Kommentare - Nach Einigung auf Brexit-Handelspakt: EU-Staaten prüfen Vertrag

25. Dezember 2020 - 14:48 Uhr

Es war ein Deal in letzter Minute, doch die Arbeit ist damit nicht getan: EU-Chefunterhändler Barnier hat die EU-Staaten über den Brexit-Handelsvertrag informiert. Sie sollen dem 1246 Seiten starken Papier nun im Eiltempo zustimmen.

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Kommentare

Nur spaßeshalber...

...könnte man jetzt 3 Jahre lang prüfen und es sich das dann anders überlegen.

Hauptsache jetzt ist, dass die LKW-Fahrer gut und schnell nach Hause kommen.

Man könnte ihnen auf den Autobahnen das Überholen überall erlauben. Zum Beispiel.

Vielleicht könnte die

Vielleicht könnte die Tagesschau noch aufklären inwieweit das Karfreitagsabkommen betroffen ist. Pass zur Einreise nach Nordirland für EU Bürger, in diesem Fall Iren, dürfte zumindest für die irische Regierung ein Grund sein dem Handelsvertrag die Zustimmung zu verweigern.

Auf Kommentar antworten...

Vorgängerbericht.

Am 25. Dezember 2020 um 14:14 von Hador Goldscheitel
RE: Der freundliche Friese um 14:09 Uhr

Welche Nachahmer fallen Ihnen dazu ein ?
###
Da fallen mir schon einige Süd und Osteuropäische Staaten ein die in Zukunft ein Verbleib in der EU eher skeptisch beurteilen. Griechenland, Italien, Polen, Ungarn wären vermutlich solche Kandidaten in der Zukunft. Was diese Länder aber aus heutiger Sicht davon "noch" davon abhält, ist die Förderung dieser Länder durch Brüssel mit Geldern. Und dann ist da auch noch die Gruppe der Netto-Geberländer. Das letzte Hilfspaket im Sommer hat gezeigt wie entzweit die EU schon ist. Jetzt wo GB auch seinen eigenen Weg geht, wird es wohl nicht lange dauern, bis sich der ein oder andere Staat auch aus dieser EU verabschiedet. GB hat es vorgemacht das es geht ! Wie gesagt. Die Zukunft wird es zeigen...

Jetzt 1246 Seiten

"Im Eiltempo" soll das nun beschlossen werden. Kein Wunder, dass immer wieder Lücken in EU-Regelungen auftauchen, die eigentlich keiner gewollt hat. Ich dachte schon, die EU-Juristen wären unfähig, aber es ist vielleicht einfach die Flut von Papier, die sie nicht bewältigen können. Und dann noch das Sprachengewirr.

Nu wird erst mal geprüft ...

Hoffentlich kommt es nicht zu einer neuerlichen Verzögerung, weil die ca. 1200 Seiten nicht so schnell geprüft werden können.

Und hoffentlich kommt es auch nicht zur Verzögerungen, weil jetzt auf einmal Leuten auffällt, dass das eine oder andere nicht so gut im Vertrag ausgearbeitet sei.

Alle Beteiligten hatten genügend Zeit sich immer wieder den Zwischenergebnissen anzunehmen, und dazu ihre Meinung kund zu tun.

Das müsste jetzt reichen.

Klar ist jetzt schon:
Das ist einer der teuersten Verträge die je abgeschlossen wurden.

Der beste Deal,.......für die Briten

Es war doch klar, dass die EU einknickt. Die Briten importieren viel mehr als sie in die EU importieren. Sie haben jetzt den besten Deal den es gibt und die EU über den Tisch gezogen. Chapeau!

richtungsweisend ?

die bisher veröffentlichten Angaben zum Inhalt des Abkommens könnten richtungsweisend für die Gestaltung der Beziehungen zwischen den EU-Staaten sein. Die Querelereien innerhalb der EU in den letzten Jahren zeigten, dass eine Rückbesinnung auf Wohlstand fördernde Kernaufgaben schwelt seit Längerem. Die EU hat zu viele Themen angefasst, zu denen Einstimmigkeit nicht herstellbar ist. Das "Ideale" ist nicht das "Rationale". Das zeigt sich seit dem Beitritt der Osteuropäer offenkundig;
Unzufriedenheit gab es aber schon zuvor. Das Abkommen könnte zur überfälligen Neudefinierung der EU-internen Beziehungen führen und die Gefahr des Zerfalls der Gemeinschaft mindern. Politische Hegemonien werden hinter pragmatische Zusammenarbeit gedrängt. Eine rege Debatte wird nun ganz sicher stattfinden und die Bedeutung des Abkommens zeigen.

