Ihre Meinung zu: Coronavirus: Warum gibt es in China keine zweite Welle?

2. November 2020 - 13:50 Uhr

Während hierzulande erneut härtere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus ergriffen werden mussten, bleibt China bislang von einer zweiten Welle verschont. Warum das so ist, erklärt Ruth Kirchner.

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Kommentare

Coronavirus: Warum gibt es in China keine zweite Welle?

Das Oktoberfest 2020 hat nicht in Deutschland, sondern in China stattgefunden. China hat in diesem Jahr den Deutschen gezeigt, wie man Oktoberfest feiert.
Während in einem Land der Kampf gegen das Virus verzweifelt weitergeht, wird eben woanders schon gefeiert.
Aber ich habe schon lange nicht mehr so etwas bizarres gesehen.

Ich möchte die Todesrate in China wissen

Ohne die: keine Vergleiche.

Warum steht Japan viel besser da?

Japan hat keine Parallelgesellschaft. Japan hat die Grenzen dicht gemacht.

Obwohl Japan wesentlich mehr Einwohner als Deutschland hat, sind dort wesentlich weniger Menschen infiziert. Es sterben 6 mal weniger.

Grenzschutz ist der beste Seuchenschutz. Es war und ist weiterhin ein schwerer Fehler die wenigen Pendler nicht auf Homeoffice zusetzen und endlich die Grenze dicht zu machen.

Die Ideologie der offenen Grenzen ist in der Pandemie unangebracht. Jede Maßnahme muss unvoreingenommen geprüft werden. Erfolgreiche Länder wie China, Neuseeland und Japan haben die Schotten dicht gemacht. Leben retten und zugleich feiern und Spaß haben. Das ist hinter sicheren Grenzen möglich.

Vorbild

Gesundheit ist wichtiger als Freiheit. Stimmt!Wenn die Leute denken, dass dies richtig ist und der kurze Verlust der Freiheit kein Problem ist, werden die kommenden Tage besser sein.

Ein weiterer wichtiger Grund:

In China agieren sie. Hierzulande wird nur auf Infektionen reagiert.

noch nicht.....

aber wird kommen - das ist als wolle man Wasser mit der Hand aufhalten - man kanns zwar etwas hinauszögern am Ende überschwemmts aber doch alles

Nur mal nachgefragt...

Wir sonnen uns ja so gerne im Licht der Aufklärung. Dabei ist der Kern der Aufklärung der Einsatz der Vernunft. Wenn man in einer Gesellschaft nicht das durchsetzen kann, was vernünftig ist – oder noch besser: wenn es sich nicht selber durchsetzen kann – wie kann diese Gesellschaft dann aufgeklärt sein? Haben wir die Aufklärung vielleicht gar nicht richtig verstanden?

Ich traue China niemals

es ist eine - sorry - menschenverachtende Diktatur. Und China ist bisher nicht für Wahrheit und Offenheit bekannt. Sondern immer nur das exakte Gegenteil. Es ist für mich von daher völlig irrelevant, welche "Meldungen" das Regime in China verbreitet.

Von China lernen

Dann wird es wohl Zeit von China (und anderen asiatischen Ländern die die Pandemie inzwischen gut im Griff haben) zu lernen. Bevor es zu spät ist.

Eine Frage der Ethik

"Gegen staatliche Maßnahmen vor Gericht zu klagen oder zu demonstrieren ist in der Volksrepublik eh nicht möglich."

Das hört sich sehr unangenehm an.

Vielleicht sollten alle, die bei uns in Deutschland die gegen manche Maßnahmen demonstrierenden oder klageführenden Mitbürger so verächtlich machen, einen Moment innehalten.

Als Psychologe mit einer Hausärztin als Ehefrau weiß ich um das Leid, das Corona verursachen kann.

Niemand bei Verstand leugnet das Virus.
Aber Verstand kann auch helfen, wirtschaftliche und seelische Folgen einzelner Maßnahmen zu erkennen und gegen das Lebensrisiko einer Infektion abzuwägen.

Es muss ethisch sagbar bleiben, dass wir nicht alle Toten um jeden Preis verhindern können.
Bei nosokomialen Infektionen nehmen wir jedes Jahr knapp 20000 Tote in unseren Krankenhäusern billigend in Kauf - ohne die ethisch mehr als dringende Frage nach den Kosten ihrer Verhinderung zu stellen.

"das Vertrauen in die Regierung ist hoch"

Das ist es!
Im Gegensatz dazu ist unsere Regierung nicht vertrauenswürdig, sie hängt zu sehr am Rockzipfel der "systemrelevanten" Konzerne (Spenden, industrielle Berater, Lobbyisten...), statt die Bürger, also das Volk, zu vertreten.
Individuelle Freiheitsrechte helfen da auch nicht weiter, wenn sie nur auf dem Papier stehen, aber im Alltag nicht durchführbar sind (weil man z.B. jeden Tag im Jahr die Wohnung nicht mal für wenige Stunden verlassen kann, da ein zu pflegender Familienangehöriger darin liegt).

Frage

Motto im Presseclub 12.Juli 2020: Mehr Hass, mehr Hetze, mehr Tote – Wie wehrhaft ist unsere Demokratie?
Die Freiheit hat ihren Preis und den bezahlen wir mit weit mehr Trauer, mit einem rasanten Abbau der Kultur, mit der Aushebelung des Amateursports mit Schließung von Kneipen, Gaststätten, Bars usw.
Die DDR-Bürger trafen 1989 eine Entscheidung und das war verbunden mit Glück und auch mit Schmerz. Wie würden sich die chinesischen Bürger entscheiden?

Auch Deutschland hatte im Sommer

Die Ausbreitung im Griff. Leider wurden dann die Grenzen wieder geöffnet und das Virus unkontrolliert wieder ins Land geholt. In anderen Ländern waren über ein Drittel der neuinfizieten Reiserückkehrer.

Keine zweite Welle nirgendwo

Die zweite Welle gibt es nirgendwo. Wellen von Pandemien werden weltweit definiert. Da es weltweit gesehen nie einen deutlichen Abfall und erneuten Anstieg der Fälle gegeben hat, liegt weltweit gesehen weiterhin eine erste Welle vor. Der Begriff der "zweiten Welle" in bestimmten Ländern wurde von Medien und Politikern mit dem Ziel geschaffen, Panik zu erzeugen und Maßnahmen zu rechtfertigen! Die Pandemie befindet sich in der ersten Welle - überall!

Zweite Welle

Bei uns bleiben Geschäfte, Schulen, Grenzen,usw. geöffnet.
So werden wir jedenfalls die zweite Welle nicht in den Griff bekommen.
Wenn ich bei uns an der Schweizer Grenze sehe, das täglich tausende Einkaufstouristen in Konstanz und Umgebung einfallen, dann kann der mini -Lockdown nicht funktionieren.

Außerdem bekommt man bei uns nur ganz schwierig einen Test.
Ein Freund, der Fieber hatte, versuchte irgendwie an einen Test zu kommen.
Keine Chance. - Oder selber bezahlen.
Weil er nicht aus einem Risikogebiert kommen würde und nicht mit einem positiv getestetn zusammen war, bekäme er keinen Test
Seine Aussage, "Ich pendele täglich in ein Risikogebiet" (Schweiz) wollten sie nicht hören, da er ja nur 8 Stunden Täglich im Risikogebiet bleibt.
Jetzt hat er aufgegeben und meinte, ich bleibe zu Hause und kuriere mich aus.
Wenn die Verantwortlichen nicht wollen, daß getestet wird, dann eben nicht.

Deshalb gibt es bei uns eine Zweite Welle und in China nicht.

Genau so ist es !

Auch wenn wir uns keine chinesischen Überwachungsverhältnisse wünschen wollen, zeigt es doch eins: wenn - wodurch auch immer motiviert - alle an einem Strang ziehen, dann wären wir hier auch schnell über den Berg.... dieser Bericht unterstreicht mehr als eindrucksvoll, dass alle Maskenverweigerer nicht nur nicht ganz dicht, sondern auch höchstgradig unverantwortlich sind. ...

"Coronavirus: Warum gibt es in China keine zweite Welle?"

Weil in China Menschen- und Bürgerrechte nicht so wichtig sind, dass sich Regierungen und Behörden nicht darüber hinwegsetzen würden.

