Ihre Meinung zu: EZB stemmt sich mit weiteren Milliarden gegen Corona-Krise

10. Dezember 2020 - 16:46 Uhr

Europa kämpft gegen die zweite Corona-Welle. Für die EZB Grund genug, ihre Hilfen gegen die Krise nochmals deutlich aufzustocken: Weitere 500 Milliarden Euro sollen in das Notfall-Anleihekaufprogramm PEPP fließen.

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Kommentare

Und noch ein paar …

… hundert Milliönchen drucken - bzw.: drucken muss man ja gar nicht mehr: geht alles auf Tastendruck per Rechner. Wir haben es ja.
Nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich‘s gänzlich ungeniert.
Mit etwas Sarkasmus ist das sogar witzig.

Lagarde ist überzeugt,

dass sie (die 2. Welle) "keine geringere Gefahr für die Wirtschaft" darstelle (als die 1. Welle).
---
Was aber bereits vom Geschehen in der Realwirtschaft widerlegt wurde(!) (bspw. hat auch ts-online berichtet) Auch wurden bisher von Geschäfts- und Investitions-banken keine Hilferufe bzgl. Geldknappheit vernommen.
Geht es vielleicht nur um ein Bemänteln des umstrittenen Anleihen-Aufkauf-programmes?
Anleihenverkauf um die verballerten Bazooka-Milliarden per Anleihen zu finanzieren? Die Erfahrung zeigt aber, das ein "auf den Mond schiessen von Schulden" nicht funktioniert.
Auch wenn man sie nicht sieht - sie sind da.

Mit immer mehr Milliarden

Mit immer mehr Milliarden versucht man den Geldfluss am Laufen zu halten anstatt auf die Pandemie zu reagieren.
Ebenso wie Geschäfte geschlossen wurden, sollte auch der Geldfluss eingestellt werden.
Es macht keinen Sinn wenn Unternhemer keinen Umsatz machen, dass sie trotzdem Miete, Steuern, Kreditraten und Versicherungen bezahlen müssen.

Das Geld, was jetzt gedruckt wird, rennt den Unternehmern durch die Hände und dient nur dazu die Finanzwirtschaft zu stabilisieren.

Kurze Frage

Wie hoch ist der Anteil Deutschlands an den 500 Milliarden?

seltsame überschrift

glaubt die ard, daß unsere politfunktionäre/divers mit einer nie dagewesenen geldschwämme das virus verscheuchen können?

Exponentielles Wachtum

kann beim Virus durch geeignete Massnahmen gestoppt werden..... die Zunahme der "Geldmenge" ist unaufhaltbar.
Hier sind dann nur Bitcoin oder Gold die Impfstoffe.

Am 10. Dezember 2020 um 15:59 von Egleichhmalf

„Und noch ein paar …
… hundert Milliönchen drucken - bzw.: drucken muss man ja gar nicht mehr: geht alles auf Tastendruck per Rechner. Wir haben es ja.
Nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich‘s gänzlich ungeniert.
Mit etwas Sarkasmus ist das sogar witzig.“

Sie haben Recht,

denn ohne Ironie/Sarkasmus, wäre Ihr Kommentar natürlich völliger Unsinn, und Ihr Ruf damit ruiniert.

So haben Sie es also treffend formuliert.

Ein positiver Kommentar, wäre IMHO allerdings angenehmer zu lesen gewesen.

Was kommt danach, "Haircut" oder Inflation?

Wer mehr Schulden anhäuft als er zahlen kann wird früher oder später insolvent. Dass Spanien, Italien, Frankreich oder Griechenland seine Schulden je zurückzahlt kann doch kein normal denkender Mensch mehr annehmen. Schon seit der Bankenkrise vor über zehn Jahren wurde trotz guter Konjunktur weiter auf Pump gelebt, und Corona ist ein Grund erst recht Schulden zu machen als gäbe es kein Morgen. Sobald die Schulden zu groß sind gibt es wahrscheinlich eine Währungsreform, alle Schuldner freuen sich und die anderen schauen, betrogen um ihr Erspartes, in die Röhre. Auch investieren dürfte kaum helfen, Sachwerte werden dann über "Ergänzungsabgaben" abgeschöpft. Kennen wir schon, werden wir wohl wieder sehen. Ob sich die EU damit einen Gefallen tut wage ich sehr zu bezweifeln. Nach dem bitteren Aufwachen dürfte die europäische Idee, egal wie viele Vorteile sie anderweitig hat, für viele ausgeträumt sein. Schade.

Unbegrenzte Schuldenmacherei

Die EZB kauft weiter gegen fast zinslose Kredite die schlechten Schuldentitel vor allem der Südschiene-Staaten auf...damit wird letztlich eine monetäre Finanzierung dieser Staaten gegen Schulden durchgeführt. Doch wer und wann wird diese Schulden zurückzahlen und vor allem, was machen diese Staaten mit dem geliehenen Geld? Sicher auch die Refinanzierung von Altschulden, aber auch für Löhne und Renten...eine Wertschöpfung durch Güter und Dienstleistungen findet damit kaum statt. Cash demnach mit Hilfe der Druckerpresse oder gleich mit Buchgeld. Am Ende wird niemand mehr dafür haften und die Schuldensalden werden einfach auf Null gestellt. Die EZB ist nicht mehr Akteur und Hüter des Euros, sondern Getriebene der Dauerfinanzierung der Schuldenstaaten.

Kein Problem!

Die meisten Deutschen haben weiterhin keine Ahnung von Fiskal- und Geldpolitik!
Im Rahmen des Vorläuferprogramms PSPP hat die Deutsche Bundesbank für ca. 500 Milliarden Euro deutsche Staatsanleihen mit neu produziertem Geld gekauft.
Diese Staatsanleihen werden natürlich NIE zurückgezahlt, bei Fälligkeit durch neu emittierte Staatsanleihen ersetzt und sie werden somit ohne irgendwelche Probleme ewig in der Bilanz der Deutschen Bundesbank stehen bleiben!
In Japan sind bereits ca. 45 % der Staatsanleihen im Besitz der Zentralbank und auch dort werden sie ohne Probleme ewig in der Bilanz stehen bleiben!
Die EZB handelt glücklicherweise vernünftig, auch wenn das die meisten Deutschen wohl nie verstehen werden!
Quelle: makroskop.eu

oh weh...

Es werden schlimme Zeiten kommen, das finanzielle Elend wird das "Elend" der Corona bei weitem übertreffen.

Geldsystem verstehe ich nicht mehr

Ich dachte ich wüsste etwas über Wirtschaft und Geld. Aber das ist wohl nicht so. Frage: Können wir nicht einfach noch mehr Geld drucken? Das Arbeiten gehen fällt mir oft schwer. Die neuen Schulden können wir doch mit mehr neuen Schulden bezahlen.

@ Der sonst schweigt

Niedrige Zinsen sind ein Anzeichen dafür, dass zu wenig Schulden gemacht werden und zu viel gespart wird.
Das ist die aktuelle Situation.

Ich erlaube mir keine Meinung,

Da ich zu wenig verstehe von dem Ganzen, was für mich wichtig ist, dass ich einen Job habe und mit 10€ noch was kaufen kann!
So lange das gewährleistet ist, ist mir egal was die da machen! Falls das ganze Kartenhaus mal zusammenbricht, gut wer ein Haus hat und ein bisschen Landwirtschaft und ein paar Tiere.

Am 10. Dezember 2020 um 16:50 von Der sonst schweigt

„ Dass Spanien, Italien, Frankreich oder Griechenland seine Schulden je zurückzahlt kann doch kein normal denkender Mensch mehr annehmen.
Sobald die Schulden zu groß sind gibt es wahrscheinlich eine Währungsreform,..
Sachwerte werden dann über "Ergänzungsabgaben" abgeschöpft..
Ob sich die EU damit einen Gefallen tut wage ich sehr zu bezweifeln.

Sehr interessanter Kommentar,

aber

es hat noch keinen Staat gegeben, der seine Schulden zurückgezahlt hat, was auch nicht deren Aufgabe ist.

Solange die Staatsschulden entsprechend der Wirtschaftsleistung wachsen, sind diese sogar erwünscht.

Wenn Sie mit einer Währungsreform und einer Ergänzungsabgabe und Nachteilen für die EU rechnen, können Sie sich doch jetzt schon darauf vorbereiten.

Also alles positiv.

@smirker 17:02

"Die EZB handelt glücklicherweise vernünftig, auch wenn das die meisten Deutschen wohl nie verstehen werden!

