Kommentare - Anschlag auf Synagoge: Höchststrafe für Halle-Attentäter

21. Dezember 2020 - 12:06 Uhr

Im Prozess zum rechtsterroristischen Anschlag von Halle ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Die Entscheidung traf auf breite Zustimmung.

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Kommentare

Solch

eine konsequente Anwendung der jeweiligen Höchststrafe -oder wenigstens der vom jeweils zuständigen Staatsanwalt geforderten Strafe- würde ich mir für alle Straftaten wünschen, bei denen vorsätzlich Menschen verletzt oder zu Tode gebracht werden.

Absolut richtiges Urteil

hoffentlich dient das auch zur Abschreckung anderer Geistesgestörter dieses Schlages.

Sehr gut ...

... zusammengefasst, Sparer.
Ein solcher Hass ist an und für sich schon schlimm genug, doch wenn er derart ausufert, dann müssen die Gesetze konsequent genutzt werden - so wie hier geschehen.

Traurig ist es nur, dass dafür erst Menschen sterben mussten.

Nachfrage

Eine Nachfrage zum folgenden Satzteil:
,,fuhr mit dem Fluchtwagen einen Schwarzen an“
Ist das in diesem Zusammenhang irgendwie relevant, dass diese Person dunkelhäutig war? Also hat er das extra gemacht aus rassistischen Gründen o.ä.? Es klingt nicht demnach, also sollte in dem Satz vielleicht besser ein neutrales „Mann“ stehen statt „Schwarzer“?

Ich danke für eine Antwort.

Man staunt und ist froh...

Endlich handelt der Rechtsstaat und schöpft der Schwere der Tat angemessen das volle Strafmaß aus! Ich wünschte mir nur, es würden bei Gewaltverbrechen gegen das Leben anderer Menschen deutlich öfters derlei harte Strafen ausgesprochen, insbesondere bei Vergewaltigungen!

Wegsperren... wenn's nach mir ginge: für immer!

Kritik an der Beschreibung

„[...] fuhr mit dem Fluchtwagen einen Schwarzen an [...]“
Warum wird hier „Schwarzen“ als Bezeichnung genutzt und nicht einfach Mann/ Person/ Mensch? Warum muss man die Hautfarbe hier als einziges Merkmal nennen, obwohl sie gar nichts zur Sache tut? Zudem bei allen anderen Betroffenen die Hautfarbe gar nicht zur Sprache kommt.

Re : Sparer !

Das würde ich mir auch wünschen. Denn zu oft wird zu sehr auf einen Täter ein gegangen, bei dem "Warum" gibt es zu viele Abstufungen, und zu oft werden Opfer bei alle dem vergessen.
Würde endlich konsequent jede brutale Attacke gegen Leib und Leben als solche auch beurteilt und die jeweiligen Täter danach genauso rücksichtslos verurteilt, wie sie ihre Verbrechen begingen, dann könnte dies eine Signalwirkung geben.
All diese Abstufungen sind in meinen Augen einfach nur Mist und helfen lediglich den Tätern, werden aber keinem Opfer gerecht !

Zustimmung?

Seit wann ist es denn von Belang, ob ein Urteil Zustimmung oder keine Zustimmung erfährt?

15 Minuten fragwürdigen Ruhms - dann nichts mehr

Ein extrem bizarres Phänomen, diese Spinner, die zur Legende zu werden glauben indem sie ihre Frustrationen und abnormen Gewaltfantasien in einem relativ kurzen Moment ausleben, um dann für den Rest ihres Lebens dieses hinter dicken Mauern und in zunehmender Vergessenheit zu fristen. Besonders bizarr in diesem sich selbst entlarvenden Fall, in dem der Täter bei seiner Tat, seinem vorgeblichen Fanal, auf ganzer Linie versagte und dann einfach irgend jemanden ermordete, der ihm gerade vor die Flinte lief. Hauptsache morden. Ein nahezu beispielloses Fanal geistiger Degeneration.

@12:34 von ubk

"Absolut richtiges Urteil
hoffentlich dient das auch zur Abschreckung anderer Geistesgestörter dieses Schlages."

Tut es natürlich nicht. Wie Sie richtig bemerken muss man schon "geistesgestört" sein um nicht nur Menschen töten zu wollen sondern eine Straftat zu begehen, bei der man unweigerlich geschnappt oder selbst getötet wird.
Die Abschreckungswirkung von Strafverschärfungen ist generell unwesentlich.

Das Urteil kann man nur

Das Urteil kann man nur begrüßen. Was wäre noch passiert, wenn der Täter in die Synagoge eingedrungen wäre.
Rechtsexteme Täter gehören dauerhaft hinter Schloss und Riegel.

einen aufgehetzten Täter

hat man also verurteilt. Die Anstifter machen nahezu unbehelligt weiter.

