Kommentare - Wirtschaft über Brexit-Handelspakt: "Besser als kein Abkommen"

25. Dezember 2020 - 11:19 Uhr

Auf den Handelspakt zwischen der EU und Großbritannien reagiert die Wirtschaft mit Erleichterung. Dennoch befürchten Experten zusätzliche Bürokratie, unnötige Grenzformalitäten - und dass der Handel teilweise zum Erliegen kommen könnte.

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Was fuer ein Quatsch...

"Beide Parteien könnten "im Falle von Verstößen gegen das Abkommen sektorübergreifende Vergeltungsmaßnahmen ergreifen" - also nicht nur für direkt betroffene Teile der Vereinbarung."

Also, ich subventioniere Autobauer, illegal, und dann darf die andere Seite selektiv franzosische Wein, irischen Cheddar oder Heidschnuckenfleisch mit extra Steuern belegen....
Diesen Schwachsinn gibt es schon in der WTO....

Wir sollten auch aus der EU austreten...

... und dann mit den Großbritannien zusammentun.

Schuld an dem Bruch sind die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU. Freiheit gibt es nur ohne Sozialismus. Die EU mischt sich dagegen in alles ein und will die Menschen gleicher machen als sie sind. Menschen müssen sich aber definieren können, um Freude am Leben haben zu können. Unterdrücken der persönlichen Entfalltung durch hohe Steuern und Sozialausgaben machen die Menschen unglücklich.

Hoffentlich keine Rosinen

Hoffentlich gibt es in dem Vertrag nicht erneut Rosinenpickerei von Großbritannien. Wenn beide in dem Vertrag auf gleicher Ebene stehen - mit Vor- und Nachteilen auf beiden Seiten - dann kann man damit leben. Nennt sich Kompromiss. Aber wenn es nur einen Gewinner gibt (egal wer), ist das nicht gut.

Ganz schlecht

Und wieder haben sich die Briten durchgesetzt. Leider findet man nur in der Süddeutschen einen Artikel in dem die neuen Regeln einigermaßen verständlich aufgeführt sind. Das könnte auch zur Blaupause für andere Staaten dieser Welt, oder sogar in der EU, werden. Jetzt weiß wirklich jeder wie schwach und erpressbar die EU ist. Frau von der Leyen soll sofort zurücktreten. Sie ist aber ein Beispiel wie Staaten ihren im eigenen Land nicht mehr gewollten Politikern noch auf die Schnelle lukrative Posten verschaffen.

Fakt ist, das ganze miese Spiel dient wieder nur Konzerne, Banken, Finanzmärkte, Spekulanten und Superreiche.

Ich plädiere dafür das das Europaparlament das Ganze ablehnt und es zu einem "von den Briten gewünschten" harten Brexit kommt. Zu oft wurden wir die letzten Jahre von den Briten beleidigt. Das sind keine Freunde!!!

Ich plädiere sogar für ganz harte Maßnahmen das die Briten spüren was sie "selbst" gewollt haben. Sollen sie Alleine bleiben und uns unsere Ruhe lassen.

In diesem Abkommen fehlt vieles - Abkommen ist unvollständig

Zu diesem Handelsabkommen sage ich mal - nachdem ich hier im Artikel die Inhalte gelesen habe - es fehlt noch viele was ungeregelt ist.

Auf den Handelspakt zwischen der EU und Großbritannien reagiert die Wirtschaft mit Erleichterung. Dennoch befürchten Experten zusätzliche Bürokratie, unnötige Grenzformalitäten - und dass der Handel teilweise zum Erliegen kommen könnte.

Wie sehen die Grenzformalitäten zwischen der EU und England aus?? Wie sieht es mit Dienstleistungen aus?? Dazu steht hier überhaupt nichts:

https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-handelsabkommen-inhalt-101.html

Keine Zölle

Auf Waren im beiderseitigen Handel werden keine Zölle bei der Einfuhr erhoben. Zudem gibt es keine mengenmäßigen Beschränkungen für den Import. Ein- und Ausfuhrformalitäten etwa wegen der Kontrolle anderer Standards sollen möglichst vereinfacht werden

In diesem Punkt ist das Abkommen unvollständig.

Auch diese kurze Zeit zur Prüfung ist schlecht

Auch das hier mit der sehr kurzen Zeit zum Durchlesen vor der Unterschrift ist schlecht:

Nur kurze Zeit zum Einlesen

Sorgen bereitet zudem die sehr kurze Zeit, die noch bleibt, um sich in das umfassende Dokument einzulesen. "Viele Unternehmen werden gegen Regularien verstoßen, weil sie mit der neuen Regelflut noch nicht vertraut sind", sagte York-Alexander von Massenbach von der britischen Handelskammer in Deutschland der Nachrichtenagentur dpa. "Der Deal kommt für Unternehmen ausgesprochen spät. Sich in wenigen Tagen durch 2000 Seiten Text zu arbeiten und zu identifizieren, welche Konsequenzen drohen, ist schwer zu leisten", so von Massenbach.

Das sollte länger sein. So ein Abkommen will gründlich geprüft sein VOR der Unterschrift. Außerdem sollte das besser nochmal anwaltlich überprüft werden.

Ja ja

und was ist mit der politik Merkel ,der den Brexit ausgelöst hat ,machen sie jetzt mit ? NÖ ,den Schaden tragen andere von ihrer Politik .

Das England sich aus Erasmus zurückzieht ist schlecht

Was aber traurig ist, ist dass sich England aus dem Studentenaustauschprogramm Erasmus zurückzieht:

https://tinyurl.com/ycbm24pc
Tagesschau: "Besser als kein Abkommen" Stand: 25.12.2020 10:52 Uhr

EU-Bürger brauchen künftig einen Pass zur Einreise

Der Abschied Großbritanniens hat aber auch gravierende Auswirkungen auf anderen Lebensbereiche. So benötigen EU-Bürger von Oktober 2021 an einen Pass zur Einreise nach Großbritannien. Außerdem zieht sich die Regierung in London aus dem EU-Studentenaustauschprogramm Erasmus zurück.

damit benachteiligt England seine Studenten. Darüber sollte England nochmal nachdenken. England sollte besser in dem Programm bleiben, zum Wohl seiner Studenten. Das ist schlecht für England.

Alternativlos - auch wenn es wie immer um Einzelinteressen geht

„Dennoch befürchten Experten zusätzliche Bürokratie, unnötige Grenzformalitäten“

Mit denen irgendwie „umzugehen“ dann wie immer den Bürgern überlassen bleibt.

