Kommentare

08:17 von M_eine Meinung

Möglicherweise Protest?
Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht die Bewohner in dieser Form auf die für sie unerträglichen Zustände im Lager aufmerksam machen wollen.
.
dann wird es, wenn man seine Behausung anzündet sicherlich besser
besser ein schlechtes Zuhause als gar keins

in dem Zusammenhang
wie funktioniert das im Libanon in der Türkei in Jordanien
wo die in 100 Mann Zelten schlafen
teilweise keinen Strom haben und Wasser nur morgens/abends
zünden die da auch ihre Zelte und Matratzen an
oder wissen die, dass sie dann im Freien schlafen werden ?

Frage

Hat man schon die Ursache / Verursacher gefunden? Oder ist man auf der Suche?

In einigen Flüchtlingsheimen brannte es ja, weil ein Bewohner mal so eben eine Matratze angezündet hat...

Schande

Es ist eine Schande für Europa, dass ca. 12000 Menschen in ein Lager für 2600 Personen gepfercht werden.
Es ist eine Schande für den Deutschen Innenminister Herr Seehofer, der statt positiv Hilfe zu leisten diese Menschen als Geisel benutzt, um Flüchtlingspolitik zu betreiben.
Haben wir immer noch nicht begriffen, dass Flüchtlinge einfach nur Menschen sind, die nicht nur Hilfe brauchen sondern denen nach dem Grundgesetz und UN Charta die selbe Menschenwürde besitzen, die wir hier jeden Tag für uns ganz selbstverständlich in Anspruch nehmen?

Worauf warten wir noch?

Dass Moria eine moderne europäische Tragödie mit unmissverständlicher Symbolkraft ist, war lange klar.
Dürfen wenigstens jetzt Moral und Verstand walten? Worauf warten wir noch? Holt die Menschen da raus!

Untragbare Zustände

Egal ob man die Migrationspolitik der EU gut oder schlecht findet. Wie die Migranten in Griechenland untergebracht sind, ist ein Skandal. In ganz Griechenland gibt es ca. 60.000 Migranten, die auf ihre Verfahren warten-ungefähr so viele, wie im Bundesland Berlin. Es muss doch möglich sein, die Asylverfahren für 60.000 Menschen in einigen Monaten abzuwickeln und sie so lange auch menschenwürdig unterzubringen-in einem Land, das 4 Millionen Hotelbetten für Urlauber hat.
Ich will hier keine Vorurteile schüren-aber so langsam frage ich mich schon, was die Griechen mit den vielen hundert Millionen Euro anstellen, die die EU für die Flüchtlinge und Migranten zur Verfügung stellt.

Da

gibt es mE nur eine für alle EU-Staaten tragfähige Lösung: den bummelnden griechischen Behörden einen sanften Schubs geben, so dass sie endlich die Asylanträge der Moria-Bewohner zügig bearbeiten bzw. abschließen; anschließend die anerkannten Asylanten in der gesamten EU verteilen (wer nicht mitmacht, dem werden Sanktionen nicht nur angedroht, sondern auch zügig durchgeführt), aber nach einem Schlüssel, der berücksichtigt, wieviele Asylsuchende seit 2015 vom jeweiligen Land bereits aufgenommen wurden (dh Länder, die ihr Soll berechnet nach der jeweiligen Wirtschaftskraft bereits er- bzw. übererfüllt haben, müssen solange keine neuen anerkannten Asylanten aufnehmen, bis alle anderen Länder ihr diesbezügliches Soll auch erfüllt haben);
nicht anerkannte Asylsuchende aus Moria werden dann zeitnah in ihre jeweiligen Heimatländer zurückgeführt;
anerkannte Asylanten werden, wenn die Lage in ihrem Heimatland es wieder erlaubt, so schnell wie möglich ebenso dorthin zurückgeführt.

Wenn die Abschiebungen....

Wenn die Abschiebungen zeitnaher erfolgen würden wäre die Lage vor Ort sicherlich nicht so angespannt?

EU muss sich entscheiden

Die Eu muss sich entscheiden, entweder sie wollen ungebremste Migration oder Sie müssen konsequent Rückführen. Die Zeit des Rumgeiers muss mal vorbei sein!

um 09:08 von Klosterbruder

>>"Es ist eine Schande für Europa, dass ca. 12000 Menschen in ein Lager für 2600 Personen gepfercht werden.
Es ist eine Schande für den Deutschen Innenminister Herr Seehofer, der statt positiv Hilfe zu leisten diese Menschen als Geisel benutzt, um Flüchtlingspolitik zu betreiben.
Haben wir immer noch nicht begriffen, dass Flüchtlinge einfach nur Menschen sind, die nicht nur Hilfe brauchen sondern denen nach dem Grundgesetz und UN Charta die selbe Menschenwürde besitzen, die wir hier jeden Tag für uns ganz selbstverständlich in Anspruch nehmen?"<<

Ich habe da eine ganz andere Meinung und finde das keine "Schande". Im Gegenteil; mit welchem Recht sollen diese Menschen nach Deutschland kommen können und wenn ja, müsste Deutschland nicht alle 60 Millionen Menschen die momentan weltweit auf der Flucht sind auch aufnehmen? Mit welchem Recht?

um 09:08 von a pitti

>>"Dürfen wenigstens jetzt Moral und Verstand walten? Worauf warten wir noch? Holt die Menschen da raus!"<<

.... und bringt Sie zurück in die Heimat.

beide Vermutungen sind vorstellbar ...

einmal, dass die Inselbewohner auf die Überforderung der Region aufmerksam machen wollten und/oder zum zweiten, dass die Migranten die Zustände im Lager nicht länger hinnehmen wollen - in jedem Fall ist nun akuter Handlungsbedarf - denn irgendwo müssen die Menschen hin, ehe die Lage vollständig eskaliert - beim Lesen des Berichtes fiel mir leider zuerst das Wort - "Menschenjagd" ein...

die Länder der EU müssen handeln, wenn jedes Land 500 - 1000 Menschen aufnimmt, dann sollte die Situation doch zu bewältigen sein und es bleibt hoffentlich friedlich

Ursache?

Selbst wenn Bewohner des Lagers für das Feuer verantwortlich seien sollten (was durchaus vorstellbar ist), ist das kein Grund, daraus abwertende Kommentare zu machen.

Die Lage in Griechenland ist seit Jahren ein Skandal. Die Zustände in den Lagern sind meiner Meinung nach auch nicht unvermeidlich so grausig, wie sie sind, sondern sollen als Abschreckung für weitere Flüchtlinge dienen. Ich bin mir sicher, wenn es in der Ägäis ein Erdbeben mit 20000 Obdachlosen gäbe wäre GR mit sofortiger Hilfe der EU in der Lage, diese deutlich besser unterzubringen und zu versorgen. Innerhalb von Tagen.

Und wir reden immer noch über Menschen, die dort vegetieren müssen. Egal ob man der Meinung ist, die wären besser in Syrien geblieben, ist es normal, dass es unter diesen Bedingungen irgendwann knallt. Da reichen ja 1 von 12000 um ein Feuer zu legen.

In D drehen Wutbürger schon durch, wenn sie im Laden eine Maske tragen müssen.

Hauptsache, keine Personenschäden

Über Sachschäden zu reden wäre bei den menschenunwürdigen Zuständen, die dort geherrscht haben ohnehin zynisch.

um 09:23 von Frau Schmitt

>>"..die Länder der EU müssen handeln, wenn jedes Land 500 - 1000 Menschen aufnimmt, dann sollte die Situation doch zu bewältigen sein und es bleibt hoffentlich friedlich"<<

Wie bekannt möchte nunmal die Mehrheit der EU-Partnerländer (22 von 27) diese Migranten nicht aufnehmen und das sollte endlich mal (auch von uns Deutschen) akzeptiert und respektiert werden. Herr Kurz (Österreich) hat dazu jüngst eine klare Ansage gemacht (die leider hier nicht veröffentlicht wurde).

um 09:08 von Klosterbruder

Es ist keine Schande für den Innenminister, und als Geisel benutzt er die Flüchtlinge schon mal gar nicht.
Deutschland nimmt seit Jahren jedes Jahr ca. 150000 Flüchtlinge auf. Diese Anzahl entspricht der Einwohnerzahl einer Großstadt.
Für die damit anstehenden Probleme hat keine der politischen Parteien eine Lösung.

um 09:11 von Sparer

Sie reden von bummelnden griechischen Behörden, in keinem EU Land geht das schneller. Wenn in Deutschland die Gerichte überlastet sind, dürften die in Griechenland nach den vielen, von der EU eingeforderten Einsparungsrunden,
erst recht überlastet sein.