"Stephan B.", so wird er nach unseren medialen Regeln genannt, ist auch grade hinsichtlich seiner Anonymität, seines Verschwindens in der Menge, der Tatsache, dass man ihn nicht zuzuordnen vermochte, sinnbildlich für das, was in unserer Gesellschaft geschieht. Die Brandstifter wählen das Gebäude und gießen das Benzin aus, legen die Lunte, die Streichhölzer müssen sie gar nicht erst übergeben, sie legen sie nur an der richtigen Stelle zurecht. Irgendein Verblendeter wird sicher kommen und das Feuer entfachen.

Halle, Hanau und ähnliche Schauplätze sind längst keine Einzelfälle mehr. Und die Motive, die die Attentäter nennen, lesen sich wie aus dem Parteiprogramm einer Partei, über die hier so oft darauf hingewiesen wird, dass sie "demokratisch gewählt" sei. Dort wäscht man die Hände in Unschuld und will nichts zu tun haben mit den Verbrechen.
Gut, dass wir hier in letzter Zeit immer aufmerksamer werden.

Jedes andere Urteil wäre ein erneuter Anschlag auf die...

...überlebenden des damaligen Anschlags.

---

Natürlich war es Mord.
Und natürlich mußte auch die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden.
-
Wer so einen Anschlag plant und dann auch durchführt,
darf und kann doch nicht erwarten ein milderes Urteil zu erhalten.
-
Meine Hoffnung besteht darin, daß die Opfer das Erlebte irgendwann überwinden können,
um dann ein normales Leben, wie es jedem Menschen zusteht, zu führen.

@Der_Mahner um 12:47 Uhr

Die Zustimmung hat keinen Belang, das Urteil ist halt keine Empörung, wie es bei manch anderen Urteilen der Fall ist.

Ich finde das Urteil ebenfalls gerecht, ein antisemitischer Akt sollte meiner Meinung nach immer die Höchststrafe bekommen.

@12:38 von Mardiha: Warum wird hier „Schwarzen“

"Warum wird hier „Schwarzen“ als Bezeichnung genutzt und nicht einfach Mann/ Person/ Mensch? Warum muss man die Hautfarbe hier als einziges Merkmal nennen, obwohl sie gar nichts zur Sache tut?"

Könnte es vielleicht sein, dass die Hautfarbe des angefahrenen Menschen, hier das entscheidende Kriterium gewesen sein könnte, warum der Rechtsextremist den Menschen angefahren hat?

wohl schon relevant

hierzu gab es einen Beitrag in einem der ARD-Politmagazine. Nach Aussage des Angefahrenen selbst hatte dieser selbst den Eindruck, daß er gezielt angefahren wurde.
Die (in der BRD nicht unabhängige) Staatsanwaltschaft war von dieser Sichtweise weniger angetan (meiner Erinnerung nach, was den Bericht betrifft).

Hautfarbe sehr wohl relevant

" Warum muss man die Hautfarbe hier als einziges Merkmal nennen, obwohl sie gar nichts zur Sache tut?"

In diesem Fall tut sie sehr wohl etwas zur Sache, weil man hier eher von einer bewussten Tat im Kontext des Anschlags ausgehen kann - eben weil das Opfer schwarz ist. Nach Ihrer Argumentation hätte man nicht erwähnen sollen, dass die Angegriffenen in der Synagoge Juden sind? Im Übrigen ist es nicht das einzige erwähnte Merkmal. Aus der Formulierung "einen Schwarzen" ergibt sich doch schon, dass das Opfer männlich ist.

@ Olivia59

"Wie Sie richtig bemerken muss man schon "geistesgestört" sein um nicht nur Menschen töten zu wollen sondern eine Straftat zu begehen, bei der man unweigerlich geschnappt oder selbst getötet wird."

Und warum muss man "geistesgestört" sein? Ich sehe da keine intrinsisch notwendige Verbindung.

Gerechte Strafe

Hallo, moin moin und einen wunderschönen guten Tag meine Damen und Herren. Ja, die Strafe ist gerecht! Die Abschreckung ist sehr wahrscheinlich nicht sehr hoch! Also, ist nach wie vor der Kampf gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit angesagt! Mit hanseatischen Grüßen
Werner O. Kramer

Standards für extremistischen Terror

Der Prozess setzt die Standards für extremistischen Terror. Extremistische Terroristen wollen Töten. Sie dürfen nicht wieder entlassen werden um neue Morde zu begehen sondern müssen generell in Sicherheitsverwahrung verwahrt werden.

Weitere Morde der extremistischen Terroristen sind nicht zu akzeptieren.

@Maria14

Ja es war rassistisch motiviert. Wenn Sie die Berichterstattung über den Fall nachlesen, werden Sie feststellen, dass der Täter explizit gesagt hat, für einen Weißen wäre er ausgewichen.

