Ihre Meinung zu: Senatswahl in den USA: Etappensieg für Bidens Demokraten

6. Januar 2021 - 12:28 Uhr

Der Demokrat Warnock hat sich bei der Stichwahl im US-Bundesstaat Georgia laut Medien gegen seine republikanische Rivalin durchgesetzt. Sollten die Demokraten auch den zweiten Senatssitz gewinnen, hätten sie die Mehrheit im Kongress.

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Kommentare

Bärendienst

Ich glaube einen solchen hat Trump seinen Kandidaten erwiesen.

Denn wenn ich es richtig Mitbekommen habe, ist es ja nicht auf die Zementierten Parteiwähler angekommen sondern auf die Wechsler.
Diese sind ja oft bekannt dafür sich vorher zu überlegen was sie tun.... und einen Präsidenten zu unterstützen der ganz offen Wahlbetrug verlangt... da dürften die wenigsten Lust drauf haben.

Perfektes Ergebnis

für die Republikaner....

Jetzt werden Sie die Demokraten vor sich hertreiben, da die alles entscheiden können.
Also, es wird sich zeigen ob Biden der Präsident für alle Amerikaner sein wird, oder wahrscheinlicher der finale Spalter. Alles was die Republikaner vorschlagen, wird abgelehnt....und bei der amerikanischen Geschichte, wird ein hartes Einschreiten gegen Iran, China und Russland gefordert....still sitzen verliert den Demokraten die nächsten Wahlen.... also, eine Überreaktion ohne Opposition ist zu erwarten.
Interne Krisen, hohe Staatsverschuldung werden durch "Aussenpolitik" überspielt.

Der Anbruch einer extrem traurigen Zeit...., aber das hatten wir ja schon im letzten Jahrhundert.

Die USA könnten aufatmen,

Die USA könnten aufatmen, wenn nun auch Jon Ossoff die Senatswahl gewinnen würde, denn dann hätten die Republikaner - bzw das, was von der durch tea-party und Trump ausgehöhlten ehemaligen GOP übrig geblieben ist - im Senat keine Chance zu einer plumpen Blockade-Strategie und hätten stattdessen die Chance zu einer Erneuerung nach der Trump-Katastrophe. Das täte der us-amerikanischen Demokratie in mehrfacher Hinsicht gut.

in Wahrheit....

müssen die Demokraten beten, dass sie Georgia nicht gewinnen - wenn doch wird die Rache Trumps fürchterlich sein und Biden kann von einem Amtsantritt am 20.1 nur noch träumen

Na dann

Na dann kann man ja darauf warten, bis die ersten Betrugsvorwürfe aus dem Weißen Haus und von Trumps Getreuen aus dem Kongress eintrudeln...

@Deeskalator 11:36

Ich glaube auch, dass Trump mit seinen unsinnigen Entgleisungen diese Weiche gestellt hat.

@ Am 06. Januar 2021 um 11:36 von Deeskalator

>>Bärendienst

Ich glaube einen solchen hat Trump seinen Kandidaten erwiesen.

Denn wenn ich es richtig Mitbekommen habe, ist es ja nicht auf die Zementierten Parteiwähler angekommen sondern auf die Wechsler.
Diese sind ja oft bekannt dafür sich vorher zu überlegen was sie tun.... und einen Präsidenten zu unterstützen der ganz offen Wahlbetrug verlangt... da dürften die wenigsten Lust drauf haben.<<

In den Augen der treuesten Trumpisten haben aber doch die Dems betrogen. Und das werden Sie gleich wieder lesen dürfen. Und eigentlich wollte er ja nur die "unterschlagenen" und "verloren gegangenen" Wahlunterlagen wieder haben, um zu beweisen das er die Wahl mit weitem Abstand gewonnen hat. Ihm da Nötigung oder Einschüchterung vorzuwerfen wäre anmaßend.

Trump wird toben

Und seine Kamarilla wird alle Register ziehen.

Es würde mich nicht überraschen, wenn es zur Spaltung der republikanischen Partei käme.

re qpqr27

Natürlich. Die Dems hoffen, dass sie den Senat nicht holen, weil Trump sonst sauer ist.
Meinen Sie das wirklich ernst?!

Die auf dem Weg zu einem Ziel zu bewältigende Strecke besteht bekanntlich aus vielen Etappen. Wäre gut, wenn die "Ruhepause" nach jeder erreichten Teilziel genutzt würde, das eigentliche Ziel noch einmal genau zu definieren und - falls es legitim ist bzw. tatsächlich demokratischen Prinzipien genügt - die Sinnhaftigkeit bzw. die Erfolgsaussichten der dabei verfolgten Strategie in aller Öffentlichkeit und unter Einbeziehung derselben noch einmal genau zu überdenken. Und ggfs. "nachzujustieren".

Es kann ja wohl nicht sein, dass das "Schicksal" der Menschen "vorgegeben" bzw. reine Glückssache ist.

omg

> "Allerdings ist ein Sieg noch nicht sicher.
> Laut Gesetz muss in Georgia nachgezählt
> werden, wenn der Abstand zwischen zwei
> Kandidaten nicht mindestens 0,5
> Prozentpunkte beträgt"

Ähh, ja und? Was soll sich dadurch groß am Ergebnis ändern? -.-

@ Am 06. Januar 2021 um 11:40 von sonnenbogen

"Perfektes Ergebnis" (...)

Ich fürchte der Ausgang dieser Wahl ist für Sie nicht entscheidend. Hätten die Reps den ersten Sitz gewonnen hätten Sie auch "Perfektes Ergebnis" geschrieben. Und egal wer den 2. ten Sitz gewinnt, auch da würden Sie von einem perfekten Ergebnis schreiben.

Das Schönreden jeglicher Niederlagen und Sie in Siege umzuwandeln scheinen Sie ja auch schon "perfekt" zu beherrschen.

Poor America

Sollte auch der 2. demokratische Kanditat in Georgia gewinnen, wird sich Trumps Kriegs-rethorik gewaltig verstärken.
Es ist aber für die Republikaner auch die Chance sich aus der fiesen Klammer Trumps zu befreien, da sie ihn nicht mehr als Stimmenfänger benötigen, da er ohnehin nur mit Mafiamethoden agiert hat.
Es wäre zum Wohl des Volkes, wenn der neue Präsident freie Hand hätte.

11:40 von sonnenbogen 11:47

11:40 von sonnenbogen
11:47 von qpqr27

Da fällt einem " alten Mädchen " wie mir nichts mehr zu ein !
Wie kann man nur ?
Kopfschüttel

@von sonnenbogen

Ich sehe vieles kritisch in den USA.
Aber bei diesen Wahlen ist alles besser, als Trump weiterhin in die Hände zu spielen. Trump, der lügt und betrügt und zur Wahlfälschung aufruft, gehört ein für alle mal abserviert.

dieser Trump

vermutlich waren ein Teil der gemäßigten Republikaner über dessen Benehmen entsetzt
blieben bei der Wahl zu hause oder wählten gar die Demokraten

11:40, sonnenbogen

>>Alles was die Republikaner vorschlagen, wird abgelehnt....und bei der amerikanischen Geschichte, wird ein hartes Einschreiten gegen Iran, China und Russland gefordert....still sitzen verliert den Demokraten die nächsten Wahlen.... also, eine Überreaktion ohne Opposition ist zu erwarten.<<

So richtig verstehe ich nicht, was Sie schreiben.

Härte gegenüber Russland, China und den Iran ist ja bekanntermaßen ur-republikanisches Programm. Sie meinen, die demokratische Partei würde sich jetzt mit den Republikanern verbünden, weil sie sonst die nächste Wahl verlieren würde? Oder was meinen Sie mit "eine Überreaktion ohne Opposition ist zu erwarten"? Andererseits schreiben Sie ja, daß alles, was die Republikaner vorschlagen, abgelehnt würde.

Wie gesagt, so richtig klug werde ich aus Ihren Zeilen nicht.

@11:47 von qpqr27

>> wenn doch wird die Rache Trumps
>> fürchterlich sein
Das liest sich ja fast schon nach biblischen Ausmaßen. oO

>> und Biden kann von einem Amtsantritt
>> am 20.1 nur noch träumen
Oder wie Bürgerkrieg? oO

Paranoia

"durch gesteigertes Misstrauen gekennzeichnete Persönlichkeitsstörung mit Wahnvorstellungen"
Man weiß leider, dass ein beträchtlicher Teil des amerikanischen Volkes und beileibe nicht nur Anhänger der Republikaner nach jahrzehntelanger "Pflege" diverser Feinbilder so fern von einem solchen Befund nicht ist.
Um 1990 gab es eigentlich eine Chance, eine etwas friedlichere Welt anzuschieben. Da fehlten dann wohl bestimmte eben auch Meinungen betonierenden Kreisen die Feinde. Also NATO auf nach Osteuropa, möglichst dicht an den ererbten Erzfeind. Dabei wäre der im Notfall sogar der NATO beigetreten. Und wäre auch heute noch ein Partner, denn das eigentliche Problem wird China sein und da wird es mit dem militärischen Dauergekreisch deutlich schwieriger.

@Am 06. Januar 2021 um 11:40 von sonnenbogen

Der Anbruch einer extrem traurigen Zeit...., aber das hatten wir ja schon im letzten Jahrhundert.

Das Trump-Chaos war erst in diesem Jahrhundert... ;-)

@ 11:40 von sonnenbogen

"Alles was die Republikaner vorschlagen, wird abgelehnt" Wie kommen Sie auf die Idee? Im Kongress wurde schon immer, insbesondere jetzt zuletzt, konstruktiv zusammengearbeitet. Eine Blockadehaltung haben eher die Republikaner unter Obama versucht. Aber selbst das war nur in Einzelfragen. Jetzt können sich gerade die Demokraten erlauben, auch Kompromisse einzugehen. Denn die Mehrheit im Senat ist ja wirklich die kleinstmögliche (Zünglein an der Waage ist die Vizepräsidentin). Und in zwei Jahren wird wieder gewählt. Eigentlich beschreiben Sie die Politik Trumps der letzten Jahre: Alle Probleme, die anzupacken er zu inkompetent war, wurden durch ein paar Hauruck-Deals (unter Erpressung) oder einfach Abschaffen von Lösungen (ohne sie durch neue zu ersetzen) überspielt. Jetzt dürfen wieder kompetente Fachleute Vorschläge einbringen.

sollte man erwähnen

Man sollte immer erwähnen das Perdue seine aktien verkauft hat bevor er die öffentlichkeit über die kommende krise informierte. Gegen loeffler wurde vorwürfe, wegen ähnlichen unlegitimen aktienhandels gemacht.

In hinnblick auf Perdues aktuelle Situation, ein weiteres indiz für, die tiefe Spaltung des Landes. Das soetwas gesellschaftlich aktzeptiert wird, ist extrem allarmierend. Auf der anderen seite Ossoff ist nicht progressiv. Einfach nur ein Zahnrad in der politischen Maschine unterstützt von den medien aber nicht von den Menschen aufgrund seiner politischen Einstellung.

Zwei Parteien System

Ich bin mir nicht wirklich sicher sicher, ob das traditionelle Wahlsystem und die beiden einzigen etablierten Parteien wirkliche Demokratie bedeuten.

Ebenso wenig weiß ich - sieht man sich die indoktrinierten Stammwähler beider Seiten einmal an - ob die Werte und die Bedeutung der Demokratie noch in allen Menschen so verankert sind.