Die Behörden ordnen von oben herab Maßnahmen an und sie haben extrem weitreichende Befugnisse, um ihre Anordnungen durchzusetzen. Widerspruch oder gar Widerstand werden unterdrückt, Verwaltungs- oder Verfassungsgerichte, bei denen Bürger ihre auf dem Papier stehenden Rechte durchsetzen könnten, gibt es nicht oder sie fällen ihre Urteile nach Anweisung der Mächtigen.

So können Behörden auch Anti-Corona-Maßnahmen durchsetzen, die Behörden in demokratischen Rechtsstaaten nicht einmal verfügen dürften, von "durchsetzen können" gar nicht erst zu sprechen.

Die Frage ist, was uns persönlich wichtig ist: Wer würde freiwillig auf seine Grund- und Menschenrechte verzichten und sich den Ansprüchen einer nach eigenem Anspruch unfehlbaren Partei und einer totalitären Regierung unterordnen, für einen verbesserten Schutz vor Corona? - Freiwillige vor!

Unterschiede

In einem Land wie dem unserem, in dem schon das Tragen einer Maske zu Demonstrationen wegen grundrechtswidriger Freiheitsberaubung führt, sind natürlich Maßnahmen wie in China unvorstellbar. Wenn Appelle an die Eigenverantwortung nur dazu führen, dass man stolz darauf ist, trotzdem verbotene Parties zu feiern.
Oder wenn, wie Italien, die Barrikaden brennen weil man abends keinen Vino in der Bar bekommt.

Das sollten die Leute mal in China probieren und sich dann über die Einschränkung ihrer Grundrechte ereifern.

Coronavirus: Warum gibt es in China keine zweite Welle?

Nennt man so etwas nicht eine vom Volkskongress bzw. von Xi Jinping verordnete chinesische Volksfreude? Jeder ist einfach nur noch fröhlich und voller Vitalität und voller Saft und Kraft. Corona? Nie davon gehört.
Es gibt ja auch den umgekehrten Fall, wenn zum Beispiel in Fernost ein Staatschef gerade verstorben ist und das ganze Volk am heulen ist. Dies hat man zum Beispiel beim Nachbar Nordkorea in den Jahren 1994 bei Kim Ilsung bzw. im Jahre 2011 bei seinem Sohn Kim Jong-Il mitbekommen.
Und sehr wahrscheinlich gabs das im Milliardenvolk bei Mao 1976 auch schon.

Fallzahlen China

Sollte man hier genauso machen, da anscheinend nur Verbote und Anordnungen funktionieren.

Geeignetes Werkzeug gemäß Anwendung

Es ist ganz klar, dass ein jegliches Problem mit den richtigen Werkzeugen anzugehen ist, wenn Effizienz und Effektivität höchste Priorität hat.

Im Falle von C19 scheint es offensichtlich, dass "freie Gesellschaften" nicht die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung haben, um effektiv und effizient die Pandemie zu bekämpfen.

Man muß die Bevölkerung hinter die Maßnahmen bekommen, doch die Kultur im Lande ist durch Diskussions-Bedarf und Individualismus gekennzeichnet. – Ein Werkzugkasten in DE hat einen anderen Inhalt als einer in China.

Fallzahlen China

Sollte man hier genauso machen, da anscheinend nur Verbote und Anordnungen funktionieren.

Vertrauen.

Persönliche Freiheitsrechte oder Datenschutz spielen dabei keine Rolle - etwa bei der Nachverfolgung von Kontakten. So gehören Corona-Apps, die genaue Bewegungsprofile erstellen, zum Alltag.

Korrekt. Aber das hat ja auch Gründe.

In China wurden Daten von Privatleuten in der Vergangenheit nicht in dem Maße missbraucht, wie dies im Westen (etwa im Zuge der NSA-Affäre) geschehen ist.

Das Vertrauen in digitale Systeme ist in China deshalb weitaus größer, als dies im Westen jemals wieder der Fall sein wird.

Von diesem Vertrauen der eigenen Bevölkerung profitiert China natürlich in der Pandemie.

Nicht nur China

Nicht nur im autoritären China sind die Zahlen niedrig. Auch Japan, Süd Korea, Taiwan,... haben die Pandemie im Griff.

Dort läuft die Wirtschaft übrigens auch ziemlich gut.Das ist der Unterschied zwischen ,,Labern" und ,,Machen".

Der Deutsche ist schon ein verrücktes Wesen. Über Google, Facebook und Co. lädt er jeden Tag freiwillig Daten in die USA, die persönlicher kaum sein können, aber wenn die eigene Regierung eine App entwickelt, die mehr Tote verhindern soll, kommt der Wutbürger und schreit ,,Datenschutz".

Diese Heuchlerei sieht man so oft bei uns. In den Urlaub fliegen, Fleisch konsumieren und Auto fahren, aber dann wegen einem Regenwurm eine Schnellzugtrasse verhindern oder gegen Atomstrom demonstrieren.

Weniger Diskussion und mehr Pragmatismus und Selbstreflexion täten diesem Land gut.

Diktaturen

haben in so einer Situation auch Vorteile.

Man könnte in Abwandlung des Mottos der Nato auch sagen „Dummheit ist ein Preis der Freiheit“.

Nachverfolgung und Datenschutz

Wegen der Bedeutung der Nachverfolgung, wird häufig von einer "Corona-App" gesprochen. Dagegen wurden in den letzten Monaten bei Besuchen von Restaurants und anderen Zusammenkommen von Menschen Papierzettel und Papierformulare ausgefüllt, die nur mit erheblichen Personalaufwand im Verdachstsfalle auswertbar sind. Hier frage ich mich, warum solche Besuche statt auf Papier nicht gleich auf zentralen Servern (mit geeigneten Vorkehrungen wegen des Datenschutzes) gespeichert werden, so dass ein Analyseprogramm der Gesundheitsämter im Bedarfsfall schnellen Zugriff auf die Daten hat. Mir erscheint die Entwicklung einer solchen Software und die Bereitstellung der Server mindest so wichtig wie eine "Corona-App", die nur auf den neueren Handy-Modellen läuft mit und das noch ziemlich fehleranfällig.
– Vielleicht klingt so eine Entwicklung nicht so spektakulär, wie eine Corona-App.

Bei Ausbrüchen gibt es eine sofortige lokale Ausgangssperre

Das heißt Abriegelung des befallenen Bezirks und Quarantäne für alle.

Staatlich überwacht durch Polizei,Militär,Paramilitär und Behörden.Nach 2 Wochen wird der gesamte Bezirk getestet und alles ist vorbei.Virus erledigt,Wirtschaft brummt und die Party geht weiter.Niemand hat irgendeinen Schaden dadurch.Engpässe bei der Nahrungsmittel und Medikamentenversorgung werden durch staatliches Know-How kompensiert.

„Warum hat China keine zweite Welle?“

Deshalb: „Auf neue Ausbrüche, wie zuletzt in der nordwestchinesischen Region Xinjiang reagieren die Behörden schnell - mit Lockdowns und Massentests. Rund um die Stadt Kashgar etwa wurden innerhalb weniger Tage über vier Millionen Menschen auf Corona getestet. Sofort testen, nicht erst warten, bis Menschen Symptome entwickeln, Infizierte und Erkrankte strikt isolieren (...)"
Das geht, weil "Im autoritär regierten China die Behörden Kontroll- und Durchgriffsmöglichkeiten haben, die in westlichen Demokratien undenkbar wären. Persönliche Freiheitsrechte oder Datenschutz spielen dabei keine Rolle - etwa bei der Nachverfolgung von Kontakten"

Gesundheitsschutz und Menschenrechte schließen sich allerdings nicht zwangsläufig aus. Die beste Lösung wäre aus meiner Sicht, Letztere zur unveräußerlichen und allgemeinverbindlichen obersten Maxime zu erklären. Und dann bei allem, was Bezug zum öffentlichen Leben hat auf Datenschutz zu verzichten. Der schützt nämlich nur die Interessen der Mächtigen.

Vorsicht ist die Mutter der chinesischen Porzellankiste

Guter Artikel. Abgesehen von der staatlichen Autorität und den gesammelten Erfahrungen mit SARS, spielen in China vermutlich auch Fragen der Kosten eine geringere Rolle. Schutzmaßnahmen werden nicht lange diskutiert, sondern einfach durchgeführt. Auch wenn noch nicht hundertprozentig abgeklärt wurde, ob sie wirklich etwas bringen. Beispielsweise werden seit Monaten (importierte) Lebensmittel auf Viren getestet und ggf. nicht erst ins Land gelassen. Tönnies-Fleisch kam dort nicht mehr auf den Markt. In Europa und den USA wurden Lebensmittel aus kontaminierten Produktionsstätten selbstverständlich weiter verkauft. Chinesische Mediziner nehmen mögliche Infektionen über kontaminierte Oberflächen und auch die Möglichkeit der Virenübertragung durch Fäkalien sehr ernst. Es scheint dort auch kein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu herrschen.

