufdrängen zu müssen?
Hat er nicht andere Kommunikationskanäle?

Doch. Aber Interviews mit unabhängigen Journalisten und kritische Nachfragen hat Trump immer vermieden. Trump begründet nicht, erklärt nicht und rechtfertigt sich nicht, Trump verkündet.

In Deutschland sieht man ähnliche Tendenzen bei der AFD, die unabhängige Medien abschaffen möchte zu Gunsten von Verkündigungsplattformen.

12:28 von mispel

"Entweder es existiert Meinungsfreiheit oder nicht. Ein bisschen Meinungsfreiheit geht nicht."

,-,

Sie verwechseln das mit der Schwangerschaft.
'Ein bisschen schwanger geht nicht. Entweder man ist schwanger oder ist es nicht.'

Meinungfreiheit ist aber kein naturwissenschaftlicher Begriff.

Das sieht man schon daran, dass derzeit dieser Begriff oft missbraucht wird dafür, dass man zur Gewalt aufrufen dürfe - manchmal sogar zur Ermordung - , weil, ist ja von der "Meinungsfreiheit" gedeckt.

Ist es aber nicht! Sondern es ist demagogischer Missbrauch von Begriffen.

Auch unsere Rechtlage erlaubt keine Aussage, die zu Gewalt aufruft.

xx

"Da ich die Meinungsfreiheit aber für einen Grundpfeiler der Demokratie halte, lehne ich jede Einschränkung ab."

Damit haben Sie aber erklärt, dass sie "Demokratie" als Gewaltherrschaft verstehen.
Sie lehnen damit die bundesrepublikanische Demokratie ab.

Das ist wie in Orwells Staat. Alte Begriffe werden umfunktioniert, damit Gewalt möglich wird.

Freie Meinung - aber wo veröffentlicht?

sehe ich genauso. Es ist ein privates Unternehmen.
Wenn ein Gast im Lokal andere Besucher belästigt und lautstark über das Essen meckert, darf der Gastwirt ihm Hausverbot erteilen. Das bedeutet ja nicht das der Gast hungern muss, er kann anderswo essen

Jeder kann seine Meinung frei äußern - auf der Straße und wenn die Medien ein Interesse daran haben, auch in den Medien.

Keiner hat aber einen Anspruch darauf, in der Zeitung seinen Leserbrief oder Artikel gedruckt zu bekommen.

12:28, mispel

>>"Besonders wichtig ist dabei, dass die Meinungsfreiheit gewahrt wird. Und dazu gehört vor allem auch, dass klar ist, nach welchen Kriterien gesperrt wird."

Das finde ich ziemlich absurd. Entweder es existiert Meinungsfreiheit oder nicht. Ein bisschen Meinungsfreiheit geht nicht. Dann müsste man sagen es herrscht eingeschränkte Meinungsfreiheit. Da ich die Meinungsfreiheit aber für einen Grundpfeiler der Demokratie halte, lehne ich jede Einschränkung ab.<<

Für Sie fallen auch strafbare Inhalte unter die Meinungsfreiheit?

Du sollst nicht lügen

Allen, die glauben, sie hätten das Recht uneingeschränkt und überall die "Wahrheit" (was eigentlich ein falscher Begriff ist, es geht um gnadenlose Ehrlichkeit) zu sagen, dem empfehle ich das Buch "Du sollst nicht lügen" ist schon was älter, aber deswegen nicht falscher. Schmieder wollte in einem dreimonatigen Selbstversuch herausfinden, welche Folgen gnadenlose Ehrlichkeit im wahren Leben (und es ist auch für soziale Netzwerke gültig) haben kann. Man kann sich dann wahlweise über diese Folgen amüsieren oder erschreckend. Dieses Buch ist wirklich sehr erhellend.

Twitter und Recht im Internet

Soziale Medien sind - von privaten Unternehmern unterhaltene - öffentliche Medienplattformen.
Es gelten also zusätzlich zu den Regeln des Betreibers, die Gesetze des jeweiligen Landes, dort wo Provider das Medium VERÖFFENTLICHEN.
Anstiftung zum Mord kann nicht unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit gepostet werden. Weil Anstiftung zum Mord zB gegen deutsches Gesetz verstösst. Aber Anstiftung zum Mord kann ja auch irgendwo in Russland gepostet worden sein, dort wo Putins Gesetz gilt.
Womit die Frage entsteht: Muss das Internet vom Gesetzgeber zensiert werden?