12:37 von Huhn

>>Traurig ist es nur, dass dafür erst Menschen sterben mussten.<<

Es ist in einem Rechtsstaat nicht möglich, Jemand zu verurteilen bevor er einen Gestzesverstoß begangen hat

Hat er sich verdient.

Mord hat immer so bestraft zu werden und erst recht wenn es aus so einem bescheuerten Vorwand geschieht.

Hoffentlich gibt es später

Hoffentlich gibt es später keinen verständnisvollen Richter so nach dem Motto: schwere Kindheit, schwere Jugend und so, der ihm die Strafe wegen guter Führung verkürzt.

@Mardiha vom 21. Dezember 2020 um 12:38

> Kritik an der Beschreibung

> „[...] fuhr mit dem Fluchtwagen einen Schwarzen an [...]“
> Warum wird hier „Schwarzen“ als Bezeichnung genutzt und nicht einfach Mann/ Person/
> Mensch? Warum muss man die Hautfarbe hier als einziges Merkmal nennen, obwohl sie gar
> nichts zur Sache tut? Zudem bei allen anderen Betroffenen die Hautfarbe gar nicht > zur Sprache kommt.

Frage: Warum soll diese Aussage "gar nichts zur Sache" tun ?
Beweist diese Zusatzinformation nicht nochmals das rassistische Weltbild des Täters ?

Zeitenwende in Sachsen-Anhalt

MP Haseloff ist -hinsichtlich der dargestellten Wehrhaftigkeit der Demokratie - zuzustimmen. Das war gerade dort nicht immer in aufdringlich auffälliger Weise der Fall. Da denke ich an mindestens drei Tote
in und im Umkreis der Wolfgangstraße 25 in Dessau und die bisher angewandten Modalitäten bei den "Ermittlungen". Frei von jedem erkennbaren Ansatz von Gewaltenteilung.

Und die geistigen Mittäter?

Jetzt müßten noch die geistigen Mittäter, die mit Ihren Hassbotschaften zu diesen Morden beigetragen haben, auf die Anklagebank.

Einzeltäter ohne Mittäter

Das Gericht bestätigt die These vom Einzeltäter. Er plante u führte die Tat ohne Mitwisser oder Unterstützerumfeld aus.

Terror von Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen die alleine Handeln können leider nicht verhindert werden.

Politische Gewalt muss aktiv geächtet werden. Politische Gewalt ist antidemokratisch u Menschenfeindlich.

@12:58 von frosthorn

"""Und die Motive, die die Attentäter nennen, lesen sich wie aus dem Parteiprogramm einer Partei, über die hier so oft darauf hingewiesen wird, dass sie "demokratisch gewählt" sei. """

Könnten Sie auf diese Stellen in dem Parteiprogramm zeigen?
Ich weiß von keinem Parteiprogramm wo Terrorismus und Attentate auf Synagogen befürwortet werden, nicht mal bei den Parteien, die behaupten sie seien die "demokratischen Parteien".

12:21, Sparer

>>Solch
eine konsequente Anwendung der jeweiligen Höchststrafe -oder wenigstens der vom jeweils zuständigen Staatsanwalt geforderten Strafe- würde ich mir für alle Straftaten wünschen, bei denen vorsätzlich Menschen verletzt oder zu Tode gebracht werden.<<

Das heißt, Sie möchten den Strafrahmen für Mord verändern und den Gerichten weniger Spielraum geben.

Mord ist Mord, unterschiedslos, alles dasselbe...

12:34, ubk

>>Absolut richtiges Urteil
hoffentlich dient das auch zur Abschreckung anderer Geistesgestörter dieses Schlages.<<

Tut es natürlich nicht. Solche fanatisch verblendeten Überzeugungstäter ließen sich auch durch eine drohende Todesstrafe nicht abschrecken.

@13:06 von RoyalTramp

">>Olivia: Wie Sie richtig bemerken muss man schon "geistesgestört" sein um nicht nur Menschen töten zu wollen sondern eine Straftat zu begehen, bei der man unweigerlich geschnappt oder selbst getötet wird.<<

Und warum muss man "geistesgestört" sein? Ich sehe da keine intrinsisch notwendige Verbindung."

Nun ja, alleine jedwede Ideologie, die dazu führt einem persönlich unbekannte Menschen töten zu wollen ist Ausdruck von "geistesgestört". Wenn Sie wirklich das kleine Karo mustern wollen nennen wir es schlicht "irrational". Der Gang zur Jurabibliothek für die sorgfältige Abwägung des Strafmaßes war wohl kaum Teil der Tatplanung.

13:04, Niel Püsch

>>Die (in der BRD nicht unabhängige) StaDie (in der BRD nicht unabhängige) Staatsanwaltschaft (...)<<

Die Staatsanwaltschaft ist nirgendwo unabhängig. Sie vertritt bei einem Prozess den Staat, wie schon ihr Name sagt.

