Ihre Meinung zu: Wo es beim Impfen in den Bundesländern hakt

12. Januar 2021 - 9:28 Uhr

Zu wenig Impfdosen, Probleme bei der Terminvergabe, lange Wartezeiten: Gut zwei Wochen nach dem Impfstart ruckelt es noch immer. Woran es liegt - und wie Bundesländer darauf reagiert haben. Fünf Beispiele.

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Kommentare

Versteht jemand die Aufregung

Es war doch von vornherein klar das nicht alle auf einmal geimpft werden können!
Die ganze Welt möchte den Impfstoff haben und nicht nur wir!
Und wenn es zu Problemen beim Impfen kommt, na und ! Selbst dies ist kein Beinbruch, da wir sowas auch nicht alle Tage machen, und erst einmal lernen müssen, damit richtig umzugehen.
Dieses permanente Gejammer wie schlecht alles ist, wie bescheiden alle arbeiten und und und.
Mal ein Danke an die die die Situation richtig meistern müssen.( Ärzte / Krankenschwestern/ Gesundheitsamt ) und wenn möglich nicht nur durch beifall sondern bezahlt die Menschen richtig! Da können wir anfangen zu jammern.

Zu wenig Impfdosen, Probleme Terminvergabe, lange Wartezeiten:

wenn unsere Verwaltung schon mal was in die Hand nimmt .... siehe BER
in Israel sind über 20 % der Bevölkerung geimpft
warum geht es da offensichtlich Problemlos - bei uns nicht
die haben genug Impfstoff auch genug med. Personal

Einfach nur traurig.

ich will den Grund gar nicht wissen und besonders die Schönrederei nicht mehr hören. Es ist einfach enttäuschend.

Das es am Anfang haken könnte...

Hat man ja erwartet, kann auch passieren. Dass es aber weiterhin hakt, ist eine andere Sache. Jeh mehr die Unstimmigkeiten und chaotische Situation anhalten, desteo mehr rückt die angedachte "Durchimpfung" der Bevölkerung nach hinten!
Hier in NRW, hapert es in diversen Kreisen, zeitliche Aussagen erhalten anfragende Institutionen zZ nämlich nicht mehr.

Server überlastet - Alle Leitungen belegt

War doch zu erwarten

Der Fehler war , das man bei den anschreiben
nicht die Nummer der regionalen Impfzentren
zwecks Terminabsprachen nutzte.

dass sich nur 1/3 der Klinik-Beschäftigten impfen lassen wollen

Mal zur Sache
Wenn man den Medien glauben darf, arbeitet das Klinikpersonal am Limit
Sind bezüglich der Sorgen um die Erkrankten psychisch am Ende
... aber Interesse am Impfen haben sie nicht,
wie muß ich das verstehen ?
Dass die Corona Sache laut Meinung der Betroffenen doch nicht so spektakulär ist.
Menschen die im Zentrum des Geschehens sind, eine Gefahr nicht erkennen oder sehen ??
Vielleicht wäre es mal angebracht wenn darüber berichtet wird

Impfungen Hacken

Leider sind seit Impfstart vor zwei Wochen nur knapp über 600000 Impfungen durchgeführt worden.
Es ist schwer Vorstellbar wie die notwendigen 100 Mio Impfungen zeitnah durchgeführt werden sollen. Die meisten Impfzentren haben immer noch nicht geöffnet obwohl Lt. Politik ja "genügend" Impfstoff bestellt ist.

Leider werden immer noch keine verlässlichen Zahlen veröffentlich wie die Mengen und Termin der Lieferungen sich gestalten. Ich denk das wird vermieden um die Unzulänglichkeiten zu verschleiern.

Hier kann der Bürger wohl mehr an Information erwarten.

Abwarten und Tee trinken

Menschen, sich aus Angst vor schlimmen Spätfolgen nicht impfen lassen wollen, sollte man nicht mit dem Verlust des Arbeitsplatzes bedrohen. Evtl werfen diese Menschen hin, schlimmstenfalls mūssen wir dann auf noch mehr Pflegekräfte verzichten. Die Ängste sind vermutlich irrational, sie werden mit der Zeit und mit fortschreitendem Durchimpfen der Gesellschaft zurücktreten. Auch Einschränkungen, die man künftig als Nichtgeimpfter in Kauf nehmen muss, werden helfen.

Am 12. Januar 2021 um 08:43 von Carina F

WHO: Herdenimmunität gegen Coronavirus dieses Jahr nicht erreichbar
06:06 Uhr

Ohne Impfzwang wird das sowieso nix. BionTech ist ab 16, Moderna ab 18 zugelassen... also, der Mythos der Politik: Herdenimmunität durch impfen ist Fantasie.

Also, Impfpflicht wohl nach der Bundestagswahl 2021, aber dann zu spät für den nächsten Winter.

Versteht jemand die Aufregung von Heiko.H

Ist doch üblich bei uns Menschlein, von nichts eine Ahnung ,aber meckern.
Das solch eine gewaltige Aufgabe am Anfang hakt, war doch wohl jedem klar.
Jedem mit ein wenig Grips meine ich.
Wir haben so lange gewartet, diese paar Tage mehr sind zu ertragen.

Bitte nicht immer winzige

Bitte nicht immer winzige Länder, wie Israel, als Beispiel heranziehen.
Die haben sooo viel geimpft. Bei nur 8mio Einwohnern ist das auch kein Kunststück. Bei uns wären das halt nur10%.
Und die Firma will ich sehen, die Israel erzählen will, das Mittel wäre aus.
Die Keule wäre so gewiss.
Btw, wie hoch ist die Quote in Gaza? Das gehört auch dazu.

Was hat ihre Meinung @Sonnenborgen

>>>Ohne Impfzwang wird das sowieso nix. BionTech ist ab 16, Moderna ab 18 zugelassen... also, der Mythos der Politik: Herdenimmunität durch impfen ist Fantasie.
Also, Impfpflicht wohl nach der Bundestagswahl 2021, aber dann zu spät für den nächsten Winter.>>>

Mit meinem Posting zu tun? Was zitieren Sie mich, im Bezug auf Impfpflicht? Dafür bin ich definitiv nicht, sogar explizit dagegen! Obwohl ich mich sofort impfen lassen würde, wenn ich nur könnte!

Terminvergabesystem und Gerechtigkeit

Wenn der Impfstoff knapp ist, muss ein fairer Verteilungsweg gesucht werden.

Entweder Lotterie: Jeder Berechtigte erhälte angemessen Lose.

Oder nachvollziehbare Prioritäten.

Die Terminvergabe in Hessen aktuell ist eine Lotterie, bei der die Chancen von der Zahl verfügbarer Unterstützer abhängen und das ist im Kern ungerecht.

Auch wurden - im Gegensatz z.B. zu Berlin - keine weiteren Kriterien geschaffen, um besonders gefährdeten Menschen den Zugang zur Impfung zu erleichtern.

Dies betrifft besonders die Menschen, die zuhause gepflegt werden, und deren oft ebenfalls altenPflegepersonen. Während über die Schwierigkeiten diskutiert wird, nicht transportfähige Pflegebedürftige aufzusuchen, wird den vielen mobilen Pflegebdürftigen keinerlei Unterstützung beim Zugang zur Impfung ermöglicht.

Wir haben zuviel Politiker, die über Gerechtigkeit und Ethik reden, und zuwenige, die Wege finden, diese Prinzipien pragmatisch anzuwenden.

Berlin hat vorgemacht, dass es auch anders geht.

Zu viele Versprechungen!

Es hakt an vielen Stellen im politischen und administrativen Gesundheitswesen. Angefangen von viel zu wenig bestellten Impfdosen über das bisherige Unterlassen der Sequentierung des Virus. Versprochen hat man uns viel, mehr und mehr werden nun die Fehler sichtbar. Nur Verantwortung will niemand dafür tragen.

kein termin, kein impfstoff...

das ist die realität für meine eltern, beide ü 80.

Wie lange gibt es

Wie lange gibt es Kabelfernsehen?
In D immer noch nicht flächendeckend.
Wie lange gibts Internet?
Wie lange gibt es Handies?
Nichts funktioniert hier flächendeckend.
Aber die Impfung soll reibungslos funktionieren und am besten gestern beendet sein?
Wie weltfremd kann man denken? Es ist völlig klar, dass das 2 Jahre dauern wird. Schneller geht das nicht.

Katastrophenabwehr ist eine Katastrophe

In Berlin benutzt man Doctolib zur Terminvergabe.

Es ist ja alles ein Trauerspiel, wie ein Industrieland hier etwas nicht auf die Reihe kriegt. Wie die Digitalisierung noch nicht funktioniert. Wie Telefonanlagen des Staates durch Stromausfälle(!) ausfallen können. Wie kaputt unsere Katastrophenabwehr ist. Und was macht eigentlich unsere Heeresmedizin? Bei Militär schafft man es ja auch sonst jeden Soldaten durchzuimpfen. Warum gibt es keine Impfzentren in Kasernen? Was soll man erst machen, wenn es Krieg gäbe? In Israel funktioniert Impfung auch deshalb so zügig weil es eine vernünftige Wehrpflichtinfrastruktur gibt.

Was gerne vergessen wird:

Eine Impfung ist frühestens drei bis vier Wochen nach der zweiten Dosis wirklich wirksam. Dabei ist leider noch nicht klar wie weit die Wirksamkeit geht.

Wer also heute die erste Dosis und in ca. 4 Wochen die zweite Dosis erhält "kann" weitere vier Woch später vielleicht immun sein. Damit ist diese Person bei Mitte März. Bei der Zuverlässigkeit des Immunschutzes von 90-95% ist man also nicht "sicher" vor dem Virus. Dazu kommt noch, daß nicht sicher ist, ob der Schutz eine Infektion verhindert.

Ein Zurück zu "Vor-Corona" wird sehr schwer. Und die Länder, die jetzt mit hohen Impfzahlen protzen: Das ist alles die erste Dosis mit s e h r eingeschränkter Wirksamkeit. Ohne die zweite Dosis geht nix!

Dazu kommt noch: Der gehypte AstraZeneca-Impfstoff hat eine Wirksamkeit zwischen 50 und 85%. Unter welchen Umständen welche Wirksamkeit eintritt hat die Phase-3 Evaluation mit den Probanden in Brasilien nicht sicher bracht. Damit hilft der Impfstoff nicht wirklich weiter.

rer Truman Welt

Vielleicht sollten alle Geimpften namentlich veröffentlicht werden, das ginge auch noch!
Ich frage mich, ob es in der Welt wirklich nichts Wichtigeres gibt als stündlich zu berichten, wieviele in der letzten Stunde wo geimpft wurden, wo am schnellsten geimpft wird, wo jetzt wieviele Geimpft sind, wie viele morgen geimpft werden sollen, aber nicht geimpft werden können, wo wieder gerade 25 Dosen hin mit wieviel Polizeischutz unterwegs sind, wieviel Impfstoff sich gerade wo befindet, bereits verimpft ist, demnächst wo von wem produziert wird, wer davon wann über welchen Weg mit wieviel Geleitpersonal erhalten soll, aber dann doch nicht bekommenl kann oder noch wartet, wieviel hätte schon verimpft werden können, wenn es Impfstoff gegeben hätte, wer meint, es hätte schon viel mehr verimpft werden müssen, u. s. w und sofort
Sonst noch weitere Ablenkungsthemen für den Bürger?

Es mangelt nicht nur an Impfstoff

Es mangelt auch an Organisation. Alte sollen sich Online anmelden!? Geht's noch? Viele von denen haben weder Internet noch Smartphone.
Na gut, dann können die sich ja über eine Hotline anmelden. Noch größerer Blödsinn!
Warum? Weil jeder diese Hotline jederzeit anrufen kann, auch die die laut "Impfplan" noch gar nicht dran sind.

Die Folge ist, dass diese Hotlines gnadenlos überlastet sind. Und sollte man "durchkommen" erhält man die Nachricht das bis zum XYZ keine Impftermine verfügbar sind und es ab da noch einmal versuchen soll.

Die Einwohnermeldeämter müssen hier tätig werden! Die wissen wer wo wohnt und wie alt die Betreffenden sind. Für Wahlen können die doch auch jede Menge Papier raushauen. Also warum nicht jetzt?

