Kommentare - Corona-Warn-App: 1,5 Millionen Warnungen - trotz Problemen

06. Dezember 2020 - 12:27 Uhr

1,5 Millionen Menschen seien durch die Corona-Warn-App bereits alarmiert worden, erklärt die Bundesregierung. Doch Probleme - besonders bei der Übermittlung von Testergebnissen - bleiben. Von Dominik Lauck.

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Kommentare

Wer Schutz gibt hat Recht

Die asiatischen Erfolgsländer und Australien sowie Neuseeland geben ihrer Bevölkerung Schutz. Wer schützt hat recht.

Die Aussage die deutsche App wäre besser wie die Apps der Erfolgsländer zeigt nationale Selbstüberheblichkeit. Auch die Bundesregierung muss auf die Erfolgsspur gebracht werden. Menschenleben müssen endlich optimal geschützt werden.

Japan hat z.B. rund 10 mal weniger Tote.

Corona-App muss aber noch besser werden

Kanzleramts-Chef Helge Braun hat gesagt: "... Die Corona-Warn-App hat ... bisher mehr als 1,5 Millionen Menschen vor einer möglichen Infektion gewarnt ... Durch die Warnungen der App würden Braun zufolge bisher unbekannte Infektionscluster entdeckt ..."

Ja, einer davon muss Berlin und das Reichstagsgebäude (Bundestag) sein ...

Bei ca. 83 Mio. Bewohnern in D. ergibt sich, dass sich bei einer völlig gleichmässigen Verteilung in D. eine Städteanzahl von ca. 55.
Das bedeutet - rein statistisch theoretisch - , in jeder mehr oder weniger größeren Stadt in D. ist ein Corona-Hotspot.

Das ist auch so in etwa bekannt.

Und nu ?

7 von 10 schlimmsten Hotspots deutschlandweit in Sachsen

Man könnte schon einiges verbessern, wenn Sachsen die Grenzen zu den Nachbarbundesländern dicht macht, die Leute zu Massentests dort gehen und eine generelle Ausgangssperre ab 19 Uhr in ganz Sachsen verkündet wird. Es ist für einen Laien deutlich, dass die schlimmste Region was Corona angeht Sachsen ist. Dort muss gehandelt werden, ansonsten wird aus Sachsen ein ähnliches Szenario wie in der Lombardei vor 9 Monaten.

Hatte die App tatsächlich

installiert.
Aber nachdem die App 4 Wochen nichts - also wirklich nichts - von sich gegeben hat habe ich sie wieder deinstalliert.
Datenschutz mag ja beim Planen und Erstellen oberste Priorität gehabt haben... Benutzerfreundlichkeit, bzw. überhaupt zu wissen ob die Apo sich von einem Standbild unterscheidet wäre schon gut gewesen.
Aber da ich eh nur im Homeoffice bin und meine Kinder in die Schule müssen (und kein Handy in der Schule eingeschaltet haben dürfen) ist das eh alles nur Makulatur...
Wie sonst alles andere auch was von dieser Regierung kommt.

App

46% teilen positives Ergebnis nicht?
Das liegt wohl z.T. an den beschriebenen Problemen bei der Weitergabe. Dieses Verfahren scheint nicht so einfach zu sein, da muss also nachgebessert werden, damit alle damit umgehen können.
Und der Rest der 46%?
Warum installiert man die App, wenn man sie gar nicht richtig nutzen will?

Paranoia

Für mich - ich Nutzer die App und würde sie jederzeit wieder installieren - ist die App „typisch deutsch“. Neben den genannten Schwachpunkten finde ich es völlig schwachsinnig, dass ich bei einer Warnung nicht mal die Info, wann der Kontakt war, geschweige denn wo erhalte. Da ich seit Corona genau weiß, was ich an welchem Tag gemacht habe, und so auch weiß ob und welche Art Maske ich hatte, könnte ich eine Gefahr abschätzen. War es draußen der Jogger mit Hustenanfall alle ohne Maske? Oder im geschlossen Raum wo wir alle FFP2 aufhatten? Aber nein. Ein Teil der Bevölkerung- äh - macht sich Sorgen, erzählt was von Überwachung und all die Details fallen unter den Datenschutz. Dies sind die selben, die tendenziell Kontaktformulare in der Gastronomie falsch ausgefüllt haben. Kann ich nicht nachvollziehen. Denn ohnehin ist klar: App und Kontaktbögen gibt es nur wegen und während der Pandemie. Wer anders befürchtet sollte meiner Meinung nach tief durchatmen. Evtl. liegt Paranoia vor -> Arzt

Wer zahlt die Dauer-Mobil-Internet-Kosten

Bisweilen ist es so, dass die User die Kosten f. permanente Mobil-Internetverbindung selber zahlen.

Wer z.B. ein billiges ALDI-Talk-Netz hat (z.B. Hartzer, Sozialhilfeempfänger), hat sicherlich hier u. da schon mal festgestellt, dass keine Internetverbindung m. d. Smartphone möglich ist, insb. in ländlichen Gebieten.
Eine Warnung m. d. Corona-App ist dann nicht möglich.

Es gibt Leute, die haben gar keine dauerhafte mobile Internetverbindung, u. nutzen das Internet nur per WLAN. Das kostet ggf. 2€/Mon.
Leider ist der ÖPNV in D. eher selten mit WLAN ausgerüstet, sodass die Corona-App in solchen Fällen nur äußerst selten funktionieren kann.
Z.B. im ICE d. DB ist das WLAN derart schlecht, sodass von Unbrauchbarkeit für die Corona-App gesprochen werden muss.

App finde Unbrauchbar!

Habe die App und sie zeigt mir "dsuerhaft aktiv" bisher keine Risiko-Begegnungen, nur 1 mal wurde mir angezeigt ein Begenung jedoch ohne Risiko, jedoch konnte ich nicht festellen Wann das war oder Wo, daher viel Geschrei um fast NIX

Eine app und digitale Erfassung

ist mit Sicherheit eine vernuenftige Idee... Aber nicht in einem Land mit digitalem Analaphetismus wie dies in Deutschland vorliegt. Seit einigen Jahren sind digitale Ausweisdokumente in Deutschland verfuegbar, jeder Buerger ist verpflichtet Personaldokumente mit sich zu fuehren. Es gibt digitale Passkontrollen und Deutschland ist nicht befaehigt die technischen Moeglichkeiten zur Datenerfassung in Geschaeften, Gaststaetten zu nutzen. Statt dessen Papierlisten und Mickymaus als Gaeste.