Am 09. September 2020 um 09:23 von Frau Schmitt

die Länder der EU müssen handeln, wenn jedes Land 500 - 1000 Menschen aufnimmt, dann sollte die Situation doch zu bewältigen sein und es bleibt hoffentlich friedlich
---------------------------------------------
Nein -das ist der falsche Weg-die Anträge müssen in Griechenland bearbeitet werden, die Rückführungen für abgelehnte Asylbewerber von Griechenland aus erfolgen. Menschen, die einen Schutzstatus erhalten, sollten allerdings in der EU verteilt werden.

Am 09. September 2020 um 09:19 von eine_anmerkung

Mit ihren Argumenten können wir in Deutschland und EU ja jeden Flüchtling aufnehmen dem es irgendwo schlecht ergeht??

Das kann es ja auch nicht sein, oder??

Ich lese hier nur

@Sparer, Sisyphos3, eine_anmerkung u.a.

Was heißt "zurück in die Heimat"? Die meisten der Menschen dort haben keine Heimat mehr, oder eine zerstörte.
Sind Sie bspw. der Auffassung, dass das aktuelle Afghanistan ein sicheres Land ist und man eine Familie guten Gewissens nach dort zurückverfrachten kann?
Eure Beiträge an einem morgendlichen Werktag sagen viel über den Geisteszustand der Gesellschaft in Deutschland dieser Tage.

Holt diese Menschen da raus.

Ursachen

Schrecklich wie sich die "Weltordnung" auf uns auswirkt. Ob es Brandstiftung Einheimischer war, um Flüchtlinge loszuwerden, ob es die Flüchtlinge selbst waren, um mit dem Brand ihr Weiterziehen zu erzwingen.. Letztlich trifft der Eindruck, man habe selber nicht genug, auf Verzweiflung von Menschen, nirgends wirklich bleiben und würdig leben zu können. Dieser Hintergrund ändert sich nicht, auch wenn die Brandursache Unfall war. Die Welt gerät seit ca 30Jahren (1.Irakkrieg der USA) zunehmend aus dem Gleichgewicht. Seither lassen wir auch dem Neoliberalismus freien Lauf. "Freihandel" mit Produktivitätsvorteilen der industrialisierten Länder sind Gift für die Länder, die mit dieser Produktivität nicht konkurrieren können. Vorteil des billigen Importpreises trügt, weil der langfristige Preis nicht einkalkuliert ist. Importiert ein Land mehr als es exportiert, ist Kapitalmangel zwangsläufige Folge im Land. "Rettung" durch IWF/EZB übt ökonomisch Zwänge aus. Zeit, das Geldsystem neu zu ordnen!

Und jetzt?

Alle sofort aufnehmen?
Falsches Zeichen...
Dann brennen bald die nächsten Lager!

@ 09:04 von Sisyphos3

Sie scheinen mal wieder eine zynische Haltung für angemessen zu halten.
Moria ist mehrfach überbelegt mit katastrophalen hygienischen Bedingungen.
Moria versinnbildlicht das komplette Versagen europäischer Flüchtlingspolitik; Verweigerer wie die Visegrad-Staaten und die rechtspopulistischen Parteien in einigen Ländern blockieren humanitäre Lösungen.
Auch die Bewohner*innen der Insel Lesbos werden von der EU sträflich allein gelassen.
Und in dieser katastrophalen Lage brach Corona im Lager aus.
Egal ob das Feuer durch Einwohner von Lesbos oder Lagerinsassen entstand: die Rettung der Menschen hat oberste Priorität - und damit hoffentlich auch endlich eine humane Lösung und eine Perspektive für die Geflüchteten im Lager Moria.

@ 09:29 von eine_anmerkung

ich verstehe Ihren Einwand, aber, was schlagen Sie angesichts der akuten Situation vor? Was soll geschehen mit den Menschen vor Ort im Moment?

... blieben immerhin noch 5 Länder - dann müßte jedes Land ca. 2600 Personen aufnehmen.

@eine_anmerkung um 09:29

"Wie bekannt möchte nunmal die Mehrheit der EU-Partnerländer (22 von 27) diese Migranten nicht aufnehmen und das sollte endlich mal (auch von uns Deutschen) akzeptiert und respektiert werden."
-
Die Frage ist doch, ob diese Länder so etwas wollen dürfen. Immerhin ist das Recht auf Asyl ein Menschenrecht. Kann man einerseits Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft EU sein und sich andererseits gegen Menschenrechte aussprechen? Ich meine Nein. Die EU muss sich fragen, warum es immernoch nicht gelungen ist, ein wirksames Instrument zu schaffen, dass allen Mitgliedern nicht nur ihre Rechte sichert, sondern auch für die Durchsetzung von Pflichten sorgt. Meine Meinung.

um 09:37 von Hanno Kuhrt

>>"Nein -das ist der falsche Weg-die Anträge müssen in Griechenland bearbeitet werden, die Rückführungen für abgelehnte Asylbewerber von Griechenland aus erfolgen. Menschen, die einen Schutzstatus erhalten, sollten allerdings in der EU verteilt werden."<<

Absolut korrekt formuliert. Dem ist nichts hinzuzufügen.

@Klosterbruder um 09:08

Ihren Kommentar möchte ich nicht unkommentiert lassen:
Ja, es ist eine Schande für Europa, dass ca. 12000 Menschen in ein Lager für 2600 Personen gepfercht werden.
Nein, den Deutschen Innenminister Seehofer brauchen Sie deswegen nicht verurteilen. Deutschland leistet positive Hilfe, und auch Herr Seehofer persönlich leistet Hilfe. Aber hier bei diesem Thema „Aufnahme von Flüchtlingen in der EU“ sieht man mal wieder unsere „Wertegemeinschaft“.
Dass Flüchtlinge Menschen sind und Menschenwürde besitzen, ist doch ganz selbstverständlich und steht außer Frage! Aber praktisch gesehen kann nun mal D alleine dieses Problem nicht lösen, auch D kommt da an seine Grenzen (in allen möglichen Facetten: finanziell, kulturell, Wohnraum, ...).

Im Übrigen hoffe ich, dass auf Lesbos die Flüchtlinge gesund bleiben, aber mit dieser Flucht und den Corona Infizierten wird das eine sehr problematische Situation, auch für die dort lebenden Griechen.

An Spekulationen zu Feuerausbruch beteilige ich mich nicht

09. September 2020 um 09:08

09. September 2020 um 09:08 von Klosterbruder

"Es ist eine Schande für Europa, dass ca. 12000 Menschen in ein Lager für 2600 Personen gepfercht werden.
Es ist eine Schande für den Deutschen Innenminister Herr Seehofer, der statt positiv Hilfe zu leisten diese Menschen als Geisel benutzt, um Flüchtlingspolitik zu betreiben."

---

Es ist tatsächlich eine Schande, dass Griechenland keine Hilfe zulässt um bewusst Elendsbilder zu erzeugen!
In China wurden binnen weniger Tage ganze Krankenhäuser errichtet, sollte es dann für ganz Europa etwa nicht möglich sein, menschenwürdige Unterkünfte in Griechenland zu errichten?
Letztendlich möchte Griechenland die Menschen schlichtweg nicht und möchte mit den Bildern erzwingen, dass ihnen die Menschen abgenommen werden, was wiederum ganz sicher kein alleiniges deutsches Problem darstellt.....
Zu einem deutschen Problem wird es lediglich dann, wenn man es zulässt, dass sich ein Flüchtling das Land seiner Wahl aussuchen kann!

um 09:24 von dr.bashir

Die Lage in Griechenland ist seit Jahren ein Skandal. Die Zustände in den Lagern sind meiner Meinung nach auch nicht unvermeidlich so grausig, wie sie sind, sondern sollen als Abschreckung für weitere Flüchtlinge dienen. Ich bin mir sicher, wenn es in der Ägäis ein Erdbeben mit 20000 Obdachlosen gäbe wäre GR mit sofortiger Hilfe der EU in der Lage, diese deutlich besser unterzubringen und zu versorgen. Innerhalb von Tagen.
---------
Sie haben ja Recht mit Ihren Aussagen. Allerdings sind nach einem Erdbeben diese von Ihnen genannten 20000 Menschen einmalig zu versorge, es wäre auch nicht das Problem Moria aufzulösen, nur wären nächste Woche die nächsten 12000 Menschen in dem Lager .
Das Fluchtproblem muss im ganzen gelöst werden.

