Kommentare - Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose für 2021

16. Dezember 2020 - 15:41 Uhr

2021 sollte ein Jahr der wirtschaftlichen Erholung werden. Doch die zweite Corona-Welle dämpft die Erwartungen: Jetzt senkte das Ifo-Institut seine Konjunkturprognose. Der aktuelle Lockdown ist da noch nicht einmal berücksichtigt.

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In einfachen Worten

Im Moment sind wir sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich am A...

Tja

"In ihren Berechnungen haben die Ifo-Forscher allerdings die aktuellen Schließungen des Einzelhandels und ihre wirtschaftlichen Folgen noch nicht mit berücksichtigt."

Dann braucht man die Prognose auch nicht mehr veröffentlichen... ist ja schon heute überholt.

Und?

Auf ARD Videotext war heute morgen auf Seite xy, dass ifo die Prognose senkt und eine Seite weiter stand, das Institut xyz die Prognose hebt.
Das ist mit soo egal. Wir werden schon mitbekommen, was passiert. Prognose, Steuerschätzung, alles nur Kaffeesatzleserei.
Das hat mit seriösen Geschäftsgebaren nichts zu tun.

was soll das?

Ich weiß nicht wie oft die letzten Monate Hin- oder Herprognostiziert wurde.
Funktionieren die Prognosen schon bei relativ stabilen Wirtschaftslagen nur bescheiden, wie soll dies in Krisenzeiten funktionieren?

Ausgaben die man sich sparen könnte.

iifo-Institut senkt Konjunkturprognose für 2021...

Zunächst war von einem Plus von 5,1 Prozent die Rede. Jetzt von 4,2 Prozent.
Natürlich-die Corona-Krise trifft die Unternehmen sehr unterschiedlich. Gastronomie, der Einzelhandel und die Kultur schlimm. Die Fleischindustrie mit ihren überdurchschnittlich infizierten Mitarbeitern, trifft es nicht.
Die Paketbranche mit ihren "tollen" Löhnen boomt. Allein DHL mit 40 Prozent mehr Sendungsmenge.

Aber die Absenkung der Konjunkturprognose wird jetzt sicher zur publizistischen Steilvorlage benutzt. Für Null-Prozent Tarifrunden.
Leider zeigen sich dafür auch manche Gewerkschafter empfänglich (Ver.di-TUI).

15:49 von Minka04

«In einfachen Worten
Im Moment sind wir sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich am A...»

Beides ist sehr unterschiedlich "verteilt" in der Bevölkerung, und in der Wirtschaft.

Sie sind beides nicht. Noch besser als finanziell ist, dass es Ihnen (und den Ihnen lieben Menschen) gesundheitlich gut geht. Es ist eine anstrengende, ungewohnte, und verwirrende Zeit seit Anfang des Jahres 2020.

Leider hat Mitwirkung der Bevölkerung hierzulande nicht so weit voraus schauend ausgereicht, um den aktuellen "Lockdown" zu vermeiden. Letztlich ist es dieses, was auch wirtschaftliche Aussichten für 2021 weniger aussichtsreich im Positiven macht. Sehr zu ungunsten der Mitwirkungsbereiten als Einzelpersonen, und zur Volkswirtschaft im Ganzen.

Dennoch: "Alles im A… ist" hilft auch nicht weiter.
Nur positiv wird es wieder besser. Schwierig … aber muss.
Ein tägliches Bemühen, aber mehr geht als Einzelne(r) nicht.

Stay strong, stay positive … and stay healthy !
Es ist nicht alles im A… !

omg

Ähh, das Ifo-Institut? Die, die mit ihren Prognosen die letzten 60(!) Jahre nicht ein einziges Mal richtig lagen? oO

Leute, wir können aufatmen. -.-

Konjunkturprognose...

In ihren Berechenungen haben die Ifo-Forscher allerdings die aktuellen Schließungen des Einzelhandels und ihre wirtschaftlichen Folgen noch nicht mit berücksichtigt.
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Wenn man die aktuellen Schließungen in der Prognose für 2021 noch nicht berücksichtigt hat, kann man diese Zahlen die wohl eh schon zu optimistisch angesetzt waren, auch schon wieder in die Tonne werfen.
Die Wirtschaftlichen Folgen wird man erst in laufe des nächsten Jahres sehen, wenn klar ist welche Betriebe/Geschäfte und Branchen diesen erneuten Lockdown letztendlich überleben...

Konjunkturprognose...

2021 sollte ein Jahr der wirtschaftlichen Erholung werden. Doch die zweite Corona-Welle dämpft die Erwartungen: Jetzt senkte das Ifo-Institut seine Konjunkturprognose.
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Es ist wohl zu erwarten, das nach dieser Prognose des Ifo-Institut die Regierung und unser Finanzminister für 2021 ein neues Mrd. schweres Konjunkturpaket in die Wege leiten muß. Macht sich ja gut in einen Wahljahr...

Aufschwung kommt-aber später...

Aus Sicht der Forscher ist die wirtschaftliche Erholung aber nur verschoben. Für das übernächste Jahr - 2022 - rechnen sie nun mit einem höheren Wachstum als in ihrer vorangegangenen Prognose.
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Für so manchen wird diese Erholung wohl leider zu spät kommen. Und wer kann heute schon garantieren, das die Ökonomen des Ifo-Institut mit den Prognosen für 2022 nicht auch wieder danebenliegen ?