@teachers voice, 09:37

„Finanzmittel entstehen zwar tatsächlich aus einem scheinbaren „Nichts“, aber dieses „Nichts“ ist eben nur scheinbar!

>> Konkret: Solange die Menschen an den Wert eines Geldes glauben, solange hat dieses Geld auch diesen Wert! Eine nominelle materielle Substanz ist tatsächlich nur ein psychologischer Taschenspielertrick“

Eben. Es kommt immer (und entscheidend) darauf an, an welche Werte die Menschen glauben. Oder vielmehr WESSEN: Eigene bzw. selbst „ausgemachte“ (und sich im Laufe der Geschichte der Menschheit als allgemeine und daher als universell gültig Herausgestellte) oder oktroyierte (von außen, also irgendjemand anderem „vorgegebene“) Werte.

@Initiative Neue... 12:39

"Die asiatischen Erfolgsländer und Australien sowie Neuseeland geben ihrer Bevölkerung Schutz. Wer schützt hat recht."

Aha.
Und was hat das mit dem Artikel zu tun?

"Die Aussage die deutsche App wäre besser wie die Apps der Erfolgsländer zeigt nationale Selbstüberheblichkeit."

Nein, überhaupt nicht.
Allem Anschein nach IST die deutsche App nun einmal besser als die asiatischen.

"Auch die Bundesregierung muss auf die Erfolgsspur gebracht werden. Menschenleben müssen endlich optimal geschützt werden."

Ja, sicher. Aber noch einmal:
Was hat das mit dem Artikel zu tun?

Immerhin ist die Open Source

Die richtigste und wichtigste Entscheidung für die Corona Warn App war, dass man die Open Source entwickeln hat lassen.

Dadurch hat man zum einen das Vertrauen in die Software und zum anderen konnten Entwickler in ihrer Freizeit nachholen was die Telekom und SAP nicht hinbekommen haben und zwar die App auch ohne Google zum laufen zu bekommen. Dadurch kann ich nun die Corona Warn App auch auf meinem Handy ohne Google benutzen!

Daher meine Forderung: Alle Weiterentwicklungen an der CWA sollten Open Source sein und generell sollte der Staat mehr auf Open Source in seiner IT achten. Bspw. gibt es Open Source Software für Schulsoftware, Cloud-Systeme, Office-Anwendungen. Nur so kann man einen Vendor-Lock-In wirklich verhindern, wobei es gleichzeitig nicht heißt, dass es umsonst ist (Telekom und SAP verdienen an der CWA und dem Hosting ja auch Geld).

Mehr Infos:
https://grupp-web.de/cms/2020/12/05/freie-corona-app-fuer-deutschland/

"Einverständnis der Betroffenen"...?

IM TS-Bericht heißt es: "Oft scheitert die Übermittlung des Testergebnisses auch am fehlenden Datenschutz-Einverständnis. Etliche Patienten würden bei den Corona-Tests im Auftragsformular vergessen, das notwendige Häkchen zu setzen und die digitale Übermittlung zu gestatten, erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums."

Ich bin platt...

Mit so viele Einschränkungen im Alltag müssen wir leben, weil sie uns zum Wohle und Schutz aller aufgezwungen werden. Aber in der oben beschriebenen Situation ist das individuelle Einverständnis der Betroffenen weiterhin zwingend nötig (obwohl dessen Aushebelung ebenfalls "dem Wohle aller" dienen würde!), nur leider ist es (also das "Häkchen") bisher "etliche Male vergessen" worden?!

Deutschland, Deutschland, Deine Regelungs"wut", Deine "Zettelwirtschaft"...! Möge die im Beitrag beschriebene individuelle Einverständniserklärung sehr bald ebenfalls durch Bundes-Vorgaben "ausgehebelt" werden...!

Datenschutz ade

Aus dem Artikel:
"... Vor allem die Umstellung auf die Version 2 der gemeinsamen Schnittstelle von Apple und Google soll deutliche Verbesserungen bringen. Dadurch werde die Abstandsmessung und Warnung noch präziser, so die Entwickler ..."

Wie leicht erkennbar, sollen nun Googel-Funktionen mit eingebunden werden.
Da ist es nicht schwer zu erraten, dass dann der Datenschutz > 0 läuft.
Mit den Googel-Funktion zu Ortung des Smartphones wissen auch Andere wo sich gerade die Person aufhält.
Mit lästiger Werbung auf dem Smartphone ist zu rechnen, und das macht ggf. das Gerät für schnelles Handtieren im Internet unbrauchbar.

Da muss ich Kanzleramtsminister Braun aber heftig widersprechen!

Die App macht längst nicht das, was sie soll - ganz geschweige das, was sie können sollte.

Die Schönrederei von Herrn Braun, den ich seiner ruhigen Art an sich sehr schätze, wird umso grotesker, je weiter man den Artikel liest.
Selbst wenn unnötigerweise(?) mehr Menschen in Quarantäne geschickt werden oder worden sein sollten, macht das die App nicht automatisch besser als “alle asiatischen“.

Dann die “Anbindung an die Labore“, was sich dann im klinischen Bereich fast als Flop erweist...

Und dann schließlich scheitert die Übermittlung von Testergebnissen per QR-Code entweder an einem lächerlichen, nicht gesetzten Häkchen oder daran, dass ein Formular nicht gelöscht worden war.

Und um's abzurunden:

Fast die Hälfte der positiv Getesteten gibt ihr Ergebnis überhaupt nicht weiter.

Wie schön, dass die App auch in anderen EU-Ländern “funktioniert“ (*kicher*)

Somit suggeriert die Artikelüberschrift für mich ein verkehrtes Bild.

1.5 Mio

Aha,

weil der Herr Braun vom Faktor 15 spricht.
Wie kommt er auf 15?

Wenn jetzt jemand sagt "Faktor 3" dann wären es nur 300.000

Aber 1,5 Mio klingt natürlich besser.

