Ihre Meinung zu: Trump und die Rechtspopulisten: Der Verbündete geht

14. November 2020 - 7:29 Uhr

Mit der Niederlage Trumps bei den US-Wahlen verlieren viele europäische Rechtspopulisten ihre Symbolfigur. Aber wird der Spielraum für AfD und Co. deshalb wirklich kleiner? Von Kai Küstner.

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Kommentare

Natürlich sind die Europa Populisten gescheitert

Aber natürlich sind die Populisten weltweit und damit in Europa deutlich geschwächt worden. So auch die Möchtegernpopulisten, AfD, in Deutschland. Im übrigen ist dies schon seit geraumer Zeit absehbar. Die Politik Trumps ist gescheitert, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Die Wähler auch die Republikanischer Mittelschicht in Amerika dürfen den Scherbenhaufen aufräumen. Wir, auch die Polen und Ungarn, sollten uns wieder an der Arbeit machen ein starkes und selbständiges Europa auf zu bauen.

Wird sich wirklich was ändern?

Außer dem Umgangston wird sich nicht viel ändern. Biden ist genauso ein "Amerika first" Vertreter wie Trump. Nur das er noch abhängiger von der Hochfinanz und vom militärisch-industriellen Komplex ist als Trump.
Erinnert sei daran, das unter einem Präsidenten Obama, einem Vize Biden und einer Außenministerin Clinton Libyen in Schutt und Asche gelegt wurde und der Krieg in Afghanistan weiter eskalierte.
Obwohl ich Trump nicht mag, was ich ihm aber zu Gute halte: Er hat im Gegensatz zu allen Vorgängern keinen Krieg angefangen, sondern damit begonnen, amerikanische Soldaten zurück zu holen.

Popolisten

Wie in der Mode, wird es irgendwann auch nach Europa kommen, nein sie ist schon da. Zu früh freuen würde ich mich nicht da die Ursachen für die Unzufriedenheit gegenüber den Etablierten sich nicht verändert hat.
Den Gegner verunglimpfen gehört zum Spiel. Seien wir ehrlich, es war sehr knapp und ist er abgewählt weil er seine Versprechungen nicht erfüllt nicht mehr populär war? Wird es nicht mehr geschehen?
Wo beginnt der Populismus?
Wenn sich Söder auf dem Flughafen persönlich eine Lieferung von Schutzausrüstungen entgegen nimmt und zufällig Medienvertreter zugegen sind? Ich warte immer in der Wartehalle wenn ich einen Gast oder Koffer abhole und nicht auf dem Vorfeld. Wer im Glashaus steht sollte nicht..
Für das Volk da zu sein und diesem zu dienen, halte ich für eine gute Eigenschaft. Trommeln gehört dazu oder versteht ihr bei den Medien das etwa nicht?

auch kalter Krieg ist Krieg

ich habe DTs Aktionen nicht protokolliert, aber mir fallen da einige politische Brandsätze ein, die er geworfen hat:

• Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und das Ignorieren Palästinas

• Der Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran mit einem Embargo Irans und miltärisch zweifelhaften Aktionen (ich behaupte immernoch, das waren false flag Aktionen)

• den Mord an General Soleimani (der gerade auf dem Weg zu Waffenstillstandsverhandlungen war)

• ein Handelskrieg mit Europa, China und vielen lateinamerikanischen Staaten

• und last but not least die Bedrohung der ganzen Welt durch Überschwemmungen in Folge der globalen Erwärmung (Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen, Förderung von Fracking, Bau der Straße durch einen Nationalpark usw.)

nur mal so schnell vor dem zweiten Kaffee zusammengetragen, wenn ich richtig wach bin, fällt mir sicher noch mehr ein :-)

Wieso sprechen sie immer noch von einem knappen

Sieg Bydens. Er hat genauso wie Trump 2016 306 Wahlmänner gewonnen. Haben sie einmal etwas davon gehört, dass die Briefwahlstimmen zum Schluss ausgezählt wurden. Hätten sie nicht warten müssen mit ihrer FakeNews bis zum Ende der Auszählung?

Dass Chrupalla meint, Trump

Dass Chrupalla meint, Trump habe die Demokratie belebt, ist die typische rechtspopulistische Filterblasenverharmlosung - oder in trumpscher Wortwahl formuliert: "alternativer Fakt". Die Parallelen zwischen Trump und AfD sind erschreckend: Trump rühmte sich, er könne auf der 5.Avenue jemanden erschießen, das koste ihn keine Stimme; vStorch möchte an der Grenze auf Flüchtlinge incl. Kinder schießen lassen. Trump forderte die rechtsextremen Proud Boys auf, stand-by zu bleiben, Höcke spricht davon, eine neue politische Führung werde "schwere moralische Spannungen auszuhalten haben: Sie ist den Interessen der autochthonen Bevölkerung verpflichtet und muss... Maßnahmen ergreifen, die ihrem eigentlichen moralischen Empfinden zuwiderlaufen." Zwei exemplarische Beispiele von zig Parallelen. Für die politische Kultur ist es wünschenswert, dass das nicht nur in den USA ein Ende findet; aber wird werden wohl auch nach Trumps Abgang hüben wie drüben noch mit Trumpismus zu kämpfen haben.

Demokratische Parteien

Für demokratische Parteien sollte es eine Warnung sein und sich endlich mal darauf besinnen wieder Politik für Ihre Bevölkerung zu machen.

Popolisten

Wenn es Rechtspopolisten gibt dann gibt es wohl auch Linkspopolisten. Putin der halbnakt durch die Tantra galoppiert? Bei uns die Grünen, die eine ökologische Wende fordern, die SPD die Besserverdienende höher besteuern wollen. Die CDU die die Grenzen öffnen und allem Schutz und Integration versprechen.
Wer macht oder verbreitet diesd Glücksbotschaften an das Volk?

Der Verbündete geht

***Mit der Niederlage Trumps bei den US-Wahlen verlieren viele europäische Rechtspopulisten ihre Symbolfigur. Aber wird der Spielraum für AfD und Co. deshalb wirklich kleiner?***

DT ist wohl die ganz große Symbolfigur, aber trotzdem sind ja die "Trumpminiaturen" nicht vergangen. Erstaunlicherweise taugt gerade Herr Putin sowohl für rechte, wie auch für linke Populisten. Auch die Herren Bolsonaro und Duterte sind ja noch da, wie auch B. Johnson. der mit seinen Lügen und Mätzchen im UK sein Unwesen treibt. Von der despotischen Agenda her, würde auch Herr Erdogan passen, aber als Muslim taugt er nur zum Feindbild, sonst treibt man die Pedigisten als treue Anhängerschaft nur auf die Palme. Und in der EU haben wir mit Orban, Pis und dem slowenischen Präsi auch passende Symbolfiguren, an denen sich dieses Klientel aufrichten kann.

Aber immerhin: Einer weniger !

Gruß Hador

Eindeutig...

Ja, der überragende, völlig unangefochtene Wahlsieg von Biden kann nur als ein "Energieschub für die liberale Weltordnung" gesehen werden.

Lächerlich

Ein wenig früh... man kann träumen das Biden perfekte liberale Politik macht und die USA ein Land wird, in dem Milch und Honig fliesst .... aber Trump, oder seine Familie sind noch nicht weg. Falls er tatsächlich bekannt gibt das er 2024 zur Wahl antreten will, dann wird es extrem kompliziert. Dann gibt es 4 Jahre Wahlkampf.

Das "debt ceiling" wird Mitte des Jahres wieder eingesetzt, und ohne Geld werden die 2 Billionen für eine grünen deal fehlen, und ob Biden sich ein Lockdown leisten kann ist auch fraglich..... das politische Spiel geht in die nächste Runde, aber Symbolfiguren abzuschreiben ist zu einfach und eine Unterschätzung vom Gegner brandgefährlich. ....
Zusätzlich kann man die Frage auch umdrehen: falls die Symbolfigur "Macron" fällt, was dann? Das Ende der Demokratie?

Arme CDU

AKK versucht in der Abwahl Trumps eine Rechtfertigung zu finden, die Union weiter auf den eingeschlagenen Linkskurs zu bringen, um sich gewissen Wählerschichten anzubiedern und ih Kernclientel weiter zu verraten. Damit ist es sie selbst, die zu Radikalisierung und Spaltung der Gesellschaft beiträgt, weil sich dann konservative Kernwähler Alternativen zum Wählen suchen. Franz Joseph Strauss hatte seiner Zeit seine Partei mehrfach davor gewarnt, auf den rotgrünen Zug mit aufzuspringen. Genützt hat es, wie man 30 Jahre später sieht, nichts.

Ich glaube, ihren Mitmenschen wohlgesonnene Menschen (also die

Allermeisten) übersehen gern - vielleicht, weil sie dann einige durchaus „liebgewonnene“Illusionen aufgeben und daraus die Konsequenzen ziehen müssten - dass Trump und seine „Freunde“ - die machtbesessenen Extremisten in Politik wie Religion überall auf der Welt in völlig anderen „Kategorien“ denken bzw. völlig andere Wertmaßstäbe haben als sie selbst. Und dass es solchen absoluten Egoisten ausschließlich um ihre eigene Person und ihre eigene Macht geht - und um nichts (bzw. niemanden) sonst. Und dass sie bereit sind, die mit aller Macht bzw. Gewalt zu „verteidigen“.
Nicht nur deshalb ist selbst und lokal „organisiert“ heute, wo offene Kommunikationswege nach allen „Seiten“ hin (zwecks weiterer Abstimmung) möglich sind, überall besser als zentral „regiert“, wie sich auch an diesem zuversichtlich stimmenden (was ja gerade derzeit nicht zu verachten ist) Beitrag erkennen lässt: br.de/mediathek/video/energiewende-selbstgemacht-buerger-verteilen-strom-und-waerme-av:5fada5dda65943001b3b2a59

Eins vergessen: "das Establishment"

Es waren damals auch nicht alle mit der Wahl Hillary Clintons als Kandidatin einverstanden gewesen. Viele hätten lieber Bernie Sanders gehabt. Die Parteiführung soll die Vorwahlen beeinflusst haben.

Trump war nicht nur für Rechtspopulisten eine Symbolfigur.

Frau Kramp-Karrenbauer hat

Frau Kramp-Karrenbauer hat völlig recht mit der Warnung, dass durch die Tea-party und noch verstärkt durch Trump die Republikaner ausgehöhlt und entkernt wurden, und dass das auch eine Warnung an europäische konservative Parteien sein sollte. Die Geschichte der afd zeigt das übrigens: Unter Bernd Lucke war zwar schon der inhaltliche Start mit der Eurokritik schräg, aber die Partei konnte man damals noch zum demokratischen Spektrum zählen, was heute nicht mehr geht, wo ein amtlich als Faschist bestätigter B.Höcke Fraktionsvorsitzender ist und der formell aufgelöste Flügel informell den ganzen Vogel bestimmt. Schon 2015 sagte der ehem. BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel bei seinem Austritt, die AfD habe sich "...nicht nur für einen scharfen Rechtskurs, sondern auch für Pöbelei, Protest und dem Verbreiten von Vorurteilen entschieden“. Auch das zeigt eindrucksvoll klar und deutlich die Parallelen von Trump und AfD.

Gute Zeichen!

Bei aller Skepsis, gegenüber dem internationalen politischen Klima von vor zwei Jahren ist ein echter und vor allem unerwartet früher Frühling aufgezogen.
Cummings, LePen, Strache, Wilders, AfD usw.usw. - was sahen diese Selbstüberhöher ihrer eigenen Spezies für rosige Zeiten auf sich zukommen?

Und jetzt? Für Trump schämen sich mittlerweile seine eigenen Unterstützer, Johnston klopft wieder an die EU-Tür, die AfD genießt ihre „stabilen“ 10%, von den Anderen hört man überhaupt nichts mehr.

Was bleibt: Kaczynski und Orban, die sich dank ihrer gleichgeschalteten Presse immer noch mit ihren eigenen Phantasien beschallen lassen können und eine EU, die den Knall gehört hat und zu gemeinsamen Anstrengungen fähig ist, die sie sich vor 3 Jahren nicht einmal selber zugetraut hatte.

Vor allem: Eine Bevölkerung, die wieder weiß, wie leicht man eine Demokratie auch wieder verlieren kann!

Nur 6 % der Deutschen sind für Trump

Selbst die Wählerschaft der AfD steht nicht geschlossen hinter Trump. Alle Umfragen der letzten Wochen haben gezeigt, dass mit Trump im Deutschland "kein Staat" zu machen ist.