Gutes Urteil + Kommentar bzgl. Nennung "Schwarzer"

Das Urteil klingt sehr vernünftig, auch vor dem Hintergrund der komplett fehlenden Reue.

Zudem finde ich die explizite Erwähnung der Hautfarbe des mit dem Auto Angefahrenen sinnvoll, da es eine kurze Zusammenfassung des Motives gibt, welches sicherlich auch vor Gericht herausgearbeitet wurde: Es handelte sich eben nicht um einen unbeabsichtigten Kollateralschaden während der Fluchtfahrt, sondern um einen weiteren gezielten Mordversuch. Sicher hätte man auch schreiben können: "... fuhr mit dem Fluchtwagen eine weitere Person an, die aufgrund ihrer Hautfarbe offenkundig aus rassistischen Motiven heraus während der Fahrt als nächstes Opfer ausgewählt wurde...". Aber auch die Bezeichnung als "Schwarzer" bereitet mir hier keine Bauchschmerzen, da sie das Wesentliche wertneutral auf den Punkt bringt.

Würde es..

nicht zusätzlich Sinn machen, diese Art von Tätern nicht mehr mit Namen zu benennen, um ihn der Vergessenheit zu übergeben?

Höchststrafe für Halle-Attentäter

... und das zurecht !

Aber eines war er sicherlich nicht, ... geistesgestört !!!

Der Mann hat diese Tat akribisch geplant und auch durchgeführt.

Nein, dieser Mann ist in sich vollkommen gescheitert. Er hat sein Studium geschmissen und wohnte noch mit 27 Jahren bei Mutti. Von Hass zerfressen gegen Ausländer, Juden und Muslime, gegen alles Fremde, plante und setzte er seine Gewaltphantasien nach dem Attentat von Christchurch Stück für Stück in die Tat um.
Nun hat er die angemessene Strafe erhalten und wir den Rest seines Lebens dort verbringen und in Vergessenheit geraten. Interessieren wird sich niemand mehr für ihn, auch jene nicht, die ihn mit Hass und Hetze dazu aufgestachelt haben.

Gruß Hador

13:20, Enlightenment. @12:58 von frosthorn

>>
"""Und die Motive, die die Attentäter nennen, lesen sich wie aus dem Parteiprogramm einer Partei, über die hier so oft darauf hingewiesen wird, dass sie "demokratisch gewählt" sei. """

Könnten Sie auf diese Stellen in dem Parteiprogramm zeigen?
Ich weiß von keinem Parteiprogramm wo Terrorismus und Attentate auf Synagogen befürwortet werden, nicht mal bei den Parteien, die behaupten sie seien die "demokratischen Parteien".<<

Natürlich finden Sie dies in keinem Parteiprogramm. Es würde ja auch zu einem sofortigen Verbotsverfahren dieser Partei führen. Wenn aber das Parteiprogramm sozusagen "grassrootsmäßig" aus den Äußerungen der Funktionsträger, Mitglieder und Unterstützer von Parteien zusammengeschrieben würde, dann würde genau das im Programm der Partei, auf die der User "frosthorn" anspielt, stehen.

Die Satzbausteine, die sich im Manifest des Täters finden, sind aus Foren, die dieser Partei nahestehen, sowie aus Äußerungen einiger ihrer Funktionäre hinreichend bekannt.

Gibt es auch NICHT feige Anschläge?

Das Strafmaß sollte für alle Attentäter ob links, rechts, oder religiös motiviert so ausfallen.

StrafeINordnung

Für manche genügt es, wenn Täter bestraft werden.
Und schon ist die Welt in Ordnung?
Einfallsreich ist etwas anderes...

RE:Sparer um 12:21

***Solch eine konsequente Anwendung der jeweiligen Höchststrafe -oder wenigstens der vom jeweils zuständigen Staatsanwalt geforderten Strafe- würde ich mir für alle Straftaten wünschen, bei denen vorsätzlich Menschen verletzt oder zu Tode gebracht werden.***

Falls Sie mal in die Situation gekommen sind, einen Menschen im Straßenverkehr verletzt zu haben, wünsche ich Ihnen auf jeden Fall nicht, dass Ihre eigener Vorschlag hier zum tragen kommt, und das Gericht ohne Würdigung des Sachverhalts die geforderete (Höchst-)Strafe des Staatsanwaltes übernimmt.

Gruß Hador

Ein angemessenes Urteil...

...aber kein Schritt weiter in Richtung einer Lösung des Problems, dass sich ein Teil der Menschen immer wieder in ihrem Hass gegenseitig aufstachelt und manche Gruppierungen genau dies auch noch programmatisch ausnutzen.
Vielleicht sind wir tatsächlich nicht dazu in der Lage, uns mehrheitlich richtig zu verhalten, ohne dass permanent jemand daneben steht, um uns im Zweifel auf die Finger zu klopfen.