Ich hatte und habe immer wieder mit US Streitkräften zu tun und man unterhält sich.

Der Spirit ändert sich und das nicht seit gestern... Genau das hat einen Trump überhaupt möglich gemacht.

Wäre eine solche Figur auch auf demokratischer Seite möglich gewesen?

Ich denke: "Ja".

Die Chancen und Möglichkeiten einer Mehrheit in beiden Kammern liegen auf der Hand.

Man kann die eigene politische Agenda fahren.

Wichtig ist aber das Überbrücken von Gräben und das Zusammenführen der Gesellschaft - gerade jetzt in Zeiten von Corona und der Zeit danach.

Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen werden schlimm sein => keine Mittelschicht mehr!

Demokratie und Rechtsstaat haben gewonnen

Trump dürfte mit seinen kriminellen Methoden der Wahlbeeinflussung bzw. Stimmenauszählungen den entscheidenden Treffer für die Demokraten gesetzt haben. Man muss mit Sorge auf die von ihm initiierten und befeuerten Demonstrationen blicken. Seine irrsinnigen Behauptungen, die Präsidentschaftswahl gewonnen bzw. durch Manipulation verloren zu haben, verfängt erstaunlicherweise immer noch bei Anhängern und sogar bei republikanischen Abgeordneten. Justizminister Barr, lange Zeit Marionette des Präsidenten, hat gerade noch erkannt, welchem Hassprediger er diente, Pence muss nun ebenfalls diese bittere Erfahrung sammeln. Aktuell scheinen die Demokraten beide Senatoren von Georgia zu stellen. Für die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein Glücksfall.

11:47 von qpqr27

>>müssen die Demokraten beten, dass sie Georgia nicht gewinnen - wenn doch wird die Rache Trumps fürchterlich sein und Biden kann von einem Amtsantritt am 20.1 nur noch träumen<<

Glauben Sie in den USA gibt es keine kräftigen Männer, die eine Jacke mit überlangen Ärmeln mitbringen?

Mehrheit im Kongress?

Das stimmt so nicht, es herrscht ein Patt, 50 Rs gegen 50 Ds. Allerdings kann VP Harris mit ihrer dem. Stimme die Entscheidung herbeiführen. Ein einziger Abweichler der Dems würde den Reps also reichen.

Egal ob sich Mehrheiten für

Egal ob sich Mehrheiten für Republikaner oder Demokraten in den USA bilden, der Imperialismus der USA wird bleiben.
Die Lasten ihrer Kriege oder Sanktionen trägt der Rest der Welt.

12:03 von fathaland slim re 11:40 sonnenbogen

>>Wie gesagt, so richtig klug werde ich aus Ihren Zeilen nicht.<<

Diese dienen vermutlich nur zur Provokation.

@11:55 von Nettie

"Etappensieg für Bidens Demokraten": Auf dem Weg zur Demokratie?

Demokratie gibt es in den USA seit langem.
Dort wird der Begriff auch im eigentlichen Sinne verwendet, also um ein System bzw ein Prozess zu beschreiben. Nur weil man seine eigene Partei als "demokratisch" bezeichnet, bedeutet nicht, dass die Alternativen automatisch undemokratisch sind. Das behaupten die allermeisten US-Demokraten auch nicht. So erwachsen ist die US-Politik schon.

12:11, hbacc

>>Paranoia
"durch gesteigertes Misstrauen gekennzeichnete Persönlichkeitsstörung mit Wahnvorstellungen"
Man weiß leider, dass ein beträchtlicher Teil des amerikanischen Volkes und beileibe nicht nur Anhänger der Republikaner nach jahrzehntelanger "Pflege" diverser Feinbilder so fern von einem solchen Befund nicht ist.
Um 1990 gab es eigentlich eine Chance, eine etwas friedlichere Welt anzuschieben. Da fehlten dann wohl bestimmte eben auch Meinungen betonierenden Kreisen die Feinde. Also NATO auf nach Osteuropa, möglichst dicht an den ererbten Erzfeind. Dabei wäre der im Notfall sogar der NATO beigetreten. Und wäre auch heute noch ein Partner, denn das eigentliche Problem wird China sein und da wird es mit dem militärischen Dauergekreisch deutlich schwieriger.<<

Ok.

Paranoia, Meinung betonierende Kreise, NATO auf nach Osteuropa, militärisches Dauergekreisch und der eigentliche Feind ist China.

Aber was hat das alles mit der Stichwahl in Georgia zu tun?

Trumps Reaktionen

Einmal "Fremdschämen" bitte - nach unseren Maßstäben würden sich viele Wähler seiner Partei wohl nicht zur Wahl begeben oder eine andere Option wählen.

Aber das stellt in Amerika eben nicht die Masse der Bevölkerung dar, weil die Maßstäbe dort andere sind.

Man muss sich nur ansehen, wie knapp das alles ist und wie hoch die Wahlbeteiligung ist...

Das allein sind schon zwei schwere Argumente, die eben zeigen, dass es sich hier nicht um einen Abgesang eines scheidenden Präsidenten, sondern um ein mit allen Mitteln ausgefochtenen Kampf "zweier Systeme" handelt.

Klar, in Wirklichkeit sind beide Parteien wählbar - zumindest waren sie es... Aber die Sprache wird extremer und die ideologischen Abstände zueinander immer größer.

Da spielt auch die Rhetorik mit rein.

Am Ende wird sicher die Fragestellung, wer gewonnen hat, in den Hintergrund treten und der Konflikt zwischen den beiden Parteien weiter schwären...

In der Politik, aber gerade auch in den Familien und der Gesellschaft.

@Sisyphos3 um 12:01

>vermutlich waren ein Teil der gemäßigten Republikaner über dessen Benehmen entsetzt
blieben bei der Wahl zu hause oder wählten gar die Demokraten.<

Normalerweise währe so etwas zu erwarten.
Aber wenn menschen extrem polarisiert werden, wie es die Republikaner seit einiger Zeit tun, reagieren sie eher "defensiv", d.h. eine eigentlich unhaltbar gewordene eigene Position wird nicht mehr hinterfragt sondern "jetzt erst recht" verteidigt.
Deshalb hat Trump ja auch wirklich mehr Wähler mobilisieren können als je ein amtierender Kandidat vor ihm; und jeder, wirklich jeder wusste was kommt; das Video mit dem Hüpfball in der Kita ist sicher 10 mal öfter geteilt worden als die Menschheit Mitglieder hat.
Aber so ist das mit Spaltung und Radikalisierung: wenn man die Leute zwingt eine Seite einer Barrikade zu wählen werden sie diese Entscheidung zumeist nicht revidieren: Fehler eingestehen und Scham ertragen sind nicht des Menschen starke Seite.

Der "Traum" vom Bürgerkrieg @ich1961

Wird auch in Deutschland "geträumt" Jedenfalls auf gewissen Seiten.....
Natürlich könnte das in den USA passieren, DT versucht Bürgerkrieg ähnliche Zustände anzufachen....ein Alptraum.
Aber Einer der "nur sich" sieht, weder Emphatie noch Einhalt kennt, Tja dem traue ich auch das zu. Meine US Cousine hat defintiv Angst davor, ob sich das bewahrheitet, hoffen Wir nicht!

Grüße an Sie nicht altes Mädchen und geben Sie auf sich acht! :)

RE: andererseits um 11:41

***Die USA könnten aufatmen, wenn nun auch Jon Ossoff die Senatswahl gewinnen würde, ...***

Und danach sieht es ja aus. J. Ossoff führt derzeit mit mehr als 16000 Stimmen und die verbleibenden Stimmen kommen aus demokratischen Hochburgen. Allein die Militärangehörigen werden wohl eher zur GOP tendieren.

Sollte J.Biden tatsächlich eine Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses erhalten, darf er keinen Moment zögern die Zumutungen seines Vorgänger zu tilgen und seine eigene progressive, wie auch versöhnende Agenda durchzusetzen.

Gruß Hador

um 11:47 von qpqr27

,,in Wahrheit....
müssen die Demokraten beten, dass sie Georgia nicht gewinnen - wenn doch wird die Rache Trumps fürchterlich sein und Biden kann von einem Amtsantritt am 20.1 nur noch träumen"

Rache. Dafür steht das ,,r" also in Ihrem Nick. Das ist durchaus interessant. Weil es der Schlüssel ist, um zu verstehen, warum sich so viele Leute an einen reich geborenen durchtriebenen Zwangscharakter hängen, der nichts gebacken kriegt außer Rachephantasien zu speisen bei Menschen, die sich unter Wert behandelt fühlen. Und das weltweit. Diese billigen Versprechen Trumps, die allesamt auf Kosten von Menschen, die sich nicht wehren können, gehen, treffen gezielt den Nerv derer die glauben, er könne all jene bestrafen, die seinen Anhängern das wegnehmen, was ihnen zusteht. Achtung, Geltung und das tolle Gefühl, dafür nichts tun zu müssen.

Eigentlich muß man Ihnen dankbar sein, weil Sie hier Einblick gewähren in eine Gedankenwelt, die keiner sehen will, wenn er noch alle beisammen hat.

12:15 Adeo60: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Haben gewonnen...

Aber mit welchem Abstand denn?

Das ist es, was mir Sorgen macht.

Das ist es, das wirklich zeigt, dass Demagogen nicht nur Zeugnisse der Vergangenheit sind und die Vernunft und die Verantwortung siegen.

Sie siegen zu knapp!

@Bürgerkrieg....

sieht heute natürlich ganz anders aus als vor 150 Jahren - eher etwas im virtuellen Raum und mit indirekten Opfern - "Gettysburg" wird sich vermutlich nicht wiederholen

12:14, heremus

>>Auf der anderen seite Ossoff ist nicht progressiv. Einfach nur ein Zahnrad in der politischen Maschine unterstützt von den medien aber nicht von den Menschen aufgrund seiner politischen Einstellung.<<

So, so, die Medien und nicht die Menschen also.

Sie wissen aber schon, daß die Menschen in Georgia von der politischen Einstellung her mehrheitlich eher konservativ sind?

Re : Mister _X !

Ja, das wird zu erwarten sein, so wie dieser Egoman bisher agierte, wäre es mehr als verwunderlich, wenn keine Vorwürfe kämen !

12:28, Der Lenz

>>Aber so ist das mit Spaltung und Radikalisierung: wenn man die Leute zwingt eine Seite einer Barrikade zu wählen werden sie diese Entscheidung zumeist nicht revidieren: Fehler eingestehen und Scham ertragen sind nicht des Menschen starke Seite.<<

Dies ist wohl der Schlüssel zum Verständnis dessen, was in den USA passiert.

von Sonnenhöfen 11:40

Eine solche Meinung kann man haben, muss man aber nicht.

Für die Demokraten wird es nun leicht aber auch sehr schwer werden. Es bleiben zuerst einmal nur zwei Jahre Zeit alle Katastrophen von DT aufzuräumen und dem Land neue Ziele zu geben. Die Zeit ist viel zu knapp.

Daneben muss auch das Vertrauen der Welt in die USA wieder hergestellt werden. Dies wird der schwierigste Part. Verspieltes Vertrauen ist nur sehr schwer wieder aufzubauen.