Wuerd ich nicht

zustimmen. Weil die Fischereirechte im Kanal fuer 25 Mitgliedsstaaten ohne Belang sind.

Andererseits wuerde Zustimmung bedeuten, dass weitere Abspaltungen aehnlich behandelt werden. Zollunion ohne weitere Verpflichtungen.

Vielleicht waere das auch insgesamt vernuenfig, fuer die gesamte EU.

Noch 200 Seiten bis zur neuen Bibel

Die Bibel hat 1446 Seiten, der Brexit-Vertrag "nur" 1246 Seiten. Der Brexit hat also das Zeug zur neuen Religion in Europa.

Also da EU-Parlament kann 30ster

Januar auch. Muß halt mal schneller gehen und man sollte sich organisieren damit alles unter Dach und Fach ist.
Im Prinzip ist die Zustimmung des EU-Parlaments jedoch nicht nötig das müssen nur die Regierungen der Mitgliedsländer aber es wäre ein schöner Zug des EU-Parlamentes.

GB ist in der EU geblieben

ohne als Nettozahler Berpflichtungen nachkommen zu muessen.

Damit hat sich die EU selbst ad absurdum gefuehrt.

Die Reduktion der EU zu einer Zollunion ist praktisch. Damit waere die teure Kommission ueberfluessig.

@ um 15:23 von 0_Panik

Der teuerste Vertrag wird es schon deshalb sein, weil Frau VdL auch hier wohl kaum auf ihre Beratungsfirmen verzichtet hat.
Über ihren
ausufernden Beratungsbedarf haben sich EU - Funktionäre schon vor ein paar Wochen beschwert.

um 15:49 von IBELIN

>>
GB ist in der EU geblieben

ohne als Nettozahler Berpflichtungen nachkommen zu muessen.

Damit hat sich die EU selbst ad absurdum gefuehrt.

Die Reduktion der EU zu einer Zollunion ist praktisch. Damit waere die teure Kommission ueberfluessig.
<<

Sie belieben zu scherzen. Was glauben Sie eigentlich, ist auf 1246 Seiten Vertrag geregelt ?

@ Am 25. Dezember 2020 um 15:47 von LondonNews

>>Noch 200 Seiten bis zur neuen Bibel

Die Bibel hat 1446 Seiten, der Brexit-Vertrag "nur" 1246 Seiten. Der Brexit hat also das Zeug zur neuen Religion in Europa.<<

Pathos, oh Du mein Pathos.
Aufgeblähter geht es kaum.

Und der Boris ist der neue Jesus - Na danke.

15:47 von LondonNews

"Noch 200 Seiten bis zur neuen Bibel

Die Bibel hat 1446 Seiten, der Brexit-Vertrag "nur" 1246 Seiten. Der Brexit hat also das Zeug zur neuen Religion in Europa."

,.,.,

Für Abergläubige könnte das der Fall sein. :-)
Da bemisst sich der Wert eines Werkes nach der Seitenanzahl.

Und ab einer bestimmten Seitenzahl wird damit eine Religion begründet, wenn ich das richtig verstehe.

Dazu würde I. Kant und Homer und wer weiß ich alles zählen.
Tausende Religionen alleine in Europa.

EU-Binnenmarkt und Regeln

Bzgl. EU-Binnenmarkt und Regeln bin ich am Grübeln, ob der Vertrag hier wirklich für uns (= EU) stimmig ist... hier wären weitere Details hilfreich, die (hoffentlich?) demnächst durch die Medien tröpfeln...

zu "London News" im Vorgängerthread

Absurde Ideen!
Arberiten Sie für die Konkurrenz, die sich eher aufs Vektorverfahren (wenn schon, nicht weniger gefährlich) oder auf Totimpfstoff stützt?

Wir lösen die Problemé

Immer wieder schön, wenn bestimmte Politiker bei der Lösung der Probleme für die hart arbeitende Bevölkerung helfen, die diese ohne diese Politiker nicht hätten. Im Mittelalter stellten sie Zollhäuschen auf, um ohne Arbeit an der Leistung der Produktiven teilzuhaben. Heute beschließen sie Handelsbarrieren unter der Überschrift - freier Handel.