@ 12:21 von Sparer

>>eine konsequente Anwendung der jeweiligen Höchststrafe -oder wenigstens der vom jeweils zuständigen Staatsanwalt geforderten Strafe- würde ich mir für alle Straftaten wünschen, bei denen vorsätzlich Menschen verletzt oder zu Tode gebracht werden.<<

Stellen Sie sich folgenden Fall vor.
Eine Frau wird von ihrem Mann ständig schwer misshandelt. Er droht ihr, sie und die Kinder umzubringen, wenn sie ihn verlässt. Sie erschlägt ihn im Schlaf. Wegen des Merkmals der Heimtücke ist dies ein Mord und kein Totschlag.

Ist hier lebenslänglich die einzig angemessene Bestrafung?
Und warum soll nur der Staatsanwalt und nicht der Richter ein anderes Strafmaß wählen dürfen?

Die Strafe folgt ja erst ...

.. jetzt "sonnt" er sich noch in der ihm und seiner Tat zugewandte Aufmerksamkeit.
Doch sein Erwachen kommt noch, wenn nicht gleich dann schleichend.
Iwann kommt die Erkenntnis, dass man nie wieder frei sein wird ... eingesperrt bis ans Lebensende, kein noch so kleines Licht am Ende des Tunnels.
Und das ist die eigentliche Strafe. Die Aussichtslosigkeit macht sie so hart; denn er wird ja auch viele sehen, die nach Verbüßung die Haftanstalt wieder Verlassen.
Deshalb ziehe ich dieses finale Wegsperren der Todesstrafe in jedem Falle vor.

Justitia hat maximal zugefasst - auch international gesehen

Immer wieder wird u.a.in "Sozialen" Medien gefordert, man solle solche Täter vom Weiterleben ausschließen,weil diese ja auch das Recht auf Leben völlig Unbeteiligter missachtet haben, d.h. es wird eine Hinrichtung gefordert.

Ich persönlich lehne die Todesstrafe aus vielen Gründen ab,aber in diesem Fall vor allem auch,weil sie nicht nur völlig inakzeptabel und aus dem Mittelalter wäre,sondern auch schlicht eine viel zu milde Strafe wäre:

Was sind die kurzen Stress- und Verzweiflungsmomente eines Todeskandidaten gemessen daran, dass jemand für immer in der Dämmerwelt der Gefängnismauern zwar nicht aus dem Leben, jedoch trotzdem aus der Welt genommen ist? Jeden Tag kann er sich beim Altern im Spiegel zusehen und weiss dabei,er wird nie wieder sein Leben gestalten dürfen.Er muss die Zeit bis zu seinem natürlichen Ende nahezu sinnlos absitzen, die er anderen genommen hat.

Es geht hier nicht um Rache, sondern,dass ernsthafteste Konsequenzen auf solche Täter einstürzen, die Höchststrafe.

RE: 91541matthias um 13:35

***Würde es nicht zusätzlich Sinn machen, diese Art von Tätern nicht mehr mit Namen zu benennen, um ihn der Vergessenheit zu übergeben?***

Absolut.
Die Verteidigung hat ja schon durchblicken lassen, dass sie in Revision gehen will. Und bevor die Medien diesem Verbrecher eine weitere Möglichkeit zur Selbstdarstellung geben, wäre mir nur recht, dass ich gar nicht mehr davon höre außer eine Mitteilung zu Halle-Urteil in der steht: "Revision gescheitert, Urteil bestätigt".

Gruß Hador

@Enlightenment 13:20

„Könnten Sie auf diese Stellen in dem Parteiprogramm zeigen?
Ich weiß von keinem Parteiprogramm wo Terrorismus und Attentate auf Synagogen befürwortet werden, nicht mal bei den Parteien, die behaupten sie seien die "demokratischen Parteien".“
Schriftlich wird es vorsichtshalber vermieden oder geschickt umschrieben. Die mündlichen Äußerungen muss man nur mal aufmerksam verfolgen (ohne Kommentar, Phönix), dann weiß man, wer „Biedermann und Brandstifter“ ist.

Re : fathaland slim !

Ja Mord ist Mord ! Aber wie oft passiert es denn, dass genau da doch zu viel auf die Persönlichkeit des Täters geschaut wird, von wegen schwere Kindheit oder sonstigem.
Dann kommt hinzu, geschah die Tat im Affekt, oder war sie geplant, und wie oft wird aus einem Mord ein Totschlag und so weiter.
Wenn ein Mensch einem anderen Menschen das Leben nimmt durch eine Gewalttat, ohne dass diese Person sich wehren kann, dann sollte dieser "Mörder" auch genau danach bestraft werden und jegliche Unterscheidungen unterlassen werden. Wie oft passiert es, dass ein Mann seine Frau oder EX tötet, weil er nicht will, dass sie mit einem anderen zusammen ist, oder weil sie ihn verlassen hat, dann ist dies Mord, der auch als solcher gesehen werden muss und die Höchststrafe verdient, ohne Aussicht, jemals wieder frei zu kommen.
Und wenn ich heute so mitkriege, wie viele Idioten mit Messern draußen rumlaufen und bei nächster Gelegenheit zu stechen ohne Rücksicht, dann ist die Gesellschaft echt krank !