Die Republikaner können niemanden treiben. Die GOP liegt völlig demoliert am Boden und wird Jahre brauchen sich neu zu erfinden. Nur Hass zu produzieren und Lügen zu verbreiten werden wohl selbst in den USA auf Dauer nicht reichen.

Entscheidend wird sein, wie lange es dauert sich von DT wirklich zu trennen. Die USA brauchen natürlich auch konservative Vertreter. Seriös sollten sie allerdings sein.

Da werden sogleich die

Da werden sogleich die Behauptungen aufgestellt, die Demokraten wollten die Mehrheit im Senat nicht.
Weil die Republikaner sie dann vor sich hertreiben würden, die Rache Trumps fürchterlich sei.
Fürchterlich sind leider nur solche Kommentare.
Eine Mehrheit der Demokraten in Repräsentantenhaus und Senat ist leider die einzige Möglichkeit, die Nachwirkungen der Naturkatastrophe Trump zu korrigieren.
Ich bin für eine starke Opposition, mit der sich die Regierenden argumentativ, zielgerichtet auseinandersetzen müssen. Eine Opposition, die konstruktiv arbeitet.
Die Republikaner unter Trump und Mc Connell haben aber ein klares Bekenntnis abgegeben:
„Vorschlach von Sleepy-Jo? Mach isch kapott.“
Das ist leider keine konstruktive Politik und daher bleibt nur zu hoffen, dass die Demokraten die Mehrheit in beiden Kammern erhalten. Das ja dann auch erst mal nur für 2 Jahre, viel zu wenig Zeit zum Aufräumen.

11:47 von qpqr27

>>in Wahrheit....müssen die Demokraten beten, dass sie Georgia nicht gewinnen - wenn doch wird die Rache Trumps fürchterlich sein und Biden kann von einem Amtsantritt am 20.1 nur noch träumen<<

Sie meinen, wenn es tatsächlich so kommen sollte wie Sie befürchten, besteht Trump auf einer Eskorte? Naja, das dauert vielleicht eine viertel Stunde und dann ist die Peinlichkeit vorbei. Nach Hause sollte er dann schon alleine finden.

...ttestEineMeinung #schlechte Verlierer

@06. Januar 2021 um 11:47 von qpqr27 :

Teilen sie etwa die Allmachtsphantasien des "obersten Lügners und Betrügers"?

Und wenn ja - was genau steht denn auf ihrer Wunschliste?

Filibusterreden im Senat von einem Dutzend Uneinsichtigen Republikanern um die Amtseinführung bis zum Ende 2024 zu verzögern, wenn der oberste Looser die nächste Wahl verloren hat?

Darfs ein Militärputsch sein?

Sollen sich die unterdrückten überlegenen Weissen endlich erheben und einen Bürgerkrieg gegen die "Kommunisten" führen?

Stampft das beleidigte oberste Kind so heftig mit dem Füssen, bis das Weisse Haus einstürzt und ganz Amerika unter sich begräbt?

Oder erleben wir ihn als schwarzen Ritter wie bei Monty Python?

@sonnenbogen

"...Perfektes Ergebnis für die Republikaner....

Jetzt werden Sie die Demokraten vor sich hertreiben, da die alles entscheiden können.
Also, es wird sich zeigen ob Biden der Präsident für alle Amerikaner sein wird, oder wahrscheinlicher der finale Spalter. Alles was die Republikaner vorschlagen, wird abgelehnt...."

Was für ein Schwachsinn, man kann sich anscheinend auch wirklich Alles hindrehen wie man es gerne hätte: Bei einem Sieg (man beachte: dann ja tatsächlich auf ganzer Linie!) wird man plötzlich von der Gegenseite "hergetrieben" (häh?? wie bitte??)

Und was bringt sie zu dem Glauben, Joe Biden wäre in Bezug auf China, Iran Russland usw, plötzlich auf Gegen- oder Kuschelkurs? Kann mich nicht erinnern, dass er diesbezüglich irgendwelche Äusserungen verlauten ließ, eher das Gegenteil ist wohl der Fall... Manche Leute versuchen tatsächlich, aus Schwarz plötzlich Weiß zu machen. Na ja, wers´braucht...

Geld hat gewonnen.

@12:15 von Adeo60
Die Millionen für die demokratischen Kandidaten kamen auch von Google und Facebook.
Und die Wahlfälschungen sind keineswegs vom Tisch.
Z.B. Detroit: In einer eidesstattlichen Versicherung erklärte Monica Palmer, dass sowohl Warnungen als auch Drohgebärden gegen ihre Person wie auch gegen ihren Kollegen William Hartmann und deren Familienmitglieder stattfanden. Sie haben sich zur Zertifizierung bereit erklärt, wenn dafür im Anschluss an eine solche Zertifizierung ein vollumfängliches und unabhängiges Audit der im Bezirk abgegebenen Wahlstimmen durchgeführt würde.
Und das fand nicht statt.
Es gibt über 1000 solche eidesstattlichen Versicherungen, denen nicht nachgegangen wurde.

Klaus Minges um 12.19 Uhr

Stimmt, ein Abweichler der Demokraten würde den Republikanern reichen.
Andersrum geht das nicht, dafür sorgt dann schon das Trumpgesetz.
Weichst du von mir ab - you are fired.

RE: Tremiro um 12:17

***Glauben Sie in den USA gibt es keine kräftigen Männer, die eine Jacke mit überlangen Ärmeln mitbringen?***

Für überlange Ärmel mag es gute Gründe geben, aber womöglich hat das FBI ja schon fleißig Beweismaterial gesichert.

Auf jeden Fall werde ich die "neue Zeit" ohne das laute Getöse genießen dürfen. Dann ist auch wieder Zeit Kommentare zu wichtigen Themen zu schreiben, als das unpräsidiale "Gezwitscher" kommentieren zu müssen.

Gruß Hador

@12:28 von Der Lenz ... und America First

Ihrer subjektiven Analyse kann ich mit gewisser Unsicherheit zustimmen. Das „jetzt erst recht“ zeugt nämlich von mangelnder Intelligenz, man mag es auch Dummheit nennen – und die scheint mir die gefährlichste heutige Pandemie zu sein.

Wo es lang geht mit Trump und seinen „Speichelleckern“ (ich denke, der Begriff ist mit Blick auf „seine“ Leute im Kongress angebracht), hat er von Anfang an klargemacht: America First. Dazu sollte man sich genauer informieren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus#America_First
(besonders 2. Absatz in diesem Abschnitt) – „Ein nativistischer reaktionärer Populismus ist in Amerika nichts Neues – er hatte es bisher nur noch nie ins Weiße Haus geschafft. Letztlich zählt es wenig, ob Trump im Herzen ein Faschist ist, solange er faschistisch handelt.“

Wenn das nicht jetzt durch die DEMs gestoppt wird, sehe ich braun für die Zukunft der USA oder bürgerkriegsähnliche Zustände.

Die Republikaner müssen reinen Tisch machen

Die Diskussion hier ist anders.

Demokraten und Republikaner in den USA sind von der Tradition her beides demokratische und renommierte Parteien.

Der Streit und die ganze Aggression kommt nur über eine einzelne Person in das Thema. Diese Person steht jedoch in dieser Wahl nicht zur Debatte - über sie wurde an 03ten November 2020 abgestimmt.

Es wäre schön wenn die Republikaner reinen Tisch machen und sich auf ihre Werte besinnen.

@David Séchard

Bezüglich der Hardcore Trumpler haben sie mit Sicherheit recht.
Der könnte das weiße haus anzünden, es könnte ein Video geben in dem er lachend mit dem Benzinkanister durch oval Office rennt und sie würden ihn noch verehren.

Abe auf diese kam es ja nicht an, es waren Stichwahlen; Sprich die Verteilungen der eingefleischten Demokraten/Republikaner war ja bekannt.
Es kam auf die an die vorher ihre Stimme einem Drittkandidaten gegeben haben...

Dies werden sie angesichts des US-Wahlsystems getan haben, eher weil sie weder mit dem Demokraten noch dem Republikaner zufrieden waren... nicht weil sie realistische Hoffnungen hatten, dass meinetwegen der grüne Kandidat gewinnt.

Normalerweise....

... wäre ich kein Fan davon, dass ein Präsident mit Hilfe der Mehrheiten in Senat und Kongress ohne ein echte Chance von Gegengewicht durchregieren kann.

Es ist Wesen einer Demokratie, dass über Sachthemen vor Entscheidungen konstruktiv gestritten wird, um einen für alle Seiten tragbaren Kompromiss zu finden.

In diesem speziellen Fall in den USA würde ich es aber tatsächlich begrüßen, wenn die Demokraten faktisch (trotz Patt im Senat) in beiden Kammern die Mehrheit hätten.

Speziell die Zeit der Obama Administration hat gezeigt, dass die ewig rückwärts gewandten Republikaner sich eher auf sinnlose Blockadepolitik, denn auf konstruktives Miteinander verstehen. So würden die von Ihnen als unwichtig benannten Themen Umwelt- und Klimaschutz, sowie das Gesundheitssystem nie ernsthaft verbessert werden ... bei einer klaren demokratischen Mehrheit ohne Störfeuer der Republikaner sehe ich hier gute Chancen, dass sich zum Wohle aller (nicht nur der USA) hier endlich mal etwas tut.

12:31 von Carina F Danke und

12:31 von Carina F

Danke und ich hoffe - für alle Amerikaner - auf ein gutes Ende !
Aber leider sieht es nicht so gut aus. Wenn D.T. Erfolg mit seinen Machenschaften hat und die " Proud Boys " in Aktion treten - mag ich mir gar nicht aus malen.

Stacey Abrams

Georgia’s Republican senators Kelly Loeffler and David Perdue, beide zeigten support for objecting to the Electoral College certification.

Das alleine disqulificierte die beiden Republicans.

Was leider im article nicht steht ist dass der Sieg bei den runoffs einen Namen hat:

Stacey Abrams

Joe Biden sollte ihr verleihen the Medal of Freedom wenn er President ist. Durch Stacey Adamas' Einsatz wurde verhindert dass McConnell und seine corrupte Partei verhindern dass Joe Biden und Kamala Harris regieren koennen.

Wenn..

Die Hochrechnungen von CNN stimmen dann bekommen die Demokraten beide Sitze im US Senat. Das wäre eine nächste Niederlage für die Republikaner und Donald Trump. Herr Warnrock bekommt aktuell 50,6% und Herr Ossoff bekommt 50,2 %
Das würde bedeuten das der US Senat so aussieht Republikaner 50 Demokraten 48 Unabhängige 2 Sitze.
Die Unabhängige Stimmen mit den Demokraten Das heißt 50 zu 50. Wenn die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris ihr Gewicht in die Schale wirft hätten die Demokraten 51 Sitze und die Republikaner 50 Sitze. Dann könnte der gewählte Präsident Joe Biden besser durchregieren.

america first- .... daran

america first- ....
daran wird sich auch unter Biden nichts ändern.
Schon Clinton und Obama sprachen diesen Satz in der Öffentlichkeit wiederholt und die Politik war immer dieser Vorgabe untergeordnet. Unter den demokratischen Präsidenten gab es genauso viele Morde im US- Interesse und genauso viel Industriespionage mit Wissensklau wie unter republikanischen.
Das Auftreten mag eleganter sein, smarter und weltgewandt- das Ziel ist das gleiche, nämlich die bedingungslose Förderung von US- Interessen. Genau deshalb irritiert mich seit längerem die Heiligsprechung des Herrn Biden vor allem durch die deutschen Medien. Man macht es sich zu einfach, wenn man unterscheidet: hier die Guten und da die Bösen. Da Trump der Böse ist muß Biden die Lichtgestalt sein!
Das Durchsetzen nationaler Interessen ist der weltweite Trend und nur in Deutschland will man es nicht wahrhaben, aus historischen Gründen, verständlicherweise.
In der Weltpolitik aber gibt es keine Freunde, nur Interessensausgleich.