In den USA , auch hier in Deutschland, überforderte das Aufblühen der sozialen Netze zunächst die Gesetzgeber. Wie sollte man jemals Milliarden von Posts auf Gesetzeskonformität prüfen? Schliesslich zeigte sich, dass diese Plattformen selbst amerikanische Wahlen drehen können. Denn Trolle, Agitatoren, Demagogen missbrauchten diese Medien massenweise. Es besteht also enormer Handlungsbedarf.

Zu mikroblogs/soz. Nw

Ich kriege lieber von einem unperfekten Algorithmus eine auf Basis meiner Suchanfragen und Interessenbekundungen zusammengesetzte Selektion von Inhalten, die mich beim Betrachten dazu bringt, darüber nachzudenken, warum sie so oder so zusammengesetzt ist und was mir das über mich verrät.

Eine moderierte Bevormundung wird mich nicht dazu bringen, über mich nachzudenken, sondern über die Moderation und nach welchen persönlichen Präferenzen dort eine Auswahl getroffen wird.

Re : Hennes Conrad !

Egal welche Plattform, überall gibt es Regeln, und an die sollte sich jede Person halten und orientieren.
Natürlich sollte man erwarten können, dass bei einer Diskussion, wie auch im analogen Leben, man trotz unterschiedlicher Meinung, achtungsvoll und respektvoll miteinander umgeht, nicht beleidigt, diffamiert und zu keinerlei Gewalt in irgend einer Form aufruft. Genauso wenig sollte keiner auch irgend welche Lügen verbreiten, falsche und nicht beweisbare Behauptungen verbreiten, um auf diese Weise für einen Unfrieden zu sorgen.
Aber genau dies hat Mr. DT seit Jahren betrieben, und etliche mit ihm, und somit eben gegen die geltenden Regeln verstoßen.
Einzig was ich kritisiere, ist die zu späte Sperrung seines privaten Kontos, da hätten alle großen Plattformen viel früher eingreifen müssen. Notfalls wäre es halt dann vor Gericht geklärt worden. Dann hätte Mr. Trump sehr wahrscheinlich schon viel früher einen auf den Deckel bekommen.

12:40, Nachfragerin

>>freie Meinungsbildung
"Hier werden Meinungen gebildet, werden Informationen geteilt. Und wir dürfen nicht zulassen, dass diese Plattformen darüber allein bestimmen." (Matthias Kettemann)

Wer bestimmt eigentlich über die Berichterstattung in den klassischen Medien?<<

Herausgeber und Redaktion. Reihenfolge variabel.

>>Freie Meinungsbildung kann nur stattfinden, wenn jeder Bürger auf alle Informationen und Meinungen zugreifen kann - ohne eine Vorauswahl oder andere Manipulationen. Aber dafür bräuchte jeder Bürger die nötige Medienkompetenz. Und daran scheitert es.<<

Ja, daran scheitert es.

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen."

(Immanuel Kant)

die Facebook Filterblase

...treibt doch die Menschen in ihre Verblendung. Sie nehmen keine anderen Meinungen und Informationen mehr wahr.

Mein Vorschlag an Facebook (und andere soziale Medien - was ist sozial?) wäre, die Feeds /Kanäle außer mit den ermittelten Interessen gelegentlich mit gegenteiligen Inhalten zu bedienen. Einfach den Algorithmus mit Gegenteiligen Infos erweitern. So jeder 10. oder 20. Inhalt ist dann nicht noch eine Nachricht "X ist böse," sondern das Gegenteil "X hat geholfen" wird dann einmal eingeblendet. Einfach um die Scheuklappen in der Wahrnehmung mal abzulegen.

@Wenn es ein Algorhithmus tut, trifft eben 12:40 Phonomatic

"niemand eine Entscheidung."

Doch.
Nämlich die, die über den Algorhithmus verfügen und die entsprechende Reichweite.

Da müssen eben Gesetze her das zu begrenzen, und im Zweifel auch durchgesetzt werden.
Lang ists her als AT&T zerschlagen wurde.

