Kommentare - Biontech rechnet mit Wirksamkeit des Impfstoffs bei mutiertem Virus

22. Dezember 2020 - 09:11 Uhr

Biontech-Gründer Sahin will angesichts der neuen Corona-Variante weitere experimentelle Tests durchführen, geht aber davon aus, dass sein Impfstoff wirkt. Die WHO ist wegen der Mutation weniger alarmiert als die britische Regierung.

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Kommentare

@vriegel: Plattformzulassung ?

Sie meinen, wie beim Auto ?

Nein. Das ist Quatsch. Wenn der Impfstoff anders ist, ist auch eine neue Studie erforderlich, aber nicht sofort! Es ist ja außerdem auch etwas untergegangen, das die Zulassung nur vorläufig ist und nach einem Jahr noch einmal überprüft wird.

Der Vergleich mit den anti-Krebs Mitteln in der molekularen Medizin hinkt, da es dort um Erkrankte geht, während hier ausdrücklich GESUNDE geimpft werden sollen. Am Anfang hieß es sogar, man würde Fieber messen. Ich halte es für sinnvoller, bei jedem vor der Impfung einen Antigen Schnelltest zu machen (dauert nur 15 min) und dann die Positiven von der Impfung auszuschließen.

Für Biontech/Pfizer ist auch die Frage des Patentschutzes relevant: es handelt sich offensichtlich aber um ein Verfahrenspatent.

Am 22. Dezember 2020 um 10:51 von Carina F

Was hinterlassen die Lügengespinnste der Querdenker? (Ich betone die Organisation direkt!)
Anhänger welche im Glauben an diese "Wahrheiten" sämtliche Hygieneregeln für obsolet betrachten, und somit (im guten Glauben das muss man betonen!) das Virus weitertragen!
Wer nämlich tatsächlich panisch ist (war) wird dort vermeintich "aufgefangen".
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Was hat das mit den Querdenkern zu tun, wenn ich ihre Aussage "In den Pflegeheimen sei die Gruppe der ü.80 jährigen quasi schon weggestorben" als sachlich nicht richtig kritisiere? Bitte erklären sie doch, wie sie zu dieser Aussage kommen!

@Tinkotis

Aussterben der Alten? Ähm Nein.
Bitte lesen Sie mein Eingangsposting.

Die Behauptung, es sterben u infizieren sich "nur ü 80jährige" ist falsch (mitlerweile)
Wer meinen Sie sind in Pflegeheimen die "Schwächsten" welche es als erste trifft? Das sind Hochbetagte und in Heimen mit zweiter Welle, sind Hochbetagte schon Opfer der ersten Welle gewesen.

Auf der Intensiv, liegen mehr und mehr um und unter 70jährige. Und in Heimen sterben auch mehr u mehr Bewohner unter 80.
Kurzgesagt, wo das Infketionsgeschehen sehr schlimm ist, waren die "ganz Alten" auch die ersten Todesopfer.
Das Virus tobt aber weiter.

@ich1961 (10:20)

Manche Berichterstattung und vor allem viele Schlagzeilen kann man durchaus als Panikmache bezeichnen. Mehr als einmal habe ich selbst hier oder im ARD-Videotext Headlines gelesen, wo ich im Artikel nach wenigen Sätzen gedacht habe, dass das nicht zum Titel passt. Gerne verwendet z.B. "deutlich mehr als x Fälle" und im Artikel kommt dann "auf dem Niveau der Vorwoche" oder der Hinweis auf Nachmeldungen.
Meistens bleibt aber nur die Schlagzeile in den Köpfen, und zur Beurteilung, was das bedeuten kann, empfehle ich die BILD als negatives Paradebeispiel.

