Kommentare

Was fuer ein Quatsch...

"Beide Parteien könnten "im Falle von Verstößen gegen das Abkommen sektorübergreifende Vergeltungsmaßnahmen ergreifen" - also nicht nur für direkt betroffene Teile der Vereinbarung."

Also, ich subventioniere Autobauer, illegal, und dann darf die andere Seite selektiv franzosische Wein, irischen Cheddar oder Heidschnuckenfleisch mit extra Steuern belegen....
Diesen Schwachsinn gibt es schon in der WTO....

Wir sollten auch aus der EU austreten...

... und dann mit den Großbritannien zusammentun.

Schuld an dem Bruch sind die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU. Freiheit gibt es nur ohne Sozialismus. Die EU mischt sich dagegen in alles ein und will die Menschen gleicher machen als sie sind. Menschen müssen sich aber definieren können, um Freude am Leben haben zu können. Unterdrücken der persönlichen Entfalltung durch hohe Steuern und Sozialausgaben machen die Menschen unglücklich.

Hoffentlich keine Rosinen

Hoffentlich gibt es in dem Vertrag nicht erneut Rosinenpickerei von Großbritannien. Wenn beide in dem Vertrag auf gleicher Ebene stehen - mit Vor- und Nachteilen auf beiden Seiten - dann kann man damit leben. Nennt sich Kompromiss. Aber wenn es nur einen Gewinner gibt (egal wer), ist das nicht gut.

Ganz schlecht

Und wieder haben sich die Briten durchgesetzt. Leider findet man nur in der Süddeutschen einen Artikel in dem die neuen Regeln einigermaßen verständlich aufgeführt sind. Das könnte auch zur Blaupause für andere Staaten dieser Welt, oder sogar in der EU, werden. Jetzt weiß wirklich jeder wie schwach und erpressbar die EU ist. Frau von der Leyen soll sofort zurücktreten. Sie ist aber ein Beispiel wie Staaten ihren im eigenen Land nicht mehr gewollten Politikern noch auf die Schnelle lukrative Posten verschaffen.

Fakt ist, das ganze miese Spiel dient wieder nur Konzerne, Banken, Finanzmärkte, Spekulanten und Superreiche.

Ich plädiere dafür das das Europaparlament das Ganze ablehnt und es zu einem "von den Briten gewünschten" harten Brexit kommt. Zu oft wurden wir die letzten Jahre von den Briten beleidigt. Das sind keine Freunde!!!

Ich plädiere sogar für ganz harte Maßnahmen das die Briten spüren was sie "selbst" gewollt haben. Sollen sie Alleine bleiben und uns unsere Ruhe lassen.

In diesem Abkommen fehlt vieles - Abkommen ist unvollständig

Zu diesem Handelsabkommen sage ich mal - nachdem ich hier im Artikel die Inhalte gelesen habe - es fehlt noch viele was ungeregelt ist.

Auf den Handelspakt zwischen der EU und Großbritannien reagiert die Wirtschaft mit Erleichterung. Dennoch befürchten Experten zusätzliche Bürokratie, unnötige Grenzformalitäten - und dass der Handel teilweise zum Erliegen kommen könnte.

Wie sehen die Grenzformalitäten zwischen der EU und England aus?? Wie sieht es mit Dienstleistungen aus?? Dazu steht hier überhaupt nichts:

https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-handelsabkommen-inhalt-101.html

Keine Zölle

Auf Waren im beiderseitigen Handel werden keine Zölle bei der Einfuhr erhoben. Zudem gibt es keine mengenmäßigen Beschränkungen für den Import. Ein- und Ausfuhrformalitäten etwa wegen der Kontrolle anderer Standards sollen möglichst vereinfacht werden

In diesem Punkt ist das Abkommen unvollständig.

Auch diese kurze Zeit zur Prüfung ist schlecht

Auch das hier mit der sehr kurzen Zeit zum Durchlesen vor der Unterschrift ist schlecht:

Nur kurze Zeit zum Einlesen

Sorgen bereitet zudem die sehr kurze Zeit, die noch bleibt, um sich in das umfassende Dokument einzulesen. "Viele Unternehmen werden gegen Regularien verstoßen, weil sie mit der neuen Regelflut noch nicht vertraut sind", sagte York-Alexander von Massenbach von der britischen Handelskammer in Deutschland der Nachrichtenagentur dpa. "Der Deal kommt für Unternehmen ausgesprochen spät. Sich in wenigen Tagen durch 2000 Seiten Text zu arbeiten und zu identifizieren, welche Konsequenzen drohen, ist schwer zu leisten", so von Massenbach.

Das sollte länger sein. So ein Abkommen will gründlich geprüft sein VOR der Unterschrift. Außerdem sollte das besser nochmal anwaltlich überprüft werden.

Ja ja

und was ist mit der politik Merkel ,der den Brexit ausgelöst hat ,machen sie jetzt mit ? NÖ ,den Schaden tragen andere von ihrer Politik .

Das England sich aus Erasmus zurückzieht ist schlecht

Was aber traurig ist, ist dass sich England aus dem Studentenaustauschprogramm Erasmus zurückzieht:

https://tinyurl.com/ycbm24pc
Tagesschau: "Besser als kein Abkommen" Stand: 25.12.2020 10:52 Uhr

EU-Bürger brauchen künftig einen Pass zur Einreise

Der Abschied Großbritanniens hat aber auch gravierende Auswirkungen auf anderen Lebensbereiche. So benötigen EU-Bürger von Oktober 2021 an einen Pass zur Einreise nach Großbritannien. Außerdem zieht sich die Regierung in London aus dem EU-Studentenaustauschprogramm Erasmus zurück.

damit benachteiligt England seine Studenten. Darüber sollte England nochmal nachdenken. England sollte besser in dem Programm bleiben, zum Wohl seiner Studenten. Das ist schlecht für England.

Alternativlos - auch wenn es wie immer um Einzelinteressen geht

„Dennoch befürchten Experten zusätzliche Bürokratie, unnötige Grenzformalitäten“

Mit denen irgendwie „umzugehen“ dann wie immer den Bürgern überlassen bleibt.

Beides - zusätzliche Bürokratie und unnötige Grenzformalitäten - ist im Prinzip dasselbe und wäre unnötig, wenn niemand das Bedürfnis (und vor allem die „Befugnisse“) hätte, Machtgrenzen abzustecken.

Zugang zum Binnenmarkt ohne Arbeitnehmerfreizügigkeit

Ich kann es natürlich nicht wirklich im Detail beurteilen, aber nach dem was hier bei Tagesschau gemeldet wird, gibt es eine völlige Zollfreiheit aber eine Kontrolle der Grenzen ohne Freizügigkeit, also genau das was Grossbritannien immer wollte. OK das wichtige Thema Bankenzugang zum Markt wird noch verhandelt, harte Restriktionen sind aber nach meiner Vermutung nicht zu erwarten. Marktzugang wird auch gewährt, wenn man sich nicht an die neuesten Änderungen von Standards hält. Und derweil werden alle aussenstehenden unterhalten mit der völlig belanglosen Frage von Fischereirechten. Also aus meiner Sicht kann Boris Johnson das Abkommen als einen Riesenerfolg für sich feiern, er hat alles bekommen, was er wollte und versprochen hatte.

Eben nicht

Zitat: „ So mahnte der Chef der deutsch-britischen Industrie- und Handelskammer (AHK) Ulrich Hoppe, die Wirtschaft müsse sich trotz des Deals auf "tiefgreifende Veränderungen" einstellen. "Ab dem ersten Tag nach der Brexit-Übergangsphase wird der Handel mit Gütern und Dienstleistungen teurer werden und in einigen Fällen deswegen unter Umständen sogar zum Erliegen kommen", sagte Hoppe.“

Seit 2016 wollen uns die „Experten“ glauben lassen, für GB gingen wegen des Brexit die Lichter aus - und das bereits seit 2016. seit 2016 ist das reale, also inflationsbereingte GDP / BIP GBs jedes Jahr (Corona 2020 ausgenommen) gestiegen. Nix mit Zusammenbruch oder ähnlichem. Die unsichtbare Hand (Adam Smith) regelt das von alleine!

GB und der Brexit !

Solange die Briten einen Johnson haben, werden sie weiter von einer Krise in die nächste stolpern.
Jetzt wo ein Deal gefunden wurde, hätten beide Seiten vereinbaren können, allen Beteiligten bis zum 1. Februar Zeit zu geben, um den ganzen Text zu lesen und analysieren. Und es hätten alle 28 Parlamente dann in Ruhe den Deal besiegeln können, sowie all die Firmen und Verbände vorbereiten können !
Aber Johnson ist eh ein Lügner wie etliche in seiner Partei.
Auch wenn es mir für das britische Volk leid tut, diese Lügner sollten richtig auf die Schnauze fallen !

Die Passagierdaten liegen beim EUGH - EU hat zu warten!

Außerdem liegen die Passagierdaten erneut beim EUGH weil wir User schneller waren und hintendrum gespult haben:

https://tinyurl.com/wxdcy6u
heise.de: Himmels-Rasterfahndung: EuGH soll über Fluggastdatenspeicherung entscheiden 20.01.2020 19:02 Uhr

Seit Mai 2018 sammelt der Staat hierzulande Flugpassagierdaten fünf Jahre lang und gleicht sie mit Sicherheitsdateien ab. Diese umstrittene Praxis wird nun zu einem Fall für den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Das Amtsgericht Köln hat den Luxemburger Richtern mit einem Beschluss vom Montag die Frage vorgelegt, ob der damit verknüpfte Eingriff in die Grundrechte der Reisenden mit dem EU-Recht vereinbar ist.

Von daher darf die EU das überhaupt nicht. Sie hat diese Entscheidung abzuwarten.

Wenn man die ersten

Wenn man die ersten Vertragsklauseln ließt, erkennt man, dass die britische Rosinenpickerei schön weiterlaufen wird, genauso wie es genug Möglichkeiten gibt sich trefflich um des Kaisers Bad zu streiten und anschließend wieder lange des Königsneue Kleider zu bewundern und wieder trefflich über den Tisch gezogen zu werden. Wie zu erwarten, eben eine Lösung, die nicht wirklicheren ist.

Bedenklich

Nun wurde uns - gewissermaßen als Weihnachtsgeschenk - ein Abkommen präsentiert, erst mal vorbei am Parlament irgendwie ausgekungelt. Am meisten beunruhigt mich, dass künftig die Standards der EU nicht unbedingt mehr von GB angepasst werden müssen und gleichzeitig Zollfrei in die EU importiert werden kann. Das öffnet einer Aushebelung von EU-Gesetzen und Regel den Weg. Eine schlimme Preisgabe der angeblich unumstößlichen Forderungen der EU. So kann vor der Tür der EU ein Staat mit einem noch weiter entfesselten Kapitalismus entstehen und z. B. Umweltschutz oder Steuergerechtigkeit noch schwieriger machen. Aus meiner Sicht ist hier die EU Kommission eingeknickt oder hat unsere Interessen zum Teil verkauft.

Für die “Fischfänger“ gilt...

...eine 5-jährige Übergangsfrist.

Da wäre es vielleicht sinnvoll, dem Handel wenigstens 3 Monate (?) zu gewähren, bevor mit Strafen und dergleichen zur Kasse gebeten wird; so lange könnte es bei Verwarnungen und Hinweisen bleiben.

Es wurde so viel Zeit vertan, da sollte der selbstgesteckte Termin nicht zur eigenen Fessel werden; wäre der Deal jetzt nicht abgeschlossen worden, wäre mit Sicherheit auch weiterverhandelt worden.

Das ist sicher zu naiv gedacht, werde ich gleich belehrt werden...

Auch das hier finde ich so nicht gut - EUGH ist besser

Auch das hier finde ich so nicht gut:

https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-handelsabkommen-inhalt-101.html

Kontrolle des Abkommens

Für das gesamte Abkommen vereinbarten beide Seiten einen Mechanismus zur Lösung von Konflikten. Zentrales Element ist ein "gemeinsamer Partnerschaftsrat", der die Umsetzung kontrolliert und in dem Streitfragen besprochen werden. Dies ist laut EU verbunden mit "verbindlichen Durchsetzungs- und Streitbeilegungsmechanismen", damit Rechte von Unternehmen, Verbrauchern und Einzelpersonen geachtet würden. Beide Parteien könnten "im Falle von Verstößen gegen das Abkommen sektorübergreifende Vergeltungsmaßnahmen ergreifen" - also nicht nur für direkt betroffene Teile der Vereinbarung.

