Kultusminister beraten: Wie geht es weiter in den Schulen?

Kommentare

(Inzidenz > 300) teilt das Schulamt mit, es gebe an den Schulen einzelne positiv-Fälle, die jedoch von außen kommen, da Reihentestungen ganzer Klassen und Jahrgänge in aller regel eben keine weiteren Fälle zeigen.
Trotzdem werden zusätzliche Klassen in HomeOffice geschickt und für die übrigen der Sportunterricht untersagt. Man müsse da den Infektionszahlen Rechnung tragen.

Ist das zu verstehen?

Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich darüber lachen, dass die Kultusminister Konferenz in einer Videokonferenz beschließt, dass wir an den Schulen unbedingt am Präsenzunterricht festhalten müssen. Dabei bestätigen Sie uns doch immer wieder, Masken tragen und alle 20 Minuten für 5 Minuten lüften wäre okay. Ich kann ja verstehen, dass es bei flächendeckenden Schulschließungen zu erheblichen Betreuungsproblemen kommen würde. Aber warum kann man es nicht dort machen, wo es problemlos gehen würde. Ich bin Lehrerin an einer Berufsschule und unterrichte nur IT Schüler*innen. Sowohl die Schüler als auch die Schule haben eine Infrastruktur mit welcher online Unterricht problemlos möglich ist. Warum dürfen das die Schulleiter nicht individuell entscheiden, warum ein dermaßen stures Festhalten an einer Situation, die für viele Lehrer und Schüler immer unzumutbarer wird. In den Klassenräumen ist es kalt wie in einem Kühlschrank. Die Schüler sitzen dort mit Mütze dicker Jacke und Handschuhen.

Zitat: "Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) lehnte den Vorschlag als "untauglich" ab. Ihr sei völlig unverständlich, wie eine solche Äußerung von einer Akademie der Wissenschaft in die Öffentlichkeit getragen werden könne."

Ziemlich peinlich diese Aussage von Frau Gebauer, zeigt sie doch wieder einmal, dass sie (als Schulministerin) mit Wissenschaft nicht klar kommt.

Hier wünschte ich mir wirklich, dass auch an Politiker (wie auch in anderen Berufen) gewisse Grundanforderungen an die Ausbildung gestellt werden, damit sie mit den wissenschaftlich fundierten Aussagen ihrer Berater dann auch was anfangen können und nicht einfach trotzig aus dem Bauch heraus entscheiden.

Immerhin geht es hier (Beschlüsse zu einem Lockdown) um ein Abwägen zwischen den Interessen der Unternehmen und Menschenleben.

Wieviel Menschenleben hat diese zu 100% an der Wirtschaft orientierte Haltung wohl bereits gekostet, denn die Schulen sind unzweifelhaft Teil des Infektionsgeschehens.

Ist das zu verstehen?

Ja, ich denke schon. Und bin ganz froh über den kritischen Gedankenaustausch hier.
Es ist meiner Meinung nach deshalb verständlich, weil bei einer Inzidenz von 300 keine Fallverfolgung durch das Gesundheitsamt mehr möglich ist. Damit tappen wir im Dunkeln, was das Infektionsgeschehen anbelangt, und es fehlt an Anordnung und Kontrolle der Quarantäne. Man muss praktisch alles laufen lassen, weil das Gesundheitsamt überflutet wird.

In dieser Situation ist es m.E. dringend geboten Kontakte (im Gebäude, auf dem Schulhof, auf dem Schulweg, im Bus usw.) zu reduzieren. Das Wechselmodell in der Schule ist doch da ein vernünftiger Kompromiss.

So sehr ich die sachlich fundierten Ratschläge der Leopoldina schätze und - wie auch Frau Merkel auf sich selbst bezogen offen zugibt- annehme, dass tatsächlich die Kernkompetenz der Leopoldina nicht gerade im Kinder/ Jugendbereich liegen mag, Schulschliessungen gehören als allerletzte aller Maßnahmen zum Schärfen des Lockdowns.

Bayern macht es vor, ab Klasse 6 oder sogar erst 8 mag ein Fernunterricht bzw. Wechselunterricht möglich sein.

Eher sinnvoll erscheint mir der härtere Lockdown ab 20., Wechselunterricht nach den Ferien nur für die Älteren. Keinerlei Lockerungen bis dahin.

Leider haben es unsere Kultusminister in 9 Monaten nicht geschafft - zumindest auf Landesebene - ein einheitliches Konzept für den Online Unterricht,der diesen Namen auch verdient, zu erstellen. Es reicht eben nicht einfach nur Aufgaben zu verschicken und per Sprachnachricht zu erzählen, was zu tun ist.
Wenn das alles so gleichwertig zum "normalen" Unterricht wäre, würde ich sofort dafür plädieren, Lehrer abzuschaffen und unsere Kinder durch YouTube Videos zu unterrichten. Meine finden dort aktuell die einzige Möglichkeit, Dinge, die Lehrer nicht vermitteln können, zu lernen...
Erbärmlich für das ehemalige Land der Dichter und Denker

Ich fände ein Wechselmodell gut, bei dem im täglichen Wechsel jeweils die eine Hälfte der Klasse im Klassenraum (mit Abständen) und die andere Hälfte zu Hause am PC per Video-Konferenz anwesend ist.