Am 22. Dezember 2020 um 10:44 von fathaland slim

>>Was bitte sollte er sonst sagen?
Unser Impfstoff wirkt möglicherweise nicht bei Mutationen?
Das wäre doch geschäftsschädigend.<<

Umso geschäftsschädigender wäre es, wenn sich herausstellen würde, daß der Impfstoff wirklich nicht wirken würde. Dann könnte er den Laden dicht machen.
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Sie werden doch sicher einer Meinung mit mir sein, dass eine solche Aussage zum jetzigen Zeitpunkt (ohne jegliche Basisdaten) keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat.
Ich hätte es ehrlicher gefunden, zu sagen: wir müssen hier weitere Daten auswerten, um eine Aussage zur Wirksamkeit bei mutierten Varianten treffen zu können.

@phme 10:26 Uhr: Sie müssen schon unterscheiden

Was Sie in Ihrem Post von 09:51 Uhr gesagt haben, ist ja völlig korrekt. Geht aber leider an der von @OrwellAG aufgeworfenen Frage vorbei.

Und die Mutagenität des Virus (gilt übrigens auch für DNA Viren) hat jetzt erstmal nichts mit dem Zulassungsverfahren zu tun. @OrwellAG hat zu recht gefragt, warum eine Privatfirma den Test durchführt und nicht zB ein Unilabor. Der Grund ist ganz einfach: die Unilabore verfügen nicht über die Antikörper, die für den Test erforderlich sind.

Wie Sie richtig sagen, wird bei der Zulassung nur die Plausibilität geprüft.

Neue Daten über das Virus aus England von den Labors

Neue Daten über dieses Virus aus England von den Labors sind da. Das Teil wird angriffslustiger:

https://tinyurl.com/yc8qr7au
Focus: B.1.1.7 auf der Spur: Forscher entschlüsseln, wie die neue Corona-Mutation entstand Dienstag, 22.12.2020, 10:48

Nach Angaben von Patrick Vallance, dem wissenschaftlichen Chefberater der britischen Regierung, machte dieser Virenstamm Mitte November erst rund 26 Prozent der getesteten Fälle aus. In der zweiten Dezemberwoche hatte sich dieser Anteil schon stark erhöht. "In London gehörten bereits 60 Prozent aller Fälle zu dieser neuen Virus-Variante", so Vallance am Sonntag bei einer Pressekonferenz.

"Beispiellose Zahl von Mutationen"

Das Besondere an diesem Stamm: "Die B.1.1.7.-Linie besitzt mehr genetische Veränderungen als bislang üblich", berichten Andrew Rambaut von der University of Edinburgh und sein Team.

09:46 von phme

>>diejenigen, die seit Monaten fälschlicherweise predigen, das alles sei doch gar nicht so schlimm und man müsse nur die Herdenimmunität erreichen, führen die Menschheit auch in dieser Hinsicht in die Irre.<<

Exakt, es sind meistens diejenigen, die gemeckert haben, dass der Staat zu viel oder zu wenig tut... die meckern natürlich auch gegen den Impfstoff... es geht hier ums meckern und gegen die Regierung; nicht wirklich gegen den Impfstoff. Denn all jene werden nicht gezwungen. Und man kann froh sein, dass so schnell eine Möglichkeit entwickelt wurde, dem ganzen Wirrwarr ein Ende zu bereiten... Ich habe keine Bedenken, mich impfen zu lassen.

10:44 von fathaland slim

«Umso geschäftsschädigender wäre es, wenn sich herausstellen würde, daß der Impfstoff wirklich nicht wirken würde. Dann könnte er den Laden dicht machen.»

Ich verstehe viel zu wenig im Detail von Biologie, Molekularbiologie, Peptiden, und Kumpanen.

Aber es sind ganz sicher nicht alle Coronas nun hopplahopp mutiert, und von den ursprünglichen (anhand derer Biontech den Impfstoff gemacht hat) sind nun alle weg. Es war den Entwicklern der mRNA-Impfstoffe doch klar, dass Mutationen sein werden, auf die man den Impfstoff anpassen können muss.

Es scheint (mir) eine Richtung mit den Mutationen + den Impfstoffen zu sein, ähnlich der, die man auch von Influenza her kennt. Da wirde der Impfstoff auch immer wieder jedes Jahr angepasst.

