Kommentare - "Fridays for Future"-Proteste: Zurück auf die Straße

25. September 2020 - 08:06 Uhr

Zuletzt war es still um die Klimabewegung geworden. Jetzt will "Fridays for Future" wieder Druck machen. Zehntausende sollen heute für den globalen Klimastreik auf die Straßen gehen. Von Angela Ulrich.

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Kommentare

Anders als bei den Corona

Anders als bei den Corona Demonstrationen hier eine freundlich-wohlwollende Berichterstattung

Zurück auf die Straße, besser zurück in die Schule

Traurig, traurig, die Kinder haben schon genug Stoff verpasst. Jetzt gilt bitte, bitte zurück in die Schule, damit auch künftig gute Ingenieure, Ärzte und Lehrer dem Land zur Verfügung stehen. Ansonsten heißt es wieder "das Abi war zu schwer". Insbesondere, gilt es spätestens ab dem 16. Lebensjahr "Lernen ist Arbeiten", denn andere arbeiten schon in dem Alter für Ihr Unterhalt, z. B. als Azubis. Also Proteste, ja bitte, außerhalb des Unterrichts, wie alle anderen auch. Ansonsten, brauchen wir ein neues Gesetz, nach dem für die Streiks für eine "gute Sache" eine Freistellung gibt.

Perfektes Eigentor

Einfach nur unklug diese Veranstaltungen jetzt abzuhalten, kontraproduktiv, sie schießen sich selbst in Knie.

Da haben sie sich aber einen guten Tag ausgesucht... also, 25 September Stichtag.
Infektionszahlen um die 2000.
Mal schauen wie sie in zwei drei Wochen aussehen ... und falls die höher liegen, haben wir den Schuldigen gefunden: Die jungen Demonstranten.
Egal ob die Infektionszahlen wegen der Demos angestiegen sind oder nicht... es geht da um PR.
Zusätzlich verlieren Sie auch Ihr Recht auf Bildung... hatten ja die Chance diesen Freitag hinzugehen.
Also, kann man Schulen und Kitas auch wieder schließen. Selbst Schuld.

Demos alleine reichen nicht

Wenn ihr wirklich etwas erreichen wollt, dann müsst ihr selbst in die Politik gehen. Gründet eine Partei! Meine Stimme ist euch sicher.
Auch die Grünen sind 1978 so entstanden. Sie sind zwar heute (leider) nicht mehr radikal-ökologisch, sondern ideologisch reichlich weichgespült, aber ihr Druck und die öffentliche Resonanz haben die anderen Parteien gezwungen, sich ökologischen Themen zu öffnen.
Der Anteil der Menschen wächst, die - wenn überhaupt - nicht mehr aus voller Überzeugung eine der vorhandenen Parteien wählen. Das ist eure Chance, nein, nicht eure, sondern die unseres Planeten.

Unfassbar

Unfassbar, in den Sommerferien hat man absolut gar nichts gehört von Fridays for future. Kaum sind überall die Ferien rum, geht die Demonstriererei wieder los. Ein Schelm der böses dabei denkt.

... mit gutem Beispiel voran ...

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*
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... dann wollen wir doch mal sehen, wieviele Reichskriegsflaggen diesmal wehen - ich denke, keine einzige! ...
*
... denn die Umbra-Umbra braunen Ecke des Universums schmust ja lieber mit den Verschwörungstheoretikern aller anderen Ecken ...
*
... ich denke, dass wir die Möglichkeit haben, eine friedvolle Demokratische Meinungsäußerung, unter Beachtung der Abstandsregeln und mit Maske geschützt, zu erleben! ...
*
... ich würde mir wünschen, dass hier mit gutem Beispiel voran gegangen wird!
*
... weil: Es geht um ein sehr wichtiges Thema!

Was nützt es?

Wer glaubt das sich da etwas gravierend ändert?

glaubhaft ?

jetzt "lohnt" es ja auch wieder. Jetzt fällt schließlich Schulzeit aus. Ganz ehrlich : wir wären doch auch lieber ganz cool und hip "demonstrieren" gegangen ( besonders , wenn die kleine Niedliche aus der Parallelklasse mitkommt...) ,als uns vom langweiligen Lehrer mit Mathe oder Deutsch volldröhnen zu lassen.

Gute Demo - schlechte Demo?

Ich finde es gut und sinnvoll dass man auch wieder mal darauf aufmerksam macht dass es noch mehr Themen als Corona gibt - aber ich fand auch sinnvoll dass bei der Demo in Berlin deutlich gemacht wurde, dass viele Menschen mit den Corona-Auflagen in wirtschaftliche Not geraten sind.
Und ich hoffe auch dass Fridays for Future nicht die Demo abbricht falls sich ein paar Rechte darunter mischen sollten um die Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren - so wie ich auch in Berlin der Meinung war dass es richtig war wegen einigen Rechten die Demo nicht abzubrechen.

"Wir müssen dafür sorgen,

"Wir müssen dafür sorgen, dass Krisen - Corona und Klima - nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es muss auch dieses Jahr ein klares Zeichen für Klimagerechtigkeit gesetzt werden, und genau das werden wir tun." - das bringt es auf den Punkt. Übrigens zeigt Corona ein doppeltes: Einerseits wurde deutlich, dass bei einem aktiven Krisenbewusstsein sehr wohl einschneidende Maßnahmen durch die Politik angestoßen und beschlossen werden können; andererseits haben gerade die Entwicklungen im Bereich Energie und Verkehr gezeigt, welch einen Einfluss der "Faktor Mensch" auf Klima und Umwelt hat.
Fridays for Future bleibt eine wichtige Bewegung von jungen und alten Menschen, von Wissenschaftler*innen, Organisationen, Vereinen und Verbänden - übrigens im Unterschied zu anderen Demos dieser Zeit von vornherein klar unter Beachtung der Corona-Regeln geplant.

was erreichen ?

ich würde eher sagen : wenn ihr eure Ziele erreichen wollt , haltet euch von Parteien fern. Erreichen könnt ihr vielleicht eine Politkarriere. Der Idealismus wird aber glatt gebügelt werden. Ich denke wir müssten auf mehr direkte Demokratie setzen.

