Demokraten bereiten Amtsenthebung von Trump vor

09. Januar 2021 - 08:49 Uhr

Die Demokraten im Repräsentantenhaus haben US-Präsident Trump ein Ultimatum gestellt: Wenn er nicht zurücktrete, komme es zu einem zweiten Amtsenthebungsverfahren. Dieses hätte allerdings nur geringe Aussichten auf Erfolg.

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Kommentare

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Die Gefahr ist ziemlich groß das dieser mutmaßlich verwirrte Narzist dadurch mehr Schaden verursacht, als still die Sache bis zum 20.01. auszusitzen , dann die Immunität aufhebt und den Herren dann vor ein ordentliches Gerich stellt, was nicht von Republikanern betrieben wird.
Der erste "Freispruch" war bereits eine Farce.
Und wenn man mit Herrn Trump fertig ist, gibt es noch genügen zu tun auf der Welt.
Brasilien, Russland, Venezuela, Türkei, Weiß Russland, Nordkorea.... mein Gott, das endet nie.

... und ihre Institutionen auszuhebeln, gebietet ihn zur Rechenschaft für seine Machenschaften zu ziehen. Das ist eine Frage des Prinzips und steht auf der Pro-Seite für ein erneutes Impeachment.

Auf der Contra-Seite stehen praktische Erwägungen:

1. reicht die Zeit nicht

2. wäre es wichtiger, ihn von einem Cordon vernünftiger Menschen umgeben im Weißen Haus unter Kontrolle zu halten um potenziell weiteren Schaden abzuwenden.

3. muss man ihn nicht auch noch vor seinen fanatisierten Anhängern zum "Märtyrer" machen

Klar ist, dass ein Amtsenthebungsverfahren nicht innerhalb von 12 Tagen durch beide Kammern geht, es ist ein symbolischer Akt. Dadurch wäre auch eine erneute Kandidatur Trumps in 4 Jahren blockiert, das ist das Wichtigste, denn er hat ja mehrfach angekündigt wieder zu kandidieren. Die Republikaner müssen sich neu aufstellen und sich von Trump distanzieren. Viele Amerikaner wählten die Partei und nicht Trump, einfach weil sie schon immer Republikaner waren und keinen Demokraten als President wollen, das hat nichts mit Biden oder Trump zu tun.

Ein Präsident, der schon 2015 in seinem Wahlkampf Minderheiten nachäffte, in seiner Amtszeit eine atemberaubende Quote an Falschaussagen und Lügen produzierte, die Gesellschaft in neuzeitlich nie dagewesener Weise aufhetzte und spaltete, politisch unberechenbar, aber in der Bedienung seiner Lobbygruppierungen und der finanziellen Bereicherung seines eigenen Firmenimperiums brutalst konsequent war, der nicht davor zurückschreckt, rechtsextreme Gewalttäter in den stand-by-Modus und wieder in die Aktion zu rufen, und der diese Leute nach der Erstürmung des Kapitols selbst in der Einladung, jetzt nach Hause zu gehen, noch mit "great people" und "we love you" hofiert, dem sein Redenschreiber dann schafft auf dem Telepromter Sätze unterzujubeln, die von "Versöhnen und heilen" handeln, nur damit er kurz danach die unhaltbaren Wahlbetrugsvorwürfe wiederholt, und bis zum Schluss beweist, keinen politischen Anstand zu besitzen und Bidens Amtseinführung fernbleibt, bettelt quasi um Amtsenthebung.

Das ist reiner Populismus, mit dem die Demokraten Öl ins Feuer gießen und die Gesellschaft weiter spalten. Schade...

Aus einem gestrigen TS-Artikel:
„In einer am Donnerstagabend verbreiteten Videobotschaft hatte Trump allerdings erneut betont, er werde sich der Amtsübergabe an Biden nicht länger in den Weg stellen. "Eine neue Regierung wird am 20. Januar vereidigt werden", sagte Trump in dem Clip. "Ich konzentriere mich nun darauf, eine reibungslose, geordnete und nahtlose Machtübergabe zu gewährleisten."“

Punkt. Was soll das ständige Gedöns?