13:27, fathaland slim

Ich bitte, den Wortsalat zu entschuldigen. Keine Ahnung, wie das passiert ist.

Rechtsextremer Geistesgestörter

Rechtsextremer Geistesgestörter
Zitat: "Im Prozess zum rechtsterroristischen Anschlag von Halle ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Die Entscheidung traf auf breite Zustimmung."

Dieser rechtsextremer Geistesgestörte hat die gerechte Strafe erhalten.

Wie soll man denn sonst mit einem Täter umgehen, der das Leben anderer in derartig bösartiger Weise auslöscht bzw. auszulöschen plant?

RE: frosthorn um 12:58

***einen aufgehetzten Täter hat man also verurteilt. Die Anstifter machen nahezu unbehelligt weiter.***

So sieht's aus. Der Narr, der sich anstiften ließ und die scheußliche Tat begangen hat, hält den Kopf dafür hin, währenddessen die geistigen Brandstifter feiern und ihr übles Spiel weiterbetreiben.

Gruß Hador

um 12:47 von Der_Mahner

,,Zustimmung?
Seit wann ist es denn von Belang, ob ein Urteil Zustimmung oder keine Zustimmung erfährt?"

Seit wann ist es von Belang, ob und wieviel Sie einer Zustimmung zustimmen oder nicht?!

Wenn Sie damit andeuten wollen (und Sie lassen wg. fehlender Präzision Alles mögliche an Vermutungen zu), besonders Juden (im Artikel besonders erwähnt) müssten nicht weiter beachtet werden in diesem Zusammenhang und deren Urteil über das Urteil wäre ,,ohne Belang", sind Sie auf einem nahezu 90 jährigen Holzweg.

Und dabei geht es nicht primär um Außerenwirkung (mit Ausnahme der Regierung), sondern um die Realität einer Verdrängung von organisierten Verbrechen inmitten von Nachbarschaften, deren Nichtsühnung nach dem Holocaust hier viele Leute animiert zu glauben, der Krieg wäre doch noch nicht verloren. Heftig.

RE: Blitzgescheit um 14:13

***Rechtsextremer Geistesgestörter ***

Dieser Typ ist ein rechtsextremer Gewaltverbrecher und Mörder, der das Ganze geplant und gezielt durchgeführt hat.
Nichts mit geistesgestört. Das hat das Gericht genauso befunden, die Schwere der Schuld festgestellt, und den Verbrecher nicht in eine psychiatrische Anstalt, sondern in den Knast gesteckt.

Gruß Hador

Höchststrafe

Gut so.
Dann können wir nur hoffen das Ärtzt Gutachter oder Richter die nach der Haftstrafe jedes Jahr die Schicherheitsverwahrung neu prüfen müssen dann nicht anders entscheiden.

14:12, Traumfahrer

>>Ja Mord ist Mord ! Aber wie oft passiert es denn, dass genau da doch zu viel auf die Persönlichkeit des Täters geschaut wird, von wegen schwere Kindheit oder sonstigem.
Dann kommt hinzu, geschah die Tat im Affekt, oder war sie geplant, und wie oft wird aus einem Mord ein Totschlag und so weiter.<<

Das mit der schweren Kindheit werden Sie in kaum einem Gerichtsurteil lesen, dafür aber umso öfter von Leuten hören, die unser Justizsystem verächtlich machen wollen. Wenn eine Tat im Affekt geschah, dann ist sie kein Mord, insofern kann aus Mord auch kein Totschlag werden.

>>Wenn ein Mensch einem anderen Menschen das Leben nimmt durch eine Gewalttat, ohne dass diese Person sich wehren kann, dann sollte dieser "Mörder" auch genau danach bestraft werden und jegliche Unterscheidungen unterlassen werden.<<

Jeder Fall ist anders. Gehen Sie doch bitte mal zu Gerichtsverhandlungen, bei denen es um Tötungsdelikte geht. Die sind bei uns immer öffentlich. Da bekommen Sie ein realistisches Bild.

für alle Straftaten wünschen?

von Sparer @
Das geht mit unserem Jutissystem so nicht. Hier muss im jedem einzelfall für die Täter und Verbrecher alles abgewogen werden.

Von Kindheit, Eltern, Religion oder Etnie.

@ ubk

hoffentlich dient das auch zur Abschreckung anderer Geistesgestörter dieses Schlages.