90 % lehnen ihn ab und das mit gutem Grund.

Trumps Vermächtnis

wird leider noch lange bestehen bleiben. Unfähig, die Auswirkungen solcher Politik zu beleuchten haben die Anhänger von Populisten, im Gegensatz des Führungspersonals, ihr Nachdenken über die Folgen nicht im Blick. Kein Land der Welt ist noch fähig alleine seinen Wohlstand zu sichern ohne Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der "First"-Virus hat sich dermaßen verbreitet das der Blick aufs ganze verloren geht. Beispiele wie Ungarn oder Polen belegen dieses Dilemma und verheißen nichts gutes für Europa. Die Mehrheit der EU-Völker wird sich das nicht mehr lange bieten lassen, sind es doch nur wenige Geberländer die diesen Laden noch am laufen halten. Schon immer wurde in der Politik gelogen, keine Frage, aber noch nie in der Geschichte war das so offensichtlich wie die letzten Jahre, da hat sich ein Virus verbreitet der nicht Corona heißt.

Für Trump-Anhänger nur Kopfschütteln

Nicht nur in Deutschland erntet man als Trump-Anhänger nur Kopfschütteln. Auch in Großbritannien und anderen Ländern gibt es dafür kaum Verständnis.

Trump hat die Rechtspopulisten in Europa doch nur benutzt um seine Abneigung gegen die Europäer zu pflegen. Um sie selber ging es ihm doch nie.

Den Deutschen hat er ihre Erfolge im Automobilbau geneidet und Europa hätte er am liebsten nur so schwach, dass er uns Handelsverträge aufdrängen kann, indem er seine Gen-Pampe und Chlorhühnchen verticken kann. Seine "Rechtspopulisten" waren dafür als trojanischen Pferde gedacht.

Biden macht das schon...

Biden soll den Brexit retten.. Können es die Europäer nicht selbst? Biden soll den Abzug der US Truppen aus Deutschland rückgängig machen... Kann Deutschland und Europa sich nicht selbst verteidigen? Oder geht es nur um das Geld was mit den Truppen verschwindet? Und Außenpolitsch.. Soll Biden für Europa in Syrien und anderen Kriesenherden die dortigen Probleme lösen, nur weil Europa dazu nicht in der Lage ist und Trump keine Truppen schickte? Macht es sich Europa nicht zu einfach, einfach zu hoffen das der Biden wieder alles so macht wie es vor Trump war? Wo ist das großartige Europa, das mal selbst die Ärmel hochkrämpelt und eigenständig handelt statt nur über den großen Teich zu schauen und zu hoffen, das der Biden die gute alte vor Trump Zeit zurück holt. Eigentlich ganz schön schwach von den Europäer und Deutschland ...

Rechtspopulisten verlieren einen Verbündeten

Natürlich verlieren die Rechtspopulisten mit Trump einen Verbündeten. Staaten wie Polen und Ungarn werden sich wieder mehr auf EU Linie begeben müssen. Und unsere Rechtspopulisten werden sich weniger bestärkt fühlen. Allerdings zeigt die Wahl in den USA auch, dass die Unzufriedenheit konservativer Wähler mit dem Estabishment immer noch sehr hoch ist. Trump hat mehr Stimmen erhalten, als Obama . Ich vertrete immer noch die These, dass die Trump Wähler überwiegend Protestwähler sind. Dieses Problem haben wir in Deutschland auch. Solange es für konservative Demokraten ( Kohl-CDU,Schmidt-SPD ) nur die Wahl des kleineren Übels gibt, werden die ehemaligen Volksparteien weiter an Einfluss verlieren und die Ränder gestärkt werden. Gerade Annegret Karrenbauer sollte das wissen.

Trump und Rechtspopulisten?

Rechtspopulismus hat doch nicht seine Ursache in Präsident Trump. Von daher würde es nur eine untergeordnete Rolle spielen, sollten die Klagen vom Trump Team keinen Erfolg haben und Trump sein Amt abgeben müssen.
Wenn Sie Rechtspopulismus, als Nationalismus verstehen, wird deutlich, dass Nationalbewusstsein auch nicht mit Biden verschwinden wird! Solange es also Staatsgrenzen gibt, wird es auch Nationalismus geben.
Schließlich aber helfen Grenzen, als Beispiel um die Corona Pandemie zu bekämpfen.

Natürlich ist die Abwahl von

Natürlich ist die Abwahl von Trump bereits zur Halbzeit seiner Präsidentschaft ein harter Rückschlag für die AFD und andere rechtsextremistische Parteien. Trump wollte den Brexit, um die EU wirtschaftlich zu schwächen. Er wollte in Europa Chaos verursachen, um Rechtsextremisten eine Chance zu geben. Dies deckt sich mit der Aussage des früheren AFD Sprechers Lüth: Wenn es Deutschland schlecht geht, geht es der AFD gut...

Trump hat sich verzockt

Die Corona - Teaparty ist zu Ende!

Das Schönreden geht weiter...

Kaum ist die europäisch-transatlantische Politik aus ihrer Schockstarre erwacht, macht sie genau dort weiter, wo sie aufgehört hat: Sie hängt sich an den Rockzipfel der USA und redet sich ein, dass der Populismus in Europa auf magische Weise verschwinden wird.

Die Ursache des europäischen Populismus ist die europäische Politik. Man müsste diese Ursache erkennen wollen, um sie erfolgreich bekämpfen zu können. Mit der "Weiter so!"-Politik wird sich nichts ändern.

Trump und AFD

Nun ja
Erstens die AFD wird auch hier vom ARD und ZDF hofiert , ,nicht selten wird diese Rechts National konservative Partei allzuleicht als völlig normal medial präsentiert. Viel zu selten werden die Menschen verachtenden Widersprüche angezeigt. Z.B.
Von Storch protestiert mit Evangelikalen Katholiken gegen die Abtreibung ,und gleichzeitig fordert sie ,das auf Flüchtlinge an den EU Aussengrenzen geschossen wird , Dies zeigt einmal mehr die Verlogenheit dieser Partei und legt offen wie Menschen verachtend ihre Politik doch ist . Meine Befürchtung ist dahingehen groß , das sie weiter Erfolg haben werden, Denn Parteien wie die CDU, FDP und SPD haben einmal mehr deutlich gemacht wie sehr sie doch die Unterschicht im stich gelassen haben. Renten von denen Putzfrau nicht leben Kann . Wohnungssuchende die ihre Miete nicht mehr zahlen können ,Der Billiglohnsektor der EU weit der größte ist . Ungerechtigkeit wo ich hinschaue . Die AFD wird dies zu nutzen wissen .

Spielraum der Demokratie erhalten

Politische Freiheit ist immer die Politische Freiheit der Andersdenkenen.

Unabhängig von dem Wahlausgang in den USA darf der Spielraum der Demokratie nicht verengt sondern muss erweitert werden.

Rosa Luxemburg war Kommunistin. Sie war aber auch der Demokratie verpflichtet. Debattenverbote und Diskussionsverweigerer schwächen die Demokratie und stärken den Extremismus. Ausgrenzung erzeugt Gewalt.

Das GG und die Meinungsfreiheit gilt für alle.

Immer diese Hetze gegen die AfD

>>"...AfD sein, fragt Chrupalla im Interview mit dem ARD-Hauptstadtstudio: "Wir machen Politik für unsere Bevölkerung in Deutschland, das hat keine Auswirkungen, wie in Amerika gewählt wurde.""<<

Dem ist denke ich nichts hinzuzufügen.

Trump und die Rechtspopulisten ...

Die Ratte zieht einen Schwanz nach sich, das ist nicht zu ändern. Ob nun ausgerechnet der Trump die Ratte ist, darüber ließe sich streiten, man darf das aber für eine Überbewertung halten.
Ebenso darf man die modernistische Manie, die Anhänger der Schlächter von Gestern verharmlosend als Populisten zu betiteln fragwürdig bis unangemessen finden.
Trump war uns ist nie ein "Verbündeter" von irgend wem gewesen, er hatte nur ein Gespür, an welchen Fäden er zupfen musste, damit eine kratzige Melodie entsteht, die die ohnehin verblendeten weiter verblendet.

Trump mag die Demokratie nicht

Trump hat die Demokratie und das Parlament immer nur als Hindernis gesehen, wenn es darum ging, seine 'Tagesordnung' durchzusetzen. Auf der stand er selbst immer an erster Stelle.

Ein Egomane hat keine Verbündeten sondern nur Wasserträger, die er ausnutzt. Die Rechtspopulisten in Euoropa sind für ihn deswegen nur 'nützliche Idioten' gewesen, die er benutzte, wenn er sie braucht und einen Tritt gibt, wenn er sie nicht mehr braucht.

TS: "Das Beispiel der

TS: "Das Beispiel der Republikaner in den USA zeige... was passiere, wenn eine einst stabile konservative Partei von extremen Flügeln wie der "Tea Party" beeinflusst werde:"

Mein Nachbar Ricky ist ein die-hard Republican, er nennt sich McCain Republican. Er erkennt seine Partei seit Trump nicht mehr. Aber er sagt Schuld ist nur senate majority leader McConnell.
Moeglichkeiten Trump zu jagen aus dem Oval Office hatte er genug, aber warum sollte er ? Trump's disaster presidency schadete der GOP nicht, er erhielt 70 Millionen Stimmen. Das ist der Grund warum Mitch McConnell festhaelt an Trump. Die Werte der Partei, oder das Wohl von uns Americaner interessieren nicht.

Was von Biden zu erwarten ist:

Als Präsident wird auch Jörg Biden zuerst die Interessen der USA im Blick haben. Er wird jedoch auf die Einschätzung kompetenter Berater hören und nicht jeden feuern, der nicht zu 100% seine Meinung teilt. So wird er erkennen, dass Handelskriege allen schaden, niemand letzten Endes nützen. (Trump: „Handelskriege sind leicht zu beginnen und leicht zu gewinnen.“) Er wird wahrscheinlich keinen Krieg anfangen, aber auch nicht auf gut Glück die „Mutter aller Bomben“ auf Afghanistan abwerfen, auf Verdacht Flughäfen in Syrien bombardieren und fremde Generäle ohne Prozess per Drohne hinrichten lassen. Was ihn von Trump unterscheidet, ist Besonnenheit. Und die brauchen die USA zur Zeit dringend. Zu hoffen ist, dass es ihm gelingt, Guantanamo zu schließen.
Good luck, Mr. Biden!

Zurücklehnen ist nicht angesagt!

Die Rechtspopulisten und rechtsextremen Kräfte in Europa haben relativ wenig mit dem Wahlausgang in USA am Hut.

Wenn einer hier etwas bzgl. Populismus gelernt hat dann war es Trump von den rechtspopulistischen Staatsführern in Europa - glücklicherweise nicht genug.

In Europa gibt es für die Demokratien und die dahinterstehenden Demokraten überhaupt keinen Grund sich jetzt nicht mehr um rechten Terror zu kümmern oder die Machenschaften der Rechtspopulisten aus den Augen zu verlieren. Ganz im Gegenteil - so etwas wie Trump brauchen wir nirgends in Europa!

Die Kampagnenfaehigkeit von

Die Kampagnenfaehigkeit von DT wird auch nach seinem Abgang ungebrochen sein. Mit seiner unkonventionellen und hetzerischen Art und Weise zu kommunizieren wird er weiterhin eine Gallionsfigur fuer viele Populisten und deren unlehrbare Anhaenger in Amerika und Europa bleiben. Leider.

Wenn man...

Wenn man den tagesaktuellen Wahltrend bei uns in Deutschland verfolgt kann man sich selbstverständlich über dessen Repräsentativität streiten. Man sieht aber auch, das die Grünen dann beileibe nicht bei den prognostizierten Wahlergebnissen liegen; im Gegenteil, die können sich mit der SPD um den zweiten Platz zanken. Aber die AfD liegt um die Punkte besser (welch Überraschung) die die Grünen verlieren. Wenn das nicht mal bei der nächsten Bundestagswahl eine Überraschung gibt? Dann redet niemand mehr von einem Herrn Trump.

sehr gut, dass Herr Trump "weg" ist, aber....

...jede vom vorgegebenen mainstream abweichende Meinung weiter pauschal als Populismus abzutun, um Diskussionen zu vermeiden, schadet der Demokratie (nicht nur) in Europa.