@Klausewitz - freundlich-wohlwollende Berichterstattung

Anderst als bei den Blau/Braunen/Reichsbürger/Identitäre...,
wollen die nicht die Demokratie abschaffen und den Bundestag erstürmen.

Sie werden auch viele MNS - Schutzmasken sehen, bei denen welche "wirklich" was
für die "gesamte Menschheit" tun wollen.

@ 08:19 von Klausewitz

Könnte daran liegen, dass die Quote von Reichsflaggenschwenkern, Covidioten, Aluhüten und zum Verfassungssturz aufrufenden Verquerdenker*innen bei F4F gegen Null tendiert und die Klimaaktivist*innenbewegung breiteste wissenschaftliche Unterstützung hat... Nur mal so als anregender Gedanke...

Zahnloser Tiger

Versehen wir sie mit Streicheleinheiten .Jagen wir lieber weiter die ,die Randale machen wie ehemals die G20 Demonstranten . Oder Kriminalisieren wir lieber die die am Hambacher Forst sich gegen die Zerstörung einsetzen ,wie Ende Gelände . Übrigens nur mal so am Rande ,FFF solidarisiert sich mit Ende Gelände . Richtig so . Außer Repression hat dieser Staat keine Antwort , auf all die Berechtigten Proteste die dort am Ham.Forst und auch in Hamburg stattfinden und stattfanden . Wenn wir Menschen jagen weil wir sie als störend empfinden zerstören wir das positive Potenzial ,das diese Gesellschaft dringend benötigt . Heute würden die Mächtigen Mahatma Gandhi hinter Gitter bringen. Das ist die traurige Wahrheit . Was sagte Frau Bundeskanzlerin mal, der Kap. ist alternativ los . Was für ein Armutszeugnis . Ich es nicht traurig wenn wir die Zerstörung dieser wunderschönen Erde als alternativ los bezeichnen . Denn nichts anderes passiert gerade . Also unterstütze fff

Gut so!

Gegen das, was der Klimawandel verursachen wird, ist Corona ein Kindergeburtstag.
.
Da werden ein paar hundert Milliarden nicht reichen.
.
Die nächste Generation kämpft für die eigene Zukunft, während wir in Deutschland eine Umverteilung von jung zu alt in nie gekanntem Ausmaß vornehmen.
.
Nächstes Jahr werden zusätzlich 97 Mrd Schulden gemacht, wer die wohl zahlen darf.
.
Die Jugend ist leider viel zu zögerlich. Nochmal 5 Jahre warten, dann ist wohl nichts mehr aufzuhalten.

Naja

von: Am 25. September 2020 um 08:32 von Advocatus Diabo...
"Und ich hoffe auch dass Fridays for Future nicht die Demo abbricht falls sich ein paar Rechte darunter mischen sollten um die Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren - so wie ich auch in Berlin der Meinung war dass es richtig war wegen einigen Rechten die Demo nicht abzubrechen."

Ich stimme Ihnen zu ...

die Frage ist nur wie sich unser Bundespräsident und die Regierung dann äussert:
"Man soll doch aufpassen neben wem man "marschiert" und ohne Abgrenzung ist man schweigend mitschuldig."

@ 08:23 von sonnenbogen

Es ist genau umgekehrt: Ihr Kommentar ist eine Art Eigentor, denn F4F reagiert auf die aktuelle lokale Corona-Situation und hat deshalb z.B. die Demonstration in München abgesagt und kreativ umgewandelt zu einer Aktion mit begrenzter TN-Zahl auf der Theresienwiese, wo ein großer „#KeinGradWeiter“- Schriftzug - natürlich mit mindestens 1,5m Abstand zwischen den Teilnehmenden - gebildet wird.

@sonnenbogen, 08:23 Uhr - Zeichen setzen

Es ist durchaus auch ein Zeichen von Bildung und Weitsicht, wenn sich junge Menschen für Klimaschutzziele und damit für ihre Zukunft engagieren. Dies geschieht friedlich und offenkundig unter Beachtung der AHA-Regeln.
Ich habe die "fridays for future" - Demos bisher wegen des Unterrichtsausfalls durchaus kritisch gesehen. Dieser Aspekt bleibt natürlich. Allerdings überwiegt die Einsicht, dass die jungen Menschen damit auch ein Signal setzen könnten, wie man friedliche Demos ohne mitmarschierende AFD-Protagonisten, Reichsbürger und Neonazis organisieren kann.

Einerseits geraten in der

Einerseits geraten in der Corona-Krise viele Menschen in wirtschaftliche Not - und andererseits geraten seit Jahren in der Klima-Krise bei uns wie weltweit viele Menschen in wirtschaftliche Not (Stichworte: Dürre, Überschwemmungen, Hurricane, steigende Meeresspiegel etc.): Genau deshalb sagt F4F, dass die eine Krise nicht gegen die andere ausgespielt werden darf.

@ 08:27 von ablehnervonallem

Dass Sie in den Sommerferien nichts von F4F gehört haben, könnte mit Ihren "Hörgewohnheiten" zu tun haben. Ein Schelm der böses dabei denkt...

@ Deutsche-Elite um 08:28

"... ich würde mir wünschen, dass hier mit gutem Beispiel voran gegangen wird!
*
... weil: Es geht um ein sehr wichtiges Thema!"

Um welches wichtige Thema geht es Ihnen denn bitte?