Was wird denn hier

Was wird denn hier diskutiert/kommentiert?
Warten wir mal ab, wie es kommt. Gut ist es doch, wenn es nicht zum „harten Brexit“ kommt und beide Seiten das Gefühl haben können gewonnen oder zumindest nicht nur verloren zu haben.
Und der Vergleich mit der Bibel oder den 10 Geboten ist wohl nicht zulässig, da ja nun andere Dinge geregelt werden müssen, die wesentlich kleinteiliger sind als die 10 Grundgebote, die ein Zusammenleben in einer größeren Gemeinschaft erst ermöglichen und erträglich machen.

@ GeKo69 - Boris tut sich weh

Boris hat der EU gezeigt wo der Hammer hängt ...

.... um ihn sich dann selbst auf die Füße fallen zu lassen.

@ London News gefühlsecht

Einerseits durch die damit verursachten Covid-19 Mutationen, die laut Uni Boston nicht mal durch Coronaviren selbst verursacht werden,

Ooops, da sind Sie einem Fake auf den Leim gegangen. Es hätte sich gelohnt, in Biologie in der Schule aufzupassen.

"Import in die EU" von Paco 15:31

Es wäre wohl das erste Mal, dass ein Import von GB in die EU stattfindet. Sie fallen zudem dem Ammenmärchen von Johnson anheim, dass die EU ja viel mehr von GB abhängig sei als umgekehrt, was natürlich Unsinn ist, was sie ja auch wohl unabsichtlich mit ihren Ausführungen belegen.

Profiteure profitieren mit Profit

@ LondonNews:
Am meisten profitieren die Chinesen in Deutschland, Großbritannien und China vom Brexit.

Vielleicht profitieren die Italiener in Frankreich oder die Portugiesen in Dänemark sogar noch ein wenig mehr.

Der Erfolg des Scheiterns

Jetzt muss uns nur noch das Scheitern der Europäischen Idee als Erfolg verkauft werden.
Wer ist der nächste Nettozahler, der realisiert, dass die EU ein nicht arbeitsfähiges Staatengebilde ist?
Wie lange lassen sich die verbleibenden Nettozahler sich am Nasenring führen, von Staaten, die sich um Rechtsstaatlichkeit einen Schei…. kümmern?!

Am 25. Dezember 2020 um 15:16 von Der freundliche...

„Am 25. Dezember 2020 um 14:14 von Hador Goldscheitel
RE: Der freundliche Friese um 14:09 Uhr
Welche Nachahmer fallen Ihnen dazu ein ?
###
Da fallen mir schon einige Süd und Osteuropäische Staaten ein die in Zukunft ein Verbleib in der EU eher skeptisch beurteilen. Griechenland, Italien, Polen, Ungarn wären vermutlich solche Kandidaten in der Zukunft. Wie gesagt.
Die Zukunft wird es zeigen...“

Dazu braucht man keine Glaskugel, sondern
eine große Portion Schadenfreude.

Spätestens nach der Austrittsunterschrift, sind alle o.g. sofort kreditunwürdig, zahlungsunfähig.

5 Minuten später wären alle Supermarktregale leergeräumt.

Was dann folgt....

Aber wer ist schon so schadenfroh?

RE: Der freundliche Friese um 15:16 Uhr

Wie Sie schon im zweiten Satz schreiben vermuten! Sie, dass in ferner Zukunft womöglich Mitgliedsländer austreten könnten.
Desweiteren behaupten Sie, dass einige EU-Staaten, die Sie benennen, ihren Verbleib skeptisch sehen. Können Sie das auch belegen ?
Sie behaupten desweiteren, dass nur die Netto-Zahlungen diese Staaten in der EU halten.
Diese Aussage halte ich doch für sehr gewagt. Zum einen ist Italien Nettozahler. Zudem profitieren polnische Arbeitskräfte innerhalb der EU maßgeblich von der polnischen Mitgliedschaft. Ähnlich wie die Rumänen. In Griechenland und Italien sind die Populisten abgewählt worden. Natürlich hat jedes Mitgliedsland auch seine eigenen Interessen im Blick, aber für entzweit halte ich die EU bei weitem nicht.

Ihrem Kommentar kann ich mich so nicht anschließen !

Sicherlich wäre es für die EU gut, wenn die Mitgliedsländer eine größere Solidarität zeigen würden, und die Probleme einzelner Mitglieder ernst nehmen würden.

Gruß Hador

Gut recherchierter Einblick

Ein großes Dankeschön an die Tagesschau für einige gut recherchierte Artikel, die uns zeigen, worin jetzt genau die Vereinbarungen zwischen EU und GB bestehen.