Vielleicht ist Trumps Abwahl dabei sogar hilfreich, weil nicht mehr so einfache gesagt werden kann: Ihr seid genauso d*mm wie euer (angeblicher) Gesinnungsgenosse in USA

Der Verbündete geht

Hoffentlich geht auch bald die AfD. Dieses Auffangbecken für Radikale und NPD braucht hier keiner. Außer Krach und Lärm und gegen Alles kann die AfD nichts. Gleicht sich alles mit Trump. Politik kann er nicht, aber Reden schwingen bis das die Schwarte kracht. Lügen verbreiten und Hetze schüren, das sind die Eigenschaften der rechten Parteien. Trump hat fertig, Flasche leer. Ich hoffe das er noch viele Verbündete mit in den Keller nimt. Mal sehen wie sich die AfD jetzt wieder wie immer raus redet.

AfD und US-Republikaner sind ganz normale mitte-rechts Parteien

Das Beispiel der Republikaner in den USA zeige, mahnte die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer im ZDF, was passiere, wenn eine einst stabile konservative Partei von extremen Flügeln wie der "Tea Party" beeinflusst werde: "Dann wird sie in ihrem Kern ausgehöhlt. Das sollte auch uns hier in Europa in den konservativen Parteien eine Warnung sein."

Weltweit hat sich keine "konservativ" nennende Partei in ihrem Kern so aushöhlt, wie die CDU. Sie wäre politisch in den USA in der linkeren Hälfte der Democrats anzusiedeln. Die CDU ist heute keine konservative, sondern eine linke Partei, mit Einstellungen zur Meinungsfreiheit, die in den USA als zutiefst autoritär gelten würden.

Die Republikaner sind eine breit aufgestellte Partei, mit vielen politischen Strömungen. Durchaus mit der AfD vergleichbar. Beide sind, am Maßstab der etablierten freiheitlichen Demokratien, ganz normale mitte-rechts Parteien.

Nationalkonservative und Verschwörungsmythen

Mit dem Auszug von Herrn Trump aus dem Weißen Haus werden die Verschwörungsmythen nicht aus der Welt verschwinden. Vielleicht wird nicht einmal Herr Trump von der politischen Bühne verschwinden.
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Nationalkonservative gezielt auf Verschwörungsmythen setzen. Sie wurden zum Hauptinhalt ihrer politischen Programme. Deswegen wird man mit diesem Phänomen nur fertig werden, wenn man den Verschwörungsmythen ihre Grundlagen entzieht.

sehr merkwürdig

Also, ich bin so langsam wirklich bass erstaunt, für was Trump so alles verntwortlich sein soll (AfD, Russland, Brexit auch noch...). Jetzt könnte man natürlich auch den schwierigen Weg gehen und sich beispielsweise folgende Fragen stellen:
Hat unsere Politik in den letzten Jahren zu Zweifeln bei der Bevölkerung geführt?
Gibt es Bevölkerungsschichten, welche durch unsere neoliberale Politik in's soziale Abseits geraten sind?
Exisitieren Menschen in diesem Land, denen unsere einseitig transatlantische phantasielose russlandfeindliche Aussenpolitik sauer aufstößt?
Gibt es Leute, welche die umfangreichen Hilfen für die DACHS-Unternehmen im April zum Zahlen von Dividenden nicht verstanden haben?
Das nennt man Selbstkritik (ich weiß, das kennt "da oben" kaum noch jemand, war früher anders), aber das wäre doch mal ein ganz neuer Ansatz, die Schlud für irgend etwas bei sich selbst suchen...

Die Rechtspopulisten in den USA arbeiten weiter!

Es wäre vollkommen falsch davon aus zu gehen dass mit der Abwahl von Trump die Demokratie in den USA wieder gesiegt hätte.

Die Wahl und die Szenarien rund um die Wahl zeigen wie gespalten und zum Teil radikalisiert das Land ist. Das braucht mindestens eine Legislaturperiode um die Wogen überhaupt etwas zu glätten - von einer Versöhnung beider Lager kann dann noch lange keine Rede sein. Auch der Rassismus wird nicht schlagartig wieder verschwinden.

Momentan wäre die USA kein Vorbild einer Demokratie für mich.

Den existierenden Rechtsradikalismus in den USA und deren Verbreitung über das Internet nach Europa und in andere Teile der Welt ist eine große Aufgabe die Joe Biden nicht alleine bewältigen wird.

Deshalb ist es wichtig in Europa wachsam zu bleiben!

Merkel?

Ich würde mir lieber Gedanken darüber machen was mit Frau Merkel und BRD passiert wenn Trump gewinnt. Dann wird es nämlich ziemlich ungemütlich.

Energieschub

Den Energieschub könnte man gebrauchen.
Eine leise Tendenz dürfte Bidens Sieg zeigen.

Erschreckend wie weit Trump mit seinem Irrsinn gekommen ist und dass die fast halbe amerikanische Menschheit ihn nochmals gewählt hat.

Vermutlich ist es jedoch normal, jede Münze hat zwei Seiten, jeder Tag hat eine Nacht, auf Flut folgt Ebbe. Entscheidend ist die Ausgewogenheit, das Maß der Dinge. Also dranbleiben.

Build the wall

Ausländer raus...mehr muss AfD nicht von Trump wissen.Und dazu "CoronaLüge! KlimaLüge! "
Allerdings :wenn AfD nahe Foren zu Maskenverweigerung aufrufen ,sollte auch für staatliche Aufsichtsorgane der Spaß aufhören
da müssen Sperren angeordnet werden

P.S.

Nachtrag zu meinem Post von soeben: Falls jemand fragen sollte was einen Mythos von einer Theorie unterscheidet: der Mythos ist selbstbeweisend, d.h., er lässt es nicht zu, dass er anhand von Fakten hinterfragt wird. Und oft basiert er sogar von vornherein auf reinem Wunschdenken, wie uns das Herr Trump nun jahrelang anschaulich vorgelebt hat. Die Theorie dagegen lebt davon, dass ich ständig anhand neuer Beobachtungen hinterfragt und gegebenenfalls gestürzt und ersetzt wird.

Was ist denn das für eine dusselige Frage?

Zitat: "Mit der Niederlage Trumps bei den US-Wahlen verlieren viele europäische Rechtspopulisten ihre Symbolfigur. Aber wird der Spielraum für AfD und Co. deshalb wirklich kleiner?"

Was ist denn das für eine dusselige Frage?

Was soll denn der "Spielraum" für die AfD und Co. mit den Ausgang der US-Wahlen zu tun haben?

Der Spielraum von AfD und Co. ist genau dadurch definiert, wie viele uninformierte Bürger sich weiterhin von den Altparteien und Medien ein X für ein U vormachen lassen oder ob sich endlich einmal umfassend informieren. Umfassend informiert, können intelligente und moralisch aufrechte Menschen nur die AfD wählen. Das hat erst einmal nichts mit den USA zu tun.

Man muss ...

... auch nichts „entwarnen“. Realisten erwarten sich keine Wunder, wie sollten die denn aussehen? Es geht nur um die Möglichkeit des Dialogs (was ja mit Männern wie Trump und Co. nicht möglich war) und die Erhaltung einer Art von Demokratie.
Wie sollte das Verhältnis zwischen Staaten aussehen? Dazu gehört Selbstbewusstsein der Beteiligten und ein Blick für eigene Werte. Von wem Gas bezogen wird, gehört in die Hände des eigenen Staates in Diskussion mit den eigenen Umweltschützern. Welche Geschäftsbeziehungen eingegangen werden, sollte mehr von Menschenrechtsüberlegungen und Interessen der eigenen Bürger geprägt sein und nicht von Wünschen eines „Fremdstaates“. Ob die Stationierung von amerikanischen Truppen in Europa einen Sicherheitsaspekt haben, wage ich zu bezweifeln, genauso wenig wie ich nicht daran glaube, dass sich deren Standortverlegung für die USA rechnet. (Wenn es knallt, bleibt eh’ kein Stein auf dem andern). It‘s time for partners.

Nun ja

Ja, Trump der große Friedensfürst mal wieder. Das picken sich die selbsternannten „Patrioten“ so gern raus um damit „Obama böse“ zu sagen, sonst ist denen Frieden doch völlig egal (siehe z.B. Krim).

Das der Krieg mit dem Iran nur durch die Zurückhaltung des Iran ausgeblieben, die Anzahl der Drohnenmorde um ein Vielfaches höher als unter Obama ist (aber die Veröffentlichung der Zahlen von Trump verboten wurde), der große Nahost „Friedensplan“ nichts anderes darstellt als die Bildung einer strategisch-militärischen Allianz gegen den Iran unter Führung von Trumps Kumpel MBS/Saudi Arabien, und der IS durch den „Krieg gegen den Terror“ des Republikaners George W. Bushs überhaupt erst entstanden ist wird dabei einfach ausgeblendet.

Aber was interessieren den besorgten Bürger in der alternativen Realität schon die Fakten...

Das stimmt!

Zitat: "Die Bewunderung ist ungebrochen: Am Morgen nach der US-Wahl twitterte AfD-Chef Tino Chrupalla, Donald Trump habe die "Demokratie belebt"."

Das stimmt!

Vor Trump und der AfD konnten Altparteien ohne jegliche Debatte und Opposition den größten Unsinn veranstalten. Heutzutage kommen sie zumindest in Punkten an einer Sachdebatte nicht vorbei, die sie natürlich scheuen wie der Teufel das Weihwasser und dadurch zu umgehen trachten, indem sie die AfD mit dem üblichen Reigen inhaltsleerer linker Framingvokabeln überziehen.

Zitat: "Er hält Trump auch jetzt noch zugute, Wahlversprechen umgesetzt und keine weiteren Kriege begonnen zu haben."

Auch das stimmt.

Präsident Trump geht als der Präsident der Tat ein. Kein Präsident vor ihm hat sich so sehr an Wahlversprechen gehalten, die er abgegeben hat.

Viel Lärmen um weniger als nichts

Es ist klar, dass man beim Aufzählen von Trumps eingehaltenen Wahlversprechen immer sehr im Vagen bleiben muss, denn konkret wird man da nicht viel finden. Allein sein zentrales Versprechen, Amerika "great again" zu machen, ist bös nach hinten losgegangen. Vielmehr hat er ihm das Image eines Rocker Clubs verhaltensgestörter Halbstarker verliehen. Was für die Zukunft bleibt ist wieder mal nur das abschreckende Beispiel, das hoffentlich Bürgern auf Dauer klarmachen wird, dass mit dem Wählen Verantwortung verbunden ist.

Lernfähigkeit

"Das Ergebnis der amerikanischen Wahlen zeigt, dass man mit Lügen und Hasstiraden eben doch nur so weit kommt", meint die europapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Franziska Brantner."

Na dann können sich ja alle wieder schlafen legen, den althergebrachten Kurs beibehalten und 45% der Wähler ignorieren (zumindest in den USA ).
Man trifft sich 2024. Mal gucken wie weit sie bis dahin mit ihrer "Wahrheit" des "grünen Wachstums" kommt.

"Lügen und Hass"

Zitat: ""Das Ergebnis der amerikanischen Wahlen zeigt, dass man mit Lügen und Hasstiraden eben doch nur so weit kommt", meint die europapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Franziska Brantner"

Da muss ich Frau Brantner ausnahmsweise einmal recht geben - leider.

Am Beispiel der Dems und Biden kann man sehen, dass es ausreicht, den politischen Gegner völlig anlasslos als "racist, sexist, homphob" zu bezeichnen. So muss man nicht ein einziges Sachargument nennen und trotzdem gewinnt man - wie es aussieht -. eine US-Wahl.

Ebenso hält viele Wähler es nicht ab, die Dems zu wählen, nachdem linksradikale Gewalttäter der Antifa und BLM unzählige Städte in den USA in Schutt und Asche gelegt und mit Gewalltexzessen überzogen hatten.

Erschreckend. Ein schwerer Schlag gegen die Demokratie!

Die gesellschaftliche Spaltung ...

in den USA und in Europa ist in erster Linie eine wirtschaftliche Spaltung!
Und solange Deutschland weiterhin seinen wirtschaftlichen "Erfolg" durch einen immensen Niedriglohnsektor erreicht und dadurch seinen unsolidarischen, viel zu großen Leistungsbilanzüberschuss auf Kosten anderer Länder aufrecht erhält, werden die Rechtsextremen in Europa sehr schnell wieder Wahlerfolge erzielen!