Dazu reichen die meisten Laptops oder die meisten Smartphones aus. Wo das nicht vorhanden ist, muss geholfen werden. Die Internet-Infrastruktur braucht das Land ohnehin. Schade, dass sie noch nicht überall besteht.

Die Frage ist so was von berechtigt!

Ich habe zumindest für NRW die Frage für mich damit beantwortet, dass die verantwortlichen Politiker:

a. aufgrund Ihrer Parteizugehörigkeit (FDP) die Interessen der Wirtschaft vertreten und diese möchte nicht, dass die Arbeitnehmer durch Kinderbetreuung von der Arbeit abgehalten wird. Verkauft wird das Ganze aber als "nur zum Wohle der Kinder und Jugendlichen".

b. die verantwortlichen Politiker in NRW weisen einen gewissen Kontrollwahn auf und möchten nicht, dass verantwortungsbewusste Schulleiter individuelle intelligente Lösungen durchführen.

c. ferner möchte man auch nicht eingestehen, dass man in den letzten Monaten (und Jahren) mit der Digitalisierung an den Schulen einfach nicht richtig weiterkommt und schon deshalb ein Hybridunterricht erschwert wird.

Leider fordert dieses Verhalten dann eine steigende Anzahl an Todesopfer, die man aber bis Weihnachten in Kauf nehmen möchte. Echt traurig dieses Versagen auf ganzer Linie.

... aber bisher konnte mir noch niemand zufriedenstellend erklären, warum die Kinder sich in der Schule angeblich nicht anstecken und wenn sie sich draußen treffen schon... und warum die Kinder regelrecht traumatisiert sein sollen, wenn die Weihnachtsferien ein paar Tage verlängert werden, Sommerferien aber 6 Wochen dauern dürfen habe ich bisher auch noch nicht so richtig verstanden.
Entweder fehlt mir hier einfach die Fachkompetenz um das zu kapieren oder hier steht der politische Wille dem Sachverstand im Wege - wie so oft.

In dieser Situation ist es m.E. dringend geboten Kontakte (im Gebäude, auf dem Schulhof, auf dem Schulweg, im Bus usw.) zu reduzieren. Das Wechselmodell in der Schule ist doch da ein vernünftiger Kompromiss.

*

Wie erwähnt gibt es zwar positiv-Fälle, die Ansteckung scheint aber nicht in der Schule oder im Schulbus stattzufinden, da die Kontakte in Reihentestungen von Ausnahmen (Zufällen?) abgesehen alle negativ sind. Die Hotspots der Region spielen sich dagegen hier in Altenheimen ab, die aufgrund der Regelungen der letzten Monate eigentlich als "sicher" galten.

Das Wechselmodell gibt es nicht, da die höheren Klassen im Fernunterricht verweilen, während die unteren Klassen noch in die Schule dürfen.

Mir ist daher unverständlich, warum ausgerechnet die Schule immer noch thematisiert wird, obwohl die Ferien ohnehin direkt vor der Tür stehen.

Das geht gar nicht. Schon eine Inzidenz über 50 ist eine Kapitualtion vor der Pandemie, ein Verlust der Infektions-Nachverfolgung und damit ein Verlust von Kontrolle.

Ich finde, wir sollten alles unternehmen, was vernünftig und sozial sinnvoll ist, um schnellst möglich in jedem Kreis unter die 50 zu kommen.

Es gibt viele Gründe warum der Präsenzunterricht das letzte sein muss das fällt, und, anders als im Frühjahr, das erste das wieder eingeführt wird.
Dinge die nichts mit geringerem Ansteckungsrisiko, das es nicht gibt, zu tun haben. Sie haben mit der besonderen Schutzpflicht der Gesellschaft gegen die Schwächsten, die Kinder, zu tun. Das ein Elternteil zu Hause sein muss um die Aufsichtspflicht zu erfüllen bedeutet für manche nicht viel; für andere ist es katastrophal. Denn das Geld wird gebraucht und die Berufliche Zukunft ist essenziell. Das sind dann die selben bei denen die Kinder eben keinen eigenen Raum zum Lernen, und keinen eigenen Computer für Onlineunterricht haben. Nur ein Verzweifeltes Elternteil mit dem sie "Eingesperrt sind"...und kein "drittes" Augenpaar das Alarm schlagen kann ob der Folgeschäden.
Da will niemand etwas Böses; aber Verzweiflung zerstört, und das ist so einfach zu verhindern.

Sehr guter Vorschlag!

