Ihre Meinung zu: Corona-Krise: RKI meldet fast 700 Todesfälle

17. Dezember 2020 - 10:05 Uhr

698 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut gemeldet. Auch die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter.

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Kommentare

Zur Einordnung ...

Dr. Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, ist übrigens ein Orthopäde ...

Oha

"Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen,.... "Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete Strategie in der Pandemiebekämpfung",..."

Falls dem so ist, werden wohl alle Massnahmen von den Gerichten gekippt.

Nun ja

Die deutschen Intensivmediziner warnen vor Panikmache wegen steigender Zahlen von Corona-Patienten auf Intensivstationen. "Das deutsche Gesundheitssystem ist stark belastet. Wir stehen aber derzeit nicht an dem Punkt, Priorisierungen von Patienten vornehmen zu müssen", erklärten die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Fachgruppe COVRIIN beim Robert Koch-Institut (RKI). "Wir haben noch Kapazitäten auf den Intensivstationen." Bei regionaler Überlastung seien Verlegungen in andere Regionen möglich, hieß es. Solche Vorgänge seien aber eindeutig geregelt - "dann wird innerhalb Deutschlands übergreifend verlegt, nach dem so genannten Kleeblattkonzept". Dabei wurde Deutschland in fünf Regionen eingeteilt, um Patienten innerhalb dieser zu Gebiete verlegen.
Das verdirbt den Panikern das ganze Vergnügen

Nun ja

Ein Bericht sorgte für Aufregung: In Zittau musste schon mehrfach triagiert werden, sagt der ärztliche Direktor der dortigen Klinik. Ein „Missverständnis“, erklärt nun der Träger...Missverständnis? Panikmache

R0 unter 1 ist absolut unmögloch!

Links die Zahlen vor 2 Wochen, Mitte vor 1 Woche, Rechts diese Woche.
Freitag: 12462 - 13879 - 18.379
Samstag: 9009 - 9685 - 14023
Sonntag: 5491 - 6481 - 8633
Montag: 8462 - 10693 - 13771
Dienstag: 11683 - 14705 - 18589
Mittwoch: 13786 - 17401 - 27728
Donnerstag: 15453 - 19486 - 26923
Von links nach Rechts werden die Zahlen immer größer, an jedem Tag der letzten 14 Tage gab es mehr Infizierte als am selben Tag der Vorwoche. Einem jeden sollte damit klar sein, ein R-0 von unter 1 ist absolut unmöglich.
Mit Ausnahme der Zahlen von Gestern und Heute, die sind dem jeweiligen Tagesschau Artikel entnommen, stammen die Zahlen vom Dashboard des RKI:
https://kurzelinks.de/4cnp

keine Entwarnung

Seit gestern haben erst einige Geschäfte zu, und nur die Einzelhändler abseits Drogerie, Apotheke, Lebensmitteldiscounter ua. , findige Parfümerien nennen sich Drogerie.

Schulen lernen leider nicht überall digital, wie immer vorausgesetzt wird. Grundschüler hier werden zuhause von Eltern beschult mithilfe einfacher handgeschriebener Zettel, welche Aufgaben zu lösen sind. Kitas haben sowieso noch offen.

Erwachsene Menschen arbeiten unverändert weiter, es wird nichts geschlossen ausser der Einzelhändler- dies ist kein Lockdown.
Privat machen sowieso die meisten was sie wollen. Umgehungen der gelockerten Regeln durch nacheinander stattfindende Familientreffen ergeben gleich viele Kontakte.

Dennoch dürfte erst in 2-3 Wochen eine "Bewegung" der Zahlen zu sehen sein. Doch ob diese "spürbare Reduzierung" heisst bleibt noch offen.

Ich wünsche allen vor allem eine Gute Gesundheit!

Zahlen - Sterberate

Also wenn man mal googelt bekommt man einen schönen Überblick.
2019 hatten wir pro Tag runde 2600 Tote deutschlandweit im Schnitt.
.
Entsprechend müssten es aktuell ja schon mehr als 3.000 sein, damit die Panik einigermaßen nachvollziehbar ist.
.
Tatsächlich lag die Übersterblichkeit im Oktober bei 6 Prozent im Vergleich zu 2019. Bedeutet also ... rund 160 mehr pro Tag deutschlandweit.
.
Im Dezember scheint es dramatisch höher zu sein. Also vielleicht 10 Prozent Übersterblichkeit. Bedeutet also 260 Tote pro Tag mehr so im Schnitt.
.
Man sollte sich einfach mal klar machen, dass es auch ohne Corona durchaus Tote gibt. Einfach nur immer wieder die Zahl der Toten in die Welt zu schreien ... ist ja nun wirklich sehr unreflektiert.
.
Oder man muss einfach mal klar sagen, dass die 1000 Tote pro Tag oben drauf kommen, also extra sind.
.
Das bedeutet einfach wieder so eine Unklarheit.... es gibt ja mehr Tote und mehr in den Krankenhäusern, aber die kommen eben nicht allen oben drauf.

@Sternemkind, 09:25

Sie haben aber schon die Worte wie 'derzeit', 'noch' usw auch gelesen (und verstanden)? Das sagt uns nämlich deutlich, das diese Situation innerhalb weniger Tage verändern kann - und dem müssen wir vorbeugen. Und nein, das hat nichts mit Panik zu tun sondern dient dem Schutz jedes einzelnen Mitmenschen.

R-Wert beeinflussen

" Im Vergleich zur Vorwoche sind das fast 3000 Infizierte mehr. Die Zahl der täglichen Todesfälle liegt mit 698 auf dem zweithöchsten Wert seit Ausbruch der Pandemie. Angesichts des Anstiegs bei den Neuinfektionen war diese Zunahme an Todesfällen aber erwartet worden."
Es ist klar, daß das Geschehen diesen traurigen Verlauf nimmt. aber:
Es gibt aus meiner Laiensicht (zumindest) zwei Faktoren, den R-Wert zu beeinflussen:
1) Lockdown. Endlich ist er da.
2) Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Virus auf einen immunisierten Menschen trifft muß hoch sein.
Daran können wir durch Impfungen drehen. Warum dann Frau von der Leyen (TS berichtete) fordert, daß "alle EU-Staaten gleichzeitig mit Impfungen anfangen", erschließt sich mir nicht.
Müsste die Konsequenz nicht heißen: Jeder fängt an, sobald irgend möglich! Statt: "Alle warten auf den langsamsten!"

Recht hat er der Orthopäde

Anstatt dem Bürger ständig seine Grundrechte zu beschneiden und Ausgangssperren auszusprechen, sollte man endlich in den Alten- und Pflegeheimen testen. Ich wundere mich, warum noch keiner gegen Söder gerichtlich gegen die Ausgangssperren vorgegangen ist? Es ist wird Zeit, dass der Politik mal einer das Handwerk legt. Einen harten Lockdown kann ich ja noch nachvollziehen, aber eine Ausgangssperre ist ein absolutes No Go. So wie es jetzt läuft, wird es auf jeden Fall nicht runter gehen mit den Fallzahlen und Todesraten.

@Sternenkind: Triage

Na logo muss priorisiert werden, wie in jeder Extremsituation. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es dafür keine Listen gibt.
.
Nur mal so - bei den Operationen gibt es die und so werden aktuell OPs aufgrund niedriger Dringlichkeit ausgesetzt ... jaja ... das entscheiden die Ärzte also nicht so völlig losgelöst.
Und das sind durchaus nicht alles Blinddarm-OPs.
Was das mit den Betroffenen macht, will man sich nicht vorstellen, interessiert auch keinen.
Wenn man 6 Monate auf eine Krebs-OP wartet ... das kann schon sehr belastend werden.
.
Überhaupt erfolgt gerade eine derartige Ungleichbehandlung, das dürfte über das Grundgesetz kaum abgedeckt sein.
.
Warum jemand der 50 ist, nun 5 Monate auf seine Impfung warten muss, wohingegen jemand der 80 ist und im Prinzip isoliert gut leben kann, nicht - ist auch so sein Punkt.
Entweder jeder Mensch ist hier gleich viel wert oder nicht . Risikogruppe hin oder her.
.
Es heißt doch - Corona trifft alle, dann sollte es auch fair zugehen.

Boris Palmer-Modell !

"Stattdessen forderte er, Risikogruppen besser zu schützen, beispielsweise durch ein höheres Angebot im öffentlichen Nahverkehr oder subventionierte Taxifahrten".