Amtsenthebung Trumps - das Stichwort wird gleich von den Altbekannten hier genutzt werden um das Märchen vom „Russland-Hoax“ wieder aufzutischen.

Die Diskussion darüber wie die (a)sozialen Netzwerke schuld tragen an der Demontage der Demokratie hat ja nach den Ereignissen der letzten Tage Fahrt aufgenommen.

Wie wird das eigentlich bei den Verantwortlichen für dieses Forum gesehen? Unter jedem Artikel über Trump seh ich hier wie die immer gleichen Leute die ihnen gebotene Bühne nutzen um zu behaupten die Demontage der Demokratie sei nur schuld der Politiker, die keine Politik machen für eine rechtsextreme, verschwörungsgläubige Minderheit, die die Erstürmung des US Parlaments nutzen um den Sturm auf den Reichstag zu relativieren, und das alles garniert mit Falschmeldungen und Lügen.

Ich will nicht das meine Kinder in einer faschistischen Diktatur aufwachsen, arbeite aber Vollzeit, hab Hobbys und bin liiert, habe daher nicht den ganzen Tag Zeit um gegen Trolle anzuschreiben.

... inländische Terrorismus aus der Melange von Trump-Fanatikern und bewaffneten rechtsextremen Gruppen Zulauf erhält.

Es wäre wichtiger, den Typus "besorgter Bürger", die aber noch Argumenten zugänglich sind, von der Unterstützerszene der Erstgenannten zu trennen.

Die Versöhnung der Gesellschaft hat eine größere Chance, wenn Präsident Biden den Dialog zwischen den unter Trump's vierjähriger Herrschaft polarisierten Lagern in Gang bringen und das Freund-Feind-Denken in eine zivilisierte Form des politischen Wettbewerbs zurückführen kann.

Ja. Das glaube ich sehr. Durchaus denkbar, dass ein zweites Amtsenthebungsverfahren keine großen Aussichten auf Erfolg hat, wenn Mike Pence in einer großen feierlichen Amtseinführung bereits in der nächsten Woche für nur 1 Woche Präsident sein soll und dann soll es schon am 20. Januar die nächste feierliche Amtseinführung mit Joe Biden geben. Nancy Pelosi scheint hier einfach nur noch den Verstand verloren zu haben. Man muss sie keineswegs verstehen. Aber sehr wahrscheinlich werden Clinton, Bush und Obama danach auch abgeführt werden.
Ein Verfahren im Schnelldurchlauf von einer Woche ist natürlich kein echtes Verfahren.
Zahlreiche Länder in der Welt machen sich ja schon jetzt lustig über die USA.
Und das mit Recht!

... machen sich komplett lächerlich.

In knapp zwei Wochen ist Amtsübergabe und da wollen die wirklich noch ein Verfahren starten, dass sich über Monate hinzieht.

Das lässt tief blicken, welchen Unsinn man von den Demokraten in Zukunft erwarten kann.

"Falls die Republikanische Partei nicht mehr ist als eine Partei Trumps, stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob das die Partei für mich ist."

Genau die richtige Frage und die Antwort sollte eindeutig sein. Trumps Einfluss auf diese traurige GOP ist groß, zu groß. Jeder halbwegs moralisch anständige Mensch, der seine Sinne beisammen hat, wird mit ihr brechen müssen. Dass erst ein Trump kommen musste, um vielen Republikanern die Augen zu öffnen, ist schon schlimm genug.
Das kommt davon, wenn sich neoliberale, erzkonservative, rechtspopulistische und rechtsextreme Einstellungen zusammenfinden. Ein sehr gutes Anschauungsmaterial auch für die Bürger in DE.

Trump wird nie zurücktreten. Er ist ja nach wie vor der Meinung, der wirkliche Sieger zu sein. Sein einziges Indiz, das Wahlergebnis. Wie kann er, der doch überall bei seinen Auftritten jubelnde Fans sah, gegen einen so ernsten, unspektakulären Mann wie Joe Biden verlieren? Die Demos gegen ihn klammert er aus wie alles, was nicht in seine Vorstellungswelt passt. Impeachment wird wohl an den verbliebenen loyalen Senatoren scheitern. Als Drittes bleibt seine Amtsenthebung wegen Unfähigkeit. Das wird in den 11 Tagen bis zur Amtsübergabe nicht gelingen, sollte es eine Mehrheit bekommen.

