Corona-Krise: Zweifel an schnellem Schul-Neustart

04. Januar 2021 - 08:14 Uhr

Heute beraten die Kultusminister über neue Regeln an Schulen und Kitas. Schon im Vorfeld zeichnet sich ein breiter Konsens ab, dass es keine Rückkehr zum Regelbetrieb geben wird. Lehrer und Schüler fordern Wechselunterricht.

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Kommentare

Distanzunterricht

Kitas und Grundschulen sollte man öffnen.
Aber die weiterführenden Schulen (ab Klasse 5 bzw. 7) müssen Distanzunterricht machen.

Alle über einen Kamm?

„Bundesbildungsministerin Karliczek sprach sich in den Zeitungen der Funke Mediengruppe gegen "eine vollständige Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht in allen Jahrgängen" aus“

In allen Jahrgängen? Grundschüler - vor allem die in den ersten Klassen - sind im Gegensatz zu den älteren Schülern dringend auf die persönliche Anleitung durch professionelle Lehrer und den persönlichen Kontakt mit Mitschülern angewiesen. Wie soll da „Distanzunterricht“ gehen, noch dazu bei nach wie vor unzureichenden technischen Voraussetzungen und Ausstattung? Außerdem hat sich inzwischen herausgestellt, dass sie - anders als Lehrpersonal und ältere Schüler - bei Coronainfektionen an Schulen so gut wie nie die Quelle waren.

Infektionstreiber Schule

Kinder und Jugendliche tragen nach mehreren neueren Studien trotz seltener Symptome stärker zum Infektionsgeschehen bei, als man noch im Sommer dachte. Sie tragen das Virus von Familie zu Familie ohne selbst zu erkranken.

Wenn wir in den Schulen den Normalbetrieb ohne Abstände in den Klassen zulassen, werden wir die Inzidenz nicht senken können und damit die Kontrolle nicht zurück erlangen.

Härtern Lockdown durchsetzen

Das Bewusstsein ist da, die Bevölkerung ist bereit für härtere Lockdown-Maßnahmen und jetzt müssen sich die Politiker auch trauen, sie durchzusetzen. Das haben selbst die Quersenker akzeptiert und ihre Proteste eingestellt.

Ein recht auf bildung

welches mit füßen getreten wird. 1. wieso werden immer kindergärten und schulen in einen topf geworfen? kindergarten kinder verlieren nichts, wenn sie nicht in den kindergarten gehen. schulkinder dagegen enorm viel. ihre zukunft steht auf dem spiel. #recht auf bildung #bildungsgleichheit!
weil kinder die einzigen sind die keine lobby haben?
und nein. die schulen sind nicht alle top in form um auf digital unterricht umzusteigen. die 6 blätter online in der grundschule die in 30 min erledigt sind, sind nicht schulersatz. die 2 min tel. mit leherin sind lächerlich. und ich bin keine grunschullehrkraft.
auch die weiterführenden schulen sind definitiv nicht alle gleich gut, gleich motiviert, gleich ausgestattet und gleich vorbereitet. das immer wieder anzunehmen ist eine ungeheuerlichkeit.
und kinder + kinder... das ist auch nicht alles der gleiche topf.
oder sind die kinderkarten kinder zu lästig zuhause? und die eltern im job gebraucht? #bilungmitfüßentreten ... hauptsache mitreden.

Heute Hüh und morgen Hot

im HotSpot.
Entscheidungen als Bistabile Kippstufe.
Kinder stecken sich sich an, ja, nein, ja, doch nicht, vielleicht......

2 Schuljahre (diese und nächstes) auf 1,5 Jahre verlängern

Was hält einen davon ab, das Schuljahr auf 1,5 echte Jahre zu verlängern?

Im Januar 2022 wäre das Schuljahr zuende. Schulstoff, Schulausfälle und sogar die Ferien wären miteinander vereinbar.

Okay, die neuen Einstiegsklassen wären größer, nur die Handlungsoptionen wären endlich wieder da. Schulschliessungen bei >25 Inzidenz kein Problem, für den Lernerfolg.

Auch der Einstieg in den Arbeitsmarkt wird erleichtert, denn aktuell möchten kaum Unternehmen sich für den folgenden Herbst festlegen oder einen Corona-Abschluss einstellen.

Zettelwirtschaft

Gerade wieder einen 4 - seitigen Zettel mit unendlichen Aufgaben für die Grundschule Klasse 3 erhalten, da durchzusteigen alleine eine Kunst für Mittel-Intelligente Erwachsene.

Nun sollen die kleinen Kinder das ALLEINE durchorganisieren, auf die Woche strukturiert und die Eltern können das Freitag in die Schule bringen und korrigieren lassen! Soviel zum Thema Präsenz nicht für Schüler, aber Eltern können vorbeikommen.

Die Oma 1 muss nun helfen zu betreuen, da wir vulnerable Oma 2 noch diese Woche besuchen müssen, da es ihr gesundheitlich sehr schlecht geht. Sie ist alleine und wohnt weit weg.

Ich würde mir wünschen mal 2 Wochen wirklich einen HARTEN Lockdown, nicht nur für Kinder, sondern ALLES ZU , auch ALLE ARBEIT komplett zu, damit die Zahlen überhaupt sinken können.