Ergänzen könnte man es vielleicht sogar damit, dass Kinder, deren Eltern auch Home-Office machen, ebenfalls bevorzugt von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Dann könnten Kinder, deren Eltern keine Möglichkeit zum Home-Office haben und deshalb auch ihre Kinder nicht so gut betreuen können, bevorzugt am Präsenzunterricht teilnehmen.

Eine Aussage wie diese hier: "Die CDU-Politikerin Susanne Eisenmann, Kultusministerin von Baden-Württemberg, sagte bereits: "Manche Forderungen zeigen, dass die Leopoldina bei den Corona-Maßnahmen nicht ganz auf der Höhe der Zeit zu sein scheint."
Zeigt doch, dass die Politik im Bildungsbereich völlig versagt hat. Frau Merkel sagte, dass die Gelder für die Schulen bewilligt wurden, schon im Frühjahr. Seit der letzten Welle im Frühling haben sich die Schulen nur mäßig oder überhaupt nicht auf den Fernunterricht vorbereite. Eine Cloud bereitstellen ist eben nicht alles. In Wahrheit sind die Lehrer und Schulen im Moment gar nicht in der Lage, Fernunterricht zu halten. Es fehlt an Laptops, Schulungen der Lehrer, und noch vielem mehr. Die Schulen sind nicht mal fähig, das Lernmaterial in digitaler Form in die Cloud zu stellen. Hier fehlt es scheinbar an Kopierern, die PDF Dateien erstellen können. Die weitere Frage ist, was machen Familien, die keinen Zugang zum Internet haben?

Noch viel weniger zu verstehen ist, dass sich die Schüler derartige Lächerlichkeiten der Kultusminister gefallen lassen.
Für die Zukunft der ganzen Welt haben sie Freitags die Schulen bestreikt, wurden, für das eigene Leben und das ihrer Verwandtschaft scheint das unmöglich zu sein.
Stattdessen lassen sie sich einreden, sie würden gerne zu einer Schule gehen, die zur Zukunft gar nicht in der Lage scheint.
Davon abgesehen ist „Kultusminister“ offensichtlich immer schon ein Job, für den Mann oder Frau nichts weiter können muß, als möglichst unqualifiziert und rücksichtslos in Bezug auf die jüngere Generation zu sein.
Sowas kommt von sowas.

Es ist unfassbar mit welcher Borniertheit und Arrgoganz die Kultusminister*innen die Lage falsch einschätzen und mit dringenden Empfehlungen von Einrichtungen umgehen, die sich mit Infektionsgeschehen auskennen!
Jetzt könnte man noch sagen, dass die Wissenschaftler*innen sich in Schulen nicht auskennen. Ganz ehrlich: Ich bin selber Schulleiter und wenn sich jemand mit der Realität in Schulen nicht auskennt, dann sind es Politiker*innen im Allgemeinen und Kultusminister*innen im Besonderen.
Kinder, Eltern und Lerhrer*innen werden weiterhin einem hohen Risiko ausgesetzt und auf dem Altar anderer, wahrscheinlich vermeintlich wirtschaftlicher Interessen geopfert.

Bildungspolitisch bin ich schon lange ein Gegner des "Föderalismus", jetzt aber völlig. Dass Bevölkerungs- resp. Infektionsschutz derart Ländersache ist, ist ein Skandal!

Danke von einem Schulleiter.
Genau so ist es.....

"In meinem Landkreis ... (Inzidenz > 300) teilt das Schulamt mit, es gebe an den Schulen einzelne positiv-Fälle, die jedoch von außen kommen, da Reihentestungen ganzer Klassen und Jahrgänge in aller regel eben keine weiteren Fälle zeigen."

Darf ich fragen, wo das ist?

Von den Lehrern in meinem Bekanntenkreis (Baden-Württemberg) höre ich, dass es bei einem bestätigten Fall eher so läuft, dass der Nebensitzer ein paar Tage zu Hause bleiben soll, ohne aber getestet zu werden. Der Rest der Klasse macht weiter als wäre nichts gewesen.

Reihentestungen sind dagegen eine erhebliche Verbesserung und könnten tatsächlich länger Präsenzunterricht erlauben. Aber was bei uns läuft, halte ich schlicht für verantwortungslos (und diejenige, die wie im Artikel zitiert "nicht ganz auf der Höhe der Zeit" ist, ist meines Erachtens Eisenmann selbst).

... das trifft ja wohl eher auf die, aus der Zeit gefallenen Kultusminister zu!
9 Monate lang gepennt ... flexible und effektive Konzepte, Digitalisierung .. alles Fehlanzeige!
Wir bereiten bemannte Marsflüge vor und in Deutschland sind nicht wir nicht in der Lage Klassenzimmer mit Luftreinigern auszurüsten!
Das Argument "es bring nichts" ist wahrscheinlich den Anschaffungskosten und dem fehlenden Willen der Kultusminister geschuldet! Alle 20 Minuten das Fenster öffnen ist ja bedeutend billiger. ... Ok, bei der Lufthansa haben 9Mrd € keine Rolle gespielt!
Und Ferienverlängerung sollte auch kein Problem sein. Uns haben die damals in 2 Kurzschuljahre gepresst und wir haben es überstanden!
Liebe Kultusminister, wir schreiben 2020 und nicht mehr 1970!!