Wie soll dieser "Partenerschaftsrat" besetzt sein?? Wie wir da entschieden?? Mir wäre der EUGH bei sowas lieber weil der EUGH unabhängig ist und ein ordentliches Gericht ist. Das bitte ändern.

Das war doch der Sinn des Ganzen

Mehr Formalitäten und Kontrollen? Deswegen doch der ganze Brexit. Johnson hat den Leuten "control over our borders" versprochen, also muss kontrolliert werden. Sonst wäre ja alles wie zuvor. Also zeigen wir demnächst bei der Einreise unseren Pass statt unseres Persos und die Briten fühlen sich besser. Die osteuropäischen Arbeiter müssen demnächst mehr Stempel auf britischen Ämtern abholen. Gebraucht werden sie trotzdem. Den Handel wollen sowohl die EU als auch das UK nicht stören, aber irgendwas muss ja anders sein als zuvor. Da kann ein wenig zusätzliche Bürokratie nicht schaden.

Und nicht zu vergessen die Fische. Riesen Erfolg für einen Wirtschaftsbereich, der finanziell keine Rolle spielt. Aber ein paar britische Fischer dürfen jetzt mehr fangen und wollen es anschließend in der EU verkaufen.

Ich hoffe, dass alles ist wenigstens dafür gut, dass wir von dem Thema endlich Ruhe haben.

Abwarten

Dieser „Handelsvertrag“ muss erstens durch ALLE Eu Parlente abgesegnet werden.
Und danach müssen sich die Firmen und die Experten durch diese hunderte Seiten lesen um festzustellen wo die Fussangeln liegen.
Wer soll da so schnell durchblicken ?
Das wird ein Chaos geben und hinterher sind dann alle schlauer, und werden feststellen, dass der Brexit eine Totgeburt sein wird.
Der Weg nach Europa führt nicht nur über diesen Vertrag sondern duch den Euro-Tunnel und die Häfen Dover und Calais und die Flughäfen Großbritanniens.
Dort wird dann das Chaos herrschen.

Am 25. Dezember 2020 um 11:42 von tias Ja ja und was ist mit d

>>>und was ist mit der politik Merkel ,der den Brexit ausgelöst hat ,machen sie jetzt mit ? NÖ ,den Schaden tragen andere von ihrer Politik .<<<
Verstehe ich nicht. Frau Merkel hat den Brexit ausgelöst?
Wie?
GB hat von der EU profitiert, nicht die EU von GB.
Boris und Theresa wollten die EU verlassen und nur Boris und Theresa.
Aber in einem Punkt haben sie recht. Den Schaden haben wir alle.

2000 Seiten in 7 Tagen

ist abzulehnen. Diese miese politische Strategie ist bekannt. Ich wünsche mir, dass zumindest ein EU-Land dieses ablehnt.

@11:31 von b_m

>> die ständigen Sozialismus Bestrebungen
>> der EU
Ich freue mich schon auf die 'Kommunistische Republik von Europa'. ^^

>> Unterdrücken der persönlichen Entfalltung
>> durch hohe Steuern und Sozialausgaben
>> machen die Menschen unglücklich.
Deshalb sind die US-Amerikaner, die in ihren Autos leben müssen, auch die glücklichsten Menschen der Welt. oO

Ein Abkommen müsste so gestaltet sein,

.. dass die nächste Generation der Briten wieder zurück in die EU kommen will.

Aber so wie ich das sehe, hat die EU zu viele Zugeständnisse gemacht.

Das ist ein Zeichen für Schwäche und wird der EU mehr schaden als nutzen.

@Demokratieschuetzerin2021

Na, wieder alle Posts vorbereitet um sie im 3 - 4 Minutentakt zu veröffentlichen?
Geht in die Politik und stelle Dich als Expertin vor damit im Brexit und in der Corona -Pandemie endlich ordentlich gearbeitet wird und alles schnell zu ende geht -.-

Re : b_m !

Also das ist wohl total daneben, was sie geschrieben haben.
Die EU setzt sich für gewisse Standards ein, die es sonst nicht geben würde.
Leider nützen immer noch etliche Menschen ihre Definition dazu aus, andere aus zu beuten, zu schikanieren und diffamieren. Siehe Tönnies und CO, die schamlos durch sehr viele Tricksereien und etlichen Subunternehmen sich selbst bedienen und definieren. Auf solche Ar............... können wir alle verzichten. Ja selbst die BR trägt mit dazu bei, indem sie z. B. nicht verhindert, dass deutsche Reedereien Schiffe ausflaggen, nur um weniger Standards auf den Schiffen zu halten und weniger zu bezahlen und viele Seeleute alleine lässt.
In GB werden bestimmt einige solche Standards für AN sinken, es wird noch weniger Sicherheit geben, und bald wird dies den britischen Bürgern und Bürgerinnen bewusst werden.
Natürlich sage ich nicht gegen die Entfaltung von Menschen, aber es darf nicht immer zu Lasten von vielen anderen gehen.

Sozialismus und Schuld von b_m 11:31

Erst mal ganz langsam! Bevor Sie schnell schiessen sollten erst einmal die wesentlichen Fakten zu der Vereinbarung bekannt werden. Wir lesen hier ja nur mittelbare journalistische Kurzberichte zu einer Vereinbarung. Sozialistisch ist an der EU wenig, zum Teil eher zu viel Marktliberalismus. Das sind halt doch in GB seit Jahrzehnten gepflegte Feindbilder. Die Briten wollten unbedingt raus, komme was wolle; daran ist dann auch kein anderer Schuld. Ob nun für GB die grandiose Freiheit beginnt oder aber der Absturz ins Bodenlose weiss noch keiner von uns, vermutlich keins von beidem, sondern irgendwas dazwischen.

Besser kein Abkommen, als Dieses !!!

die Engländer mögen das "Fair-Play" erfunden haben, sind aber auch bekannt dafür, sämtliche "Spielregeln" überaus frei zu definieren. Man darf also durchaus gespannt in die Zukunft blicken. Typen wie Johnson passen dazu und machen die Sache spannend !

Re : b_m !

Wenn sie so ein Riesen Problem mit den Standards und den hohen Sozialabgaben haben, wandern sie in die USA aus, da können sie dann versuchen, solchen Menschen wie Trump nach zu eifern, auch so rücksichtlos und skrupellos werden, um sich selbst zu definieren und zu verwirklichen.
Aber ich denke, ihnen ist bewusst, dass es in D schon genug solcher Protagonisten gibt.

Trotzdem schönes Weihnachtsfest !

Diese Überschrift passt jetzt

Diese Überschrift passt jetzt irgendwie gar nicht zur Berurteilung dieses Deals durch die Bundekanzlerin, die diese Einigung als "historisch" bezeichnet.

@b_m 11:31

Sozialismus Bestrebungen der EU???
Bislang war mir das nicht so aufgefallen. Hohe Steuern und Sozialausgaben sind was nationales. Und diejenigen, die von der mit den Steuern und Sozialausgaben finanzierten sicheren Infrastruktur (z. B. Strassen, Feuerwehr, Schulen und Universitäten, funktionierendes Rechtswesen, einheitliches, regelkonformes Behördenhandeln ....) und einer guten Versorgung im Krankheitsfall und zumindest einer Grundsicherung im Falle von Arbeitslosigkeit oder Pflegebedürftigkeit „profitieren“, sind sicher nicht unglücklicher als diejenigen, die nichts haben.
Die über Steuern und Sozialabgaben finanzierten Rahmenbedingungen ermöglichen erst eine persönliche Entfaltung mit unglaublichen Chancen. Und die EU bemüht sich, länderübergreifend Rahmenbedingungen für alle vergleichbar zu machen, wo der Nationalstaat alleine nicht weiterkommt. Mühsam, auf ständiger Suche nach Kompromissen, aber lohnenswert. 75 Jahre Frieden zeigen, dass nicht alles falsch gewesen sein kann.

"unnötige Grenzformalitäten"

Zitat: "Allerdings bedeute der Pakt für die meisten Unternehmen zusätzliche Bürokratie und unnötige Grenzformalitäten."

Warum lässt man dies Grenzformalitäten nicht bleiben, wenn sie unnötig sind?

Um einen gemeinsamen Binnenmarkt zu organisieren, brauch man die EU fünf Mal nicht.

Es reicht ein Handelsabkommen, das beinhaltet, dass man auf gegenseitige Zölle und Grenzformalitäten verzichtet. Das ist zumindest der Vertrag, der zum Beitritt Großbritanniens ohnehin 1973 geschlossen wurde.

Aber ich befürchte, hier ist mal wieder zu viel Politik im Spiel und man möchte partout politische Zugeständnisse von den Briten erpressen.,

@ Schrammelvatti (12:03): Was soll denn der Unsinn??

@ Schrammelvatti

Was soll denn dieser Unsinn??

Na, wieder alle Posts vorbereitet um sie im 3 - 4 Minutentakt zu veröffentlichen?

Sowas finden auch Sie mit zwei Klicks im Netz. Und da braucht man nichts vorzubereiten oder was. Außerdem: auch Sie selbst können sowas selber schreiben und auch Sie haben die freie Meinungsäußerung hier.

re 11:31 b_m: Sozialismus?

>>Schuld an dem Bruch sind die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU. Freiheit gibt es nur ohne Sozialismus. Die EU mischt sich dagegen in alles ein und will die Menschen gleicher machen als sie sind. Menschen müssen sich aber definieren können, um Freude am Leben haben zu können. Unterdrücken der persönlichen Entfalltung durch hohe Steuern und Sozialausgaben machen die Menschen unglücklich.<<

Mein Güte, Sie scheinen ja sehr „unglücklich“ zu sein, wenn Sie so viele Steuern zahlen müssen, dass Sie sich nicht mehr entfalten können.

Und unsere Straßen sind auch voll von „Unglücklichen“, die zu viele Steuern zahlen und unter zu viel Sozialleistungen leiden.

Und dann noch diese ganzen Förderungen - nichts darf man mehr selbst bezahlen.

Und die EU selbst - dominiert von Sozialisten, die den Lobbyisten der Industrie keine Chance zur Entfaltung geben!

Da lob ich mir doch die britischen Earls, die es sich jetzt ohne schlechtes Gewissen in ihren Clubs gut gehen lassen dürfen.

rer Truman Welt

Ich meine, wer erwartete eine vergleichbare Handelsgrundlage wie vor dem Austritt mit gleich wenig oder nur ein kleinwenig mehr Bürokratie?
Wer ging davon aus, bei solch einer späten Einigung problemlos und rechtzeitig fomal pünktlich alles etablieren zu können?
Das sind doch naive völlig unrealistische Erwartungshaltungen! Es braucht mindestens ein Jahr, um alles funtional zu etablieren und so etwas wie erste Routine rein zu bekommen, das ist doch völlig realistisch betrachtet. Das sich die bisherigen Handelströme reduzieren und in der Zusammensetzung verändern und gleichzeitig verteuern werden, ebenso. Wem war denn nicht klar, daß ein Austritt aus der EU genau das bedeutet? Sollten heute in der Tat nach Umfragen nur noch 37% der Briten den Brexit befürworten und allen auf der Insel in den nächsten Monaten klar werden, was dieser in ihrer Realität bedeutet, ist auch die Zukunft Boris Johnsons klar! Er wird nächstes Jahr nicht mehr die Briten als Regierungschef ins Jahr 2022 führen!

@ sonnenbogen (11:31): Das hier ist in der Tat Unsinn

hi sonnenbogen

stimmt, das hier ist in der Tat Unsinn:

Also, ich subventioniere Autobauer, illegal, und dann darf die andere Seite selektiv franzosische Wein, irischen Cheddar oder Heidschnuckenfleisch mit extra Steuern belegen....
Diesen Schwachsinn gibt es schon in der WTO....

weil das vom Vorgehen her nicht übereinstimmt und außerdem finde ich Steuern auf Lebensmittel grundsätzlich illegal sowie Zölle. Zölle sind nichts weiter als moderne Wegelagerei die nur künstlich alles teurer macht was nicht nötig ist.

Experten warnen schon vor dem Platzen der Inflationsblase.

https://tinyurl.com/y7bwaab7
Focus: Hans-Werner Sinn warnt: Inflationsblase bläht sich auf – wehe uns, wenn sie platzt

Die EZB und andere Notenbanken haben die Geldmenge enorm erhöht. Top-Ökonom Hans-Werner Sinn befürchtet, dass das nicht ohne Folgen bleiben wird. Er sieht die Gefahr eines starken Anstiegs der Inflation.