Sie haben ja so recht. Ich könnte mir jedoch gut vorstellen, dass einige Foristen dies gar nicht verstehen möchten, da ihnen ja dann die Grundlage für die pauschale und zumeist unsachliche "EU-Verdammung" entzogen wäre.

Dazu fällt mir ein Lied ein

" Wer soll das bezahlen,wer hat das bestellt,wer hat so viel Pinke Pinke , wer hat so viel Geld "
#
Die Antwort wird wohl lauten : Die nachfolgenden Generationen.

Oje ...

das kann nicht gut gehen. Auf jeden Fall steht schon jetzt fest wer die Zeche zuletzt zahlen wird, dies sollte jedem klar sein.

Wenn das viele viele Geld wenigstens zielgerichtet und sinnvoll eingesetzt würde ..., nur der glaube fehlt mir.

Die meisten in Deutschland

Die meisten in Deutschland Lebenden haben von Finanzen keine Ahnung. Aber das Volk beweist im Moment auch, scheinbar von gar nichts eine Ahnung zu haben.
Nebenbei gesagt, Probleme in anderen Gesellschaftsbereichen bringen grundsätzlich auch die Finanzen in Schieflage.

@schiebaer45. 17:28

"Wer soll das bezahlen,wer hat das bestellt,wer hat so viel Pinke Pinke , wer hat so viel Geld "
#
Die Antwort wird wohl lauten : Die nachfolgenden Generationen."

Immer die selbe pathetische Leier. Ihnen ist aber schon klar, dass meine Generation (BJ 1957) seit Jahrzehnten die Schulden der vorangegangen Generation bezahlt. Noch kann ich mir warmes Essen leisten..

Weniger an viele wäre mehr...

>> 500 Milliarden Euro sollen in das Notfall-Anleihekaufprogramm PEPP fließen. <<
_
Nur 20% davon als Corona-Überbrückungshilfen direkt verfügbar für alle EU-Bürger würde unterm Strich auch gesamtwirtschaftlich mehr bewirken... Das sage ich als gestandener Volks- u. Betriebswirtschaftler.

17:28, schiebaer45

>>Dazu fällt mir ein Lied ein
" Wer soll das bezahlen,wer hat das bestellt,wer hat so viel Pinke Pinke , wer hat so viel Geld "
#
Die Antwort wird wohl lauten : Die nachfolgenden Generationen.<<

Und wenn das Geld nicht ausgegeben wird, werden die nachfolgenden Generationen ebenfalls die Folgen zahlen müssen. Es wird dann richtig teuer für sie, ein marodes Land wieder hochzubringen.

Dann doch besser ein einigermaßen funktionierendes Land, welches Schulden hat, zu übernehmen.

Es dürfte sich doch auch mittlerweile herumgesprochen haben, daß Staatsschulden so gut wie nie abgetragen werden. Teilweise verschwinden sie durch Inflation ganz von selber. Inflation ist ja eine Zinseszinsrechnung. Wenn Sie eine durchschnittliche Inflation von nur zwei Prozent zugrundelegen, was sehr niedrig gegriffen ist, und dann mal ausrechnen, was innerhalb von 20 Jahren aus 100€ geworden ist, dann werden Sie staunen.

Am 10. Dezember 2020 um 17:02 von smirker

„Kein Problem!
Die meisten Deutschen haben weiterhin keine Ahnung von Fiskal- und Geldpolitik!
Im Rahmen des Vorläuferprogramms PSPP hat die Deutsche Bundesbank für ca. 500 Milliarden Euro deutsche Staatsanleihen mit neu produziertem Geld gekauft.
Diese Staatsanleihen werden natürlich NIE zurückgezahlt, bei Fälligkeit durch neu emittierte Staatsanleihen ersetzt und sie werden somit ohne irgendwelche Probleme ewig in der Bilanz der Deutschen Bundesbank stehen bleiben!
In Japan sind bereits ca. 45 % der Staatsanleihen im Besitz der Zentralbank und auch dort werden sie ohne Probleme ewig in der Bilanz stehen bleiben!
Die EZB handelt glücklicherweise vernünftig, auch wenn das die meisten Deutschen wohl nie verstehen werden!
Quelle: makroskop.eu“

Angenehm zu lesender,
sachverständiger Kommentar.

was stellen sich die Foristen denn bitte

unter Staatsschulden vor? Dass das so ist, als wenn ich mein Girokonto um 1000 Euro überziehe, das Geld auf dem Jahrmarkt verjubele und meine Kinder nach meinem Tod 1000 Euro an die Bank zurückzahlen müssen? Und wenn die es nicht können, dann deren Kinder?

Nein, es sieht eher anders aus. Es regnet durch mein Dach. Ich könnte es für 1000 Euro reparieren lassen. Aber, oweh!, die müsste ich mir leihen! Nein, da stell ich dann lieber einen Eimer drunter. Wenn meine Kinder dann das Erbe antreten, haben sie zwar kein Haus mehr. Aber sie haben 1000 Euro weniger Schulden. Das nenne ich verantwortungsvolles Wirtschaften!

Und wieder einmal.....

....zeigt die EZB, dass ihnen diejenigen, die aufgrund von Niedrigzinsen auf ihren Sparguthaben und Altersvorsorgen schleichend enteignet werden, völlig wurschtegal sind. Dabei ist es genau diese Gruppe, die am meisten Steuern zahlt und damit im Endeffekt auch die EZB am Laufen hält!

17:13, Jan F.

>>Ich dachte ich wüsste etwas über Wirtschaft und Geld. Aber das ist wohl nicht so. Frage: Können wir nicht einfach noch mehr Geld drucken? Das Arbeiten gehen fällt mir oft schwer. Die neuen Schulden können wir doch mit mehr neuen Schulden bezahlen.<<

Die drei Sätze hinter "Frage:" stehen für mich in keinem logischen Zusammenhang. Was hat das Drucken von mehr Geld (eigentlich wissen Sie doch, daß Geld nicht gedruckt wird, sondern vorwiegend aus Zahlen, die kommen und wieder verschwinden besteht, oder?) Daß Ihnen das Arbeiten oft schwer fällt, tut mir sehr leid. Und daß Schulden mit neuen Schulden bezahlt werden, damit haben Sie das Prinzip der Staatsverschuldung, des Rentenmarktes, sehr genau beschrieben. Wenn ich dem Staat Geld leihe, dann zahlt dieser mir dieses Geld nach einer fest vereinbarten Ablaufzeit zurück. Dazu gibt er neue Anleihen aus.

Wenn Sie etwas von Wirtschaft und Finanzen verstehen, dann wissen Sie das auch.

16:35 von Wilhelm Schwebe

>>seltsame überschrift
glaubt die ard, daß unsere politfunktionäre/divers mit einer nie dagewesenen geldschwämme das virus verscheuchen können?<<

Ach Wilhelm, haben Sie nicht einmal die Überschrift ganz gelesen, bevor Sie Ihren Kommentar raushauen?

Dort steht:"EZB stemmt sich mit weiteren Milliarden gegen Corona-Krise"

Gegen die Corona-Krise, nicht gegen das Corona-Virus. Und dass im Moment viel Geld verbrennt und auch viel Geld in die Hand genommen wird um die Auswirkungen der Krise zu meistern, wird auch Ihnen nicht entgangen sein. Das braucht man gar nicht lesen, das sieht man auch im Fernsehen.

Heimliche Inflation

Eigentlich müßte die Aufblähung der Geldmenge durch die EZB und den Nationalbanken in eine stete Inflation führen...tatsächlich wird aber ständig behauptet, daß die Inflation im Euroraum seit Jahren nicht die anvisierte 2% Höhe erreicht. Das mag bei Waren und Dienstleistungen so sein...die versteckten Steigerungen werden nicht an die Glocke gehängt. Da sind in erster Linie die inflationären Immobilienpreise zu nennen, aber auch die vielen Preissteigerungen u.a. im Handwerk, Baugewerbe und nicht zu vergessen die Steigerungen bei staatlichen Abgaben - z.B. ab 1.1.2021 die CO2-Steuer - sowie die jährlichen Anhebungen der Fahrpreise im ÖVPN oder den Energiekosten. Die wahre Inflation wird von der EZB "heimlich" schöngeredet und den Bürgern "versteckt" untergejubelt. Wenn es denn so wäre, wie die EZB behauptet, es gäbe kaum Inflation, dann müßten ja alle jubeln...

@ Sonnenboden

die Zunahme der "Geldmenge" ist unaufhaltbar.

Die Geldmenge an sich nimmt ja nicht zu.