Niemand regt sich über den Trumpel mehr hier auf:
https://gab.com/realDonaldTrump

Ohne genügend grosse Echokammer tendiert er zu schweigen.
q-e-d

Anstatt sich mit dem

Anstatt sich mit dem Beanstandetem zu beschäftigen, warum betten die öffentlich rechtlichen Sender in ihre Inhalte Meldungen aus Twitter und Co überhaupt erst ein, wenn man doch weiß dass keine oder nur eine subjektive Kontrolle gibt??

Die Medienhäuser sind kein Deut besser als Twitter denn sie nehmen diese Quellen einfach her und verkaufen sie uns als Nachrichten.
Selbst ist man auch schon längst als ARD bei Twitter und co vertreten. Warum und für was? Mit der Erhöhung der Gebühren?

Twitter ist ein privater Spaß und hat nichts mit Politik oder anständigen Medien zu tun, leider vermischt das die Presse!!!

Fangt bei euch mal an bevor ihr den Leuten was erzählen wollt!!!

12:28 von mispel

>>Da ich die Meinungsfreiheit aber für einen Grundpfeiler der Demokratie halte, lehne ich jede Einschränkung ab.<<

Das Problem ist dass manche Menschen Beleidigungen Hass- und Hetzreden als Meinungsfreiheit einstufen.

@11:49 von Vollrathsruhe

Aus dem Vorgängerthread:

>> Genauso Kamala Harris. Ist die Presse mal
>> auf ihren marxistischen Hintergrund
>> eingegangen?
Bei Ihnen liest sich das fast so, als wenn Marxismus (im Gegensatz zum Faschismus) ein Verbrechen wäre. oO

>> Was waren das eigentlich für medizinische
>> Notfälle, die gleich 3-fach tödlich endeten.
>> Hat man darüber nochmal berichtet?
Jepp, wurde berichtet. Die wurden von den nachströmenden Massen einfach zerquetscht/totgetrampelt. -.-

Zu gross.

Das evolutionaer Neue ist die irre Verbreitungsseschwindigkeit und sofortige Verfuegbarkeit von Daten (Meinung/Information/Daten). Die sozialen Folgen (s.a. Technikfolgenabschaetzung) wurden aber nie eroertet, wenn ein System aufgrund Wachstum eine bestimmte Groesse ueberschreitet (wie FB, Twitter). Für Organisationen (in jedem Sinne) gibt es natürliche Wachstumsgrenzen, dann wird es "krank". Kleine Netze (als Ganzheit) haben weniger Reichtweite (Zugriffe) aber mehr Qualitaet - dann auch in Hinsicht auf ausbalancierende Diversitaet. Man kann da gesunde Selbstregulation erwarten. Das Internet muesste anders gefuellt werden: Kleine Freiraeume fuer alles und jeden, relativ unzensiert - aber nur, wenn es davon SEHR viele gibt/ geben darf. Riesen wie FB hingegen: Zerhacken oder abschalten. Fazit: Strukturaenderungen in der Organsiation der Informations-Technik sind noetig. z.B. gesetzl. Groessenbegrenzung? Die Frage "Wer loescht" kann dann neu gestellt werden.

@ harry_up

>> ... seine unintelligenten Gedanken ununterbrochen  ... <<

Wenn die Gedanken denn nur > nur unintelligent < gewesen wären.

Sie strotzten vor Beleidigungen
und mehr.

>> ... Argumentation der Kanzlerin hinsichtlich des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung kann ich deshalb nicht folgen ... <<

Dann geht es mir zum Glück nicht allein so.
Frau Merkel hat genügend Kolleginnen und Kollegen in der Zwitscherstube, die Zeugen (gar Opfer) unsäglicher Beleidigungen werden und Falschmeldungen zu Hauf zu lesen bekommen, einschließlich dem Regierungssprecher.
(Sofern sie diese lesen und nicht nur schreiben)

Wie ich schrieb, sofern mir das Hausrecht gewährt wurde,
irgendwann ist mal gut. In einer Kneipe darf man auch nicht permanent randalieren, ohne irgendwann Hausverbot zu bekommen
(das nach Meinung besonderer Demokratiebeschütz... sicher gegen irgendeinen Paragraphen verstößt )
Bitte um Vergebung für Pisa-Turm-Vergleich

Mrs. Dalloway

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@13:15 von Tremiro

>> Das Problem ist dass manche Menschen
>> Beleidigungen Hass- und Hetzreden als
>> Meinungsfreiheit einstufen.

