Kommentare

"Wenn die EU nachgibt, will bald jeder eine Extrawurst"

Logisch. Inwieweit Geduld weiterhelfen sollte, wenn jemand offensichtlich fest entschlossen ist, auf einer "Extrawurst" zu bestehen, erschließt sich mir allerdings nicht.

15:33 von Nettie

>>"Wenn die EU nachgibt, will bald jeder eine Extrawurst"

Logisch. Inwieweit Geduld weiterhelfen sollte, wenn jemand offensichtlich fest entschlossen ist, auf einer "Extrawurst" zu bestehen, erschließt sich mir allerdings nicht.<<

Das ist wie bei den Rennfahrern, wer zuerst bremst, hat verloren. Bis zum 31.12. sind noch ein paar Tage.

zumindest kriegt er ein lecker abenmalhl

für lau. fritten mit pommes sind allemal besser als fish mit fritten in der sun. ob vdL das wohl verträgt?

Never Sendung Story. Da muss

Never Sendung Story.
Da muss ein Ende her.
Boris wird noch Jahrzehnte um Rosinen feilschen.
Dann eben ohne Vertrag.
Dann sehen beide Seiten, wo es hakt und wo verhandelt werden muss.
Jetzt kann man getrost abbrechen.

und unsere frau Dr.

hat doch schon verlauten lassen, daß man sich auch post-brexit noch einigen kann. die schaffen das

omg

„Ich habe allmählich das Gefühl, die EU ist wie ein Fitnesscenter.

Zuerst geht man voller Enthusiasmus hin, dann läßt das Interesse nach und zum Schluß beschwert man sich nur noch über die hohen Mitgliedsbeiträge.

Oder man verpaßt immer und immer wieder den Kündigungstermin, so wie Großbritannien“ ((c) by Phillip Simon)

Brexit

Aber hatte man nicht schon mehr als genug Geduld bewiesen ? Und hat nicht Johnson immer wieder neu gefordert ? Ist es denn nicht möglich mal konsequent zu sein ? Extrawürste hatte UK doch schon immer und es sollte auch mal ein Ende haben !

Nix auf die Reihe gekriegt

Wie lange ist die Brexit-Abstimmung jetzt her? Geschlagene 4 1/2 Jahre. Und was haben die Briten bis jetzt an Vertrag auf die Reihe bekommen? Ei nix.

15:47 von Wilhelm Schwebe

>>...fritten mit pommes sind allemal besser als fish mit fritten...<<

Fritten mit Pommes, der Koch gehört ..... aber fish and ships können ganz lecker munden.

Brexit Verhandlungen

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen: "Ich hoffe, dies bringt positiven Schub bei den Verhandlungen".
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Ach Ursel, lass es doch sein. Johnson versucht für Großbritannien doch eh nur die Rosinen nach den Austritt herauszuholen. Johnson setzt doch auf die Uneinigkeit in der EU. Fakt ist doch. GB wollte mehrheitlich den Brexit. Johnson wollte ihn auch.
Setzt nun endlich den Schlußpunkt und macht den No Deal perfekt...

16:10 von proehi

da meinte ich natürlich die curry-wurst. da aber 95% meiner beiträge eh nicht das licht der welt erblicken, erspare ich es mir, nochmal drüberzuschaun. vielleicht bin ich ja jetzt auch nur deshalb im fernsehn

@15:51 von Peter Kock

>> ? Ist es denn nicht möglich mal
>> konsequent zu sein ?

Einfach mal zeigen, wer Koch und wer Kellner ist? Von mir: +1!

Der gute Brexit

Ein Thema ohne Ende.

War es nicht Boris Johnson, der immer wieder betont hat, wie gut GB mit einem No-Deal leben könnte? Der schon oft gedroht hat, die Verhandlungen abzubrechen? Warum bleibt er dann nicht einfach weg und lässt die Uhr ablaufen? Die EU kann ihn nicht an den Verhandlungstisch zwingen.

Aber immer war es GB, das Verlängerungen beantragt hat (unter May).

Und einem Verhandlungspartner, der schon bewiesen hat, dass er kein Problem damit hat, abgeschlossene Vereinbarungen nachträglich zu unterlaufen (Binnenmarktgesetz) kann man sowieso nur schwer vertrauen.

Aber gut - morgen früh im Fernsehen sehen wir übernächtigte Verhandlungshelden, die einen Formelkompromiss verkünden um nicht das Gesicht zu verlieren. Natürlich wird jeder der Sieger sein.

Post-Brexit-Verhandlungen: Eine Schule der Geduld...

Wenn die Verhandlungen eine Schule der Geduld oder so eine Hängepartie sind, warum beendet man sie dann nicht ? Warum ist man offensichtlich so erpicht auf ein Abkommen ? Warum geht von der Leyen nicht zur Tagesordnung über ?

Die gelobte Zweisamkeit ...

Reinhard Mey ; ...Liedermacher
..." Mehr als zwei sind eine Gruppe , jeder Dritte hat ein anderes Ziel " !
Also können sich nur zwei Spießgesellen treffen , ..so im Kerzenschein ....
Vertrauensvoll genießen diese dann das Gericht der angerichteten Tafel und man kommt zur Erkenntnis -
" Außer Spesen nichts gewesen " , ..das wars ...
Mehr will man nicht , ..
mehr erwartet auch keiner ...

Die Briten

wollten doch schon ein neues Gesetz erlassen, dass den Status von Nordirland geändert hätte.
Da weiß man doch schon was kommt, wenn man jetzt einen Deal macht.
Wenn der Deal den Briten nicht mehr passt, dann werden Sie Vertragsbrüchig, von daher kein Deal!
Das einzige Druckmittel nutzen und die Briten bluten lassen.
Dann nach einem Jahr kann man nochmal reden, dann haben die Briten gelernt

Brexit, Brexit, Brexit

Man kann es bald nicht mehr hören. So verworren wie die gesamte Situation zur Zeit ist, gibt es weder einen erreichbaren Punkt der Kompromissbereitschaft noch die Einsicht der Britischen Seite was für das Inselvolk wirklich am besten wäre.
Viel lieber ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende für beide Seiten.