Danach Öffnen in SOFT Lockdown MIT Grundschule und MIT Handel MIT Hygienekonzepten.

Was wir jetzt haben ist kein HARTER Lockdown, denn es gehen alle normal zur Arbeit und Privat gibt es auch keine Zurückhaltung.

5ten klassen

die kinder, welche gerade in den 5ten klassen angekommen sind, wie sollen sich diese bitte in die neuen klassen eingewöhnen? wie sollen sie einen bezug zur schule und zu den leherern bekommen? wie sollen sie den uterrichtsstoff am gymnasium bewälltigen? die neuen fächer? den neuen rythmus?
alles neu, alles groß, alles mehr anforderungen aber leider keine changen das kennen zu lernen.
die kinder die gerade in die 5ten klassen gekommen sind, wurden all dessen schon beraubt. sollen aber in den nächsten 8 jahren die leistungen bringen.
diese kinder brauchen präsenzunterricht.
diese kinder müssen ankommen dürfen.
diese kinder brauchen den bezug zur schule.
diese kinder brauchen den bezur zu den neuen lehern.
diese kinder müssen eine change bekommen sich umzustellen auf neue schulform.
diese kinder müssen das neue gebäude kennen lernen dürfen.
diese kinder müssen sich an neue fächer wie biologie, physik, chemie etc. etc. sanft umstellen dürfen.
diese kinder brauchen präsenz rechte!

Wünsch u.Realität.

Wann hatten wir die meisten intensivsten sozialen Kontakte. Und was ist wenn ein Halbwüchsiger in der Schule ansteckt oder das Virus weitergibt wenn er es denn auf Grund seiner Körpergröße überhaupt schafft bei den an Körpergröße überragenden Menschen?
Jetzt nur noch das denken wie bisher nicht vergessen weil man nachvollziehbare Wünsche hat bzw.hatte.
Und wann waren die Zahlen noch runtergegangen auch wenn das hier nicht der einzigste aber dennoch sehr wirkungsvoller Grund sein mag,hätte,sein soll,wäre.....Wunsch oder Realität?!

Realsatire

Also erst sagt man das unter 14jährige keine Gefahr für Oma und Opa sind und dass sich Erwachsene mit unzähligen von ihnen auch Zuhause treffen können und nun das. "Präsenzunterricht ist nicht vorstellbar".
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Joar, da kommt man natürlich jetzt noch mit.
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Also sind Schulen und Kitas nun Hotspots oder nicht, keine Daten? Nach 9 Monaten?
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Und dann kommt Spahn, der allen Ernstes in der Öffentlichkeit sagt, es wäre die EINFACHSTE LÖSUNG die Schulen dicht zu lassen.
Ach so, so machen wir das jetzt in Deutschland. Wir suchen die einfachsten Lösungen. Aha. Na, dann fallen mir noch ein paar ein. Dann brauchen wir in ein paar Monaten auch kein Impfmitgel mehr.
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Es geht also nicht mehr darum, einen guten Weg durch die Pandemie zu finden, sondern den EINFACHSTEN und der heißt eben LockDown bis sonstwann.
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Was hat Merkel mal gesagt "es gibt keine einfachen Lösungen"! Offensichtlich doch, nämlich wenn man keine anderen sucht.
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Willkommen im CDU-Populismus.

Nicht mehr nachvollziehbar

Die Schulpflicht wurde 1919 allgemein eingeführt - zu einer Zeit, zu der an den Schulen die jederzeitige Gefahr bestand, dass Schüler sich in der Schulklasse anstecken werden und an bakteriellen Infektionen sterben, für die es keine Behandlung gab.zudem bestand in der Schule jederzeit die Gefahr der lebenslangen Behinderung durch eine Polioinfektion.

Offenbar ging der Gesetzgeber im Jahr 1919 davon aus, dass die Schulpflicht von derartigem Vorteil ist, dass sie diese gravierenden Nachteile überwiegt. Im Jahr 2020 sieht man das aus Wohlstandsdekadenz heraus plötzlich umgekehrt - wegen einer Infektion, von der für die Schüler selbst und auch ihre Eltern keine nennenswerte Gefahr ausgeht.

Was hier stattfindet, kann man nicht mehr als vorübergehende Maßnahmen bezeichnen. Gastronomie und Kultur sind Ende Jan. 3 Monate lang im Stillstand - weil die Politik sich weigert, endlich Schutz der Risikogruppen statt Beeinträchtigung aller zu betreiben.

Sträflich

Das ist die vielleicht schlimmste Folge des Corona-Geschehens: Die Vernachlässigung der Ausbildung der sowieso schon in Deutschland zu geringen Zahl der Kinder.

Die Zukunft dieses Landes wird von den Politikern sträflich aufs Spiel gesetzt. Es ist mir ein Rätsel, warum nicht ein Aufschrei durch das Land geht.

08:19 von und die ganze Corona

Kitas und Grundschulen sollte man öffnen.
Aber die weiterführenden Schulen (ab Klasse 5 bzw. 7) müssen Distanzunterricht machen.