Und die App ist 20 Mio mal heruntergeladen worden...
Sie wird aber definitiv nicht 20 Mio mal benutzt, sagt auch der CCC

@Initiative Neue..., 12:39 Uhr

Sorry, aber Sie verkennen, dass Japan, Neuseeland und Austarien Inselstaaten sind, die man natürlich nicht vergleichen kann mit einem Land wie Deutschland, das nicht abgeschottet, sondern mit Nachbarstaaten verbunden ist. Hinzu kommt die Mentalitätsfrage. Früher haben wir Asiaten belächelt, wenn diese als Touristen eine Gesichtsmaske trugen. Heute wissen wir, dass dieses antrainierte Verhalten gute Gründe hat. Natürlich leben Asiaten i.d.R. auch viel disziplinierter, auch schärfere Maßnahmen werden dort meist klaglos hingenommen. Querdenker-Demos in Zeiten einer epochalen Krise findet man in diesen Ländern kaum. Ich denke, dass Deutschland mit seinen vergleichsweise moderaten Einschnitten in die Freiheitsrechte ordentliche Ergebnisse erzielt hat, die freilich noch besser werden müssen.

Wir appen (nicht).

Die deutsche App sei auch besser als alle asiatischen, sagte Braun der Zeitung.

Na, das ist doch schön, dass wir so eine großartige, weltbeste App haben.

Problem nur:

Leute wie ich würden sich die asiatischen Apps sofort herunterladen,die deutsche nicht im Traum.

Das liegt nicht unbedingt an unserer weltbesten App selbst, sondern daran, dass unsere Regierung bei NSA-Datenklau und anderen Skandalen bewiesen hat, dass sie auf den Schutz von Bürgerdaten keinen Pfifferling gibt.

@0_Panik 12:55

Sie haben von der App ja wirklich absolut keine Ahnung!

Bitte informieren Sie sich, bevor Sie hier weiterschreiben!!

Man muss aber

auch so ein Spielzeug besitzen, und gewillt sein den Preis für einen Tarif zu bezahlen.
Das macht der Staat nämlich nicht.
Dann muss man auch noch auf dem Land Empfang haben, 50 Prozent wohnen ja nicht in der Stadt.
Für mich klingt das eher etwas nach Eigenlob, und wenn ich in Asiatischen Raum blicke, dann sehen die deutlich besser aus.
Was da an unserer App besonders gut sein soll, erschließt sich mir nicht.

Wie sollen betagte Seniorinnen/en alles richtig machen

Aus dem Artikel:

"... Wer einen Test macht, erhält vom Arzt oder dem Labor einen QR-Code. Dieser muss mit der App gescannt werden, um dann das Testresultat übermittelt und angezeigt zu bekommen. Wer jedoch bereits zum wiederholten Male einen Test macht, kann dieses Ergebnis nicht per App abrufen. Denn das erste Testergebnis ist noch gespeichert und kann - auch bei einem negativen Ergebnis - nicht gelöscht werden ... Etliche Patienten würden bei den Corona-Tests im Auftragsformular vergessen, das notwendige Häkchen zu setzen und die digitale Übermittlung zu gestatten ... Daher sollte man als Betroffener bei einem Corona-Test unbedingt darauf achten, ein Unikat als Auftragsformular zu erhalten und keine Kopie ... Nach Angeben der Entwickler teilen 46 Prozent der App-Nutzerinnen und -Nutzer ihr positives Testergebnis nicht ..."

Wie leicht zu erkennen, ist die Corona-App nicht User freundlich.

Da darf es nicht verwundern, dass ca. 46% das positive Ergebnis nicht mitteilen.

Noch ein Nachtrag:

Das nicht-abhaken des Datenschutz-Häkchens ist dafür da das meine Daten geschützt sind und eben NICHT beliebig weitergegeben werden dürfen.
Wenn ich zustimme heißt das nämlich das jeder beliebig mit meinen Daten hantieren darf. Da kann ich nie zustimmen, so einfach ist das.
Das schöne Datenschutzgesetz ist nämlich ein verkappter Persilschein Datenmissbrauch begehen zu können.

@0_Panik 13:02

"Wie leicht erkennbar, sollen nun Googel-Funktionen mit eingebunden werden."

Ich kann nur hoffen, dass Sie sich nicht für einen informierten Bürger halten, denn Sie offenbaren wirklich eine erschreckende Ahnungslosigkeit.
Eine bestimmte Google-Funktion war schon immer eingebunden, da die App ansonsten nicht so hätte funktionieren können.

"Mit den Googel-Funktion zu Ortung des Smartphones wissen auch Andere wo sich gerade die Person aufhält."

Diese Funktion kann man abschalten. Wussten Sie das noch nicht?

"Mit lästiger Werbung auf dem Smartphone ist zu rechnen, und das macht ggf. das Gerät für schnelles Handtieren im Internet unbrauchbar."

Und das ist schlicht Quatsch.

Ich bin wirklich jemand, der mit Google-Funktionen vorsichtig ist, einen Firefox mit Containerumgebung und permanentem Do-not-track nutzt, die Galerie und die SMS-App auf seinem Handy ausgetauscht hat etc.
Aber das, was Sie geschrieben haben, ist Unsinn.

Sowas sollte bei Laborfehlern gelöscht werden

Bei dem hier:

App hat Probleme bei zweitem Corona-Test

Allerdings gibt es nach Informationen von tagesschau.de bei der Übermittlung der Testergebnisse weiterhin enorme Probleme. Wer einen Test macht, erhält vom Arzt oder dem Labor einen QR-Code. Dieser muss mit der App gescannt werden, um dann das Testresultat übermittelt und angezeigt zu bekommen. Wer jedoch bereits zum wiederholten Male einen Test macht, kann dieses Ergebnis nicht per App abrufen. Denn das erste Testergebnis ist noch gespeichert und kann - auch bei einem negativen Ergebnis - nicht gelöscht werden.

sage ich mal:
warum kann sowas - zum Beispiel gerade nach einem Laborfehler wie sie mehrfach vorgekommen sind - nicht gelöscht werden?? Denn meiner Meinung nach hat man ein Recht auf eine zweite Meinung, genauso wie bei Arztfehlern.