14:06 von Super_SwaRd

"Gesundheit ist wichtiger als Freiheit. Stimmt!Wenn die Leute denken, dass dies richtig ist und der kurze Verlust der Freiheit kein Problem ist, werden die kommenden Tage besser sein."

They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.
Benjamin Franklin 1775

China System versus EU Geeiere

Hierzulande weigerte man sich die Grenzen zu schließen bzw. Rückkehrer in Quarantäne zu stecken.
Als Trump ein Einreiseverbot ankündigte drohte ihm die EU mit Gegenmaßnahmen.
Was mir auch einfällt es wird ab und zu erwähnt in Deutschland wird ja jetzt mehr getestet und daher steigen auch die Zahlen.
Als Donald Trump dies erwähnte wurd er belächelt.
Will sagen die hiesigen Politiker stehen Herrn Trump in nichts nach.
Nur das besonnen Verhalten der Bundesbürger hat schlimmeres verhindert. In Puncto China würde ich gerne mal erfahren wieviel Prozent der Bundesbürger in dieser Situation das chinesische System bevorzugen würden.
Eines ist ganz klar.
Nach Corona wird China weltweit mehr zu sagen haben als der gesamte Westen zusammen.
Kaufkraftbereinigt hat China die USA schon vor Corona überholt.
Bald können die westlichen Politiker dem Corona Virus alles in die Schuhe schieben das der Westen nicht mehr die Nummer 1 ist.
Es kann auch sein das der Euro nicht mehr zu halten ist. Mal sehen

politisch gewollte nicht reale Zahlen wie in der DDR etc

Die Zahlen sind die, die das Regime gerne haben möchte. Das ist klar. Die Berichterstattung sollte hier diesen Aspekt berücksichtigen. Man sollte aus eigener Erfahrung wie DDR gelernt haben wir mit Zielen 5 Jahresplan etc umgegangen wird

Die Antwort....

....warum es in China keine zweite Welle gibt, steht eindeutig im Beitrag (Zitat):

"Im autoritär regierten China haben die Behörden Kontroll- und Durchgriffsmöglichkeiten, die in westlichen Demokratien undenkbar wären."

Und das ist auch gut so, dass das in westlichen Demokratien undenkbar ist, auch wenn manche Politiker hierzulande sich sowas wünschen würden!

die Corona-Welle....

wird solange wüten bis sie keine neue Opfer mehr findet und je höher man die Dämme aufrichtet, desto höher wird sie sich auftürmen - im Feb/Mrz ist Landunter in China

"Das Vertrauen in die Regierung ist hoch."

Das ist interessant.

Sonst wird uns doch immer aufgetischt, dass das Vertrauen der chinesischen Bevölkerung in ihre Regierung gleich Null ist und sie sich bloß "nicht wehren" kann.

Welches mediale Narrativ gilt denn nun?

Beschämend

dass ein sogenanntes Schwellenland uns vormacht wie es geht. Dabei will ich keineswegs totalitären Maßnahmen das Wort reden. Nur: in so kurzer Zeit dermaßen viele Menschen zu testen, binnen Wochen ein Krankenhaus aus dem Boden zu stampfen zeigt was möglich ist.

Ich sehe das genau wie Kermit70.

Vorbild China?

Ob den offiziellen Zahlen der Führung geglaubt werden kann, ist fraglich. Sollten die Zahlen stimmen, wären die dortigen Massnahmen hier zurecht nicht umsetzbar. Was will der Artikel mir also sagen? Es bleibt aber dabei: Hätte China die Welt über das Virus früher informiert, hätten alle anderen Staaten hiervon profitiert. Aber "hätte hätte" Fahrradkette.

Na dann wissen wir ja endlich wohin die Reise geht...

... in die sozialistische und kommunistische Diktatur und die totale Überwachung.

Was man aber als Vorbild sehen könnte...

Das massive und sofortige testen.

Hätten wir unsere 790 Mrd. plus X darin investiert... vielleicht bräuchte unsere Wirtschaft dann gar keine Hilfen mehr.
Und der Luftfahrt hilft all das Geld überhaupt nicht, solange nicht wieder geflogen werden kann.

Dann gehen Sie doch

nach China, wenn Ihnen ihre Grundrechte egal sind.

Ich bin kein Freund der chinesischen Methode, aber...

...sie scheint zu wirken. Die Asiaten haben uns in manchen Bereichen viel voraus, vor allem da, wo es darauf ankommt als Gemeinschaft zu reagieren. Natürlich gibt es niemanden der dann den Regierungsapparat kontrolliert (aber den gibt es bei uns ja inzwischen auch kaum mehr).
Letztendlich wird sich das durchsetzen was wirtschaftlich erfolgreich ist.
Das deutsche System, mit zögerlichen Eingriffen in das Gesundheitssystem und zukleistern der wirtschaftlichen Negativfolgen mit frischgedrucktem Geld, wird wohl irgendwann auf Firmenpleiten, Bankenkrise und €-Verfall treffen und erst dann kommt die Nagelprobe.

14:13, Lutz Jüncke

>>Bei nosokomialen Infektionen nehmen wir jedes Jahr knapp 20000 Tote in unseren Krankenhäusern billigend in Kauf<<

Nosokomiale Infektionen sind so genannte Krankenhauskeime. Dies zur Erklärung.

Die werden billigend in Kauf genommen?

Sagen Sie mal, geht's noch?

>>ohne die ethisch mehr als dringende Frage nach den Kosten ihrer Verhinderung zu stellen.<<

Sie meinen, es handele sich um eine Kostenfrage?

Und Sie sind mit einer Ärztin verheiratet, wie Sie ja schreiben?

Ich bin ein klein wenig fassungslos.

Zweite Welle

Think global-act local.
Wir sollten uns auf uns konzentrieren und bei uns bleiben.
Rechtssysteme unterscheiden sich ebenso wie Kulturen.
Stattdessen mehr Transparenz und Vergleichbarkeit der Zahlen anstreben.
Infektionszahlen selbst sagen nicht viel und verursachen nur Panik, wenn diese nicht differenzierter dargestellt werden.
Sprich:
Wie viele Patienten auf den Intensivstationen gehören einer Risikogruppe und welcher an?
Detektierung der Fallzahlen nach Altersgruppen/Risiko/Komorbidität/Vorerkrankungen.
In diesem Sinne sollten wir uns wieder mehr auf die Risikogruppen und den Schutz dieser konzentrieren.
Auch Tests alleine werden die weitere Verbreitung nicht aufhalten können, da es keine wirkliche Strategie gibt.
Kliniken wissen teils selbst nicht, wie verfahren werden soll, Gesundheitsämter sind überfordert und ebenso wenig auskunftsfähig usw.
Prozesse werden nicht gelenkt - das ist unser Problem!

@um 14:08 von Kermit70

In China haben die Bürger keinerlei Rechte, wenn die Führung es verlangt. Ich bin froh, daß es hier anders ist. Daran ändert auch kein Virus etwas.

Coronavirus: Warum gibt es in China keine zweite Welle?

China hat ja jetzt gerade erst einmal den großen Sieg über Corona gefeiert. Da muss man dem Volk mit der Führung auf Lebenszeit doch einmal die Freude am Feiern auch gönnen können.
Ganz abgesehen davon schaut die ganze Welt jetzt ja ohnehin gerade in die USA.

Das Event 201 (Oktober 2019) war nicht in China.

@14:05 von FwtL3dx6
Und die Voraussicht einschließlich der Maßnahmen war in einigen Punkten excellent.
PS.: Die Hypothese mit dem Überspringen auf dem Feuchtmarkt konnte bisher nicht belegt werden.

China will Weltmacht werden Deutschland nicht

Ganz einfach weil in China nicht getestet wird und sie keine Lust haben die Wirtschaft wieder runter zu fahren. Sie haben schon in August die Pandemie als besiegt erklärt und es war klar, dass eine strenge Einschränkung damit nicht mehr kommen wird.
"Die Kommunistische Partei erklärt ihren Sieg über Covid-19. Eine Schau im Nationalmuseum zeigt, wie das Milliardenvolk sich an die Pandemie erinnern soll. " Eine Schau im Museum soll nur noch die Menschen an Corona Pandemie erinnern.
So sicher sind sie sich, dass sie die Pandemie besiegt haben und da kann die Regierung nicht wieder herkommen und ein zweites Lockdown veranlassen. Völlig unmöglich.