Nun ja ja

Was die Rechtspopulisten zu leisten in der Lage sind zeigt Trumps Amtszeit überdeutlich: 20000 Lügen, Höchstwerte an Corona-Infizierten, Rekordstaatsverschuldung(dabei besitzen sie doch so viel „Wirtschaftskompetenz“, vielleicht nur beim Wirtschaften in die eigene Tasche?), bewaffnete Bürgerwehren, Qanon-Verschwörungswahnsinn, antiwissenschaftliche Grundhaltung und Chaos.

Das ganze gegenüber ihren Wählern gerechtfertigt mit dem Satz „dIE tUn wEnIgStEnS wAs fÜr iHr vOlK“, was natürlich überhaupt nicht stimmt und schon mindestens eine große Einfältigkeit erfordert um das als Legitimation für ihr Handeln anzunehmen.

Jedem vernünftigen Menschen ist klar: Rechte Deutschlandhasser, die ja mittlerweile öffentlich im Fernsehen zugegeben haben wie gut es für sie ist wenn es Deutschland schlecht geht, dürfen bei uns nie wieder an die Macht kommen.

Tiefschlag?

Warum wird im Kommentar der Biden-Sieg als „Tiefschlag“ bezeichnet? Ein Tiefschlag ist etwas unfaires und daher - zumindest im Sport - verboten. Ich hoffe, dass der Biden-Sieg ein Wirkungstreffer war, „voll auf die 12“. K.O. für Nationalisten, Neonazis, Rechtspopulisten und alle ihre Gesinnungsgenossen ...

@07:06 von friedrich peter...

"Die Politik Trumps ist gescheitert, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Die Wähler auch die Republikanischer Mittelschicht in Amerika dürfen den Scherbenhaufen aufräumen."

Ist vielleicht zynisch sich beim Corona-Virus zu bedanken, doch ohne dieses wäre ihre Aussage heute vermutlich falsch.

"iliberale Regierung"?

ZItat: "Weil die "illiberalen" Regierungen in Polen und Ungarn, wie er sie nennt, Trump-Amerika als natürlichen Verbündeten sähen - und deren Spielraum, die EU zu schwächen, ohne Trump schwinde."

"iliberale Regierung"?

Was ist denn das mal wieder für ein völliger Unsinn?? Wieso sollten die Regierungen in Polen und Ungarn denn "illiberal" sein? Weil sie die grünlinken Politiken der Masseneinwanderung, Kulturmarxismus, EU-Zentralisierung, Islamisierung etc. nicht mitmachen wollen??

Newsflash!

Illiberal ist jemand oder etwas, wenn
- es einen überbordenden Staat mit überbordenden Steuern und Abgaben gibt, die nicht einmal für die eigenen Bürger ausgegeben werden
- Grundrechte des Einzelnen ausgehebelt werden
- Meinungsfreiheit in Teilen angegriffen wird
- wenn ein Staat sich nicht einmal an die eigenen Gesetze hält ...

Illiberal sind somit eher die deutsche Regierung und die EU zu bezeichnen.

Rechtspopulismus ist nicht standhaft...

...solange dabei der Mensch in den Hintergrund gesteckt wird. Der erste Fehler war Wirtschaft zuerst, die kann man wieder aufbauen. Aber die Gesundheit von Menschen aufs Spiel zu setzen ist dumm gewesen.

Jede Person mit Herz und einem gesunden Verstand versteht, dass für Rechtspopulisten nur die Macht im Vordergrund steht. Keine Liebe, keine Empathie, Menschen sind nur Werkzeuge für die. Dieser Kaltherzigkeit kann man keine Macht anvertrauen. Menschen wollen leben und nicht missbraucht werden. Ich bin heilfroh, dass in den USA Trump verloren hat. Vielleicht bedeutet dies auch, dass sich in Europa es wieder zum Besseren wendet. Ich kann nur hoffen. Ungarn, Polen, Großbritannien, die drei Länder sind besonders schlimm. Kein rechtspopulistisches Regime will Ich je unterstützen. Und ich hoffe, dass die rechtspopulistischen Länder gestürzt werden, bevor sie noch mehr Schrecken verbreiten. Wobei ich aber auch das pseudodemokratische Regime in Deutschland mit verurteilen muss.

@07:16 von KarlderKühne

"Er hat im Gegensatz zu allen Vorgängern keinen Krieg angefangen, sondern damit begonnen, amerikanische Soldaten zurück zu holen."

Zwei Dinge hat Trump getan:
- Er hat die Anzahl der Luftangriffe in Afghanistan erhöht.
- Er hat verboten, dass über zivile Opfer berichtet werden darf.

US-Soldaten haben auch andere Präsidenten zurück geholt, wenn Kriege zu Ende waren. Dass Trump keinen neuen Krieg angefangen hat, lag vermutich eher an einer fehlenden Gelegenheit als an Trumps "weitsichtiger" Politik.
Außerdem verkauft auch Trump lieber US-Waffen ohne Soldaten, denn daran verdienen die USA viel Geld.

@KarlderKühne

"Am 14. November 2020 um 07:16 von KarlderKühne
Wird sich wirklich was ändern?

Außer dem Umgangston wird sich nicht viel ändern. Biden ist genauso ein "Amerika first" Vertreter wie Trump. Nur das er noch abhängiger von der Hochfinanz und vom militärisch-industriellen Komplex ist als Trump. [...]"

Wenn sich der Umgangston schon mal ändern würde, ist das keine Petitesse, sondern essentiell.

Rechtspopulisten bis Rechtsextreme verkünden ja so gerne die "Wahrheit". Dabei verwechseln sie schon mal Wahrheit mit Ehrlichkeit. Sie hauen ihren Gegnern wüste Beschimpfungen, pauschale Verunglimpfungen und ähnliches um die Ohren, weil man ja political correctness - was man mit Respekt vor Mitmenschen übersetzen kann - angeblich nicht braucht.

Verschwinden solche Schreihälse von der politischen Bühne, führt das dazu, daß man wieder miteinander redet und nicht übereinander. Damit wäre schon viel gewonnnen.

Übrigens wird die AfD gerade Opfer ihres eigenen Umgangstones: Sie zerlegt sich selbst.

Naja ...

dann warte ich mal auf den Bericht falls die Symbolfigur der liberalen Demokratie "Macron" abgewählt wird.

Es ist ja sehr bedauerlich ...

... dass es nun keinen Gegenpol zu dem Einheitsbrei in Politik und Medien mehr gibt.

Trumps unkonventionelle Art war einfach erfrischend. Er hat nichts auf übernommene political correctness gegeben und im Wahnsinn der cancel culture und der Identitäts Ideologie schien er der einzig normale zu sein.

Mit Biden darf nun der Mainstream ungestört seine Weisheiten zum besten geben.

Für Trumps Verdienste in den vergangenen vier Jahren gebührt ihm ein aufrichtiges

Thank you Mr. President!

@07:29 von PeterFinger

"Wieso sprechen sie immer noch von einem knappen
Sieg Bydens. Er hat genauso wie Trump 2016 306 Wahlmänner gewonnen. Haben sie einmal etwas davon gehört, dass die Briefwahlstimmen zum Schluss ausgezählt wurden. Hätten sie nicht warten müssen mit ihrer FakeNews bis zum Ende der Auszählung?"

Natürlich weil es in den einzelnen Swingstates knapp zuging. 2016 hatte Trump auch 304 Wahlleute - das war ebenso ein knapper Sieg und im "popular vote" gesehen eigentlich verloren. Ist halt eine merkwürdige Demokratie ;-)

@KarlderKühne, 07:16 Uhr

Er hat in der Tat amerikanische Soldaten aus Syrien zurückgeholt und seinem kurdischen Verbündeten brutal im Stich gelassen. Er hat die Welt mit Handelskriegen überzogen und seine westlichen Bündnispartner als Gegner, Diktatoren als Freunde behandelt. Die Welt ist durch Trump keinen Deut sicherer geworden. Mit Saudi-Arabien hat er Waffendeals eingefädelt und dafür den Kashoggi-Mord ignoriert. Die Wallstreet hat sich schon längst auf die Seite von Joe Biden geschlagen. Und Boris Johnson dürfte erkennen, dass seine Handelsbeziehungen zu den USA fragil und kein Ersatz für die EU sein werden.

@07:16 von KarlderKühne

>> Er hat im Gegensatz zu allen Vorgängern
>> keinen Krieg angefangen

Das es nach der Ermordung von General Soleimani nicht zum Krieg mit dem Iran kam, lag aber nicht an Trump.

Die Borg: "Resistance is futile"

Zitat: "Das sieht auch CDU-Präsidiumsmitglied Elmar Brok so. "Sie müssen sich sehr viel mehr in eine gemeinsame europäische Positionierung hineinbegeben, um die Sicherheitsinteressen ihrer Länder zu gewährleisten."

Ach? Die Polen MÜSSEN sich "in eine gemeinsame europäische Positionierung hineinbegeben, um die Sicherheitsinteressen ihrer Länder zu gewährleisten"??

Erst einmal ist es ulkig, dass Hr. Brok meint die Sicherheitsinteressen der Polen bei der EU gut aufgehoben seien. Die EU ist nicht einmal in der Lage, seine Außengrenzen zu schützen und hat eine Kommissionspräsidentin, die bei der deutschen BW einen Scherbenhaufen hinterlassen hat.

Ebenso ist es nicht die Frage eines Zwanges, sondern eine Frage des besseren Angebots. Dass die Polen somit den Schulterschluss zu den USA suchen, überrascht nicht.

Die EU erinnert immer mehr an die Borg, der kollektiv-totalitären Lebensform in Star Trek: "Resistance is futile".

Re: KarlderKühne am 14. November 2020 um 07:16

"...Obwohl ich Trump nicht mag, was ich ihm aber zu Gute halte: Er hat im Gegensatz zu allen Vorgängern keinen Krieg angefangen, sondern damit begonnen, amerikanische Soldaten zurück zu holen."

Nur weil ich mich gerade nicht erinnern kann und Sie ja so kundig und unparteiisch ("Obwohl ich Trump nicht mag...") sind: welche Kriege haben z.B. Jimmy Carter und Bill Clinton denn angefangen? Kann mich echt nicht erinnern. Und würden Sie Trump nun den Freidensnobelpreis verleihen wollen, weil er die kurdischen Verbündeten in Syrien im Stich gelassen und den Drohnenkrieg forciert hat?

um 07:47 von sonnenbogen

Sie vermischen zwei Ebenen.

Wird Biden liberale, progressive Politik machen? Das vielleicht nicht. Jedenfalls nicht immer.

Aber wird er liberale und progressive Werte jeden Tag verteufeln, wie es Trump getan hat?
Natürlich nicht. Das steht fest.

Beides ist wichtig: was man tut ist wichtiger, aber was man sagt, hat auch Wirkung.
_

Hätte hätte Fahrradkette

Wie man hier an den Kommentaren der Rechtspopulisten-Fans* sieht lautet deren Antwort auf die aktuellen politischen Fakten „ja aber was ist wenn...“

Typisch, wenn die Fakten gegen die eigene Argumentation sprechen dann müssen „gefühlte Fakten“ in Form von unbegründeter Spekulation oder Wunschdenken geschaffen werden.

So schwer es euch auch fällt: der Trumpismus wurde von den Bürgern abgewählt (und das auch nicht knapp wie hier immer wieder behauptet, sondern mit Rekord-Stimmenzahl für Biden), und das Feindbild „sleepy Joe“ ist der neue Präsident. So wollte es das oft zitierte „Volk“.

* sicher zu erkennen am Präfix „ich bin bestimmt kein Fan von.../mag ... nicht“

Trump ist nicht weg

Bei aller Freude über den Sieg Bidens sollte man nicht vergessen das dieser Sieg denkbar knapp ist. Immerhin haben diesmal mehr Amerikaner Trump gewählt als 2016. Auch die Republikaner haben sich Trump mit Haut und Haaren ausgeliefert. Wer sagt das 2024 der Kandidat der Republikaner nicht wieder Trump heißt? Und durch ihre Mehrheit im Senat können sie Biden das regieren so richtig schwer machen. Hat damals bei Obama auch geklappt. Nicht zu vergessen die ganzen Richter die Trump ernannt hat und mit denen er die amerikanische Politik auf Jahrzehnte beeinflussen kann. Trump ist noch nicht ausgestanden.

@ andererseits

Na da adeln Sie ja die AfD mit Ihrem Trump vergleich.