Beides - zusätzliche Bürokratie und unnötige Grenzformalitäten - ist im Prinzip dasselbe und wäre unnötig, wenn niemand das Bedürfnis (und vor allem die „Befugnisse“) hätte, Machtgrenzen abzustecken.

Zugang zum Binnenmarkt ohne Arbeitnehmerfreizügigkeit

Ich kann es natürlich nicht wirklich im Detail beurteilen, aber nach dem was hier bei Tagesschau gemeldet wird, gibt es eine völlige Zollfreiheit aber eine Kontrolle der Grenzen ohne Freizügigkeit, also genau das was Grossbritannien immer wollte. OK das wichtige Thema Bankenzugang zum Markt wird noch verhandelt, harte Restriktionen sind aber nach meiner Vermutung nicht zu erwarten. Marktzugang wird auch gewährt, wenn man sich nicht an die neuesten Änderungen von Standards hält. Und derweil werden alle aussenstehenden unterhalten mit der völlig belanglosen Frage von Fischereirechten. Also aus meiner Sicht kann Boris Johnson das Abkommen als einen Riesenerfolg für sich feiern, er hat alles bekommen, was er wollte und versprochen hatte.

GB und der Brexit !

Solange die Briten einen Johnson haben, werden sie weiter von einer Krise in die nächste stolpern.
Jetzt wo ein Deal gefunden wurde, hätten beide Seiten vereinbaren können, allen Beteiligten bis zum 1. Februar Zeit zu geben, um den ganzen Text zu lesen und analysieren. Und es hätten alle 28 Parlamente dann in Ruhe den Deal besiegeln können, sowie all die Firmen und Verbände vorbereiten können !
Aber Johnson ist eh ein Lügner wie etliche in seiner Partei.
Auch wenn es mir für das britische Volk leid tut, diese Lügner sollten richtig auf die Schnauze fallen !

Die Passagierdaten liegen beim EUGH - EU hat zu warten!

Außerdem liegen die Passagierdaten erneut beim EUGH weil wir User schneller waren und hintendrum gespult haben:

https://tinyurl.com/wxdcy6u
heise.de: Himmels-Rasterfahndung: EuGH soll über Fluggastdatenspeicherung entscheiden 20.01.2020 19:02 Uhr

Seit Mai 2018 sammelt der Staat hierzulande Flugpassagierdaten fünf Jahre lang und gleicht sie mit Sicherheitsdateien ab. Diese umstrittene Praxis wird nun zu einem Fall für den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Das Amtsgericht Köln hat den Luxemburger Richtern mit einem Beschluss vom Montag die Frage vorgelegt, ob der damit verknüpfte Eingriff in die Grundrechte der Reisenden mit dem EU-Recht vereinbar ist.

Von daher darf die EU das überhaupt nicht. Sie hat diese Entscheidung abzuwarten.

Wenn man die ersten

Wenn man die ersten Vertragsklauseln ließt, erkennt man, dass die britische Rosinenpickerei schön weiterlaufen wird, genauso wie es genug Möglichkeiten gibt sich trefflich um des Kaisers Bad zu streiten und anschließend wieder lange des Königsneue Kleider zu bewundern und wieder trefflich über den Tisch gezogen zu werden. Wie zu erwarten, eben eine Lösung, die nicht wirklicheren ist.

Bedenklich

Nun wurde uns - gewissermaßen als Weihnachtsgeschenk - ein Abkommen präsentiert, erst mal vorbei am Parlament irgendwie ausgekungelt. Am meisten beunruhigt mich, dass künftig die Standards der EU nicht unbedingt mehr von GB angepasst werden müssen und gleichzeitig Zollfrei in die EU importiert werden kann. Das öffnet einer Aushebelung von EU-Gesetzen und Regel den Weg. Eine schlimme Preisgabe der angeblich unumstößlichen Forderungen der EU. So kann vor der Tür der EU ein Staat mit einem noch weiter entfesselten Kapitalismus entstehen und z. B. Umweltschutz oder Steuergerechtigkeit noch schwieriger machen. Aus meiner Sicht ist hier die EU Kommission eingeknickt oder hat unsere Interessen zum Teil verkauft.

Für die “Fischfänger“ gilt...

...eine 5-jährige Übergangsfrist.

Da wäre es vielleicht sinnvoll, dem Handel wenigstens 3 Monate (?) zu gewähren, bevor mit Strafen und dergleichen zur Kasse gebeten wird; so lange könnte es bei Verwarnungen und Hinweisen bleiben.

Es wurde so viel Zeit vertan, da sollte der selbstgesteckte Termin nicht zur eigenen Fessel werden; wäre der Deal jetzt nicht abgeschlossen worden, wäre mit Sicherheit auch weiterverhandelt worden.

Das ist sicher zu naiv gedacht, werde ich gleich belehrt werden...

Auch das hier finde ich so nicht gut - EUGH ist besser

Auch das hier finde ich so nicht gut:

https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-handelsabkommen-inhalt-101.html

Kontrolle des Abkommens

Für das gesamte Abkommen vereinbarten beide Seiten einen Mechanismus zur Lösung von Konflikten. Zentrales Element ist ein "gemeinsamer Partnerschaftsrat", der die Umsetzung kontrolliert und in dem Streitfragen besprochen werden. Dies ist laut EU verbunden mit "verbindlichen Durchsetzungs- und Streitbeilegungsmechanismen", damit Rechte von Unternehmen, Verbrauchern und Einzelpersonen geachtet würden. Beide Parteien könnten "im Falle von Verstößen gegen das Abkommen sektorübergreifende Vergeltungsmaßnahmen ergreifen" - also nicht nur für direkt betroffene Teile der Vereinbarung.

Wie soll dieser "Partenerschaftsrat" besetzt sein?? Wie wir da entschieden?? Mir wäre der EUGH bei sowas lieber weil der EUGH unabhängig ist und ein ordentliches Gericht ist. Das bitte ändern.

Das war doch der Sinn des Ganzen

Mehr Formalitäten und Kontrollen? Deswegen doch der ganze Brexit. Johnson hat den Leuten "control over our borders" versprochen, also muss kontrolliert werden. Sonst wäre ja alles wie zuvor. Also zeigen wir demnächst bei der Einreise unseren Pass statt unseres Persos und die Briten fühlen sich besser. Die osteuropäischen Arbeiter müssen demnächst mehr Stempel auf britischen Ämtern abholen. Gebraucht werden sie trotzdem. Den Handel wollen sowohl die EU als auch das UK nicht stören, aber irgendwas muss ja anders sein als zuvor. Da kann ein wenig zusätzliche Bürokratie nicht schaden.