@ 11:39 von Demokratieschue...

Der von Ihnen zitierte Text spricht von der Vorbereitungszeit der Unternehmen, nicht der Unterschreibenden. Die Unterschreibenden haben den Vertrag selbst zusammen entwickelt, kennen ihn also. Nur hat die britische Seite, die seit Beginn der Brexit-Verhandlungen entweder gar keine Positionen oder Maximalpositionen vertreten hat, den Kompromiss so lange rausgezögert, dass jetzt, bei der von britischer Seite bestimmten Deadline, keine Zeit mehr für die Bürger bleibt, sich darauf gründlich einzustellen. Der Transporter mit Salat aus Spanien für Tesco, der nächsten Dienstag losfahren will, weiß noch nicht, welche Papiere er braucht, um am 1.1.2021 im UK ausladen zu dürfen. Da könnte Salat bei Tesco schon mal knapp werden, der wächst z.Zt. nämlich im UK nur sehr spärlich. Was soll bitte eine anwaltliche Prüfung? Ich gehe mal davon aus, dass der größte Teil der Teilnehmer an den Verhandlungen und erst recht derjenigen, die die Texte schreiben, Volljuristen sind. Leider ...

Erfolge

"(...) mit einem "hohen Schutzniveau" in Bereichen Umweltschutz, Sozial- und Arbeitnehmerrechte sowie bei staatliche Beihilfen. Die EU musste aber (...) Forderung aufgeben, dass Großbritannien sich auch in Zukunft fortlaufend an von ihr geänderte Standards anpassen muss." Wenn das tatsaechlich das einzige ist was aufgegeben wurde ist das ein Kompromiss, den die EU als Futter den Briten geschickt beschert hat. Denn hinterherhinken beim z.b. Umweltschutz ist sowieso Standard beim Homo Sapiens, also was solls? Immerhin hat die EU die bestehenden Standards also verteidigen koennen. Und ohne EU gaeb's die garnicht. Und handeln (mit Waren) koennen muss man ermoeglichen. Fazit: Die EU ist nicht der Weisheit letzter Schluss - aber ein Austritt ist und war es auch nicht. Rausschmeissen von Polen und Ungarn hingegen - nunja, hm... da denke ich an Cato den Aelteren und sein Karthago.

Re : Demokratieschue..... !

Ja der Johnson jammert, das Erasmus- Programm wäre für GB sehr teuer. Das mag vielleicht sein, dass es nicht gerade billig ist, aber eine gute Bildung kostet nun mal Geld.
Aber genau dies will dieser Abgleich von Trump seinen Studenten und Studentinnen nicht geben. Was für ein ekelhafter Lügner, der nur seine Lieblinge, wie auch etliche andere Politiker auf dieser Welt, bedienen.
Überall das gleiche traurige und beschämende Spektakel zu Lasten von Vielen, damit ein paar Wenige noch reicher, fetter und unverschämter werden.
Auch hier in D wird einiges über Bildung gesprochen, nur wirklich viel wird nicht dafür getan, weil zu viel Bürokratie, falsche Prioritäten und umständliches Handeln. Ja nicht mal für alle Schulen und Schüler kriegen die da oben zusammen, weil nur Fachidioten am Werk sind !

Historisch

an diesem Vertrag ist nur der ausgemachte Schwachsinn in dieser Bezeichnung.
Dies britische Rosinenpickerei geht weiter, nur mit noch mehr Bürokratie, die eigentlich abgebaut werden sollte.

@ 12:10 von Blitzgescheit

Gott erhalte Ihnen Ihr Kaplansgemüt. Wenn es so einfach ist, warum sind dann alle Handelsabkommen dieser Welt so dick? Weil im internationalen Handel nichts einfach ist. Weil der Lieferant in einem anderen Rechtssystem als der Empfänger lebt. Das fängt bei der Gewährleistung an und endet noch nicht einmal bei den Sicherheitsvorschriften (z.B. muss jedes Elektrogerät natürlich den hiesigen Vorschriften genügen, damit Sie es verwenden dürfen). Hier müssen in dem Handelsvertrag Lösungen für jeden einzelnen Produkttyp gefunden werden. Es hat rund 20 Jahre gedauert, bis z.B. der Versicherungsbereich in der EU so harmonisiert werden konnte, dass Versicherungen über die Grenzen hinweg verkauft werden konnten. Dieses Thema ist im jetzigen Vertrag z.B. noch völlig ausgespart, das wäre auf die Kürze zu kompliziert. Ich habe einen Versicherungsvertrag bei einem Versicherer im UK - ich habe keine Ahnung, welches Recht für diesen Vertrag derzeit gilt.

Subventionen

Was ist mit den Subventionsrückzahlungen?
Niemand berichtet mehr über eben diese.

@ Keilstein, um 12:01

“Ich wünsche mir, dass zumindest ein EU-Land dieses ablehnt.“

Nur weil 2000 Seiten ( von deren Inhalt die Länder mit Sicherheit bereits überwiegend informiert sind) zu lesen die Juristenscharen überfordern könnten - den Deal platzen lassen?

Da schütten Sie das Kind aber mit dem Bad aus.

Vielleicht sind auch harmlosere praktikable Lösungsmöglichkeiten gegeben.

re 12:02 vriegel: Wille und Druck

>>Ein Abkommen müsste so gestaltet sein,
.. dass die nächste Generation der Briten wieder zurück in die EU kommen will.<<

Volle Zustimmung! Und genau so scheint mir dieses Abkommen auch gestaltet zu sein.

>>Aber so wie ich das sehe, hat die EU zu viele Zugeständnisse gemacht.
Das ist ein Zeichen für Schwäche und wird der EU mehr schaden als nutzen.<<

Wer Zugeständnisse als Zeichen einer Schwäche sieht, ist selber schwach. Das ist immer so und deshalb erfordert es immer besondere Stärke, „geben“ zu können.

Solange eine klare Mehrheit in GB und speziell in England die Faszination eines geeinten Europa nicht erkennt, solange ist eine solche „privilegierte Partnerschaft“ oder auch „entfernte Freundschaft“ der richtige Weg.

Und die EU bleibt gut beraten, sich nicht vom Weg des Kompromisses, den Nationalisten immer als Schwäche und Selbstaufgabe betrachten werden, abbringen zu lassen.

Wie Sie richtig sagen, die jetzige Jugend wird hier früher oder später für Klarheit sorgen.

Wieso das denn?

Zitat: "Der Abschied Großbritanniens hat aber auch gravierende Auswirkungen auf anderen Lebensbereiche. So benötigen EU-Bürger von Oktober 2021 an einen Pass zur Einreise nach Großbritannien. Außerdem zieht sich die Regierung in London aus dem EU-Studentenaustauschprogramm Erasmus zurück."

Kurz mal den Pass bei der Einreise nach GB zu zeigen, halte ich jetzt nicht für die große Einschränkung. Es ist ja nicht so, dass eine Passkontrolle das größte Hindernis bei Flugreisen ist.

Warum sich London aus dem Erasmus-Programm zurückzieht, ist genauso wenig nachvollziehbar. Schließlich ist das Erasmus-Programm ein Programm, das die europäische Jugend zusammenbringen soll. Ich wüsste nicht, wieso man die EU dazu bräuchte, um ein Austauschprogramm zwischen Universitäten zu organisieren.

Wie wäre es einmal damit, weniger bürokratisch, sondern mehr pragmatisch zu denken, oder ist man damit in Europa maßlos überfordert, fast wie beim Bau eines Flughafen für jenes Provinznest Berlin?

The winner is

Boris Johnson kann das Abkommen als einen Riesenerfolg für sich feiern, er hat alles bekommen, was er wollte und versprochen hatte.
Wer das nicht wahrhaben will,
dem ist die Aussage der EU Verhandelerer " noch nie hat ein nicht EU Land soviel erreicht wie die Briten" nicht bekannt.
Die "Süddeutsche " listet einiges verständlich auf.
Nur so mal.
Die Briten haben mit ihrem Sonderweg schon bis Weihnachten über
600.000 Corona Impfungen vollzogen.

Re : teachers voice !

Ach je, ohje, leider gibt es immer wieder ein paar Menschen, die sind regelrecht tot unglücklich, dass sie sich nicht frei entfalten können, weil sie so irre viel Steuern zahlen, aber keinen Standard wollen, der sie auffängt, wenn sie abstürzen.
Leider kann man es keinem so richtig recht machen, ach ohje, wie Jammerschade.
Da bleibt nur Auswandern, aber wohin ??????
Was jetzt genau alles in diesem Deal steckt, welche Fallen, welche Tricks, das wird sich erst noch zeigen müssen, aber sicher werden so manche Briten dies als einen großen Erfolg melden, ohne selbst genau zu wissen was drin steht. Auch Frau Merkel sollte vorsichtig sein mit ihren Äußerungen, ob dieser Deal wirklich so "historisch" ist, oder nur ein Rohrkrepierer !
Fröhliche Weihnachten !

Am 25. Dezember 2020 um 11:31 von b_m

"Schuld an dem Bruch sind die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU. Freiheit gibt es nur ohne Sozialismus. Die EU mischt sich dagegen in alles ein und will die Menschen gleicher machen als sie sind"

Halten Sie es für richtig, wenn Wenige, die mit Cleverness und Skrupellosigkeit die gegebenen Verhältnisse ausnutzen, die Taschen voll und die Kontrolle über alles haben, während die große Masse als Malocher und Konsument zu funktionieren hat?

Bezeichnenderweise ist es die große Masse mit niedrigen Einkommen, die die realen Güter und Dienstleistungen produziert, von denen wir leben, während viele der Anderen sich mit ihrer Cleverness und unter Außerachtlassung der zivilen Errungenschaften sich leistungslose Einkommen beschaffen.

Am 25. Dezember 2020 um 12:11 von Demokratieschue...

Am 25. Dezember 2020 um 12:11 von Demokratieschue...
@ Schrammelvatti (12:03): Was soll denn der Unsinn??

Was soll denn dieser Unsinn??

Sowas finden auch Sie mit zwei Klicks im Netz. Und da braucht man nichts vorzubereiten oder was. Außerdem: auch Sie selbst können sowas selber schreiben und auch Sie haben die freie Meinungsäußerung hier.
_____

Wieso Unsinn?
Wenn ich im Netz etwas suche, es dann mit Kommentaren versehe und hier im Forum veröffentlichen sollte, dann bräuchte es Zeit. Und das ist in meinen Augen nicht in 3 oder 4 Minuten zu machen. Zumal eigentlich die fremden Quellen auch durchzulesen sind um dann dazu einen eigenen Text zu verfassen.
Aber wenn Sie so etwas mit der Schnelligkeit können, dann scheinen Sie eine hohe Auffassungsgabe haben.

Sind Forderungen (an Experten, Politiker, fremde Länder etc) die Sie stellen auch freie Meinungsäußerungen? Oder ist es ein Wunsch von Ihnen auf dem internationalen Politikparkett mit zuspielen um?

re blitzbote: Simplifizismus

>>Um einen gemeinsamen Binnenmarkt zu organisieren, brauch man die EU fünf Mal nicht.
Es reicht ein Handelsabkommen, das beinhaltet, dass man auf gegenseitige Zölle und Grenzformalitäten verzichtet.<<

Ist das die Position und Weisheit unserer nationalistischen Alternative? Einfach die Grenzen öffnen und dann hat man einen Binnenmarkt?

Wenn man das tatsächlich glauben sollte, kann man allerdings die EU nur als überflüssiges und ressourcenabsaugendes „Bürokratiemonster“ sehen.

Das Wählerpotential für einen solchen Simplifizismus dürfte allerdings begrenzt bleiben. Ich schätze so zwischen 7 und 12%.

Nun bekommt die EU doch noch

Nun bekommt die EU doch noch Geld. War es das wert Boris?