An alle Mitforisten

Liebe Mitforisten.

Wie haben hier ein unbekanntes Neumiglied, welches recht zusammengewürfeltes Zeugs in den Raum stellt und damit das Forum kapert.

Ich empfehle daher: Don't feed the troll !

Bevor wieder eine sinnvolle Diskussion ad absurum geführt wird.

Gruß Hador

Und wieder.......

ist die EU in den Kotau ggangen, feiert den deai als "historisch" (Merkel), der letztlich fast verzweifelt als Kompromis dargestellt wird, obwohl es richtigerweise ein Diktat aus London ist. Oder genügen schon die 5 1/2 Jahre Frist bei den Fischerei-Rechten als Kompromis? Johnson hat mit einer nicht einmal weit überwiegenden Mehrheit von Brexitiers gezeigt, was alles gegenüber 26 Krämern möglich ist und der Papiertiger EU hat ihm sein innenpolitisches Spielzeug zurückgegeben. Noch nie wurde so sehr bewiesen, daß der Schwanz mit dem Hund wedeln kann!

@StephHerm 16:21

Es hat eine Seite massiv verloren und das werden die Leave Unterstützer und Leute wie Farage und Johnson schon sehen. Diese Leute wäre früher am Galgen gelandet für was sie Großbritannien nun wirtschaftlich zufügen. Großbritannien wird durch den Brexit wirtschaftlich ruiniert und dies wird man sehr sehr deutlich sehen!

Am 25. Dezember 2020 um 15:15 von dermulla

Zitat: Vielleicht könnte die Tagesschau noch aufklären inwieweit das Karfreitagsabkommen betroffen ist. Pass zur Einreise nach Nordirland für EU Bürger, in diesem Fall Iren, dürfte zumindest für die irische Regierung ein Grund sein dem Handelsvertrag die Zustimmung zu verweigern.

Meinen Sie wirklich, das Ganze sei nicht im Vorfeld mit den unmittelbar betroffenen Mitgliedsstaaten abgesprochen worden?

Back to the EU

@ Der freundliche Friese:
Der Brexit ist also vollendet. Das wird in Zukunft sicher Nachahmer haben...

Vielleicht in Schottland.

16:00 von LondonNews

Am meisten profitieren die Chinesen in Deutschland, Großbritannien und China vom Brexit.

Die Weltwirtschaft bestimmt nicht mehr die USA, sondern China. Hat man ja gesehen, als im ersten Lock-Down nicht einmal mehr Mundschutz-Masken vorrätig waren, sogar für den medizinischen Bereich, denn wer stellt diese her?.

16:34 von Keveslegeti

Vielleicht profitieren die Italiener in Frankreich oder die Portugiesen in Dänemark sogar noch ein wenig mehr.

Und das bestimmt der Chinese.

Papier nun im Eiltempo zustimmen?

So geht Demokratie in der EU und von Frau Merkel.

Aber seit der Banken oder Eurokriese und besonders seit 2015 oder Corona haben wir ja gelehrnt mt diesen im " Eiltempo" verhandelten Entscheidungen und Reglen zu leben.

@dermulla 15:15

Die irische Regierung ist sowieso am längeren Hebel. Irland weiß wie die Stimmung in Nordirland ist. Eine Mehrheit der Nordiren will die Wiedervereinigung. Nach der Wiedervereinigung braucht man über den Pass nicht zu diskutieren, dann ist jeder Nordire automatisch Ire und Nordirland ist dann Irland.

@ karlheinzfaltermeier

Und wieder ist die EU in den Kotau ggangen

Die eigene Seite miesmachen kann manchmal peinlich werden.

@Paco 15:31

Sie kennen den Deal überhaupt nicht und glauben blinde dem Leave Lager und den eu-hassenden Antieuropäern. Niemand hat die EU über den Tisch gezogen. Chapeau für gar nichts! Die Briten importieren gar nichts und jedes Land wird die Briten jetzt wirtschaftlich an der Nase rumführen. Großbritannien schießt sich mit der Egonummer des Leave Lagers selbst ins Bein.