Der Musterknabe Deuschland

zeigt der Welt wieder einmal, wie es nicht gehen sollte. Fünffache Dosis gespritzt, Impfstoff in der Camperkühlbox transportiert, Nachschubprobleme in den Impfzentren usw.
Es gab auch letztes Jahr einen Sommer - somit hätten alle verantwortlichen Politiker mit ihren Verwaltungen eine saubere Logistikplanung durchführen können. Scheinbar völlig überraschend kam dann der Winter und die Vorbereitung war mangelhaft, wie sich nun immer öfter herausstellt. Herr Söder spricht in der Not sogar schon von einer Impfpflicht für bestimmte Personengruppen. Wenn das mal nicht dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit widerspricht. An anderer Stelle wird von Auswahl des Impfstoffes durch den Impfwilligen gesprochen, dann aber gleich wieder dementiert. Hektik ist immer ein Zeichen von mangelnder Planung - man könnte fast sagen, jetzt haben wir unseren "Impf-BER". Impfzwang kann keine Option in einem demokratischen Staat sein. Mal schaun, ob sich die Politik zumindest daran hält.

Re _ leser vom Netz !

Also ich meckere nicht, ich stelle fest !
Soweit ich mich mit meinem Spatzenhirn noch erinnern kann, wurde schon nach dem ersten Lock Down klar bestimmt, es muss ein Impfstoff her und die Forschung danach begann. Soweit so gut !
Ich persönlich habe eine ganze Zeitlang in einem großen Betrieb gearbeitet, Dort wurde dann eine Umstrukturierung aller Maschinen mit Neuanschaffungen beschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wurde alles dafür getan, damit wenn die neuen Maschinen kommen, alles vorbereitet war. Es wurde umgestaltet, umgebaut, verschoben und und und !
Worauf ich mit meinen Zeilen hinweisen will, dürfte ihnen auch verständlich werden !
Leider wurden aber diesbezüglich in meinen Augen etliche Dinge verschlafen und versäumt, deshalb klappt nicht wirklich alles, auch wenn immer mal was daneben gehen kann !

Impfstoffmenge

Wenn man den Berichten glauben kann, dann wurden bisher etwa 1,9 Mio. Dosen von Biontech geliefert. Damit kann man 850000 Menschen impfen, wenn man die 2. Dosis jeweils zurückhält. Das ist auch sinnvoll, so lange der Nachschub so tröpfelt. Geimpft sind bisher 630000, sind also nur noch etwa 200000 Dosen übrig. Die reichen für 4 Tage. Angeblich wird am Freitag wieder geliefert. Also genau im Plan. Aber schneller geht es auf diese Art nicht. Spahn hat von Anfang an gesagt, bis Ende Januar gäbe es 3-4 Mio. Dosen, also 1,5-2 Mio. Geimpfte, wenn man in dem Takt bleibt.

Auf die Art dauert es aber enttäuschend lange, bis die 50 Mio. bestellten Dosen verbraucht sind.

2 Mio. Dosen von Moderna bis März sind eher wenig und beschleunigen das Ganze nur wenig.

Warten wir mal ab.

Scheint ja doch überall ein

Scheint ja doch überall ein wenig zu klemmen im Vorzeigeland Deutschland. Meine Mutter 82 Lungen und Zuckerkrank, wohnhaft in Sachsen bekommt auch keinen Termin. Wenn man überhaupt mal durchkommt und dann noch einer abnimmt, Heist es immer versuchen sie es morgen noch mal im Moment haben wir keine Termine mehr. So wird das nichts. Wollen wir mal hoffen das es nicht so wird wie mit der November Coronahilfe die bis jezt noch nicht ausgezahlt wurde weil die Software nicht funktioniert.

Impfen ist nicht das Allheilmittel!

Gegen normale Grippe wird schon seit Jahren geimpft und trotzdem haben wir jedes Jahr sehr viele Menschen, die an dieser ganz normalen Grippe sterben, teilweise mehr als heute.
Schützt die Risikogruppen, sucht den Arzt bei Anzeichen auf, legt euch ins Bett und kuriert euch aus, haltet Abstand und Hygiene ein und auch der Mundschutz ist zu empfehlen.
Es ist doch aberwitzig Kontaktbeschränkungen zu verordnen, aber auf dem Weg zur Arbeit oder Schule darf ich eng an eng in Bus und Bahn sitzen.

Paar Tage? @leser im Netz

>>>Wir haben so lange gewartet, diese paar Tage mehr sind zu ertragen.>>>

Ein paar Tage, das ist ja großzügig bemessen, während in NRW Einrichtungen die iMo Priorat beim Impfen haben, keine zeitliche Auskunft ausser "vielleicht im Februar aber...." erhalten! Von den Impfzentren rede ich erst gar nicht......

Föderal nicht bei Kriesen

Was man sieht ist, das in grossen Kriesen ein Föderal es System an ihre Grenzen stösst. Egal, ob nun in Deutschland oder due die EU, wenn man die Bekämpfung in anderen Ländern sich anschaut, die nicht föderal sind, sind diese viel effizienter.

Re : Tralafit !

Das Problem ist ein fehlender Katastrophen- Plan, der den Namen auch verdient.
Zur Erinnerung, vor ein paar Jahren wurden den Parlamentariern solche Pläne vorgelegt, die dann in irgend welchen Schubladen verschwanden, nie wirklich betrachtet, nie in Kraft gesetzt und getestet wurden. Gutes Beispiel die versaute Übung mit all den Sirenen.
So sieht es in D aus, es ist alles wichtiger wie der Schutz der Menschen, weil nur die Gier und Habsucht, sowie der Egoismus überwiegt !

@draufguckerin um 08:57

>lte man nicht mit dem Verlust des Arbeitsplatzes bedrohen.<

Es geht ja nicht um irgendwelche Drohungen oder Strafe, sondern darum das die Betreiber die Sicherheit ihrer Schutzbefohlenen/Kunden gewährleisten müssen.

Das Personal das zu diesem Zweck beschäftigt wird sollt natürlich auch den damit verbundenen Anforderungen entsprechen.
(Und nicht sich auch noch im Internet zur Verweigerung organisieren und den Schutzbefohlenen, die das größte Risiko tragen, die Verweigerung ebenfalls einreden, vom selber einschleppen des Problems ganz zu schweigen: das dies mit einer Weiterbeschäftigung nur eingeschränkt vereinbar ist ist jedem Pyromanen bei der Feuerwehr klar)

09:08 von Hennes Conrad

Bitte nicht immer winzige Länder, wie Israel, als Beispiel heranziehen.
Die haben sooo viel geimpft. Bei nur 8mio Einwohnern ist das auch kein Kunststück
.
sorry ihrer Logik kann ich nicht folgen
USA ist größer da wurden 9 Mill geimpft
in einem ähnlich kleine Land wie den Niederlanden 35.000
also nur 1/100 davon !

Kann es nicht mehr hören

Während sich hier Leute aufregen dass die Impfungen zu langsam stattfinden, müssen sich andere Familien mit Kindern beim Homeschooling abquälen und gleichzeitig ihrer Berufstätigkeit nachgehen etc.pp!
Das alles unter den widrigsten Vorraussetzungen (schlechtes Digitalmanagement in Deutschland,Lernsystem sind Schrott, nichts funktioniert in NRW Logineo ,Eltern müssen neben Arbeit Lehrer spielen und werden überhäuft mit Hausaufgaben/PDF`S/Aufsätzen und Vokabeln). Während wir mit unseren Kindern "x-Stunden plus" am PC lernen (zeitweise 8 Std und mehr bis abends um 22 Uhr, hochladen, versuchen eine Verbindungen zu bekommen etc.),begegnen mir abends (ja einkaufen muss ich auch noch/kochen)Rentner im Supermarkt und "Flanierer". Kinder sind absolut die leidtragenden und dann wird nur gejammert über den Zeitpunkt von Impfungen und wer zuerst dran kommt. Bleibt doch zu Hause-die das können ohne zur Arbeit zu müssen-"Jammern" am meisten.Was müssen den Krankenschwestern MIT Kindern sagen !?

Carina F

"desto mehr rückt die angedachte "Durchimpfung" der Bevölkerung nach hinten!"

Sie verbreiten den Mythos "durchimpfung" ..
Gut das Sie sich impfen lassen wollen, Impfungen machen Sinn, aber der Hauptteil der Heteroimmunität wird durch eine "durchseuchung" erreicht; nicht durch eine "durchimpfung", falls man keine Impfpflicht hat.

09:16 von Lusil

Wenn das mal nicht dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit widerspricht
Impfzwang kann keine Option in einem demokratischen Staat sein.
.
es gab auch ne Pflicht zur Pockenimpfung
ebenso für Masern gibt es Vorgaben
von daher
käme mir keine ungeimpfte Pflegekraft in ein Altenheim rein

selbstverständlich kann das ne Option sein

Wovon Herr S spricht @Lusil

>>>Herr Söder spricht in der Not sogar schon von einer Impfpflicht für bestimmte Personengruppen.>>>

Das ist ohnehin realitätsfern! Herr S. ist ja nicht "an der Front". zZ deckt kein Bundesland zufriedenstellend die eigene Vorgabe in Altenwohnheimen u KHs zuügig zu impfen ab.

@Klauserich - Anrufen obwohl gar nicht dran

Der Ü80 mit Meldebescheid fluchte schon ab 5 vor 8Uhr

116117 eigendlich --Notdiensttelefon-- des ärztlichen Bereitschaftsdienst geht nicht mehr.

Internetanmeldung aufgrund DDos lahmgelegt

So viele Briefe sind eigendlich gar nicht raus
pro Bundesland um die Anlagen zu stören

um 08:47 von Sisyphos3

,,dass sich nur 1/3 der Klinik-Beschäftigten impfen lassen wollen
Mal zur Sache
Wenn man den Medien glauben darf, arbeitet das Klinikpersonal am Limit
Sind bezüglich der Sorgen um die Erkrankten psychisch am Ende
... aber Interesse am Impfen haben sie nicht,
wie muß ich das verstehen ?
Dass die Corona Sache laut Meinung der Betroffenen doch nicht so spektakulär ist.
Menschen die im Zentrum des Geschehens sind, eine Gefahr nicht erkennen oder sehen ??
Vielleicht wäre es mal angebracht wenn darüber berichtet wird."

"Wenn man den Medien glauben darf..." Wie wär's, wenn Sie sich mal von den Medien lösen würden und die Leute fragen, so sie die Zeit haben oder Sie selbst. Bei 18 Stunden - Schichten im Dauerstress wird man sich wohl kaum gescheit austauschen können und dem Pflegepersonal geht es ja auch nicht besser.

Ich staune immer wieder, wie flapsig und ungeniert auf den tragenden Säulen der Gesellschaft gesteppt wird ohne die geringste Mühe, sich in deren Situation mal einzulassen.

@dr. bashir 950.000

Plus evtl. 20% mehr weil 6 Dosen pro Durchstechflasche entnehmbar sind. Theoretisch.

Ärzte und Schwestern

Direkt im Cornasturm arbeiten und keine Impfung wollen ?????? Was ist den da los?
Sind die denn lebensmüde. Im Angesicht dessen das sich besonders viele bereits angesteckt haben und auch Ärzte verstarben.

Wenigstens im Krankhaus sollte man die Menschen überreden können. Fehlt es da an Informationen. Oder wieder mal falsche Meldezahlen

Das schafft Angst vor der Impfung

Gut, daß das endlich von jemandem thematisiert wird

Es geht um die 80 plus Mitmenschen, die glücklicherweise so fit sind, daß sie mit mehr oder weniger viel Hilfe zuhause wohnen können. Aber das bedeutet nicht, daß sie fit genug sind, sich an überfüllten Hotlines anzustellen, dort - wenn endlich Verbindung - ewig viele Fragen per Tastendruck beantworten zu können, oder sich gar online anzumelden. Ist das aber doch geschafft, und hat man Glück und kann den Menschen am Telefon davon überzeugen für den Lebenspartner gleich auch einen Termin zum selben Zeitpunkt auszumachen, kommt das Thema Transport. Danach kommt das Thema, wie ewig stehen, trotz Termins, wenn man 80 plus ist, denn es gibt keine Stühle oder gar Rollstühle. Sidefact: Online gibt es keine Möglichkeit für 2 Personen 1 Termin zu machen. Ich habe unseren CDU-Ortsvors. darauf angesprochen und vorgeschlagen, in unserer Gemeinde das Problem anzupacken. Sein Kommentar war, ja das sei übel und er werde nächste Woche mit dem Landtagskandidaten darüber sprechen.

diese kritiklose Haltung

kann man haben, wenn es um die Aufschüttung von Sand an der Ostsee geht....
sprechen Sie doch mal über ihre Haltung mit den täglichen Toten und den Angehörigen...
um nix anderes geht es hier

09:17 von dr.bashir

Wenn man den Berichten glauben kann, dann wurden bisher etwa 1,9 Mio. Dosen von Biontech geliefert.
Damit kann man 850000 Menschen impfen, wenn man die 2. Dosis jeweils zurückhält.
.
warum soll man Impfstoff zurückhalten
damit der zwischenzeitlich vergammelt ?
Haltbarkeit 3 Wochen
Weil Abstand zwischen den beiden Impfungen 4 Wochen

Die 116117 als Terminhotline

Die 116117 als Terminhotline zu nutzen, zeugt allein schon von grenzenloser Inkompetenz! Diese Nummer ist schon immer die Rufnummer für den kassenärztlichen Bereitschaftsdient. Dort ruft man einen Arzt, wenn der Zustand für einen Notarzteinsatz nicht "schlimm genug" ist, der Hausarzt aber nicht aufgesucht werden kann. Warum verstopft man diesen Notruf mit Terminvereinbarungen?
Das ist so intelligent, als müssten alle Mieter die Einhaltung der ab Jahresanfang geltenden Rauchmelderpflicht unter der 112 bekanntgeben.