Widerstand?

Sollte es stimmen, dass manche der Bewohner Widerstand gegen die Rettungskräfte geleistet haben, dann wäre das ja das Allerletzte.

Die Zustände dort mögen nicht ideal sein, aber dennoch hat man diese Leute aufgenommen. Man kann nicht immer nur mehr wollen.

Klingt logisch...

Ja sicher. Die Insulaner legen das Feuer und dann wird die Feuerwehr von den Bewohnern absichtlich behindert.
Mir ist schon klar, dass, dass man diesen Satz so und so auslegen kann. Da bekomme ich heute mal nur Zustimmung hier.

Eine Anmerkung: Die zynische

Eine Anmerkung: Die zynische menschenverachtende Haltung einiger Foristen hier, die zudem rechtswidrig den geregelten Anspruch auf Asyl und Schutz für Kriegsflüchtlinge leugnen schmerzt fast körperlich beim Lesen. Und bei aller legitimen unterschiedlichen Auffassung, wie eine Auslegung der geltenden europäischen wie nationalen Regelungen aussehen sollte: Wer bei Feuerausbruch nicht sofortige Hilfe für die höchste Priorität hält, dem fehlt wohl jegliches Empathie-Gen.

um 09:40 von a pitti

>>"Sind Sie bspw. der Auffassung, dass das aktuelle Afghanistan ein sicheres Land ist und man eine Familie guten Gewissens nach dort zurückverfrachten kann?"<<

Ja, bin ich (Afghanistan). 32 Millionen Afghanen leben dort darunter viele Kinder und alte Menschen. Auseinandersetzungen gibt es fast nur in Kabul wo die westlichen Mächte Ihre Stützpunkte haben die als Bedrohung wahrgenommen werden. Es gibt viele andere Länder die sehr viel gefährlicher als Afghanistan sind.

@um 09:23 von Frau Schmitt

"wenn jedes Land 500 - 1000 Menschen aufnimmt, dann sollte die Situation doch zu bewältigen sein"

Sehr geehrte Frau Schmitt,
Das Problem ist , sobald die 15000 in Europa verteilt sind, kommen 150.000 nach,die auch alle dahin wollen.

Der Strom nimmt kein Ende.

Es kann nicht die Lösung sein, sämtliche Flüchtlinge der Welt nach Europa zu holen.

Es muss vor Ort,in den Heimatländern, etwas passieren.

Und Europa ist nicht alleine für das Wohlergehen sämtlicher Menschen des ganzen Planeten zuständig.

Leider gibt es genug Leute, die dem Glauben verfallen sind, dass so etwas funktionieren kann

Am 09. September 2020 um 09:10 von Hanno Kuhrt

" Es muss doch möglich sein, die Asylverfahren für 60.000 Menschen in einigen Monaten abzuwickeln und sie so lange auch menschenwürdig unterzubringen-in einem Land, das 4 Millionen Hotelbetten für Urlauber hat.
Ich will hier keine Vorurteile schüren-aber so langsam frage ich mich schon, was die Griechen mit den vielen hundert Millionen Euro anstellen, die die EU für die Flüchtlinge und Migranten zur Verfügung stellt. "

Sind So naiv ;-) oder tun Sie nur so ;-).
Hotelbetten bringen Geld ins Land, Flüchtlinge kosten Geld, haben will man sie auch nicht, und Unterstützung aus der EU bekommt man nur mit jammern und schlechten Zuständen.
Also ist keine Eile beim abarbeiten von Anträgen, die Griechen ticken etwas anders als die Deutschen, besser als ein Teil der Deutschen.
Die Erklärung ist also ganz einfach, den die die dort sind,alle auf Deutschland aufgeteilt werden, sind in wenigen Wochen in Griechenland die Lager wieder voll.
Und das Spiel beginnt von vorn.

Griechenland war nie komfortabel für Flüchtlinge

Vor etwa 20 Jahren haben wir in Griechenland während einer Fahrt mit einem Linienbus übers Land eine große Menschenmenge (Männer, Frauen, Kinder) auf einem Acker "hausen" gesehen.
Plastikplanen, Pappe, Wasserkanister. Es wirkte furchtbar.
Anschließend im Hotel nachgefragt, was dort für Menschen seien, gab es nur Kopfschütteln und Achselzucken.
Dafür eine Stunde später eine "Vernehmung"
Wer sind Sie? Journalist? Menschenrechtsorganisation?
Dass viele dort möglichst schnell wegwollen, ist naheliegend.
Deutschland als Weltflüchtlingsamt ist deshalb aber keine Lösung

09:37 von Hanno Kuhrt

Prinzipiell stimme ich Ihnen zu, aber im Artikel lese ich :

"Mehr als 12.000 Migranten aus Moria würden aktuell auf einer Autobahn von der Polizei überwacht."

- um diese Situation geht es mir, da kann man eher nicht auf geordnetes Bearbeiten von Anträgen hoffen, sondern mir scheint eine besondere Notsituation entstanden zu sein, in welcher andere Länder helfen müssen ...

Nie wieder Moria

Dass es so etwas wie Moria auf europäischem Boden überhaupt gibt ist die eigentliche Schande.

Illegale Migration ist an den Außengrenzen konsequent zu verhindern. Das betrifft den Landweg und den Seeweg (aus Türkei, Libyen etc.).

Asylsuchende sind in einem möglichst kurzen Verfahren bei Anerkennung des Asylgrunds sofort aufzunehmen und auf die europäischen Staaten zu verteilen. Bei Ablehnung des Asylgrunds sind sie sofort ins Herkunftsland zurückzubringen.

Alles andere ist ein Rumgeeier, das am Ende noch viel mehr menschliche Schicksale und auch Tote provoziert.

Wie kann es sein, dass es in

Wie kann es sein, dass es in solchen Lagern auch nur einen Flecken Boden gibt, der nicht von Überwachungskameras gesehen wird. Wenn verzweifelte Menschen so eng zusammen sind fördert das immer Kriminalität. Es wäre also nicht nur eine sinnvolle Maßnahme gewesen um Brandstiftung zu vermeiden oder zu erkennen, sondern auch generell um die Sicherheit zu erhöhen. Ohja die Persönlichkeitsrechte...ne schon klar. So wie jetzt ist es viel besser. Tausende Menschen haben Angst un sind auf der Straße...das letzte bisschen Eigentum womöglich durch das Feuer zerstört. Den will ich sehen, der da nicht lieber aus guter Intention mit Überwacht wird.

re 09:10 Hanno Kuhrt: Untragbar

>>Untragbare Zustände
Egal ob man die Migrationspolitik der EU gut oder schlecht findet. Wie die Migranten in Griechenland untergebracht sind, ist ein Skandal. In ganz Griechenland gibt es ca. 60.000 Migranten, die auf ihre Verfahren warten-ungefähr so viele, wie im Bundesland Berlin. Es muss doch möglich sein, die Asylverfahren für 60.000 Menschen in einigen Monaten abzuwickeln und sie so lange auch menschenwürdig unterzubringen-in einem Land, das 4 Millionen Hotelbetten für Urlauber hat.
Ich will hier keine Vorurteile schüren-aber so langsam frage ich mich schon, was die Griechen mit den vielen hundert Millionen Euro anstellen, die die EU für die Flüchtlinge und Migranten zur Verfügung stellt.<<

Gerade weil wir zu einigen Themen einen komplett unterschiedlichen Zugang haben, freue ich mich tief und aufrichtig über Ihren Kommentar und kann wirklich jedes Wort unterstreichen!

um 09:40 von a pitti

>>"Eure Beiträge an einem morgendlichen Werktag sagen viel über den Geisteszustand der Gesellschaft in Deutschland dieser Tage."<<

Ich würde das nicht nur auf Deutschland beziehen wollen, sondern auf die EU. Gemäß einer jüngst durchgeführten repräsentativen Umfrage sieht die Mehrheit der EU-Bürger in dem Thema "Migration" die größte Bedrohung (noch vor dem Klimawandel).

um 09:43 von Frau Schmitt

>>"... blieben immerhin noch 5 Länder - dann müßte jedes Land ca. 2600 Personen aufnehmen."<<

Und dann? Was ist wenn die Nächsten vor der Türe stehen?

re:09:40 von M. Neumann/ Zynismus pur

Ihr zynischer Post: (Zitat)"Alle sofort aufnehmen?
Falsches Zeichen...
Dann brennen bald die nächsten Lager!(Zitat Ende)
Ich finde Ihre Sichtweise hochgradig ignorant und zynisch, sind es doch wir, die immer die besten Konditionen aushandeln und von Armut und Elend profitieren. Wir haben eine Bringschuld!!!
Sie leben wahrscheinlich warm und gemütlich, sind satt und sicher. Was nehmen Sie sich da heraus???

