Kommentare - UN-Chef Guterres fordert eindringlich mehr Klimaschutz

02. Dezember 2020 - 18:56 Uhr

Mit deutlichen Worten hat UN-Generalsekretär Guterres zu mehr Klimaschutz aufgerufen. Bereits jetzt seien apokalyptische Feuer und Überschwemmungen die neue Realität. Bestätigung erhält er von neuen Studienergebnissen.

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Kommentare

Gut

...und ich frage gleich mal,wie kommen sie zur Arbeit und wo kommt ihr warmes Wasser her?
Fordern ist einfach,Vorbild sein ist besser

Gut, sage ich auch

Gut, dass einige Politiker nach dem Ende ihrer politischen Karriere, wenn sie wie Gutierrez international agieren, frei von sog. Sachzwängen der aktuellen Tagespolitik, endlich Klartext reden.
"Die Erde ist kaputt", eindringlicher kann man es nicht formulieren.
Allein: wenn ich mir vor Augen halte, mit welcher Wissenschaftsfeindlichkeit, Ignoranz, Verschwörungsdenken usw. gegen Coronamassnahmen agitiert wird, dann mag ich mir nicht vorstellen, wie das aussehen wird, wenn der Klimawandel auch bei uns heftigere Folgen hat und von den Menschen Opfer (z.B. Verzicht und finanzielle Belastungen) fordert.

UN-Chef Guterres

Was sollen denn diese Aufrufe? Kein einziger Baum wird in Brasilien deshalb weniger gefällt. Diese Wälder sind für unsere Welt so unendlich wichtig. Aber nein, da kriegen wir eine CO-2 - Steuer aufgebrummt und gut ist.

Fleischverzehr

Es wird allerhöchste Zeit, dass sich die Freunde des unbegrenzten Fleischverzehrs darüber klar werden, dass ihre Essgewohnheiten mitverantwortlich sind für die fortschreitende Zerstörung der Erde.
Für mehr Veggie-Days.

"UNEP-Chefin Inger Andersen

"UNEP-Chefin Inger Andersen sagte zugleich, die Corona-Pandemie biete eine umweltpolitische Chance."

Und ich behaupte mal, aus jahrelanger Erfahrung, egal welche Krisen wann und wo auftreten, dass es, kaum sind die Krisen vorbei, genauso weitergeht wie vorher. Solange "die Wirtschaft" und "die Märkte" Vorrang vor dem globalen menschlichen Wohlergehen haben wird sich daran nichts ändern. Und niemand soll behaupten, "Wirtschaft und Märkte" seien Voraussetzung für das Wohlergehen der Menschen. Das wäre eine Verleugnung der Menschheitsgeschichte.

Gut - skydiver-sr

...auf andere zeigen ist einfach, selber was tun ist angesagt.

Klimaschutz

Die Notwendigkeit von Klimaschutz wird auch von mir nicht bestritten. Im Gegenteil, der Klimaschutz ist dringend notwendig.

Als Pensionär mit 70 Jahren kann ich aber persönlich nichts dafür tun. Mir fehlt schlicht das Geld.

Ein Elektroauto würde mindestens 30.000,- € kosten, eine Dämmung meines Daches auf meinem privaten Haus würde mindestens 20.000,- € benötigen, die Umrüstung meiner vermieteten Eigentumswohnung verbraucht auch anteilmäßig 20.000,- € ohne das ich dies über die Miete wieder bekommen würde. Eine neue Heizung ist ebenfalls nicht finanzierbar.

Auf der Einnahmenseite fehlt mir die Summe von Mieteinnahmen von 10.000,- € für meine Ferienwohnung in Holland wegen Corona. Pensionserhöhung und Rentenerhöhung werden auch auf Monate fehlen. Die Belastungen durch CO2 Abgaben steigen. So ganz nebenbei steigen die Zuzahlungen bei Krankheiten, weil die Beihilfestellen sich zunehmend weigern alle Kosten zu übernehmen.

Der Soli (21,— €) soll dies alles finanzieren.

@19:11 von harpdart

"wenn der Klimawandel auch bei uns heftigere Folgen hat und von den Menschen Opfer (z.B. Verzicht und finanzielle Belastungen) fordert."

Der Klimawandel fordert auch hier schon, z.B. in der Landwirtschaft, Opfer in Form von Missernten wegen zu heisser Sommer in den letzten 3 Jahren. Und es scheint, dass es nicht besser wird...

@19:17 von paulgo

"Für mehr Veggie-Days."

Das wäre nicht einmal der "Tropfen auf den heissen Stein". Das Problem "kaputte Erde" ist viel komplexer als dass man es am Thema "tote Tiere essen" festmachen könnte.

Ja die Erde ist kaputt

Und der Mensch wird fleißig weiter daran arbeiten. Wie ich immer sage , der Mensch braucht die Erde mit seinen vielfältigen Ökosystemen , aber die Erde braucht nicht den Menschen.

zahnlose UN

Wenn man dann auf die CO2 Ausstoßraten schaut fragt man sich aber schon, ob wir hier die letzten paar % des Möglichen, jetzt und sofort rauskitzeln müssen während die USA ausgestiegen ist, Bolsonaro weiter den Amazonas klein macht und China sowieso sich nur nachrangig um sowas schert...
Das heißt nicht, dass wir nichts tun sollen, aber es ist eben eine bittere Erkenntnis, dass es keinen "Erwachsenen" gibt, den man rufen könnte um so manchem weltpolitischen Geisterfahrer mal Hausarrest zu geben...