Der Mann war/ist immerhin President of the United States, Regierungschef und Commander in Chief.

Wenn die AfD einen deutschen Ministerpräsidenten mitwählt, wird dieser vom politischen Establishment ja umgehend zum Rücktritt gezwungen ( nicht wirklich demokratisch - aber ganz in Ihrem Mainstream Sinne wo nicht sein kann, was nicht sein darf).

@07:38 von Hador Goldscheitel

"Auch die Herren Bolsonaro und Duterte sind ja noch da, wie auch B. Johnson. der mit seinen Lügen und Mätzchen im UK sein Unwesen treibt. Von der despotischen Agenda her, würde auch Herr Erdogan passen, aber als Muslim taugt er nur zum Feindbild, sonst treibt man die Pedigisten als treue Anhängerschaft nur auf die Palme."

Och da können skurrile Allianzen durchaus zustande kommen. Wer hätte schon gedacht, dass Rechte einmal das "christlich-jüdische" Abendland" beschwören und sich die Populistenführer bei Netanjahu die Klinke in die Hand geben. Aus israelischer Sicht mutet das sicher noch viel merkwürdiger an.
Mit irgendeiner geschickten Wendung können die sicher auch Erdogan eingemeinden weil die politische Stossrichtung wichtiger ist.

@sosprach, 07:24 Uhr

Sie haben Recht, dass der Stimmenanteil von Trump erstaunlich hoch war und ihm letztlich nur das Corona-Virus den entscheidenden Schlag versetzt hat. Wäre er verantwortungsvoll mit der Pandemie umgegangen. hätte er wohl weiterregieren können. Allerdings wurde vor allem für die Europäer deutlich, wohin die krude Mischung aus Populismus und Rechtsextremismus führen kann: Die Gesellschaft tieg gespalten, die Lüge wird plätzlich zur Wahrheit, die Sprache verroht und führt zur Gewalt der Strasse, drängende Probleme wie Klimaschutz und Corona werden ideologisch besetzt und ignoriert, globale Zusammenarbeit wird durch tumben Nationalismus ersetzt, Demokratie und Rechtsstaat werden zurückgeführt oder - wie aktuell unter Trump - bewusst beschädigt, wenn es dem eigenen Machterhalt dient. Biden steht für einen Abkehr von dieser Politik - und das ist gut so. Wir brauchen keine "Trommler", sondern genau das, was westliche Demokratien ausmacht.

@07:47 von sonnenbogen

>> Falls er tatsächlich bekannt gibt das er
>> 2024 zur Wahl antreten will, dann wird
>> es extrem kompliziert. Dann gibt es 4
>> Jahre Wahlkampf.

Wenn Trump demnächst seine Immunität verliert, warten erst mal dutzende Prozesse auf ihn.

Wenn er Einen davon verliert, ist er doch vorbestraft. Und dürfen Vorbestrafte, die in den USA ja noch nicht mal wählen dürfen, sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen? -.-

@ 07:38 von sosprach

Einerseits ist "Popolisten" eine witzige Wortschöpfung, andererseits ist es Unfug, jede politische Richtung, die Ihnen nicht gefällt, als "popolistisch" zu bezeichnen: Eine ökologische Wende in vielen Politikbereichen und ein neues Bemühen um soziale Gerechtigkeit sind alles andere als populistisch.
Der Begriff ist zwar unscharf definiert, aber es gehören ein paar Elemente dazu: Die Usurpation des "Volkes" bzw der Anspruch, für "das Volk"zu sprechen, verbunden mit der pauschalen Abwertung anderer Politiker*innen und Parteien als Establishment und Elite; die Kreierung einfacher Polaritäten und vereinfachter Lösungen; der Hype um Führungsfiguren und die Schaffung von Sündenböcken, um Schuldfragen statt differenzierte politische Programme und Lösungen in den Vordergrund zu schieben. So in etwa dürfte die Schnittmenge der verschiedenen seriösen Definitionen von Populismus aussehen.

07:38 von sosprach

Zitat:"Linkspopolisten. Bei uns die Grünen, die eine ökologische Wende fordern,"

Selten so gelacht! Erstens ist eine ökologische Wende für uns alle eine pure Notwendigkeit, wenn unsere Kinder und Enkel noch eine lebenswerte Welt vorfinden sollen, und zweitens kann ich nicht erkennen, dass die Grünen für diese Forderung lauter Jubelstürme entgegennehmen. Nicht nur hier in diesem Forum ist eine solche Forderung ja bei vielen Menschen, die glauben, dann bräche die nackte Not aus, höchst unpopulär.

@Flüchtlingshelfer 5.0

„Linkskurs“, „Franz Josef Strauß“, „rotgrüner Zug“...gähn.

Siehst du im Artikel denn gar keine Indizien dafür dass „das Volk“ genau dieser rechten Phrasendrescherei in letzter Zeit eine massive Abfuhr erteilt?

Trump, Strache, Salvini, Afd, alle auf dem absteigenden Ast, bzw schon in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Die Menschen sind nicht so dumm wie ihr denkt, und lassen sich nicht so leicht mit irgendwelchen abgedroschenen Schlagworten und „alternativen Fakten“ an der Nase rumführen.

"liberale Weltordnung"

Zitat: "Eine gesellschaftliche Spaltung jedenfalls scheint es auf beiden Seiten des Atlantiks zu geben. Auch wenn man gerade in Berlin nun auf einen Energieschub für die liberale Weltordnung hofft."

Es ist ja aber-ulkig, wenn sich die Proponenten der EU und der deutschen Regierung sich tatsächlich das Attribut "liberal" anheften.

Was soll daran "liberal" sein, wenn

1. nicht gewählte EU-Bürokraten zentralistisch Entscheidungen für 500 Mio. Europäer treffen

2. die angeblich "freien" Bürger in D die höchsten Steuer- und Abgaben zahlen "dürfen"

3. die Meinungsfreiheit beschnitten wird (siehe NetzwerkDG)

4. ein dysfunktionale Währung namens Euros seit Jahren mit Billionentransfer künstlich am Leben gehalten wird

5. sich der Staat der Verbreitung von Ideologie widmet

6. ein islamischer Terroranschlag nach dem anderen stattfindet.

Was soll daran "liberal" sein?!

@08:00 von andererseits

"Schon 2015 sagte der ehem. BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel bei seinem Austritt, die AfD habe sich "...nicht nur für einen scharfen Rechtskurs, sondern auch für Pöbelei, Protest und dem Verbreiten von Vorurteilen entschieden“. Auch das zeigt eindrucksvoll klar und deutlich die Parallelen von Trump und AfD."

Das sind doch nur Krokodilstränen von Henkel und Lucke. Lucke hat diese Leute vom Rand mit Vokabular wie "entartet" reingewunken und am Ende ärgerten sie sich einfach nur darüber, dass ihnen die Führung aus der Hand geschlagen wurde weil sich talentiertere Populisten durchsetzten. Sonst würden sie jetzt die Herde an der Leine führen.

07:38 @sosprach Popolisten

1.
ist Putin ganz gewiss nicht links
2.
heißt es > das < Tantra,
durch das man weder halbnackt noch sonstwie bekleidet durchreiten kann.
Mit dieser Philosophie hat Putin sehr wahrscheinlich nichts am Hut.
3.
Ökologische Wende fordern nicht nur die Grünen
4.
Reiche stärker zu besteuern fordert eher DIE LINKE, als die SPD. Richtig wäre das allemal.
5.
Die CDU hat keine Grenzen geöffnet, die war im Schengenraum schon seit langem offen.

Trump

Trump als Feindbild ist einfach, er macht es einem auch wirklich einfach. Und natürlich steht er den Rechtspopulisten nahe. Logo.

Allerdings stehen die meisten unserer Journalisten den Linkspopulisten nahe. Und sonnen sich in moralischer Überlegenheit, verurteilen jeden der nicht ihrer Meinung teilt und sind meiner Meinung nach, die eigentlichen Spalter dieses die Landes. Natürlich nennen sie sich selbst nicht Hetzer sondern, sie zeigen Haltung. Ist allerdings dasselbe.

Und ich weiß nicht wer gefährlicher ist. Ein Proll, Polterer und Narzisst wie Trump oder von der angeblichen moralischen Überlegenheit besoffene und polternde Journalisten.

„Verbündete“ ist das falsche Bild

Populismus (egal ob von links oder rechts) ist in vielen westlichen Industriestaaten UNABHÄNGIG voneinander entstanden oder erstarkt als Reaktion eines Teil der Bevölkerung auf gesellschaftliche Veränderungen in den Normen und auf Änderungen der Arbeitswelt im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung sowie dem Empfinden von der etablierten Politik nicht (mehr) ernstgenommen zu werden.

In den USA nannte H. Clinton zB die Anhänger ihres Gegners arrogant „Deplorables“ (Bedauernswerte).

@teachers voice 08.02

Es ist immer wieder erfreulich, hier von der überwältigenden Teilnehmer-Mehrzahl seine eigene demokratische Überzeugung bestätigt zu bekommen. Herzlichen Dank und freundlichen Gruß aus Madrid

Wir sollten uns nichts …

vormachen: Der Wahlverlust DTs hat ganz wesentlich mit Corona zu tun, was die Menschen schwer getroffen hat und die Unfähigkeit Trumps sehr deutlich machte - und dennoch war Bidens verdienter Sieg recht knapp.
Daraus nun zu schließen, dass der Rechtspopulismus auf dem absteigenden Ast sei, ist voreilig und daher sehr gefährlich.

@andererseits

" [...] Schon 2015 sagte der ehem. BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel bei seinem Austritt, die AfD habe sich "...nicht nur für einen scharfen Rechtskurs, sondern auch für Pöbelei, Protest und dem Verbreiten von Vorurteilen entschieden“. Auch das zeigt eindrucksvoll klar und deutlich die Parallelen von Trump und AfD."

Es scheint ehernes Gesetz zu sein, bei rechtspopulistischen bis rechtsextremen Parteien, daß sie sich regelmäßig früher oder später selbst zerlegen. Blickt man in die Geschichte, findet man das immer wieder, ohne Ausnahme. Nur solange ein starker Mann an der Spitze das Ruder fest in der Hand hält, kann man einen solchen Haufen zusammenhalten.

Kein Wunder, denn es sind nur Ansammlungen von Egoisten. Das gilt auch für die GOP (zur Zeit), die zum Trump-Wahlverein verkommen war. Und gerade die Egoisten in der Partei sehen mit Trump ihre Felle davonschwimmen und wenden sich von ihm ab, weil er ihnen nicht mehr nutzt. Und bei uns löst sich gerade die AfD in Rauch auf.

Außer bei Forsa bleibt die

Außer bei Forsa bleibt die AfD bei 12%

Neurose oder nur Wunschdenken?

Trump immer wieder in Verbindung mit den "eurpäischen Populisten" (als wären diese eine homogene Gruppe) zu nennen oder sogar Bündnisse anzudichten, das grenzt schon an eine journalistische Neurose.

Ebenso wie die krude Idee, dass die Abwahl von Trump irgendeinen Einfluss auf auf die Parteienlandschaft in europäischen Ländern haben könnte. Parteien spiegeln lediglich die jeweilige Gesellschaft wieder - und wo Repräsentationslücken bestehen, entstehen eben neue Parteien. Demokratietheoretisch gesehen ein ganz normaler Vorgang.

@ KarlderKühne, um 07:16

“Obwohl ich Trump nicht mag...“

Eine mit diesen Worten beginnende Aussage endet gewöhnlich mit einem Lob, das genau das Gegenteil beinhaltet.

Wenn das ausgeleierte Argument auftaucht, er habe ja schließlich keinen Krieg angezettelt, was stets wortgleich von der AfD (s. Chrupalla) und den ihr Zugeneigten angeführt wird, beweist genau das den Versuch einer billigen Relativierung.

Verdient eigentlich jeder, der niemanden bestohlen oder niedergeschlagen hat, ebenfalls damit Anerkennung?