Am 25. Dezember 2020 um 12:25 von Superdemokrat

Beitrag: Coronavirus in Deutschland: RKI meldet mehr als 25.000 Neuinfektionen

Am 25. Dezember 2020 um 12:25 von Superdemokrat
@Schrammelvatti

sie gehören ja sicher zum " ICH "...diesen Leuten haben wir das Problem ja zu verdanken..
_____

Ich gehöre zu der Gruppe die sich an die Vorgaben und Regeln die die Experten und Politiker herausgegeben haben um die Pandemie einzudämmen.
Aber das haben rechte Querdenker, AfDler und sonstige Trolle ja nicht nötig

@12:36 von Wolfgang E S

Bezeichnenderweise ist es die große Masse mit niedrigen Einkommen, die die realen Güter und Dienstleistungen produziert, von denen wir leben, während viele der Anderen sich mit ihrer Cleverness und unter Außerachtlassung der zivilen Errungenschaften sich leistungslose Einkommen beschaffen.

Wenn Sie mit Letzteren EU-Bürokraten meinen, dann sehe ich das genau so.

Gegensatz dazu: Vergleich mit Wiedervereinigung

Die BRD hat eine harte Wiedervereinigung durchgesetzt statt eines Abkommens zwischen 2 Ländern auf Augenhöhe.
Man sollte rückblickend endlich mal im Vergleich die Arroganz des Westens (BRD) erkennen und sehen, wie damals eine klar "harte" Übernahme vollzogen wurde.
Die Verweigerung dieser Selbsterkenntnis ist die Ursache, daß im Osten ein anderes Selbstwertgefühl existiert.
Genau wie im obigen Brexit-Fall jubilierte damals die (West-)Industrie und -Wirtschaft durch die feindliche Übernahme.

@11:58 von harry_up

>> Es wurde so viel Zeit vertan,

Ähh, wer hat den getrödelt, EU oder UK? -.-

@12:37 von teachers voice

Ist das die Position und Weisheit unserer nationalistischen Alternative? Einfach die Grenzen öffnen und dann hat man einen Binnenmarkt?
Wenn man das tatsächlich glauben sollte, kann man allerdings die EU nur als überflüssiges und ressourcenabsaugendes „Bürokratiemonster“ sehen.

Die Position der Weisheit nannte sich Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Hat jahrzehntelang sehr gut funktioniert, ohne Bürokratiemonster. Keiner wäre damals auf die Idee gekommen, die EWG "nationalistisch" zu nennen.

Merkel nennt den Brexit historisch

Was soll Merkel hier anderes sagen. Sie ist Politikerin und eine Beführworterin der EU und muss das somit sagen. Für mich ist der Brexit in einem historisch; allerdings nicht im positiven Sinne. Es hat gezeigt, dass ein einzelner Populist ein Volk belügen kann und die merhheit ihm das glaubt. Den Schaden allerdings sieht man erst Jahre oder Jahrzehnte später. Immer das gleiche Spiel eben. Was hier über 4 Jahre lang abgelaufen ist, ist so derart erbärmlich gewesen und ich hoffe, dass sich die Schotten von GB abspalten werden und dass England auch nie wieder in die EU zurückkehren kann. Johnson hat den Briten jedenfalls keinen guten Dienst erwiesen.

re 12:33 von hippojim: winner and loser

>>The winner is
Boris Johnson kann das Abkommen als einen Riesenerfolg für sich feiern, er hat alles bekommen, was er wollte und versprochen hatte.<<

Mal abgesehen davon, dass BJ natürlich nicht einmal annähernd das bekommen hat, was er „versprochen hatte“, ist es auch ein grundlegendes Missverständnis, nach einem Vertragsabschluss die Partner in solche Kategorien wie Gewinner und Verlierer einzutüten.

In einem Vertrag gibt es immer 2 Gewinner, sonst ist es kein Vertrag, sondern eine Nötigung. Und mit dieser wäre jeder Vertrag nichtig.

Abgeprallt

Die EU hat verloren? Boris hat gewonnen?
Kann man auch anders sehen.
Die EU hat souveraen verteidigt - Boris hat verloren. Was er gewonnen hat ist seinen eigenen "Muell" - so wie er ihnhaben wollte, so wie er es gewollt hat. Was er aber nicht wusste. Also das es Muell ist. Blindfisch eben. Aber die Briten werden es merken. Bald. Naemlich das die EU noch gnaedig war.

Ohne das Gleichniss mit der Eiche , der es egal ist, ob.... etc.. bemuehten zu wollen, sag ich mal anders: Boris ist an der EU abgeprallt.

Glückwunsch an die

Glückwunsch an die Briten!

Aus der unsäglichen EU-Bürokratendrangsalierung verabschiedet, eigene Währung hatte man wohlweislich ohnehin immer. Handel und Zugang zum EU-Markt bleiben, Fischerei geregelt, Zölle beidseits keine. Für die Finanzjongleure wird sich noch ebenfalls eine im Sinne der Briten praktikable Lösung finden. Klasse Deal!

@12:01 von Alter Brummbär

>> und nur Boris und Theresa

Sie haben Nigel vergessen. -.-

@ hippojim, um 12:33

“Nur mal so.
Die Briten haben mit Ihrem Sonderweg schon bis Weihnachten über 600.000 Corona Impfungen vollzogen.“

Ich würde raten, erst einmal ein Jahr abzuwarten, bevor man Lobgesänge für die eine oder andere Seite anstimmt.
Es war die erklärte Absicht beider (!) Seiten, möglichst ungeschoren nach den Brexitverhandlungen dazustehen.

Ich glaube, das ist keiner Seite gelungen, beide sind Verlierer.

Dass Sie die seit einiger Zeit laufenden Corona Impfungen in GB im Zusammenhang mit dem Brexit lobend hervorheben...??

11:31, b_m

>>...die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU. <<

Schön wär's.

Seufz.

>>Freiheit gibt es nur ohne Sozialismus.<<

Sie haben da zwei Worte vergessen. Sie lauten "für wenige" und müssen hinter dem Wort "Freiheit" eingefügt werden.

Manche wollen nicht verstehen...

Unseren Wohlstand verdanken wir der EU (Export) - die immer gleichen „Austrittwünscher“ würden sich wundern!
Einfach die Grenzen öffnen? Tja, dann werden Waren dort produziert, wo man am skrupellosesten mit Arbeitnehmern und der Umwelt umgeht - eben nicht in der EU.
Ich freue mich mit der Mehrheit der Europäer, dass es die EU als Gegengewicht zu China, Russland und USA gibt!
Die Briten haben noch nicht verstanden, dass in Ihren Land im Verhältnis zu den Genannten nichts mehr „Great“ ist... und haben sich jahrelang von Johnson und Co einreden lassen, die EU sei Schuld...
Sogar in D glauben Manche, die EU sei an Allem Schuld... lachhaft!

11:36, JueFie

>> Zu oft wurden wir die letzten Jahre von den Briten beleidigt. Das sind keine Freunde!!!<<

Ich wurde noch nie von meinen britischen Freunden beleidigt. Und ich habe einige.

Ähh @ saschamaus75

re @11:58 von harry_up

“Ähh, wer hat den getrödelt, EU oder UK?“

Ähh, spielt das jetzt noch eine Rolle?
Ähh, ich meine nicht.

@ b_m, am 25. Dezember 2020 um 11:31:

"Die EU mischt sich dagegen in alles ein und will die Menschen gleicher machen als sie sind."

Wo macht die EU Menschen denn angeblich "gleicher" (und ich meine damit jetzt ausdrücklich nicht z.B. die - positive - Angleichung von Lebensverhältnissen oder denselben Krankenversicherungs- oder Sozialversicherungsschutz o. die Abschaffung der Roaming-Gebühr etc.). Ich bitte um konkrete (negative, wie von Ihnen suggeriert) Beispiele für diese Behauptung!?

"Unterdrücken der persönlichen Entfalltung durch hohe Steuern und Sozialausgaben machen die Menschen unglücklich."

Was soll das angeblich mit der EU zu tun haben? Sie wissen aber schon, dass die individuelle Höhe der Besteuerung von Bürgern immer noch Sache der Einzelländer bzw. der Steuerpolitik der jeweiligen Länder-Regierungen ist!?

Nigel Farage

Wenn es ein so guter Deal für die Briten war, warum sagt Nigel Farage es ist kein guter Deal?
Hier gibt es doch eine Fanbase von Farage.

12:45 von paule2

«Gegensatz dazu: Vergleich mit Wiedervereinigung

Die BRD hat eine harte Wiedervereinigung durchgesetzt statt eines Abkommens zwischen 2 Ländern auf Augenhöhe.
Man sollte rückblickend endlich mal im Vergleich die Arroganz des Westens (BRD) erkennen und sehen, wie damals eine klar "harte" Übernahme vollzogen wurde.»

"Damals im Frühjahr 1990" war die Maxime der weit überwiegenden Mehrheit der Menschen in der damals noch DDR:

«Kommt die D-Mark nicht nach hier.
Gehen wir zu ihr!»

Es war keine verständige, und gleichzeitig realistische andere Lösung möglich, als dann im Sommer 1990 auch in der DDR die DM als Währung einzuführen.

Es gab in der DDR zu der Zeit auch Stimmen, die politisches Gehör und Gewicht hatten, die eher auf eine wie von Ihnen beschriebene Verhandlungslösung "auf Augenhöhe" hätten hinwirken wollen. Wegen der DM als Zahlungsmittel war dies aber nicht mehr real möglich.

Beim Brexit geht es auch nicht um:
"Staatsübernahme durch Großen Bruder".
Ganz anders.

Der Weihnachtsmann

muss aber viele Glaskugeln verschenkt haben. Dazu noch für jede Seite die Richtige.
Respekt!

12:49, Enlightenment.

>>@12:37 von teachers voice
"Ist das die Position und Weisheit unserer nationalistischen Alternative? Einfach die Grenzen öffnen und dann hat man einen Binnenmarkt?
Wenn man das tatsächlich glauben sollte, kann man allerdings die EU nur als überflüssiges und ressourcenabsaugendes „Bürokratiemonster“ sehen."

Die Position der Weisheit nannte sich Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Hat jahrzehntelang sehr gut funktioniert, ohne Bürokratiemonster. Keiner wäre damals auf die Idee gekommen, die EWG "nationalistisch" zu nennen.<<

Die oft zitierte Gurkenkrümmungsverordnung stammt aus EWG-Zeiten. Ebenso wie der Spruch "Hast du einen Opa, schick ihn nach Europa." Martin Bangemann war da ein gutes Beispiel.

So viel dazu.

Sie sehnen sich nach einer Vergangenheit, die es so nie gegeben hat.

Die EWG war immer als Übergangsphase gedacht. Sie erklären sie zum wünschenswerten Endpunkt der Geschichte. Das nennt man reaktionär.

RE: sonnenbogen um 11:31

***Also, ich subventioniere Autobauer, illegal, und dann darf die andere Seite selektiv franzosische Wein, irischen Cheddar oder Heidschnuckenfleisch mit extra Steuern belegen....
Diesen Schwachsinn gibt es schon in der WTO....***

Wie gut, dass Sie schlauer sind als WTO und EU gemeinsam.

Also als erstes gelten die Wettbewerbsbestimmungen für den gemeinsamen Binnenmarkt für alle Partner, die daran teilnehmen.
Falls die franz. Regierung beschließen sollte, franz. Autobauern ungerechtfertigte Vorteile verschaffen zu wollen, wird den Franzosen Frau Verstager auf die Füße treten.
Zum anderen, wenn die Franzosen dies nun unbehelligt tun dürften, dann macht es wenig Sinn die deutschen Heidschnucken aus Lüneburg oder den Autobauer aus bspw. Wolfburg zu bezollen.
Und da ist es sicher richtig, man trifft den Übeltäter dort, wo es am meisten weh tut, und einen selbst am wenigsten schädigt. Im Fall der Franzosen wären Wein, Käse oder Agrarprodukte sicherlich effektiver.

Gruß Hador

@hippojim (25. Dezember 2020 um 12:33 Uhr)

"Boris Johnson kann das Abkommen als einen Riesenerfolg für sich feiern, er hat alles bekommen, was er wollte und versprochen hatte."

Das ist komplett falsch! Johnson wollte unbedingt den freien Austausch von Dienstleistungen - eben auch Finanzdienstleistungen, dem einzigen Produkt, das die Briten überhaupt noch auf Weltklasseniveau anbieten können, nachdem ihre Industriebetriebe seit den 1960ern entweder reihenweise wegen miserabler Produkte Pleite gegangen sind oder von ausländischen Konzernen übernommen wurden - und genau darüber finden Sie im Breixt-Vertrag absolut gar nichts. D. h. dass ab 1.1.21 sämtliche Dienstleistungen, die UK-Firmen in der EU anbieten wollen, nach WTO-Standards abgewickelt werden müssen, als Retourkutsche der EU für die Abschaffung der Arbeitnehmerfreizügigkeit durch das UK.
Die paar Tonnen Fisch und Meeresfrüchte, die EU-Fischer nun weniger aus britischen Gewässern fischen dürfen, fallen dagegen wirklich nicht ins Gewicht. Der Verlierer heißt Boris Johnson.