Fünftklässler sind i.d.R. gerade auf eine neue Schule gekommen und müssen den Übergang in ein neues Lern- und Sozialumfeld bewältigen ! Die kennen kaum die neuen MitschülerInnen und LehrerInnen und sollen dann auch direkt mit Distanzunterricht starten. Unterschätzen Sie diesen Übergangsprozess nicht ! In der Grundschule steht das soziale Lernen viel mehr im Vordergrund - auf der weiterführenden Schule der Fachunterricht. Es handelt sich um Zehnjährige Kinder.

Die Schulen müssen zumindest

Die Schulen müssen zumindest im Wechselunterricht wieder öffnen und die Kitas und Grundschulen komplett! Nach 3 Wochen tristen nassgrauen Ferien ohne irgendein Freizeitangebot (und Freude sollte man ja auch nicht treffen) jetzt auch noch Distanz Unterricht??? Das kann keiner wollen dem nicht nur die physische sondern auch die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wichtig ist. Bitte gebt den Kids doch wenigstens die Möglichkeit Unterricht zu haben....Freistellung von der Präsenzpflicht für die Besorgten und der Rest darf kommen!

Niemand tritt mit Füßen

@ Emma2:
Ein recht auf bildung welches mit füßen getreten wird.

Wenn Grundrechte (Bildung auf der einen und Gesundheit und Leben auf der anderen Seite) abgewogen werden müssen, dann finde ich es unfair, wenn man sagt, das eine oder andere werde mit Füßen getreten. Das wird der Problematik nicht gerecht.

Wechsel- und Distanzunterricht

Aus meiner Sicht ist das Problem nicht zu lösen, solange sich die Politik nicht ernsthaft mit den Thema befasst und zu dem Schluss kommen muss, dass die Umsetzung des wechselnden Unterrichts zwischen Präsenz und Distanz im Zusammenspiel mit geteilten Klassen die einzige Möglichkeit ist, eine einigermaßen erfolgreiche Beschulung zu gewährleisten.
Es gibt nämlich in sehr vielen Klassen immer Elternteile, die überhaupt nicht arbeiten gehen, sei es wegen Arbeitslosigkeit oder einfach, weil sie es nicht brauchen. Hinzu kommen Elternteile, die aus dem Homeoffice arbeiten und unter Umständen zum Teil in der Lage sind, ihre Kinder zusätzlich zu betreuen; dass geht mit Sicherheit aber nicht bei jeder Art von Homeoffice.
Insgesamt dürfte es genügend Voraussetzungen geben, Wechselunterricht erfolgreich zu planen.
Dass die Politik in den vergangenen Monaten bei der elektronischen Ausstattung der Schulen nicht konsequent gehandelt hat, darüber braucht man nicht mehr reden. Der Zug ist abgefahren!

@ Emma2

„wieso werden immer kindergärten und schulen in einen topf geworfen? kindergarten kinder verlieren nichts, wenn sie nicht in den kindergarten gehen. schulkinder dagegen enorm viel.“

Sie scheinen keine guten Kindergärten zu kennen, wenn sie glauben, man gibt seine Kinder dort ab und es passiert nichts weiter...
Die Kindergärten die ich kenne, fördern und bilden die Kinder in sozialer Kompetenz, Naturwissenschaften, Ernährungswissenschaft, Handarbeit, Kreativität, Kunst, Musik, Mathe, Schreiben und vieles mehr. Diese Kinder verlieren enorm viel, verpassen sie doch eine entscheidend Prägungsphase / Lernphase in ihrem Leben

Schule ist ein Muss

Wie schon viele hier vorher geschrieben haben; es gibt keinen Online Unterricht, der den Präsenzunterricht auch nur annähernd ersetzt. Hierzu ein Konzept zu entwickeln, waren leider unsere Kultusministerinnen nicht in der Lage. Es werden lediglich Zettel mit Aufgaben verschickt und zum Teil wird via Video Call gefragt, ob jeder die Aufgaben bekommen hat. Das hat mit Online Unterricht überhaupt nichts zu tun. Und die Erwartungshaltung an den Stoff ist gleichbleibend da - das ist nicht zu schaffen für unsere Schüler. Also müssen die Schulen wieder geöffnet werden. Kinder und Jugendliche mögen vielleicht auch den Virus bekommen und übertragen - dann geht halt im Moment kein Treffen mit Oma und Opa - wenn ich so das Verhalten der Mitschülerinnen und Mitschüler meiner beiden Töchter betrachte, ist das sowieso ein sehr schwaches Argument, da die Jugendlichen sicherlich lieber sich mit ihresgleichen Treffen als mit den Großeltern und die verstehen das sogar...

Komisch, nach meinen

Komisch, nach meinen Beobachtungen waren Kinder schon im Vorschulalter oft ihren Eltern in der Nutzung digitaler Informationsgeräte überlegen. Wer mit der Digitaltechnik nicht zurechtkommt, sind wohl ihre Lehrer und noch weit vor denen die Entscheidungsbefugten, von den Kultusministern an abwärts.
Dies zusammen mit dem Fakt, daß sich der Virus bestimmt nicht den Schülerausweis zeigen lässt, sondern sehr wohl über die Kinder in die Familien hineingetragen wird (nach vorheriger Verteilung im Schulbus), zeigt das eklatante und seit vielen Jahren bestehende Versagen (z.B. Fenster zum Lüften nicht zu öffnen) der Schulbehörden.
Wenn's so wichtig ist mit dem Präsenzunterricht, warum werden dann Taubenhäuser und schick gepflasterte Fußgängerzonen errichtet, aber die Schule ist häufig eine Betriebsstätte nach Stand der 50er Jahre, schon an dem Geruch vom Abtritt weithin erkennbar?!