"Unser Planet ist kaputt!" Das weiß auch Herr Guterres besser:

Nicht unsere Erde, dieser wunderschöne und besondere Planet ist kaputt, sondern unsere Welt und wir gehen kaputt, wenn wir so weiter machen. Und mit uns viele Arten, die dieser Planet des Lebens hervorgebracht hat.

Der Planet selber regeneriert sich wieder. Er hat noch gut 4 Milliarden Jahre Zeit, und irgendwann bringt er vielleicht wieder ein Lebewesen hervor, das unabhängig denken kann - hoffentlich ist es gescheiter als wir.
... Oder wir sind jetzt einmal richtig mutig, bedenken was Selgado gesagt hat: dass über 50 % des Planeten noch so intakt sind wie vor der Ankunft des Menschen, und dass wir das Steuer noch herumreißen können: d. h. kein Tanz mehr ums Goldene Kalb, sondern wir nutzen Gewinne, um rund um den Globus in umweltgerechtes Handeln zu investieren (d. h. ärmeren Ländern dabei auch zu helfen, sie haben z. B. oft großartige Ideen, wie man mit "low tech" die Umwelt schont) und dabei nicht zu nölen "immer zahlen wir" - wir haben alle nur diesen 1 Planeten, und er ist schön

Die Indianer irrten

Die Indianer haben geirrt. "Erst wenn der letzte Baum gefällt wird, würden die Menschen merken, dass man Geld nicht essen kann". Die Bäume werden nciht gefällt, die Regenwälder werden auch nicht mit Planierraupen gerodet, sondern erst wenn der letzte Grashalm verbrannt ist, werden die Menschen merken, dass all das geld, das damit entstand, nicht einmal mehr genügend Wärme schenkt, auf einem kahlen marsähnlichen Erd-Planeten, mit minus 100 Grad.

Nicht jammern, handeln

Jeder kann zu Verbesserungen beitragen.
Praktisch, sinnvoll und sofort

Das bringt doch nichts

Der Planet ist hoffnungslos überbevölkert. Wir können schon lange nicht mehr Klimaneutral leben.

Noch als ich vor über 20 Jahren studiert habe hieß es in Anthropologie, bis zu 500.000 Menschen könnten noch so leben, dass sie gar keine Spuren hinterlassen.

Ps. Um Christi Geburt lebten etwa 250 Mio. Menschen auf der Erde. Erst um 1500 verdoppelte sich die Anzahl auf 500.000.000 Menschen.

Ach Nee. . .

ist noch niemanden aufgefellen. Ich kann mich noch erinnern als in meiner Heimat in Flüssen die Fische tot mit dem Bauch nach oben in der Lippe dahingetrieben sind. Schon mal überlegt warum das seit den "Grünen" besser wurde. Die Meeresspiegel steigen - die Asiaten scheren sich um nichts. China und Indien interessiert es nicht. Smog bis zum umfallen - fiegt doch mal dahin. Ich war da und es ist unglaublich. Herrauskommen ais der Komfortpone für alle die Leugner.

eindringlich mehr Klimaschutz ?

Damit meint er ja bestimmt die größten CO2 Verursacher zu dehnen wir nicht zählen.

Leider geht er auch nur dazu über Forderungen zu stellen und nicht klar zu sagen das nur der Stopp des Bevölkerung Wachstum und der Ausbau der Atomkraft diesen Klimawandel nachhaltig stoppen kann.

@19:27 von OrwellAG

"sondern erst wenn der letzte Grashalm verbrannt ist, werden die Menschen merken, dass all das geld, das damit entstand, nicht einmal mehr genügend Wärme schenkt, auf einem kahlen marsähnlichen Erd-Planeten, mit minus 100 Grad."

Ich bin da etwas(!) pessimistischer und glaube, selbst dann merken wir Menschen es nicht und finden bestimmt irgendwen, dem wir die Schuld geben können.

@Nepal 82

"Der Klimawandel fordert auch hier schon, z.B. in der Landwirtschaft, Opfer in Form von Missernten wegen zu heisser Sommer in den letzten 3 Jahren. Und es scheint, dass es nicht besser wird..."

Richtig, das ist vollkommen klar, wird aber leider von den Leugnern des menschengemachten Klimawandels nicht anerkannt als Hinweis darauf, dass wir schon mitten drin sind: das sind doch nur Wetterkapriolen, das gab es schon immer...

Machen, statt fordern

Das ist hier schon mehrfach angeklungen.
Es gibt eine Bundestagsvizepräsidentin, deren Partei am liebsten alle aufs Fahrrad oder wenigsten in Bus und Bahnen bringen will.
Sie selbst lässt sich aber im Luxuswagen zwischen Büro und Wohnung hin- und herfahren, obwohl eben Berlin ein sehr dichtes Netz öffentlicher Verkehrsmittel hat.
Es ist diese Verlogenheit, die mich auf die Palme bringt.

@nepal82 19:26

"Das wäre nicht einmal der "Tropfen auf den heissen Stein". Das Problem "kaputte Erde" ist viel komplexer als dass man es am Thema "tote Tiere essen" festmachen könnte."

Wenn Sie sich da mal nicht täuschen.
Das Thema "Tote Tiere essen" ist einer der ganz großen Treibhausgasproduzenten und Biosphärenzerstörer, und zwar gleich auf verschiedenen Wegen: Methan, CO2, Landflächenverbrauch, Urwaldrodung, Monokulturen, Biodiversität etc.