Es hakt,

weil es erstmal nicht ausreichend Impfstoff gibt, die Terminvergabe für Menschen , die nicht in Heimen leben keine bundeseinheitliche, vor allem funktionierende Terminvergabe gibt. Es wird teilweise von Hochbetagten erwartet sich online oder in einer Dauerwarteschleife einen Impftermin zu sichern.
Unser Gesundheitsminister, der mit so viel Entscheidungsbefugnissen vom Bundestag ausgestattet wurde, hat auch dies nicht bedacht und schiebt die Verantwortung wieder mal ab.
Unter diesen Umständen verspricht er im Sommer Herdenimmunität.
Woanders werden Menschen für so etwas als Blender bezeichnet.

Kann Ihnen nur vollumfänglich ...

zustimmen. Die Menschheit sollte langsam aber sicher wieder zur Normalität zurückkehren da wir das Virus nicht mehr los werden. Die Sendung "Hart aber Fair" gestern am Abend war sehr aufschlussreich.

09:14 von Klauserich

Die Einwohnermeldeämter müssen hier tätig werden! Die wissen wer wo wohnt und wie alt die Betreffenden sind.
.
da höre ich schon das Geschrei unserer Bürgerrechtler
Datenschutz, der gläserne Bürger, mein Alter geht niemand an
wir sind schon ne sehr skurrile Gesellschaft
da sich bei allen Entscheidungen selbst im Wege steht

um 09:17 von dr.bashir

Wenn man den Berichten glauben kann, dann wurden bisher etwa 1,9 Mio. Dosen von Biontech geliefert. Damit kann man 850000 Menschen impfen, wenn man die 2. Dosis jeweils zurückhält.

Ihnen ist aber hoffentlich bekannt, daß lt. Aussage von Uğur Şahin, BioNTech, die Impfung erst etwa 3 Wochen nach der 2ten Dosis voll wirksam ist. Das "Durchimpfen" mit der ersten Dosis ist Augenwischerei, denn damit erreicht man nur einen kurzzeitigen und geringen Effekt.

wir, die Steuerzahler zahlen Mrd Steuern

für ein Verwaltungssystem ohnegleichen und bei jeder Herkulesaufgabe dürfen die Bürger wohl davon ausgehen, dass ihre Steuern gerade auch für solche Maßnahmen korrekt und sinnvoll ausgegeben werden und die Möglichkeiten geschaffen werden, um die Aufgabe zügig durchzuziehen.
In HH sind 7500 Impfungen täglich möglich, ein kläglicher kleiner Anteil davon findet real statt. Da darf man als Bürger nun wirklich mehr verlangen...
auch bei den von Ihnen genannten anderen Themen... und das gibt es noch mehr von

@sysiphos 3 9:37 Uhr

950000 könnten geimpft werden. Wer rechnen kann ist klar im Vorteil.

Dass jetzt Hr. Söder

Dass jetzt Hr. Söder vorprescht mit Impfpflicht für bestimmte Gruppen, lässt mich an die Sprücheklopfer vor noch wenigen Wochen erinnern: Es gäbe keine Impfpflicht, und man hat es wiederholt, als sei derjenige, der was anderes behauptet, ein Narr.

Ich bin enttäuscht, und entsetzt, wie wenig man Politikern trauen kann. Ich selbst würde doch auch mal die sog. Evidenz abwarten, ob das Impfmittel üpberhaupt so wirksam ist wie versprochen. Hier tun alle so komisch. Erinnert an ein starres Glaubenssystem.

Da sind angebliche Entwicklungsländer weiter!

Wenn man das ganze Theater in unserem Bürokratenstaat verfolgt, dann kann einem nur schlecht werden.
Wir in Sachsen sehen fast jeden Abend im Fernsehen unsere "so rührigen und sich kümmernden Politiker" - und was passiert?
Am ersten Tag die sogenannte Impfhotline - chaotisch und der Server schon nach wenigen Minuten am Boden;
Angebote von Taxi-Unternehmen für Hilfestellung beim Transport von älteren Leuten in die Impfzentren werden von einem Ministerium zum anderen geschoben;
primitivste Hygieneverletzungen in Einkaufszentren - das interessiert offenbar überhaupt, denn zu mehreren Anfragen gibt es nicht einmal eine Eingangsbestätigung;
auf das Angebot eines Arztes im Ruhestand, sich als Impfarzt zur Verfügung zu stellen - keine Reaktion;
selbst Novemberhilfen für viele Unternehmen noch nicht ausgezahlt - usw.usw.
Was ist nur in unserem Land los?
Aber wer in der Digitalisierung sogar noch hinter Moldawien liegt, kann es wohl auch nicht besser!

Nennen wir es "Überhaupt Impfung" @sonnenbogen

>>>Sie verbreiten den Mythos "durchimpfung" ..
Gut das Sie sich impfen lassen wollen, Impfungen machen Sinn, aber der Hauptteil der Heteroimmunität wird durch eine "durchseuchung" erreicht; nicht durch eine "durchimpfung", falls man keine Impfpflicht hat.>>>

Tue ich das? Nun gut, Sorry für meine Wortwahl! Ganz deutlich.
Im Moment, läuft die Impfung für die priorisierten Einrichtungen, in "meinem NRW Kreis" gar nicht! Wir haben eine demonstrativ geimpfte Senioreneinrichtung im Kreis. Seitdem ist nichts mehr geschenen! Kein KH, keine Pflegeeinrichtung, erhielt überhaupt eine zeitl Einschätzung! Es hakt hier nicht nur, es steht still! Warum ist nicht zu erfahren.

09:35 von melancholeriker

erwarten sie vielleicht dass man ihren Beitrag versteht gar einordnen kann ?
Der Söder quatscht gerade über Impfpflicht bei Pflegekräften ...
ja geht´s noch, Leute überreden müssen die das Elend täglich vor Augen haben
was müssen die sich "austauschen", sind die blind was in ihrem Umfeld abgeht
wie sich ihre Situation darstellt
und wenn es einer bei 18 Stunden Dauerstreß nicht rafft dann rafft er es nie

@Sisyphos3

"... wie muß ich das verstehen ?"
Vielleicht verstehen Sie es, wenn Sie wissen, dass Krankenschwestern in ihrer Ausbildung auch Pharmakologie haben. Dort lernt man u.A., wie Impfstoffe entwickelt, getestet und zugelassen werden. Da lernt man eben, dass bis zur Zulassung gerne 10 JAHRE statt 10 MONATE vergehen, dass 90 Probanden (davon 45 in der Placebokontrollgruppe) "NICHTS" sind. Da hat man "Contergan" und "MERS (#Narkolepsie)" schon mal gehört. Da kennt man den Unterschied zwischen "Impfreaktion", "Nebenwirkung" und "Spätfolge".
Sie brauchen diesen Personen nicht vorwerfen, dass sie es besser wissen müssten - sie wissen es nämlich besser, genauer gesagt: am besten!

09:26 von Sisyphos3

In Sachen Ländervergleiche Israel und EU sollten Sie sich vor dem Mitdiskutieren etwas sachkundig machen.

Israel hat quasi eine Impfpflicht angeordnet, eine Maßnahme, die von Rechtsaußen-Verschwörungdfanatikern, insbes. ihres deut. parlamentarischen Arms stets als "Freiheitseinschränkung" kritisiert wird. Soviel zur Glaubwürdigkeit rechtslastiger Aussagen.

EU hat ein wasserdichtes Genehmigungsverfahren vollzogen, damit a) die Haftungsfrage nicht an staatlichen Institutionen hängen bleibt (hier geht's um viel Geld!) bei vorzeitiger Freigabe, b) kein Impfstoffnationalismus losgetreten wird und c) damit alle Interessen aller EU-Mitgliedsländer berücksichtigt werden.

Die von Ihnen stets bejubelten rechtsnationalistischen Regierungen Polens & Ungarn waren knausrig und wollten nicht die Preise zahlen, die Israel bezahlt hat für BioNTec/Pfizer.

Die beiden lassen die abgegriffene Knete aus dem EU-Budget lieber ihren korrupten Eliten im Umfeld von Orban und Kaczysnki zukommen.

@draufguckerin - 08:57

"Auch Einschränkungen, die man künftig als Nichtgeimpfter in Kauf nehmen muss, werden helfen."
Endlich spricht mal jemand aus, was mit "Impfprivileg" gemeint ist: "Nichtgeimpftendiskriminierung"!

Keine Schnittstelle

Keine Schnittstelle zwischen Thüringen und RKI??? Haben die keine Telefone in Thüringen?? Zahlen ermitteln, Telefonhörer abnehmen, Nummer vom RKI wählen, Zahlen sagen, fertig. Da habt ihr eure Schnittstelle!!

Nicht meckern! Erinnern Sie

Nicht meckern!
Erinnern Sie sich an die ursprünglich ausgesprochenen Ziele aller grundrechtseinschränkender Maßnahmen?

Die Ziele sind:
1. Schutz der "Vulnerablen"
2. Verhinderung der Überlastung der Krankenhäuser

Zu 1.
Wer sind die "Vulnerablen"?
Es sind:
1. Ältere Menschen
2. Menschen mit Vorerkrankungen

Zu 2.
Wie kann man die Belastung der Krankenhäuser in den Griff bekommen?
Impft man alle über 60- jährigen, so wäre die Reduktion der schweren coronabedingten Verläufe und Todesfälle laut RKI- Statistik 96%. Impft man dann auch noch alle gesundheitlich schwer Vorbelasteten, so ist der Effekt noch deutlicher.
(vgl.: RKI- Tagesberichte, Tab. 4)

Schlußfolgerung:
Man braucht keine "Herdenimmunität" um große Erfolge zu erzielen. Die ursprünglich ausgesprochenen Ziele sind schon nach Impfung eines Teils der Bevölkerung erreicht.

@ Sisyphos3, um 08:47

Auch mich macht es überaus stutzig, dass sich das Pflegepersonal an manchen Pflegeeinrichtungen dermaßen “zäh“ verhält, wenn es um die Impfung geht.

Dieser diffuse Sorge um Nebenwirkungen, die wohl der Hauptgrund für die (noch?) vorhandene Zurückhaltung ist, sollte viel offener und häufiger in den zahlreichen Gesprächskreisen im FS angesprochen und diskutiert werden.

Zwar bejahen die bekannten Virologen in aller Regel die Frage, ob sie sich denn selber impfen ließen, meist war's das dann auch schon.

Die in jedem hiesigen Artikel dauernd zu sehenden hochgekrempelten Ärmel mit angesetzter oder eingestochener Nadel - drum herum 3 bis 5 eingemummte ÄrztInnen/AssistentInnen sind nach Gesprächen mit meinen Telefonpartnern überhaupt nicht dazu angetan, deren Impfbereitschaft zu fördern - eher im Gegenteil.

Es ist letztlich eine Impfung, wichtig zwar, aber nichts weiter als ein im Grunde lächerlicher Pieks...

@09:37 von Sisyphos3

warum soll man Impfstoff zurückhalten

Das wird anscheinend am Anfang gemacht, damit man für die 2. Impfung der bereits einmal Geimpften auf jeden Fall eine Dosis hat. Vermutlich traut man dem Nachschub nicht.

damit der zwischenzeitlich vergammelt ? Haltbarkeit 3 Wochen

Keine Gefahr. Bei -70° Celsius ist der Impfstoff bis zu 6 Monate haltbar laut Zulassung. Erst wenn er mal aufgetaut ist, ist er nur noch Tage haltbar.

Süsi

In Russland wurden auch schon viele geimpft.
Und?

Unser Problem heißt Föderalismus. Warum wurde uns dieser wohl nach wk2 reingedrückt?
Weil der so toll demokratisch ist?
Er soll bremsen. Und genau das macht er.

Und kleine Länder sind mit wenig mittel bei mehr Prozent. Deshalb als Vergleich völlig unbrauchbar.

@sisyphos3

Von 1,9 Millionen Dosen (Beispiel) muss die Hälfte im Originalzustand aufbewahrt bleiben und dann zeitnah in 4 W. verimpft werden. Theoretisch.......da muss eine Menge gut zusammenspielen.