Die Schule muss mit in den Blick genommen werden. Sie spielt in der Ausbreitung Pandemie schon eine Rolle, das geht aus Studien und Simulationen hervor. Und ich würde Präsenzunterricht von der 1. bis zur 6. Klasse empfehlen und geteilten Wechselunterricht von der 7. bis zur 12. (bzw. 13.) Klasse.

@ nie wieder spd
Noch viel weniger zu verstehen ist, dass sich die Schüler derartige Lächerlichkeiten der Kultusminister gefallen lassen.

Also bei aller Kritik, es kann jetzt wirklich nicht richtig sein, die Weisungsbefugnisse der Kultusministerien und der Schulämter in Frage zu stellen. Nur weil die nicht Ihrer Meinung sind? Das macht doch keinen Sinn.

...die "2. Welle" haben wir vermasselt. Wegen zu viel Rücksicht auf die unterschiedlichsten Befindlichkeiten von Wirtschaft, selbsternannten Freiheitskämpfern und was weiß ich noch wurden nur Maßnahmen beschlossen, die wenig Widerstand erwarten ließen. Alles im Freizeitbereich und im Privaten, wobei Letzteres niemand kontrolliert.

Uns wurde und wird erzählt, dass man zwar nicht wisse, woher die Mehrzahl der Infektionen komme, aber es ganz sicher nicht der Arbeitsplatz, der ÖPNV oder die Schulen sind. Falls das wahr wäre, bräuchte man die Schulen auch nicht zu schließen. Die tägliche Diskussion wäre total überflüssig.

Im täglichen Rhythmus werden Regelungen diskutiert, beschlossen und z.T. nach wenigen Tagen in Frage gestellt oder wieder verworfen, obwohl es immer hieß, Maßnahmen bräuchten 2 Wochen, bis man den Effekt sehen würde.

Ich halte mich natürlich an alles, was so bestimmt wird, aber irgendwelchen Begründungen zu glauben, fällt mir zunehmend schwerer.

Die 50 ist nur eine willkürlich festgelegte Zahl und stammt aus dem Frühjahr, als man davon sprach dass die Dunkelziffer 10-15mal höher ist als die tatsächlichen positiv-Fälle.

Somit war damals auch keine Verfolgung der Fälle möglich. Wie hoch die Dunkelziffer aktuell aufgrund der etwa vierfachen Testzahl im Vergleich zu März/April ist, weiß man wohl auch nicht. Klar ist jedoch, dass die Inzidenz noch deutlich von der Testzahl abhängt.

Man hat ja zum x-ten Mal die Teststrategie geändert. Die Testzahlen sind seit einigen Wochen ziemlich stabil, obwohl man ja nun nur noch symptomatisch testet ... abgesehen von den ganzen Reihentestungen in Altenheimen, Flüchtlingsunterkünften, Schlachthöfen, etc.

So sehr ich verstehen kann, dass die Kultusminister versuchen, die Schulen offen zu halten, um Eltern ihre berufliche Tätigkeit zu ermöglichen, besseres Lernen als zuhause zu ermöglichen oder im schlimmsten Fall die zunehmende Gewalt in Haushalten zu reduzieren; es entsteht ein Interessenkonflikt, der ehrlich abgewogen werden muss. Senkung der Infektionszahlen oder Präsenzunterricht mit den bekannten Konsequenzen. Ein Lockdown für zwei Wochen wird vielleicht ein kurzes Absinken der Infektionszahlen bringen. Doch spätestens im Januar und Februar werden die Zahlen wieder sprunghaft nach oben gehen. Nicht zuletzt weil das menschliche Imunsystem in dieser Zeit seinen Tiefpunkt hat. Leider hat die Politik es versäumt, die vier Monate im Sommer sinnvoll für eine Vorbereitung auf das Erwartbare zu nutzen. Warum keine kostenlosen FFP2 Masken für alle? Und mehr Werbung für die Corona App? Dafür Milliarden für die Bekämpfung der Folgen. Aktion statt Reaktion sind gefragt!

Jahrzehntelang habe ich die Trägheit unseres Schulsystems "genossen".
In den Sommermonaten wurde die Digitalisierung der Schulen nur ganz, ganz zögerlich vorangetrieben und nicht konsequent genug ein Unterrichtsmodell für eine mögliche 2. Welle entwickelt.
Es ist also nicht verwunderlich, dass jetzt das "vorprogrammierte Chaos" herrscht.

