Kommentare

Berlin und Hamburg am teuersten

man spricht von 1.300 Euro/qm
also ich weiß nicht so recht .....
aber in Stuttgart was unter 2.000 Euro zu kriegen
überhaupt was zu kriegen - ist ein 6er im Lotto

Super oder?

Das ganze kombinieren wir dann mit stetig sinkenden Löhnen (im vergleich zu dem was in ähnlichen Position vorher verdient wurde), Manager ausgenommen.

Dann kommt noch dieses herrliche Konzept der der dauerhaften Befristung hinzu.

Wenn sich dann ein Paar von 2 überdurchschnittlich verdienenden kein Haus mehr leisten können...

Dann hat die Politik jedes Recht verloren sich über mangelnden Zuspruch zu beschweren.

Unsere Gesellschaft wird zunehmend unsozialer und die Politik richtet sich immer mehr in Richtung der obersten 5 % aus.

Mal ein dreister Tipp von mir:
Macht mal wieder Politik für die gesamte Bevölkerung und eure Zustimmung hört auf zu fallen, ja steigt vielleicht sogar.

Bauland war 2019 so teuer wie nie

Auch dies ist mal wieder so typisch deutsch! Bauland sollte im Grunde genommen genau 1 Euro pro Quadratmeter kosten! Und nicht mehr. Die Preise von heute sind einfach nur das was man verbrecherisch bezeichnen kann und muss.
Und die Politik sieht hilflos zu und tut nichts!

Hochhäuser, warum nicht?

Wenn Baugrund teuer ist aber Wohnraum günstig sein soll, dann muß man den Grund eben besser ausnutzen. Das heißt, daß man eben wieder verstärkt Hochhäuser bauen muß. Warum auch nicht? Es gibt inzwischen viel Erfahrung damit und es gab auch architektonische Fortschritte so daß auch Hochhäuser nicht hässliche und unwirtliche Wohnsilos sein müssen.

„Seit Jahren steigen die Preise für Bauland in Deutschland“

Woran auch immer das liegen mag, eins steht jedenfalls jetzt schon fest: Einen menschenwürdigen Platz zum Leben wird auch in Zukunft jeder brauchen.

Und dafür zu sorgen, dass sich dieses in der allgemeinen Menschenrechtskonvention festgelegte und somit weltweit als solches anerkannte Grundrecht auch jeder „leisten“ kann, daher allgemeine gesellschaftliche Verpflichtung.

Die

zumindest zu großen Teilen Mitschuldigen an den rasanten Anstiegen der Grundstückspreise sind die EZB mit ihrer Niedrig- bzw. Minuszinspolitk (wobei sich die EZB vor allem durch die ausufernde Schuldenmacherei der südlichen EU-Staaten gegen alle Euro-Kriterien in diese Politik hat treiben lassen), diejenigen, die nichts gegen diese EZB-Politik unternehmen, sowie die deutschen Politiker, die den massenhaften Zuzug von Migranten und deren fehlende zügige Abschiebung, sobald der Antrag abgelehnt wurde, zu verantworten haben.
Ausbaden müssen das nun alle Bürger durch Wohnraumknappheit, hohe Mieten und für Viele fehlende finanzielle Möglichkeit, in ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu ziehen (das können sich vermehrt nur noch Besserverdiener leisten).

warum wird nicht mehr Bauland ausgewiesen ?

zumindest dort wo es möglich ist
oder Modelle angestrebt wie Erbpacht

Teures Land nur fūr Bauträger

Bauland ja, aber nicht fūr jeden. Die notleidenden Städte, die in den 80er/90er Jahren ihre Baubehörden ausgedünnt und teils outgesourct hatten, verscherbeln ihr Bauland zumeist an Bauträger/Baulöwen. Gute Lagen werden fūr gesichtslose Kästen infrastrukturell aufbereitet, natürlich auf Kosten der SteuerzahlerInnen. Straßen, Einrichtung des ÖPNV ... - dafūr ist die Öffentlichkeit zuständig. Lagen am Wasser mit hohen Eigentumswohntürmen zupflastern und verkaufen, das wird privatwirtschaftlich geregelt. Dafūr drücken die Bauunternehmungen einige ihrer schlechteren Wohnungen als Sozialwohnungen ab - die Gemeinde übernimmt die Mieten. Das treibt die Mieten in die Höhe.
Die Baubehörden sind personell gar nicht mehr in der Lage, Bauland zu entwickeln, nicht einmal kommunale Grünanlagen können noch städtisch geplant/ eingerichtet werden.

Kleinere Bauherren kommen nicht zum Zuge, sie müssen mit Bauland vorlieb nehmen, das von Bauunternehmen parzelliert, aufbereitet und teuer verkauft wird.

Bauland

Dass das Wohnen in Deutschland insbesondere in Ballungsräumen in Zukunft deutlich teurer werden wird, ist wegen der von der Politik gewünschten und ermöglichten Zuwanderung, der Energiewende und den komplizierten Bauvorschriften erwartbar und unvermeidlich. Alles hat eben seinen Preis. Für Menschen mit einer eigenen Immobilie oder einem guten Einkommen ist das kein Problem, für Geringverdiener und Menschen mit mittleren Einkommen jedoch ein Wohlstandsverlust, der mit staatlichen Transferleistungen kaum auszugleichen ist.

Eigentlich......

ist das eine überraschende Feststellung, denn das Verhalten der Politik und der Medien geht scheinbar davon aus, daß sich die Fläche Deutschlands auf wundersame Weise vergrößert. Ich sehe da jedenfalls einen Widerspruch in der Aufnahme von Migranten und sogenannten Flüchtlingen in von niemandem festgelegter Zahl und dem gleichzeitigen Wehgeschrei über den Flächenfraß. Diesen Widerspruch sollten die GRÜNEN mal erklären. Ich dachte immer, alle Abgeordneten des Bundestages wären zu allererst der eigenen Bevölkerung verpflichtet. Ich habe mich noch nie so getäuscht! Nur zur Info: ich bin in keiner Partei und der AfD schon garnicht.

tja, die Leute wissen ,alles wird hier zusammenbrechen

aber wir haben wenigstens ein Haus oder eine Wohnung,Alles andere wird Nichts wert sein

rer Truman Welt

Die Entwicklung der Preise für Fläche in den Ballungsgebieten wird sich schon sehr zeitnah umkehren. Sie wird weder für Arbeitsplätze benötigt, noch für s Shoppen. Amüsement ist dort auch kein wirkliches Vergnügen mehr. Städte werden zu Moloche verkommen. Da will niemand mit Anspruch auf Lebensqualität mehr hin/leben. Letzteres findet örtlich woanders und sehr viel virtuell im Netz statt. Außerhalb besagter Moloche gibt es Fläche genug. Dort wird Vieles völlig neu entstehen und Bestehendes sich verändern bzw. entwickeln. Deshalb wird mit Fläche in den Städten schon sehr bald viel Kapital "verbrand" werden- sehr viel!

Wo wird verschenkt?

Ich lebe im vollkommen ländlichen Raum im Südwesten. Da gibts nix unter 500 pro qm.

Wenn der Schnitt also unter 200 liegt, wo wird das Bauland noch verschenkt?

Marktwirtschaft

Diese Preise sind so hoch, weil jemand bereit ist, sie zu zahlen. Das nennt man freie Marktwirtschaft. Wem es in der Stadt zu teuer ist, der muss halt aufs Land ziehen. Dann wird's dort auch teurer.

Das ist nicht schön, aber leider kaum zu vermeiden, solange es Leute gibt, die in München für ein Jahrzehnte altes Reihenmittelhaus eine Million hinlegen.

Die immer neue Ausweisung von Baugebieten bringt nichts bzw. verschärft die Situation zusätzlich, da diese Flächen teuer erschlossen werden müssen, während andere Immobilien zunehmend leer stehen (vor allem in dörflichen Ortskernen).

@Robert Wypchlo um 11:04

"Bauland sollte im Grunde genommen genau 1 Euro pro Quadratmeter kosten!"

Mal nachdenken!
Bei solchen Grundstückspreisen wäre ganz Deutschland versiegelt. Eine tolle Welt wäre das. Jeder hätte ein großes Grundstück, aber es gibt keine Felder und Wälder mehr und den Hasen kennt auch niemand mehr. Die Grundbesitzer bauen dann ihr eigene Nahrung an, weil es kein Ackerland mehr gibt.

Warum hält man an der Wachstumspolitik fest?

Ein Teil der Lösung ist, anstelle des Bevölkerungswachstums einen Bevölkerungsrückgang anzustreben und an Stelle des angestrebten allgemeinen Wachstums das Pro-Kopf Wachstum zu stellen. Ein anderer Teil besteht darin, das Land attraktiver zu machen, insbesondere das schnelle Internet auszubauen, Infrastruktur im allgemeinen auszubauen (Straßen wenn Bahn zu teuer ist) etc. Das ist aber nicht gewollt, und meist wird dann das Argument der alternden Bevölkerungsstruktur benutzt. Statt sich aber Sorgen um die Versorgung mit Pflegekräften für die alternde Bevölkerung zu machen, kann man auch in Technik investieren, die den Alten immer besser ermöglicht, sich alleine zu helfen. Die können dann zum Teil auch länger arbeiten.

@Stern2100 um 11:20

Ich wüsste gerne, was die Energiewende mit den hohen Kosten der Baugrundstücke zu tun hat und weshalb durch die Energiewende das Wohnen in den Ballungszentren teurer wird?

Migranten als Sündenbock

Migranten als Sündenbock für hohe Grundstückspreise? Ich glaube nicht, dass die 2015 eingetroffenen Migranten jetzt schon das Geld haben, substanziell Baulanderwerb zu tätigen. Nur damit wären sie an der Preissteigerung direkt beteiligt.
Bei Mieten sieht es etwas anders aus, aber darum ging es ja im Artikel nicht.