19:11 von harpdart

//Allein: wenn ich mir vor Augen halte, mit welcher Wissenschaftsfeindlichkeit, Ignoranz, Verschwörungsdenken usw. gegen Coronamassnahmen agitiert wird, dann mag ich mir nicht vorstellen, wie das aussehen wird, wenn der Klimawandel auch bei uns heftigere Folgen hat und von den Menschen Opfer (z.B. Verzicht und finanzielle Belastungen) fordert.//

Das will ich mir auch nicht ausmalen. Wichtig scheint mir aber zu sein, dass die Lasten wenigstens einigermaßen gerecht verteilt wird. Da habe ich meine größten Zweifel. Davon unabhängig bin ich überzeugt, dass wir den ersten Kipppunkt - wann immer der sein wird - nicht mehr verhindern können, egal wie ernst wir die drohenden Szenarien nehmen.

Es gab dazu kürzlich eine sehr interessante philosophische Diskussion im srf, die ich wärmstens empfehlen kann:

***Weltuntergang: Steht die Welt am Abgrund? | Gespräch | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur***

Wir sind halt 7 Milliarden zu

Wir sind halt 7 Milliarden zu viel.
Das ist wie mit Borkenkäfern. Sind die Bedingungen gut, vermehren sie sich. Solange, bis kein Futter mehr da ist. Dann wird ausgestorben.
Wird dem Parasiten Mensch ebenso gehen.
Geht jedem Parasiten so.

@19:28 von Isus29

"Jeder kann zu Verbesserungen beitragen.
Praktisch, sinnvoll und sofort"

Sehen sie sich den Zustand unserer Umwelt an... es scheint zu spät zu sein, und das nicht erst seit heute. Es gab schon in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts Menschen, die das ahnten (wussten?), z.B. H. v. Ditfurth...

@werner1955 19:32

"Leider geht er auch nur dazu über Forderungen zu stellen und nicht klar zu sagen das nur der Stopp des Bevölkerung Wachstum und der Ausbau der Atomkraft diesen Klimawandel nachhaltig stoppen kann."

Warum sollte er das sagen?

Etwas dermaßen Falsches muss er ja nun wirklich nicht sagen.

Mir macht das Artensterben mehr Sorgen

Es geht dabei um Tiere und Pflanzen, die nicht mehr zurückkommen.

Zum Teil werden hunderte Millionen Jahre Evolution ausgelöscht.

Auf das Sterben der Insekten (Bestäuber !) wird das Sterben der Vögel folgen .. und dann?

Manche der ausgestorbenen Pflanzen produzieren einmalige Wirkstoffe die gegen Menschheitsgeisseln wie Krebs oder Malaria helfen könnten.

Ich plädiere dafür, ein durch die UN organisiertes Notprogramm aufzusetzen um wenigstens das Genom der vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten zu sichern.

Außerdem sollte man mal darüber nachdenken die in geologischen Zeiträumen immer wieder auftretende „Green Sahara“ durch menschlichen Einfluss herbeizuführen um das Weltklima günstig zu beeinflussen.

@ Hennes Conrad

Sehr treffend ausgedrückt.

Es ist bereits zu spät

Der Klimawandel ist nichtmehr aufzuhalten und massive Domioeffekte potenzieren sich, zu immer apokalyptischerem Außmaße. Es wird brutale Kriege um die letzten Ressourcen der Erde geben, aber um solche, wie Wasser und Essen. Nur agressive Communities, die schlau handeln und ausbeuten, was noch übrig ist werden es überleben. Es wird noch viele Jahre dauern, bis es dazu kommt, aber eure Kinder werden es miterleben.

Fun Fakt: Normalerweise dauert eine geologische Klimaerwärumng oder Abkühlung mit folgen eines Massenaussterbens zwichen 100.000 - 200.000 Jahre, wir bekommen es in nur 100-200 Jahren hin.

Mit 8 Milliarden Menschen ist

Mit 8 Milliarden Menschen ist die Erde bzw. die Biosphäre schlicht überfordert. Und solange diese Zahl immernoch weiter wächst, wird auch die Überforderung weiter wachsen. Da hilft auch kein noch so enthusiastisches Sparprogramm. Schlimmer noch. Die meisten Projekte zielen darauf ab, die Industrialisierung zu stoppen oder rückgängig zu machen. Nur mit Ochsenkarren oder anderen Methoden des Mittelalters lassen sich erst recht keine 8 Milliarden Menschen oder mehr ernähren, und erst recht nicht menschenwürdig leben zu lassen. Dabei nützt es auch garnichts, 1-4 der 8 Milliarden Menschen nach Europa umzusiedeln. Vor Allem nicht, wenn die dort sofort durch noch mehr Geburten ersetzt werden. Das führt nur dazu, dass Europa auch ruiniert wird. Solange die Anzahl der Menschen nicht auf eine erträgliche Anzahl begrenzt wird, können, wir alle anderen Maßnahmen vergessen. Die Zerstörung der Biosphäre ist dann unvermeidlich. Muss wohl mal gesagt werden.

@19:35 von DrBeyer

"Das Thema "Tote Tiere essen" ist einer der ganz großen Treibhausgasproduzenten und Biosphärenzerstörer, und zwar gleich auf verschiedenen Wegen: Methan, CO2, Landflächenverbrauch, Urwaldrodung, Monokulturen, Biodiversität etc."