Außerdem sollte man mehrere Testergebnisse über die Zeit eintragen können.

Viele, die vor der App als

Viele, die vor der App als Mittel zur totalen Überwachung gewarnt hatten und so mit dafür gesorgt haben, dass GPS nicht integriert ist, beschweren sich jetzt, dass Sie nicht über Ort und Zeit des Kontakts informiert werden.
Das verstehe wer will.

@MichlPaul 12:56

"Habe die App und sie zeigt mir "dsuerhaft aktiv" bisher keine Risiko-Begegnungen, nur 1 mal wurde mir angezeigt ein Begenung jedoch ohne Risiko, jedoch konnte ich nicht festellen Wann das war oder Wo, daher viel Geschrei um fast NIX"

Das müssten Sie mir bitte etwas genauer erklären:

Warum halten Sie die App für unbrauchbar, wenn sie doch völlig perfekt funktioniert?

@13:01 von DrBeyer

"... Allem Anschein nach IST die deutsche App nun einmal besser als die asiatischen ..."

Nee, das mit Sicherheit nicht.

Die deutsche Corona-App und deren darüber geordnete Bürokratie ist, wie es derzeit ist, Mist.

Es hakt nicht nur an der App

Problematischer ist die Ausstattung der Gesundheitsämter. Da wird noch mit papierlisten gearbeitet (Excel ist da schon hightech) und wenn Software dann dutzende inkompatible Programme. Als Herr Spahn in Nigeria war bekam er eine Software gezeigt die in Nigeria mit Erfolg eingesetzt wird mit dem Hinweis dass sie aus Deutschland kommen würde. Hierzulande wird sie jedoch fast nirgendwo verwendet. Das ist ein Armutszeugnis, denn hätte man 1 funktionierendes System dann könnten sich die Mitarbeiter auf das konzentrieren was wesentlich ist, und das ist nicht die papierflut

Das App hilft nicht viel

Die Erfahrung lehrt:
Statt diesem Quark-App sollte man den Förderalismus in so einer extrem gefährlichen Pandemie links liegen lassen und schnelle und wirksamere Methoden der Ansteckungsverhinderungen zentral von Berlin aus steuern.
Dazu gehört auch das zeitlich befristete bundesweite Demo- und Versammlungsverbot und das strikte Befolgen von Expertenmeinungen.
Das App verhindert nicht die politischen und diletantischen Fehler und Diskussionen, die in dieser Krise gemacht werden.

@13:10 von DrBeyer

"... Sie haben von der App ja wirklich absolut keine Ahnung ..."

Ach so. So einfach machen sich das die Angepassten! Hauptsache Staat ist gut.

Ist so, leider viel Ahnung ...

@wenigfahrer 13:13

"Man muss aber auch so ein Spielzeug besitzen"

Das ist nun einmal die Eigenart von Apps, dass sie nur auf Smartphones funktionieren.
Und ob Sie es glauben oder nicht: Die überwältigende Mehrheit der Deutschen nutzt inzwischen mind. eines dieser Spielzeuge.

"und gewillt sein den Preis für einen Tarif zu bezahlen."

Nein, Prepaid geht auch.

"Das macht der Staat nämlich nicht."

Doch, jedenfalls ist es so, dass durch die Ntzung der App für den Nutzer KEINERLEI Kosten entstehen.

"Dann muss man auch noch auf dem Land Empfang haben"

Haben Sie. Zwar nicht überall, aber immerhin so verbreitet, dass die App immer wieder mal den Abgleich durchführen kann. Reicht völlig aus.

"Für mich klingt das eher etwas nach Eigenlob, und wenn ich in Asiatischen Raum blicke, dann sehen die deutlich besser aus."

Was nicht an der Funktionsweise der App liegt.

12:46 von 0_Panik

>> in jeder mehr oder weniger größeren Stadt
>> in D. ist ein Corona-Hotspot.

Nope, die HotSpots sind derzeit an der Grenze zw. Tschechien und Dtl. oO

@13:16 von DrBeyer

Leider keine Ahnung.

Im Smarphone gibt es einen 2.Speicherbereich. Hier das - gesamte - Programm (fast) - unlöschbar - gespeichert.
Nur im aufgerufenen Root-Modus sind diese Speicherbereiche sichtbar u. können gelöscht werden.
Dazu zählen auch die Googel-Funktionen.
Abschalten auf dem Smartphone reicht da u.U. nicht.
Ggf. kommt man mit einem VPN etc. da schon weiter.

Muss aber Ahnung haben, wie das mit dem Root-Modus geht ...

13:17 von harpdart

"Viele, die vor der App als
Viele, die vor der App als Mittel zur totalen Überwachung gewarnt hatten und so mit dafür gesorgt haben, dass GPS nicht integriert ist, beschweren sich jetzt, dass Sie nicht über Ort und Zeit des Kontakts informiert werden"
Sorry aber nach meinen Infos kann das die App von Natur aus nicht obwohl die App auch die standortberechtigung will
Vielleicht hätte man die isländische nehmen sollen. Da werden nur dann die Kontakte ausgelesen wenn jemand positiv ist. Die wäre auch deutlich billiger gewesen

Planlosigkeit ist dokumentiert

Am 28. März 2020 hatten wir mit 6.294 neuer Infizierter im Frühjahr den Höchststand an nur einem Tag.

Wie dann -verspätet- gehandelt wurde ist bekannt.

Ab dem 20. Oktober 2020 haben wir IMMER über 6.868 neue Infizierte pro Tag. In den letzten 5 Tagen haben wir im Durchschnitt ca. 20.000 neue Infizierte pro Tag.

Corona-Warn-App?
Was soll das darüber zu berichten?

Die Zahlen belegen die TOTALE Planlosigkeit der Regierungen in Bund und den Ländern!

Das Corona-Virus kennt weder Weihnachten noch Silvester.

Wenn die Politik und die Bevölkerung nicht in wirklich KURZFRISTIGER absehbarer Zeit erkennen, in welcher Lage wir uns auf diesem Erdball befinden, dann werden alle Ende nächsten Jahres eine Welt vorfinden, die sich heute noch keiner vorstellen kann.
Mit oder ohne Impfung!