Boris J. hat da mit: "… ist 70% mehr gefährlich …" wieder (sozusagen) was auf 'nen Bus drauf geschrieben, der nun durch die Gegend fährt.

Und alles mit den Impstoffen ist wieder nix mehr.
Und Biontech ist nur so'n Unternehmen ohne Plan will Kohle machen.

@11:08 von Hanno Kuhrt

>>Bitte beurteilen sie nicht, wie und und wo sich andere Bürger informieren und zu einer individuellen Meinung gelangen<<

Doch, das ist zulässig und man kann an den Inhalten der Kommentare erkennen, ob sich jemand unvoreingenommen informiert und dabei auch auf die Qualität seiner Informationsquellen hat, oder ob er nur aus dem Bauch heraus falsche Tatsachenbehauptungen verbreitet.

>>in diesem Land darf immer noch jeder sein eigenes Urteil für sich fällen und das auch vertreten.<<

Richtig. Er muss aber auch Widerspruch hinnehmen und damit umgehen.

@European Son 10:48 Uhr: Wirksamkeit

Also wenn der Impfstoff nur zu 60% wirksam wäre (Ihr Beispiel), brauchen Sie auch logischerweise eine nahe 100% liegende Impfquote, um den epidemiologischen Impfschutz zu gewährleisten.

Außerdem enthalten diese Daten eine weitere Warnung

Außerdem enthalten diese Daten eine weitere Warnung:

https://tinyurl.com/yc8qr7au

"Dies führt uns zu der Hypothese, dass die ungewöhnliche Genetik des Virenstamms B.1.1.7. zumindest zum Teil aus der Virusevolution in einer chronisch infizierten Person hervorgegangen ist", schreiben Rambaut und seine Kollegen.

Acht Veränderungen am Spike-Protein

Von den Mutationen des neuen Stamms sitzen acht am viralen Spike-Protein, den stachelartigen Fortsätzen, mit denen das Coronavirus an unsere Zellen andockt. Da an diesem Protein sowohl die Antikörper und andere Immunreaktionen des Körpers ansetzen als auch die Impfstoffe, bereiten Veränderungen in diesem Bereich des Virus besondere Sorge. Außerdem kann eine Veränderung der Bindungsstelle am Spike-Protein dem Coronavirus dabei helfen, effektiver in Zellen einzudringen. Das kann das Virus potenziell übertragbarer machen, aber auch seine Vermehrung erleichtern und zu schweren Verläufen führen.

Glauben ist nicht wissen

"Wir müssen das jetzt experimentell testen. Das wird etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen."

Gut, dass Biontech Gründer Sahin hier konkret 2 Wochen nennt und die Initiative nimmt, dies zu testen.

Da zuerst nur ein kl. Teil der Bevölkerung geimpft werden kann, ist dies vorerst nicht relevant.

Bis weitere Erkenntnisse folgen, ist noch nicht einmal Stufe 2 zum Impfen aufgerufen.

Sicher werden wir noch unabhängige Studien dazu verfolgen können, wundern muss man sich nur derzeit über die etlichen Vermutungen ohne Basis, ohne Hintergrund.

Woher kommt das "70% ansteckender" ausser aus den britischen Medien ( Johnson)? Woher, dass "es auch für Kinder gefährlicher" sein soll? Woher : ist "hier in DE noch nicht angekommen", " wird ankommen" oder "ist sicher schon da", "ist nicht ein Grund an der Wirksamkeit der Impfung zu zweifeln", dann schwenken viele um: Drosten "sieht nicht gut aus", Wieler " bleiben Sie zuhause".

Warten wir auf Info von Sahrin und anderen.