@ yvh

Es macht keinen Sinn wenn Unternhemer keinen Umsatz machen, dass sie trotzdem Miete, Steuern, Kreditraten und Versicherungen bezahlen müssen.

Steuern auf Umsatz bzw. auf Gewinn fallen keine an. Die anderen Posten sind vertraglich festgelegt und können nur durch beide Vertragspartner storniert werden, aber nicht einseitig.

Mir macht das Angst

Sorry, ich bin sonst kein ängstlicher Mensch und bin u.a. diplomierter Wirtschaftsingenieur, habe also von solchen Finanzangelegenheiten sicherlich nicht viel Ahnung. Das hier macht mir aber schlichtweg Angst und ich habe das Gefühl das hier etwas gehörig aus dem Ruder läuft. Deutschland haftet jetzt schon mit über 160 Milliarden alleine für die EZB. Das was hier losgetreten wird bekommt man doch nicht mehr stabilisiert? Ist eine neue Wirtschaftskrise (mit Nullung der Stände) die Folge? Ich würde mal gerne die Meinung von Herrn Merz (CDU), Frau Weidel (AfD) und Herr Meuthen (AfD) hören weil diese, ungeachtet Ihrer politischen Richtung, meiner Meinung nach die mit am größten Sachkompetenz zu diesem Thema haben.

@ landart

Doch wer und wann wird diese Schulden zurückzahlen

Das ist nicht schwer zu beantworten. Die Schuldner natürlich. Die Papiere, um die es hier geht, haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Dann hat die EZB ihr Geld zurück. Bisher wurden alle Papiere des Programms pünktlich getilgt. Die EZB hat nicht einen Cent verloren.

17:59 von proehi

mir macht das trotzdem angst. nicht wegen mir, sondern wegen meiner enkel, die diesen ganzen wahnsinn zurückzahlen sollen. natürlich brauchen firmen unterstützung, aber nicht die gastro 75% des letztjährigen umsatzes. nur als beispiel. das ist staatsversagen auf aller högster ebene

17:46 von frosthorn

Wunderbarer Kommentar, das "Verständnis" einiger Schreiben auf den Punkt gebracht.

@ eine_anmerkung

Mir macht das Angst. Sorry, ich bin sonst kein ängstlicher Mensch und bin u.a. diplomierter Wirtschaftsingenieur, ...

Wenn das stimmt, dann hat sich Ihr Einwand und Ihre Angst ja erledigt.

Schulden

1.Solange die Zinssätze von den Zentralbanken auf Null gesetzt sind wird die Inflation von zur Zeit 2-3% die Schulden und das Geld, innerhalb von 20 Jahren aufgefressen haben.
2. Wer garantiert uns dem verschuldeten Bürger und Steuerzahler das der Referenz Zinssatz dauerhaft bei 0 oder sogar minus Zinsen bestehen bleibt. Oder das es von einer Inflation zu einer Deflation kommen könnte.
3. Solange es nicht zu einer Deflation oder einer Erhöhung der Zinssätze kommt, hat es keinen Sinn Geld zu sparen. Das Geld wird Investiert (Spekulativ soll sich ja vermehren auch ohne Bankzinsen) bestenfalls im eigenen Land, in Aktien, in Immobilien, in anderen Devisen, in Antiquitäten, in Wertmetall, schlimmstenfalls in Lebensmittel, Wasser, Rohstoffen in Zukunftsderivaten. Was die Preise erhöht, und der arme Verbraucher bezahlen muss. Natürlich muss auch der kleine Mann hohe Überziehungszinsen berappen auch der Bausparer muss Zinsen bei den Banken zahlen.
Verbietet Zukunftsoptionen + Derivate.

17:55, Sebastian15

>>Auf Kommentar antworten
Am 10. Dezember 2020 um 17:55 von Sebastian15
Und wieder einmal.....
....zeigt die EZB, dass ihnen diejenigen, die aufgrund von Niedrigzinsen auf ihren Sparguthaben und Altersvorsorgen schleichend enteignet werden, völlig wurschtegal sind. Dabei ist es genau diese Gruppe, die am meisten Steuern zahlt und damit im Endeffekt auch die EZB am Laufen hält!<<

Ich dachte immer, am meisten Steuern zahlten die Gutverdiener. Die haben aber gar keine Sparguthaben, sondern lieben ganz andere Anlagemodelle.

@ smirker

Die meisten Deutschen haben weiterhin keine Ahnung von Fiskal- und Geldpolitik!

Wenn ich Ihren Beitrag lese, frage ich mich, wo Sie sich dazu zählen?

Am 10. Dezember 2020 um 17:56 von fathaland slim

„ Und daß Schulden mit neuen Schulden bezahlt werden, damit haben Sie das Prinzip der Staatsverschuldung, des Rentenmarktes, sehr genau beschrieben. Wenn ich dem Staat Geld leihe, dann zahlt dieser mir dieses Geld nach einer fest vereinbarten Ablaufzeit zurück. Dazu gibt er neue Anleihen aus.“

Einfache und verständlich auf den Punkt gebracht, Punkt.

Eine Frage der (gleichen) Möglichkeiten

„EZB stemmt sich mit weiteren Milliarden gegen Corona-Krise“

Wenn jedem dieser Ausweg offenstünde, hätte ich nichts dagegen. Es kann jedenfalls nicht sein, dass Überlebenschancen (jetzt und in Zukunft) eine Frage des Geldes sind.

16:50, Der sonst schweigt

>> Dass Spanien, Italien, Frankreich oder Griechenland seine Schulden je zurückzahlt kann doch kein normal denkender Mensch mehr annehmen. <<

Auch Deutschland wird seine Schulden nie zurückzahlen. Ebensowenig wie Japan, die USA oder jedes beliebige andere Land.

Was ist eigentlich am Prinzip der Staatsverschuldung so schwer zu verstehen? Ich begreife das nicht.

@ landart

Eigentlich müßte die Aufblähung der Geldmenge durch die EZB und den Nationalbanken in eine stete Inflation führen...

Nein, müsste sie nicht. Außerdem wird die Geldmenge in der Gesamtbilanz nicht aufgebläht.

@Garden.of.Eden 17:29

"Die meisten in Deutschland Lebenden haben von Finanzen keine Ahnung. Aber das Volk beweist im Moment auch, scheinbar von gar nichts eine Ahnung zu haben.
"
Verzeihung, aber das ist mir dann doch etwas zu starker Tobak. "Das Volk" wie sie schreiben, ist seit 10 Monaten mit einer völlig neuen Situation konfrontiert. Es herrscht zurecht Verunsicherung, vielleicht auch Angst vor gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Problemlagen, welche das gewohnte Leben verändern könnte. Die Mehrheit denkt und handelt rational und solidarisch, aber nicht jeder Mensch ist psychisch stark und in der Lage vernünftig im herkömmlichen Sinne zu reagieren. Andere können mit dieser Situation nicht umgehen, flüchten sich in Verweigerung, Verharmlosung oder auch Aggression dem Unbekannten gegenüber, was man auch als Hilfeschrei der Psyche sehen kann. In diesem Kontext das "Volk" per se als ahnungslos zu titulieren, zeugt von mangelnder Empathie.

18:09 von eine_anmerkung

Zitat:"Mir macht das Angst"

Mir nicht. Schauen Sie: 1990 hatte die Bundesrepublik ca. 540 Mio € Schulden, Ende 2019, also vor Corona, 1,9 Billionen €. In knapp 20 Jahren hat sich die Schuldensumme also fast vervierfacht. Wenn all die Schauergeschichten, die man hier immer wieder lesen kann, stimmen würden, müsste diese enorme Erhöhung der Staatsschulden doch irgendwie bemerkbar sein im Alltag. Aber wir haben keine nennenswerte Inflation, das Rating der BRD ist unschlagbar, wir bekommen für neue Schulden sogar noch Geld geschenkt. Bedingung ist natürlich, das unsere Wirtschaftsleistung weiter auf einem Niveau bleibt, das es uns erlaubt, unsere Verbindlichkeiten zu bedienen. Ansonsten empfehke ich die Kommentare von @smirker und @fathaland slim weiter oben, die das Funktionieren von Staatsschulden einleuchtend erklären.

EZB stemmt sich mit weiteren Milliarden gegen Corona-Krise

Gegen die Corona-Krise? Nein, wenn schon dann z. B.:
- gegen die Folgen, das man Schulden nicht mit neuen ungedeckten Schulden tilgen kann.
- gegen die Folgen einer Euro-Einheitswährung, den die verschiedenen EU-Länder in Gänze nicht verkraften können.
- gegen die Folgen einer Lock-Down-Politik, welche diese in Bezug im Kampf gegen einen Corona-Virus unternommen hat!