@ Carina F um 12:31

>Der "Traum" vom Bürgerkrieg @ich1961
Wird auch in Deutschland "geträumt" Jedenfalls auf gewissen Seiten.....<

Zum Glück sind wir nicht das Land mit dem Größten Militär und Atomwaffen so das wir uns getrost darauf verlassen können das, schon ob unserer Geschichte, unsere Nachbarn eine sehr dezidierte Meinung dazu hätten und wahrscheinlich auch Taten folgen liessen...ob Russland wieder mit von der Partie währe bin ich mir nicht ganz sicher, beim Rest schon.

Georgia wird zum Swing State und das ist die zweite …

… Sensation, welche mit diesem Wahlergebnis verbunden ist. Noch ist das Endergebnis nicht fest und die Wahl Perdue vs Ossoff wird mit Sicherheit nachgezählt. Aber alleine die Tatsache, dass Georgia, das von der GOP immer als „sichere Bank“ betrachtet wurde, bei Präsidentschafts- und Senatswahlen so enge Ergebnisse zeitigt oder gar Demokraten wählt, ist
eine Nachricht für sich.

  • Die zunehmende demographische Diversität Georgia’s …
    .. mit einem steigenden Anteil von Latinos, African Americans und Asian Americans hat den politischen Flexibilitätsindex auf einen neuen Wert gedreht. Insbesondere letztere haben einen vermutlich ausschlaggebenden Impuls für die Wahl von Joe Biden in Georgia gesetzt.
  •  

  • Hinzu kommt die „Fair fight“ Initiative von Stacey Abrams …
    …die ein Langfrist-Projekt für die Registrierung und Aktivierung von Wählern vorangetrieben hat. Das hat ganz offensichtlich gefruchtet und die Wahlbeteiligung gesteigert.
  • 12:28 von Der Lenz

    Fehler eingestehen und Scham ertragen sind nicht des Menschen starke Seite
    .
    zugegeben manche haben ein großes Problem damit
    .... für andere gänzlich unmöglich

    Zitat : "Deshalb hat Trump ja auch wirklich mehr Wähler mobilisieren können,
    als je ein amtierender Kandidat vor ihm;"
    da haben sie Recht !!
    sie übersehen aber eines,
    nicht für sich !

    11:40 von sonnenbogen

    ZItat:"Perfektes Ergebnis für die Republikaner...."

    Ich muss gestehen, der Sinn dieses Kommentars liegt für mich in tiefem Dunkel...

    ...ttestEineMeinung #Demokraten aller Länder vereinigt euch!

    06. Januar 2021 um 12:32 von Werner Ehlert:
    "12:15 Adeo60: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

    Haben gewonnen...

    Aber mit welchem Abstand denn?

    Das ist es, was mir Sorgen macht.

    Das ist es, das wirklich zeigt, dass Demagogen nicht nur Zeugnisse der Vergangenheit sind und die Vernunft und die Verantwortung siegen.

    Sie siegen zu knapp!"

    Sie haben recht.
    Es fehlt uns weniger an Demokratie, als an Demokraten (nicht explizit die US-Partei).

    (Zu) Viele Menschen geniessen sie nur, ohne zu verstehen, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern die Mitarbeit von Demokraten benötigt um sie immer wieder zu korrigieren und zu verbessern.

    Es liegt an uns, das zu ändern!
    Erklären wir den Menschen, dass die Demokratie zwar nicht perfekt ist, aber die Beste Staatsform Ever!

    ftragwürdiges Wahlsystem

    Fakt ist, in Gorgia ist in der Wahlnacht einiges fragwürdig und schief gelaufen.
    Da hat Trump durchaus recht.
    Aber ob das reicht, eine primitive Wahl mit Abläufen aus dem 19.Jhd. zu ändern?

    11:40 von sonnenbogen

    Warum ist ein Sieg der Demokraten in Georgia ein perfektes Ergebnis für die Republikaner?
    Wenn man im Senat keine Mehrheit hat, kann man keinen vor sich hertreiben.
    Was ist das für ein Unsinn?
    Oder wollten Sie wieder provozieren?

    Re : Werner Ehlert !

    Wenn sie einen Hundert- Meterlauf gewinnen, da ist es egal, ob mit nur wenigen Zehntel einer Sekunde, gewonnen ist gewonnen !
    Danach ist nur die Frage, was mir der Sieg bringt und wie nutze ich diesen. Da liegt die größte Verantwortung jeden einzelnen, der einen Lauf gewonnen oder einen Pokal !
    Also sollten die Demokraten beide Sitze gewinnen, liegt es an ihnen, diese mit dem eigentlichen Sinn zu füllen, sinnvoll zu agieren und für Heilung der Wunden zu sorgen. Gerade wenn es den Dems gelingt, mit den Reps in wichtigen Fragen, gemeinsame Lösungen zu finden, kann dies zur einer deutlichen Verbesserung, mehr Akzeptanz, mehr Achtung und Respekt zu generieren.

    @Enlightenment, 12:27

    "Demokratie gibt es in den USA seit langem"

    Und deshalb ist das seit 1787 unverändert so?

    "Dort wird der Begriff auch im eigentlichen Sinne verwendet, also um ein System bzw ein Prozess zu beschreiben. Nur weil man seine eigene Partei als "demokratisch" bezeichnet, bedeutet nicht, dass die Alternativen automatisch undemokratisch sind"

    Das ist Ihre persönliche Auffassung und damit eine Einzelmeinung (Ihre). Ich teile sie nicht.

    Selbst bei einer Mehrheit der Demokraten im Senat, die ...

    ... sich aus 50 Senatoren plus der "tie breaker" Stimme der auch als Senatspräsidentin fungierenden Vizepräsidentin ergäbe, machte das ein reines "Duchregieren" der Biden Administration nicht wahrscheinlich. Nicht nur weil das der Kongress-Tradition widerspricht, sondern auch weil weder die 50 Demokraten noch die 50 Republikaner ein "Block" sind.

    Ein demokratischer Senator Joe Manchin aus dem konservativen Staat West Virginia würde sich gegen radikale Politikentwürfe stellen, die unter Joe Biden allerdings ohnehin nicht angesagt sind.

    Auf der anderen Seite des Ganges sind die GOP-Senatoren
    Mitt Romney und
    Susan Collins

    zentristische Pragmatiker, deren Stimme durchaus für vernüftige Projekte wie ein großangelegtes Infrastruktur-Programm zu gewinnen sind.

    Unter Mitch McConnel würde der US-Senat zum Blockade-Instrument. Dieser Knoten muss gelöst werden.

    11:48 von Mister_X

    >>Na dann kann man ja darauf warten, bis die ersten Betrugsvorwürfe aus dem Weißen Haus und von Trumps Getreuen aus dem Kongress eintrudeln...
    <<

    Die werden wohl kaum lange auf sich warten lassen. Auf seiner Wahlkampf-Rede in Georgia hat Trump fast ausschließlich von seiner betrogenen Wahl geredet. Alles andere war nebensächlich. "Wir haben Georgia auf keinen Fall verloren." Er faselte vom "gefälschten Wahlergebnis". In den darauffolgenden 80 min zündete er ein Feuerwerk von Falschaussagen und Verschwörungstheorien. Das war selbst für Trump'sche Verhältnisse schon ein bizarrer Auftritt. "Ich hatte zwei Wahlen, habe beide gewonnen", und die 2. Wahl habe er klarer gewonnen als die erste. Er redete wirres Zeug. "Die ganze Welt schaut auf Georgia.... und alles ist korrupt" usw, usf.
    Möge er endlich in einem Golfloch verschwinden...

    @ich1961 um 12 Uhr

    Sehe ich so wie Sie!
    Die Demokraten haben mit Bill Clinton einen Präsidenten gestellt, der sehr viel für die USA erreicht hat (lassen wir mal seine Lügen und falschem Meineid bzgl. Sex mit einem Mädel außen vor, was wirklich verwerflich ist) - ich hoffe, dass Biden und dann Harris (sie wird ihn ablösen, glaube ich mal) die USA wieder in diplomatische Gewässer führen wird zum Wohle der Amerikaner und vielen anderen auf dieser Erde!
    Und für Trump keine Begnadigung, ihm soll für seine dann nachgewiesenen Rechtsvergehen der Prozess gemacht werden!

    11:47 von qpqr27

    Wie wird die Rache eines bankrotten Immobilienmaklers aus New York, der ab 20.01.2021 Ex-Präsident ist, den aussehen?
    Wird er die 100 kitschigen Weihnachtsbäume im Weißen Haus, seiner zukünftigen Exfrau, umwerfen?

    @12:34 von qpqr27

    >> eher etwas im virtuellen Raum und mit
    >> indirekten Opfern

    Ihnen ist schon klar, daß es in den USA mehr Waffen als Einwohner gibt? oO

    12:39 von Burkhard Werner

    " Nur Hass zu produzieren und Lügen zu verbreiten werden wohl selbst in den USA auf Dauer nicht reichen."

    Fuer die simple minds hier, war das okay.

    Heute ist Electoral College certification, und Trump ruft auf zu Gewalt. Dass die GOP fast zerstoert unsere democracy fuer einen narcissistic conman ist unentschuldbar

    Warum immer dieser verengte Blick?

    Sollten die Demokraten die Senatsmehrheit erobern, wäre Trumps Weg blockiert durch den Kongress am „Wahlmännergremium“(sind inzwischen auch Frauen dabei, ich weiß, aber selbst die Frauen-Nationalelf spricht von sich selbst als „Mannschaft“) vorbei zum Präsidenten gekürt zu werden.

    Und mit Pence der dem Senat vorsteht, hat Trump ja noch ein Eisen im Feuer.

    Ich vermute dies wird alles krachend scheitern.

    Aber die „Dolchstoß“-Legende von der „gestohlenen Wahl“ wird bleiben und einen zersetzenden Einfluss haben auf die US Demokratie. Zumal die Probleme, die Trump ins Amt gebracht haben, mit Biden ja nicht verschwinden, eher im Gegenteil.

    Es ist kurios: während in China demokratische Ideen immer mehr Freunde gewinnen, ist es in den USA umgekehrt - undzwar quer durch alle Bevölkerungsgruppen.

    Schön, dass ein Herr Röttgen der inneren Überzeugung ist, dass die amerikanische Demokratie stark ist, aber in den USA ist man sich da nicht mehr so sicher !

    re krittkritt

    " Und die Wahlfälschungen sind keineswegs vom Tisch."

    Natürlich nicht. Da können die Gerichte nochmal in fünfzig Urteilen die "Belege" als Unfug entlarven, für Sie wird der Vorwurf immer bestehen bleiben.
    Ganz gleich, was die Realität sagt ;)

    ...ttestEineMeinung #Wie wahr #Wie weit

    @06. Januar 2021 um 12:39 von fathaland slim:
    "12:28, Der Lenz

    >>Aber so ist das mit Spaltung und Radikalisierung: wenn man die Leute zwingt eine Seite einer Barrikade zu wählen werden sie diese Entscheidung zumeist nicht revidieren: Fehler eingestehen und Scham ertragen sind nicht des Menschen starke Seite.<<

    Dies ist wohl der Schlüssel zum Verständnis dessen, was in den USA passiert."