Menschliche Anteilnahme

(14:19 Robert Wypchlo:)

"... wenn zum Beispiel in Fernost ein Staatschef gerade verstorben ist und das ganze Volk am heulen ist. ..."

Als in den Vereinigten Staaten erst J.F.Kennedy durch einen Extremisten starb und wenig später sein Bruder; als der Bürgerrechtler Dr. M.L. King ermordet wurde und bei etlichen anderen Gelegenheiten haben Menschen ihre Anteilnahme gezeigt, auch durch Weinen.

Unterschiede u. Möglichkeiten...

Frau Kirchner (RBB) hat die wichtigsten Gründe dafür, daß China bisher besser durch die Corona-Pandemie kommt, klar dargestellt:
- Im autoritär regierten China haben die Behörden [strikte] Kontroll- und Durchgriffsmöglichkeiten;
- Sofort testen, nicht erst warten, bis Menschen Symptome entwickeln, Infizierte und Erkrankte strikt isolieren;
- Massentests sind verpflichtend und sollen auch zur Beruhigung der Bevölkerung beitragen;
- Und wenn es dann Infektionsherde gibt, werden örtliche Lockdowns streng kontrolliert wie auch Quarantäne-Anordnungen...
_
Die Unterschiede zu Möglichkeiten in westlichen Demokratien sind klar... und vielleicht entscheidend.
_
Mit einem "Märchen" möchte ich allerdings aufräumen... Habe in meinem Berufsleben öfters längere Zeiten in China, Japan u. Südkorea verbracht... und auch dort tragen die Bürger in der Freizeit (Lokale) oder rund um den häuslichen Bereich keine Masken... sondern nur in der Öffentlichkeit.

Manchmal stösst eben auch

Manchmal stösst eben auch Demokratie an ihre Grenzen. Ich habe lange in China gelebt, übrigens sehr gut und völlig unbehelligt von dem System, und würde mir in der aktuellen Situation sicher ein bisschen mehr autoritären Führungsstil der Regierung wünschen.

Rene

"Im autoritär regierten China haben die Behörden Kontroll- und Durchgriffsmöglichkeiten, die in westlichen Demokratien undenkbar wären."
Ich finde wir sollten vorsichtig mit dem Begriff -autoritär- im Zusammenhang mit China umgehen. Ich kann mir beim besten Willen keine Volksrepublik mit dem Föderalismus deutscher Prägung vorstellen. Wenn wir im Zusammenhang mit China von autoritär reden/schreiben sollten wir uns kurz eine deutsche Regierung mit den Problemen von heute in China vorstellen. Endlose Debattenrunden, Wochenlange Diskussionen Maske ja/nein/weis nicht/mir doch egal. Lockdown ja /nein und wenn ja wieviel und wie lange? Im Hintergrund steht eine Bevölkerung die Antworten haben möchte auf ihre Fragen. Das sind nicht "nur" ca. 80 Mio. sondern 1,3 Milliarden. Hinzu kommt eine Regierungschefin die zwar "Krise" kann, aber sehr ungern stundenlang ihre Politik erklären mag.

Damals hatten wir

einen Wirtschaftsminister der Medizin studiert hatte.
Heute haben wir einen Gesundheitsminister welcher kaufmännisch ausgebildet wurde.
Und das nur aus partei-politischem Kalkül.
Finde den Fehler.
In anderen Bereichen sieht es genauso aus.
Da muss man sich nicht wundern das Deutschland Zukunftsthemen verschlafen hat.
Nichts gegen Herrn Spahn.
Er macht einen harten Job.
Die Kritik ist eher generell an unserem System wenn man schon immer überheblich das chinesische kritisiert.
Ich habe jetzt mehrmals eine Frage beim Presseclub etc. p. p. gestellt und nie beantwortet bekommen.
Es wir immer behauptet jedes Jahr sterben ca. 20.000 Menschen an der Grippe.
Bis jetzt haben wir ca. 10.000 Corona Tote.
Wieviele Grippe Tote haben wir denn bis jetzt und lassen sich diese von den Corona Toten auseinanderhalten?
Meine Frage beinhaltet die Verhältnißmäßigkeit der Corona Maßnahmen im Vergleich zu den Vorjahren.
Und wie kann es sein das der Staat Geld bei Zigaretten und Alkohol einnimmt?

Lock down

Ein lock down oder besser Notbremsung kann doch nur in der Hoffnung auf ein mögliches Ende durchgehalten werden. Was geschieht wenn schlimmstenfalls z.B. keiner der Impfstoffkandidaten seinen Versprechungen erfüllen kann? Hat die Regierung für diesen Fall einen Plan?

Entweder - Oder

Entweder die Bevölkerung ist vernünftig oder man muss sie zwingen.

Trifft keines der beiden zu dann muss man mit den Konsequenzen leben.

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@R.Wypchlo 13:59 Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

Falls Sie den Artikel richtig gelesen haben, werden Sie wohl auch festgestellt haben dass in China ganz andere Voraussetzungen herrschen.

Hier glauben viele Ihre Freiheitsrechte stehen über Allem - was in China nicht der Fall ist.

Ignoranten und Verweigerer die hier massenhaft rumlaufen sind in China schlicht undenkbar.

Also sollten die ganzen Ignoranten, Leugner und Verweigerer ganz bestimmt nicht auf China zeigen - dort wären sie weg vom Fenster.

Gleiches gilt für die Verschwörungstheoretiker die glauben China hätte Corona als Waffe entwickelt. Niemand der auch nur den Ansatz von Intelligenz besitzt würde eine derart unkontrollierbare Waffe entwickeln - sie hätte ihn auch selbst treffen können!

Ich nehme lieber eine temporäre Einschränkung meiner Freiheit in Kauf als in China zu leben.

in China keine zweite Welle?

Weil dort die Politik sinnvolle gute Maßnahmen zum Gesundheitsschutz durchsetzen tut, und alle Bürger klar ist das es jetzt keinen persönlichen Egoismuss geben darf.

Und wer das nicht erkennt und akzeptieren kann muss sofort mit richtigen kräftigen Maßnahmen dazu gebracht werden.

Gut so, mehr davon auch hier.

@qpqr27 14:32

„die Corona-Welle.... wird solange wüten bis sie keine neue Opfer mehr findet und je höher man die Dämme aufrichtet, desto höher wird sie sich auftürmen - im Feb/Mrz ist Landunter in China“

-
Grundsätzlich ist an dem Gedanken etwas dran. Pandemien sind globale Probleme, die man lokal nur begrenzt kontrollieren kann. China kann seine Grenzen vermutlich noch eine ganze Weile dicht halten. Aber wie sieht das z.B. mit Japan aus? Wenn die Olympiade tatsächlich durchgezogen wird, schwappt das Virus über die Inseln. Auch in Europa hatten einige Länder das Frühjahr hindurch kaum Coronafälle (Polen, Tschechien, Rumänien etc.), jetzt dafür um so mehr.

Selbst wenn nächstes Jahr wirksame Impfstoffe zur Verfügung stehen, wird die Situation nicht sofort besser.

zweite Welle vs Totalüberwachung

Ich verstehe ja, dass der Artikel sich, wie die Schlagzeile verspricht, darauf konzentriert, warum es in China keine zweite Welle gibt, und die aufgeführten Sachverhalte sind auch sicher alle richtig. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin am Ende des Artikels die Frage aufwirft, was wir davon lernen können – und was eben nicht... Denn so, wie es jetzt dort steht, klingt es doch irgendwie so, als sollte der Artikel suggerieren, dass effektive Pandemie-Bekämpfung nur in Diktaturen funktionieren kann (was der zweite Tagesschau-Artikel über Südost-Asien und den Pazifikraum widerlegt). Ehrlich gesagt habe ich lieber eine zweite Welle, als ein totalitäres Regime. Ich habe persönlich wenig Verständnis für Menschen, die sich nicht an die Regeln halten und damit andere gefährden. Eine Diktatur ohne Meinungsfreiheit und mit Totalüberwachung wünsche ich mir deswegen nicht.

@um 14:22 von rossundreiter

"In China wurden Daten von Privatleuten in der Vergangenheit nicht in dem Maße missbraucht, wie dies im Westen (etwa im Zuge der NSA-Affäre) geschehen ist."