Sehe ich genauso.

Trumps Hetze sind genau das gleiche Problem wie seine Lügen. Es lohnt nicht zu zählen, wie oft ER hetzt bzw. lügt, SONDERN wie selten ER es denn tatsächlich mal nicht(!) tut. -.-

@Ranparre, 12:40 („Merkwürdige Debatte“)

"Ich muss gestehen, dass ich die ganze Debatte um Meinungsfreiheit im Bezug auf die Twitter Sperrung von Trump nicht verstehe"

Ich kann auch keinen Zusammenhang zwischen der mutwilligen Gefährung der Rechte anderer und der allgemeinen(!) Sicherheit und dem Recht, seine Meinung jederzeit frei zu äußern erkennen.

"Er hat einen Dienst eines privaten Unternehmens benutzt und die Richtlinien verletzt. Ihn zu sperren hat doch nichts mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit zu tun.
Niemand hält ihn ab auf einer eigenen Website oder bei einem Dienst der mehr toleriert weiter seine Meinung zu verkünden.
>> Also wo ist da die Logik hinter?"

Das frage ich mich auch.

FakeNews sofort gelöscht?

frische Unterhose @

Bleibt nur die Frage was FakeNews ist und wer das entscheiden darf.

@MrsDalloway 12:48 u.a.

MrsDalloways Zwitscherei macht Spaß und liegt auch hier nicht falsch.

@ werner1955 um 16:51

>Bleibt nur die Frage was FakeNews ist und wer das entscheiden darf.<

Erst einmal der für die Veröffentlichung verantwortliche.
Also die Firma, respektive deren Mitarbeiter.

Im Zweifelsfall ein Richter falls es zu große Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Einschätzung gibt.

@frische Unterhose - Freiheit & Meinungsbildung

12:55 von frische Unterhose:
"Jedes Medium ist in seiner Vorauswahl frei. Das hat mit Manipulation nichts zu tun."
> Wenn diese Freiheit genutzt wird, um dem Leser bestimmte Sichtweisen vorzuenthalten, dann ist das in meinen Augen eine versuchte Manipulation.

"Wenn ich beispielsweise die FAZ lese, dann weiß ich vorher, dass die Redaktion nicht für das bedingungslose Grundeinkommen eintritt."
> Und wer das nicht weiß und nur zu lesen bekommt, dass das Grundeinkommen schlecht sei, der wird sich keine eigene Meinung bilden können.

@werner1955

FakeNews sind Inhalte, die nicht der Wahrheit entsprechen. Lügen sind Lügen, auch wenn manch einer Wahrheit gerne verbiegen möchte.
Wenn z. B. jemand weggesperrte Kinder erfindet, wo es keine gibt ...
Wenn jemand Wahlbetrug erfindet, wo es keinen gibt ...
...

@saschamaus75 - Warum sollte man Lügnern zuhören?

16:33 von saschamaus75:
"Trumps Hetze sind genau das gleiche Problem wie seine Lügen. Es lohnt nicht zu zählen, wie oft ER hetzt bzw. lügt, SONDERN wie selten ER es denn tatsächlich mal nicht(!) tut."

Lügner wird es immer geben. Das größere Problem sind die Menschen, die Wahrheit nicht von Lüge untescheiden können (oder wollen).

Antwort auf den Kommentar

>Bleibt nur die Frage was Fake News ist und wer das entscheiden darf.<

Ganz genau. Bei Fake News ist das eben wie im Leben auch. Die Grenzen sind da nun einmal sehr fließend.
Wer hat zum Löschen das Recht und wer nimmt sich einfach dazu nur das Recht?

16:51, werner1955

>>FakeNews sofort gelöscht?
frische Unterhose @

Bleibt nur die Frage was FakeNews ist und wer das entscheiden darf.<<

FakeNews ist ein Modeanglizismus für eine falsche Tatsachenbehauptung.

Also eine bewusste Lüge.

Wer darf entscheiden, was eine Lüge ist und was nicht?

Tja...

@13:00 von Sausevind

"Damit haben Sie aber erklärt, dass sie "Demokratie" als Gewaltherrschaft verstehen."