Virologen haben Infektion bei Kindern nicht unterschätzt

@ MrEnigma:
Realsatire Also erst sagt man das unter 14jährige keine Gefahr für Oma und Opa sind

Virologen haben das nie gesagt, weil es bisher zu wenig Forschung dazu gab. Bildungspolitiker haben das gesagt, weil es bequemer war und weniger Trabbel mit den Eltern gab.
Mittlerweile gibt es mehr Forschungsergebnisse und die deuten darauf hin, dass Kinder und Jugendliche über den Schulalltag merklich zur Verbreitung des Virus beitragen.

Unsinn

Ein Virus ist eine unbelebte Masse. Es schreibt nur Geninformationen in die Wirtszelle. 50 Millionen Menschen in Deutschland wissen nicht einmal was ein Virus ist. Fakt: Die genetischen Informationen dringen in die Zellen der Schleimhäute von Kindern genau so ein wie in die von Rentnern. Nur erleiden Kinder davon oftmals nur keine oder nur eine blande (unsesentliche) Erkrankung. Mit dieser unwesentlichen Erkrankung infizieren sie u. U. vulnerablere Personen, die dann schwer erkranken. Alle anderen Definitionen sind Unsinn und der Tatsache geschuldet, dass Kinder in den üblichen Familienstrukturen nicht mehr betreut werden können. Die Bundesregierung hatte 9 Monate Zeit um Schulen zu digitalisieren. Nichts Wesentliches ist geschehen. Hände desinfizieren- überwiegend sinnfrei, wenn kein viruzides Mittel verwendet wird. Alkohol deaktiviert keine sog. umhüllten Viren.
Schule? Ja, verkürzter Unterricht in der Turnhalle, Maske, Abstand und Fernuntericht und gut ist.

Als ob..

Masken auch im Unterricht bringen nichts. Ich kann nicht ein Grundschulkind von 8-16h mit Maske losschicken (im Hort muss ja auch Maske getragen werden). Sobald die Masken durchfeuchtet sind, haben sie keinerlei Schutzfunktion mehr. Ganz davon zu schweigen wie der Unterricht leidet (und das sowieso schon seit Monaten). Den Kindern fehlt schon 1/2 Jahr Unterricht und die Lücke kann nicht mehr geschlossen werden.
Lieber Industrie und Firmen wirklich alle 3 Wochen dicht machen (da gab es die meisten Ausbrüche gemäß Zeitung), aber die Kinder laufen lassen..dann ist auch das Infektionsgeschehen überschau- und nachverfolgbar. Man darf auch nicht vergessen, die Kinder sitzen sonst daheim nur rum und verfetten, weil Sport gab es seit Monaten nicht.. Singen dürfen sie seit März auch nicht und Musikinstrumente nur digital wenn überhaupt..geschweige denn Freunde treffen..

Parallel dazu neben den Alten, Pflegekräften Erzieher und Lehrer schnell impfen lassen!

Bildunf und Infektionsverhütung in Einklang bringen

@ Non-Partisan:
Schule ist ein Muss

Da stimme ich zu. Aber Infektionsschutz ist auch ein Muss und was wir brauchen, ist eine vernünftige Abwägung. Und das ist zumindest der geteilte Unterricht mit halben Klassen und größeren Abständen.

Eine tickende Zeitbombe

Natürlich wird heute nichts rauskommen. Vor allem kein Konzept hier in NRW. Fasst 30 Kinder in den Klassen, überfüllte Bahnsteige und Busse. In Solingen hatte ein Schulleiter die Idee mit dem Distanzunterricht schon vor zwei Monaten. Da hat einer eine gute Idee gehabt, nur wurde diese beendet, weil unsere Bildungsministerin sich auf den Schlips getreten gefühlt hat. Da kam dann von ihr die Aussage, "das hat man mit uns nicht abgesprochen". Was will man noch sagen. Viele Lehrer sagen es nicht offen, aber die Unfähigkeit von der Landesregierung bis hin zu städtischer Verwaltung kotzt die regelrecht an.

Unbedingt weiter unterrichten

Sicher sind Kinder auch infektiös aber nach allen Untersuchungen wohl je junger desto weniger. Und es gab doch außer der Schule in Hamburg offensichtlich keine größeren Ansteckungen. Es war auch an einem Gymnasium also ein älterer Schüler und im Vergleich zu Firmen -oder Kircheninfektion war es wohl noch ein kleines infektionsgeschehen. Und selbst Herr Lauterbach hält eine Öffnung von Kitas und Grundschulen für vertretbar.
Ich finde es gibt keine Alternative zur Öffnung zumindest in der Grundschule, wir können doch unsere Kinder nicht noch länger der Bildung fern halten. Außerdem mit Ffp2 Masken und Lüften kann das Ansteckungsrisiko für Lehrkräfte auf quasi null reduziert werden. Mehr als ffp2 Masken haben Pflegekräfte auch nicht und diese arbeitete direkt an der Person.

Nicht gewollt !