Es wäre sicher nicht alles

Es wäre sicher nicht alles versiegelt, denn man brauchte ja noch eine Baugenehmigung, und über die könnte die Politik ja die Bodenversiegelung steuern.

um 11:10 von micmul

Zit:"Das heißt, daß man eben wieder verstärkt Hochhäuser bauen muß. Warum auch nicht? "
Weil eben die Ökonomie nicht das Maß menschlichen Lebens sein sollte, sondern ein Werkzeug, menschliches Leben zu verbessern.
Die Massenmenschenhaltung ist erfahrungsgemäß mit einem Blumenstrauß an Problemen verbunden, die dem Glücklichsein zuwiderlaufen.
Die Ökonomie möchte Wachstum. Mehr! Immer mehr!!!
Das funktioniert bei einer begrenzten Menge an Ressourcen nicht. Und nachdem unser Erdball nicht wächst, ist das Ende absehbar.
Aber nicht, was die Ökonomie will, sollte entscheidend sein.
Wir werden die Entscheidung haben: Immer mehr Menschen, die immer weniger dürfen/haben/erleben oder den Rückgang der Bevölkerung nutzen zu mehr Wohlstand/Freiheit/Lebensqualität.
Das ist also zunächst ein Problem, das dem Primat des Kapitalismus geschuldet ist. (Und: Nein: Der Kommunismus hatte keine Antwort darauf!)

@Meinung zu unse... um 11:37

"Städte werden zu Moloche verkommen. Da will niemand mit Anspruch auf Lebensqualität mehr hin/leben."

Ihr Kommentar scheint widersprüchlich. Wenn es keine Geschäfte und Arbeitsplätze in den Städten geben sollte, weshalb sollten die Menschen dort nicht mehr leben wollen? Dann werden, wie z.B. in Wiesbaden, Grünzonen eingerichtet und die Städte blühen wieder auf.

Ihre Zukunftsaussichten mit Versiegelung der ländlichen Bereiche sorgt eher für eine globale Zerstörung der Natur.

Eigenheim? Keine Chance

Wie soll ich mich als Familienvater am Immobilienmarkt gegen die geballte Macht von Investoren und Spekulanten durchsetzen? Halb Deutschland ist ausverkauft und die Politik hat nichts dagegen getan. Warum? Weil die neoliberale Pest uns immer noch kaputt macht, die uns seit Jahrzehnten als alternativlos und unideologisch verkauft wird. Es gibt kaum eine unmenschlichere Ideologie.

Alle wollen alles haben

Wenn ein knappes Gut von vielen verlangt wird, dann steigt der Preis. Fertig. Wer dahin will, wo schon andere sind, muß diese verdrängen. Oder diese zum Teilen bewegen. Und ist danach der Bedrängte, der welcher nicht gerne teilt und richtig viel für sein Häuschen will.

Am 16. September 2020 um 11:32 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Nur zur Info: ich bin in keiner Partei und der AfD schon garnicht.

Ich bin auch kein Mitglied irgendeiner Partei.

Ich bin aber poltisch -in einem gewissen Spektrum - ziemlich festgelegt.

Kommunale Geldgeier

*IN* den Städten gibt es so gut wie kein Bauland. Neubaugebiete liegen somit fast immer an der Periherie, teils genau so öde wie auf dem Dorf.

Leider sind die Kommunen, die das Bauland "verkaufen", überwiegend Geldgeier und wollen den schnellen Teuro.

Man könnte die Grundstücke als Erbpacht anbieten, gleichfalls mit Durchmischung von EFH und MFH. Letztere mit Zweckbindung nur an Investoren, wenn die öffentliche Hand schon kaum was baut, die einen Teil (30% o.ä.) sozialverträglich hinstellen müssen.

Ergänzend müsste natürlich der Zuzug gestoppt werden, was schon deshalb zu einer Nachfrageerhöhung von unten nach oben führt. Vonovia und Co. lachen sich ins Fäustchen.

Es ginge vieles, wenn "man" (Politiker) wollte und nicht nur bestimmte Gruppen fördern würde.

Neueste Erkenntnisse....

.... Nachts wird es dunkel. Weil es tagsüber heller is.

Also wirklich. Bauland war nich nie so teuer. Aber auch noch nie so knapp, wie jetzt. Das mag daran liegen, dass man jedem m2 nur einmal bebauen kann. Dafür brauche ich keine Studie.

@Craxihuber um 12:20

"Ich glaube nicht, dass die 2015 eingetroffenen Migranten jetzt schon das Geld haben, substanziell Baulanderwerb zu tätigen. Nur damit wären sie an der Preissteigerung direkt beteiligt."

Migranten sind nicht alleine Schuld an der Misere. Sozialhilfeempfänger benötigen Wohnraum, den die Kommunen bezahlen. Das u.a. ermuntert die Miethaie, die Mietpreise zu erhöhen. Wenn aber die Mietpreise insgesamt steigen, sagen sich viele Leute mit gutem Einkommen, dann kann ich das hohe Mietgeld in Eigentum investieren. Das wiederum sorgt für steigende Bodenpreise.
Alles hängt voneinander ab.

@Craxihuber 12:20 Bevölkerungszuwachs erfordert neue Wohnungen

Und Deutschland hatte von 2009-2019 ein positives Wanderungssaldo von 4,5 Mio. Diese Menschen gehen meist dahin wo es Arbeit gibt oder wo sie Freunde, Bekannte oder Verwandte treffen. Und das sind die Ballungsgebiete und meist die wirtschaftlich Starken. Grund und Boden ist nicht vermehrbar, dadurch wird es immer schwieriger neues Bauland zu gewinnen. Damit steigt nach den Regeln der freien Markwirtschaft auch der Preis für Baugrundstücke immer schneller an.

Wanderungssaldo Deutschland
2011 + 279 330
2012 + 368 945
2013 + 428 607
2014 + 550 483
2015 + 1.139.402
2016 + 499 944
2017 + 416 080
2018 + 400.000
2019 + 327 000

Migranten tragen damit maßgeblich zur Steigerung der Bodenpreis und vor allem der Mieten bei, zu Lasten der ärmeren Schichten der einheimischen Bevölkerung.

Quelle: Statistisches Bundesamt 2020

@paganus65 um 12:25

"Die Massenmenschenhaltung ist erfahrungsgemäß mit einem Blumenstrauß an Problemen verbunden, die dem Glücklichsein zuwiderlaufen."
So sehe ich das auch. Wobei wir dann beim eigentlichen Problem landen: Die Bevölkerung ist m.E. auch in den Industrieländern zu groß und muss durch Familienplanung reduziert werden. Es dürften z.B. kinderlose Ehepaare nicht bestraft werden.

"Nein: Der Kommunismus hatte keine Antwort darauf!"
Theoretisch ja. Praktisch gab man dem Kommunismus keine Chance. U.a. auf Grund der unterschiedlichen Charaktäre der Menschen, lässt sich ein soziales System mit Millionen von Menschen nicht verwirklichen.

karlheinzfaltermeier

Mit dem was sie von sich geben könnten sie aber in der AfD sein auch wenn es schlicht falsch ist. Bauland um welches es hier geht.

Ein Thema das nichts aber auch gar nichts mit Flüchtlingen zu tun hat da hin zu ziehen und rechten Müll quatschen, sie würden da gut rein passen.

@paganus65 zu ihrem Kommentar von 12:27

Weder der Kommunismus noch der Kapitalismus geben darauf eine Antwort, da haben Sie vollkommen Recht. Ich glaube jedoch, dass uns gerade die soziale Marktwirtschaft aus dieser Misere befreien kann. Wenn der Staat so weit eingreift, dass gewisse politische und soziale Ziele erreicht werden, dann können wir auch dafür sorgen, dass die Wohnungspreise sinken. Dafür müssten jedoch Politiker bereit sein, den Markt grundlegend zu verändern und harte Maßnahmen umzusetzen. Leider ist das zur Zeit nicht der Fall.

Bauland !

Zum einen wollen viele Menschen ihr eigenes Zuhause bauen, dagegen stehen zu wenige Grundstücke, die dann zu teils extremen Preisen angeboten und verkauft werden. Das hat aber auch mit den Auswüchsen der Marktwirtschaft zu tun, die genau dies anscheinend weiter auf die Spitze treiben will.
Rausholen was nur irgend wie geht, als gäbe es kein Morgen mehr. Einfacher aus gedrückt ein riesiger und gieriger Exzess durch purem Egoismus auf Kosten von anderen. Leider sind durch diese Methoden große Immobilen- Konzerne entstanden, unterstützt von dreckigen Investoren, teils unlautere Gesellen, die mit die Preise nach oben treiben. Aber auch einzelne Besitzer versuchen sich eine dicke Summe zu sichern.
Mit Schuld daran ist eine völlig verfehlte Politik, die jeden sozialen Aspekt in dieser Geschichte verloren hat, die großen Steuerbetrug zu lässt, den kleinen aber die Füße abhackt, und sich selbst Villen für Millionen Euro gönnt. All die gehören nicht nach Berlin, sondern in die Tonne !!!

12:38 von falsa demonstratio

das unterstreichst du hier mit jedem deiner beiträge.

Eine halbe Millionen Euro

Eine halbe Millionen Euro! So viel würde es uns kosten ein einfaches Einfamilienhaus ohne große Extras zu bauen. Ich bin Akademiker, aber das kann ich mir im ganzen Leben nicht leisten. Der Kredit wäre erst nach meinem Tod abbezahlt.

Wem nützt es

Ihre Ideen sind die richtigen. Allerdings würde das den oberen 5% nicht wirklich mehr Vermögen bringen. Bevölkerungswachstum bringt den Wohlhabenden einfach mehr. Höhere Mieten, niedrigere Löhne mehr Konsum bzw. Absatzmöglichkeiten. Deshalb wird es nicht gemacht. In Deutschland ist es ganz einfach. Wenn Sie die Politik nicht verstehen, fragen Sie sich ob die vorliegende Situation den oberen 1-10% nützt oder den unteren 90% und schon haben Sie in den allermeisten Fällen die Antwort.

Bauland so teuer wie nie

Was gedenkt die Politik zu unternehmen?
Was nützt uns eine freie Marktwirtschaft, wenn sich keiner mehr etwas leisten kann?