@16:23 von Pessimist001

>> Wirtschaftswachstum. Das war in der
>> Vergangenheit sehr schlecht für Umwelt
>> und Klima. So kann es nicht weiter gehen!

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

Auf Kommentar antworten...

Am 16. Dezember 2020 um 16:04 von Bernd Kevesligeti

Die Paketbranche mit ihren "tollen" Löhnen boomt. Allein DHL mit 40 Prozent mehr Sendungsmenge.
Aber die Absenkung der Konjunkturprognose wird jetzt sicher zur publizistischen Steilvorlage benutzt. Für Null-Prozent Tarifrunden.
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Denke ich auch...
Arbeitsminister Heil hat das ja im Mai 2019 schon Arbeitbedingungen und Löhne kritisiert.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/faq-paketboten-koalitionsausschuss…

Geändert hat sich bis heute nichts...

Geld wird heute

nicht in den genannten gemacht.
" Krise trifft nicht alle Branchen
Besonders betroffen sind nach wie vor die Gastronomie, die Kultur- und Veranstaltungsbranche sowie der Einzelhandel in den Innenstädten. "

Sondern an der Börse.

Und der große Rest, alles was Wirtschaft ist und Export, brummt wie die Börse.
Die Einnahmen des Staates werden zum 1. des neuen Jahres wieder steil nach oben gehen, alles wird teurer, und bringt jede Menge Öko und Mehrwertsteuer ein.
Einige haben wohl die nette CO2 Steuer vergessen, die legt sich auf alles drauf.
Wird ab 1. des neuen Jahres sehr interessant werden.

Die wirtschaftlichen Folgen...

...von Corona kann derzeit niemand realistisch einschätzen. Ich glaube aber, dass da noch viel zu viel Optimismus herrscht, da die Schäden erst mit erheblicher Verzögerung sichtbar werden.

Besonders naiv finde ich, dass sich unsere Politik nicht daran zu stören scheint, wieviel "Wirtschaft" jetzt ins Internet abwandert. Kleiner Hinweis: Die Geschäfte in der Innenstadt zahlen normalerweise in Deutschland Steuern - Amazon & Co bekanntlich nicht so gerne...

Und wie weit der ganze Kultur-, Freizeit- und Veranstaltungsbereich von Oper über Messen bis zur Eckkneipe durch die Krise kommt, scheint sowieso egal zu sein. Gibt ja Streaming. Dumm nur: Auch Jahrmarktbuden, Restaurants, Messebauer, Kinos und Kneipen zahlen hier Steuern, doch was machen Netflix und Disney+?

Von den sozialen Folgen eines so eingeschränkten Freizeit-Verhaltens will ich gar nicht erst anfangen. Kann man dank Lockdown aber bereits in den Anfängen erkennen - wenn man denn will...

Also geht doch Lock down

Ist doch schon in trockenen Tüchern, ähh die Wahlen 2021.
Die Insolvenzen werden bis nach den Wahlen verschleppt, öhh ausgesetzt.
Und die Billiarden bis September an die wirklich wichtigen (to big to fail) verteilt.
Und auch die Rentner können sich Ihre Masken umsonst na ja abholen.
Also schön gesund und in Isolation bleiben, wollen ja nicht den Corona Leugnern und rechten Verschwörern auf dem Leim gehen.

Umsatzverluste gesamtwirtschaftlich

Auch wenn es dramatische Krisenverlierer gibt wie zb. Einzelhandel, Tourismus, Kunst, gesamtwirtschaftlich ist der Ausschlag wohl geringer, da es eben auch Krisengewinner gibt.

Gewinner sind zb. Amazon und Mc Donalds durch kontaktlosen Bestell und Lieferservice.
Branchen, die mit Gesundheit, Natur, Food, IT zu tun haben. Und die, die offen bleiben und Zusatzgeschäfte mitnehmen, zb. Drogerien führen mittlerweile vom Geschenk bis Lebensmittel, Schreibwaren und Bekleidung.

Es gibt eine Verschiebung, trotzdem leider eine Stagnation.

Etwas mehr Vorausblick hätte man jedoch erwartet, zumindest die Einbeziehung des 2. Lockdowns sowie Szenarien einer Auswirkung Weiterer Lockdowns, womöglicher Impfung in % etc..

von Der freundliche.... 16:53

Ja, so ist es. Der Arbeitsminister Heil sagt vieles. Aber faktisch getan nicht viel, da werden Leiharbeit und Werkverträge in der Fleischindustrie ab dem Frühjahr verboten. Aber nicht für Firmen mit bis zu 49 Beschäftigten. Auch bestimmte Tätigkeiten werden vom Verbot ausgenommen.

@16:39 von Der freundliche...

>> Und wer kann heute schon garantieren,
>> das die Ökonomen des Ifo-Institut mit den
>> Prognosen für 2022 nicht auch wieder
>> danebenliegen ?

Ich erinnere nur an die "Millionen von Arbeitslosen", die das Ifo-Institut für die Einführung des Mindestlohns prognostiziert hat.