Das ist bestimmt richtig, aber wir haben "den Dampfer" jetzt auf Höchstgeschwindigkeit gebracht und werden ihn nicht mehr rechtzeitig bremsen können, zumal fast jeder "zivilisierte" Mensch, aus welchen Gründen auch immer, ein Auto fahren will, und dieser Willen zeitigt die gleichen Folgen, wie die von ihnen beschribenen. Es soll sogar Menschen geben, die glauben, Elektromobilität sei umweltfreundlich.

@DerVaihinger

Stimmt!
Sie haben recht!
Diese Verlogenheit.
Da sind mir die anderen schon lieber.
Die lügen nicht einmal.

Corona ist noch nicht

fertig ,
da wird die Nächte Panik medial durch Land getrieben ..

Sicherlich wird unser planierte vergifte ,von den unterschiedlichsten Lobbyisten.

Nicht anderes geschieden eben .

Das Klima hat sich schon immer verändert.

Eine erhöhter CO2 Gehalt führt schlicht weg zu einer Erhöhung von Pflanzenwachstum .-
(Uni Gießen 2019)

also.,..

nehmen wir Corona doch mal als Chance...aber da ist der Egoismus dann doch größer...Plastik und Fleisch gehören bei hoher Strafe verboten...das wäre ein Anfang...aber mit den Menschen die ich erlebe ist das nicht zu machen...ein Asteroideneinschlag wäre da schon besser...mal sehen was dann für eine Spezies herauskommt...jeder Einzelne nimmt sich viel zu wichtig...

@19:26 von Kokolores2017

//Oder wir sind jetzt einmal richtig mutig, bedenken was Selgado gesagt hat: dass über 50 % des Planeten noch so intakt sind wie vor der Ankunft des Menschen, und dass wir das Steuer noch herumreißen können: d. h. kein Tanz mehr ums Goldene Kalb, sondern wir nutzen Gewinne, um rund um den Globus in umweltgerechtes Handeln zu investieren (d. h. ärmeren Ländern dabei auch zu helfen, sie haben z. B. oft großartige Ideen, wie man mit "low tech" die Umwelt schont) und dabei nicht zu nölen "immer zahlen wir" - wir haben alle nur diesen 1 Planeten, und er ist schön//

Klingt vernünftig, aber wir Menschen sind es nicht. Mein Eindruck kann täuschen, aber der Hang zur Nölerei breitet sich ähnlich aus wie Corona. Und wie lange wird darüber gesprochen, dass wir den ärmeren Ländern helfen müssen? Passiert da irgendetwas? Nein, stattdessen macht sich schon wieder Sorge breit, es könnten wegen der Armen zu wenige Impfdosen für die 'eigene' Bevölkerung zur Verfügung stehen.

19:37 von DrBeyer

Sie als „ Doktor" meinen also, daß das Bevölkerungswachstum keine Rolle spielt?

„Alles oder nichts“ - Es geht jetzt tatsächlich ums Ganze

„Guterres fand deutliche Worte zum Zustand der Erde: "Unser Planet ist kaputt!" Der Weg aus der Corona-Krise biete in dieser Hinsicht aber eine Chance.

Auch wenn sich das dramatisch anhören mag: Aller Wahrscheinlichkeit nach tatsächlich die Letzte.

"Die Corona-Erholung und die Reparatur des Planeten können zwei Seiten derselben Medaille sein", sagte der UN-Chef“

Die Entscheidung für eine der beiden Seiten Seiten darf nicht länger Einzelnen obliegen.

Die Leugner des Klimawandels - und seine noch weit zahlreicheren „Relativierer“ erinnern an die Aussage der „Krankenschwester Jodi Doering aus South Dakota, die auf Twitter für Fassungslosigkeit gesorgt hat. Sie hat Corona-Leugner auf ihrer Intensiv-Station sterben sehen“.

Und deren letzte Worte sind: „Das kann nicht passieren, das ist nicht real“ - eine in der Tat krasse (und mir aus einem Beitrag der einer Weltspiegel-Sendung schon länger bekannte, also dokumentierte Aussage), auf die User @moselbert heute (um 09:09) hingewiesen hat.

eine starke ...

Entvölkerung der Erde wäre wichtig...aber dagegen gehen ja alle an...paradox...

Mumm zum Weiterdenken..?

Umwelt- und Klimaschutz sind wohlfeile Themen, die gerne auch von gewissen Kreisen zur politischen Profilierung ge- und benutzt werden. Im vorliegenden Fall auch vom UN-Chef Guterres. Unsere Welt nur plakativ als "kaputt" zu bezeichnen, ist mE. allerdings zu billig. Die UN und ihr Generalsekretär sollten sich vielmehr endlich um konkrete Analysen zu den Ursachen für allgemein bekannte Umweltexzesse bemühen... und dabei nicht halt machen bei Schuldzuweisungen an gierige Industrien und Wohlstandsbürgern in Industrieländern, sondern den Mumm zum Weiterdenken haben... Dann ist man nämlich ganz schnell beim "heißen Eisen" Überbevölkerung... (übrigens auch für das Thema Corona nicht unwesentlich...).

Der Meeresspiegel steigt und steigt

Immer mehr Inseln und Völker steht schon jetzt das Wasser bis zum Hals.

Spätestens wenn massenhaft die Wohnwagen
mit gelben Nummernschild einströmen,
gröhlen hier einige wieder Deutschland den Deutschen.

Ich , nein , die anderen sollen was tun

@Möbius 19:40

"Mir macht das Artensterben mehr Sorgen"

Eine solche Entweder-oder-Haltung ist das Zweitschlimmste, was es gibt. Schlimmer ist nur noch die Leugnung einer der beiden Katastrophen.

