Kommentare - Seenotretter wollen weiteres Schiff ins Mittelmeer schicken

15. November 2020 - 13:07 Uhr

Zuletzt nahm die Zahl der Überfahrten von Migranten über das Mittelmeer wieder zu. Deshalb wollen Seenotretter ein weiteres Schiff dorthin schicken. Die "Sea-Eye 4" wird gerade in Mecklenburg-Vorpommern umgebaut.

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Kommentare

Was sind das nur für Retter?

Bringen die Menschen vom einen Elend ins nächste.
Sorgen somit für immer mehr ertrinkende im Mittelmehr.
Warum gehen diese nicht and die Wurzel der Misere?
Und schaffen in den Heimatländern der Wirtschaftsmigranten für Wohlstand?

Seenotretter?

Wann hört das endlich auf? Wie die komische Rackete schon sagte. Es geht nicht um Humanität, sondern um den antifaschistischen Kampf. Einwanderung schwächte ein Land immer. Des Weiteren hilft man damit niemand, es steigen nur immer mehr Leute in marode Boote und Schlepper profitieren. Europa braucht Einwanderung aber gesteuert und selektiert. Armutseinwanderung muss sofort unterbunden werden.

Strafe für Schlepperorganisationen

Warum werden diese Schiffe nicht gestoppt und die Hinterfrauen und -männer nicht festgenommen? Alle Schiffe sollten festgesetzt werden....

Es ist unglaublich

Schlepper werden motiviert noch mehr Menschen in unsichere Boote ins Mittelmeer zu bringen. Gleichzeitig entzieht man vielen Laendern die arbeitsfaehige Jugend.

Man sollte die Probleme vor Ort helfen zu loesen und darauf hinwirken, dass Leute in Ihre Herkunftslaendern eine Zukunft haben. Aber nein, Langrabbing , Globalisierung unterstuetzt genau das Gegenteil.

Und das ist was EU, China und vermutlich die neue US Administration anstreben. Mehr Geld fuer die Superreichen und Verteilen des Migrantenproblems auf alle Schultern.

@mac tire 13:33

"@13:17 von Emil67 & HellesKöpfchen
Dazu ist nichts weiter zu sagen."

Echt jetzt? Dann sind Sie nicht besonders einfallsreich.
Ich bin wirklich nicht besonders einfallsreich, aber selbst mir fällt etwas ein, was man entgegnen muss.

"Ihr habt vollkommen Recht mit euerer Aussage"

Unsinn ...

Komisch.

Beim Untergang eines Bootes vor der Küste Libyens kamen am Donnerstag mindestens 74 Menschen um (...).

Komisch.

Bei Corona ist unserer Regierung jeder Tote einer zuviel.

In Sachen Seenotrettung nimmt man's nicht ganz so genau und lässt die Leute, anstatt Rettungsschiffe zu schicken, lieber ertrinken.

@Emil67 13:17

"Was sind das nur für Retter?
[...]
Warum gehen diese nicht and die Wurzel der Misere?
Und schaffen in den Heimatländern der Wirtschaftsmigranten für Wohlstand?"

Weil das nicht ihr Job ist.
Ihr Job ist, die Menschen vorm Ertrinken zu bewahren.
An die Wurzel der Misere gehen ist der Job der Politik und leider auch gewisser NGOs.
Aber auf jeden Fall letztere machen das mit ihren Mitteln auch. Und trotzdem müssen aktuell noch viele Menschen vor dem Ertrinken bewahrt werden.

um 13:33 von mac tire @13:17 von Emil67 & HellesKöpfchen

,, Dazu ist nichts weiter zu sagen.
Ihr habt vollkommen Recht mit euerer Aussage"

Der Sonntagsbraten hängt noch im breiten Bart und es wird im Geiste wieder Schiffeversenken gespielt. Da gibt es wirklich kaum etwas hinzuzufügen. Die
,,komische Rackete", die in ihrem jungen Leben sicher viel mehr für die Ehre der Menschheit getan hat als die Kommentatoren auf den ersten Startblöcken sich zusammen erträumen können, zieht viel Neid auf sich, von Männern. Sie ist aber gar nicht so wichtig, wohl aber die Sache, durch die mit ihr zusammen der Fokus verändert werden konnte. Für die Ehre der Menschheit, wie ich hoffe.

keine negativen Folgen

Rettungsschiffe haben keine negativen Auswirkungen.

Wer denkt, dass auch nur ein Schlepper oder auch nur ein Flüchtling seine Entscheidung von der Zahl der Rettungsschiffe abhängig macht, ist einfach kindlich naiv.
_

Menschenleben retten

Der Rückzug der staatlichen „Seenotrettung“ war ein Erfolg. Die Anzahl der Illegalen die sich bewusst in Gefahr begeben haben und auf Rettung hoffen konnten ging stark zurück. Es starben wesentlich weniger Menschen.

Um scheinbar als Gutmensch darzustehen, dürfen nicht weiter Schlepperorganisationen zum Geschäft mit dem Tod motiviert werden. Das neue Schiff ist ein Anreiz für Schlepper und bringt mehr Menschen in Lebensgefahr. Der Tod von Menschen darf nicht in Kauf genommen werden. Auch nicht wenn die Handelnden angeblich aus Gutmenschentum heraus agieren.