Am 22. Dezember 2020 um 10:33 von phme

Wissen Sie, es sagt sich sehr leicht: Schwachstellen bei Gesundheitsämtern und Pflegeeinrichtungen beseitigen.
Zu den Pflegeeinrichtungen: Fachpersonal schüttelt man nicht von den Bäumen, man muss es entweder aufwändig ausbilden, oder aus dem Ausland hierher locken. Das machen sie nicht mal eben so in wenigen Monaten.
Zu den Gesundheitsämtern: die liegen in der Verantwortung der Landkreise. Die Bundesregierung hat darauf keinen direkten Zugriff.
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Wissen sie, es sagt sich noch viel leichter-wir haben alles getan, was nötig war-es ist gar nicht ausschlaggebend, wer wo die Verantwortung hat-Fakt ist man hat nichts in den genannten Bereichen unternommen!
Hilfskräfte (mit entsprechend finanziellem Anreiz) für die Nachverfolgung von Infektionsclustern zu requirieren oder bessere Hygienekonzepte für stationäre und ambulante Pflege zu erstellen, halte ich nicht für Raketenwissenschaft.

Sie wollen das Miss-Interpretieren @Hanno Kuhrt

>>>Wenn jemand davon berichtet, dass die AK ü80 quasi ausgestorben ist, und der Virus aus diesem Grund nun öfter die AK ü70 befällt, zeugt das nicht gerade von Fachkenntnis, sondern eher davon, wie sie entsprechende Berichte persönlich falsch interpretiert.>>>

Was Sie sich daraus interpretieren habe ich ja gar nicht geschrieben!
Ausser, ja in Heimen mit "Virus-Umlauf" sind die Hochbetagten "ausgestorben" mehr habe ich nicht behauptet! Das Virus wütet schon seit Wochen in diversen Pfllegeheimen deutschlandweit!
Nicht erst seit ein paar Tagen....zählen Sie mal die Wochen seit Starkanstieg der Infektionen u Verstorbenen.

09:54 von Hanno Kuhrt

>>Was bitte sollte er sonst sagen?
Unser Impfstoff wirkt möglicherweise nicht bei Mutationen?
Das wäre doch geschäftsschädigend.
<<

Quatsch. Bei Unsicherheiten würde es heißen, dass noch getestet werden muss, nicht mehr und nicht weniger. Heißt es ja auch in gewisser Weise. Ich habe noch nirgendwo eine 100%-ige Aussage gehört, dass der Impfstoff bei der neuen Mutation wirkt. Es heißt, dass man davon ausgehe... ein feiner, aber großer Unterschied.

Punktmutation

Habe ich es richtig in Erinnerung, dass sie Biologie studiert haben. Dann sollten Sie eigentlich wissen, dass eine einzige Punktmutation, d.h. Veränderung einer einzigen Aminosäure in einem Peptid zu einer ganz anderen 3D-Struktur des translatierten Proteins führen kann. Auf diese Weise können sich die biochemischen Eigenschaften, u.a. die immunogene Wirkung, grundlegend ändern. Beispiele gibt es reichlich, auch beim Menschen, z.B. die Sichelzellanämie. Entscheidend ist somit nicht die alleinige Anzahl der veränderten Aminosäuren, sondern auch räumliche Struktur des neuen Proteins. Weicht diese zu stark ab, können die neuen Strukturen nicht mehr von den vorhandenen Antikörpern erkannt werden.

@ 11:01_ Carina F- Wahrnehmungen

„Arbeiten Sie im Krankenhaus oder Pflegebereich? Wenn ja, was nehmen Sie denn so wahr?
Oder konsumieren sie "alternative Nachrichten" und denken, Sie haben den Durchblick?“

Sie arbeiten in der Pflege?! Erst mal herzlichen Dank für Ihren Einsatz. Ist sicher nie einfach, aber aktuell ganz besonders nicht.

Dass Sie in Ihrer „Blase“ eine andere Wahrnehmung haben müssen ist klar.

Da fehlt die notwendige Distanz um das Gesamtgeschehen objektiv beurteilen zu können.

Der Mensch neigt dazu Dinge, die er kennt und selber wahrnimmt anders zu beurteilen, als Dinge, die abstrakter sind.

