Ihre Meinung zu: "Fridays for Future"-Proteste: Zurück auf die Straße

25. September 2020 - 7:06 Uhr

Zuletzt war es still um die Klimabewegung geworden. Jetzt will "Fridays for Future" wieder Druck machen. Zehntausende sollen heute für den globalen Klimastreik auf die Straßen gehen. Von Angela Ulrich.

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Kommentare

Anders als bei den Corona

Anders als bei den Corona Demonstrationen hier eine freundlich-wohlwollende Berichterstattung

Zurück auf die Straße, besser zurück in die Schule

Traurig, traurig, die Kinder haben schon genug Stoff verpasst. Jetzt gilt bitte, bitte zurück in die Schule, damit auch künftig gute Ingenieure, Ärzte und Lehrer dem Land zur Verfügung stehen. Ansonsten heißt es wieder "das Abi war zu schwer". Insbesondere, gilt es spätestens ab dem 16. Lebensjahr "Lernen ist Arbeiten", denn andere arbeiten schon in dem Alter für Ihr Unterhalt, z. B. als Azubis. Also Proteste, ja bitte, außerhalb des Unterrichts, wie alle anderen auch. Ansonsten, brauchen wir ein neues Gesetz, nach dem für die Streiks für eine "gute Sache" eine Freistellung gibt.

Perfektes Eigentor

Einfach nur unklug diese Veranstaltungen jetzt abzuhalten, kontraproduktiv, sie schießen sich selbst in Knie.

Da haben sie sich aber einen guten Tag ausgesucht... also, 25 September Stichtag.
Infektionszahlen um die 2000.
Mal schauen wie sie in zwei drei Wochen aussehen ... und falls die höher liegen, haben wir den Schuldigen gefunden: Die jungen Demonstranten.
Egal ob die Infektionszahlen wegen der Demos angestiegen sind oder nicht... es geht da um PR.
Zusätzlich verlieren Sie auch Ihr Recht auf Bildung... hatten ja die Chance diesen Freitag hinzugehen.
Also, kann man Schulen und Kitas auch wieder schließen. Selbst Schuld.

Fridays for Future ja, Großdemos nein...

... so viel zum Thema steigende Infektionszahlen... Da kann der Staat natürlich jedem überlassen, an einer Großdemo teilzunehmen und die Infektionszahlen werden weiter steigen. Vielleicht sollte Staat doch noch einmal überlegen, was er tut. Demos in dieser Zeit.. für mich ein absolutes Unding!

Demos alleine reichen nicht

Wenn ihr wirklich etwas erreichen wollt, dann müsst ihr selbst in die Politik gehen. Gründet eine Partei! Meine Stimme ist euch sicher.
Auch die Grünen sind 1978 so entstanden. Sie sind zwar heute (leider) nicht mehr radikal-ökologisch, sondern ideologisch reichlich weichgespült, aber ihr Druck und die öffentliche Resonanz haben die anderen Parteien gezwungen, sich ökologischen Themen zu öffnen.
Der Anteil der Menschen wächst, die - wenn überhaupt - nicht mehr aus voller Überzeugung eine der vorhandenen Parteien wählen. Das ist eure Chance, nein, nicht eure, sondern die unseres Planeten.

Unfassbar

Unfassbar, in den Sommerferien hat man absolut gar nichts gehört von Fridays for future. Kaum sind überall die Ferien rum, geht die Demonstriererei wieder los. Ein Schelm der böses dabei denkt.

... mit gutem Beispiel voran ...

///
*
*
... dann wollen wir doch mal sehen, wieviele Reichskriegsflaggen diesmal wehen - ich denke, keine einzige! ...
*
... denn die Umbra-Umbra braunen Ecke des Universums schmust ja lieber mit den Verschwörungstheoretikern aller anderen Ecken ...
*
... ich denke, dass wir die Möglichkeit haben, eine friedvolle Demokratische Meinungsäußerung, unter Beachtung der Abstandsregeln und mit Maske geschützt, zu erleben! ...
*
... ich würde mir wünschen, dass hier mit gutem Beispiel voran gegangen wird!
*
... weil: Es geht um ein sehr wichtiges Thema!

Was nützt es?

Wer glaubt das sich da etwas gravierend ändert?

glaubhaft ?

jetzt "lohnt" es ja auch wieder. Jetzt fällt schließlich Schulzeit aus. Ganz ehrlich : wir wären doch auch lieber ganz cool und hip "demonstrieren" gegangen ( besonders , wenn die kleine Niedliche aus der Parallelklasse mitkommt...) ,als uns vom langweiligen Lehrer mit Mathe oder Deutsch volldröhnen zu lassen.

Gute Demo - schlechte Demo?

Ich finde es gut und sinnvoll dass man auch wieder mal darauf aufmerksam macht dass es noch mehr Themen als Corona gibt - aber ich fand auch sinnvoll dass bei der Demo in Berlin deutlich gemacht wurde, dass viele Menschen mit den Corona-Auflagen in wirtschaftliche Not geraten sind.
Und ich hoffe auch dass Fridays for Future nicht die Demo abbricht falls sich ein paar Rechte darunter mischen sollten um die Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren - so wie ich auch in Berlin der Meinung war dass es richtig war wegen einigen Rechten die Demo nicht abzubrechen.

"Wir müssen dafür sorgen,

"Wir müssen dafür sorgen, dass Krisen - Corona und Klima - nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es muss auch dieses Jahr ein klares Zeichen für Klimagerechtigkeit gesetzt werden, und genau das werden wir tun." - das bringt es auf den Punkt. Übrigens zeigt Corona ein doppeltes: Einerseits wurde deutlich, dass bei einem aktiven Krisenbewusstsein sehr wohl einschneidende Maßnahmen durch die Politik angestoßen und beschlossen werden können; andererseits haben gerade die Entwicklungen im Bereich Energie und Verkehr gezeigt, welch einen Einfluss der "Faktor Mensch" auf Klima und Umwelt hat.
Fridays for Future bleibt eine wichtige Bewegung von jungen und alten Menschen, von Wissenschaftler*innen, Organisationen, Vereinen und Verbänden - übrigens im Unterschied zu anderen Demos dieser Zeit von vornherein klar unter Beachtung der Corona-Regeln geplant.

Los gehts! In über 400 Städten!

Wer noch mitmachen will, hier gibts alle Städte und Uhrzeiten!

https://fridaysforfuture.de/keingradweiter/

was erreichen ?

ich würde eher sagen : wenn ihr eure Ziele erreichen wollt , haltet euch von Parteien fern. Erreichen könnt ihr vielleicht eine Politkarriere. Der Idealismus wird aber glatt gebügelt werden. Ich denke wir müssten auf mehr direkte Demokratie setzen.

@Klausewitz - freundlich-wohlwollende Berichterstattung

Anderst als bei den Blau/Braunen/Reichsbürger/Identitäre...,
wollen die nicht die Demokratie abschaffen und den Bundestag erstürmen.

Sie werden auch viele MNS - Schutzmasken sehen, bei denen welche "wirklich" was
für die "gesamte Menschheit" tun wollen.

@ 08:19 von Klausewitz

Könnte daran liegen, dass die Quote von Reichsflaggenschwenkern, Covidioten, Aluhüten und zum Verfassungssturz aufrufenden Verquerdenker*innen bei F4F gegen Null tendiert und die Klimaaktivist*innenbewegung breiteste wissenschaftliche Unterstützung hat... Nur mal so als anregender Gedanke...

Zahnloser Tiger

Versehen wir sie mit Streicheleinheiten .Jagen wir lieber weiter die ,die Randale machen wie ehemals die G20 Demonstranten . Oder Kriminalisieren wir lieber die die am Hambacher Forst sich gegen die Zerstörung einsetzen ,wie Ende Gelände . Übrigens nur mal so am Rande ,FFF solidarisiert sich mit Ende Gelände . Richtig so . Außer Repression hat dieser Staat keine Antwort , auf all die Berechtigten Proteste die dort am Ham.Forst und auch in Hamburg stattfinden und stattfanden . Wenn wir Menschen jagen weil wir sie als störend empfinden zerstören wir das positive Potenzial ,das diese Gesellschaft dringend benötigt . Heute würden die Mächtigen Mahatma Gandhi hinter Gitter bringen. Das ist die traurige Wahrheit . Was sagte Frau Bundeskanzlerin mal, der Kap. ist alternativ los . Was für ein Armutszeugnis . Ich es nicht traurig wenn wir die Zerstörung dieser wunderschönen Erde als alternativ los bezeichnen . Denn nichts anderes passiert gerade . Also unterstütze fff

Gut so!

Gegen das, was der Klimawandel verursachen wird, ist Corona ein Kindergeburtstag.
.
Da werden ein paar hundert Milliarden nicht reichen.
.
Die nächste Generation kämpft für die eigene Zukunft, während wir in Deutschland eine Umverteilung von jung zu alt in nie gekanntem Ausmaß vornehmen.
.
Nächstes Jahr werden zusätzlich 97 Mrd Schulden gemacht, wer die wohl zahlen darf.
.
Die Jugend ist leider viel zu zögerlich. Nochmal 5 Jahre warten, dann ist wohl nichts mehr aufzuhalten.

Naja

von: Am 25. September 2020 um 08:32 von Advocatus Diabo...
"Und ich hoffe auch dass Fridays for Future nicht die Demo abbricht falls sich ein paar Rechte darunter mischen sollten um die Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren - so wie ich auch in Berlin der Meinung war dass es richtig war wegen einigen Rechten die Demo nicht abzubrechen."

Ich stimme Ihnen zu ...

die Frage ist nur wie sich unser Bundespräsident und die Regierung dann äussert:
"Man soll doch aufpassen neben wem man "marschiert" und ohne Abgrenzung ist man schweigend mitschuldig."