@ Emil67 (13:17)

Zitat: "Warum gehen diese nicht and die Wurzel der Misere?
Und schaffen in den Heimatländern der Wirtschaftsmigranten für Wohlstand?"
Ich stehe da ganz hinter ihnen, aber das Problem liegt ja gerade in der verfehlten Entwicklungshilfe der letzten vier Jahrzehnte.
Es wurden fleißig Schecks ausgestellt, Schecks die ihre Empfänger nie erreicht haben, sondern "friedlich" unter Staatschefs und Stammesfürsten aufgeteilt wurden. Scheckbuchdiplomatie hieß das früher. Wir haben fleißig gezahlt aber nichts gemacht ... die Geschichte, sie verstehen ...?
Heute fällt und das riesige Wohlstands- und Friedensgefälle zunächst "butterweich" auf die Füße. Denn: was würde Europa wohl machen, wenn sich plötzlich 3+X Millionen auf den Weg zu den EU-Außengrenzen machen? ... und zwar schlagartig. So unmöglich ist das nämlich nicht. Wer nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, kann sich ebenso auf den Weg zu uns machen, oder?

Was sind das nur für Retter?

Ich finde es entsetzlich, dass hier Menschen fordern, Menschen in Not nicht zu helfen. Man kann das ja mal weiterdenken und auf den Verkehr und die Unfallrettung in Deutschland beziehen: "Es geht hier nicht um Humanität, ... Unfallopfer schwächten ein Land immer. Des Weiteren hilft man damit niemand, es steigen nur immer mehr Leute in Autos und Autohersteller profitieren. Europa braucht Verkehr aber gesteuert und selektiert. Autoverkehr von Alten, Armen und Benachteiligten muss sofort unterbunden werden." (Ich habe die Rechtschreibfehler von HellesKöpfchen nicht korrigiert, es geht hier schließlich nicht um Humanität). Ich würde also vorschlagen, den hier gegen die Menschenrettung argumentierenden Schreibern in der Not nicht zu helfen. Das führt ja nur zu Nachahmern und hilft "niemand".

Wir können gar nicht genug

Wir können gar nicht genug danken, dass wir keinen Krieg haben und irgendwohin fliehen müssen. Deswegen habe ich für dieses Schiff gespendet

@ MartinBlank

Ich glaube eher, das der naiv ist, der behauptet, dass eine gute Aussicht auf Rettung KEIN Anreiz ist, doch ein gefährliches Unterfangen zu riskieren statt zu Hause zu bleiben oder sein Glück auf anderen Wegen zu suchen.

Am 15. November 2020 um 13:57 von Initiative Neue...

Zitat: Auch nicht wenn die Handelnden angeblich aus Gutmenschentum heraus agieren.

Niemand handelt "angeblich aus Gutmenschentum." Das ist ein verächtlich machender Kampfbegriff der Rechten, den sich keiner der Seenotretter oder ihrer Unterstützer je zu eigen machen würde.

@initiativeneue, 13:57

Der Rückzug der staatlichen „Seenotrettung“ war ein Erfolg. Die Anzahl der Illegalen die sich bewusst in Gefahr begeben haben und auf Rettung hoffen konnten ging stark zurück.

Selbst wenn die Anzahl zurück gegangen wäre (was ich bezweifle, ich denke eher, der statistische "Rückgang" liegt an fehlender Erfassung - auf dem Meer ist ja dann keiner, der "mitschreibt")...

... aber selbst wenn:

Ein verantwortlich handelnder Staat darf nie akute Rettungs- und Stützungsmaßnahmen abbrechen und Menschen sterben lassen mit Hinweis auf irgendwann eventuell zu befürchtende (höhere) Opferzahlen.

Lernt der deutsche noch...

@martinblank, 13:54

Wer denkt, dass auch nur ein Schlepper oder auch nur ein Flüchtling seine Entscheidung von der Zahl der Rettungsschiffe abhängig macht, ist einfach kindlich naiv.

Ich denke schon, dass es das gibt, und finde es naiv, das nicht für möglich zu halten.

Davon darf ein demokratischer Staat aber nicht seine Seenotrettungspolitik abhängig machen.

@emil67 13:17

Die humanistisch denkenden Retter sind nur nicht die, die „die Wurzel des Übels“ ziehen können. Das sind andere, das kann Ihnen doch nicht entgangen sein.

An alle die hier so schön auf mir rumhacken ;-)

War von mir provoziert.

Aber seit doch mal ehrlich, erfüllt ihr nicht den Superreichen einen Bärendienst?

Strebt die Verlagerung der Verantwortung auf neutrale an und lasst die Profiteure dieser Misere immer außen vor.

Mann was seit ihr doch für weise Menschen, keine Lösung aber eine emotionale Meinung.

Auf Grund solcher Meinungen sind sehr viele Kulturen verschwunden, oder irre ich mich da?

um 13:57 von Initiative Neue...

,,Der Rückzug der staatlichen „Seenotrettung“ war ein Erfolg. Die Anzahl der Illegalen die sich bewusst in Gefahr begeben haben und auf Rettung hoffen konnten ging stark zurück. Es starben wesentlich weniger Menschen.

Um scheinbar als Gutmensch darzustehen, dürfen nicht weiter Schlepperorganisationen zum Geschäft mit dem Tod motiviert werden."

Ich sage Ihnen mal so von Gutmensch zu Bösmensch oder wie sich das so finden mag:

Das Schleppergeschäft hat Alles, was kapitalistischen Verwertungsprinzipien in Rechnung gestellt werden muß. Wie Investoren setzt man sich auf Sterbendes, um es leerzusaugen. Ohne Elend und Flucht gäbe es das nicht. Diejenigen, die ihr Leben bewußt riskieren und lieber ertrinken als in ihrer Heimat zu sterben oder in Libyen versklavt zu werden, sollten von Ihnen wenigstens soviel Respekt erhalten, daß ihre Motive ernstgenommen werden.

Ich darf unterstellen, daß Sie in Ihrem ganzen Leben noch nicht soviel erlebt haben wie viele dieser Verzweifelten an einem Tag.

Die Pflicht ...