Johnson setzt voraus dass die EU einknickt

Er pokert hoch.
Abwarten wer den längeren Atem hat.
Übrigens ist ein harter Brexit besser als eine weitere Hängepartie über Jahre. Unternehmen brauchen Sicherheit damit sie strategisch planen können.

Die Briten haben darum lange genug gebettelt ...

... das die EU mal klare Kante zeigt. Ich bin jedenfalls dafür, Johnson gegen die Wand laufen zu lassen. Die EU sollte konsequent handeln.

16:23 von Wilhelm Schwebe

>>16:10 von proehi
da meinte ich natürlich die curry-wurst. da aber 95% meiner beiträge eh nicht das licht der welt erblicken, erspare ich es mir, nochmal drüberzuschaun. vielleicht bin ich ja jetzt auch nur deshalb im fernsehn<<

Vielleicht haben Sie sich ja doch einmal Zeit gefunden, über den Artikel drüber zu schauen, bevor Sie ihn kommentieren. Dann wird Ihnen aufgefallen sein, dass da schon die Post-Brexit-Verhandlungen thematisiert werden. Wenn Ihnen dazu etwas einfiele, würden sicherlich mehr Ihrer Beiträge ins Fernsehen kommen.

Inzwischen geht es fast nur noch um deutschen Exportmarkt

Die Briten wissen das aber auch.

Ich halte die Gegensätze für nicht überbrückbar, da hinter den jeweiligen Positionen ganz unterschiedliche Marktphilosophien stehen.

Es kommt halt nur noch auf das psychologische Pokerspiel an, wer der anderen Seite glauben machen kann das diese ohne Einigung mehr verliert als man selbst.

Denn auch GB würde gerne weiter zollfrei nach Kontinentaleuropa exportieren...

Gefühlsmäßig würde ich sagen, der No-Deal verursacht in Berlin größere Schmerzen als in London.

@Hennes Conrad, 15:48

"Dann sehen beide Seiten, wo es hakt und wo verhandelt werden muss."

Das Dumme ist nur, dass die meisten Bürger beider Seiten das schon lange sehen und mehr oder weniger hilflos der (unguten) Dinge, die da auf sie zukommen harren müssen. Um dann, wenn sie da sind, ganz allein die Suppe auszulöffeln, die ihnen diejenigen eingebrockt haben, die sie auch weiterhin nicht sehen WOLLEN werden.
Und es sich wohl auch weiterhin werden leisten können, die Realität entweder nach ihren Vorstellungen zu deuten oder aber zu ignorieren Ohne dass das für sie persönlich und ihr "exklusives", mehr als komfortabel ausgestattetes Leben irgendwelche weitergehenden Konsequenzen hätte.
Mit "diejenigen, die die Suppe eingebrockt haben" sind allen voran natürlich Boris Johnson und Nigel Farage sowie ihre vom Brexit persönlich "profitierenden" Helfershelfer aus Wirtschaft und Politik gemeint.

@ Nettie um 15:33

>Inwieweit Geduld weiterhelfen sollte, wenn jemand offensichtlich fest entschlossen ist, auf einer "Extrawurst" zu bestehen, erschließt sich mir allerdings nicht.<

Mann braucht schon Geduld um wieder und immer und immer wieder "Nein" zu sagen, und nicht irgendwann nachzugeben nur um endlich in Ruhe gelassen zu werden.

Am 09. Dezember 2020 um 16:41 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Warum ist man offensichtlich so erpicht auf ein Abkommen ?

Weil einiges mit Abkommen einfacher (und friedlicher) wäre.

Am 09. Dezember 2020 um 15:48 von Wilhelm Schwebe

Zitat: und unsere frau Dr. hat doch schon verlauten lassen, daß man sich auch post-brexit noch einigen kann. die schaffen das

Das ist doch eine Selbstverständlichkeit.

Nach dem 31.12.2020 wird doch nicht der kalte Krieg zwischen EU und GB ausbrechen.

16:23 von Wilhelm Schwebe

>>da aber 95% meiner beiträge eh nicht das licht der welt erblicken, erspare ich es mir, nochmal drüberzuschaun.<<

Falls das wirklich so ist, dann würde ich es den bösen Zensoren aber mal zeigen und gar nichts mehr schreiben.

Team UK

wird wohl bei den Olympischen Spielen besser abschneiden als Team EU.

Gesichtsverlust

Es geht doch nur noch darum, nicht den schwarzen Peter zu ziehen. Deshalb wird es heute abend vermutlich eine "gemeinsame Erklärung" geben die das sichert. Dann gibt es am 31. Dez. einen "Hard Brexit" unter Beibehaltung des Status Quo - man wird das "Ausklammern der offenen Punkte" nennen.
usw., usw., usw.

16:41 von Bernd Kevesligeti

«Wenn die Verhandlungen eine Schule der Geduld oder so eine Hängepartie sind, warum beendet man sie dann nicht ? Warum ist man offensichtlich so erpicht auf ein Abkommen ?

Nur nach den Regeln der WTO Handel treiben müssen, ist noch mühsamer, als für Eichhörnchen sich merken müssen, wo sie die Nüsse verbuddelten.

Warum eigentlich war Boris J. so erpicht darauf, das Freihandelsabkommen der EU mit Japan auch nach dem Brexit für GB alleine zu erhalten. Was ja auch gelang … es bleibt zu 99% so, wie es auch heute ist.

Wenn doch ohne Abkommen sooo viel besser ist.
Hätte man sich den Aufwand mit Japan mit "Handelsgängelei" auch zu unabhängig Weihnachten feiern schenken können.

«Warum geht von der Leyen nicht zur Tagesordnung über ?»