Dr. Markus Krall hat ja auch schon im Jahr 2019 (also vor Covid19) auf unser desolates Wirtschafts- und Finanzsystem hingewiesen. Und auf seinen prognostizierten wirtschaftlichen Niedergang in 2020 in Deutschland. Aber in 2020 wird ja noch weiter viel Geld gedruckt und ins System hinein gepumpt, aufgrund dessen das Finanzsystem weiter am Laufen gehalten wird. Insolvenzen wurden ja auch gesetzlich ausgesetzt. Bilanzierungsgrundsätze wurden gelockert. Am Ende werden Politiker uns erzählen, dass allein dieser böse Virus an allem Schuld gewesen sei. Und werden ihre Hände in Unschuld zu waschen.

@ eine Anmerkung

Ich würde mal gerne die Meinung von Herrn Merz (CDU), Frau Weidel (AfD) und Herr Meuthen (AfD) hören weil diese, ungeachtet Ihrer politischen Richtung, meiner Meinung nach die mit am größten Sachkompetenz zu diesem Thema haben.

In Wirtschaftsfragen haben Frau Weigel und Herr Meuten sicherlich keine Ahnung.

wenn Staatsschulden so unproblematisch

wären, bräuchten wir doch keine "Rettungsschirme", keine EZB die Schrottpapiere von angeschlagenen Staaten zur Stützung derselben kaufen müsste....dann können doch alle Staaten Schulden in beliebiger Höhe auf eigen Rechnung machen, dann wäre die Infrastruktur, Bildung, Gesundheitwesen und Renten doch europaweit kein finanzielles Problem?

um 18:09 von eine_anmerkung

>>
Ich würde mal gerne die Meinung von Herrn Merz (CDU), Frau Weidel (AfD) und Herr Meuthen (AfD) hören weil diese, ungeachtet Ihrer politischen Richtung, meiner Meinung nach die mit am größten Sachkompetenz zu diesem Thema haben.
<<

Merz ist Jurist und Weidel ist Hayek-Anhängerin. Ob das die richtigen Qualifikationen sind, wenn es in Deutschland allein Dutzende VWL-Professoren gibt.

Wenn man Fachleute befragt, könnte sich auch Herr Meuthen äußern. Als herausragend qualifiziert habe ich ihn aber in wirtschaftswissenschaffentlichen Fragen nie wahrgenommen.

17:36 von Opa Klaus @schiebaer45. 17:28

Immer die selbe pathetische Leier. Ihnen ist aber schon klar, dass meine Generation (BJ 1957) seit Jahrzehnten die Schulden der vorangegangen Generation bezahlt. Noch kann ich mir warmes Essen leisten..
#
Ich beteilige mich doch auch mit an den Rückzahlungen der Schulden die vorherige Generationen hinterlassen haben.Ich bin BJ 1945 .

Wie hoch ist der Anteil Deutschlands

böserWolf @
Ich bin mir nicht sicher ob wir da jemals erfahren, aber er ist bestimmt zu hoch.

@ landet

Die Inflation ist wie sie ist. Da kann die EZB nichts verstecken. Was sind das denn für Fake-Nachrichten.

Am 10. Dezember 2020 um 18:09 von eine_anmerkung

„Mir macht das Angst
Sorry, ich bin sonst kein ängstlicher Mensch und bin u.a.
diplomierter Wirtschaftsingenieur, habe also von solchen Finanzangelegenheiten sicherlich nicht viel Ahnung. Das hier macht mir aber schlichtweg Angst und ich habe das Gefühl das hier etwas gehörig aus dem Ruder läuft. –

Ich würde mal gerne die Meinung von Herrn Merz (CDU), Frau Weidel (AfD) und Herr Meuthen (AfD) hören weil diese, ungeachtet Ihrer politischen Richtung, meiner Meinung nach die mit am größten Sachkompetenz zu diesem Thema haben.“

Schwieriger Kommentar.

„Als diplomierter Wirtschaftsingenieur, habe also von solchen Finanzangelegenheiten sicherlich nicht viel Ahnung.“

Keine Angst,
ich gehe davon aus, dass die o.g. Leute hier mitlesen.

Am 10. Dezember 2020 um 18:32 von Torsten Seel

Zitat: Dr. Markus Krall hat ja auch schon [ ..... ]

Ist das nicht der Autor, der sich für die Abschaffung des allgemeinen Wahlrechts ausgesprochen hat?

Er ist zwar Bestsellerautor. Die Anzahl der verkauften Bücher sagt aber nichts aus über deren Qualität. Auch Erich von Däniken war einmal Bestsellerautor.

@schiebaer45. 18:39

"Ich beteilige mich doch auch mit an den Rückzahlungen der Schulden die vorherige Generationen hinterlassen haben.Ich bin BJ 1945"

Dann sind wir ja schon zu zweit. Wenn wir jetzt noch bisschen sparen, dann sollten wir die Staatschulden in zwei Jahren getilgt haben. Lade Sie dann auf ein Bierchen ein..

18:42 von werner1955

Zitat:"Ich bin mir nicht sicher ob wir da jemals erfahren, aber er ist bestimmt zu hoch."

Das war ja klar! Ganz egal, was es ist, es ist schlecht...

Thematische Ausrichtung

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Geldsegen

Die Ausgaben des einen sind immer die Einnahmen des anderen.
Es würde mich schon interessieren: Wer bekommt das Geld?
Zurückzahlen - kommt überhaupt nicht in Frage und wer würde dies ernsthaft wollen?
Schließlich kann die EZB so viel Geld machen wie sie will und auch an alle Bedürftigen verteilen.
Ich schlage einen Schuldenschnitt für alle Euro-länder in Höhe von 75% vor.
Es lohnt sich also jetzt nochmal richtig in den Topf zu greifen !!!

@Torsten Seel

Dr. Markus Krall hat ja auch schon im Jahr 2019 (also vor Covid19) auf unser desolates Wirtschafts- und Finanzsystem hingewiesen. Und auf seinen prognostizierten wirtschaftlichen Niedergang in 2020 in Deutschland.

Oh, dann wird's aber langsam Zeit. Aber kein Ding, er hatte den Zusammenbruch ja 2017 und 2018 auch schon gaaanz sicher vorhergesagt.

18:09 von eine_anmerkung

>> Ich würde mal gerne die Meinung von Herrn Merz (CDU), Frau Weidel (AfD) und Herr Meuthen (AfD) hören weil diese, ungeachtet Ihrer politischen Richtung, meiner Meinung nach die mit am größten Sachkompetenz zu diesem Thema haben.<<

Da müssten Sie wohl die Sachkompetenz bei den Experten direkt abfragen.

Herr Merz als ex Vermögensverwalters weiß, wie man an der Schuldenaufnahme Dritter verdient und warum er seine Nebeneinkünfte als Abgeorneter aus der "gehobenen Mittelschicht" nicht offenlegen will.

Frau Weidel als Unternehmensberaterin fordert die Abschaffung des Bargeldes und wieder goldgedeckte Währung. Ob sie auch die Rückkehr zum Tauschhandel, der völlig ohne Schulden funktioniert, fordert, ist mir nicht bekannt.

Herr Meuthen als Wirtschaftswissenschaftler weiß nicht, wie man Geld von Dritten für seine politischen Aktivitäten ohne Beanstandungen deklariert und verläuft sich im Spendensumpf.

Ja klar, Sachkompetenz, aber wofür?

um 18:49 von Opa Klaus

Dann sind wir ja schon zu zweit. Wenn wir jetzt noch bisschen sparen, dann sollten wir die Staatschulden in zwei Jahren getilgt haben. Lade Sie dann auf ein Bierchen ein.
#
Danke für die Einladung,dann müssen wir ja noch kräftig sparen.

.... unter die Arme greifen.

Na, dafür zahle ich doch gern Steuern, daß die EZB völlig mandatswidrig das Geld nur so rauspfeffert.

Die Sparer, die durch Entwertung enteignet werden, sind die ganz Dummen.

@ Paul

Wer bekommt das Geld?
Zurückzahlen - kommt überhaupt nicht in Frage und wer würde dies ernsthaft wollen?

Die Anleihen werden am Ende der Laufzeit, also nach maximal 3 Monaten wieder getilgt. Bisher wurde jeder Euro bei den Anleihekäufen der EZB bei Fälligkeit getilgt.