Unwahrscheinlich.
Aber das ist auch gar nicht der Sinn eines Urteils.

Anschlag auf Synagoge: Höchststrafe für Halle-Attentäter....

Der Täter erhält die Höchststrafe. Eine Haftentlassung nach 15 Jahren ist damit unmöglich.
Seine Tat und auch vorher der NSU zeigen, daß ein kluger Mensch leider recht hatte: Mit seinem vor Jahrzehnten getätigten Ausspruch: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem daß kroch" . Aus, "der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui".

@ ubk

>>Absolut richtiges Urteil
hoffentlich dient das auch zur Abschreckung anderer Geistesgestörter dieses Schlages.<<

Die Realität zeigt, dass es anders ist. Denn jede Art von religiösem / rassenfeindlichen Terror hat bisher immer genügend Nachahmer gefunden. Europa ist ja fast noch der Ort der Glückseligkeit. In Asien und Afrika haben sie täglich Anschläge, die aus absolut irren Motivationen heraus begangen werden

@13:20 von fathaland slim

Mord ist Mord, ganz recht, und hat einen Menschen das Leben gekostet. Das Opfer kann weder aus seiner Haft entlassen noch resozialisiert werden.
Diese ständigen Ankündigungen, bestimmte medienwirksame Straftaten würden „mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft“, und dann gibt es wieder mal ein mildes Urteil weit unter Höchststrafe, gehen mir gelinde gesagt gegen den Strich.

@ Bernd Kevesligeti

... daß ein kluger Mensch leider recht hatte: Mit seinem vor Jahrzehnten getätigten Ausspruch: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem daß kroch" . Aus, "der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui".

Bei Brecht heißt es jedoch "das".

15:30, werner1955

>>für alle Straftaten wünschen?
von Sparer @
Das geht mit unserem Jutissystem so nicht. Hier muss im jedem einzelfall für die Täter und Verbrecher alles abgewogen werden.

Von Kindheit, Eltern, Religion oder Etnie.<<

Vor allem fließen die Umstände der Tat in ein Urteil ein. Zwei der vier von Ihnen genannten Merkmale zählen nicht unbedingt dazu. Die anderen beiden, nämlich Religion und Ethnie, überhaupt nicht.

@15:30 von werner1955

Wozu bitte muss Religion und Ethnie beim Strafmaß abgewogen werden ?
Mord durch einen Christen ist schlimmer/weniger schlimm als durch einen Angehörigen einer anderen Religion, oder wie ?

@ werner1955

Dann können wir nur hoffen das Ärtzt Gutachter oder Richter die nach der Haftstrafe jedes Jahr die Schicherheitsverwahrung neu prüfen müssen dann nicht anders entscheiden.

Warum sollen wir das hoffen? Wissen wir es besser als der Richter?

@Enlihgtment, 13:20 re @frosthorn

Könnten Sie auf diese Stellen in dem Parteiprogramm zeigen?
Ich weiß von keinem Parteiprogramm wo Terrorismus und Attentate auf Synagogen befürwortet werden, nicht mal bei den Parteien, die behaupten sie seien die "demokratischen Parteien".

Sagen wir mal so: dann dürften wir auch nicht schlecht über die Nazis im dritten Reich denken. In deren Parteiprogramm stand nämlich weder etwas von Völkermord noch von Weltkrieg, als sie gewählt wurden.
Vielleicht geht ja aber beides ebenfalls auf das Konto von psychisch gestörten Einzeltätern. Dann müssten wir die Geschichtsbücher eben noch mal umschreiben.

@Olivia59

Die Vermutung das der Terrorist Stephan B. geistesgestört ist wurde hier ja bereits mehrfach von qualifizierten Internet-Kommentatoren geäußert.

Das Gericht hat festgestellt das er zusätzlich auch noch rechts, ein Rassist und ein Antisemit ist.

Das sollte bei der Diskussion über seine Motivation für die Tat ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.

@13:45 von Hador

Wenn ich im Straßenverkehr jemanden VORSÄTZLICH verletze (und nur von Vorsatz hatte ich gesprochen), dann muss ich akzeptieren, wenn ich die vorgesehene Höchststrafe erhalte.

@ Huhn

Traurig ist es nur, dass dafür erst Menschen sterben mussten.

Könnte man einen Täter denn vor der Tat verurteilen?

Man sollte mal kurz klarstellen,

das dieses Urteil auch hätte Fallen müssen, wenn der Angeklagte den selben Anschlag auf eine Moschee, eine Kirche, ein Jugenheim, ein Asylheim, ein Frauenhaus usw. durchgeführt hätte.

Die Tat wäre genauso abscheulich, die Opfer und deren Hinterbliebenen nicht minder beklagenswert...

@Blitzbot

"
Am 21. Dezember 2020 um 14:13 von Blitzgescheit
Rechtsextremer Geistesgestörter

[...]
Dieser rechtsextremer Geistesgestörte hat die gerechte Strafe erhalten.