12:10 von Blitzgescheit

>>Um einen gemeinsamen Binnenmarkt zu organisieren, brauch man die EU fünf Mal nicht.

Es reicht ein Handelsabkommen, das beinhaltet, dass man auf gegenseitige Zölle und Grenzformalitäten verzichtet. Das ist zumindest der Vertrag, der zum Beitritt Großbritanniens ohnehin 1973 geschlossen wurde.<<

Wer ist denn dann für das Chlorhuhn, welches aus den USA easy nach GB gelangt ist, ohne lästige Formalitäten die Grenze zur EU überquert und Ihnen den Magen verdorben hat, verantwortlich?

An wen können Sie sich wenden, wenn Sie Ihren Job in der Hühnerfarm verlieren, weil die billigen Chlorhühner in den USA von Illegalen für den halben Preis produziert werden und hiesige Produzenten aufgeben müssen?

Wer hilft Ihnen weiter, wenn Sie Ihre neues Glück in einer US-Hühnerfarm suchen wollen, aber nach problemlosem Grenzübertritt nach GB nicht über die GB-US-Grenze gelangen können?

Regelt das dann der ungezügelte Markt und könnten Sie dann als Arbeitsuchender Hühnerspezialist davon profitieren??

@ 12:45 von paule2

Und ich dachte den Beitritt der DDR hatte auch die erste(!) frei gewählte Volkskammer beschlossen?! Ihr Post hat zwar nicht wirklich mit den Brexit zu tun, aber verhandeln, vereinigen, Abkommen sind immer besser als Ausgrenzung, und Abschottung. Politik ist Kompromiss...

@ Traumfahrer, am 25. Dezember 2020 um 11:53:

"Aber Johnson ist eh ein Lügner wie etliche in seiner Partei.
Auch wenn es mir für das britische Volk leid tut, diese Lügner sollten richtig auf die Schnauze fallen !"

Keine Sorge! Nicht mehr lange hin und es gibt die nächsten landesweiten Regional- und Kommunalwahlen in GB! Bis dahin werden die ersten negativen Folgen des BREXIT und des katastrophalen Corona-Managements der Johnson-Regierung erst so richtig auf die Wirtschaft und auf den Arbeitsmarkt des Landes durchgeschlagen haben und für den einzelnen Briten am eigenen Leib spürbar werden (z.B. in Form von höheren Lebenshaltungskosten). Ich gehe davon aus, dass es spätestens bis zu diesen Wahlen für viele Briten ein böses Erwachen aus dem herbeigelogenen und in den schönsten Farben gemalten 'BREXIT-Traum' geben wird und die Konservativen an den Wahlurnen gnadenlos abgestraft werden. Ab diesem Zeitpunkt ist es dann nur noch eine Frage von Monaten, ehe auch Johnsons Tage als Prämierminister endgültig gezählt sein dürften.

@ 13:03 von proehi

Vielen Dank, heute musste man ansonsten viel wenig „Gescheites“ lesen!

Nun kenne ich auch nicht mehr ...

.. von diesem Vertragskonglomerat als alle anderen hier, befürchte aber, dass so ein Vertrag die Blaupause für Nachahmer liefern könnte.
Wenn da mal nicht der Abgesang der EU intonisiert wurde.

@ Max-S 12:51

>>Aus der unsäglichen EU-Bürokratendrangsalierung verabschiedet<< ...

Wo werden Sie persönlich von der EU drangsaliert?

>>eigene Währung hatte man wohlweislich ohnehin immer<<

Ja, und die hat im Vergleich zum Euro allein in den letzten 15 Jahren ca. 30% an Wert verloren. Oder anders ausgedrückt: zahlten Sie vor 15 Jahren für 1 GBP noch 1,50 € so zahlen Sie heute nur noch 1,10 € .
Oder aus Sicht der Briten: zahlten Sie vor 15 Jahren für 1 € noch ca. 0,60 GBP so zahlen Sie heute bereits ca. 0,90 GBP .

Da würde ich mich als Brite nun wirklich nicht drüber freuen!

>>Freiheit für wenige gibt es

>>Freiheit für wenige gibt es nur ohne Sozialismus.<<

Also ich kenne nicht eine Person in Deutschland, die nicht frei wäre (außer Menschen im Gefängnis). Haben wir jetzt also in Deutschland Sozialismus?
Ich hoffe nicht...
da graut es mir und meinem kompletten Umfeld vor - denn uns allen geht es gut

GB ist wirtschaftlich

in der EU, ohne finanzielle Berpflichtungen.

Der Brexit hat sich gelohnt, aus britischer Sicht zumindest.

Die EU hat fuer die Fischereirechte im Kanal praktisch ueberall sonst nachgegeben.

Das war nicht richtig, und die Zukunft wird das zeigen

B-m, 11:31 EU wichtiger denn je

DieBriten haben es in letzter Sekunde begriffen. Ohne die EU sind wir international nicht wettbewerbsfähig. Von der Leyen hat einen guten Job gemacht.

@ fathaland slim

>>...die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU. <<
Schön wär's.

Schön für die Funktionäre, aber für die meisten Menschen Armut und Unfreiheit.

Sozialismus funktioniert nur in der Fantasie, nie in der realen Welt. Ich würde die EU zwar nicht als sozialistisch beschreiben, sie hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten immer weiter in diese Richtung bewegt. Es ist kein Zufall, dass heute die Länder Europas wo Freiheit am meisten geschätzt wird (GB und CH), nicht Teil der EU sind.

Die oft zitierte Gurkenkrümmungsverordnung stammt aus EWG-Zeiten.

Aber ganz am Ende der EWG-Zeit, als schon die Politiker das Sagen hatte, die uns auch die schlechten Maastrichter Verträge gebracht haben.

@ paule2 12:45

>>eines Abkommens zwischen 2 Ländern auf Augenhöhe.<<
Von "2 Ländern auf Augenhöhe" kann wohl nicht die Rede gewesen sein. Ein Land war pleite und ein anderes durfte alles bezahlen. Und jetzt raten Sie mal welches was war?
Irgendwie scheinen Sie die Millionen Menschen vergessen zu haben, die nur eines wollten: raus aus Ihrer DDR. Und ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen genau diese Menschen glücklich waren, endlich Westgeld in den Händen zu halten, Geld mit dem man das kaufen konnte, was man wollte.

>>BRD hat eine harte Wiedervereinigung durchgesetzt<<
Und wie soll das geschehen sein? Ich könnte mich nicht daran erinnern, daß damals bundesdeutsche Soldaten über die Grenze marschierten.

>>Die Verweigerung dieser Selbsterkenntnis<<
ist wohl eher bei Leuten zu suchen, die Posts wie den Ihren absetzen.

RE: schabernack um 12:59; 12:45 von paule2

Werter schabernack,

wie gewohnt bringen Sie den Sachverhalt zutreffend auf den Punkt.
Zudem möchte ich zu bedenken geben, dass der Zusammenbruch der Wirtschaft des ehemaligen Ostblocks kein Phänomen war, das nur zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auftrat, sondern auch in Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, .... Nur hatten diese keinen starken (West-)Bruder zu Seite stehen, der so manchen Schmerz für die Menschen abmildern konnte.

Und um im Bild Europas zu bleiben, kann das UK froh sein, einen solch starken Partner wie die EU an ihrer Seite zu wissen. So mancher Schmerz bleibt vielen Briten jetzt erspart.

Gruß Hador

Wer daran glaubt, sei selig.....

Ich kann es nicht fassen.... Da wird die EU von Johnson, Farage und wie die EU Gegner auch alle samt heißen, jahrelang bis ins bis Mark verrissen, verraten und denunziert. Es werden die Werte der Union bis aufs schäbigste kompromittiert und als Folge dessen will die Mehrheit der Briten unnachgiebig die Union verlassen. Und der größte Schreihals gegen die Union, mit dem schließt die EU jetzt einen "Handelsvertrag" ab. Das ist ja so als wenn der, der mein Haus abbrennt, mir danach eine Feuerversicherung verkaufen will..... Richtig wäre ein harter Brexit gewesen, mit allen Konsequenzen, vor allen Dingen für die Briten!
Aber wer bin ich denn schon? Nur ein Bürger dieses Europas! Stolz Deutsch zu sein und ebenso stolz ein Europäer zu sein!

@jueFie, 11:36

Gut, dass sich EU und GB geeinigt haben. Letztlich haben die Briten enorme Zugeständnisse machen müssen, lediglich im Fischereirecht haben sie sich durchsetzen können. Die EU hat Stärke bewiesen. Ein Erfolg für von der Leyen und Merkel. Ihre Hartnäckigkeit hat sich bezahlt gemacht.

Einige interessante

Dinge gibt es schon zu lesen, GB hat doch einiges erreicht, obwohl es als ganzes Paket immer noch zu wenig ist.
Aber über einige nervige Dinge der EU hat GB wieder die Hoheit erlangt, ob das allerdings reichen wird, wird man sehen.
Sind ja nur wenige Dinge in den einzelnen Artikel zu lesen, einige klingen für GB aber recht gut. Das mit dem Fisch ist natürlich ein schlechter Deal für GB, weil das gut und gerne ein Exportgut gewesen wäre.
Erst mal abwarten was noch so für Details in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken.

@fathaland slim (25. Dezember 2020 um 13:02 Uhr)

"Die oft zitierte Gurkenkrümmungsverordnung stammt aus EWG-Zeiten. Ebenso wie der Spruch "Hast du einen Opa, schick ihn nach Europa." Martin Bangemann war da ein gutes Beispiel."

Ich erinnere mich noch daran, dass es damals im Zusammenhang mit der Berufung Bangemanns zum EU-Kommissar sarkastisch aus dem deutschen Feuilleton hieß, endlich habe man mit Brüssel die ideale Endlagerstätte für ausgebrannte Elemente gefunden. ;-)

"Die EWG war immer als Übergangsphase gedacht. Sie erklären sie zum wünschenswerten Endpunkt der Geschichte. Das nennt man reaktionär."

So ist es. Es gibt letztlich keine wirkliche Alternative zur europäischen Einigung, wenn man einen Rückfall in die unseligen Zeiten eines Europas der nationalistischen Staaten verhindern möchte. Wirtschaftlich ist dies schon sehr schwierig, aber im Vergleich zur Angleichung sozialer, juristischer und politischer Standards einfacher. Dies bedeutet allerdings nicht, dass man auf eine möglichst enge Verzahnung verzichten sollte.

@ JueFie, am 25. Dezember 2020 um 11:36 von:

"Ich plädiere sogar für ganz harte Maßnahmen das die Briten spüren was sie "selbst" gewollt haben. Sollen sie Alleine bleiben und uns unsere Ruhe lassen."

Wer soll mit "die Briten" gemeint sein? Die 52 % (laut Umfragen sollen es sogar nur noch 38 % sein), die für den Brexit waren, oder die 48%, die seinerzeit dagegen gestimmt haben? Welchen Teil von beiden wollen Sie nun mit "ganz harten Maßnahmen" 'bestraft' sehen?
Ich bin dafür, dass wir doch stärker differenzieren sollten zwischen einer verantwortungslos handelnden britischen Regierung und "den Briten"! Denn "die Briten" können leider nichts dafür, dass Brexit-Hardliner ein ganzes Volk über Jahre hinweg in politische Geiselhaft genommen haben, weil diese immer noch ihren längst ausgeträumten und eigentlich mausetoten Traum vom 'great, old Empire' träumen. Und ja, "die Briten" bleiben auch trotz des BREXIT nach wie vor unsere Freunde . . . denn Politik und der 'einfache Bürger' sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel!

Souveräne Bürokratie

Die britischen Populisten haben die EU Mitgliedschaft auf ihrem Altar aus Souveränität geopfert und dabei einen Wust aus Bürokratie produziert.

re enlightenment: Anfang und Ende

>>Die Position der Weisheit nannte sich Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Hat jahrzehntelang sehr gut funktioniert, ohne Bürokratiemonster. Keiner wäre damals auf die Idee gekommen, die EWG "nationalistisch" zu nennen.<<

Die EWG war die Weiterentwicklung der visionären Montanunion. Visionär, weil ein vereintes Europa nach den nationalistischen Verheerungen des 20. Jh. in Deutschland als Utopie und bei den „Siegermächten“ als deutsche Bedrohung gesehen wurde.