Für mich unverständlich ist,
dass nach fast einem Jahr Corona
bis jetzt keine wissentschaftliche
Grundlage erarbeitet wurde, die eine
Infektiösität von Schulen (und auch Kitas)
klar und eindeutig darstellt.

Für mich sieht es aus wie ein nicht wollen.
Warum auch immer.

Abwägen statt Verabsolutieren

@ Dr.Hans:
Die Zukunft dieses Landes wird von den Politikern sträflich aufs Spiel gesetzt. Es ist mir ein Rätsel, warum nicht ein Aufschrei durch das Land geht.

Weil die Leute vernünftig sind. Ihre Verabsolutierung bringt nichts. Wir müssen klug abwägen und die Bildung und die Gesundheit in ein Gleichgewicht bringen.

Corona- Brandbeschleuniger für den Untergang

Eigentlich ist die Aufnahme des Präsenzunterrichts ab dem 11. Januar in geeigneter Form alternativlos um es in derzeitig gängiger Art und Weise auszudrücken. Natürlich ist nahezu nichts wirklich alternativlos, aber diese absolute Ausdrucksweise hat sich leider etabliert. Im Falle von Corona, bzw. in der Corona-Falle, ist es leider nicht zeitgemäß sich ein breites Spektrum an Meinungen einzuholen. Eine monokausale Betrachtungsweise scheint das Gebot der Stunde zu sein. Frau Eisenmann wird in BW angegangen. Ihre Forderung nach Öffnung sei gefährlich und realitätsfern. Fragen offen zu diskutieren, ein breites Meinungsbild einzuholen halte ich jedoch für elementar. Natürlich müssen in die Entscheidung über die Öffnung der Schulen viele Sichtweisen einfließen. Verlorener Lernstoff ist in einem gewissen Maße aufholbar, der Verlust an Motivation, Kontinuität, Bildungsbereitschaft und sozialer Kompetenz scheint mir schwer heilbar.

In BW Versäumnis der Kultusministerin

Noch vor den Sommerferien den nicht beamteten Lehrern gekündigt, obwohl ein hoher Bedarf an ausgebildeten Kräften ersichtlich war um digitale Strukturen in den Lernauflauf einzubringen.
Mit dem Bund um das Förder-Geld gestritten weil man ja unbedingt selbst bestimmen wollte über das, was für Infrastruktur und den Digital Unterricht investiert werden soll.

Und dann statt Laptops ausgerechnet Tablets, I-Tabs angeschafft, mit denen die Schüler unmöglich Aufsätze oder andere mehrseitige Abhandlungen flüssig schreiben können.

Dies und mehr demonstriert die Unfähigkeit der Kultusministerin in BW

@Non-Partisan... Richtig

Man muss sich in diesem Zusammenhang klar machen, dass es sich in Deutschland mit um das best bezahlteste Lehrpersonal der Welt handelt. Und man ist nicht in der Lage ein Konzept zu entwickeln? Uff.
Überforderung an allen Stellen, daran ändert auch ein 700 Euro iPad nichts, das den Lehrern seit Monaten zur Verfügung steht?
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Ich frage mich dann auch so langsam, wer hier wichtiger ist, die Lehrer oder die Schüler. Als wenn es nicht eh klar ist. Natürlich die, die lauter schreien.
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Man hat also ein Jahr lang einfach nach Schema F weitergemacht. Und auch das wäre noch ok, wenn man den Präsenzunterricht in die online Welt geholt hätte.
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Man tut ja so, als würde man ach wie innovativen Unterricht machen. Warum es nicht möglich ist, Frontalveranstaltungen via Webcam zu übertragen und dann Arbeitsgruppen zu machen,... verstehe wer will.
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Geht offenbar nicht. Und "Projektarbeit" noch weniger?
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Ich verstehe es nicht und es erklärt auch niemand. Also Schulen dicht, ist einfacher.

Emma2 8:28

Da muss ich ihnen widersprechen. Es gibt zwar keine kindergartenpflicht aber auch im Kindergarten lernen Kinder enorm viel. Vor allem, wenn es gut gemacht wird. Und viele Kinder sind dort besser aufgehoben als zu Hause.
Aber Bildung hat in Deutschland ja eh keinen hohen Stellenwert. Wie kann es sein dass trotz eines bald ganzen verlorenen Schuljahres immer noch auf die Durchführung der Ferien bestanden wird statt diese Zeit verpflichtend zum nachholen versäumten Unterrichts zu nutzen. Den Anfang könnte man an Karneval machen, der fällt eh aus. Auch Ostern reichen die Feiertage und die Rückentrage im Mai gehören auch abgeschafft. Drei Wochen Sommerferien reichen ebenfalls.

AUFSCHREI

Es gibt ihn den Aufschrei. Etliche User sind sich hier einig. Es muss zumindest die Grundschule mit Präsenz geben. Die höhere im Wechsel.

Damit wir die "Zahlen" runterbekommen, müssen ANDERE DINGE geschlossen werden, nicht das "Einfachste"- nämlich Schulen- für Herr Spahn.

Kinder und Familien sind in Deutschland gestraft.