"Tagesordnung" wäre für Frau v.d. Leyen dann (x) weitere Jahre Rumärgern mit GB mit Zöllen, Handelswegen, Personenrechten & Co. wegen des nicht vorhandenen Abkommens?

Super Tagesordnung …
das macht direkt fröhlich für alles weitere in vielen Jahren.

von falsa demonstratio 17:12

Wieso, droht den ohne Abkommen etwa ein Krieg ? Und auffällig ist doch schon, daß von der Leyen sehr stringent für ein Abkommen ist. Über die Gründe darf spekuliert werden. Vielleicht hat sie die Interessen der hiesigen Exporteure im Auge ?

die Briten?

Ernst Stavro Blofeld @
Sie wissen doch das es gerade die EU ist die alle guten, sinnvollen und notwendigen Vorschläge ablehnt.

Und das seit 4 1/2 Jahren.

Und ich befürchte das es hier auch ein klein wenig darum geht, vorzubauen damit weiter Länder nicht auch auf die Idee kommen die EU zu verlassen.

15:47 von Wilhelm Schwebe

«zumindest kriegt er ein lecker abenmalhl für lau.
fritten mit pommes sind allemal besser als fish mit fritten in der sun.
ob vdL das wohl verträgt?»

Fritten mit Pommes als Vorspeise.
Kartoffeln als Hauptgang.
Chips aus der Tüte als Nachspeise.

Das verträgt niemand … und auch der stärkste Bär kippt um.

Klare Haltung der EU

In der EU nicht mehrheitsfähig ist ein Kompromiss, bei dem GB seine Wirtschaft unfair subventionieren darf. Das braucht Johnson mit seiner Charme-Offensive gar nicht zu versuchen. Frau von der Leyen würde darauf gar nicht erst eingehen.

Nicht akzeptabel und nicht mehrheitsfähig sind außerdem auch alle Versuche Johnsons, Öffnungsklauseln für Sozial- und Umweltdumping im Sinne der britischen Großkonzerne durchzusetzen. Auch da wird die EU keine Kompromisse eingehen.

Das ist eine Abwägung

Johnson ist ja damit angetreten GB in die „Unabhängigkeit“ zu führen. Teilnahme an EU Binnenmarkt nach EU Lesart bedeutet sich dessen Gesetzen zu unterwerfen.

Es wird keinen Deal geben, weil Johnson einen faulen Kompromiss mit Brüssel innenpolitisch nicht überleben würde.

Ich habe hier gelesen, das ein Forist mehrere Champagnerflaschen dagegen gewettet hat ...

Fairer Vertrag für uns Verbraucher

@ Bernd Kevesligeti:
Und auffällig ist doch schon, daß von der Leyen sehr stringent für ein Abkommen ist. Über die Gründe darf spekuliert werden.

Meinetwegen. Aber Ihre antieuropäischen Spekulationen gehen in die Irre. Die EU setzt sich für ein faires Abkommen im Sinne der europäischen Arbeitnehmer und Verbraucher ein.

von schabernack 17:29

Aha, jetzt ist es also raus: Es geht um Nüsse. Aber doch eher um die goldenen Nüsse der hiesigen Exporteure, die dazu führen, daß die Dame sich ins Zeug legt.
Und warum ist es offensichtlich so, daß die britische Seite doch weniger auf ein Abkommen erpicht ist ?

Gefühlsecht

@ Möbius:
Gefühlsmäßig würde ich sagen, der No-Deal verursacht in Berlin größere Schmerzen als in London.

Kein EU-Land bestreitet mehr als 10% seines Außenhandels mit GB. GB aber bestreitet mehr als 70% seines Außenhandels mit Ländern in der EU.
So schnell können Gefühle täuschen.

Abschied aus der ersten Liga

@ sonnenbogen:
Team UK wird wohl bei den Olympischen Spielen ...

Beide zusammen hätten eine Chance im Welthandel in der ersten Liga mitzuspielen. Wer sich selbst auseinander dividiert, lässt die Chancen sausen. Nur, weil man den Populisten und Nationalisten auf den Leim gegangen ist.

17:30 von Bernd Kevesligeti

«Und auffällig ist doch schon, daß von der Leyen sehr stringent für ein Abkommen ist. Über die Gründe darf spekuliert werden. Vielleicht hat sie die Interessen der hiesigen Exporteure im Auge ?»

Selbstverständlich hat Frau v.d. Leyen auch diesen Aspekt im Auge.
Hätte sie dies nicht … hätte sie ja wohl irgendwie grob die Anforderungen an ihre Arbeitsplatzbeschreibung verfehlt.

Boris J. hat auch die dortigen Interessen von Wirtschaft + Exporteuren in GB im Auge. Sollte er jedenfalls, auch seine Aufgabe ist dies. Wäre es anders … täten ihm die Exporteure im UK "was husten". Obwohl … viele tun das wegen fortgestzten Starrsinns bereits. Das Problem des Boris J. … nicht das der EU.

Es gab noch keine Vorschläge der Briten

@ werner1955:
Sie wissen doch das es gerade die EU ist die alle guten, sinnvollen und notwendigen Vorschläge ablehnt.
Und das seit 4 1/2 Jahren.

Die EU hat bislang noch gar nichts abgelehnt. Gab ja auch nix von GB.

Souveränität vs Glaubwürdigkeit

Souveränität ist vielen Briten wichtiger als wirtschaftliche Nachteile. Mögen die noch so hoch sein.
Ich verstehe spätestens nach dem Hin und Her des Binnenmarktgesetzes überhaupt nicht, warum hier noch so viel Energie verschwendet wird.
Mit dem Binnenmarktgesetzes haben Johnson und Co doch eindeutig bewiesen, was sie von Absprachen mit der EU halten – nichts.
Wenn mir was nicht passt, mache ich ein Gesetz dagegen.
Lasst sie doch jetzt erst einmal ziehen und dann verhandeln wir in Ruhe weiter. Jetzt unter dem (selbstgemachten) Druck irgendwelche faulen Kompromissen einzugehen, hilft keinem.
Vor allem darf sich die EU hier nicht vorführen lassen, sonst verspielt Brüssel endgültig jede Glaubwürdigkeit.