Und nicht zu vergessen die Fische. Riesen Erfolg für einen Wirtschaftsbereich, der finanziell keine Rolle spielt. Aber ein paar britische Fischer dürfen jetzt mehr fangen und wollen es anschließend in der EU verkaufen.

Ich hoffe, dass alles ist wenigstens dafür gut, dass wir von dem Thema endlich Ruhe haben.

Abwarten

Dieser „Handelsvertrag“ muss erstens durch ALLE Eu Parlente abgesegnet werden.
Und danach müssen sich die Firmen und die Experten durch diese hunderte Seiten lesen um festzustellen wo die Fussangeln liegen.
Wer soll da so schnell durchblicken ?
Das wird ein Chaos geben und hinterher sind dann alle schlauer, und werden feststellen, dass der Brexit eine Totgeburt sein wird.
Der Weg nach Europa führt nicht nur über diesen Vertrag sondern duch den Euro-Tunnel und die Häfen Dover und Calais und die Flughäfen Großbritanniens.
Dort wird dann das Chaos herrschen.

Am 25. Dezember 2020 um 11:42 von tias Ja ja und was ist mit d

>>>und was ist mit der politik Merkel ,der den Brexit ausgelöst hat ,machen sie jetzt mit ? NÖ ,den Schaden tragen andere von ihrer Politik .<<<
Verstehe ich nicht. Frau Merkel hat den Brexit ausgelöst?
Wie?
GB hat von der EU profitiert, nicht die EU von GB.
Boris und Theresa wollten die EU verlassen und nur Boris und Theresa.
Aber in einem Punkt haben sie recht. Den Schaden haben wir alle.

2000 Seiten in 7 Tagen

ist abzulehnen. Diese miese politische Strategie ist bekannt. Ich wünsche mir, dass zumindest ein EU-Land dieses ablehnt.

@11:31 von b_m

>> die ständigen Sozialismus Bestrebungen
>> der EU
Ich freue mich schon auf die 'Kommunistische Republik von Europa'. ^^

>> Unterdrücken der persönlichen Entfalltung
>> durch hohe Steuern und Sozialausgaben
>> machen die Menschen unglücklich.
Deshalb sind die US-Amerikaner, die in ihren Autos leben müssen, auch die glücklichsten Menschen der Welt. oO

Ein Abkommen müsste so gestaltet sein,

.. dass die nächste Generation der Briten wieder zurück in die EU kommen will.

Aber so wie ich das sehe, hat die EU zu viele Zugeständnisse gemacht.

Das ist ein Zeichen für Schwäche und wird der EU mehr schaden als nutzen.

@Demokratieschuetzerin2021

Na, wieder alle Posts vorbereitet um sie im 3 - 4 Minutentakt zu veröffentlichen?
Geht in die Politik und stelle Dich als Expertin vor damit im Brexit und in der Corona -Pandemie endlich ordentlich gearbeitet wird und alles schnell zu ende geht -.-

Re : b_m !

Also das ist wohl total daneben, was sie geschrieben haben.
Die EU setzt sich für gewisse Standards ein, die es sonst nicht geben würde.
Leider nützen immer noch etliche Menschen ihre Definition dazu aus, andere aus zu beuten, zu schikanieren und diffamieren. Siehe Tönnies und CO, die schamlos durch sehr viele Tricksereien und etlichen Subunternehmen sich selbst bedienen und definieren. Auf solche Ar............... können wir alle verzichten. Ja selbst die BR trägt mit dazu bei, indem sie z. B. nicht verhindert, dass deutsche Reedereien Schiffe ausflaggen, nur um weniger Standards auf den Schiffen zu halten und weniger zu bezahlen und viele Seeleute alleine lässt.
In GB werden bestimmt einige solche Standards für AN sinken, es wird noch weniger Sicherheit geben, und bald wird dies den britischen Bürgern und Bürgerinnen bewusst werden.
Natürlich sage ich nicht gegen die Entfaltung von Menschen, aber es darf nicht immer zu Lasten von vielen anderen gehen.

Sozialismus und Schuld von b_m 11:31

Erst mal ganz langsam! Bevor Sie schnell schiessen sollten erst einmal die wesentlichen Fakten zu der Vereinbarung bekannt werden. Wir lesen hier ja nur mittelbare journalistische Kurzberichte zu einer Vereinbarung. Sozialistisch ist an der EU wenig, zum Teil eher zu viel Marktliberalismus. Das sind halt doch in GB seit Jahrzehnten gepflegte Feindbilder. Die Briten wollten unbedingt raus, komme was wolle; daran ist dann auch kein anderer Schuld. Ob nun für GB die grandiose Freiheit beginnt oder aber der Absturz ins Bodenlose weiss noch keiner von uns, vermutlich keins von beidem, sondern irgendwas dazwischen.

Besser kein Abkommen, als Dieses !!!

die Engländer mögen das "Fair-Play" erfunden haben, sind aber auch bekannt dafür, sämtliche "Spielregeln" überaus frei zu definieren. Man darf also durchaus gespannt in die Zukunft blicken. Typen wie Johnson passen dazu und machen die Sache spannend !

Re : b_m !

Wenn sie so ein Riesen Problem mit den Standards und den hohen Sozialabgaben haben, wandern sie in die USA aus, da können sie dann versuchen, solchen Menschen wie Trump nach zu eifern, auch so rücksichtlos und skrupellos werden, um sich selbst zu definieren und zu verwirklichen.
Aber ich denke, ihnen ist bewusst, dass es in D schon genug solcher Protagonisten gibt.

Trotzdem schönes Weihnachtsfest !

Diese Überschrift passt jetzt

Diese Überschrift passt jetzt irgendwie gar nicht zur Berurteilung dieses Deals durch die Bundekanzlerin, die diese Einigung als "historisch" bezeichnet.

@b_m 11:31

Sozialismus Bestrebungen der EU???
Bislang war mir das nicht so aufgefallen. Hohe Steuern und Sozialausgaben sind was nationales. Und diejenigen, die von der mit den Steuern und Sozialausgaben finanzierten sicheren Infrastruktur (z. B. Strassen, Feuerwehr, Schulen und Universitäten, funktionierendes Rechtswesen, einheitliches, regelkonformes Behördenhandeln ....) und einer guten Versorgung im Krankheitsfall und zumindest einer Grundsicherung im Falle von Arbeitslosigkeit oder Pflegebedürftigkeit „profitieren“, sind sicher nicht unglücklicher als diejenigen, die nichts haben.
Die über Steuern und Sozialabgaben finanzierten Rahmenbedingungen ermöglichen erst eine persönliche Entfaltung mit unglaublichen Chancen. Und die EU bemüht sich, länderübergreifend Rahmenbedingungen für alle vergleichbar zu machen, wo der Nationalstaat alleine nicht weiterkommt. Mühsam, auf ständiger Suche nach Kompromissen, aber lohnenswert. 75 Jahre Frieden zeigen, dass nicht alles falsch gewesen sein kann.