18:16 von Wilhelm Schwebe

>>17:59 von proehi
mir macht das trotzdem angst. nicht wegen mir, sondern wegen meiner enkel, die diesen ganzen wahnsinn zurückzahlen sollen. natürlich brauchen firmen unterstützung, aber nicht die gastro 75% des letztjährigen umsatzes. nur als beispiel. das ist staatsversagen auf aller högster ebene<<

Da kann man nix machen, ausser vielleicht lesen, z.B. den Artikel, dann z.B. 17:46 frosthorn ***, und dann 17:56 fathaland slim mit dem Schuldenbezahltrick, den vielleicht Ihre Enkel dann begriffen haben, wenn es für sie relevant wird.

Wenn Sie allerdings Ihre Angst weiter pflegen wollen, sollten Sie sich keinesfalls wirklich mit der Thematik auseinandersetzen.

@ Dana - einfach schlecht reden

Pleitestaaten und Pleiteunternehmen mit öffentlichen Geldern.... unter die Arme greifen.

Warum was gutes schlecht reden? Unsere Unternehmen sind gesund und die bisherigen Anleihen sind zurück gezahlt worden.

Dr. Markus Krall / Wo hat er sich ganz sicher festgelegt?

Er hat wissenschaftlich nach bestem Wissen und Gewissen prognositziert. Nicht mehr und nicht weniger!

EZB als Inflationsrreiber

@von Wladimir Pudding
Was sind das denn für Argumente...wenn Kredite nichts mehr kosten...ja man sogar noch am Kredit verdient...dann ist das u.a. der Brandbeschleuniger gerade in der Immobilienbranche...und daran ist die EZB nicht unschuldig. Lesen dazu einmal die neuesten Interviews von Prof.Sinn. Fakes sehen anders aus....

Geldschöpfung ersetzt keine Wertschöpfung!

Zitat: "Europa kämpft gegen die zweite Corona-Welle. Für die EZB Grund genug, ihre Hilfen gegen die Krise nochmals deutlich aufzustocken: Weitere 500 Milliarden Euro sollen in das Notfall-Anleihekaufprogramm PEPP fließen."

Geldschöpfung ersetzt keine Wertschöpfung!

Sie führt nur zu Inflation, Inflation und noch mehr Inflation und zu Korruption und politischer Machtanmaßung, wie sie durch die EU geschieht.

Die durch keine Wertschöpfung gedeckte Geldschöpfung ist 1:1 ein Diebstahl an den Steuerzahlern, Sparern, Arbeitnehmer und Rentner und sollte strafrechtlich als solcher behandelt werden.

Ich will endlich wieder

Ich will endlich wieder Zinsen. Macht die EU dicht und gründet eine neue für die die unsere Geldpolitik teilen.
Die EU schluckt meine Steuern und verweigert mir Zinsen. Ich will da raus!!!!!!
Glückliche Britten!!
Und dann jetzt noch Milliarden für Polen und Ungarn? Wenn man die nicht rauswerfen kann müssen eben alle Nettozahler die EU verlassen!!!!

Am 10. Dezember 2020 um 19:01 von Dana

„Die Sparer, die durch Entwertung enteignet werden, sind die ganz Dummen.“

Ja selbstverständlich,

und mit was?

Mit Recht!

Sparer wollen ohne Arbeit, ohne Risiko Geld verdienen.
Klappt aber nicht, hat noch nie geklappt.
Selbst in Hochzinszeiten nicht.

Warum?

Weil Geld vermehrt sich automatisch, aus dem Nichts,
wenn es bewegt wird, und
wenn es nicht bewegt wird, nimmt es ab.

Darum verdienen die Banken und nicht die Sparer.

Die teuerste Tasse Kaffee der Welt ist, wenn der Bankberater/m/w/d Ihnen einen Stuhl anbietet und die Sekretärin/m/w/d, um Kaffee gebeten wird.

19:08 von proehi

schon bemerkenswert, daß du mir unsere linksaussen fatha und frosthorn als leuchtende beispiele des allwissens nahe bringst. trink ich doch lieber einen glühwein zur beruhigungn

Monetäre Staatsfinanzierung

Zitat: "Gemeint ist das sogenannte Pandemic Emergency Purchase Programme, kurz PEPP. Die EZB will 500 weitere Milliarden Euro in das Programm investieren und weitet es damit auf insgesamt 1,85 Billionen Euro aus. Zudem läuft PEPP neun Monate länger als angedacht, bis mindestens Ende März 2022."

Der Aufkauf von Staatsanleihen durch eine Notenbank ist ein absolutes No-Go. Das Unabhängigkeitsprinzip der Notenbanken vom Staat war und ist das eherne Prinzip gewesen, an das sich die Deutsche Bundesbank seit 1945 gehalten hatte und deshalb weltweit eine der respektabelsten Zentralbanken war.

Im Gegenzug haben wir über den Euro mit der eine Notenbank bekommen, die den Wert des Geldes über eine direkte Staatsfinanzierung verramscht, die de lege gem. Art. 123 AEUV verboten ist. Aber wen interessieren schon die Einhaltung von Verträgen und Gesetzen. Das würde man ja dann Rechtsstaatlichkeit nennen.

Zu 18.27 fathaland slim

Das ist z.T. nicht verkehrt, z.T. aber auch falsch, wie Sie argumentieren. Entscheidend ist, wie sich das Verhaeltnis zwischen Entwicklung der Verschuldung und dem Wirtschaftswachstum ueber die Jahre auf Dauer in dem jeweiligen Land entwickelt. Und dort leben Italien und Spanien u.a. seit Jahren ueber ihre Verhaeltnisse. Und das kann dann irgendwann dazu fuehren, dass EIN TEIL der zukuenftigen Generation, naemlich der aermere, die Zeche zahlen muss. Der reichere Teil ist zum grossen Teil auch Glaeubiger der Staatsschulden und kann einen ruecklaeufigen Gemeinwohlstaat ueber die Zinseinnahmen ausgleichen. Von daher ist Vorsicht geboten bei den anstehenden Wirtschaftsankurbelungsmassnahmen, vor allen Dingen, wenn sie nicht in die Infrastruktur, sondern in rein konsumtive Ausgaben muenden (zB. Verschiebung der Rentenreform in Frankreich).

@Wilhelm Schwebe, 19:28 re @proehi

schon bemerkenswert, daß du mir unsere linksaussen fatha und frosthorn als leuchtende beispiele des allwissens nahe bringst. trink ich doch lieber einen glühwein zur beruhigungn

Ach, so bilden Sie sich also Ihre Meinung? Wenn @frosthorn was sagt, muss das Gegenteil stimmen?

Ich versichere Ihnen hiermit: das perpetuum mobile funktioniert nicht. Nie und nimmer!
Übrigens, morgen wird mein Schwager bei Ihnen vorbei schauen, der hat eins erfunden und verkauft es super günstig.

19:38 von frosthorn

ok, ich wollte ihnen doch nix. aber auch ihnen sollte es peinlich sein, wenn irgendjemand sie mit dem musikanten in ein fass wirft. aber wann kommt ihr schwager? ich werde mettbrötchen mit einem/oder 2 weizen bereithalten. bleiben sie gesund

Thematische Ausrichtung

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Am 10. Dezember 2020 um 19:25 von Blitzgescheit

„Geldschöpfung ersetzt keine Wertschöpfung!
Sie führt nur zu Inflation, Inflation und noch mehr Inflation und zu Korruption und politischer Machtanmaßung, wie sie durch die EU geschieht.
Die durch keine Wertschöpfung gedeckte Geldschöpfung ist 1:1 ein Diebstahl an den Steuerzahlern, Sparern, Arbeitnehmer und Rentner und sollte strafrechtlich als solcher behandelt werden.“

Na ja,

wird Geld geschaffen, das nicht mehr durch die Wertschöpfung gedeckt ist, droht Inflation.

Ja, das ist bekannt, insoweit haben Sie Recht.

Bei einer Inflationsrate von infinitesimal gegen Null, ist das doch positiv.

Wie Sie aber Korruption und Machtanmaßung damit in DE in Zusammenhang bringen, erschließt sich mir nicht.

Tilgung mit neuem Verkauf der Staatspapiere

@18:16 von Kowalski
Claro...die Papiere - wenn es denn Kurzläufer sind - werden spätestens nach drei Monaten getilgt, aber womit denn...natürlich zumeist mit neuen Schuldpapieren...das ist ein immer schneller laufendes Schwungrad. Mittlerweile finanziert die EZB vollständig die Haushaltsdefizite der Euro-Länder. So sind die Peripherie-Länder durch die EZB und die zusätzlichen Fonds der EU erfolgreich von den Marktkräften abgeschirmt. Die Kritiker dieser
Füllhornpolitik sind inzwischen deutlich in der Minderheit, der Beschluss der EZB ist dem Vernehmen nach einmal mehr nicht einstimmig gefallen.