Ihrer Schlussfolgerung liegt die Annahme zugrunde, dass die Meinung eines anderen zwangsläufig zu ihrer eigenen Handlungsmaxime wird. Aber nur weil jemand meint, dass man z.B. Trumps Haus anzünden sollte, werden sie das wohl kaum tun. Und übrigens ist es gerade ein Merkmal von Gewaltherrschaften, dass es dort eben keine Meinungsfreiheit gibt. Meine Meinung beruht aber auf der Annahme, dass ich eine ideale Demokratie mit mündigen Bürgern habe, ein Idealzustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird. Daher kann ich die Kritik an meiner Aussage durchaus nachvollziehen, sehe eine Einschränkung der Meinungsfreiheit aber trotzdem kritisch, da eine Grenzziehung recht schwierig ist und eine Aufweichung der Grenzen genauso zu Missbrauch führen kann.

@Tremino 13:15

„Das Problem ist dass manche Menschen Beleidigungen Hass- und Hetzreden als Meinungsfreiheit einstufen.“

So ist es, „analoge“ Beleidigungen von Angesicht zu Angesicht konnte man gerichtlich verfolgen lassen, in der digitalen Welt ist das schwieriger, des Verursachers habhaft zu werden.

Wenn ich an all die Kinder/Jugendlichen denke, deren Leben massiv geschädigt wurde!
Und viele waren noch nicht mal selber in den Portalen unterwegs.
Wenn einem irgend jemand übel will, ist man fast hilflos ausgeliefert.
Darum ist mir Datenschutz in diesen Bereichen auch viel zu übermächtig.

@Nachfragerin

"Am 13. Januar 2021 um 12:40 von Nachfragerin
freie Meinungsbildung

[...]Wer bestimmt eigentlich über die Berichterstattung in den klassischen Medien?

Freie Meinungsbildung kann nur stattfinden, wenn jeder Bürger auf alle Informationen und Meinungen zugreifen kann - ohne eine Vorauswahl oder andere Manipulationen. Aber dafür bräuchte jeder Bürger die nötige Medienkompetenz. Und daran scheitert es."

Eines stimmt, es fehlt an Medienkompetenz. Was und wie berichtet wird, entscheiden Redakteure. Nun haben Sie die Möglichkeit, auf zahllose Medien zuzugreifen, was in Zeiten ohne Internet noch mühsamer und teurer war. Da ist bestimmt auch was für Sie dabei.

Aufgabe von Journalisten ist es auch einzuordnen. Das ist Meinung. Für neutrale Nachrichten ohne Meinung genügen Bots, dazu braucht es keine Journalisten. Und ich denke, daß Sie soviel Medienkompetenz besitzen, das zu erkennen. Niemand zwingt Sie, der Meinung des Journalisten zu folgen. Auch das gehört zur Medienkompetenz.

Antwort auf den Kommentar

>Du sollst nicht lügen<

Ich habe zwar das Buch "Du sollst nicht lügen" noch nie nicht gesehen geschweige denn gelesen, allerdings wissen wir ja, dass es die Aussage "Du sollst nicht lügen" aus dem meist gelesensten Buch abgekupfert wurde (das Trump übrigens an einem Tag vor der Wahl nach oben hielt). Wo beginnt eine Lüge und wo hört sie auf?
Im Buch der Bücher sind allerdings neben dem Gebot nicht falsch Zeugnis zu reden noch weitere neun Gebote, die man auffinden kann und die alle wie dieses Gebot auch systematisch seit es Menschen gibt gebrochen worden sind. Das Problem dabei ist ja so immer, dass viele Menschen vieles dort so interpretieren, wie es eben selbst gerne in den Kram passt.
Wenn zum Beispiel gefordert wird, dass man nicht das "Haus des Nächsten begehren solle", wie weit gelte denn das in der Praxis? Nur im klassischen Alltag? Oder dürften dann streng genommen auch Zwangsversteigerungen von Häusern nicht legalisiert werden?
Über die Gebote wollen viele Menschen verhandeln

Tja

Meinungsfreiheit heißt halt nicht Konsequenzenfreiheit.

@karlheinzfaltermeier

"
Am 13. Januar 2021 um 12:55 von karlheinzfaltermeier
Letztlich.....

geht es wieder [...] Gerade in diesem Forum gibt es ein Thema, bei dem sogar auf einzelnen Wörtern herumgedeutet wird und behauptet wird, man wisse genau, was gemeint ist. Als Alternativen bieten dann sich nur nach Anpassung oder Schweigen an - und schon hat man die Meinungsfreiheit.Ich halte Trump für unfähig und charakterlich nicht geeignet,aber hat er wörtlich zum Sturm aufgefordert, oder ist das nur das, was verstanden werden soll?"