Oder an die "blühenden Landschaften im Osten". (diese Aussage wird zwar H. Kohl zugeschrieben, stammt aber im Original(!) vom Ifo-Institut)

Minka

Soll ich ihnen sagen was mich ärgert ,Der EU Deal mit Ungarn und Polen für mich ist das nicht vermittelbar . Soviel ungerechte Verteilung . Die wirtschaft ist wichtig ,aber gleiches Recht für alle sehe ich einfach nicht mehr gewährleistet. Die Rechtsstaatlichlkeit wird mit Füßen getreten in diesen Ländern . Bei uns zahlt man 16 EURO für Hartz 4 Empfänger,in Ungarn bereichern sich Politiker unrechtmäßig . In Polen werden Richter zu Opfern des Systems einfach abgesetzt weil sie den Regierenden nicht genehm sind . Bei aller Solidarität aber das geht mir viel zu weit . Das ist eine Belohnung für Unrecht . Wer will das vermitteln . Nein es reicht . Wirtschaft ist nicht alles . Eine Demokratie darf so nicht mit Menschen umgehen ,und erst recht nicht missbraucht werden . Eine Wirtschaft ohne jegliche Moral die alles machbare durchsetzt , weil es zugelassen wird . Nein dann lieber gerecht und kleinere Brötchen backen .Tschüss

Na ja...

...ob Corona oder nich...
Das Institut liegt sonst ja auch immer daneben.
KAFFEESATZLESEREI.
...wohl eher überflüssig-
wie soviel.

Warten auf's Grauen.

Die Politik wird sich noch umschauen.

Sie hat anscheinend keinerlei Vorstellung davon, was volkswirtschaftliche Multiplikatoreffekte sind.

Ich höre schon phantommäßig ihr "Das konnte ja keiner voraussehen"....

@wenigfahrer (17:01)

Erinnert mich ein wenig an Frankreich, Ende des 18. Jahrhunderts. Ich vermute, ähnlich meinen Sie "interessant". Wie heißt es doch in dem nicht chinesischen Fluch:
"Mögest Du in interessanten Zeiten leben."

@ Minka04 15:49

Wenn Sie sich wirtschaftliche Zahlen im Vergleich anschauen, dann sehen Sie, daß es uns hier noch relativ gut geht. Werfen Sie mal einen Blick auf die Wechselkurse. Der Dollar hat in den letzten Monaten bereits 10% Prozent zum Euro verloren. Und dem britischen Pfund wird es voraussichtlich in kurzer Zeit ähnlich ergehen.

@17:01 von wenigfahrer

>> Sondern an der Börse.

Und deshalb wiederhole ich schon seit Monaten: 'Mit der „Public Health Emergency of International Concern“ der WHO vom 30.01.2020 hätten sofort(!) weltweit ALLE Börsen ihr Handelsgeschäft einstellen müssen!'

@ Pessimist001 16:23

>>Wirtschaftswachstum. Das war in der Vergangenheit sehr schlecht für Umwelt und Klima.<<

So kann nur jemand argumentieren, der keinerlei Ahnung davon hat, was "Wirtschaftswachstum" eigentlich bedeutet. Die Frage kann nicht sein, Wirtschaftswachstum ja oder nein, sondern die Frage muß sein welches Wirtschaftswachstum wollen wir in welchen Bereichen.

Ich glaube nichts.

In der 17.00 Uhr-Tagesschau wurde beinahe überschwänglich von Aktienkursen berichtet.
Und vorher dieser Artikel? Irgendjemand schwindelt.
Das ist in meinen Augen alles mit Berechnung gesteuert.
Wie lange hatten schon jemals solche Prognosen Bestand?

Fast alle Forum-Mitglieder

haben die Sinnlosigkeit solcher Prognosen erkannt. Aber Hauptsache die Institute sind beschäftigt und die Anleger verwirrt.

@16:17 von schabernack 15:49 von Minka04

//Es ist nicht alles im A… !//

Nein, wird es aber in durchaus absehbarer Zeit sein, wenn wir aus den Fehlern, die in diesem Jahr (und schon davor) gemacht wurden, nicht lernen und die notwendigen Konsequenzen ziehen.

@ saschamaus75 18:08

... >>hätten sofort(!) weltweit ALLE Börsen ihr Handelsgeschäft einstellen müssen!<<

Und im Ergebnis wäre weltweit jegliche Versorgung zusammengebrochen. Alles wird an Börsen gehandelt und ohne Börsen geht nichts.

@ joe70 18:13

>>Das ist in meinen Augen alles mit Berechnung gesteuert.<<

Können Sie sich vorstellen, daß verschiedene Leute beim Blick in die Zukunft und ihren Erwartungen an die Zukunft zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen? Auch haben Aktienkurse mit der gesamten volkswirtschaftlichen Leistung, über die beim IFO spekuliert wird, nicht das geringste zu tun. Und letztendlich bleibt jede Prognose in die Zukunft reine Spekulation mit mehr oder weniger treffenden begründungen. In die Zukunft kann eben noch niemand sehen. Mit Steuerung, so wie Sie das meinen, hat das alles nichts zu tun.

@17:28 von Theo Hundert.neu

>> Und die Billiarden bis September

Woher haben Sie diese Information? oO

Besonders, da das weltweite Geldvermögen derzeit insgesamt (aller(!) Staaten, Unternehmen, Privatpersonen) zusammen nur 169 Billionen Euro beträgt. -.-

Gute Prognose - hoffentlich trifft sie zu

"Besonders betroffen sind ... die Gastronomie, die Kultur- und Veranstaltungsbranche sowie der Einzelhandel in den Innenstädten." Ja und? Ist das so schlimm? Es ist sowieso an der Zeit, dass da eine Bereinigung einsetzt. Die Filialisten, die jede Fußgängerzone in der Innenstadt gleich aussehen lassen, tausend Bäcker und Döner-/Pizza-Buden - wer braucht die? Die haben die Immobilienpreise nach oben getrieben und die alteingesessenen Läden kaputtgemacht. Ich weine denen keine Träne nach.