... zur Rettung von Menschen in Seenot ist als Ausdruck der Menschlichkeit tief verankert in der Jahrhunderte alten, maritimen Tradition und gilt gemeinhin als ungeschriebenes Völkergewohnheitsrecht. Sie gilt in jedem Bereich der See. Der klassische Fall einer Seenotrettung betraf Seefahrer, die auf ihrer Route mehr oder weniger zufällig Schiffe in Gefahr antrafen. Seefahrer, die hingegen aufbrechen, um gezielt nach Schiffbrüchigen zu suchen (wie im Falle der privaten Seenotrettungsorganisationen im Mittelmeer), unterliegen jedoch denselben gewohnheitsrechtlichen Verpflichtungen. Denn auch sie sind an die humanitären Prinzipien der Seenotrettung gebunden.
Kodifiziert wurde die Pflicht zur Seenotrettung erstmals 1910 im Brüsseler Abkommen.

@ falso demonstratio 14:18

Ja, es ist schon bezeichnend für unsere Gesellschaft, dass das Wort „Gutmensch“ zu einem Schimpfwort mutiert ist.

@14:30 von schneegans

"Kodifiziert wurde die Pflicht zur Seenotrettung erstmals 1910 im Brüsseler Abkommen."

Und da wurde beschlossen / festgelegt das die vor der Afrikanischen Küste Geretteten nach Italien, Frankreich, Griechenland usw. verbracht werden?

13:17 von Emil67

"Was sind das nur für Retter?

Bringen die Menschen vom einen Elend ins nächste.
Sorgen somit für immer mehr ertrinkende im Mittelmehr.
Warum gehen diese nicht and die Wurzel der Misere?
Und schaffen in den Heimatländern der Wirtschaftsmigranten für Wohlstand?"

,.,.,

Und für die Zwischenzeit - 10 Jahre, 20 Jahre, 50 Jahre? - wünschen Sie diese Menschen ersaufen zu lassen?

Und bepöbeln die Retter, die hier und jetzt die Menschen aus dem Wasser ziehen?

So als ob die Retter verantwortlich sind für die Wurzel der Misere?

In jedem Thread heute, wo es um das Leben von Menschen geht, wird empfohlen, diese doch einfach verrecken zu lassen. :-(

Was Sie nicht bedenken:
Die Verstärkung von Unmenschlichkeit könnte auf einen selber zurückfallen.
Man könnte selber in dem Auge von irgendwem ein unwertes Leben werden, das man aus dem Leben zu entfernen wünscht.

um 14:06 von Ch_F *Was sind das nur für Retter?

Prima Übersetzung. Macht die menschenverachtende Einstellung der "Retter des Abendlandes" leider noch bedrückender. Ich möchte mal einen dieser ,,Helden" auf der Flucht sehen, wie es z. B. meine Eltern waren 1945. Unfassbar, wie man so werden kann.

@14:04 von H. Hummel

"Es wurden fleißig Schecks ausgestellt, Schecks die ihre Empfänger nie erreicht haben, sondern "friedlich" unter Staatschefs und Stammesfürsten aufgeteilt wurden. Scheckbuchdiplomatie hieß das früher. Wir haben fleißig gezahlt aber nichts gemacht ... die Geschichte, sie verstehen ...?"

Zumal das sowieso eine Chimäre ist. Klar gibt´s Entwicklungshilfe, doch auf der anderen Seite einen Haufen Bedingungen und miese Deals, die für ordentlichen Profit für europäische Unternehmen sorgen. Die Unsere Afrika-Politik ist doch genau die selbe, die wir China aktuell vorwerfen. Nur noch viel unfairer, wenn man dem Präsidenten von
Dschibuti glaubt, der auf Nachfrage beide Seiten verglich.

Die Kreuzfahrtschiffe sind

Die Kreuzfahrtschiffe sind doch derzeit leer. Auf ihnen können Flüchtlinge untergebracht werden, medizinisch versorgt werden und ordentlich dokumentiert werden.

Darüberhinaus kann das Asylverfahren gestartet werden und Kurse angeboten werden, um die Flüchtlinge weiter zu bilden.

Dazu muss zwar eine neue Infrastruktur geschaffen werden, hat aber den Vorteil den Prozess gut kontrolierbar zu machen. Vielleicht weden so auch die Schleuser ausgehebelt.

13:17 von HellesKöpfchen

"Einwanderung schwächte ein Land immer."

,-,-,

Mitnichten. Lernen's Geschichte.

Die neu erfundenen Bonmots, um Unmenschlichkeit begründen zu können, werden immer abstruser.

.....

"Europa braucht Einwanderung aber gesteuert und selektiert. Armutseinwanderung muss sofort unterbunden werden."

,.,.,

Auf Deutsch:
die Leute absaufen lassen. Ist offenbar für viele eine sehr befriedigende Forderung.

Tut mir Leid, Sie verstehen das Problem überhaupt nicht.
Weltweit findet eine Vermischung statt - das sind die Folgen vieler Faktoren.

Ihr Traum, dass man nur die Benötigten nach Europa lässt, die anderen verrecken lässt, wird eh nicht in Erfüllung gehen.

Es gibt zum einen zu viele in Europa, die gegen das neu-barbarische Denken angehen werden, Sie haben keine Chance.

Zum anderen werden zu viele kommen; die können Sie so schnell gar nicht ertrinken oder verhungern lassen, wie es erwünscht wäre.

@ Emil 67 um 14:37 Uhr

Emil67
@14:30 von schneegans

"Kodifiziert wurde die Pflicht zur Seenotrettung erstmals 1910 im Brüsseler Abkommen."

Und da wurde beschlossen / festgelegt das die vor der Afrikanischen Küste Geretteten nach Italien, Frankreich, Griechenland usw. verbracht werden?