Es wird wohl nichts anderes übrigbleiben, als das unwürdige Spiel bis zum 20. Januar auszuhalten, bis Vize Pence zu einer würdigen Amtsübergabe beiträgt. Trump kann sich weder per Twitter noch per Facebook dazu äußern.

Diese Worte stehen im massiven Kontrast zur Aufwiegelung der Proteste.
Sie klingen wie politisches Kalkül, vorgegeben von Anwälten, um genau die Amtsaufhebung zu vermeiden.
Mit friedlicher Machtübergabe ist genau nicht zu rechnen.
Ich hoffe auf Umsetzung der Amtsenthebung, Trump ist gefährlich unberechenbar, zurücktreten wird er von selbst nie.

auch wenn er nicht besonders intelligent sein mag und sicher über keinerlei wissenschaftliche Bildung verfügt. Das heißt konkret, dass Trump erkennbar darauf geachtet hat, nicht direkt zu Straftaten aufzufordern. Seine früheren Behauptungen, die Wahl gewonnen zu haben, muß man in den deutlich meinungsfreundlicheren USA (im Vergleich zur Bundesrepublik) bis zur neulichen Abstimmung, die die Niederlage zementiert, als Meinung gelten lassen. Die Vorwürfe der Demokraten werden also juristisch ins Leere laufen. Ein Muster, das sich x-fach während der Präsidentschaft Trumps wiederholt hat. Man muss schlicht anerkennen, dass die Machfülle eines Präsidenten auch zum Schaden eingesetzt werden kann, ohne dass dies per se untersagt werden könnte. Wenn die Vorwürfe nicht bereitwillig von den Republikanern aufgenommen werden, was äußerst unwahrscheinlich ist nach Mitigation des Präsidenten, gibt es nur wieder Theater, das bei den Anhängern Trumps eher zur Bestätigung ihrer Auffassungen dient.

Die republikanische Senatorin Lisa Murkowski aus Alaska steht stellvertretend für alle Republikaner*innen, die einerseits längst erkannt haben, dass die Trump-Vasallenschaft die GOP von innen zerstört hat, die sich andererseits aber den Vorwurf gefallen lassen müssen, zu lange geschwiegen zu haben und Trump aus zweifelhaften opportunistischen Gründen die Stange gehalten zu haben.
Es ist nicht ausgemacht, ob die republikanische Partei das überlebt und zu einer neuen politischen wie moralischen Integrität finden kann oder mit Trump ihren Totengräber hat. Zumindest ohne innerparteiliche Spaltungen dürfte eine Erneuerung nicht vonstatten gehen. Und wer personell ein neues glaubwürdiges Gesicht der GOP sein könnte, steht völlig in den Sternen.
Einerseits steht Biden/Harris eine große Aufgabe bevor, Gesellschaft und Demokratie der USA zu stabilisieren und klima-, sozial- und außenpolitisch wieder seriöse Politik zu machen; andererseits naht evtl. das Ende des de facto 2-Parteien-Systems.

"Das ist eine Frage des Prinzips und steht auf der Pro-Seite für ein erneutes Impeachment."

Hi, C_C

Sie haben noch vergessen zu erwaehnen dass es eine Warnung darstellt fuer jeden kommenden president !!!

Denn wenn Trump damit davon kommt, ohne consequencen........

Aber wozu auch über anderes berichten. In den freiheitlich demokratischen Rechtsstaaten funktioniert ja alles seit vielen Jahrzehnten ganz wunderbar. * Sarkasmus Ende

... der Vorbild für die Entwicklung von Demokratie, Herrschaft des Rechts und zivilisiertem politischen Diskurs weltweit war, in nur wenigen Jahren auf das Niveau der vielzitierten "Bananenrepublik".