Ich habe Ihnen darauf bereits im Vorgängerthread geantwortet, da Sie aber Ihr Narrativ unbeirrt weiter posten, antworte ich Ihnen gerne noch mal.

Es kommt nicht darauf an, was Trump wortwörtlich gesagt hat, sondern entscheidend ist sein erklärter Wille. Und der ist eindeutig. Nach der Erstürmung postete er eine Videobotschaft an die Stürmer mit dem Wortlaut: "Wir lieben euch alle." Da muß nichts interpretiert werden. Der erklärte Wille Trumps war eindeutig.

@Phonomatic

"Am 13. Januar 2021 um 13:06 von Phonomatic
Zu mikroblogs/soz. Nw

Ich kriege lieber von einem unperfekten Algorithmus eine auf Basis meiner Suchanfragen und Interessenbekundungen zusammengesetzte Selektion von Inhalten, die mich beim Betrachten dazu bringt, darüber nachzudenken, warum sie so oder so zusammengesetzt ist und was mir das über mich verrät.

Eine moderierte Bevormundung wird mich nicht dazu bringen, über mich nachzudenken, sondern über die Moderation und nach welchen persönlichen Präferenzen dort eine Auswahl getroffen wird."

Komisch, mich bringt eine "moderierte Bevormundung" durchaus dazu, über mich nachzudenken, nämlich darüber, welche Forenregeln ich möglicherweise verletzt haben könnte.

Also weg mit der Moderation, jeder darf lügen, beleidigen und diffamieren. Regeln wie Anstand und Respekt sind ja nur Einschränkung der Meinungsfreiheit?

Mal ganz ehrlich: das ist ziemlich egoistisch. Widerspruch dagegen deute ich als Einschränkung meiner Meinungsfreiheit.

Die sogenannten sozialen

Die sogenannten sozialen Medien veröffentlichen nicht nur Beiträge Dritter, sondern verbreiten diese nach ihren Algortihmen.
Wenn jetzt Beiträge zu gewalttätigen Ausschreitungen führen, haben auch die sozialen Medien eine Verantwortung.

Daher ist es nur folgerichtig, wenn diese Unternehmen solche Beiträge Sperren und letzendlich auch die Urheber von der Plattform verweisen.

Unternehmen können sich nicht zu Mittätern von Gewaltausbrüchen machen. Besonders nicht wenn demokratische Institutionen angegriffen werden.

17:15 von fathaland slim

Wer darf entscheiden, was eine Lüge ist und was nicht
.
interessante Frage

@mispel 12:28

Die aus der Luft gegriffene Behauptung: xy ist ein Dieb wäre keine Meinung mehr sondern eine Lüge.

@fathaland slim

"
Am 13. Januar 2021 um 17:15 von fathaland slim
16:51, werner1955

>>FakeNews sofort gelöscht?
frische Unterhose @

Bleibt nur die Frage was FakeNews ist und wer das entscheiden darf.<<

FakeNews ist ein Modeanglizismus für eine falsche Tatsachenbehauptung.

Also eine bewusste Lüge.

Wer darf entscheiden, was eine Lüge ist und was nicht?

Tja..."

Das ist nur ein Teil der Bedeutung: Anglizimus ja (den Begriff gibt es seit 1890), Mode - ja, auch (wurde von Trumps Wahlkampfmannschaft 2015 häufig benutzt).
Aber Fake News bedeutet auch mehr. Es füllt eine Lücke im deutschen Wortschatz, denn mit falscher Tatsachenbehauptung läßt sich das nur unzureichend übersetzen. Auf Wikipedia gibt es einen sehr ausführlichen Artikel über Fake News.

@artist22, 13:11 (re @12:40 von Phonomatic)

„Wenn es ein Algorhithmus tut, trifft eben niemand eine Entscheidung“
>> „Doch.
Nämlich die, die über den Algorhithmus verfügen und die entsprechende Reichweite“ <<

Eben. Algorithmen werden schließlich von Menschen entwickelt, auf der Basis von Parametern. Nach welchen Kriterien bestimmt werden bzw. auf welchen Parametern die Algorithmen basieren - und damit, welchem Zweck sie im jeweiligen Fall dienen - bestimmen bzw. entscheiden die Menschen, die diese Algorithmen entwickeln (oder entwickeln lassen).