Wachsender Flächenbedarf

Abgesehen von 2015/16 wächst die Bevölkerung in Deutschland nicht mehr. Sie schrumpft eher. Der Bedarf an Wohnraum sollte also nicht wachsen. Woher kommt der Bedarf.
- Der Wohnraum pro Person wächst mit den Jahren.
- Die Menschen ziehen in die Ballungsräume. Vor allem dort fehlt Bauland, weil ja fast alles schon bebaut ist.
- Durch die niedrigen Zinsen wird verstärkt in Betongold investiert.

Ein extremes Beispiel sieht man in London, wo ganze Straßenzüge leerstehen, weil Investoren dort kleine Häuschen als Investionsanlagen gekauft haben und leerstehen lassen.

Es gibt eine Reihe von Lösungsansätzen, z.B. kommunale Verordnungen, aber die Lösung kann nicht sein, mehr Flächen in den Ballungsräumen zu versiegeln.

@Sparer

“ ...in ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu ziehen (das können sich vermehrt nur noch Besserverdiener leisten).”

Halte ich aus eigener Erfahrung für Unsinn. Ich zahle lieber mehr für ein Grundstück und finanziere es für 0,8% (mein aktueller Zinssatz) als dass ich nur die Hälfte des Kaufpreises zahle, aber mit über 10% verzinsen muss (realer Zinssatz meines Vaters vor 40 Jahren). Ich habe viele Szenarien durchgerechnet: Momentan ist selbstgenutztes Wohneigentum immer günstiger als Mieten. Die aktuelle Kaltmiete war sogar manchmal etwas höher als Zins UND Tilgung, bei 2% Anfangstilgung... in jedem Fall war die monatliche Belastung beim Eigentum nur wenig höher. Es ist die eigene Entscheidung: Habe ich mit 67 ein abbezahltes Haus, oder hat ein Vermieter mein Geld...

@Deeskalator / 11:03

.. .aus Ihrer Äußerung spricht was Wahres, aber auch vieles dem ich so nicht folgen kann. Das Problem sind nicht allein die Politiker! Dass Problem ist, daß sich trotz zunehmender Verwerfungen zwischen Oben und Unten kein Umdenken in der Gesellschaft stadtfindet. Nur die Verteilung nicht aber das System der Veräußerbarkeit von Grund & Boden, Arbeitskraft und Zeit werden immer dann mal etwas lauter hinterfragt, wenn man sich wieder mal zu kurz gekommen fühlt. So aber, wird sich daran nichts ändern. Nicht mit den jetzigen und auch nicht mit zukünftigen, vielleicht anderen Politikern. In einer Demokratie setzt der gesellschaftliche Kontext die Normen. Solange das nicht von der Mehrheit der Gesellschaft erkannt wird, werden wir weiter wie Lämmer dem Diktat des Wachstums/BIB folgen!

Ergänzung

Ein Wanderungssaldo ist ein Wanderungssaldo,
d.h
er sagt nicht aus wer kommt und geht...
So kann es sein das gut Ausgebildete in 100.000er mengen gehen und nicht oder schlecht Ausgebildete kommen und zwar grösseren Mengen als der wanderungssaldo suggeriert..

Ob das die Bodenpreise steigert???
sorry das ist Unfug.

Der Wohnraum wird gerade in den Jahren nach der Migration zu einem Großteil von wem bezahlt?
Vom Steuerzahler, der noch da ist..

Die Bodenpreis steigen seit 15Jahren weil die EZB..., +ausländisches Kapital ob legal(?20% )oder illegal (?80%) in D optimale Bedingungen hat, fast nirgendwo wird weniger gefragt als bei uns woher das kommt...

Ergebniss
Wohnungsbau wird noch teurer.
Völlig absurd wird es dann wenn in Berlin ein Mietendeckel verordnet wird: dann gibt es bald gar keinen Wohnungsbau mehr, weil der steigende Bodenpreis die Rendite frisst.
ganz normale Planwirtschaft, nicht schlimm... nach 50Jahren mal gucken und dann wundern, dass es so aussieht wie in Leipzig 1990.

@ GamWalter / 12:50

Ich kann Ihrer Theorie nicht folgen! ... Der Anstieg der Boden- und Mietpreise hat schon weit vor der Flüchtlings-"kriese" 2015 angefangen. Der Grund für steigende Preise geht eindeutig auf die Finanzkriese 2008 und alle nachgeschalteten Verwerfungen in der Eurozohne zurück!

Zugegen, Politik könnte in diesem Punkt ehrlicher sein. Nur müsste Sie dann im gleichen Atemzug zugeben, daß sie darauf keine wirkliche Antwort hat! Denn Geld sicht sich seinen Weg. Die Alternative wäre, daß es aus Europa abfließt und woanders Arbeitsplätze sichert! ... Verteidigen will ich die jetzige Lösung dennoch nicht!

@ Wechmarer / 12:31

"Wenn ein knappes Gut von vielen verlangt wird, dann steigt der Preis. Fertig."

Das ist mir zu einfach! ... Es suggeriert, das der Handel mit Boden schon immer dem Diktat des Keynesianismus unterlegen hätte. Dies ist mit Nichten so, sondern eine Erfindung des Finanzkapitalismus des 19.Jahrhunderts.

Und damit...

steigen auch die Kosten in Form der Grunderwerbsteuer und der Notargebühren! Großartig! Und da wundert man sich, dass immer weniger Menschen ein Eigenheim erwerben. Neben dem Boom der Immobilienpreise ein weiterer Nackenschlag für u. a. junge Familien.

Und damit nicht genug. Gerade das eigene Heim war immer ein wichtiger Garant für ein sorgenfreies Alter. Geschützt vor steigenden Mieten und der Angst, morgen rausgeworfen zu werden, konnten sich viele Arbeitnehmer/-innen auf andere Dinge konzentrieren. Und heute reicht vielfach nicht einmal mehr die Rente, um überhaupt noch Wohnraum mieten zu können. Das ist ein Ratenschwanz ohne Ende. Damit steigt die Armut im Alter noch rasanter als bisher befürchtet.

Wohnraum als Spekulationsobjekte müssen dringend durch staatliche Baumaßnahmen in die Schranken verwiesen werden. Das ist nicht einmal Sozialismus. Es liegt in der Natur der Sache, dass Wohnen nicht zum Luxus verkommen darf. Und darauf steuern wir immer weiter zu!

@Püppie

“Ich lebe im vollkommen ländlichen Raum im Südwesten. Da gibts nix unter 500 pro qm.

Wenn der Schnitt also unter 200 liegt, wo wird das Bauland noch verschenkt?“

Der Artikel nennt die Regionen...

Ich habe in NRW in sehr guter kleinstädtischer Lage (alle Schulen/ Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten fussläufig/ 70000 EW Stadt) 130 bezahlt-( vor 4 Jahren: Mittlerweile ist der Richtwert bei 185...und gezahlt wird bis zu 250...weil alle hier hin wollen.) Viele Bekannte haben in anderen Gegenden in der Nähe unter 100 EUR bezahlt. Auch letztes Jahr noch. Die Durchschnittswerte finde ich realistisch...

Da haben Sie schon recht,

Da haben Sie schon recht, aber deswegen schrieb ich ja, dass die Migranten nicht direkt an der Steigerung der Baulandpreise beteiligt sind. Der Effekt, den Sie nennen, lässt sich nur schlecht quantifizieren, hier in Irland gehen die Baupreise schon viel länger durch die Decke, auch ohne Migranten, und trotz eines viel dünner besiedelten Landes.

Zitat Hans-Jochen Vogel

"Grund und Boden ist keine beliebige Ware, sondern eine Grundvoraussetzung menschlicher Existenz. Boden ist unvermehrbar und unverzichtbar. Er darf daher nicht dem unüberseh­baren Spiel der Marktkräfte und dem Belieben des Einzelnen überlassen werden, sondern muss mehr noch als alle anderen Vermögensgüter in den Dienst der Interessen der Allge­meinheit gestellt werden." ... aus seinem Buch: ... Mehr Gerechtigkeit!

@12:12 von Sündenbock

Da denken Sie leider etwas zu naiv und lassen die Wechselwirkungen der durch Migration gestiegenen Wohnraumnachfrage völlig außer acht.

16. September 2020 um 12:25 von paganus65

Zitat: "Aber nicht, was die Ökonomie will, sollte entscheidend sein.
Wir werden die Entscheidung haben: Immer mehr Menschen, die immer weniger dürfen/haben/erleben oder den Rückgang der Bevölkerung nutzen zu mehr Wohlstand/Freiheit/Lebensqualität.
Das ist also zunächst ein Problem, das dem Primat des Kapitalismus geschuldet ist. (Und: Nein: Der Kommunismus hatte keine Antwort darauf!)"

Die Ökonomie ist am Ende immer das Entscheidende. Der Kommunismus (wie er im Buch steht) hat die wohl einzig mögliche Antwort: Vergesellschaftung von Produktionsmitteln und weitestgehende Gleichberechtigung bei der Erfüllung der persönlichen Bedürfnisse der Individuen. Aber eine solche solidarische Gesellschaftsform wird - so lehrt die Geschichte - mit dem homo sapiens wohl nicht weltweit machbar sein -- aus verschiednen Gründen (darunter auch der gesehene Machtmißbrauch).

Bauen ist in Hochpreisgebieten nur noch ...

.. den Mietgesellschaften möglich ... oder ein paar Wohlhabenden. Nicht unbedingt ungewollt von den Kommunen.
"Otto Normalverdiener", so es ihn überhaupt noch gibt, kann auf's Land ziehen. Nicht unbedingt schlecht, aber die Arbeit ist in der Regel da, wo der ÖPNV am schlechtesten ist. Ich selbst wohne in solch einer bevorzugten Gegend.
Dann braucht man ein Auto ... elektrisch natürlich. Geld? Darf da nach Frau von der Leyen keine Rolle spielen. Und wenn nach 4-5 Jahren ein neuer her muss, das Geld aber noch nicht reicht: nimm doch einen Kredit auf ... bei "Chef 34" zu minus 0,5 % oder so ... "Richmans" checken derweil im Daimler 560 S-Superlong die "Angebote".
Warum werden Kommunen nicht gezwungen, 50% ihres Baulandes, auch in attraktiver Lage, sozialverträglich ab zu geben? Mit einem Mietendeckel hat das doch auch geklappt.