@ 08:23 von sonnenbogen

Es ist genau umgekehrt: Ihr Kommentar ist eine Art Eigentor, denn F4F reagiert auf die aktuelle lokale Corona-Situation und hat deshalb z.B. die Demonstration in München abgesagt und kreativ umgewandelt zu einer Aktion mit begrenzter TN-Zahl auf der Theresienwiese, wo ein großer „#KeinGradWeiter“- Schriftzug - natürlich mit mindestens 1,5m Abstand zwischen den Teilnehmenden - gebildet wird.

Am 25. September 2020 um 08:32 von Advocatus Diabo...

>>aber ich fand auch sinnvoll dass bei der Demo in Berlin deutlich gemacht wurde, dass viele Menschen mit den Corona-Auflagen in wirtschaftliche Not geraten sind.<<

Deswegen war ich da.

>>Und ich hoffe auch dass Fridays for Future nicht die Demo abbricht falls sich ein paar Rechte darunter mischen sollten um die Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren<<

Selbst der Herr Innensenator Geisel aus Berlin hat ja kein Problem damit, mit Radikalen zu Demonstrieren.
Zitat Herr Geisel (Berliner Innensenator):
„Wenn ich als Demokrat gefordert bin, gehe ich auf die Straße“, sagte Geisel. „Und ich lasse mich nicht davon hindern, dass auch Ex­tremisten die Möglichkeit nutzen, dort ihre Meinung zu sagen.“

Quelle:
https://www.morgenpost.de/berlin/article215598253/Geisel-Kein-Problem-mi...

@sonnenbogen, 08:23 Uhr - Zeichen setzen

Es ist durchaus auch ein Zeichen von Bildung und Weitsicht, wenn sich junge Menschen für Klimaschutzziele und damit für ihre Zukunft engagieren. Dies geschieht friedlich und offenkundig unter Beachtung der AHA-Regeln.
Ich habe die "fridays for future" - Demos bisher wegen des Unterrichtsausfalls durchaus kritisch gesehen. Dieser Aspekt bleibt natürlich. Allerdings überwiegt die Einsicht, dass die jungen Menschen damit auch ein Signal setzen könnten, wie man friedliche Demos ohne mitmarschierende AFD-Protagonisten, Reichsbürger und Neonazis organisieren kann.

Am 25. September 2020 um 08:38 von undtrotzdem

>>Ich denke wir müssten auf mehr direkte Demokratie setzen.<<

Sie meinen "Volkabstimmungen" ? Kommt das nicht eher auch der "rechten" Ecke ?

Einerseits geraten in der

Einerseits geraten in der Corona-Krise viele Menschen in wirtschaftliche Not - und andererseits geraten seit Jahren in der Klima-Krise bei uns wie weltweit viele Menschen in wirtschaftliche Not (Stichworte: Dürre, Überschwemmungen, Hurricane, steigende Meeresspiegel etc.): Genau deshalb sagt F4F, dass die eine Krise nicht gegen die andere ausgespielt werden darf.

@ 08:27 von ablehnervonallem

Dass Sie in den Sommerferien nichts von F4F gehört haben, könnte mit Ihren "Hörgewohnheiten" zu tun haben. Ein Schelm der böses dabei denkt...

@ Deutsche-Elite um 08:28

"... ich würde mir wünschen, dass hier mit gutem Beispiel voran gegangen wird!
*
... weil: Es geht um ein sehr wichtiges Thema!"

Um welches wichtige Thema geht es Ihnen denn bitte?

Die Abschöpfung der Millionäre und Milliardäre durch härtere Steuern, die u.a. durch Missachtung der Umweltschutzregeln* ihren Reichtum angehäuft haben, aber bezahlen soll das jetzt "die Gemeinschaft"!?
Ich denke kaum, dass das die deutsche noch die internationale Elite wünscht. Diese Verschwörung ist leider real! Sie können dies ja mal ausprobieren und im Bundesdeutschen Politbetrieb einfordern. Nicht wenn sie schwätzend in der Opposition (was immer das heutzutage auch sein mag) sitzen, sondern, wenn Sie Regierungsverantwortung tragen und solche Sachen auch umsetzen könnten.

*und Ausbeutung der Armen und Wehrlosen auf der ganzen Welt!

Demos

Ich bin gespannt ob die Medien bei den FFF Demos genauso auf die Einhaltung der Hygiene Regeln achten wie bei den Corona Demos.
Wobei ich beide Demos in der aktuellen Situation für überflüssig und kontraproduktiv halte.
Vielleicht sollten die Mitarbeiter der Automobilzulieferer Streiken, z.B. die von Mahle!

FFF

Schulschwänzen ist doch eine Ordnungswidrigkeit, genau wie das Nichttragen einer Maske (an vorgeschriebenen Orten) oder? Wer schreit hier nach Bußgelder?

@karl klammer

"die nicht die Demokratie abschaffen "

Bewegungen wie diese - insbesondere auch extinction rebellion - sind durchaus bereit, ihre Meinungen gegen den Willen von Mehrheiten und an Parlamenten vorbei durchzudruecken.

Ob die das schaffen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Verklaeren sie Klimaaktivisten nicht zu sehr.

Das Anliegen dieser Kids ist

Das Anliegen dieser Kids ist ja richtig, wir müssen endlich umdenken. Schule schwänzen, markige Sprüche wie "Ich hasse Euch ihr habt meine Zukunft zerstört" bringen niemanden weiter wenn nich auch Vorschläge kommen wie man es besser machen kann. Ich hätte da mal ein paar. Instergramm und Facebook löschen, Internetserver verbrauchen massig Strom. Auf billige Wegwerfklamotten ala Primarkt verzichten, riesige Umweltsauerei und Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Auf Fastfood verzichten zerstört die Umwelt durch Massentierhaltung und Regenwald Abholzung. So könntet Ihr einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Am 25. September 2020 um 08:43 von VictorJara

>> Was sagte Frau Bundeskanzlerin mal, der Kap. ist alternativ los <<

Wann sagte Sie das ? Habe Sie da eine Quelle ? Frau Merkel sagte, die Bankenrettung ist alternativlos...und das ist kein Kapitalismus. Wenn wir Kapitalismus hätten, wären 2008 ca 80% aller Banken pleite gegangen und die Schere zwischen Arm und Reich wäre zugeklappt, weil alle maximal 100.000 Euro besessen hätten.

@ andererseits um 08:35

>>"Wir müssen dafür sorgen, dass Krisen - Corona und Klima - nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es muss auch dieses Jahr ein klares Zeichen für Klimagerechtigkeit gesetzt werden, und genau das werden wir tun." - das bringt es auf den Punkt. Übrigens zeigt Corona ein doppeltes: Einerseits wurde deutlich, dass bei einem aktiven Krisenbewusstsein sehr wohl einschneidende Maßnahmen durch die Politik angestoßen und beschlossen werden können; andererseits haben gerade die Entwicklungen im Bereich Energie und Verkehr gezeigt, welch einen Einfluss der "Faktor Mensch" auf Klima und Umwelt hat.<<

Wenn dem so wäre, dann könnte diese Gesellschaft ja endlich, die Abschöpfung von den Millionären und Milliardären durch Steuern einleiten, dessen Vermögensanhäufung nur Leid, Armut und Konflikte hervorbrachten. Ich nehme an, dass dies leider mit ihrer präferierten Partei nicht möglich ist!? Die kümmern sich bekanntlich sehr gut um ihr gut betuchtes Wählerklientel und schaden sich nicht selbst.

Ohje...

...bei uns ist es nass, regnet immer wieder und die
Veranstaltung findet laut Aushang ab 16 Uhr statt.
Sprich, da werden sich nur eine handvoll verirrte Verwirrter
einfinden.
Freitag 16 Uhr haben schliesslich 90 % eh schon keine
Schule mehr, warum dann in den Regen stellen...
Schönwetternaturpatrioten, die nur bei bestehendem
Eigeninteresse (Unterichtsausfall) auf die Strasse gehen.

@andererseits

"Könnte daran liegen, dass die Quote von Reichsflaggenschwenkern, Covidioten, Aluhüten und zum Verfassungssturz aufrufenden Verquerdenker*innen bei F4F gegen Null tendiert ..."

Dafür sieht man auf solchen Demos andere interessante Flaggen , die sozialistische Weltrevolution marschiert da gerne auch mit...
Unabhängig davon hoffe ich dass dort auch auf Abstand und Maskenpflicht geachtet wird , was aber nicht heisst dass ich die Corona Protestdemos befürworte .
Ich bin nur für gleiche Behandlung und Bewertung unabhängig welchen Sinn irgendwelche Demonstrationen machen .

Friedlich und bitte in der Freizeit

Finde die Demonstrationen gut, wenn diese friedlich (nicht den Tagebau besetzen!) und in der Freizeit stattfinden. Das sollte machbar sein, dann gerne.

Am 25. September 2020 um 08:48 von Adeo60

>>Dies geschieht friedlich und offenkundig unter Beachtung der AHA-Regeln.<<

Gibt es schon Bilder der Demos ? Sind Sie schon angefangen ?

Mich würde mal interessieren,

Mich würde mal interessieren, wie der ökologische Fußabdruck der Demonstranten aussieht und ob dieser kleiner ist als der eines Durchschnittsbürgers. Ansonsten handelt es sich nur um eine "Wasser predigen, aber Wein saufen"-Aktion. Und Menschen, die wirklich etwas bewegen wollen, sind immer pragmatisch und machen einfach, anstatt einfach dafür zu demonstrieren, dass andere etwas machen.

Selber Tor

um 08:23 von sonnenbogen

"Perfektes Eigentor
Einfach nur unklug diese Veranstaltungen jetzt abzuhalten, kontraproduktiv, sie schießen sich selbst in Knie.