Gemeinsame Bildungspläne, so dass gleiche Verhältnisse in Deutschland gegegben sind? Daran arbeitet die KMK seit Jahrzehnten. Nicht erreicht.

Gleichwertige Abschlüsse in Deutschland? Nicht erreicht.

Moderne Ausrüstung in den Schulen? Nicht erreicht. Als der Bund helfen wollte hatten sich die Ländervertreter aufgeplustert, man bräuchte keine Nachhilfe, die Schulen seien gut aufgestellt. Das Ergebnis sehen wir jetzt. Arrogant und unfähig.

Die Wissenschaft sagt ab 14. Dez. soll Wechselunterricht stattfinden. KMK sagt, Wissenschaft sei unfähig. Eisenmann in BW macht Wahlkampf und blockiert früheren Ferienstart total. Offenbar weiß es die Politik besser. Arrogant und unfähig.

Mehr Schulbusse in der Krise? Fehlanzeige.

Die KMK ist der größte Klotz am Bein moderner Schulpolitik. Sie muss abgeschafft werden.
Kurze Wahrheiten sind gefährlich,hier aber zutreffend: das Wohl der Eltern und der Wirtschaft ist den Landesvertretern offensichtlich wichtiger als das Wohl der Lehrer und der Kinder.

Sie schrieben: "Wenn das alles so gleichwertig zum "normalen" Unterricht wäre, würde ich sofort dafür plädieren, Lehrer abzuschaffen und unsere Kinder durch YouTube Videos zu unterrichten."

Sie nehmen also an - und da würde ich zustimmen - dass Online-Unterricht nicht mit Präsenzunterricht gleichwertig ist. Nun vielleicht ist genau das auch der Grund weshalb es kein einheitliches Konzept gibt: möglicherweise existiert einfach derzeit keine befriedigende Lösung auf Basis von Online-Unterricht.

"Erbärmlich für das ehemalige Land der Dichter und Denker"

Nach meiner bescheidenen Kenntnis sind es übrigens ausschließlich die Deutschen, die sich (bescheidenderweise) als das Volk der Dichter und Denker bezeichnen.

In Wahrheit sind die Lehrer und Schulen im Moment gar nicht in der Lage, Fernunterricht zu halten. Es fehlt an Laptops, Schulungen der Lehrer, und noch vielem mehr.

Ich schätze mal, dass eigentlich jeder Lehrer einen Laptop hat. Man kann ihn jedenfalls alle drei Jahre von der Steuer absetzen. Und um eine Videokonferenz zu machen, braucht man keine Schulung, das muss man nur mal probieren und das klappt auch. Jedenfalls machen das gegenwärtig Millionen von Menschen und es geht ja offensichtlich.

Ein Pronblem, das wirklich sehr ärgerlich ist, ist die bei manchen leider noch langsame Internetanbindung. Aber das ist ja hinlänglich diskutiert.

Ich verstehe nicht, warum Politiker und Institutionen immer wieder längere *Ferien* vorschlagen. Soziale Distanz kann man auch durch Distanzunterricht erzeugen. Ich höre schon die gleichen Politiker, die später sagen, dass die Kinder zu wenig gelernt haben, dass man Sitzenbleiben aussetzen muss oder dass man das Schuljahr wiederholen soll.
Wenn man von längeren *Ferien* spricht, heißt das für viele Kinder "schön, noch mehr Wochen von morgens bis abends am Computer daddeln". *Das* sollte sich Deutschland nicht leisten!

Warum soll der weniger betroffene Norden jetzt dem Süden folgen, der schärfere Maßnahmen will? Eigentlich sollte es umgekehrt sein.

Oder wird im Süden nur viel gequatscht und nicht viel gemacht? Vielleicht sind in Wirklichkeit die Maßnahmen im Norden bereits viel strenger, als im Süden?

(Ich denke nicht, dass Bayern wegen dem Grenzverkehr stärker betroffen ist. Da fahren sicher keine Corona-kranken Ausländer nach Bayern und fallen dort in Dutzenden um. Und kein Bayer muss die Reisenden umarmen. Die Kinder der Reisenden gehen auch nicht in Bayern zur Schule.)

"Die 50 ist nur eine willkürlich festgelegte Zahl und stammt aus dem Frühjahr, als man davon sprach dass die Dunkelziffer 10-15mal höher ist als die tatsächlichen positiv-Fälle."

Die 50 wurde festgelegt in der Annahme, dass das die Grenze ist, ab der die Gesundheitsämter keine Kontaktnachverfolgung mehr hinbekommen.

Am Beginn der zweiten Welle hat sich gezeigt, dass dieser Wert – eher etwas niedriger – tatsächlich ungefähr die Stelle war, an der die Gesundheitsämter der Reihe nach bekanntgegeben haben, dass sie nicht mehr hinterherkommen.

Ganz so veraltet scheint der Wert also nicht zu sein.