Was wir brauchen...

ist dringend ein verlässlicher Grenzschutz und eine legale gesteuerte Migration, die sich unseren Bedürfnissen anpasst. Verhältnisse wie in Moria darf es nicht geben.

Die Grenzen müssen undurchlässig sein und eine Prüfung auf Asyl muss außerhalb des Schengen-Raumes stattfinden.

Schlepper dürfen nicht entscheiden, wer nach Europa darf und wer nicht.

@ 09:41 von andererseits

"die Rettung der Menschen hat oberste Priorität"
.
Diese Menschen waren bereits gerettet. Gerettet vor Bombenhagel und Hunger.
Für Sie bedeutet "Rettung" und "Humanität" eine ungehinderte Migration in die EU. Egal von wem, berechtigt oder nicht.
Nichts neues.

Erstmal nachdenken

Sie sollten hier keine Fake News verbreiten. Mitnichten sind 22 von 27 EU Länder dagegen Migranten aufzunehmen. Es handelt sich bei den Ländern die dagegen sind, lediglich um die sogenannten Visegrad-Staaten und Österreich. Dänemark hat ohnehin schon Sonderregelungen, genau wie Groß-Britannien, die man ja schon fast nicht mehr dazu zählen darf. Alle anderen Länder nehmen weiterhin Migranten auf. Tschechien, Ungarn und Polen sind vom EUGH auch schon dafür verurteilt worden, keine Flüchtlinge aufgenommen zu haben.
Fraglich ist jedoch der Verteilungsschlüssel.
Abschieben kommt bei den meisten Migranten nicht in Frage, da dies rechtlich aufgrund der Lage in den Heimatländern nicht möglich ist. Zuletzt wurden wieder bis zu 25% der BAMF Ablehnungen durch Verwaltungsgericht kassiert. So lange die Weltgemeinschaft nicht in der Lage ist, Krieg, Hunger und Unterdrückung zu beenden, so lange werden wir mit Migration leben müssen.
Die Menschenwürde muss unantastbar bleiben.

re 09:29 eine_anmerkung: Akzeptanz

>>Wie bekannt möchte nunmal die Mehrheit der EU-Partnerländer (22 von 27) diese Migranten nicht aufnehmen und das sollte endlich mal (auch von uns Deutschen) akzeptiert und respektiert werden.<<

Nein, das kann ich nicht „akzeptieren“ und erst Recht nicht „respektieren“. Und das erwarte ich auch von der deutschen Bundesregierung.

Alle EU-Staaten haben sich verbindlich festgelegt, solche Zustände in keiner Weise zu akzeptieren.

Und das ist ja wohl das Mindeste, um noch morgens in den Spiegel schauen zu können.

Am 09. September 2020 um 09:44 von Nordbraut

Ich denke wir Deutschen sollten nicht anderen EU Ländern unsere Moral u. Denken aufdrängen, ich sehen die EU mehr als Handelsabkommen, denn jedes Land macht doch was es will, es gibt genug Beispiele.

um 09:41 von andererseits

Ich stimme mit ihren Aussagen voll überein. Allerdings reden auch Sie immer nur über einen Fall, jetzt ist es Moria, morgen ist es irgendein Schiff mit 300 Menschen, aber am Ende des Jahres reden wir über hunderttausende von Menschen, die können auf Dauer nicht in der EU untergebracht werden.
Ich sehe in EU- Staaten die Flüchtlinge aufnehmen nicht eine politische Partei die einen Lösungsansatz bietet.

um 09:48 von andererseits

>>"Eine Anmerkung: Die zynische menschenverachtende Haltung einiger Foristen hier, die zudem rechtswidrig den geregelten Anspruch auf Asyl und Schutz für Kriegsflüchtlinge leugnen schmerzt fast körperlich beim Lesen. Und bei aller legitimen unterschiedlichen.."<<

Dem ist entgegenzuhalten das die Asylanträge auch in vielen der Heimatländer in den Konsulaten gestellt werden können und es sich bei der Mehrzahl der Menschen über die wir sprechen nunmal nicht um Kriegsflüchtlinge, sondern Migranten die kein Anrecht auf Asyl haben, handelt.

Brandursache

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass das Lager von einigen der Bewohner selbst angesteckt wurde. Wenn es schon im Artikel heißt: aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen, bzw. die Löscharbeiten wurden behindert.
Das Lager muss schleunigst wieder repariert-, und die Bewohner dort hin zurück gebracht werden.
Wer dort noch Widerstand gegen die Feuerwehr leistet, der gehört sofort abgeschoben, ohne weitere Bearbeitung seines Falles.
Bittet man so um Hilfe oder um Gastfreundschaft?

Schande

Das Ganze ist eine Schande für die europäische Politik! Egal wie es zu den Feuer kam: Wer von uns persönlich möchte in einem etwa 4-fach überfüllten Lager mit inzwischen infizierten Covid-19-Patienten mit den Kindern im Dreck hausen, jahrelang auf ein Asylverfahren warten und dabei weder vorwärts noch zurück können?
Europa sollte sich schämen !

Es ist eine Schande das

Es ist eine Schande das Griechenland es in 5 Jahren und etlichen Millionen Euro EU Hilfen es nicht auf die Kette bringt die Menschen vernünftig unterzubringen und das Asylverfahren zeitnah abzuwickeln. Dazu muss man noch nichtmal große Campus bauen, beheizte Zelte wie in anderen Ländern wurden schon reichen.

@ a pitti, ich weiß nicht ob sie es wissen aber genau dafür gibt es das NesT Programm der Bundesregierung. Melden Sie sich dort an und holen Sie Schutzbedüeftige direkt aus den Lagern nach Deutschland. Die Möglichkeit hat jeder Bürger, einfach machen anstatt darauf zu warten das andere das irgendwann regeln.

"Quer" Christoph Süß - nicht kapern/ irre führen lassen

Nur kurz an die Redaktion: Nur, weil Rechte und Nazis den Begriff "quer" nun in ihren schrägen Aktionen führen, heißt das nicht, dass "quer" rechte Gesinnung ausdrückt. Ich habe meinen Nick an die Sendung "Quer" von und mit Ch. Süß angelehnt, erlebe aber immer wieder eine Blockade, weil ich sofort - einzig aufgrund des Wörtchens "quer" - völlig falsch eingeordnet werde. Schade!!!

@9:36 von hesta15

Griechenland hat in den letzen Jahren massiv finanzielle Hilfen und auch Hilfestellungen für seine Behörden aus der EU erhalten; da kann man trotz der von Ihnen erwähnten Sparmaßnahmen auch funktionierende Behörden erwarten. Wenn das nach Ihrer Aussage der Fall ist, warum sitzen dann so viele Menschen seit Jahren in Moria fest ? Deutschland hatte in den letzen Jahren eine weitaus größere Anzahl an Asylanträgen zu bewältigen.
Und warum sind die deutschen Gerichte denn so überlastet ? Wegen der Flut von Klagen von Asylsuchenden gegen die Ablehnung ihres Asylbescheides, ob berechtigt oder nicht (jeder/jede klagt einfach, weil es die Zeit, die er/sie in Deutschland vollversorgt verbringen kann, verlängert).
Beispiel aus allerjüngster Vergangenheit: ich habe neulich einen Bekannten zu einem Gerichtstermin begleitet. Der Gerichtstermin vor unserem sowie ALLE Gerichtstermine danach für die nächsten zwei Wochen an diesem Gericht waren Termine wegen Klagen gegen abgelehnte Asylbewerbungen.