Dies ist doch eine der bisherigen Maßnahmen, die Tübingen (ca. 90.000 Einwohner) bis dato Erfolg beschert hat ?
Wäre es nicht zumindest den Versuch wert, diese Maßnahme (wie auch andere aus Tübingen) auch auf vergleichbar große Kreisstädte in Deutschland zu übernehmen ?

Wenn ich es richtig gelesen habe, haben all diese Maßnahmen (seit April) die Stadt Tübingen ca. € 500.000 gekostet. Das muss doch zu leisten sein !

Wenn nun selbst Fachärzte diese Maßnahmen ebenfalls als "tatsächlich" wirksam erkennen und befürworten, wäre es doch längst an der Zeit hier anzugreifen.

Tübingen trennt die jeweiligen Bevölkerungsgruppen voneinander, schützt vor allem die Alten- und Pflegeeinrichtungen...und hat damit relativ großen Erfolg.

Ist sicherlich für Metropolen kein Modell, aber evtl. für vergleichbar große Kreisstädte !? Versuchen !

Verbleibende Informationen ...

Was jetzt wie vor Ort angedacht wird ist wohl schwierig zu sagen , ..denn man wartet ja auf den Impfbeginn .
Kliniken am Rande ihrer Möglichkeiten , ..Hanau stellt Kühlcontainer auf , ..als hätten wir die Bilder zu diesem Thema schon fast vergessen ....
Die Verantwortlichen in den verschiedenen Institutionen werden immer mehr darauf achten dass ihr Bezirk nicht in die Schlagzeilen kommt , ..aber wenn es nicht mehr zu übersehen ist , ..ja dann der Weg an die Öffentlichkeit !
Wir erfahren nicht alles , ..könnte unser Seele auch schweren Schaden zufügen .
Wir können nicht alles , ..das zeigt diese Krise .
Gottvertrauen ist jetzt ein Weg .

Am 17. Dezember 2020 um 09:27 von Kessl

Psssst ..... Sie wollen doch nicht das Panik aufkommt.

Der erste Teillockdown hat gewirkt, und so auch dieser HARTE SHUTDOWN.
Hmm, ich bin mal gespannt wie dann eine richtige Einschränkung (so wie in Spanien am Anfang) mit
a.) max. 1h pro Tag spazieren gehen
b.) Industrie dicht
c.) kein Kontakt zu niemand

ab 20ten Januar genannt wird.

Kein Wunder

Solange die Leute selbst im Fernsehen mit einer Maske rumlaufen, die am laufenden Band unter die Nase rutscht und immer wieder hochgeschoben werden muss beim reden wird es auch so bleiben

Kein Wunder

Solange die Leute selbst im Fernsehen mit einer Maske rumlaufen, die am laufenden Band unter die Nase rutscht und immer wieder hochgeschoben werden muss beim reden wird es auch so bleiben

@09:25 von Sternenkind

Und was schließen Sie aus der Tatsache, dass es irgendwo in D noch freie Intensivkapazitäten gibt, wohin man schwer Kranke verlegen könnte? Dass alles Panikmache ist und wir ungestört frohe Weihnachten feiern können, während ein paar hundert Menschen sterben, ein paar tausend mit dem Leben ringen, Angehörige bangen und medizinisches Personal am Anschlag arbeitet?

Wenn wir alle Intensivstationen bis zum Anschlag belegen, dann ist auch kein Platz mehr für Unfallopfer oder Kinder mit durchgebrochenem Blinddarm usw.

Intensivpatienten durch die Gegend zu karren ist aus medizinischer Sicht auch nicht die Ideallösung. Der Hubschrauber, den man ggf. dafür braucht kann in der Zeit nicht zur Autobahn fliegen.

Zweifelhafte Argumentationsmischung

Der Beitrag des Hrn. Gassen ist wohl eine Mischung aus Fehlinterpretationen von Daten sowie einigen sinnvollen Überlegungen.

Er sagt, dass ein Lockdown keine geeignete LANGFRIST Strategie sei. Wer hat das denn behauptet?

Es wird wieder behauptet, der Lockdown light habe nichts gebracht. Das ist falsch, es wurde das exponentielle Wachstum gebremst, so grade kurz vor der Absturzkante. Ohne den Teillockdown wären wir jetzt ganz woanders.

Auch wird behauptet, Experten hätten in dem Teillockdown eine Lösung als ‚Wellenbrecher‘ gesehen. Auch falsch, die meisten haben darauf hingewiesen, dass er unzureichend sei.

Er vergleicht Absolut Zahlen aus Spanien mit den USA um zu belegen, dass ein Lockdown am Verlauf nichts ändert. Ist inkorrekt, weil die USA später betroffen waren. Würde man den jetzigen Verlauf in den USA 4-8 Wochen weiter fortsetzen wäre der Unterschied eklatant.

Solche Beiträge tragen nur zur Verunsicherung bei. Auch ein Orthopäde sollte wissen, wann er schweigen sollte.

Re Mr Enigma

Richtig. Ist aber den Panikern nicht zu erklären.

Was denn nun?

Strafen oder Eigenverantwortung der Bevölkerung?

Da wirbt die Regierung um Vertrauen und Selbstverantwortung. Wie geht das zusammen mit drastischen Strafandrohungen?

Re Kessl

Richtig. Nun dann stimmt eine der beiden Zahlen nicht. Die Bundesbehörde RKI (ehemals Bundesgesundheitsamt) liefert halt...was sollen sie sonst machen

Und?

Haben uns etwa die Virologie-Experten vor diesem Schlamassel bewahrt?

Das ach so tolle Europa ist mittlerweile das Corona-Sorgenkind auf diesem Planeten!

um 09:43 von ablehnervonallem

Zur Erinnerung:

Die meisten Infektionen kommen zustande, weil Leute, die denken: "Ich hab es ja sowieso nicht", andere Leute zu Hause besuchen und da stundenlang im schlecht gelüfteten Wohnzimmer rumsitzen. Oder sogar Party machen.

Im September hätten gegen solches Verhalten schwere Strafen eingeführt werden müssen.
_

09:25 von Sternenkind Was ich

09:25 von Sternenkind

Was ich gerade wieder denke .....!

Sie sollten bedenken, dass nicht alle Covid19 Patienten auch transportfähig sind.
Und es ist doch - zumindest mir - klar, das unter den Kliniken verteilt wird, wenn es eng ist.
Was hat das mit Ihrem letzten Satz zu tun ??
Ich habe von Panik noch nichts mit bekommen,
außer von dem Geschreibsel einiger User hier.
Die Pflegekräfte und Ärzte haben gewarnt und beschrieben, was kommen kann.
Und das muss und sollte jeder wissen.

um 09:27 von Kessl

Zitat:"R0 unter 1 ist absolut unmögloch!" (sic)

Bitte, wenn wir Bürger uns hier unsere Gedanken machen, dann sollten wir doch vermeiden, einander apodiktische Aussagen wie die zitierte zuzuwerfen.
"Absolut unmöglich" ist eine solch massive Konstatierung, daß sie mindestens durch ein Naturgesetz wie die Gravitation belegt werden müsste.
Vor allem, da nicht nur Neuinfizierte an dem Geschehen teilnehmen sondern auch Bestandspatienten. Dazu muß geklärt werden, wie lange ein Infizierter im Schnitt infektiös bleibt. Dann muß man das Integral über den Neuinfektionen bilden und das Integral über den Neuabgeklungenen abziehen... so in etwa... Es wird also etwas umfänglicher

Und?

Haben uns etwa die Virologie-Experten vor diesem Schlamassel bewahrt?

Das ach so tolle Europa ist mittlerweile das Corona-Sorgenkind auf diesem Planeten!

Konsequenteres Testen in Seniorenheimen

In der örtlichen Presse wird die uneinheitliche, nicht konsequente Teststrategie in den Pflegeheimen kritisiert. Wenn wir weitere schwere Erkrankungen und Todesfälle verhindern möchten, müssen m.E. die Angehörigen bei jedem Besuch und auch die Pflegenden täglich getestet werden. Und für das Testen müssen Externe eingestellt werden, da die Pflegekräfte auch ohne Covid bereits an ihrer Belastungsgrenze arbeiten. Wenn in den Schnelltestzentren dafür studentische und sonstige Aushilfen geschult werden können, dann muss das doch erst recht in den Pflegeheimen möglich sein.

kann vor Impfung

nicht ein Antigen Test gemacht werden der dann ggf. eine Impfung gar nicht mehr notwendig macht?