Bodenknappheit?

Viele reden hier von Bodenknappheit oder fortschreitender Bodenversiegelung. Wie lässt sich aber erklären, das selbst in Ländern wie Australien die Grundstückspreise unerschwinglich geworden sind? An mangelnder Fläche kann es dort nun wirklich nicht liegen.
Eine wichtige Ursache ist, dass viele Bauflächen zu Spekulationsobjekten geworden sind, der Zweck des Erwerbs ist nicht, dort Wohnraum zu schaffen, sondern das Bauland einfach wieder weiterzuverkaufen, wenn der Wert sich gesteigert hat.
Die Politik könnte zumindest das durch Strafsteuern verhindern, das scheint aber politisch nicht gewollt. Somit geht das Wohl der teilweise ausländischen Investoren über das der heimischen Bevölkerung, die bezahlbaren Wohnraum benötigt.

@ Traumfahrer / 13:07

"Zum einen wollen viele Menschen ihr eigenes Zuhause bauen, dagegen stehen zu wenige Grundstücke, die dann zu teils extremen Preisen angeboten und verkauft werden. "

... ich sehe da eine andere Komponente. Die Bodenpreise steigen, weil Mietkonzerne und deren Investoren mit Mieten exorbitante Gewinne machen! ... Das! ... annimiert Grundstückseigner etwas von diesem Kuchen abhaben zu wollen. Beim Häuslebauer ist dagegen eher wenig zu holen, siehe niedrigere Preise auf dem Land!

Verschärft wird das Ganze natürlich dadurch, daß Boden und Immobilien derzeit eine derwenigen realinvestitionen mit Sicherheits- und Erlösversprechen sind. Diejenigen die das Geld dafür haben können sich dieses vermeintlich sichere Investment leisten! ... Kleinsparern bleibt nur Zocken an der Börse! ... Nur leider investieren diejenigen, die die waren Gewinne damit machen wiederum in Immobilien und Boden.

@12:31 von aybabtu

Sie sprechen von der neoliberalen Pest...und meinen sicher auch, die sozialistische Cholera wäre besser.
Naja, verseuchte Plattenbauten kriegt der Sozialismus hin, immerhin. Mit drei verschiedenen Wohnzimmergarnituren zur Auswahl, nicht zu vergessen.
Wenn Ihnen das lieber ist...

Preisspanne wäre mal interessanter...

Ist ja super, dass in Bayern der durchschnittliche Preis bei 301,75€/qm liegt. Sagt halt rein gar nichts aus, wenn in Hintertupfing der Preis bei 75€/qm liegt und selbst 40km von München entfernt für riesige nicht teilbare Grundstücke direkt neben einer der meistbefahrenen Bundesstraßen 650€/qm aufgerufen werden und für Filetstücke in guter Lage und brauchbarer Größe gleich nochmal eine ordentliche Schippe mehr...

Es ging hier aber um

Es ging hier aber um Baugrundstücke, nicht um Mietpreise, wobei das natürlich zusammenhängt.
Zweitens lässt sich mit dem Anstieg der Bevölkerung nicht allein der Anstieg der Preise begründen. Dauer hätten dann ja noch viel mehr kommen müssen.
Ich erinnere mich, als hier in Irland die Preise zwischen 1995 - 2006 durch die Decke geschossen sind, Migranten - aus Osteuropa - kamen aber erst ab 2003, vorher war in Irland eher Auswanderung die Regel. Fläche ist wie Bayern, aber knapp 6 Millionen Einwohner weniger als in Bayern.
Warum stiegen die dann Preise hier?

Wir können mit Bauland nur noch begrenzt Boden versiegeln

Die deutsche Flächenstatistik hat 2011 Siedlungs- und Verkehrsflächen von 45.730km² ausgewiesen. Davon waren etwa 20.847km² (45,6%) versiegelt. Bezogen auf die Gesamtfläche der Bundesländer beträgt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche 13,6% und der Anteil der versiegelten Fläche 6,2%.

1992 lag der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche noch bei 11,5% (38.669km²) und der Anteil der versiegelten Fläche bei 5,3% (17.839km²) Somit hat die Bodenversiegelung von 1992-2011 um insgesamt 3.008km² zugenommen, Durchschnitt 158km²/Jahr.

Bodenversiegelung bedeutet, dass der Boden luft- und wasserdicht abgedeckt wird, wodurch Regenwasser nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen versickern kann, wodurch es bei starken Regenfällen zu Überschwemmungen kommt, und auch der Gasaustausch des Bodens mit der Atmosphäre wird gedrosselt.

Auch das Kleinklima wird negativ beeinflusst: Versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten, weshalb sie im Sommer nicht zur Kühlung der Luft beitragen.

Babyboomer-Effekt

Die niedrigen Zinsen mögen viele zu einem überteuerten Eigenheim geführt haben, aber eine Immobilie muss sich über Jahrzehnte rechnen.

Spätestens mit dem Wegfall der Babyboomers wir sich in relativ kurzer Zeit einiges verändern.
Dann, so meine Erwartungen, wird es in besten Stadtlagen ein deutliches Wohnraum-Überangebot geben und die neu entstandenen Bauflächen der letzten Jahre verkommen.

@ 12:57 von Keyalha

"Ein Thema das nichts aber auch gar nichts mit Flüchtlingen zu tun hat"

Um 12:48 hat 'flegar' den entgegen Ihrer sehr kurz greifenden Meinung jedem wirtschaftlich auch nur mittelmäßig Gebildetem völlig klaren Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Bodenpreisen plastisch dargestellt.
Das müsste auch für Sie verständlich sein.

"... und rechten Müll quatschen ..."

Bitte echauffieren Sie sich in diesem Gossenton irgendwo anders.
Dieses Forum hier ist bisher von derartigen sprachlichen Entgleisungen glücklicherweise verschont geblieben und ich bin mir sicher, dass ich mit dem Wunsch, es möge so bleiben, nicht allein dastehe.
Danke.

um 13:07 von wilhelm schwebe

@falsa demonstratio
"das unterstreichst du hier mit jedem deiner beiträge."

Wie schaffen Sie es immer wieder, wie ein staubiges Silberfischchen durch die Nettikette zu flitschen? Ich muß meine Beiträge selbst zensieren und komme so nie auf eine kompakte und unikate Wiedererkennung wie Ihnen das gelingt und das durchgehend - bei den treuen Lesern. Bitte finden Sie keine gutgekleideten Worte.

Re : skywalker !

Diese Rechnung ist ja echt klasse, nur bleibt da die Frage, kann man dann noch wenigstens ein mal im Jahr in Urlaub gehen, ohne einen Kredit auf zu nehmen, einigermaßen leben, und bleibt noch etwas für die private Altersvorsorge ?????
Ich denke, dass die Preise im Allgemeinen viel zu hoch sind, weil zu viele diese nach oben gedrückt haben, durch Spekulationen, durch Investoren, die sich dicke Renditen erhoffen, durch zu große Immobilien- Konzerne, die viel zu viel Luxus- sanieren, durch Städte und Gemeinden, die sich auch sanieren wollen und Ähnlichem mehr. Ein total überhitzter und überzogener Markt, deren Auswüchse auch in vielen leeren Wohnungen in Städten sichtbar wird, weil normal- Verdiener sich diese nicht mehr leisten können. Nicht nur die Mieten sind viel zu hoch, auch die Bodenpreise werden von etlichen gierigen Haien immer höher getrieben. Hoffentlich ersticken sie an dem vielen Geld, ganz erbärmlich !!!

@Keyalha um 12:57Uhr

Ob Sie meinen Kommentar für "Quatsch" halten, ist mir egal. Aber Ihre Ansicht, daß es sich nur um Bauland für EFH hndelt, ist mindestens Quatsch der gleichen Qualität. Oder gibt es in Deutschland die Zeltstädte, in denen Migranten untergebracht werden? Bauland wird nicht nur für EFH gebraucht, sondern auch für Wohnblöcke, oder?

Re : draufguckerin !

Das hat die Politik nun erreicht mit ihrer Tendenz zu noch mehr Privatwirtschaft und Liberalisierung des Arbeitsmarktes. Zu wenige Sozialwohnungen, zu viele Personen im Niedriglohn- Sektor, Ausbeutung von Angestellten, zu große Immobilienkonzerne, die jegliche Lücken in Gesetzen nutzen, um völlig schamlos viele Menschen aus zu nutzen, zu wenige Kontrollen wegen den leerstehenden Wohnungen, zu viele Ferienwohnungen, zu viele Betrügereien am Bau und bei Vergaben, und noch etliches mehr was die Politik einfach laufen lässt, weil sie unfähig, hörig, korrupt und dumm ist.
Die Leidtragenden sind die vielen "kleinen" Bürger und Bürgerinnen, die diesem rücksichtslosen und schamlosen Treiben der Großen ausgeliefert sind !!!

Ich habe mir jahrelang mit

Ich habe mir jahrelang mit anschauen müssen, wie Mieten und Kaufobjekte in Bayern teurer und unerschwinglich wurden. Da ich im medizinischen Bereich arbeite, ist es egal wo ich in Deutschland wohne. Also habe ich mir eine wunderschöne kleine zwei Zimmerwohnung im Erzgebirge gekauft. Erstaunlich ist, dass ich dort nur 5% weniger verdiene, die Wohnung aber nur 10%!!! einer vergleichbaren Wohnung in Bayern kostet. Die Menschen sind ausgesprochen nett, es gibt keinen Stau und 5G! Wunderbar!

um 11:32 von karlheinzfaltermeier

"Ich sehe da jedenfalls einen Widerspruch in der Aufnahme von Migranten und sogenannten Flüchtlingen in von niemandem festgelegter Zahl und dem gleichzeitigen Wehgeschrei über den Flächenfraß. Diesen Widerspruch sollten die GRÜNEN mal erklären." - Und auch hier wieder: an allem sind die Flüchtlinge schuld. Das ist so billig, so erbärmlich billig!