Kennzeichen der letztgenannten Kategorie ist

• politische Wettbwerber als "Feinde" zu sehen
• die Pressefreiheit zu missachten oder zu bedrohen
• den Machtwechsel durch Wahlen nicht anzuerkennen
• Wahlen als Betrug zu deklarieren, wenn sie "falsche Ergebnisse" bringen
• Gewalt auf die Straße oder in die Parlamente zu bringen

Es war undenkbar, dass es diese Erscheinungen jemals in den USA geben könnte. Unter Trump muss man hinter jeden der genannten Punkte einen Haken setzen.

Der Mann war nie fit für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und hat sein Land erniedrigt.

Aus dieser Perspektive ist der Wunsch nach seinem Impeachment nachvollziehbar.

>Ich glaube nicht, dass dies was bringt<

Ich denke schon, dass der Zwang Trumps zu einer Amtsenthebung oder einem Rücktritt durchaus zu etwas am 20. Januar 2021 führen wird. Das wird die Amtseinführung eines Präsidenten mit den allermeisten Krawallen der US-Geschichte werden. Durchgeführt von verhassten Republikanern bzw. Trump-Fans. Einem kleinen Teil der immerhin 70 Millionen Amerikaner.
Aber die USA kennen ja schon die Erinnerung an die Krawalle durch die verhassten Demokraten vom 20. Januar 2017.
Es ist heute keineswegs mehr vorstellbar, dass es selbst am 20. Januar 1973 bei Nixon so übertrieben friedlich bleiben konnte. "So help me God" sagte Nixon damals. Mit Ausnahme des 20. Januar 2001 galt das auch für die anderen Inaugural Addresses.
Heute geht nichts mehr ohne Krawalle in diesem Land und dieses Impeachment durch Nancy Pelosi macht das, was sie nun einmal am besten kann, nämlich Öl ins Feuer gießen.
Die USA sollten von Besuchern künftig eher gemieden werden.

Mein Wunsch für 2021 in diesem Forum wäre, dass man denjenigen hier, die eindeutige nur trollen wollen (und jeder weiß welche User das sind), diese Plattform nicht gibt, in dem man sie ignoriert.
Es ist ja hanebüchen auf was für Kommentare hier massenhaft reagiert wird. Da geht es doch nicht um einen Diskurs, sondern lediglich ums reine Provozieren und Blutdruck hochtreiben. Auch ich habe es mir eine zeitlang angetan darauf zu antworten, einfach weil ich es wichtig finde auch kontrovers zu diskutieren. Aber es ist mittlerweile ja wirklich nur noch albern und entsprechende User sind überhaupt nicht ernst zu nehmen, weshalb ich deren Kommentare auch nicht mehr lese. Man stelle sich vor sie würden komplett links liegen gelassen. Ich glaube das würde den ernsthaften Diskussionen in diesem Forum sehr gut tun. Das ist nur als Gedankenanstoss gemeint.

@fathaland slim: mit Bedauern habe ich von Ihrer Infektion gelesen. Ich wünsche eine schnellst- und bestmögliche Besserung.

kaum Aussicht auf Erfolg hat, ist die Einleitung der Amtsenthebung doch eine starke Wertung seiner Taten als Präsident. Immeehin wenden sich auch Republikaner ab. Ich bin sicher, sie taten das innerlich auch schon viel früher, trauen sich aber erst jetzt aus der Deckung.

Deswegen: richtiger Schritt.

Was mich interessieren würde: hat das dann strafrechtliche Konsequenzen für D. Trump nach seinem Abtritt? Bei einem Assange oder Snowden würde man das Stürmen des Kapitols oder die Anstiftung dazu als Verrat einordnen.

So oder so: Trump ist ein Narzist mit Macht. Daher brandgefährlich.

09:06 von Cosmopolitan_Citizen

// 2. wäre es wichtiger, ihn von einem Cordon vernünftiger Menschen umgeben im Weißen Haus unter Kontrolle zu halten um potenziell weiteren Schaden abzuwenden. //

Sie haben vermutlich recht, stellt sich mir nur die Frage wer das
" überwachen " soll ?
Wer von den Reps ist in der Lage, diesen Narzissten im Zaum zu halten ?
Das wäre aber die angenehmste Art , mit dieser Situation um zu gehen.