@Robert Wypchlo

"Am 13. Januar 2021 um 17:31 von Robert Wypchlo
Antwort auf den Kommentar

>Du sollst nicht lügen<

Ich habe zwar das Buch "Du sollst nicht lügen" noch nie nicht gesehen geschweige denn gelesen, allerdings wissen wir ja, dass es die Aussage "Du sollst nicht lügen" aus dem meist gelesensten Buch abgekupfert wurde (das Trump übrigens an einem Tag vor der Wahl nach oben hielt). Wo beginnt eine Lüge und wo hört sie auf? [...]"

Ihre Ausführungen finde ich interessant, darüber würde ich gerne mal diskutieren. Die Exegese des Dekalogs (wie es auf griechisch heißt, zu Deutsch: Die zehn Worte. 10 Gebote ist eine Falschübersetzung). Sie gehen aber in die falsche Richtung.

In dem Buch geht es darum, was passiert, wenn man immer gnadenlos ehrlich ist. Lüge ist nicht gleich Lüge. Lügen erfüllen auch soziale Funktionen. Beispiel: Sie stehen in einer Schlange, haben es eilig, vor Ihnen trödelt einer rum. Sie denken: Mensch du alter Trottel, beeil dich. Schmieder dachte es nicht nur, er sagte es.

Nicht die Sperrungen von

Nicht die Sperrungen von Zugängen bei den sogenannten "sozialen Medien" sind problematisch. Diese obskuren Paltformen als solche sind ein soziales Problem, was allerdings die Nutzer in den seltesten Fällen bemerken.

@17:31 von Robert Wypchlo

>> das Trump übrigens an einem Tag vor der
>> Wahl nach oben hielt
Sind Sie sicher, daß DAS wirklich die Bibel in seiner Hand war? Also, ich habe noch nie(!) eine Bibel gesehen, wo nicht 'Bibel', 'Heilige Schrift' oder wenigstens ein Kreuz auf dem Cover war. Ich sehe da nur ein schwarzes Buch. -.-

@12:55 von frische Unterhose

Sorry, aber ich glaube, dass die Tagesschau, da öffentlich rechtlich, nicht so meinungsmässig einseitig berichten darf und kann wie die FAZ, die eher "privat" ist. Und das ist gut so!

13:04 von fathaland slim

Für Sie fallen auch strafbare Inhalte unter die Meinungsfreiheit?
-
Wenn bei uns was strafbar ist
muß es das woanders noch lange nicht sein
... und umgekehrt
und findet die Meinungsfreiheit in strafbaren Inhalten ihre Grenzen oder nicht schon früher ?
Ehrverletzend und ähnliches

Recht von ein paar Verlegern, ihre Meinung zu verbreiten.

@12:40 von Nachfragerin
So ähnlich, leider wohl realistisch, definierte einmal ein Verleger der FAZ die Meinungsfreiheit.
Demokratie lebt aber nun einmal vom Prinzip der Gleichwertigkeit der Stimmen, der gleichen Wahlchancen, und eben auch der freien Information.
Trump hat das in einem Dekret vom 28. 6. 20 aufgegriffen Er geforderte Facebook&Co. auf, sich zwischen dem Status eines neutralen Informationsunternehmens oder einem engagierten Informationsproduzenten zu entscheiden.

17:30 von Anderes1961

Auch das gehört zur Medienkompetenz
.
ob jeder Journalist so viel Charakter hat zwischen
Nachrichten und Kommentaren zu unterscheiden
Wie schnell kann man eine Nachricht verfälschen
indem man nur nen halben Satz weglässt

@19:27 von Anderes1961

>> Die zehn Worte. 10 Gebote ist eine
>> Falschübersetzung

Also dafür, daß ThuTMosis (der Adoptiv-Bruder von Echnaton (aka AmenHotep IV)) 9 von den 10 Geboten aus dem 'altägyptischen Totenbuch' geklaut hat, sind Sie aber sehr penibel. ^^

P.S.: Ich schreibe da gerade einen Roman drüber, habe also entsprechend recherchiert. -.-

Kommunikation unter gesellschaftlicher Kontrolle...