Es bringt reineweg gar nichts, angesichts einer Katastrophe (für den Menschen) zu sagen: "Die andere Katastrophe finde ich schlimmer!"

Da wir uns nun einmal beide Katastrophen angeschafft haben, müssen wir sie auch beide angehen.
Hilft nun mal nix.

@ Tada am 02. Dezember 2020 um 19:29 Uhr

"Der Planet ist hoffnungslos überbevölkert."

Das ist der entscheidende Punkt: Es gibt zu viele Menschen!

Natürlich kann man über Emissionsbeschränkungen, über die Art der Ernährung u.Ä. auch diskutieren, aber der der Grundansatz muss die Geburtenreduzierung sein. Die Menschen müssen deutlich weniger werden, eine Halbierung wäre gut.

Alles Andere ist und wird ein Fass ohne Boden. Alle wollen leben, alle wollen gut leben. Über jede noch so kleine Einschränkung wird gemeckert und von Bevormundung geredet werden. Zudem kann man kaum davon ausgehen, dass sich alle Ländern einigen bzw. an Beschlüsse halten werden. "Gute" Beispiele dafür gibt es ja derzeit genug.

Also kurzum: Keine Frau darf mehr als 2 Kinder bekommen ... und das weltweit. Damit vermehren wir uns schon mal nicht und da nicht jede Frau Kinder möchte (oder bekommen kann) wird die Zahl der Menschen stetig sinken.

Nur so können wir unseren Planeten retten.

@Pee

Sie irren. es wird nicht mehr viele Jahre dauern, bis es dazu kommt, dass die Folgen des Klimawandels zu Verwerfungen führt.
Wenn ich daran denke, dass es ein Gremiuim der CDU gibt, die jetzt in Zeiten von Corona die Umweltauflagen lockern möchen.
Klar, wir sind nur ein kleines Land und haben zwar einen großen Anteil an der Industrie, aber was können wir schon ausrichten.
Aber es sind halt weltweit ähnliche Forderungen, die gut gemeint, gerade das Gegenteil bewirken.
Sie bringen uns und unsere Kinder in große Schwierigkeiten.
Dann wird der ganze Wohlstand zwar dafür sorgen, dass es uns nicht ganz schlecht geht.
Aber Einschnitte wird es geben.

Den Klimawandel selbst sehe ich etwas entspannter

Es ist halt schwierig das der Wandel so „schnell“ passiert. Es gibt aber eben auch Chancen die der Wandel bietet, nicht nur Risiken (will das jetzt nicht wieder alles aufzählen müssen).

Ich weiß, das wir vielleicht das Great Barrier Reef verlieren werden ...

Das Artensterben aber (wie ich oben geschrieben habe) sehe ich als eigentliches Problem, auch was die Lebensgrundlagen der Menschen angeht.

Der Verbrauch und die Zerstörung der Natur ist ein Riesenproblem das der Menschheit bald schon auf die Füße fallen wird - undzwar wie ein 300 kg Amboss !

Ob jetzt nun die Jahresmitteltemperatur im Jahr 2100 um 2.0 oder doch nur um 1.5 Grad über der von 2000 liegt, halte ich da für weniger bedeutend.

@19:43 von Nemesis87

"Es ist Zeit zu handeln bevor es zu spät ist.
Umverteilung ist erforderlich um den wandel ohne große streitigkeiten zu vollziehen."

Das erzählen sie mal z.B. den Milliarden Menschen in China und Indien, die jahrelang neidisch Richtung Westen geschaut haben und jetzt eine entfernte Chance sehen, unseren verschwenderischen Lebensstil nachzuahmen.

Uno-Chef fordert...

Mit deutlichen Worten hat UN-Generalsekretär Guterres zu mehr Klimaschutz aufgerufen. 
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Diese Forderungen sollte er wohl besser direkt an die größten CO-2 Verursacher China, USA, Indien oder Russland stellen...
Sind diese Länder auch gewillt in Zukunft auf fossile Energieträger zu verzichten ?

@Anna-Elisabeth

"Davon unabhängig bin ich überzeugt, dass wir den ersten Kipppunkt - wann immer der sein wird - nicht mehr verhindern können, egal wie ernst wir die drohenden Szenarien nehmen."

Ja, Anna-Elisabeth, es gibt viele Wissenschaftler, die der Meinung sind, dass dieser Kipppunkt nicht mehr verhindert werden kann, und es gibt auch Wissenschaftler, die vermuten, dass dieser schon überschritten sei. Heute gab es auch die Meldung, dass die Arktis jetzt schon so eisfrei sei, wie man es nach Klimaberechnungen erst in 80 Jahren erwartet hatte.
Es ist frustrierend. Seit fast einem halben Jahrhundert gibt es unter Forschern die Meinung, dass wir Menschen das für uns günstige Klima zerstören, aber es geschieht viel zu wenig, um das zu stoppen.

@ Anna Elisabeth 19:36

Guten Abend . Meine persönliche Meinung ist, das wir schon über den Kipppunkt sind . Wir können nur noch versuchen zu retten, was zu retten ist . Die Tiere , Insekten und Pflanzen die bis jetzt verschwunden sind kommen auch nicht mehr wieder.