"unnötige Grenzformalitäten"

Zitat: "Allerdings bedeute der Pakt für die meisten Unternehmen zusätzliche Bürokratie und unnötige Grenzformalitäten."

Warum lässt man dies Grenzformalitäten nicht bleiben, wenn sie unnötig sind?

Um einen gemeinsamen Binnenmarkt zu organisieren, brauch man die EU fünf Mal nicht.

Es reicht ein Handelsabkommen, das beinhaltet, dass man auf gegenseitige Zölle und Grenzformalitäten verzichtet. Das ist zumindest der Vertrag, der zum Beitritt Großbritanniens ohnehin 1973 geschlossen wurde.

Aber ich befürchte, hier ist mal wieder zu viel Politik im Spiel und man möchte partout politische Zugeständnisse von den Briten erpressen.,

@ Schrammelvatti (12:03): Was soll denn der Unsinn??

@ Schrammelvatti

Was soll denn dieser Unsinn??

Na, wieder alle Posts vorbereitet um sie im 3 - 4 Minutentakt zu veröffentlichen?

Sowas finden auch Sie mit zwei Klicks im Netz. Und da braucht man nichts vorzubereiten oder was. Außerdem: auch Sie selbst können sowas selber schreiben und auch Sie haben die freie Meinungsäußerung hier.

re 11:31 b_m: Sozialismus?

>>Schuld an dem Bruch sind die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU. Freiheit gibt es nur ohne Sozialismus. Die EU mischt sich dagegen in alles ein und will die Menschen gleicher machen als sie sind. Menschen müssen sich aber definieren können, um Freude am Leben haben zu können. Unterdrücken der persönlichen Entfalltung durch hohe Steuern und Sozialausgaben machen die Menschen unglücklich.<<

Mein Güte, Sie scheinen ja sehr „unglücklich“ zu sein, wenn Sie so viele Steuern zahlen müssen, dass Sie sich nicht mehr entfalten können.

Und unsere Straßen sind auch voll von „Unglücklichen“, die zu viele Steuern zahlen und unter zu viel Sozialleistungen leiden.

Und dann noch diese ganzen Förderungen - nichts darf man mehr selbst bezahlen.

Und die EU selbst - dominiert von Sozialisten, die den Lobbyisten der Industrie keine Chance zur Entfaltung geben!

Da lob ich mir doch die britischen Earls, die es sich jetzt ohne schlechtes Gewissen in ihren Clubs gut gehen lassen dürfen.

rer Truman Welt

Ich meine, wer erwartete eine vergleichbare Handelsgrundlage wie vor dem Austritt mit gleich wenig oder nur ein kleinwenig mehr Bürokratie?
Wer ging davon aus, bei solch einer späten Einigung problemlos und rechtzeitig fomal pünktlich alles etablieren zu können?
Das sind doch naive völlig unrealistische Erwartungshaltungen! Es braucht mindestens ein Jahr, um alles funtional zu etablieren und so etwas wie erste Routine rein zu bekommen, das ist doch völlig realistisch betrachtet. Das sich die bisherigen Handelströme reduzieren und in der Zusammensetzung verändern und gleichzeitig verteuern werden, ebenso. Wem war denn nicht klar, daß ein Austritt aus der EU genau das bedeutet? Sollten heute in der Tat nach Umfragen nur noch 37% der Briten den Brexit befürworten und allen auf der Insel in den nächsten Monaten klar werden, was dieser in ihrer Realität bedeutet, ist auch die Zukunft Boris Johnsons klar! Er wird nächstes Jahr nicht mehr die Briten als Regierungschef ins Jahr 2022 führen!

@ sonnenbogen (11:31): Das hier ist in der Tat Unsinn

hi sonnenbogen

stimmt, das hier ist in der Tat Unsinn:

Also, ich subventioniere Autobauer, illegal, und dann darf die andere Seite selektiv franzosische Wein, irischen Cheddar oder Heidschnuckenfleisch mit extra Steuern belegen....
Diesen Schwachsinn gibt es schon in der WTO....

weil das vom Vorgehen her nicht übereinstimmt und außerdem finde ich Steuern auf Lebensmittel grundsätzlich illegal sowie Zölle. Zölle sind nichts weiter als moderne Wegelagerei die nur künstlich alles teurer macht was nicht nötig ist.

Experten warnen schon vor dem Platzen der Inflationsblase.

https://tinyurl.com/y7bwaab7
Focus: Hans-Werner Sinn warnt: Inflationsblase bläht sich auf – wehe uns, wenn sie platzt

Die EZB und andere Notenbanken haben die Geldmenge enorm erhöht. Top-Ökonom Hans-Werner Sinn befürchtet, dass das nicht ohne Folgen bleiben wird. Er sieht die Gefahr eines starken Anstiegs der Inflation.

@ 11:39 von Demokratieschue...

Der von Ihnen zitierte Text spricht von der Vorbereitungszeit der Unternehmen, nicht der Unterschreibenden. Die Unterschreibenden haben den Vertrag selbst zusammen entwickelt, kennen ihn also. Nur hat die britische Seite, die seit Beginn der Brexit-Verhandlungen entweder gar keine Positionen oder Maximalpositionen vertreten hat, den Kompromiss so lange rausgezögert, dass jetzt, bei der von britischer Seite bestimmten Deadline, keine Zeit mehr für die Bürger bleibt, sich darauf gründlich einzustellen. Der Transporter mit Salat aus Spanien für Tesco, der nächsten Dienstag losfahren will, weiß noch nicht, welche Papiere er braucht, um am 1.1.2021 im UK ausladen zu dürfen. Da könnte Salat bei Tesco schon mal knapp werden, der wächst z.Zt. nämlich im UK nur sehr spärlich. Was soll bitte eine anwaltliche Prüfung? Ich gehe mal davon aus, dass der größte Teil der Teilnehmer an den Verhandlungen und erst recht derjenigen, die die Texte schreiben, Volljuristen sind. Leider ...