Die Abschöpfung der Millionäre und Milliardäre durch härtere Steuern, die u.a. durch Missachtung der Umweltschutzregeln* ihren Reichtum angehäuft haben, aber bezahlen soll das jetzt "die Gemeinschaft"!?
Ich denke kaum, dass das die deutsche noch die internationale Elite wünscht. Diese Verschwörung ist leider real! Sie können dies ja mal ausprobieren und im Bundesdeutschen Politbetrieb einfordern. Nicht wenn sie schwätzend in der Opposition (was immer das heutzutage auch sein mag) sitzen, sondern, wenn Sie Regierungsverantwortung tragen und solche Sachen auch umsetzen könnten.

*und Ausbeutung der Armen und Wehrlosen auf der ganzen Welt!

Demos

Ich bin gespannt ob die Medien bei den FFF Demos genauso auf die Einhaltung der Hygiene Regeln achten wie bei den Corona Demos.
Wobei ich beide Demos in der aktuellen Situation für überflüssig und kontraproduktiv halte.
Vielleicht sollten die Mitarbeiter der Automobilzulieferer Streiken, z.B. die von Mahle!

FFF

Schulschwänzen ist doch eine Ordnungswidrigkeit, genau wie das Nichttragen einer Maske (an vorgeschriebenen Orten) oder? Wer schreit hier nach Bußgelder?

@karl klammer

"die nicht die Demokratie abschaffen "

Bewegungen wie diese - insbesondere auch extinction rebellion - sind durchaus bereit, ihre Meinungen gegen den Willen von Mehrheiten und an Parlamenten vorbei durchzudruecken.

Ob die das schaffen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Verklaeren sie Klimaaktivisten nicht zu sehr.

@ andererseits um 08:35

>>"Wir müssen dafür sorgen, dass Krisen - Corona und Klima - nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es muss auch dieses Jahr ein klares Zeichen für Klimagerechtigkeit gesetzt werden, und genau das werden wir tun." - das bringt es auf den Punkt. Übrigens zeigt Corona ein doppeltes: Einerseits wurde deutlich, dass bei einem aktiven Krisenbewusstsein sehr wohl einschneidende Maßnahmen durch die Politik angestoßen und beschlossen werden können; andererseits haben gerade die Entwicklungen im Bereich Energie und Verkehr gezeigt, welch einen Einfluss der "Faktor Mensch" auf Klima und Umwelt hat.<<

Wenn dem so wäre, dann könnte diese Gesellschaft ja endlich, die Abschöpfung von den Millionären und Milliardären durch Steuern einleiten, dessen Vermögensanhäufung nur Leid, Armut und Konflikte hervorbrachten. Ich nehme an, dass dies leider mit ihrer präferierten Partei nicht möglich ist!? Die kümmern sich bekanntlich sehr gut um ihr gut betuchtes Wählerklientel und schaden sich nicht selbst.

Ohje...

...bei uns ist es nass, regnet immer wieder und die
Veranstaltung findet laut Aushang ab 16 Uhr statt.
Sprich, da werden sich nur eine handvoll verirrte Verwirrter
einfinden.
Freitag 16 Uhr haben schliesslich 90 % eh schon keine
Schule mehr, warum dann in den Regen stellen...
Schönwetternaturpatrioten, die nur bei bestehendem
Eigeninteresse (Unterichtsausfall) auf die Strasse gehen.

@andererseits

"Könnte daran liegen, dass die Quote von Reichsflaggenschwenkern, Covidioten, Aluhüten und zum Verfassungssturz aufrufenden Verquerdenker*innen bei F4F gegen Null tendiert ..."

Dafür sieht man auf solchen Demos andere interessante Flaggen , die sozialistische Weltrevolution marschiert da gerne auch mit...
Unabhängig davon hoffe ich dass dort auch auf Abstand und Maskenpflicht geachtet wird , was aber nicht heisst dass ich die Corona Protestdemos befürworte .
Ich bin nur für gleiche Behandlung und Bewertung unabhängig welchen Sinn irgendwelche Demonstrationen machen .

Friedlich und bitte in der Freizeit

Finde die Demonstrationen gut, wenn diese friedlich (nicht den Tagebau besetzen!) und in der Freizeit stattfinden. Das sollte machbar sein, dann gerne.

Mich würde mal interessieren,

Mich würde mal interessieren, wie der ökologische Fußabdruck der Demonstranten aussieht und ob dieser kleiner ist als der eines Durchschnittsbürgers. Ansonsten handelt es sich nur um eine "Wasser predigen, aber Wein saufen"-Aktion. Und Menschen, die wirklich etwas bewegen wollen, sind immer pragmatisch und machen einfach, anstatt einfach dafür zu demonstrieren, dass andere etwas machen.

Selber Tor

um 08:23 von sonnenbogen

"Perfektes Eigentor
Einfach nur unklug diese Veranstaltungen jetzt abzuhalten, kontraproduktiv, sie schießen sich selbst in Knie.

Da haben sie sich aber einen guten Tag ausgesucht... also, 25 September Stichtag."

Auf dem Platz, den die letzten 3 Generationen hinterlassen haben, gibt es keine Tore mehr, aber jede Menge Toren, die lässig ihre Nachmirdiesintflut-Kippe wegschnippen, aber heulen, wenn der Keller mal wieder vollläuft. Diese Kinder und Jugendlichen, die für sich und ihre eigenen Nachkommen eine Erde brauchen, die nicht in Plastik erstickt oder die ihre dementen Dino - Eltern nicht im SUV spazierenfahren wollen, sollen so blöd sein, sich nicht an Abstandsregeln zu halten? Ich lasse mich gerne eines Schlechteren belehren, aber im Schnitt sind die Teilnehmer dieser Demos verantwortungsbewusster als viele ihrer Eltern und sie haben in dieser extremen Zeit mehr über das Leben gelernt und über die Limits ihrer Vorsteher als die in ihrer ganzen Schulzeit.