@09:30 von sonnenbogen: Durchseuchung

"Sie verbreiten den Mythos "durchimpfung" ..
Gut das Sie sich impfen lassen wollen, Impfungen machen Sinn, aber der Hauptteil der Heteroimmunität wird durch eine "durchseuchung" erreicht; nicht durch eine "durchimpfung", falls man keine Impfpflicht hat."

Wenn das Gesundheitssytem nicht zusammenbrechen soll, dauert eine Durchseuchung der Bevölkerung je nach Ziel (65 bis 95%) zwischen 5 und 7 Jahren. In dieser Zeit steht dann aber kein Intensivbett für andere Patienten zur Verfügung.

Ein Durchimpfung kann, wenn es denn endlich mal läuft bis Ende dieses Jahres gelingen.

Nun dürfen Sie entscheiden, wie eine Herdenimmunität schneller und sicherer zu erreichen ist.

um 09:35 von stgtklaus

,,Ärzte und Schwestern
Direkt im Cornasturm arbeiten und keine Impfung wollen ?????? Was ist den da los?
Sind die denn lebensmüde. Im Angesicht dessen das sich besonders viele bereits angesteckt haben und auch Ärzte verstarben... "

Das Pflegepersonal ist im Vergleich mit den Ärzten weitaus skeptischer nach anonymen Befragungen in den letzten Wochen. Wer täglich mit den Wirkungen von Medikamenten zu tun hat, ist ziemlich sensibel in Bezug auf nicht erforschte Langzeiteffekte. So wird in etwa der Tenor angegeben in Veröffentlichungen von dieser Woche. Tendenziell soll das geringer geworden sein mit der Ablehnung.

Künstliche Aufregung

Völlig unverständlich, warum ständig diese künstliche Aufregung produziert wird hier. Einziger Vorteil ist, dass - wer allein vor dem Bildschirm sitzt - niemanden anstecken kann.
Wir sind jetzt auf dem richtigen Weg, auch, wenn es hier und da ruckelt, was bei Aktivitäten dieses Ausmaßes ganz normal sind. Und ja. Wir haben uns nicht mit viel Geld bei der Impfstoffbeschaffung vorgedrängelt, wie etwa Israel. Dafür sind da die Neuinfiziertenzahlen dramatisch höher als bei uns in Bezug auf die Bevölkerungszahl. Jetzt kommt Astra als Impfstoff hinzu, immer mehr haben die Infektion durch und sind erst mal nicht mehr ansteckbar, die Neuinfiziertenzahlen sinken. In 14 Tagen könnte es erste Lockerungen geben, wenn alle einsichtig bleiben und zu Ostern Inlandsurlaub. Aber praktisch das ganze Jahr noch mit AHAL und das kontrolliert und durchgesetzt.

Impflicht - nötig?

Warum sollte eine Impflicht her?
Wenn sich die Impfen lassen, die das wollen, sind die ja geschützt. All die Skeptiker werden das Risiko kennen und haben sich frei entschieden. Also warum danach dann die Separierung von Geimpften und Nichtgeimpften ( was im Übrigen ein großes gesellschaftliches Problem werden wird!!) ?
By the way das Durchimpfen wird 3-4 Jahre dauern. Bis dahin Lockdown???
Warum werden nicht nur die Gefährdeten durchgeimpft. Ist das passiert ( dauert auch mindestens 1 Jahr) dann komplette Rückgabe der Bürgerrechte und Freigabe des Impfstoffes für alle.
Liebe Politiker: nutzt ENDLICH mal die Zeit um eine SINNVOLLE Strategie zu entwickeln!!!!! Den Sommer habt ihr schon vertan.

und dann so ne Argumentation

Bei 18 Stunden - Schichten im Dauerstress wird man sich wohl kaum gescheit austauschen können und dem Pflegepersonal geht es ja auch nicht besser
.
da ist man sprachlos
muß man sich da austauschen wenn man mitten im Geschehen steht
oder greift nicht nach dem kleinsten Strohhalm

im übrigen sind tägliche Arbeitszeiten von 18 Stunden illegal

Das sehe ich auch so @Totengräber

>>>Die 116117 als Terminhotline zu nutzen, zeugt allein schon von grenzenloser Inkompetenz! Diese Nummer ist schon immer die Rufnummer für den kassenärztlichen Bereitschaftsdient. Dort ruft man einen Arzt, wenn der Zustand für einen Notarzteinsatz nicht "schlimm genug" ist, der Hausarzt aber nicht aufgesucht werden kann. Warum verstopft man diesen Notruf mitTerminvereinbarungen?>>>

Eine totale Fehlentscheidung! Da gebe ich Ihnen recht. Man nahm wohl an der "Ansturm" wäre nicht sonderlich groß, also mal gemächlich diese Tel nutzen.
Eine unverständliche "wird schon gehen" Ansicht!

Impfungen,

Ich glaube wir können es uns nicht erlauben, noch lange zu warten auf die Impfstoffe, die Industrie und Wirtschaft geht in die Knie, Daimler Rastatt meldet, haben keine Bauteile mehr und gehen in Kurzarbeit, so wird es vielen ergehen und viele gehen bankrott, selbst die Banken klagen schon und müssen uns Überleben kämpfen! Die Produktion der Impfstoffe muss höchste Priorität vor allem anderen haben, hier sollte Politik und Wirtschaft keine Hürden aufbauen, zwecks Lizenzen u.s.w. es geht schliesslich uns Überleben!

09:14 von Klauserich

«Die Einwohnermeldeämter müssen hier tätig werden! Die wissen wer wo wohnt und wie alt die Betreffenden sind. Für Wahlen können die doch auch jede Menge Papier raushauen. Also warum nicht jetzt?»

Dies wissen die Einwohnermeldeämter alles. Aber woher sollen sie wissen, wer sich auch impfen lassen will. Oder wer aus medizinischen Gründen gar nicht geimpft werden kan. Also bekommt dann jeder / jede aus Gruppe (x) rausgehauenes Papier vom Einwohnermeldeamt.

Was steht drauf auf dem Papier?
Wollen Sie sich impfen lassen?
Sagen Sie uns das mal mögl. fix in Rückantwort.
Und was geschieht dann? Richtig: Chaos entsteht.
Warum Chaos … muss man wohl kaum erläutern.
Gleich danach schreiben Sie dann:
Chaos-Verwaltung im Land.
Voraussagbar wie der nächste Sonnenuntergang.

Bevorzugt zu impfende Gruppen in Seniorenheimen + Kliniken impft man dort. Dazu braucht man kein Einwohnermeldeamt. Ansonsten sammelt man Erfahrungen für besser reibungslose Abläufe. Auch Impfzentren werden funktionieren.

Es wird alles

Es wird alles menschenmögliche getan, um diesen "vulnerablen" Menschen so schnell wie möglich Zugang zu einer Impfung zu ermöglichen. Hektik ist kein guter Ratgeber!
Mich erinnert die erkennbare Unruhe an den run auf die Hygieneartikel...

@ 09:37 von Sisyphos3

Richtig,
der Impfstoff wird für die 2. Dosis innerhalb von 21 bis max. 42. Tage nach der 1. Impfung zurück gehalten.

Das > Vergammeln <
ist Unsinn, informieren Sie sich bitte.

Mrs. Dalloway

Wirksamkeit

@09:13 von Rainer Niemann

Zitat: "Eine Impfung ist frühestens drei bis vier Wochen nach der zweiten Dosis wirklich wirksam. "

Diese Aussage ist falsch. Die Studien von Biontech zeigen die maximale (!) Wirksamkeit von 95% 28 Tage nach der ersten und weitere 7 Tage nach der zweiten Impfung.

Bereits innerhalb von 14 Tagen nach der ersten Impfung wird ein Schutz von mehr als 90% erreicht. Das ist mehr als bei dem Astra Zeneca Impfstoff (ca. 70%) und mehr Immunität als nach einer Infektion.

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/02_21...

Wir brauchen jetzt weder Pessimismus noch schlechte Fake News.

@stgtklaus

die kennen sich wahrscheinlich besser aus und wissen ihr eigenes Risiko besser abzuschätzen als Politik, Presse und Foristen :)

Corona-Impfen : Auch Impfterminvergabe klappt nicht

Es ist schon sehr kläglich, dass d. Transport und d. Produktion d. Impfstoffes auf der Strecke bleibt.

Was aber längst funktionieren muss, ist die Terminvergabe.
Aber auch hier totales Versagen der zuständigen Verantwortlichen.
Hier ist ein bashing an den Bundesgesundheitsminister und sonst. zuständige Verantwortliche, darunter auch manche MPs, völlig richtig.

Wir sind in der 2-3 Woche beim Corona-Impfen.

Die Terminvergabe für die 2.Impfung - die ebenso erforderliche ist - muss jetzt überall klappen. Geht aber nicht.

Angesichts der Tatsache, dass hier über Call-Center ein Termin vereinbart werden muss, ist - im Fall der Bekämpfung einer Pandemie - ein NoGo.
Zumal die Tel.-Leitungen überlastet sind.

Und wenn 10Tausende - gleichzeitig -versuchen einen Termin online zu erhalten, wird es sehr wahrscheinlich von den Server-Kapazitäten ebenfalls eng werden.
Auch hier ein NoGo.

Angesichts der immer noch vorhandenen - eklatanten - Missstände kann von Pandemie-Bekämpfung keine Rede sein.

Also im Vergleich zu der Maskenbeschaffung am ....

... Anfang der Pandemie läuft das Impfen dich super.

Impfpflicht?

Ok, dann verlange ich aber auch, das ein Politiker seines Amtes z.B. Gesundheitsminister mind. ein Studium oder Lehre mit Berufserfahrung vorlegen kann. Denn es geht nicht an, das einer der nicht aus dem Beruf kommt einfacht so bestimmt. Fachpersonal braucht das Land, besonders in der Politik, da würde uns so manches erpart bleiben. Ich warte geduldig auf die Impfung, wann ich an die Reihe komme auch wenn ich über 60 bin. Bis dahin ist noch viel Wasser den Rhein runter und da kann noch viel entschieden werden. Zu dem ist Wahljahr, da wird eh viel versprochen und geredet wie der Wind gerade weht. Söder ist auch ein Fähnchen im Wind, der selbst sein Bundesland nicht im Zaum hat. Gestern war in TV zu sehen, was die Prominenten von Corona halten im Urlaub, komisch, da sagt kein Politiker was. Das ist ein Armutszeugnis.

@Sisyphos3: Haltbarkeit 3 Wochen

Warum 3 Wochen?

Tiefgekühlt geht es ganz sicher länger, im Kühlschrank nur paar Tage.

hxxps://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/BioNTech-gibt-in-Sachen-Impfstoff-Kuehlung-Entwarnung-415201.html

@Sisyphos, 08.38h

In Israel hat der Regierungschef auch nicht seinem Gesundheitsminister die rechtzeitige Bestellung von Impfstoff untgersagt.

Tja, da hätte man die

Tja, da hätte man die Hausärzte einbeziehen sollen.
Warum klappen bei uns Wahlen so gut? Weil wir viele Wahllokale haben.
Und genau so hätte man das impfen auch strukturieren müssen.
Liebe Politiker, denkt nicht selber fragt Ingenieure.
Warum schreibt sich das wohl InGENIEuer?

Es ist die Organisation und Planung

Und nicht, wie ich schon mehrfach hier angemerkt habe, die Impfstoffknappheit.

Dabei spielt der Föderalismus nur eine untergeordnete Rolle, obwohl er zusätzliche Reibungsverluste schafft.

Denn jedes Bundesland könnte ja selbständig eine perfekte Organisation auf die Beine stellen, und bei einigen klappt es ja auch ganz gut.

Das Problem ist aber, das jede Planung belastbare Daten und Kennziffern benötigt. Das „Fahren auf Sicht“, dass auch hier im Forum von einigen als höchste Kunst des Regierens gepriesen wird, verträgt sich halt schlecht mit einer reibungslosen Ablauforganisation.

Dazu kommt das der Erkenntnisstand sich fast täglich ändert, was nicht daran liegt (wie einige immer wieder meinen) das das Virus so „neu“ sei (inzwischen ja schon nicht mehr), sondern das in Deutschland Strukturen fehlen um die Prävalenz und Inzidenz oder auch evtl Mutationen richtig erfassen und deuten zu können.

So kommt zum „Fahren auf Sicht“ noch der „Blindflug“. Keine gute Kombination !

@08:57 von sonnenbogen

"... Ohne Impfzwang wird das sowieso nix ... Impfpflicht wohl nach der Bundestagswahl 2021 ..."

Wie soll denn jemand der Impflicht nachkommen, wenn
a) kein Impfstoff da ist und
b) keine Terminvergabe stattfindet und
c) muss auch noch dauerhaft genügend - gesundes - Personal beim Corona-Impfen im Einsatz bleiben sodass überhaupt Termin gerecht geimpft werden kann

"116117", Hilfe, ich möchte geimpft werden!