Erfolge

"(...) mit einem "hohen Schutzniveau" in Bereichen Umweltschutz, Sozial- und Arbeitnehmerrechte sowie bei staatliche Beihilfen. Die EU musste aber (...) Forderung aufgeben, dass Großbritannien sich auch in Zukunft fortlaufend an von ihr geänderte Standards anpassen muss." Wenn das tatsaechlich das einzige ist was aufgegeben wurde ist das ein Kompromiss, den die EU als Futter den Briten geschickt beschert hat. Denn hinterherhinken beim z.b. Umweltschutz ist sowieso Standard beim Homo Sapiens, also was solls? Immerhin hat die EU die bestehenden Standards also verteidigen koennen. Und ohne EU gaeb's die garnicht. Und handeln (mit Waren) koennen muss man ermoeglichen. Fazit: Die EU ist nicht der Weisheit letzter Schluss - aber ein Austritt ist und war es auch nicht. Rausschmeissen von Polen und Ungarn hingegen - nunja, hm... da denke ich an Cato den Aelteren und sein Karthago.

Re : Demokratieschue..... !

Ja der Johnson jammert, das Erasmus- Programm wäre für GB sehr teuer. Das mag vielleicht sein, dass es nicht gerade billig ist, aber eine gute Bildung kostet nun mal Geld.
Aber genau dies will dieser Abgleich von Trump seinen Studenten und Studentinnen nicht geben. Was für ein ekelhafter Lügner, der nur seine Lieblinge, wie auch etliche andere Politiker auf dieser Welt, bedienen.
Überall das gleiche traurige und beschämende Spektakel zu Lasten von Vielen, damit ein paar Wenige noch reicher, fetter und unverschämter werden.
Auch hier in D wird einiges über Bildung gesprochen, nur wirklich viel wird nicht dafür getan, weil zu viel Bürokratie, falsche Prioritäten und umständliches Handeln. Ja nicht mal für alle Schulen und Schüler kriegen die da oben zusammen, weil nur Fachidioten am Werk sind !

Historisch

an diesem Vertrag ist nur der ausgemachte Schwachsinn in dieser Bezeichnung.
Dies britische Rosinenpickerei geht weiter, nur mit noch mehr Bürokratie, die eigentlich abgebaut werden sollte.

@ 12:10 von Blitzgescheit

Gott erhalte Ihnen Ihr Kaplansgemüt. Wenn es so einfach ist, warum sind dann alle Handelsabkommen dieser Welt so dick? Weil im internationalen Handel nichts einfach ist. Weil der Lieferant in einem anderen Rechtssystem als der Empfänger lebt. Das fängt bei der Gewährleistung an und endet noch nicht einmal bei den Sicherheitsvorschriften (z.B. muss jedes Elektrogerät natürlich den hiesigen Vorschriften genügen, damit Sie es verwenden dürfen). Hier müssen in dem Handelsvertrag Lösungen für jeden einzelnen Produkttyp gefunden werden. Es hat rund 20 Jahre gedauert, bis z.B. der Versicherungsbereich in der EU so harmonisiert werden konnte, dass Versicherungen über die Grenzen hinweg verkauft werden konnten. Dieses Thema ist im jetzigen Vertrag z.B. noch völlig ausgespart, das wäre auf die Kürze zu kompliziert. Ich habe einen Versicherungsvertrag bei einem Versicherer im UK - ich habe keine Ahnung, welches Recht für diesen Vertrag derzeit gilt.

Subventionen

Was ist mit den Subventionsrückzahlungen?
Niemand berichtet mehr über eben diese.

@ Keilstein, um 12:01

“Ich wünsche mir, dass zumindest ein EU-Land dieses ablehnt.“

Nur weil 2000 Seiten ( von deren Inhalt die Länder mit Sicherheit bereits überwiegend informiert sind) zu lesen die Juristenscharen überfordern könnten - den Deal platzen lassen?

Da schütten Sie das Kind aber mit dem Bad aus.

Vielleicht sind auch harmlosere praktikable Lösungsmöglichkeiten gegeben.

re 12:02 vriegel: Wille und Druck

>>Ein Abkommen müsste so gestaltet sein,
.. dass die nächste Generation der Briten wieder zurück in die EU kommen will.<<

Volle Zustimmung! Und genau so scheint mir dieses Abkommen auch gestaltet zu sein.

>>Aber so wie ich das sehe, hat die EU zu viele Zugeständnisse gemacht.
Das ist ein Zeichen für Schwäche und wird der EU mehr schaden als nutzen.<<

Wer Zugeständnisse als Zeichen einer Schwäche sieht, ist selber schwach. Das ist immer so und deshalb erfordert es immer besondere Stärke, „geben“ zu können.

Solange eine klare Mehrheit in GB und speziell in England die Faszination eines geeinten Europa nicht erkennt, solange ist eine solche „privilegierte Partnerschaft“ oder auch „entfernte Freundschaft“ der richtige Weg.

Und die EU bleibt gut beraten, sich nicht vom Weg des Kompromisses, den Nationalisten immer als Schwäche und Selbstaufgabe betrachten werden, abbringen zu lassen.

Wie Sie richtig sagen, die jetzige Jugend wird hier früher oder später für Klarheit sorgen.

Wieso das denn?

Zitat: "Der Abschied Großbritanniens hat aber auch gravierende Auswirkungen auf anderen Lebensbereiche. So benötigen EU-Bürger von Oktober 2021 an einen Pass zur Einreise nach Großbritannien. Außerdem zieht sich die Regierung in London aus dem EU-Studentenaustauschprogramm Erasmus zurück."

Kurz mal den Pass bei der Einreise nach GB zu zeigen, halte ich jetzt nicht für die große Einschränkung. Es ist ja nicht so, dass eine Passkontrolle das größte Hindernis bei Flugreisen ist.

Warum sich London aus dem Erasmus-Programm zurückzieht, ist genauso wenig nachvollziehbar. Schließlich ist das Erasmus-Programm ein Programm, das die europäische Jugend zusammenbringen soll. Ich wüsste nicht, wieso man die EU dazu bräuchte, um ein Austauschprogramm zwischen Universitäten zu organisieren.

Wie wäre es einmal damit, weniger bürokratisch, sondern mehr pragmatisch zu denken, oder ist man damit in Europa maßlos überfordert, fast wie beim Bau eines Flughafen für jenes Provinznest Berlin?

The winner is

Boris Johnson kann das Abkommen als einen Riesenerfolg für sich feiern, er hat alles bekommen, was er wollte und versprochen hatte.
Wer das nicht wahrhaben will,
dem ist die Aussage der EU Verhandelerer " noch nie hat ein nicht EU Land soviel erreicht wie die Briten" nicht bekannt.
Die "Süddeutsche " listet einiges verständlich auf.
Nur so mal.
Die Briten haben mit ihrem Sonderweg schon bis Weihnachten über
600.000 Corona Impfungen vollzogen.

Re : teachers voice !