Da haben sie sich aber einen guten Tag ausgesucht... also, 25 September Stichtag."

Auf dem Platz, den die letzten 3 Generationen hinterlassen haben, gibt es keine Tore mehr, aber jede Menge Toren, die lässig ihre Nachmirdiesintflut-Kippe wegschnippen, aber heulen, wenn der Keller mal wieder vollläuft. Diese Kinder und Jugendlichen, die für sich und ihre eigenen Nachkommen eine Erde brauchen, die nicht in Plastik erstickt oder die ihre dementen Dino - Eltern nicht im SUV spazierenfahren wollen, sollen so blöd sein, sich nicht an Abstandsregeln zu halten? Ich lasse mich gerne eines Schlechteren belehren, aber im Schnitt sind die Teilnehmer dieser Demos verantwortungsbewusster als viele ihrer Eltern und sie haben in dieser extremen Zeit mehr über das Leben gelernt und über die Limits ihrer Vorsteher als die in ihrer ganzen Schulzeit.

Am 25. September 2020 um 08:44 von MrEnigma

>>Die nächste Generation kämpft für die eigene Zukunft, während wir in Deutschland eine Umverteilung von jung zu alt in nie gekanntem Ausmaß vornehmen.<<

Wie begründen Sie "Verteilung von jung zu alt"? Ist das Leben in Deutschland seit 1950 in Deutschland besser oder schlechter geworden ? Leben wir im Jahre 2020 immer noch so wie 1965, mit schmutzigen Flüssen , keine Klärwerke in der ehemaligen DDR und im Winter ein beissender Kohlegeruch in der Luft und Trabbis mit blauen Abgasfahnen ? Wer hat diese Zustände beseitigt ? Wer hat eine vielzahl von Klärwerken in den neuen Bundesländern bauen lassen und die ganzen Feinstauböfen in den Städten verschwinden lassen ?

Sorry, aber ich kann diese Bewegung SO nicht ...

.. mehr ernst nehmen.
Was will mir die Nike besohlte und Pakistanshirt und Plastejacke gekleidete Fraktion mit Coffee to go Bechern in der Hand denn mitteilen? Das Mutti sie gerade zur Schule gefahren hat ... 1,5 Km, weils doch ein wenig tröpfelt? Das man Forderungen an andere stellen kann ... aber selbst in der Coronazeit nichts gelernt hat? Wieviel Schweröl hat die Luft verpestet damit ihre eigenen Klamotten aus den billig- Klamottenläden und das i-Phone um die Welt geschippert wurden?
Selbstkritik? Null. Ich höre nur "wir wollen" und "wir fordern". Und am Ende des Zuges fährt dann ein oranges Fahrzeug der Stadt und fegt die "verlorenen" Hinterlassenschaften des Zuges zusammen.
Wer von anderen fordert, muss bereit sein,mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Mein Vater sagte immer: verlange von keinem etwas, was du nicht selbst machen würdest ... nichts macht unglaubwürdiger.

Ich kann es nicht glauben

Muss das jetzt sein, kann man diese Demos nicht nach Corona abhalten, einfach nur um vielleicht die eigene Oma noch ein paar Jahre leben zu lassen?
Die Wirtschaft geht zugrunde, die Kids machen ihre eigene Zukunft damit kaputt, nicht sehr klug und weitsichtig...

08:25, Veto

"Das ist eure Chance, nein, nicht eure, sondern die unseres Planeten."

Dem Planeten ist alles was wir tun herzlich egal.
Dem Leben an sich ist es unterm Strich ebenso egal - Anpassung, Artensterben, Evolution: aus der Totalen betrachtet alles ganz normal.
Aber uns selbst könnte es eine Chance sein? Nein, auf eine Urgewalt wie den Klimawandel einen signifikanten Einfluss ausüben zu können vermag ich mir nicht vorzustellen.
Nun muss man aber deshalb nicht gleich dem Nihilismus verfallen, denn im Kleineren gibt es sicher viele Möglichkeiten unsere Lebensqualität zu erhalten /steigern - sauberes Wasser, saubere Luft, Nahrung für alle, selbst den Weltfrieden halte ich nicht perse für unmöglich.

So ist es...wer ist der

So ist es...wer ist der wirkliche Drahtzieher hinter dem Ganzen, die Kids mit Sicherheit nicht.

Witzig

Ich kann mich da nur vereinzelten Vorrednern anschließen.

Die Coronalage war vor einigen Wochen noch besser, trotzdem hörte man nichts von FFF. Ob das mit Schulferien korreliert? Niemals

Und so allmählich sollte auch die Argumentationsstruktur dahingehend, dass sie außerhalb der Schulzeit keine Beachtung fänden getrost als "absurd" abgestempelt werden dürfen. Sog. Coronademos hatten auch Aufmerksamkeit und waren Sonntags, FFF ist eine große Bewegung, hier wäre es nicht anders.

Ansonsten ist es wie bei BLM Demos, bei FFF ist es löblich, dass die Kinder für ihre Zukunft demonstrieren gehen (unabhängig davon, ob diese wirklich so gefährdet ist), bei Demos in ähnlichen Größenordnungen für die Gewährleistung des Grundgesetzes wird kritisiert, dass man zu solchen Zeiten solche Demos abhält. Und weil einige jetzt sicher sagen, dass sich FFF an Auflagen halten wird. MNS kann gut sein, Abstand bezweifle ich. BLMdemos wurden trotz Auflagenverstößen jedenfalls nicht aufgelöst.

breiteste wissenschaftliche Unterstütung

Wie breit ist denn die "wissenschaftliche Unterstützung"? In etwa so breit wie im Fall Galileo Galilei?

Am 25. September 2020 um 08:44 von MrEnigma

>>Die nächste Generation kämpft für die eigene Zukunft, während wir in Deutschland eine Umverteilung von jung zu alt in nie gekanntem Ausmaß vornehmen.<<

In ca 20 Jahren sind wir geburtenstarken Jahrgänge weg. Dann kann die FFF Jugend alles umsetzen was sie wollen

@ 09:12 von 2018Anne

"Finde die Demonstrationen gut, wenn diese friedlich .. und in der Freizeit stattfinden"
Demonstrationen die niemanden stören haben noch nie etwas gebracht. Wenn eine Gewerkschaft höhere Löhne durchsetzen möchte und dem Arbeitgeber damit drohe dass man andernfalls streiken würde - in der Freizeit.. dann kriegt der doch Lachkrämpfe

Geistlose Unterstellungen mancher Foristen

Wie kann man diesen so erfreulich engagierten, jungen Menschen unterstellen, sie würden nur demonstrieren, um Schule schwänzen zu können??
Wir alten Couchpotatos müssen sehr froh und glücklich sein, dass so viele junge Menschen nicht nur begriffen haben, was heute wichtig ist, sondern auch aktiv für einen nachhaltigen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft eintreten. Ich unterstütze dieses Engagement aus tiefster Seele und bin sehr wohl der Ansicht, dass FFF bereits viel bewegt hat und noch mehr bewegen wird. Ich war in Berlin und habe bei "Alarmstufe Rot" für eine gerechte Unterstützung für die Veranstaltungs- und Kulturbranche mit sehr vielen Soloselbstständigen demonstriert. Da konnte man sehen wie man diszipliniert mit den AHA-Regeln wirkungsvoll demonstrieren kann. Ich sehe auch täglich wie viele junge Menschen vor und nach der Schule an vollen Haltestellen die AHA Regeln beherzigen, seid stolz auf diese Jugendlichen, sie haben es verdient!

@ Adeo60 um 08:48

"Es ist durchaus auch ein Zeichen von Bildung und Weitsicht, wenn sich junge Menschen für Klimaschutzziele und damit für ihre Zukunft engagieren. Dies geschieht friedlich und offenkundig unter Beachtung der AHA-Regeln.
Ich habe die "fridays for future" - Demos bisher wegen des Unterrichtsausfalls durchaus kritisch gesehen. Dieser Aspekt bleibt natürlich."

Ich wusste ja gar nicht, dass Ihre präferierte Partei, die CDSU, nun auch einen Grünen Stempel trägt!? Oder sind die Grünen einfach nur tiefschwarz angelaufen und haben eins ihrer Themen mit in die Koalitionsehe mit reingenommen?

"Dieser Aspekt bleibt natürlich. Allerdings überwiegt die Einsicht, dass die jungen Menschen damit auch ein Signal setzen könnten, wie man friedliche Demos ohne mitmarschierende AFD-Protagonisten, Reichsbürger und Neonazis organisieren kann."

Ihre Regierungspartei brauch keine Leute deswegen auf die Straße führen, diese muss nur für die wiedereinsetzung der Grundrechte sorgen. Problem solved!

Am 25. September 2020 um 08:46 von andererseits

Da die Münchener die Demo abgesagt haben, implizieren Sie, das die Organisatoren der F4F Demos die Einhaltung der AHA Regeln nicht garantieren können? Falls die nämlich eingehalten werden würden, sollte es doch sicher sein. Dann könnten die mit Ihrem Hygienekonzept auch in München normal demonstrieren.

@andererseits

"Übrigens zeigt Corona ein doppeltes: [...] andererseits haben gerade die Entwicklungen im Bereich Energie und Verkehr gezeigt, welch einen Einfluss der "Faktor Mensch" auf Klima und Umwelt hat." Am 25. September 2020 um 08:35 von andererseits

*

So gesehen müssten Drittweltländer mit der ärmsten Bevölkerung die sauberste Umwelt überhaupt haben.

Haben sie aber nicht, weil "erst kommt das Fressen, dann die Moral" (Brecht).
Umweltschutz muss man sich finanziell leisten können.