Ich hoffe, Sie haben das ironisch gemeint. In China werden die Bürger über die Daten überwacht, nicht wegen dem Virus, sondern ob man systemkonform ist. Wenn nicht, gehts ab ins Umerziehungslager.
Dagegen ist die NSA-Affäre ein Witz.

Effizienz

Dieser Bericht von Ruth Kirchner hebt sich wohltuend ab von anderen Berichten der TS, die ideologisch geprägt sind (wir gegen Kommunisten) aus Peking oder Shanghai. Auch in der Pandemie zeigt sich ein Systemwettbewerb. Die Chinesen hatten sehr früh erkannt, dass das Virus im Keim erstickt werden muss, vor allem um die wirtschaftl. Entwicklung nicht zu gefährden. So wie unsere Politik hat man Kontakte eingeschränkt, aber in China konsequenter und effizienter als bei uns.
Die Chinesen kopieren können wir nicht, weil die dort getroffenen Maßnahmen bei uns von den Gerichten einkassiert würden.
Die hohe Effizienz des chin. Systems findet auch auf vielen anderen Gebieten des Wettbewerbs statt. Wir können das System ablehnen, aber wir liegen dann in 10 Jahren schon soweit zurück, das unser so geliebter Wohlstand nicht nur gefährdet ist, er wird schrumpfen. Die ersten Anzeichen sind erkennbar, Corona ist nur ein Beispiel unter mehreren.

Von China lernen

Selbst ohne den Daten - und Grundrechtsschutz ist keine Regierung in der EU in der Lage die chinesische Vorgehensweise auch nur in Ansätzen zu kopieren.
Und selbstverständlich haben jegliche Rechte und jeglicher Datenschutz hinter der Pandemiebekämpfung zurückzustehen.
Zumal auch die chinesischen Verantwortlichen sicher ein Beratungsteam an der Seite haben, welches aus Virologen und anderen Experten besteht.
Hat sich die deutsche Regierung wenigstens um Ratschläge aus China bemüht?
Oder wurde deren Vorgehensart sofort abgetan und ignoriert?

Die Diktatur als Lösung?

Hilf uns Gott das wir verständig und weise werden, den eine Diktatur braucht niemand von uns.
Wir müssen es "Ertragen" das wir in einer pluralistischen Konsens Gemeinschaft leben,
das ist der Preis für die Freiheit.
Eine Freiheit die aber auch den anderen im Blick hat, deshalb ist die Maskenpflicht und die Beschränkungen ein Zeichen der Freiheit um diese zu erhalten....

@ Thomas Mainthal .... wenn

@ Thomas Mainthal
.... wenn für Sie das irrelevant ist, welche Meldungen das Regime in China verbreitet, dann sollten Sie sich doch über dieses
* Regime * in China nicht echauffieren und daher ist es doch eigentlich müßig, darüber auch nur einen Satz zu verlieren.
Was haben Sie eigentlich für Vorstellungen von der chinesischen Führung, wenn Sie zu dieser Führung * Regime * sagen?

@Am 02. November 2020 um 14:17 von CaptainGreybeard

„Weil in China Menschen- und Bürgerrechte nicht so wichtig sind, dass sich Regierungen und Behörden nicht darüber hinwegsetzen würden.“

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist auch ein Menschenrecht. Dieses Menschenrecht gegen die wirtschaftlichen Interessen einzelner Branchen abzuwägen ist in meinen Augen ein Menschenrechtsverstoß dessen sich unsere Regierenden viel zu lange schuldig gemacht haben, insbesondere auch deshalb, weil die Einschränkung der (Bewegungs-) Freiheit nur temporär ist, die gesundheitlichen Folgeschäden oft aber permanent.

um 14:47 von rene dri

>>Hinzu kommt eine Regierungschefin die zwar "Krise" kann, aber sehr ungern stundenlang ihre Politik erklären mag.<<

Und in China wird Politik erklärt? Das wäre mir neu.

Wie soll man das einordnen

Wie soll man das einordnen bzw. bewerten, wenn von ein- und derselben Person hier im Forum...
... die Maßregelungen in China, die heftigste Eingriffe in das Leben der Menschen und Städte von oben herab autokratisch durchsetzten, hochgelobt werden,
... die Diskussionen, gesetzlichen Grundlagen, Regelungen und Appelle an die eigene Verantwortung und Solidarität in unserem Land dagegen als unnötig bzw. viel zu weitgehend abgelehnt werden...
Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln.

Leseratte28 - 14:47

Die Staatsdiktatur China mit seinen 1,4 mrd. Einwohnern hat eben nicht nur ein bischen sondern alle restriktiven Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle selbst bis in den privaten Bereich der Wohnungen hinein um die Infektionen abzuwürgen. Wollen sie auch hier solche massenhafte Überwachungen? Ich keinesfalls.
Im übrigen sollten wir von angemessenen Vergleichsländer wie Südkorea 56 mio. oder Japan 120 mio. anschauen, wenn es um covid19 Vorbilder geht.

Überwachungsstaat China ist kein Vorbild f. D.

Corona in D. bekämpfen: Ja !

Aber nicht als Corona-Überwachungsstaat Deutschland !

Was erst mal in D. fehlt sind wirtschaftliche Investitionen gg. Corona, mit Personal u. Material.

Sei es im ÖPNV (Bus/Tram z.B. Hygienskonzept), in Schulen u. Kitas (z.B. Lüftungsanlagen, def. Fenster reparieren).

Eine Corona-App kann auch helfen.
Aber bitte nicht als Corona-Staat-Überwachungsapp.

Am 02. November 2020 um 14:33 von rossundreiter

Zitat: Sonst wird uns doch immer aufgetischt, dass das Vertrauen der chinesischen Bevölkerung in ihre Regierung gleich Null ist und sie sich bloß "nicht wehren" kann.

Wer soll denn so etwas kolportiert haben?

Sie sollten nicht alles glauben, was man Ihnen auf(stamm)tischt.

@ Tagesschau: nichts leichter als euch zu widerlegen

Werte Tagesschau,

es gibt nichts leichteres als euch zu widerlegen. Auch in China geht es bereits wieder los. Hier mal so einige neue Fälle in China:

https://tinyurl.com/y43ujskw
de.euronews.com: 12 neue Corona-Fälle: China testet 9 Mio. Menschen in Qingdao in 5 Tagen Zuletzt aktualisiert: 12/10/2020

oder hier:

https://tinyurl.com/yybt4edx
deutschlandfunk.de: Überraschend viele Corona-Neuinfektionen in Xinjiang 26. Oktober 2020

Das bedeutet: auch in China läuft die Welle bereits wieder an. Sie ist zwar niedriger als in Europa oder anderswo auf der Welt aber es läuft auch dort bereits wieder an.

Warum gibt es in China keine zweite Welle?

Auch wenn man es hier kaum glauben mag
Es scheint eben kulturelle Unterschiede zu geben
zwischen den unterschiedlichen Völkern und Nationen
Individualismus (und anderes) eben nicht typisch chinesisch ist
Aktuell und in weiten Kreisen zumindest nicht
Man eben tut was die Obrigkeit sagt, dem Gemeinwohl nützt

Was geht, und was gar nicht geht

Was in China geht, so auch in D.:
Sofort testen, nicht erst warten, bis Menschen Symptome entwickeln,
Pro eine Million Einwohner wäre ein Testzentrum vorzusehen, das im Falle eines örtlichen Ausbruchs bis zu 30.000 Tests am Tag durchführen soll. Als Vorgabe gehört auch, dass eine Test-Kampagne innerhalb einer Woche abgeschlossen werden kann. Nach einem Corona-Ausbruch sind innerhalb weniger Tage elf Millionen Tests durch zu führen.

Was eher in D. nicht so geht:
Infizierte und Erkrankte STRIKT isolieren

Was in D. gar nicht zu gehen hat (aber in China so ist):
Persönliche Freiheitsrechte - VÖLLIG - einschränken, oder den Datenschutz - VÖLLIG - aushebeln etwa bei der Nachverfolgung von Kontakten. So gehören Corona-Apps, die genaue Bewegungsprofile erstellen, zum Alltag. Beim Betreten von Restaurants, Cafés oder Geschäften einen QR-Code einscannen, um sich zu registrieren,
Gegen staatliche Maßnahmen vor Gericht zu klagen oder zu demonstrieren ist eh nicht möglich.