Eine Nummer, die es in sich hat! Was sich hinter dieser Nummer - im Sinne des Wortes eine Nummer - versteckt, kann mit Worten nicht ausgedrückt werden! Dass sich auch noch unsere lieben Alten, die möglicherweise allein sind, dieser " Nummer " bedienen müssen, um einen Termin zu erhalten, grenzt
schon fast an Fahrlässigkeit! Eine Großmutter oder ein Großvater überfällt die Verzweiflung,
wenn diese bis mehrere Stunden versuchen üb erhaubt einen Gesprächspartner zu erhalten.
Eigentlich für einen Staat wie wir einer sein wollen unverantwortlich!

um 09:33 von Carina F

>>
Das ist ohnehin realitätsfern! Herr S. ist ja nicht "an der Front". zZ deckt kein Bundesland zufriedenstellend die eigene Vorgabe in Altenwohnheimen u KHs zuügig zu impfen ab.
<<

Diese Information haben Sie woher ?

Wenn ich es richtig verfolge, dann wird bei uns in MV alles was kommt unverzüglich verimpft. Ich bin nicht ganz sicher, aber es könnte sein, dass man mit den Alten- und Pflegeheimen schon durch ist. Ebenso mit dem Personal auf Coronastationen in den Kliniken.

Bayern: Termin war 27.12.20. Bis heute keine Impfung.

@09:17 von heribix
In einer Einrichtung mit 24h-Betreuung war der Impftermin festgemacht. Nach Angaben der Einrichtung kam kein Impfstoff. Bis heute haben die Risikopatienten keinen neuen Termin.

Wo es bei mir als Steuerzahler hakt

Für mich bleibt im Zusammenhang der Impfung bisher unklar:
1. Warum hat Spahn sich vor die Presse gestellt und 13X Millionen Impfdosen als "Wir haben mehr als genug bestellt" bekanntgegeben, wenn wir 83 Millionen Einwohner haben und jeder zwei Dosen erhalten müsste, um ausreichend Impfschutz zu bekommen?

    https://www.tagesschau.de/inland/impfstrategie-deutschland-corona-103.html

2. Warum bestellte man also zu wenig und diskutierte über Privilegien für Geimpfte?
3. Warum hat man die Diskussion dann schnell beendet und doch hört man wieder von Privilegien oder Sanktionen (vom Söder)?
4. Habe ich dann also versteckte Nachteile, wenn ich auf meine Impfung verzichte, weil nicht genug Impfstoff bestellt wurde, damit meine Oma die Dosis bekommt?
5. Warum stellen die Medien sowas nicht mal kritisch infage?

Lesen Sie nur was Sie wollen? @OrwellAG

>>>Dass jetzt Hr. Söder vorprescht mit Impfpflicht für bestimmte Gruppen, lässt mich an die Sprücheklopfer vor noch wenigen Wochen erinnern: Es gäbe keine Impfpflicht, und man hat es wiederholt, als sei derjenige, der was anderes behauptet, ein Narr.>>>

Sie bekommen nicht mit , dass die Impferei ohnehin so viel Probleme hat, dass Söders Vorstellungen nicht nur realitätsfremd sondern auch Bar jeder Möglichkreit sind, wenn in der Realität nicht mal der "Impfplan" an sich wie angedacht gefahren wird? Auch in Bayern wird nicht vorbildlich vorangegangen, egal was Söder sich mal eben wieder so ausdenkt!

Mal abwarten

... was der Pferdefuß bezüglich der Impfung sein wird - Langzeitfolgen (Autoimmunerkrankungen?), Ausgrenzung/ Diskriminierung nicht Impfwilliger? Man stürzt sich jetzt blind in eine Impfwut, diese mutet genauso chaotisch an wie die willkürlichen Lockdown-Maßnahmen und Corona-Verordnungen, in denen sich bis heute jede Menge Widersprüche befinden. Meine Devise deshalb: Besonnen bleiben, abwarten.

Re : Sisyphos3 !

Und wenn dann alles schief gegangen ist, schreien diese Bürgerrechtler, warum wurde nicht alles erdenklich getan, um all die Menschen zu schützen.
Also am Besten mit Rauchzeichen anmelden, da stehen keine sensiblen Daten drin !
Ja und skurril sind viele schon lange, das ist die so genannte Freiheit, die es zu leben gilt, komme was wolle !

@OrwellAG - 09:45

"Ich selbst würde doch auch mal die sog. Evidenz abwarten, ob das Impfmittel üpberhaupt so wirksam ist wie versprochen."
Der Impfstoff kann ja bisher auch nur auf Verträglichkeit, aber nicht auf Wirksamkeit getestet worden sein. Hat man denn die Probanden, die mit dem Wirkstoff geimpft wurden, mit einem bisher nicht isolierten Erreger infiziert? Ohne sie heilen zu können, wenn der Impfstoff versagt?

Wenn nicht mal genug

Wenn nicht mal genug Impfstoff für die Risikogruppe da ist...also wirklich, ich sehe keine 80+ in den Supermärkten, für die die Impfung als wichtig dargestellt wird. Ich lese nichts von Übersterblichkeit, die sich nicht durch Überalterung erklären und durch Vergleiche mit anderen Pandemien der Vergangenheit (SARS, Schweinepest...) relativieren ließe.
(Anmerkung: ich rede von Deutschland. Dass Millionen Menschen auf der Welt gestorben sind, weiss ich. Aber davon hatten sicher auch die wenigsten den Impfschutz eines durchschnittlichen Westeuropäers).

@09:42 von Rainer Niemann

"Ihnen ist aber hoffentlich bekannt, daß lt. Aussage von Uğur Şahin, BioNTech, die Impfung erst etwa 3 Wochen nach der 2ten Dosis voll wirksam ist. Das "Durchimpfen" mit der ersten Dosis ist Augenwischerei"

Das ist mir bewusst und das propagiere ich in meinem Post auch mit keinem Wort. Ich kalkulierte lediglich die Menge des verfügbaren Impfstoffes unter den derzeitigen Bedingungen (die zusätzliche 6. Dosis pro Flasche hatte ich vergessen).

Was in GB gemacht wird, nämlich alle erst mal nur 1x zu impfen, damit mehr geimpft werden können und die 2. Impfung zu verschieben, gefällt mir nicht. Das funktioniert zwar bei anderen Impfungen, aber hier gibt es einfach noch keine Daten dazu, weil man es nicht untersucht hat. Eher ein Glücksspiel.

Eigentlich hätten die Zahlen längst sinken müssen

Wenn ich mal unterstelle, dass überhaupt noch jemand beurteilen kann, wo Deutschland in der Epidemie steht, dann hätte man zumindest nach dem Lockdown vom 16.12. ein deutliches Sinken der „Zahlen“ sehen müssen.

Das lenkt endlich mal den Fokus auf drei Dinge:

1. die Impfkampagne ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Als ich das im Dezember posten wollte, wurde mein Kommentar leider „gerötet“. Aber knapp 3 Wochen später sagte Lauterbach dasselbe öffentlich.

2. die Arbeitswelt, nicht in erster Linie das Privatleben, ist ein großer Treiber der Pandemie. Das war eigentlich vielen schon vorher klar, es jetzt ist aber offensichtlich. Im Frühjahr 2020 waren es neben steigenden Temperaturen die hohe Home-Office Quote und durch Lieferkettenprobleme bedingte Firmenschliessungen die den Ausschlag gegeben haben.

3. es hat 9 Monate gedauert, bis „die Wissenschaft“ sich auch öffentlich zu d. Erkenntnis durchringen konnte, dass ein kurzer, kompletter Shutdown der Wirtschaft deutlich preiswerter ist

@09:14 von Klauserich

"... Die Einwohnermeldeämter müssen hier tätig werden! Die wissen wer wo wohnt und wie alt die Betreffenden sind. Für Wahlen können die doch auch jede Menge Papier raushauen. Also warum nicht jetzt ..."

Nee. Geht nicht

Jedenfalls nicht in ländlichen Gebieten.
Hier wohnen die meisten Betagten und sehr Betagten.

Auch die Verwaltungen der Einwohnermeldeämter sind kaputt gespart worden. Hier geht eh nur noch wenig.

Und dann müssen die Leute - wg. Corona - erst mal einen Termin beim Einwohnermeldeamt machen.
Dann dürfen sie - im Fall des Falles - das Einwohnermeldeamt beauftragen eine Terminvergabe für das Corona-Impfen in die Wege zu leiten.

@ 08:47 von Sisyphos3

Sie beziehen sich mit 1/3 des Klinikpersonals auf eine Umfrage in Thüringen, die ist keinesfalls allgemeingültig.

Ich kenne persönlich 2 Chefärzte in Krankenhäusern in NRW und da ist die Impfbereitschaft sehr hoch. Man muss aber mit solchen Zahlen sehr vorsichtig sein. Vor allem das einfache Pflegepersonal war Anfangs skeptisch, weil sie sich als eine Art Versuchskaninchen gesehen haben, das legte sich aber immer mehr, nachdem sich die Ärzte und Schwestern haben impfen lassen.

Außerdem verzichten einige Ärzte und Pfleger bewusst zunächst auf eine Impfung zugunsten anderer, weil sie bereits infiziert waren und davon ausgehen, dass sie noch immun sind.

Problematischer ist es wohl in den Altenheimen. Hier scheint es vor allem auch ein Bildungsproblem zu sein. Hier sollte man aufklären und auch etwas Druck ausüben, indem nicht geimpftes Personal min. alle 3 Tage einen Test machen muss und den ab einem fixen Datum natürlich auch auf eigene Kosten.

Versagen bei den Lieferbedingungen

Die EU-Staaten haben versagt. Das Problem ist nicht, zu wenig Bestellungen, sondern das Problem ist, dass man keinen Druck wegen der Lieferfristen gemacht hat. Es hätte vereinbart werden müssen, dass die Hersteller mindestens die Hälfte der Bestellung in den ersten 3 Monaten nach Zulassung ausliefern müssen. Das wäre nur möglich gewesen, wenn man vor der Zulassung massiv auf Risiko produziert hätte und die Preise der Impfstoffe wären dadurch natürlich drastisch gestiegen - und das war den EU-Ländern zu teuer. Machen wir halt noch ein bisschen Lockdown, das kostet ja nichts, war dort die Mentalität.

Man sieht ja den Unterschied zwischen Moderna und Biontech: bei Moderna gibt es mit der ersten Lieferung nahezu nichts, bei Biontech gab es ein klein wenig mehr entsprechend der geringfügig finanzierten Vorproduktion. Hätte man da richtig geklotzt und massiv bezahlt, wären bis Ende März 60% der Bevölkerung in D geimpft.

Hinterher ist gut kritisieren

Man hätte schon vorher kritisieren können, als selbsterfüllende Prophezeiung.
Das hätte auch
> Prügel < (zwinker)
eingebracht.

Anfang Dez. sickerten erste Informationen zu der Impf-Verordnung durch, in Ärzte- und Apotheken-Zeitschriften nachzulesen.
Schon ab dem Zeitpunkt hagelte es Kritik von Experten und Ärzten bzgl. geplanter Organisation.

Mitte Dezember wurde die Impf-Verordnung beschlossen.

Selbst wenn vor Beschluss dieser VO die KBV, für alle Bundesländer einheitlich, mit der Software-Entwicklung des geforderten Terminmoduls begonnen hätte, es wäre niemals in 4 Wochen zu schaffen gewesen, bei der Bürokratie.
Entwicklungsstand dieses Moduls nicht bekannt.
Dafür jedoch,
dass die elektron. Meldung der Labore über positive PCR an das RKI (Gesundheitsämter ?) Monate dauerte.
Einheitliche Meldesoftware f. GA an das RKI bis heute Fehlanzeige.
Jetzt wurschelt jedes BL vor sich hin, zum Leidwesen alter Menschen.
116117 - NoGo

Wo bleibt das Projektmanagent?
C. D.

@ Totengräber, um 09:52

re @draufguckerin - 08:57

Ihre leicht entsetzt wirkende Wortschöpfung
“Nichtgeimpftendiskriminierung“! will nicht so recht zu Ihrem Nick passen :-).

Trotzdem wird es darauf hinauslaufen.
Natürlich nicht mit der von Ihnen gewählten Bezeichnung, sondern man wird einen positiv besetzten Begriff für die Geimpften kreieren.

Vielleicht hat Söder die passende Formulierung ja bereits “in Auftrag gegeben“.

@bolligru um 09:54

Das ist leider eine Milchmädchenrechnung.