"Positive Signale kommen hingegen aus der Industrie, so Fuest. Die verzeichne wieder steigende Auftragsvolumina." Na endlich! Das spornt junge Leute an, die etwas aus ihrem Leben machen wollen - Handwerker, Ingenieure, auch Informatiker und Dienstleister. "Auch jetzt in der aktuellen verschärften Infektionslage gehe die wirtschaftliche Erholung im produzierenden Gewerbe weiter." Klasse! Es lohnt sich also doch, eine Ausbildung zu machen und nicht nur zu kellnern oder "irgendwas mit Medien" zu machen.

18:22 von Anna-Elisabeth / @schabernack

«//Es ist nicht alles im A… !//»

«Nein, wird es aber in durchaus absehbarer Zeit sein, wenn wir aus den Fehlern, die in diesem Jahr (und schon davor) gemacht wurden, nicht lernen und die notwendigen Konsequenzen ziehen.»

Wobei sich dann wieder die Frage stellt … wer ist "wir" ?
Frage ich nicht, weil ich bei Ihnen zu sehr Verallgemeinerung "anprangere".

Frage ich tatsächlich, weil "Das Wir" in der Gesellschaft bald auch auf der Roten Liste des WWF mit den vom Aussterben bedrohten Tierarten mit draufsteht.

Überall auf der Nordhalbkugel der Erde ist nun Winterzeit. In einigen Ländern mehr kalt, in anderen weniger. Überall steigen die Zahlen von Corona-Infektion, und von Toten. In fast ganz Europa steigen sie sehr. Was wieder "Lockdown" nötig macht. Daraus wird wieder Beeinträchtigung des Arbeits- & Wirtschaftslebens. Nicht nur von dem "in böser kapitalistischer Art".
Manchmal das gerade nicht.

Ohne "wir" wird es nie was "mit wieder corona-gut".
Warum nur ist das sooo schwer ?

die notwendigen Konsequenzen ziehen?

von Anna-Elisabeth @

Aber leider haben wir keine Regierung die die richtigen Konsequenzen ziehen wird.

Es wird noch mehr Staat, Ausbeutung und Bevormundung sowie mehr Umverteilung geben.

Eigenverantwortung, persönliche leistung und
Selsbtbestimmung haben leider nicht viele Führsprecher.

Schade.

Die alte Leier

Solche Artikel mit schlechten Konjunkturprognosen sind hier in diesem Forum mal wieder das Mekka für Untergangspropheten. Da kann man sich so richtig in schlechter Stimmung suhlen.

@ sonnenbogen

Dann braucht man die Prognose auch nicht mehr veröffentlichen... ist ja schon heute überholt.

Ist es Ihnen vielleicht bisher entgangen, dass jede Prognose bei Veröffentlichung schon überholt ist?

@ rossundreiter, um 17:50

“Die Politik wird sich noch umschauen.
Sie hat anscheinend keinerlei Vorstellung davon, was volkswirtschaftliche Multiplikatoreffekte sind.“

Und Sie haben anscheinend keinerlei Vorstellung davon, wie ein derart unzutreffendes Gerede dem ernsthaften Leser auf den Geist geht.

um 18.08 von European Son "So kann nur jemand argumentieren ..."

"Wirtschaftswachstum. Das war in der Vergangenheit sehr schlecht für Umwelt und Klima." ..."Die Frage kann nicht sein, Wirtschaftswachstum ja oder nein, sondern die Frage muss sein, welches Wirtschftawachstum wollen wir in welchen Bereichen." Ich stimme Ihnen zu. Wirtschftswachstum, das darin besteht, den Handel mit Billigschrott anzukurbeln bzw. am Leben zu erhalten, das braucht kein Mensch. Der gesamte Deko-Kram, die ständig wechselnden Kollektionen von Billigkleidung, die Billig-Elektronik, bei der wir als Endkunde die Endkontrolle machen und uns ständig über kaputte, nicht zu reparierende Produkte ärgern, diese Sachen brauchen wir nicht. Möbel, Lampen, Haushaltswaren ... alles nur noch Modeartikel. Fahrräder und Werkzeuge made in China sind inzwischen zu Männermodeartikeln geworden, wobei z.B. ständig neue Akku-Typen den Handel anheizen, aber in der Anwendung kaum Verbesserungen bringen ... kein Mensch besitzt und pflegt sein Werkzeug noch ein Leben lang. Schade eigentlich

17:50 von rossundreiter

«Warten auf's Grauen.
Die Politik wird sich noch umschauen.

Sie hat anscheinend keinerlei Vorstellung davon, was volkswirtschaftliche Multiplikatoreffekte sind.
Ich höre schon phantommäßig ihr "Das konnte ja keiner voraussehen" …»

War ja klar … und wieder mal sooo voraussehbar bei Ihnen.
Nur die Politik muss für besser voraus-, und sich umschauen.
Der Untertanenbürger wartet auf Anweisungen. Das kann er gut.
Und der Sündenbock Politiker grast immer direkt vor der Tür.

Der Untertanenbürger schaut sich nur um, ob nicht hinter ihm wer anders ist, der ihm das Schnäppchen vor der Nase wegschnappen könnte. Solange noch keine Ansage ist, sich nicht länger im Rudel der Untertanen in der City zu tummeln. Ist bequemer … selbst denken viel zu anstrengend. Gerade vor Weihnachten … ganz besonders schlimm.