Am 09. Dezember 2020 um 17:38 von schabernack

Das zweit Mal heute muss ich bei einem Kommentar von Ihnen lachen.
Der Kommentar zu der Belegung der Intensivstation im Kreis Schweinfuhrt war noch besser.

Ich liebe den kölsche Humor

Fair heißt fair für beide Seiten

@ Möbius:
Teilnahme an EU Binnenmarkt nach EU Lesart bedeutet sich dessen Gesetzen zu unterwerfen.

Na, das will ich doch schwer hoffen. Und das ist nicht nur EU Lesart, das ist die Lesart von allen fairen Sportlern.
Denn wer Fußball spielen will, muss sich an die Regeln halten und sich dem Schiri unterordnen. Auch wenn es mal schwer fällt und nicht so passt.

Kommt Brüssel zu Boris oder Boris nach Brüssel?

@ Bernd Kevesligeti:
Und warum ist es offensichtlich so, daß die britische Seite doch weniger auf ein Abkommen erpicht ist ?

Vielleicht, weil Ihre Sicht ein wenig Schlagseite hat?

Schwache alternativlose Regierung

@ Möbius:
Es wird keinen Deal geben, weil Johnson einen faulen Kompromiss mit Brüssel innenpolitisch nicht überleben würde.

Überleben? Gäbe es eine linke Opposition in GB, die den Namen auch verdient hätte, wäre der konservativ-nationale Blondschopf doch schon längst weg vom Fenster.

@ Wilhelm Schwebe

da aber 95% meiner beiträge eh nicht das licht der welt erblicken, erspare ich es mir, nochmal drüberzuschaun.

Gut gemeinter Rat von mir: Einfach mal beim Thema bleiben.

17:44 von Möbius

... Teilnahme an EU Binnenmarkt nach EU Lesart bedeutet sich dessen Gesetzen zu unterwerfen. ...

Und was genau ist daran falsch?

17:49 von Bernd Kevesligeti

>>von schabernack 17:29
Aha, jetzt ist es also raus: Es geht um Nüsse. Aber doch eher um die goldenen Nüsse der hiesigen Exporteure, die dazu führen, daß die Dame sich ins Zeug legt.
Und warum ist es offensichtlich so, daß die britische Seite doch weniger auf ein Abkommen erpicht ist ?<<

Ja, geht doch, jetzt haben Sie es. Es geht im Wesentlichen um wirtschaftliche Angelegenheiten, die da heute Abend für die EU von Frau v.d.Leyen vertreten werden.

GB und deren Herr Johnson kümmern sich nicht um die Wirtschaft, die haben hehere Ziele, denen geht's nur ums Politische??? Und weil die einen nur an das eine und die anderen an was ganz anderes denken, kommen die auch nicht zusammen?

Deshalb sind die Einen auch nicht so erpicht und die Andere legt sich ins Zeug.

... das hört sich so an, als ob in GB sich das von Ihnen gewünschte Wirtschaftssystem durchgesetzt hat, das sich von dem der EU diametral unterscheidet.

Am 09. Dezember 2020 um 17:30 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Wieso, droht den ohne Abkommen etwa ein Krieg ?

Krieg und Unfrieden sind nicht synonym.

Zitat: Vielleicht hat sie die Interessen der hiesigen Exporteure im Auge ?

In meinen Augen wäre es kein Fehler, wenn die Kommission auch die Interessen der europäischen Exporteure im Auge hätte, auch wenn es sich dabei um ganz abscheuliche, ausbeuterische Kapitalisten handelt.

17:23 von sonnenbogen

«Team UK wird wohl bei den Olympischen Spielen besser abschneiden als Team EU.»

Es gibt kein Team EU bei Olympia.

Gäbe es eins, würde dieses im Medaillenspiegel das Team UK:
"heftig einsacken". Selbst in London 2012 errangen Sportler aus DEU + FRA gemeinsam mehr Medaillen als Sportler aus dem UK.

Sehr wahrscheinlich sollte das aber auch wieder nur so'n zusätliches:
"… wie mies ist doch die EU …" sein.

Da angelt man dann auch nach den noch so absurden Argumenten im tiefen trüben Teich.

18:16 von Ernst Stavro Blofeld

danke, wäre ich alleine niemals draufgekommen!

von falso demonstratio 18:29

Mit denen von Ihnen genannten "abscheulichen... haben Sie keine Probleme.
Sie fürchten nur, daß sich deren Interessen mal nicht durchsetzen ?

@17:14 von falsa demonstratio

>> Nach dem 31.12.2020 wird doch nicht
>> der kalte Krieg zwischen EU und GB
>> ausbrechen.

1. Ähh, falls am 31.12.2020 durch den einseitigen Bruch (seitens UK) des Karfreitagsabkommens es zum Bürgerkrieg in NordIrland kommt...

2. Wenn dann nur eine einzige(!) Patronenhülse auf dem Gebiet der 'Republik Irland' fällt, haben wir keinen "kalten Krieg"...

3. Ich habe keine Lust auf einen 'heißen' Krieg UK vs. EU! -.-

von proehi 18:26

Johnson kümmert sich nicht um "die Wirtschaft" ? Er ist doch Tory. Er kümmert sich vielleicht nicht um die Wirtschaft hier.
Er vertritt das britische Establishment und von der Leyen das andere.

17:49 von Bernd Kevesligeti

... Und warum ist es offensichtlich so, daß die britische Seite doch weniger auf ein Abkommen erpicht ist ? ...

Wie so häufig, ein ganz erhebliche Fehleinschätzung bei Ihnen. Es liegt auf der Hand - nicht für jedermann, aber für jeden, der eins und eins ohne Kneifzange zusammenzählen kann - dass UK erheblich größere Probleme bei einem No Deal-Szenario haben wird als die EU. Insofern pokert Johnson ganz niedlich, aber es ist tatsächlich nicht mehr als pokern.

