UN-Chef Guterres fordert eindringlich mehr Klimaschutz

02. Dezember 2020 - 18:56 Uhr

Mit deutlichen Worten hat UN-Generalsekretär Guterres zu mehr Klimaschutz aufgerufen. Bereits jetzt seien apokalyptische Feuer und Überschwemmungen die neue Realität. Bestätigung erhält er von neuen Studienergebnissen.

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Kommentare

Gut

...und ich frage gleich mal,wie kommen sie zur Arbeit und wo kommt ihr warmes Wasser her?
Fordern ist einfach,Vorbild sein ist besser

Gut, sage ich auch

Gut, dass einige Politiker nach dem Ende ihrer politischen Karriere, wenn sie wie Gutierrez international agieren, frei von sog. Sachzwängen der aktuellen Tagespolitik, endlich Klartext reden.
"Die Erde ist kaputt", eindringlicher kann man es nicht formulieren.
Allein: wenn ich mir vor Augen halte, mit welcher Wissenschaftsfeindlichkeit, Ignoranz, Verschwörungsdenken usw. gegen Coronamassnahmen agitiert wird, dann mag ich mir nicht vorstellen, wie das aussehen wird, wenn der Klimawandel auch bei uns heftigere Folgen hat und von den Menschen Opfer (z.B. Verzicht und finanzielle Belastungen) fordert.

UN-Chef Guterres

Was sollen denn diese Aufrufe? Kein einziger Baum wird in Brasilien deshalb weniger gefällt. Diese Wälder sind für unsere Welt so unendlich wichtig. Aber nein, da kriegen wir eine CO-2 - Steuer aufgebrummt und gut ist.

Fleischverzehr

Es wird allerhöchste Zeit, dass sich die Freunde des unbegrenzten Fleischverzehrs darüber klar werden, dass ihre Essgewohnheiten mitverantwortlich sind für die fortschreitende Zerstörung der Erde.
Für mehr Veggie-Days.

"UNEP-Chefin Inger Andersen

"UNEP-Chefin Inger Andersen sagte zugleich, die Corona-Pandemie biete eine umweltpolitische Chance."

Und ich behaupte mal, aus jahrelanger Erfahrung, egal welche Krisen wann und wo auftreten, dass es, kaum sind die Krisen vorbei, genauso weitergeht wie vorher. Solange "die Wirtschaft" und "die Märkte" Vorrang vor dem globalen menschlichen Wohlergehen haben wird sich daran nichts ändern. Und niemand soll behaupten, "Wirtschaft und Märkte" seien Voraussetzung für das Wohlergehen der Menschen. Das wäre eine Verleugnung der Menschheitsgeschichte.

Gut - skydiver-sr

...auf andere zeigen ist einfach, selber was tun ist angesagt.

Klimaschutz

Die Notwendigkeit von Klimaschutz wird auch von mir nicht bestritten. Im Gegenteil, der Klimaschutz ist dringend notwendig.

Als Pensionär mit 70 Jahren kann ich aber persönlich nichts dafür tun. Mir fehlt schlicht das Geld.

Ein Elektroauto würde mindestens 30.000,- € kosten, eine Dämmung meines Daches auf meinem privaten Haus würde mindestens 20.000,- € benötigen, die Umrüstung meiner vermieteten Eigentumswohnung verbraucht auch anteilmäßig 20.000,- € ohne das ich dies über die Miete wieder bekommen würde. Eine neue Heizung ist ebenfalls nicht finanzierbar.

Auf der Einnahmenseite fehlt mir die Summe von Mieteinnahmen von 10.000,- € für meine Ferienwohnung in Holland wegen Corona. Pensionserhöhung und Rentenerhöhung werden auch auf Monate fehlen. Die Belastungen durch CO2 Abgaben steigen. So ganz nebenbei steigen die Zuzahlungen bei Krankheiten, weil die Beihilfestellen sich zunehmend weigern alle Kosten zu übernehmen.

Der Soli (21,— €) soll dies alles finanzieren.

@19:11 von harpdart

"wenn der Klimawandel auch bei uns heftigere Folgen hat und von den Menschen Opfer (z.B. Verzicht und finanzielle Belastungen) fordert."