Ach je, ohje, leider gibt es immer wieder ein paar Menschen, die sind regelrecht tot unglücklich, dass sie sich nicht frei entfalten können, weil sie so irre viel Steuern zahlen, aber keinen Standard wollen, der sie auffängt, wenn sie abstürzen.
Leider kann man es keinem so richtig recht machen, ach ohje, wie Jammerschade.
Da bleibt nur Auswandern, aber wohin ??????
Was jetzt genau alles in diesem Deal steckt, welche Fallen, welche Tricks, das wird sich erst noch zeigen müssen, aber sicher werden so manche Briten dies als einen großen Erfolg melden, ohne selbst genau zu wissen was drin steht. Auch Frau Merkel sollte vorsichtig sein mit ihren Äußerungen, ob dieser Deal wirklich so "historisch" ist, oder nur ein Rohrkrepierer !
Fröhliche Weihnachten !

Am 25. Dezember 2020 um 12:11 von Demokratieschue...

Am 25. Dezember 2020 um 12:11 von Demokratieschue...
@ Schrammelvatti (12:03): Was soll denn der Unsinn??

Was soll denn dieser Unsinn??

Sowas finden auch Sie mit zwei Klicks im Netz. Und da braucht man nichts vorzubereiten oder was. Außerdem: auch Sie selbst können sowas selber schreiben und auch Sie haben die freie Meinungsäußerung hier.
_____

Wieso Unsinn?
Wenn ich im Netz etwas suche, es dann mit Kommentaren versehe und hier im Forum veröffentlichen sollte, dann bräuchte es Zeit. Und das ist in meinen Augen nicht in 3 oder 4 Minuten zu machen. Zumal eigentlich die fremden Quellen auch durchzulesen sind um dann dazu einen eigenen Text zu verfassen.
Aber wenn Sie so etwas mit der Schnelligkeit können, dann scheinen Sie eine hohe Auffassungsgabe haben.

Sind Forderungen (an Experten, Politiker, fremde Länder etc) die Sie stellen auch freie Meinungsäußerungen? Oder ist es ein Wunsch von Ihnen auf dem internationalen Politikparkett mit zuspielen um?

re blitzbote: Simplifizismus

>>Um einen gemeinsamen Binnenmarkt zu organisieren, brauch man die EU fünf Mal nicht.
Es reicht ein Handelsabkommen, das beinhaltet, dass man auf gegenseitige Zölle und Grenzformalitäten verzichtet.<<

Ist das die Position und Weisheit unserer nationalistischen Alternative? Einfach die Grenzen öffnen und dann hat man einen Binnenmarkt?

Wenn man das tatsächlich glauben sollte, kann man allerdings die EU nur als überflüssiges und ressourcenabsaugendes „Bürokratiemonster“ sehen.

Das Wählerpotential für einen solchen Simplifizismus dürfte allerdings begrenzt bleiben. Ich schätze so zwischen 7 und 12%.

Am 25. Dezember 2020 um 12:25 von Superdemokrat

Beitrag: Coronavirus in Deutschland: RKI meldet mehr als 25.000 Neuinfektionen

Am 25. Dezember 2020 um 12:25 von Superdemokrat
@Schrammelvatti

sie gehören ja sicher zum " ICH "...diesen Leuten haben wir das Problem ja zu verdanken..
_____

Ich gehöre zu der Gruppe die sich an die Vorgaben und Regeln die die Experten und Politiker herausgegeben haben um die Pandemie einzudämmen.
Aber das haben rechte Querdenker, AfDler und sonstige Trolle ja nicht nötig

@12:36 von Wolfgang E S

Bezeichnenderweise ist es die große Masse mit niedrigen Einkommen, die die realen Güter und Dienstleistungen produziert, von denen wir leben, während viele der Anderen sich mit ihrer Cleverness und unter Außerachtlassung der zivilen Errungenschaften sich leistungslose Einkommen beschaffen.

Wenn Sie mit Letzteren EU-Bürokraten meinen, dann sehe ich das genau so.

Gegensatz dazu: Vergleich mit Wiedervereinigung

Die BRD hat eine harte Wiedervereinigung durchgesetzt statt eines Abkommens zwischen 2 Ländern auf Augenhöhe.
Man sollte rückblickend endlich mal im Vergleich die Arroganz des Westens (BRD) erkennen und sehen, wie damals eine klar "harte" Übernahme vollzogen wurde.
Die Verweigerung dieser Selbsterkenntnis ist die Ursache, daß im Osten ein anderes Selbstwertgefühl existiert.
Genau wie im obigen Brexit-Fall jubilierte damals die (West-)Industrie und -Wirtschaft durch die feindliche Übernahme.

@11:58 von harry_up

>> Es wurde so viel Zeit vertan,

Ähh, wer hat den getrödelt, EU oder UK? -.-

@12:37 von teachers voice

Ist das die Position und Weisheit unserer nationalistischen Alternative? Einfach die Grenzen öffnen und dann hat man einen Binnenmarkt?
Wenn man das tatsächlich glauben sollte, kann man allerdings die EU nur als überflüssiges und ressourcenabsaugendes „Bürokratiemonster“ sehen.

Die Position der Weisheit nannte sich Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Hat jahrzehntelang sehr gut funktioniert, ohne Bürokratiemonster. Keiner wäre damals auf die Idee gekommen, die EWG "nationalistisch" zu nennen.

Merkel nennt den Brexit historisch

Was soll Merkel hier anderes sagen. Sie ist Politikerin und eine Beführworterin der EU und muss das somit sagen. Für mich ist der Brexit in einem historisch; allerdings nicht im positiven Sinne. Es hat gezeigt, dass ein einzelner Populist ein Volk belügen kann und die merhheit ihm das glaubt. Den Schaden allerdings sieht man erst Jahre oder Jahrzehnte später. Immer das gleiche Spiel eben. Was hier über 4 Jahre lang abgelaufen ist, ist so derart erbärmlich gewesen und ich hoffe, dass sich die Schotten von GB abspalten werden und dass England auch nie wieder in die EU zurückkehren kann. Johnson hat den Briten jedenfalls keinen guten Dienst erwiesen.

re 12:33 von hippojim: winner and loser

>>The winner is
Boris Johnson kann das Abkommen als einen Riesenerfolg für sich feiern, er hat alles bekommen, was er wollte und versprochen hatte.<<

Mal abgesehen davon, dass BJ natürlich nicht einmal annähernd das bekommen hat, was er „versprochen hatte“, ist es auch ein grundlegendes Missverständnis, nach einem Vertragsabschluss die Partner in solche Kategorien wie Gewinner und Verlierer einzutüten.