@ Diego de la Vega / 14:19

"Spätestens mit dem Wegfall der Babyboomer"

... mal ungeachtet, daß ich diese Formulierung etwas unglücklich finde - Sie vielleicht im Nachhinein auch - hilft das aber den Leuten heute wenig! ...

Die Babyboomer werden uns noch ein paar Jahrzehnte erhalten bleiben. Und wie die Welt dann aussieht, das mag ich mir heute lieber garnoch nicht ausmahlen wollen. ... Ich sage nur Klimawandel! ... Laut Weltbank werden bis 2050 schätzungsweise 140 Millionen Klimaflüchtlinge auf diesem Planeten unterwegs sein. 2015 waren es weltweit etwa 60 Millionen.

Bis dahin werden wir auch die Babyboomer noch gut gebrauchen können um eine Lösung gegen den Klimawandel zu finden!

Eigentlich ganz einfach

mehr Menschen brauchen Wohnung, also ein gefundenes Fressen für Spekulanten und Miethaie, der Markt ist völlig überhitzt.
Und Politik macht nichts.
Und wir werden jedes Jahr mehr, ich kann mich noch an die regen Artikel erinnern, Deutschland schrumpft.
Genau das Gegenteil ist passiert, Prognose geht bis 85 Millionen, dann soll es angeblich wieder schrumpfen, das hat man schon mal erzählt ;-).
Letzte Antwort von Seehofer auf die Frage, es kommen täglich 300-400 Menschen in unser Land, einfach mal die Statistiken ansehen.
Und das alles wissen die Spekulanten, darauf beruht ihr Geschäftsmodell.
Noch vor 2-3 Jahrzehnten konnte man ein Haus mit 100-150 Tausend DM bauen, heute hat sich das verdoppelt und mehr, und das aber in Euro.

um 12:50 von GamWalter

"Migranten tragen damit maßgeblich zur Steigerung der Bodenpreis und vor allem der Mieten bei, zu Lasten der ärmeren Schichten der einheimischen Bevölkerung."
.
Auch hier wieder das erbärmliche "Migranten-sind-an-allem-Schuld"! An den hohen Preisen im Westen Deutschlands sind dann sicher die Menschen aus der ehemaligen DDR Schuld, die sich ab 1989 massenhaft im Westen niedergelassen haben, oder ?!? (ironie aus!)

@Traumfahrer / 14:37

"Die Leidtragenden sind die vielen "kleinen" Bürger und Bürgerinnen, die diesem rücksichtslosen und schamlosen Treiben der Großen ausgeliefert sind !!!"

... das kan ich so nicht stehen lassen! ... Gerade das Beispiel Berlin zeigt, daß dem Bürger nicht hilflos ausgeliefert sind. Wenn sie ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, und ich meine damit nicht diejenigen, die bei Pegida in Dresden und auf Anti-Coronademos "Wir sind das Volk rufen!" (traurig!), können Sie Politik bewegen. In Berlin sind die Mieten in Folge des Mietbremsen-Gesetzes im vergangen Jahr durchschnittlich um 5% gesunken! ... Gemacht durch Partizipation - und nicht Pöbelei - von Bürgern, für Bürger!

@13:30 von Skywalker

Sie fühlen sich offenbar mit, sagen wir mal, mit 1 Mio Schulden (so viel kostet mittlerweile ein Reihenmittelhäuschen am Münchner Stadtrand, aber nur wenn es schon Jahrzehnte alt ist und Sie das Glück haben, überhaupt eines zu ergattern) zu 0,8 Prozent finanziert und mit 2 Prozent Tilgung lieber als wie früher 500.000 zu 5 Prozent und 1 Prozent Tilgung.
Bei einer 90% Finanzierung heißt das, dass sie schon mal statt 50.000 Euro deren 100.000 angespart haben müssen. Plus entsprechend ev. doppelt so hohe Maklergebühr, Grunderwerbssteuer und Notarkosten. Und das bei quasi nicht mehr vorhandenen Guthabenzinsen während des Ansparens.
Dh die „Einstiegshürde“ zum Immobilienkauf liegt bei den heutigen Baupreisren um einiges höher als früher.

Hier möchte ich mit meinem

Beitrag etwas zur Entspannung der Diskusion beitragen.
Wenn ich König von Deutschland wäre, würde ab sofort kein Quadratzentimeter mehr zubetoniert. In Ostdeutschland werden so viele Wohnungen nicht mehr genutzt, sind soviele Grundstücke dem Verfall preisgegeben, auch weil nach so vielen Jahren des Mauerfall's die Eigentumsverhältnisse immer noch nicht geklärt sind, daß man nur noch mit den Kopf schütteln kann. Alternativ, „ kein neues Grundstück ohne ein Baufälliges zu renaturieren."

@ Wenigfahrer / 14:47

... sie sind nicht der Erste der hier diese Theorie, die aber real keiner wirklichen Überprüfung standhält, zur Diskussion stellt! ... Das Problem sind nicht das mehr Leute eine Wohnung suchen. Das Problem ist, das mehr Leute eine bezahlbare Wohnung suchen, weil anderswo einstmals vorhandener, bezahlbarer Wohnraum in 130m² Luxusapartments für Singles umgewandelt wird. ... Warum? ... Weil es danach offensichtlich eine Nachfrage in unserer Gesellschaft gibt, und auch genügend Kapital vorhanden ist dieses Angebot immer weiter zu steigern. Kurzfristig profitiert der Arbeitsmarkt und das BIB davon. Langfristig schafft es sozialen Zündstoff, wie wir jetzt langsam realisieren. ... Leider zu spät!

ist ebenso wenn Viele in den Städten wohnen wollen

statt teuer auf den Land ( Kosten Arbeitsweg zum nächsten Laden, Arzt usw.). Einfach mal nachrechenen, da hilft auch billige Miete wenig. Von Kultur , Internet usw. ganz zu schweigen.
Das flache Land wurde kaputtgespart.
Die Billigzinsen und das Geldmengenwachstum M3 der EZB sind der 2. Kostentreiber.
Übrigens im Rand der Städte gibts günstigen Wohnraum. Nicht Jeder kann am Potzsdamer Platz wohnen.
Also die regierung ist der Kostentreiber. Städte verkaufen oft Bauland zu Höchstpreissn.

"Die Politik tut nichts". Doch sie kassiert kräftig: Kommunen, Länder, hohe Preise + Steuern.

Seit 2006 können die Länder den Steuersatz selbst festlegen. Sie machen Gebrauch davon, der Grunderwerb soll mehr Geld in die Kassen zu spülen. +Preissteigerung+Steuersatz=++.

Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein. Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Thüringen erhöhten die Steuer auf 6,5%. Ab 2019 wurde die Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern auf 6 % erhöht. Sachsen und Bayern kommen ohne Erhöhung mit 3,5% aus!

Die öffentlich-rechtlichen Grundstückspreise der Kommunen und Länder gehören mit zu den wesentlichen Preistreibern.
Dazu treibt die EZB-Negativzins- und Geldschwemmenpolitik zur EU-Staatschuldenfinanzierung durch die Hintertüre die Immobilienpreise ebenfalls uferlos.

Die Grund- und anderer Vermögenspreise (Blasen) werden bei der Inflationsrechnung völlig unzureichend berücksichtigt.
Das Inflations-Bild ist schon lange schief. Das hat keine Zukunft!

@Barbarossa 2 / 14:59

... "In Ostdeutschland werden so viele Wohnungen nicht mehr genutzt, sind soviele Grundstücke dem Verfall preisgegeben, auch weil nach so vielen Jahren des Mauerfall's die Eigentumsverhältnisse immer noch nicht geklärt sind,"

... Das ist so nicht korrekt! Da wo keine Nachfrage ist, bleiben die Grundstückspreise natürlich im Keller. Aber das liegt nicht vorrangig an ungeklärten Verhältnissen sondern an der Demographie und der regionalen wirtschaftskraft. Was nützt mir ein Haus in MeckPom, wenn meine Arbeit in Freiburg ist. Zwar wird weit Pendeln in Deutschland steuerlich belohnt, aber dann doch nicht genügend. Gewerbsmäßige Spekulation mit Grund und Boden in Ballungsgebieten mit hohen Renditen hingegen schon! Immobilienkonzerne zahlen keine Grundstückserwerbssteuer. Die zahlen nur Privatleute, und zwar auch in MeckPom.

Stuttgart, Berlin und Hamburg

Sisyphos3 @
Dann sollten die Wähler mal überlegen wer dort Regierungsverantwortung hat.

warum wird nicht mehr Bauland ausgewiesen ?

Sisyphos3 @
Weil wir nicht alles zubetonieren sollten.

Es gilt erstmal die Vorhandenen Flächen sinnvoll zu nutzen.

Damit ist die Hälfte der

Damit ist die Hälfte der Deutschen wohlhabend bis sehr wohlhabend geworden. Da sie Grund haben, haben sie jetzt viel bis sehr viel Kapital. Jetzt müssen die anderen noch nachziehen oder weiterhin Miete zahlen. Die steigt im Preis aber ebenfalls.

15:07 von Kopfmensch

Und wie wollen wir das Zubetonieren Deutschlands verhindern?

Rechtschreibung

Ohne mich auf einen bestimmten Kommentar zu beziehen, möchte ich mehr Beachtung der Rechtschreibung anmahnen. "Kriese", "Denkmahl", "Sinn machen", "das" statt dass/daß, "so...als möglich", "Technologie" statt Technik usw. In meinen Augen setzen Rechtschreibfehler die Bedeutung eines Beitrags herab. Flüchtigkeitsfehler sehe ich als minder schwer an.

15:09 von werner1955

Genau dies wollte ich in meinem bescheidenen Beitrag zum Ausdruck bringen.