@Flüchtlingshelfer5.0, 07:48 Uhr

Ich weiß nicht, ob man von einem "Linkskurs" der CDU sprechen kann. Jedenfalls erfährt die Partei einen hohe Zustimmung für ihre Politik. Die Farbschemata von links und rechts haben doch längst ausgedient. Für die meisten von uns dürfte klar sein, dass der Kampf gegen den Klimawandel ein wichtiger Teil der politischen Agenda sein muss. Die GRÜNEN haben sich dieses Thema auf die Fahnen geschrieben, aber sollte die Union sich dem Klimaschutz nicht auch annehmen? Schwengt sie dadurch auf einen Linkskurs ein...? Ich erwarte, dass Politik verantwortungsvoll und zukunftsorientiert handelt. Die Welt hat sich seit Franz-Joseph Strauß gewaltig verändert. Man sollte sich aus ideologischen Gründen nicht radikalisieren, wenn die politische Führung im Sinne der Bürger handelt.

@Jan Petersen 07:27 - DT jr. ruft zum "totalen Krieg" auf

Nur zur Ergänzung der "Brandsätze".

Man könnte glauben dass der DT-Clan an einem Bürgerkrieg arbeitet - der wäre dann allerdings weniger kalt.

Der Verbündete geht...

Auch wenn ich froh bin, dass der unberechenbare Egomane DT wohl gehen muss, stehe ich Joe Biden skeptisch gegenüber. Ich kann nur hoffen, dass er die kriegstreibende Politik der Trump-Vorgänger nicht wieder neu belebt.
JB sollte sich zunächst darauf konzentrieren, Covid-19 und vor allem auch den in den letzten 4 Jahren stark angewachsenen Rassismus im Land in den Griff zu bekommen.

Ich denke mir

einige freuen sich zu früh, hatte es gestern schon geschrieben, mal die Doku ansehen bei Phönix, wer Biden eigentlich ist, und für was er steht.
Das Problem USA beleibt der Welt erhalten, und das Problem in Deutschland ist eigentlich, das die Ausrichtung zu stark auf die USA ist.
Warum auch immer das so ist, niemand bedroht Deutschland, es ist umgeben von EU Ländern.
Biden wird wird das machen, was alle Präsidenten der USA gemacht haben, bitte mal das Personal ansehen, was er gerade einstellt, und für was die in der Vergangenheit gestanden haben.
Und woran die beteiligt waren, und sind, einige sind ziemlich blauäugig wenn es um die USA und Biden geht.
Trump war sicher nicht gut, und bei Biden werden wir erst nächstes Jahr sehen, was er wirklich macht.

"Im Kern ausgehöhlt"

Zitat: "Das Beispiel der Republikaner in den USA zeige, mahnte die CDU-Vorsitzende AKK im ZDF, was passiere, wenn eine einst stabile konservative Partei von extremen Flügeln wie der "Tea Party" beeinflusst werde."

Dass die "Tea Party"-Bewegung die Republikaner wesentlich beeinflusst habe, ist wohl erst einmal nur eine durch keine Fakten belegte Verschwörungstheorie AKKs, zumal es an der "Tea Party"-Bewegung sowieso nichts auszusetzen ist: sie ist eine Bürgerbewegung die sich für die Re-Konstitution der amerikanischen Verfassungsrechte aussprechen und bei Demos den Ort der Demo sauberer hinterlassen als sie ihn vorgefunden haben, ganz im Gegensatz zu jeder Demo Linker.

Weiterhin ist richtig, dass die Republikaner vor Trump inhaltlich ausgehöhlt waren und zu einem Court Jester (Hofnarr) der Dems verkommen waren.

Fraglich ist, was Frau AKK mit "konservativ" in Bezug auf die CDU meint. Mit konservative Werten und Prinzipien hat die CDU schon lange nichts mehr zu tun.

07:16, KarlderKühne

>>Erinnert sei daran, das unter einem Präsidenten Obama, einem Vize Biden und einer Außenministerin Clinton Libyen in Schutt und Asche gelegt wurde und der Krieg in Afghanistan weiter eskalierte.<<

Libyen wurde nicht vom US-Militär in Schutt und Asche gelegt, und der Afghanistankrieg ist nicht eskaliert.

>>Obwohl ich Trump nicht mag, was ich ihm aber zu Gute halte: Er hat im Gegensatz zu allen Vorgängern keinen Krieg angefangen, sondern damit begonnen, amerikanische Soldaten zurück zu holen.<<

Obama hat keinen Krieg begonnen, und Trump hat die kurdisch-arabischen Verbündeten in Nordsyrien ihrem Schicksal und damit Erdogan überlassen. Afghanistan hat er de facto an die Taliban zurückgegeben.

Das sind die Ergebnisse seiner planlosen Truppenabzüge.

@08:02 von teachers voice

"Was bleibt: Kaczynski und Orban, die sich dank ihrer gleichgeschalteten Presse immer noch mit ihren eigenen Phantasien beschallen lassen können und eine EU, die den Knall gehört hat und zu gemeinsamen Anstrengungen fähig ist, die sie sich vor 3 Jahren nicht einmal selber zugetraut hatte.

Vor allem: Eine Bevölkerung, die wieder weiß, wie leicht man eine Demokratie auch wieder verlieren kann!"

Das ist die Sicht der knappen Wahlgewinner. Klar kann man im Zweifel ganze Länder wie GB und vielleicht bald Ungarn und Polen einfach loswerden damit man wieder zu einem gemeinsamen, nämlich den ureigenen Kurs findet. Von der Bevölkerung im jeweils eigenen Land kann man sich nicht trennen und es ist keine Lösung diese als Minderheit, da Wahlverlierer, einfach auszublenden.

Re: Flüchtlingshelfer5.0 am 14. November 2020 um 07:48

"...Franz Joseph Strauss hatte seiner Zeit seine Partei mehrfach davor gewarnt, auf den rotgrünen Zug mit aufzuspringen. Genützt hat es, wie man 30 Jahre später sieht, nichts."

Der Vater von Richard Strauss soll das gesagt haben? Aber Sie meinen vermutlich Franz Josef Strauss. Der hat ja eindringlich vorgelebt wie konservativer Kurs geht: Starfighter-Affäre, Fibag-Affäre, Spiegel-Affäre... Korruption, Filz und Amtsanmaßung bis zum Abwinken und darüber hinaus.

Da wird mal wieder ein Popanz aufgebaut...

Die Wahl Trumps war geschuldet der wachsenden Unzufriedenheit der unter- und Mittelschicht. Und dies, wo Trump Milliardär ist und mit diesen Schichten normalerweise ncihts zu tun hat. Aber die eigentlichen vertreter dieser Schichten, die Demokraten, scheren sich seit 20 Jahren einen Dreck darum, wie es diesen Menschen geht. Viele davon leben eben nicht in New York sonder auf dem Land oder im Rost Belt.
Auch wenn Trump abgewählt wurde, sind die Themen immer noch aktuell.

Auch in Deutschland sind diese Wähler das Potential für die AFD. Und da Deutschland gerade auf der schiefen Ebene nach unten ist, ab dem nächsten Jahr die Bürger in ihrem Geldbeutel die Auswirkungen der Merkel Politik und der wirtschaftlichen Krise spüren werden, sollten sich die etablierten Parteien leiber nicht an den aktuellen Umfragen orientieren. Das dicke Ende kommt erst noch.

Mal kurz innehalten - Putin

Mal kurz innehalten - Putin ist kein Linkspopulist und Russland schon länger eine rechtsgerichtete präsidiale Diktatur, die sich auf ultrarechte maffiöse Strukturen stützt.

Neuauszählung Georgia

Ich weiß gar nicht, warum da so ein Drama gemacht wird. In Deutschland wird generell alles zweimal gezählt, auch ohne Antrag. Am Wahlabend im Wahllokal und später noch mal im Büro des Wahlleiters. Deshalb auch das vorläufige und endgültige Endergebnis.

@sosprach zu Popolisten

Nein, diese gibt es nicht, außer Sie meinten Populisten.
Putin als Linkspopulisten zu bezeichnen ist auch vollkommen falsch.
Und die Grenzen der Bundesrepublik waren offen. Es wurde verlangt diese zu schließen, werter sosprach.
MfG Tschingis

Überall Rechtspopulisten ?

In Japan nicht, in Kanada nicht und in Israel auch nicht und natürlich auch nicht in Russland. Und in Italien sind es Linkspopulisten (die von rechts gibt es aber auch). In Israel gibt es die ultraorthodoxen und in Russland oder Japan ist rechts von der Regierungspartei nicht mehr so viel Platz.

In Deutschland ist die AFD

In Deutschland ist die AFD für mich ganz klar gescheitert! Gerade mal noch 10%, immer gehts nach weiter Rechts, keiner will mit ihr von den Anderen. Aus die Maus!

Die vergleichbare Schweizer SVP erreicht dort 25% und ist stärkste Kraft!
Orban regiert!

Also für Deutschland bin ich da entspannt, auch wenn ein paar D... die Stufen des Reichstags erklimmen und sich feiern als wären sie auf den Gipfel der Zugspitze geklettert...

@ 07:06 von friedrich peter...

***** ber natürlich sind die Populisten weltweit und damit in Europa deutlich geschwächt worden. So auch die Möchtegernpopulisten, AfD, in Deutschland. *****

Ich dachte bei der AFD wären alle Populisten? Das die jetzt nur Möchtegernpopulisten sein sollen, stimmt mich froh.

@ MRomTRom, um 08:08

“Selbst die Wählerschaft der AfD steht nicht geschlossen hinter Trump. Alle Umfragen der letzten Wochen haben gezeigt, dass mit Trump im Deutschland “kein Staat“ zu machen ist.

90 % lehnen ihn ab...“

Da klingt es wie Ironie, wenn die AfD nach Umfrage ziemlich genau bei 10 % liegt - Tendenz sinkend. :-)

Trump

Trump als Feindbild ist einfach, er macht es einem auch wirklich einfach. Und natürlich steht er den Rechtspopulisten nahe. Logo.

Allerdings stehen die meisten unserer Journalisten den Linkspopulisten nahe. Und sonnen sich in moralischer Überlegenheit, verurteilen jeden der nicht ihrer Meinung teilt und sind meiner Meinung nach, die eigentlichen Spalter dieses die Landes. Natürlich nennen sie sich selbst nicht Hetzer sondern, sie zeigen Haltung. Ist allerdings dasselbe.

Und ich weiß nicht wer gefährlicher ist. Ein Proll, Polterer und Narzisst wie Trump oder von der angeblichen moralischen Überlegenheit besoffene und polternde Journalisten.

Der schlimme "Rechtsnationalismus"!

Zitat: "Ohnehin wäre es wohl verfrüht, angesichts der nicht eben erdrutschartigen und ganz sicher Corona-bedingten Wahlniederlage Trumps das Ende des Rechtsnationalismus in der Welt auszurufen."

Ich finde es ja ulkig, wenn man ein möglichst "gruseliges" Framingwort wie "Rechtsnationalismus" herauskramt, um Positionen zu belegen, die für jede konservative, republikanische und an den Normen der Verfassung ausgerichtete Partei und Politik noch vor wenigen Jahren selbstverständlich waren:
- Schutz der Integrität und Souveränität des eigenen Staates
- sich für die Interessen des eigenen Landes einsetzen
- keine illegale Migration zulassen
- fiskalischer Konservativismus
etc.

Aber wieso sollte man sich auch auf Basis fundierter Sachargumente über diese Positionen inhaltlich auseinanderzusetzen, wenn es inhaltsleere, propagandistische Framingvokabeln auch tun.

das sinkende Schiff

Johnson's umstrittener Berater hat gestern geschmissen.
Ja, die Brexitler merken einer nach dem anderen, was sie diesem Land angetan haben. Eben mit Trump aufs falsche Pferd gesetzt? Eben wie pupsen im Aufzug und im nä Stockwerk aussteigen.
---
Mal sehen, wie lange Ungarn und Polen den EU-Haushalt blockieren: man beißt nicht die (einzige) Hand, die einem füttert.

Wir Deutschen

Die Deutschen lehnen Trump, Putin, Orban, Xi Jinping, Jarosław Kaczyński, Erdogan, Nicolás Maduro ab. Politiker bekämpfen sie wortreich in allen verfügbaren Medien. Wen lieben sie? Biden, Nawalny, Tichanowskaja und Juan Guaidó?
Wer passt in unser demokratisches Schema? Unsere Ordnung ist die Richtige? Wir vergessen, dass wir viele Jahrzehnte brauchten, um zu unserer Demokratie zu finden.

um 07:27 von Jan

um 07:27 von Jan Petersen

Erst einmal volle Zustimmung und jetzt noch eine Ergänzung :
die Spaltung seines eigenen Landes und der Bevölkerung gehört für mich auch dazu.