Der Klimawandel fordert auch hier schon, z.B. in der Landwirtschaft, Opfer in Form von Missernten wegen zu heisser Sommer in den letzten 3 Jahren. Und es scheint, dass es nicht besser wird...

@19:17 von paulgo

"Für mehr Veggie-Days."

Das wäre nicht einmal der "Tropfen auf den heissen Stein". Das Problem "kaputte Erde" ist viel komplexer als dass man es am Thema "tote Tiere essen" festmachen könnte.

Ja die Erde ist kaputt

Und der Mensch wird fleißig weiter daran arbeiten. Wie ich immer sage , der Mensch braucht die Erde mit seinen vielfältigen Ökosystemen , aber die Erde braucht nicht den Menschen.

zahnlose UN

Wenn man dann auf die CO2 Ausstoßraten schaut fragt man sich aber schon, ob wir hier die letzten paar % des Möglichen, jetzt und sofort rauskitzeln müssen während die USA ausgestiegen ist, Bolsonaro weiter den Amazonas klein macht und China sowieso sich nur nachrangig um sowas schert...
Das heißt nicht, dass wir nichts tun sollen, aber es ist eben eine bittere Erkenntnis, dass es keinen "Erwachsenen" gibt, den man rufen könnte um so manchem weltpolitischen Geisterfahrer mal Hausarrest zu geben...

"Unser Planet ist kaputt!" Das weiß auch Herr Guterres besser:

Nicht unsere Erde, dieser wunderschöne und besondere Planet ist kaputt, sondern unsere Welt und wir gehen kaputt, wenn wir so weiter machen. Und mit uns viele Arten, die dieser Planet des Lebens hervorgebracht hat.

Der Planet selber regeneriert sich wieder. Er hat noch gut 4 Milliarden Jahre Zeit, und irgendwann bringt er vielleicht wieder ein Lebewesen hervor, das unabhängig denken kann - hoffentlich ist es gescheiter als wir.
... Oder wir sind jetzt einmal richtig mutig, bedenken was Selgado gesagt hat: dass über 50 % des Planeten noch so intakt sind wie vor der Ankunft des Menschen, und dass wir das Steuer noch herumreißen können: d. h. kein Tanz mehr ums Goldene Kalb, sondern wir nutzen Gewinne, um rund um den Globus in umweltgerechtes Handeln zu investieren (d. h. ärmeren Ländern dabei auch zu helfen, sie haben z. B. oft großartige Ideen, wie man mit "low tech" die Umwelt schont) und dabei nicht zu nölen "immer zahlen wir" - wir haben alle nur diesen 1 Planeten, und er ist schön

Die Indianer irrten

Die Indianer haben geirrt. "Erst wenn der letzte Baum gefällt wird, würden die Menschen merken, dass man Geld nicht essen kann". Die Bäume werden nciht gefällt, die Regenwälder werden auch nicht mit Planierraupen gerodet, sondern erst wenn der letzte Grashalm verbrannt ist, werden die Menschen merken, dass all das geld, das damit entstand, nicht einmal mehr genügend Wärme schenkt, auf einem kahlen marsähnlichen Erd-Planeten, mit minus 100 Grad.

Nicht jammern, handeln

Jeder kann zu Verbesserungen beitragen.
Praktisch, sinnvoll und sofort

Das bringt doch nichts

Der Planet ist hoffnungslos überbevölkert. Wir können schon lange nicht mehr Klimaneutral leben.

Noch als ich vor über 20 Jahren studiert habe hieß es in Anthropologie, bis zu 500.000 Menschen könnten noch so leben, dass sie gar keine Spuren hinterlassen.

Ps. Um Christi Geburt lebten etwa 250 Mio. Menschen auf der Erde. Erst um 1500 verdoppelte sich die Anzahl auf 500.000.000 Menschen.