    Wie wahr.
    Es erklärt auch Vieles, das weltweit passiert bzw. warum es passieren kann.

    Man möchte meinen "verdammte Sturheit" sei die 5. Grundkraft.
    Hoffentlich finden wir irgendwann heraus, dass wir sie gar nicht brauchen damit das Universum funktioniert.

    Bis dahin möchte ich die Frage aufwerfen, wie man vermeidet, dass Menschen eine Seite wählen müssen?
    Reicht es, wenn man keine Barrikaden gegen Rassismus, Nationalismus und Egoismus errichtet, oder muss man am Ende akzeptieren, dass 2+2=3 ist?

    Manche scheinen mir so verzweifelt auf der Suche nach einer Barrikade zu sein, zum dahinter verstecken.

    12:46 von krittkritt

    >>Und die Wahlfälschungen sind keineswegs vom Tisch.<<

    Stimmt! Bei Trump und den Trumpisten.

    >>Die Millionen für die demokratischen Kandidaten kamen auch von Google und Facebook.<<

    Und der arme Trump hatte wirklich keine reichen Freunde, die ihn unterstützten?

    >>Es gibt über 1000 solche eidesstattlichen Versicherungen, denen nicht nachgegangen wurde.<<

    Die Gerichte in den USA sind doch bestimmt alle kommunistisch besetzt. Wenn diese ständig Nachweise fordern die es nicht gibt.

    qpqr 27

    Nein, das meint er nicht.
    QpQr 27 ist ein Comedian, der das Ziel hat, das Forum ein wenig aufzuheitern.
    Wahrscheinlich ist aber, dass Trump mit seinen Allmachtfantasien davon träumt, Bidens Amtseinführung zu verhindern.

    12:17 von Tremiro

    Ihre Frage war super?
    Musste zwar zuerst über die "überlangen Ärmel" nachdenken.
    Aber nach 2 Sekunden musste ich herzlich lachen.

    @ Werner Ehlert 12:32

    [12:15 Adeo60: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit Haben gewonnen...]
    Aber mit welchem Abstand denn?
    Das ist es, was mir Sorgen macht
    ...
    Sie siegen zu knapp!

    Mir geht es da leider ähnlich. Da sehe ich auch eine grosse Gefahr.

    P.S.: DT ist wohl der erste Gröpaz, der nach dem Auszug aus dem Weissen Haus keinen festen Wohnsitz hat

    @qpqr27 - 12:34

    "Bürgerkrieg....
    sieht heute natürlich ganz anders aus als vor 150 Jahren - eher etwas im virtuellen Raum und mit indirekten Opfern - "Gettysburg" wird sich vermutlich nicht wiederholen"

    Klar, heute als Sonnenkönig aufzutreten sieht ja auch ganz anders aus als um 1700.

    Die Gründe für einen Bürgerkrieg sollten im Zeitalter der Demokratie eigentlich eher abgebaut werden. Und dies dürfte nach dem Ausscheiden von Donald Trump in den USA eher realisierbar sein als wenn der Egomane weiter im Amt geblieben wäre.

    11:47 von qpqr27

    «in Wahrheit....
    müssen die Demokraten beten, dass sie Georgia nicht gewinnen - wenn doch wird die Rache Trumps fürchterlich sein und Biden kann von einem Amtsantritt am 20.1 nur noch träumen.»

    Was macht er denn, der Durchgeknallte, sollten die Democrats auch den 2. Senatssitz in Georgia gewinnen?

    Kettet er sich im Oval Office an, und niemand wird sich trauen, ihn dort los zu schweißen, und in der Zwangsjacke raus zu tragen. Mobilisiert er die Army, die Biden in ein Geheimversteck schafft, wo man ihn niemals mehr wiederfindet. Oder ein anderer Tagtraum der Religious Maniacs, denen ja auch Sie hier permant Ihr deutsches Wort schreiben.

    Allesamt ganz ausdrücklich erklärte Feinde der USA. Nur einem Land, das man selbst hasst, wünscht man Rächer an den Hals, die in ihrer grauenhaften intellektuellen Unterbelichtung eine Spaltung der Bevölkerung betreiben, die auf dem Weg zu bewaffneten Auseinandersetzungen à la Civil War sein könnte.

    Hilfloses Geschreibe derer von und zu Armselig.

    Falsche Information

    wenn sie den 2. Senatssitz gewinnen haben die Dems "nicht" die Mehrheit im Senat es steht dann 50:48. 2 Senatoren sind unabhängig. Dass die Vizepräsidentin mit ihrer Stimme bei einer unentschiedenen Entscheidung den Dems die Mehrheit verschaffen kann, ist etwas anderes, als eine Mehrheit im Senat zu haben.

    -> Burkhard Werner 12:39 --- Die Republikanische Partei

    Sie schreiben: "Die USA brauchen natürlich auch konservative Vertreter. Seriös sollten sie allerdings sein."

    Das sehe ich ganz genauso. Meine Freunde und Bekannten in den USA, die meistens auf Seiten der Republikaner stehen, auch.

    Trump war für mich nie ein wirklicher Konservativer und für sein unakzeptables Verhalten und seine bekloppten Sprüche konnte man sich als wirklicher Konservativer nur fremdschämen. Trump hat dafür gesorgt, dass "conservative" in Verruf geraten ist.
    Für die Republikaner wäre es jetzt wichtiger, sich wieder als seriöse Partei aufzustellen und dann wieder mit einem echten konservativen Programm und mit geachteten Persönlichkeiten in den politischen Wettbewerb zu treten.

    Patt als Chance?

    Wenn die Demokraten mit Camela Harris nur eine hauchdünne Mehrheit haben, wäre es evtl. möglich, dass nach Sachlage und nicht nach Parteidisziplin entschieden wird. Es bestünde die Notwendigkeit, einen Konsens zu finden, den die Mehrheit im Senat unabhängig von Parteizugehörigkeit tragen würde. So sollte Demokratie eigentlich funktionieren.

    Härte gegenüber China...

    Ehrlich gesagt frage ich mich öfters, was der/die User Sonnenbogen wohl mit dem ein oder anderen Beitrag meint.
    Ob Härte gegen China wirklich urrepublikanisches Programm ist, ist mir nicht so klar.
    Immerhin hat ja Richard Nixon mit seiner Ping Pong Diplomatie die Annäherung an China eingeleitet. Oder sehe ich da etwas falsch?

    Ich freue mich, wenn die Demokraten Wahlen gewinnen

    Je mehr Wahlen durch Vertreter der Demokraten gewonnen werden, umso weniger haben die Anhänger Trumps die Möglichkeit, Maßnahmen Bidens zu blockieren.
    Dass es in den USA so viele Anhänger Trumps noch immer gibt, ist schon eine Blamage für eine Demokratie wie die USA eine sein will.
    Trump ist alles andere als ein demokratisch denkender Mensch.
    Früher hielt ich die Republikaner nur für "erzkonservativ", etwas altbacken und in der Vergangenheit lebend.
    Seit Trump halte ich von den Republikanern gar nichts mehr (ich darf hier leider nicht die Worte benutzen, die mir für diese Menschen noch einfallen würden....):

    12:46 von krittkritt

    Wenn es eine Weltmeisterschaft im Reiten toter Pferde gäbe, wären Sie ganz vorne mit dabei. Ob Bidens angebliche Ukraine-Affäre oder der unbewiesene Wahlbetrug, Sie lassen nicht locker. Soviel Durchhaltevermögen wäre einer besseren Sache würdig.

    Vielleicht geht Trump wirklich ins Exil

    Nachdem er gestürzt worden ist. In der Welt von Trump ist er der „Präsident des Volkes“. In seiner Weltsicht haben die US Demokraten durch Manipulation der Massen über die Medien gewonnen, die Behauptung der Manipulation der „Mechanik“ der Wahl selbst ist eigentlich nur vorgeschoben.

    Trump wird seine Entscheidung, entweder ins Exil zu gehen oder vom Inland aus gegen die Biden Regierung zu kämpfen, davon abhängig machen wo er die größeren Chancen sieht nach vier Jahren „Abstinenz“ von der Macht wieder „triumphal“ ins Weiße Haus einzuziehen.

    Man weiß aus soziologischen Studien, das in Deutschland etwa ein Viertel bis ein Fünftel der Menschen der Demokratie ablehnend gegenüberstehen. Diese Menschen gehen nicht wählen und nehmen an keinen Umfragen teil.

    In den USA ist dieser Anteil deutlich höher. Und diese Menschen, obwohl sie Umfragen scheuen, gingen wählen, aber nur für ihren Helden Donald Trump!

    13:16, diewahrheit2020

    >>Fakt ist, in Gorgia ist in der Wahlnacht einiges fragwürdig und schief gelaufen.
    Da hat Trump durchaus recht.<<

    Was genau ist denn fragwürdig und schief gelaufen?

    >>Aber ob das reicht, eine primitive Wahl mit Abläufen aus dem 19.Jhd. zu ändern?<<

    Eine primitive Wahl? Abläufe aus dem 19. Jahrhundert? Erklären Sie das doch bitte ein wenig näher.

    13:16 von diewahrheit2020

    Zitat:" Fakt ist, in Gorgia ist in der Wahlnacht einiges fragwürdig und schief gelaufen.
    Da hat Trump durchaus recht."

    Ich würde sagen, alternativer Fakt. Denn außer Trump und seinen Anwälten glaubt das niemand, der mit der Sache vertraut ist. Weder die Gerichte noch die Wahlbehörde, die von Republikanern geführt wird.

    11:40 von sonnenbogen

    "Perfektes Ergebnis für die Republikaner...."

    Ja, die Partei der weissen alten Maenner wollte schon immer eine starke maechtige einflussreiche Frau als Vice President, so wie jetzt Kamala Harris.

    Ein perfectes Ergebnis

    (das war sarcasm, btw)

    13:00 von bolligru

    >>Genau deshalb irritiert mich seit längerem die Heiligsprechung des Herrn Biden vor allem durch die deutschen Medien.<<

    Biden wurde nicht durch die deutschen Medien heiliggesprochen. Das wurde nur von hartgesottenen Trump-Anhängern behauptet.
    Aber das wissen sie ja selbst.
    Jeder vernünftige Mensch hat Biden als das kleinere Übel angesehen. Dazu brauchte man keine nennenswerten politischen Kenntnisse, da Trump nur die Karikatur eines US-Präsidenten war.

    12:14 von heremus

    Jon Ossoff soll nicht progressiv sein?
    Ich glaube Sie kennen ihn nicht richtig.
    Der ehemalige Investigativjournalist und Mitarbeiter von namhaften Bürgerrechtlern, der fast seinen gesamten Wahlkampf über Internet und soziale Medien gemach hat?
    Der in vielen Interviews zig Vorschläge für die Zukunft der USA gemacht hat und als einer der Zukunftshoffnungen der Demokraten gilt?
    Da verwechseln Sie was.