Wir sollten nicht aus den

Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, dass es noch Breitbart uns Steve Bannon gibt. Ultrarechte Reisende hier in Europa, deren erklärtes Ziel es ist Europa zu destabilisieren. Für den sind Farrage, Orban und Co noch fruchtbarster Boden.

@sosprach, 07:38 Uhr

Die GRÜNEN als "Linkspopulisten" zu bezeichnen, nur weil sie eine ökologische Wende fordern, halte ich dann doch für deplatziert. Dann wären die meisten anderen Parteien - AFD und NPD ausgenommen - zu Linkspopulisten mutiert. Auch die Forderung von Teilen der SPD, Besserverdienende höher besteuern zu wollen, ist sicherlich kein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft und in den meisten Parteien. Und die CDU steht iun der Tat für Weltoffenheit, den Schutz der Bürger und die Zielsetzung von gelungener Intergration. "Weltoffenheit" ist natürlich kein Synonym für freien, unkontrollierten Zugang nach Deutschland, sehr wohl aber für kulturelle Vielfalt, offenen Dialog und enge, respektvolle internationale Zusammenarbeit. Wie sollte es für die Exportnation Deutschland auch anders sein.

Der „Populismus“ ist ein Protest

Der Protest hat einen Grund. Und der Grund verschwindet nicht, nur weil Trump in USA abgewählt wurde.

Außerdem: worüber man nicht sprechen will, dass existiert in der öffentlichen Wahrnehmung auch nicht.

In Deutschland zB sieht das so aus: „ Modernisierungs- und Globalisierungsverlierer suchen Zuflucht bei Populisten von rechts und links.“ Punkt.
Keine (selbst)kritische Analyse, keine Aufarbeitung, kein erkennbarer Wille am eingeschlagenen Kurs etwas zu ändern. Oder von der Leyen (als stellvertretende CDU Vorsitzende): man müsse „Globalisierung den Menschen (nur) besser erklären“.
So als wenn es hier um ein Verständnisproblem ginge.

@MRomTRom um 08:08

Wäre doch auch gelacht, wenn die mehr als objektive "Berichterstattung" unserer Qualitätsmedien nicht zu solchen Umfrageergebnissen führen würde. Dass ca. 50% der Wähler in den USA, und nur denen ist ein Präsident der USA verpflichtet, das anders sehen, sagt doch einiges aus.
Gibt es eigentlich Umfragen, welcher Anteil der US-Bürger Frau Merkel "ablehnt"?

War dieses Wahlergebnis

wirklich nur coronabedingt?
Trump hatte mit ca.72 mill. Stimmen ein Top Ergebnis,das stimmt zwar,macht aber den Erfolg Bidens mit 5 mill. Stimmen mehr noch deutlicher.
Es gab hier auch noch einige andere Gründe Trump nicht mehr zu wählen.
Auch Bidens Programm weist im Ansatz auf eine moderne Zukunft hin.
Nicht zuletzt in Umweltfragen.

niemand braucht die ewig gestrigen...

um die Globalen Problem zu lösen bedarf es Internationalisten und keine Nationalisten.
Die nationale Nabelschau vergeudet nur Zeit zum Handeln. Natürlich sind Konzerne Nutznießer dieser Populisten, aber die Mehrheitsgesellschaft hat verstanden das nur gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann.

Vielleicht hätte die AfD und

Vielleicht hätte die AfD und all die anderen in Europa nie diese Rolle gespielt, wenn unsere Meinungs und Trendmacher nicht gleich alles und jeden als Nazi erklärt hätten, der ihre Ideen hinterfragt und gegen die Ausländerpolitik war. So aber haben immer mehr sich zu den Rechten hinbewegt, vor allem um zu zeigen, dass sie auch zu einer Macht werden können, die Politik auch nach ihren Meinungen beeinflussen kann. Im Grunde war der Eintritt von Rechten in den deutschen Bundestag eine Trotzreaktion dieser genannten Wählerklientel, mit der es für die Etablierten am einfachsten war, einfach Partei und deren Wähler nur als doofe Rechte abzutun, statt sich wirklich einmal zu überlegen, warum die Leute die Rechten wählen. Zunehmenden Anschläge, die abgeschlossenen Eigengesellschaften in unseren Städten, die Anpassung unseres Bildungssystems um doch noch eine Adaption bildungsferner Gruppen zu erreichen, die gesellschaftsverändernten Einflüsse wird geleugnet, wen wundert dann ein Rechtsruck?

Im Umkehrschluss: Kommt jetzt der Freund der Linkspopulisten?

Weil hier so schön alles in Lager eingeteilt wird: Freut sich jetzt die Linke und die Grünen auf Biden. Wird Biden von der Antifa bejubelt?

@08:08 von MRomTRom

"Nur 6 % der Deutschen sind für Trump
Selbst die Wählerschaft der AfD steht nicht geschlossen hinter Trump. Alle Umfragen der letzten Wochen haben gezeigt, dass mit Trump im Deutschland "kein Staat" zu machen ist.

90 % lehnen ihn ab und das mit gutem Grund."

Es ging in der PEW-Befragung konkret um "Vertrauen in richtiges Verhalten in internationalen Beziehungen". Da erhält man mit einer "America first" Politik natürlich schlechte Noten wenn man nur im Ausland fragt. Könnte er glatt im nächsten Wahlkampf verwenden.
Im übrigen lehne ich seine Aussenpolitik allein wegen der "Annektionserlaubnis" für Israel ab.

Die Nachricht sollte klar sein

Jeder politische Gesinnung mag sein Anrecht auf Gestaltung und Mitsprache halten.

Anstand und Ehrlichkeit ist aber immer noch oberstes Gut. Eine Partei oder ein Führer der das nicht verkaufen kann, gehört da nicht hin.

Frau AKK sorgt sich um konservative Inhalte

Zitat: "Das Beispiel der Republikaner in den USA zeige, mahnte die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer im ZDF, was passiere, wenn eine einst stabile konservative Partei von extremen Flügeln wie der "Tea Party" beeinflusst werde: "Dann wird sie in ihrem Kern ausgehöhlt. Das sollte auch uns hier in Europa in den konservativen Parteien eine Warnung sein.""

Es ist schon zu ulkig, dass Frau AKK von der CDU davor warnt, dass konservative Parteien inhaltlich ausgehöhlt werden.

Wenn es eine ehemals konservative Partei gibt, auf die das zutrifft, dann ist das exakt die CDU, die nahezu aber auch jede konservative Position aufgegeben hat:

1. Schutz der nationalen Souveränität und kulturellen Identität

2. schlanker Staat

3. Förderung von Familien

4. Leistungsprinzip

5. Vertrags- und Rechtstreue

6. Marktwirtschaft

Neuerdings verbreitet CDU/CSU auch den Frauenquoten-Gender-Gaga-Gedöns. Illiberaler geht es nicht!

Frühere US-Regierung spalteten Europa!

@07:16 von KarlderKühne
"Außer dem Umgangston wird sich nicht viel ändern." Zustimmung!

Wir vergessen heute, dass es frühere US-Regierungen waren, die das "alte" Europa gegen das "neue" (Polen etc.) in Stellung brachten.
Und unter Obama/Biden "mussten" die USA den Europäern "den Arm umdrehen", damit sie die auch für sie schädlichen Sanktionen durchführten.
Und es ist vor allem Polen, das Northstream2 verhindern will - wie Trump und (!) Biden. Zum Schaden von Deutschland.

um 08:20 von

um 08:20 von Feo

//Schließlich aber helfen Grenzen, als Beispiel um die Corona Pandemie zu bekämpfen. //

Haben Sie das dem Sars Cov. II Virus auch schon gesagt ? Für mich sieht es so aus als hätte er das nicht verstanden ! Er breitet sich munter weiter über alle Grenzen hinweg aus.

@ 08:35 von eine_anmerkung

Dankenswerterweise ist die AfD bei uns immer noch Oppositionspartei, die derzeit bei 9% liegt, und macht keine Regierungspolitik.
Dem ist, denke ich, nichts hinzuzufügen.

@eine_anmerkung, 08:35 Uhr

Gauland und Weidel wurden von der AFD-Basis übel angegriffen und beschimpft, weil sie es gewagt hatten, Biden zu gratulieren. Für mich ist und bleibt es nach wie vor unverständlich, weshalb die AFD Trump immer wieder hofiert und als Vorbild für Europa verkauft hat - einen Mann, der Deutschland durch seine Handelskriege massiv geschadet hat. Gerade von einer Partei, die sich immer wieder gerne als patriotisch darstellt, hätte ich eine distanziertere Haltung erwartet. Dass dies nicht geschehen ist, besagt leider sehr viel über den Zustand der AFD.

Trump ist noch nicht weg - noch nicht

@ Gwissenswurm:
Trump ist nicht weg

Nein. So will es die Verfassung, er ist noch nicht weg. Er ist am 20. Januar 12:00 Ortszeit Ostküste weg. Und bei Gott, keine Sekunde später.


Bei aller Freude über den Sieg Bidens sollte man nicht vergessen das dieser Sieg denkbar knapp ist.

Es ist nicht so knapp wie vor vier Jahren. Und Biden hat Landesweit über 5 Millionen Stimmen mehr bekommen als Trump.

Fairness ist werder links noch rechts

Präsident Trump will dass die Natopartner einen fairen Beitrag zum gemeinsamen Bündnis leisten. Das kann man natürlich als rechtsextrem bezeichnen. Vor allem weil das in Deutschland einen üblem Geschmack hat und man sich auf diese Weise wehren kann mehr selbst tun tu müssen. Aber überlegt einmal abseits von allem links und rechts ob das fair ist wenn die USA ganz viel für unsere gemeinsame Verteidigung bezahlen und wir und noch einige andere Länder bezahlen ganz wenig. Für mich hat das mit links oder rechts nichts zu tun. Präsident Trump betont in dieser Frage ja gerade das Gemeinsame. Wir sollen gemeinsam und auf Augenhöhe etwas für unsere Verteidigung tun. Das ist für mich das Gegenteil von nationalistisch oder rechtsextrem!

Wollt ihr die totale Verunglimpfung?

@ Möbius:
In den USA nannte H. Clinton zB die Anhänger ihres Gegners arrogant „Deplorables“ (Bedauernswerte).

Im Gegenzug nannte Trump die Städte mit demokratischer Mehrheit "shit hole". Soll ich auch übersetzen?

@Freier Markt

"Weltweit hat sich keine "konservativ" nennende Partei in ihrem Kern so aushöhlt, wie die CDU. Sie wäre politisch in den USA in der linkeren Hälfte der Democrats anzusiedeln. [...]

Die Republikaner sind eine breit aufgestellte Partei, mit vielen politischen Strömungen. Durchaus mit der AfD vergleichbar. Beide sind, am Maßstab der etablierten freiheitlichen Demokratien, ganz normale mitte-rechts Parteien."

Die Selbstverharmlosungsversuche getreu nach dem Pamphlet des Rechtsextremisten und AfD-Vordenkers Götz Kubitschek können Sie sich getrost sparen. Funktioniert nicht und hat nie funktioniert.

Auch in anderen Ländern wäre die AfD eine ganz normale - zumindest in Teilen rassistische - Rechtsextreme Partei. Und selbst eine GOP unter Trump auch nur in die Nähe der AfD stellen zu wollen grenzt schon an Verzweiflung.

Sie sollten sich eine neue Partei suchen, denn die AfD zerlegt sich gerade selbst. Auflösungserscheinungen auf lokaler Ebene angefangen bis hoch zum Bundesvorstand.

@teachers voice - Hat die EU eigene Pläne?

08:02 von teachers voice:
"[...] und eine EU, die den Knall gehört hat und zu gemeinsamen Anstrengungen fähig ist, die sie sich vor 3 Jahren nicht einmal selber zugetraut hatte."
> Sich über Jahre die alte Führungsrolle der USA zurückzuwünschen, ist keine Anstrengung, sondern passive Orientierungslosigkeit.

"Vor allem: Eine Bevölkerung, die wieder weiß, wie leicht man eine Demokratie auch wieder verlieren kann!"
> Das Wahlverhalten eines Europäers und dessen Einstellung zur Demokratie hängen in keinster Weise vom Ergebnis der US-Wahl ab.

Droht Impeachment Bidens?