Ach Nee. . .

ist noch niemanden aufgefellen. Ich kann mich noch erinnern als in meiner Heimat in Flüssen die Fische tot mit dem Bauch nach oben in der Lippe dahingetrieben sind. Schon mal überlegt warum das seit den "Grünen" besser wurde. Die Meeresspiegel steigen - die Asiaten scheren sich um nichts. China und Indien interessiert es nicht. Smog bis zum umfallen - fiegt doch mal dahin. Ich war da und es ist unglaublich. Herrauskommen ais der Komfortpone für alle die Leugner.

eindringlich mehr Klimaschutz ?

Damit meint er ja bestimmt die größten CO2 Verursacher zu dehnen wir nicht zählen.

Leider geht er auch nur dazu über Forderungen zu stellen und nicht klar zu sagen das nur der Stopp des Bevölkerung Wachstum und der Ausbau der Atomkraft diesen Klimawandel nachhaltig stoppen kann.

@19:27 von OrwellAG

"sondern erst wenn der letzte Grashalm verbrannt ist, werden die Menschen merken, dass all das geld, das damit entstand, nicht einmal mehr genügend Wärme schenkt, auf einem kahlen marsähnlichen Erd-Planeten, mit minus 100 Grad."

Ich bin da etwas(!) pessimistischer und glaube, selbst dann merken wir Menschen es nicht und finden bestimmt irgendwen, dem wir die Schuld geben können.

@Nepal 82

"Der Klimawandel fordert auch hier schon, z.B. in der Landwirtschaft, Opfer in Form von Missernten wegen zu heisser Sommer in den letzten 3 Jahren. Und es scheint, dass es nicht besser wird..."

Richtig, das ist vollkommen klar, wird aber leider von den Leugnern des menschengemachten Klimawandels nicht anerkannt als Hinweis darauf, dass wir schon mitten drin sind: das sind doch nur Wetterkapriolen, das gab es schon immer...

Machen, statt fordern

Das ist hier schon mehrfach angeklungen.
Es gibt eine Bundestagsvizepräsidentin, deren Partei am liebsten alle aufs Fahrrad oder wenigsten in Bus und Bahnen bringen will.
Sie selbst lässt sich aber im Luxuswagen zwischen Büro und Wohnung hin- und herfahren, obwohl eben Berlin ein sehr dichtes Netz öffentlicher Verkehrsmittel hat.
Es ist diese Verlogenheit, die mich auf die Palme bringt.

@nepal82 19:26

"Das wäre nicht einmal der "Tropfen auf den heissen Stein". Das Problem "kaputte Erde" ist viel komplexer als dass man es am Thema "tote Tiere essen" festmachen könnte."

Wenn Sie sich da mal nicht täuschen.
Das Thema "Tote Tiere essen" ist einer der ganz großen Treibhausgasproduzenten und Biosphärenzerstörer, und zwar gleich auf verschiedenen Wegen: Methan, CO2, Landflächenverbrauch, Urwaldrodung, Monokulturen, Biodiversität etc.

19:11 von harpdart

//Allein: wenn ich mir vor Augen halte, mit welcher Wissenschaftsfeindlichkeit, Ignoranz, Verschwörungsdenken usw. gegen Coronamassnahmen agitiert wird, dann mag ich mir nicht vorstellen, wie das aussehen wird, wenn der Klimawandel auch bei uns heftigere Folgen hat und von den Menschen Opfer (z.B. Verzicht und finanzielle Belastungen) fordert.//

Das will ich mir auch nicht ausmalen. Wichtig scheint mir aber zu sein, dass die Lasten wenigstens einigermaßen gerecht verteilt wird. Da habe ich meine größten Zweifel. Davon unabhängig bin ich überzeugt, dass wir den ersten Kipppunkt - wann immer der sein wird - nicht mehr verhindern können, egal wie ernst wir die drohenden Szenarien nehmen.

Es gab dazu kürzlich eine sehr interessante philosophische Diskussion im srf, die ich wärmstens empfehlen kann:

***Weltuntergang: Steht die Welt am Abgrund? | Gespräch | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur***

Wir sind halt 7 Milliarden zu

Wir sind halt 7 Milliarden zu viel.
Das ist wie mit Borkenkäfern. Sind die Bedingungen gut, vermehren sie sich. Solange, bis kein Futter mehr da ist. Dann wird ausgestorben.
Wird dem Parasiten Mensch ebenso gehen.
Geht jedem Parasiten so.