Rennt Untertanenbürger beim Umschauen gegen Laternenpfahl, den er nicht sah. Ist Poliker schuld am Brummschädel. Weil er die Laterne eben dort hinstellte, wo Untertan rannte. Mies …

@18:44 von schabernack

//Wobei sich dann wieder die Frage stellt … wer ist "wir" ?
Frage ich nicht, weil ich bei Ihnen zu sehr Verallgemeinerung "anprangere".

Frage ich tatsächlich, weil "Das Wir" in der Gesellschaft bald auch auf der Roten Liste des WWF mit den vom Aussterben bedrohten Tierarten mit draufsteht.//

Zu dem, wen ich hier mit "wir" meine, könnte ich jetzt einen langen Aufsatz schreiben. Ich meine durchaus unsere Gesellschaft als Ganzes. Ein Umdenken in vielen Bereichen. Angefangen bei der Erziehung: Nicht Ellenbogen machen stark sondern Zusammenhalt - klingt pathetisch (und ist stark verkürzt) - aber ich denke, Sie wissen was ich meine.
Wie bereiten wir uns auf kommenden Krisen vor? Was sind unsere Prioritäten? Zu viele Fragen, zu viele Probleme für ein Forum.
Sie haben recht, die wichtigste Frage ist wohl, wie wir das "WIR" wieder an die erste Stelle rücken können.

@ draufguckerin 18:40

Ic hteile zwar weitestgehend Ihre hier dargelegten Ausführungen, habe allerdings zu Ihrer Frage >>wer braucht die?<< eine Anmerkung.
Es wird immer gerne so dargestellt, als ob das Angebot, wo der Kunde zu kaufen hat, von irgendwem festgelegt wird. Da wird auf die Politik, die Wirtschaft allgemein oder momentan sehr beliebt auf Amazon geschimpft. Oder so wie Sie jetzt auf die Filialisten. Es ist aber bei uns immer noch so, daß der Kunde entscheiden kann, was und wo er kauft. Ich mag dieses Verhalten zwar auch nicht, aber jetzt die Tage vor dem Lockdown haben wieder gezeigt, wie unwichtig vielen scheinbare Randereignisse sind. Gestern verstopften Massen die Fußgängerzonen der Innenstädte ohne zu Bedenken, daß sie dem Virus den Nährboden bereiten, und auch sonst tragen sie mit ihrem Kaufverhaltung zur Verelendung der Innenstädte bei, weil sie ein paar Euro sparen oder sonst irgendeinen kurzfristigen persönlichen Vorteil wollen.

Die Damen und Herren vom Ifo-Institut haben es gut.

Sie erhalten monatlich viel Geld des Steuerzahlers. Dafür müssen sie nur Firmen befragen, was diese in den nächsten Monaten für Umsätze erwarten.

Man kann sagen, es wird Monat für Monat im Trüben gefischt.

So gut wie nie stimmen deren Prognosen.

Wer glaubt diesen Quark?........

PS. Ich werde auch so ein Institut gründen: das T+F -Institut. (Trüben und Fischer)

Wir machen es für den halben Preis.....

@18:28 von European Son

>> Und im Ergebnis wäre weltweit jegliche
>> Versorgung zusammengebrochen

Nope. -.-

Es gibt einen Unterschied zwischen 'Realwirtschaft' und 'Finanzwirtschaft'. -.-

Zurückgestaute Kaufkraft

Reisen, Kultur, Gastronomie - hier entsteht laut ifo eine „ zurückgestaute Kaufkraft“, die irgendwann wieder anläuft.
Einzelhandel-Umsätze werden wohl vom Online Handel aufgefangen.
Und erst im April erholt sich die Konjunktur etwas.
Klar war so eine Situation noch nie da und hier kann man nicht mit den üblichen Parametern jonglieren.

Wer vermisst diese "Kulturschaffenden"

Mal ehrlich: Ist es wirklich so schlimm, wenn einige Unternehmen und Initiativen jetzt auf der Strecke bleiben? Mir fallen da in meiner Heimatstadt folgende Kulturevents ein: Das Entenrennen, bei dem tausende von Plastikenten in die Weser geworfen werden und eine "Siegerente" ermittelt wird. Jährlich mindestens acht Feuerwerke, die die Umwelt verpesten und die niemand mehr sehen will. Zig unterschiedlich betitelte "Stadtfeste", die immer aus Fress- und Getränkebuden bestehen, je nach Anlass mal mit Shantychor, mal mit Rock-/Revival-/Coverbands oder Schlager, manchmal ganz gut, manchmal minderklassig. Open-Air-Partys, die Weserstrand und Seen für Wochen verwüsten und vermüllen ... Auf diese Kulturveranstaltungen und ihre Initiatoren verzichte ich gerne.
Bildende Künstler haben es zur Zeit schwer, keine Frage, aber ihre Arbeit ist überwiegend langfristig/lebenslänglich angelegt.
Darstellende Künstler, Theater, gute Musiker vermisse ich, aber die werden wieder auf die Beine kommen.

Zu harry up um 18.58

Da muss man nachsichtig sein, wenn der Untergang unserer Volkswirtschaft mit vermeintlichen Fachbegriffen hier ab und an prophezeit wird. Da wird der Wunsch zum Vater des Gedankens gemacht. Die Feststellungen unserer Wirtschaftsinstitute bieten diesbezueglich
schon etwas mehr. Und haben durchaus ein Meinungsspektrum, innerhalb dessen sich nachzudenken lohnt.