---

Vermutlich nicht. Aber wohl auch nicht, dass sie dorthin gebracht werden, wo ihnen Folter oder Hungertod o.ä. drohen.
Ich stelle mir vor, wie Sie - vielleicht ähnlich wie ich: mit Laptop auf der Couch sitzend in der wohligen Wohnung, gleich noch einen schönen Kaffee genießend - eine komfortable Situation genießen...
Die Vorstellung, dass möglicherweise gerade wieder Menschen im Mittelmeer ertrinken, berührt mich.

11000

Eine erschreckende Nachricht erschüttert die Welt zu tiefsten. Menschen wissen ohne Hilfe nicht weiter.

13:17, HellesKöpfchen

>>Einwanderung schwächte ein Land immer.<<

Sind deswegen die USA so ein schwaches, machtloses Land?

13:52, melancholeriker

>>Der Sonntagsbraten hängt noch im breiten Bart und es wird im Geiste wieder Schiffeversenken gespielt. Da gibt es wirklich kaum etwas hinzuzufügen.<<

Leider ist damit wirklich alles gesagt.

Entsetzlich.

Kreuzfahrschiffe sind doch einsetzbar ?

Na das erzählen Sie mal den Reedereien !
Das wäre ja der Clou , ..gewinnbringende Marge entfällt , ..aber eine Menge Unkosten und Bürokratiekram , ..dabei kein Gewinn !
Das wäre aber human , ...aber ein schlechtes Geschäft !
Schreibe nicht realitätsfremd , Fremder !

13:57, Initiative Neue...

>>Der Rückzug der staatlichen „Seenotrettung“ war ein Erfolg. Die Anzahl der Illegalen die sich bewusst in Gefahr begeben haben und auf Rettung hoffen konnten ging stark zurück. Es starben wesentlich weniger Menschen.<<

Soso.

Aber was gerade vor den kanarischen Inseln passiert, daß haben Sie schon mitbekommen?

Da kreuzen übrigens keine Seenotretter und taten das auch noch nie.

>>Um scheinbar als Gutmensch darzustehen, dürfen nicht weiter Schlepperorganisationen zum Geschäft mit dem Tod motiviert werden. Das neue Schiff ist ein Anreiz für Schlepper und bringt mehr Menschen in Lebensgefahr. Der Tod von Menschen darf nicht in Kauf genommen werden. Auch nicht wenn die Handelnden angeblich aus Gutmenschentum heraus agieren.<<

Zweimal der rechte Kampfbegriff "Gutmensch", als Einrahmung der Legende von der Flucht, Verzeihung, illegale Migration fördernden Wirkung der Seenotrettung.

Der Großteil der Flüchtenden landet aber völlig ohne Seenotrettungshilfe an europäischen Gestaden.

@ Melancholiker: Die

@ Melancholiker: Die Tatsache, dass es noch Menschen wie Sie gibt, tröstet einen über die vielen verabscheuenswürdigen, empathielosen Statements. Das beste Antidepressivum in diesen Zeiten: der Glaube an eine Gesellschaft in der noch Menschenwürde zählt.

Seenotretter wollen weiteres Schiff ins Mittelmeer schicken....

Und das sich Menschen aufmachen, um Kriegen oder Not zu entfliehen, daß wird sich nicht ändern.
Dafür sorgen schon die Auflagen des Internationalen Währungsfond (IWF) und der Weltbank gegenüber der dritten Welt: Herabsetzen von Zöllen, Privatisierungen, Begrenzung von Staatsausgaben.
Und auch die Handelspolitik des Nordens, die European Partnership Agreements (EPA), durch die die Märkte
mit zum Teil subventionierten Waren überschwemmt werden und einheimische Produzenten (GAP-Agrarförderung) weggedrückt werden.

14:27, Emil67

>>Aber seit doch mal ehrlich, erfüllt ihr nicht den Superreichen einen Bärendienst?

Strebt die Verlagerung der Verantwortung auf neutrale an und lasst die Profiteure dieser Misere immer außen vor.

Mann was seit ihr doch für weise Menschen, keine Lösung aber eine emotionale Meinung.

Auf Grund solcher Meinungen sind sehr viele Kulturen verschwunden, oder irre ich mich da?<<

Welche denn?

Auf Kommentar antworten...

Am 15. November 2020 um 14:30 von schneegans

Die Pflicht ...
... zur Rettung von Menschen in Seenot ist als Ausdruck der Menschlichkeit tief verankert in der Jahrhunderte alten, maritimen Tradition und gilt gemeinhin als ungeschriebenes Völkergewohnheitsrecht. 
###
Da haben Sie wohl Recht.
Es ist aber nicht das Recht der Retter die geretteten in Europa zu verteilen...

@Emil67 ( 15. November 2020 um 14:27 Uhr)

"An alle die hier so schön auf mir rumhacken ;-)
War von mir provoziert."

Es hackt niemand auf Ihnen herum. Wenn Sie menschenverachtende Thesen vertreten, dann ist Kritik daran kein Auf-Ihnen-herumhacken, sondern schlicht und einfach aus sachlichen Gründen notwendig.
Dass Sie so etwas auch noch provozieren, bedeutet nur, dass Sie sich der Menschenverachtung, die aus Ihren Beiträgen spricht, auch noch voll bewusst sind. Was dieser Umstand über Sie aussagt, möchte ich hier lieber nicht vertiefen.

"Auf Grund solcher Meinungen sind sehr viele Kulturen verschwunden, oder irre ich mich da?"