Stimmt tatsächlich @Voller der Radfahrer

>>>Solange die Leute selbst im Fernsehen mit einer Maske rumlaufen, die am laufenden Band unter die Nase rutscht und immer wieder hochgeschoben werden muss beim reden wird es auch so bleiben>>>

Ja das ist mir auch schon aufgefallen!
Maske sitzt viel zu locker u rutscht beim Sprechen weg oder wird dauernd hochgezogen.....
Da fragt man sich auch, was so schwer daran ist, die Maske richtig zu tragen!

Leider so

"Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen, glaubt nicht daran, dass die zusätzlichen Beschränkungen das Infektionsgeschehen ausbremsen können."

Nö, das ist nämlich bei der kalten und mitunter feuchten Witterung völlig ausgeschlossen. Die Zahl der respiratorischen Erkrankungen wird weiter steigen, und darunter eben auch die Zahl der Coronafälle. Man darf nicht vergessen: im Frühling kam uns die zunehmend wärmere und trockene Witterung zur Hilfe, dass wir das Infektionsgeschehen dann weitgehend unter Kontrolle bringen konnten. Aber dieser Faktor entfällt im Winter. Insofern: der Chef hat Recht, ABER man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen. Warum also nicht beides? Lockdown UND Risikogruppen besser schützen.

Immer diese "Milchmädchen Rechnungen"

Neu
"Am 17. Dezember 2020 um 09:34 von MrEnigma
Zahlen - Sterberate

Also wenn man mal googelt bekommt man einen schönen Überblick.
2019 hatten wir pro Tag runde 2600 Tote deutschlandweit im Schnitt.
.
Entsprechend müssten es aktuell ja schon mehr als 3.000 sein, damit die Panik einigermaßen nachvollziehbar ist.
.
Tatsächlich lag die Übersterblichkeit im Oktober bei 6 Prozent im Vergleich zu 2019. Bedeutet also ... rund 160 mehr pro Tag deutschlandweit.
.
Im Dezember scheint es dramatisch höher zu sein. Also vielleicht 10 Prozent Übersterblichkeit. Bedeutet also 260 Tote pro Tag mehr so im Schnitt.
.
Man sollte sich einfach mal klar machen, dass es auch ohne Corona durchaus Tote gibt. Einfach nur immer wieder die Zahl der Toten in die Welt zu schreien ... ist ja nun wirklich sehr unreflektiert.
.
Oder man muss einfach mal klar sagen, dass die 1000 Tote pro Tag oben drauf kommen, also extra drauf?"
//
Ja genau, die 1000 obendrauf. Verstehe garnicht wieso das Einige immer noch nicht kap

Zur Einordnung?

Ob Orthopäde oder nicht, Recht hat er!

Und nur zur Einordnung der Chef des RKI Lothar Heinz Wieler ist Tierarzt!

Nach dem Wochenende werden

Nach dem Wochenende werden wir doch sehen, ob die veranlassten Maßnahmen im Bezug zu den Neuinfektionen den erhofften Erfolg erbringen konnten. Wahrscheinlich ist der angenommene Effekt durch den Lockdown letztlich viel kleiner als erwartet und saisonale Einflüsse erhöhen die Zahl der Neuinfektionen übermäßig.
Die Regierung richtet ihr Handeln weiterhin am Bauchgefühl und Geschrei der phobischen Bevölkerungsteile aus, anstatt Risikogruppen intensivst zu schützen und den Rest der Bevölkerung mit minimalen Maßnahmen gewähren zu lassen.
Wie lange soll das denn so weitergehen? Was passiert, wenn im nächsten oder übernächsten Jahr eine neuerliche Seuche über die Welt hereinbricht? Der angerichtete Schaden wird dem ein oder anderen nach der nächsten BTW bitter aufstoßen.

@sonnenbogen, 09:24 Uhr - Harter Shutdown macht Sinn

Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, dass sich ein harter Lockdown sehr wohl als geeignetes Mittel zur Pandemiebekämpfung erwiesen hat. Dies ist auch die Meinung von Experten. Herr Gassen vertritt eine Mindermeinung, der auch die Gerichte kaum folgen werden.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Können Sie @T.Notz

>>>nicht ein Antigen Test gemacht werden der dann ggf. eine Impfung gar nicht mehr notwendig macht?>>>

Können Sie machen, wenn Sie den Test aus eigener Tasche bezahlen!
Kein Problem!

09:45 von Hille-SH

Tübingen trennt die jeweiligen Bevölkerungsgruppen voneinander, schützt vor allem die Alten- und Pflegeeinrichtungen...und hat damit relativ großen Erfolg.

Ihre Formulierung finde ich etwas unglücklich. Es geht m.E. nicht darum Bevölkerungsgruppen voneinander zu trennen, sondern den Risikogruppen, insbesondere Menschen ab 65, die das wahrnehmen möchten (!), Angebote wie Taxifahrten statt ÖPNV (zum selben Preis - Stadt trägt Differenz) und spezielle Einkaufszeiten (9-11 Uhr) anzubieten.

Diese bekommen außerdem seit dem Frühjahr kostenlos FFP2-Masken zugeschickt. Auch gibt es verpflichtende regelmäßige Testungen in Pflegeheimen, sowie freiwillige kostenlose Schnelltests für alle. Dafür hat sich die Pandemiebeauftragte der Stadt Tübingen, Lisa Federle, eingesetzt.

"https://www.zdf.de/nachrichten/zdfspezial/corona-tuebingens-sonderweg-in-der-krise-100.html"

P.S.: Dieses Angebot wünsche ich mir nicht anstatt sondern zusätzlich zu anderen Maßnahmen, wo möglich.

Inzidenz

Seit Wochen ist die Inzidenz in meiner Stadt das erste Mal auf einen Wert von unter 100 gesunken. Zu früh und zu viel will ich mich nicht freuen - nur ein klein wenig. Auch im Landkreis liegt sie nur noch knapp über 100. Dort, wo die Infektionszahlen sehr bis extrem hoch sind, werden die Werte wohl langsamer sinken oder noch steigen. Aber insgesamt scheint mir die Inzidenzkarte auf tagesschau.de sehr viel heller rot eingefärbt als noch vor einer Woche. Vielleicht gibt es vor Weihnachten doch noch Lichtblicke.

@ 09:25 von Sternenkind

Auf beengtem Raum, womöglich Arbeitsverlust und Einkommen weg (meinem Neffen wurde vor 2 Tagen wegen der Corona-Krise der Arbeitsplatz pünktlich zum Weihnachtsfest gekündigt, er ist 21), das schlägt enorm aufs Gemüt. Trotz alldem ist es leider so, dass auch wenn Intensivplätze frei sind, es trotzdem eine Krankheit bleibt, die vielen Menschen das Leben kostet, auch mit Intensivplatz. Und keiner weiß bisher, warum eine 107 jährige die Infektion übersteht und die 27 jährige ohne Vorerkrankungen trotz allem Bemühens der Ärzte stirbt.

@ 09:28 von Mika D

„ Erwachsene Menschen arbeiten unverändert weiter, es wird nichts geschlossen ausser der Einzelhändler- dies ist kein Lockdown.“

Sie haben hier vollkommen Recht. Fabriken, Großraumbüros, Schalterhallen voll Kunden uvm. Das ist kein harter Lockdown. Das Virus macht vor der Arbeitswelt leider nicht halt.

Am 17. Dezember 2020 um 10:28 von Adeo60

Herr Gassen vertritt eine Mindermeinung....
#
#
Weil Herr Gassen eine andere Meinung hat als Sie vertritt er eine Mindermeinung!!!
Ich kenne sehr viele die mehr Schutz für Pflege & Altenheime fordern, da dort die meisten Todesfälle auftreten.
Was gefällt Ihnen an diese Aussage von Herrn Gassen nicht? Er kann nichts dafür, das Frau Merkel und Herr Spahn Ihr versprechen vor fast vier Jahren nicht umgesetzt haben in diesem Bereich für mehr Personal usw zu sorgen.

@Adeo60

Ich kann Sie einfach nicht verstehen.
Es geht hier doch nicht um Mehrheits- oder Mindermeinungen, sondern um LÖSUNGSANSÄTZE ! Je mehr davon, desto besser.