Natürlich kommt die Hauptentlastung durch Impfung der Vulnerablen, allerdings ist auch bei denen die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufes/Todes nur Höher; bei bis zu 15%, während sie für die ungefährdeten "nur" bei 0,1 liegt.

Im Augenblick haben wir bei bummelig 300 000 Fällen eine Rate von 2 Krankenhauspflichtigen, was unser Versorgungssystem ans limit treibt.
Nähmen wir die Vulnerablen herraus und senkten die rate auf 0,1 währe das eine deutliche Entlastung.
Würde man daraufhin allerdings die Maßnahmen beenden und dem Virus seine Natürliche Ausbreitungsgeschwindigkeit zugestehen würde man dadurch ja die gesammtfälle erhöhen.
Zum erreichen der selben Belastung des Gesundheitswesens bräuchte es nur zwanzigmal so viele Fälle; das währe nach nicht mal einer Woche erreicht.

Nicht verfassungskonform

Also es ist schon spannend, dass das aktuelle Vorgehen offenbar nicht verfassungskonform sein könnte. Zumindest sagen das ja nicht wenige Verfassungsrechtler.
.
Aber man macht natürlich weiter.
.
Diese Regierung scherrt sich kaum um noch um irgendwas - schafft Fakten, um dann ggf. irgendwann mal etwas wieder rechtskonform zu machen.
.
Für mich ist das ein echter Skandal.
Denn - jedes Leben ist gleich wichtig... Mangel hin, Mangel her.

@09:45 von OrwellAG

Ich selbst würde doch auch mal die sog. Evidenz abwarten, ob das Impfmittel üpberhaupt so wirksam ist wie versprochen

Das ist Ihnen persönlich unbenommen. Allgemein besteht das Problem, dass je weniger sich impfen lassen, desto länger dauert es, bis man mehr über den Impfstoff weiß. Sowohl was das Ausmaß und v.a. die Dauer der Wirksamkeit, als auch was die Verträglichkeit über einen längeren Zeitraum angeht.

Zu fordern, man müsste eben mehr und längere Studien machen, löst das Problem nicht. Denn auch für eine Studie müssen sich Menschen freiwillig impfen lassen. Was Sie, nach Ihrer Logik vermutlich auch nicht tun würden.

09:50 von Carina F + @sonnenbogen

"Tue ich das? Nun gut, Sorry für meine Wortwahl!"

Die Wortwahl war richtig, nach neuester änderung der WHO kann Herdenimmunität nur noch über Impfung erreicht werden.
Eine Durchseuchung kann laut WHO nicht mehr zur Herdenimmunität führen.

Die Definition wurde am 13.11.20 geändert.
https://2020news.de/who-aendert-definition-der-herdenimmunitaet/

Den Grund dafür kann sich gerne jeder selber aussuchen.

@Sisyphos3 - 09:42

"da höre ich schon das Geschrei unserer Bürgerrechtler
Datenschutz, der gläserne Bürger, mein Alter geht niemand an"
Ist natürlich Unfug. Selbstverständlich weiß das Einwohnermeldeamt, wie alt jeder Einwohner ist. In Berlin wird genau so verfahren. Frau Nonnemacher (DIE GRÜNEN), Gesundheitsministerin im benachbarten Brandenburg, hält allerdings die Mitarbeiter in diesen Ämtern für nicht in der Lage, einen Filter "Geburtsjahr muss vor 1941 liegen" einstellen und alle Betroffenen anzuschreiben. Sie findet die "116117" ganz toll, und hat sich verbeten, "jetzt einen Schuldigen zu suchen".

Die Krux der Impfung: Resistenzen

Ich habe das sehr begrüßt, dass in Deutschland endlich auch ÖFFENTLICH über die Impfstrategie diskutiert wird, obwohl man dem britischen Vorgehen nicht folgen möchte. Den Anstoß zur Debatte gaben übrigens nicht „die Virologen“ (als Experten), sondern ein Ex-MP.

Jetzt heißt es: das britische Vorgehen möglichst schnell möglichst viele zu impfen, fördere Resistenzen.

Ich würde eher sagen: die Resistenzen kommen dann wenn der Impfstoff auf eine bereits vorhandene Viruspopulation trifft.

Und je jünger die Impflinge werden, desto wahrscheinlicher wird es, dass eine Infektion übersehen werden wird. Derartige Impfdurchbrüche sind dann ganz sicher zu erwarten, mit der Folge eines regelrechten „Wettrüstens“ mit dem Virus.

@Südstaatlerin, 09:11 - Anfangsprobleme nachvollziehbar

Nicht nur Deutschland hat seine Probleme mit dem Impfen. Andere Länder wie FRA und NDL trifft es noch viel härter. Es ist auch ein Stück weit verständlich, dass gerade die erste Gruppe, unter denen sich auch Demenzkranke befinden, deren Bevollmächtigte zunächst kontaktiert werden müssen, Verzögerungen verursachen würde. Ich bin sicher, dass sich die Abläufe nun rasch einspielen werden - aber auch einspielen müssen.

09:12 von Tralafit

>>Wie kaputt unsere Katastrophenabwehr ist. Und was macht eigentlich unsere Heeresmedizin? Bei Militär schafft man es ja auch sonst jeden Soldaten durchzuimpfen. Warum gibt es keine Impfzentren in Kasernen? Was soll man erst machen, wenn es Krieg gäbe?
<<

Was wollen Sie denn eigentlich mit diesem Text sagen? Es kann ja jeden Tag ein Krieg beginnen, also lieber in den Kasernen mit dem Impfen anfangen... und zwar zügig, bevor es knallt? Denn 80 jähr. SoldatInnen gibt es wohl kaum. Also, das ist wirklich das ärmste Beispiel, was ich gelesen habe.

@harry_up - 09:54

"Dieser diffuse Sorge um Nebenwirkungen, die wohl der Hauptgrund für die (noch?) vorhandene Zurückhaltung ist, sollte viel offener und häufiger in den zahlreichen Gesprächskreisen im FS angesprochen und diskutiert werden."
Genau so ist es. Jeder hat Contergan vor Augen; jeder weiß, dass beim MERS-Impfstoff des Prof. Dr. Drosten Narkolepsie als Nebenwirkung/Spätfolge auftrat.
Trotzdem wird vehement jeder, der sich deswegen sorgt, als Coronaleugner beschimpft, und wie ein Kleinkind belehrt, dass es normal ist, dass nach dem Impfen die Einstichstelle juckt oder brennt und dass man sich abgeschlagen fühlt. Dies sind aber Impfreaktionen - und die haben mit Neben- oder Wechselwirkungen oder Spätfolgen nichts zu tun!

12. Januar 2021 um 09:51 von Totengräber

Stimmt leider. Gerade Pharmakologen und Apotheker sagen mir, dass sie sich ganz bestimmt nicht impfen lassen werden, nicht vor Ende des Jahres, denn die Endzulassung eines neuen Mittels erfolgt frühestens 9 Monate nach der ersten Freigabe, nämlich dann, wenn auch die Nebenwirkungen u.a. Folgen beobachtet und registriert worden sind. Zum jetzigen Zeitpunkt weiß kein Mensch, was der Impfstoff im Menschen - außer der gewünschten Immunität gg. Covid-19 - bewirkt. Also muss man der Realität ins Auge sehen - wir haben die Wahl zwischen einer Corona-Erkrankung und einem evtl. (lebenslangen) Impfschaden, im besten Falle passiert gar nichts, weder noch. Russisches Roulette...

@Totengräber, 09.52h

Wieso Diskriminierung.
Es besteht Wahlfreiheit.
Jeder kann sich impfen lassen.
Tut er dies nicht, kann er nicht alles genau so beanspruchen wie der Geimpfte.

Ich kannmich auch nicht weigern, einen Führerschein zu machen und mich dann beschweren, dass ich nicht Auto fahren darf, wie derjenige, der seine Führerscheinprüfung abgelegt hat.

Ich habe doch die Möglichkeit, muss mich dann aber auch an die Regeln halten.

@ outsideview, um 09:53

“Keine Schnittstelle...?“

Nee, nee, nee! Wie kommen Sie auf diese Idee? Wer soll das alles machen?
Der Hausmeister meiner ehemaligen Dienststelle pflegte beim Anliegen von mehr als 2 Tätigkeiten tief Luft zu holen und entrüstet zu rufen:

“Wie soll dat da jonn?!“
Hieß: Geht nicht, kann ich nicht, will ich nicht, mach ich nicht!

Könnte der vielleicht nach Thüringen...?

09:57 von Hennes Conrad

Zitat:"Unser Problem heißt Föderalismus. Warum wurde uns dieser wohl nach wk2 reingedrückt?"

Der Föderalismus wurde uns nach dem 2.WK nicht "reingedrückt". Deutschland war schon immer in kleine Staaten oder Länder aufgeteilt, vom Mittelalter bis 1933. Erst die Nazis haben die Länder abgeschafft. Und nach deren Niederlage wurde die traditionelle föderale Struktur Deutschlands wieder hergestellt.

Zitat:"Weil der so toll demokratisch ist?
Er soll bremsen"

Genau das ist das demokratische daran. Nach den Erfahrungen 1933 - 1945 sollte eben keine Zentralregierung mehr ihre vielleicht undemokratischen Ziele einfach so umsetzen können. Ob das heute noch in jeder Situation so sein muss, lass ich jetzt mal dahingestellt.

um 09:41 von Wittmunder

,,Kann Ihnen nur vollumfänglich ...
zustimmen. Die Menschheit sollte langsam aber sicher wieder zur Normalität zurückkehren da wir das Virus nicht mehr los werden. Die Sendung "Hart aber Fair" gestern am Abend war sehr aufschlussreich."

Was
nach einem ¾ Jahr Corona im Kopf noch ,,Normalität der Menschheit" sein soll, wäre erklärungsbedürftig.
Wenn es für Sie normal ist, die Welt zu verheizen und kriegerisch ausbeutenden Geflechten aus Industrie, Investment und Mogulen wie D. Trump die Zukunft zu überlassen, dann muß ich sagen: Lieber einen gut kontrollierten Lockdown in einem Umfeld, das sich die Lektionen dieser strengen Heimsuchung endlich zu Herzen nimmt und Wege findet, diesen Irrsinn der Selbstunterwerfung aller menschlichen Entwicklung unter Rentabilitätsaspekte und Selbstentschädigung gekränkter ,,Verbraucher" zu dekonstruieren, damit die Natur aufhören kann, den Zaunpfahl zum Hauen zu benutzen.

9 Monate waren gut Zeit, um zu überlegen, was das ist. Normalität.

@Hennes Conrad um 09:57

>Unser Problem heißt Föderalismus. Warum wurde uns dieser wohl nach wk2 reingedrückt?
Weil der so toll demokratisch ist?<

Zentralistisch war Deutschland als ganzes in seiner gesamten Geschichte insgesamt 12 Jahre.

Welche das waren dürfen sie raten.

Föderalismus musste hier keiner "reindrücken", der Kahm einfach zurück wie das Amen in der Kirche.
Und er ist meistenteils ein Vorteil, weil eingespielt.

@09:54 von bolligru

Schlußfolgerung:
Man braucht keine "Herdenimmunität" um große Erfolge zu erzielen. Die ursprünglich ausgesprochenen Ziele sind schon nach Impfung eines Teils der Bevölkerung erreicht.

Das ist m.M. nach die richtige Einschätzung. Dann ist die Impfung von zuerst der "Schwachen" der richtige Ansatz.

Interessant wäre

ein kurzer Bericht darüber, dass offenbar Verfassungsrechtler das derzeit angewendete Priorisierungsverfahren als verfassungswidrig und damit rechtlich nichtig ansehen. Nachzulesen z.B. .bei welt

Wo es beim Impfen in den Bundesländern hakt...

Laut ZDF waren am 11. Januar in Deutschland 613.347 Menschen geimpft. Das sind knapp 1 Prozent der Bevölkerung. In Israel 1,85 Prozent, daß sind 21,3 Prozent (Impfstoff von Biontech). In Großbritannien 2,675 Millionen, in Dänemark 115.932, etwa 2 Prozent der Bevölkerung.
Irgendwie drängt sich da die Vermutung auf, daß mit den Bestellungen etwas falsch gelaufen ist.

09:54 von bolligru

Danke für Ihren guten, sachlichen Beitrag.

Genauso ist es.

Was alle interessiert ist die Überlastung der Intensivstationen, denn da landen auch junge Leute, auch wenn es vorwiegend wegen unterschiedlichen Unfälle ist. Ich habe noch nie gelesen, dass jemand Ü60 beim Basteln an Silvesterböllern verletzt wurde oder ein mit 70-Jährigen voll besetztes Auto auf einer Landstraße mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum gefahren ist. Das wäre was für Granny-Gang von Monty Python.