@18:53 von Anatoliy Chepiga

>> wieder das Mekka für
>> Untergangspropheten.
>> Da kann man sich so richtig in schlechter
>> Stimmung suhlen.
Naja, da die Studie vom Ifo-Institut ist, bin ich (als Untergangspropheten) eher optimistischer Stimmung. Zur Erinnerung: 'Das Ifo-Institut hat seit seiner Gründung noch nicht ein einziges(!) Mal richtig gelegen'.

Ich glaube, die einzige Existenzberechtigung des Ifo-Institut ist, daß richtige(!) Wirtschaftswissenschaftler sich deren Expertisen durchlesen und dann genau das Gegenteil machen. -.-

@18:49 von werner1955

//Eigenverantwortung, persönliche leistung und
Selsbtbestimmung haben leider nicht viele Führsprecher.//

Hat nicht gerade die Pandemie gezeigt, dass sehr viele Menschen Eigenverantwortung mit Egoismus verwechseln und damit beweisen, dass die reine Selbstbestimmung zu unverantwortlichem Handeln von viel zu vielen Menschen führt und dass nur deshalb die Selbstbestimmung in dieser Notsituation vorübergehend(!) eingeschränkt werden muss, zum Wohle der Allgemeinheit?

Die Einschränkungen, die uns Corona beschert, werden nicht bleiben. Größere Sorgen macht mir nur der dilettantische Umgang unserer Regierung mit der Digitalisierung.
Allerdings ist der kritiklose Umgang mit 'social media' in meinen Augen ein fast ebenso großes Problem für unsere Gesellschaft.

19:14 von morgentau19

//PS. Ich werde auch so ein Institut gründen: das T+F -Institut. (Trüben und Fischer)

Wir machen es für den halben Preis.....//

Die Idee gefällt mir. Können Sie noch eine Partnerin gebrauchen? :-)

@19:23 von draufguckerin

>> Wer vermisst diese "Kulturschaffenden"

Ähh, ich. -.-

Ich würde gerne mal wieder meine zu Spielekonsolen umgebauten Campingfernseher am Rande einer Teckno oder HipHop-Veranstaltung im Jugendzentrum aufbauen oder die all-viertel-jährlichen Werstättenbasare, wo wir 6-12J. Kids Löten beibringen. ;(

Also, mir geht es nicht ums Geld, ABER einfach mal wieder was sinnvolles machen.

Das IFO-Institut mit seinem damaligen

Direktor Hans Werner Sinn hat vor Jahren den Zusammenbruch der EU und des € auf Grund der Target 2 Salden vorhergesagt.

Vor ein paar Monaten hat Herr Sinn dann zugegeben, daß er Unsinn verbreitet habe, weil er den Mechanismus, der hinter den Salden stehe bis heute nicht verstanden habe.

Die Kompetenz dieses Institutes ist seit den Tagen von Herrn Sinn keinesfalls besser geworden. Die Fehlprognosen sind Legion und nur noch für Schlagzeilen gut.

Kaffeesatzleserei

Ohnehin pseudowissenschaftliche Kaffeesatzleserei. Den Höchststand an Infektionen werden wir erst im Januar/Februar sehen. Wir werden also noch schon mit den "Maßnahmen" darben.

Es könnte natürlich sein, dass die Profiteure der Krise die Einschränkungen des gemeinen Normalbürgers ausgleichen oder gar übertreffen. Geld wird ja massig in den "Markt" gepumpt, was einige wenige abgreifen, die breite Masse aber mit einerseits Steuern, Abgaben, höheren Preisen (man denke z.B. nur an Energiebepreisung 2021, Lebensmittel, PKV) und andererseits Kurz- und Arbeitslosigkeit, geringe Lohnanpassungen (Beamte + ÖD ausgenommen. die wurden bedient!), Nullrenten (Pensionäre hier auch ausgenommen), restriktivere Sozialleistungen blechen muss.

@17:49 von Gregory Bodendorfer

>> KAFFEESATZLESEREI.
>> ...wohl eher überflüssig-

Darf ich mal eine Wette abgeben:
Ich wette, daß das Ifo-Institut im Mai 2047 zum ersten(!) Mal (seit ihrer Existenz) eine richtige Prognose abgibt. ^^

Wer wettet dagegen? oO

Leute, wir schreiben über das Ifo-Institut. Irgendwann müssen die doch (wenigstens zufällig) einmal annähernd richtig liegen. -.-

@ Theo Hundert.neu, um 17:28

Leider werde ich aus Ihrem Kommentar nicht so recht, ööhm schlau.

Am 16. Dezember 2020 um 19:36 von Anna-Elisabeth

19:14 von morgentau19

//PS. Ich werde auch so ein Institut gründen: das T+F -Institut. (Trüben und Fischer)

Wir machen es für den halben Preis.....//

Die Idee gefällt mir. Können Sie noch eine Partnerin gebrauchen? :-)

Man kann über das Ifo-Insitut und seine Vertöffentlichungen trefflich diskutieren. Manches ist auch in der Fachwelt nicht unumstritten.

Ich halte allerdings die Verachtung, die aus Ihren beiden Postings spricht, nicht für angebracht.

19:11 von Anna-Elisabeth / @schabernack

«Wie bereiten wir uns auf kommenden Krisen vor? Was sind unsere Prioritäten? … Angefangen bei der Erziehung: Nicht Ellenbogen machen stark sondern Zusammenhalt - klingt pathetisch (und ist stark verkürzt) - aber ich denke, Sie wissen was ich meine.»