Da nicht absehbar ist, was Trump in seinen letzten Tagen noch an Unfug fabriziert (Begnadigungen, Aufruhr anstiften (danke, Twitter, fürs Sperren seines Kontos), Versuche, das Militär zu mobilisieren), ist das mMn und meiner vergleichsweise geringen Kenntnis des US-Systems eine gute Entscheidung.
Vor allem, wenn dadurch sein weiteres politisches "Engagement" langfristig verhindert werden kann.

Dieser gemeingefährliche, unberechenbare und völlig inkompetente Mann hat in der Politik und absolut unzweifelhaft in so einem wichtigen Amt nichts zu suchen.

Auch wenn es zeitlich nicht mehr hinhaut mit der Amtsenthebung, ist das auf jeden Fall ein richtiges Signal.
Eigentlich müsste Trump sofort wegen Volksverhetzung mit 5 anschließenden Todesfällen angeklagt werden. Aber da er bislang mit allen Verbrechen und unsäglich schlechtem Benehmen durchgekommen ist, habe ich da keine große Hoffnung.
Zumindest zeigt dieser Schritt, dass es noch amerikanische Politiker gibt, die sich bemühen, das richtige zu tun.

>Ganz genau. Sie bringen es wirklich auf den Punkt. Biden kann einem jetzt schon sehr leid tun, weil nicht er, sondern Pelosi da die Hosen an hat.

"Punkt. Was soll das ständige Gedöns?"

Kein "Gedöns", sondern nur die Feststellung, dass Trump in der Realität alles tut, um Biden das Leben so hart wie möglich zu machen. Siehe Behinderung bei der Amtsübergabe. Siehe Saga vom Wahlbetrug. Siehe Aufpeitschung seiner Anhänger...

Das halte ich für nicht hilfreich!
Gerade, wenn das Ziel des neuen Präsidenten Biden sein soll, das Land zu heilen, statt zu spalten, sollte man es in Hinsicht auf die fast vollendete Amtszeit von Trump bewenden lassen. Nicht noch dass Trump, als erster US President in die Geschichte eingeht, der zwei Impeachment übersteht!
In Hinsicht auf das hohe Alter bei Biden und der Vermutung, dass Biden an Demenz leidet, könnte diesem doch selbst ein Impeachment drohen, soweit dieser als amtsunfähig erscheinen sollte. Ich denke, sowohl Trump als auch Biden sind zu alt für das Amt des US Präsidenten!

“Zusatz 25 aktivieren und wegen Amtsunfähigkeit und geistiger Umnachtung entfernen. Geht schneller.“

Liest man sich diesen Zusatzartikel durch, wird man sehr bald feststellen (Abs. 4):

Diese von Ihnen vorgeschlagene “Patentlösung“ ist keine, die in der verbleibenden Zeit durchführbar wäre.

Nancy Pelosi kommt gerade von zu Hause aus einer Familie, in der man ihr sehr wahrscheinlich von den Eltern nie wirklich Grenzen gesetzt hat. So etwas nennt Selbstverwirklichung ohne soziale Verantwortung. Sie wird langfristig damit Schiffbruch erleiden, weil sie sich auch selbst widerspricht.
Bei einem Präsidenten Impeachment und der andere kommt 2009 ohne Impeachment davon. Gar keine vorbildhafte Politikerin.

"Das ist reiner Populismus, mit dem die Demokraten Öl ins Feuer gießen.."

"... und die Gesellschaft weiter spalten. Schade..."

Stunned speechless now, really

Das Gedöns kam von Trump's Schlägertypen, denen er den Weg ins Kapitol gewiesen hat und die dort Randale gemacht haben. Am Ende waren 5 Menschen tot, die alle noch leben könnten, wenn es diesen Tumult nicht gegeben hätte.

Die Videobotschaft hat er im Übrigen schon wieder 'bedauert'. Soviel zu Gedöns.

Es ist die immer wiederkehrende Frage, wie man mit den Gefährdern der Demokratie umgeht.
Ein zweites Amtsenthebungsverfahren ist ein klares Zeichen und als Symbol zu verstehen. Und ein Zeichen an die republikanischen Abgeordneten, sich zu bekennen.
Die 74 Mio. Stimmen für die Republikaner sollte man nicht immer Trump zugute halten. Das waren Stimmen, um Biden zu verhindern. Und die über 80 Mio. Stimmen für die Demokraten dienten dazu, Trump zu verhindern. Die beiden Lager stehen sich mittlerweile doch so gegenüber, dass man auch Yogi-Bär und Benjamin Blümchen aufstellen könnte, beide werden gewählt, um den anderen zu verhindern.