Es war nie das Ziel jeden zu retten, sondern das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

09:52 von Totengräber

«Auch Einschränkungen, die man künftig als Nichtgeimpfter in Kauf nehmen muss, werden helfen.»

«Endlich spricht mal jemand aus, was mit "Impfprivileg" gemeint ist: "Nichtgeimpftendiskriminierung"!»

Auch Blinde werden diskriminiert, weil sie nicht Pilot werden können.
Einbeinige dürfen nicht Polizist werden.
Wer nicht lesen kann, kann nicht Nachrichtensprecher werden.

Letzteres kann man lernen, das beides Anderes nicht.
Sich impfen lassen muss man nicht lernen, man muss es nur tun.

In der Privatwirtschaft ist es dem Betreiber des Geschäfts überlassen, wen er bspw. in seinen Laden einlässt. Hacke dicht besoffen kommen Sie auch nicht am Türsteher vorbei, und müssen vor der Disco bleiben. Tipp: beim nächsten Mal erst in der Disco beginnen, sich die Kante zu geben. Schmeißt man Sie dann zwar irgendwann raus … aber Sie waren wenigstens drin.

Wenn Sie als Privatmann wen nicht in Ihre Wohnung / Haus reinlassen wollen. Dann lassen Sie den Diskriminierten eben nicht rein. Simpel …

Es mangelt schlicht an den

Es mangelt schlicht an den Konsequenzen für die Verwaltung! Ein Abteilungsleiter beispielsweise müsste jetzt die Verantwortung tragen, aber in seiner Beurteilung steht dann, dass er sich in schwierigen Phasen bewährt habe und daher einer förderlichen Verwendung in Zukunft nichts im Weg stünde. Was soll er auch machen, als alle Arbeit nach unten zu deligieren, weil er seit dem Studium in den 1980ern nur eine Schreibmaschine bedienen kann und eine Telefonkonferenz schon nicht mal mehr selbst einrichten kann. Das ist symptomatisch für die Impfdiskussion.

@Totengräber, 09.51h

Sie mögen ja recht haben.
Aber wie wirkt sich ein derartiges Verhalten auf die Impfbereitschaft aus?
Ich war 30 Jahre Blutspender, bin all den dringenden Aufrufen der Ärzte und Krankenhäuser gefolgt und musste feststellen, dass kaum Ärzte unter den Blutspendern sind oder waren.
Das betrifft die Mediziner in der Verwandtschaft wie auch meine Hausärzte.
Einer hat mir sogar von der Blutspende abgeraten.
Würden Sie sich nun auch für eine Zurückhaltung beim Blutspenden aussprechen, weil gerade die, die es am besten wissen müssten, sich da nicht beteiligen?

Warum Hr. Söder zwar von "Impfpflicht"

Für bestimmte Berufsgruppen reden kann und mehr nicht. Liegt vllt daran dass er keine Ahnung u auch kein Interesse daran hat, welche Probleme in seinem eigenen Bundesland mit der Organisation der Impfkampagne bestehen! Sonst würde er statt zu reden, sich erstmal die Situation in den bayrischen Landkreisen persönlich ansehen.......

@ 09:17 von dr.bashir

>> Wenn man den Berichten glauben kann, ... <<

Das ist die bohrende Frage, vor allem wenn die Berichte auf Aussagen des Ministers beruhen ...

Da bin auch ich skeptisch.

"https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/schleppender-start-der-impf-kampagne-biontech-pfizer-im-rueckstand-mit-impfstofflieferungen/26777500.html"

Wenn man nun mehr aus einem Fläschchen ziehen will, bedarf es ggf. anderer Spritzen?
Ich weiß es nicht.

Möglicherweise ist überhaupt,
neben dem fehlenden Impfstoff, Mangel an Materialien aufgetreten ... konnte ma ja nicht wissen, dass ...
(zwinker).

Ich hab Zeit, vielleicht bekomme ich dann den nächsten zugelassenen mRNA-Impfstoff.

Irgendwie deprimiert.
Mrs. Dalloway

09:22 von onkelbond

Zitat:"wenn man die Bekämpfung in anderen Ländern sich anschaut, die nicht föderal sind, sind diese viel effizienter."

Das hat mit föderal oder zentralistisch wenig zu tun. Frankreich kriegt es auch nicht so schnell auf die Reihe. Ich kann mich nur einem anderen user anschließen: Vor einem halben Jahr war an einen Impfstoff noch nicht zu denken und jetzt erwarten die Dauernörgler, dass ein Impfstoff, der auf der ganzen Welt gebraucht wird, in Deutschland innnerhalb von ein paar Monaten an alle Impfwilligen verimpft wird. Haben all die Kritiker schon mal mitbekommen, dass wir z.Zt. eine WELTweite Pandemie haben, wie es sie seit 100 Jahren nicht mehr gegeben hat?

@Schaefer

"Einfach nur traurig.
ich will den Grund gar nicht wissen und besonders die Schönrederei nicht mehr hören. Es ist einfach enttäuschend."

Dieser Satz ist ja nun ein Passepartout für jede Kritik - ob es um Fußpilz geht, um die transatlantischen Beziehungen oder eben eine Impfkampagne bei Pandemie.

Aber vielleicht sollte man tatsächlich nicht jeden Tag in der TS nachlesen, was sich zum Thema Corona tut. Das hält einen nur in Anspannung.

@09:51 von Totengräber

Sie schreiben vielleicht einen Blödsinn. Eine Impfstoffstudie dauert nur dann sehr lange, wenn es nur sehr wenig infizierte gibt, weil man die Wirksamkeit nur dann testen kann, wenn man davon ausgehen kann, dass sich ein gewisser Teil der Probanden auch hätten infizieren müssen.

Das ist Covid19 natürlich nicht der Fall. Hier konnte sehr schnell eine Wirksamkeit nachgewiesen werden.

Bei der MERS Impfung gab es die Nakolepsie nur bei Kindern und Jugendlichen, die gegen Covid19 sowieso nicht geimpft werden. Außerdem war diese Nebenwirkung extrem selten. Bei 90 Millionen Impfungen gab es 500 Verdachtsfälle auf Nakolepsie. Das ist statistisch mit 1:180.000 schon kaum zu erfassen. Zumal die Frage ist, wieviele der 500 nicht auch ohne Impfung erkrankt wären.

Ja, ein minimales Restrisiko bleibt, aber ich kann ihnen aus diversen Erfahrungen sagen, dass das Risiko Spätfolgen nach einer durchlebten Covid19 Infektion zu haben um ein vielfaches höher ist.

09:23 von Traumfahrer

Zitat:"Gutes Beispiel die versaute Übung mit all den Sirenen."

Haben Sie gestern schon gepostet. Warum, glauben Sie, finden Übungen statt? Um herauszufinden, was klappt und was nicht. Wenn alles schon einwandfrei funktioniert, braucht man keine Übungen mehr.

Leise...

" wird es vielen ergehen und viele gehen bankrott, selbst die Banken klagen schon und müssen uns Überleben kämpfen! Die "
Ach, mal wieder die wichtigen Banken?
Wenn es jemanden gibt, um den ich mir weniger Sorgen mache, als Banken, dann sag ich dir es.
Denn genau Banken könnte man jetzt auf das Nötigste zusammenschrumpfen.
Dieser ganze Geldzirkus von denen gehört beendet.
Jetzt wäre die beste Gelegenheit dazu.

10:00 von Klärungsbedarf

Zitat:"Völlig unverständlich, warum ständig diese künstliche Aufregung produziert wird hier. Einziger Vorteil ist, dass - wer allein vor dem Bildschirm sitzt - niemanden anstecken kann."

Sehr gut! Ein weiterer Pluspunkt für dieses Forum!

Die geimpfte Pflegekraft kann immer noch ansteckend sein.

@09:30 von Sisyphos3
So wird es jedenfalls bis heute von Fachleuten dargestellt.
Und: Masern etc. sind "normal" d.h. 10 Jahre geprüft, nicht 10 Monate.

@09:51 von Totengräber

dass 90 Probanden (davon 45 in der Placebokontrollgruppe) "NICHTS" sind

Stimmt, das sind wenig. Aber in welcher Studie soll das so sein? In der Studie zum Biontech-Impfstoff waren es ca. 22000 pro Gruppe. Bei Moderna glaube ich ein paar weniger, aber auch 5-stellig.

Da lernt man eben, dass bis zur Zulassung gerne 10 JAHRE statt 10 MONATE vergehen

Das mit den 10 Jahren wird so gerne kolportiert. Das übersieht aber, dass das nicht bedeutet, dass normalerweise eine Studie 10 Jahre dauert. Was wollen Sie da auch sehen. Wenn einer 10 Jahre nach einer Impfung irgendein gesundheitliches Problem bekommt, wie wollen Sie da noch einen Zusammenhang herstellen? In der Zeit ist er 10 Jahre älter geworden und war allen möglichen Einflüssen ausgesetzt.

10 Jahre von der Entdeckung eines theoretischen Mechanismus (hier mRNA) über Labor- und Tierversuche, bis hin zu einer Zulassungsstudie am Menschen. Letztere ist dann nicht viel länger, als derzeit. Ein bisschen vermutlich schon.

Komplexität zu hoch ?

In Deutschland soll „meistens“ die zweite Dosis zurückgelegt werden.

Wenn aber jemand den Biontech Impfstoff bei der 1. Injektion bekommen hat, soll der Impfling mit der 2. Injektion wieder „Biontech“ erhalten, und nicht zB Moderna, selbst wenn der gerade verfügbar wäre.

Das schafft eine notwendige Komplexität, die zuerst einmal die Länder vor planerische und organisatorische Herausforderungen stellt, zumal ja das Zeitintervall zwischen 1. und 2. Injektion auf „etwa 4 Wochen“ festgelegt bleibt.

Dadurch entsteht eine Rückkopplung von Lieferung und Logistik auf die Terminvergabe für das Impfen vor Ort.

Derartige komplexe Planungsprozesse erfordern ein recht hohes Abstraktionsniveau.

Ich habe Zweifel, ob die Verantwortlichen diesem Anspruch aktuell gerecht werden.

Klar: in 10 Jahren ist das alles eingespielt und es gibt eine Software dafür.
So viel Zeit hat man aber nicht ...

10:11 von 0_Panik

Zitat:" Es ist schon sehr kläglich, dass d. Transport und d. Produktion d. Impfstoffes auf der Strecke bleibt.
Was aber längst funktionieren muss, ist die Terminvergabe.
Aber auch hier totales Versagen der zuständigen Verantwortlichen."

Ja, alles klar! Ihrer Meinung nach wird zuwenig Impfstoff produziert. Wozu braucht es dann Impftermine?

Zitat:"Angesichts der Tatsache, dass hier über Call-Center ein Termin vereinbart werden muss, ist - im Fall der Bekämpfung einer Pandemie - ein NoGo.
Zumal die Tel.-Leitungen überlastet sind.
Und wenn 10Tausende - gleichzeitig -versuchen einen Termin online zu erhalten, wird es sehr wahrscheinlich von den Server-Kapazitäten ebenfalls eng werden.
Auch hier ein NoGo."

Machen Sie doch mal einen ToGo-Vorschlag, wie man ohne Internet und Telefon Termine vereinbaren soll. Mit Postkarten?

Impfen durch Kassenärztliche Vereinigung

Thüringen: Die Landesregierung hat die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (eine Standesorganisation!) mit der Organisation beauftragt. Diese hat offensichtlich zunächst einmal die eigene Kientel bedient, die den Impfstoff hortet - vgl. „Spiegel Gesundheit“ vom 08.01.2012: nur 18% der gelieferten Dosen wurden bis dahin verabreichet. Erst in dieser Woche werden die Impfzentren für die breite Bevölkerung geöffnet - mit einer Rate von 10000 Impfungen pro Woche. Jeder kann ausrechnen, wie lange es dauert, bis alle 2,1 Mio Einwohner (oder der Prozentsatz der Impfwilligen) geimpft sind.

dass sich nur. 1/3 impfen lassen wollen

1. sollte man prüfen, ob diese Befragungen Pflegepersonal betrifft, welches die Erkrankungsverläufe kennt.

2. sollte man bedenken, dass die Aufforderungen an Pflegepersonal, sich impfen zu lassen, vor allem motiviert sind durch die Sorge, sie könnten erkranken und ausfallen. Viele Pflegende könnten das angesichts der miserablen Arbeitsbedingungen als zynisch erleben.

@Hennes Conrad 10:17

Wenn man keine Ahnung hat, sollte man mit Kommentaren wie dem Ihrigen ein bisschen vorsichtig sein. Man kann sich sonst sehr schnell sehr lächerlich machen. Ist Ihnen übrigens gelungen.

"Tja, da hätte man die Hausärzte einbeziehen sollen."