Ein vereintes Europa ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Ein Prozess, den die Nationalisten verschiedener Länder nur zu gerne wieder zugunsten nationaler Wiederauferstehung umdrehen würden.

Am 25. Dezember 2020 um 12:10 von Blitzgescheit

" Warum lässt man dies Grenzformalitäten nicht bleiben, wenn sie unnötig sind? "

Ist ganz einfach, GB kann jetzt wieder Handel treiben ohne die EU zu fragen, also auch zum Beispiel mit den USA zollfrei.
Da die EU aber nicht will, das Zollfreie Waren aus den USA über GB in die EU kommt.
Braucht es eben Zollpapiere, das sich im Container oder was auch immer, nur GB Produkte befinden.

So ein Stück Papier kann ja kein Problem sein, gab es früher schon.
GB kann eben jetzt eigene Verträge machen, muss niemand mehr fragen, muss auch nicht mehr jeden in Land lassen, und so weiter.

12:51 von Max-S

«Aus der unsäglichen EU-Bürokratendrangsalierung verabschiedet,
eigene Währung hatte man wohlweislich ohnehin immer.»

Eine eigene Währung als alleiniges "Sinngut" hilft gar nix, wenn diese Währung im Lauf der Jahre gegenüber dem Euro aber "immer weiter abschmiert". Und Sie dann als Brite heute 20% oder 30% mehr Pound Sterling bezahlen müssen, um 1 Euro als Bargeld, oder Waren im Gegewert von 1 Euro zu kaufen.

So macht man aus eigener Währung dann eine "Looser-Währung" für alle Briten ohne Ausnahme. Für jeden einen, der / die auch mal was in der EU Angebautes oder Hergestelltes essen, kaufen, oder nutzen will.

So wie mit dem Pound Sterling.
Not at all funny for the Britains.

"EU-Bürokratendrangsalierung" ist genau so ein totes Gespenst aus der Kiste mit den Phrasen drin … wie der Moloch von gestern. Untote Vampire, die außer doof gucken gar nix können. Und selbst im Dunklen in der Geisterbahn mit viel Gebrüll vom Tonband dabei … nur eine miese Lachnummer sind.

Mir ist es egal,

welchen Vor- oder Nachteil beide Seiten erwartet. Die Briten waren mehrheitlich immer gegen uns "from the continent" und in der EU haben sie sich auch nie richtig wohl gefühlt.
Habe jahrelang die Insel aus familiären Gründen besucht, mich aber in jedem anderen EU-Land auf unserem Kontinent wohler gefühlt. Naja, wenn wir nun statt Personalausweis den Reisepass bei der Einreise vorlegen müssen, ist das wohl auch kein Drama, falls wir überhaupt noch Lust auf GB und dessen Extrawürste hätten, das nach meiner Meinung besser mit hartem Brexit für immer ausgeschieden wäre. Freundlichen Gruß aus Madrid

@tias, 11:42 - Erfolg für Merkel und von der Leyen

Merkel hat sich sich als starke Europäerin erwiesen. Die Globalisierung erfordert ein eine wettbewerbsfähige EU, keine Kleinstaaterei. Das musste nun auch Boris Johnson erkennen und hat in letzter Sekunde die Notbremse gezogen.

Brexomania

@ b_m:
Wir sollten auch aus der EU austreten und dann mit den Großbritannien zusammentun.

Ja, das fänd' ich cool. Dann könnten die rechten Brexiteers schon wieder irgendwo austreten. Süchtig nach Souveränität.

13:16 von Enlightenment.

"Es ist kein Zufall, dass heute die Länder Europas wo Freiheit am meisten geschätzt wird (GB und CH), nicht Teil der EU sind."

Weil beide nur Vorteile haben und keine Verpflichtungen. Das entspricht der Bankenkultur und Kapitalmentalitaet beider Laender.

MIT Freiheitsliebe hat das nichts zu tun.

@12:45 von paule2

>> Die BRD hat eine harte Wiedervereinigung
>> durchgesetzt

Nach dem WKII haben die Westalliierten der BRD die Reparationen nur(!) gestundet.

Hätte Kohl damals einen anderen Weg gewählt, wären diese Schulden inkl. Zinsen sofort fällig gewesen. -.-

Man kann viel über Helmut Kohl sagen, aber mit Geld(betrug) kannte er sich aus.

Am 25. Dezember 2020 um 12:45 von paule2

" Die BRD hat eine harte Wiedervereinigung durchgesetzt statt eines Abkommens zwischen 2 Ländern auf Augenhöhe. "

Das ist schon mal nicht ganz richtig, wird zwar heute immer von Wiedervereinigung gesprochen, ist aber nicht ganz korrekt.
Die Neuen Bundesländer musste beitreten, dem Verbund, des halb hat man auch lange vom Beitrittsgebiet gesprochen.
Weil das rechtlich nicht anders ging.
Wird heute nicht mehr benutzt, Gründe sind vielfältig, will ich jetzt nicht aufführen.

Hat mit GB und der EU nichts zu tun, das Problem der EU ist und war, das keiner etwas festgelegt hat, beim Austritt der Vereinigung.
Sonst wäre das eigentlich ganz einfach gewesen, und das die EU zu schnell und in die falsche Richtung gewachsen ist.
Sonst gäbe es viele Probleme gar nicht.

@ Klausursitzung, 12:41 mit dem Rücken zur wand

Iris Johnson stand mit dem Rücken zur Wand. Er musste nun einen Deal anstreben. Für von der Leyen und Merkel hat sich die Hartnäckigkeit gelohnt. Die EU hat Stärke bewiesen. Gut so.

@Am 25. Dezember 2020 um 12:22 von Autograf

Zitat: " Das fängt bei der Gewährleistung an und endet noch nicht einmal bei den Sicherheitsvorschriften (z.B. muss jedes Elektrogerät natürlich den hiesigen Vorschriften genügen, damit Sie es verwenden dürfen)."

Macht man einen Hinweis, dass diese oder jene Standards zu erfüllen sind.

What's the big deal?!

Ich entwickle Autos schon seit 15 Jahren.

Diese müssen die gesetzlichen Vorschriften in China, USA, EU, Afrika, Australien und selbst auf den Faröer Inseln erfüllen, wenn diese dort verkauft werden sollen.

What's the big deal?!

Wenig bekannt geworden

Immerhin. Es gibt einen Brexit-Vertrag.
Geht doch. Wenn auch sichtlich spät. Aber, na ja, anders Pokern ging wohl nicht.

Hier aus dem Artikel ist nicht viel zu entnehmen.

Da müssen erst mal ca. 2000Seiten gelesen und durch gearbeitet werden.

Dauert halt.

Für den üblichen Warenverkehr wird sich nicht so viel ändern.

Für die britische Finanzwirtschaft mit Papiergeld schon. Motto: wir machen aus Papiergeld noch mehr Papiergeld.

Hoffentlich ist im Vertrag geregelt, dass die Steuerfreiheit über die Caymaninseln hier die steuerliche Schieflage für die Unternehmen in der EU nicht weiter besteht ...

@ Enlightenment, 25. Dezember 2020 um 12:49:

"Die Position der Weisheit nannte sich Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Hat jahrzehntelang sehr gut funktioniert, ohne Bürokratiemonster. Keiner wäre damals auf die Idee gekommen, die EWG "nationalistisch" zu nennen."

Ihr nostalgischer Hinweis auf die rein wirtschaftl. bzw. finanzpolit. Seite der EU-Vorläufer-Ordnung zeigt leider sehr eindrucksvoll, dass Sie den tieferen Sinn und Zweck des europäischen Einigungswerkes (und das hatte entscheidend etwas mit den schlimmen Erfahrungen zu tun, die der europäische Kontinent vor 1945 gemacht hatte) nicht begriffen haben! Damit steht Ihr Zwischenruf leider exemplarisch für sehr viele Menschen. Es geht in der EU eben nicht nur um wirtschaftl. Z'arbeit, sondern z.B. auch um gemeinsamen Standards den gemeinschaftlichen Schutz der demokratischen Grundrechte und allem, was dazu gehört. Gerade die Konservativen in GB haben das leider nie begriffen, vor allem diese viel höherwertige Idee u. Ideale nie wirklich verinnerlicht. Leider!!

13:31 von Adeo60 @tias

"Erfolg für Merkel und von der Leyen
Merkel hat sich sich als starke Europäerin erwiesen. Die Globalisierung erfordert ein eine wettbewerbsfähige EU, keine Kleinstaaterei. Das musste nun auch Boris Johnson erkennen und hat in letzter Sekunde die Notbremse gezogen."

Welche Notbremse hat er denn gezogen. In meinen Augen ist GB der Gewinner. Wo hat Boris nachgegeben?

Wirtschaftsverstand von "blitz..." 12:10

Sie biegen sich es auch zurecht, wie Sie es brauchen. Wenn Donald Zölle verhängt und auf Protektionismus macht ist das gut, weil Donald gut ist. Wenn die EU Handelsverträge macht ist das schlecht, weil die EU böse ist. Grenzfomalitäten in der EU sind überflüssig, in den USA ganz wichtig, weil der Mexikaner böse ist, soll daher selbst eine 5 Meter hohe Mauer bauen und bezahlen. Irgendwie steht ihr sehr simples "schwarz-weiss-Weltbild" einer auf Fakten basierenden Argumentation im Wege, sehr schade.

@b.bisam um 11:57

"Nun wurde uns - gewissermaßen als Weihnachtsgeschenk - ein Abkommen präsentiert, erst mal vorbei am Parlament irgendwie ausgekungelt."
Das kann jetzt aber nicht ihr Ernst sein. Was hatten sie erwartet? Soll sich das EU Parlament mit allen nationalen Parlamenten und das britische Parlament zusammensetzen und einen Deal aushandeln? In welchem Fußballstadion hätten die sich treffen sollen? Ich hoffe sie erkennen den Schwachsinn. Das Abkommen wird natürlich von Stellvertretern ausgehandelt und muss dann von den nationalen Parlamenten und dem EU Parlament abgesegnet werden. Falls das mit diesem Deal nicht gelingt, wird nachverhandelt, auch wieder von Stellvertretern.

@Am 25. Dezember 2020 um 13:03 von proehi

Zitat: "Wer ist denn dann für das Chlorhuhn, welches aus den USA easy nach GB gelangt ist, ohne lästige Formalitäten die Grenze zur EU überquert und Ihnen den Magen verdorben hat, verantwortlich?"

Keiner.

Weil ich kein Chlorhuhn kaufe oder esse.

Zitat: "An wen können Sie sich wenden, wenn Sie Ihren Job in der Hühnerfarm verlieren, weil die billigen Chlorhühner in den USA von Illegalen für den halben Preis produziert werden und hiesige Produzenten aufgeben müssen?"

Ach, auf einmal interessiert man sich bei diesem Politpoker für Arbeitsplätze?
An wen kann man sich wenden, wenn im Falle eines Boykotts Großbritanniens, wohin die dt. Automobilindustrie alleine netto 1 Mio. Autos pro Jahr hin exportiert 100.000e Arbeitsplätze in D verloren gehen?

An EU-Sektenangehörige wie Sie?

@12:51 von Max-S

>> Klasse Deal!

Es fehlen ja nur noch 30(!) Unterschriften. -.-

Jeder guckt nur noch auf sich

@ b_m:
Schuld an dem Bruch sind die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU.

Hohoho

@Am 25. Dezember 2020 um 12:37 von teachers voice

Zitat: "Ist das die Position und Weisheit unserer nationalistischen Alternative? Einfach die Grenzen öffnen und dann hat man einen Binnenmarkt?"

Gemeinsame Regeln bedarf es schon, auch wenn Sie meinen Einwurf partout simplifizieren und damit sich an einem Strohmann abarbeiten wollen.

Die EU indes ist der einzige Freihandelszone der Welt, bei der eine politische Integration einhergeht. Warum man die grünlinksideologischen Vorstellungen von EU-Bürokraten bzgl. einer "gender-gerechten" Schreibweise bspw. einhalten muss, bevor man Handel mit einem anderen Land treibt, konnte noch keiner mir erklären.

@ 13:28 von teachers voice

Ein vereintes Europa ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Ein Prozess, den die Nationalisten verschiedener Länder nur zu gerne wieder zugunsten nationaler Wiederauferstehung umdrehen würden.