Teste nicht vergleichbar

Man kann die PCR Tests nicht miteinander vergleichen. Es gibt bei PCR Test keine Eichung. Die Polymerase-Kettenreaktion vervielfältigt einen in einer Probe enthalteten DNA-Ausschnitt (DNA Teilsequenz). Bei jedem Zyklus verdoppelt sich die Menge und dann wird das fluoreszierendes Molekül (Licht in gewisser Wellenlänge) gemessen. Die eingestellten Zyklen entscheiden über ein positives oder negatives Ergebnis. Jedes Labor hat einen eigenen Cut-Off level (Schwellenwert). 37 z.B. aus einer Studie aus Singapore. Wenn innerhalb der 37 Zyklen genügend Fluoreszenz zu messen ist, dann ist der Test positiv. Wenn man bei 20 schon abschneidet, dann wären alle negativ. Dazu noch entscheidet jeder Hersteller auf welche RNA-Abschnitte er prüfen möchte, die für ihn am spezifischsten sind. Die sogenannten "targets". Die Tests aus China kann man nicht mit den Tests aus Deutschland vergleichen.

Mike K Ihre Vorstellungen von

Mike K
Ihre Vorstellungen von China sind ja gruselig und gehören eigentlich zu einem Thema
* Gruselkabinett*
Wenn man noch nie in China war, dann kann man auch das Land, seine Menschen und seine Führung nicht verstehen und gibt nur das wieder, was man aus manchen Rauscheblättern in den Medien entnimmt.

@Tada (02. November 2020 um 13:59 Uhr)

"Ich möchte die Todesrate in China wissen"

Meinen Sie die offiziellen, von der Regierung angeordneten Zahlen oder die tatsächlichen? Das klingt polemisch, aber ich misstraue Statistiken aus einem Land, in dem ein gefährliches Virus per Parteitagsbeschluss als "besiegt" erklärt wird, weil etwas anderes nicht in die amtliche Darstellung des Landes als unentwegt fortschrittlich, siegreich gegen alle Widrigkeiten, Herausforderungen, Probleme und auch Feinde passt.

In China lebt man wieder

ein relativ normales Leben. Als ich gestern diesen Artikel über Wuhan las, war ich doch sehr erstaunt. China scheint es als einziges Land überstanden zu haben:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/corona-und-das-nachtleben-in-chin...

@Initiative Neue... - grenzüberschreitenden Verkehr

14:04 von Initiative Neue...:
"Grenzschutz ist der beste Seuchenschutz."

Das ist erwiesenermaßen falsch. Geschlossene Grenzen verzögern die globale Verbreitung, können sie aber nicht verhindern, da die Verbindungen z.B. über den Güterverkehr oder Geschäftsreisende fortbestehen. Die von Ihnen benannten Inselstaaten haben allerdings den Vorteil, dass es dort grundsätzlich weniger grenzüberschreitenden Verkehr gibt als bei uns in Mitteleuropa.

Sobald das Virus in ein Land getragen wurde, haben die Grenzen aber keinen Einfluss mehr: Das Infektionsgeschehen spielt sich dann zwischen den Bürgern des Landes ab. Das ist eine epidemiologische Tatsache, die allerdings nur von wenigen Menschen akzeptieren wird. In den Köpfen dominiert noch immer das (politisch geförderte) Schreckgespenst vom reisenden Superspreader.

Sehr gut

Der Bericht ist hervorragend . Bitte mehr davon. Aber noch eine kleine Anmerkung von mir : Soweit ich weiss tragen die Menschen in Asien die Masken, wegen dem Smog in den großen Städten.

Sehr häufig......

zeigt sich Notlagen die Reaktionsschnelligkeit einer Staatsform und ob die Bevölkerung das Individualrecht über alles stellt und das Gemeinschaftsrecht fast verachtet - oder nicht. Das ist keine Wertung der Qualität der Staatsform, sondern leider die Realität, Die Folgen sollten aber klar sein: wenn man verständlicherweise jene Staatsform nicht will, muß man die vorhandenen Nachteile hinnehmen!

@Initiative Neue... (02. November 2020 um 14:04 Uhr)

"Erfolgreiche Länder wie China, Neuseeland und Japan haben die Schotten dicht gemacht."

Das ist auch nicht weiter schwer. Neuseeland und Japan sind von ganz viel Wasser umgeben, da wird's mit dem Einreisen schon schwierig, wenn man nicht gerade ein exzellenter Langstreckenschwimmer ist. ;-)

Und die Methoden der chinesischen Regierung und Behörden, ihre Vorstellungen und Anordnungen durchzusetzen, muss man doch nicht ernsthaft als Vorbild für demokratische Rechtsstaaten diskutieren, oder?

Aber wenn's Ihnen in China so gut gefällt, steht es Ihnen doch frei, einen Antrag bei der chinesischen Botschaft auf einen dauerhaften Aufenthalt im Reich der Mitte zu stellen. Dann können Sie die Methoden der Chinesen, ihre Grenzen zu schützen und Anti-Corona-Maßnahmen durchzusetzen gleich hautnah miterleben.

Bei

uns gehen halt, im Gegensatz zu China, die persönliche Freiheit, der Freizeitspass-Gedanke und die, man möchte fast sagen, Sucht nach Urlaubsreisen über alles, selbst über die Gesundheit der Mitmenschen. Und so nehmen wir uns auch die Freiheit, eine „zweite Welle“ und einen zweiten Lockdown über uns ergehen zu lassen. Leider auch über die, die wie ich und meine Familie seit März Kontakte fast komplett eingestellt und die Urlaubsreise abgeblasen haben.

zweite Welle oder nicht

"Am 02. November 2020 um 14:22 von Tomoko"
Ich kann und will Ihrem Kommentar vollumfänglich zustimmen.

@Thomas Mainthal - China macht es offensichtlich besser.

14:09 von Thomas Mainthal:
"Ich traue China niemals. Es ist eine - sorry - menschenverachtende Diktatur."
> Sie sollten keiner Regierung vertrauen.

"Und China ist bisher nicht für Wahrheit und Offenheit bekannt. Sondern immer nur das exakte Gegenteil."
> Was ist Ihrer Meinung nach das Gegenteil von "keine Todesfälle durch Corona"?

Scheinbar glauben Sie, dass die in einer "menschenverachtende Diktatur" durchsetzbaren Maßnahmen ungeeignet wären, um eine Epidemie zu bekämpfen.

"Es ist für mich von daher völlig irrelevant, welche 'Meldungen' das Regime in China verbreitet."
> Das ist völlig richtig. Schließlich betrifft Sie das nicht.

China geht einen anderen Weg...

...und alle, die den Weg für besser halten, sollten erst mal darüber nachdenken, dass es Teil des chinesischen Weges ist, alle anderen Wege zu verbieten. Es ist ein ums andere Mal erstaunlich, wie hier darüber diskutiert wird, wie gut es woanders läuft, dabei aber konsequent ignoriert wird, dass diese Diskussion "woanders" schlicht verboten ist.

die Bürger über die Daten überwacht

von Wolfes74 @
Das ist dann aber sehr efektiv.
Und wenn ich die wahl hätte würde ich unserern Regierungen dieses System empfehlen. Da hilft ja nicht nur bie Corona efektiv zu handeln.

Wir haben uns für aber für ein anders System entschieden.

@15:44 von nie wieder spd

>>Selbst ohne den Daten - und Grundrechtsschutz ist keine Regierung in der EU in der Lage die chinesische Vorgehensweise auch nur in Ansätzen zu kopieren.
Und selbstverständlich haben jegliche Rechte und jeglicher Datenschutz hinter der Pandemiebekämpfung zurückzustehen.<<

Es ist fraglich ob eine Regierung, die das so pauschal und schwarz/weiß sieht, nicht auch andere wichtige Themen finden wird, in denen die Rechte der Bevölkerung massiv und ohne Diskussion eingeschränkt werden müssen.

>>Hat sich die deutsche Regierung wenigstens um Ratschläge aus China bemüht?
Oder wurde deren Vorgehensart sofort abgetan und ignoriert?<<

Die chinesische Regierung ist sehr professionell und wenn man Menschenrechte (und ein paar andere Dinge) konsequent ausblendet, macht sie einen super Job.
China und Deutschland lassen sich allerdings aus vielen Gründen nur schwer vergleichen und was in China funktioniert muss hier nicht unbedingt auch funktionieren.

14:22, rossundreiter

>>In China wurden Daten von Privatleuten in der Vergangenheit nicht in dem Maße missbraucht, wie dies im Westen (etwa im Zuge der NSA-Affäre) geschehen ist.<<

In China gibt es keine digitale Privatsphäre. Datenschutz ist überhaupt kein Thema.