Sorry, aber ich kann diese Bewegung SO nicht ...

.. mehr ernst nehmen.
Was will mir die Nike besohlte und Pakistanshirt und Plastejacke gekleidete Fraktion mit Coffee to go Bechern in der Hand denn mitteilen? Das Mutti sie gerade zur Schule gefahren hat ... 1,5 Km, weils doch ein wenig tröpfelt? Das man Forderungen an andere stellen kann ... aber selbst in der Coronazeit nichts gelernt hat? Wieviel Schweröl hat die Luft verpestet damit ihre eigenen Klamotten aus den billig- Klamottenläden und das i-Phone um die Welt geschippert wurden?
Selbstkritik? Null. Ich höre nur "wir wollen" und "wir fordern". Und am Ende des Zuges fährt dann ein oranges Fahrzeug der Stadt und fegt die "verlorenen" Hinterlassenschaften des Zuges zusammen.
Wer von anderen fordert, muss bereit sein,mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Mein Vater sagte immer: verlange von keinem etwas, was du nicht selbst machen würdest ... nichts macht unglaubwürdiger.

Ich kann es nicht glauben

Muss das jetzt sein, kann man diese Demos nicht nach Corona abhalten, einfach nur um vielleicht die eigene Oma noch ein paar Jahre leben zu lassen?
Die Wirtschaft geht zugrunde, die Kids machen ihre eigene Zukunft damit kaputt, nicht sehr klug und weitsichtig...

08:25, Veto

"Das ist eure Chance, nein, nicht eure, sondern die unseres Planeten."

Dem Planeten ist alles was wir tun herzlich egal.
Dem Leben an sich ist es unterm Strich ebenso egal - Anpassung, Artensterben, Evolution: aus der Totalen betrachtet alles ganz normal.
Aber uns selbst könnte es eine Chance sein? Nein, auf eine Urgewalt wie den Klimawandel einen signifikanten Einfluss ausüben zu können vermag ich mir nicht vorzustellen.
Nun muss man aber deshalb nicht gleich dem Nihilismus verfallen, denn im Kleineren gibt es sicher viele Möglichkeiten unsere Lebensqualität zu erhalten /steigern - sauberes Wasser, saubere Luft, Nahrung für alle, selbst den Weltfrieden halte ich nicht perse für unmöglich.

So ist es...wer ist der

So ist es...wer ist der wirkliche Drahtzieher hinter dem Ganzen, die Kids mit Sicherheit nicht.

Witzig

Ich kann mich da nur vereinzelten Vorrednern anschließen.

Die Coronalage war vor einigen Wochen noch besser, trotzdem hörte man nichts von FFF. Ob das mit Schulferien korreliert? Niemals

Und so allmählich sollte auch die Argumentationsstruktur dahingehend, dass sie außerhalb der Schulzeit keine Beachtung fänden getrost als "absurd" abgestempelt werden dürfen. Sog. Coronademos hatten auch Aufmerksamkeit und waren Sonntags, FFF ist eine große Bewegung, hier wäre es nicht anders.

Ansonsten ist es wie bei BLM Demos, bei FFF ist es löblich, dass die Kinder für ihre Zukunft demonstrieren gehen (unabhängig davon, ob diese wirklich so gefährdet ist), bei Demos in ähnlichen Größenordnungen für die Gewährleistung des Grundgesetzes wird kritisiert, dass man zu solchen Zeiten solche Demos abhält. Und weil einige jetzt sicher sagen, dass sich FFF an Auflagen halten wird. MNS kann gut sein, Abstand bezweifle ich. BLMdemos wurden trotz Auflagenverstößen jedenfalls nicht aufgelöst.

@ 09:12 von 2018Anne

"Finde die Demonstrationen gut, wenn diese friedlich .. und in der Freizeit stattfinden"
Demonstrationen die niemanden stören haben noch nie etwas gebracht. Wenn eine Gewerkschaft höhere Löhne durchsetzen möchte und dem Arbeitgeber damit drohe dass man andernfalls streiken würde - in der Freizeit.. dann kriegt der doch Lachkrämpfe

Geistlose Unterstellungen mancher Foristen

Wie kann man diesen so erfreulich engagierten, jungen Menschen unterstellen, sie würden nur demonstrieren, um Schule schwänzen zu können??
Wir alten Couchpotatos müssen sehr froh und glücklich sein, dass so viele junge Menschen nicht nur begriffen haben, was heute wichtig ist, sondern auch aktiv für einen nachhaltigen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft eintreten. Ich unterstütze dieses Engagement aus tiefster Seele und bin sehr wohl der Ansicht, dass FFF bereits viel bewegt hat und noch mehr bewegen wird. Ich war in Berlin und habe bei "Alarmstufe Rot" für eine gerechte Unterstützung für die Veranstaltungs- und Kulturbranche mit sehr vielen Soloselbstständigen demonstriert. Da konnte man sehen wie man diszipliniert mit den AHA-Regeln wirkungsvoll demonstrieren kann. Ich sehe auch täglich wie viele junge Menschen vor und nach der Schule an vollen Haltestellen die AHA Regeln beherzigen, seid stolz auf diese Jugendlichen, sie haben es verdient!

@ Adeo60 um 08:48

"Es ist durchaus auch ein Zeichen von Bildung und Weitsicht, wenn sich junge Menschen für Klimaschutzziele und damit für ihre Zukunft engagieren. Dies geschieht friedlich und offenkundig unter Beachtung der AHA-Regeln.
Ich habe die "fridays for future" - Demos bisher wegen des Unterrichtsausfalls durchaus kritisch gesehen. Dieser Aspekt bleibt natürlich."

Ich wusste ja gar nicht, dass Ihre präferierte Partei, die CDSU, nun auch einen Grünen Stempel trägt!? Oder sind die Grünen einfach nur tiefschwarz angelaufen und haben eins ihrer Themen mit in die Koalitionsehe mit reingenommen?

