Kommentare - EU lässt Corona-Impfstoff von Moderna zu

06. Januar 2021 - 17:00 Uhr

In Deutschland und den anderen EU-Staaten können ab sofort zwei Corona-Impfstoffe verwendet werden. Die EU-Kommission ließ auch das Vakzin von Moderna zu. Bis Ende März soll die US-Firma zwei Millionen Dosen nach Deutschland liefern.

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Kommentare

2 Mio reichen für 1 Mio Bürger - das ist sehr wenig

Auf diese Art und Weise, eine Mio von der einen Fa. und 2 Mio von der anderen kann braucht es mehr als 1 Jahr bis 50 Mio Impfwillige geimpft sind.
Wir brauchen jetzt viel Impfstoff. Denn die hochansteckenden Mutationen werden bald die Infektionen in die Höhe treiben.
Und wenn das eintritt, was Lauterbach für möglich hält, dass das Virus so mutiert, dass die Impfstoffe auch nicht mehr wirken, dann haben wir ein noch größeres Problem.
Lauterbach meint deshalb, wir müssen schnellstens und viel mehr impfen.
Doch woher den Impfstoff nehmen, wenn man zu wenig bestellt hat.
Hätte man den dt. Bürgern gesagt, wir bestellen mehr Impfstoff, wenn wir bereit sind, diesen zu bezahlen, würden wir den Impfstoff haben. Wer hätte nicht die 15 Euro selbst bezahlt, wenn er dafür schneller geimpft wird.
Jede Firma hätte die Kosten für ihre Arbeitnehmer übernommen, wenn die Firma dann eher "überlebt" hätte..

Mangelhafte Planung bei der Impfverteilung: Krampf statt Kampf

um 19:31 von weltoffen
Am 06. Januar 2021 um 19:15 von Parsec
"... so lahmarschig laufen die aktuellen Impfungen."

"Das kommt daher weil es... Deutschland First und Make Deutschland Great Again nicht giebt,obwohl der Impfstoff von Deutschland kommt.
Ist doch gut so."
Das hat damit aber gar nichts zu tun, wie kommen Sie darauf?
Fakt ist: die völlig desaströs langsame Verimpfung am Start 27.12.2020 ist ausschließlich der mangelhaft organisierten Impfstoffverteilung geschuldet. Denn Impfstoff ist genug da, auch hier in Deutschland. Nur blöde, wenn von dem 1.3 Mio Dosen, die bis Ende Dezember ausgeliefert wurden immer noch 1 satte Mio rumliegen. Wer hat denn da gepennt?
So wird aus dem Kampf gegen das Virus ein Krampf. Und: die mutierte und viel ansteckendere Variante klopft schon an die Tür.
Also vom Planen haben unsere Regierungsmitglieder wenig Ahnung.

18:13 von Parsec - In Pflegeheimen lassen sich nicht alle impfen

Offenbar lassen sich nicht alle Mitarbeiter und Pflegeheimbewohner impfen. Es sollen sogar relativ viele sein, die sich nicht impfen lassen!
Das wäre mal interessant zu erfahren, wieviele sich dort nicht impfen lassen.
Denn das Problem der hohen Infektionszahlen in Pflegeheimen wird dann weiterhin bestehen!
Andererseits sollte man dann auch darüber nachdenken, ob diejenigen, die sich nicht impfen lassen, nicht doch Nachteile haben werden. Denn nur mal angenommen, dort kommt es infolge der ungeimpften Personen wieder zu erheblichen Ausbrüchen, die dazu führen, dass die örtlichen Krankenhäuser überlastet sind: Ist das so einfach hinzunehmen?

Ihre Frage, wie Ü70 zum Impfzentrum kommen

In Brandenburg können sich Ausgewählte ein Taxi rufen, das geht über die Impf-Hotline und wird vom Staat/Steuerzahler gezahlt.

um 18:57 von T. Notz - Ansteckungen in den Unternehmen

Sie haben auf die Ansteckungen in den Unternehmen zu Recht hingewiesen. Das wird von der Politik einfach ignoriert. Stattdessen heißt es dann, man habe sich zu Hause angesteckt. Klar doch, wenn einer das Virus aus seiner Firma mit nach Hause bringt, stecken sich die Mitbewohner damit an. Die Ursache ist dann aber die Firma und nicht das Zuhause!
Wie lange hat man ignoriert, dass auch Schüler sich anstecken können? Man wollte partout die Schulen offenhalten und hat immer versucht, die Ansteckungen in der Schule oder im Schulbus wegzureden.
Dass man bestimmte Ansteckungsmöglichkeiten seitens der Politik einfach nicht zur Kenntnis nehmen will, ist mittlerweile offensichtlich.
Und es gibt noch einige weitere kritische Stellen, wo es zu Ansteckungen kommen kann, vor allem dann, wenn das englische Virus hier die Runde macht:
Z. B. auf den Toiletten. Vermehrungsfähige Aerosole halten sich in der Luft 3 Stunden lang, schreibt das RKI und selbst die Klospülung wird zur Schleuder von Aerosolen.

@19:32 von Zwicke

//... politische Maßregeln einzuhalten ist natürlich wichtig, gerade in Corona-Zeiten... und für Pensionäre und Rentner eine eher leichte Übung. Was aber denken sich in der aktuellen Situation Berufstätige... morgens und abends in vollen Bussen und Bahnen... am Arbeitsplatz oft ohne Ausweichmöglichkeiten... viell. auch mit Kindern in Schulen ohne dortige, wirksame Anti-Corona-Konzepte... und abends als Familie gemeinsam zu Hause... und angesichts von Vorhaltungen von Oberschlauen, wonach Infektionen und Weitergabe angeblich aus dem Privatbereich = Familien heraus entstehen... ??//

Das ist in der Tat ein großes Problem. Vorhaltungen halte ich aber grundsätzlich für falsch, weil es buchstäblich jeden treffen kann. Ganz ohne Kontakt geht es auch für Rentner nicht, zumal diese auch häufiger den Arzt aufsuchen müssen. Auch da sind viele auf ÖPNV angewiesen.

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