08:54 von andererseits

***Dass Sie in den Sommerferien nichts von F4F gehört haben, könnte mit Ihren "Hörgewohnheiten" zu tun haben. ***
Wo waren denn Demonstrationen in den Sommerferien?
Meine Sehgewohnheiten sind wahrscheinlich auch nicht in Ordnung

2l8 - too late

Sie haben schon Recht, die FfF Kinder. Es ist das Klima, es ist ihre Atmosphäre von morgen das/die wir heute zerstören.

Leider kommt FfF viel zu spät. Schon in den 60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde (auch in der Schule) vor den Gefahren der Umweltzerstörung gewarnt. Damals hat das fast niemanden interesssiert. Ich fürchte, nun ist es zu spät, denn Sibirien gast aus und da gibt es gewaltige Mengen CO2 und Methan. Der Geist ist aus der Flache - noch nicht weit, aber weit genug, dass es uns unmöglich ist, ihn zu überreden in seine Flasche zurückzukehren.

Oje ...

Wegen Corona ist schon mehr als genug Schulzeit ausgefallen, jetzt duldet die Regierung auch noch kollektives Schuleschwänzen.

Für seine Werte kann man auch Samstags o. Sonntags eintreten. Aber scheinbar hat dies dann doch nicht den Stellenwert, dass man hierzu die Freizeit opfert.

Mein Arbeitgeber hätte mir schon längst die Kündigung gereicht, wenn ich solche Aktionen während meiner Arbeitszeit fahren würde.

Die Future der Welt,

Die Future der Welt, definiert v.a. als lebenswerter Raum für Menschen, macht sich ja nicht nur am Klima fest. Mindestens genauso wichtig erscheint mir, ein Leben in Freiheit führen zu können. Hierzu hört man von F4F nichts. Dabei ist die Freiheit von Menschen weltweit vielfach nicht gegeben oder bedroht.

Na...

... dann hoffen wir mal, dass keine Kleingruppe mit Reichsflagge auftaucht.

Sonst müssen die Zehntausende wegen "Schulter an Schulter" und "vor den Karren spannen lassen" nach Hause gehen.

Andererseits 8:39

Andererseits muss Berichterstattung neutral sein, sonst ist keine Berichterstattung gegeben sondern Parteinahme.
Und die darf es in steuerfinanzierten Medien nicht geben.
Aber - es gibt sie halt doch.

Es ist schon eigenartig dass man zu bestimmten Themen (BLM, F4F) zum demonstrieren ermuntert wird und die Farbe der "Bericht"erstattung freundlich ausfällt während bei anderen ( genauso gefährlichen) Demonstrationen in düsterem schwarzgrau "berichtet" wird.
Diese Parteinahme der zu Neutralität verpflichteten Medien ist imho unerträglich.

F f F

Es ist auch mir eine Freude, dass ich nach zwanzig Jahren eigenem mitmenschlichem Engagement, auch ...Pro Globus... - Klimaanpassungen nicht mehr alleine dastehe. Einzelpersonen werden ja sehr gerne versucht, bei der eigenen Zivilchourage, von Lobbygruppen gesellschaftlich zu demoralisieren und zu diskriminieren. Deratig trauriges erlebten schon vor vielen Jahrzehnten Wissenschaftler und Forscher die ihrerseits mit chouragiertem Engagement auf die Klimawandel- Probleme aufmerksam machten. Zum Glück haben wir engagierte Menschen, obgleich unterschiedlich aktiv, heutzutage Klimawandel- Fakten bei Postleitzahlen, statt agiler Rufmörder gegen Stirngemutige im Umfeld. Es ist großartig, dass sich zumindest junge Personen friedfertig, aber stur, unerpressbar für unseren Heimatplanten für politisches Gehör durchzusetzen verstehen. Alle Klimaanpassungen als Optionen kosten global doch bloß zusätzliches Geld, dass aber nicht die Bevölkerungen stemmen sollten.
Gutes Tun F f F ..!
Frau D. Brauer

um 08:58 von Widerstand Jetzt

"Ich hätte da mal ein paar. Instergramm und Facebook löschen, Internetserver verbrauchen massig Strom. Auf billige
Wegwerfklamotten ala Primarkt verzichten, riesige Umweltsauerei und Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Auf Fastfood verzichten zerstört die Umwelt durch Massentierhaltung und Regenwald Abholzung. So könntet Ihr einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Haben Sie sich mal mit den Inhalten der Bewegung beschäftigt?
Scheinbar nicht, sonst müssten Sie sie nicht darüber belehren, was genau deren Anliegen ist. Gesinnungsfreunde stehen z. B. auch vor PRIMARK oder KIK, um den verbrauchsgestörten Kids, die den Kapitalismus besonders gut verinnerlicht haben, den Spiegel vorzuhalten. Ich glaube, Sie sollten mal genauer hinschauen.

Wie auf der Website von FFF

Wie auf der Website von FFF zu sehen ist, finden die allermeisten Demonstrationen am Freitag Nachmittag statt.
Die Schüler haben also schon frei und opfern freiwillig ihre Freizeit für ein so wichtiges Thema. Dazu kommen zahlreiche Studenten, Wissenschaftler, Arbeitnehmer und besorgte Eltern und Großeltern.

@SchleswigHolsteiner, 09:13 Uhr

Wir dürfen, glaube ich, dann doch davon ausgehen, dass Kinder und Jugendliche friedlich demonstrieren, keine Reichskriegsflaggen mit sich führen und auch nicht von Neonazis begleitet werden. Was die AHA-Regeln angeht, habe ich bewusst von einer "offenkundigen" Einhaltung gesprochen.
Man mag sich trefflich darüber streiten, ob solche Demos mit Unterrichtsausfall einhergehen müssen. Für den Klimaschutz zu demonstrieren, ist jedenfalls eine höchst ehrenwerte Sache, die in unser aller Interesse liegt. Machen Sie sich also keine allzu großen Sorgen.

Auch in den Sommerferien

Auch in den Sommerferien wurde demonstriert. Größtenteils online oder in kleinem Format aufgrund von Corona.
Dieser Globale Klimastreik unterscheidet sich von den anderen Freitagsdemos und seit Monaten geplant und genehmigt

Verstehen muss

man das aber nicht, in den Ferien hatte man anderes zu tun, jetzt wo wieder Schule ist, hat man auch wieder Zeit.
Bei steigen Viruszahlen, haben wohl die meisten Bürger wenig Verständnis für diese Massenansammlungen.
Und dann die Zeile, mit Quang Paasch, um ehrlich zu sein, ich hab noch nie etwas gehört von diesem Menschen, ich wohne natürlich auch nicht in Berlin.
Gut das das Wetter um schlägt und es ist Kalt und nass, da haben alle etwas davon.

Am 25. September 2020 um 09:20 von mannmannmann1

>>Die Wirtschaft geht zugrunde, die Kids machen ihre eigene Zukunft damit kaputt, nicht sehr klug und weitsichtig...<<

Diese Kids wollen die Wirtschaft, so wie sie momentan ist, nicht mehr.

Mal eine konkrete Frage!

Ich bin bekennender Umweltschützer. Ich habe auch in dem Thema meine Sündenfälle, aber was Klimaschutz sein soll und wie dieses aktiv vom Menschen geschützt werden kann, ist mir bis heute unverständlich!

Liebe FFF Anhänger,
was wollt ihr denn bitte genau machen? "Klimaschutz" mit dem Zusatz "Jetzt!" ist recht plakativ und m.E. keinesfalls umsetzbar.

-Was ist denn jetzt genau der erste Schritt der nach Meinung dieser FFF'ler in BRD umgesetzt werden soll?
-Welche nachvollziehbar messbare Verbesserung wird es dadurch geben?
-Wer ist derjenige der bestimmt, dass alles in Zielrichtung läuft?
-Wer soll diese Maßnahmen bezahlen?
-Welche gesellschaftlichen negativen Folgen seid ihr bereit für euren "Klima"schutz zu tragen?
-Welche gesellschaftlichen Maßnahmen sollen getroffen werden, damit die (immer kleinere) Mittelschicht mitsamt dem (immer größer werdendem) "Prekärem" Fundamentensockel nicht noch stärker geschröpft wird?

Ich bin vor allem gespannt auf eure Antworten.

09:17, Mispel

"Mich würde mal interessieren, wie der ökologische Fußabdruck der Demonstranten aussieht und ob dieser kleiner ist als der eines Durchschnittsbürgers. Ansonsten handelt es sich nur um eine "Wasser predigen, aber Wein saufen"-Aktion. Und Menschen, die wirklich etwas bewegen wollen, sind immer pragmatisch und machen einfach, anstatt einfach dafür zu demonstrieren, dass andere etwas machen."

Frei nach dem Motto "Tu was ich sag und nicht was ich tu." - könnte das nicht tatsächlich verfangen?
Aufzustehen und andere dazu aufzufordern etwas zu bewegen, bewegt ja an sich auch schon etwas, nämlich die Macher mit zu kreieren?
Abgesehen davon glaube ich bei keiner Demo an "den Demonstranten".

@Veto - "Demos alleine reichen nicht" Ganz genau!