@19:28 von Isus29

"Jeder kann zu Verbesserungen beitragen.
Praktisch, sinnvoll und sofort"

Sehen sie sich den Zustand unserer Umwelt an... es scheint zu spät zu sein, und das nicht erst seit heute. Es gab schon in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts Menschen, die das ahnten (wussten?), z.B. H. v. Ditfurth...

@werner1955 19:32

"Leider geht er auch nur dazu über Forderungen zu stellen und nicht klar zu sagen das nur der Stopp des Bevölkerung Wachstum und der Ausbau der Atomkraft diesen Klimawandel nachhaltig stoppen kann."

Warum sollte er das sagen?

Etwas dermaßen Falsches muss er ja nun wirklich nicht sagen.

Mir macht das Artensterben mehr Sorgen

Es geht dabei um Tiere und Pflanzen, die nicht mehr zurückkommen.

Zum Teil werden hunderte Millionen Jahre Evolution ausgelöscht.

Auf das Sterben der Insekten (Bestäuber !) wird das Sterben der Vögel folgen .. und dann?

Manche der ausgestorbenen Pflanzen produzieren einmalige Wirkstoffe die gegen Menschheitsgeisseln wie Krebs oder Malaria helfen könnten.

Ich plädiere dafür, ein durch die UN organisiertes Notprogramm aufzusetzen um wenigstens das Genom der vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten zu sichern.

Außerdem sollte man mal darüber nachdenken die in geologischen Zeiträumen immer wieder auftretende „Green Sahara“ durch menschlichen Einfluss herbeizuführen um das Weltklima günstig zu beeinflussen.

Was ist den Menschen wichtiger Planet oder Lebensstandart!

Gut zureden kann funktionieren muss es aber nicht.
-
Im ernstfall muss man mehr Druck aufbauen was die Klimaziele angeht.
1. Brasilien dazu bringen sofort die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen.
Notfalls mit UN-Truppen oder die Ausfuhr von Regenwaldholz komplett stoppen mit einer Blockade.
2. Die USA so lange sanktionieren bis die USA dem Klimaabkommen zustimmt.
Hilft das nicht: US-Truppen aus Europa schmeißen und Handel mit den USA einstellen
3. Alternativen anbieten die die CO2 werte senken und diese für alle erstmal erschwinglich machen.
Politische Überzeugungen sollten bei diesem Ziel kein Rolle spielen.
Es ist Zeit zu handeln bevor es zu spät ist.
Umverteilung ist erforderlich um den wandel ohne große streitigkeiten zu vollziehen.

@ Hennes Conrad

Sehr treffend ausgedrückt.

Es ist bereits zu spät

Der Klimawandel ist nichtmehr aufzuhalten und massive Domioeffekte potenzieren sich, zu immer apokalyptischerem Außmaße. Es wird brutale Kriege um die letzten Ressourcen der Erde geben, aber um solche, wie Wasser und Essen. Nur agressive Communities, die schlau handeln und ausbeuten, was noch übrig ist werden es überleben. Es wird noch viele Jahre dauern, bis es dazu kommt, aber eure Kinder werden es miterleben.

Fun Fakt: Normalerweise dauert eine geologische Klimaerwärumng oder Abkühlung mit folgen eines Massenaussterbens zwichen 100.000 - 200.000 Jahre, wir bekommen es in nur 100-200 Jahren hin.