Die gewalttätigen Trumpanhänger sind eine kleine Minderheit, die durch ihr Auftreten, wie so oft, als Mehrheit auftreten möchte und sich aus diesem Selbsverständnis auch zerstörerisch geriert. Das typische Mittel der Einschüchterung. Und da sich Trump dieser Mittel bis zum letzten Moment bedienen wird, sollte das Verfahren eingeleitet werden.

Natürlich müsste Trump aus dem Amt vertrieben werden hätte dies doch eine warnende Wirkung auf alle Nachfolger für alle Zeit die Demokratie für alle zu achten . Sollten sich auch hier in Deutschland Politiker auch mal einige Grundsatzfragen stellen . Mir bereitet in dem Zusammenhang ,der Freiheitsgrad der immer mehr durch Polizeigesetze torpediert wird größte Sorge . Die Freiheit das höchste Gut das es zu schützen gilt ,darf nicht unter dem Missbrauch des politisch machbaren Rechts und der Repression dazu missbraucht werden ,anders denkenden die Freiheit zu berauben . Eine Trennung von Legislative ,Judikative und Exekutive ist dazu Zwingend erforderlich. Politiker haben nicht das Recht dies zu unterwandern . Immer mehr Gesetze schaffen nicht mehr Recht ,sondern schränken den freien Geist ein .Das Loblied auf die Mitte der Gesellschaft , ist nicht der Freiheit letzter Schluss. Sondern doch eher die Warnung einer Konformistischen Gesellschaft. Ausgrenzung Andersdenkende

Am 09. Januar 2021 um 09:14 von Dr.Hans
Gedöns
Aus einem gestrigen TS-Artikel:
„In einer am Donnerstagabend verbreiteten Videobotschaft hatte Trump allerdings erneut betont, er werde sich der Amtsübergabe an Biden nicht länger in den Weg stellen. "Eine neue Regierung wird am 20. Januar vereidigt werden", sagte Trump in dem Clip. "Ich konzentriere mich nun darauf, eine reibungslose, geordnete und nahtlose Machtübergabe zu gewährleisten."“

Punkt. Was soll das ständige Gedöns?

———

Trump hat doch gesagt, dass nun alles friedlich abläuft.

Und gibt es etwa einen einzigen Grund an seinen Aussagen zu zweifeln? Hat er jemals absichtlich die Unwahrheit gesagt oder seine Meinung im Handumdrehen um 540 Grad geändert? Ist er nicht absolut vertrauensvoll und rational aufgetreten in den letzten fünf Jahren?

Wirklich verrücktes Gedöns.

09:11 von Dirk Grote

Das hat nichts mit " Populismus " zu tun.
Schade, das manch einer das nicht versteht.

zu verzetteln sollten sie sich lieber darauf konzentrieren ihren Biden für die Amtsübernahme fit machen - da müßte jetzt richtig Gas gegeben werden

"Die Versöhnung der Gesellschaft hat eine größere Chance, wenn Präsident Biden den Dialog zwischen den unter Trump's vierjähriger Herrschaft polarisierten Lagern in Gang bringen und das Freund-Feind-Denken in eine zivilisierte Form des politischen Wettbewerbs zurückführen kann."

Es gehört zu den vielen irritierenden Erfahrungen der Präsidentschaft Trumps, dass, nachdem die Republikaner 8 Jahre lang einen schmutzigen Kampf mit allen Mitteln gegen Obama geführt hatten, die Demokraten mit moralischer anstatt patriotisch-kapitalistischer Empörung in gleicher Münze zurückgezahlt haben und erkennbar die beiden Lager sich in ihren Methoden ähneln. Die faktische Politik der Lager dürfte auch sonst eine ähnliche negative Bilanz haben: Obama verzettelte sich außenpolitisch weiter im Nahen Osten und ist für die Regime-Change-Misere Ukraine voll verantwortlich; Trump hat das Land außenpolitisch der Welt zumindest befremdet und innenpolitisch weiter entzweit.