"... und das ist so einfach zu verhindern." - Aha, Augen zu und gut. Ignoranz ist keine Lösung.
Natürlich haben die Schwächsten unserer Gesellschaft eine besondere Fürsorgepflicht verdient. Aber eben auch das Recht vor dem Virus geschützt zu werden. Es hilft nur Abstand. Da die Klassenräume überfüllt und man Lehrer aber nicht backen kann, muss ein Teil zu Hause bleiben. Dazu muss man aber mal Willens sein Ideen zu entwickeln. Wie teilt man die Klassen? Kann man Stoff reduzieren? Lohnausgleich für betroffene Elternteile gehört dann eben dazu. Wo ist denn die finanzielle Bazuka? Um das Geld der Lufthansa in den Rachen zu werfen, war der Wille auch da.
Genauso müssten die Verantwortlichen langsam mal Pläne machen, wie ein Abitur im kommenden (und evtl. im nächsten) Jahr aussehen kann. Aber das ist ja in Politiker-Dimensionen noch viel zu lange hin, als dass man daran schon denken sollte.

Das was Sie schreiben, ist vollkommen richtig und deshalb ist Präsenzunterricht generell sehr wichtig. Nur, wo ich Anja Neitzel voll zustimme ist, warum die Schulen, die gute alternative Konzepte und eine (ältere bzw. sich größtenteils gut selbst organisierende ) Schülerschaft haben, die auf diesem Weg nicht "verloren geht" diese nicht umsetzen dürfen. Im Frühjahr waren die Schulen komplett geschlossen, das war falsch - nun sollen diese erst ab einer Inzidenz von 200 ins Hybrid- oder Wechselmodell gehen dürfen. Wieso wird den Schulen hier nicht mehr Flexibilität und Eigenverantwortung zugestanden?

Und für BerufsschülerInnen oder OberstufenschülerInnen sollte dies m.E. i.d.R. gut möglich sein, wenn die entsprechenden Konzepte gut eingeführt und begleitet werden.

Ich vermute, dass sich ein Teil der Schüler- und Lehrerschaft mit der derzeitigen Situation sehr unwohl fühlt. Meine als Lehrkräfte tätigen Bekannten darf ich auf das Thema gar nicht mehr ansprechen...

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstherrlichkeit und Ignoranz die Kultusminister die Empfehlungen der Fachleute negieren. Ich habe mich selbst beim Kultusministerium Sachsen mehrmals seit Ende der Hebstferien beschwert und bekam immer Antworten, die den Sachverhalt verharmlosen (Recht auf Bildung und soziale Kontakte). Mein Sohn (Klasse 9 Gymnasium) war seit dem 26.10.20 bis jetzt gerade 4 Tage in der Schule (erst Quarantäne, dann selbst an Corona erkrankt und dabei die gesamte Familie angesteckt). Einzelne Lehrer an der Schule (meine Tochter ist Klasse 12) übertragen den Unterricht zusätzlich Online, der gro0ße Teil jedoch nicht!! Wo bleibt da die Bildungsgerechtigkeit?
In Wirklichkeit haben die Kultusministerien die Warnungen vor der 2.Welle negiert und sich in ihrer Selbstherrlichkeit und Bequemlichkeit in keiner Weise auf Online-Unterricht o.ä. vorbereitet (5 Monate Zeit). Um dies zu verschleiern, wird jetzt mit fragwürdigen Argumenten am Präsenzunterricht festgehalten.

Wenn man bedenkt, dass die Kultusminister für die Zukunft unserer Kinder direkt verantwortlich sind und seit Jahrzehnten nur mit Unfähigkeit oder Unwillen glänzen, siehe Digitales, Hygiene, Bausubstanz, Lehrermangel usw., muss man ganze Generationen von Kultusministern in Frage stellen.
Corona zeigt ja auch auf diesem Gebiet nur den Mangel auf, den Kultusminister seit Jahrzehnten ignoriert haben.
Für viele Bereiche der Politik und des Lebens gilt natürlich Ähnliches.

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Im täglichen Rhythmus werden Regelungen diskutiert, beschlossen und z.T. nach wenigen Tagen in Frage gestellt oder wieder verworfen, obwohl es immer hieß, Maßnahmen bräuchten 2 Wochen, bis man den Effekt sehen würde.
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Das nennt man Reaktion auf neue Erkenntnisse. Wenn Sie eine 2-stündige Wanderung planen und nach 5 Minuten verstauchen Sie sich den Fuß, dann werden Sie ja vielleicht auch eine neue Planung machen.

Leider hat die NRW Landesregierung schon die Empfehlungen des RKIs für Schulen nicht umgesetzt. Gleiches wird wohl auch mit den Appellen der Leopoldina geschehen. Gute Besserung an meine beiden an Covid-19 erkrankten Kolleginnen und liebe Grüße und Daumendrücken an alle Kolleginnen und Kollegen mit Symptomen, die wie ich noch auf ihr Testergebnis warten. Vor allem aber hoffe ich, dass sich keines unserer Kinder mit besonderen Bedürfnissen (und Vorerkrankungen) angesteckt hat.