Ja, Sie irren sich. Ihre Unterstellung wird nicht dadurch richtiger, dass Sie sie als rhetorische Frage tarnen. Kulturen verändern sich fortlaufend, sonst wären sie nämlich nicht (über)lebensfähig. Kulturen sind nicht statisch, sondern dynamisch, manchmal mehr, manchmal weniger. Aber in keiner Gesellschaft, der etwas an ihrem Überleben liegt, sind alle Dinge auf Ewigkeit in Stein gemeißelt.

Unter den gegenwärtigen „Umständen“ alternativlos

Sowohl die „Sea-Eye 4“ als auch viel mehr Rettungsschiffe. Jedenfalls für de facto Rechtsstaaten (die also Recht nicht mit Gesetzen verwechseln).

„Mit der "Sea-Eye 4" existieren dann sieben Hochseeschiffe verschiedener Organisationen, die für die Seenotrettung geeignet sind. Nur eines davon, betrieben von den spanischen Seenotrettern Open Arms, sei derzeit im Mittelmeer aktiv. Andere Schiffe würden regelmäßig blockiert (...)
Nach Angaben der IOM ertranken in diesem Jahr bislang etwa 900 Menschen im Mittelmeer beim Versuch, illegal europäisches Festland zu erreichen. 11.000 Migranten wurden wieder nach Libyen zurückgebracht, wo sie oft von Gewalt und Ausbeutung bedroht sind“

Das muss enden. Die Verhinderung der Rettung von Menschen vor dem Ertrinken ist ein Verbrechen. Sie der Willkür von Verbrechern auszuliefern, auch.

14:37, Emil67

>>@14:30 von schneegans
"Kodifiziert wurde die Pflicht zur Seenotrettung erstmals 1910 im Brüsseler Abkommen."

Und da wurde beschlossen / festgelegt das die vor der Afrikanischen Küste Geretteten nach Italien, Frankreich, Griechenland usw. verbracht werden?<<

Da wurde beschlossen, daß sie in Sicherheit gebracht werden müssen.

Zurück nach Libyen ist nicht in Sicherheit, sondern das exakte Gegenteil.

@14:51 von Sausevind: werden zu viele kommen;

"Zum anderen werden zu viele kommen; die können Sie so schnell gar nicht ertrinken oder verhungern lassen, wie es erwünscht wäre."

Die gleichen Leute, die fordern, dass man keine Flüchtinge aufnehmen soll, sind die entschiedensten Leugner des menschengemachten Klimawandels und verweigern sich den Maßnahmen, den Klimawandel zu verlangsamen.

Wenn dieser in 30 Jahren richtig zu wirken beginnt, werden nicht einzelne Boote über das Mittelmeer kommen, sondern ganz Flotten der Heerscharen über Land.

Wenn sich dann bis zu 300 Mio auf den Weg nach Europa machen, dann werden wir Probleme bekommen. Ich vermutlich nicht mehr, aber die, die heute für FFF und eine gerechtere Welt auf die Straße gehen.

13:17 von HellesKöpfchen

«Wann hört das endlich auf? Wie die komische Rackete schon sagte. Es geht nicht um Humanität, sondern um den antifaschistischen Kampf.»

Dies hat sie ganz sicher nie im Zusammnhang mit Seenotrettung gesagt. Faschisten fahren nicht in kleinen Booten auf dem Mittelmeer umher, um dann zu versuchen, nicht zu versaufen, bis sie in Europa sind. Klingt wie bei:
"Asterix und die Faschisten und die Unglücklichen Piraten".

«Einwanderung schwächte ein Land immer.»

Schwächte ganz vor allem die 3 großen "klassischen" Einwanderungsländer USA, Kanada, und Australien. Ganz schwache Länder sind sie alle 3 durch Einwanderung geworden. Fürchterlich.

Innerhalb Europas ist Einwanderung von Land (A) nach Land (B) seit (x) Jahrhunderten so normal wie Bäume im Wald. Schwächen tut dies erst einmal gar niemanden. Es hat Europa zu dem gemacht, was es ist.

Hätte es in der Menschheitsgeschichte nie Einwanderung nach nirgendwo gegeben. Säßen Sie nun irgendwo im "Rift Valley" in Südostafrika am Rechner.

Seenotrettung

Es ist richtig das diesen armen Menschen geholfen werden sollte. Aber wäre es nicht besser, wenn man vor Ort hilft? Was bringt es wenn die selbsternannten Retter, mit ihren Schiffen auf dem Meer warten bis eines der überfüllten Schlauchboote in ihre Nähe kommen? Warum fahren die Seenotretter nicht direkt an die Küste Afrikas und nehmen die Menschen dort auf und bringen diese zu sich nach Hause um dann für sie zu sorgen?
Nein man schippert die Flüchtlinge an die Küsten Europas und überlässt sie ihrem Schicksal. Auch nicht die feine Art.

Emil

Diese Menschen fliehen vor Diktatur ,,Armut und auch Gewallt . Wenn wir weiter Fanatikern und Waffenlobbyisten das Feld überlassen wird sich daran auch nichts ändern . Auch Deutsche Soldaten sind im Krieg in Afghanistan gefallen ., unendlich traurig . wollten sie doch dort eine Demokratie aufbauen, und die fanatischen Taliban in die Schranken weisen . leider hat das nicht funktioniert, Die Taliban sind wieder auf dem Vormarsch . Es scheint nicht möglich zu sein Frieden zu schaffen , weil es immer um Machtinteressen verschiedener Gruppen geht ,die nicht willens sind sich zu einigen. Es mangelt an Toleranz und gegenseitigem Respekt . Humanismus ist für Fanatiker ein Fremdwort . Also bleibt uns nichts anderes übrig als den Menschen zu helfen ,und sie aufzunehmen und zu retten . Denn wir sind ja Humanisten .

@Emil67

Warum nicht in den Heimatländern was gegen die Ursachen der Flucht getan wird? Ist das jetzt dein ernst???