OMG, jetzt spricht einer mal mal was Wahres

Und was passiert hier im Forum: anstatt es einfach mal stehen zu lassen, die üblichen Streitereien, Whataboutismen und gegenseitigen Beschuldigungen

@19:28 von Isus29

//Jeder kann zu Verbesserungen beitragen.
Praktisch, sinnvoll und sofort//

Könnte! Ein gewaltiger Unterschied.

@19:36 von Hennes Conrad

"Das ist wie mit Borkenkäfern. Sind die Bedingungen gut, vermehren sie sich. "

Der Unterschied ist, dass sich die Menschen exponential in Ländern vermehren in denen die Bedingungen nicht so gut sind, während in Ländern mit "guten Bedingungen" die Bevölkerungszahlen zurückgehen. Sehen sie sich zum Beispiel in Deutschland um. Insofern stimmt ihr Argument überhaupt nicht.

@nepal82 19:44

"Das ist bestimmt richtig"

Ja, das ist es.

"aber wir haben "den Dampfer" jetzt auf Höchstgeschwindigkeit gebracht und werden ihn nicht mehr rechtzeitig bremsen können"

Vogel-Strauß-Mentalität hilft uns weiter? Wirklich?
Alles das, was wir jetzt nicht machen, werden wir später mind. 5x oder 10x mehr machen und dafür ausgeben müssen.

"zumal fast jeder "zivilisierte" Mensch, aus welchen Gründen auch immer, ein Auto fahren will, und dieser Willen zeitigt die gleichen Folgen, wie die von ihnen beschribenen."

Deswegen muss das Thema dringend weiter angegangen werden. Die durch Fr. Merkel verlorenen Jahre kommen uns jetzt richtig teuer.

"Es soll sogar Menschen geben, die glauben, Elektromobilität sei umweltfreundlich."

Hat nichts mit Glauben, sondern mit Wissen zu tun. Abgesehen davon, dass alles Menschliche naturgemäß nicht umweltfreundlich sein kann, ist E-Mobilität in der Tat (verhältnismäßig sehr) umweltfreundlich, zumindest was die CO2-Bilanz angeht.

Also ich denke der Mensch hat

Also ich denke der Mensch hat die freie Wahl.Er kann sein Energiebedarf mit Hilfe der fossilen Energieträger decken und dadurch eine Unmenge an zusätzlichen CO2 in die Atmosphäre befördern. Oder er kann sein Energiebedarf durch Sonnen-,Wind- und Wasserkraft decken. Ein halbes Jahrhundert ist es her als die Wissenschaftler anfingen zu warnen wenn wir so weiter machen fahren wir alles vor die Wand. Aber was ist in dieser Zeit geschehen? Was haben wir verändert?

Wie zynisch

Ja ne is klar.
Wenn ich das richtig verstehe, jammern Sie rum, weil Sie nur ein Haus, eine Eigentumswohnung und eine Ferienwohnung im Ausland haben und gut pensioniert sind.
Ein E-Auto bekommt man bereits ab 20k€ und ein Fahrrad tuts oft auch.
Es gibt genügend Mittel und Wege (Kredit, Hypothek, evtl. auch was verkaufen?). Man muss es nur wollen und aus der bequemen Komfortzone rauskommen.

Mit dem Finger zeigen und warten führt genau zu dem Ende, was sich niemand unseren Enkeln wünscht, aber dafür muss man die A*backen zusammenkneifen.

Es wird höchste Zeit

Am 02. Dezember 2020 um 19:17 von paulgo
Fleischverzehr..

......

Den Horizont zu erweitern .

Als wäre die Massen Produktion von Nahrungspflanzen nicht ebenso , schädlichsten ist für Umwelt .

Bienensterben , Niederwild vor dem aussterben ,Bodenverarmung , Grundwasser Verschmutzung , Pflanzenschutzgiffte ...

Nur ein kleiner Auszug .

Alternativ ..
Windräder töten in Massen Vögel und Insekten ...

Oder jedem sein eigens Windrad , weil nur so über Haupt eien alternative Strom Versorgung möglich wäre.

Wobei es dafür eine gewissen Grundmenge an Wind Bewegung benötig .

Eine Entsorgungstrategier für die hochtoxischen Rotorblätter und den E-Akus es noch nicht gibt ...

Da ist das Fleischthema absolute nebensächlich .

@nepal82

Sie haben recht.
Das Thema ist viel zu komplex, als dass wir an irgend einer Stelle anfangen sollten!
Auf Fleisch verzichten hilft nicht viel.
Auch auf eine Kreuzfahrt oder eine Flugreise verzichten bringt auch ganz wenig.
Überflüssige Fahrten in PKW, Bus oder Bahn zu vermeiden sind im Grunde kaum bemerkbare Einflüsse.
Im Grunde müssten wir unser ganzes System des unendlichen Wachstums überdenken.
Was sage ich. Abschaffen.
Aber noch sind wir alle Teil davon.
Auch ich produziere täglich große Mengen Müll. Verbrenne fossile Brennstoffe und schreibe hier an meinem schönen Laptop dank eines Kohlekraftwerkes unserer Stadt.