    @GDN um 12:48

    > Das „jetzt erst recht“ zeugt nämlich von mangelnder Intelligenz, man mag es auch Dummheit nennen<

    Dem würde ich jederzeit Wiedersprechen. Gerade die von ihnen angeführten Mitglieder der GOP im Kongress sind oft hochintelligente Menschen,
    Allerdings ist die Wahl der Seite der Barrikade eher selten eine rationale Entscheidung ( Ja, das betrifft jede denkbare Seite, auch meine) sondern meist das Resultat kultureller zusammenhänge oder momentaner Emotionen.
    Deswegen versuchen Polarisieren ja immer die Debate zu endsachlichen und zu Emotionalisieren; so findet man für jeden Bullshit Mitstreiter.

    Starke Worte zu gebrauchen ist übrigens ein bekanntes Merkmal.

    11:40 von sonnenbogen

    >>Perfektes Ergebnis
    für die Republikaner....

    Jetzt werden Sie die Demokraten vor sich hertreiben, da die alles entscheiden können.
    Also, es wird sich zeigen ob Biden der Präsident für alle Amerikaner sein wird, oder wahrscheinlicher der finale Spalter.
    <<

    Perfektes Ergebnis für Republikaner?? Haben Sie den Text nicht gelesen oder nicht verstanden? Die erste Stimme geht an die Demokraten. Und Sie verwechseln auch hier Biden mit Trump. Wer war denn bisher der Spalter des Jahrhunderts, der immer noch nichts unversucht lässt, um sein eigenes Volk dermaßen zu spalten, dass schon fast ein Bürgerkrieg zu befürchten war (oder ist)?

    RE: melancholeriker um 12:32

    Da haben Sie aber einen wuchtigen Kommentar geschrieben. Sehr schön, gefällt mir !

    Dazu fallen mir gerade zwei Aspekte ein.
    Die Medien zum einen, wie auch der wachsende Chauvinismus zum anderen.
    Schaue ich mir das private Programm an, dann überkommt mich teilweise das Grausen, welch niederträchtiges und niveauloses Zeug dort gesendet wird.
    Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich der National- wie auch der Geschlechtschauvinismus auf dem Vormarsch ist. Als Sinnbild dafür darf man getrost DT ansehen, der durch seine Vielzahl von Unmöglichkeiten als Vorbild und damit auch als Anstifter gesehen werden kann. Das hier in Deutschland wegen 86 €ct für die öffentlichen Medienanstalten, die im Rahmen des Rundfunkstaatsvertrages auch für politische Bildung tätig sind, ein Shitstorm sondergleichen stattfindet, scheint mir Ihre These auch hier in Deutschland zu bestätigen.
    DT ist das Sinnbild dafür, welches durch die Wahl von J. Biden und der Kongresses heute nicht verschwindet.

    Gruß Hador

    @krittkritt, 12.46 Uhr

    Wenn wir von Manipulation im Rahmen der US-Präsidentschaftswahl sprechen, so war diese eindeutig und nachweisbar bei Trump verortet. Es begann mit dem Abbau von Briefkästen und Briefsortieranlagen. Ein perfider Plan, der durch eine Indiskretion an die Öffentlichkeit gelangte. Es setzte sich fort mit der Streuung von Verschwörungstheorien rund um die Briefwahl. Dazu nun der aktuelle Versuch Trump´s, angeblich defekte/manipulierte Wahlmaschinen für seine Niederlage verantwortlich zu machen... Einfach nur peinlich, finden Sie nicht? Geradezu skandalös aber, dass sich repubilkanische Abgeordnete in dieses dreiste, ja kriminelle Spiel einbinden lassen. Die Reps werden nun in Georgia zu Recht abgestraft. Die Partei hat sich von grundlegenden Werten und vom gesunden Menschenverstand verabschiedet. Glauben Sie doch nicht billigen Verschwörungstheorien.

    #Sonnenbogen, Perfektes Ergebnis

    Ehrlich gesagt,entzieht sich der größte Teil Ihrer Suada meinem Verständnis.
    Wenn Sie aber über "interne Krisen", und "hohe Staatsverschuldung" sprechen, sollten Sie auch dazu sagen, dass der Hauptverantwortliche für die aktuelle interne Krise der USA und für die Staatsverschuldung der noch amtierende Präsident ist, unterstützt von einer republikanischen Partei, die sich von Ultrakonservativen hat kapern lassen.

    @fathaland slim, 12:39 (re @Der Lenz, 12:28)

    ">>Aber so ist das mit Spaltung und Radikalisierung: wenn man die Leute zwingt eine Seite einer Barrikade zu wählen werden sie diese Entscheidung zumeist nicht revidieren: Fehler eingestehen und Scham ertragen sind nicht des Menschen starke Seite.<<

    Dies ist wohl der Schlüssel zum Verständnis dessen, was in den USA passiert."

    Sich überhaupt auf eine Seite einer Barrikade zwingen zu lassen, ist schon mal der "Grundfehler". Dicht gefolgt von dem, sich einreden zu lassen, dass Fehler zu machen und die einzugestehen ein Grund zum Schämen sei (und nicht "nur" frustrierend). Denn nur aus Fehlern lernt man. Und ohne zu lernen kommt niemand weiter.

    Am 06. Januar 2021 um 12:59 von MSCHM1972

    Die Unabhängige Stimmen mit den Demokraten Das heißt 50 zu 50
    ------------------------------------------
    Woher wissen sie, wie die unabhängigen Senatoren stimmen werden?
    In der Vergangenheit haben sie auch für die Reps gestimmt.
    Keine eigene Mehrheit ist nun mal keine "Mehrheit".

    12:32 von Werner Ehlert: Bedenklich knappe Abstände

    Diese nur knappen Siege der Demokraten zeigt auf, wieviel Menschen in den USA gegen die Demokratie offenkundig sind.
    Vielen wird dies nicht mal bewußt sein.
    Man ist als Europäer echt erschrocken über diese Entwicklung in den USA.

    13:00, bolligru

    >>Das Durchsetzen nationaler Interessen ist der weltweite Trend und nur in Deutschland will man es nicht wahrhaben, aus historischen Gründen, verständlicherweise.<<

    Das Durchsetzen nationaler Interessen ist die Aufgabe einer jeden Regierung eines jeden Landes.

    Die Frage ist nur, wie man diese Aufgabe versteht.

    Nämlich, ob man diese Interessen mit dem oder gegen den Rest der Welt durchsetzt.

    Das kooperative v/s das konfrontative Modell.

    Am 06. Januar 2021 um 13:23 von Cosmopolitan_Citizen

    Selbst bei einer Mehrheit der Demokraten im Senat, die ...
    ... sich aus 50 Senatoren plus der "tie breaker" Stimme der auch als Senatspräsidentin fungierenden Vizepräsidentin ergäbe, machte das ein reines "Duchregieren" der Biden Administration nicht wahrscheinlich.
    -----------------------------------------------
    Sie vergessen, dass die Dems nur 48 Senatssitze haben, wenn sie beide Stichwahlen gewinnen-2 Senatoren sind unabhängig, also weder rot, noch blau.

    um 12:46 von krittkritt

    >>
    Und die Wahlfälschungen sind keineswegs vom Tisch.
    Z.B. Detroit: In einer eidesstattlichen Versicherung erklärte Monica Palmer, dass sowohl Warnungen als auch Drohgebärden gegen ihre Person wie auch gegen ihren Kollegen William Hartmann und deren Familienmitglieder stattfanden. Sie haben sich zur Zertifizierung bereit erklärt, wenn dafür im Anschluss an eine solche Zertifizierung ein vollumfängliches und unabhängiges Audit der im Bezirk abgegebenen Wahlstimmen durchgeführt würde.
    Und das fand nicht statt.
    Es gibt über 1000 solche eidesstattlichen Versicherungen, denen nicht nachgegangen wurde.
    <<

    Es gibt danach keine EVs über Wahlfälschungen, nur interessante Fragen: Wollte Frau Palmer die Zertifizierung verweigern, obwohl sie Kenntnis von Wahlfälschungen hatte ? Und hat sie dann trotz dieser Kenntnis zertifiziert ? Oder hat sie überhaupt keine Kenntnis von Wahlfälschungen ? In D hätte Frau Palmer wohl schon den Staatsanwalt am Hals.

    12:46 von krittkritt

    Und die Millionen für die Republikaner kamen von der Ölindustrie und Waffenlobby.
    Ist das für Sie eine bessere Quelle?
    Und tausend gelogene und erfundene eidesstattlichen Versicherungen über angebliche Missstände sind schon in sich zusammengefallen.
    Aber vielleicht kann Rudy Giuliani wieder so eine "seriöse" Pressekonferenz vorm Blumenladen abhalten und sich blamieren. Er muss aber Geld dafür verlangen, weil er ja anscheinend pleite ist.

    um 13:37 von Oldtimerin

    So sollte Demokratie funktionieren und so wird sie ab dem 20sten Januar wieder funktionieren.

    @ Am 06. Januar 2021 um 12:50 von Deeskalator

    >>Am 06. Januar 2021 um 12:50 von Deeskalator
    @David Séchard

    Bezüglich der Hardcore Trumpler haben sie mit Sicherheit recht.
    Der könnte das weiße haus anzünden, es könnte ein Video geben in dem er lachend mit dem Benzinkanister durch oval Office rennt und sie würden ihn noch verehren.<<

    Ich erinnere nur ungern an diese Aussage: "I could stand in the middle of 5th Avenue and shoot somebody and I wouldn't lose voters."
    Ihre Aussage würde sich für mich noch vor DT`s Aussage & seiner Präsidentschaft absolut skurril lesen, mittlerweile nicht.

    >>(...) Es kam auf die an die vorher ihre Stimme einem Drittkandidaten gegeben haben...(...).<<

    Ja, und ich hoffe diese Wähler wählen jetzt zwischen dem orangenen Zerstörer und einem Biden, den Sie hoffentlich nicht für das größere Übel halten, den Richtigen.

    13:23 von Jacko08 re 11:48 von Mister_X

    >>Möge er endlich in einem Golfloch verschwinden...<<

    Das dürfte schwierig werden. Ein Golfloch hat einen durchmesser von 4,25 inch = 10,8 cm.

    12:57 von .tinchen

    Für Sie persönlich freue ich mich sehr über den Wahlausgang, weil Sie vor einigen Wochen so in Sorge waren, das Trump wieder gewinnt.
    Hoffentlich klappt es in Georgia auch noch für die Demokraten.
    Grüße in den Sunshine State.

    um 13:30 von Möbius

    >>
    Aber die „Dolchstoß“-Legende von der „gestohlenen Wahl“ wird bleiben und einen zersetzenden Einfluss haben auf die US Demokratie. Zumal die Probleme, die Trump ins Amt gebracht haben, mit Biden ja nicht verschwinden, eher im Gegenteil.
    <<

    Was ich im TV von Proud Boys und Co gehört habe, geht über Dolchstoß weit hinaus. Die sagen, dass sie Biden niemals als Präsidenten anerkennen werden. Das klang schon in dem Sinne: Wahlen sind egal. Man wird das Gefühl nicht los, dass zumindest einige die Möglichkeiten eine Coups austesten, incl. DT.

    @BILD.DirEinDuHä... um 13:31

    >Reicht es, wenn man keine Barrikaden gegen Rassismus, Nationalismus und Egoismus errichtet, oder muss man am Ende akzeptieren, dass 2+2=3 ist?