Mit 8 Milliarden Menschen ist

Mit 8 Milliarden Menschen ist die Erde bzw. die Biosphäre schlicht überfordert. Und solange diese Zahl immernoch weiter wächst, wird auch die Überforderung weiter wachsen. Da hilft auch kein noch so enthusiastisches Sparprogramm. Schlimmer noch. Die meisten Projekte zielen darauf ab, die Industrialisierung zu stoppen oder rückgängig zu machen. Nur mit Ochsenkarren oder anderen Methoden des Mittelalters lassen sich erst recht keine 8 Milliarden Menschen oder mehr ernähren, und erst recht nicht menschenwürdig leben zu lassen. Dabei nützt es auch garnichts, 1-4 der 8 Milliarden Menschen nach Europa umzusiedeln. Vor Allem nicht, wenn die dort sofort durch noch mehr Geburten ersetzt werden. Das führt nur dazu, dass Europa auch ruiniert wird. Solange die Anzahl der Menschen nicht auf eine erträgliche Anzahl begrenzt wird, können, wir alle anderen Maßnahmen vergessen. Die Zerstörung der Biosphäre ist dann unvermeidlich. Muss wohl mal gesagt werden.

@19:35 von DrBeyer

"Das Thema "Tote Tiere essen" ist einer der ganz großen Treibhausgasproduzenten und Biosphärenzerstörer, und zwar gleich auf verschiedenen Wegen: Methan, CO2, Landflächenverbrauch, Urwaldrodung, Monokulturen, Biodiversität etc."

Das ist bestimmt richtig, aber wir haben "den Dampfer" jetzt auf Höchstgeschwindigkeit gebracht und werden ihn nicht mehr rechtzeitig bremsen können, zumal fast jeder "zivilisierte" Mensch, aus welchen Gründen auch immer, ein Auto fahren will, und dieser Willen zeitigt die gleichen Folgen, wie die von ihnen beschribenen. Es soll sogar Menschen geben, die glauben, Elektromobilität sei umweltfreundlich.

@DerVaihinger

Stimmt!
Sie haben recht!
Diese Verlogenheit.
Da sind mir die anderen schon lieber.
Die lügen nicht einmal.

Corona ist noch nicht

fertig ,
da wird die Nächte Panik medial durch Land getrieben ..

Sicherlich wird unser planierte vergifte ,von den unterschiedlichsten Lobbyisten.

Nicht anderes geschieden eben .

Das Klima hat sich schon immer verändert.

Eine erhöhter CO2 Gehalt führt schlicht weg zu einer Erhöhung von Pflanzenwachstum .-
(Uni Gießen 2019)

also.,..

nehmen wir Corona doch mal als Chance...aber da ist der Egoismus dann doch größer...Plastik und Fleisch gehören bei hoher Strafe verboten...das wäre ein Anfang...aber mit den Menschen die ich erlebe ist das nicht zu machen...ein Asteroideneinschlag wäre da schon besser...mal sehen was dann für eine Spezies herauskommt...jeder Einzelne nimmt sich viel zu wichtig...

@19:26 von Kokolores2017

//Oder wir sind jetzt einmal richtig mutig, bedenken was Selgado gesagt hat: dass über 50 % des Planeten noch so intakt sind wie vor der Ankunft des Menschen, und dass wir das Steuer noch herumreißen können: d. h. kein Tanz mehr ums Goldene Kalb, sondern wir nutzen Gewinne, um rund um den Globus in umweltgerechtes Handeln zu investieren (d. h. ärmeren Ländern dabei auch zu helfen, sie haben z. B. oft großartige Ideen, wie man mit "low tech" die Umwelt schont) und dabei nicht zu nölen "immer zahlen wir" - wir haben alle nur diesen 1 Planeten, und er ist schön//

Klingt vernünftig, aber wir Menschen sind es nicht. Mein Eindruck kann täuschen, aber der Hang zur Nölerei breitet sich ähnlich aus wie Corona. Und wie lange wird darüber gesprochen, dass wir den ärmeren Ländern helfen müssen? Passiert da irgendetwas? Nein, stattdessen macht sich schon wieder Sorge breit, es könnten wegen der Armen zu wenige Impfdosen für die 'eigene' Bevölkerung zur Verfügung stehen.

19:37 von DrBeyer

Sie als „ Doktor" meinen also, daß das Bevölkerungswachstum keine Rolle spielt?

„Alles oder nichts“ - Es geht jetzt tatsächlich ums Ganze

„Guterres fand deutliche Worte zum Zustand der Erde: "Unser Planet ist kaputt!" Der Weg aus der Corona-Krise biete in dieser Hinsicht aber eine Chance.