Nicht Sabbeln -REDEN- ist angesagt, sondern HANDELN!

Viele werden dann gar nichts mehr vorfinden, weil sie verstorben sind!

@rossundreiter 13:10

"Das liegt nicht unbedingt an unserer weltbesten App selbst, sondern daran, dass unsere Regierung bei NSA-Datenklau und anderen Skandalen bewiesen hat, dass sie auf den Schutz von Bürgerdaten keinen Pfifferling gibt."

Dann informieren Sie sich dch bitte erst einmal, bevor Sie hier solche "Meinungen" von sich geben!
Die asiatischen Apps sind tlw. wahre Überwachungsmonster, auch die aus den demokratischen Staaten.Die deutsche App ist quelloffen, da kann jeder nachsehen, wohin die App etwas preisgibt! Und wenn selbst der CCC sagt, dass die App in dieser Hinsicht nahezu vorbildlich sei, dann ist sie das auch.

"Leute wie ich würden sich die asiatischen Apps sofort herunterladen,die deutsche nicht im Traum."

Sie meinen also Leute, die so schlecht infomiert sind wie Sie?

Was an solch einer App ...

... so teuer ist, verwundert mich am meisten. Wie gut sie warnt, weiß ich nicht, da ich Entfernungen ect. gut einhalte (also geringes Risiko mich nicht wundert- übrigens habe ich kein teures Smartphone).
Das Papierproblem/Digitalproblem des Landes steht natürlich auf einem speziellen Blatt.
Aber letztlich steht und fällt (wie die ganze Covid-Bekämpfung) alles mit dem Bürger. Wenn dieser ausgerechnet in dieser Situation auf „Datenschutz-Paranoia“ macht, Infektionen nicht weiter meldet oder als Donald Duck Lokale besucht, dann ist alles Schall und Rauch.

Die App ist viel zu vage

"Bei 15 relevanten Kontakten je Nutzer WÄREN das mehr als 1,5 Millionen Menschen"

Ja, was denn nun? Wurden 1,5 Mio. Nutzer gewarnt oder WÄREN sie es, wenn wirklich jeder im Schnitt 15 Kontakte gehabt HÄTTE.

Ich habe pro Woche ca. 4 - 6 Kontakte, die die erforderliche 1/4 Stunde überschreiten, wobei ich bezweifel, dass die Nähe der Kontakte für eine Infektion ausreichen würde.

Was in dem Bericht ebenfalls fehlt, ist die Zahl derer, die nach einer Warnung wirklich positiv auf das Virus getestet wurden. Ich kann natürlich warnen und warnen, wenn aber unterm Strich keine positiven Tests herauskommen, verursacht eine derartige Warnung mehr Verunsicherung, als dass sie wirklich hilft.

Aus meiner Sicht hilft nur eine Einhaltung der Corona-Regeln und ein ehrlicher Umgang mit der Gesamtsituation wirklich.

So lange man Ignoranten und Ausnahmegenehmigungen gegen die beschlossenen Regeln freien Lauf lässt, wird man das Ziel der Eindämmung jedenfalls nicht erreichen.

Gut

""Die App hilft uns in der Pandemie sehr", sagte Braun der "Welt am Sonntag". Sie mache "genau das, was sie soll".

Dann hoffe ich das auch nicht nur ein Cent mehr für die App Entwicklung ausgegeben wird.

@wenigfahrer

"Man muss aber auch so ein Spielzeug besitzen, und gewillt sein den Preis für einen Tarif zu bezahlen."

Bitte?
Ich nutze seit Jahren eine Prepaid-Karte für mein Smartphone.
Funktioniert einwandfrei und ich habe alle Kosten unter Kontrolle.

@wenigfahrer

"Man muss aber auch so ein Spielzeug besitzen, und gewillt sein den Preis für einen Tarif zu bezahlen."

Bitte?
Ich nutze seit Jahren eine Prepaid-Karte für mein Smartphone.
Funktioniert einwandfrei und ich habe alle Kosten unter Kontrolle.

Aus Gründen der

Aus Gründen der Datensicherheit die deutsche App nicht nutzen wollen aber das asiatische Totalüberwachungsinstrument sofort bedenkenlos??
Gerade weil NSA und Co. keinen Zugriff bekommen sollten, ist die Corona-Warn App wie sie ist, warum die VR China dann mit meinen Daten sorgfältiger umgehen sollte, erschließt sich mir nicht.

12:55 von 0_Panik

Ein Minimum an Information wäre schon gut: das ganze geht über Bluetooth. Einmal am Tag wird dann mit der Datenbank abgeglichen, ob das Handy einen der anonymen Codes eines Positiven „gesehen“ hat und für wie lange. Und die minimale Datenmenge fällt bei keinem Provider und Gewicht. Das sind Kilobyte im Vergleich zu Gigabyte.

Ich nutze die App. Aber es

Ich nutze die App. Aber es ist tatsächlich kaum verständlich, dass der Zeitstempel der Begegnung nicht mitgeteilt wird. Mir wurden auch schon einige Begegnungen mit niedrigem Risiko angezeigt, es hätte mich sehr beruhigt zu wissen, wann das war, um die Situation genauer einzuschätzen.

13:02 von 0_Panik

Ich weiß nicht wo Sie das gelesen haben. Aber es sind Märchen. Weiss nicht warum man sowas verbreitet. Eigentlich hat man als Forist auch eine gewisse Sorgfaltspflicht. Da gibt es Meinungen, ok, und da gibt es dann Märchen, nicht ok.

@vweh 12:52

"Aber nachdem die App 4 Wochen nichts - also wirklich nichts - von sich gegeben hat habe ich sie wieder deinstalliert."

Was erwarten Sie denn?!
Was wollen Sie denn mehr als den deutlich lesbaren Hinweis, dass Sie keine Risikobegegnungen hatten? Hüpfende und blinkende Smileys?

"Datenschutz mag ja beim Planen und Erstellen oberste Priorität gehabt haben... Benutzerfreundlichkeit, bzw. überhaupt zu wissen ob die Apo sich von einem Standbild unterscheidet wäre schon gut gewesen."