"Dieser Aspekt bleibt natürlich. Allerdings überwiegt die Einsicht, dass die jungen Menschen damit auch ein Signal setzen könnten, wie man friedliche Demos ohne mitmarschierende AFD-Protagonisten, Reichsbürger und Neonazis organisieren kann."

Ihre Regierungspartei brauch keine Leute deswegen auf die Straße führen, diese muss nur für die wiedereinsetzung der Grundrechte sorgen. Problem solved!

Am 25. September 2020 um 08:46 von andererseits

Da die Münchener die Demo abgesagt haben, implizieren Sie, das die Organisatoren der F4F Demos die Einhaltung der AHA Regeln nicht garantieren können? Falls die nämlich eingehalten werden würden, sollte es doch sicher sein. Dann könnten die mit Ihrem Hygienekonzept auch in München normal demonstrieren.

@andererseits

"Übrigens zeigt Corona ein doppeltes: [...] andererseits haben gerade die Entwicklungen im Bereich Energie und Verkehr gezeigt, welch einen Einfluss der "Faktor Mensch" auf Klima und Umwelt hat." Am 25. September 2020 um 08:35 von andererseits

*

So gesehen müssten Drittweltländer mit der ärmsten Bevölkerung die sauberste Umwelt überhaupt haben.

Haben sie aber nicht, weil "erst kommt das Fressen, dann die Moral" (Brecht).
Umweltschutz muss man sich finanziell leisten können.

08:54 von andererseits

***Dass Sie in den Sommerferien nichts von F4F gehört haben, könnte mit Ihren "Hörgewohnheiten" zu tun haben. ***
Wo waren denn Demonstrationen in den Sommerferien?
Meine Sehgewohnheiten sind wahrscheinlich auch nicht in Ordnung

2l8 - too late

Sie haben schon Recht, die FfF Kinder. Es ist das Klima, es ist ihre Atmosphäre von morgen das/die wir heute zerstören.

Leider kommt FfF viel zu spät. Schon in den 60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde (auch in der Schule) vor den Gefahren der Umweltzerstörung gewarnt. Damals hat das fast niemanden interesssiert. Ich fürchte, nun ist es zu spät, denn Sibirien gast aus und da gibt es gewaltige Mengen CO2 und Methan. Der Geist ist aus der Flache - noch nicht weit, aber weit genug, dass es uns unmöglich ist, ihn zu überreden in seine Flasche zurückzukehren.

Oje ...

Wegen Corona ist schon mehr als genug Schulzeit ausgefallen, jetzt duldet die Regierung auch noch kollektives Schuleschwänzen.

Für seine Werte kann man auch Samstags o. Sonntags eintreten. Aber scheinbar hat dies dann doch nicht den Stellenwert, dass man hierzu die Freizeit opfert.

Mein Arbeitgeber hätte mir schon längst die Kündigung gereicht, wenn ich solche Aktionen während meiner Arbeitszeit fahren würde.

Die Future der Welt,

Die Future der Welt, definiert v.a. als lebenswerter Raum für Menschen, macht sich ja nicht nur am Klima fest. Mindestens genauso wichtig erscheint mir, ein Leben in Freiheit führen zu können. Hierzu hört man von F4F nichts. Dabei ist die Freiheit von Menschen weltweit vielfach nicht gegeben oder bedroht.

Na...

... dann hoffen wir mal, dass keine Kleingruppe mit Reichsflagge auftaucht.

Sonst müssen die Zehntausende wegen "Schulter an Schulter" und "vor den Karren spannen lassen" nach Hause gehen.

Andererseits 8:39

Andererseits muss Berichterstattung neutral sein, sonst ist keine Berichterstattung gegeben sondern Parteinahme.
Und die darf es in steuerfinanzierten Medien nicht geben.
Aber - es gibt sie halt doch.

Es ist schon eigenartig dass man zu bestimmten Themen (BLM, F4F) zum demonstrieren ermuntert wird und die Farbe der "Bericht"erstattung freundlich ausfällt während bei anderen ( genauso gefährlichen) Demonstrationen in düsterem schwarzgrau "berichtet" wird.
Diese Parteinahme der zu Neutralität verpflichteten Medien ist imho unerträglich.

F f F

Es ist auch mir eine Freude, dass ich nach zwanzig Jahren eigenem mitmenschlichem Engagement, auch ...Pro Globus... - Klimaanpassungen nicht mehr alleine dastehe. Einzelpersonen werden ja sehr gerne versucht, bei der eigenen Zivilchourage, von Lobbygruppen gesellschaftlich zu demoralisieren und zu diskriminieren. Deratig trauriges erlebten schon vor vielen Jahrzehnten Wissenschaftler und Forscher die ihrerseits mit chouragiertem Engagement auf die Klimawandel- Probleme aufmerksam machten. Zum Glück haben wir engagierte Menschen, obgleich unterschiedlich aktiv, heutzutage Klimawandel- Fakten bei Postleitzahlen, statt agiler Rufmörder gegen Stirngemutige im Umfeld. Es ist großartig, dass sich zumindest junge Personen friedfertig, aber stur, unerpressbar für unseren Heimatplanten für politisches Gehör durchzusetzen verstehen. Alle Klimaanpassungen als Optionen kosten global doch bloß zusätzliches Geld, dass aber nicht die Bevölkerungen stemmen sollten.
Gutes Tun F f F ..!
Frau D. Brauer

um 08:58 von Widerstand Jetzt

"Ich hätte da mal ein paar. Instergramm und Facebook löschen, Internetserver verbrauchen massig Strom. Auf billige
Wegwerfklamotten ala Primarkt verzichten, riesige Umweltsauerei und Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Auf Fastfood verzichten zerstört die Umwelt durch Massentierhaltung und Regenwald Abholzung. So könntet Ihr einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Haben Sie sich mal mit den Inhalten der Bewegung beschäftigt?
Scheinbar nicht, sonst müssten Sie sie nicht darüber belehren, was genau deren Anliegen ist. Gesinnungsfreunde stehen z. B. auch vor PRIMARK oder KIK, um den verbrauchsgestörten Kids, die den Kapitalismus besonders gut verinnerlicht haben, den Spiegel vorzuhalten. Ich glaube, Sie sollten mal genauer hinschauen.