@Eine Anmerkung: Die zynische 9:48 von andererseits

"menschenverachtende Haltung einiger .."

Sie haben recht. Aber es ist ja auch nur im Wesentlichen einer, im Multigewande,
in kürzester Zeit (9:09,9:13,9:19) selbst entlarvt.
So nach dem Motto: Wir sind die Fakes ;-)

Ändert natürlich nichts an der mangelnden Empathie, die solche meist prägt.
Das ist mehr als norddeutsche Unterkühlung ;-)

@Der_Mahner 09:47

Bei ihrem letzten Satz wird mir einfach nurnoch schlecht.
Man kann mindestens so lange mehr wollen bis menschenwürdige Zustände erreicht sind und davon sind die Lager an der europäischen Außengrenze weit entfernt um als abschreckendes Beispiel zu dienen. Diese Instumentalisierung menschlichen Leids ist eine unfassbare Schande für die ach so wertebasierte europäische Gemeinschaft. Es muss schnellstmöglich ein Modus gefunden werden in dem nicht die Menschen sondern die finanziellen Lasten verteilt werden. Die Menschen können dann auf die Länder verteilt werden für die Menschenrechte zumindest auf dem Gebiet der EU nicht nur Makulatur sind.
Aber bis es soweit ist, müssen die aufnahmewilligen Länder Hilfe leisten können und da steht Seehofer auf der Bremse obwohl es Länder und Kommunen gibt die unbedingt helfen wollen.

@ um 09:41 von andererseits

"@ 09:04 von Sisyphos3
Sie scheinen …
Moria ist mehrfach überbelegt mit katastrophalen hygienischen Bedingungen.
Moria versinnbildlicht das komplette Versagen europäischer Flüchtlingspolitik; Verweigerer wie die Visegrad-Staaten und die rechtspopulistischen Parteien in einigen Ländern blockieren humanitäre Lösungen.
Auch die Bewohner*innen der Insel Lesbos werden von der EU sträflich allein gelassen.
Und in dieser katastrophalen Lage brach Corona im Lager aus.
Egal ob das Feuer durch Einwohner von Lesbos oder Lagerinsassen entstand: die Rettung der Menschen hat oberste Priorität - und damit hoffentlich auch endlich eine humane Lösung und eine Perspektive für die Geflüchteten im Lager Moria."
.
Griechenland hat in den letzten fünf Jahren von der EU 2,2 Milliarden € für Flüchtlingshilfe erhalten. Das entspricht mehr als 7000 € je Flüchtling und Jahr. Die Zustände auf Lesbos sind also ein griechisches Versagen und ein Kontrollversagen der EU für ihre Gelder.

09:40 von a pitti

"@Sparer, Sisyphos3, eine_anmerkung u.a.

Was heißt "zurück in die Heimat"? Die meisten der Menschen dort haben keine Heimat mehr, oder eine zerstörte.
Sind Sie bspw. der Auffassung, dass das aktuelle Afghanistan ein sicheres Land ist und man eine Familie guten Gewissens nach dort zurückverfrachten kann?

Eure Beiträge an einem morgendlichen Werktag sagen viel über den Geisteszustand der Gesellschaft in Deutschland dieser Tage.

,.,.,.

Warum jetzt wieder diese pauschale Abqualifizierung der deutschen Gesellschaft?

Nur weil ein paar Menschen kalten und gefühllosen Herzens sind und sich hier im Forum sammeln?

Es muss unbedingt Gehandelt werden

Egal ob man "für oder gegen" Flüchtlinge/Migranten ist, die Zustände im Lager waren, für europäische Verhältnisse, sehr schlecht. Jedoch, wenn die "Bewohner" ihr eigenes "Zuhause" angesteckt haben und die Feuerwehr behindert haben (ist ja noch, nur eine Vermutung), darf das nicht toleriert werden. Das waren ja auch Werte z.B. Zelte usw. die von den Griechen bzw. EU bezahlt wurden. Warum geht das nicht, das Asylverfahren schnell abzuwickeln und dann die "Anerkannten" in der EU verteilen und die "Nichtschutzbedürftigen" zurück zu führen. Alles aber bitte schneller, damit die wirklich Schutzbedürftigen eine Chance bekommen. Die Zustände dort mit Abschreckung zu begründen, geht meiner Meinung gar nicht. Eine schnelle Zurückführung wird viele andere daran hindern Schlepper zu bezahlen, um dann hier abgelehnt zu werden.
Liebe Regierungen ...bitte jetzt handeln und nicht mehr so viel reden...!!!!

um 09:47 von Der_Mahner

>>"Sollte es stimmen, dass manche der Bewohner Widerstand gegen die Rettungskräfte geleistet haben, dann wäre das ja das Allerletzte."<<

Im Focus war zu lesen "Nach Ausbruch des Feuers hätten Lagerbewohner die Feuerwehrleute mit Steinen beworfen und versucht, sie an den Löscharbeiten zu hindern, berichtete der Einsatzleiter im Fernsehen.".

@ 09:19 von eine_anmerkung

"Ich habe da eine ganz andere Meinung und finde das keine "Schande". Im Gegenteil; mit welchem Recht sollen diese Menschen nach Deutschland kommen können und wenn ja, müsste Deutschland nicht alle 60 Millionen Menschen die momentan weltweit auf der Flucht sind auch aufnehmen? Mit welchem Recht?"

Sie haben völlig recht, zumal D schon mehr Migranten aufgenommen hat als andere Länder und das Soll schon quasi übererfüllt hat. Es wird Zeit, dass sich die EU-Länder solidarisch zeigen, nicht nur wenn es um das Verteilen von Geld geht.

Außerdem macht eine Weiterreise in andere Länder keinen Sinn und wäre nur eine Zumutung für die Antragsteller und ein Wecken von falschen Hoffnungen. Die Asylanträge müssen deshalb in Griechenland abschließend bewertet werden werden und eine Abschiebung direkt von dort stattfinden.

@09. September 2020 um 09:48 von andererseits

"die zudem rechtswidrig den geregelten Anspruch auf Asyl und Schutz für Kriegsflüchtlinge "

Sehr geehrter Mitforist,

Sie übersehen, dass die meisten dieser Leute KEINE Kriegsflüchtlinge sind.

Oder wissen Sie mehr als andere?

Haben Sie bereits persönlich jeden einzelnen dieser Menschen überprüft?

Der überwiegende Anteil der Leute sind einfach Menschen, die besser leben wollen als in ihren Heimatländern. Dieser Wunsch ist legitim.

Aber deshalb ist es trotzdem nicht möglich, alle aufzunehmen, nur weil sie alle diesen Wunsch haben.

Dann müssen sie eben in ihren eigenen Ländern aufräumen.

Das mussten alle Europäer nach dem 2. WK auch tun.
Wirklich alle.
Nicht nur Deutschland hat in Trümmern gelegen.

Am 09. September 2020 um

Am 09. September 2020 um 09:10 von Hanno Kuhrt
Untragbare Zustände

// menschenwürdig unterzubringen-in einem Land, das 4 Millionen Hotelbetten für Urlauber hat. //

und die stehen auch noch zu einem großen Teil leer, wegen der
Corona - Beschränkungen.

Das ist ein Drama, welches nicht passieren musste / durfte.

Aber wenn ich so an die letzten 5 Jahre denke, war es vielleicht nicht zu vermeiden. Niemand will die Hilfesuchenden aufnehmen, nicht mal wir hier in unserem reichen wunderschönen Land - und nur weil da einige quer treiben.

Das Problem, was uns da gerade auf die Füße ...