Ja weil dann natürlich die Hälfte der Märkte für die großen Waffenproduzenten wegbrechen, Bauern aus der EU keine Geflügelabfälle mehr nach Afrika verschiffen, Schokoladen/Kaffe und sonstige Rohstoffverwerter auf Gewinne verzichten müssten und man mit Jeans keine Gewinnmargen von ein paar hundert bis tausend Prozent mehr machen könnte!

Man ehrlich: tun dir die Waffenhersteller, Großbauern, Konzerne und Aktionäre denn gar nicht leid???

Wie kann man nur sowas andeuten! Bin schockiert über deine Frage!!!

Auf Kommentar antworten...

Am 15. November 2020 um 14:41 von YVH

Die Kreuzfahrtschiffe sind doch derzeit leer. Auf ihnen können Flüchtlinge untergebracht werden, medizinisch versorgt werden und ordentlich dokumentiert werden.
Darüberhinaus kann das Asylverfahren gestartet werden...
###
Und was ist mit denen die nach den Asylverfahren kein Recht auf ein Asyl in Europa erhalten ?

Statistik der Bertelsmann-Stiftung

Ich will mir gar nicht erst die Mühe machen, hier meine Meinung dazu nochmals kundzutun. Ich werfe nun eine sachliche Statistik der Bertelmanns-Stiftung über die aktuelle Bewertung von Zuwanderung in den Raum: 52% der Deutschen beklagen zu viel Einwanderung.
71% der Bürger befürchten zu viel zusätzliche Belastung für den Sozialstaat durch Migranten, 69% sehen eine Gefahr für Konflikte zwischen Einheimische und Einwanderer. (Doku über "Extremismus in Deutschland - Gefahr von links und rechts"/ ZDF). Außerdem: Anspruch auf "absolute Wahrheit" teilen sich beide Lager. Sehenswerte Dokumentation.

Über Leichen gehen?

Nur für die Prosperität und die Abschottung unseres europäischen Wohlstands über Leichen gehen? Nein. Wenn wir humane Wesen sind, können wir die Menschen im Meer nicht einfach ertrinken lassen. Wir müssen helfen.

@14:57 von fathaland slim

"Sind deswegen die USA so ein schwaches, machtloses Land?"

Ja aus Sicht der First Nation / Ureinwohner.

@ HellesKöpfchen

Es geht nicht um Humanität, sondern um den antifaschistischen Kampf. Einwanderung schwächte ein Land immer.

Wie mögen sich Menschen mit Migrationshintergrund, wie mag zum Beispiel ich mich bei einer solchen Bemerkung fühlen? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Manchmal verstehe ich nicht, was in Leuten vorgeht, die hier schreiben.

14:34 von schneegans

Als Gutmensch tituliert zu werden, empfinde ich als Kompliment, nicht als Beschimpfung ... auch wenn es von den rechten Menschenverächtern, die hier die Seenotretter diskreditieren wollen, so gemeint sein sollte.

14:41 von YVH

>>Die Kreuzfahrtschiffe sind doch derzeit leer. Auf ihnen können Flüchtlinge untergebracht werden, medizinisch versorgt werden und ordentlich dokumentiert werden.

Darüberhinaus kann das Asylverfahren gestartet werden und Kurse angeboten werden, um die Flüchtlinge weiter zu bilden.<<

Klingt verlockend, nur geht der Streit um das "Verteilen" wieder los. Da geht DE mit dem Rest von Europa nicht ganz konform. Wir stehen allein auf weiter Flur. Frankreich wird sich auch immer mehr zurückziehen. Haben wir recht und alle anderen 26 Staaten nicht? Sind die also verpflichtet, sich unserer Ansicht, die noch nicht mal der Mehrheit der Deutschen entspricht, zu unterwerfen? Hier steht wieder der Anspruch auf die absolute Wahrheit im Raum.

@ schneegans

Ja, es ist schon bezeichnend für unsere Gesellschaft, dass das Wort „Gutmensch“ zu einem Schimpfwort mutiert ist.

Das war es schon immer. "Gutmensch" ist Vokabular aus der Zeit des Nationalsozialismus.

@ Bernd Kevesligeti

Dafür sorgen schon die Auflagen des Internationalen Währungsfond (IWF) und der Weltbank gegenüber der dritten Welt: Herabsetzen von Zöllen, Privatisierungen, Begrenzung von Staatsausgaben.

Prinzipiell haben diese Maßnahmen ja auch Sinn. Sie müssen aber dringend von Maßnahmen gegen die Korruption flankiert werden.

@ rossundreiter um 14:23 Uhr

rossundreiter
@martinblank, 13:54

Wer denkt, dass auch nur ein Schlepper oder auch nur ein Flüchtling seine Entscheidung von der Zahl der Rettungsschiffe abhängig macht, ist einfach kindlich naiv.

Ich denke schon, dass es das gibt, und finde es naiv, das nicht für möglich zu halten.

Davon darf ein demokratischer Staat aber nicht seine Seenotrettungspolitik abhängig machen.

---

Mit diesem unterstellten Zusammenhang wurde aber in den letzten Jahren massiv Seenotrettungsverhinderungspolitik gemacht von demokratischen Staaten der EU. Das ist der eigentliche Skandal.

schlechtes Beispiel

14:57 von fathaland slim
"Sind deswegen die USA so ein schwaches, machtloses Land?"
Dann versuchen sie mal, mittellos in Amerika Fuß zu fassen.
(das selbe gilt für Australien/Kanada ect.)
Die lassen nur rein, wer den richtigen Job oder Geld genug hat, sich selbst zu versorgen.
Schlechtes Beispiel!

@ Der freundliche... was auch immer

Es ist aber nicht das Recht der Retter die geretteten in Europa zu verteilen...