Sie sollten sich erst einmal einen Gedanken darüber machen, wozu die App da ist.
Diese App soll sie informieren, wenn Sie eine Begegnung mit Risiko hatten. Und das tut sie.

Wenn Sie immer das gleiche Bild sehen, ist das jeden Tag ein Grund zur Freude!

@0_Panik 13:21

"@13:10 von DrBeyer
>>... Sie haben von der App ja wirklich absolut keine Ahnung ...<<

Ach so. So einfach machen sich das die Angepassten!"

Ich bin nicht angepasst, sondern kann lesen. Ich habe nämlich Ihre "Beiträge" zur App gelesen und dabei festgestellt, dass Sie von der Funktionsweise der App keine Ahnung haben.

"Hauptsache Staat ist gut."

1. Der Staat sind wir alle!

2. Wenn der Staat mal etwas gut macht, kann man das auch würdigen.

13:10 von rossundreiter

Meinen Sie die aus China mit asiatisch? Die ist echt praktisch, verknüpft mit einem Social Credit System wie man hört. Abgesehen davon finde ich sie auch besser, weil sie wohl mehr sachdienliche Informationen weitergibt.
Was die nsa angeht: ja das fand ich auch Mist. Was da alles an Daten eingesammelt wurde. Hat wenig mit der App zu tun. Man kann so wie sie ist nichts über den Nutzer herausfinden.

@ 0_panik

In ihren Bemühungen immer irgendwelche Haare in der Suppe zu finden, lassen sie die Fakten außen vor. Die coronawarnapp benötigt keine dauerhafte internetverbindung. Bei netzvefügbarkeit lädt sie mehrfach am Tag den aktuellen Datensatz. Dieser ist überschaubar groß.
Ich hätte da mal einen vorschlag: wie wäre es damit mal nicht immer nur unkonstruktiv zu nörgeln, sondern auch mal was konstruktives beitragen. Odrr machen die doch einen nikolausspaziergang. Gut fürs Gemüt.

Solide unsolidarisch...

Wargum kauft die Regierung unseren Gefährdeten denn keine Smartphones für die App?

Wie viele Tote das verhindern würde! Soviel Solidarität wäre doch angebracht!

Aber die Regierung schafft es ja nicht mal, für die, die es brauchen, solidarisch wirksame Masken (FFP2) zu verteilen.

Was erwarte ich da in puncto Solidarität?

@0_Panik

Dann hat die App ja was mit ihren Kommentaren gemeinsam. Wie "harpdart" schon schrieb,haben die meisten scheinbar,um es vorsichtig zu formulieren,nicht viel Wissen über deren Funktion. Wer wissen will "wann und wo",hätte nicht gegen die ursprüngliche Version (zentrale Speicherung) meckern sollen.Dann würden sich die Kommentare hier aber alle um die "totale Überwachung" drehen. So funktionieren übrigens eigentlich alle CWAs zum Beispiel in Asien!

und bei den Risikogruppen?

Gibt es eigentlich analog kostenloser Tabletverteilung an Schulen eine Verteilung von Smartphones an die viel zitierte Risikogruppe der Älteren/Senioren?

Weisen Altenheim-/Pflegekräfte nun auch die Alten-/Pflegeheimbewohner in das Smartphone und die Nutzung von Apps ein?

Sind Anschaffungs-/Mobilfunkkosten dann eine Leistung aus dem Leistungskatalog der Pflegeversicherung?

Wäre doch schön, wenn diese schützenswerte Gruppe auch ein Signal erhalten würde, wenn der/die Pfleger*In infiziert wurde/ist.

13:37 von asimo

So ist es. Bluetooth hat unterschiedliche Reichweiten je nach Umgebung, da wäre das echt hilfreich. Geht aber nicht, wegen ein paar Prozent Mitbürgern, die gegen mehr Informationen sind und meiner Vermutung nach aber so oder so die App nicht installieren, sondern diese allenfalls für desinformation nutzen.

@13:10 von rossundreiter

>> Leute wie ich würden sich die asiatischen
>> Apps sofort herunterladen
>> [...]
>> Das liegt nicht unbedingt an unserer
>> weltbesten App selbst, sondern daran,
>> dass unsere Regierung bei NSA-Datenklau

Ähh, Samsung&Co werden ebenfalls voll von der NSA überwacht. -.-

@asimo 13:37

"Aber es ist tatsächlich kaum verständlich, dass der Zeitstempel der Begegnung nicht mitgeteilt wird."

Ich finde es eigentlich gut verständlich.
Sie dürfen dabei nicht vergessen, dass es primär nicht unbedingt um den Schutz jedes einzelnen, sondern um die Kontrolle der Pandemie geht. Deshalb wollte man aus Akzeptanzgründen gewährleisten, dass niemand sich durch diese staatl. geförderte App ausspioniert fühlen kann, und hat dem eine ganze Menge untergeordnet.
Außerdem gibt es, wenn die App einen Zeitraum nennen würde, viel zu viele Möglichkeiten, dass Sie die betroffene Person exakt identifizieren können, weshalb Datenschutzklagen gegen die App in D vorprogrammiert wären.

"Mir wurden auch schon einige Begegnungen mit niedrigem Risiko angezeigt, es hätte mich sehr beruhigt zu wissen, wann das war, um die Situation genauer einzuschätzen."

Wenn das Risiko als niedrig angezeigt war, war es das auch. Und falls es hoch war, können Sie sich testen lassen. Und haben dann richtig Klarheit.

@0 Panik 12:55

Informieren bitte: Das Volumen, der Tarif wird nicht belastet!!!

rossundreiter um 13:10

"Am 06. Dezember 2020 um 13:10 von rossundreiter
Wir appen (nicht).

Die deutsche App sei auch besser als alle asiatischen, sagte Braun der Zeitung.

Na, das ist doch schön, dass wir so eine großartige, weltbeste App haben.

Problem nur:

Leute wie ich würden sich die asiatischen Apps sofort herunterladen,die deutsche nicht im Traum.

Das liegt nicht unbedingt an unserer weltbesten App selbst, sondern daran, dass unsere Regierung bei NSA-Datenklau und anderen Skandalen bewiesen hat, dass sie auf den Schutz von Bürgerdaten keinen Pfifferling gibt."