Ich habe auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit viele Kontakte zu Wissenschaftlern. Nicht nur aus dem medizinischen Bereich.

Zudem kenne ich auch privat diverse Ärzte, Pflegende und sogar einen Heimbetreiber.

Man muss nicht selbst Professor der Virologie sein, um gewisse Dinge und Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Man muss nur wissen wo die eigenen Grenzen des Wissens sind.

>>>Manche Berichterstattung

>>>Manche Berichterstattung und vor allem viele Schlagzeilen kann man durchaus als Panikmache bezeichnen. >>>

Das tut man nur, wenn man bezweifelt dass das Geschehen "gar nicht so ernst sein kann".
Das Schlagzeilen einen Effekt von Interesse u "Spannung" bis Empörung erzeugen sollen, ist doch uralt!
Das Gehabe der Yellowpress .....uralt!
Kaum haben wir eine Seuche, wird das als "Panikmache" als "Mittel zum relativieren" umgedeutet.

Mal eine fachliche Richtigstellung.

Eine AS (Aminosäure) mutiert nicht. Die Mutation findet in der DNA - hier in der RNA, statt da das Coronavirus ein RNA-Virus ist. Die genetische Information wird dort von der mRNA abgelesen - Transkription - und an den Ribosomen in die AS-Sequenz übersetzt - Translation. Die Mutation wird also erst im hergestellten Protein wirksam.

11:08 von Hanno Kuhrt

«Bitte beurteilen sie nicht, wie und und wo sich andere Bürger informieren und zu einer individuellen Meinung gelangen-in diesem Land darf immer noch jeder sein eigenes Urteil für sich fällen und das auch vertreten.»

Wo bildet man sich denn eine Meinung, dass entgegen der Einschätzung der Zulassungsbehörden in den USA, im UK, und nun auch in der EU, der mRNA-Impfstoff nicht sicher sei, nix tauge, und die zu impfende Bevölkerung eh nur "Versuchskaninchen im Massenhaltung" sei?

In Südkorea und Japan wird es erwartungsgemäß auch nicht mehr all zu lange dauern, bis der Impfstoff von Biontech auch dort zugelassen wird. In Asien gibt es wieder leicht andere Mutationen vom Corona als in Europa. Das macht den Impfstoff aber nicht grundsätzlich zum in die Tonne kloppen, weil der schon kurz nach Impfbeginn in (x + y) nix mehr kann. Oder vor Impfbeginn in (z) wie EU seine Wirksamkeit verlor, weil Boris J. was sagte.

Wissenschaft ist, wo die Infos zum Impfstoff sind.
Wo denn sonst schon …?

09:40 von OrwellAG

Haben Sie schon mal daran gedacht, dass das alles hier Neuland ist? Welchen TÜV wollen Sie beauftragen, sich selbst vielleicht als Prüfstelle? Anscheinend wissen Sie auch nicht, dass der Impfstoff erst bei verschiedenen Institutionen mehrere Prüfphasen durchläuft, bis er zugelassen wird. Lesen bildet, sie sollten auch ab und zu mal sich in den Medien informieren bevor Sie so einen Blödsinn schreiben.

@OrwellAG..9:40 Uhr

"Deshalb geht es nicht in meinen Kopf, warum nicht eine unabhängige organisation das alles prüft und die Firma diese Prüfung zahlt. "

Können Sie sich vorstellen, wie lange so eine Prüfung dauern kann? Da wirds nix mit rascher Impfung der Bevölkerung.

09:56 von MrEnigma

>>Wundermittel
Nunja, kurz vor Impfstart kommt nun eine Mutation, die noch ansteckende sein soll. Wie passend.<<

- Für wen und warum soll das denn passend sein?

>>Zu sehen wunderbar, seit Ende Oktober. Alle Maßnahmen haben im Prinzip wenig bis nichts gebracht. Nachwievor sind die Zahlen stabil, während natürlich die Zahl der älteren Toten steigt. Was für eine Überraschung.<<

- Hätte es Ihrer Meinung mit "nichts tun" besser geklappt? Natürlich sind Sie einer derjenigen, die alles vorher besser gewusst haben, richtig?