Also wenn die EWG "nationalistisch" war, und mit der europäischen Integration dann aufzuhören, wo diese mehr Schlechtes als Gutes bringt, "Nationalismus" ist, dann kann dieser "Nationalismus" gar nicht so schlecht sein, oder?

Natürlich ist das in Wahrheit kein Nationalismus, sondern einfach nur Vernunft. Die Briten haben eine vernünftige Entscheidung getroffen. In 5 bis 10 Jahren, wird die große Mehrheit in GB auf das Jahr 2016 zurückblicken und sagen "das war knapp, zum Glück haben wir uns richtig entschieden".

Der Brexit ist ein

gewaltiger Schuss in den Ofen.
Auch die Briten werden das bald erkennen auf ihrer „Insel der Glückseeligkeit“
Für mich zählt nur die Gemeinschaft wenn alle zusammenhalten.
Eigenbrödelei bringt überhaupt nichts mehr in dieser globalisierten Welt.
Trump und Johnson sind das beste abschreckende Beispiel und erschreckender noch ist, dass viele Menschen ihnen kritiklos folgen.

Das Abkommen mit UK

Es muss noch in Deutschland , in der EU und in UK verabschiedet werden .... und kann immer noch kippen ! Was sollen also diese Freudenfeuer ? Wie immer viel zu früh und unbedacht !

Es gelten die Vertragsbedingungen für Haustürgeschäfte

Boris Johnson hat mittlerweile Pannzer-Uschi´s unlauteres Brexit-Haustürgeschäft widerrufen.

@12:54 von fathaland slim

>> Sie haben da zwei Worte vergessen. Sie
>> lauten "für wenige" und müssen hinter
>> dem Wort "Freiheit" eingefügt werden.

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@ IBERLIN

Welche Notbremse hat er denn gezogen. In meinen Augen ist GB der Gewinner. Wo hat Boris nachgegeben?

In allen. Er ist faktisch gesehen ja in der EU geblieben. Das ist aber auch kein Problem, ihm ging es ja nur ums Etikett. Populist halt.

Naive EU

"Besser als kein Abkommen." Um eine solche Aussage zu machen, sollte man sich vorab klar gemacht haben, mit wem man sich eingelassen hat. Bei Boris J. wissen wir, welchen Wert Vereinbarungen mit der EU für ihn haben. Daher sollte die deutsche Kanzlerin mit dem Attribut historisch für dieses Abkommen auch zurückhaltender sein. Die Geschichte weiß viele Beispiele für Abkommen, deren Wert mehr als fragil war. Und schließlich der Faktor Zeit. Wieso lässt sich die EU unnötig in Zeitdruck bringen. Wir müssen doch wissen und prüfen, was in dieser Büchse der Pandora steckt. Lernt Flinten-Uschi niemals, dass Qualität vor Geschwindigkeit steht? Die EU hat für seine gesamten Einwohner Verantwortung zu tragen und nicht nur Benefits für einen Teil der Wirtschaft zu schaffen.

@12:57 von harry_up

>> Ähh, ich meine nicht.

Ähh, doch. Wir hatten schon mal etwas ausgehandelt, daß dann am brit. Unterhaus gescheitert ist.

Ich befürchte ein DejaVu. oO

@b_m

Ich vermute stark das es nicht der böse, alles erfassende Sozialismus ist der dazu führt das dein Leben so unglücklich ist.

Denn auch ich lebe in der bösen sozialistischkommunistischen EU-Merkeldikatatur, als Abteilungsleiter zahle ich jede Menge Steuern und Sozialabgaben, und dennoch lebe ich wie die Made im Speck und bin sehr glücklich. Und das, obwohl ich kein fettes Erbe von Mama und Papa bekommen habe, sondern mir meinen Wohlstand selbst erarbeitet habe.

Vielleicht solltest du deine persönliche Einstellung zum Leben mal hinterfragen, statt in allem und jedem „Sozialismus“ zu sehen?

Und auch diese „Freiheit“, die dir der „Sozialismus“ nimmt existiert wahrscheinlich gar nicht.

Du denkst wenn du noch mehr Kohle hättest dann wärst du plötzlich „frei“, und dein Elend würde sich in Glück verkehren?

Aus eigener Erfahrung kann ich die Studien bestätigen, das ab ca. 70000€ Jahreseinkommen das Glücksempfinden mit steigendem Gehalt nicht weiter zunimmt.

Denk mal drüber nach ;-)

@tias um 11:42

"und was ist mit der politik Merkel ,der den Brexit ausgelöst hat ,machen sie jetzt mit ? NÖ ,den Schaden tragen andere von ihrer Politik ."

Sie sind offensichtlich auch sehr beeindruckt von Angela Merkel. Immerhin glauben sie, dass sie die Macht hat oder hatte, Großbritannien aus der EU zu vertreiben. Da bin ich nicht ganz ihrer Meinung. Ich bin überzeugt, das haben die englischen Politiker ganz alleine hinbekommen, indem sie alle negativen Entwicklungen der EU zugeschrieben haben.
Von welchem Schaden der Politik von Angela Merkel reden sie? Bei mir sind in erster Linie positive Dinge hängen geblieben: Atomausstieg, Bewältigung der Finanzkrise, wirtschaftlicher Aufschwung. Man kann natürlich in allem auch etwas negatives finden, aber insgesamt war sie eine erfolgreiche Kanzlerin.

Zitat: ""Damals im Frühjahr

Zitat:
""Damals im Frühjahr 1990" war die Maxime der weit überwiegenden Mehrheit der Menschen in der damals noch DDR:
«Kommt die D-Mark nicht nach hier.
Gehen wir zu ihr!»"

Nun war dies damals schon eine Meinung einer MINDERHEIT in der DDR - die allerdings von der BILD-Zeitung schön aufgeblasen wurde...
..und auch von Kohl (Hauptwahlkämpfer zur VOLKSKAMMERWAHL 1990!!) benutzt wurde.
Hatte aber schon damals nicht zur alleinigen Mehrheit der Ost-CDU gereicht.
Selbst die Lüge von Telschik über die drohende Zahlungsumfähigkeit der DDR (der Bundesbankchef trat daraufhin zurück!!) reichte nicht.

Aber heute pickt man sich eben heraus was als "historische" Wahrheit zu gelten hat
*sarkasmus*

Man versteckte sich als West-Regierung damals hinter den "Ossis" die angeblich zu Millionen kommen würden - bekämen sie nicht die D-Mark...
...Kohl&Co. waren selbst die treibende Kraft - es war nie eine "Lösung auf Augenhöhe geplant"!!

RE: wenigfahrer um 13:40

***Hat mit GB und der EU nichts zu tun, das Problem der EU ist und war, das keiner etwas festgelegt hat, beim Austritt der Vereinigung.
Sonst wäre das eigentlich ganz einfach gewesen, und das die EU zu schnell und in die falsche Richtung gewachsen ist.
Sonst gäbe es viele Probleme gar nicht.***

Nun, die EU ist nun mal größer, als die Summe ihrer Mitglieder. So ergibt sich für jedes Mitglied ein Mehrwehrt. Und bei der Gründung der EU hat niemand kommen sehen, dass ein Mitglied auf diesen Mehrwert verzichten will und die Mitgliedschaft aufgibt.
Und schnell wäre es so oder so garantiert nicht gegangen, wie bei jeder Scheidung von Ehepartnern auch. Und bekanntlich gibt es da auch ein Regelwerk.
Und Sie können sicher sein, wir hätten heute ganz andere, womöglich wesentlich schwerwiegendere Probleme in Europa, wenn die EU nicht so gewachsen wäre, wie es geschehen ist.

Gruß Hador

@13:16 von Enlightenment

>> Sozialismus funktioniert nur in der
>> Fantasie, nie in der realen Welt.

Ohne US-Handelsembargo, warum nicht?

Klar bringt der Austritt

für die Briten auch Nachteile, aber sie sind wenigstens wieder Herren im eigenen Hause und den schwachsinnigen EU-Bürokratismus los.

@ IBERLIN

Welche Notbremse hat er denn gezogen. In meinen Augen ist GB der Gewinner. Wo hat Boris nachgegeben?

In allen. Er ist faktisch gesehen ja in der EU geblieben. Das ist aber auch kein Problem, ihm ging es ja nur ums Etikett. Populist halt.

@Wegda - Rosinenpickerei

Nachdem, was hier in der TS zu lesen ist, scheint es genau das zu sein: kostenloser Zugang zum EU-Binnenmarkt und Beteiligung an EU-Programmen (z. B. Forschungsprogrammen), weiterhin Zugang für britische Finanzunternehmen zur EU.
Hoffentlich bekommen letztere nicht auch noch Mitspracherecht in der EU, sonst wird das mit der Regulierung der Finanzmärkte nie etwas.

Das würde heißen, die EU hat mit GB nur nach Maßgabe der EU-Wirtschaftsunternehmen in GB verhandelt. Eine zukunftsweisende EU-Politik ist nicht berücksichtigt worden.
GB muss nun keine Betiräge mehr für die Privilegien zahlen, die die EU-Mitglieder finanzieren, und es gilt sicher als unfein, speziell zu Corona-Zeiten, auf die zeitnahe Zahlung der ca. 39 Milliarden zu dringen, die GB der EU = uns EU-Bürgern schuldet.

@fathaland slim um 12:56Uhr

Ich frage mich, ob Sie wirklich nicht verstehen, was Sie mit Ihrem Kommentar für einen Eindruck hinterlassen? Für Sie ist anscheinend nur wichtig und für eine Wertung jeglicher Art entscheidend, was Ihnen widerfahren ist oder welche Erfahrungen Sie persönlich gemacht haben. Sind Sie noch nie auf den Gedanken gekommen, daß die Äußerungen einer gewählten Regierung such die Meinung deren Wähler widergibt bzw. Medien nicht persönliche Meinungen widergeben, sondern sich nach einer Mehrheit richten? Ich weiß ja nicht, wie Sie urteilen, aber wenn jemand nur nach eigenen Erfahrungen wertet, hat das schon etwas von Egoismus oder sogar Arroganz an sich

Auf Kommentar antworten...

Am 25. Dezember 2020 um 13:12 von IBELIN

GB ist wirtschaftlich

in der EU, ohne finanzielle Berpflichtungen.
Der Brexit hat sich gelohnt, aus britischer Sicht zumindest.
###

Der Brexit ist also vollendet.
Das wird in Zukunft sicher Nachahmer haben...

Ich lese

@ offene Diskussion:
Wenn man die ersten Vertragsklauseln ließt, erkennt man, dass die britische Rosinenpickerei schön weiterlaufen wird,

Mag sein. Aber würde man richtig lesen, dann sähe man, dass es doch relativ vernünftig ist.

@ 13:41 von Blitzgescheit

Und, lässt man diese Autos einfach so in Australien rein, oder wird dort erst noch mal geprüft, dass sie den dortigen Anforderungen genügen? Frankreich kann seine Autos einfach nach Deutschland einführen. Und wenn Australien meint, dass die Autos den dortigen Anforderungen nicht genügen? Dann dürfen die einfach zurückgewiesen werden. Was aber nichts daran ändert, dass auf das Auto vermutlich Zoll gezahlt werden muss. Bei Autos, als relativ werthaltigem Massenprodukt, ist das ja noch einfach. Aber was ist mit kleinen, nicht so wertvollen Produkten? Wir werden seit Jahren aus China mit z.T. gefährlicher Massenware überschwemmt - daher gibt es intensive Stichprobenkontrollen beim Zoll. Oder was ist gar mit Finanzdienstleistungen? Britische Versicherungsverträge müssen sich z.B. deutschem Versicherungsvertragsrecht unterwerfen. Sie werden damit so anders, dass sie nicht mehr in ein homogenes Kollektiv passen.

13:41 von Blitzgescheit

«Ich entwickle Autos schon seit 15 Jahren.
Diese müssen die gesetzlichen Vorschriften in China, USA, EU, Afrika, Australien und selbst auf den Faröer Inseln erfüllen, wenn diese dort verkauft werden sollen.
What's the big deal?!»

"The little deal" sind (zumind.) Vorschriften wie die für Blinkergläser an der Rollenden Dose. Müssen hier mal orange in nicht zu dunkel sein.
Anderswo dürfen sie auch / müssen sie rot sein.