>>Das Vertrauen in digitale Systeme ist in China deshalb weitaus größer, als dies im Westen jemals wieder der Fall sein wird.<<

Man ist in China nicht selbstbestimmter Bürger, sondern Untertan. Ungehorsam ist undenkbar.

>>Von diesem Vertrauen der eigenen Bevölkerung profitiert China natürlich in der Pandemie.<<

Es ist das Vertrauen des Kindes gegenüber dem gestrengen Vater.

Weil die Chinesen

disziplinierter sind, die Krankheit von Beginn an isolierten und man sich an die Empfehlungen der Fachleute gehalten hat.

Man hat sich in Europa fuer schlauer und fuer ueberlegen gehalten. Die Rechnung ist nicht aufgegangen.

@15:42 von Theodor Storm

>>Dieser Bericht von Ruth Kirchner hebt sich wohltuend ab von anderen Berichten der TS, die ideologisch geprägt sind (wir gegen Kommunisten) aus Peking oder Shanghai.<<

Ich glaube der TS geht es um die autokratischen Maßnahmen - egal ob Kommunismus, Faschismus oder was auch immer.

>>Die Chinesen hatten sehr früh erkannt, dass das Virus im Keim erstickt werden muss, vor allem um die wirtschaftl. Entwicklung nicht zu gefährden.<<

Wurde nicht zuerst die Berichterstattung darüber im Keim erstickt?

>>Die hohe Effizienz des chin. Systems findet auch auf vielen anderen Gebieten des Wettbewerbs statt. Wir können das System ablehnen, aber wir liegen dann in 10 Jahren schon soweit zurück, das unser so geliebter Wohlstand nicht nur gefährdet ist, er wird schrumpfen.<<

Effektiv sicher. Effizient? Das weiß ich nicht. Einer der Gründe für den Vorteil der chinesischen Regierung in Wirtschaftsfragen ist, dass sie mit gezinkten Karten spielt - bzw. nach anderen Regeln.

Keine Ahnung

Tja, keine Ahnung warum China keine 2. Welle hat.
Da müsste man vielleicht mal China fragen?
Könnte mal ein Journalist bitte schauen, ob es stimmt, daß China nur als "Fall" deklariert, wer Symptome hat? Und dann noch bitte mal recherchieren, ob die Fälle dort bei der Schwere der Krankheitsverläufe und Symptome noch unterschiedlich erfasst werden?
Und wenn wir schon dabei sind, würde ich noch gern wissen wollen, ob China - oder auch jemand anders in dieser schönen Welt, das Virus jemals nach kochschem Postulat wirklich isoliert hat, und bitte das Ganze ohne Zuhilfenahme von anderen Viren-ADN.
Und dann muss das Ganze noch von einem anderen Land nachgemacht worden sein und zwar mit exakt diesem Protokoll/Methode, damit wir auch wirklich wissen, das das Virus neu ist und vor allem auch wirklich existiert. Auf diesen Informationen basieren ja ALLE weiteren Auswirkungen, vom Test bis hin zu Impfungen, Behandlungen etc, lockdowns und was es sonst noch gibt.

@nie wieder spd 15:44

"Und selbstverständlich haben jegliche Rechte und jeglicher Datenschutz hinter der Pandemiebekämpfung zurückzustehen."

Das ist ganz selbstverständlich Unsinn, wie auch zahlreiche Gerichtsurteile der letzten Monate gezeigt haben.

"Zumal auch die chinesischen Verantwortlichen sicher ein Beratungsteam an der Seite haben, welches aus Virologen und anderen Experten besteht.
Hat sich die deutsche Regierung wenigstens um Ratschläge aus China bemüht?"

Möglich, aber nicht zwingend notwendig. Wir haben selbst international führende Experten.

"Oder wurde deren Vorgehensart sofort abgetan und ignoriert?"

Der größte Teil des dortigen Vorgehens wurde ganz sicher sofort abgetan, weil mit unseren Vorstellungen von Menschenwürde nicht im geringsten vereinbar.
Dass andere, bei uns machbare Dinge möglicherweise zu lange ignoriert wurden, steht auf einem anderen Blatt.

15:44, nie wieder spd

>>Von China lernen
Selbst ohne den Daten - und Grundrechtsschutz ist keine Regierung in der EU in der Lage die chinesische Vorgehensweise auch nur in Ansätzen zu kopieren.
Und selbstverständlich haben jegliche Rechte und jeglicher Datenschutz hinter der Pandemiebekämpfung zurückzustehen.
Zumal auch die chinesischen Verantwortlichen sicher ein Beratungsteam an der Seite haben, welches aus Virologen und anderen Experten besteht.
Hat sich die deutsche Regierung wenigstens um Ratschläge aus China bemüht?
Oder wurde deren Vorgehensart sofort abgetan und ignoriert?<<

Sie meinen, Grundrechte und Gewaltenteilung müssten zwecks Pandemiebekämpfung abgeschafft werden?

Oder was meinen Sie mit "von China lernen"?

14:31 von zomil

Zitat:"Was mir auch einfällt es wird ab und zu erwähnt in Deutschland wird ja jetzt mehr getestet und daher steigen auch die Zahlen."

Es steigt vor allem der Anteil der positiv Getesteten an der Gesamtzahl der Tests.

@0_Panik 15:58

"Eine Corona-App kann auch helfen.
Aber bitte nicht als Corona-Staat-Überwachungsapp."

Ihnen scheint entgangen zu sein, dass wir seit einigen Monaten eine solche App haben. Und zwar in der Variante "Vollständig-ohne-Staat-App".

Grüße aus Xi'an, China

"So gehören Corona-Apps, die genaue Bewegungsprofile erstellen, zum Alltag. Beim Betreten von Restaurants, Cafés oder Geschäften einen QR-Code einscannen, um sich zu registrieren, auch das ist seit Corona normal. "

Stimmt. Bis Mai oder so, war dies auch so und notwendig. Seit dem ist aber ein halbes Jahr vergangen und China ist längst wieder im "Normal-Modus", Gott sei Dank.

"Allerdings gehen Städte und Provinzen teilweise sehr unterschiedlich vor - Peking beispielsweise ist strenger als Shanghai."

Das war schon immer so und sollte man wissen, wenn man über China berichtet. Man sollte auch nicht nur 2 Städte eines 1,5 Milliarden Volkes kennen, die auf einer Fläche leben, die mehr als doppelt so groß ist wie die der EU mit 27 Staaten.
Man kann ja Rostock auch nicht mit Rom oder London vergleichen.

"Persönliche Freiheitsrechte oder Datenschutz spielen dabei keine Rolle - etwa bei der Nachverfolgung von Kontakten."

10% Lohnsteigerung jährlich seid 20 Jahren macht Chinesen glücklicher

@14:47 von rene dri

>>Ich finde wir sollten vorsichtig mit dem Begriff -autoritär- im Zusammenhang mit China umgehen. Ich kann mir beim besten Willen keine Volksrepublik mit dem Föderalismus deutscher Prägung vorstellen.<<

Was Sie meinen ist wohl zentral contra dezentral. China ist sowohl zentral gesteuert, als auch autoritär. Die daraus erwachsenen Vorteile hat es hier genutzt.

>>Im Hintergrund steht eine Bevölkerung die Antworten haben möchte auf ihre Fragen. Das sind nicht "nur" ca. 80 Mio. sondern 1,3 Milliarden.<<

Da Sie nicht jeder Person einzeln erklären müssen welche Maßnahmen zum Tragen kommen, ist es m.E. unerheblich ob es um 1 Million oder 1 Milliarde geht. Die Menschen brauchen professionelles Krisenmanagement. Dezentrale Strukturen sind da wichtig; eine gewisse Einheitlichkeit jedoch auch hilfreich, solange es regionale Besonderheiten berücksichtigt.

Am 02. November 2020 um 16:06 von Demokratieschue...

Zitat: https://tinyurl.com/yybt4edx
deutschlandfunk.de: Überraschend viele Corona-Neuinfektionen in Xinjiang 26. Oktober 2020

Das bedeutet: auch in China läuft die Welle bereits wieder an. Sie ist zwar niedriger als in Europa oder anderswo auf der Welt aber es läuft auch dort bereits wieder an.

Der Bericht des Deutschlandfunks, den sie zitieren, stützt Ihre abschließende Behauptung nicht. In dem Bericht ist nur von einem (angeblich) überraschenden lokalen Ausbruch die Rede.