@Wenigfahrer / 14:47

Mit dieser Meinung scheinen Sie nicht allein, aber mit Blick auf die Fakten sollte man erkennen, daß der Preisdruck nichts mit der Gesamtbevölkerung in D zu tun hat. ... Das Problem ist auch nicht unbedingt, das mehr Leute eine Wohnung suchen, sondern das zunehmend Leute eine bezahlbare Wohnung suchen! Das ist ein Unterschied. Denn vor allem wird zu viel des einstmals vorhandenen, bezahlbaren Wohnraum in - übertrieben - 130m² Luxusapartments für Singles umgewandelt. ... Warum? ... Weil es danach offensichtlich eine Nachfrage in unserer Gesellschaft gibt, und auch genügend Kapital vorhanden ist dieses Angebot immer weiter zu steigern. Kurzfristig profitiert der Arbeitsmarkt und - JUCHU!! - das BIB = Wohlstand ( so die Theorie) davon. Langfristig schafft es sozialen Zündstoff, wie wir jetzt langsam realisieren. ... Leider zu spät!

Am 16. September 2020 um 13:07 von Wilhelm Schwebe

Zitat: 12:38 von falsa demonstratio: das unterstreichst du hier mit jedem deiner beiträge.

Den Sinn meiner Antwort auf um 11:32 von karlheinzfaltermeier haben Sie nicht so richtig verstanden, gelle ?

@Barbarossa 2 / 15:16

"Und wie wollen wir das Zubetonieren Deutschlands verhindern?"

... wichtige Frage, ohne Zweifel! ... Aber dafür habe ich mich hier auch gar nicht ausgesprochen!

14:21 melancholeriker 13:07 wilhelm schwebe

Schließe mich Ihren Worten und Inhalt an. Dass es wenigstens etwas respektvoller im Ton geht/ginge, haben die ersten Posts von Herrn Schwebe gezeigt. Es scheint gar nicht um inhaltliche Auseinandersetzung und Argumentation zu gehen – zumindest kann ich das nicht erkennen – sondern ich sehe nur Diffamierung von anderen Foristen, der aktuellen Politik und den Medien. Dafür, dass Sie das nicht kalt lässt, vielen Dank!

@Werner 1955 / 15:08

"Dann sollten die Wähler mal überlegen wer dort Regierungsverantwortung hat."

... das haben sie bereits getan und insbesondere in Berlin angefangen mit diesen darüber zu reden! ... Nennt man übrigens gelebte Demokratie!

15:17 von atratos

Es ist nicht jeder grammatisch so begabt wie sie. Selbst Albert Einstein hatte grammatische Probleme, heißt es. Also bitte lassen sie Milde walten.

Am 16. September 2020 um 11:49 von püppie

Zitat: Ich lebe im vollkommen ländlichen Raum im Südwesten. Da gibts nix unter 500 pro qm.

Ich habe gerade einmal in den Bordrichtwertlisten verschiedene ländlicher Gemeinden im mArkgräfler Land nachgeschaut.

Ihre Behauptung kann ich nicht bestätigen. Was ich gefunden habe lag immer so um 240 €, zumindest unter 300 €.

Wo leben Sie denn genau?

✎Hier wird kassiert und profitiert!

Z.B.
Das Land Baden-Württemberg hat 2018 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 9,7 % mehr Grunderwerbsteuer eingenommen.
Das Aufkommen insgesamt erhöhte sich somit auf rund 1,92 Milliarden (Mrd.) Euro (Vorjahr 1,75 Mrd. Euro).

Bei der Stadt Stuttgart betrug die Steigerung von 2017 auf 2018 = 47,6 Prozent usw..:

https://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2019068

Das Geld ist weg, für was genau?

Bei den horrenden Steuereinnahmen und Steigerungsraten ist eine Steuersatzsenkung längst überfällig. Ein Verzicht, mindestens dort wo die Wohnungsnot groß ist, fällt den Politikern nicht ein.

Wird von Politkern erwartet, einen Euro mehr einzunehmen, werden zwei Euro verplant und dann vier Euro ausgegeben.

Am 16. September 2020 um 12:20 von Craxihuber

"Migranten als Sündenbock"

Wenn plötzlich im unteren Wohnungssegment für 1,5 oder 2 Millionen Zuwanderer kurzfristig Wohnungen gebraucht werden, werden die bestehenden Defizite höher. Es fehlen also noch mehr Wohnungen als schon bisher. Das treibt natürlich alle Wohnungspreise, aber auch Preise für Baugrund in die Höhe.

Ich hatte übrigens 2016 eine Mieterhöhung von 19,9 % und 2020 wieder 15 %. Wie waren noch die Brutto- oder Netto-Rentenerhöhungen?

Nennt man übrigens gelebte Demokratie!

von Kopfmensch @

Und die Gerichte in Berlin sorgen dafür das diese Demokratie nicht von idiologischen Politikern missbraucht wird. Danke .

Teures Bauland

Wir haben uns durch Zufall in 2015 ein Baugrundstück gekauft und es jetzt wieder verkauft. Das war nicht als Spekulation gedacht, sondern ich wollte Bauen, es hat sich dann aber anders ergeben. Wir haben an dieser unfreiwilligen Spekulation einiges an Geld verdient. Seltsame Welt.
Jetzt haben wir ein Haus gekauft.

Der Euro wird zusammen brechen

Schon 2015 hieß es in diesem Forum: Der Euro wird zusammen brechen. Das hat er aber nicht getan und ich bin mir auch sicher, dass er das nicht tut. Warum auch?
Wir haben jetzt ein Haus und viele Schulden. Bevor das Bauland noch teurer wird. Das Haus wird auch nicht zusammen brechen.

@ werner1955 - Die Wähler entscheiden selbst

Dann sollten die Wähler mal überlegen wer dort Regierungsverantwortung hat.

Es hat immer der die Regierungsverantwortung, der in einer freien Wahl dazu bestimmt wurde. Was gibt's da zu überlegen. Sie könnten vielleicht mal überlegen, warum Ihnen das nicht passt.

Bodenrichtwerte auf dem

Bodenrichtwerte auf dem Papier und in der deutschen Kreisliga sind ja schön und gut. Wo die Menschen leben und arbeiten, da tragen diese Böden Bezeichnungen wie München, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Hamburg, Berlin.
Da kann nur die Politik noch was anrichten. Die freien Unternehmer nehmen nur ihre Interessen wahr. Den Raum dafür lässt ihnen die Politik sehr großzügig. Selbst aus dem Ausland, nicht zuletzt aus solchen Ländern mit instabilen Währungen, oder nur für das Immobilienportfolio von Pensions- und anderen Fonds strömt Kapital dahin.
Was soll das eigentlich, rein mal politisch betrachtet?

@ Robert Wypchlo - fair ist nur ein freier Markt

Die Preise von heute sind einfach nur das was man verbrecherisch bezeichnen kann und muss.

Das mag der Verkäufer anders sehen. Und zu jedem Kauf gibt es zwei Seiten. Nur in Ihrem Beitrag nicht, der ist reichlich einseitig.


Und die Politik sieht hilflos zu und tut nichts!

Hoffentlich. Denn was hat sich die Politik in die Preise einzumischen? Was kann es faireres geben als einen freien Markt?

@ 15:29 von Barbarossa 2

Ich werde mal beide Augen zudrücken. Aber wenn Sie mich das nächste mal (Mal?) kritisieren: mich bitte mit Sie und nicht mit sie ansprechen ;-)

Ach nee ...

ist das was Neues?

Natürlich sind Baugrundstücke Voraussetzung dafür, dass die Wohnungsnot sinkt. Es liegt ja nicht nur an den astronomischen Preisen, sondern vielerorts gibt es noch nicht einmal Baugrundstücke!!!

Die amtierende Regierung hat nun schon genügend Zeit gehabt etwas zu verbessern und hat wie in so vielen anderen Bereichen versagt. Hoffe nur, dass es für diese Regierung keine weiter Chance geben wird ihr Versagen fortzuführen.

@15:01 von rr2015

Sie schreiben „am Rand der Städte gibts günstigen Wohnraum“.
Selten so gelacht.
Von welcher Stadt sprechen Sie ? Sicher keine in Süddeutschland.

So sieht es aus

Bei uns im ländlichen Raum zwischen Stuttgart und Nürnberg entstehen derzeit z.B. 3-Zi-Eigentumswohnungen mit Stellplatz für 380.000 €, die Mieten überschreiten derzeit in breiter Front die 10 € -Marke, z.T. liegen sie bei 12 €. ÖPNV katrastophal.

Von Ländlichkeit keine Spur mehr.

Doch, doch es gibt noch einzelne Restwohnungen mit Rohholzstiegen und Kohle-Einzelöfen, die sind güntiger.

@ Helm ab zum Gebet / 15:54

"Hoffentlich. Denn was hat sich die Politik in die Preise einzumischen? Was kann es faireres geben als einen freien Markt?"

... komisch! Wenn sich die Politik mit Subventionen und Vergünstigungen einmischt ist das OK? ... Siehe Grunderwerbssteuerbefreiung für gewerblichen Grunderwerb.

Was sind die Gründe für steigende Miet-, Bau- und Bodenpreise ?

Die Miet-, Bau- und Bodenpreise steigen vor allem in den wirtschaftlich starken Ballungsgebieten.

Die Gründe dafür sind:

• Verstädterung und Zuwanderung
• Zersiedlung der Landschaft, vornehmlich in Ballungsgebieten
• Viel billiges Geld in den Händen derer, die es eigentlich nicht brauchen und damit auch nicht konsumieren. Die von der EZB beabsichtigte Inflation schlägt sich deshalb nur in einer Inflation auf dem Aktien- und Immobilienmarkt nieder. Das funktioniert aber nur bei konstanter/steigender Nachfrage nach Wohnungen und nicht bei Leerstand.

Die Zuwanderung ist deshalb ganz im Sinne der Immobilienbranche.

Angebotsmieten pro m² Berlin
2005 ca 5 €,
2010 ca 6,20 €
2018 über 10 €

Bevölkerung
Berlin
2000 3.331.232
2010 3.387.562
2018 3.723.914

München
1950: 750.000
2016: 1.537.987

Die Miet-, Bau- und Bodenpreise sind dort am meisten gestiegen, wo auch der größte Bevölkerungszuwachs war, das ist der primäre Faktor und die Geldpolitik der EZB ist nur ein verstärkender Faktor !

also eine hässliche Betonwüste wie in de DDR und Co.

echt nicht.