Es ist das Recht der Retter, die Schiffbrüchigen in einen sicheren Hafen zu bringen. Und jeder Hafen ist nach dem Völkerrecht zur Aufnahme Schiffbrüchiger verpflichtet. Genau so sieht es aus.

13:49 von rossundreiter

Der Zynismus, der in Ihrem Beitrag anklingt, ist nur noch schwer zu ertragen.

@ Der freundliche... 15:14 Uhr

"Es ist aber nicht das Recht der Retter die geretteten in Europa zu verteilen..."

---

Die Retter verteilen sie auch nicht in Europa, sondern versuchen sie jeweils zu einem sicheren Hafen zu bringen. Was wäre Ihr Gegenvorschlag (unter Berücksichtigung der geltenden Menschenrechte)? Auf dem Schiff dann doch sterben lassen oder sie dorthin bringen, wo ihnen Verfolgung, Folter, Hungertod drohen entspräche alles nicht den für alle Menschen gültigen Menschenrechte.

„Recht“ muss sich an den Rechten aller(!) Menschen orientieren

„Mit der "Sea-Eye 4" existieren dann sieben Hochseeschiffe verschiedener Organisationen, die für die Seenotrettung geeignet sind. Nur eines davon, betrieben von den spanischen Seenotrettern Open Arms, sei derzeit im Mittelmeer aktiv. Andere Schiffe würden regelmäßig blockiert“

Mutwillig die Rettung von Menschen zu behindern (oder gar zu verhindern), und das, nachdem man erst mit einer meist auf rein partikulare Interessen zugeschnittenen Politik nicht unmaßgeblich zu deren Fluchtursachen beigetragen hat. ist ein mit einer Gesellschaft, die sich zu Recht als zivilisiert bezeichnen will nicht zu vereinbarendes Handeln.

15:14, Der freundliche...

>>Es ist aber nicht das Recht der Retter die geretteten in Europa zu verteilen...<<

Hat das denn irgendjemand behauptet?

Sehr gute Entscheidung der Seenotretter

Sehr gute Entscheidung von den Seenotrettern weil diese ständige Dauerblockade von solchen Rechtsdrallern wie Seehofer, Salvini und anderendamit gebrochen wird. Der Widerstand lebt und die Menschlichkeit.

Zuletzt nahm die Zahl der Überfahrten von Migranten über das Mittelmeer wieder zu. Deshalb wollen Seenotretter ein weiteres Schiff dorthin schicken. Die "Sea-Eye 4" wird gerade in Mecklenburg-Vorpommern umgebaut.

Angesichts der anhaltenden Migration über das Mittelmeer nach Europa will die Seenotrettungsorganisation Sea-Eye ein weiteres Schiff neben der "Alan Kurdi" einsetzen. Das Schiff liege für den Umbau in einem Hafen in Mecklenburg-Vorpommern und werde zunächst unter dem Namen "Sea-Eye 4" fahren, teilte die Organisation aus Regensburg mit. "Wir brauchen einfach viel mehr Rettungsschiffe", sagte Sprecher Gorden Isler.

Meine Unterstützung für die Seenotretter! Außerdem werden die die Häfen auch auf bekommen.

Seenotrettung ?

Mir erschliesst sich der Begriff "Seenotrettung" für eine Situation, in der sich Menschen von Beginn an mit See untauglichen Booten im Mittelmeer frewillig in Bewegung setzen nicht. Die Rettung aus einer freiwillig herbei geführten Notlage und dann die Verbringung an das europäische Hoheitsgebiet statt an die nächst gelegene nordarikanische Küste ist eine sehr seltsame "Seenotrettung " und begünstigt natürlich die illegale Menschen verachtende Schlepperei. Die sogenannten Seenotretter sollten zumindest an Bord ihrer Rettungsschiffe eine gesetzliche Prüfung eines Asylbegehrens der Geretteten gewährleisten und im Ablehnungsfall die Rückführung der abgehnten nach Nordafrika garantieren.

@ rossundreiter (13:49): stimmt - eine Schande ist dass

@ rossundreiter

Bei dem hier haben Sie recht:

Bei Corona ist unserer Regierung jeder Tote einer zuviel.

In Sachen Seenotrettung nimmt man's nicht ganz so genau und lässt die Leute, anstatt Rettungsschiffe zu schicken, lieber ertrinken.

Bei den Menschenrechten misst die werte Bundesregierung und die EU-Kommission mit zweierlei Maß und das ist beschämend. Offenbar sind diese Flüchtlinge für die Bundesregierung (CDU/CSU) und für diese werte AFD Menschen zweiter Klasse. Beschämend ist das und eine Schande. Diese CDU/CSU und diese AFD gehören in die Mülltonne der Zeitgeschichte.

Außerdem gehören die vor Gericht dafür (StGB §§ 227 und 211). Denn sowas fällt für mich eigentlich unter Verbrechen gegen die Menschlichkeit (vorsätzliches Ertrinkenlassen), genauso wie vorsätzliches Abschießen von Flugzeugen.

Am 15. November 2020 um 15:23 von fathaland slim

Zurück nach Libyen ist nicht in Sicherheit, sondern das exakte Gegenteil.
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Warum nicht? Libyen wurde doch vor wenigen Jahren von Ihre besten Freunde aus den Händen eines Tyrannen befreit.

Am 15. November 2020 um 13:54 von MartinBlank

" keine negativen Folgen

Rettungsschiffe haben keine negativen Auswirkungen.

Wer denkt, dass auch nur ein Schlepper oder auch nur ein Flüchtling seine Entscheidung von der Zahl der Rettungsschiffe abhängig macht, ist einfach kindlich naiv. "

Wenn das so wäre, könnte man ja auf die Schiffe verzichten, natürlich wissen die Schlepper wo sich die Retter befinden, und senden dann die Boote los ins Elend.