Die Verhandlungsstrategie einer verantwortungsvollen Regierung sieht anders aus.

von Ernst Stavro Blofeld 17:46

Ein Abkommen "im Sinne der europäischen Arbeitnehmer" ?

Vielleicht können Sie sich an die 1980er Jahre erinnern ? Als das neue Arbeitsunrecht in Großbritannien begann. Thatcher zerschlug die Gewerkschaften und demütigte die Arbeiter, umfangreiche Privatisierungen folgten. Großbritannien war damals Mitglied der EWG/EU. Die sagte nichts dazu.

um 16:37 von dr.bashir Der gute Brexit

Aber gut - morgen früh im Fernsehen sehen wir übernächtigte Verhandlungshelden, die einen Formelkompromiss verkünden um nicht das Gesicht zu verlieren. Natürlich wird jeder der Sieger sein.
#
Wenn Jeder der Sieger ist,dann ist das Ergebnis der Verhandlungen gut.

17:49 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Und warum ist es offensichtlich so, daß die britische Seite doch weniger auf ein Abkommen erpicht ist ?»

Was weiß ich denn …

Weder bin ich Brite … und schon gar nicht der Zwillingsbruder vom Struwwelpeter, der ja nun Premierminister im UK ist. Da müssen Sie schon den fragen … nach irgendwelchem: "Und warum ist es so …".

17:01 von Möbius

Zitat:"Inzwischen geht es fast nur noch um deutschen Exportmarkt"

Besteht die EU nur aus Deutschland? Was ist mit den französischen, italienischen, spanischen, niederländischen... Exporten?

Zitat:"Denn auch GB würde gerne weiter zollfrei nach Kontinentaleuropa exportieren..."

Ach! Dürfen sie von mir aus gerne. Aber dann müssen sie auch die Regeln einhalten, die in der EU gelten. Wir können auch keine Elektrogeräte mit deutschem Stecker nach GB exportieren...

17:30 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Vielleicht hat sie die Interessen der hiesigen Exporteure im Auge ?"

Ach Gott, das wäre ja furchtbar und nicht auszudenken! Frau v.d.Leyen hat die Interessen der dt. Exportwirtschaft (und der französischen, italienischen, spanischen usw.)im Auge. Wie kann sie nur? Soll sie doch die Exporteure am ausgestreckten Arm verhungern lassen und die ArbeitnehmerInnen, die so blöd sind, bei einem EXPORTEUR zu arbeiten, gleich mit! Exportieren ist sowieso das Schlimmste, was in der Wirtschaft passieren kann...Meine Güte!

17:44 von Möbius

Zitat:"Teilnahme an EU Binnenmarkt nach EU Lesart bedeutet sich dessen Gesetzen zu unterwerfen. "

Aber selbstverständlich! Sie können nicht aus einem Verein austreten und anschließend verlangen, dass sie alle Anlagen und Angebote weiterhin kostenlos nutzen können.

von Thomas D. 18:52

Also, wenn Sie recht haben und Sie brauchen ja keine Kneifzange, dann kann sich ja die hiesige Seite bequem zurücklehnen.
Warum tut sie es aber nicht ?

19:27 von Bernd Kevesligeti

von Thomas D. 18:52

Also, wenn Sie recht haben und Sie brauchen ja keine Kneifzange, dann kann sich ja die hiesige Seite bequem zurücklehnen.
Warum tut sie es aber nicht ?

Tut sie doch. Die EU-Verhandler haben einen klaren Auftrag und die eine oder andere „rote Linie“. Und sie verhandeln weiter, damit UK Ihnen nicht das Gegenteil vorwerfen kann.

Ansonsten ist es UK, das sich ein ordentliches Stück von seinen Forderungen bzw. Träumereien verabschieden muss. Wenn sie das tun, ist es gut. Wenn nicht, ist es zwar nicht gut, aber dann ging es halt nicht anders.

UK ist am Zug. Und das seit vier Jahren.

18:56 von Bernd Kevesligeti

«Vielleicht können Sie sich an die 1980er Jahre erinnern ? Als das neue Arbeitsunrecht in Großbritannien begann. Thatcher zerschlug die Gewerkschaften und demütigte die Arbeiter, umfangreiche Privatisierungen folgten. Großbritannien war damals Mitglied der EWG/EU. Die sagte nichts dazu.»

Sonst maggelt sich die EU überall viel zu sehr rein.
Das taugt ja schon mal gar nix.
Muss viel mehr Eigenständigkeit in Eigenverantwortung her.
Deswegen ist der Brexit ja auch so toll.
Damit dem Boris J. nun keiner mehr rein maggeln kann.

Sagt die Gemeinschaft der Staaten dann aber mal nix zu dem, was in Staat (x) der Geimeinschaft geschah / geschieht. Taugt das auch wieder nix. Da hätte man besser mit Reinmaggeln eingreifen sollen … nein … eingreifen müssen.

Nur eins taugt so richtig was:

Die EU löst sich mit lautem Knall in Schall und Rauch auf.
Am besten täte Sylvester 2020/21 exakt um Mitternacht zum Jahreswechsel passen. Würde dann auch endlich die doofe Verhandlerei zu History werden …

19:27 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Also, wenn Sie recht haben und Sie brauchen ja keine Kneifzange, dann kann sich ja die hiesige Seite bequem zurücklehnen.
Warum tut sie es aber nicht ?"