>>Und... wozu führt das? Zu nichts. Die Älteren tummeln sich noch immer überall.<<
- Die Älteren tummeln sich wahrscheinlich genauso wie Sie. Soll man sie einsperren?

>>Jetzt kommt das Wundermittel, aber wer nicht über 70 ist, hat halt Pech.<<

- Das "Wundermittel" wollen Sie doch gar nicht, stimmts?

11:23 von Hanno Kuhrt

>>Sie werden doch sicher einer Meinung mit mir sein, dass eine solche Aussage zum jetzigen Zeitpunkt (ohne jegliche Basisdaten) keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat.
Ich hätte es ehrlicher gefunden, zu sagen: wir müssen hier weitere Daten auswerten, um eine Aussage zur Wirksamkeit bei mutierten Varianten treffen zu können.<<

Fathaland Slim, der - wie ich - einst Biologie studiert hat, hat das bereits um 10:56 beantwortet. Die Aussage von Herrn Sahin hat eben sehr wohl eine wissenschaftliche Grundlage, denn er kennt die Gensequenzen des Virus, diejenigen des Imfstoffes und die 3D-Struktur der dazu gehörigen Virenproteine und er und sein Team haben einen hohen Sachverstand. Das alles berechtigt ihn zu der Aussage "dementsprechend sind wir zunächst einmal zuversichtlich, dass Immunantworten, die durch unseren Impfstoff bedingt werden, in der Lage sein könnten, auch dieses Virus zu neutralisieren".
Im Übrigen frage ich nun auch Sie: Welche Alternative schlagen Sie denn vor???

Ich sehe schwarz für Deutschland

Leider wird Deutschland die Corona-Krise deutlich schlechter wegstecken als andere Länder. Ähnlich wie Schweden sind wir hier in der ersten Welle viel zu gut weggekommen, das hat dazu geführt, dass wir hier überdurchschnittlich viel Skeptiker und Leugner haben. In anderen Ländern kennt fast jeder jemanden, der an Corona gestorben, oder einen schweren Verlauf hatte - und das waren nicht ausnahmslos Alte. Ich persönlich kenne immerhin 3 Personen, die keinen leichten Verlauf hatten und die mir berichtet haben, was sie durchgemacht haben und immer noch machen, denn "geheilt" sind die nicht.
Somit ist es für mich persönlich auch gar keine Frage, dass ich Kontakte auf ein absolutes Minimum herunterfahre und auch Weihnachten nur mit meiner Frau und Tochter verbringe.
So traurig es klingt, aber wir haben hier wohl wirklich nur eine Chance, wenn tatsächlich die Krankenhäuser voll sind und jeder einen kennt, der die Infektion gerade noch überlebt hat - dann würde sich auch alle impfen lassen.

09:56 von MrEnigma

Was sollen uns Ihre Worte sagen? Schlagen Sie doch eine gute Lösung vor, anstatt nur zu meckern. Ich bin ganz Ohr. Sie sind ja sicherlich Experte auf diesem Gebiet.

@Carina F (11:20)

Habe ich. Ich zitiere:

"Aber Hochbetagte sterben in dem Infektionsgeschehen welches ich mitbekomme quasi aus."

Inzwischen glaube ich zu erkennen, dass Sie damit die Heime meinen, mit denen Sie zu tun haben und nicht das ganze Land. Insofern eine Fehlinterpretation meinerseits, Entschuldigung dafür. Ich sehe aber trotzdem viele Anzeichen dafür (gerade bei Leuten, die noch eine Generation weiter sind als ich mit Mitte 50), die solche Kommentare lesen oder eben auch entsprechende Berichterstattung und daraufhin vor Angst verzweifeln. Und das bereitet mir Sorgen.