Wie hoch die Dunkelziffer aktuell aufgrund der etwa vierfachen Testzahl im Vergleich zu März/April ist, weiß man wohl auch nicht. Klar ist jedoch, dass die Inzidenz noch deutlich von der Testzahl abhängt.

Das ist nicht ganz richtig. Wir testen derzeit anlassbezogen. Eine bloß stochastische Ausweitung der Tests würde nicht wesentlich mehr Infektionen zu Tage fördern.

Die Dunkelziffer ist nicht unbekannt, sie liegt ungefähr im Bereich 6 bis 8. Darauf geht Christian Drosten in seinem neuesten Podcast beim ndr ein.

Die Grenze von 7-Tage-Inzidenz 50 ist natürlich eine willkürliche Grenzziehung, aber sinnvoll ist sie trotzdem.

> Ein Lockdown für zwei Wochen wird vielleicht ein kurzes Absinken der Infektionszahlen bringen. Doch spätestens im Januar und Februar werden die Zahlen wieder sprunghaft nach oben gehen. Nicht zuletzt weil das menschliche Imunsystem in dieser Zeit seinen Tiefpunkt hat.<

Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, weshalb es eigentlich darum gehen muss Maßnahmen zu finden die sich bis...irgendwann rund um Ostern wenn das Wetter besser wird...durchhalten lassen und nicht einen Überbietungswettbewerb an Kurzschüssen.

Was die Kultusministerien hier zeigen, ist an Jämmerlichkeit kaum zu überbieten. Der Sommer wurde vollständig verpennt, beim Thema Digitalisierung ist nichts geschehen (keine neue Techik, keine Fortbildungen), die Schulgebäude weiterhin Ruinen.

Während draußen das Abstandsgebot und Kontaktbeschränkung propagiert wird, pfercht man Tag für Tag zig verschiedene Haushalte in enge Räume und behauptet, Lüften sei ausreichend. Nicht einmal Quarantänepflichten werden in Klassen mit Infizierten sinnvoll umgsetzt. Lehrer gelten automatisch nicht aus Kontaktperson 1. Grades.

Während der Amateursport ruht, findet Schulsport in Hallen ohne Maske statt.

DIESE Politik schafft kein Vertrauen, sondern nur Verbitterung.

Warum soll der weniger betroffene Norden jetzt dem Süden folgen, der schärfere Maßnahmen will? Eigentlich sollte es umgekehrt sein.

Das wäre die typische Politiker-Sicht. Aber die Simulationen der Epidemiologen haben für die Küstenländer keine gute Prognose. Es wäre vernünftig jetzt schon weiter in die Zukunft zu blicken.

"Sie nehmen also an - und da würde ich zustimmen - dass Online-Unterricht nicht mit Präsenzunterricht gleichwertig ist" Am 10. Dezember 2020 um 09:23 von Hirnlego

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Da muss keiner was annehmen, dazu gibt es belastbare Daten und repräsentative Umfragen nach der Zeit der Schulschließungen im Frühjahr.

Und aufgrund dieser Erfahrungswerte hat man sich entschlossen die Schulen so lange wie es nur irgendwie geht im Präsenzunterricht zu belassen.

Für Familien, die Mitglieder in Risikogruppen haben gibt es die Möglichkeit mit ärztlichem Nachweis die Kinder vom Präsenzunterricht befreien zu lassen.

Damit ist das Bestmögliche in der schlechten Situation erreicht.

Es ist gut, dass die Kultusminister gemeinsam beraten, aber mehr als ein grober Rahmen wird nicht dabei herauskommen. Die Schulformen und -inhalte in den Bundesländern sind zu unterschiedlich. Allein bei uns in Bremen, im kleinsten Bundesland Deutschlands, gibt es sehr unterschiedliche Schulen. Das fängt bei der Zusammensetzung der Klassen (Anzahl der SchülerInnen, Nationalität, …) an und hört beim Unterrichtsstoff und bei den Gebäuden (Größe der Räume/Flure, des Pausenhofes …) auf. Bundeseinheitliche (Leistungs-)standards waren bisher hier kein Thema – im Gegenteil. Alle paar Jahre „Reformen“, wenig inhaltliche Leistungsbereitschaft, mehr soziale Ziele. Zudem gibt es extrem stadtteilspezifische Inzidenzen, somit auch an den Schulen.