In einem Vertrag gibt es immer 2 Gewinner, sonst ist es kein Vertrag, sondern eine Nötigung. Und mit dieser wäre jeder Vertrag nichtig.

Abgeprallt

Die EU hat verloren? Boris hat gewonnen?
Kann man auch anders sehen.
Die EU hat souveraen verteidigt - Boris hat verloren. Was er gewonnen hat ist seinen eigenen "Muell" - so wie er ihnhaben wollte, so wie er es gewollt hat. Was er aber nicht wusste. Also das es Muell ist. Blindfisch eben. Aber die Briten werden es merken. Bald. Naemlich das die EU noch gnaedig war.

Ohne das Gleichniss mit der Eiche , der es egal ist, ob.... etc.. bemuehten zu wollen, sag ich mal anders: Boris ist an der EU abgeprallt.

Glückwunsch an die

Glückwunsch an die Briten!

Aus der unsäglichen EU-Bürokratendrangsalierung verabschiedet, eigene Währung hatte man wohlweislich ohnehin immer. Handel und Zugang zum EU-Markt bleiben, Fischerei geregelt, Zölle beidseits keine. Für die Finanzjongleure wird sich noch ebenfalls eine im Sinne der Briten praktikable Lösung finden. Klasse Deal!

@12:01 von Alter Brummbär

>> und nur Boris und Theresa

Sie haben Nigel vergessen. -.-

@ hippojim, um 12:33

“Nur mal so.
Die Briten haben mit Ihrem Sonderweg schon bis Weihnachten über 600.000 Corona Impfungen vollzogen.“

Ich würde raten, erst einmal ein Jahr abzuwarten, bevor man Lobgesänge für die eine oder andere Seite anstimmt.
Es war die erklärte Absicht beider (!) Seiten, möglichst ungeschoren nach den Brexitverhandlungen dazustehen.

Ich glaube, das ist keiner Seite gelungen, beide sind Verlierer.

Dass Sie die seit einiger Zeit laufenden Corona Impfungen in GB im Zusammenhang mit dem Brexit lobend hervorheben...??

11:31, b_m

>>...die ständigen Sozialismus Bestrebungen der EU. <<

Schön wär's.

Seufz.

>>Freiheit gibt es nur ohne Sozialismus.<<

Sie haben da zwei Worte vergessen. Sie lauten "für wenige" und müssen hinter dem Wort "Freiheit" eingefügt werden.

11:36, JueFie

>> Zu oft wurden wir die letzten Jahre von den Briten beleidigt. Das sind keine Freunde!!!<<

Ich wurde noch nie von meinen britischen Freunden beleidigt. Und ich habe einige.

Ähh @ saschamaus75

re @11:58 von harry_up

“Ähh, wer hat den getrödelt, EU oder UK?“

Ähh, spielt das jetzt noch eine Rolle?
Ähh, ich meine nicht.

@ b_m, am 25. Dezember 2020 um 11:31:

"Die EU mischt sich dagegen in alles ein und will die Menschen gleicher machen als sie sind."

Wo macht die EU Menschen denn angeblich "gleicher" (und ich meine damit jetzt ausdrücklich nicht z.B. die - positive - Angleichung von Lebensverhältnissen oder denselben Krankenversicherungs- oder Sozialversicherungsschutz o. die Abschaffung der Roaming-Gebühr etc.). Ich bitte um konkrete (negative, wie von Ihnen suggeriert) Beispiele für diese Behauptung!?

"Unterdrücken der persönlichen Entfalltung durch hohe Steuern und Sozialausgaben machen die Menschen unglücklich."

Was soll das angeblich mit der EU zu tun haben? Sie wissen aber schon, dass die individuelle Höhe der Besteuerung von Bürgern immer noch Sache der Einzelländer bzw. der Steuerpolitik der jeweiligen Länder-Regierungen ist!?

Nigel Farage

Wenn es ein so guter Deal für die Briten war, warum sagt Nigel Farage es ist kein guter Deal?
Hier gibt es doch eine Fanbase von Farage.

12:45 von paule2

«Gegensatz dazu: Vergleich mit Wiedervereinigung

Die BRD hat eine harte Wiedervereinigung durchgesetzt statt eines Abkommens zwischen 2 Ländern auf Augenhöhe.
Man sollte rückblickend endlich mal im Vergleich die Arroganz des Westens (BRD) erkennen und sehen, wie damals eine klar "harte" Übernahme vollzogen wurde.»

"Damals im Frühjahr 1990" war die Maxime der weit überwiegenden Mehrheit der Menschen in der damals noch DDR:

«Kommt die D-Mark nicht nach hier.
Gehen wir zu ihr!»

Es war keine verständige, und gleichzeitig realistische andere Lösung möglich, als dann im Sommer 1990 auch in der DDR die DM als Währung einzuführen.

Es gab in der DDR zu der Zeit auch Stimmen, die politisches Gehör und Gewicht hatten, die eher auf eine wie von Ihnen beschriebene Verhandlungslösung "auf Augenhöhe" hätten hinwirken wollen. Wegen der DM als Zahlungsmittel war dies aber nicht mehr real möglich.

Beim Brexit geht es auch nicht um:
"Staatsübernahme durch Großen Bruder".
Ganz anders.

Der Weihnachtsmann

muss aber viele Glaskugeln verschenkt haben. Dazu noch für jede Seite die Richtige.
Respekt!

12:49, Enlightenment.

>>@12:37 von teachers voice
"Ist das die Position und Weisheit unserer nationalistischen Alternative? Einfach die Grenzen öffnen und dann hat man einen Binnenmarkt?
Wenn man das tatsächlich glauben sollte, kann man allerdings die EU nur als überflüssiges und ressourcenabsaugendes „Bürokratiemonster“ sehen."

Die Position der Weisheit nannte sich Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Hat jahrzehntelang sehr gut funktioniert, ohne Bürokratiemonster. Keiner wäre damals auf die Idee gekommen, die EWG "nationalistisch" zu nennen.<<

Die oft zitierte Gurkenkrümmungsverordnung stammt aus EWG-Zeiten. Ebenso wie der Spruch "Hast du einen Opa, schick ihn nach Europa." Martin Bangemann war da ein gutes Beispiel.

So viel dazu.

Sie sehnen sich nach einer Vergangenheit, die es so nie gegeben hat.

Die EWG war immer als Übergangsphase gedacht. Sie erklären sie zum wünschenswerten Endpunkt der Geschichte. Das nennt man reaktionär.