Klar kann man von Plattformen sprechen oder Unternehmen..., aber eigentlich geht es hier um Besitzer, um Milliardäre wie zb. Zuckerberg oder Dorcey...

Es besteht also die Möglichkeit, das Einzelne Personen, Milliardäre über die Kommunikation entscheiden zwischen gewählten Vertretern und Wählenden Menschen...

Die Kommunikation in einer Demokratie zwischen Gewählten Kräften und Wählenden Menschen muss gesichert sein..., für Exoten, die gefährliches Zeug faseln dürfen in keinem Falle Milliardäre ein Redeverbot aussprechen dürfen...

Wo kämen wir da hin...
Wo sind wir angekommen...
Was ist hier schief gelaufen...

@19:53 von Sisyphos3

>> und findet die Meinungsfreiheit in
>> strafbaren Inhalten ihre Grenzen

Ähh, z.B. Beleidigung ist in wahrscheinlich allen Ländern dieser Welt eine Straftat. Und die von Trump geäußerten Beleidigungen zu zählen, ist definitiv eine Sisyphos-Aufgabe. -.-

@Nettie, 19:25 (Korrektur einer Auslassung)

„(...) Nach welchen Kriterien > diese Parameter < ausgesucht bzw. bestimmt werden (...)“

Auch Foren ...

... mit Administratoren veröffentlichen nicht alles, selbst wenn man nicht alle Entscheidungen versteht.
Auch werden sehr auffällige User gegebenenfalls gesperrt.

@saschamau75

"
Am 13. Januar 2021 um 20:02 von saschamaus75
@19:27 von Anderes1961

>> Die zehn Worte. 10 Gebote ist eine
>> Falschübersetzung

Also dafür, daß ThuTMosis (der Adoptiv-Bruder von Echnaton (aka AmenHotep IV)) 9 von den 10 Geboten aus dem 'altägyptischen Totenbuch' geklaut hat, sind Sie aber sehr penibel. ^^

P.S.: Ich schreibe da gerade einen Roman drüber, habe also entsprechend recherchiert. -.-"

Schön, daß sich noch jemand für dieses Thema interessiert, ich dachte schon ich wäre sehr einsam mit meinem Fable für das alte Ägypten. :-) Aber ich muß Sie korrigieren, Thutmosis IV. und Echnaton waren richtige Brüder. Ihr Vater war Amenophis III.

Und der Pharao, der zur Entstehungszeit des Dekalogs regierte, war Ramses II.

Viel Erfolg mit Ihrem Roman.

Ich versuch's mal so...

...die Regeln und eventuelle individuelle Sperrungen in Foren - sei es z.B. Twitter oder ebenso z.B. Meta.tagesschau.de - haben nichts mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun. Im Zweifel kann ich mir zwar kein Gehör verschaffen, aber das war's dann auch. Ich muss deswegen nicht um meine Freiheit oder gar mein Leben fürchten.
Die schlimmste Konsequenz ist, dass ich über das, was ich nicht äußern konnte, nochmal nachdenken muss. Manchmal kommt man dann zu dem Ergebnis, dass man daneben lag (außer natürlich, man gehört zur ständig wachsenden Spezies der Unfehlbaren), manchmal muss man aber auch damit leben, dass man nicht verstanden wird.

@Sisyphos3

"Am 13. Januar 2021 um 20:00 von Sisyphos3
17:30 von Anderes1961

Auch das gehört zur Medienkompetenz
.
ob jeder Journalist so viel Charakter hat zwischen
Nachrichten und Kommentaren zu unterscheiden
Wie schnell kann man eine Nachricht verfälschen
indem man nur nen halben Satz weglässt"

Das kommt ziemlich häufig vor. Fehler sind menschlich, sie passieren ständig. Ein seriöses Medium wird aber immer darum bemüht sein, Fehler auch transparent zu korrigieren. Auch das passiert jeden Tag, mehrfach, bei zahllosen seriösen Medien.

Selbst Facebook - obwohl kein Medium sondern eine Plattform - hat sich Gott sei Dank dazu durchringen können, Posts zu prüfen und zu kennzeichnen. Man muß ja nicht gleich löschen. Aber notfalls auch mal den Stecker ziehen.

Aber Ihre Antwort geht daran vorbei, was mir wichtig ist. Lesen Sie meinen Kommentar von 12:54 Uhr.

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