Globale Herausforderungen

Klimaschutz, aber auch Artensterben, verseuchtes Trinkwasser, Vermüllung der Meere, Antibiotika resistente Infektionen, die bis 2050 voraussichtlich weltweit die größte Todesursache sein werden, die Liste lässt sich noch viel weiter fortsetzen. Dies alles sind globale Herausforderungen (Vieles auch durch die Globalisierung verursacht), ufür die antizipatives Denken und Handeln notwendig wird.
Die Corona-Krise kann insofern hilfreich sein, indem sie uns zeigt, dass es Probleme gibt, die vor keiner Landesgrenze Halt machen, und für die wir ganz neue Herangehensweisen brauchen.Dafür brauchen wir neue Politiker und eine Aktivierung der UNO. Mit Trump verlässt jetzt einer die Bühne, der voll auf der Bremse stand, aber es gibt zu viele Trumps auf der Welt. Die EU als gutes Beispiel? Bisher habe ich, außer schönen Worten, noch nicht viel wirklich Wirksames für den Klimaschutz gesehen. Und große Budgets sind noch kein konkretes Programm, und ein Programm muss noch seine Wirksamkeit beweisen

...das Schlimme...

Das schlimme daran, jeder hats gewusst und niemand hat etwas geändert. Das Gegenteil ist der Fall. Profit wo es nur geht und zu jeden Preis.
Eigentlich schade, aber das liegt wohl in der Natur des Menschen.

das fängt schon damit an ...

das jedes Amt ein Riesenparkplatz oder Parkhaus für die Beschäftigten braucht...statt vom öffentlichen Dienst zu erwarten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen...Wohnungen für diese Menschen in der Nähe der Arbeit wären sinnvoller...

Was für ein Quatsch

Hier arbeitet man wieder an der Legende, dass der Mensch etwas beim Klima ändern kann. Dazu sollen die westlichen Länder finanziell ausgepresst werden.
Wir hatten in der Geschichte schon viel wärmere Phasen, da gab es noch keine Industrie und die Menschen liefen in Sandalen rum.

Kollektiver Suizid

Wie habe ich kürzlich an anderer Stelle geschrieben?
Die Menschheit begeht kollektiven Suizid in Super-Slow-Motion, und zwar so langsam, dass man sich an den gerade bestehenden Status immer wieder gewöhnt und gar nicht merkt, wie alles nach und nach zusammenbricht.

Heute die Auflösung des Regenwaldes in Rauch, morgen das weltweite Abschmelzen der Gletscher, übermorgen das Abschmelzen der Polkappen, in drei Tagen die Vermüllung der Ozeane, in vier Tagen das Ausgasen von Methan in der Tundra, in fünf Tagen das erdgeschichtlich fünfte Artensterben, in sechs Tagen die Überfischung der Meere, in 7 Tagen dieser globalen Temperaturanstieg der sich entlang der Chaostheorie zur Decke hangelt.

Ja und, wo ist das Problem? ... so ignoriert die Mehrheit meiner Zeitgenossen diesen ganzen selbst erzeugten Müll.

Das am Ende Homo sapiens selber an der Reihe sein könnte will niemand wissen.

Super-Sssllllooowww-Motion, das Ende werde ich nicht erleben.

Gruss, Niccolo

Es sind zuviele Menschen..........

Und die Natur wird gegensteuern, tut sie es schon? Corona?

Milliarden Meinungen bringt man nicht unter einen Hut.

Es wird in Zukunft weniger Menschen geben, ob es uns passt oder nicht.

Die Dinos sind auch ausgestorben, außer Krokos......

@Möbius 19:51

"Ob jetzt nun die Jahresmitteltemperatur im Jahr 2100 um 2.0 oder doch nur um 1.5 Grad über der von 2000 liegt, halte ich da für weniger bedeutend."

Da machen Sie sich die Welt aber bedeutend schöner, als Sie ist. Ich kann nur für Sie hoffen, dass Sie nicht demnächst äußerst unsanft aus Ihren Tagträumen geweckt werden.

Nur zu Ihrer Information: Die (Fach-)Wissenschaft ist sich soweit einig, dass jedes Zehntelgrad (!!!) von Bedeutung ist!

@19:57 von DrBeyer

Ich bewundere ihren Optimismus.

"Hat nichts mit Glauben, sondern mit Wissen zu tun. Abgesehen davon, dass alles Menschliche naturgemäß nicht umweltfreundlich sein kann, ist E-Mobilität in der Tat (verhältnismäßig sehr) umweltfreundlich, zumindest was die CO2-Bilanz angeht."

Sie werden es nicht glauben, aber es hat was mit Glauben zu tun.
Umweltfreundliche Mobilität könnte höchstens mit Hanfdiesel erreicht werden, den schon Henry Ford für sein T-Model Anfang letzten Jahrhunderts präferierte.

@19:47 von Siebzehn

//Corona ist noch nicht
fertig ,
da wird die Nächte Panik medial durch Land getrieben ..Sicherlich wird unser planierte vergifte ,von den unterschiedlichsten Lobbyisten.

Nicht anderes geschieden eben .

Das Klima hat sich schon immer verändert.//

Tja, lauter Deppen. Und ich verstehe noch nicht einmal Ihren Text.

@Siebzehn 19:59

"Windräder töten in Massen Vögel und Insekten ..."

Das ist erwiesenermaßen falsch!

Bitte verbreiten Sie keine Märchen!

Rund 8 Milliarden Menschen

Wenn Herr Guterres was fürs Klima machen will, muss er massiv die Überbevölkerung bekämpfen. Davon hört man aber kein bisschen. Man kann das Ganze ja prima nutzen um die Industrieländer auszupressen. Die Erde wird eie Mengen an Menschen nicht versorgen können ohne Hightech. Aber dafür wird nach dem Niedergang vieler Industrien das Geld fehlen.

@19:17 von paulgo - Ich esse sehr wenig Fleisch und wenn...

...dann vom Metzger meines Vertrauens.