Herr Gassen, das sollten Sie herausgelesen und verstanden haben, kritisiert nicht die Maßnahme des Lockdowns selbst, sondern er befürwortet daneben noch andere, weitere Maßnahmen. Solche, die dezidiert geeignet sind die Geschehen zu entzerren bzw. zu entflechten, Alte und Pflegebedürftige besonders zu schützen und zu unterstützen. Er begrüßt einfache Regelungen (wie in Tübingen) die geeignet sind, die verschiedenen Bevölkerungsteile (so gut wie irgend möglich) von einander zu trennen und dennoch vieles zu ermöglichen.

HIER gilt es dringend anzusetzen und uns allen kann es an VERSUCHEN gar nicht genug geben, meinen Sie nicht.
Tübingen hat ein Konzept entwickelt, welches funktioniert und allgemeine Akzeptanz erfährt.

Gassen fordert zu "mehr" auf und bezweifelt, dass der Lockdown ALLEIN die Lösung bringt. Was wenn er Recht behält ?

@ 10:24 von ThMa

>>Die Regierung richtet ihr Handeln weiterhin am Bauchgefühl und Geschrei der phobischen Bevölkerungsteile aus, anstatt Risikogruppen intensivst zu schützen und den Rest der Bevölkerung mit minimalen Maßnahmen gewähren zu lassen.<<

Der intensive Schutz der Risikogruppen ist völlig illusorisch und hat bisher auf diesem Planeten nirgendwo geklappt. Wir sprechen in Deutschland von > 20 Millionen Menschen.
Was insbesondere in verschiedenen asiatischen Ländern geklappt hat, war die Eindämmung der Pandemie und damit sind auch die Risikogruppen geschützt.
Dies erfordert aber Gesellschaften, in denen die Einzelnen Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen.

@ Minka04

Und keiner weiß bisher, warum eine 107 jährige die Infektion übersteht und die 27 jährige ohne Vorerkrankungen trotz allem Bemühens der Ärzte stirbt.

Das kann man ja auch gar nicht wissen. Denn die Frage nach dem "warum" hat wie so oft wenig Sinn. Es ist nämlich Zufall.

Noch mehr LockDown bringt eh nix ...

... meint auch d. Chef d. Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen, u. glaubt nicht daran ...
Aus dem Artikel:
">>... dass die zusätzlichen Beschränkungen das Infektionsgeschehen ausbremsen können. "Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete Strategie in der Pandemiebekämpfung", sagte Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Stattdessen forderte er, Risikogruppen besser zu schützen, beispielsweise durch ein höheres Angebot im öffentlichen Nahverkehr oder subventionierte Taxifahrten ...<<"
Damit lehnt er sich an d. Maßnahmen an, d. d. OB v. Tübingen B. Palmers Strategie gg. Corona an.

>>>Die meisten Infektionen

>>>Die meisten Infektionen kommen zustande, weil Leute, die denken: "Ich hab es ja sowieso nicht", andere Leute zu Hause besuchen und da stundenlang im schlecht gelüfteten Wohnzimmer rumsitzen. Oder sogar Party machen.>>>

Durchaus ja. Allerdings setzen sich auch Viele ihre (eventuell) kontaminierten Masken wieder auf!
Damit meine ich die verschmutzte Maske aus Auto oder Tasche klauben u Zack auf, ab in den Supermarkt.
Oder rollen mal eben den Rollkragen hoch (nutzlos für Träger u Mitmenschen)
Tragt Bitte saubere Masken! Achtet auf den Sitz!
Eine eventuell kontaminierte Maske aufzuziehen, ist wie sich quasi selbst mit Viren zu "füttern"!

Konzept gg. Corona muss her

Wie z.B.:
A) eine tatsächliche Quarantäne, wenigstens als Angebot, wie Hotels als Quarantäne-Häuser, wg: bringt nix, wenn d. Quarantänepflichtigen zu Hause m. d. Fam.-Mitgliedern wohnen, + Kurkliniken f. d. gesunden Seniorinnen/er a. Alten- u. Pflgeheimen
B) Corona-Schnell-Test-Zentren v. allen Alten- u. Pflgeheimen in D., f. Personal, externes Personal + Besucher + d. häuslichen Krankenpflege v. Ort, ggf. tagtäglich
C) strenges Hygienkonzept im ÖPNV in D. wie in Hotels, Gaststätten u. Restaurants + Schnell-Tests d. aussteigenden Fahrgäste + Begleitpersonal
D) d. in den letzten 20 J. vergraulte Krankenpflege- u. Ärztepersonal wieder zu rück zu gewinnen m. Top-Bezahlung+Arbeitsbedungungen (keine Arbeitsüberlastung)

Wie bekannt, ist seitens der Bundesregierung, d. MPs, d. sonst. Verantwortlichen, zu A) bis D) seit Frühjahr2020 so gut wie nix passiert.

Die v.g. Verantwortlichen waren (u.a.) mit dem Aufbau v. Impfzentren z.B. in Messehallen beschäftigt.

um 11:41 von Kaneel

>>
Aber insgesamt scheint mir die Inzidenzkarte auf tagesschau.de sehr viel heller rot eingefärbt als noch vor einer Woche. Vielleicht gibt es vor Weihnachten doch noch Lichtblicke.
<<

Das widerspricht jedenfalls den aktuellen Steigerungen bei den Neuinfektionen. Es könnte daran liegen, dass Gebiete, die früher gelb waren, inzwischen rot sind, wir also eine bundesweite Nivellierung bekommen.

09:44 von MrEnigma

>>Warum jemand der 50 ist, nun 5 Monate auf seine Impfung warten muss, wohingegen jemand der 80 ist und im Prinzip isoliert gut leben kann, nicht - ist auch so sein Punkt.
Entweder jeder Mensch ist hier gleich viel wert oder nicht . Risikogruppe hin oder her.
<<

Die Antwort darauf wurde bereits so oft mitgeteilt, so simpel und einleuchtend sie ist (außer evtl für Egomane): man hilft zuerst denjenigen, die am meisten von dem Leid betroffen sind, die es am meisten brauchen.
Alle auf einmal können nicht geimpft werden. Dann warten Sie eben noch 4 Wochen auf Ihren "Pieks". Wären Ihnen das Ihre Eltern nicht wert? Traurig und bedauernswert...

Lockdown

Die Termine für die nächste Besprechung (5.1.) und "voraussichtlichem" Ende (10.1., glaubt doch keiner dran) ist äußerst unglücklich gewählt und kein gutes Zeichen für die Regierung, können die nicht nachrechnen?
2 Wochen nach Heiligabend bzw. Silvester wären der 7.1. und 14.1., also kann man über die steigenden Zahlen über die Feiertage dann keine Aussage treffen.

@11:38 von Carina F

">>>nicht ein Antigen Test gemacht werden der dann ggf. eine Impfung gar nicht mehr notwendig macht?>>>

Können Sie machen, wenn Sie den Test aus eigener Tasche bezahlen!
Kein Problem!"

Es ist ein durchaus konstruktiver Vorschlag zu einer effizienteren Verteilung des Impfstoffs. Die Impfung wird in den nächsten Monaten Mangelware sein. So wird die Impfung nicht an bereits immunisierte Personen verschwendet und steht für die noch nicht geschützten Menschen zur Verfügung.

Zu spät und die Schere mit Schulen und Kindergärten steckt ...

... immer noch tief. Ganz unbeachtet blieb bislang der ÖPNV. Ich sehe hier in München zuweilen volle Busse und Straßenbahnen, die ich selbstverständlich meide. U-Bahnen nutze ich auch nicht - und trotzdem sehe ich, wie viele Menschen am Morgen an die Stationen stürmen.

Das ist ein Problem. Einerseits wegen der "Packungsdichte". Andererseits weil im Winter die Fenster in der Regel geschlossen sind, die Lüftung nicht viel bringt - gerade bei den alten Fahrzeugen der U- und Straßenbahnen.

Noch immer scheinen zahlreiche Mitmenschen nicht verstanden zu haben, weshalb von "Mund- und Nasenschutz" die Rede ist - denn sie tragen die MAsken konsequent unter der Nase.

Und noch immer wird an Präsenzklausuren an Hochsculen auf Biegen und Brechen gegen jeglichen gesunden Menschenverstand festgehalten, anstatt sie zu verschieben oder auf andere Formate umzustellen.