Ja … weiß ich … verstehe ich … auch ohne weitere Worte.

«Sie haben recht, die wichtigste Frage ist wohl, wie wir das "WIR" wieder an die erste Stelle rücken können.»

Dies ist sehr wichtig … und wir hier sehr beeinander in der Einschätzung.
Im privaten Umfeld gar nicht so sehr schwierig.
Sind Kinder mit dabei … einfach und emotional fröhlich machend.
Für die gesamte Gesellschaft in Deutschland aber zunehmend schwierig.
Weil zu viele Einzelinteressen sind, denen" von Gruppen" viel zu viel Wert zugemessen wird.

Mit Corona 2020 + Aussichten für 2021 zusammen.
Ausgesprochen schwierig. Aber steter Tropfen der Vernunft höhlt den Stein.

@Anna-Elisabeth und morgentau19

"PS. Ich werde auch so ein Institut gründen: das T+F -Institut. (Trüben und Fischer)

Wir machen es für den halben Preis.....//

Die Idee gefällt mir. Können Sie noch eine Partnerin gebrauchen? :-)"

Biete mich als Sekretär an. Probleme mit der Digitalisierung in DE werden kaum relevant sein für unser startup. Habe noch eine Triumpf Schreibmaschine im Keller..

19:42 von saschamaus75

<< < @19:23 von draufguckerin
>> Wer vermisst diese "Kulturschaffenden"

Ähh, ich. -.-

Ich würde gerne mal wieder meine zu Spielekonsolen umgebauten Campingfernseher am Rande einer Teckno oder HipHop-Veranstaltung im Jugendzentrum aufbauen oder die all-viertel-jährlichen Werstättenbasare, wo wir 6-12J. Kids Löten beibringen. ;(

Also, mir geht es nicht ums Geld, ABER einfach mal wieder was sinnvolles machen. <<<

.-.-.

Ich hab vor, mit Schülern und anderen Amateuren demnächst aus "Faust" - in verknappter Form - UND coronagerecht - ein Video zu machen.

Das ist doch "was sinnvolles", oder?
Haben Sie Lust, sich irgendwie einzubringen?

Zu Rainer Niemann 19.43

Prof. Sinn hat keinen Unsinn bezueglich target 2 verbreitet, sondern das durchaus auch heute noch bestehende Risiko fuer die Volkswirtschaft respektive Geldpolitik der EZB in einigen Faktoren zu negativ bewertet. Das hat er eingeraeumt. Und das ehrt ihn. Was seinen Nachfolger, Prof. Fuest, anbelangt, ist es nicht verboten, sich einmal seinen track record anzuschauen und darueber nachzudenken, ob bashing in diesem Zusamnenhang angebracht ist und deshalb zu ueberzeugen vermag.

@ saschamaus75, um 19:42

“Also, mir geht es nicht ums Geld, ABER mal wieder was sinnvolles machen.“

Was Sie da mit den Kids machen klingt echt gut. Daumen hoch!

Inzwischen können Sie doch weiterhin sinnvolle Kommentare für die großen Kids schreiben. :-)

@19:53 von falsa demonstratio

//Ich halte allerdings die Verachtung, die aus Ihren beiden Postings spricht, nicht für angebracht.//

Verachtung ist ein starkes Wort. Aber ich kann nicht leugnen, dass ich bzgl. dieses Instituts bzw. der Vorhersagen einiger dort tätigen Herren fleißig von Volker Pispers gelernt habe.
Ich könnte ihn jetzt zitieren, aber ich weiß bereits aus Erfahrung, dass dann meine Antwort nicht zu Ihnen durchdringen würde.

19:53 von falsa demonstratio

Naja, aus einer extrem großen aber ausschließlich variablen Zahl von Parametern eine zutreffende Prognose für eine künftige Entwicklung abzuleiten, bedarf schon ganz außergewöhnlicher Fähigkeiten. Zumindest sollte man eine feste Überzeugung ausstrahlen oder eine bestimmte Absicht verfolgen. Und da kann man dem IFO-Institut nix vorwerfen.

17:28 von Theo Hundert.neu

«Ist doch schon in trockenen Tüchern, ähh die Wahlen 2021.»

Ähh … wer wird's denn. Kanzler 2021.

«Die Insolvenzen werden bis nach den Wahlen verschleppt, öhh ausgesetzt.»

Öhh … wären ja besser viele Insolvenzen sofort.
Öhh … unverzüglich.
Öhh … warum weiß niemand, aber die Mauer is' weg.

«Und die Billiarden bis September an die wirklich wichtigen (to big to fail) verteilt.»

Möhh … Billiarden von Unfug wird geschrieben.
Billiarden von Yen werden nicht mal in Japan verteilt.
Wo 1 Euro ≈ 117 ¥ sind.

Bröhh … Fantastilliarden hat nur der Dagobert im Geldspeicher.
Aber Hauptsache mal dicke Zahlen genannt.
Macht gar keinen Sinn … aber mehr her.
Meinen zumindest die Unkundigen.

19:43 von Rainer Niemann

>> Die Kompetenz dieses Institutes ist seit
>> den Tagen von Herrn Sinn keinesfalls
>> besser geworden. Die Fehlprognosen sind
>> Legion und nur noch für Schlagzeilen gut.