---

Und auch, wenn ich Ihnen zum Teil zustimme,
daß der Fleischkonsum viel zu hoch ist,
bitte ich Sie nicht jeden gleich dazu bekehren zu wollen
einen oder mehrere "Veggie-Tage" einzuplanen.
-
Ein gesunder Konsum von Fleischprodukten gepaart
mit pflanzlicher Nahrung wäre durchaus machbar.
-
Zumindestens kenne ich das so von meiner Kindheit her.
Da gab es max. 2mal/ Woche Fleisch auf den Tisch.
-
Aber ich befürchte, daß die Fleischindustrie da nicht so mitspielen wird
und dann eben andere Märkte auf der Welt erschließen werden.
Alleine schon die Tatsache, daß deutsche Schweine tonnenweise nach China exportiert werden,
sollte mal überdacht werden.
-
Und zwar von beiden Seiten!

@19:29 von Tada

Dass unser Planet überbevölkert ist, verkennt den Kern des Problems. Die Biomasse der Ameisen ist viel größer als die der Menschen, aber niemand beschwert sich, dass es zu viele Ameisen gibt. Oder um es mit den Worten von Michael Braungart auszudrücken: Wir sind nicht zu viele, wir sind nur zu blöd.

@superdemokrat

"Entvölkerung der Erde wäre wichtig...aber dagegen gehen ja alle an...paradox..."

Okay, gehen wir es an!
Ich schlage vor, wir beginnen in Europa und Nordamerika mit der "Entvölkerung".
Da müssen dann nicht ganz so viele dran glauben.
Sind Sie dann auch noch so enthusiastisch für Ihre Forderung?

Umweltschutz !

Ich denke jeder Mensch kann seinen Teil dazu beitragen, weniger Müll zu produzieren, weniger CO2 in die Luft zu blasen, mehr Zusammenhalt und Zusammenarbeit in vielen kleinen Dingen wie mehrere Personen mit zur Arbeit mit nehmen, anstatt jeder/jede einzeln fährt.
Und so könnte ich weiter formulieren, und manche dazu bringen, weniger in den Urlaub zu fliegen, und und und !
Solange aber diese unverständliche Arroganz und Dekadenz herrscht, bei allen, wird dies nichts ! Auch die verblödete Ignoranz und Eitelkeit einzelner Länder und Regierungen sollte sich grundlegend ändern, damit alle zusammen dieses schwere Problem angehen und versuchen, das Beste irgendwie noch raus zu holen !

Ein klassisches UN-Thema...

In anderen ts-Artikeln werden die Klimaziele von Merkel = DE und von v.d.Leyen = EU beschworen... die EU soll ab 2050 "klimaneutral" sein...
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Na und...?!... kann ich dazu nur sagen... wenn gleichzeitig kommende Weltnationen und Schwellenländer sich einen feuchten Kehrricht um "Klimaneutralität" kümmern... dies zum Teil auch gar nicht leisten können. Wir erinnern uns... auch DE (sowie West- u. Osteuropa) war es zu Zeiten des Wirtschaftswunders egal, was zwecks Wohlstandszuwachs durch die rauchenden Schornsteine rausgeblasen wurde.
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Das künftige Hauptproblem ist mE. die nach wie vor ständig anwachsende Weltbevölkerung und deren Bedürfnisse. Eigentlich ein klassischen UN-Thema...

19:49 von Superdemokrat

„eine starke ...
Entvölkerung der Erde wäre wichtig...aber dagegen gehen ja alle an...paradox...„

Die Bevölkerungszahl als Faktor löst das Problem nicht. Beispiel: wenn wir alle so leben würden wie die Menschen in Bangladesch, könnte die Erde, nach heutigem Stand, 30 Mrd. Menschen verkraften, Merken Sie was? Und wenn wir die Menschen um den Faktor, sagen wir 30-40% reduzieren, was glauben Sie was mit den Volkswirtschaften, auch in Deutschland, passiert?

@19:17 von paulgo

>> Fleischverzehr > Es wird allerhöchste Zeit, dass sich die Freunde des unbegrenzten Fleischverzehrs darüber klar werden, dass ihre Essgewohnheiten mitverantwortlich sind für die fortschreitende Zerstörung der Erde.
Für mehr Veggie-Days. <<
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... genau... statt Waldrodungen für Tierfutter-Maisfelder doch lieber Sojafelder und Palmölplantagen für "grünes" Menschenfutter...

@20:07 von dummschwaetzer

"Die Erde wird eie Mengen an Menschen nicht versorgen können ohne Hightech."

Sorry, aber das ist, gelinde gesagt, Unsinn. Es ist einzig ein Verteilungsproblem. War es übrigens schon in den 70er und 80er Jahren, als z.B. in Biafra Menschen verhungerten, während in Europa landwirtschaftliche Erzeugnisse vernichtet wurden, weil man sie nicht zum gewünschten Preis verkaufen konnte.

@Möbius, 19.40h

Auf vieles muss man nicht mehr warten. Es ist schon da.
Vor 4 Jahren noch verbrauchte ich an einem Vogelfutterhäuschen 60 kg Futter. Jetzt komme ich mit 10-15 kg über den Winter.
Wo früher 30-40 Vögel in den umstehenden Hecken darauf warteten, bis ich Futter nachgefüllt habe, sehe ich in den letzten Tagen maximal 5 Vögel, meist Kohl- und Blaumeisen, vereinzelt Rotkehlchen und Buchfinken.
Das kann man nicht ändern, indem man alte Leute aufs Fahrrad zwingen will.

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