...ach, lieber Reiter da ist Ihnen der Ross durchgegangen.

Ausser Bashing der Regierung fällt Ihnen wirklich nichts ein?

Es gibt kein/e Programm bzw. App die nicht angerifbar wäre.

Gruß

Kasperle

0_Panik

Darf ich Ihnen mal eine Frage stellen? Mit der Bitte um Beantwortung ohne Geschrei, ohne Worthülsen und Kampfbegriffe, einfach nur eine wohlüberlegte, möglichst sachliche Antwort?

In diesem Forum versuchen viele Kommentatoren - nicht alle, aber einige „unbeugsame“ - die Pandemie als das zu nehmen, was sie ist. Eine Herausforderung, welche nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung beherrschbar wird.

Das ständige Eindreschen auf alle Politiker, die pausenlose Herabsetzung sämtlicher Lösungsansätze und das ewig gleiche Hervorheben von Fehlern aus der Vergangenheit mag diese Leute irgendwie befriedigen, aber es ist absolut nicht hilfreich, sondern ist vielmehr destruktiv und rückwärtsgewandt.

Ihre Beiträge fallen mir auf durch eine ausnahmslos negative Sichtweise auf absolut alles, was in Deutschland zur Pandemieeindämmung unternommen wird. Noch nie habe ich auch nur einen einzigen positiv gestimmten Beitrag von Ihnen gelesen.

Und hier meine Frage:

Warum tun Sie das?

Lieber...

...eine App die nicht so gut? ist wie die Deutsche und niedrige Fallzahlen als umgekehrt.

Skeptisch

"Bisher haben über 100.000 Nutzer einen positiven Corona-Test in der App geteilt", sagte der Minister. Bei 15 relevanten Kontakten je Nutzer wären das mehr als 1,5 Millionen Menschen, die bis heute von der App gewarnt worden seien. "

Wunschdenken als Fakt hinstellen und sich dann wundern, wenn der eine oder andere sein Vertrauen in die Regierungsarbeit verliert.
Aber egal, ein viel größeres Problem ist, daß wohl 46% der Infizierten die App nicht dazu nutzen, wozu sie ebendiese installiert haben. Das sollte verpflichtend gemacht und überprüft werden, genauso wie die Quarantäne.

"Die asiatischen Apps, sofern sie auf GPS basieren, sind viel ungenauer und schicken mehr Menschen unnötig in Quarantäne."
Tja, mein Jung, das ist vllt. das Geheimnis des asiat. Erfolgmodels.
Wieder als Beispiel: Nachbarstochter ist in angeordneter häusl. Quarantäne, Geschwister sowie Eltern müssen/dürfen weiterhin zur Schule/Arbeit.
Was ist, wenn das Kind tatsächlich infiziert ist?

@harry_up 13:05

Da bin ich von Ihnen eigentlich eine differenziertere Argumentationsweise gewöhnt.

Sie kritisieren da mittels vermutlich ziemlich genau 1000 Zeichen eine ganze Menge Dinge. Auch zu recht, nur hat fast nichts etwas mit der App zu tun, lediglich, dass man kurz nach der Teilung eines Tests nicht gleich einen weiteren teilen kann, ist eine Sache, die der App anzulasten wäre.

Alles andere hat ganz andere Gründe.
Bspw. dass die Krankenhauslabore nicht angeschlossen sind - dafür kann die App nichts.
Dass beim Abstrich auf einem Formular ein Häkchen nicht gesetzt wurde - dafür kann die App auch nichts.

@ 0_Panik, um 13:18

Man mag Ihnen ja Ihre persönlichen Sorgen abnehmen, die hat derzeit mehr oder weniger jeder.

Da liefen gestern Abend zwischen 20:15 und 22:15 auf Tagesschau24 zwei sehr interessante Sendungen über die Art der Arbeitsweise und die Motivation sogenannter Querdenker, Wutbürger und Infokrieger.
Es war sehr spannend zu sehen, dass da auch deutliche Parallelen zu Ihrer Art zu “kommunizieren“ aufgezeigt wurden.

Besonders der letzte Satz Ihres Kommentars passt genau ins Schema.

Was erhoffen Sie sich mit Ihrer fast blindwütigen Polemik angesichts der Tatsache, dass Sie sich damit eins ums andere Mal lächerlich machen?

“Viel Feind - viel Ehr'“?

12:55 von 0_Panik

sie brauchen keine Internetverbindung damit die App funktioniert. Nur Bluetoooth LE! Lediglich während sie ihre Risikobegegnungen abrufen brauchen sie für einige Sekunden Internet.
Als nächstes bemängeln sie wohl wer den Stromverbrauch für Bluetooth zahlt oder?
„No lunch for free“ ist die Antwort. Jede einzelne Infektion die damit verhindert wird Istrien Gewinn für uns alle.
Ich finde die App nach wie vor ein guter Kompromiss zwischen der funktionalen Anforderung der Kontakt und Infektionsnachvefolgung und der nichtfunktionalen Anforderung des Datenschutzes.

150.000 Neuinfektionen täglich

... ist aktuell ein sehr realistischer Wert.

Gefunden werden ca. 20.000.

Selbst wenn alle die App hätten und jeder Infizierte zeitnah eine Meldung heraus gibt....

Man muss kein Mathematiker sein um zu verstehen, dass der Effekt auf das Gesamtgeschehen sehr überschaubar wäre...

Dennoch: mit einer guten verpflichtenden APP hätten wir ein Instrument die Politik zu zwingen weniger Maßnahmen zu verhängen.

Den die orientieren sich ausschließlich an den offiziellen Zahlen.

Mit den realistischen Zahlen wären viele Maßnahmen nämlich ein Verstoß gegen die Verfassung...

Über 80 Millionen wurden nicht gewarnt!

Meine Corona-Warn App meldet weiter, dass sie keine risikoreichen Begegnungen festgestellt hätte. Sie ist richtig installiert und upgedatet. Als Leiter Notfall- und Intensivmedizin hatte ich allein innerhalb der letzten drei Wochen bei Aufnahmen, Visiten, Intubationen und Reanimationen näheren Kontakt zu rund 40 nachweislich positiven Patienten und Angestellten. Was für ein teurer Witz...