Wie auf der Website von FFF

Wie auf der Website von FFF zu sehen ist, finden die allermeisten Demonstrationen am Freitag Nachmittag statt.
Die Schüler haben also schon frei und opfern freiwillig ihre Freizeit für ein so wichtiges Thema. Dazu kommen zahlreiche Studenten, Wissenschaftler, Arbeitnehmer und besorgte Eltern und Großeltern.

Auch in den Sommerferien

Auch in den Sommerferien wurde demonstriert. Größtenteils online oder in kleinem Format aufgrund von Corona.
Dieser Globale Klimastreik unterscheidet sich von den anderen Freitagsdemos und seit Monaten geplant und genehmigt

Verstehen muss

man das aber nicht, in den Ferien hatte man anderes zu tun, jetzt wo wieder Schule ist, hat man auch wieder Zeit.
Bei steigen Viruszahlen, haben wohl die meisten Bürger wenig Verständnis für diese Massenansammlungen.
Und dann die Zeile, mit Quang Paasch, um ehrlich zu sein, ich hab noch nie etwas gehört von diesem Menschen, ich wohne natürlich auch nicht in Berlin.
Gut das das Wetter um schlägt und es ist Kalt und nass, da haben alle etwas davon.

Mal eine konkrete Frage!

Ich bin bekennender Umweltschützer. Ich habe auch in dem Thema meine Sündenfälle, aber was Klimaschutz sein soll und wie dieses aktiv vom Menschen geschützt werden kann, ist mir bis heute unverständlich!

Liebe FFF Anhänger,
was wollt ihr denn bitte genau machen? "Klimaschutz" mit dem Zusatz "Jetzt!" ist recht plakativ und m.E. keinesfalls umsetzbar.

-Was ist denn jetzt genau der erste Schritt der nach Meinung dieser FFF'ler in BRD umgesetzt werden soll?
-Welche nachvollziehbar messbare Verbesserung wird es dadurch geben?
-Wer ist derjenige der bestimmt, dass alles in Zielrichtung läuft?
-Wer soll diese Maßnahmen bezahlen?
-Welche gesellschaftlichen negativen Folgen seid ihr bereit für euren "Klima"schutz zu tragen?
-Welche gesellschaftlichen Maßnahmen sollen getroffen werden, damit die (immer kleinere) Mittelschicht mitsamt dem (immer größer werdendem) "Prekärem" Fundamentensockel nicht noch stärker geschröpft wird?

Ich bin vor allem gespannt auf eure Antworten.

09:17, Mispel

"Mich würde mal interessieren, wie der ökologische Fußabdruck der Demonstranten aussieht und ob dieser kleiner ist als der eines Durchschnittsbürgers. Ansonsten handelt es sich nur um eine "Wasser predigen, aber Wein saufen"-Aktion. Und Menschen, die wirklich etwas bewegen wollen, sind immer pragmatisch und machen einfach, anstatt einfach dafür zu demonstrieren, dass andere etwas machen."

Frei nach dem Motto "Tu was ich sag und nicht was ich tu." - könnte das nicht tatsächlich verfangen?
Aufzustehen und andere dazu aufzufordern etwas zu bewegen, bewegt ja an sich auch schon etwas, nämlich die Macher mit zu kreieren?
Abgesehen davon glaube ich bei keiner Demo an "den Demonstranten".

@Veto - "Demos alleine reichen nicht" Ganz genau!

Demonstriert wird seid ca. 50 Jahren - und es hat schon wesentlich punktgenauere Aktionen gegeben: international z. B. von Greenpeace und national durch die Umweltbewegung. Alles, was bisher erreicht worden ist, wurde "vom Volk" in die Politik getragen, nicht umgekehrt.
Aber "die Politik" muss auch die Quadratur des Kreises bewerkstelligen: Milliarden Menschen brauchen einen Broterwerb und daher die dazugehörige Produktion. Damit das umwelt- und ressourcenschonend klappt, müsste man sich international einig sein, Wirtschafts- und Finanzkräfte nicht nur gesetzlich zu regulieren, sondern auch zu kontrollieren. Wir Bürger müssten nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen, sondern uns selbst beschränken. Und das betrifft auch die FFF; sie sollten sich lieber an ihre konsumverrückten Altersgenossen wenden, anstatt vorzugeben, sie seien die ersten, denen die Umwelt ein Anliegen ist. 8000 Fahrräder auf 2 Haufen im Großstadtverkehr sprechen eher für Spektakel als für Umweltbewusstsein.

um 09:20 von H. Hummel

"Sorry, aber ich kann diese Bewegung SO nicht . mehr ernst nehmen.
Was will mir die Nike besohlte und Pakistanshirt und Plastejacke gekleidete Fraktion mit Coffee to go Bechern in der Hand denn mitteilen? Das Mutti sie gerade zur Schule gefahren hat ... 1,5 Km, weils doch ein wenig tröpfelt? Das man Forderungen an andere stellen kann ... aber selbst in der Coronazeit nichts gelernt hat? Wieviel Schweröl hat die Luft verpestet damit ihre eigenen Klamotten aus den billig- Klamottenläden und das i-Phone um die Welt geschippert wurden?"
.
Ach wissen Sie, ich kann diejenigen nicht mehr ernst nehmen, denen es ganz besonders um "Deutschland" geht, die aber nicht bereit sind, ihr Urlaubsgeld in Deutschland auszugeben, sondern darüber jammern, wenn sie wegen Corona nicht ins Ausland in den Urlaub fliegen können. Selbstkritik? Null. Ich höre nur "wir wollen" und "wir fordern".

omg

HEY KIDS!