Solange man an Magie in Schulen und dem ÖPNV glaubt, wird es langsamer als möglich besser werden und unnötig Menschen sterben!

Massenpsychologie

Das Auf und Nieder der öffentlichen Meinung in der Pandemie kann meiner Meinung nach nicht gewertet werden. Es gibt einige, wenige Profies die die Entwicklungen und Faktoren deuten und mögliche Konsequenzen ableiten können - und die müssen die Maßnahmen vorschlagen.
Wer es nicht glaubt, der möge die Artikel und Kommentare aus der Zeit zwischen den beiden Wellen recherchieren, wie da der Aufschrei war als Beatmungsgeräte für 2 Mio Euro irgendwo auf dem Flur standen, ungenutzt wohlgemerkt. Heute lesen wir Berichte über Triage.

Der Bürger ist in der Hinsicht nicht "mündig". Es ist nie recht.

Über Todeszahlen zu diskutieren ist sinnfrei. jeder einzelne Bürger ist es wert. Es gibt Vorschriften die weniger Leben retten.

Also, einfach das Beste draus machen.

Intelligenz ist, die Fähigkeit sich anzupassen. Sagte Hawking.

Generation 80+

Ein paar Statistiken:

https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/bericht-4.pdf

https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Downloads/dossier-c...

Der Lockdown light hat durchaus Erfolge erzielt. In allen Altersgruppen ist Zahl der Neuinfektionen zurückgegangen oder wenigstens konstant geblieben - nur bei der Generation 80+ explodieren die Werte. (Seite 7 , Uni München).

Die Zahlen in Sachsen sind überproportional hoch. Es gibt Statistiken, die das mit der Anzahl der AfD-Wähler in Verbindung bringen. Man könnte es aber auch genauso mit der Altersstruktur begründen. (Seite 11, stat. Bundesamt). In den besonders betroffenen sächsischen Landkreisen leben auffallend viele über 80-Jährige.

Eine Reduzierung der Todeszahlen schaffen wir nur mit einem besonderen Schutz der Älteren. Also: Schutzmassnahmen für Senioren oder gar ein Schliessen der Seniorenheime - die Schulen und Geschäfte sind ja schon zu! Mehr geht da nicht mehr.

um 09:45 von Hille-SH

>>
Tübingen trennt die jeweiligen Bevölkerungsgruppen voneinander, schützt vor allem die Alten- und Pflegeeinrichtungen...und hat damit relativ großen Erfolg.

Ist sicherlich für Metropolen kein Modell, aber evtl. für vergleichbar große Kreisstädte !? Versuchen !
<<

Ich versuche noch mal eine Antwort:

Das Palmer-Modell war wohl recht erfolgreich in einer Zeit, in der es auch woanders wenig Fälle gab. In MV gab es monatelang keine Todesfälle und auch kaum Infektionsgeschehen in den vulnerablen Gruppen. Auch die Stadt-Land-Unterscheidung trägt nicht wirklich: In MV hat ausgerechnet die größte Stadt (Rostock mit mehr als 200T Einwohner) die niedrigste Inzidenz. Der entscheidende Faktor ist und bleibt die Einhaltung der AHAL-Regeln und die Kontaktvermeidung, entweder durch Einsicht oder sanktioniert.

um 10:04 von ich1961

Ich habe von Panik noch nichts mit bekommen,
außer von dem Geschreibsel einiger User hier.
Die Pflegekräfte und Ärzte haben gewarnt und beschrieben, was kommen kann.
Und das muss und sollte jeder wissen.

Im gestrigen Liveblog ("https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-mittwoch-159.html#Dramatische-Lage-auf-Intensivstationen") war in den letzten beiden Beiträgen vor der Beendigung sehr schön dargestellt (wenn man sich die Videos angesehen hat), was uns schon in den kommenden 1 bis 2 Wochen erwartet.

Es ist nicht, wie Sie sagen "was kommen kann" sondern was kommen wird. Und da können Herr Brysch und Herr Gassen tönen wie sie wollen. Meines Erachtens gehen wir mittel schnell auf Verhältnisse wie in der Lombardei am Frühjahr zu.

Dafür ein großes "Danke!" an alle, die bis jetzt nicht einsehen, daß es auch mit Impfung und Ignorieren so schnell keine Zuück zu "pro ante" geben wird.

Am 17. Dezember 2020 um 11:56 von Carlos12

Der intensive Schutz der Risikogruppen ist völlig illusorisch und hat bisher auf diesem Planeten nirgendwo geklappt. Wir sprechen in Deutschland von > 20 Millionen Menschen.
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In DE leben etwa 3,5 Millionen Menschen in Pflegeheime, diese benötigen mehr Schutz. Niemand fordert den Schutz für die gesamte Risikogruppen. Das man für ältere aber Mobile Mitbürger Taxifahrten verbilligt anbietet und extra Zeiten zum Einkauf sollte doch machbar sein.

@tagesschlau2012, 11:47 Uhr

Sie bringen da einiges durcheinander. Herr Gassen vertritt doch keine Mindermeinung, nur weil er meine Ansicht nicht teilt. Richtig ist vielmehr, dass die meisten Experten, insbesondere Virologen und Epidemiologen schon seit längerem verschärfte Maßnahmen fordern. Außerdem stimme ich vollinhaltlich zu, wenn mehr Schut für Pflege- und Altenheime gefordert wird. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Und zu guter letzt: Natürlich gibt es personelle Defizite im Pflegebereich, wer wollte das bestreiten? Richtig ist aber auch, dass die Pandemie die ganze Welt überrascht hat. Kein Land war auf diese epochale Krise vorbereitet. Auch gibt es leider wenig qualifizierte Pflegekräfte auf dem Markt. Sie sollten die Dinge bitte objektiv bewerten und richtig gewichten. In der ersten Welle hatte sich - wie Sie wissen - unser Gesundheitssystem vergleichsweise gut bewährt.

12:00 von Klärungsbedarf um 11:41 von Kaneel

>>Aber insgesamt scheint mir die Inzidenzkarte auf tagesschau.de sehr viel heller rot eingefärbt als noch vor einer Woche. Vielleicht gibt es vor Weihnachten doch noch Lichtblicke.<<

Das widerspricht jedenfalls den aktuellen Steigerungen bei den Neuinfektionen. Es könnte daran liegen, dass Gebiete, die früher gelb waren, inzwischen rot sind, wir also eine bundesweite Nivellierung bekommen.

Ich schrieb aber auch:"Dort, wo die Infektionszahlen sehr bis extrem hoch sind, werden die Werte wohl langsamer sinken oder noch steigen."

Von daher meine ich, gilt beides: in einigen Regionen sinken die Neuinfektionen, im Gegensatz zu anderen Regionen, die gerade traurige Rekorde von Inzidenzen um die 500 - 600 erreichen.

Gruß nach Rügen und bleiben Sie gesund!

09:45 von Hille-SH

Dies ist doch eine der bisherigen Maßnahmen, die Tübingen (ca. 90.000 Einwohner) bis dato Erfolg beschert hat ?
Wäre es nicht zumindest den Versuch wert, diese Maßnahme (wie auch andere aus Tübingen) auch auf vergleichbar große Kreisstädte in Deutschland zu übernehmen ?

Das wäre es durchaus, aber mMn müsste jetzt erst einmal der Verlauf und das Ergebnis seit des am Mittwoch angeordneten harten Lockdowns abgewartet werden. Jetzt jede Woche neue Vorschriften darzulegen, würde noch mehr Bürger verstimmen...

@Püppie

Super Beitrag!!!
Ich setze noch einen drauf:
Diejenigen, die nach Hawkins eben nicht intelligent sind, machen "die da oben" verantwortlich für das, was sie verbocken. Das ist nämlich viel bequemer und es führt unweigerlich zu einer sehr tiefen und nachhaltigen Spaltung der Gesellschaft!
Man stelle sich vor, ein "Befürworter" der Maßnahmen spricht in fünf Jahren mit einem "Skeptiker"... Ob die noch zueinander finden bzw. weiter miteinander reden?
Ich bin mir nicht sicher...