Wenn wir eine klare Linie sehen würden- zB JETZT ALLES ( wirklich Alles- jede Art von Arbeit ausser Gesundheitswesen und Lebensmittel) und PRIVATE STRENGSTE KONTAKTVERBOTE für 14 Tage SHUTDOWN und dann die Perspektive, wieder zu Softerem Lockdown MIT Schule, MIT Handel, MIT Arbeit- unter AHAL Massnahmen kommen zu können, wäre es sinnvoll und man würde sicher allseits mitziehen.

Aber nicht so, NUR Schule zu und Erwachsene machen weiter in ihrer Arbeit wie immer, privat wird gemacht was man will.

So geht der Lockdown noch bis Sommer!
Das ist nicht ein Ansatz von nachvollziehbarem Konzept.

Wir verlieren so viel!

Ich denke es fehlt der klare Blick, wie es vor allem an Brennpunktschulen zugeht. Viele dieser Kinder sind wohl kaum wieder auf den richtigen (Bildungs-)Weg zu bringen. Einige waren nun fast ein Jahr nicht mehr in der Schule. So begleiten uns alle Maßnahmen doch stets länger als angedacht. Was machen wir, wenn die Infektionen im nächsten Monat weiterhin hoch sind. Ein digitales Lernen scheitert in diesen Fällen und dies liegt nicht wie kolportiert an den schlecht ausgestatteten Schulen, oder der „steinzeitlichen“ Lehrerschaft. Eine Studie in den Niederlanden zeigte klar, trotz guter digitaler Ausstattung und Infrastruktur, ein massiver Lernverlust mit Fernunterricht einhergeht. Ich gebe absichtlich keine Zahlen an, da die absolute Zahlenmalerei derzeit zu genüge in die Irre führt. Vergleiche und Bezüge fehlen da grundsätzlich. Wollen wir also auch in der Bildung alles Corona unterordnen? „Wer im Entferntesten mit Medizin und Bildung zu tun hat,“ muss dies meiner Meinung nach verneinen

Schulbürokratie und Flexibilität - zwei Welten begegnen sich

Es gibt drei wesentliche Parameter: 1) Kinderbetreuung wegen Berufstätigkeit der Eltern, 2) Notwendigkeit der direkten Ausbildung durch geschultes Personal und 3) Entwicklungsförderung der Kinder in der Schulgemeinschaft (statt nur zu hause), keine Rangfolge. Je nach Kind bestehen unterschiedliche Prioritäten. Hier ist also Flexibilität gefragt. Es müsste im 21. Jhdt. möglich sein, kurzfristig jede Schule an einen Internetanschluss mit hoher Bandbreite anzuschließen. Damit ist ein paraleller Präsenz- und virtueller Unterricht möglich, d.h. der Unterricht wird gleichzeitig über eine Konferenzsoftware an zu hause sitzende Schüler übertragen. Schüler, bei denen aus den obigen Gründen 1) und 3) die Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, sind in der Schule, die anderen zu hause. Sollte bei Letzteren, wider Erwarten, hierfür nicht die notwendige technische Voraussetzung gegeben sein, wird für die ein Laptop, nicht für 600€ wie in NRW, sondern gebraucht für 150€ besorgt, ggf. mit SIM.

Zettelwirtschaft ersetzt Präsenzunterricht

Alle Schulen haben mit der mangelhaften digitalen Ausstattung zu kämpfen. Es werden Wochenaufgaben via Email verteilt, die zu Hause zum großen Teil erst ausgedruckt werden müssen. Die Erledigung der Aufgaben erfolgt dann größtenteils durch die Schüler allein. Bei den höheren Klassen mag dass noch klappen, bei Grundschülern aber führt dass zu kaum einen nennenswerten Lerneffekt. Besprechung von Korrekturen sind gar nicht erst vorgesehen. Lerneffekt also Null.
Es sind nun Monate ins Land gezogen, wo man echte Lern-und UnterrichtsKonzepte hätte entwickeln können. Aber was ist Fakt: nichts hat sich geändert. Das Problem wird weiterhin ausgesessen, wir setzen immer noch auf den alten Gaul. Wahrscheinlich kommt in ein paar Wochen die Erkenntnis, man müsse sich mehr der digitalen Unterrichtsform widmen und hierzu Konzepte entwickeln.

08:44 von Kaneel

«Fünftklässler sind i.d.R. gerade auf eine neue Schule gekommen und müssen den Übergang in ein neues Lern- und Sozialumfeld bewältigen ! Die kennen kaum die neuen MitschülerInnen und LehrerInnen und sollen dann auch direkt mit Distanzunterricht starten. Unterschätzen Sie diesen Übergangsprozess nicht !»

Man kann immer nur sehr zufrieden sein, wenn sich Erwachsene mal in die Lage der Kinder hinein versetzen können. Es ist ganz fürchterlich, was viel zu viele Erwachsene meinen, was man den kleinen Menschen im Alter von 6 bis 12 Jahren alles zumuten könnte. Und was sie quasi über Nacht alles in Eigenverantwortung leisten müssen.

Unsägliche PISA-Tests säten den Irrglauben, schon die ganz Kurzen seien Wissensautomaten, in die man möglichst viel reinstopft, damit dann mal gebildete Menschen unten aus der Klappe rausfallen, wenn man nur die richtige Taste drückt.

Kinder brauchen einander noch viel mehr.
Als auch Erwachsene besser in Gesellschaft leben + lernen.
Kinder als Lückenbüßer.