Das haben schon mehrere Foristen versucht, Ihnen zu erklären. Sie gehen aber nie auf irgendeine Antwort ein, sondern wiederholen Ihre Fragen nur immer wieder. Ich probiers nochmal: GB exportiert einen höheren Anteil seiner Exporte in die EU als anderswohin. Wenn GB in Zukunft Zölle zahlen muss, wird das schwieriger. Die EU exportiert ebenfalls einen erheblichen Anteil ihrer Exporte nach GB. Wenn sie dafür in Zukunft Zölle zahlen muss, wird das schwieriger. Soweit klar? Weil es der Job der EU-Kommission ist, u.a. die Wirtschaft der EU vor Nachteilen zu schützen, verhandelt sie mit dem Trotzkopf aus Downing Street, obwohl es sinnlos erscheint. Aber der Klügere (EU!) sollte nicht nachgeben, denn sonst regieren die Dummen.

omg

"England ist eine Insel, eine Seenation. Die Natur, die Struktur, die Wirtschaftskonjunktur, die dem Land eigen sind, unterscheiden sich fundamental von den Nationen auf dem Kontinent. Aber vielleicht ändert sich ja England in ausreichendem Maße und passt dann eines Tages zur Europäischen Gemeinschaft." ((c) by Charles de Gaulle)

um 19:27 von Bernd Kevesligeti

(von Thomas D. 18:52)

Schauen Sie, die Diskussion hier in diesem Forum ist so alt wie der Brexit selber. Glauben Sie wirklich, Sie hätten zwei Wochen vor Schluss noch irgendetwas Erhellendes beizutragen?

Sie dürfen ja gerne EU-kritisch sein. Aber wenn Sie behaupten, ein No Deal-Brexit sei für die Briten besser als in der EU zu bleiben, dann sind Sie genauso ein Hallodri wie Johnson, der mit einem Doppeldecker-Bus durchs Land gefahren ist, auf dem stand, dass GB jede Woche 350 Mio. Pfund an die EU zahlt.

von Peter Meffert 19:23

Da arbeiten Sie richtig heraus, wofür von der Leyen steht.

Aber warum erwarten Sie denn von anderen, daß sie sich den Interessen der dt. Exportwirtschaft in einem Abkommen unterordnen ?

19:27 von Bernd Kevesligeti

«Also, wenn Sie recht haben und Sie brauchen ja keine Kneifzange, dann kann sich ja die hiesige Seite bequem zurücklehnen (mehr Probleme im UK als in der EU nach dem Brexit).
Warum tut sie es aber nicht ?»

Der Brexit ist nicht Mikado, bei dem der verliert, der sich als erster bewegt.

Nur Flachpfeifen "lehnen sich bequem zurück", wenn aus politischen Entwicklungen Nachteile für alle (hier: beide) Seiten entstehen. Das Spiel ist nicht für den gewonnen, der nur den einen Arm gebrochen hat, "während man dem anderen ein Bein amputieren musste".

Dies wird aber nie niemand verstehen, für den Politikverständnis immer (!) nur darin besteht, dass der eine der Gute, und der andere der Miese sein muss. Sonst würde es ja zu kompliziert und undurchsichtig im exakt abgegrenten Schwarz-Weiß-Bild von Freunden und Feinden.

Die EU ist immer der Schwarze Miesepeter, der anderen Mieses will, und mit miesen gezinkten Karten ein mieses Spiel spielt. So bleibt es übersichtlich … im Klassenkampf.

19:56 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Aber warum erwarten Sie denn von anderen, daß sie sich den Interessen der dt. Exportwirtschaft in einem Abkommen unterordnen ?"

Erstens geht es nicht nur um die dt. Exportwirtschaft und zweitens verlangt GB das auch von der EU! Deswegen muss man verhandeln und ein Abkommen schließen, mit dem beide Seiten leben können. Im Übrigen wäre ich froh, wenn Sie ein einziges Mal auf die Argumente anderer Foristen inhaltlich eingehen würden, statt immer nur Frage an Frage zu reihen.

Am 09. Dezember 2020 um 19:56 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Aber warum erwarten Sie denn von anderen, daß sie sich den Interessen der dt. Exportwirtschaft in einem Abkommen unterordnen ?

Es geht nicht ausschließlich um deutsche Exporte, sondern um europäische.

GB kann doch entscheiden: Handel mit der EU oder nicht. Wenn Handel mit der EU, dann nicht zu besseren Bedingungen als z.B. die Schweiz.

von Peter Meffert 19:44

Also tendenziell ist es so, daß der Anteil der Ausfuhren Großbritanniens am Gesamtexport des Landes auf unter 50 Prozent zurückgegangen sind. Die Handelsbilanzen sind eher negativ für GB, positiv für Deutschland.

Und die "Dummen" regieren dann, wenn sich deutsche Wirtschaftsinteressen nicht durchsetzen ?

von Thomas D. 19:48

Es geht Ihnen doch nicht darum, was für "die Briten besser ist".
Eher doch, was besser für....

19:56 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Interessen der dt. Exportwirtschaft "

Ich wusste nicht, dass das Interesse Irlands an einer durchlässigen Grenze zu Nordirland oder die Wünsche Frankreichs bzgl. der Fischerei, um nur zwei Beispiele zu nennen, mit der "dt. Exportwirtschaft" zu tun haben. DAS sind nämlich die Knackpunkte in den Verhandlungen und nicht das von Ihnen aufgebaute Scheinproblem "böse dt. Exporte".

18:49 von Bernd Kevesligeti

>>von proehi 18:26
Johnson kümmert sich nicht um "die Wirtschaft" ? Er ist doch Tory. Er kümmert sich vielleicht nicht um die Wirtschaft hier.
Er vertritt das britische Establishment und von der Leyen das andere.<<

Da kann ich Ihnen ja gar nicht widersprechen. Und was ist nun an dem einen besser als an dem anderen? Oder "andersumzu", warum ist das eine so mies und das andere eher nicht so?

Brexit ja oder nein oder auch jein, egal, so gar nichts ändert sich dadurch an den Machtverhältnissen hier wie dort. Die Situation der Arbeitnehmer und Verbraucher kann sich aber sehr wohl verändern. Und da haben die Briten die eindeutig schlechteren Karten. Noch nicht offen, aber sehr wohl wollen sie da die Arbeitsbedingungen verschlechtern. Übrigens genau deshalb ein noch offener Streitpunkt.