@Deutscher Arbeiter

>>>Das kann man ja auch gar nicht wissen. Denn die Frage nach dem "warum" hat wie so oft wenig Sinn. Es ist nämlich Zufall.>>>

Oft der "Zufall" nicht entdeckter Vorerkrankungen. Was bedeutet, die "Risikogruppe" zieht sich leider durch alle Altersklassen!
So können nun auch mehr u mehr jüngere Menschen zum Todesopfer werden!
Und nach Wahrscheinlichkeit, wird das in den nächsten Monaten auch ein Problem werden, das eigentlich gesunde unter 60 jährige mehr u mehr unter den Opfern sein werden.

Gegen die Krankheit gibt es keine Mittel,

gegen die Ansteckung nur wenige einfache Möglichkeiten (sich nicht anstecken), wie im Mittelalter zu Zeiten der Pest.
Das ist vemutlich unso schwerer zu verstehen, da man sich bereits in einer 'modernen Zeit' zu befinden glaubt.

@hasenzahn, 12:02 Uhr - Gute Regierungsarbeit

Ich finde es absolut zielführend, wenn die Regierung die Schutzmaßnahmen zunächst befristet und in der Zwischenzeit regelmäßig deren Effizienz une Wirksamkeit anhand der aktuellen Fallzahlen prüft. Natürlich haben Sie recht, dass die "Spreader-Events" wie Weihnachten und Silvester erst 14 Tage später abgebildet werden können. Ich bin sicher, dass man sich diese Entwicklung dann auch sehr genau anschauen wird, so wie auch wir, die Bürger, jeden Morgen die aktuellen Infektionszahlen geliefert bekommen. Insgesamt macht die Politik einen guten Job. Jetzt kommt es auf uns, die Bürger an. Wenn sich doch nur jeder konsequent an die AHAL-Regeln hielte...!

09:45 von Hille-SH

Tübingen ist zurzeit kein gutes Vorbild.
Tübingen hat inzwischen Corona Ausbrüche in Pflegeheimen.
Außerdem gibt es eine Statistik-Diskrepanz nach eine Aussage von Herrn Palmer. Kann man genau beim Tagesspiegel nachlesen.
Bei einer aktuellen Inzidenz von 161 in Tübingen scheint doch nicht alles so rosig zu sein.
Zu guter Letzt ist Tübingen nicht mit Berlin oder München zu vergleichen. Vergleichen Sie die Anzahl der Pflegeheime in Tübingen und in Berlin. Da liegen Welten dazwischen.

10:04 von MartinBlank

>>@ ablehnervonallem
Zur Erinnerung:

Die meisten Infektionen kommen zustande, weil Leute, die denken: "Ich hab es ja sowieso nicht", andere Leute zu Hause besuchen und da stundenlang im schlecht gelüfteten Wohnzimmer rumsitzen. Oder sogar Party machen.

Im September hätten gegen solches Verhalten schwere Strafen eingeführt werden müssen.
<<

Auf den Punkt getroffen.

09:25 von Sternenkind

Aha, alle Realisten sind also Panikmacher. So kann man sich seine Welt auch zurechtmachen.

@Carina F 11:38 Uhr: warum so nassforsch ?

Das man erst mal auf Antikörper testen sollte, wie User @T. Notz hier vorschlägt, um sich dann evtl die Impfung zu sparen, hatte ich hier schon vor Wochen vorgeschlagen.

Schön das sich die Erkenntnis allmählich durchsetzt.

Der Haken: Antikörpertests sind aktuell knapper (und teurer !) als Impfdosen !

Ergo wird natürlich jeder geimpft, ohne vorher zu testen. Auch logistisch wäre das kaum praktikabel. Die Menschen müssten ja dann nochmal kommen. Außerdem muss man dann evtl bei den positiven noch PCR Tests hinterherschicken und die Labore sind eh überlastet.

Also: Vorschlag ist sinnvoll, aber leider nicht umsetzbar bei einer Massenimpfung.

3000 Todesfälle

"'Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete Strategie in der Pandemiebekämpfung', sagte Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland."
> Ein Lockdown ist sicherlich nicht das Optimum, aber wirksam wird er schon sein.

"Die Zahl der täglichen Todesfälle liegt mit 698 auf dem zweithöchsten Wert seit Ausbruch der Pandemie."
> Die Zahl der täglichen Todesfälle dürfte fast bei 3000 liegen.

09:43 von ablehnervonallem

Und warum hat der Lockdown in Irland funktioniert? Und Sie wissen schon jetzt das es bei uns nichts wird? Woher?

@Hille-SH, 11:55 Uhr

Danke für Ihren Hinweis. Ich hatte auf einen Kommentar geantwortet, wonach Herr Gassen einen harten Lockdown als sinnlos betrachtet und einen solchen ablehnt. Dieser Einschätzung habe ich entschieden widersprochen. Wenn Herr Gassen weitere, zusätzliche Maßnahmen fordert, würde ich dem selbstverständlich nicht widersprechen.
Aus meiner beschriebenen Position konnte und durfte ich die User-Kommentierung als Mindermeinung bewerten. Ich würde Sie also bitten, meinen Beitrag im Gesamtkontext zu sehen.

10:05 von Der Mund

>>Haben uns etwa die Virologie-Experten vor diesem Schlamassel bewahrt?
<<

Falls Sie damit die Virologen meinen : sie haben uns die Folgen vor Augen geführt, und versucht zu erklären, wie und was es mit dem Virus auf sich hat. Es war niemals Aufgabe der Virologen, uns davor zu bewahren! Sie haben uns so weit aufgeklärt, dass jeder verstanden haben müsste, auch kleine Kinder, wie man sich wo und wann am besten selber verhält, ums uns selbst zu schützen.

@Der Mund 10:03

Haben uns etwa die Virologie-Experten vor diesem Schlamassel bewahrt?

Hätten sie vielleicht, hätte man auf sie gehört − wie im Frühjahr geschehen.

Aber vielleicht rächt sich jetzt genau das: Wären die Experten im Frühjahr ignoriert worden, hätte es uns damals schlimmer getroffen, wir würden uns daran erinnern und kaum jemand würde die Corona-Leugner ernst nehmen.

Schon traurig, dass immer erst etwas richtig schief gehen muss, bevor die Menschen aufwachen und lernen. Ich bin gespannt, ob wir diesmal schlimm genug getroffen werden, um 2021 nicht sehenden Auges in eine dritte Welle zu rennen…

@ 09:34 von MrEnigma Zahlen - Sterberate

Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht.

Ich denke dieses Aufsummieren von Zahlen hat vor allem den Zweck eine bedrohliche Situation zu erwecken. Man muss die Maßnahmen ja irgendwo begründen.

Wen interessiert es, dass Anfang 2017 und noch mehr Anfang 2018 die wöchentliche Sterberate um rund 5.000 Personen höher lag als aktuell.

Und dass auch in der grippesaison 2017/2018 mehr Druck auf den Kliniken lag und mehr Personal krank war.

Natürlich ist Corona nicht weniger gefährlich. Im Gegenteil. Es gibt viel zu wenig Immunität, weil man im Sommer die Infektionen unterdrückt hat, anstatt sie massenhaft zuzulassen.

Und es wird nicht besser, solange man die Hochbetagten nicht besser schützt. Denen hilft der Lockdown nur am Rande.

@Humanokrat - 09:56

"Zweifelhafte Argumentationsmischung
Der Beitrag des Hrn. Gassen ist wohl eine Mischung aus Fehlinterpretationen von Daten sowie einigen sinnvollen Überlegungen."

Ich denke, dass sich hier auf den Kommunikationsebenen ein grundsätzliches Wirrwarr ausgebreitet hat, das sich vom maskenbefreiten Corona-Leugner bis in die Fachkreise zieht. Mittlerweile ist für jeden etwas dabei, so dass es aus dem Strauß der unterschiedlichen Ansichten leicht fällt, für jede Meinung stets die passende Quelle parat zu haben.

Darunter leiden vor allem die Angaben, die bemüht sind den Stand der Erkenntnisse realistisch wiederzugeben. Diese sind daran gut auszumachen, dass die Voraussagen zum Infektionsgeschehen von seriösen Fachleuten im Nachgang auch tatsächlich so eingetreten sind.