@09:36 von saschamaus75
Obama hat - unter Bruch früherer Traditionen - sofort gegen Trump ermitteln lassen.
Man erinnere sich: Gen. Flynn, Trumps wichtiger Ratgeber für die Außenpolitik, wurde von Mueller dafür angeklagt, dass er vor der offiziellen Präsidentschaft Trumps Kontakt zu ausländischen Regierungsvertretern aufnahm.
Jetzt passiert das Gleiche von Bidens Mitarbeitern. Es wird spannend sein, zu sehen, wie sich jetzt FBI etc. verhalten. (Quelle u.a. Glenn Greenwald).

@lesezeichen2705, 09:41 Uhr

Für mich war und ist Populismus eine Floskel, die Zeiterscheinungen beschönigend und mit Trommelwirbel beschreibt. Populisten reden dem Volk eben nicht einfach nach dem Munde, sie reklamieren Meinungen durch sprachliche Verrohung, Hass und mitunter auch Gewalt für sich, täuschen eine Meinungshoheit vor, die es so (noch) nicht gibt, machen Wahrheitb und Lüge austauschbar. Wenn sich dies in Gewalt und gesellschaftlicher Spaltung niederschlägt, Rechtsstaat und Demokratie beschädigt werden, ist dies ein Abgleiten in den Rechts- oder Linksextremismus. Journalisten haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, auf solche Entwicklungen hinzuweisen. Genau das tun sie - und deshalb sind die Medien in ihrer freien Berichterstattung wichtiger denn je.

08:20 von Feo

Zitat:"Wenn Sie Rechtspopulismus, als Nationalismus verstehen, wird deutlich, dass Nationalbewusstsein auch nicht mit Biden verschwinden wird!"

Nationalismus ist was ganz anderes als Nationalbewusstsein. Ich kann ganz bewusst Deutscher oder Europäer sein, weil mir mein Land gefällt oder seine Werte, aber dennoch muss ich nicht überheblich werden und auf andere herabschauen. Genau das tun aber Nationalisten!

Zitat:"Schließlich aber helfen Grenzen, als Beispiel um die Corona Pandemie zu bekämpfen."

Ein kurzer Blick in die reale Lage im November 2020 zeigt eigentlich, dass diese Aussage völliger Unsinn ist. Außer, Sie wollen Grenzen um jedes Haus und jede Wohnung ziehen...

"popolisten" 07:38 von sosprach

Das ist mal eine gelungene Wortschöpfung, hat da das Unterbewusstsein mitgepostet :-)?

Putin, die Grünen und die CDU - alles "Linkspopolisten"?

- "halbnakt durch die Tantra" - bitte erklären Sie, was sie hier gemeint haben...

- eine ökologische Wende ist die Voraussetzung für ein längerfristiges Überleben unserer Gesellschaft, die auf einen Lebens (!) raum angewiesen ist (z.B. Bienenvölker, sauberes Wasser, Platz in den Städten für die Menschen und nicht nur ihre Autos .... um in der Kürze nur willkürlich ein paar Punkte anzusprechen)

- eine CDU, die Schutz und Integration verspricht ... hat sich vielleicht an die Bedeutung des "C" in ihrem Kürzel erinnert? Was ist daran "linkspopolistisch"?

Was ich schon einmal angemerkt habe

es sind immer noch 70 Millionen National Populisten und Rassisten die Trump gewählt haben.

Diese Anzahl würde mir mehr Angst machen als eine Handvoll Trumps.

Man sieht wie notwendig es ist die Gesellschaft dahingehend zu ändern.

08:55 von Orfee

Zitat:"Ich würde mir lieber Gedanken darüber machen was mit Frau Merkel und BRD passiert wenn Trump gewinnt."

Wann soll das ein? 2024?

@ Trans Atlantiker um 10:20

Sie schrieben:
"Es ist nicht so knapp wie vor vier Jahren. Und Biden hat Landesweit über 5 Millionen Stimmen mehr bekommen als Trump."
Was gemäß des Wahlsystems der USA erstens nichts aussagt (warum sollte etwa ein kalifornischen Trump-Anhänger überhaupt zur Wahl gehen, wenn seine Stimme eh unter den Tisch fällt) und zweitens z.T. wohl auf Stimmen von Menschen zurückzuführen ist, die seit Jahren oder Jahrzehnten unter der Erde liegen.

Boris Johnson ist der Nächste

Kein Zufall, dass Boris Johnsons Chefeinpeitscher Dominic Cummings Downing Street zeitgleich mit Trumps verlorener Wahl räumt.
Auch kein Zufall, dass Boris Johnson nun eine Palastrevolte inklusive medialem Gegenwind das Haar zaust.
Schliesslich ist der Masterplan, Handelsallianz mit dem grossen Bruder USA, fehlgeschlagen.
Biden warnte Johnson. Er habe ein Auge auf Einhaltung des "Good Friday Abkommens", Johnson solle eine Einigung mit Europa suchen.
Bidens Wahlgewinn hat also unmittelbare Auswirkungen auf den Brexit.

Rupert Murdochs Sender Fox News entzog Trump die Unterstützung. Wir erinnern uns: Johnson, mit breitem Murdoch-Presse-Rückenwind Brexit und Wahl zum Premier gewonnen....
Was drehte den Wind?
Trump war zu weit gegangen. Er griff die Basis der US Demokratie an, die freie Wahl und er setzte sogar dazu an, einen eigenen Propaganda Sender zu gründen.
Da muss wohl, es kann ja gar nicht anders sein, Murdoch ein Licht aufgegangen sein.
Party over.

10:20 von Adeo60

Naja @Adeo60, wer die AfD für eine patriotische Partei hält, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.
Aber gut, dass Ihnen da Zweifel kommen. Wollen hoffen, dass die etwa zehn Prozent unserer Mitbürger, die da anderer Meinung sind, auch noch zu später Einsicht kommen werden.

Zitat: "Erstaunlicherweise

Zitat:
"Erstaunlicherweise taugt gerade Herr Putin sowohl für rechte, wie auch für linke Populisten."

Was soll bitte gerade Putin mit "links" zu tun haben??
Ich stehe hier komplett im Wald??

Putin steht für ein erzkapitalistisches Oligarchen-System - welches zur "Tarnung" seiner Herrschaft nur ein bissel demokratische "Fassade" benutzt...
..hier ist Westenist letztlich auch nur ökonomischer Kapitalismus - die Super-Reichen bestimmen wo es lang geht - man nutzt halt "Lobbyisten" um die Regierung zu steuern.

Wenn "Linke" sich für einen kooperativen Umgang mit Russland aussprechen hat dies NICHTS damit zu tun das da mal vor 30 Jahren so etwas wie "Sozialismus" war - von dem nicht die kleinste Spur im aktuellen Land mehr zu finden ist...
..sondern das man gegen einen Kalten Krieg zwischen KAPITALISTISCHEN Staaten ist - denn dieser kann auch in einen "heissen" münden
oder
haben sie schon 1914 vergessen??

Trump ist nicht die Ursache sondern eine Folge...

...der rechtsradikalen Stömungen. Er hat als US-Präsident eben eine große Strahlkraft bei den Rechtsradikalen. Diese sonnen sich darin und versuchen diese menschenverachtende Welle als normal zu verkaufen.
Vielleicht ist die Wahl Bidens eine Ermutigung mehr das Zusammenleben als die Seperation zum Ziel des Politik zu machen und Parteien wie die AFD, Zitat "...auf den Müllhaufen der Geschichte" zu verbannen.

@Am 14. November 2020 um 10:22 von Karlmaria

Zitat: ". Wir sollen gemeinsam und auf Augenhöhe etwas für unsere Verteidigung tun. Das ist für mich das Gegenteil von nationalistisch oder rechtsextrem!"

Jetzt kommen Sie doch nicht mit einer auf Sachargumenten basierenden Debatte!
Die Diffamierung mittels genannter linker Framingvokabeln darf nicht unterminiert werden!

der falsche Mann an der Spitze ...

Klar, der falsche Mann an der Spitze kann das beste Konzept zu Fall bringen. Das konservativ rechts trotzdem zukunftsweisend ist, zeigen die sehr guten Wahlergebnisse trotz Mr. Trump!

Hühner und Eier

Donald Trump ist nicht die Ursache, sondern eine von vielen Folgen eines größeren Problems. Vielen Menschen ist die Welt zu kompliziert geworden und sie sind davon überfordert. Wenn dann jemand kommt und einfache Lösungen anbietet, ist dies natürlich verführerisch. Dazu noch die Möglichkeit, nein, Notwendigkeit, sich per sozialer Medien permanent gegenseitig hochzupushen statt ab und zu auch mal die Stille zu suchen und nachzudenken...

Trump ist bald nicht mehr Präsident, aber die Leute, die ihn gut finden, ändern sich deswegen nicht. Und dass es inzwischen ein Großteil der Menschen für ihr Recht hält, andere zu diffamieren, persönlich anzugreifen und zu beleidigen, wird sich auch nicht ändern. Ebensowenig, dass alle Beleidigungen austeilen können, aber nicht mal sachliche Kritik einstecken.

09:07 von Blitzgescheit

Zitat:"nachdem linksradikale Gewalttäter der Antifa und BLM unzählige Städte in den USA in Schutt und Asche gelegt und mit Gewalltexzessen überzogen hatten."

Muss ich mir das jetzt vorstellen wie Deutschland 1945? "Unzählige Städte in Schutt und Asche gelegt", Sie übertreffen sich wieder mal selbst mit Ihren Horrorfantasien. Wie schrieben Sie soeben? "Umfassend informiert, können intelligente und moralisch aufrechte Menschen nur die AfD wählen. " Tja, wenn man so "umfassend informiert" ist wie Sie in diesem post, bleibt einem wohl nichts anderes übrig.

Auch interessant wird es

Auch interessant wird es werden, wie Englands Brexit Jonson nun ohne Trump, der ihn bestimmt sehr animiert hat den Brexit in der uns nun präsentierten Weise durch zu ziehen, weil Trump auf jeden Fall den Britten um der EU und vor sllem Deutschland Probleme zu machen,dann die nötige Unterstützung geben wird. Nun aber werden die Unterstützungen wohl nicht mehr ganz so üppig ausfallen und die Britten werden noch schlimm zu kraulen haben um aus dem Sumpf in den Jonson und Konsortien diese gestürzt hatte, heraus zu kommen. Nun hoffe ich nur, dass unsere Politiker von der Alles-Verschenker-Front einmal hart bleiben und den Briten nicht wieder alles, aus falschem Goodwill, hinterherschmeißen und am Ende wir wieder auch das bezahlen und dafür auf unser eigenes Fortkommen verzichten sollen.

07:29 von PeterFinger

Wieso wird von den Trump Anhängern immer noch von einem knappen Sieg Bidens gesprochen?
*
Es war Trumps politischer Interruptus!

@ Adeo60 um 10:20

Sie schrieben:
"Für mich ist und bleibt es nach wie vor unverständlich, weshalb die AFD Trump immer wieder hofiert und als Vorbild für Europa verkauft hat - einen Mann, der Deutschland durch seine Handelskriege massiv geschadet hat. Gerade von einer Partei, die sich immer wieder gerne als patriotisch darstellt, hätte ich eine distanziertere Haltung erwartet. Dass dies nicht geschehen ist, besagt leider sehr viel über den Zustand der AFD."
Sicherlich taugt Trump aufgrund seiner Art und seiner Haltung zum Liberalismus für echte Rechte wie mich nicht als Ikone. Aus dem selben Grund taugt übrigens die AfD für mich im aktuellen Zustand auch nicht als patriotische Alternative, aber das nur nebenbei.
Die Sympathie für Trump beruht eher darauf, dass er eben kein Internationalist ist und die linksliberale Meinungshegemonie getriggert und deutlich als "enemy of the people" benannt hat.

@Adeo60 - Die Unzufriedenheit hängt nicht von Trump ab!

08:22 von Adeo60:
"Natürlich ist die Abwahl von Trump bereits zur Halbzeit seiner Präsidentschaft ein harter Rückschlag für die AFD und andere rechtsextremistische Parteien."
> Das ist regierungskonformes Wunschdenken. Die AfD lebt von der Unzufriedenheit der deutschen Wähler. Bitte erklären Sie mir, welchen Einfluss der US-Präsidenten auf das Wahlverhalten in Europa haben sollte.

"Trump wollte den Brexit, um die EU wirtschaftlich zu schwächen. Er wollte in Europa Chaos verursachen, um Rechtsextremisten eine Chance zu geben."
> Sowohl der Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise als auch das Referendum zum Brexit fallen in Obamas Amtszeit. Trump kann also nicht deren Ursache sein.

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