Mal ein Tipp von einem alten Berufsdemonstranten: ^^

Macht die NOT zur TUGEND!

Haltet einfach den Sicherheitsabstand ein. D.h. z.B. hier in Rostock würden ca. 1.000 Kids MIT Sicherheitsabstand(!) eine Fläche belegen vom Rathaus bis zum Kröpeliner Tor in der Länge, und in der Breite von der Strandstraße bis zur August-Bebel-Straße.

f4f demo

Ich stimme den Demonstranten von F4F zu. Sie sollten aber bitte mit gutem Beispiel vorangehen und neue Arbeitsplätze schaffen z.B. die, welche bei der Automobilindustrie wegfallen. Bis heute habe ich aber noch keine Fa. gesehen, welche komplett Emisionsfrei ist.
Diese Demonstranten dürften aber auch im nächsten Winter ihre Wohnungen nicht heizen, da ja bekannt ist, dass bei Verbrennung von fossilen Brennstoffen umweltschädliche Abgase entstehen.

@ 09:20 von mannmannmann1

Sie machen genau das, was F4F nicht macht: die eine Krise gegen die andere ausspielen.
Und Sie übersehen oder leugnen, dass die F4F-Aktivist*innen sich klar an den Corona-Gegebenheiten orientieren: Genau deshalb wurde u.a. die Münchner Demonstration abgesagt.

09:20 von H. Hummel

Zitat:"Was will mir die Nike besohlte und Pakistanshirt und Plastejacke gekleidete Fraktion mit Coffee to go Bechern in der Hand denn mitteilen? Das Mutti sie gerade zur Schule gefahren hat ... 1,5 Km, weils doch ein wenig tröpfelt?"

Könnten Sie Ihren Vorrat an Plattitüden vielleicht mal etwas erneuern? Wie oft wurde dieser Unfug schon hier gepostet, um nicht inhaltlich auf die berechtigten Forderungen von F4F eingehen zu müssen?

Schaum vorm Mund

Einige meiner Mitmenschen und Mitforisten wüten nun wieder gegen F4F und ziehen unzulässige Parallelen zu Querdenken, etc. . Folgende Punkte sind aus meiner Sicht für eine Betrachtung wichtig:
- F4F stellt sich nicht das Unterlaufen von Corona-Maßnahmen zum Ziel
- Es wird gerade deshalb in der Schulzeit demonstriert, um den Widerspruch politischen Handelns zu verdeutlichen. Wer eine Schulpflicht mit der Zukunft der Kinder begründet, muss denen auch erklären, warum ihm diese Zukunft an anderer Stelle offenbar egal ist.
- Die F4F-Generation wird langfristig das Meinungsbild prägen. Wir können uns aufregen oder nicht. Sie sind die Zukunft. An diesen Punkt sollten sich alle erinnern, denen die Springerkampagnen gegen die 68er noch geläufig sind.

Gruß
Grille

Vegan für Klima, Gesundheit und die Tiere!

Besonders die klimaschädlichen Gase Kohlendioxid bzw. CO2, Methan und Lachgas sind für unsere Umwelt gefährlich. Diese Treibhausgase entstehen bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas sowie durch die Ausscheidungen von Rindern in der Tierwirtschaft. Methan und Lachgas werden außerdem durch die Nutzung von Gülle als Düngemittel in die Umwelt freigesetzt. Zudem wird der Regenwald fortwährend hauptsächlich für die Tierwirtschaft gerodet, wodurch die grüne Lunge unserer Erde schwindet, immer weniger CO2 abgebaut und durch das Fehlen der Bäume immer weniger Sauerstoff produziert wird. Und damit nicht genug: Beim Abholzen der Wälder wird das in den Bäumen gespeicherte CO2 zusätzlich in die Atmosphäre freigesetzt.

08:32 von Advocatus Diabo...

>>Und ich hoffe auch dass Fridays for Future nicht die Demo abbricht falls sich ein paar Rechte darunter mischen sollten um die Demo für ihre Zwecke zu instrumentalisieren...<<

Ich glaube diese Gefahr besteht nicht. Falls Rechte bei FfF mitmarschieren, würden Diese hochkant aus ihrer Partei geworfen. Und zwar ohne langes hin und her, wie bei Kalbitz.

Die Ferienzeit ist vorbei,

also zurück zu "Frydays for future" und nicht an diesem Tag auf die Schulbank. Die Eltern beschweren sich über Unterrichtsausfall wegen fehlender Lehrkräfte - Corona bedingt oder aus anderen Gründen - und erlauben ihrem Nachwuchs auf die Straße zu gehen und die Schule zu schwänzen.
Man kann nach Schulschluss demonstrieren oder das ganze in "Saturday for future" umtaufen.

Am 25. September 2020 um 09:18 von melancholeriker

" Ich lasse mich gerne eines Schlechteren belehren, aber im Schnitt sind die Teilnehmer dieser Demos verantwortungsbewusster als viele ihrer Eltern und sie haben in dieser extremen Zeit mehr über das Leben gelernt und über die Limits ihrer Vorsteher als die in ihrer ganzen Schulzeit."

Jau, H. von Ditfurth, hat schon Ende der 70er auf CO2 hingewiesen.
Und wer weiss ob die heute demonstrierenden nicht den gleichen "Fehler" Ihrer Eltern machen, und aus "Dummheit"wiederum Kinder in die Welt setzen.