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@ European Son um 19.12 Uhr, Filialisten und ihre Kunden

"Es wird immer gerne so dargestellt, als ob das Angebot, wo der Kunde zu kaufen hat, von irgendwem festgelegt wird. Da wird auf die Politik, die Wirtschaft allgemein oder momentan sehr beliebt auf Amazon geschimpft. Oder so wie Sie jetzt auf die Filialisten. Es ist aber bei uns immer noch so, daß der Kunde entscheiden kann, was und wo er kauft. Ich mag dieses Verhalten zwar auch nicht, aber jetzt die Tage vor dem Lockdown haben wieder gezeigt, wie unwichtig vielen scheinbare Randereignisse sind. "
Ich stimme Ihnen zu. Ich wollte erklären, weshalb mir das "Eingehen" der Luxus- und Schrottläden (z.B. Friedrichstraße Berlin) nicht leidtut. Ich hoffe, dass mit dem Verschwinden der Läden die Mieten fallen und von den Immobilienhaien gesenkt werden müssen. Ich meine, die derzeitigen Gewerbemieten sollten nicht im Rahmen der Corona-Hilfe von uns, den Steuerzahlern, übernommen werden. Wenn die vielen Schrottläden dicht machen, bekommen die Haie eben gar keine Mieten mehr - auch gut.

19:23 von draufguckerin

Darstellende Künstler, Theater, gute Musiker vermisse ich, aber die werden wieder auf die Beine kommen.
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alles zu seiner Zeit
aktuell ist eben der Sinn für Tanz und Amüsement eher gering ...
wobei gerade in lausigen Zeiten suchte der Mensch (bisher wenigstens) Zerstreuung
klar brauchts auch aktuell gute Musiker - auf Friedhöfen -
um sich so von seinen Liebsten zu verabschieden

20:08 von Anna-Elisabeth

«Aber ich kann nicht leugnen, dass ich bzgl. dieses Instituts bzw. der Vorhersagen einiger dort tätigen Herren fleißig von Volker Pispers gelernt habe.»

Wirtschaftsprognosen erstellen (die auch noch zutreffend sind) ist nun ja auch etwas anspruchsvoller, und mit mehr Unwägbarkeiten verbunden … als Mathe bis 100.

Kabarettisten / Comedians können zwar (wenn sie gut sind) vieles treffend karrikieren, und Schwachstellen pointiert mit verständichen Worten verdeutlichen. Aber bessere Wirtschaftsprognosen können sie auch nicht.

20:19 von draufguckerin

Wenn die vielen Schrottläden dicht machen
.
wer wenn nicht die vielen Kunden haben dafür gesorgt,
dass es so viele "Schrottläden" überhaupt gibt

@19:56 von schabernack 19:11 von Anna-Elisabeth

//«Sie haben recht, die wichtigste Frage ist wohl, wie wir das "WIR" wieder an die erste Stelle rücken können.»

Dies ist sehr wichtig … und wir hier sehr beeinander in der Einschätzung.
Im privaten Umfeld gar nicht so sehr schwierig.//

Das sollte man meinen. Aber dennoch liest und hört man immer wieder, dass Freundschaften und sogar Familien wegen größerer Meinungsverschiedenheiten auseinander brechen.
Bei uns in D z.B wegen Corona, in den USA wegen Trump.

Am 16. Dezember 2020 um 20:10 von proehi

Zitat: Naja, aus einer extrem großen aber ausschließlich variablen Zahl von Parametern eine zutreffende Prognose für eine künftige Entwicklung abzuleiten, bedarf schon ganz außergewöhnlicher Fähigkeiten. Zumindest sollte man eine feste Überzeugung ausstrahlen oder eine bestimmte Absicht verfolgen. Und da kann man dem IFO-Institut nix vorwerfen.

Ich sehe das Intellektuellen-Bashing, das hier im Forum manchmal um sich greift, mit Sorge. Andereseits sind die Zeiten vielleicht wirklich so, dass man mehr auf Kabarettisten und Comedians setzt.

@ Saschamaus75 um 19.42 Uhr, tolle Sache

Selbstverständlich sind solche engagierten Events und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, die Sie organisieren, unterstützenswert. Ihre Kids vermissen Sie sicherlich. Aber Sie können sich bestimmt denken, dass ich solche Angebote nicht mit meiner "Kultur"-Kritik meinte, oder?
Ich wünsche Ihnen, dass Sie ihre Workshops und Events im Jugendzentrum bald wieder anbieten können.

20:24 von schabernack

Aber bessere Wirtschaftsprognosen können sie auch nicht.
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das müssen sie ja auch nicht
es genügt wenn sie etwas Kurzweil in die aktuell verdrießliche Situation bringen
die Leute für einige Zeit aufheitern, die Lage etwas erträglicher gestalten

@17:50_rossundreiter-sinnlos hier Fakten vorzutragen

Viele Menschen hier interessieren sich schlicht nicht für Fakten.

Wie man bspw am Kommentator harry_up gut sehen kann.

Die Politik stolpert von einem Fehler zum nächsten.

Anstatt die Heime und die Pflege zu verpflichten ihre Bewohner und Patienten besser zu schützen, ist es wieder nur bei Appellen geblieben.

Dabei ist das - und nur das - der Grund für den lockdown.

Betrachtet man nur die Altersklasse U70, dann wäre das keine Pandemie.

Für die Wirtschaft wird das verheerend, vor allem wenn man nicht von dem Blödsinn abrückt, Inzidenzen unter 50 drücken zu wollen!

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