18:27 von fathaland slim

"...Was ist eigentlich am Prinzip der Staatsverschuldung so schwer zu verstehen? Ich begreife das nicht."

Nun, das mag auch daran liegen, dass eine noch so sanfte Erhöhung der Staatsverschuldung, insbesondere von Unionspolitikern, insbesondere für soziale Zwecke, ansonsten ein absolutes No-Go ist und dieses auch entsprechend herausposaunt wird.

@19:25 von Blitzgescheit

>> Die durch keine Wertschöpfung gedeckte
>> Geldschöpfung

Sie haben schon mitbekommen, daß wir in einem Giralgeldsystem leben? ALLE Geldschöpfung ist komplett(!) durch Kredite abgedeckt. -.-

Zu 19.25 von blitzgescheit

Ohne Geldschoepfung gibt es in einer Volkswirtschaft
der Neuzeit keine bzw. eine signifikant geringere Wertschoepfung. Und sie, die Geldschoepfung braucht immer einen Vorlauf, um ihre Wirkung entfalten zu koennen. Eine Inflation und/oder "Verramschung desEuro" ist derzeit auch nicht zu sehen. Statt eines holzschnittartigen EZB-Bashings sollte Ihre Kritik an der EZB etwas differenzierter ausfallen. So hat das ZEW in Mannheim ermittelt, dass das Aufkaufprogramm der EZB in seiner Verteilung entgegen ihrer Ankuendigung nicht an der Groesse der Volkswirtschaften ausgerichtet ist, sondern die suedeuropaeischen Laender deutlich ueberproportional am Ankauf profitieren. Das ist in der Tat problematisch.

So ungeniert wie überall Schulden gemacht wird ...

... könnte man meinen, die peilen eine Inflation a la 23 oder 48 an. DiesecWährung ist längst nicht mehr gesund, also lässt man sie möglichst schnell über die Wupper. Und wer zahlt's, wer ist der Gelackmeierte? Jeder der etwas angespart hat: vom Otto Normalverbraucher bis hin zum Rentner.

Eigentlich

machen die Wertpapier-Aufkaufprogramme der EZB das EU-Corona-Hilfspaket zumindest für die EUR-Staaten vollkommen überflüssig.
Jeder EUR-Staat kann sich praktisch grenzenlos über den Verkauf eigener, neu aufgelegter Staatsanleihen an die EZB finanzieren. Selbst für die bereits hochverschuldeten Länder findet das zu historisch niedrigen, fast schon negativen, Zinssätzen statt; es ist nicht einzusehen, warum die Geberstaaten des EU-Hilfsprogramms nur gemolken werden, um diese Zinssätze weiter abzusenken.

Am 10. Dezember 2020 um 19:54 von Wilhelm Schwebe

„19:38 von frosthorn
ok, ich wollte ihnen doch nix. aber auch ihnen sollte es peinlich sein, wenn irgendjemand sie mit
dem musikanten
in ein fass wirft. aber wann kommt ihr schwager? ich werde mettbrötchen mit einem/oder 2 weizen bereithalten. bleiben sie gesund“

Mit dem Musikanten?

Ich freue mich sonst immer über Ihre wertvollen, auflockernden, aus dem Ärmel geschüttelten Kommentare.

Aber, ich denke Sie ärgern sich zu Unrecht über die Zurechtweisungen, weil nicht alle Leute geduzt werden möchten.

Außerdem haben Sie an den Kommentaren des werten Mitforisten @ fathaland slim doch gemerkt, dass die sogenannte randalierende Linke etwas ganz anderes ist.

Musikant und „Das Jahrtausendgenie“ sind ein kleiner aber entscheidender Unterschied.

Dieser kleine Virus ist der Vorwand...

um alle Hemmungen restlos fallen zu lassen und im Anflug von Größenwahn Schulden machen zu können!

Tilgung von Schulden?

Niemals!

Neue Kredite.....auf die alten Kredite...

PS. Warum wird der ESM nicht in Anspruch genommen?

Hier liegen 400 MRD. bereit.

@Am 10. Dezember 2020 um 20:17 von Grossfamilienberater

Zitat: "Ohne Geldschoepfung gibt es in einer Volkswirtschaft
der Neuzeit keine bzw. eine signifikant geringere Wertschoepfung. Und sie, die Geldschoepfung braucht immer einen Vorlauf, um ihre Wirkung entfalten zu koennen. Eine Inflation und/oder "Verramschung desEuro" ist derzeit auch nicht zu seh"

Völliger Blödsinn.

Eine gesunde Volkswirtschaft hat Geldschöpfung nur im Rahmen der zusätzlichen, realen Wertschöpfung. Alles andere führt 1:1 zur Inflation und damit zur Verramschung des Euros.

Wenn es kein Problem sein sollte, Billionen Euros in den Umlauf zu bringen, dann sollte ich wohl damit aufhören zu arbeiten und zur realen Wertschöpfung beizutragen, wenn der Wohlstand so simsalabim-hastunichtgeshehen aus der Notenpresse herbeigezaubert werden kann.

Zu Saschamaus um 20.13

Eine Kreditforderung ist keine Wertschoepfung. Platzt der Kredit, findet keine Wertschoepfung statt, und das Verhaeltnis von Sachwertesumme ( in GE gemessen) zu Geldmenge aendert sich, was in Groessenordnungen zu Inflation fuehrt. Da hat der Forist "blitzgescheit" schon recht. Er ist uebrigens vom Fach in der Thematik hier.

@Am 10. Dezember 2020 um 20:17 von Grossfamilienberater

Zitat: "Statt eines holzschnittartigen EZB-Bashings sollte Ihre Kritik an der EZB etwas differenzierter ausfallen."

Ist das alles, was Sie hier entgegenbringen können? Was genau soll denn jetzt Ihr "Sachargument" sein?

Zumal ich abendfüllend über das Eurowährungssystem referieren könnte, was möglicherweise auch an meine Vorbildung durch einen Ökonomen liegt, der mit Vornamen Bernd heißt und dessen Nachnamen mit "L" beginnt und "ucke" aufhört.

@20:20 von Gassi

>> So ungeniert wie überall Schulden
>> gemacht wird ...

Sie haben das derzeitige Geldsystem nicht im Geringsten verstanden.

Es gibt KEIN(!!!) Geld außer dem Giralgeld. Und DAS ist zu 100%(!) schuldenbasiert! -.-

"https://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld"

@böser Wolf..

Vor dem Austritt GB´s waren wir mit 27% Kosten dabei..

19:25, evhie

>>Ich will endlich wieder Zinsen. Macht die EU dicht und gründet eine neue für die die unsere Geldpolitik teilen.
Die EU schluckt meine Steuern und verweigert mir Zinsen. Ich will da raus!!!!!!
Glückliche Britten!!
Und dann jetzt noch Milliarden für Polen und Ungarn? Wenn man die nicht rauswerfen kann müssen eben alle Nettozahler die EU verlassen!!!!<<

Schauen Sie sich mal in der Welt um. Zinsen kriegen Sie momentan nirgendwo. Außer vielleicht in Ländern mit hoher Inflation und geringer Wirtschaftsstärke. Da liegt dann allerdings die Inflationsrate über dem Zinssatz. Ihre Schuldzuweisung an die EU geht komplett ins leere. Auch zahlreiche Ausrufezeichen ändern daran nichts.

um 20:43 von Blitzgescheit

>>
@Am 10. Dezember 2020 um 20:17 von Grossfamilienberater

Zitat: "Ohne Geldschoepfung gibt es in einer Volkswirtschaft
der Neuzeit keine bzw. eine signifikant geringere Wertschoepfung. Und sie, die Geldschoepfung braucht immer einen Vorlauf, um ihre Wirkung entfalten zu koennen. Eine Inflation und/oder "Verramschung desEuro" ist derzeit auch nicht zu seh"

Völliger Blödsinn.
<<

Es ist nicht gut, andere des Blödsinns zu bezichtigen, wenn man selbst offenbar kenntnisfrei ist. Nach Ihren Aussagen müssten ja Geldmenge und BSP übereinstimmen. Das ist bekanntlich nicht der Fall.

Einmal ganz davon abgesehen, dass man vor so einer Aussage klarstellen sollte, ob man M1, M2 oder M3 meint.