Erstens kann man einem notorischen Lügner wie Trump nichts glauben, insbesondere nach den letzten 4 Jahren.
Zweitens stellt sich die Frage, was das Eine (Aufruf zum Umsturz I geistige Wahnvorstellungen) mit dem Anderen (Biden nicht im Weg stehen) zu tun?
Wenn Sie einen Supermarkt ausrauben und danach mitteilen, sie werden demnächst auch wieder einkaufen und bezahlen, dann werden sie nicht angezeigt?
Toll, ich probier´s gleich mal aus.

Der 45. US-Präsident Donald J. Trump muß sich in Sachen atomare U-Boote erneut mit Nordkorea-Lenker Kim Jong-Un treffen. Mein Land EU-Mitglied Bundesrepublik Deutschland, welches auch einen Sitz im UN-Sicherheitsrat besitzt, hat zumindest einen diplomatischen Draht auf Sparflamme, im Zusammenhang mit der Nordkorea-Botschaft in Berlin. Diplomaten sind wichtige Leute.

Nach gefühlt 10.000 Lügen sollen wir glauben, daß er nun ein Einziges Mal die Wahrheit sagt? Wäre das nicht etwas naiv? Er kann in dieser kurzen Zeit noch sehr viel Unheil anrichten.
Auch ich finde es wesentlich am Impeachment, ihn von einer erneuten Kandidatur in 4 Jahren abzuhalten. Damit er nicht bis dahin eine starke dritte , möglicherweise faschistische Partei in den USA aufbauen kann, die ihn an die Spitze stellt.

Bei Punkt 1. und 3. haben Sie ganz sicher Recht.

Schwierig wird es bei 2. (was, wenn sowas möglich wäre, längst hätte geschehen müssen):

Wer sollte Trumps verbliebenen Gefolgsleute gegen seinen Willen entfernen?
Diesen unseligen Redenschreiber und Berater Stephen Miller könnte Trump höchst persönlich feuern, wäre er in der Lage zu erkennen, dass der mehr Unheil verursacht als ihm genutzt hat.

Doch dazu ist Trump wohl weder willens noch fähig.

Aufgrund des Verhaltens des noch Präsidenten Trump sind die Chancen für ein erfolgreiches Amtsenthebungsverfahren natürlich gestiegen. Angesichts der wenigen Tage, die ihm im Amt noch verbleiben, ist es höchst unwahrscheinlich, dass das Verfahren erfolgreich beendet wird. Wer etwas in dem Wissen anfängt, dass er es nicht beenden kann, macht sich unglaubwürdig und unter Umständen auch lächerlich. Auch Pelosis Anfrage beim Militär erscheint mir lächerlich, hier geht es anscheinend nur noch um Show und Fensterreden. Oder glaubt denn jemand ernsthaft, dass der Präsident in den Vereinigten Staaten so mir nichts dir nichts das Militär Missbrauchen kann? Alles sehr bedauerlich. Ich dachte, dass die Demokraten jetzt versuchen die Spaltung in dem Land zu überwinden, stattdessen wird noch richtig Dampf unter dem Spaltkeil gemacht, wohl wissend, dass nichts erreicht wird, außer noch mehr Spaltung und Unruhe. Frau Pelosis Verhalten erinnert mich zunehmend an einen privaten Rachefeldzug.

Zunächst soll Trump den Eindruck erweckt haben mit zum Kapitol zu marschieren. Das wäre nicht demokratisch sondern Afruhr. Dann interpretiert der Techkonzern Twitter die angekündigte Nichterscheinung Trumps als indirekten Afruf zur Gewalt.

Die Sperrung des Konto des US Präsidenten ist ein Angriff auf das gewählte Amt. Die Gründer der IT Szene warnten früh vor den Gefahren des Techfaschismus. Erleben wir dieser Tage die endgültige Machtergreifung?

Fehlende Kritik der politischen Zensur von Konzernen die systematische unser Privatleben durchleuchten, Big Data sammeln u sogar Profit aus ihren Grundrechtsbrüchen schlagen können zeigt die reale Gefahr im Jahr 2021.