@Giselbert / 15:55

"Die amtierende Regierung hat nun schon genügend Zeit gehabt etwas zu verbessern und hat wie in so vielen anderen Bereichen versagt. Hoffe nur, dass es für diese Regierung keine weiter Chance geben wird ihr Versagen fortzuführen."

... sorry, aber ich ich kann diese Meinung nicht teilen! Politik kann nicht einfach machen, nur weil es geboten ist. Auch Investoren haben in diesem Land rechte, und leider auch das nötige Geld dazu dieses durchzusetzen. ... Aber bitte noch nicht weiter aufregen und gleich noch den Rechtsstaat in Zweifel ziehen. ... Auch ein Investor klagt nicht einfach so, sondern wägt schon ab was er davon hat. Was nützt es Ihm von Gericht Recht zu bekommen, wenn am Ende keiner in seine Investition einziehen würde. ... Verstehen Sie, wie man das System wirklich nachhaltig ändern könnte?

nun ganz ohne Rechts.Je mehr Interessenten

für eine Wohnung, desto teuerer wird sie. Nachfrage usw.Und wir haben soviele Menschen im Land ,wie noch nie.Und sind schon sehr dicht besiedelt

nichts schrumpft

wir haben die meisten Einwohner seit eh und je

@ Sparer / 15:58

... nun ja, Rand ist halt ein dehnbarer Begriff! ... Für manche fängt Rand erst bei 2h Fahrweg an. Und übehaupt! Ab dem 21. Kilometer gibt's schließlich auch höhere Pendlerpauschale! ... Ein Irrsinn!

seit Corona sind die Preise für Häuser um gut 200 000

gestiegen .Wahnsinn. In der Nähe von Franfurt, trotzdem im Grünem und zur Zeit ohne Fluglärm.Ein freistehenes Haus kostet hier um die 700 000 Euro.Ich finde es schon heftig.
Dank an meine Schwiegermutter.Sie starb sehr alt und wir erbten so ein Haus.

um 14:43 von Kopfmensch

Das Aufgrund der alternden Babyboomers Wohnfläche frei wird, ist ein bereits angelaufener Prozess, da im Alter das Einfamilienhaus auch schnell zur Last fällt und andere Wohnformen (betreutes Wohnen, Alters-Wg,...) interessant werden.
Wohnfläche gibt es genug, es ist nur eine Verteilungsfrage und da sollte sich jeder Einzelne fragen, ob die aktuelle Wohnsituation auch im Hinblick anderer Generation vertretbar ist.

Ihre Sorgen bezüglich Klima-Flüchtlinge in 2050 beruht auf vielen Annahmen. Eine davon ist, dass diese auch nach Deutschland wollen.
Deutschland ist stark getrieben von der Automobilindustrie. Mal schauen was davon in 3 Jahren übrig bleibt.

15:29 von gman

"Der Staat hat weder ein natürliches noch ein persönliches Interesse an Sparsamkeit ."
Gustav Heinemann

@Lenamarie / 16:11

... Echt! ... Wir "sind schon sehr dicht besiedelt"! ... Ich dachte "Überbevölkerung" gibt's nur in den armen Ländern ( ... wie hier immer wieder postuliert wird) ... Wenn's nicht so traurig wäre!

Aber zurück zu dicht besiedelt: ... Warum bauen wir dann immer breitere und dickere Autos und Pflastern den wenigen Platz den wir haben mit 3-spurigen Autobahnen zu? ... Und was war nochmal mit den "abgehängten" Regionen in denen die Grundstückspreise im Keller sind?

@ Diego de la Vega / 16:18

.. .mich treibt keine Sorge vor Flüchtlingen, nur das wir in ein paar Jahren, wegen mir auch wegen des Strukturwandels in der Autoindustrie, ganz andere Soregen auf der Welt haben werden. ... Mir ist durchaus Bewußt, daß es Regionen gibt, die "überaltert" sind, aber diese Regionen sind halt auch keine Lösung für die Probleme in den Boom-Regionen. Zumindest nicht solange sich keiner findet, der in den Abstiegsregionen wieder Potential findet.

Somit sind wir näher beisammen als Sie denken. Nur trägt das Babyboomer-Argument hier in meinen Augen wenig zur Problemlösung bei.

@ rr2015 um 1501 Uhr, Sie haben recht

"Städte verkaufen oft Bauland zu Höchstpreisen" - @rr2015, ja, Sie haben recht! Viele Kommunen verkaufen alles nur noch an Bauträger und Baulöwen, die in gewachsenen Wohnvierteln und ehemaligen Gewerbegebieten vielstöckige gesichtslose Kästen errichten, die Wohnungen dann als Eigentumswohnungen verkaufen und sobald Konflikte, Probleme mit der Infrastruktur oder Bauschäden auftreten, einen schlanken Fuß machen.
In Bremen gibt es im innerstädtischen Bereich kaum noch Bauland. Allerdings lassen sich günstig Altimmobilien erwerben. Diese liegen zumeist in verwahrlosten Quartieren mit vermüllten Straßen - schlechte Bildungseinrichtungen für junge Familien inklusive.

Wer kann, flieht in die Gemeinden im Speckgūrtel vor den Grenzen der Stadt: Die Baulandpreise sind exorbitant, dort gibt es bessere Schulen und KiTas, es gibt Freibäder, kleine kommunale Theater ...

Eigentum erwerben, Bauen in einem intakten städtischen Umfeld - fūr junge Leute/ SteuerzahlerInnen nicht erreichbar.

warum Ihnen das nicht passt?

Helm ab zum Gebet @
ganz einfach, wie ich für selbstbestimmtes
und Eigenverantwortliches leben bin , ohne Alimentiereung, Ausbueteung und Bevormundung.

um 16:16 von lenamarie

Wie vor kurzem hier in den ÖR erwähnt, muss nicht erst durch das Ableben und dem dadurch verbundenen Erbe, Wohnraum übergeben werden.
Der aktuelle Druck, vor allem in Ballungsräumen, wäre hierdurch schnell gemildert.

Bauland war 2019 so teuer wie nie

Jaa!
So etwas nennt man auch 99,9 % Eigenanteil und 0,1 % Beitrag vom Staat.
Ist eben typisch deutsch. Darin sind die Deutschen wirklich Weltmeister!

@10:54 von Sisyphos3

//aber in Stuttgart was unter 2.000 Euro zu kriegen
überhaupt was zu kriegen - ist ein 6er im Lotto//

Tja, sieht so aus, dass es da, wo die Luft besonders ungesund (weil dreckig) ist, es auch am teuersten ist.
In Stuttgart ebenso wie in der Hamburger Hafencity.
Und es gibt Deppen, die sind auch noch stolz auf ihr überteuertes Domizil.

@11:11 von Nettie

//...somit weltweit als solches anerkannte Grundrecht auch jeder „leisten“ kann, daher allgemeine gesellschaftliche Verpflichtung.//

Nur leider hat sich ein nennenswerter Teil dieser Gesellschaft aus dieser Verpflichtung verabschiedet.

Da hat Hans-Jochen Vogel in hohem Alter noch ein kluges Buch geschrieben "Mehr Gerechtigkeit! - Wir brauchen eine neue Bodenordnung – nur dann wird auch Wohnen wieder bezahlbar" und die Kollegen, die noch Verantwortung tragen, twittern lieber, statt sich mit längeren Texten zu überfordern.

@um 13:36 von oooohhhh

"Völlig absurd wird es dann wenn in Berlin ein Mietendeckel verordnet wird: dann gibt es bald gar keinen Wohnungsbau mehr, weil der steigende Bodenpreis die Rendite frisst."

Falsch - wenn keiner mehr bereit/willens/fähig ist, die horrenden Bodenpreise zu zahlen, müssen die Anbieter mit den Preisen runtergehen. Wer trotzdem Bauland willentlich zur Spekulation zurückhält,sollte strafrechtlich belangt bis enteignet werden. Alles nur eine Sache der Sozialisation und Zivilsation. Wir sind keine Raubtiere, sondern Menschen und sollten uns auch wie diese benehmen. Einfach den Gierschlunden den Riegel vorschieben, schon ist dasProblem gelöst.

Die Pendlerpauschale ist eh

Die Pendlerpauschale ist eh ein Witz. Man umgeht die hohen Preise in der Stadt und wird mit Entlastung belohnt. Die niedrigeren Kosten sollten sich auch von alleine rechnen.
Unseren horrenden Steuern sind allerdings das größte Hindernis, wenn man Vermögen ansparen will. Und so wird man ewig zur Miete wohnen.
Man stelle sich mal vor, die Leute hätten alle viel mehr Geld. Die baupreise wären halt noch viel höher.

@12:00 von Chekow Marktwirtschaft

//Diese Preise sind so hoch, weil jemand bereit ist, sie zu zahlen. Das nennt man freie Marktwirtschaft.//

Eben. Es sollte aber lt. Definition Soziale(!) Marktwirtschaft sein.

***Der Begriff Soziale Marktwirtschaft beschreibt die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Ihr Grundelement ist die Verbindung "des Prinzips der Freiheit auf dem Markt mit dem des sozialen Ausgleichs"***

Von der hat sich unsere Politik aber schon weitgehend verabschiedet.

15:54 von atratos

Ich vergaß.

nicht nur absahnen ...

Weder (notorisch klamme) Kommunen noch Grundstücksbesitzer haben doch ein Interesse daran, dass sich das Angebot erhöht.

Und die Regierung schaut zu und zuckt mit den Schultern, anstatt steuernd einzugreifen (was ihre Aufgabe wäre).

Bei vernetzten Systemen geht es darum an mehreren Stellschrauben zu drehen (z.B. Bevölkerungsabbau, dezentrale Arbeitsplätze schaffen, strukturschwache Gebiete aufbauen, intelligente u. zukunftsfähige Verkehrsplanung).