Auch wenn sich das dramatisch anhören mag: Aller Wahrscheinlichkeit nach tatsächlich die Letzte.

"Die Corona-Erholung und die Reparatur des Planeten können zwei Seiten derselben Medaille sein", sagte der UN-Chef“

Die Entscheidung für eine der beiden Seiten Seiten darf nicht länger Einzelnen obliegen.

Die Leugner des Klimawandels - und seine noch weit zahlreicheren „Relativierer“ erinnern an die Aussage der „Krankenschwester Jodi Doering aus South Dakota, die auf Twitter für Fassungslosigkeit gesorgt hat. Sie hat Corona-Leugner auf ihrer Intensiv-Station sterben sehen“.

Und deren letzte Worte sind: „Das kann nicht passieren, das ist nicht real“ - eine in der Tat krasse (und mir aus einem Beitrag der einer Weltspiegel-Sendung schon länger bekannte, also dokumentierte Aussage), auf die User @moselbert heute (um 09:09) hingewiesen hat.

eine starke ...

Entvölkerung der Erde wäre wichtig...aber dagegen gehen ja alle an...paradox...

Mumm zum Weiterdenken..?

Umwelt- und Klimaschutz sind wohlfeile Themen, die gerne auch von gewissen Kreisen zur politischen Profilierung ge- und benutzt werden. Im vorliegenden Fall auch vom UN-Chef Guterres. Unsere Welt nur plakativ als "kaputt" zu bezeichnen, ist mE. allerdings zu billig. Die UN und ihr Generalsekretär sollten sich vielmehr endlich um konkrete Analysen zu den Ursachen für allgemein bekannte Umweltexzesse bemühen... und dabei nicht halt machen bei Schuldzuweisungen an gierige Industrien und Wohlstandsbürgern in Industrieländern, sondern den Mumm zum Weiterdenken haben... Dann ist man nämlich ganz schnell beim "heißen Eisen" Überbevölkerung... (übrigens auch für das Thema Corona nicht unwesentlich...).

Der Meeresspiegel steigt und steigt

Immer mehr Inseln und Völker steht schon jetzt das Wasser bis zum Hals.

Spätestens wenn massenhaft die Wohnwagen
mit gelben Nummernschild einströmen,
gröhlen hier einige wieder Deutschland den Deutschen.

Ich , nein , die anderen sollen was tun

@Möbius 19:40

"Mir macht das Artensterben mehr Sorgen"

Eine solche Entweder-oder-Haltung ist das Zweitschlimmste, was es gibt. Schlimmer ist nur noch die Leugnung einer der beiden Katastrophen.

Es bringt reineweg gar nichts, angesichts einer Katastrophe (für den Menschen) zu sagen: "Die andere Katastrophe finde ich schlimmer!"

Da wir uns nun einmal beide Katastrophen angeschafft haben, müssen wir sie auch beide angehen.
Hilft nun mal nix.

@ Tada am 02. Dezember 2020 um 19:29 Uhr

"Der Planet ist hoffnungslos überbevölkert."

Das ist der entscheidende Punkt: Es gibt zu viele Menschen!

Natürlich kann man über Emissionsbeschränkungen, über die Art der Ernährung u.Ä. auch diskutieren, aber der der Grundansatz muss die Geburtenreduzierung sein. Die Menschen müssen deutlich weniger werden, eine Halbierung wäre gut.

Alles Andere ist und wird ein Fass ohne Boden. Alle wollen leben, alle wollen gut leben. Über jede noch so kleine Einschränkung wird gemeckert und von Bevormundung geredet werden. Zudem kann man kaum davon ausgehen, dass sich alle Ländern einigen bzw. an Beschlüsse halten werden. "Gute" Beispiele dafür gibt es ja derzeit genug.

Also kurzum: Keine Frau darf mehr als 2 Kinder bekommen ... und das weltweit. Damit vermehren wir uns schon mal nicht und da nicht jede Frau Kinder möchte (oder bekommen kann) wird die Zahl der Menschen stetig sinken.

Nur so können wir unseren Planeten retten.