G-8 Gymnasien in G-9 umwandeln.

Gerade auch mit Blick auf Corona machen die G-8 Gymnasien kaum noch sich. Verkürzte Bildungsangebote müssen mit vollen 3 Jahren Oberstufe korrespondieren.

Lehrer impfen

In der Grundschule muss Präsenzunterricht stattfinden.

Um Ansteckungsrisiken gering zu halten- sollten Lehrer ja wöchentliche Schnelltests erhalten?
Andere Möglichkeit: Lehrer in Grundschulen ab 50+ impfen.

Solange noch für NUR 2 Wochen vorher ALLES zu machen= SHUTDOWN= incl. ARBEIT in Fabriken, Büros, Parlament, Betrieben,Verwaltungen, Produktionen, Industrie usw.. incl. PRIVATEM- strengste Auflage für absolut begrenzte Zeit.

Danach Soft Lockdown mit Öffnung Schule, mit Öffnung Handel, mit Öffnung Gastro in Aussicht.
So gehen sicher die Zahlen zurück, nicht jedoch, wenn NUR die Schule zu bleibt, den Kontakt in Berufen und Privatem unterschätzt man offensichtlich.

@ 08:28 von und die ganze Corona

"die Bevölkerung ist bereit für härtere Lockdown-Maßnahmen"
Woher leiten Sie Aussage her dass die Bevölkerung für HÄRTERE Maßnahmen bereit wäre?
Ich kenne absolut niemanden der noch härtere Maßnahmen wünscht weil viele Leute einfach sehen dass weder Ausgangssperre noch die Schließung eines Einzelhandels eine signifikante Absenkung der Inzidenzzahlen gebracht haben. Ich bin der Meinung (und die Leute die ich kenne ebenfalls - und wir sind keine sog. Querdenker) dass zumindest ein Teil dieser Maßnahmen absolut sinnfrei sind und zurückgenommen werden sollten. Wenn man mit dem Kopf x-mal erfolglos gegen eine Wand angerannt ist und diese immer noch nicht nachgegeben hat, dann sollte man sich mal andere, intelligentere Lösungen überlegen.
Das hat die Regierung leider bisher noch nicht geschafft, weder hat man ein Konzept für Schulen+Kitas (obwohl man nun gerade wieder während des Lockdowns zum wiederholten Male Zeit gehabt hätte) noch hat man es geschafft genügend Impfstoff zu beschaffen

Es ist viel passiert in den Schulen

@ Dr.Baumann:
Die Bundesregierung hatte 9 Monate Zeit um Schulen zu digitalisieren. Nichts Wesentliches ist geschehen.

Das stimmt nicht. Es sind Endgeräte an bedürftige Familien gelangt, die Netzinfrastruktur in vielen Schulen ist verbessert worden, viele Lehrer haben sich weitergebildet oder haben einfach neue Dinge und Medien ausprobiert, usw.


Hände desinfizieren- überwiegend sinnfrei, wenn kein viruzides Mittel verwendet wird. Alkohol deaktiviert keine sog. umhüllten Viren.

Oh doch, und zwar bei geeigneter Konzentration. Außerdem sind Wasser und Seife gegen die Lipidhülle des Virus sehr wirkungsvoll.
Sollten die Buchstaben "Dr." in Ihrem Nickname das bedeuten, was man erwartet, dann wundert mich Ihre Äußerung sehr.

Von Sichere Schulen und angeblichen Studien

"Außerdem hat sich inzwischen herausgestellt, dass sie - anders als Lehrpersonal und ältere Schüler - bei Coronainfektionen an Schulen so gut wie nie die Quelle waren."

Ich warte immer noch auf die detaillierten Ergebnisse der Reihenuntersuchung an der Schule meiner Tochter. Ich weiß nicht einmal, was mein Kind(!) dort im Vorfeld unterschreiben musste.

Eine Anfrage an die Schule verwies auf das Gesundheitsamt. Von dort kam bisher keine Antwort. Eine Anfrage an FragDenStaat ist jetzt meine Antwort.

Ich glaube, die KultusministerInnen wollen keine Ergebnisse, die nicht zu ihren eigenen "Studien" passen.

...Homeoffice, lesen lernen und Schwertkampf

...wenn etwas gelernt wurde, -dann Flexibilität und Kreativität . Als Mutter von 2 Kindern (eine in der Schule, einer in der Kita und 30h Job, Mann im Vollzeitjob)

Zwischen dem Schreiben von Berichten, Telefonkonferenzen und Präsenzzeiten, bringt man mal eben das Lesen bei und spielt Ritter.

Wirklich gut und zufriedenstellend funktioniert das nicht. Niemandem wird man wirklich gerecht und ist zeitweise wirklich frustrierend...

Wie wäre es mit ähnlich kreativen Lösungen seitens Politik und Bildungswesen?
Um weiter ohne psychischen Folgen für alle durch diese Krise zu kommen benötigt es kreative Pläne...keine „einfachen Lösungen“, denn einfach ist diese Zeit gerade für uns Familien ganz bestimmt nicht.