Davon aber ab: Wer für einen Hausbau von seiner Bank einen Kredit bekommt, sorgt für eine Erhöhung der Geldmenge, ohne dass (schon) ein Wert dagegen steht. Informieren Sie sich über Giralgeldschöpfung.

19:28, Wilhelm Schwebe

>>19:08 von proehi
schon bemerkenswert, daß du mir unsere linksaussen fatha und frosthorn als leuchtende beispiele des allwissens nahe bringst. trink ich doch lieber einen glühwein zur beruhigungn<<

Mann, was ist das doch praktisch. Man erklärt Foristen, die einem nicht passen, zum Lieblingsfeindbild, in Ihrem Falle "linksaußen", was wohl links von Markus Söder beginnt und diffamiert sie höhnisch als "leuchtende Beispiele des Allwissens", was diese Foristen niemals auch nur ansatzweise für sich in Anspruch nehmen würden. Dann erspart man sich eine inhaltliche Auseinandersetzung.

Genial.

@20:44 von Grossfamilienberater

>> Eine Kreditforderung ist keine
>> Wertschoepfung

Nope, das Geld wird nur (und zwar ausschließlich!) durch Kredite geschöpft. Es gibt kein(!) anderes Geld.

D.h.:
Summe allen Geldes weltweit = Summe aller Schulden weltweit!

Soll heißen:
Der 10€-Schein, den Sie in der Tasche haben, ist nur deshalb € 10,00 wert, weil irgendwer auf diesem Planeten (egal, ob Privatperson, Unternehmen, Staat) € 10,00 SCHULDEN hat. -.-

19:37, Grossfamilienberater

>>Zu 18.27 fathaland slim
Das ist z.T. nicht verkehrt, z.T. aber auch falsch, wie Sie argumentieren. Entscheidend ist, wie sich das Verhaeltnis zwischen Entwicklung der Verschuldung und dem Wirtschaftswachstum ueber die Jahre auf Dauer in dem jeweiligen Land entwickelt. Und dort leben Italien und Spanien u.a. seit Jahren ueber ihre Verhaeltnisse. Und das kann dann irgendwann dazu fuehren, dass EIN TEIL der zukuenftigen Generation, naemlich der aermere, die Zeche zahlen muss.<<

Italien hat eine der stärksten Volkswirtschaften der EU und ist Nettozahler. Auch Japan und die USA haben eine im Vergleich zur Wirtschaftsleistung exorbitant hohe Staatsverschuldung, höher als Italien. Spaniens Staatsverschuldung, ins Verhältnis zum BIP gesetzt, liegt unter der Frankreichs. Belgien liegt noch etwas über beiden Ländern.

In der öffentlichen Diskussion werden Gespenster an die Wand gemalt, IMHO um Ressentiments zu schüren.

19:54, Wilhelm Schwebe

>>19:38 von frosthorn
ok, ich wollte ihnen doch nix. aber auch ihnen sollte es peinlich sein, wenn irgendjemand sie mit dem musikanten in ein fass wirft. <<

Ich bin sicher, daß dies dem geschätzten Foristen "frosthorn" nicht peinlich ist.

Zu 20.43 von "blitzgescheit"

Na ja. Ueber die Ursachen von Inflation sind ja nun in der Vergangenheit Galaxien von Bibliotheken geschrieben worden. Ich darf an die Keynsianer und die Monetaristen erinnern. Inflation ist kein naturwissenschaftliches Ereignis, sondern ein "soziales", von Menschen"hand" geschaffenes Ergebnis. Und der Faktor Zeit, den Sie vollkommen ausblenden, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Aber ich will es dabei jetzt bewenden lassen. Sie sollten sich allerdings in Ihrer Ausdrucksweise ein wenig maessigen. Das fuehrt allermeist zu besseren Ergebnissen.

„Ich bin sicher, daß dies dem

„Ich bin sicher, daß dies dem geschätzten Foristen "frosthorn" nicht peinlich ist.“

Und darauf ein herrliches Herforder zur besinnlichen Weihnachtszeit
(P.S. - sonst überhaupt nicht mein Bier)

Am 10. Dezember 2020 um 21:14 von fathaland slim

"Ich bin sicher, daß dies dem geschätzten Foristen "frosthorn" nicht peinlich ist."

Auch wenn mir in diesen Zeiten gar nichts mehr sicher ist, da bin ich mir allerdings auch sicher.

Wünsche Ihnen alles Gute.

@fathaland slim, 21:14

Ich bin sicher, daß dies dem geschätzten Foristen "frosthorn" nicht peinlich ist.

Das Fass, in das man Sie oder mich - und erst recht uns beide gemeinsam - stecken könnte, müsste erst noch erfunden werden. Aber in der Weltsicht mancher Foristen gibt es nur ein einziges Fass, und das ist das, in dem sich "die anderen" befinden.

Der Solipsismus, mit dem ich mich leidenschaftlich gerne befasse, setzt sich über die Frage der Fässer ganz souverän hinweg. Dort ist überhaupt, außer dem eigenen Bewusstsein, nichts relevant. Auch kein anderes Bewusstsein.
Es ist, wenn man sich hinein begibt, eine äußerst tröstliche Philosophie.

@20:45 von Blitzdings

>> Zumal ich abendfüllend über das
>> Eurowährungssystem referieren könnte

Kostet das Eintritt? DAS würde ich mir echt geben! ^^

21:20, berelsbub @ fathaland slim

>>„Ich bin sicher, daß dies dem geschätzten Foristen "frosthorn" nicht peinlich ist.“

Und darauf ein herrliches Herforder zur besinnlichen Weihnachtszeit
(P.S. - sonst überhaupt nicht mein Bier)<<

Meins auch nicht wirklich. Trinkbar ist es aber. Prost!

Früher gab es das berüchtigte Bremme Bräu Barmen. Es hieß damals, im bergischen Land, aus dem es es wohl nie herausgeschafft hat, "BäBäBä". Zu Recht. Zumindest meinte mein Vater das. Ich war zu klein.

Zu fathaland slim um 21.11

Schauen Sie sich das rating der Agenturen von Japan und den USA auf der einen und das von Italien und Spanien auf der anderen Seite an. Dann sehen Sie, wo die Unterschiede in der Wirtschaftskraft liegen, vor allen Dingen im investiven Bereich im Vergleich zur Staatsverschuldung.

um 20:29 von morgentau19

>>"PS. Warum wird der ESM nicht in Anspruch genommen?
Hier liegen 400 MRD. bereit."<<

Weil der Griff aus diesem Topf an Verwendungsnachweise gekoppelt ist und das wollen die Franzosen, Spanier und besonders Die Italiener nicht. Dann lieber einen guten Schuss aus der 500 Milliarden Geschenkschöpfkelle die nicht an reproduzierbare Verwendungsnachweise unterhalb einer bestimmten Göhe gekoppelt sind und gerade das bemängelten die Vernünftigen Fünf. Ein Schelm der jetzt Böses dabei denkt (Verwendungsnachweis).

@ fathaland slim

„Früher gab es das berüchtigte Bremme Bräu Barmen. Es hieß damals, im bergischen Land, aus dem es es wohl nie herausgeschafft hat, "BäBäBä". Zu Recht. Zumindest meinte mein Vater das. Ich war zu klein.“

Das sagt mir leider nichts, hätte es aber probiert.
Herforder war / ist als Baustellenbier verschrien, aber der Ruf hat sich gebessert, seitdem es den 30-Kasten nicht mehr gibt. Außer in Schledehausen, da schwört man auf Herforder im Osnabrücker Land

Inflationsgefahr ist realistisch!

Hier wird ja so viel Unsinn geschrieben! Ich kann es fast nicht glauben....
Es besteht durchaus eine realistische Inflationsgefahr, und zwar eine, die sich nur schwer von den Zentralbanken beeinflussen lässt. Darin sind sich viele namhaften Wirtschftswissenschaftler einig.
Und Inflation ist eine sehr unsoziale Angelegenheit. Die frisst nämlich die Sparguthaben der Kleinsparer auf. Die Reichen sind davon eher weniger betroffen, da diese in Sachwerten investiert sind....

21:45, Grossfamilienberater

>>Zu fathaland slim um 21.11
Schauen Sie sich das rating der Agenturen von Japan und den USA auf der einen und das von Italien und Spanien auf der anderen Seite an. Dann sehen Sie, wo die Unterschiede in der Wirtschaftskraft liegen, vor allen Dingen im investiven Bereich im Vergleich zur Staatsverschuldung.<<

Dann sieht man vor allem, welche Macht die Ratingagenturen infolge der Deregulierung der Finanzmärkte, besonders unter Bush Jr., gewonnen haben. Die so genannte Eurokrise ist eine direkte Folge davon.