Die Motivation ist offensichtlich, wenn auch abweichend von der Begründung das primär zu wollen, letztlich jedoch absehbar so erfolglos wie das letzte Verfahren. Ich weiß nicht, ob die Demokraten sich damit selbst einen Gefallen erweisen.
Trump kann nicht zurücktreten. Von seiner Wahrnehmung her wäre das wie für uns, wenn man eine Waffe hinlegen würde mit der Erwartung, daß wir sie gegen uns selbst richten.
Eine solche Persönlichkeit wie Trump basiert auf großer Angst, weshalb persönlich Heroisches von solch einer Persönlichkeit nie zu erwarten ist. Vielleicht ist jemandem aufgefallen, daß er bei seiner Rede, in der er zu Gang zum Capitol aufgerufenhatte, vor seinen Anhängern hinter kugelsicherem Glas stand.
Nein, Trump wird nicht zurücktreten so wenig wie eine Niederlage einzugestehen. Das würde jeder psychiatrischen Erfahrung widersprechen. Trump wird noch auf dem Sterbebett behaupten, daß er bei der Präsidentschaftswahl betrogen wurde.

09:19 von Einfach Unglaublich

Ich kann Ihnen nur empfehlen den Artikel nochmals sehr genau zu lesen, dann werden Sie - vielleicht - erkennen, das sich niemand lächerlich macht, sondern das das alles sehr durchdacht ist.

Alles bisherigen noch lebenden US-Präsidenten zwischen Jimmy Carter und Trump haben Kriege geführt und daher mit Blut befleckte Hände, wenn auch nur indirekt als oberste Befehlshaber. Wir können gerne mal alle geführten Kriege und geleisteten Lügen vor dem Bildschirm recherchieren. Lediglich Carter hat seinen Nobelpreis für Frieden, den er am 10. Dezember 2002 während Bushs Vorbereitung des Dritten Golfkrieges für den Frieden zwischen Israel und Ägypten 1978 erhalten hat, wirklich verdient.
Carter ist noch ein echtes Vorbild. Das ist selten heutzutage.

Die Republikaner müssen sich nun entscheiden, ob es für sie günstiger ist, einem zukünftigen potentiellen Stimmenfänger weiterhin die Stange zu halten - egal, welche Mittel er dazu nutzt - oder ihren Kopf zu retten und sich demonstrativ zu distanzieren, falls er doch in die Kategorie "untragbar" rutscht.
Ein Impeachment würde jede/n von ihnen zwingen, Stellung zu beziehen. Meiner Meinung nach ein guter Grund, ein solches Verfahren anzustrengen.
Außerdem wäre dessen Symbolkraft nicht zu unterschätzen als Reaktion einer noch immer wehrhaften Demokratie auf ihre Verhöhnung und Demütigung durch ihren gewählten Vertreter und seiner von ihm angestachelten Gefolgschaft.

Danke, meine uneingeschränkte Zustimmung.
Zudem möchte ich gratulieren, dass der Kommentar, obwohl doch auch das Forum und die Leitung kritisierend, freigeschaltet wurde.
Ich erinnere mich mit Schaudern an einen Kommentar eines mittlerweile wohl gesperrten Foristen aus den USA vor ein paar Monaten. Der Kommentar rief unverhohlen dazu auf, in New York gewaltsam aufzuräumen. Dieser Kommentar wurde wohl übersehen und erst dann schnell gestrichen, nachdem eine Mitforistin auf den Inhalt aufmerksam gemacht hatte.
Vielleicht werden die Kommentare, weil es einfach zu viele sind, nur auf Reizworte überprüft, ich könnte es verstehen.

Die Demokraten ...
... machen sich komplett lächerlich.

In knapp zwei Wochen ist Amtsübergabe und da wollen die wirklich noch ein Verfahren starten, dass sich über Monate hinzieht.
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Ja und vor diesem Hintergrund erscheinen die Beteuerungen der Demokraten, das Land zu einen und zu versöhnen wie ein Witz.
Das ist Populismus, den die Demokraten doch immer Trump vorwerfen.

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