@15:24 von Kopfmensch @Barbarossa 2

//"Und wie wollen wir das Zubetonieren Deutschlands verhindern?"

... wichtige Frage, ohne Zweifel! ... Aber dafür habe ich mich hier auch gar nicht ausgesprochen!//

Vielleicht nachmachen:

Die "Himmelsgärten" in einem Hotel im Zentrum von Singapur sorgen für mehr Grün in der Stadt.

Einfach mal googeln.

/// Am 16. September 2020 um

///
Am 16. September 2020 um 13:20 von dito
Eine halbe Millionen Euro

Eine halbe Millionen Euro! So viel würde es uns kosten ein einfaches Einfamilienhaus ohne große Extras zu bauen. Ich bin Akademiker, aber das kann ich mir im ganzen Leben nicht leisten. Der Kredit wäre erst nach meinem Tod abbezahlt.///
.
Warum abbezahlen ? Bei 1% Hypothekenzins und 1 % Tilgung kostet Sie ein € 500.000 Kredit gerade mal € 10.000 im Jahr. Wahrscheinlich zahlen Sie mehr Miete.

/// Am 16. September 2020 um

///
Am 16. September 2020 um 12:31 von aybabtu
Eigenheim? Keine Chance

Wie soll ich mich als Familienvater am Immobilienmarkt gegen die geballte Macht von Investoren und Spekulanten durchsetzen? Halb Deutschland ist ausverkauft und die Politik hat nichts dagegen getan. Warum? Weil die neoliberale Pest uns immer noch kaputt macht, die uns seit Jahrzehnten als alternativlos und unideologisch verkauft wird. Es gibt kaum eine unmenschlichere Ideologie.///
.
Bei Hypothekenzinsen unter 1% ist Kaufen oder Bauen fast immer billiger als Mieten. Für einen Kredit von € 500.000 zahlen Sie bei 1 % Zins gerade mal € 417 im Monat. Schon mal durchgerechnet ?

18:21 von Werner40

ja mit dem Rechnen hat selbst manch ein Akademiker so seine Probleme
wobei eine eigene Immobilie doch eher ne Einstellungssache ist
im Saarland haben 65 % ein Eigenheim
in Berlin gerade mal 17 %
dafür favorisiert man dort lieber Mietbremse gar das Enteignen

Warum?

Warum nicht mehr Bauland ausgewiesen wird? Weil sonst irgendein Hamster seinen Lebensraum verlieren würde und bei geschlossener Bebauung (Großstädte) kein Bauland vorhanden ist.

Warum Bauträger den Zuschlag bekommen? Weil sie am meißten zahlen und es sich bei einer Mischkalkulation leisten können ein paar Sozialwohnungen mitzubauen.

Warum die Preise steigen? Niedrigzinspolitik und s.O.

Warum nicht verdichtet wird? Weil Bestandsschutz (Baugenehmigung) wegfällt und für eine oder ein paar Wohnung/en (Dachgeschoss/ Aufstockung) das ganze Haus auf links gedreht werden muss.

Warum Mieten teurer werden? Angebot und Nachfrage (Bestand). Über 3.000 € Baukosten pro qm wg. EnergiesparVO etc. und Grundstückspreise ab 7.000 € qm (Innenstadt). Bei 1,3-2% Instandhaltungsrücklage, Mietausfallrisiko etc. ist da alles unter 10 €/qm ein Minusgeschäft.

Ist jedem der ansatzweise mit der Sache zu zun hat bekannt. Nur Politiker wundern sich, dass es nicht genug Passivhäuser in Stadtlage für 5 €/qm gibt

@ Werner40 (18:21)

Zinsrechnungen sind schlicht und elegant. Gäbe es da im Jahr 2019 in D nicht für vollzeitbeschäft. Arbeitnehmer lediglich ein Bruttomonatsgehalt von durchschnittlich € 3.994.-, für alle Arbeitnehmer sogar nur € 3.099, daraus resultierend ein Nettogehalt von € 2.079.- (Quelle: Statista).

Wie soll eine junge Familie eine Hypothek von 4 oder 500.000.- €uro durch die Kreditwürdigkeitsprüfung kriegen? Die möglicherweise 1% Tilgung und die laufenden Nebenkosten, Versicherungen, Steuern, Rücklagen, und vielleicht noch eine längerfristige Familien-/Berufsplanung (bei geforderter beruflicher Mobilität) auf einen Nenner kriegen? Dann nach 5 Jahren, nach 10 Jahren (wo stehen die Zinsen dann?) die Refinanzierung schaffen (sollte im Voraus eingeplant werden; Ungewissheit! Wie stehts um die Ehe? Mit der Arbeit, an welchem Ort? ...)
Ein Leben lang hängen diese Verpflichtungen ... und in dieser ungewissen Zeit.
Die Finanzierung von Haus/Whg. ist selbst bei anfängl. 1% für die Meisten nicht drin.

19:01 von Ist Wahr

Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe
klar haben sie gewichtige Argumente,
aber ich selbst hatte mir mit Anfang 20 grad als ich von der Hochschule kam und nen Job hatte ein Haus gekauft
und was den Preis anbelangte, da gab es genau so viele die argumentierten so viel Geld ...
natürlich kann man argumentieren Vollbeschäftigung, keine Leiharbeit die Zeit war besser
und der Zins bei 7 %
- wobei auch damals konnte man nicht in die Zukunft schauen

@ Werner40

"Warum abbezahlen ? Bei 1% Hypothekenzins und 1 % Tilgung kostet Sie ein € 500.000 Kredit gerade mal € 10.000 im Jahr. Wahrscheinlich zahlen Sie mehr Miete."

Jo, nach 10 Jahren sind immer noch 450.000 € die bezahlt werden müssen. Da niemand die Entwicklung in 10 Jahren kennt, sollten es schon andere Konzepte sein. Längere Laufzeit mit höherer Tilgung. Spätesten nach 30 Jahren sollte das Haus / die Hypothek bezahlt sein.

@Werner40 (18:28)

"Bei Hypothekenzinsen unter 1% ist Kaufen oder Bauen fast immer billiger als Mieten. Für einen Kredit von € 500.000 zahlen Sie bei 1 % Zins gerade mal € 417 im Monat. Schon mal durchgerechnet ?"
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Bitte die sonst. Rahmenbedingungen Ihres Beispiels dazu schreiben, wie Laufzeit, Zins- u. Tilgungsraten, Nebenkosten (eventuell notwendige Lebensversicherung), Refinanzierung, erforderliches Eigenkapital, etc. Ich könnte den Tilgungsbetrag sogar auf 100.- €uro runterrechnen, nur gibt es solche Hypotheken nicht. Bitte genau berechnen, niemand will sich ein Phantasiegebäude hinstellen.

@ Sisyphos3 (19:15), Re

Wie sah Ihre Ihre Rechnung/Finanzierung konkret aus? Zahlen und Vertragsbedingungen, konkrete berufliche und private Vermögenssituation, bitte. Dann kann ich Ihnen schreiben, ob ich Sie durch die Kreditwürdigkeit fallen lassen würde - wenn ich Banker wäre :-)

19:29 von Ist Wahr

was kann ein 22 Jähriger schon an Vermögenswerten haben ...
ein 50.000 DM Bausparvertrag, einen ziemlich guten Leumund
(das war damals noch was wert)
einen Job beim Daimler, das war wie Beamter (nur erheblich besser bezahlt)
und ich machte mir keinen Kopf ...
(weniger als mit dem als wie ich zur Welt kam ... )
jede Überstunde nahm ich mit ... damals noch möglich
was soll´s
einem Berliner (18 % Wohneigentum) kann ein Saarländer (63 %) das auch nicht erklären

Am 16. September 2020 um 15:01 von Kopfmensch

Also erstens ist Wohnung eine Wohnung, die Größe ist dabei uninteressant.

" Das Problem ist, das mehr Leute eine bezahlbare Wohnung suchen, weil anderswo einstmals vorhandener, bezahlbarer Wohnraum in 130m² Luxusapartments für Singles umgewandelt wird. ... "

Also in der näheren Umgebung bei mir gibt es so etwas nicht, in der Stadt kann sein.
Und nach ihrer Theorie, haben wir mehr Singles, also doch mehr Menschen.
Egal ob einer drin wohnt oder nicht, mehr ist mehr.

Politisch gewollt!

Die Grunderwerbssteuer spült jährlich bei jedem Grundstückskauf Milliarden in die Staatskassen.

Hätten auch Normalverdiener die Chancen auf Wohneigentum, wären logischerweise auch die Mieten billiger!

Darum ist der Anreiz für ausländische Immobilien Firmen so groß, hier Ihre Gewinne einzufahren.

Da machen das unsere Nachbarstaaten wesentlich besser!!!

Dort hat die Bevölkerung mehr Wohneigentum als wir in Deutschland!!!

@ Sisyphos3 (19:49), Re

"einem Berliner (18 % Wohneigentum) kann ein Saarländer (63 %) das auch nicht erklären"
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Sie müssen bei Ihren Vergleichen berücksichtigen, dass die meisten Immobilien heutzutage über Vererbung/Schenkung den Eigentümer wechseln. Und wo der Eigentumsanteil niedrig ist, bleibt er tendenziell weiterhin niedrig. Nach Angaben von 'Statista' werden in den Jahren 2015 bis 2024 ca. 4,34 Mio Immobilien vererbt, im Jahresdurchschnitt also 432.000. Sie wissen wahrscheinlich, dass die reinen Käufe weit darunter liegen. Dabei werden bei diesen Zahlen die 2% einkommenreichsten Haushalte noch nicht berücksichtigt.

Nach dem Klimawandel wohl

Nach dem Klimawandel wohl eins der größten Vergehen an künftigen Generationen bzw. eher der aktuellen Jugend. Gegen das auch niemand was unternommen hat.
Bodenpreise stellenweise um 1000% gestiegen, innerhalb weniger Jahre.
Da würde eigentlich nur ein rigoroses Eingreifen der Politik helfen (Enteignen oder entwerten).
Ergo gibt es keine `Hilfe´ dagegen und es wird so weitergehen.

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