Demonstriert wird seid ca. 50 Jahren - und es hat schon wesentlich punktgenauere Aktionen gegeben: international z. B. von Greenpeace und national durch die Umweltbewegung. Alles, was bisher erreicht worden ist, wurde "vom Volk" in die Politik getragen, nicht umgekehrt.
Aber "die Politik" muss auch die Quadratur des Kreises bewerkstelligen: Milliarden Menschen brauchen einen Broterwerb und daher die dazugehörige Produktion. Damit das umwelt- und ressourcenschonend klappt, müsste man sich international einig sein, Wirtschafts- und Finanzkräfte nicht nur gesetzlich zu regulieren, sondern auch zu kontrollieren. Wir Bürger müssten nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen, sondern uns selbst beschränken. Und das betrifft auch die FFF; sie sollten sich lieber an ihre konsumverrückten Altersgenossen wenden, anstatt vorzugeben, sie seien die ersten, denen die Umwelt ein Anliegen ist. 8000 Fahrräder auf 2 Haufen im Großstadtverkehr sprechen eher für Spektakel als für Umweltbewusstsein.

um 09:20 von H. Hummel

"Sorry, aber ich kann diese Bewegung SO nicht . mehr ernst nehmen.
Was will mir die Nike besohlte und Pakistanshirt und Plastejacke gekleidete Fraktion mit Coffee to go Bechern in der Hand denn mitteilen? Das Mutti sie gerade zur Schule gefahren hat ... 1,5 Km, weils doch ein wenig tröpfelt? Das man Forderungen an andere stellen kann ... aber selbst in der Coronazeit nichts gelernt hat? Wieviel Schweröl hat die Luft verpestet damit ihre eigenen Klamotten aus den billig- Klamottenläden und das i-Phone um die Welt geschippert wurden?"
.
Ach wissen Sie, ich kann diejenigen nicht mehr ernst nehmen, denen es ganz besonders um "Deutschland" geht, die aber nicht bereit sind, ihr Urlaubsgeld in Deutschland auszugeben, sondern darüber jammern, wenn sie wegen Corona nicht ins Ausland in den Urlaub fliegen können. Selbstkritik? Null. Ich höre nur "wir wollen" und "wir fordern".

omg

HEY KIDS!

Mal ein Tipp von einem alten Berufsdemonstranten: ^^

Macht die NOT zur TUGEND!

Haltet einfach den Sicherheitsabstand ein. D.h. z.B. hier in Rostock würden ca. 1.000 Kids MIT Sicherheitsabstand(!) eine Fläche belegen vom Rathaus bis zum Kröpeliner Tor in der Länge, und in der Breite von der Strandstraße bis zur August-Bebel-Straße.

f4f demo

Ich stimme den Demonstranten von F4F zu. Sie sollten aber bitte mit gutem Beispiel vorangehen und neue Arbeitsplätze schaffen z.B. die, welche bei der Automobilindustrie wegfallen. Bis heute habe ich aber noch keine Fa. gesehen, welche komplett Emisionsfrei ist.
Diese Demonstranten dürften aber auch im nächsten Winter ihre Wohnungen nicht heizen, da ja bekannt ist, dass bei Verbrennung von fossilen Brennstoffen umweltschädliche Abgase entstehen.

@ 09:20 von mannmannmann1

Sie machen genau das, was F4F nicht macht: die eine Krise gegen die andere ausspielen.
Und Sie übersehen oder leugnen, dass die F4F-Aktivist*innen sich klar an den Corona-Gegebenheiten orientieren: Genau deshalb wurde u.a. die Münchner Demonstration abgesagt.

09:20 von H. Hummel

Zitat:"Was will mir die Nike besohlte und Pakistanshirt und Plastejacke gekleidete Fraktion mit Coffee to go Bechern in der Hand denn mitteilen? Das Mutti sie gerade zur Schule gefahren hat ... 1,5 Km, weils doch ein wenig tröpfelt?"

Könnten Sie Ihren Vorrat an Plattitüden vielleicht mal etwas erneuern? Wie oft wurde dieser Unfug schon hier gepostet, um nicht inhaltlich auf die berechtigten Forderungen von F4F eingehen zu müssen?

Schaum vorm Mund

Einige meiner Mitmenschen und Mitforisten wüten nun wieder gegen F4F und ziehen unzulässige Parallelen zu Querdenken, etc. . Folgende Punkte sind aus meiner Sicht für eine Betrachtung wichtig:
- F4F stellt sich nicht das Unterlaufen von Corona-Maßnahmen zum Ziel
- Es wird gerade deshalb in der Schulzeit demonstriert, um den Widerspruch politischen Handelns zu verdeutlichen. Wer eine Schulpflicht mit der Zukunft der Kinder begründet, muss denen auch erklären, warum ihm diese Zukunft an anderer Stelle offenbar egal ist.
- Die F4F-Generation wird langfristig das Meinungsbild prägen. Wir können uns aufregen oder nicht. Sie sind die Zukunft. An diesen Punkt sollten sich alle erinnern, denen die Springerkampagnen gegen die 68er noch geläufig sind.

Gruß
Grille

Vegan für Klima, Gesundheit und die Tiere!

Besonders die klimaschädlichen Gase Kohlendioxid bzw. CO2, Methan und Lachgas sind für unsere Umwelt gefährlich. Diese Treibhausgase entstehen bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas sowie durch die Ausscheidungen von Rindern in der Tierwirtschaft. Methan und Lachgas werden außerdem durch die Nutzung von Gülle als Düngemittel in die Umwelt freigesetzt. Zudem wird der Regenwald fortwährend hauptsächlich für die Tierwirtschaft gerodet, wodurch die grüne Lunge unserer Erde schwindet, immer weniger CO2 abgebaut und durch das Fehlen der Bäume immer weniger Sauerstoff produziert wird. Und damit nicht genug: Beim Abholzen der Wälder wird das in den Bäumen gespeicherte CO2 zusätzlich in die Atmosphäre freigesetzt.

08:32 von Advocatus Diabo...

>>Und ich hoffe auch dass Fridays for Future nicht die Demo abbricht falls sich ein paar Rechte darunter mischen sollten um die Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren...<<

Ich glaube diese Gefahr besteht nicht. Falls Rechte bei FfF mitmarschieren, würden Diese hochkant aus ihrer Partei geworfen. Und zwar ohne langes hin und her, wie bei Kalbitz.

Die Ferienzeit ist vorbei,

also zurück zu "Frydays for future" und nicht an diesem Tag auf die Schulbank. Die Eltern beschweren sich über Unterrichtsausfall wegen fehlender Lehrkräfte - Corona bedingt oder aus anderen Gründen - und erlauben ihrem Nachwuchs auf die Straße zu gehen und die Schule zu schwänzen.
Man kann nach Schulschluss demonstrieren oder das ganze in "Saturday for future" umtaufen.

Wer mehr über diese Leute erfahren will,

der höre ruhig mal ganz genau hin, wenn die "Sprecher" oder sonstige Aufpeitscher Interviews geben oder sich in den Medien äußern. Vor allem, wenn es konkret wird. Zumeist läuft es so ab: "Wir fordern" (von anderen). Dann: "Die Politik muss" (denn wir wollen selbst nichts tun, außer demonstrieren, fordern und uns selbst in Szene setzen) und wenn die Leutchen dann gefragt werden, was sie selbst zu tun gedenken, ist entweder tiefes Schweigen, inhaltsloses Gestammel oder eine Ansammlung von Allgemeinplätzen zu hören. Ich würde denen ja sogar noch was glauben, wenn auch nur einer ihrer AnführerInnen m/w/d so wie wir nahe an einem Windpark oder in einem Gebiet, wo selbst Omma und Oppa auf ein Auto angewiesen sind, weil meilenweit keine Infrastruktur mehr vorhanden ist, wohnen würde. Oder ich stelle mir Frau Neugebauer vor, wie sie mit dem Lastenfahrrad ihre Bio-Nahrung aus dem nächstgelegenen Bio-Markt holt, früh losfahren, abends wieder zurück sein, ach, geht wohl nicht? Aber klar doch!

Am 25. September 2020 um 09:18 von melancholeriker

" Ich lasse mich gerne eines Schlechteren belehren, aber im Schnitt sind die Teilnehmer dieser Demos verantwortungsbewusster als viele ihrer Eltern und sie haben in dieser extremen Zeit mehr über das Leben gelernt und über die Limits ihrer Vorsteher als die in ihrer ganzen Schulzeit."

Jau, H. von Ditfurth, hat schon Ende der 70er auf CO2 hingewiesen.
Und wer weiss ob die heute demonstrierenden nicht den gleichen "Fehler" Ihrer Eltern machen, und aus "Dummheit"wiederum Kinder in die Welt setzen.

Ich hoffe sehr

das die Schutzmassnahmen gegen Corona konsequent durchgesetzt werden bei ALLEN Veranstaltungen.
Die Wissensleistungen der Schulabgänger werden seit Jahren von den Betrieben kritisiert, deshalb sollte diese Demo auf das Wochenende verlegt werden.

09:20 von mannmannmann1

>>Muss das jetzt sein, kann man diese Demos nicht nach Corona abhalten, ...<<

Corona ist ein großes Problem, das uns noch (mindestens) viele Monate beschäftigen wird.
Die Klimakrise ist jedoch ein weit größeres Problem, das uns noch Jahrzehnte beschäftigen wird. Es ist deshalb wichtig, dieses Thema nicht auf die lange Bank zu schieben.

Am 25um 09:28 von SchleswigHolsteiner

@MrEnigma
>>Die nächste Generation kämpft für die eigene Zukunft, während wir in Deutschland eine Umverteilung von jung zu alt in nie gekanntem Ausmaß vornehmen.<<

"In ca 20 Jahren sind wir geburtenstarken Jahrgänge weg. Dann kann die FFF Jugend alles umsetzen was sie wollen"

Glückwunsch für die banalste und demaskierendste Zuschrift dieses Vormittags. In diesen 20 Jahren werden Sie aber auch vielleicht Pflege brauchen und Menschen um sich herum, die nicht alles nach Kosten/Nutzen - Kalkulation berechnet wie Sie das nach allem Anschein tun. Ich gehöre auch zu dieser Generation.