Letzte Hoffnung - Frankreichs Veto

Welcher Europäer hätte den Briten nicht die volle Verzollung gewünscht.
Nun, die Mega-Konzerne natürlich. Die Automobilhersteller. Die Lebensmittelmultis.
Und jetzt erkennen wir auch, worum es in der EU zuvorderst geht. Nicht um den Bürger. Sondern um barrierefreien Handel.
Dass die EU dem abtrünnigen Mitgliedsstaat aber gleich noch Fischereirechte an einem strittigen Fanggebiet abtritt. Das hätte nicht sein müssen.
Die EU munitioniert GB handelstechnisch mittels Schiedsgerichten auf. So als wäre GB ein gleichwertiger Handelspartner....
Was wäre denn, wenn GB low-cost Lebensmittel aus Amerika, die unseren Standards widersprechen,chinesische subventionierte Automobile, nach EU ausführte?
Nicht abzusehen. Eine Grauzone, die hart ausgelotet wird.
Die fehlenden Zollhäuschen in Irland werden sich rächen. Eine immergrüne Grenze, an der alle Arten von Waren verschoben werden, die unter normalen Umständen niemals in Europa gelandet wären.
Frankreichs Veto-letzte Hoffnung.

Verhandlungen

Wenn man von Monaten langen und harten Verhandlungen spricht, bedeutet das England hat alles abgelehnt, Vorverträge gebrochen bis zum letzten Tag gewartet und dann ihre Bedingungen durchgesetzt hat. Die Kanzlerin spricht gar von historisch? Sie und ihre Flüchtlingspolitik war der letzte Sagnagel des Bexit.
Voller Zugang zum EU Markt, keine Beiträge oder gar Verpflichtungen. Schiedsgericht außerhalb der EU? Selbst beim Fische fangen nichts erreicht.
Finanzierungen das Kerngeschäft müssen noch Verhandlungen folgen. Was ich sehe ist ein gigantisches Steuerparadis mit allen Rechten.
Welch durchsichtig Strategie, ganz unerwartet? Wer wohl da über den Tisch gezogen wurde. Löst den Verein entlich auf, in dem Deutschland zahlt die anderen sich selbstbedienen.

Wir werden den „Erfolg“ erleben

@15:16 der freundliche
„Jetzt wo GB auch seinen eigenen Weg geht, wird es wohl nicht lange dauern, bis sich der ein oder andere Staat auch aus dieser EU verabschiedet. GB hat es vorgemacht das es geht ! Wie gesagt. Die Zukunft wird es zeigen...“

Genau, die Zukunft wird zeigen, dass es besser ist in einer EU die Gemeinsamkeiten zu erleben als eigenbrödlerisch mit dem Kopf den eigenen Willen durchsetzen zu wollen.
Auch Großbritannien wird nicht mehr Vorteile haben durch den Brexit.
..... die Zukunft wird es zeigen ......

sich am Nasenring führen?

Gjallarhorn @

Medien, Gebührenfinazierter ÖR , Merkel und RRGs werden alles tum um genau das weiter zu verfolgen und die deutschen Steuerzahler weiterhin als größten Nettozahler weiter zu belasten und zu bevormunden.

Hier können und müssen die demokratischen Wähler mit gute alternativen Wahlverhalten Änderungen realisieren und ermöglichen.

Jetzt sind die EU-Staaten am Zug

schön !
... und was wäre wenn,
einer der 27 Staaten etwas auszusetzen hätte
immerhin den Britten ließ man fast Jahre zeit
warum zwingt man jetzt sämtliche EU Staaten
in 7 Tagen die Sache abzunicken
weil etwas anderes ist das doch wohl kaum !

@Gjallaharhorn 16:31

Das Einzige was scheitern wird ist das Vereinigte Königreich. Sie können doch nichts anderes als gegen die EU hetzen. Die EU wird als Sieger aus dieser ganzen Nummer herausgehen und UK wird auseinanderbrechen. Es lebe ein freies Schottland, frei von der Knechterei Londons und es lebe ein großes gemeinsame Irland mit Nordirland wiedervereint.
London hat ganz eindeutig mit dem Deal und mit der Haltung der vergangenen Wochen gezeigt, dass sie sich 0 für die Interessen Schottlands und Nordirlands interessieren und dafür wird London am Ende zahlen. Am Ende gibt es nur noch Little Britain mit England und Wales.

@karlheinzfaltermeier 16:44

Und wieder hetzten Sie und andere rum ohne überhaupt zu wissen was in dem Deal steht. Johnson hat gar nichts gezeigt. Johnson ist eine Luftpumpe und mehr nicht. Der Mann wird in sehr schneller Zeit politisch bedeutungslos sein. Die EU ein Papiertieger? Sie reden sich hier was ein, weil Sie die EU verachten und hassen. Nur so zur Info: Mit Hass erreicht man gar nichts. Diejenigen die so zerfressen sind vor Hass werden am Ende scheitern, so war es bei Trump, so war es bei der FPÖ, so wird es bei der AfD sein und so wird es beim Leave Lager und Johnson und Farage sein.