RE: sonnenbogen um 11:31

***Also, ich subventioniere Autobauer, illegal, und dann darf die andere Seite selektiv franzosische Wein, irischen Cheddar oder Heidschnuckenfleisch mit extra Steuern belegen....
Diesen Schwachsinn gibt es schon in der WTO....***

Wie gut, dass Sie schlauer sind als WTO und EU gemeinsam.

Also als erstes gelten die Wettbewerbsbestimmungen für den gemeinsamen Binnenmarkt für alle Partner, die daran teilnehmen.
Falls die franz. Regierung beschließen sollte, franz. Autobauern ungerechtfertigte Vorteile verschaffen zu wollen, wird den Franzosen Frau Verstager auf die Füße treten.
Zum anderen, wenn die Franzosen dies nun unbehelligt tun dürften, dann macht es wenig Sinn die deutschen Heidschnucken aus Lüneburg oder den Autobauer aus bspw. Wolfburg zu bezollen.
Und da ist es sicher richtig, man trifft den Übeltäter dort, wo es am meisten weh tut, und einen selbst am wenigsten schädigt. Im Fall der Franzosen wären Wein, Käse oder Agrarprodukte sicherlich effektiver.

Gruß Hador

@hippojim (25. Dezember 2020 um 12:33 Uhr)

"Boris Johnson kann das Abkommen als einen Riesenerfolg für sich feiern, er hat alles bekommen, was er wollte und versprochen hatte."

Das ist komplett falsch! Johnson wollte unbedingt den freien Austausch von Dienstleistungen - eben auch Finanzdienstleistungen, dem einzigen Produkt, das die Briten überhaupt noch auf Weltklasseniveau anbieten können, nachdem ihre Industriebetriebe seit den 1960ern entweder reihenweise wegen miserabler Produkte Pleite gegangen sind oder von ausländischen Konzernen übernommen wurden - und genau darüber finden Sie im Breixt-Vertrag absolut gar nichts. D. h. dass ab 1.1.21 sämtliche Dienstleistungen, die UK-Firmen in der EU anbieten wollen, nach WTO-Standards abgewickelt werden müssen, als Retourkutsche der EU für die Abschaffung der Arbeitnehmerfreizügigkeit durch das UK.
Die paar Tonnen Fisch und Meeresfrüchte, die EU-Fischer nun weniger aus britischen Gewässern fischen dürfen, fallen dagegen wirklich nicht ins Gewicht. Der Verlierer heißt Boris Johnson.

12:10 von Blitzgescheit

>>Um einen gemeinsamen Binnenmarkt zu organisieren, brauch man die EU fünf Mal nicht.

Es reicht ein Handelsabkommen, das beinhaltet, dass man auf gegenseitige Zölle und Grenzformalitäten verzichtet. Das ist zumindest der Vertrag, der zum Beitritt Großbritanniens ohnehin 1973 geschlossen wurde.<<

Wer ist denn dann für das Chlorhuhn, welches aus den USA easy nach GB gelangt ist, ohne lästige Formalitäten die Grenze zur EU überquert und Ihnen den Magen verdorben hat, verantwortlich?

An wen können Sie sich wenden, wenn Sie Ihren Job in der Hühnerfarm verlieren, weil die billigen Chlorhühner in den USA von Illegalen für den halben Preis produziert werden und hiesige Produzenten aufgeben müssen?

Wer hilft Ihnen weiter, wenn Sie Ihre neues Glück in einer US-Hühnerfarm suchen wollen, aber nach problemlosem Grenzübertritt nach GB nicht über die GB-US-Grenze gelangen können?

Regelt das dann der ungezügelte Markt und könnten Sie dann als Arbeitsuchender Hühnerspezialist davon profitieren??

@ Traumfahrer, am 25. Dezember 2020 um 11:53:

"Aber Johnson ist eh ein Lügner wie etliche in seiner Partei.
Auch wenn es mir für das britische Volk leid tut, diese Lügner sollten richtig auf die Schnauze fallen !"

Keine Sorge! Nicht mehr lange hin und es gibt die nächsten landesweiten Regional- und Kommunalwahlen in GB! Bis dahin werden die ersten negativen Folgen des BREXIT und des katastrophalen Corona-Managements der Johnson-Regierung erst so richtig auf die Wirtschaft und auf den Arbeitsmarkt des Landes durchgeschlagen haben und für den einzelnen Briten am eigenen Leib spürbar werden (z.B. in Form von höheren Lebenshaltungskosten). Ich gehe davon aus, dass es spätestens bis zu diesen Wahlen für viele Briten ein böses Erwachen aus dem herbeigelogenen und in den schönsten Farben gemalten 'BREXIT-Traum' geben wird und die Konservativen an den Wahlurnen gnadenlos abgestraft werden. Ab diesem Zeitpunkt ist es dann nur noch eine Frage von Monaten, ehe auch Johnsons Tage als Prämierminister endgültig gezählt sein dürften.

Nun kenne ich auch nicht mehr ...

.. von diesem Vertragskonglomerat als alle anderen hier, befürchte aber, dass so ein Vertrag die Blaupause für Nachahmer liefern könnte.
Wenn da mal nicht der Abgesang der EU intonisiert wurde.

@ Max-S 12:51

>>Aus der unsäglichen EU-Bürokratendrangsalierung verabschiedet<< ...

Wo werden Sie persönlich von der EU drangsaliert?

>>eigene Währung hatte man wohlweislich ohnehin immer<<

Ja, und die hat im Vergleich zum Euro allein in den letzten 15 Jahren ca. 30% an Wert verloren. Oder anders ausgedrückt: zahlten Sie vor 15 Jahren für 1 GBP noch 1,50 € so zahlen Sie heute nur noch 1,10 € .
Oder aus Sicht der Briten: zahlten Sie vor 15 Jahren für 1 € noch ca. 0,60 GBP so zahlen Sie heute bereits ca. 0,90 GBP .

Da würde ich mich als Brite nun wirklich nicht drüber freuen!

>>Freiheit für wenige gibt es

>>Freiheit für wenige gibt es nur ohne Sozialismus.<<

Also ich kenne nicht eine Person in Deutschland, die nicht frei wäre (außer Menschen im Gefängnis). Haben wir jetzt also in Deutschland Sozialismus?
Ich hoffe nicht...
da graut es mir und meinem kompletten Umfeld vor - denn uns allen geht es gut

GB ist wirtschaftlich

in der EU, ohne finanzielle Berpflichtungen.

Der Brexit hat sich gelohnt, aus britischer Sicht zumindest.

Die EU hat fuer die Fischereirechte im Kanal praktisch ueberall sonst nachgegeben.

Das war nicht richtig, und die Zukunft wird das zeigen

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