Wie soll man denn sonst mit einem Täter umgehen, der das Leben anderer in derartig bösartiger Weise auslöscht bzw. auszulöschen plant?"

Es ist kein rechtsextremer Geistesgestörter. Es ist ein ganz normaler rechtsextremer, völkisch-rassistisch denkender Mensch und voll schuldfähig. Ein "Geistesgestörter" (auch so ein Wort aus dem rechtsextremistischen Sprachgebrauch) wäre zu einer solchen Tat nicht fähig.

Und wie soll man mit Ihm umgehen? Ganz normal, wie es das Gesetz vorsieht. Und das ist geschehen.

Daß Sie sich als ganz normaler AfD-Fan durch den Wortgebrauch von dem Täter distanzieren wollen, verstehe ich. Ist ja auch zu schrecklich der Gedanke, daß dieser Mensch sich durch die ganz normalen völkisch-rassistischen Ideen der Blaunen hat inspirieren lassen. Kurz gesagt: Einmal mehr ein Selbstverharmlosungsversuch.

@Bernd Kivesligeti 15:36

„Seine Tat und auch vorher der NSU zeigen, daß ein kluger Mensch leider recht hatte: Mit seinem vor Jahrzehnten getätigten Ausspruch: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem daß kroch" . Aus, "der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui".“
Richtig, Glückwunsch, dieses Zitat wurde mir neulich mit rotem Balken versehen, habe ich nicht verstanden.

Zum Halle-Urteil

Ich finde es schon bemerkenswert und gleichzeitig verstörend, dass sich hier einige Mitforisten darüber echauffieren, dass beim Tagesschau-Artikel darauf hingewiesen wurde, dass der Attentäter einen farbigen Mitbürger angefahren hat. Dies zeigt doch gerade auch! die fremdenfeindlichen Absichten dieses rechtsextremen Verbrechers.

Gruß Hador

Am 21. Dezember 2020 um 14:12 von Traumfahrer

Zitat: Ja Mord ist Mord ! Aber wie oft passiert es denn,

Bei Mord gibt es lebenslänglich --- ganz, ganz ganz selten weniger.

Zitat: dass genau da doch zu viel auf die Persönlichkeit des Täters geschaut wird, von wegen schwere Kindheit oder sonstigem.

Meinen Sie nicht, dass es gerade bei Gewalttaten darauf ankommt, ob der Täter in seiner Kindheit und Jugend zu Hause Gewalterfahrung genacht, d.h. fast nichts anderes gelernt hat als Gewalt zur Durchsetzung seiner Ziele oder ob er aus einem behüteten, gutbürgerlichen Haus stammt?

Zitat: Dann kommt hinzu, geschah die Tat im Affekt, oder war sie geplant, und wie oft wird aus einem Mord ein Totschlag und so weiter.

Der Unterschied zwischen Mord und Totschlag liegt in den sog. Mordmerkmalen. Liegen diese nicht vor, war's halt Totschlag. Der Versuch von Heiko Maas als Bundersjustizminister diese Art der Unterscheidung abzuschaffen, ist gescheitert.

Warum

wird sein Gesicht unkenntlich gemacht?

Am 21. Dezember 2020 um 15:48 von Sparer

Zitat: Diese ständigen Ankündigungen, bestimmte medienwirksame Straftaten würden „mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft“, und dann gibt es wieder mal ein mildes Urteil weit unter Höchststrafe, gehen mir gelinde gesagt gegen den Strich.>/em>

Solche Ankündigungen gibt es nicht. Nur das erkennende Gericht könnte das tun. Dann wäre es aber wegen Besorgnis der Befangenheit nicht mehr lange das erkennende Gericht.

@ IchUndDuMuellersKuh

"Jetzt müßten noch die geistigen Mittäter, die mit Ihren Hassbotschaften zu diesen Morden beigetragen haben, auf die Anklagebank."

Und wie wollen Sie derer habhaft werden? Ermittlungsbehörden haben keinen Zugriff auf die Server von 4chan oder 8chan, denn die sind im Ausland.

Ach... sie meinen die AfD. Nur zu dumm, dass der Täter gegenwärtigen Wissenstandes keinen Bezug zur AfD aufweist, sondern sich von Christchurch in Neuseeland und Breivik in Norwegen zu seiner Tat inspirieren ließ! Aber egal... wen interessiert's? Hauptsache AfD.

Dann spinne ich mal Ihre gedankliche Logik weiter: wenn Sie die AfD für die Tat des Mörders in Mithaftung sehen, wer trägt eigentlich die Schuld daran, dass sich die AfD gründete und etablierte? Ui... die CDU und SPD mit ihrer Bankenrettung 2008. Also: da müssen dann aber ganz schön viele auf die Anklagebank...

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