.. fällt, ist weitgehend und auch von Deutschland hausgemacht.
Entwicklungshilfe war Jahrzehnte das Zauberwort. Und das meiste davon ist nie angekommen, hat die Tasche vieler Landesfürsten gefüllt und ist beim Kauf von Deutschen Waffen wieder zurückgeflossen. Im Endeffekt sind die "Bedürftigen" mehr oder weniger am Leben erhalten worden, mit möglichst wenig Bildung ... die könnte Begehrlichkeiten wecken.
Bloß heute, im Zeitalter von Sateliten TV und weltweiten Handynetzen, der Kommunikation ins letzte Buschdorf, hören die Menschen von uns ... den Ländern in denen nach ihren Maßstäben "Milch und Honig" fließen. Klar dass sie aus ihrem Elend zu uns wollen.
Zum anderen: WIR haben mit unserer Industriealisierung die Recourcen fast bis an den Anschlag ausgereitzt, Wasser und Luft verpestet. Jetzt verlangen wir aus unseren Polstersesseln, dass sich die Drittewelt Länder doch bitte Umweltschonend und Öko entwickeln müssen ... bezahlen wollen wir das mit Brotkrumen unserer Gesellschaft, toll.

re: 09:53 von eine_anmerkung- Quelle????? Fake-News!!!

Sie schreiben: (Zitat)"Gemäß einer jüngst durchgeführten repräsentativen Umfrage sieht die Mehrheit der EU-Bürger in dem Thema "Migration" die größte Bedrohung (noch vor dem Klimawandel)"(Zitat Ende)
Wenn Sie nun noch die Quelle Ihrer "repräsentativen Umfrage" angeben würden.... Oder gibt es diese etwa gar nicht?

@Am 09. September 2020 um 09:44 von Nordbraut

Zitat: "Die Frage ist doch, ob diese Länder so etwas wollen dürfen. Immerhin ist das Recht auf Asyl ein Menschenrecht"

Ja. Definitiv!

Das Asylrecht, das auf europäischer Ebene mit dem DUBLIN3-Abkommen geregelt ist, ist das Asylrecht erst einmal nur für politisch verfolgte Personen und - subsidiär - für Bürgerkriegsflüchtlinge vor.

Das Asylverfahren hat in den Erstaufnahmeländern zu erfolgen. Kommt ein Asylbewerber aus einem sicheren Drittland, ist er definitorisch kein "Flüchtling" mehr.

Für illegale Migranten kommt diese Regelung ohnenin nicht zur Anwendung.

Diese müssen gem. dem Abkommen von Schengen an der EU-Außengrenze vor einem illegalen Grenzübertritt abgewehrt werden.

Ich denke, dass dürfte damit geklärt sein.

#andererseits

Das Genfer Flüchtlingsabkommen wurde zu einer Zeit gemacht, in der keiner Wissen konnte was irgendwann passiert. Man muss es anpassen, denn es ist für Flüchtlinge und nicht für Völkerwanderungen gedacht. Wollen Sie Europa zerstören und einen Bürgerkrieg riskieren? Selbst in linken Blättern sind die Kommentare eindeutig, weil die Meisten begriffen haben, so kann es nicht weitergehen. Europa hat keine Lösung und wird auch keine finden. Die Länder blocken immer mehr ab, weil Regierung die Pro sind nicht mehr gewählt werden. Deshalb bezahlen doch die Deutschen jetzt Unsummen via EU an Spanien und Italien, nur damit die Leute nicht weiterschicken, mindestens bis die Wahl gelaufen ist.

@eine_anmerkung um 09:53

"Gemäß einer jüngst durchgeführten repräsentativen Umfrage sieht die Mehrheit der EU-Bürger in dem Thema "Migration" die größte Bedrohung (noch vor dem Klimawandel)."
-
Ach so, und wenn man etwas als Bedrohung wahrnimmt, dann sagt man einfach, man will das nicht. Klimawandel? Will ich nicht. Migration? Will ich auch nicht. Problem gelöst? Ich meine Nein.
Das mag schon sein, dass die Migration als Bedrohung wahrgenommen werden kann. Umso dringlicher wäre es doch, sich diesem Problem zu stellen und sich zu überlegen, wie man es gemeinschaftlich angehen kann. Gemeinschaftlich bedeutet also, dass alle Partner nach ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten einbezogen werden. Deutschland kann das nicht alleine schaffen. Auch 5 von 27 EU-Ländern können das nicht alleine lösen.

@09:53 von eine anmerkung

"Gemäß einer jüngst durchgeführten repräsentativen Umfrage sieht die Mehrheit der EU-Bürger in dem Thema "Migration" die größte Bedrohung (noch vor dem Klimawandel)."

Tja.

Ich gehöre zu denen, die diese Massenmigration als Bedrohung empfindet, aufgrund der bloßen Anzahl.

Am 09. September 2020 um

Am 09. September 2020 um 09:40 von a pitti
Ich lese hier nur

stimme voll und ganz zu !

@ andererseits

Ihnen fehlt jegliche Verantwortungsethik.

Würde man das Legen von Feuer auch noch durch eine Aufnahme belohnen, würde man viele Menschenleben in anderen Lagern gefährden, weil es dann sicher Nachahmer gäbe.

Wichtig ist, den Brandstifter zur Verantwortung zu ziehen und die Schäden zu beseitigen.

Damit Lager wie Moria erst gar nicht überfüllt sind, ist es äußerst wichtig, die EU Außengrenzen zu schützen.

Und ja, auch mit Pushbacks. Der EUGMH hat längst entschieden, dass diese zulässig sind

@09:52 von AfroDieter

"Wie kann es sein, dass es in solchen Lagern auch nur einen Flecken Boden gibt, der nicht von Überwachungskameras gesehen wird."

Haben Sie den Eindruck, dass der Betreiber dieses Lagers so gut organisiert ist, dass er an allen Ecken dieses Wirrwarrs aus provisorischen Zelten eine Kamera installieren und die Bilder dann auch überwachen könnte. Ich nicht. Da fehlt es an wesentlich einfacheren Dingen.

Dieses Lager ist erbärmlich, keiner fühlt sich verantwortlich, NGOs tun was sie können. Was das offizielle GR oder die EU dort tut kann ich nicht erkennen.

Zynisch gesagt müssen Bewohner die Bude manchmal anzünden, damit das Lager es wieder in die Medien schafft. Dann wird mal wieder Geld, Personal usw. weiter versprochen und es ändert sich nichts, sobald der Rauch verzogen ist.

@Am 09. September 2020 um 10:02 von eine_anmerkung

Zitat: "Dem ist entgegenzuhalten das die Asylanträge auch in vielen der Heimatländer in den Konsulaten gestellt werden können und es sich bei der Mehrzahl der Menschen über die wir sprechen nunmal nicht um Kriegsflüchtlinge, sondern Migranten die kein Anrecht auf Asyl haben, handelt."

That's a bingo!

(auch wenn hier mehr auf die Orthographie und die korrekte Interpunktion geachtet werden sollte!)

Am 09. September 2020 um

Am 09. September 2020 um 09:43 von Frau Schmitt
@ 09:29 von eine_anmerkung

sollte kein Problem sein ! Aber bei den Posts die hier rausgehauen werden wundert mich nichts mehr.

@andererseits um 09:41

Ja, das sehe ich auch so: "die Rettung der Menschen hat oberste Priorität - und damit hoffentlich auch endlich eine humane Lösung und eine Perspektive für die Geflüchteten im Lager Moria." Leider versagt hier die EU, diesbezüglich ist sie keine Wertegemeinschaft; sehr frustrierend!
Und D kann nun mal nicht alle aufnehmen, das wäre auch ein fatales Zeichen an weitere Flüchtlinge ("schau, D nimmt alle auf").
Nicht nur für die Flüchtlinge, auch für die Griechen, die auf Lesbos leben und dort ihre Wurzeln haben - ihre Heimat - ist dies eine Katastrophe, wie die EU damit umgeht.

„Schnelle Abschiebungen“ ...

... sind nicht die Lösung. Wir können getrost davon ausgehen, dass niemand wirklich „gerne“ flüchtet. „Gerne“ ein paar Habseligkeiten in Rucksäcke packt, die Familie an die Hand nimmt, alles andere einfach zurücklässt, einem Schlepper tausende Dollar zahlt und eine extrem beschwerliche und gefährliche „Reise“ mit völlig unsicherem Ausgang beginnt.