Ich glaube nicht daran, dass

Ich glaube nicht daran, dass die FfF-Demos noch den gewünschten "Wums"-Effekt bringen werden wie das letztes Jahr der Fall war. Irgendwann ermüdet jedes Demonstrationsthema und wird von anderen überschattet. Es gibt wöchentlich unzählige Demos an den Wochenenden: die Corona-Querdenker, die, die meinen "Wir haben Platz" und ihre Schilder dazu präsentieren,( obwohl am gleichen Tag über die große Wohnungsnot in D berichtet wird) und dann noch jene von der BLM-Bewegung.
Am Anfang erregen sie Aufmerksamkeit und kritische Stimmen werden überrannt, aber nach dem das Potential erschöpft ist, wird es langweilig.
Zu dem hängt ein wesentlicher Punkt an dem Faktor, wer in den USA im November zum Präsidenten gewählt wird und der jetzige sich schon mal eine "zuverlässige Stimme" im Supreme Court sichern will, anstatt den letzten Willen von RBG zu folgen. Erst mit anderen Mächten lässt sich das Problem "Umwelt" real anpacken.

Objektiv gesehen

Objektiv gesehen ist die CO2 Emission in Deutschland seit 1990 lat Bundesumweltamt um 31,4% gesunken. Auch haben wir aufgrund unsererserer modernen Müllentsorgung kein wirkliches Problem mit Plastik. Auch die Hysterie um Feinstaub hat sich wahrlich in Luft aufgelöst und letztendlich nur der deutschen Automobilindustrie massiv geschadet.
Im Meer landet von Deutschland auch nix.
Also warum dieser Irrsinn um Umweltschutz in Deutschland. Schade ,dass die Tagesschau nicht objektiv zu diesem Thema (und auch so manch Anderm) berichtet bzw. Informiert. So bekommen unsere Schüler einen völlig falsches Bild.

um 09:41 von Werner40

"Mindestens genauso wichtig erscheint mir, ein Leben in Freiheit führen zu können. Hierzu hört man von F4F nichts."
.
Und warum hört man von Pegida nichts zum Thema Atommüllendlager? Whataboutism vom feinsten!

✎ Das ist der Irrsinn im Quadrat - no Future ->Corona

Jetzt will "Fridays for Future" wieder Druck machen. Zehntausende sollen heute für den globalen Klimastreik auf die Straßen gehen.

Was ist an dieser lokalen Demo in Berlin "global"? Friday-Demos with no Future.

"Die Bewegung hat schwer gelitten unter dem Virus"

Das Klima nicht!

Diese "Bewegung" bewegt sich mit solchen "Friday-Demos weiter selbst ins Abseits. Der Abmahnverein DUH ist mit dabei.

Sonst ist man in Berlin schnell mit Verboten und Sanktionen, warum wird dieser Irrsinn nicht schlichtweg auch verboten?
Es riecht gewaltig nach Klientelpolitik.

@ 09:20 von H. Hummel

Da haben Sie ja ein wunderbares Panoptikum aller Vorurteile gegen F4F zusammengestellt. Mit der Wirklichkeit hat das nur sehr begrenzt zu tun: Sie scheinen einerseits wenig Kontakt zu jungen Leuten zu haben, die sich bewusst - z.T. vegetarisch oder vegan - ernähren, mit ihren Eltern hart über ein Leben ohne Flug und SUV verhandeln, mehr und mehr auf Secondhand und Konsumbeschränkung setzen,
und andererseits zu übersehen, dass science4Future, parents4Future, churches4Future und andere Gruppierungen das Engagement für eine wirksame Klimapolitik längst auf eine breite gesellschaftliche Basis gestellt haben.
Ihr Panoptikum macht allerdings deutlich, dass in der Bewusstmachung und Bildung in Sachen Klima- und Mitwelt-Sensibilität noch einiges zu tun ist.

09:32 von Pilepale

>>Ihre Regierungspartei brauch keine Leute deswegen auf die Straße führen, diese muss nur für die wiedereinsetzung der Grundrechte sorgen. Problem solved!<<

Und was wollen Sie uns damit sagen?
Meine Grundrechte sind in keiner Weise eingeschränkt. Falls Sie damit die geringen Beeinträchtigungen meinen, die durch die Pandemie notwendig wurden, frage ich mich warum sie so egoistisch sind. Ihre Mitbürger haben z.B. ein Recht auf körperliche Unversehrtheit.

In den Ferien war das nicht wichtig

jetzt kommt das mit den Demos natürlich wieder passend. Entgegen Ihrer Annahme scheinen die Demos auch schon um 11.00 h
stattzufinden; man muss ja auch erst hinkommen usw. nee, nee, das passt schon.
Man kann einigermassen ausschlafen und man braucht ja auch nicht lange bleiben. Ich wundere mich immer wieder, dass sich "hohe" Politiker mit Teenagern treffen und mit diesen debattieren. Das hätte man doch schon längst mit Wissenschaftlern machen können. Auf der anderen Seite, werden die Teenies ja vielleicht auch in die Politik gehen.
Zu was richtig tollem in der Wirtschaft wird's wohl nicht reichen können, bei der Schulschwänzerei. Nebenbei bemerkt war ich auch der Meinung, dass das eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Oder ?

Friday for Future will wieder DRUCK machen.

Das Anliegen der jungen Leute von FFF ist
sicher ehrenwehrt aber die Art und Weise
wie das ganze durch die Medien gepusht wird muss kritisiert werden. Wenn sogar
die Politik ( Frau Merkel) alles nur mit
Abnicken zustimmt. Wie sagte der Journalist
Hans Joachim Friedrichs: Man sollte sich nicht von einer Sache zu 100% vereinahmen
lassen auch wenn sie noch so ehrenwert ist.

Der Regenwald ist auch bei uns

Ich finde Fridas for future eine sehr gute Bewegung und finde Luise Neubauer in Deutschland sogar viel überzeugender als Greta. Sie hat viel Sachkenntnis von der Materie. Gestern bei Maischberger war der Beitrag des deutschen Waldexperten Wohlleben, der berichtete, dass in den nächsten 5 bis 10 Jahren 50% der deutschen Wälder sterben werden, da hier eigentlich in Deutschland nicht besonders beheimatete Nadelhölzer quasi in Plantagen angebaut werden und diese eher für kühle und feuchte Regionen wie in Skandinavien geeignet sind. Die Probleme fangen also vor der eigenen Haustür an, der Regenwald ist natürlich auch dramatisch aber wir sollten dann ruhig mal mit unserer eigenen Forstwirtschaft anfangen und hier nachhaltig arbeiten, was übrigens auch wirtschaftlich sinnvoller wäre.

@ 09:04 von Pilepale

Falls Sie mit Ihrem Kommentar auf die Grünen abzielen, zeugt das einerseits von Unkenntnis grüner Positionen und Konzepte (Keine andere Partei setzt so stark auf die Verbindung von Klimapolitik und Sozialpolitik.) und lenkt andererseits offensichtlich vom völligen Versagen Ihrer präferierten Partei in beiden Bereichen ab (klimapolitische Leugner; sozialpolitische Kahlschläger), die sich zudem mehr und mehr mit der Selbstzerlegung beschäftigt.

09:38, Gieselbert

"Wegen Corona ist schon mehr als genug Schulzeit ausgefallen, jetzt duldet die Regierung auch noch kollektives Schuleschwänzen.

Für seine Werte kann man auch Samstags o. Sonntags eintreten. Aber scheinbar hat dies dann doch nicht den Stellenwert, dass man hierzu die Freizeit opfert.

Mein Arbeitgeber hätte mir schon längst die Kündigung gereicht, wenn ich solche Aktionen während meiner Arbeitszeit fahren würde."

Wir können froh sein, dass die Kids überhaupt noch in die Schule gehen. Marode Lehrgebäude, verpfuschtes Schulsystem, Lehrermangel, teils veraltete Lehrpläne, Zwangsfächer, teils fehlende Hygienekonzepte, Überbelegungen usw usw.
Wenn mein Arbeitgeber die Firma so gestalten würde, wie die Politik die Schulen, dann hätte ich schon längst gekündigt.

09:20 von H. Hummel

Ahhhhh, das Lesen ihrers Kommentars hat in mir große Freude ausgelöst.

Vielen Dank hierfür!!

Ihr Kommentar hat mir wieder klar gemacht, dass es heutzutage üblich ist, dass immer mehr (u.a. Politiker, "Aktivisten") Forderungen an andere zu stellen, aber selbst nicht bereit sind, etwas was zu tun!

Zudem kommt auch, dass immer mehr keine Leistungen für die Gesellschaft erbracht haben oder berufliche Qualifikation aufweisen können, aber anderen erklären wollen wie Wirtschaft und Welt funktioniert.....

Am 25. September 2020 um 09:35 von Tada

>>So gesehen müssten Drittweltländer mit der ärmsten Bevölkerung die sauberste Umwelt überhaupt haben.
Haben sie aber nicht, weil "erst kommt das Fressen, dann die Moral" (Brecht).
Umweltschutz muss man sich finanziell leisten können.<<

Uns wird vorgerechnet, dass Drittweltländer weniger CO2 pro Kopf produzieren.Das stimmt zwar, aber wie sehen die Flüsse in Indien usw aus ? Wie sieht die Müllentsorgung dort aus ? Der Plastikverbrauch ?
Die Umwelt besteht nicht nur aus CO2. Nur eine Anhebung des Lebensstandartes in ärmeren Ländern führt dort auch zu mehr Umweltschutz.