@08:23 von und die ganze Corona

**** Kinder und Jugendliche tragen nach mehreren neueren Studien trotz seltener Symptome stärker zum Infektionsgeschehen bei, als man noch im Sommer dachte. Sie tragen das Virus von Familie zu Familie ohne selbst zu erkranken.****

Und woher haben Sie diese These? Nennen Sie bitte Quellen.

Die Corona-Krise

führt einem wieder einmal vor Augen in welch einem desaströsen Zustand unsere Ministerien, Behörden und Ämter sind.
Dieser Hick-Hack wegen Schulschliessung, Fernunterricht etc. ist nicht mehr zu ertragen. LÖSUNGEN sind gefragt und gefordert!

Allein die Tatsache, dass wir in Baden-Württemberg von 20 Uhr bis 5 Uhr weggesperrt werden und gleichzeitig sind gewisse Beamte und Mitarbeiter von Behörden nicht einmal in der Lage an den Festtagen und den Tagen zwischen den Jahren zu arbeiten, damit die Infektionszahlen vollständig und korrekt übermittelt werden.

Haben wir nun eine Notsituation oder nicht?

Selbstverschuldete Diskussion

Wir brauchten diese Diskussion nicht führen, wenn die Schulen, resp. Kultusministerien, den Sommer nicht verschlafen hätten. Warum stehen die effektiven Lüfter in Privatpraxen, in Landratsämtern, in den Landtagskantinen - aber nicht in Schulen? Mit den geschätzten Kosten von ca. 1 Mrd. Euros braucht mir keiner kommen, der Tourismusbranche, einem Coronabeschleuniger, wirft man über 6 Mrd. hinterher.

@ papa_andy_77

Natürlich ist nahezu nichts wirklich alternativlos, aber diese absolute Ausdrucksweise hat sich leider etabliert. Im Falle von Corona, bzw. in der Corona-Falle, ist es leider nicht zeitgemäß sich ein breites Spektrum an Meinungen einzuholen.

Das stimmt nicht.
Ich lese alles, habe mir ein ganz breites Informationsspektrum eingeholt und bin trotzdem entschieden für geteilte Klassen und teilweisen Präsenz- und teilweisen Distanzunterricht ab Klasse 7.

@ und die ganze Corona... Falsifizierungsprinzip

Stimmt, allerdings liegen seit November!! entsprechende Studien vor, die durchaus Tendenzen zeigen. Ich bin kein Virologe, der sich seit Jahrzehnten mit nichts anderem beschäftigt, aber wenn es so schlimm wäre und Kinder wirklich Spreader wären, dann ist es unverantwortlich gewesen, was die Politik auch noch vor Weihnachten gesagt hat.
.
Dann ist es ein Wahnsinn dieser Regierung gewesen, die Zahl der Kinder bei privaten Feiern unendlich zu lassen.
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Angesichts der Angst und Panik im Kanzleramt kann ich mir kaum vorstellen, dass jemand dort wirklich bereit wäre die Verantwortung dafür zu tragen.
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Ich kann ja nur bewerten, was da populistisch in die Welt geschriehen wird. Und da hieß es, 5 Erwachsene aus 2 Haushalten bei unendlich vielen Kindern unter 14.
.
Wenn Kinder also problematisch sind, dann hätte man vielleicht besser nicht am 24. Oma im Altenheim besucht.
.
Und wir können eine Gesellschaft natürlich nicht aufgrund von Spekulationen still legen, sonst geht das noch 20 Jahre

Schulen sind keine Infektionstreiber

Wenn die Schulen angeblich so gefährlich sind, warum wird dann laut Plan jeder Adipöse in Homeoffice schneller geimpft als Lehrer?

Es finden kaum Infektionen in Schulen und Kitas statt.

***

Zu User asimo gestern:
Abendblatt: https://kurzelinks.de/3sws

Wenn man den Artikel nimmt, dann sollte man ihn auch zu Ende lesen. Nicht 33 sondern 25 Personen sollen angesteckt worden sein - und komischerweise wird behauptet, dass Ergebnisse unter Verschluss gehalten werden. Woher hat man dann die Ergebnisse zu den Infektionen, wenn sie verheimlicht werden?

@ 09:00 von Dr.Baumann

"Die Bundesregierung hatte 9 Monate Zeit um Schulen zu digitalisieren." Sie schauen gelegentlich mal ins Grundgesetz? Schulen und deren Ausstattung ist allein Ländersache. M.W. kauft derzeit NRW Laptops für Schüler für 600€ - pro Stück! Das kommt raus, wenn man Kultusministerien technische Aufgaben übergibt. Wie das Desaster bei der einheitlichen Software. Die trauern nämlich noch dem Federkiel nach, mit dem Goethe seine unsterblichen Verse schrieb. Was die Infektiösität angeht: Klar ist, dass Jugendliche ab 15 genauso infektiös werden, wie Erwachsene. Klar ist auch, dass sie genauso wie junge Erwachsene deutlich häufiger asymptomatisch sind. Mangels Tests weiß man über jüngere Kinder (die nur selten getestet werden) nur wenig, sowohl was die Erkrankungshäufigkeit als auch was die Infektiösität angeht. Es wurde bei einigen Infektionskrankheiten, auch durch Viren, festgestellt, dass Kinder weit weniger Erwachsene anstecken, als Erwachsene sich untereinander. Ob das auch hier gilt?

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