MfG
Ihr Intensivarzt im Coronaeinsatz
Moderator im Corona-Forum
https://tinyurl.com/y6rhss59

@0_Panik 13:26

Ich habe keine Ahnung, was Sie mir mit Ihrem unlogischen Posting sagen wollen.

Die neue Funktion ist ab jetzt bei allen Android-Smartphones implementiert. Hat nichts mit der App zu tun.
Die App erfährt nicht, wo Sie gerade sind.

Wo also ist Ihr (berechtigter) Kritikpunkt an der App?

12:56 von MichlPaul

„ jedoch konnte ich nicht festellen Wann das war oder Wo, daher viel Geschrei um fast NIX“
Das ist doch der gewünschte Unterschied!
Deshalb kann auch jeder sein Testergebnis eingeben ohne Angst haben zu müssen dass er dadurch diskriminiert wird. Schade das so viel die Prinzipien nicht verstehen...
Das jetzt ausgerechnet der exzellente Datenschutz der App als Argument gegen die App genutzt wird finde ich befremdlich. Zumal die App ja trotzdem hilft.

Wirklich?

@DrBeyer

"Sie sollten sich erst einmal einen Gedanken darüber machen, wozu die App da ist.
Diese App soll sie informieren, wenn Sie eine Begegnung mit Risiko hatten. Und das tut sie."

Wie kann ich das feststellen wenn die App nichts von sich gibt?
Da aus Datenschutzgründen keine nicht-Risikobegegungen angezeigt werden ist die Funktionsweise nicht überprüfbar. Wenn ich z.b. nur mit einer Person kontakt gehabt hätte und die App mir das als risiko anzeigen würde, wüsste ich dennoch wer es war. Toller Datenschutz...
Der App fehlt es an Informationen für den Benutzer ob sie überhaupt funktioniert.
Und wozu die App da ist habe ich nicht definiert, ich bewerte nur ob ich sie benötige bzw. sie einen Nutzen für mich haben kann. Und das konnte ich eben nicht herausfinden.

Wirklich?

@DrBeyer

"Sie sollten sich erst einmal einen Gedanken darüber machen, wozu die App da ist.
Diese App soll sie informieren, wenn Sie eine Begegnung mit Risiko hatten. Und das tut sie."

Wie kann ich das feststellen wenn die App nichts von sich gibt?
Da aus Datenschutzgründen keine nicht-Risikobegegungen angezeigt werden ist die Funktionsweise nicht überprüfbar. Wenn ich z.b. nur mit einer Person kontakt gehabt hätte und die App mir das als risiko anzeigen würde, wüsste ich dennoch wer es war. Toller Datenschutz...
Der App fehlt es an Informationen für den Benutzer ob sie überhaupt funktioniert.
Und wozu die App da ist habe ich nicht definiert, ich bewerte nur ob ich sie benötige bzw. sie einen Nutzen für mich haben kann. Und das konnte ich eben nicht herausfinden.

@asimo

Ein Zeitstempel würde die Anonymität aber zum Teil schon aufheben. Es sei denn sie halten sich im Supermarkt oder in einem Bus auf wo alle ihnen unbekannt sind.Die App analysiert die Dauer und Entfernung der Begegnung.Wenn jemand in 10 Meter Entfernung an ihnen vorbei geht,hatten sie zwar eine Begegnung,aber eben
kein Risiko.

Nette Hochrechnung

leider ohne Wert, da es nur eine Hochrechnung ist.
Was soll der Beitrag zum Ausdruck bringen? Dass Deutschland besser ist als der Rest der WElt, besser als Asien? Dann wundert es micht, dass dort weniger Menschen sterben müssen.
Schön, wenn wir auf eine App setzen.
Vielleicht wäre es besser, auf eine gute Versorgung der Krankenhäuser und Seniorenheime zu setzen. Denn gerade in den Seniorenheimen sieht es immer noch grausig aus, gibt es zu wenige Tests, zu große Engpässe in der Hygiene- und Schutzmaterialversorgung. Aber das ist kein Wunder, denn diese Heime sind meist privat, d.h. da geht es um Gewinne. Da kommen zusätzliche Kosten nicht gut an. Vielleicht sollte man anstelle von TUI lieber die Heime unterstützen. Oder die Coronaprämie für die Bundestagsangestellten lieber für die Pflegekräfte ausgeben, für die wirklich Systemrelevanten, die laufen beklatscht werden.

0_Panik 12:55

"nutzen das Internet nur per WLAN. Das kostet ggf. 2€/Mon.
Leider ist der ÖPNV in D. eher selten mit WLAN ausgerüstet".
Ich nutze Internet fast nur zuhause am Kabel und habe für das Smartphone einen Tarif in einem D-Netz der beiden großen Anbieter mit 400 Megabytes pro Monat für vier Euro, monatlich kündbar, Gespräche gehen extra mit den üblichen neun Cents pro Minute. Sie machen nicht direkt lebhafte Werbung für den Tarif, aber er besteht schon seit vielen Jahren für jedermann und wird immer mal ein bisschen günstiger.
Die 400MB jeden Monat werden bei mir zu höchstens einem Zehntel verbraucht, z.B. wenn ich unterwegs mal den Wetterbericht aufrufe, ein Handyticket buche oder in Google Maps auf einen Bereich oder eine Sehenswürdigkeit klicke, die noch nicht downgeloadet war. Die Corona-App verbraucht so gut wie nichts davon.

Irreführende Schlagzeile

In der Schlagzeile heißt es:"1,5 Millionen Menschen seien durch die Corona-Warn-App bereits alarmiert worden, erklärt die Bundesregierung. "

Weiter unten im Text heißt es dann: "Bisher haben über 100.000 Nutzer einen positiven Corona-Test in der App geteilt", sagte der Minister. Bei 15 relevanten Kontakten je Nutzer wären das mehr als 1,5 Millionen Menschen, die bis heute von der App gewarnt worden seien.

Die 1,5 Millionen "Alarme" sind also eine Schätzung, die auf der Annahme beruht, dass jeder App-Benutzer, der sein positives Testergebnis geteilt hat, im Schnitt 15 Kontakte hatte.

Soll die Schlagzeile nun Fakten wiedergeben?

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