@ Ritchi 10:31

....>>kann daraus ein völlig neues Peptid entstehen, das vom Immunsystem nicht mehr sofort erkannt wird. << ....>>das überlasse ich lieber meinem Immunsystem.<<

Dann verlassen Sie sich also auf einen Faktor, von dem Sie selber annehmen, daß er überfordert sein wird. Diese Einstellung finde ich sehr merkwürdig, um es mal sehr vorsichtig auszudrücken.

>>Ich bin mir sicher, dass nicht der Impfstoff die Andockstellen sieht<< ....
Ja, da bin ich mir auch sicher, daß der Impfstoff nicht sehen kann.

@ 11:03_Thomas D.- Rückschlüsse

„10:33 von vriegel
... Und nie vergessen:
Es sterben rund 950.000 Menschen jedes Jahr.
750.000 davon sind 70 Jahre und älter.
Es ist weiterhin so, dass hauptsächlich Menschen sterben, die ohnehin am Ende ihres Lebens standen.
Und ca. 15% (geschätzt) der Toten gehören da nicht dazu. Aber auch ohne Corona sterben jedes Jahr Zehntausende unerwartet und plötzlich.

Und daraus schließen wir jetzt was?“

Wenn und falls Sie meinen, was ich daraus schließe?!

Zuerst einmal, dass der Tod zum Leben dazu gehört.

Und dann schließe ich daraus, dass Corona wirkt wie ein „Staubsauger“. Es „saugt“ die Toten, die eigentlich erst in den nächsten Wochen und Monaten versterben würden an und sorgt für eine temporäre Übersterblichkeit.

Auf Grund der Intensivpflicht vieler Patienten sorgt das für massiven Zuwachs auf den ICUs. Und in den Heimen, die schlecht geschützt waren, sterben die Hochbetagten weg.

Daher ist effektiver Schutz der Heime das, worauf man sich schon lange hätte fokussieren müssen.

Ich fürchte ja, dass der Hype

Ich fürchte ja, dass der Hype um die Impfung kontraproduktiv ist und die Bereitschaft der Bevölkerung, sich an die Hygieneregeln zu halten (noch weiter) absenkt. Der Lockdown wird nicht eingehalten, Abstände werden nicht gewahrt, Masken nicht oder am Kinn getragen. Dazu kommt die unkontrollierte Quarantäne. Und da, wo kontrolliert wird, heißt es dann von Ordnungsämtern und Polizei "die Angesprochenen waren einsichtig und haben die Maske dann aufgesetzt". Echte Quarantäne und massive Strafen bei Verstößen und wir hätten die Sache in vier Wochen im Griff. Und nur das hilft in absehbarer Zeit. Die relativ wenigen Geimpften sind für das Gesamtgeschehen erst einmal irrelevant.

@11:30 von Hanno Kuhrt

>>Fakt ist man hat nichts in den genannten Bereichen unternommen!<<

Das wissen Sie - woher??? Haben Sie etwa repräsentative Untersuchungen in Pflegeheimen und Gesundheitsämtern durchgefüht und WISSEN demzufolge, was dort den Sommer über geschehen ist?

>>Hilfskräfte (mit entsprechend finanziellem Anreiz) für die Nachverfolgung von Infektionsclustern zu requirieren<<

Ist im Gesundheitsamt meines Landkreises geschehen, weil die zuständige Landrätin zusammen mit dem zuständigen GA-Leiter aus dem Empfehlungen des RKI die für unseren Landkreis richtigen Schlüsse gezogen hat. Die Bundesregierung ist viel zu weit weg, um zu verstehen, was bei uns sinnvoll ist.

>> oder bessere Hygienekonzepte für stationäre und ambulante Pflege zu erstellen, halte ich nicht für Raketenwissenschaft<<

Das Pflegeheim, in dem Meine Mutter lebt, hat im Sommer sein Vorsorgekonzept komplett überarbeitet. Denn das liegt in der Verantwortung des Trägers - und nicht der Bundesregierung.

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