@Pee

Sie irren. es wird nicht mehr viele Jahre dauern, bis es dazu kommt, dass die Folgen des Klimawandels zu Verwerfungen führt.
Wenn ich daran denke, dass es ein Gremiuim der CDU gibt, die jetzt in Zeiten von Corona die Umweltauflagen lockern möchen.
Klar, wir sind nur ein kleines Land und haben zwar einen großen Anteil an der Industrie, aber was können wir schon ausrichten.
Aber es sind halt weltweit ähnliche Forderungen, die gut gemeint, gerade das Gegenteil bewirken.
Sie bringen uns und unsere Kinder in große Schwierigkeiten.
Dann wird der ganze Wohlstand zwar dafür sorgen, dass es uns nicht ganz schlecht geht.
Aber Einschnitte wird es geben.

Den Klimawandel selbst sehe ich etwas entspannter

Es ist halt schwierig das der Wandel so „schnell“ passiert. Es gibt aber eben auch Chancen die der Wandel bietet, nicht nur Risiken (will das jetzt nicht wieder alles aufzählen müssen).

Ich weiß, das wir vielleicht das Great Barrier Reef verlieren werden ...

Das Artensterben aber (wie ich oben geschrieben habe) sehe ich als eigentliches Problem, auch was die Lebensgrundlagen der Menschen angeht.

Der Verbrauch und die Zerstörung der Natur ist ein Riesenproblem das der Menschheit bald schon auf die Füße fallen wird - undzwar wie ein 300 kg Amboss !

Ob jetzt nun die Jahresmitteltemperatur im Jahr 2100 um 2.0 oder doch nur um 1.5 Grad über der von 2000 liegt, halte ich da für weniger bedeutend.

@19:43 von Nemesis87

"Es ist Zeit zu handeln bevor es zu spät ist.
Umverteilung ist erforderlich um den wandel ohne große streitigkeiten zu vollziehen."

Das erzählen sie mal z.B. den Milliarden Menschen in China und Indien, die jahrelang neidisch Richtung Westen geschaut haben und jetzt eine entfernte Chance sehen, unseren verschwenderischen Lebensstil nachzuahmen.

Uno-Chef fordert...

Mit deutlichen Worten hat UN-Generalsekretär Guterres zu mehr Klimaschutz aufgerufen. 
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Diese Forderungen sollte er wohl besser direkt an die größten CO-2 Verursacher China, USA, Indien oder Russland stellen...
Sind diese Länder auch gewillt in Zukunft auf fossile Energieträger zu verzichten ?

@Anna-Elisabeth

"Davon unabhängig bin ich überzeugt, dass wir den ersten Kipppunkt - wann immer der sein wird - nicht mehr verhindern können, egal wie ernst wir die drohenden Szenarien nehmen."

Ja, Anna-Elisabeth, es gibt viele Wissenschaftler, die der Meinung sind, dass dieser Kipppunkt nicht mehr verhindert werden kann, und es gibt auch Wissenschaftler, die vermuten, dass dieser schon überschritten sei. Heute gab es auch die Meldung, dass die Arktis jetzt schon so eisfrei sei, wie man es nach Klimaberechnungen erst in 80 Jahren erwartet hatte.
Es ist frustrierend. Seit fast einem halben Jahrhundert gibt es unter Forschern die Meinung, dass wir Menschen das für uns günstige Klima zerstören, aber es geschieht viel zu wenig, um das zu stoppen.

@ Anna Elisabeth 19:36

Guten Abend . Meine persönliche Meinung ist, das wir schon über den Kipppunkt sind . Wir können nur noch versuchen zu retten, was zu retten ist . Die Tiere , Insekten und Pflanzen die bis jetzt verschwunden sind kommen auch nicht mehr wieder.

OMG, jetzt spricht einer mal mal was Wahres

Und was passiert hier im Forum: anstatt es einfach mal stehen zu lassen, die üblichen Streitereien, Whataboutismen und gegenseitigen Beschuldigungen

@19:28 von Isus29

//Jeder kann zu Verbesserungen beitragen.
Praktisch, sinnvoll und sofort//

Könnte! Ein gewaltiger Unterschied.

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