16:56 von Magfrad

Eine Mehrheit der Nordiren will die Wiedervereinigung
.
wenn ich an meine Jugend denke,
den Terror in Londonderry und anderswo
mag ja sein, dass die Mehrheit (50,01 %) etwas will
aber ob sich die Minderheit (49,99%) das ohne weiteres bieten läßt
Ein gewisser Konsens sollte in einer Gesellschaft schon vorherrschen,
bei so wichtigen Fragen

RE: Glücklicher Leserum 16:36; @ 15:51 von nie wieder spd

***Nennen Sie mir ein funktionierendes Handelsabkommen weltweit, welches ohne Berater zustande kommt?!
Gott sei Dank beraten Fachleute die Politik!***

Dazu habe ich die Beratungskosten aller Bundesministerien:

2011 - € 93 Millionen
2014 - > € 60 Millionen
2016 - € 243 Millionen
2017 - € 248 Millionen
2019 - > € 500 Millionen
Quelle: Die Zeit

Nun ja ..., glauben Sie nicht auch, dass die Bundesregierung auf diesem Gebiet etwas sparsamer sein dürfte. Für was sonst hätten wir denn ministerialverbeamteten Experten in den Ministerien ?

Die haben in früheren Zeiten ihre Arbeit gemacht. In den letzten Jahren wohl eher weniger.
Wobei ich nicht ausschließen möchte, dass externe Expertise bei solchen Handelsabkommen nicht notwendig wäre.

Gruß Hador

UK hat bewiesen....

das man sich aus der EU lösen kann. Wir werden in naher Zukunft sehen, was dies für einen Einfluss auf andere Staaten haben wird, die nicht mehr mit den Eintscheidungen dieses übergriffigen Molochs zufrieden sind.

Wer weiß, ob nicht als nächstes die Visegradstaaten auch austreten. Man kann ja einen ähnlichen Vertrag abschließen mit der EU wie dies UK gemacht hat. Und in Folge wäre man wieder frei in den Entscheidungen vor einer immer übergriffiger werdenden EU.

@der freundliche ... 15:16

Ja sicher und wer zahlt dann Griechenland, Italien, Polen und Ungarn das Geld? Es wird keine Länder gehen die so dumm wie Großbritannien sind und sich wirtschaftlich ins Knie schießen. Sie haben hier Wunschvorstellungen, weil Sie die EU verachten und dies gilt für einige andere Foristen hier. Ich frage mich was Sie und andere überhaupt in der EU wollen. Sie sind doch frei außerhalb der EU zu leben.

TOLL

Wird jetzt eigentlich jeder kleine Schritt zum Medienspektakel?Dieses Brexittheater ist nervig und ich frage mich, was wäre, wenn ein Betrieb so arbeiten würde. Bankrott wäre dieser und dies schon sehr lange. Was hier für eine Menge an Resourcen verbraucht wird, ist unfassbar. Was kosten die Mitarbeiter, wer zahlt das usw.

17:00 von OlliH

dass es besser ist in einer EU die Gemeinsamkeiten zu erleben
als eigenbrödlerisch mit dem Kopf den eigenen Willen durchsetzen zu wollen.
.
der Klügere gibt nach ?
meinen sie das
... bis er der Dumme ist !
in einer Gemeinschaft funktioniert es nur dann gut
wenn alle den Eindruck haben,
sie leben nicht vom "drauflegen"

Nachdem die EU den sog. "Rechtsstaatsmechanismus"

eingeführt hat um ander Staaten zu disziplinieren, wird dieses Abkommen einen Blaupause für den Austritt sein. Denn wenn das Geld (unter irgendeinen fadenscheinigen Grund) gekürzt wird, haben die Staaten keinerlei Grund mehr in der EU zu bleiben.

Es bleibt spannend.

Am 25. Dezember 2020 um 15:51 von nie wieder spd

< Der teuerste Vertrag wird es schon deshalb sein, weil Frau VdL auch hier wohl kaum auf ihre Beratungsfirmen verzichtet hat.
Ein Armutszeugnis für Fr. VdL. Aber eigentlich - nichts neues…

@sosprach 16:59

Sie und andere profitieren von dem Verein gegen den Sie so stänkern. Ohne die EU und den Profit geht Deutschland zu Grunde. Bevor Sie also Ihren EU Hass loslassen, sollten Sie mal sehen wie sehr jeder deutsche Bürger von der EU profitiert auch finanziell.