    Manche scheinen mir so verzweifelt auf der Suche nach einer Barrikade zu sein, zum dahinter verstecken.<

    Tja. Die großen Fragen der Menschheit. Weltfrieden und so.
    Mit Blick auf die Geschichte würde ich sagen be 2+2=3 ist noch lange nicht Schluss.

    Wüsste ich die Antwort würde ich ein Buch drüber schreiben, aber ob ich damit reich würde oder es Verbrannt würde...wer weis.
    Angeblich gab es mal einen der da ganz gute Ideen hatte, nur haben sie ihn dafür ans Kreuz genagelt...ein Kreuz das später zum Barikadenbau genutzt wurde, genau wie die immer wieder geänderten Bücher über seinen Lebensweg...es ist schon ein Kreuz mit den Leuten.

    13:30 von Möbius

    «Es ist kurios: während in China demokratische Ideen immer mehr Freunde gewinnen, ist es in den USA umgekehrt - und zwar quer durch alle Bevölkerungsgruppen.»

    Der weltweit dickste Kumpel und beste Freund von der Demokratie heißt mit Vornamen "Xi" und mit Nachnamen "Jiping". Geradezu der Held, und der ungekrönte Kaiser von China von der Demokratie von im 21. Jahrhundert.

    Über China scheinen Sie in Bezug zur Politik so gut wie gar nix zu wissen.
    Aber mal was behaupten … geht ja immer. Computertastaturen sind noch geduldiger als Papier zum was Draufschreiben.

    Toll ist das nicht, was in den USA geschieht.
    Lächerlich bis peinlich ist, in China die Demokratie erstarken zu sehen.

    12:15 von Adeo60

    >>Justizminister Barr, lange Zeit Marionette des Präsidenten, hat gerade noch erkannt, welchem Hassprediger er diente, Pence muss nun ebenfalls diese bittere Erfahrung sammeln.
    <<

    Ich denke nicht, dass Barr und Pence dass erst jetzt erkannt haben bzw noch erkennen werden. Der "Hassprediger" war bereits schon lange zuvor weder zu überhören noch zu übersehen. Und hätte Trump diese Wahl tatsächlich gewonnen, dann wäre Barr ihm auch weiterhin eine treu ergebene Marionette, davon bin ich überzeugt.

    13:36 von Hanno Kuhrt

    Das ist aber dann doch eine Mehrheit.
    Soviel habe ich dann doch in Mathematik verstanden.
    P.S.: Die 2 unabhängigen sind Angus King und Bernie Sanders. Und glauben Sie mir, die stimmen so gut wie nie mit den Republikanern.

    Senatswahl in den USA: Etappensieg für Bidens Demokraten....

    So ist es wohl.
    Aber warum steht rein gar nichts über die inhaltlichen politischen Unterschiede zwischen den Kandidaten ?
    Oder läuft das so, daß beispielsweise die einen für Fracking sind und die anderen auch ? Die einen nichts für Arme tun wollen und die anderen auch ( arbeite dich mal eben zum Millionär hoch) ?
    Also letztlich nur zwischen der Farbe der Krawatten gewählt wird.

    Na hoffentlich

    Na hoffentlich bekommen die Demokraten beide Senatoren. Dann kann Biden nämlich endlich das durchsetzen, was Obama immer vorhatte aber nicht nicht durchsetzen konnte, weil er vom Kongress blockiert wurde. Angefangen mit der Schließung von Guantanamo.
    Man muss aber auch sagen, dass dieser Sieg der Demokraten ohne die merkwürdigen Gebarden von Donald Duck - gerade in den letzten Tagen, wo er den Landeswahlleiter in Georgia unverhohlen zum Wahlbetrug aufgerufen hatte - sicher nicht möglich gewesen wäre. Aber dieses unsägliche Verhalten dürfte einige liberale GOP-Wähler dazu ermutigt haben, ihr Kreuz diesmal auf der blauen Seite zu machen.
    Was die lahme Ente in Orange angeht: mit der werden sich in 10 Tagen hoffentlich nur noch die Gerichte beschäftigen, wenn die Immunität aufgehoben ist und der Weg für die Strafverfolgung frei wird. Denn anders als so manche Leute denke ich nicht, dass es möglich ist, sich selbst zu begnadigen.

    @13:46 von Hador Goldscheitel

    Dazu fallen mir gerade zwei Aspekte ein.
    Die Medien zum einen, wie auch der wachsende Chauvinismus zum anderen.

    In den USA gibt es eine pluralistische, vom Staat unabhängige, Medienlandschaft. Eine glückliche Seltenheit.
    Jeder Präsident muss mit scharfer Kritik rechnen, ob er nun Obama, Trump oder Biden heißt. So wie es in einer Demokratie sein soll.

    Der schlimmste Chauvinismus ist die Machtkonzentration. Spannende Wahlen und Regierungswechsel, wie jetzt in den USA zu beobachten, sind das Gegenteil von Machtkonzentration.

    ...ttestEineMeinung #geistige Brandstifter

    06. Januar 2021 um 13:26 von saschamaus75:
    "@12:34 von qpqr27

    >> eher etwas im virtuellen Raum und mit
    >> indirekten Opfern

    Ihnen ist schon klar, daß es in den USA mehr Waffen als Einwohner gibt? oO"

    So ist das wohl gemeint.
    Die einen zündeln im virtuellen Raum mit Lügen und Hetze und es findet sich schon jemand, der für Opfer sorgt.

    13:48 von Hanno Kuhrt

    Bernie Sanders hat mit den Republikaner gestimmt? Wann?
    Definitiv nicht.
    Das wollten die Reps auch nicht. Er ist doch für die ein Sozialist. (Auch wenn viele in den USA nicht wissen, was das eigentlich ist.)

    @11:40 von sonnenbogen

    Perfektes Ergebnis für die Republikaner? Ist das Ihr Ernst? Besser konnte es für die Demokraten doch gar nicht laufen. Trump abgewählt, möglicherweise die Kontrolle über den Senat. Besser könnte die Lage für die Demokraten doch gar nicht sein. Biden ist kein Spalter, Trump war einer. Momentan ist doch kein Anlass, die hohe Staatsverschuldung den Demokraten anzulasten, sie haben doch gar nicht regiert. Die extrem traurige Zeit ist die traurige Zeit für die Verlierer und das sind die Republikaner.

    @bolligru, 13:00 Uhr

    Trump war eine kurze, aber verhängnisvolle Episode in der US-Geschichte. Noch nie hat ein US-Präsident die bewußte und regelmäßige Lüge zu einem Instrument seiner Politik werden lassen, Diktatoren hofiert und Bündnispartner verprellt, den Staat derart exorbitant - und ohne Not - bverschuldet, die Nation gespalten, Handelskriege angezettelt, Recht und Gesetz für eigene, persönliche Zwecke mißbraucht. Trump hat auch Deutschland massiv geschadet. Seine Unterstützung des Brexit war der erfolgreichen Wirtschaft unseres Landes geschuldet. Ich habe nie verstanden, warum Politiker der AFD, die sich gerne als Patrioten gerieren, Trump als Heilsbringer und Vorbild verehrt haben. Rechtspopulisten wie Salvini, Trump, Bolzonaro und auch Johnson sind krachend gescheitert - und das ist gut so!

    @11:47 von qpqr27

    die Rache Trumps wird kaum zu fürchten sein, denn ab 20.01.2021 hat er nichts mehr zu sagen.

    @sonnenbogen (11:40)

    Der Anbruch einer extrem traurigen Zeit...., aber das hatten wir ja schon im letzten Jahrhundert.
    ___

    Die extrem traurige Zeit brach vor 20 Jahren an, als der unterlegene Bush zum Wahlsieger erklärt wurde. Wie weit könnten die USA sein, wenn der rechtmäßige Sieger Al Gore damals sein Amt hätte antreten können, vor allem im Klimaschutz? Und ich denke auch nicht, dass es 9/11 und die bis heute spürbaren Folgen unter einem Präsidenten Gore so gegeben hätte. Wahrhaft extrem traurige Zeiten, die sich jetzt hoffentlich endlich einem Ende zuneigen. Mit einer Mehrheit im Kongress kann Biden endlich das durchsetzen, was Obama schon wollte und was der Kongress dauernd blockiert hatte.

    ...ttestEineMeinung #In Memoriam Walter Lübcke

    @06. Januar 2021 um 14:03 von Der Lenz :

    "...Angeblich gab es mal einen der da ganz gute Ideen hatte, nur haben sie ihn dafür ans Kreuz genagelt...ein Kreuz das später zum Barikadenbau genutzt wurde, genau wie die immer wieder geänderten Bücher über seinen Lebensweg...es ist schon ein Kreuz mit den Leuten."

    In Deutschland hatten wir tatsächlich Einen, der eine gute Idee hatte.
    Leute, denen es an einem Ort nicht gefällt, könnten ja auch woanders hin gehen.

    Der wurde leider in seinem Garten feige ermordet.
    Von Menschen, die Veränderungen nicht ertragen können.
    Nicht mal solche zum Besseren.

    13:16 von diewahrheit2020

    Sie haben als Nickname "die wahrheit2020" und verbreiten dann Fake News.
    Was war fragwürdig in der Wahlnacht?
    War das auch am Wahltag fragwürdig oder nur in der Nacht? Wenn Sie Beweise haben, dann raus damit.
    Wir warten gespannt.
    Oder kommt da nix?
    Einfach mal was behauptet.

    @ 11:55 von Mister_X

    Ich glaube, der User setzt eher darauf, dass bei einem doppelten Sieg der demokratischen Senatoren in Georgia Trump die ProudBoys aus dem Stand-by hochfährt bzw. diese sich dazu berufen fühlen. Bewahre uns... wer auch immer... am Ende zumindest die große Mehrheit der US-amerikanischen Zivilgesellschaft.

    @Enlightenment 12:27

    „ Demokratie gibt es in den USA seit langem.“

    Aber nur bei sehr weiter Definitionsauslegung.

    Demokratie (dēmokratía „Herrschaft des Staatsvolkes“) ist ja in USA durchaus in Frage zu stellen.

    Klasse, wenn jetzt auch noch

    Klasse, wenn jetzt auch noch der zweite demokratische Kandidat gewänne, würde der Trump bestimmt total platzen. Aber auch geplatzt würde und wird der bestimmt auch diese Wahl in Frage stellen wollen. Aber natürlich nur, solange er die Wahlen verliert.

    @12:46 von krittkritt

    da ein Wahlbetrug nicht nachgewiesen werden kann, ist das Schnee von gestern. 60 Richter haben den Schmarren nicht geglaubt. Man muss ja auch sehen, dass auch 1.000 eidesstattliche Versicherungen 1.) angezweifelt werden können und 2.) die Wahlen nicht hätten kippen können und 3.) bei jeder Wahl in jedem Land gibt es sicher ein paar Fehler. Ich bin sicher, dass es Ungereimtheiten bei allen US-Wahlen auch in der Vergangenheit gab. Alles nicht wahlentscheidend. So einen Spektakel wie Trump ihn vollzieht, gab es allerdings noch nie. Ohne Beweise!

    @ fathaland slim

    Zunächst danke für Ihre Beiträge (manchmal lese ich nur die :))!
    Aber eine andere Frage (hoffentlich habe ich inzwischen nichts überlesen): wie ist Ihr 2. Test verlaufen? Ich drücke weiterhin die Daumen!!