Das macht jemand nur, wenn es absolut keine andere Option mehr gibt, außer zu Hause verschleppt, gefoltert, bombardiert, getötet zu werden.

Die Lösung ist es nicht, schnelle Abschiebungsverfahren durchzuführen.

Die einzige nachhaltige Lösung ist, endlich ernsthaft die Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen.

Pervers

Nicht die Forderung nach Abschiebung, sondern die vollkommen unreflektierte Art, mit der hier viele Foristen fordern dass wir diese Menschen alle sofort bei uns aufnehmen sollten, ist unerträglich. Die Sturheit, mit der sie sich dagegen weigern, die schon oft erklärte Tatsache zu verstehen dass "wir" (ich zum Beispiel gehöre auch zu "wir") nicht alle Migranten versorgen-, und alles Elend der Welt lösen können, ist traurig.
Im Lager (wo man kostenlos Essen, Schlafplatz, Kleidung und medizinische Versorgung bekommt) mag es vielleicht nicht auch noch gemütlich sein, aber man hat erstmal all das, was einen zur Flucht oder zum auswandern getrieben hat, während der Fall behördlich bearbeitet wird. Das sind "europäische Werte". Soll man jetzt das Verfahren überspringen und alle Lagerbewohner sofort aufgenommen werden, weil einige von ihnen auch noch lautstark randalieren?
Wenn jemand an meiner Haustür klingelt, und dann mit dem Fuß gegen die Tür tritt, soll ich ihn dann noch herein lassen?

09:47 von Der_Mahner

"Die Zustände dort mögen nicht ideal sein, aber dennoch hat man diese Leute aufgenommen. Man kann nicht immer nur mehr wollen."

,.,.,

Genau. Die Dortigen haben sich mit Elend und Dreck abzufinden, müssen sogar noch dankbar sein, dass man ihnen eine enge Wohnstatt zugewiesen hat.

Menschenrechte sind nur für diejenigen da, die zufällig in einer reichen Demokratie geboren sind.

@09:19 von eine_anmerkung Re. um 09:08 von Klosterbruder...

...Ekelhaft!

---

So und nicht anders empfinde ich Ihre Haltung gegenüber hilfesuchenden Menschen.
-
Als wenn Sie persönlich davon betroffen wären, wenn einige tausend Flüchtlinge hier in Deutschland Zuflucht finden.
-
Sie sollten sich mal die Frage stellen, warum es überhaupt Flüchtlinge gibt und ob Sie, ja Sie,
nicht auch eine Mitschuld daran tragen.
So wie ich und viele andere Menschen auch.
-
Wir beuten deren Länder auf Kosten derer aus, die nun
in jämmerlichen Lagern zusammengepfercht vegetieren.
Wir bomben deren Häuser weg oder lassen es zu das gebombt wird.
Und dann kommen Sie & ihre Mitstreiter und brüllen laut, ihr dürft aber nicht zu uns flüchten.
-
Usw. usw. ich könnte noch zig Beispiele nennen, aber der Platz reicht nicht aus.
-
Nur eines noch zum Schluss:
Ekelhaft!

Am 09. September 2020 um

Am 09. September 2020 um 09:48 von andererseits
Eine Anmerkung: Die zynische

kann ich nur zustimmen.

Hört mal Abendlandboogie von Lemur --> google

Max Liebermann zitierend, der einst seinem Unmut über die triumphierenden Nazis Luft machte: "Ich könnte gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen könnte."
Eine Wohlstandsgesellschaft wie die unsere, mit Bildern aus Lagern, die uns alle noch zu gut aus anderen Zeiten im Kopf sein müssten. Eingepfercht in Dreck und Elend, kein Vor und kein Zurück, alleingelassen in einem Lager ohne Entkommen. Und hier sitzen einige feist ihre widerlichen Gedanken in die Tasten grunzend, den Araber-Asylanten hätte doch niemand eingeladen sich ins Partyboot zu schwingen und nach einer besseren Zukunft zu suchen. Selbst verschuldet, wenn man so dreist ist, sich auf das von uns höchstselbt, der priviligierten weissen upper-class, abgestecktes Territorium zu begeben. Da muss man dann schon damit rechnen mal mit 100 Menschen im Zelt zu schlafen auch wenn's auf unbestimmte Zeit ist. Sollen sich mal nicht so anstellen. In Syrien oder der Türkei beschweren sie sich ja auch nicht (also geht's denen ja gut).

Am 09. September 2020 um 09:49 von wenigfahrer

Die EU hat Griechenland in den letzten 3 Jahren 1200 Millionen Euro für die Unterbringung und Versorgung der Migranten überwiesen. Damit kann man viele Hotelzimmer bezahlen. Und natürlich sollen die Außengrenzen geschützt und illegal aus dem sicheren Drittland Türkei eingereiste Migranten abgeschoben werden.
Wenn man die 12.000 von Moria jetzt nach Mitteleuropa verteilt, brennen morgen alle Flüchtlingslager in Italien und Griechenland.

Steht in dem Kommentar

Welches du Beantwortet hast. Grundgesetz und UN Charter :)

Am 09. September 2020 um

Am 09. September 2020 um 09:53 von eine_anmerkung
um 09:40 von a pitti

Und da sind Sie noch stolz drauf ?
Das ist echt zum " fremdschämen " hier.

09:08 von Klosterbruder

>>Es ist eine Schande für den Deutschen Innenminister Herr Seehofer, der statt positiv Hilfe zu leisten diese Menschen als Geisel benutzt, um Flüchtlingspolitik zu betreiben.<<

Damit müssten Sie sich eigentlich an die restlichen EU-Länder wenden, aber nicht an Innenminister Seehofer. DE steht weltweit an 5. Stelle, was die Aufnahme betrifft.
Also bitte nicht Wunsch mit Wirklichkeit verwechseln.

Re 10:05 Johnl

Haben Sie sich mal schlau gemacht über das Programm der Bundesregierung?

"Die Verpflichtungen sind für die Mentorinnen und Mentoren zeitlich begrenzt und von vornherein kalkulierbar. Sie suchen eine geeignete Wohnung und finanzieren die Kaltmiete für zwei Jahre. Außerdem unterstützen sie die Schutzbedürftigen ein Jahr lang ideell auf ihrem Weg zur gesellschaftlichen Teilhabe."

Ihnen ist die Lage am Immobilienmarkt bekannt, nehme ich an. Das können sich ja nur Menschen leisten, die ordentlich Geld haben. Ich könnte jetzt nicht noch eine Kaltmiete für eine weitere Wohnung finanzieren.

das ändert aber doch nichts

das ändert aber doch nichts an der Richtigkeit der Anmerkung von andererseits.
Wenn jemand kein Anrecht auf Asyl hat, wird er oder sie abgelehnt. Wer sind Sie, darüber mitreden zu wollen?

Am 09. September 2020 um 09:48 von andererseits

Eine Anmerkung: Die zynische menschenverachtende Haltung einiger Foristen hier, die zudem rechtswidrig den geregelten Anspruch auf Asyl und Schutz für Kriegsflüchtlinge leugnen schmerzt fast körperlich beim Lesen.
-------------------------------------------
Was sie zynisch nennen, ist geltendes EU-Asylrecht-wer aus einem sicheren Drittland in die EU einreist und um Schutz ersucht, hat dazu kein Recht, es sei denn er kann nachweisen, dort verfolgt zu werden. Denn die Menschen sind in der Türkei bereits in Sicherheit-das sollten sie endlich mal zur Kenntnis nehmen.

9:08 Klosterbruder

"Eine Schande......."

Ja es ist eine Schande aber für die EU die doch ständig mit der Fackel der Menschenrechte in andere Länder leuchtet und dabei die dunklen Ecken innerhalb der EU vergisst. Oder anders ausgedrückt wir müssen uns erst mal mit ganzer Kraft und mit der Moralkeule wenn's sein muss auch mit Wirtschaftsboykott und Sanktionen um die Zustände in nicht EU Ländern kümmern da haben wir keine Zeit uns auch noch um die eigenen Missstände zu kümmern.

Es ist schon erstaunlich,

dass im Falle der Flüchtlinge bereits die Vermutung aussreicht, es könne sich um Brandstiftung handeln, um vorschnelle Urteile zu fällen.