So wurden Merkel und Lauterbach noch Ende September Panikmache unterstellt, als sie für die Wintermonate ohne geeignete Maßnahmen Infektionen im 20.000er Bereich ankündigten. Und nun steuern wir auf die 30.000er Grenze zu.

um 12:22 von Adeo60

>>
Außerdem stimme ich vollinhaltlich zu, wenn mehr Schut für Pflege- und Altenheime gefordert wird. Das eine schließt das andere ja nicht aus.
<<

Eigentlich sollte man doch in der Lage sein, die Ursachen für die Fälle in Pflege- und Altenheimen genauer festzustellen. Fakt ist doch, dass die Mehrzahl der "Alten" nicht in Heimen lebt, sondern zum Glück noch in eigenen Wohnungen. Letztere stecken sich aber offenbar viel seltener an, obwohl sie erheblich mehr Kontakte haben dürften (Einkauf, Enkelkinder usw.). Danach wäre es nicht logisch, dass die Angehörigen die (Haupt-)Ursache für Infektionsgeschehen in Heimen sein sollen. Andererseits ist bei Ausbrüchen in Heimen nach meiner Beobachtung auch immer das Pflegepersonal in deutlichem Umfang betroffen.

700 Todesfälle ?

Zahlen wir jetzt den Preis für das zwanghafte offenhalten der Geschäft, Schulen, Kitas und des ÖPNV?

@ 12:21 von tagesschlau2012

>>In DE leben etwa 3,5 Millionen Menschen in Pflegeheime, diese benötigen mehr Schutz.<<

Auch da gibt es genug Berichte von Pflegeheimen, in denen sich Covid19 trotz ernster Bemühungen ausbreitet. Heute in einem Radiobericht erzählte der Heimleiter von dem begründeten Verdacht, dass sich eine Bewohnerin während einer Chemotherapie in einer Praxis ansteckte. Und wenn eine Infektionskrankheit erst mal drin ist, wandert sie schnell unter den Bewohnern umher, sei es das Noro-Virus oder die Grippe.

Der Schutz der Hochrisiko-Gruppen ist Illusion, wenn ein Infektion in der normalen Bevölkerung unterwegs ist. Wer was anderes erzählt belügt sich selbst und andere.

Am 17. Dezember 2020 um 12:22 von Adeo60

Auch gibt es leider wenig qualifizierte Pflegekräfte auf dem Markt. Sie sollten die Dinge bitte objektiv bewerten und richtig gewichten.
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Frau Merkel wurde vor fast vier Jahren bei einer Fragerunde von einem jungen Pfleger auf den Missstand in der Pflege hingewiesen. Ihre Antwort war, davon weis ich zu wenig und ich verspreche Ihnen ich werde mich bei meiner Neuwahl darum kümmern. Herr Spahn hat bei seiner Antrittsrede Besserung versprochen.
Nichts ist geschehen in fast vier Jahren.

gerichtlich gegen die Ausgangssperren vorgegangen ist?

von ablehnervonallem @
Weil die große Mehrheit das richtig findet und überleben will.

Ich auch.

Danke wenn Sie sich an einfache einige Tage an zumutbare Regeln zum Schutz und zur Gesundheit Ihrer Mitmenschen halten.

10:10 @T.Notz .. Antigen Test

Was soll der Antigen-Test bringen?

Dieser zeigt an, ob man gerade infiziert ist.

Dann werden Sie in Quarantäne gesteckt.

Bis jetzt habe ich nichts davon gelesen, dass man das Risiko unerkannt Infizierte dabei zu haben, ausschließen will.

Eine Impfung könnte dennoch für Infizierte später notwendig sein,
da nicht sicher ist, wie lange die
Immunität anhält.

Auf Kommentar antworten...

Am 17. Dezember 2020 um 09:43 von ablehnervonallem

Ich wundere mich, warum noch keiner gegen Söder gerichtlich gegen die Ausgangssperren vorgegangen ist? Es ist wird Zeit, dass der Politik mal einer das Handwerk legt.
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Das Corona Virus läßt sich nun einmal nicht von einen Gerichtsurteil aufhalten. Von daher finde ich auch eine Ausgangssperre für angebracht und Notfalls auch gerechtfertigt. Besonders auch in Regionen wo die Infektionszahlen nicht mehr überschaubar sind ! Es gibt nun einmal diese Regionen wie zZ. in Sachsen wo hohe Infektionszahlen nicht mehr kontrollierbar sind. Es sind nun einmal auch notwendige Maßnahmen um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Vielleicht können so nicht alle an Virus erkrankten Menschen gerettet werden. Aber es wäre fahrlässig von den Ministerpräsidenten und Verantwortlichen es nicht mit diesen Maßnahmen zu versuchen !

Virologen

Mittlerweile ist es so das immer mehr neue Virologen ihre Meinung kundtun.
Das verwirrt viele Menschen und manche picken sich das für sie passende raus, um ihre Theorien im Netz kundzutun.
Unser hiesiges Krankenhaus, eine Lehranstalt des Uniklinikum in......... meldete 91 Corona Patienten davon 48 auf intensiv. Es gibt insgesamt 56 Betten für Intensivbehandlung. Man meinte viel schlimmer seien das viel zu wenige Fachpersonal, die arbeiten am Limit. Das Personal ist das Problem, hier gibt es zu wenige!!

da stundenlang?

von MartinBlank @
Woher wissen Sie das. der allergrößte teil der Infektioen kann nicht nachvollzogen werden.

Wir hatten bis jetzt drei Infektionen im Freundeskreis und bei keinem konnte die Infektion nachvollzogen werden.

Einer war im Krankanehaus wurde 8 mal gestestet und vor der Entlassung zur Reha war er positiv. Und niemad weiß warum. so ist leider die Realität bei Infektionen.

Die Neoliberale Politik...

... schützt das dicht gedrängte Arbeitsleben zur, bei, nach der Arbeit aktuell besser als die zerrissene Gesellschaft die privat auf Abstand leben muss. Solange Konzerne Geschütz und unbeobachtet weitermachen werden selbsständige und Kleinunternehmer abgestraft obwohl diese ein besseres AHA-Leben und -Arbeiten umsetzen können.
Wenn Arbeitnehmer sich morgens, mittags und abends dichtgedrängt zur oder von der Arbeit im öffentlichen Nahverkehr gegenseitig infizieren interessiert die Verantwortlichen nicht. Auf der Arbeit noch schlimmer: 8 Stunden in den selben räumen zusammensitzen oder stehen bringt eine gute Ladung an virenlast ein. Und dann wundert man sich das trotz lock- oder shutdown die infiziertenzahl steigt und nun jemand „triage“ sagt!?!?

um 12:33 von Jacko08

>>
10:04 von MartinBlank

>>@ ablehnervonallem
Zur Erinnerung:

Die meisten Infektionen kommen zustande, weil Leute, die denken: "Ich hab es ja sowieso nicht", andere Leute zu Hause besuchen und da stundenlang im schlecht gelüfteten Wohnzimmer rumsitzen. Oder sogar Party machen.

Im September hätten gegen solches Verhalten schwere Strafen eingeführt werden müssen.
<<

Auf den Punkt getroffen.
<<

Nicht ganz auf den Punkt, denn es galt nicht nur im September, sondern immer noch. Und ganz wichtig: Die Quarantäne muss überwacht werden. Das sicherste wäre Quarantäne ausgewählten Hotels, die derzeit ja ohnehin weitgehend geschlossen sind.

@Mika D - Eine Kontaktzahl macht noch keine Infektionskette

09:28 von Mika D:
"Privat machen sowieso die meisten was sie wollen."
> Im Rahmen jener Möglichkeiten, der von der eigenen Vernunft und den externen Kontrollen vorgegeben wird. Ich kenne niemanden, der sich nicht einschränkt.

"Umgehungen der gelockerten Regeln durch nacheinander stattfindende Familientreffen ergeben gleich viele Kontakte."
> In der Summe stimmt das. Aber die Infektionskette wäre eine völlig andere.

Folgendes Szenario: Ich besuche jeden Tag einen von zehn Haushalten, von denen der 4. ansteckend ist. Den ersten 3 passiert gar nichts. Beim 4. infiziere ich mich, bin aber beim 5. und 6. selbst noch nicht ansteckend. Den 7. und 8. stecke ich an, beim 9. und 10. habe ich bereits Symptome und sage das Treffen vorsorglich ab. In Summe sind dann nur 4 statt 11 Haushalte krank. Und wenn man die Treffen auf die Wochenenden legt, wären es sogar nur 2 Haushalte.