    Zitat: "Der Streit und die

    Zitat:
    "Der Streit und die ganze Aggression kommt nur über eine einzelne Person in das Thema. Diese Person steht jedoch in dieser Wahl nicht zur Debatte - über sie wurde an 03ten November 2020 abgestimmt.

    Es wäre schön wenn die Republikaner reinen Tisch machen und sich auf ihre Werte besinnen."

    sorry - leider ist dies schlichtweg falsch!!

    Trump ist nur das bisherige Endergebnis einer seit mehr als 10 Jahren andauernden Errosion bei den Republikanern...

    ..das ganze setzte damals mit der Nominierung von Fr. Pailin als Vize-Präsi bei Wahl McCain versus Obahma ein
    und
    entwickelte sich "dank" der (von den texanischen Koch-Brüdern finanzierten) Tea-Party-Bewegung zum heutigen Punkt.

    Es gibt die Reps. von "damals" einfach nicht mehr (die sind regelrecht "ausgemerzt") und da kommen auch keine neuen mehr nach die noch so etwas wie "Anstand" besitzen
    Nicht in dieser Partei - ein Neuanfang wäre nur mit einer Neugründung möglich.

    Bitte was soll sich denn bei den Reps. noch "abspalten"??

    @ Klaus Minges, am 06. Januar 2021 um 12:19:

    "Mehrheit im Kongress?
    Das stimmt so nicht, es herrscht ein Patt, 50 Rs gegen 50 Ds. Allerdings kann VP Harris mit ihrer dem. Stimme die Entscheidung herbeiführen. Ein einziger Abweichler der Dems würde den Reps also reichen."

    Oder eben genau umgekehrt!
    Solche Abweichler (sogar mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit) könnte es nämlich auch in den Reihen der republikanischen Senatoren geben. Siehe in der Vergangenheit z.B. McCain oder auch Mitt Romney! Es erscheint mit jedenfalls nicht sonderlich logisch, warum ausgerechnet ein demokratischer Senator seinem eigenen Präsidenten (Biden) bei einer Abstimmung in den Rücken fallen sollte . . . nach allem, was sich Trump und die Republikaner an Ungeheuerlichkeiten und Geschmacklosigkeiten geleistet haben!

    @qpqr27 (11:47)

    in Wahrheit....
    müssen die Demokraten beten, dass sie Georgia nicht gewinnen - wenn doch wird die Rache Trumps fürchterlich sein und Biden kann von einem Amtsantritt am 20.1 nur noch träumen

    ____

    Warum sollte dem so sein? Wenn die lahme Ente Donald Duck nicht freiwillig das Weiße Haus verlässt, dann wird der Secret Service ihn schon an allen Vieren an die frische Luft befördern.

    @ 12:28 von Der Lenz

    Sie beschreiben treffend eine der Hauptmechanismen rechter und rechtsextremer Blasen: Die Beharrlichkeit in der Weigerung, weder inhaltliche Korrekturen vorzunehmen noch politische reale Machtverhältnisse anzuerkennen, lässt sich letztlich nur mit den psychischen Reaktionsmechanismen von Scham und mangelnder Einsicht in eigene Fehler erklären. Dahinter steht andererseits oft die politisch brisante und nicht zu unterschätzende Entwicklung, dass Menschen sich abgehängt und übersehen fühlten.
    Gilt auch für manche Q-Gruppierung und die Blauen bei uns.

    um 13:46 von Hador Goldscheitel RE: melancholeriker l

    Dank für die Rückmeldung und den Fokus auf Details dieser Entwicklung, die im Wesentlichen nur aufzeigt und bestätigt, wie stabil eine Gesellschaft wirklich ist, wenn es Druck gibt auf Errungenschaften, die oft nicht einmal errungen (i. S. von mit demokratischen erkämpft) sind. Man sieht deutlich, daß eine satt geborene Gesellschaft mit ,,Gewohnheitsrechten" bei uns in Deutschland kaum in der Lage ist, die höhere Frustrationstoleranz aus sichselbst aufzubauen, die die Situation verlangt. Da zeigt ein kleiner Erreger der ganzen Welt, was um und in den definierten Gemeinschaften faul und überdenkenswert ist und Milliarden Menschen sind schon an den Grenzen des Anstands angelangt oder verzweifeln, wo für viele andere Menschen in den ärmeren Ländern der Welt ein besserer Alltag beginnt, obwohl kaum Essen oder Wasser da ist.

    14:09 von Bernd Kevesligeti

    «Senatswahl in den USA: Etappensieg für Bidens Demokraten....
    So ist es wohl.
    Aber warum steht rein gar nichts über die inhaltlichen politischen Unterschiede zwischen den Kandidaten ?»

    Weil dies ein Artikel über den Wahlausgang ist.
    Und keine Vorstellung der politischen Prioritäten der Kandidaten.

    «Oder läuft das so, daß beispielsweise die einen für Fracking sind und die anderen auch ? Die einen nichts für Arme tun wollen und die anderen auch (arbeite dich mal eben zum Millionär hoch) ?»

    Der Mythos vom Tellerwäscher zum Millionär war in den USA einst, als man mit Jack London noch nach Gold in Alaska schürfte. Oder in Garagen Computer zusammenbastelte.

    Dieser Mythos ist längst nicht mehr. Das wissen die US-Amerikaner selbst noch viel besser als irgendwer in Europa es beurteilen könnte.

    «Also letztlich nur zwischen der Farbe der Krawatten gewählt wird.»

    Was dachten Sie denn, worum es bei dieser politisch extrem polarisierten Senats-Nachwahl in Georgia gehen würde …?

    Georgia

    Schon mehrmals in der Geschichte der USA wurde das Schicksal in Georgia entschieden,das war auch schon 1846 bei Lincolns Wiederwahl so.
    Ich denke an Ray Charles und höre dabei Georgia on My Mind,danach wird alles Gut werden.
    So werden hoffentlich beide demokratischen Kandidaten die Nachwhl zum Senat gewinnen.

    @schneegans (11:51)

    Ich glaube auch, dass Trump mit seinen unsinnigen Entgleisungen diese Weiche gestellt hat.
    ____

    Donald Duck war auch schon vor seiner Abwahl im November eine lahme Ente à l'Orange. Das haben auch die Wähler erkannt, die für eine Rekordwahlbeteiligung gesorgt haben, aber nicht die Republikaner, die jetzt für ihren Kadavergehorsam abgestraft werden.

    @Wolf1905 13:24

    „ Sehe ich so wie Sie!
    Die Demokraten haben mit Bill Clinton einen Präsidenten gestellt, der sehr viel für die USA erreicht hat (lassen wir mal seine Lügen und falschem Meineid bzgl. Sex mit einem Mädel außen vor, was wirklich verwerflich ist) - ich hoffe, dass Biden und dann Harris (sie wird ihn ablösen, glaube ich mal) die USA wieder in diplomatische Gewässer führen wird zum Wohle der Amerikaner und vielen anderen auf dieser Erde!
    Und für Trump keine Begnadigung, ihm soll für seine dann nachgewiesenen Rechtsvergehen der Prozess gemacht werden!“

    Eigentlich kann man als Präsident in USA fast nur über „Sexualdelikte“ und „Meineide“ stolpern, aber bei Trump half ja selbst das nichts.
    Ich befürchte, er landet weder in Haft noch in der Heilanstalt.

    @ 14:24 von BILD.DirEinDuHä

    Leute, denen es an einem Ort nicht gefällt, könnten ja auch woanders hin gehen.

    Das sehen Sie also genau so wie Trump.

    Trump im Juli 2019: "Unser Land ist frei, schön und sehr erfolgreich. Wenn sie unser Land hassen, oder wenn sie hier nicht glücklich sind, können sie gehen!"

    RE: Enlightenment. um 14:10

    Sie sollten den Begriff "Chauvinismus" noch einmal nachschlagen. Dann erkennen Sie, dass Ihr Kommentar ins Leere läuft.

    Je einfach die Geister gestrickt sind, um so leichter kann man ihnen einreden, dass sie mehr verdient habenn als andere gesellschaftliche Gruppen, Nationalitäten oder Ethnien. Da das Niveau so mancher Medienanstalt im Tiefflug befindet, wird sich bei der politischen Bildung auch nicht viel tun. So mancher FOX-Modorator schämt sich für das DT-Lobhudelprogramm seiner Kollegen.
    Stattdessen wird auf die niederen Instinkte der DT-Fans gesetzt.

    Gruß Hador

    @ sonnenbogen, am 06. Januar 2021 um 11:40:

    "Perfektes Ergebnis
    für die Republikaner....

    Jetzt werden Sie die Demokraten vor sich hertreiben, da die alles entscheiden können."

    Genau umgekehrt wird ein Schuh draus! Ich habe den begründeten Verdacht, dass Sie die beiden Parteien miteinander verwechselt haben! Falls es nämlich tatsächlich so kommen sollte, wie es derzeit nach Trend auf für den zweiten Senatorenposten aussieht, dann hätten die Demokraten (!) Dank der Ausschlag gebenden Stimme von Kamala Harris eine Mehrheit im Senat . . . und NICHT die Republikaner!

    @13:46 von Der Lenz

    „Dem würde ich jederzeit Wiedersprechen. Gerade die von ihnen angeführten Mitglieder der GOP im Kongress sind oft hochintelligente Menschen“

    Sorry, ich muss das noch einmal aufgreifen. Ich bleibe bei meiner Aussage. Intelligenz zeichnet sich u.a. durch die Fähigkeit aus, sich verändernden Bedingungen immer wieder anzupassen. Das „jetzt erst recht“ verschiedener Follower ist mithin das genaue Gegenteil. Und was die „Speichellecker“ im Kongress anbelangt (die glücklicherweise nur eine (sture) Minderheit unter den REPs darstellen), so bestehen wohl berechtigte Zweifel an deren Intelligenz – evtl. sind sie gebildet, aber selbst das erscheint oftmals zweifelhaft.

    @saschamaus75 (11:58)

    > "Allerdings ist ein Sieg noch nicht sicher.
    > Laut Gesetz muss in Georgia nachgezählt
    > werden, wenn der Abstand zwischen zwei
    > Kandidaten nicht mindestens 0,5
    > Prozentpunkte beträgt"
    Ähh, ja und? Was soll sich dadurch groß am Ergebnis ändern? -.-

    ___

    Laut Gesetz muss in Deutschland bei jeder Wahl nachgezählt werden, egal wie groß der Abstand ist. Deshalb werden in der Wahlnacht immer nur vorläufige Ergebnisse bekanntgegeben und das endgültige erst ein paar Tage spät. Dass sich da noch großartig etwas ändert, ist eher selten der Fall.

    12:46 von krittkritt

    >>Und die Wahlfälschungen sind keineswegs vom Tisch.
    <<

    Als der US-Präsidentenwahlkampf noch im vollen Gange war, wurden Sie nicht müde zu behaupten, wie sehr Biden und Sohn doch "Dreck am Stecken" hatten (Ukraine)... und dass das noch lange ein Thema wäre...
    Außer von Ihnen hat man allerdings nie mehr sonst etwas darüber gehört - zumindest ich nicht.

    @Am 06. Januar 2021 um 14:03 von Der Lenz

    Angeblich gab es mal einen der da ganz gute Ideen hatte, nur haben sie ihn dafür ans Kreuz genagelt...

    War das jetzt frei nach Douglas Adams?

    Wobei ich persönlich das R-Thema nicht für eine gute Idee halte...

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