Ich hoffe sehr

das die Schutzmassnahmen gegen Corona konsequent durchgesetzt werden bei ALLEN Veranstaltungen.
Die Wissensleistungen der Schulabgänger werden seit Jahren von den Betrieben kritisiert, deshalb sollte diese Demo auf das Wochenende verlegt werden.

09:20 von mannmannmann1

>>Muss das jetzt sein, kann man diese Demos nicht nach Corona abhalten, ...<<

Corona ist ein großes Problem, das uns noch (mindestens) viele Monate beschäftigen wird.
Die Klimakrise ist jedoch ein weit größeres Problem, das uns noch Jahrzehnte beschäftigen wird. Es ist deshalb wichtig, dieses Thema nicht auf die lange Bank zu schieben.

Am 25um 09:28 von SchleswigHolsteiner

@MrEnigma
>>Die nächste Generation kämpft für die eigene Zukunft, während wir in Deutschland eine Umverteilung von jung zu alt in nie gekanntem Ausmaß vornehmen.<<

"In ca 20 Jahren sind wir geburtenstarken Jahrgänge weg. Dann kann die FFF Jugend alles umsetzen was sie wollen"

Glückwunsch für die banalste und demaskierendste Zuschrift dieses Vormittags. In diesen 20 Jahren werden Sie aber auch vielleicht Pflege brauchen und Menschen um sich herum, die nicht alles nach Kosten/Nutzen - Kalkulation berechnet wie Sie das nach allem Anschein tun. Ich gehöre auch zu dieser Generation.

Ich glaube nicht daran, dass

Ich glaube nicht daran, dass die FfF-Demos noch den gewünschten "Wums"-Effekt bringen werden wie das letztes Jahr der Fall war. Irgendwann ermüdet jedes Demonstrationsthema und wird von anderen überschattet. Es gibt wöchentlich unzählige Demos an den Wochenenden: die Corona-Querdenker, die, die meinen "Wir haben Platz" und ihre Schilder dazu präsentieren,( obwohl am gleichen Tag über die große Wohnungsnot in D berichtet wird) und dann noch jene von der BLM-Bewegung.
Am Anfang erregen sie Aufmerksamkeit und kritische Stimmen werden überrannt, aber nach dem das Potential erschöpft ist, wird es langweilig.
Zu dem hängt ein wesentlicher Punkt an dem Faktor, wer in den USA im November zum Präsidenten gewählt wird und der jetzige sich schon mal eine "zuverlässige Stimme" im Supreme Court sichern will, anstatt den letzten Willen von RBG zu folgen. Erst mit anderen Mächten lässt sich das Problem "Umwelt" real anpacken.

Objektiv gesehen

Objektiv gesehen ist die CO2 Emission in Deutschland seit 1990 lat Bundesumweltamt um 31,4% gesunken. Auch haben wir aufgrund unsererserer modernen Müllentsorgung kein wirkliches Problem mit Plastik. Auch die Hysterie um Feinstaub hat sich wahrlich in Luft aufgelöst und letztendlich nur der deutschen Automobilindustrie massiv geschadet.
Im Meer landet von Deutschland auch nix.
Also warum dieser Irrsinn um Umweltschutz in Deutschland. Schade ,dass die Tagesschau nicht objektiv zu diesem Thema (und auch so manch Anderm) berichtet bzw. Informiert. So bekommen unsere Schüler einen völlig falsches Bild.

um 09:41 von Werner40

"Mindestens genauso wichtig erscheint mir, ein Leben in Freiheit führen zu können. Hierzu hört man von F4F nichts."
.
Und warum hört man von Pegida nichts zum Thema Atommüllendlager? Whataboutism vom feinsten!

✎ Das ist der Irrsinn im Quadrat - no Future ->Corona

Jetzt will "Fridays for Future" wieder Druck machen. Zehntausende sollen heute für den globalen Klimastreik auf die Straßen gehen.

Was ist an dieser lokalen Demo in Berlin "global"? Friday-Demos with no Future.

"Die Bewegung hat schwer gelitten unter dem Virus"

Das Klima nicht!

Diese "Bewegung" bewegt sich mit solchen "Friday-Demos weiter selbst ins Abseits. Der Abmahnverein DUH ist mit dabei.

Sonst ist man in Berlin schnell mit Verboten und Sanktionen, warum wird dieser Irrsinn nicht schlichtweg auch verboten?
Es riecht gewaltig nach Klientelpolitik.

@ 09:20 von H. Hummel

Da haben Sie ja ein wunderbares Panoptikum aller Vorurteile gegen F4F zusammengestellt. Mit der Wirklichkeit hat das nur sehr begrenzt zu tun: Sie scheinen einerseits wenig Kontakt zu jungen Leuten zu haben, die sich bewusst - z.T. vegetarisch oder vegan - ernähren, mit ihren Eltern hart über ein Leben ohne Flug und SUV verhandeln, mehr und mehr auf Secondhand und Konsumbeschränkung setzen,
und andererseits zu übersehen, dass science4Future, parents4Future, churches4Future und andere Gruppierungen das Engagement für eine wirksame Klimapolitik längst auf eine breite gesellschaftliche Basis gestellt haben.
Ihr Panoptikum macht allerdings deutlich, dass in der Bewusstmachung und Bildung in Sachen Klima- und Mitwelt-Sensibilität noch einiges zu tun ist.

09:32 von Pilepale

>>Ihre Regierungspartei brauch keine Leute deswegen auf die Straße führen, diese muss nur für die wiedereinsetzung der Grundrechte sorgen. Problem solved!<<

Und was wollen Sie uns damit sagen?
Meine Grundrechte sind in keiner Weise eingeschränkt. Falls Sie damit die geringen Beeinträchtigungen meinen, die durch die Pandemie notwendig wurden, frage ich mich warum sie so egoistisch sind. Ihre Mitbürger haben z.B. ein Recht auf körperliche Unversehrtheit.

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