Sollte die EU da des ach so gewünschten Deals wegen nachgeben?

20:05 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Und die "Dummen" regieren dann, wenn sich deutsche Wirtschaftsinteressen nicht durchsetzen ?"

Tut mir leid, es erscheint mir sinnlos, mit Ihnen auf einer sachlichen Ebene diskutieren zu wollen. Sie gehen mit keinem Wort auf die Inhalte ein, die jemand schreibt, sondern klauben immer nur einen Aspekt heraus, meist auch noch so, dass die Aussage des Schreibers verfälscht wird, und stellen eine neue Frage. So kann man nicht diskutieren.

von schabernack 20:00

Ein Klassenkampf ist das schon. Einer zwischen dem britischen Establishment und dem von hier. Für welches Ihr Herz schlägt ist klar.

von Proehi 20:09

Aber Sie sehen doch hier im Forum, wie da Partei ergriffen wird. Für das eine Establishment.

20:08 von Bernd Kevesligeti

von Thomas D. 19:48
Es geht Ihnen doch nicht darum, was für "die Briten besser ist".
Eher doch, was besser für....

Nicht einmal die Briten sind sich insgesamt darüber im Klaren, „was für sie besser ist“. Warum also verlangen Sie von mir, das zu wollen?

Abgesehen davon ist nicht Gegenstand der Diskussion, was ich will. Aber Sie ziehen es leider vor, sich durch immer neue Wendungen der Diskussion zu entziehen.

Und genauso „verhandelt“ Johnson.

19:47 von saschamaus75

«England ist eine Insel, eine Seenation. Die Natur, die Struktur, die Wirtschaftskonjunktur, die dem Land eigen sind, unterscheiden sich fundamental von den Nationen auf dem Kontinent. Aber vielleicht ändert sich ja England in ausreichendem Maße und passt dann eines Tages zur Europäischen Gemeinschaft." ((c) by Charles de Gaulle)»

Der Charles der Gaulle ist ja nun auch schon was länger her, und nicht unbedingt der Frischeste zur Beurteilung der Lage zu 2020/21.

"Die spinnen … die Briten". (© nach dem, der einst in Nordwest-Frankreich der Schrecken der Wildschweine war).

von Peter Meffert 20:10

"So kann man nicht diskutieren". Vielleicht nicht, weil, wer nun konsequent davon überzeugt ist, daß sich andere Länder unterzuordnen haben, was soll man da schreiben ?

Am 09. Dezember 2020 um 20:12 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Ein Klassenkampf ist das schon. Einer zwischen dem britischen Establishment und dem von hier.

Sie sollten Ihren Marx nochmals lesen.

Klassenkampf ist der Kampf zwischen verschiedenen Klassen, nicht innerhalb einer Klasse.

durchbruch beim dinner

Sehr geehrte Foristen/in,

wahrscheinlich wird man in 30 Jahren die waghren Beweg- u. Hintergründe erfahren warum der brit. Souverän von der brit. Exekutive aufgefordert wurde über einen so komplexen Vorgang abzustimmen.
Briten/inen stehen eigentlich fuer weltbekannte Fair Play System. Dem Souverän durch die brit. Exekutive nicht die Möglichkeit zu geben vor der Abstimmung über Vor- u. Nachteile zu informieren und in einer Simulation die Folgen durchzuspielen
wirft Fragen auf. Wer profitiert vom Brexit am meisten? Wer leidet am meisten an den Folgen des Brexit (siehe Eurasmus Studien und Berufsbildungsprogramme)?

Im Sinne von Die Unbestechlichen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Phoenix 2610

20:12 von Bernd Kevesligeti

>>von schabernack 20:00
Ein Klassenkampf ist das schon. Einer zwischen dem britischen Establishment und dem von hier. Für welches Ihr Herz schlägt ist klar.<<

Ananas in Aspik?

Wie kann man das beschreiben? Zwei Establishmente üben sich im Klassenkampf ... ohne zu bemerken, dass sie der gleichen Klasse angehören?

... wir Laien wundern uns und die Fachleute staunen.

20:12 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Ein Klassenkampf ist das schon. Einer zwischen dem britischen Establishment und dem von hier. Für welches Ihr Herz schlägt ist klar.»

"Ja bin ich denn Brite … seit ich heute morgen erwachte?"

Was Ihnen überhaupt noch klar ist zum Brexit in stürmischer See ahoi von Brexit-Verwirrung … vermag ich nicht im Ansatz zu sagen.

Dass mein Herz noch nie für "Establishment" schlug. Habe ich Ihnen schon mehrfach direkt an Sie gewandt geschrieben. Kann man dann aber auch nicht direkt gesagt mit anderen Worten aus vielen meiner Beiträge erlesen.

Wenn man aber nicht will.
Kann man das auch bleiben lassen.

Extrawurst

Das ist das Problem der EU.
Die Angst der EU.
Gibt die EU, GB den kleinen Finger könnten andere Mitglieder die ganze Hand nehmen wollen. Nur darum geht es. So ehrlich könnte die EU schon sein. Darin sehe ich auch, was für ein fragiles Bündnis, die EU ist.
Die EU ist eine EWG. Alles andere ist Träumerei. Die EU nimmt Staaten auf, die bis jetzt, niemals hätten aufgenommen werden dürfen. Hier geht es immer um Polen oder Ungarn. Was ist denn mit Bulgarien oder Rumänien? Der nächste Kandidat Albanien! Da läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken.
Hauptsache, aus Putins, Machtbereich raus. Ist das eine vernünftige Politik?
Nur meine kleine, unwichtige Meinung.

von Thomas D. 20:19

Woher wissen Sie, wie Johnson verhandelt ? Wie verhandelt von der Leyen ?

@20:20 von schabernack

>> Der Charles der Gaulle ist ja nun auch
>> schon was länger her
Das heißt nicht, daß er Unrecht hatte.

>> "Die spinnen … die Briten" (©...
Obelix schreibt mir aus dem Herzen!