17:00 von OlliH

dass es besser ist in einer EU die Gemeinsamkeiten zu erleben

Welche Gemeinsamkeiten?

@ 16:56 von Magfrad

"""Irland weiß wie die Stimmung in Nordirland ist. Eine Mehrheit der Nordiren will die Wiedervereinigung"""

Haben Sie für diese Behauptung auch einen Beleg?

Über einen Vertrag zu urteilen....

....den ich nicht gelesen habe, finde ich unseriös.
Aber die Art und Weise wie er zusammengeschustert wurde, ist für mich nicht überraschend. Das ist leider der Wermutstropfen in dieser Nachricht. Ich habe auf jeden Fall meine Einstellung zur EU geändert: ein Kasperletheater zu Lasten der Bürger, mehr nicht. UvdL ist eine Katastrophe, und das fällt der EU auf die Füße.

mal ne Frage !

Der etwa 2000 Seiten dicke Vertrag
so war es gestern zu lesen,
im entsprechenden Thread
hier und heute steht 1.246 Seiten
wie muß ich das verstehen ??

Deal in letzter Minute...

Das Parlament wird den Vertrag zwar aller Wahrscheinlichkeit nach billigen - aber "zähneknirschend", wie der SPD-Abgeordnete Bernd Lange sagte.
###
Boris Johnson wird's freuen...

Am 25. Dezember 2020 um 16:48 von Magfrad

" Diese Leute wäre früher am Galgen gelandet für was sie Großbritannien nun wirtschaftlich zufügen. Großbritannien wird durch den Brexit wirtschaftlich ruiniert und dies wird man sehr sehr deutlich sehen! "

Welche Wirtschaftlichen Schäden sehen sie denn an dem Vertrag für GB, ich sehe jetzt keine, zumindest an dem was jetzt bei TS als bekannt zu lesen steht.

Ich sehen nur das GB einige Dinge nicht mehr muss, das hat aber mit dem Export nichts zu tun, auch muss es nichts mehr einzahlen in die Vereinskasse.
Nachteile beim Handel sind ein Stück Papier, ist ist auch schon alles.

Am 25. Dezember 2020 um 16:56 von Keveslegeti

@ karlheinzfaltermeier: Und wieder ist die EU in den Kotau ggangen

Zitat: Die eigene Seite miesmachen kann manchmal peinlich werden.

Ich glaube, die eigentliche Zielrichtung dieses ständigen Defaitismus einiger ist ein andere.

16:01 von Klärungsbedarf

"um 15:49 von IBELIN>>
GB ist in der EU geblieben

ohne als Nettozahler Berpflichtungen nachkommen zu muessen.

Damit hat sich die EU selbst ad absurdum gefuehrt.
Die Reduktion der EU zu einer Zollunion ist praktisch. Damit waere die teure Kommission ueberfluessig.
<<
Sie belieben zu scherzen. Was glauben Sie eigentlich, ist auf 1246 Seiten Vertrag geregelt ?"

Das frag ich mich auch, was man bei einer bereits existierenden Zollunion erneut regeln muss.

Wahrscheinlich hat man - da GB nicht mehr EU Mitglied ist - einfach frueher bestehende Regelungen - als GB noch dabei war - abgeschrieben.

15:23 von 0_Panik

Zitat:"Klar ist jetzt schon:
Das ist einer der teuersten Verträge die je abgeschlossen wurden."

Woher wollen Sie das wissen? Und wenn schon: wenn beide Seiten damit zufrieden sind, hat sich's doch gelohnt!

17:06 von Magfrad

Und wieder hetzten Sie und andere rum ohne überhaupt zu wissen was in dem Deal steht.
.
... und andere ?
lobpreisen möglicherweise etwas dessen Inhalt sie doch ebenso wenig kennen

Die Briten haben es mal wieder geschafft...

Ich habe lange gehofft, dass wir uns diesmal nicht von den Briten über den Tisch ziehen lassen, um die Integrität der EU zu erhalten. Aber sie haben es mal wieder geschafft.

Ein vollumfängliches Freihandelsabkommen, das noch nicht einmal einem EU Gericht untersteht, sollte es zu Abweichungen kommen.

Services sind zwar aussen vor, aber die können leicht exportiert werden, indem man sich ein paar Büroräume in einem EU Land anmietet. Keine gravierenden Nachteile also.