Nebelscheinwerfer dürfen in FRA gelb sein, in DEU müssen sie weiß.
Glücklicherweise war mein Renault Espace von einst dann doch alt genug vom Baujahr her. Sonst hätte ich die vorschriftsgerecht gar nicht anmachen dürfen, oder weiß überlackieren müssen.

Mal muss der Bär rechts vorne sitzen, wenn er selbst fahren will.
Meist muss er aber links vorne hinters Steuer.
Irgendwie sinnlos, das Lenkrad könnte auch in der Mitte sein für alle Bären.

Aber wenn Autokonstrukteure so gerne 1.001x was anderes frickeln. Nun ja.
Mich Dipl.-Ing. nervt so'n Unnutz schon immer sehr.

Nicht so wichtig

GB wird sowieso nicht mehr lange existieren. Dieser kleine Erdklumpen im Atlantik wird durch den Klimawandel im Meer versinken.
Bei der Frage ob wir die Briten dann auf dem Festland aufnehmen sollten wir deren Eigenständigkeitsverlangen
dann unbedingt respektiern und sie nicht dazu zwingen zu uns zu kommen.

RE: Der freundliche Friese um 14:09 Uhr

***Der Brexit ist also vollendet.
Das wird in Zukunft sicher Nachahmer haben...***

Welche Nachahmer fallen Ihnen dazu ein ?
Nur heraus damit !

Gruß Hador

>> Sie haben da zwei Worte

>> Sie haben da zwei Worte vergessen. Sie
>> lauten "für wenige" und müssen hinter
>> dem Wort "Freiheit" eingefügt werden.

„Sie schreiben mir aus dem Herzen!“

Wie sehr sich alle den Sozialismus herbeisehnen, sieht man daran, dass die Partei, die den gerne umsetzen würde, es jedesmal (und das auch nur dank der Wähler in Ostdeutschland) nur mit ach und Krach in den Bundestag schafft.
Die 7% Verblendeten kann der Rest aber ganz ganz locker verkraften.

Bisschen Kritzeln

@ saschamaus75:
Klasse Deal! Es fehlen ja nur noch 30(!) Unterschriften. -.-

Kein Ding, liebe Saschamaus.
Die Tinte ist gewiss nicht verschwendet.

13:20 von Blume1956

Zitat:"Ich kann es nicht fassen.... Da wird die EU von Johnson, Farage und wie die EU Gegner auch alle samt heißen, jahrelang bis ins bis Mark verrissen, verraten und denunziert. Es werden die Werte der Union bis aufs schäbigste kompromittiert und als Folge dessen will die Mehrheit der Briten unnachgiebig die Union verlassen. Und der größte Schreihals gegen die Union, mit dem schließt die EU jetzt einen "Handelsvertrag" ab. Das ist ja so als wenn der, der mein Haus abbrennt, mir danach eine Feuerversicherung verkaufen will..... Richtig wäre ein harter Brexit gewesen, mit allen Konsequenzen, vor allen Dingen für die Briten!"

Rachegefühle, so verständlich sie auch sein mögen, sind nie ein guter Ratgeber. Wir müssen (und wollen!) auch weiterhin gut mit den Briten und ihren Regierungen auskommen und sie mit uns. Wenn BJ unbedingt ohne Vertrag hätte austreten wollen, hätte er es ja gekonnt. Aber offensichtlich ist noch ein Rest gesunder Menschenverstand vorhanden gewesen.

@ saschamaus75

Ähh, doch. Wir hatten schon mal etwas ausgehandelt, daß dann am brit. Unterhaus gescheitert ist.
Ich befürchte ein DejaVu.

Dieses Mal nicht. Das Unterhaus wird Johnsons Deal mit der EU mit großer Mehrheit zustimmen.

Ohne US-Handelsembargo, warum nicht?

Wollen Sie damit sagen, dass sozialistische Länder von den kapitalistischen Ländern abhängig sind, weil sie selbst nichts auf die Reihe kriegen?

Der Brexit kommt zu spät

Leider war der Biontech-Impfstoff eher da als der Brexit, sodaß nun auch in Großbritannien all jene damit Geimpften den Schaden davon tragen. Einerseits durch die damit verursachten Covid-19 Mutationen, die laut Uni Boston nicht mal durch Coronaviren selbst verursacht werden, sondern durch andere Viren grippaler Infekte, die den von Biontech ihnen gelieferten mRNA-Baustein verwerten und Corona-Monsterkillerviren daraus erschaffen. Sahin & Türeci sollten daher den Schildbürger-Nobelpreis erhalten !

Zum anderen kommt es bei der Wiederholungsimpfung zu weitaus mehr lebensbedrohlichen Fällen des anaphylaktischen Schocks als bereits schon bei der 1. Impfung WHO-festgestellt und von Biontech zugegeben. Dies ist zudem der Beweis dafür, daß der mRNA-Impfstoff erbgutschädigend in die Human-DNA eingreift. Einfache Allergene von Pollen bis Katzenhaar tun das nicht. Bienengift hingegen schon.

@ 14:02 von Miauzi

Die Dokumentation der wirtschaftlichen Kraft der DDR zum Beitrittszeitpunkt ist abgeschlossen. Die Bilanz ist nachweislich verheerend gewesen, weit schlimmer, als erwartet. Ohne massivste Hilfen aus dem Westen wäre es zu einer Massenarbeitslosigkeit und -flucht in den Westen gekommen. Es wäre schön gewesen, wenn die sehr engagierten und auch ausgebildeten Fachkräfte der exDDR eine Chance zur Übernahme der eigenen Betriebe gehabt hätten, aber die Apparatschiks des DDR Regimes haben alles zu Grunde gerichtet. Kein Volk von der Ertragskraft Ostdeutschlands kann sich die Kosten von Stasi, NVA und Staatsgrenze West leisten, ohne die Substanz zu vernichten. Ich fürchte, unsere britischen Freunde werden jetzt einen ähnlichen Weg gehen: Auf dem Altar der nationalen Selbstständigkeit wird in einer globalisierten Welt das Volksvermögen verheizt (und z.T. in die richtigen Taschen umgeleitet), um dann irgendwann das betäubte, viel zu spät geläuterte Volk mit der bitteren Realität zu konfrontieren.

@ Augustus Cäsar - ist im eigenen Haus oder so

aber sie sind wenigstens wieder Herren im eigenen Hause und den schwachsinnigen EU-Bürokratismus los.

Es gibt wie immer in Populististan nur Sieger, denn wir sind ja auch wieder Herr im eigenen Dingsda und sind den schwachsinnigen GB Burokradingsda los.

HoHoHo für den vordergründigsten Beitrag.

Ich bin zwar.....

absolut für die EU und zwar trotz ihrer Schwächen oder Fehler. Aber ich frage mich, ob sie deswegen ein Papiertiger sein muß, der einem fast bedeutungslosen Ex-Mitglied bzw. dessen Regierung wieder innenpolitiches Spielzeug gibt? Oder glaubt jemand, daß Johnson bei seiner Bevölkerung/Wähler nicht den Eindruck erweckt, "gesiegt" zu haben und Britain sich wieder einmal in "alter Tradition" durchgesetzt hat? Die Wertungen aus Berlin lassen das jedenfalls vermuten, wobei mich wundert, daß Frau Merkel auf das Niveau von Trump gesunken ist. Warum dieser "deal" historisch sein soll, ist mir bis jetzt ein Rätsel!

14:02 von Miauzi

Zitat:"«Kommt die D-Mark nicht nach hier.
Gehen wir zu ihr!»" Nun war dies damals schon eine Meinung einer MINDERHEIT in der DDR"

Muss aber eine ziemlich große Minderheit gewesen sein, den Demos nach...

Zitat:"Hatte aber schon damals nicht zur alleinigen Mehrheit der Ost-CDU gereicht."

Stimmt. Aber die Parteien, die die Einheit wollten, haben die große Mehrheit in der erstmals freigewählten Volkskammer erhalten, die PDS ist abgeschmiert.

Zitat:"Selbst die Lüge von Telschik über die drohende Zahlungsumfähigkeit der DDR (der Bundesbankchef trat daraufhin zurück!!) reichte nicht."

Die "Lüge" Teltschiks können Sie in den Protokollen der Sitzung des Politbüros der SED vom 9./10. November 1989 nachlesen. Der Bundesbankkchef trat damals auch nicht wegen Teltschik zurück, sondern weil er die überstürzte Einführung der DM in der DDR auf Wunsch der Volkskammer der DDR nicht mittragen wollte.

@ Augustus Cäsar - bissl miesmachen

... und den schwachsinnigen EU-Bürokratismus los.

Im Englischen gibt es einen speziellen Ausdruck für das penetrante Miesmachen der eigenen Seite. Ich komm im Moment aber nicht drauf.

Wirtschaft über Brexit-Handelspakt: "Besser als kein Abkommen"

Und was beinhaltet das Abkommen ?
Nach einer Übergangszeit von fünfeinhalb Jahren sind die britischen Gewässer vorwiegend britischen Fischern vorbehalten.

Dann soll Sozial-und Arbeitsrechtsdumping im Handel ausgeschlossen sein. Andernfalls können doch Zölle auf Produkte erhoben werden. Und das könnte noch interessant werden, wenn zum Beispiel Exportunternehmen mit Leiharbeit oder Werkvertragskonstruktionen hantieren.

@ Miauzi

Selbst die Lüge von Telschik über die drohende Zahlungsumfähigkeit der DDR ...

Ja, das war fies. Zumal die DDR kurz danach ja dann wirklich pleite war.

@ Augustus Cäsar 14:05

>>Klar bringt der Austritt für die Briten auch Nachteile, aber sie sind wenigstens wieder Herren im eigenen Hause und den schwachsinnigen EU-Bürokratismus los. <<

Haben Sie schon einmal Waren von außerhalb der EU importiert oder dahin exportiert? Wohl kaum. Denn sonst wüßten Sie, wieviel Bürokratie (oder auch Zolldokumente genannt) damit in den jeweiligen Staaten verbunden ist. Innerhalb der EU ist dies alles abgeschafft. Wo sehen Sie also "schwachsinnigen EU-Bürokratismus"? Wahrscheinlich dort wo die inhaltliche Substanz Ihre Post ist - nirgendwo!

12:59, schabernack

>>"Damals im Frühjahr 1990" war die Maxime der weit überwiegenden Mehrheit der Menschen in der damals noch DDR:

«Kommt die D-Mark nicht nach hier.
Gehen wir zu ihr!»

Es war keine verständige, und gleichzeitig realistische andere Lösung möglich, als dann im Sommer 1990 auch in der DDR die DM als Währung einzuführen.<<

Weswegen die DDR damals auch als ÖGDM bekannt war. Östlicher Geltungsbereich der deutschen Mark.

14:02 von Miauzi / @schabernack

Ich: «Maxime war: …
Kommt die D-Mark nicht nach hier.
Gehen wir zu ihr!»

Sie: «Nun war dies damals schon eine Meinung einer MINDERHEIT in der DDR … BILD aufgeblasen.»

Nun gut … ich bin Kölner, und Köln ist weit weg von der ehemals "Ostzone".
So haben die Region DDR zumindest die Älteren in meiner Kindheit in den 1970-ern immer genannt.

Nun gar nicht gut … in die DDR durfte ich nie einreisen zu der Zeit, als die DDR noch DDR war. Weil aus meiner Verwandtschaft dort 3 von denen "Gummiohren" in schon was höherer Position waren. Wessis von weit aus'm Westen wollten die gar nicht sehen. Obwohl ich dann nach 1989 erfuhr, dass das eine Gummiohr sich spionierend regelmäßig in SWE rumtrieb.
Gummiohr halt … und doof.

Ammenmärchen von aus'm Ex-Ossi-Land lasse ich mar aber dennoch nicht verklickern, ohne dabei innerlich jaulen zu müssen. Pseudo-sozialistische Ammenmärchen von der Minderheit derer, die die DM wollten.

Im Fernseher waren immer nur Helmuts gekaufte Schauspieler-Schergen.

@keveslegeti, 14:26

Der ehemalige AFD-Sprecher Lüth hat es doch auf den Punkt gebracht: wenn es Deutschland schlecht geht, geht es der AFD gut. Entsprechend wird unser Land munter schlecht geredet - von Menschen, die sich als Patrioten bezeichnen.

@14:05 von Augustus Cäsar

>> und den schwachsinnigen
>> EU-Bürokratismus los.

Nope, die Bürokratie potenziert sich doch gerade durch den Brexit. -.-

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