Das wird gemacht. Und zwar zu einem Zeitpunkt, wenn es sinnvoll ist. Und das ist jetzt noch nicht der Fall. Ist eigentlich bekannt.

"Warum klappen bei uns Wahlen so gut? Weil wir viele Wahllokale haben.
Und genau so hätte man das impfen auch strukturieren müssen."

Wie gesagt, wenn Sie informiert wären, wüssten Sie, dass das zu einem späteren, sinnvolleren Zeitpunkt gemacht wird.

"Liebe Politiker, denkt nicht selber fragt Ingenieure.
Warum schreibt sich das wohl InGENIEuer?"

So schreibt sich das doch gar nicht. Seeeehr peinlicher Fehler, der Ihnen da an der falschen Stelle unterlaufen ist ...

@10:05 von Carina F

wg.: Die 116117 als Terminhotline zu nutzen

"... Eine totale Fehlentscheidung! Da gebe ich Ihnen recht. Man nahm wohl an der "Ansturm" wäre nicht sonderlich groß, also mal gemächlich diese Tel nutzen.
Eine unverständliche "wird schon gehen" Ansicht ..."

Nee.

Hier stellt sich die Frage, welche Super-Task-Force denn mit der Organisation u. d. technischen Ausrüstung als Vorgabe der Terminvergabe beschäftigt war.
Aus dem Artikel ist da nichts lesen.
Um so was reibungslos in die Wege zu leiten, hätten die zuständigen Verantwortlichen ab Frühjahr2020 (ab da war - politisch - klar: Corona-Impfen kommt) eine Planung auf den Tisch legen müssen. Davon ist aber nichts bekannt geworden.

Wie bekannt, ist selbst im Sommer2020 in vielen erforderlichen Bereichen zum Corona-Impfen (fast) nichts gelaufen.
Selbst die vertragliche Abwicklung und die Bestellung des Impfstoffes bot ein klägliches Bild.

Folglich müssen jetzt alte Strukturen zur Terminvergabe herhalten, die jetzt nicht ausreichen können

Zur Versachlichung:

Hallo, habe mich am 30.12.20 per Hotline informiert und dann online meine beiden Impftermine erhalten... Obwohl in BW Termine seit dem 27.12. vergeben wurden, war mein erster Termin bereits am 07.01.21. Die Wartezeit auf der Hotline betrug keine Minute, der Ansprechpartner kompetent und freundlich. OnlineTerminbuchung war leistbar, obwohl ich kein IT-Fuzzi bin. Fürs Impfzentrum in Ulm gebe ich 5 von 5 Sternen, super organisiert, freundlich...
Bei anderen Impflingen waren Begleiter dabei, am Eingang auch Rollis, falls benötigt.
Alles nicht schwieriger als ein normaler Arzttermin..
Natürlich muss noch mehr und schneller geimpft werden, aber es war doch klar dass nicht jeder bereits am 02.01. geimpft werden kann.
Homeschooling ist viel schwieriger zu organisieren...
Ps: Nebenwirkungen der ersten Impfung wie erwartet und auszuhalten...
Bin sehr dankbar und positiv überrascht... Danke!!

@ 09:35 von iforkanzlerin

Ähnliches Gedanken und Bedenken habe ich auch schon geäußert.

Wer von den alten Menschen keine jüngeren Angehörigen oder Freunde,
kein Internet oder nicht persönlich schriftlich eingeladen wird,
hat auf alle Fälle Hürden zu überwinden.

Das ist die Kehrseite der Fürsorge für die Ü70, die man nicht angeschaut hat.

In Thüringen müssen Pflegebedürftige
zu Hause sich lange (ver)trösten lassen, weil die mobilen Impfteams es nicht schaffen. Ich denke, das wird nicht nur in Thüringen so sein.

Die Behörden, speziell Gesundheitswesen bekommen seit Monaten keine digitalisierten Abläufe hin, die Ü70 sollen Internet und anderes beherrschen.

Empathie für ältere Menschen sieht anders aus,
meint
Mrs. Dalloway

@ Promovierterpri... um 10:01

>eine SINNVOLLE Strategie<

Eine Sinnvolle Strategie kann sich immer nur am Technisch möglichen orientieren und mit diesem eine bestmögliche Annäherung an das erwünschte Ergebnis anpeilen.

Eine Systematische natürliche Immunisierung durch Durchseuchung, ohne Kollaps des Medsysthems, dauert über 10 Jahre,( wir sind nach einem bei ungefähr zwei Millionen bekannten (ex) Fällen - selbst mit hoher Dunkelziffer währen 10 Jahre "sportlich") ist also schwierig.

Mit Künstlicher Immunisierung senkt man das ganze deutlich, diese ist allerdings durch Produktion und Verteilmöglichkeiten limitiert.

Es ist im übrigen egal ob jemand der Erkrankt ist dies "freiwillig", aus Impfverweigerung, ist oder nicht; er wird das Medsysthem in jedem Fall belasten, denn sein Recht auf Behandlung verliert er ja nicht.
Und nein, nur die Hochrisikogruppen Impfen reicht nicht. Vom Rest landet ein geringerer Prozentsatz im Krankenhaus; aber wenn genug erkranken stehen wir an der selben Stelle wie jetzt.

Wo, wie, was und wann

Hat sich wahrscheinlich jedeR den Impfdurchlauf einfacher vorgestellt. Ich auch. Am meisten störend empfinde ich es, das jedeR MinisterpräsidentIn hier bei sein Machtmonopol nicht aus der Hand geben will und es wieder mal so kunterbunt durcheinander verläuft, so dass bei dem Chaos, wo wie was und wann durchgeführt wird, keiner mehr durchsteigt. Die Terminabgabe hätte einheitlich stattfinden sollen, am besten per Post. Dann wird nichts überlastet und die Leute leben nicht ständig mit der Angst, "übersehen" zu werden mit dem Impftermin. Es gibt noch sehr viele Ü80-Leute, die noch daheim leben, meist allein. Die steigen da schon lange nicht mehr durch.

Zuständigkeit und Verantwortlichkeit

Es gibt noch ein Problem: gerade in Deutschland ist die Aufgabe des „Kümmerers“ oft eine sehr undankbare.

Deshalb wird Verantwortung oft hin und her geschoben. Verantwortliche stecken ihre „claims“ ab für ihren Zuständigkeitsbereich. Der „Blick über den Tellerrand“ ist leider in Deutschland verpönt und gilt als despektierlich.

Um das zu heilen, bräuchte man Leute die den Überblick & die notwendige Kompetenz haben. So eine Art „Sonderbeauftragten“ für die Impfkampagne im Range eines Staatsministers, wie man das bei vielen anderen Themen ja auch implementiert hat.

@Beutelinchen, 10.22

Ihre Fragen hinsichtlich der bestellten Dosen kann ich durchaus nachvollziehen. Man hört ständig irgendwelche Zahlen, die mal letztlich nicht einordnen kann. So kann ich beispielsweise nicht nachvollziehen, dass von der Leyen es als großen Erfolg darstellt, für die gesamte EU 130 Mio. Dosen nachbesorgt zu haben. Das reicht grad für ein Land.
Ihr Punkt 4 ist allerdings eher theoretisch, da Sie ja als nicht priorisierte Impfwillige ohnehin erst drankämen, wenn Ihre Oma bereits geimpft ist.
Allerdings wird die Priorisierung ja derzeit von Verfassungsrechtlern als hoch problematisch angesehen, was das ganze System zum Zusammenbrechen bringen könnte - weil man mal wieder in Berlin handwerkliche Fehler begangen hat. Schade, dass die vielen Tausend Beamten in den Ministerien es nicht schaffen, ihren Chefs und Chefinnen (die ihre Posten ja nicht wegen Sachkompetenz haben) klarzumachen, wie so etwas formal korrekt abzulaufen hat.

10:01 von Sisyphos3

«im übrigen sind tägliche Arbeitszeiten von 18 Stunden illegal.»

Im Krankenhaus sind 24 Stunden "Bereitschaftsdienst" bei Ärzten und Personal in OPs und auf Intensivstation seit Jahrzehnten der Regelfall.

Vollkommen legal, zu 100% sinnvoll.
Man kann ja bei schweren Unfällen nicht erst mal Ärzte & Co. nachts von zuhause zusammentrommeln, und die Schwerverletzten zwischenzeitlich bei den Arbeitskitteln einlagern.

Wenn nix passiert, dann ist auch nix zu tun für das Personal. Alle können schlafen in den "Bereitschaftszimmern". Passiert was Übles, dann schuften sie auch so lange bspw. im OP, wie es eben sein muss.

Wie schlicht + naiv stellen Sie sich eigentlich den Krankenhausbetrieb vor?
Meine 8 Stunden Arbeitszeit sind jetzt vorbei.
Pech gehabt … Patient Unfallverletzter oder Coronakranker.
Ich stempele nun aus … und gehe ins Schwimmbad.

Mediziner wird man sowieso nur als Beruf, wenn man ein gewisses Maß an Empathie + Ethos zum Menschen-Helfen in sich trägt. Nix Stechuhr-Denken.

@Carina F - 10:05

"Eine totale Fehlentscheidung! Da gebe ich Ihnen recht. Man nahm wohl an der "Ansturm" wäre nicht sonderlich groß, also mal gemächlich diese Tel nutzen."
Da zeigt sich das, was seit Anbeginn der Pandemie meine größte Sorge ist: Es wird geredet, als wären wir alle dem sicheren Tode geweiht, aber gehandelt, als ginge es um einen Schnupfen.
Man versetzt die Bevölkerung in Panik, preist die Impfung als den heiligen Gral - und vertraut dann darauf, dass niemand einen Impftermin haben will...

@schabernack - 10:06

"Was steht drauf auf dem Papier?"
Vielleicht einfach nur, dass man impfberechtigt ist und die Telefonnummer des zuständigen Impfzentrums zur Terminvereinbarung?
oder wäre das zu einfach?

@Beutelinchen 10:25

"Ich lese nichts von Übersterblichkeit, die sich nicht durch Überalterung erklären und durch Vergleiche mit anderen Pandemien der Vergangenheit (SARS, Schweinepest...) relativieren ließe."

Dann sollten Sie dringend anfangen zu lesen!
Sachsen hatte in den letzten Wochen eine Übersterblichkeit von ca. 100%!! Das ist durch nichts als durch Covid19 zu erklären.

Es besteht KEIN Zweifel daran, dass Sars-CoV-2 eine starke Ubersterblichkeit verursachen würde, wenn man es ließe. Dass die Zahlen, auch wenn es bei uns entgegen Ihrer falschen Behauptung sehr wohl eine Corona-Übersterblichkeit gibt, bei uns halbwegs im Rahmen bleiben (bundesweit gesehen, in Sachsen nicht), ist ausschließlich auf den Erfolg der Prävention (AHAL etc.) zurückzuführen.

@10:25 von Totengräber

Der Impfstoff kann ja bisher auch nur auf Verträglichkeit, aber nicht auf Wirksamkeit getestet worden sein.

Falsch. In den Studien wird auf beides untersucht. Die Verträglichkeit kann man bei allen beobachten, die den Impfstoff erhalten haben und mit denen vergleichen, die nur Placebo bekommen haben. Auch bei den Letzteren treten nämlich Nebenwirkungen auf (Schmerzen an der Injektionsstelle, Rötung, Kopfschmerzen am Tag nach der Injektion usw.). Der Unterschied in der Häufigkeit in den beiden Gruppen sagt dann was über die Verträglichkeit des Impfstoffes aus.

Für die Wirksamkeit beobachtet man, wie viele Menschen sich nach der Injektion zufällig mit Corona infizieren. Und auch hier vergleicht man die beiden Gruppen und es zeigte sich, dass ca. 95% der Infektionen in der Placebo-Gruppe auftraten und nur 5% in der Verum-Gruppe.

Hat man denn die Probanden, die mit dem Wirkstoff geimpft wurden, mit einem bisher nicht isolierten Erreger infiziert?

Das wäre unethisch.

Impfpflicht

Es gibt eine staatlich angeordnete Impfpflicht.
Die wird es nicht geben (außer in anderen Ländern, wie z.B. Australien das plant).
Da macht allein schon das Bundesverfassungsgericht nicht mit.

Es gibt, aber eine indirekte Impfpflicht über das Hausrecht.
Da wird sich nur schwer, was dagegen machen lassen
(oder will man den Zutritt jedes Mal einklagen).

Ich glaube nicht, dass jemand einen Ungeimpften ins Stadion, in den Club oder auf ein Kreuzfahrtschiff lässt, wenn er dadurch einen neuen Hotspot riskiert und damit als Folge die Schließung.
Einen Sturzbetrunkenen lässt man ja auch nicht in die Disco.
Und die Politik oder Gerichte werden das Hausrecht nicht abschaffen.

Da muss man sich ja nicht selbst belügen.

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