@Nachfragerin 13:03

Die Schwierigkeit in Ihrem Beispiel entsteht doch aber dann, wenn die anderen Haushalte eine ähnliche Kontakthäufigkeit wie Sie selbst zeigen. Dann hat man nämlich nach 10 Tagen nicht 4 angesteckte Haushalte sondern ist eher bei doppelt so vielen

9:45 Hille-SH

Es ist ermutigend, wenn lokale Politiker Massnahmen ergreifen. Es schützt die Menschen; in Jena mit der frühzeitig angeordneten Maskenpflicht wurde errechnet, dass es die Ansteckungszahlen fast halbiert; in Tübingen mit Sonderreglungen für Risikogruppen, wo aber noch unklar ist wie sehr es hilft ...

Denn auf Regierungsebene dauert alles sehr lange: der Bundesgesundheitsminister ist schnell beim Erlassen von Gesetzen, aber bei der Organisation konkreter Hilfen leider nicht. Die Lieferung von Schutzkleidung im Frühjahr funktionierte nicht: das medizinische Personal war deutlich öfter infiziert als der Rest der Bevölkerung. Der besondere Schutz von Risikogruppen - wie Virologen seit Monaten fordern - ist unzureichend; seit dieser Woche plötzlich Ausgabe ermässigter Masken. Immerhin eine Aktion. Weitere Schutzmassnahmen aber wie regelmässiges Testen in Altersheimen bleibt völlig dem überforderten Personal vor Ort überlassen, die das nicht leisten können. Gut wenn vor Ort gehandelt wird.

@Jacko08 12:41 Uhr: brauchten Sie wirklich einen Virologen?

Der Ihnen erklärt, wie gefährlich eine Virusinfektion ist und wie man sich vor Infektionen schützt ?

@ MrEnigma

"Das bedeutet einfach wieder so eine Unklarheit.... es gibt ja mehr Tote und mehr in den Krankenhäusern, aber die kommen eben nicht allen oben drauf."

Das ist ja schön, dass Sie das so entspannt sehen. Wäre mir allerdings neu, dass jemand in Abrede gestellt hätte, dass es auch ohne Corona durchaus Tote gäbe. Nur: diese "zusätzlichen" Tote müssten nicht unbedingt sein, wenn sich die Menschen einfach mal zusammenreißen und mal 1 oder 2 Monate den eigenen "Spaß" zurückstellen würden.

Zumal als "Funfact": Diese zusätzlichen 260 Toten am Tag können definitiv dieses Jahr nicht mehr Weihnachten im Kreise ihrer Familien feiern. 260 Tote bedeuten auch 260 Familien, mit allen Angehörigen sowie Kindern, müssen ab sofort auf einen geliebten Menschen verzichten.

Und wenn man mal hochrechnet. 260 mehr am Tag? Dann stirbt also jeden Monat alleine dadurch ein Dorf in Deutschland!

um 13:01 von werner1955

>>
Woher wissen Sie das. der allergrößte teil der Infektioen kann nicht nachvollzogen werden.
<<

In Sachsen hat es vor ein paar Tagen ein Landrat offen ausgesprochen: Die Menschen schwindeln.

Gerade diejenigen, die gegen Vorschriften verstoßen haben und sich dabei infiziert haben, erzählen das dem Gesundheitsamt nicht. Was nicht berichtet wird, das bleibt im Dunkeln. Solange man empört auf zugelassene Ereignisse (Ischgl, Karneval) weisen konnte, hatte man auch keine Probleme mit dem Berichten. Aber wenn die Oma gestorben ist, weil man auf einer verbotenen Party war, dann behält man das lieber für sich.

@die-hexe - Stimmt. :)

14:14 von die-hexe:
"Die Schwierigkeit in Ihrem Beispiel entsteht doch aber dann, wenn die anderen Haushalte eine ähnliche Kontakthäufigkeit wie Sie selbst zeigen. Dann hat man nämlich nach 10 Tagen nicht 4 angesteckte Haushalte sondern ist eher bei doppelt so vielen."

Das ist natürlich richtig. Dennoch ist festzuhalten, dass viele kleine Treffen besser sind als ein großes.

09:44 von MrEnigma

Zitat:"Warum jemand der 50 ist, nun 5 Monate auf seine Impfung warten muss, wohingegen jemand der 80 ist und im Prinzip isoliert gut leben kann, nicht - ist auch so sein Punkt.
Entweder jeder Mensch ist hier gleich viel wert oder nicht . Risikogruppe hin oder her."

Ich weiß nicht, wie alt Sie sind. Aber da Sie seit Wochen gegen"die Alten" polemisieren, die gefälligst zuhause bleiben sollen, damit Sie und Ihresgleichen sich draußen nach Belieben vergnügen können, nehme ich mal an, dass Sie unter 50 sind. Dann rate ich Ihnen dringend, Ihr Leben zu genießen, bevor Sie auch zu der Gruppe gehören, die alleine zuhause sitzt, weil "die Jugend" auch zu ihrem "Recht" kommen will. Übrigens, Jugend ist das einzige Problem, das sich ganz von selbst löst...

RKI Zahlen sind eine Sache

Die Datenqualität eine andere.

Heute gab es mit Baden-Württemberg technische Probleme, vor ein paar Tagen mit Sachsen und vor ein paar Wochen konnte das RKI garnicht Reporten.

Warum gibt man die Zahlen im Zweifelsfall nicht per Telefon durch (das wäre wahrscheinlich zu einfach)?

Das Problem sind auch die Schwankungen im R-Wert.

Wenn 100 Infizierte angeblich heute 110 Leute und morgen nur 100 und übermorgen nur noch 90 Leute anstecken und Tags drauf wieder 100, stellt sich mir schon die Plausibilitätsfrage.

Mutlosigkeit

Auch dieser Lockdown ist wieder ein Zeichen der Mutlosigkeit unserer Politiker.
Im Frühjahrs-"Lockdown" wurden z.B. Schulen und Kitas geschlossen und Notbetreuung nur für Kinder von Eltern in systemrelevanten Funktionen organisiert. Jetzt, wo alles viel schlimmer ist, kann aber jeder sein Kind zur Notbetreuung abgeben. Damit sind die Schließungen wieder mal zur reinen Symbolik verkommen.
Und dann allen Ernstes anzukündigen, man wolle schon am 27.12 mit den Impfungen beginnen, obwohl der Impfstoff vermutlich schon am 21.12. zugelassen wird, er schon in größeren Mengen produziert wurde und die Impfzentren sofort loslegen können ist schlicht unglaublich. Was passiert denn in diesen 6 Tagen, was nicht schon vorher hätte organisiert werden können?

Selbstverständlich,...

...und hier stimme ich allen zu, die mich derzeit korrigieren möchten, ist Tübingen mittlerweile auch betroffen.

Und dennoch, könnte man zumindest versuchen einige, der bisher erfolgreichen und akzeptierten Maßnahmen zu kopieren, wo immer dies möglich ist. Vielleicht kann man sie sogar in Teilen optimieren, wer weiß !?

Nicht ersatzweise zu AHA, sondern selbstverständlich flankierend und unterstützend. Um nicht missverstanden zu werden.

Ich spreche hier vor allem die Länder und Kommunen an, weniger den Bund.
Es ist eine Sache, "im ständigen Austausch mit den Einrichtungen zu sein", oder einfach mal die Dinge proaktiv anzuschieben bzw. etwas zu versuchen. Kleineren Gemeinden oder Städten z.B. Einkaufsfenster (9-11h) für Senioren "vorzuschlagen" und die gebeutelte Taxibranche mit einzubinden, Stichwort Shuttle-Service. Erstrangige Behandlung und Ausstattung des Pflegepersonals in Pflege- und Altenheimen müsste eigentlich längst selbstverständlich sein. Und dies ohne "Wenn & Aber" !

Neu und interessant

https://corona.stat.uni-muenchen.de/

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Corona-Krise: RKI meldet fast 700 Todesfälle....

698 Todesfälle an einem Tag.
Etwa 0,6 Prozent der Bevölkerung sind infiziert. Regional ist das unterschiedlich (Sachsen).
Es gibt außerdem noch andere "Hotspots": Nach einer Pressenotiz sind allein im Amazon-Verteilzentrum Garbsen 60 Mitarbeiter infiziert. In der Fleischindustrie sind es 2,2 Prozent. Unter den Leiharbeitern und Werkvertraglern dort schon 4,9 Prozent.

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