@Gesellschaftskrise 16:18

Informationen kommen nicht nur aus „Rauschblättern“ sondern von seriösen Berichterstattern, Autoren/Dichtern, Dissidenten, chinesischen Systemkritikern, Flüchtlingen ....

14:45 von Orfee

Ganz einfach weil in China nicht getestet wird///

Ich muss einen anderen Artikel gelesen haben. Wo finde ich den, den Sie gelesen haben?

@CaptainGreybeard

Die Chinesische Regierung will auch am Anfang der Pandemie nichts von einem neuen ansteckendem Virus gewusst haben. Warum soll es nun anders sein?

@15:55 von Ultimo25

"Die Staatsdiktatur China mit seinen 1,4 mrd. Einwohnern hat eben nicht nur ein bischen sondern alle restriktiven Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle selbst bis in den privaten Bereich der Wohnungen hinein um die Infektionen abzuwürgen. Wollen sie auch hier solche massenhafte Überwachungen? Ich keinesfalls.
Im übrigen sollten wir von angemessenen Vergleichsländer wie Südkorea 56 mio. oder Japan 120 mio. anschauen, wenn es um covid19 Vorbilder geht."

Für "den härtesten Lockdown der Welt" in Neuseeland gab´s neulich noch breiten unkritischen Beifall. Die Präsidentin wurde im Gegensatz zur chinesischen Staatsführung als "Jacinderella" gefeiert. Dass wir in der Demokratie einfach keine Mittel haben und keinesfalls persönliche Freiheiten einschränken können um der Krise angemessen zu begegnen ist also offensichtlich nur eine Ausrede.

@16:22 von CaptainGreybeard @Tada

//Meinen Sie die offiziellen, von der Regierung angeordneten Zahlen oder die tatsächlichen? Das klingt polemisch, aber ich misstraue Statistiken aus einem Land, in dem ein gefährliches Virus per Parteitagsbeschluss als "besiegt" erklärt wird, weil etwas anderes nicht in die amtliche Darstellung des Landes als unentwegt fortschrittlich, siegreich gegen alle Widrigkeiten, Herausforderungen, Probleme und auch Feinde passt.//

Einerseits geht es mir wie Ihnen, andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass es heutzutage noch irgendeinem Land möglich wäre, größere Corona-Ausbrüche zu verheimlichen.

Am 02. November 2020 um 15:51 von Jan Sensibelius um 14:47 von r

Nein, das nicht. Wie würde wohl eine Bevölkerung auf ihre Regierung zu sprechen sein, sie hat die gleichen Rechte und Pflichten wie wir. Auch die politische Gliederung des Landes wäre die gleiche. Der einzige Unterschied zu jetzt wäre in diesem Land lebten 1,3 Mrd. Menschen. Wie lange würde das wohl gutgehen? Wir haben jetzt schon Probleme mit unseren "Querdenkern". In Deutschland standen "Querdenker" auf den Stufen des Reichstagsgebäude und wollten es "stürmen" , wegen Tragepflicht des MNS. Bin mir nicht sicher ob das jetzt so viel besser und demokratischer ist. Wir regen uns auf über Grundrechtseingriffe sind aber gleichzeitig nicht in der Lage damit richtig und zweckmäßig umzugehen. Das sieht man an den MNS-Verweigern. Manchmal ist Strenge nicht notwendigerweise falsch. Ich bin nicht der Ansicht das wir jetzt das komplette Chinesische System übernehmen sollen. Vielleicht den einen oder anderen positiven Punkt.

Der alles überwachende chinesische Staat

Ist da der Total-Überwachungsstaat wirklich so "gut", das die Unheilsbringer von der zweiten Welle verschont bleiben, oder ist das nur die geübte Praxis des Vertuschens?
Ich denke, in China zahlt man seit Generationen einen hohen Preis für den Existenzerhalt eines totalitären Staates. Corona hin oder her, so leben wie die Chinesen will ich nicht.
Der Datenschutz hierzulande läßt eine derartige Mega-Überwachung gar nicht erst zu. Zum Glück.

das ganze kommt einem vor....

wie ein Staudamm kurz vorm Einsturz an dem unkoordiniert versucht wird die Risse mit Kaugummi, Holzbrettern und bloßen Händen zuzuhalten anstatt sich schnellsmöglich in Sicherheit zu begeben

Vorbild? Nein Danke

Am 02. November 2020 um 14:06 von Super_SwaRd
"Wenn die Leute denken, dass dies richtig ist und der kurze Verlust der Freiheit kein Problem ist, werden die kommenden Tage besser sein."
Das ist selbstverständlich ein Trugschluss!
Der Verlust der Freiheit ist ganz klar nicht kurz, sondern muss in China seit Generationen ertragen werden. So sieht das aus.

@14:22 von rossundreiter

//In China wurden Daten von Privatleuten in der Vergangenheit nicht in dem Maße missbraucht, wie dies im Westen (etwa im Zuge der NSA-Affäre) geschehen ist.//

Wenn jedem klar ist, dass grundsätzlich alles - auch das Private - überwacht wird, kann man tatsächlich nicht von Missbrauch sprechen. Was glauben Sie denn, wie ein Punktesystem ohne Überwachung funktionieren könnte?

Demokratie

Ja, in einer Diktatur kann man das Befolgen von Maßnahmen befehlen genau so wie soziales Verhalten und Rücksichtnahme.

Eine Demokratie lebt von der Vernunft und Eigenverantwortung der Menschen.

Leider sind viele bei uns in Deutschland nicht bereit, Demokratie zu leben.

Am 02. November 2020 um 15:23

Am 02. November 2020 um 15:23 von Klauserich

da kann ich nur zustimmen !

Muss ich allen Ernstes diesen Zahlen glauben?

Mag China durchgreifen oder nicht, den Zahlen glaube ich nicht. In den Großstädten ist die EW-Dichte so hoch wie bei uns, die Temperaturen sind im Okt ähnlich gefallen und bildungsferne Schichten gibt es in Ch. mehr als bei uns. Weshalb sollte sich das nicht ähnlich ausbreiten wie in Europa? Ganz einfach: weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Da ist China mit Trump recht einig: weniger testen, dann fällt's auch nicht auf. Machen andere auch so: zB Brasilien, Türkei, Belarus uvam.

Man kann sich natürlich...

.... die Finger wundschreiben, über dieses Thema. Die meisten der Europäer können sich nicht in die "Denke" von asiatischen Menschen hineinversetzen. Umgekehrt allerdings genauso. Wie ich letztens bereits geschrieben hatte, schütteln die Kinder meiner Frau in Thailand den Kopf vor Unglauben, dass wir hier in DE diskutieren statt zu handeln. Forist @andererseits hat bereits die ambivalente Diskussionsstruktur einiger Foristen klar benannt. Einerseits die restriktiven Maßnahmen in China zu verurteilen, andererseits die BR wegen angeblicher Untätigkeit zu verurteilen. Man sollte auch den Blick nach Japan, Südkorea, Taiwan, Laos etc.richten. Disziplin wird dort different interpretiert. Es mag auch eine - und das meine ich jetzt nicht vorwurfsvoll- Portion Unkenntnis über Asien vorliegen. Dies sehe ich schon an der Aussage eines Foristen heute, China wäre ein Schwellenland. Wir fordern unsere demokratischen Freiheiten und werden vom Virus überrollt. Asiaten akzeptieren, befreien sich davon.

16:27 von Minka04

«In China lebt man wieder ein relativ normales Leben. Als ich gestern diesen Artikel über Wuhan las, war ich doch sehr erstaunt. China scheint es als einziges Land überstanden zu haben:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/corona-und-das-nachtleben-in-chin...»

In diesem zitierten Artikel findet man ja auch eine Grafik mit den Infektionszahlen in China. Die von China an die WHO gemeldeten Zahlen.

Am 01.03.2020: 79.932 Fälle
Am 01.11.2020: 91.397 Fälle

11.465 Fälle in exakt 8 Monaten in einem Land mit ± 1,4 Mrd. Menschen.
Wer soll so was denn für Bare Münze nehmen.

Als hätte man das Virus für einige Wochen in Wuhan eingesperrt. Weil ihm das so unangenehm war, hat es dann China auf schnellstem Weg ganz verlassen. Und nun ist bzgl. Infektionsgefahr wieder alles so, wie es bis zum 01.11.2019 war.

Ich gönne es den Chinesen sehr, dass sie auch in Wuhan wieder in Clubs & Co. feiern gehen können. Aber "Corona überstanden" ist ja wohl so was wie ganz schlimme Musik in der China-Oper …

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