Naja, wir werden sehen was die Zeit bringt, aber die Briten haben hier sehr viel erreicht. Die EU hat sich hingegen gewaltig über den Tisch ziehen lassen. Hoffentlich kein Anreiz für andere Staaten sich die Mitgliedschaft noch einmal zu überlegen.

16:59 von r0lt0

Zitat:"Und jetzt erkennen wir auch, worum es in der EU zuvorderst geht. Nicht um den Bürger. Sondern um barrierefreien Handel."

Immer wieder diese sinnfreien Pseudoalternativen "Bürger"/"Menschen" versus "Handel"/"Wirtschaft"/Konzerne"...
Mein Rat: Versuchen Sie doch mal eine Woche ohne irgendwelche Dinge auszukommen, die der böse Handel Ihnen zur Verfügung stellt und danach überlegen Sie noch mal, ob "Handel" per se "böse" ist oder auch für den "Bürger" nützlich sein könnte.

Zitat:"So als wäre GB ein gleichwertiger Handelspartner..."

Ja was denn sonst? Oder sind Sie der Meinung, mit Kleineren darf der Größere ungestraft Schlitten fahren?

Zitat:"Was wäre denn, wenn GB low-cost Lebensmittel aus Amerika, die unseren Standards widersprechen,chinesische subventionierte Automobile, nach EU ausführte?"

Britische Exporte müssen weiterhin EU-Standards entsprechen.

17:15 von Sisyphos3

Zitat:"Der etwa 2000 Seiten dicke Vertrag
so war es gestern zu lesen,
im entsprechenden Thread
hier und heute steht 1.246 Seiten
wie muß ich das verstehen ??"

Vielleicht wurde gestern geschätzt und heute nachgezählt? Oder die Fußnoten und Anhänge wurden rausgerechnet? Es gibt viele Erklärungsmöglichkeiten...

Am 25. Dezember 2020 um 16:59 von r0lt0

„Was wäre denn, wenn GB low-cost Lebensmittel aus Amerika, die unseren Standards widersprechen,chinesische subventionierte Automobile, nach EU ausführte?“

Da muss man keine Angst haben,

das ist schon lange geregelt, nennt sich Lieferantenerklärung, und die ist im Wortlaut verbindlich vorgeschrieben.

@werner1955 17:02

gutes alternatives Wahlverhalten? Mit einer Partei AfD die für 8 der 10 schlimmsten Corono Hotspots in Deutschland verantwortlich ist indem sie den Querdenkern nach dem Mund redet? Wegen der AfD und den Querdenkern können Millionen von Deutsche kein normales Weihnachtsfest feiern. Auf diese Alternativen kann man pfeifen in Deutschland. Wann akzeptieren und verstehen Leute wie Sie, dass die AfD auf lokaler Ebene bei Corona komplett versagt in Sachsen? Diese Partei hat jetzt eindeutig gezeigt, dass sie unfähig ist! Bevor Sie und andere AfD Fans von Belastung sprechen sollte Ihnen mal klar sein, dass die AfD und die Querdenker eine Belastung für den Rest der Republik sind mit ihrer Corona Verweigerungstaktik. Ohne dieses Klientel würde es weder Lockdown noch geschlossene Restaurants und Kinos und Freizeitparks geben. Ich hoffe, dass alle Restaurantbesitzer AfD Anhänger den Zutritt zu Restaurants verbieten als Dankeschön dafür, dass die Gastronomen fast pleite gehen!

17:09 von Alter Brummbär

Wie jetzt, wirtschaftlicher Niedergang, sozialer Abstieg, hohe Arbeitslosigkeit?
.
der Mensch lebt nicht vom Brot allein
wenn für einen Teil der Briten eben Souveränität wichtig ist

(ich weiß es nicht - mir wäre es)
auch ein Löwe oder Tiger im Zoo wird doppelt so alt wie sein Artgenosse draussen
Freiheit hat eben ihren Preis
oder wie der große Mazedonier Alexander sagte :
lieber ein kurzes und ruhmreiches Leben ...

@ LondonNews 15:47

>>Die Bibel hat 1446 Seiten, der Brexit-Vertrag "nur" 1246 Seiten. Der Brexit hat also das Zeug zur neuen Religion in Europa.<<

Eine seltsame Schlußfolgerung.
Ich besitze ein EDV-Buch mit 1428 Seiten. Nach Ihrer Rechnung fehlen dem nur 18 Seiten dazu als Bibel zu gelten. Soll ich es Ihnen als Bibel empfehlen? Sie könnten gewiß das eine oder andere daraus lernen.

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