09:20 von HäuptlingOrm

>>Dem Planeten ist alles was wir tun herzlich egal.
Dem Leben an sich ist es unterm Strich ebenso egal - Anpassung, Artensterben, Evolution: aus der Totalen betrachtet alles ganz normal.
Aber uns selbst könnte es eine Chance sein? Nein, auf eine Urgewalt wie den Klimawandel einen signifikanten Einfluss ausüben zu können vermag ich mir nicht vorzustellen.
Nun muss man aber deshalb nicht gleich dem Nihilismus verfallen, denn im Kleineren gibt es sicher viele Möglichkeiten unsere Lebensqualität zu erhalten /steigern - sauberes Wasser, saubere Luft, Nahrung für alle, selbst den Weltfrieden halte ich nicht perse für unmöglich.<<

Das ist eine gesunde Sichtweise. Obwohl, ob ich den Weltfrieden noch erleben werde nach immer mehr Machtstreben, daran habe ich meine Zweifel.

besser für Bildungsreform auf die Straße!

Ich glaube, dass es angekommen ist ... wir müssen mehr tun gegen den Klimawandel, und es hat sich ja auch was bewegt durch Fridays for future. Es ist auch noch nicht genug, das weiß man, aber / dennoch möchte ich mal all die demonstrationsfreudigen Schüler fragen warum sie nicht für eine BILDUNGSREFORM auf die Straße gehen oder eine Bewegung gründen? Die Kultusminister lachen sich doch ins Fäustchen, da das Thema digitale Bildung und Umstrukturierung des Lernens an Schulen schon wieder in Vergessenheit gerät. Ihr - die Schüler - müsst hier den Anstoß geben und das Konstrukt aus verkrusteter Verwaltung und Verteidigung an Befugnissen in den Kultusministerien aufbrechen!!

@ Adeo60 um 09:48

"Man mag sich trefflich darüber streiten, ob solche Demos mit Unterrichtsausfall einhergehen müssen. Für den Klimaschutz zu demonstrieren, ist jedenfalls eine höchst ehrenwerte Sache, die in unser aller Interesse liegt. Machen Sie sich also keine allzu großen Sorgen."

Erklären Sie doch mal bitte, wie diese "höchst ehrenwerte Sache", dass "in unser aller Interesse liegt" umgesetzt werden soll und wer Ihrer Meinung nach dafür bezahlen soll!?
Des Weiteren würde mich interessieren, dass selbst wenn Technologien für den "Klima"schutz vorhanden wären, wie diese auch an die Schwellen und vor allem Drittweltländern übergeben werden, um diese globale Bewegung auch global umzusetzen? Oder sind Sie der Meinung, dass diese Technologie als Marktseintrittsbarriere missbraucht werden sollte, wenn dann Handelsregeln Länder ausschließen, die nicht nach dem Grünen Punkt produzieren...

In zehn Jahren sollen zwei Drittel des Stroms in Deutschland

aus Wind, Solar- und Wasserkraft gewonnen werden.
.
auch der Zusatzbedarf durch die E Mobilität ?
und wie kriegt man die Genehmigungen durch ?
Windanlagen werden aktuell ja kaum gebaut,
nicht mal den Ersatzbedarf für alte Anlagen kriegt man hin
und Wasserkraft ... ne Lachnummer

Durch die Demos gab es keine Erhöhung der Infektionszahlen.

@08:23 von sonnenbogen
Weder nach den "Black-lives-matter" noch nach den Großdemos wegen Corona ließen sich signifikante Veränderungen feststellen.

"... Und wenn die Politik es

"... Und wenn die Politik es nicht tut, dann machen wir es halt selbst." Ach so. Ich wusste nicht, dass es so einfach ist. Man geht Freitags einfach auf die Strasse statt zur Schule und davon wird der Klimawandel auf magische Weise gestoppt? Realisierbare Ideen habe ich nämlich leider noch keine gehört von diesen "Aktivisten". Das sind eigentlich eher "Passivisten", denn aktiv an Änderungen mitwirken sehe ich sie nicht. 1 Mrd Bäume in Kanada pflanzen? Zu wenig. 2/3 Strom aus erneuerbaren Energien innerhalb 10 Jahren? Zu wenig. Förderung der E-Mobilität? Zu wenig. Eigene Projekte? Fehlanzeige.

@ 09:35 von sonnenbogen

Natürlich hätten auch in München die AHA-Regeln eingehalten werden können, aber aufgrund der zugespitzten Corona-Lage in München haben die F4F-Verantwortlichen sich zu einer Absage entschieden. Nennt man Verantwortungsbewusste und gesellschaftliche Solidarität. Kennt nicht jede*r hier, das stimmt.

Am 25. September 2020 um 10:00 von Grillenspinnerei

>> An diesen Punkt sollten sich alle erinnern, denen die Springerkampagnen gegen die 68er noch geläufig sind.<<

Und ? Springer trieb die Auflagen in die Höhe und die 68er sind diejenigen, gegen die FFF jetzt protestieren

Die Lust am Schulschwänzen ist nicht geheilt

Wochen und Monate mussten wir uns das Lamentieren der Schülerschaft über Corona bedingten Schulausfall anhören oder Lesen! Nun drängen sie trotz wieder verstärkter Corona-Problemen und Gefährdung wieder auf die Straße, da muss man schon staunen! Nicht nur das plötzlich der Unterrichtsbesuch nicht mehr so wichtig ist, sondern offenbar wollen die Demonstranten auch die vielen weitreichenden politischen Entscheidungen in Deutschland und Europa nicht zur Kenntnis nehmen. Hier ist wohl eher Klamauk und Schulschwänzen auf der Agenda als ernsthafte Absichten! Hier reihen sich vermeintliche Klimaschützer nahtlos ein in die Kreise der jugendlichen Covidioten!

@08:28 von Deutsche-Elite

>> ... ich würde mir wünschen, dass hier mit
>> gutem Beispiel voran gegangen wird!

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@ 09:45 von ricosi64

An keiner Stelle im Bericht wird "zur Teilnahme ermuntert", es wird berichtet über Ziele und Hintergründe (genau wie bei den Quer-Corona-Kundgebungen wie z.B. in Berlin), auch darüber, dass aufgrund der unterschiedlichen Corona-Lage Demonstrationen abgesagt wurden.
Sie bauen hier einen Popanz auf.

Bei

uns regnet es heute sehr stark, da habe ich die Hoffnung, dass die Schüler lieber im trockenen Klassenzimmer sitzen und daher die für heute angekündigte Demo ins Wasser fällt. Im Sinne des Infektionsschutzes wäre das definitiv besser...man weiß ja, wie schwer sich Jugendliche mit dem Wahren des Sicherheitsabstandes tun.

09:57, saschamaus75

"Macht die NOT zur TUGEND!

Haltet einfach den Sicherheitsabstand ein. D.h. z.B. hier in Rostock würden ca. 1.000 Kids MIT Sicherheitsabstand(!) eine Fläche belegen vom Rathaus bis zum Kröpeliner Tor in der Länge, und in der Breite von der Strandstraße bis zur August-Bebel-Straße. "

Und keiner könnte sie passieren ohne seinerseits den Sicherheitsabstand zu unterschreiten. :D

Finde ich gut,

immerhin hat D auch Klimaziele unterschrieben. Wenn sich unsere Regierung nur halb so viel hier engagieren würde, wie für die Interessen der Kohlelobby, der Autolobby und der Reisebranche!
D braucht nicht mit dem Finger auf Trump zu zeigen. Erst mal besser machen.

Die Jugend hat das Recht dazu!
Allerdings würde ich mir von der Jugend sehr viel mehr eigenes Engagement erwarten.

@08:22 von jochjoch60

>> Insbesondere, gilt es spätestens ab dem
>> 16. Lebensjahr "Lernen ist Arbeiten",

Ähh, bekommen die Kids dann ab der 10. Klasse auch Mindestlohn? oO

Jede Demo,

die mit bloßen Forderungen ihre Zumutungen und Verzichtsforderungen stetig wiederholt, muss sich irgendwann erschöpfen, auch wenn sie sachlich gesehen korrekt ist & alle zu mehr alltäglicher Sorgsamkeit für unser aller Wohlergehen gemahnt.
Wer erreichen möchte, dass die gestellten Forderungen auf breite Zustimmung & noch effektivere zumutbare Umsetzung in der wirklichen Welt treffen, könnte sich auch an Konzepten der "Vergangenheit" orientieren, sich und seine Überzeugungen vielleicht doch auch " auf den langen Weg durch die Institutionen & die Politik " begeben, wie dies seit den späten 60 ern Viele so gehandhabt haben. Dazu zählt auch die tatkräftige Mitarbeit in der Welt der Initiativen & Parteien als Gestalter der gesetzlichen Rahmenbedingungen für "Wandel" und auch "Erhaltung".
Dicke Bretter brauchen Zeit UND Nachhaltigkeit. Ziele brauchen eben auch realisierbare Umsetzungen, da helfen bloße Protestkundgebungen, Parolen & provokante "Öffentlichkeitsarbeit" sehr begrenzt.

Zitat: "Frau Merkel sagte,

Zitat:
"Frau Merkel sagte, die Bankenrettung ist alternativlos...und das ist kein Kapitalismus. Wenn wir Kapitalismus hätten, wären 2008 ca 80% aller Banken pleite gegangen und die Schere zwischen Arm und Reich wäre zugeklappt, weil alle maximal 100.000 Euro besessen hätten."

Tja - wir haben aber einen Finanzkapitalismus und der hat die "Fäden" auch in der Politik fest in seiner Hand.

Ihr "Kapitalismus" von dem sie schreiben hat das Primat "der Markt regelt alles"...
..im heutigen Finanzkapitalismus geht es aber so -> "zu gross um zu fallen"

Schon vergessen das die Manager dieser Pleitebanken trotz Verluste im Billionen Euro Bereich sich ihre Mrd. schweren Boni weiter gezahlt haben - zum Teil aus der "Staatsknete" für die WIR ALLE gerade stehen!!

Bankenrettung ist also letztlich Rettung eines kapitalistischen Finanz- und Wirtschaftssystem das klar die Politik diktiert.