Im Fall der Vergiftung von Herrn Nawalny aber müssen mantramäßig hieb- und stichfeste Beweise vorgelegt werden.

Und warum sind die deutschen

Und warum sind die deutschen Gerichte denn so überlastet ? Wegen der Flut von Klagen von Asylsuchenden gegen die Ablehnung ihres Asylbescheides, ob berechtigt oder nicht (jeder/jede klagt einfach, weil es die Zeit, die er/sie in Deutschland vollversorgt verbringen kann, verlängert).
Beispiel aus allerjüngster Vergangenheit: ich habe neulich einen Bekannten zu einem Gerichtstermin begleitet. Der Gerichtstermin vor unserem sowie ALLE Gerichtstermine danach für die nächsten zwei Wochen an diesem Gericht waren Termine wegen Klagen gegen abgelehnte Asylbewerbungen.
----------
und genau das ist in Griechenland nicht anders.

Australische Lösung muss her

Es ist eine Schande dass Europa sich so an der Nase herumführen lässt. Die Gesinnungsethiker haben auf jedem Feld inzwischen die Politiker fest in der Hand .
Der Verstand hat Europa gänzlich verlassen.
Wüssten die Leute, die sich mit Gewalt Zutritt zu Europa verschaffen wollen, dass das nichts fruchtet, blieben sie auch zu Hause.
Europa hat sich ein Problem geschaffen, für das es eine Lösung gäbe, aber es mangelt an Vernunft und Wille endlich umzusteuern.

@09:47 von Der_Mahner - What?...

...Sollte es stimmen, dass manche der Bewohner Widerstand gegen die Rettungskräfte geleistet haben,
dann wäre das ja das Allerletzte.
Die Zustände dort mögen nicht ideal sein, aber dennoch hat man diese Leute aufgenommen.
Man kann nicht immer nur mehr wollen.

---

Das waren genau Ihre Worte.
-
Anscheinend haben Sie überhaupt keine Ahnung
unter welchen erbärmlichen Bedingungen dort Flüchtlinge ausharren müssen.
Und das schon seit einer langen Zeit.
-
Was würden Sie tun, wenn Sie persönlich in so einem Lager "gefangen gehalten" werden
und darüber hinaus auch noch Menschen mit Corona infiziert sind?
-
Wie lange wird es wohl dauern, bis alle dort infiziert sind?
-
Aber Sie wollen, daß diese Menschen schön ruhig dort verweilen sollen und sich ihren Schicksal hingeben sollen?
-
Wie perfide es das denn bitte?
-
Ich fasse es wirklich nicht, daß es hier im Forum und leider auch in der realen Welt so viele Egoisten gibt.
Und das ist noch harmlos ausgedrückt.

um 09:29 von eine_anmerkung

"Wie bekannt möchte nunmal die Mehrheit der EU-Partnerländer (22 von 27) diese Migranten nicht aufnehmen und das sollte endlich mal (auch von uns Deutschen) akzeptiert und respektiert werden."

Was sollen wir akzeptieren? Dass 5 Länder aufnehmen würden oder das 22 Länder uns vorschreiben sollen, wie wir uns zu verhalten haben? Wo bleibt denn dann da die von Ihnen so oft geforderte staatliche Souveränität, sich von anderen Ländern der EU nichts vorschreiben zu lassen??? Achja...Rosinenpickerei! Das ist das, was Sie den Flüchtlingen vorwerfen, selber aber gerne in Anspruch nehmen! Politik ist schon ein arg kompliziertes Geschäft, nicht wahr? Darum sollten es ja auch die Profis machen und nicht die Laien der Abschottung für Deutschland (AfD).

Moria ist eine Schande! Dass es das reiche Europa bis heute nicht einmal geschafft hat, die armseligen "Zelte" gegen Wohncontainer auszutauschen, sagt alles darüber aus, wie wir über diese Menschen denken! Man muss sich echt schämen!

Am 09. September 2020 um 09:52 von Frau Schmitt

"Mehr als 12.000 Migranten aus Moria würden aktuell auf einer Autobahn von der Polizei überwacht."

- um diese Situation geht es mir, da kann man eher nicht auf geordnetes Bearbeiten von Anträgen hoffen, sondern mir scheint eine besondere Notsituation entstanden zu sein, in welcher andere Länder helfen müssen
---------------------------------------------------
Und was denken sie geschieht, wenn diese 12.000 Menschen auf andere EU-Staaten verteilt werden?
Morgen brennen alle dann alle Lager in Griechenland.

Meine Güte

Dann ändern Sie Ihren Namen, sodass nicht nur Redaktion sondern auch andere User zweifelsfrei verstehen, dass Sie kein rechter Hohlkörper sind. Im Übrigen werden Kommentar vermutlich meist wegen des Inhaltes geblockt und nicht wegen dem ihm sinngebenden Namen. Sollte zum Nachdenken einladen.

Am 09. September 2020 um

Am 09. September 2020 um 09:57 von Patte
Erstmal nachdenken

Genau so !
Und das Asylrecht darf auch nicht ausgehebelt werden, nur weil es manch einem nicht passt, wenn Menschen aus anderen Kulturen ( in die sie dann aber fahren, um Urlaub zu machen - dafür kann man sich mal " zusammenreißen ") nach Europa kommen.

@ Sparer

Ihnen ist aber schon klar, dass Ihre Forderungen unerfüllbar sind, da gewisse Länder in der EU ein solches Vorgehen kewine uneingeschränkte Zustimmung findet?

@ eine_anmerkung

Und wenn das im Focus steht, dann stimmts!

Und wenn es auch nur ein paar einzelne von 12.000 Menschen waren - egal!

Hauptsache erstmal Ressentiments schüren.

10:00 von Michael O

09:44 von Nordbraut

"Ich denke wir Deutschen sollten nicht anderen EU Ländern unsere Moral u. Denken aufdrängen"

,.,.,

Europa basiert auf den humanen Werten.
Der Kampf einiger User hier gegen diese humanen Werte ist hanebüchen.

Wer inhuman ist, dem kann man ohnehin nicht erklären, was Menschlichkeit bedeutet.

Das heißt aber nicht, dass "wir Deutschen" - die noch vor rund 80 Jahren der Unmenschlichkeit gehuldigt haben und in ihrem Namen gehandelt haben - nicht in der Pflicht wären - so wie jeder Mensch in dieser Pflicht ist - zumindest erst mal die europäische Gemeinschaft an ihre Werte zu erinnern und diese einzufordern.

Warum so viele sich wünschen, dass die Menschen unmenschlich werden oder bleiben sollen, ist mir ein Rätsel.
Der Tierschutz hört doch auch nicht an der deutschen Grenze auf.

um 10:07 von Bischdariel

>>"Aber bis es soweit ist, müssen die aufnahmewilligen Länder Hilfe leisten können und da steht Seehofer auf der Bremse obwohl es Länder und Kommunen gibt die unbedingt helfen wollen"<<

Ich würde eher sagen das eine aufnahmewillige Minderheit innerhalb dieser besagten Bundesländer dies will.

@ AfroDieter 09:52

Sie fordern ernsthaft, 12.000 Menschen in ihren Schlafstätten zu überwachen?

Vermutlich handelte es sich

Vermutlich handelte es sich lediglich um einen Akt der Verzweiflung und die koordinierten Taten waren lediglich ein Hilfeschrei derjenigen, die nicht gehört werden....

09:40 von DerGeistdesWandels

>>Die Welt gerät seit ca 30Jahren (1.Irakkrieg der USA) zunehmend aus dem Gleichgewicht. Seither lassen wir auch dem Neoliberalismus freien Lauf. "Freihandel" mit Produktivitätsvorteilen der industrialisierten Länder sind Gift für die Länder, die mit dieser Produktivität nicht konkurrieren können. Vorteil des billigen Importpreises trügt, weil der langfristige Preis nicht einkalkuliert ist. Importiert ein Land mehr als es exportiert, ist Kapitalmangel zwangsläufige Folge im Land. "Rettung" durch IWF/EZB übt ökonomisch Zwänge aus. Zeit, das Geldsystem neu zu ordnen!<<

Und danach haben Sie die Flüchtlinge wo bitte untergebracht?

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