20:16 von Bernd Kevesligeti

>>von Proehi 20:09
Aber Sie sehen doch hier im Forum, wie da Partei ergriffen wird. Für das eine Establishment.<<

Na, Sie haben ja diesen Diskussionsstrang voll im Griff. Ist das Ihre Absicht oder warum gehen Sie nicht auf die Beiträge ein.

Zudem scheint Ihnen die Aussicht der Briten auf schlechtere Arbeitsbedingungen auch keine Betrachtung wert zu sein.

um 20:31 von Bernd Kevesligeti

von Thomas D. 20:19
Woher wissen Sie, wie Johnson verhandelt ? Wie verhandelt von der Leyen ?

Also, wenn Sie nach mehr als vier Jahren der Verhandlungsstil der beiden Parteien noch nicht erkannt haben, dann sollten wir die Diskussion - die keine ist, sondern nur eine „Bernd stellt immer neue Fragen“-Runde - an dieser Stelle beenden.

Vielen Dank und einen schönen Abend noch.

Wenn ich mich recht entsinne ...

... hatte GB schon während der Mitgliedschaft jede Menge Extrawüste (nicht nur die Währung). Drum war die ganze Brexit-Aktion an sich schon eigenartig. Und auch jetzt möchte Johnson nur die Rosinen.

von proehi 20:29

Weil die Interessenlage der Akteure eben eine unterschiedliche ist. Die einen sind mit der EWG/EU vom Underdog zum Global Player aufgestiegen. Außerdem ist es ihr Exportraum, mir großen Überschüssen.

Für die anderen ist die ökonomische Bedeutung des Kontinents eher geringer. Sie sind deswegen weniger auf "Europa" fixiert.

@15:51 von saschamaus75

//Oder man verpaßt immer und immer wieder den Kündigungstermin, so wie Großbritannien“ ((c) by Phillip Simon)//

Die wollen eben erst ausziehen, wenn man ihnen zugesagt hat, dass sie die Einrichtung mitnehmen und die Schlüssel zum ehemaligen Heim behalten dürfen.

von schabernack 20:29

Was hat das mit "Brite" zu tun ?
Aber zu dem Thema ist kürzlich ein Buch erschienen unter dem Titel "Imperium EU"-Arbeitsunrecht Krise Neue Gegenwehr. Übrigens von einem Kölner Autor.

@20:45 von schneegans

//Und auch jetzt möchte Johnson nur die Rosinen.//

Na ja, versuchen kann man das. Bleibt nur die Frage, wie weit Mutter EU sich von dem nervtötend quengelnden Kind GB erweichen lässt.

20:31 von Bernd Kevesligeti

«Woher wissen Sie, wie Johnson verhandelt ? Wie verhandelt von der Leyen ?»

Der nächste Fragen-Zweizeiler in die Runde mit wieder mal was anderes gefragt. Um im Namen des echten wahren Brexit nur ja zu verhindern, dass Sie auf auch nur ein einziges Argument anderer jemals mit mehr als einem Fragen-Zwei- bis -Dreizeiler eingehen müssten.

Und dann wird "Klassenkampf" auch noch ganz plötzlich zum:
"Battle of the Establishments" umlackiert. Abenteuer aus Brexitannien …

20:45 von schneegans

>>Wenn ich mich recht entsinne ...
... hatte GB schon während der Mitgliedschaft jede Menge Extrawüste (nicht nur die Währung). Drum war die ganze Brexit-Aktion an sich schon eigenartig. Und auch jetzt möchte Johnson nur die Rosinen.<<

Da weiß ich jetzt, was es morgen gibt. Bratwurst mit Zwiebelgemüse dazu Apfelmus mit Rosinen, lecker.

Schönen Abend noch.

Wichtig ist eine Einigung ...

... auch für das Pulverfass Irland/Nordirland.

von schabernack 20:56

Der Versuch einer Analyse der Interessengegensätze zwischen den Akteuren. Fehlt bei anderen gänzlich. Da zählt nur das eigene.....

20:51 von Bernd Kevesligeti

«Aber zu dem Thema ist kürzlich ein Buch erschienen unter dem Titel "Imperium EU"-Arbeitsunrecht Krise Neue Gegenwehr.»

Sie werden doch wohl nicht der Sekte der Sektierer verfallen sein, die rumposaunen, Arbeitsrecht für britische Arbeiter werde nach dem Brexit besser und gerechter sein, als zu Zeiten, als die sich noch dem Arbeitsunrecht der Krake EU unterwerfen mussten.

Boris J. als Tory-Ur-Ur-Erbe der hoch verdienten Arbeitsrechtlerin besonderer Art … Margret Tee-Eitsch … wird es schon … weiter hinrichten … das Arbeitsrecht im UK. For sure he does !

Am 09. Dezember 2020 um 20:56 von schabernack

Respekt, ich ziehe meinen Hut!
Entertainment at it's best!

@ Bernd Kevesligeti

Johnson bleibt sturr, bis kurz vor Schluss, dann lenkt er ein, typische Großmaul Taktik.

Von der Leyen, gute Frage, aber so wie Sie Chefin der EU geworden ist, bestimmt nicht schlecht!

von schabernack 21:07

Zu Johnson, den Torys und Thatcher ist doch klares gesagt worden.
Die letztere bekam übrigens keinen Gegenwind der EWG wegen der Deklassierung der Arbeiter.

Ansonsten könnte das Buch mal Ihren Horizont bezüglich EU und Arbeitsunrecht erweitern.

21:19 von Bernd Kevesligeti

... Ansonsten könnte das Buch mal Ihren Horizont bezüglich EU und Arbeitsunrecht erweitern.

Ich wollte Ihnen ja noch eine Chance geben und habe mir das Buch mal angesehen. Dann habe ich eine Rezension dazu gelesen. Hat mir gereicht ... der Titel ist kein Geniestreich offenbar.

Danke für den Tipp, aber danke, nein.

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