@ Grillenspinnerei um 10:00

"Einige meiner Mitmenschen und Mitforisten wüten nun wieder gegen F4F und ziehen unzulässige Parallelen zu Querdenken, etc. . Folgende Punkte sind aus meiner Sicht für eine Betrachtung wichtig:
- F4F stellt sich nicht das Unterlaufen von Corona-Maßnahmen zum Ziel"

Wer sagt denn, dass gegen diese Corona-Maßnahmen keinsfalls demonstrieren werden dürfte, die unsere Grundrechte auf eklatante Art und Weise und nicht nachvollziehbar außer Kraft setzen?

"Wer eine Schulpflicht mit der Zukunft der Kinder begründet, muss denen auch erklären, warum ihm diese Zukunft an anderer Stelle offenbar egal ist."

Erklären Sie doch bitte der Mehrheit der Kinder, warum es diesen im Durchschnitt schlechter gehen wird als Ihren Eltern!? Mit KLima hat das nichts zu tun. Das ist die Konsequenz einer falschen Politik.

"Die F4F-Generation wird langfristig das Meinungsbild prägen."

Das mag sein und gerade deshalb ist es ja wichtig, dass diese Jugendlichen jetzt schon eins lerenen. Argumentativ zu diskutieren!

09:18 von melancholeriker

>>Diese Kinder und Jugendlichen, [...] oder die ihre dementen Dino - Eltern nicht im SUV spazierenfahren wollen ...<<

Warum denn gleich so ordinär beleidigend?
Aprospros Dino-Eltern im SUV spazieren fahren: Noch ist es genau anders herum. Da lassen sich die Super-Vorzeige-Schüler von ihren Eltern (noch nicht dement) in dicken SuVs zur Schule fahren. Ich wohne auf einem Hang, an deren Ende in weiter Ferne auf der Kuppel zwei Schulen stehen: Gesamt- und Grundschule. Da lassen sich wunderbar früh morgens zu Schulbeginn die eifrigen Fahrer mit ihren Kids beobachten, im Sekundentakt bis hin zur Staulänge. Es bleibt kaum Platz und Zeit zum aussteigen, da fängt hintenrum das Gehupe an. Aber 10 Meter mal zu Fuß? Kommt nicht in Frage...

Am 25. September 2020 um 10:11 von melancholeriker

>>Glückwunsch für die banalste und demaskierendste Zuschrift dieses Vormittags. In diesen 20 Jahren werden Sie aber auch vielleicht Pflege brauchen und Menschen um sich herum, die nicht alles nach Kosten/Nutzen - Kalkulation berechnet wie Sie das nach allem Anschein tun.<<

Dann lesen Sie bitte noch meine anderen Beiträge.
Zum Leben gehört nicht nur Fordern sondern auch selbst anpacken umsetzen. Auch ohne Kosten/Nutzen

In Deutschland zu

In Deutschland zu demonstrieren, um das globale Klima zu " retten " macht wenig Sinn, da hierzulande bereits vielfältige Maßnahmen dazu umgesetzt wurden. Viel sinnvoller wäre, auf diejenigen Länder Druck auszuüben, die mehr tun müssten, z.B. China und dort lokale F4F Gruppen aufzubauen, bzw. zu unterstützen.

@ Tremiro um 10:19

"Und was wollen Sie uns damit sagen?
Meine Grundrechte sind in keiner Weise eingeschränkt. Falls Sie damit die geringen Beeinträchtigungen meinen, die durch die Pandemie notwendig wurden, frage ich mich warum sie so egoistisch sind. Ihre Mitbürger haben z.B. ein Recht auf körperliche Unversehrtheit."
So, so. Geringe Beeinträchtigungen also? Hier mal eine Aufzählung von den Grundrechtseinschnitten, die durch diese Corona-Maßnahmen beschnitten wurden:
- Allgemeine Handlungsfreiheit
- Bewegungsfreiheit
- Freiheit der Berufsausübung
- Religionsfreiheit
- Schutz des familiären Zusammenlebens
"Das sind erhebliche Grundrechtseingriffe. Ob die noch verhältnismäßig sind, muss immer wieder überprüft werden. Das ist ein Gebot des Verfassungsrechts." Prof. Hans-Jürgen Papier. Ehem. Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Quelle:
https://tinyurl.com/y3u78gsc (45:45-46:35)
Wenn Sie sich vor einer Grippe schützen wollen, bleiben Sie zuhause!

@Pilepale,09:32 Uhr

„Ihre Regierungspartei braucht keine Leute deswegen auf die Straße führen, diese muss nur für die wiedereinsetzung der Grundrechte sorgen“.
Ich schreibe doch nicht als Vertreter einer Partei. Im übrigen sollte man doch meinen, dass der Klimaschutz uns alle angeht, finden Sie nicht? Entsprechend freue ich mich, dass sich junge Menschen für den Klimaschutz engagieren – oder sehen sie darin etwas Verwerfliches? Einer „Wiedereinsetzung der Grundrechte“ bedarf es nicht. Diese sind in Deutschland fest etabliert. Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit kann jeder Bürger leben. Und auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird von der Bundesregierung durch die ebenso moderaten wie effizienten Corona-Maßnahmen geschützt. Kurzum - das nenne ich politisch verantwortliches Handeln.

Am 25. September 2020 um 09:18 von melancholeriker

>>Ich lasse mich gerne eines Schlechteren belehren, aber im Schnitt sind die Teilnehmer dieser Demos verantwortungsbewusster als viele ihrer Eltern und sie haben in dieser extremen Zeit mehr über das Leben gelernt und über die Limits ihrer Vorsteher als die in ihrer ganzen Schulzeit.<<

Was für eine extreme Zeit ? Meine Eltern wurden im Krieg geboren und haben die Hungerwinter bis 1950 durchgemacht. Ich selbst brauchte nicht mehr hungern, habe aber im Winter auch in der Wohnung noch kräftig gefroren. Ich habe noch Holz imWald "gemacht" und den Sommer über klein gehackt. Und um meine Lehrstelle zu erreichen bin ich um 4:30Uhr aufgestanden. Was bitteschön für extreme Zeiten haben die Demonstranten durchgemacht ?

@Pilepale, 10:26 Uhr

Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine "ehrenwerte Sache" und zeitigt ja bereits erfolge. Die E-Mobilität, die Windkraft u.a. Innovationen gehen in Richtung Zukunftstechnologie. Ich würde es der Weltwirtschaft durchaus zutrauen, dass sie neue und bezahlbare Energieformen entwickeln kann, die weniger umweltbelastend sind. Und wenn dies richtig organisiert wird, könnten daraus auch neue Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft entstehen. Klar ist auch, dass der Kampf gegen den Klimawandel ein globaler sein muss. Insoweit volle Zustimmung. Aber dieser Kampf muss aufgenommen werden, wenn man nicht - wie die AFD - entgegen der Expertenmeinung die dramatischen klimatischen Veränderungen per se ignoriert. Das politische Farbenspiel, das Sie zeichnen, ist völlig überholt. Auch grüne Politik hat ihren Stellenwert, gerade wenn es um den Planeten Erde geht.

Am 25. September 2020 um 10:19 von Tremiro

>>Meine Grundrechte sind in keiner Weise eingeschränkt. Falls Sie damit die geringen Beeinträchtigungen meinen, die durch die Pandemie notwendig wurden, frage ich mich warum sie so egoistisch sind. Ihre Mitbürger haben z.B. ein Recht auf körperliche Unversehrtheit.<<

Jedes Ding hat zwei Seiten. Wer ist der Egoist: Diejenige, die verzweifelt Versucht Ihr kleines Reisebüro zu retten oder derjenige, der als Risikopatient durch die Gegend läuft und von allen anderen verlangt, dass sie auf ihn Rücksicht nehmen müssen.

@ andererseits um 10:20

"Falls Sie mit Ihrem Kommentar auf die Grünen abzielen, zeugt das einerseits von Unkenntnis grüner Positionen und Konzepte (Keine andere Partei setzt so stark auf die Verbindung von Klimapolitik und Sozialpolitik.)"
Ich gestehe ich habe in diesem Punkt eine ziemliche Unkenntnis. Wie möchten Ihre Grünen denn bitte die Gelder zusammenbekommen, damit, die für mich nicht erkennbare Sozialpolitik (ich meinte damit nicht die Sozialisierung der verluste Ihrer Wählerklientel!) mit dem retten Ihres "Klimas" vereint werden kann und eben nicht auf dem Rücken der Schwächeren ausgetragen wird? Das haben Sie leider nicht beantwortet. Schade!

"und lenkt andererseits offensichtlich vom völligen Versagen Ihrer präferierten Partei in beiden Bereichen ab (klimapolitische Leugner; sozialpolitische Kahlschläger), die sich zudem mehr und mehr mit der Selbstzerlegung beschäftigt."

Ich denke Sie lenken davon ab, dass sich Ihre Partei und die AfD nicht sonderlich unterscheiden.

Sonst würden Sie antoworten!

Am 25. September 2020 um 13:06 von Pilepale

"Das sind erhebliche Grundrechtseingriffe. Ob die noch verhältnismäßig sind, muss immer wieder überprüft werden. Das ist ein Gebot des Verfassungsrechts." Prof. Hans-Jürgen Papier. Ehem. Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Quelle:
https://tinyurl.com/y3u78gsc (45:45-46:35)
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Danke für Ihren Kommentar.

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Die Moderation

@tremiro

"Meine Grundrechte sind in keiner Weise eingeschränkt."

Das ist schon ein erschreckendes Maß an Realitätsverleugung.

Sogar die Bundesregierung selbst erkennt an, daß eine Vielzahl an Grundrechten derzeit eingeschränkt sind.

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