21:56, berelsbub @ fathaland slim

>> Außer in Schledehausen, da schwört man auf Herforder im Osnabrücker Land<<

Schledehausen war schon immer, nun ja, was besonderes. Die Schelenburg ist auf jeden Fall sehenswert. Und das Tal der Wierau ist sowohl botanisch als auch zoologisch hochinteressant.

Warum brauen die da eigentlich kein Schledehausener? Gutes Wasser gibt es ja reichlich.

21:41, saschamaus75

>>@20:45 von Blitzdings
>> Zumal ich abendfüllend über das
>> Eurowährungssystem referieren könnte

Kostet das Eintritt? DAS würde ich mir echt geben! ^^<<

Ich komme mit!

Das möchte ich mir nicht entgehen lassen.

Unglaublich

Wir sollen ja beim Klimaschutz, bei Corona etc.. immer auf die Wissenschaft hören-nur wenn die EZB verfassungswidrige Staatsfinanzierung betreibt und alle Wirtschaftsforscher das gefährlich und falsch, finden, muss man nicht auf die Wissenschaft hören?
Und an alle, die meinen uns hier über Fiskalpolitik belehren zu müssen IFO und andere Institute haben die besseren Leute und Argumente!

um 21:41 von saschamaus75

>>"@20:45 von Blitzdings
>> Zumal ich abendfüllend über das
>> Eurowährungssystem referieren könnte

Kostet das Eintritt? DAS würde ich mir echt geben! ^^"<<

Bei diesem Thema hier gehört der verehrte Mirforist dessen Namen Sie hier verunstalten sicherlich zu den Kompetentesten unter uns, vielleicht ist er sogar DER Kompetenteste. Da würde sich sicherlich auch ein Eintritt lohnen.

Am 10. Dezember 2020 um 21:43 von fathaland slim

„Früher gab es das berüchtigte Bremme Bräu Barmen. Es hieß damals, im bergischen Land, aus dem es es wohl nie herausgeschafft hat, "BäBäBä". Zu Recht. Zumindest meinte mein Vater das. Ich war zu klein.“

Och, das Bremme Ober, war damals zu meiner Studienzeit ganz lecker, ähnlich wie Kölsch.

Allerdings, gibt/gab es natürlich einen Unterschied zwischen Barmen und Elberfeld.
War allerdings auch schon 30 Jahre nicht mehr dort.

Schuldentragfähigkeit

Hier sind ja einige der irrigen Meinung, dass Staatsschulden kein Problem sind (siehe "smirker"). Das ist komplett falsch. Das beste Beispiel ist Italien, denen nicht mehr zugetraut wird, dass sie wirklich ihre Schulden bedienen können. Deshalb müssen sie einen Zinsaufschlag auf neue Kredite bezahlen, was jetzt durch die Vergemeinschaftung versucht wird zu umgehen. Es hängt eben letztlich von der Schuldentragfähigkeit ab, die die Finanzmärkte einem Land zutrauen. Wenn dieses Vertrauen weg ist, wir es teuer mit den neuen Schulden!

Schön, daß ...

... man am Ende alles Corona zuschieben kann!

um 20:52 von 91541matthias

>>"@böser Wolf..
Vor dem Austritt GB´s waren wir mit 27% Kosten dabei.."<<

Der Austritt von GB ist ein Verlust für uns alle und da gibt es nur Verlierer (EU und GB). Wenn ich mir den Grund anschaue der letztendlich den entscheidenden Kick zum Austritt gab (Gängelung GB zur Aufnahme illegaler Migranten, sogenannte Kontigente), könnte ich wütend werden. Jetzt zeigen uns unsere britischen Freunde diesbezüglich Ihren Stinkefinger, aber verloren haben wir alle wie ich eingangs erwähnte.

@21:45 von Grossfamilienberater

>> Schauen Sie sich das rating der Agenturen
>> von Japan und den USA auf der einen und
>> das von Italien und Spanien auf der
>> anderen Seite an. Dann sehen Sie, wo die
>> Unterschiede in der Wirtschaftskraft
>> liegen,

Nope, dadurch weiß ich, wo die RatingAgenturen stehen:
* 3x USA
* 1x Japan

Und dann ist da noch eine in China.

Warum hat die EU eigentlich keine eigene(!) RatingAgentur? oO

um 19:38 von frosthorn

>>"Ich versichere Ihnen hiermit: das perpetuum mobile funktioniert nicht. Nie und nimmer!
Übrigens, morgen wird mein Schwager bei Ihnen vorbei schauen, der hat eins erfunden und verkauft es super günstig."<<

Irren Sie sich da nicht? Ich würde mal Ihren Mitstreiter fatha konsultieren denn der sprach von "extra geschaffenes Geld" für Corona-Bonds. Geld kann aus dem Nichts geschaffen werden und steht schier unbegrenzt zur Verfügung (so die Denke).

@21:45 von Grossfamilienberater

>> wo die Unterschiede in der
>> Wirtschaftskraft liegen, vor allen Dingen
>> im investiven Bereich im Vergleich zur
>> Staatsverschuldung.

Ähh, da ist Japan mit >200% jetzt aber kein gutes Beispiel? oO

21.56 von berelsbub

@fathaland slim, @berelsbub, nicht dass Sie denken, ich hätte schon früh mit dem Trinken angefangen ... aber in meinen wilden Jugendjahren gab es in meiner Gegend nur Herforder Pils und erst später ist das Detmolder Pilsener dazugekommen, was - darf ich hier Schleichwerbung machen? - mir als lippischer Lokalpatriot persönlich viel besser schmeckt.
Mittlerweile kaufe ich jedoch kein Bier mehr im Kasten, sondern nur noch Einzelflaschen, da ich den Ehrgeiz habe, mich durch sämtliche Bierspezialitäten Deutschlands und Europas durchzutesten.
Inzwischen habe ich sogar japanisches Hefeweizen probiert.
Eine gute Nacht noch!

19:25 von Blitzgescheit

«Geldschöpfung ersetzt keine Wertschöpfung!
Sie führt nur zu Inflation, Inflation und noch mehr Inflation und zu Korruption und politischer Machtanmaßung, wie sie durch die EU geschieht.»

JAP ist das Land mit der weltweit höchsten Staatsverschuldung in Prozentsatz zum eigenen BIP. Aktuell fast 260%, auch durch neue Schulden zu Corona angestiegen von ± 245% von Ende 2019.

Das 1. Mal war ich in JAP in 11/1995. "Merk-Standard" sind 100 ¥.
Preis für so'ne kleine Häppchen an was zu essen an vielen Ständen auf Wochenmärkten zum Verkosten, was man letztlich kaufen will ("Das Kleine Frittierte aus Fisch / Fleisch" = extrem lecker).

1995 waren 100 ¥ im Wert von ± 1,40 DM.
Aktuell sind 100 ¥ wie ± 0,80 €.

Können Sie Währungskurs-Änderungen wg. Inflation
zum €, zum US-$ oder Co. selbst ausrechnen.

Inflationsrate in JAP aktuell: < 0,5%.
In 5 Jahren seit 2010 war sie bei < 0,0% mit (–) davor.
Korruptionsindex in JAP = sehr gering.

Ihre Zwangsläufigkeit: "führt nur zu" gibt es gar nicht.

Zu Saschamaus um 21.03

Die Bilanzverlaengerung bei den Banken im Rahmen der Geldschoepfung ist mir bekannt. Die Inflation demgegenueber ist eine Frage der Preisbildung durch Angebot und Nachfrage, die massgeblich durch die Geldmenge - unterteilt in M 1 ,2 3 - in einem zyklischen Verlauf bestimmt wird (nach Auffassung von Friedman und co.). Meinem 10,- € Bargeldschein liegt uebrigens anders als meinem Giralgeld keine "richtige " Schuld gegenueber, sonder nur eine Passivposition bei der Zentralbank in ihrer Bilanz. Was sollte mir die ZB auch schulden ? Goldstandard gibts nicht mehr. Beim Giralgeld liegen Sie demgegenueber richtig.

Geld verschenken

Wenn keine Gewinne in der Wirtschaft erzielt werden und mehr ausgegeben wird als man einnimmt, muss man Schulden machen....früher nannte man das anschreiben....kann man dann irgendwann diese aufgelaufenen Schulden nicht mehr zurückzahlen, geht man die Involvenz...die EZB lässt das aber nicht mehr zu...letztlich wird man das verliehene Geld verschenken müssen. Nachhaltig ist das nicht und gefährlich dazz.

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