SenatorIn für Bildung war (ebenso wie für Gesundheit) ein Schleudersitz, d.h. verbal hohe Ansprüche, aber finanziell und inhaltlich total auf Kante genäht.
Wie so ein Betrieb mit andere Bundesländern zu gemeinsamem Handeln findet, das möchte ich sehen

Das jeder Lehrer privat einen Laptop kauft ist wohl eine Wunschvorstellung? Bei der Frage am Elternabend, ob man die Schulunterlagen auch einscannen und in die Cloud stellen könnte, damit die kranken und abwesenden Schüler das Unterrichtsmaterial zur Verfügung hätten, wurde ich fast gefressen. So sieht die Realität aus. Die Aussage der Lehrerin. Wir sind noch lange nicht so weit. Es mag vereinzelt Ausnahmen geben, aber ein Fernunterricht, wie es derzeit die Industrie mit Homeoffice vormacht, funktioniert in Deutschland noch nicht.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber es wird in der Klasse meine Tochter (Klasse8) bei einem bestätigten positiven Covid19 Fall nur der betroffene Schüler in Quarantäne geschickt. Alle anderen Schüler müssen weiter zum Unterricht kommen. Auf Nachfrage beim Gesundheitsamt teilt man mir mit, das man ja in den höheren Klassen davon ausgehen könnte das alle Hygiene Vorschriften eingehalten würden.Deshalb wäre es ausreichend nur die betroffenen Schüler in Quarantäne zu schicken. Also wenn man nicht testet gibt es auch keine Fälle in den Schulen.Das ist ja sehr praktisch.

Die Beratungsresistenz der Kultusminister/innen und ihre Unfähigkeit, die Schulen gut in der Pandemie aufzustellen, war bisher schon schwer zu ertragen.
Die jüngsten Statements von Frau Gebauer und Frau Eisenmann zeugen darüber hinaus jedoch von Arroganz und Selbstüberschätzung.

Die Aussagen der Wissenschaftler und Institutionen, die etwas von dem Thema verstehen, sind eindeutig: Schulen spielen eine Rolle, und zwar umso mehr umso älter die Schüler sind.

Bei dem jetzt vorgeschlagenen früheren Beginn der Schulferien geht es darum, dass vor dem Zusammentreffen der jungen und älteren Generationen zu Weihnachten ein zusätzlicher zeitlicher Puffer geschaffen wird, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Das ist eigentlich nicht allzu schwer zu verstehen.

Welche Qualifikationen die Kultusminister/innen besitzen, entgegen den eindeutigen wissenschaftlichen Rat zu handeln, ist mir schleierhaft. Aber anscheinend sind 600 Tote pro Tag noch nicht dramatisch genug.

Ich schätze mal, dass eigentlich jeder Lehrer einen Laptop hat. Man kann ihn jedenfalls alle drei Jahre von der Steuer absetzen.

Ja, natürlich. Aber "von der Steuer absetzen" heißt nicht, der Staat bezahlt den Laptop, sondern man spart, je nach Steuersatz, eine Teil des Kaufpreises an der Steuer. Welcher andere Angestellte würde es normal finden, wenn er sein Arbeitsgerät selbst finanzieren müsste, um es dann von der Steuer abzusetzen. Versorgung mit geeigneter Lernsoftware durch den Schulträger ist ebenfalls Fehlanzeige. Jeder kauft die Software, die braucht selbst oder lädt irgendwas aus dem Netz herunter. Und was ist mit Inhalten. Es gibt Schulbücher und das beste digitale Angebot bietet Youtube.

Und der Knaller - eigentlich sollen auf privaten Geräten keine persönlichen Daten der Schüler gespeichert werden. Dann müsste man natürlich die Zeugnisse von Hand schreiben und die Schulsekretärin tippt sie ein. Was natürlich auch nicht geht.

"Das Virus verhandelt nicht..." Am 10. Dezember 2020 um 09:21 von Demokratie 2.0

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Das Virus hat auch keinen Turboantrieb, keine Zielpeilung und kam nur übertragen werden, wenn die Abstände nicht eingehalten werden.

Die meisten Großeltern wohnen nicht in der Nähe der Enkeln.
Die meisten Ausbrüche gibt es in Altersheimen.

Logisch sollten also die Altersheime schließen und die Bewohner auf ihre Familien verteilt werden. Diejenigen, die keine Verwandten haben können dann in der Einrichtung verbleiben.

Warum sollen da die Schulen schließen?

>"... und das ist so einfach zu verhindern." - Aha, Augen zu und gut. Ignoranz ist keine Lösung.<

Dies war unanständig.

Nichts von dem was sie Schreiben ändert an dem einfachen Fakt das der Präsenzunterricht notwendig ist das geringste, nicht am unteren Ende wo wir Millionen von Kindern in Armut haben für die das alles "Luxusprobleme" sind weil das einfache haben oder nicht haben mehr Unterschied macht. Die Lohnaudsgleichszahlungen helfen nicht wenn dann der Job weg ist /nicht gegeben wird.
Natürlich könnte man das ganz SGB2 reformieren und den kompletten "Kompromiss" mit der Union, all die Folterwerkzeuge und die zu geringe Grundlage streichen...oh, verdammt; die ist ja an der Regierung...aber vielleicht kann man darüber in 8(..oder 16?) Jahren noch mal reden.

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