Die Boote sind nicht die Lösung des Problems.

@Boxtrolls

"Kreuzfahrschiffe sind doch einsetzbar ? Na das erzählen Sie mal den Reedereien !
Das wäre ja der Clou , ..gewinnbringende Marge entfällt , ..aber eine Menge Unkosten und Bürokratiekram , ..dabei kein Gewinn !" Am 15. November 2020 um 15:07 von Boxtrolls

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We sowas schreibt, der arbeitet natürlich auch nur ehrenamtlich ohne Verdienst / Gewinn dabei zu machen.

Denken Sie etwa, die Redereien müssen kein Sprit und Strom bezahlen? Süßwasser regnet es von Himmel und die Flüchtlinge putzen eigenständig die Toiletten? Das Schiff läuft natürlich automatisch ohne Wartung.

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Einnahmen

"Maßgeblich finanziert werde das neue Projekt mit 434.000 Euro vom kirchlich initiierten Bündnis für Seenotrettung United4Rescue mit Sitz in Hannover"

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Das ist doch mal eine gute Nachricht.

Letztens hieß es noch, den Kirchen brechen wegen Corona die Einnahmen weg, aber wenn genug Geld für ein weiteres Schiff vorhanden ist, dann kann es nicht so schlimm sein. Es scheinen genug Rücklagen und Einnahmen da zu sein.

>>Nach Angaben der IOM

>>Nach Angaben der IOM ertranken in diesem Jahr bislang etwa 900 Menschen im Mittelmeer beim Versuch, illegal europäisches Festland zu erreichen.<<

Macht die Sache legal, dann werden zig Millionen sich auf den Weg nach Europa machen!

Europa?

Viel/sehr viele/die meisten europäischen Ländern wollen keine Geretteten aufnehmen.

Deutschland ist eines der wenigen Länder, die bereit sind.......

>>11.000 Migranten wurden wieder nach Libyen zurückgebracht, wo sie oft von Gewalt und Ausbeutung bedroht sind.<<

Lasst sie nach Deutschland kommen, hier werden sie oft von Firmen ausgebeutet....und Gewalt gibt es hier oft auch.

Wer profitiert eigentlich von den Geretteten, abgesehen von den Schleppern und Schleusern?

Unter anderem kirchliche Organisationen, deutsche Firmen, Banken, Vermieter.....

Seenotretter - schickt Schiffe ins Mittelmeer und verseht euern Dienst.

Am um 15:14 von Der freundliche...

,,...Es ist aber nicht das Recht der Retter die geretteten in Europa zu verteilen..."

Dafür aber die PFLICHT der Verpflichteten gegenüber den Schutzbefohlenen, sie zu verteilen, sagte das Ei zum Huhn. Wenn ein Teil der "Wertegemeinschaft" Europas populistisch seine Wählerschaft damit ködert und aufwiegelt, zulasten von Menschenrechten die Schotten dichtzumachen, haben wir nichts weniger als ein ausgewachsenes Zivilisationsproblem. Was ist einfacher als Menschen abzuweisen, um zuhause so tun zu können, daß dies zum Schutz des "eigenen Volkes" geschieht oder um Kosten von diesem fern zu halten. Wer sich immer an denen orientiert, die wie Orban und Salvini z. B. die Humanität kriminalisieren wie in den schlimmsten Zeiten des letzten Jhdts., betreibt deren grausames Geschäft, während nichts gegen die Fluchtursachen getan wird, wie sie User @Bernd Kevesligeti um 15:13 beschrieben hat.

@ fathaland slim (15:23): stimmt exakt

hi fathaland slim

Das hier stimmt:

Zurück nach Libyen ist nicht in Sicherheit, sondern das exakte Gegenteil.

siehe diese ganzen Kriegereien von Haftar mit französischer Unterstützung vomit Frankreich die international anerkannte Regierung in Tripolis verrät und Verrat an der UNO begeht weil es mal wieder um ÖL und Gas geht. Und nochdazu geht es um verbotene Folter in Libyen.

Siehe zum Beispiel:

https://tinyurl.com/yxkdg2x5
Euronews: Flüchtling berichtet: "Folter und sexuelle Gewalt" in libyschem Lager 02/01/2020

oder hier:

https://tinyurl.com/y52r9c4t
Deutsche Welle: "Raus aus der Hölle!" - Flüchtlinge berichten aus Libyen 24.04.2020

oder hier:

https://tinyurl.com/yxhtcaaa
Handelsblatt: Libysche Konfliktparteien rekrutieren Migranten als Kämpfer 17.01.2020 - 07:30 Uhr

oder siehe das hier von MONITOR (aus 2018):

https://tinyurl.com/y4hrt5gm
daserste.de: Video: Folterknechte und Menschenhändler: Deutschlands Partner in Libyen 15.03.18 | 06:29 Min.

@melancholeriker

Ich danke Ihnen für Ihre mich immer wieder tröstenden Beiträge. Mir selbst geht allmählich die Kraft aus, mich an solchen Threads überhaupt noch zu beteiligen. Die charakterliche Abwärtsspirale dreht sich hier in solch einem Tempo, dass ich nicht mehr damit nachkomme, meine Enttäuschung oder gar meine Empörung zu äußern, geschweige denn noch argumentativ dagegen zu halten. Zumal bei der erkennbaren Aussichtslosigkeit des Unterfangens, hier bei irgendjemandem eine Umkehr hin zu menschlichen Prinzipien zu bewirken.
Bis ich mit meiner Erwiderung auf die eine menschenverachtende Absonderung fertig bin, stehen schon mindestens fünf neue auf dem Bildschirm.

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